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Stippvisite 02/2013

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Sommer 2013

StippVisite Das Patientenmagazin der Gesundheit Nordhessen

Verbrennungen durch Aufklärung vermeiden Klinikum Kassel hat Spezialeinheit für Schwerbrandverletzte Beratung bei ethisch schwierigen Fragen Ethikkomitee hilft Patienten, Angehörigen und Beschäftigten Mehr Betten für Intensivpatienten Krankenhaus Bad Arolsen hat Intensivstation deutlich erweitert

Intensive Betreuung für gewisse Zeit Seniorenwohnanlagen bieten an zwei Standorten Kurzzeitpflege an


Medizinstudium: Bis 30. Juni noch bewerben Noch bis Ende Juni können sich ­Interessierte an der Kassel School of Medicine (KSM) für den neuen Medizinstudiengang in Kassel und Southamp­ton bewerben. Neben der Abiturnote und Englischkenntnissen gehören die Belegung naturwissenschaftlicher Fächer und die persönliche Motivation zu den Auswahlkriterien. Die Bewerbungsunterlagen für den Start im September 2013 können bis 30. Juni bei der KSM elektronisch über ein Dokument, das auf der Website zum Download bereit steht, eingereicht werden. Die persönlichen Auswahlgespräche finden am 18. und 19. Juli statt. Nach dem fünfjährigen Medizinstudiengang, der an der University of Southampton und dem Klinikum Kassel stattfindet, erwerben die Studierenden den Bachelor of Medicine

Impressum Herausgeber: Gesundheit Nordhessen Holding AG, Mön­che­berg­straße 48 E, 34125 Kassel, Tel.: (05 61) 9 80-48 07, Internet: www.gesundheit-nordhessen.de, E-Mail: info@gesundheit-nord­hessen.de und Juwi Mac­Mil­lan Group GmbH, Bockhorn 1, 29664 Walsrode, Tel.: (0 51 62) 98 15-0, E-Mail: info@juwimm.com

(EU). Ein einjähriges Foundation Year, das am Klinikum Kassel angeboten wird und für die Facharzt-Weiterbildung angerechnet werden kann, ermöglicht den KSM-Absolventen die

Vollapprobation in der Europäischen Union und einigen weiteren Ländern. Weitere Informationen: www.medizin-kassel.de

Inhalt Medizinstudium: Bis 30. Juni noch bewerben

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Herzchirurgie: Schonender Doppel-Eingriff bei Herzpatienten

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GNH beim E.ON Mitte Kassel Marathon: Jubelnd ins Ziel

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Redaktion und Konzept: Juwi Mac­Mil­lan Group GmbH, Tel.: (0 51 62) 98 15-0

Mit Injektionen gegen Netzhauterkrankung

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Verantwortlich für den redaktionellen Inhalt: Juwi MacMillan Group GmbH, Peter Jungblut-Wischmann, Gisa Stämm

Ethikkomitee: Beratung bei ethisch schwierigen Fragen

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Schwere Verbrennungen: Ein Großteil ließe sich vermeiden

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Redaktion: Inga Eisel, Heike Nachtigall, Birgit Russell (verantwortl. für den überreg. Teil)

Radeln und rudern für einen guten Zweck

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Layout und Satz: Juwi MacMillan Group GmbH, Heiko Kleinschmidt, Jessica Rodewald

Bad Arolsen: Mehr Betten für Intensivpatienten

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Anzeigen: Juwi MacMillan Group GmbH, Jürgen Wolff, Tel.: (0 51 62) 98 15-42

Mikrowellenablation: Schonende Entfernung von Krebszellen

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Fotos: Juwi MacMillan Group GmbH, Paavo Blofield, Inga ­Eisel, Gisa Stämm

SWA: Wenn eine Zeitlang intensive Betreuung notwendig ist

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Titelfoto: Maria Graf, Gesundheits- und Kranken­ pflegerin im Ludwig-Noll-Krankenhaus

Umfassende Investition in Kreisklinik Wolfhagen

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Druck: Sponholtz Druck, Hemmingen

Reisequiz: „Bella Italia“ im Hotel Terme La Residence****

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Rätsel

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Kontaktliste Gesundheit Nordhessen

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Die Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher

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Producer: Juwi MacMillan Group GmbH, Heiko Klein­­schmidt

Erscheinungsweise: quartalsweise Auflage StippVisite Kassel: 13.500 Für den Inhalt der Anzeigen sind die Inserenten verantwortlich. Der Nach­druck der Beiträge dieser Ausgabe bedarf, auch auszugsweise, der ausdrücklichen Genehmigung der Herausgeber. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen.

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Im September 2013 startet der erste Studienjahrgang der Kassel School of Medicine, bei dem die Studierenden in Southampton und Kassel ausgebildet werden, links Prof. Dr. Irina Berger, Direktorin des Institutes für Pathologie im Klinikum Kassel.

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Schonender Doppel-Eingriff bei Herzpatienten Herzchirurgie in Kassel bietet seltene minimal-invasive Operationen an In der Herzchirurgie des Klinikum Kassel werden seit kurzem minimal-invasive Eingriffe durchgeführt, die nur sehr wenige Kliniken in Deutschland anbieten. In nur einer Operation werden gleichzeitig Aussackungen der Hauptschlagader (Aortenaneurysma) und Defekte an den Herzklappen minimal-invasiv beseitigt. Dadurch bleibt dem Patienten eine vollständige Öffnung des Brustkorbes erspart, er hat somit deutlich weniger Schmerzen und ist schneller wieder uneingeschränkt bewegungsfähig, erläutert Privatdozent Dr. Ali Asghar Peivandi, Direktor der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie im Krankenhaus der Maximalversorgung.

Patient Jimmy Danetzki kurz vor der Entlassung aus dem Klinikum mit (von links) Klinikdirektor PD Dr. Peivandi, Dr. Matin Meradjoddin, Oberarzt der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie, und Herzchirurg Adnan Ince.

Aortenklappen, die hierzulande nur Die Aortenklappe ist eine von vier zu etwa 15 Prozent minimal-invasiv Klappen im menschlichen Herzen, die operiert werden. Im Klinikum Kassel wie Ventile dafür sorgen, dass das erfolgen nahezu 100 Prozent der AorBlut nur in eine Richtung fließt. Herztenklappenersätze bzw. -rekonstrukklappenfehler, wie eine Verengung tionen und der Großteil der anderen (Stenose) oder Undichtigkeit (InsufHerzklappenoperationen bereits seit fizienz) der Herzklappe, führen kurzzwei Jahren minimal-invasiv. oder langfristig zu einer Funktionseinschränkung des Herzens. Mit eiNeu ist, dass bei der gleichen Operaner Herzklappenoperation kann die tion auch Aneurysmen an der Hauptgestörte Pumpfähigkeit des Herzens schlagader beseitigt werden können. in der Regel auf Bei dieser dauerDauer wieder herhaften Aussackung gestellt werden. In ist der Querschnitt Deutschland ereines Gefäßes folgen jährlich deutlich erweitert. rund 25.000 HerzMit zunehmender klappenoperatioGröße droht es zu nen. Davon hanreißen, was zu eidelt es sich bei Ein Teil der Hauptschlagader, die bei Jim- ner lebensgefährliDanetzki fast auf das Doppelte der urrund 11.700 um my chen Blutung fühsprüngliche Größe erweitert war, vor (links) Eingriffe an den und nach dem Eingriff. ren kann. Aneurys-

men können angeboren oder im Laufe des Lebens erworben sein und werden oft nur zufällig entdeckt. So wie bei Jimmy Danetzki, der in der Firma einen Schwächeanfall erlitten hatte. Der Arzt schickte ihn zu weiteren Untersuchungen ins Elisabeth-Krankenhaus, wo als Zufallsbefund ein Aneurysma festgestellt wurde – zusätzlich zur Diagnose einer Herzklappen-Verengung, welche den Schwächeanfall ausgelöst hatte. Daraufhin überwiesen die Ärzte den 49-Jährigen an die Herzchirurgie des Klinikum Kassel. „Die Diagnose war zunächst ein Schock“, berichtet der Patient. „Aber eigentlich hatte ich Glück im Unglück, weil so das Aneurysma mit einem Durchmesser von fünf Zentimetern entdeckt wurde.“ Fortsetzung auf Seite 4 StippVisite 2/2013

