baustoffPARTNER Oktober 2019

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2019

BAUSTOFF-PARTNER.DE

10 20 Jahre

baustoffPARTNER 10/19

DAS FACHMAGAZIN FÜR DAS BAUHANDWERK

METABO IM BLICKPUNKT

50 Jahre Finstral »Wir leben Fenster!«

Ein Akku-System für Handwerk und Industrie

MESSEAUSGABE

Neuigkeiten rund um Arbeitsschutz und -sicherheit

SAINT-GOBAIN RIGIPS Vorbildlicher Modul- und Trockenbau


C S=W1-50 80

90

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RENOLIT goes digital

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Rund um die Uhr, sieben Tage die Woche: RENOLIT erweitert das digitale Angebot, damit unsere Produkte und Services Ihnen nun jederzeit zur Verfügung stehen. Mit unserer digitalen Kundenplattform und dem RENOLIT Online Shop erhalten Sie Zugang zu noch mehr Service, Flexibilität und 24/7-Verfügbarkeit von Informationen – unabhängig von Büro- oder Öffnungszeiten. Und auch wenn Sie nichts bestellen möchten: Durch eine Registrierung im Kundenbereich „Mein RENOLIT“ können Sie beispielsweise Ihre gesamte Auftragshistorie einsehen. Mehr Informationen und Registrierung unter shop.renolit.com

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INHALT 6   Editorial 8   Titelstory

Der Akku für alle – CAS bringt den Wandel in die Elektrowerkzeug-Branche

10  Namen & Neuigkeiten 12  Im Blickpunkt

»Wir machen Fenster fürs Leben« – Finstral feiert 50. Geburtstag

17  20 Jahre baustoffPARTNER – ein Grund zum Feiern 45  Werkzeuge | Arbeitssicherheit 45   BOSCH Leistungsstärker und komfortabler als zuvor – zwei Neuheiten für Profis 48   HECO Passende Schrauben für einen tollen Ausblick 49   NWS Werkzeugsicherung für mehr Sicherheit am Arbeitsplatz 50   ST QUADRAT Seitenschutzgeländer zur Direktbefestigung ergänzt »LUX-top G-T«-System 51   HYMER-LEICHTMETALLBAU Steigtechnik für mehr Sicherheit und Ergonomie 52   PERI Auswirkungen der TRBS 2121-1 54   LAYHER Kompaktes Fahrgerüst für die 1-Personen-Montage 55   GÜNZBURGER STEIGTECHNIK Neue Produkte werden auf der A+A präsentiert 56   KRAUSE Fahrgerüste für sicheres Arbeiten in der Höhe 57   MASCOT Neuheiten-Präsentation auf der A+A 58   KÜBLER Neue Multinorm-PSA 59   BAAK Sicherheitsschuhe mit Komfort 60   123ERFASST.DE Mit digitalen Akten in die Zukunft

61  Die Tür | Design & Technik 61   SIMONSWERK Tür mit verdeckt liegenden Bändern für Kircheneingang 62   ATHMER Fingerschutzsysteme zur Absicherung 63   BAYERWALD Patentiertes Tresorband sorgt für Sicherheit 64   KÜFFNER ALUZARGEN Nahezu flächenbündige Optik mit neuer Blockzarge 64   JELD-WEN Glastüren mit eingebautem Türstopper 65   BASYS Verdeckt liegendes Band für den Einstieg 66   SCRIGNO DEUTSCHLAND Italienischer Türenhersteller will den deutschen Markt erobern 68   SCHWERING TÜRENWERK Ausbau des Sortiments im Bereich anspruchsvolle Türen 69   NORDEMANN Ganzglastür inklusive Brandschutz 70   MOSEL TÜREN Neue Namen, neuer Katalog, mehr Kapazität 71   GFS Effektiver Schutz vor Einbruch bei Notausgangstüren 72   PRÜM Premiumkante für hohe Beanspruchungen 73   HEWI »Serie 270« von Hadi Teherani 74   GARANT Türen mit intelligenter Schlüsseltechnologie 75   RUBNER Türen öffnen ohne Berührung 76   EGE Sonderedition bei Alu-Haustüren 77   HÖRMANN Erweiterung des Sortiments durch die »ThermoSafe Hybrid«-Haustür

79  Fenster | Aufbau & Verarbeitung 79   KNEER Holzdenkmalfenster nach historischen Vorbildern 80   V EKA Seit 50 Jahren innovativ und qualitätsorientiert 82   MHZ HACHTEL Mehr Komfort bei Horizontal-Jalousie 83   SOUDAL Neue PU-Schäume bezüglich Nachhaltigkeit und Ergiebigkeit 84

Positives Messe-Fazit

Oktober 2019                                                                                                                                                                  4

86   REFLEXA Vorbaurollladen »EasySafe« für mehr Sicherheit 87   I NTERNORM Logistik für Glas im Großformat 88   W ERU Schlankes Allround-Fenster

89  Bodenbeläge & Aufbau 89   P ROJECT FLOORS Fischgrät schafft Verbindung zwischen Historie und Moderne 90   TER HÜRNE 60 Jahre konsequent wohngesund 91   O BJECTFLOR Den richtigen Ton getroffen 92   CLASSEN »Green Label« steht für durchweg ökologisch 93   K ÜBERIT Vier weitere Profil-Systeme mit der 4.0-Technologie 94   U ZIN UTZ Mit hochwertigen Produkten Hotel-Umbau in engem Zeitfenster realisiert 96   HAMBERGER FLOORING Parkett aus Bayern für Objekt in Neuseelang 97   PALLMANN Parkettversiegelung jetzt noch besser 98   FORBO FLOORING Bahn frei für CO2-neutrale Linoleumbeläge 100   RZ Boden schnell erneuern und wieder nutzen 101   HEINRICH HAHNE Neue Produkte für hohe Belastungen 102   S TOCRETEC Drei-in-Eins: Rutschhemmend, robust und ästhetisch 103   HASIT Schaummörtel erstmals im Einsatz als Wandbaustoff

104  Innenausbau 104   C APAROL Ressourcenschonende Farben für Design-Hotel in Göttingen 106   S AINT-GOBAIN RIGIPS Nachhaltigkeit aufgrund von Modulwänden 108   PAUL JAEGER Praktisches Zubehör und ein Probeset für die Whiteboardfarbe 108   TROLDTEKT Akustik-Konzepte für Kindereinrichtungen 109   IVM CHEMICALS Umweltschonende Lacke und Öle für individuelle Anwendungslösungen 110   OSMO Hochwertiger Schutz für hölzerne Innenausstattung der Frauenkirche

111 Das Bad | Ausstattung & Technik 111   VILLEROY & BOCH Raffinierte Möbel für kleine Gäste-Bäder 112   PROLINE Vorgefertigte Wandnischen mit LED und Wireless-Charger 113   M APEI Passende Fuge für jede Situation 114   DURAL Einteiliger Gefällekeil für bodengleiche Duschen 114   MUREXIN Verlässliche Produkte bei Fliesen-Großbaustelle


OKTOBER 2019

baustoff-partner.de

132  Mauerwerk & Beton 132   BISOTHERM Moderner Mauerwerksbau für Arbeitsagentur 134   SCHLAGMANN POROTON Stabile und nachhaltige Dämmschicht

115  Das Dach | Aufbau, Dämmung, Deckung 115   E RLUS Sturmklammer für alle Dachziegel 116   N ELSKAMP Passender Ziegel für ländliches Sanierungsobjekt 116   F LENDER Mehr Sicherheit beim Betreten des Steildachs 117   S AINT-GOBAIN ISOVER Brandschutz-Klemmfilz bietet viele Vorteile 118   URSA Schnell verlegt, hohe Dämmstoffdicke 120   K LÖBER Freispiegelentwässerung – gut geplant und ausgeführt 121   C ARLISLE Bewegungsfugen sicher abdichten 122   LAMILUX Verdeckt liegende Kettenschubantriebe für runde Flachdachfenster 122   V ELUX Wohn- und Ausstiegsfenster jetzt in kleinerem Format

123  Fassade | Systeme & Produkte 123   HAGEMEISTER Nuancierter Blickfang mit Klinkerfassade 124   WIENERBERGER Stilsichere Fassaden mit Vormauerziegeln 124   MITSUBISHI Flexibler Lieferservice bei Aluminium-Verbundplatten 126   RIEDER Paneelen für Wohnturm in Chicago 127   QUICK-MIX Nachhaltiges Schutzschild für hochwärmegedämmte Fassaden 128   SCHÖCK Energieeffiziente VHF-Unterkonstruktion 130   ROTO FRANK Beschlagkonzept für innovative Lüftungsklappen 131   KNAUF GIPS Sicher befestigt mit System 131   BIRCO Rinnenelementen – kleiner Absatz, große Wirkung

136   AUSTROTHERM Effektive Sockeldämmung 138   DOYMA Praktische Sanierungslösung für Leitungen 139   BECK+HEUN Zügige Montage des neuen Aufsatzkastensystems

140  Industrie- & Gewerbebau 140   AB-POLYMERCHEMIE Umwelt- und gesundheitlich unbedenkliche Bodenbeschichtungen 141   EFAFLEX Schnelllauftore für den Abschluss von gekühlten Zonen 142   W ISNIOWSKI Das Tor lässt die Garage neu aussehen 143   SOMMER Garagentorantrieb mit selbstlernender Elektronik 144   SILIKAL Bodensysteme und Reparaturmörtel für die Industrie

145  Außenanlagen | Gestaltung & Technik 145   PCI Produkte für Gartenschau Remstal 146   NATURINFORM Terrassendiele überzeugt durch Design und Strapazierfähigkeit 147   SAKRET Hohe Anforderungen bei Sanierungsarbeiten an der Brockenbahn 148   I NOUTIC/DECEUNINCK Terrassendielen bieten hohe Qualität bei einfacher Montage 149   K 60 GITTERROSTSYSTEME Neues Längsstabrost bietet verschiedene Möglichkeiten 149   BETAFENCE Neue Flügeltorlinie mit vielen Vorteilen 150   152   153   154

AKTUELLES MESSEN & SEMINARE/AUF EINEN BLICK IMPRESSUM VORSCHAU

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RST

EDITORIAL

Ein Geburtstag ist eine tolle Sache – sowohl für das Geburtstagskind als auch die Gäste. Letztere freuen sich über eine stimmungsvolle Party und leckeren Kuchen, der Jubilar erhält Geschenke und wird gebührend gefeiert. Torte gab es auch beim SBM-Verlag – das zweite »Kind« wurde 20 Jahre. Im Mai 1999 ist die erste Ausgabe des baustoffPARTNER erschienen, das Oktober-Heft 2019 ist nun die 226. Ausgabe. Mit dem bauMAGAZIN, das es bereits seit 22 Jahren gibt, und dem »Nachzügler« bauSICHERHEIT, seit rund zwei Jahren auf dem Markt, ist die SBM-Familie vorerst komplett. Dieses Jubiläum feiern wir in diesem Heft mit einem großen Sonderteil (ab Seite 17), indem wir sowohl das Magazin baustoffPARTNER als auch den SBM Verlag sowie das gesamte Team vorstellen. Aber es gibt in dieser Ausgabe weitere »Geburtstagskinder«: So feiert ter Hürne, der Anbieter für Parkett und Fußbodenprodukte, sein 60-jähriges Jubiläum. 50 Jahre alt wird Veka, Profilsystemgeber für hochwertige Fenster und Türen aus Kunststoff. Anlässlich des ebenfalls 50-jährigen Firmenbestehens hat der baustoffPARTNER den italienischen Fensterhersteller Finstral an seinem Firmenhauptsitz in Unterinn/Südtirol besucht. Neben Informationen über die Firmengeschichte stellte das Familienunternehmen auch seine neue Anlage zur Aluminium-Pulver­ beschichtung vor. In unserer Titelstory geht es auch um so etwas wie einen ersten Geburtstag: Gut ein Jahr ist es nun her, dass auf Initiative von Metabo das »CAS«, das »Cordless Alliance System«, ins Leben gerufen wurde. Unter dem Motto »der Akku für alle« können

Oktober 2019                                                                                                                                                                  6

DAN

WIN

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JEDE MENGE GRÜNDE ZUM FEIERN

zahlreiche Maschinen unterschiedlicher Hersteller mit dem gleichen Akku betrieben werden – das erleichtert die Arbeit auf der Baustelle und kann Kosten sparen. Nach zu Beginn neun Elektrowerkzeugund Maschinenherstellern, sind mittlerweile 13 Firmen Partner dieser Kooperation – und es sollen noch weitere hinzukommen. Andere Themen, die branchenübergreifend zahlreiche Gewerke verbinden, sind Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz. Die führende deutsche Messe dazu ist die A+A, die von 5. bis 8. November wieder in Düsseldorf stattfindet. Der Fokus in diesem Jahr liegt auf den Themen »Persönlicher Schutz«, »Betriebliche Sicherheit« und »Gesundheit bei der Arbeit«. Einige der Neuheiten, die es auf der Messe zu sehen gibt, finden Sie bereits in dieser Ausgabe. Selbstverständlich ist das Team des baustoffPARTNER auch in Düsseldorf vor Ort und berichtet rund um die Themen Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit. Was es sonst noch für Neuheiten in der Baubranche gibt – von innovativen Produkten über erfolgreiche Projekte bis hin zu aktuellen Informationen aus den Unternehmen –, erfahren Sie in dieser neuen Ausgabe Ihres baustoffPARTNER. Ich wünsche Ihnen wie immer viel Spaß beim Lesen!

Christine Seif Chefredakteurin


Dämmung in Perfektion Unser Lieferprogramm  Wärme-/Boden-Dämmplatten  Trittschall-Dämmplatten  Gefälle-/Flachdach-Dämmplatten  Fassaden-Dämmplatten  Perimeter-Dämmplatten  Kellerdecken-Dämmplatten

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Dämmung in Perfektion

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Unser Lieferprogramm Wir gratulieren zum  Wärme-/Boden Dämmpla 20-jährigen Jubiläum!  Trittschall-Dämmplatten

 Gefälle-/FlachdachDämmplatten  Fassaden Dämmplatten  Perimeter Dämmplatten  Kellerdecken Dämmplatte  Thermozell Ausgleichsschüttungen HIRSCH Porozell GmbH  Dachbodenelemente Augsburger Str. 8 - 10 | D 33378 Rheda -Wiedenbrück  | Tel.: +49 5242 9608-0 | w Fließen-Sanitärprodukte ück | Tel.: +49 5242 9608-0 | www.hirsch-porozell.de  Leckargeortungssysteme 7                                                                                                                                                                  Oktober 2019


TITELSTORY

Der Akku für alle – CAS bringt den Wandel in die Elektrowerkzeug-Branche METABO Vergangenes Jahr haben Elektrowerkzeug- und Maschinenhersteller auf Initiative von Metabo etwas in der Branche Einmaliges ins Leben gerufen: das herstellerübergreifende Akku-System CAS. Davon profitieren alle – professionelle Anwender, Fachhandel, CAS-Partner und Metabo selbst. Ein Akku, viele Maschinen: Innerhalb CAS stehen Anwendern aktuell mehr als 140 Elektrowerkzeuge und Maschinen von aktuell 13 Herstellern zur Verfügung, Tendenz steigend. Metabo liefert mit seinen LiHDAkkupacks die derzeit leistungsfähigste Technologie im Markt. Die Hochleistungszellen aus Nürtingen haben auch die CAS-Partner-Unternehmen überzeugt. unterschiedlichen Gewerken absolute Spezialisten sind«, sagt Garbrecht. Außer Metabo, Mafell, Rothenberger und Eisenblätter sind derzeit weitere neun Partner Teil von CAS, weitere sollen folgen. Ob das Rührwerk vom Maler-Spezialisten Collomix, die Putzbearbeitungsmaschine von Eibenstock, der Sauger von Starmix, die Heißluftgeräte von Steinel, der Betonrüttler von Rokamat, der mobile Handdrucker von edding und Elried, die Akku-Rückensprühgeräte von Birchmeier oder die Akku-Schlagschrauber von fischer – all diese Geräte laufen mit der leistungsstarken Akku-Technologie aus Nürtingen und sind zu

100 Prozent mit einem Akku kompatibel. Mehr als 140 Maschinen stehen professionellen Anwendern innerhalb CAS derzeit zur Verfügung, Tendenz steigend. Viele Geräte, aber nur ein Akku und ein Ladegerät – das ist nicht nur praktisch, sondern auch nachhaltig. »In Summe benötigen Profis dadurch weniger Akkus und können sie maximal nutzen«, sagt Garbrecht. Damit treffe CAS genau den Nerv der Anwender. »Der Markt wird dominiert von einem Wettbewerb der Systeme.« Auf vielen Baustellen und in den Werkstätten herrsche noch ein Chaos von Akkus und Ladegeräten unterschiedlicher Hersteller. CAS soll das ändern.

MAFELL

Der Schreiner schwört auf die Tauchsäge von Mafell, der Sanitärinstallateur auf die Rohrpresse von Rothenberger, der Edelstahl-Fachmann auf den Schleifer von Eisenblätter. Und alle drei nutzen zudem einen Bohrschrauber von Metabo – mit Akku, und zwar mit dem gleichen 18-Volt-Akkupack. Eine einheitliche Schnittstelle: Dieses Thema beschäftigt viele Branchen, in denen es um Energie- oder Datenübertragung geht – sei es die USB-Schnittstelle, das Laden von Elektroautos oder auch das Smartphone-­Ladegerät. In der Elektrowerkzeug-Branche ist das herstellerübergreifende Akku-System Cordless Alliance System, kurz CAS, einmalig. Und wenn Metabo Geschäftsführer Horst W. Garbrecht am Stammsitz in Nürtingen eben jene Rohrpresse von ­Rothenberger in die Hand nimmt, dann weiß er: »Das ist ein absolutes Spezialgerät. Eine Rohrpresse haben wir bei Metabo nicht im Programm. Aber dank CAS können unsere Kunden sie trotzdem mit unseren Akkus innerhalb eines hundertprozentig kompatiblen Systems nutzen.«

Die Freiheit zu wechseln CAS ist für Garbrecht eine gleich vierfache »Win«-Situation, denn »von der Kooperation profitieren unsere CAS-Partner, der Fachhandel, die Anwender und Metabo gleichermaßen.« Für die Anwender liegen die Vorteile buchstäblich auf beziehungsweise in der Hand: Ein mobiles Akku-Gerät, mit dem Handwerker auf der Baustelle und in der Werkstatt flexibel arbeiten können und ein Akku, der auch noch mit den Maschinen anderer Hersteller und deren Ladegeräten kompatibel ist. »Metabo hat durch CAS Partner gewonnen, die in ganz

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»Metabo hat durch CAS Partner gewonnen, die in ganz unterschiedlichen Gewerken absolute Spezialisten sind«, sagt Metabo Chef Garbrecht. Mafell mit Sitz in Oberndorf hat sich ganz klar auf die Bedürfnisse der Anwender im Bereich Holzhandwerk spezialisiert.


Die CAS-Partner profitieren von der Akku-Kompetenz aus Nürtingen: »Viele der kleineren Unternehmen haben schlichtweg nicht die notwendigen Ressourcen, eine eigene Akku-Technologie zu entwickeln«, weiß Thomas Zeller, Leiter des CAS-Partnerprogramms. »Manche haben schon erste Gehversuche gemacht, bei den allermeisten ist die Technologie aber veraltet oder nicht leistungsfähig genug. Diesen Unternehmen bringen wir mit CAS einen technologischen Fortschritt.« Die »CAS Task Force« bei Metabo, bestehend aus Zeller und seinem Team aus Produktmanagement, Entwicklung, Marketing und Vertrieb, steht in engem Kontakt mit den Kollegen aus den Partnerunternehmen. Sie treffen sich regelmäßig, um sich über Produktneuheiten, neueste Trends und Aktivitäten auszutauschen. »Auch unsere Erfahrungen bei der Motoren- und Antriebstechnik sind für manche der Partner hilfreich«, sagt Zeller. »So können wir den Partnern beratend zur

Das Cordless Alliance System (CAS) ist ein von dem Nürtinger Elektrowerkzeug-Hersteller Metabo initiiertes, herstellerübergreifendes Akku-System. CAS ging im Sommer 2018 mit neun Elektrowerkzeug- und Maschinenherstellern aus verschiedenen Bereichen an den Start. Aktuell sind die Unternehmen Metabo, Rothenberger, Mafell, Eisenblätter, Collomix, Haaga, Electrostar (Starmix), Eibenstock, Steinel, Rokamat, Elried/edding, Birchmeier und fischer Teil von CAS. Innerhalb dieses AkkuSystems sind alle Maschinen der CAS-Partner mit einem Akku zu hundert Prozent kompatibel und beliebig kombinierbar.

Seite stehen, wenn sich bei deren Entwicklungsprozess Fragestellungen ergeben.«

Die Resonanz ist groß Mit einigen der Unternehmen verbindet Metabo eine langjährige Partnerschaft, bereits vor CAS. Andere kommen ganz neu hinzu. »Die Resonanz ist groß«, erzählt Zeller. »Wir sprechen derzeit mit mehr als 30 weiteren Unternehmen, die Interesse an CAS haben.« Aber die Aufnahme neuer Partner brauche Zeit, so der Programm-Manager. »Zunächst gleichen wir ab, ob die Anforderungen des potentiellen Partners auch zu den unseren passen. Schließlich gibt es bestimmte Rahmenbedingungen, die erfüllt werden müssen, damit eine CAS-Partnerschaft überhaupt zustande kommen kann.«

Die Voraussetzungen der Partnerschaft

auch gegen andere Systeme, von denen es in der Branche viele gibt. »Von unseren Fachhandelspartnern erhalten wir dazu positive Rückmeldungen. CAS ist für sie eine Chance, sich von ihren Wettbewerbern zu unterscheiden.«

CAS soll weiter wachsen Schließlich ist auch der regelmäßige Kontakt untereinander ein wichtiges Kriterium, denn nur so, sagt Zeller, »können wir als Partnerschaft weiterkommen.« Weiterkommen ist das Stichwort für CAS. »Wir sind offen für weitere Hersteller und Marken. Insofern setzt CAS in unserer Branche einen Trend um, der auch in ganz anderen Bereichen immer stärker greift. Kooperation auch zwischen Wettbewerbern ist heute bei vielen Herausforderungen ein Gebot der Stunde, um sie im Sinne der Kunden so nutzerfreundlich wie möglich zu lösen«, sagt Horst W. Garbrecht. Überschneidungen innerhalb des Sortiments müssen da kein Ausschlusskriterium sein. »Wenn heute ein Spezialanbieter bei uns anklopft, mit einem Werkzeug, das wir möglicherweise auch führen, dann ist er trotzdem willkommen. Weil wir dadurch viele Anwender für unser System gewinnen, die auf eben jenes Spezialprodukt setzen.« Weitere namhafte Marken seien bereits im Gespräch, vier weitere Partner wollen innerhalb der nächsten zwölf Monate CAS-Produkte vorstellen, lässt der ­Metabo Chef durchblicken. J

»Um Teil von CAS zu werden, müssen die Maschinen potentieller Partner den hohen Ansprüchen professioneller Anwender gerecht werden«, sagt Zeller. »Nehmen wir einen SHK-Installateur: Zur Montagevorbereitung braucht der von uns beispielsweise einen leistungsfähigen Kombihammer, zur Montage der Sanitärmodule dann einen Bohrschrauber. Und die Rohre verpresst er mit der Pressmaschine von Rothenberger, Verstopfungen beseitigt er mit einem speziellen Rohrreinigungsgerät. Er hat also genug Gründe, um auf unser System zu setzen. Aus Anwendersicht sollte also immer eine gewisse Überschneidung mit dabei sein, also: Welche Spezialmaschine ergänzt mein Standardsortiment und Unser Titelbild: umgekehrt?« Ein weiterer Punkt ist Auf Initiaive von Metabo wurde im vergangenen der Vertrieb: Metabo vertreibt sein Jahr das herstellerüberSortiment über den Fachhandel. Das greifende Akku-System sei zwar für potentielle Partner nicht CAS eingeführt. Ein Akku, zwingend notwendig, die Vertriebsviele Maschinen: Innerhalb strukturen müssten aber zumindest CAS stehen Anwendern zueinander passen, damit die komaktuell mehr als 140 Elektrowerkzeuge und patiblen Produkte auch dort verfügMaschinen von aktuell 13 bar sind, wo sie gebraucht werden, Herstellern zur Verfügung. so Zeller. Partner entscheiden sich ganz bewusst für CAS – und damit

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BAUSTOFF-PARTNER.DE

CAS bringt technologischen Fortschritt

CAS wurde 2018 ins Leben gerufen und bildet seitdem eine starke Partnerschaft – aktuell sind 13 Hersteller Teil dieser Kooperation, weitere sollen folgen.

DAS FACHMAGAZIN FÜR DAS BAUHANDWERK

20 Jahre

baustoffPARTNER 10/19

Ein hoher Leistungsbedarf spricht schon lange nicht mehr gegen den Akkubetrieb. »Mit unserer LiHD-Technologie können wir heute nahezu jede Maschine mit genügend Kraft versorgen«, erklärt Dr. Andreas Siemer, Leiter Produktmanagement & Training bei Metabo. Der Akku-Bohrschrauber sei da nur das untere Ende des Möglichen. Zwei Metabo 18-Volt-Akkupacks bringen beispielsweise bei einer mobilen Tischkreissäge bis zu 3 200 Watt. Zwei Punkte seien bei der Entwicklung der Akkus aus Nürtingen maßgeblich, erklärt Dr. Siemer: Laufzeit und Stromtragfähigkeit. »Es kommt auf das optimale Zusammenspiel aus Laufzeit und maximaler Leistungsabgabe an. Bei den zweireihigen Akkupacks am Markt haben wir mit unserem 8.0-Ah-Akkupack aktuell das beste Zusammenspiel aus diesen beiden Komponenten gefunden.« Künftig würden auch 10.0 Ah oder mehr nicht unrealistisch sein, so Dr. Siemer.

METABO (2)

Volle Power aus Nürtingen

METABO IM BLICKPUNKT

50 Jahre Finstral »Wir leben Fenster!«

Ein Akku-System für Handwerk und Industrie

MESSEAUSGABE

Neuigkeiten rund um Arbeitsschutz und -sicherheit

SAINT-GOBAIN RIGIPS Vorbildlicher Modul- und Trockenbau

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NAMEN + NEUIGKEITEN MHZ Roland Schlipf hat Anfang Oktober zusätzlich zu seiner bisherigen Funktion als Bereichsleiter Export die Vertriebsleitung Innendekorations-Fachhandel für Deutschland bei der MHZ Hachtel GmbH & Co. KG übernommen. Damit übernimmt er diese Funktion von Andreas Kopetschny, Geschäftsführer Vertrieb, der die Aufgabe bisher direkt verantwortete. Herr Schlipf verfügt über langjährige Erfahrung im Objekt- und Handelsbereich der Bau-Branche und wird sich vorrangig auf den weiteren Ausbau der Vertriebsstrukturen bei MHZ konzentrieren. J

SCHOMBURG Mit Thomas Prechtl hat der ostwestfälische Baustoffspezialist Schomburg einen neuen Verkaufsleiter in der Region Bayern. Seit September ist Prechtl, der über langjährige Erfahrung in der Branche verfügt, bereits in dieser neuen Aufgabe tätig. Er war in verschiedenen Funktionen bei der PCI Augsburg tätig, zuletzt als Verkaufsleiter für Süddeutschland. »Wir sind uns sicher, dass Thomas Prechtl Thomas Prechtl. unsere Vertriebsaktivitäten und die Marke Schomburg in der Region Bayern stärken und weiterentwickeln wird«, so Uwe Eichler, Vertriebsleiter bei Schomburg, der sich freut, einen namhaften Neuzugang für sein Team begrüßen zu können. J

Neuigkeiten aus der Baubranche – Austausch zwischen Journalisten und Firmen

CHRISTINE SEIF

BAUPRESSEKOMPAKT Mitte September fand in Fulda wieder die jährliche »baupressekompakt« statt. Dort treffen sich Journalisten sowie Firmenvertreter und Agenturen, um sich über die neuesten Themen und Produkte in der Baubranche auszutauschen. In informativen Gesprächen stellten die Vertreter der Unternehmen neueste Produkte und Entwicklungen vor – die zahlreichen Redakteure hatten ihre Redaktionspläne sowie Schwerpunktthemen im Gepäck. Auch der baustoffPARTNER war in Fulda mit dabei und hat zahlreiche interessante Themen, Objektberichte und Produktneuheiten mitgebracht, die in den kommenden Ausgaben veröffentlicht werden – seien Sie also gespannt, was die Baubranche Neues zu bieten hat. J

Neues fischer-Center in Abu Dhabi eröffnet

FISCHERWERKE

FISCHER An wenigen Orten der Welt werden Stahlanker und Dübel so sehr benötigt wie auf der arabischen Halbinsel. Mit der Hilfe von fischer Befestigungssystemen schießen futuristische Wolkenkratzer am laufenden Band in die Höhe. Der deutsche Befestigungsspezialist stärkt nun seine Marktposition mit der Eröffnung des ersten fischer Centers in Abu Dhabi. Zahlreiche Bauherren und Kunden aus der Region waren beim Start des neuen fischer Centers dabei. Neben dem modernen Showroom, in dem Besucher die Leistungsfähigkeit der fischer Systeme aus erster Hand erleben können, besitzt das Befestigungszentrum eine große Verkaufsfläche mit umfassendem Dübel- und Ankersortiment. fischer Experten helfen bei der Auswahl des richtigen Systems für jeden Anwendungsfall – sowohl Heimwerkern als auch Bauherren, Planern, Statikern und Architekten. Großaufträge können ebenfalls direkt über das fischer Center vereinbart werden. Die Lieferung direkt aus dem zentralen Lager in Dubai bis zur Türschwelle des Kunden erfolgt spätestens zum Folgetag. Mit diesen Möglichkeiten reiht sich das neue Konzept nahtlos in die umfangreichen Serviceleistungen ein, die fischer seinen Anwendern weltweit bieten möchte. J Mit der Eröffnung des fischer Centers in Abu Dhabi erweitert der Befestigungsspezialist sein Serviceangebot.

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Pallmann feiert 25-jähriges Dienstjubiläum von Geschäftsführer Stefan Neuberger PALLMANN Anlässlich des Dienstjubiläums von Stefan Neuberger organisierten die Mitarbeiter am Standort Würzburg eine kleine Feierlichkeit zu Ehren ihres Geschäftsführers. Eigens zu diesem Anlass angereist war auch Uzin Utz Vorstand Philipp Utz. Dieser ließ es sich nicht nehmen, Stefan Neuberger persönlich für 25 Jahre Treue zur Uzin Utz Group zu danken und dessen schönste Erinnerungen und Momente mit den Mitarbeitern zu teilen. Letztere überraschten den Jubilar zudem mit einer Fotocollage seiner persönlichen Highlights aus einem Vierteljahrhundert Unternehmensgeschichte. Stefan Neuberger kam 1994 zur Unternehmensgruppe und war zunächst als Fachberater für die damalige Uzin Georg Utz GmbH & Co. im Raum Heilbronn-Mannheim unterwegs, bevor er 1999 Gebietsverkaufsleiter wurde. 2002 wurde er zum Verkaufsleiter Deutschland ernannt und erhielt Prokura für die Pallmann-Chemie Franz Koller & Sohn Chemische Fabriken, Farbenund Lackchemie GmbH & Co. KG. Im Jahre 2004 wurde er zum Geschäftsführer der JP Coatings GmbH bestellt, die 2013 zur heutigen Pallmann GmbH wurde. J

PALLLMANN

Roland Schlipf.

SCHOMBURG

Thomas Prechtl verstärkt das Schomburg-Vertriebsteam

MHZ

Veränderung in der Vertriebsorganisation

Unternehmensvorstand Philipp Utz gratulierte Pallmann Geschäftsführer Stefan Neuberger persönlich mit einer Rede.


NAMEN + NEUIGKEITEN ALFERPRO Seit August leitet Elena Binda das Team Marketing & Kommunikation beim Profilhersteller alfer aluminium in Wutöschingen und verantwortet in dieser Funktion auch den Markenauftritt der jungen Profimarke alferpro. Die studierte Betriebswirtin berichtet direkt an Vertriebs- und Marketingleiter Christian Grünendahl. Einschlägige Erfahrungen sammelte Binda in verschiedenen Branchen. Zuletzt war sie als Produktmanagerin in der Tabakwarenindustrie tätig. alferpro ist laut Binda gut aufgestellt: »Mit einem klaren Konzept und zielgerichteter Kommunikation ist der Marke gelungen, sich innerhalb kürzester Zeit im Markt zu etablieren und einen großen Bekanntheitsgrad aufzubauen. Mein Ziel ist es, das weiter auszubauen.« J

BAYWA Größer, moderner, leistungsfähiger – so lautet die Devise für das neue BayWa Baustoff-Kompetenzzentrum in Biberach. Rund 3,5 Mio. Euro investiert die BayWa in einen komplett neuen Baustoffbetrieb am bestehenden Standort, Obere Stegwiesen 35. Mit dem Spatenstich Mitte September fiel der Startschuss für den Um- und Neubau. Insgesamt drei Bauabschnitte umfasst das Bauvorhaben, das im Herbst 2020 abgeschlossen sein soll. Während der gesamten Bauzeit läuft der Betrieb weiter. Derzeit sind in Biberach 28 Mitarbeiter beschäftigt, darunter vier Auszubildende. Mit dem Neubau sollen weitere Stellen geschaffen werden. »Die Neugestaltung sehen wir als eine Investition in die Zukunft des Standorts und als klares Bekenntnis zur Region. Denn hier liegen die Wurzeln der BayWa«, so Steffen Mechter, Leiter strategische Entwicklung, in seinem Grußwort. »Biberach bietet als Mittelzentrum inmitten eines florierenden Wirtschaftsraums zwischen Oberschwaben und Illertal großes Potenzial.« J

Elena Binda leitet seit August das Team Marketing & Kommunikation beim Profilhersteller alfer aluminium.

Mehr Lagerflächen, eine überdachte Ladezone, neue Ausstellungs­bereiche für den Innenausbau und vieles mehr: So wird er aussehen, der neue Betrieb in Biberach.

BAYWA

BayWa investiert 3,5 Mio. Euro in neuen Baustoff-Fachhandel

ALFERPRO

Neue Marketing-Teamleitung für alferpro

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IM BLICKPUNKT

»Wir machen Fenster fürs Leben« – Finstral feiert 50. Geburtstag FINSTRAL Funktional und ästhetisch, dafür stehen die Fenster des italienischen Herstellers Finstral. In diesem Jahr feiert das Familienunternehmen 50. Geburtstag. Mittlerweile hat die zweite Generation im Betrieb Einzug gehalten und zusammen werden neue Designs entwickelt, Fenster optimiert sowie weitere Produkte in das Sortiment aufgenommen. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums hat die Familie Oberrauch der baustoffPARTNER-Redaktion einen Einblick in den Firmenhauptsitz in Unterinn am Ritten in Südtirol gewährt sowie in zwei der Werke, in Scurelle und Borgo.

Von Christine Seif Eigentlich war Hans Oberrauch Tischler mit einem Faible für Möbeldesign. Die Harmonie von Ästhetik und Funktion hat ihn schon damals fasziniert. 1968 hörte er das erste Mal von Kunststoff-Fenstern. Eigentlich nur mit Holz arbeitend, wusste er schon damals, dass sich mit Hart-PVC etwas anfangen ließe. So wurde das Unternehmen Finstral gegründet und hat bis heute sein Kerngeschäft in hochwertigen Kunststoff-Fenstern. 1976 holte Hans Oberrauch seinen Bruder Luis in die Firma und gemeinsam entwickelten sie Kunststofffenster, die anspruchsvolle Kunden in Funktion und Ästhetik überzeugen sollen. Um jedoch wirtschaftlicher zu werden und die Qualität zu erhal-

ten, die den beiden Brüdern vorschwebte, holten sie immer weitere Prozesse in das eigene Unternehmen. Es wurden eigene Systeme entwickelt und seit 1980 werden die Profile im eigenen Werk extrudiert. Auch das Isolierlas wird seit diesem Zeitpunkt im eigenen Haus hergestellt. Heute bietet Finstral Fenster-Systeme komplett aus einer Hand – von der Planung über die Fertigung bis hin zur zertifizierten Montage.

Übergang von erster zur zweiten Generation Doch nicht nur Hans Oberrauch und sein Bruder Luis haben aus Finstral das Unternehmen gemacht, das es heute ist – bereits die zweite Generation, die mittlerweile im

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»Als Tischler wussten wir, dass Holz Schwächen hat. Die Vorstellung, dass Kunststoff all diese Probleme nicht hat, faszinierte mich.« Hans Oberrauch, Gründer von Finstral


Die neueste Erweiterung: Im Werk in Borgo ist jetzt die Anlage zur Pulverbeschichtung untergebracht – seit einigen Wochen werden hier die eigenen Aluminiumteile in verschiedenen Farben und moderner Technik pulverbeschichtet. Zudem werden in diesem Werk auch Aluminium-Fenster und -Haustüren gefertigt.

arbeit sind an der Tagesordnung. Dass dieses Konzept gut ankommt, zeigt auch die hohe Anzahl an Langzeitbeschäftigten: Über 850 Mitarbeiter sind seit über zehn Jahren bei Finstral tätig, fast 300 sogar seit mehr als 25 Jahren.

Immer die Bedürfnisse des Kunden im Blick ternehmens sein und sind dementsprechend mit Herzblut dabei. »Finstral ist ein Familienunternehmen und das ist uns sehr wichtig. Wir gehen hier sehr partnerschaftlich um, sowohl mit unseren Mitarbeitern als auch mit Händlern und Kunden«, erzählt Joachim Oberrauch. Flache Hierarchien und eine enge Zusammen-

Die Zielgruppe von Finstral sind anspruchsvolle Kunden, die Wert auf Funktionalität und Ästhetik legen. Um ihren Ansprüchen gerecht zu werden, stehen diese Bedürfnisse immer im Vordergrund – ob bei der Entwicklung, der Planung oder in der Produktion. »Wir stellen uns immer als Erstes die Frage, was möchte der Kunde. Was steht im Vordergrund. Wärmedämmung, BAUSTOFFPARTTNER/CHRISTINE SEIF (5)

Familienbetrieb tätig ist, hat maßgeblich dazu beigetragen. Insgesamt sechs Familien­ mitglieder sind aktuell in Führungspositionen – an der Spitze Joachim Oberrauch, Sohn des Firmengründers Hans. Er leitet zusammen mit seinem Onkel Luis als Geschäftsführer die Geschicke des Betriebs. Alle wollten freiwillig Teil des Familienun-

Verschiedene Optiken, unterschiedliche Materialen – doch der Kern jedes Finstral-Fensters ist aus Kunststoff.

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Finstral ist laut eigenen Angaben der meist zertifizierte Fensterhersteller Europas. Das bestätigt, dass die Qualität nicht nur hoch, sondern auch konstant ist. Regelmäßig wird das Unternehmen in verschiedenen Kriterien geprüft und die Qualität der Produkte kontinuierlich überwacht. Im eigenen Testlabor finden permanent Tests statt, die die Qualität der Produkte sowie ihre lange Lebensdauer gewährleisten.

Sonnenschutz, Sicherheit, Schallschutz, Design, Pflegeleichtigkeit? Mit unserem Finstral-Planer ermitteln wir genau die Bedürfnisse und können so die perfekten Fenster für den Kunden liefern«, so Lucas von Gwinner, Marketingleiter bei Finstral. Anhand dieser Bedürfnisse werden die Fenster auch stetig weiterentwickelt. Aktuell ganz neu auf dem Markt ist das »FinWindow 77«. Es ist seit wenigen Wochen erhältlich und soll in eineinhalb bis zwei Jahren das »Fin-Window 72« ersetzen. »Das ist für uns ein wirklich großer Schritt, unser bestes Produkt praktisch komplett vom Markt zu nehmen. Aber das ›Fin-Window 77‹ bringt nur Vorteile mit sich und bietet

dem Kunden in zahlreichen Punkten Verbesserungen. Zudem ist der Preis für den Kunden genau der gleiche. So hat er also mehr Qualität zum gleichen Preis«, erklärt Joachim Oberrauch. Des Weiteren gibt es durch das neue Fenster eine noch größere Gestaltungsvielfalt. Finstral bietet sowohl reine Kunststoff-Fenster als auch Kombinationen mit Alu und Holz an.

Immer Kunststoff im Kern »Wir sind von dem Material Kunststoff für Fenster absolut überzeugt. Plastik hat einen schlechten Ruf, doch das hat überhaupt nichts mit unserer Fensterproduktion zu

tun. Zum einen sind die Eigenschaften von Kunststoff, vor allem seine Langlebigkeit, im Fensterbau von großem Vorteil, zum anderen haben wir bei PVC null Abfall – sowohl alle Produktionsüberreste als auch alte Finstral-Fenster werden von uns sortenrein recycelt und dem Kreislauf wieder zugeführt«, so der Geschäftsführer. »Mindestens sieben bis acht Mal kann dieser Kunststoff recycelt werden – und bei einer Lebensdauer von mindestens 25 bis 30 Jahren pro Fenster kann der Kunststoff eine lange Zeit genutzt werden.« Aufgrund dieser Überzeugung haben auch alle Finstral-Fenster einen Kern aus Kunststoff. Zwar gibt es sie in Kombinati-

Vom Glas zum fertigen Fenster bis hin zur fachgerechten Montage am Objekt – Finstral bietet alles aus einer Hand.

QUELLE

Das Sortiment an Haustüren wird derzeit vergrößert, um den Kunden künftig noch mehr Auswahl bieten zu können.

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on mit Alu oder Holz, der Kern ist jedoch immer aus Kunststoff.

Die Ansprüche der Kunden sind in den vergangenen Jahren immer weiter gewachsen, gerade auch hinsichtlich Ästhetik. Fenster erfüllen nicht mehr nur den Zweck, Licht in einen Raum zu lassen. Sie müssen neben Dämmung, Schallschutz und Sicherheit auch designtechnisch zum Wohnkonzept und dem Charakter des Hauses passen. Gerade schlanke Profile sind seit einiger Zeit gefragt und daher hat Finstral solche Fenster entwickelt. Dies funktioniert auch aufgrund der Glas-Verklebung so gut. »Bereits seit Anfang der 2000er Jahre haben wir angefangen, das Glas im Flügelrahmen zu verkleben, nicht zu verklotzen. Das hat sich bewährt und mittlerweile verkleben wir alle Scheiben im Rahmen. Das bringt dem Fenster mehr Stabilität und dadurch können deutlich dünnere Rahmen realisiert werden«, so Joachim Oberrauch. Ein besonders designstarkes Fenster vom italienischen Hersteller ist sogar komplett verglast. Das Glas geht praktisch über den Rahmen des Flügels und hat somit eine randlose Optik. Die Designlinie »Cristal« erfreut sich bei Kunden immer größerer Beliebtheit und erzeugt gerade bei modernen Neubauten eine besondere Optik. Trotz diesem anspruchsvollen Design erfüllen auch diese Fenster hohe Funktionalität. »Wir gehen mit dem Design nur so weit, wie es die Funktionalität erlaubt und umgekehrt.«

Erst Aluminium, jetzt eigene Pulverbeschichtung Kunststoff ist laut Familie Oberrauch zwar der perfekte Werkstoff für Fenster, aber der Kunde möchte mehr. Daher hat Finstral seit vielen Jahren auch Aluminium-Kombinationen im Sortiment. Damit sich der Kunde sein individuelles Fenster selbst zusammensetzen kann, wurde vor rund sieben Jahren »Fin-Project« ins Leben gerufen. Wie in einem Art Baukasten können die verschiedenen Varianten gewählt werden und modular auf den Kunststoffkern aufgebracht werden. Da Aluminium gerade in den vergangenen Jahren immer gefragter wird und mit der höheren Nachfrage auch die Vielfalt immer stärker in den Fokus rückt, hat sich Finstral im vergangenen Jahr dazu entschlossen, auch die Pulverbeschichtung des Aluminiums ins eigene Haus zu holen. »Nur so haben wir die Qualität wieder selbst in der Hand und können die Produkte individuell fertigen. Seit einigen Wochen läuft die Produktion im Werk in Borgo und wir sind bis jetzt sehr zufrieden mit den Abläufen und den Produkten«, so Florian Ober-

FINSTRAL (5)

Für jedes Design das passende Fenster

Familientreffen in der Wintergarten-Produktionshalle: Sechs Oberrauchs arbeiten derzeit in Führungspositionen bei Finstral – (von links) Florian, Kristin, Joachim, Hans, Verena und Luis Oberrauch. rauch, Sohn von Luis Oberrauch, Mitglied im Verwaltungsrat und verantwortlich für die Produktion.

Glas von Anfang an mitgestalten Die Qualität selbst bestimmen und von Anfang an den Prozess beeinflussen, war 2014 auch der ausschlaggebende Grund dafür, einen neuen Glas-Härteofen anzuschaffen. Im Werk in Scurelle ergaben sich so neue Möglichkeiten, das Glas bereits von Anfang an zu bearbeiten, wie zum Beispiel mit Emaille – entweder mit der Rand- oder Vollemaillierung. Aktuell werden rund 200 bis 250 emaillierte Scheiben in der Woche produziert. Das Material Glas, das Finstral von Saint Gobain bezieht, wird dann in den eigenen Werken von A bis Z weiterverarbeitet. Allein im Werk Scurelle entstehen täglich rund 1 500 m2 Isolierglas. Dort wird das Glas auch direkt weiterverarbeitet. In einer Halle werden die Flügel montiert, in einer weiteren die Rahmen. Die Profile und Beschläge werden aus anderen Finstral-Wer-

»Unser Markt entwickelt sich schwach. Wer wachsen will, muss sich entscheiden, ob er billiger oder besser sein will. Finstral hat sich entschieden: Wir werden immer besser.« Joachin Oberrauch, Geschäftsführer Finstral

ken nach Scurelle geliefert. Hier entstehen pro Woche rund 2 600 Fenster. »Wir haben insgesamt zehn Werke in Südtirol und Italien und vier in Deutschland. Grundsätzlich wird in jedem Werk das produziert, was dann auch vor Ort verkauft wird. Zudem schauen wir, wo wir geeignete Fachkräfte finden. Das war auch ein entscheidender Grund, ein Werk bei Verona zu bauen, das die eigene Holzfertigung übernimmt. In dieser Region gibt es viele Tischler und Schreiner, die wir für die hohe Qualität unserer Fensterrahmen brauchen«, erzählt Lucas von Gwinner.

Holz – jetzt aber richtig Auch wenn Kunststoff-Fenster das eigentliche Metier von Finstral sind, gibt es zahlreiche Kunden, die auf den natürlichen Werkstoff Holz bei Fenstern nicht verzichten wollen. »Bereits vor ein paar Jahren hat Finstral angefangen Kunststoff-Fenster in Kombination mit Holz für die Innenseite zu fertigen. Aber der Erfolg war nicht wie erwartet. Vor rund zwei Jahren haben wir dann überlegt, was wir machen sollen: Holz wieder aus dem Sortiment nehmen oder es richtig machen. Wir haben uns dafür entschieden, es richtig zu machen und fertigen seit 2018 nun auch die Holzrahmen selbst in unserem Werk bei Verona«, erzählt Florian Oberrauch. Seitdem hat sich bei Finstral auch hinsichtlich der Holz-Fenster der gewünschte Erfolg eingestellt.

»FoRes« – Nachhaltigkeit im Material Um das Angebot komplett zu machen, bietet Finstral für Fensterrahmen ein weiteres Material namens »ForRes«, eine Mischung aus Kunststoff und Reisschalen, einem Abfallprodukt der Landwirtschaft, an. Das nachhaltige Produkt hat eine feine, offenporige Struktur und ist vielseitig gestaltbar. »ForRes« gibt es in sechs durchgefärbten

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Farbtönen und damit passend zu verschiedenen Gestaltungskonzepten. Apropos Gestaltung – auch damit kann sich Finstral sehen lassen. Es gibt drei Bautiefen, zehn Flügelvarianten in Kunststoff, sieben durchgefärbte Kunststofffarben und drei Kunststoff-Holzprofile. Das besondere bei letzteren ist, dass die Folie dafür nicht aufgeklebt, sondern verschweißt wird, wie auch bei jeder anderen Folie, zum Beispiel für UV-Schutz. Die Strukturen werden dann direkt in das Profil gefräst, was eine naturgetreue Optik vermittelt.

Schiebetüren, Haustüren, Wintergärten und Co Auch wenn Fenster das Hauptgeschäft von Finstral sind, bietet das Sortiment auch hochwertige Warm-Wintergärten, Glaswände, Schiebetüren und Haustüren. Gerade bei den Haustüren wird das Sortiment in nächster Zeit noch deutlich erweitert, damit der Kunde ein harmonisches Gesamtsortiment erhält. Doch zum Gesamtsortiment gehört noch mehr. Bei Finstral wird sich viele Gedanken darum gemacht, wie der Einbau von Fenstern und Türen noch einfacher gestaltet werden kann. So ist zum Beispiel die Montagezarge entstanden. Die »FIN-FixMontage­ zarge« ist ein wärmedämmender Kunststoffrahmen aus recyceltem PVC, der in der nassen Bauphase im Rohbau ins Mauerwerk eingeputzt wird. Erst nach Abschluss der groben Bauarbeiten wird in der trockenen Bauphase das eigentliche Fensterelement eingesetzt. So ist es vor Beschädigungen während der Bauphase geschützt. In Italien ist die Montagezarge laut Finstral nahezu Standard, im deutschen Markt hat sie sich noch nicht in die-

Wir sind sehr zufrieden, wie sich unser ›Partner-Programm‹ in den vergangenen drei Jahren entwickelt hat: Wir haben aktuell 102 Partner-Studios und 157 Händler, ausgestattet mit unseren Finstral-Theken.« Lucas von Gwinner, Marketingleiter Finstral sem Maße etabliert. Dieses System gibt es von Finstral auch für die Haustüre, inklusive Bautür für die Bauphase. »Eine weitere Innovation ist unser Vorschub-Montagesystem. Bei Sanierungen können die Fenster so mit relativ wenig Aufwand ausgetauscht werden«, erklärt Joachim Oberrauch. Dabei müssen die alten Holz-Fensterrahmen nicht entfernt werden. Sie werden nur zurückgeschnitten und mit einem neuen Rahmen und neuen Anschlussprofilen verblendet. «Das bedeutet für den Kunden neue Fenster in nur zwei Stunden.«

Service ist das A und O Da bei Finstral der Service ein elementarer Punkt der Unternehmensphilosophie ist, versucht das Team, sowohl den Service gegenüber den Endkunden als auch den Partnerbetrieben kontinuierlich zu verbessern.

Das fängt bei der Beratung an und hört bei der Montage auf. »Ein gutes Fenster ist nur dann für den Kunden perfekt, wenn es auch perfekt montiert ist, daher haben wir vor einigen Jahren die zertifizierte Montage eingeführt«, erklärt Joachim Oberrauch. »Unsere Montage-Partner sind speziell geschult und werden regelmäßig weitergebildet und auch stichprobenartig kontrolliert. 2013 hat Finstral vom Institut für Fenstertechnik Rosenheim diese Montagezertifizierung erhalten. Mittlerweile sind bereits 167 Betriebe IFT-zertifiziert. Damit kann sich der Kunde auf eine fachgerechte Montage verlassen.« Außer den zertifizierten Betrieben in der Montage arbeitet das italienische Familienunternehmen auch im Vertrieb mit zahlreichen Partnerstudios zusammen. »Neben unseren eigenen Vertriebsniederlassungen, in deren Ausstellungen die Kunden einen Überblick über unsere Produkte sowie eine fundierte Beratung erhalten, gibt es mittlerweile über 100 Partner-Studios sowie über 150 Partner-Händler. Dieses ›Partner-Programm‹ haben wir 2016 gestartet und wir sind mit der Entwicklung äußerst zufrieden«, so der Marketingleiter. Wir bieten unseren Kooperationsfirmen unsere fachliche Unterstützung an und sorgen selbstverständlich für aktuelles Anschauungsmaterial. Händler mieten bei uns zum Beispiel unsere fertig bestückten Partner-Theken, an denen alles vorhanden ist, um den Kunden umfassend zu beraten. Wir kommen in regelmäßigen Abständen vorbei und aktualisieren dann sowohl die Produkte als auch Kataloge und Broschüren. Diese Hilfestellung kommt im Handel gut an und wir freuen uns, dieses Partner-Programm weiter auszubauen und neue Händler dafür zu gewinnen.«

Für die Zukunft gewappnet Mit der zweiten Generation ist bei Finstral eine motivierte Führungsriege im Unternehmen, die den Familienbetrieb weiter voranbringen und sich als Marke auch außerhalb Italiens platzieren möchte. »Wir leben Fenster« ist das Motto von Finstral und das ist sowohl in der Familie Oberrauch sowie auch den Werken sowie im Firmenhauptsitz in Unterinn deutlich zu spüren. Sowohl Erfindergeist als auch die Leidenschaft für Fenster waren beim Besuch bei Finstral allgegenwärtig und das lässt gespannt darauf sein, was das italienische Familienunternehmen in den nächsten 50 Jahren noch hervorbringen wird. J

Um die Qualität bei der Aluminium-Pulverbeschichtung selbst in der Hand zu haben, hat Finstral auch diesen Produktionsschritt ins eigene Unternehmen geholt. In diesem Jahr wurde die moderne Anlage im Werk Borgo in Betrieb genommen.

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20 Jahre

baustoffPARTNER feiert 20. Geburtstag

So wirklich geplant war es nicht – dass bereits zwei Jahre nach Gründung des SBM Verlags und Erscheinen der ersten bauMAGAZIN-Ausgabe schon ein weiteres Magazin auf den Markt gebracht wurde: der baustoffPARTNER. Aber wie auch schon beim bauMAGAZIN haben sich die Gründer, Markus Holl und Joachim Plath, einfach auf ihr Bauchgefühl verlassen und sich an den Bedürfnissen der Leser und des Marktes orientiert. »Die Baustoff-Branche ist so vielseitig, das konnten wir nicht zusammen in einem Heft mit Baumaschinen unterbringen, daher haben wir einfach ein zweites Magazin auf den Markt gebracht«, erzählen die Geschäftsführer. Und das mit Erfolg, schließlich feiert der baustoffPARTNER in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum. Ob es an der vielseitigen Redaktion, den informativen Anzeigen oder dem ansprechenden Layout liegt – wahrscheinlich ist

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die gute Mischung aus all diesen Faktoren der Grund für den Erfolg. Ein weiterer Aspekt, der sicherlich zum Erfolg des baustoffPARTNER beiträgt, ist das Versandsystem: Über 60 000 Adressen hat der SBM Verlag für dieses Magazin kategorisiert – je nach Themenschwerpunkte wird die Ausgabe genau an die Adressen versendet, für die die Themen von Belang sind. So liegt das Heft immer bei der richtigen Person auf dem Tisch. Seit einigen Jahren ist das baustoffPARTNER-Magazin zudem ivw-geprüft – dies ist bereits auch für das Online-Portal geplant. Das garantiert die Auflage und bietet Kunden eine verlässliche Transparenz.

Online als weiterer Schwerpunkt Gerade in den vergangenen drei Jahren hat sich beim SBM Verlag vieles getan – der Schritt ins digitale Zeitalter war wohl einer

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der größten, der hier zu nennen ist. Durch das Online-Portal, das es seit rund zwei Jahren gibt, eröffnen sich dem Kunden größere Reichweiten und die Leser profitieren von der schnellen und umfassenden Information – und zwar überall, ob Zuhause, im Büro oder auf der Baustelle. Dieser Bereich soll künftig weiter ausgebaut werden. Neben der Reichweite hat sich der SBM Verlag auch personell in den vergangenen Jahren für die Zukunft gewappnet – für den baustoffPARTNER im Einsatz sind ein Objektleiter, drei Mediaberater, eine dreiköpfige Redaktion sowie vier Damen im Layout. Sie sorgen dafür, dass jeden Monat eine ansprechende Ausgabe erscheint. Das Exemplar zum 20-jährigen Jubiläum ist besonders umfangreich geworden und daher wünschen wir Ihnen jetzt viel Spaß beim Lesen der Oktober-Ausgabe mit dem extra Jubiläums-Teil.


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20 Jahre

Wir gratulieren dem baustoffPARTNER für 20-jährigen Ihren Erfolg! zum Jubiläum!

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20 Jahre

SBM »in action« ... Geselligkeit und auch außerhalb der Arbeit etwas Zeit miteinander verbringen und gemeinsam Spaß zu haben – darauf wird beim SBM Verlag großen Wert gelegt. Ob Ausflüge, Feste oder zusammen essen ... ein Grund findet sich immer ...

Gemütlich im Biergarten einkehren – da sind immer ein paar mit dabei. Nicht immer professionell, aber immer lustig: die musikalischen Einlagen der Mitarbeiter. Bei den Betriebsausflügen steht meist auch ein bisschen Kultur auf dem Programm.

Kurze Pause, Füße entspannen und weiter geht es ...

Manchmal geht es auch hoch hinaus, wie hier beim Ausflug in den Hochseilgarten. Entspannt und gut drauf, so kennt man die SBM-Mitarbeiter. Ein Sommerfest findet jedes Jahr statt – dann gibt es Leckeres vom Grill und auch den ein oder anderen Cocktail.

Die Heimat des Verlags ist Kempten, klar dass auch ein Besuch auf der Allgäuer Festwoche nicht fehlen darf.

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20 Jahre

Soziales Engagement Schon seit vielen Jahren unterstützt der SBM Verlag Vereine und Institutionen. Die Kindergärten der Stadt, das Bayerische Rote Kreuz oder die U9-Mannschaft des TSV 1874 Kottern konnten sich in den vergangenen 20 Jahren über eine Spende freuen.

Auch an die denken, denen es nicht so gut geht – eine Spende an die Kemptener Tafel.

Sport und ehrenamtliches Engagement wird gern mit Trikot-Spenden unterstützt.

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20 Jahre

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Teilnahmeberechtigt am Gewinnspiel sind volljährige Personen. Eine Person nimmt am Gewinnspiel teil, indem sie das Kontaktformular auf dem Internet-Portal baustoff-PARTNER.de ausfüllt. Der Teilnehmer ist für die Richtigkeit seiner angegebenen Kontaktdaten, insbesondere seiner E-Mail- und/oder Postadresse, selbst verantwortlich. Jeder Teilnehmer wird nur einmal gezählt. Das Ausfüllen des Kontaktformulars hat innerhalb der im Gewinnspiel genannten Frist zu erfolgen. Zur Überprüfung der Fristwahrung dient der elektronisch protokollierte Eingang der E-Mail bei der SBM Verlag GmbH. Eine Barauszahlung, Änderung oder ein Umtausch des Gewinns ist nicht möglich. Der Gewinner des Gewinnspiels wird per E-Mail oder postalisch benachrichtigt. Meldet sich der Gewinner nicht innerhalb von zwei Wochen nach dem Absenden der Benachrichtigung, so verfällt der Anspruch auf den Gewinn und es wird, sofern möglich, per Los ein neuer Gewinner ermittelt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es gelten die Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes. Die Angabe der Daten ist freiwil-

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&

20 Jahre

20 Jahre

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Der Gewinner ist Gast des Sponsors KAPRIOL und wird vom Kapriol Team D/A begleitet. Das Tagesprogramm umfasst den Besuch in der Box des Team Gresini, den direkten Kontakt mit dem Team, ein »Meet and Greet« mit den Fahrern, den Zugang zum Fahrerlager und die ganztägige Verpflegung im VIP Catering Bereich vom Team Gresini Moto 3. Das Rennen kann direkt vom VIP Bereich über den Boxen verfolgt werden. Dieser Preis ist nicht frei zu erwerben und ist ausschließlich Sponsoren vorbehalten – ein normales Vip Ticket für ein Wochenende kostet ca. 800 – 900 Euro.

Teilnahmeschluss: 25.10.19 lig. Die Daten werden vom SBM Verlag vertraulich und gemäß den gesetzlichen Datenschutzbestimmungen behandelt und im Zusammenhang mit dem Gewinnspiel gespeichert. Die Gewinner werden per E-Mail oder schriftlich auf dem Postweg benachrichtigt und können auf der Website baustoff-partner.de, facebook.com/baustoffpartner sowie im baustoffPARTNER und/oder auf der Website der jeweiligen Kooperationspartner namentlich veröffentlicht werden. Mit dieser Form der Veröffentlichung erklärt sich der Gewinner ausdrücklich einverstanden. Die SBM Verlag GmbH ist berechtigt, die Daten des Gewinners an den Kooperationspartner zu übermitteln, um so u.a. die Auslieferung des Gewinns zu ermöglichen. Jeder Teilnehmer ist jederzeit berechtigt, der Speicherung bzw. Nutzung seiner Daten im vorgegebenen Umfang zu widersprechen. In diesem Fall ist sein Widerspruch zu richten postalisch an: SBM Verlag GmbH, Hermann-von-Barth-Straße 2, 87435 Kempten oder per E-Mail an info@sbm-verlag.de. Die ausführlichen Teilnahmebedingungen finden Sie unter www.baustoff-partner.de.

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Wir können auch digital Seit rund einem Jahr gibt es das Online-Portal des baustoffPARTNER. Mit dieser Erweiterung des Angebots sowohl ür Leser als auch ür Anzeigenkunden wird die Reichweite deutlich gesteigert und der Digitalisierung Rechnung getragen. Innovativ und professionell – das ist der Anspruch, den das Online-Portal hat – und erfüllt damit Anregungen und Wünsche von Lesern und Kunden des baustoffPARTNERS, im digitalen Zeitalter tagesaktuell informiert zu werden. Zusätzlich zur Print-Publikation bietet baustoffPARTNER ONLINE ergänzende sowie unterschiedliche Kommunikationsformen. So stärkt baustoffPARTNER ONLINE die Online-Werbeform im Marketing-Mix mit den bereits vorhandenen Aktionen der Unternehmen.

Interessante Infos – sofort und überall Die inhaltlichen Schwerpunkte von baustoffPARTNER ONLINE liegen in der Vorstellung sowie in den Objektberichten von neuen und innovativen Trends, Neuheiten und Entwicklungen aus der Baubranche, dem Baustoff-Fachhandel und in der ausführlichen Berichterstattung über alle wichtigen Messen sowie in den Rubriken »Im Blickpunkt« und »Namen und Neuigkeiten« sowie »Aktuelles«. Schauen Sie doch auch einmal auf unserem Online-Portal vorbei – oder melden Sie

sich für den Newsletter an. So werden Sie automatisch in regelmäßigen Abständen über Aktuelles rund um die Baubranche informiert.

Kunststoff ist preisgünstig, extrem pflegeleicht, äußerst widerstandsfähig und absolut feuchteunempfindlich. Wird an der Außenseite eine Aluminium-Schale angebracht, so wird das Fenster zusätzlich witterungsbeständig und die Oberfläche lässt sich in vielen Farben gestalten.

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20 Jahre

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KILOMETER

24.477 Bilder

haben alle Mitarbeiter für den baustoffPARTNER in den vergangenen 20 Jahren zurück gelegt.

wurden darin veröffentlicht.

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20 Jahre besseres bauen mit dem baustoffPARTNER

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20 Jahre

Die Gründer und Geschäfts ührer des baustoffPARTNER

Interview mit Markus Holl und Joachim Plath Los ging eigentlich alles mit einem anderen Magazin: Markus Holl und Joachim Plath haben vor 22 Jahren den SBM Verlag gegründet. SBM stand damals ür »Süddeutsches Baumagazin« – und genau dieses Magazin war der Startschuss ür die Erfolgsgeschichte. Doch nur zwei Jahre nach dem ersten Erscheinen des bauMAGAZINs wurde ein neues Produkt entwickelt: der baustoffPARTNER. SBM stand nun nicht mehr nur ür das bauMAGAZIN, sondern ür »Spezialisten in Bau-Medien«. Doch wie kam es dazu, was genau ist der baustoffPARTNER und wie hat er sich entwickelt? Die beiden Geschäfts ührer standen im Interview mit Christine Seif Rede und Antwort:

Holl: Wir beide kommen ja ursprünglich aus der Baumaschinen- und Verlagsbranche und hatten vor 22 Jahren die Idee, die gesamte Baubranche in einem Fachmagazin zu bedienen, sprich sowohl Baumaschinen als auch Baustoffe. Allerdings haben wir schnell erkannt, dass sich sowohl die Leser mit einem solchen Heft nicht wohlfühlen als auch die Geschäftspartner, die darin inseriert haben. Schon im ersten Jahr war deutlich, dass wir nicht alle Sparten in einem Magazin verbinden können und die unterschiedlichen Leser spezieller bedienen müssen. Wir haben überlegt, wie wir diese Situation lösen können und schnell war klar, wir splitten die Themen auf und machen zwei Hefte. Das bauMAGAZIN dreht sich seitdem speziell um Baumaschinen, sprich Bagger, Radlader und Co – und dann haben wir speziell für Baustoffe den baustoffPARTNER kreiert, der sich überwiegend an den Handel und die Verarbeiter richtet.

