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Finanzdienstleister 2016

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Die Vorarlberger Finanzdienstleister Ein Service der Fachgruppe Finanzdienstleister und der Vorarlberger Nachrichten

2016

Erfolgreicher Vermögensaufbau im Niedrigzinsumfeld

der Mit Verzeichnis ister Finanzdienstle

Die Folgen der Steuerreform auf Kapitalvermögen ■ Die Renaissance der Bausparfinanzierung ■ „Grüne“ Kapitalanlagen ■ Die Vorteile von Leasing ■ Die Notwendigkeit zur privaten Vorsorge


Die Vorarlberger Finanzdienstleister / 3

Liebe LeserInnen! Europa weckt wieder Optimismus Im vergangenen Jahr wurde die Geduld der Anleger auf eine harte Probe gestellt. Die Märkte wurden teils kräftig durchgeschüttelt: Die Aufhebung des FrankenMindestkurses, große Währungsschwankungen, Mini-Crashes an den Börsen und an Obligationenmärkten, die Bankenkrise in Griechenland, eine Achterbahnfahrt der Börse in China sowie Terroranschläge rund um den Globus führten zu einer hohen Volatilität. Zum Jahresende folgte schließlich noch die Zinswende in den USA.

Akad. Finanzdienstleister Markus Salzgeber, Fachgruppenobmann der Vorarlberger Finanzdienstleister

Auch das Börsenjahr 2016 startete sehr turbulent und hat vielen Anlegern einen Schrecken eingejagt. Besonders die Kursschwankungen in den Schwellenländern haben die Volatilität an den Börsen in den vergangenen Wochen steigen lassen. Dieses Umfeld macht es zur Herausforderung, angemessene Renditen zu erzielen. Dennoch bleibt die weitere Entwicklung in Europa in Hinblick auf die Geldpolitik spannend. Die Europäische Zentralbank (EZB) dürfte weiterhin die Stabilität der Märkte sichern und schließt bei Bedarf weitere Maßnahmen nicht aus. Von einem schwachen Euro, sinkenden Rohstoffpreisen, niedrigen Lohnkosten und tiefen Zinsen an den Anleihemärkten sollten die Märkte in Europa und den USA profitieren. Unternehmen, die über ausreichende Finanzpolster verfügen, suchen nach Wachstumstreibern. Der schwache Euro macht Zukäufe in Europa für US-Unternehmen attraktiv. Die Bewertungen in Europa erscheinen noch immer angemessen. Es wird jetzt auf die weitere Gewinnentwicklung ankommen. Unterbewertete Titel, die über solide Fundamentaldaten verfügen, sowie Dividendentitel sollten gut abschneiden. Die Erwartungen bezüglich der Aktienmärkte in den USA und Europa sind daher moderat positiv. Auch in China könnte es im Jahresverlauf zu einer positiven Trendwende kommen.

Impressum Verleger (Medieninhaber) und Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, 6858 Schwarzach, Gutenbergstraße 1 ■ Herausgeber: Fachgruppe Finanzdienstleister, Wirtschafts­ kam­mer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch ■ Projekt­leitung: Katharina Seidl, BA ■ Redaktion: Otmar Fleps, Manfred Hofacker, Christoph Kirchmair, Mario Kmen­ta, Erwin Loretz, Richard Payr, Eckhard Plinke, Helmut Plut, Markus Salzgeber, Peter Scholz, Michael Selb, Arnold Tollinger ■ Redaktionelle Begleitung, Lektorat: Florian Dünser / www.gschtocha-bock.at ■ Umsetzung: Johanna Zaremba ■ Fotos: Vorarlberger Finanzdienstleister, Shutterstock ■ Anzeigenberatung: Russmedia GmbH, 6858 Schwarzach, Gutenbergstraße 1, Gabriel Ramsauer (Telefon 05572 501785), Peter Müller (Telefon 05522 46465) ■ Erscheinungsdatum: 27. 2. 2016

Bei den Rohstoffpreisen und im Ölsektor sehen wir nach einer Bodenbildung im Laufe des Jahres erste Anzeichen einer Erholung. Korrekturen sollten noch einkalkuliert werden, großer Pessimismus scheint nicht mehr angebracht zu sein. Für die Goldpreisbildung sind unter anderem die Inflationserwartungen relevant. Somit ist die amerikanische Geldpolitik das Zünglein an der Waage. Erschütterungen an den Finanzmärkten, geopolitische Spannungen und Finanzkrisen könnten 2016 den Goldpreis positiv beeinflussen. Eine ausgewogene, Ihren Rahmenbedingungen entsprechende Risikoverteilung der Anlagen ist Gebot der Stunde! Viel Anlageerfolg wünscht Ihnen

Ihr Akad. Finanzdienstleister Markus Salzgeber, Fachgruppenobmann der Vorarlberger Finanzdienstleister


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Anhaltendes Niedrigzinsumfeld: Die Dividende ist die passende Alternative

Die Auswirkungen der Steuerreform auf die Besteuerung von Kapitalvermögen

Tiefe Leitzinsen sorgen weiterhin für niedrige Zinserträge bei Anleihe-Investoren. Bessere Chancen eröffnen sich derzeit über starke Dividendentitel bzw. Dividendenfonds.

Ziel der Steuerreform war es, die lohn- und einkommensteuerpflichtigen ÖsterreicherInnen spürbar zu entlasten. Anleger hingegen zählen zu den Verlierern der Steuerreform.

Die Notenbanken in Europa (EZB), Japan (BoJ) und England (BoE) halten ihre Leitzinsen noch immer niedrig. Eine Maßnahme, die die Realwirtschaft in Schwung bringen soll – Investoren aber vor Probleme stellt. Tiefe Leitzinsen sorgen für niedrige Zinserträge bei Anleihe-Investoren. Aktien wiederum schwankten in den letzten Wochen erheblich. Hinzu kommen diverse Unsicherheiten wie geldpolitische Differenzen.

unter anderem die Substanzstärke, Marktkapitalisierung, eine solide Finanzbasis, hohe stabile Ausschüttungen und eine vergleichsweise günstige Bewertung. So profitieren Aktien aus zyklischen Sektoren von der konjunkturellen Belebung.

Von Dividenden profitieren Nachdem das Zinsniveau in Europa noch lange nahe zu null tendieren dürfte, profitieren Dividendentitel. Diese Unternehmen können ihre Finanzstrukturen meist gut vorhersehen und die Ausschüttung von Dividenden entsprechend solide planen. Die meisten Aktien bzw. Investmentfonds schütten ihre Dividenden (Gewinne) regelmäßig (jährlich) aus. Ein Investor kann mit der Zeichnung von

Dividendenaktien und/oder Dividendenfonds profitieren. So zeigt ein Vergleich des deutschen DAX-Kursindex zum DAX-30-Index (inkl. Dividenden) über die vergangenen sechs Jahre einen Performance-Unterschied von annähernd 30 Prozent. Somit konnten Kunden, welche in den DAX 30 investierten, im Durchschnitt eine Dividendenrendite von rund 4,47 Prozent pro Jahr erzielen.

Durch das Steuerreformgesetz 2015/2016 wurde ein zweiter Sondersteuersatz geschaffen, weshalb ab 2016 folgende Steuersätze möglich sind: • Sondersteuersatz 25 Prozent • Sondersteuersatz 27,5 Prozent (neuer Steuersatz) • Einkommensteuertarif bis zu 55 Prozent

„Nachdem das Zins­ niveau noch lange nahe zu null tendieren dürfte, profitieren Dividendentitel.“

Unter der Kapitalertragsteuer, also der KESt, versteht man jene Einkommensteuer (ESt), die durch Abzug von inländischen Kapitaleinkünften erhoben wird. Die KESt wird in der Regel durch die Bank oder durch die auszahlende Gesellschaft vom Kapitalertrag einbehalten und an das Finanzamt abgeführt. Ab 2016 werden grundsätzlich 27,5 Prozent KESt einbehalten, die Ausnahme der KESt von unveränderten 25 Prozent gilt nur noch für Bankzinsen und nicht verbriefte sonstige Forderungen gegenüber Kredit­ instituten. Die Kapitaleinkünfte gelten durch die KESt-Abfuhr insbesondere bei natürlichen Personen als endbesteuert.

Markus Salzgeber, Fachgruppenobmann

Aktien

Nachhaltiger Wertzuwachs Diese Unwägbarkeiten verunsichern Investoren. Wo ergibt sich eine Chance – und wo liegt das Risiko? Eine Chance ergibt sich im Erwerb von starken Dividendentiteln (Aktien) bzw. Divi-

dendenfonds. Ziel solcher Aktieninvestments ist die mittel- bis langfristige Erwirtschaftung eines nachhaltigen Wertzuwachses aus Dividendenerträgen und Aktienkurssteigerungen. Um dieses Ziel zu erreichen, sind Investments in in- und ausländische Aktien mit hoher Dividendenrendite ein wichtiges Kriterium, wobei alle Regionen, Sektoren und Themen in Betracht kommen sollten. In diesem Rahmen obliegt die Auswahl der Aktien entweder dem Kunden oder dem Fondsmanagement. Kriterien für die Aktienauswahl sind

Investoren, die regelmäßige Ausschüttungen wünschen und bereit sind, dafür ein überschaubares Risiko einzugehen, können solche Titel bzw. Fonds zeichnen. Kleininvestoren profitieren vom Kauf von Dividendenfonds, beispielsweise mittels Einmalerlag oder einem monatlichen Sparplan.

Ab 2016 beträgt die KESt auf Dividenden und Wertsteigerungen 27,5 Prozent. Vor dem 1. 1. 2011 erworbene Aktien stellen hinsichtlich der Veräußerung steuerfreien Altbestand dar.

Anleihen Laufende Erträge aus Anleihen (Zinskupons) werden mit 27,5 Prozent besteuert. Gewinne aus dem Verkauf von Anleihen werden nur dann mit 27,5 Prozent KESt besteuert, wenn die Anleihen nach dem 30. 9. 2011 erworben wurden. Veräußerungsgewinne aus Anleihen, die vor dem 1. 10. 2011 erworben wurden, sind steuerfrei.

Zertifikate Zertifikate unterliegen der Kapitalertragsteuer mit einem Steuersatz von 27,5 Prozent. Zertifikate, die vor dem 1. 10. 2011 angeschafft wurden, stellen steuerfreien Altbestand dar.

Investmentfonds Alle ausgeschütteten und ausschüttungsgleichen Erträge aus Kapitalvermögen werden ab 1. 1. 2016 mit 27,5 Prozent KESt endbesteuert. Die Anteilscheinveräußerung, also der Verkauf von Investmentfonds, wird beim Privatanleger ebenso mit 27,5 Prozent KESt endbesteuert. Vor dem 1. 1. 2011

„Die Anhebung der KESt/Sonder-ESt führt zwangsläufig zu einer Reduzierung der Rendite.“ Ing. Michael Selb, Ausschussmitglied

erworbene Investmentfondsanteile stellen hinsichtlich der Veräußerung steuerfreien Altbestand dar.

Lebensversicherungen Die Erträge von Kapitalversicherungen inklusive fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherungen sind steuerfrei, wenn eines der folgenden Kriterien erfüllt ist: • Es liegen regelmäßige, im Wesentlichen gleichbleibende Prämienzahlungen vor oder • Die Laufzeit der Versicherung beträgt mehr als zehn (sofern der Versicherungsnehmer das 50. Lebensjahr überschritten hat) oder 15 Jahre.

