I.P. I.P.
F체r unsere G채ste 2015/2016
Winterwind im Vinschgau
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Winterwind 2015
www.forst.it www.beviresponsabile.it
im Winterwind 2015/2016 inhalt
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Willkommen im Winterparadies Vinschgau
Die Ortler Skiarena
Herrliches Skiparadies Skigebiet Schöneben
Reportage: Gibt es noch den „Alpenmacho“?
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Jugendlich sportlich Skigebiet Haideralm
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Sanfter Tourismus Langlauf & SkiCard
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Grenzüberschreitend: Oberländer Langlaufparadies
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Wildtiere und Bergsport Nationalpark Stilfserjoch
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40 Jahre Geheimtipp Skigebiet Minschuns
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Schul- und Trainingsstätte
Coole Neuigkeiten Erlebnisberg Watles
Sportoberschule Mals
Vinschgerwind Impressum
Dantestraße 4, 39028 Schlanders, Tel. 0473 732196, Fax 0473 732451
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Abseits von allem Berghütte Maseben
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Heimelig verschneit Feriengebiet Latsch-Martelltal
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Weite, liebliche Aussichten
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Tirols jüngster Gletscher
Skitour in Matsch
Kaunertaler Gletscherskigebiet
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Skigebiet mit Superlativ Skigebiet Sulden
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Traum-Winter für Familien Skigebiet Trafoi
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„Do kimp di Sunn...“ Skitour in Stilfs
Die Entdeckung einer alten Liebe Schnalstaler Gletscherbahnen
Hotel Montana & Residence Firn Sulden – Tel. 0473 613 006 www.montanasulden.com Öffnungszeiten Pizzeria: 18.00 bis 22.00 Uhr
Chefredakteur: Erwin Bernhart; Grafik&Layout: Hartwig Spechtenhauser, Marion Fritz; Mitarbeit: Angelika Ploner, Ludwig Fabi, Anna Alber, Andreas Waldner, Wolfgang Platter, Alfred Plangger, Nadine Flora, Kerstin Erhard, Marcus Herovitsch, Karin Thöni, Roman Hohenegger, Stephan Gander, David Stocker, Elmar Pichler Rolle; Fotos: Ortler Skiarena, Skigebiete - Schöneben, Watles, Minschuns, Trafoi, Sulden, Schnals, Kaunertal, Maseben,
neben der Talstation
Vinschgau Marketing, Ferienregion Reschenpass, Alfred Plangger, Stephan Gander, Alex Filz, Frieder Blickle, Gianni Bodini, Enno Kapiza, Martin Lugger, Andreas Bernhart, Karin Thöni; Werbung: Edwina Oberthaler, Richard Spechtenhauser; Druck: Fotolito Varesco, Auer, Nationalstraße 57; Eigentümer und Herausgeber: Info-Media GmbH. Ermächtigung des Landesgerichtes Bozen Nr. 6/2005; Eingetragen in ROC:Nr.12485
www.vinschgerwind.it
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illkommen im
interparadies Vinschgau
Ein besonderes Erlebnis ist es, als erster seine Spuren im Schnee gesetzt zu haben. Man stapft durch Pulverschnee, dumpfe Geräusche unter den Füßen, wenn man im Schnee etwas einbricht. Als Wanderer blickt man auf die eigenen Spuren zurück. Kein anderer Mensch ist dazwischengetappt. Höchstens Tierspuren kreuzen den Weg - Eichhörnchen, Rehe, Fuchs - waren schon vorher da. Ruhe, Einsamkeit, freundliche Natur. Auch solche Erlebnisse wünschen wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, in diesem Winter. Auch wünschen wir Ihnen einen freundlichen Empfang auf Berg- und Skihütten, auf Almen und in Gasthöfen nach einer ausgiebigen Wanderung, oder nach sportlichen Lustgefüh-
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len beim Skifahren, beim Snowboarden, beim Langlaufen, beim Rodeln. Die Angebote zwischen einsamer Wanderung und geselligem Beisammensein, zwischen herrlicher Skitour und genussvollen Schwüngen auf den Pisten sind zwischen Schnals und Schöneben, zwischen Martell und Langtaufers - im Vinschgau eben - reichlich vorhanden. Viel Genuss, auch Spass, viele schöne Momente in den winterlichen Landschaften des Vinschgaus und seinen Seitentälern wünschen wir Ihnen im heurigen Winter 2015/2016. Erwin Bernhart, „Vinschgerwind“-Chefredakteur
ESSEN & SCHLOFEN · Abends 6-Gänge-Degustations-Menü · Übernachtung im kuscheligen Doppelzimmer · Reichhaltiges Frühstücksbuffet · Kostenloser Eintritt in das Erlebnisbad Naturns am An- und Abreisetag
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Skigebiet Minschuns
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un & Action
Die Jugend, die sportliche, die flippige, sieht die Möglichkeiten für den Winter naturgemäß aus anderen Perspektiven. Fun & Action sind angesagt. Wer von den heute nicht mehr ganz so Jugendfrischen erinnert sich zurück? Frech ist man hinuntergebrettert mit den langen Skiern (keine Carving!). No limits hieß es auch damals (ohne den Begriff gekannt zu haben). Und heute? No Limits! Die Skigebiete, das hat sich geändert, sind seit einiger Zeit sehr bemüht, auf die Wünsche der Jugendlichen zu hören, Wünsche und Vorstellungen
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gemeinsam mit den Kids umzusetzen. Freeride-Pisten, Woodlines, Cross-Pisten, Fun-Parks, Slopes, Sprungschanzen... Den Jugendlichen wünschen wir Spass, Gaudi und Action. Auch wünschen wir gesundes, verletzungsfreies Durchkommen durch den Winter. Manche winterliche Sportarten sind ja nicht ganz ungefährlich. Das Vinschgerwind-Team
Skigebiet Minschuns
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Ortler Skiarena
Genuss-Gipfel
„Ortler Skiarena“ 16 Skigebiete, 300 Kilometer bestens präparierte Skipisten für Anfänger und Fortgeschrittene, Halfpipes, Rodelbahnen, Langlaufloipen, Schneeschuhwanderungen und herrliche Bergtouren für Skitourengeher und dies alles in einer prächtigen Naturlandschaft- der Westen Südtirols bietet alles, was das Herz im Winter begehrt. Vor allem auch für Familien.
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er höchste Berg Südtirols ist der Ortler mit 3.905 Metern Meereshöhe. Unter Bergsteigern gilt er als eines der bedeutendsten Gipfelziele der Ostalpen. Besuchern, die über den Reschen kommen, ist er mit seinen vergletscherten Flanken, im Sommer wie im Winter, ein unvergesslicher Blickfang. In Heimatliedern kommt er unter anderem als „König Ortler“ vor. Auch als „König der Ostalpen“ wird der Berg häufig bezeichnet. Dies ist darauf zurückzufüh-
ren, dass die Berninagruppe bis ins 20. Jahrhundert den Westalpen zugerechnet wurde und der Ortler daher lange Zeit als höchster Berg der Ostalpen galt. Seine Nordwand ist die größte Eiswand Europas. Um diesen Berg herum haben sich die anderen Berge zu verneigen. Und um diesen Berg herum gruppieren sich die Skigebiete im Westen Südtirols. Nicht umsonst schmückt sich eine Gruppe von
16 Skigebieten mit dem majestätischen Namen „Ortler Skiarena“. Es sind die kleinen und feinen Skigebiete, die sich in eine einzigartige Bergwelt schmiegen, die Erholung und Entspannung abseits von Hektik bieten. Gastfreundschaft und Gemütlichkeit werden in diesen Skigebieten großgeschrieben, vor allem Familien und Kindern gegenüber. Die Skigebiete der „Ortler Skiarena“ sind Ideen- und Impulsgeber in einer großen Ferienregion - im Westen Südtirols.
Mächtig ist der Gipfel des Ortlers. Nach ihm ist ein einzigartiger Zusammenschluss von 16 sonnigen Skigebieten benannt: die Ortler Skiarena
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Skigebiet Schöneben
Schöneben - Herrliches
Skiparadies Das Skigebiet Schöneben heimst regelmäßig internationale Preise in verschiedenen Kategorien ein und beweist auch damit höchste Qualität (Skigebietstest - Skiarea und Skiresort). Jede Saison bietet Schöneben Neues, neben Bewährtem. Neugierig? Willkommen!
Text: Alfred Plangger Fotos: Skigebiet Schöneben
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enn Sie richtigen Winterurlaub erleben wollen, mit allem, was zu einem unvergesslichen Schneevergnügen gehört, dann kommen Sie ins Skiparadies „Schöneben“
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am Reschenpass. Hier erwarten Sie die schönsten Pisten für alle Ansprüche: Allroundfahrer – Anfänger – Fortgeschrittene – Profis und die, die es noch werden wollen. Die abwechslungsreichen Abfahrten sind vor allem ideal für Familien. Schön-eben ist zusammen mit den Skigebieten Nauders und Haideralm im Verbund des Skiparadieses Reschenpass
und bietet viel Abwechslung auf den insgesamt 120 Pistenkilometern. Insgesamt stehen Ihnen im Skikartenverbund Skiparadies Reschenpass 24 Bahnen und Lifte zur Verfügung. Dank modernster Beschneiungsanlagen und Pistengeräte garantiert unsere professionelle Mannschaft für bestens präparierte Pisten bis Ende April. Daher sind dem Skivergnügen
Skigebiet Schöneben
im Skiparadies Schöneben keine Grenzen gesetzt. Ein kontinuierlicher und kostenloser Zubringerdienst bringt Sie täglich zu der Talstation. Von dort aus gelangen Sie mit modernsten Aufstiegsanlagen ohne Wartezeiten ins schneesichere und sonnige Skivergnügen bis auf 2.350 m Meereshöhe.
Modern und schneesicher Ausgedehnte Carving-Hänge, schwungvolle Abfahrtspisten und ein toller neu ausgerichteter, professioneller Fun- und Spaßpark für Boarder bringen Spaß und Abwechslung in den Skitag. In unserem wunderbaren erweiterten Kinderland tummeln sich die Kleinen und Kleinsten und freuen sich auf unser Maskottchen „Schöni“. Egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener, eine Fahrt durch das Kinderland wird zum Erlebnis. Drei Förderbänder bringen Sie in die Höhe und gleichzeitig können Sie die herrliche Bergwelt der Umgebung und fast das gesamte Skigebiet bewundern. Durch die unterschiedlichen Längen und Neigungen der Abfahrten ist das Kinderland ideal zum Erlernen des Skifahrens und zum Vertiefen der bereits vorhandenen Kenntnisse. Kinder und Erwachsene tummeln sich im Kinderland und erwecken das Areal zum Leben. Verschiedenste Angebote der Skischule Reschen können im Kinderland perfekt umgesetzt werden. Besonders der Skikindergarten mit Ganztagsbetreuung kommt auf seine Kosten. Die Lage und Ausstattung des Kinderlandes ermöglicht
den Kindern, auf spielerische Weise das Skifahren zu lernen und bietet viele Möglichkeiten, den Nachmittag bei Ski, Spiel und Spaß zu verbringen. Ein besonderes Highlight im Kinderland ist der Besuch von „Schöni“, dem Maskottchen des Skigebiets Schöneben. Mit Skikünsten und Tanzeinlagen begeistert er die Kinder und wird zum beliebten Fotomodell. Durch das Kinderland in Schöneben wird Skifahren zum Kinderspiel und zu einem unvergesslichen Abenteuer. Im neuen modernisierten Selfservice-Restaurant werden Sie mit traditionellen und italienischen Gerichten verwöhnt. Auf der Sonnenterrasse erhalten Sie an der Eisbar gegen einen kleinen Unkostenbeitrag Liegestühle und Decken. Action ist bei der sonntäglichen LiveMusik in Schöneben, beim Après-Ski und überall, wo der Einkehrschwung hinführt, angesagt.
Mehr Informationen Skigebiet www. schoeneben.it www.snowpark-schoeneben.it Skischulen: www.skischule-reschen.it www.schneesportschule.it Tourismusverein FERIENREGION RESCHENPASS Tel. 0039 0473 63 31 01 www.reschenpass.it
Skifahren und mehr Aber nicht nur Skifahrer kommen in der Ferienregion Reschenpass auf ihre Kosten. Freunde des Langlaufs finden hier ein wahres „Loipen-Eldorado“ mit hervorragend gepflegten Pisten und abwechslungsreichen Langlauftouren durch Wälder, den Seen entlang, nach Öster-reich und in die Schweiz: Dreiländerloipe – Weißkugelloipe – Reschenseeloipe. An skifreien Tagen kommt keine Langeweile auf. Geräumte Winterwanderwege, Eissegeln, Pferdeschlittenfahrten und Eisschnelllauf auf dem Reschensee, drei beleuchtete Rodelbahnen (bis 24.00 Uhr) sorgen für Abwechslung während des Winterurlaubs bei uns in der Ferienregion Reschenpass.
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Skigebiet Schöneben
Top Veranstaltungen im Skigebiet Schöneben 10.12.2015 - 21.12.2015
Skistart im Skiparadies Reschenpass Endlich ist es wieder soweit, die neue Skisaison im Skiparadies Reschenpass startet. Das Skiopening 2015/2016 wird gebührend gefeiert, mit Spezialpreisen vom 10.12.2015 - 21.12.2015.
08.01.2016 - 10.04.2016
Live Musik in Schöneben - fast jeden Sonntag - auf der Sonnenterasse am Selfrestaurant (wetterabhängig) Beginn: ab 11:30 Uhr
08.01.2016 - 19.02.2016
Auf die Felle, fertig, los Schöneben und Haideralm Das Skigebiet Schöneben ist der Auftakt für die 4. Ausgabe des Dynafit Vinschgaucups, die Serie von insgesamt fünf Skitouren- und Schneschuhrennen im Vinschgau. Die ca. 200 Teilnehmer, ausgerüstet mit einer Stirnlampe, stürmen die Pisten hoch, dabei wird immer zwischen einer Rennund Hobbykategrie unterschieden. Von den 20 € Startgeld, die ein Nudelgericht, den Kleidertransport und eine Tombola beinhalten, gehen 5 € an den Katholischen Familienverband Südtirols, welcher lokale Familien in Not unterstützt. Gleich bleibt hingegen das Nenngeld von 20 Euro für ein Nudelgericht, den Kleidertransport und eine Tombola nach dem Rennen. Auch der soziale Aspekt bleibt nach wie vor nicht auf der Strecke. Heuer gehen 5 Euro eines jeden Nenngeldes an den Katholischen Familienverband Südtirols, welcher lokale Familien in Not unterstützt.