Wie seid ihr es dann angegangen, wie geht man da vor, wenn man ein komplett neues Magazin kreiert? Plath: Ich hab mir damals dann ›den Hut aufgesetzt‹ und versucht, das neue Magazin am Markt zu etablieren. Ich habe viele Gespräche mit den Vertretern un-

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terschiedlichster Firmen und auch Handwerkern geführt – geschaut, welche Themen wollen wir im Heft behandeln, was ist für die Leser interessant und wichtig. Auch über den Namen des Magazins haben wir uns lange Gedanken gemacht. Aber schon damals wie auch heute noch ist für uns ganz klar, wir wollen der Partner für den Handel und den Verarbeiter sein und daher war baustoffPARTNER für uns am passendsten. Und Die Geschäfts ührer des SBM Verlag und Gründer des baustoffPARTNER mit Redakteurin dann ging es auch gleich Christine Seif. los – wir haben eigentlich sich der baustoffPARTNER nach keine großen Strategien entwitige Infos oder neue Produkte einigen Jahren am Markt etabckelt, sondern einfach auf unsevorgestellt und dem Leser anliert hatte, konnte auch das Team ren Bauch gehört und uns dann sprechend präsentiert. Holl: Schnell haben wir den bauweiter ausgebaut werden. Es kanach den Bedürfnissen der LestoffPARTNER noch mal spemen neue Mediaberater hinzu, ser und Geschäftspartner weineue Redakteure, die den Inhalt zialisiert und praktisch in zwei terentwickelt. unterschiedliche Ausgaben aufnochmals weiterentwickelt hageteilt. Das Magazin erscheint Wie kam der baustoffben – und so wurde das Magaimmer abwechselnd, einmal PARTNER denn dann an? zin stetig anhand der Bedürfnismit dem Schwerpunkt InnenPlath: Wir mussten uns selbstse des Marktes ausgebaut und ist zu dem Fachmedium geworverständlich erst einmal auf ausbau und im nächsten Moden, das heute einer der Pfeiler dem Markt behaupten und einat dann mit Fokus auf die Aune gewisse Akzeptanz erreiunseres Verlages ist. ßen-Themen. In Kombination mit dem zielgruppengerechtenchen, das hat schon etwas geHoll: Ich denke ein besonderer Versand erreicht das Magazin so dauert. Es gab natürlich schon Schritt in der Entwicklung war immer genau die Leser, für die diverse Magazine, die man sich auch das neue Layout der Titelseite zum 10-jährigen Jubiläum. angeschaut hat. Aber der Markt die Themen im Heft wirklich inVom ersten Heft, mit weißem hat uns auch ein bisschen unteressant sind. Logo-Schriftzug auf schwarzem seren Weg vorgegeben. Uns Gibt es in der Entwicklung Hintergrund, hat sich bis heute war klar, wir müssen uns an des Hefts neben dieser einiges getan. Seit 2009 ist die unserer Zielgruppe orientieren Themenaufteilung weitere Titelseite im signifikanten Silund deren Bedürfnisse in den Meilensteine? ber-/Grauton und in KombinaFokus nehmen. Daher haben Plath: Ein, ich nenne es mal tion mit dem auffälligen Logo wir das Heft ganz klar struk›stetiger Meilenstein‹, war die schon von Weitem schnell erturiert, es werden die großen Entwicklung des Personals. Als kennbar. Themen behandelt und wichDAN WINDHORST

Sehr schnell nach dem Start des Baumagazins kam es bereits zum zweiten Heft des SBM Verlags, dem baustoffPARTNER, wie kam es dazu?

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20 Jahre

Das erste Magazin des SBM Verlags war das bauMAGAZIN, damals noch Süddeutsches Baumagazin. Bei der Versandvorbereitung der Hefte mussten damals alle noch mit anpacken.

Nach all den Jahren der Entwicklung haltet ihr nun die aktuelle Ausgabe des baustoff PARTNER in den Händen, wie ühlt sich das an? Plath: Da ist sehr viel Freude und auch ein bisschen Stolz mit dabei. Holl: Das zeigt uns, dass sich der (gerade anfangs oft steinige) Weg gelohnt hat und dass wir heute ein tolles Heft am Markt haben.

Was würdet ihr heute vielleicht anders machen als vor 20 Jahren? Holl: Eigentlich nicht viel (lacht). Plath: Wir haben uns damals genau an den Zielgruppen orientiert und das machen wir

heute noch so. Unser entscheidender Vorteil ist, denke ich, dass wir beide aus der Branche kommen und daraus ein Magazin entwickelt haben, nicht umgekehrt. Dieses fachliche Know-how und die zahlreichen Kontakte waren eine große Hilfe und sind es auch heute noch.

Jetzt bringt der SBM Verlag nicht nur zwei, sondern gleich drei Fachmagazine auf den Markt. Vor zwei Jahren ist die bauSICHERHEIT dazugekommen, was war hier ür die Intension? Holl: Ja, nicht nur die Magazine an sich haben sich weiterentwickelt, sondern auch der Verlag selbst. Wir haben immer offene Augen und Ohren für neue Themen und bei einer Messe sind wir dann auf den Bereich Arbeitsschutzund Arbeitssicherheit gestoßen. Dieses Thema gewinnt auf den Baustellen glücklicherweise immer mehr Bedeutung und daher gibt es dort auf vielen Ebenen gro-

Apropos Potential – werfen wir noch einen Blick in die Zukunft. Gibt es beim SBM Verlag bereits Planungen ür ein viertes Magazin oder steht bereits etwas anderes in den Startlöchern? Plath: Was wir in den nächsten Monaten und Jahren noch deutlich ausbauen wollen, ist unsere Online-Präsenz. Hier sind wir bereits seit rund zwei Jahren sehr erfolgreich mit unseren drei Bauportalen am Markt. Aber diese

Branche ist schnell und wächst rasant, sodass wir hier unbedingt weiter Gas geben müssen. Wir haben uns dafür einen Profi ins Boot geholt und mit Andreas Kanat, der die SBM-ONLINE leitet, einen starken Partner an unserer Seite. Mit unseren drei Online-Portalen zu den Magazinen haben wir den Grundstein gelegt. Mittlerweile sind wir auch bei Facebook und Twitter sehr aktiv und unser regelmäßiger Newsletter kommt gut an. Nicht nur bei den Lesern, auch die Anzeigenkunden freuen sich, wenn ihre Informationen direkt und in kürzester Zeit den Leser erreichen. Holl: Zudem sehen wir in dieser technisch affinen Zielgruppe unsere Leser von morgen. Die neue Generation an Verarbeitern wird sich vermutlich mehr über Tablet und Co. informieren, daher ist dieser Bereich extrem wichtig und die perfekte Abrundung unseres Angebots. Wir sind also für die Zukunft gut aufgestellt und haben gleichzeitig viele Pläne, daher freuen wir uns schon auf die nächsten 20 Jahre baustoffPARTNER.

CHRISTINE SEIF

Plath: Hier müsste man vielleicht auch noch den Meilenstein ›Digitalisierung‹ nennen. Früher haben wir noch alles per Post oder Fax geschickt, als dann die E-Mail Einzug hielt, hat sich der ganze Ablauf wesentlich vereinfacht. Das Gleiche gilt für den Druck. Damals haben wir das ganze Heft noch aufwendig mit Filmen zusammengesetzt und heute wird alles am Computer digital mit neuester Technik zusammengefügt. Das bedeutet natürlich auch eine enorme Steigerung in der Qualität – sowohl im Layout als auch im Druck.

ßen Informationsbedarf. Zudem liegt uns dieses wichtige Thema auch persönlich am Herzen und wir wollen dafür etwas sensibilisieren und für Aufklärung sorgen. So ist das Magazin bauSICHERHEIT entstanden. Schon mit der ersten Ausgabe sind wir auf positive Resonanz gestoßen. Aktuell etabliert sich das Heft am Markt und wir sind uns sicher, dass es weiter wachsen wird – immer speziellere Verordnungen und mehr Produkte rund um Arbeitssicherheit – hier steckt noch viel Potential.

Stolz halten Joachim Plath und Markus Holl die September-Ausgabe des baustoffPARTNER in den Händen. Anlässlich des Jubiläums möchten sich die beiden Geschäfts ührer auch bedanken, zum einen bei dem engagierten Team, das hinter dem baustoffPARTNER steckt, und zum anderen bei den Kunden, die dem Magazin ihr Vertrauen schenken – nur mit diesem Miteinander ist es möglich, jeden Monat ein gelungenes Magazin zu veröffentlichen. 27

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20 Jahre

20 Jahre ist es her, dass der baustoffPARTNER erstmals in den Druck ging. Und ein solcher Zeitraum ist natürlich mit vielen Veränderungen verbunden. Ein besonderes Augenmerk verdient hierbei die monatliche Entstehung einer jeden Ausgabe. Denn die hat sich mit der Zeit dramatisch verändert. Von der Diskette als Übertragungsmedium ür Druckdateien durchlief der baustoffPARTNER bis zur kompletten Digitalisierung viele technische Neuerungen, die aus heutiger Sicht kaum mehr vorstellbar sind. Im Gespräch mit Thomas Schürger, freier Journalist und Hauptverantwortlicher ür die redaktionelle Betreuung in den ersten zehn Jahren des Magazins sowie gemeinsam mit Brigitte Weixler zuständig ür das Layout, berichtet er über diesen technologischen Wandel und erklärt, welche Neuerungen den Seit über 20 Jahren betreut Thomas Schürger die redaktionelle Arbeit der SBM-Publikationen. baustoffPARTNER maßgeblich beeinflusst haben. Von der ersten Ausgabe an habt ihr über zehn Jahre hinweg den baustoffPARTNER redaktionell betreut und das Layout verantwortet. Wie hat man noch im Jahre 1999 gearbeitet? Schürger: Zu Beginn des baustoffPARTNER wurden uns beispielsweise Fotos überwiegend als Abzüge geliefert, diese mussten auf Scannern in der gewollten Druckausgabeauflösung erst digitalisiert werden. Die überwiegende Mehrheit der Industriepresseinformationen erreichte uns entweder gedruckt – um per Texterkennungsprogramm vor den elementaren Redigierarbeiten erst ebenso digitalisiert zu werden – oder bereits per Diskette oder CD. Per CD kamen die Magazindaten dann zur Druckerei. Alternativ setzte man auf gekoppelte IDSN-Telefonleitungen, was sich aber deutlich in den Telefonrechnungen bemerkbar machte – Flatrate-Tarife waren noch Zukunftsmusik. Anzeigen waren überwiegend noch als offene Dateien bekannt, die mühsam mit dem Magazin-Layout verbunden werden mussten und hoffentlich zu keinen Schriftenkonflikten führten, jedes Worttrennverhalten musste schließlich individuell hinterlegt werden. Vereinzelt waren noch Anzeigenfilme üblich, die erst in der Druckvorstufe ein-

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montiert oder – schon ein Fortschritt – zuvor redigitalisiert übermittelt wurden. Das Format .pdf war im ausklingenden 20. Jahrhundert erst in der einsetzenden Verbreitung und weit jenseits von heute standardisierten pdf-X-Normen.

Vor 20 Jahren war eine E-Mail noch kein gängiges Kommunikationsmittel. Eine Dropbox in der Cloud noch in weiter Ferne und die Computer-Leistung nicht mit der heutiger Modelle vergleichbar. Welche Probleme hattet ihr damals und waren es damals überhaupt Probleme? Schürger: Was zur jeweiligen Zeit normal ist, wird selten als Problem empfunden werden. Häufig bemerkt mancher ja erst zeitfressende Umständlichkeiten, wenn es unvermittelt andere Lösungswege gibt. Und die beständige Entwicklung der Hardware kann man eh nur in einem wirtschaftlichen Rahmen nachvollziehen. Apples iMac ist in etwa gleich alt wie der baustoffPARTNER. So rückblickend fortschrittlich das erste, damals von Steve Jobs vorgestellte Modell war, schließlich verfügte es bereits über 100Mbit-Netzwerk und die damals kaum bekannten USB-A-Anschlüsse, so beschränkt waren dennoch die Festplattengröße mit sechs Gigabyte, die Prozessor-

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WERTVOLL FOTOGRAFIE/PETRA REGER

20 Jahre Magazinproduktion: Von der Daten-Disk zur »Redaktion 4.0«

geschwindigkeit, der Arbeitsspeicher und die Grafikkarte. Ein im iMac verbautes 56kbit-Modem erinnert an die sprichwörtliche Flaschenpost, steht uns doch heute eine 1000er-Mbit-Glasfasterleitung zur Verfügung. Und wer gewohnt war, auf einem 17" großen Röhrenmonitor eines alternativen G3-PowerMacs zu arbeiten, konnte sein Glück kaum fassen, als Apple im baustoffPARTNER-Gründungsjahr das erste 22"-Flachdisplay vorstellte – allerdings zum Preis eines Kleinwagens. Heute zählen bei uns zwei oder gar drei Displays an einem Mac für die Magazinproduktion zur Standardkonfiguration. Längst vergessene Formate wie ZIP und Jaz kommen einem in den Sinn, wenn es um schnelle, externe Speichermedien geht. Im Volumen wie auch in ihrer Geschwindigkeit werden diese heute von jedem USB-Stick für die Hosentasche geschlagen.

Welche wichtigsten Neuerungen haben die Gestaltung des baustoffPARTNER maßgeblich beeinflusst? Und was kann die Zukunft bringen? Schürger: Das Zeitfenster für Magazinproduktionen ist über die beiden Jahrzehnte mehr oder weniger gleich geblieben, entsprechend waren Hard- und Software-Ent-


wicklungen für jede optische Veränderung in den Magazinen entscheidend. Unsere Maxime ist bis heute, die zur Verfügung stehende Zeit mit den jeweils bestmöglich genutzten technischen Mitteln und für einen zeitlichen Vorteil beider Beteiligten – Redaktion und Layout – zu nutzen. Natürlich mag es, wie es eben seit Beginn der technischen Revolution so ist, die jeweils jung im Berufsleben stehende Generation geradezu erheitern, wie man beispielsweise vor 20 Jahren gearbeitet haben soll. In weiteren 20 Jahren wird die heutige ›Generation Y‹ das aber ebenso erlebt haben. Nicht zu vergessen dabei die entsprechenden Zeitgeist-Wandlungen oder Modewellen. Als entscheidende Weiterentwicklungen der beiden Jahrzehnte würde ich, neben dem alles beschleunigenden und naheliegenden Internet, das jeden Datenaustausch unterstützt, das genannte pdf für Anzeigen als entscheidenden Fortschritt sehen. Im Kampf der diversen Layout-Programme als Hauptarbeitstier haben sich die Ausprägungen immer wieder verschoben. Zu unserer Anfangszeit liefen bei uns Pagemaker und XPress, später kam InDesign dazu – das sicher für eine bedeutsame Entwicklung in Sachen Transparenzen, Schatten und Mehrfachverläufe oder pdf-Ausgabe sorgte. Im Vorjahr punktete das beständig weiterentwickelte XPress mit einer die journalistische Arbeit auf den letzten Magazinmetern entscheidend erleichternden Trennstufentechnik. Auch die Möglichkeit, kleinere Bildbearbeitungen bei Bedarf direkt im Layout-Programm zu erledigen, ohne in das dafür eigentlich bekannte Pro-

gramm wechseln zu müssen, hilft wertvolle Produktionszeit einzusparen. Weil in diesem Jahr mit Affinity Publisher ein dynamischer europäischer Mitbewerber in den Markt eingestiegen ist, der die bekannten amerikanischen Anbieter deutlich herausfordert, ist im Bereich der Layout-Software mit weiteren gegenseitig motivierten Verbesserungen zu rechnen. Aber die Software war nie allein entscheidend, im Hardware-Sektor sorgten die genannten großen Displays mit immer höherer Auflösung und sicher auch der Wechsel von der betagten Festplatte zur modernen SSD für einen deutlichen Temposchub, der weiter ermöglicht, im zur Verfügung stehenden Zeitfenster neue Dinge anzugehen. Weil das Internet bekanntermaßen nicht nur Segen für die Arbeit, sondern auch ein deutlicher Mitbewerber ist, gilt es weiter die Vorteile eines gedruckten Magazins deutlich herauszuarbeiten – sinnvolle Struktur und Leserführung in der Gestaltung halten Fachzeitschriften interessant, bilden sie doch mit diesem Ansatz das endlos im World Wide Web verfügbare Datenangebot in der für die Fachleserschaft hoffentlich passend zugeschnittenen Auswahl gegliedert ab.

Ihr habt zum Jubiläum des Magazins eine neue Titelseite konzipiert – wie seid ihr dabei vorgegangen und was war dabei wichtig?

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Weixler: Nicht anders als bei allen unserer Projekte, schließlich stammen aus unserem Büro nicht nur SBM-Magazine, sondern auch die seit zwölf Jahren bekannte »Allgäuerin« (ein Magazin für die Frau aus und in unserer Region) oder ein regionales Wirtschaftsmagazin in ihren ursprünglichen redaktionellen und optischen Konzepten. Es dreht sich dabei immer um die angestrebte Zielgruppe, das Konkurrenzumfeld und eine im vertretbaren Zeitrahmen produzierbare und reproduzierbare bestmögliche Außenwirkung. Entscheidend ist zudem, nicht mit »das Füllen wir später« und Blindtext oder Bild-Dummies zu agieren, sondern mit bereits erlebten, durchaus mitunter eher problematischen Materialien. Es ist schließlich wie mit dem Wetter, (Produktions-)SonnenBrigitte Weixler ist der kreative Kopf und Gestalterin der neuen baustoffPARTNER-Titelseite. schein allein gibt es nicht.

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20 Jahre

Seit 2012 ängt der baustoffPARTNER Leserstimmen ein, hier eine kleine Auswahl:

Wir lesen den baustoffPARTNER, weil ... »… ich dort aktuelle und Zukunftsthemen finde, die ich in unseren Marketingmaßnahmen berücksichtigen kann.« »… ich dort stets kompetent informiert werde. Und dies nicht nur aus der Bodenbelagsbranche, sondern in allen weiteren relevanten Baustoffgewerken. Der baustoffPARTNER schafft mir damit eine gute und aktuelle Übersicht über die Branche.

»… das Magazin über alle Gewerke hinweg einen sehr guten Überblick über das aktuelle Geschehen in der Bau- und Baustoffbranche gibt und dadurch auch uns als Schraubenhersteller die passende Plattform für unsere Präsenz bietet. Darüber hinaus entspricht es mit seiner modernen Gestaltung auch den Erwartun»… ich dort jegen der Leserinnen und Leser den Monat über an zeitgemäß aufbereiteNeuentwicklungen te Fachinformationen.« im Bereich Werkzeuge informiert werde – dies unterstützt uns in unserer Entscheidung bei der Anschaffung neuer Maschinen und Werkzeuge.«

»… ich in ihm auch unterhalb des Daches Informationen über Gewerke und deren Materialien finde. Denn erst alle zusammen machen ganzheitlich solide Handwerks- und Baukunst aus. Den krönenden Abschluss bilden natürlich unsere Dacheindeckungen.«

»... er mir immer einen guten Überblick gibt: Von der Bauchemie über Maschinen bis hin zum Bodenbelag bietet der baustoffPARTNER die gesamte Marktübersicht und gut aufbereitete Informationen.«

»… wir aufgrund unserer Angebotsvielfalt ein breites Informationsspektrum benötigen und teilweise an den Ideen, Erfahrungen und Lösungen anderer partizipieren können.«

»… mich das breite Themenspektrum und die aktuellen Informationen rund um den Bau überzeugen. Neben der Maschinentechnik finde ich interessante Anwendungsberichte und Neues aus der Welt der Baustoffe. So ist man immer umfassend informiert.«

»… es diesem Magazin in Wort und Bild gelingt, das Wichtigste aus dem Produkt abzuleiten und die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche zu lenken. Der baustoffPART»... wir uns als NER ist für mich wie ein KaleidoSchiebetüren-Startskop der Neuheiten, die das up vom Wettbewerb abBauen besser, schöner, einheben wollen. Wer besser facher und wirtschaftlisein will als die Konkurrenz, cher machen. « muss wissen, was in der Branche Sache ist. Der baustoffPARTNER gibt dabei wertvolle Unterstützung und Orientierung.«

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»… ich so immer auf dem neuesten Stand bei den Entwicklungen sowohl im Bereich Trockenbau als auch in der Haustechnik bin.«


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212 SEITEN

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Umfang wurden seit Entstehung gedruckt.

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bauMAGAZIN Mit dem bauMAGAZIN hat damals alles angefangen: Als erste Publikation aus dem Hause SBM hat sich das bauMAGAZIN in mehr als 22 erfolgreichen Jahren am Markt zu einer der führenden Fachzeitschriften für die Bauindustrie entwickelt. Die Verbreitung erstreckt sich über den gesamten deutschsprachigen Raum. Thematisch beschäftigt sich das Magazin mit nahezu allen

Bereichen der Baubranche, weshalb die Bandbreite von Abbruchtechnik über Baustelleneinrichtung, Fahrzeugtechnik, Baumaschinen und Gewinnung bis hin zu Recycling, Tiefbau, GaLaBau, Kommunaltechnik sowie Bau- und Nutzfahrzeuge reicht. Inhaltlich dient das bauMAGAZIN als Informationspool für Anwender, Unternehmer, Hersteller und Händler. Kernziel ist es, die richtige Mischung zwischen Theorie und Praxis zu finden: So steht bei der Berichterstattung neben interessanten Produktvorstellungen auch der Einsatz von Maschinen, digitalen Helfern und klassischem Baustellen-Equipment im Mittelpunkt. Die Themenaufbereitung erfolgt durch Produktvorstellungen, Einsatzberichte, Interviews, Firmenporträts, Unternehmensnachrichten sowie Vor-Ort-Termine durch die Redakteure. Ferner ist das bauMAGAZIN

auf allen wichtigen Veranstaltungen präsent und berichtet aktuell über die relevanten Neuigkeiten der Baubranche. Die Berichterstattung über alle wichtigen Messen – neben der bauma sind das vor allem die Demopark, die RecyclingAKTIV/TiefbauLIVE, die NUFAM, die NordBau, die A+A oder die Agritechnica – ist dabei ebenso einer der Schwerpunkte wie die aktuelle Vorstellung sowie die Einsatzberichte von neuen und innovativen Baumaschinen, Baugeräten und Baufahrzeugen. Außerdem berichtet die Redaktion in der Rubrik »Im Blickpunkt« über wirtschaftliche Hintergründe oder porträtiert Unternehmen. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat sich das bauMAGAZIN als eines der auflagenstärksten und effektivsten Fachmagazine der Branche etabliert, worauf das Team des SBM Verlags besonders stolz ist.

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bauSICHERHEIT Mit dem Titel bauSICHERHEIT bietet der SBM Verlag ein Fachmagazin, das sich voll und ganz der Sicherheit auf Baustellen verschrieben hat: Die Themenschwerpunkte reichen von Persönlicher Schutzausrüstung (PSA) über innovative Lösungen zur Baustellen- und Fahrzeugsicherheit bis hin zu neu entwickelten Arbeitsschutzmaßnahmen sowie digitalen Helfern. Gleichzeitig berichtet das Magazin ausführlich über alle wichtigen Messen und Veranstaltungen, die als Treffpunkt der Branche nützliche Anlaufstellen sind, um sich über die neuesten Produkt- und Marktentwicklungen zu informieren. Großen Wert legt die Redaktion der bauSICHERHEIT außerdem auf seine Blickpunkt-Storys, die sowohl Unternehmensporträts als auch Einsatzberichte und Interviews beinhalten.

Verknüpft ist das Thema Arbeitssicherheit aber auch eng mit vielen Gesetzgebungen und Richtlinien: Die bauSICHERHEIT versucht daher, auf aktuelle Neuregelungen und Bestimmungen hinzuweisen, damit Unternehmer, Anwender und potenzielle Kunden auf dem neuesten Informationsstand sind. Gleichwohl sieht sich dieses Magazin in der Verantwortung, für Aufklärung und Prävention zu sorgen: Sicherheit auf der Baustelle unterliegt aus vielerlei Gründen noch immer der Gefahr, an den falschen Stellen überhört zu werden. »Als Fachmagazin für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit ist es in erster Linie unsere Aufgabe, das Bewusstsein für mehr Sicherheit auf Baustellen weiter zu stärken. Die Unfallstatistiken zeigen, dass ein weiter Weg vor

uns liegt – denn so theatralisch es auch klingen mag: Am Ende ist jeder Unfall immer noch einer zu viel. Wir haben den Vorteil, als praxisnahe Schnittstelle zwischen Hersteller, Anwender und Entscheider zu agieren, um mit unserer Berichterstattung gezielt auf nützliche Sicherheitslösungen, neue Produktentwicklungen sowie wichtige Vorgaben und Sicherheitstipps hinzuweisen«, sagt Dan Windhorst, Chefredakteur der bauSICHERHEIT.


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Selfie-Time Beim SBM Verlag wird fleißig gearbeitet – aber dennoch kommt der Spaß dabei nicht zu kurz. Auch am Arbeitsplatz ist neben einem kurzen Plausch mit Kollegen auch mal Zeit ür ein Selfie. Die Mitarbeiter des SBM Verlag kurz vorgestellt:

Mit Andreas Kanat hat der SBM Verlag einen Profi in Sachen online im Team und obendrauf einen Spaßvogel, der bei keinem Event fehlen darf. Immer den Durchblick – zumindest was den baustoffPARTNER- ONLINE betrifft – hat Mauro di Renzo.

Nicht nur als Mediaberater für das bauMAGAZIN, sondern als Objektmanager für alle drei Magazine ist Tobias Nickert nicht nur am Telefon im Einsatz.

Selten der Erste, oft der letzte im Büro – aber immer fleißig ist unser Handballer Elmar Romanesen.

Immer gut gelaunt stehen seine Bürotüren stets für jedermann offen, Verlagsleiter Tobias Haslach.

Schwere Maschinen sind seine Leidenschaft: bauMAGAZIN-Chefredakteur Michael Wulf reist zu Terminen auch mal um die halbe Welt.

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Für kleine Späße, vegetarisches BioEssen und Fußball lässt sich Christian Geiger schnell begeistern.

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Selfie-Time

Daumen hoch und ein Lächeln im Gesicht, so kennen wir unseren Chef Markus Holl. In seinem »grünen« Büro fühlt er sich (fast) genauso wohl wie in der Natur, Markus Hieber.

Norman Zenzinger ist nicht nur mit Leib und Seele Mediaberater, sondern auch stolzer Dreifach-Papa.

Der Dichter und Denker – wenn Dominik Neubig keine Anzeigen verkauft, schreibt er gerne Gedichte oder trainiert barfuß für den nächsten Marathon.

Ab und an etwas skeptisch, aber eigentlich immer gut gelaunt und für jeden Spaß zu haben, Markus Maier.

Der Mann für Arbeitssicherheit und -schutz: Eray Cakirogullari trägt auch im Büro sicherheitshalber gern mal eine Staubschutzmaske.

Harte Schale, weicher Kern – unser Chef Joachim Plath sagt, wo es lang geht, hat aber auch immer ein offenes Ohr.

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Weihnachtskarten Mittlerweile ist es zu einer liebgewonnenen Tradition geworden – die ganz besonderen Weihnachtsgrüße des SBM Verlags an Kunden und Partner. Für die jährliche Weihnachtskarte lassen sich die Mitarbeiter immer etwas Außergewöhnliches einfallen. Ob als Schneewittchen und die sieben Zwerge, als König Ludwig und Kaiserin Sissi mit ihrem Hofstab oder als fleißige Weihnachtsbäcker – das Fotoshooting ist für alle immer ein Riesenspaß mit einem tollen Ergebnis. Seien Sie gespannt, welches Motiv die diesjährige Weihnachtskarte zieren wird.

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POROTON®-T7®, -S8® und -S9® 20 Jahre

DIE ERSTEN KLIMA NEUTRALEN ZIEGEL Schlagmann Poroton ist der führende Anbieter von Mauerziegeln in Süddeutschland. Wir wollen als Marktführer auch in puncto Nachhaltigkeit unserer Verantwortung gerecht werden. In enger Zusammenarbeit mit Klimaschutz-Experten haben wir eine 3-Säulen-Strategie entwickelt. Mit den Maßnahmen dieser Strategie sind unsere TopProdukte, die perlitgefüllten POROTON®-T7®, -S8® und -S9® die ersten klimaneutralen Ziegel. Detaillierte Informationen dazu und über unsere Aktivitäten für Artenschutz, Regionalität und Biodiversität finden Sie unter: schlagmann.de/klimaneutraleziegel

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baustoffPARTNER-Team

Verlagsleiter – er hält alle Fäden zusammen Seit über zwölf Jahren ist Tobias Haslach ein Teil des SBM Verlags, seit rund drei Jahren hat er als Verlagsleiter die Verantwortung ür alle drei Magazine sowie das gesamte Team. In dieser Zeit hat sich einiges getan, besonders in Sachen Digitalisierung. Die Zukunft sieht Haslach in einer Ausweitung der crossmedialen Angebote sowie der Stärkung der Print-Produkte. Vor zwölf Jahren ist Tobias Haslach im SBM Verlag als Mediaberater für das bauMAGAZIN gestartet, nach einigen Jahren übernahm er die stellvertretende Objektleitung, dann die Objektleitung und im Herbst 2016 wurde er Verlagsleiter. »Der SBM Verlag hat mir wirklich alle Möglichkeiten gegeben, mich zu entwickeln. Dafür bin ich den beiden Geschäftsführern dankbar«, erzählt der Verlagsleiter. Seit Erscheinen des baustoffPARTNER waren die drei vergangenen Jahre mit die spannendsten. Die Digitalisierung ist auch hier zu spüren und der gesamte Verlag ist im Wandel. »Mit dem Start unseres OnlinePortals vor rund zwei Jahren haben wir einen entscheidenden Schritt für die Zukunft gemacht. Wir müssen unseren Kunden

Reichweite und unseren Lesern schnelle Informationen bieten, das schaffen wir mit unserem Online-Auftritt in Kombination mit unserem Newsletter.« Doch trotz des starken Fokus auf die digitalen Services sieht Tobias Haslach das Kerngeschäft im Print-Bereich. »Die Baubranche ist noch immer relativ ›print-lastig‹ und daher ist mein Ziel für die nächsten Jahre, die gedruckten Ausgaben der Magazine stabil zu halten und unseren Lesern unsere gewohnt hohe Qualität zu bieten. Mit einem Ausbau unserer crossmedialen Angebote und einem weiteren Standbein des Verlags, das akutell gerade in der Planungsphase ist, sind wir für die nächsten Jahre gut aufgestellt und freuen uns schon auf die Zukunft des baustoffPARTNER.«

baustoffPARTNER-Team

Objektleiter – Ansprechpartner ür alle Tobias Nickert ist schon seit rund drei Jahren im Team, seit kurzem hat er jedoch eine neue Aufgabe inne: die Leitung des Objektmanagements. Damit koordiniert er alle drei Magazine des SBM Verlags und ist Schnittstelle zwischen Mediaberater, Redaktion und Verlagsleitung. Effektive Abläufe, klare Strukturen und eine Stärkung des Unternehmens, das sind seine Ziele. Gerade mit dem Studium begonnen, ist Tobias Nickert vor rund dreieinhalb Jahren als Mediaberater zum SBM Verlag gekommen. Berufsbegleitend hat er an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Schwaben in Augsburg sein betriebswirtschaftliches Studium absolviert und erfolgreich als VWA-Betriebswirt abgeschlossen. Sein Know-how sowie sein Engagement sind der Grund, warum er jetzt eine weitere Aufgabe im SBM Verlag besetzt. Seit September ist Tobias Nickert Leiter des Objektmanagements – das bedeutet, er koordiniert alle drei Magazine – und zwar von A bis Z. »Ich bin praktisch eine interne Schnittstelle zwischen den Mediaberatern und der Redaktion sowie der Verlagsleitung. Bei mir

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laufen die Fäden zusammen und ich koordiniere dann die Abläufe, damit sie effektiv sind«, so der Objektmanager. Arbeitsweisen sollen so optimiert und klar strukturiert werden. »Mir ist es wichtig, dass wir unsere hohe Qualität in den Magazinen auch künftig beibehalten und uns positiv weiterentwickeln. Zudem freue ich mich, dass ich mich in diesen Prozess mit meiner neuen Position noch mehr einbringen kann.« Für die Kunden des bauMAGAZIN, die von Tobias Nickert betreut werden, ändert sich nichts – für sie bleibt er weiterhin ihr Ansprechpartner. Mit Tobias Nickert kommt wieder frischer Wind in die Führungsetage und wir dürfen schon gespannt sein, welche Ideen er einbringen wird.


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baustoffPARTNER-Team

Unsere Mediaberater Sie zeigen Einsatz im Büro, am Telefon, bei Kundenterminen und Messen – doch wir blicken einmal hinter den Schreibtisch unserer drei baustoffPARTNER-Mediaberater. Und was entdecken wir: ganz viel Sport. Alle drei finden dabei ihren perfekten Ausgleich – aber sehen Sie selbst:

Wer ein Handball-Fan ist, wird diesen Namen kennen: Elmar Romanesen ist seit über sieben Jahren im baustoffPARTNER-Team und noch länger erfolgreicher Handballspieler. Mit zahlreichen Vereinen konnte er zig Erfolge verbuchen – nach seiner aktiven Karriere ist er jetzt Trainer bei der SG Kempten-Kottern. Doch egal ob auf dem Spielfeld, im Büro oder auf Messen – Elmar zeigt immer vollen Einsatz.

Die ein oder andere Verletzung hat er schon davongetragen – vom Skifahren hält ihn das aber nicht ab. Markus Maier hat sowohl auf der Piste als auch im Funpark Spaß. Und wenn er nicht beim Skifahren oder im Büro ist, kann man sicher sein, dass er auf einer spannenden Reise irgendwo am anderen Ende der Welt unterwegs ist. Der Fußball wäre beinahe sein Hauptberuf geworden – er hat als Jugendlicher schon gegen Thomas Müller und Co gespielt – wir sind aber froh, dass er den runden Ball nur noch in seiner Freizeit kickt und seit zwei Jahren im baustoffPARTNER-Team ist. Und steht er weder im Büro noch auf dem Spielfeld, tobt Christian Geiger am liebsten mit seiner Tochter im Garten.

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Die Textschmiede im SBM Verlag Klein, aber fein, so könnte man die Redaktion des baustoffPARTNER beschreiben. Chefredakteurin Christine Seif und Redakteur Dan Windhorst kreieren jeden Monat eine Ausgabe mit neuen Produkten, interessanten Objektberichten und zahlreichen Infos rund um die Baubranche. Die beiden sind mittlerweile ein eingespieltes Team und unterstützen sich gegenseitig, egal ob baustoffPARTNER oder bauSICHERHEIT. Zudem ergänzen sie sich auch in ihrem Wesen. Dan Windhorst ist mit seiner entspannten, norddeutschen Art auch im stressigen Redaktionsalltag ein Ruhepol und bringt Christine Seif in hektischen Phasen schnell wieder runter. Vielleicht kommt die Harmonie auch durch den unterschiedlichen kulinarischen Geschmack – Christine mag Zopf und Kaffee, Dan lieber Kaba und Deftiges – da kommt kein Futterneid auf, eine solide Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

baustoffPARTNER-Team

Unsere Grafik – kreative Frauenpower! Hier ist die Kreativität zu Hause – die Damen kümmern sich sowohl um das Layout des baustoffPARTNER und auch der bauSICHERHEIT sowie um die Anzeigen aller drei Verlagsmagazine und die Redaktionsvorbereitung. Zudem ist hier immer gute Stimmung angesagt. Franziska Schenk, Alexandra Kastl, Jessica Joos und Simone Frank (von links) sind das Kreativ-Team des baustoffPARTNER. Doch nicht nur im Büro sorgen die vier Damen mit ihrer guten Laune täglich für ausgelassene Stimmung – in ihrer Freizeit gehen sie auch gerne mal zusammen aus und genießen den Feierabend. Während Franzi gern Scrapbooks und mit Papier im Generellen bastelt, sitzt Jessy am liebsten auf ihrem Pferd oder schraubt an Autos herum. Alex und Simone dagegen findet man in ihrer Freizeit meist in fernen Ländern, wenn sie nicht gerade beim Shoppen sind.

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20 Jahre

baustoffPARTNER-Team

Unsere Buchhaltung: »Das Zentrum der Macht« Nicht an vorderster Front, da ür aber umso wichtiger – ohne unsere Buchhaltung und den Vertrieb würde beim SBM Verlag nichts laufen. Von der Abrechnung über die Buchhaltung bis hin zur Abo-Verwaltung und Planung der Dienstreisen, das Aufgabenspektrum ist vielseitig und wird von unserem Schwestern-Team schon seit vielen Jahren zuverlässig bewältigt. Susanne Traub (links) ist die mittlerweile dienstälteste Mitarbeiterin und sorgt seit vielen Jahren dafür, das jeder Mitarbeiter pünktlich seinen Lohn erhält. Ihre Schwester Claudia Maguire kümmert sich um Abo-Verwaltung, Dienstreisen und Co. Zusammen sind sie ein eingespieltes Team. Doch die beiden teilen sich nicht nur das Büro, auch der ein oder andere Urlaub in Südtirol wird zusammen erlebt. Beide sind Familienmenschen und genießen die Zeit mit ihren Lieben. In der Freizeit findet man Claudia gern in der Natur zusammen mit ihren Hunden, Susanne schiebt gern mal eine Kugel auf der Kegelbahn.

HECO®-Schrauben Innovation. Vertrauen. Zukunft.

20 Jahre baustoffPARTNER

Herzlichen Glückwunsch!

HECO-Schrauben GmbH & Co.KG Dr.-Kurt-Steim-Straße 28 D-78713 Schramberg Telefon: +49 (0) 74 22 / 9 89-0 E-Mail: info@heco-schrauben.de Internet: www.heco-schrauben.de

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20 Jahre

Das baustoffPARTNER-Messeteam Die Mediaberater Elmar Romanesen, Markus Maier und Chris Geiger sowie Chefredakteurin Christine Seif sind aber nicht nur im Büro anzutreffen – gern besuchen sie Messen oder fahren zu Geschäftspartnern, um sich dort die Firmenstandorte, Produkte und Produktionen anzusehen sowie über die aktuellen Unternehmensentwicklungen zu sprechen. Gerade bei Messebesuchen wird der SBM-Bus zum Messemobil umfunktioniert. Neben wichtigen Unterlagen dürfen dabei auch die E-Roller nicht fehlen – mit ihnen sind die Mitarbeiter noch schneller von einem Stand zum nächsten unterwegs und absolvieren die Strecken zwischen den Hallen in kürzester Zeit.

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20 Jahre

In den letzten 20 Jahren hat sich viel verändert ... Seinen ersten Verlagssitz hatte der SBM Verlag in der ehemaligen Kleiderkammer der »Prinz-Franz-Kaserne« in Kempten, die als Standort von der Bundeswehr aufgegeben wurde. Als dort 2003 die Abrissbagger anrollten, fand der Verlag eine neue Heimat im Kemptener Vorort Betzigau. Weitere ünf Jahre später wechselte der Verlagssitz erneut. Erst auf zwei, mittlerweile sogar auf drei Etagen mit einer Gesamtfläche von fast 800 m2 sowie einer Dachterrasse mit Alpenblick sind seitdem in einem modernen Bürogebäude in der Kemptener Hermann-von-Barth-Straße das Domizil von mittlerweile 25 Mitarbeitern.

1997 – 2003

2008 – heute

20 Jahre ist eine Zeit, in der viel passiert. Die Technik hat sich rasant entwickelt und auch Ansprüche an eine moderne Titelseite haben sich immer wieder verändert. Das spiegelt die Entwicklung der Titelseite des baustoffPARTNER wider. Pünktlich zum Jubiläum wurde eine weitere Überarbeitung durchgeführt. Das charakteristische Silbergrau wurde beibehalten, insgesamt kommt der baustoffPARTNER jetzt aber moderner und frischer daher. Wir hoffen, auch Ihnen gefällt die neue Titelseite des baustoffPARTNER! 1999 – 2002

2002 – 2006 2006 – 2009

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BAUSTOFF-PARTNER.DE

10 20 Jahre

BAUSTOFFPARTNER 10/19

DAS FACHMAGAZIN FÜR DAS BAUHANDWERK

METABO IM BLICKPUNKT

50 Jahre Finstral »Wir leben Fenster!«

Ein Akku-System für Handwerk und Industrie

MESSEAUSGABE

Neuigkeiten rund um Arbeitsschutz- und -sicherheit

2009 – 2010

2010 – 2016

SAINT-GOBAIN RIGIPS Vorbildlicher Modul- und Trockenbau

2016 – 2019

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20 Jahre

Was ist 1999 sonst noch passiert? Vor 20 Jahren ist die erste Ausgabe des baustoffPARTNER erschienen – ür den SBM Verlag und seine Mitarbeiter ein ganz besonderes Ereignis. Aber welche Ereignisse gab es 1999 sonst noch? Im Mai 1999 ist der baustoffPARTNER zum ersten Mal erschienen und ein Blick auf die Titelseite zeigt bereits ein weiteres großes Ereignis dieses Jahres. Der Preis für das Magazin lag damals bei 6,80 DM – ja genau Deutsche Mark. Und obwohl der Euro offiziell erst am 1. Januar 2002 eingeführt wurde, steht auf dem Titel bereits direkt unter dem DM-Preis, 3,48 €. Denn in elf Ländern wurde der Euro bereits 1999 als Buchgeld eingeführt. Und da der baustoffPARTNER schon immer topaktuell war, prangte bereits auf der ersten Ausgabe der Euro-Preis. Doch die Euro-Einführung haben die meisten Menschen zu diesem Zeitpunkt noch nicht wirklich realisiert – andere Ereignisse waren in ganz Deutschland in aller Munde. Wie zum Beispiel die Sonnenfinsternis. Am 11. August war wohl jeder Bürger, ausgerüstet mit Sonnenfinsternis-Brille und Fotoapparat, unterwegs, um sich dieses einzigartige Spektakel nicht entgehen zu lassen. Die nächste totale Sonnenfinsternis in Deutschland gibt es übrigens im Jahr 2081.

Bundesrepublik feiert Geburtstag Während der baustoffPARTNER geboren wurde, gab es einen ganz besonderen Geburtstag: Die Bundesrepublik Deutschland feierte am 23. Mai ihr 50-jähriges Bestehen. An diesem Tag wurde Johannes Rau zum Bundespräsidenten gewählt – Gerhard Schröder war zu dieser Zeit Bundeskanzler. Kurz vor dem Jubiläum der Bundesrepublik zog die Bundesregierung von Bonn nach Berlin und der Bundestag fand seine neue Heimat im Berliner Reichstagsgebäude.

20 Jahre rätseln auf RTL Eine weitere Erfolgsgeschichte startete vor 20 Jahren – 1999 lief auf dem Sender RTL die erste Show des beliebten Quiz-Formats „Wer wird Millionär“ mit Günther Jauch. Bis heute sind über 1400 Folgen ausgestrahlt worden und es gab insgesamt 15 Millionen-Gewinner (Stand September 2019).

Kempten und das Allgäu unter Wasser Ein tragisches Ereignis ereilte die Menschen im Allgäu, der Heimat des SBM Verlags. Starke Niederschläge Mitte Mai und extre-

me Wetterverhältnisse am Pfingstwochenende im alpinen Raum führten zu einem der größten Hochwasserereignisse in den vergangenen 100 Jahren in Bayern. Es wurden rund 3 519 ha Flächen, davon ungefähr 505 ha Siedlungsfläche, überschwemmt. Der Gesamtschaden belief sich auf rund 60 Millionen Euro. Mit dem baustoffPARTNER gibt es dieses Jahr natürlich viele weitere Geburtstagskinder. Ranga Yogeshwar hat zum Beispiel im Mai seinen 60. Geburtstag gefeiert, auch Hella von Sinnen wurde 60. Das Metal-Festival Wacken feiert 30-jähriges Jubiläum und vor 50 Jahren hat die NASA Geschichte geschrieben – am 21. Juli 1969 betritt zum ersten Mal ein Mensch den Mond. Und ebenfalls seinen 20. Geburtstag konnte in diesem Jahr das Verkaufsportal eBay in Deutschland feiern – vier Jahre nach dem Start in Kalifornien war der Online-Marktplatz 1999 auch in Deutschland an den Start gegangen. In diesem Sinne an alle Geburtstagskinder und natürlich besonders den bau stoffPARTNER: HAPPY BIRTHDAY!

Wir sagen Danke!

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ROBERT BOSCH

Werkzeuge | Arbeitssicherheit


ROBERT BOSCH

Der GSR 12V-35 FC Professional ist mit 115 Millimetern der kürzeste Akku-Bohrschrauber seiner Klasse. Das macht ihn zum Problemlöser für enge Stellen.

Leistungsstärker und komfortabler als zuvor – zwei Neuheiten für Profis BOSCH Bei Bosch wird stetig an neuen Produkten gearbeitet und versucht, die bewährten Werkzeuge zu optimieren. Im Fokus steht dabei immer der Handwerker und seine Bedürfnisse. Noch mehr Leistung sowie einen höheren Komfort bieten zwei Neuheiten von Bosch: der FlexiClick 12 Volt Bohrschrauber »GSR 12 V-35 FC Professional« sowie die neue Tischkreissäge »GTS 635-21 Professional«. Das Bosch FlexiClick-System mit 12 Volt ist jetzt leistungsstärker als zuvor: Der neue Akku-Bohrschrauber »GSR 12V-35 FC Professional« ist mit einem bürstenlosen Motor mit hohem Wirkungsgrad ausgestattet. Dadurch ist das Gerät effizienter, langlebiger und gleichzeitig wartungsfrei, so der Hersteller. Der Bohrschrauber arbeitet mit bis zu 1 750 Umdrehungen pro Minute und damit 35 Prozent schneller

als sein Vorgänger. Für einen effizienten Arbeitsfortschritt sorgt auch ein höheres Drehmoment von 35 Nm im harten und 20 Nm im weichen Schraubfall. Der Bohrdurchmesser in Holz ist mit 32 mm 70 Prozent größer, der maximale Schraubendurchmesser beträgt jetzt 8 mm. Das Anwendungsspektrum ist dadurch breiter. Darüber hinaus ist der »GSR 12V-35 FC Professional« nochmals 17 mm kürzer als der Vorgänger und mit seinen vier Aufsätzen – einem arretierbaren Bithalter sowie Bohrfutter-, Exzenter- und Winkelaufsatz – ein viel-

Die »GTS 635-216 Professional« bietet 70 mm Schnitthöhe und eine Schnittbreite von bis zu 635 mm. Bei einem Sägeblattdurchmesser von 216 mm ist sie laut Bosch damit Klassenbeste.

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seitiges und kompaktes Bohrschrauber-­ System im Markt. Mit den vier Aufsätzen sind insgesamt acht Konfigurationen möglich: Bosch ist nach eigenen Angaben der einzige Hersteller, bei dem sich der Winkelaufsatz mit jedem der drei anderen Aufsätze kombinieren und nutzen lässt. Einzigartig sei auch die Justierbarkeit von Exzenter- und Winkelaufsatz direkt am Gerät: Es sind 16 Arbeitspositionen einstellbar, ohne den Flexi­ Click-Aufsatz vom Bohrschrauber lösen zu müssen. Schreiner, Küchen-, Möbel- und Messebauer sowie Installateure können dadurch Zeit sparen und sind bei Arbeiten an engen Stellen flexibler.

Das 5-in-1-System FlexiClick 12 Volt im Überblick Der »GSR 12V-35 FC Professional« ist mit 115 mm laut Bosch der kürzeste Akku-Bohrschrauber seiner Klasse. Das macht ihn zum Problemlöser für enge Stellen.


Er hat einen magnetischen Bithalter und kann somit auch ohne Aufsatz eingesetzt werden. Das Gerät bietet jetzt außerdem einen Gürtelclip und eine größere Softgrip-Fläche – das Arbeiten ist dadurch noch bequemer. Es sind nur wenige Handgriffe notwendig, um den Bohrschrauber mit dem gewünschten Aufsatz zu verbinden: einfach an die FlexiClick-Schnittstelle ansetzen und den Verriegelungsring im Uhrzeigersinn drehen. Ein Klicken sowie eine Kontrollanzeige am Aufsatz bestätigen die zuverlässige Verbindung beider Komponenten.

Bithalter, Bohrfutter-, Exzenter- und Winkelaufsatz Der Bithalter »GFA 12-X Professional« verfügt über eine Sechskant-Aufnahme mit Bit-Arretierung, damit Bits sich nicht ungewollt lösen. Mit Bithalter ist der Akku-Bohrschrauber noch 144 mm lang. Der Bohrfutteraufsatz »GFA 12-B Professional« besitzt eine Auto-Lock-Funktion und nimmt Bohrer von 1 bis 10 mm auf. Aufgrund seiner Länge von 162 mm (inklusive Bohrfutteraufsatz) erlaubt er präzises Bohren an engen Stellen. Der Exzenteraufsatz »GFA 12-E Professional« ermöglicht exaktes, randnahes Schrauben. Der Anwender kommt bis auf 12 mm an die Kante heran. Es sind 16 Arbeitspositionen einstellbar, ohne dabei den FlexiClick-Aufsatz vom Akku-Bohrschrauber lösen zu müssen. Gleiches gilt für den Winkelaufsatz «GFA 12-W Professional«. Er ist mit 61 mm laut Bosch der kürzeste Winkelaufsatz seiner Klasse.

Zusätzliche Festfutter-Variante Bosch führt zusätzlich zum Flexi­ ClickSchrauber eine Variante mit Festfutter ein: den »GSR 12V-35 Professional«. Er ist mit 154 mm der kürzeste und kraft-

vollste Festfutter-Bohrschrauber im 12 Volt-Programm von Bosch und schraubt mit höherer Präzision. Vorteile wie den bürstenlosen Motor, die Drehzahl von bis zu 1 750 Umdrehungen pro Minute und das Drehmoment von 35 Nm im harten Schraubfall spielt das Gerät vor allem bei Bohrungen in Metall und Holz aus.

Neue Tischkreissäge für Profis Hohe Leistung und Komfort im mobilen Einsatz: Die Tischkreissäge »GTS 635-216 Professional« von Bosch vereint hohe Schnittkapazität mit Komfort im mobilen Einsatz: Sie bietet Handwerkern im Innenausbau, Bauschreinern und Bodenlegern 70 mm Schnitthöhe und eine Schnittbreite von bis zu 635 mm. Bei einem Sägeblattdurchmesser von 216 mm ist sie damit Klassenbeste, heißt es in einer Mitteilung von Bosch. Grundlage dafür ist die besondere Bauform der neuen Tischkreissäge: Die Anordnung von Motor und Getriebe wurde optimiert, sodass das Sägeblatt weiter herausragt als bei herkömmlichen Tischkreissägen – und so bei kleinerer Größe mehr Schnitthöhe erreicht. Die hohe Schnittbreite erzielt die »GTS 635-216 Professional«, indem ihr Parallelanschlag über den Rand des Sägetisches hinausgezogen wird und als Auflage dient. So lassen sich Platten bis 635 mm zuschneiden. Die Säge ist mit einem leistungsstarken 1 600 Watt-Motor ausgestattet, der bei je-

Überzeugend ist die Justierbarkeit von Exzenter- und Winkelaufsatz direkt am Gerät: Es sind 16 Arbeitspositionen einstellbar, ohne den FlexiClick-Aufsatz vom Bohrschrauber lösen zu müssen.

dem Einsatz für schnellen Arbeitsfortschritt sorgt – sowohl bei Längsschnitten in Plattenmaterialien, Bodenpaneelen und Passleisten als auch beim Ablängen von Kanthölzern und Bodenleisten. Bei Werkstücken aus Hartholz bietet die Tischkreissäge noch einen weiteren Vorteil: Ihr 216er-Sägeblatt erzeugt im Vergleich zu Blättern mit größerem Durchmesser ein stärkeres Drehmoment am Schneidezahn. Dadurch zieht sie stärker durch und der Verwender kann schneller sägen. Für hohe Präzision sorgt der stabile Parallelanschlag aus Aluminium-Druckguss: Er wird mit einer Doppelklemme vorn und hinten an der Tischsäge befestigt und sitzt damit zuverlässig bei jedem Schnitt.

Bequemer Transport und hoher Arbeitsschutz Das kleinere Blatt der »GTS 635-216 Professional« erlaubt eine kompakte Bauform und damit auch ein relativ geringes Gewicht (22 kg). Sie ist dadurch leichter zu transportieren und verfügt hierfür auch über ergonomische Tragegriffe. Schiebestock, Winkelanschlag, Parallelanschlag, Schutzhaube und Kabel sind beim Transport direkt am Gerät verstaut – so geht nichts verloren und alles ist schnell wieder griffbereit. Darüber hinaus bietet die Tischkreissäge mit einer neuen, selbstständig schließenden Schutzhaube, Soft-Start, Wiederanlaufschutz, Sicherheitsschalter sowie Click & Clean-Adapter für staubarmes Arbeiten mit Absaugung einen hohen Arbeits- und Gesundheitsschutz. Komfortabel sägen lässt es sich mithilfe des klappbaren Untergestells »GTA 560 Professional«: Die Tischkreissäge wird einfach per Schnellspannverschluss fixiert – und schon ist sie bereit für den nächsten Einsatz. J

Besonders komfortabel sägen lässt es sich mithilfe des klappbaren Untergestells »GTA 560 Professional«: Die Tischkreissäge wird einfach per Schnellspannverschluss fixiert – und schon ist sie bereit für den nächsten Einsatz.

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Lärchenholz und verlässliche Schrauben für einen herrlichen Ausblick HECO Eine neue Holzkonstruktion im baden-württembergischen Schwäbisch Gmünd ist Aussichtsplattform und Eventlocation in einem. Da ihr Bau rechtzeitig zum Start der Remstalgartenschau abgeschlossen sein sollte, waren die Zimmerer auf Befestigungsmaterial angewiesen, das sich ohne Vorbohren sowie mit reduzierter Spaltwirkung randnah verarbeiten lässt und hohen Ansprüchen an ein optisches Erscheinungsbild gerecht wird. Die Wahl der Zimmerer fiel auf Schrauben von Heco. Stabil bei Wind und Wetter Für die Zimmerei müllerblaustein HolzBauWerke aus dem baden-württembergischen Blaustein war der Bau der Konstruktion ein besonderer Auftrag, der rechtzeitig zum Start der Remstalgartenschau abgeschlossen sein musste. Daher fertigte sie Teile der Plattform und der Außentragwände in der Montagehalle vor: Sie befestigten die Laufbeläge der oberen Ebenen aus Lärchenholz an der Unterkonstruktion und montierten an den Wandelementen Fassadenleisten. Da die Konstruktion sichtbar verschraubt sein sollte, kam es auf eine saubere Ausführung an. Hierbei hatten

Kompetenz im Mischen MADE IN GERMANY

NEU

HECO-SCHRAUBEN

»Der unendliche Garten« – so nennt sich in diesem Jahr das baden-württembergische Remstal. Eine architektonische Besonderheit dieses Landstreifens ist eine in Schwäbisch Gmünd erstellte Aussichtsplattform, entworfen von Florian Nagler Architekten. Besucher genießen eine außergewöhnliche Perspektive mitten aus einer Baumkrone heraus. Denn die zweistöckige Konstruktion aus Lärchenholz ist rings um einen Lindenbaum errichtet und kann fortan auch als Veranstaltungsort genutzt werden. Ansprechend dekoriert, lädt der Holzbau auch Wanderer zum gemütlichen Verweilen ein.

Mit der »HECO-TOPIX-CC« ließen sich die Stützen dauerhaft zuverlässig verbinden. die Verarbeiter darauf zu achten, dass keine Spaltkräfte auf die 4 cm breite Fassadenschalung wirken. Mit der »HECO-UNIXtop« verwendeten die Zimmerer eine Vollgewindeschraube, die dieser Anforderung gerecht wird: Ihre patentierte »TOPIX«-Spitze reduziert die Spaltwirkung beim Einschrauben. Durch eine optimierte Spitzengeometrie lässt sie sich schnell ansetzen, aufgrund ihrer hohen Gewindesteigung zügig eindrehen. Schon beim Einschrauben zieht sie über ihre veränderliche Gewindesteigung die Bauteile zusammen. Damit sind die Elemente der Holzkonstruktion dauerhaft sicher befestigt.

Qualität spart Zeit

Die neue Xo-R Reihe Mehr Leistung und mehr Funktionalität Für den täglichen Job auf der Baustelle Oktober WWW . C O L2019                                                                                                                                                                  48 LOMIX.COM

Nach der Vorfertigung durch das Zimmererteam schloss sich die logistisch herausfordernde Vor-Ort-Montage an. Nach der erfolgreichen Materialanlieferung stellten die Zimmerer zunächst die Wände auf und hoben anschließend die Podeste ein. Aufgrund des zeitintensiven Transportprozesses galt es bei der Verschraubung der Bauteile Zeit einzusparen. Vorausschauend hatten die erfahrenen Handwerker hierfür erneut Schrauben ausgewählt, die sich spaltfrei eindrehen las-

sen, ohne dass das Holz vorgebohrt werden muss. Insbesondere die Vollgewindeschraube »HECO-TOPIX-CombiConnect« setzten sie vielfältig ein – unter anderem, um die Auflagerlasche für die erste Aussichtsplattform an den Pfosten zu befestigen. Diese Schraube in der Abmessung 8,5 x 270 mm ließ sich hierbei schnell und zuverlässig eindrehen. Im 45 Grad Winkel verschraubt, überträgt die Schraube hohe Lasten, gleichzeitig zieht sie aufgrund ihrer unterschiedlichen Gewindesteigungen die Bauteile zusammen. Ihre zugrunde liegende Zulassung ETA-11/0284 gibt den Baubeteiligten langjährige Funktionssicherheit. Darauf legt müllerblaustein HolzBauWerke großen Wert. »Die Qualität unserer Arbeit beginnt bei der Verwendung von Qualitätsprodukten. Heco liefert uns nicht nur hochwertiges Material, sondern auch sämtlichen Zusatzservice wie Beratung und Bemessung – auch das macht Qualität aus«, so Stephan Schmid, Holzbauingenieur bei müllerblaustein. Die Vor-Ort-Montage der Holzkonstruktion am Aussichtpunkt Lindenfirst dauerte zehn Tage und konnte pünktlich zur Remstalgartenschau abgeschlossen werden. J


Das Werkzeug immer am Körper NWS Werkzeuge, die Handwerkern aus der Hand fallen, stören nicht nur den Arbeitsablauf und sorgen für Verzögerungen – sie stellen vor allem bei Tätigkeiten auf Dächern, Gerüsten und im Hochbau eine Gefahr für Menschen und Objekte dar, die von herabfallenden Zangen, Schraubendrehern und Co getroffen werden können. Um die Sicherheit am Arbeitsplatz zu erhöhen, führt der Solinger Werkzeugspezialist NWS ein Sicherungssystem für seine Zangen mit SoftGripp-Griffen ein, das auch mit weiteren Werkzeugen kompatibel ist. Aufgrund der elastischen Fangleine, die Werkzeug und Handwerker miteinander verbindet, bleibt das Arbeitsgerät immer am Körper, auch wenn es versehentlich aus der Hand gleitet. Die Leine hat laut Hersteller eine Tragkraft von bis zu 4,5 Kilogramm und verfügt über einen bedienungsfreundlichen Radius, um komfortables Arbeiten zu ermöglichen. Weitere Komponenten sorgen zudem für zusätzlichen Arbeitskomfort und Sicherheit. So ermöglichen die im Set enthaltenen Adapterschlaufen und Metallkarabiner mit Sicherheitsverschluss das parallele Befestigen mehrerer Werkzeuge an der Fangleine und erlauben dadurch schnelle und sichere Werkzeugwechsel. Der Metallkarabiner sorgt darüber hinaus für die sichere Verbindung der Leine mit einem Befestigungspunkt, wie beispielsweise einem Werkzeuggürtel.

ne oder des Adapters durchziehen und als Schlaufe befestigen. Außerdem liegen dem Set ebenso Schlüsselringe bei, die mit Fangleine und Werkzeug verbunden werden können. Die bequemste Variante ist jedoch der SystemClip, der mit allen NWS Zangen, die über SoftGripp-Griffe verfügen, kompatibel ist. Der SystemClip bildet genauso wie die Schlüsselringe eine sichere Verbindung zwischen Fangleine und Werkzeug. Der Vorteil ist jedoch, dass er leicht vom Werkzeug gelöst werden und bei Bedarf an ein anderes Werkzeug geklippt werden kann. J

Dank der elastischen Fangleine, die Werkzeug und Handwerker miteinander verbindet, sowie weiterer Komponenten bleibt das Arbeitsgerät immer am Körper, auch wenn es versehentlich aus der Hand gleitet.

Umfangreiche Werkzeugverbindungen Für die sichere Verbindung zwischen Werkzeug und Fangleine bietet das Werkzeug-Sicherungssystem drei Möglichkeiten. Bei Werkzeugen mit Loch im Griff lässt sich die Kordel der Fanglei-

Auf HYMER ist Verlass. Sehen wir uns? 05. – 08. November 2019 Messe Düsseldorf

NWS

Besuchen Sie uns in Halle 6, Stand G69. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Der SystemClip kann leicht vom Werkzeug gelöst und bei Bedarf an ein anderes Werkzeug geklippt werden.

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ST QUADRAT

ST Quadrat ergänzt bewährtes »LUX-top G-T«-System

Das Geländersystem »LUX-top G-T« bietet kollektiven Schutz für autorisierte Arbeitskräfte während der Montage von Aufbauten sowie während der Durchführung von Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten.

ST QUADRAT Damit die Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen sicher und komfortabel ausgeführt werden können, hat der Hersteller ST Quadrat Fall Protection vor einigen Jahren einen selbsttragenden Seitenschutz konzipiert. Das aufgeständerte Geländersystem »LUX-top G-T« bietet bei ordnungsgemäßer Anwendung kollektiven Schutz für autorisierte Arbeitskräfte während der Montage von Aufbauten sowie während der Durchführung von Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten auf nicht öffentlichen Flachdächern bis maximal 5 Grad Dachneigung und bis maximal 40 m über dem umgebenden Gelände Bei »LUX-top G-T« handelt es sich um ein individuell an die Dachfläche oder den Arbeitsbereich anzupassendes, dauerhaft witterungsbeständiges und wartungsarm konstruiertes Modulkonzept. Gegenüber herkömmlichen Geländersystemen zeichnet sich die neue Lösung durch rationellere und schnellere Montage mit weniger Montageschritten durch weniger Arbeitskräfte aus. Zeit ist Geld – das gilt auch für die Montage von Absturzsicherungen.

Unkompliziert, schnell und wirtschaftlich Das Montagesystem ist ein praktisches Steck- und Klicksystem. Die Pfosten mit Verbindungselementen und Auslegern, inkl. der Aufnahme der Halterung für die Geländerrohre, sind werkseits bereits teilvormontiert. So kann das eigentliche Aufstellen bzw. Positionieren der Pfosten auf dem Dach sowie das Zusammenstecken der Rohre mit handelsüblichem Montagewerkzeug und in kürzester Zeit realisiert werden. Als Kontergewichte zur Beschwerung der Leichtelementkonstruktion dienen handelsübliche Betongehwegplatten. Die Montage erfolgt durchdringungsfrei. Die Dachabdichtung wird beim Aufbauen also nicht unnötig perforiert. Auf diese Weise lassen sich flexible Geländerlängen für kleine und große Dachflächen herstellen. Es gibt inzwischen Referenzflächen mit einer Gesamtlänge von mehreren Tausend Metern.

Praktische »LUX-top G-T«-Direktbefestigung WD II Seit einigen Monaten wird das Programm des LUX-top G-T um die ästhetisch anspre-

chende und platzsparende Variante »Direkt WD II« ergänzt. Diese Direktbefestigung ist auf Wunsch neig- bzw. klappbar und ebenfalls auf den gängigsten Flachdachuntergründen anwendbar. Abhängig vom Befestigungsuntergrund kann das System zur Überbrückung von höheren Dachschichtenpaketen auf die bewährte Art und Weise schnell und einfach montiert werden. Diese Art von Kollektivschutz kann auf eine zusätzliche Attikaaufkantung verzichten. Die Grundelemente werden vom Hersteller als zweiteiliger Bausatz vorkonfektioniert geliefert. »LUX-top G-T Direkt WD II« ermöglicht bei horizontalem, geradem Geländerverlauf eine einfache Eindichtung.

»LUX-top G-T«-Direktbefestigung an »Attika« Die brandneuen Anwendungen »LUX-top G-T Direkt« mit »Attika«-Adapterplatte und »LUX-top G-T Direkt AT« sind für die Direktbefestigung unterhalb der Attikaabdeckung konzipiert. Das Besondere daran ist, dass durch die Direktbefestigung keine Durchdringungen in der wasserführenden Schicht entstehen. Auch diese Ausführung zeichnet sich durch ihre gelungene Ästhetik und einen geringen Platzbedarf aus. Die herstellerseits vormontierten Grundelemente lassen sich ebenfalls neigen oder bei Bedarf auch umklappen.

