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Inside Freilager, 4. Ausgabe November 2017

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Wir werfen einen Blick hinaus Genossenschaften Was die Neubauten grosser Genossenschaften ihren Bewohnern bieten.

Gegenpol Warum die Bewohner vom Koch-Areal finden, wir leben eine Illusion.

Gutmenschen Wer macht denn eigentlich dieses ÂŤInside FreilagerÂť? Wir stellen uns vor.


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Brasserie Freilager – Ihr Quartierlokal Freilagerstrasse 53, 8047 Zßrich +41 44 492 09 09 reservation@restaurant-freilager.ch www.restaurant-freilager.ch

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INHALT

Wir leben das Freilager!

Das «Inside Freilager» feiert Geburtstag! Und zwar den ersten! Vor einem Jahr haben wir, ein paar motivierte Freilager-Bewohner, uns zusammengesetzt und das Magazin zum ersten Mal herausgegeben (s. Seite 7). Nun haltet ihr bereits die vierte Ausgabe in den Händen! Viele Freilager-Bewohner sind sich (noch) nicht bewusst, dass dieses alle drei Monate erscheinende Heft mit viel Herzblut und ohne Unterstützung der Verwaltung gemacht wird. Unsere Motivation ist, einen Beitrag für ein lebendiges Quartier zu leisten und der Spass daran, ein Lokalmagazin von A bis Z selber zu machen. Darum sind wir auch alle Mitglied im Freilager Verein. Und wir hoffen, dass unsere Arbeit auch euch, liebe Freilager-Bewohnerinnen und Bewohner, Spass beim Lesen bereitet und wir den einen oder die andere dazu bewegen können, sich ebenfalls in unserem schönen Quartier zu engagieren. In welcher Form auch immer. Zum ersten Geburtstag wünschen wir uns Feedback aller Art und freuen uns auch von Leute zu hören, die gerne bei uns mitmachen möchten. Unsere Mail-Adresse ist inside@freilager.org. Aber jetzt lest erst mal rein. Wir haben auch dieses Mal wieder ein paar coole Geschichten, eine spannedes Rätsel und viele tolle Bilder! Viel Spass! Euere «Inside Freilager»-Redaktion

4 Genossenschaften Wir haben die Neubauprojekte von «Mehr als Wohnen» und «Kraftwerk 1» besucht und finden, dass den Bewohnern extrem viel geboten wird. 6 Interview Manfred Albrecht ist Gynäkologe. Eigentlich wollte er eine Praxis im Freilager eröffnen. Stattdessen wohnt er nun in einem der Langhäuser. 10 Do it yourself Jetzt ist es Zeit, einen Advends- beziehungsweise Lichterkranz zu basteln. Zusammen mit VEG and the City zeigen wir euch, wie das geht. 13 Kinderseite Mit drei einfachen Experimenten sorgen wir für viel Spass bei allen Tüftlern, egal ob gross oder klein. Hauptsache ihr habt Freude an Farben. 14 Outside Freilager Das KochAreal liegt neben dem Freilager. Wir sagen, was die Hausbesetzer von unserem Quartier halten und was in fünf Jahren dort steht. IMPRESSUM

Konto Freilager Verein CH52 0900 0000 8984 9663 0

Inside Freilager November 2017 1. Jahrgang 4. Ausgabe

Vereinsadresse: Freilager Verein Zürich 8000 Zürich

Erscheint 4x jährlich

E-Mail an die Redaktion: inside@freilager.org

Auflage 1100. Wird an alle Haushalte des Freilagers verteilt und in nahen Läden und Lokalen aufgelegt.

Nachdruck von Texten oder Bildern ist nur in Absprache mit der Redaktion erlaubt.

Diese Zeitung wurde unentgeltlich von Bewohner/innen des Freilagers gemacht.

Kontakt für Inserate: Manfred HIlpertshauser manfred@freilager.org

Redaktion: Mirko Hofmann, Noah Munzinger, Jeannette Jetter, Guido Acker, Roman Lobmaier, Ben Liechti, Manfred Hilpertshauser E-Mail: vorname@freilager.org Layout: Mirko Hofmann Lektorat: Beatrice Huber «Inside Freilager» ist politisch und konfessionell unabhängig und nicht kommerziell.

Titelbild: Guido Acker

EDITORIAL

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BESUCH BEI ZWEI GENOSSENSCHAFTEN

Wo wohnen mehr als wohnen ist Wir gingen ins Hunziker- und ins Zwicky-Areal und haben mit Bewohnern gesprochen. Die Genossenschaften setzten auf Mitspracherecht, neue Wohnformen und eine Saune auf dem Dach.

