SPIELZEIT 2026/27

AUFTAKT 14
HIGHLIGHTS 18
OPER 26
LEIPZIGER BALLETT 82
MUSIKALISCHE KOMÖDIE 118
JUNGE OPER LEIPZIG 170
SERVICE 192
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AUFTAKT 14
HIGHLIGHTS 18
OPER 26
LEIPZIGER BALLETT 82
MUSIKALISCHE KOMÖDIE 118
JUNGE OPER LEIPZIG 170
SERVICE 192







Peter I. Tschaikowski
10. Okt 2026, Opernhaus
Wolfgang Amadeus Mozart
Nov 2026, Opernhaus
Kaija Saariaho
Mär 2027, Opernhaus
Giacomo Puccini
PREMIERE 17. Apr 2027, Opernhaus
Marius Felix Lange
10. Jun 2027, Drehbühne Opernhaus
Elisabeth Naske
PREMIERE
22. Feb 2027, Probebühne 2 Opernhaus
Ballett von Juliano Nunes | Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy, Samuel Barber u. a
PREMIERE 07. Nov 2026, Opernhaus
2-teiliger Ballettabend von Anne Jung und Uwe Scholz | Musik von Jean Sibelius und Anton Bruckner PREMIERE 06. Feb 2027, Opernhaus
3-teiliger Ballettabend von Andrea Carino, Marcelino Libao und Vincenzo Timpa
PREMIERE 03. Apr 2027, Schauspielhaus
Ballett von Andreas Heise »Pagliacci« von Ruggero Leoncavallo »Carmina Burana« von Carl Orff
PREMIERE 15. Mai 2027, Opernhaus

Thomas Zaufke | Henry Mason
Deutsche Erstaufführung
PREMIERE
17. Okt 2026, Musikalische Komödie
Jonathan Larson
PREMIERE
15. Jan 2027, Venussaal Musikalische Komödie
Franz Lehár
PREMIERE
20. Mär 2027, Musikalische Komödie
Jacques Offenbach
PREMIERE
05. Jun 2027, Musikalische Komödie
Marko Drechsel
PREMIERE
15. Sep 2026, Venussaal Musikalische Komödie Hier spielt das Orchester der Musikalischen Komödie.


Liebe Gäste, herzlich willkommen in der Oper Leipzig zur Saison 2026/27!
Die Premiere »Krieg. Stell dir vor, er wäre hier« behandelt nicht nur ein brandaktuelles Thema unserer Zeit, sondern lässt Sie auch die große Bühne neu erfahren. In der Musikalischen Komödie erleben wir mit »Die Großherzogin von Gerolstein«, wie lebendig Operette heute noch ist.
Besonderer Höhepunkt der Saison ist eine spartenübergreifende
Premiere: Leipziger Ballett, Opernensemble und Opernchor vereinen ihre Kräfte für »O Fortuna« – ein beeindruckendes Beispiel für kreatives Miteinander.
Ich freue mich in dieser Saison 2026/27 auf viele geteilte Momente mit Ihnen.


BURKHARD JUNG
Oberbürgermeister der Stadt Leipzig
Ein gelungener Besuch in der Oper Leipzig entsteht dort, wo etwas erzählt wird und jemand bereit ist, genau hinzuhören. Oper ist kein Einzelkunstwerk, sondern das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels vieler künstlerischer Bereiche.
Musik, Gesang, Sprache, Bewegung, Bühne und Licht greifen ineinander und erzeugen Bedeutungen, die kein Medium für sich allein leisten könnte. Dieses Zusammenspiel ermöglicht eine Form des Erzählens, die sinnlich, vielschichtig und unmittelbar ist und sich erst im gemeinsamen Moment von Bühne und Publikum vollendet.
Auch in der kommenden Spielzeit mangelt es nicht an Geschichten, die erlebt werden wollen. Wir freuen uns auf Sie.


DR. SKADI JENNICKE
Bürgermeisterin und Beigeordnete für Kultur der Stadt Leipzig


In der neuen Spielzeit werde ich neben meiner Funktion als Verwaltungsdirektorin auch die künstlerische Koordination als geschäftsführende Intendantin übernehmen.
Gemeinsam mit einem starken künstlerischen Leitungsteam verstehe ich diese Zeit als offenen Kreativraum, der das Haus bis zum Amtsantritt der neuen Intendanz begleitet. Den ersten Spielplan in dieser TeamZusammensetzung halten Sie nun in den Händen. Als gebürtige Leipzigerin liegt mir besonders am Herzen, die Oper Leipzig als Begegnungsort für alle Leipzigerinnen und Leipziger und für alle Generationen zu begreifen. Darum freuen wir uns darauf, Sie in dieser Spielzeit mit neuen SpielR äumen, Perspektiven und Formaten zu überraschen.
So nehmen Sie z. B . in der Produktion »Krieg. Stell dir vor, er wäre hier« auf den sprichwörtlichen »Brettern, die die Welt bedeuten« Platz. In dem Abend »O Fortuna« begegnen sich Opernensemble und Leipziger Ballett zu einer außergewöhnlichen Synergie! Schon jetzt möchte ich Sie herzlich zu unserer besonderen Spielzeiteröffnung am 5. Sep einladen: Zu unserem Tag der offenen Tür mit anschließendem Eröffnungskonzert.
Ich freue mich darauf, mit Ihnen viele neue wie vertraute Erlebnisse in bewährt hoher Qualität zu teilen – und vor allem auf viele Begegnungen.
Herzlich
Ihre
LYDIA SCHUBERT Geschäf tsführende Intendantin und Verwaltungsdirektorin

Rémy Fichet (Ballettdirektor), Marlene Hahn (Chefdramaturgin), Lydia Schubert (Geschäftsführende Intendantin & Verwaltungsdirektorin), Torsten Rose (Direktor der Musikalischen Komödie), Juliane Postberg (Operndirektorin), Ivan Repušić (Generalmusikdirektor)
IM RAHMEN DES JÜDISCHEN JAHRES TACHELES



EDMUND DE WAAL Autor

Die deutsche Erstaufführung für ein umjubeltes und preisgekröntes Musical konnten wir uns sichern, und so laden wir unser Publikum ein, mit uns in 150 Jahre Zeit und berührende Familiengeschichte einzutauchen. Uraufgeführt 2019 am Landestheater Linz, wurde
»Der Hase mit den Bernsteinaugen« als Bestes Musical sowie in den Kategorien Beste Komposition (Thomas Zaufke), Beste Liedtexte (Henry Mason) und Bestes Musikalisches Arrangement (Markus Syperek) ausgezeichnet. Nächste Station: Leipzig!
Edmund de Waal, Autor des Bestsellers »Der Hase mit den Bernsteinaugen« und Nachkomme der jüdischen Familie Ephrussi. Ich habe die letzten Jahre damit verbracht, ein sehr persönliches Buch zu schreiben. Es ist die Biographie einer Sammlung und zugleich die Biographie meiner Familie. Es ist die Geschichte vom Aufstieg und Niedergang einer jüdischen Dynastie, von Verlust und Diaspora und vom Überleben von Objekten.
Die Sammlung besteht aus 264 japanischen Netsuke [kunstvoll gefertigte Zierknöpfe, die mit viel Liebe zum Detail geschnitzt werden. Ursprünglich dienten sie in Japan als eine Art Verschlussmechanismus.]. Sie bildet den roten Faden für die Geschichte ihrer drei jüdischen Besitzer und der drei Räume, in denen sie über einen Zeitraum von 140 Jahren aufbewahrt wurde.
Der erste dieser drei Räume ist das Arbeitszimmer des Kunstkritikers Charles Ephrussi im Paris der 1870erJa hre – das Vorbild für die Romanfigur Swann bei Proust –, behängt mit impressionistischen Gemälden von Renoir und Degas. Der zweite Raum ist das Ankleidezimmer meiner Urgroßmutter Emmy von Ephrussi im gewaltigen Palais Ephrussi an der
Henry Mason wurde 1974 in London geboren, ist Theaterautor, Übersetzer und Regisseur. Der zwei sprachige Künstler inszenierte und schrieb u. a. für die Volksoper Wien, die Staats oper Wien, die Salzburger Festspiele, die Oper Graz, die Oper Dortmund, das Stadttheater Klagenfurt, die RSAMD Glasgow und das Landestheater Linz.
Wiener Ringstraße. Der dritte Raum ist der meines Großonkels Ignace, genannt Iggie, ihres Sohnes, in Tokio in den 1970erJa hren – eine Wohnung mit Blick über das Zentrum der Stadt. Ich bin die fünfte Generation meiner Familie, die diese Sammlung geerbt hat, und es ist auch meine Geschichte. Ich bin ein Gestalter: Ich mache Töpferwaren. Wie Dinge hergestellt werden, wie sie benutzt werden und was mit ihnen geschieht, steht seit über 30 Jahren im Mittelpunkt meines Lebens. Ebenso Japan, wohin ich mit siebzehn ging, um Keramik zu studieren. Wie Objekte Erinnerung verkörpern – oder genauer: ob Objekte Erinnerungen bewahren können –, ist für mich eine reale Frage. Dieses Buch ist meine Reise zu den Orten, an denen diese Sammlung gelebt hat. Es ist meine geheime Geschichte der Berührung.
EDMUND DE WAAL 2010
HENRY MASON 2026
Edmund de Waal wurde 1964 in Nottingham geboren und studierte in Cambridge. Er war Professor für Keramik an der University of Westminster und stellte u. a. im Victoria and Albert Museum und in der Gagosian Gallery in New York aus. Er lebt in London.
Die Fragen von Erbe und Erinnerung, von »was gibt man weiter« werden durch das Aufeinandertreffen von Lebenden und Toten emotional und poetisch, aber auch durchaus humorvoll durchleuchtet. Eine Familie kommt zusammen, um die eigene Geschichte zu retten –und alle treffen sich im Kopf von Edmund de Waal.
Bei aller epischer und thematischer Breite (Kunst, Antisemitismus, Vertreibung, Restitution) geht es im Kern um das universelle Thema Familie. Mein Instinkt war, die Familienmitglieder über Raum und Zeit hinweg in den Dialog treten zu lassen.

7 Fragen an Operndirektorin
Juliane Postberg
Mit welcher Künstlerpersönlichkeit würden Sie sich gerne auf eine Kugel Eis treffen?
Mit Hugo von Hofmannsthal und ihm sagen, wie nachhaltig seine Libretti mich beeindrucken und mit welcher Hingabe ich »Arabella« oder »Der Rosenkavalier« verinnerliche und immer wieder höre.
... um die Häuser ziehen?
Am liebsten mit Herbert Wernicke, dem großen Poeten unter den deutschen Opernregisseuren, der die Figur des Hoffmann in »Hoffmanns Erzählungen« einst so liebevoll und gleichzeitig treffend als sonderbaren Künstler, armen Poeten und auf alle Zeiten dem Alkohol verfallen zeichnete.
Wann haben Sie sich in die Oper verliebt ?
Zuerst habe ich mich in die Operette verliebt, denn bereits als Kind wurde ich in der Intendantenloge meines Großvaters im Staatstheater Nürnberg »geparkt«, und dies vor allem bei Operetten, die offensichtlich als kindgerecht galten. Mit zunehmendem Alter durfte ich dort auch alle Opern kennen und lieben lernen.

Juliane Postberg stammt aus einer Theaterund Musikerfamilie. Nach ersten Stationen an den Staatstheatern Braunschweig, Detmold und München übernahm sie leitende Funktionen u. a. an der Oper Frankfurt, in Bonn und Dortmund. Prägend waren fast 20 Jahre am AaltoTheater Essen als Künstlerische Betriebsdirektorin und stellvertretende Intendantin. 2023/24 war sie Operndirektorin am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Zur Spielzeit 2026/27 wird sie Operndirektorin der Oper Leipzig.
Es war tatsächlich Liebe auf den ersten Blick, und wie es mit wahrer Liebe eben so ist – sie hat bis heute gehalten.
Was kann Oper ?
O per gibt uns die Möglichkeit, Gefühle zuzulassen. Die Kunstfertigkeit der Ausübenden, im Graben genauso wie auf der Bühne, schafft im Idealfall eine Ausnahmesituation, die überwältigen kann. Wenn wir als Publikum die Geschichte und ihre Umsetzung analog zur Musik auf uns wirken lassen, sind wir ihr hilflos ausgeliefert und erleben dadurch emotionale Dimensionen, die – meiner Ansicht nach – keine andere Kunstform vergleichbar bieten kann.
Ein Highlight der Saison 2026/27 für Sie ?
D ie spektakuläre Schlittenfahrt in Vasily Barkhatovs poetischer, berührender Inszenierung von »Eugen Onegin« und Wagners Meisterwerk »Tristan und Isolde«!
Wären Sie eine Oper, welche wären Sie ?
Laut gedacht – wäre ich »Ariadne auf Naxos«, könnten mich nur wenige leiden, außer dem kleinen Kreis an OpernEnthusiasten. Und dabei wäre ich so wertvoll und hätte so viel zu erzählen. Kein schönes Schicksal. Vielleicht wäre ich dann doch lieber »Le nozze di Figaro«, spritzig, unterhaltsam, intelligent, attraktiv.
Aktueller Lieblingsort in Leipzig ?
Zum Abschalten meine wunderschöne Wohnung im Waldstraßenviertel, zum Arbeiten das großartige Opernhaus und zur Erholung bei schönem Wetter der Cospudener See.

IVAN REPUŠIĆ Generalmusikdirektor
Was reizt Sie besonders an der Zusammenstellung von »Pagliacci« und »Carmina Burana« ? Die klangliche und dramaturgische Spannung dieser kontrastreichen Welten ist außerordentlich reizvoll. Mit Andreas Heise haben wir einen Choreographen und Regisseur gefunden, der beide Werke mit einer einheitlichen künstlerischen Handschrift verbindet – das ist für diese Produktion entscheidend. Zugleich wagen wir etwas Besonderes: Wir verknüpfen an einem Abend die Sparten Oper und Leipziger Ballett.
»Pagliacci« ist veristische Oper im besten Sinne: unmittelbare Emotionen, Eifersucht, Leidenschaft – zeitlose Themen des Lebens, die Sängerinnen und Sänger musikalisch wie schauspielerisch herausfordern. »Carmina Burana« kennt beinahe jeder, spätestens bei »O Fortuna« horchen alle auf. Carl Orff vertonte hier mittelalterliche Texte mit einer enormen sinnlichen und dramaturgischen Bandbreite – vom intimen Solopart bis zur orchestralen Wucht ist alles dabei. Diese Kombination wird herausfordernd, aber genau das macht sie so spannend.
Warum funktionieren diese beiden Partituren so gut zusammen? Es ist eine kosmische Kompensation: »Pagliacci« liefert Tiefgang, menschliches Drama und Intimität, während »Carmina Burana« uns epische
Grandeur und kollektive Festkultur bietet. Gemeinsam entsteht eine Reise von persönlichen Extremen zu universeller Klangmacht. Der Wechsel zwischen veristischem Realismus und chorischmonumentaler Größe ermöglicht eine abwechslungsreiche Folge, die das Publikum durch verschiedene Stimmungswelten führt. Im Zentrum stehen dabei menschliche Sehnsucht, Macht, Leidenschaft und Gemeinschaft. Über allem steht das Schicksal als zentrales Thema, das sich sowohl im Einzelnen als auch im Ensemble wirkungsvoll erzählen lässt.
Wie fügen sich die verschiedenen künstlerischen Elemente zu einem Ganzen zusammen?
Die große Herausforderung liegt darin, beide Welten zu respektieren und zugleich zu einer stimmigen Einheit zu verbinden. Das betrifft die Sängerbesetzung ebenso wie Bühnenbild und Kostüme. Die visuelle Gestaltung muss beiden Werken gerecht werden, ohne dass eines das andere dominiert. Es geht darum, einen durchgehenden ästhetischen Rahmen zu schaffen, der die Kontraste nicht verwischt, sondern bewusst inszeniert und damit die Spannung dieses außergewöhnlichen Abends noch verstärkt.
RÉMY FICHET Direktor des Leipziger Balletts

Mit »O Fortuna« loten wir die Grenzen zwischen Ballett und Oper aus. Choreographie und Regie verschmelzen, Bewegung und Gesang treten in einen intensiven Dialog. Besonders freue ich mich über diese erste große Zusammenarbeit des Leipziger Balletts mit Generalmusikdirektor Ivan Repušić –eine künstlerische Herausforderung, die auf gegenseitigem Vertrauen basiert. Wir spüren, forschen und lassen uns gemeinsam von der Musikalität der Bewegung leiten. Mit Andreas Heise und Marlene Hahn haben wir ein starkes Regieteam, das diese Vision mit uns verwirklicht und neue Räume öffnet.
Zugang: Die tiefen, ungeschönten Emotionen des Verismo werden durch Bewegung auf eine Metaebene gehoben, die dem Publikum unerwartete Blickwinkel eröffnet. Beide Werke siedeln wir in derselben Zeit an –in den 1930erJa hren, der Entstehungszeit von Orffs »Carmina Burana«. Das Schicksal schwebt über allem: als antike Macht bei Orff, als brutale Gegenwart bei Leoncavallo.
Bei »Carmina Burana« gibt es bereits eine lange Tradition, Orffs Musik mit Choreographie zu verbinden. Bei »Pagliacci« hingegen öffnet der Tanz einen völlig neuen
Der Tanz ist der rote Faden dieses Abends –und damit mehr als eine Ergänzung, sondern eine eigene Erzählperspektive.
eine Sprache, in der sich Stimme und Körper gegenseitig vervollständigen.
Für mich existiert keine Grenze zwischen Choreographie und Regie. Sobald Tanz eine Geschichte erzählt, ist er Regie. Und jede Regie ist immer auch Choreographie von Körpern im Raum. Mein Ziel ist es, Schnittstellen zu finden, eine Ausdrucksform zu entwickeln, die so eng verwoben ist, dass nicht mehr klar unterscheidbar ist, ob gerade gesungen oder getanzt wird

Choreograph
ANDREAS HEISE




Pusteblumen erhellen das Opernhaus
→ links
Erstaunen auf der Bühne und im Saal!
→ rechts
Sesam, öffne dich!
→ unten



Leise schleicht man zum nächsten Auftritt; die Vorstellung hat begonnen


Für einen Abend in eine andere Welt eintauchen
Gespanntes Warten. Bin ich schon dran? → oben
Ganz nah dran am Opernensemble → rechts



S. Schilowski nach dem Versroman von Alexander Puschkin
»Wie war einst das Glück so nahe!« Wir kennen alle diese »Ach, hätte ich doch …«Momente. Hier nehmen sich Puschkin und Tschaikowski dieser Gefühle an und fassen sie in lyrische Szenen; mitreißend, tragisch und auch humorvoll. »Eugen Onegin« vereint viele Facetten und steht so auch für die Leidenschaft und Zerrissenheit des Komponisten Tschaikowski: einerseits große Choroper, andererseits beklemmendes Kammerspiel von zerbrochener Freundschaft und jugendlichem Leichtsinn. Das junge Mädchen Tatjana fasst sich ein Herz und erklärt gegen die Konvention einem erfahrenen Mann ihre Liebe. Er weist sie kalt ab und zerstört in der Folge sowohl ein anderes junges Leben als auch eine andere erblühende Liebesbeziehung. Jahrzehnte später und trotz Wehmut erweist sich Tatjana dann als die Erwachsenere von beiden …
Der Liebesbrief, den Tatjana an Onegin verfasst, befeuert am meisten Tschaikowskis Vorstellungskraft und wird so Gegenstand der ersten Szene, die er komponiert. »Wenn der Zuhörer allein einen winzigen Teil davon empfinden würde, was ich beim Komponieren empfand, wäre ich äußerst glücklich.«
In dieser Produktion, einer Übernahme von der Oper Bonn, folgt Vasily Barkhatov akribisch den musikalischen Ideen, die die Partitur enthält, und erlaubt es dem Publikum, sich mit den Opernfiguren sofort zu identifizieren und mitzufühlen. Dieser »Eugen Onegin« ist ein Abend voller emotionaler Erschütterung und traumhaft schöner Bilder.
In russischer Sprache mit deutschen und englischen
Übertiteln
LEITUNG
Musikalische Leitung
Ivan Repušić / Yura Yang
Inszenierung Vasily Barkhatov
Szenische Einstudierung
Jurate Sodyte
Bühne Zinovy Margolin
Kostüme Olga Shaishmelashvili
Dramaturgie
Dr. Kara McKechnie
Choreinstudierung
Thomas Eitler de Lint
BESETZUNG
Eugen Onegin Franz Xaver Schlecht / Mathias Hausmann
Tatjana Olena Tokar
Lenskij Matthias Stier / Tomislav Jukic
Olga Gabrielė Kupšytė / Maya Gour
Larina Kathrin Göring
Fürst Gremin Yorck Felix Speer / Peter Dolinšek
Filipjewna Ulrike Schneider
Triquet Daniel Arnaldos / Dan Karlström
Saretzkij / Ein Hauptmann
Peter Dolinšek / Randall Jakobsh
Chor der Oper Leipzig
Gewandhausorchester
VORSTELLUNGEN
Premiere
10. Okt 2026
Aufführungen
16. Okt / 08. & 28. Nov / 26. Dez 2026 / 03. & 31. Jan / 07. Feb 2027
Alle Vorstellungen mit Einführung
30 Minuten vor Vorstellungsbeginn
Premieren-Matinée
20. Sep 2026
Kostprobe
05. Okt 2026
Nachgespräch
08. Nov 2026