Branchenübergreifende Anwendungsvielfalt Das Seitenschutzgeländersystem mit seinen neuen Ausstattungsvarianten ermöglicht den Anwendern jetzt eine noch größere Anwendungsvielfalt sowie einen sicheren

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Die Anwendung »LUX-top G-T Direkt AT« ist für die Direktbefestigung unterhalb der Attikaabdeckung konzipiert. Kollektivschutz. Es kann überall dort eingesetzt werden, wo der Arbeitsbereich Absturzgefahren birgt, vorrangig auf flach geneigten Dächern, darüber hinaus z. B. beim Bau von Flucht- und Rettungswegen. Das System eignet sich sowohl für den temporären Einsatz als auch zur dauerhaften Installation auf verschiedenen Flachdachtypen, zum Beispiel auf Bitumen- oder Foliendächern. Alle tragenden Komponenten sind entweder aus Aluminium oder rostfreiem Edelstahl gefertigt, d. h. sie sind zwar leicht, aber dennoch robust, weitestgehend wartungsfrei und wirtschaftlich konzipiert. Zu allen Installationsvarianten hält der Hersteller ausführliche mehrsprachige Montageanleitungen sowie Planvorgaben mit technischen Hinweisen, etwa Anforderungen an den Befestigungsuntergrund oder Ausweisung von Mindestabständen, bereit. J

Halle 6 Stand B25


Arbeitssicherheit durch bedarfsgerechte Steigtechnik erhöhen

HYMER-LEICHTMETALLBAU

HYMER-LEICHTMETALLBAU In Düsseldorf möchte Hymer-Leichtmetallbau auf der A+A intelligente Lösungen sowie individuelle Produkte präsentieren, die das Arbeiten mit Leitern, Tritten, Treppen und Arbeitsbühnen in Zukunft noch sicherer machen. Im Mittelpunkt soll dabei aber auch eine fachgerechte Beratung stehen: Um die passende Steigtechnik auswählen zu können, müssen viele wichtige Faktoren berücksichtigt werden.

Mit »Project« bietet Hymer-Leichtmetallbau über das gesamte Projekt und darüber hinaus zuverlässige Unterstützung – von der Beratung über die Konstruktion, Fertigung bis hin zu Montage, Wartung und Prüfung der Steigtechnik. »Der Kauf einer Steighilfe sollte grundsätzlich gut bedacht sein«, betont Michaela Weber, verantwortlich für das Marketing bei Steigtechnikproduzent Hymer-Leichtmetallbau. Die Aluminiumspezialisten bieten neben einem breiten Angebot an Serienprodukten für jegliche Einsatzsituationen in der Sparte »Project« bedarfsgerechte Sonderkonstruktionen. »Eine kompetente Beratung gehört daher zum Service«, sagt Michaela Weber. »Um Fehlinvestitionen zu vermeiden, gilt es vor dem Kauf abzuwägen, welche Lösung optimal den unternehmenseigenen Bedarf, arbeitssicherheitstechnische und ergonomische Kriterien erfüllt. Auch Aspekte wie Langlebigkeit, Reparaturmöglichkeiten und Flexibilität im Einsatz sollten in die Überlegungen einbezogen werden.«

Drei wichtige Schritte zur optimalen Arbeitshilfe Um eine dem Einsatzzweck und dem Bedarf des Unternehmens entsprechende Steigtechnik auszuwählen, empfiehlt Michaela Weber eine Findungsphase in drei Schritten: »Im ersten Schritt sollte geprüft werden, ob sich ein serienmäßig produziertes Standardprodukt anbietet. In diesem Segment gibt es bereits zahlreiche Lösungen, die sich durch funktionale Details an die jeweilige Einsatzsituation anpassen lassen. Kommt ein Standardprodukt nicht infrage, bieten die standardisierten, praxiserprob-

ten und auf Basis von hochstabilen Aluminium-Strangpressprofilen konstruierten Komponenten unseres Baukastensystems individuelle Lösungen, die kostengünstig und schnell umsetzbar sind. Die Produktkonfiguration kann dabei selbsterklärend über den Online-Konfigurator erfolgen. Sollte auch unter den standardisierten, anpassbaren Baukastenprodukten nicht die passende Lösung dabei sein, kommt in Schritt 3 das Profi-Team von ›Project‹ zum Einsatz, um in Abstimmung mit dem Kunden eine individuelle Lösung zu entwickeln.«

Ein engagierter Ratgeber in puncto Sicherheit Das beste Produkt schützt jedoch nicht auf Dauer, wenn es nicht regelmäßig und ordnungsgemäß gewartet wird. Gerade für die Wartung komplexerer Steigtechnik bieten die Experten von »Hymer-Project« einen professionellen Prüfservice und Wartungsverträge an. Wie Seriensteigtechnik nach den aktuellen DGUV-Handlungsanleitungen korrekt geprüft und sicher eingesetzt wird, vermittelt Hymer zudem in der VDSI-anerkannten Fortbildung »Seminar zur wiederkehrenden Prüfung von Leitern, Tritten und Fahrgerüsten (nach DGUV-Informationen 208-016 und 201-011)«. J Halle 6 Stand 6G4

WerkzeugSicherungssystem Zur professionellen Sicherung von Handwerkzeugen und Kleinteilen bei Tätigkeiten auf Dächern, Gerüsten und im Hochbau, sowie vielen weiteren Einsatzorten. Ideal für die Nutzung durch Industriekletterer und Höhenretter. www.nws-tools.de

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Die ursprüngliche Verantwortung für die baustellenspezifischen und gewerkeübergreifenden Arbeitsschutzmaßnahmen liegt nach der Baustellenverordnung immer beim Bauherren.

Vergabe von Gerüstbauarbeiten: Der Aufwand ist gestiegen PERI Den vom Bauherren beauftragten Architekten bzw. Bauunternehmern sollte bei der Vergabe von Gerüstbauarbeiten bewusst sein, dass die Folgen der Neufassung der TRBS 2121-1 in der Regel für den Auftragnehmer einen gesteigerten Aufwand bedeutet, der damit zu einem erhöhten Vergütungsanspruch führt. Denn um die geschuldete Werkleistung ordnungs- und vertragsgemäß zu erbringen, ist der Gerüstersteller verpflichtet, bei der Planung und Ausführung die neuen Regelungen und die daraus resultierenden Arbeitsschutzmaßnahmen zu berücksichtigen und einzuhalten. Durch die Anpassung der technischen Schutzmaßnahmen und Arbeitsabläufe an die neue Vorschriftenlage signalisiert der Gerüstbauer, dass er auch im Arbeitsschutz dem Auftraggeber eine Werkleistung nach den gültigen anerkannten Regeln der Technik erbringt. Der Gerüstbauer muss sich deshalb darauf verlassen können, dass diese Änderungen im Regelwerk auch dem Auftraggeber bekannt sind und entsprechend honoriert werden. Eine Leistungsausführung nach veralteter TRBS 2121-1 unter Missachtung der geänderten Arbeitsschutzanforderungen ist nicht mehr möglich. Dies wäre ein Verstoß gegen geltende Bestimmungen mit der Folge, dass der Gerüstbauer die Leistungsausführung verweigern kann.

Die Brauchbarkeit des Gerüstes ist nachzuweisen Grundsätzlich sind nach der Neufassung der TRBS 2121-1 bestimmte Schutzmaßnahmen zwingend vorgeschrieben. Dazu zählt zunächst einmal der Nachweis der Brauchbarkeit. Dieser gilt als erbracht, wenn

der Aufbau nach allgemein anerkannter Regelausführung erfolgt und sofern in der jeweiligen Landesbauordnung (LBO) gefordert, das Gerüstsystem über eine gültige, allgemeine bauaufsichtliche Zulassung verfügt. Falls die Brauchbarkeit nicht erbracht ist, muss sie in Form eines Standsicherheitsnachweises sowie der Erstellung einer Montageanweisung (Plan für den Auf-, Um- und Abbau) und einer Gebrauchsanleitung (Plan für den Gebrauch) erfolgen, der alleinige Einsatz einer Aufbau- und Verwendungsanleitung (AuV) reicht da nicht aus. Zudem müssen jetzt auch Angaben zu Zugängen und Prüfzeitpunkten, differenziert zwischen Montage und Nutzung, erstellt werden. Besonderes Augenmerk gilt der vorlaufenden Absturzsicherung. Diese ist als Seitenschutz auszuführen – sowohl beim vertikalen als auch beim horizontalen Handtransport von Gerüstbauteilen. In den Gerüstfeldern für den vertikalen Handtransport muss der Seitenschutz (Geländer und Zwischenholm) zweiteilig sein. Auf

Oktober 2019                                                                                                                                                                  52

der obersten Gerüstlage ist für den Horizontaltransport von Gerüstbauteilen (bei durchgehender Gerüstflucht) mindestens ein einteiliger Seitenschutz oder ein Montagesicherungsgeländer zu verwenden. Bei Einsatz einer PSAgA muss ein Rettungskonzept ausgearbeitet sein. Die danach erforderliche Rettungsausrüstung ist auf der Baustelle vorzuhalten.

Kennzeichnung und Inaugenscheinnahme Der Gerüstersteller, in der Regel ein Gerüstbauunternehmen, muss gemäß §3 ProdSG (Produktsicherheitsgesetz) dem Gerüstnutzer, also dem nachfolgenden Gewerk (Maurer, Maler, Stuckateur etc.) ein sicheres Gerüst bereitstellen. Den Nachweis, dass das Gerüst sicher ist, kann der Gerüstersteller gegenüber dem Gerüstnutzer durch das Protokoll einer Abnahmeprüfung erbringen. Dabei ist die Kennzeichnung am Gerüst Bestandteil der Prüfung und Voraussetzung für die Inaugenscheinnahme. Die TRBS 2121-1 sieht vor, dass jeder Arbeitgeber vor dem Gerüstgebrauch durch


Gefährdungsbeurteilung gilt auch für Gerüstnutzer Auch der Arbeitgeber, der ein Gerüst für den Gebrauch durch seine eigenen Beschäftigten erstellt, hat vor dem erstmaligen Gebrauch das Gerüst zu prüfen bzw. prüfen zu lassen. Dies gilt auch für zusätzliche Prüfungen nach jeder Veränderung durch Umbau oder Ergänzung bzw. Reduktion. Entscheidend sind in der Praxis eine schriftliche Dokumentation sowie die regelmäßige, nachhaltige Information und Überprüfung aller Beschäftigten im Betrieb, diese auch einzuhalten. Alle Aufzeichnungen sind am Einsatzort mindestens bis zur nächsten Prüfung aufzubewahren. Nach dem Arbeitsschutzgesetz (§5) ist jeder Arbeitgeber verpflichtet, vor Beginn der Arbeiten bzw. einer Baumaßnahme eine Gefährdungsbeurteilung zu erstellen. Die Gefährdungsbeurteilung erfolgt individuell

und hat das Ziel, die bei der Verwendung von Gerüsten möglichen Gefahren im Vorfeld zu ermitteln und daraus die notwendigen Schutzmaßnahmen für jedes Gewerk zu definieren. Die Gefährdungsbeurteilung ist in der Praxis nur dann effektiv, wenn sie von den Verantwortlichen regelmäßig überprüft und an sich ändernde Situationen angepasst wird. Was Gerüstersteller, in der Regel die Gerüstbaubaubetriebe und Gerüstnutzer, je nach Gewerk bei der neuen TRBS 2121-1 in der Praxis beachten müssen, hat beispielsweise der Gerüst- und Schalungsspezialist Peri in einer speziellen Broschüre ausführlich beschrieben. Für alle Beteiligten werden detaillierte Anweisungen beschrieben – für das jeweilige Personal, die individuellen Gefährdungsbeurteilungen, die allgemeine Brauchbarkeit und die einsatzspezifische Prüfung. J

PERI

seine Beschäftigten eine Inaugenscheinnahme und erforderlichenfalls eine Funktionskontrolle durchzuführen hat bzw. durchführen lässt. Dies gilt auch, wenn das Gerüst von mehreren Unternehmern (Gewerken) gleichzeitig oder nacheinander genutzt wird. Dabei ist die Inaugenscheinnahme auf Grundlage der Kennzeichnung des Gerüstes und gegebenenfalls eines Prüfprotokolls des Gerüsterstellers durchzuführen.

PERI UP Easy bietet systemintegrierte Sicherheit. Das Geländer der nächsten Gerüstlage wird mit dem Easy Rahmen oder Easy Stiel von der unteren, bereits gesicherten Ebene aus montiert – ganz ohne Zusatzbauteile. Für die Montage des Grundaufbaus ist keine persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz erforderlich.

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LAYHER Aktuelle Vorschriften zur Arbeitssicherheit bei Tätigkeiten in der Höhe schränken die Verwendung unterschiedlicher Arbeitsmittel immer mehr ein: auch im Bereich Leitern. Alternativ müssten Unternehmer künftig bei bestimmten Tätigkeiten mit großvolumigen Arbeitsbühnen anstelle von ­Leitern planen. Mit dem neuen »SoloTower« hat Layher jetzt eine wirtschaftlichere Alternative entwickelt. Zu den Vorteilen des kompakten Fahrgerüsts aus leichten und zugleich robusten Einzelteilen gehören die einfache und damit wirtschaftliche 1-Personen-Montage, die effiziente Logistik aufgrund geringer Ladekapazität – selbst in Kleintransportern – und das sichere Arbeiten in bis zu sechs Metern Arbeitshöhe. Durch die Auf- und Abbaufolge des »SoloTowers« mittels 3-T-Methode (Through The Trapdoor) befindet sich der Monteur mit Betreten einer Plattform durch die Durchstiegsbrücke (Trapdoor) aufgrund vormontierter Doppelgeländer bereits im gesicherten Bereich. Geltende Vorschriften zur Arbeitssi-

cherheit in Industrie und Handwerk werden somit erfüllt. Für eine hohe Wirtschaftlichkeit ist ebenfalls gesorgt: Leichte, handliche Einzelbauteile aus Aluminium in Kombination mit den »SoloTower-Montagehaken« ermöglichen die einfache Mitnahme von Ebene zu Ebene und somit den Auf- und Ab-

WILHELM LAYHER

Das kleine Fahrgerüst für die schnelle und sichere 1-Personen-Montage

Auf Wunsch kann aus wenigen Bauteilen des Layher SoloTowers werkzeuglos ein »Transportwagen« gebaut werden, in dem sich die übrigen Gerüstbauteile schnell und ergonomisch an den Bestimmungsort bringen lassen. bau durch eine Person. Durch die bewährte Layher Verbindungstechnik via Einrastklaue können die Bauteile anschließend schnell und leicht ohne Werkzeug montiert werden. Auch der vormontierte Bordbrettkranz lässt sich mit nur wenigen Handgriffen auseinander- und zusammenfalten sowie problemlos an die Arbeitsplattform anbringen. Teleskopierbare Gerüststützen sorgen für den sicheren Stand. Konstruiert wurde der »SoloTower« nach den Vorgaben der europäischen Norm DIN EN 1004 – ein Zeichen hoher Qualität und Sicherheit.

Effiziente Logistik Das geringe Gewicht und die kompakten Maße aller Bauteile gewährleisten eine wirtschaftliche und effiziente Lager-, Transport- sowie Baustellenlogistik. Möglich ist der Transport zum Einsatzort in allen gängigen Nutzfahrzeugen. Auf Wunsch kann aus wenigen Bauteilen zudem werkzeuglos ein »Transportwagen« gebaut werden, in dem sich die übrigen Gerüstbauteile schnell und ergonomisch an den Bestimmungsort bringen lassen. Der »Transportwagen« passt dabei durch jede gängige Türe. J Halle 6 Stand A15

Die universelle Führungsschiene für Handkreissägen www.wolfcraft.de Oktober 2019                                                                                                                                                                  54

Leichte Einzelbauteile aus Aluminium in Kombination mit den »SoloTowerMontagehaken« ermöglichen die einfache Mitnahme von Ebene zu Ebene und somit die schnelle und zugleich sichere 1-Personen-Montage.


GÜNZBURGER STEIGTECHNIK Die Günzburger Steigtechnik ist ein starker Partner im Bereich Arbeitsschutz – auf der A+A im November in Düsseldorf stellt das Unternehmen aus Bayern Produkte rund um die Arbeitssicherheit vor. Im Fokus stehen dabei die neuen Produkte wie die zweite Generation des nivello-Leiterschuh, die Stufenleiter-Neuheiten sowie ein Stufenmodul und auch eine rutschhemmende Trittauflage. Zudem gibt es am Messestand Infos rund um wichtige Normen und Vorschriften sowie das Seminarangebot des Unternehmens. In Düsseldorf präsentiert der Qualitätshersteller aus Bayern unter anderem die zweite Generation des nivello-Leiterschuhs, die mit zusätzlichen Funktionalitäten überzeugt: So sorgen etwa eine 2-Achsen-Neigungstechnik im integrierten Gelenk für eine vollflächige Bodenauflage und wechselbare Fußplatten für einen sicheren Stand auf verschiedensten Untergründen. Die geriffelte Auflagefläche der Fußplatten dient zudem als Verschleißindikator und die integrierte Winkelkontrolle des »nivellos« zeigt stets den korrekten Anstellwinkel der Leiter an. Für Sicherheit bei der Arbeit sorgen auch die zweiteilige Stufen-Schiebeleiter und die Stufen-Glasreinigerleiter, welche in Anlehnung an die Neufassung der TRBS 2121 Teil 2 entwickelt wurden und damit bereits den verschärften Technischen Regeln für die Betriebssicherheit entsprechen (gültig seit Anfang 2019). Werden Leitern

GÜNZBURGER STEIGTECHNIK

Für ein Plus an Arbeitssicherheit

Auch Sprossenleitern der Günzburger Steigtechnik können TRBS-konform genutzt werden, dazu muss der Anwender nur das Stufenmodul »MaxxStep« als Standstufe für alle Arbeiten in der Höhe anbringen. demnach als Arbeitsplatz verwendet, dürfen neben Standplattformen nur noch Stufen anstatt Sprossen als Standflächen benutzt werden.

»MaxxStep«: Premiere auf der A+A 2019 Um auch Sprossenleitern für Arbeiten in der Höhe verwenden zu dürfen, hat die Günzburger Steigtechnik das Stufenmodul »MaxxStep« entwickelt. Damit werden auch Sprossenleitern TRBS-konform. Das Produkt lässt sich einfach, schnell und werkzeuglos anbringen und ist in unterschiedlichen Größen erhältlich. Für ein Plus an Rutschhemmung kann das Modul mit den Trittauflagen »clip-step« und »clip-step R13« ausgestattet werden. Letztere erfüllt sogar die Vorgaben der höchsten Bewertungsgruppe für Rutschhemmung R13 und sorgt auch in nassen, ölverschmierten und staubigen Arbeitsbereichen für einen sicheren Tritt und komfortablen Stand auf der Leiter.

Regeländerungen im Fokus Neben weiteren Produkten aus den Bereichen Rettungstechnik und Sonderkonstruktionen informieren und beraten die Experten auf der A+A über die Neufassung der TRBS 2121 Teil 2 sowie über alle weiteren Normen, Richtlinien und Vorschriften. »Gerade bei den Technischen Regeln für die Betriebssicherheit gilt es jede Menge zu beachten. Unsere Profis erklären auf der Messe anschaulich an unseren Produkten, was die neuen Vorschriften konkret in der Praxis bedeuten und welche Vorteile unsere regelkonformen Lösungen bieten«, sagt Munk. Der Geschäftsführer der Günzburger Steigtechnik und sein Team warten in Düsseldorf zudem mit einem neuen Schulungskonzept auf. J Halle 6 Stand B51

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Fahrgerüste für sicheres Arbeiten in der Höhe

Wenn im beruflichen Umfeld hohe Flexibilität gepaart mit komfortablem Arbeiten benötigt werden, sind die Fahrgerüst-Serien »ProTec« und »Stabilo«von Krause eine geeignete Wahl. In verschiedenen Breiten erhältlich, optional mit umfangreichen Komfortmerkmalen ausgestattet und – je nach Modell – auch in großen Höhen bis 14,40 m einsetzbar, überzeugen diese Fahrgerüste durch ihre Vielseitigkeit. Je nach Einsatzort des Fahrgerüstes sind verschiedene Anforderungen an das Gerüst zu erfüllen. Grundsätzlich lassen sich alle Fahrgerüste von Krause leicht aufbauen und transportieren, so der Hersteller. Das Alu-Faltgerüst »ProTec XS« ist zum Beispiel faltbar und, sogar im aufgebauten Zustand, durch Türrahmen zu verfahren. So kann der Einsatzort schnell gewechselt werden. Trotzdem ist die Belagbühne bis 240 kg belastbar. Sind eher großflächige Arbeiten, zum Beispiel an Decken, notwendig, besticht das »ProTec XS-P« aufgrund seiner 3,6 m2 großen Plattform. Es bietet ausreichend Raum für Nutzer und Material, denn es kann mit einer Flächenlast von bis zu 720 kg belastet werden. Alle Krause-Fahrgerüste verfügen jedoch über eine gleiche Produkt-DNA: maximale Sicherheit. Sicherheitsrelevante Produktmerkmale wie gebremste Fahrrollen, sta-

KRAUSE

KRAUSE Bei der Arbeit auf Fahrgerüsten müssen zahlreiche Anforderungen erfüllt werden, die je nach Art der auszuführenden Arbeiten und Baustellen variieren: leichter Zugang, große Bewegungsfreiheit und Raum für das Abstellen von ausreichend Material. Krause bietet unterschiedliche Fahrgerüste, die den unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden – eines verbindet sie jedoch alle: hohe Sicherheit.

Krause kann auf mehr als 115 Jahre Erfahrung in der Produktion von Steigtechnik zurückgreifen. Die Fahrgerüste sind auf die unterschiedlichen Bedürfnisse konzipiert – hohe Sicherheit bieten sie alle. bile Verbindungen und einfacher Aufbau gehören zur Standard-Ausstattung.

Wenn täglich Höchstleistungen gefragt sind Soll das Fahrgerüst immer und über Jahre hohen Profi-Ansprüchen genügen, ist die Serie »Stabilo« eine geeignete Wahl. Das Gerüst-System bietet eine schnelle und sichere Montage und entspricht den Leistungsanforderungen der europäischen Norm DIN EN 1004 für fahrbare Arbeitsbühnen. Diese Fahrgerüste sind vom TÜV Süd geprüft und zertifiziert. Das patentierte Verriegelungssystem ermöglicht schnelles und sicheres Einund Aushängen der Geländerstreben. Als formschlüssige Verriegelung trägt diese

auch zur hohen Stabilität des Gerüsts bei. Die einheitliche Verriegelung bei Streben, Diagonalen und Geländern vereinfacht die Montage und ermöglicht kurze Rüstzeiten. Die variable Belagbühneneinhängung, bei ­»Stabilo«-Fahrgerüsten können die Bühnen im 25 cm Abstand zwischen den Diagonalen eingehängt werden, verhindert aufwendigere Auf- und Umbauarbeiten. Die Liste der möglichen Konfigurationen ist auch durch die vielen unterschiedlichen Gerüstfeldlängen und -breiten und eine Faltversion groß. J Halle 6 Stand A35

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04/10/2019 12:17


MASCOT

Auf der A+A wird die 2020-Kollektion von Mascot erstmals zu sehen sein – zu den neuen Produkten gehört unter anderem brandneue Sicherheitskleidung.

Mascot präsentiert neue Sicherheits­ kleidung auf 700 m2 großem Messestand MASCOT Auf dem großzügig angelegten Stand von Mascot wird eine vollständige neue Kollektion vorgestellt. Sie beinhaltet Bekleidung aus hochmodernem »Stretch-Hi-Vis«-Material für Damen und Herren. Zeigen möchte das Unternehmen außerdem eine nachhaltige Kollektion mit T-Shirts, Poloshirts und Sweatshirts. Ein größerer Stand und ein umfangreiches neues Sortiment hat Mascot für die Messe in Düsseldorf zu bieten. Zur Verfügung stehen den Besuchern rund 700 m2 an Standfläche, um sich ein genaues Bild von den Neuheiten zu machen. Besonders ist, dass das Unternehmen seine 2020-Kollektionen erstmals auf der A+A präsentieren wird. Zu den neuen Produkten gehört unter anderem brandneue Sicherheitskleidung. Die Kollektion, besteht aus Bekleidung, die aus

»Stretch-Hi-Vis«-Material gefertigt wird und sowohl für Damen wie für Herren erhältlich sein soll. Das »Hi-Vis«-Material, so Mascot, sei bahnbrechend und setze einen neuen Standard für Komfort und Funktionalität bei Sicherheitskleidung. Gleichzeitig bietet Mascot eine nachhaltige Kollektion auf, für die Materialien wie Bio-Baumwolle und recyceltes Polyester verwendet werden. J Halle 1 Stand D26

SAVE THE DATE! Besuchen Sie uns auf der A+A Messe in Düsseldorf vom 05. bis 08.11.2019 Halle 3 | Stand E06

Mascot International A/S ist ein internationales Unternehmen in Familienbesitz mit Hauptsitz in Dänemark. Das Unternehmen produziert und vermarktet hochwertige Arbeitskleidung und Sicherheitsschuhe für Branchen wie Handwerk und Industrie bis zu Transport und Produktion. Das Unternehmen hat fast 40 Jahre Erfahrung und konnte in den letzten Jahren starkes Umsatzwachstum und Gewinnsteigerungen verzeichnen. Mascot hat rund 400 engagierte Mitarbeiter in Europa und beschäftigt ca. 2 400 Personen in Fernost. Das Sortiment besteht aus mehr als 600 Produkten mit bis zu 27 verschiedenen Farben. 57                                                                                                                                                                  Oktober 2019


PAUL H. KÜBLER

Die neue Persönliche Schutzausrüstung »Protectiq« von Kübler verbindet zuverlässigen Schutz mit äußerst angenehmen Trageigenschaften.

Kübler präsentiert neue Multinorm-PSA KÜBLER Die neue Persönliche Schutzausrüstung »Protectiq« soll Trägern zuverlässigen Schutz und außergewöhnlich hohen Tragkomfort in unterschiedlichen Gefahrensituationen bieten. Gemeinsam mit Anwendern aus verschiedenen Branchen entwickelt, geht der Leistungsumfang der Multinormlinie über die aktuellen Normenanforderungen weit hinaus. In Düsseldorf wird Kübler dem Fachpublikum mit »Protectiq« einen hochmodernen Rundumschutz zeigen, der speziell für riskante Arbeitseinsätze entwickelt wurde und dabei hohen Anforderungen gerecht wird. So erfüllt die nach IEC 61482-2 zertifizierte Bekleidung beispielsweise die Lichtbogenschutzklassen APC 1 und APC 2. Die Norm schreibt die Schutzfunktion für die Vorderseite der Jacke und die Ärmel vor. Um einen 360-Grad-Schutz zu erreichen, hat Kübler die Jacke der Klasse 2 komplett mit flammhemmendem Futter ausgestattet. Durch die besondere Konstruktion des zweilagigen Materials ist sie mit einem Flächengewicht von circa 470 g/m² dennoch eine der derzeit leichtesten Störlichtbogenjacken der Klasse 2. Laut Kübler entspricht »Protectiq« außerdem den Anforderungen an Schutzkleidung mit Hitze- und Flammschutz (EN ISO 11612: 2015 Code A1, B1, C1, D1, F1, E2), an Schweißerschutz (EN ISO 1161: 2015 Klasse 1-A1) sowie an die elektrostatische Ableitfähigkeit gemäß EN 1149-5.

Bewegungsfreiheit und ein komfortables Tragegefühl Für hohen Komfort soll laut Kübler das ausgefeilte Zusammenspiel von ergonomi-

scher Schnittführung, geringem Warengewicht und innovativen Detaillösungen wie dem extra breiten Bund bei Hose und Latzhose aus flammhemmendem elastischem Material sorgen. Diese »Flex Zone« gewährleistet eine optimale Passform, viel Bewegungsfreiheit und in Kombination mit dem verlängerten Jackenrücken besten Schutz der Nierenpartie selbst in gebeugter Haltung und bei Überkopfarbeiten. Auch die speziell gestalteten Bewegungsfalten im Jackenrücken, die vorgeformten Knie und die von unten leicht befüllbaren Knietaschen tragen dazu bei, dass sich die Träger laut Hersteller in der Schutzkleidung nicht nur sicher, sondern auch wohlfühlen.

Sicheres Arbeiten bei Wind und Wetter Die Mutinorm-Wetterjacke schützt Outdoor-Worker zusätzlich vor Nässe und Auskühlung gemäß EN 343: 2003 + A1:2007 + AC:2009, Klasse 3/3. Durch die direkte Verbindung von Klimamenbran und Oberstoff transportiert sie Wasserdampfmoleküle schnell nach außen und hält den Körper auch bei schwerer Arbeit trocken und warm. Der Oberstoff aus Ripstop vereint hohe Strapazierfähigkeit mit angenehm weicher Haptik. Bei der Konstruktion der neuen Multinorm-PSA suchten die Designteams bei Kübler nach neuen Lösungen für eine möglichst einfache Veredelung. Das Ergebnis sind definierte Bereiche an Ärmeln Brusttaschen sowie am Rücken, die normkonform veredelt werden dürfen – und das auch nachträglich ohne erneute Prüfung, weil sie die Schutzfunktion in keiner Weise beeinträchtigen. Ebenso kann die Kübler-­Linie

Oktober 2019                                                                                                                                                                  58

Die Mutinorm-Wetterjacke bietet zusätzlichen Schutz vor Nässe und Kälte. »Protectiq« auf Kundenwunsch mit Reflexstreifen an Hosenbeinen und Ärmeln versehen werden.

Taschen und Reißverschlüsse einfach austauschen Durch den Einsatz industriewäschetauglicher Materialien und hochwertige Verarbeitung erfüllt »Protectiq« alle Voraussetzungen für die professionelle Textilpflege gemäß EN ISO 15797. Eine lange und zuverlässige Nutzung wird durch das ausgefeilte Smart-Repair-Konzept von Kübler noch unterstützt. Es ermöglicht, stark strapazierte Bekleidungsteile wie Taschen, Knietaschen oder Reißverschlüsse einzeln schnell und einfach auszutauschen – wiederum ohne die übrige Bekleidungskonstruktion zu beJ einflussen. Halle 3 Stand A54


FÜR DIE SCHNELLE, EINFACHE UND SICHERE 1-PERSONEN-MONTAGE

Baak zeigt vier neue Sicherheitsschuhe auf der A+A BAAK In Düsseldorf wird Baak gleich mit mehreren Neuheiten auf sich aufmerksam machen. Der Spezialist für Sicherheitsschuhe stellt auf der A+A neben einem Halbschuh auch drei robuste Stiefel vor, die speziell für den Einsatz in den Bereichen Bau, Steine, Erden und Industrie konzipiert wurden. Immer mehr seiner Schuhe stattet Baak mit dem eigenen, zum Patent angemeldeten Fußfunktionskonzept »go&relax« aus. »Der reine Schutz des Sicherheitsschuhträgers im Falle eines Unfalles reicht uns nicht aus. Wir möchten dem Träger darüber hinaus etwas Gutes tun«, sagt Mario Besenfelder, Vertriebsleiter DACH-Region.

Präsenz auf den wichtigen Messen zeigen Mit den neuen Modellen hat das Unternehmen die Bedürfnisse der Beschäftigten im Fokus. »Sie arbeiten hart und brauchen passende Sicherheitsschuhe, die sie entlasten und ihre Gesundheit erhalten«, sagt Ingo Grusa, Geschäftsführer von Baak. »Der zunehmende Bedarf ist in der Vergangenheit in diesem Bereich sehr deutlich geworden. Mit den neuen Sicherheitsschuhen bieten wir eine adäquate Lösung. Denn die positiven Effekte des ›go&relax‹-Systems auf Gelenke und Wirbelsäule sind wissenschaftlich belegt.«

Verbesserte Fußdynamik durch drei Merkmale Das Grundprinzip des Konzepts hat Baak mit Prof. Dr. Gert-Peter Brüggemann vom Institut für Biomechanik und Orthopädie an der Deutschen Sporthochschule Köln entwickelt. Es besteht im Wesentlichen aus drei Punkten: Die asymmetrisch geformte Zehenschutzkappe, die biomechanisch optimierte Flexzone in der Laufsohle und das dort integrierte H-Kopplungselement ermöglichen im Zusammenspiel die natürliche und funktionsgerechte Biegung aller Zehengrundgelenke. Sie verbinden elastisch Vor- und Rückfuß für mehr Stabilität und Kontrolle. Die so verbesserte Fußdynamik wirkt sich auf die gesamte Körperstatik aus. Die Belastung wird optimal verteilt und der gesamte Bewegungsapparat entlastet. »Mit ›go&relax‹ kann beispielsweise einer Arthrose des Kniegelenks vorgebeugt werden«, sagt Grusa.

Layher SoloTower

Die Ferse stabilisieren und den Fuß stützen Die Beschäftigten haben bei dem neuen Fußschutz-Quartett die Wahl zwischen den Stiefeln »Bailey«, »Braxton« und »Brooklyn« sowie dem Halbschuh »Brook«. Die S3-Modelle gehören zur Schuhserie »Baak Bau go&relax« und sind im Fersenbereich mit dem »Heel-­Safety«-System versehen. Das sorgt für Fersenstabilisierung und Fußkontrolle durch Stützung in allen Bewegungsphasen. Auf diese Weise minimiert es laut Baak das Risiko von Umknickunfällen. Die Laufsohlen sind bei kurzzeitiger Belastung hitzebeständig bis etwa 300 Grad Celsius, verfügen über den höchsten Grad der Rutschhemmung und sind resistent gegen viele Säuren und Laugen sowie schnittsicher. Gemeinsam haben die Modelle ferner den robusten und atmungsaktiven Schaft aus hochwertigem vollnarbigem Rindleder. Dieses Leder stammt aus nachweislich nachhaltig produzierenden Betrieben der Leather-Working-Group (LWG). Für die Nähte wurde ein reißfestes, robustes Garn verwendet. Alle vier Modelle sind zertifiziert für orthopädische Einlagen. Die prägnantesten Unterschiede: »Bailey«­und »Braxton« verfügen über einen textilen Durchtrittschutz, »Brook« und »Brooklyn« über eine Stahlzwischensohle. »Bailey« ist zudem mit einer wasserdichten, atmungsaktiven Membrane ausgestattet. »Braxton« weist in seiner Laufsohle ein ETPU-Fersen-Dämpfungselement auf. Und das von anderen Baak-Modellen bereits bekannte Rädchen zur Justierung der Passform sowie zum Öffnen und Schließen mit einer Hand findet sich ebenfalls am »Braxton« wieder: Das »Boa-Fit«-System M4 ist passend zum rauen Einsatzbereich robust. J

Halle 9 Stand F21

Der SoloTower von Layher ist das kleine Fahrgerüst, das schnell, sicher und einfach von nur einer Person bis zu einer Arbeitshöhe von 6,15 m aufgebaut werden kann. Dank seiner kompakten Maße und seiner kleinen, handlicher Einzelteile kann der SoloTower in allen gängigen Nutzfahrzeugen zum Einsatzort transportiert werden. Der Auf- und Abbau erfolgt komplett aus gesicherter Lage und erfüllt so geltende Vorschriften zur Arbeitssicherheit in Industrie und Handwerk.

BAAK

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Auch ein Sicherheitsstiefel wie der neue »Brooklyn« von Baak kann in rauen Einsatzbereichen dank des »go&relax«Systems für Entlastung der Träger sorgen.

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Innovative Steigtechnik

Mit digitalen Akten in die Zukunft 123ERFASST.DE Die Digitalisierung ist in der Baubranche ein ständiges Thema. Die Unternehmensgruppe Matthäi mit Hauptsitz im niedersächsischen Verden verabschiedet sich nun von der Zettelwirtschaft und geht mit großen Schritten den Weg in die Digitalisierung. Ziel ist es damit, handschriftliche Aufzeichnungen wie Stunden- und Gerätezettel zu eliminieren, Bautagebücher automatisch zu generieren und Daten ohne Medienbruch zentral verfügbar zu haben. Entschieden hat sich die Gruppe für eine Lösung von 123erfasst.de. NEU. INNOVATIV. SICHER. Der nivello®-Leiterschuh der neuen Generation perfektioniert dank seiner 2-Achsen-Neigetechnik im Gelenk die vollflächige Bodenauflage. Dank des neuen Konzepts mit wechselbaren Fußplatten können Sie Ihre Leitern jetzt besonders einfach und stets optimal an verschiedene Untergründe anpassen.

MaxxStep: Die Stufe für die Sprosse ! Das neue Stufenmodul MaxxStep sorgt dafür, dass Sie auch auf Sprossenleitern TRBS-konform arbeiten können.

Die Matthäi-Gruppe mit insgesamt über 2 000 Mitarbeitern umfasst mehr als 40 eigenständig agierende Standorte und Niederlassungen im norddeutschen Raum sowie eigene Bau- und Rohstoffproduktionen in Deutschland und Europa. Nachdem die Unternehmenssparte Tiefbau schon 2018 die App-Lösung von 123erfasst erfolgreich zur Zeiterfassung eingeführt hatte, entschied man sich, dies konzernweit auf allen Baustellen anzuwenden. Entscheidungsrelevant war neben der umfangreichen Funktionalität die einfache Benutzerführung und die Offline-Datenerfassung. Der Fokus lag bei der Einführung Anfang 2019 auf der digitalen Stundenerfassung. »Zusammen mit 123erfasst.de haben wir die Regeln erarbeitet, um die Stundenerfassung für die Lohnabrechnung in allen Unternehmensteilen der Gruppe über die App in Verbindung mit der Office-Lösung zu implementieren«, so die kaufmännische Mitarbeiterin, Manuela Süßkind. Obwohl Matthäi für jede Niederlassung mehrere Regelwerke hat, die u. a. individuelle Arbeitszeitkalender der einzelnen Gruppen mit ihren unterschiedlichen Arbeits- und Pausenzeiten beinhalten, konnte dieses mit der Software problemlos abgedeckt werden.

Erfasser buchen Anwesenheitszeiten Morgens loggen sich die Erfasser in 123erfasst ein und melden sich an der Baustelle mit ihrer Anwesenheitszeit an. Dabei erfasst der Kolonnenführer die Zeiten auch für seine Mitarbeiter. Das System ordnet diese einer Baustelle, den -teilen und -bereichen zu. Die Erfassung von Kom-

men, Gehen, Pause und Tätigkeitswechsel sind so optimiert, dass jeweils wenige Klicks ausreichen. Die Software ergänzt die Zeitbuchungen automatisch um Zeitstempel. Die Mitarbeiter der Betonmischwerke geben ihre Zeiten mit RFIDChips über festinstallierte Tablets ein.

Baugeräte verwalten und Kostenstellen zuordnen Matthäi hat sukzessiv in den einzelnen Unternehmensbereichen die Planung des Baugeräteeinsatzes eingeführt und deren zeitliche Einsätze protokolliert. Der Baugeräteführer sieht auf seinem Smartphone, welches Gerät ihm zugeteilt wurde. In der Zentrale ist man somit jederzeit informiert, wie lange die Geräte im Einsatz waren, welche Leistungen erzielt wurden, wer diese bedient hat und welcher Output erzielt wurde. In Zukunft soll jede Baustelle aufgrund des exakten Zahlenmaterials nachkalkuliert werden können.

Fotodokumentation und Bemerkungen Die Fotoaufnahmen, die täglich den Ist-Zustand, den Baustellenfortschritt und die -sicherung dokumentieren, werden in der App gespeichert und der Baustelle, dem Projekt, Bauabschnitt und Baubereich zugeordnet sowie auf den Server hochgeladen. Dort stehen die Daten allen Projektbeteiligten je nach Berechtigung in Echtzeit zur Verfügung. Begrüßt wird auch die Möglichkeit, jederzeit Bemerkungen eingeben zu können. Und das nicht nur schriftlich, sondern übers Mikrofon auch sprachlich. J

Wir präsentieren Ihnen unsere Neuheiten in Düsseldorf. Halle 6, Stand B51

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Auf Serienprodukte erhalten Sie eine Qualitätsgarantie von 15 Jahren. Unser Partner ist der Fachhandel.

Diese digitale Vorgehensweise entlastet die Mitarbeiter auf den Baustellen, in den Mischwerken und Büros. Die handschriftlichen

GÜNZBURGER STEIGTECHNIK GMBH Stundenzettel gehören der Vergangenheit an, ebenso die Kontrollen und fehlerhaften Dateneingaben in den Niederlassungen. Phone +49 (0) 82 21 / 36 16 - 01 E-Mail Oktober info@ steigtechnik.de 2019                                                                                                                                                                  60 www.steigtechnik.de


Die Tür | Design & Technik

Die verdeckt liegenden Bänder sorgen für eine klare Optik der geschlossenen Tür und lassen die extra angefertigten Türgriffe aus Messing gut zur Geltung kommen. SIMONSWERK

Mit jeweils vier verdeckt liegenden Türbändern wurden die Türflügel ausgestattet – jeweils paarig oben und unten am Türblatt.

Verdeckt liegendes Türenband für Kirchenportal SIMONSWERK Die katholische Kirche St. Michael in Paderborn-Sennelager wurde umfänglich saniert und in diesem Zug auch neu konzipiert. Neben der Farbgestaltung, dem Fußboden sowie der Lichttechnik wurde auch eine neue doppelflügelige Eingangstür aus Massivholz eingebaut. Ausgestattet wurde diese doppelflügelige und gefälzte Eingangstür mit der komplett verdeckt liegenden Bandtechnik »Tectus« von Simonswerk. Die letzte Sanierung der St. Michael Kirche in Paderborn-Sennelager, die Ende der 50er Jahre erbaut wurde, lag bereits Jahrzehnte zurück und da die Besucherzahlen zurückgegangen sind und die Kirche so einfach zu groß wirkte, entschied man sich für ein modernes Renovierungskonzept: Die langen Kirchenbänke, die vorher Platz für 400 Gläubige boten, wurden durch 140 Stühle ersetzt, welche nun – je nach Anlass und zu erwartender Besucherzahl – flexible Bestuhlungsarten erlauben. Die Anzahl der Stühle kann bei besonderen Anlässen auf bis zu 250 Stühle erweitert werden. Auch der Innenraum wurde neu gestaltet: Helle Farbtöne an den Wänden und auf dem Boden sorgen für eine freundlich warme Atmosphäre. Einen attraktiven Farbakzent in Ochsenfarbenrot setzen dabei die Wände des Kreuzweges an beiden Längsseiten des Kirchenschiffs.

Neues Entree für die Kirchenbesucher Zusätzlichen zur Innensanierung wurde der Haupteingang der Kirche an der Stirnseite

des Gebäudes neu gestaltet. Nun kommen die Besucher durch eine doppelflügelige Eichentür mit Türantrieb in das Gotteshaus. Die beiden Türelemente haben ein Türflügelmaß von 102 cm x 260 cm und eine Türstärke von 92 mm. Die großflächige Eingangstür mit den beiden Seitenteilen (Gesamtlänge 490 cm x 293 cm) wurden von der Tischlerei Rudolf Meier angefertigt und mit verdeckt liegenden Bändern der Modellausführung »Tectus 680 3D FD« für gefälzte Türen von Simonswerk ausgestattet. »Für die gefälzten Eingangstüren, die nach außen geöffnet werden, sollte aus Sicherheitsgründen keine außen liegende Bandtechnik zu sehen sein. Darüber hinaus waren die zu erwartenden Belastungen der Türen und gestalterische Aspekte ausschlaggebend. Daher haben wir uns für Türbänder der Serie ›Tectus‹ entschieden«, sagt Silke Meier von der Tischlerei Rudolf Meier aus Hövelhof. »Die verdeckt liegenden Bänder sorgen für eine klare Optik der geschlossenen Tür und lassen die extra angefertigten Türgriffe aus Messing gut zur Geltung kom-

men. Dabei tritt die nicht sichtbare Bandtechnik dezent in den Hintergrund. Zudem war der Belastungswert der Bandtechnik von bis zu 160 kg aufgrund des hohen Eigengewichts der Tür sowie der zusätzlich auf das Türblatt wirkenden mechanischen Kraft durch den Drehflügelantrieb von zentraler Bedeutung.« Daher wurden die Türflügel mit jeweils vier verdeckt liegenden Türbändern ausgestattet – jeweils paarig oben und unten am Türblatt.

Technisch überzeugende Bandtechnik Mit der Modellausführung »TE 680 3D FD« hat Simonswerk die Produktmarke »Tectus« weiterentwickelt und bietet damit eine Lösung für konventionell gefälzte Eingangstüren. »Ein großer Vorteil der Montage ist, dass sich die Bänder mithilfe der komfortablen 3D Verstellung einfach justieren lassen«, berichtet Silke Meier. Eine umlaufende Dichtung sorgt für die erforderliche Dichtigkeit auch im Bandbereich. Darüber hinaus überzeugt das Bandsystem mit einem Belastungswert von bis zu 160 kg. J

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WIR MACHEN TÜREN

ATHMER Täglich passieren vermeidbare Unfälle mit Kindern oder schutzbedürftigen Personen an nicht oder unzureichend gesicherten Türen. Das muss nicht sein, denn mit Athmer Fingerschutzsystemen wird das Einklemmen von Fingern zwischen Türblatt und Zarge effektiv verhindert. Zahlreiche Gebäudebetreiber setzen seit Jahren auf die bewährten Athmer Fingerschutzsysteme, die einen Mehrwert durch zuverlässige Sicherheit bieten sollen.

ATHMER

zuverlässig kompetent nachhaltig

Athmer bietet neues bandseitiges Schutzprofil

Athmer–Lösungen für jeden Banddurchmesser: das bandseitige Schutzprofil »BU-K+« für Bänder mit einem Durchmesser von 15 bis 24 mm. Sind Türen mit Athmer Fingerschutzsystemen auf der Gegenbandseite abgesichert, wird nach wie vor häufig die Absicherung der Bandseite vernachlässigt. In diesem Bereich der Nebenschließkante können schlimme Verletzungen bis hin zum Abscheren der Finger passieren. Daher empfiehlt Athmer, die Tür mit Fingerschutz und Schutzprofil vollständig abzusichern. Mit dem neu konzipierten bandseitigen Schutzprofil »BU-K+« für gefälzte Türen an Holz- oder Metallzargen ist eine einfache und sichere Montage ohne Anzeichnen und Hilfsmittel möglich. Durch die angepasste Profilgeometrie für Banddurchmesser von 15 – 24 mm und das 2D-Befestigungselement ist eine optimale Ausrichtung, seitlich und in der Höhe zur Bandachse, gewährleistet. Damit ist eine sichere Montage mit max. 4 mm Luftspalt nach DGUV zwischen Zarge und

Tür gegeben. Durch die genaue Einstellung werden scharfe Kanten am Band gezielt vermieden. Und das ganze ohne aufwendige Unterfütterung bei sicherem Sitz des Profils. Das spart dem Monteur Zeit und Geld. Trotz der verdeckten Verschraubung ist eine Nachjustierung bzw. zerstörungsfreie Demontage des Systems möglich, um eine Wartung an den Bändern vorzunehmen. Die Lösung mit dem optimierten »BU-K+« hilft dem Verarbeiter, die Tür ideal auf der BandJ seite abzusichern.

Kühl, klar und gradlinig – Türen und Zargen mit neuem alpin weiß – A 221

Die Firma Athmer mit Sitz in Arnsberg-Müschede ist Hersteller von Dichtungssystemen für Türen und Tore. Das Unternehmen verfügt über eine mehr als 60-jährige Erfahrung im Bereich der automatischen Türdichtung und gehört zum Unternehmensverbund Julius Cronenberg Sophienhammer (JCS). Mit der kontinuierlichen Entwicklung neuer Variationen von Dichtungen für die unterschiedlichen Türarten konnte Athmer häufig bis dahin offene technische Probleme lösen. Neben den automatischen Türdichtungen für Schall-, Rauch- und Feuerschutztüren gehören dazu auch Dichtungen für Strahlenschutztüren, Ganzglastüren sowie für Türen mit extrem hohem Bodenspalt von bis zu 50 mm. Ebenfalls seit vielen Jahren beschäftigt sich A­ thmer mit speziellen Fingerschutzsystemen zur Sicherung der Nebenschließkante von Türen.

Oktober 2019                                                                                                                                                                  62

Athmer Fingerschutz – Schutzprofile für Türen bietet optimale Sicherheit auf der Bandseite von Türen und vermeiden so schmerzhafte Verletzungen.


Sicher ist sicher – bei Fenstern und Türen BAYERWALD Auch wenn die Zahl an Wohnungseinbrüchen in Deutschland seit 2015 gesunken ist, ist sie immer noch hoch. Präventivmaßnahmen zum Einbruchschutz sind für Wohnungs- und Hausbesitzer daher zu empfehlen. Denn wer auf Fenster und Haustüren mit der richtigen Ausstattung setzt, kann Schäden vorbeugen. Mit dem »Original Tresorband« bietet der Komplettanbieter Bayerwald eine seit 20 Jahren bewährte und patentierte Sicherheitstechnik. fen, die in die Standard- und Sicherheitsschließstücke für hohen Aushebelschutz greifen, sowie Spezialbolzen und Flügelheber, die auch im gekippten Zustand für Sicherheit sorgen.

Mit dem »Original Tresorband« bietet der Komplettanbieter Bayerwald eine seit 20 Jahren bewährte und patentierte Sicherheitstechnik, die durch das Qualitätssiegel »Original Tresorband« gekennzeichnet ist.

Auch bei Haustüren von Bayerwald sorgt das integrierte Tresorband für Schutz. Aluminiumhaustüren – auf Wunsch auch Holz-Haustüren – verfügen dazu über die serienmäßige 17-fach Verriegelung, die aus Zwillingsriegelverschlüssen, Tresorbolzen und Haustürschloss besteht. J

BAYERWALD

Das Tresorband ist in den Fenster- oder Türrahmen eingelassen und liegt völlig verdeckt. Dazu bietet es auch bei schweren Belastungen zuverlässig Schutz, so der Hersteller. Ein langer und stabiler Raketenstift wird tief im Fenster verankert – ein Aushebeln sei somit unmöglich, heißt es weiter. Eine integrierte Öffnungsbegrenzung beugt Laibungsschäden vor und die Rahmenpflege ist aufgrund der unsichtbar verbauten Beschlagsteile einfach. Schon die Standardausführung der Bayerwald Modellserie »Safe« für Fenster aus Kunststoff, Kunststoff/Aluminium, Holz oder Holz/Aluminium überzeugt mit der Beschlagsausstattung RC1N nach DIN EN 1627, dem verdeckt liegenden, patentierten Tresorband, einem Fenstergriff mit Druckknopf und Anbohrschutz, Sicherheitspilzzap-

Einbruchschutz auch bei allen Haustür-Modellen

Vielfalt! 2019 Gebhardt-Stahl GmbH · Runtestr. 33 · 59457 Werl 63                                                                                                                                                                  Oktober · Tel.: 02922-9733-0 · www.gebhardt-stahl.de


Universelle Blockzarge eröffnet neue Möglichkeiten

Die Montage der neuen Blockzarge Modell »TLS« erfolgt flurseitig innerhalb der Laibung. Türblatt und Zargenspiegel werden bandgegenseitig flächenbündig positioniert, das Türblatt öffnet in den Raum. Das Profil kann zudem verwendet werden für Glasseitenteile, Oberlichter oder Festverglasungen, als Pfosten und Kämpfer. Dadurch wird eine symmetrische Durchgängigkeit vermittelt.

Universell und variabel einsetzbar Das T-förmige Zargenprofil überlappt die Anschlussfuge zum Baukörper, dadurch ist keine Silikonfuge für die Abdeckung erforderlich. Der Profilquerschnitt kann je nach Wandanschlussvariante mit zusätzlichen

Anschraubankern sowie unterschiedlichen Abdeckungen für eine stabile Befestigung innerhalb der Laibung ergänzt werden. Für die Aufnahme der Türdichtungen ist ein spezielles Profil bereits werkseitig in das Basisprofil integriert, sodass eine 50 mm dicke Objekttür, stumpf mit Laibungsfalz, beidseitig bündig zur Zarge eingesetzt werden kann. Die geprüfte Schallschutzfunktion bis Rw,P 37dB empfiehlt sich für den Einsatz in Schulen, Büros und Verwaltungen. Die Glasseitenteile und Oberlichter lassen sich mit einfachen ESG oder VSGScheiben ebenfalls flächenbündig zum Flur ausführen, diese werden wie Autoscheiben lediglich mit dem Falzgrund des Basisprofils verklebt. Herkömmlich auftragen-

Glastüren mit eingebautem Türstopper

JELD-WEN

JELD-WEN Sie sind die Protagonisten modernen Einrichtens und Wohnens – Ganzglastüren. Fast in jedem Neubau sowie in der Sanierung kommen sie mittlerweile zur Ausführung. Die beliebtesten Einsatzorte liegen oft rund um den Eingangsbereich sowie in Küche und Wohnzimmer. Aber selbst in Bädern und in Schlafzimmern kommen die gläsernen Innentüren, als satinierte und damit blickdichte Variante, immer öfter zum Einsatz. Für Fachhändler und Verarbeiter sind Ganzglastüren daher ein nicht wegzudenkendes Produkt in ihrem Innentüren-Portfolio. Dana stellt aktuell eine neue Lösung für dieses Segment vor. Besonders bei Glastüren bedeutet ein unsanftes Schließen oder Öffnen der Tür oft einen Schrecken für alle Anwesenden. Zum einen wegen des Lärms, zum anderen weil Glas naturgemäß als etwas Fragiles wahrgenommen wird. Auch wenn die Glastür den meisten unsanften Aktionen gegenüber gefeit ist, gibt es dafür eine Lösung. Mit »DANAmotion Easy GT« hat der österreichische Türenhersteller eine komfortable, sanfte Innovation für Glastüren entwickelt. Der Clou: Die Ganzglastür wird beim Öffnen und Schließen selbsttätig gedämpft abgestoppt. Ein Nachschwingen der Tür findet hierbei nicht statt. Die finale Öffnungsposition ist im Bereich zwischen 90 – 140 Grad frei einstellbar. Wird die Tür also geöffnet und losgelassen, setzt die Dämpfung der

Sanftes Öffnen und Schließen mit »DANAmotion Easy GT«.

Oktober 2019                                                                                                                                                                  64

KÜFFNER

KÜFFNER ALUZARGEN Seit der Entwicklung der Aluminiumzarge vor bald 50 Jahren hat Küffner immer wieder das Portfolio weiterentwickelt. Jetzt hat der Hersteller aus Rheinstetten eine neue Blockzarge konstruiert, die mit einem universellen Basisprofil eine nahezu wandbündige Montage von Türen und Verglasungen ermöglicht.

Aluminium-Blockzarge TLS mit Verkleidungsprofil zur Abdeckung der Anschraubanker. Edelstahl-Schließblech für bandgegenseitig flächenbündiges Türblatt. de Glasleisten sind nicht erforderlich. Die Stoßfestigkeitsprüfungen der Konstruktion ergaben die für öffentliche Bereiche empfohlene Anwendung der Klasse 2, heißt es in einer Mitteilung des Herstellers. J

Tür bei zum Beispiel 80 Grad ein und die Tür kommt bei 90 Grad zum Stillstand, egal wie fest das Glaselement aufgerissen wird. Ganz besonders Familien mit Kindern werden dieses System zu schätzen wissen, denn es trägt nicht nur zur Sicherheit der Kinder bei, es verschafft insbesondere den Eltern einen deutlichen Gewinn an Komfort. Der altbekannte Türstopper und auch ein Schlosskasten werden durch »DANAmotion Easy GT« laut Jeld-Wen überflüssig. Denn die Tür bleibt komplett ohne Schloss zu und gestoppt wird sie, wie beschrieben durch das Dämpfungssystem. Die so geschaffene Gestaltungsfreiheit ermöglicht es, Stoßgriffe oder Griffmulden einzuplanen.

Einfach auffällig unauffällig Den Entwicklern von »DANA« ist es gelungen, die Geometrie der Dämpfautomatik auf ein Minimum zu reduzieren, sodass optisch lediglich die Gleitschiene sichtbar ist. Das System ist für zahlreiche Zargensysteme sowie Rahmenstöcke von » ­ DANA« konzipiert und wird bereits seit April 2019 standardmäßig als Schließlösung in die Modellreihe »DANA Kontext-GT« eingebaut. Die Montage des Systems beschreibt »DANA« als einfach. In einer werkseitig vorgerichteten Einfräsung an der Zarge wird eine Befestigungsgrundplatte montiert, die Gleitschiene am Glas fixiert und beides mittels eines Hebels verbunden. J


BaSys entwickelt Einsteigermodell bei den verdeckt liegenden Bändern BASYS Mit dem »Pivota DX 35 2-D LT« (LT steht für light) hat BaSys ein kostengünstiges Einsteigermodell für stumpf einschlagende Türen geschaffen. Das verdeckt liegende Band wurde konstruktiv abgespeckt, zeichnet sich jedoch mit allen gewohnten Merkmalen der »Pivota«-Bänder, wie Wartungsfreiheit, Transversal-Lagerung mittels Gleitkolben oder die Verwendung massiver Materialien, aus. Das neue Modell weist eine Tragfähigkeit von 40 kg pro Paar auf. Den Anlass für die Neuentwicklung schuf BaSys selbst; nach umfangreichen Dauerfunktionstests auf vier normkonformen Prüfständen im eigenen Haus hatte das Unternehmen zum Vorteil für viele Stammkunden die Tragfähigkeiten von fünf verdeckt liegenden Türbändern um 20 kg erhöht. Hochwertigere Materialien in der Lagertechnik, die die Abriebfestigkeit verbessern, lieferten unter anderem die Grundlage, um die Tragfähigkeit des »Pivota DX 38 3-D« und des »Pivota DX 42 3-D« von 40 auf 60 kg pro Paar heraufzusetzen. Damit fehlte vielen Kun-

den, insbesondere im Ausland, fortan ein preisattraktives Einstiegsmodell für 40 kg pro Paar.

Leichtgängige Mechanik bei wartungsfreier Dauerfunktion Dieses schuf BaSys nun mit dem »Pivota DX 35 2-D LT«. Als Kernargument, dass dieses Band nicht an Qualität einbüßt, gilt, dass BaSys daran die allen seinen verdeckt liegenden Bändern innewohnende transversal gelagerte Kolbenführung verwirklichte. Die Gleitkolben lenken die auftretenden Kräfte beim Öffnen und Schließen kreisförmig in alle Richtungen. Dieses Prinzip verleiht den Türen eine leichtgängige Mechanik und sorgt für eine wartungsfreie Dauerfunktion sowohl beim Tragen des Türgewichtes als auch beim reibungslosen Öffnen und Schließen. Es nimmt die Flügelgewichte zuverlässig auf und sorgt in Verbindung mit dem verwendeten massiven Material für eine hohe Stabilität.Wesentliche Kostentreiber verbannte BaSys dagegen aus dem neuen Produkt. Bei der »Light«-Version leiten zwei statt vier Gelenkarme die Kräfte des Türflügels gleichmäßig in die Zarge. Justieren lässt sich das Band in der Höhe und seitlich. J

Barrierefreie Lösungen Für das sichere Passieren von Türen. ¬ ¬ ¬

Athmer Rainstop®

BASYS

¬ Mit dem »Pivota DX 35 2-D LT« hat BaSys ein kostengünstiges Einsteigermodell für stumpf einschlagende Türen geschaffen. Das neue Modell weist eine Tragfähigkeit von 40 kg pro Paar auf.

Schwellenlose automatische Türdichtungen Ideal für ein barrierefreies Umfeld Neu: Außentürdichtung Athmer Rainstop®

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Fingerschutz für sichere Türen Nachrüstbar für viele Arten von Türen Bandseitiges Schutzprofil BU-K+

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Mit Sicherheit dicht.

athmer.com


»Die Leidenschaft zu hochwertigen und designstarken Schiebetüren verbindet uns« SCRIGNO DEUTSCHLAND Sie ist praktisch, bietet Platzersparnis sowie Möglichkeiten für ganz neue Raumkonzepte – zudem punktet sie auch in Sachen Design: die Schiebetür. Dennoch macht sie im deutschen Türenmarkt gerade mal 1 Prozent aus. Das soll sich jetzt ändern. Der italienische Schiebetürenspezialist Scrigno hat den deutschen Markt im Visier und hat dafür ein vielversprechendes Team zusammengestellt. An seiner Spitze steht David Rodrigues Duarte (geschäftsführender Gesellschafter). Er ist ein Profi in Sachen Schiebetüren und ein bekanntes Gesicht in dieser Branche. Zusammen mit Michael Dürhold (Vertriebsleiter), Wolfgang Halte (Vertrieb Region Süd, Architektenberater) und Dietmar Bleck (Marketing/Presse) wollen sie die Marke Scrigno in Deutschland etablieren und das Bewusstsein für Schiebetüren erweitern. Bereits in der JuniAusgabe haben wir darüber berichtet. Jetzt waren David Rodrigues Duarte und Dietmar Bleck in der Redaktion des baustoffPARTNER zu Besuch und haben über die bisherigen Erfolge sowie die weiteren Ziele gesprochen.

Von Christine Seif

Eine Schiebetür, die überzeugt

Schiebetür-Branche tätig und hat seitdem unterschiedlichen Firmen zum Erfolg verholfen. Aufgrund seines handwerklichen Hintergrunds weiß er auch in der Praxis, auf was es ankommt. Jetzt möchte er mit seinem engagierten Team die Marke Scrigno am deutschen Markt etablieren. »In Deutschland werden jährlich rund sieben Millionen Innentüren verkauft, so schätzt man. Die Schiebetür macht da gerade mal ein Prozent aus – und das wollen wir ändern«, erzählt der sympathische Schiebe­türen-Profi. »Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Schiebetüren auch heute oft noch eine Bastellösung sind und Bauherren sowie Handwerker aus Angst

SCRIGNO DEUTSCHLAND (3)

David Rodrigues Duarte absolvierte in den 90er Jahren seine Ausbildung zum Trockenbaumonteur, ist aber bereits seit 2011 in der

David Rodrigues Duarte im Gespräch mit baustoffPARTNERChefredakteurin Christine Seif.

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BAUSTOFFPARTNER/CHRISTIAN GEIGER

Ein engagiertes Team, das nicht nur motiviert ist, sondern jede Menge Know-how mitbringt, so könnte Scrigno Deutschland beschrieben werden. Das Motto der vier Experten lautet »Leidenschaft verbindet uns« und das haben die vier bereits im vergangenen halben Jahr gezeigt. In Italien ist der Schiebetürenspezialist seit 30 Jahren am Markt und mit seinen Produkten erfolgreich – rund 400 000 Elemente produziert das Unternehmen in der Nähe von Rimini pro Jahr. Lediglich ein Bruchteil davon geht aktuell nach Deutschland – doch diese Zahl soll deutlich gesteigert werden. Im Frühjahr ist das Unternehmen Scrigno Deutschland gestartet und nach einem halben Jahr waren David Rodrigues Duarte und Dietmar Bleck beim baustoffPARTNER für ein Redaktionsgespräch zu Besuch – dabei ging es um Erfolge, Ziele und das Bewusstsein für Schiebetüren.

vor wackeligen Systemen und aufwendigen Montagen doch lieber zur klassischen Drehtür greifen. Und genau da setzen wir an. Wir vereinfachen die Montage mit unserem System deutlich und aufgrund der hochwertigen Ausführungen können die unterschiedlichsten Bedürfnisse der Kunden erfüllt werden.«

Vom Kit-System zur fertigen Wandtasche In Deutschland weit verbreitet sind die sogenannten Kit-Systeme. Mal mehr, mal weniger vormontiert, werden so die einzelnen Quer- und Längstraversen inklusive Laufschiene auf die Baustelle geliefert. Dort muss der Handwerker diese dann gege-

Das vierköpfige Scrigno Deutschland-Team mit Wolfgang Halte, Michael Dürhold, David Rodrigues Duarte und Dietmar Bleck (von links).


Scrigno bietet in der »Essential«-Serie nicht nur Schiebetüren, sondern auch Drehtüren ohne Zargen an. So kann das Zuhause harmonisch und mit einem ganzheitlichen Tür-Konzept ausgestattet werden. benenfalls an die vorhandene Situation anpassen und anschließend montieren. »Ein Prozess, der zum einen oft relativ viel Zeit in Anspruch nimmt, zum anderen auch Potenzial für Fehler liefert«, so Duarte. »Daher sind wir von der Lösung von Scrigno überzeugt. Mit der geschlossenen, im Werk gefertigten Wandtasche wird die Konstruktion nahezu komplett fertig auf die Baustelle geliefert. In die Wandtasche wird die Laufschiene, in der auch alle Zubehör-Teile enthalten sind, eingeschoben, bis sie einrastet. An ihr wird dann der Anschlagpfosten gesteckt und verschraubt. Das Einbauelement wird in die im Trockenbau hergestellte Öffnung der Wandkonstruktion, die den Platz für den Türdurchgang und die Wandtasche bietet, eingesetzt und verschraubt, fertig.« Mit diesem nur aus drei Teilen bestehenden Element werden sowohl die Fehlerquellen als auch die Montagezeit reduziert.