Sein Blick schweift über die Hügel von Zürich Nord, der Himmel brennend rot, Kranen trotzen dem Wind. Severin Mom steht auf der Dachterrasse im 6. Stock. «Dieser Teil des Hauses ist für alle Bewohnerinnen und Bewohnern offen», sagt Severin. Im Gegensatz zur Terrasse weiter unten. Ping-Pong-Tisch, Grill und Urban Gardening sorgen für viel privates Gartenfeeling. Severin wohnt mit seiner Freundin in einer so genannten Cluster-Wohung. Das heisst, er hat ein eigenes Zimmer mit Bad, teilt sich aber die Gemeinschaftsräume mit neun anderen Personen. Entsprechend grosszügig sind Küche, Terrasse und Wohnzimmer, sowie verschiedene Teeküchen und andere Nischenräume. Kochen für alle Ganz ähnlich wohnt und lebt Matthias Probst. Er teilt sich ein Zimmer mit Bad und Teeküche mit seiner Freundin, ebenfalls ein Cluster in einer riesigen Wohnung mit mehr als zehn Bewohnern. «Wir haben eine Liste, wo sich jeder einträgt, ob er zum Nachtessen da ist», sagt Matthias. Wer Lust hat, der kocht – immer gleich für alle. «So muss nicht jeder jeden Tag kochen, das ist super.» Matthias Probst ist einer der 1800 Bewohner des Hunziker-Areals. Die Genossenschaft «Mehr als Wohnen», ein Zusammenschluss aus mehreren Genossenschaften, hat in Zürich Oerlikon das Wohnkonzept zusammen mit engagierten Bewohnern erarbeitet. Probst ist einer davon. Und er ist begeistert vom Konzept auf dem Hunziker-Areal. «Das Quartier lebt. Auch weil die Balkone bewusst klein gehalten sind, damit die Bewohnerinnen und Bewohner raus gehen

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Severin Mom (links) und Matthias Probst sind aktive Genossenschafter auf dem Zwicky-, bzw. dem Hunziker-Areal.

und Leben auf den Platz bringen.» Schliesslich gibt es insgesamt neun Gemeinschaftsräume. Darunter eine Werkstatt, ein Café, ein Raum zum Mieten oder sogar eine Sauna auf dem Dach. Betrieben werden die Räume von den Bewohnern. Dank Vermietung sind die Räume auch kostendeckend. Jeder kann mitbestimmen Während auf dem Hunziker-Areal die Bewohner mit der Genossenschaft den Bau einer Grillstelle für nächsten

Blick in ein Cluster auf dem Zwicky-Areal.

Sommer planen, diskutieren die Genossenschafter auf dem Zwicky-Areal Süd den Bau und Betrieb von so genannten Joker-Zimmern. Diese können Besucher zu einem sehr günstigen Preis pro Nacht genutzt werden. «Wir bezahlen mit der Miete auch einen so genannten Solidaritätsbeitrag. Dieser wird für gemeinnützige Wohnungen eingesetzt, aber auch für die Planung von Anlässen oder die Gestaltung von Aussenräumen», weiss Severin Mom. Dabei haben alle, die möchten, auch ein Mitspracherecht. Natürlich gibt es auch bei der Kraftwerk-1-Genossenschaft auf dem Zwicky-Areal drei Gemeinschaftsräume. Günstige Mieten dank wenigen Autos Die Mieten in den Genossenschaften sind nicht wie etwa im Freilager gewinnorientiert. So kosten die Wohnungen wohl etwa einen Drittel weniger als hier, wobei durch die speziellen

Bilder: Mirko Hofmann

Von Mirko Hofmann


Wohnformen wie etwa den genannten Clusterwohnungen ein Vergleich auch nicht ganz einfach ist. Günstiger sind die Wohnungen aber auch, weil es sich um Auto-arme Siedlungen handelt. Auf dem Hunziker-Areal gibt es 80 Parkplätze, bei 1800 Bewohnern. Und viele davon sind nicht besetzt. Auch «Kraftwerk 1» setzt auf eine Bewilligung für ein Auto. Es braucht also einen Grund, ein Auto zu besitzen. Dafür ist das Mobility-Abo und bei «Mehr als Wohnen» auch das Sharoo-Abo in der Miete inbegriffen. Der Bau einer Tiefgarage macht eine Siedlung enorm viel teurer, weil die Parkplätze oftmals durch die Mieten quersubventioniert werden müssen. Matthias Probst: «Es gab bei uns sogar Leute, die bereit waren, ihr Auto zu verkaufen, um hier zu wohnen.» Sich engagieren können, nicht müssen Beide Neubauten sind wie das Frei-

Velo für bis in die Stadt eigentlich «keine Opition». Dafür seien an beiden Standorten die ÖV-Verbindungen sehr gut. Die Lage zwischen den eher bürgerlich regierten Städten Wallisellen und Dübendorf hat aber auch andere Nachteile. So musste eine alleinerziehende Frau einst den Einzug ablehen, weil sie auf die Krippensub-

ventionen, die sie in der Stadt Zürich erhielt, nicht mehr zählen konnte. Sowohl Severin als auch Matthias sind engagierte Genossenschafter, die ein Leben am Stadtrand in einer Siedlung mit viel Mitspracherecht und Raum für Experimente schätzen. Für beide bedeutet wohnen eben mehr als nur vier Wände.