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Fortsetzung von Seite 3 In einer dreistündigen Operation ersetzten PD Dr. Peivandi und sein Team bei Jimmy Danetzki eine Herzklappe und ein Stück der Aorta. Für den minimal-invasiven Eingriff benötigten sie nur einen Schnitt von etwa acht Zentimetern, das ist kürzer als der Abschnitt der ersetzten Hauptschlagader. „Bei einem nicht minimal-invasiven Eingriff wäre der Schnitt mehr als doppelt so lang geworden“, berichtet PD Dr. Peivandi. „Das hätte unter anderem die Stabilität des Brustkorbs und die Atemmechanik erheblich mehr gestört.“ Jimmy Danetzki blieb nur eine Nacht auf der Intensivstation und konnte anschließend gleich wieder mobilisiert werden. Am achten Tag nach der Operation fühlte er sich schon „recht fit“ und konnte das Klinikum Kassel kurz darauf verlassen. Nach einer dreiwöchigen stationären Reha absolvierte er ein IRENAProgramm (Intensivierte Rehabilitationsnachsorge) im Reha-Zentrum in der Wilhelmshöher Allee, um die körperliche Leistungsfähigkeit wiederherzustellen.

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Gingen als Erfurter Puffbohnen für die GNH an den Start: Annette Czekalla (rechts) vom Institut für Pathologie des Klinikum Kassel mit Holger Czekalla (3. v. rechts), Sebastian Czekalla und Cathrin Schulz, im Zieleinlauf begleitet von Wibke Czekalla.

Jubelnd ins Ziel Das Wetter beim diesjährigen E.ON Mitte Kassel Marathon war zwar durchwachsen. Aber bei denjenigen, die dabei waren, war die Stimmung trotzdem super. Zu den Läufern, Walkern und Inlinern, welche unter lautem Jubel die Ziellinie überquerten, zählten auch viele Sportlerinnen und Sportler der Gesundheit Nordhessen (GNH) in ihren türkisfarbenen Lauf­ shirts. Mit mehr als 200 Anmeldungen stellte die GNH wieder eine der größten Firmengruppen. „Die Teil-

nahme an dem sportlichen Großereignis hat sich bei uns als wichtiger Bestandteil der Betrieblichen Gesundheitsförderung etabliert“, so Personalvorstand Birgit Dilchert. Dabei stehe nicht so sehr die Leistung im Vordergrund, sondern vielmehr die Motivation zur Bewegung und somit eine Verbesserung der Gesundheit. Und schließlich werde mit der Beteiligung am E.ON Mitte Kassel Marathon auch das Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb der Belegschaft gestärkt.


Mit Injektionen gegen Netzhauterkrankung Augenklinik behandelt täglich Patienten mit Makuladegeneration Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist eine Erkrankung der Netzhautmitte, die besonders häufig bei älteren Menschen auftritt. Während es gegen die meist langsamer fortschreitende trockene AMD noch keine Therapie gibt, wird die schwerwiegendere feuchte AMD seit einigen Jahren mit Injektionen ins Auge behandelt. In der Augenklinik des Klinikum Kassel erfolgen jährlich mehr als 1600 Injektionen. Die altersbedingte Makuladegeneration ist die häufigste Erkrankung, die bei Personen über 60 Jahren zu einem schweren Sehverlust führt. Von den über 75-Jährigen sind mehr als 30 Prozent erkrankt. Frauen sind wegen der höheren Lebenserwartung häufiger betroffen als Männer. Die Häufigkeit der Erkrankung lässt sich auch daran erkennen, dass täglich 10 bis 15 Patienten mit einer AMD in die Augenklinik des Klinikums kommen. Die Makula ist ein Fleck in der Mitte der Netzhaut, mit einem Durchmesser von etwa zwei Millimetern. Bei einer Makuladegeneration funktioniert diese Stelle schärfsten Sehens nicht mehr richtig, erklärt Prof. Dr. Rolf Effert, Direktor der Augenklinik. Die Fähigkeit zum Scharfsehen gehe verloren und damit das Lesevermögen. Es können ein Auge oder auch beide betroffen sein. Bemerkbar macht sich die AMD als erstes dadurch, dass das Lesen im Laufe der Zeit immer schwieriger wird. Besonders in der Blick-

mitte kommt es zu unscharfem Sehen. „Dieses Symptom kann jedoch verschiedene Ursachen haben, beispielsweise auch einen Grauen Star“, betont Prof. Effert. Daher sei die Diagnose auf alle Fälle durch einen Augenarzt zu stellen. Es wird zwischen zwei Formen der AMD unterschieden: Die häufigere, die trockene Makuladegeneration, schreitet langsam fort. Eine Behandlungsmöglichkeit gibt es dafür noch nicht. Prof. Effert empfiehlt jedoch eine vitaminreiche Ernährung mit viel Obst und (grünblättrigem) Gemüse, um die Entwicklung der Erkrankung zu verzögern. Die feuchte Makuladegeneration betrifft 10 bis 15 Prozent der Patienten. Das Sehvermögen verschlechtert sich dabei deutlich schneller als bei der trockenen Form, bis ein schwarzer Fleck in der Mitte des Sehfeldes entsteht. Eine Heilung ist auch bei der feuchten Makuladegeneration noch nicht möglich, aber zumindest lässt sich das Fortschreiten der Erkrankung stoppen oder verlangsamen. Die häufigste Therapie sind heutzutage Injektionen. „Wir spritzen dem Patienten in Tropfanästhesie das Medikament drei Mal im Abstand von einem Monat in den Glaskörper im Auge“, erklärt Prof. Effert. „Einen Monat später kontrollieren wir, ob noch weitere Injektionen erforderlich sind.“ Mit den Spritzen erreiche man eine Verbesserung des Sehvermögens, allerdings lässt die Wirkung der Spritze nach einiger Zeit oft wieder nach, so dass häufig weitere Injektionen er-

Prof. Dr. Rolf Effert, Direktor der Augenklinik im Klinikum Kassel.

folgen müssen. Im Mittel werden zur Zeit sechs Injektionen bei jedem Patienten pro Jahr durchgeführt. Manche Patienten brauchen eine lebenslange Therapie. Es gibt verschiedene zugelassene Medikamente, die sehr teuer sind. Ein anderes Medikament (Avastin) kostet nur ein Bruchteil, ist aber nach den Worten Efferts offiziell nicht zugelassen für die Behandlung am Auge, obwohl eine große amerikanische Studie gezeigt habe, dass die Wirkung gleich sei. Die Ursachen der AMD sind noch unklar, eine genetische Veranlagung scheint vorzuliegen. Weitere Risikofaktoren kann nach den Worten von Prof. Effert jedoch jeder Einzelne vermeiden. Dazu zählen insbesondere Rauchen, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit etc. StippVisite 2/2013

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Beratung bei ethisch schwierigen Fragen Klinisches Ethikkomitee hilft Beschäftigten, Patienten und Angehörigen Die moderne Medizin hat weitreichende Möglichkeiten geschaffen, das Leben von Patienten entscheidend in seinem Verlauf und in seinen Formen zu beeinflussen. Insbesondere am Lebensende kommt es zu sehr komplexen Behandlungssituationen, die zahlreiche ethische Fragen aufwerfen können. Am Klinikum Kassel gibt es mit dem Klinischen Ethikkomitee (KEK) ein Gremium, das Menschen in ethischen Konfliktsituationen beratend zur Seite steht und darüber hinaus allgemein über ethische Fragen im Krankenhaus-Alltag informiert, um den Beschäftigten mehr Sicherheit in Grenzsituationen zu geben.