Trifft keines der beiden Kriterien zu, so muss der Unterschiedsbetrag zwischen der eingezahlten Versicherungsprämie und der Versicherungsleistung nach progressivem Einkommensteuertarif versteuert werden.

Tilgungsträger Als Tilgungsträger bezeichnet man alle Formen von Kapitalanlagen, die zur Tilgung eines endfälligen Kredites angespart werden. Tilgungsträger für einen Kreditvertrag unterliegen keiner Besteuerung, wenn der Tilgungsplan für den Tilgungsträger vor dem 1. 11. 2010 erstellt wurde, die Aufnahme des Kredites zur Wohnraumbeschaffung dient, das Darlehen 200.000 Euro nicht übersteigt und ein Antrag auf Steuerbefreiung gestellt wird.

Gold und Edelmetalle Die Besteuerung von Veräußerungsgewinnen von Edelmetallen bleibt unverändert. Im Privatvermögen sind daher nur Spekulationsgewinne steuerpflichtig, realisierte Gewinne nach Ablauf der einjährigen Spekulationsfrist sind weiterhin von der Einkommensteuer befreit.

Möglichkeiten der Verlustverwertung Sind einzelne Kapitaleinkünfte negativ, etwa durch die Veräußerung von Wertpapieren, können diese Verluste nach bestimmten Vorschriften verwertet werden (Verlustausgleich). Dieser wird in Form des automatischen Verlustausgleichs bereits durch Banken durchgeführt. Er kann allerdings auch durch die Steuerpflichtigen in der Steuererklärung durchgeführt werden, wenn beispielsweise mehrere Depots bei verschiedenen Banken vorliegen. Bei Gemeinschaftsdepots kann der automatische Verlustausgleich nicht durchgeführt werden.


kapitel veranlagung

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Multi-Asset-Fonds im Niedrigzinsumfeld e g r o s r o V e t s e b e Di lio o f t r o P rust T fur Ihr d e M n ria

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Mischfonds sind im Niedrigzinsumfeld eine attraktive Portfolio-Ergänzung. Chancen und Risiken bleiben bei einem professionellen Management permanent im Fokus. Die Berücksichtigung von Anlageklassen, die derzeit noch die Chance auf eine positive Realrendite bieten – beispielsweise Aktien – ist unerlässlich. Eine breite Streuung in verschiedene Anlageklassen ist unumgänglich, um auch längerfristig den Erhalt Ihres Geldes zu sichern. Da diese höheren Chancen aber auch mit höheren

„Auf der Suche nach Rendite stellen aktiv gemanagte Multi-Asset-Fonds eine attraktive Alternative dar.“ Richard Payr, Spängler IQAM Invest

Schwankungen verbunden sind, ist aktives und professionelles Management besonders wichtig.

Verschiedenen Anlageklassen Mit einem Investment in sichere Staatsanleihen lassen sich derzeit nur sehr niedrige Zinsen erzielen – zu geringe

Zinsen, um einen realen Kapitalerhalt zu sichern. Unter Risikogesichtspunkten können solche Anleihen aber trotzdem als Beimischung interessant sein. Im Vergleich dazu sind Aktien

Beispielhafte Asset Allocation für einen Multi-Asset-Fonds Quelle: Spängler IQAM Invest, Depotbank

Wissen schafft Vermögen Wichtige Informationen: Marketingmitteilung. Der Fonds kann überwiegend in liquide Vermögenswerte investieren, die keine Wertpapiere oder Geldmarktinstrumente im Sinne des Investmentfondsgesetzes sind, nämlich in Anteile an anderen Investmentfonds, in Sichteinlagen und kündbare Einlagen sowie in Derivate. Es handelt sich weder um ein Angebot oder eine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Fonds noch um eine Aufforderung, ein solches Angebot zu stellen. Performance-Ergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Fonds zu. Der Prospekt sowie allfällige Änderungen wurden gem. § 136 InvFG 2011 im Amtsblatt zur Wiener Zeitung veröffentlicht. Die geltende Fassung des Prospekts sowie der Wesentlichen Anlegerinformationen (= Kundeninformationsdokument, KID) liegen in deutscher Sprache bei der Spängler IQAM Invest GmbH auf und sind im Internet auf der Homepage www.spaengler-iqam.at verfügbar. Für Anleger in Deutschland sind der Prospekt sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen bei der Zahl- und Informationsstelle, der State Street Bank GmbH, München, erhältlich. © [2015] Morningstar, Inc. Alle Rechte vorbehalten. Die hierin enthaltenen Informationen: (1) sind für Morningstar und/oder ihre Inhalte-Anbieter urheberrechtlich geschützt; (2) dürfen nicht vervielfältigt oder verbreitet werden; und (3) deren Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität wird nicht garantiert. Weder Morningstar noch deren Inhalte-Anbieter sind verantwortlich für etwaige Schäden oder Verluste, die aus der Verwendung dieser Informationen entstehen. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist keine Garantie für zukünftige Ergebnisse. Das angeführte Morningstar RatingTM bezieht sich auf das Gesamt-Rating für die Tranche Spängler IQAM Austrian MedTrust (RT).

Staatsanleihen Europa 64,72 % Cash 3,37 % Sonstige 3,86 % Aktien Japan 3,00 % Aktien Nordamerika 13,78 %

Aktien Europa 6,42 % Anleihen Emerging Markets 4,85 %

und andere riskantere Anlageklassen langfristig betrachtet sehr interessant und können gute Ertragschancen bieten, kurzfristig betrachtet jedoch stark schwanken. Aufgrund der langfristigen Chancen sollten diese Anlageklassen je nach aktueller Attraktivität in einem gemischten Portfolio aktiv und dynamisch berücksichtigt werden.

Zahlreiche Möglichkeiten Hier kann auf ein breites Set an Möglichkeiten (Cash, Staatsanleihen, Aktien, Rohstoffe, Währungen ...) zurückgegriffen werden. Die strategische Vermögensaufteilung mit den aussichtsreichsten Anlagekategorien wird jährlich definiert. Die aktive und taktische Steuerung der unterschiedlichen Anlageklassen wird sehr flexibel und kurzfristig an die Marktgegebenheiten angepasst. Dadurch haben Fondmanager nicht nur die Chancen, sondern auch das Risiko permanent im Fokus.


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Das Ende des Bankgeheimnisses Mit dem Bankenpaket erhofft sich die Bundesregierung ein jährliches Steuerplus von rund 700 Millionen Euro. Die Einschnitte für die Kunden sind umfassend. Das „Bankenpaket“ ist in aller Munde und soll fortan die Betrugsbekämpfung erleichtern. Der Bund erwartet durch diese Maßnahmen ein jährliches Plus von rund 700 Millionen Euro. Inkludiert sind die Erweiterung der Ausnahmebestimmungen vom Bankgeheimnis, die Einrichtung und Führung eines zentralen Kontenregisters, die Einführung einer Meldepflicht von Kapitalabflüssen und Kapitalzuflüssen und die Umsetzung eines gemeinsamen Meldestandards für den automatischen Austausch von Informationen über Finanzkonten. Das Bankenpaket 2015/2016 umfasst folgende Änderungen bestehender Gesetze bzw. neue Gesetze:

Viele Ausnahmebestimmungen Das Bankgeheimnis ist in §38 Bankwesengesetz verankert. Kreditinstitute und für sie tätige Personen sind zeitlich unbegrenzt verpflichtet, Geheimnisse, die sie ausschließlich aufgrund der Geschäftsverbindungen mit Kunden erfahren haben, nicht zu offenbaren oder zu verwerten. Bis jetzt wurde das Bankgeheimnis in Abgabensachen erst durch die Einleitung eines Strafverfahrens wegen eines Finanzvergehens aufgehoben. Nunmehr können die Behörden bereits im „abgabenbehördlichen Verfahren“ an die von ihnen gewünschten personenbezogenen Daten kommen.

Ein zentrales Kontenregister Das Bundesministerium für Finanzen wird ermächtigt, ein zentrales Kontenregister über Einlagen-, Giro-, Bausparkonten und Depots anzulegen. Informationen wie Kontonummern, personenbezogene Daten u. Ä. sind darin enthalten. In Summe werden rund 33 Millionen Konten im Kontoregister gelistet sein. Sogenannte „innere“ Kontodaten wie etwa Salden oder Zu- oder Abgänge werden vom Kontoregister nicht erfasst. Zugang zum

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So können die Vorteile des „CostAverage“-Effekts genutzt werden Bei niedrigen Kursen mehr Fondsanteile, bei höheren weniger erwerben: Das Anlageziel, die geplante Anspardauer und das individuelle Risikoprofil führen zum passenden Anlagen-Mix.

elektronischen Kontenregister haben Gerichte, Staatsanwälte, Finanzstrafbehörden, Abgabenbehörden und das Bundesfinanzgericht. Für sie ist ersichtlich, über welche Bankkonten bzw. Depots eine Person verfügt bzw. wer Zugriff auf welche Konten hat. Jede Einsichtnahme wird elektronisch protokolliert, die Protokolle werden nach zehn Jahren gelöscht. Wesentlich dabei: Der Kunde wird über eine Einschau verständigt und kann über „FinanzOnline“ abfragen, welches die betroffenen Daten im Kontenregister sind.

Richterliche Genehmigung erforderlich Für eine Konteneinschau durch die Abgabenbehörde ist eine richterliche Genehmigung erforderlich. Innerhalb von drei Tagen muss ein Richter des Bundesfinanzgerichts der Konteneinschau zustimmen. Die Betroffenen können dagegen berufen, erreichen damit aber keine aufschiebende Wirkung. Dabei muss Personen, die nicht Kontoinhaber sind, die Gelegenheit zur Stellungnahme eingeräumt werden. Gegen den Beschluss des Bundesfinanzgerichtes kann ein Rechtsmittel (Rekurs) durch den betroffenen Kunden eingelegt werden.

Das Kapitalabfluss-Meldegesetz Um zu verhindern, dass vor dem Wirksamwerden der geplanten Maßnahmen

des Bankenpakets Kapital aus Österreich abgezogen wird, müssen Kreditinstitute dem BMF größere Kapitalabflüsse rück­wirkend per 1. März 2015 melden. Mit dieser rückwirkenden Meldepflicht will der Gesetzgeber verhindern, dass Privatkunden vorweg größere Beträge abziehen. Meldepflichtig sind Kapitalabflüsse (Auszahlungen und Überweisungen) von Beträgen von mindestens 50.000 Euro von Konten oder Depots natürlicher Personen (ausgenommen sind Kapitalabflüsse von Geschäftskonten von Unternehmern und von Anderkonten von Rechtsanwälten, Notaren oder Wirtschaftstreuhändern). Geldflüsse aus der Schweiz und Liechtenstein müssen früher gemeldet werden: Summen, die von Juli 2011 bis Ende 2012 aus der Schweiz und von Anfang 2012 bis Ende 2013 aus Liechtenstein nach Österreich gelangten, sind zu melden. Die Meldungen sind spätestens bis 31. 12. 2016 zu erstatten.

Gemeinsamer Meldestandard Österreichische Kreditinstitute sind künftig verpflichtet, Informationen über (in CRS Staaten ansässige) Kunden einmal jährlich an ihr zuständiges Finanzamt zu übermitteln. Die Meldedaten werden dann von der österreichischen Finanz an die zuständigen Behörden der jeweiligen Partnerstaaten weitergeleitet.

