Poste Italiane SpA - Spedizione in Abbonamento Postale - D.L. 353/2003 (conv. in L. 27/02/2004 n째 46) art.1, comma1, NE Bolzano Poste Italiane SpA - Versand in Postabonnement - ges. Dekr. 353/2003 (abge채ndert in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 1, Ne Bozen
Nr. 10 (251) 14.05.15 I.P. 11 Jg.
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Der 1. B체rgerlistenBM und die 1. Frau als BMin im Vinschgau
Die Neuen: Karl Bernhart in Prad, Roselinde Koch Gunsch in Taufers und Luis Frank in Glurns
2 /wandern/
Vinschgerwind 10-15
Bergtouren
14.05.15
Wandertouren
Höhenwege
Von Schlanders nach Allitz und Laas Eine Frühlings-Wanderung entlang des Vinschger Sonnenbergs ist jene, die von Schlanders bis hinauf nach Allitz und hinunter ins Marmordorf Laas führt. Sattes Grün entlang der Waalwege, steppenartige Landschaft und intensive Obstanlagen: Ein kontrastreiches Landschaftsprogramm ist garantiert.
Wanderinfos: Ausgangspunkt: Schlanders, Hauptplatz Wegmarkierung: 7, Sonnenpromenade, 4, 2, 6A, Zaalwaal, 15A, 19 Gehzeit: 3 Stunden Höhenunterschied: Aufstieg 490 m, Abstieg 340 m Höhenlage: 730 bis 1100 m Strecke: 9,5 km
TOURENINFO: Schlanders ist Ausgangspunkt dieser Wanderung. Vom Hauptplatz im Ortskern begeben Wanderer sich in Richtung Sonnenberg bis zum Eingang in das Schlandrauntal (Weg Nr. 7) und folgen dem Wegweiser “Sonnenpromenade”. An deren Ende orientieren sich Wanderer am Wegweiser “Ilswaal”, den man nach einem kurzen Aufstieg erreicht und weiter in westliche Richtung folgt. Der Ilswaal führt durch Kastanienbäume bis fast nach Kortsch. Unterhalb des Ägidius-Kirchleins endet er (hier lohnt sich ein Abstecher die asphaltierte Straße hinunter nach Kortsch zum Gasthof Sonne), Wanderer halten sich an den Wegweiser Zaalwaal und die Markierung 6A. Den Zaalwaal erreicht man wenig später (u.a.über Steintreppen) und wandert diesen entlang - immer westwärts in Richtung Allitz -, vorbei an alten Mühlen bis zu den Sportanlagen von Kortsch. An den Tribünen vorbei, erreicht man den Anfang des Schweinwegs mit der Markierung 15A, der die Wanderer hinauf nach Allitz bringt. Der breite Weg führt nie steil aber immer mäßig empor. Die Landschaft ist eine konstrastreiche: Versteppte Trockenhänge des Sonnenberges treffen auf die grünen, satten Obstanlagen. Nach einer Weile ist das kleine Dorf Allitz in Sicht und weiter geht es auf der Hauptstraße, den Weg Nr. 19 folgend talwärts durch blühende Apfelanlagen bis ins Marmordorf Laas. Für den Rückweg nach Schlanders bietet sich die Vinschgerbahn an oder aber – wer noch gut bei Fuß ist – der Radweg hinunter nach Schlanders. (ap)
14.05.15
Inhalt
Vinschgerwind 10-15
/inhalt/ 3
Kommentar Die Wahlanalysen aus Sicht des Vinschgerwind
Kultur: Die Geschichte der Pestizide Monsanto, Glyphosat und Roundup
ab Seite 4
Seite 28
Schlanders/Vinschgau: 10 Jahre neue Vinschgerbahn
Seite 10
Graun: Den Wintertourismus stärken
Seite 11
Leserbriefe und Stellungnahmen
Seite 12
Prad/Vinschgau: Neuer Präsident, neuer Schwung beim VEK
Seite 14
Schluderns: Die Bürger und die Großprojekte
Seite 15
St. Valentin: Neugestalteter Kindergarten gesegnet
Seite 16
Menschen: Luis Bertagnolli aus Naturns
Seite 17
Schlanders: Bildband von Gianni Bodini
Seite 18
Schlanders/Interview: Über das Bildungsguthaben
Seite 20
Partschins: Das Neue Schuhe Pircher
Seite 30
Sonderthema: Frühjahrsputz und Reisevorbereitungen
ab Seite 32
Nationalpark Stilfserjoch: Das Netzwerk alparc
Seite 36
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von Chefredakteur Erwin Bernhart
Der Vinschgau öffnet sich Die Sensation ist perfekt: Karl Bernhart von der Bürgerliste „Gemeinsam für Prad“ ist neuer Bürgermeister der Marktgemeinde Prad am Stilfserjoch. Eine Premiere im Vinschgau. In anderen Landesteilen bereits Normalität. Aufgrund der Konstellation im neuen Gemeinderat von Prad - 7 Räte von der Bürgerliste, 2 Räte von der Südtiroler Freiheit und 9 Räte von der SVP - kann dem Karl Bernhart eine Verwaltung in Prad gelingen. Dass Karl Bernhart zum BM gewählt ist, ist kein Zufall. Einerseits ist es seine und seiner Mitstreiter kontinuierliche Kleinarbeit im Gemeinderat seit mehreren Legislaturen, die für Glaubwürdigkeit gesorgt haben. Auf der anderen Seite sind es das Patzen und die Eifersüchteleien in der Prader SVP, die dann mit zwei BM-Kandidaten ins Rennen gegangen ist. Auch dieser Umstand hat für Karl den Weg frei gemacht. Eine zweite Sensation ist in Taufers passiert: Mit Roslinde Koch Gunsch wird die erste Frau im Vinschgau als Bürgermeisterin agieren. Aus eigener Kraft hat sich die Roselinde ins Amt katapultiert: Eine einzige Stimme, die eigene, war ausschlaggebend. Neu als Bürgermeister ist Luis Frank in Glurns. Seine Aufgabe wird es sein, eine Spaltung der Stadt zu verhindern. Neu ist auch, dass sich die SVP in einigen Gemeinden vor allem im Obervinschgau mit Biobauern und Freigeistern zu erneuern beginnt. Ein interessanter Gang durch die Institutionen hat damit begonnen. Zu Mals: Dort haben die Wähler eine eindeutige Mehrheit in Richtung BM Ulrich Veith und der dortigen SVP gewählt. Die Regierbarkeit ist demnach im Obervinschger Hauptort gegeben. Anderes hatte man befürchtet.
4 /Titel/
Vinschgerwind 10-15
14.05.15
Vinschgau
Gemeindewahlen 2015 Gemeinde Graun
Gemeinde Mals
Rumoren in Graun Der große Wechsel ist in Graun nicht geglückt, aber ein Umschwung im Rat ist erkennbar. In Richtung wirtschaftlichen Aufbruch. In Richtung Politikänderung. Denn vor allem Skiliftanlagen aller Coleur und und andere Wirtschaftsthemen waren und sind Zankapfel am Reschenpass. Der amtierende BM Heinrich Noggler hat ein paar Stimmen verloren und sein Kontrahent Franz Prieth mit 578 zwei gegenüber 2010 dazugewonnen. Für Prieth mehr als ein Achtungserfolg, denn gegen einen amtierenden Erstperioden-BM bei den Wählern nicht abzuschmieren, ist bemerkenswert. Auf der anderen Seite ist die Zahl von Nogglers Leuten im Rat merklich geschrumpft. Zählt man Daniel Stecher als Neuzugang über die Südtiroler-Freiheit dazu, dann stellt Reschen 7 Gemeinderäte. Aus der Fraktion Graun kommt hingegen keiner. Die Haider sind in Noggler-Treue und Noggler-Skeptiker geteilt. Die zwei gewählten Langtauferer Sepp Thöni und Patrick Eller stehen für eine andere als die bisherige Talentwicklung. Harte Sondierungen und geschickte Verhandlungen wird es auch deshalb für die Bestückung des Ausschusses geben. Denn das Ergebnis für die Ausschussbildung wird in Graun richtungsweisend sein: ob Graun modern, in Form von Ressortaufteilungen, oder ob es wieder die Aufgaben pro Fraktion geben wird. (eb) Ergebnis Gemeinde Graun Liste SVP Südtiroler Freiheit
Stimmen
%
Sitze
1.240
91,5
14
115
8,5
1
Wehe den Besiegten Die Wähler der Gemeinstimmen zugelegt: Josef Thurner, der Bauernde Mals haben klare referent, konnte sein Ergebnis von 267 (2009) Verhältnisse geschafauf 527 Stimmen verbessern; Marion Januth fen: 12 Gemeinderäte von 261 auf 427 Stimmen, Andreas Heistellt die SVP um BM nisch von 251 auf 462 und Joachim Theiner Ulrich Veith und 6 Gevon 291 auf 327. Sogar die farbwechselnde meinderäte die Offene Christina Taraboi zieht nun als konverGemeindeliste Mals. tierte SVP-Rätin mit 261 Stimmen (209 Die Kontrahenten haben waren es 2009) in den Rat ein. Gleich viele wahlgekämpft, als ob es Stimmen hat auch die bisherige VizeBM um die Wurst ginge. Sibille Tschenett bekommen (483 waren es Vor allem Medien2009 als SVP BM-Kandidatin), die für profi Veith hat das die Gemeindeliste auf der OppoGemeindeblatt im sitionsbank Platz nehVorfeld mit sich und men wird. Der KatzenErgebnis Gemeinde Mals seinen Leuten bestüjammer dürfte bei der Liste Stimmen % Sitze cken und professioGemeindeliste Mals nell aufbereitete Folgroß sein. Man hatte SVP 1.950 65,9 12 der verteilen lassen. sich mehr erwartet. Sogar den Athesia- Offene GePeppi Stecher erhielt 908 30.9 6 Vinschger hatte man meinde Liste als BM-Kandidat 430 instrumentalisieren Südtiroler Stimmen (2009 wa50 1,7 Freiheit können. Die Offene ren es 407) und Ruth Gemeindeliste hielt Partito Kofler Fabi, ebenfalls 43 1,5 democratico wenig dagegen oder BM-Kandidatin, erhielt konnte nicht. Mögli334 Stimmen. Gerold cherweise war allerdings nicht die mediale Frank, Johann Ziernheld und Egon Alber Schlacht für Sieg oder Niederlage entscheikomplettieren das Oppositions-Sextett der dend, sondern die Inhalte, die einen Großteil Gemeindeliste. Komplett auf der Strecke geder Malser Bevölkerung die Veith-SVP und blieben ist der Partito democratico: Bruno ihn selbst wählen hat lassen: die Frage der Pileggi ist draußen und Konrad Meßner hat Pestizide, das E-Werk in Matsch, die Frage mit 31 Vozugsstimmen als BM-Kandidat sein der Verkehrsberuhigung. Auch einfach das Wahlziel (50 Stimmen) verfehlt und wird, diffuse Gefühl, dass Veith es besser macht. glaubt man seinen Worten, Mals verlassen. Jedenfalls hat sich Veith als amtierender BM Auch die Süd-Tiroler Freiheit um Martin einen Sympathiebonus erarbeitet, an den Stampfer wurde im Duell der Lager völlig seine Gegenkandidaten, Peppi Stecher und aufgerieben. Die Schlacht um die Zukunft Ruth Kofler Fabi von der offenen Gemeindeder Gemeinde war dermaßen heftig, dass die liste und Sparringspartner Konrad Meßner Wahlbeteiligung um 0,3% gegenüber 2010 (PD) nicht wirklich kratzen konnten. Mit diezugenommen hat. sem „Santo subito“-Nimbus haben die WähMit dieser komfortablen Mehrheit und mit ler locker darüber hinweggesehen, dass Veith seiner kompromisslosen Haltung, in der Pewegen Betrugsverdachtes staatsanwaltlich stizidfrage etwa, wird Veith mit seiner Mannverfolgt wird. Im Gegenteil: Veith hat gegenschaft durchregieren. Eine wie auch immer über 2009 bei den Vorzugsstimmen von 1757 geartete Koalition, ein Kitten der Fronten, ein auf 2046 Stimmen zulegen können. Die Posiaufeinander Zugehen wird es wohl in nächtion Veiths ist demnach gestärkt. Auch viele ster Zeit nicht geben in Mals. Vae victis - Wehe aus seiner Mannschaft haben an Vorzugsden Besiegten. (eb)
14.05.15
Vinschgerwind 10-15
Gemeinde Kastelbell/Tschars
/Titel/ 5
Gemeinde Taufers
Gustav und die Frauen
First Lady
Bürgermeister Gustav Tappeiner hat ein Problem: zwei Frauen. Wer wird auf dem Vize-Sessel in Kastelbell-Tschars Platz nehmen? Monika Rechenmacher, die Bäuerin (383 Stimmen) oder die bisherige VizeBürgermeisterin Rita Gstrein (281 Stimmen) von der Wirtschaft? Weder Gstrein noch Rechenmacher sind Frauen, die Krallen zeigen, sagt man in Kastelbell. Das dürfte Bürgermeister Tappeiner in die Hände spielen. Im Umkehrschluss scheint dieser politisch aber ein Händchen für Frauen zu haben und führt damit die Tradition in der Kastelbeller Gemeindestube fort. Politikscheu sind die Frauen in Kastelbell-Tschars jedenfalls nicht. Und auch das ungeschriebene Gesetz, dass Frauen andere Frauen nicht unterstützen, greift hier nicht. Fünf von den elf SVP-Gemeinderäten sind Frauen, knapp die Hälfte. Doch zurück zu Gustav Tappeiner. 937 Stimmen entfielen auf den neuen Alten. Einziger Schönheitsfehler: Gustav Tappeiner konnte an sein Ergebnis von 2010 knapp nicht anknüpfen. Trotzdem: Wirtschaft und Bauern wählten Tappeiner durch. Inner-
Mit nur einer Stimme Vorsprung gewann die bisherige Vizebürgermeisterin Roselinde Gunsch Koch das Rennen um das Bürgermeisteramt gegen Alois Hellrigl. Keine Wahl im ganzen Lande wurde so knapp entschieden. Damit wird Gunsch die erste Bürgermeisterin im Vinschgau. Früher war sie mal die erste SVP Bezirksobfrau in Südtirol. Bei den letzten Landtagswahlen wollte sie die erste SVP Landtagsabgeordnete aus dem Tal werden, landete aber weit abgeschlagen auf den hintersten Rängen. Nun schaffte sie mit 286 Stimmen den Sprung in das Bürgermeisteramt. Im Gemeinderat kann sie auf eine solide Mehrheit bauen. 10 von nunmehr 12 Sitzen erhielt die SVP, zwei Sitze gingen an die Süd-Tiroler Freiheit, die als einzige Oppositionspartei im Gemeinderat verblieben ist. Die Dorfliste Für Taufers und die Freiheitlichen, die bisher im Ge-
halb der Wirtschaft haben die Hoteliere und Gastwirte mit Manfred Prantl und Georg Ausserer an Gewicht zugelegt. Die Arbeitnehmer dürften nicht zufrieden sein: Stärkster Arbeitnehmerkandidat ist das Urgestein Reinhard Verdross mit nur 218 Stimmen. Pixi, Sundla und Nidi hingegen kommen über die Südtiroler Freiheit. Der Wehrmutstropfen: 423 ungültige Stimmzettel. So liest sich in den Zahlen die Meinung der Bürger, jene nämlich, dass es keine Alternative zu Gustav Tappeiner gab. Und: 11,9 Prozent der Wähler gingen in der Gemeinde Kastelbell-Tschars weniger zurUrne. (ap)
Ergebnis Gemeinde Kastelbell/Tschars Liste
Stimmen
%
Sitze
SVP
969
79,6
12
Südtiroler Freiheit
248
20,4
3
Gemeinde Glurns
Starke Bürgerliste Alois Frank, der bisherige VizeBM wurde erwartungsgemäß zum neuen Bürgermeister der Stadt Glurns gewählt. Mit 58,4% war das Ergebnis aber nicht überwältigend. Sein Herausforderer Armin Bertagnolli von der Bürgerliste erhielt 41,6%. Ein Viertel der Wähler gab eine ungültige Stimme ab, die meisten Stimmen davon waren weiße Stimmzettel. Die Diskussion um den umstrittenen Golfplatz in der Oberen Au hat sicher auch zu diesem Ergebnis beigetragen. Eine knappe Mehrheit von sieben Mandaten im insgesamt 12-köpfigen neuen Gemeinderat erhielt die SVP. Die neue Bürgerliste bekam rund 40% und insgesamt 5 Mandate. Drei der fünf gewählten Gemeinderäte der Bürgerliste vertraten bisher die Freiheitlichen im Gemeinderat. Mit der neuen Bürgerliste konnten sie die Stimmen fast verdoppeln. Neben den bisherigen Gemeinderäten Armin Bertagnolli, Martin Prieth und Karl Sagmeister zieht Heinz Riedl neu in den Gemeinderat ein. Rosa Pichler Prieth, die
bisherige Gemeindereferentin der SVP, wurde nun auf der Bürgerliste in den Gemeinderat gewählt. Auf der SPV Liste erzielte der bisherige Gemeindereferent Ignaz Niederholzer das beste Stimmenergebnis. Insgesamt fünf Gemeinderäte ziehen auf der SVP Liste neu in den Gemeinderat, während die bisherigen Gemeinderäte Doris Maria Thialer Bayer und Albrecht Ebensperger den Sprung in den Gemeinderat nicht mehr schafften. Der neue Bürgermeister Alois Frank und seine Ratsfraktion werden nun entscheiden müssen, ob sie alleine regieren oder mit der Bürgerliste eine Koalitionsregierung bilden wollen. (hzg) Ergebnis Gemeinde Glurns Liste
Stimmen
%
Sitze
SVP
304
60,3
7
Bürgerliste für Glurns
200
39,7
5
Ergebnis Gemeinde Taufers i.M. Liste SVP Südtiroler Freiheit
Stimmen
%
Sitze
491
85,5
10
83
14,5
2
meinderat mit drei Räten vertreten waren, traten bei diesen Wahlen nicht mehr an. Wahrscheinlich auch deshalb konnte die Süd-Tiroler Freiheit ihr Wahlergebnis vor fünf Jahren von 3,7% bei diesen Wahlen auf 14,5% steigern und die Mandatszahl auf zwei Gemeinderatssitze verdoppeln. Die Wahlbeteiligung war mit 57,5% sehr niedrig. Im neuen Gemeinderat wurde neben Roselinde Gunsch Koch nur noch Angelika Pircher von der SVP als zweite Frau gewählt. Das beste Vorzugsstimmenergebnis bei den Gemeinderäten erhielt mit 242 Stimmen der bisherige Gemeindereferent Stefan Fliri. Auf Platz fünf landete mit 152 Stimmen der bisherige Bürgermeister Hermann Fliri. Für die Süd-Tiroler Freiheit ziehen die beiden neuen Gemeinderäte Hubert Plangger und Alfons Stocker in den Rat. (hzg)
6 /Titel/
Vinschgerwind 10-15
Gemeinde Schnals
Mit weniger als die Hälfte Schnals bleibt ein Musterbeispiel für die Wahlbeteiligung: 81,5 Prozent. Nicht mehr Musterbeispiel ist Schnals als reine SVP Hochburg. BM im beschaulichen Seitental bleibt Karl Josef Rainer - wenn auch mit politischen Blessuren. Hatte er 2010 noch 55% der BM-Stimmen auf sich vereinigen können (Gerhard Müller und Egon Raffeiner waren damals seine Gegenkandidaten), sind es diesmal nur noch 45% (363 Stimmen). Vor allem die SVP Mitkonkurrentin Sonja Santer (262 Stimmen) ist ihm in die Parade gefahren. Rainer muss also mit weniger als die Hälfte der Schnalser Stimmen regieren. Mit Tamara Gurschler ist ein Neuzugang zu vermelden, der die Schnalser Gemeindepartei-Logik durcheinanderbringt: Gurschler kommt über die Südtiroler-Freiheit und sprengt damit die jahrzehnte lange SVP Tradition in Schnals. (eb)
Gemeinde Plaus
Kirche bleibt im Dorf Bevölkerungsmäßig wächst Plaus kontinuierlich, der Gemeinderat wird aber in der kommenden Legislaturperiode von 15 auf 12 verkleinert. Diese 12 Sitze werden mit der Wahl vom 10. Mai von 8 SVP-Leuten und von 4 Bürgerlistlern bestückt. Die Kirche ist also im Dorf geblieben, denn die Kräfteverteilung ist annähernd so, wie sie vor 6 Jahren von den Plauser Wählern aufgestellt worden ist. Jürgen Klotz (SVP) ist mit 255 Stimmen (190 waren es 2010) als BM bestätigt. Die Bürgerliste ist mit dem bisherigen VizeBM Christoph Gögele gut organisiert und hat vier von fünf Kandidaten durchgewählt. In Plaus wird es wohl wieder zu einer Koalition im Ausschuss zwischen SVP und Bürgerliste kommen, denn die SVP hat einige Listenstimmen verloren, während die Bürgerliste drei Stimmen dauzgewonnen hat. In Plaus zählt schließlich jede Stimme. (eb)
14.05.15
Gemeinde Prad
Karl Bernhart von der Bürgerliste gewinnt Karl Bernhart heißt der neue Bürgermeister von Prad. Er ist für viele die große Überraschung im Vinschgau. Nachdem der bisherige Bürgermeister Hubert Pinggera zu den Wahlen nicht mehr antrat, war klar, dass Prad einen neuen Bürgermeister bekommen würde. Dass aber nicht ein SVP Bürgermeister die Nachfolge von Pinggera antreten würde, sondern der Vertreter einer Bürgerliste, welche seit 10 Jahren im Gemeinderat mitarbeitet, war die große Sensation weit über Prad hinaus. Der große Verlierer in Prad ist die SVP, welche vor fünf Jahren noch 72,6% der Stimmen und 15 von 20 Mandaten erhielt. Die SVP hat nicht nur den Bürgermeister, sondern auch die Mehrheit im Gemeinderat verloren. Zu den Wahlen stellte die SVP zwei Kandidaten auf, den Unternehmer und bisherigen Gemeindereferenten Alois Lechner und den politisch unbekannten, aber in Sportkreisen bestens bekannten Gerald Burger. Die Bürgerliste „Gemeinsam für Prad“ sah ihre Chancen für den Bürgermeisterkandidaten Karl Bernhart, der bereits zum dritten Mal als Bürgermeisterkandidat antrat. Viele Personen, auch einige SVP Mitglieder meldeten sich als Kandidaten bei der Dorfliste, welche 2005 beim ersten Antreten mit 27,6% und 5 Mandaten für eine kleine Sensation sorgte. Bei diesen Wahlen trat die Liste mit insgesamt 27 Kandidaten an, die SVP präsentierte nur 19 Kandidaten. Bei der Bürgermeisterwahl erhielt Bernhart 36,8% der Stimmen, seine beiden Herausforderer von der SVP, Alois Lechner 29,8% und der Überraschungskandidat Gerald Burger 23,4%. Alfred Theiner, der vierte Bürgermeisterkandidat von der Süd-Tioler Freiheit erhielt einen Achtungserfolg von 10%. Im neuen Gemeinderat, der nur mehr aus 18 Personen besteht, hat auch Bernhart keine Mehrheit. Die Bürgerliste „Gemeinsam für Prad“ erhielt 35,9% und erzielte damit 7 Man-
Ergebnis Gemeinde Prad am Stilfserjoch Liste
Stimmen
%
Sitze
1.003
50,4
9
Gemeinsam für Prad
715
35,9
7
Südtiroler Freiheit
273
13,7
2
SVP
date, die SVP erhielt 9 Mandate und 50% der Stimmen. Die Bürgerliste hat aber bereits im Wahlkampf angekündigt, entsprechend ihrem Namen mit den anderen Fraktionen zusammenzuarbeiten. Bernhart will auch die Bevölkerung stärker in den Entscheidungsprozess einbinden und mehrere Arbeitsgruppen für anstehende Sachthemen bilden und so einen neuen, bürgernahen Politikstil einführen. Im neuen Gemeinderat sind die Frauen sehr schwach vertreten. Lediglich Michaela Platzer von der SVP und die bisherige Gemeinderätin Annegret Rück von der Bürgerliste schafften den Einzug in den Gemeinderat. Recht gut abgeschnitten haben die bisherigen Gemeindereferenten Werner Egger und Josef Gritsch. Jessica Hofer und Thomas Rungg, die bisher die SVP im Gemeinderat vertraten, schafften nicht mehr den Sprung in den Gemeinderat. Rafael Alber und Klaus Wallnöfer wurden wieder gewählt, neu für die SVP ziehen Peter Ortler und Roman Stecher in den Gemeinderat ein. Von der Bürgerliste wurden neben Bernhart und Rück auch die beiden Gemeinderäte Wunibald Wallnöfer und Udo Thoma wieder gewählt, neu für die Dorfliste gewählt wurden der Bauingenieur Ralf Brenner, der Sozialbetreuer Martin Ohrwalder und der Biobauer Daniel Primisser. Die Süd-Tiroler Freiheit konnte die Mandatszahl verdoppeln und den Anteil von bisher 5,3% auf 13,7% deutlich ausbauen. Neben Theiner, der bereits im Gemeinderat saß, zieht Ronald Veith neu in den Gemeinderat ein. (hzg)