wicklung) und Herbert Schaumburg (Pflegedienstleitung) den Vorstand des Komitees bildet. Im Spannungsfeld zwischen den Wünschen und Erwartungen des einzelnen Patienten und seiner Angehörigen, den medizinischen MögDer Vorstand des Klinischen Ethikkomitees am Klinikum Kassel mit (von lichkeiten und links) Herbert Schaumburg, Prof. Dr. Michaela Nathrath und Beate Pauden sich abzeichlini-Heine. nenden Perspektiven können ethische Konflikte für Zu den Aufgaben des KEK am Klinialle Beteiligten entstehen. kum Kassel gehören • ethische Fallberatung Bei einer ethischen Fallberatung verIm 14-köpfigen Klinischen Ethikko• Fort- und Weiterbildung suchen alle Personen, die an der Bemitee sind Mitarbeiterinnen und Mit• Erstellen von Handlungsempfeh­ handlung eines kritisch kranken Paarbeiter aus dem ärztlichen und pflelungen. tienten mitwirken, dessen mutmaßligerischen Bereich, der Klinikseelsorge chen Willen zu ergründen und bei der und der Personalentwicklung sowie Die ethische Fallberatung nimmt beim weiteren Therapie zu berücksichtigen. als externer Experte ein Jurist verKEK den breitesten Raum ein, berichSolche Konflikte können entstehen, treten. Die Mitglieder sind nicht weitet Prof. Dr. Michaela Nathrath (Diwenn keine Patientenverfügung vorsungsgebunden, sondern nur ihrem rektorin der Klinik für Pädiatrische liegt. Oder wenn eine PatientenverGewissen verpflichtet und unterliegen Hämatologie und Onkologie), die mit fügung nicht eindeutig formuliert ist der Schweigepflicht. Beate Paulini-Heine (Personalentund Arzt und Angehörige den Ermessenspielraum unterschiedlich ausleVortragsreihe Ethik in der Medizin gen. Aber auch mit der Frage, was aus In diesem Jahr lädt das Klinische Ethikkomitee am Klinikum Kassel noch zu Sicht anderer Religionen am Lebensfolgenden Vorträgen ein (jeweils Mittwoch): ende getan oder nicht getan werden 12. Juni: „Die ethische Bedeutung der Prognose: Was wir sagen, was wir meinen und wie wir verstanden werden“, Dr. med. Gerald Neitzke, Hannover darf, hat sich das Komitee schon be4. September: „Medizinische Indikation und Einwilligung - Therapiezielentschäftigt. scheidungen bei Kindern und Jugendlichen mit schweren, lebensbegrenzenden Erkrankungen“, Prof. Dr. med. Monika Führer, München Mitglieder des Klinischen Ethikkomi6. November: „An den Grenzen der Medizin - Märchen von Hoffnung und tees übernehmen bei KonfliktsituaHeilung“, Dr. theol. Eugen Drewermann, Paderborn tionen die Aufgabe des Moderierens, Die Vorträge finden jeweils von 17 bis 19 Uhr im Hörsaal der Gesundheit geben aber keine konkreten EmpfehNordhessen, Mönchebergstr. 48 E in Kassel, statt. lungen für die weitere Behandlung.

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„Die Entscheidung trifft letztlich immer der behandelnde Arzt oder die behandelnde Ärztin“, so Beate Paulini-Heine. „Aber wir versuchen, dem behandelnden Team einschließlich der Angehörigen bei einer gemeinsamen Entscheidungsfindung zu helfen.“ Die Beratung und Kommunikation im Forum hilft, Unsicherheiten über das weitere Vorgehen abzubauen und stellt somit oft eine Entlastung für Beschäftigte, aber auch Angehörige dar. Zu mehr Sicherheit mit ethisch schwierigen Fragen in der Medizin trägt auch die vom KEK organisierte öffentliche Vortragsreihe mit hochkarätigen Referenten bei (s. Extrakasten Seite 6). Außerdem erarbeitet das KEK für häufig auftretende ethische Fragen Handlungsempfehlungen, zum Beispiel zum Vorgehen in Notfallsituati-

onen bei stationären Patienten. Ärzte und Pflegekräfte haben im Umgang mit ethisch schwierigen Fragen schon mehr Handlungssicherheit gewonnen, ist Herbert Schaumburg überzeugt. Auch die Bereitschaft zu einer offenen Diskussion sei gewachsen. Dadurch steige die Mitarbeiterzufriedenheit ebenso wie die Qualität der Patientenversorgung. Alle Beschäftigten, Patienten und Patientinnen sowie Angehörige können sich mit ihrem Anliegen an ein Mitglied des Klinischen Ethikkomitees wenden. Kontakt: Klinisches Ethikkomitee des Klinikum Kassel Mönchebergstraße 41-43, 34125 Kassel Tel. 0561 980-5501 (werktags von 8 bis 17 Uhr) E-Mail: ethikkomitee@klinikum-kassel.de

Abo-Service für unsere Patientinnen und Patienten Die StippVisite, das Patientenmagazin der Gesundheit Nordhessen, erscheint vierteljährlich. Falls Sie die StippVisite auch nach Ihrem Krankenhaus-Aufenthalt lesen möchten, können Sie auf unserer Internetseite www.gesundheit-nordhessen.de unter dem Stichwort „Aktuelles“ ein kostenloses Abo bestellen. Oder rufen Sie an: 0561/980-4807. Möchten Sie noch aktueller informiert werden? Dann bestellen Sie doch unseren elektronischen Newsletter, der Sie monatlich über neue Behandlungsverfahren, Personalien, Veranstaltungen und mehr auf dem Laufenden hält. Für die Bestellung einfach eine EMail an newsletter@gesundheitnordhessen.de schicken.

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Schwere Verbrennungen: Ein Großteil ließe sich vermeiden Hessisches Zentrum für schwerbrandverletze Kinder in Kassel Jedes Jahr erleiden in Deutschland mehr als 30.000 Kinder ­unter 15 Jahren eine thermische Verletzung: Sie verbrühen sich mit heißen Flüssigkeiten oder verbrennen sich an Feuer oder heißen Gegenständen. Rund 6.000 Mädchen und Jungen müssen deshalb jährlich stationär im Krankenhaus behandelt werden. Die Stippvisite sprach mit Dr. Andreas Strack, Oberarzt der Klinik für Kinderchirurgie im Klinikum Kassel und Leiter der Schwerbrandverletzteneinheit, über Prävention, erste Hilfe bei Brandverletzungen und die Behandlung im Krankenhaus. Herr Dr. Strack, welche Altersgruppe ist von thermischen Verletzungen besonders betroffen? Dr. Strack: Bei etwa drei Vierteln der Verletzten handelt es sich um Kinder unter fünf Jahren. Sie können die Gefahren, die durch Feuer, heiße Flüssigkeiten oder heiße Gegenstände entstehen, überhaupt noch nicht abschätzen. Ließen sich diese Unfälle zum großen Teil vermeiden? 100-prozentig ist niemand gegen Unfälle gefeit, trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann es jeden treffen. Es gibt jedoch Untersuchungen, wonach sich 60 Prozent der Verbrennungs- und Verbrühungsunfälle durch Aufklärung verhindern ließen. Unser wichtigstes Anliegen muss es daher sein, thermische Unfälle zu vermeiden. Der Verein „Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder“ ist bei der Aufklärungsarbeit sehr aktiv und wir haben schon

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chen bzw. den Notarzt rufen. Nur bei offensichtlichen Bagatellen kann man darauf verzichten.