Mit einem Fonds-Sparplan veranlagen Kunden regelmäßig in einen Investmentfonds. Mit jeder Einzahlung werden weitere Fondsanteile erworben. Durch regelmäßige Käufe (fixer Betrag) zum jeweils aktuellen Ausgabepreis verringert sich das Risiko eines falschen Einstiegszeitpunkts. Bei niedrigen Kursen werden mehr Fondsanteile, bei höheren weniger erworben. Dadurch ergibt sich ein günstiger Mischkurs. Dieser Effekt wird „Cost-Average“Effekt genannt. Die Vorteile liegen auf der Hand: • Der Kunde kann seine Einzahlungen

zu jeder Zeit erhöhen, reduzieren, aussetzen oder stoppen. • Das Investieren in Fonds mit hohen Kursschwankungen wird erleichtert, da das Risiko des falschen Zeitpunkts reduziert wird.

Individueller Anlagen-Mix Investmentfonds decken viele Anlageklassen ab – darunter beispielsweise Anleihen, Aktien, Rohstoffe, Immobilien, Länder und Branchen. Das Anlageziel, die geplante Anspardauer und das individuelle Risikoprofil führen zum passenden Anlagen-Mix. Damit sich die Veranlagung zufriedenstellend ent-

wickelt, sollten zuerst das Anlageziel, eine entsprechend lange Laufzeit und realistische Ertragserwartungen definiert werden. Investmentfonds unterliegen den Kursschwankungen der Kapitalmärkte und deren unterschiedlichen Risiken. Kapitalverluste sind daher nicht auszuschließen. Die spezifischen Risiken des Anlagefonds können den jeweiligen Prospekten, Factsheets und Kunden­ informationsblätter entnommen werden. Mit Investmentfonds kann sehr leicht, übersichtlich und kostengünstig ein planmäßiger Kapitalaufbau gestartet werden. Je früher damit begonnen wird, desto nachhaltiger kann das Kapital wachsen.


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Kunden suchen in der Niedrigzinsphase nach alternativen Vorsorgemöglichkeiten. Auf der diesbezüglichen Überholspur: Fondsgebundene Lebensversicherungen. Der österreichische Versicherungsmarkt unterliegt einem ständigen Wandel. Der Vorsorgemarkt wird derzeit stark von der anhaltenden Niedrigzinsphase beeinflusst. Kunden suchen nach alternativen Lösungen, daher ist das Interesse an Wertpapieren und Fonds in den letzten Jahren wieder deutlich gestiegen. Stabile Kursentwicklungen und geringe Alternativen bei klassischen Sparprodukten machen fondsgebundene Vorsorgelösungen immer attraktiver. Aber nicht nur die Rendite zählt. Dieses Interesse ist auch mit dem sehr konkreten Wunsch nach Sicherheit gekoppelt. Die meisten Kunden haben noch die Finanzkrise und die Kursabstürze der Jahre 2007 und 2008 im Hinterkopf. Es gilt also, die perfekte Kombination zwischen optimalen Ertragschancen und geringem Risiko zu finden. Eine für die Produktentwicklung

durchaus herausfordernde Aufgabe. Speziell entwickelte Produkte im Bereich der fondsgebundenen Lebensversicherungen können diese nicht ganz einfach kombi-

„Fondsgebundene Lebensversicherungen sind ein potenzieller Wachstumsmarkt.“ Helmut Plut, HelvetiaRegionalleiter Agenturvertrieb Vertriebsdirektion West

nierbaren Kundenbedürfnisse sehr gut abdecken – und somit ihren Vertriebspartnern kunden- und marktorientierte Produkte bieten. Darüber hinaus sind Erträge aus fondsgebundenen Lebensversicherungen zu 100 Prozent KESt.-frei.

Risikomanagement immer wichtiger Das Erfolgsrezept: Nicht auf jeden Trend aufspringen – sondern sehr genau prüfen, in welchen Bereichen und Ländern ein Engagement wertvoll ist. Das Risikomanagement ist am Beispiel von Helvetia ein wichtiger und etablierter Bestandteil der Unternehmenssteuerung. Nennen wir es Schweizer Präzision. Ein hohes Risikobewusstsein und ein transparenter Umgang mit potenziellen Risikofaktoren über alle Unternehmensebenen hinweg führen zu einer nachhaltigen Sicht auf Chancen und Risiken. Eine solide Anlagepolitik sowohl im Bereich der Wertpapiere als auch im Bereich der Immobilien macht eine Versicherung zu einem verlässlichen Partner für Kunden, Mitarbeiter und Geschäftspartner.


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So beeinflusst das Klima Ihre Aktien Die Dekarbonisierung des Energiesektors führt für Kapitalanleger zu Risiken und Chancen. Auch deshalb gewinnt der CO2-Fußabdruck von Portfolios weiter an Bedeutung. Die Klimakonferenz in Paris hat erstmals zu einem Abkommen geführt, um die globale Erwärmung einzudämmen. Dadurch sind große Veränderungen im Energiesektor zu erwarten. Hauptursache des Klimawandels sind Kohlendioxidemissionen (CO2), die bei der Nutzung von Kohle, Öl und Gas entstehen. Deren Nachfrage wird sich reduzieren. Einen Eindruck über die Folgen der Energiewende liefert die deutsche Strombranche, wo RWE und E.On ihre Kraftwerke nicht mehr auslasten können, weil sie durch Windund Solarstrom verdrängt werden. Für Kapitalanleger verursachen die Verlierer der Energiewende Risiken, die Gewinner bieten demgegenüber Renditechancen.

ein unvollständiges Bild der Risiken und vernachlässigt die Chancen. Indirekte Einflüsse sind zum Teil viel relevanter:

„Die Gewinner der Energiewende bieten Renditechancen.“ Dr. Eckhard Plinke, Experte bei Vescore AG

onen, die bei den Unternehmen im Portfolio selbst (Scope 1) und bei der Erzeugung des Stromverbrauchs (Scope 2) entstehen. Da sich die Verursacher der direkten CO2Emissionen auf wenige Branchen wie Energieversorger, Chemie, Zement- oder Metallerzeugung beschränken, muss man nur wenige Titel ausschließen, um eine nennenswerte Reduktion des CO2-Fußabdrucks zu erreichen. Die Betrachtung der direkten Emissionen ergibt aber nur

Zur Ermittlung der Risiken eines Aktien­ portfolios ist der CO2-Fußabdruck populär. Dieser misst die direkten CO2-Emissi-

Die zwei Dimensionen der Risiken und Chancen der Energiewende

positiv

Quelle: Vescore

Vestas First Solar

Auswirkungen der Energiewende

Rockwool

Linde

Energias de Portugal Tesla

LafargeHolcim BMW

BASF Total RWE Expedia

negativ

Peabody Energy

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Transocean

hoch

Im Ländle sicher besser

• Indirekte Emissionen (Scope 3): In vielen Branchen sind die indirekten CO2-Emissionen deutlich höher als die direkten. So ist beispielsweise die Automobilindustrie als indirekter Verursacher der hohen CO2-Emissionen des Straßenverkehrs stark vom Klimaschutz betroffen. Ihre direkten CO2-Emissionen in der Produktion sind demgegenüber vernachlässigbar. • Risiken des Geschäftsmodells: Für die Risiken von Energieunternehmen sind weniger die aktuellen CO2-Emissionen maßgeblich, sondern eher zukünftige Emissionen, die durch die noch vorhandenen Kohle-, Öl- und Gasreserven bestimmt werden. In einer dekarbonisierten Welt muss ein Teil dieser Reserven als nicht nutzbar abgeschrieben werden. Erhöhte Risiken haben zudem Unternehmen, die von CO2-intensiven Branchen abhängig sind, wie Zulieferer der Ölindustrie oder Veranstalter von Flugreisen. • Chancen des Geschäftsmodells: Zu den Profiteuren der Energiewende gehören alle Unternehmen, die Alternativen zu fossilen Brennstoffen anbieten oder zu einer höheren Energieeffizienz beitragen. Hierzu gehört beispielsweise der gesamte Bereich der erneuerbaren Energien (z. B. Windturbinen).

CO2-Emissionen (Scope 1–3)

tief

Ein mit diesen Informationen gewonnenes vollständigeres Bild der CO2-bedingten Risiken und Chancen beeinflusst die Zusammensetzung von Aktienportfolios stärker, als es den Anschein hat, wenn man nur die direkten CO2-Emissionen betrachtet. Dies ist auch verständlich. Denn Energie ist ein grundlegender Produktionsfaktor. Umstrukturierungen im Energiebereich beeinflussen indirekt weite Teile der Wirtschaft.


14 / Die Vorarlberger Finanzdienstleister

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Das große Öl-Rätsel Während die unterschiedlichen Rohstoffkrisen seit den 1970er-Jahren ihre Ursachen in verteuertem Öl hatten, droht nun erstmals eine Krise wegen billigen Öls. Erstaunlicherweise sind die Gründe für den Preisverfall von Öl nicht in einer schwachen Nachfrage nach Öl zu suchen – diese ist weltweit stabil. Selbst in China ist trotz des abgeschwächten Wirtschaftswachstums die Ölnachfrage auf einen Rekordwert geklettert. Noch vor acht Jahren hatten wir die Situation, dass der Ölpreis in unermessliche Höhen zu steigen schien. Experten hielten damals sogar einen Ölpreis von 200 US-Dollar pro Barrel für möglich. Tatsächlich erreichte der Ölpreis im Jahre 2008 – vor Ausbruch der Finanzkrise – seinen nominalen und realen Höchststand mit 147 US-Dollar pro Barrel. Heute finden Diskussionen darüber statt, ob auch ein Ölpreis von 20 US-Dollar möglich ist. Der wahre Grund für den Preisverfall liegt – trotz steigender Nachfrage – an einer Überproduktion von Öl. Im Jahr 2008 betrug die weltweite Erdölförderung im Schnitt 84,6 Millionen Barrel pro Tag. Die Nachfrage lag mit 86,6 Millionen Barrel über dem Angebot und sorgte bald für leer werdende Lager. 2015 lag der weltweite tägliche Verbrauch bei etwa 94,5 Millionen Barrel. Die Förderung betrug 96,3 Millionen Barrel und

lag somit über der Nachfrage. Russland fördert bereits seit Monaten mit der höchsten Quote seit der Sowjet-Ära. Auch die OPEC Länder – allen voran Saudi-Arabien – haben die Förderung mit dem Ziel ausgeweitet, Öl-Konkur-

„Krisen sind auch immer Chancen für neue Investitionen.“ Arnold Tollinger, stv. Fachgruppenobmann

renten aus dem Markt zu drängen. Nun kommt mit dem Iran seit Aufhebung der Sanktionen noch zusätzlich ein großer Player dazu, der nicht nur über große Reserven verfügt – sondern diese auch sehr günstig fördern kann.

Wo fließt die Überproduktion hin? In den USA steuern die Rohöllager­ bestände mittlerweile auf die gewaltige Marke von 500 Millionen Barrel zu. Es ist über 80 Jahre her, dass es solch große

Lagerbestände gab. Da die Großtanks kaum mehr Kapazitäten haben, werden nun für Lagerzwecke sogar Öltanker befüllt. Und wann wird das Überangebot an Öl zurückgehen und den Ölpreis wieder steigen lassen? Entweder, sobald die Lagerkapazitäten erschöpft sind und die Überproduktion nicht mehr genügend Abnehmer findet. Oder, wenn immer mehr Ölförderer unrentable Produktionen einstellen müssen und sich dadurch das Angebot reduziert. Bis allerdings eines dieser beiden Ereignisse eintritt, können noch Monate vergehen.