09.01.2016
Contest im Snowpark Schöneben Freunde des Winters seid gespannt auf die heurige Contest Saison denn die erfolgreiche QParks Tour ist zurück! Dieses Jahr wieder mit jeder Menge Action. Der Tourstop im Jahr 2016 im Snowpark Schöneben mit optimalen Bedingungen! Die QParks Tour bietet vor allem aufstrebende, junge Rider die Möglichkeit sich unter professionellen Wettkampfbedingungen ins Rampenlicht der Szene zu shreddern! Auch als Zuschauer sollte man das Event auf keinen Fall verpassen, denn neben atemberaubender Contetaction ist auch ein feines Rahmenprogramm geplant. Wann: 09.01.2016 Wo: Schöneben Beginn: 09.00 Uhr Kontakt: Snowpark Schöneben Telefon: 0473 633333 Webseite: http://www.snowpark-schoeneben.com
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Melden Sie sich jetzt schon an! http://www.ski-running.com/dynafitvinschgaucup/anmeldung/
28.03.2016
Internationales Dreiländerrennen Internationales Dreiländerrennen in Schöneben, Riesentorlauf - Skirennen mit internationaler Beteiligung und über 700 aktiven Rennläufern Wann: 28.03.2016 Wo: Schöneben/ Reschen Beginn: 09.00 Uhr Kontakt: Informationsbüro in St. Valentin und Reschen Telefon:0473633101; 0473634603
Skigebiet Minschuns
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Skilehrer Report
Gibt es noch
den „Alpenmacho“? Skilehrer sind: braungebrannte Charmeure, bei denen die „Skihaselrn“ dahinschmelzen, die Stars der Piste und des Apres-Skis. Steckt da mehr dahinter und entsprechen wirklich alle Klischees der Wahrheit?
von Anna Alber
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Von Skihasen bewunderter Skilehrer,
Quelle: www.weltbildung.com
Karikatur von Bruno Haberzettl
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rau Müller* weint. Tränen kullern über die geröteten Wangen hinab auf den schwarz-weiß gestreiften Skianzug. Mit zitternder Stimme erzählt sie eine unglaubwürdige Geschichte, mit der sie ihr Verhalten zu erklären versucht: „Ich habe Angst, fürchterliche Angst. Als ich vor zwei Jahren in den Schweizer Alpen erstmals auf Ski stand, hängte sich mein damaliger Skilehrer bei mir ein und fuhr geradeaus die steile Piste hinunter. Selbst als ich schrie, hielt er nicht an. Wir wurden immer schneller, ich hatte Todesangst. Ich sollte durch diese Aktion die Angst vom Skifahren verlieren, sagte der Skilehrer zu mir.“ Es dauerte eine ganze Weile, bis ich die aufgelöste, ältere Dame beruhigen konnte. Schließlich gelang es mir, sie zu besänftigen und ihr in kleinen Schritten und mit genügend Zeit und Umsicht, die panische Angst vor dem Skifahren zu nehmen. Jeder Tag als Skilehrer birgt Freude, lachende, strahlende Kinder, zufriedene Gäste und zahlreiche genussvolle Stunden in der freien Natur. Doch nicht immer läuft alles nach Plan, nicht immer hat ein Skilehrer alles unter Kontrolle. Ich selbst bin Skilehrerin für die Grundstufe, arbeite ferialweise im Skigebiet Schöneben und durfte zahlreiche Erfahrungen sammeln, die manches Mal auch Herausforderungen bargen. Wie vorhin schon genannt sind das beispielweise Gäste mit panischer Angst und Unsicherheit. Ebenso Kinder, denen die Abwesenheit der Eltern Verdruss bereitet und die, überfordert von der neuen Situation, aufgelöst weinen.Eltern, die zu hohe Erwartungen an den Skilehrer stellen und ihre zweijährigen Kinder zum Skikurs anschleppen,
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Foto: Fotoarchiv Skischule Reschen
Skilehrer Report
Der Winter steht vor der Tür, die SkilehrerInnen bald in den „Skischuhen“. Im Bild die Skischule Reschen.
die kaum gehen können, aber trotzdem Skifahren lernen sollen. Unfälle und Verletzungen können im Sport auch bei höchster Vorsicht und Vorbeugung passieren, und der Skilehrer muss die Situation regeln (Piste absichern, Pistendienst alarmieren, sich um die restlichen Gäste kümmern uvm…) Ein befreundeter Skilehrer erzählte mir zudem eine lustige Begebenheit, die zwar keine so große Herausforderung für ihn darstellte, aber dafür für seinen italienischen Gast umso mehr: dieser klagte unaufhörlich, wie kalt es doch hier in Sulden sei „ma che freddo, ma che freddo“. Der Skilehrer klärte ihn zwar darüber auf, dass Sulden nicht selten von Eiseskälte heimgesucht wird, doch der musternde Blick ergab, dass sein Gast mit einer fehlenden Kappe des Skischuhs den Unterricht antrat, und seine Zehen frei im Schnee lagen. Der Tätigkeitsbereich eines Skilehrers ist nun mal vielfältig. Er ist nicht nur „Lehrer“ in dem Sinne, dass er die Kunst des Skifahrens vermittelt. Nein, er ist Lehrer, Motivator, Kumpel, Landschaftsexperte, Berater, Unterhalter, Tröster und wenn man es so haben
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will, „Nasenschnäuzer“ zugleich. Und Kinder gehören genauso zum Kundenstock, wie Damen und Herren jegliches Alters, genauso wie Personen mit wenig Gespür für das Skifahren und ebenso Menschen mit geistigen oder körperlichen Einschränkungen. Skifahren kann jeder lernen, beim Einen geht’s schneller, der andere braucht halt etwas länger dafür. Ein Ausbilder gab mir mit auf den Weg: „Ein Lächeln und die Freude der Personen sind der wahre Lohn eines Skilehrers. Doch Menschen das Skifahren zu lernen, denen es nicht zugetraut wird, ist der mit Abstand größte Lohn. Unbezahlbar für den Gast, als auch für sich als Skilehrer.“ Doch das Klientel ist meist nicht mehr dasselbe. Aus den Gesprächen mit „reiferen“ Skilehrer hat sich in den letzten Jahren eine Veränderung der Prioritäten und Anforderungen der Gäste herauskristallisiert. Während „Heinz“ früher nur die Apres-Skiparty im Kopf hatte, will der „Heinz von heute“ vor allem Skifahren lernen. Früher war der Skilehrer eine Art Gott. Es war eine Ehre für den Gast, seine Schwünge hinter den perfekten Schwüngen des Skilehrers zu setzen. Im Laufe der Zeit tritt der Beruf an sich in den Vordergrund. Pünktlich-
keit und Lernerfolg sind maßgeblich, wobei das Vergnügen dennoch nicht entbehrbar ist. Die Aufenthaltsdauer der Gäste verkürzt sich, somit wird ein Skilehrer in der Regel auch nur für ein paar Tage gebucht. Das Verhältnis zu den Klienten wird deshalb selten so eng sein, wie es früher war, als ein Skilehrer seinen Gast oft über Wochen begleitete. Im Laufe der Zeit verändert sich eben die Welt, nicht nur im Tal, sondern auch hoch oben in den Bergen. Deshalb ist der Generationenmix in einer Skischule von besonderer Bedeutung. Die „reiferen“ Skilehrer verleihen Beständigkeit und Schutz, die jüngeren Skilehrer Innovation und „Unverbrauchtheit“. Genauso ist es im Wald: wo die Äste der älteren Baume schützend über jene der jungen wachsen. Trotz all den Herausforderungen, die der Beruf mit sich bringt, ist es großartig ein Skilehrer zu sein. Die für Wintersportler schönste Jahreszeit, der Winter, bricht nun an und zahlreiche Ski- und SnowboardlehrerInnen, mich mit eingeschlossen, freuen sich auf die diesjährige Saison. Es dauert nicht mehr lange, bis die „Roten Männchen“ Schwünge in den Hang zaubern. In diesem Sinne wünsche ich allen Winterbegeisterten „Ski Heil.“
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Skigebiet Haideralm
Leicht erreichbar
Jugendlich sportlich Für die Jugend, für die Familien, mit viel Spaß verbunden: Das Skigebiet Haideralm in der Verjüngungskur - im Angebot, im Kulinarium und im Service.
Text: Erwin Bernhart Fotos: Skigebiet Haideralm
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us dem Vinschgau am einfachsten zu erreichen ist die Haideralm, das Skigebiet, das direkt im Dorf St. Valentin startet. Die Haideralm startet
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am 18. Dezember 2015 in die Wintersaison. Welches Skigebiet kann schon von sich behaupten, dass sich die Talstation mitten im Dorf befindet? Die Haideralm schon. Mitten im Dorf St. Valentin startet die bequeme Panoramabahn und bringt Sie auf eine atemberaubende Aussichtsplatt-
form - den Haidersee und den Reschensee zu Füßen. Ein Sessellift und drei Schlepplifte stehen ab der Bergstation der Panoramabahn zur Verfügung. Das Skigebiet Haideralm hat eine Superlative zu bieten: die längste und
Skigebiet Haideralm
schönste Abfahrt weit und breit. Die Überwindung von 1.400 Höhenmetern an einem Stück kann eine konditionelle Herausforderung sein. Vom höchsten Punkt der Haideralm, auf 2850 Metern, führt die Abfahrt hinunter ins Dorf St. Valentin auf 1450 Meter.
Bewältigbar ist die Abfahrt natürlich für alle - dank sorgfältiger Pistenpräparierung. Außer der Pistengaudi gibt es noch eine großzügige Freiheit, die jedem selbst überlassen ist: die Anzahl der Pausen auf der längsten Abfahrt des Vinschgaus.
Freerider aufgepasst Wald, Lichtungen, Geheimwege mit unberührtem Pulverschnee: Die Haideralm ist ein Eldorado für Freerider. Abseits der präparierten Pisten gibt es unzählige und sichere Ausweichmöglichkeiten, welche - mit gebotener Vorsicht - unheimlich Spaß machen können. Seine Spuren durch den unberührten Wald ziehen, die Bäume umkurven, über Hügel hüpfen - für Freerider ein Paradies.
Mehr Informationen Haider AG Kirchgasse 28 I-39027 St. Valentin a.d.H. Südtirol - Italien T +39 0473 63 46 28 F +39 0473 63 41 70 www.haideralm.it info@haideralm.it
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Skigebiet Haideralm
Von sportlich bis bequem Von der längsten Abfahrt haben wir schon berichtet. Eine sportliche Herausforderung, die zur eigenen Fitness beitragen soll. Solch sportliche Herausforderungen gibt es auf den 20 Kilometern Piste der Haideralm einige mehr. Für die Kinder hat die Haideralm allerhand vorbereitet. Das Kinderland ist zu einem Märchenland umfunktioniert worden, um den Spaß am Skifahren zu versüßen. Mit einem Zauberteppich ist die Beförderung für alle Kinder kein Problem und im Skikindergarten ist eine liebevolle Betreuung garantiert. Und wer das Skifahren, das Snowboarden lernen oder einfach seinen Skistil verbessern möchte, der ist in der Schneesportschule, wie die Skischule in St. Valentin heißt, bestens aufgehoben.
Vom Essen und Trinken Im Bergrestaurant bewirten wir Sie mit tollen Gerichten und coolen Drinks. Nach ein paar Schwüngen auf den bestens präparierten Pisten ist eine Einkehr in unserer Hütte immer ein Erlebnis. Andere Köstlichkeiten, vom belebenden Jagertee bis zum köstlichen Kuchen, sind vorbereitet. Oder eine Einkehr im Weiler „Plagött“ bei Knödel und Kraut? Auch in St. Valentin selbst sind mehrere Restaurants mit traditioneller bis hin zu italienischer Küche anzutreffen. Die Auswahl ist rund um die Haideralm besonders groß. Romantisch kann es rund um die Haideralm sein. Eine feine Langlaufloipe führt in den verzauberten Talaiwald, in den schneebedeckten Lärchenwald. Die Lärchen lassen viel Platz und Luft und bieten so die Umgebung für einen befreienden Ausflug. Eine Rodelbahn gibt es dort auch.
Fazit Das Skigebiet Haideralm bietet Bequemes, Nostalgisches, Kulinarisches und ist für die jungen Freerider, für die Snowparkbegeisterten, für Anfänger und auch für Familien mit Kindern höchst attraktiv.
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Wöchentliche Veranstaltungen Jeden Donnerstag:
Jeden Mittwoch:
Schneeschuhwandern
Rodeln beim Hasenlift
Ab 17.00 Uhr sind die Pisten frei für Schneeschuhwanderer und Tourengeher. Das Bergrestaurant ist am Abend geöffnet und sorgt für Speis und Trank.
Mit einem Pistenbully ist ab 20.00 Uhr der Transport zum Rodelstart gewährleistet. Die Rodelbahn ist jeden Abend beleuchtet. Bei genügender Teilnehmerzahl gibt es Musik mit Jakob.
Neu: Fondue und Steakabend (nur auf Vorbestellung 0473 - 634628) jeden Donnerstag Abend. Gerne bringen wir Sie mit der Gondelbahn zur Haideralm und auf Wunsch mit dem Pistenbully wieder hinunter.
Events 19.12.2015
E röffnung mit Bauernbuffet „All you can eat“ und mit live-Musik
31.12.2015
S ylvester auf der Haideralm mit Super-Sylvestermenü Wir bringen Sie bequem mit der Gondelbahn hoch und auf Wunsch mit dem Pistenbully hinunter
10.02.2016
N ight Jump das Nachtspektakel der Superlative mit Party mit DJ und Lichtshow - die Kabinenbahn ist auch abends geöffnet. Profis führen spektakuläre Sprünge im Bag Jump vor
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Neu - Winterwanderweg Unser neu angelegter Winterwanderweg von der Talstation zur Haideralm führt durch atemberaubend schöne verschneite Wälder. Für einen gemütlichen Abstieg steht eine ebenso gemütliche Alternative zur Verfügung - natürlich ist der Abstieg auch mit unserer Kabinenbahn möglich. Der Winterwanderweg kann zu jeder Tageszeit benutzt werden, da der Großteil des Weges außerhalb der Pisten verläuft.
New - Almland - Spaß im Almland Das Kinder-Almland erstrahlt im neuen Antlitz. Im Kinder-Almland mitten im Skigebiet HAIDER ALM finden Sie die perfekte Ausstattung zum Erlernen von Ski- und Snowboardfahren. Zahlreiche Spielfiguren heißen die Kinder willkommen.
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Skifahrer, Langläufer, Snow-Kiter, Winterwanderer und für alle Wintergenießer. Willkommen also in einem Wander- und Sportparadies, welches seinesgleichen sucht und welches Ruheräume und Aktionsport unmittelbar erlebbar macht. Alle Zimmer unseres Hauses sind mit Dusche, WC, WIFI, Sat-TV und Safe ausgestattet. Abends servieren wir Ihnen schmackhafte Pizzas aus unserem Holzofen.
