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NR. 4 | DEZEMBER 2015
Das Magazin der รถsterreichischen Handelsagenten
FROHES FEST u Starke Marken z n Top-Konditione
TAGUNG Bundesgremialausschuss
INTERNATIONAL IUCAB in Wien
STEUERN Tipps zum Jahresende
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INHALT TITELTHEMA 4 Kooperation Das Autohaus Denzel bietet den Handelsagenten starke Marken zu besonderen Konditionen. LÄNDERFOKUS 8 Niederösterreich Handelsagentenbrunch 2015 9 Salzburg Ausblick & Aktivitäten 2016 9 Steiermark Infos zum Fahrsicherheitstraining 10 Vorarlberg Festspiel-Besichtigung 11 Tirol Resümee 2015 & Vorschau BUNDESGREMIUM 12 Ausschusssitzung Die Ergebnisse der Herbsttagung. 14 EPU-Symposium Im Zeichen der digitalen Welt.
INTERNATIONAL 16 IUCAB-Tagung Der IUCAB-Vorstand zu Gast in Wien. PORTRÄT 18 Gerhard Grafenstätter Der Salzburger Handelsagent kreierte kürzlich eine eigene Modekollektion. 19 Gerald Schattenberg Ein Steirer mit Gespür für Schuhe. WIRTSCHAFT 20 Steuer.tipp Steuertipps zum Jahresende 23 Buch.tipp Wirtschaft zum Nachlesen AKTUELL 24 Rechts.tipp Gerichtsstandsvereinbarungen im EU-Recht. 26 Motor.tipp Die neue Generation des Ford Grand C-Max.
IMPRESSUM HERAUSGEBER: Bundesgremium der Handelsagenten in der WKÖ, Wiedner Hauptstraße 63, 1045 Wien, www.handelsagenten.at, handel5@wko.at || MEDIENINHABER: eco.nova corporate publishing, Senn & Partner KG, Hunoldstraße 20, 6020 Innsbruck, www.econova.at || AUFLAGE: 10.000 Stück || CHEFREDAKTION: Marina Kremser, Mag. Christian Rebernig || BEITRÄGE: Katharina Gangl, Bruno König, Mag. Christine Schneider, Steuerberatungskanzlei Bollenberger, Landesgremien || FOTOS: Bruno König, iStockphoto, diverse Fotos vom Bundesgremium und den Landesgremien zur Verfügung gestellt || ANZEIGENVERKAUF: Mag. Sandra Nardin, Hunoldstraße 20, 6020 Innsbruck, nardin@econova.at || GRAFIK: Ines Weiland, eco.nova corporate publishing, Senn & Partner KG || DRUCK: Radin-Berger-Print GmbH
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VORWORT LIEBE LESERINNEN UND LESER! In großen Schritten nähert sich das Jahr 2015 seinem Ende. Zum Abschluss – und passend zu Weihnachten – haben wir dieses Mal ein Geschenk für Sie: Das Autohaus Denzel bietet uns Handelsagenten nämlich ab sofort starke Marken zu besonderen Top-Konditionen.
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as Bundesgremium der Handelsagenten ist ständig auf der Suche nach neuen Kooperationspartnern, um die Arbeit für unseren Berufsstand laufend zu verbessern und zu vereinfachen. Das Auto ist eines unserer wichtigsten „Werkzeuge“ und ein entsprechender Kostenfaktor. Die so genannte Luxustangente macht es uns dabei nicht gerade einfacher, adäquate Automobile zu finden, ohne dafür noch tiefer als ohnehin in die Tasche greifen zu müssen. Deshalb freuen wir uns über die Zusammenarbeit mit dem Autohaus Denzel, das uns Modelle für die unterschiedlichsten Bedürfnisse zu speziellen Konditionen und einen tollen Service bietet. Insgesamt verfügt das Autohaus über 13 Standorte in ganz Österreich, also sicher auch über einen ganz in Ihrer Nähe. Diese Kooperation hat uns auch zu unserer aktuellen Titelgeschichte veranlasst, für die wir mit zwei Denzel-Kundencenterleitern gesprochen haben: Sie stellen unter anderem das Angebot und den Service näher vor. Außerdem haben wir uns das Unternehmen generell etwas näher angesehen. Immerhin besteht es bereits seit über 80 Jahren, Gründer Wolfgang Denzel gilt als Automobilpionier. Er hat es geschafft, innovative Technologien mit ganzheitlichem unternehmerischem Weitblick zu kombinieren und ist damit auch zum Vorbild für viele andere Branchen geworden. Nicht stehenbleiben, sich laufend weiterentwickeln und aus Tiefschlägen lernen: Das trifft auch auf unsere beiden Handelsagenten zu, die wir in dieser Ausgabe porträtieren. Sie stehen wie immer stellvertretend für unser mannigfaltiges Berufsbild und zeigen, wie kreativ und modern die Arbeit des Handelsagenten sein kann. Und weil in unserem Alltag nichts ohne Netzwerken geht, werfen wir auch dieses Mal wieder einen Blick in die Bundesländer, auf ihre Tätigkeiten und Veranstaltungen. Was uns ganz besonders freut: Im Oktober fand auf Einladung des Bundesgremiums das Vorstandstreffen der IUCAB (Internationally United Commercial Agents and Brokers) in Wien statt. Wir konnten neben dem internationalen Vorstand dabei zahlreiche hohe Repräsentanten aus der Wirtschaft begrüßen. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, Bewusstsein für unseren Berufsstand schaffen und diesen auch fest in der Wirtschaft verankern können. In diesem Sinne bleibt mir noch, Ihnen allen ein frohes Weihnachtsfest, besinnliche und hoffentlich ruhige Feiertage und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr 2016 zu wünschen.