Dr. Andreas Strack ist Oberarzt der Klinik für Kinderchirurgie im Klinikum Kassel und leitet die Schwerbrandverletzteneinheit.

mehrere Aktionen gemeinsam bestritten. Zuletzt eine Informationsveranstaltung mit Unterstützung der Feuerwehr des Landkreises Kassel am 7. Dezember, am Tag des brandverletzten Kindes auf dem Weihnachtsmarkt in Kassel. Was ist zu tun, wenn es doch zu einer Verbrennung oder Verbrühung gekommen ist? Die wichtigste Maßnahme ist sofortiges Kühlen der betroffenen Areale mit Leitungswasser für maximal 10 bis 15 Minuten. Eine Unterkühlung ist dabei unbedingt zu vermeiden, die Kinder also nicht unter die kalte Dusche stellen und kein Eiswasser benutzen. Man könnte auch sagen: Kühlung der Arme und Beine ja, Kühlung des Körperstamms nein. Betroffene Kleidung sollte ausgezogen werden, sofern sie nicht eingebrannt ist. Anschließend muss das Kind mit einer Decke warm gehalten werden. Dann sollten die Eltern mit ihrem Kind den Arzt aufsu-

Was ist von so genannten Hausmitteln zu halten, beispielsweise die Verletzung mit Fett oder Mehl zu behandeln, eine Zwiebelscheibe daraufzulegen oder sie mit Joghurt oder Quark zu bestreichen? Diese Hausmittel sind auf lange Sicht wirkungslos und erschweren nur die Wundbeurteilung. Außerdem bergen sie die Gefahr der Verunreinigung der Wunden mit darauffolgender Infektion. Die Wunden sollten vom Laien daher ausschließlich mit Wasser, wie oben genannt, kurzfristig gekühlt und dann sauber verbunden werden. Wann kommen die Kinder zu ­Ihnen in die Schwerbrandverletzteneinheit? Etwa 600 Kinder und Jugendliche in Deutschland erleiden jedes Jahr so schwere thermische Verletzungen durch Feuer, Wasser oder Strom, dass sie in einem speziellen Verbrennungszentrum für Kinder behandelt werden müssen. Davon gibt es insgesamt 16 in Deutschland, wir in Kassel sind das einzige Zentrum in Hessen. Bei Kindern spricht man schon von großflächigen Verbrennungen, wenn zehn Prozent der Körperoberfläche betroffen sind. Zum Vergleich: Der Inhalt einer einzigen Tasse heißen Tees kann bis zu 30 Prozent der Körperoberfläche eines Säuglings oder Kleinkindes verbrühen. Wie erfolgt die Behandlung bei schweren Verbrennungen und Verbrühungen?


Zunächst einmal geht es um die Akutversorgung der jungen Patienten. Dazu gehören neben der Wundversorgung und der Schmerzbehandlung auch die Schockbekämpfung, die Behandlung der Verbrennungskrankheit – ein lebensgefährlicher Zustand nach großflächigen Verbrennungen – die Beatmungstherapie und anderes mehr. Dazu stehen in unserer speziell klimatisierten Schwerbrandverletzteneinheit zwei Intensivbetten zur Verfügung. Und wie geht es nach der Akutbehandlung weiter? Wenn die Verletzung so tiefgreifend ist, dass eine Heilung ohne Operation nicht zu erwarten ist, müssen wir Haut transplantieren. Von anderen Stellen des Körpers werden dünne Hautschichten entnommen und auf die verletzten Bereiche aufgebracht. Je nach Größe der verbrannten Fläche können dazu mehrere Eingriffe notwendig sein. Wir wenden dabei auch moderne Verfahren des Hautersatzes und der Hautzüchtung an. Wenn alle verletzten Stellen mit Haut bedeckt sind, werden individuell angefertigte Druckverbände angelegt, damit die Narben nicht wuchern. Diese müssen bis zu zwei Jahre, manchmal auch länger, rund um die Uhr getragen werden. Krankengymnastik, Ergotherapie sowie die Behandlung mit Lagerungs-

Verbandswechsel bei einem Kind mit schweren Verbrennungen in der Klinik für Kinderchirurgie des Klinikum Kassel.

schienen gehören zum Behandlungskonzept dazu. Das Ziel dabei ist immer, einem Funktionsverlust durch Narbenbildung entgegenzuwirken und ein für den Patienten zufriedenstellendes kosmetisches Ergebnis zu erzielen. Wodurch zeichnet sich die Schwerbrandverletzteneinheit der Klinik für Kinderchirurgie aus? Die Behandlung von schweren thermischen Verletzungen ist für alle Beteiligten sehr anspruchsvoll, dauert lange und ist für den Patienten oft schmerzhaft. Hinzu kommt die psychische Belastung der Kinder durch das erlebte Unfalltrauma und die Aussicht, möglicherweise dauerhaft

mit Narben leben zu müssen. Betroffen ist immer die ganze Familie, da die intensive Pflege des Kindes, lange Klinikaufenthalte und die Rehabilitation viel Geduld erfordern und auch für Eltern und Geschwister eine große Belastung darstellen. Daher ist für die Behandlung eines schwerbrandverletzten Kindes auf hohem Niveau ein eingespieltes Team aus etlichen verschiedenen Fachrichtungen notwendig. Dazu gehören Kinderchirurgen, Kinderanästhesisten und Intensivmediziner, erfahrene Kinderkrankenschwestern, Physio- und Ergotherapeuten, Bandagisten für die Druckverbände sowie Sozialarbeiter, Psychologen und Lehrer.

Ratschläge zur Vermeidung von thermischen Verletzungen

Paulinchen e.V. – die Initiative für brandverletzte Kinder gibt im Internet (www.paulinchen.de) Tipps zur Verhinderung von Verbrennungen und Verbrühungen. Einige Beispiele: • Niemals Brennspiritus oder Brandbeschleuniger verwenden, weder zum Anzünden noch auf zu langsam glühende Grillholzkohle. Es kann zu einer Verpuffung kommen. Eine Verpuffung ist keine Stichflamme über dem Grill, sondern eine Flammenwand. • Den Grill nicht unbeaufsichtigt lassen! Kinder dürfen nicht in Reichweite des Grills spielen. • Brennendes Fett niemals mit Wasser, sondern durch Abdecken löschen. • Gefäße mit heißen Getränken weit weg von der Tischkante stellen.

• Keine herunterhängenden Tischdecken verwenden. • Kabel von Tauchsiedern und Wasserkochern dürfen nicht herunterhängen. • Auf den hinteren Herdplatten kochen, Töpfe und Pfannen mit dem Griff nach hinten auf den Herd stellen. • Den Heißwasserregler im Bad nie auf „Heiß“ stehen ­lassen. • Kleinkinder nie über einer Schüssel mit heißem Wasser inhalieren lassen, da es dabei zu Verbrühungen kommen kann. Sicherer sind Nasenduschen oder standfeste Feucht-Inhalationsgeräte aus der Apotheke. • Kindern niemals Wunderkerzen in die Hand geben. Funken können die Kleidung in Brand setzen. • Knaller nicht in Hosentaschen herumtragen, da sie sich durch die Reibung entzünden können.

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Radeln und rudern für einen guten Zweck Tour der Hoffnung im Mittelpunkt am Gesundheit Nordhessen-Stand Mit ein bisschen Anstrengung schwerstkranke Kinder unterstützen – das konnten die Besucherinnen und Besucher am Stand der Gesundheit Nordhessen (GNH) bei den Kasseler Gesundheitstagen. Für jeden am Stand geradelten oder geruderten Kilometer spendete die Heinrich und Helga Holzhauer-Stiftung Geld für die „Tour der Hoffnung“, mit deren Hilfe zwei Projekte der Kinderonkologie im Klinikum gefördert werden. Als prominente Unterstützerinnen waren die nordhessische Ruderin Leonie Pless und Schwimmerin Annika Mehlhorn dabei. Die Besucherinnen und Besucher

Einmal Blutzucker messen? Schülerinnen und Schüler des GNH-Bildungszentrums, hier Dominik Petschke und Fabia Bernhardt, boten am Stand der Gesundheit Nordhessen einen kleinen Gesundheitscheck an.