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Wintersport für im Vinschgau Anhänger des Nordischen Skisports finden im Vinschgau Loipen und Panoramastrecken sowohl für den Klassischen Langlauf als auch für das Skating. Einfache Genussloipen in stillen, idyllischen Tälern wie dem Martelltal oder rund um den Reschen- und Haidersee über die Grenze bis nach Nauders (Österreich) werden zu einem unverfälschten Naturerlebnis. Hochalpine Loipen finden sich im Ortlergebiet im Nationalpark Stilfserjoch, in Langtaufers und bei Schlinig sowie im grenznahen Münstertal (Schweiz).
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Genießer Langlaufkarte Vinschgau
Preise Wintersaison 2015/2016 Langlaufkarte Vinschgau
Die Langlaufkarte Vinschgau bietet Zugang zu allen Langlaufgebieten. Auf rund 109 Loipenkilometer ist vom klassischen und Skating-Stil für jeden Langlauffreund etwas dabei.
Erwachsene Tageskarte
Die Langlaufkarte Vinschgau ist in allen Langlaufgebieten erhältlich.
Kinder 8 - 14 J.
Euro 6,00
Euro 3,00
Wochenkarte
Euro 25,00
Euro 12,00
Saisonkarte
Euro 70,00*
Euro 30,00
Saisonkarte inkl. Val Müstair (CH)
Euro 95,00
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Die SkiCard Vinschgau Mit der SkiCard Vinschgau haben große und kleine Skifahrer den ganzen Vinschgau in der Tasche: Sie gilt in allen 5 Vinschger Skigebieten plus Minschuns im benachbarten Val Müstair (CH) und bietet somit Zugang zu 6 Skigebieten, 36 Aufstiegsanlagen und 150 km Pisten.
Sie haben die Wahl zwischen einer 2 bis 7 Tageskarte, die Sie in allen 6 Skigebieten (Schöneben, Haider Alm, Watles, Sulden am Ortler, Trafoi am Ortler sowie Minschuns/Münstertal in der Schweiz) uneingeschränkt nutzen können.
Bei folgenden Verkaufsstellen kann die SkiCard Vinschgau erworben werden: • Schöneben/Reschen • Haideralm/St.Valentin • Watles/Mals • Sulden • Trafoi
Preise SkiCard Vinschgau Wintersaison 2015/2016 gültig vom 10.12.2015 bis 09.04.2016
Skipass
Erwachsene
Kinder
Jugend/Senior
Hauptsaison
Nebensaison
Hauptsaison
Nebensaison
Hauptsaison
Nebensaison
2 Tage
Euro 80,00
Euro 75,50
Euro 47,00
Euro 45,00
Euro 74,00
Euro 70,00
3 Tage
Euro 116,00
Euro 111,00
Euro 69,00
Euro 65,50
Euro 104,50
Euro 97,00
4 Tage
Euro 149,00
Euro 136,00
Euro 88,50
Euro 84,00
Euro 134,00
Euro 120,50
5 Tage
Euro 180,50
Euro 160,50
Euro 107,00
Euro 97,00
Euro 162,00
Euro 144,00
6 Tage
Euro 209,50
Euro 184,00
Euro 119,50
Euro 109,00
Euro 188,00
Euro 165,00
7 Tage
Euro 236,00
Euro 204,00
Euro 137,00
Euro 120,50
Euro 213,00
Euro 184,00
Senioren: Jahrgang 1956 und älter Jugend: Jahrgang 1998, 1999, 2000 Kinder: Jahrgang 2001 und jünger Kinder: Jahrgang 2010 und jünger fahren gratis
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Oberländer Loipenparadies
Oberländer
Loipenparadies Am Reschenpass gibt es ein grenzüberschreitendes Loipennetz. Kaum woanders in den Alpen findet man so viele attraktive und hochwertige Langlaufloipen auf engstem Raum. Und man gleitet und skatet über unsichtbare Grenzen...
von Andreas Waldner
B
selber dosieren: Diesen Luxus pur bietet der Langlaufsport. Voraussetzung dafür ist ein eher flaches Gelände mit nur sanften Steigungen. Und genau diese Topographie offeriert das Oberland mit seinen abwechslungsreichen Seitentälern. Die schneesicheren und bestens präparierten Loipen führen zu den schönsten Plätzen im Dreiländereck. Und zu den gesündesten, weil die Höhenlage am Reschenpass den Trainingseffekt nachweislich verstärkt.
Foto: Martin Lugger
is zur Teilung Tirols nach dem ersten Weltkrieg erstreckte sich das Oberland vom hohen Kreuz auf der Haid bis zum Finstermünzpass am Inn. Durch die enge und freundschaftliche Zusammenarbeit der Ferienregion Reschenpass diesseits und des TVB Tiroler Oberland – „Nauders Tourismus“ jenseits der Staatsgrenze ist es gelungen, trotz Landesteilung, ein grenzüberschreitendes
Loipennetz zu schaffen. Langläufer gleiten und skaten über die unsichtbare, offene Grenze von Italien nach Österreich und sogar ins Schweizer Engadin. Kaum woanders in den Alpen findet man so viele attraktive und hochwertige Langlaufloipen auf engstem Raum. Sämtliche Loipeneinstiege sind stündlich mit dem Dreiländerpostauto Mals-Martina erreichbar. Leise durch die Winterlandschaft gleiten, die Aussicht auf die verschneiten Berge genießen und die sportliche Leistung
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Oberländer Loipenparadies
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Oberländer
Loipen im Portrait 2
Reschenloipe Sehr reizvoll für die Langläufer ist die Reschen-Rundloipe, die sich von Nauders bis nach Graun erstreckt, wo der Kirchturm von Alt-Graun, der aus dem Eis ragt, eine besonders faszinierende Kulisse bietet.
Loipe „Die Schwarze“ Drei scharfe Anstiege für den durchtrainierten Langläufer, kurze, schwierige Abfahrten mit Wegquerungen und Richtigungsänderungen (Skatingloipe). Start
Gasthof Martha
Höhenlage
1.400 m
Start
Gasthof Martha
Level
mittel
Höhenlage
1.400 m
Strecke
10 km
Level
mittel
Höhenunterschied
100 Meter
Strecke
10 km
Stil
Skating
Höhenunterschied
100 Meter
Stil
Klassisch
Loipe Graun
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Der Einstieg befindet sich beim Kinderspielplatz in Graun. Dort beginnen verschiedene flache Rundkurse über die beiden Auffüllzonen diesseits und jenseits des Karlinbaches, führen bis zum Kalkofen am Beginn der Galerien und zurück bis zum Parkplatz am Turm.
Dreiländerloipe in Reschen Diese Loipe beginnt im Dorfteil „Gandlan“ in der Rescher Bucht und führt über die flache Auffüllzone zum Altdorf und weiter zum Pofellift. Nach ca. 300 Metern geht es über weite Wiesen abwärts bis zur Grenze. Dort kann man entweder weiter nach Nauders laufen oder wieder zurück bis zur Panzersperre. Dort führt ein Rundkurs zurück nach Reschen zum Einstieg.
Start
Kinderspielplatz in Graun
Höhenlage
1.500
Level
leicht
Start
Reschen Neudorf „Gandlan“
Strecke
5 km
Höhenlage
1.450 – 1.510 m
Höhenunterschied
5 Meter
Level
leicht
Stil
Klassisch & Skating
Strecke
5 km, gesamt mit Graun 14,8 km
Höhenunterschied
45 Meter
Stil
Klassisch & Skating
Höhenloipe „Schwarzer See“ Die Höhenloipe Schwarzer See liegt am Mutzkopf direkt beim Schwarzen See. Die Loipe startet oberhalb vom „Tiefer Gatter“ und führt bis zum Naturjuwel Schwarzer See. Das Besondere dabei ist, dass der Start der Loipe knapp über 1.574 m liegt. Oben angekommen erleben Sie eine atemberaubende Winterlandschaft in der Tiroler Bergwelt. Start
Tiefhof
Höhenlage
1.574 m
Level
schwierig
Strecke
10 km
Höhenunterschied
150 Meter
Stil
Klassisch & Skating
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Loipe St.Valentin, von den Dorfbewohnern auch „Talay-Loipe“ genannt Sie beginnt beim „Hasenlift“ und läuft in Richtung Staudamm über die Rautwiesen zum Stockerhof. Dort überquert sie die Staatsstraße und führt der Seepromenade entlang bis zum Alpbachl beim Recyclinghof. Von dort geht es durch den inneren Talaywald zurück zum Weiler Dörfl und weiter durch die Außertalay bis zu den Luckawiesen. Dort bildet die Loipe eine große Schleife und führt über die Felder wieder zurück zum Einstieg am Hasenlift. Start
St.Valentin – Hasenlift
Höhenlage
1.470 – 1540 m
Level
leicht
Strecke
12,5 km
Höhenunterschied
76 Meter
Stil
Klassisch & Skating
Oberländer Loipenparadies
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Arsangsloipe Bei der Arsangsloipe läuft der Rundkurs von Nauders nach Fuhrmannsloch und zurück (klassische Loipe).Nach 500 m Einlaufstrecke beginnt ein kurzer, leichter Anstieg, im letzteren Teil verläuft parallel zur Reschenloipe eine schnelle Abfahrt. Startet man die Loipe an der Talstation der Seilbahn, so hat man keinen Anstieg zu machen. Start
Gasthof Martha
Höhenlage
1.400 m
Level
leicht
Strecke
6 km
Höhenunterschied
50 Meter
Stil
Klassisch
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Höhenloipe Langtaufers/Melag auch bekannt unter „Weißkugelloipe“ Bei der Postautohaltestelle in Melag beginnt diese facettenreiche Höhenloipe auf 1.912 m, auf der auch nationale und internationale Wettkämpfe stattfinden. Dem alten Militärweg entlang führt die Loipe über Wiesen und Weiden bis zur Melager Alm. In Schleifen führt sie orografisch links hinaus bis zur Mündung des Melager Baches in den Karlinbach und zurück nach Melag. Der große Rundkurs führt weiter talauswerts durch Mischwald bis Grub, wechselt dort die Talseite und kehrt über sonnige Wiesen zurück zum Einstieg. Start
Parkplatz Melag
Höhenlage
1.680 – 1.920 m
Level
leicht/mittel/schwer
Strecke
Loipe 8 km + Waldloipe 6,5 km
Höhenunterschied
250 Meter
Stil
Klassisch & Skating
Moasloipe Die Höhenloipe Moas verläuft durch eine sehr schöne Waldlandschaft von der Norbertshöhe bis zum Pflanzgarten und wieder retour. Einkehrmöglichkeit beim Gasthof Norbertshöhe.
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Nachtloipe Nauders Die Nachtloipe erstreckt sich entlang der Via Claudia Augusta vom Gasthof Martha zur Talstation der Bergkastelseilbahn und ist - dank Beleuchtung - auch in der Nacht zu genießen.
Start
Gasthof Norbertshöhe
Start
Gasthof Martha
Höhenlage
1.454 m
Höhenlage
1.400 m
Level
mittel
Level
leicht
Strecke
10 km
Strecke
1,2 km
Höhenunterschied
140 Meter
Höhenunterschied
20 Meter
Stil
Klassisch
Stil
Klassisch & Skating
Dorfplatz - Burgeis - Tel. 0473 830105
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erlebnisberg Watles
Erlebnisberg Watles
Coole Neuigkeiten Zahlreiche Veranstaltungen wie das Nostalgierennen, der Dienstags-Skitouren-& Schneeschuhabend, der Familien-Rodeltag, das Dynafit Skitourenrennen oder das Faschings-Gaudi-Rennen sind mittlerweile fester Bestandteil des Erlebnisberg Watles im Winter. Doch auch an Neuigkeiten fehlt es dem Skigebiet nicht!
von Nadine Flora
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och gar nicht lange her wurde eine permanente Skicrosspiste und der Snowpark an der Watles Umlaufbahn errichtet. Für heuer stehen Erweiterungen in Sachen Freeride Piste
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Winterwind 2015
an. Verschiedene Holzelemente, die sogenannte ‚Woodline‘ schmückt nun den Parcours und sorgt für Abwechslung bei den coolen Jungs und Mädls. Selbstverständlich werden auch die Kleinsten nicht vergessen. Für die Nachwuchstalente des Freeride-Skiing befindet sich ab
dieser Wintersaison der Mini-Snowpark am Babylift. Mit etwas flacheren Elementen können die Kids hier bereits ihre Künste in Sachen Sprünge und Wellen unter Beweis stellen. Dennoch bleibt das Skigebiet idyllisch und familiär: Mit der vier km langen Rodelbahn, dem Bubo
Erlebnisberg Watles
Kindergarten am Babylift, den traditionellen Spezialitäten auf der Plantapatschhütte und der Höfer Alm ist für jede Generation etwas dabei. Entspannung und Genuss für Familien im ganzen Skigebiet und besonders auf der neuen Sonnenterrasse an der Bergstation.
Skicross Watles – Spitzensport und Weltcupflair
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ines der wichtigsten und vor allem größten Events des Skigebietes in diesem Winter wird wohl die erstmalige Austragung des Audi FIS Skicross Weltcup Watles sein. Bereits mehrere Skicross-Rennen, darunter ein FIS Rennen, eine deutsche und eine italienische Meisterschaft, ein Junioren-Rennen und zwei erfolgreiche Europacup-Rennen hat das Skigebiet Watles organisiert. Nun treffen sich die Besten dieser spektakulären Disziplin am Samstag, 9. und Sonntag, 10. Jänner 2016 um sich zu viert auf dem Weltcup-Parcours Watles zu messen. Nach den Einzelstarts bei der Qualifikation kommen die 32 Besten der Herren und die 16 Besten der Damen in die Finalläufe. Im K.O. System fahren jeweils vier Athleten gegeneinander. Über Treppe, WuTang und Jumps, oder leichter verständlich über weite Sprünge, Steilkurven, Wellenpiste und einigen weiteren Hindernissen stürzen sie sich die Rennstrecke in ‚Heats‘, den einzelnen Durchgängen hinunter. Zwei der vier scheiden aus. Oftmals kommt es zu Körperkontakt, der an sich erlaubt ist, solange es fair bleibt. Doch manch ein Teilnehmer kämpft im Adrenalinrausch mit allen Mitteln um zu gewinnen. Zu diesem speziellen Wochenende werden viele Fanclubs, Sportfreunde, Gönner, Athleten, Funktionäre und Medien erwartet. Bei Verpflegung, bester Unterhaltung, cooler Musik und traumhafter Kulisse soll es den Zuschauern und Fanclubs an nichts fehlen. Dafür sorgt
nicht zuletzt das tolle Rahmenprogramm von LovAlps: Die gute Stimmung des Megaevents wird noch gesteigert beim Skicross Opening im SportWell Mals am Samstag, dem Skicross OpenAir direkt im Zielgelände der Weltcupstrecke, sowie bei der After-Race Party an der Talstation Watles am Sonntag.