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Die Vorarlberger Finanzdienstleister / 15

Trend zu „grünen“ Kapitalanlagen: Investieren mit gutem Gewissen Nachhaltigkeit und Verantwortung: Auch immer mehr Vorarlberger Anleger bringen ihre persönliche Wertehaltung mit einer Kapitalanlage in Einklang.

Gemäß volkswirtschaftlicher Logik wirken günstige Rohstoffe im Normalfall konjunkturunterstützend und somit positiv auf die Börsen. Nur: Genau das Gegenteil ist momentan der Fall. Mit rationalen Analysen lassen sich die derzeitigen Kursrückgänge an den Börsen nicht beschreiben. Erst wenn man auf der Verliererseite des schwachen Ölpreises zu suchen beginnt, gibt es Antworten.

Geldquellen werden angezapft Aufgrund geringerer Einnahmen durch den niedrigen Ölpreis sind nun einige ölfördernde Staaten gezwungen, Geldquellen anzuzapfen, die sie teilweise über 40 bis 50 Jahre aufgebaut haben. Die größten Öl-Staatsfonds verfügen zusammen über 2,3 Billionen USDollar, die sie in Wertpapieren bzw. Beteiligungen veranlagt haben. Teile dieser Vermögen müssen nun Schritt für Schritt aufgelöst werden. Dies erklärt sehr einfach, warum die Börsen derzeit kontinuierlich fallen. Um als Anleger von diesem Umstand profitieren zu können, gilt es die Verlierer und Gewinner des aktuellen Ölpreises zu analysieren. Hier werden sich mittel- und kurzfristig sehr interessante Investitionsmöglichkeiten ergeben.

Vorarlbergs Finanzdienstleister orten einen schnell wachsenden Trend zu so­genannten „Green Bonds“ – Veranlagungsformen, bei denen ethische, nachhaltige und ökologische Komponenten in den Vordergrund des Investments rücken. „Immer mehr private und institutionelle Investoren äußern den Wunsch, dass bei ihren Kapitalanlagen Aspekte eines nachhaltigen Wirtschaftens berücksichtigt werden“, erklärt der Fachgruppenobmann der Finanzdienstleister in der Wirtschaftskammer Vorarlberg, Markus Salzgeber. Das Anlageziel solcher Anleihe-, Misch- oder Aktienfonds besteht in der Erwirtschaftung eines langfristig ausgerichteten Kapi-

talzuwachses durch Unternehmen, die Themen wie Wasseraufbereitung und -versorgung, Recycling und Abfallwirtschaft, Erneuerbare Energie, Energieeffizienz, Wasserkraft oder Ähnliches in den Mittelpunkt ihres Portfolios rücken.

Markt wächst schnell „Auch Vorarlbergs Anlegern ist es zusehends wichtiger, welche Unternehmen mit dem eigenen Geld unterstützt werden. Nachhaltige Anleihen bieten hier eine optimale Möglichkeit, die Kapitalanlage mit den eigenen Lebensgrundsätzen in Einklang zu bringen“, erläutert Salzgeber die Vorteile. Ein weiterer Vorteil zeigt sich mit Blick

auf den „EDA Aktien-Index Welt“, der ausschließlich Anlagen mit nachhaltigem Portfolio listet: Die getätigten Investments gehen mit attraktiven Renditen einher, entsprechende Anlagen konnten den Markt „outperformen“ – sind also stärker gewachsen als konventionelle Anlageformen. „Das alte Vorurteil, ‚Nach­haltigkeit frisst Rendite‘, ist längst Geschichte“, verdeutlicht Salzgeber – und verweist zugleich auf die Notwendigkeit professioneller Beratung. „Finanz- und Vermögensberater stimmen die Wünsche des Kunden mit den entsprechenden Anlageformen ab – und berücksichtigen dabei Performance, Risikostreuung und inhaltliche Ausrichtung.“


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In den Standort Vorarlberg investieren Wo und wie kann hierzulande erfolgreich in Immobilien investiert werden? Attraktive Lagen sind gefragt – und das Risiko eines Wertverlustes ist gering. All jenen, die in Vorarlberg in Immobilien investieren wollen, sei gesagt: Unser Land ist dafür prinzipiell ein attraktiver Standort. Die Löhne sind hoch, der Platz

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„Die große Nachfrage und niedrige Zinsen führen zu starken, aber auch nachhaltigen Preisanstiegen.“ Mag. Mario Kmenta, Vermögensberater

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Die Vorarlberger Finanzdienstleister / 17

knapp, die Sicherheit hoch – und der Zuzug und somit die Nachfrage gut. Wenn man die Mikroebene betrachtet, ist im Unterland mit den Städten Bregenz und Dornbirn die größte Nachfrage gegeben – und in weiterer Folge die größte Werthaltigkeit zu erwarten. In einzelnen Lagen sind die Preise stark gestiegen, mancherorts wird bereits von einer Überreizung gesprochen. Wenn man den Grund des Preisanstieges genauer betrachtet, erkennt man, dass dieser fundiert ist – und überwiegend durch das knappe Gut Grund und Boden begründet wird. In einigen Vierteln (Bregenz-Stadt, -Dorf, Pfänderhang oder Dornbirn-Oberdorf) ist die Preiselastizität extrem hoch. Geld ist vorhanden – und eine steigende Nachfrage gepaart mit extrem niedrigen Zinsen und einer schwachen Wirtschaftsentwicklung führt zu starken. aber auch nachhaltigen Preisanstiegen.

Wie Situation nutzen? Alle konservativen Investoren sollten danach trachten, Wohnungen oder Mietshäuser in attraktiven Lagen zu kaufen. Attraktiv bedeutet: Gute Infrastruktur, hohe Mietnachfrage und angenehmes Umfeld. Diese Immobilien sind zwar nicht billig – zugleich ist aber auch das Risiko, einen Wertverlust

zu erleiden, ausgesprochen gering. Ein Stadthaus mit mehreren Wohnungen im Bregenzer Zentrum hat seinen Preis, es darf aber mit einer jährlichen Wertsteigerung von aktuell rund 2 bis 4 Prozent gerechnet werden. Dafür muss man auf eine hohe laufende Verzinsung verzichten. Die laufende „echte“ Rendite (nach allen Kosten) wird kaum über 3 Prozent liegen. Und trotzdem: Das investierte Geld ist sicher. Renditeorientierte Investoren müssen Abstriche bei der Bauweise des Gebäudes, der Infrastruktur und dem Umfeld machen. Die gute Nachricht ist, dass die Mietnachfrage in Vorarlberg extrem hoch ist und es kaum Leerstand gibt. Unabhängig davon, wo die Immobilie liegt, wird es im Normalfall mehr Mietinteressenten als verfüg-

baren Wohnraum geben. Damit gleichen sich auch die Mietpreise an. Der Unterschied zwischen sehr guten und mittleren Lagen ist gering. Wichtiger ist, dass die Einheiten klein sind – bestenfalls 40 Quadratmeter mit 2 Zimmern – und die Wohnung damit leistbar bleibt. Eine echte Rendite von rund 6 Prozent ist mit dieser Strategie durchaus erreichbar. Für langfristige Investoren stellen vor allem auch Gewerbeimmobilien sehr attraktive Investitionen dar. Hier kann es im Einzelfall auch zu laufenden Renditen von 10 Prozent kommen. Das Risiko ist allerdings in der Regel auch etwas höher – und die Werthaltigkeit oft geringer. Wohlüberlegte Investments in diesem Bereich können und werden viel Freude bereiten.


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Die Vorarlberger Finanzdienstleister / 19

Den besten Kredit bringt nur der Vergleich

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*Rumpfgeschäftsjahr 15.10.2007 bis 31.05.2008 HICP Inflationsrate: EU 28 Staaten gemäß Eurostat Ausschüttungsrendite Brutto zuletzt 0,65 Euro pro Stück Fondsanteil Diese Werbeeinschaltung wurde von der Advisory Invest GmbH ausschließlich zu Informationszwecken aufbereitet und stellt weder eine Anlageberatung noch ein Angebot zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten oder Veranlagungen dar. Die Erfolge der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu. Dieser Mischfonds wurde am 15.10.2007 aufgelegt, ist in Österreich und Deutschland zum Vertrieb zugelassen und wird durch die österreichische Finanzmarktaufsicht reguliert. Die Höhe der Ausschüttungsrendite hängt von zwei Faktoren ab: Erstens, von der Höhe des Kaufpreises, der täglichen Änderungen unterworfen ist und zweitens vom Ausschüttungsbetrag, der nach Ablauf des Geschäftsjahres des Fonds (31.05.) fixiert wird. Ähnlich wie bei börsenotierten Unternehmen wird die Ausschüttung am Ausschüttungstag vom Kurs abgeschlagen.

2015

WER NICHT DIE ERSTBESTE WOHNUNG NIMMT, NIMMT AUCH NICHT DEN ERSTBESTEN WOHNBAUKREDIT

Chancen für Informierte Banken vergeben nur zu gern gut besicherte Wohnkredite und bemühen sich vor allem um Kunden mit guten Bonitäten. Doch nicht alle Kunden kommen bei ihrer Hausbank in den Genuss hervorragender Konditionen. Laut INFINA Kredit Indikator (IKI), einer aus 12 heimischen Kreditinstituten erhobenen Marktstichprobe, besteht noch immer

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Derzeit herrschen scheinbar goldene Zeiten für Immobilienfinanzierer. Niedrige Zinsen führen zu günstigen Rückzahlungsraten bei Immokrediten und machen teure Wohnungen und Eigenheime wieder erschwinglich. Auch für Anlageimmobilien herrschen perfekte Rahmenbedingungen vor – denn in den österreichischen Landeshauptstädten sind bei Wohnungen noch immer Mietrenditen zwischen 3,0 und 4,5 Prozent erzielbar. Im Vergleich dazu liegen die variablen Kreditzinsen meist zwischen 0,925 und 1,5 Prozent p. a., auch langfristige Fixzinsbindungen sind bereits zwischen 1,80 und 2,50 Prozent p. a. erhältlich.

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„Den besten Kredit bringt nur der Vergleich.“ Christoph Kirchmair, Geschäftsführer INFINA

eine Zinsdifferenz zwischen dem teuersten und günstigsten Institut in Höhe von 1,5 Prozent p. a. – bei einem Pauschalratenkredit von 200.000 Euro wäre dies auf eine Laufzeit von 25 Jahren bereits ein Zinskostenunterschied von mehr als 42.000 Euro.