ließen sich nicht lange bitten, sondern legten zum Teil sogar etliche Kilometer zurück. Am Ende kamen 639 Euro zusammen, welche von der Holzhauer-Stiftung auf 1000 Euro aufgerundet wurden. Wie es um einige Aspekte der eigenen Gesundheit bestellt ist, konnten die Besucher sich für den guten Zweck am Rudergerät ins Zeug: Sina von Schülerinnen und Legte Fink, hier mit ihrem Vater Heiko Fink. Schülern des GNH-Bildungszentrums bei verschiedenen ca. um 17.30 Uhr auf dem Königsplatz Gesundheitschecks bestimmen lassen. in Kassel erwartet wird. Daneben gab es Vorführungen der Musiktherapie, die in der KinderonkoMit Geld aus der diesjährigen Tour, logie sowie in der Psychosomatik am für das in der Region bisher schon Klinikum Kassel angeboten wird. rund 400.000 Euro zusammengekommen sind, wird zum einen der AufDie „Tour der Hoffnung“ ist eine bau einer sogenannten SpezialisierSpendenaktion zugunsten krebskranten Pädiatrischen Palliativversorgung ker Kinder, bei der Prominente je(SAPPV) für Nordhessen unterstützt. des Jahr eine andere Region mit dem Damit soll schwerkranken Kindern, die Fahrrad durchqueren. In diesem Jahr innerhalb von Monaten oder Jahren ist die Tour vom 14. bis 18. August versterben werden, ermöglicht werunterwegs, am 15. und 16. August den, die verbleibende Zeit zu Hause machen die Radler in Kassel Station. zu verbringen. Zum anderen kommen Für Interessierte wird es am Freitag, die Spenden einem Sportprojekt für 16. August, spannend, wenn die Tour krebskranke Kinder zugute.

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Zusätzliche Betten für Intensivpatienten Krankenhaus Bad Arolsen hat Intensivstation ausgebaut und modernisiert Das Krankenhaus Bad Arolsen hat seine Intensivstation deutlich erweitert: Dort können seit ­April zehn Patienten intensivmedizinisch mit modernster Ausstattung behandelt werden, bisher standen sechs Betten zur Verfügung. Die Zahl der Intensivplätze mit Beatmungsmöglichkeit hat sich von vier auf sieben erhöht. Außerdem können ab sofort auch Dialyse-Patienten intensivmedizinisch versorgt werden. „Mit dem Ausbau der interdisziplinären Intensivstation tragen wir dem Bedarf nach intensivmedizinischer Versorgung aus verschiedenen Sektoren der Medizin Rechnung“, so Krankenhaus-Geschäftsführer Bernd Tilenius bei der offiziellen Eröffnung. Das kürzlich um Thoraxchirurgie und Neurochirurgie erweiterte Spektrum der Klinik hat zusätzlichen Bedarf an der so genannten High-Care-Versorgung mit sich gebracht. Indem Experten nach Bad Arolsen kommen und vor Ort operieren, bleiben den schwer erkrankten Patienten weite Wege erspart.

genommen werden. Die Erweiterung bietet nun ausreichend Raum, diese Patienten zielgerichtet zu übernehmen, um der sehr großen Nachfrage nach intensivmedizinischer Erstversorgung in und um Kassel zu begegnen. Einer der Schwerpunkte in Bad Arolsen wird dabei die Entwöhnung von beatmeten Patienten von den Beatmungsgeräten sein.

Kooperationen im Verbund der Gesundheit Nordhessen funktionieren aber nicht nur, indem Spezialisten nach Bad Arolsen kommen, sondern auch anders herum: Aus den verschiedenen Intensiveinheiten des Klinikum Kassel wird seit langem die pneumologisch-kardiologische Kompetenz der Bad Arolser Internisten in Anspruch genommen. Bislang konnten initial behandelte Patienten aus Kassel nur vereinzelt zur intensivmedizinischen Nachbetreuung auf-

Nach vier Monaten Bauzeit und Investitionen von 650.000 Euro verfügt die Station jetzt über zehn Betten und sieben Beatmungsmöglichkeiten. „Alle Plätze sind analog aufgebaut, damit das Personal überall die gleichen Handgriffe tätigen kann“, erläuterte Stationsleiter Roger Mannsfeld. Weiterhin wurde eine neue Monitoring-Anlage für alle Plätze beschafft, welche mit erweiterten Überwachungsmöglichkeiten der erhöhten Erkrankungsschwere der Patienten

Nahmen offiziell die erweitere Intensivstation in Betrieb: Dr. Günter Giebing (niedergelassener Nephrologe), Dr. Rudolf Alexi (Chefarzt Anästhesie/Intensivmedizin), Pflegedirektorin Kathy Mehler, Dr. Bertolt Linder (Chefarzt Innere Medizin), Geschäftsführer Bernd Tilenius, Walter Knüppel (Chefarzt Innere Medizin), Stationsleiter Roger Mannsfeld, Dr. Andreas Karras (Oberarzt Innere Medizin) und Blanka Majernikova (Assistenzärztin Innere Medizin).

gerecht wird. Wenn Patienten in den OP-Bereich oder zu weiteren Untersuchungen gebracht werden, ist beispielsweise kein Wechsel der Kabel mehr notwendig, da der Patientenmonitor direkt für den Transport genutzt werden kann. Mit der Erweiterung der Intensivstation einhergegangen ist eine Aufstockung des Personals: Insgesamt acht Stellen wurden zur Versorgung der Patienten neu geschaffen. Als weitere Neuerung wird durch die Kooperation mit einer nephrologischen Praxis aus Bad Arolsen die Möglichkeit geschaffen, auch Patienten auf der neuen Intensivstation zu behandeln, welche einer Blutwäsche (Dialyse) bedürfen. All diese Maßnahmen ermöglichen auch in der Zukunft eine qualitativ hochwertige intensivmedizinische Behandlung im Krankenhaus Bad Arolsen. StippVisite 2/2013

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Schonende Entfernung von Krebszellen Mikrowellenablation im Institut für Radiologie des Klinikum Kassel Eine neue Methode zur Behandlung von Tumoren und Metastasen verschiedener Körperregionen ist die Mikrowellenablation. Am Klinikum Kassel wurden im Institut für allgemeine und interventionelle Radiologie inzwischen mehr als 20 Patientinnen und Patienten mit dieser Methode erfolgreich behandelt. Die Mikrowellenablation kommt in Frage, wenn das Tumorgewebe nicht mit einer Operation entfernt werden kann, wenn eine Operation wegen Be-

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gleiterkrankungen zu risikoreich wäre und auch alternative Behandlungsverfahren wie eine Lebertransplantation nicht möglich sind. Das Verfahren wird nach Angaben von Oberarzt Nael Abusalim insbesondere bei Tumoren und Metas­ tasen in Leber, Lunge und Niere angewandt.

enthalt von wenigen Tagen (durchschnittlich drei bis fünf Tage) ausreichend. Da der Eingriff mit einer Nadel durchgeführt wird, bleiben keine sichtbaren Narben oder Operationswunden.