Designstark ohne Zargen Scrigno bietet unter dem Namen »Essential« Schiebetüren für den wandbündigen und zargenlosen Einbau. Ein hochbelastbares Aluminiumprofil definiert den Durchgang und wird durch Aufbringen der finalen Oberfläche ein Teil der Wand. »Dieses reduzierte Design kommt gerade bei Neubauten gut an und vereint Funktion und Design. Neben den ›klassischen‹ ein- oder zweiflügeligen Einbauelementen bietet die ›Essential‹-Serie auch Elemente mit zwei oder drei parallel laufenden Glastürblättern.«

Vielseitig einsetzbar – neue Möglichkeiten »Die Schiebetür ist in Deutschland ein bislang unterschätztes Gestaltungselement. Wo Drehtüren aufgrund von Öffnungswinkeln stören oder einengend in der Gestaltung sind, bieten Schiebetüren oft eine optimale Lösung. Zudem können mit Schiebetüren Räume neu gestaltet und konzipiert werden. Das in den Köpfen von Architekten, Planern und auch Bauherren zu verankern ist jetzt unsere Aufgabe«, so Dietmar Bleck. »Wir wissen natürlich, dass sich dieses Ziel nicht über Nacht umsetzen lässt, daher haben wir langfristige Pläne. Innerhalb der nächsten fünf Jahre wollen wir den Absatz an Schiebetüren im deutschen Markt verzehnfachen. Zudem wollen wir die Marke Scrigno als ›die‹ Marke für Schiebetüren am Markt platzieren. Was in Italien bereits schon lange geschehen ist, haben wir in Deutschland noch vor uns«, so Duarte.

Scrigno Elemente schnell verfügbar In der heutigen Zeit, in der es auf der Baustelle auf jede Minute ankommt und Bauvorhaben zügig umgesetzt werden, ist es

»Die Schiebetür ist in Deutschland ein bisschen wie Dornröschen, eine schlafende Schönheit, die wir von Scrigno Deutschland wachküssen werden.« David Rodrigues Duarte, geschäftsführender Gesellschafter Scrigno Deutschland

wichtig, dass Produkte schnell vor Ort verfügbar sind. »Die Scrigno-Produkte vertreiben wir über den Baustoff-Fachhandel. Da es ein Warenlager in Deutschland gibt, können wir sehr schnell reagieren. Sonderlösungen kommen aus Italien und brauchen allerdings etwas länger. Die schnelle und umfassende Beratung – aller am Bauprozess Beteiligten – auch über den ›Tellerrand‹ hinaus – ist aber ganz klar unsere Stärke – und das erwartet der Kunde auch von uns.« J

Schiebetüren ausschließlich mit Komfort Doch gerade am deutschen Markt wird neben dem Design auch der Komfort groß geschrieben. »Aus diesem Grund gibt es unsere Einbauelemente ausschließlich mit Komfort-Ausstattung. Das bedeutet, in der Linie ›Komfort‹ sind bereits ab Werk zwei Dämpfer verbaut. Das Türblatt wird sowohl beim Schließen am Anschlagpfosten als auch beim Öffnen in der Wandtasche auf den letzten Zentimetern abgebremst und gedämpft in die jeweilige Ruheposition gebracht. Beim Ausstattungspaket ›Kompakt‹ ist in der Laufschiene ein Mechanismus integriert, der es per ›push-pull‹ ermöglicht, das Türblatt vollständig in der Wandtasche ruhen zu lassen. Durch leichtes Drücken kommt die Tür wieder aus ihrer Ruheposition«, beschreibt Duarte die zwei Ausstattungspakete. Auch durch diesen Komfort wird die Wertigkeit dieser Schiebetüren deutlich.

Mit einer geschlossenen, im Werk gefertigten Wandtasche wird das Einbauelement auf die Baustelle geliefert, der Handwerker muss es nur noch einsetzen und verschrauben. Mit der passenden Beplankung wird das Modul so eine Einheit mit der Wand.

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Hochwertige Türen und Komplettlösungen SCHWERING TÜRENWERK Als Partner des Fachhandels bietet ringo technisch anspruchsvolle Türen – jetzt konnte der Komplett­ anbieter seine Positionierung ausbauen, gerade auch im Objektbereich. Die aktuelle Sortimentstiefe spiegelt dabei die marktbeherrschenden Trends bei Innentüren wider. So zeigt sich die Technik-Kompetenz auch bei den neuen mehrflügeligen und geschosshohen Blockrahmen-Elementen mit FH-Glas zur Trennung von Brandabschnitten. Zugleich sind Elemente im Sortiment, mit hohen Anforderungen für den Objektbereich, wie die Schallschutz Klasse 5 (52dB) oder Einbruchschutz der Resistance Class 3 (RC3). Die beiden absoluten Highlights des Jahres im Bereich neuer Funktionstüren bilden die Garagentür und die Laubengangtür. Bei Übergängen zwischen Garage und Wohnraum kann man nun auf die bisher vorgeschriebene Stahltür verzichten und das Design an die Innentüren anpassen. Somit fügt sich die Garagentür harmonisch in das Gesamtbild des Hauses ein, während alle technischen Anforderungen wie u.a. feucht­ raumgeeignet, Brandschutz, Wärme- und Schallschutz erfüllt werden. Für überdachte Hauseingänge bzw. für Apartmenthäuser und Wohngebäude mit Laubengang bieten sich die neuen Laubengangs-Türelemente an, die mit Windfangelementen, Seitenteilen und Oberlicht kombiniert werden können und damit einen attraktiven Wohnungseingang darstellen, der alle erforderlichen Eigenschaften gemäß DIN EN 14351-1 erfüllt.

Geprüfte Schallschutztüren als Stiltür

Vielfalt pur Als echter Vollsortimenter am Markt bietet ringo bei Innentüren alle Oberflächen an: Furnier, Lack, Dekor, CPL und HPL. Die CPL-Kollektion wurde um drei Uni-Oberflächen in modernen Grau-Tönen erweitert, die seit ihrer Markteinführung – auch ­aufgrund ihrer Kombinierfähigkeit – auf positive Resonanz stoßen. Die starke Nachfrage nach weißen Türen bedient das Unternehmen mit den Oberflä-

SCHWERING

Das Sortiment im Bereich der Funktionstüren »Wohnungseingang« bietet dem ringo Fachhändler laut Schwering für jede Situation das passende Element – inzwischen

bis hin zu Verbindungstüren zwischen Flur und Garage. Doch vielfach sind es nicht die technisch umfangreichen Elemente, nach denen der Markt sucht. Eine Wohnungseingangstür im Mehrfamilienhaus bedarf zumeist lediglich eines geprüften Schallschutzes sowie einer hygrothermischen Prüfung. Für den Verbraucher spielen andere Dinge eine wichtige Rolle wie Design, Verfügbarkeit und Preis. Seine bestverkauften Stiltürserien in der Oberfläche Weißlack (ähnlich RAL 9016) sind ab sofort als geprüfte Schallschutztür innerhalb von vier Wochen lieferbar, heißt es in einer Mitteilung des Schwering Türenwerk.

HighEnd-Türendesign für den Objektbereich – ringo beherrscht Furniertüren – hier europ. Eiche Roheffekt mit Schallschutzklasse 5 (52dB). chen »Weißlack« und »ringolit glattweiß«, die untereinander kombinierbar sind. Alle ringo-Weißtöne sind entsprechend dem aktuellen Trend hin zu strahlendem Weiß an den Farbton RAL 9016 angelehnt. Eine spezielle Haptik bietet die Weißlack-Oberfläche bei Stiltüren, bei denen sie grundsätzlich gespritzt ist.

Modernes Lackierzentrum An seinem Produktionsstandort in Reken hat sich ringo auf die zunehmende Nachfrage nach Spritzoberflächen in hoher Qualität auch bei Türen und Zargen eingestellt und bereits Ende 2018 sein neues Lackierzentrum in Betrieb genommen. So können im »Airless«- als auch im »Airmix«-Verfahren RAL-Töne bis hin zu matten RAL-Tönen unter Reinraumbedingungen gefertigt werden – auch die Farbe Schwarz.

Investitionen in Qualifizierung und Technik

Geprüftes Türblatt (SSK 1 / SSK 2, Prüfklima c) als Stiltür lieferbar in vier Wochen. Hier Modell »Metro 5«, Oberfläche Weißlack (ähnlich RAL 9016).

Oktober 2019                                                                                                                                                                  68

ringo erfüllt individuelle Kundenwünsche bei anspruchsvollen, technischen Elementen. Dies ist nicht zuletzt durch regelmäßige Qualifizierungsmaßnahmen für die ringo-­Belegschaft und die Aufstockung der personellen und technischen Kapazitäten möglich. In der eigenen Blockrahmenfertigung wird eine große Sortimentstiefe gefertigt. Hier entstehen geschosshohe und mehrflügelige Raumteiler (WI bis WII), Faltstockrahmen und Blendrahmen B46 bis B80 ebenso wie Blendrahmen mit Laibungsverkleidung. Sonderanfragen realisiert ringo als Spezialausführungen. In Kombination mit der großen Oberflächenauswahl entstehen so individuelle Lösungen. J


»Meridian«-Ganzglastür: Brandschutz mit höchster Transparenz

Über die gelungene Verbindung von Form und Funktion kombiniert das CE-peprüfte Türsystem vorbeugenden Brandschutz mit einem Höchstmaß an Transparenz und Design. Das Ergebnis ist zuverlässige Sicherheit in neuer Form – puristisch, attraktiv und zeitgemäß. Auf Kundenwunsch kann die »Meridian« ergänzend mit Rauch- und/ oder Schallschutz ausgestattet werden. Das Spektrum an möglichen Oberflächen ist weit gesteckt und reicht von Farblack-Lackierungen über HPL- oder Pulverbeschichtungen bis zu massiven oder furnierten Echtholzausführungen. Als Sonderausführung ist die Meridian auch mit einseitigem keramischem ­Siebdruck erhältlich. Lösungen im Brandund Rauchschutz realisiert Nordemann bereits seit rund 20 Jahren. Wesentliche Stärken des Unternehmens sind dabei

NORDEMANN

NORDEMANN Als Spezialist für Brandschutzlösungen bietet die Nordemann GmbH ein attraktives Spektrum an unterschiedlichen Brandschutz-Türsystemen. Eine Klasse für sich ist die »Meridian«-Ganzglastür. Das Türsystem punktet mit individuellen Zuschnitten und einem Feuer- und Rauchschutz der Widerstandsklasse T30 RS. die Expertise im Bereich Massivholz sowie die hohe Kompetenz bei Türsystemen mit Glas. J

Die Nordemann GmbH, Rietberg-Mastholte, zählt zu den führenden Anbietern der Branche in Nordrhein-Westfalen. Das Produktspektrum umfasst Raumteiler und Türsysteme – auf Wunsch mit Brand- und Rauchschutzfunktion, Zulieferprodukte, Objekt- und Wohnraummöbel, Musterbauteile und Holztreppen. Mit modernster Technik fertigt Nordemann sowohl für industrielle Unternehmen und Betriebe des Tischlerhandwerks als auch für Innenarchitekten, Bauherren im Objektbereich, private Auftraggeber und den qualifizierten Fachhandel.

Die »Meridian«-Ganzglastür bietet neben ihrer Transparenz auch Brandschutz.

www.tuer.de

Herzlichen Glückwunsch zum 20-jährigen Bestehen!

PREMIUMKANTE - DIE HÄLT WAS AUS! 69                                                                                                                                                                  Oktober 2019 Erstklassige Kantentechnologie für zahlreiche Einsatzgebiete


Neue Spritzanlage verdoppelt Kapazität MOSEL TÜREN Weißlack-Türen sind bei Kunden beliebt – bei Mosel Türen schätzt der Handel die Qualität, die attraktiven Margen, gerade bei geprägten Designs, sowie die einfache Verkaufsunterstützung. Jetzt verdoppelt der Hersteller aus Trierweiler seine Produktionskapazität und bringt einen neuen Katalog inklusive Preisliste heraus, für einen einfacheren Verkauf. Im Zuge des Sales-24-Programms hat Mosel Türen auch den Katalog und die Preisliste an veränderte Beratungs- und Kaufsituationen angepasst. »Der Endkunde wird ungeduldiger. Unser Katalog bündelt daher alle relevanten Informationen wie verfügbare Lichtausschnitte und Produktvorteile direkt auf ein bis zwei Seiten jeder Kollektion – das minimiert langes Blättern«, umreißt Jörg Follmann, Vertriebsleiter von Mosel Türen, die Optimierung. Stylisten inszenierten die Produkte in einer großen Industriehalle und schufen einzigartige Bilder. »Wir wollen die Qualität des Fachhandels durch eine zeitgemäße und wertige Produktinszenierung unterstützen«, fasst Follmann die zweiwöchige Bildproduktion zusammen und begründet: »Das gewöhnliche Wohnzimmer-Foto finden Sie heute in jedem Katalog. Das holt keinen Kunden mehr ab. Premium-Einrichter entwickeln seit jeher innovative Produktinszenierungen. Wir analysieren diese Trends und stimmen unsere Bildsprache behutsam an breite Käuferschichten von morgen ab.«

Neue Namen, klare Orientierung

Neue Spritzanlage erhöht Produktionskapazität Um den wachsenden Bedarf der spritzlackierten Weißlack-Türen bedienen zu können, investiert Mosel Türen in eine neue Spritzanlage. Das neu entwickelte Rotationsverfahren mit Scan-Einheit erhöht die Kapazität, minimiert den Lackverbrauch und verbessert die Qualität des Lackaufbaus. Fünfstufige Filtereinheiten halten kleinste Staubpartikel draußen und Lacke im System. Mosel Türen setzt dabei seit jeher auf UV-gehärtete Lacke auf Wasserbasis. Aufgrund dreier getrennter Farbkreisläufe sind lange Rüstzeiten für einen Farbwechsel passé. Die Spritzanlage wird im Januar 2020 in Betrieb gehen und damit die Produktionskapazität der gefragten Weißlack-Türen verdoppeln. J

Der neue Katalog bündelt alle relevanten Informationen direkt auf ein bis zwei Seiten jeder Kollektion – das minimiert lästiges Blättern. Mosel Türen kürzte Texte und technische Details, damit Endkunden schnell Entscheidungen treffen können.

Als leistungsfähiger Hersteller hochwertiger Türen ist Mosel Türen bereits lange im Markt bekannt und wird vor allem für seine Weißlack-Kompetenz geschätzt. Das Familienunternehmen aus Trierweiler verfügt über eine der modernsten Fertigungsanlagen Europas mit 82 000 m2 überdachter Produktionsfläche und beschäftigt aktuell über 550 Mitarbeiter.

MOSEL TÜREN

Mit dem erweiterten Sortiment führt Mosel Türen jetzt klare Namen für die zwei

verfügbaren Weißtöne ein: Polarweiß und Naturweiß. »Polarweiß« löst den Namen »Weißlack 03« ab. »Naturweiß« kennzeichnet den etablierten Weißton nahe RAL 9010. Das hochweiße Sortiment bietet Fachhändlern elf ausgewählte Schnelldreher. Der Farbton »Polarweiß« ist einer der hellsten Weißtöne im Türenmarkt und wurde speziell an die meistverkauften Wandfarben angepasst.

Seit Januar 2019 sind sechs beliebte Schnelldreher im hochweißen Farbton verfügbar. Der Name »Polarweiß« kennzeichnet das Sortiment nun deutlich verständlicher als der bisherige »Weißlack 03«.

Oktober 2019                                                                                                                                                                  70


Für einen effizienten Schutz an Türen GFS Durch Diebstahl und Warenschwund entstehen den Unternehmen jährlich Schäden in Milliardenhöhe. Oftmals werden hierfür die Notausgangstüren missbraucht. Gerade für die unverschlossenen Ausgangstüren in Rettungswegen sind daher spezielle Türsicherungssysteme unentbehrlich. Verschiedene Modelle

Ganzheitliches Beschlagsystem für Ganzglastüren

Um auf individuelle Kundenanforderungen flexibel reagieren zu können, hat der Hersteller zwischenzeitlich verschiedene Versionen entwickelt: Für den kostenbewussten Nutzer ist das Gerät mit wenigen abgewandelten Funktionen in einer batteriebetriebenen »Low-Cost«-Version erhältlich. Darüber hinaus kann der GfS Tagalarm, statt mit einem Steckernetzteil, mit einem bereits integrierten Netzteil erworben werden. Insbesondere für repräsentative und ästhetisch anspruchsvolle Einsatzorte gibt es das Produkt jetzt auch in einem stabilen Edelstahlgehäuse. Damit hebt er sich optisch von den anderen Ausführungen, die ein eloxiertes Aluminiumgehäuse haben, ab. Trotz des verkleinerten Gehäuses muss der Nutzer keinerlei Funktionseinbußen in Kauf nehmen. Ein Vorteil gegenüber den herkömmlichen Tagalarmgeräten ist die Möglichkeit, hier eine nahezu flächenbündige Montage mit einem separat zu erwerbenden Unterputzkasten vornehmen zu können. J

GFS

Der Tagalarm von GfS, Gesellschaft für Sicherheitstechnik, ist hier eine komfortable und effiziente Lösung. Aufgrund eines mitgelieferten Steckernetzteiles ist der Tagalarm sofort betriebsbereit und bedarf in Kombination mit einem optional erhältlichen Funk-Reedkontakt keinerlei Kabelverlegung. Darüber hinaus kann er jederzeit nachgerüstet werden. Bei Begehung der Tür wird ein optisch-akustischer Alarm ausgelöst, der nur mittels Schlüssel von einer autorisierten Person quittiert werden kann. Das System kann in einer Entfernung von bis zu ca. 30 m zum Funk-Reedkontakt montiert werden. Mithilfe von Signal-Verstärkern lässt sich die Reichweite vergrößern. Berechtigte Personen haben die Möglichkeit, die Tür alarmfrei mithilfe eines Schlüssels zu begehen bzw. eine Dauerfreigabe zu erwirken.

TECTUS® Glas

Der GfS Tagalarm löst bei Begehung der Tür ein optisch-akustisches Signal aus – so erhalten nur berechtigte Personen Eintritt.

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PRÜM

Vor allem für Familien ist die Premiumkante ein guter Tipp, denn sie hält vielerlei Belastungen stand.

Prüm setzt auf die neue Premiumkante PRÜM Sie überzeugt mit kleinem Radius an Aufdeck- und Falzseite, optischer Nullfuge, höchster Qualität und extremer Kratz- und Stoßfestigkeit. Klare Differenzierungsmerkmale gegenüber der Standard-Türkante. Zudem ist die Premiumkante die perfekte Ergänzung zur neuen CPL-Design-Kollektion Karo und den zwei Weißtönen CPL-Weißlack 9010 und 9016. Keine andere Technologie hat

Einfach Türen weiß wie die Wand Polarweiße Türen, passend zu den meistverkauften Wandfarben – nur von Mosel Türen. „Türen weiß wie die Wand.“ Ein zugstarkes Verkaufsargument, das jeder Kunde sofort versteht und das Fachhändlern neue Margen bringt.

Oktober 2019                                                                                                                                                                  72

den modernen und hochwertigen Möbelbau derart revolutioniert wie die Nullfugenkante. So kann die Nullfugentechnologie auch zahlreiche Einsatzgebiete bei Innentüren neu eröffnen. Insbesondere in Bereichen mit hoher Beanspruchung. Beispielsweise in Hotels, wo Gäste unsanft mit Koffern gegen die Türkanten stoßen, in Altenheimen, Kindergärten und Schulen, in denen die Türen tagtäglich intensiv beansprucht werden, oder in Verwaltungsgebäuden und Kliniken mit großem Besucheraufkommen könnte die extrem stoßfeste Kantentechnik zum Einsatz kommen. Vor allem für Familien mit Kindern und Haustieren ist die Premiumkante ein guter Tipp, denn sie hält vielerlei Belastungen stand. Zudem besteht eine verringerte Verletzungsgefahr, da die Türblattkante nicht scharfkantig ist – bedingt durch einen kleinen umlaufenden Radius. Aktuell werden sechs Oberflächen mit der neuen Premiumkante gefertigt: Die »CPL-Karo«-Varianten »White«, »Beige«, »Grey« und »Dark« – mit einem Wechselspiel aus weiß-schimmernder Karostruk-

tur. Und weil Weißlack nicht fehlen darf, erhält der Verbraucher die Möglichkeit, zu wählen zwischen CPL-Weißlack 9010 und CPL-Weißlack 9016. Passende Türzargen mit kleinem Radius runden das neue Sortiment stimmig ab. Weitere neue trendige Schichtstoff-Oberflächen mit Premiumkante – von der hellen bis hin zur ausdrucksstarken dunklen Farbgebung – sind bei Prüm bereits in Planung.

Ausrichtung auf einen »großen Mehrwert« Der wichtigste Aspekt bei der Neuentwicklung bestand darin, eine neue Türblattkante im Hinblick auf die steigenden Ansprüche der Kunden und steigende Wettbewerbsintensität zu entwickeln. »Es ist uns gelungen, eine dreiseitig umlaufende, filigrane sowie absolut schlagfeste Türkante zu entwickeln. Mit der Premiumkante bieten wir unseren Fachhändlern ein Differenzierungsmerkmal mit großem Mehrwert, um aus dem Preiskampf herauszukommen, wie er bei herkömmlichen Innentüren zu beobachten ist. Ein wichtiger Vorteil für unsere Fachhandelspartner«, so Guido Begon, Vertriebsleiter bei Prüm. J


HEWI

Auf das Wesentliche reduziert

»Serie 270«, designt von Hadi Teherani, überzeugt mit puristischer Gestaltung.

HEWI Der Architekt und Produktdesigner Hadi Teherani betrachtet Architektur ganzheitlich – seine Arbeit endet nicht mit der Gestaltung des architektonischen Raums, sondern geht bis ins kleinste Detail. Für Hewi hat er jetzt mit »Serie 270« einer neuen Beschlagsserie sein Design verliehen. Die von Hadi Teherani entworfene Serie 270 zeichnet eine architektonische Anmut aus. Die Formensprache zeigt Haltung durch ihre bewusst gewählte puristische Gestaltung. Klare Kanten und eine geometrische Linienführung wirken wie eine Reminiszenz an seine Architektur.

PENTHOUSE

SSK 5

Minimalismus in Reinform Die Gestaltung ist auf das Wesentliche reduziert und spiegelt das Design der Hewi mini-Rosette konsequent wider. Türdrücker und Rosette ergeben so ein harmonisches Zusammenspiel. Matt geschliffener Edelstahl unterstreicht das zeitlose De-

GARAGENVERBINDUNG

sign. »Serie 270« zeichnet sich durch hohe Qualität und fertigungstechnische Präzision aus. Die neue Beschlagserie von Hewi vereint dabei Design, Technik und Qualität, so der Hersteller. Die Befestigungstechnik erfüllt die Anforderungen der Benutzerkategorie 4 nach DIN 1906 und eignet sich sowohl für den privaten Bereich als auch stark frequentierte Büro- und Geschäftshäuser. J

TRENNUNG BRANDABSCHNITT

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KITA


GARANT

Funktionstüren von Garant mit dem schlüssellosen Zutrittssystem von Kiwi.

Türen mit intelligenter Schlüsseltechnologie GARANT Unsere Zeit wird immer stärker von Komplexität und Digitalisierung geprägt. Auch im Wohnungsbau wird stets nach cleveren Lösungen gesucht, um das Verwalten von Immobilien noch flexibler und e­ ffizienter zu gestalten. Ein digitales Zugangsmanagement wird daher im Bereich der Mehrfamilienhäuser immer relevanter. Garant Türen und Zargen hat mit Kiwi.Ki, Anbieter eines digitalen Türzugangssystems, einen Partner gefunden, mit dem die Zukunft ganz ohne Schlüssel gestaltet werden kann.

Mit uns wird’s eine runde Sache

Gemeinsam wurde das Produkt »SmartDoors« entwickelt, welches die schlüssellose Nutzung der Türen und die Online-Verwaltung von Zutrittsrechten vereint. Den Hausverwaltungen bleiben damit unnötige Wege erspart und die Sorge, nicht den richtigen Schlüssel zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu haben, entfällt. Die Sensortechnik von Kiwi wird im Türblatt vorinstalliert und steuert durch eine stetige Energiezufuhr, in Form eines Stromanschlusses, das Motorschloss der Tür. Nach der Montage wird die Tür mit der Kiwi-Infrastruktur verbunden und kann flexibel bedient werden.

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Digital öffnen und online verwalten Diese Technologie kann parallel zum konventionellen Schließsystem mit Schlüssel und für alle Türen eines Mehrfamilienhauses zum Einsatz kommen. Die Bewohner können das elektronische Schließsystem anwenden, müssen es aber nicht. Klassische Schlüssel sind mit einem aufwendigen Schlüsselmanagement verbunden – sie sind unsicher und kopierbar. Die »SmartDoor« dagegen verkörpert eine intelligente Zugangstechnologie, welche in den Wohnungseingangstüren von Garant integriert wird. Sie kann sowohl mit einer App des Anbieters als auch mit dessen Transponder komfortabel geöffnet werden. Die Vorteile dieses Zutrittssystems: Ein sicherer und leichter Zugang, Zutrittsrechte können nach Belieben gegeben, aber auch wieder

Oktober 2019                                                                                                                                                                  74 09807_bm_avl_kundenanzeige_gesco.indd 1

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entzogen werden. Die Kiwi-Plattform bietet zudem eine zentrale Verwaltung der Türen und ermöglicht das Entriegeln bei Bedarf per Mausklick.

Die drei Basistypen Je nach Anwendungssituation stehen die Basisausführungen Eco, Comfort und Premium zur Wahl. Die »Smart open Eco« eignet sich für bereits vorhandene Türen. Im Rahmen von Renovierungs- oder Nachrüstungsmaßnahmen muss hier kein Austausch von Tür und Zarge erfolgen – ein Stromanschluss ist unnötig. Für Neubauten oder Kernsanierungen, bei denen die Türelemente neu eingebaut werden, eignen sich die Typen »Smart open Comfort« und »Smart open Premium« mit speziell zugeschnittenen Zugangstechnologien, die sich im Inneren der Tür befinden. Die Comfort-Variante verfügt über ein selbstverriegelndes digitales Einsteckschloss und unsichtbare Elektronikkomponenten. Noch mehr Sicherheit garantiert laut Hersteller die Premium-Variante: Zusätzliche Ausstattungsmerkmale wie Dreifachverriegelung, Multitronic-Schloss und RC 2/ RC3- Standard erfüllen die hohen Anforderungen an eine Wohnungseingangstür. Türen mit stark beanspruchbaren HPL-Oberflächen, kombiniert mit den Funktionen Feuer-, Rauch-, Einbruch-, Klima- und Schallschutz, ausgestattet mit dem digitalen Kiwi-System, bieten einen verlässlichen Schutz und hohe Sicherheit für die Bewohner. J


RUBNER Türen öffnen ohne Berührung, das geht. Das Öffnungsprinzip der Eingangstür »Smart« von Rubner funktioniert ähnlich denen moderner Autoheck­klappen: Im Bügelgriff der Türe befindet sich ein Sensor, der das verschlüsselte Signal eines Transponders erkennt und den zutrittsberechtigten Personen ein Lichtfeld am Boden anzeigt. Mit einer Fußbewegung in das Lichtfeld hinein wird das Motorschloss entriegelt, die Türe öffnet sich über einen automatischen Türöffner selbstständig und verschließt sich nach dem Eintreten auch wieder – vollkommen berührungslos und komfortabel. Eine integrierte Sicherheitsfunktion verhindert, dass die Türöffnung versehentlich von innen freigegeben wird. Die Kunden können, passend zur Bodenbeschaffenheit, unterschiedliche Lichtfarben auswählen. So ist das Lichtfeld immer gut sichtbar. Und alternativ zum neuartigen, berührungslosen Öffnungssystem kann die »Rubner Smart« per Schlüsselkarte oder ganz klassisch mit einem Schlüssel entriegelt werden. »Die berührungsfrei aufschließende, sich selbst öffnende Tür ist eine Erleichterung für alle, die barrierefrei wohnen wollen oder müssen. Das sind ältere Personen, Menschen, die auf einen Rollstuhl oder einen Rollator angewiesen sind, oder pflegende Angehörige, die eine gebrechliche Person stüt-

zen«, so Matthias Willeit, Mitarbeiter von Rubner Türen. »Die neue Türe ist aber auch für all jene gedacht, die technologisch am Puls der Zeit leben und Lösungen für die Welt von morgen befürworten.« Die Rubner SMART wurde in der Niederlassung im Südtiroler Percha ausgetüftelt. Die innovative Technologie harmoniert selbstverständlich ohne Einschränkungen mit den bekannten Vorteilen von Rubner Eingangstüren im Brandschutz, Schall- und Einbruchschutz. Die hohe Qualität in der Herstellung garantiert die ausgezeichnete Wärmedämmung sowie kratzfeste Oberflächen. J

RUBNER

»Sesam öffne dich« für Zuhause

Mit der »Rubner Smart« können Türen jetzt ohne Berührung geöffnet werden.

Die Rubner Türen GmbH produziert an vier Standorten und mit 190 Mitarbeitern jährlich rund 30 000 maßgeschneiderte Haus-, Innen- und Funktionstüren in Echtholz nach den individuellen Anforderungen der Kunden. Das Unternehmen hat seine Hauptmärkte in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz. Darüber hinaus findet man Rubner Türen europa- und weltweit, beispielsweise in Frankreich, Großbritannien, Spanien, Russland, Kanada, Japan und China. Die breite Produktpalette deckt Anforderungen der Standards »KlimaHaus«, »Minergie« und »Passivhausbau« genauso ab wie den Brand-, Schall- und Einbruchsschutz (etwa in der Widerstandsklasse RC2 bzw. RC3). Haustüren der Rubner Türen GmbH erreichen Wärmedämmwerte von 1,1 bis zu 0,8 W/(m²K) sowie Schallschutzwerte der Innentüren von bis zu maximal 46 dB. Die Oberfläche der Rubner Holzhaustüren aus elastischem und atmungsaktivem Decklack bietet hohe Kratzfestigkeit, Witterungs- und UV-Beständigkeit und steht damit für eine hohe Lebensdauer. 103 mm

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EGE erweitert sein Programm um RC2- geprüfte Aluminiumhaustüren EGE

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Mit einer Sonderedition RC2-geprüfter Alu-Haustüren in modernem, flächenbündigem Design vergrößert EGE den Spielraum, Hauseingänge attraktiv und gleichzeitig sicher zu gestalten, zum Beispiel mit drei Glasfeldern in Anthrazitgrau Feinstruktur.

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EGE Mit einer Sonderedition RC2-geprüfter Alu-Haustüren in modernem, flächenbündigem Design vergrößert EGE den Spielraum für Fachhandelspartner und Bauherren, Hauseingänge attraktiv und gleichzeitig sicher zu gestalten. Das Standardprogramm umfasst zehn Modelle mit Glasfeldern und zehn Farben. Aufgrund des »RC2 easy«-Beschlagpaketes sowie des verwendeten Sicherheitsglases sollen Bauherren vom KfW-Investitionszuschuss für einbruchhemmende Bauelemente profitieren. Das Beschlagpaket sorgt dafür, dass die verschlossene und verriegelte Tür drei Minuten lang Einbruchversuchen mit Werkzeugen, wie Schraubendreher, Zange und Keilen, standhält. Es besteht aus einer Dreifach-Verriegelung mit Schwenkhaken und stabiler Schließleiste, einem Schlosskasten mit Bohrschutzplatte, einem Profilzylinder mit Not-respektive Gefahrenfunktion und Ziehschutz, drei dreidimensional justierbaren Drehbändern sowie zwei Bandseitensicherungen. Die Glasfelder, wahlweise aus Klar- oder Satinglas, führt EGE mit P4A-Sicherheitsglas aus. Die Basis des Programms bildet das »EGE Aluminiumsystem 72«, ein hoch dämmendes Profil mit aufwendiger thermischer Trennung und flächenbündiger Optik. Optional bietet EGE einen innen aufschlagenden, 82 mm-Flügel mit tieferem Türblatt (70 statt 43 mm).

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Die Standardfarben in robusten Oberflächen orientieren sich an aktuellen Wohntrends. Neben den Klassikern Anthrazit und Weiß finden sich mit verschiedenen Grautönen vor allem erdige und zeitlose Farben in Feinstruktur. Die Edelstahl-Griffstange, die die klare Linienführung der Tür außen unterstützt, wird maßgefertigt und auf die Glasfelder abgestimmt. Innen dient ein Drücker mit ovalen Rosetten in Weiß oder Silber zum Öffnen und Schließen der Tür. Mit der RC2-Aluminiumhaustüren-Sonderedition erhalten der Fachhandel und Bauherren ein vollumfassendes Programm, um Haustüren individuell und sicher zu planen. Für weitere Optionen in Sachen Sonderfarben, Türblattdicke und geschlossener Ausführung, zum Beispiel auch mit Seitenteil, zeigt sich EGE flexibel. J


Neue Tür, mehr Formstabilität und Sicherheit

Eine von Hörmann entwickelte spezielle Konstruktion aus Aluminium und Edelstahl verleiht der »ThermoSafe Hybrid« Robustheit und eine noch höhere Formstabilität. Aufgrund eines pulverbeschichteten Edelstahlblechs an der Außenseite der Tür bleibt das Türblatt auch bei großen Temperaturdifferenzen zwischen Wohnraum und Außenbereich in Form. Gleichzeitig verbessert die Konstruktion die einbruchhemmenden Eigenschaften der Tür. Mit der serienmäßigen RC 4 Sicherheitsausstattung bei geschlossenen Türmotiven bzw. RC 3 bei Haustüren mit Verglasungselementen und einem fünffachen Verriegelungsschloss erfüllen »ThermoSafe Hybrid«-Haustüren hohe Anforderungen an den Einbruchschutz von Wohnhäusern. Neben dem Einbruch-

HÖRMANN

HÖRMANN Hohe Formstabilität, Witterungsbeständigkeit sowie eine serienmäßige Sicherheitsausstattung – das bietet die neue »ThermoSafe Hybrid«-Haustür von Hörmann, neben der »ThermoPlan Hybrid« das zweite Haustür-Modell aus einer Aluminium-­ Edelstahl-Kombination im Sortiment.

schutz bietet die neue Aluminium-Edelstahl-Haustür zudem gute Wärmedämmwerte mit UD-Werten bis 0,87 W/ (m²·K).

Individuelle Gestaltung Aus 77 Türmotiven und 20 Farben zzgl. RAL nach Wahl, vielen Verglasungen und Griffen können Bauherren die passende

Die »ThermoSafe Hybrid«-Haustür von Hörmann bietet auch bei großen Temperaturdifferenzen zwischen Wohnraum und Außenbereich eine hohe Formstabilität. Zudem zeigt die Tür an der Innenseite eine elegante planebene Türansicht.

Tür zur ihrer Hausarchitektur auswählen. Auf der Innenseite wirkt die »ThermoSafe ­Hybrid« durch die Flächenbündigkeit von Türblatt und Rahmen modern. J

G-TEC® – die Innovations-Oberfläche Hinterlässt keinen Abdruck, sondern Eindruck!

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Oktober 2019                                                                                                                                                                  78


Das Fenster | Aufbau & Verarbeitung Denkmalgeschütztes Wohn- und Geschäftshaus originalgetreu saniert KNEER Das neobarocke, 1896 erbaute Wohn- und Geschäftshaus mit zwei Erkern ist Teil einer repräsentativen Baugruppe in der Münchner Innenstadt. Als eines der wenigen unter Denkmalschutz stehenden Bauten weist es in jedem straßenseitigen Geschoss unterschiedliche Fensterformen auf. Bei der Sanierung bestand daher die besondere Anforderung darin, die neuen Fenster in Teilung, Sprossen und Aussehen an die verschiedenen Originale anzupassen, um die authentische Fassade des Gebäudes wiederherzustellen. Gleichzeitig sollten die Denkmalfenster hohe Schall- und Wärmeschutz-Anforderungen erfüllen. Kneer-Südfenster hat die Holzdenkmalfenster individuell nach den historischen Vorbildern gefertigt. Schreinerei erfüllt. »Es gab keinen Zweifel daran, dass unsere Schreinerei einen guten Fensterbauer empfiehlt«, erklärt Dieter Janda. »Zudem sammelten wir schon zuvor Erfahrungen mit Kneer-Südfenster aus Westerheim auf der Schwäbischen Alb und konnten uns von den qualitativ hochwertigen Produkten überzeugen.« Die Fertigung der unterschiedlichen Fensterformen im System »HF 82 Effizient Stil«, beispielsweise mit Segmentbögen in unterschiedlichen Größen, war für Kneer-Südfenster kein Problem. Das Unternehmen kann unabhängig davon, welche technischen Werte gefordert sind, eine passende Denkmalschutz-Variante anbieten. Um äußerst schmale Ansichten zu realisieren, kann unter verschiedenen Varianten von Holzdenkmalfenstern gewählt werden. Farblich werden sie in der Regel ebenfalls dem historischen Vorbild angepasst, in diesem Fall wurden sie außen braun, innen weiß beschichtet.

Die Fenster überzeugen durch schmale Ansichten von Flügel- und Stulpprofilen sowie die Ausführung ohne Regenschutzschiene. Sie bieten einen wirksamen Oberflächenschutz und sind mit zwei Dichtungsebenen für optimale Dichtigkeit ausgestattet. Eine Besonderheit sind die speziell von Kneer-Südfenster angefertigten Zierfräsungen auf den Stulpleisten und Kämpferprofilen nach Vorgabe des Bauherrn, die in dieser Art nur an diesem Gebäude zu finden sind. Der Austausch der Fenster aus dem Jahr 1974 erfolgte im bewohnten Objekt bzw. während des laufenden Betriebs, ohne größere Beeinträchtigungen der Bewohner und der Mitarbeiter der Büros oder der Zahnarztpraxis. Eine Herausforderung für die Fensterfachleute, die die Montage vor Ort übernommen haben, stellten Anpassungen an die alten Rollladenöffnungen in Sachen Schallschutz und Wärmeisolierung dar. Als zusätzlichen Sonnenschutz erhielten die Denkmalfenster an der West- und Ostseite spezielles Sonnenschutzglas. »Dank der Sanierung wurde die historische Bausubstanz und damit der besondere Charme des Hauses erhalten«, so Architekt Josef Strobel. J

KNEER

Die Fenster bieten in Rechteckform und mit Segmentbögen mit aufgesetzten Sprossen und Zierfräsungen ein authentisches Erscheinungsbild, sind jedoch in Sachen Wärme- und Schallschutz auf dem neuesten Stand der Technik. In dem denkmalgeschützten Gebäude sind drei Wohnungen, eine Arztpraxis und acht Büroeinheiten untergebracht. Im Zuge der Sanierung wurden alle Fassadenteile vom Putz bis zu den Ornamenten einschließlich der Balkone erneuert und die Holzdenkmalfenster eingebaut. Im Inneren galt es, das Treppenhaus einschließlich der Holzvertäfelungen instand zu setzen, die Elektroinstallation zu erneuern sowie Treppen, Stuck, Wände und den Sockel neu zu streichen. Auch die Beleuchtung, die Bodenbeläge und die Türverkleidungen wurden erneuert. Dabei legte Architekt Josef Strobel großen Wert darauf, sogar den Innenausbau an den ursprünglichen Ausbau aus dem Jahr 1896 rückzuführen und die in den 1970er Jahren durch unsachgemäße Renovierung entstandenen Schäden zu beseitigen.

Reibungsloser Ablauf der Sanierung im bewohnten Objekt

Holzdenkmalfenster für authentische Rekonstruktion Die behutsame Sanierung und Modernisierung erforderte ein für Baudenkmäler spezifisches Know-how. Speziell beim Austausch der Fenster und dem Einbau von Holzdenkmalfenstern konnte sich Immobilienverwalter Dieter Janda auf die Empfehlung seiner Hausschreinerei Benno Huber aus Petershausen bei Dachau verlassen. Diese arbeitet schon seit über 20 Jahren mit Kneer-Südfenster zusammen und schätzt den Hersteller als zuverlässigen und bewährten Partner, der in der Fertigung von Holzdenkmalfenstern über jahrzehntelange Erfahrung und ein entsprechend großes Know-how verfügt – und somit die gewünschten hohen Qualitätsstandards der

Das historische Gebäude in zentraler Lage in München wurde originalgetreu saniert und bietet heute modernen Komfort zum Wohnen und Arbeiten. Die neuen Holzdenkmalfenster »HF 82 Effizient Stil« von Kneer-Südfenster entsprechen in Teilung, Sprossen und Aussehen den früheren Originalen.

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VEKA

Repräsentativ und einladend: Das neu gebaute WelcomeCenter am Sendenhorster Stammsitz von Veka erfüllt alle modernen Ansprüche an Funktionalität und Ästhetik.

Veka – seit 50 Jahren innovativ und qualitätsorientiert VEKA In diesem Jahr kann die Veka AG aus Sendenhorst auf eine 50-jährige Erfolgsgeschichte zurückblicken. Gegründet 1969 als regional agierender Hersteller von Rollladenprofilen, wuchs das Unternehmen rasch und entwickelte sich zu einem weltweit führenden Profilsystemgeber für hochwertige Fenster und Türen aus Kunststoff sowie für Kunststoffplatten. Die Grundlage für diesen Erfolg bildete damals wie heute die Ausrichtung auf hohe Qualität. Darüber hinaus setzt Veka auf Werte wie Partnerschaft, Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit und pflegt eine produktive Innovationskultur, die immer ein Ohr am Puls des Marktes hat. Aufgrund einer umsichtigen Wachstumsstrategie konnte die VEKA Gruppe im Jahr 2018 weltweit einen Umsatz von über 1,1 Mrd. Euro erzielen. Erwirtschaftet wurde die Summe von mehr als 6 000 Mitarbeitern in 41 Niederlassungen auf vier Kontinenten. Dazu kommen 24 Produktionswerke, die

rund um den Globus verteilt sind. Trotz der heterogenen Rahmenbedingungen in den einzelnen Ländern konnte die Gruppe ihren Umsatz zuletzt erneut steigern. Dabei bewährt sich in Europa die konsequente Differenzierung der Marken Veka und Gealan, weiteres Wachstumspotenzial eröffnete zudem die Mehrheitsübernahme beim indischen Marktführer NCL Veka. Allein am Stammsitz in Sendenhorst sind etwa 1 400 Mitarbeiter beschäftigt, was VEKA zu einem wichtigen Arbeitgeber im Münsterland macht. Ungeachtet seiner Größe und internationalen Bedeutung ist das Unternehmen nach wie vor familiengeführt. Es befindet sich zu 100 Prozent im Besitz der Fa-

Auszubildende genießen bei Veka besonderen Stellenwert – auch Praktikanten sind jederzeit willkommen.

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milie des Unternehmensgründers Heinrich Laumann. Seine Tochter Elke Hartleif ist im Vorstand für den Bereich Personal verantwortlich, ihr Mann Andreas Hartleif ist Vorsitzender des Vorstands. Die Unternehmenskultur ist geprägt von Leistungsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Geschäftspartnern und Mitarbeitern.

Schon heute die Zukunft gestalten Die Veka AG hat die Entwicklung des Kunststofffensters laut eigener Aussage bis heute maßgeblich vorangetrieben und sieht sich auch weiterhin als Innovationsmotor für die gesamte Fensterbranche. Eines der wichtigsten Innovationsfelder liege in der Entwicklung von neuen Oberflächenveredelungen für Kunststofffenster und -türen. Mit den »Veka Spectral«-Oberflächen wolle das Unternehmen den Fensterherstellern völlig neue Möglichkeiten im Wachstumssegment farbiger Fenster zur Verfügung stellen. Die lackveredelte Oberfläche biete eine einzigartige Verbindung von edler Optik und samtiger Haptik. Nach der erfolgreichen Etablierung der ersten neun Farbtöne wird die Palette zudem konti­nuierlich erweitert. Dafür wurde am Standort Sendenhorst in ein eigenes Werk für Oberflächentechnik investiert, das unter dem Namen »celotec« die neue Oberfläche produziert und weiterentwickelt.

Investition in die Zukunft Behutsame Investitionen in die Zukunft bilden aus Sicht des Unternehmens seit je ei-


nen der Grundpfeiler des Erfolges. Da sei es nur folgerichtig, dass man sich nicht nur in der Produktion, sondern auch in der Verwaltung zukunftsfit mache, so Veka. Das neu errichtete Welcome-Center am Stammsitz in Sendenhorst verbinde reichlich Raum zum Arbeiten mit modernster Kommunikations- und Präsentationstechnik. Von der zeitgemäßen multifunktionalen Architektur profitiere somit auch jeder Besucher oder Gast. Offiziell seiner Bestimmung übergeben wurde das neue Büro- und Empfangsgebäude im Mai: Anlässlich der großen Feier zum 50-jährigen Bestehen der Veka AG nahmen die geladenen Gäste das Welcome-Center erstmals in Augenschein. J

MHZ HORIZONTAL-JALOUSIEN MHZ präsentiert die neue Generation seines Erfolgsmodells TwinLine - noch komfortabler, noch ästhetischer! Ob in Küche, Bad oder Büro: Seine Flexibilität macht den MHZ Sicht- und Sonnenschutz zum unkomplizierten Alltagsbegleiter für das ganze Zuhause. Mit dem zusätzlichen Drehgriff an der unteren Schiene sind jetzt auch schwer zugängliche Fenster bequem erreichbar. Schiene und Drehgriff folgen einer einheitlichen puristischen Formensprache und verbinden Komfort und hochwertige Ästhetik. Entdecken Sie die MHZ Produktneuheit: http://www.mhz.de/twinline

MHZ Hachtel GmbH & Co. KG ∙ Sindelfinger Straße 21 ∙ 70771 Leinfelden-Echterdingen ∙ www.mhz.de

Die lackveredelten »Veka Spectral«-Oberflächen verbinden edle Optik und samtige Haptik.

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Neue Generation der verschiebbaren Horizontal-Jalousie »TwinLine« MHZ HACHTEL Die frei verschiebbare Horizontal-Jalousie »TwinLine« von MHZ wurde weiterentwickelt – die zweite Generation bietet ein erweitertes Bedienkonzept, welches die Bedienung sowohl von oben als auch von unten ermöglicht. Kernstück ist der Drehgriff, der zusammen mit der Schiene Komfort und Ästhetik verbindet. Die komplette Bedienung der Jalousie erfolgt über den Drehgriff: Der Behang kann an eine beliebige Position von oben als auch von unten verschoben und arretiert werden, die Drehfunktion ermöglicht eine stufenlose Verstellung der Lamellen. Der Griff ist konkav geformt und liegt angenehm in den Fingern, eingearbeitete Rillen sorgen für einen guten Halt. Damit lassen sich jetzt selbst hohe und schwer erreichbare Fenster, beispielsweise aufgrund einer Küchenarbeitsplatte, bequem bedienen. Die »TwinLine« kann an Wand, Decke, auf dem Fensterflügel oder in der Glasleiste befestigt werden. Für eine Montage ohne Bohren und Schrauben steht das MHZ Klebe-Set zur Verfügung. Alternativ ist auch eine Befestigung mithilfe von Klemmträgern, die oben und unten in den Fensterrahmen geklemmt werden, möglich.

Nach dem Facelift der Horizontal-Jalousie »TwinLine« zeigen sich sowohl Drehgriff als auch Schiene in puristisch modernem Design.

Für die neue Generation wurde das geradlinig-zeitlose Design des Originals zielstrebig weiterentwickelt: Da alle Schnüre in einer Linie verlaufen, sind keine zusätzlichen Stanzlöcher notwendig. So kommt die minimalistische Gesamtästhetik des Sonnenschutzes gut zur Geltung. »TwinLine Horizontal«-Jalousien bieten einige Vorteile: Als flexibler Sicht-, Blend-

und Sonnenschutz sind sie frei verschiebbar und stellen somit eine Alternative zu Plissee und Waben-Plissee dar. Der Lichteinfall lässt sich über den Wendewinkel der Lamellen individuell steuern. Die Einsatzmöglichkeiten der MHZ »TwinLine« sind vielseitig: von der Küche über das Schlafzimmer bis hin zum Badezimmer.

MHZ

Minimalistisches Design für jeden Einsatzbereich

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Die »TwinLine New« ist für Breiten von 31 bis 180 cm und Höhen von maximal 250 cm erhältlich. Die Fläche sollte dabei nicht mehr als 2 m2 betragen. Ab einer Breite von 90 cm sorgt ein zweiter Drehgriff für eine komfortable Handhabung. Die bisherigen TwinLine-Modelle haben weiterhin Bestand. J

Der Drehgriff erlaubt eine intuitive Bedienung über die Ober- und Unterschiene.


Neu entwickelte PU-Schäume sollen neue Maßstäbe setzen

kneer-suedfenster.de

SOUDAL In den letzten Jahren hat sich Soudal zu einem der weltweit führenden Hersteller von PU-Schäumen entwickelt. Aktuell setzen zwei Produktlösungen zu den derzeit viel diskutierten Themen Nachhaltigkeit und Effizienz neue Maßstäbe. Mit dem »Soudafoam PURe« stellt das Unternehmen einen neuen PU-Schaum vor, der sich besonders durch seine ausgesprochene Nachhaltigkeit auszeichnet und entsprechend von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) zertifiziert wurde. Produziert aus isocyanatarmem (<0,1 %) Polyurethan, erfüllt der neue PU-Schaum das DGNB-Kriterium ENV1.2 in den Qualitätsstufen 1 bis 4. Auch das GEV-Zeichen Emicode EC1 PLUS R beweist: »Soudafoam PURe« ist emissionsarm. Der Schaum verzichtet auf halogenierte Treib- und Brandschutzmittel und ist zudem frei von Weichmachern, Chlorparaffinen sowie TCEP und TCPP. Damit bietet er die größtmögliche Sicherheit in puncto Arbeits- und Gesundheitsschutz und ist zudem umweltfreundlich.

Anwendung und Verarbeitung

SOUDAL

»Soudafoam PURe« wird zur Montage, Dämmung und Isolierung von Fenster- und Türrahmen eingesetzt. Da er auf fast allen Untergründen haftet, eignet er sich auch für das Ausschäumen von Hohlräumen und Fugen in Wärmedämmverbundsystemen und von diversen anderen Hohlräumen, wie etwa Mauerdurchbrüchen oder Rohrdurchführungen. Auch im Apparate- und Metallbau sowie in der Elektroinstallation wird der Bauschaum genutzt. Grundsätzlich ist er für alle statischen und beweglichen Fugen geeignet.

Soudals neuer Bauschaum »Soudafoam PURe« erfüllt die DGNB-Qualitätsstufen 1 bis 4 und ist zudem mit dem GEV-Siegel EC1 PLUS R ausgezeichnet.

Der Polyurethan-Füllschaum ist mit der Baustoffklasse B1 ausgezeichnet. So kann der schwer entflammbare Schaum auch in Bereichen mit hohem Anspruch an Brandschutz verwendet werden. Zudem sorgt er mit einem Wert von λ 0,037 W/ (m·K) für hohe Wärmedämmung sowie gute Schalldämmung. Bevor »Soudafoam PURe« verarbeitet wird, müssen die Haftflächen sauber, staub- und fettfrei sein. Feuchte Untergründe sind geeignet, es empfiehlt sich sogar, trockene Untergründe leicht zu befeuchten. Dadurch haftet der Schaum besser und härtet entsprechend durch.

Effizienzsteigerung Neue Maßstäbe in den Bereichen Ergiebigkeit und Effizienz setzt »Soudafoam Maxxx B2«, das Anfang 2020 in den Markt eingeführt wird. Bei dem Produkt handelt es sich um einen einkomponentigen, selbstexpandierenden Polyurethanschaum, der sich vor allem durch seine hohe Ausbeute auszeichnet. So lassen sich mit nur einer Dose bis zu 43 Laufmetern erzielen. Bei herkömmlichen PU-Schäumen der gleichen Größenordnung sind es lediglich 30 m mit einer Dose. Durch die verbesserte Schaumausbeute ist auch das erreichbare Volumen mit 58 l um fast 30 Prozent höher als normal. Die Montage von Fenstern und Türen sowie das Ausschäumen von Hohlräumen lässt sich so effizienter erledigen. Zudem bietet er eine Schalldämmung von 58 dB und eine Wärmedämmung von J λ 0,034 W/(m·K).

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HOLSTENHALLEN NEUMÜNSTER – MESSE NORDBAU – SIXCONCEPT

Die »NordBau« lockt jährlich über 60 000 Besucher nach Neumünster – in diesem Jahr boten 863 Aussteller ein vielseitiges und informatives Messe-Angebot.

Erfolgreiche »NordBau« mit 863 Ausstellern und über 60 000 Besuchern Vom 11. bis 15. September fand in Neumünster zum 64. Mal die »NordBau« statt. 863 Aussteller aus 13 Ländern nahmen an der größten Kompaktmesse fürs Bauen im nördlichen Europa, wie sich die »NordBau« selbst nennt, teil. Auf rund 69 000 m2 Freigelände sowie 20 000 m2 Hallenfläche wurde den über 60 000 Besuchern ein vielseitiges Messeangebot präsentiert.

Eine positive Stimmung herrschte an den fünf Messetagen in den Holstenhallen in Neumünster, heißt es in einer Mitteilung der »NordBau«. Schwerpunkt-Themen der Messe waren in diesem Jahr digitales Bauen unter dem Motto »digitale Baustelle Part 2«, die Sportstätten der Zukunft sowie Smart Home fürs Zuhause.

Digitalisierung in aller Munde Die Digitalisierung stellt alle Verantwortlichen am Bau, im Planungsbüro und in der Maschinentechnik vor große Herausforderungen. Dabei lasse sich der digitale Wandel für jeden Betrieb umsetzen, wenn der gesamte Prozess in Teilanforderungen zerlegt wird, heißt es in der Mitteilung der »NordBau«. Das große Interesse an den Fahrzeug-Simulatoren und der steigende Gesprächsbedarf zu diesem auf der Messe zeigen, dass sich

dieser Schwerpunkt sowohl für Aussteller als auch Besucher gelohnt hat. Ein weiterer Schwerpunkt der Messe war das Thema Fachkräftemangel. Bereits seit acht Jahren organisiert die »NordBau« in Zusammenarbeit mit dem Institut für Talententwicklung IfT aus Kiel und dem Bauindustrieverband Hamburg und Schleswig-Holstein den erfolgreichen »nordjob-Bau-Tag«. Auch in diesem Jahr nutzten über 1 400 Schüler diese Gelegenheit, sich direkt bei Ausstellern über verschiedene handwerkliche Ausbildungen zu informieren und begeistern zu lassen. Ebenfalls beliebt waren die Fachvorträge und Seminare. Laut Veranstalter haben rund 4 500 Teilnehmer die über 50 Fach-Kongresse und Seminare von Fachverbänden, Kommunen und Institutionen besucht.

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Fehmarnbeltquerung im Fokus Die »NordBau« und besonders deren Eröffnung rückte ein ganz besonderes Bauprojekt in den Mittelpunkt: die Fehmarnbeltquerung. Der zukunftsweisende Absenktunnel wird zukünftig Festlandeuropa mit den nördlichen Ländern Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland verbinden. Mit diesem ehrgeizigen Projekt gewinnt der gesamte Ostseeraum weiter an wirtschaftlicher Kraft und Bedeutung. Auch der baustoffPARTNER war in Neumünster vor Ort und hat sich zahlreiche Neuheiten genauer angesehen und informative Gespräche mit zahlreichen Ausstellern geführt. J Termin jetzt schon vormerken: Die NordBau findet nächstes Jahr vom 9. bis 13. September statt.


BAUSTOFFPARTNER / ELMAR ROMANESEN (6)

Martin Düwel, Vertriebsleiter Nord bei Sopro, stellte auf der Messe NordBau unter anderem das Sopro SMART System, ein zeitsparendes Renovier-System mit besonders geringer Flächenlast und die neuen Abdichtungssysteme mit dem Sopro Fixier- und Dichtkleber als auch die Sopro AEB 3D Wandmannschetten und Sopro AEB WC Wandmannschetten vor. Die drei Fachberater bei Schlüter-Systems, Mario Mazanek, Christian Barz und Lars Schweer (von links), stellten auf der Messe »NordBau« unter anderem die Serie Schlüter-»Trendline« vor, die neue Oberflächenserie für hochwertige Fliesenbeläge.

Torben Heesch, Verkauf Außendienst bei Gutex, präsentierte den Messebesuchern in Neumünster auf der »NordBau« unter anderem die »Gutex Ultratherm« – eine regensichere Holzfaserdämmplatte für das Steildach.

Puren Gebietsleiter Sven Fröhlich (rechts) bei einem Fachgespräch auf der »NordBau« mit dem Dachdeckermeister Andreas Jessen von der Dachdeckerei Jessen.

Peter Graumann, Verkaufsleiter Verkaufsregion Rahmstorf bei BMI Braas, zeigte sich auf der »NordBau« erstmals mit vereinter Kompetenz und gebündeltem Service an einem gemeinsamen BMI Group-Stand. Innovative Dach- und Abdichtungssysteme für die Wohn- und Arbeitswelt fanden die Messebesucher in Neumünster an diesem Stand in den Holstenhallen vor.

Sven Becker (links), Gebietsrepräsentant Dachkeramik bei Erlus, und Michael Jergler, Regionalverkaufsleiter Schornsteinsysteme & Lüftungsnetzwerk bei Erlus, präsentierten dem Fachpublikum auf der »NordBau« die Neuheiten in den Bereichen Dach, Schornstein und Lüftung.

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Vorbaurollladen »EasySafe« – mehr Sicherheit für Hausbesitzer REFLEXA Sei es die nächste Dienstreise, ein Kurzurlaub oder der Besuch von Freunden: Die Koffer sind gepackt, die Kinder sitzen erwartungsvoll im Auto und das Haus ist verschlossen. Trotz der steigenden Vorfreude auf Entspannung und Erholung bleibt der Gedanke, ob die geschlossenen Rollläden zu Hause einen Einbrecher abhalten können. Ein heruntergelassener Panzer stellt für einen Einbrecher zwar das erste Hindernis dar, dient meist aber nur als Abschreckung. Standardvorrichtungen halten nicht immer davon ab, den Rollladenpanzer aufzubrechen oder nach oben zu schieben.

Einbruchschutz beginnt beim Rollladen Laut Polizeistatistik gab es 2017 über 115 000 Einbrüche in Deutschland, was die Notwendigkeit eines Einbruchschutzes belegt. Je länger und lauter ein Einbruchversuch dauert, desto höher ist die Wahr-

scheinlichkeit eines Abbruchs. Das Aufbrechen eines Rollladenpanzers verursacht sehr viel Lärm und kann durch verstärkte Materialien oder einen Hochschiebeschutz verhindert werden. Deshalb beginnt der Einbruchschutz bereits bei der Auswahl des richtigen Rollladens. Während eines Urlaubs schließen viele Hausbesitzer ihre Rollläden die komplette Zeit über. Dadurch werden Einbrecher auf die Abwesenheit der Eigentümer aufmerksam gemacht. Damit wären sie selbst bei einem langen und lauten Einbruch ungestört. Eine Steuerung der Rollläden über ein Smart Home System kann dieser Situation entgegenwirken. Durch die Bedienung über Tablet oder Smartphone können die Roll­läden von unterwegs gesteuert und somit eine Anwesenheit simuliert werden, was jeden Langfinger abschreckt. Um die Familie, das Eigenheim und die persönlichen Wertgegenstände zu schützen, sind oft Investitionen nötig. Hier fördert die KfW sowohl den Einbau von einbruchhemmenden Rollläden als auch den Einbau von Nachrüstsystemen, um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten. Welche Maßnahmen beim Thema Einbruchschutz individuell sinnvoll

Um einen Einbruch zu vermeiden, bietet Reflexa den Vorbaurollladen »EasySafe«. Hier greifen verstärkte Materialen wie zum Beispiel das stranggepresste Aluminium sowie die Hochschiebesicherung »ClickStop«. Durch spezielle Verriegelungsplatten und VA-Bolzen im obersten Zusatzprofil wird verhindert, dass der Einbrecher den Rollladenpanzer einfach nach oben schieben kann.

Oktober 2019                                                                                                                                                                  86

sind, lässt sich bei jeder kriminalpolizeilichen Beratungsstelle herausfinden.

Ein Rollladen mit vielen Facetten Nicht nur die verschlossenen Montagebohrungen machen den »EasySafe« von Reflexa nach eigenen Angaben einzigartig, sondern auch die Vielfalt sowie Individualität an Ausstattungsmöglichkeiten. Der Vorbaurollladen bietet Sicherheit vor Einbrechern und ist ein ansprechendes Designobjekt an Ihrer Fassade. Den Rollladenkasten gibt es in drei verschiedenen Formen – »Creato«, »Conturo« und »Cantero«. Während der »Creato« eine runde Form aufweist, gibt der »Conturo« durch seine abgeschrägten Kanten jeder Fassade eine gewisse Kontur. Für Liebhaber des geradlinigen und schlichten Designs ist der »Cantero« der passende Rollladenkasten, da er mit klaren Kanten überzeugt. Um noch mehr Gestaltungsfreiheiten zu ermöglichen, kann beim Panzerprofil eine Auswahl aus fünf verschiedenen Farben getroffen werden. Für einen individuellen und besonderen Kasten stehen über 650 Standardtöne aus den Reflexa-­Wohnfühlfarben zur Verfügung. Da der Rollladen Fenster oder Terrassentü-

REFLEXA

Um einen Einbruch zu vermeiden, bietet Reflexa den Vorbaurollladen »EasySafe«. Hier greifen verstärkte Materialen wie zum Beispiel das stranggepresste Aluminium sowie die Hochschiebesicherung »ClickStop«. Durch spezielle Verriegelungsplatten und VA-Bolzen im obersten Zusatzprofil wird verhindert, dass der Einbrecher den Rollladenpanzer einfach nach oben schieben kann. Des Weiteren machen verstärkte Führungsschienen das Aufspreizen mit einem Brecheisen so gut wie unmöglich. Zusätzlichen Schutz bietet die Unterleiste des Rollladens, welche mit Winkelprofilen verstärkt ist, sodass die Führungsschiene nicht herausgezogen werden kann. Für die Extra-Sicherheit ist die Revisionsblende vernietet, um ein Öffnen zu verhindern. Ebenso sind die Montagebohrungen verschlossen, wodurch der Panzer im geschlossenen Zustand nicht demontiert werden kann.


ren bis zu 3 m Breite und 2,5 m Höhe ausstatten kann, ist er flexibel sowie für jede Einbausituation geeignet. Der bidirektionale io-Funkmotor lässt sich in ein Smart Home System integrieren und somit über Smartphone oder Tablet steuern. Ebenso ist eine elektrische Hinderniserkennung integriert, sodass keine Verletzungsgefahr beim automatischen Öffnen und Schließen des Rollladens besteht.

Flexible Rollläden für jede Einbausituation Oftmals ist auch eine Kombination aus einbruchhemmenden Rollläden für die untere Etage und Standardrollläden für die oberen Stockwerke sinnvoll. Auch hierfür bietet Reflexa eine Vielzahl an Systemen, sodass

für jede Einbausituation und jeden Gestaltungswunsch das richtige Produkt gefunden werden kann. Neben Vorbaurollläden weist das Produktportfolio verschiedene Aufsatzkastensysteme, eine Kombination aus Aufsatzkasten- und Dämmsystem sowie einen Neubaurollladen für den nachträglichen Einbau in vorhandene Mauerwerkskästen auf. Die Reflexa-Rollläden sind sowohl für den Neubau einer Immobilie als auch für die Sanierung oder Renovierung bestehender Häuser oder Wohnungen geeignet. Eine Vielzahl an Designmöglichkeiten bei der Koloration des Panzers sowie bei der Farb- und Formauswahl des Kastens lassen Raum für Kreativität und individuelle Gestaltung. J

NEU FENSTER FÜR

HEUTE UND MORGEN

XL-Verglasungen fordern besondere logistische Leistungen INTERNORM Aufgrund der wachsenden Nachfrage nach großflächigen Verglasungen steigen bei Internorm auch die Herausforderungen in der Logistik. Der österreichische Fensterbauer hat im Bereich XL-Verglasungen umfangreiche Investitionen getätigt, um weiterhin für den steigenden Bedarf gerüstet zu sein. Einhergehend mit den Großformaten der Fenster und Türen wurde eine einzigartige Logistik entwickelt, die noch dazu ökologisch nachhaltig ist. Dadurch bietet Internorm nicht nur Premiumprodukte im Bereich der großflächigen Verglasungen, sondern gemeinsam mit den Internorm-Vertriebspartnern auch serviceorientierte Dienstleistungskompetenz für die Endkunden bei Anlieferung und Einbau.