Mit Revolutionen kennt man sich in Leipzig ja aus. In »Figaros Hochzeit« vermischen sich Revolutionäres und Amouröses auf turbulente Art an einem wahrhaft tollen Tag – im Sinne von »Tollheit« und im Sinne von »Meisterwerk«. Wolfgang Amadeus Mozart und Lorenzo Da Ponte trafen gleich mit ihrer ersten Zusammenarbeit ins Schwarze. Der brisanten Vorlage »Der tolle Tag« von Beaumarchais mussten sie zwar vordergründig die revolutionären Zähne ziehen, aber die Oper brachte die Revolution dennoch auf die Bühne. Auch für uns ist der Sinn heute noch zugänglich: Die Hierarchien werden neu verhandelt. Der Graf, dem Figaro einst alle Hindernisse aus dem Weg räumte, hat ein Auge auf Figaros Verlobte, die Zofe Susanna geworfen und möchte nun ein altes feudales Recht wiederbeleben. Aber da hat er die Rechnung ohne Figaro und erst recht ohne Susanna gemacht, die den Verlobten an List und Charme noch überflügelt. Sie verbündet sich zudem mit ihrer Herrin, der Gräfin, und knüpft so ein Band zwischen Personal und Herrschaft. Bleibt es bei der klassenübergreifenden Solidarität? Kann Susanna sich dem Grafen entziehen?
Regisseurin Ilaria Lanzino wurde für »Mary, Queen of Scots« (Oper Leipzig 2023) von Kritik und Publikum gefeiert und versteht sich bestens auf Mozarts Meisterwerk, das Liebe, Umsturz und Politik in eine funkelnde Komödie fasst, auf einer Bühne, die so wandelbar ist wie die Handlung.
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
LEITUNG
Musikalische Leitung Yura Yang
Inszenierung Ilaria Lanzino
Bühne Dirk Becker
Kostüme Annette Braun
Dramaturgie Dr. Kara McKechnie
Choreinstudierung N. N.
BESETZUNG
Graf Almaviva Mathias Hausmann / Franz Xaver Schlecht
Gräfin Almaviva Athanasia Zöhrer / Olena Tokar
Susanna Samantha Gaul / Anastasiya Taratorkina (15. Dez)
Figaro Sejong Chang / Peter Dolinšek
Cherubino Gabrielė Kupšytė / Maya Gour
Marcellina Kathrin Göring
Bartolo Yorck Felix Speer
Don Basilio Dan Karlström / Einar Dagur Jónsson
Antonio Frieder Flesch
Don Curzio Daniel Arnaldos
Chor der Oper Leipzig Gewandhausorchester
VORSTELLUNGEN
Premiere
29. Nov 2026
Aufführungen
05. & 15. Dez 2026 / 10. & 24. Jan / 29. Mär / 27. Mai 2027
Alle Vorstellungen mit Einführung
30 Minuten vor Vorstellungsbeginn
Premieren-Matinée 15. Nov 2026
Kostprobe 24. Nov 2026
Nachgespräch 24. Jan 2027

Der schönste Tag im Leben? Von wegen. Was als festliche Hochzeit beginnt, kippt in einen Abgrund aus Schweigen, Schuld und verdrängter Gewalt. Die Braut erfährt das dunkle Geheimnis der Familie ihres Bräutigams. Vor zehn Jahren verübte dessen Bruder einen Amoklauf an einer internationalen Schule. Während die Tat auch noch viele Jahre später unüberhörbar nachhallt, bleiben die Fragen dieselben: Warum? Wie lässt sich dieses Trauma überwinden? Hätte man etwas anders machen können?
Mit ihrer fünften und letzten Oper schuf die finnische Komponistin Kaija Saariaho (1952 – 2023) ein ebenso kompromissloses wie zeitgenössisches Musiktheater. Seit der umjubelten Uraufführung beim Festival d’AixenProvence im Jahr 2021 fesselt dieses Werk gleichermaßen Publikum und Kritiker an den großen Opernhäusern Europas. In einem musikalischen Kammerspiel von beklemmender Intensität entfalten sich fragmentarische Erinnerungen, überlagernde Perspektiven, verdrängte und unausgesprochene Schuld. Diese Oper verweigert bewusst einfache Antworten. Stattdessen öffnet sie einen Resonanzraum, in dem Verantwortung, Verdrängung und individuelle Schuld nicht abgeschlossen, sondern immer wieder neu verhandelt werden.
Koproduktion
In englischer, finnischer, tschechischer, rumänischer, spanischer, französischer, schwedischer, griechischer und deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
LEITUNG
Musikalische Leitung
Matthias Foremny
Inszenierung Elisabeth Stöppler
Szenische Einstudierung
MarieChristine Lüling
Bühne Ines Nadler
Kostüme Frank Lichtenberg
Dramaturgie Larissa Wieczorek / Marlene Hahn / D r. Inken Meents
Choreinstudierung
Thomas Eitler de Lint
BESETZUNG
Kellnerin (Tereza) Ulrike Schneider / Almerija Delic (24. Apr)
Die Braut (Stela) Olena Tokar
Die Schwiegermutter (Patricia)
Heather Philips
Der Bräutigam (Tuomas)
Einar Dagur Jónsson
Der Schwiegervater (Henrik)
Tuomas Pursio
Der Priester Peter Dolinšek
Die Lehrerin (Cecilia)
Kathrin Göring
Schülerin (Markéta)
Erika Hammarberg
Chor der Oper Leipzig
Gewandhausorchester
VORSTELLUNGEN
Premiere
06. Mär 2027
Aufführungen
14. Mär / 03. & 24. Apr / 08. Mai 2027
Alle Vorstellungen mit Einführung
30 Minuten vor Vorstellungsbeginn
Premieren-Matinée
21. Feb 2027
Kostprobe
02. März 2027
Nachgespräch
Nach jeder Vorstellung

Eros und Thanatos, Lebens und Todestrieb stehen im Zentrum dieser so unterschiedlichen und doch so perfekt zusammengefügten Kurzopern. Wie ein Destillat konzentrieren die drei Werke die dramatische Macht einer abendfüllenden Oper. Und den wunderbaren Rausch, den sie auslösen, kann man an diesem Opernabend gleich dreimal genießen! Die Einakter nehmen uns mit von der nebligen Seine in Paris über ein abgelegenes Kloster in der Toskana mitten hinein in das quirlige Florenz und treffen alle auf ihre ganz eigene Art ins Herz.
Da ist die düstere Geschichte eines Paars auf einem Lastkahn, entfremdet nach einer Tragödie. Eine neue Liebe, Eifersucht und Gewalt entfalten sich auf engstem Raum.
Da ist die herzzerreißende Geschichte einer jungen Nonne, die ein Geheimnis bewahrt und vergeblich auf Vergebung ihrer Familie hofft. Kommt diese Vergebung von anderer, höherer Instanz?
Da ist die freche Geschichte des Betrügers Gianni Schicchi, der einer Gruppe noch schlimmerer Betrüger das Handwerk legen will, nämlich einer auf reiches Erbe erpichten Familienbande! Laurettas berühmte Arie an ihr liebes Väterchen, »O mio babbino caro«, zeigt, dass Schicchi nur aus Liebe zu seiner Tochter handelt.
Licht und Schatten, Geheimnisse und Enthüllungen, natürliche und nicht so natürliche Tode erwarten uns. Lassen Sie sich berauschen!
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
IL TRITTICO (LEITUNG)
Musikalische Leitung Ivan Repušić
Inszenierung Vincent Boussard
Bühne Frank Philipp Schlößmann
Kostüme Christian Lacroix
Co-Kostümbildner
Robert Schwaighofer
Video Nicolas Hurtevent
Dramaturgie Dr. Kara McKechnie
Chor Thomas Eitler de Lint
IL TABARRO (BESETZUNG)
Michele Lucio Gallo
Luigi Rodrigo Garull
Giorgetta Solen Mainguené
Il Tinca Dan Karlström
Il Talpa Peter Dolinšek / R andall Jakobsh
La Frugola Maya Gour / Kathrin Göring
Un venditore di canzonetta
Einar Dagur Jónsson
Amante (Tenor) Tomislav Jukic
Amante (Sopran) Samantha Gaul
SUOR ANGELICA (BESETZUNG)
Suor Angelica Elbenita Kajtazi
La Zia Principessa Doris Soffel
La Badessa Ulrike Schneider
La Suor Zelatrice Maya Gour
La Maestra delle Novize
Kathrin Göring
Suor Genovieffa Samantha Gaul
GIANNI SCHICCHI (BESETZUNG)
Gianni Schicchi Lucio Gallo
Lauretta Samantha Gaul
Zita Ulrike Schneider
Rinuccio Tomislav Jukic
Gherardo Daniel Arnaldos / Einar Dagur Jónsson
Betto di Signa Peter Dolinšek
Simone Sejong Chang
Marco Frieder Flesch
La Ciesca Kathrin Göring
Chor der Oper Leipzig
Gewandhausorchester
VORSTELLUNGEN
Premiere 17. Apr 2027
Aufführungen
23. Apr / 07. Mai / 13. & 19. Jun 2027
Premieren-Matinée 04. Apr 2027
Kostprobe 13. Apr 2027
Nachgespräch 13. Jun 2027

Kammeroper von Marius Felix Lange | nach dem gleichnamigen Buch von Janne Teller | Libretto von Janne Teller mit Gedichtinseln von Nora Gomringer
Stell dir vor, in unserem Land bricht plötzlich ein Krieg aus. Nicht irgendwo weit weg, zu verfolgen nur im Fernsehen, sondern hier, direkt vor unserer Haustür. Plötzlich geht es nur noch darum, den nächsten Tag zu überstehen. Kälte, Hunger und Angst bestimmen den Alltag.
Die Oper »Krieg. Stell dir vor, er wäre hier« erzählt von einer deutschen Familie, für die eine gesicherte Zukunft keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Sie kann nur überleben, wenn sie ihre Flucht organisiert. Ein Unterfangen, das nur jenen offensteht, die über privilegierte Verbindungen verfügen. Der Familie gelingt die Flucht nach Ägypten. Dort fühlt sie sich zwar sicherer als im Krieg, doch willkommen sind die Schutzsuchenden aus dem Norden mit ihren für dieses Land nutzlosen Fähigkeiten und westlichen Sitten nicht. Das Leben im Zeltlager ist zwar erträglicher als zu Hause, aber bis die Familie befristetes Asyl erhält bestimmen Bitterkeit, Enge und Konflikte zwei Ja hre lang ihren Alltag. Als der Krieg nach entbehrungsreichen Jahren in der Fremde endlich endet und eine Rückkehr nach Deutschland möglich ist, sind die Kinder bereits erwachsen. Und zerrissen zwischen zwei Kulturen. Was bedeutet für sie nun Heimat?
In deutscher Sprache
LEITUNG
Musikalische Leitung
Sebastian Camaño Saavedra
Inszenierung Marlene Hahn
Bühne Dirk Becker
Kostüme N. N.
Dramaturgie
Anna Elisabeth Diepold
BESETZUNG
Sopran N. N.
Bariton Frieder Flesch
Sprecher N. N.
VORSTELLUNGEN
Premiere 10. Jun 2027, Opernhaus
Aufführungen
22., 29., 30. Jun / 01. & 02. Jul 2027 Nachgespräche nach jeder Vorstellung ab der zweiten Vorstellung
Romantische Oper in drei Aufzügen | Libretto vom Komponisten | In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
VORSTELLUNGEN AB 12. Sep 2026

Zum Entzücken der großen und kleinen Kinder im Publikum zeigt Dijkema [Regisseur und Bühnenbildner] alle Mittel der heutigen Möglichkeiten einer modernen Bühne [Drehtechnik, Hydraulik, Licht, Projektionen, Prospekte, Illusionstricks]. Im dritten Akt fährt doch tatsächlich ein gewaltiges Holzschiff mit blutrot aufgeblähten Segeln auf die Bühne und weit über den Orchestergraben bis über die Köpfe des Publikums hinweg bis in die Mitte des Parketts. […] Wow! Die Inszenierung hat alles Zeug, zu einer Theaterlegende zu werden.
INGOBERT WALTENBERGER Online Merker
Große Oper in zwei Aufzügen | Libretto von Emanuel Schikaneder | In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln
VORSTELLUNGEN AB 13. Sep 2026
» M ozart macht glücklich!«
MATTHIAS DAVIDS Regisseur

Melodramma in drei Akten | Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica, nach dem gleichnamigen Drama von Victorien Sardou | In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
VORSTELLUNGEN AB 20. Sep 2026

Die ukrainischwalisische Sopranistin N atalya Romaniw ist in ihrer Heimat Großbritannien ein Star und hat auch die großen europäischen Häuser in den großen Rollen ihres Fachs im Sturm erobert. Sie ist für ihre Vielseitigkeit bekannt und hat neben Partien des italienischen Fachs u. a. unter Antonio Pappano die Sieglinde in »Die Walküre« am Royal Opera House gesungen. Ihre Paraderolle ist jedoch die Titelpartie in Puccinis Opernthriller »Tosca«, die sie am Royal Opera House, an der Staatsoper Hamburg, der Oper Frankfurt und der Deutschen Oper Berlin gesungen hat und mit der sie sich auch dem Leipziger Publikum vorstellen wird. An ihrer Seite werden Sänger wie Matteo Lippi, Ivan G yngazov, Ivan Inderardi und Lucio Gallo zu erleben sein!
Melodramma in drei Akten | Libretto von Francesco Maria Piave, nach dem Roman »Die Kameliendame« von Alexandre Dumas | In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
VORSTELLUNGEN AB 25. Sep 2026
DR. DANIEL FLOYD Das Opernmagazin

Oper in vier Bildern nach Henri Murgers »Scènes de la vie de bohème« | Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica | In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
VORSTELLUNGEN AB 18. Okt 2026

Opéra comique in vier Akten | Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach der gleichnamigen Novelle von Prosper Mérimée | In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
VORSTELLUNGEN AB 09. Jan 2027
In mancher Hinsicht ist Carmen eine Figur, zu der man aufblicken kann. Während ihres kurzen Lebens weicht sie niemals von ihren tiefsten Überzeugungen darüber ab, was Freiheit ist und wie sie bewahrt werden muss. Sie besitzt einen sehr starken inneren Kern und bleibt sich stets selbst treu.
MAYA GOUR Carmen der Wiederaufnahme und Ensemblemitglied der Oper Leipzig seit 2025/26

Oper in vier Teilen | Libretto von Temistocle Solera | In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
VORSTELLUNGEN AB 16. Jan 2027

Der Chor der Oper Leipzig und ich freuen uns sehr auf die Wiederaufnahme von »Nabucco«. In dieser großartigen Choroper dürfen wir alle Register ziehen, um die emotionalen Höhen und Tiefen der in Babylon geknechteten Hebräer und ihrer babylonischen Widersacher auszuloten. Und als Höhepunkt im dritten Akt: der berühmte Gefangenenchor »Va, pensiero«!
THOMAS EITLER DE LINT Chordirektor der Oper Leipzig seit 2017 und der Bayreuther Festspiele seit 2025
Dramma giocoso in zwei Akten | Libretto von Lorenzo Da Ponte | In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
VORSTELLUNGEN AB 21. Mär 2027
»
RUBÉN DUBROVSKY Musikalischer Leiter der Wiederaufnahme und Chefdirigent des Staatstheaters am Gärtnerplatz

Dramma giocoso in einem Akt | Libretto von Luigi Balochi | In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln in einfacher Sprache
VORSTELLUNGEN AB 28. Mär 2027
MATTHIAS FOREMNY Musikalischer Leiter der Produktion und Erster ständiger Gastdirigent der Oper Leipzig seit 2011

Musikdrama in einem Aufzug | Libretto vom Komponisten nach Oscar Wildes gleichnamiger Dichtung | In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln
VORSTELLUNGEN AB 25. Apr 2027
»Wahnsinn in all seinen

Handlung in drei Aufzügen | Libretto vom Komponisten | In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
VORSTELLUNGEN AB 22. Mai 2027
» E s bleibt für mich eine Arbeit prägender Begegnungen.«
ENRICO LÜBBE Regisseur und Intendant des Schauspiel Leipzig seit 2013/14

Dramma giocoso in zwei Akten | Libretto von Lorenzo Da Ponte | In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
VORSTELLUNGEN AB 28. Mai 2027
Regisseurin Katharina Thoma jongliert mit Original und Interpretation, wie es besser nicht geht.
Man könnte meinen, Mozart hätte hier an der Inszenierung mitgeschrieben, die in ihrer Ästhetik an Wes Anderson oder Quentin Tarantino erinnert, wie Humor und eindeutige Bilder hier ohne Scheu ins Spiel gebracht werden.
STEFAN PETRASCHEWSKY MDR Kultur


Notizen der Komponistin
Kaija Saariaho
NOTIZE N
2013 lud ich zwei Menschen zum Abendessen ein, um über die Entstehung einer neuen Oper zu sprechen, die vom Royal Opera House in Auftrag gegeben worden war. Ich wollte eine komplexe, mehrsprachige Oper mit einer starken, unsere Welt repräsentierenden Handlung schaffen und wusste daher, dass ich die gebündelten Kräfte der Schriftstellerin Sofi Oksanen und des Dramaturgen und Übersetzers Aleksi Barrière benötigen würde, der selbst auch Autor und Regisseur ist. Wir begannen sofort gemeinsam zu brainstormen, um das richtige Thema und die passende Form zu finden.
Wenn ich ein neues Opernprojekt beginne, möchte ich immer an einem Stoff arbeiten, den ich für wesentlich halte – nicht nur persönlich, sondern auch in einem allgemeineren Sinn. Da die kompositorische Arbeit ohnehin langwierig und anstrengend ist – ich habe über mehr als drei Jahre hinweg täglich an der Musik zu »Innocence« gearbeitet –, muss ich sicher sein, dass ich die Motivation und die emotionalen Ressourcen habe, um das Werk zu realisieren.
Schon in jungen Jahren habe ich mir das Leben jener Mütter vorgestellt, deren Kinder trotz der Liebe und Fürsorge, die sie erfahren haben, zu marginalisierten Außenseitern werden, vielleicht sogar obdachlos. Die Vorstellung dieser Gefühle ist eine emotionale Quelle für diese neue Oper, eine von vielen Facetten eines kollektiven Traumas, wie wir es untersuchen wollten und für das wir eine chorische Form entwickelten.
… habe ich mir das Leben jener Mütter vorgestellt, deren Kinder trotz der Liebe und Fürsorge, […] zu marginalisierten Außenseitern werden.
Im Prozess der Entwicklung dieser Geschichte waren Sofi und Aleksi die zwei Hälften – oder Köpfe – eines Librettisten: Sofi dachte in Kategorien von Handlung, Aleksi in musikalischen und dramaturgischen Formen und Mitteln; Sofi rang mit den Beschränkungen des Formats, während sie neue Themen und Figuren einführte, Aleksi bot kreative Lösungen an –30uns in neues Terrain, etwa durch den Einsatz unterschiedlicher vokaler Stile (von Sprechgesang bis hin zu Volksgesang); Sofi schrieb eindringliche Dialoge auf Finnisch, Aleksi adaptierte sie in verschiedene Sprachen und feilte sie zu einem fertigen Libretto aus, das ich vertonen konnte. Sofis ursprüngliches Skript, das sie »The Uninvited Guest« nannte, verwandelte sich in etwas Neues, das Aleksi vorschlug, »Innocence« zu nennen.
Als ich schließlich 2016 bereit war, mit dem Komponieren zu beginnen, und bis ich diesen erschöpfenden Prozess 2019 abschloss, standen mir diese beiden Mitstreiter zur Seite, stets bereit, mir zu helfen und auf meine Vorschläge einzugehen – sogar Ja hre nachdem sie ihre eigene Schreibarbeit für unsere Oper beendet und sich neuen Projekten zugewandt hatten.
Kaija Saariaho (1952 –2023) war eine einflussreiche finnische Komponistin. Sie studierte in Helsinki und Freiburg, bevor sie nach Paris zog, wo sie elektronische Klänge mit Computern experimentell mischte und über hundert Werke schuf, darunter gefeierte Opern wie »L’Amour de loin«. Saariaho erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter einen Grammy, den Polar Music Prize und den Goldenen Löwen für ihr Lebens werk, bevor sie im Juni 2023 in Paris an den Folgen eines Hirntumors

» I ch bewundere den magischen Augenblick, wenn im Wald, nach dem Regen, die Vögel sich durch die feuchten Blätter bewegen und singen. Oder wenn es sehr kalt ist, wenn der Schnee wie feiner Puder ist; das bewirkt eine besondere Stille. Und der Klangraum des feuchten, schweren Schnees. Alles ist tönende
Atmosphäre. «
Vordergründig als Thriller angelegt, ist »Innocence« eigentlich eine Geschichte von Genesung und Heilung: ein großes Fresko des menschlichen Geistes. Ein traumatisches Ereignis verbindet dreizehn Leben aus zwei Generationen miteinander. Entscheidend ist hier die große Bandbreite der unterschiedlichen Konsequenzen einer einzigen gewalttätigen Tat. Wie reagieren wir auf unerwartete Tragödien in unserem Leben, wie stigmatisiert uns unser Schicksal, und wie können wir ein Trauma überwinden? Um ein breiteres

Spektrum an Empathie zu schaffen, haben wir den Figuren unterschiedliche Nationalitäten gegeben, und auch wenn die Hauptsprache Englisch ist, verwendet jede und jeder zusätzlich die eigene Sprache. Diese Sammlung verschiedener Sprachen war eine große Herausforderung, zugleich aber auch eine Inspirationsquelle für mich. Sie hat ein reiches Netzwerk zu unterschiedlichen Kulturen eröffnet, auch wenn die Oper in meinem Heimatland Finnland spielt.
KAIJA SAARIAHO 2019
Diese Spielzeit: Mozart, Tschaikowski und Puccini

