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Sonderausgabe 30° Luxus Zermatt 2016-2017

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T h i r t y

d e g r e e s

luxury maga zine

Zermat t


DIE AIR-KING Eine Uhr, die dem Goldenen Zeitalter der Luftfahrt in den 1930er-Jahren Tribut zollt. Ihre markante Minutenskala erleichtert das Ablesen der Navigationszeiten. Sie zählt nicht nur die Zeit. Sie erzählt Zeitgeschichte.

OYSTER PERPETUAL AIR-KING

Zermatt Bahnhofstrasse 4 | bucherer.com


T h i r t y

d e g r e e s

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OVE RS E A S Die einzige Uhr Ihrer Art, zertifiziert mit der prestigeträchtigen Genfer Punze, ist der ideale Begleiter für eine außergewöhnliche Reise, die eine einmalige Sicht auf die Welt ermöglicht.

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E di tor i a l D

as Matterhorn gehört zu den berühmtesten Wahrzeichen der Welt, überragt diese aber fast alle. Weder der Eiffelturm (324 m) noch der schiefe Turm von Pisa (56 m) kommen an die 4478 Meter hohe Eisund Felspyramide heran. Majestätisch ragt sie über dem Zermatter Tal in den Himmel. Sie ist auf mehr Ansichtskarten und Postern zu sehen als alle Berge des Himalajas zusammen. Das Matterhorn ist zwar nicht der höchste, aber der begehrteste Alpengipfel, eine Art Gral der Bergsteiger. Wer ihn bezwungen hat, gehört zum erlauchten Kreis der echten Alpinisten. Zu seinen Füssen lebt das Dorf Zermatt in seinem Rhythmus, berauscht von der Aura dieser zeitlosen Kulisse. In der lilafarbenen Dämmerung oder im gleissenden Licht der hoch am Himmel stehenden Sonne klirren die Pferdekutschen und surren die Elektrofahrzeuge im sonst autofreien Dorf. Wer genau hinhört, vernimmt das leise Knarren der Balken der altehrwürdigen Holzbauten, die weiter oben malerischen Alpweilern weichen. Mit scheinbarer Leichtigkeit gleiten die Bergbahnen dort hinauf und weiter bis zu den unglaublichsten Aussichtspunkten mit Blick auf die Krone der 38 Viertausender rund um Zermatt. Die Legende lebt und Zermatt ist dazu verurteilt, für immer und ewig zu gefallen. Das gelingt der Destination bestens. Gerade eben wurde ihr Skigebiet

„Matterhorn ski paradise“ von einer grossen internationalen Studie als „Best Ski Resort 2016“ ausgezeichnet. Im Winter, wenn die Walliser Alpen in ihren dicken weissen Mantel gehüllt sind, erinnert das atemberaubende Bergpanorama an den Hohen Norden. Diesem von Magie geprägten Ort und der zauberhaften Jahreszeit widmet 30° diese Luxus-Sonderausgabe. Sie erhebt den Anspruch, die inneren und äusseren Schönheiten von Zermatt getreu wiederzugeben, nicht weniger und nicht mehr. Die folgenden Seiten enthalten eine Fülle zeitloser, von den Dorfbewohnern und Gästen zum Leben erweckte Bilder. Dort erfahren Sie mehr über begnadete Hoteliers und Sterneköche, mitreissende Festivals, schöne Skitouren und andere empfehlenswerte Anlässe und Aktivitäten, die man in der Weihnachtszeit wunderbar geniessen kann, um eingebettet im dezenten Luxus dem Alltag zu entfliehen. Ich wünsche Ihnen im Namen des gesamten Teams des 30° Grad Luxury Magazins schöne Festtage. Christian Bugnon Herausgeber & Chefredak tor w w w. 3 0 g r a d . t v


Inhalt News 14

AUSNA HME-CH A LETS Zermatter Luxus in seiner vollendetsten Form 19

Interv iew Jean-Claude Biver 30

H aute joailler ie Märchenhafte Schmuckstücke 34

TR ends Uhren 40

Cervo Das Chalet neu erfunden 46

Shops Uhren 50

portfolio David Carlier 52

r estaur ant the omnia Die Natur als Inspiration 62

fr eer iden rund ums Matterhorn 64

Unplugged Festival mit Alpenblick 69

SK ITOUREN in Zermatt 70

schlossberg Bettwäsche zum Träumen 73

Walliser Trock enfleisch Unwiderstehlich gut 75

Tr ends Sport 77

News 80

chez v ron y Schlemmen mit Blick aufs Matterhorn

Tr ends Design

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Lu xury m aga zine Zer m att W inter 2016-2017 I IMPRESSUM 30° Gr a d (seit 2002) Herausgeber, Verwaltung & Werbung CB Communication sàrl I Rue du Simplon 20 – Case Postale 386 I 1001 Lausanne - Suisse I info@cbcommunication.swiss I www.cbcommunication. swiss I Tel.: +41 21 312 41 41, Fax: +41 21 312 41 11 Chefredaktor Christian Bugnon: christian@cbcommunication.swiss Sekretariat Mélissa Hertzeisen: melissa@cbcommunication.swiss Redaktion Claude Hervé-Bazin, Nathalie Cobos, Guy Michel, Laurent Grabet, Sophie Dorsaz, Frédéric Rein, Christian Bugnon Fotografen David Carlier, joe@rockzermatt.com, Michael Portmann, Yves Garneau, Daniel Lopez-Paullada, Fred Merz, Diode SA, Marian Gerard, Christian Pfammatter, Michaël Portmann, Bruno Augsburger, Jeremy Bernard/swatch­skierscup.com, Leander Wenger, Rob Lewis, Stefan Schlumpf, Denis Emery Layout Florian Blanchard: florian@cbcommunication.swiss I Sophie Cattin: sophie@cbcommunication.swiss I Christian Bugnon (DA): christian@cbcommunication.swiss I Johann Terrettaz Englische Übersetzung Simon Till, Paul Subrenat, Laurène Cabaret Deutsche Übersetzung Sabine Dröschel Litho Images 3 Werbung Ralph Elkhuizen: ralph@cbcommunication.swiss I info@cbcommunication.swiss Copyright © 2014-2017 Magazin 30° Grad. Alle Rechte vorbehalten. Alle in diesem Magazin veröffentlichten Texte und Bilder sind urheberrechtlich geschützt. Ihre ganze oder teilweise Vervielfältigung ist ohne ausdrückliche Zustimmung der Berechtigten strikt untersagt. I Das Magazin 30° ist offizieller Mediapartner des Schweizer Alpen-Clubs SAC für den Wettkampfsport. I Es wurde aus FSC-Papier hergestellt. I Erhältlich auf dem iPad und im Internet: www.30grad.tv I Titelbild: David Carlier I Nächste Ausgabe: Juni 2017


n e ws David Carlier

winter 2016

Freeride-Plausch w w w.alpincenter-zermatt.ch

zVg

Zermatt ist ein Eldorado für die Könner unter den Skifahrern und Snowboardern. Es warten 38 Kilometer gelbe Pisten, die eigentlich gar keine sind. Die Tiefschneehänge sind durch Skilifte erschlossen, lawinensicher markiert, aber nicht präpariert. Auf dem Rothorn, am Schwarzsee oder im Gebiet Triftji/Stockhorn geht es in Neigungswinkeln, die nichts für Angsthasen sind, über Buckel und durch Rinnen. Am Stockhorn startet der Freerider bei der Bergstation auf 3405 Metern und hat herrliche 1200 Höhenmeter vor sich. Wem schwarze Pisten zu langweilig sind und wer sich nicht traut, auf gelb umzusteigen, der bucht einen Bergführer im Alpin-Center. Die kennen in Zermatt jeden Buckel.

Will you Saycheese?

http://zermatterhof.ch/geniessen/restaurants-bar/saycheese/

Die Gäste verlassen den Zermatterhof mit einem Lächeln im Gesicht – nicht etwa, weil sie in eine Kamera grinsen, sondern wegen der Qualität der Walliser Käsesorten, die sie gerade im neuen Restaurant Saycheese! im Untergeschoss des Grand Hotels genossen haben. Zu den kulinarischen Highlights gehören Trockenfleisch, verschiedene Raclettes und Fondues, zu denen natürlich Fendant kredenzt wird. Besonders zu empfehlen ist das Fondue Zermatterhof, wahlweise mit Champagner, Wintertrüffeln oder Steinpilzen. Eine offene Küche, altes Holz, Sichtsteine, ein hochmodernes Cheminée und eine alpine Deko sorgen für ein gemütliches Ambiente in zeitgenössisch-traditioneller Umgebung.


Backstage Luxus Chalet 100% V IP

w w w.backstagehotel.ch

joe@rockzermatt.com

zVg

Nur zwei Schritte vom Backstage Hotel entfernt hat der Architekt und Designer Heinz Julen mit dem Backstage Luxus Chalet einen Adlerhorst der besonderen Art geschaffen. Ganz aus heimischer Lärche und mit viel Glas thront es über dem Dorf und gibt einen wunderbaren 360-Grad-Blick auf die faszinierende Bergwelt frei. Das Chalet verfügt über fünf Doppelschlafzimmer und eine offene Küche mit Panoramasicht. Den Abend verbringt man beim Home Cinema oder vor einem gemütlich knisternden Kaminfeuer. Ein wahrhaft spektakuläres Erlebnis ist der auf dem Dach ausfahrbare Whirlpool. Ein eigens dafür engagiertes Team kümmert sich um das Wohl im Chalet und Ivo Adam bekocht die Gäste vor Ort.

SKI-IN, SKI-OUT IM RIFFELHAUS w w w.rif felhaus.ch

FÜR DIE FESTTAGE Dom Pérignon P2 w w w.domperignon.com

Die Einzigartigkeit der Dom Pérignon Vintages liegt darin, dass ihr Reifeprozess nicht linear und gleichmässig, sondern in aufeinanderfolgenden Stufen, sogenannten „Plénitudes“, erfolgt. Nach 16 Jahren stellt sich die zweite Reifestufe (P2) eines Dom Pérignon ein. Sie verleiht dem Champagner mehr Fülle und bringt die Einzigartigkeit von Dom Pérignon mit seinen unvergleichlich intensiven Aromen noch deutlicher zum Ausdruck. Präsentiert wird der edle Tropfen in einer dunklen, edel designten Flasche, die in eine Box aus gebürstetem, mattem Aluminium gebettet ist.

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Nicht alle 112-Jährigen sind noch so rüstig. Das mitten im Skigebiet am Gornergrat gelegene Hotel Riffelhaus mit Ski-in Ski-out scheint der Zeit zu trotzen. Hier werden die Gäste nach allen Regeln der Kunst verwöhnt. Im Aussen-Whirlpool des höchstgelegenen 4-Sterne-Hotels Europas (2548 m.ü.M.) mit eigenem Spa lässt es sich unter dem wachsamen Auge des Matterhorns wunderbar relaxen und auch im Innern ist für Wohlbefinden gesorgt.


n e ws winter 2016

SCHNEESCHUHWANDERN NEUER TRAIL

w w w.zermatt.ch/w interwandern/Schneeschuhtrails

Michael Portmann

Sobald der erste Schnee liegen bleibt, wird zwischen Täsch und Randa ein Schneeschuhweg ausgeschildert. Die rund zweistündige Tour ist technisch einfach und daher ideal für Familien. Sie führt durch verschneite Wiesen und Wälder mit sanften Auf- und Abstiegen. Wer nach dem Hinweg genug hat, kann mit der Matterhorn Gotthard Bahn oder einem Taxi zurückfahren.

Skiguide-App

mit neuen Funktionen http://app.matterhornparadise.ch

Die Gratisapp Skiguide der Zermatt Bergbahnen AG erhält neue Funktionen. Neu gibt sie Auskunft über die Lawinensituation in bestimmten Freeride-Sektoren, liefert präzise Informationen zu den besten Wegen von A nach B und bietet die Möglichkeit, geschlossene Bahnen auf der Karte auszublenden, um so die Orientierung zu erleichtern. Sogar die direkte Teilnahme an der SkiTrophy ist mit der App jetzt möglich. Sie verfügt über eine optimierte Benutzeroberfläche und ist neu sowohl für iOS als auch für Android verfügbar.

Neue Gondelbahn

Hotel Walliserhof

w w w.matterhornparadise.ch

w w w.walliserhof-zermatt.ch

Damit die Gäste schneller vom Skigebiet am Gornergrat zum Skigebiet am Rothorn gelangen, wurde die alte Gondelbahn Gant–Blauherd durch eine leistungsstarke, moderne SechserSesselbahn ersetzt. Die neue Anlage mit einer Förderleistung von 1800 Personen pro Stunde bringt die Zermatter Wintersportgäste in 3,6 Minuten auf Blauherd. Die ausrangierten Gondeln wurden letzten Winter in weniger als fünf Tagen verkauft. Eine steht vor dem Hotel Cervo, eine andere vor dem Mont Cervin Palace.

An der Zermatter Bahnhofstrasse steht seit 1896 das Hotel Walliserhof. Es ist im Laufe der Jahre zu einem Wahrzeichen des Walliser Dorfes geworden. Nach einer Komplettrenovation, bei der auch die 23 Zimmer, Family und Villages Suites völlig neu gestaltet und im traditionellen Stil mit viel hellem Holz umgebaut wurden, und der Übernahme durch neue Gastgeber feiert der Walliserhof am 1. Dezember seine Wiedereröffnung. Im neuen Restaurant Theodors Stuba werden traditionelle Klassiker der Schweizer Bergküche serviert.