Erlebnisberg Watles 19.12.2015 – 03.04.2016 täglich 9 - 16 Uhr www.watles.net
Sportwell
22.09.2015 – 01.05.2016 DI - FR 14 – 21:30 Uhr SA + SO 14 - 19:30 Uhr MO Ruhetag www.sportwell.net
Nordic Schlinig
19.12.2015 – 01.04.2016 täglich 9 - 15 Uhr www.nordiccenter.net TEL.: +39 0473 835456
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Erlebnisberg Watles
Events - Erlebnisberg Watles Gaudi-Faschingsrennen
Nostalgierennen
Auch das Gaudi- Faschingsrennen findet am Sonntag in der Faschingszeit wieder statt. Auf der ‚Rodelbahn-Abfahrt‘ bewältigen die Maskierten an verschiedenen Stationen die gestellten Aufgaben und am Ende wird nach Richtwert prämiert! Datum: 07.02.16
Die Zeitreise startet wieder! Im nostalgischen Look werden auf den Hütten urige Gerichte gekocht und die Mitarbeiter servieren in lodenen Hosen wie damals. Höhepunkt des Tages ist das Nostalgierennen. Mit Holz-Skiern und Heuschlitten kämpfen sich die ‚alt-modisch‘ gestylten Teilnehmer den Slalom-Lauf hinunter ins Ziel, wo ein Schnapsl auf sie wartet. Startvoraussetzung: nostalgische Kleidung und ordentlich Gaudi! Datum: 19.03.16
Skitouren- und Schneeschuhabende Jeden Dienstagabend von 19 bis 23 Uhr zeigt sich der Watles von seiner ruhigen Seite. Nachts, mit Toure-Skiern, Schneeschuhen oder auch zu Fuß über die Pisten und den Winterwanderweg bis zum Watles Kreuz laufen. Zum Aufwärmen geht es in die Höfer Alm! Datum: 22.12.15 – 01.03.16
9.1. - 10.1.2016
© vinschgau-design.com
w w w.skicrosswatles.it
Samstag | Saturday – 9. 1. 2016 09:45 - 10:35 11:00 - 13:15 18:00 - 18:30 19:00 20:30
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Training Qualification TC Meeting 4
LovAlps Ski Cross Opening Teampresentation & Skicross Show
Winterwind 2015
Sonntag | Sunday – 10. 1. 2016 09:00
11:30 - 12:00 12:30 - 13:46 13:50 - 14:20 17:00
Watles Ski Cross Open Air LovAlps im Zielbereich und Hüttengaudi mit den Org. Südtiroler Spitzbuam Training Finalists Final Round Preisverteilung / Prize-Giving After Race Party - Talstation
Einkehren & genieSSen
Hotel Garni Zum Hirschen ***
Im Herzen von Mals Seit über 200 Jahren heißt Sie die Gastgeberfamilie Stecher in der Malser Mitte willkommen. Das Hotel „Zum Hirschen“, eingebettet zwischen altehrwürdigen Häusern und den sieben Türmen von Mals, bietet geräumige, helle Zimmer oder bequeme Appartements für zwei Personen mit Sat-TV, Telefon, Radiowecker und
Schranksafe. Ein gratis Fahrradverleih ist in den Sommermonaten einer von unseren vielen Extras. Für Wanderer, Mals-Genießer oder EisGourmets: Die hauseigene Eisdiele mit handwerklich hergestelltem Eis ist der Treffpunkt in Mals. Leckere Eisbecher sind unsere Spezialität. Wir laden Sie auf
unsere Terrasse mit traumhaft gesegneter Aussicht auf das Ortlermassiv ein, unser Eis zu genießen. Oder kommen Sie auf einen Latte-Macchiato vorbei, oder auf ein Glas Südtiroler Rotwein oder ein frisch gezapftes Bier? Gratis W-Lan inklusive. Die Familie Stecher freut sich, Sie auf ihrer Terrasse begrüßen zu dürfen!
Preise auf Anfrage www.hotel-hirschen.it
Hotel Garni Zum Hirschen *** Fam. Stecher Bahnhofstraße 2 I-39024 Mals im Vinschgau Telefon: +39 0473 831 149 Fax: +39 0473 835 051 E-Mail: info@hotel-hirschen.it www.hotel-hirschen.it
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Die Gämse ist in Morphologie, Anatomie und Physiologie gut an das Leben im Hochgebirge angepasst. Ihre Hufe sind spreizbar und ermöglichen das Laufen auf hartem Schnee ohne einzusinken. Trotzdem erschöpfen sich auch ihre Energiereserven nach häufiger Flucht, wenn sie im Winter durch Bergsportler wiederholt gestört wird.
Im Winter
Wildtiere und Bergsport Unsere Freizeit nimmt zu. Unsere körperlich anstrengende Arbeit dagegen nimmt ab. Sich in der Freizeit durch Sport fit zu halten, liegt daher im Trend. Dabei steigen wir Menschen immer öfter und in immer größerer Anzahl auch im Winter in die Berge auf. Wir dringen dabei auch in die Lebensräume und Wintereinstände von Wildtieren vor. Störungen der aktiven Überwinterer unter den Bergtieren in deren nahrungsknappen Zeit sind die Folge. Der ökologisch sensible und gebildete Wintersportler erspart durch verantwortungsbewusste Routenwahl den Wildtieren Stress, Flucht und Energieverlust bis an ihre Letalitätsgrenze.
Wolfgang Platter, 25. November 2015
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flanzen und Tiere haben im Laufe der Evolution als Anpassung an das kontinentale Klima der Alpen und in anderen Klimazonen der Erde verschiedene Strategien entwickelt, den Winter als lebensfeindliche Jahreszeit zu überstehen. Eine Strategie der ortsfesten Sprosspflanzen besteht beispielsweise im Einziehen der oberirdischen Pflanzenteile und in der Ausbildung von unterirdischen Speicherorganen wie Knollen und Zwiebeln oder frostresistenten Wurzeln. Eine
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Winterwind 2015
andere Strategie sind verholzende oberirdische Pflanzenteile wie die Stämme der Laub- und Nadelbäume als ausdauernde Pflanzen. Einjährige krautige Pflanzen wiederum sterben in ihren ober- und unterirdischen Organen völlig ab und keimen im nächsten Frühjahr aus Samen neu aus. Beispiel Sonnenblume. Höhere Tiere sind zum Ortswechsel fähig. Und auch sie haben die verschiedensten Strategien hervorgebracht, um den Winter in unseren Breitengraden zu überleben. Eine erste Strategie heißt dem Winter ausweichen. Diese Strategie
fahren beispielsweise viele insektenfressende Vogelarten. Weil im Winter das Nahrungsangebot aus wechselwarmen Insekten fehlt, ziehen etwa die Mehl- und Rauchschwalben in den Süden. Oder aber Tiere wandern vom Berg ins Tal. Solche saisonalen Wanderungen von den Sommer- in die Wintereinstände unternimmt etwa das Rotwild. Ins Auge fallend und bekannt sind dann etwa auch die Flüge der schwarmbildenden Alpendohle zur winterlichen Futtersuche im Tal. Diese Flüge der Alpendohle von der Höhe der Bergfelswände hinunter in die Tiefen der Talfurchen und in die Kultur- und
Foto: Cyril Doche
Nationalpark Stilfserjoch
Nationalpark Stilfserjoch
pro Minute im Sommer auf 15 Schläge pro Minute im Winter reduziert. Eine andere Überwinterungsstrategie verschiedener Arten von Alpentieren heißt dem Winter zu trotzen und aktiv zu überwintern. Alle vier einheimischen Huftierarten unter den Wildtieren gehören zu den aktiven Überwinterern: Reh, Rotwild, Gämse und Steinwild. Dann beispielsweise auch Feldhase und Schneehase, der Tannenhäher und das Schneehuhn. Diese aktiven Überwinterer haben es im Gebirge zunehmend schwerer, weil wir Menschen etwa während unserer verschiedenen Freizeitaktivitäten auch im Winter immer öfter und in immer größerer Anzahl in die Winterlebensräume dieser Tiere vordringen. Früher waren die Berge im Winter für die meisten Menschen tabu. Aufstiegsanlagen, Straßen und Waldwege ermöglichen uns heute aber, auch im Winter oft und relativ mühelos in die Berge aufzusteigen. Skitourengehen, Schneeschuhwandern, freies Schifahren im Gelände, Gleitschirmfliegen oder das elitäre, ausgefallene und lärmende Heliskiing bringen Störung, Stress und Gefahr für die Tiere des Bergwaldes und der Lebensräume oberhalb der Baumgrenze. Das schlafende Murmeltier schert sich nicht um unsere überirdischen Freizeitaktivitäten. Auch der vorratshaltende Tannenhäher (die Zirbmgratsch)
wird sich von uns Menschen kaum beeindrucken lassen, höchstens seine markigen, krächzenden und lauten Drohrufe zur Gefahrenwarnung für andere Artgenossen ausstoßen. Seine Energieverluste aus einer erhöhten Flugaktivität wird er aber aus den Zirbelnüssen zu rückgewinnen, die er aus den Verstecken als Vorratskammern herausholt. Ein Tannenhäher legt bis zu 25 kg Zirbelnüsse als Wintervorrat an und kann bis zu 80% seiner Verstecke in einer durch den Schnee in ihrem Aussehen stark veränderten Winterlandschaft wiederfinden. Kritischer wird es da schon für das Alpen-Schneehuhn oberhalb der Waldgrenze, wenn es von den Skitourengehern mehrfach aufgescheucht und zur Flucht durch Abfliegen gezwungen wird. Das Schneehuhn ist ein Standvogel, der keine Vorratshaltung betreibt. Seinen Nahrungs- und Energiebedarf kann das Schneehuhn nur durch das Abpicken von ledrigen, stark zellulosehaltigen und daher schwer verdaulichen Blättern und Knospen von Zwergsträuchern auf windaperen Graten auffüllen. Der Windgrat ist dabei ob seiner tiefen Frosttemperaturen ein besonders extremer Lebensraum, der höchste Anforderungen an seine pflanzlichen und tierischen Bewohner stellt.
Je öfter das Schneehuhn durch Wintersportler gestört wird und flüchten muss, umso eher kommt es in der nahrungsknappen Zeit an seine Überlebensgrenze.
Winterwind 2015
Foto: Eliana Lanfranchi
Agrarlandschaft aus Menschenhand sind Tagesausflüge. Besonders bei Wetterwechsel vor Schneefall. Deshalb werden die „Matscher Hennen“, wie die Alpendohlen im Volksmund im Obervinschgau genannt werden, auch als Wetterboten für einsetzenden Schneefall herangezogen. Eine Besonderheit der Alpendohle ist jene, dass sie nach diesen Flügen in die Niederungen abends täglich wieder ihre Schlafplätze im Hochgebirge aufsucht. Eine weitere Strategie von verschiedenen Tierarten, den lebensfeindlichen Winter zu überstehen, ist das passive Überwintern im Winterschlaf oder in der Winterstarre. Igel, Braunbär, Fledermäuse oder das Murmeltier als ein Symboltier der Alpen seien beispielhaft genannt. Aber auch Eidechsen und Schlangen als Vertreter der wechselwarmen Kriechtiere oder Grasfrosch und Erdkröte als Lurche oder Amphibien fallen in Winterstarre. Alle passiven Überwinterer reduzieren wichtige Lebensfunktionen wie den Stoffwechsel, die Atmung, die Herzfrequenz, die Körpertemperatur, um Energie einzusparen. So atmet etwa das Murmeltier im Sommer 30 mal in der Minute, im Winter nur 4-5 mal. Seine Körpertemperatur liegt im Sommer bei 37,7°C, im Winter sinkt sie im Erdbau auf bis zu 2,6°C ab. Die Herzfrequenz wird von 130 Schlägen
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Bei Schlechtwetter und Schneefall verharrt das Rotwild tagelang in seinem Einstand, wenn es nicht gestört wird. So spart es Körperfett und Energie ein.
ähnlichen Schneehöhle. So können sie im Schutz der wärmenden Schneedecke die tiefen Fröste und die eisigen Winde besser überstehen und ihren Energieverschleiß drosseln. Mehrfache Flucht durch Abfliegen bringt das Schneehuhn aber in Lebensgefahr, wenn der hohe Energiever-
lust durch die Flugaktivität ob des knappen Nahrungsangebotes nicht mehr ausgeglichen werden kann. Auch der Schneehase ist ein aktiver Überwinterer. Um sich vor den scharfen Augen des Steinadlers als Beutegreifer
Foto: Andrea De Zan
Für die eigenwarmen Tiere wird hier schon das Halten ihrer Körpertemperatur auf konstantem Niveau zur Herausforderung mit dem sorgsamen Umgang mit ihrer verfügbaren Energie. Bei andauerndem Schlechtwetter vergraben sich die Schneehühner in einer Iglu
Der Steinbock ist gedrungen und schwerer als die Gämse. Im Schnee bricht er tief ein. Das Fortkommen im Tiefschnee zehrt an seinen Fettvorräten und an seiner Energie.
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Winterwind 2015
Das Hermelin oder Mauswiesel ist ein aktiver Überwinterer. Es ist fähig, selbst unter der Schneedecke die Maus in ihren Laufgängen oder Erdröhren aufzuspüren.
Foto: Cesarino Leoni
Nationalpark Stilfserjoch
Skigebiet Minschuns
und Fraßfeind möglichst zu tarnen, wechselt er sein sommerliches Haarkleid von erdbraun und -grau auf schneeweiß im Winter. Seine Nahrung stellt er von saftigen Gräsern und Kräutern im Sommer auf schwer verdauliche, harte, trockene Nadeln oder auf Baumrinde der Legföhre im Latschenwald um. Auch die Gämse kämpft als aktiver Überwinterer auf windaperen Graten, wo sie mit der kargen Nahrung aus den Blättern der Alpenazalee auskommen muss. Diese Planze heißt bezeichnenderweise auch Gämsheide. Der Name verweist darauf, dass dieser Zwergstrauch mit Kriechsprossen die Hauptnahrungsquelle der Gämse im Winter darstellt. Oder aber die Gämse steigt von den Schuttkaren und aus der Felsregion tiefer herab in den Winterwald, um dort zu überleben. Rothirsche und Rehe stehen in Schlechtwetterperioden oft tagelang bei stark reduzierter Futteraufnahme und zur Einschränkung des Energieverbrauches unter Waldbäumen, um ab und an ihren Hunger aus Nadeln oder Baumrinden einigermaßen zu stillen. Ansonsten zehren sie von ihren Fettreserven, die sie sich im Sommer angefressen haben.