14.05.15
Vinschgerwind 10-15
Gemeinde Partschins
Gemeinde Martell
Georg, der Blauäugige Blauäugig ist Georg Altstätter politisch nicht. Zumindest sind die Marteller dieser Meinung. Mit 444 Stimmen ist das Votum in Martell eindeutig für Georg Altstätter ausgefallen. Verhalfen vor fünf Jahren nur zehn Stimmen dem Briefträger zum Bürgermeisteramt, musste sich dieser heuer keine Sorgen machen. Als einziger Bürgermeisterkandidat trat er an. Ohne Konkurrenz. Martell ist und bleibt damit in SVP-Hand. Alle zwölf Gemeinderäte (Bürgermeister inklusive) kommen aus der Südtiroler Volkspartei. Die Wahloffensive des LVH, des Landesverbandes der Handwerker hat (einzig) in Martell Früchte getragen: Roland Schwienbacher, der Marteller Schlosser ist mit 190 Stimmen der Erstgewählte auf der SVP-Liste. Zu den bekannten Gesichtern Josef Maschler (149 Stimmen), alter und mit großer Wahrscheinlichkeit auch neuer Vize und Stefan Kobald (186 Stimmen)
Bauer bleibt Bauer
im Ausschuss dürfte sich ein neues weibliches Gesicht, nämlich Patrizia Civino Wachter gesellen. Sie konnte auf Anhieb 146 Stimmen einfahren, noch vor der Jugend-Kandidatin Kathrin Fleischmann, auf die 130 Stimmen entfielen. Insgesamt haben es viele neue Gesichter in den Marteller Gemeinderat geschafft. Auf den Boden der Tatsache zurückholen dürften den neuen und alten Bürgermeister die ungültigen Stimmzettel: Bei der Bürgermeisterwahl hat sich die Zahl im Vergleich zur Wahl 2010 fast verdreifacht. 113 ungültige bzw. weiße Stimmzettel wurden abgegeben. Und: Zweistellig sank die Wahlbeteiligung, genau um satte 10,1 Prozent. (ap) Ergebnis Gemeinde Martell Liste SVP
Stimmen
%
Sitze
491
100%
12
Gemeinde Stilfs
Wähler wandern ab Novum: In Stilfs standen zwei Listen zur Auswahl. Die Südtiroler Volkspartei und die Südtiroler Freiheit. Nicht in Scharen, aber doch: Einige Wähler liefen der SVP davon. Jeder sechste, der in der Gemeinde Stilfs zur Urne ging, wählte Südtiroler Freiheit. Deshalb zieht diese auf Anhieb mit drei Kandidaten (Andreas Eller, Patrick Ratt, Benjamin Steinhauser) in die Stilfser Gemeindestube ein. Während die einen zur Südtiroler Freiheit überliefen, gingen die anderen erst gar nicht zur Wahl: Die Wahlbeteiligung sank um 10,5 Prozentpunkte, ein Abwärtstrend, der sich bei dieser Wahl fortgesetzt hat. Bürgermeister Hartwig Tschnett blieb seiErgebnis Gemeinde Stilfs Liste
/Titel/ 7
Stimmen
%
Sitze
SVP
463
77,2
12
Südtiroler Freiheit
137
22,8
3
nen politischen Stil treu und führte keinen beherzten Wahlkampf: 346 Stimmen entfielen auf den Stilfser Lehrer. Über 100 Stimmen weniger als noch vor fünf Jahren. Der bisherige und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch neue Vize Franz Heinisch, Sektionsleiter des Weißen Kreuzes Sulden, hat nicht nur in Sulden Stimmen bekommen und kann mit seinem Ergebnis zufrieden sein: 254 Stimmen. Beim neuen Ausschuss dürfte sich nicht viel ändern: Manuela Angerer (120 Stimmen) und Armin Angerer (111 Stimmen) werden – trotz leichtem Stimmenverlust – Referenten bleiben. Interessantes, auch brisantes Detail am Rande: Bei der Bürgermeisterwahl gab es in der Gemeinde Stilfs fast gleich viele ungültige wie gültige Stimmzettel. 346 Stimmen waren gültig und 330 Stimmen ungültig, 255 davon weiß. Ein Wahlsieg sieht anders aus. Das Alarmsignal ist deutlich. (ap)
Man hat im Vorfeld gezittert, man hat gerechnet: Gerade die mögliche Wahl des bisherigen VizeBM Luis Forcher hat zu Spekultaionen veranlasst. Die Bauern haben ihn nicht mehr auf ihre Liste gesetzt, weil er sich dezidiert für den Ensembleschutz ausgeprochen und im Gemeinderat beherzt dafür gestimmt hat. Forcher nahm einen Umweg und kam diesmal über die Wirtschaft - und erzielte ein grandioses Ergebnis. 517 Vorzugsstimmen (2010 bekam er als Bauernkandidat 324 Stimmen). Dabei waren mit Sicherheit auch viele Bauernstimmen, was wiederum den örtlichen Bauernvertretern zu denken geben dürfte. Dafür hat andererseits der bisherige Referent für öffentliche Bauten, Hannes Pföstl, etwas Federn lassen müssen: 238 Stimmen gegenüber 416 im Jahr 2010. Die Bauern ihrerseits haben drei Vertreter durchgewählt. Bisher haben in Partschins die Bauern den VizeBM gestellt. Ob das so bleibt, ist höchst fraglich. Bauer ist der Luis Forcher nämlich auch. Zu den 10 „alten Hasen“ in der SVP kommen mit Michael Mosna, Tobias Nischler, Ulrich Schweitzer und Regina Österreicher 4 neue dazu. Mit 210 Listenstimmen konnte die Süd-Tiroler-Freiheit, in der vergangenen Legislatur nicht vertreten, auf Anhieb zwei Sitze mit Dietmar Weithaler und Gertraud Gstrein erobern. Zwei Sitze gehen mit Matthias Fleischmann und Christian Pföstl an die Freiheitlichen. Weil Sigmund Kripp mit der Liste „Für Partschins“ nicht mehr angetreten ist, steht der SVP nun ein rein patriotisches Lager gegenüber. Und BM Albert Gögele? Sein persönliches Ergebnis konnte er von 1101 (2010) auf 1448 Stimmen steigern. Ein erfolgreicher Zuspruch. Aber er hatte keine Konkurrenz. So ist auch der Rückgang der Wahlbeteiligung für die Rats-Wahl von 13 Prozent und die 18prozentige Zunahme der ungültigen Stimmzettel zu erklären. (eb) Ergebnis Gemeinde Partschins Liste
Stimmen
%
Sitze
1.403
75,4
14
Freiheitliche
248
13,3
2
Südtiroler Freiheit
210
11,3
2
SVP
8 /Titel/
Vinschgerwind 10-15
Gemeinde Schlanders
Gemeinde Laas
Der Gewichtsverlust
Koalition? Keine großen Überraschungen brachten die Gemeinderatswahlen in Laas. Der amtierende BM erhielt bei dieser Wahl zwar nur mehr 67,3% der Stimmen, während er bei der letzten Wahl 80% erhielt, trotzdem stand seine Wiederwahl nie in Gefahr. Sein Gegenkandidat Anton Perfler von der Bürgerliste erzielte beachtliche 32,7% der Stimmen. Die Bürgerliste ist mit sechs Gemeinderäten wieder stark im Gemeinderat vertreten. Ihren Stimmenanteil konnten sie von 29,2 auf 34,3% leicht ausbauen. Nur mehr 18 Gemeinderäte wurden bei dieser Wahl gewählt, ein Mandat verloren die SVP Laas-Allitz-Tanas und ein Mandat die SVP Eyrs. Im neuen Gemeinderat sind die SVP Eyrs und die SVP Tschengels mit zwei Gemeinderäten vertreten, während die SVP Laas-Allitz-Tanas acht Räte stellt. Überraschend war die Abwahl des bisherigen Gemeindereferenten Alois Tscholl. Die beiden Referenten Ralf Muther und Verena Tröger zogen hingegen mit einem guten Ergebnis wieder in den Gemeinderat ein, auch der bisherige Gemeinderat Raimund Niederfriniger aus Tanas wurde wiedergewählt. Renate Weiss wurde mit dem besten Vorzugsstimmenergebnis aller Gemeinderäte gewählt. Von der SVP Eyrs zieht wiederum Reinhard Kurz in den Gemeinderat, neu gewählt wurde Rainer Niederfriniger. Die SVP Tschengels brachte wiederum Johann Thurner in den Gemeinderat. Anstelle des bisherigen VizeBM Markus Hauser, der nicht mehr kandidierte, wird Florian Peer neben Thurner die Tschengelser im Gemeinderat vertreten. Bei der Bürgerliste erzielte Benedikt Zangerle das beste Stimmenergebnis. Priska Kuntner Lechner, Markus Riedl und Gottfried Fleischmann wurden bestätigt, anstelle von Andrea Perger Puintner wird Hans Ferdinand Hauser neu in den Gemeinderat einziehen. Die SVP mit dem wiederbestätigten BM Andreas Tappeiner muss nun entscheiden, ob sie die Bürgerliste bei der Regierungsbildung beteiligt, oder - wie in der letzten Legislatur - alleine regieren will. (hzg) Ergebnis Gemeinde Laas Liste
14.05.15
Stimmen
%
Sitze
SVP Laas, Allitz, Tanas
893
43,2
8
Bürgerliste Laas
710
34,3
6
SVP Eyrs
246
11,9
2
SVP Tschengls
219
10,6
2
Dieter Pinggera hat an Gewicht verloWielander Habicher (451 Stimren. Auch politisch. Der alte und men). Um sie kommt Pinggera neue Schlanderser Bürgermeister bei der Zusammensetzung erhielt weniger Stimmen als noch des neuen Ausschusses vor fünf Jahren: 1.851 Stimmen zu nicht herum. Der Vizeses2.196. Konkurrenzlos trat Pingsel hingegen gehört wieder gera diesmal an. Und genau das den Kortschern: Reinhard – den Mangel an einer AlternatiSchwalt, der Kortscher ve - haben die Schlanderser nicht Bauer blieb als einziger goutiert: 1.434 Stimmzettel waren von der „alten“ Refeungültig, 1035 davon weiß. Ein rentenriege übrig saftiger Denkzettel. Einerseits. Anund schnitt als dererseits wird SVP-Obmann und bester GemeindeBürgermeister Pinggera auch ratskandidat (631 Konsequenzen über seinen Stimmen) ab. Die politischen Stil aus dieser Bauern haben überWahl ziehen müssen. Leichthaupt ihre Kandifertige Gerichtsprozesse daten sauber durchoder unerwünschte gewählt: Alle fünf Großprojekte trafen Kandidaten ziehen die Wählergunst in den Gemeinderat nicht. Das, was der ein. Anders bei der Gemeindesekretär Wirtschaft: HGVGeorg Sagmeister Präsident Manfred in der GemeindePinzger taugt als stube ausgeklügelt Wahlkampfhelfer hat, bescherte Pingscheinbar nicht. Ergebnis Gemeinde Schlanders gera, dem politisch Renate Laimer, Liste Stimmen % Sitze Verantwortlichen, Pinzgers politische einen herben StimWunschkandidatin, 2.140 73,6% 13 menverlust, der SVP schaffte den Einzug erst verdaut werden Südtiroler ein weiteres Mal 542 18,6% 3 Freiheit will. nicht. Ein TraumerFür die zwei- Partito gebnis konnten hin226 7,8% 2 te Sensation in democratico gegen Manuel Trojer Schlanders sorgten (431 Stimmen) und die Italiener. Der Julia Pircher (324 PD (Partito Democratico) mit den zwei ge- Stimmen), zwei neue Gesichter, einfahren. wählten Gemeinderatsmitgliedern Dunja Trojer dürfte demnach die WirtschaftsaTassiello (149 Stimmen) und Cosimo Sera- genda bekommen. fino Bonino (28 Stimmen) hat allen Grund Insgesamt haben die Schlanderser zu jubeln, denn sie stellen – laut Regio- bei dieser Wahl eine eintönige politische nalgesetz – einen Referenten, in diesem Farbpaletette präsentiert bekommen: Die Fall mit Dunja Tassiello eine Referentin. Listen, die zur Wahl antraten, haben sich Noch vor zwei Jahren trat die italienische halbiert, schrumpften mit SVP, SüdtiroSprachgruppe in Schlanders mit zwei Li- ler Freiheit und PD auf drei. Auch deshalb sten - die beide eher das Bild politischer dürfte die Wahlbeteiligung bei nur 65,6 Selbsthilfegruppen vermittelten - an und Prozent gelegen haben. Ihre politische gingen sang- und klanglos unter. Anders Heimat bei der Südtiroler Freiheit fanden bei dieser Wahl: Die Demokratische Partei scheinbar jene, die noch vor fünf Jahren nahm die Ausländer im Wahlkampf mit die „Freiheitlichen“ gewählt haben: Auf und holte 226 Stimmen (7,8 Prozent). Ein 542 Stimmen (18,6 Prozent) und damit drei geschickter Schachzug, immerhin leben Sitze im Gemeinderat (Erhard Alber, Peter knapp 400 Ausländer in Schlanders, ein Raffeiner und Josef Rettenbacher) kam die Gutteil davon wahlberechtigt. patriotisch angehauchte Partei. Den OppoDoch zurück zur SVP. Nach der Monika sitionston geben demnach die Südtiroler kommt wieder eine Monika: Die Lücke der Freiheit und die Italiener an. Deutsch oder Vizebürgermeisterin Monika Holzner Wun- italienisch lautet die Frage. Denn die große derer zu füllen gelang nicht des Bürger- Sorge in der Schlanderser Gemeindestumeisters politisch Vertraute Kunhilde von be lautet: Die Gemeinderatssitzungen Marsoner, die mit 322 Stimmen weit hinter könnten in Zukunft zweisprachig abgehalden Erwartungen blieb, sondern Monika ten werden müssen. (ap)
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/Titel/ 9
Gemeinde Naturns
Starker Helmut, starke Svaldi BM Andreas Heideggers (SVP) Wahl stand schon fest, bevor die Wahl überhaupt begonnen hat. Wie in einigen anderen Gemeinden war Heidegger einziger BM-Kandidat. Immerhin hatte Heidegger vor 5 Jahren noch mit Franz Gritsch (Union für Südtirol) und Wolfgang Stocker (Freiheitliche) zwei Herausforderer. Heidegger bleibt, Stocker und auch das Unions-Urgestein Franz Gritsch sind nicht mehr im Gemeinderat. Die Wahlbeteiligung bei der BM-Wahl ist im Vergleich von vor 5 Jahren (72%) um 8,5 auf 63,5% zurückgegangen. Und: Heidegger und damit wohl auch die örtliche SVP wird mit vielen ungültigen bzw. weißen Stimmzetteln konfrontiert. Wenn mehr als 36 % der abgegebenen Stimmen weiß (732) oder ungültig sind, gibt das zu denken. Die Leute haben ein Gespür dafür, dass ein einziger Kandidat demokratiepolitisches Harakiri ist. Anders gelagert sind die Wahlen des
Gemeinderates: Dort gibt es zwar einen 10%igen Wählerrückgang im Vergleich zu 2010, dafür wenige weiße oder ungültige Stimmzettel. Aufsteiger in Naturns sind der bisherige VizeBM Helmut Müller, den 714 Naturnser ihre Stimme gegeben haben (2010 waren es 459) und Barbara Wieser Pratzner: Sie konnte mit 402 Stimmen ihr Ergebnis gegenüber 2010 (223) fast verdoppeln. Aufsteigerin mit 418 Stimmen ist auch die bisherige Referentin Margot Svaldi Tschager von Liste „Zukunft Naturns“: Ihre emsige Ausschussarbeit wurde belohnt. Die Liste „Zukunft Naturns“ konnte, und das ist bei rückläufiger Wahlbeteiligung beachtlich, ihr Listenstimmenergebnis gegenüber 2010 steigern. Trotzdem reicht es „nur“ für 5 Mandate im Gemeindrat (2010 waren Als einziger BM-Kandidat quasi schon vor den Wahlen gewählt: BM Andreas Heidegger
es 6). Trotzdem wird Heidegger wohl nicht darum herumkommen, die Liste „Zukunft Naturns“ wiederum im Ausschuss zu berücksichtigen. Mit Benjamin Theiner und Natascha Santer Zöschg zieht die Südtiroler-Freiheit mit 223 Listenstimmen in den Naturnser Gemeinderat ein und verdoppelt damit ihre Mandate. Bleiben 11 Gemeinderäte der SVP. Dass es mit der Verkleinerung des Rates von 20 auf 18 eng werden würde, war klar. Dass etwa der hds-Bezirkspräsident von Meran/Burggrafenamt, Hans Unterthurner, diese Enge nicht mehr passiert hat, hat überrascht. (eb) Ergebnis Gemeinde Naturns Liste
Stimmen
%
Sitze
1.672
62,0%
11
Zukunft Naturns
733
27,2%
5
Südtiroler Freiheit
223
8,3%
2
Union für Südtirol
68
2,5%
-
SVP
10 /Wirtschaft/
Vinschgerwind 10-15
Rom Infos ins Tal Endlich ist das neue Wahlgesetz über die Bühne. Es könnte ab Juli 2016 in Kraft treten. Die Opposition hatte den Saal verlassen: 334 dafür, 61 dagegen. Aus meiner Sicht ein guter Kompromiss. Mit den Ein-Mann Wahlkreisen (4 in Südtirol) und einer Siegerprämie (2 zusätzliche Sitze in der Region an die staatsweit erfolgreichste Partei) und einen Sitz an den „besten Verlierer“ in der Region, wurde die Vertretung der Volksgruppen - wie vom Verfassungsgerichtshof vorgegeben - garantiert. Höchstwahrscheinlich würden jetzt 3 deutsche oder ladinische Abgeordnete und 1 Senator, sowie 2 italienische Abgeordnete und 1 Senator nach Rom entsandt. Das Prinzip der Vertretung der Volksgruppen geht vor dem allgemeinen Vertretungsrecht, wie wir es vom Landtag her kennen (Verhältniswahlrecht-Proportionalsystem). Dies ist leider nicht im Sinne der deutschsprachigen Opposition, die zu Lasten der hoffnungslos aufgesplitterten Italiener sicherlich einen Sitz hätte erreichen können. Mit einem guten Kandidaten und einer breiten Unterstützung kann es auch die Opposition schaffen, einen Vertreter nach Rom zu schicken. Warum nicht? Im Parlament haben wir uns die vergangenen Tage nur mit den „Strafen“ bei Umweltvergehen herumgeschlagen. Neue Tatbestände wurden erfunden und die Strafen oft unverhältnismäßig erhöht. Dies wird aber wenig helfen, wenn im Süden Gemeindeverwaltungen, Förster und Polizei nicht imstande sind, das eigene Territorium wirksam zu überwachen. Wenn die Bürger im Süden „weniger wegschauen“ würden, dann käme es nicht dauernd zu gewaltigen Umweltskandalen. Das Treffen in Bozen war besser als erwartet. Der Ministerpräsident und die Landeshauptleute haben keine „Show“ abgezogen. Ich konnte feststellen, dass diese miteinander „reden“ und ein gemeinsames Interesse haben, bestimmte Dinge „weiterzubringen“. Sie „können“ auch menschlich miteinander. Im sog. „Memorandum“ – welches dem Ministerpräsidenten untergeschoben wurde, sind viele wichtige Anliegen für unser Land enthalten. Bisher hat uns der Ministerpräsident machen lassen, wenn wir nicht nur mehr Geld, sondern auch effektiv die Verantwortung übernehmen wollen und die Gewähr bieten, es besser zu machen als der Staat.
LR Mussner, LR Theiner und Walter Weiss sprachen bei der 10-Jahresfeier von den Erfolgen der neuen Bahn, Josef Feichtinger trug ein Jubiläumsgedicht vor, Andreas Hempel präsentierte das neue Buch „Meran-Vinschgau – Wandern mit Zug, Bus und Seilbahn“, der Modelleisenbahnclub öffnete seinen Clubraum für alle Interessierte
10 Jahre neue Vinschgerbahn Schlanders/Vinschgau - Vor 25 Jahren, im Jahre 1990, fuhr der letzte Zug der alten Vinschgerbahn durch unser Tal. Die alte Littorina wurde vom Staat geführt, aber nicht modernisiert. Es fuhren immer weniger Züge und weniger Personen, die Zugfahrt dauerte immer länger und das Defizit wurde immer größer. Das Land hatte vorerst kein Interesse an der Bahn. von Heinrich Zoderer
N
icht zufällig waren damals immer italienische Landesräte für den öffentlichen Verkehr zuständig. Damals glaubten viele an den Straßenausbau. Pläne dafür gab es genug. Der Zeitgeist sprach für das Auto und gegen die Bahn. Nur wenige setzten auf den Zug und machten sich für eine moderne Bahn stark. Allen war klar, dass nur das Land die neue Bahn führen konnte. Aber wer würde auf die Bahn umsteigen und wie viel würde eine moderne Bahn kosten? 1986 wurde unter der Federführung von Florin Florineth, dem damaligen Vorsitzenden der Umweltschutzgruppe Vinschgau und unter Beteiligung der Gemeinden und aller Vereine und Verbände des Tales das 80-jährige Bestehen der Bahn gefeiert und gleichzeitig die Sorge um die drohende Auflassung zum Ausdruck gebracht. 1988 legte das Ingenieurbüro Bernath aus Zürich im Auftrag der Talgemeinschaft Vinschgau eine Studie zur Erhaltung und zum Ausbau der Bahnlinie Meran – Mals vor. In dieser Studie spricht sich Bernath klar für die Modernisierung aus und meint, dass 2 Mio. Passagieren/Jahr keine Utopie wären (Bernath Studie Seite 12). Diese Studie überzeugte viele Zweifler im Tal und auch in der Landesregierung. Es gab anschließend drei Beschlüsse der Bezirksgemeinschaft für die Modernisierung der Bahn und viele Initiativen der Umweltschutzgruppe Vinschgau, der verschiedenen Sozialverbände, der Gewerkschaften und anderer Vereine. Auch die Wirt-
schaftsverbände sprachen sich für die Bahn aus, betonten aber den vorrangigen Ausbau der Straße. Tourismuskreise sprachen sich für einen Radweg auf der Bahntrasse aus. 1991 gab es eine erste Zusage des Landeshauptmanns für die Wiederinbetriebnahme und 1992 wurde im LEROP die Erhaltung und Modernisierung der Bahnlinie festgeschrieben. Im Jahre 1991 wurde ein Initiativkomitee unter der Führung von Wolfgang Platter eingesetzt. Das Komitee, bestehend aus mehreren Bürgermeistern und den Landtagsabgeordneten des Vinschgaus, klärte in vielen Sitzungen mit dem Amt für Transportwesen rechtliche, technische und finanzielle Fragen. Im Jahre 2000 wurde der Vereins Freunde der Eisenbahn von Walter Weiss gegründet und seitdem setzt sich der Verein tatkräftig für die Vinschgerbahn und den Ausbau des öffentlichen Verkehrs in Südtirol ein. In den darauffolgenden Jahren gab es immer wieder Rückschläge. Sowohl auf Landesebene, als auch im Vinschgau wurde versucht die Grundsatzentscheidung für die Wiederinbetriebnahme der Bahn rückgängig zu machen. Richard Theiner musste als junger Landtagsabgeordneter sein ganzes politisches Gewicht in die Waagschale werfen, um den Versuchen gegen eine Wiederinbetriebnahme der Bahn entschieden entgegenzuwirken. Am 5. Mai 2005 konnte nach 15 Jahren Stillstand der Bahnbetrieb wieder aufgenommen werden und am 2. Mai wurde die 10jährige Erfolgsgeschichte der neuen Vinschgerbahn am Bahnhof von Schlanders gebührend gefeiert.