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Ga nt–Bl auher d

im neuen K leid

Chinesisch

spr echende Skilehr er w w w.matterhorn-diamonds.com w w w.stoked.ch

Sie haben richtig gelesen. Zermatt stellt sich auf die steigende Nachfrage von Chinesinnen und Chinesen ein. Ab diesem Winter bietet die private Skischule Matterhorn Diamonds Schneesportunterricht für Chinesisch sprechende Gäste an.


L É M A N

G R A N D

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Caran d’Ache hat sich von der landscha lichen SchÜnheit des Genfersees und seinem Farbzauber zu einem Schreibgerät inspirieren lassen, das Fernweh weckt und uns träumen lässt. Das LÊman Grand Bleu Schreibgerät ßberrascht ebenso wie er blendet. Durchscheinender blauer Lack lässt die fein eingravierten Wellen so intensiv glitzern wie das kristallklare Seewasser. Erhältlich als Fßllfederhalter, Tintenroller, Kugelschreiber und Minenhalter. Caran d’Ache. Die Exzellenz des Swiss Made seit 1915.

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AUSNA H M EC H A L ETS Zermatter Luxus in seiner v o ll e n d e t s t e n F o r m

Ein solch umfangreiches Projekt hat Zermatt schon lange nicht mehr gesehen. Mitten im Dorf ist ein Komplex aus sieben Chalets entstanden, das die Konventionen von Luxus über Bord wirft. Drahtzieher des Unterfangens ist Mario Julen. Seine Seven Heavens verbinden Stein, Holz und Licht auf dieselbe erlesene Weise und doch haben alle ihren ganz eigenen Stil. Der Grund: Jedes der nach den sieben höchsten Gipfeln benannten Chalets wurde von einem anderen Designer gestaltet. Wir stellen ihnen zwei der architektonischen Schmuckstücke vor: das Elbrus und das Aconcagua.

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Gemßtlicher kÜnnte ein Balkon nicht sein. In dieser lauschigen Oase kann man das nächtliche Zermatt und das Matterhorn in aller Ruhe geniessen.


E Chalet E L B RUS

T e x t Claude Hervé-Bazin l Foto s Yves Garneau

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as Elbrus ist trotz seiner auf vier Stockwerken verteilten 565 Quadratmeter nicht das grösste der nahe des Seilbahn Sunnegga am Bachufer gelegenen Seven Heavens. Es zeichnet sich durch seinen ganz eigenen, von unübertroffener Raffinesse und Leistungsqualität geprägten alpinen Stil aus. Die Dekoration trägt die Handschrift der Walliser Designer von Comina. Sie wollten das Elbrus im 22. Jahrhundert verankern, den Räumen aber gleichzeitig die alpine Seele des Bergdorfes einhauchen. Dazu verwendeten sie viel Holz, Bilder von knuddeligen Bären, haarige Kissen, Kleiderbügel mit eingraviertem Matterhorn und eine ganze Rentierherde aus Plüsch im Kinderzimmer. Vom Erdgeschoss, wo sich auch der Skiraum und die Profiküchen befinden, führt ein Lift zu den Zimmern im ersten und zweiten Stock. Alles ist auf Komfort ausgerichtet: die Matratzen und die vielen Kissen, die dicken Badetücher, die Plaids und die Kunstfelle, die sogar auf den Liegestühlen der Privatbalkone zu finden sind. Eine Etage höher steht mitten im grossen, mit Parkett ausgelegten Raum mit den sichtbaren Deckenbalken ein modernes Cheminée. Es ruht auf einer unbearbeiteten Steinplatte und besteht im Wesentlichen aus einem Glaskäfig, in dem gut sicht- und hörbar das Holz lodert. An der Wand hängt eine grossflächige Schwarz-WeissAufnahme des Matterhorns. Es scheint zwei weitere grosse alpine Profile zu mustern, zum einen ein Foto, zum anderen eine schlichte Linie wie die eines Elektrokardiogramms. Sie erstrecken sich über die ganze Länge des Tisches, an dem sich die Bewohner zum Essen einfinden, wo sie direkt in den Sternenhimmel blicken können. Wer die abendliche Kälte nicht fürchtet, kann das Firmament auch auf der Panoramaterrasse bewundern. Danach kann man sich im Spa verwöhnen lassen. Auch es bietet in jeder Hinsicht das Nonplusultra: einen riesigen Whirlpool mit anthrazitfarbenem Boden und eine spektakuläre Sauna mit Glaswänden. Im dritten Stockwerk ist man dem siebten Himmel ganz nahe! www.7heavens.ch


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1. Rote Farbtupfer laden Weinachten in die Privatgemächer ein, in denen sanftes Licht und altes Holz für eine behagliche Atmosphäre sorgen. 2. Das grosse Bett, die edlen Stoffe und die bequemen, langen Sessel wirken wie eine Einladung für ein kleines Nickerchen zwischendurch und süsse Nächte zu zweit.


Unter dem patinierten Holz der hohen Decken erinnert alles an die Bergwelt: die Kunstwerke, der rohe Steinsockel des modernen CheminĂŠs und das darin knisternde Feuer.

Nach dem gemĂźtlichen Beisammensein mit Freunden im Essbereich kann man den Abend an der Bar gediegen ausklingen lassen.


Die Lampen, Vorhänge und Teppiche glitzern wie sanft durch die Luft wirbelnde Schneeflocken und verleihen dem in warmen Farben gehaltenen Zimmer eine wohltuende Ruhe.


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Chalet Ac o n c a g u a

T e x t Claude Hervé-Bazin l Foto s Yves Garneau

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o kennen Sie Luxus garantiert noch nicht. Im Aconcagua ist er zur Kunst mutiert. Er durchflutet die Räume und scheint gleichzeitig Zeit und Raum zu sprengen, um etwas vollkommen Neues zu schaffen. Zeitlose Materialien wie Holz und Stein treffen auf Zeitgenössisches. Doch diese Kombination allein macht das Besondere des Aconcagua noch nicht aus. Architektur bedeutet, Probleme klar zu formulieren, sagte Le Corbusier. Im Chalet Aconcagua ist die Architektur nicht nur mit grösster Präzision durchdacht, sondern Teil einer steten Suche nach Schönem, Ausgewogenem und Harmonie. Brauntöne und Eierschalenfarben umschmeicheln die alte Holztäfelung, silberne Elemente, Keramikobjekte und mattschwarze Wandteile, die von sattem Licht wunderbar zur Geltung gebracht werden. Die Beleuchtung ist nicht nur zweckmässig, sie gestaltet den Raum und haucht den Kunstwerken und den gekonnt ausgewählten Möbeln Leben ein. Die extravaganten italienischen Leuchten im Esszimmer, die wie Stalaktiten an der Decke hängen, entfalten im einfallenden Licht eine geradezu theatralische Wirkung. Die Liebe zum Detail ist hier kein Schlagwort, sie ist überall sichtund spürbar. Jeder Raum, jede Wand, jedes Glasfenster und jeder noch so kleine Gegenstand ist Teil eines sorgfältig ausgearbeiteten Konzepts, eingebettet in eine Gesamtvision, die nur ein Ziel hat: die 550 Quadratmeter zu einem gemütlichen, in allen Bereichen grandiosen Rückzugsort zu machen. Entsprechend ausgefeilt ist auch die Technik. Die Küchen zum Beispiel sind so perfekt und technologisch vom Feinsten, dass Sterneköche (sie werden von den Verwaltern von Haute Montagne nach Hause eingeladen) Schlange stehen, um dort ihre Talente zu entfalten. Natürlich dürfen bei einem solch exklusiven Angebot auch ein Fernseh-, ein Fitnessraum und ein Spa nicht fehlen. Letzteres befindet sich im Dachgeschoss und betört durch seinen grossen, mit Mosaiken verkleideten Whirlpool und den tiefschwarzen Hammam. Das deutsche Studio Diesigner hat seine Aufgabe, die alpinen Luxuschalets komplett neu zu erfinden, grossartig gelöst. www.7heavens.ch


In den Bergen ist Raum oft Mangelware, nicht so im Aconcagua. Im grosszügigen Wohn- und Essbereich bleibt das Auge an vielen kleinen Details hängen.

Essen unter extravaganten italienischen Hängeleuchten bereitet auf die Spaziergänge entlang der mit Eiszapfen behangenen Dächer vor.


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1. Trilogie des perfekten Luxus: ein gemßtliches Zimmer, ein grosser Balkon und das Matterhorn. 2. Die Licht- und Schattenspiele und die verschiedenen Materialien schaffen ein heimeliges Ambiente, das durch die edlen Stoffe zusätzlich betont wird.

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1. Im Wellness-Bereich des Aconcagua trifft Alpenholz auf orientalisch inspirierte Tapeten und Metallplatten. Eine Kombination, die wunderbar entspannend wirkt. 2. Beim Anblick dieses Whirlpools hat man nur einen Wunsch: ins warme Wasser zu tauchen und die Muskeln nach dem Skitag zu entspannen.


TRIBUTE TO BLUE Seit 1888 führt Bucherer ein beeindruckendes Sortiment der weltweit bedeutendsten Markenuhren. Aus der Zusammenarbeit zwischen Bucherer und einer Auswahl namhafter Uhrenpartner entstand eine einzigartige Uhrenkollektion – die Bucherer BLUE EDITIONS. Durch diese Zusammenarbeit konnten neue Standards bezüglich Innovationskraft und Kreativität gesetzt werden. Entdecken Sie die exklusiven Zeitmesser mit einem Tribut an die Farbe Blau – eine Farbe, die zu Einzigartigem inspiriert.

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Daniel Lopez-Paullada

Jean-Claude Biver ist ein grosser Fan von Zermatt. Der umtriebige Geschäftsmann zieht sich sowohl im Winter als auch im Sommer hierhin zurßck, um Sport zu treiben, Energie zu tanken und das Matterhorn zu bewundern.


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Bi

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Interview

Der Geschäftsmann und umtriebige Unternehmer ist in der Uhrenszene eine Schlüsselfigur und einer der tonangebenden Botschafter für Schweizer Kultur und Tradition. Als Leiter des Uhrengeschäfts von LVMH, Präsident von Hublot seit 2004 und CEO von Tag Heuer seit Ende 2014 kommt Jean- Claude Biver so gut wie nie zur Ruhe. Um Energie zu tanken, zieht er sich gerne nach Zermatt zurück. Dort fühlt er sich wohl und hat seine festen Gewohnheiten. Gespräch mit einem Menschen, der alles, was er anpackt, mit Leidenschaft macht.


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Einzigartig, trendsetzend und weltweit wegweisend: Die Show der Superlative für die gesamte Uhren- und Schmuckbranche. Hier kommen die Key Player aus aller Welt zusammen, um ihre neuesten Kreationen und Innovationen zu präsentieren. Seien Sie vor Ort dabei – und erleben Sie hautnah Präzision, Perfektion und pure Leidenschaft.

23. – 30. MÄRZ 2017


Te x t Nathalie Cobos

Sie haben auch privat eine besondere Beziehung zu Zermatt. Wie kam es dazu? Aus den gleichen Gründen, die ich genannt habe, war ich schon immer voller Bewunderung, Respekt und Liebe für Zermatt. Ich habe dort deshalb auch schon unzählige Stunden mit Skifahren, Steigfelltouren, Laufen und Spaziergängen zugebracht.

Findeln ist nicht nur typisch, authentisch und traditionell, sondern hat auch unglaublich viel Charme. Dazu kommt, dass man während des gesamten Aufstiegs das Matterhorn vor Augen hat. Ein zauberhafter Anblick! Mit Hublot unterstützen Sie die Zermatt Bergbahnen. Warum? Die Bergbahnen sind Teil der Zermatter Geschichte und ermöglichen es Millionen von Besuchern, den Berg kennenzulernen. Sie bringen sie an die schönsten Orte und Aussichtspunkte. TAG Heuer engagiert sich für drei Jahre als Partner der Patrouille des Glaciers. Können Sie uns mehr über das Vorhaben verraten, das Zermatt mit Verbier, zu dem Sie ebenfalls ein besonderes Verhältnis haben, verbindet? Verbier hat junge, vernetzte und trendbewusste Gäste, die für die Marke Hublot empfänglich sind. Die Patrouille des Glaciers verkörpert den Leitsatz von TAG Heuer „Don’t crack under pressure“ perfekt.

Weckt Zermatt bei Ihnen Kindheitserinnerungen? Nein, Jugenderinnerungen. Wir träumten von Bergen und das Matterhorn und Zermatt verkörperten für uns das Idealbild. Für mich sind sie es heute noch. Auf Ihrem Instagram-Account posten Sie häufig Bilder von Zermatt, wo Sie oft Urlaub machen. Was gefällt Ihnen so an dem Dorf? Ich liebe Zermatt, seine Natur und die Gastfreundschaft und ich habe hier viele Freunde. Aus diesen und all den bereits genannten Gründen komme ich so oft wie möglich nach Zermatt. Welches ist Ihr Lieblingsort in Zermatt? Besonders angetan hat es mir Findeln. Ich jogge sowohl im Winter als auch im Sommer frühmorgens gern zu dem Weiler hoch.

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Fred Merz

Herr Biver, die Marken Hublot und TAG Heuer, denen Sie vorstehen, verbindet viel mit Zermatt. Warum gerade Zermatt? Zermatt ist das bekannteste Bergdorf der Schweiz, wohl sogar der ganzen Alpenkette. Es steht für den Respekt vor der Natur, der Tradition und der Authentizität. Trotzdem hat es die Walliser Feriendestination verstanden, sich den touristischen Bedürfnissen des 21. Jahrhunderts anzupassen. Ausserdem besitzt sie mit dem Matterhorn das symbolträchtigste Design, das uns die Natur geschenkt hat. Alle diese Gründe erklären, warum unsere Uhrenmarken auf den grossartigen Standort Zermatt verweisen.