Einzigartige variable Konditionen Die Erklärung: Kunden mit guter und sehr guter Bonität kommen bei voller Besicherung teils in den Genuss einzigartiger variabler Konditionen von teilweise weniger als 1 Prozent p. a., vorausgesetzt ein unabhängiger Finanzierungsexperte verhandelt für den Kunden die einzelnen Angebote. Eben-

falls große Konditionsunterschiede gibt es bei Krediten mit Fixzinsbindungen, die ab 1,65 Prozent p. a. auf 10 Jahre und ab 1,80 Prozent p. a. auf 15 Jahre angeboten werden. Gerade bei der Finanzierung langfristiger Immobilienprojekte wie beispielsweise einer Anlegerwohnung sowie für risikobewusste Kunden sind Kredite mit fixen Zinsen kalkulierbarer und damit besonders interessant. Enorme Unterschiede gibt es auch bei der Kreditlaufzeit sowie beim maximalen Endalter des Kreditnehmers. So kann man bei bestimmten Banken und Bausparkassen faktisch ohne Rücksicht auf das Endalter finanzieren, was selbst Pensionisten die Tür zur Immobilienfinanzierung öffnet. Auch Laufzeiten von bis zu 40 Jahren sind möglich und bei entsprechenden Einkommen kann bei vereinzelten Instituten ein Kredit sogar ohne Eigenkapital beantragt werden. Die Finanzierungexperten wissen aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung und bewiesenen Erfolgsmethode nur zu gut: Den besten Kredit bringt nur der Vergleich.


finanzieren

Die Vorarlberger Finanzdienstleister / 21

Leasing – Motor für Investitionen In Relation in Österreich spät etabliert, hat sich Leasing in den vergangenen Jahrzehnten zu einer überaus attraktiven Finanzierungsalternative entwickelt. Als ursprünglicher Ideengeber des Leasings wird oftmals der griechische Philosoph Aristoteles genannt. Er erkannte schon 360 v. Chr., dass „der Reichtum vielmehr im Gebrauch einer Sache, als im Eigentum besteht.“ Aber erst das Jahr 1877 gilt als Geburtsstunde des modernen Leasings. In diesem Jahr begann die amerikanische „Bell Telephone Company“ ihre Telefone nicht zu verkaufen, sondern zu verleasen. Bis sich dieses neue Produkt aber wirklich als zeitgemäße Form der Finanzierung durchsetzen konnte, dauerte es noch bis in das 20. Jahrhundert. 1933 wurden die ersten Fahrzeuge in den USA verleast – und 1942 begann eine Gesellschaft der General Motors Group Kfz-Leasing als Standardprodukt am Markt anzubieten. Wie bei vielen Finanzinnovationen dauerte es aber noch eine ganze Weile, bis Leasing letztlich in den späten 1960erJahren den deutschsprachigen Markt eroberte. In Österreich zählt die heutige UniCredit Leasing (Austria) zu den ers­ ten gegründeten Leasinggesellschaften – aber auch die Vorarlberger LD-Leasing (heute ein Teil der Hypo Immobilien & Leasing Gruppe), war einer der Pioniere am Markt. Heute bieten rund 50 Unternehmen in Österreich Leasingfinanzierung für Kfz, Fuhrpark, Mobilien und Immobilien an.

Jedes dritte Kfz in Österreich geleast In Österreich werden heute jährlich mehr als 170.000 Leasingverträge mit rund 5 Milliarden Euro Anschaffungswerten abgeschlossen. Die meisten dieser Verträge betreffen Kfz-Finanzierungen. 2014 war bereits mehr als jedes dritte neuzugelassene Fahrzeug geleast. Aber auch Mobilien- und Immobilienleasing liegen insbesondere bei KMUs im Trend. Mehr als 1,25 Milliarden Euro Mobilien und 0,5 Milliarden Euro Immobilien wurden 2014 mittels Lea-

sing finanziert. Insgesamt beträgt die Aushaftung aller 570.000 Leasingverträge fast 22 Milliarden Euro. Damit ist Leasing und die Leasingwirtschaft für Investitionen ein bedeutender volkswirtschaftlicher Faktor.

Zeitgemäße Finanzierungsalternative Gerade KMUs sind immer wieder auf der Suche nach vorteilhaften und preisgünstigen Finanzierungslösungen für ihre Investitionen. Durch die steigende Notwendigkeit für Unternehmen, in Fuhrpark, Maschinen und Betriebsstät-

„Keine andere Finanzierungsform kann so individuell auf Kunden und Branche angepasst werden.“ Peter Scholz, Geschäftsführer Hypo Immobilien & Leasing GmbH

ten zu investieren, um in der globalen Wirtschaft wettbewerbsfähig und attraktiv zu bleiben, gibt Leasing als zeitgemäße Finanzierungsalternative neue Impulse. Gerade weil steuerliche Investitionsanreize in den letzten Jahren weggefallen sind, ist es für Unternehmen wichtig, Finanzierungslösungen zu finden, die auf sie abgestimmt sind

und Vorteile bieten. Leasing bietet eine Fülle von Vorteilen – allen voran in den Bereichen Flexibilität, Liquiditätsschonung oder Bilanzneutralität, um nur wenige Beispiele hervorzuheben. Leasing hat sich als Finanzierungsform längst bewährt und ist aus dem Wirtschaftsleben nicht mehr wegzudenken. Keine andere Finanzierungsform kann so individuell auf Kunden, Branche und die finanziellen Rahmenbedingungen angepasst werden. Daher entscheiden sich nicht nur Unternehmen, sondern auch Private immer häufiger für Leasing.

Vorteile von Leasing n

Nutzung statt Eigentum

n

Individuelle Finanzierung – flexibel auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt

n

Höhere wirtschaftliche Beweglichkeit

n

Finanzierung der gesamten Investitionskosten

n

Liquiditätsschonung und langfristige Finanzierung

n

Bilanzneutralität beim Leasingnehmer

n

Kosten- und zeitschonende Serviceleistungen


22 / Die Vorarlberger Finanzdienstleister

finanzieren

vorsorge

Die Vorarlberger Finanzdienstleister / 23

Wohnen im Eigentum und die Renaissance der Bausparfinanzierung

Vorsorge-Planung: Vertrauen in Wohlfahrtsstaat reicht nicht aus

Viele VorarlbergerInnen möchten sich und ihrer Familie ein eigenes Zuhause schenken. Eine flexible und sichere Finanzierung erfährt dabei höchste Priorität.

Weil das Leben nicht immer nach Plan verläuft: Im Rahmen einer Vorsorge-Planung sollten finanzielle Beeinträchtigungen durch Krankheit oder Unfall verstärkt Berücksichtigung finden.

Leistbares Wohnen ist in aller Munde. Die Mieten steigen und wer sich für ein eigenes Zuhause interessiert, wird ebenfalls rasch feststellen, wie teuer Wohnraum geworden ist. Eine Finanzierung ist gefragt – und die Kredit- und Darlehenskonditionen sind im Moment sehr günstig. Darüber hinaus ergeben sich besonders bei Laufzeiten von bis zu 30 Jahren günstige Startraten. Aber wie lange hält das? Für verantwor-

tungsbewusste Finanzdienstleister ist es jedenfalls unerlässlich, gemeinsam mit den Kunden ein persönliches Finanzierungskonzept zu erarbeiten. Es gilt herauszufinden, welche Sicherheiten im Zusammenhang mit einer Finanzierung kundenindividuell wichtig sind. Dazu hilft ein Blick in die Zukunft. Zum Beispiel ist das Risiko steigender Zinsen für viele Menschen ein wichtiges Thema. Zinsfixierungen, aber auch

Zinsabsicherungen sind dann gefragt. Mit einem Bauspardarlehen kann man diesem Risiko perfekt entgegenwirken. Lange Laufzeiten ermöglichen günstige Raten, die Zinsbandbreite bedeutet eine langfristige Zinsdeckelung (gem. ABB) – und auch Zinsfixierungen werden von allen Bausparkassen angeboten. Dadurch ist das Bauspardarlehen ein optimales Sicherheitspolster in nahezu jeder Finanzierung.

„Eine Finanzierung ganz ohne Sicherheitspolster ist wie Klettern ohne Seil.“ Otmar Fleps, s-Bausparkassen-Experte

Flexibilität und Sicherheit Wieviel und in welcher Form ist unterschiedlich, die Angebote der Bausparkassen können sich auf alle Fälle sehen lassen. Im Übrigen gibt es neben den bereits erwähnten Sicherheitsmerkmalen zusätzliche Vorteile. Mit dem „Komme-was-wolle-Darlehen“ bietet zum Beispiel eine Bausparkasse Flexibilität und Sicherheit. Bei unerwarteten Ereignissen wie Schwangerschaft, Arbeitslosigkeit, Scheidung oder schwerer Krankheit kann für einen Zeitraum von bis zu 24 Monaten auf reine Zinszahlung umgestellt und die Rückzahlung an die Lebenssituation angepasst werden. Ob Zinsenrate, dynamische Rate oder Tilgungsrate – für die Rückführung eines Darlehens gibt es ein passendes Modell. Eines steht fest: Eine Finanzierung ganz ohne Sicherheitspolster ist wie Klettern ohne Seil.

Der Gedanke an Krankheit oder Unfall ist bei keinem Menschen ein schöner – und trotzdem ist die Auseinandersetzung mit potenziell lebensverändernden Ereignissen wichtige Basis einer umfänglichen Vorsorge-Planung. „Die gesundheitlichen und emotionalen Belastungen eines Unfalls oder einer schweren Krankheit müssen nicht auch noch von Finanzsorgen begleitet werden“, verdeutlicht Erwin Loretz, stv. Fachgruppenobmann der Finanzdienstleister in der Wirtschaftskammer Vorarl­ berg. Obwohl der Wohlfahrtsstaat für den Fall der Fälle ein Auffangnetz mit Grundversorgung gewährleistet: Die Aufrechterhaltung des liebgewonnenen Lebensstandards ist damit de facto unmöglich. „Wer aus Krankheits- oder Unfallgründen dauerhaft nicht mehr arbeiten kann, läuft Gefahr, zum Sozialfall zu werden“, macht Loretz deutlich. Die Fachgruppe der Finanzdienstleister

rät daher, existenzbedrohende Risiken wie Erwerbsunfähigkeit sowie Unfälle privat abzusichern. Nur so könne sichergestellt werden, dass die finanzielle Lebensplanung nicht aus dem Ruder laufe. Der Finanzdienstleister des Vertrauens hilft im Rahmen einer professionellen Beratung gerne weiter.

„Die Belastungen eines Unfalls müssen nicht auch noch von Finanzsorgen begleitet werden.“ Erwin Loretz, stv. Fachgruppenobmann

Vorsorge-Fragen ohne Zufall Auch die Erstellung eines Testaments wird im Rahmen der Vorsorge-Planung oft vernachlässigt. „Die persönliche Hinterlassenschaft sollte aber nicht dem Zufall überlassen werden“, weiß der stv. Fachgruppenobmann der Finanzdienstleister. Dazu zählt unter anderem, wie im Todesfall eine Blockade von Wertpapierdepots oder Sparkonten verhindert werden kann. „Mit Gemeinschaftsdepots oder Konten mit Einzelverfügungsberechtigungen sowie bei Lebensversicherungen die nament-

liche Nennung von Bezugsberechtigen können bei einem Todesfall zumindest finanzielle Sorgen außer Acht gelassen werden“, präzisiert Loretz. Ähnliches gilt für den Fall der eigenen Handlungsunfähigkeit: „Damit kein Sachwalter eingeschaltet werden muss, sollte für den Fall der Fälle eine Vollmacht (Vorsorge und/oder Spezialvollmacht) für die wichtigsten Entscheidungen eingerichtet werden“, sagt der Finanz-Experte.


24 / Die Vorarlberger Finanzdienstleister

karriere

Die Vorarlberger Finanzdienstleister / 25

Vermögensberatung: Ein Beruf mit Zukunft 25

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Den steigenden Bedarf nach professioneller Finanzberatung von Mensch zu Mensch erfüllt ein Berufsbild in besonderem Maße: der Beruf des Vermögensberaters.

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Der Wunsch, die eigene Zukunft oder die der nächsten Angehörigen finanziell abzusichern, wird umso stärker, je weniger Unterstützung vom Staat erwartet wird. Strategien zum Vermögensaufbau und zur Vermögensabsicherung sind gefragter denn je. In diesem Zusammenhang nehmen gewerbliche Vermögensberater eine wichtige Stellung ein. Vermögensberatung ist in Österreich ein stark reglementiertes Gewerbe. Nur wer die gesetzlichen Anforderungen erfüllt und den Befähigungsnachweis erbringen kann, hat die Chance, als gewerblicher Vermögensberater zugelassen zu werden.