Foto: Francesco Renzi
Als verantwortungsbewusster, ökologisch sensibler Wintersportler können Sie zum Überleben der aktiven Überwinterer unter den einheimischen Wildtieren in den Bergen und im Wald einen wertvollen und wesentlichen Beitrag leisten: Bitte meiden Sie bei Ihrer Routenwahl die Wintereinstände, die Wildwechsel und Ruheräume dieser Tiere. Sie ersparen den Mitgeschöpfen Stress, Sie verhindern ihre panische Flucht mit dem damit einhergehenden, gefährlichen, weil nicht leicht ergänzbaren Energieverlust. Als echter Naturfreund werden Sie dann das Schneehuhn, um bei diesem Beispiel zu bleiben, mit etwas Glück und Sachkenntnis bei einer Ihrer Frühjahrs- oder Sommerwanderungen beobachten können, ohne es zu gefährden. Auch der Uhu, der Steinadler, der Wanderfalke und der Bartgeier sind Ihnen als Felsbrüter dankbar, wenn Sie beim Eisfallklettern seinen Horst aussparen und zum Bruterfolg von Vogeleltern extrem bedrohter Arten beitragen. Ein bereicherndes und nachhaltiges Erlebnis. Oder?
Foto: Renato Grassi
Der Steinbock sucht südexponierte steile Felshänge mit Grasbändern auf. Dort gibt es täglich mehr Sonnenscheinstunden als in den Schattlagen: Der
Schnee schmilzt schneller oder rutscht wegen der Steilheit des Geländes als Schneebrett ab und das karge, dürre, nährstoffarme Gras apert als Überlebensration aus.
Purpur mit dunklem Kirschrand. Geruchsspektrum nach Weichselkirschen, Schlehdornnoten mit dezenten Röstaromen. Trocken mit strukturiert-geschmeidigen Tanninen, markant und einladend. Ein Rotwein mit Esprit und schmeichelndem Abgang.
Erhältlich bei: Der Schneehase wechselt sein erdgraues Sommerfell in das schneeweiße Winterhaar. Dadurch tarnt er sich u.a. vor dem Steinadler als seinem Hauptfraßfeind im Winter.
I.M. Weissenhorn
Mals, Pardellesweg 26 Tel. 0473 83 12 43 Fax 0473 83 59 13 Winterwind 2015 17 im.weissenhorn@rolmail.net
Skigebiet Minschuns
Minschuns - ein Geheimtipp
40 Jahre klein und fein Der Winter 2015/2016 steht ganz im Zeichen des 40-jährigen Jubiläums des Skigebiets Minschuns. 40 Jahre Natur pur und 40 Jahre Erfahrung kommen hier den Gästen zugute.
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kifahren statt Schlangestehen! So lautet das Motto im Skigebiet Minschuns im Val Müstair. Angrenzend an den Schweizerischen Nationalpark liegt Minschuns eingebettet in eine
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einzigartige intakte Naturlandschaft, und wer Weile hat, das Auge schweifen zu lassen, kann mit etwas Glück fast vom Pistenrand aus Steinböcke und Gämsen in ihren Winterquartieren
beobachten. Das hochgelegene Skigebiet Minschuns (bis auf 2700 m) erschließt mit drei Skiliften abwechslungsreiche Abfahrten und ist sowohl für Skifahrer wie für Snowboarder ein Paradies.
Skigebiet Minschuns
Schlittelspass für die Familie, entspannende Momente auf der Sonnenterrasse oder in der Berghütte, stiebende Abfahrten, sonnige Winterwanderungen und gut präparierte Langlaufloipen: im kleinen und feinen Skigebiet Minschuns sowie im ganzen Val Müstair finden Sie ein abwechslungreiches Angebot.
Die Talabfahrt nach Tschierv oder die Abfahrt über die Alp Champatsch nach Lü und weiter nach Tschierv runden das Skivergnügen am Ende des Tages ab. Familien mit kleinen und großen Kin-
dern lieben Minschuns besonders wegen seiner Überschaubarkeit. Während sich die ganz Kleinen im flach abfallenden Gelände vor der Sonnenterrasse im Schnee tummeln, genießen die Größeren das Schneevergnügen auf dem übersichtlichen Pistennetz.
Das Val Müstair ist im Winter ein Geheimtipp mit vielen Trümpfen. Ob Sie das Tal auf einem der vielen Winterwanderwege erkunden, als Schneeschuhwanderer Ihre Spuren im Schnee hinterlassen oder auf den Langlaufloipen die Natur genießen – Sie werden unauslöschliche Erinnerungen mit nach Hause nehmen. Der Schneeschuh-Erlebnispfad „senda da l’uors“ führt auf einer Marschdistanz von 9.7 km von Fuldera nach Sta. Maria und ist besonders auch für Schneeschuhtouren-Einsteiger ideal. Weitere Schneeschuhtouren-Vorschläge finden Sie auf der Homepage www.val-muestair.ch. Unbekümmerte Stunden verbringen Sie auf dem Schlittelweg Lü – Tschierv oder auf einem der Natureisplätze in Müstair und Tschierv (beide nachts beleuchtet), wo Sie den Winterzauber bei Spiel und Spass erleben.
Langlauferlebnis Geniessen Sie den Langlaufsport im Val Müstair, der Heimat unseres Botschafters und Profilangläufers, Gianluca Cologna, welcher zusammen mit seinem Bruder, dem Olympiasieger und Weltmeister Dario Cologna, in der Weltelite mitläuft. Es steht Ihnen ein Loipennetz von 28 km zur Verfügung. Höhenloipe Minschuns (5 km), Panoramaloipe Lü (3 km), Talloipe Valchava-FulderaTschierv (20 km) mit Einstieg beim Center da passlung Furom Fuldera sowie die Tour de Ski Loipe (700 m) in Tschierv. Center da passlung Furom – DER Treffpunkt für Langläufer: Bistro mit Sonnenterrasse, Langlaufshop: Rent a Ski, Testskis, Wachs- und Skiservice, Fachberatung und Verkauf, Verkauf Loipenpass, Garderobe, Dusche/Toilette. Tel. +41 81 858 55 77 Langlaufunterricht: Info und Kontakt: Scoula da skis Val Müstair Tel. +41 (0)79 349 17 31; svdm@bluewin.ch Loipenpass: Bitte beachten Sie, dass Sie für die Loipen im Val Müstair einen Loipenpass benötigen. Diesen erhalten Sie in den Informationsbüros und im Center da passlung Furom. Preise: 1 Tag CHF 8.00, Wochenkarte CHF 40.00, Saisonpass Val Müstair CHF 60.00. Loipenpass Schweiz CHF 140.00.
Weitere Informationen: www.val-muestair.ch www.minschuns.ch
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Skigebiet Minschuns
Preise Minschuns (für Nichtinhaber der Saisonkarte der Ortler Skiarena)
Scoula da skis Val Müstair Altersgerechter Unterricht für Kinder ab 4 Jahren bis Senioren in allen Disziplinen. Auskünfte und Anmeldung: Augustin Oswald +41 79 349 17 31 Gruppenunterricht: 1 – 4 Tage CHF 55.00 pro Tag (bei 5 Tagen = 1 Tag gratis) 5 Tage nur halbtags CHF 180.00 Mittagsbetreuung für Kinder ab Schulalter (2 Std.) CHF 25.00 inkl. Essen + Trinken. Abschlussrennen am Freitag Nachmittag Privatunterricht: CHF 70.00 pro Stunde; Beginn des Unterrichts nach Absprache.
Erwachsene
Kinder
Jugendl. u. Senioren
Halbtageskarte (ab 13 Uhr)
CHF 32.00
CHF 23.00
CHF 28.00
1 Tag
CHF 40.00
CHF 29.00
CHF 35.00
2 Tage
CHF 78.00
CHF 56.00
CHF 68.00
3 Tage
CHF 112.00
CHF 81.00
CHF 98.00
4 Tage
CHF 142.00
CHF 103.00
CHF 125.00
5 Tage
CHF 170.00
CHF 123.00
CHF 149.00
6 Tage
CHF 192.00
CHF 139.00
CHF 168.00
12 Tage
CHF 283.00
CHF 205.00
CHF 248.00
Saisondaten Gratis Sportbus Val Müstair Mit dem kostenlosen Sportbus gelangen Sie ab der Schweizer Grenze in Müstair bis ins Skigebiet Minschuns mit Halt in allen Dörfern. Bergfahrt Müstair Grenze ab 8.45 Uhr, 10.45 Uhr, 12.45 Uhr* (*mittwochs 12.55 Uhr), Rückfahrt Minschuns ab 11.30 und 16.15 Uhr.
12./13.12.2015
Wochenendbetrieb bei guten Schneeverhältnissen
19.12.2015
Saisoneröffnung
28.03.2016
Saisonschluss
Unterhaltung und Events 28.12.2015 Fondueplausch ab 17 Uhr
im Restaurant Alp da Munt 23.01.2016 Jubiläumsfeier 40 Jahre Minschuns 1976 - 2016
Musik mit der Gruppe „Servus aus Tirol“ ab 17 Uhr im Restaurant Alp da Munt 24.01.2016 Jubiläumsfeier 40 Jahre Minschuns 1976 - 2016
Ab 11 Uhr Jubiläumsrennen für Jung und Alt für Ski und Snowboard. Um 15 Uhr Preisverleihung Am Nachmittag wiederum musikalische Unterhaltung im Restaurant Alp da Mund und in der Bar Aunta 07.02.2016
Glaube - Politik - Sport im Restaurant Alp da Munt
12.03.2016 Vollmond-Skifahren beim Skilift Valbella Vallatscha Zubringerlift bis 18 Uhr in Betrieb. Skihütte „Bar Aunta“ offen Auskunft bei der Talstation +41 81 858 51 09 06.03.2016 Metzgete und musikalische Unterhaltung mit „Ils
Bavrolers“ ab Mittag im Restaurant Alp da Munt
20.03.2016 Handels- und Gewerbeverband Val Müstair -
Skitag mit Mittagessen
26.03.2016
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Giuventüna Müstair; Mario Schlitta
Skigebiet Minschuns
Gasthof Lamm Laatsch
Tradition die man schmeckt Tradition hat in Laatsch einen Namen: der Gasthof Lamm. Die Familie Oswald Wallnöfer ist die vierte Generation, die sich dieser Tradition verpflichtet fühlt und mit Freude daran arbeitet, den Gästen das Beste aus Küche und Keller zu bieten. Deshalb ist es eine Selbstverständlichkeit, dass gesunde Lebensmittel aus der eigenen Landwirtschaft angeboten werden, ergänzt mit Köstlichkeiten aus der näheren Umgebung. Die Küche des Gasthof Lamm ist weitum als köstlich gediegen bekannt. Dabei ist der Gasthof Lamm alles andere als
„hinter den Bergen“. Dass der Charakter des traditionellen Dorfgasthauses bewahrt wird, darauf legt die Familie Wallnöfer großen Wert. Im Hotel brauchen deswegen die Gäste aber nicht auf modernen Komfort zu verzichten. Die Zimmer des Hotels sind mit Satelliten-TV versehen und mit Breitband ebenso, so dass auch im Urlaub auf ein schnelles Internet zugegriffen werden kann. Helles Holz sorgt in den Hotelzimmern für ein behagliches Urlaubsklima. Dazu bietet das Hotel eine gemütliche Sauna zum Entspannen
nach ausgedehnten Winterwanderungen, die sich gerade im „Magischen Rhätischen Dreieck“ anbieten. Denn inmitten dieser Magie liegt das „Lamm“ in Laatsch. Der Gasthof Lamm ist also Ausgangspunkt für Winteraktivitäten aller Art - in die nahe gelegenen Wintersportorte - und auch für Ausflüge in die nahe gelegenen Kulturstätten wie Marienberg, die Churburg oder die Stadt Glurns oder zu anderen sehenswerten Ortschaften. Die Familie Wallnöfer freut sich auf Ihren Besuch.
Familie Wallnöfer Laatsch 72 – 39024 Mals | Tel.: +39 0473 831336 | Fax: +39 0473 830626 | info@hotel-lamm.net | www.hotel-lamm.net
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Sportoberschule Mals
Sportoberschule Mals
Schul- und Trainingsstätte Die Wintersportstrukturen des Vinschgaus bieten ganzjährig nicht nur für den naturbewussten und erholungssuchenden Breitensportler optimale Voraussetzungen. Wintersportteams aus der ganzen Welt nutzen die Anlagen ebenso zu Trainingszwecken als auch bei der Teilnahme an internationalen Wettkämpfen. Für ambitionierte Nachwuchssportler bildet die Sportoberschule in Mals ein umfassendes Schul- und Trainingsangebot, welches sich über die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht hat. Ein Blick hinter die Kulissen.
von Ludwig Fabi
I
m Vinschgau herrscht dank der Gletscherskigebiete im Schnalstal und am Stilfserjoch ganzjährige Schneesicherheit. Gepaart mit den restlichen Wintersportstrukturen vom Reschen bis Martell ergibt das optimale Trainingsmöglichkeiten für Wintersportler mit kurzen Anfahrtswegen. Dieser Standortvorteil war
auch mit ausschlaggebend dafür, dass im Jahre 1994 die Oberschule in Mals die Zustimmung der Südtiroler Landesregierung erhielt, mit einem wesentlich abgeänderten Schulkalender Sport und Schule zu vereinen. Der Startschuss einer „Elite-Schule“ für begabte und wintersportbegeisterte Jugendliche (Mädchen und Jungen) im Alter von 14 bis 19 Jahren war gefallen. Mit
dem Bau der neuen Schule samt Dreifachturnhalle und weiteren Trainingsräumen wurden die entsprechenden strukturellen Voraussetzungen geschaffen. Ziel ist es damals wie heute den jungen Menschen in ihrem sportmotorischen wie auch kognitiven Potential zu Spitzenleistungen im Wintersport zu befähigen und gleichzeitig eine staatliche Abschlussprüfung (Matura) zu ermöglichen. Dieser Ansatz wurde immer weiter entwickelt und vorangetragen und heute trägt die wirtschaftlich ausgerichtete Fachoberschule in Mals den Zusatz Landesschwerpunkt Sport, was ihre Bedeutung auf Landesebene unterstreicht. In diesem Sinne wurden noch weitere Sportarten wie Badminton, Fußball und Tennis ins Schulangebot aufgenommen. Herzstück bleibt aber weiterhin der Wintersport. Und die sportlichen Erfolge von Absolventen der Malser Sportoberschule ließen nicht lange auf sich warten. Im schuleigenen nationalen und internationalen Medaillenspiegel bei Weltmeisterschaften und olympischen Spielen können diese eindrucksvoll abgelesen werden.
Ein Rund um Paket für talentierte Sportler Die Sportoberschule in Mals bietet ein sportliches und schulisches Gesamtpaket, das auf drei Säulen und zwar der Unterrichtsarbeit, der sportlichen Ausbildung und der Betreuung im Heim aufbaut.