Foto: Heinrich Zoderer
von Albrecht Plangger
14.05.15
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/Wirtschaft/ 11
Graun
Wintertourismus muss gestärkt werden K
Verbandssekretär Helmuth Rainer, BM Heinrich Noggler, Gebietsobmann Karl Pfitscher, Ortsobmann Josef Thöni, Michael Pichler, HGVUnternehmensberatung und Raika-Direktor Markus Moriggl
Foto: „Wind“-Archiv
ürzlich fand im Hotel „Stocker“ in St. Valentin auf der Haide die Jahresversammlung der Ortsgruppe Graun des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV) statt. Zentrale Themen waren die zukünftige Entwicklung und Positionierung des Tourismus in der Ferienregion am Reschenpass. Ortsobmann Josef Thöni ging unter anderem auf die Wichtigkeit gut funktionierender Infrastrukturen für den Tourismus ein. Vor allem der Wintertourismus müsse gestärkt werden, damit die bestehende Bettenkapazität mehr ausgelastet und somit die Rentabilität der Betriebe gesteigert werden können, betonte Thöni. Zudem soll eine bessere Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft angestrebt werden, um bestehende Synergien optimieren zu können. Gebietsobmann Karl Pfitscher informierte über die Regelung in Bezug auf die Gemeindeimmobiliensteuer, bei der es dem HGV gelungen sei, durch die Reduzierung eine Entlastung für die Betriebe zu erwirken. Besonderes Augenmerk müsse weiterhin auf die Erreichbarkeit gelegt werden. Neben dem Ausbau des Flughafens in Bozen solle insbesondere die Eisenbahnan-
bindung in die Schweiz angestrebt werden, hob Pfitscher hervor. Lobend äußerte er sich über die Tätigkeit von Vinschgau Marketing in den vergangenen drei Jahren. Bürgermeister Heinrich Noggler ging auf eine Reihe von Projekten von touristischer Bedeutung ein, welche in den vergangenen Jahren realisiert werden konnten, so etwa auf den Ausbau des Platzes rund um den Reschensee, welcher zu einer wichtigen Bühne für den Tourismus umfunktioniert wurde, sowie die Realisierung verschiedener Wanderwege und der Naherholungszone samt Rundweg am Haidersee. Geplant sei auch eine neue Hafenlage für Segler und ein Areal für Kite-Surfer am Reschensee. Markus Moriggl, Geschäftsführer der
Eyrs
Start frei zum Seifenkisten-Bauen ach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr organisiert die Freiwillige Feuerwehr von Eyrs auch heuer im Juli ein Seifenkistenrennen am OVEGGelände. Handwerkliches Können, Kreativität, Fahrgefühl und viel Spaß stehen dabei im Vordergrund. Zugelassen sind „Seifenkisten“ von max. 1,5 m Breite, 1m Höhe und 2,5 m Länge. Der Lenker muss das 18. Lebensjahr überschritten ha-
ben und eine Bremse darf auch nicht fehlen. Eine Jury prämiert die originellsten Rennställe und Sachpreise gibt es für das Erreichen der Richtzeit. Die FF-Eyrs gibt daher jetzt schon grünes Licht für kreative und mutige Seifenkistenbauer und freut sich auf entsprechende Anmeldungen. (lu) Info: www.feuerwehr-eyrs. com/facebook
Kommandant Michael Telser bei der letztjährigen „Seifenkistenfahrt“
Foto: „Wind“-Archiv
N
Raika Obervinschgau, referierte zum Thema Nachhaltigkeit und informierte über günstige Zinssätze bei der Finanzierung von Fotovoltaik-Anlagen, Fernheizanschlüssen und Sicherheitssystemen. Im Fachteil der Versammlung referierte Michael Pichler, Mitarbeiter der Unternehmensberatung im HGV Bozen, über Chancen zur Optimierung des Energiehaushaltes in einer Betriebsstruktur und gab dabei wertvolle praktische Tipps. Verbandssekretär Helmuth Rainer informierte abschließend über die aktuellen Bestimmungen zur Kennzeichnung von Allergenen, aktuelle Förderungsmöglichkeiten und Schulungspflichten für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.
12 /Leserbriefe/ Wind - Klick-Tipps
E-Mail schreiben
von Roland Sprenger, Online-Berater
W
ohl fast jeder kennt und nutzt die elektronische Post, kurz E-Mail. Egal, mit welchem Programm oder Dienst man ein E-Mail schreibt, es ist, ähnlich einem „normalen” Brief, immer der gleiche Ablauf. Man beginnt mit dem Ausfüllen der EmpfängerZeile, hier gibt es 3 Möglichkeiten: AN=ist der Empfänger, dem man das Mail schicken will, CC=hier fügt man jene Personen hinzu, die das Mail nur „zur Kenntnis” bekommen sollen, nicht direkt angesprochen sind und die 3. Möglichkeit ist das Feld BCC=die hier eingefügten E-Mail Adressen scheinen nicht auf. Ganz wichtig für alle, die „Sammelmails” z.B. um Ostern oder Weihnachten versenden, BITTE immer darauf achten, dass alle Empfänger im Feld BCC stehen, da sonst alle E-Mail Adressen für alle anderen sichtbar sind, und jeder diese oft privaten e-Mail Adressen, hat. Weiters ist dieses Vorgehen auch aus Datenschutzgründen nicht korrekt. Danach kommt die Zeile „Betreff”, hier sollte in 2-3 Worten kurz angeführt werden, worum es sich handelt, denn je genauer der Betreff zum Inhalt des Mails passt, desto „verständlicher” wird es und man findet das Mail auch später leichter wieder, wenn man etwas sucht. Den Betreff leer zu lassen ist daher nicht ratsam. Zu guter Letzt den Inhalt in das Textfeld schreiben. Zudem ist das Einrichten einer Signatur (evt. mit Logo, Telefon, Firmendaten) empfehlenswert, die dann automatisch unter jedes Mail gesetzt wird.
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Verlust der Periferie Nach längerer Überlegung und nach mehr als 12 Jahren bei den Grünen bin ich mit heutigem Datum von der Mitgliedschaft bei den Grünen-Verdi-Verc Südtirol zurückgetreten. Damit lege ich auch mein Amt im Führungsgremium der Grünen Partei – dem GRÜNEN RAT – nieder. Es haben sich in den letzten Jahren Gründe zu diesem Schritt verdichtet, darunter: - Der Führungsstil der Obfrau, der eher ausgrenzend statt inkludierend ist; - Organisation der Vorwahlen zu den LTW 2013 mit falschen Vorgaben (erzwungene geschlechtergerechte Zweitstimme), Gleichberechtigung auf den Listen Ja, aber die Freiheit der Wahl muss erhalten bleiben! - Verlust der Periferie. Zu diesen Gemeinderatswahlen kandidieren Grüne oder grün-nahe Listen fast nur mehr in den Städten. Das ist eine verfehlte Konzentration auf neue, urbane Wählerschichten, weg von einer offenen, bürgerlichen Liberalität und den vielen ökologischen Listen in den Dörfern. - Falsch verstandene Emanzipation: Es hilft der Beziehung unter den Geschlechtern nichts, wenn Emanzipation nur die mit umgekehrtem Vorzeichen durchgeboxte Version von Machismo ist. - Tabuthema Sezession: Dieses Thema wird als absolutes Tabu gesehen, in einer Partei, die doch so viele Tabus brechen wollte! Die alleinige Fixierung auf die Autonomie mit einem höchst unzuverlässigen Staat Italien kann nicht das Ende der Entwicklung Südtirols sein! Sigmund Kripp, Partschins, am Tag der Befreiung 2015
Nicht nur Lottospieler sind schlechte Rechner Eins haben Lottospieler und die Aussagen auf der SVP-Landesversammlung in Meran gemeinsam. Wenn diese Dummheit mehr Glück als die Weisheit hat, ist es eigentlich schon eine halbe Dummheit, wenn man nach Weisheit trachtet. Sie sind Beweis, dass beide Gruppen schlechte Rechner sind. Geradewegs die Beibehaltung der IstSituation führt in den Abgrund. Den handfesten Gegensatz bildet die Selbstbestimmung, welche als einzig vertretbares Ziel angesehen werden kann. Die Au-
tonomieunterentwicklung und derzeitige Gestaltungsunmöglichkeit einer Europaregion dagegen zeugen vom parteilichen konzeptlosen Eigensinn. Das Recht der Sezession, welches für Süd-Tirol klar auf der Hand liegt, darf nicht länger mehr durch veraltete und verrottete ParteiPhilosophaseleien verdunkelt werden. Diese Opportunitätskosten unterbinden das Erlangen des höchst möglichen Wertes, der Freiheit. Oder anders gesagt; der Gescheite hat Momente, wo er sich wünscht, recht dumm zu sein. Der Dumme hingegen wünscht sich nie, gescheit zu sein. Er glaubt’s ohnedem, dass er es ist. Weithaler Dietmar, Partschins
Geranien machen keine Biene satt! Wer ahnt beim Anblick blühender Balkone und Gärten, dass die Blütenbesucher leer ausgehen?! Doch die beliebten Dauer-Blüher wie Geranien, Petunien, Dahlien und Fleißige Lieschen bieten unseren einheimischen Insekten so gut wie keine Nahrung. Viele Blumen mit gefüllten Blüten, z.B. gefüllte Rosen, erfreuen zwar das Auge, produzieren aber weder Nektar noch Pollen. Oder die exotischen Blüten sind so konstruiert, dass unsere einheimischen Insekten mit ihren Mundwerkzeugen nicht rankommen. Welch ein Jammer! Denn Bienen, Hummeln und Schmetterlinge brauchen vor allem für die Aufzucht des Nachwuchses Pollen-reiche Nahrung. Doch die Lösung ist einfach und jeder kann etwas tun: Einheimische Blumen auf Balkon und Garten setzen! Unsere heimische Flora bietet eine große Auswahl an Blütenpflanzen, mit der über das ganze Jahr hinweg an verschiedenen Standorten (sonnig/ schattig, trocken/feucht) ein ununterbrochener Blüten-Marathon geboten werden kann. Besonders beliebt bei den Insekten sind zum Beispiel mediterrane Kräuter wie Basilikum, Bohnenkraut, Borretsch, Lavendel, Rosmarin, Salbei und Thymian. Zur Bepflanzung von Balkonkästen eignen sich beispielsweise Glockenblumen, Löwenmäulchen, Margeriten, Nelken, Ringelblumen, Seifen- und Gipskraut sehr gut. Und im Garten kann nicht nur am Boden, sondern auch
bei den Gehölzen viel für die Insektenwelt geboten werden: Salweide und Kornellkirsche sind willkommene Frühblüher, Linde und Faulbaum locken im Sommer, und die immerblühende Mandelweide sogar bis in den Herbst mit Bienennahrung. Wer noch mehr Tipps für geeignete Pflanzen möchte, findet diese auf www.bioland-suedtirol.it. Durch die intensive Landwirtschaft sind die ländlichen Gebiete mittlerweile arm an Blüten. Um die Lebensbedingungen der Bienen zu verbessern, bemühen sich die Bioland Bauern um Blütenreichtum am Hof und im Feld: Mit blütenreichen Einsaaten im Obst- und Weinbau, aber auch mit blühenden Ackerrandstreifen, Böschungen und Wegesrändern unterstützen sie ihre kleinen sechsbeinigen Mitarbeiter. Bioland Verband Südtirol
Süd-Tirol Politik Im Rahmen der Besuche von LH Kompatscher in den Gemeinden Südtirols bedauert er, dass allgemein viel gejammert werde. Man könne auf schwierige Fragen keine einfache Antwort geben. Das klingt auf eine gewisse Ratlosigkeit hin. Von den Skandalen und den Problemen mit Mitgliedern wurde nicht gesprochen. Nicht nur durch SEL und Finanzabkommen mit Rom wurden tausende Millionen Schäden verursacht. Auch hunderte von Millionen mehr Rentenbeiträge abkassiert als ausbezahlt. Dazu 30-40 Millionen EU Gelder aus Brüssel verschlafen. Wie Sanitätsdirektor Mayr berichtet, schuldet Italien - Südtirol 56 Millionen für Patientenbehandlungen, mit dem Zitat: Bei diesem Staat sind wir immer die Geschröpften. Zur Krönung hat Rom unsere Autonomierechte mit Füßen getreten. Tatsache ist, nicht die fleißigen Bürger u. Opposition sind verantwortlich, sondern die SVP-PD Landesregierung mit ihren unfähigen Vertretern in Rom. Diese haben Südtirol rechtlich, politisch u. finanziell ruiniert. Nochmals einige Jahre so eine negative Entwicklung, dann sind wir die nützlichsten Idioten Italiens. Darum sollten wir uns ehrlich Gedanken machen, wie wir von diesem Staat wegkommen. Alois Pixner, Kastelbell
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it
Die Magie des Lichtes. Ich fotografiere gerne Sonnenuhren, auch jene die das Vergehen der Zeit nicht mehr messen. So wie hier in diesem wunderbaren Ensemble in Tschars. Das Zusammenspiel zwischen Licht und Schatten ist schon ein stilles Erlebnis.
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Orgelkonzert
Tulpen-Strickfahrt nach Trauttmansdorff
Am Samstag, 16. Mai um 20.30 Uhr spielt der bekannte Organist Gustav Auzinger (A) in der St. Nikolaus-Kirche von Vetzan auf der ReinischOrgel diverse Werke.
Die acht Teilnehmer schwärmen: „Es war ein toller Ausflug.“ Die Rede ist von der „Tulpenstrickfahrt“ nach Schloss Trauttmansdorff, organisiert von Christine Holzer vom Bildungsausschuss Schlanders. Mimi von StrickArt in Schlanders entwarf das Strickmotiv - eine Tulpe - , die Teilnehmer strickten in der jeweils ausgewählten Farbe: im Zug, in den Gärten, auf dem Bahnhof. Großes Lob gab es für die lebendige und fachkundige Führung in Trauttmansdorff.
VEK startet durch
Vinschger Stromkämpfer und Verwaltungsräte des VEK, v.l.: Andreas Tappeiner, Siegfried Stocker, Florian Pinggera (VEK-Sekretär), der neue Präsident Alexander Telser, Georg Wunderer, Albrecht Plangger und Hubert Variola
von Erwin Bernhart
A
lexander Telser ist sichtbares Zeichen für Neues, für das Betreten von Neuland, für eine Art zweite Aufbruchstimmung. Seit kurzem ist der Schludernser Betriebswirt neuer Präsident des Vinschgauer Energiekonsortiums. Telser tritt die Nachfolge von Albrecht Plangger an, der die Geschicke des VEK 5 Jahre lang geleitet hat. Von der Gründung des VEK im Jahr 1999 bis 2010 war es Sepp Noggler, der als Präsident an vorderster Front gemeinsam mit
anderen Vinschger Stromkämpfern gegen die zentralistische Machtkonzentration durch die SEL kämpfte. Plangger, Noggler, Andreas Tappeiner, Georg Wunderer, Siegfried Stocker, Hubert Variola und Florian Pinggera werden den neuen Präsidenten tatkräftig unterstützen. Auch dies wurde bei der Vorstellung von Alexander Telser im E-Werk Prad am 5. Mai 2015 bekräftigt. Nach jahrelangem Verhandeln mit dem Land und mit SELnet sind die Weichen nun konkret dafür gestellt, dass die Gemeinden Laas, Glurns, Schluderns,
Taufers, Mals und Graun die Vorverträge für die jeweilige Stromnetzübernahme unterzeichnen können. Es werden die neuen Gemeinderäte sein, die nach der Unterzeichnung auch Geld frei machen werden für Akkontozahlungen für die Neztübernahme. Telsers Aufgabe ist es, die Restzweifel in den Gemeindestuben mit Detailaufklärung zu zerstreuen. Auch ist es Aufgabe Telsers, die Verhandlungen mit dem Enel-Personal aufzunehmen und detaillierte Personalplanungen und strategische Vorbereitungen zu treffen. Ziel ist es nämlich,
Foto: Erwin Bernhart
Die Energie des VEK - des Vinschgauer Energiekonsortiums - war bislang mehr im politischen Hick-Hack gebunden. Primäres Ziel war und ist es, das Stromnetz zwischen Laas und Reschen zu übernehmen. Die Weichen sind gestellt, die Gemeinden sollen das Netz kaufen, damit das VEK durchstarten kann. dass das VEK als Netzbetreiber ab 1. Jänner 2016 operativ sein wird, so wie es von der Landesregierung vorgesehen und genehmigt worden ist.Das VEK ist eine Genossenschaft. Alle Gemeinden der Bezirksgemeinschaft Vinschgau sind Mitglieder, ebenso die Energiegenossenschaften Prad, Stilfs, Sulden, Graun, Schlinig die Malser E-AG, die Sonderbetriebe Latsch und Schlanders, die Fernheizwerkgenossenschaften Latsch, Reschen, St. Valentin und Schluderns/Glurns. Geplant und gewünscht ist, dass künftige Kunden, also alle Bürger, Mitglieder des VEK werden. Das VEK ist bereits als Einkaufsgenossenschaft von Hackschnitzeln für die Vinschger Fernheizwerke aktiv und mit der Netzübernahme sind auch Schritte in Richtung Stromverkauf im Visier. Mit den 8% Beteiligung am Reschenstausee und mit der hart erkämpften Beteiligung am Marteller Stausee stehen rund 120 Millionen kWh zur Verfügung. Vinschger Strom!
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Schluderns
m 4. Mai 2014 kam es in Schluderns zu vorgezogenen Gemeinderatswahlen. Der frühere Bürgermeister Erwin Wegmann wurde wieder gewählt, aber gezwungen einer 4-Parteien-Koalition zuzustimmen. Die neue Gemeindeverwaltung setzte eine „Gemeindekommission Großprojekte“ ein, welche am 5. Mai in einer Bürgerversammlung die anstehenden Bauvorhaben vorzustelle und mit den Bürgern diskutiere. Armin Bernhard, der Vorsitzende der Gemeindekommission Großprojekte, moderierte diese Bürgerversammlung und gestaltete den Abend auf neue Weise, so dass die interessierten Bürger mehr Möglichkeiten der Mitsprache bekamen. In einer ersten Runde erläuterten Mitglieder der Arbeitsgruppe fünf große Vorhaben, dann wurde eine halbe Stunde diskutiert und ab halb zehn Uhr hatten alle Bürger die Möglichkeiten auf fünf Tischen mit jeweils zwei Personen der Arbeitsgruppe die Pläne der verschiedenen Vorhaben anzuschauen und die Konzepte zu diskutieren. Im Jänner dieses Jahres beschloss der Gemeinderat mit großer Mehrheit gegen den Willen des Bürgermeisters den Kindergarten nicht als Neubau, sondern im Zuge einer Sanierung neu zu gestalten. Bei der Bürgerversammlung wurde sichtbar, dass der Bürgermeister diesen Ratsbeschluss zwar akzeptiert, aber noch nicht ganz verdaut hat und deshalb mehrere Bedenken gegen diesen Weg vorbrachte. Armin Bernhard erläuterte, dass der bestehen-
Fotos: Heinrich Zoderer
Bürgerversammlung über Großprojekte Leserbrief Entheimatet A
Zuerst informierten der Gemeindeausschuss und Mitglieder der Arbeitsgruppe über die großen Vorhaben, dann konnten die Bürger an fünf Tischen die einzelnen Projekte betrachten und mit Mitgliedern der Arbeitsgruppe diskutieren de Kindergarten saniert und für drei Gruppen ausgebaut werden soll. Das Musikprobelokal wird am Standort des derzeitigen Recyclinghofes neu errichtet. Astrid Reinstadler berichtete über das Konzept Altersheim, sowie das betreute und begleitende Wohnen. Die derzeitige Struktur muss umgebaut werden. Anstelle von Mehrbettzimmern sollen Einzelzimmer und familienähnliche Einheiten eingerichtet werden. Darüber muss aber noch mit den Gemeinden Stilfs und Prad gesprochen werden. Martin Reinalter erläuterte die
acht Baulose beim geförderten Wohnbau und das Konzept Wohnen im Dorfzentrum. Romina Eberhöfer berichtete über die Vorhaben in den Bereichen Tourismus, Jugend und Freizeit. Bürgermeister Wegmann erinnerte an das Leitbild, das 2007 ausgearbeitet wurde, er sprach über das geplante EWerk Konfall und über das Projekt Wohnen im Dorf. Nach einer teilweise hitzigen Debatte, begaben sich viele Bürger zu einem der fünf Tische, um die verschiedenen Pläne zu betrachten und über die Vorhaben zu diskutieren. (hzg)
Wenn ich im RAI – Sender Bozen die Nachrichten oder eine Kultursendung anschaue, handelt zwar viel von unserer Heimat, aber mein Ohr, meine Seele, mein Herz fühlen sich nicht daheim. Die AnsagerInnen bemühen sich, ein Platt-, oder Hoch-, neuMitteldeutsch zu sprechen, das vielleicht in jenen Ländern richtig und passend ist, uns Tiroler oder die bayrisch, süddeutsche Sprachgruppe aber schmerzt. Da geschieht etwas Ähnliches, wie die „Prostitution“ der Sprache im Gewerbe. Wenn die AnsagerIn „zweiunzwanzisch“ Grad voraussagt und Ihr Kind schreibt dann das so, wie es das von ihr/ihm gehört hat, wird dann die Lehrerin nicht zu Recht einen roten Strich darunter machen. Bisher galt: Deutsch schreibt man großteils so, wie man es spricht. Wikipedia schreibt: „Im Deutschen gibt es nicht eine einheitliche Schule. Bis in die erste Hälfte des 20. Jh galt das Prager Deutsch als das beste“. Da Prag und auch ganz Tirol ehemals zu Österreich gehört haben, hat unsere gesamte Sprache höchstes Niveau und Gleichberechtigung. Bleiben wir bei zwanzig, werden mit kurzem e, das leicht nach ä klingt, der angestammten, auch nach Duden richtigen Betonung der Worte. Einige promovierte Germanisten haben mir schon Recht gegeben. Dr. med. Martin Stampfer, Mals
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Kloster (er)leben
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u einem Tag der offenen Tür bei freiem Eintritt im Kloster Marienberg laden die Patres des Klosters bei Burgeis am Samstag, den 16.05.2015 von 10.00 - 17.30 Uhr. Um 10.00 Uhr Führung im Museum: Neue Dauerausstellungen und zwei neue Sonderausstellungen be-
reichern seit 2015 die Schauräume im Museum. Um 11.00 Uhr Kirchen- und Orgelführung: Organist P. Philipp führt Sie durch die Kirche und erzählt auch über die Kirchenorgel aus dem Jahr 1866 von Josef Aigner.
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§ Wandel im Laufschritt Aus dem Gerichtssaal
Das Tempo, welches der italienische Premierminister Renzi vorlegt, erinnert an einen Wirbelwind. Beträchtlich ist auch sein Elan beim Schlachten von „heiligen Kühen“. Das jüngste Beispiel dafür ist die Reform der Arbeitsmarktgesetze. Seine Vorgänger hatten diese Materie gemieden wie der Teufel das Weihwasser. Ausgerechnet der „linke“ Renzi wagte es, sich mit den Gewerkschaften anzulegen, um eine Aufweichung des Kündigungsschutzes durchzusetzen. Im Eiltempo hat das Parlament nun auch ein neues Scheidungsrecht verabschiedet. Dieses sieht vor, dass zwischen der Trennung und der Scheidung nicht mehr wie bisher 3 Jahre, sondern im Falle einer einvernehmlichen nur mehr 6 Monate und im Fall einer streitigen Scheidung nur mehr ein Jahr verstreichen muss. Diese gesetzlichen Neuerungen müssen dann in Verbindung mit
den ebenfalls „frischen“ Bestimmungen gesehen werden, welche eine weitgehende Verlagerung der Ehetrennungen und-Scheidungen weg von den Gerichten und hin zu außerstreitigen Vereinbarungen vorsehen, welche die auseinanderstrebenden Paare mit dem Beistand ihrer Rechtsanwälte abschließen können. Der Trend geht jedenfalls in Richtung Abkoppelung der ganzen Materie von den Gerichten und Förderung der Eigenverantwortung der scheidungswilligen Paare. Die positiven Auswirkungen dürften nicht ausbleiben: die notorisch überlasteten Gerichte bekommen „Luft“ für den „normalen“ Geschäftsbetrieb; die auseinanderdriftenden Paare haben die Möglichkeit, sich außerhalb der Tribunale selbst eine Lösung „auf den Leib zu schneidern“, welche ihren jeweiligen individuellen Bedürfnissen besser gerecht wird. Noch eine Neuigkeit
gibt es von der Scheidungsfront: In einer kürzlich ergangenen Entscheidung des Kassationsgerichts wurde einer geschiedenen Ehefrau, welche eine dauerhafte Partnerschaft in einer eheähnlichen Gemeinschaft eingegangen war, das Recht auf Ehegattenunterhalt gegenüber ihrem Ex-Mann abgesprochen. Die Begründung ist eigentlich einleuchtend: Mit dem Eingehen einer neuen eheähnlichen Beziehung geht die Verpflichtung zur Beitragsleistung auf den „neuen“ Partner über, weshalb es unbillig wäre, wenn der „alte“ weiterhin und bis ans Ende seiner Tage „blechen“ müsste und dies lediglich deshalb, weil seine Ex eine außereheliche Partnerschaft einer neuen Ehe vorgezogen hat. Die Entscheidung ist zwar „männerfreundlich“, aber deswegen nicht weniger sinnhaft und rechtlich „innovativ“. Peter Tappeiner, Rechtsanwalt
St.Valentin auf der Haide
Neugestalteter Kindergarten gesegnet urra, unser neuer Kindergarten ist hell, Hurra er ist warm, Hurra er ist groß, Hurra er ist schön, lass uns auf der schönen Welt in Frieden leben, lass alle Menschen Liebe spüren, lass es in den Herzen der Menschen warm werden und lass in der Welt die Sonne aufgehen. Diese Feststellungen und Wünsche wurden bei den Fürbitten zur Segnungsfeier im Kindergarten St.Valentin von den Kindern vorgetragen. Pfarrer Siegfried Pfitscher, festlich gekleidet in Talar, Chorhemd und Stola, segnete am Dienstag (05.05.) den Kindergarten und stellte ihn damit unter den Schutze Gottes. Er segnete auch jedes einzelne Kind mit einem Kreuzzeichen an der Stirn und empfahl es der besonderen Fürsorge Gottes. Im Mittelpunk der Feierstunde standen die Kinder, die eine große Sonnenblume legten und mit Musik und Tanz ihre Dankbarkeit über
Foto: Andreas Waldner
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Pfarrer Siegfried Pfitscher segnet den neuen Kindergarten das neue Haus ausdrückten, welches sie seit dem Beginn dieses Schuljahres bewohnen. Matthias und Elias begrüßten die Kindergartendirektorin Marianne Holzeisen Bauer, Kathrin und Lea - Vizebürgermeisterin Karolina Gasser Waldner, Noel und Simon - Bürgermeister Heinrich Noggler, Lynn und Mia -Gemeindereferenten Thomas Santer und Emil und Felix - Pfarrer Siegfried
Pfitscher. Die Direktorin bedankte sich bei Frau Gasser, bei der Leiterin Christine Theiner und ihrem Team. „Sie, Frau Gasser, haben alles vorangetrieben, Sie haben so wunderbar und sorgfältig und gründlich das Projekt begleitet“, lobte Frau Bauer. „Und danke auch für die Einbindung und Einbeziehung der Nutzer, der Leiterin mit ihrem Team und des Kindergartenpersonals.