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Wir bieten persönliche Beratung und neue berufliche Perspektiven: (1) Jasmin Grass, (2) Beatrix Jehle, (3) Jona Zimmermann, (4) Mag. Manfred Hofacker, (5) Rene Wilhelm, (6) Sandra Obwegeser (A), (7) Ing. Stefan Lampert, (8) Daniel Spieler, (9) Barbara Kreidl, (10) Markus Kosnjak MSc, (11) Maxim Stepanov (A), (12) Dr. Harald Fessler, (13) Fabian Braitsch, (14) Sebastian Fink, (15) Roberto Marinkovic, (16) Helmut Knapp, (17) Angelika Hollenstein, (18) Wolfgang Theiner, (19) Evelyn Ebster, (20) Jürgen Gross, (21) Gabriele Klien, (22) Wilhelm Kaufmann, (23) Michael Knafl, (24) Rainer Martin, (25) Norbert Wilhelm, (26) Nermin Sarajlic, (27) Bernd Fend, (28) Laurant Hasani (A) (A = Auszubildende)

Über die Deutsche Vermögensberatung Mit mehr als 3.400 Geschäftsstellen in Deutschland, Österreich und der Schweiz betreut die Deutsche Vermögensberatung über sechs Millionen Kunden rund um die Themen, Finanzen, Vorsorge und Absicherung.

Über die Allfinanz-Idee Ziel der Deutschen Vermögensberatung ist, breiten Bevölkerungskreisen persönliche Vermögensplanung, Vermögensaufbau und Vermögenssicherung zu ermöglichen. Die Allfinanz-Konzeption ist ein vielfach ausgezeichnetes und auf die die jeweils individuelle Lebenssituation der Kunden maßgeschneidertes Gesamtkonzept für alle Lebensbereiche.

Erste Adresse für den Beruf des Vermögensberaters: Von uns können Sie erstklassige Ausbildung, ein verlässliches Arbeitsumfeld, selbstbestimmte Aufstiegsmöglichkeiten und ein Betriebsklima, in dem Spaß und Anerkennung Teil unserer Unternehmenskultur sind, erwarten. Bester Service für Vermögensberater: Darüber hinaus nimmt Ihnen das Unternehmen einen Großteil der Verwaltungsarbeit ab und ermöglicht Ihnen die Erweiterung Ihres Geschäftsfeldes. Wenn Ihnen die Welt der Finanzen oder der Versicherungen nicht fremd ist und Sie eine berufliche Neuorientierung anstreben, dann freuen wir uns Sie kennenzulernen.

Direktion für Deutsche Vermögensberatung Bank AG

Direktion für Deutsche Vermögensberatung Bank AG

Mag. Manfred Hofacker

René Wilhelm

6830 Rankweil · Bundesstraße 102 Telefon 0043 (0) 676 88 400 3247 Manfred.Hofacker@dvag.at www.dvag.at/Manfred.Hofacker

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Ausgangspunkt für eine private Finanzplanung des Kunden durch einen Vermögensberater ist die Bestandsaufnahme der Einnahmen und Ausgaben, des verfügbaren und investierten Vermögens sowie der Absicherung gegen bestimmte Risiken. Vermögensberater analysieren, strukturieren und verbessern die finanziellen Verhältnisse ihrer Kunden und beraten unabhängig, da sie keinem Produktgeber verpflichtet sind. Zusätzlich punkten Vermögensberater dadurch bei ihren Kunden, dass sie sich auch abends und an Wochenenden für Beratungen Zeit nehmen.

Standes- und Ausübungsregeln Der hohe Qualitätsanspruch der Finanzdienstleistungsbranche und die von der Wirtschaftskammer Österreich vorgegebenen Ausbildungsstandards sowie eine kontinuierliche Weiterbildung sorgen für eine qualitativ hochwertige und transparente Beratung der Kunden. Mit der Formulierung von Standes- und Ausübungsregeln für die gewerbliche Vermögensberatung und die Wertpapiervermittlung haben sich Österreichs Finanzdienstleister zusätzlich ein Regelwerk für die faire, seriöse und kun-

denorientierte Beratung gegeben. Das Gütesiegel ist ein sichtbares Zeichen und eine Bestätigung des hohen moralischen und ethischen Anspruchs der Finanzdienstleister.

Ein Weg mit Zukunft Gleich nach dem Schulabschluss – aber auch für Quereinsteiger – ist die Ausbildung zum gewerblichen Vermögensberater ein zukunftsorientierter Weg in die berufliche Selbstständigkeit. Mit der Absolvierung der dreijährigen Lehre zum Finanzdienstleistungskaufmann/kauffrau kann dieser Berufswunsch bereits in jungen Jahren verfolgt werden. Ein Beispiel? Der 23-jährige Sebastian Fink war Bankkaufmann und durchläuft

derzeit die Ausbildung zum gewerblichen Vermögensberater: „In diesem Beruf kann ich jedem Kunden ein auf seine Wünsche und Ziele maßgeschneidertes Angebot machen. Ich gehe den Weg in meine berufliche Selbstständigkeit zielstrebig und definiere meine Ziele selbst.“

„Ich konnte vielen Menschen zu einer selbstbestimmten Karriere in der Vermögensberatung verhelfen.“ Mag. Manfred Hofacker, Ausschussmitglied


26 / Die Vorarlberger Finanzdienstleister

mitglieder

So finden Sie den richtigen Partner Das Regelwerk für die Beratung und Vermittlung von Finanz- und Versicherungsprodukten ist vielfältig und reicht vom Finanzmarktaufsichtsgesetz, über das Wertpapieraufsichts­ gesetz, Versicherungsaufsichtsgesetz, bis hin zur Gewerbeordnung. Je nach Konzession bzw. Gewerbeschein ist Ihr Finanzdienstleister Experte für bestimmte Dienstleistungen. Stellen Sie sicher, dass Sie den richtigen Partner finden. ■ Auskunfteien über Kreditverhältnisse erteilen – unter Beachtung des Datenschutzgesetzes – Auskünfte über die Kreditwürdigkeit von Unternehmen und Privatpersonen. ■ Bausparvermittler sind ungebundene Vermittler und Berater von Bausparverträgen zwischen Bausparkassen und Kunden.

sich auf Finanzierung (z. B. Kredite, Leasing, Bausparverträge), Veranlagung (z. B. Immobilienanlagen, Beteiligungen, Sachwerte) und Vorsorge (insbesondere Lebens- und Unfallversicherungen). Gewerbliche Vermögensberater können zusätzlich auch als Erfüllungsgehilfen für Wertpapierunternehmen tätig werden und Wertpapiere beraten und vermitteln.

■ Wertpapiervermittler beraten als Erfüllungsgehilfe eines Wertpapierunternehmens über übertragbare Wertpapiere (z. B. Aktien, Zertifikate, Schuldver­schreibungen) und offene Fonds (z. B. Investmentfonds). Sie treten immer stellvertretend im Namen und auf Rechnung des Wertpapierunternehmens auf.

■ Leasingunternehmen vermieten bewegliche Wirtschaftsgüter (z. B. Autos, Maschinen) in Form eines Leasingvertrags. ■ Pfandleihunternehmen gewähren Darlehen, die durch die Übergabe beweglicher Sachen (Pfand) besichert werden.

■ Gewerbliche Vermögensberater sind unabhängig und beraten ihre Kunden bei Aufbau, Erhalt und Sicherung des Vermögens. Die Beratung erstreckt

■ Tippgeber/Geschäftsvermittler von Finanzdienstleistungen bahnen Verträge zwischen Vermögensberatern oder Wertpapierunternehmen und potenziellen

Kunden an, ohne jedoch selbst eine Beratung vorzunehmen. ■ Versicherungsagenten analysieren die Bedürfnisse und Wünsche des Kunden in Bezug auf Versicherungsprodukte, klären über mögliche Risiken auf und bieten das für den Kundenbedarf bestmögliche Produkt an. Als gebundene Vermittler für eine oder mehrere Versicherungsanstalten werden Versicherungsagenten immer in dessen Namen und auf dessen Rechnung tätig. ■ Versicherungsmakler sind unabhängige Berater und Vermittler von Versicherungsprodukten. Sie sind an kein Versicherungsinstitut gebunden. ■ Versteigerer von beweglichen Sachen verkaufen bewegliche Sachen auf eigene und fremde Rechnung im Wege öffentlicher Versteigerungen. ■ Verwalter von beweglichem Vermögen beraten, vermitteln und verwahren bewegliche Güter, die Vermögen darstellen wie z. B. Edelsteine, Münzen, Kunstgegenstände. ■ Wertpapierdienstleistungs­unternehmen (WPDLU) und ■ Wertpapierfirmen (WPF) besitzen eine FMA-Konzession und beraten beziehungsweise vermitteln Wertpapiergeschäfte. Zu ihren Finanzinstrumenten zählen Wertpapiere, Geldmarktinstrumente, Investmentfonds, Finanzterminkontrakte, Optionen, Futures und andere mehr. Wertpapierfirmen besitzen zu­ sätzlich noch die Berechtigung zur Verwaltung von Kundenvermögen.

mitglieder

Die Vorarlberger Finanzdienstleister / 27

Mitglieder der Fachgruppen im Überblick Altach

Andelsbuch

■■ Fend Bernd 0676 884002907, bernd.fend@dvag.at www.dvag.at/bernd.fend ■ Ferstl Gerson Harald 05576 75951, ferstl@ghf-finanzen.com ■■ Giesinger Wilfried 0699 11223367, info@gvb-giesinger.at ■■ Häfele Domig GmbH 05576 7682012 domig@haefeledomig.at ■■ Ing. Lampert Stefan Hubert 0664 3044800, stefan.lampert@aon.at www.dvag.at/stefan.lampert ■■ Loacker Norbert Ferdinand 05576 74080, norbert.loacker@allianz.at www.loacker.allianz.at ■ Nachbauer Hubert 0699 18061111 hubert.nachbauer@vol.at ■■ Nachbauer & Partner GmbH 05576 73360 info@nachbauer-summer.at www.nachbauer-summer.at ■■ Salzgeber Markus 05576 763460 markus@salzgeber-vermoegen.at www.salzgeber-vermoegen.at

■■ Jäger Peter 05512 27011, peterjaeger@aon.at www.deinfinanzpartner.at ■ Von der Thannen Jakob

Unterteilung der Berufsgruppen ■ Auskunfteien über Kreditverhältnisse ■ Bausparvermittler ■ Wertpapiervermittler ■ Gewerblicher Vermögensberater ■ Leasingunternehmen ■ Pfandleihunternehmen ■ T ippgeber/Geschäftsvermittlung von Finanz- oder Versicherungsdienstleistungen ■ Versteigerer von beweglichen Sachen ■ Verwalter von beweglichem Vermögen ■W ertpapierdienstleistungsunternehmen (WPDLU) ■ Wertpapierfirmen (WPF) ■ Zusätzlich als Versicherungsagent tätig ■ Z usätzlich als Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten tätig ■ Sonstige

Au ■■ Schwarzmann Herbert 05515 30056, office@h-schwarzmann.at www.h-schwarzmann.at

Bezau ■ Mag. (FH) Eberle Gerhard 0676 5606106, info@eberle-consulting.com www.eberle-consulting.com ■■ Übelher Philipp 0699 18799979, philipp.uebelher@allianz.at