Der Hauptplatz auf dem Hunziker-Areal.

Kommentar der Redaktion

Brücken verbinden Wohnungen auf dem Zwicky.

lager 2000-Watt-Areale. Die Genossenschaften setzten sehr stark auf den Dialog mit den Bewohnern. Jeder der Ideen hat, der sich engagieren, mitreden und mitbestimmen möchte, der kann dies tun. Doch niemand muss. Bei «Mehr als Wohnen» auf dem Hunziker-Areal gibt es gut 30 Quartiergruppen, von den Sauna-Betreibern über Fest-Oranisatoren bis zu Garten-Gemeinschaften. Die Lage am Stadtrand Im Gegensatz zum Freilager in Albisrieden ist das Hunziker-Areal durch einen Hügel vom Stadtzentrum getrennt. So bleibt man wenigstens fit, ist die Ausrede für einen Velo-Ausflug von Oerlikon ins Zentrum. Und vom Zwicky-Areal, das eigentlich zu Dübendorf/Wallisellen gehört, ist das

Wir mögen unser Freilager sehr. Im Vergleich zu den im Text erwähnten Genossenschaften ist die Lage top. Auch unser Quartier ist sehr kinderfreundlich, da grössenteils autofrei. Die Mieten mögen höher sein als bei den Genossenschaften, im Vergleich zu anderen Neubauten in der Stadt sind die meisten Mieten jedoch ganz ok. Wer hier einzieht, ist sich auch bewusst, dass er nicht in eine Genossenschaft zieht. Dennoch sind wir überzeugt, dass auch nicht genossenschaftliche Vermieter und Immobilienverwaltungen zusammen mit ihren Bewohnerinnen und Bewohnern, sprich Kunden, einen Dialog finden und so einen grossen Mehrwert für alle schaffen könnten. So würden wir uns beispielsweise einen Gemeinschaftsraum wünschen. Dass man dies nicht berücksichtigt hat bei einem Bau für 2500 Leute, das ist wirklich schade.

Bei den Parkplätzen hat man sich für den Bau möglichst vieler Tiefgaragenplätze entschieden, dabei aber vergessen, einen kostenlosen Parkplatz für Motorräder bereit zu stellen. Ebenfalls ist die Regelung für Besucher, die mit dem Auto kommen, in der Praxis für die meisten Bewohner enorm umständlich. Auch werden auf dem Areal sehr schnell und ohne Vorwarnung Bussen verteilt, auch weil eine externe Sicherheitsfirma für Recht und Ordnung sorgt. Diese hat andere Interessen als den Dialog mit den Bewohnern. Wir hoffen, dass die Verwaltung und auch die Besitzer des Freilagers erkennen, dass wir Bewohnerinnen und Bewohner, die sich engagieren, auch helfen, das Quartier lebendiger zu gestalten und die Menschen dieses so auch länger als ihr Zuhause auswählen. Schliesslich wohnen und leben hier Menschen und nicht nur Kunden, die Miete zahlen und Rentite generieren.

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BEWOHNER

«Ich wollte zuerst eine Praxis hier» Manfred Albrecht ist Gynäkologe. Aus seiner Idee, im Freilager eine «Dorfpraxis» zu eröffnen, ist nichts geworden. Dafür wohnt er nun in einem Langhaus.

Erzähle doch etwas über dich. Ich bin 47, von Beruf Gynäkologe und lebe seit 2006 in Zürich. Ursprünglich komme ich aus Süddeutschland. Heute arbeite ich meiner eigenen Praxis in Höngg. Ich habe einen Sohn, der mit seiner Mutter auch hier im Freilager wohnt. Er ist zur Hälfte der Zeit bei mir. In meiner Freizeit sind wir öfter im Altstetter Wald mit unseren Pfeilbögen und jagen «Orks». Ich selber bin gern draussen an der Limmat oder im Wald. Du wohnst in einem der Langhäuser. Was hat dich dazu bewogen ins Freilager zu ziehen? Primär hat mich ja eigentlich eine Praxis hier interessiert. Ich wohnte damals schon in der Nähe an der Saumackerstrasse. Ich bekam aber zuerst die Zusage für die Praxisübernahme in Höngg und habe die Idee fallengelassen. Da mir das Projekt Freilager gefiel, habe ich mich dann aber für eine Wohnung beworben. Was gefällt dir hier? Was mich am Projekt Freilager immer gereizt hat, war das Urbane. Es ist schön, dass so viele neue Leute auf einmal hierher gezogen sind. Die Idee, dass Menschen bunt zusammengewürfelt wurden, gefiel mir. Es ist eine kleine Stadt in der Stadt, hat etwas in sich Abgeschlossenes. Es gefällt mir sehr gut, ich finde es cool. Es ist jetzt mein Quartier. Vorher war es recht anonym. Hier kenne ich zunehmend die Nachbarn. Gibt es auch etwas, was du dir anders vorgestellt hast? Ja, ich war mir nicht bewusst, wie laut die Rautistrasse, Ecke Flurstrasse mit der Ampelkreuzung ist. Ich wollte eine 6

