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E I N E P U B L I K AT I O N V O N S M A R T M E D I A

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CLOUD

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Die Cloud-Giganten buhlen um den Schweizer Markt Was vor einigen Jahren noch als progressiv galt, ist heute in immer mehr Schweizer Unternehmen Usus: die Nutzung von Cloudcomputing-Services. Mittlerweile kämpfen auch die ganz grossen Anbieter wie Amazon, Microsoft, Google oder IBM um die Vormachtstellung im hiesigen Datenwolken-Markt. Kein Wunder – schliesslich geht es um Milliarden. TEXT SMA

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ange Zeit stellte der betriebseigene Server für viele Unternehmen quasi das digitale Äquivalent zum Haussafe dar; statt Geld waren darin einfach die sensiblen und relevanten Firmendaten untergebracht. Erst mit dem Einzug des Cloudzeitalters vor einigen Jahren wurde diese Maxime in Frage gestellt und Unternehmensinformationen nicht mehr nur «inhouse» gespeichert, sondern vermehrt auch in der Datenwolke abgelegt. Der Siegenzug des Cloudcomputings in der Schweiz ist für viele Marktbeobachter darum nicht nur eine technische Revolution, sondern ebenso eine kulturelle – auch wenn dieses Umdenken hierzulande etwas mehr Zeit in Anspruch nahm als zum Beispiel in Deutschland oder England. Dort nämlich setzen selbst grosse Konzerne seit zwei oder drei Jahren primär auf Cloudcomputing, während man in der Schweiz in vielen Grossunternehmen erst jetzt soweit ist. Und bei diesem Schritt geht es längst nicht mehr nur darum, Daten extern zu lagern, sondern vielmehr um das Outsourcing aufwendiger, komplexer Rechenprozesse und IoT-Anwendungen. Nun, da die hiesigen Grossunternehmen nachziehen, ist der Cloud-Markt «Schweiz» sehr attraktiv geworden für diejenigen, welche die entsprechende Technologie bereitstellen können. In einem aktuellen Beitrag zum Thema schreibt die «Handelszeitung»: «Dass Amazon Web Services (AWS) hier ansiedelt, zeigt: Auch in der Schweiz lässt sich mit der Wolke gutes Geld verdienen.»

Amazon Web Services ist in der Schweiz in Zürich und Genf vertreten und verantwortet die Cloud-Sparte des Amazon-Konzerns. 2017 war AWS hierzulande der umsatzstärkste Cloudanbieter, noch vor Microsoft, SAP und Google. Ein wachstumsfreudiger Milliardenmarkt Weltweit soll der Markt mit der Public Cloud (siehe Infobox) laut «Handelszeitung» dieses Jahr um mehr als 17 Prozent auf 206 Milliarden Dollar wachsen. In der Schweiz sei er zwischen 2013 und 2017 jährlich um 35 Prozent auf 1,3 Milliarden Franken angestiegen. Der Marktforscher IDC rechne nun zwar mit einer Entschleunigung, dennoch dürfen jährlich noch Wachstumsraten von rund 20 Prozent möglich sein. Entsprechend sei davon auszugehen, dass sich der Konkurrenzkampf unter den globalen Anbietern, die um Schweizer Unternehmen buhlen, verschärfen wird. Diese dürften die Nutzniesser dieser Entwicklung sein. Oder doch nicht? Denn während innovative Cloudservices zwar grundsätzlich neue unternehmerische Potenziale eröffnen, geht gleichzeitig in immer mehr Firmen die Angst um, bei der digitalen Transformation auf der Strecke zu bleiben. Am 13. März fand in Olten der von der Fachhochschule Nordwestschweiz ausgerichtete «6. Cloud Use Cases Day» statt. Dort hielt Gastreferent Kai Reinhardt, Professor an der

Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin fest, dass viele Unternehmen «mit der digitalen Transformation überfordert sind». Die «Fear of missing out», also die Angst, im digitalen Bereich etwas zu verpassen, sei für vielen Unternehmensvertreter geradezu lähmend. Der Ausweg aus dieser Starre führe über eine Re-Organisation des Betriebs: «Früher waren Unternehmen noch reaktiv organisiert», hielt Reinhardt fest. Später seien sie vermehrt agil geworden. Und in Zukunft? «Da sollten sie integrativ sein», so der Experte. Gemeint ist damit, dass starre Organisationsstrukturen

durch eine fast hierarchielose «Cloud-Organisation» ersetzt werden, die auf Ökosystemen und Netzwerken aufbaut. Als Beispiel führte Kai Reinhardt die IT-Firma Netlight Consulting aus Schweden an: Diese setze auf Rollen und Verantwortungen statt auf Hierarchien, die Kommunikation unter den Mitarbeitern geschehe über 1500 Slack-Channels. «Das macht die Entscheidungsprozesse effizient und die meisten Mitarbeiter glücklich.» Ein gemeinsames Firmen-Werte-System sorge dafür, dass die Ordnung im Unternehmen beibehalten wird.