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sportoberschule Mals
Trainingsstrukturen für zukünftige Weltmeister im Wintersport Für alle Disziplinen findet die Sportoberschule in den Sport-Infrastrukturen des Vinschgaus optimale Trainingsvoraussetzungen
Ski Alpin
Sportanlagen Mals
Snowboard
Skibergsteigen
Skigebiet Watles
Langlauf
Skigebiet Haideralm
Sportanlagen Mals
Skigebiet Sulden Madritsch- Kanzel-Langenstein Skigebiet Stilfserjoch im Sommer und Herbst
Sulden
Skigebiet Schnalstal bei Bedarf im Herbst
Reschen
Ziel der sportlichen Ausbildung ist das Heranführen von talentierten und hoch motivierten Sportlerinnen und Sportlern zu höchsten Leistungsstandards im nationalen und internationalen Spitzensport. Dies erfolgt in enger Kooperation mit den Südtiroler Landesverbänden, den Sportgruppen und dem Italienischen Wintersportverband. Aktuelle, wissenschaftlich fundierte Trainingsmethoden und eine adäquate Trainingssteuerung sind die Grundlagen der sportlichen Leistungsentwicklung. Begleitet wird das Training durch eine schulinterne, physiotherapeutische Prävention und Rehabilitation. Gesunde und leistungsgerechte Ernährungspläne werden in Zusammenarbeit mit der sportmedizinischen Abteilung in Bozen erstellt. Das Trainerteam besteht aus Technik-, Konditions- und Mentaltrainern, welche über sportpädagogisches Fachwissen verfügen. Flankierend dazu organisierte die Sportoberschule heuer bereits zum fünften Mal in Zusammenarbeit mit dem deutschen Bildungsressort einen internationalen Lehrgangs für Sportunterricht, an dem 300 TeilnehmerInnen aus 25 Nationen teilnahmen. In der Unterrichtstätigkeit stehen neben der Umsetzung des allgemeinen Lehrplans spezielle Studienangebote zur Förderung der Sprachkompetenz (Deutsch, Italienisch, Englisch) und das „virtuelle Klassenzimmer“ im Mittelpunkt. Eine
Rodeln Naturbahn
Schlinig
Schnals
Martell
Langtaufers
Val Müstair/Fuldera
Rodeln Kunstbahn
Sportanlagen Mals Schleis
Biathlon
Skeleton
Sportanlagen Mals
Reschen
Sulden Madritsch
Laas
Eisstadion Prad
Latsch
Stilfserjoch jeweils im Herbst
eigene Heimstruktur, welche in Form einer Sozialgenossenschaft geführt wird, ist für Verpflegung, Unterkunft und Freizeitgestaltung angemietet. Die Planung für den Bau eines neuen Sportheimes ist weit fortgeschritten. Dieses Gesamtpaket und die Zusammenarbeit mit Sponsoren und lokalen Wintersportstrukturen sind der Schlüssel für die bereits erzielten „weltmeisterlichen“ Erfolge einzelner Athleten und das große nationale und internationale Interesse an der Schule. Neben dem Großteil der einheimischen Wintersporttalente sind Sportler aus Österreich, Deutschland, Russland und sogar Australien eingeschrieben. Dabei ist der Eintritt in die Sportoberschule Mals nicht selbstverständlich und an ein besonderes Aufnahmeverfahren gebunden. Sportmotorische Eigenschaften und Fähigkeiten, sowie sportartspezifische technische Fertigkeiten in den jeweiligen Disziplinen werden in ausgewählten wissenschaftlich
erarbeiteten Tests überprüft. Die Leistungskriterien orientieren sich dabei am sportlichen Niveau der italienischen Jahrgangsbesten in den jeweiligen Disziplinen. Die schulischen Aufnahmekriterien entsprechen denen an Regelschulen.
Steckbrief Sportoberschule Mals Gegründet: 1994 Wintersportdisziplinen: Ski Alpin; Biathlon; Langlauf; Rodeln/ Naturbahn und Kunstbahn; Snowboard; Skeleton, Skibergsteigen Weitere Sportdisziplinen: Badminton, Tennis und Fußball Lehrerstab insgesamt: 70 Trainerstab: 20 Sportschüler: 160
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Skigebiet Maseben
Berghütte Maseben
Winter abseits Die Berghütte Maseben eröffnet am 12. Dezember 2015. Nach kleineren Umbau- und Renovierungsarbeiten hat man rund um die Berghütte eine Oase der Ruhe geschaffen
A
ls Ausgangspunkt für Skitouren und Schneeschuhwanderer bietet die neu in Betrieb genommene Berghütte Maseben alles, was das Herz von Schneeliebhabern begehrt. Mit den Schneeschuhen ab in die Wildnis, oder mit den Tourenski, als Beispiel zur Tiergartenspitze. Zu Fuß ist die Hütte von der Talstation des stillgelegten Masebenliftes bequem über einen romantischen Forstweg und 1,5 Stunden zu erreichen. Auch wird ein besonderer Shuttledienst angeboten: Ein „Hägglund“, ein in Südtirol einzigartiges Schneeraupenfahrzeug, steht für eine unvergessliche Anfahrt zur Verfügung. Bis zu 18 Leute können befördert werden, für Gruppen grad recht. An der Berghüt-
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te Maseben startet ein Schlepplift und abgefahren werden kann über eine mit der Schneekatze präparierte Piste. Die Berghütte Maseben erweist sich als exklusive Geschichte, fernab von Hektik, Lärm und Stress. Von Mittwoch bis Samstag ist das Restaurant auch abends geöffnet. Ebenso ist, auf Vorbestellung, der Personentransport gewährleistet. In der romantischen Stube im Feuerschein werden regionale Spezialitäten serviert und gesellschaftsfördernde Essen wie Raclett oder Fondue werden für Gruppen zubereitet. Mit 22 Betten, mehrere Doppelbettzimmer mit Dusche und WC können Gäste nahe dem Sternenhimmel übernachten, die einmalige Ruhe genießen und für
den Alltag auftanken. Der Hüttenwirt Alessandro Secci und sein Team heißen Skitourengeher, Skifahrer, Schneeschuhwanderer, einfach alle Sportbegeisterten und all jene, die Erholung suchen und willkommen.
Infos und Reservierungen: Berghütte Maseben Langtaufers Tel.: 0473 63 31 06 www.maseben.it
Feriengebiet Latsch Martelltal
Feriengebiet Latsch-Martelltal …glitzerndes Weiß, kristallklare Bergluft, Wintersonne, tiefverschneite Landschaften, heimeliger Atmosphäre, Gastfreundschaft… ...so präsentiert sich das Feriengebiet seinen Besuchern in den Wintermonaten: Willkommen im Winterparadies Latsch-Martelltal im Nationalpark Stilfserjoch. Das Feriengebiet im Vinschgau, das sich aus den zwei Gemeinden Latsch und Martell zusammensetzt, ist das ideale Ausflugs- und Ferienziel für naturverbundene Aktivurlauber, aber auch all
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jene, die Ruhe und Besinnlichkeit suchen, in einer idyllisch verschneiten Winterwelt, voll heimeliger Atmosphäre und Gastfreundschaft. Von Latsch ist es nicht weit ins Martelltal, Herzstück des Nationalparks Stilfserjoch, eines der schönsten und naturbelassensten Seitentäler des Vinschgaus. Winterliebhaber finden in Latsch und dem Martelltal,
sonnenverwöhnte Loipen zum Langlaufen und Biathlon, abenteuerliche Rodelbahnen und Pisten zum Austoben, Eislaufplätze für Spaß mit Freunden und Familie, eine Vielzahl an „Weißen Wegen“ in der herrlich verschneiten Naturkulisse zum Winterwandern, vertikale Perspektive und Nervenkitzel beim Eisklettern, sowie Entspannung und „dampfendes
Erlebnis“ im AquaForum. International einen Namen gemacht hat sich das Martelltal durch die Austragung der Biathlon Junioren Weltmeisterschaft 2007. Im heurigen Winter ist das Martelltal wieder Austragungsort einiger nationaler und internationaler Sportwettkämpfe wie den Biathlon IBU Cup oder das Skitourenrennen Marmotta Trophy.
Feriengebiet Latsch Martelltal
Tourismusverein Latsch-Martell Hauptstraße 38/a | I-39021 Latsch Tel. +39 0473 62 31 09 | Fax +39 0473 62 20 42 info@latsch.it | www.latsch-martell.it
Langlaufen & Biathlon
Schneeschuh- & Winterwandern
Anhänger des nordischen Skisports
Schneeschuhwandern im Feriengebiet Latsch-Martelltal ist ein atemberaubendes Naturerlebnis, bei welchem man die märchenhafte Winterlandschaft genießen kann. Hütten und Almen wie die Lyfi Alm (2.165 m), die Zufallhütte (2.264 m), die Martellerhütte (2.610 m), sowie die vielen Einkehrmöglichkeiten im Tal laden nach einer Schneeschuhwanderung zum netten Beisammensein und zum Aufwärmen ein. Schneeschuhe können vor Ort in den Gasthäusern ausgeliehen werden. Das Gebiet rund um die Tarscher Alm ist ein wahrer Geheimtipp und die Tarscher Almlounge & Berghotel (1.940 m) lädt zum Einkehren ein.
Wintersport für Genießer im stillen und idyllischen Martelltal finden im Martelltal Loipen und Panoramastrecken sowohl für den Klassischen Langlauf als auch für das Skating. Eingebettet in eine herrliche Kulisse im hinteren Teil des Tales, inmitten der gigantischen Dreitausender des Stilfserjoch Nationalparks, befindet sich bei der Grogg Alm das Biathlonzentrum. Anmeldung, Verleih der Skiausrüstung und weitere Informationen: Langlauf- und Biathlonschule Martell Tel. +39 0473 744 545 www.biathlon-martell.com | info@biathlonmartell.com
Auf leisen Sohlen durch die verschneite Naturkulisse
Eisklettern
Eine eiskalte Herausforderung Das Martelltal bietet beliebte Spots für geübte Eiskletterer. Vertikale Perspektive und Nervenkitzel finden Freunde dieser Extremsportart am künstlichen Eiskletterturm beim Hotel Waldheim.
Rodeln
Schlitten an die Leine und auf geht’s Der Spaß auf zwei Kufen ist ein Wintersport für die ganze Familie – Nachtrodeln bei Mondschein in Gesellschaft ist ein ganz besonderer Reiz. Die Naturrodelbahnen Hölderle bietet tolle Wintererlebnisse für Groß und Klein.
Eislaufen
Tanzen auf dem Eis – Spiel, Spaß und Bewegung für die ganze Familie Elegante Runden auf dem Eis drehen. Oder lieber ein hitziges Hockeymatch ausfechten? Das IceForum in Latsch bietet eine, überdachte Eisarena - so kann die ganze Familie unabhängig von der Witterung die Eisbahn besuchen. In Martelltal in der Freizeitanlage Trattla kann man auf einen Eislaufplatz im Freien seine Runden drehen. Weitere Informationen: IceForum Latsch Valtneidweg 1/a Tel. +39 0473 623 560
Rodelverleih und weitere Informationen: Cafè Hölderle | Tel. +39 0473 744 642
SunKid Zauberteppich & Snowtubing
„Rolltreppe“ zum Start für eine rasante Abfahrt Der SunKid Zauberteppich befindet sich neben dem Biathlonzentrum auf der Grogg Alm (1.700 m) im Martelltal. Das Skiförderband ist 100m lang und bringt Kinder und Erwachsene auf einer Anfängerpiste an den Start. Die Hänge rund um den Zauberteppich eignen sich außerdem zum Snowtubing, Dabei düst man sitzend oder liegend auf einem Luftreifen die Piste hinunter. Die Snowtubes können vor Ort ausgeliehen werden.
Veranstaltungen & Events Biathlon Südtirol Cup Landesmeisterschaft 05.01.2016 Biathlon IBU-Cup 10.03. – 13.03.2016 Skitourenrennen “Marmotta Trophy” 10.04.2016
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Skitour in Matsch
Matsch - Enge, raue Winkel
Weite, liebliche Aussichten Der Trend zur Skitour ist weiterhin ungebrochen. Jeder ist auf der Suche nach dem ultimativen Skitourengebiet. Abwechslungsreich soll es sein und natürlich: geheim, so geheim wie irgend möglich.
von Karin Thöni
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er Trend zur Skitour ist weiterhin ungebrochen. Alljährlich gleichen sich die Diskussionen um Skibreiten, Funktionskleidung und Tourentipps zu Beginn der Wintersaison. Jeder ist auf
der Suche nach dem ultimativen Skitourengebiet. Abwechslungsreich soll es sein und natürlich: geheim, so geheim wie irgend möglich. Doch geheim ist so gut wie kein Gipfel mehr im Alpenraum, Skitourenführern und Internetforen sei Dank. Es gilt aber weiterhin: je anspruchsvoller,
umso weniger los… das Matschertal könnte dafür in Frage kommen. „Es gibt kaum ein Seitenthal in Tirol, was so früh und so oft genannt wird, (…), als dieser enge, rauhe Winkel, wo isländisch Moos sich um Zirbelbäume schlingt.“
Auf dem Gipfel des Ramudlakopfs im Matschertal auf 3330m, keine einfache Tour
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Skitour in Matsch
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Es gibt kaum ein Seitenthal in Tirol, was so früh und so oft genannt wird, (…), als dieser enge, rauhe Winkel, wo isländisch Moos sich um Zirbelbäume schlingt.