H aute Joa iller ie MÄRCHENHAFTE SCHMUCKSTÜCKE

„Unserer Welt fehlt es nicht an Wundern, nur am Wunsch, verzaubert zu werden“, schrieb der englische Poet Gilbert Keith Chesterton vor einem Jahrhundert. Die faszinierende, in allen Facetten funkelnde Haute Joaillerie will genau dies: uns auf den ersten Blick ins Staunen versetzen, uns entzücken und Sehnsüchte wecken. In dieser neuen Rubrik nehmen wir Sie mit auf eine Reise in die exklusive Welt der Unikate und der hochkarätigen Kunsthandwerke, geprägt von Träumen und Schönheit. Nur wenige Häuser verfügen über das nötige Fachwissen für die Gestaltung, die Entwicklung und die Herstellung von Hoher Juwelierskunst. In dieser Welt zählt jeder Stein und jedes Design, denn sie machen das Schmuckstück einzigartig. Kreationen der Haute Joaillerie haben alle eine Geschichte. Sie sprechen unsere Sinne an und wecken Emotionen. Sehen Sie selbst.

CARTIER

KOLLEKTION CA RTIER M AGICIEN, COLLIER QUETZA L Cartier beherrscht die Kunst, mit dem Licht zu spielen. Für das Collier Quetzal liess sich das Pariser Haus von der gefiederten Schlange aus der Mythologie der Azteken inspirieren. Die winzigen, diamantbesetzten Glieder schmiegen sich in hauchzarten Feder- und Schuppenmustern sanft an den Hals. Entfacht vom reflektierten Licht scheinen die Schatten des schwarzen Lacks zu vibrieren und sich zu bewegen und der Quetzal erwacht wie durch Magie zum Leben.


CARTIER

Chanel

Chanel

KOLLEKTION CA RTIER M AGICIEN, armband QUETZA L

KOLLEKTION LES BLÉS DE CH A NEL, COLLIER FÊTE DES MOISSONS

KOLLEKTION LES BLÉS DE CH A NEL, RING FÊTE DES MOISSONS

Funkelnd sprüht das Licht aus den beiden Rubelliten des Quetzal-Armbands und bringt deren intensive Farbe zum Strahlen. Die fliessenden Linien und das durch den schwarzen Lack verursachte Relief wecken das Leblose. Durch die reptilienhaften Wellenbewegungen der Diamanten und des Lacks erstrahlen die Zeichnungen, die Farben explodieren und der Funke springt über. Hier liegt der Zauber der Kollektion Cartier Magicien.

Weizenähren waren Gabrielle Chanels Glücksbringer. Jetzt erweckt das französische Traditionshaus dieses Symbol mit einer Haute-Joaillerie-Kollektion zum Leben. Sie zelebriert die ewige Wiederkehr, den Wohlstand, das Glück und die ständig neue Kreativität. Das Collier Fête des Moissons erinnert an geflochtene Ährenkränze, die sich im Wind wiegen. Es besteht aus einer Fülle von Diamanten und Brillanten in den Farben des Getreides.

Wie eine leidenschaftliche Ode an die Sonne schimmert der Ring Fête des Moissons in warmen Tönen. In Diamanten gefasste Ähren umschmeicheln einen grossen gelben, rechteckig geschliffenen Diamanten, der von vielen kleinen gelben und mehrfarbigen Steinen umgeben ist. Als Sinnbild für Fülle würdigt diese Kreation das schönste Geschenk, das uns der Sommer jedes Jahr von Neuem macht.

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VAN CLEEF & ARPELS

BULGARI

BULGARI

KOLLEKTION ÉMER AUDE EN M AJESTÉ, A R MBA ND TWIST ÉMER AUDE

KOLLEKTION SER PENTI, H A LSBA ND SER PENTI

KOLLEKTION SER PENTI, A R MBA ND SER PENTI

Starke Farbe und dunkle Schattierung: Van Cleef & Arpels stellt den geheimnisvollen und faszinierenden Smaragd in den Mittelpunkt. In Anlehnung an die Torques der Antike gibt sich der Twist Emeraude verwegen. Er verbindet Linien und Farben zu einer kordelartigen Kombination aus Diamanten und violetten Saphiren. Zwei wie in einem Tête-à-tête angeordnete Saphire im Cabochonschliff setzen auf beiden Seiten des Twists leuchtende Akzente.

Verehrt oder gefürchtet, die Schlange betört allein schon durch ihre sinnliche Form. Bulgari setzt der aussergewöhnlichen Kreatur mit der Kollektion Serpenti ein Denkmal und gibt ihren durchdringenden Blick mit Smaragden, die wie eine Iris in tausend Facetten funkeln, wieder. Das diamantenbesetzte sechseckige Schuppenmotiv ahmt die natürliche Schönheit der Reptilienhaut nach. An der Goldkette, die den Schlangenkopf verlängert, wird dasselbe Motiv in regelmässigen Abständen wiederholt.

In einer hypnotischen Umarmung schlingt sich das Armband Serpenti um das Handgelenk. Wie ein graziles Gerippe folgen die diamantgeschmückten Glieder einer modularen Architektur, die es wunderbar fliessend und zeitlos elegant wirken lassen. Verführerische Smaragde betonen den Blick, als wären sie ein Spiegel der Seele, und verleihen dem edlen Schmuckstück das Aussehen eines Schlangenkopfs.


H aute joa iller ie S chmucke Z e i tmesser

Diese Seite entführt Sie in die faszinierende Welt der Hohen Uhrmacherkunst in ihrer vollkommensten Form. Hochkomplexe Räderwerke mit edelsten Steinen zu Kreationen kombiniert, die Uhr und Schmuckstück in einem sind; Kleinode von gestern, heute und morgen. Doch was sind schon Sekunden, die verstreichen: Vor so viel Schönheit steht die Zeit still. Die hier vorgestellten fünf Ausnahmemodelle sind innen genauso schön wie aussen und ein Genuss für die Augen!

OMEGA

VOUTILAINEN

Dieses markante Modell gehört zur Constellation-Linie von Omega. Es ist am Stern auf dem Zifferblatt und den berühmten „Griffes“ oder Krappen auf der Lünette erkennbar, die als Eyecatcher wirken. Der kleine Stern bildet das Zentrum des mit Diamanten gefassten Supernova-Dekors aus weissem Perlmutt. Eine poetische und raffinierte Kreation mit einem zeitlosen Designkonzept für Träume unter dem Sternenhimmel.

Eine Verbindung aus Haute Joaillerie und grosser Uhrentradition. Die in warmen Herbstfarben leuchtende Scintillante birgt hohe Uhrmacherkunst und feinste Edelsteintechnik. An den Gehäuseseiten schimmert ein Mosaik aus gelben, orangen und roten Farbschattierungen. Ehrengast sind die Rubine. Sie veredeln die Krone, die Lünette und die Bandanstösse. In Herzen dieser einzigartigen Uhr tickt ein Manufakturwerk mit Handaufzug.

CONSTELL ATION

SCINTILL A NTE


AUDEMARS PIGUET

Hublot

GR AFF

DI A MOND FURY

BIG BA NG IMPACT BA NG

PRINCESS BUTTER FLY

Rebellisch, kräftig, provozierend: Die Diamond Fury hat ein kriegerisches Herz. Wie ein diamantener Panzer schmückt sie das Handgelenk in Form eines schützenden Talismans. In der reinsten Tradition mysteriöser Uhren ist zwischen den unzähligen Brillanten ein geheimer Deckel verborgen, hinter dem sich das Zifferblatt befindet. Eine blendende Schönheit, die als Uhr einen ebenso spektakulären Auftritt hat wie als Manschette.

Hinter dem langen Namen Big Bang Tourbillon Power Reserve 5 Days High Jewellery Impact Bang verbirgt sich eine Kreation, deren auffälliges Design den Big Bang auf seine ganz eigene Art darstellen will. Aus dem Tourbillonkäfig explodiert eine Flut aus Diamanten, ein Mosaik aus unterschiedlich geschliffenen Steinen, die perfekt ineinandergreifen. Das Ergebnis: ungewohnt unkonventionell. Limitert auf 50 Exemplare.

Wie ein Schmetterling, der sanft auf Diamantfäden balanciert, verrät die Princess Butterfly ihr Geheimnis nur Eingeweihten. Tatsächlich entpuppt sich der Armreif als Uhr: Durch einmaliges Drücken offenbart sich das Zifferblatt aus Perlmutt. Die ineinander verschlungenen diamantbesetzten Linien funkeln wie tausend kleine Lichter. Man möchte den Atem anhalten, um den hübschen Schmetterling nicht zu vertreiben.


THE FINEST BED LINEN Schlossberg Boutique Zermatt l Bahnhofstrasse 7a l 3920 Zermatt Mo - Sa: 9:30 – 12:30 & 14:00 – 19:00 l www.schlossberg.ch


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U H R E N T R E N DS von guy michel

Cartier Drive

w w w.cartier.com

Traumhaft, diese Mechanik! Das leicht kantige, kissenförmige Gehäuse aus Gold mit polierter Lünette und satinierten Seiten umfasst ein weisses guillochiertes Zifferblatt mit Kühlergrill-Motiv. Auch das gewölbte Glas, der Sekundenzähler bei 6 Uhr und die bolzenförmige Aufzugskrone verweisen auf den Automobilsport. Als Motor dieses sportlich-eleganten Zeitmessers dient das mechanische Kaliber 1904-PS MC mit Automatikaufzug, das Stunden, Minuten, die kleine Sekunde und das Datum angibt. Erhältlich in der Bijouterie Schindler in Zermatt.

VACHERON CONSTANTIN

PIAGET

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LIMELIGHT STELL A

Mit ihrem Kaliber, das 37 verschiedene Zeitzonen anzeigt, ist die Overseas die ideale Reisebegleiterin. Das bis 150 Meter wasserdichte 43,5-mm-Gehäuse ist von einem Weicheisenkäfig umgeben, der vor Magnetfeldern schützt. Wer regelmässig die Sicherheitskontrollen an den Flughäfen passiert, weiss, wie wichtig dieses Detail ist. Nichts wie los, auf in die weite Welt! Erhältlich in der Bijouterie Schindler in Zermatt.

Piaget lässt die Limelight, einen Star aus den 1970er-Jahren, in neuem Licht erstrahlen. Mit der Stella präsentiert die Marke die erste Komplikation für Damen. Das mechanische Uhrwerk mit Automatikaufzug tickt elegant und bietet eine höchst feminine Interpretation der Mondphasenanzeige. Die edle Komplikation ist von Diamanten umrahmt und flirtet mit den Sternen. Ein Star ist geboren! Erhältlich in der Bijouterie Schindler in Zermatt.

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Rolex

Panerai radiomir 1940 gmt 3 days

oyster perpetual air-king Edelstahl

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Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht, hat sich Panerai bei der Radiomir 1940 GMT 3 Days gedacht. Sie verfügt über eine zweite Zeitzone, ein Datum und eine dreitägige Gangreserve. Ihr Zifferblatt überzeugt durch seine exzellente Ablesbarkeit, die dank Leuchtzeigern auch in der Dunkelheit nichts zu wünschen übrig lässt. Letztere kontrastieren effektvoll mit dem schwarzen Zifferblatt mit erhabenem „Clous de Paris“-Dekor. Erhältlich in der Bijouterie Schindler in Zermatt.

Mit ihrem zeitgemässen und zugleich zeitlosen im Stil der Modelle aus den 1950er-Jahren ist die Oyster Perpetual Air-King eine Hommage an die Flugpioniere und an die Rolle der Oyster in der Blütezeit der Luftfahrt. Sie verfügt über ein Oyster-Band mit massiven Elementen sowie über ein 40 -mm-Edelstahlgehäuse und besticht durch ein schwarzes Zifferblatt mit vergrösserten Ziffern bei 3, 6 und 9 Uhr. Eine markante Minutenskala erleichtert das Ablesen der Navigationszeiten. Erhältlich in der Bijouterie Bucherer in Zermatt.

PATEK PHILIPPE R EFER ENCE 5327

M A RINE CHRONOMETER MIT JA HR ESK A LENDER

ULYSSE NARDIN

HERITAGE BL ACK BAY

Tudor

ANONIMO

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Die Fans der Calatrava-Uhren können sich freuen. Die Patek Philippe Kollektion wird um einen neuen Ewigen Kalender mit automatischem Aufzug erweitert. Sein Gehäuse aus Graugold mit kunstvoll ausgehöhlten Anstössen offenbart die ausdrucksstarken, auf ein blaues Zifferblatt mit Sonnenschliff aufgesetzten Breguet-Ziffern. Damit keine Langeweile aufkommt, wird die Uhr mit einem Saphirglasboden und einem auswechselbaren Massivboden geliefert. Erhältlich in der Bijouterie Schindler in Zermatt.

Eine Uhr in betont maritimem Design. Sie greift die klassischen Elemente der Marineinstrumente auf: eine geriffelte Lünette, eine verschraubte Krone, die perfekte Wasserdichtigkeit garantiert, einen massiven Bandansatz für eine bemerkenswerte Stabilität am Handgelenk sowie ein grosszügiges Gehäuse mit einem Durchmesser von 43 mm. Der bestens ablesbare Jahreskalender mit Datumsanzeige und Chronograph rundet das Meisterwerk ab. Erhältlich in der Bijouterie Schindler in Zermatt.

Mit ihrem gewölbten Zifferblatt, der schwarz lackierten Aufzugskrone, der cremefarbenen Leuchtmasse und den SnowflakeZeigern fängt die Heritage Black Bay den Pioniergeist der ersten Taucheruhren von Tudor ein. Sie wird mit einem Edelstahlband geliefert, das sich an die vernieteten Armbänder der 1950er- und 1960er-Jahre anlehnt. Dank einer Gangreserve von 70 Stunden kann man die Uhr ein ganzes Wochenende tragen, ohne sie ein einziges Mal aufzuziehen. Erhältlich in der Bijouterie Bucherer in Zermatt.