Wohnung an der Stirnseite wegen der Fenster. Aber es ist recht lärmig. Und die Wohnung ist etwas zu wenig drin im Freilager. Ich wohne hier am Rand und wünschte mir etwas mehr Menschenleben und weniger Autos. Wieso bist du Gynäkologe geworden? Schwierige Frage. Ich habe zuerst Industrieelektroniker gelernt. Ich wusste nicht genau, was ich machen wollte. Die Schule war zu Ende und ich musste etwas in Angriff nehmen. Die Arbeit in einem Gynäkologe Manfred Albercht arbeitet Wohnheim für psychisch in Höngg und wohnt im Freilager. erkrankte Menschen während des Zivildiensts hat mich sehr berührt und so entstand die Schön ist, dass ich heute sehr viel Zeit Idee etwas im Gesundheitsbereich zu habe. Ich kann mir für jede Frau eine machen. Stark beeinflussend für die halbe Stunde Zeit nehmen und das ist Wahl «Frauenheilkunde» war dann schon Luxus. Zeit fehlt heute ja immer. einerseits, dass meine damalige Frau Ist es noch ein Thema die Praxis hier eine Hebammenausbildung gemacht zu eröffnen? Im Moment eher nicht. hat und ich mit diesem Gebiet in Trotzdem trauere ich einem Angebot Berührung kam. Andererseits habe ich noch ein bisschen nach. Es war das während einem gynäkologischen Prak- Wohnatelier auf der Rückseite der tikum einen besonderen Arzt getroffen. Marktgasse. Das hätte dann so etwas Er war Iraner und keine Frage blieb von einem Dorfarzt gehabt. Leider unbeantwortet und er hat mir dieses war das eine Atelier zu klein und das Fach in sehr nachhaltiger und bleiben- andere zu gross. der Weise nahegebracht. Was würdest du dir noch wünschen Welches sind die schönsten Momente hier im Freilager? Hohe Bäume würde in deinem Beruf? ich mir wünschen. Schön wäre natürDie schönsten Momente im Leben lich noch ein Beck oder Café. Was ich eines Geburtshelfers sind natürlich die mir auch wünschen würde, wäre, dass Geburtserlebnisse. Man ist da recht es keine Bussen mehr gibt, wenn ich nahe zusammen mit Menschen und meine Vespa da draussen abstelle. es ist schön die Freude mit ihnen zu Ansonsten gefällt es mir wirklich gut teilen. Das fehlt mir heute ein wenig. im Freilager. Ich bin glücklich hier.

Bild: Guido Acker

Mit Manfred Albrecht sprach Jeannette Jetter


DIE REDAKTION STELLT SICH VOR

Wir machen das Inside Freilager

Die Redaktion: Guido Acker, Roman Lobmaier, Beatrice Huber, Mirko Hofmann, Noah Munzinger, Jeannette Jetter und Manfred Hilpertshauser. Es fehlt Ben Liechti.

Die Idee, im Freilager eine unabhängige Zeitung von den Bewohnern auf die Beine zu stellen, reifte in verschiedenen Köpfen. Auf der App schrieb Sharon bereits kurz nach ihrem Einzug im Sommer 2016 einen Aufruf. Und schnell fanden sich ein paar Gleichgesinnte. Insgesamt waren wir bereits sechs Leute, die ernsthaft dabei sein wollten. Ein erstes Kennenlernen auf der Terasse in der Marktgasse bei Jeannette und Guido verlief spannend und erfolgreich. Bereits wenige Wochen später hatten wir Name, Konzept und erste Idee auf dem Tisch. Zum Leben im Quartier beitragen Wir Gründungsmitglieder waren uns einige, dass das Freilager mit seinen 2500 frisch zugezogenen Bewohnerinnen und Bewohner ein idealer Nährboden für eine solche Zeitung ist. Neben der Freude am Machen war und ist das erste Ziel, einen Beitrag für ein

lebendiges Quartier zu leisten. Schliesslich einigten wir uns, das ganze alle drei Monate in Magazin-Form zu präsentieren. Mit «Inside Freilager» fanden wir einen passenden Namen. Inserate für die Druckkosten Die erste Ausgabe war vor allem aus layouterischer Sicht noch nicht perfekt. Wir haben aber alles selber gemacht, nur Mirko hatte bisher Erfahrung als Journalist und bezüglich Layout konnten wir ab der zweiten Ausgabe auf die Hilfe von Chantal, einer Profi-Layouterin zählen. Einige Ideen konnten wir bestens umsetzten, mit der Erfahrung mussten wir aber auch erkennen, dass sich nicht alles machen lässt. Glücklich sind wir aber über den finanziellen Aspekt. Jeannette und später Manfred weibelten bei vielen Läden im Quartier für Inserate. Mit diesen soll der Druck bezahlt werden. Die Arbeit hingegen, die wird von uns ehrenamtlich gemacht.