Welche Cloud wird in der Schweiz genutzt – und wie? Vergleichsweise aktuelle Daten zeigen, dass Schweizer KMU ihre Berührungsängste in Sachen Cloud abgelegt haben: 2016 befragten IDC und Computerworld 778 Schweizer Unternehmen, Organisationen und Einrichtungen zu ihrem IT-Gebrauch und der Cloud-Technologie. Ergebnis: Zwischen 2015 und 2016 stieg der Anteil an Unternehmen, die sich die Datenwolke zunutze machen, um 29 Prozent (von 51 auf 80 Prozent). Doch Wolke ist nicht gleich Wolke: So dominiert die «Private Cloud» in Unternehmen ganz klar mit 55 Prozent, während «Public Cloud» und «Hybrid Cloud» jeweils nicht einmal auf die Hälfte dieses Wertes kommen. Zur Orientierung: Eine Private Cloud wird zwar ebenfalls von einem externen Dienstleister betrieben, wobei der Server z.B. in einem Rechenzentrum steht, allerdings ist die Cloud nicht öffentlich. Das bedeutet, nur die Mitarbeiter des jeweiligen Kundenunternehmens nutzen sie und können dabei typische Mehrwerte nutzen wie eine skalierbare IT-Infrastruktur oder installations- und wartungsfreie IT-Anwendungen, die über einen Webbrowser genutzt werden. Eine Public Cloud ist im Gegensatz dazu öffentlich, der Provider stellt deren Nutzung online für jedermann zur Verfügung. Die Hybrid Cloud ist eine Mischform der beiden Konzepte.

HOTZ+KOCH INFORMATIK AG BRANDREPORT

Sicher telefonieren mit der Cloud Sie ist nebulös und undurchsichtig. Trotzdem wollen alle mit allem in die Cloud. Mittlerweile lassen sich praktisch alle benötigten Dienste dorthin auslagern. Doch was heisst überhaupt Cloud? Wann ist es sinnvoll, die Geschäftsprozesse in die Cloud zu versetzen? Die Hotz+Koch Informatik AG als moderner ICT-Systemintegrator schaut diese Fragen in jedem Fall individuell an und passt die Lösung an die Geschäftsprozesse und Bedürfnisse ihrer Kunden an.

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enn die Hotz+Koch Informatik AG von der Wolke spricht, meint sie nicht die bekannten grossen Firmen. Cloud ist für sie ein Konzept. Cloud bedeutet Effizienz, sprich nur das zu beziehen, was auch wirklich benötigt wird. Als nicht IT-ler möchte man sich nicht um eigene Server im Büro kümmern. Da ist es praktischer, Dienstleistungen direkt aus der Cloud zu beziehen. Der «Lean Management»-Ansatz und die heutige Startup-Kultur haben zum Ziel, die eigene, lokale IT-Infrastruktur möglichst schlank und flexibel zu halten. Gleichzeitig wünschen sich viel Kunden eine Erhöhung der Ausfallsicherheit, ohne viel in Hardware investieren zu müssen. Mit dem Cloud-Ansatz ist all dies möglich.

Kommunikation aus der Cloud Die Zukunft geht weg von der teuren, statischen, lokalen Infrastruktur. Immer mehr Leute arbeiten auch unterwegs und müssen stets Zugriff auf ihre Daten haben. Doch was kommt in die Cloud? Da diese Frage sehr individuell zu beantworten ist, fokussiert sich Hotz+Koch

hier auf zwei standardisierte Funktionen, die man professionell und sicher in der Cloud betreiben kann: Telefonie und E-Mail-Verkehr. Jeder telefoniert und jeder schreibt E-Mails. Diese beiden Kommunikationsmittel haben eines gemeinsam: Sie sind standardisiert und müssen immer funktionieren. Hotz+Koch bietet beides aus ihrer Schweizer Cloud in verschiedenen Varianten an. Die Private Cloud wird individuell für die Kunden gebaut, während die Public Cloud eine geteilte Plattform ist. Hotz+Koch stellt ihren Kunden eine dedizierte, virtuelle und hochmoderne Telefonanlage im Rechenzentrum zur

Verfügung. Gespräche und Videokonferenzen werden verschlüsselt zwischen dem Datencenter und den jeweiligen Standorten und Endgeräten übertragen. Ob klassisches Tischtelefon oder eine einheitliche App für alle Plattformen, einheitliches Aussehen mit professionellen Funktionen wie Warteschlangen oder Failover mit verschiedenen Providern sind Standard. Auch eine Datenbankanbindung an das CRM ist möglich, um ein zentrales Telefonbuch an alle Telefone zu übermitteln. Genau das Gleiche bietet Hotz+Koch mit dem

Mail-System auf Microsoft Exchange Basis an. So werden E-Mail, Kalender, Kontakte und Aufgaben immer auf allen Geräten synchronisiert. Warum einen eigenen Mailserver im Geschäft betreiben, sich mit Updates und Patches herumschlagen, wenn man das Ganze flexibel aus der sicheren Cloud haben kann? Auf Benutzerbasis abgerechnet und jederzeit online, Spam- und Virenfilter inklusive. Die Systeme von Hotz+Koch garantieren Datensicherheit und -hoheit. Die Lösungen können sowohl direkt als auch am Standort der Kunden revisionssicher archiviert werden. www.hotzkoch.ch

TEXT JEROME SCHEIDEGGER, CEO

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Fokus CIO  

Tages-Anzeiger

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