Ich denke, das macht diese Qualität aus. Wenn jene mitdenken und mitplanen dürfen, die dann auch drinnen wohnen, leben und arbeiten.“ „Das ist ein Kindergarten der lebt und in dem mit viel Liebe gearbeitet wird“, stellt Karoline Gasser fest und freut sich, dass die Einrichtung mit allen Details (der Vinschgerwind berichtete darüber anlässlich der Eröffnung) außerordentlich gut angenommen wird. Sie sei froh, dass sie und Architekt Roland Seidl mit dem Personal kommuniziert hätten. Dadurch konnten die entsprechenden Wünsche berücksichtig werden. Ihr ist diese Feier im kleinen Rahmen ohne große Reden wichtig, bei der jene Akteure anwesend sind, welche vor einem Jahr beim Baustart und auch vorher schon dabei waren. Nur gemeinsam hätte man es geschafft, das Projekt qualitativ und in so kurzer Zeit zu realisieren. (aw)
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Vinschgerwind 10-15
/Menschen/ 17
„Wenn uan Türl zuageaht, geat an onders auf“ „Wenn uan Türl zuageaht, geat an onders auf“, so sagt es Luis Bertagnolli aus Naturns, und für ihn öffneten sich gleichsam große Tore, die sein Erwerbsleben erfolgreich und seine späteren Jahre so dankbar und zufrieden machten. Er konnte am 4. Mai sein 56-jähriges Hochzeitsjubiläum feiern. von Maria Gerstgrasser
Foto: „Wind“-Archiv
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uis Bertagnolli ist am 01.04.1936 in Burgstall geboren und besuchte dort die Pflichtschule. Als Ältester von sechs Geschwistern wurde er schon früh zur Mitarbeit in der kleinen Landwirtschaft des Vaters herangezogen. Mit fünfzehn Jahren leistete er vollen Einsatz an der Tankstelle in Untermais, die er dann später selber übernahm und weiterführte. In dieser Zeit lernte er Erna Avi kennen und lieben. Sie war als Theaterspielerin bei der Volksbühne Meran sehr umschwärmt. Die ursprüngliche Abneigung ihres Ziehvaters gegen eine Verbindung mit Luis konnte ihre Liebe nicht schmälern und nicht vom gemeinsamen Lebensweg abhalten. Bald erkannte aber auch der Schwiegervater die unternehmerischen Fähigkeiten des Luis und holte ihn in seinen Betrieb. Dort musste er Vermessungen und Straßenbesichtigungen der Gemeinde Meran vornehmen und Ausbesserungen und Pflasterungen vornehmen. Auf Wunsch der Frau machte er sich selbständig, und Erna hat sich der Büroarbeit verschrieben. Bald schon brauchten sie einen Geometer und eine Sekretärin, denn die Zahl der Mitarbeiter war auf über dreißig gestiegen. Die Auftragslage war gut, und der Arbeitsbereich ging weit über das Burggrafenamt hinaus. So kam Luis auch nach Naturns, wo er später seine zweite Heimat fand. Hier übernahm er dann viele Straßenarbeiten und Außengestaltungen. Luis kam in Kontakt mit der hiesigen Jägerschaft, wurde dann in den Ausschuss gewählt und war einige Zeit Revierleiter. Gerne erinnert er sich auch an die Vereinsbälle und Konzerte der Musikkapelle, die damals in Ermangelung geeigneter Räumlichkeiten in der Sortierhalle des Obstmagazins abgehalten wurden. Er war der Erste, der auf Bällen in Naturns Hähnchen gegrillt hatte, Seine Frau Erna begleitete und unterstützte ihn, und sie wurde zur ersten Jägerballkönigin gekürt. Der letzte Jägerball im Obstmagazin wurde auf seine Initiative und Kosten als Erinnerung gefilmt. Als Jäger in Naturns hegte er schon lange den Wunsch, sich ein Wochenendhäuschen zu errichten. Der Zufall spielte ihm völlig überraschend den Schankbetrieb „Waldschenke“ in die Hände. Nun eröffnete sich für Erna und Luis ein neues Arbeitsfeld. Sie
Früher war Erna seine Stütze, heute ist Luis ihre Stütze. Die Erklärung dafür sind wohl Dankbarkeit und immerwährende Liebe bauten das Lokal großräumig um und verwöhnten die Gäste mit Grillspezialitäten, heimischen Gerichten und Getränken. Der sonntägliche Frühschoppen mit Musik war sehr begehrt und die Tanzabende mit Livemusik gut besucht. Frau Erna war unermüdlich in der Küche tätig. Durch sie wurde auch der jährliche Unterhaltungsnachmittag für die Altersheimbewohner auf Kosten des Hauses zur Tradition. Bedienung und Hausmeister lobten das familiäre Verhältnis mit dem Ehepaar Bertagnolli. Für die kleinen Gäste hatte Luis einen Streichelzoo errichtet. Verschiedene Papageien, Schneeeulen, Fasane und allerlei Kleinvogelarten waren zu bewundern und Zwergziegen mit Zicklein zu streicheln. Beide, Luis und Erna, hingen mit Leib und Seele an der Waldschenke. Doch nach 30-jährigem Betreiben wurden sie ganz plötzlich von einem schweren Schicksal getroffen. Erna erlitt einen Schlaganfall, und für beide begann ein schmerzvoller Leidensweg. Die Waldschenke wurde veräußert. So konnte sich Luis ausschließlich seiner Frau widmen. Erna musste sich Wiederbelebungsversuchen und schweren Operationen unterziehen. Die Ärzte diagnostizierten irreversible Schäden im Gehirn. Aus Sorge
um die bereits Todgeweihte durchlebte Luis bange Tage und Nächte. In Hochzierl wich er nicht von ihrer Seite, half den Ärzten und unterstützte während der sechs Monate die Rehabilitation. So wurde er mit Pflege und Therapien vertraut, was ihm sehr zum Vorteil gereichte. So konnte er daheim die Pflege seiner Frau selbst übernehmen. Trotz ersten Prognosen für den totalen Ausfall des Gedächtnisses, kann sich Erna heute erstaunlicherweise in Gespräche einbringen, mit Namen und Daten aufwarten oder diese mit Sicherheit berichtigen. Dieser Erfolg bestärkte die beiden in der Hoffnung, dass auch die Lähmungen in den Extremitäten therapierbar sind. So fährt Luis heute noch dreimal wöchentlich mit Erna zur Therapie. Der Leidensweg mit Erna und der frühe Tod seiner einzigen Tochter haben Luis, den einstigen weitum bekannten Unternehmer aus dem großen Kreis der Kollegen herausgerissen. Nun lebt er zurückgezogen und ohne gesellschaftliche Verpflichtungen allein für seine Erna. Und aus dem jungen Draufgänger, der, wie er selbst sagt, manchmal auch unbeherrscht und jähzornig sein konnte, ist nun ein geduldiger und dem Schicksal ergebener Mann geworden.
18 /Gesellschaft/
Vinschgerwind 10-15
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Organspende
Alpini - Spende für St. Vinzenz-Verein
Dr. Herbert Heidegger hält einen Info-Abend zum Thema Organspende: am Dienstag, 19.05.2015 um 19.30 Uhr in der Aula Magna (Plawennpark 3) des Oberschulzentrums Schlanders.
Die Gruppe ANA Vinschgau hat kürzlich die beim jährlichen Kastanienfest enstandene Spende dem Schlanderser St. Vinzenz-Verein übergeben. Herbert Habicher, seit 25 Jahren Vorsitzender des Vinzenz-Vereines, bekam (im Bild mit v.l. Egon Staffler, Erich Grassl und Aliprando Bertolla) den Scheck zugunsten einer bedürftigen Familie. Der St. Vinzenz-Verein existiert seit über 100 Jahren in Schlanders und interveniert schnell und ohne bürokratische Hürden zugunsten von bedürftigen Personen und Familien. (lp)
Grenzen überwinden
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Foto: „Wind“-Archiv
ie Welt ist immer stärker vernetzt, grenzüberschreitende Verbindungen werden damit immer wichtiger. In diesem Sinne haben sich die Frauen des lvh-Bezirks Vinschgau – auf Einladung der Bezirksobfrau Rita Egger - kürzlich mit ihren Kolleginnen der Wirtschaftskammer Landeck getroffen. Treffpunkt war ein besonderer Grenzort: Taufers im Münstertal. Die kleine Gemeinde an der Schweizer Grenze ist nicht nur symbolisch ein passender Ort für wirtschaftliche Verbindungen über die Landesgrenzen hinweg, sondern beherbergt auch einige historische Kunstwerke und so manchen Künstler. Einer davon ist Erich Pircher. Er gilt als international anerkannter Bildhauer und Kirchenrestaurator und betreibt in Taufers im Münstertal ein eigenes Atelier mit Galerie. „Erich Pircher hat uns einen beeindruckenden Einblick in sein künstlerisches und handwerkliches Schaffen ermöglicht“, berichtet Egger.
Die Teilnehmerinnen aus Süd- und Nordtirol mit dem Künstler Erich Pircher Das Netzwerktreffen fand bei einer typischen Vinschger Marende mit guten Gesprächen über weiterführende Möglichkeiten der wirtschaftlichen Zusammenarbeit einen passenden Rahmen und Ausklang.
Bildband über Schlanders Die Marktgemeinde Schlanders verfügt seit 2010 über ein umfangreiches Dorfbuch, herausgegeben vom Altbürgermeister Heinrich Kofler. Nun ist Schlanders um einen prächtigen Bildband - von Gianni Bodini - reicher.
Gianni Bodini, der Fotograf und Autor des dreisprachigen Bildbandes über Schlanders zeigte sich durch diesen Auftrag erfreut und geehrt, der Bürgermeister Dieter Pinggera war hochzufrieden mit dem gelungenen Werk
von Heinrich Zoderer
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oflers Dorfbuch umfasst zwei Bände mit über 1.000 Seiten. Die Siedlungsgeschichte, die Pfarrgeschichte, die Wirtschafts- und Sozialgeschichte, die Kunst- und Kulturgeschichte, die politische Entwicklung und die Vereinsgeschichte werden von den Anfängen bis in die Gegenwart ausführlich dargelegt. Die Gemeindeverwaltung unter Bürgermeister Dieter Pinggera hat den Schlanderser Autor und Fotografen Gianni Bodini beauftragt, einen Bildband über die Gemeinde zu erstellen und mit Texten zu ergänzen. Zwei Jahre lang arbeitete Gianni Bodini daran, außergewöhnliche Aufnahmen aus verschiedenen Blickwinkeln und zu allen Jahreszeiten einzufangen. Entstanden ist ein sehr poetisches Buch mit atmosphä-
rischen Bildern über ein Dorf und eine Landschaft, die alle Schlanderser kennen, so aber wahrscheinlich noch nie wahrgenommen haben. Die Fotos von Ganni Bodini sind Kunstwerke. Seine Bilder sind nicht Zufallsprodukte, sondern das Ergebnis einer beharrlichen Suche, genauen Beobachtens und geduldigen Wartens. Das Motiv muss stimmen, der Hintergrund, das Licht, die Gesamtkomposition, auch kleine Details, erst dann wird abgedrückt. So entstehen Bilder, die man lange betrachten kann und die uns in Erstaunen versetzen. Die Texte über archäologische Ausgrabungen, den Sonnen- und Nörderberg, die Sagen und Bräuche und die Landwirtschaft geben Aufschluss über Geschichte, Kultur und Wirtschaft des Hauptortes im Vinschgau. Gianni Bodini hat in verschiedenen Zeitschrif-
ten und Büchern seine Bilder veröffentlicht, er hat 15 Bücher geschrieben, bei der Kulturzeitschrift Arunda mitgearbeitet, früher bei der Bezirkszeitung „Der Vinschger“ und seit 10 Jahren bei der neuen Bezirkszeitung „Vinschgerwind“ regelmäßig seine Bilder veröffentlicht. Aber über diesen Auftrag der Gemeindeverwaltung hat er sich besonders gefreut und geehrt gefühlt. Eberhard Daum, der die Texte ins Deutsche übersetzt hat, sprach bei der Buchvorstellung in der Schlandersburg von stimmungsvollen Bildern und einfachen, aber tiefgehenden Texten. Die Raiffeisenkasse Schlanders, welche die Drucklegung dieses dreisprachigen Bildbandes großzügig unterstützt hat, übergab das neue Dorfbuch auch den Mitgliedern, welche bei der diesjährigen Vollversammlung erschienen sind.
Foto: Heinrich Zoderer
Taufers - Vinschgau - Nordtirol
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Vinschgerwind 10-15
/PR-info/ 19 v.l.: Inhaber Kurt Kofler, die MitarbeiterInnen Verena, Tanja, Melanie, Hannes, Viktoria, Monika, Lukas und Andrea
Neueröffnung Despar Kofler Kurt in Laas
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lles neu bei Despar Kofler in Laas: Nach einer einmonatigen Umbauzeit - bei laufendem Betrieb - ist das Innere des Geschäftes am Osteingang von Laas (Vinschgaustraße 8) komplett erneuert worden. Die Despargruppe, die regional alle möglichen Geschäftsgrößen betreibt, investiert auch in der Peripherie. Kurt Kofler, der mit seiner Partnerin Andrea den Betrieb seit 10 Jahren führt, hat für die Eröffnung der neuen Räumlichkeiten ein Fest mit Musik und Kinderprogramm organisiert. Gekommen sind viele Laaser und Freunde und gekommen ist auch die Despar-Spitze mit Frontmann Robert Hillebrand, Kurt Unterfrauner und Werner Nitz. „Wir sind überzeugte Nahversorger“, sagte Hillebrand am 8. Mai 2015 bei der Eröffnung. Hillebrand lobte Laas für seine Geschäfte. Kein Laaser müsse auswärts einkaufen, sagte er. Es gibt nun bei Despar Kofler mehr Platz für die Leute und auch mehr Platz für die sieben Angestellten. Nicht nur das Interieur ist umgestellt worden, sondern vor allem für die Kühlfächer sind energiesparende Systeme eingebaut und die Beleuchtung auf ebenso energiesparende LED umgestellt worden. Auf knapp 300 m2 und
Symbolische Schlüsselübergabe v.l.: BM Andreas Tappeiner, Kurt und Andrea mit Tochter Larissa und Robert Hillebrand
mit rund 4500 Artikeln wird die Nahversorgung in Laas, den dazugehörigen Fraktionen und darüber hinaus gelebt. Mit 5 Bäckereien (Tröger, Laas; Zerzer, Burgeis; Fritz, Schluderns, Egger, Latsch; Pilser, Kortsch) und drei lokalen Metzgereien (Gruber&Telser, Prad; Muther, Laas und Rinner, Latsch) werden Produkte des täglichen Bedarfs aus heimischer Produktion abgedeckt. Lokale Spezialitäten aller Art ergänzen die regionale Produktpalette ebenso wie das Standardangebot der Despargruppe. Mehrere hundert Artikel kommen aus dem Vinschgau. Das Despar-Geschäft von Kurt Kofler erlebt guten Zuspruch aus der unmittelbaren und aus der ferneren Umgebung. BM Andreas Tappeiner begrüßte es ausdrücklich, dass Despar als große Kette kleine Geschäfte vor Ort betreibe. Es hänge auch von uns Kunden ab, ob Nahversorgung funktioniere, sagte Tappeiner. Das Angebot, die Freundlichkeit und die Atmosphäre im neuen Despargeschäft stimmen. Die Despargruppe kauft übrigens jährlich für rund 150 Millionen Euro Produkte in Südtirol ein.
Despar-Familie mit BM v.l.: Kurt Unterfrauner, Werner Nitz, die Familie Kofler, BM Andreas Tappeiner und Robert Hillebrand
In angeregtem Gespräch v.l: BM Andreas Tappeiner, Thomas Tappeiner, Kurt Kofler, Robert Hillebrand und Martin Fliri Dane
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Vinschgerwind 10-15
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Interview zum neuen Bildungsgesetz mit Reinhard Zangerle und Manuela Nollet
„...das ist kein Miteinander“ Vinschgerwind: Stichwort Bildungsguthaben, was steckt hinter diesem Begriff? Reinhard Zangerle: Eltern von Kindern, die die Musikschule besuchen, können bei der Schule um ein Bildungsguthaben ansuchen. Die Kinder können folglich 34 Jahresstunden weniger am Pflichtunterricht teilnehmen, sprich von der sogenannten Pflichtquote befreit werden, in dem normalerweise das Wahlpflichtfach stattfindet. Das Gesetz sieht auch eine mögliche Anerkennung von Vereinstätigkeiten vor. Im Schulsprengel Schlanders haben wir für das Schuljahr 2015/2016 nur die Anerkennung der Musikschule vorgesehen. Vor welche Herausforderungen stellt dieses Bildungsguthaben Schulen. Manuela Nollet: Kein Schulsprengel ist mit dem anderen vergleichbar. Jede Schule steht vor einer anderen Herausforderung, weil jede Schule im Rahmen ihrer Schulautonomie eine individuelle Richtung eingeschlagen hat. Reinhard Zangerle: Wir hier in Schlanders haben den teamorientierten Unterricht seit nunmehr drei Jahren als Schwerpunkt. Dieses Pilotprojekt, in dem es um kooperative Lernformen geht, wird vom Schulamt unterstützt. Wir müssen nun am SSP Schlanders in der Grundschule das Wahlpflichtfach wieder einführen, da wir die Pflichtquote zur Potenzierung der curricularen Fächer verwendet haben, so zum Beispiel Italienisch und Englisch. Diese Potenzierung müssen wir wieder zurücknehmen und das Wahlpflichtfach einführen. Es wird verschiedene Angebote geben. Die Schule muss sich natürlich auch so organisieren, dass man die Fahrschüler berücksichtigt, denn Sondertransporte werden bei der Befreiung der Pflichtquote nicht finanziert. Und vor welchen Herausforderungen stehen Eltern und Schüler? Reinhard Zangerle: Eltern müssen abwägen: Was will ich für mein Kind und auf was verzichte ich. Deshalb werden in der ersten Schulwoche die Wahlpflichtangebote vorgelegt, damit die Eltern und Schüler wissen, auf was sie verzichten. Hat Schullandesrat Philip Achammer mit dem neuen Bildungsgesetz den richtigen Weg eingeschlagen? Ihre Meinung? Reinhard Zangerle: Das Ansinnen, die außerschulisch erworbenen Kompetenzen
Foto: Angelika Ploner
Das kürzlich verabschiedete Bildungsgesetz greift ab dem kommenden Schuljahr 2015/2016 und sieht ein sogenanntes Bildungsguthaben vor. Der Vinschgerwind hat bei Reinhard Zangerle, dem Direktor des Schulsprengels Schlanders und der Schulratspräsidentin Manuela Nollet nachgefragt, was es damit auf sich hat.
aufzuwerten und zu berücksichtigen ist legitim und positiv, ein Weg in die richtige Richtung. Nur, wenn es so gemacht wird, wie es das Gesetz vorsieht, dann ist das wieder ein Nebeneinander und nicht ein Miteinander. Das Miteinander zeigt sich nur, indem man konkret miteinander arbeitet, wenn z.B. der Volleyballclub in die Klasse kommt, oder einen Block des Wahlfaches mitgestaltet. Das Miteinander fehlt mir da einfach. Es wird einfach ein wenig Unterricht abgezwackt, um die Kinder zu entlasten. Was ja auch legitim ist. Manuela Nollet: Ich finde es nicht gerecht, dass von diesem Bildungsgesetz nur ein Teil der Schüler profitiert. Wir haben am SSP Schlanders insgesamt knapp 30 Prozent Kinder, die eine Musikschule besuchen. Außerdem haben die Fahrschüler ein Problem mit dem Transport, da keine Sonderfahrten angeboten werden. Informationsveranstaltungen zu diesem Thema haben an allen fünf Grundschulen und an der Mittelschule stattgefunden. Der Grundtenor? Manuela Nollet: Die Eltern waren sehr wohl interessiert, haben aber verhalten reagiert. Grundsätzlich wünschen sich die Eltern, dass die Fünftagewoche bleibt, gleichzeitig aber ein zweiter Nachmittagsunterricht wegfallen sollte. Dies könnte durch eine Streckung des Unterrichtsjahres erreicht werden. Wie will man im SSP Schlanders dieses
Bildungsguthaben umsetzen? Manuela Nollet: Es sind vier Varianten ausgearbeitet worden. Wir werden in den nächsten Tagen eine Umfrage unter den Eltern machen, damit wir im Schulrat eine Entscheidung im Sinne der Eltern fällen können. Interview: Angelika Ploner
INFO Aus dem neuen Bildungsgesetz: Die deutschsprachigen Schulen der Unterstufe gewähren auf Antrag der Erziehungsverantwortlichen den Schülerinnen und Schülern für die Bildungstätigkeiten an den Musikschulen des Landes eine Unterrichtsbefreiung von der den Schulen vorbehaltenen Pflichtquote von 34 Stunden pro Jahr. Die Schulen der Oberstufe können auf Antrag der Erziehungsberechtigten oder der volljährigen Schülerinnen und Schüler die Bildungsangebote der Musikschulen des Landes, des Musikkonservatoriums und der Sportvereine sowie andere außerschulische Bildungsangebote anerkennen und eine Befreiung von der Pflichtunterrichtszeit im Ausmaß von maximal 57 Stunden pro Jahr gewähren. Die Anerkennung von Bildungsangeboten der Musikschulen des Landes und außerschulischen Bildungsangeboten hat keine Auswirkung auf das Stellenkontingent der einzelnen Schule.
