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Christoph Schnetzer
Senior Consultant bei „PricewaterhouseCoopers“ Der Liebe wegen ist Christoph Schnetzer nach Krems gegangen. 160 Kilometer entfernt von seinem Arbeitsplatz als Senior Consultant bei „PricewaterhouseCoopers“ in Linz. Seinen Job deswegen aufzugeben konnte er sich ebenso wenig vorstellen, wie jeden Tag 320 Kilometer zu fahren. Also hat er gemeinsam mit seinen Chefs Peter Draxler und Fritz Baumgartner nach einer Lösung gesucht – und auch gefunden. „Seit einem Jahr arbeite ich zwei Tage die Woche von zu Hause aus und das passt sehr gut“, sagt der 29-Jährige. „Grundsätzlich ist das montags und freitags. Wenn es Termine mit Klienten gibt, bin ich aber sehr flexibel und verschiebe meine Home Office-Tage.“
kann sich die Grafikerin nicht mehr vorstellen. „Da würde ich schon ein hohes Maß an Lebens- und Arbeitsqualität einbüßen. Auch Unternehmerin Andrea Beate Spiesmayer aus Marchtrenk sieht nur Vorteile darin, von zu Hause aus zu arbeiten. Vor sieben Jahren hat sie sich mit ihrer Agentur selbstständig gemacht. Ihr Büro ist in ihrem Privathaus im ersten Stock . Mittlerweile arbeiten fünf Frauen für die Agenturchefin, alle via Home Office. Mitdenken und planen Seit einem Jahr arbeitet auch Christoph Schnetzer, Senior Consultant bei „PricewaterhouseCoopers“ in Linz zwei Tage die Woche von seinem Home Office in Krems. Die wichtigste Voraussetzung ist
An drei Tagen die Woche arbeitet Christoph Schnetzer (l.), Senior Consultant bei PwC Oberösterreich, am Standort in Linz. Dann stehen auch Besprechungen mit Standortleiter Fritz Baumgartner auf dem Programm.
eine gute Organisation. „Ich muss immer mitdenken und planen, welche Arbeit ich zu Hause erledigen kann und wofür ich zum Beispiel Unterlagen brauche, die in der Firma sind“, erzählt Schnetzer. In seiner Kremser Wohnung hat er ein eigenes Arbeitszimmer. Vom Wohnzimmer aus zu arbeiten, könnte er sich nicht vorstellen und das möchte auch seine Lebensgefährtin nicht. Grundsätzlich gilt: Wenn sie abends von ihrem Job nach Hause kommt, dreht auch Christoph Schnetzer seinen Laptop ab. Nur in Ausnahmesituationen – etwa wenn etwas dringend fertig gemacht werden muss – wird diese Regelung außer Kraft gesetzt. „Sonst wäre ich vielleicht gefährdet, regelmäßig bis in die Nacht hinein zu arbeiten“, sagt er.
Flexibilität auf beiden Seiten Das Vertrauen seiner Chefs genießt Christoph Schnetzer seit Beginn. Aufgrund der exakten Zeiterfassung, die auch im Home Office gilt, können sie gut mitverfolgen, was ihr Mitarbeiter intern oder für Klienten macht. „Das ist auch für mich wichtig, weil es ein schöner Nachweis für meine Arbeit ist und ich mich nie rechtfertigen muss“, so Schnetzer. Die Flexibilität – seine eigene und jene seines Arbeitgebers – ermöglicht es ihm auch, sein zeitintensives Hobby auszuüben. Christoph Schnetzer ist Schiedsrichterassistent in der Fußball-Bundesliga. Bei welchem Spiel er dabei ist, erfährt er meist erst zwei Wochen vorher. „Wenn
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