Neben der Radiofrequenzablation, bei welOberarzt Nael Abusalim cher die Erhitzung mit Bei der Mikrowellenablation werden Hilfe von Radiowellen erfolgt, stellt die Tumoren durch Hitze zerstört. Die die Mikrowellenablation am KliniHitze wird durch eine Sonde erzeugt, kum Kassel eine weitere Innovation die unter Computertomografie-Kontim Kampf gegen das Tumorleiden rolle in den Tumor eingebracht wird. dar. Dabei bietet die MikrowellenaDurch einen Generator werden elekblation einige Vorteile: Sie ist sichetromagnetische Schwingungen (ca. rer, schneller und verursacht deutlich 910 MHz) erzeugt, die über die Sonde weniger Schmerzen als die Radiofrezu einem starken Temperaturanstieg quenzablation. im Gewebe und so zu einem „VerkoDie Entscheidung zur Anwendung der chen“ des Tumors führen. Der Tumor Mikrowellenablation wird im Klinikum verändert sich während der BehandKassel ausschließlich interdisziplinär lung quasi zu einem dunklen Fleck getroffen. Das wöchentliche Tumorund stirbt dabei ab. Die Tumorzerstöboard bringt alle Spezialisten an eirung wird mit Hilfe der Computertonen Tisch und ermöglicht eine rasche mografie kontrolliert. „Die Ränder des Entscheidung unter Einbeziehung Tumors werden von dem Energiefeld der aktuellen medizinischen Leitliüberschritten, so dass ein Sicherheitsnien. „Dank der hervorragenden Zusaum bis in das gesunde Gewebe entsammenarbeit mit der Allgemein- und steht“, erläutert Nael Abusalim. Viszeralchirurgie unter der Leitung Als Vorteile der Mikrowellenablavon Prof. Dr. Jürgen Faß, der Gastrotion nennt der Oberarzt die gerinenterologie und Allgemeinen Inneren gen Nebenwirkungen und die niedMedizin unter Leitung von Prof. Dr. rige Komplikationsrate. Der Eingriff Frank Schuppert, der Onkologie unwird unter Betäubung und Schmerz­ ter Leitung von Prof. Dr. Martin Wolf ausschaltung, jedoch ohne Vollnarsowie der Urologie mit Direktor Prof. kose durchgeführt. Die Dauer des EinDr. Björn Volkmer stellen wir individugriffs beträgt je nach Größe und Zahl ell für jeden Patienten kurzfristig die der behandelten Tumore 10 bis 15 Miam besten geeignete Therapie zusamnuten. In der Regel ist für eine Mikmen“, so Oberarzt Abusalim. rowellenablation ein stationärer Auf-


Wenn eine Zeitlang intensive Betreuung notwendig ist Kurzzeit- und Verhinderungspflege in den Seniorenwohnanlagen Kassel Der alleinlebende Senior hat sich bei einem Sturz ein Bein gebrochen und kommt nach dem Klinik­aufenthalt noch nicht allein zurecht. Der 80-Jährige, der seine Frau zu Hause pflegt, wird selbst krank und kann die Pflege vorübergehend nicht mehr leisten. Es gibt zahlreiche Situationen, in denen Menschen für eine überschaubare Zeit und oft auch kurzfristig auf professionelle Unterstützung bei der Pflege angewiesen sind. Dafür bieten die Seniorenwohnanlagen Kassel (SWA) mit den Standorten Lindenberg und Fasanenhof die Kurzzeit- und die Verhinderungspflege an. „Viele Senioren leben bis ins hohe Alter selbstständig oder mit Hilfe von Pflegediensten sowie Angehörigen in den eigenen vier Wänden“, sagt Wolfgang Schwarz, Geschäftsführer der SWA Kassel. „Das muss man nicht aufgeben, wenn man für einige Wochen eine umfangreiche Unterstützung benötigt.“ In der Kurzzeitpflege wird ein pflegebedürftiger Mensch für einen be-

grenzten Zeitraum stationär in einem Pflege- oder Seniorenheim aufgenommen. Die Pflegekasse übernimmt die Kosten der Pflege sowie der sozialen Betreuung für maximal vier Wochen pro Kalenderjahr und bis zu einem Höchstbetrag von 1550 Euro, je nach Pflegestufe. Darüber hinausgehende Kosten wie Freundlichkeit und Zuwendung sorgen für eine entspannte AtmoUnterbringung und sphäre, hier in der Seniorenwohnanlage Fasanenhof. Verpflegung trägt • die Pflegebedürftigkeit eines Mender Pflegebedürftige selbst. Beide Seschen plötzlich zunimmt und die niorenwohnanlagen - sowohl Lindennotwendige Pflege oder die geberg als auch Fasanenhof - sind für zielte Aktivierung durch Fachkräfte die Kurzzeitpflege zugelassen. erfolgen soll. Auf diese Weise kann möglicherweise ein KrankenhausHäufig kommt es vor, dass man Kurzaufenthalt vermieden werden; zeitpflege für einen pflegebedürftigen • nach schweren Krankheiten eine Menschen sehr kurzfristig benötigt. Nachsorge nötig ist, die nur PflegeDas kann der Fall sein, wenn fachpersonal verrichten kann; • ein alleinstehender Mensch nach • der Partner oder die Partnerin eines einem Krankenhausaufenthalt pflegebedürftigen Menschen krank noch pflegebedürftig ist und sich wird, versorgt werden muss oder auf keinen Fall alleine versorgen stationär in einer Klinik aufgenomkann; men wird.

Top-Bewertung für beide SWA-Pflegeheime

Die beiden Pflegeheime der Seniorenwohnanlagen Kassel haben bei der diesjährigen Prüfung des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) übrigens hervorragend abgeschnitten. Mit einer Gesamtbewertung von 1,0 liegen sowohl die stationäre Pflege im Fasanenhof als auch im Lindenberg über dem Landesdurchschnitt von 1,1. Bewertet wurden die Bereiche „Pflege und medizinische Versorgung“, „Umgang mit demenzkranken Bewohnern“, „Soziale Betreuung und Alltagsgestaltung“ sowie „Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene“. Nicht eingeflossen in die Gesamtbewertung ist eine Befragung von Bewohnern, auch dabei erreichten beide Einrichtungen eine 1,0.

Die Voraussetzung, um Kurzzeitpflege in Anspruch nehmen zu können, ist die Zuordnung in eine Pflegestufe. Sofern die noch nicht vorliegt, kann ein Eilantrag an die Pflegekasse gestellt werden – bei einem Krankenhausaufenthalt unterstützt dabei gern der Sozialdienst. Fortsetzung auf Seite 14 StippVisite 2/2013

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Fortsetzung von Seite 13

kann es vorkommen, dass sich der gesundheitliche Zustand des Pflegebedürftigen vorübergehend verschlechtert. In diesem Fall können Kurzzeit- oder Verhinderungspflege auch Lösungen sein“, erklärt Wolfgang Schwarz.

Eine Umgebung zum Wohlfühlen bieten die Seniorenwohnanlagen Kassel, hier die SWA Lindenberg.

Anträge zur Kurzzeitpflege gibt es in der Regel bei der Pflegeversicherung des Pflegebedürftigen. Bei vielen Pflegekassen stehen die Anträge auch auf der Internetseite zum Herunterladen bereit. Senioren, denen bereits eine Pflegestufe zuerkannt wurde, können sowohl Kurzzeit- als auch Verhinde-

rungspflege in Anspruch nehmen. Die Verhinderungspflege kann zusätzlich zur Kurzzeitpflege für bis zu vier Wochen jährlich bei der Pflegekasse beantragt werden. Auch hier wird ein Maximalbetrag von 1550 Euro gewährt. „Das bietet sich an, wenn die pflegenden Angehörigen in Urlaub fahren wollen oder anderweitig vorübergehend verhindert sind. Außerdem

„Wenn sie sich eine wohlverdiente Auszeit nehmen oder die Pflege vorübergehend nicht leisten können, ist es für Angehörige eine enorme Entlastung, zu wissen, dass ihre Eltern in den SWA in guten Händen sind. Wir sind bemüht, auch bei kurzfristigen Anmeldungen immer einen Platz zur Verfügung zu stellen.“ Kontakt für Kurzzeitpflege in den Seniorenwohnanlagen Fasanenhof und Lindenberg: Martina Süßmann, Tel. 0561/8798322 oder 01732531264 bzw. Empfang 0561/87983-0.

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Gemeinsam mehr bewegen.


