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Marina Bernardi, Chefredaktion Neben einem neuen Reifenlager umfasst der Zubau bei BMW MINI Unterberger in Kufstein auch Werkstatt- und Mitarbeiterbereiche.
UNTERNEHMEN DER AUSGABE BMW MINI Unterberger hat sein Stammhaus in Kufstein angebaut und setzt damit einen weiteren Meilenstein in der 46-jährigen Unternehmensgeschichte. In den letzten 13 Monaten wurde bei der Firmenzentrale eine Gesamtfläche von 1.700 Quadratmetern neu bebaut. Während der Großteil des Ausbaus auf das neue Reifenlager inklusive intelligentem Ordnungssystem fällt, wurde auch in die Modernisierung und Ausweitung der Werkstatt investiert, dazu kommen neue Räumlichkeiten für die rund 45 Mitarbeiter, die aktuell am Standort beschäftigt sind. Ergänzt wird das Angebot mit Einstellplätzen für Oldtimer und Motorräder. Insgesamt beträgt die Investitionssumme 4,5 Millionen Euro.
„Künstliche Intelligenz? Auf jeden Fall besser als natürliche Dummheit.“ WOLFGANG MOCKER
ARBEITSMARKTOFFENSIVE Das Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) hat im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit eine umfangreiche Studie zum Thema „Effektivität und Effizienz von Qualifizierungsförderungen des Arbeitsmarktservice Österreich“ erstellt. Ein zentrales Ergebnis der Studie: Qualifizierungsmaßnahmen des AMS wirken sich positiv auf die individuellen Beschäftigungschancen der geförderten Arbeitslosen aus. Stärker benachteiligte Gruppen wie ältere Menschen, gesundheitlich eingeschränkte Personen oder Geringqualifizierte profitieren besonders von den Qualifizierungsmaßnahmen des AMS. Im September hat das AMS Tirol außerdem eine Fachkräfteoffensive gestartet, im Zuge derer Menschen ohne abrufbare Fachausbildung in besonders stark nachgefragten Berufen wie Pflege, Klima und Technik höherqualifiziert werden.
Tja, ähm ... Fortschritt ist etwas Gutes. Nicht immer, aber meistens. Doch es gibt Dinge, die mögen sich mir nicht so ganz erschließen. Schon seit einiger Zeit hatten wir vor, uns in einer Ausgabe mit dem Spannungsfeld zwischen realer und digitaler Welt auseinanderzusetzen. Rückblickend schon bevor Mark Zuckerberg mit seinem Metaverse um die Ecke gebogen kam, trotzdem war das für uns der Fingerzeig, das Thema endlich in Angriff zu nehmen. Nun bin ich generell ein Freund des Vorwärtskommens und Sich-Weiterentwickelns und mir ist bewusst, dass es dafür auch technologischen Fortschritt und Veränderung braucht. Und Disruption, wie es so schön heißt. Es ist der Lauf der Zeit, dass manche Dinge überflüssig werden, sich überholen, neu erfinden oder gänzlich neu entstehen. Das ist gut. Ich bin auch definitiv der Meinung, dass uns das Internet und die Digitalisierung viel Spannendes und Aufregendes gebracht sowie neue Denk- und Möglichkeitsräume erschaffen haben. Allerdings hat uns die Geschichte auch gelehrt, dass manches, das aus einer durchaus heroischen, praktischen, zukunftsorientierten Intention heraus entstanden ist und mit der Idee, das Leben und die Welt ein klein bisschen angenehmer und besser zu machen, sich irgendwann ins Gegenteil verkehrt hat. Das ist nicht die Schuld der Technologie, das liegt an uns Menschen. So, und nun ist sie da, diese Ausgabe, und ehrlich gesagt weiß ich nicht so recht. Unter Experten wird das Metaverse als Gamechanger gehandelt, als the next big thing, wenn nicht das biggeste thing überhaupt. In manchen Punkten kann ich das nachvollziehen, gleichzeitig aber diskutiert man darüber, was passiert, wenn man von einem Avatar sexuell belästigt wird, noch bevor diese Metaversen überhaupt richtig existieren. Man geht also quasi schon präventiv davon aus, dass diese real-virtuellen Räume das wohl Schlechteste in uns Menschen hervorbringen, und irgendwie bereitet mir das Unbehagen – in einer Welt, in der schon die Realität manchmal kaum auszuhalten ist. Aber hoffen wir zunächst mal das Beste. Schau‘ ma mal, dann sehen wir schon. Ich mach‘s mir vorerst aber lieber im realen Leben gemütlich, von VR-Brillen wird mir nämlich übel. Ganz echt. Anregungen und Kommentare bitte an bernardi@econova.at
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