Bludenz ■ Aslaner Hakan 0676 5666544, matsiz@a1.net ■ Kaya Zeynep 05552 3181511 zeynep_ersin06@hotmail.com ■■ Neyer Herbert Rudolf Xaver 0664 4417846 office@allfinanzzentrum.at www.allfinanzzentrum.at ■ Österreichische Post Aktiengesellschaft andrea.rusch@post.at ■■ Stemer & Burtscher GmbH & Co KG 05552 66166, info@stebu.at www.stemer-burtscher.at ■■ Veits & Wolf Versicherungsmakler GmbH 05552 62816, office.bludenz@veits-wolf.at www.veits-wolf.at

Bludesch ■■ Rudigier Rainer 0650 2756886, rudigier.rainer@aon.at

Bregenz ■ Mag. Bechter Christian 0699 11223395, christian@bechter.org ■ Bodenseefinanz Management GmbH 05574 20800, office@bodenseefinanz.com www.bodenseefinanz.com ■■ Buchta Gerald 0664 2547668 office@agentur-buchta.com www.agentur-buchta.com

■ Buocz Siegmund 0676 87338266 siegmund.buocz@generali.com www.generali.com ■ Creditreform Wirtschaftsauskunftei Kubicki KG 05574 437440 creditreform@bregenz.creditreform.at www.creditreform.at ■ Düringer Eva Maria 0664 4193969 eva-maria.dueringer@bregenznet.at www.spar-dir-steuern.at ■ Fleisch Elmar 05574 22509, support@liveinvest.at www.liveinvest.at ■■ Akad. FDL Glinz Helmut 05572 20588614 helmut.glinz@swisslife-select.at ■■ Göstl Gerhard Franz 05574 54051 info@goestl-finanzberatung.at www.goestl-finanzberatung.at ■■ Hämmerle Heinz Günther 05574 45612 office@finanzberater-haemmerle.at www.finanzberater-haemmerle.at ■ Hämmerle Paul 05572 205886 paul.haemmerle@swisslife-select.at ■ Mag. (FH) Jielg Stefan 0676 3778002, jstefan@proinvestment.at ■ Kmenta & Partner GmbH 05574 54325, mk@kmenta-immo.at www.kmenta-immo.at ■■ Köstl Peter 0676 5023445, office@sachwertprofi.at www.sachwertprofi.at ■ Lackner Philipp Wolfgang 0664 5082466, lacpsony@gmail.com ■ Leasfinanz GmbH 050 588, leasing@unicreditleasing.at www.unicreditleasing.at ■ Österreichische Post Aktiengesellschaft andrea.rusch@post.at ■ Raiffeisen-Leasing Fuhrpark management GmbH 05574 405251, thomas.haemmerle@raiba.at ■ Raiffeisen-Leasing Österreich GmbH 01 716010, leasing@rl.co.at www.raiffeisen-leasing.at


28 / Die Vorarlberger Finanzdienstleister

■ Mag. Rhomberg Thomas 0699 10017807 thomas.rhomberg@rhomberg.com ■ Rosemann Nicolai 0650 9976988 nicolai.rosemann@swisslife-select.at www.swisslife-select.at ■ Schindler Jürgen 05574 42277 schindler@allfina.co.at www.allfina.co.at ■ Schneider Heinz 05574 86700 heinz.schneider@fgpartner.de ■■ Schorm u. Partner Consulting GmbH 0676 82553169 office@schorm-consulting.at www.schorm-consulting.at ■■ SUS Sapper & Strasser Versicherungs-­ agentur und Finanzdienstleistungs GmbH 0664 2400175 philipp.strasser@uniqa.at www.sus.co.at ■ UniCredit Leasing (Austria) GmbH 050 5888900 leasing@unicreditleasing.at www.unicreditleasing.at

Bürs

■■ BVF Versicherungsagentur GmbH 05552 66654, office@bvf.co.at www.bvf.co.at ■ HTI-Schmidt's Weyland Handelsgesellschaft mbH 02236 677529204 dragan.kocevski@hti-handel.at www.hti-handel.at

Dornbirn ■ A B – AUTOBELEHNUNG Häfner GmbH 05572 210010 dornbirn@auto-pfandhaus.at ■■ AKTIVINVEST Investmentberatungs GmbH 0664 2140179 mark.o@aktivinvest.at ■■ Arzt-Fenkart Thomas 0664 4033081 thomas.arzt-fenkart@valenz.at www.valenz.at ■■ Bauer Andreas Ferdinand ■ 0664 4560820, a.bauer66@drei.at ■ Bayraktar Ibrahim 0699 184586500 ibrahim@gb-alutrade.com

■■ B-Quadrat Finanzberatungs GmbH 05572 398770, office@b-quadrat.at www.b-quadrat.at ■■ CARETRUST Finanzcoaching GmbH 05572 394425, iriedl@caretrust.at www.caretrust.at ■■ De Stefano Finanz- und Wirtschafts- Consulting GmbH 05572 53000, post@destefano.at www.destefano.at ■■ Dorotheum GmbH & Co KG 05572 31134, dornbirn@dorotheum.at www.dorotheum.at ■■ Efe Hakan 0699 10020835 hakan.efe@schlaufinanz.com www.schlaufinanz.com ■ Erste Bank und Sparkassen Leasing GmbH ■■ Finanzservice Rotheneder GmbH 0699 13868860 stefan.rotheneder@rotheneder.co.at www.rotheneder.co.at ■ Herkules Holding GmbH ■ Herkules Hotel Errichtungs- und Verwaltungsgesellschaft m.b.H. ■ Herkules Hotel Liegenschaftsbesitz GmbH ■ HIL Baumarkt Triester Straße Immobilienleasing GmbH ■ HIL BETA Mobilienverwertung GmbH ■ HIL EPSILON Mobilienleasing GmbH ■ HIL Immobilien GmbH ■ HIL Mobilienleasing GmbH & Co KG 050 4144400, office@hypo-il.at www.hypo-il.at ■ HIL Real Estate alpha GmbH ■ HIL Real Estate International Holding GmbH ■ Hodzic Saudin 0699 10655757, hsajo86@hotmail.com ■ HO-IMMOTREU Grundstücks Verwaltungsgesellschaft m.b.H. ■■ HOME Realisation GmbH 05572 53990 office@homerealisation.com www.homerealisation.com ■ HSL – Lindner Traktorenleasing GmbH ■ HTV KAPPA Immobilienleasing GmbH ■ ILF Leasing GmbH 05572 23975, ilf.leasing@vol.at ■■ Imre Mathias 05572 201400 mathias.imre@nova-wk.com www.nova-wk.com

mitglieder

■■ Ländle Finanz Raid & Köb OG 05572 401029, office@laendlefinanz.at www.laendlefinanz.at ■ LD-Leasing GmbH 050 4144400, office@hypo-il.at www.hypo-il.at ■ Mongala Beteiligungsverwaltung GmbH ■ Ochsenreiter Mark 0664 2140179, mark.o@aktivinvest.at ■ Österreichische Post Aktiengesellschaft andrea.rusch@post.at ■ Pircher Hans Peter 0676 82553726 hp.pircher@hotmail.com ■ ProRent Der Finanzplaner Finanzplanung GmbH 05572 51920, prorent@prorent.at www.prorent.at ■ Ritter Reinhard 05572 51920 reinhard@ritter-finanzplanung.com www.ritter-finanzplanung.com ■ Betr.oec. Ruppitsch Markus 0650 6850001 markus.ruppitsch@homeproject.at www.homeproject.at ■ Schutti Dominique 0664 4615563 dominique.schutti@vpi.at www.vpi.at ■ Schutti Friedrich 05572 398057 friedrich.schutti@vpi.at www.vpi.at ■ Schwärzler Manfred 0664 2133372 manfred.schwaerzler@vpi.at ■■ Schwendinger Thomas 05572 8900660 thomas.schwendinger@valenz.at www.valenz.at ■■ Akad. FDL/MFP Ing. Selb Michael 05572 89006620 michael.selb@valenz.at www.valenz.at ■ SF Consulting GmbH 0699 18115241, cstemer@drei.at ■■ Swiss Life Select Österreich GmbH 05572 205886 vorarlberg@swisslife-select.at www.swisslife-select.at/vorarlberg ■■ Tollinger Arnold 05572 572202 a.tollinger@tollinger-pink.at www.tollinger-pink.at

mitglieder

Die Vorarlberger Finanzdienstleister / 29

■■ Valenz Versicherungs- und Finanzdienstleistung OG 05572 890066, office@valenz.at www.valenz.at ■ Varga Andreas 0664 4434411, andreas.varga@vpi.at www.vpi.at ■ VPI Vermögensplanung GmbH 05572 398057 beratungscenter.dornbirn@vpi.at ■ Dr. Walser Martin Georg 0676 88005119, martin.walser@gmx.net

■ Österreichische Post Aktiengesellschaft andrea.rusch@post.at ■■ Siebel Florian 0676 82553475 florian.siebel@generali.com, www.generali.at ■ TOP3.AT VERMÖGENSBERATUNG UND VERSICHERUNGSVERMITTLUNG GMBH 05522 35310, josef.loretz@top3.at www.top3.at ■■ Uysal Metin 0676 884001399, metin.uysal@dvag.at www.dvag.at/metin.uysal

Egg

Frastanz

■■ Dorner Markus 05512 26305 markus.dorner@kanzlei-dorner.at www.kanzlei-dorner.at ■ Sutterlüty Investment Management GmbH 05512 2653321 office@sutterluety-invest.at www.sutterluety-invest.at ■■ Zengerle Ewald 0664 2425811, ewald.zengerle@aon.at

■■ Doller Alfred Josef 05522 21176, office@alfreddoller.at www.alfreddoller.at ■■ Hoyer Markus 0699 10032052 info@mh-finanzplanung.de www.mh-finanzplanung.de ■■ Maurer Walter 05522 52467 walter.maurer@jenni-maurer.com www.jenni-maurer.com

Feldkirch

Gaschurn

■■ Mag. Giesinger Martin 0664 4959309 martin.giesinger@promoneo.at ■■ Hartmann Peter 0650 8155501, office@hvvb.at www.hvvb.at ■ Huber Herbert 0664 8591550, herhuber@aon.at ■ Injac Ranko 0650 2014201, ranko.injac@gmx.at ■■ Kaufmann Joachim 0699 11223384 joachim.kaufmann@hotmail.com ■■ Kaufmann Wilhelm 05522 76599 wilhelm.kaufmann@dvag.at www.dvag.at/wilhelm.kaufmann ■ KSV1870 Information GmbH 050 1870, weiser.stephan@ksv.at www.ksv.at ■ Kurmies Erwin 05522 353100, erwin.kurmies@top3.at www.top3.at ■ Loretz Josef 05522 35310, josef.loretz@top3.at www.top3.at ■■ Nachbaur Mike 0676 82553484, mike.nachbaur@vol.at

■ Mag. Wittwer Christian Ludwig 0664 1105300, office@wittwer.at

Göfis ■■ Lampert Peter 0664 5058088, info@lampert-co.at

Götzis

■ Dr. Kathan Klaus Peter Ignaz 0664 2604177, k.kathan@inode.at ■■ Kircher Friedrich 05523 626740 office@finanzkircher.at ■ Mag. Kofler Vermögenstreuhand GmbH 05523 531560, armin.nesler@mag-kofler.at www.mag-kofler.at ■ Moosmann Andreas 0676 5503345 andreas.moosmann@mam.co.at ■■ Muther Thomas 0676 82553738 thomas.muther@generali.com www.mutherundpartner.at ■ Österreichische Post Aktiengesellschaft andrea.rusch@post.at ■■ Veit Jochen 05572 89006622, jochen.veit@valenz.at www.valenz.at