INTERNORM

Moderne Architektur spiegelt sich in Panoramafenstern und großflächig verglasten Fassadenteilen. Große Fenster sind essenziell für die moderne Art des Wohnens: markant im Design und dank sehr guter Dämmeigenschaften ein Mittel zur Steigerung der Energieeffizienz und Lieferant für Tageslicht. Internorm-Miteigentümer und Unternehmenssprecher Christian Klinger: »Die Nachfrage nach XL-Fenstern hat sich bei Internorm in den vergangenen zehn Jahren mehr als verfünfundzwanzig-

facht. Wir sind überzeugt, dass sich dieser Trend auch in den kommenden Jahren weiter fortsetzen wird.«

Investitionen in die Logistik Die Investitionen im Bereich XL-Logistik betrafen vor allem neue Technologien wie Maschinen und Arbeitshilfen. So wurden in der Produktion die Gerätschaften, wie Arbeitstische und Hebewerkzeuge, den immer größer werdenden Glasflächen angepasst. Auch im Speditionsbereich wurde aufgerüstet: Heute stehen elf Krane für Lieferung und Montage zur Verfügung. Zudem investieren Internorm-Vertriebspartner in neue spezialisierte Hebewerkzeuge, die den Montagemitarbeitern helfen, die zum Teil tonnenschweren Fenster- oder Türenteile zu montieren.

DAS STANDARDPREMIUM-FENSTER

CASTELLO-plus Echte Mehr-Wert-Ausstattung Lichtspender und Energiesparwunder Perfekt für Renovierung und Neubau Innovation in Technologie und Design

Durch die Fortschritte in der XL-Logistik bieten InternormVertriebspartner Dienstleistungskompetenz auf höchstem Niveau und erhebliche Erleichterungen bei der Montage.

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73635 Rudersberg

www.weru.com


Außergewöhnlich sind nicht nur die fertig verbauten großen Glasfronten, sondern auch die Anlieferung und Montage der XL-Verglasungen: Durch einen KranLkw werden die großflächigen Teile angeliefert und beim Kunden an Ort und Stelle mit speziellen Hebegeräten passgenau eingesetzt. Somit werden fachgerechte und mitarbeiterfreundliche Anlieferungen garantiert. »Wir sind stolz, unsere bekannt hohen Qualitätsansprüche in allen Schritten bis hin zum Einbau mit unseren Vertriebspartnern umsetzen zu können, denn die Nachfrage nach XL-Fenstergrößen steigt rasant«, erläutert Internorm-Miteigen­tümer Christian Klinger.

Transportwege & Anlieferung auf Schiene Damit die Umwelt nicht auf der Strecke bleibt: Ein Faktor für den anhaltenden Verkaufserfolg von XL-Verglasungen bei Internorm ist die ausgeklügelte Logistik. In einem Verbund aus Lkw- und Schienenverkehr wird effizient und umweltfreundlich transportiert und ausgeliefert. Dieser kombinierte Verkehr sorgt dafür, dass Großteile der Strecke umweltfreundlich auf der Schiene zurückgelegt werden können und die Wege auf der Straße so kurz wie möglich gehalten werden.

INTERNORM

Spektakuläre Montage und Dienstleistungskompetenz

Dies kommt vor allem dann zum Tragen, wenn es an die europaweite Auslieferung zu den Vertriebspartnern und Endkunden geht: Mit insgesamt elf Kran-Lkw werden wöchentlich bis zu 15 Touren und jährlich über 573 000 km zurückgelegt, obwohl nur die letzte Wegstrecke von der Bahn zum Fachhändler per Lkw bedient wird. Dies verdeutlicht die rasant gestiegenen Logistik-­Anforderungen an den Fenster- und Türenhersteller aus Traun. Umso wichtiger, dass der nachhaltige Ansatz des kombinierten Verkehrs, flächendeckend implementiert wurde. Damit hält Internorm die Logistikkosten auf niedrigem Niveau und spart zugleich jährlich über 1,2 Mio. Tonnen an CO2-Emissionen.

Die Nachfrage nach XL-Fenstern hat sich bei Internorm in den vergangenen zehn Jahren mehr als verfünfundzwanzigfacht.

XL-Modelle per Knopfdruck steuerbar Ein Aushängeschild der Internorm-XL-Produktpalette ist der neue E-Antrieb (Comfort Drive) bei Hebeschiebetüren, die bequem via Smartphone oder Tablet gesteuert werden können. Optional ist die Türe von außen auch via Fingerabdrucksensor zu bedienen. Diese Funktion bietet vor allem älteren oder beeinträchtigten Menschen einen absoluten Mehrwert. »Der E-Antrieb der Hebeschiebetüre ist sicherlich ein Höhepunkt unserer Produktpalette, wodurch bis zu 300 kg bequem per Knopfdruck steuerbar sind«, so Christian Klinger. J

»Castello-plus«: Das schlanke Allround-Fenster mit vielen »inneren Werten«

Bereits in der Standardausstattung sorgt die KlimaTherm-3-fach-Verglasung für einen UwWert von bis zu 0,95 W/(m²K) und wohltemperierte Räume zu jeder Jahreszeit. Der serienmäßige Condense-Stop verringert die Kondensatbildung. Außerdem sperrt dieses Fenstersystem mit seinem Schallschutz bis zur Klasse 5 (47 dB) Lärm optimal aus.

Förderfähige Sicherheit im eleganten Design Im »Castello-plus«-Fenstersystem mit seinen 130-kg-Bändern sind schon im Standard alle tragenden Teile in Stahl verschraubt, was das Aushebeln erschwert. Diese Einbruchhemmung wird durch die Pilzkopfzap-

fen-Verriegelung noch erhöht – auf Wunsch kann die »Castello-plus«-Reihe auch bis zur Sicherheitsklasse RC 2 aufgerüstet werden. Damit wird es laut Hersteller zum »langlebigen, einbruchhemmenden Energiesparwunder«, das bereits im Standard KfW-förderfähig ist. Die schlanken Ansichtsbreiten dieses Fenstertyps lassen viel Licht in die Räume – so werden die dunklen Monate heller. Das moderne, elegante Design passt zu einem Neubau genau so perfekt wie zu einem Bestandsgebäude. Das Fenster­ system kann außerdem in verschiedenen Farben geliefert werden. J

Oktober 2019                                                                                                                                                                  88

WERU

WERU Große Lichtausschnitte, filigranes Design mit optimaler Bautiefe, guter Schallschutz und hohe Wärmedämmung sowie ein hohes Sicherheitsniveau – die Wunschliste in Sachen dreifach verglaste Allround-Fenster ist lang. Mit der »Castello-plus«-Serie aus dem Hause Weru ist nun ein neues Fenstersystem am Markt, das keine Wünsche offenlassen soll: Mit ihrer Bautiefe von 76 mm sind die eleganten Fenster, Balkontüren mit Nullbarriere-­ Schwelle, Hebe- und Parallel-Schiebetüren für Neubau und Renovierung geeignet. Und mit seiner großen Flexibilität soll es dabei helfen, Gebäude optisch aus einem Guss zu gestalten.

Mit ihrer Bautiefe von 76 mm sind die eleganten Fenster der »Castello-plus«-Serie aus dem Hause Weru für Neubau und Renovierung geeignet.


Bodenbeläge & Aufbau

Fischgrät schafft die Verbindung zwischen historischer Umgebung und modernem Hotelbetrieb Das Design-Konzept für die Neugestaltung des Hotels basiert auf einer Sicht-Verbindung zwischen einzelnen Räumen und Bereichen, um den Räumlichkeiten mehr Offenheit zu geben

PROJECT FLOORS Das Viersternehotel Mondial am Dom Cologne MGallery by Sofitel, im Herzen der Metropole Köln, bietet mit seiner zentralen Lage und der unmittelbaren Nähe zum Kölner Dom, dem Rhein, diversen Museen und den Einkaufsstraßen der Kölner Innenstadt eine optimale Ausgangsposition für sowohl Geschäftsals auch Freizeitreisende. Neben der tollen Lage kann auch die Gestaltung der Räumlichkeiten überzeugen. Um etwas frischen Wind in das Ambiente zu bringen, wurden in den letzten Monaten sämtliche Zimmer und Suiten des Hotels renoviert.

Hohe Designansprüche mit verschiedenen Dekoren gestillt Es wurden zwei Dekore von Project Floors aus der »Fischgrät«-Kollektion verlegt. Die dunklere Holzoptik »PW3065HB« liegt im Wohn- und Schlafbereich, während die sehr helle »PW3070HB« im vollständig in Weiß gehaltenen Bad verlegt wurde. Die wärmere Holzoptik passt prima in den Schlafbereich und unterstützt hier die Behaglichkeit. Die durchgehend helle Gestaltung des Bades inklusive des Bodens wirkt clean und signalisiert Sauberkeit. Im Bereich dazwischen laufen die beiden Dekore ineinander, verwischen die optische Grenze und schlagen gekonnt den Bogen zwischen klassischer Eleganz und moderner Offenheit. »Durch die Verlegung im Fischgrät-Muster konnte dieses optimal umgesetzt werden. Ebenfalls stellt die Fischgrätverlegung eine Verbindung zur historischen Lage des Hotels dar«, so Johann Boltz weiter. Auch das Café des Hotels wurde neu gestaltet. Das Stäbchenparkett, das hier

lag, konnte nicht mehr aufgearbeitet werden. Gewünscht wurde eine Holzoptik mit rustikaler Anmutung. Die »PW3100« aus der »floors@work«-Kollektion des Hürther LVT-Spezialisten wurde in Schiffsdeckverlegung mit schwarzen Akzentstreifen verlegt, was für eine Dielenoptik sorgt, die wunderbar zu dem restlichen Interieur passt. »Die gesamte Gestaltung des Cafés lebt von dem Kontrast aus Holz- und weißen Oberflächen, die durch schwarze Akzente ergänzt werden. Die betonten Fugen im Boden spiegeln dieses wider«, sagt Johann Boltz.

Kitzig Interior Design. Und auch Rüdiger Dicke konstatiert: »Den technischen Part haben wir mit Project Floors vor Jahren abgestimmt: Resteindruckverhalten, Verklebung, System-Brandklasse und Trittschallreduzierung haben wir damals geprüft, das passt. Auf dieser Basis haben wir das menschliche und fachliche Vertrauen aufgebaut.« J PROJECT FLOORS

Das Design-Konzept für die Neugestaltung stammt von dem Büro für Innenarchitektur Kitzig Interior Design. Das Ziel war es, eine möglichst klare und moderne Gestaltung entstehen zu lassen, betont der zuständige Innenarchitekt Johann Boltz. Hierbei spielt auch der Bodenbelag eine grundlegende Rolle. »Ein wesentlicher Bestandteil des Konzeptes ist eine Sicht-Verbindung zwischen Zimmer und Bad, um den Räumlichkeiten mehr Offenheit zu geben«, so der Innenarchitekt.

Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit für bestmögliche Ergebnisse Sowohl in den Zimmern als auch im Café wurde der Designboden auf dem Unterbodensystem Jumpax von Unifloor verlegt. »Im Systemaufbau mit unserem Unterboden ›Jumpax‹ gelingt eine Trittschalldämmung von 21 dB«, so Rüdiger Dicke, Verkaufsleiter DACH bei Unifloor. Ein überzeugender Vorteil insbesondere in der Hotellerie. Vertrauensvolle Zusammenarbeit stand mit beiden Partnern von Project Floors im Vordergrund. »Wir haben in der Vergangenheit schon mehrfach erfolgreich mit Project Floors zusammengearbeitet«, so Johann Boltz von

Für die Badezimmer wurde die sehr helle »PW3070HB« aus der »Fischgrät«-Kollektion verlegt, die gut zum ansonsten in Weiß gehaltenen Badkonzept passt.

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ter Hürne ist einer Vertreter für wohngesunde Fußböden »Made in Germany«, die trendbewusstes Design und technologische Intelligenz vereinen.

60 Jahre konsequent wohngesund TER HÜRNE In der Wirtschaftswunderzeit aus einer Tischlerei gegründet ist ter Hürne heute ein Anbieter für Parkett und Fußbodenprodukte, bei dem Holzkompetenz großgeschrieben wird. In diesem Jahr feiert das Familienunternehmen aus dem münsterländischen Südlohn seinen 60. Geburtstag und stellt die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft.

Konsequente Orientierung Ein weiteres Beispiel jüngeren Datums für die konsequente Orientierung von ter Hürne gibt der Einstieg in den LVT-Markt. Mehrmals hatte sich die Unternehmensführung gegen eigene LVT Produkte entschieden. »Die Möglichkeiten widersprachen lange

unseren Kernwerten«, macht Erwin ter Hürne deutlich. Erst als es gelang, LVT durch biobasierte Weichmacher mit einem wohngesünderem Profil auszustatten, stieg das Unternehmen in den Markt ein – sowohl mit eigener Produktion als auch mit selbst entwickelten Böden.

Innovation Designboden: Avatara 3.0 Laut Bernhard ter Hürne geht man bei den Ansprüchen im Segment Designböden aber noch einen Schritt weiter: »Unsere ›Avatara Designböden 3.0‹ bilden unsere Werte vollständig ab. Avatara ist nicht nur PVC-frei sondern auch Lösemittel- und Weichmacher-frei.« Eine weiterer Aspekt: Avatara bietet laut Hersteller nahezu wiederholungsfreie, digital gedruckte Dekorwelten in einer Vielzahl exklusiven Designs und dazu abgestimmte, zum Teil synchron 3Dgedruckte Oberflächenstrukturen.

Herz und Kraft für Parkett Nach wie vor ist es aber das Material Holz und damit das Parkettprogramm, dem das Unternehmen in besonderem Maße »Herz und Kraft«, so ter Hürne, widmet. Zur BAU 2019 in München präsentierte der Hersteller aus Südlohn seine neue, jetzt auf technische und designorientierte Aspekte ausgerichtete Parkettkollektion. Geblieben ist natürlich der Anspruch auf eine Qualität

Oktober 2019                                                                                                                                                                  90

TER HÜRNE

Der Unternehmensinhalt ist seit seiner Gründung 1959 durch Otger ter Hürne grundsätzlich gleich geblieben: »ter Hürne steht für Holz und seine vielen guten Eigenschaften: natürlich und wohngesund, nachhaltig und warm, dabei vielfältig und dekorativ. Diese Eigenschaften sind die Leitlinien, an denen wir uns in den 60 Jahren unseres Bestehens stets orientiert haben«, sagt Bernhard ter Hürne, der gemeinsam mit seinem Bruder Erwin das Unternehmen in zweiter Generation führt. Heute ist ter Hürne bekannt für wohngesunde Fußböden »Made in Germany«, für trendbewusstes Design und technologisch intelligente Konzeption. Unter der eigenen Namensmarke und einigen weiteren Markenkonzepten vertreibt die Familie und ihre 250 Mitarbeiter ein systematisches Komplettangebot für Parkett, Laminat, LVT und PVC-freie Designfußböden an Bodenspezialisten mit hohem Qualitätsanspruch und den Objektbereich in über 50 Länder weltweit.

ter Hürne ist durch und durch Familie: Erwin (links) und Bernhard ter Hürne führen das Unternehmen in zweiter Generation. höchsten Niveaus. »Dem Material gerecht zu werden, seine gestalterischen Möglichkeiten auszureizen und es auf die aktuellen Wohntrends hin zu entwickeln, das macht uns Spaß und gibt unserer Arbeit Sinn. Holz ist im wahrsten Sinne des Wortes sinnvoll.«

Neue Innovationen auf der Domotex 2020 Auch im kommenden Jahr wird ter Hürne dem nationalen und internationalen Publikum im Rahmen der Domotex, die von 10. bis 13. Januar in Hannover stattfindet, neue Trends vorstellen. »Wir freuen uns riesig, dem Publikum auf der kommenden Domotex an Stand B18 in Halle 12 unsere wohngesunden Produkte ›Made in Germany‹ präsentieren zu dürfen,« so Bernhard ter Hürne. J


Den richtigen Ton getroffen

Von der Industrie-Brache zu einem kulturellen Leuchtturm-Projekt: Wo früher Ziegel gebrannt wurden, probt heute der bekannte Knabenchor der Chorakademie Dortmund. Mit dem Bezug der neuen Räume ging eine lange Odyssee und die Nutzung verschiedener Provisorien zu Ende. Durch Sponsoring entstand das sogenannte »TONwerk«, das optimale Bedingungen für die jungen Sänger bietet. Proberäume, auch für Soloproben, gehören natürlich dazu und sogar eine kleine Konzerthalle. Außerdem gibt es für die Kinder und Jugendlichen auch Räume für Spiel und Entspannung. Das Architekturbüro Hilker + Jochheim hat das historische Kesselhaus einer alten Ziegelei ins Zentrum des Projekts gestellt. Der Backsteinbau fungiert als Foyer und Aufenthaltsbereich, daran angeschlossen sind zwei Neubauten. Eindrucksvoll ist seine Höhe von 12 m und der Blick in das freiliegende Holztragwerk des Hauses.

Beton als Eyecatcher Um eine Verbindung zwischen dem historischen Part und den Anbauten zu schaffen, wählten die Architekten die Betonoptik »Cool Grey Concrete« aus der Kollektion »Expona Commercial« von objectflor. Sie betont auf der einen Seite den industriellen Charakter und auf der anderen Seite die lichte und moderne Wirkung der neu errichteten Gebäude. Durch die Körnung und eine zufällige Verteilung der Material-­

Die Räume wurden mit der Betonoptik »Cool Grey Concrete« (Art.-Nr. 5068) aus der Kollektion EXPONA COMMERCIAL von objectflor ausgestattet.

TÖLLE STUDIOS

OBJECTFLOR Der Knabenchor der Chorakademie Dortmund macht international Karriere und freut sich über sein »Zuhause« im Ruhrgebiet: eine erweiterte und umgebaute Ziegelei. Der Bodenbelag von objectflor spielt eine besondere Rolle im Konzept, denn er schlägt eine Brücke zwischen Alt und Neu.

Partikel wirkt der Boden natürlich und bietet zugleich die Vorteile eines Vinylbodens: von der besseren Akustik als Steinböden über die Rutschhemmung R10 bis hin zur einfachen Reinigung und Pflege. Mit der Nutzschicht von 0,55 mm ist der Boden auch bei einer starken Nutzung besonders langlebig. Die zertifizierten Bodenbeläge sind biobased, denn sie enthalten laut Hersteller nur phthalatfreie und biologische Weichmacher. J

Der Knabenchor der Chorakademie Dortmund hat mit dem TONwerk in einer alten Ziegelei ein optimales Raumangebot für Proben, Aufführungen und Freizeit erhalten.

Starke Partner fürs Entree! emco Sauberlaufsysteme emco Sauberlaufsysteme sind die optimale Wahl für die saubere Eingangsgestaltung. Dank der neuen Eingangsmatten Premium bieten Sie Ihren Kunden die beste Lösung – und zwar TÜV-zertifiziert. Profitieren Sie auch von unserem 360°-Service. 91                                                                                                                                                                  Oktober 2019 www.emco-bau.com Entrees sauber gestalten.


»Green Label« steht für durchweg ökologisch

Die Classen Gruppe gruppiert seine Produkte jetzt unter dem »Classen Green Label«.

Ob im Bereich der Laminatböden oder PVCfreier Bodenbeläge: Schon immer zeichnet sich die Classen Gruppe durch emissionsarme Produkte aus nachhaltiger Produktion unter Verwendung nachhaltig gewonnener Rohstoffe aus, so Classen. Selbstverpflichtungserklärungen und Zertifizierungen bestätigen den hohen Anspruch, darunter PEFC- und FSC-Zertifizierungen für Rohstoffe aus nachhaltiger Waldwirtschaft sowie Auszeichnungen mit dem Blauen Engel und dem Siegel des Eco-Instituts für emissionsarme bzw. emissionsfreie Produkte. Die Classen Gruppe ist laut eigenen Angaben Produzent und Anbieter von Bodenbelägen, dessen komplette Produktrange jetzt mit dem »Blauen Engel« bzw. dem Signet

des »Eco Instituts Köln« zertifiziert wurde. Die mit dem »Classen Green Label« kategorisierten Wand- und Bodenbeläge geben dem Konsumenten die Gewissheit, wohngesunde und schadstofffreie Produkte zu erwerben – ökologisch und Made in Germany. Im Segment Laminatböden steht der Name Classen schon seit Langem für ein ressourcenschonendes, nachhaltiges Wirtschaften und emissionsarme Produktionsprozesse und Produkte, so Classen. Vom Rohstofftransport bis zur Auslieferung geschieht die Laminatproduktion am integrierten Standort in der Mark Brandenburg. Die Verwendung heimischer Hölzer aus nachhaltiger Holzwirtschaft, kurze Transportwege zum Laminatwerk, emissionsar-

CLASSEN

CLASSEN Mit dem »Classen Green Label« gruppiert die Classen Gruppe seine Produkte und definiert damit die eigenen hohen Ansprüche an umweltgerechte Produkte und die umweltgerechte Produktion der Bodenbeläge. Die Fachhandelsmarke Wiparquet unterstreicht diesen Anspruch mit ihrem »Eco-Concept«.

me Produktionstechnologien, Verwertung von Restholz im eigenen Biomasse-Heizkraftwerk zur Wärmegewinnung und deren Rückführung in den Produktionskreislauf: Das ist ressourcenschonendes, nachhaltiges Wirtschaften. Alle Produkte aus dem Hause Classen – von Laminat- und Designböden über Wand- und Bodenelemente bis zum neuen PVC-freien Classen-Greenvinyl-Bodenbelag – werden in Deutschland produziert. Das garantiere die Einhaltung der deutschen Umweltstandards. Daher gilt für alle »Green-Label«-Produkte von Classen ebenso wie für die Produkte aus dem »Eco.Concept« von Wiparquet: ökologisch, nachhaltig und unbedenklich für Mensch und Umwelt. J

BAHN FREI FÜR CO₂-NEUTRALES LINOLEUM Die natürlichen, überwiegend schnell nachwachsenden Rohstoffe, aus denen Forbo-Linoleum besteht, nehmen während ihres Wachstums mehr CO₂ auf als bei der Herstellung entsteht. Die Produktion erfolgt mit 100 % Energie aus Wasserkraft. CO₂-neutrale Marmoleum-Bodenbeläge leisten somit einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Mehr unter: www.forbo-flooring.de/marmoleum

creating better environments Oktober 2019                                                                                                                                                                  92


Vier weitere Profil-Systeme mit der 4.0-Technologie KÜBERIT Mit der verarbeitungsfreundlichen 4.0 Technologie bei seinen Profilen ist Küberit auf positive Resonanz gestoßen. Seit diesem Jahr wurde das Sortiment um vier weitere »PPS Profil-Systeme« mit dieser patentierten Verlegetechnik erweitert. Nur zwei Jahre nach der Einführung des ersten »PPS Profil-Systems« mit der 4.0 Technologie führt Küberit weitere Varianten mit dieser patentierten Technik ein. Alle 4.0 Profil-Systeme zeichnet ein hoher Produktnutzen aus: eine schnelle, saubere und komfortable Verarbeitung sowie flexible Einsatzmöglichkeiten. Durch die Erweiterung lassen sich jetzt praktisch alle Standard-Einbausituationen mit den »PPS-Systemen« ausführen, heißt es in einer Mitteilung des Herstellers.

Mehr Nutzen für den Verarbeiter Die Basis-Profile der Systeme »PPS-Champion flex«, »PPS-Champion Star«, »PPSAS« und »PPS-Champion XXL« werden künftig auch eine Standardbreite von 40 mm haben. Damit ist die Klebeauftragsfläche rund 82 Prozent größer als bei Vergleichsprofilen, was für

PALL-X 96

UND ES

LÄUFT

eine verbesserte Haftung auf dem Estrichboden sorgt. Zudem besteht die Möglichkeit einer seitlich versetzten Bohrung von der Estrichfuge. Bis auf die flex-Variante kann der Fachmann die Profile aufgrund der drei Verstellnuten und einer Sollbiegestelle vor Ort millimetergenau an unterschiedliche Einbausituationen anpassen – beim »PPS-Champion flex« sorgt weiterhin das Gelenk für eine optimale Neigungsverstellung.

Aufstellhilfe für genaues Zentrieren Seite Mitte 2019 erhalten alle »PPS-Profilsysteme« zusätzlich eine Aufstellhilfe für bis zu 3 mm, sodass die Top-Profile zu den Basis-Profilen sicher und genau zentriert werden können. Durch diese neuen technischen Details im Produktaufbau steigt der Verarbeitungskomfort und die Profil-Systeme bieten damit mehr Nutzen. J

KÜBERIT

Wennʼs läuft, dann läuftʼs – so ist es im Leben und beim Parkettlegen. Und am besten läuftʼs mit der 1K-Parkettversiegelung PALL-X 96.

Vier weitere »PPS Profil-Systeme« mit der 4.0 Technologie hat Küberit seit diesem Jahr im Sortiment.

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Bergkristall-Resort in Rekordzeit umgebaut

Die idyllische Natur mit sanften Hügeln, Bergen und Sicht bis zum Schweizer Säntis lockte immer mehr Gäste ins Bergkristall. »Wir haben ständig erweitert«, so Hotelchef Hans-Jörg Lingg. Jetzt war eine Qualitätssteigerung und Neugestaltung der gesamten Anlage das Ziel. Unter dem Motto »Das Allgäu inszenieren« begann der groß angelegte Umbau, der in vier Monaten Schließzeit über die Bühne gehen musste. »Vor 15 Jahren haben wir bereits einen Masterplan entwickelt, der in vier Schritten umgesetzt wurde«, erläutert Architekt Armin Tittel vom beauftragten Architekturbüro Alpstein aus Immenstadt den Auftrag. Die Arbeiten zum vierten Bauabschnitt starteten im Frühjahr. Im August konnten die Hotelgäste bereits das neue großzügige Atrium mit verglaster Panorama-Lobby, Kamin, Bibliothek, Bar, Shop, Terrasse sowie den herrlichen Blick auf die Allgäuer Bergwelt genießen.

Mit vielfältiger Produktpalette gemeistert »Dies war eine Rekordbauzeit, in der teils 70 Handwerker gleichzeitig auf der Baustelle waren«, erinnert sich Hotelier Lingg. «Viele Gewerke arbeiteten parallel.« Auch die Bodenbeläge im ganzen Haus mussten zügig verlegt werden. Der Abriss eines Altbaus führte verschiedene Ebenen zusammen, un-

terschiedliche Höhen von Neubau und Bestand wurden zwischen 5 und 30 mm angeglichen, der Unterboden gefräst, nivelliert, gespachtelt und abgesperrt. »Wir brauchten schnelle, flexible Bodensysteme für unterschiedliche kritische Untergründe sowie eine fachmännische Ausführung«, erklärt Uzin-Fachberater Helmut Gerle.

Abgestimmter Systemaufbau für Böden »Schon zwei Wochen nach unserer ersten Baustellenbesprechung haben wir den Dünnestrich angemischt und auf die Baustelle gepumpt«, sagt Erwin Fink, Inhaber des ausführenden Unternehmens Fink im Haus GmbH aus Oberstaufen. Für den notwendigen Höhenausgleich kam der spannungsarme Calciumsulfat-Dünnestrich »Uzin SC 997« zum Einsatz. Er lässt sich in Schichtdicken von 3 bis 50 mm auftragen, ist selbstverlaufend und erreicht eine hohe Festigkeit bei kurzen Trocknungszeiten. Schon nach acht Stunden ist der glatte Untergrund begehbar. Zuvor wurden die Flächen komplett angefräst, die Epoxidharzgrundierung »PE 460« aufgetragen und mit Quarzsand abgesandet. Besonders auf labilen, porösen oder rissigen Untergründen ist sie als Verfestigungsgrundierung geeignet. An anderen Stellen trug das erfahrene Bodenlegerteam die Gips-Ausgleichsmasse

UZIN

UZIN UTZ Das Wellness-Resort Bergkristall in Oberstaufen wird seit 50 Jahren von der Hoteliers-Familie Lingg geleitet. Im vergangenen Jahr stand der wohl größte Umbau in der Unternehmensgeschichte an. Die einzigartige Natur sollte architektonisch in Szene gesetzt, innen und außen, alt und neu verbunden werden. Zum Wohlfühlambiente tragen edle Vollholzdielen, behagliche Wollteppiche, Textil- und VinylFliesen auf rund 3 700 m² bei, die das Team von Fink im Haus aus Oberstaufen in Rekordzeit perfekt verlegte. Höhenunterschiede mussten zuvor ausgeglichen und teils kritischer Untergrund fachmännisch vorbereitet werden. Mit schnellen und leistungsstarken Verlegewerkstoffen von Uzin klappte die Fertigstellung zum geplanten Eröffnungstermin.

Die Vinylplanken wurden mit dem faserarmierten Dispersionsklebstoff »Uzin KE 66« verlegt. Seine hohe Scherfestigkeit sorgt für eine maßstabile Klebung und eine schnelle Anwendung ohne Verdrückungen. »Uzin NC 110« auf. Mit ihrem guten Verlauf sorgt sie für glatte Oberflächen und einen festen Untergrund – gerade auch auf labilen Alt- und Mischuntergründen.

Parkett und Teppichboden sicher verlegt Nach der passenden Grundierung und Spachtelung konnten die textilen Beläge aus Naturwolle im neuen Lobby- und Atriumbereich verlegt werden. Für die starke Beanspruchung kam nur ein scherfester Textilklebstoff mit harter Klebstoffriefe infrage. »Uzin UZ 88« verfügt dabei über ein schnelles Anzugsvermögen und eine hohe Früh- und Endfestigkeit, was auf der Terminbaustelle von Nutzen war. Bei den Vollholzdielen im lichtdurchfluteten Atrium kam es darauf an, Verformungen im Holz und im Fugenbild des Eiche-Massivparketts stark zu begrenzen. Dafür sorgten die Füllkraft und Saughaftung des 1-K-STP-Parkettklebstoffs »Uzin MK 250 NEU«. Mit der hart-elastischen Klebstoffriefe und der lange offenen Zeit bietet er eine sichere Parkettverlegung mit optisch anspruchsvollem Erscheinungsbild. »Beim schubfest verlegten Parkett muss der Unterboden große Kräfte aufnehmen können, ein zuverlässiger Systemaufbau ist da wichtig, vor allem, wenn die Zeit drängt«, meint Erwin Fink.

Dielen schubfest und effizient verlegt In den 25 Suiten im Neubau Bergkristall Lodge wurden Dreischichtdielen aus Eiche mit stilvollen Einrichtungselementen in

Die hohe Füllkraft und Saughaftung des 1-K-STPParkettklebstoffs »Uzin MK 200 NEU« begrenzt Verformungen im Holz und im Fugenbild des Parketts.

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Der Klebstoff ÂťMK 200 NEUÂŤ wird im Schlauchbeutel geliefert und mit dem Dispenser in stehender Haltung aufgetragen – ergonomisch, nachhaltig und effizient. edlem Farb-Materialmix kombiniert . Auf den Estrich kam zunächst die gebrauchsfertige und schnelle 1-K-Polyurethangrundierung ÂťUzin PE 414 BiTurboÂŤ als Sperrgrundierung. Die Reaktionsharzgrundierung trocknet schnell, sodass die Parkettverlegung mit dem feuchtigkeitshärtenden Parkettklebstoff ÂťUzin MK 200 NEUÂŤ zĂźgig folgen konnte. Die Bodenleger trugen den in Schlauchbeuteln gelieferten Parkettklebstoff mit dem Auftragsgerät in stehender Haltung auf. ÂťDas knieschonende Arbeiten geht nicht nur schnell, es ist auch ergonomisch und effizientÂŤ, so Gerle. AuĂ&#x;erdem bleiben weniger Klebstoffreste im Gebinde und rund 89 % weniger VerpackungsmĂźll auf der Baustelle. Schon nach 24 Stunden konnte der Boden fertiggestellt werden.

Dauerhaft feste Klebung von Vinyl-Planken Die Zimmer im Bestandsbau wurden ebenfalls im moder-

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nen Design mit Naturbezug renoviert – mit pflegeleichten Vinylplanken in edler Holzoptik. Auch hier sorgte die besondere Faserzusammensetzung des Nassbett-Dispersionsklebstoffs ÂťUzin KE 66ÂŤ fĂźr eine zĂźgige Verlegung mit hoher MaĂ&#x;stabilität und geringem Resteindrucksverhalten der elastischen Beläge. Die längere Einlegedauer bei kurzer AblĂźftedauer spart dem Verarbeiter Zeit und bedeutet mehr Komfort und Sicherheit. In den hoch beanspruchten Gängen und Fluren entschied sich der Architekt fĂźr textile Fliesen – rutschfest und wiederaufnehmbar verlegt mit der Universalfixierung ÂťUzin U 2100ÂŤ. Dies sorgt fĂźr Flexibilität, da einzelne Flächen bei Verschmutzung rasch und bei laufendem Betrieb ausgetauscht werden kĂśnnen. ÂťAlle Produkte lassen sich schnell und belastbar verarbeitenÂŤ, erklärt Armin Tittel. ÂťNur so war die Baustelle in Rekordzeit zu bewältigen.ÂŤ J

Uzin, die grĂśĂ&#x;te Marke der Uzin Utz Gruppe, ist seit Ăźber 60 Jahren ein Inbegriff fĂźr professionelle Produkte und Know-how rund um die Verarbeitung von Boden und Parkett. Egal ob Bodenbeläge kleben, Parkett verlegen oder UntergrĂźnde auf- und vorbereiten sowie Estricharbeiten – die Devise bei allem, was Uzin tut, lautet: ÂťWir stehen unseren Kunden zur Seite und helfen ihnen, erfolgreich zu sein.ÂŤ Die Uzin Utz Group, Ulm, ist mit rund 1 300 Mitarbeitern und einem Konzernumsatz von 345,7 Mio. Euro (2018) fĂźhrend in der Entwicklung und Herstellung von Produkten und Maschinen fĂźr die Bodenverlegung. Die bauchemischen Produktsysteme fĂźr die Verlegung von Bodenbelägen aller Art bis hin zur Oberflächenveredelung sowie die Maschinen fĂźr die Bodenbearbeitung werden von den Konzernunternehmen nahezu alle selbst entwickelt und hergestellt.

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MEHR ERFAHREN: terhuerne.de/avatara

DESIGNBODEN 3.0 Die neue Generation wohngesunder DesignbĂśden.

Besuchen Sie uns! 10. - 13. Januar 2020 Halle 12 Stand B18 95                                                                                                                                                                  Oktober 2019


Parkettböden aus Bayern für preisgekrönte Residenz in Neuseeland

Ein Traumhaus in traumhafter Natur – das Gary Todd Haus in Queenstown, Neuseeland.

GARY TODD ARCHITECTURE

HAMBERGER FLOORING Wie aus dem Felsen gewachsen und mit der Natur verbunden wirkt dieses eindrucksvolle Designhaus des neuseeländischen Architekten Gary Todd. An Form und Materialien stellte er bei dem gesamten Projekt hohe Ansprüche. Bei den Böden entschied er sich für Produkte von Haro.

Die vier Ebenen des Hauses sind großteils mit Haro Landhausdiele »Eiche tabakgrau« ausgestattet. Die Glaswände vermitteln das Gefühl, ein Teil der Natur zu sein. Für Architekten in Australien und Neuseeland ist es eine der höchsten Auszeichnung, den »TIDA Award« zu erhalten. Der »Trends International Design Award« wird jährlich in verschiedenen Kategorien vergeben. Der Gewinner 2018 in der Kategorie Planung eines Eigenheims ist das Objekt »Cascata« des Architekten Gary Todd. Ein wichtiges Anliegen war dem Architekten, die biophilen Designgrundsätze mit einzubeziehen.

Design in Harmonie mit der Natur Architektur nach biophilen Grundsätzen schafft eine visuelle und physische Verbindung zur Natur und nutzt dafür frische Luft, viel Glas, Wasserelemente oder Materialien, die die Natur und ihre Formen nachahmen. So entstehen architektonische Unikate, die in die vorhandene Natur gebaut wer-

den oder in Form, Farbe und Bausubstanz die landschaftliche Struktur widerspiegeln. Im preisgekrönten Gebäude von Gary Todd wird eine enge Beziehung zwischen Bewohner und Natur aufgebaut. Inmitten der Natur leben und trotzdem geborgen sein – dieser Eindruck gelingt durch den Einsatz von Glaswänden, denn 65 Prozent des Hauses sind aus Glas. Die vier Ebenen des Objekts schmiegen sich terrassenförmig in den Berg mit dem Anschein, aus dem Hügel entsprungen zu sein. Ein Wasserfall und ein Teich in einem Steingarten verstärken diesen Eindruck.

Böden im Einklang Bei biophiler Raumgestaltung verbreiten Holzböden mit Naturöl-Oberfläche das Flair der Natur und diese Wirkung nutzte auch

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der Architekt in »Cascata«. Er setzte bewusst auf die stark strukturierte Landhausdiele »Plaza Eiche tabakgrau Sauvage« mit »naturaLin plus«-Oberfläche von Haro. ­ 400 m² extrabreite Parkettdielen wurden in den vier Ebenen verlegt, die farbveredelte Oberfläche spiegelt die Farbtöne der Natur wider. Felsen, Steine und Wasser verschmelzen scheinbar durch die Glasfronten mit dem Parkettboden des Wohnraums.

Stolz auf den Beitrag aus Bayern Der Parketthersteller Hamberger Flooring aus Stephanskirchen fertigt seit mehr als 150 Jahren Haro Parkettböden. Besonders stolz ist man natürlich, ein Teil des preisgekrönten »Cascata« Hauses zu sein: Parkettqualität aus Bayern für Design-Gewinner in Neuseeland. J


Parkettversiegelung jetzt noch besser

Pall-X 96« hat den Bereich der wasserbasierten Systeme und die Erfolgsgeschichte von Pallmann geprägt wie keine andere Versiegelung, heißt es in einer Mitteilung des Herstellers. Mittlerweile ist das Produkt weltweit in über 50 Ländern im Einsatz, taucht auf jeder vierten Bestellung auf und ist das Bestsellerprodukt in über der Hälfte der Länder, in denen die Marke aktiv ist, so Pallmann weiter. Damit alles läuft, vertrauen Parkettleger auf die Verarbeitungseigenschaften der schnell trocknenden1K-Parkett- und Korkversiegelung »Pall-X 96«. Sie ist für stark beanspruchte Parkett- und Naturkorkböden in Wohn- und Gewerbebereichen sowie auch für Parkett auf Fußbodenheizung geeignet. Durch ihre Elastizität und ihre Kratz- und Abriebfestigkeit überzeugt sie auch in hoch belasteten Bereichen wie Schulen, Büros und Geschäftsräumen. Das Produkt überzeugt zudem durch ein gutes Füllvermögen und eine schnelle Trocknung hervor. Die lange Verarbeitungsphase und anschließend schnelle Trocknung bietet dem

PALLMANN

PALLMANN Eine schnelle Trocknung sowie guter Verlauf und Füllvermögen – dafür ist die wasserbasierte 1K-Parkettversiegelung »Pall-X 96« von Pallmann bekannt. Seit über 20 Jahren ist das Produkt am Markt – jetzt wurde die Rezeptur noch mal hinsichtlich der Verarbeitungssicherheit optimiert.

1K- Parkett- und Korkversiegelung »Pall-X 96« mit neuem Etikett. Verarbeiter Sicherheit und Zeitersparnis: Wartezeiten werden durch nur eineinhalb bis zwei Stunden Trocknungszeit bis zum Zwischenschliff verkürzt. Gleichzeitig bringt die Versiegelung den Vorteil der einfachen Verarbeitung mit sich: Das großzügige Zeitfenster bei der Verarbeitung in Verbindung mit seinem guten Verlauf sorgen für ein homogenes Bild und lässt auch schwierigste Raumgeometrien gelingen. J

Darf es ein bisschen mehr Design sein? www.project-floors.com Einfache Verarbeitung, gutes Füllvermögen und schnelle Trocknung erleichtern Parkettlegern die Arbeit mit »Pall-X 96«.

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FORBO

Marmoleum von Forbo Flooring besteht laut Hersteller zu 98 Prozent aus natürlichen und mineralischen Rohstoffen.

Bahn frei für CO2-neutrale Linoleumbeläge FORBO FLOORING In Sachen Klimaschutz sind statt schöner Worte und halbherziger Handlungsweisen Taten gefragt. Nicht nur junge Menschen fordern vehement und lautstark konkrete Maßnahmen ein. Die Bereiche, in denen besonders viele Treibhausgase entstehen, sind hinlänglich bekannt: Mobilität und Ernährung sowie Bauen und Wohnen erfordern umgehend emissionsmindernde Maßnahmen, energieeffiziente Produktionen und nachhaltige Produkte. Hersteller und Unternehmen sind gefordert, mit innovativen Lösungen aktiven Klimaschutz zu initiieren. Im Bereich der Innen-

ausstattung ist Marmoleum, das nachhaltige Linoleum von Forbon eine Möglichkeit. Es besteht laut Hersteller bis zu 98 Prozent aus natürlichen und mineralischen Rohstoffen. 73 Prozent der Rohstoffe wachsen schnell nach – allen voran das Leinöl, das aus den reifen Samen der Flachspflanze gewonnen wird. Gleiches gilt für das Holzmehl, die Baumharze sowie die Jute, die als Trägermaterial zum Einsatz kommt. Diese schnell nachwachsenden Rohstoffe binden während ihres Wachstums mehr klimaschädliches CO2 als bei der Weiterverarbeitung inklusive Transport ins Werk entstehen, heißt es in einer Mitteilung von Forbo. Um Bauprodukte klimaschonend zu produzieren, reicht eine natürliche Rezeptur allein aber nicht aus. Es bedarf darüber hinaus einer energieeffizienten Produktion mit er-

neuerbaren Energien, der Verwendung von Recycling- und Upcyclingmaterial sowie optimierter Transportwege. All dies gewährleiste Forbo bei der Herstellung von Marmoleum: Das Linoleum-Werk in Assendelft (NL) arbeite zu 100 Prozent mit Energie aus erneuerbaren Quellen – aktuell aus Wasserkraft. Es fließen 35 Prozent Recyclingmaterial und 9 Prozent Upcyclingmaterial in die Produktion ein, was den Verbrauch an Primärrohstoffen erheblich senke, verspricht das Unternehmen aus Paderborn. Marmoleum von Forbo ist damit ein CO2-neutraler, elastischer Bodenbelag, d. h. im ganzen Herstellprozess von Marmoleum, inklusive der Rohstoffgewinnung und deren Transport, wird laut Hersteller weniger CO2 in die Umwelt abgegeben, als die verwendeten Rohstoffe beim Wachstum binden. J

Marmoleum von Forbo ist ein CO2-neutraler, elastischer Bodenbelag, d. h. im ganzen Herstellprozess von Marmoleum, inklusive der Rohstoffgewinnung und deren Transport, wird laut Hersteller weniger CO2 in die Umwelt abgegeben, als die verwendeten Rohstoffe beim Wachstum binden.

Oktober 2019                                                                                                                                                                  98


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BELIEBIG KOMBINIERBAR: UNSERE TILT & TONES KOLLEKTION Diese Bodenbelagsserie macht sanft marmorierten Stein zu einem visuellen Erlebnis und inspiriert durch klassische neutrale Erdtöne Komfort und Geborgenheit.

ASPECTA™ Tilt & Tones ist verfügbar in Dryback 2,5 mm und Multilayer 8 mm.

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Oberflächenversiegelung bringt neuen Look in Turbo-Zeit RZ Renovieren über das Wochenende, ohne Umbauten und lange Ausfallzeiten – mit der Versiegelung »RZ Turbo Protector Color» ist eine zügige Bodensanierung ohne langen Nutzungsausfall möglich. Dabei ist auch ein neues Raumkonzept kein Problem . Den Bodenbelag gibt es bunt, mit Chips oder individuellem Design samt Langzeitschutz. Mit der wasserbasierten 2-Komponenten-Versiegelung »RZ Turbo Protect Color« erhielt der unansehnlich gewordene und schadhafte Bodenbelag in einer Apotheke in Rheinbach in kurzer Zeit ein neues Design. Dauer der Renovierung der rund 100 m2 großen Fläche: 1,5 Tage. Eingestreute Chips und neue Farbe gaben dem alten Belag ein frisches Erscheinungsbild. Laufstraßen und Gebrauchsspuren verschwanden im Nu und die gepflegte Oberfläche und der moderne Farbton mit Chip-Einstreuung erhöht die Attraktivität des Verkaufsraums. Die Belagserneuerung fand außerhalb der Ladenöffnungszeiten statt – ohne Lärm und Staubbelästigung – und brachte im Vergleich zum kompletten Austausch eines Belags eine Zeit- und Kosteneinsparung.

Geringer Aufwand

UZIN UTZ RZ

Der Vorteil bei der Bodenrenovierung im Laden: Es mussten keine Regale und Schränke

entfernt oder andere Möbel für die Bodenerneuerung bewegt werden. Der strapazierfähige Schutzfilm sorgt zudem für eine gute Beständigkeit gegenüber Wiederanschmutzung und farblosen Chemikalien und Der unansehnlich gewordene beige-braune Bodenbelag in einer Apotheke in verlängert die Lebensdau- Rheinbach erhielt in kürzester Zeit ein neues Design – Dauer der Renovierung er des vorhandenen Belags. der 100 m2 großen Fläche: 1,5 Tage. »Der Renovierungszyklus wird mindestens um drei Jahre verlängert«, Raumnutzungen umsetzen«, so Thieme. In erklärt Christian Thieme, Anwendungstecheiner Kita in Dülmen wurde ein stark in die niker bei RZ. Je nach Raumkonzept kann Jahre gekommener beiger Sportboden mit einer blauen »Turbo-Protect-Color-Versieder Boden in allen RAL-Farben mit Logo, gelung« und farbigen Markierungsstreifen Chips, in Wrap-Technik oder individuellem zum attraktiven Spielfeld umfunktioniert – Folienaufdruck gestaltet werden. innerhalb von nur 48 Stunden. Schnelle Umnutzung möglich »RZ Turbo Protect Color« eignet sich für »Die Ausfallzeiten sind im Vergleich zu Vinyl, PVC, CV, Linoleum, Kautschuk (mit herkömmlichen Bodenbelagssanierungen glatter, leicht strukturierter Oberfläche) sosehr gering, mit dem farbigen RZ-Lack laswie werkseitig PU/PUR-vergütete Bodensen sich schnell neue Designs und andere beläge. J

Mit dem wasserbasierten 2-Komponenten-Versiegelungslack »RZ Turbo Protect Color« wird der beige Boden einer Kita in Dülmen zum Spielfeld umfunktioniert. Er lässt sich leicht auf die Bodenfläche auftragen und bietet Langzeitschutz.

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Neue Lösungen von Hahne für den gewerblichen und industriellen Einsatz Einzigartiges BASIS-Profil

HAHNE

HEINRICH HAHNE Mit neuen Produkten zur Herstellung von Bodenbelägen erweitert die Heinrich Hahne GmbH & Co. KG ihr Produktportfolio. Verfügbar sind zum einen farbige Verlaufs- und leicht rutschhemmende Struktur­ beschichtungen in den Varianten H (»hart«) und E (»elastisch«). Zum anderen bietet Hahne ein neues Bindemittel zur Herstellung von Polyurethan-Estrichen an. Die Produkte eignen sich insbesondere für stark beanspruchte Produktions- und Lagerflächen zum Beispiel in der Lebensmittelindustrie, in Großküchen oder Werkstätten.

An Bodenbeläge im industriellen und gewerblichen Bereich werden aufgrund von Einflussfaktoren wie mechanischen, chemischen oder thermischen Belastungen hohe Anforderungen gestellt. In diesem Kontext hat Hahne sein bestehendes Produktprogramm für Systemaufbauten um spezielle Beschichtungen und Bindemittel auf Basis von Polyurethanharz erweitert. Mit »Hadalan PUR Floor« in den Varianten »H« und »E 13P« sind beispielsweise neue farbige Verlaufsschichten für mittlere und hohe Belastungen in Industrie und Gewerbe verfügbar: »H« steht hierbei für »hart«; »E« für »elastisch«. Damit können unterschiedliche Untergründe vom Betonboden bis zum Gussasphalt abgedeckt werden. Ergänzt um die passenden Zusatzmittel, lassen sich vergleichsweise unkompliziert unter anderem rutschhemmende Beläge herstellen. Die elastische Variante ist durch ihre dämpfenden Oberflächeneigenschaften dabei insbesondere für Arbeitsräume und Bereiche mit stehenden Tätigkeiten geeignet. Beide Produkte weisen eine geschlossene Oberfläche auf, welche das Eindringen aggressiver Flüssigkeiten und Reinigungsmittel verhindert.

Leicht rutschhemmende Strukturbeschichtungen »Hadalan PUR Floor-H« und »-E« sind ebenfalls als Strukturbeschichtungen ausführbar. Aufgrund ihrer unregelmäßigen und unebenen Oberfläche, auf der Schmutz und Feuch-

tigkeit keinen geschlossenen Film bilden können, bieten die Produkte eine leichte Rutschhemmung. Da zugleich keine rauen Strukturen – wie bei abgestreuten Belägen – entstehen, sind die Flächen auch leicht zu reinigen. Die Strukturbeschichtungen »Hadalan PUR Floor-H« und »-E« werden in Verbindung mit der passenden Grundierung im System verarbeitet und lassen sich etwa durch die Zugabe von Füllstoffgemischen in ihren Eigenschaften optimieren.

Ein temperaturstabiles Bindemittel Zur Herstellung hochbelastbarer Polyurethan-Estriche wurde mit »Hadalan PUR Screed-H 13P« außerdem ein neues Bindemittel entwickelt. Kombiniert wird es mit Füllstoffgemischen oder Dekorquarzen. Die so entstandene Fläche ist resistent gegen mechanische und chemische Einflüsse und deutlich temperaturstabiler als Epoxidharzestrich-Systeme. Aufgrund dieser Eigenschaften kommt »Hadalan PUR Screed-H 13P« beispielsweise in Großküchen zum Einsatz, wo der Bodenaufbau neben der mechanischen Belastung vor allem Einflüssen von kochendem Wasser und heißem Fett standhalten muss. Mit dem neuen Produktsortiment an Beschichtungen und Bindemittel positioniert Hahne weitere effiziente Lösungen am Markt, welche den vielfältigen und anspruchsvollen Anforderungen im industriellen und gewerblichen Bereich gerecht werden. J

glatte e Oberfläch

Combi-Style u      Combi Style mit glatter Oberfläche u      Anwendungsbereich von 6,5 – 16 mm u      das 40 mm breite BASIS-Profil ermöglicht eine seitlich versenkte Bohrung von der Estrichfuge oder eine größere Klebeauftragsfläche u      automatische Höhenunterschiede von 5 mm, optional bis zu 8 mm u      12 mm Abdeckbreite

Verlege -video

Mit den Verlaufsbeschichtungen PUR Floor-H und -E können unterschiedliche Untergründe – vom Betonboden bis zum Gussasphalt – abgedeckt werden.

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Mit der Versiegelung »StoCryl BF 750« ermöglicht »StoCryl BF 700« eine rutschhemmende Oberfläche und somit sichere Begehbarkeit.

Drei-in-Eins: Rutschhemmend, robust und ästhetisch STOCRETEC An einen Bodenbelag werden meist hohe Anforderungen gestellt – er muss funktional sein, genauso aber auch in der Optik überzeugen. Die widerstandsfähige Beschichtung »StoCryl BF 700« von StoCretec bietet rutschhemmende Eigenschaften gepaart mit vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten. Der Hersteller hat den Beweis angetreten und den Boden im Empfangsbereich der Firmenzentrale mit eigenen Produkten gestaltet.

12 neue Dekore EXCLUSIV

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Der Empfang einer Firma vermittelt den ersten Eindruck beim Besucher und sollte daher besonders attraktiv sein. Die Anforderungen an die Baustoffe und Einrichtung sind hier hoch – bis zum Anspruch an den Boden. Eine rutschhemmende Oberfläche sorgt für Unfallschutz. Zugleich verlangen Bauherren gute Reinigungsfähigkeit und nicht zuletzt sollen gerade im Entree individuelle Gestaltungsmöglichkeiten erfüllt werden. Zu den weiteren wichtigen Auswahlkriterien zählen Nachhaltigkeit der Produkte und ihr Beitrag für ein unbelastetes Raumklima.

wertungsgruppe R 10 gemäß DIN 51130, DGUV Regel 208-003. Versiegelt mit dem »Acrylat StoCryl BF 750« ist er abriebfest, gut zu säubern und beständig gegen Reiniger sowie Desinfektionsmittel. Zudem ist das Beschichtungssystem VOC-emissionsarm und trägt so zu einem gesunden Raumklima bei. Es erfüllt die Anforderungen an nachhaltiges Bauen nach DGNB und LEED. Produziert wird die Bodenfarbe CO2-neutral mit 100 Prozent regenerativen Energien, so der Hersteller. Ergänzend dazu unterstützt das Unternehmen ein zertifiziertes Klimaschutzprojekt in Madagaskar.

Freies Spiel für Innenarchitektur

Vielseitig einsetzbar

Die Kombination der neuen Bodenfarbe »StoCryl BF 700« mit der dazugehörigen Versiegelung »StoCryl BF750« eignet sich gut für genau diese Eingangs- und Empfangsräume. Dies zeigt StoCretec im eigenen Gebäude: Der Empfang der Zentrale in Kriftel (bei Frankfurt) erhielt die Variante »StoCryl BF 700 Metallic« in der Verarbeitungstechnik Metallic-Effect – dieser Belag verbindet Design mit Ruschfestikeit und Robustheit Die Oberfläche entspircht in Sachen Rutschfestigkeit der Be-

»StoCryl BF 700« bietet unterschiedliche Systemvarianten je nach Anwendung sowie zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten. Damit ist sie von Keller und Treppe über Aufenthalts- oder Ausstellungsräume bis hin zu Balkonen einsetzbar. Die Farbe ist nach RAL Farbtonfächer oder »StoColor-System« tönbar und zusätzlich in sieben Metallic-Tönen erhältlich. Die neuen Metallic-Chipsmischungen Silver, Gold und Copper verleihen dem Boden auf Wunsch funkelnde Highlights. J

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Schaummörtel kann mehr als nur ausgleichen HASIT Der Schaummörtel von Hasit wird seit vielen Jahren zum Unterbodenausgleich für den Estrich verwendet. Neben seinen bauphysikalischen Eigenschaften wird auch seine baubiologische Unbedenklichkeit geschätzt. Dass dieses Produkt jedoch mehr kann als nur Unterböden auszugleichen und zu dämmen, beweist ein Pilotprojekt in Freising. Bei den »Elisabethenhöfen« wird der Schaummörtel zum Wandbaustoff. Ausgleichen und Dämmen von Geschoss­ decken, so wird der Schaummörtel von ­Hasit seit Jahren verwendet. Zudem schätzt man seinen zuverlässigen und normgerechten Schutz der horizontalen Installationsebene, heißt es in einer Mitteilung des Herstellers. Bestehend aus mineralischem Bindemittel, Proteinschaum (aufgeschäumtes Eiweiß) und Wasser, ist er biologisch. Der durch das Aufschäumen entstehende hohe Anteil an Luftporen macht den Schaummörtel zum Leichtgewicht unter den Baustoffen. Gleichzeitig resultiert aus diesem »luftigen Aufbau« auch eine gute Wärmedämmeigenschaft. Trotz all dieser bauphysikalischen und -biologischen Werte, wurde er laut Hasit bisher jedoch noch nicht dort verwendet, wo die energetischen Diskussionen am heftigsten geführt werden: in der Außenwand.

Der Grund: Zu hohe statische Lasten Wesentlicher Grund hierfür ist, dass leichte Baustoffe keine hohe Druckspannung aufnehmen können. Schaummörtel ermöglicht keine Abtragung hoher statischer Lasten, wie sie in Außenwänden meist gefordert ist. In Zeiten, in denen die energetischen Diskussionen immer anspruchsvoller werden, stellt sich jedoch zunehmend die Frage, ob die gute Wärmedämmfähigkeit und Diffusionsoffenheit des Schaummörtels nicht in der Außenwand genutzt werden kann. Der Hersteller hat die Lösung: »Überlasse die Statik dem hierfür geeig-

neten Werkstoff und optimiere die Fähigkeiten des Schaummörtels.« Ähnlich dem Stahlbeton kann der Schaummörtel hierzu in Schallwänden vergossen werden. In Bezug auf die Statik zeigen die voll verglasten Leichtbaufassaden schon lange, wie man es macht: Die Statik wird tragenden Innenwänden und Stützen übertragen, die Fassade selbst übernimmt die Funktion einer Hülle. Und dies ist auch das Konzept bei dem Pilotprojekt »Elisabethenhöfe«. Der aussteifende Gebäudekern sowie die tragenden Innenwände in Stahlbeton und Ziegelmauerwerk übernehmen die komplette statische Ablastung, die Außenfassade konzentriert sich ausschließlich auf das Erreichen eines hohen energetischen Kennwertes sowie die Diffusionsoffenheit. Dieses statische Konstruktionsprinzip ermöglicht eine Ausführung der Außenwände mit Schaummörtel. Als monolithisches Außenwandbauteil bietet der Schaummörtel so eine interessante Alternative zur monolithischen Ziegelwand und den Holzbaukonstruktionen – auch zu den WDV-Systemen. Mit Ausnahme der Statik ist bei den Elisabethenhöfen der Aufbau der Außenwände klassisch: 15 mm Kalkinnenputz, 370 mm Schaummörtel sowie 20 mm Außenputz mit eingearbeitetem 3D-Gewebe. Abschließend wurde mit einem mineralischen Oberputz geglättet. Mit einem U-Wert von ca. 0,23 W/m²K zeichnet sich die mineralisch aufgebaute Wand zudem durch die Klassifizierung »nicht brennbar« aus. J

Rein mineralische Wärmedämmung: Durch den hohen Anteil an Luftporen erreicht der Schaummörtel bei den Elisabethenhöfen mit dem gängigen Putzaufbau Wärmedämmwerte von ca. 0,23 W/m²K.

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Innenausbau

Das Hotel Freigeist in Göttingen: Schlicht-elegantes, nordisches Design prägt den Charakter des Hauses.

Mit hochwertigem Design Ressourcen schonen CAPAROL Modernes, zeitloses Design trifft im Hotel Freigeist in Göttingen auf kreative Hingucker. Im Sommer 2018 wurde das Haus eröffnet, dessen Restaurant und Bar nicht nur Hotelgästen, sondern auch Besuchern offensteht. Die Dachterrasse lädt dazu ein, den Weitblick über die Stadt bei einem After-Work-Getränk zu genießen. Das offene Konzept begeistert sowohl Gäste als auch Einheimische. Die Innengestaltung besticht mit nordischem Design – schlicht und schnörkellos, aber hochwertig und ausgewählt. Bei den Decken- und Wandflächen kamen ressourcenschonende Farben von Caparol zum Einsatz. Das Hotel Freigeist in Göttingen gehört zum neuen Quartier am Groner Tor, zentral gelegen zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt. In einem historischen Gebäude direkt nebenan, dem ehemaligen Institut für Zoologie, befindet sich mit dem künftigen »Forum Wissen» (Eröffnung 2020) das neue Wissensmuseum der Universität Göttingen im Bau: ein Leuchtturmprojekt für die Stadt,

das künftig Gäste aus aller Welt anziehen dürfte. »Unser Ziel war es, aus der Brachfläche am Groner Tor ein urbanes Stadtquartier zu entwickeln, das in seiner Gesamtheit dem bedeutungsvollen Konzept des Forum Wissen gerecht wird«, erzählt Robert Schwindt von der EBR Projektentwicklung GmbH, aus deren Feder das Konzept für das Quartier stammt.

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Dezente Farbwahl – und Graffiti Nicht ohne Grund wurde das Hotel Freigeist in das renommierte Portfolio von »Design Hotels« aufgenommen: Die Außenfassade des Hotels nimmt sich mit grauem Klinker und bodentiefen Fenstern elegant zurück, und auch die Innengestaltung besticht mit nordischem Design: Schlicht und schnörkellos ist das Innere des Hotels gehalten


SEBASTIAN BÖTTCHER

Schnörkellos aber stilvoll ist das Innere des Hotels gehalten – hochwertige Materialien, ausgewählte Kunstwerke und Designobjekte können ihre Wirkung hier entfalten.

– hochwertige Materialien, ausgewählte Kunstwerke und Designobjekte können ihre Wirkung hier entfalten. Im ganzen Haus, sogar in der Tiefgarage, finden sich außerdem Graffiti-Malereien, die den Blick des Gastes auf sich ziehen. In den 118 Zimmern auf fünf Stockwerken sorgen Eichholzböden für eine wohlige Atmosphäre und eigens entworfene Kleiderschränke im Retro-Kühlschrank-Look bilden einen tollen Blickfang.

Sanfte Naturtöne, markante Akzente Die Decken- und Wandflächen im Hotel wurden allesamt mit Caparol-Produkten gestrichen. Im Erdgeschoss, in dem neben Eingangsbereich und Lobby unter anderem eine Eventküche sowie Meeting- und Konferenzräume unterschiedlicher Größenordnungen untergebracht sind, harmonieren zurückhaltende Naturtöne wie Hell- und Dunkelgrau ausgezeichnet mit Wänden aus Sichtbeton. In den Fluren setzen in Ocker gehaltene Flächen warme Akzente. Die zarten Hellgrau- und Ockerfarben aus dem Erdgeschoss finden sich auch in den Zimmern wieder und unterstreichen dort das angenehm ruhige Wohngefühl der luftigen Räume. In den Fluren der Obergeschosse werden die Naturtöne ergänzt durch vereinzelte Flächen, die in einem markanten Blau gehalten sind – das bietet dem Auge eine kleine Abwechslung und unterstützt die Hotelgäste gleichzeitig bei der Orientierung im Haus.

Tolles Ergebnis und ressourcenschonend Rund 5 000 Liter Farbe brachten Christian Bosold und sein Team vom Malerbetrieb Bosold aus Küllstedt im Hotel auf – insgesamt bearbeiteten sie etwa 15 000 m2 Fläche. Zum Einsatz kam dabei die ressourcenschonende Premium-Innenfarbe »IndekoGeo« von Caparol: »Aus unserer Perspektive ein tolles Produkt, das der Qualität herkömmlicher Farben in nichts nachsteht«, so Malermeister Bosold. »Indeko­Geo« gehört zum Produktprogramm »CapaGeo«, das laut Hersteller zum größten Teil aus nachwachsenden, pflanzlichen Rohstoffen besteht. Statt im Plastikeimer kommen diese Innendispersionen in Recyclinggebinden daher. Das Bindemittel für diese Farben wird zu 100 Prozent aus Biogas und Bio-Naphtha gewonnen und entspricht dem ISCC-Standard (International Sustainability and Carbon Certification) für sichere, klimafreundliche Biomasse.

Gut zu verarbeiten, lange haltbar »Im Hotel Freigeist ist sehr schön zu sehen, dass ›IndekoGeo‹ als recht neue, ressourcenschonende Farbe auch auf großer Fläche wunderbar eingesetzt werden kann«, erklärt Günter Krämer, regionaler Großkundenbetreuer von Caparol. Klare Zielsetzung der umweltfreundlichen Produktreihe ist es, weg vom Öl und hin zu nachwachsenden Rohstoffen zu kommen – und zwar bei gleichbleibend hoher Produktqualität, mit der sich perfekte Ergebnisse erzielen lassen: Die »Capa-

»IndekoGeo« gehört zum Produktprogramm »CapaGeo«, das laut Hersteller zum größten Teil aus nachwachsenden, pflanzlichen Rohstoffen besteht. Statt im Plastikeimer gibt es diese Innendispersionen in Recyclinggebinden.

Geo»-Werkstoffe sind gut zu verarbeiten. Zudem sorgen sie für eine gute Innenraumluft, sind lange haltbar und zugleich bezahlbar, heißt es in einer Mitteilung des Herstellers. »Im Rahmen unserer Projekte achten wir stark darauf, dass die verwendeten Materialitäten, Baustoffe und natürlich auch Farben nach Möglichkeit umweltschonend sind und freuen uns deshalb sehr, dass das Hotel Freigeist auf ›IndekoGeo‹ setzt«, erzählt Robert Schwindt von EBR abschließend. J

Lebensräume errichten, neu gestalten, renovieren, schützen oder sanieren – hier bietet Caparol für jeden Bedarf das passende Produkt. Das Unternehmen mit Zentrale in Ober-Ramstadt versteht sich als zuverlässiger Vertriebspartner des Handels und gleichzeitig auch als Partner des Handwerks. Produktqualität und technische Kompetenz stehen in diesem Familienunternehmen ebenso im Fokus wie die Nähe zum Kunden und die Anforderungen der Anwender.