»
Intensive Gefühle, fesselnde Geschichten, große Bilder und berauschende Musik: Oper wurde von Filmemacher Alexander Kluge treffend »Kraftwerk der Gefühle« genannt. In unserem Kraftwerk finden sich in dieser Spielzeit Mozart, Tschaikowski und Puccini. So verschieden ihre Epochen, Musikstile und Lebensumstände sind, man findet neben den großen Gefühlen auch die Gemeinsamkeit des Revolutionären.
Was ist revolutionär an einem Mädchen aus guter Familie im Russland des 19. Jahrhunderts, das ihren Gefühlen folgt und einem Mann ihre Liebe erklärt? Tatjana aus »Eugen Onegin« ist natürlich keine Carmen, nur sich selbst gehörend – und gerade deshalb schafft ihr Mut
in einer Welt, die von Konvention, sozialer Stellung und Geschlecht eingeengt ist, eine Revolution im Kleinen. Tatjana wird in ihrer Authentizität zum emotionalen und musikalischen
Zentrum der Oper. Revolutionär ist auch, wie Tschaikowski Puschkins »lyrische Szenen« umsetzte. Vorbei waren die Zeiten der formelhaften, vorgefertigten Libretti. In dieser Produktion, schon u. a. an den Opernhäusern Bonn und Stockholm gefeiert, erfasst Regisseur Vasily Barkhatov das Seelenleben der Charaktere, die russische Landschaft sowie das Volk und zieht emotionale Register, die dieser Ausnahmeoper gebühren. Dies wird auch von Generalmusikdirektor Ivan Repušić garantiert, der unsere Eröffnungspremiere dirigiert.
»Figaros Hochzeit« musste zunächst revolutionäre Federn lassen, um den brisanten Stoff von Beaumarchais überhaupt auf die Opernbühne bringen zu können. Die von Publikum und Kritik als modern, originell und raffiniert gefeierte Regisseurin Ilaria Lanzino will in ihrer Leipziger Produktion die Revolution wieder in den Vordergrund rücken. Lanzinos intensive, intelligente Regie wird die bitteren Standesunterschiede, die turbulente Komödie,
ollten unmittelbar getroffen werden.«
die politische Anspannung kurz vor der alles verändernden Französischen Revolution zur Wirkung bringen. Am Pult setzt Yura Yang diese Komödie voller politischer Spannung musikalisch brillant um.
In dieser Spielzeit gibt es auch Wiederaufnahmen von »Don Giovanni« und »Così fan tutte« bei uns zu sehen. Die anderen beiden DaPonteOpern Mozarts sind auf ihre Art ebenso revolutionär wie der »Figaro« und die drei Opern bilden gemeinsam eine Krönung des Repertoires – aber die Krönung soll im »Figaro« ja gerade abgeschafft werden
P uccini trifft wie kaum ein anderer Opernkomponist ins Zentrum der Gefühle. Die Liebe seines Publikums war ihm schon immer sicher, und sie war ihm oft wichtiger als die der Kritik. Obwohl er in einer Epoche lebte, die von enormen Veränderungen geprägt war und Neuerungen im Bereich der Oper akut wahrnahm, warf er selber Konventionen nicht einfach um. Stattdessen schuf er durch die Wahl literarischer Quellen und seine Mitarbeit an den Libretti neue, auf ihre Art revolutionäre Ansätze in
der Dramaturgie sowie komplexe, gefühlsbetonte Protagonistinnen. Sein »Trittico« war eine Neuheit: ein Triptychon dreier sehr verschiedener Geschichten, emotionaler Farben, ohne den Anspruch auf erzählerischen Zusammenhang untereinander. Drei Gefühlszentren sollten unmittelbar getroffen werden. Regisseur Vincent Boussard setzt sich seit Jahrzehnten mit Puccini als Komponisten und Figur auseinander und findet immer wieder neue Impulse für seine Inszenierungen. Er wird uns zusammen mit Generalmusikdirektor Ivan Repušić alle Gefühlszustände – Dramatik, Tragik, Farce – durchleben lassen. Dass dies auch im Team mit Bühnenbildner Frank Philipp Schlößmann (bekannt durch Produktionen wie »La Traviata« oder »Madama Butterfly« an der Oper Leipzig) und dem berühmten Modeschöpfer und Kostümbildner Christian Lacroix sowie mit hochkarätiger Sängerbesetzung geschieht, lässt die Spannung höher steigen.

→ Für Neuproduktionen und ausgesuchte Wiederaufnahmen: jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Konzertfoyer
→ Zu allen Vorstellungen steht Ihnen eine Audioeinführung auf unserer Website zur Verfügung.
Spannende Einblicke in die Neuproduktion mit musikalischen Highlights
20. Sep 2026 – »Eugen Onegin«
15. Nov 2026 – »Figaros Hochzeit«
21. Feb 2027 – »Innocence«
04. Apr 2027 – »Il trittico«
02. Mai 2027 – »O Fortuna«*
jeweils 11:00, Parkettfoyer Opernhaus
Exklusiver Probenbesuch und Gespräch mit Beteiligten
05. Okt 2026 – »Eugen Onegin«
24. Nov 2026 – »Figaros Hochzeit«
02. Mar 2027 – »Innocence«
13. Apr 2027 – »Il trittico«
04. Mai 2027 – »O Fortuna«
jeweils 18:30, Konzertfoyer Opernhaus
Noch Fragen? Im Rahmen unserer Nachgespräche erhalten Sie die Möglichkeit, nach der Vorstellungen von Beteiligten der Produktion zu hören und mit ihnen in Dialog zu treten: Nachfragen sind hier ebenso willkommen wie Anregungen, Zuspruch oder Kritik.
08. Nov 2026 – »Eugen Onegin«
24. Ja n 2027 – »Figaros Hochzeit«
13. Jun 2027 – »Il trittico«
30. Mai 2027 – »O Fortuna«* Zu »Innocence« und »Krieg. Stell dir vor, er wäre hier« finden zu jedem Termin ab der zweiten Vorstellung Nachgespräche statt.
jeweils 15 Min nach Ende der Vorstellungen, Parkettfoyer Opernhaus
Im Technischen Kabinett haben über 300 Geräte historischer Beleuchtungstechnik aus fast 150 Ja hren Theatergeschichte ihren Platz gefunden. An ausgewählten Samstagen haben Sie die Möglichkeit, diesen wahren Schatz innerhalb einer Führung für sich zu entdecken.
26. Sep / 10. Okt / 21. Nov / 12. Dez 2026 / 09. Jan / 27. Feb / 27. Mär / 22. Mai / 12. Jun 2027
jeweils 13:00, Opernhaus | Treffpunkt Bühneneingang Goethestraße
Sie erhalten exklusive Einblicke in die Architektur des Opernhauses und werfen einen Blick hinter die Kulissen.
29. Aug / 19. Sep / 10. Okt / 14. Nov / 05. Dez 2026 02. & 30. Jan / 27. Feb / 20. Mär / 24. Apr / 15. & 29. Mai / 03. Jul 2027
jeweils 14:00, Opernhaus | Treffpunkt Haupteingang
Sie suchen Informationen zu O FORTUNA?
Mehr Infos auf Seite 97*
Exklusive Einblicke, inspirierende Gespräche
In unserem Stammtischformat treffen Sie auf wechselnde Gesprächspartnerinnen und partner von auf und hinter der Bühne. Diskutieren Sie in der Kantine des Opernhauses über kommende Wiederaufnahmen aus Oper und Leipziger Ballett und erleben Sie persönliche Perspektiven, die sonst verborgen bleiben.
Termine werden über den Monatsplan und die Homepage bekannt gegeben.
Bei den Treppen o der Balkonkonzerten erklingen Melodien vor dem Opernhaus, auf der Treppe zum Augustusplatz oder im Opernhaus selbst. Kleine musikalische Kurzgenüsse laden zum Durchatmen, Innehalten und Genießen mitten im Trubel der Innenstadt ein. Entdecken Sie neue Perspektiven – bei freiem Eintritt.
Termine werden über den Monatsplan und die Homepage bekannt gegeben.
Zu Theaterzauber, Technikshows, Tanztraining, Führungen hinter die Kulissen und noch viel mehr laden wir herzlich ein. Für alle ist etwas dabei. Willkommen in der neuen Spielzeit!
05. Sep 2026, ab 11:00, Opernhaus
Musikalische Leitung: GMD Ivan Repušić
Der krönende Abschluss unseres Tags der offenen Tür: Genießen Sie wunderbare musikalische Ausblicke auf die Neuproduktionen und Wiederaufnahmen der neuen Spielzeit!
Mit dem Opernchor, dem Gewandhausorchester, Mitgliedern des Ensembles und Gastsängerinnen und sänger, die in dieser Spielzeit regelmäßig in Leipzig singen werden, wie Elbenita Kajtazi, Martin Muehle und Lucio Gallo
05. Sep 2026, 18:00, Opernhaus
Musikalische Leitung: Sebastian Camaño Saavedra
Die schönsten Weihnachtsmelodien, präsentiert von unserem Kinderchor, dem Opernchor, dem Gewandhausorchester, Mitgliedern des Ensembles – und von Ihnen, unserem geschätzten Publikum, das wir immer wieder zum Mitsingen einladen!
09. und 10. Dez 2026, jeweils 11:00 und 18:00, Opernhaus
Musikalische Leitung: Friedrich Praetorius
Moderation: Malte Arkona
Mitreißende und ans Herz gehende Ouvertüren und Arien aus Opern von Gioachino Rossini, Giacomo Puccini und Georges Bizet sowie Highlights aus beliebten Operetten. Das perfekte Event zum Ja hresausklang im festlichen Opernhaus.
Mit dem Gewandhausorchester und Mitgliedern des Ensembles
31. Dez 2026, 18:00, Opernhaus

Feierlich
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Im Blitzlichtgewitter
unten





























200 Jahre Sparkasse Leipzig bedeuten auch 200 Jahre Verantwortung für unsere Region. Dafür investieren wir in Menschen, Bildung und nachhaltige Vorhaben – fördern Projekte und gemeinnützige Institutionen. Von Herzen gern unterstützen wir die Oper Leipzig und freuen uns auf viele Gänsehaut-Momente mit Heldenarien, Pirouetten und Verwechslungsgefahr.
200-sparkasse-leipzig.de


OPERNCHOR Thomas Eitler de Lint Chordirektor |
N. N. Stellvertretung des Chordirektors | Alla Leder Leiterin Chorbüro
ERSTER SOPRAN Christiane Bläß, Dorota Bronikowska, Amelie BrunnerPetrich, Alice Chinaglia, Kamila Dziadko, Karen ter Glane, Julia Pastor, Tone Pichel, Hitomi Sakamoto, Andrea Schuschke, Livia Seidel, Ayumi Uno
ZWEITER SOPRAN Cordula AlbrechtP rocher, Ana Beatrix Machado, Anna Elisabeth Hempel, Julia Ifland, Marijke Julia Janssens, Julia Moorman, Jacqueline Renner, Ulrike ThammPohle
ERSTER ALT Katerina Banse, Reba Bernhardt, Juliane Bookhagen, Margit Pitt, Ines Reintzsch, Catrin von Rhein, Cornelia Röser, Haike Spallek
ZWEITER ALT Eliza Albert, Susana Boccato, Karola Graszt, Bärbel Kirschning, Anna Michelsen, Angelika Richter, Claudia Schwarzmann
ERSTER TENOR N. N., N. N., Daniel Gundermann, Tino Hölzel, Jin Young Ja ng, Ki Jun Jung, Young Bin Lee, Jordi Molina Davila, Jacob Romero Kressin, Ingo Zach
ZWEITER TENOR Hunyoung Choi, Máté Gál, Åke Holmkvist, Jon Jurgens, Jinsu Kim, Tae Hee Kwon, Ruben Olivares, Detlef Thamm
ERSTER BASS Tobias Deckelmann, Vicente Sampaio, Andreas Hanke, Benjamin Hoffmann, Christian Ludwig, Marian Müller, Wolfram Protze, Andreas Scholz, Vincent Turregano
ZWEITER BASS Klaus Bernewitz, Manfred Buller, Günther Fröb, Denys Kalhin, Kwangmin Seo, Ivo Spacˇek, Thomas Spallek, Frank Wernstedt, N. N.

ERSTE VIOLINEN Frank-Michael Erben, Sebastian Breuninger, Prof. Henrik Hochschild, Julius Bekesch, Prof. Andreas Seidel, Yun-Jin Cho, Kana Ohashi, Veronika Starke, Sara Astore, Elisabeth Dingstad, Tristan Thery, Susanne Hallmann, Thomas Tauber, Regine Korneli, Liane Unger, Brita Zühlke, Dorothea Vogel, Ina Wiehe, Gunnar Harms, Christian Hofmann-Krug, Johanna Berndt, Anna Schuberth-Richwien, Chiara Astore, Kivanc Tire, Franziska Mantel, Mao Zhao, Simon Riverin, Yukiko Uno
ZWEITE VIOLINEN Peter Gerlach, David Wedel, Miho Tomiyasu-Palma Marques, Anna Theresa Steckel, Karl Heinrich Niebuhr, Sebastian Ude, Minah Lee, Dorothee Appelhans, Gayoung Shin, Markus Pinquart, Dietrich Reinhold, Kathrin Pantzier, Edwin Ilg, Bernadette Wundrak, Andrea Pleß, Lars Peter Leser, Tobias Haupt, Katharina Wachsmuth, Ewa Helmers, Lydia Dobler, Nemanja Bugarčić, Kana Akasaka, Anna Baduel, Camille Gouton, Ayano Tajima, Anna Wiedemann, Nathalie Schmalhofer, Zeno Fusetti
BRATSCHEN Vincent Aucante, Luke Turrell, Dorothea Hemken, Chaim Steller, Peter Borck, Norbert Tunze, Alice Mura, Daekyu Han, Katharina Dargel, Matthias Weise, Immo Schaar, Prof. Claudia Bussian, Birgit Weise, Anne Wiechmann-Milatz, David Lau, Ivan Bezpalov, Tahlia Petrosian, Anton Jivaev, Ivo Bauer, Marlene Steg-Lehmann, Przemyslaw Pujanek, Sofia Ugusheva
VIOLONCELLI Valentino Worlitzsch, Oliver Aldort, Prof. Veronika Wilhelm, Daniel Pfister, Vincent Lo, Gayane Khachatryan, Nicolas Defranoux, Moritz Klauk, Heiko Schumann, Christoph Vietz, Kristin Elwan, Henriette-Luise Neubert, Dorothée Erbiner, Axel von Huene, Jonah Ellsworth, Michael Peternek, Pedro Pelaez Romero
KONTRABÄSSE Felix Leissner, Christian Ockert, Karsten Heins, Prof. Burak Marlali, Prof. Waldemar Schwiertz, Tobias Martin, Christoph Krüger, Bernd Meier, Dr. Eberhard Spree, Thomas Stahr, Slawomir Rozlach, Christoph Winkler, Henning Rasche, Jiyoon Yang
FLÖTEN Cornelia Grohmann, Katalin Kramarics, Ruofan Min, Judith Hoffmann-Meltzer, Johanna Sigler, Manfred Ludwig, Gudrun Hinze, Tünde Molnár
OBOEN Henrik Wahlgren, Javier Ayala-Romero, Inmaculada Veses, Susanne Wettemann, Thomas Hipper, Camila del Pozo, Gundel Jannemann-Fischer, Amanda Tauriņa
KLARINETTEN Peter Schurrock, Andreas Lehnert, Matthias Kreher, Edgar Heßke, Ingolf Barchmann, Volker Hemken
FAGOTTE Prof. David Petersen, Riccardo Terzo, Prof. Axel Benoit, Albert Kegel, Thomas Reinhardt, Hans Schlag, Eckehard Kupke
HÖRNER Clemens Röger, Bernhard Krug, Tillmann Höfs, Jan Wessely, Jochen Pleß, Juliane Fleischmann, Simen Fegran, Jürgen Merkert, Tobias Schnirring, Ralf Götz, Wolfram Straßer
POSAUNEN Tobias Hasselt, Tomáš Trnka, Dirk Lehmann, Stefan Wagner, Angus Butt, Tino Mönks
TROMPETEN Lukas Beno, Gábor Richter, Jonathan Müller, Szabolcs Schütt, Ulf Lehmann, Peter Wettemann, Johann Clemens, Janek Winkler
TUBA Jürgen Bednarz, Niklas Horn
HARFEN Gabriella Victoria, Lea Maria Löffler
PAUKEN Mathias Müller, Marek Stefula, Tom Greenleaves
SCHLAGZEUG Steffen Cotta, Philipp Schroeder, Johann-Georg Baumgärtel, Wolfram Holl, Prof. Severin Stitzenberger
MENDELSSOHN-ORCHESTERAKADEMIE
VIOLINE Susanna Herrmann
VIOLA Eira Martinez Rivero
FLÖTE Margherita Brodski
KLARINETTE Taiga Nabeshima
HORN Robert Franz
TROMPETE Marco Malatesta
POSAUNE Michael Stiglbauer
SCHLAGWERK Levin Fischer
KLAVIER Sebastian Fuß
Der Jahrgang 2026/27 der Orchesterakademie wird im Frühjahr 2026 nominiert
ORCHESTERBÜRO
Marco Eckertz Orchestermanager
Daniel Richwien Leiter Orchesterbüro Oper und stellv. Orchestermanager
Miriam Voltz Assistentin des Orchestermanagers Tatjana Irmscher Orchesterinspektorin
Nele Kemmerich Leitung
Mendelssohn-Orchesterakademie




Oper und Leipziger Ballett
20. 10. / 18.
06. / 20. / 27.05. / 07. / 26.
03. / 04. / 08. / 14. / 22.
15. / 17. / 30.04. / 12. / 20. / 23. / 26. 04.
24. / 26.

Vorstellung läuft, volle Konzentration
→ links
Fokussieren außerhalb des Scheinwerferlichts
→ rechts
Gemeinsam freuen
→ unten





Pure Freude nach einer gelungenen Premiere
→ oben
Blick von der Seitenbühne → rechts



Ballett von Juliano Nunes nach »Ein Sommernachtstraum« von William Shakespeare | Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy, Samuel Barber u. a.
Am athenischen Hof regiert das Gesetz. Väter bestimmen über Töchter. Vernunft über Gefühl. Doch jenseits der Palastmauern beginnt der Wald – und mit ihm eine andere Wirklichkeit. Shakespeares Komödie erforscht seit über 400 Jahren, was geschieht, wenn Ordnung auf Chaos trifft. Liebe als irrationale Kraft. Identität als fluides Spiel.
Die Natur als Spiegel innerer Abgründe.
Wie tief trauen wir uns in den Wald? Je weiter die Liebenden vordringen, desto mehr löst sich auf, was fest schien.
Der Wald wird zum Unbewussten. Es ist das Reich von Puck, Oberon, Titania – ihre Schatten verschwinden zwischen den Bäumen. Begehren. Rausch. Verwandlung – was in Palästen gebändigt scheint, ist hier frei. Die Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit verschwindet. Die Fehde der Feenmonarchie bricht als innerer Konflikt durch die menschliche Fassade. Was verborgen lag, wird sichtbar. Was kontrolliert schien, entgleitet.
Juliano Nunes, bekannt für seine Arbeiten am Royal Ballet London, am Mariinsky Theater, am American Ballet Theatre und am Nederlands Dans Theater, verwandelt Shakespeares Stück in eine Reise durch Bewusstseinsschichten. Gemeinsam mit Ausstatter Youssef Hotait schafft er einen Raum, in dem apollinische Ordnung und dionysisches Chaos aufeinanderprallen. Was wartet im Dunkel? Und was muss ans Licht, damit wir am Morgen erwachen können?
LEITUNG
Choreographie Juliano Nunes
Bühne & Kostüme Youssef Hotait
Dramaturgie
Anna Elisabeth Diepold
Licht Michael Röger
Musikalische Leitung
Matthias Foremny
Leipziger Ballett
Gewandhausorchester
VORSTELLUNGEN
Premiere 07. Nov 2026
Aufführungen
13., 21. & 27. Nov 2026 / 20. Mär / 10. & 18. Apr 2027
Alle Vorstellungen mit Einführung 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn
Onboarding
15. Okt 2026
Kostprobe
27. Okt 2026
Nachgespräch
13. Nov 2026

Choreographie schreibt sich fort. Über Musik, über Körper, über Zeit. Ein Faden läuft von einer Arbeit zur nächsten, verbindet Menschen und Orte und verwebt sich in die DNA einer Company.
Anne Jungs Choreographie zu Sibelius’ 2. Sinfonie greift auf das mythologische Motiv der Unterwelt zurück. Im Zentrum stehen Schwellenerfahrungen: Transformation, zyklische Wiederkehr, die Spannung zwischen Bestimmung und Autonomie. Jung arbeitet mit mythologischen Strukturen als Assoziationsräumen und stellt Fragen, die über Zeiten und Gesellschaften hinweg aktuell sind: Was ist vorgegeben? Welche Muster erben wir, welche durchbrechen wir?
Uwe Scholz’ Pas de deux aus der 8. Sinfonie von Anton Bruckner steht wie als Antwort – ein Faden, der schon fest verwoben ist in dieser Stadt. Der dritte Satz – Bruckners Adagio, seine Meditation über Vergänglichkeit und Transzendenz – zeigt 30 Minuten konzentrierter Zweisamkeit. Wir sehen Liebe in ihrer ganzen Bandbreite: verletzlich und kraftvoll, aufgelöst und präzise, irdisch und erhaben. Die choreographische Präzision, mit der er die musikalische Monumentalität in menschliche Nähe übersetzt, ist beispiellos. Sein Erbe in Leipzig bedeutet künstlerische Haltung: Wahrhaftigkeit in Musik und Tanz, Kompromisslosigkeit der Form.
LEITUNG
2. SINFONIE, JEAN SIBELIUS
CHOREOGRAPHISCHE URAUFFÜHRUNG
Choreographie Anne Jung
Kostüme Melchior Silbersack
Dramaturgie
Anna Elisabeth Diepold
Licht Michael Röger
SYMPHONIE NR. 8, DRITTER SATZ ADAGIO, ANTON BRUCKNER
Choreographie Uwe Scholz
Bühne & Kostüme rosalie, Uwe Scholz
Licht Michael Röger
Musikalische Leitung
Christoph Gedschold Leipziger Ballett
Gewandhausorchester
VORSTELLUNGEN
Premiere 06. Feb 2027
Aufführungen
20. & 27. Feb / 05., 07. & 26. Mär 2027
Alle Vorstellungen mit Einführung 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn
Onboarding
13. Jan 2027
Kostprobe
26. Jan 2027
Nachgespräch
20. Feb 2027
I
Choreographie Andrea Carino
II
Choreographie Marcelino Libao
III
Choreographie Vincenzo Timpa
Idee & Konzept Rémy Fichet
Dramaturgie
Anna Elisabeth Diepold Kostüme Melchior Silbersack
Leipziger Ballett
VORSTELLUNGEN
Premiere
03. Apr 2027, Schauspielhaus
Aufführungen
04., 08., 14. & 22. Apr 2027, Schauspielhaus
Alle Vorstellungen mit Einführung
30 Minuten vor Vorstellungsbeginn
Onboarding 17. Mär 2027, Opernhaus
Eine Black Box beschreibt im Theater typischerweise einen einfachen Aufführungsraum, meist quadratisch mit schwarzen Wänden. Es ist die Einfachheit des Raumes, die eine Vielzahl von Möglichkeiten in der Konfiguration der Bühnen und Publikumsinteraktion schafft – ein offener Rahmen für künstlerische Experimente.
Für die zweite Ausgabe der von Ballettdirektor Rémy Fichet entwickelten Reihe »Black Box« wird der schwarze Bühnenraum erneut zum Fokusraum verschiedener choreographischer Sprachen. Im Schauspielhaus Leipzig entsteht ein besonderer Ort für neue Bewegungssprachen: Etablierte Choreograph:innen aus den Reihen des Ensembles entwickeln Arbeiten, die sich diesmal Rainer Maria Rilkes »Duineser Elegien« zuwenden.
Die Elegien kreisen um existenzielle Fragen: die Sehnsucht nach dem Transzendenten, die Konfrontation mit Vergänglichkeit, die Notwendigkeit der Verwandlung. »Elegien« ist eine choreographische Erkundung von Rilkes verdichteter Sprache. Ganz in Schwarz, ganz nah am Publikum, zwischen klassischer Technik und zeitgenössischem Ausdruck.