Bild: Anita Lobmaier

Seit einem Jahr und vier Ausgaben gibt es das vorliegende Magazin. Unabhänig von der Verwaltung und ehrenamtlich wollen wir, die Redaktion, spannende Geschichten aus dem Quartier erzählen.

Teil des Vereins Gleichzeitig mit der Gründung von «Inside Freilager» entstand auch der Freilager Verein. Mit den gleichen Zielen vor Augen, der Förderung des Quartiersleben, wurde das Magazin schnell zu einem Teil des Vereins und unterstützt diesen auch finanziell, wenn Geld von den Inseraten übrig bleibt. Wir sind die Redaktion, wir sind die Bewohner, wir sind der Verein, wir sind das Freilager! Und da gehörst ihr, liebe Leserinnen und Leser dazu. Ihr wollt euer Quartier selber gestalten, dann meldet euch auf freilager.org als Vereinsmitglied an. Wir freuen uns auch immer über redaktionellen Zuwachs oder neue Ideen für mögliche Artikel im «Inside Freilager». Schreib uns eine Mail! inside@freilager.org 7


IMPRESSIONEN

So farbenfroh ist unsere Umgebung

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Bilder: Guido Acker


DO IT YOURSELF

Bastle dir einen Adventskranz Wir treffen Céline vom VEG and the City. Sie erklärt uns, wie man einen Adventsbeziehungsweise Lichterkranz selber bastelt.

1. Mis en Place Leg zuerst das Material bereit und schneide das Grünzeug und die Beeren auf die richtige Grösse zu. Je besser die

Uhrzeigesinn laufen (Kranz= Sinnbild des Lebens bzw. Zyklus). Du arbeitest deshalb immer im Gegenuhrzeigesinn. 3 Büschel binden Nun legst du Büschel um Büschel auf den Kranz und wickelst den Draht fest herum, damit die Büschel halten. Mit dem darauf folgenden Büschel deckst

Bild: Guido Ackeri

Von Jeannette Jetter

Metallstäbe. Die Metallstäbe werden an der Spitze erhitzt und dann in die Kerzen gesteckt. Wenn du Holzstäbe nimmst, kannst du mit dem Bohrer

Vorbereitung, desto einfacher geht es nachher, denn du brauchst zum Basteln zwei freie Hände. Benötigtes Material Strohkranz Draht Zange, Gartenschere, evt. Bohrer Verschiedene Koniferen Salbei, Rosmarin, Hortensien oder andere Trockenblumen Beeren, Hagebutten, Orangenschalen oder anderes Material aus der Natur Wichtiger Hinweis: Es müssen Pflanzen sein, die schön eintrocknen oder bereits getrocknet sind. 2 Draht festmachen Draht (auf der Spule lassen) einmal um den Kranz wickeln und mit der Zange

festdrehen. Danach das Drahtende von unten her in den Kranz stecken. Wichtig: Arbeite immer von aussen nach innen. Denn der Kranz soll im 10

du jeweils den Draht ab. So arbeitest du weiter im Gegenuhrzeigersinn und achtest darauf, dass der Draht immer fest angezogen ist. Das ist wichtig, da die Pflanzen beim Trocken Wasser verlieren und leicht schrumpfen. Am Schluss drehst du den Draht wieder fest, schneidest ihn ab und steckst das Ende von unten her in den Kranz. 4 Deko befestigen Mit der Hand hebst du den Büschel und steckst die Beeren oder andere Dekoelemente mit Agraffen fest.

5 Kerzen stecken Kleine Kerzenhalter kannst du direkt in den Kranz stecken. Für grosse Kerzen benötigst du pro Kerze drei Holz- oder

(eine Grösse kleiner wählen) drei Löcher vorbohren. Danach alle Kerzen auf den Kranz stecken. 6. Der Kranz ist fertig Bei diesem Kranz kannst du alle Kerzen von Beginn der Adventszeit an gleichzeitig anzünden. Du kannst aber auch einen klassischen Adventskranz mit vier Kerzen oder einen Türkranz anfertigen. Du findest Material im Wald oder im Garten. Blüten oder Orangenschalen oder ähnliches lässt du vorher trocknen. Du kannst das Material auch kaufen. VEG and the City hat eine grosse Auswahl. Dort kannst du auch gemeinsam mit anderenBewohnerInnen aus dem Freilager einen Kranz basteln. Kursdaten: Di, 28.11. und Do, 30.11.,18.30-21.30 für Erwachsene (CHF 60.-) Mi, 29.11. und Fr, 1.11., 14-16 Uhr für Kinder ab 8 Jahren (CHF 40.-) (jeweils ohne Material) Du kannst Kerzen oder eigenes Material mitbringen oder dort kaufen.


