HOFFNUNG
Die Bettlerin Gottes
Millionen Euro. Nächstenliebe ohne Scheinwerfer. Und gar nicht für die „Nächsten“. Sondern für Menschen in Afrika. Am Beispiel der kleinen Pfarre Graz-Karlau und Traude Schröttner.
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Fotos: Karin Reibnegger, www.onepieceofyourheart.com (Stefan Süß), Missio Austria, Karl Paar, Jutta Becker
ass der Glaube Berge versetzen kann, ist eine altbekannte Weisheit, die oft so dahin gesagt wird. Die Grazerin Traude Schröttner, 81, ist im Arbeitskreis Weltkirche der kleinen Pfarre Karlau der außergewöhnliche, unglaubliche Beweis dafür. Als Journalist steht man hin und wieder vor Schilderun-
Kleine Pfarre Graz-Karlau
gen und Berichten, aus denen man nur Blitzlichter wiedergeben kann. Schon im Balkankrieg in den 80erJahren des vorigen Jahrhunderts half sie mit hunderten von ihr organisierten LKW-Fahrten, geflüchteten Menschen ihr Elend zu lindern. Im Buch (Be&Be-Verlag) „Wie eine Steirerin Millionen für Afrika sam-
melte“ wird sie sogar zur „Die Bettlerin Gottes“ geadelt – mit ihren Initiativen und Hilfsaktionen im kleinen afrikanischen Staat Ruanda. Dieser lag nach dem Genozid im Jahre 1994 mit einer Million Todesopfern zwischen den
Mutter Teresa vor der Karlau-Kirche in Graz
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