Tiere
in Wald und Bergen EIN KUNSTVOLLES BILDERBUCH
Christine & Markus Hänni
Christine & Markus Hänni
978-3-03818-383-9 Weber Verlag AG CH-3645 Thun/Gwatt www.weberverlag.ch
in Wald und Bergen EIN KUNST VOLLES BILDERBUCH
Tiere in Wald und Bergen
Christine & Markus Hänni
Wenn wir uns Zeit nehmen, dem Gesang der Vögel zu lauschen und die Blumen am Wegesrand zu betrachten, zeigt sich die Welt von ihrer schönsten Seite. Dieses Buch gibt anschauliche Einblicke in die faszinierende Tierwelt in ihrer natürlichen Umgebung. Mit kunstvollen und detailgetreuen Illustrationen zeigen Christine und Markus Hänni eine bedeutende Auswahl an heimischen Berg- und Waldtieren in malerischen Landschaften mit informativen Kurzbeschrieben. Das Buch lädt dazu ein, Tiere zu beobachten und zu bestimmen, und motiviert dazu, die Artenvielfalt und die Achtung vor dem Tier zu wahren. Mit den eindrucksvollen Bildern entstand ein authentisches Gesamtkunstwerk im Spiegel der Jahreszeiten.
Tiere
Impressum Alle Angaben in diesem Buch wurden vom Autor nach bestem Wissen und Gewissen erstellt und von ihm und dem Verlag mit Sorgfalt geprüft. Inhaltliche Fehler sind dennoch nicht auszuschliessen. Daher erfolgen alle Angaben ohne Gewähr. Weder Autor noch Verlag übernehmen Verantwortung für etwaige Unstimmigkeiten. Alle Rechte vorbehalten, einschliesslich derjenigen des auszugsweisen Abdrucks und der elektronischen Wiedergabe. © 2022 Weber Verlag AG, CH-3645 Thun / Gwatt Text: Markus Hänni Illustrationen: Christine Hänni Weber Verlag AG Gestaltung Cover: Sonja Berger Gestaltung Inhalt und Satz: Celine Lanz Bildbearbeitung: Adrian Aellig Lektorat: Madeleine Hadorn Korrektorat: David Heinen ISBN 978-3-03818-383-9 www.weberverlag.ch Quellen www.wikipedia.org www.birdlife.ch www.geo.de/geolino/tierlexikon www.nabu.de www.vogelwarte.ch Der Weber Verlag wird vom Bundesamt für Kultur mit einem Strukturbeitrag für die Jahre 2021–2024 unterstützt.
neutral Drucksache No. 01-12-409142 – www.myclimate.org © myclimate – The Climate Protection Partnership
Frühling
Alpenschneehase Der Alpenschneehase lebt in den Bergen. Er ernährt sich von Gräsern, Kräutern, Zweigen und Rinde. Sein Fell ist im Sommer graubraun und im Winter schneeweiss. So ist der Alpenschneehase zu jeder Jahreszeit gut getarnt.
Blaumeise und Rotkehlchen Die Blaumeise ist lebhaft, geschickt und wenig scheu. Flügel, Schwanz und Scheitel sind blau gefärbt. Im Winter kommt die Blaumeise gerne zum Futterhaus. Das Rotkehlchen kann man auch in der späten Dämmerung und in der Nacht singen hören. Sein Gesicht, die Kehle und die Brust sind orangerot.
Rehgeiss Am besten kann man das Reh bei Einbruch der Dämmerung auf Wiesen am Waldrand oder auf Waldlichtungen beobachten. Die Rehkitze kommen im Mai und Juni zur Welt und haben weisse Pünktchen in ihrem rotbraunen Fell.
Waldbirkenmaus und Rötelmaus Die Waldbirkenmaus fühlt sich in feuchtem und sumpfigem Gelände zu Hause. Ihr Fell ist oben gelbgrau mit feinen schwärzlichen Strichen und einem langen dunklen Streifen. Beide Mäuse sind tag- und nachtaktiv und können sehr gut klettern. Die Rötelmaus verdankt ihren Namen dem rotbraunen Rückenfell. Sie hält sich an schattigen und feuchten Orten im Wald, auf Wiesen und in Hecken auf.
Rehbock Der Rehbock lebt am Waldrand, auf Waldlichtungen und auch im offenen Feld. Im Herbst wirft er sein Geweih ab, das bald darauf wieder neu wächst. Im Sommer ist sein Fell rötlich, im Winter wird es dichter und graubraun.
Buchfink und Kleiber Der Buchfink ist unser häufigster Brutvogel. Er kommt überall vor, wo Bäume wachsen. Beim Männchen sind Brust und Wangen tief rosarot, beim Weibchen die Oberseite graubraun und die untere Seite hellbeige gefärbt. Der Kleiber heisst so, weil er den Eingang seiner Bruthöhle mit Lehm verkleben kann. So kommen ihm Nistplatzkonkurrenten wie der Star nicht zu nahe. Der Kleiber kann auch mit dem Kopf voran nach unten klettern.
Rothirschkuh Die Rothirschkuh lebt in Rudeln mit ihrem Jungtier vom Vorjahr und ihrem Kalb. Tagsüber hält sie sich im Wald auf, abends auf Feldern und Wiesen. Weibliche Rothirsche tragen kein Geweih. Das Junge hat ein hell geflecktes Fell und kann schon wenige Stunden nach der Geburt auf wackeligen Beinen der Mutter folgen.
Schwarzspecht und Waldeidechse Der Schwarzspecht ist die grösste europäische Spechtart. Man kann ihn gut an seinem schwarzen Gefieder und am roten Scheitel erkennen. Er zerhackt gerne morsche Holzstümpfe, entrindet insektenbefallene Bäume und meisselt tiefe Löcher in kernfaule Fichten. Die Waldeidechse ist die zierlichste Eidechse unseres Landes. Je nach Lebensraum nennt man sie auch Bergeidechse oder Mooreidechse. Sie ist selten mehr als 15 Zentimeter lang.
Steinbockweibchen Der weibliche Steinbock, die Steingeiss, hat kurze und kaum gebogene Hörner. Die Jungtiere kommen im Mai und Juni zur Welt. Selten werden gleich zwei kleine Steinböcke geboren. Das Junge kann vom ersten Tag an laufen.