Umfassende Investition in Kreisklinik Wolfhagen Neue Röntgentechnik und Stationsumzug der Gynäkologie Die Investitionen in Technik und Einrichtung der Kreisklinik Wolfhagen setzen sich auch im Jahr 2013 fort. Die Modernisierung des OP, der Intensivstation und der Endoskopie waren Projekte der letzten beiden Jahre. Nun investierte die Gesundheit Nordhessen (GNH) in neue Röntgenund Durchleuchtungsgeräte. Die Röntgenabteilung hat ein neues Durchleuchtungsgerät im Wert von über 300.000 Euro erhalten. Es kann Vorgänge im Körper bildlich darstellen. Man nutzt es beispielsweise, um Knochenbrüche genau einzurichten oder Gefäße mithilfe von Kontrastmitteln darzustellen. Das Durchleuchtungsgerät kann aber auch Einzelaufnahmen anfertigen. Die Patienten der Kreisklinik Wolfhagen profitieren von der höheren Bildqualität und der niedrigeren Strahlendosis im Vergleich zum Vorgängergerät des Baujahres 1996. Darüber hinaus ersetzt ein neues Röntgengerät im Wert von über 100.000 Euro das bisherige Modell. In der Zeit des Umbaus übernahm das Durchleuchtungsgerät die Aufgaben des Röntgengerätes, so dass den Patienten während der Bauarbeiten alle bildgebenden Verfahren zur Verfügung standen. „Wir tätigen diese Investitionen als einen weiteren Beitrag der Gesundheit Nordhessen, die Zukunft der Kreisklinik Wolfhagen sicherzustellen“, sagt Bernd Tilenius, Geschäftsführer der Kreisklinik Wolfhagen. Das Unternehmen hatte bereits im Jahr 2011 einen

Catherine Beaupain (von links) und ihr Sohn Joshua, der am Muttertag, dem 12. Mai, zur Welt kam, im neuen Stillzimmer mit Gynäkologe Dr. Werner Prinz, Pflegedirektorin Kathy Mehler und Stationsleitung Ilona Kröner.

hohen sechsstelligen Betrag in die Klinik investiert. Zudem ist die Station der Gynäkologie und Geburtshilfe in der zweiten Maiwoche vom zweiten Obergeschoss in das erste umgezogen. Sie bildet nun eine interdisziplinäre Station mit der Chirurgie, der Urologie und der HNO.

Patient Dieter Bartsch erhält von Aline-Britt Westphal Instruktionen für die Aufnahme am neuen Durchleuchtungsgerät.

Die Zimmer der gynäkologisch-geburtshilflichen Patientinnen liegen nebeneinander. Nach Verfügbarkeit kann ein Vater im Familienzimmer weiterhin mit aufgenommen werden. Alle Zimmer der interdisziplinären Station sind vor dem Umzug renoviert worden. Außerdem wurde eine neue Rufanlage installiert. Die Investitionen in diesen Bereich belaufen sich auf 230.000 Euro. Das Stillzimmer, das im vergangenen Jahr aus Spenden finanziert wurde, hat ebenfalls auf der neuen Station Platz gefunden. Catherine Beaupain aus Naumburg ist die erste Wöchnerin, die auf der Station im ersten Stock liegt. Sie ist zufrieden mit dem neuen Zweibettzimmer, das ihr mit ihrem Sohn Joshua allein zur Verfügung steht. „Ich habe zuvor die alte Station besichtigt“, sagt sie. Die neue gefalle ihr aber auch gut, so das Fazit der jungen Mutter. StippVisite 2/2013

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Gewinnen Sie ein Wochenende im Hotel Terme La Residence**** Das Hotel Terme La Residence**** liegt im Herzen von Abano Terme in Italien, einem bekannten Kurort am Fuß der Euganeischen Hügel. Die Ruhe der Außenanlage und die eleganten Innenräumlich­ keiten machen das Hotel Terme La Residence**** zu einem besonderen Ort, an dem Gäste inneres Gleichgewicht und Erholung finden. Ein großer Park mit Palmen und Olivenbäumen umgibt das Hotel und macht es zu einer friedlichen Oase am Fuß der Euganeischen Hügel. Ruhe und Erholung erwarten Gäste auch mit wohltuenden Behandlungen im Kurzentrum ­Active Thermal Spa. Zwei große Thermalschwimmbäder im Freien mit Whirlpool, Hydromassagen für das Wohlbefinden der Beine und zur Lockerung der Muskeln, Wasserstrahlen für die Nackenmuskulatur und ein Thermalhallenbad stehen den Gästen zur Regeneration und Entspannung zur Verfügung. 146 Zimmer, davon 47 Junior-Suiten, sind ganz im Stil der GB Thermae Hotels elegant und einzig­artig eingerichtet. Von den Terrassen und Balkonen der Zimmer hat der Erholungssuchende einen traumhaften Blick auf die wunderschöne Landschaft der Euganeischen Hügel. Das hoteleigene Restaurant verwöhnt den Gaumen mit Gerichten der mediterranen Küche. Aber auch maßgeschneiderte Diätprogramme werden angeboten. Gewinnen Sie einen Wochenendaufenthalt (zwei Übernachtungen) für zwei Personen im Hotel Terme La Residence****. Doppelzimmer inklusive HP sowie inklusive des Pakets „FIT durch Fango“ für zwei Personen. Fango hilft bei rheumatischen Erkrankungen, ist entzündungshemmend, wirkt entgiftend, stärkt das Immunsystem und fördert die

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Kontaktliste Gesundheit Nordhessen Holding

www.gesundheit-nordhessen.de, E-Mail: info@gesundheit-nordhessen.de

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Klinikum Kassel GmbH

Mönchebergstraße 41–43, 34125 Kassel, Tel. 0561/980-0

Zentrum für Frauen- und Kindermedizin Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Prof. Dr. Thomas Dimpfl Tel. 980-3040 Kreißsaal Tel. 980-5400 Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Prof. Dr. Friedrich K. Tegtmeyer Tel. 980-5502 Klinik für Kinderanästhesie und Intensivmedizin Dr. Thomas Fischer Tel. 980-5502 Klinik für Kinderchirurgie und Zentrum für schwerbrandverletzte Kinder Dr. Peter Illing Tel. 980-5501 Klinik für Neuropädiatrie und Sozialpädiatrisches Zentrum Prof. Dr. Bernd Wilken Tel. 980-3096 Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie Prof. Dr. Michaela Nathrath Tel. 980-5501

Zentrum für Herz-, Nieren- und Gefäßmedizin Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie PD Dr. Ali Asghar Peivandi Tel. 980-5260 Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen Prof. Dr. Rainer Gradaus Tel. 980-5250 Prof. Dr. Jörg Neuzner Tel. 980-5255 Klinik für Nieren-, Hochdruck- und Rheuma­ tische Erkrankungen und Nephrologische Diabetologie Prof. Dr. Jörg Plum Tel. 980-5265

Zentrum für Kopf- und Neuromedizin Klinik für Augenheilkunde Prof. Dr. Rolf Effert Tel. 980-3901 Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Prof. Dr. Ulrike Bockmühl Tel. 980-4053 Klinik für Neurochirurgie Prof. Dr. Wolfgang Deinsberger Tel. 980-4050

Klinik für Neurologie Prof. Dr. Andreas Ferbert

Tel. 980-4051

Zentrum für Notfall- und Intensivmedizin Interdisziplinäre Zentrale Notaufnahme Tel. 980-5001 Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie Prof. Dr. Michael Tryba Tel. 980-3001

Zentrum für seelische Gesundheit

Klinik für Psychiatrie- und Psychotherapie – Ludwig-Noll-Krankenhaus Dennhäuser Straße 156 Tel. 4804-0 Prof. Dr. Martin Ohlmeier Tel. 4804-401 Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Dr. Johannes Kipp Tel. 980-2551

Zentrum für Traumatologie und Dermatologie Klinik für Dermatologie Prof. Dr. Rainer Rompel Tel. 980-3051 Klinik für Plastisch-rekonstruktive, Ästhetische und Handchirurgie Prof. Dr. Götz A. Giessler Tel. 980-3811 Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie Dr. Manfred Raible Tel. 980-4026

Zentrum für Viszeralmedizin und Onkologie Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie Prof. Dr. Jürgen Faß Tel. 980-5275 Klinik für Gastroenterologie, Endokrinologie, Diabetologie und Allgemeine Innere Medizin Prof. Dr. Frank Schuppert Tel. 980-5270 Klinik für Lungen- und Bronchialmedizin Prof. Dr. Adrian Gillissen Tel. 980-5285