Bronzeuhren treffen den Zeitgeist und stehen deshalb hoch im Kurs. Anonimo kann sich im Bereich der Bronzearbeiten auf eine historische Legitimität berufen. Die Militare Chrono vereint in einem Gehäuse aus Bronze mit schwarzem Zifferblatt und schwarzem Kalbsleberarmband sportlich-eleganten Italian Chic mit Schweizer Präzision. Ein kraftvoller, raffinierter Auftritt, der schon jetzt Kult ist.

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MILITA R E CHRONO


2 7 t h S A L O N I N T E R N AT I O N A L D E L A H A U T E H O R L O G E R I E G E N E VA FROM 16 TO 20 JANUARY 2017 OPEN TO THE PUBLIC ON FRIDAY 20 JANUARY Prior registration required via sihh.org

sihh.org

EXHIBITING MAISONS | A. LANGE & SÖHNE | AUDEMARS PIGUET | BAUME & MERCIER | CARTIER | GIRARD-PERREGAUX GREUBEL FORSEY | IWC | JAEGER-LECOULTRE | MONTBLANC | PANERAI | PARMIGIANI FLEURIER | PIAGET | RICHARD MILLE ROGER DUBUIS | ULYSSE NARDIN | VACHERON CONSTANTIN | VAN CLEEF & ARPELS CARRÉ DES HORLOGERS | CHRISTOPHE CLARET | GRÖNEFELD | H. MOSER & CIE | HAUTLENCE | HYT | KARI VOUTILAINEN LAURENT FERRIER | MB&F | MCT | RESSENCE | RJ-ROMAIN JEROME | SPEAKE-MARIN | URWERK


U H R E NT R E N DS von guy michel

Hublot

BIG BA NG ZER M ATT w w w.hublot.com

OMEGA

Seamaster Planet Ocean 600M Co-A xial M aster Chronometer w w w.omegawatches.com

In dieser Uhr steckt der Geist des berühmtesten Schweizer Berges. Wie das Matterhorn versetzt auch die Big Bang den Betrachter in einen regelrechten Höhenrausch. Der Berg der Berge erscheint in einem runden Fenster als feine, aber gut sichtbare Gravur, als wolle er allen Fans der Marke und des Matterhorns die Botschaft vermitteln: Die Legende ist greifbar. Erhältlich im Hublot Store in Zermatt. www.hublot.com

Diese bis 600 Meter wasserdichte Taucheruhr mit Heliumauslassventil hat vom Eidgenössischen Institut für Metrologie den Status Master Chronometer erhalten, wozu sie strenge Tests bestehen musste. Ihr Herzstück, das Omega Master Chronometer Kaliber 9900, kann durch den transparenten Gehäuseboden bewundert werden. Auf dem 45,5-mm-Gehäuse aus Edelstahl ist eine einseitig drehbare Lünette aus blauer Keramik angebracht. Die Tauchskala der Lünette wurde aus Liquidmetal ® gefertigt. Erhältlich in der Omega-Boutique in Zermatt.

AUDEMARS PIGUET

Tag Heuer MONZA w w w.tagheuer.com

T-Touch Ex pert Solar NBA Sonderausgabe w w w.tissotwatches.com

Audemars Piguet erforscht ständig neue Wege der Hohen Uhrmacherkunst, die in einzigartigen Zukunftsmodellen münden. Jüngster Coup ist die Royal Oak Carbon Concept, die weltweit erste Uhr mit einem Gehäuse und einem Uhrwerk aus Kohlefasern. Ihr Tourbillon und ihr Chronograph lassen erahnen, was uns die Uhrmacherkunst von morgen alles bereithalten könnte. Streben nach Exzellenz und die Umsetzung von Leidenschaft – so könnte man die Philosophie der Modellreihe zusammenfassen.

Kann eine Formel-1-Rennstrecke namensgebend für eine Uhr sein? Und kann diese Uhr einen ähnlichen Kultstatus erlangen wie das Rennen? Ja, sie kann. Der Beweis: die legendäre Chronograph Monza von TAG Heuer. Auch die Neuauflage von 2016 stösst auf einhellige Begeisterung. Das kissenförmige Gehäuse birgt einen Pulsmesser und eine Tachymeterskala, während das Armband aus abgestepptem, schwarzem Vollnarbenkalbsleder wunderbar retro und stilvoll wirkt. Der Erfolg ist vorprogrammiert!

Die sportliche Tissot T-Touch Expert Solar NBA Sonderausgabe ist der amerikanischen NBA, dem grössten Partner in der Geschichte von Tissot, gewidmet. Sie liefert einen Einblick in die innovative Technik, die Tissot mit seiner Präzision, der innovativen Zeitmessung und den beeindrucken Touchfunktionen (Kompass, Höhenmesser und sogar ein Barometer) auf das Basketballfeld bringen wird. Ein Spiel auf Spitzenniveau! Erhältlich im Tissot Store in Zermatt.

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Tissot


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U H R E NT R E N DS von guy michel

IWC

PORTUGIESER CHRONOGR A PH BLUE EDITION w w w.iwc.com

Seit 1914 wird Blau in allen Umfragen in Europa und den USA als Lieblingsfarbe genannt. Blau ist auch die Hausfarbe von Bucherer. Aus diesem Grund und weil Blau einen extrem coolen Eindruck macht, hat der Luzerner Juwelier namhafte Uhrenmanufakturen gebeten, für ihn limitierte Serien zu kreieren, die Blau aufs Handgelenk bringen. Erhältlich in der Bijouterie Bucherer in Zermatt.

Die emblematische Modellreihe der Portugieser-Uhren wurde 1938 für zwei portugiesische Geschäftsmänner entworfen. Sie hat eine langjährige Tradition, die bis zu den nautischen Instrumenten der Seefahrer und Weltentdecker zurückreicht. Passend zum nautisch inspirierten Präzisionschronographen besticht das für Bucherer entworfene Modell mit einem ozeanblauen Zifferblatt, das einen stimmungsvollen Kontrast zum warm anmutenden Rotgold des Gehäuses und den weissen Zählern bildet.

JAEGERLECOULTRE

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Das Streben nach ultraflachen Uhren ist für die Uhrmacherei was die Eroberung des Weltalls für die Raumfahrt. Auf dem Weg zu diesem ultimativen Ziel ist Jaeger-LeCoultre und Bucherer mit der Master Ultra Thin Date ein ganz grosser Coup gelungen. Ihr Gehäuse ist nur gerade 7,45 mm dünn, was durch die Reduktion der Funktionen auf das absolute Minimum erreicht wurde. Das nachtblaue Zifferblatt und das schnörkellose, schlichte Design machen den Zeitmesser zu einem Stück mechanischer Poesie.

AUDEMARS PIGUET

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Was macht diese Royal Oak Sonderausgabe so aussergewöhnlich? Allein mit der maskulinen Formensprache lässt sich das Besondere nicht erklären, denn die Uhr übertrifft sich geradezu mit stilistischen und mechanischen Superlativen. Sie ist mit einem tiefblauen Zifferblatt mit auffälligem „Petite-Tapisserie“Motiv und mit einem Tourbillon bei 6 Uhr, der edelsten Komplikation überhaupt, versehen. Darüber hinaus zeichnet sie sich durch ein schickes Gehäuse in einer Edelstahl-RotgoldKombination aus.

Die petrolblaue Farbe steht der Uhr perfekt. Sie ist eine Hommage an die Stadt Luzern, wo die Marke beheimatet ist. Unter ihrer klassischen Optik mit ihren strengen Kanten und weichen Rundungen und dem durch die polierten und matten Oberflächen facettenreichen Edelstahlgehäuse verbirgt sich modernste Ingenieurskunst. Tatsächlich wird die Manero Peripheral von einem beidseitig arbeitenden Automatikaufzug mit peripherer Schwungmasse angetrieben. Ein Alligatorleder-Armband verleiht dem Wunderwerk den letzten Schliff.

Elegante Linien und ein gewagtes, unkonventionelles Design sprechen viele Frauen an. In diesem Wissen hat Chopard 1994 eine Uhr entwickelt, bei der Diamanten verspielt auf dem Zifferblatt umhertanzen. Auf diesem Konzept beruht auch die Happy-SportKollektion. Mit der Blue Edition hat Bucherer die ikonische Kollektion überarbeitet. Die 30-mm-Uhr mit automatischem Werk ist mit mobilen Saphiren, einem blauen Armband und weiteren blauen Komponenten veredelt und an Eleganz kaum zu übertreffen.

ROYA L OA K TOUR BILLON ULTR A THIN BLUE EDITION

CHOPARD


Christian Pfammatter

Hirschgeweihe an den Wänden verweisen auf den Namen des zeitgemäss eingerichteten Hotels und auf das von Jagdhütten inspirierte Konzept.


E V C RO Das Chalet neu erfunden

Das Fünfsternehotel Cervo ist eine zeitgenössische Neuinterpretation des Bergchalets. Es setzt gekonnt auf stilvollen Luxus mit familiärem Charme. Herrlich ist auch die Aussicht: Das Matterhorn scheint zum Greifen nah!

T e x t Claude Hervé-Bazin

D

ie Skier sind noch angeschnallt, wenn sich die kleine Eingangstür dieses grossen Chalets am Waldrand oberhalb von Zermatt öffnet. Beim Betreten umschmeichelt der Duft des im Kamin knisternden Holzes die Nase und die aufsteigende Wärme weckt ein wohliges Gefühl. Es ist nur der Vorgeschmack auf das, was den Gast erwartet. Auf der grosszügigen Sonnenterrasse präsentiert sich das Wahrzeichen Zermatts und Symbol der ganzen Schweiz in seiner ganzen Grösse. Man meint, das Matterhorn berühren zu können. Der 5 -Sterne - Hotelkomplex Cer vo ( Italienisch für Hirsch), der 2014 von der Sonntagszeitung zum Schweizer Hotel des Jahres erkoren wurde, pflegt den Chaletstil, denn es will seinen Wurzeln treu bleiben. Heimische, traditionelle Materialien wie Filz, Stein, Holz und Loden dürfen ebenso wenig fehlen wie Vintage-Objekte und Hirschgeweihe an den Wänden. „Die Jagdhütte ist unser Motto. Bei uns soll sich der Gast wie zu Hause und

nicht wie in einem Hotel fühlen, gleichzeitig wollen wir ihm eine Servicequalität von international hohem Standard bieten. Luxus mit Familiencharme“, resümiert Daniel F. Lauber, zusammen mit seiner Frau Seraina Inhaber des Cervo. Tatsächlich ist das Hotel eine gelungene Mischung aus Traditionellem und Modernem. Gemütlicher Lu xus mit Stil

Rund um das Hauptchalet, in dem sich die Reception befindet, sind sechs, vom Zermatter Architekten Roman Mooser und seinem Kollegen Roger Bächtold entworfene und von 2009 bis 2013 gebaute Chalets angeordnet. Sie enthalten insgesamt 36 Zimmer und Suiten zwischen 22 und 82 m 2 sowie die mit 240 m 2 grösste Suite in Zermatt. Ob klein oder gross, mit oder ohne Cheminée, alle strahlen sie etwas Heimeliges aus, das zum Relaxen und zum Rückzug in das elegante Innere einlädt. „Wir wollten das Bergchalet zeitgenössisch neuinterpretieren“, bestätigt


Christian Pfammatter

Christian Pfammatter

Christian Pfammatter

Michaël Portmann

Im Cervo wird Gemütlichkeit gross geschrieben. Alle Räume strahlen Behaglichkeit aus, wie es sich für ein Chalet gehört. Hier fühlt man sich nicht wie in einem Hotel, sondern wie zu Hause.


Christian Pfammatter Christian Pfammatter

Christian Pfammatter

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Entweder, man entscheidet sich für ein Raclette oder ein Fondue im ungezwungenen Ferdinand oder für die Gourmet-Küche des Cervo Puro mit 14 von 20 möglichen Gault-Millau-Punkten.