Ballett von Andreas Heise |
»Pagliacci« von Ruggero Leoncavallo | »Carmina Burana« von Carl Orff
O Fortuna – das Schicksalsrad dreht sich unberechenbar, wirft Menschen nach oben, schleudert sie in den Abgrund. Aber ist wirklich alles Vorherbestimmung? Choreograph und Regisseur Andreas Heise und CoRegisseurin Marlene Hahn verschränken Leoncavallos »Pagliacci« – eine Geschichte von Eifersucht, Besessenheit und tödlicher Gewalt –mit Carl Orffs archaischen »Carmina Burana«. Der Clown trägt eine Maske, aber unter der Oberfläche brodelt es. Wo Gesang auf Bewegung trifft, entstehen Risse im Gefüge –zwischen Schein und Sein, zwischen Kunst und roher Gewalt.
Inspiriert von der Ästhetik des Stummfilms und zwielichtigen Vergnügungskulturen der 1920er und 30erJahre entsteht eine Welt des Grotesken, Absurden und Frivolen. Gesang, Bewegung und Musik durchdringen sich, verschmelzen zu einem kaleidoskopischen Bild jener Orte, an denen die Maske bröckelt. Künstlerische Freiheit kippt in Obsession, Begehren in Gewalt, das Spiel wird tödlicher Ernst. Was davon ist Inszenierung, was Realität? Wo endet die Pose, wo beginnt die nackte Emotion?
»O Fortuna« bringt das Opernensemble und das Leipziger Ballett zusammen in einen Abend, der fragt: Wie sehr trauen wir dem, was wir sehen, und was ist hier eigentlich noch echt?
VORSTELLUNGEN
Premiere 15. Mai 2027
Aufführungen
17. & 30. Mai / 04., 12., 20., 23. & 26. Jun / 04. Jul 2027
Alle Vorstellungen mit Einführung
30 Minuten vor Vorstellungsbeginn
Onboarding
21. Apr 2027
Matinée
02. Mai 2027
Kostprobe
04. Mai 2027
Nachgespräch
30. Mai 2027

Musikalische Leitung
Ivan Repušić / Friedrich Praetorius
Choreographie & Regie
Andreas Heise
Co-Regie Marlene Hahn
Bühne & Kostüme
Sascha Thomsen
Dramaturgie
Anna Elisabeth Diepold
Licht Johannes Schadl
Choreinstudierung Thomas
Eitler de Lint
Einstudierung Kinderchor
Sophie Bauer
PAGLIACCI
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Canio Martin Muehle / Xavier Moreno
Nedda Solen Mainguené
Tonio Lijubomir Puskaríc
Beppo Tomislav Jukic
Silvio Franz Xaver Schlecht
Canio Juliano Toscano / Landon Harris
Nedda Ester Ferrini / Soojeong Choi
Tonio Andrea Carino / Evandro Bossle
Beppo Pedro Luz / Tiziano Botteri
Silvio Alessandro Repellini / KT
Flavio Salamanka
Leipziger Ballett
Chor & Kinderchor der Oper Leipzig Gewandhausorchester
CARMINA BURANA
Leipziger Ballett
Sopran Athanasia Zöhrer
Bariton Franz Xaver Schlecht
Tenor Dan Karlström
Chor & Kinderchor der Oper Leipzig
Gewandhausorchester
Ballett von Fran Díaz | Musik von Krzysztof Penderecki, Henryk Mikołaj Górecki und Wojciech Kilar
VORSTELLUNGEN AB 19. Sep 2026
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Mehr Infos auf Seite 174

» E s ist eine Reise des Erkennens.«
FRAN DÍAZ Choreograph
Ballett von Kaloyan Boyadjiev nach »Nussknacker und Mausekönig« von E. T. A . Hoffmann | Musik von Peter I. Tschaikowski Eine Koproduktion mit der Opéra National de Bordeaux
VORSTELLUNGEN AB 02. Dez 2026
» Eine nostalgisch-weihnachtliche Reise ins Märchenland der Unschuld.«
PETER KORFMACHER Leipziger Volkszeitung

Juliano Nunes kreiert »Ein Sommernachtstraum« für das Leipziger Ballett
TRÄUM NE

Der Wald beginnt dort, wo die Gesetze enden. Vier junge Menschen fliehen in die Nacht –hinein in ein Dickicht aus Bäumen, Schatten und ungezähmten Begierden. Was sie nicht wissen können: Der Wald ist tiefer, als sie denken. Viel tiefer.
Juliano Nunes erforscht in seiner Fassung von Shakespeares »Ein Sommernachtstraum« den Wald als psychologischen Raum. Als Ventil für all das, was unter der zivilisierten Oberfläche des Palastes lauert. Hermia liebt Lysander. Demetrius will Hermia. Helena verzehrt sich nach Demetrius. Und Hermia denkt, sie kann Helena vertrauen. Ein Viereck der Verwirrung –doch im Wald wird aus Verwirrung Chaos, aus Begehren Besessenheit, aus Liebe etwas Unheimliches.
Der Zauber, den Puck über die Schlafenden ausgießt, ist mehr als Feenmagie. Er ist die Entfesselung dessen, was ohnehin da war: Zweifel, Eifersucht, verzweifelte Sehnsucht. Die vier Liebenden durchlaufen im Wald Schichten ihres eigenen Bewusstseins. Sie verlieren sich, um sich neu zu finden.
Shakespeares Wald ist kein romantischer Flucht ort. Er ist ein Ort der Transformation –mitunter brutal, aber nicht in unkontrollierbarer Ekstase. Es gibt Gesetze, nur andere als die, die im Palast gelten. Es gelten die Gesetze der Natur, der Triebe, der Träume. Oberon und Titania, die Herrschenden dieses Reiches, führen selbst einen Krieg der Leidenschaften. Ihr Streit erschüttert die natürliche Ordnung. Auch sie sind gefangen im Sog ihrer Gefühle. Was zieht uns immer noch in Shakespeares Welten? Vielleicht, dass er uns zeigt, wie dünn die Schicht ist zwischen Kontrolle und Kontrollverlust. Zwischen dem, was wir zeigen, und dem, was wir sind. Seine Figuren sind modern in ihrer psychologischen Komplexität. Sie lieben
falsch. Sie verzweifeln. Sie verwandeln sich. Und am Ende – wenn der Morgen dämmert und sie aus dem Wald zurückkehren – wissen sie nicht mehr genau: War es ein Traum?
Juliano Nunes inszeniert diesen Zwischenraum. Seine Choreographie folgt den Bewegungen der Psyche: mal flirrend und leicht wie Feenflügel, mal schwer von unausgesprochenen Obsessionen. Der Wald wird zum Tanz. Die Gefühle werden zu Körpern im Raum, der uns die Frage stellt: Wie tief kann ein Wald sein? Wie tief können wir fallen, wenn wir uns selbst begegnen?

Juliano Nunes Geboren 1990, ausgebildet am Brazilian Dance Conservatory Rio de Janeiro. Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim (Bachelor und Master). Als Tänzer u. a. beim Royal Ballet of Flanders, beim Leipziger Ballett, beim Badischen Staatstheater Karlsruhe und bei Gauthier Dance Stuttgart. Arbeitete mit William Forsythe, Jiří Kylián, Ohad Naharin, Hans van Manen, Akram Khan und Sidi Larbi Cherkaoui. Als Choreograph kreierte er u. a. Werke für das Royal Ballet London, das Birmingham Royal Ballet, das Nederlands Dans Theater, das Mariinsky Theater, das Ballet Zürich, das Philadelphia Ballet, für ABT sowie für Netflix’ »Tiny Pretty Things«.
I thought the earth remembered me, she took me back so tenderly, arranging her dark skirts, her pockets full of lichens and seeds.
I slept as never before, a stone on the river bed, nothing between me and the white fire of the stars but my thoughts, and they floated light as moths among the branches of the perfect trees. All night I heard the small kingdoms breathing around me, the insects, and the birds who do their work in the darkness. All night I rose and fell, as if in water, grappling with a luminous doom. By morning I had vanished at least a dozen times into something better.
MARY OLIVER
in etwas Besseres. MARY OLIVER
Die ganze Nacht stieg ich auf und fiel, wie im Wasser, mit einem leuchtenden Schicksal kämpfend. Am Morgen war ich mindestens ein Dutzend Mal verschwunden
Die ganze Nacht hörte ich die kleinen Königreiche um mich herum atmen, die Insekten, und die Vögel, die ihre Arbeit in der Dunkelheit verrichten.
Ich dachte, die Erde erinnerte sich an mich, sie nahm mich so zärtlich zurück, ordnete ihre dunklen Röcke, ihre Taschen voller Flechten und Samen. Ich schlief wie nie zuvor, ein Stein auf dem Flussbett, nichts zwischen mir und dem weißen Feuer der Sterne außer meinen Gedanken, und sie schwebten leicht wie Motten zwischen den Ästen der perfekten Bäume.
Wie Leoncavallo »Pagliacci« mit Authentizität versehen hat

Ruggero Leoncavallo erzählte gerne eine dramatische Geschichte: Als Kind habe er in Kalabrien einen Eifersuchtsmord in einer Schauspieltruppe miterlebt. Sein Vater, ein Richter, habe den Fall verhandelt. Und der junge Ruggero? Ist davon so nachhaltig beeindruckt, fasziniert, verstört, dass er Jahre später daraus eine Oper macht: »Pagliacci«. Die Geschichte klingt überzeugend. Wurde meisterhaft, und oft, erzählt. Und wirft eine faszinierend moderne Frage auf: Was ist eigentlich echt?
Der Mord, der nie stattfand
Leoncavallos Erzählung klang perfekt für die VerismoBewegung der 1890erJahre. Ein echter Gerichtsfall, dokumentiert in Akten, verarbeitet durch das traumatisierte Kind – das gab »Pagliacci« eine Aura von Wahrhaftigkeit. Die Geschichte wurde zum festen Bestandteil der Werkbiographie, in Programmheften zitiert und in Interviews wiederholt – immer und immer wieder.
Doch als Musikwissenschaftlerinnen wie Teresa Lerario und Arthur Scherle die Archive durchforsteten, machten sie eine ernüchternde Entdeckung: Es gab tatsächlich einen Gerichtsfall in Kalabrien um 1865, und Leoncavallos
Vater war tatsächlich Richter. Aber der Fall weist kaum Gemeinsamkeiten mit der Opernhandlung auf.
Stattdessen fand die Forschung eindeutige literarische Quellen, die »Pagliacci« ein Vorbild gewesen sein können. Da war »La Femme de Tabarin« von Catulle Mendès, uraufgeführt 1887 in Paris – nur vier Jahre vor »Pagliacci«. Das Stück zeigt einen ähnlichen Schluss: Mord auf offener Bühne, die Schlussworte nahezu identisch. Leoncavallo war von 1882 bis 1886 in Paris gewesen – die Chance, dass er das Stück kannte, ist hoch. Dazu kommt »Un drama nuevo« des Spaniers Manuel Tamayo y Baus von 1867, ein Eifersuchtsdrama mit Spieli mSpielStruktur. Solche verschachtelten Theaterhandlungen waren in den 1880er u nd 90erJahren geradezu Mode.
Warum also die falsche Geschichte? Die Antwort ist vielleicht simpel: gutes Marketing. Die Behauptung, die Handlung basiere auf einem »wahren Fall«, war perfekt für den Verismo, ein Alleinstellungsmerkmal, eine emotional packende Story. Leoncavallo war ein geschickter Selbstvermarkter. Die wahre Geschichte machte seine Oper authentischer – auch wenn sie erfunden war.
» D er Verfasser hat vielmehr versucht, euch ein Stück
→ jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Konzertfoyer
→ Zu allen Vorstellungen steht Ihnen eine Audioeinführung zur Verfügung.
Näher dran, früher informiert. Beim »Onboarding« erleben Sie erste Eindrücke der kommenden Premieren und blicken hinter die Kulissen des Probenprozesses des Leipziger Balletts. In entspannter Atmosphäre wird der UweScholzBallettsaal zum Treffpunkt für Gespräche und natürlich Tanz.
16. Sep 2026 – »Willkommen in der Spielzeit 2026/27«
15. Okt 2026 – »Ein Sommernachtstraum«
13. Ja n 2027 – »Sibelius / Bruckner«
17. Mär 2027 – »Elegien – Black Box II«
21. Apr 2027 – »O Fortuna«
jeweils 18:00, UweS cholzBallettsaal (Eingang Kellertheater)
Exklusiver Probenbesuch und Gespräch mit Beteiligten
27. Okt 2026 – »Ein Sommernachtstraum«
26. Ja n 2027 – »Sibelius / Bruckner«
04. Mai 2027 – »O Fortuna«
jeweils 18:30, Konzertfoyer Opernhaus
Noch Fragen? Im Rahmen unserer Nachgespräche erhalten Sie die Möglichkeit, nach den Vorstellungen von Beteiligten der Produktion zu hören und mit ihnen in Dialog zu treten.
26. Sep 2026 – »Eurydike«
13. Nov 2026 – »Ein Sommernachtstraum«
20. Feb 2027 – »Sibelius / Bruckner«
30. Mai 2027 – »O Fortuna«
im Anschluss an die Vorstellung, Parkettfoyer Opernhaus
Auch in dieser Spielzeit blicken wir hinter die Kulissen des Leipziger Balletts. Wir erforschen, wie Tanz als Protestform genutzt wurde und wird und gehen Backstage, wenn Rollen entstehen.
08. Okt 2026 – »Tanz als Protestform« 23. Apr 2027 – »Eine Rolle finden?«
jeweils 17:00, Treffpunkt: Kassenhalle Opernhaus
Choreographische Entwürfe von Ensemblemitgliedern
Jenseits der großen Bühne bietet »Out of the Box« interessierten Ensemblemitgliedern die Möglichkeit, sich choreographisch auszuprobieren.
In intimer Runde wird der Ballettsaal zum Labor für die Erkundung der eigenen künstlerischen Sprache – ob in Fragmenten, Improvisationen oder ersten fertiggestellten Choreographien.
29. Sep 2026, 18:00, UweS cholzBallettsaal (Eingang Kellertheater)
Einmal selbst im Ballettsaal stehen und das tägliche Training am eigenen Körper erleben! Ballettdirektor Rémy Fichet bietet ein klassisches Training für interessierte Menschen ab 14 Jahren an. Im Anschluss besuchen wir gemeinsam das Training der Company.
14. Nov 2026 / 06. Mär / 19. Jun 2027
Trainingsbeginn jeweils 9:00 für ca. 45 min. Der anschließende Trainingsbesuch dauert bis ca. 11:30. Zugang über den Eingang Kellertheater
In liebgewonnener Tradition feiert das Leipziger Ballett den Welttanztag mit Tanzbegeisterten aus der ganzen Stadt.
29. Apr 2027, 17:00 Garderobenhalle
Für Schulklassen
Wir laden Schulklassen ein, die Welt des Balletts zu entdecken – von Tutu bis Fondu (ja, das gibt es auch getanzt). Wie wird man eigentlich Ballerina? Mit viel Fleiß und Übung, denn Ballett tanzen ist Profisport. Beim Training des Leipziger Balletts können die Kinder unsere Tänzerinnen und Tänzer aus nächster Nähe beobachten. Wer möchte, darf sich an Figuren und Schritten gemeinsam mit den Profis versuchen. Tanzen macht Spaß, egal ob Profi oder nicht.
25. Sep / 19. Nov 2026 / 03. Mär / 02. Jun 2027 jeweils 10:00, Treffpunkt: Bühneneingang Goethestraße




































JUNIOR PROGRAMM
Mit der Spielzeit 2025/26 initiierte Ballettdirektor Rémy Fichet in Kooperation mit der Palucca Hochschule für Tanz Dresden das Junior Program des Leipziger Balletts. Das Vortanzen für das Junior Program fand nach Redaktionsschluss statt. Die besten Tänzerinnen und Tänzer werden Mitglied des Junior Programs.





05. / 06. / 07.06. / 07.
15. / 19. / 20.04. / 09.02. / 14. / 23. 20. / 21. / 27. / 28. 17. / 18.06. / 07. 15. 03. / 04. / 06.
05. / 06. / 11. / 19. / 20. / 26. / 27. 10. / 11. 24. / 25.
02. / 03. 05.16.
15. / 16. / 17.
23. / 24.
22. 02. / 03. / 26. 13. / 14. / 27. / 28. 08. / 09. 10. / 11. / 13. / 14. 14. / 15. / 16. 24. / 25. 12. / 13.08. / 09. 30. 01. / 02. / 22. / 23. 30.02. 13. / 17.17. / 29. 01.