Matsch bietet beileibe immer noch enge, raue Winkel und Moos, das sich um Zirbelbäume schlingt. Wem dies nicht genügt: es bietet auch eine Fülle an wirklich ehrgeizigen Skitouren. Weißkugel, Rabenkopf, Pleres-, Saldur- und Schwemserspitze, Upi- und Ramudelkopf- keine unter 1300 Höhenmeter, im Gegenteil, die meisten sind deutlich darüber und wegmäßig weit, auch technisch anspruchsvoll und steil. Und was noch dazukommt: Matsch gehört im trockenen Vinschgau nochmals zu den niederschlagsarmen Gebieten: Schnee kann auch mal Mangelware sein im hintersten Matschertal. Doch wenn alles passt von der Kondition bis zur Schneelage, ist das Tal ein Eldorado für wählerische Skitourengeher. Ausgangspunkt fast aller Skitouren in Matsch ist die Matscher Alpe, eine Höfegruppe am Ende des Tales mit verschiedenen Übernachtungsmöglichkeiten und einem großen Parkplatz. Dann hat man die Qual der Wahl. Eine klassische Tour im Matschertal, dazu noch in drei verschiedenen Versionen begehbar, ist der Aufstieg zum Ramudelkopf auf 3330m (detaillierte Tourenbeschreibung findet man in Ulrich Kösslers: Skitouren im Dreiländereck). Der Gipfel liegt auf der Schattenseite des Tales, die Hangrichtungen wechseln je nach Begehung von Nord nach West. Im Frühjahr kann man
Pulver pur- Herz was willst du mehr?
den Aufstieg direkt hinter dem Hotel Glieshof wählen. Der Weg führt zuerst auf dem Upi- Almweg taleinwärts und quert dann nach links ins Ramudeltal. Dieses kleine Seitental ist vor allem durch sich abwechselnde Steilhänge charakterisiert, sichere Verhältnisse sind hier ein absolutes Muss. Auch Steigeisen können hilfreich sein, um den Gipfel des Ramudelkopfs zu erreichen. Was einen oben erwartet, nach 1500 überwundenen Höhenmetern, ist eine prächtige Gipfelschau der Extraklasse. Ein weiterer Aufstieg führt nach dem Glieshof über den Fortstweg teileinwärts zur Inneren Matscher Alm. Dann quert man nach rechts ab dem Sommerweg nach bis zum Saldurboden. Schon dieser Teil des Aufstiegs ist faszinierend und fordert aufgrund der vielen Spitzkehren die ungeteilte Aufmerksamkeit. Die Route führt weiter durch wildes Gelände immer weiter hinauf, durch Mulden,
Felsköpfe bis zum Rand des Ramudelferners. Hier geht es durch einen breiten Kessel hinauf bis zum Sattel. Von dort geht es dann über den Osthang direkt zum Gipfel mit Steinmann und kleinem Holzkreuz. Das absolute Highlight ist aber, die erst beschriebene Variante für den Aufstieg und die zweit beschriebene für die Abfahrt zu wählen, hier ist allerdings größte Vorsicht geboten. Diese Variante sollte man nur bei sehr sicheren Verhältnissen und guten Gebietskenntnissen wählen. Die emotionale Seite des Skitourengehens, die wohltuende Stille beim Aufstieg, das Staunen und die Zufriedenheit am Gipfel beim ersten Rundumblick, das Juchzen während einer langen Pulverabfahrt, das Glücksgefühl bei einer Firnabfahrt im Frühling und die Dankbarkeit beim Erreichen des Tales, das alles liebe Leser, überlasse ich euch!
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kaunertaler gletscher
Mit einem Bein in Südtirol, mit dem anderen in Österreich
Kauntertaler Gletscher Tirols jüngster Gletscher Wer ganz hinauf fährt mit der Karlesjochbahn zum Dreiländerblick genießt einen herrlichen Ausblick über das Langtauferertal bis zum Reschensee und weiter bis zu Bernina und Ortler.
von Marcus Herovitsch
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er ganz hinauf fährt mit der Karlesjochbahn zum Dreiländerblick genießt einen herrlichen Ausblick über das Langtauferertal bis zum Reschensee und weiter bis zu Bernina und Ortler. Wer dort oben auf 3.100 m steht, ist aber auch ein Grenzgänger, denn die Grenze zwischen Italien und Österreich liegt direkt auf der Aussichtsplattform am Karlesjoch. Und darunter breitet sich das Schigebiet des Kaunertaler Gletschers aus – wohl eines der vielfältigsten Gletscherschigebiete.
Tirols jüngster Gletscher Natürlich ist dies keine erdgeschichtliche Angabe, etwa dass die Vereisung im Kaunertal erst später eingesetzt hätte. Vielmehr wird hier die junge Zielgrup-
pe angesprochen, für die man mit dem Snowpark Kaunertal schon Anfang Oktober, ab dem Kaunertal Opening, eine große „Spielwiese im Schnee“ anbieten konnte. Bis kurz vor Weihnachten bleibt der Snowpark noch in Betrieb. Selbst die großen Kicker würden für den Slope Style Europacup Ende November bestens geshaped, so dass Anfänger und Profis gleichermaßen ihre Herausforderung finden. Damit geht dann die Herbstsaison im Kaunertal Snowpark auch schon wieder zu Ende und wer die zahlreichen Events zu Saisonbeginn nicht besuchen konnte, der sollte sich auf alle Fälle die Spring Classics rot im Kalender anstreichen. Dann, wenn der Großteil der Schigebiete bereits wieder geschlossen hat, dann wartet das Kaunertal zum perfekten Saisonausklang: Ideale Bedingungen auf rund 3000m, zahlreiche Veranstaltungen im Snowpark und eine Atmosphäre in der sich jeder wohlfühlt.
Am 7: April geht’s los mit den Spring Classics Kaunertal. Breite Pisten in jedem Schwierigkeitsgrad und 1000 Höhenmeter Abfahrt Nicht nur die Jugend im Park kommt im Kaunertal auf ihre Rechnung.
Weitere Informationen: www.kaunertaler-gletscher.at
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kaunertaler gletscher
Für die kleinsten Wintersportler warten Pisten, auf denen man viel Platz hat, um den nächsten Bogen auch richtig fertig zu fahren. Der Schwierigkeitsgrad reicht dabei von einfachen blau markierten Pisten bis hin zu schwarzen Abfahrten. Die Steinbockwand mit ihren 75% Gefälle zählt ebenso dazu wie die Abfahrt vom Karlesjoch durch den Schitunnel bis hinunter zur Talstation der Ochsenalmbahn. Wer hier von ganz oben nonstopp bis zum Parkplatz Ochsenalm abfährt, wird seine Oberschenkel wohl zu spüren bekommen. Kein Wunder beträgt der Höhenunterschied vom Dreiländerblick bis ganz nach unten stolze 1000m. Also auch für sportliche Schifahrer eine Herausforderung.
Genuss auf und abseits der Pisten Das Kaunertal strahlt Ruhe aus. Wenn man die Gletscherstraße nach oben fährt, gibt es nur wenige, die sich der Schönheit der Natur entziehen können. Nicht selten sieht man hier ein Auto am Rande der Straße stehen bleiben, um noch ein Bild zu machen oder einfach nur die Bergwelt zu bestaunen. Der Anteil der Jugend ist dabei sicher gleich groß, wie der der Erwachsenen. Die Gletscherwelt fasziniert in jedem Alter. Diese Ruhe spürt man aber auch im Schigebiet. Wenig ist von der Hektik der großen Skizentren zu spüren. Die Piste hat man selbst an den Spitzentagen fast für sich alleine – zumindest gibt es immer ausreichend Platz.
Events im Skigebiet Kaunertaler Gletscher 12.-13. März 2016
Freeride Testival als Tiefschneehöhepunkt Das Naturerlebnis können ganz intensiv Skitourengeher – entlang der Straße bieten sich zahlreiche hochalpine Schitouren-Routen an – und Freerider spüren. Beide lieben den unverspurten Tiefschnee, von dem es im Kaunertal ab Februar / März genug für jeden gibt. Bis in den späten Mai hinein kann man hier den Firn erleben. Als Höhepunkt dieser Freeride-Saison wartet vom 12.-13. März 2016 das Freeride Testival mit der Möglichkeit alle Produkte der nachfolgende Saison selbst auszuprobieren. Um dies auch im Gelände machen zu können, steht zusätzlich noch BMW mit einem exklusiven Shuttle-Service zur Verfügung, der die Fahrer entlang der Straße wieder ins Schigebiet zurück nach oben bringt. Und ein entsprechendes Rahmenprogramm wartet an diesem Wochenende ebenfalls auf die Teilnehmer. Da kann es durchaus vorkommen, dass man den Weltcup-Snowboarder Edwin Coratti einmal ein paar Schwünge in Powder oder Firn zeichnen sieht. Vielleicht fährt er ja dann sogar gleich die herrlichen Hänge vom Karlesjoch hinunter in seine Heimat nach Langtaufers.
12.-13.3.2016
Freeride Testival powered by BMW xDrive
7.4.-29.5.2016 Spring Classics unter anderem
mit der British Snowboard Week,
17.-24.4.2016
Hessischen Champion Jibs 2016 Schibetrieb bis 29.5.2016 Alle Infos unter www.kaunertaler-gletscher.at
Blick auf die Bergstation der Karlesjochbahn. Hier soll auch die Bergstation des Projekts Langtaufers errichtet werden.
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Skigebiet Sulden
Sulden
Skigebiet mit Superlativ Erhaben steht er da, der König Ortler. Majestätisch ragt er knapp 4.000 Meter in die Höhe, flankiert von Königsspitze und Zebrù. Genau vor dieser Kulisse dreht sich das Pistenkarussell des Skigebietes Sulden. Man setzt hier Maßstäbe, soviel sei vorab verraten.
von Angelika Ploner
D
ie Kulisse spektakulär, das Panorama schlicht atemberaubend, das Pistenerlebnis hoch zwei: Willkommen im Skigebiet Sulden. Ihre Majestät, der Ortler,
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heißt hier die Gäste höchstpersönlich willkommen. Gletscher zum Anfassen, die den Rahmen geben, für ein unvergleichliches Winterparadies: Das gibt es nur in Sulden. Bereits mehrfach ist das Skigebiet ausgezeichnet - geadelt – und zu den attraktivsten Skigebieten in den
Alpen gereiht worden: „Ein Paradies aus Schnee, Sonne, Spaß und viel Freude ist das Skigebiet Sulden, ein an Schneesicherheit, Abwechslung und Präparierung kaum zu überbietendes Skigebiet, eingebettet in eine großartige Berg- und Gletscherwelt.“
Skigebiet sulden
An Schneesicherheit ist das Skigebiet Sulden wirklich nicht zu überbieten. Dank seiner Höhenlage auf bis zu 3.250 Meter und einem Wasserspeicher zur Beschneiung ist in Sulden Skivergnügen bis zu einem halben Jahr unter besten Schneeverhältnissen garantiert. Auch deshalb
wirbt das Skigebiet mit „Sulden.bärig“. Und hält das Versprechen. Ein toller Mix aus abwechslungsreichen Pisten präsentiert sich den Skifahrern. 44 Kilometer werden bestens präpariert, die meisten davon sind leichte Pisten (17 Kilometer) für Genießer und mittelschwere (13 Kilometer) für Könner, 14 Kilometer tragen eine schwarze Markierung und sorgen mit Sicherheit für Adrenalinausstöße. Wintersport hat in Sulden Tradition. An der Tradition hält man fest, und stellt dieser Innovation an die Seite. Deshalb hat das Skigebiet Sulden im vergangenen Jahr aufgerüstet. Das neue Aushängeschild ist die neue, hochmoderne 10er Kabinenbahn Rosim. Diese zieht - nicht nur was die Technik betrifft – sämtliche Register und ist mit einer ganzen Reihe von Vorteilen ausgestattet. Die hohe Förderkapazität befördert 2.000 Gäste pro Stunde in die Höhe. Ohne Geduldsproben dürfen Gäste die neue Piste Rosim 1 demnach hinunterwedeln. Begeistert vom neuen Angebot sind Gäste und einheimische Skifahrer gleichermaßen. Aber auch abseits davon ist das Skigebiet Sulden ein vielseitiges, eines mit Traumkulisse. Die längste Abfahrt ist die Talabfahrt Schöntauf mit 11 Kilometern.
Überschaubar ist Sulden, gemütlich, familiär, vielseitig. Familienfreundliche Preise zeichnen das Skigebiet aus. Im Tal gibt es ein perfektes Skiübungsgelände für Kinder. Auf zwei Übungshänge im Tal können Skizwerge unter der Aufsicht von Eltern oder Skilehrern ihre ersten Schwünge fahren. Zauberteppich, Abenteuer-Parcour, Wellenbahn und , und und. Auch Skikurse bietet die Skischule Sulden an. Die Suldner sind herzliche Gastgeber und bieten eine herausragende Gastronomie. Alle fünf Bergrestaurants und Skihütten in Sulden kredenzen den Gästen vor allem regionale Gerichte zu vernünftigen Preisen. Alle locken mit großen Sonnenterrassen und einer tollen Aussicht auf die imposante Bergwelt.
Seit Oktober hat das Skigebiet Sulden bereits geöffnet. Wie im Märchen ist’s. Bis Anfang Mai ändert sich daran nichts. Wie eine Arena umschließen die Berge den Ort, der seinen dörflichen Charme behalten hat. Der Gast ist hier König. Hier, vor dem grandiosen Panorama der umliegenden 3.000er bietet das Skigebiet Sulden jedem Wintersportler und Wintergenießer etwas.
Weitere Informationen: www.seilbahnensulden.it Tel. +39 0473 613 047 Fax +39 0473 613 112 info@seilbahnensulden.it www.ortlerskiarena.com
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Skigebiet Sulden
Skifahrer flitzen hier 1.350 Höhenmeter den Hang hinab. Am Langestein verspricht die Piste Des Alpes besonderes Skivergnügen: Von der gleichnamigen Sesselbahn am Langenstein aus führt die Abfahrt zwischen Felsen hindurch vorbei an der Bergstation Langenstein und geht dann in die Talabfahrt über. Eine sehr lange und abwechslungsreiche rote Abfahrt, die man bei einem Aufenthalt in Sulden nicht verpassen sollte. (testbericht Skiresort). Insgesamt befördern komfortable Lifte und Bahnen die Wintersportler durch das Skigebiet. Zwei Pendelbahnen und drei Sesselbahnen erschließen das Gebiet um die Schöntaufspitze. An der Kanzel gibt es eine Doppelsesselbahn und die – oben genannte - neue 10erGondelbahn Rosim bis auf 2450 m. Am Langenstein befördern zwei Sessellifte die Skifahrer zu den Abfahrten. Hinauf in das Madritschgebiet kommen Skifahrer und Snowboarder mit Europas modernster Seilbahn, die 440 Personen durch die Lüfte schaukelt. Apropos Madritschgebiet. Unterhalb der Sesselbahn Madritsch treffen sich Snowboarder und Freestyler. Mehrere Rails, Boxen und Kicker machen den Funpark Sulden zu einem gelungenen Spielplatz für Boarder und Freestyler. Auch eine Halfpipe verspricht Fun. Und Langläufer? 7 Loipenkilometer winden sich durch das Gelände in der Talsohle. Die von November bis Ende April präparierte Naturschneeloipe ist ideal für sanftes Gleiten mit Freunden, klassisch oder skating, oder fürs anspruchsvolle Training.
Events/Tipps: im Skigebiet Sulden Herzlich Willkommen im Skigebiet Sulden am Ortler – das Skigebiet der hochalpinen Extraklasse im Nationalpark Stilfserjoch/Südtirol! Dank unserer Höhenlage 1.900m – 3.250m und der leistungsfähigen Schneeanlagen garantieren wir Schneesicherheit von Oktober bis Anfang Mai! Genießen Sie das Skifahren auf traumhaften Pisten, umgeben von unserer einzigartigen Bergund Gletscherwelt! Wir freuen uns auf Sie! Bereits täglicher Skibetrieb - traumhafte Pistenverhältnisse!
Sonntag, 10.04.2016 ab 13.00 Uhr Live Open Air auf der Madritschhütte
Hallo Kinder! Ihr liegt uns am Herzen! Wer spielend lernt für Leben, das ist die goldene Devise unseres Kindergartens. Vormittags fahren unsere Kleinen 2,5 Stunden Ski mit einer kleinen Vormittagsstärkung, damit das Skifahren nachher noch leichter geht. Am Nachmittag können die Kleinen, die noch Lust haben mit der Betreuerin im Kindergarten spielen, basteln und lauter, tolle Sachen erleben bis 16.30 Uhr.