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/Gesellschaft/ 21
Schlanders/Steiermark
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ie Mittelschule Schlanders unterhält seit einigen Jahren eine Schulpartnerschaft mit einer Pflichtschule aus der Steiermark. Der musikalische Schwerpunkt der beiden Schulen ist das Bindeglied. Im Schuljahr 2007/2008 gab es den ersten Austausch, 2012 ein weiteres Treffen. Vom 4. bis 8. Mai war nun zum dritten Mal eine Schulklasse der neuen Mittelschule Birkfeld auf Besuch bei der Partnerklasse in Schlanders. Die Schüler aus Birkfeld und Schlanders schrieben sich in den letzten zwei Jahren regelmäßig Briefe und beim Treffen wohnten die Birkfelder Schüler bei ihren Gastfamilien
in Schlanders. Zusammen wurde der Ort erkundet, die Obstgenossenschaft GEOS besichtigt, eine Fahrt nach Reschen zu den Bunkeranlagen gemacht und zum Abschluss gab es noch einen gemeinsamen Besuch in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff in Meran. Höhepunkt des Besuches war das gemeinsame Konzert am 6. Mai in der Aula der WFO. Dabei zeigten die Steirer verschiedene Bilder ihre Heimatgemeinde, es wurde gesungen, gespielt und auch getanzt. Als Gastgeschenk überreichte die scheidende Kulturreferentin und Vizebürgermeisterin von Schlanders, Frau Monika Wun-
Foto: Heinrich Zoderer
Schulpartnerschaft mit Steiermark
Die Schüler und Schülerinnen aus Birkfeld präsentierten sich beim Konzert in ihrer steirischen Tracht. Gemeinsam wurde gesungen, gespielt und getanzt derer an die drei Lehrpersonen Waltraud Derler, Teresa Steiner und Paul Almer das vor wenigen Tagen erschienenen neue Dorfbuch von Gianni Bodini. Der Direktor Reinhard Zangerle, Evi Wellenzohn, die Projektleiterin
und Michaela Brunner, die Musiklehrerin werden am 18. Mai mit ihrer Klasse nach Birkfeld fahren, dort vieles besichtigen und gemeinsam mit der Partnerklasse aus Birkfeld ein Konzert geben. (hzg)
Schlanders
Der Ausbau der Wasserkraft in Südtirol C
Foto: Heinrich Zoderer
hristoph Gufler, tung von Stauseen der ehemalige und die Überflutung Bürgermeister der von Graun im JahGemeinde Lana, hat re 1949, machte die ein Buch über den Nutzung der WasAusbau der Wasserserkraft von den Ankraft in Südtirol, mit fängen an zu einem dem Titel „Südtirol umstrittenen und unter Strom“, geschwierigen Thema. schrieben und in der Gufler skizzierte den Bibliothek Schlan- Christoph Gufler Ausbau der Wasserdersburg vorgestellt. behandelt in seinem kraft seit dem Ende Die Stromgewinnung Buch „Südtirol des 19. Jahrhunderts aus Wasserkraft ist unter Strom“ den bis in die Gegenbesonders seit 1999 Ausbau der Wasser- wart. 1897 wurden eine wichtige Einnah- kraft von der k. u. k. die Etschwerke gemequelle, da seit die- Zeit bis heute. gründet und 1898 ser Zeit Südtirol für auf der Töll das erste die Vergabe der Wasserkonzesgroße Elektrizitätswerk Südtirols sionen für Großkraftwerke zueingeweiht. Nicht nur die Städständig ist. Der SEL-Skandal der te wurden mit Strom versorgt, letzten Jahre, aber auch der Bau sondern auch die neuen Bahnder Großkraftwerke, die Errichlinien wurden elektrifiziert. Bis
zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurden 33 Kraftwerke errichtet, welche 24 Millionen kWh Strom erzeugten. Unter dem Faschismus errichtete der Konzern Montecatini mehrere Großkraftwerke. 1929 ging das Großkraftwerk von Kardaun in Betrieb, welches mit einer Jahresleistung von 600 Millionen Kilowattstunden das damals größte Elektrizitätswerk in Europa war. Während vor dem 2. Weltkrieg Laufkraftwerke errichtet und die großen Flüsse für die Stromgewinnung herangezogen wurden, baute man nachher große Stauseen für die Stromgewinnung. Dem Reschen-Stausee fielen sieben km² Bauernland und 133 Höfe zum Opfer. Rund 1.000 Menschen mussten ihre Heimat verlassen. Kraftwerke
in Glurns-Schluderns und in Kastelbell wurden errichtet. Beide Kraftwerke liefern jährlich zusammen 650 Millionen kWh Strom. Heute werden von den fast 1.000 Kraftwerken rund 6 Milliarden kWh Strom erzeugt, rund 5 Milliarden liefern allein die 30 Großkraftwerke. In der Nachbarprovinz Trient werden lediglich 3,7 Mrd. kWh erzeugt und in Tirol 4,3 Mrd. Heute erhalten die Standortgemeinden Umweltgelder, sowie den sogenannten Uferzins. Gufler meinte am Ende seiner Ausführungen, dass es nun, nach der Fusion von SEL und den Etschwerken eine stärkere Beteiligung der Gemeinden braucht, denn die Gemeinden sind jene Körperschaften, die den Bürgern am nächsten stehen. (hzg)
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Laas
Kolping im Vinschgau
Wird die Schiene überfahren?
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or 30 Jahren wurde das Kolpinghaus Bozen, ehemals Gesellenhaus, nach dem Neu- bzw. Umbau seiner Bestimmung übergeben. Vor einigen Tagen wurde aus diesem Anlass gefeiert! Kolpinghäuser gehörten für Adolph Kolping fest zu seinem Werk. Im KolpingGrablied heißt es: „Einst war’s um uns Burschen ja trostlos bestellt, wir waren verstoßen und fremd in der Welt. Da tat er sein Haus auf und rief uns hinein, wollt mehr noch als Vater und Mutter uns sein.“ Kolpinghäuser sind also, wie in dieser Liedstrophe ausgedrückt, in erster Linie Häuser für junge Menschen! Sie finden darin ein echtes Zuhause. Denn ihnen steht nicht nur ein gepflegtes Zimmer und Bett zur Verfügung, sondern auch Freizeiträume jeder Art. Mitintegriert in den Kolpinghäusern sind - ja sollen sein - immer die Kolpingsfamilien als lebensbegleitende Gemeinschaft. In ihr leben, begegnen sich und wirken Jugendliche und Erwachsene in familienhafter Gemeinschaft. Es muss immer eine enge Zusammenarbeit bestehen zwischen dem Kolpinghaus und dem Kolpingverband, d.h. den Mitgliedern in der Kolpingsfamilie! Kolpinghäuser können und sollen Orte der Begegnung und der Wissens- und Informationsvermittlung sein. Das formulierte Adolph Kolping 1865 so: „Es ist schon gar nicht gleichgültig, in welcher steten Umgebung sich der Mensch aufzuhalten pflegt. Eine anständige, reinliche, den Verhältnissen entsprechende Wohnung/Unterkunft wirkt wohltuend auf Leib und Seele.“ Jungen Menschen soll das Kolpinghaus Vaterhaus/Mutterhaus in der Fremde sein und so Geborgenheit und Heimat vermitteln!
Der Portalkran der Lasa Marmo GmbH aus dem Jahre 1929 hat seit einigen Tagen einen würdigen Platz bekommen. Der Laaser Portalkran ist seit kurzem neues Wahrzeichen am Gelände der Lasa Marmo. Dank des INTERREG-Projektes „Bergbau an der Via Claudia Augusta“ und in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Laas und der Genossenschaft Marmor Plus wurde der historische Portalkran mit einer Nutzlast von 18 Tonnen vom Werksgelände an den neu errichteten Technikschauplatz verlegt. Die Firma Dal Col aus Meran konnte dies mit ihren großen fahrbaren Autokränen bewerkstelligen. Zusammen mit dem Portalkran bildet die Laaser Marmorbahn ein einmaliges technisches Ensemble. Es handelt sich dabei um ein beeindruckendes Beispiel europäischer Beförderungstechnik. Marmorbahn, Bremsberg und Portalkran sind im Urzustand erhalten und haben die besten Karten, um zu einem weltweit einzigartigen Tourismusmagneten zu werden. Der besondere technische Reiz der Beförderungsanlagen und das edelste abgebaute Calciumkarbonat haben in der Kombination die Charakteristika, um mit gezieltem Marketing neue umweltbewusste und tech-
Fotos: „Wind“-Archiv
Vinschgau
nikbegeisterte Zielgruppen zu erschließen. Der Abtransport über die schienengebundenen Beförderungsanlagen ermöglicht das Verschmelzen einer industriellen, wirtschaftlichen Nutzung mit der vor Ort immer noch intakten Natur im Natio-
nalpark Stilfser Joch und Natura-2000-Gebiet, das sich über das gesamte Jennwand-Massiv erstreckt. Umso mehr verwundert es, wenn die schienengebundene Beförderungsanlage durch ein wiederholt gefasstes Gutachten von Seiten des Nationalparkes zu Gunsten eines Abtransports per LKW über die vor Jahren provisorisch errichteten Straße ersetzt werden soll. Dabei waren Landesregierung und Betreiber auf dem besten Weg, sich auf einen einzigen Weg für den Abtransport zu einigen, nämlich den schienengebundenen Abtransport. Bei einer Kostenanalyse zwischen Bahn oder Straße schneidet die Straße kurzfristig besser ab, langfristig gesehen werden aber auch die Umweltbelastung durch die LKW (1 LKW = 16 PKW) mitberücksichtigt. Somit ist die schienengebundene Lösung kostengünstiger. Dabei ist zu berücksichtigen, dass mit einer Entscheidung für eine Straße dem Schienentransport und damit einem lebendigen Technikensemble das Aus droht. Gemeisame Pressemitteilung von: Verein Freunde der Schrägbahn, Genossenschaft Marmor Plus, Vereine Freunde der Eisenbahn, Kuratorium für Technische Kulturgüter und Dachverband für Natur- und Umweltschutz
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Schlanders
Es war einmal ... ein modernes Märchen
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Alte Märchen neu erzählt, mit bekannten Figuren aus der Gegenwart. Und am Ende siegt das Gute, so wie im Märchen
Foto: Heinrich Zoderer
lle Kinder kennen Märchen und alle Kinder lieben Märchen. Was aber passiert, wenn Jugendliche, die aus dem Märchenalter heraus sind, die alten Märchen aufgreifen und daraus eine moderne Geschichte machen? Das Ergebnis eines solchen Vorhabens brachte eine junge Theatergruppe unter der Regie von Daniel Trafoier und Hannes Rainalter in Schlanders auf die Bühne. Witzig und unterhaltsam, mit coolen Sprüchen und überraschenden Wendungen, wurde eine Collage aus Hänsel und Gretel, Rotkäppchen und Schneewittchen präsentiert. Und immer wieder trat Hans im Glück auf, ein schwuler Jugendlicher, mit einem Goldklumpen unter dem Arm. Er begegnet den verschiedenen Märchenfiguren, will aber nur zur großen Waldparty, um dort den Goldklumpen in Cocktails umzuwandeln. Die
Märchenfiguren tragen supermoderne Handys, es erklingt Musik und es wird gespielt. Aus dem Hexenhaus wird eine Dönerbude, aber auch hier landet die böse Hexe im Ofen. Der Wolf ist auf der Suche nach jungem Fleisch und es gelingt ihm, das Rotkäppchen zu täuschen und zu vergewaltigen. Überraschend und gelungen war der Auftritt von Schneewittchen. Eine junge Frau mit pechschwarzen Haaren und einem Bart kommt ins Zwergenland. Blumen, ein modernes
Handy und pestizidfreie Äpfel werden ihr angeboten und dreimal lässt sie sich täuschen und wäre beinahe gestorben. Das schnelle Eingreifen der Zwerge, die Mund zu Mund Beatmung retten ihr dreimal das Leben. Am Ende siegt das Gute, so wie im Märchen und die Märchenfiguren können zurück in das Märchenland. Für das moderne Märchen erhielten die 10 Spieler auf der Bühne und die vielen Helfer hinter der Bühne viel Applaus und Anerkennung für die tolle Inszenierung. (hzg)
pr-info Laaser Frühling
Frühlingsgefühle in Laas
Tipp: Gastlokale und Geschäfte bieten attraktive Angebote. Besonders empfehlenswert sind die Laaser MarmorPlus-Führungen. Infos unter 347 409 5404. Bilderausstellung „Der Frühling ist da“ in den Laaser Geschäften! Ein Malprojekt mit Marmorkies der Volksschule Laas....
Laaser Frühling vom 9. bis 25. Mai 2015
© AURORA Laas - Foto: Kathrin Hauser
Noch bis zum 25. Mai dreht sich in Laas alles um den Frühling: Donnerstag, 14.05. „Fit und gesund“ mit Nordic Walking-Instructorin Martina Eberhöfer, Schnupperabend je 5 Euro - Treffpunkt Badplatzl um 19:30 Uhr (Dauer 1,5 h) - eigene Stöcke mitbringen - eventuell stehen auch Leihstöcke zur Verfügung Donnerstag, 14.05. Apotheke Laas - Pflegeberatung für empfindliche Haut (kostenlos), Tel. 0473 626398 Samstag, 16.05. Konsum Laas - Die Bäuerin Monika Schwembacher aus Martell informiert über „Gartenkräuer in der Küche“. Sie zeigt Ihnen wie man Kräutersalz und Kräuterbutter herstellt. Samstag, 16.05. HAUTnah Kosmetik Laas - Make up mit Beratung von 9 - 13 Uhr. Anmeldung unter Tel. 338 256 3327 Mittwoch, 20.05. Creativ schenken & genießen - Schokoladeverkostung um 11:30 Uhr, Treffpunkt Bahnhof Laas - Dauer: 1,5 h. Preis: 10 Euro pro Person - Kinder frei. Ohne Anmeldung. Infos unter 347 222 9010 Donnerstag, 21.05. Apotheke Laas - Knochendichte messen. Anmeldung: 0473/626398
Programm
„Straßenfrühling für Kinder“ Sa. 23. Mai 2015 von 14.30-18 Uhr Kinder können entlang der Dorfstraße ihre eigene Blumenwiese malen, alte Spiele neu entdecken Moienpfeifen schnitzen oder für Zuhause etwas Schönes basteln. Jedes Kind erhält im Cafe Greta 1 Kugel Eis gratis! Und Sie? ... Sie können gemütlich einkehren und bummeln! Die Geschäfte sind an diesem Tag auch nachmittags geöffnet (Pfingsten!)
24 /Gesellschaft/
Vinschgerwind 10-15
„Der Kaukasische Kreidekreis“ in Schlanders Die verrückten Vinschger wagen sich an ein Meisterwerk von Bertolt Brecht. Am 22. Mai öffnet sich der Vorhang für die märchenhafte Produktion der Theatergruppe „der Kreis-Theater im Vinschgau“. „Der Kreis“ ist ein Zusammenschluss von engagierten Theatermachern aus dem Vinschgau, der sich aus der Arbeit am Bezirkstheater „Don Quijote“ 2013 entwickelt hat, und die Leidenschaft, das Feuer und die Freude für das Theater weitergeben möchte. Heuer werden die Vinschger das Publikum mit dem Stück „Der kaukasische Kreidekreis“ von Bertolt Brecht in zwölf Aufführungen in den Kaukasus entführen. Als Regisseur konnte nach Don Quijote wiederum der deutsche Regisseur Christoph Brück gewonnen werden. Das Stück besticht auch durch das besondere Spiel mit Masken und die musikalischen Einlagen. Die Masken sind allesamt Unikate
Schlanders/Rom
Einblick in den Vinschgerwind Die Klasse 2a der Mittelschule Partschins besuchte den Vinschgerwind
ten Donnerstag und kommt in 17.000 Haushalte. Wir lernten auch die verschiedenen Abteilungen im Betrieb kennen: Sekretariat, Werbeabteilung, Grafik und Redaktion und erfuhren zudem, wie eine Ausgabe aussieht und aufgebaut ist. Der Chefredakteur Erwin Bernhart erklärte uns genauer das Interview und wir erfuhren auch, dass der Chefredakteur eine sehr große Verantwortung trägt. Wir beendeten unseren zweistündigen Besuch mit dem Verfassen dieses Artikels. Das Resümee des Besuchs: „Toller Redaktionsbesuch, aber harter Fußboden. Wir bedanken uns für unseren Besuch besonders bei der Redakteurin Angelika Ploner.“ Die Klasse 2a der MS Partschins Foto: Angelika Ploner
pr-info „Der Kreis“
14.05.15
W
ir, die Klasse 2a der Mittelschule Partschins besuchten am 6. Mai den Vinschgerwind. Unsere Lehrerinnen Frau Waltraut Fliri, Veronika Wetzel und Magdalena Walzl begleiteten uns. Einer der Höhepunkte war für uns der Besuch in der Grafikabteilung. Die Grafikerin Marion Fritz zeigte uns das Programm Photoshop und einige von uns durften unser – kurz zuvor - geknipstes Klassenfoto verändern. Wir erhielten auch Informationen zur Bezirkszeitung: Der Vinschgerwind erscheint im 14-tägigen-Rhythmus, an jedem zwei-
Schlanders/Rom
Informationen und Aufführungstermine finden Sie auf www.dekreis.it Kartenreservierungen unter der Telefonnummer 348 7439724 ab 16.00 Uhr oder unter reservierung@derkreis.it
Alle Wege führen nach Rom U
rsprünglich wollten die 20 SchülerInnen des Real- und Sprachengymnasiums Schlanders, die in diesem Schuljahr am Leistungskurs „Politische Bildung, Europa und die EU“ teilnehmen, mit den Lehrkräften Stefan Hauser und Martin Trafoier das EU-Parlament in Brüssel besuchen. Römische Auflagen und staatliche Hürden brachten dieses Vorhaben jedoch zu Fall, worauf die Gruppe zur Erkundung der italie- ...auf der Spanischen Treppe nischen Hauptstadt aufbrach. schaffte ihnen einen aufschlussreichen EinEin Höhepunkt des Romaufenthalts war blick in das Räderwerk italienischer Politik. der Besuch in der Abgeordnetenkammer, wo Weitere Höhepunkte des Rombesuchs, sie – auf Intervention des Vinschger SVP-Abder von der Raiffeisenkasse Schlanders ungeordneten Albrecht Plangger – von der Parterstützt wurde: die Führung durch die Kalamentspräsidentin Laura Boldrini begrüßt takomben, der Aufstieg auf die Kuppel des und von allen Parlamentariern mit einem Petersdoms, der Rundgang durch den Peherzlichen Applaus willkommen geheißen tersdom, die Besichtigung des Kolosseums wurden. und des Forum Romanums, der Abstecher in Im Gespräch mit Daniel Alfreider infordie Fosse Ardeatine sowie die Radrundfahrt mierten sich die Vinschger Jugendlichen durch die Parkanlagen der Villa Borghese. über das neue Wahlgesetz und die Verfas(mt) sungsreform, und Albrecht Plangger verSelfie: Martin Trafojer
und sind in Zusammenarbeit von Regisseur und der Maskenbildnerin Katrin Westerhausen aus Deutschland entstanden. Die Musik hat Paul Dessau eigens im Auftrag Bertolt Brechts für das Stück komponiert. 14 Schauspieler und zwei Kinder, die die Rollen von über 50 Personen besetzen, werden von Bühnenbauern, Technikern und Schminkerinnen aus den verschiedenen Bühnen des Tales unterstützt. Besonderer Dank geht an die Gemeinde Latsch, die den Schießstand in Goldrain für einen großen Teil der Probenzeit zur Verfügung stellte. Wollen auch Sie die Theatergruppe unterstützen und den Fortbestand sichern? Informieren Sie sich unter www.derkreis.it über den „Engeren Kreis“. Nach dreimonatiger, intensiver Probenzeit freut sich nun das Ensemble darauf, die Bretter die die Welt bedeuten, zu bespielen und das Publikum zu verzaubern.
Kastelbell/ Tschars
TarscH
LatscH
Martell
Goldrain
Schlanders
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Kortsch
Laas
Vinschgerwind 10-15
Stilfs
Prad
Schluderns
Glurns
Mals
Bildungsausschüsse Vinschgau
Graun
14.05.15
Bildungsausschuss Latsch
Kulturtage 2015 Freitag, 15. Mai, 19.30 Uhr, Tenne KONZERT: BAYOU SIDE Vom Mississippi an die Etsch und nach Latsch. Das Trio Bayou Side tritt in der Zafig-Tenne auf. Der Zafigstadel wird zum feschen Musikantenstadel, nicht laut, aber umso gefühlvoller. Der Kontrabassist Klaus Telfser aus Schlanders, der Ahrntaler Schlagzeuger und Sänger Christian Unterhofer, der Sänger und Gitarrist Hubert Dorigatti aus Bruneck (im Bild von links) interpretieren geschmackvoll arrangierten Blues mit einem Hauch von Folk und Country in der urig-stimmungsvollen Tenne. Das Trio hat die Musik nicht nur im Blut.
Dienstag, 19. Mai, 20.00 Uhr, Bibliothek Latsch MARKUS FRITZ & SEINE BIBLIOTHERAPIE Die literarische Hausapotheke kommt in die Bibliothek Latsch. Markus Fritz ist der Büchertherapeut, der Romane für alle Lebenslagen bereit hält, gegen Verwirrung, gegen Eheprobleme, gegen die Angst vor dem Alter und dicken Büchern, gegen Appetitlosigkeit und vor allem gegen Ratlosigkeit. Donatella Gigli liest die wirkungsvollsten Passagen vor. Thomas Piazza und Christian Hofer verabreichen die Buchmedizin zum Klang ihrer Klarinetten.
Freitag, 22. Mai, 19.00 Uhr, Spitalkirche KONZERT: BAROCKMUSIK AN DER „JÄGERORGEL“ Peter Waldner, Experte und Meister historischer Tasteninstrumente, interpretiert süddeutsche, österreichische und italienische Werke der Barockzeit in der Latscher Spitalkirche. Die von Andreas Jäger 1740 in Füssen gebaute Kleinorgel gehört zu den Besonderheiten der Südtiroler Orgellandschaft. Waldner stammt aus Mals und ist Dozent für Cembalo, Orgel, Generalbass und Aufführungspraxis Alter Musik am Tiroler Landeskonservatorium und an der Expositur der Universität Mozarteum Salzburg in Innsbruck.
Samstag, 23. Mai, 18.00 Uhr, Pfarrkirche, 18.45 Uhr, Gedenkfeier, 20.00 Uhr, CulturForum DIE SCHÜTZEN GEDENKEN DER GEFALLENEN DES 1. WELTKRIEGES Dabei erinnern sie besonders an die Standschützen, die das Land verteidigten, als die wehrfähigen Männer bereits 1914 eingezogen waren und an anderen Kriegsschauplätzen zum Einsatz kamen.
BILDPRÄSENTATION: DER KAMPF UM DIE TRAFOIER EISWAND Von ihren Stellungen am Hinteren Madatsch und auf der Trafoier Eiswand blickten die Alpini seit Juni 1916 weit in den Vinschgau. Sie konnten nicht nur jede Bewegung an der unterbesetzten österreichisch-ungarischen Frontlinie verfolgen, sondern auch ihr Artilleriefeuer exakt lenken. Um einem Durchbruch der Italiener über den 3.353 Meter hohen Ortlerpass zuvor zu kommen, schritten die Kaiserschützen zur Tat. Manfred Haringer wird in seinem Vortrag die dramatischen Ereignisse im Ringen um die Eiswand nachzeichnen.
Bildungsausschuss Laas
Konzert zu Ehren Mariens Am So., 17. Mai 2015, gibt der Chor der Pfarrkirche Schlanders ein dem Marienmonat Mai entsprechendes Konzert zu Ehren der Gottesmutter Maria. Auf dem Programm stehen Kompositionen für Chor a capella, Sololieder des bayrischen Meisters Joseph Haas und Sonaten- Sätze für Flöte und Orgel von Georg Friedrich Händel. Solisten sind Brigitte Müller (Sopran), Katja Schönthaler (Alt) und Dieter Pinggera (Flöte). Leitung und Orgel Karl H. Vater. Das Konzert beginnt um 20.30 Uhr. Die Pfarrei Schlanders lädt herzlich zum Konzertbesuch ein.