Hier sitzt jeder Griff
→ linke Seite
Maximale Konzentration am Inspizientenpult
→ rechts
Gemeinsames Feiern und Lachen nach einer umjubelten Premiere
→ unten





Glitzer, Glamour, MuKo
→ oben
Seitenbühnenblick während »The Addams Family« → rechte Seite

Schick machen für Bühne und Foyer


Der Familienvater Edmund de Waal erbt eine kleine, kunstvoll geschnitzte Figur aus Japan: einen Hasen mit Bernsteinaugen. Dieses scheinbar unscheinbare Objekt wird zum Ausgangspunkt einer abenteuerlichen, aufwühlenden und berührenden Spurensuche durch 150 Jahre Familien und Weltgeschichte: Gemeinsam mit Edmund begibt sich das Publikum auf eine Reise in die Vergangenheit, von Odessa über Paris nach Wien: Das Familienunternehmen seiner Vorfahren steigt zu einem der reichsten Finanzimperien Europas auf – bis die Familie in der Zeit des Nationalsozialismus auf dramatische Weise alles verliert. Verfolgung und Enteignung zwingen sie zur Flucht, und die Familie wird über die ganze Welt zerstreut. Nach der umjubelten, ergreifenden und preisgekrönten Uraufführung am Landestheater Linz erlebt dieses Musical nun seine deutsche Erstaufführung an der Musikalischen Komödie. Komponist Thomas Zaufke orientiert sich an den jeweiligen Epochen und schöpft dabei aus dem Vollen: traditionelle jüdische Musik, patriotische Hymnen, Charleston, eine Marschparodie – eingerahmt von modernen Klangwelten, die begeistern.
LEITUNG
Musikalische Leitung
Michael Nündel
Inszenierung Henry Mason
Choreographie Lorna Dawson
Bühne, Kostüme Jan Meier
Dramaturgie Arne Beeker / Marlene Hahn
BESETZUNG
Edmund de Waal
Christof Messner
Sue Chandler / Elisabeth von Ephrussi Nora Lentner
Alter Iggie von Ephrussi / Manet
Michael Raschle
Charles Ephrussi Jannik Harneit
Louise Cahen d’Anvers
Kara Kemeny
Viktor von Ephrussi Rob Pelzer
Emmy von Ephrussi
Olivia Delauré
Jiro Sugiyama Manuel Dengler
Anna (Zofe) / Lemaire Manja Stein
Junger Iggie von Ephrussi/Degas
Benjamin Sommerfeld
Edmond de Goncourt / Steinhäuser Jeffery Krueger
Ignace / Rudolf von Ephrussi / Stefan / Monet Johann Zumbült
Renoir / Gestapo-Offizier
Andreas Rainer
Aline / Junge Gisela Dayung Cho
Ellen / US-Offizierin Michaela Bär Kinder und Jugendchor der Oper Leipzig
Ballett der Musikalischen Komödie Orchester der Musikalischen Komödie
VORSTELLUNGEN
Premiere 17. Okt 2026
AUFFÜHRUNGEN
18., 24. & 25. Okt / 04., 06., 18. & 20. Nov / 02. & 04. Dez 2026 / 05., 06. & 07. Feb / 06. & 07. Mär 2027
Alle Vorstellungen mit Einführungen 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn
Premieren-Matinée
11. Okt 2026
Kostprobe
12. Okt 2026

1990 in New York: Der MusicalKomponist Jon wird in einer Woche 30 Jahre alt und hat zu seinem großen Be d auern noch keinen Hit gelandet. Der Druck steigt, und so hört der StephenSondheimFan die Zeit ticken und macht sich Sorgen um die Sinnhaftigkeit seines Lebens. Sein Freund Michael hat inzwischen seinen Traum, Schauspieler zu sein, an den Nagel gehängt und verdient nun gutes Geld in einer Marktforschungsfirma. Jons Freundin Susan, eine Balletttänzerin, unterrichtet hauptsächlich und ist bereit, ihr Leben in New York hinter sich zu lassen: Sie würde gern eine Familie gründen. Doch Jon hat seinen Wunsch, am Broadway zu landen, noch nicht aufgegeben. Er setzt alles auf sein aktuelles Stück »Superbia«, das kurz vor einer Workshop Präsentation steht.
Dieses tiefsinnigrockige Musical konzipierte Jonathan Larson 1990 ursprünglich als solistischen »Rock Monologue« und erschuf damit ein völlig neues Genre. Mit seinem Folgewerk »Rent« 1996 hatte er schließlich den großen Erfolg. »tick, tick… BOOM!« enthält autobiographische Züge: Neben dem Namen Jon wurde auch Larson 1990 30 Ja hre alt und hoffte auf den Durchbruch, den er leider kaum mitbekam, da er am Tag der Premiere von »Rent« viel zu jung verstarb.
LEITUNG
Musikalische Leitung
ChristophJohannes Eichhorn
Inszenierung Dr. Inken Meents
Choreographie Mirko Mahr
Bühne Frank Schmutzler
Kostüme Vanessa Raths
Dramaturgie
Anna Elisabeth Diepold
BESETZUNG
Jon Johann Zumbült
Susan Olivia Delauré
Michael N. N.
Orchester der Musikalischen Komödie
VORSTELLUNGEN
Premiere 15. Jan 2027
Aufführungen
19. & 20. Jan / 04. & 09. Feb / 02., 14. & 23. Mär 2027
Premieren-Matinée
10. Jan 2027
Venussaal der Musikalischen Komödie

von
Henri Meilhac
Einst trennte sie der unsinnige Standesunterschied, nun das lästige Geld: Hanna Glawari und Graf Danilo waren sehr verliebt, durften damals aber nicht zusammen sein.
Durch eine andere Heirat mit einem Mann aus Pontevedro ist Hanna inzwischen an Reichtum und in die höhere Gesellschaft gelangt, aber nach kurzer Ehe bereits verwitwet. Sie soll nun erneut jemanden aus Pontevedro heiraten, damit ihr Geld nicht außer Landes kommt – so der Wunsch des Gesandten Baron Zeta. Was für ein Konflikt!
Denn wer kommt als möglicher Heiratskandidat auf den von Zeta organisierten Ball? Danilo, der sich, um seinen Liebeskummer zu stillen, die letzte Zeit mit anderen Frauen vergnügt hat. Die Gefühle sind bei ihm und Hanna noch da. Aber wie kann Danilo seine Liebe beweisen, ohne so dazustehen, als wolle er nur Hannas Geld?
»Die lustige Witwe« ist eine der bekanntesten Operetten von Franz Lehár und gilt als Paradebeispiel für die zweite große Operettenära nach 1900. Mit bekannten Nummern wie dem ViljaLied bis hin zu den mitreißenden Ballszenen bezaubert die 1905 am Theater an der Wien erstaufgeführte Operette bis heute weltweit.
LEITUNG
Musikalische Leitung Tobias Engeli
Inszenierung André Kaczmarzcyk
Choreographie Mirko Mahr
Bühne Ansgar Prüwer
Kostüme Martina Lebert
Dramaturgie Marlene Hahn / Dr. Inken Meents
Choreinstudierung Mathias
Drechsler
BESETZUNG
Hanna Glawari Friederike Meinke / Mirjam Neururer
Graf Danilo Danilowitsch
Michael Borth / Jeffery Krueger
Valencienne Dayung Cho
Camille de Rosillon
Stanisław Napierała
Baron Mirko Zeta Milko Milev
Njegus Nora Lentner
Vicomte Cascada
Michael Raschle
Raoul de Saint-Brioche
Andreas Rainer
Olga Sabine Töpfer
Chor, Chorgäste, Ballett und Orchester der Musikalischen
Komödie
VORSTELLUNGEN
Premiere
20. Mär 2027
Aufführungen
21., 27. & 28. Mär / 17. & 18. Apr / 06., 07. Mai / 15. Jun / 03., 04. & 06. Jul 2027
Alle Vorstellungen mit Einführungen 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn
Premieren-Matinée
14. Mär 2027
Kostprobe
15. Mär 2027

Opéra bouffe von Jacques Offenbach | Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy
Krieg mit dem Nachbarstaat als Ablenkungsmanöver einer egozentrischdauerverknallten Großherzogin? Keine gute Idee! Mal davon abgesehen, dass Krieg nie eine Lösung sein kann, führt das bei der Großherzogin von Gerolstein sogar dazu, dass sie willkürlich Leute befördert oder ermorden lässt. Das aktuelle Objekt ihrer Begierde: Soldat Fritz, den sie kurzerhand zum General ernennt. Der möchte aber eigentlich nur seine Wanda heiraten. Unglücklich mit der Situation sind auch der eigentliche General Bumm, der Wanda nachstellt, und Prinz Paul, der das Herz der Großherzogin gewinnen möchte. Als Fritz die Großherzogin um ihren Segen für die Ehe mit Wanda bittet, steigen Mordgelüste in ihr auf, an denen sich General Bumm und Prinz Paul nur zu gern beteiligen.
Was auf den ersten Blick wie gefährliche Kriegsverherrlichung und Verharmlosung von Machtmissbrauch und Übergriffigkeit wirken kann, erscheint auf den zweiten Blick in Jacques Offenbachs charakteristischs chlauer Manier als witzige Satire mit spritzigen Melodien. Als solche wurde sie schon zur Uraufführung 1867 in Paris gefeiert, und als solche lohnt es sich heute, sie gerade wegen der Aktualität dem Krieg und faschistischen Strömungen entgegenzustellen. Nie wieder ist immer noch jetzt!
LEITUNG
Musikalische Leitung
Michael Nündel
Inszenierung Philipp Moschitz
Choreographie N. N.
Bühne Matthias Engelmann
Kostüme Claudio Pohle
Dramaturgie Dr. Inken Meents
Choreinstudierung
Mathias Drechsler
BESETZUNG
Großherzogin von Gerolstein N. N.
Fritz, Soldat N. N.
Wanda Dayung Cho
General Bumm Michael Raschle
Prinz Paul Milko Milev
Baron Puck Andreas Rainer
Chor, Chorgäste, Ballett und Orchester der Musikalischen Komödie
VORSTELLUNGEN
Premiere
05. Jun 2027
Aufführungen
06., 11., 19., 20., 26. & 27. Jun / 10. & 11. Jul 2027
Alle Vorstellungen mit Einführungen 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn
Premieren-Matinée
23. Mai 2027
Kostprobe
31. Mai 2027
Operette in drei Akten | Libretto von Richard Genée nach der Komödie »Le Réveillon« von Henri Meilhac und Ludovic Halévy in der deutschen Bearbeitung von Karl Haffner | In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln
VORSTELLUNGEN AB 23. Okt 2026
FRIEDERIKE MEINKE Rosalinde in »Die Fledermaus«

Buch von Marshall Brickman & Rick Elice | Musik und Songtexte von Andrew Lippa | Basierend auf Figuren erfunden von Charles Addams | Deutsch von Anja Hauptmann
VORSTELLUNGEN AB 30. Okt 2026 | Mit LiveAudiodeskription am 06. Dez 2026
Die Addams verkörpern eine liebevolle, wenn auch skurrile Familie, die sich durch Ehrlichkeit und Zusammenhalt auszeichnet. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich: Auch die Addams sind nicht frei von Konventionen. Sie folgen Ritualen, ehren ihre Ahnen, pflegen klare Rollenbilder und verteidigen ihre familiäre Identität mit Inbrunst. Das Musical zeigt, dass wahre Entwicklung nicht im Bruch mit allen Konventionen liegt, sondern in der Fähigkeit, eigene Werte zu reflektieren, zu öffnen und neu zu verhandeln: Toleranz, Individual ität und die Akzeptanz des »Anderen«.
TILL KLEINE-MÖLLER Regisseur

Musical nach George Bernard Shaws »Pygmalion« und dem Film von Gabriel Pascal | Buch von Alan Jay Lerner | Musik von Frederick Loewe | Deutsch von Robert Gilbert
VORSTELLUNGEN AB 13. Nov 2026
Ein Klassiker zwischen Pferderennen und »Es grünt so grün …« – Was für ein Geschenk für die Bühne!
KARL ZUGOWSKI Regisseur

Ballett von Mirko Mahr nach Lewis Carrolls »Alice’s Adventures in Wonderland« | Musik von Jacques Offenbach, Leroy Anderson und Igor Strawinsky
VORSTELLUNGEN AB 28. Nov 2026

Operette in drei Akten | Text von Leo Stein und Béla Jenbach
VORSTELLUNGEN AB 11. Dez 2026
» E s wird gelacht, geweint, getanzt, geliebt, entliebt und wieder neu geliebt. «
FRANZISKA SEVERIN Regisseurin

Ballett in drei Akten | Musik von Georges Bizet und Rodion Shchedrin
VORSTELLUNGEN AB 22 Jan 2027
»
MIRKO MAHR Choreograph

Singspiel in drei Akten frei nach dem Lustspiel von Blumenthal und Kadelburg von Hans Müller und Erik Charell | Gesangstexte von Robert Gilbert | Musik von Ralph Benatzky | Musikalische Einlagen von Robert Gilbert, Bruno Granichstaedten und Robert Stolz
VORSTELLUNGEN AB 13. Feb 2027
MIRJAM NEURURER Josepha in »Im weißen Rössl«

Für die Bühne konzipiert von Steve Cuden & Frank Wildhorn | Buch und Liedtexte von Leslie Bricusse | Musik von Frank Wildhorn | Orchestrierung von Kim Scharnberg | Arrangements von Jason Howland | Deutsch von Susanne Dengler und Eberhard Storz | Eingerichtet für die Musikalische Komödie Leipzig von Cusch Jung | Original Broadway Production by PACE Theatrical Group, Inc.
VORSTELLUNGEN AB 10. Apr 2027
Alles geht einmal zu Ende, das größte Maß ist schließlich voll, und so zerstörte dieses kurze Nachgeben gegenüber dem Bösen in mir das Gleichgewicht meiner Seele vollends.
ROBERT LOUIS STEVENSON Autor

Buch von Mel Brooks und Thomas Meehan | Musik und Gesangstexte von Mel Brooks | Originalregie und choreographie von Susan Stroman | In Übereinkunft mit StudioCanal | Deutsch von Nina Schneider
VORSTELLUNGEN AB 24. Apr 2027
Besser kann man »The Producers« kaum haben. Die MuKo-Produktion lässt kein Fettnäpfchen aus, differenziert auch nicht zwischen opportuner und kontroverser Provokation. Und im Laufe der gut drei im Fluge vorüberziehenden brüllend komischen BruttoStunden, während derer mehr als nur ein Lachen quer im Hals stecken bleibt, stellt sich neben vielen anderen Fragen vor allem die, wie es geschehen konnte, dass unter dem Deckmantel woker Korrektheit nicht mehr auszusprechen ist, was dringend ausgesprochen gehört. Und lächerlich gemacht. Noch besser: totgelacht! […] Grandioses Entertainment. Mit Haltung. Auf unbedingt internationalem Niveau. Hingehen!
PETER KORFMACHER Leipziger Volkszeitung

Eine Tanzshow zu Songs von Frank Sinatra | Konzept und Sprechtexte von Philipp J. Neumann
VORSTELLUNGEN AB 30. Apr 2027
» I hr müsst nicht schlafen, um zu träumen.«
PHILIPP J. NEUMANN Autor

Ein Musical von Rory Six
VORSTELLUNGEN AB 13. Mai 2027
Viele Dinge, die Helena erlebt hat, habe auch ich erlebt und erleben viele trans* Personen jeden Tag auf der ganzen Welt. Es gibt Momente in der Show, die mir emotional sehr nahege hen, aber ich benutze diese Emotionalität, um die Geschichte wahrhaftig zu machen. Ich hoffe genau dadurch einen neuen Zugang für das Publikum zu Helenas Geschichte zu bieten.
AMY Helena in »Ein wenig Farbe«



Haarige Angelegenheiten werden Backstage gelöst → oben
Gemeinsames Ausklingen → links unten

Interview mit Dr. Kevin Clarke vom Operetta Research Center Amsterdam
Sowohl Léhars »Die lustige Witwe« als auch Offenbachs »Die Großherzogin von Gerolstein« wie zahlreiche andere Operetten haben es heute nicht leicht: Wir werden u. a. mit Sexismus, Klassismus, Rassismus und Kriegsverharmlosung konfrontiert. Dabei ist die Operette ja im Ursprung durchaus sehr modern, kritisch und divers. Wie erklären Sie sich die Diskrepanz?
Marlene Streeruwitz hat jüngst die Operette zum »Archiv des Sexismus und Rassismus« erklärt. Aber ich finde, das greift zu kurz. Der Sexismus und Rassismus, den sie sieht, bezieht sich bei ihr auf eine Aufführungspraxis der Nachkriegszeit, speziell der 1960er und 70erJa hre, wie er in vielen TVVerfilmungen und Aufnahmen aus der BRD und aus Österreich dokumentiert ist. Das ist aber nicht das, was Lehár oder Offenbach bzw. viele andere geschrieben haben und weswegen diese Stücke ursprünglich solche Welterfolge waren. In Westdeutschland war Operette nach 1945 ein schmerzstillendes Mittel, ein Safe Space, wo man als traumatisiertes Publikum mit nichts
»Unangenehmem« in Kontakt kam – weder Politik noch Sex jenseits der Heteronorm noch sonstigen gesellschaftlichen Debatten. In der DDR war das anders: Da suchte man nach ideologischen Botschaften, besonders bei Offenbach, und wollte das Publikum zum Sozialismus erziehen. Heute fällt es vielen jungen Menschen schwer, mit den wahrgenommenen problematischen Inhalten zu spielen, sich damit auseinanderzusetzen, ohne gleich das ganze Stück zu dekonstruieren. Es wäre schade, die Stücke einfach zu entsorgen, statt zu fragen, was sie uns heute noch sagen könnten, wenn man sie eben nicht wie eine TV O perette von 1975 spielt. Denn viele dieser Werke erlauben, dass man viel mit ihnen macht – aber man darf dabei nie den Spaß verlieren.
Was ist für Sie der größte Unterschied zwischen den Operetten von Offenbach und Lehár? Zuerst einmal ist Lehár nicht gleich Lehár. »Die lustige Witwe« ist eines seiner frühen Werke, mit einer ausgesprochen modernen
Handlung über ein Paar, bei dem die Frau das Geld und das Sagen hat. Sie entscheidet selbst, wen sie heiraten will und zu welchen Bedingungen – und Lehár schreibt dazu eine versengend erotische Musik. Das Ergebnis ist eine geradezu pornografisch stimulierende Operette, bei der die schmelzende Musik mit einer grotesken Darstellung kollidiert, woraus das Stück seine singuläre Wirkung entwickelt. Offenbach ist ganz anders … bei ihm ist jede Note Parodie auf etwas anderes, nichts ist ernst zu nehmen. Bei der Erotik geht es fast immer ums Überschreiten moralischer Grenzen, weil sich Offenbachs schwerreiches Jockey C lub P ublikum in Paris der Engstirnigkeit der Bourgeoisie überlegen fühlte. »Durchgeknallt« beschreibt das am besten. Es ist Slapstick – mit politisch scharfen Untertönen. Das findet sich so bei Lehár nicht, der 40 Ja hre nach Offenbach auf Politisches verzichtet. Es sind zwei verschiedene Welten, zwei verschiedene Formen von Operette.
Das ist, als würde man Rossini mit Puccini vergleichen, was die stilistische Distanz betrifft. Beide sind italienische Opernkomponisten, beide sind genial, aber da hören die Gemeinsamkeiten auch auf.
Wie sollten wir uns diesen Stücken heute nähern?
Es lohnt immer, die Uraufführungskritiken zu lesen. Bei Offenbach ist durchweg davon die Rede, dass diese Stücke »sittengefährdend« seien. Und dass Darstellerinnen versuchten, »möglichst mit Dezenz« zu spielen – was ja heißt, dass sie es nicht taten. Offenbachs weibliche Stars waren bei der Polizei registrierte Sexarbeiterinnen, erfährt man in der Biographie von JeanClaude Yon. Übertragen auf heute wären sie sicher alle bei OnlyFans. Das macht etwas, wenn man solche Personen live auf der Bühne erlebt. Und: Offenbach hatte auch erstmals männliche Sexsymbole auf der Bühne, weil diese Frauen anlockten, die dann
Es wäre schade, die Stücke einfach zu entsorgen, statt zu fragen, was sie uns heute noch sagen könnten , wenn man sie eben nicht wie eine
1975 spielt.