Daniel F. Lauber. „Deshalb haben wir auch dafür gesorgt, dass unsere Gäste ihr Chalet verlassen müssen, um ins Hauptgebäude zu gelangen.“ Jedes Chalet verfügt über ein eigenes Spa mit Sauna, Sanarium (sanfte Sauna) und mehreren Pflege- und Massageräumen. Hier lässt es sich nach einem Skitag wunderbar entspannen, ohne dass man einander wie in den grossen Betrieben auf die Füsse steht. Das Spa ist so wohltuend, dass man sich manchmal schwer tut, wieder auf die Pisten zurückzukehren, zumal man im Aussenwhirlpool einen direkten Blick auf die Postkartenlandschaft hat. Cervo Puro, das Signatur eR estaur a nt des H auses

Wie im Theater öffnen sich hier Vorhänge vor einem hellen Saal mit Holztischen. An der Wand hängen aneinandergereiht alte Lampen, die das Lokal in ein gemütliches Licht tauchen. Letztes Jahr wurde das Design des Puro dem Stil des Hotels angepasst. Seither strahlt es alpine Gemütlichkeit mit einem kosmopolitischen Touch aus. Vor dieser Kulisse wird Gastronomie gelebt. Auf den Menüs ist ein Zitat des Kritikers Hugh Johnson zu lesen: Weinliebhaber sind schön, intelligent, sexy und gesund… Grosse, bauchige Gläser klirren, nach und nach füllen sich die Tische mit geschmackvoll angerichteten Tellern und Holzbrettern. Man

kann die Qualität und die Frische der Produkte schon riechen, bevor man sie gekostet hat. Die schlichte, aber präzise, erlesene, aber nicht gekünstelte Gourmet-Küche beruht auf Saisonprodukten aus regionaler und nachhaltiger Produktion. Spitzkohl, Fenchel, wilder Knoblauch, Berghonig aus Zermatt, Nüsse und Parmesan aus dem Piemont und Preiselbeeren versüssen den noch jungen Winter. Die marktfrischen Leckerbissen werden mit hauseigenen Rezepten zu alpinen Gerichten mit norditalienischem Einfluss verarbeitet. Das Cervo Puro hat sich die 14 Gault-MillauPunkte redlich verdient! Das Fer dina nd, junges SzeneLok a l mit a lpiner Tr a dition

2014 nahm das Ferdinand das Angebot von Daniel Lauber an und zog vom Holzchalet auf dem Festivalgelände von Zermatt Unplugged in die festen Mauern des Cervo. Die Düfte, die zu Essenszeiten in der Luft liegen, täuschen nicht: Hier werden Raclette und Fondues serviert. „Bei uns bekommt man Vacherin-Fondue oder Moitié-Moitié (60%-40%), die je nach Saison in verschiedenen Varianten, zum Beispiel mit Trüffeln, Tomaten oder Thymian, zu haben sind, unser Ferdinand-Spezialfondue und sogar ein Fondue mit Zwiebeln, Speck und Bier. Auf der Karte stehen ausserdem

mehrere Raclette-Variationen mit AOP-Käse sowie Charbonnaden und Aufschnitt. Wir setzen auf Walliser Produkte, einschliesslich Weine“, erklärt Daniel Lauber. Das Credo des Restaurants lautet denn auch 100% pure, made in Switzerland. Ein Blick auf die grosse Schiefertafel, auf der die angeboten Speisen gut sichtbar angepriesen werden, zeigt, dass es sich dabei nicht um leere Worte handelt. Das Ferdinand ist informeller als das Puro. „Es überträgt den Stil einer New Yorker Brasserie auf das erweiterte Konzept eines Fonduerestaurants mit ungezwungener Amtosphäre. Wir haben warme Materialien verwendet und sie schlicht, zeitgenössisch und jung gehalten“, so Lauber. Das massive Eichenparkett, die hohe weisse Holzdecke, der schmiedeeiserne Kamin, Stiche und Porträts von Fantasietieren, eine Bar aus Edelstahl und breite Fensterfronten mit Panoramablick strahlen etwas Modernes und zugleich Gemütliches aus. „Die meisten Fonduerestaurants sind rustikal und in einem Keller ohne Aussicht untergebracht“, sagt der Daniel Lauber. Nicht so im Ferdinand. Für zeitgenössischen Lifestyle sorgt auch die einladende AprèsSki-Terrasse mit flauschigen Kissen auf Holzstufen, wo regelmässig Musiker aufspielen. www.cervo.ch www.ferdinand.ch


Shops UHREN

Die Bahnhofstrasse ist die Champs-Elysées von Zermatt: ein Schaufenster des Luxus und des Schweizer Knowhows. An dieser beliebten Flanier- und Shoppingmeile sind natürlich auch die wichtigsten Uhrenmarken vertreten.

Omega zieht nach Zer m att w w w.omegawatches.com

Ab Dezember ist auch Omega an der Bahnhofstrasse vertreten. Die renommierte Uhrenmarke eröffnet an der Nr. 30a einen neuen Verkaufsraum – bereits den achten in der Schweiz. Auf luxuriösen 70 Quadratmetern haben die vier Uhrenkollektionen von Omega in ihren beleuchteten Schaukästen ihren grossen Auftritt. Champagnerfarbene Fenster, Hocker und Stühle aus rotem Leder und mit furniertem Zebrano-Holz verkleidete Tresen, Säulen und Wände sorgen für die passende Kulisse. Ebenfalls effektvoll in Szene gesetzt sind Schmuck und Lederwaren. Ein mehrsprachiges Team kümmert sich aufmerksam, aber nicht aufdringlich um die internationale Kundschaft.

Schindler dr eim a l für Sie da w w w.schindler-zermatt.ch

Wer in Zermatt nach Schönem und Edlem sucht, wird bei Schindler fündig. Das 1978 vom „Horloger-Rhabilleur“ Kurt Schindler eröffnete Fachgeschäft mit dem Matterhorn-Logo stellt die schönsten Zeitmesser und Schmuckstücke unserer Breitengrade aus. Neben dem kürzlich renovierten Flagship Store an der Bahnhofstrasse 5 ist Schindler an zwei weiteren Adressen anzutreffen. An der Nr. 14 finden sich die Kreationen von TAG Heuer und Zenith, an der Nr. 15 die Uhren von Patek Philippe und die Schmuckstücke des deutschen Juweliers Wellendorff, der gegen Ende des 19. Jahrhunderts mit seinen Kordel-Colliers und den farbigen, in sich drehbaren Ringe weltberühmt wurde.

Ch a let-Boutique von Hublot a n der Nr. 27 w w w.hublot.com/de/ boutique/schweiz/zermatt

Hublot ist überall anzutreffen, vor allem an Orten, an die es viele von uns hinzieht, wie Gstaad, Luzern, Genf und natürlich Zermatt. Die Boutique wurde letztes Jahr im Beisein einiger Botschafter der Marke wie der dreifachen Skirennweltmeisterin Maria Höfl-Riesch und dem Eiskunstläufer Stéphane Lambiel im grossen Stil eingeweiht. Passend zum Charakter des Dorfes ist sie in einem Chalet mit Geranien an den Fenstern untergebracht. Hublot möchte damit seinen Respekt für die Tradition des Ortes und seine Geschichte zum Ausdruck bringen. Eine weisse Kuh auf dem Ladentisch wirkt als witziger Hingucker. Im Untergeschoss befindet sich ein kleines Weinlokal für private Veranstaltungen.


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Dav i d Ca r l i e r portfolio

auslรถsende Momente


Blick vom Hörnligrat auf das Matterhorn. Es füllt mit seiner majestätischen Imposanz das Bild, während aufwirbelnder Schnee der Nordwand eine besondere Dynamik verleiht.


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1. Ein ungewöhnlicher Anblick an einem Wintermorgen: In der Ferne zeichnen sich das Matterhorn und der Monte Rosa vor den Ausläufern der Dent Blanche ab. 2. Zimmer mit Ausblick: Das Biwak befindet sich in 3800 Metern Höhe in der Ostwand der Dent Blanche, während über dem Matterhorn (links) und der Dent d’Hérens (rechts) die Sonne untergeht. 3. Stolze Festung: Der Monte Rosa unter einem Föhnhimmel

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Kunstvoll drapierte Strahlen umgeben das Matterhorn mit einem geheimnisvollen Schleier.

Zauberhafter Anblick: Die Viertausender rund um Zermatt durchstossen die Nebeldecke und scheinen sich in der Sonne zu aalen. Links ist das Rimpfischhorn (4199 m), rechts das Strahlhorn (4190 m) und im Vordergrund das Obergabelhorn (4063 m) zu sehen.


Das kleine Matterhorn, das aus dem Nebelmeer ragt, ist ein gutes Beispiel für David Carliers besonderen Blick fürs Wesentliche.

Der Wahlwalliser hat seine Berufung als Fotograf erst spät entdeckt. Zermatt und das Matterhorn gehören zu David Carliers Lieblingssujets. Er blickt für 30° auf seinen untypischen Werdegang zurück und erzählt, wie er vom angehenden Bergführer zum anerkannten Bild- und Abenteuerprofi wurde.

T e xt Laurent Grabet

Als Fotograf zu arbeiten schien mir bis vor zehn Jahren noch ein unerreichbarer Traum“, versichert David Carlier. Dem 44-Jährigen haftet etwas Jungenhaftes an, was durch sein Verkehrsmittel, ein Longboard, noch betont wird. Etwas schüchtern und doch unglaublich zuvorkommend erzählt er, wie es dazu kam, dass er heute mit Shootings seine Brötchen verdient. Fünf Erlebnisse hätten dabei als Auslöser gewirkt. Von der Seidenstr asse zu den Outdoor Ga mes

Bei den Carliers ist Fotografieren Familiensache. „Ich hatte bereits mit acht Jahren meinen ersten kleinen Fotoapparat“, so David. „Mit 14 durfte ich bei einem Besuch im Verkehrshaus Luzern die Spiegelreflexkamera meines Vaters benutzen, später schenkte mir mein Grossvater seinen Nikkomat mit einem 50-mm-Objektiv. Ich brauche ihn noch heute und liebe es, das Leben durch seinen Sucher zu betrachten.“ Dieses Geschenk sei der erste Auslöser gewesen. Als zweiten Auslöser nennt er die zufällige Begegnung mit der Schriftstellerin und Abenteurerin Ella Maillart auf der Seidenstrasse. Er war damals erst 18. „Auf dieser Reise ist meine Liebe zu Reportagen und Fotos, die eine Geschichte erzählen, entstanden.“ Damals kam auch der Wunsch in ihm auf, sich voll und ganz auf Fotoreportagen zu konzentrieren. Als wäre es ein Wink des Schicksals, stiess er an seinem Geburtstag auf einem Trip durch China an einem Busbahnhof mit

F otos David Carlier

seinem Patenonkel zusammen. „Er ist ein Weltenbummler und reist auch heute noch, mit über 80 Jahren, zusammen mit seiner Frau, seinem Hund und seiner Kamera durch die Welt. Als Teenager war ich von seinen Diashows, seiner Nikon FM und seinem safaritauglichen Land Rover fasziniert.“ Während seines Wirtschaftsstudiums entdeckte David dank eines Kommilitonen das Bergsteigen. Dritter Auslöser. „Wir schwänzten ziemlich oft die Kurse, um in die Berge zu gehen!“, schmunzelt er. 1997, nachdem er zwei Jahre lang als Trader viel Geld verdient hatte, nahm seine Leidenschaft plötzlich überhand. Er hängte seinen Anzug an den Nagel und zog nach Zermatt, wo er ein kleines Hotel führte und eine Ausbildung als Bergführer begann. Abgeschlossen hat er sie nie, baute damals aber sein Netzwerk in der Welt des Bergsports auf und feilte an seinen technischen Fähigkeiten, dank denen er heute Sportler vom Kaliber einer Géraldine Fasnacht oder eines Gilles Sierro begleiten kann. Anfang 1999 gründete David mit einem Freund eine Webdesignfirma und danach mit seiner Frau ein Kommunikationsunternehmen. 2004 lancierte er zusammen mit Nicolas Hale-Woods die Outdoor Games. Sie waren der vierte Auslöser und bestätigten ihn darin, dass Fotografieren seine Berufung ist. Die K rönung

Am Rande seiner Aufgabe als Kommunikationsleiter der Outdoor Games und später auch der Freeride World Tour betätigte sich

David Carlier immer häufiger als Fotograf. 2010 erlebte er seinen fünften Auslöser – mit verzögerter Wirkung. Er schoss bei einem Workshop in den USA ein Foto, das ihm vier Jahre später zum Durchbruch verhalf. Die Aufnahme des winzig kleinen Kajakers, der einen tosenden Wasserfall in Idaho hinunterstürzt, wurde am renommierten Red Bull Illume prämiert. Heute wird David Carlier von Nikon unterstützt und seine Aufnahmen werden in vielen Zeitschriften veröffentlicht. Ausserdem ist er im Auftrag von grossen Uhrenmarken oder Feriendestinationen wie dem Wallis tätig. 2015 realisierte er für den Kanton den Dokumentarfilm 13 Walliser Abfahrten. Im gleichen Jahr wurden an der Weltausstellung in Mailand rund hundert seiner Bilder zum Thema Wasser in den Walliser Tälern gezeigt. „Manchmal bedaure ich, dass ich so spät mit dem Fotografieren angefangen habe“, räumt der Mittvierziger ein. „Ich habe ziemlich lange gebraucht, bis ich mir eingestehen konnte, dass ich vom Fotografieren leben kann, obwohl ich schon immer gerne Geschichten mit Licht, Bildern und der Natur erzählt habe. Mich fasziniert die Wirkung, die ein unbearbeitetes Foto haben kann. Heute konzentriere ich mich mehr und mehr auf Reportagen und verlasse den Mikrokosmos des Abenteuersports, um mich anderen Themen, die mir am Herzen liegen, zu widmen.“ www.davidcarlierphotography.com


Die Monte-Rosa-Hßtte (2883 m) vor dem Liskamm. Der Anblick hat Ähnlichkeiten mit dem Himalaja.


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Per SuperFlow System lässt sich die Scheibe für eine maximale Luftzufuhr beim Aufstieg nach vorn ausstellen und für perfekten Schutz bei der Abfahrt wieder schließen. Selbsttönende, sphärische Minimalist Frame Scheibe für optimale, absolut uneingeschränkte XXLSicht: ein neues Musthave für Freetouring-Fans, das Sie unbedingt entdecken müssen!

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– Photos : © Jérémy Bernard - Semaphore.

DIE ERSTE SKIBRILLE, DIE BEIM AUFSTIEG GENAUSO PUNKTET WIE BEI DER ABFAHRT!


„Ch ez V ron y“ SCHLEMMEN MIT BLICK AUFS MATTERHORN

Mit der Rückkehr des Schnees beginnt in Zermatt eine neue Saison. Zeit für Vrony und Max Julen, ihr berühmtes Restaurant Chez Vrony auf der Findelnalp wieder zu öffnen. Gäste aus aller Welt stehen Schlange, um auf der Restaurantterrasse in 2100 Metern Höhe im Angesicht des Matterhorns die regionale Gourmet-Küche zu geniessen.