Kulturfahrt zum
Alpinen Heiligtum bei Landeck
Pfingstsamstag, 23. Mai 2015
Anmeldung: Da eine begrenzte Teilnehmerzahl ist, bitten wir alle Interessierten sich spätestens bis zum 16. Mai 2015 anzumelden. Anmeldungen bitte an Christine Holzer, Bildungsausschuss Schlanders – Tel. 333 3203093 oder ba.schlanders@rolmail.net oder an Johann Thoman, Bildungsausschuss Kortsch – Tel. 333 4300252
Bezirksservice Vinschgau/Ludwig Fabi
Der Vinschger Sonnenberg Ein Refugium für eine besondere Flora und Fauna
Foto: Klaus Bliem
Bildungsausschuss Schlanders/Kortsch
Wann: Freitag, 22.05.2015
Beginn: 20.00 Uhr Wo: Tanas/Schulgebäude Leitung: Thomas Wilhalm/Konservator für Botanik am Naturmuseum Südtirol in Bozen Eine Initiative im Rahmen des Projektes: Dörfer entwickeln – Gemeinschaft stärken
Bahnhof Spondinig 1 39026 Prad a. Stj., Tel: 0473 618166 Fax +39 0473 618116 bezirksservice.vinschgau@gwr.it www.provinz.bz.it/weiterbildung/dorf
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Vinschgerwind 10-15
Jugendtreff Reschen Ö Fr. 15.05.15 ab 19.00 Uhr (endlich) Mädelsnacht, nur mit Anmeldung! Ö Sa. 23.05.15 ab 17.00 Uhr Schnuppernachmittag für 5. Klasse Volksschulkids Jugendtreff JuZe St. Valentin Ö Sa.16.+ 23.05.15 ab 19.00 Uhr Inside: Treff – outside: Fußball Jugendtreff Burgeis Ö Sa. 23.05.15 ab 15.00 Uhr ‘Wonders of Europe’ mit Grillen/ Bergsee Ö Mi 27.05.2015 von 16.00 Uhr bis 19.30 Uhr Smoothienachmittag Jugendtreff Chillhouse Stilfs Ö Fr. 15.05.15 ab 17.00 Uhr Triathlon (Ping-Pong, Calcetto, Sockn) Tolle Preise! Jugendtreff Revoluzer Taufers Ö Di. 19.05.15 16.30 – 21.00 Uhr Europaquiz Ö Fr. 22.05.15 18.00 – 22.30 Uhr Flachwitzchallange Jugendtreff La:Ma Laas Ö Sa. 23.05.15 ab 19.00 Uhr Gulasch Gaudi Ö Fr. 29.05.15 ab 17.00 Uhr Tennis Fußball JuZe Freiraum Schlanders Ö Sa. 23.05.15 ab 19.00 Uhr Discoparty Ö Sa. 30.05.15 ab 16.00 Uhr Konzertausflug nach Bozen Full Tension gestival mit Foreign Beggar & more Kosten: 40 € Info & Anmeldung bis am 23.05. im JuZe Jugendtreff All In Kastelbell / Tschars Ö Mi. 20.05.15 ab 15.00 Uhr Kinofahrt nach Bozen Infos und Anmeldungen bei Magdalena Ö Fr. 22.05.15 ab 18.00 Uhr Wir grillen im Jugendtreff (Grillfleisch selber mitnehmen) Jugendtreff Time Out Schnals Ö Sa. 23.05.2015 ab 16.00 Uhr Wir backen eine Pizza Ö Sa. 30.05.2015 Geöffnet nur für dich Jugendzentrum JuZe Naturns Ö Sa.16.05.15 ab 20.00 Uhr Live Konzert mit Atomic Blast – Bologna und Trash Fucking Metal – Sarntal Ö Mi. 27.05.15 ab 15.00 Uhr Dartstunier für U16 Jugendtreff Kosmo Plaus Ö Fr. 15.05.15 ab 16.00 Uhr Wir grillen! Ö Mo. 18.05.15 ab 16.00 Uhr Fruchtsalat selbstgemacht
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Am 12. April hatten wir vom Jugendtreff Burgeis die Möglichkeit, unser eigenes Graffity zu sprayen. Dieses Projekt wurde uns vom Amt für Jugendarbeit finanziert und startete um 10.00 Uhr im Jugendtreff. Nachdem wir die gesamten Spraydosen in den Treff gestapelt hatten, gings an die Motive: aussuchen, zeichnen, in den gewünschten Farben vormalen und die geeignete Wand finden. Mit Hilfe der beiden Graffitikünstler Tobe (Tobias Planer) und Pippo (Philipp Klammsteiner) aus Bozen wurden diese dann an die Wand gesprayt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, nun hat das Treppenhaus und der Jugendtreff selber etwas mehr Pfiff.
Jugendtreffs Reschen & „Juze“ Hoad
Kinobesuch in Schlanders, Teil 2
Am 02. Mai begaben sich neun Jugendliche der Jugendtreffs im Oberland mit einer Betreuerin und der Jugendarbeiterin auf nach Schlanders zu einem Kinobesuch. Nachdem wir uns bei frühlingshaftem Maiwetter mit Pizza, Eis und guter Laune aufgetankt hatten, setzten wir uns in die weichen Kinosessel und warteten gespannt auf den Filmstart. Kurzer Inhalt des Films „Traumfrauen“: Was tun, wenn der künftige Ehemann sich als Fremdgeher entpuppt? Erst einmal zur Schwester ziehen und eine LebenshilfeNotstands-WG gründen. Doch Lenis Weg zu neuem Glück ist steinig… 109 turbulente und urkomische Minuten später fuhren wir dann wieder nach Hause. Nach unseren zwei Kinobesuchen 2014 und 2015 in Schlanders heißt es wohl auch im nächsten Jahr erneut: „Kino, wir kommen…“
NATUR PUR
Wolltest du schon immer 3 Tage mit deinen Freunden auf der Alm verbringen? Das JuZe „Freiraum“ ermöglicht dir diesen Wunsch. Zwischen Kühe Melken, Bergtouren und Sonnenliegen wird alles dabei sein. Drei aufregende Tage erwarten dich. Datum: von Mo. 3. August bis Mi. 5. August Kosten: 50 € Zielgruppe: Jugendliche Veranstalter: Jugendzentrum Freiraum Schlanders Anmeldung: bis 30. Juni im JuZe oder unter 388 78 74 961 (Ugo Stona) ugo.freiraum@jugendzentrum.bz
FREIRAUM TRIFFT HOMEBASE
Hast du Lust neue Leute kennen zu lernen? Jugendliche aus unsere Partnergemeinde St. Anton kommen zu Besuch nach Schlanders. Es erwarten dich 3 aufregende Tage mit Übernachtung und Verpflegung. 1. Tag: schwimmen, Pizza essen, Freiluftkino 2. Tag: Ausflug nach Watles , Fahrradtour, Grillabend & zelten 3. Tag: chillen und den restlichen Tag gemütlich ausklingen lassen…
Datum: von Fr. 7. August bis So. 9. August Zielgruppe: Jugendliche Kosten: 60 € Veranstalter: Jugendzentrum Freiraum Schlanders Info & Anmeldungen: bis 30. Juni im JuZe oder unter 388 78 74 961 (Ugo Stona) ugo.freiraum@jugendzentrum.bz
SOMMERREISE ANS MEER
Wolltest du schon immer 3 Tage mit deinen Freunden am Meer verbringen? Das JuZe „Freiraum“ ermöglicht dir diesen Wunsch. Vier aufregende Tage erwarten dich in Jesolo (für eure Wünsche sind wir jederzeit offen, bitte meldet euch diesbezüglich jedoch früh genug bei uns, dass wir noch alles gemeinsam planen können). Datum: von Mo. 24. August bis Do. 27. August Zielgruppe: Jugendliche ab 14 Jahre Kosten: 220 € Veranstalter: Jugendzentrum Freiraum Schlanders Info & Anmeldungen bis: bis 13. Juni m JuZe oder unter 388 78 74 961 (Ugo Stona) ugo.freiraum@jugendzentrum.bz
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Laas
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epp Innerhofer gehört zu den Gründungsmitgliedern des Befreiungsausschusses Südtirol, kurz BAS genannt. Mit freundlichem und offenem Blick stand der 87- Jährige am 22. April in der Bibliothek von Laas vor einem interessierten Publikum, um von einer bewegten Zeit zu erzählen: Im November des Jahres 1956 befand eine Gruppe von Südtirolern, darunter auch Innerhofer, dass es an der Zeit sei, für die Rechte Südtirols zu kämpfen – im Untergrund. Unter der Führung von Sepp Kerschbaumer war von Anfang an klar, dass der BAS mit Sachschäden auf die Situation in Südtirol aufmerksam machen wolle, aber Menschenleben unter keinen Umständen gefährdet werden dürften. Um die Rechte, die 1946 im Pariser Vertrag festgeschrieben wurden, durchzusetzen und auf die prekäre Arbeits- und Wohnungssituation hinzuweisen, verübte der BAS erste SprengstoffAnschläge in den späten 50ern. Durch unglückliche Umstände verlor dabei auch ein Mann das Leben. Im Vinschgau fand sich ein wichtiger Vertrauter und Berater des BAS: Hans Dietl
aus Göflan, SVP-Politiker bis 1971 und späterer Gründer der Sozialdemokratischen Partei Südtirols. Neben der Freundschaft mit Dietl verband Innerhofer noch mehr mit dem Vinschgau, ihm oblag es, die Mitglieder des BAS mit Informationen zu versorgen. So legte der Bauer aus Schenna nach dem Feierabend mehrmals im Monat an die 80 km auf dem Rad zurück, um die Mitglieder auf den neuesten Stand zu bringen. Mit dem Zug wäre er spät in der Nacht nicht mehr nach Hause gekommen. Nach der Feuernacht 1961 wurden zahlreiche Aktivisten verurteilt, darunter auch Innerhofer. Drei Jahre Gefängnis lagen vor ihm: Er wurde gefoltert und mit allen Mitteln unter Druck gesetzt. Noch heute hat er Probleme mit seinen Zehen, auf welche mit dem Gewehrschaft unzählige Male eingeschlagen wurde. Details über die Folterungen erzählt Innerhofer nicht gerne, er scheut „das Ummergeklane in den Medien“, das wohl darauf folgen würde. Obwohl im Mailänder Sprengstoffprozess 1963 zu sieben Jahren Haft verurteilt, wurde Innerhofer nach drei Jahren entlassen. Ein freier Mann war er deshalb noch lange nicht, über
Foto: Brigitte Maria Pircher
Sepp Innerhofer: Widerstand im Untergrund
Sepp Innerhofer in der Bibliothek von Laas dreißig Jahre lebte er staatenlos und ohne bürgerliche Rechte. Im Jahre 1998 wurde er schließlich begnadigt, ebenso wie der kürzlich verstorbene Nordtiroler Wolfgang Pfaundler. (bmp)
Laas/Vinschgau
Schreibwerkstatt für Mittelschüler ereits zum dritten Mal organisierten die Vinschger Mittelschulen für begabte und interessierte Schüler und Schülerinnen der zweiten Klassen die Sprach- bzw. Schreibwerkstatt „Splesch“ – Sprache-Lesen-Schreiben. Alle acht Mittelschulen, vom Schulsprengel Graun bis zum Schulsprengel Naturns , boten 44 Schülern die Möglichkeit zum freien und kreativen Schreiben. Aufgeteilt in zwei Gruppen, wurde an zwei Tagen geschrieben, vorgelesen, diskutiert und überarbeitet. Anstatt in ihre Schule, fuhren die Schüler mit dem Zug nach Laas, wo sie in der Bibliothek bzw. in der Grundschule mit dem österreichischen Schriftsteller und Krimiautor Martin Selle intensiv an ihren Texten arbeiteten. Am ersten Vormittag erhielten die Schüler nur ein paar Stichwörter, welche sie zu einer Geschichte ausgestalten mussten. Ein Schüler kommt in eine neue Schule, sucht dort Anschluss und Freunden und wird zu einer Geburtstagsparty eingeladen. Dort muss er eine Mutprobe bestehen, die bisher noch niemand bestanden hat. In Kleingruppen
beiden Halbtagen schriftstellerische Grundregeln über die Dramaturgie, den Handlungsaufbau und die Erzähltechnik. Am letzten Nachmittag überarbeiteten die einzelnen Gruppen nochmals ihre Texte. Am Mittelschüler aus dem ganzen Vinschgau arbeiteten zwei Tage in der Freitag, den 17. April Schreibwerkstatt „Splesch“ mit Martin Selle aus Oberösterreich an um 17:30 musste alihren Geschichten. Es wurde geschrieben, vorgelesen, verglichen les fertig sein, denn und überarbeitet. Am Ende wurden die Werke dem Publikum präsen- da waren die Eltern, tiert. Lehrpersonen, Vertreter der Gemeinde erstellten die Mittelschüler aus diesen VorLaas und Direktoren zur Abschlussverangaben einen lebendigen, spannenden Text. staltung in das Josefshaus nach Laas gelaNicht mit dem Computer, sondern mit der den. Dabei berichtete Martin Selle über die Hand wurden die Texte geschrieben. Am Arbeitsweise in der Sprachwerkstatt und Nachmittag und am Vormittag des zweimehrere Schüler und Schülerinnen präsenten Tages wurden die erstellten Texte in tierten ihre Geschichten. Finanziert wurde der Gruppe vorgelesen, besprochen und dieses Projekt von der Bezirksgemeinschaft verglichen. Martin Selle vermittelte an den Vinschgau. (hzg)
Foto: Heinrich Zoderer
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Der
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g n i l h ü r F e stumm und die
t f a h c s t r i w d n a L e h c i l g u enkelta Die „Wunderwaffe“ DDT Im Jahre 1948 erhielt erstmals ein Chemiker den Nobelpreis für Medizin. Der Schweizer Paul Hermann Müller entwickelte 1939 das Insektenvernichtungsmittel DDT. Es war einfach herzustellen und zeigte eine gute Wirkung gegen Insekten. DDT galt als Wunderwaffe und war jahrzehntelang das weltweit meistverwendete Insektizid zur Bekämpfung von krankheitsübertragenden Insekten, insbesondere den Überträgern der Malaria. In Neapel wurde es zur Läusebekämpfung bei einer Fleckfieber-Epidemie eingesetzt. Im Südpazifik wurden vom Flugzeug aus ganze Inseln mit DDT-Lösung einge-
sprüht, um die Malaria zu bekämpfen. In der früheren DDR wurde DDT gegen den Borkenkäfer verwendet. In Indien konnte die Zahl der jährlichen Neuinfektionen mit Malaria von 100 Millionen innerhalb von 10 Jahren auf 50.000 gesenkt werden. Deshalb bekam der Chemiker Müller den Nobelpreis für Medizin. Mitte der 1950er Jahre wurde die schädigende Wirkung von DDT auf Vögel bekannt. In Großbritannien wurden Tausende toter Vögel gefunden. Man spekulierte über die Ursachen, niemand kannte die Antwort – bis auf die US-amerikanische Biologin Rachel Carson. Sie war überzeugt, dass synthetische Pestizide wie DDT die Nahrungsketten vergiftet hatten. Im Jahre 1962 veröffentlichte Carson das Buch Silent Spring, „Der stumme Frühling“, mit dem sie die Probleme und Risiken des Einsatzes von Pestiziden einer breiten Öffentlichkeit bekannt machte. Das Buch löste in den USA eine teilweise heftig geführte Debatte über den Einsatz von DDT aus. „Fast überall, ob auf Farmen, in Gärten, Wäldern oder Wohnungen, werden heute Sprays, Pulver und Aerosole eingesetzt“, schrieb die Biologin. „Chemische Gifte, die unterschiedslos alle Tiere töten, gute wie schlechte. Sie bringen den Gesang der Vögel zum Verstummen, bedecken die Blätter mit tödlichen Belägen und reichern sich im Boden an – und all das nur, um ein paar Unkräuter oder Insekten loszuwerden.“ Mit dem Buch „Der stumme Frühling“ entstand ein ökologisches Bewusstsein in den USA und in Europa und eine weltweite Diskussion über DDT. Bis zu dieser Zeit galten die Wissenschaft und Technik als Retter der freien Welt und als Garanten des Wohlstands. Das Buch war also nicht nur eine ökologische Warnung, sondern auch ein Angriff auf die Wissenschaft. DDT geriet unter Verdacht, beim Menschen Krebs auszulösen und aus diesen Gründen wurde die Verwendung von DDT von den meisten westlichen Industrieländern in den 1970erJahren verboten, durch die Stockholmer Konvention von 2001 gibt es ein weltweites Verbot.
Monsanto, Glyphosat und Roundup Am ersten April las in Mals Ute Scheub, die erste Umweltredakteurin aus Deutschland im Hotel Panorama, dem ersten Biohotel Italiens aus ihrem Buch „Ackergifte? Nein danke!“ Der Untertitel des Buches lautet: „Für eine enkeltaugliche Landwirtschaft“. Nicht nur Biobauern und Pestizidgegner aus Mals kamen zu der Lesung.
Ute Scheub (Jahrgang 1955), Mitbegründerin der taz, erste Umweltredakteurin in Deutschland, von 1979 bis 1996 taz-Redakteurin, seit 1997 freie Publizistin, hat 15 Bücher sowie zahlreiche Aufsätze, Artikel, Reportagen und Essays zu umwelt-, friedens- und genderpolitischen Themen geschrieben. In Mals las sie aus ihrem Buch: Ackergifte? Nein danke!
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Das Buch ist ein harter Angriff auf die Agrarindustrie, die Monokulturen, die Chemieindustrie, die Gentechnik, die Massentierhaltung und die konventionelle Landwirtschaft, die immer noch mehrere Hundert hochgefährliche Ackergifte einsetzt. Damit wird der Boden und das Grundwasser belastet und die Gesundheit von Menschen und Tieren geschädigt. Pestizide sind keine Pflanzenschutzmittel, sondern Ackergifte, meinte Scheub sehr klar. Sie zitiert in dem Buch auch Forschungsergebnisse, die belegen, dass der Einsatz der Pestizide mitverantwortlich ist für den alarmierenden Anstieg von Krebs, Depressionen, Autismus, Alzheimer, der Unfruchtbarkeit von Mann und Frau und von Missbildungen. Das weltweite Bienensterben hat mehrere Ursachen, aber Pestizide spielen mit Sicherheit eine große Rolle, meinte Scheub. Sie schreibt auch über das Buch von Rachel Carson und behauptet, dass ein zweiter stummer Frühling begonnen hat. Die Biodiversität von Tieren und Pflanzen wird durch Pestizide verringert, Herbizide schädigen die Pflanzenwelt, Insektizide schädigen Nützlinge, Fungizide schädigen Vogelarten. Die dünne Humusschicht ist die Grundlage unseres Lebens, unserer Zivilisation. Mit jeder Dosis Kunstdünger, Gülle und Pestizide zerstören wir diese wunderbare Welt. Im Buch ist immer wieder die Rede von den wenigen Konzernen, welche die Produktion und den Vertrieb beherrschen. Der amerikanische Konzern Monsanto besaß 2003 insgesamt 647 Patente auf gentechnisch veränderte Pflanzen, mehr als jeder andere Gentechnikkonzern. Das Unternehmen produziert Saatgut und Herbizide. Greenpeace behauptet, Monsanto wolle die globale Landwirtschaft vollständig unter seine Kontrolle bringen. Weltweit gibt es Prozesse gegen Monsanto. Unter dem Markennamen Roundup vertreibt Monsanto seit 1974 in über 130 Ländern eine Serie von Breitbandherbiziden. Es ist ein Unkrautbekämpfungsmittel, das nicht nur einzelne Pflanzenarten, sondern eine breite Palette von Pflanzen vernichtet. Der Wirkstoff ist das giftige Glyphosat. Dieses Herbizid nimmt eine Pflanze über grüne Pflanzenteile, also nicht über die Wurzel, auf. Deshalb geht es bei der Pestiziddiskussion in Mals auch um den amerikanischen Großkonzern Monsanto, um Glyphosat und Roundup. Es ist ein Kampf wie David gegen Goliath. Aber Mals ist nicht alleine. Neben dem internationalen Pestizid Aktions Netzwerk (PAN) gibt es die Bürgerinitiative Landwende und viele weitere Bewegungen. Am 24. März war in der Süddeutschen Zeitung zu lesen: „WHO (die Weltgesundheitsorganisation) bewertet Glyphosat neu. Höhere Krebsgefahr durch weltweit verwendetes Pestizid.“ Diese Meldung ist sehr bedeutend, da Glyphosat das weltweit am häufigsten eingesetzte Unkrautvernichtungsmittel ist und noch in diesem Jahr soll die Zulassung von Glyphosat in der EU um zehn Jahre verlängert werden. Wird damit das Herbizid Glyphosat das gleiche Schicksal erleiden wie in den 70er Jahren das Insektizid DDT?
Ökolandbau, Terra-Preta-Anbautechnik und Permakultur Ute Scheub plädiert im Buch für eine pestizidfreie Welt, für den ökologischen Landbau und eine Landwirtschaft, die langfristig die
Mit dem Buch „Der stumme Frühling“, von Rachel Carson entstand weltweit ein ökologisches Bewusstsein und eine intensive Diskussion über DDT.
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Böden und das Grundwasser schützt, die Artenvielfalt fördert und gesunde Nahrungsmittel erzeugt. Sie spricht von einer enkeltauglichen Landwirtschaft, d.h. einer Landwirtschaft, welche die Erde auch für zukünftige Generationen bewohnbar und fruchtbar erhält. Das Konzept „Solidarische Landwirtschaft“, wobei Biobetriebe und Konsumenten eng zusammenarbeiten, die Terra-Preta-Anbautechnik, die Permakultur und der Ökolandbau sind konkrete Beispiele einer anderen Denkweise und Arbeitsweise in der Landwirtschaft. Über 400 Wissenschaftler fassten 2008 im Auftrag der Weltbank und der Vereinten Nationen den Stand des Wissens über die globale Landwirtschaft, ihre Geschichte und Zukunft zusammen. Dieser Weltagrarbericht ist unbequem und alarmierend, warnt vor Irrwegen, zeigt aber auch Lösungen auf. Die Landwirtschaft steht am Scheideweg, weiter wie bisher ist keine Option. Scheub meinte am Ende der Lesung, dass eine enkeltaugliche Landwirtschaft möglich ist und auch imstande wäre die Weltbevölkerung zu ernähren. Aber wir müssen sie einleiten, damit es nach dem stummen Frühling kein stummes Jahr gibt und die Vögel aufhören zu singen und die Bienen, die Schmetterlinge und auch der Mensch die Lebensgrundlage verlieren. Neben der Energiewende, hin zu erneuerbarer Energie und der Verkehrswende, hin zum Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel, braucht es auch eine Agrarwende. Wir im Gebirge mit den vielen kleinstrukturierten Landwirtschaftsbetrieben können auf viele alte Traditionen zurückblicken und tun uns leichter, diese Wende umzusetzen. Dazu braucht es aber nicht nur den Einsatz der Bauern, sondern der ganzen Gesellschaft. Heinrich Zoderer
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„Das Neue“ Schuhe Pircher in Partschins von Erwin Bernhart
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ass das Schuhgeschäft Pircher in Partschins geschätzt wird, hat die Anwesenheit vieler Freunde und Bekannter gezeigt. Die Einweihung des Umbaues am 25. April 2015 durch den Dorf Tiroler Pfarrer Edmund Ungerer ist deshalb zu einem kleinen Gassenfest geworden. Das Traditionsschuhgeschäft wird seit 1882 von der Familie Pircher
geführt, derzeit von Brigitte und Günther Pircher in der 4. Generation, tatkräftig unterstützt von Tochter Maria mit Manuel Raffeiner. Anstelle von Geschenken zur Einweihung, so war es der Wunsch der Familie Pircher, sollte für die Organisation „Südtirol hilft“ gespendet werden. Und nun erstrahlt das Geschäft und auch die Werkstatt in neuem Kleid. Die Familie Pircher hat die Richtlinien vor-
gegeben, der Meraner Architekt Markus Scherer mit Kortscher Wurzeln hat eigene Ideen miteingearbeitet und heimische Handwerker haben das Werk umgesetzt. Entstanden ist ein teilweise aus Sichtbeton - einer Felswand ähnlich - gestalteter Ausstellungsraum mit Steinboden, mit Sicht auf den Gaudententurm und auf Schloss Spauregg - und ein in edlen Materialien, Leder und Glas, gehaltener Verkaufsraum. Passend
zu den jeweiligen Qualitätsangeboten: Berg- und Wanderschuhe in steiniger und felsiger Umgebung, elegante Schuhe, Taschen und Gürtel in edler Umgebung. Ziel war es, ein für die Kunden angenehmes Ambiente zu schaffen. Ziel war es auch, die internen Abläufe, den Zugang zum Lager, zu erleichtern. Und nicht zuletzt, sollte eine gleichmäßige Temperatur in den Räumen herrschen. Seit längerem hat sich die Fa-
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Fotos: Erwin Bernhart
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milie Pircher auf Berg- und Wanderschuhe spezialisiert. Dies wird auch im weitum einmaligen Ausstellungsraum sichtbar. Es ist eine Art begehbarer Berg- und WanderschuhSchrank, in dem auch außerhalb der Geschäftszeiten bis in den späten Abend hinein Schuhe probiert, angefasst und auf Herz und Nieren geprüft werden können. Ein gern genutzter Begegnungsraum ist entstanden. Über ein iPad können zudem Schuh-Informationen abgerufen werden. Auf einer gepflasterten, steilen Proberampe im Freien kann die Griffigkeit und die Passgenauigkeit eines Schuhes bei Aufund Abstieg getestet werden. Eine dermaßen große Palette an Berg- und Wanderschuhen
spricht sich herum und der Kundenkreis ist mit den Jahren immer größer geworden. Die Leute kommen, auch von weither, mit der Gewissheit, dass etwas Passendes gefunden werden kann, sagt Günther Pircher. Schuhgröße 50? Kein Problem. Der Lagerbestand wird durch Nutzung modernster Logistik stets auf breitem Angebot „für alle Füße“ gehalten. Für einen kleinen Familienbetrieb mit 6-7 Arbeitskräften ist das erstaunlich. Aber auf die Lieferanten ist Verlass und die schätzen die Professionalität bei den Pirchers. Die Erfahrung ist es, die eine hohe Erfolgsquote beschert. Vor allem die Bergschuhe müssen passen, dürfen nicht drücken und zwicken.
oben: Eröffnungsfeier am 25. April 2015 oben v.l.: Außenfassade in Kratzputz und edlem Holz; die Proberampe; edle Materialien im Verkaufsraum; die Geschichte des Schuhgeschäftes Pircher von den Anfängen 1882 bis heute als Galerie oberhalb des Probier- und Begegnungsraumes links: Maria Pircher und Manuel Raffeiner mit Bergschuhfeeling
32 /spezial-Reinigung/
Vinschgerwind 10-15
14.05.15
Spezial
Reinigung + Reisen
von Angelika Ploner
TIPPS & TRICKS
Der Frühjahrsputz Er gilt als unbeliebt und anstrengend: der Frühjahrsputz. Doch woher stammt er eigentlich der „Frühjahrsputz“ eigentlich? Bereits im alten Rom verfiel man dem jährlichen Reinigungswahn. Das Wort Februar kommt nämlich von „februare“, was im Lateinischen reinigen heißt. Also haben die Römer wahrscheinlich den Februar für ein alljährliches Reinemachen genutzt. Und auch im alten Persien wurde zum „Noruz“, dem Neujahrsfest, das Haus geputzt. Diese Feier fand an der Tag-und-Nacht-Gleiche statt, also am Beginn des astronomischen Frühlings zwischen dem 19. und 21. März. Demnach hat der Frühjahrsputz eine lange Tradition und ist die beste Zeit um mal richtig sauber zu machen.