Dr. Kevin Clarke hat zuletzt den Essayband »Glitter and be Gay Reloaded: Die authentische Operette und ihre schwulen Verehrer« herausgegeben. Er war CoKurator der Ausstellung »Welt der Operette: Glamour, Stars und Showbusiness« am Theatermuseum Wien und hat viele Aufsätze und weitere Bücher rund ums Musiktheater veröffentlicht. Man kann ihn bei Netflix in der Doku »The Florence Foster Jenkins Story« neben Joyce DiDonato sehen sowie in Rosa von Praunheims Film »Operndiven –Operntunten«. 2007 gründete er in den Niederlanden die Stiftung Operetta Research Center Amsterdam, dessen Direktor er ist.

wieder Männer anlockten … Das ist wie bei der Popmusik oder in Hollywood. Sex sells. Für Lehár gilt das – auf etwas andere Weise – auch. Ich wünschte mir, Regieteams und Dirigenten würden sich die vorhandenen historischen Aufnahmen und Texte anschauen, um mit originellen Ideen für Besetzungen aufzuwarten.
Offenbach hatte auch erstmals männliche
Sexsymbole auf der Bühne, weil diese Frauen anlockten, die dann wieder Männer anlockten …
Das ist wie bei der
Pop
musik oder in Hollywood.
Sex sells.
Max Raabe sagte mir mal in einem Interview: »Engagieren Sie Anke Engelke und Robbie Williams, und die Operette ist aus dem Schneider!« Da hat er vollkommen recht. Operette war StarTheater. Da musste etwas passieren, im Sinn von: Persönlichkeit. Ob berühmt oder nicht: Die Darsteller müssen Texte sprechen können, tanzen, Ausstrahlung haben. Schön singen ist dabei das Unwichtigste. Auch Richard Tauber hatte Starquality und sehr viel stimmlichen Sexappeal.
Wie blicken Sie auf die heutige Aufführungspraxis von Operetten?
Für mich ist die Aufführungspraxis in den meisten Fällen noch zu sehr im Ewiggleichen gefangen – statt mal echt Neues auszuprobieren, im Sinn von »Zurück in die Zukunft«.
Haben Sie Lieblingsnummern aus der »Witwe« und der »Gerolstein«?
Als Teenager habe ich die »Gerolstein«Aufnahme mit Régine Crespin in der Stadtbibliothek entdeckt und konnte mich daran nicht satthören. Ihr Auftrittslied ist – der Wahnsinn. Als schwuler Junge sprach mich die Begeisterung der Großherzogin für knackige Soldaten magisch an. Mein Vater war bei der Royal Air Force in Berlin stationiert, ich habe meine ganze Kindheit Männer in Uniformen gesehen und irgendwie begehrt. Wahrscheinlich, weil sie »off limits« waren. Aber eigentlich liebe ich so ziemlich alles an der Partitur … Bei der »Witwe« ist es eine Hassliebe, denn natürlich wirken diese Instrumentationskunst und die Melodien Lehárs wie ein Narkotikum auf mich. Letztlich ist mir Offenbach aber immer näher, weil er den Horror des Alltags einfach auf den Kopf stellt und verlacht. Das ist ein Lebensansatz, den ich schon immer versuche zu kopieren.

mit André Kaczmarczyk, Regisseur der »Lustigen Witwe«

André Kaczmarczyk, 1986 in Suhl/Thüringen geboren und in Eisenach aufgewachsen, studierte er an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Nach Engagements am Staatsschauspiel Dresden und am Düsseldorfer Schauspielhaus arbeitet er seit 2022/23 freischaffend als Schauspieler und Regisseur. Er ist mehrfach ausgezeichnet. Als Regisseur realisierte er u. a. Liederabende sowie Inszenierungen wie »Alice«, »Orlando«, »Cabaret« und »Kiss me Kate«. Neben seiner Theaterarbeit wirkt Kaczmarczyk in Filmund Fernsehproduktionen mit und ermittelt seit Januar 2022 als Kriminalhauptkommissar im RBB»Polizeiruf 110«. Zudem ist er als Dozent für Schauspiel tätig.
Mit welcher Figur aus »Die lustige Witwe« würden Sie sich gern einmal in einem Pariser Cabaret verabreden?
Das wäre ganz sicher Graf Danilo. Der kennt sich schließlich aus. Und ich hätte auch einige Fragen an ihn. Direkt danach möchte ich aber Hanna Glawari treffen zu einem sehr frühen
Frühstück im Montmartre.
In einem Satz: Was reizt Sie an dieser Operette besonders?
Lippen schweigen ja bekanntlich – aber es sind wohl die großen Gefühle mit dem charmanten Augenzwinkern, die Eleganz, der Eskapismus und die ordentliche Prise Gesellschaftskritik.
Wenn Sie am Abend spontan für eine Figur einspringen müssten – auf welche Rolle hätten Sie besondere Lust?
Natürlich Njegus – flink, frech und teuflisch.
Können Sie sich an Ihre erste Begegnung mit dem Genre Operette erinnern?
Als Kind hatte ich eine Schallplatte von Lehárs »Das Land des Lächelns«, die ich ständig gehört habe. Im Theater war es eine Silvestervorstellung von »Frau Luna«. Ich war elf.
Anschließend bin ich freudig nach Hause gehüpft, habe die »Berliner Luft« gesungen und geträumt von Schlössern, die im Monde liegen.
Manche unken, die Operette sei bald tot –was hält sie für Sie lebendig?
Wir.
→ Für ausgesuchte Neuproduktionen und Wiederaufnahmen: jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Venussaal
→ Zu allen Vorstellungen steht Ihnen eine Audioeinführung zur Verfügung.
Spannende Einblicke in die Neuproduktion mit musikalischen Highlights
11. Okt 2026 – »Der Hase mit den Bernsteinaugen« 10. Jan 2027 – »tick, tick… BOOM!«
14. Mär 2027 – »Die lustige Witwe«
23. Mai 2027 – »Die Großherzogin von Gerolstein«
jeweils 11:00, Venussaal Musikalische Komödie
Exklusiver Probenbesuch und Gespräch mit Beteiligten
12. Okt 2026 – »Der Hase mit den Bernsteinaugen«
15. Mär 2027 – »Die lustige Witwe«
31. Mai 2027 – »Die Großherzogin von Gerolstein«
jeweils 18:30, Venussaal Musikalische Komödie
Exklusive Einblicke in die Architektur der Musikalischen Komödie und hinter die Kulissen
25. Okt / 22. Nov 2026 / 07. Mär / 25. Apr / 16. Mai / 13. Jun 2027
jeweils 12:00, Musikalische Komödie
Noch Fragen? Nach den Vorstellungen unseres Musicals »Ein wenig Farbe« erhalten Sie die Möglichkeit, mit Beteiligten der Produktion ins Gespräch zu kommen.
jeweils im Anschluss an die Vorstellung im Venussaal Musikalische Komödie
Nach der Vorstellung ist noch lange nicht Schluss! Lassen Sie im Anschluss an ausgesuchte Vorstellungen Ihren Abend mit Ihren Stars und Sternchen der Musikalischen Komö die bei Cocktails, Musik und Tanz ausklingen. Wie wäre es mit einer Halloweenparty nach »The Addams Family« (mit Preis fürs beste Kostüm!) oder einem Tanz in den Mai nach dem Ballett »Strangers in the Night« mit den Hits von Frank Sinatra?
30. Okt 2026 / 30. Apr 2027, jeweils ab 22:00, Venussaal Musikalische Komödie
Im November und April wird wieder der rote Teppich in der Musikalischen Komödie ausgerollt. Im Theaterrestaurant LORTZING begrüßen wir spannende Gäste: Im November plaudert unser langjähriges Ensemblemitglied Sabine Töpfer aus dem Nähkästchen, und im April wird Operettenspezialist Dr. Kevin Clarke spannende Einblicke in die Operettenwelt geben.
27. Nov 2026 / 15. Apr 2027
jeweils 19:30, Restaurant LORTZING

29. Nov 2026, 10:00, Foyer Musikalische Komödie
Zusammen mit Livelyrix e. V. wird die PoetrySlamE rfolgsreihe in der Musikalischen Komödie fortgesetzt: Die besten Poetinnen und Poeten des Landes werden, begleitet von der Band aus Mitgliedern der Musikalischen Komödie, auch in dieser Spielzeit wieder einige Besonderheiten zum Besten geben. Neu: Ein Poetry Slam für Kinder!
Poetry Slam für Kinder 01. Dez. 2026, 10:00, Musikalische Komödie
Poetry Slam 01. Dez. 2026 / 23. Apr 2027 / 18. Jun 2027, jeweils 19:30, Musikalische Komödie
Die schreib:maschine ist Deutschlands einzige offene Bühne für MusicalAutor:innen und Komponist:innen. Alte Hasen und neue aufstrebende Gewächse der kreativen Szene z eigen hier erste rohe Entwürfe der potenziellen nächsten HitP roduktion.
08. Feb 2027, 19:30, Venussaal Musikalische Komödie

Wir sind umgeben von Klischees, ob wir uns daran abarbeiten, sie bedienen, über sie lachen oder sie infrage stellen. Solche Klischees verstecken sich häufig auch in Kritik, die uns durch die Presse oder unser Publikum erreicht. Was sind die Einwände? Wie umgehen zum Beispiel mit Bodyshaming, Bemängelung der Programmauswahl oder Kritik am modernen Bühnenbild? Diese Themen werden uns in der nächsten Ausgabe von »Achtung! Achtung! Klischee« beschäftigen.
16. Jun 2027, 19:30, Venussaal Musikalische Komödie
Kooperation mit der Schaubühne Lindenfels
Ein Prélude im Filmtheater: Nehmen Sie im Kino Platz und erfahren Sie in einer musikalischen Einführung nicht nur mehr über den gleich laufenden Film, sondern sogar noch etwas über ein Musiktheaterstück der Musikalischen Komödie.
Termine werden über den Monatsplan und die Homepage bekannt gegeben.

Freuen Sie sich bei unseren Venusnächten im September auf eine stimmlichemotionale Karussellfahrt unter dem Motto »Diva auf Umwegen« mit Ensemblemitglied Friederike Meinke, im November auf die musikalische Interpretation der Texte von Erich Kästner durch Lasarah Sattler und Lennart Jahn mit ihrem Liederabend »KÄSTNER. vertont« sowie im Mai auf den Abend »Vivre debout« mit den Chansons von Jacques Brel gesungen von Tobias Licht.
26. Sep 2026, 19:00 / 27. Sep 2026, 17:00 / 15. Nov 2026, 17:00 / 29. Mai 2027, 19:00, Venussaal Musikalische Komödie
Wir sind zurück! Immer noch kultig, herzlich, original und vielleicht ein bisschen meschugge präsentieren wir mit dem gesamten Ensemble der Musikalischen Komödie die Highlights unserer neuen Saison und spannende Hintergründe zur jüdischen Tradition unseres Hauses im Rahmen des jüdischen Jahres »Tacheles«.
03. Okt 2026, 19:00 / 04. Okt 2026, 15:00, Musikalische Komödie
Hier treffen Kunst und Musik in der besonderen Atmosphäre des Museums der bildenden Künste Leipzig aufeinander. Lassen Sie sich von den Musikerinnen und Musikern des Chores und Orchesters der Musikalischen Komödie verzaubern, erleben Sie die Räume des Museums in unterschiedlichen Programmen und Zusammenstellungen neu. Ein Erlebnis für alle Sinne!
09. Okt 2026 / 10. Feb / 12. Mai 2027, jeweils 18:30, Museum der bildenden Künste
Im Rahmen des jüdischen Jahres »Tacheles« wandeln wir in einem Gesprächskonzert auf den Spuren von Menschen jüdischer Herkunft, die einst in unserem Ensemble gewirkt und es geprägt haben. Wir entdecken ihre Musikwerke und Geschichten.
15. Nov 2026, 11:00, Venussaal Musikalische Komödie

Die Solistinnen und Solisten und das Orchester der Musikalischen Komödie sowie der Kinderund Jugendchor der Oper Leipzig bringen mit feierlichen Adventskonzerten vorweihnachtliche Stimmung in die Räumlichkeiten des Alten Rathauses.
14. Dez 2026, 19:00 / 15. Dez 2026, 16:30 & 19:00, Altes Rathaus
Mit Veranstaltungen und Konzerten hält der Förderverein den engen Kontakt zum Publikum. Mit dabei sind unter anderem Mitglieder des Ensembles und Orchesters der Musikalischen Komödie.
18. Dez 2026, 15:00 & 19:00, Musikalische Komödie
Die Nachwuchsdirigierenden vom Forum Dirigieren des Deutschen Musikrates können mit unserem Ensemble und Orchester die Welt der Operette entdecken, sie im Neujahrskonzert selbst präsentieren. Nach Wien und Paris steht 2027 eine weitere Operetten metropole auf dem Programm: Atmen Sie mit uns die Berliner Luft!
09. Jan 2027, 19:00 / 10. Jan 2027, 15:00, Musikalische Komödie
Gesangsstudierende der Leipziger Hochschule für Musik und Theater präsentieren als krönenden Abschluss eines Operettenworkshops ihre Arbeit bei einer Gala mit dem Orchester der Musikalischen Komödie.
30. Jan 2027, 19:00 / 31. Jan 2027, 15:00, Musikalische Komödie

Mitglieder des Orchesters der Musikalischen Komödie präsentieren im Geiste des Karfreitags kammermusikalische Werke.
26. Mär 2027, 15:00, Venussaal Musikalische Komödie
Eine Legende kommt in die Musikalische Komödie! In einem besonderen Konzert er wecken wir die Hits und Songperlen des wohl größten und beliebtesten deutschen Entertainers neu zum Leben: Udo Jürgens interpretiert von Tobias Licht, unserem Star aus der Produktion »The Addams Family«!
03. Apr 2027, 19:00 / 04. Apr 2027, 15:00, Musikalische Komödie
Sie suchen das Programm der JUNGEN OPER LEIPZIG?
























































































































































































































































BALLETT DER MUSIKALISCHEN KOMÖDIE
Mirko Mahr Ballettdirektor und Choreograph
Corina Dehne Ballettassistentin, Trainings- und Repetitionsballettmeisterin
Mattia Cambiaghi Trainingsmeister
Paul Zimnik Ballettrepetitor
ENSEMBLE Jimena Banderas Martínez, Sherly Belliard, Marta Borczakowska, Tatiana de Sousa, Irem Erden, Larissa Gomes, Stella Perniceni, Lolita Valau; Carlo Bravo, Mattia Cambiaghi, Davide Covone, Mattia Longhitano, Pietro Pelleri, Denys Popovych, Domenico Guido Sarnataro
CHOR
Mathias Drechsler Chordirektor
Roland Otto Chorinspektor
ERSTER SOPRAN JanaMaria Eberhardt, Nicola Heinecker, MariaTeresa Martini, Paula Helene März, Franziska Schwarz
ZWEITER SOPRAN Sabine GarbeLiske, Konstanze
Haupt, Martina WugkKratz
ERSTER ALT Martina Mühlnikel, Claudia Otte, Dagmar Zeromska
ZWEITER ALT Miranda Caasmann, Cornelia Drechsler, Weronika Prościńska
ERSTER TENOR Tobias Latte, Richard Mauersberger Radoslaw Rydlewski
ZWEITER TENOR Georg Führer, Uwe Kronberg
ERSTER BASS Samuel Hoppe, Björn Grandt, Hernán Atilio Vuga, Peter Waelsch
ZWEITER BASS Stefan Dittko, Mathias Möller, Roland Otto, Uwe Strötzel

ORCHESTER DER MUSIKALISCHEN KOMÖDIE
Ehrendirigent Roland Seiffarth
Agnes Farkas Erste Konzertmeisterin |
Sven Probst stellv. Erster Konzertmeister
ERSTE VIOLINEN Thomas Krause Vorspieler |
Henrike Borck, Lasse Grams, Sunhwa Lee, Kristin May, Juliane Plankl
ZWEITE VIOLINEN Holger Engelhardt Solo |
Anna Gretschmann Solo |
Angelika Speth stellv. Solo |
Eva Heinig Vorspielerin | AnneSophie Kühne, Peggy Mühlmann, Dimitri Rutter
VIOLA Karen Rösch Solo |
Stephan Czernetzki stellv. Solo | Annegret Meder Vorspielerin | Juraj Migas
VIOLONCELLO Stephan Wünsch Solo |
YuHsuan Feng stellv. Solo | Christiane Lauer
Vorspielerin | Andrea László
KONTRABASS Tilman Schmidt Solo |
Sergio Glaser stellv. Solo | Norbert Stark
FLÖTE Thomas Reimann Solo |
Verena Robertz stellv. Solo
OBOE N. N. Solo | N. N. stellv. Solo
KLARINETTE Marko Drechsel Solo |
Volodymyr Dobrynchuk stellv. Solo |
Sandra Kirchner
FAGOTT Teodor Naumov Solo | Wieland Rucker
HORN N. N. Solo |
Stefan Markwart, Danny Tielens, Martin Lukas
TROMPETE Michael Schlabes Solo |
N. N. stellv. Solo | Torsten Rösch
POSAUNE Stefan Gruner Solo | Juliette Blum stellv. Solo | Gero Schmidt stellv.
Solo | Hendrik Reichardt
PAUKEN / SCHLAGZEUG Frank Babe Solopauker | René Scipio Soloschlagzeuger |
N. N. stellv. Solopauker
HARFE Katrina Szederkenyi Solo



KRIEG. STELL DIR VOR, ER WÄRE HIER
VOM KLEINEN MAULWURF, DER WISSEN WOLLTE, WER IHM AUF DEN KOPF GEMACHT HAT
DAS HÄSSLICHE ENTLEIN 15. / 16.14. / 15. / 29.
DIE KLEINE MEERJUNGFRAU 04. / 05. / 08. 20.
HEXE HILLARY GEHT IN DIE OPER 03. / 04. / 06. / 15. / 16. / 17. / 18. / 19.
HOLLE!
DER KARNEVAL DER TIERE 10. / 11. / 30. 01.
ALICE IM WUNDERLAND 28. / 29. 22.
GESUCHT: PETER UND DER WOLF
DER NUSSKNACKER
PIT UND PAULA
12. / 13.
10. / 22. / 29. / 30. 01. / 02 22.
26. / 27. / 28.01. / 04. / 06. / 10.
24. / 26.
15. / 16. / 17.
17. / 18. / 22.
02.
01. / 03. / 06. / 07.













Mit den Ohren sehen: Musiktheater für blinde und sehb ehinderte Menschen
Vor der Vorstellung laden wir Sie im wahrsten Sinne des Wortes ein, mit uns auf Tuchfühlung zu gehen: Gemeinsam betreten wir die Bühne, hier können Sie Stoffe und Kostüme nebst Requisiten und Bühnenbildelementen tastend erkunden. Für die Vorstellung statten wir Sie mit einem Headset aus, sodass wir Ihnen d arüber mit passgenau auf die Inszenierung ab gestimmten Live Kommentaren das H andlungsgeschehen vermitteln können.
06. Dez 2026 »The Addams Family«, Musikalische Komödie
11. Apr 2027 »Tosca«, Opernhaus
Mitsingkonzert für Menschen mit Demenzerkrankung und ihre Angehörigen mit Maartje de Lint »Singen in der Pflege«
Für Menschen mit Demenzerkrankung und ihre Angehörigen bietet die Oper Leipzig in Kooperation mit dem Verein SelbstBestimmt Leben e. V. Mitsingkonzerte an. Möglich gemacht werden die Veranstaltungen durch engagierte Mitglieder des Opernchores.
→ A nmeldungen über den Verein
SelbstBestimmt Leben e. V.
10. Okt / 14. Nov / 12. Dez 2026 / 09. Jan / 06. Mär / 03. Apr / 08. Mai / 12. Jun 2027, jeweils 10:00, Konzertfoyer Opernhaus
Ein Konzerterlebnis für Menschen, die in ihrem Rhythmus schwingen – hier sind alle willkommen. Wenn du zwischendurch mal laut bist oder das Stillsitzen für dich zu langweilig ist, findest du hier einen Raum, in dem du die Musik auf deine Weise genießen kannst.
Komm vorbei, lausche und fühle – ganz so, wie du es brauchst.
Für alle, die ...
→ ein Konzert erleben wollen,
→ … sich in Konzertsälen gewöhnlicherweise unwohl fühlen,
→ … sich von Musik treiben lassen wollen,
→ … laut lachen, klatschen oder schnipsen,
→ … einen sicheren Ort für ihre Gefühle und ihren Ausdruck suchen,
→ … Musik auf ihre Weise spüren möchten,
→ … nach ihrer eigenen Melodie tanzen.
Alle, die ... und möglicherweise auch du?
→ Von 0 bis 100 Jahren
→ Gerne informieren wir Sie über das A ngebot der Relaxed Performance in einem persönlichen Gespräch, wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme unter: 360Grad@operleipzig.de
19. & 20. Nov 2026, jeweils 09:30 und 10:30, 07. & 08. Jan 2027, jeweils 09:30 und 10:30, Konzertfoyer Opernhaus


Ansprechpartnerin
Stefania Abbondi
T + 49 (0)341 1261 - 254
Stefania.Abbondi@oper-leipzig.de
Die Oper Leipzig bedankt sich herzlich bei allen Unternehmen, Institutionen und privaten Fördernden, die die Spielzeit 2026 / 27 begleiten.
EXCELLENCE PARTNER
PLATIN PARTNER
PREMIUM PARTNER