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Potenziale des Modul- und Trockenbaus genutzt SAINT-GOBAIN RIGIPS In nur drei Monaten Bauzeit hat der Stadtteiltreff Stroot im norddeutschen Lingen komplett neue Räumlichkeiten und damit ein neues Gesicht bekommen: Daran, dass der neue Stadtteiltreff in dieser schnellen Geschwindigkeit schlüsselfertig übergeben werden konnte, hat Stefan Höötmann entscheidenden Anteil. Der Geschäftsführer der SH Holz & Modulbau GmbH konnte für das geplante Gebäude ein gleichermaßen nachhaltiges wie wirtschaftlich überzeugendes Konzept vorlegen. Zum Einsatz kamen bei diesem Projekt auch verschiedene Produkte von Saint-Gobain Rigips. Der neue Stadtteiltreff dient unter anderem der Jugendarbeit sowie vielfältigen kulturellen Angeboten als Heimat. Hierfür haben unter anderem eine Werkstatt, ein großer Gruppenraum, eine Küche sowie mehrere Büros und Lagerräume auf den insgesamt 367 m2 Nutzfläche ihren Platz gefunden. Rund 630 000 Euro wurden von der Stadt als Investitionssumme für das neue Zentrum bewilligt. Dabei ist das Projekt gleich unter mehreren Aspekten wegweisend und für viele Kommunen durchaus nachahmungswürdig. »Für den Neubau genutzt werden sollten unter anderem 16 Raummodule eines ehemaligen Flüchtlingsheimes aus dem Lingener Stadtteil Bramsche, das nicht mehr benötigt wurde«, erklärt Stefan ­Höötmann. »Dieses Gebäude wurde von uns im Sommer 2015 in Modulbauweise errichtet, schon damals mit dem Hintergedanken der Wiederverwendung einzelner Bauteile. Im Frühjahr 2019 konn-

ten wir dann beweisen, welche Stärken in unserem Konzept stecken.«

Anpassung in kurzer Zeit In knapp zwei Wochen wurden das frühere Flüchtlingsheim komplett demontiert und die wiederzuverwendenden Raummodule ohne Zwischenlagerung mittels Tieflader an den neuen Standort transportiert. Für den schnellen Baufortschritt in Stroot war aus Sicht von Stefan Höötmann unter anderem die vorausschauende Planung verantwortlich. »Wie eigentlich in allen unseren Modulbauten waren sämtliche Gas-, Sanitärund Elektroleitungen so ausgelegt, dass sie an den jeweiligen Raumgrenzen gekappt und im wiederaufgebauten Zustand auch bei verändertem Grundriss relativ schnell und mit wenig Aufwand an ein neues Leitungsnetz angeschlossen werden können. Diese eingesparte Zeit konnten unsere Mitarbeiter unter anderem dafür verwenden, die Module der neuen Gebäudegeometrie und den zukünftigen Nutzungsformen anzupassen«, so Höötmann.

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Hierfür wurden einzelne Trennwände demontiert und an anderer Stelle neue Wände eingezogen. Dieser «ältere« Gebäudebestand sollte zusätzlich um einen rund 90 m2 großen Anbau erweitert werden. Der Anbau entstand ebenfalls in bewährter Modulbauweise. Seine aus Holzrahmenbauelementen gefertigten Außenwände sind identisch zu den Wänden der wiederverwendeten Raumzellen konstruiert: Im Gebäudeinneren sind die Module mit einer Lage aus robusten und aussteifenden »Rigidur H«-Gipsfaserplatten beplankt. In Kombination mit einer 160 mm starken Lage aus Mineralwolle in den Gefachen und einer Holzweichfaserplatte an der Außenseite ergeben sich Außenwände, die auch hohen Brand-, Wärme- und Schallschutzanforderungen gerecht werden. Für die Fassadenbekleidungen wurden teils die noch gut erhaltenen Rhombus-Holzleisten des Flüchtlingsheims verwendet.

Flexibilität und Schnelligkeit Die neuen Trennwände sowie die nutzungsbedingten Modifikationen bestehender Konstruktionen wurden komplett in Trockenbauweise ausgeführt. »Hier bietet sich der Trockenbau natürlich an. Zum einen wird, beispielsweise durch die Verwendung von Trockenestrichelementen, keine zusätzliche Baufeuchte in die Räume eingebracht, was für eine schnelle Fertigstellung unabdingbar ist. Zum anderen bie-


Der neue Stadtteiltreff dient unter anderem der Jugendarbeit sowie vielfältigen kulturellen Angeboten in Lingen Stroot als Heimat.

SH HOLZ & MODULBAU

Die Trennwände erhielten größtenteils eine Beplankung mit der massiven und äußerst robusten Trockenbauplatte »Rigips Habito«.

sen die Platten gute Schallschutzwerte und widerstandsfähige Oberflächen auf. Eigenschaften, die dazu geführt haben, dass ­»Habito« auch an den meisten Trennwänden zum Einsatz kam.

Nachhaltigkeit, die sich auszahlt Der – unter anderem – durch die Trockenbaukonstruktionen beschleunigte Baufortschritt ist einer der wesentlichen Vorteile der Modulbauweise. In kaum fünf Wochen stand der neue Stadtteiltreff und ein

SAINT-GOBAIN RIGIPS (2)

tet der Trockenbau eine hohe Flexibilität«, weiß Höötmann. Die Wände in den neuen Sanitärräumen und der Küche etwa erhielten eine Hybridbeplankung. Die erste Lage bilden ­»Rigips Habito«-Platten, gefolgt von einer Lage »Rigips Glasroc X«-Feuchtraumplatten. Letztere schützen die Wandkonstruktionen gegen entsprechende Feuchtebelastungen, während erstere durch ihre Lastabtragung überzeugen. Schwere Lasten können an ihnen mit einfachen Schrauben befestigt werden. Darüber hinaus wei-

Großteil der Ausbau- und Malerarbeiten war bereits abgeschlossen. Darüber hinaus präsentiert sich dieses Projekt als ein mustergültiges Beispiel für nachhaltige Baukonzepte. Ein Großteil der Module musste nicht neu erstellt, sondern konnte einer neuen Nutzung mit wenigen Anpassungen zugeführt werden. Gleichzeitig konnte flexibel den Anforderungen des Bauherrn entsprochen und ein zukunftsfähiges Gebäude errichtet werden. »Durch die Verwendung der bestehenden Module konnte das Gebäude mit einem Aufwand realisiert werden, der bei rund 30 Prozent dessen liegt, was bei einem komplett neu erstellten Gebäude hätte investiert werden müssen. Oder anders ausgedrückt: Durch die vorausschauende Umsetzung des ehemaligen Flüchtlingsheims als Modulbau konnte die Stadt Lingen rund 70 Prozent Kosten einsparen« berichtet Höötmann abschließend. J

Durch die Verwendung der bestehenden Module und leistungsstarker Trockenbaukonstruktionen konnte das Gebäude mit einem Aufwand realisiert werden, der bei rund 30 Prozent dessen liegt, was bei einem komplett neu erstellten Gebäude hätte investiert werden müssen.

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Praktisches Zubehör und ein Probeset für die Whiteboardfarbe PAUL JAEGER Mit den »Büro- und Kommunikationsfarben« hat der Möglinger Spezialitätenhersteller Jaeger Lacke vor einigen Monaten einen komplett neuen Produkt-Baustein auf den Markt gebracht. Whiteboardfarbe, Magnetfarbe, Tafellack und Projektionsfarbe bieten zahlreiche Möglichkeiten für die Gestaltung von Schulungs- und Konferenzräumen, von Büros und im Privatbereich. Sogar multifunktionale Überflächen sind möglich. Jetzt gibt es neu ein Probeset und Zubehör für die Whiteboardfarbe. Die »2K-Aqua« Whiteboardfarbe ist laut Hersteller der Topseller dieses neuen Sortiments. Sie überzeugt vor allem durch ihre quasi »unsichtbare« Oberfläche und die ebenso einfache wie rückstandsfreie Reinigung. Zu diesem Produkt hat Jaeger jetzt Zubehör und ein Probeset auf den Markt gebracht.

Reinigungstücher und Zubehör-Set Die praktische Alternative zu Reiniger und Mikrofasertuch: 50 gebrauchsfertige alko-

holfreie Reinigungstücher zum schnellen und einfachen Reinigen von Whiteboards in einer wiederverschließbaren Dose. Im Zubehör-Set enthalten sind Whiteboard-Reiniger (250 ml), Mikrofasertuch, 4er Set Edding Whiteboardmarker und 5 kräftige Jaeger-Magneten – damit kann es sofort losgehen. Das Probeset besteht aus 750  g »2K-Aqua« Whiteboardfarbe in Weiß/glänzend sowie 250 ml Whiteboard Reiniger,

EGER

PAUL JA

Ab sofort gibt es praktisches Zubehör zur »2K-Aqua« Whiteboardfarbe von Jaeger. Mikrofasertuch, 4er Set Edding Whiteboardmarker und einer Streichwanne, Walzenbügel mit Walze und einem Rührholz. J

Eine gute Akustik für die Kleinsten TROLDTEKT Bei der Gestaltung von Kindereinrichtungen spielen zahlreiche Faktoren eine wichtige Rolle – Architekten und Planer müssen die Perspektive der Kinder mit einbeziehen und darauf achten, dass die Entwicklung von Körper und Geist gefördert werden. Ein elementares Thema bei Kindereinrichtungen ist auch der Schallschutz – ausgeklügelte Akustiklösungen finden daher immer größeren Anklang. Troldtekt bietet hierzu unterschiedliche Lösungen, sogar welche, die Akustik mit frischer Luft verbindet. zu bieten, um Spiel und Bewegung im Alltag umzusetzen. Das ist auch ein wichtiges Thema von Troldtekt. Der Hersteller von Akustiklösungen richtet das Augenmerk auf die Architektur in Kindereinrichtungen. Einige Beispiele zeigen, wie gutes Design mit gesunden Luft- und Geräuschverhältnissen zu vereinen ist, um gute Bedingungen zu schaffen, damit die Kinder auf der Grundlage ihrer eigenen Voraussetzungen spielen und lernen können. Zu den Beispielen gehören Kindereinrichtungen in Kiel und Marburg sowie der neue Alnatura TROLDTEKT/ HELENE HØYER MIKKELSEN

Spiel, Luft und Geräusche müssen in der Architektur für Kinder Hand in Hand gehen. Das heben die beiden Architekten Prof. Jens Ludloff und Nathalie Dziobek-Bepler hervor. Aber wie entwirft man die bestmögliche Kindereinrichtung? Es geht darum, die Kinder als Nutzer ernst zu nehmen und ihnen die bestmöglichen Bedingungen

»KinderNaturGarten« in Darmstadt. Bei allen dreien wurden Troldtekt-Akustiklösungen in die Gestaltung einbezogen. Gerade die Akustik spielt bei der Planung von Kindereinrichtungen eine große Rolle, hebt Nathalie Dziobek-Bepler von Baukind hervor. »Wir legen immer viel Wert auf Akustik, da sie sehr wichtig für das Wohlbefinden ist, auch wenn man es nicht bewusst bemerkt. Dabei kommen vor allem Akustik-Deckenplatten zum Einsatz, obwohl wir manchmal auch Platten an den Wänden verwenden, insbesondere in älteren Gebäuden, wo die Deckenhöhe ein Problem sein kann«, sagt Nathalie Dziobek-Bepler. Dabei haben die Architekten gute Erfahrungen mit den Produkten von Troldtekt gemacht. Zum Einsatz kamen diese Produkte auch bei der größten Kindereinrichtung in Dänemark, »Børnebyen Christianshavn«. In den vielen Räumen sorgt Troldtekt-Ventilation für gute Akustik und frische Luft. Einer der Vorteile der Lösung besteht darin, dass frische Luft bei nur leichtem Überdruck über die Akustikdecke einströmt – ohne Geräusche, Zugerscheinungen oder sichtbare Installationen. J

Im Kinderhaus »Himmel & Hav« ist der Gymnastiksaal mit einer schwarzen TroldtektDecke und einer Kombination aus holzverkleideten und schwarz gestrichenen Wänden ausgestattet. Die großen Fenster sorgen für viel Tageslicht aus allen Himmelsrichtungen.

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JULIA VADI – ADOBESTOCK

Verschiedenste neue Applikationen stehen zur Wahl: Die transparenten »CROMAQUA UV Spritzlacke« werden in mehreren Glanzgraden angeboten. Alle pflanzlichen »CROMA NATURA«-Öle gibt es farblos und in Farbtönen.

Umweltschonende Lacke und Öle für individuelle Anwendungslösungen IVM CHEMICALS Von hochglänzend poliert bis natürlich matt, von farblos bis zum intensiven Weiß – IVM Chemicals präsentiert umweltschonende Lacke und Öle für individuelle Anwendungslösungen und neue Applikationen speziell für Treppen. Der neue »CROMAQUA UV Spritzlack 6515A033« ist ein wasserbasierendes Lacksystem mit einer langlebigen Nachhaltigkeit. Der strapazierfähige Mehrschichtlack kann für die Grundierung und auch als Decklack eingesetzt werden. Er kommt in seiner Anfeuerung einem klassischen 10:1 Lösemittelsystem gleich und bietet eine hohe Kratz- und Abriebfestigkeit. Das Material ist blockfest eingestellt, neigt daher nicht zum Knarren bei eingestemmten Treppen und eignet sich somit als Schlussbeschichtung. Zudem zeichnet sich der transparente UV Spritzlack durch einen guten Verlauf sowie

eine überzeugende Haptik und Optik aus. Es gibt verschiedene Glanzgrade. Aufgrund der spezifischen Produkteigenschaften ist das Materialsystem geeignet für den Einsatz in der industriellen Lackierung auf Spritzautomaten in Verbindung mit einer physikalischen Trocknung und UV-Härtung.

Mit nachwachsenden Rohstoffen

»Top Öl 8111AA2«, »Hartwachs­ öl 8111AA3« und »High Solid Öl 281GAA3« bringen für den langlebigen Schutz von Holztreppen gute Voraussetzungen mit. Insbesondere wenn es darum geht, die ursprüngliche Holzmaserung zu erhalten. Die Öle können von Hand aufgetragen werden, sind aber ebenso für die maschinelle Verarbeitung auf Öllinien geeignet.

Mit den Varianten der Öko-Serie lassen sich verschiedene Oberflächen realisieren. Durch die Applikation von Top Öl erhält das Holz eine natürlich anmutende Optik. Die Flächen mit Hartwachsöl können nach der Trocknung poliert werden, dadurch entsteht ein samtiger Glanz. Das High Solid Öl zeichnet sich durch einen hohen Festkörperanteil aus, somit sind fertige Oberflächen mit einer einmaligen Applikation möglich. Die Öle werden farblos und in vielen Farbtönen angeboten. J

Die neuen »CROMA NATURA«-­ Öle basieren auf pflanzlichen Rohstoffen und umfassen eine ganze Serie für unterschiedliche Anwendungslösungen. Die natürlichen Materialkonzepte von

ALUMAT gratuliert zum 20. JUBILÄUM So lange geben wir übrigens Garantie.

PHOTOGRAPHEE.EU – ADOBESTOCK

Barrierefreie Eleganz Magnet-Nullschwellen von ALUMAT ermöglichen einen zugleich eleganten wie schwellenlosen Übergang bei Haus-, Balkon- und Terrassentüren vom Wohnbereich nach außen. ✔ Schwellenlos nach DIN 18040 ✔ Integrierte Entwässerung ohne vorgesetzte Rinne ✔ Inkl. Einbruchschutz, Schallschutz bis 46 dB und Schlagregensicherheit bis E1200 ✔ Passivhauszertifiziert

Die neuen Materialsysteme von »CROMA LACKE« speziell für die Veredelung von Treppen sind umweltschonend konzipiert und punkten mit einer hohen Langlebigkeit. ALUMAT Frey GmbH

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Damit das Holz in der Frauenkirche noch lange glänzt OSMO Sakrale Gebäude üben auf viele Menschen eine besondere Faszination und hohe Anziehungskraft aus – das trifft auch auf die imposante Frauenkirche in Dresden zu. Sowohl von außen, als auch im Inneren, mit dem barocken Altar, der beeindruckenden Kuppel als auch den figürlichen Ausmalungen sorgt sie für staunende Blicke. Damit auch die hölzerne Innenausstattung in dauerhaftem Glanz erstrahlt, setzt die Stiftung Frauenkirche auf die schützenden Eigenschaften des Original Hartwachs-Öls von Osmo. ren auf die Unterstützung des vor über drei Jahrzehnten entwickelten Produkts zurück.

Effiziente Verarbeitung, optimaler Schutz Bei den Sitzgelegenheiten in der Frauenkirche hat sich das farblose Osmo Hartwachs-Öl bewährt: Es bewahrt nicht nur die natürliche Holzoptik und Farbintensität der Bankoberflächen und bekräftigt damit die Atmosphäre innerhalb des Sakralbaus, sondern bildet auch eine zuverlässige Barriere gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Es sorgt für einen Rundum-Schutz: Während das Öl tief in das Material eindringt und es von innen schützt, verleiht das Wachs dem Holz einen elastischen, atmungsaktiven Oberflächenschutz von außen. Aufgrund dieser Eigenschaften eignet sich das Hartwachs-Öl auch gut für die partielle Ausbesserung, falls einzelne Bänke einmal Beschädigungen oder Unebenheiten aufweisen sollten – und das ganz ohne Abschleifen. Der Anstrich mit dem farblosen Hartwachs-Öl reißt nicht, blättert und schuppt

Mit 91 m Höhe, 50 m Länge, 41 m Breite und einer Kuppel mit einem Außendurchmesser von 26 m bietet die Frauenkirche in Dresden einen imposanten Anblick.

FRAUENKIRCHE DRESDEN/OLIVER KILLIG

Dass das Gebäude in seiner 1 000-jährigen Geschichte schon einiges mitgemacht hat, verwundert nicht. Der größte Einschnitt war zweifelsohne die Zerstörung am Ende des Zweiten Weltkriegs. Der Wiederaufbau begann erst über vier Jahrzehnte später. Dabei wurden nahezu 800 m3 Holz verarbeitet, unter anderem für Türen, Dielung und Gestühl. Holz ist ein natürlicher, nachwachsender Werkstoff, der bei gewissenhafter Pflege lange Zeit widerstandsfähig und attraktiv bleibt. Bei insgesamt 1 664 Sitzplätzen und rund 2 Mio. Besuchern pro Jahr ist deshalb insbesondere bei solch rundum stark beanspruchten Oberflächen wie Kirchenbänken ein Oberflächenschutz gefragt, der Wirksamkeit und gesundheitliche Unbedenklichkeit miteinander vereint. An dieser Stelle kommt das Warendorfer Unternehmen Osmo ins Spiel: Der Spezialist für Holz und Farbe hat – auf der Basis von über 140 Jahren Erfahrung im Bereich der industriellen Verarbeitung von Holz sowie der Entwicklung und Produktion von Holzanstrichsystemen – mit dem Osmo Hartwachs-Öl das passende Produkt im Sortiment. Denn bei der Behandlung der Kirchbänke greift man in der Frauenkirche bereits seit vielen Jah-

Bei der Behandlung der Kirchbänke vertraut die Frauenkirche Dresden auf das farblose Osmo Hartwachs-Öl. Es bewahrt die natürliche Holzoptik und Farbintensität der Bankoberflächen und bildet eine zuverlässige Barriere gegen Schmutz und Feuchtigkeit.

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Imposant und über 1 000 Jahre alt: Das barocke Monumentalbauwerk gilt als Sinnbild des protestantischen Kirchbaus. nicht ab und zeichnet sich darüber hinaus durch eine hohe Belastbarkeit und Pflegeleichtigkeit aus, so der Hersteller. Das Produkt punktet außerdem durch seine leichte Verarbeitung und hohe Ergiebigkeit. Das ist insbesondere bei Holzoberflächen dieser Größenordnung hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und Effizienz ein überzeugendes Argument. J


Kleiner Raum, große Möglichkeiten

Das Bad | Ausstattung & Technik

VILLEROY & BOCH Das Gästebad steht vor einer besonderen Herausforderung: Auf wenigen Quadratmetern soll es sowohl die Besucher als auch die Bewohner eines Hauses überzeugen. Villeroy & Boch bietet für die »Visitenkarte des Hauses« vielseitige Badmöbel, die eine raffinierte Gestaltung auch kleinster Räume zulässt. Klar ist: Aufgrund des beschränkten Platzangebotes will das Gästebad gut geplant werden. Dazu gehört die sorgfältige Auswahl der passenden Keramik und Möbel. Geeignet sind Kollektionen, die über ein breites Sortiment verfügen und verschiedene Größen anbieten. So wird aus dem wenigen Platz das Maximum herausgeholt. Die Kollektionen »Venticello«, »Subway 2.0« und »Collaro« von Villeroy & Boch sind im Hinblick auf den Bedarf von Gästebädern gut sortiert – mit Waschtischen in verschiedenen Formen und Maßen, passenden Möbeln und bei »Subway 2.0« sogar mit flexiblen WC-Größen.

Wenn kleine Grundrisse clever ausgenutzt werden, bleibt mehr Raum für Effekte. Dafür bietet sich das Gästebad ganz besonders an: Aufgrund der geringeren Quadratmeterzahl sind Gestaltung und Renovierung verhältnismäßig günstig. Eine ausgefallene Wandgestaltung oder exklusive Fliesen verschlingen hier weniger Budget. Auch mit der Badkeramik selbst lassen sich Akzente setzen: Eine eckige »Venticello«-Toilette mit »SlimSeat«, der mit dem Red Dot Design-Award prämierte »Collaro«-Waschtisch oder Badmöbel mit trendstarken Oberflächen können Key-Pieces für kleine Bäder sein.

Außen kompakt, innen geräumig Egal wie klein das Gästebad ist: Ein komfortabler Waschplatz gehört unbedingt dazu. Der Waschplatz erfüllt gleich mehrere Aufgaben: Er dient zum Händewaschen, frisch machen – und bietet im Idealfall auch noch den erforderlichen Stauraum, um alle nötigen Utensilien im Gästebad zu verstauen. Modelle aus »TitanCeram« von Villeroy & Boch beanspruchen aufgrund des filigranen Designs wenig Volumen bei verhältnismäßig großzügigen Beckengrößen. Auch optisch machen die Handwaschbecken der »TitanCeram-Kollektionen Memento 2.0«, »Finion« und »Collaro« etwas her. Wenn mehr Platz zur Verfügung steht,

VILLEROY & BOCH

Experimente sind Kür

Villeroy & Boch bietet unterschiedliche Kollektionen, mit denen auch kleine GästeBäder raffiniert und funktional gestaltet werden können. können je nach Geschmack auch größere Aufsatz-, Schrank- oder Wandwaschtische zum Einsatz kommen. Auch Farbe ist beim Gäste-Waschplatz kein Tabu: Ein bunter »Artis«-Waschtisch wertet den Raum auf und setzt ein ganz persönliches Statement.

Gästebad oder Gäste-WC? Ob das Gästebad mit einer Dusche ausgestattet werden soll, hängt von den räumlichen Gegebenheiten und vom Bedarf ab. Viele Gästebäder sind nicht nur für kurzzeitige Besucher ausgelegt, sondern auch für Übernachtungsgäste. Außerdem dienen sie als Ausweichmöglichkeit für die Hausbewohner, wenn das Hauptbad besetzt ist. Eine Dusche kommt diesen Anforderungen entgegen und lässt sich auch schon auf vergleichsweise kleinem Raum realisieren. Gut geeignet sind Duschwannen, die sich individuell zuschneiden lassen und sich so den räumlichen Gegebenhei-

ten anpassen. Mit »Subway Infinity« und »Squaro Infinity« bietet Villeroy & Boch passgenau zuschneidbare Duschwannen aus Keramik bzw. dem eigens entwickelten »Quaryl«. Das keramische Modell »Subway Infinity« wartet aufgrund von ViPrint-Technologie mit einer Vielzahl unterschiedlicher Dekore auf – von geometrischen Mustern über natürliche Holzdekore bis hin zu traditionellen Fliesenmustern. J

Villeroy & Boch ist eine der weltweit führenden Premium-Marken für keramische Produkte. Das im Jahr 1748 gegründete Familienunternehmen mit Hauptsitz in Mettlach/Deutschland steht für Innovation, Tradition und Stilsicherheit. Als renommierte Lifestyle-Marke ist Villeroy & Boch mit Produkten der Bereiche Bad und Wellness sowie Tischkultur in 125 Ländern vertreten.

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In kürzester Zeit smarte Wandnischen kreieren PROLINE Wandnischen sind nicht nur praktisch, sondern auch designstark und erfreuen sich in den unterschiedlichsten Räumen großer Beliebtheit. Proline hat mit der »Probox« eine komplett werkseitig vorkonfektionierte Wandnische im Sortiment, bei der alle notwendigen Fliesenprofile und Abdichtungen bereits integriert sind. Damit ist eine schnelle Montage möglich. Zudem kann die Wandnische wahlweise mit einem Wireless-Charger für das induktive Laden von Smartphones sowie mit SmartHome fähiger LED-Lichtleiste ausgestattet werden. Die Wandnischen lassen sich einfach in Bädern und anderen Räumen, in denen der Nutzer gestalterische Akzente setzen möchte, integrieren. Angeboten werden aktuell vier Standardgrößen. Auf Wunsch entwickelt Proline auch individuelle Lösungen für seine Kunden. »Probox« lässt sich wahlweise mit einer Smart-Home-fähigen LED-Lichtleiste und einem cremeoder anthrazitfarbenen Glasboden mit Wireless-Charger ausstatten, sodass Handy oder Tablet jederzeit durch einfaches Ablegen aufgeladen werden können. Das Unternehmen aus Boppard bietet zwei Standardprofile mit fünf verschiedenen Höhen sowie drei verschiedene Edelstahl-Oberflächen für ihre Wandnische an. Darüber hinaus kann man auch jedes andere Fliesenprofil aus dem Produktsortiment des Herstellers in die Nische einbauen. Egal ob Edelstahl oder Aluminium, 8 mm oder 12,5 mm Profilstärke – das Bauelement ist für nahezu jede gängige Fliesenstärke geeignet. Das Besondere an dem vorkonfektionierten Bauelement besteht darin, dass die Fliesenprofile bereits an der Nische angebracht sind. Das bedeutet für den Verarbeiter auf der Baustelle eine Zeitersparnis, da das Zuschneiden der Profile und das Einsetzen der Ecken entfallen. Der Handwerksbetrieb kann wirtschaftlicher arbeiten.

Wandnischen können mit der »Probox« laut Proline in 15 Minuten erstellt werden.

Schnelle Montage Der Einbau der »Probox« ist laut Hersteller denkbar einfach. Die Wandnischen werden vormontiert auf die Baustelle geliefert und seien innerhalb von nur 15 Minuten eingebaut. Zudem wird für den Einbau im Nassbereich automatisch die passende Dichtmanschette mitgeliefert. Der Korpus besteht aus Bauplatten zur direkten Montage in die Wand aus Mauerwerk oder Trockenbau. Er verfügt über fest installierte Fliesenprofile sowie einen integrierten Haftvermittler (Profolio) für die Fliesenverlegung. Bei der Montage wird zunächst der Wandausschnitt nach Einteilung der Flie-

sen unter Berücksichtigung des Rohbau­ maßes vorbereitet. Danach passt der Monteur die »Probox« in die Nischenöffnung. Mit geeignetem Material wird sie dann eingekeilt, eingemessen und ausgerichtet. Im nächsten Schritt wird sie mit Fliesenkleber oder Montageschaum fixiert und befestigt. Nach Aushärtung der Fixpunkte kann verfüllt und der Montagebereich ausgespachtelt werden. Nun lassen sich die Laibungen, Ablage und Rückwand und die Fliesen verlegen. Zu guter Letzt verfugt der ausführende Handwerker und ergänzt in den Ecken die Silikonnähte. J

PROLINE

Die »Probox« kann auf Wunsch mit einer induktiven Ladeeinheit ausgestattet werden.

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Die »Probox« gibt es in vier Standardgrößen – auf Wunsch entwickelt Proline auch individuelle Lösungen.


Mapei-Kampagne »Freunde fürs Legen« MAPEI Mit der Kampagne »Freunde fürs Legen« hat MAPEI eine Vielzahl an Marketing­aktivitäten gestartet, um als »guter Freund« die Arbeit der Profis zu unterstützen. Dazu zählt auch ein Folder, der über das Mapei-Fugenprogramm und dessen ­breites, für jede Situation passendes Leistungsspektrum informiert. Sie steht am Ende einer jeden Belagskonstruktion und doch ist sie ein ungemein wichtiger Bestandteil: die Fuge. Sie verbindet nicht nur die einzelnen Belagsteile, sondern strukturiert mit ihrer Farbe und ihrer Breite die gesamte Fläche und bestimmt so den Eindruck und das Ambiente eines Raumes. Aber auch im Fugenbereich ist es notwendig, den Einsatz der verschiedenen Fugenmörtel stets gezielt auf den jeweiligen Anwendungsfall und die damit einhergehenden Beanspruchungen abzustimmen. Worauf es dabei ankommt, hat Mapei jetzt kompakt und übersichtlich in einem neuen Folder mit dem Titel »Die passende Fuge für jede Situation« veranschaulicht.

Leistungsperformance der Fugen im Überblick

MAPEI

Der neue »Fugen-Folder« zeigt, dass es wichtig ist, bereits bei der Materialwahl auf die richtigen Helfer zu setzen. Beispielsweise auf die »Keracolor Plus«-Flexfuge schnell mit ihrem guten Einfugverhalten und ihrem sauberen und ebenen Waschbild oder die »Keracolor FF«–Flexfuge mit ihrer feinen Oberfläche und ihrer langen Verarbeitungszeit. Ein Fugenmörtel für alle Belagsarten ist auch die universell einsetzbare »Ultracolor Plus«-Flexfuge schnell. Sie zeichnet sich ebenfalls durch ein optimiertes Einfugund Waschverhalten aus, ermöglicht darüber hinaus aber auch ein hohes Spektrum an Fugenbreiten und Fugenfarben. Dabei ist der Fugenmörtel hoch druck- und abrieb-

Der neue »Fugen-Folder« zeigt, dass es wichtig ist, bei der Materialwahl auf die richtigen Helfer zu setzen.

SCHNELL AM ZIEL.

fest und aufgrund seiner Rezeptur, bei der kein Portlandzement verwendet wird, frei von störenden Ausblühungen.

Leicht zu verarbeiten und farbstabil Darüber hinaus verfügen die genannten Fugenmörtel zusätzlich über die DropEffect-Technologie, das heißt, sie weisen laut Hersteller aufgrund ihrer geringen Wasseraufnahme eine deutlich verminderte Verschmutzungsneigung auf. Dort, wo die Fugen mechanisch und chemisch besonders hoch belastbar sein müssen, steht mit »Kerapoxy CQ« der passende Epoxidharzfugenmörtel zur Verfügung. Er zeichnet sich neben seiner leichten Verarbeitbarkeit und seinem guten Abwaschverhalten insbesondere durch eine hohe Alterungsbeständigkeit und Farbstabilität aus. Bei fast allen Mapei-Fugenmörteln sorgt zudem die BioBlock-Technologie für eine nachhaltige Hemmung von Schimmelpilzbildung für ein langanhaltendes ansprechendes Fugenbild. Abgerundet wird das Fugensortiment durch den Silikondichtstoff »Mapesil AC«, der sich laut Hersteller durch eine hohe Dehnfähigkeit und exzellente Flankenhaftung auszeichnet.

Moderne Fugenfarben für ein individuelles Ambiente Neben den Fliesen- oder Natursteinbelägen bestimmen die Fugen in hohem Maße das Ambiente eines Raumes. Vor allem können die Fugen je nach Farbton den optischen Eindruck der Beläge kontrastieren, betonen oder eine harmonische Raumstimmung schaffen. Mapei hat jetzt eine Fugenkollektion mit insgesamt 47 modernen Farben entwickelt und sich dabei von den neuesten Trends im Fliesen-Design inspirieren lassen. Um die Auswahl für den Kunden möglichst einfach zu gestalten, wurden die Farben in fünf Kollektionen unterteilt, die die aktuellsten Farbtrends aufgreifen. Die Kollektion »Serene« ist modern mit minimalistischen Farben, »Traditional« ist klassisch angehaucht, wobei die Vintage-Farben an eine vergangene aber zeitlose Ära erinnern. Die Kollektion »Natural« wirkt mit ihren warmen Erdtönen eher rustikal und »Romance« steht für abenteuerliche Farben, Leidenschaft und Nostalgie. Die Kollektion »Glamour« überzeugt mit edlen, kräftigen Farben, die und Charme ausdrücken. J

IEBIG HOCH ERGIBEL UND FLEX

S-

ITUNG VERARBE E L A IM T OP AFTEN EIGENSCH EINFUGEN LEICHTESHWASCHEN UND NAC

› Profi Dichtfolie Schnell Maximo PSM 1K › Supraflex SFS 2 › Schnellflexfuge Ultra SFU 77 Die Profi Dichtfolie Schnell Maximo PSM 1K ist extrem ergiebig, sehr gut spachtel-, roll- und streichfähig und erlaubt die anschließende Verfliesung bereits nach drei Stunden. Zusammen mit dem Supraflex SFS 2 und der Schnellflexfuge Ultra SFU 77 lässt sich schnell und flexibel arbeiten. Murexin. Das hält.

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Einteiliger Gefällekeil für bodengleiche Duschen DURAL Für ebenerdige Duschen bietet Dural jetzt einen einteiligen Gefällekeil an: »Shower-GK« ersetzt künftig das zweiteilige Vorgänger-System. Damit wird laut Hersteller eine schnellere und einfachere Montage ermöglicht. Das Edelstahlprofil ist eine Alternative zur gefliesten Ausführung und punktet insbesondere hinsichtlich der Reinigungsfreundlichkeit.

DURAL

Bodengleiche Duschen sind sowohl elegant als auch komfortabel – und stehen auf der Wunschliste vieler Bauherren bei der Badgestaltung weit oben. Damit das Wasser

gezielt ablaufen kann, ist hier ein Gefälle erforderlich, welches in den Untergrund eingearbeitet wird. Der Übergang zum Boden sollte dabei so gestaltet sein, dass keine breiten Fugen entstehen, denn diese sind unschön und lassen sich nur mühsam reinigen. Um diese Problematik schnell und einfach zu lösen, bietet Dural ein neues Produktsortiment an Gefällekeilen an. Es ist flexibel mit verschiedenen Varianten der Badgestaltung zu kombinieren. »Shower GK« ist aus nur einem Element in rostfreiem Edelstahl (V2A) gefertigt und ermöglicht einen optisch ansprechenden Übergang zum Bodenbelag. Die fein geschliffene Oberfläche bewirkt eine einheitliche Optik und lässt sich zudem leicht reinigen. Das Produkt ist ausgerichtet auf ein Gefälle

Glas von Dural problemlos montieren. Das Wandprofil sorgt zudem für zusätzliche Stabilität und Sicherheit.

Der einteilige Gefällekeil »Shower-GK« von Dural ermöglicht eine einfache Montage. von zwei Prozent, sodass Wasser kontrolliert zum Abfluss geleitet wird. Der Schenkel ist jedoch so gestaltet, dass eine flexible Anpassung an Abweichungen ebenfalls möglich ist.

Lösungen für verschiedene Anforderungen Neben dieser Produktvariante ist auch eine Lösung für den Übergang zwischen Boden und Wand erhältlich. Da bei bodengleichen Duschen häufig Glasabtrennungen als Spitzschutz genutzt werden, bietet Dural zusätzlich »Shower-GK Glas« an. Der Gefällekeil zur Glasaufnahme eignet sich für Abtrennungen mit einer Stärke von bis zu 12 mm. Die Gefällekeile sind als rechte und linke Ausführung erhältlich. Zudem stehen unterschiedliche Längen zur Wahl. Der Systemgedanke setzt sich mit dem Wandprofil »Shower GK Wall« für zusätzliche Sicherheit bei der Montage von Glastrennwänden sowie »Shower-GK Connect« fort. Das Wandanschlussprofil erzeugt im Zusammenspiel mit den anderen Komponenten ein einheitliches Gesamtbild. J

Verlässliche Produkte bei Fliesen-Großbaustelle

Für HB Fliesen war die größte Herausforderung bei diesem Projekt neben der immensen Flächenleistung von insgesamt rund 24 000 m2 die geforderte hohe Qualität der Verfliesung. Beispielsweise wurden Matrix Mosaike und Großformatfliesen verlegt. »Die Logistik, um die Arbeiten in den fünf Türmen mit bis zu 19 Stockwerken rei-

bungslos durchführen zu können, war nicht einfach zu bewerkstelligen. Zu Spitzenzeiten hatten wir bis zu 40 Personen auf der Baustelle und fünf Personen im Büro«, so Projektleiter Hubert Ledersteger. Reibungslos lief auch die Zusammenarbeit mit Murexin. »Rasche Materialbereitstellung und flexible Lieferungen waren unser Beitrag zum Gelingen des Projekts«, weiß Murexin Vertriebsleiter Peter Reischer. Die Bauwerksabdichung auf insgesamt rund 5 000 m2 Rohboden führten die Profis von HB Fliesen mit Dickbeschichtung »2K PS« aus. Für die Abdichtung auf dem Estrich bzw. auf den Wänden wurde die Flüssigfolie »1 KS« bzw. die Profi Dichtfolie »Schnell Maximo PSM 1K« verarbeitet und zuvor mit Tiefengrund »LF 1« grundiert. Als Fliesenkleber kamen »Mureflex MFK 45« und »Schnellflex Klebemörtel Weiß SFK 81« zum Einsatz. Das Mosaik wurde mit Fugenmörtel »Epoxy FMY 90« im ent-

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sprechenden Farbton verklebt und verfugt. Alle anderen Fliesenflächen verfugte das Team mit Flexfuge »Profi FX 65« und Fugenmörtel »Extrem FME 80«. Dehn- und Anschlussfugen wurden mit Sanitärsilikon »Profi SIL 65« ausgebildet. J

HOTEL ANDAZ VIENNA AM BELVEDERE, / SIGNA

MUREXIN Die 342 Parkapartments am Belvedere lassen ihre Bewohner Fernblicke über Wien genießen. Touristen und Geschäftsreisende, die coolen Lifestyle bevorzugen, werden sich im Hotel Andaz Vienna wohlfühlen. Beide Projekte stammen aus der Feder des italienischen Architekten Renzo Piano. Bauherr des Komplexes ist SIGNA – beim Hotel im Joint Venture mit der Hyatt Gruppe. Die umfangreichen Fliesenverlegearbeiten wurden von HB Fliesen mit Produkten von Murexin ausgeführt.


Das Dach | Aufbau, Dämmung, Deckung Eine Sturmklammer für alle Dachziegel ERLUS Hohe Windstärken, Hagelschauer oder große Schneelasten sorgen für teils starke Belastung auf Dächern. Das Dach ist den verschiedenen Witterungsverhältnissen dauerhaft ausgesetzt und soll auch bei extremem Wetter die nötige Stabilität sowie Langlebigkeit bieten. Denn Fakt ist: Bauherren wollen ein wind- und wetterfestes Dach, das für Sicherheit sorgt. Häufig stellt sich in diesem Zusammenhang jedoch die Frage, auf welche Faktoren ein Verarbeiter besonders zu achten hat. Im Hinblick auf Sturmschäden werden Versicherungsbeiträge zunehmend an eine fachgerechte Verarbeitung sowie an die Qualität der Dachbaustoffe gebunden. Dabei gibt es immer mehr bautechnische Regeln zu beachten. Und das nicht ohne Grund: Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft stieg der durch Sturm und Hagel verursachte Schadenaufwand in den vergangenen Jahren auch aufgrund von zunehmenden Wetterextremen erheblich.

Gut gesichert gegen den Hagel Eine robuste Tondachziegeleindeckung sollte einem mittleren Hagelschauer standhalten können. Fallen Hagelkörner von vier bis zu sechs Zentimetern Durchmesser in rasanter Geschwindigkeit vom Himmel, können an Hausdächern enorme Schäden entstehen. Dass die Ziegel der Erlus AG schon heute zu den solidesten Tondachziegeln bei Hagel gehören, ergab eine Prüfung des Instituts für Brandschutztechnik und Sicherheitsforschung (IBS) in Linz. Ein Grund für das gute Abschneiden: Das Unternehmen verwendet hochwertige, kornstrukturierte Rohstoffe. Alle Erlus-Dachziegel erreichen mindestens Hagelwiderstandsklasse 4, einige sogar Hagelwiderstandsklasse 5 und höher.

Eine Sturmklammer für alle Ziegelmodelle Beste und kostengünstige Maßnahme gegen wegfliegende Ziegel sind Sturmklammern. Die kleinen Drahtbügel halten die Ziegel auf der Lattung fest. Bei neuen Dächern und Sanierungen sind Sturmklammern Standard, bei Reparaturen ist eine Nachrüstung zu empfehlen. Bei der Berechnung der Anzahl nötiger Sturmklammern helfen schnell und einfach Berechnungstools, wie der ErlusWind­sogrechner oder die neue Erlus-Profi-­ App. Mit der doppelten Universalsturmklammer »II« bietet das Unternehmen

zudem ein Zubehör aus federhartem Edelstahl (2,2 mm stark), das sich kinderleicht während des Eindeckens einhändig montieren lässt und so erheblich Sturmklammern und Verlegezeit einspart. Denn dieser Typ Sturmklammer lässt sich für fast alle »Erlus«-Dachziegelmodelle anwenden. Die beiden Klammeraugen der Sturmklammer »II« greifen in die Sturmkerbenreihe im Seitenfalzbereich des Ziegels und in die Aussparung im Kopffalzbereich. Der untere Bügel der Sturmklammer wird an der Lattung fixiert. J

Doch nicht nur Hagelsicherheit, sondern auch Windsogsicherung und Schneeschutz sind für ein zeitgemäßes, funktionstüchtiges, dauerhaftes Dach unerlässlich. Hierbei gilt es verbindliche Regeln zu beachten. Dazu gehören u. a. die Fachregeln des Zentralverbands des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH), die »Windlasten auf Dächern mit Dachziegel- und Dachsteindeckungen« behandeln. Demnach müssen seit 2011 nicht nur bundesweit in allen vier Windlastenzonen Steildächer windsogsicher verklammert werden, sondern auch wesentlich größere Teildachflächen berücksichtigt werden.

ERLUS

Sicheres Dach trotz Wind und Schnee

Die Sturmklammer »II« kann für nahezu alle Erlus-Dachziegelmodelle verwendet werden. Die beiden Klammeraugen greifen in die Sturmkerbenreihe im Seitenfalzbereich und in die Aussparung im Kopffalzbereich.

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Traditionelle Dachästhetik für Neubauprojekt am Niederrhein

Der traditionellen Architektur folgend sind dem Projekt traditionelle Doppelmuldenfalzziegel als krönende Dachästhetik hinzugefügt worden.

Dem klassischen Grundriss eines niederrheinischen Gutshofes nachempfunden, errichtet der Investor LSK GmbH zwölf Einfamilienhäuser mit verschiedenen Gemeinschaftsanlagen für ein gemeinsames, aber individuelles »Wohnen mit Pferden«. Claudia von Salm, Kreativ Immobilien GbR, ist verantwortlich für die Vermarktung der Einfamilienhäuser. 80 Prozent waren bereits im Frühjahr verkauft. Den großen Erfolg sieht sie vor allem auch in der idyllischen Lage. »Das ist etwas ganz Neues in einem sehr

schönen und großzügigen Haus komfortabel zu wohnen, das Pferd am Haus stehen zu haben und, von der Terrasse aus, direkt mit dem Pferd kommunizieren, in der angrenzenden Reithalle mit ihm arbeiten zu können und in unmittelbarer Nähe viele Ausreitmöglichkeiten ohne die lästigen Anfahrtzeiten zu haben.« Der traditionellen Architektur des Niederrheins folgend, also Klinker, Ziegel und Steildach in Schwarz oder Rot, sind dem Projekt Doppelmuldenfalzziegel als krönen-

de Dachästhetik hinzugefügt worden. Dafür hat der ortsansässige Zimmerermeister Dirk Große Gehling gesorgt, der alle Häuser mit dem Nelskamp »D 15 Ü« eingedeckt hat. »Die Dachpfanne haben wir ausgewählt, weil sie dem ländlichen Stil hier in Schermbeck entspricht. Es handelt sich um eine Pfanne, die sich sehr gut verlegen lässt und die für die Schermbecker Qualität steht, der Verbindung von Tradition und Moderne, die hier bei uns am Niederrhein sehr geschätzt wird.« J

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XTREME

NELSKAMP

NELSKAMP Immer schon der Klassiker auf landwirtschaftlichen Gebäuden, wird der Doppelmuldenfalz-Ziegel »D 15 Ü« heute nicht nur bei der authentischen Althaus-Sanierung verwendet, sondern auch für Baukonzepte, die dem ländlichen Stil folgen. So auch bei dem Neubauprojekt »Wohnen mit Pferden« am Produktionsstandort des »D 15 Ü« in Schermbeck/Niederrhein.

DACHNEIGUNGEN ab 9,5° bis 90° DN

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FLENDER Beim Betreten des Steildachs gilt es das erhöhte Gefährdungspotential durch Herabstürzen zu berücksichtigen. Besonders Schornsteinfegern obliegt die Pflicht der Dachbegehung bei Kehrarbeiten von Kaminen von außen. Die Bauherren müssen dafür Sorge tragen, dass der Schornsteinfeger gefahrlos und sicher zu seinem Arbeitsplatz auf das geneigte Dach gelangt. Damit der sichere Zugang auch mit einer objektiven Einschätzung der Schornsteinfeger passiert, hat die Berufsgruppe der Schornsteinfeger in Zusammenarbeit mit der Berufsgenossenschaft und Experten Vorschriften für Produkte entworfen, (DIN 18160-5), die es bei Einbau und Herstellung von speziellen Trittstufen und Tritten zu beachten gibt.

Mit »Flender-Flux«-Tritt- und Stufensystemen werden die Voraussetzung der von den Schornsteinfegern akzeptierten Produkten erfüllt, da diese nachweislich nach dem aktuellen Stand der Technik hergestellt und geprüft werden. Eine Begleitdokumentation ermöglicht es dem Dachdecker, die fachgerechte Montage durchzuführen und den Bauherren somit sichere und gefährdungs-

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WILHELM FLENDER

Für mehr Sicherheit beim Betreten des Steildachs

Den Schornsteinfegern soll ein sicherer Zugang zu ihrem Arbeitsplatz ermöglicht werden, um das Risiko von Abstürzen zu verringern. freie Produkte zu übergeben. Ein schneller Einbau der Produkte gewährt Kostenvorteile und Produkteigenschaften, die Sicherheit versprechen. »Flender-Flux«-Laufroststützen »Nr. 7« und Steigtritte »Nr. 27« sind auf fast allen gängigen Dachstein- und Ziegelmodellen einsetzbar und bieten verschiedene Verstellmöglichkeiten, die sie universell machen. J


SAINT-GOBAIN ISOVER G+H AG

Wärme-, Schall und Brandschutz in einem SAINT-GOBAIN ISOVER Eine leistungsfähige Lösung für die Dämmung von Steildächern bietet Isover Planern und Architekten mit dem »Ultimate ZKF-031«-Brandschutz-Klemmfilz. Neben guten Verarbeitungseigenschaften überzeugt die Dämmlösung insbesondere durch ihre kombinierten Leistungswerte in puncto Wärme-, Schall- und Brandschutz. Der Klemmfilz empfiehlt sich damit sowohl für die Modernisierung als auch den Neubau. Der »Ultimate ZKF-031«-BrandschutzKlemmfilz gewährleistet mit einem Nennwert der Wärmeleitfähigkeit von λ 31 eine wirksame Wärmedämmung und ermöglicht so die Planung und Umsetzung von vergleichsweise schlanken Dachaufbauten. Für Bauherren bietet der Klemmfilz ebenfalls Vorteile: Aufgrund der nichtbrennbaren Hochleistungs-Mineralwolle »Ultimate« (Euroklasse A1) sorgt der Klemmfilz für ein hohes Maß an Sicherheit und ermöglicht Konstruktionen bis F 90. Die Schallschutzeigenschaften (längenbezogener Strömungswiderstand ≥ 25 kPa) sperren störende Außengeräusche zuverlässig aus.

Sicherer Halt zwischen den Sparren Verarbeitungsfreundlich wird der Brandschutz-Klemmfilz aufgrund seiner Klemmwirkung von bis zu 1 200 mm und seiner ho-

hen Druckfestigkeit. Laut Hersteller weist die neue Lösung – im Vergleich zu herkömmlichen Steinwollesystemen – ein geringeres Flächengewicht auf, was nicht nur die statischen Planungen erleichtert: Die Klemmfilze werden in hoch komprimierten Verpackungen angeliefert, wodurch weniger Lagerplatz benötigt und das Handling vereinfacht wird. Das Produkt ist in Dämmstärken von 100 bis 200 mm erhältlich.

Durchgängig in λ31

Sein volles Potenzial entfaltet der Klemmfilz unter anderem im neuen »PremiumDach 1.000« von Isover. Bei dieser leistungsfähigen Systemlösung wird die Zwischensparren-Dämmung von der ebenfalls hoch wärmedämmenden Aufsparren-Dämmung »Ultimate AP SupraPlus-031« ergänzt. Aufgrund des so sichergestellten, durchgehen-

Als hoch wärmedämmenden Brandschutz-Klemmfilz für Steildächer hat Dämmstoffspezialist Isover den »Ultimate ZKF-031« entwickelt. den Nennwertes der Wärmeleitfähigkeit von 0,031 W/(m*K) wird bereits mit einer Kombination aus einer 140 mm starken Zwischensparren- und einer 100 mm schlanken Aufsparren-Dämmung ein U-Wert von ≤ 0,14 W/(m2*K) erreicht. Aufgrund des im Vergleich zu herkömmlicher Steinwolle geringeren Gewichts dieser Lösung können selbst mit geringer Sparrenhöhe und in Altbaudächern mit begrenzter Tragfähigkeit die geforderten U-Werte erzielt werden. J

Herzlichen Glückwunsch zum 20. Firmenjubiläum! Wir wünschen baustoffPARTNER alles Gute und freuen uns weiterhin auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

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Flachdächer mit »Ursa XPS« gedämmt URSA Wohnraum zu schaffen ist für viele Großstädte inzwischen eine wichtige und dringliche Aufgabe. Um dem steigenden Bedarf gerecht zu werden, bringen Länder, Städte und Kommunen vielerorts Wohnbauprojekte auf den Weg. So auch im Bezirk Wandsbek. Mit dem Bauvorhaben »Wohnquartier am Schierenberg« entstanden hier 153 neue Wohnungen. Sie sind modern ausgestattet und bei der Realisierung wurden ausschließlich hochwertige Baumaterialien verwendet. In den als Umkehrdach ausgeführten Flachdächern kam das Dämmmaterial »Ursa XPS Twins« zum Einsatz. Es bietet einen hohen Wärmeschutz und gute Verarbeitungseigenschaften. So ist mit »Ursa XPS Twins« eine einfache und schnelle einlagige Verlegung zur Erreichung der energetischen Standards der Energieeinsparverordnung 2016 möglich.

ge wird eine Kiesauflast mit einer Lieferkörnung von 16 bis 32 mm sowie einer Mindestdicke von 5 cm aufgebracht. Im Bereich der Terrassen setzt sich der Dachaufbau aus einem diffusionsoffenen Kunststoff­ faservlies über den Extruderschaumplatten, einer Feinkiesschicht oder wahlweise Platten­lager sowie den darauf verlegten Waschbetonplatten zusammen.

Wärmeschutz mit »Ursa XPS« Bei dem Material »Ursa XPS« handelt es sich um druckfeste Platten aus Extruderschaum. Der Baustoff verfügt über sehr gute Wärmedämmeigenschaften. In der Ausführung »D N-III-L Twins« beträgt der Nennwert der Wärmeleitfähigkeit (λD) 0,035 W/ (m∙K) bei einer Dicke von 240 mm. Daraus ergibt sich ein Wärmedämmwert des Bauteils, der sogenannten U-Wert von < 0,15 W/ (m²∙K). Das entspricht dem Standard eines Niedrigstenergiegebäudes. Bei Einsatz der Systemkomponente »Ursa Seco Pro Inverso« als diffusionsoffene, wasserableitende Trennlage ober-

URSA

Im ersten Schritt erfolgte die Dämmung der Attika mit »Ursa XPS Platten«. Diese wurden dicht gestoßen vertikal verlegt und bei Bedarf zugeschnitten. Das Dämmen der horizontalen Dachfläche erfolgte mit »XPS Twins Platten«. In kürzester Zeit stellten die Verarbeiter eine geschlossene und dichte Dämmschicht auf der Abdichtung her. Auch das Dämmen im Bereich von Durchdringungen oder aufgehenden Bauteilen ist mit dem Material problemlos möglich. So lässt sich Ursa XPS mit speziellen Werkzeugen wie Handsägen und Heißdrahtschneidern bearbeiten. Je nach Belagsart wird der Aufbau über der Dämmschicht gewählt: Bei Ausführung mit Kiesschicht wird auf den Extruderschaumplatten zunächst eine Trennlage angeordnet. Sie verhindert, dass sich Gesteinsteilchen zwischen die Dämmplatten setzen. Bevorzugt lässt sich als Trennlage die diffusionsoffene und wasserableitende »Ursa Seco Pro Inverso« einsetzen, wodurch der nach DIN 4108-2 geforderte U-Wert-Zuschlag entfällt. Auf der Trennla-

»Ursa XPS« lässt sich mit handelsüblichen Werkzeugen wie Handsägen bearbeiten.

Für die Dämmung der Attika kam ebenfalls »Ursa XPS« zum Einsatz.

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halb der Extruderschaumplatten können sonst übliche U-Wert Zuschläge entfallen. Eine deutliche Reduzierung von Wärmeverlusten über die Attika, wurde durch das Anbringen von 100 mm dicken »Ursa XPS«-Extruderschaumplatten erreicht. Auf diese Weise trägt das Umkehrdachsystem wesentlich zum Wärmeschutz und zur Vermeidung von Energieverlusten bei. ­»Ursa XPS« wird umweltfreundlich mit Kohlenstoffdioxid geschäumt und wird daher bevorzugt für eine nachhaltige Bauweise eingesetzt. Es beinhaltet als Zellgas Luft.

Vorteile von »Ursa XPS Twins« Besonderer Pluspunkt dieses Produkts ist die Multilayer-Technologie. Hierbei werden zwei oder mehrere Platten thermisch miteinander verschweißt. Dadurch sind große Dämmstoffdicken bis zu 400 mm möglich – und das bei niedrigen Wärmeleitfähigkeiten, was letztendlich beides dem Wärmeschutz und der Energieeffizienz zugute kommt. Weiterhin ist der damit verbundene schnelle Baufortschritt bei einer einlagigen Verlegung ein wichtiger Kostenfaktor im Wohnungsbau. Ferner zeichnet sich das Material durch eine hohe Dauerdruckfestigkeit und sehr geringe Wasseraufnahme aus – Eigenschaften, die im Flachdachbereich besonders gefordert sind. Der allseitige Stufenfalz verhindert Wärmebrücken bei der einlagigen Verlegung. Beim Bauprojekt »Wohnquartier am Schierenberg« entschied man sich mit den »Ursa XPS Twins«-Dämmstoffplatten im Umkehrdach für eine dauerhafte und effiziente Lösung. Denn dank hoher Wärmedämmwerte sowie einer schnellen und einlagigen Verlegung erfüllt der Baustoff wichtige Kriterien, die für den heutigen mehrgeschossigen Wohnungsbau zentral sind. Diese sind vor allem der Anspruch, Wohnraum mit hoher Qualität zu schaffen, nachhaltige Baumaterialien mit langer Lebensdauer zu verwenden sowie die Bauzeit zu minimieren. J


Fatih Esin und Michael Schütze von Esin Bedachungen und BMI Vedag Vertriebsmitarbeiter Yücel Camli

Flachdach: riesig Timing: stramm Stimmung: relaxt

Nichts beruhigt mehr, als zu wissen: Es läuft. Mit BMI Vedag haben Sie einen Partner, der absolut verlässlich und solide ist. Qualität und Ideenreichtum von Low-Budget bis High-End. Für erfolgreiche gemeinsame Projekte. Klare Sache: Wir sind da, wenn Sie uns brauchen. bmigroup.com/de 119                                                                                                                                                                  Oktober 2019


Freispiegelentwässerung – gut geplant und ausgeführt

Ist bei einer Flachdachplanung keine Niederschlagswasserrückhaltung vorgesehen, so muss für jede Dachfläche und jeden durch die Dachkonstruktion vorgegebenen Tiefpunkt neben der normalen Entwässerung eine Notentwässerung mit Ableitung auf eine freie Fläche eingeplant werden. Regenwasser darf nach DIN 1986-100 nicht auf öffentliche Flächen abgeleitet werden. Auch darf Niederschlagswasser nicht in Schmutzwasserfallleitungen eingeleitet werden. Für die Dimensionierung einer Freispiegelentwässerung von Flachdächern sind Flachdachabläufe gemäß DIN EN 1253-2 einzuplanen.

Berechnungs- und Bemessungsgrundlagen Die Ermittlung des abzuleitenden Regenwasserabflusses wird mit einer Berechnungsregenspende für ein definiertes Regenereignis mit bestimmter Regendauer und Jährlichkeit nach statistischen Erhebungen durchgeführt. Zum Anstau des Notüberlaufs ist die Unterkante des Notüberlaufs oberhalb der erforderlichen Stauhöhe des entsprechenden Dachablaufs vorzusehen. Durch Addition der Stauhöhen an Dachablauf sowie Notüberlauf ergibt sich die zu erwartende Überflutungshöhe, die auch als Last auf die Tragkonstruktion einwirkt. Kann aus planerischen Gründen kein freier Notüberlauf über die Fassade angeordnet werden, so ist ein zusätzliches, aber eigenständig wirkendes Leitungssystem vorzusehen, dass aber ebenfalls nicht in das Kanalnetz entwässern darf. Dann wird unter Berücksichtigung der Abflussbeiwerte der Flachdachoberfläche sowie des Abflussvermögens der eingesetzten Dachabläufe und der vorgegebenen Stauhöhe am Dachablauf die entsprechende Anzahl der Dachabläufe ermittelt.

Abflussbeiwerte Die Oberflächenart auf einer Dachabdichtung hat Einfluss auf das Abflussverhalten der Niederschläge. So erlauben Dachbegrünungen oder Kiesschüttungen nur eine zeitlich gemittelte Regenspende zu den Dachabläufen. Diese Oberflächeneigenschaft wird in

Dachabläufe wie der »Flavent pro« können durch eine Dämmpaketverlängerung an alle Dämmstoffe modular angepasst werden und werden mit der abgestimmten Manschette oder einem Klemmflansch sicher in die Abdichtungsebene eingebunden.

der Berechnung mit einem Abflussbeiwert bewertet (Abflussbeiwerte C in Abhängigkeit von der Oberflächenart nach DIN 1986-100). Die Berechnung des Regenwasserabflusses Q erfolgt mit der Gleichung: »Q = (r 5,5 / 10000) * C * A», wobei mit Q = Regenwasserabfluss in Liter / Sekunde; r 5,5 = Regenspende; C = Abflussbeiwert; A = wirksame Dachfläche angesetzt werden. Zur Bewertung der erforderlichen Stauhöhen und somit der Leistungen der Abläufe, sind die Werte vom Hersteller des Dachablaufs nachzuweisen. So übertrifft beispielsweise die Ablaufleistung mit dem Dachablauf »Klöber Flavent pro« beim Durchmesser DN 75 den fünffachen Ablaufwert nach DIN, heißt es in einer Mitteilung des Herstellers. Auch die Abläufe in den weiteren Durchmessern mit DN 110, DN 125 und DN 160 zeichnen sich durch deutlich höhere Ablaufwerte gegenüber den Vorgaben der DIN aus. Der »Flavent pro«-Dachablauf DN 110 (senkrecht) schafft gemäß TÜV-Messung sogar 23 l/s bei 65 mm Anstauhöhe. Im Ergebnis einer Berechnung der Ablaufleistung kann mit den günstigen Ablaufwerten die Anzahl der erforderlichen Ablaufleitungen und Durchdringungen reduziert werden. Gemäß DIN 1986-100 erfolgt im Bereich der Freispiegelentwässerung dabei die Bemessung von Einzelanschlussleitungen wie bei Sammelleitungen. Die Nennweite darf nicht geringer sein als die Nennweite des Dachablaufs. Sammelanschlussleitungen müssen wie Sammelleitungen bemessen werden. Neben der mindestens gleichen Anschlussnennweite des zugehörigen Dachablaufs können Fallleitungen bis zu einem Füllungsgrad von f = 0,33 bemessen werden, wobei Fallleitungsverzüge ≥ 10° bei der Ermittlung des Abflussvermögens der Fallleitungen unberücksichtigt bleiben.

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Entwässerungspunkte für Dachabläufe sind an den Tiefpunkten der zu entwässernden Teilflächen anzuordnen und sollen auch nicht über die Ebene der Dachabdichtung herausragen. Die wärmegedämmten Produkte werden anwendungsgerecht als Komplett-Set geliefert oder können im Baukastensystem selber zusammengestellt werden. Abgestimmt auf das System wird ein Notüberlaufstutzen angeboten, der durch Kürzen auf die erforderliche Anstauhöhe angepasst werden kann. Um die Anschlüsse der Abläufe und Dachdurchdringungen fachgerecht und dauerhaft herzustellen, soll der Abstand untereinander und zu anderen Bauteilen, wie z. B. Wandanschlüssen, Bewegungsfugen oder Dachrändern, mindestens 0,30 m betragen. Dabei gilt die äußere Begrenzung des Flansches. An- und Abschlüsse sollen aus den gleichen Werkstoffen wie die Dachabdichtung hergestellt werden. Andernfalls ist vom Verarbeiter nachzuweisen, dass bei Verwendung unterschiedlicher Werkstoffe diese für den jeweiligen Zweck geeignet und untereinander dauerhaft verträglich sind.

Lange Lebens- und Funktionsdauer Die Produkte der »Flavent pro«-Linie werden unter anderem aus PPO gefertigt; so ist laut Hersteller eine lange Lebens- und Funktionsdauer gewährleistet. Praxisgerecht sind die vorkonfektionierten Anschlussmanschetten in den gängigsten Werkstoffen für Abdichtungsbahnen, die einen sicheren Anschluss an die gewählte Flachdachabdichtung ermöglichen. Da sie weder eine Vlieskaschierung noch eine integrierte Einlage haben, können sie direkt auf der Abdichtung aufgeschweißt werden, ohne dass ergänzendes Bahnenmaterial zur Abdichtung eingesetzt werden muss. J KLÖBER

KLÖBER Die Entwässerungsplanung auf dem Flachdach ist wichtig, um ein Versagen einer FlachdachTragkonstruktion durch zu großen Wasseranstau zu vermeiden. Dabei sind die Entwässerungseinrichtungen so zu planen, dass das Niederschlagswasser vom Flachdach auf möglichst direktem Weg abgeleitet wird. Ob bei Bestandsobjekten oder Neubau sind dafür geprüfte Flachdachabläufe mit hohen Ablaufwerten geeignet, da sie eine reduzierte Anzahl an Durchdringungen ermöglichen. Klöber hat nicht nur solche Abläufe im Sortiment, sondern unterstützt auch bei der Berechnung.

Werkseitig aufkaschierte Anschlussmanschetten erleichtern den Einbau.


Bewegungsfugen sicher abdichten CARLISLE Die Ausbildung von Fugenkonstruktionen im Abdichtungsbereich stellt sowohl an die planerische Vorbereitung als auch an die handwerkliche Ausführung hohe Anforderungen – ihre fachgerechte Umsetzung ist mitentscheidend für die Funktionalität der Gesamtabdichtung. Innerhalb der technischen Regelwerke für Flachdachabdichtungen nach DIN 18531 bzw. der Flachdachrichtlinie und für Abdichtungen von erdberührten Bauteilen nach DIN 18533 werden die konkreten Anforderungen für die Ausbildung von Bewegungsfugen genau beschrieben. Hierzu müssen je nach Anwendungsfall verschiedene Randbedingungen berücksichtigt werden.

CARLISLE

Zunächst wird zwischen den Fugentypen I und II unterschieden. Während der Fugentyp I langsam ablaufende und einmalige oder selten wiederholte Bewegungen beschreibt, stehen Fugen des Typs II für schnell ablaufende oder häufig wiederholte Bewegungen. Darüber hinaus ist die Größe der Bewegung/Verformung im Fugenbereich zu berücksichtigen. Im Flachdachbereich wird außerdem zwischen verschiedenen Bauweisen der Flächenabdichtung – lose verlegt oder verklebt sowie mit oder ohne oberseitige Wärmedämmung – unterschieden. Bei erdberührten Bauteilen ist die Wassereinwirkungsklasse von Bedeutung.

Bewegungsfugenausbildung innerhalb eines gedämmten Dachaufbaus.