Wir sind in Ihrer Nähe. Gerade, wenn mal etwas schief geht. Michele Zannini, Versicherungs- und Vorsorgeberater T 044 217 99 47, michele.zannini@mobiliar.ch

161221B01GA

Agentur ZĂźrich-West Albisriederstrasse 334 8047 ZĂźrich-West T 044 217 99 11 zuerich@mobiliar.ch mobiliar.ch 11


RÄTSEL

Mit allen Wassern gewaschen Von Noah Munzinger

Diese sechs Brunnen verstecken sich rund um das Freilager-Areal. Ziel ist es, jede Zahl, respektive Ortsangabe einem Buchstaben im Bild zuordnen. Sollte es Fragen oder Probleme bei der Lösung geben, dann schreibt uns einfach eine Mail an inside@freilager.org. Wir helfen gerne weiter. Viel Spass!

1 – Park am Albisrank 2 – Ref. Kirche Albisrieden 3 – Albisriederdörfli

A

4 – Bachwiesenpark 5 – Kath. Kirche Altstetten 6 – Untermoosstrasse

C

D

E

Bilder: Noah Munzinger

B

F

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KINDERSEITE

Bilder: Noah Munzinger

Farbenfrohe Experimente

Liebe Kinder In dieser Ausgabe zeigen wir euch drei tolle Experimente, bei denen sich Farben verändern. Führt diese mit euren Eltern durch! Von Noah Munzinger

Von Blau nach Rot Wollt ihr einen beeindruckenden Farbumschlag erleben? Nehmt etwa einen Viertel Rotkohl, schneidet ihn klein und kocht ihn in einer Pfanne mit wenig Wasser ein paar Minuten lang. Das Wasser färbt sich intensiv blau-violett. Mischt den Sud mit Leitungswasser in einem Glas, sodass sich eine schöne blaue Farbe einstellt. Nun gebt ihr langsam eine kleine Menge hellen Essig dazu. Beeindruckend, oder? Tipp: Spielt mit der Menge an Leitungswasser und Essig um andere Farbtöne zu erhalten. Auch dunkler Essig, Seife oder Waschmittel kann zum Einfärben verwendet werden.

Geheimtinte Mit unsichtbarer Tinte auf Papier schreiben und sie später sichtbar machen – das geht! Tupft dafür ein Wattestäbchen in hellen Essig, schreibt eure geheime Nachricht auf ein Papier und trocknet es an der Luft ab. Die unsichtbare Botschaft kann auf einer heissen Herdplatte sichtbar gemacht werden. Achtet darauf, dass ihr das Papier sofort von der Herdplatte entfernt, sobald es sich bräunlich färbt. Farben im Filzstift Häufig ist in einem Filzstift mehr als nur eine Farbe drin. Ihr könnt ganz einfach herauszufinden, welche es

sind: Zieht mit dem Filzstift eine Linie auf einen Kaffeefilter und stellt diesen in ein Glas gefüllt mit wenig Wasser. Die Linie sollte parallel und oberhalb des Wasserspiegels liegen. Das Wasser wandert nun langsam das Filterpapier hoch und zieht die Farben mit – diese jedoch unterschiedlich weit. So werden die Farben quasi getrennt. Das Experiment funktioniert nur mit wasserlöslichen Filzstiften.

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OUTSIDE FREILAGER

Unsere Nachbarn vom Koch-Areal

Hinweis der Redaktion Dieser Text bildet in keinster Weise die Meinung der Redaktion oder einzelner Redaktionsmitglieder ab. Der Text wurde von Bewohnern des Koch-Areals anonym verfasst und nicht von der Redaktion des «Inside Freilagers». Organisation, Sinn und Zweck Auf dem Koch-Areal leben über hundert Menschen von überall, zwischen 0 und 60 Jahren, die sich diesen Ort zum Wohnen und Werken ausgesucht haben. Wir organisieren uns je nach

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Bedarf mal in grossen, mal in kleinen Zusammenhängen, haben mehrere Wohngruppen und Küchen. Entscheide werden im Plenum gefällt, zu dem alle Bewohnerinnen und Bewohner eingeladen sind. Wir tun das einerseits ganz pragmatisch, weil jede und jeder einen Platz zum Wohnen braucht. Dadurch, dass wir mit unserer Miete keine gewinnhungrigen Aktionäre und Aktionärinnen ernähren müssen, gewinnen wir mehr Zeit und Möglichkeiten, unsere Leben selbstbestimmt zu organisieren. Will heissen: Weniger Abhängigkeiten