CLASSIC PARTNER

UNTERSTÜTZER & KOOPERATIONSPARTNER
AOK Plus, Deutsche Institute für Arbeitsmedizin GmbH, firm Leipzig, HHL Leipzig Graduate School of Management, Höfe am Brühl, KÖHRA Frische GmbH
Durch die drei Fördervereine wird die Oper Leipzig auf v ielfältige Weise unterstützt. Das Engagement aller M itglieder spiegelt sich auch in der Leidenschaft, das Theater als Erlebnis zu genießen.
FÖRDERKREIS DER OPER LEIPZIG E. V
Der Förderkreis sieht sich als Plattform aller, die sich für das kulturelle und vor allem das musikalische Leben in Leipzig interessieren. Seit über 30 Jahren unterstützt der Förderkreis P rojekte und Inszenierungen der Oper Leipzig, darunter auch im Kinderchor.
FREUNDE UND FÖRDERER DES LEIPZIGER BALLETTS E. V.
Der Förderverein stärkt das Leipziger Ballett mit finanzieller und ideeller Unterstützung. Durch Spenden, Sponsoring und Mitgliedsbeiträge schaffen wir zusätzl iche Ressourcen und ermöglichen innovative Projekte. Gleichzeitig verbinden wir Kulturb egeisterte mit der Company und machen Tanz erlebbar.
FREUNDE UND FÖRDERER DER MUSIKALISCHEN KOMÖDIE LEIPZIG E. V.
Mit ihren Aktivitäten helfen die Mitglieder des Vereins dabei, die Musikalische Komödie heller strahlen zu lassen. Sie organisieren u. a . Veranstaltungen, Ausstellungen zur Geschichte der Musikalischen Komödie, Themenabende, das traditionelle Adventskonzert und vieles mehr.
Kontakt
Förderkreis Der Oper Leipzig e. V
Friedrich-Ebert-Strasse 77 04109 Leipzig
www.foerderkreisoper.de
Freunde und Förderer des Leipziger Balletts e. V c/o Ballettdirektion der Oper Leipzig Augustusplatz 12 04109 Leipzig www.ballettfreunde-leipzig.de
Freunde und Förderer der Musikalischen Komödie Leipzig e. V. Dreilindenstraße 30 04177 Leipzig
www.freunde-musikalischekomoedie.de
2026/27
Das Gewandhausorchester begeistert in seinen Spielstätten Gewandhaus, Opernhaus und Thomaskirche.
04./06. SEP 2026
FR/SO, 19.30/11 UHR
Demokratie-Konzert zur Eröffnung der 246. Saison
Gewandhausorchester
Andris Nelsons, Dirigent
Mao Fujita, Klavier
SERGEJ RACHMANINOFF
3. Konzert für Klavier und Orchester dMoll op. 30
ANTONÍN DVOŘÁK
7. Sinfonie dMoll op. 70
17./18./20. SEP 2026
DO/FR/SO, 19.30/19.30/11 UHR
Bruno Walter zum
150. Geburtstag
Gewandhausorchester
Herbert Blomstedt, Dirigent
ANTON BRUCKNER
Kontakt
Gewandhaus zu Leipzig
T + 49 (0)341 1270 - 280
www.gewandhausorchester.de
8. Sinfonie cMoll WAB 108 (2. Fassung von 1890, neu herausgegeben von Paul Hawkshaw)
08./09. OKT 2026
DO/FR, 19.30 UHR
Fokus: »Tacheles« –Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026
Gewandhausorchester
Daniel Barenboim, Dirigent
FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY
4. Sinfonie ADur MWV N 16 (»Italienische«) ***
LUDWIG VAN BEETHOVEN
7. Sinfonie ADur op. 92
22./23. OKT 2026
DO/FR, 19.30 UHR
Fokus: »Tacheles« –Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026
Gewandhausorchester
MDRRundfunkchor, Mädchen und Männer von Mahagonny
HK Gruber, Dirigent
Wallis Giunta, Mezzosopran (Leokadja Begbick)
Michael Laurenz, Tenor (Fatty)
Florian Boesch, Bariton (Dreieinigkeitsmoses)
Lauren Michelle, Sopran (Jenny Hill)
Mirko Roschkowski, Tenor (Jim Mahoney)
Jörg Schneider, Tenor (Jakob Schmidt)
Markus Butter, Bariton (Bill)
Tilmann Rönnebeck, Bass (Joe)
Gideon Poppe, Tenor (Toby Higgins)
KURT WEILL
Aufstieg und Fall der Stadt
Mahagonny – Oper in drei Akten auf einen Text von Bertolt Brecht (Konzertante Aufführung)
03./04./06. DEZ 2026
DO/FR/SO, 19.30/19.30/11 UHR
G ewandhausorchester
Marek Janowski, Dirigent Michael Schönheit, Orgel
GABRIEL FAURÉ
Suite aus der Bühnenmusik zu »Pelléas et Mélisande« op. 80
FRANCIS POULENC
Konzert für Orgel, Streichorchester und Pauken gMoll FP 93
ROBERT SCHUMANN
3. Sinfonie EsDur op. 97 (»Rheinische«)
14./15. JAN 2027
DO/FR, 19.30 UHR
G ewandhausorchester
Ivan Repušić, Dirigent Alexander Malofeev, Klavier
MODEST MUSSORGSKI
Eine Nacht auf dem kahlen Berge (Bearbeitung von Nikolai RimskiKorsakow)
PETER TSCHAIKOWSKI
1. Konzert für Klavier und Orchester bMoll op. 23
BÉLA BARTÓK
Konzert für Orchester Sz 116
11./12. FEB 2027
DO/FR, 19.30 UHR
Kurt Masur zum 100. Geburtstag
Gewandhausorchester
Andris Nelsons, Dirigent
SeongJin Cho, Klavier
FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY
2. Konzert für Klavier und Orchester dMoll op. 40
MWV O 11
ALFRED SCHNITTKE
3. Sinfonie
01./02. APR 2027
DO/FR, 19.30 UHR
Großes Concert der Gesellschaft der Freunde des Gewandhauses zu Leipzig e. V
Gewandhausorchester
Franz WelserMöst, Dirigent
RICHARD STRAUSS
Metamorphosen – Studie für 23 Solostreicher
SERGEJ PROKOFJEW
6. Sinfonie esMoll op. 111
15./16. APR 2027
DO/FR, 19.30 UHR
Kurt Masur zum
100. Geburtstag
Gewandhausorchester
Alan Gilbert, Dirigent
Martin Helmchen, Klavier
BÉLA BARTÓK
2. Konzert für Klavier und Orchester Sz 95
HANS WERNER HENZE
Seconda sonata per archi
PAUL HINDEMITH
Sinfonie »Mathis der Maler«
24./25. JUN 2027
DO/FR, 19.30 UHR
G ewandhausorchester
Joana Mallwitz, Dirigentin
Lucas & Arthur Jussen, Klaviere
ZOLTÁN KODÁLY
Tänze aus Galánta
BOHUSLAV MARTINŮ
Konzert für zwei Klaviere und Orchester H 292
FRANZ SCHUBERT
8. Sinfonie CDur D 944
(»Große CDurSinfonie«)

Weiterhin für Sie!
10 % Ermäßigung für Abonnierende und Card-Inhaberinnen und -Inhaber bei Besuchen von Gewandhaus und Schauspiel Leipzig. Tickets erhältlich an den Tageskassen. Ausgenommen sind Gastspiele und Veranstaltungen mit Sonderpreisen.
Mit diesen Abonnements erleben Sie die exklusive Premierenstimmung und sparen bis zu 40 %. Wählen Sie Oper, Leipziger Ballett oder Musikalische Komödie –gern auch kombiniert. Im Anschluss laden wir zu unseren Premierenempfängen ein – die ideale Gelegenheit zum Austausch mit Theaterfans und unseren Künstlerinnen und Künstlern. Sichern Sie sich jetzt Plätze für die wichtigsten Abende der Spielzeit. Wir freuen uns auf Sie!
Ihre Spielzeit, Ihr Wunschprogramm: Stellen Sie – innerhalb einer festgelegten Anzahl – Ihre Lieblingsproduktionen aus dem Repertoire von Oper, Leipziger Ballett und Musikalischer Komödie zusammen, je nach Auswahl auch mit dem Schauspiel Leipzig (ausgenommen Premieren, Sonderveranstaltungen und Gastspiele).
Ansprechpartner
In unserem Abonnementbüro beraten wir Sie gerne persönlich zu all Ihren Anliegen und Fragen rund um Ihr Abonnement.
T + 49 (0)341 1261 - 296 im Opernhaus, Augustusplatz 12 (persönliche Terminvereinbarung möglich)
Kartenwünsche per Post
Oper Leipzig, Besucherservice Postfach 100346, 04003 Leipzig abo@oper-leipzig.de www.oper-leipzig.de
Freuen Sie sich auf 25 % R abatt und entspanntes Vorausplanen. Sichern Sie sich Ihre Wunschproduktionen und genießen Sie große Bühnenmomente.
→ Lieblingsmenschen mitnehmen: Zu jeder AboVorstellung bis Vorstellungsbeginn eine Begleitkarte pro Abonnent mit 10 % Rabatt
→ Gut vorbereitet: Programmheft vorab digital
→ Mehr sehen: Außerhalb des Abos 20 % Rabatt auf eine Zusatzkarte pro Abo pro Vorstellung
→ Fle xibel bleiben: AboTickets übertragbar und kostenloser Umtausch auf einen anderen Termin derselben Produktion innerhalb der Spielzeit möglich
→ Freie Terminwahl im Wahlabonnement aus unseren Repertoirevorstellungen
Oper Leipzig Card
Ihre personalisierte Oper Leipzig Card ist für eine Spielzeit gültig für Eigenveranstaltungen der Oper Leipzig im Großen Saal des Opernhauses und der Musikalischen Komödie (außer bei Premieren, Gastspielen, Veranstaltungen mit Sonderpreisen sowie in der letzten Platzgruppe im Opernhaus und den letzten zwei Platzgruppen in der Musikalischen Komödie). Mit der Oper Leipzig Card erhalten Sie einen Rabatt von 20 % auf bis zu zwei Karten pro Vorstellung sowie ein gesondertes Vorkaufsrecht: Ihre gewünschten Eintrittskarten können Sie bereits ab dem 28. Apr 2026 reservieren.
Das größte Match seit Romeo und Julia! Die KlassikMatch Card ist unser Angebot für alle unter 30. Sie ist sowohl für die Oper Leipzig als auch für das Gewandhaus zu Leipzig gültig. Gemeinsam bringen wir dir die besten Musiktheater und Konzertmomente zum kleinen Preis auf die Bühne. Für einmalig 20 € k annst du dir 15 €Tickets schon zwei Monate im Voraus sichern – oder spontan für 10 € an der Abendkasse kaufen. Die Card ist für eine ganze Spielzeit gültig. Große Gefühle ohne Drama fürs Konto – hol dir die KlassikMatch Card!
Flexibel und spontan die Vorstellungen der Oper Leipzig besuchen
Einmalig 40 € 20 % Ermäßigung für bis zu 2 Karten
Für Veranstaltungen in den großen Sälen des Opernhauses und der Musikalischen Komödie werden folgende Ermäßigungen gewährt:
→ 50 % DES GRUNDPREISES für Kinder bis zum Alter von 12 Jahren
→ 50 % DES GRUNDPREISES für Inhaber von Sozialpässen deutscher Gemeinden (außer Premieren)
→ 40 % DES GRUNDPREISES für Schüler, Auszubildende und Studierende
→ 30 % DES GRUNDPREISES für Menschen mit Schwerbehinderung (ab GdB 50). Begleitpersonen erhalten bei entsprechendem Nachweis freien Eintritt.
→ 30 % DES GRUNDPREISES für Wehrdienst und Bundesfreiwilligendienstleistende
→ 10 % DES GRUNDPREISES für Inhaber der Leipzig Card / Regio Card und des EhrenamtsPasses (außer Premieren)
→ 8 € FESTPREIS für Empfänger von Bürgergeld für Restkarten am Veranstaltungstag
Ermäßigungen können für fast alle Vorstellungen in Anspruch genommen werden; ausgenommen sind lediglich Silvesteraufführungen, Gastspiele sowie Veranstaltungen mit Sonderpreisen, sowie in der Platzgruppe VI im Opernhaus und den Platzgruppen V und VI in der Musikalischen Komödie. Bitte beachten Sie, dass Ermäßigungsarten nicht miteinander kombinierbar sind.
Für Veranstaltungen an kleineren Spielstätten bieten wir oft attraktive, ermäßigte Festpreise an, die einheitlich für alle berechtigten Personengruppen gelten. Zur Vereinfachung der Abwicklung werden alle ermäßigten Endpreise auf volle Euro gerundet.
Familien mit bis zu vier Erwachsenen und mindestens einem Kind zahlen an Familientagen im Opernhaus einen Einheitspreis von 19 € (17 € in der Musikalischen Komödie) und 13 € für Kinder bis zum Alter von 16 Jahren.
Ihre Kartenwünsche
richten Sie bitte an:
Oper Leipzig
Besucherservice
Augustusplatz 12
04109 Leipzig
service @ oper-leipzig.de
T + 49 (0)341 1261 - 261
Pressekontakt
presse @ oper-leipzig.de
T + 49 (0)341 1261 - 266
Vorverkaufskasse im Opernhaus
DI + MI, 10:00 – 18:00 | FR – SA, 12:00 – 18:00
MO + DO GESCHLOSSEN (SERVICETELEFON VON 10:00 – 14:00)
KARTEN FÜR OPERNHAUS UND MUSIKALISCHE KOMÖDIE
In der Zeit vom 06. Jul bis einschließlich 11. Aug 2026 sind Kasse und Abonnementbüro im Opernhaus geschlossen.
FREIVERKAUFSTERMIN 02. JUN 2026
Tickets für 2026 / 27 werden ab 02. Jun 2026 frei verkauft, vorher exklusiv in Verbindung mit dem Kauf eines Abonnements oder der Oper Leipzig Card.
Abendkassen
OPERNHAUS
eine Stunde vor Beginn der Vorstellung
T + 49 (0) 341 1261 275 (außer bei Führungen und Veranstaltungen mit Treffpunkt Bühneneingang Goethestraße)
MUSIKALISCHE KOMÖDIE
eine Stunde vor Beginn der Vorstellung
T + 49 (0)341 1261 1 15
KLEINE SPIELSTÄTTEN
eine Stunde vor Beginn der Vorstellung
Webshop
Sie können jeweils ab Beginn des Freiverkaufs Ihre Tickets bequem online über unseren Webshop unter www.operleipzig.de kaufen. Ihre gekauften Tickets können Sie:
→ gebührenfrei als MobileTickets auf mobilen Endgeräten speichern
→ gebührenfrei am eigenen Drucker ausdrucken
→ gegen eine Gebühr von 3 € zugesandt bekommen
Login-Bereich
In Ihrem persönlichen LoginB ereich erhalten Sie Einblick in Ihre Kaufhistorie und haben die Möglichkeit, Ihre i ndividuelle Merkliste und Favoriten sowie Ihr Kundenkonto eigenständig zu verwalten. Über die Ticketbörse (S. 197) können Sie Ihre erworbenen Tickets weiterverkaufen oder eigene Ticketgesuche erstellen.
G ruppenreservierung
Planen Sie Ihre Reisen mit Vorlauf: Reservierungen sind bei uns für die komplette Spielzeit möglich. Individuelle Optionsfristen vereinbaren wir flexibel nach Absprache mit Ihnen. Für die Bearbeitung von Gruppenbuchungen (ab fünf Karten) erheben wir eine einmalige Gebühr von 15 € pro Vorgang. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir uns in bestimmten Fällen die Abstimmung einer Anzahlung vorbehalten.
Die Reservierungszeit für bestellte Karten beträgt 10 Tage. Nach dieser Frist erlischt die Reservierung.
Ansprechpartnerinnen
Wienke Jülich & Kristin Kuhwald Besucherservice grosskunde@oper-leipzig.de T + 49 (0)341 1261 - 261

Garderobe und Sitzerhöhungen
Die Abgabe der Garderobe zur Vorstellung ist kostenfrei. Im Opernhaus und in der Musikalischen Komödie bieten wir zu allen Vorstellungen Sitzerhöhungen an.
Taxibestellung
Gerne bestellen wir nach Ende der Vorstellung ein Taxi für Sie. Sprechen Sie unser Servicepersonal an.
Gastronomie
Im Opernhaus erhalten Sie drei Stunden vor Beginn der Vorstellung, in der Musikalischen Komödie zwei Stunden vor Beginn ein gastronomisches Angebot. Auf A nfrage können Sie Ihre Plätze vorreservieren:
Operncafé: operncafe @ web.de
Restaurant Lortzing: lortzingmuko @ web.de
Programmhefte
Prog ramm hef te für unsere Vorstellungen können Sie bereits im Voraus beim Besucherservice und in unserem Webshop erwerben oder am Abend bei unserem Servicepersonal kaufen. Im Programmheft finden Sie die Premierenbesetzung, sowie einen QR Code, der zu der tagesaktuellen Besetzung weiterleitet.
Geschenkgutschein
Den Wert Ihres Gutscheins bestimmen Sie selbst. Der Gutschein ist drei Jahre gültig, nach Ablauf der drei Jahre besteht kein Anspruch auf eine Auszahlung und / o der Leistungsgewährung. Sie erhalten ihn an unseren Kassen, per Post oder in unserem Webshop – auch zum Selbstaus d rucken. Einlösen können Sie Ihren Gutschein im Webshop, telefonisch und an unseren Kassen. Für Gastspiele kann der Gutschein nicht eingelöst werden.
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Alle Informationen zur Anreise und zum Parken finden Sie unter www.operleipzig.de/de/anreise
Bereits gebuchte Eintrittskarten sind von der Rücknahme ausgeschlossen. Um Ihre bereits gekauften Eintrittskarten weiterzuvermitteln, stellen wir Ihnen eine digitale Ticketbörse zur Verfügung. Sie können über diese sowohl Tickets an Interessierte weitervermitteln als auch nach für Sie passenden Kartenangeboten suchen. Den Zugang zur Ticketbörse finden Sie nach Anmeldung in Ihrem persönlichen Kundenbereich auf unserer Internetseite.
















