Infos für Eltern: Skikurs von Mo – Fr von 10.00 – 12.50 Uhr oder Skikindergarten von Mo – Fr von 10.00 – 16.00 Uhr inkl. vormittags Skikurs und Mittagessen. Kinder ab 3 Jahren können einen Skikurs bei uns besuchen. Einteilung immer Montags 10.00 Uhr am Cevedalehang.
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Neue öffentliche Apotheke im Val Müstair Drogerie & Apotheke Parc Rom An der Schweizergrenze Öffnungszeiten Apotheke: Mo – So 09.00 – 12.00 & 13.00 – 18.00 Drogerie: Mo – So 08.00 – 20.00
SEBASTIAN CONRAD AG, TEL. +41 (0)81 858 56 80 FAX. +41 (0)81 858 61 18 E-Mail: drogerie@conradsa.ch
Skigebiet trafoi
Trafoi
Traum-Winter für Familien Schließen Sie die Augen und träumen sie vom perfekten Winterurlaub mit Familie …
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Skigebiet trafoi
Text: Stephan Gander | Fotos: Enno Kapiza
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underschöne Berglandschaft in Weiß, ein herrlich verschneiter Winter-Wald, reine und würzige Luft, die Sonne scheint vom azurblauen Himmel, nur die Geräusche der Natur sind zu hören – sonst nur Stille, die zwischendurch von glücklichen Kinderstimmen durchbrochen wird. Kinder freuen sich über das natürliche Weiß: sie rutschen, rodeln und rasen über schneebedeckte Felder. Die Skischule motiviert die kleinen Zwerge schöne Kurven im Schnee zu ziehen … Spaghetti … Pizza … rufen die Skilehrer und die Kinder haben riesen Spaß am täglichen Fortschritt auf der Piste. Eine kurze Gummi-Bärchen Pause und weiter geht der Ski-Spaß auf dem Kirchenhang. Unbesorgt können die Eltern oben im Skigebiet auch mal alleine um die Wette fahren und ihre Technik perfektionieren: Die Piste ist frei, die Sonne wärmt die Haut und das grandiose Panorama das Herz! Die Stöcke holen Schwung, die Skier nehmen Fahrt auf und gleiten perfekt über die dicke Schnee-Matte, dann ein Schwung nach rechts, die Kanten greifen, dann ein Schwung nach links, die Kanten greifen …
Hotels und Pensionen: www.trafoi.com
Skischule Trafoi: www.skischule-trafoi.com
Stilfseralm: Ab 26. Dezember bis 03. Januar durchgehend geöffnet, danach wird die Stilfseralm Samstag und Sonntag geöffnet sein. Ideale Einkehrmöglichkeit für Schneeschuhwanderer oder Tourenskigeher. ANFRAGEN bitte unter: 345 / 6034124
Furkelhütte: Auch die Furkelhütte wird im Winter wieder für Schneeschuhwanderer und Tourenskigeher an einigen Abenden geöffnet sein. Die genauen Abende werden im Laufe des Winters bekannt gegeben. Infos: +39 0473 611 577
Weitere Informationen: Saison: 19.12.2015 - 01.04.2016 Infos: 0473 61 30 47 www.trafoi.com www.ortlerskiarena.com
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Skigebiet Trafoi
NEU ERÖFFNUNG ab diesem Winter: „Stelvio – RESIDENCE“ 15 neu renovierte Ferienwohnungen stehen Familien zur Verfügung. Großzügige Chalet-Wohnungen und Apartments mit moderner und voll ausgestatteter Küche stehen in unmittelbarer Nähe zum Skigebiet bereit. Bach-Sauna und OutdoorWhirlpool. Informationen unter: www.stelvio-residence.com
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jetzt mit gleichbleibendem Rhythmus die Fliehkraft überwinden. Dann kommt ein schönes Gleitstück: der Schnee knirscht unter den Skiern, die Schneekristalle wirbeln durch die Luft, Glücksgefühle durchströmen den Körper – nur Fliegen ist schöner! Nach ein paar intensiven Abfahrten, träumt jeder von einer kleine Pause auf einer urigen Ski-Hütte: Bei strahlendem Sonnenschein lockt eine große Terrasse mit unbezahlbarer Aussicht auf das famose Gipfel-Panorama: Ortler, Trafoier Eiswand, Madatschspitzen, Geisterspitze – die gigantischen Bergriesen sind zum Greifen nahe. Im Angesicht dieser Gipfelmajestäten wirken Wintersportler wie Zwerge … und trotzdem sind sie die wahren Könige im Königreich von Ortler und seinen Trabanten. Wir träumen von noch höheren Zielen: mit Schneeschuhen oder Fellen unter den Schuhen schreiten wir weiter nach oben. Jetzt ist die Baumgrenze überschritten, mit jedem Schritt wächst das Panorama, mit jedem Schritt wächst die Vorfreude, auf eine herrliche Abfahrt durch jungfräulichen Pulverschnee. Oben angekommen, belohnt uns ein grandioses 360 ° Panorama. Es ist kaum zu fassen – fast wie ein Traum: trotz dieser konzentrierten Schönheit, sind die Pisten frei – an den Liften gibt es keinen Stau und alles ist ziemlich entspannt – das ist der wahre Luxus in
einer sonst so hektischen Welt. Oben auf dem Berg ist der Alltag weit entfernt - es scheint die Zeit stehen geblieben zu sein, ein entspannendes und entschleunigendes Gefühl ... Beschleunigen hingegen dürfen die kleinen Skizwerge ganz zum Schluss: nach dem einwöchigen Skikurs kommt das Abschlussrennen. Die Nervosität ist groß – jeder will gewinnen – jeder will Mamma und Papa zeigen, was er kann und was er in der Woche alles gelernt hat. Doch die Skilehrer beruhigen die Aspiranten: jeder bekommt einen Preis – jeder ist am Ende ein Sieger, Hauptsache es kommen alle heil durchs Ziel. Angefeuert von den Eltern, Kurskollegen und Skilehrern sucht jeder Rennläufer im rot-blauen Stangenwald seine ideale Linie, um so schnell wie möglich ins Ziel zu kommen. Oft schaut sogar Gustav Thöni vorbei, der vielfache Weltmeister und Olympiasieger, beobachtet interessiert wie sich der SkiNachwuchs entwickelt. Im Ziel freuen sich die Eltern über die erfolgreichen kleinen Ski-Kanonen, alle haben sich weiterentwickelt, alle haben die Technik verfeinert und alle sind glücklich über eine traumhafte Genuss-Skiwoche … ...jetzt dürfen Sie ruhig die Augen wieder öffnen – denn das alles war kein Traum, sondern ein ganz normaler Familien-Urlaub im Winter in Trafoi.
Skitour in Stilfs
Stilfs
„Do kimp di Sunn…“ Eine Skitour, geeignet für den ganzen Winter, ist der Piz Chavalatsch oberhalb des besonnten Dorfes Stilfs.
von Karin Thöni
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tilfs gilt als das Sonnendorf im Vinschgau, die Stilfser als ein gemütliches, eigenes Völkchen etwas abseits der Touristenströme des Haupttales. Allerhand kann man in Stilfs entdecken, viel Originelles und Künstlerisches, ja das Haufendorf selbst ist ein verrenktes, verschachteltes Kunstwerk. Aber man kann hier auch seine eigene sportliche Seite entdecken oder pflegen, wenn man möchte: eine Skitour, geeignet für den ganzen Winter, ist der Piz Chavalatsch oberhalb des besonnten Dorfes. Diesen Gipfel kann man auch mit Schneeschuhen erreichen oder wer es noch gemütlicher haben möchte, kann natürlich auch einfach nur bis zur Alm wandern. Skitechnisch leicht und mit geringer Lawinengefahr bei vernünftiger Begehung gehört der Piz Chavalatsch zu den Skitourengipfeln im Vinschgau, der meist als einer der ersten im Frühwinter begangen werden kann. Halt einer der Gipfel, „die fast immer gehen“ und dabei ist er aussichtsreich und lohnend. Eine Aussichtskanzel, so wird er oft beschrieben. Die bekanntere der beiden Routen startet bei den Falatscheshöfen, die Straße dorthin zweigt noch vor dem Dorf Stilfs links ab. Der kleine Parkplatz befindet sich vor der Brücke auf einer Höhe von 1690m. Am Hof vorbei und weiter auf dem kleinen Weg zum Almweg hinauf. Dieser Almweg führt links ins dahinterliegende, breite Tal. Über sanfte Almböden gelangt man bis zur Oberen Stilfser Alm.
Von der Alm geht man weiter nördlich durch das V-Tal taleinwärts, dann rechts weiter über Hänge und Mulden hinauf bis zum Gipfel auf 2764m. Gegen Ende der Tour eröffnet sich der weite Blick über den Vinschgau, im Vordergrund hält sich er Munwarter. Steht man auf dem Gipfel, befindet man sich gleichzeitig auf dem östlichsten Punkt der Schweiz. Kurz vorher auf dem Kamm zum Gipfel kommt man zum ehemaligen italienischen Zollwachhaus. Mittlerweile dient es nur mehr als Relaisstation für Funkamateure im Vinschgau, die eigentliche Funktion hat es verloren. Der Rundumblick über die weißen Berge des Vinschgaus und des Münstertales lassen für eine Weile inne halten und staunen. Und wie immer fährt man vernünftigerweise längs der Aufstiegsspur wieder hinunter. Die zweite Route startet im Münstertal, gleich hinter Santa Maria. Noch vor dem Spital führt eine kleine Bergstraße bis Pischloch, wo man parken kann. Auf
dem rechten der zwei Forstwege geht nach fünfzig Meter der Almweg ab, nach zwanzig Minuten gelangt man zu einem weiteren Forstweg, hier dann rechts bis zu einer Kreuzung mit dem Wegweiser „Chavalatsch“. Diese Route ist um zweihundert Höhenmeter länger, der Haupthang liegt westlich, statt wie bei der oben beschriebenen Route südöstlich und kann daher ganz andere Schneeverhältnisse aufweisen (weitere, detaillierte Wegbeschreibung in: Ulrich Kössler, Skitouren im Dreiländereck). Eine angenehme, gemütliche Tour zum östlichsten Punkt der Schweiz, egal, welche der beiden Varianten man wählt.
Kartenmaterial: Tabacco 08, Ortlergebiet und Landeskarte der Schweiz Nr. 1239 Lawinenlagebericht: www.provinz.bz.it/ lawinen/ Wetter: www.provinz.bz.it/wetter/ Europäischer Notruf: 112 Südtirol: 118
Morgengestimmung in der Einsamkeit des Winters...
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Schnalstaler Gletscherbahnen
Die Entdeckung einer alten Liebe
Schnals Skifahren in einer anderen Dimension: atemberaubendes Panorama
von Elmar Pichler Rolle
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ass der neue Steilhang am Gletscher nach Leo Gurschler benannt wurde, ist äußeres Zeichen dafür, dass man in Schnals an goldene Zeiten anknüpfen will. Vor 40 Jahren hatte der Sohn vom Kurzhof mit dem Bau der Gletscherbahn Südtirols nach wie vor einziges Gletscher-Skigebiet geschaffen. Nachdem es in den letzten Jahren sehr ruhig geworden war, scheint das Tal jetzt einer positiven Phase entgegenzusteuern, und viele Südtiroler entdecken eine alte Liebe wieder: Skifahren in einer einmaligen Umgebung! In Schnals stehen die Talstationen auf 2.000 Meter, die Bergstationen liegen auf einer Höhe von 3.000 und mehr Metern. Das garantiert Schneesicherheit, und an schönen Tagen ein wahrlich atemberaubendes Panorama. Kein Wunder, dass auch Hollywood Schnals als Filmset entdeckt hat. Die berühmten Universal Studios drehten auf Lazaun, an der Finail- und Teufelsegg-Piste die meisten Szenen für den Film „Everest“, der derzeit weltweit in den Kinos läuft. Mit dem neuen Steilhang sind auch die Superstars des alpinen Skilaufs wieder
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nach Schnals zurückgekehrt, wo einst Ingemar Stenmark und Alberto Tomba trainierten. Die neuen Eigentümer der Gletscherbahnen haben die Piste direkt in den Felshang hineingebaut, der bis vor wenigen Jahren noch von Gletschereis bedeckt war. Die Piste weist bei einer Länge von 550 Metern ein Gefälle von bis zu 60 Prozent auf. Ein echter Hammer! Spektakulär zu fahren und bei vielen Südtirolern ganz oben auf der Hitliste: die Teufelsegg-Piste. Es ist Skifahren in einer anderen Dimension, in einer anderen Umgebung, auf herrlichem Pulverschnee. Eine Besonderheit in Schnals ist auch die Wine Rallye. Gäste können auf bequeme Art Biokäse und dazu passende Bioweine verkosten: man kauft einen Voucher, der die ganze Saison über gültig ist und der an sieben Hütten und BergRestaurants eingelöst werden kann. So kommt zum skifahrerischen noch der kulinarische Genuss. Das Ski-Erlebnis passt, am Umfeld wird gearbeitet. Nach dem neuen Steilhang steht für 2016 der Bau einer neuen Talabfahrt an. Die Gletscher-
bahnen AG möchte das letzte Teilstück der über sieben Kilometer langen Abfahrt vom Gletscher familienfreundlicher gestalten. Ebenso soll der alte Lazaun-Lift durch eine neue Umlaufbahn ersetzt werden. Glücken diese Vorhaben, wird Schnals wieder eine der führenden Positionen unter den Skigebieten erobern, denn an einem mangelt es nie: an jeder Menge Schnee!
Schnalstaler Gletscherbahnen
Informationen: Schnalstaler Gletscherbahnen www.schnalstal.com Tel. +39 0473 66 21 71
Veranstaltungen Dezember 2015 10.12.2015
Nachtskilauf am Glockenlift Kids Snow Day 19.12.2015 Erรถffnung Funpark am Glockenlift 22.12.2015 Demoshow der Skischule Schnalstal und 29.12.2015 und Nachtskilauf am Glockenlift 30.12.2015 Fackelabfahrt vom Schnalstaler Gletscher & Vorsylvester Party 12.12.2015
31.12.2015
Feuerwerk in Kurzras
Laufende Aktualisierungen des Event-Kalenders auf www.schnalstal.com
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www.ortlerskiarena.com
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Verlosung 2016
Jeder Saisonskipass-Inhaber kann an der Verlosung teilnehmen. Treffpunkt: 24. Jänner 2016 Skigebiet Rosskopf/Sterzing
.com • Foto: Mario Entero
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Skigebiete für die ganze Familie