Klinik für Onkologie und Hämatologie Prof. Dr. Martin Wolf Tel. 980-3046 Klinik für Thoraxchirurgie Dr. Sebastian Kellner Tel. 980-5280 Klinik für Urologie Prof. Dr. Björn Volkmer Tel. 980-4052

Zentrum für medizinische Diagnostik Institut für Labormedizin PD Dr. Karl H. Reuner Institut für Pathologie Prof. Dr. Irina Berger Institut für Nuklearmedizin PD Dr. Knut Liepe Institut für allgemeine und interventionelle Radiologie Prof. Dr. Fritz-Peter Kuhn Institut für Neuroradiologie Dr. Ralf Siekmann Institut für Kinderradiologie Dr. Alfred E. Horwitz

Tumorzentrum

Tel. 980-2776 Tel. 980-4001 Tel. 980-4010 Tel 980-5075 Tel. 980-5074 Tel. 980-5075

Dr. Christian Unzicker

Tel. 980-3513

Gynäkologie HNO Labordiagnostik Neurochirurgie Nukleardiagnostik Neurologie Pathologie Radiologie / Kinderradiologie Strahlentherapie

Tel. 980-5307 Tel. 980-4053 Tel. 980-2776 Tel. 980-3087 Tel. 980-4011 Tel. 980-4152 Tel. 980-4001 Tel. 980-5114 Tel. 980-2730

Zentrum für Medizinische Versorgung

Sonstige Einrichtungen Klinikseelsorge Tel. 980-2820 (kath)/-2822 (ev) Blaue Helferinnen Tel. 980-2825 HNO-Belegarzt (Kinder) L.-M. Schäfer Tel. 3161177

Reha-Zentrum Standort Klinikum Kassel Mönchebergstraße 41–43 Tel. 0561/980-2830

Standort Gesundheitszentrum Wilhelmshöher Allee 91 Tel. 0561/98794-0

Krankenhaus Bad Arolsen GmbH Innere Medizin Walter Knüppel, Dr. Bertolt Linder Tel. 800-161 Chirurgie Dr. Peter Ahrens, Dr. Peter Wotzlaw Tel. 800-222

Große Allee 50, 34454 Bad Arolsen, Tel. 05691/800-0

Anästhesie Dr. Rudolf Alexi, Christian Feine

Tel. 800-0

Gynäkologie/Geburtshilfe Dr. H.-Achim Herting Britt-Marie Jansson Dr. Ulrich Streich

Tel. 2057

Kreiskliniken Kassel GmbH Kreisklinik Helmarshausen

Am Fahlenberg 2–8 34385 Bad Karlshafen Tel. 05672/998-0 Innere Medizin Andreas Hebbeker Tel. 998-187 Dr. Burkhard Cyrus Tel. 998-95 185 Chirurgie Dr. Wolfgang Müller Tel. 998-182 Dr. Peter Hülsmann Tel. 998-550 Michael Szkopek Tel. 998-550 Anästhesie/Intensivmedizin Dr. Adam Wozniak Tel. 998-173

Kreisklinik Hofgeismar

Liebenauer Straße 1 34369 Hofgeismar Innere Medizin Dr. Ulrich Braner Dr. Wilhelm Schmidt Chirurgie Axel Schneider Dr. Thomas Sürig Dr. Peter Hülsmann Michael Szkopek Gynäkologie/Geburtshilfe Joachim Kuhl Anästhesie/Intensivmedizin Dr. Stefan Mähler

Seniorenwohnanlagen Kassel siehe rechte Seite

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Kreisklinik Wolfhagen

Tel. 05671/81-0 Tel. 81-400 Tel. 81-300 Tel. 81-630 Tel. 81-630 Tel. 2006 Tel. 81-500

Am kleinen Ofenberg 1 34466 Wolfhagen Innere Medizin Dr. Norbert Krauss Chirurgie Dr. Peter-Josef Frings Gynäkologie/Geburtshilfe Dr. Werner Prinz Dr. Marion Reif-Kaiser Dr. Julia Jungermann Anästhesie/Intensivmedizin Mohamed Al Batani Dr. Uwe Hecht HNO-Heilkunde Frank Dastych, Uwe Simon, Martin Stahl, Thomas Storm

Tel. 05692/40-0 Tel. 40-150 Tel. 40-500

Tel. 988550 Tel. 40-505 Tel. 40-504 Tel. 2270


Liebe Patientin, lieber Patient, die Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher in den Kliniken

   

• prüfen Anregungen und Beschwerden der Patienten und der Angehörigen, • wenden sich mit deren Einverständnis an die zuständigen Stellen und versuchen zu vermitteln,

Ambulante Pflege Betreutes Wohnen Stationäre Pflege Kurzzeitpflege

Marlies Rohrbach, Klinikum Kassel

• nehmen gern auch positive Erfahrungen entgegen und geben sie weiter. Bärbel Opper-Fach, Klinikum Kassel

Klinikum Kassel: Marlies Rohrbach, Sprechzeiten donnerstags 14.30 bis 16 Uhr, Zentrum für Frauen- und Kindermedizin: Bärbel Opper-Fach, Sprechzeiten dienstags 13 bis 14.30 Uhr;

In den besten Händen Seniorenwohnanlagen und Pflegedienst Gudrun Burlon, Ludwig-Noll-Krankenhaus

jeweils Haus 14, Eingang A, Zimmer 2, Tel. 0561/980-2811, Briefkasten im Eingangsbereich von Haus 14, der aber nicht täglich geleert wird. Ludwig-Noll-Krankenhaus: Gudrun Burlon, mittwochs von 15.30 bis 16.30 Uhr, Haus 2, Dachgeschoss Krankenhaus Bad Arolsen: Gerda Schmalz und Ursula Halbich, montags von 11 bis 12 Uhr, Raum gegenüber Patientenaufnahme, Tel. 05691/800-172 Kreisklinik Hofgeismar: Brigitte Briel, dienstags von 15 bis 17 Uhr, Tel. 05671/81-95555

Ursula Halbich, Gerda Schmalz, Krankenhaus Bad Arolsen Krankenhaus Bad Arolsen

Brigitte Briel, Kreisklinik Hofgeismar

Ob Betreutes Wohnen, Kurzzeitpflege, ambulante Pflege oder stationäre Pflege - für Ihre Lebensqualität bis ins hohe Alter. Machen Sie sich rechtzeitig Gedanken über Ihren dritten Lebensabschnitt. Wir sind für Sie da. Seniorenwohnanlagen Kassel GmbH

Elke Oppermann, Kreisklinik Wolfhagen

Kreisklinik Wolfhagen: Elke Oppermann, mittwochs 9 bis 11 Uhr, Tel. 05692/40-440 Kreisklinik Helmarshausen: Eckhart Deutsch, dienstags 15 bis 18 Uhr, telefonisch über Zentrale 05672/998-0

Die Seniorenwohnanlagen SWA Kassel bieten Ihnen genau das an Service und Sicherheit, was zu Ihrer aktuellen Lebensgestaltung passt.

Standort Fasanenhof Hinter dem Fasanenhof 1a 34125 Kassel Telefon 0561 87983-0 Standort Lindenberg Faustmühlenweg 31 34123 Kassel Telefon 0561 95077-0

Eckhart Deutsch, Kreisklinik Helmarshausen

Ambulanter Pflegedienst Telefon 0561 87983-50

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Versprochen ist gut,

garantiert besser ist

Mehr als ein Versprechen. Bei uns dürfen Sie stets erstklassige Leistungen erwarten – davon sind wir so fest überzeugt, dass wir Ihnen die Service- und Beratungsqualität verbindlich garantieren. Sollte es trotz größter Sorgfalt passieren, dass etwas mal nicht ganz perfekt funktioniert, entschuldigen wir uns bei Ihnen im Falle einer Panne mit einer Gutschrift von 5 EURO.


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