Preise unter Vorbehalt des Beschlusses der Ratsversammlung.
GASTSPIELPREISE werden vom V eranstalter festgelegt und beinhalten in der Regel eine Vorver kaufsgebühr.
Unter diesem QR-Code können sie sich ihre Sicht auf die Bühne ansehen.
Preise unter Vorbehalt des Beschlusses der Ratsversammlung. * SEITENRANG LINKS REIHE 1–11, PLÄTZE 2 SIND STARK SICHTEIN GESCHRÄNKTE PLÄTZE Unter diesem QR-Code können sie sich ihre Sicht auf die Bühne ansehen.
GASTSPIELPREISE werden vom V eranstalter festgelegt und beinhalten in der Regel eine Vorver kaufsgebühr.
29 SA 14:00 HAUSFÜHRUNG OPER
03 DO 11:00 HEXE HILLARY GEHT IN DIE OPER Lund
04 FR 10:00 DIE KLEINE MEERJUNGFRAU Hoffmann
11:00 HEXE HILLARY GEHT IN DIE OPER Lund
18:00 ZUSAMMEN! LEIPZIG-MADRID. ZWEI CHÖRE EIN KLANG. Kinder- u. Jugendchor der Oper Leipzig und Kinderchor der Oper Madrid
05 SA 11:00 TAG DER OFFENEN TÜR Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen Opernhaus Eintritt frei
15:00 DIE KLEINE MEERJUNGFRAU Hoffmann
18:00 ERÖFFNUNGSKONZERT Highlights aus der Spielzeit
06 SO 15:00 HEXE HILLARY GEHT IN DIE OPER
DER KARNEVAL DER TIERE Bruland / Saint-Saëns
BABYKONZERT MUSIKALISCHE KOMÖDIE
15:00 GESUCHT: PETER UND DER WOLF Prokofjew
19:00 DER FLIEGENDE HOLLÄNDER
17:00 DIE ZAUBERFLÖTE Mozart
15 DI 10:00 DAS HÄSSLICHE ENTLEIN Drechsel
TAG DER DEUTSCHEN EINHEIT
10:00 MUSIKFESTIVAL »Klassik für Kinder« Philippus-Kirche v. Veranstalter
18:00 MUSIKFESTIVAL »Klassik für Kinder« Philippus-Kirche v. Veranstalter
19:30 LA TRAVIATA Verdi
26 SA 13:00 FÜHRUNG TECHNISCHES KABINETT
19:00 EURYDIKE Díaz / Penderecki, Górecki u. a.
19:00 VENUSNÄCHTE »Diva auf Umwegen«
27 SO 10:00 FAMILIENFÜHRUNG OPERNHAUS
17:00 DER FLIEGENDE HOLLÄNDER Wagner
17:00 VENUSNÄCHTE »Diva auf Umwegen«
MuKo
29 DI 09:30 FEUER, WASSER, STURM Mitmachkonzert des Kinderchores Konzertfoyer
11:00 FEUER, WASSER, STURM Mitmachkonzert des
18:00 OUT OF THE BOX Uwe Scholz Saal Opernhaus
30 MI 08:30 SCHULE HINTER DEN KULISSEN Führung
DER KARNEVAL DER TIERE Bruland / Saint-Saëns
01 DO 8:30 SCHULE HINTER DEN KULISSEN Führung
11:00 DER KARNEVAL DER TIERE Bruland / Saint-Saëns
02 FR 19:30 EURYDIKE Díaz / Penderecki, Górecki u. a.
03 SA 14:00 FEUER, WASSER, STURM Mitmachkonzert des
18:00 DER FLIEGENDE HOLLÄNDER Wagner
19:00 SPIELZEITERÖFFNUNG-GALA der Musikalischen
04 SO 11:00 FEUER, WASSER, STURM Mitmachkonzert des Kinderchores Konzertfoyer Opernhaus
15:00 SPIELZEITERÖFFNUNG-GALA der Musikalischen
LA TRAVIATA Verdi
DO 17:00 SPITZE! »Tanz als Protestform«
FR 18:30 NACHHALL
der bild. Künste Eintritt frei 10 SA 10:00 IN MIR SINGT EIN LIED für Menschen mit Demenzerkrankung Konzertfoyer Opernhaus
13:00 FÜHRUNG TECHNISCHES KABINETT
EURYDIKE Díaz / Penderecki, Górecki u. a.
14 MI 10:00 DAS HÄSSLICHE ENTLEIN Drechsel
15 DO 10:00 DAS HÄSSLICHE ENTLEIN Drechsel
18:00 ONBOARDING Ein Sommernachtstraum
16 FR 19:30 EUGEN ONEGIN Tschaikowski
17 SA 19:30 49. LEIPZIGER JAZZTAGE Hauptbühne Operv. Veranstalter
19:00 DER HASE MIT DEN BERNSTEINAUGEN Zaufke / Mason
19:00 EIN SOMMERNACHTSTRAUM
24 DI 10:00 GESUCHT: PETER
17:00 LA BOHÈME Puccini
09 MI 11:00 OH DU FRÖHLICHE Advents- und Mitsingkonzert
18:00 OH DU FRÖHLICHE Advents- und Mitsingkonzert
10 DO 11:00 OH DU FRÖHLICHE Advents- und Mitsingkonzert
11 FR 19:30 DER NUSSKNACKER Boyadjiev / Tschaikowski
19:30 DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN Kálmán
12 SA 10:00 IN MIR SINGT EIN LIED für Menschen mit Demenzerkrankung
10:00 TANZ ZU UNSEREM »NUSSKNACKER« Workshop
12:00 TANZ ZU UNSEREM »NUSSKNACKER« Workshop
13:00 FÜHRUNG TECHNISCHES KABINETT
19:00 DER NUSSKNACKER Boyadjiev / Tschaikowski
19:00 THE ADDAMS FAMILY Lippa / Brickman / Elice
13 SO 15:00 LA BOHÈME Puccini
14 MO 19:00 ADVENT IM ALTEN RATHAUS Konzert der Musikalische Komödie Altes Rathaus
15 DI 16:30 ADVENT IM ALTEN RATHAUS Konzert der Musikalische Komödie Altes Rathaus am Marktplatz 20 / 10 €
19:00 ADVENT IM ALTEN RATHAUS Konzert der Musikalische Komödie Altes Rathaus am
19:00 FIGAROS HOCHZEIT Mozart Hauptbühne Oper 27 – 106 €
19:00 VOM GEIST DER WEIHNACHT
16 MI 19:00 VOM GEIST DER WEIHNACHT
Hauptbühne MuKov. Veranstalter
Hauptbühne MuKov. Veranstalter 19:30 DER NUSSKNACKER Boyadjiev / Tschaikowski Hauptbühne Oper 27 – 106 €
17 DO 19:30 LA TRAVIATA Verdi Hauptbühne Oper 27 – 106 €
18 FR 15:00 ADVENTSKONZERT DES VEREINS DER FREUNDE DER MUSIKALISCHEN KOMÖDIE E. V. Hauptbühne MuKov. Veranstalter
19:00 ADVENTSKONZERT DES VEREINS DER FREUNDE DER MUSIKALISCHEN KOMÖDIE E. V.
19:00 DIE ZAUBERFLÖTE Mozart
19 SA 19:00 DER NUSSKNACKER Boyadjiev / Tschaikowski
20 SO 15:00 DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN Kálmán
15:00 DER NUSSKNACKER Boyadjiev / Tschaikowski
DER NUSSKNACKER Boyadjiev / Tschaikowski
MuKov. Veranstalter
Oper 19 – 99 €
03 SO 15:00 MY FAIR LADY Loewe / Lerner
FÜHRUNG TECHNISCHES KABINETT
NEUJAHRSKONZERT »Die Berliner Luft!«
PREMIEREN-MATINÉE MUSIKALISCHE KOMÖDIE zu »tick, tick… BOOM!«
15:00 NEUJAHRSKONZERT »Die Berliner Luft!«
17:00 FIGAROS HOCHZEIT Mozart
13 MI 10:00 DIE KLEINE MEERJUNGFRAU Hoffmann
FR 11:00 ALICE IM WUNDERLAND (Ballett) Mahr
DAS NEUJAHRSKONZERT Duo Stiehler / Lucaciu
19:00 DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN Kálmán
24 SO 15:00 DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN Kálmán
17:00 FIGAROS HOCHZEIT Mozart
25 MO 09:00 WEISST DU, WIE VIEL STERNLEIN STEHEN? Mein erstes Konzert
MuKo
11:00 WEISST DU, WIE VIEL STERNLEIN STEHEN? Mein erstes Konzert Konzertfoyer Opernhaus
26 DI 18:30 KOSTPROBE LEIPZIGER BALLETT zu »Sibelius / Bruckner« Konzertfoyer Opernhaus
29 FR 19:30 NABUCCO Verdi
30 SA 14:00 HAUSFÜHRUNG OPER
19:00 LA TRAVIATA Verdi
19:00 EINE NACHT IM PARADIES Gala mit Studierenden der HMT LeipzigHauptbühne MuKo
31 SO 15:00 EINE NACHT IM PARADIES Gala mit Studierenden der HMT LeipzigHauptbühne MuKo
17:00 EUGEN ONEGIN Tschaikowski
02 DI 09:30 BABYKONZERT MUSIKALISCHE KOMÖDIE
11:00 BABYKONZERT MUSIKALISCHE KOMÖDIE
19:30 CARMEN (Ballett) Mahr / Bizet
04 DO 08:30 SCHULE
05 FR 18:00 RICHARD WAGNER PREIS – PREISVERLEIHUNG UND KONZERT 2027 In Kooperation mit dem R.-Wagner-Verband Leipzig e. V
19:30 DER HASE MIT DEN BERNSTEINAUGEN Zaufke /
06 SA 19:00 SIBELIUS / BRUCKNER Jung, Scholz / Sibelius, Bruckner
19:00 DER HASE MIT DEN BERNSTEINAUGEN Zaufke / Mason
07 SO 15:00 DER HASE MIT DEN BERNSTEINAUGEN Zaufke / Mason
EUGEN ONEGIN Tschaikowski
08 MO 19:30 SCHREIB:MASCHINE Neue Ideen für neue Musicals
09 DI 19:30 DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME Gastspiel ATG Touring GmbH Hauptbühne Operv. Veranstalter 19:30 TICK, TICK... BOOM! Larson Venussaal MuKo 25 / 12 €
10 MI 19:30 DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME Gastspiel ATG Touring GmbH Hauptbühne Operv. Veranstalter 18:30 NACHHALL Museum der bild. KünsteEintritt frei
11 DO 19:30 DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME Gastspiel ATG Touring GmbH Hauptbühne Operv. Veranstalter
12 FR 19:30 DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME Gastspiel ATG Touring GmbH Hauptbühne Operv. Veranstalter
13 SA 14:00 DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME Gastspiel ATG Touring GmbH Hauptbühne Operv. Veranstalter 19:00 DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME Gastspiel ATG Touring GmbH Hauptbühne Operv. Veranstalter
19:00 IM WEISSEN RÖSSL Benatzky / Gilbert
Hauptbühne MuKo 12 – 61 €
14 SO 14:00 DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME Gastspiel ATG Touring GmbH Hauptbühne Operv. Veranstalter
15:00 IM WEISSEN RÖSSL Benatzky / Gilbert
Hauptbühne MuKo 12 – 61 €
19:00 DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME Gastspiel ATG Touring GmbH Hauptbühne Operv. Veranstalter
20 SA 19:00 SIBELIUS / BRUCKNER Jung, Scholz / Sibelius, Bruckner
Hauptbühne Oper 19 – 99 €
CARMEN Bizet
22 MO 10:00 VOM KLEINEN MAULWURF, DER WISSEN WOLLTE, WER IHM AUF DEN KOPF GEMACHT HAT Naske
24 MI 11:00 DER KARNEVAL DER TIERE Bruland / Saint-Saëns
26 FR 11:00 DER KARNEVAL DER TIERE Bruland / Saint-Saëns
19:30 NABUCCO Verdi
19:30 CARMEN (Ballett) Mahr / Bizet
27 SA 11:00 FEUER, WASSER, STURM Mitmachkonzert
13:00 FÜHRUNG TECHNISCHES KABINETT
14:00 HAUSFÜHRUNG OPER
19:00 SIBELIUS / BRUCKNER Jung, Scholz / Sibelius, Bruckner
19:00 IM WEISSEN RÖSSL Benatzky / Gilbert
28 SO 10:00 FAMILIENFÜHRUNG OPERNHAUS
IM WEISSEN RÖSSL Benatzky / Gilbert
19:30 BERLIN BERLIN Gastspiel ATG Touring GmbH
Operv. Veranstalter 10 MI 19:30 BERLIN BERLIN Gastspiel ATG Touring GmbH Hauptbühne Operv. Veranstalter 11 DO 19:30 BERLIN BERLIN Gastspiel ATG Touring GmbH
12 FR 19:30 BERLIN BERLIN Gastspiel ATG Touring GmbH
13 SA 13:30 BERLIN BERLIN Gastspiel ATG Touring GmbH
Hauptbühne Operv. Veranstalter
Hauptbühne Operv. Veranstalter
Hauptbühne Operv. Veranstalter
15:00 BEIDE HÄNDE REICH ICH DIR Mitmachkonzert des Kinderchores Konzertfoyer Opernhaus 10 / 5 €
18:30 BERLIN BERLIN Gastspiel ATG Touring GmbH
Hauptbühne Operv. Veranstalter
14 SO 11:00 BEIDE HÄNDE REICH ICH DIR Mitmachkonzert des Kinderchores Konzertfoyer Opernhaus 10 / 5 €
11:00 PREMIEREN-MATINÉE MUSIKALISCHE KOMÖDIE zu »Die lustige Witwe«
Venussaal MuKo 5 €
17:00 INNOCENCE Saariaho
17:00 TICK, TICK... BOOM! Larson
14:00 SO EIN THEATER! Familienworkshop »Kostüm«
19:00 EIN SOMMERNACHTSTRAUM Nunes / Mendelssohn Bartholdy u. a.
DO 19:30 THE ADDAMS FAMILY Lippa / Brickman / Elice
17:00 SIBELIUS / BRUCKNER Jung, Scholz / Sibelius,
18:00 ELEGIEN – BLACK BOX II
Eine Koproduktion von Leipziger Ballett u. Schauspiel Leipzig
MI 09:30 BABYKONZERT MUSIKALISCHE KOMÖDIE
11:00 BABYKONZERT MUSIKALISCHE KOMÖDIE
08 DO 19:30 ELEGIEN – BLACK BOX II
Eine Koproduktion von Leipziger Ballett u. Schauspiel Leipzig
09 FR 19:00 COSÌ FAN TUTTE Mozart
10 SA 15:00 BEIDE HÄNDE REICH ICH DIR Mitmachkonzert
19:00 EIN SOMMERNACHTSTRAUM Nunes / Mendelssohn Bartholdy u. a.
19:00 JEKYLL & HYDE Wildhorn / Bricusse
BEIDE HÄNDE REICH ICH DIR Mitmachkonzert des
15:00 JEKYLL & HYDE Wildhorn / Bricusse
17:00 TOSCA Puccini
ELEGIEN – BLACK
JEKYLL & HYDE Wildhorn / Bricusse
15
EIN SOMMERNACHTSTRAUM Nunes / Mendelssohn Bartholdy u. a.
ELEGIEN – BLACK BOX II Eine Koproduktion von Leipziger Ballett u. Schauspiel Leipzig
23 FR 17:00 SPITZE! »Eine Rolle finden?«
IL TRITTICO Puccini
INNOCENCE Saariaho
25 SO 10:00 FAMILIENFÜHRUNG OPERNHAUS
SO EIN THEATER! Familienworkshop »Kostüm«
26 MO 11:00 HOLLE! Schwab
27 DI 11:00 HOLLE! Schwab
28 MI 08:30 SCHULE HINTER DEN KULISSEN Führung
29 DO 08:30 SCHULE HINTER DEN KULISSEN Führung
17:00 WELTTANZTAG
30 FR 19:30 DIE REISE NACH REIMS Rossini
19:30 STRANGERS IN THE NIGHT (Ballett) Mahr / Sinatra
22:00 ABSACKER DELUXE
MuKo
MuKo Eintritt frei
19:00 STRANGERS IN THE NIGHT (Ballett) Mahr / Sinatra
LA TRAVIATA Verdi
O FORTUNA (Oper / Ballett) Heise / Leoncavallo,
DIE ZAUBERFLÖTE Mozart
17 MO 15:00 EIN WENIG FARBE Six
17:00 O FORTUNA (Oper / Ballett) Heise / Leoncavallo, Orff
21 FR 09:30 BABYKONZERT MUSIKALISCHE KOMÖDIE
11:00 BABYKONZERT MUSIKALISCHE KOMÖDIE
22 SA 13:00 FÜHRUNG TECHNISCHES KABINETT
17:00 TRISTAN UND ISOLDE Wagner
19:00 STRANGERS IN THE NIGHT (Ballett) Mahr / Sinatra
23 SO 10:00 RICHARD, WAS GEHT? Familienführung
11:00 PREMIEREN-MATINÉE MUSIKALISCHE KOMÖDIE zu »Die Großherzogin von Gerolstein«
15:00 STRANGERS IN THE NIGHT (Ballett) Mahr / Sinatra
17:00 DER FLIEGENDE HOLLÄNDER Wagner
27 DO 19:00 FIGAROS HOCHZEIT Mozart
28 FR 19:00 DON GIOVANNI Mozart
MuKo
Kabinett Opernhaus
29 SA 14:00 HAUSFÜHRUNG OPER
19:00 COSÌ FAN TUTTE Mozart
19:00 VENUSNÄCHTE »Vivre debout« – Tobias Licht singt Jacques Brel
30 SO 17:00 O FORTUNA (Oper / Ballett) Heise / Leoncavallo, Orff
31 MO 18:00 KOSTPROBE MUSIKALISCHE KOMÖDIE zu »Die Großherzogin von Gerolstein«
02 MI 10:00 PIROUETTE Ballet-Training zum Kennenlernen OpernProbeRaum
04 FR 19:30 O FORTUNA (Oper / Ballett) Heise / Leoncavallo, Orff
05 SA 19:00 DER FLIEGENDE HOLLÄNDER Wagner
19:00 DIE GROSSHERZOGIN VON GEROLSTEIN Offenbach
06 SO 15:00 DIE GROSSHERZOGIN VON GEROLSTEIN Offenbach
17:00 CARMEN (Ballett) Mahr / Bizet
11 FR 19:00 DON GIOVANNI Mozart
O FORTUNA (Oper / Ballett) Heise / Leoncavallo, Orff
13 SO 12:00 HAUSFÜHRUNG MUSIKALISCHE KOMÖDIE
15:00 THE PRODUCERS Ein Mel Brooks Musical
17:00 IL TRITTICO Puccini
15 DI 19:30 DIE LUSTIGE WITWE Lehár
16 MI 19:30 ACHTUNG! ACHTUNG! KLISCHEE Venussaal MuKo Eintritt frei
17 DO 10:00 GESUCHT: PETER UND DER WOLF Prokofjew
19:30 EIN WENIG FARBE Six
20:00 JOHANNES-PASSION (BALLETT / OPER)
MuKo
Sasha Waltz & Guests im Rahmen des Bachfest Hauptbühne Operv. Veranstalter ab 24. Nov
18 FR 10:00 GESUCHT: PETER UND DER WOLF
20:00 JOHANNES-PASSION (BALLETT / OPER)
Sasha Waltz & Guests im Rahmen des Bachfest
Hauptbühne Operv. Veranstalter ab 24. Nov
19 SA 09:00 TRAINING PLUS Uwe Scholz Saal Opernhaus 15 / 8 €
19:00 IL TRITTICO
25
(Oper / Ballett) Heise / Leoncavallo, Orff
19:30 KOOL AND THE GENS Präsentation des Mehrgenerationenclubs
26 SA 19:00 O FORTUNA (Oper / Ballett) Heise / Leoncavallo, Orff
19:00 DIE GROSSHERZOGIN VON GEROLSTEIN Offenbach
27 SO 15:00 DIE GROSSHERZOGIN VON GEROLSTEIN Offenbach
17:00 TRISTAN UND ISOLDE Wagner
29 DI 11:00 KRIEG. STELL DIR VOR, ER WÄRE HIER Lange
19:30 EIN WENIG FARBE Six
30 MI 19:30 KRIEG. STELL DIR VOR, ER WÄRE HIER Lange
19:30 STRANGERS IN THE NIGHT (Ballett) Mahr / Sinatra
01 DO 18:00 PIT UND PAULA – FRISCH VERSALZEN
19:30 KRIEG. STELL DIR VOR, ER WÄRE HIER Lange
(Oper / Ballett) Heise / Leoncavallo, Orff
19:30 STOMP Gastspiel LIMELIGHT Live Entertainment GmbH
DIE LUSTIGE
19:30 STOMP Gastspiel LIMELIGHT Live Entertainment GmbH
08 DO 19:30 STOMP Gastspiel LIMELIGHT Live Entertainment GmbH
19:30 THE PRODUCERS Ein Mel Brooks Musical
Operv. Veranstalter
Hauptbühne Operv. Veranstalter
Hauptbühne Operv. Veranstalter
MuKo 12 – 61 €
09 FR 19:30 STOMP Gastspiel LIMELIGHT Live Entertainment GmbH Hauptbühne Operv. Veranstalter
19:30 THE PRODUCERS Ein Mel Brooks Musical
10 SA 15:00 STOMP Gastspiel LIMELIGHT Live Entertainment GmbH
19:30 STOMP Gastspiel LIMELIGHT Live Entertainment GmbH
19:00 DIE GROSSHERZOGIN VON GEROLSTEIN Offenbach
11 SO 14:00 STOMP Gastspiel LIMELIGHT Live Entertainment GmbH
18:30 STOMP Gastspiel LIMELIGHT Live Entertainment GmbH
15:00 DIE GROSSHERZOGIN VON GEROLSTEIN Offenbach
Hauptbühne MuKo 12 – 61 €
Hauptbühne Operv. Veranstalter
Hauptbühne Operv. Veranstalter
Hauptbühne MuKo 12 – 61 €
Hauptbühne Operv. Veranstalter
Hauptbühne Operv. Veranstalter
Hauptbühne MuKo 12 – 61 €

Alle Informationen zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen finden Sie unter:

Liebe Leserinnen und Leser, verehrtes Publikum,
wenn im Opernhaus – in der Kantine, der Maskenabteilung oder der Garderobe – der Durchruf des Inspizienten ertönt: »Fünf Minuten bis zum Beginn der Vorstellung«, wird die Spannung hinter dem Vorhang plötzlich spürbar. Die Gespräche verstummen, die Bewegungen werden ruhiger und die Konzentration steigt. Dirigent, Abendspielleiterin, Technik, Requisite und Ensemble sammeln sich, meist auf der linken Bühnenseite, am InspizientenPult. Der Moment verdichtet sich, während man das Orchester hinter dem noch geschlossenen Vorhang gedämpft seine Instrumente stimmen hört. Man spuckt sich über die Schulter und flüstert ein leises »Toi, Toi, Toi« ins Ohr, um die bösen Theatergeister fernzuhalten. Und dann … Stille.
Zur gleichen Zeit, wenige Meter entfernt, im Foyer, mahnt die Klingel das Publikum den Sitzplatz einzunehmen. Noch schnell das Sektglas leeren, ein letzter prüfender Blick in den Spiegel und ab in den Zuschauerraum. Man begrüßt die Sitznachbarn, das Licht im Saal dimmt sich unter den ersten Klängen des Orchesters und dann auch hier… Stille.
Die Spannung steigt. Die beiden Welten sind nur noch durch einen Vorhang getrennt. Eine Vereinigung zwischen Bühne und Publikum beginnt.

Gemeinsam erschafft man eine neue Welt, fern des Alltags. Um sich in unbekannte Figuren einzufühlen, Bekanntes loszulassen und sich dem Moment hinzugeben. Es ist eine kostbare, ja beinahe magische Begegnung. Die beiden Fotografinnen Kirsten Nijhof und Ida Zenna haben diesen besonderen Moment für unsere diesjährigen Bildstrecke eingefangen und laden dazu ein, ihn immer wieder neu zu erleben.
Das DramaturginnenTeam tanzte derweil mit Titania durch englische Sommernächte, spürte der Zukunft der Operette nach und erforschte die ungebrochene Kraft großer Operngefühle: revolutionär, fesselnd, zeitlos. Gemeinsam mit unseren Teams und unserem GrafikPartner formdusche haben wir das bestehende Design dieses Magazins behutsam weiterentwickelt und in ein neues Format überführt. Lassen Sie sich überraschen und entdecken Sie mit uns viele kleine Details. Wir wünschen Ihnen dabei viel Freude!
Ihre Marlene Hahn, Chefdramaturgin Ihr Uwe Möller, MarketingD irektor
OPER LEIPZIG
Geschäf tsführende Intendantin und Verwaltungsdirektorin: Lydia Schubert
REDAKTION
Marlene Hahn, Uwe Möller
TEXTE
Anna Elisabeth Diepold, Marlene Hahn, Dr. K ara McKechnie, Dr. Inken Meents, Kaija Saariaho, Edmund de Waal
BESETZUNGEN UND TERMINE
Natasa Dudar, Rémy Fichet, Nicole Mutterer, Juliane Postberg, Torsten Rose
ORGANISATION FOTOSHOOTINGS
Nele Winter
KORREKTORAT
Dr Daniel Lettgen
GESTALTUNG
formdusche, studio für gestaltung
DRUCKEREI
Mundschenk Druck + Medien
REDAKTIONSSCHLUSS
02. März 2026 | Änderungen vorbehalten
F OTOS
Kirsten Nijhof: S. 2–5, S. 12–13, S. 14 unten, S. 15–17, S. 21–22, S. 23 oben, S. 24–26, S. 30, S. 31 unten, S. 32–35, S. 46, S. 48, S. 52–55, S. 69, S. 70–72 (außer Tomislav Jukic und Sebastian Camaño Saavedra), S. 80–81, S. 87 oben, S. 88–89, S. 90 oben, S. 91, S. 110–114, S. 122–127, S. 136, S. 144, S. 146–147, S. 157, S. 162–163, S. 164 oben, S. 1 74–175 (»Holle!«), S. 177–178, S 182, S. 188, S. 218–219
Ida Zenna: S. 6–7, S. 31 oben, S. 49, S. 82, S. 86, S. 87 unten, S. 90 unten, S. 101, S. 116–118, S. 139–141, S. 143, S. 170, S. 174–175 (»Der Nussknacker«, »Der K arneval der Tiere«, »Alice im Wunderland«), S. 222–223
Tom Schulze: S. 10, S. 47, S. 50–51, S. 56–57, S. 74, S. 76, S. 137–138, S. 142, S. 164 unten, S. 168–169, S. 174–175
(»Hexe Hillary«, »Gesucht: Peter und der Wolf«, »Die kleine Meerjungfrau«), S. 176
Mar tin Groß: S. 8 | Michael Bader: S. 14 oben | Privat: S. 18 links | Klaus Huemer: S. 18 rechts | Sebastian Madej: S. 23 unten | Maarit Kytöharju: S. 61 | S. 103: Nicha Rodboon: S. 103 | Sven Serkis: S. 150 | Jeanne Degraa: S. 155
ILLUSTRATIVE BILDER
formdusche: S. 20, S. 36, S. 38, S. 40, S. 42, S. 44, S. 58, S. 60, S. 62, S. 65, S. 92, S. 94, S. 98, S. 102, S. 106, S. 128, S. 130, S. 134, S. 148, S. 151, S. 152, S. 154, S. 175 (»Krieg. Stell dir vor, er wäre hier«, »Das hässliche Entlein«, »Pit & Paula«)


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