Hard ■■ Pfefferkorn Gerhard 0676 3201281 gerhard.pfefferkorn@asset.at ■■ Akad. FDL /MFP Schwaiger Christian Otto 05572 89006624 christian.schwaiger@valenz.at, www.valenz.at ■■ Steiner Arnulf Herwig 05574 735570, steiner@vol.at

Hirschegg ■■ Schöch Franz Peter 05517 6660, peter.schoech@generali.at www.2-plus.at

Hohenems ■ Jost Herbert 05576 72694 herbert.jost@swisslife-select.at ■ Mathis Urs 0664 4510609 urs.mathis@pro-utilitas.com ■ Österreichische Post Aktiengesellschaft andrea.rusch@post.at ■■ Piringer Christoph M.J. 0676 82553384 christoph.piringer@generali.at ■■ Schwärzler Josef Anton ■ 05576 73818, office@finanzinfo.at www.finanzinfo.at

Hohenweiler ■ Pink Uwe 05572 572206, u.pink@tollinger-pink.at www.tollinger-pink.at

Hörbranz ■■ Klien Gabriele 0676 5924729, gabrieleklien@gmail.com

■■ ProInvestment Vermögens treuhandgesellschaft mbH 05573 84777, office@proinvestment.at www.proinvestment.at ■■ Steurer Johann Georg 0664 2301623, hansjoerg.steurer@valenz.at, www.valenz.at


30 / Die Vorarlberger Finanzdienstleister

Kennelbach

■■ Dr. Fessler Harald 05574 90878, harald.fessler@dvag.at www.dvag.at/harald.fessler ■ FLORIAN Leasing GmbH Klaus 05574 45284, florian_leasing@gmx.at ■■ Hillek Harald Jürgen ■■ HMP Team GmbH 05574 54542 peter.holzner@hmp-team.at www.hmp-team.at ■■ Huber Mario Breite 3a I A-6833 Klaus 05574 54543, mario.huber@generali.at T+43 (0) 699 1424 1424 ■■ Loretz Erwin 05574 53733, office@zukunft-gmbh.at ■■ Bleier Roland BleierRoland_VlbgFinanzdienstleister2016_55x30_270216.indd 2/8/2016 11:28:27 1 AM ■■ Moosmann Anton Horst 05523 51140, roland@bleier-makler.at 05573 54542, Koblach toni.moosmann@hmp-team.at www.hmp-team.at ■■ Jenni Markus ■■ Pienz Stefan 0699 17072530 05572 398310 markus.jenni@jenni-maurer.com stefan.pienz@hmp-team.at ■■ Suppan Christian www.hmp-team.at 0664 1031031 ■ Pörnbacher Peter christian.suppan@swisslife-select.at 05574 42740 Lauterach ■ Pro Care Consulting GmbH 0664 3434346, procare@vol.at ■ Fetz Klaus Peter ■ Schrott Josef 0664 3263461, klaus.fetz@aon.at 0664 4205923, j.schrott@fairvesta.at ■■ Hörburger Daniel www.fairvesta.at 05574 6133022 ■■ ZUKUNFT Finanz- und Versicherungs daniel.hoerburger@generali.at beratung GmbH ■■ Konzilia Harald 05574 43025, office@zukunft-gmbh.at 0664 2516303, harald@konzilia.at www.zukunft-gmbh.at ■■ Martin Rainer 0676 884004108, rainer.martin@dvag.at Ludesch www.dvag.at/rainer.martin ■■ Piringer Peter ■ Klammer Gustav 05574 6133065 0680 1225860 peter.piringer@generali.com gustav.klammer@aon.at ■ Rusch Markus Georg Lustenau 0664 4195278 markus@rusch-finanzplanung.com ■ Alge Franz Sales www.rusch-finanzplanung.com 0676 88332345, franz.alge@vol.at ■■ Braitsch Fabian Lech 0676 884004045 fabian.braitsch@dvag.at ■ Mag. Dr. Mathis Markus www.dvag.at/fabian.braitsch 0664 3044711 ■ Dr. Diekers Klaus Peter markus.mathis@ext.es.com 0664 2835811, anlagen4@aon.at www.es-investments.com ■■ Ender Finanzberatung KG Lochau 05577 85333, office@enderfinanz.at www.enderfinanz.at ■ Mag. Berlinger Ulrich Hubert ■■ Felder Ernst Josef Wilhelm 0660 4920161, ulrich.berlinger@vol.at 05577 84409, josef.felder@valenz.at www.hackspiel-partner.at ■■ Fitz Martin ■ Berti Mario ■ 05577 62299, office@fitz.co.at 05572 5192040, office@creafina.at ■ Kapic Amela 0676 6093225, amela-kapic@hotmail.com

mitglieder

■■ Grass Jasmin 0676 884003883, jasmin.grass@dvag.at www.dvag.at/jasmin.grass ■■ Groß Jürgen 0676 884001275 juergen.gross.5071670@dvag.at www.dvag.at/juergen.gross.5071670 ■■ Hammouda René 0676 884003939 rene.hammouda@dvag.at www.dvag.at/Rene.Hammouda ■ Hasani Laurant 0660 1072014, laurant.hasani@dvag.at ■■ Hollenstein Angelika 0676 884003655 angelika.hollenstein@dvag.at ■■ Jehle Beatrix 0676 884002397, beatrix.jehle@dvag.at ■■ Knafl Michael 0676 884002676 michael.knafl@dvag.at www.dvag.at/michael.knafl ■■ Kraus Sascha Michael 0664 2825263, sascha.kraus@aon.at ■■ Kreidl Barbara 0676 884002923 barbara.mayer@dvag.at ■ M3-Finanzberatungs GmbH 05577 82334, m3finanz@aon.at www.wohnline.at ■■ Manfred F. Hollenstein KG 05577 850780 manfred.hollenstein@vol.at www.meinvermoegensberater.at ■■ Marinkovic Roberto Aaron 0676 884003929 roberto.marinkovic@dvag.at www.dvag.at/roberto.marinkovic ■ Österreichische Post Aktiengesellschaft andrea.rusch@post.at ■ Özdemir Selver 0699 19272757 handywelt@hotmail.com ■ Sahin Esat 0664 4500987, esat.sahin@live.de ■■ Sarajlic Nermin 0676 884002558 nermin.sarajlic@dvag.at www.dvag.at/nermin.sarajlic ■ Spieler Daniel 0676 884003739, daniel.spieler@dvag.at ■■ Theiner Wolfgang Cäsar 0676 884001187 wolfgang.theiner@dvag.at www.dvag.at/wolfgang.theiner

mitglieder

■ Ucar Ibrahim 05577 84444 ucar@telefonzelle-blauerplatz.at ■■ Wilhelm Norbert 0676 884001281 norbert.wilhelm@dvag.at ■■ Wilhelm René 05577 83523, rene.wilhelm@dvag.at www.dvag.at/rene.wilhelm ■■ Zimmermann Jona 0676 884001136 jona.zimmermann@dvag.at www.dvag.at/jona.zimmermann

Mäder ■ Breuß Mathias 0699 10005125 mathias.breuss@gmx.at

Meiningen ■■ Lex Heinz 0699 13412046, heinz.lex@a1.net

Mellau ■■ Zwischenbrugger Markus 0676 82553771 markus@zwischenbrugger.com www.zwischenbrugger.com

Nenzing ■ Borg Michael 0664 4047692 michael.borg@borg-beratung.com ■■ Borg Finanzservice GmbH & Co KG 0676 5742112 office@borg-beratung.com ■■ BORG KG 05525 63809, office@borg-beratung.com www.borg-beratung.com ■■ Gruber Wolfgang Martin 05525 630630 agentur.gruber-jutz.at@generali.com www.gruber-jutz.at ■■ Jutz Hermann Markus 05525 63063 agentur.gruber-jutz.at@generali.com www.gruber-jutz.at ■■ Schedler Roman 05525 6359611 roman.schedler@borg-beratung.com www.borg-beratung.com ■■ Udermann Gerhard 0650 6453110 gerhard.udermann@borg-beratung.com www.borg-beratung.com

Die Vorarlberger Finanzdienstleister / 31

Nüziders

Schwarzach

■■ Allianz Versicherungsagentur Nüziders OG 05552 3100015, markus.schneider@allianz.at www.nueziders.allianz.at ■■ Frei Christian Ernst 0699 10020696, christian.frei@valenz.at

■■ Ing. Seidl Michael 0676 5497110, seidl.makler@aon.at www.ing-seidl.at

Rankweil ■■ Doller Wolfgang Josef 0699 11416415, wolfgang.doller@vol.at ■ FRS Financial Service GmbH 05522 48888, frs@frs.co.at www.frs.co.at ■■ Gasser Michael 05572 89006632, michael.gasser@valenz.at www.valenz.at ■ Österreichische Post Aktiengesellschaft andrea.rusch@post.at ■■ Pfifer Egon Heribert 0676 886764087, egon.pfifer@up-finanzen.at www.up-finanzen.at ■■ Rauch Versicherungsmakler und Vermögensberater GmbH 05522 43523, office@rauchoffice.at www.rauchoffice.at ■ Treml Gerhard 0664 4309296, gerhard.treml@aon.at ■■ Mag.iur. Ulmer Bernhard 05522 43118 bernhard.ulmer@up-finanzen.at www.up-finanzen.at ■ Volksbank Vorarlberg Anlagen-Leasing GmbH 050 8824951, hans-peter.salomon@vvb.at www.volksbank-leasing.at ■ Volksbank Vorarlberg Privat-Leasing GmbH 050 8824952 hans-peter.salomon@vvb.at www.volksbank-leasing.at

Sibratsgfäll ■■ Eberle Markus 05512 26305 markus.eberle@kanzlei-dorner.at www.kanzlei-dorner.at

Sulzberg ■■ Haller Arnold 0676 82553184, arnold.haller@generali.at Vandans ■■ Loacker Esther 0664 1383029 esther.loacker@swisslife-select.at ■■ Trautner Erhard 05556 72507, vbt@trautner.at

Wald am Arlberg

■ Gmeiner Raimund 05552 34112

Wolfurt ■■ ALL-FINANZ Finanzdienstleistung GmbH 05574 58181, office@allfinanzen.info www.allfinanzen.info ■ Mabil Airline GmbH 05574 6040 ■ Schertler Peter 05574 58508, office@collcon.at www.collcon.at ■■ UNION Select Versicherungsmakler und Vermögensberatung GmbH 0664 3922264 office@union-select.at www.union-select.at

Satteins ■■ Mag. Hofacker Manfred 05522 83120, manfred.hofacker@dvag.at www.dvag.at/manfred.hofacker

Schoppernau ■■ Erath Jürgen

0664 7968421, j.erath@aon.at

Schruns ■■ Raunicher KG 05556 72690 raunicher@cable.vol.at www.raunicher.net

Stand per 16.02.2016

Geschäftsstelle der Fachgruppe Finanzdienstleister Wichnergasse 9 6800 Feldkirch Telefon 05522 305-247 Fax 05522 305-143 E-Mail: finanzdienstleister@wkv.at GF Mag. Susanna Troy/ Laura Gmeinder


Fachgruppe Finanzdienstleister Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch Telefon 05522 305-247, Fax 05522 305-143 E-Mail: finanzdienstleister@wkv.at www.vorarlberger-finanzdienstleister.at


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