T e x t Nathalie Cobos

Vrony Julen, sind Sie gut in die Saison 2016/2017 gestartet? Bisher ist alles im grünen Bereich. Dieses Jahr hat es früh geschneit und wir konnten das Restaurant am 26. November in einer märchenhaften Winterlandschaft eröffnen. Mein Mann, ich und unser gesamtes 30 -köpfiges Team sind sehr motiviert. Einige unserer Mitarbeitenden sind neu und wir mussten sie zuerst ausbilden. Das ist aufwendig, aber spannend. Gibt es Neues im Chez Vrony? Wir haben die Deko etwas geändert, dem Restaurant mit neuen Kissen und Farben ein Facelifting verpasst, wie es so schön heisst. Auch die Organisation wurde etwas angepasst. Anstelle der hohen Tische stehen neu Ecktische für Gruppen bereit. Und natürlich haben wir die jährlichen Betriebsferien genutzt, um die nötigen Reparaturen vorzunehmen. Im Weiteren wurde die Karte überarbeitet. Wir bieten mehr vegetarische Gerichte an und haben neue Speisen eingeführt, darunter einen Teller mit Entenleber und eine in Merlot geschmorte Walliser Lammkeule mit Parmesan-Polenta. Unsere Bestseller, der Vrony-Burger und das hausgemachte Trockenfleisch, haben natürlich weiterhin ihren festen Platz. Wir führen auch eine Spezialitätenkarte, die alle zwei Wochen wechselt

F o t os ZVG

und auf der zum Beispiel unser Tartar steht. Ansonsten bleiben wir unserer Devise treu: Wir kochen nach überlieferten Rezepten, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden, und reichern die landestypischen Speisen mit internationalen Einflüssen an. Dabei verwenden wir regionale, marktfrische Bioprodukte. Unsere Küche ist einfach, traditionell und schmackhaft. Sie üben Ihren Beruf schon viele Jahre aus. Was motiviert Sie morgens beim Aufwachen? Ich arbeite seit dreissig Jahren im Gastgewerbe. Angefangen habe ich mit 21 Jahren bei meinen Eltern. Ich wollte ihnen eigentlich nur eine Saison lang helfen, aber ich mochte die Stimmung, den Ort und die Leute und beschloss zu bleiben. 1997 übernahm ich das Restaurant mit meinem Mann Max. Wir haben sowohl das Lokal als auch die Küche und die Karte nach unserem Geschmack gestaltet. Ich habe meine Entscheidung nie bereut. Es gab sicher Momente, in denen ich mich fragte, warum ich das oder jenes nicht gemacht habe, aber in meinem Herzen wusste ich, dass hier mein Platz ist. Ich habe eine sehr emotionale Beziehung zum Restaurant. Der Ort ist wunderschön, die Lage aussergewöhnlich und jeder Tag ist landschaftlich

und auch in Bezug auf die anstehenden Arbeiten anders. Es passiert immer etwas Besonderes. Hier bin ich zu Hause. Können Sie uns eine Anekdote aus Ihrem Alltag als Gastgeberin erzählen? Wir haben das Glück, dass wir schon viel Unvergessliches erlebt haben und immer noch erleben. Es gibt Leute, die sich im Restaurant kennengelernt haben, Freunde wurden und sich bei uns jedes Jahr wieder treffen. Das sind besondere Momente, die einem sehr nahe gehen. Auch die Auszeichnungen, die wir für unsere Küche erhalten haben, gehören zu den prägenden Erlebnissen. Von Dezember 2013 bis Februar 2014 konnten wir am kulinarischen Programm von „Swiss Taste of Switzerland“ teilnehmen. Die Passagiere der Business Class assen Speisen von Chez Vrony! Im November 2015 haben wir den ganzen Monat im Restaurant Jelmoli in Zürich gekocht. Und dieses Jahr durften wir im Rahmen des Excellence Gourmetfestivals an Bord der Excellent Queen gemeinsam mit Starköchen wie Andreas Caminada 120 Personen verwöhnen. Alle diese aussergewöhnlichen Erlebnisse motivieren uns. Vrony und Max Cotting-Julen, Findeln, Zermatt Telefon: +41 27 967 25 52, info@chezvrony.ch


Klemens Schraml holt seine Zutaten und seine Inspiration aus der Natur und zaubert daraus richtige Kunstwerke. Jeder Teller ist eine Explosion der Farben und Aromen.


DIE NATUR ALS INSPIRATION

R E STAU R A N T

T H E OM N I A Zermatt hat sich zum Mekka der Gastrono m i e e n t w i c ke l t u n d lockt immer mehr Feinschmecker an. Zu den exq uisiten G o ur metTempeln gehör t auch The Omnia im gleich namigen Hotel. Es wurde im Oktober mit einem Michelin - Stern geadelt und ist damit zum erlauchten Kreis der Zermatter Sterne restaurants Capri und After Seven gestossen. T e x t Nathalie Cobos

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as Hotel The Omnia ist direkt am Berg gebaut. Es thront 45 Meter über den Dächern von Zermatt, umgeben von den schneebedeckten Kronen der hohen Tannen. Wohlwollend scheint es über das Dorf zu wachen und gleichzeitig das Matterhorn anzuhimmeln. Das Refugium erreicht man durch einen Tunnel, der zu einem Lift führt. Er bringt die Gäste direkt in die Empfangshalle. The Omnia ist aber nicht nur wegen seiner idyllischen Lage und der Gastfreundlichkeit bekannt, sondern auch wegen seines Gourmet-Restaurants. Dort verwöhnt Executive Chef Klemens Schraml die Gäste mit einer poetisch angehauchten, raffinierten Küche. Inspirationsquelle des erst 25-jährigen Sternekochs ist die Natur. Auf seinen Streifzügen durch die Zermatter Wiesen und Wälder sucht er nach neuen Zutaten für seine Rezepte. Er bringt die Essenz der Natur auf den Teller und bereitet mit Alpengräsern, Kiefernadeln, Kapuzinerkresse und Weidenrosen unvergleichliche Menüs zu. Jede Speise ist ein Kunstwerk, fein komponiert und farblich harmonisch abgestimmt. Im Mund entpuppt sich der Augenschmaus als Gaumenfreude. Klare Aromen prägen die saisonal ausgerichteten Speisen aus hochwertigen Produkten, die wenn immer möglich aus der Region stammen. Die Philosophie von The Omnia beruht auf Überlegungen zur nachhaltigen Entwicklung. „Für die Architektur des Gebäudes haben wir Schreiner aus der Region beauftragt und das Holz stammt aus den Wäldern der Umgebung”, betont Philippe Clarinval, der Managing Director des Omnia. „Das gleiche Prinzip wenden wir auch auf das Restaurant an, indem wir das würdigen, was uns die Natur schenkt.“ Klemens Schraml ist ein Naturliebhaber und fühlt sich im The Omnia wie ein Fisch im Wasser, denn er teilt die Werte des Betriebs. Der Österreicher zaubert eine für sein Alter ungewöhnlich ausgereifte Küche. Er verdankt sie seinen Eltern, die als Gastwirte tätig sind und ihn gelehrt haben, die kulinarischen Traditionen Österreichs zu pflegen. Als Mitglied einer Familie, zu der auch Landwirte und Destillateure zählen, kennt er den echten Geschmack der regionalen Produkte, experimentiert aber gerne, um Traditionelles auf seine Weise kreativ zu interpretieren. Auf seiner Karte steht zum Beispiel

f ot os Bruno Augsburger

eine im Gletschersalzmantel gebackene Forelle. Klemens Schraml verwendet das selbst geerntete Salz als Kochsalzersatz, da es mineralstoffreicher ist und eine erdige Note hat. Auch das Kiefernadelöl stellt er selbst her. Ein Tropfen davon verleiht dem Salat ein dezent holziges Aroma. The Omnia wurde bereits zum zweiten Mal mit einem MichelinStern geehrt. Den ersten erhielt es 2015, als Stephan Kriegelstein in der Küche stand und Klemens Schraml ihn als Sous-Chef tatkräftig unterstützte. Im Oktober 2015 trat Schraml die Nachfolge an und wurde bereits ein Jahr später ebenfalls mit einem Stern gekürt. Mit dem Capri im Mont Cervin Palace und dem After Sven im Backstage Hotel Vernissage können sich zwei weitere Zermatter Restaurants mit einem Michelin-Stern schmücken. Zermatt ist ein kulinarisches Paradies und festigt seine Position am Zenit der Gastronomie jedes Jahr etwas mehr. Im Gault&Millau 2017 bringen es die 19 Restaurants des Dorfes auf insgesamt 254 Punkte. Ein weiterer guter Grund, Zermatt zu mögen.

Eine von Klemens Schramls erfinderischen Spezialitäten: Forelle im Gletschersalzmantel


F r e e r i de n rund ums matterhorn

Die mythische Felsspitze des Matterhorns wirft weite Schatten. Vieles droht im Angesicht des imposanten Bergs zu erblassen. Zu Unrecht. Zermatt hat noch viel mehr zu bieten. Fantastische Freeride-Möglichkeiten zum Beispiel. Schliesslich ist der Walliser Wintersportort ja auch das höchste Freeride-Gebiet der Alpen. Wer frischen Schneespass abseits des Gedränges sucht, braucht nur den lokalen Bergführern zu folgen.

Beim Freeriden in Zermatt hat man stets das Matterhorn vor Augen. Sein unverkennbares Profil sorgt für eine traumhafte Kulisse.


Michael Portmann


Jeremy Bernard/swatchskierscup.com

Tiefschneehänge und eine unbändige Lust, sich in die weisse Pracht zu stürzen: Mehr braucht man nicht, um in Zermatt das Freeride-Feeling auszukosten.

T e x t Sophie Dorsaz

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as Zermatter Alpenpanorama sucht seinesgleichen. 38 Viertausender, darunter das majestätische Matterhorn, bilden eine imposante Kulisse. Zwischen den Gipfeln und Gletschern erstrecken sich 360 Kilometer präparierte Pisten. Was viele nicht wissen: ­Zermatt ist auch eine grandiose Spielwiese für Freerider. Wie Könige im Schnee gleiten sie durch das weite Weiss Richtung Tal. Da die Hänge aber ungesichert sind, wird dringend empfohlen, sich nur in Begleitung erfahrener Bergführer und angemessen ausgestattet mit LVS-Gerät, Schaufel, Sonde und Rettungskit für Spaltenbergung ins Abenteuer zu stürzen. Auf dem Stockhorn in Osten des Skigebiets haben Powderfans gleich mehrere Möglichkeiten. Ein erster Run ist von der Bergstation der Stockhornbahn (3405 m), direkt unter dem imposanten Gipfel, nach einer kurzen Durchquerung der Nordflanke erreichbar. Etwas weiter Richtung Stockhornpass zeichnet sich unter dem Monte Rosa eine weitere Abfahrt ab. Sie führt über den Findelgletscher und ist weniger steil als die erstgenannte. Beide Routen enden in Gant. Zusammen bieten sie 12‘000 Meter Abfahrt durch unberührtes Gelände.

Auf der anderen Seite des Skigebiets bringt die Klein-MatterhornBahn (3883 m) im Matterhorn glacier paradise den Freerider bis zum Theodulgletscher am Fusse der berühmten Felspyramide. Der erste Teil der Abfahrt bis nach Testa Grigia an der italienischen Grenze verläuft auf einer markierten Piste und geht schliesslich in den Theodulpass über. Die klassische Variante führt am linken Gletscherrand entlang. Routiniers bevorzugen wahrscheinlich eher die schweisstreibendere, steilere Variante über den Triftgletscher. Beide Abfahrten münden in einer Schlucht. In der Hochsaison liegt hier genügend Schnee, ansonsten kann es schon einmal vorkommen, dass man zu Fuss weiter muss. Dafür verspricht das Gelände abseits der Pisten und Bergbahnen Hochgebirgsfeeling pur. Wer die einstündige Durchquerung mit Fellen bis zum Schwarztor nicht scheut, wird mit einem weiteren sensationellen Erlebnis inmitten ungebändigter Natur belohnt. Die Abfahrt vom Klein Matterhorn dem Schwarzhorngletscher entlang hält Vergleichen mit der berühmten Vallée Blanche in Chamonix stand. Bis nach Furi wartet auf 2000 Höhenmetern Tiefschneespass vor einer grandiosen Alpenkulisse. Die Ausrichtung und die Höhenlage der Runs garantieren meist beste Schneesicherheit. Zermatt bietet Freeridern von Osten bis nach Westen, vom Monte Rosa bis zum Matterhorn, atemberaubende Tiefschneeabfahrten, auf denen sie ihren Freiheitsdrang auf unberührtem Schnee ausleben können. www.alpincenter-zermatt.ch (Zermatter Bergführerbüro) www.meteoschweiz.admin.ch http://map.geo.admin.ch/ (topografische Karten) www.slf.ch (Lawinenbulletin)


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Leander Wenger

U n plug ge d F e s t i v a l m i t AL P E N B LI C K

Das 2007 gegründete Zermatt Unplugged ist das einzige Festival in Europa, an dem ausschliesslich akustisch gespielt werden darf. Keine elektronischen Hilfsmittel oder Tricks, nur der unverfälschte Klang der Musikinstrumente und Stimmen sind in der klaren Luft der Walliser Alpen zu hören. T e x t Claude Hervé-bazin

ie Liste der Künstler, die im Lauf der Jahre am Unplugged Festival auf der Bühne standen, liest sich wie das Who’s who der internationalen Musikszene. Hier gaben sich bereits Suzanne Vega, Chris de Burgh, Alanis Morissette, Billy Idol, Lionel Richie, Jason Mraz, Stephan Eicher, Katie Melua, Marianne Faithfull und die Simple Minds die Ehre. Was aber lockt die Weltstars in das berühmte Walliser Dorf? Die Tatsache, dass das Unplugged in vieler Hinsicht einzigartig ist. Allein schon die Kulisse sucht ihresgleichen. Musiker treten sowohl indoor als auch outdoor auf insgesamt 13 Bühnen in Zelten, Bars und Hotels auf. Auf sechs New Talent Stages geben zudem zahlreiche aufstrebende europäische Bands Gratiskonzerte (die Tickets werden nach dem Windhundverfahren vergeben). Besondere Highlights sind die beiden Bergbühnen bei der Bahnstation Sunnegga auf 2288 Metern über Meer und bei der Gandegghütte auf 3030 Metern Höhe. „Es ist eine andere Welt“, sagte die Sängerin Polly Gibbons, die 2014 zusammen mit den Jazzmännern von Ronnie Scott’s All Stars während fünf Tagen am Festival gastierte. Logistisch ist die hochalpine Umgebung allerdings eine grosse Herausforderung. Der Konzertflügel zum Beispiel musste per Helikopter zur Hütte transportiert werden.