Farbenfrohes Koch-Areal.

von Arbeit und Lohndruck, mehr Zeit, die eigenen Vorstellungen vom Leben umzusetzen. Andererseits gibt es auf dem Areal wohl so viele Beweggründe für eine solche Art zu leben, wie hier Menschen wohnen. Für die eine geht es darum, dem kapitalistischen System so gut es geht Paroli zu bieten, für den anderen, Zeit für kreative Projekte zu haben und

Bilder: Mirko Hofmann

Was sagen die Bewohner des Koch-Areals zum Freilager? Unter dem Pseudonym Nina Blau haben sie unsere Fragen schriftlich beantwortet.


OUTSIDE FREILAGER

dem Gelddruck etwas weniger ausgesetzt zu sein. Zudem bietet so ein Areal die Möglichkeit, Räume frei zu nutzen und zu gestalten. Veranstaltungen, Ausstellungen und Werkstätten können so betrieben werden, ohne dass sie Profit erwirtschaften und wir zittern müssen, ob die Miete Monat für Monat zusammenkommt. Veranstaltungen die hier stattfinden, sind alle nicht kommerziell und von uns organisiert, es besteht kein Konsumzwang und jede und jeder ist eingeladen.

bereits vorher stattliche Gebäude). Die Bauträgerschaft hat mit der Umzonung des Baulandes derweil satte Planungsgewinne einstreichen können. Daran beteiligt waren auch Versiche-

hen Wohnstandard und Mietpreis nicht freiwillig gewählt, sondern einfach dringend eine Wohnung gebraucht? Und arbeiten sich dumm, um die horrende Miete bezahlen zu können?

Einfluss auf das Freilager Gut möglich, dass Leute aus dem Freilager Veranstaltungen besuchen, und gut möglich, dass Bewohner*innen vom Koch-Areal im Spar einkaufen und Sammelbildchen der Freilager-Bewohner*innen sammeln. Da wir über beide Vorgänge keine Statistiken führen, können wir dazu nichts genaueres sagen. Wer sich für die Veranstaltungen interessiert, ist herzlich willkommen! Meinung zum Freilager und allgemein zu Grossüberbauungen Das Freilager ist ein von gewinnorientierten Bauträgern finanziertes Riesenprojekt, das dem arrivierten Mittelstand eine Wohlfühloase bereitstellt, in welcher zwischen Minergie-Wänden seine Illusion von einem nachhaltigen Lebensstil auf 120 Quadratmetern träumen kann. Eine Illusion, weil die ach so nachhaltige Verdichtung bei doppelter Wohnfläche keine Ressourcen schont und weil der Bau eines Hauses wohl viel mehr Energie verbraucht, als ein altes Haus mit ineffizienter Isolierung verbraucht hätte (auf dem Areal standen übrigens

Auch Auswärtige sind willkommen.

In den besetzten Häusern leben über hundert Menschen.

rungen und Pensionskassen. Somit agieren Pensionskassen einmal mehr gegen die Interessen der Menschen, deren Gelder sie verwalten: Indem sie aus Gewinnpflicht in die profitversprechenden Bauvorhaben investieren, die dann aber die Mieten teurer machen, weil ständig neu gebaut und teuer renoviert wird. Wie viele Leute wohl auch im Zollfreilager haben ihren ho-

Gleichzeitig treiben solche Prestigebauten die Aufwertung im Quartier voran, sodass Häuser mit einem tiefen Komfort- und Baustandard nach und nach ersetzt werden. Den weniger betuchten Bewohner*innen und Nutzer*innen von so einem Quartier bleibt langfristig nur die Möglichkeit, weiter stadtauswärts zu ziehen, wo die Mieten noch zahlbar sind.

Das Koch-Areal Rautistrasse, Flüelastrasse, Flurstrasse, Zürich Das ehemalige Industriegelände ist seit 2013 besetzt. Das Areal wurde Ende 2013 von der Stadt Zürich für über 70 Millionen Franken gekauft. Diese hat im Herbst 2017 die Wohnbaugenossenschaften ABZ und Kraftwerk 1 ausgewählt, auf dem rund 30 000 Quadratmeter grossen Grundstück preisgünstige Mietwohnungen zu erstellen. Entstehen sollen insgesamt 370 Wohnungen. Senn Development AG ist für den Bau eines Gewerbehauses zuständig. Ebenfalls möchte die Stadt einen grossen Park erstellen, der auch den umliegenden Anwohnern zugute kommen soll. Spätestens 2021 müssen die Besetzer ausziehen, dann ist Baubeginn. Zwei Jahre später, also 2023, soll der Bau abgeschossen sein und die ersten Genossenschafter einziehen. www.kochareal.ch 15