Motivation.
Motivation ist gefragt. Und Zeit. Ein gründlicher Frühjahrsputz bedeutet viel Arbeit und braucht deshalb die richtige Einstellung. Eine Möglichkeit ist den Frühjahrsputz einfach als Fitnessprogramm zu sehen. Zwei Stunden Staubsaugen, Fenster
putzen und Boden wischen verbraucht in etwa um die 600 Kalorien. Das ist vergleichbar mit einer Stunde Radfahren, Joggen oder Schwimmen. Auch die Muskeln kommen nicht zu kurz. Damit der Arbeitsfluss nicht gestört wird, sollte man im Vorhinein sicherstellen, dass auch nichts fehlt: Gummihandschuhe, Staubsaugerbeutel, Wischtücher, Schwämme, Reinigungsmittel .... Tipp: Doch wer absolut keine Motivation oder Zeit findet, der kann sich auch bequem zurücklehnen und sich eine Reinigungsfirma, einen Profi sozusagen, ins Haus holen....
Systemarbeit.
Mit System arbeiten verhindert doppelte Arbeit: Erst wird aufgeräumt, dann Raum für Raum durchgeputzt. Und ganz wichtig: Immer von oben nach unten arbeiten und logisch vorgehen. So kommt natürlich Staub wischen vor dem Staub saugen und Fenster putzen vor dem Boden wischen. Doch zum Frühjahrsputz zählt nicht nur
das Reinigen der verschiedenen Räume im Haus oder in der Wohnung. Dazu gehört auch: In und auf den Schränken zu wischen, Winterkleidung auszusortieren und Matratzen zu lüften und zu reinigen, den Kühlschrank und das Backrohr gründlich zu reinigen, Vorratsschrank und Medikamente gründlich nach Abgelaufenem zu durchforsten, Schreibtisch (Steuererklärungen, Quittungen ... aufräumen. Tipp: Ganz wichtig : Auch der Wintergarten und die Photovoltaikanlage gehören regelmäßig vom Profi gereinigt.
Der psychologische Nutzen. Das Entrümpeln habe immer auch einen psychologischen Nutzen. Aufräumen schafft nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich Ordnung. Beim Aufräumen und Entrümpeln wird das Glückshormon Dopamin ausgeschüttet, gezieltes Aufräumen wirkt demnach antidepressiv. Während man derart beschäftigt ist, hört man mit dem Grübeln von ganz alleine auf....
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Fenster putzen klingt einfach, aber wie werden sie wirklich streifenfrei? Geheimtipp: Schwarzer Tee. Drei Beutel in einer großen Tasse aufbrühen, zehn Minuten ziehen lassen und eine Zitrone hineinpressen. Diese Mischung in den Putzeimer zu dem lauwarmen Wasser hinzugeben und damit das Fenster putzen. Anschließend mit einem fusselfreien Tuch nachwischen. Die Gerbstoffe im Tee lösen Fett und Schmutz und die Zitrone schützt vor Kalk. Auch eine Wasser-Essig-Mischung wirkt Wunder.
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Wichtig beim Fensterputzen ist es, auch die Rahmen mit zu säubern, sonst läuft direkt beim nächsten Regen der Schmutz wieder über die Scheibe und die Arbeit war vergebens. Wenn die Sonne direkt drauf scheint, sollte man das Fensterputzen vermeiden. Durch die starke Sonneneinstrahlung verdunstet das Wasser zu schnell. Die Folge: wieder unbeliebte Streifen.
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/spezial-Reinigung/ 33
Auch das WC kann man mit dem recht ungewöhnlichen Putzmittel Backpulver reinigen. Einfach Backpulver in die Toilette geben, 30 Minuten warten und dann mit der Klobürste nachschrubben.
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Wer alte Damen-Nylonstrumpfhosen hat, kann diese auch zum Staubwischen benutzen. Die Strumpfhose lädt sich elektrostatisch auf und zieht die Staubkörner an.
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Für die Reinigung der Fugen einfach etwas Backpulver mit Wasser zu einer Paste vermischen und diese mit Hilfe einer alten Zahnbürste auf die Fugen auftragen. Ein bisschen warten und anschließend die Paste mit dem Dreck von den Fugen abspülen.
Heizkörper sollte man beim Frühjahrsputz nicht außer acht lassen: Einfach ein feuchtes Tuch drunter legen und mit Hilfe des Föhns von oben nach unten den Staub wegpusten.
3 4 Fällt beim Ausmisten viel Abfall an: Container mieten. Container erleichtern das Entrümpeln. Wer große Stücke entsorgen will, kann sich bei ortsansässigen Firmen informieren.
Neben den teuren Chemiekeulen aus dem Supermarkt gibt es auch viele Hausmittel, die wirken und zudem noch günstiger sind. So kann man zum Beispiel Shampoo ins Putzwasser geben, statt Fliesenreiniger zu verwenden. Shampoo reinigt nicht nur, sondern pflegt durch die rückfettenden Substanzen die Fliesen. Auch etwas Spülmittel im Wasser erzeugt glänzende Fliesen. Gegen Kalk hilft Essig: einfach etwas Essig ins lauwarme Putzwasser geben und die Fliesen abwischen, etwas einwirken lassen und dann mit reinem Wasser abwischen.
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34 /Spezial-Reisen/
Vinschgerwind 10-15
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Reisezeit
...eine gute Vorbereitung ist der halbe Urlaub... Das Haus muss vorbereitet, bei der Arbeit noch einiges erledigt werden und ganz nebenbei noch alles für die bevorstehende Reise zusammen getragen werden. Eine entspannte Vorbereitung beim Urlaub steigert ja bekanntermaßen die Vorfreude, ist aber gar nicht so einfach. Wichtig ist, dass auf den letzten Drücker und in der Eile nichts vergessen wird....
Kofferphilosophie.
Jeder, der einmal mit dem Flugzeug verreist ist, weiß: Das Gepäck wird mitunter recht ruppig behandelt. Der offensichtliche Vorteil bei Hartschale-Koffern ist, dass dieses besonders robust ist und deshalb besonders für jene geeignet ist, die viel und oft verreisen. Denn der Inhalt des Koffers ist perfekt geschützt. Zudem behält der HartschaleKoffer im Normalfall seine Form. Bei Hartschale lässt sich Schmutz relativ leicht abwischen. Nachteil sind hier aber Kratzer, welche je nach verwendetem Material und Handhabung entstehen können. Weichgepäck ist hingegen flexibler, was bedeutet, dass man mehr Inhalt in den Koffer packen könnt. Bei der Pflege ist Weichgepäck eher schwerer sauber zu bekommen, da hier der Dreck sich “im Stoff” befindet. Ein Weichschalenkoffer besticht vor allem durch seine einzigartigen Rolleigenschaften. Auch seine Packeigenschaften sind einmalig. Man sieht es dem Koffer auf dem ersten Blick gar nicht an, wie viel dann tatsächlich doch in ihm Platz hat. Er gilt auch als besonders reißfest, widerstandsfähig und langlebig. Weichschalenkoffer weißen immer ein sehr großes Nutzungsvolumen auf.
Schönheit & Urlaub.
Für Frauen ein wichtiges Thema vor dem Urlaub: Haarentfernung, Maniküre, Pediküre, auch Vorbräunen im Solarium. Das gehört ganz klar zu den Urlaubsvorbereitungen. Denn schließlich will Frau strahlend schön in den Urlaub fahren. Oder überhaupt dem Sommer begegnen.
Haarentfernung.
Um den Haaren an den Beinen, unter den Achseln und in der Bikinizone beizukommen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Rasieren – ob nass oder trocken – ist natürlich der Klassiker. Epiliergeräte packen das Übel mit schnell rotierenden Pinzetten an der Wurzel und man ist zwei bis vier Wochen gegen sprießende Haare gefeit. Enthaarung mit Wachs ist zwar ausgesprochen gründlich, aber es kostet schon Überwindung die Haarwurzeln mit einem kräftigen Ruck auszureißen. Und dann ist da noch die Enthaarung mit Laser: Empfehlenswert für die Bikinizone und den Bereich über der Oberlippe – aber natürlich auch für jede andere Körperregion. Ein Laser gehört immer in die Hand eines speziell ausgebildeten Fachmanns.
Pediküre & Maniküre.
Auch die Füße brauchen in den Sommermonaten mehr Aufmerksamkeit, schließlich sollen sie in Sandalen und Flip-Flops gut aussehen. Raue rissige Hornhaut muss also weg, die Nägel gemacht werden. Schon seit Jahrhunderten färben Frauen ihre Nägel, früher mit natürlichen Farbstoffen, heute mit Lack. Stärkendes Gel oder Kunstnägel an Füßen und Händen sind sehr beliebt und vermitteln auf Anhieb einen besonders gepflegten Eindruck.
Haarpflege.
Die richtige Haarpflege im Sommer ist eine echte Herausforderung. Denn während wir in der Sonne relaxen, im Meer abtauchen und mit Freunden am Strand die Stunden vergessen, ist das Haar gefordert. Spezielle Pflegeprodukte sind deshalb unerlässlich, um das Haar vor Sonne, Salz und Chlor zu schützen. Auch ein Friseurbesuch empfiehlt sich, denn frisch geschnittene Haare sind widerstandsfähiger und spezielle Kuren und Spülungen beim Profi geben dem Haar Vitalität und Glanz zurück.
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/spezial-reisen/ 35
Die richtige Reiseapotheke von Apotheker Ivan Merighi. Die Sommerferien rücken näher – viele von uns freuen sich auf die bevorstehenden Tage am Strand oder in den Bergen. Ganz egal, wo man seine Ferien verbringt; neben Pass, Geld und Kleidern gehört auch eine Reiseapotheke ins Gepäck. Eine Standard-Reiseapotheke gibt es nicht. Der Inhalt richtet sich individuell nach Reiseziel (z.B. Malariagebiet?), Reisedauer, Reisestil (Trekking, All Inclusive Hotel) und der reisenden Person (Alter, Gesundheitszustand, Risikofreudigkeit). Dennoch gibt es einige Medikamente, die in jedem Fall für die Reiseapotheke zu empfehlen sind.
Grundausstattung Reiseapotheke Allergien, Sonnenbrand: antiallergische Tabletten oder Salben Durchfall ohne Fieber: Antidiarroika Grundsätzlich: „peel it, cook it or forget it“ (schäle es, koche es oder vergiss es) sowie regelmässiges Händewaschen Halsschmerzen: Lutschtabletten oder Halsspray Kleine Wunden: Wund- und Heilsalbe mit oder ohne Antibiotikum Sterile- u Blasenpflaster Schmerzen oder Fieber: rezeptfreie Tabletten oder Sirup für Kinder, Fieberthermometer Sonnenschutz: Mind. LSF 15, wasserfest, UVA/UVB-Schutz Sonnenbrille mit CE Zeichen für UVA/UVB-Schutz
Für spezifische Reisesituationen Prophylaxe Mückenstiche: geeignete Insektenschutzmittel, Moskitonetze Regulation der Darmflora (Probiotika): Ampullen oder Kapseln Schlafstörungen: Tabletten oder Tropfen auf natürlicher Basis oder verschreibungpflichtige Medikamente Thromboseprophylaxe: Enge Kleider vermeiden, ausreichend Getränke trinken, Beine regelmässig bewegen (aufstehen
und herum gehen) Verhütung und Schutz vor Übertragung von Krankheiten: Präservative • Achtung: Die zu erwartende Temperatur und Luftfeuchtigkeit beeinflussen die Wahl, denn einige Heilmittel sind nicht hitzeresistent. Bei der Beschaffung von Medikamenten im Ausland ist Folgendes zu beachten: Die gekauften Medikamente könnten Fälschungen sein, die bestenfalls nicht wirken und schlimmstenfalls toxisch sind. Gewisse Medikamente heißen in anderen Ländern gleich oder ähnlich, haben aber einen anderen Wirkstoff und dadurch eine andere Indikation.
Schön & gepflegt in den Sommer Interessante Neuigkeiten & Frühjahrsangebote
Sonnen- und Insektenschutzmittels wird zuerst der Sonnenschutz aufgetragen und mind. 20 Minuten gewartet, bevor das Insektizid appliziert wird.
Medikamente und Zeitverschiebung Wichtig z.B. bei der Antibabypille und bei Insulin den Arzt oder Apotheker fragen. Bei Gesundheitsstörungen nach der Reiserückkehr: unbedingt Ihren Arzt über die Reisedestination informieren. Je nach Reiseziel sollte der Impfstatus auf Vollständigkeit geprüft werden. Impfungen vor der Reise durch den Arzt planen, Impfausweise auf jeden Fall mitführen.
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Medikamente und Sonnenbestrahlung Bestimmte Medikamente machen die Haut empfindlicher gegenüber Sonnenbestrahlung und können allergische Hautreaktionen hervorrufen! Fragen Sie Ihren Apotheker. Während der Behandlung mit diesen Medikamenten sollte die Sonne gemieden werden. Dunkle oder farbige Kleidung tragen und Sonnenschutz mit sehr hohem Lichtschutzfaktor (30-50) verwenden. Bei gleichzeitiger Anwendung eines
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36 /Nationalpark/
Vinschgerwind 10-15
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Nationalpark Stilfserjoch
Das Netzwerk der alpinen Schutzgebiete alparc Foto: Wolfgang Platter
1995-2015: 20 Jahre seines Bestehens
Die Vintgar-Klamm an der Radowna bei Bled, ein spektakuläres Naturdenkmal im slowenischen Nationalpark Triglav und ein empfehlenswertes Reise- und Wanderziel.
Wolfgang Platter, am Tag des Ersten Eisheiligen Pankratius, Kirchenpatron der Stadtpfarrkirche in Glurns
Die Alpen im Kurzporträt Die Alpen haben eine Gesamtfläche von 190.568 km². Dies entspricht 25 Mal der Landesfläche Südtirols. Am Alpenbogen haben acht verschiedene Staaten Flächenanteile. In den 5.954 Gemeinden der Alpen als kleinste Verwaltungseinheiten wohnen derzeit 13,9 Millionen Einwohner. Jährlich werden die Alpen von 60 Millionen Touristen als erholungssuchenden Gästen besucht. In den Alpen kommen 13.000 verschiedene Pflanzenarten und 30.000 Tierarten vor. Damit sind die Alpen auch ein Reservoir für die Biodiversität von Lebensräumen, Pflanzen und Tieren. So sind die Alpen beispielsweise der Rückzugsraum für verschiedene nordeuropäische Arten, welche sich nach den Eiszeiten in unserem Hochgebirge als Reliktareal erhalten haben.
Um die Vielfalt der Lebensräume und den Artenreichtum von Pflanzen und Tieren zu erhalten, wurden in den Alpenstaaten insgesamt über 1.000 Naturschutzgebiete ausgewiesen. Ca. hundert dieser tausend Schutzgebiete sind in ihrer Fläche größer als 100 Hektar und verfügen über eigenes Personal. Etwa die Hälfte dieser letzten Kategorie von Naturschutzgebieten sind derzeit Mitglied des Netzwerkes der alpinen Schutzgebiete alparc. Der Nationalpark Stilfserjoch ist Gründungsmitglied des Vereins alparc. Auch die sieben Südtiroler Landesnaturparke sind auf Beschluss der Südtiroler Landesregierung Mitglied von alparc. Die Frühjahrssitzungen 2015 des Präsidiums und des Vorstandes von alparc haben am 23. und 24. April unter dem Vorsitz des Präsidenten Dr. Michael Vogel (Direktor des bayrischen Nationalparks Berchtesgaden) am Sitz des slowenischen Natio-
nalparks Triglav in Bled stattgefunden. Ich durfte als stellvertretender Präsident von alparc daran teilnehmen.
Warum alparc? Das Netzwerk alparc wurde 1995, also vor 20 Jahren ins Leben gerufen. Es hat seinen Sitz in Chambery in den französischen Alpen. Bis 2014 war alparc die task force angegliedert an das Ständige Sekretariat der Apenkonvention mit dem Auftrag zur Umsetzung der Maßnahmen aus dem Protokoll Landschaftspflege. Nach einem entsprechenden Beschluss der Umweltminister der Alpenstaaten ist alparc als task force
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Für die Schutzgebiete Mit seinem mehrsprachigen Team und den Partnern in den verschiedenen Schutzgebieten ermöglicht alparc heute die Entwicklung und Umsetzung von Projekten in verschiedenen Bereichen, die ein Schutzgebiet allein nicht bewältigen kann: Ökologischer Verbund, Austausch über Projekte für eine qualitativ hochwertige regionale Entwicklung, alpenweite Umweltbildung und Instrumente für die gemeinsame Kommunikation der Schutzgebiete in den Alpen.
Vernetzung alparc spart den Schutzgebieten durch die gemeinsame Nutzung von Instrumenten und durch die Koordination von gemeinsamen Aktivitäten und Projekten Zeit und Ressourcen. Dazu gehört auch die Entwicklung von innovativen Projekten: Gemeinsame Kommunikationsmittel wie Karten und grafische Darstellung der Schutzgebiete in den Alpen, Beteiligung an neuen Konzepten wie der makroregionalen Strategie oder Organisation von Veranstaltungen zum Informationsaustausch.
Infrastruktur und Werkzeuge
Foto: Walter Anselmi, Nationalpark Stilfserjoch
Alparc stellt eine materielle Infrastruktur mit entsprechenden Dienstleistungen zur Verfügung: Datenbank, Newsletter, Website, Kontaktvermittlung zu Partnern, Be-
antwortung unterschiedlicher Anfragen, Hilfe zur Überwindung von Sprachbarrieren.
Slowenien: 1980 stirbt der kommunistische jugoslawische Staatspräsident auf Lebenszeit Josip B. Tito. In der Folge kommt es zu einer großen wirtschaftlichen, politischen und sozialen Krise. Die immer stärker werdenen Gegensätze zwischen den verschiedenen Teilrepubliken und der auf allen Seiten immer vehementere Nationalismus führten Anfang der 1990er-Jahre zum Zerfall Jugoslawiens. In Slowenien sprechen sich 1990 88% der Bevölkerung für die Selbständigkeit und Unabhängigkeit aus. Der Unabhängigkeitserklärung vom 25. Juni 1991 folgt der vergleichsweise harmlose 10-Tage-Krieg, worauf die jugoslawische Armee Slowenien verlässt. 1992 wird Slowenien Mitglied der UNO und am 1. Mai 2004 Mitglied der Europäischen Union. Am 1. Jänner 2007 führt Slowenien den Euro ein und am 21. Dezember des gleichen Jahres unterzeichnen Sloweniens Vertreter das Schengen-Abkommen. Slowenien hat eine Fläche von 20.273 km2 und ist damit knapp dreimal so groß wie Südtirol (7.400 km2). Das Land hat 2.061.000 Einwohner und ist seiner Staatsform nach eine parlamentarische Republik. Derzeitiger Staatspräsident ist Borut Pahor, derzeitiger Regierungschef Ministerpräsident Miro Cerar.
Internationale Kooperation Alparc vertritt die Schutzgebiete bei internationalen und europäischen Instanzen (Alpenkonvention, europäische Programme, internationale Projekte und Initiativen) und leistet Lobbying für die Arbeit und den Auftrag der Schutzgebiete in den Alpen: europäische Institutionen, nationale Regierung, Alpenkonvention.
Projektfinanzierung Alparc generiert durch europäische Projekte und Programme oder durch internationale Finanzierungen Ressourcen, um die Schutzgebiete bei ihren internationalen Projekten zu begleiten und ihre Maßnahmen zu fördern: Interreg-Programme, Kooperation mit der Alpenkonvention, Life, Natura 2000, Programme zur Gebietsentwicklung, Programme zur Kommunikation und Umweltbildung.
Projektanträge 2015 Für das Jahr 2015 hat der Verein alparc drei Projektanträge als Leadpartner formuliert und zur Finanzierung aus Mitteln der Europäischen Union eingereicht: • Life Belt Alps and Alps Bio Net 2030 zu den ökologischen Korridoren; • Innovalps and Nature4Healths zu den positiven Auswirkungen der Natur auf die Gesundheit der Menschen; • Youth on the top and Jour Alps, ein Programm für die Jugend mit dem Höhepunkt “Die Jugend auf den Gipfeln der Alpen”. Projektpartner sind alparc und verschiedene Mitgliedparke und Organisationen. Im Falle der Zulassung der Projekte zur Finanzierung beträgt die Laufzeit der Projekte in der Regel drei Jahre (1. Jänner 2016 – 31. Dezember 2018). Von den eingereichten 200 Projekten werden ca. 20, also nur jedes zehnte Projekt zur Finanzierung zugelassen. Die erste Filterung zur weiteren Zulassung der Projekte sollte im Herbst 2015 abgeschlossen sein.
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Foto: Wolfgang Platter
abgekoppelt. Anfangs beschäftigte sich das Netzwerk alparc mit den klassischen Themen – Artenmanagement, Förderung des nachhaltigen Tourismus, wissenschaftliche Aspekte, Öffentlichkeitsarbeit. Seit dem Jahr 2014 ist alparc als Verein nach französischem Recht organisiert. Bereits in den vergangenen Jahren hat alparc vermehrt Initiativen entwickelt, welche die Schutzgebiete und ihre Betreuer bei ihren aktuellen und insbesondere bei ihren strategischen Aufgaben im alpenweiten Umweltschutz begleiten. Das Netzwerk alparc diente immer auch als Plattform für den Austausch und die Kommunikation zwischen Schutzgebietsmanagern und Experten verschiedener Themenfelder.
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Die Schafstelze bewohnt auch den Lebensraum Schluchtwald und Bachlauf.
Der Hirschenzungenfarn (Asplenium scolopendrum) ist ein ganzrandiger Farn unter den mitteleuropäischen Farnarten. Er ist typisch für feuchtnasse Schluchtwälder wie der Vintgar-Schlucht.
Vinschgerwind 10-15
Prominente Teilnehmer Lukas Hofer, Biathlet aus dem Pustertal und Bronzemedaillengewinner in der MixedStaffel bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi, war der wohl bekannteste Teilnehmer bei der heurigen Ausgabe des Ötzi Alpin Marathons. Der Profisportler belegte am Ende Platz 13. (sam)
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Einmal mehr perfekte Organisation Die Organisatoren konnten auch bei der 12. Auflage des Ötzi Alpin Marathons überzeugen. Alles lief reibungslos über die Bühne auch dank der zahlreichen freiwilligen Helfer. Im Bild: OK-Präsident Peter Rainer (l), die Latscher Vize-Bürgermeisterin Sonja Platzer (m) und der Geschäftsführer des Naturnser Tourismusvereins Ewald Brunner (r). (sam)
Foto: Sarah Mitterer
38 /Sport/
Ein Triathlon der Extreme
Fotos: Sarah Mitterer
Über 300 Sportlerinnen und Sportler waren bei der 12. Auflage des „Ötzi Alpin Marathon“ in Naturns am Start. Die extremen Vegetationsunterschiede machen diesen Triathlon zu einem der härtesten und faszinierendsten im gesamten Alpenraum. Mit Anna Pircher aus Morter siegte eine Vinschgerin, bei den Herren ging der Sieg an den Dorf Tiroler Philipp Götsch, der Malser Oswald Weisenhorn wurde Dritter.
von Sarah Mitterer
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4,2 Kilometer mit dem Mountainbike, 11,8 Kilometer laufen und 6,2 Kilometer mit den Tourenskiern. Das ist der „Ötzi Alpin Marathon“, der extremste Marathon im ganzen Land, der die Teilnehmer von Naturns auf den Schnalstaler Gletscher führt. Dieses einzigartige Sportevent vereint drei unterschiedliche Sportarten und wird aufgrund unterschiedlicher Vegetationen, denen die Sportler ausgesetzt sind, der Bezeichnung „extrem“ völlig gerecht. Nicht nur in sportlicher Hinsicht ist der Marathon ein einzigartiges Erlebnis; das Event bietet auch einen geschichtlichen Hintergrund. Denn die Sportler
Foto: Sarah Mitterer
Die erste Teilstrecke mussten die Teilnehmer auf dem Mountainbke bewältigen
wandeln auf den Spuren des wohl berühmtesten Mannes aus dem Eis, „Ötzi“, dem dieses Event seinem Namen verdankt und dessen Fundort sich im Zielbereich des Marathons befindet. Um Punkt 9 Uhr fiel bei strahlendem Sonnenschein im Naturnser Dorfzentrum der Startschuss zur 12. Auflage. Nach 24,2 Kilometern und 1.579 Höhenmetern im Mountainbikesattel tauschten die Sportler ihr Bike gegen die Laufschuhe ein und machten sich auf den Weg nach Kurzras. Dort angekommen, schnallten sie sich die Tourenskier an und mussten im dichten Nebel und bei leichtem Schneefall noch 6,2 Kilometer zurücklegen, um das Ziel bei der Bergstation der Gletscherbahn auf der Grawand zu erreichen.