Auch die Tatsache, dass nur live und mit akustischen Instrumenten gespielt wird und dass sie direkten Kontakt mit dem Publikum haben, scheint die Musiker anzusprechen. Text und Melodie kommen in der Sonne und im Schnee von Zermatt unverfälscht zur Geltung. Das Unplugged ist pur und ehrlich, weder entschärft noch steril. Es wird nicht mit grossem Geschütz aufgefahren und die Stars werden auch nicht durch ein ungeduldiges, forderndes Massenpublikum unter Druck gesetzt. Vielmehr können sie entspannt aufspielen und sich auf die Zuhörer einlassen. Die relativ kleinen Bühnen, die Nähe zum Publikum und der Dorfcharakter von Zermatt schaffen eine ungewohnte Intimität. „Man fühlt sich stärker mit den Zuhörern verbunden“, bestätigte auch Katie Melua. Das 10. Unplugged Festival findet wie gewohnt zum Saisonende vom 4. bis 8. April 2017 statt. Auf dem Programm stehen rund fünfzig Konzerte von Mittag

bis Mitternacht und eine Megaparty am letzten Abend. Das Line-up wird am 14. Dezember 2016 bekannt gegeben und der Vorverkauf startet fünf Tage später. Die Mitglieder des Zermatt Unplugged Clubs (Beitrag: 100 Franken pro Person oder 185 Franken für ein Paar) können die Tickets 24 Stunden früher beziehen und sich so die besten Plätze sichern. Sie profitieren zudem von weiteren exklusiven Vorteilen wie dem Zutritt zum Foyerzelt und zu den After Show Parties. www.zermatt-unplugged.ch

Die Simple Minds hatten sich wochenlang auf das Unplugged 2016 vorbereitet. Ihr Konzert zählte zu den absoluten Highlights.

Rob Lewis

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Z e r m at t SKITOUREN

Sie kennen das Skigebiet bereits? Dann beschreiten Sie neue Pfade! Schnallen Sie Felle unter die Ski und entdecken Sie die natürliche Seite von Zermatt. Bergprofis zeigen Ihnen das Matterhorn und die anderen Viertausender von einer ganz anderen Seite.

T e x t SOPHIE DORSAZ

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ie Umgebung von Zermatt inmitten von 38 Viertausendern ist eine riesige Spielwiese für Sportler aller Art. Skifahrer erfreuen sich an 360 Pistenkilometern, Freerider an unberührten Tiefschneehängen und Skitourengänger an spektakulären Trails. Aus Sicherheitsgründen sollten sich allerdings nur erfahrene Skiwanderer allein aufmachen. Allen anderen wird ans Herz gelegt, professionelle Begleitung in Anspruch zu nehmen. Hier ein Vorgeschmack auf das, was sie im höchstgelegenen Skigebiet der Alpen erwartet. Das 4164 Meter hohe Breithorn am Rand des Skigebiets ist ideal für eine kurze Skitour mit Start in Zermatt. Es gilt zwar als „einfacher Viertausender“, darf aber dennoch nicht unterschätzt werden. Der Aufstieg ist und bleibt eine Hochgebirgstour auf Gletschergelände. Ab der Bergstation der Klein-Matterhorn-Bahn sind es noch 300 Höhenmeter bis zum Gipfel und zur atemberaubenden Aussicht auf das Panorama des Zermatter Alpenbogens. Für den Rückweg bieten sich zwei Möglichkeiten an: entweder die Abfahrt bis zum Skigebiet des Klein Matterhorns oder über den Schwärzegletscher bis nach Furi. Die 2000 Meter lange Route ist nirgends wirklich steil, landschaftlich aber sehr schön. Sie führt durch eine imposante Alpenwelt und hält Vergleichen mit der berühmten Vallée Blanche in Chamonix stand. Weniger hoch gelegen und auch weniger stark besucht ist die Tour auf den Torre

Fo t o David Carlier

di Castelfranco. Sie startet im Osten der Bergstation der Stockhornbahn. Der Gipfel ist Teil des Monte-Rosa-Massivs und gibt einen herrlichen Blick auf das Matter- und das Anzascatal auf italienischer Seite frei. Wem 200 Höhenmeter nicht genug sind, der kann die Tour mit dem Aufstieg auf die benachbarte Cima di Jazzi kombinieren. Von dort bringt der riesige Findelgletscher den Skifahrer bis zur Fluhalp und zu den Pisten. Eine weitere Tagestour führt auf den 3800 Meter hohen Adlerpass, der von den beiden majestätischen Viertausendern Rimpfischhorn und Strahlhorn eingerahmt wird. Vom Stockhorn (3400 m) oder dem Unterrothorn ( 3104) können Durchtrainierte über die 4000-Meter-Grenze steigen und die Tour bis zum Stralhorn fortsetzen. Bergab geht es auf der gleichen Route direkt nach Z ­ ermatt. Wer möchte, kann aber auch in Richtung Saas-Fee abbiegen, bis zur 800 Meter weiter unten gelegenen Britanniahütte fahren und am nächsten Morgen durch die nahezu unberührte Schneelandschaft aufs Allalinhorn wandern.

Nützliche Links für die Tourvorbereitung: www.alpincenter-zermatt.ch (Zermatter Bergführerbüro) www.meteoschweiz.admin.ch http://map.geo.admin.ch/ (topografische Karten) www.slf.ch (Lawinenbulletins)


Atemberaubendes Panorama beim Aufstieg auf den Hohlichtgletscher. In der Ferne sind Zermatt und der Monte Rosa zu erkennen, im Vordergrund das Äschhorn, auf dem sich die Freerider beim HeliSkiing vom Hubschrauber absetzen lassen.


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Alpine Ski School Zermatt Metzggasse 9 3920 Zermatt

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Sch lossbe rg BETTWÄSCHE ZUM TRÄUMEN

Luxus, Tradition, handwerkliches Können und Innovation: Schlossberg Switzerland und Zermatt pflegen die gleichen Werte. Das Schweizer Familienunternehmen im Kanton Zürich stellt exklusive Premium-Produkte für Bett und Bad her, deren Motive von hauseigenen Textildesignerinnen entworfen werden. T e x t Claude Hervé-Bazin

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arte Frühlingsblumen ziehen sich über einen kuschelig weichen Bademantel. Grazile Federn exotischer Vögel schaffen auf einem Bettbezug aus Satin ein luftig-leichtes Farbenspiel. Schmucklilien und Butterblumen zaubern in dichtem Blattwerk stimmungsvolle Farbakzente, hübsche Löwenmäulchen, Bougainvillea, Rosen und Margueriten blühen auf edlen Stoffen. Andere zeigen subtil verwischte, Ton-in-Ton gehaltene Ranken, herbstliche Ginkgo-Blätter, grafische Muster, Mosaike, tweedähnliche Karos und andere verträumte Motive. Die mal eleganten, mal poetischen und mal sachlichen Modelle werden von den fünf im Schlossberg-Atelier arbeitenden Textildesignerinnen in liebevoller Handarbeit gezeichnet. Sie sind nicht nur von bestechender Präzision, sondern auch sorgfältig verarbeitet. Mehrmals schon hat Schlossberg mit teils renommierten Künstlern zusammengearbeitet. Anfang der 1990er-Jahre erschien eine von Jean Tinguely gezeichnete Linie und vor Kurzem kreierte die Traditionsmarke mit dem Schriftsteller Peter Stamm die exklusive Edition „Bedtime Stories“. A m A nfa ng wa r die Rose

„Wir Menschen verbringen fast einen Drittel unserer Zeit im Bett“, sagt CEO Thomas Boller. Dann wollen wir uns dort auch wohlfühlen. Seit über einem halben Jahrhundert steht das 1833 gegründete Unternehmen mit Sitz in Turbenthal (ZH) für edle Bettwäsche und Heimtextilien von höchster

F o t os Stefan Schlumpf

Qualität. Seine Erfolgsgeschichte begann mit dem ersten Druckdessin „Jeunesse“ – einer kleinen Rose –, die nach edlem Gewebe verlangte. Die schweren, steifen Leintücher, die von unseren Grossmüttern noch gewissenhaft gestärkt wurden, hatten ausgedient. Satin Noblesse, Jersey, Coshmere-Frottier für Badetücher, extrafeine und/oder Bio-Baumwolle, Micro Modal (aus Birkenfasern) erweiterten nach und nach das hochwertige Stoffangebot. Durch die technischen Fortschritte kommen fortlaufend neue Texturen, Farbschattierungen und Muster hinzu.

bis zu 14 Farben. Sie werden auf riesigen Arbeitstischen einzeln von Hand aufgetragen. Danach geht der Stoff auf die grosse Siebdruckmaschine. Die Designerinnen stehen an den Maschinen und überprüfen jeden Quadratzentimeter auf allfällige Fehler. Schlossberg in Zer m att

Mit jeder neuen Kollektion lässt Schlossberg Träume lebendig werden. Die Kollektion Herbst/ Winter 2016 steht unter dem spielerischen Motto „Wonderland“. Sie ist in der Schlossberg-Boutique an der Bahnhofstrasse Nr. 7a erhältlich. Dort findet man auch die erste Leucht-Bettwäsche der Welt. Sie besteht aus Satinstoff, auf dem in feinster St.Galler Stickerei für das Auge kaum sichtbare LED-Elemente integriert wurden.

Die in Aquarell gemalten Dessins spielen die gesamte Farbpalette durch. Doch wie werden die Originalfarben mit ihren vielen Nuancen auf die Stoffe übertragen? Hier kommen die Druckmeister von Schlossberg ins Spiel. Sie beherr- www.schlossberg.ch schen den Sieb druck mit all seinen Finessen. Mit dieser Drucktechnik lassen sich die Farben in ihrer ganze Leuchtkraft wiedergeben. Bis jede einzelne Nuance abgestimmt und das richtige Verhältnis der Mischungen gefunden ist, können mehrere Wochen vergehen. Jedes SchlossbergIn der Zermatter Schlossberg-Boutique ist die gesamte Bettwäsche-, Bademäntel- und Dessin besteht aus Badetücher-Kollektion in rund zwanzig Farbvarianten zu finden.


Für besondere momente. Erleben Sie einmalige Genussmomente mit den Fine Food Spezialitäten aus aller Welt. Wie zum Beispiel dem Fine Food Pavé du Parc, einem zarten, delikaten Weichkäse, der im malerischen Dorf Rougemont mit viel Sorgfalt hergestellt wird. Sein einzigartiger Geschmack wird ihm von der Milch der Kühe verliehen, die den ganzen Sommer auf den kräuterreichen Wiesen der Waadtländer und Freiburger Voralpen weiden.

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Wa l l i se r T rock e n f l e i sch Unwiderstehlich gut

T e x t Frédéric rein

Allein schon der Anblickt lässt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Wer es einmal pro biert hat, um den ist es geschehen. Die Rede ist vom Walliser Trockenfleisch, einer Spezialität mit hohem Suchtpotenzial.

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ie fertige Delikatesse sieht aus, als hätte sie furchtbare Strapazen hinter sich. Sie ist beim Trocknen und Pressen deutlich kleiner, schmaler und leichter geworden. Die Waage bestätigt: Das Fleisch verliert 40 bis 50 Prozent seines Ursprungsgewichts. Im Verlauf dieses Veredlungsprozesses entwickelt es aber auch die typischen Aromen. Erst jetzt entfaltet es seinen so unvergleichlichen Geschmack. Seine rote Farbe signalisiert Leidenschaft. Und tatsächlich: Walliser Trockenfleisch ist unwiderstehlich, nur Vegetarier können sich seiner Anziehungskraft entziehen. Es bereitet sich auch entsprechend lange auf das Tête-à-tête mit seinen Verehrern vor. Das Rohmaterial für die Herstellung von Walliser Trockenfleisch besteht aus den Hintervierteln von Kühen. Diese sogenannten Rinderstotzen werden mit einer Mischung aus Salz, Gewürzen und Kräutern eingerieben, Jeder Produzent besitzt sein eigenes, von Generation zu Generation überliefertes Geheimrezept, das dem Endprodukt seinen speziellen Geschmack verleiht. Danach werden die Fleischstücke aufgehängt und je nach Grösse 5 bis 16 Wochen getrocknet. Sie werden dort aber nicht sich selbst überlassen, im Gegenteil. Die Hersteller überprüfen den Reifeprozess jeden Tag und stellen sicher, dass sich die Aromen korrekt entwickeln. Zum Schluss werden die Stücke gepresst. Dabei öffnen sich die Poren des Fleisches, so dass es atmen kann, und es entsteht die rechteckige, für die Schneidmaschinen äusserst praktische Form. Seit dem 14. Ja hr hundert

Da es sich um ein Traditionsprodukt handelt, hat Walliser Trockenfleisch natürlich auch eine Geschichte. In der Literatur fand es erstmals im 14. Jahrhundert Erwähnung. Die Einheimischen konnten dank dieser Salzungs- und Trocknungstechnik dauerhafte Vorräte

F o t os Denis Emery

anlegen und waren so für den langen Winter gewappnet. Dank des sonnigen, warmen und windigen Klimas im Rhonetal musste das Fleisch zur Haltbarmachung nicht wie vielerorts geräuchert werden. Es trocknete auch ohne äusseres Zutun in Stadeln und Scheunen. Diesem Erbe aus der Vergangenheit und der starken Verbindung zur Ursprungsregion verdankt das Walliser Trockenfleisch sein IPGLabel (Indication géographique protégée – Schutz geografischer Herkunftsabgaben). In der regionalen Delikatesse steckt das Wesen eines ganzen Kantons. Auch das macht sie, neben ihrem einzigartigen Geschmack, unwiderstehlich.