Einsatzmöglichkeiten eines EPDM-Bewegungsfugenbandes Das Bewegungsfugenband »Resiflex SK« stellt ein ebenes, streifenförmiges Dichtungsband auf Basis des dauerhaft elastischen Synthesekautschuks EPDM dar. Es verfügt über eine unterseitige Selbstklebeschicht, die für die Nahtfügung genutzt wird. In Längsrichtung des Fugenbandes fehlt oberhalb der Bewegungszone die in den Randbereichen integrierte Verstärkungseinlage aus Glasgelege. So werden die auf das Fugenband einwirkenden Kräfte problemlos von dem äußerst dehnfähigen Werkstoff EPDM aufgenommen. Das Fugenband wird mit der angrenzenden Flächenabdichtung, bestehend aus

»Resitrix« Dichtungsbahnen, mittels Heißluft verschweißt. Zusätzlich kann in gleicher Weise ein wasserdichter Übergang auf bahnenförmige Flächenabdichtungen aus Bitumen- oder Polymerbitumenbahnen vorgenommen werden. Die Ebenflächigkeit des Fugenbandes garantiert den ungehinderten Ablauf des Niederschlagswassers. Zusätzliche Entwässerungsmaßnahmen sind somit nicht erforderlich. Neben Fugen innerhalb des Regelquerschnittes können Übergangsbereiche von Horizontal- zu Vertikalfugen sowie Fugen innerhalb von Kehlbereichen ohne Zusatzmaßnahmen abge-

dichtet werden. In Kombination mit dem ebenfalls unarmierten Ergänzungsformteil »Resiflex 3D« ist sogar die Ausbildung von Kreuzfugen problemlos möglich. »Resiflex SK« ist für die Fugentypen I und II geeignet. Auf Grundlage eines allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnisses (abP) können auch Bewegungen/Verformungen über das übliche Maß hinaus sowie Fugen mit Wassereintauchtiefen bis 3 m abgedeckt werden. » ­ Resiflex SK« vereint insgesamt die hochelastischen Vorzüge des Werkstoffes EPDM mit einer Reihe einbautechnischer Besonderheiten. J

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ONLINE

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Das Fachportal für Handel und Handwerk Mit dem neuen Online-Portal relauncht der baustoffPARTNER nicht nur seinen Internetauftritt, sondern bietet dem »Branchenwissen für heute und morgen« eine völlig neue digitale Plattform für alles, was wichtig ist im Handel und Handwerk – ob von Herstellern, Baustoffhändlern, Verbänden oder Bildungsträgern. SBM Online GmbH • Hermann-von-Barth-Str. 2 • 87435 Kempten • Fon: +49 (0)831-522 04-0 Fax: +49 (0)831-522 04-50 • info@baustoff-partner.de • www.baustoff-partner.de

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Verdeckt liegende Kettenschubantriebe für rundes Flachdachfenster LAMILUX Lüftbar war das Flachdachfenster »F100 rund« schon immer, doch nun lassen sich auch verdeckt liegende Antriebe integrieren. Dies hat optische und funktionale Vorteile: Lange tüftelte Lamilux, um einen vormals eckigen Antrieb in die runde Profilstruktur des Flachdachfensters zu integrieren. Verfügbar sind die neuartigen verdeckten Antriebe aktuell für runde Elemente mit einem OKD-Maß von 120 und 150 cm. Diese großen Fenster wirken nun ohne sichtbare Lüftungsantriebe noch hochwertiger. Gerade für architektonisch ansprechende Ansichten eignen sie sich deshalb besonders gut. Mit der Neuentwicklung des »F 100 rund« ist es nun möglich, mittels runder Flachdachfenster Räumlichkeiten zu lüften, ohne dadurch optische Beeinträchtigungen

in Kauf nehmen zu müssen. Das schafft gleichermaßen ein gesundes, natürliches Gebäudeklima sowie einen attraktiven Designvorteil.

Das runde Flachdachfenster soll Ästhetik, architektonischen Reiz und ausgezeichnete Energiewerte vereinen. Auch in der Größe zeigt es sich flexibel: Bei einer Aufsatzkranzhöhe von 30, 50 oder 70 cm und einem Durchmesser von 60 bis 180 cm passt es sich in alle Gebäudesituationen ein und sorgt für einen konzentrierten und stimmungsvollen Lichteinfall. Das Flachdach-Fenster ist mit einer 2- oder 3-fach-Verglasung erhältlich und auf einem runden, komplett wärmegedämmten Aufsatzkranz aus glasfaserverstärktem Kunststoff montiert. Mit dem Flachdachfenster »F100« gehören Schmutzkanten laut Hersteller zudem der Vergangenheit an. Aufgrund der »Structural-Glazing«-Technologie biete es einen stufenlosen Übergang vom Einfassrahmen zur Verglasung und damit einen ungehinderten Ablauf des Regenwassers. J

LAMILUX

Optisch ansprechend und gleichzeitig funktionell: Mit der Neuentwicklung des »F 100 rund« ist es möglich, mittels runder Flachdachfenster Räumlichkeiten zu lüften, ohne dadurch optische Beeinträchtigungen in Kauf nehmen zu müssen.

Kleineres Fenster – größerer Vorteil VELUX Das Wohn- und Ausstiegsfenster mit Türfunktion »GXU« von Velux gibt es jetzt in einer kürzeren Größe, die sich an gängigen Ziegelformaten orientiert. Mit einer Ausstiegsöffnung von 43 x 90 cm (Blendrahmen-Außenmaß 55 x 98 cm) erleichtert die Fensterlösung für beheizte Dachräume den ­Einbau, da so in der Regel weniger Ziegel zugeschnitten werden müssen.

VELUX

Trotz der kleinere Größe bietet das preislich attraktive Einstiegsmodell die gleichen Werte und Funktionen wie die größeren Varianten: Auch bei dem kürzeren Maß ermöglicht

die Türfunktion des Wohn- und Ausstiegsfensters für Schornsteinfeger oder Dachhandwerker einen sicheren Durchstieg auf das Dach. Alle »GXU«-Ausführungen sind als Schornsteinfeger-Ausstieg vom Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) nach DIN 18160-5 als Ausstiegsfenster geprüft. Der Türanschlag ist bei Lieferung DIN rechts gesetzt, aber beim Einbau auch leicht auf DIN links umsetzbar. Das Öffnen und Schließen des Fensters erfolgt durch einen seitlich am Flügel montierten Handgriff. Eine Gasdruckfeder unterstützt dabei die Öffnungsfunktion.

Die neue, kleinere Fenstergröße für das Wohn- und Ausstiegsfenster »GXU« bietet eine preislich attraktive Lösung für beheizte Wohnräume und erleichtert den Einbau.

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Seit über 70 Jahren produziert Lamilux Tageslichtsysteme aus Kunststoff, Glas und Aluminium. Architekten, Bauingenieure, Bauplaner und Dachdecker setzen die CI-Systeme sowohl beim Bau von Industrie-, Verwaltungs- und Hallenkomplexen als auch im privaten Wohnungsbau ein. Die Bandbreite der Systeme reicht von Lichtkuppeln über Lichtbänder bis hin zu ästhetisch formgebenden Glasdachkonstruktionen. Große Kompetenzen besitzt das Unternehmen in der Entwicklung und Herstellung von Gebäudesteuerungen von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen sowie Lüftungs- und Sonnenschutzeinrichtungen. Mit rund 1 200 Beschäftigten hat Lamilux in seinen beiden Unternehmensbereichen 2018 einen Umsatz von 317 Mio. Euro erwirtschaftet. Aufgrund der guten Wärmedämmwerte der 2- und 3-fach Verglasung, »Thermo 70« und »Energie Plus - 66«, ist auch die neue Größe eine geeignete Lösung für beheizte Wohnräume, in denen der Einfall von Tageslicht und der freie Ausblick sowie die Lüftungsklappe dann für zusätzlichen Wohnkomfort sorgen. J


Fassade | Systeme & Produkte Facettenreiche Klinkerfassade als Hingucker HAGEMEISTER Im Herzen von Den Bosch, der Hauptstadt der Provinz Nordbrabant im Süden der Niederlande, liegt das Paleiskwartier. Auf 49 Hektar erstreckt sich ein lebhaftes Mischgebiet aus Wohn- und Gewerbebauten. Dazu zählen auch die sieben Bürogebäude, die parallel zu der Trassenführung der Stadtbahn errichtet wurden. Dabei sticht besonders »De Office« durch seine großen Glasflächen, die von geklinkerten Mauerstreifen eingefasst sind, heraus. Für die Fassadengestaltung entschieden sich die Architekten für die Hagemeister-Sortierung »Oldenburg FU«, die durch ihre Textur und Mehrfarbigkeit überzeugt. Ein Raster aus Glas und Klinkern Die Fassade des Bürobaus besteht aus großen Glasflächen, die ab dem ersten Geschoss in schlanke, geklinkerte Mauerstreifen eingefasst sind. Das Glas und die Klinkerarbeiten formen ein Raster verschiedener Fensterformate, die nach außen hin stets kleiner werden – »ein Verweis auf den vorbeifahrenden Zugverkehr«, so Jan-­ Willem Baijense. Die Mauerstreifen zwischen den Fenstern bestehen aus doppelt hervorstehenden Simsen, die tiefer und nuancierter als die anderer Bürogebäude entlang der Magistratenlaan sind. »Die Simse verlaufen stufenweise von innen nach außen. Das sorgt für mehr Taktilität an den Fassaden. So gibt es plötzlich in der Straße ein Gebäude, das eine gesonderte Position einnimmt«, so Van Dongen. Die Verwendung von Klinkern, die in den städtebaulichen Rahmenbedingungen vorgegeben war, trägt zur gesonderten Position des Baus bei. Van Dongen und Baijense wählten für »De Office« die Hagemeister-Sortierung »Oldenburg FU«, die die Ar-

Im Herzen der niederländischen Stadt Den Bosch liegt das Paleiskwartier. Für die Fassadengestaltung von »De Office« haben sich die Architekten für die Hagemeister-Sortierung »Oldenburg FU« entschieden.

Der Hagemeister-Klinker »Oldenburg FU« wurde aufgrund seiner nuancierten Farbgebung und seiner matten, rauen Textur gewählt. chitekten besonders mit ihrer dunkelroten Besandung und Reduziertheit überzeugte. »Der Oldenburg-Klinker verfügt über eine etwas rauere Textur und ist mehrfarbig: rot, orange, braun, grau. Wir haben die Fußseite des Klinkers verwendet, da diese durch ihre Besandung an der Rückseite leicht rauere Ränder hat. Diese verstärken die Taktilität und Lebendigkeit der Fassaden«, erläutert Baijense. Die Mauerstreifen wurden auf traditionelle Art im Halbsteinverband gemauert. Sie charakterisiert er als kleine Flächen im Modulformat (188 x 88 x 63 mm): »So ist ein stehendes und liegendes Raster von 30 x 30 cm entstanden.«

Ausgeprägte Nuancierung Die Stärke des Hagemeister-Klinkers liegt für die Architekten in der ausgeprägten Taktilität und der Nuancierungen, die der Fassade mehr Lebendigkeit verleihen. »Aus der Ferne betrachtet liefert der Klinker ein kohärentes rotes Fassadenbild ab. Erst von Nahem sieht man die verschiedenen Farben«, so Baijense. Die zurückliegende, anthrazitfarbene Fuge erhöht die Lebhaftigkeit der Fassade zusätzlich. J

ANDREAS SECCI

Stadtpark, Bildungsstätten, Unternehmen, Apartmenthäuser, Geschäfte und Restaurants – das Paleiskwartier in Den Bosch bietet seinen Anwohnern ein vielseitiges Wohnumfeld mit hoher Lebensqualität – entworfen und entwickelt wurden es nach den städtebaulichen Plänen des Rotterdamer Büro BDP Khandekar. Im Osten ist das Quartier durch die Magistratenlaan begrenzt, die von einer Reihe aus insgesamt sieben Bürogebäuden eingesäumt wird. Die Bauten stammen erkennbar aus der Regie eines einzigen Supervisors, sind ihre Größen und Fassadenbekleidungen doch perfekt aufeinander abgestimmt. An der Ecke Magistratenlaan und Spiegeltuin fällt dabei besonders ein Gebäude ins Auge. »De Office«, entworfen von den Architekten Frits van Dongen und Jan-Willem Baijense, ist mit seinen großen Glasflächen und der lebendigen Klinkerfassade ein Blickfang. Das Bürogebäude umfasst auf insgesamt sieben Geschossen 5 715 m2 Arbeitsfläche und bietet außerdem Platz für 100 Autos in seiner Tiefgarage.

Seit über 100 Jahren produziert das Nottulner Klinkerwerk Hagemeister Fassadenklinker und Pflasterklinker. Das Sortiment umfasst mehr als 500 Farben, Formate und Strukturen zur Gestaltung mit Fassadenklinker sowie ein facettenreiches Sortiment an Pflasterklinkern. Etwa 100 Millionen Klinkereinheiten pro Jahr liefert das Unternehmen mit über 180 Mitarbeitern zu Bauwerken in allen Ländern der Erde.

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Der Trend geht hin zur zweischaligen Bauweise: Aus einer Auswertung des Statistischen Bundesamtes geht hervor, dass die Produktion von Vormauerziegeln seit zwei Jahren deutlich anwächst. An diese Entwicklung knüpft Wienerberger mit der Veröffentlichung der zwei ersten Design-Kollektionen aus dem Terca-Vormauerziegel-Portfolio an. »Urban« und »Authentisch« fächern die Vielfalt von Strangpressklinkern, Wasserstrich- und Handformziegeln aus dem Wienerberger-Sortiment auf und fangen die individuellen Charakteristika der verschiedenen Verblender ein. »Weitere Design-Linien entwickeln wir von nun an regelmäßig – und lassen uns dabei vom breiten europäischen Markt inspi-

Mit dabei in der Wienerberger Designkollektion »Urban«: Der stranggepresste »Dresden« in Anthrazit. Der Fassade des Auditorium Maximum in Krakau verleiht er eine moderne, stilsichere Optik. rieren. Das Besondere dabei: Mit all seinen gestalterischen Facetten bleibt der Vormauerziegel ein solides Material, das alle Vorteile gebrannten Tons mit sich bringt. Dazu zählen etwa Langlebigkeit, Wetterbeständigkeit und Wartungsarmut«, so Andreas König, Geschäftsführer Vertrieb & Marketing der Wienerberger GmbH.

»Urban« und »Authentisch« für stilsichere Fassaden Die Kollektion »Urban« eignet sich besonders für Liebhaber der Ästhetik städtischer Ballungsräume. Merkmale wie Minimalismus, Klarheit und moderne Farbgebung prägen diese Linie. Öffentliche Gebäudekomplexe oder Wohnanlagen lassen sich damit in klare, reduzierte oder auch in kraftvolle, ausdrucksstarke Gebäudehüllen kleiden. Die Design-Linie »Authentisch« wiederum setzt auf die natürlichen Effekte des Naturmaterials Ton: Wasserstrichziegel mit unverwechselbarer Oberflächenstruktur sowie

Flexibler Lieferservice bei Aluminium-Verbundplatten MITSUBISHI ALPOLIC Als einer der Weltmarktführer im Bereich Aluminium-Verbundplatten entwickelt Alpolic – eine Marke der Mitsubishi Chemical Corporation – sein Angebot stetig weiter. Das Unternehmen bietet seine Aluminium-Verbundplatten bereits ab einer Mindestbestellmenge von nur 150 m2 an. Für Fassadenbauer und Verarbeiter biete es enorme Vorteile, Fassadenmaterial auch für kleinere Flächen in entsprechenden Liefermengen beziehen zu können, so das Unternehmen. Dem begegnet Alpolic mit einem neuen Lieferservice: Ab sofort können die Produktvarianten »Alpolic/fr« und »Alpolic A2« schon ab 150 m2 bestellt werden. Neben maximaler Flexibilität bietet das Angebot noch einen weiteren entscheidenden Vorteil: Dank der kleinen Mengen können die Lagerhaltungskosten deutlich reduziert werden.

Farbbeständig und schmutzresistent Das Kleinmengen-Angebot bezieht sich auf ein Sortiment von 14 klassischen Farben in Uni oder metallischen Tönen. Dabei überzeugen die Aluminium-Verbundplatten laut Hersteller nicht nur durch

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Handformziegel im rustikalen Look verleihen Fassaden eine individuelle Charakteristik – denn jeder Stein ist ein Unikat. Auch in handverlesener Wechselsortierung kommt das ausdrucksstarke Farbspiel von Tonziegeln besonders zur Geltung, ob im Mehrgeschossbau oder bei Einfamilienhäusern.

Hochwertige Lookbooks auf der neuen Ton-Plattform Aus diesem Inspirations-Pool schöpfen Architekten außerdem auf der neuen Website von Wienerberger. Dort lassen sich die Terca-­Designkollektionen mit jeweils acht ausgewählten Vormauerziegeln und -klinkern entdecken. Beide Designlinien präsentieren sich außerdem in exklusiven Lookbooks. Entwürfe aus der Hand namenhafter Architekten wie etwa KPW Papay Warncke und Partner oder des Berliner Teams Thomas Müller und Ivan Reimann veranschaulichen in den Broschüren die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten der Verblender J

ALPOLIC, MITSUBISHI POLYESTER FILM

WIENERBERGER Rustikal, elegant, opulent: Gebrannter Ton hat viele Facetten. Um die Fassade eines Bauwerks stimmig in seine Umgebung einzufügen, muss das Material deshalb sorgfältig ausgewählt werden. Mit den Linien »Urban« und »Authentisch« lanciert Wienerberger ein inspirierendes Kollektions-Programm, mit dem Architekten ihre ganz persönliche Vision einer Gebäudehülle umsetzen können. Weitere Kollektionen sollen laut Unternehmen noch folgen.

WIENERBERGER

Vormauerziegel für jeden Stil

Alpolic liefert seine Aluminium-Verbundplatten ab sofort auch in Kleinmengen ab 150 m2. ihre brillanten Farben, sondern auch durch ihre extreme Langlebigkeit und hohe Qualität. Verantwortlich dafür ist die Oberflächenbeschichtung »Lumiflon«, basierend auf einem transparenten Fluorpolymerharz (FEVE). Sie sorgt dafür, dass die Oberflächen gegen Witterungseinflüsse und Korrosion geschützt und dabei extrem farbbeständig und schmutzresistent sind. Die Aluminium-Verbundplatten sind in den beiden Produktvarianten »schwer entflammbar« oder »nicht brennbar« verfügbar. »Alpolic A2« eignet sich vor allem für vorgehängte, hinterlüftete Fassadenprojekte, die sehr hohe Anforderungen an den Brandschutz erfüllen müssen. J


KLINKER-PREFABS SORTIERUNG SCHWABINGER TOR

JEDER STEIN FOLGT IHREM PLAN. ÜBERLASSEN SIE IHRE FASSADE NICHT DEM ZUFALL, SONDERN UNSEREM KLINKERKÖNNEN. WIR BRENNEN FÜR IHRE IDEEN – UND LIEFERN IHRE WUNSCHFASSADE AUCH ON DEMAND IN ÖKONOMISCHEN FERTIGTEILEN. PROJEKT: S40 AM SCHWABINGER TOR HILD UND K ARCHITEKTEN MÜNCHEN/BERLIN

NEUES AUS KLINKER

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DIE GANZE KLINKERFOLGSSTORY DES S40 AM SCHWABINGER TOR AUF WWW.HAGEMEISTER.DE


RIEDER

Die Textur und Farbigkeit der aus mineralischen Rohstoffen bestehenden Paneele sorgen für einen ästhetischen Einklang mit dem Charakter des von Sandstein- und Ziegeltönen geprägten Stadtteils.

Für Sonne und Schatten geformt RIEDER Eine Frau setzt neue Akzente in der Skyline von Chicago. Mit dem Apartmenthaus »Solstice on the Park« beweist Architektin Jeanne Gang, dass Hochhaus und klimagerechtes Bauen kein Widerspruch sein müssen. Die Fassadenverkleidung aus »concrete skin« von Rieder verankert das Gebäude im Weichbild der Umgebung. Der Name ist Programm: »Solstice«, also Sonnenwende, hat Jeanne Gang ihren neuen Wohnturm im Stadtteil Hyde Park in Chicago genannt. Es ist beispielhaft für das Bestreben des Studio Gang, Ökologie, architektonische Zeichenhaftigkeit, städte­ bauliche Einbindung in das Umfeld und Sinnlichkeit in Einklang zu bringen. Gut verbinden lässt sich dieses Konzept auch mit der Firmenphilosophie von Rieder, Innovation, Nachhaltigkeit und Design stets als Einheit zu betrachten und Gestaltern Baustoffe be-

reitzustellen, ihr Aktionsfeld zu erweitern und die vielfältigen Anforderungen von Gegenwart und Zukunft zu schultern. Die signifikante Form des Gebäudes wurde anhand von Sonnendiagrammen ausgetüftelt: An der Südfassade ist die schräg nach innen gestellte Verglasung auf den Einfallswinkel der Sonne hin optimiert. Am Tag der Sommersonnenwende beträgt er auf Chicagos Breitengrad 72 Grad, womit die hochstehende Sonne in der heißen Jahreszeit aufgrund der im gleichen Winkel geneigten Glasfläche nicht in das Gebäude eindringt und so dazu beiträgt, Kühlenergie zu reduzieren. Bei tiefstehender Wintersonne hingegen wird damit der solare Gewinn maximiert und

das Sonnenlicht kann weit in die offenen Grundrisse der dahinterliegenden Wohnräume eindringen.

Harmonische Fassadenverkleidung Eine wichtige Rolle für das harmonische Verhältnis des Wohnhochhauses zu seiner Umgebung spielt die Fassadenverkleidung aus »concrete skin« von Rieder. Über 4 000 m2 der nur 13 mm dünnen Platten aus nicht brennbarem Glasfaserbeton umhüllen die Konstruktion aus vorgespanntem Stahlbeton. Die Textur und Farbigkeit der aus mineralischen Rohstoffen bestehenden Paneele sorgen für einen ästhetischen Einklang mit dem Charakter des von Sandstein- und Ziegeltönen geprägten Stadtteils. Der dunkle Farbton »liquid black« betont das Muskulöse der Struktur, sanftes Beige von »sandstone« und »sahara«, das gut mit dem hohen Anteil an Holzoberflächen im Inneren korrespondiert, wohnliche Wärme. J

Die Neigung der Fenster ist auf den Einfallswinkel der Sonne optimiert – aufgrund der großen Glasflächen bietet sich ein Maximum an Ausblick.

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QUICK-MIX Damit Fassaden lange schön bleiben und vor Algen- sowie Pilzbefall geschützt werden, hat quick-mix das biozidfreie »Hydrocon«-System entwickelt. Ein nachhaltiges Schutzschild für hochwärmegedämmte Fassaden, das aus mineralischen Edelputzen und der IR-aktiven Silikat-Fassadenfarbe »HC 425« besteht. Im Gegensatz zu Fassadensystemen, in denen Biozide eingesetzt werden, wirkt »Hydrocon« nicht toxisch-chemisch, sondern rein physikalisch, so der Hersteller. Es setzt dabei auf die Kombination aus kontrolliertem Feuchtemanagement im Putzsystem (HydroControl-Effekt) und einer schnelleren Rücktrocknung an der Fassadenoberfläche, die durch eine Steigerung der Oberflächentemperatur um bis zu zehn Grad Celsius bei Sonneneinstrahlung erzielt wird (HydroDry-Effekt). »Nicht nur im privaten Wohnungsbau, sondern auch im Geschosswohnungs- und im Objektbau liegen Passiv- und Plusenergiehäuser mehr denn je im Trend. Fakt ist aber auch: Je besser die Fassaden gedämmt sind, desto größer ist die Gefahr, dass Fassaden von Algen und Pilzen befallen werden. Genau hier setzen wir mit unserem System ›Hydrocon‹ an. Die Kombination aus den rein mineralischen Edelputzen und der IR-aktiven sowie wasserdampfdurchlässigen Silikat-Fassadenfarbe reguliert zuverlässig das Feuchtemilieu an der Fassadenoberfläche«, sagt erklärt Heiko Riggert, Produktmanager für Wärmedämm-Verbundsysteme der quick-mix Gruppe. Der HydroDry-Effekt der Silikat-Beschichtung verstärkt dabei gezielt die HydroCon-

trol-Wirkung der Edelputze. So funktioniert es: Das System nimmt Feuchte in Form feinster Tauwassertropfen vorübergehend auf, speichert diese und gibt sie aufgrund seiner hohen Diffusionsfähigkeit zeitverzögert durch Verdunstung »Physik statt Chemie« ist des Funktionsprinzip des »Hydrocon«-Systems. wieder ab. So wird der Feuch- Im Zusammenspiel aus Oberputz und Silikat-Fassadenfarbe wirkt es tigkeitshaushalt auf der Fassa- Algen- und Pilzbewuchs biozidfrei auf physikalische Weise entgegen. denoberfläche effektiv reguliert und die Gefahr von Pilz- und AlgenwachsEdelputz ist als Scheibenputz »HSS« für tum deutlich minimiert. Weiterer Pluspunkt: scheiben- und kratzputzähnliche StruktuAuch hässliche Kalkausblühungen gehören ren, als Rillenputz »HRS« für Rillen- und damit der Vergangenheit an. Reibeputzstrukturen oder auch als Feinputz »HFS« zum Modellieren von feinkörDauerhafte Wirkung nigen Putzstrukturen erhältlich. Die »HC Die physikalische Wirkweise macht das Sys425« Silikat-­Fassadenfarbe steht nicht nur tem nicht nur umweltfreundlich, sondern für den HydroDry-Effekt, sondern auch für auch nachhaltig. Denn während Biozide durch Farbtonbeständigkeit und damit für eine Regenwasser aus der Fassade ausgewalanganhaltende Fassadenoptik. Über die schen und somit zur Belastung fürs GrundFarbkollektion »HardRock A1« von quick-mix wasser werden können, nutzen sich der Hylassen sich 400 Trendfarbtöne realisieren. droControl- und HydroDry-Effekt nicht ab. Das System »Hydrocon« kann auf den unterschiedlichsten Untergründen appliVielzahl an Möglichkeiten in Sachen Oberfläche ziert werden, auf Wärmedämm-VerbundMit dem Fassadenschutz von quick-mix systemen genauso wie auf Putzsystemen für hoch wärmedämmendes Mauerwerk in lassen sich unterschiedliche Oberflächenvarianten realisieren. Der mineralische monolithischer Bauweise. J

Meisterhaft bis in die letzte Faser. Der Schöck Isokorb® CXT.

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Physikalisch und ohne Biozide gegen Algen- und Pilzbefall an der Fassade

Der Schöck Isokorb® CXT verbindet den innovativen Glasfaserverbundwerkstoff von Schöck mit dem bewährten tragenden Wärmdämmelement. Planen Sie ab sofort mit dem energetisch besten Produkt – jetzt preisgleich zu Schöck Isokorb® XT.

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Schöck Bauteile GmbH | Vimbucher Straße 2 | 76534 Baden-Baden | Telefon: 07223 967-0 | www.schoeck.de


»Veco-Isolink« optimiert die vorgehängte hinterlüftete Fassade SCHÖCK Die Gebäudehülle bestimmt maßgeblich die Nachhaltigkeit und Ästhetik moderner Architektur. Mit der vorgehängten hinterlüfteten Fassade (VHF) wird dieser Anspruch optimal erfüllt. Durch eine innovative Kombination der konstruktiven Elemente lassen sich die Vorteile der VHF weiter maximieren. Das System »Veco-Isolink« ist die erste Entwicklung der Kooperation »Fassadenkompetenz2«, zu der sich die Schöck Bauteile GmbH aus Baden-Baden und die GIP GmbH aus Braunschweig zusammengeschlossen haben. Die neue VHF-Unterkonstruktion »Veco-Isolink« zeichnet sich durch solch geringe Wärmeverluste aus, dass sie rechnerisch als wärmebrückenfrei gilt. »Mithilfe unseres Wandhalters Isolink Typ TA-S können wir jetzt gemeinsam mit unserem Partner GIP eine besonders ressourcenschonende und nachhaltige VHF-Unterkonstruktion anbieten«, erklärt Werner Venter, Leiter Strategische Projekte bei der Schöck Bauteile GmbH.

Die thermisch hocheffiziente Befestigung

SCHÖCK

»Isolink Typ TA-S« besteht aus dem Glasfaserverbundwerkstoff Combar und einem Anschlussgewinde aus Edelstahl. Dadurch hat der »Isolink« eine extrem geringe Wärmeleitfähigkeit, die fast 300-mal niedriger ist als bei Aluminium-Wandhaltern. So las-

Die Dämmung kann schnell und einfach auf die Anker gesetzt werden, weil der »Isolink Typ TA-S« die Platten leicht durchstößt und ein Setzwerkzeug überflüssig ist.

Oktober 2019                                                                                                                                                                  128

sen sich bei gleichem U-Wert etwa 50 Prozent des Dämmmaterials einsparen. Neben diesem wirtschaftlichen Vorteil ergibt sich für den Bauherrn ein weiterer. Durch den schlankeren Wandaufbau bei gleichbleibenden Gebäudeabmessungen steht mehr Nutzfläche im Gebäude zur Verfügung. Dies kann bei einem größeren Gebäudekomplex mehrere Quadratmeter ausmachen.

Eine schnelle und unkomplizierte Montage Für die Montage des Komplettsystems »Veco-Isolink« werden zunächst Bohrlöcher erstellt und gereinigt. Anschließend erfolgt die Injektion eines zugelassenen 2-Komponenten-Verbundmörtels vom Bohrlochgrund aus. Nun kann der Fassadenanker mit einer einfachen Drehbewegung in das Bohrloch gesetzt werden. Eine zusätzliche Aussteifung ist nicht erforderlich. Nach einer Aushärtungszeit des Verbundmörtels von 30 bis 60 Minuten wird die mineralische Wärmedämmung montiert. Das ist ohne Anstechen und ohne Spezialwerkzeug möglich, weil die Anker die Dämmplatten ganz leicht durchstoßen. Zudem lässt sich die Montage der Dämmung schneller erledigen als bei üblichen Wandkonsolen, da kein Setzwerkzeug benötigt wird und die Dämmung dünner ist. Auf das Edelstahlgewinde des »Isolink Typ TA-S« wer-


Der» Isolink Typ TA-S« kommt mit einer Verankerungstiefe von nur 40 mm aus. Eine Beschädigung der Betonbewehrung beim Setzen der Bohrlöcher ist dadurch nahezu ausgeschlossen.

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Auftragende Wandkonsolen oder ein Thermostopp entfallen – und damit auch das Risiko, dass sich Hohlräume zwischen Dämmung und Wand bilden. Der »Isolink« zeichnet sich zusätzlich durch seine hohe Tragfähigkeit aus.

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»Veco-Isolink« erfüllt höchste Anforderungen

den anschließend die Flügeladapter geschraubt, an denen das Tragprofil und die Fassadenbekleidung befestigt werden.

Nützliche Vorteile der speziellen Verankerung Im Vergleich zu Alu- oder Edelstahl-Wandhaltern benötigt der »Isolink Typ TA-S« laut Schöck im Beton eine geringe Bohrlochtiefe und eine Verankerungstiefe von nur 40 mm. Dadurch verringert sich die Gefahr, dass beim Bohren der Löcher die Bewehrung des Betons getroffen wird. Da nur der stabförmige »Isolink« die Dämmung durchdringt, ist zudem sichergestellt, dass die Dämmung immer vollflächig auf der Betonwand aufliegt.

Das Komplettsystem ist laut Hersteller sowohl für Neubauprojekte als auch für die Sanierung von Bestandsgebäuden als Fassadenunterkonstruktion geeignet. Neben den Standardsystemen für die Befestigung aller Fassadenbekleidungsmaterialien lassen sich Sonderlösungen realisieren, die exakt auf das jeweilige Projekt und die individuelle VHF abgestimmt sind. Der »Isolink« ist vom Passivhaus Institut in Darmstadt für alle Gewichtsklassen der VHF in die höchste Klassifizierung ph A+ eingestuft. Nicht zuletzt durch den hohen Glasanteil von 88 Prozent im Werkstoff Combar ist der »Isolink Typ TA-S« für schwer entflammbare Fassaden vom DIBt bauaufsichtlich zugelassen. Die neue VHF-Unterkonstruktion erfüllt außerdem die Anforderungen der Landesbauordnungen für die Gebäudeklassen 1 bis 5. J

Spezialitäten die die begeistern begeistern

Der »Isolink Typ TA-S« ermöglicht eine rechnerisch wärmebrückenfreie Konstruktion. Dadurch lassen sich 50 Prozent des Dämmmaterials einsparen.

Paul Jaeger GmbH & Co. KG Siemensstraße 6 | D-71696 Möglingen Tel.: +49 (0) 7141/24 44-0 Fax: +49 (0) 7141/24 44-44 www.jaegerlacke.de

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Komfort trifft Energieeffizienz bei der Elementfassade des Marienturms ROTO FRANK Das Central Business District (CBD) der Finanzmetropole Frankfurt ist bekannt für seine imposanten Gebäude. Im pulsierenden Herzen des CBD, direkt gegenüber der Deutschen Bank, entstand der sogenannte Marienturm. Die Ausführung der Elementfassade erfolgte durch den Fassadenspezialisten FKN Fassaden. Für die Drehfenster mit einem Flügelgewicht von bis zu 180 kg nutzte FKN den Beschlag »Roto AL Designo« in vier Varianten. Als Lösung für die nach innen öffnenden Lüftungsklappen empfahl das »Roto Object Business« Parallel-Ausstellscheren aus dem Programm »Roto PS Aintree« in der Kombination mit einer Sondereckumlenkung. Überzeugende Lösung für LEED Zertifizierung Speziell für FKN und den Marienturm entwickelte das »Roto Object Business« zusätzlich eine Sondereckumlenkung, durch die die Lüftungsklappen umlaufend verriegelt werden, was die Dichtheit der geschlossenen Lüftungsklappe und damit den Wärmeschutz in der Fassade verbessert. »Der Marienturm wird nach dem LEED-System Platinum zertifiziert. Nachhaltige Produktlösungen für eine hohe Energieeffizienz spielen hier also eine große Rolle. Die Fassadenlösung von FKN erfüllt die Anforderungen des Bauherrn, der langlebige Systeme kaufen, hohen Wärmeschutz und eine sehr gute Aufenthaltsqualität in allen Räumen sicherstellen muss, um die Zertifizierung zu erreichen« erklärt Heiko Straub, Berater im »Roto Object Business«.

Partner bei Funktionsprüfung Den Zuschlag für die Fertigung der kompletten Fassadenarbeiten inklusive aller Drehfenster und Lüftungsklappen erhielt FKN nach einer Bemusterung der entwickelten Objektlösung. »Planer und Investoren wa-

LARS BEHRENDT / ROTO FRANK

Die prägnante Architektur des 155 m hohen Marienturms entwarf das Berliner Architekturbüro Thomas Müller Ivan Reimann. Eine gleichmäßige Gliederung der Fassaden durch feine, in warmem Silberton schimmernde Aluminiumelemente betont die skulpturale Form des Gebäudes. Der Fassadenhersteller FKN fertigte fast 4 300 Drehfenster mit dem Beschlag »Roto AL Designo« sowie 1.675 nach innen öffnende Lüftungsklappen. Gefragt war ein kleiner Lüftungsflügel mit einer Breite von 120 mm und einer Höhe von 1 500 mm. Er sollte einfach zu bedienen sein und zugleich angenehmen Bedienkomfort mit hoher Dichtheit verbinden. Die Idee: der Einsatz einer Lüftungsklappe, die nicht gedreht, sondern über Parallel-Ausstellscheren geöffnet wird. Schon nach wenigen Gesprächen mit Roto war klar, dass Scheren aus dem Programm »Roto PS Aintree« auch für ein solches Produktkonzept einsetzbar sind. Normalerweise öffnen sie Fensterflügel nach außen, in diesem Anwendungsfall nun aber Lüftungsklappen nach innen.

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Die gleichmäßige Gliederung der Fassade durch feine, in warmem Silberton schimmernde Aluminiumelemente betont die skulpturale Form des 38 Stockwerke hohen Frankfurter Marienturms. Für die Drehfenster nutzte Fassadenspezialist FKN den voll verdeckt liegenden Beschlag »Roto AL Designo«. ren danach begeistert«, erinnert sich Franz Ebert, Verkaufsleiter bei FKN. In der Folge wurden die innovativen Lüftungsklappen im Prüfzentrum des Internationalen Technologie-Centers von Roto in Leinfelden einer Dauerfunktionsprüfung unterzogen, deren Ergebnisse ebenfalls überzeugten. »Wir können mit dieser Produktentwicklung eine in Funktion und Qualität erstklassige Lösung bieten, und Roto war uns zu jeder Zeit eine wichtige Stütze«, so das Fazit von Ebert.

Von der Planung bis zur Fertigung Die Flügel der Drehfenster im Marienturm sind allesamt 905 mm breit, allerdings zwischen 2 815 und 3 555 mm hoch. Deshalb entwickelte das »Roto Object Business« abhängig vom Gewicht, das je nach Größe der Flügel zwischen 125 und 180 kg liegt, vier Beschlagkonfigurationen aus Komponenten des voll verdeckten Drehkipp-Beschlagprogramms »Roto AL Designo«. Auch hier habe es eine umfassende Beratung seitens des Herstellers gegeben, erinnert sich Ebert. »Selbst als die Produktion von Fenstern und Lüftungsklappen begann, waren Mitarbeiter von Roto vor Ort. Alles wurde in engem Kontakt miteinander auf einen guten Weg gebracht.« J

Für die Drehfenster des Frankfurter Marienturms berechnete das »Roto Object Business« abhängig vom Gewicht der Flügel vier Beschlagkonfigurationen.


»Iso-Corner«: Befestigungssystem mit praktischen Montageeigenschaften

Das System »Iso-Corner« ist ein im Vorfeld zu planendes Bauteil, das komplett in das WDVS integriert wird. Als zentrales Bauteil fungiert eine Winkelkonsole aus Polyurethan-Hartschaum in drei unterschiedlichen Ausladungen (140 mm, 200 mm, 300 mm). Die Befestigung der Konsole erfolgt je nach Untergrund mit zum System zählenden Schraub- oder Injektionsdübel-Sets.

Individuell anpassbarer Montagewinkel Das System überzeugt vor allem durch die speziellen Montageeigenschaften: Anders als bei bisherigen Lösungen kann die Winkelkonsole aus Polyurethan-Hartschaum mit einer handelsüblichen Stichsäge so zugeschnitten werden, dass der vorstehende

Schenkel immer bündig mit dem Dämmstoff tionsdübel Kit verwendet. Es umfasst drei abschließt. Das Anbauteil lässt sich längsbauaufsichtlich zugelassene Injektionsdübel, jeweils bestehend aus einer galvanisch und stirnseitig am auskragenden Schenkel verzinkten Gewindestange M10 mit Unterdurch Einschrauben von »Iso-Corner Delta legscheibe und Gewindemutter. Zur VeranPT«-Schrauben in zuvor erstellte Bohrlöcher kerung in Lochsteinmauerwerk wird zusätz(8 mm, Bohrlochtiefe min. 40 mm) befestigen. Dabei schneidet die Schraube ihr Gelich eine Siebhülse USF verwendet. Die winde selbstständig in die Konsole ein. Die Gewindestange wird mit dem bauaufsichtlich zugelassenen, styrolfreien »Iso-Corner« variable Schraubenposition sorgt für Flexibilität. Eine Abstandsmontage des AnbauInjektionsmörtel USF verklebt. J teils von bis zu 20 mm ist zulässig. Bei Betonwänden kommt das »Iso-Corner«-Schraubdübel Kit zum Einsatz. Es beinhaltet drei bauaufsichtlich zugelassene Fassadendübel (100 mm, 120 mm 140 mm), jeweils bestehend aus einer hochwertigen Polyamid-Dübelhülse mit passender galvanisch verzinkter Stahlschraube mit Sechskant- und Torx-Antrieb sowie angepresster Scheibe. Die radiale Spreizung bietet dabei einen sicheren Halt. Wie im Modell zu sehen, lassen sich mit dem Befestigungssystem Bei Mauerwerksuntergrün- »Iso-Corner« Anbauteile wie Fenstergitter, Geländer, Markisen oder den wird das »Iso-Corner«-Injek- Vordächer sicher an der gedämmten Wand befestigen. KNAUF GIPS

KNAUF GIPS Für Außenwände, die mit Knauf »Warm-Wand« gedämmt sind, bietet Knauf ein zugelassenes System für statisch relevante Verankerungen. Mit »Iso-Corner« lassen sich beispielsweise Fenstergitter, Geländer, Markisen oder Vordächer sicher an der Wand befestigen.

Reklamationsfreier Einbau von Rinnenelementen BIRCO Fällt in kurzer Zeit eine große Menge Regen, sammelt sich das Wasser bei zu wenig Gefälle auf versiegelten Flächen und dem angrenzenden Rasen oder in der Garage. Selbst wenn das passende System zur Entwässerung für die Anforderungen vor Ort gewählt wurde, leitet es das Wasser nicht zuverlässig ab, wenn es nicht ordnungsgemäß verbaut wurde. Die fachgerechte Verlegung spielt also eine Schlüsselrolle und es gilt dabei einige Punkte zu beachten. Dem Rinnenhersteller Birco ist deshalb die persönliche Einbauberatung ein wichtiges Anliegen.

Damit bei Rinnen der einwandfreie Betrieb und die Einhaltung der Anforderungen gemäß DIN EN 1433 gewährleistet sind, gibt Birco drei wichtige Profitipps: 1. Für den dauerhaft sicheren Einbau muss die angrenzende Belagskante unbedingt 3 bis 5 mm höher als die Abdeckung der Rinne liegen. Ansonsten kann das Wasser nicht richtig ablaufen. Ebenso schützt dieser Höhenunterschied die Kanten der Rinnenelemente, da diese andernfalls herausstehen und bei Befahrung beschädigt werden können. Zudem dient dieser Spielraum als wichtiger Puffer, da Straßenbelag oder Terrassenplatten später nochmals absacken können.

BIRCO

2. Eine sorgfältige Planung im Vorfeld ist die entscheidende Grundlage für einen korrekten Einbau. Verarbeiter müssen daher vorab den

Mit stabilen Produkten, die mit dem Label »Einfach besser bauen« gekennzeichnet sind, gelingt der Einbau einfacher und schneller.

Verlauf der Entwässerungsrinnen festlegen. Hierfür müssen sie den höchsten und den tiefsten Punkt ermitteln, wobei der Tiefpunkt immer ein Ablauf sein muss. Danach wird am Ablauf die tiefste Rinne zuerst eingebaut und die jeweils nächstkleinere Rinne angereiht. So entsteht Stück für Stück ein korrekt verlegter Rinnenstrang und das Wasser kann störungsfrei abfließen. 3. Entwässerungselemente von Birco sind am Rinnenstoß mit einem Sicherheitsfalz versehen. Dieser kann gemäß DIN EN 1433 mit einem dauerelastischen Verfugungsmaterial ausgearbeitet werden, um eine absolute Dichtigkeit herzustellen.

Besser bauen mit Vertrauen Zur Orientierung für Kunden hat Birco deshalb seine Erfahrung aus über 90 Jahren Baupraxis in dem neuen Markenkonzept »Einfach besser bauen« gebündelt und ausgewählte Produkte mit diesem Qualitätssiegel versehen. Der Werksservice bietet darüber hinaus Verarbeitern für alle Systeme individuelle Passstücke, Zuschnitte und Bohrungen, sodass diese genau und zeitsparend verarbeitet werden können. J

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BISOTHERM / D. HAUCKE

Mauerwerk & Beton

Moderner Mauerwerksbau für Arbeitsagentur BISOTHERM Bei dem Neubau für die Arbeitsagentur in der Region Andernach standen niedrige Erstellungs-, Betriebsund Heizkosten ebenso im Fokus wie Schallschutz und eine hochwertige Objekt­substanz. Auch Potenzial zum Aufstocken war den künftigen Mietern wichtig. Das Unternehmen Erich Doetsch Objektmanagement (EDO) ­entwickelte eine attraktive Baulösung unter den Vorgaben der Arbeitsagentur – für das Mauerwerkssystem kamen Produkte von Bisotherm zum Einsatz. Die Arbeitsagentur erstellte ein Pflichtenheft für die Anforderungen an das neue Bürogebäude. Darin sind bezüglich der Energieeffizienz unter anderem geringe Heizkosten im Winter und hoher sommerlicher Wärmeschutz ohne Notwendigkeit einer zusätzlichen Klimatisierung genannt. Der Schallschutz der Zwischenwände ist mit einem Mindestwert von 52 dB vorgegeben. Flurwände, Türen und der Aufzug sind für eine verstärkte Nutzung auszulegen und in einer entsprechend robusten Ausführung zu erstellen. Die benötigte Nutzfläche wurde auf 500 m² beziffert. Mit diesen Vorgaben projektierte die EDO unter Führung von Wilfried Sommer ein massives zweigeschossiges Bürogebäude mit einer Grundfläche von 23,99 m x 19,99 m. Bezüglich der Auswahl des bestmöglich geeigneten Mauerwerkssystems erfolgte die Beratung durch Thomas Esser von Bisotherm. Er beriet ebenfalls zur Auswahl der optimalen Rauchgasableitung für die projektierte Gasbrennwerttherme. Durch das vorausschauende Management der ED-Unternehmensgruppe sind bei dem Andernacher Neubauprojekt alle tragenden und versorgungstechnischen Details so bemessen, dass eine Aufstockung um eine weitere Etage einfach möglich ist.

Planung auf neuestem Stand Das Bürogebäude wird komplett aus Mauerwerk der Marke Bisotherm von der Bauunternehmung MiKa-Bau erstellt. Die Tragwerksplanung wie auch das energetische Konzept wurden von WH Weber Hermann Ingenieur nach dem aktuellen Stand der Bautechnik konzipiert. Die monolithisch erstellten Wandkonstruktionen tragen zu einer ausgewogenen Gebäudeenergiebilanz bei und entsprechen den strengen Anforderungen der Energieeinsparverordnung. Für das Nichtwohngebäude wurde im Rahmen der Nachweisführung ein maxi-

Kimmsteinreihe als Fußpunkt einer Flurwand.

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maler zulässiger Sollwert des auf die Nettogrundrissfläche von 955,7 m² bezogenen Jahres-Primärenergiebedarfs für das entsprechende Referenzgebäude von zul. Qp = 99,7 kWh/(m²a) ermittelt. Gemäß der Nachweisführung errechnete die WH Ingenieur GmbH, mit den ausgewählten Baustoffen und Bauelementen, eine Unterschreitung um 16,4 Prozent.

Massiver, monolithischer Rohbau Alle Außenwände werden mit dem »Bisomark 09« in der Festigkeitsklasse 4, in Wanddicke 36,5 cm, ausgeführt. Dieser


beck-heun.de

Alle Außenwände des Bürogebäudes wurden durchgängig mit dem »Bisomark« mit mineralischer Füllung ausgeführt. Für die Innenwände kam das Mauerwerkssystem »Normaplan« als Vollsteine zum Einsatz. »Bisomark 0,09« in der Festigkeitsklasse 4, in der Wanddicke 36,5 cm verfügt über eine Wärmeleitfähigkeit: λB: 0,09 W/ mK. Damit wird ein U-Wert von 0,23 W/ m²K erzielt, bei einem üblichen Putz nach DIN 4108-4:2013-02: innen 1,5 cm Gipsputz (λB = 0,51 W/mK), außen 2,0 cm Leichtputz (λB = 0,25 W/mK).

Wandbaustoff wird den energetischen Anforderungen wie auch der sicheren Lastabtragung in allen Punkten gerecht. Die Innenwände sind durchgängig mit dem Wandbausystem »Normaplan Vollblock« in der Wanddicke 24 cm ausgeführt. Dadurch erfüllen die Innenwände sowohl die Anforderungen an die Lastabtragung inklusive einer möglichen Gebäudeaufstockung als auch den vorgegebenen Luftschallschutz von 52 dB. Zur energetischen Optimierung sind die Innenwände von der 40 cm dicken Bodenplatte thermisch getrennt. Hierfür wurde der Innenwandfußpunkt mit den Bisotherm Kimmsteinen ausgeführt. Die Bisotherm Kimmsteine kombinieren in einem Bauteil eine hohe Druckfestigkeit von bis zu 12 N/mm² und eine geringe Wärmeleitfähigkeit von ʎB = 0,31 W/mK. So sorgen sie für die bauphysikalische und baukonstruktive korrekte Fußpunktausbildung. Besonders bei Gebäuden ohne Unterkellerung spielt der vertikale Wärmeübergang zwischen nicht oder nur wenig gedämmten Bauteilen und dem aufgehenden Mauerwerk eine entscheidende Rolle. Dieser vertikale Wärmeübergang macht sich besonders bei Innenwänden aus relativ schweren, druckfesten Steinen mit einer relativ hohen Wärmeleitfähigkeit bemerkbar und muss unterbrochen werden.

Rohbau mit 3 650 m³ in 10 Arbeitswochen Volker Lemm, Bauleiter des Objektes, ist mit der Ausführungsqualität wie auch der Bauzeit höchst zufrieden. Für den monolithisch ausgeführten Mauerwerksbau aus Bisotherm benötigt die Bauunternehmung MiKa-Bau mit durchschnittlich fünf Baufachleuten nur zehn Wochen. J

Die Lüftung macht den Unterschied. Ziegelrollladen- und -raffstorekästen der Serie ROKA-LITH erstmalig mit dezentralem Lüftungssystem. Die Serie ROKA-LITH unserer Ziegel-Massivbaukästen wird nun durch zwei Neuzugänge ergänzt, deren herausragendes Merkmal ihr seitlich integriertes AIRFOX®-Lüftungssystem ist: ROKA-LITH RG CLASSIC AIRFOX® S und ROKA-LITH SHADOW AIRFOX® S. Genial daran: Erstmalig werden Ziegelbauweise, Beschattung und dezentrale Lüftung miteinander vereint. Sobald in Betrieb genommen, gewinnt AIRFOX® bis zu 91% der Raumwärme zurück und trägt somit maßgeblich zur Reduzierung von Wärmeverlusten bei. Die Vorschriften der Lüftungsnorm DIN 1946-6 im Rahmen einer gewöhnlichen Kastenmontage werden problemlos erfüllt. Beck+Heun Team Süd +49 (0) 8295 9695-7106 133                                                                                                                                                                  Oktober 2019


Energetische Sanierung mit »Poroton-WDF« SCHLAGMANN POROTON Um dem Stadthaus in den Pegnitzauen, welches aus den 60er Jahren stammt, einen zeitgemäßen Look zu verleihen, mussten umfangreiche Umbaumaßnahmen vorgenommen werden. Auf der Suche nach einer nachhaltigen wie wirtschaftlich sinnvollen Dämmung entschieden sich die Bauherren dabei für das Fassadendämmsystem »Poroton-WDF«.

inclusive

Weder Architektur noch Energiebilanz und Ausstattung des 1964 erbauten Wohnhauses entsprachen den heutigen Anforderungen. Die unverbaubare Premiumlage in den Pegnitzauen und das große Grundstück mit altem Baumbestand forderten jedoch geradezu eine Aufwertung des Gebäudes. Architekt Markus Hilpert nutzte die gute Bausubstanz, erweiterte das Dach und sanierte das Stadthaus von Grund auf zu einem zukunftsfähigen KfW-Effizienzhaus 70. Mit der ökologischen Wärmedämmfassade Poroton-WDF fand er das passende Produkt zur Außendämmung der Bestandswand, das zudem auch als Innendämmung

zur Anwendung kam. Durch eine Neukonturierung der Fassade sowie eine Umgestaltung des Daches in ein Penthausgeschoss mit Pultdach erhielt das Haus eine zeitgemäße Optik.

Die »Poroton-WDF« überzeugt als rein mineralische Dämmung. Außerdem kann die keramische Wärmedämmfassade sowohl außen als auch von innen als dämmende Vorsatzschale vorgesetzt werden, was viele Gestaltungsmöglichkeiten zulässt.

Sinnvoll sanieren Das Mitte der 60er Jahre als Zweifamilienhaus für einen Fürther Notar errichtete Gebäude war in einem unzureichenden energetischen Zustand mit schlecht isolierten Fenstern und einem Erscheinungsbild, das nicht mehr dem Zeitgeist entsprach. Ein Haus, das nach knapp 55 Jahren Nutzung demnach nicht alt, aber nach heutigem Stand der Technik veraltet war.

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Oktober 2019                                                                                                                                                                  134

Zahlreiche Bauten aus dieser Zeit lassen sich nicht zu vertretbaren Kosten so sanieren, dass sie die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) erfüllen. Doch hier sprach eine solide Bausubstanz mit Keller und 30 cm dicken Ziegelaußenwänden für eine Generalsanierung mit Facelift. Um das Gebäude nach seiner Sanierung auch wirtschaftlich sinnvoll zu nutzen, wurde ein Ausbau in insgesamt drei großzügige und hochwertig ausgestattete Wohneinheiten, die weiter zur Vermietung stehen sollten, geplant. Die Lage am Rande der Altstadt von Fürth und zugleich unverbaubar an den Pegnitzauen – einem Naturidyll, das sich als grüner Streifen durch Fürth bis nach Nürnberg hinein zieht und größtenteils sogar als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist – prognostizierte den Eigentümern eine erfolgreiche Weitervermietung der Immobilie. Auf der Suche nach einer nachhaltigen wie wirtschaftlich sinnvollen Dämmung entschieden sich die Bauherren aus vielerlei Gründen für das Fassadendämmsystem »Poroton-WDF«. »Es überzeugte uns als rein mineralische Dämmung. Außerdem kann die keramische Wärmedämmfassade sowohl außen als auch von innen als dämmende Vorsatzschale vorgesetzt werden, was in unserem konkreten Projekt gute und bauphysikalisch problemlose Gestaltungsmöglichkeiten er-

gab. Die flexible Verwendung des Steines ohne bauphysikalische Beeinträchtigung im Innen- und Außenbereich war somit u. a. ausschlaggebend«, so Architekt Markus Hilpert.

Aufstockung und Umgestaltung Damit stand der umfassenden und qualitätvollen Sanierung mit Umgestaltung und Aufstockung nichts mehr im Wege: Das Wohnhaus wurde von Grund auf überarbeitet und auf den heute gültigen technischen und energetischen Standard gebracht. Durch den Abbruch des ursprünglichen Sparrendachstuhls und die Errichtung eines Vollgeschosses mit versetzten Pultdächern entstand zusätzlicher Wohnraum. Die vorhandenen Giebelwände wurden aufgemauert und innenseitig mit »Poroton-WDF« gedämmt, um die gewünschte rückspringende Zäsur eines Penthausgeschosses mit Dachterrasse zu erzeugen. Da der ursprüngliche Windfang sich gesenkt hatte, wurde dieser durch einen rundum verglasten Neubau ersetzt. Insgesamt entstanden drei gleichberechtigt große 4-Zimmer-Wohnungen mit rund 150 bis 160 m2 Wohnfläche, die in jeweils einer der drei Etagen untergebracht sind. Großzügige Grundrisse mit teilweise offenen Wohn-/Essbereichen und eine hochwertige Ausstattung charakterisieren die Wohnungen. Während zur Straßenseite versteckte Loggien als Balko-


ne und klein gehaltene Fenster mit Schiebeläden in die Fassade eingebunden sind, öffnen sich die Wohnbereiche zu den Pegnitzauen mit großen, meist bodentiefen Fenstern ins Grüne.

Die Fassade wurde energetisch mit den Wärmedämmziegeln von Schlagmann ertüchtigt. Hier wurde die komplette Außenfassade auf 1 091 m2 ab dem Kellerfundament bis zum Obergeschoss mit »Poroton-WDF 180« gedämmt. Die vorhandene Betonwanne des Kellers hatte eine überstehende Bodenplatte, sodass die dämmende Vorsatzschale direkt und ohne vorherige Maßnahmen im Planziegelverfahren einfach und schnell darauf aufgemauert werden konnte. Die Schienen der Schiebeladenkonstruktionen wurden wegen der einzuleitenden Zugund Schubkräfte in der Ebene der Stahlbetondecken, die Balkone jedoch direkt in der massiven Außenschale verankert. Die Unebenheiten in der Bestandswand konnten durch den Dämm-Ziegel ausgeglichen werden, eine lose Perlitehinterfüllung schließt den entstandenen Spalt.

Nachhaltige Altbausanierung Schlagmann Poroton bietet mit der keramischen Wärmedämmfassade »Poroton-WDF« ein Produkt zur ökologischen und nachhaltigen Altbaudämmung, die sowohl von außen als auch als Innendämmung angebracht werden kann. Bei einer Innendämmung ermöglicht die porige Struktur des mineralischen Baustoffs eine optimale Feuchtepufferung im Innenraum und schafft ein angenehmes Raumklima ohne Schimmel. Zudem ist das System aufgrund der stabilen, äußeren Ziegelschale überaus robust und zeichnet sich durch eine hohe Lebensdauer und geringe Instandhaltungskosten aus. Die wärmespeichernde Füllung besteht aus gesundheitlich unbedenklichem, mineralischem Perlit. Ausgleichsziegel, optimiertes Werkzeug und Zubehör wie Konsolen, Dübel

SCHLAGMANN POROTON

Schnelle und einfache Verarbeitung

Auf der Suche nach einer nachhaltigen wie wirtschaftlich sinnvollen Dämmung entschieden sich die Bauherren aus vielerlei Gründen für das Fassadendämmsystem »Poroton-WDF«. oder Mörtelschlitten komplettieren das Fassadensystem, beschleunigen den Arbeitsvorgang und verbessern das Endergebnis. »Poroton-WDF« ist damit eine nachhaltige und wirtschaftliche Alternative zu herkömmlichen Wärmedämmverbundsystemen.

sehr ansprechenden als auch in der technisch-bauphysikalischen bemerkenswerten Aufwertung des Stadthauses. Die energieeffiziente Dämmung aus Poroton-WDF-Ziegeln in Kombination mit der Fassaden-Neugestaltung durch farbig

akzentuierte Bauteile, großzügige Fensterelemente sowie die Umgestaltung des Daches ergänzen das Gebäude zu einem zeitgemäßen, zukunftsorientierten und besonders energetischen Wohnhaus nach modernsten Richtlinien. J

Remmers_Anz_MB-2K-Plus_102x146_01-2019_RZ_QX15.qxp_Layout 1 05.03.1

Verbesserung der Energiebilanz Alle Fenster- und Fenstertüren sowie die aus Glasbausteinen bestehende Treppenhausfassade wurden durch moderne Fenster und Glasbauteile mit geringer Wärmeleitfähigkeit ausgetauscht. Die komplette Gebäudetechnik wurde erneuert und besteht jetzt aus einer energiesparenden Luft-Wärmepumpenanlage, die Beheizung erfolgt durch einen hocheffizienten Gasbrennwertkessel. Die solaren Gewinne der auf dem Dach montierten Photovoltaikanlage speisen die beiden in der Doppelgarage installierten E-Tankstellen. Die Energiekosten konnten unter Einbeziehung aller Maßnahmen deutlich gesenkt werden, sodass das sanierte Gebäude den Standard eines KfW-Effizienzhauses 70 (nach EneV 2013) erreicht.

Eine Aufwertung des Stadthauses Eine sorgfältige Planung und gut überlegte Auswahl qualitativ hochwertiger Materialien zeigen sich bei dieser Baumaßnahme sowohl in der optisch

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Das neue MB 2K Das neue MB 2K ist die nächste Generation der multifunktionalen Bauwerksabdichtung aus dem Hause Remmers. Neben unschlagbarer Rissüberbrückung bei gleichzeitig geringen Schichtdicken sowie extrem kurzen Durchtrocknungszeiten konnte das Material auch in puncto Verarbeitbarkeit noch einmal deutlich optimiert werden. Die altbekannten Eigenschaften des Allrounders sind hierbei natürlich erhalten geblieben.

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AUSTROTHERM Der Sockel kann als Fuß eines Gebäudes bezeichnet werden und seine Dämmung als Bindeglied zwischen Fassaden- und Perimeterdämmung. Alle drei Bereiche der Gebäudehülle müssen hinsichtlich den Belastungen, denen sie ausgesetzt sind und den daraus resultierenden Anforderungen an die verwendeten Materialien klar voneinander getrennt werden. Wie speziell im Sockelbereich effektiv und wärmebrückenfrei gedämmt werden kann und was bei der Ausführung besonders beachtet werden muss, das beschreibt dieser Beitrag. Der Sockel wird auch als Achillesferse des Gebäudes bezeichnet. Er stellt kein genormtes Bauteil dar und kann optisch unterschiedlich ausgeführt werden, wie beispielsweise als zurückgesetzter oder vorgesetzter Sockel. Entsprechend variiert seine Höhe. Zusätzlich zur üblichen Feuchtigkeitsbelastung wird der Sockel durch Oberflächen- und Spritzwasser, Frost und Verschmutzungen beansprucht sowie den unterschiedlichsten mechanischen Beanspruchen ausgesetzt. Der Sockel ist damit in puncto Feuchtigkeit eine Schwach®

AUSTROTHERM

Wichtige Parameter einer korrekt ausgeführten Sockeldämmung

stelle am Gebäude. An dieser Achillesferse ist die Gefahr groß, dass Wasser eindringt. Dies kann die Substanz des Hauses schädigen und in der Folge eine Sanierung erfordern.

Wärmebrücken verhindern Eine weitere Besonderheit stellt die Entstehung von Wärmebrücken in diesem Bereich dar. So bestehen Keller meist aus Beton und weisen damit schlechtere Dämmeigenschaften auf als das Mauerwerk darüber. Beton benötigt also eine wirkungsvollere Wärmedämmung als Ziegel.

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Der Sockel soll einen lückenlosen Übergang von der erdberührenden Perimeterdämmung zur großflächigen Fassadendämmung herstellen. Hierfür bedarf es hochwertiger Materialien.

Dämmplatten für den Sockelbereich Ziel muss es also sein, den U-Wert über die gesamte Fassade hinweg gleich niedrig zu halten. Dies ist nur mit Produkten zu schaffen, die speziell für den Sockelbereich angeboten werden. Im Perimeterbereich nach DIN 18533 mit den Wassereintragsklassen W2-1 und W2-2 dürfen nur Dämmplatten eingesetzt werden, die über eine entsprechende Bauartgenehmigung verfügen. Im Sockelbereich ist dies nicht der Fall, dennoch wird empfohlen, auch hier spezielle Dämmplatten mit der Eignung auf Abdichtungen im Spritzwasserbereich nach DIN 18533 W4 einzusetzen, wie beispielsweise die Austrotherm-Produkte »XPS Premium P« sowie Austrotherm »XPS Plus P« und »TOP P«. Denn sie bestehen aus kapillar nicht wasserleitendem XPS, was dem Trockenhalten der Bausubstanz dient, aber auch auf Dauer die Dämmwirkung sicherstellt.

Geprägte Oberfläche Darüber hinaus ermöglichen die Produkte von Austro­therm durch Lambdawerte von 0,027 W/mK beziehungsweise bis 0,039 W/ mK je nach Einbausituation eine effektive Wärmedämmung und damit eine Vermeidung von Wärmebrücken. Weil Sockeldämmplatten verputzt werden, sind die Sockeldämmplatten

Oktober 2019                                                                                                                                                                  136

von Austrotherm zudem mit einer geprägten Oberfläche ausgestattet.Sollte eine mechanische Befestigung nötig sein, so ist dies ebenfalls möglich. Allerdings sollten Dübel erst ab 15 cm oberhalb der Geländeoberkante angebracht werden. Die Abdichtung könnte ansonsten beschädigt werden.

Kein Hinterlaufen von Wasser Trotz der guten Eigenschaften der XPS-Dämmstoffe muss selbstverständlich vermieden werden, dass die Dämmschicht von Wasser hinterlaufen wird. Dies kann zum Beispiel durch auf der Geländeoberfläche fließendes Wasser oder von der Fassade abfließendes Niederschlagswasser geschehen. Deshalb sei hier auf die DIN 18533 verwiesen, die die Anschlüsse von Abdichtungen am Gebäudesockel regelt. Die Sockeldämmplatten werden vollflächig oder im Punkt-Wulst-Verfahren auf die Bauwerksabdichtung geklebt. Auch hier muss darauf geachtet werden, dass keine Hinterströmung stattfinden kann. Punktverklebungen sind daher nicht geeignet. Die Anbringung erfolgt mit mineralischen oder kunstharzgebundenen Klebern. Die Sockeldämmplatten werden klassisch verputzt und bei Bedarf gestrichen, verfliest oder mit einem Dekorputz versehen. J


Ich lese den baustoffPARTNER ...

Arno Kirst Verkaufsleitung Jakob Stockschläder GmbH & Co.KG

2019

BAUSTOFF-PARTNER.DE

»…weil ich wissen will, was in der Branche los ist. Der baustoffPARTNER bietet ein breitgefächertes Themenspektrum rund ums Bauen und hat dabei nützliche Tipps für Anwender auf Lager. Gleichzeitig dient das Magazin als Impulsgeber für neue Produkte, Firmen, Veranstaltungen und Bauprojekte.«

10 DAS FACHMAGAZIN FÜR DAS

20 Jahre

METABO

IM BLICKPUNKT

150 Jahre Finstral XXX MESSEAUSGABE

XXX XXX

Im Namen von Jasto gratuliere ich dem baustoffPARTNER ganz herzlich zum 20-jährigen Jubiläum. Das Magazin ist über all die Jahre am Puls der Baubranche und berichtet in einem hochwertigen Erscheinungsbild über die neuesten Entwicklungen. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg und freuen uns auf die Ausgaben der nächsten Jahrzehnte.