Von den 225 Einzelstartern erreichten am Ende 184 Athleten das Ziel. Von den 53 gestarteten Teams schafften es 48 (darunter zwei Frauenstaffeln) bis nach Schnals. Nach 3:26.51,8 Stunden, 42,2 Kilometern und 3.266 Höhenmetern war der erste Teilnehmer im Ziel. Es war kein Unbekannter: Philipp Götsch aus Dorf Tirol konnte bereits vor vier Jahren den „Ötzi-Marathon“ gewinnen. Aber so knapp wie heuer wurde das Rennen noch nie entschieden. Gerade einmal 15,4 Sekunden war er schneller als Georg Piazza. Mit Oswald Weisenhorn platzierte sich auch ein Vinschger auf dem Podium. Der Malser beschenkte sich mit dem dritten Platz, einen Tag vor sei-
nem 45. Geburtstag, selbst. Bei den Frauen konnte eine Vinschgerin jubeln. Anna Pircher aus Morter, die keine Unbekannte in der Sportszene ist, setzte sich nach 4:17.16,5 Stunden die Krone auf und feierte mit fast neun Minuten Vorsprung einen klaren Sieg. Bei den Staffeln hießen die Siegerteams Team Dynafit (Herren) und Team Skinfit Bozen (Damen). Am Ende wurde jeder, der das Ziel erreichte, von den Fans wie ein Held gefeiert. Denn die Athleten gingen nicht nur körperlich sondern auch psychisch bis zur Grenze der eigenen Belastbarkeit und konnten stolz darauf sein, diese extreme Herausforderung gemeistert zu haben.
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ASC Laas Raiffeisen
Die Saison der Überraschungen an kann die heurige Fußballsaison der Laaser Kampfmannschaft als „Saison der Überraschungen“ definieren. Nach dem schwierigen Start mit wenigen Punkten und dem Rutschen in den unteren Teil der Tabelle kam nämlich die Auferstehung durch die Rückkehr der alten Helden (Bernd Hauser usw.). 5 Siege hintereinander und die Eroberung der ersten Stelle der Tabelle. Nachher kam die negative Wende mit 3 Niederlagen hintereinander. Und zu diesem Punkt kam das nicht einfache Heimspiel gegen den Tabellendritten Tirol. Auch in diesem Spiel waren Überraschungen festzustellen. In der 17. Minute kam Thomas Horrer geschickt vor den gegnerischen Tormann. Allerdings schoss er völlig unerwartet vor
Fotos: Leonardo Pellissetti
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v.l.: Hansjörg Raffeiner, Karl Paulmichl, Thomas Telfser, Thomas Paulmichl; rechts v.l.: Marcello Bianco, Thomas Tragust, Günther Gurschler, Andreas Reisinger dem leeren Tor daneben. In der 19. Minute erzielte dann Georg Kaufmann das Tor und in der 26. Minute machte Horrer kein Geschenk mehr und erzielte das 2:0. Nur 2 Minuten später kamen die Tiroler zum Tor und attackierten andauernd. Die Laaser verteidigten dennoch mit Tapferkeit ihren Sieg. Das Publikum war zahlreich
und die Stimmung war gut. Der langjährige Schiedsrichter Marcello Bianco, der jetzt Präsident der Meraner Schiedsrichter ist, hat dem korrekten und sympatischen Publikum von Laas Komplimente ausgesprochen. Er hat auch erklärt, dass sich jeder melden kann, der Interesse hat, Schiedsrichter zu werden. Schiedsrichter
sind bekanntlich erwünscht. Im letzten Spiel gegen Schenna kam die 2:3 Niederlage, wobei viele Abwesenheiten wegen Verletzungen zu beklagen waren. Bei den vielen Änderungen und den vielen Überraschungen ist die Kontinuität vor allem durch den geschätzten Trainer Karl Paulmichl gewährleistet. (lp)
Schwimmclub Vinschgau/ Raiffeisen
Laufparadies Vinschgau
So schnell war noch kein Vinschger
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ier der zehn Dorfläufe Südtirols werden im Vinschgau ausgetragen. Laas war bereits am 18. April dran, wobei sich die Laaser Laufgruppe den Gruppensieg holte. Der ASC Haid wird am 2. Juni die Renner um den kleinen See laufen lassen. Der einzige Bahnwettbewerb wird in Mals am 1. August stattfinden und die kleinste Stadt Tirols wird am 19. September
eine großartige idyllische Laufkulisse bieten. Der größte Lauf Südtirols, der Reschenseelauf, wird am 18. Juli einmaliges Panorama für mehr als die Läufer bieten. Für die Bergläufer geht’s dann am 4. Oktober von Latsch nach Sankt Martin im Kofel. Nicht ausgetragen werden kann der ins Programm genommene Venosta Run, den Radweg entlang von Kastelbell nach Laas.
Eine Woche später ist der Frühlingslauf in Kastelbell über die Bühne gegangen. In der Summe dürften also an die 5000 Starter das Angebot im Vinschgau nutzen, was die Beliebtheit der Läufe unterstreicht. Es kommen so viele Läufer aus dem Ausland in den Vinschgau und tragen so einen nicht zu unterschätzenden Beitrag an Wertschöpfung bei. (ah)
VSS-Dorflauf
Auftakt der Dorflaufserie in Laas it dem Dorflauf in Laas Mitte April hat die VSS- Laufsaison begonnen. 299 Läuferinnen und Läufer, zwischen 5 und 64 Jahren, waren beim Saisonauftakt am Start. Es ist die 36. Auflage der VSS/RVD Stadt- und Dorflaufserie. Begonnen hat die
Eduard Lahner
Foto: „Wind“-Archiv
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Erfolgsgeschichte im Jahre 1980 mit dem Lauf in Schlanders. Beim heurigen Lauf in Laas galt es Streckenlängen zwischen 200 Metern für die jüngsten Läufer und bis zu 6 Kilometer für die Erwachsenen zu bewältigen. Bei den Herren siegte Eduard
Lahner, Platz zwei ging an den Vinschger Thomas Hellrigl vom SC Haid, dem 7 Sekunden auf den Sieg fehlten. Bei den Frauen siegte Kathrin Hanspeter, Platz zwei sicherte sich Petra Pircher vom SC Laas. In den Jugendkategorien gab es Siege für folgende Vinschger: Mattia Giusti, Nadja Auer, David Giusti, Ylvie Folie, Samuel Giusti, Naemi Punter und Matthias Egger. (sam)
Foto: Sarah Mitterer
Leichtathletik
B
ei den FIN- Landesmeisterschaften in Bozen, an denen sowohl die deutschen als auch die italienischen Schwimmvereine teilnahmen, zeigte der 18-jährige Simon Jungdolf, dass er landesweit zu den Schnellsten in der Kategorie Junioren gehört. Der Laaser holte sich über 50 Meter Rücken in der Zeit von 28,92 Sekunden den Vizetitel. Einen Tag später erfolgte dann sein großer Auftritt. Über 100 Meter Rücken schlug er ebenfalls als 2. an, dies in der ausgezeichneten Zeit von 01:03.14 Minuten. Noch nie war ein Vinschger Athlet so schnell über diese Distanz. Simon machte sich damit kurz vor seinem Geburtstag selbst ein besonderes Geschenk und sicherte sich einen Platz in der Rekordliste des Vereins. (sam)
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Vinschgerwind 10-15
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Fußball Junioren
Die Junioren der SpG Untervinschgau der Saison 2014/15
Günther Pföstl
Fotos: Leonardo Pellissetti
Zur Person Günther Pföstl: Seit 1996, mit kurzen Unterbrechungen, in der Sektionsleitung Fußball des SSV Naturns, von 2003 bis 2007 Sektionsleiter, Gründungsmitglied der SpG Untervinschgau im Jahre 2003, seit 2010 Koordinator der SpG Untervinschgau
Trainer Harald Regensburger
Harald Regensburger, Trainer der Naturnser Junioren, trainiert seit 10 Jahren: zuerst 6 Jahre in Schlanders, dann ein Jahr in Latsch, ein Jahr in Laas und seit 2 Jahren führt er die Naturnser Junioren. „In Naturns zu arbeiten“, sagt er, „ist schön, weil die Jungen schon mit einer guten Vorbereitung zu den Junioren kommen.“
W
ie alle Fußballfreunde wissen, spielt die weitsichtige Jugendpolitik des SSV Naturns Raiffeisen Industriepool im Fußballbereich eine entscheidende Rolle für die Leistungen des Spitzen-Sportvereins im Vinschgau. Der Vinschgerwind hat Günther Pföstl um einen Bericht über die Tätigkeit der Junioren in dieser Meisterschaft gebeten. Für eine gewisse Zeit schien es, dass die von Harald Regensburger trainierten Junioren sogar die Meisterschaft gewinnen könnten. Wichtig ist natürlich auch das Vertrauen in die Bedeutung der Spielgemeinschaft, die in Naturns besonders verstanden wird. Günther Pföstl: Bereits am 25. April ging der letzte Spieltag der regionalen Juniorenmeisterschaft über die Bühne. Und mit einem 4:1 Heimsieg gegen Tramin konnte sich die SpG Untervinschgau doch noch den vierten Abschlussrang, punktegleich mit dem Bozner FC bei besserer Tordifferenz, sichern. Dieser vierte Platz war deshalb wichtig, war es doch seit dem Einstieg in die regionale Klasse nach dem Landesmeistertitel im Jahre 2009 immer minde-
stens der vierte Rang, der heraussprang. So wurde man in den letzten sechs Meisterschaften zwei Mal Zweiter, ein Mal Dritter und drei Mal Vierter. Solche dauerhaften Platzierungen unter den besten Juniorenteams des Landes (bis vor drei Jahren der Region) können außer der SpG Untervinschgau nur der SSV Brixen und St. Georgen aufweisen. Und diese Resultate, erzielt unter vier verschiedenen Trainern, sind der eindeutige Beweis für die kontinuierlich gute Aufbauarbeit in der Spielgemeinschaft. Dazu gehört natürlich auch, dass sich bereits die A- und BJugend gegen die besten Teams des Landes messen, sprich die regionalen Meisterschaften bestreiten. In der kürzlich beendeten Meisterschaft konnten die Junioren von Trainer Hari Regensburger und Betreuer Christian Tribus lange Zeit ganz vorne mitspielen und nach 16 Spieltagen betrug der Rückstand auf den Tabellenführer nur mehr einen Punkt. Dadurch, dass einige Leistungsträger des Teams immer mehr in der Naturnser Landesligamannschaft zum Einsatz kamen und auch wegen verletzungsbedingter Aus-
fälle, wurde der Juniorenkader im Laufe der Rückrunde stark dezimiert. Dazu hat man noch leichtfertig Punkte gegen Gegner aus dem hinteren Tabellendrittel verschenkt. Aus diesen Gründen konnte man nicht mehr um den Titel mitspielen. Die Erfolge dieser qualitativen Ausbildungsarbeit in der SpG können mittlerweile in den Resultaten der ersten Mannschaften der Partnervereine gemessen werden. So sind beim Landesligatabellenführer SSV Naturns und bei der sechsten der höchsten provinzialen Spielklasse ASV Partschins fast ausschließlich Spieler aus der SpG im Einsatz. Und auch der ASV Plaus kann dank der Spielgemeinschaft eine schlagkräftige Mannschaft in der 2. Amateurliga stellen. Bei der Naturns-Elf betrug der Altersdurchschnitt beim Schlusspfiff im mit 4:0 gewonnenen Heimspiel gegen Pichl/Gsies 20,27 Jahre – das sagt eigentlich schon alles aus. Das Ziel der SpG Untervinschgau ist es, sich in der Ausbildungsarbeit stetig zu verbessern, getreu nach dem Motto: „Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein!“ (lp)
Foto: Wind-Archiv
Seit sechs Jahren unter den Top 4 des Landes
14.05.15
Vinschgerwind 10-15
/Sport/ 41
Fußball 1. Liga: Kastelbeller Sektionsleiter Remo Mengon
„Von vier Mannschaften weiter vertreten“
Vinschgerwind: Wie beurteilen Sie die bisherige Meisterschaft Ihres Vereines? Remo Mengon: Was die Meisterschaft betrifft, bin ich sehr stolz auf meine Mannschaft, die sehr kompakt und geschlossen agiert, alle kämpfen und verteidigen für alle. Das hat uns zu einem bis jetzt sehr positiven Ergebnis geführt. 4 Spieltage vor Ende haben wir nämlich die gleiche Punktezahl (36) der vergangenen Meisterschaft und wir sind
Remo Mengon (r.) mit dem Vizesektionsleiter von Naturns Paul Perkmann nur einen Punkt vom Drittplatzierten entfernt. Am Anfang der Meisterschaft hatte ich erklärt, dass ich das Erreichen von 40 Punkten am Ende der Meisterschaft sofort unterschrieben hätte. Es fehlt wirklich wenig! Dieses gute Resultat ist entstanden, weil das Feeling zwischen Verein, Trainer, Mitarbeiter und Spieler sehr stark ist. Dazu kommt, dass unser Trainer Harald Kiem sehr professionell arbeitet.
FC Südtirol in Kastelbell. Die Gebrüder Kiem in gleichem Spiel
Wie schätzen Sie die Meisterschaft der anderen Vinschger Mannschaften ein? Was die anderen Mannschaften und inbesonders das Endresultat betrifft, ist die Meisterschaft von Latsch - voll verdient schon gewonnen. Mals hat sich als eine harte Mannschaft erwiesen, welche keine Probleme in dieser Kategorie hat und die Meisterschaft in der ersten Hälfte der Tabelle enden wird. Für Schlanders ist die Aufgabe fast vollendet (es würden 3 Punkte genügen) und dann wird der Verein für eine weitere Meisterschaft in der 1. Liga bereitstehen können. Es bleibt zu hoffen, dass in der 2. Liga Schluderns seine wunderbare Meisterschaft fortsetzen wird, so dass auch im nächsten Jahr der Vinschgau in der 1. Liga mit vier Mannschaften vertreten wird, nachdem uns Latsch für die höhere Kategorie der Landesliga verlassen wird. (lp)
N
ach mehreren Versuchen ist es dem Sportverein Kastelbell/Tschars gelungen, den FC Südtirol nach Kastelbell zu führen. Bereits am Mittwoch, den 13. Mai hat das Freundschaftsspiel zwischen dem ASV Kastelbell/Tschars und dem FC Südtirol stattgefunden; über die Veranstaltung werden wir in der nächsten Nummer berichten. Bei diesem Spiel waren zum ersten Mal alle drei Kiem-Brüder anwesend: Hannes, Spieler und Kapitän vom FC Südtirol, Ewald, Spieler und Kapitän von Kastelbell/ Tschars (rechts im Bild) und Harald, Trainer von Kastelbell/Tschars. (lp)
Foto: Leonardo Pellissetti
ber die Meisterschaft von Kastelbell/Tschars und der Vinschger Mannschaften in der 1. Liga veröffentlichen wir die Meinungen des engagierten Kastelbeller Fußball-Sektionsleiters Remo Mengon. Es ist anzumerken, dass Kastelbell von den vier Vinschger Mannschaften an zweiter Stelle liegt. Abgesehen vom triumphierenden Latsch war die Meisterschaft für alle anderen nicht leicht.
Foto: Leonardo Pellissetti
Ü
Latsch/Vigevano
Erfolgreicher Tanzwettkampf für den ASV Latsch m Samstag, den 28. März fand in Vigevano, nahe Mailand, die 5. Auflage des Milano Dance Festivals statt. Die Tänzerinnen der Sektion Tanzen des ASV Latsch Raiffeisen haben erfolgreich am Wettkampf in der Lombardei teilgenommen. Zum ersten Mal waren die Tanzgruppen des ASV Latsch Raiffeisen, unter der Leitung der Choreographin Lotte Gamper, beim Milano Dance Festival dabei: mit Erfolg. An zwei Tagen traten Tänzerinnen und Tänzer in unterschiedlichen Kategorien, wie Standardtänzen, Lateinamerikanischen Tänzen, aber auch Synchro Modern und Choreographic Dance gegeneinander an. In den letzten zwei Kategorien stellten die Tanzgruppen des ASV Latsch Raiffeisen ihr Können unter Beweis; mit insgesamt sechs Choreo-
Foto: Claudia Gerstl
A
So sehen Siegerinnen aus: die Tanzgruppe des ASV Latsch Raiffeisen in Vigevano mit Choreografin Lotte Gamper graphien konnten sie sich vier 1. Plätze und zwei 2. Plätze sichern. Die drei jüngsten Tänzerinnen gewannen im Synchro
Modern U11 den ersten Platz. Auch in der Kategorie Synchro Modern U15 konnten fünf Tänzerinnen des ASV Latsch die Juroren und Jurorinnen für sich
begeistern und den ersten Platz belegen. In der Kategorie Synchro Modern O16 konnten die Vinschgerinnen sowohl mit einer großen Gruppe als auch im Duo Gold gewinnen. In den Kategorien Choreographic Dance U15 und O16 landeten die Gruppen in Vigevano zweimal auf dem 2. Platz. „Ich bin stolz auf meine Mädchen. Sie haben eine tolle Leistung gezeigt. Wir können sehr zufrieden sein“, so Choreographin Lotte Gamper. Der nächste Termin für die Tänzerinnen des ASV Latsch Raiffeisen war die Regionalmeisterschaft am 1. Mai in Brendola, in der Provinz Vicenza. In den darauf folgenden Wochen werden sie sich auf die Italienmeisterschaft in Rimini vorbereiten, die Anfang Juli stattfinden wird. Claudia Gerstl
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Vinschgerwind 10-15
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Jahrestag/Danksagungen Ich bin und weiß nicht wer Ich komme und weiß nicht woher Ich geh und weiß nicht wohin Mich wundert dass ich so fröhlich bin
Der Kreis – Theater im Vinschgau
Wenn ich wüsste wer ich bin Wenn ich ging und wüsste wohin Wenn ich käm und wüsste woher Ob ich dann wohl so fröhlich wär ( Frei nach Maria)
„Der kaukasische Kreidekreis“
In Lieber Erinnerung an
Maria Notburga Holzer
geb. Unterhuber | Geschäftsfrau Bioladen * 27.11.1951 † 15.05.2014 – Schlanders
Wir gedenken ganz besonders deiner und unserem Thomi bei der Gedenkmesse am Sa. 16.05.2015 um 19.30 Uhr Pfarrkirche Schlanders. Deine Familie
3. Jahrestag
Naz Lechthaler
Bertolt Brecht Regie: Christoph Brück Ort: Kulturhaus Karl Schönherr, Schlanders Aufführungstermine: Premiere: Fr. 22.5.2015, 20.00 Uhr So. 24.05.15, 17.00 Uhr; Fr. 29.05.15, 20.00 Uhr; Sa. 30.05.15, 20.00 Uhr; So. 31.05.15, 17.00 Uhr; Di. 02.06.15, 20.00 Uhr; Fr. 05.06.15, 20.00 Uhr; Sa. 06.06.15, 20.00 Uhr; So. 07.06.15, 17.00 Uhr; Do. 11.06.15, 20.00 Uhr; Fr. 12.06.15, 20.00 Uhr; Sa. 13.06.15, 20.00 Uhr; Einführung in das Stück: Jeweils 40 Minuten vor Aufführungsbeginn Reservierung: Tel. 348 7439724 (Nadja Senoner) täglich ab 16.00 Uhr oder über reservierung@derkreis.it Reservierungen bleiben bis 15 Min. vor Aufführungsbeginn aufrecht. Kasse: 1 Stunde vor Aufführungsbeginn.
Jahrestag/Danksagungen
* 31.03.1955 † 24.05.2012 Kortsch
Immer und überall sind Spuren deines Lebens
In dankbarer Erinnerung für die Arbeit deiner Hände, für deine Freundlichkeit, für die schönen Stunden. Dein Pro-Aktiv Team Mals
Du bist nicht mehr da, wo du warst, aber du bist überall, wo wir sind.
Hildegard Platzer Wwe. Hanny Wwe. Perkmann
* 13.2.1922
† 2.5.2015
Die vielen Zeichen der Anteilnahme in den schweren Stunden des Abschieds haben uns tief bewegt. Sie waren uns ein großer Trost. Darum sagen wir danke - allen Verwandten, Bekannten und Freunden, die uns ihr Mitgefühl haben zukommen lassen - dem Herrn Dekan Dr. Josef Mair und dem Kirchenchor von Schlanders für die würdevolle Gestaltung der Trauerfeier - dem gesamten Team vom Bürgerheim St. Nikolaus v.d.Fl. für die liebevolle und fürsorgliche Betreuung - allen Beteiligten an den Rosenkränzen und an der Trauerfeier - für die Kerzen- und Gedächtnisspenden Danke allen, die unsere liebe Mama in Erinnerung behalten. Die Kinder Sieglinde, Christine, Kurt und Seppl mit Familien Schlanders, im Mai 2015 Bestattungen
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Thanei Ignaz * 30.09.1935 † 09.04.2015 Tartsch
Wir danken allen, die dem Verstorbenen im Leben ihre Zuneigung und Freundschaft schenkten, ihn im Tode ehrten und uns in stiller Verbundenheit ihre Anteilnahme erwiesen. Die Trauerfamilie Sie fehlt uns, Gott. Ihre Nähe, ihre Worte, ihr Schweigen. Ihr Rat, ihre Ermutigung. Selbst ihre Ecken und Kanten fehlen uns.
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*26.02.1933 † 20.05.2014 Schlanders In Liebe uns Dankbarkeit denken wir an dich, ganz besonders bei der hl. Messe am Mittwoch, 20. Mai um 7 Uhr in der Pfarrkirche von Schlanders. Danke allen, die daran teilnehmen.
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€ 42.250,00.€ 29.990,00.-
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VERKAUF & SERVICE EIGENE WERKSTATT
Weiterbildung vor Ort Freizeit
Hüttenlager – Auszeit am Tomberg
Freizeit
REFERENT/IN
Martina Thanei und Karin Gärber TERMINE Mo, 06.07. – Do, 09.07.2015 UHRZEIT Ankunft: Mo, 14.00 Uhr – 16.00 Uhr, Abreise: Do, 15.00 Uhr, insgesamt 4 Treffen ORT Tomberg, Kastelbell Kursbeitrag 100 Euro ANMELDESCHLUSS Mo, 22.06.2015 Zielgruppe Kinder und Jugendliche (8 – 14 Jahre)
Freizeit
Feilen, sägen & schleifen REFERENT/IN
TERMINE UHRZEIT ORT Kursbeitrag ANMELDESCHLUSS Zielgruppe
Info – Anmeldung:
Martina Thanei und Elisabeth Klotz Mo, 22.06.2015 09.00 Uhr – 16.00 Uhr, insgesamt 1 Treffen JUZE, Jugendzentrum Schlanders 20 Euro (inkl. Material und Mittagessen) Mo, 15.06.2015 Kinder und Jugendliche (8 – 14 Jahre)
Hauptstraße 1 – Bahnhof Spondinig – 39026 Prad am Stilfserjoch Tel.: 0473 61 81 66 – E-mail: info@gwr.it Öffnungszeiten: Mo – Do: 08.00 Uhr – 17.00 Uhr | Fr: 08.00 Uhr – 12.00 Uhr
Der Malspur folgen REFERENT/IN
TERMINE UHRZEIT ORT Kursbeitrag ANMELDESCHLUSS Zielgruppe
Freizeit
Martina Thanei Di, 23.06. + Di, 29.06.2015 14.15 Uhr – 17.45 Uhr, insgesamt 2 Treffen Latsch, Maltraum des Seniorenheimes 28 Euro (inkl. Material) Mo, 15.06.2015 Kinder und Erwachsene
Mit Benedikt im Glauben unterwegs Momente der Kraft und Stille REFERENT/IN P. Philipp V. Kuschmann
TERMINE Mo, 15.06.2015 – Fr, 19.06.2015 UHRZEIT Beginn: Mo, 9.00 Uhr; Ende: Fr, 14.00 Uhr ORT Kloster Marienberg Kursbeitrag 395 Euro (Unterkunft, Verpflegung u. Begleitung) ANMELDUNG Kloster Marienberg, Schlinig 1, I - 39024 Mals Tel. 0473 843989, info@marienberg.it ANMELDESCHLUSS 01.06.2015, begrenzte Teilnehmerzahl
Details zu den Kursangeboten finden Sie auf www.gwr.it
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