Auch für den Freilager Verein ist es nun Zeit, nach einem Jahr seines Bestehens ein Resümee zu ziehen. Von Roman Lobmaier

Bereits über 70 Mitglieder Der Verein ist in diesem Jahr erstaunlich schnell gewachsen und hat erfreulicherweise schon mehr als 70 Mitglieder. Seit der Gründung hat ein Heer von Freiwilligen gemäss unserem Vereinszweck spannende Projekte lanciert, um das Zusammenleben zu fördern und Leben ins Quartier zu bringen. Es ist toll, wie viele altruistisch geprägte Menschen das Freilager ihr Zuhause nennen und uns mit ihren Einfällen, ihrem Fleiss und ihrer Zeit unterstützen Die Bewohner haben viele Initiativen gestartet – unter anderem auch dieses Magazin «Inside Freilager», inzwischen in der vierten Ausgabe. Mehr über die Macher auf Seite 7 in dieser Ausgabe. Viele verschiedene Vereins-Projekte Der von uns organisierte Kleider- und Spielwarentausch findet sehr grossen Anklang bei den Bewohnerinnen und Bewohner und leistet einen wichtigen Beitrag für einen nachhaltigeren Umgang mit Ressourcen. Ebenfalls auf positives Echo traf der Sonntags-Flohmarkt in der Freilagerstrasse und wird wieder durchgeführt, sobald es wieder wärmer ist.

Kleidertausch beim Stoffwechsel.

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Eine weitere Attraktion sind unsere Kino-Events, die mit viel Liebe und echtem Kinofeeling die Kinder lauschen der Band am Freilager-Fest. kleinen und grossen Zuschauerinnen und Zuschauer begeistern. Am Der Verein sucht noch Ideen und 29. Oktober gabs zum zweiten Mal Mitglieder Kino im Freilager. Der leerstehende Wie ihr seht, läuft etwas auf dem FreiGewerberaum in der Marktgasse 73 lager-Areal. Wir freuen uns auch sehr verwandelte sich dazu kurzerhand in über die vielen positiven Feedbacks, ein Kino. Nur den Stuhl musste man die wir von euch erhalten haben. Dies selber mitbringen - oder aber man zeigt uns, dass wir mit unserer Arbeit auf dem richtigen Weg sind. Aber wir geben uns damit noch lange nicht zufrieden. Ziel ist es, möglichst viele von euch auf dem Areal zu erreichen und möglichst viele eurer Ideen und Wünschen zum Leben zu erwecken. Es ist uns daher ein Anliegen, auch etwas für ältere Semester, für sportliche Personen oder für Expats auf die Beine zu stellen. Dafür sind wir aber auch Kino in der Marktgasse für gross und klein. auf euch angewiesen! Wenn ihr eine setzte sich einfach auf die ausgelegten Idee habt, kommt auf uns zu. Wenn Decken und Kissen. «Uns hats sehr ge- ihr mitmachen und uns unterstützen fallen und wir freuen uns bereits jetzt wollt, werdet einfach Mitglied! auf den 25. / 26. November, denn dann ist wieder Kinozeit im Freilager», sagt Vielen Dank an alle! Stephanie Fischer vom Kino-OK. Den Verein gibt es nur dank den VorDes Weiteren gibt es auch eine stands-Mitglieder, die sich mit enorJass-Gruppe, die Garten-Gruppe mem Einsatz engagieren. Wir danken «grünes Freilager» und der neugeallen Mitgliedern sowie unseren gründete Freilager-Chor (dieser sucht fleissigen freiwilligen Helferinnen übrigens noch männliche Unterstütund Helfer für eure tatkräftige Unterzung!), wo sich Gleichgesinnte treffen stützung. Ein grosses Dankeschön für und an der gemeinsamen Aktivität die gute Zusammenarbeit geht auch und dem Austausch Freude haben. an das GZ-Bachwiesen, den Verein Das grösste Projekt und sicher auch HochNeun, das ansässige Gewerbe, die das Highlight des Jahres war unser Verwaltung des Freilager-Areals und Sommerfest im August. In unzähligen die Hauswarte. Wir sind dankbar für Stunden haben die Mitglieder zusamalle Inserenten dieses Magazins und men mit vielen freiwilligen Helferindanken dem FreiRaum, dass wir dort nen und Helfer einen unvergesslichen unsere Sitzungen abhalten können. Anlass bei perfektem Wetter auf die Ohne euch wäre das alles nicht mögBeine gestellt. lich!

Bilder: Roman Lobmaier, Stephanie Fischer, Guido Acker

Du bist das Freilager


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Inside Freilager, 4. Ausgabe November 2017 by Mirko Hofmann - Issuu