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Ein Akku-System für Handwerk und Industrie SAINT-GOBAIN RIGIPS

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137                                                                                                                                                                  Oktober 2019


»Quadro-Secura Quick« – die neue Sanierungslösung von Doyma DOYMA Die Hauseinführungen der »Quadro-Secura Quick«-Produktreihe kommen immer dann zum Einsatz, wenn eine Bestandsimmobilie mit Keller saniert wird und zum Umfang der Sanierung auch die Erneuerung von Hausanschluss- oder Entsorgungsleitungen gehört. Der Einbau der neuen Doyma-Hauseinführungen kann in allen üblichen Wandaufbauten erfolgen. Bauherren und Ausführende müssen sich demnach keine Gedanken um die Beschaffenheit der Kellerwand machen. Hinzu kommt, dass sich die Hauseinführungen mittels Injektionssystem schnell und ohne zusätzliche Montagehilfe von nur einer Person einbauen lassen. Möglich macht dies das »Easy Fix«-System. Nach dem Einbau ist die sanierte Hauseinführung garantiert gas- und wasserdicht. Darauf gibt ­Doyma 25 Jahre Garantie. Das neue Sortiment umfasst vier Produkte: Die »Quadro-Secura Quick/X« kann für die Verlegung von Wasser-, Strom- oder Telekommunikationsleitungen verwendet werden. In der X-LWL-Variante der Hauseinführung können sogar verschiedene Versorgungsleitungen – beispielsweise Lichtwellenleiter und

eine Wasserleitung – eingezogen werden. Die »Quadro-Secura Quick/G« ist für die Verlegung von Gas-Leitungen konzipiert. Erhältlich ist sie für Gas-Hauseinführungs-Kombinationen von RMA, Schuck, VAF Voigt und Burger. Die »Quadro-Secura Quick/H« wird inklusive Hülsrohr ausgeliefert. In Letzterem kann ein Dichtungseinsatz aus der »Curaflex Nova«-­ Familie verbaut werden. Dadurch ergeben sich vielfältige Möglichkeiten des Leitungseinzugs. Wird eine Hauseinführung in einem Bestandsgebäude saniert, ist dies in den meisten Fällen nur die halbe Miete, schließlich gibt es ja auch noch die Entsorgungsleitungen. Sollen auch diese erneuert werden, greift man laut Hersteller am besten auf die

MA

DOY

Für die Sanierung von Entsorgungsleitungen eignet sich die »Quadro-Secura Quick/O«.

»Quadro-Secura Quick/O« zurück. Sie lasse sich ebenso einfach verbauen wie die anderen Varianten, sei allerdings für die Aufnahme eines Abwasserrohres konzipiert. J

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Oktober 2019                                                                                                                                                                  138 www.reaktivabdichtung.de


Beck+Heun legt Aufsatzkastensystem »Roka-Top 2« neu auf BECK+HEUN Der Verschlussdeckelkasten ist aufgrund seiner guten Zugänglichkeit von der Raumseite in das Kasteninnere beliebt. Allerdings bringt die Entwicklung eines Kastens mit raumseitig offenem Aufbau einige Herausforderungen mit sich. Neben der Sicherstellung einer zügigen Montage auf der Baustelle ist dies vor allem die Erreichung bauphysikalischer Vorgaben hinsichtlich der Wärmedämmung, des Schall­ schutzes und der Luftdichtheit. Diese potentiellen Mankos nimmt Beck+Heun zum Anlass, einen neuen Verschlussdeckel-Aufsatzkasten auf den Markt zu bringen: »Roka-Top 2 Plus« macht laut Unternehmen »richtig gut dicht« und ist gleichzeitig offen für nahezu jede handelsübliche Führungsschiene. Ein in sich geschlossener Kasten sowie neuartige Verschlussdeckel bilden eine geprüft luftdichte Einheit – und das bereits ab Werk. Zum Einsatz kommen wahlweise speziell aufgebaute Wärmedämm- oder Schallschutzdeckel. Im Ergebnis erzielt »Roka-Top 2 Plus« um bis zu 15 Prozent verbesserte Wärme- und Schalldämmwerte. Konform den Novellierungen der DIN 4108 Beiblatt 2:2019 ist der neue Aufsatzrollladenkasten ebenfalls. Die Neuauflage des Vorgängers wurde auch montagefreundlicher gemacht: Der Verschlussdeckel muss zur Installation des Aufsatzkastens nicht mehr ent-

nommen werden. »Roka-Top 2 Plus« wird in nur einem Arbeitsschritt auf das Fenster gesetzt. Die Verschraubung durch den Blendrahmen in die Verschlussdeckelaufnahme gewährleistet eine kraftschlüssige Verbindung der Bauteile. Sie erfolgt, ohne den Kasten aufklipsen oder zusätzliche Adapter montieren zu müssen.

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Hohe Kompatibilität Eine weitere praktische Eigenschaft: »Roka-­ Top 2 Plus« ist, wie auch die Vorgängermodelle, kompatibel mit fast allen handelsüblichen Führungsschienen. »Damit möchten wir Fensterbauern die Möglichkeit geben, eigene Führungsschienen bereits im Werk am Fenster montieren zu können«, so Beck+Heun Vertriebsleiter Matthias Gangeler. »Auch wird dadurch das Risiko von Farbabweichungen der Führungsschienen zum gewählten Fensterprofil geringer.« Der Aufsatzkasten ist zudem ausgestattet mit Führungsschienen erhältlich – wahlweise aus PVC oder Aluminium, foliert oder pulverbeschichtet. J

BECK+HEUN

»Roka-Top 2 Plus mit wählbarem Verschlussdeckel sowie darüberliegender Dämm- und Dichtebene.

Die Marke Beck+Heun steht für über 50 Jahre Erfahrung in der Entwicklung des Kernproduktes Rollladenkasten. Daraus ist ein Vollsortiment sämtlicher Varianten entstanden, das in diesem Umfang einzigartig ist. Zudem wurde das Produkt- und Leistungsspektrum lange schon erweitert – Beck+Heun fertigt zukunftsweisende Beschattungs-, Dämm- und Lüftungslösungen rund um das gesamte Fenster.

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AB-POLYMERCHEMIE

Industrie- & Gewerbebau

Lager- und Produktionsflächen mit »AB-ZEROPOX«-Produkten mit VOC < 1 % in hellem Grau, Fahr- und Gehwege in dunklerem Grau gestaltet.

Bodenbeschichtungen ohne Reue AB-POLYMERCHEMIE Wer bei der Bodenbeschichtung ein flexibles Produkt sucht, deren Verarbeitung schnell von der Hand geht und dabei noch den Umwelt- und Gesundheitsaspekt berücksichtigt, für den hat AB-Polymerchemie passende Produkte im Sortiment: »AB-ZEROPOX«- und »AB-ZEROPUR«-Qualitäten wurden für den Einsatz hinsichtlich geringstmöglicher raumluftbelastender Emissionen für den Einsatz in industriellen Bereichen entwickelt. Bei herkömmlichen Industriebodenbeschichtungen tritt materialbedingt schon bei der Verarbeitung oft eine Geruchsbelastung auf. Auch kommt es in der Nutzungsphase häufig zum Ausgasen von Emissionen – mit entsprechenden Auswirkungen auf die Gesundheit ebenso wie auf die Arbeitsqualität. Das liegt an den »VOCs«, den Volatile Organic Compounds, also flüchtigen organischen Bestandteilen. Nach der europäischen Definition haben diese organischen Verbindungen einen Anfangssiedepunkt von höchstens 250 °C bei einem Standarddruck von 101,3 kPa. Dazu zählen Lösemittel wie zum Beispiel Xylol, Ethanol oder auch Testbenzin, Alkohol und Benzylalkohol – alles kennzeichnungspflichtige Produktbestandteile. Sie müssen im Sicherheitsdatenblatt unter »Gefährliche Inhaltsstoffe« aufgezählt werden. Laut EU-Verordnung (Decopaint-RL) 2004/42/EG ist der maximal erlaubte Gehalt an VOC (Kategorie A II / j / Typ Lb) im gebrauchsfertigen Zustand 500 g pro Liter. Diese flüchtigen organischen Verbindungen haben einen Verdünnungseffekt und dienen als Filmbildehilfsmittel. Aber auch wenn sie billig sind und damit das Produkt billiger machen, zahlt man einen hohen Preis: Die VOCs werden nur teilweise im Aushärtungsprozess eingebunden bzw. verflüchtigen sich entweder

sofort oder im Laufe der Zeit und emittieren in die Raumluft. Ergebnis: Nicht nur Verarbeiter klagen über Allergien sowie über störende Geruchsbelastung während des Einbaus bzw. in der Aushärtungsphase. Je nach Nutzung können derartige VOCs über einen langen Zeitraum ausdiffundieren und die Raumluft auch für die Mitarbeiter des Industrieunternehmens beeinträchtigen. Kopfschmerzen, Schwindelgefühl und Müdigkeit kann die Folge sein, aber auch Reizungen der Schleimhäute (Augen / Nase) und der Atemwege bis hin zu wiederkehrenden Atemwegserkrankungen. Selbst Allergien / Hautreizungen, Lungenund Nervenschädigungen und bei Styrol Blutbildveränderungen lassen sich auf die VOCs zurückführen.

Seit 2008 neuer Stand der Technik Für Verarbeiter ebenso wie für die Nutzer war das Jahr 2008 eine Zeitenwende. Denn seither ist der Stand der Technik neu definiert. Guido Hovestadt-Roser von AB-Polymerchemie erklärt den Unterschied emissionsarmer bzw. emissionsminimierter Systeme zu herkömmlichen Industriebodenbeschichtungen: »Auch hier bilden Epoxidharze und Polyurethane die Rohstoffbasis der meisten Industrieböden. Allerdings haben wir in der Produktion von Industriebodenbeschichtungen auf Epoxidharzbasis

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von Anfang an auf den Einsatz von bekanntermaßen hormonell aktive Substanzen wie Alkylphenolen (Nonylphenol / Dodecylphenol) verzichtet. Für die ›AB-ZEROPOX‹-Qualitäten gilt sogar, dass sie keinen Benzylalkohol enthalten.« Bei den Polyurethan-Industriebodenprodukten Marke »AB-ZEROPUR« kommt hinzu, dass sie bis zu 80 Prozent auf natürlichen und nachwachsenden Rohstoffen basieren. Der natürliche Hauptbestandteil, das Polyol, wird aus den Früchten bzw. Samen der Rizinuspflanze gewonnen und mit einem polymeren Isocyanat zur Aushärtung gebracht.

Punktgenaue Entwicklungen Für beide Lösungen, die »AB-ZEROPOX«wie »AB-ZEROPUR«-Qualitäten, gilt, dass sie hinsichtlich geringstmöglicher raumluftbelastender Emissionen für den Einsatz in industriellen Bereichen entwickelt worden sind. Mit einem Wert von VOC < 1 % setzen sie praktisch weder während der Beschichtungsarbeiten noch später bei der Nutzung VOCs frei und erfüllen so die AgBB-Richtlinien, heißt es in einer Mitteilung des Herstellers. Der Ausschuss für die gesundheitliche Bewertung von Bauprodukten hat für die Prüfung niedrige Grenzwerte vorgegeben: nur 1 mg/m³ Raumluft, überprüft nach drei, sieben und 28 Tagen in der Prüfkammer bei erhöhter Temperatur. J


Schnelllauftore für den Abschluss von gekühlten Zonen EFAFLEX In einer Zeit, in der Gebäude- und Energiekosten steigen, sollte man sich intensiv mit der Planung und Gestaltung von Kühlhäusern auseinandersetzen, um die immensen Ausgaben dafür so gering wie möglich zu halten. Es ist nicht einfach, die Temperaturen in gekühlten Zonen möglichst kostengünstig aufrechtzuerhalten. Hilfreich sind beispielsweise Schnelllauftore für den Abschluss von gekühlten Zonen. einander verbindet. Bei dieser Lösung wird das Einzeltor auf der warmen oder kalten Seite installiert. Ein Schnelllauftor wird so programmiert, dass es sich automatisch in der Minute schließt, in der es der Bediener passiert. Schnelllauftore sind eine bewährte Lösung für temperaturgesteuerte Logistik. Sie bieten den schnellsten Zugang zur Kammer und minimale Öffnungszeiten. Öffnungs-/ Schließzyklen können entweder durch eine Zugschnur, Bewegungsmelder oder Induktionsschleifen gesteuert werden. Durch die eingesetzten Efaflex-Schnelllauftore für den Tiefkühlbereich gehören Temperaturschwankungen der Vergangenheit an, es wird weniger Energie benötigt, um konstante Temperaturen aufrechtzuerhalten. J

Efaflex produziert Schnelllauftore für industrielle Anwendungen. Das 1974 gegründete Unternehmen ist unter anderem für Auftraggeber aus der Industrie, dem Handwerk, der Lebensmittelherstellung sowie aus der Chemie- und Pharmabranche im Einsatz. Als einziger Hersteller im Bereich der schnelllaufenden Industrietore ist Efaflex im Weltmarktführer-Index eingetragen und gehört damit zu den 461 Spitzenunternehmen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Das Familienunternehmen beschäftigt mehr als 1 200 Mitarbeiter weltweit. Mit Stammsitz im bayerischen Bruckberg ist Efaflex als größter Arbeitgeber in der Region fest verankert. Darüber hinaus erschließt das Unternehmen mit zehn Tochtergesellschaften auf fünf Kontinenten die internationalen Märkte. Über 40 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet Efaflex im Ausland.

EFAFLEX

Schnelllauftore gibt es in vielen unterschiedlichen Optiken und Haptiken, zwei Dinge sind jedoch allen gemeinsam: ihre schnelle Öffnungs- und Schließgeschwindigkeit und ihre langfristige Haltbarkeit, wenn es um starke Beanspruchungen geht. Mit einer durchschnittlichen Öffnungszeit von etwa zwei Sekunden gefolgt von der automatischen Schließung bedeutet die Nutzung von Schnelllauftoren enorme Energieeinsparungen über den ganzen Tag. Schnelllauftore von Efaflex sind speziell für den Betrieb von Kühlhäusern unter diesen harten Temperaturbedingungen entwickelt. Die neue Torgeneration des Torspezialisten bietet eine Einzeltorlösung, die eine hohe Geschwindigkeit und nahezu hermetische Abdichtung beim Schließvorgang mit-

Schnelllauftore sind eine bewährte Lösung für temperaturgesteuerte Logistik. Sie bieten den schnellsten Zugang zur Kammer und minimale Öffnungszeiten.

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Garage wie neu – das Tor macht’s

An den exakt ausgerichteten Aluminium-Hilfsrahmen wurden anschließend die seitlichen Führungsschienen des Sektionaltores montiert. In der Waagerechten ausgerichtet und hinten mit einem Querriegel miteinander verbunden, dienen diese Führungsschienen auch als Halterungen für die hinten angebrachten Federn. Diese heben, nachdem sie entsprechend vorgespannt wurden, mithilfe zweier Seile das Sektionaltor fast an, sodass der Kraftaufwand zum Öffnen des Tores nur minimal ist. Den gehobenen Komfortanspruch seiner Kunden realisiert Wisniowski unter anderem mit leise und leicht laufenden kugelgelagerten Laufrollen und im Standard mit hochwertigen Torsionsfedern. Damit der Tormantel nicht nur robust, sondern auch sicher ist, sind die Sandwichpaneele an den verschraubten Stellen fünflagig gefalzt. Über die rein mechanische Sicherheit hinaus ist das Unternehmen in Sachen Antriebe und Steuerungen strategische Allianzen mit Marktführern, wie beispielsweise Somfy, eingegangen. So ist man auch bei den smarten Systemen stets auf dem neuesten Stand.

WISNIOWSKI

WISNIOWSKI Das Haus wurde abgerissen und neu aufgebaut – nicht selten passiert dabei, dass die Garage überlebt. Damit diese zum neuen Erscheinungsbild sowie den modernen Ansprüchen passt, kann ein neues Tor die Lösung sein. In diesem Fall wurde das alte Konstrukt mit einem Doppel-T-Träger über der großen Einfahrt verstärkt. Darunter kam für das neue Garagentor ein neuer Aluminium-Hilfsrahmen. Er wurde nach oben im Doppel-T-Träger befestigt und zur Seite, soweit möglich, im Mauerwerk verankert und war damit die geeignete Basis für das »UniPro«-Sektionaltor von Wisniowski.

Umlenkrolle für eines der Zugseile.

Breite Vielfalt in Sachen Optik Um bei Farben, Oberflächen und Strukturen die Wünsche anspruchsvoller Kunden realisieren zu können, setzt das Unternehmen auf nur wenige Zulieferer und produziert fast alles selbst in der modernen

Produktion, heißt es in einer Mitteilung von Wisniowski. Garagentore können auf Kundenwunsch in über 200 RAL-Farben lackiert werden. Dazu liefert das Werk verschiedene Prägungen, Oberflächen, Farbstrukturen und rund 30 Folierungen, davon 20 Holz­optiken. J

Vor 30 Jahren hat Andrzej Wisniowski das automatisch geöffnete Garagentor mit Fernbedienung erfunden, der Startschuss für eine erfolgreiche Firmengeschichte. Seitdem hat das Unternehmen seine Produkte stetig an den Bedürfnissen der Kunden weiterentwickelt. Wisniowski bietet Tore, Fenster, Türen und Zaunsysteme, immer konzipiert unter den Aspekten Qualität, Komfort und Sicherheit. Die Produktion des polnischen Unternehmens umfasst rund 230000 m2 und die Produkte werden in zahlreichen Ländern Europas vertreiben. Wisniowski bietet moderne Lösungen für Privathaushalte und Unternehmen an und kombiniert als kundenorientierter Hersteller die Geschwindigkeit der Massenproduktion mit Perfektion und Personalisierung.

Das Zugseil wird hinten eingehängt.

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TORANTRIEBE

SOM

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ÜBER

Den komplett neu entwickelten Garagentorantrieb »base+« hat Sommer mit einer lernfähigen Elektronik ausgestattet. Die Elektronik mit »Auto-LearnFunktion« erkennt Unterschiede im Widerstand beim Öffnen und Schließen des Tors und passt die Antriebskraft des Motors normenkonform an.

»base+« – ein cleverer Garagentorantrieb mit selbstlernender Elektronik SOMMER Der neue Torantrieb »base+« von Sommer passt sich jedem Garagentor an. Dafür sorgt eine Kraftkurve, die den ­Torlauf über einen automatisierten Lernvorgang optimiert. Mit Zusatzfeatures wie einem Modul zur sicheren Verriegelung des Garagentors oder einem Feuchtesensor lassen sich Komfort und Sicherheit weiter ausbauen. Bei der Antriebstechnik setzt Sommer auf den verschleiß- und wartungsarmen Motor, der an einer Laufschiene mitläuft. Die Fernsteuerung erfolgt über bidirektionale Funktechnologie mit Rückmeldung.

falls registrieren. Eine zusätzliche Blockade-Erkennung verhindert Schäden oder Verletzungen, falls Menschen, Tiere oder Gegenstände in die Toreinfahrt geraten.

Rückmeldung über bidirektionale Funktechnik Für die Fernsteuerung setzt Sommer auf bidirektionale Funktechnik. So bekommt der Benutzer immer eine Rückmeldung, wenn ein Funkbefehl angekommen und ausgeführt ist. Die Funkfernsteuerung erfolgt über vier Kanäle mit getrennt zugeordneten Funktionen, zum Beispiel für Teilöffnen und Beleuchtung oder die Befehle zum Öffnen oder Schließen des Tors. J

Die Sommer Antriebs- und Funktechnik GmbH ist Hersteller von hochwertigen Garagentorantrieben, Drehtorantrieben, Schiebetorantrieben, Rollladenantrieben und Markisenantrieben sowie von Funkfernsteuerungen für die Homeautomation in Europa. Die gefertigten Produkte werden ausschließlich über den Fachhandel vertrieben. Bereits 1995 erfolgte die Zertifizierung nach der DIN EN ISO 9001. Die kundenorientierte SOMMER Firmenphilosophie wurde in einer Unternehmensrichtlinie festgeschrieben. Mit einem Exportanteil von rund 80 Prozent hat das Unternehmen seine internationale Wettbewerbsfähigkeit unterstrichen und auf teilweise schwierigen Auslandsmärkten deutsche Wertarbeit verkauft. Mit einem eigenen Test- und Prüfcenter zählt Sommer zu den Unternehmen, die überdurchschnittlich viel in Forschung und Entwicklung (FuE) investieren.

QU A AU LIT S ÄT ÖS SP TE RO RR D EI UK CH TE

Schnelles Öffnen und Schließen, sanftes Anfahren und Stoppen des Torblattes über eine optimierte Kraftkurve: Den komplett neu entwickelten Garagentorantrieb »base+« hat Sommer mit einer lernfähigen Elektronik ausgestattet. Die Elektronik mit »Auto-Learn- Funktion« erkennt Unterschiede im Widerstand beim Öffnen und Schließen des Tors und passt die Antriebskraft des Motors normenkonform an. So werden beispielsweise unterschiedliche Reibungskräfte durch jahreszeitliche Temperaturunterschiede automatisch ausgeglichen. Unübliche Abweichungen etwa durch Hindernisse kann die clevere Steuertechnik eben-

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SILIKAL

Seit mehr als sechs Jahrzehnten in der Industrie zu Hause: Die Reaktionsharzböden von Silikal.

Bodensysteme und Reparaturmörtel für die Industrie SILIKAL Fußböden für die Industrie müssen nicht nur besonders robust und belastbar sein – bereits bei der Verlegung geht es um einen weiteren Faktor: Zeit. Die Reaktionsharzböden und Reparaturmörtel von Silikal überzeugen in zahlreichen Industrie-Bereichen durch ihre Schnelligkeit und Belastbarkeit, egal ob in Lagerhallen, bei Maschinenfundamenten oder Rampen. Ein breites Spektrum unterschiedlichster Ansprüche stellen Fußböden bei der industriellen Produktion. Das beginnt bereits vor der Verlegung: Schnelligkeit ist gefordert, speziell im Sanierungsfall. Silikal-Beschichtungen bieten hier den Vorteil, dass sie sich oft ganz ohne kostspielige Betriebsunterbrechung aufbringen lassen. Denn bereits nach einer Stunde ist die neu verlegte Fläche ausgehärtet und schon wieder voll belastbar, heißt es in einer Mitteilung des Herstellers. Hohe mechanische Belastbarkeit und problemlose Reinigung gehören bei der

Nutzung zu den Pluspunkten der fugenlos geschlossenen MMA-Oberflächen (Methylmetacrylatharz). Auch die Resistenz gegen viele aggressive Stoffe zählt dazu. So beispielsweise gegen die Säure aus den Batterien der Gabelstapler, die unter anderem an den Ladestellen oder auch im Lagerbereich immer mal wieder für Bodenbelastungen sorgen kann. Der Reaktionsharz-Mörtel »R 17« kommt bei der Sanierung oder Neueinrichtung von Maschinen-Fundamenten für die Industrie zum Einsatz. Das System ist rund eine Stun-

de nach dem Aufbringen ausgehärtet und dann laut Hersteller mit einer Druckfestigkeit von rund 75 N/qmm widerstandsfähiger als Beton. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich der Einsatz der Industrie-Fußböden und Reparaturmörtel von Silikal problemlos bis in den Außenbereich ausdehnen lässt. Selbst bei niedrigen Temperaturen können Fahrwege für Anlieferung und Abtransport, Rampen und Podeste mit in das dauerhafte Gestaltungskonzept einbezogen werden. J

SILIKAL

Die Silikal GmbH mit Sitz in Mainhausen bei Frankfurt am Main entwickelt und produziert seit über 60 Jahren Reaktionsharze für Böden und den Bautenschutz auf Basis Methylmethacrylat, Epoxid und Polyurethan. Zum umfangreichen Angebot zählen unter anderem Produkte für Beton-­ reparaturen und Instandhaltungsmaßnahmen, für Industrie- und Gewerbeböden, für Bauwerksabdichtungen, Straßenmarkierungen, taktile Leitsysteme und Orthopädieharze. Die Vermarktung findet über das eigene Verkaufsteam, über Vertretungen, Fachverlegebetriebe des Handwerks, Bau- und Bautenschutz-Unternehmen sowie über Mittler wie Ingenieure, Planer und Architekten statt. Silikal ist mittlerweile in 60 Ländern weltweit aktiv und unterhält eigene Verkaufsbüros und Lager in der Schweiz, Korea, Vereinigte Arabische Emirate, Malaysia, Thailand, Indonesien, Australien und der Türkei.

Neben den Reaktionsharzböden von Silikal haben sich auch die Reparaturmörtel bewährt, beispielsweise für die Ausbesserung oder zur Neueinrichtung von Fundamenten oder Rampen.

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Außenanlagen | Gestaltung & Technik Im Winter verlegt: Naturwerksteine für die Remstal Gartenschau

PCI

PCI In Deutschland findet erstmals eine Gartenschau in 16 unterschiedlichen Städten und Gemeinden statt: die Remstal Gartenschau 2019. Als eine der teilnehmenden Kommunen hat die Stadt Lorch dafür den Götzenbach freigelegt. Die Arbeiten begannen schon im Winter. Mit wintertauglichen Mörteln der PCI wurden Platten verlegt und ein Schichtmauerwerk erstellt. Jetzt freuen sich Gartenschau-Besucher wie auch die Einwohner Lorchs über gemütliche Sitzmöglichkeiten am Bach.

Die Stadt Lorch mit über 11 000 Einwohnern liegt an der schmalsten Stelle des Remstals östlich von Stuttgart. Das Flusstal erstreckt sich über rund 78 km vom Ursprung der Rems in Essingen bis zu ihrer Mündung in den Neckar bei Neckarrems. Es ist bekannt für ausgezeichnete Weine und seine abwechslungsreiche Landschaft. Felder, Streuobstwiesen, Weinberge, Wälder und natürlich der Fluss Rems geben ihr ein vielfältiges Gesicht. Die Remstal Gartenschau 2019 hat diesen Natur- und Landschaftsraum neu inszeniert und für die Bewohner und Besucher erlebbar gemacht – mit dem Ziel, den Menschen die Natur näherzubringen. Das gelang den Planern mit Freilegen des Götzenbachs am Schillerplatz in Lorch, eines der vielen Projekte im Rahmen der Gartenschau, um Zugang zum Wasser und Sitzgelegenheiten zum Verweilen zu schaffen.

Granitplatten am Durchlass Götzenbach Bevor der Götzenbach in die Rems fließt, durchquert er die Stadt Lorch vom Norden

Unter einem Bauzelt setzten die Handwerker das Mauerwerk bei winterlichen Temperaturen. Die spezielle Herausforderung stellten die besonders schmalen Fugen von nur knapp fünf Millimetern dar. Mit dem rissefrei aushärtenden Mörtel PCI Pavifix CEM ROC ließen sich die Fugen sicher und ohne auszubrechen ausführen. her und fließt im Herzen der Stadt am Schillerplatz vorbei. Dort wurde die Spielbühne großzügig neu gestaltet und Aufenthaltsmöglichkeiten am Bach geschaffen. Hierfür plante die Stadt Lorch die Verlegung von Granitplatten auf rund 60 m2 und ein Schichtmauerwerk auf rund 80 m2. Schon bei der Planung waren mit im Boot: das beauftragte Bauunternehmen Hoyler aus Kirchheim unter Teck und die PCI Augsburg GmbH. Damit die Gartenschau pünktlich im Mai öffnen konnte, mussten diese Arbeiten im Winter durchgeführt werden. Dabei stellte sich die dringliche Frage nach Baustoffen, die sich auch bei niedrigen Temperaturen gut und sicher verarbeiten lassen. PCI-Fachberater Alfred Haug war frühzeitig in die Planung involviert und stand auch bei der Ausführung mit Rat und Tat zur Seite. Auf seine Empfehlungen führten die Handwerker die Verlegung der Granitplatten wie folgt aus: Für die Untergrundvorbereitung

kam die Haft- und Schutzgrundierung PCI Gisogrund und PCI Pericret als Ausgleichsmörtel zur Anwendung. Eine Herausforderung für die Handwerker stellten die sehr schweren und unterschiedlich dicken Natursteinplatten dar. Hilfreich war die einfache Verarbeitung des gewählten Verlegemörtels: PCI Carrament lässt sich dank seiner plastisch geschmeidigen Konsistenz mithilfe einer Mittelkelle ohne große Anstrengung aufbringen. Wichtig für die Verwendung im Außenbereich und bei niedrigen Temperaturen: PCI Carrament ist dauernassfest sowie frostbeständig und gleicht aufgrund seiner Verformungsfähigkeit Temperaturschwankungen und Untergrundspannungen aus. Weil er schwundarm ist, entstehen keinerlei Schwundspannungen zwischen Mörtel und Natursteinplatte. Durch das schnelle Erhärten sind die mit PCI Carrament verlegten Natursteine be-

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reits nach rund sechs Stunden verfugbar. Dies erfolgte bei der Plattenverlegung am Götzenbach mit »PCI Pavifix CEM ROC«.

Schichtmauerwerk mit Zement-Pflastermörtel Der »PCI Pavifix CEM ROC« eignet sich sowohl für das Setzen wie auch Verfugen speziell von Natursteinmauern. Das machte das Handling auf der Baustelle am Göt-

zenbach einfach: Nur ein Produkt musste vorgehalten werden und die Handwerker konnten, einmal mit der Verarbeitung vertraut, das gesamte Schichtmauerwerk mit dem Pflastermörtel zügig und versiert setzen, fixieren und ausfugen. Auch die äußerst dünnen Fugen stellten kein Problem dar, denn »Pavifix CEM ROC« lässt sich laut Hersteller nach Bedarf variabel einstellen und ist standfest oder schlammfähig verarbeitbar. Für einen Ein-

Die graue Naturwerkstein-Verkleidung beim Götzenbachübergang wurde mit PCI Carrament verlegt und mit »PCI Pavifix CEM ROC« verfugt.

satz wie diesen eignet sich der Mörtel: Er ist sehr verschleißfest und damit dauerhaft widerstandsfähig gegen Bewitterung und selbstverständlich Frost-Tausalz-beständig. Das Bauunternehmen Hoyler war mit sechs Mitarbeitern am Götzenbach in Lorch am Werk. Die Arbeiten konnten planmäßig nach einer Bauzeit von zwei Monaten abgeschlossen werden. J

Chemie für eine nachhaltige Zukunft, dafür steht BASF. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Rund 122.000 Mitarbeiter arbeiten in der BASF-Gruppe daran, zum Erfolg unserer Kunden aus nahezu allen Branchen und in fast allen Ländern der Welt beizutragen. Unser Portfolio haben wir in sechs Segmenten zusammengefasst: Chemicals, Materials, Industrial Solutions, Surface Technologies, Nutrition & Care und Agricultural Solutions. BASF erzielte 2018 weltweit einen Umsatz von rund 63 Milliarden €. BASF-Aktien werden an der Börse in Frankfurt (BAS) sowie als American Depositary Receipts (BASFY) in den USA gehandelt.

»Die Resistente« macht ihrem Namen alle Ehre Die co-extrudierte Massivdiele »Die Resistente« ist hoch strapazierfähig und pflegeleicht zugleich. Die neue Diele besteht im Kern aus dem bewährten Holzverbundwerkstoff von NATURinFORM: 70 Prozent PEFC-zertifiziertes Holz, aufbereitet mit einem umweltfreundlichen Bindemittel. Dieses Kernstück wird mit einer

NATURINFORM / JESSY PFLEIDERER

NATURINFORM Im Bereich Outdoorbeläge präsentiert NATURinFORM eine neue Terrassendiele. »Die Resistente« macht ihrem Namen alle Ehre und überzeugt durch hohe Stabilität hinsichtlich Form, Farbe und Oberfläche. In drei neuen Farbtönen erhältlich ist sie nicht nur strapazierfähig, sondern auch optisch flexibel einsetzbar.

Optisch und haptisch wie eine Vollholzdiele erinnert ihr Aussehen (hier im Farbton Umbra) an exotische Harthölzer. Damit bietet »Die Resistente« sich als ökologische Alternative einer dauerhaften und strapazierfähigen Diele an.

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1,5 mm dünnen, rundum schützenden Polymerschicht überzogen. Als Schutzschicht macht sie die Diele wasserabweisend und sorgt für eine hohe Stabilität hinsichtlich Form, Farbe und Oberfläche. Aufgrund der Materialverknüpfung eignet sich die resistente Terrassendiele neben ihrem Einsatz auf Terrassen und Balkonen deshalb auch gut für Außenanlagen, Stege, Poollandschaften sowie öffentliche Plätze mit hohem Publikumsverkehr. Aufgrund der guten UV-Beständigkeit bietet sich auch ein Einsatz der Dielen bei teilüberdachten Flächen an. Dabei gewähren sie Trittsicherheit und eine hohe Rutschhemmung (R12 nach DIN 51130 / ASR-A1.5).

Intensive Farben und natürliche Maserung »Die Resistente« ist in drei neuen, intensiven Farbtönen erhältlich – einem warmen Farbton in Sand, einem kräftigen Umbraund einem modernen Kieston. Optisch und haptisch wie eine Vollholzdiele erinnert ihr Aussehen an exotische Harthölzer. Damit bietet sie sich als ökologische Wahlmöglichkeit einer dauerhaften und strapazierfähigen Diele an. J


Tradition und Eisenbahnflair ist ein Fall für Profis

SAKRET

MICHAEL BADER, LEIPZIG

SAKRET Von der Drainage, Unterbau, Oberbau, neuer Schotterschicht bis zu Granit-Groß- und -Kleinpflaster – die professionelle Bahnsteigsanierung des Bahnsteig Nr. 1 der traditionellen Brockenbahn im Harz stellte die Beteiligten vor große Herausforderungen. Die Sanierung erforderte einen reibungslosen Ablauf – zum Einsatz kamen verschiedene Materialien von Sakret.

Beim Bahnhof am Brocken gab es jedoch zusätzliche Herausforderungen zur Sanierung und Hochleistungslogistik: extreme Wetterverhältnisse wie Sturm und Orkan, Starkregen und allgemein eher alpine Verhältnisse. Daher konnte nur in einem Zeitfenster von drei Monaten im Sommer gebaut werden: kurze Bauzeit, extreme Wetterbedingungen und eine Logistik, die mögliche und beengte Lagerungsplätze, den felsigen Untergrund und die eingeschränkten Transportmöglichkeiten bewältigen musste.

Handwerklich gelungen aufgrund reibungslosen Arbeits­ ablaufs und Sakret-Materialien mit Einsatz just in time.

Schritt für Schritt – im Eiltempo Zuerst war beim alten Bahnsteig Unterbau und Oberbau aufzubrechen. Dabei waren auch Tiefbauarbeiten nötig, in der Schwere nach der DIN 18300 für Böden und Fels bis Klasse BK 7 (schwer lösbarer Fels mit hoher Festigkeit, nur wenig klüftig und verwittert). Danach erfolgte der Neubau der Drainage zur gezielten Ableitung des anfallenden Schichtenwassers. Bei der Erneuerung der Tragschichten ging es um eine neue Schottertragschicht mit einer FSS

Frostschutzschicht, die besonders widerstandsfähig gegen Frost und wasserdurchlässig ist. In Kombination mit Sakret Drainage- und Pflasterbettungsmörtel »NBM 4D« entsteht bei der Verdichtung des Materials ein homogenes Planum. Der Drainagemörtel ist hydraulisch erhärtend, schwind- und eigenspannungsfrei, frostbeständig und alterungs- und volumenbeständig. Für die benötigten ca. 30 Tonnen wurde ein Sakret-Silo auf den Brocken gebracht und installiert. Bei der Oberflächenbefestigung wurde zwischen der Pflasterbettung und den Pflastersteinen eine Haftbrücke eingesetzt. Die Sakret Kontaktschlämme KS, ein einkomponentiges Zement-Sandgemisch auf mineralischer Basis mit Polymerzusatz, ist laut Hersteller wasserdicht, mit einer hohen Verbundsicherheit und Frostwiderstand, und bildet eine hydraulisch erhärtende, kunststoffmodifizierte Haftbrücke C2 E anlog der DIN EN 12004. Als Fugenfüller des Naturstein-Kleinpflasters (Granit) wurde der Steinverguss »Rusitc ZPF grau« eingesetzt. Dieser wasserundurchlässige, zementäre Pflasterfugenmörtel mit körniger Fugenoberfläche erfüllt die Anforderungen des FGSV Arbeitspapier und nach der ZTV-Wegebau (Nutzungskategorie N1 bis N3). Der Steinverguss ist schnell begehbar und nutzbar, wasserundurchlässig und verfügt über einen hohen Frost- / Tausalzwiderstand.Beim Neubau der Bahnsteigkante wurden Granitblöcke eingesetzt, für die Entwässerungsmulde des Oberflächenwassers Granitgroßpflaster. Für den Bahnsteig selbst wurde Granitkleinpflaster in gebundener Bauweise verlegt, die Facharbeiten zum Nachschneiden und Vergießen der Dehnungsfugen schlossen dann die Reihenfolge der Sanierungsarbeiten ab. J

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Unkompliziert zur langlebigen Terrasse INOUTIC/DECEUNINCK Terrassendielen aus dem patentierten Holz-Kunststoffverbundwerkstoff »Twinson« von Inoutic/Deceuninck sind qualitativ hochwertig und durch den Recyclingkern aus wiederverwertetem PVC nachhaltig. Mithilfe eines unsichtbaren Clipsystems erfolgt auch die Montage der Dielen schnell und einfach. Ob beim Neubau oder für den Austausch eines in die Jahre gekommenen Terrassenbelags: Sorglos lässt es sich auf dem Terrassensystem »Terrace Massive Pro« relaxen. Aufgrund der Kunststoffummantelung können laut Hersteller Schmutz und Feuchtigkeit nicht eindringen, Reinigung und Pflege seien somit besonders einfach. Zudem sind die Massivdielen rutschfest und brandsicher.

Die Montage der Terrasse erfolgt in wenigen Schritten. Zunächst ist es notwendig, die Unterkonstruktion auf die passende Länge zuzuschneiden. Hierbei stehen vier verschiedene Alu-Trägerprofile für sämtliche Untergründe sowie Aufbauhöhen zur Verfügung. Bei der Platzierung der Trägerprofile gibt es zwei Optionen: Zum einen ist es möglich, sie mit einem festen Untergrund zu verschrauben. Zum anderen können die Trägerprofile mit speziellen Drehfüßen verbunden werden, womit die gesamte Konstruktion höhenverstellbar ist. Die Verlegung ist unkompliziert, weil keine Längenausdehnung bei Fugen und Randabständen zu berücksichtigen ist. Bevor die Terrassendielen auf der Unterkonstruktion fixiert werden, müssen sie ebenfalls auf die passende Länge gekürzt werden. Bei der Fixierung der Dielen kommt das bereits angekündigte Clip-System zum Einsatz. Nur die Klipse in der ers-

INOUTIC/DECEUNINCK

Unkomplizierte Montage

Das unsichtbare Clip-Systems ermöglicht eine unkomplizierte Montage. ten/letzten Reihe sowie in jeder 5. Reihe werden mit der Unterkonstruktion fest verschraubt. In den übrigen Reihen ist es ausreichend, den mittigen und die beiden äußeren Klipse zu verschrauben. Somit ist jede Diele, egal wie lang, mit mindestens 3 Klipsen fest fixiert. Drehbare Clips machen es möglich, jede Terrasse individuell zu konstruieren, die nichtrechtwinklig geschnitten sind.

Damit die Terrasse lange hält, Feuchtigkeit verdunsten und das Regenwasser im Türbereich schnell abfließen kann, gibt es spezielle Lüftungselemente. Diese können optional eingesetzt werden.

Vielseitig einsetzbar Die Massivdielen aus »Twinson« mit Kunststoffummantelung überzeugen mit authentischer Holzprägung und vier verschiedenen, natürlichen Farben. Ob eckig, abgerundet, quadratisch oder eckumlaufend, ebenerdig oder durch Stufen angebunden – das Terrassensystem passt zu sämtlichen architektonischen Anforderungen. J

Die Massivdielen aus »Twinson« mit Kunststoffummantelung sind flexibel einsetzbar und passen zu unterschiedlichen architektonischen Objekten.

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K60

Design-Längsstabroste für einen guten ersten Eindruck

Das neue Längsstabrost von K60 Gitterrostsysteme kann sowohl im Eingangsbereich als auch bei Lichtschächten, Fassadenrinnen oder als Designverkleidung zum Einsatz kommen. Auf Wunsch liefert K60 Gitterrostsysteme die passende Schmutzfangwanne aus Edelstahl mit.

K60 GITTERROSTSYSTEME Eingangsbereiche und Fassadenrinnen sind heutzutage immer mehr ein Blickfang und die »Visitenkarte« eines Gebäudes. Ob Industrie, privat oder als hochwertiger Gewerbebau, es wird bereits in der Planung immer mehr auf qualitativ hochwertige Materialien gesetzt. Speziell für den Eingangs- und F­ assaden-Bereich hat K60 Gitterrostsysteme das neue Längsstabrost »K166-L« aus Edelstahl oder Aluminium entwickelt. Durch die 16 mm breiten Längsstäbe, welche im Abstand von 8, 10 oder 15 mm angeordnet werden können, wird ein optisch ansprechendes Bild an jeder Fassade oder aber im Eingangsbereich geschaffen. Durch weitere Oberflächen-Veredelungen wie bei Edelstahl durch E.-polieren (optisch wie verchromt ) oder aber bei Aluminium durch Eloxieren kann man hier weitere Akzente setzen. Sofern dies noch nicht ausreicht, können die Stäbe auch nach RAL-Karte pulverbe-

schichtet und so zum Beispiel an die vorhandenen Fensterelemente angepasst werden.

Wind und Wetter zum Trotz Sofern die Längsstabroste im Eingangsbereich eingebaut werden sollen, kann auf Wunsch eine passende Schmutzfangwanne aus Edelstahl mit oder ohne Ablauf dazu angefertigt werden. Dabei sind technisch Höhen von 80 und 100 mm möglich, wobei die Rostmindesthöhe grundsätzlich 25 mm

beträgt. Einzellängen sind bis 2000 mm einteilig möglich, Breite hier 800 bis maximal 1000 mm ( grundsätzlich nur begehbar oder für Rollstühle geeignet ). K60 Gitterrostsysteme fertigt diesen speziellen Rosttyp ab Losgröße eins exklusiv auf Maß, somit kann das Unternehmen bei Alt- oder Neubau nach technischen Möglichkeiten auf Sonderwünsche eingehen und diese zusammen mit Planern und Bauherren realisieren. J

Einstiegsmodell ohne Kompromisse

Die Flügel des Tores bestehen aus einem stabilen, auf Gehrung geschweißten Quadratrohrrahmen in 40 x 40 mm Stärke mit verschweißter Doppelstabfüllung. Die Pfosten sind mit einem Querschnitt von 60 x 60 mm ebenfalls robust ausgeführt. Die Ausstattung ist laut Hersteller trotz der Positionierung als Einstiegsmodell hochwertig. Das Tor wird mit einer Drückergarnitur aus Edelstahl und einem Qualitätsschloss ausgeliefert. Die Anschlagplatte ist in der jeweiligen Farbe des Tores ausgeführt und ein vollständiges Scharnier mit angeschweißten Scharnierböcken ermöglicht eine zuverlässige Justierung.

Zu den Pluspunkten des Tores zählen Flexibilität und leichte Montage. Durch 180-Grad-Drehung der Anschlagplatte und Seitenwechsel der Pfosten lässt sich das Tor wahlweise rechts- oder linksseitig anschlagen und innen oder außen öffnend montieren. Rahmen und Pfosten sind mit Nietmuttern für die schnelle Montage von Anschlagplatte und Schloss ausgestattet, zweiflügelige Ausführungen haben eine Schnellmontage-Vorrichtung für das Anbringen des mitgelieferten Feststellers.

langlebig vergütet mit Feuerverzinkung und hochwertiger Polyesterbeschichtung in RAL 6005 Grün oder RAL 7016 Anthrazit, alternativ steht eine rein feuerverzinkte Ausführung zur Verfügung. Zum Lieferprogramm gehören unter anderem ein hochwertiger Schlosszylinder und verschiedene Zaunanschluss-Sets. J BETAFENCE

BETAFENCE Speziell auf den deutschen Markt abgestimmt, hat Betafence jetzt die neue Flügeltorlinie »Egidia Essential« konstruiert. Neben einer robusten Ausführung sowie einem vielseitigen Lieferprogramm überzeugt das Flügeltor für das Einstiegssegment mit einer flexiblen Montage.

Zahlreiche Ausführungen Das »Egidia Essential-Tor« ist 1- und 2-flügelig in insgesamt fünf Breiten von 1 000 bis 4 000 mm und sieben Höhen von 800 bis 2 000 mm lieferbar. Die Oberfläche ist

Das Tor im Einstiegssegment von Betafence bietet viele Pluspunkte.

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AKTUELLES Neue Produkte und Konzepte bei emco Bau

BECK+HEUN  Der Fensteraustausch in der Sanierung stellt planende und ausführende Gewerke vor eine ungleich höhere Herausforderung als im Neubau. Denn während für Letzteren bestehende Normen und erhältliche Fachliteratur nur richtig angewendet werden e Fenster-­ müssen, sind für die Modernisierung praxisnahe Arbeitshilfen Der 190-seitig gsatlas. un er ni Sa Mangelware, heißt es in einer Mitteilung von Beck+Heun. Diese Lücke schließt Hersteller von Beschattungs-, Dämm- und Lüftungssystemen rund um das Fenster mit dem Fenster-Sanierungsatlas, der in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Prof. Dr. Hauser und der BASF verfasst wurde. Er vermittelt das nötige Grundlagenwissen und bietet einen Überblick über die Lösungsansätze zur anforderungsgerechten energetischen Fenstersanierung. Adäquate Produkte für die Sanierung der Anschlussstellen rund um das Fenster werden ebenfalls erläutert. Das 190-seitige Nachschlagewerk mit detaillierten Berechnungstabellen und Ausführungsbeispielen ist kostenfrei erhältlich unter www.beck-heun.de/sanierungsatlas/.

EMCO  Im Zuge einer strategischen Neuausrichtung hat emco Bau einen eigenen Bereich für Werbefußmatten geschaffen, den Nicole Rudau als Sales Manager Promotion leitet. Ziel der Umstrukturierung ist eine stärkere Präsenz in diesem Wachstumsmarkt. Dadurch sollen unter anderem Werbemittelhändler und große Agenturen als neue Kunden hinzugewonnen werden. Hierfür sind neben neuen Produktentwicklungen auch verschiedene Marketing-Maßnahmen sowie zielgerichtete Kommunikationskonzepte geplant. »Wir wollen emco Bau als führenden Hersteller für Werbematten im europäischen Bereich etablieren«, so Rudau. Die 49-Jährige hat in der Branche bereits langjährige Erfahrung gesammelt und vor ihrem Wechsel in verantwortlicher Position wesentlich zum Aufbau und zur Etablierung eines Großhändlers für Sauberlaufprodukte beigetragen. J

Erfahrungen weitergeben Beck+Heun verfügt über umfassende Erfahrung im Fensteraustausch als Einzelmaßnahme. Um daraus eine Arbeitshilfe für Architekten, Planer, Verarbeiter und Energieberater zu machen, wurde sich zunächst mit der Frage befasst, welche gängigen Einbausituationen es insgesamt gibt und welche Maßnahmen im ungünstigsten Fall getroffen werden müssen. Es folgte eine übliche Unterteilung in Baualtersklassen sowie die Auflistung der gängigen Mauerwerksstärken und Einbausituationen rund um das Fenster. Letztlich wurden umfangreiche Worst-Case-Berechnungen erstellt und veranschaulicht. Anhand dieser Parameter kann hergeleitet werden, ob beim Fensteraustausch eine begleitende Maßnahme durchgeführt werden muss. Ist dies der Fall, wird im nächsten Schritt ein Sanierungssystem gewählt, um den hygienischen Mindestwärmeschutz des Fensteranschlusses sicherzustellen. Die im Fenster-Sanierungsatlas genannten Anforderungen an die Altbausanierung decken sich mit den allgemein anerkannten Regeln der Technik für die Fenstermontage im Neubau (ift Institut für Fenstertechnik und RAL-Gütegemeinschaft Fenster und Haustüren e.V. 2014): raumseitige Luftdichtheit, Schall- und Wärmeschutz zwischen Fenster und Baukörper sowie außenseitiger Wetterschutz. Davon werden fünf bauphysikalische Anforderungen abgeleitet: Luftdichtheit, Wärme- und Schallschutz, Mindestwärmeschutz und Feuchteschutz. Da es um den speziellen Fall der Sanierung geht, wird in dem Nachschlagewerk von Beck+Heun dem hygienischen Mindestwärme- und Feuchteschutz eine höhere Gewichtung beigemessen. J

Nicole Rudau leitet als Sales Manager Promotion den neu geschaffenen Bereich für Werbefußmatten.

EMCO

Lösungsansätze für die Fenstersanierung

Zweifach ausgezeichnetes Redesign von 123erfasst.de 123ERFASST.DE Die 123erfasst.de GmbH wurde beim German Brand Award

123ERFASST

ausgezeichnet. 123erfasst.de bietet über eine App sowie Anbindungen zu Office-Lösungen die Möglichkeit zur ortsunabhängigen Zeiterfassung und Projektdokumentation. Das Tochterunternehmen der Nevaris Bausoftware

Preisverleihung des German Brand Award.

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GmbH gewinnt in gleich zwei Kategorien: in der Wettbewerbsklasse »Excellent Brands« als »Digital Brand of the Year« mit der höchsten Auszeichnung »Best of Best« sowie in der Kategorie »Telecommunications & IT« mit dem »Winner«-Label. Das Unternehmen überzeugte die Jury mit seinem Markenrelaunch, der den Nutzer der Softwareprodukte von 123erfasst.de und dessen Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt. Neben der Neugestaltung des Logos und der Marketingmaterialien wurden auch Appund Office-Anwendungen komplett neu aufgesetzt. »Baustellen sind komplexe Systeme. Hier den Überblick zu behalten wird zunehmend schwieriger. 123erfasst.de bietet eine attraktive digitale Lösung in Form einer eigens hierfür entwickelten App, mit der die Koordination einer Baustelle kinderleicht wird«, begründet Andrej Kupetz, Hauptgeschäftsführer des Rats für Formgebung und Juryvorsitzender des German Brand Award, die Entscheidung des Gremiums. »Die App ist verständlich aufgebaut und intuitiv nutzbar, was sich in der Markenstrategie sowohl inhaltlich als auch formal nachvollziehbar widerspiegelt: angefangen beim Namen über den Claim bis hin zum modernen Brand-Design, das über alle Touchpoints eine hohe Wiedererkennbarkeit hat und den innovativen Charakter klar zum Ausdruck bringt.« Für das Unternehmen, das mit seinen Software-Produkten nun auch den englischsprachigen Markt erobern will, bedeutet der Markenrelaunch den Anstoß zur Internationalisierung des Geschäfts. J


AKTUELLES Knauf beteiligt sich am Schüco Start-up Plan.One

Red Dot Award für die Fassadenverkleidung »Carboset 10« MOCOPINUS Mocopinus darf sich über eine Auszeichnung freuen: Für die Kreation der Fassadenver-

MOCOPINUS

kleidung »Carboset 10« wurde der traditionsreiche Hersteller von Vollholzprofilen jetzt mit dem Red Dot Award: Product Design 2019 geehrt. Gleichzeitig hält dieses Produkt Einzug in die Ausstellung »Design on Stage« im Red Dot Design Museum in Essen und in das Red Dot Design Yearbook. Für diesen Wettbewerb wuden dieses Jahr mehr als 5 500 Produkte aus 55 Nationen eingereicht. Die internationale Jury bewertete die Produkte nach Kriterien wie Innovationsgrad, Funktionalität, formale Qualität, Langlebigkeit und Ergonomie. »Carboset 10« ist ein Designkonzept für hochwertig veredelte Holzfassaden. Mocopinus hat hierzu die alte japanische Methode der Holzveredelung mit Feuer, genannt »Yakisugi«, weiterentwickelt. Im ersten Schritt wird die oberste Schicht des Holzes Douglasie kontrolliert verbrannt und danach die schwarze Ascheschicht abgebürstet. Dadurch verbleibt das verkohlte Material auf den harten Jahresringen, während sich auf weicheren Stellen eine deutlich hellere Vertiefung zeigt. Es entsteht ein interessantes Relief, das Fassaden eine wirkungsvolle Optik verleiht. Zugleich Die Geschäftsführer Ulrich sind mit dieser Veredelungsmethode keine Holzschutzmittel erforderlich. Braig (rechts) und Eric Erdmann Abschließend erhalten die Oberflächen noch eine nussbaumfarbene nahmen die Auszeichnung auf Holzlasur, das steigert die Langlebigkeit zusätzlich und die Fassade der Red Dot Gala im Essener Aalto-Theater entgegen. färbt nicht mehr ab. J

Neuaufstellung der Sakret Gruppe in Deutschland

SAKRET

SAKRET Im September hat das Bundeskartellamt die Sakret Trockenbaustoffe Europa GmbH & Co KG per Beschluss aufgefordert, die Vertriebsstruktur der Sakret Europa in Deutschland zu modifizieren. Unter dem Dach arbeiten in Deutschland fünf rechtlich selbständige Unternehmen zusammen, deren Zusammenspiel die Behörde zwar kritisch sieht, gleichzeitig aber die Fortführung des Sakret Vertriebssystems nach Umgestaltung begrüßt. »Wir kooperieren seit vielen Jahren mit den Kartellbehörden in Deutschland, um eine geeignete Lösung für die Peter Aping. Zusammenarbeit in der Sakret Gruppe zu finden. Wir unterstützen seit jeher den Wettbewerb, denn in diesem Wettbewerb können wir mit der Qualität unserer Produkte überzeugen. Um aber die Sakret Gruppe in die Zukunft zu führen, wollen wir uns in den kommenden Wochen organisatorisch neu aufstellen«, sagt Peter Aping, Geschäftsführer der Sakret Europa. Die Neuaufstellung wird die Stärken der Marke weiter unterstützen: Seit mehr als 60 Jahren steht sie in Europa für qualitativ hochwertige Lösungen bei Trockenbaustoffen und ist ein verlässlicher Partner des Handels geworden. Mit 13 Werken in Deutschland und 26 in Europa gehört die Gruppe zu den führenden Anbietern von Trockenbaustoffen. J

Steico setzt auf Biomasse und investiert mehr als 25 Mio. Euro in klimafreundliche Produktion

PLAN ONE

STEICO

STEICO Kontinuierlich investiert der Spezialist für Holzfaser-Dämmstoffe in Nachhaltigkeit, etwa in werkseigene Biomassekraftwerke zur Erzeugung von Dampf und Wärme für die Produktion. Ab 2020 wird Steico Biomasse auch einsetzen, um mit einer Turbine an der Kesselanlage einen Teil des benötigten Stroms selbst zu produzieren. Weitere Projekte fokussieren beispielsweise auf Abfallvermeidung, geschlossene Wasserkreisläufe oder Wärmerückgewinnung. Allein in den vergangenen fünf Jahren hat das Unternehmen mehr als 25 Millionen Euro in nachhaltige Maßnahmen investiert. Von 2016 bis 2018 konnte Steico die Energiegewinnung aus Biomasse um 79 Prozent und die Energieeffizienz um 17 Prozent steigern. Seit Juli ist der Produktions-Regelbetrieb im Werk Czarna Woda komplett auf Biomasse umgestellt, im September folgte Czarnków. Unternehmensziel ist der weitestgehende Verzicht auf fossile Energieträger. J Die jüngste Steico-Biomasseanlage in Czarnków.

KNAUF  Plan.One ist eine herstellerunabhängige Vergleichsplattform für Bauprodukte und wurde 2016 als Spin-Off der Schüco International KG von Patric de Hair gegründet, der dem Unternehmen seitdem als CEO vorsteht. Die Plattform verfolgt das Ziel, Produktinformationen entlang des Planungsprozesses eines Gebäudes mit nur einem Klick zugänglich zu machen. So bietet sie Vorteile für Architekten, Planer und Hersteller im Bauwesen, aber auch für ausführende Betriebe, den Handel, Facility Manager und Investoren. Die Anbieter von Bauprodukten profitieren von der Möglichkeit, ihre produktrelevanten Informationen bereits in frühen Entwurfsphasen zur Verfügung zu stellen. Architekten und Planer können diese Produktinformationen entweder auf www.plan.one oder über ein Plug-in innerhalb ihrer Planungssoftware durchsuchen und gegenüberstellen. Neben Broschüren, Bildern und Videos stehen planungs-, ausführungs- und wartungsrelevante Inhalte, wie z. B. BIM Objekte, Ausschreibungstexte, Installationsanweisungen und Wartungshandbücher zum Download bereit. Die Gebr. Knauf KG beteiligt sich jetzt als strategischer Partner an Plan.One. »Wir verstehen uns als Technologieanbieter und wollen mit unserer intuitiven wie klugen Plattform einen entscheidenden Beitrag zur Effizienzsteigerung der gesamten Baubranche leisten«, erklärt Patric de Hair. »Konzipiert als interaktives Market-Intelligence-Tool, ermöglicht Plan.One verlustfreien Informationsaustausch unabhängig von Ort und Zeit. Die Anfragen der Plan.One Nutzer erlauben Trendanalysen, die in bedarfsgerechten Produkten und zugänglichen Beschreibungen dieser Produkte resultieren«, führt Alexander Knauf, Geschäftsführender Gesellschafter der Knauf Gruppe aus. »In Zeiten, in denen das, was auf Google nicht sichtbar ist, gar nicht existiert, ist das ein Ritterschlag für unsere Branche. Denn während sich die einen noch vor Transparenz fürchten, glauben wir an die lückenlose Informationsbereitstellung und enge Zusammenarbeit aller Baubeteiligten, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Beteiligung an Plan.One ist ein plausibler Schritt in Richtung Zukunft.« J

Plan.One Führungsspitze: (v.l.) Nikita Mattar, Director of Software Development & Infrastructure, Nicolaus Pohrisch, Director of Business Development, Patric de Hair, CEO.

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MESSENMESSEN & SEMIANRE + SEMINARE Weltleitmesse für sicheres und gesundes Arbeiten in Düsseldorf

MESSE DÜSSELDORF / CTILLMANN

A + A Vom 5. bis 8. November lädt die A+A – Weltleitmesse für Persönlichen Schutz, Betriebliche Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit – gemeinsam mit dem 36. Internationalen Kongress für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin einmal mehr auf das Düsseldorfer Messegelände ein, um einen umfassenden Überblick über das Jetzt und die Zukunft unserer Arbeitswelt im digitalen Zeitalter zu geben. Neben spannenden Programmerweiterungen, wie dem Ausbau der A+A Highlight Route oder die Premiere des »kommmitmensch Film & Media Festivals der A+A 2019«, und neben neuen Sonderflächen, wie der internationalen »A+A Start-up Zone«, steht erstmals die neue, multifunktionale Halle 1 zur Verfügung, welche insbesondere Aussteller aus dem Bereich PSA beheimaten wird. Mit dieser neuen Hallenkonstellation wird die weltweit wichtigste Messe für sicheres und gesundes Arbeiten 2019 so groß wie nie. So werden zum ersten Mal in der Geschichte der A+A mehr als 2 000 Aussteller aus 63 Nationen teilnehmen. J

MOLL Die Dach-Praxis tourt im November wieder durch Deutschland und vermittelt Fachwissen zur energetischen Dachsanierung durch einen eng verzahnten Mix aus Fachvorträgen und Praxis-Schulungen am 1:1-Modell. Das gemeinsame Schulungsformat der Firmen pro clima, Gutex, Nelskamp und Roto gibt es bereits seit einigen Jahren und hat sich mittlerweile etabliert. In diesem Jahr steht die Kombischulung unter dem Motto »Dachsanierung von außen«. Die Termine sind: 5. November in Bocholt, 7. November in Rendsburg, 12. November in Rostock und 14. November in Blaubeuren bei Ulm. Sanierung ist die Bauaufgabe der Zukunft, denn laut Dach-Praxis sind rund 85 Prozent aller Gebäude in Deutschland gar nicht, nur schlecht oder falsch gedämmt. Bauschäden und Schimmel in der Konstruktion, hohe Heizkosten und Gesundheitsgefahren für Bewohner sind dann oft die Folgen. Allerdings ist auch klar, dass Planer und Verarbeiter bei der Sanierung oder Modernisierung gerade von Wärmedämmkonstruktionen mit deutlich höheren Anforderungen konfrontiert werden als im Neubau. Die Kombischulung Dach-Praxis zeigt auf, wo hier die Fallstricke liegen und worauf bei der energetischen Dachsanierung – speziell von außen – geachtet werden muss. Es handelt sich dabei um eine offiziell anerkannte Fortbildung. Nähere Infos sowie Anmeldung unter www. dach-praxis.de J

HEIDE GENTNER

Kombischulung »Dachsanierung von außen«

Vier Hersteller vermitteln gesammeltes Fachwissen – von der Luftdichtung über Dämmung und Dachflächenfenster bis zu den Dachziegeln. Teilnehmern gefällt besonders, dass sie an nur einem Tag ein komplettes Update zu Dachsanierungswissen bekommen.

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IMPRESSUM Verlag SBM Verlag GmbH Hermann-von-Barth-Straße 2 87435 Kempten Telefon (08 31) 5 22 04-0 Telefax (08 31) 5 22 04-50 E-Mail: info@sbm-verlag.de Herausgeber Markus Holl Joachim Plath Verlagsleitung Tobias Haslach (-39) Chefredaktion Christine Seif (-25)

Leitung Objektmanagement Tobias Nickert (-17) Anzeigendisposition Christian Geiger (-27) Markus Maier (-37) Elmar Romanesen (-16) Layout Alexandra Kastl (-23) Redaktionsassistenz/ Anzeigenlayout Simone Frank (-38) Alexandra Kastl (-23) Jessica Joos (-21) Franziska Schenk (-24)

Leser- und Abonnenten-Service Claudia Maguire (-29) Susanne Traub (-30)

Druckvorstufe und Druck Ernst Kaufmann GmbH & Co. KG, Lahr www.druckhaus-kaufmann.de

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Titelbild Metabowerke GmbH Beilagen Dieser Ausgabe liegt eine Teil-Beilage von Mascot International A/S bei.

IVW angeschlossen ISSN 1439-5606 Alle Rechte vorbehalten. © SBM Verlag. Nachdruck – auch auszugsweise – nur mit Genehmigung des Verlages. Jahresabonnements können nur bei Einhaltung der Frist (drei Monate vor Ablauf des Bezugszeit­raumes) schriftlich beim Verlag gekündigt werden. Für unverlangt eingesandte ­Manus­kripte wird keine Haftung übernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge kennzeichnen nicht die ­Ansicht der ­Redaktion.

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Hamberger Flooring GmbH & Co. KG Hasit Trockenmörtel GmbH Heco-Schrauben GmbH & Co. KG Heinrich Hahne GmbH & Co. KG Hewi H. Wilke GmbH Hörmann KG Hymer-Leichtmetallbau GmbH + Co. KG Inoutic / Deceuninck GmbH Internorm Fenster GmbH IVM Chemicals GmbH Jeld-Wen Deutschland GmbH & Co.KG K60-Gitterrostsysteme GmbH & Co. KG Klöber GmbH Knauf Gips KG Kneer GmbH Krause - Werk GmbH & Co. KG Küberit Profile Systems GmbH & Co. KG Paul H. Kübler Bekleidungswerk GmbH & Co. KG Küffner Aluzargen GmbH & Co. OHG Lamilux Heinrich Strunz GmbH Wilhelm Layher GmbH & Co. KG Mapei GmbH Mascot International A/S Messe Düsseldorf GmbH Metabowerke GmbH MHZ Hachtel GmbH & Co. KG Mitsubishi Polyester Film GmbH Mocopinus GmbH & Co.KG Moll bauökologische Produkte GmbH Mosel Türen VertriebsGmbH Murexin GmbH NATURinFORM GmbH Nelskamp Dachziegelwerke GmbH Nordemann GmbH NWS Germany Produktion W. Nöthen e.K. objectflor Art und Design Belags GmbH Osmo Holz und Color GmbH & Co. KG Pallmann GmbH Paul Jaeger GmbH & Co. KG PCI Augsburg GmbH Peri GmbH Project Floors GmbH Proline Systems GmbH Prüm Türenwerk GmbH quick-mix Gruppe GmbH & Co. KG Reflexa-Werke Albrecht GmbH Rieder Smart Elements GmbH Roto Frank Fenster-u.Türtechnologie GmbH Rubner Türen AG Saint-Gobain Isover G+H AG Saint-Gobain Rigips GmbH Sakret Trockenbaustoffe Europa GmbH & Co. KG Schlagmann Poroton Vertriebs GmbH Schöck Bauteile GmbH Schomburg GmbH Schwering Türenwerk GmbH Scrigno Deutschland GmbH Silikal GmbH Simonswerk GmbH Sommer Antriebs- und Funktechnik GmbH Soudal N.V. ST Quadrat s.a. Steico SE StoCretec GmbH ter Hürne GmbH & Co. KG Troldtekt A/S Ursa Deutschland International GmbH & Co.KG Uzin Utz AG / RZ - eine Marke der Uzin Utz AG Veka AG Velux GmbH Villeroy & Boch AG Weru GmbH Wienerberger GmbH Wisniowski Sp. Z o.o. S.K.A.

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