Keine Walliser Platte ohne Trockenfleisch Walliser Trockenfleisch IPG gehört auf jede Walliser Platte. Aber bitte in hauchdünne Scheiben geschnitten! Dazu gesellen sich Walliser Rohschinken, Trockenwurstscheiben und Trockenspeck. Neben diesen verschiedenen Fleischsorten dürfen auch Käse, vor allem Walliser Raclettekäse AOP, und Walliser Roggenbrot AOP nicht fehlen. Butter, Cornichon und eingelegte Zwiebeln runden das traditionelle Walliser Gericht ab.


Wine | Dine | View

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TAG UND NACHT GENIESSEN —

Pure Swissness | 20 steps from Sunnegga


Sport t r e n ds Winter von christian bugnon

POC

SKULL LIGHT WO w w w.pocsports.com Der Skull Light WO (für women) Skihelm wurde speziell auf die weibliche Anatomie und die schmalere Gesichtsform abgestimmt und wiegt nur gerade 500 Gramm. Eine semiharte Aussenschale und eine EPP-Innenschale sorgen für feinste Stossabsorbtion. Bequeme, abnehmbare Ohrenpads halten schön warm und dank des leicht zu bedienenden Grössenverstellsystems kann der Skull Light Wo fein justiert werden. Das Tüpfelchen auf dem i: seine rosa Farbe. Ab in den Schnee!

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EL A R A w w w.julbo.com Legen Sie auch auf der Piste Wert auf Ihr Aussehen? Dann ist diese Skibrille für Sie gemacht. Sie wirkt dank Katzenaugendesign nicht nur schick, sondern ist auch technisch ein TopPerformer. Die Elara wird mit vier verschiedenen Hightech-Scheiben angeboten: Cameleon ist polarisierend, Zebra passt sich Lichtveränderungen schnell an, Snow Tiger verfügt über einen Blendschutzfilter und Zebra Light eignet sich besonders gut für schlechte Lichtverhältnisse. Alle Scheiben sind sphärisch, hervorragend belüftet und beschlagsfrei. Dank anatomischer Rahmenform und Double-Density-Schaumstoff garantiert die Skibrille zudem besten Tragkomfort.

Dakine

Poacher 36L w w w.dak ine.ch Dieser kompakte, stilvolle Winterrucksack verfügt über alle wichtigen Funktionen für Ski- und Snowboardfahrer. Die Ski können diagonal oder lateral in der Form eines „A“ befestigt werden, während das Snowboard vertikal fixiert wird. Für den Helm ist eine einsetzbare Halterung vorgesehen, für die Skibrille eine Fleece-Tasche. Der Poacher 36L ist mit dem separat verkauften DK-Impact Spine Protektor kompatibel und auch in einer kleineren Grösse (26L) und mit einem abnehmbaren Airbag-System (Poacher RAS) erhältlich.

PEAK PERFORMANCE SUPR EME MEGEV E BR ASS w w w.peakperformance.com

Kupfer- und Messingtöne sind diesen Winter im Trend. Diese Damenskijacke mit sportlichmodernem Schnitt gibt dank Gänsedaunen-Isolierung und einer Aussenschicht aus Wollmischgewebe wohlig warm und bietet einen unübertroffenen Komfort. Ausserdem verfügt sie über einen besonders weiten, verstellbaren Kragen mit Notfallkapuze, zwei Eingriffstaschen mit Reissverschluss, eine Skipass-Tasche, eine Innentasche, Wollgewebe an den Schultern und einen dehnbaren Schneefang. Damit machen Sie auf und neben der Piste immer eine gute Figur.


Sport t r e n ds Winter von christian bugnon

ELAN

RIPSTICK 96 w w w.elansports.com Der Ripstick 96 wurde schon kurz nach seiner Markteinführung mit dem ISPO Award in der Kategorie „Ski off Piste“ ausgezeichnet. Er ersetzt das Modell Spektrum und setzt im Freeride -Tourenski Angebot neue Massstäbe. Wie das Vorgängermodell beruht auch der Ripstick 96 auf dem Amphibio-Profil, das ihn extrem drehfreudig macht. Der linke und der rechte Ski sind spezifisch profiliert und können deshalb nicht getauscht werden. Neu sind hingegen der Shape und die neue ultraleichte Konstruktion aus Holz und Karbon (TNTTechnologie).

K ARI TR A A

w w w.chrissports.ch Hierzulande ist die Marke noch nicht sehr bekannt, in Skandinavien aber gehört Kari Traa zu den führenden Sportswear-Marken für Frauen. Sie ist nach der FreestyleSkiing-Olympiasiegerin auf der Buckelpiste in Salt Lake City, die 2002 zur Sexiest Woman in Norway gewählt wurde, benannt. Mit einer kompletten Kollektion aus funktionellen und leistungsstarken Produkten richtet sich die Marke an starke und aktive Frauen, die ihre Weiblichkeit, ihren Stil und ihre Individualität zum Ausdruck bringen wollen.

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ARC’TERY X

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Ein Freeride-Schuh, der auch als Tourenstiefel und Abfahrtsschuh überzeugt. Technische Feinheiten wie die austauschbaren Sohlen, der asymmetrische Spoiler sowie ein Schaft mit Überlappkonstruktion garantieren nebst Stabilität auch Flexibilität. Eine Karbonschiene in der Unterschale versteift den Freedom SL zusätzlich, macht ihn extrem torsionssteif und sorgt für eine optimale Kraftübertragung. Der „Thermo Intuition Linder“-Innenschuh verspricht einen hohen Tragkomfort beim Aufstieg.

Die Cerium LT Jackets und die Cerium Hoodies für Damen und Herren sind strapazierfähig, warm und 10 Prozent leichter als die vergleichbaren Konkurrenzprodukte. Dafür verantwortlich sind der ergonomische Schnitt, der optimale Bewegungsfreiheit gewährleistet, die weniger voluminösen Ärmel und richtig platzierte Daunen in Bereichen, die besonders kälteempfindlich und für die Ansammlung von Feuchtigkeit anfällig sind.


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n e ws winter 2016

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Zermatt ist bekanntlich autofrei. Was aber, wenn man voll beladen ist oder einem der Mut fehlt, sich der eisigen Kälte auszusetzen? Für solche Fälle ist Taxi Christophe da. Mit seinen zwei Elektroautos fährt er die Kunden geräuschlos zum Ziel. Er bringt die Gäste auch von Täsch nach Zermatt und wieder zurück, bietet Transfers von und zu allen Flughäfen der Region an (unter anderem mit einer Mercedes Limousine) und holt Sie auf Wunsch sogar zu Hause ab.

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AUF DER PISTE

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Die schweizweit führende Marke für hochwertige Bodywear schlägt mit ihrer Daily-FunctionKollektion mehrere Fliegen mit einem Schlag. Wie eine zweite Haut garantiert die schöne Funktionswäsche für jeden Tag optimale Feuchtigkeits- und Temperaturregulierung, eine erhöhte Atmungsaktivität sowie ein zuverlässig frisches Gefühl. Dank Merinowolle und Seide hält sie zudem auch an langen Ski- oder Skitourentagen schön warm.

Ab diesem Winter bietet die Zermatt Bergbahnen AG in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft Solid zwei neue Versicherungen an. PassProtect erstattet Schweizer Skifahrerinnen und Skifahrern bei Krankheit, Unfall und sogar bei ungünstigen Wetterbedingungen den Skipass, die Skilektionen und die Skimiete. SkiCare richtet sich an ausländische Gäste und deckt unter anderem die Kosten für den Pistenrettungsdienst, den Helikopter- oder Ambulanztransport und die notfallbedingten Heilungskosten.

Hotels

das Schönegg und das Nationa l machen gemeinsame Sache w w w.schonegg.ch w w w.hotelnationalzermatt.ch

Zweiter Stern

für das A fter Sev en w w w.seven.ch/af ter

Das Fine-Dining-Restaurant des Hotels Backstage an der Hofmattstrasse 4 wurde mit einem zweiten Michelin-Stern ausgezeichnet. „Cool, modern, trendy“ sei die Atmosphäre in dem Lokal, schrieben die Gastrokritiker. Die ist der offenen Küche im Zentrum und dem gelungenen Mix aus alpiner und städtischer Dekoration – einem Werk von Heinz Julen – zu verdanken. Jeden Winter kommt Starkoch Yvo Adam aus Ascona und verwöhnt die Gäste mit vier- bis siebengängigen Menüs aus marktfrischen Walliser Spezialitäten. Exotische Noten runden die moderne Küche stilvoll ab.

Ab diesem Winter führt die Familie JulenMetry ihre beiden Superior-ViersterneBetriebe, das Hotel National und das Chalet Hotel Schönegg, gemeinsam. Drei jungen Schweizer Hoteliers setzen mit ihrem Knowhow frische und lokale Akzente. Im Rahmen des „Dine around“-Konzepts können die Hotelgäste neu aus einem breiten kulinarischen Angebot wählen und sich in dem Gourmetrestaurant, der Weinbar, auf der Panoramaterrasse, im Swiss Stübli oder an der Cosy Bar mit Kaminfeuer verwöhnen lassen.


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Gold wird schon seit Urzeiten verehrt. Viele Kulturen sagten dem Edelmetall heilende Eigenschaften nach. Vor 5000 Jahren schluckten es die alten Ägypter in einem Ritual zur Reinigung von Geist, Körper und Seele. In Anlehnung an diese Tradition haben die Forscher von La Prairie die Produkte der Radiance-Kollektion mit feinstem Gold versetzt. Sie festigen und straffen die Haut, sodass die Hautstruktur jugendlich frisch wirkt. Ein wohltuender Luxus, der für strahlende Leuchtkraft sorgt.

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Caran d‘Ache, das sich seit über hundert Jahren der Kunst des schönen Schreibens widmet, betritt neues Terrain. In Zusammenarbeit mit dem für seine spielerischen Kreationen bekannten Uhrenlaboratorium MB&F hat es für alle, die ihre kühnen Kindheitsträume bewahrt haben, ein Schreibgerät in Form einer Raketenabschussrampe entwickelt. Der Astrograph ist ein technisches Juwel, für dessen Herstellung über 500 Handarbeitsschritte notwendig waren. Mit einem speziellen Mechanismus werden die drei stabilisierenden Füsse der Rampe ausgefahren und ein magnetisierter Astronaut haftet an jeder beliebigen Stelle des Schaftes.

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Die eleganten, funktionalen Modelle der italienischen Modemarke sind ein Musthave für die kalte Jahreszeit, so auch diese ausgesprochen feminine Daunenjacke mit abnehmbarem Kragen aus unbehandeltem Murmeltierpelz. Sie ist mit wasserdichten Reissverschlüssen und winddichten Taschen mit rutschfesten, elastischen Bändchen an der Taille und an den Handgelenken ausgestattet. Ausserdem verfügt sie über eine Innentasche für die Skibrille, ein Smartphonefach und einen Rescue-System–Reflektor für Lawinenunfälle.

Dieser einzigartige bernsteinfarbene Cognac ist eine bemerkenswerte, elegante Assemblage aus den besten Eaux-de-vie, die bis zu 200 Jahre reifen konnten und durch eine aussergewöhnlich feine Textur überzeugen. Im Schnitt finden nur zehn von 10’000 verkosteten Bränden Gnade vor den Augen des Degustationskomitees von Hennessy und schaffen es in einen Paradis Impérial. Ein Genuss seltener Komplexität, Intensität und Ausgeglichenheit.

Der Panther ist eines von Cartiers Lieblingstieren. Als wilde, elegante Ikone hat die Raubkatze Ringe, Armbänder, Ohrringe und Colliers des Schmuckhauses inspiriert. Ein Pantherkopf ziert auch diese längliche Pochette aus schwarzem Nilkrododilleder (Masse: 12 x 24 cm). Er bildet einen effektvollen Kontrast zur gravierten Schliesse und der 55 cm langen Kette mit Gold-Finish. Das Innere aus schwarzem Kalbsleder besteht aus einem flachen Fach und einer goldfarbenen Cartier-Prägung.


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DRIVE DE CARTIER G R O S S D A T U M , R E T R O G R A D E Z W E I T E Z E I T Z O N E U N D TA G / N A C H T - I N D I K A T O R 1 9 0 4 - F U M C DIE KOLLEKTION DRIVE DE CARTIER IST EIN NEUES MANIFEST DER ELEGANZ. MIT DEN RASSIGEN LINIEN IHRES KISSENGEHÄUSES IST DIESE UHR EIN ECHTES STILOBJEKT, DAS VOM HAUSEIGENEN MANUFAKTUR-UHRWERK 1904-FU MC. SEINE DREI KOMPLIKATIONEN SIND DIREKT MIT DER KRONE KOORDINIERT. CARTIER WURDE 1847 GEGRÜNDET UND KREIERT AUSNAHME-UHREN, DIE KÜHNE FORMEN UND UHRMACHERISCHES KNOW-HOW VERBINDEN.


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