Komm.-Rat Robert M. Hieger Obmann des Bundesgremiums der Handelsagenten
Ihr Komm.-Rat Robert M. Hieger Obmann des Bundesgremiums der Handelsagenten
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KOOPERATION
EINE MARKE PRÄGT DEN MARKT Wolfgang Denzel schreibt Automobilgeschichte. Aus dem ersten Betrieb in Graz, den der damals erst 26-jährige Denzel bereits 1934 gründete, erwuchs in den vergangenen 80 Jahren eines der größten markenübergreifenden Autohäuser Europas.
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er Motorjournalist Herbert Völker bezeichnete in einem Artikel den damals bereits 75-jährigen Wolfgang Denzel als eine Art österreichischen Enzo Ferrari, der überzeugt von sich und der Richtigkeit seines Tuns sei. „Er war eine extrem autoritäre, aber ebenso charismatische Erscheinung“, erinnern sich Mitarbeiter an seine Anfänge im Denzel-Konzern und die erste Begegnung mit Wolfgang Denzel im Jahr 1975. Der Automobilpionier Aus dem ersten Betrieb in Graz, den der damals erst 26-jährige Denzel bereits 1934 gründete, erwuchs in den vergangenen 80 Jahren eines der größten markenübergreifenden Autohäuser Europas. Ein unternehmerischer Erfolg, der weitere Lebensleistungen des außergewöhnlichen Querdenkers nahezu vergessen lässt. Als Entwickler und Konstrukteur gehen zahlreiche Patente, die heute in der Automobilproduktion weltweit noch Verwendung finden, auf Wolfgang Denzel zurück.
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Ende der 1950er-Jahre war es Wolfgang Denzel, der mit der Entwicklung des BMW 700 die Übernahme des damals angeschlagenen BMW-Konzerns durch Mercedes-Benz verhindern half. Der BMW 700 war nicht nur eine avantgardistische Designikone, sondern schloss erfolgreich die klaffende Lücke, die zur damaligen Zeit in der BMW-Palette zwischen dem Kleinwagen „Isetta“ und der Nobelkarosse, dem BMW „Barockengel“, herrschte – ein eindrucksvolles Beispiel für Denzels konsequentes Kombinieren von innovativer Technologie und ganzheitlichem unternehmerischem Weitblick. Automobilimporteur mit landesweiten Betrieben Nach der Übernahme der Generalvertretung von BMW für die Steiermark und Kärnten kamen weitere Marken hinzu. 1961 wurde DENZEL Importeur von Volvo, ein Jahr später folgte Ferrari. 1978 wurde mit Mitsubishi die erste Automobilmarke aus dem asiatischen Raum im-
portiert. Seit 1998 ist DENZEL Importeur der koreanischen Marke Hyundai, die in den letzten Jahren eine enorme Erfolgsgeschichte hinlegen konnte. Parallel dazu wurden Autohäuser in Österreichs Großstädten errichtet. Heute sind es 14 Betriebe mit 14 Verkaufs- und 19 Servicemarken. Der DENZEL-Konzern Um das Angebot für die Kunden abzurunden und aus DENZEL einen Gesamtanbieter innovativer Mobilitätslösungen im Individualverkehr zu entwickeln, wurden zusätzlich zum Autogeschäft weitere Geschäftsbereiche gegründet. Neben dem Bankhaus DENZEL, der DENZEL Leasing, dem Softwarehaus MOTIONDATA sowie dem Reifenimport und Großhandel in der AUTOPLUS wurde auch eine Immobiliengruppe entwickelt. Mit über 1.000 Mitarbeitern zählt der DENZEL-Konzern bei einem Umsatz von 600 Millionen Euro heute zu den größten Unternehmen Österreichs.
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WOLFGANG DENZEL WAR EIN EBENSO ERFOLGREICHER GESCHÄFTSMANN WIE AUSSERGEWÖHNLICHER QUERDENKER. AUF DEN ENTWICKLER UND KONSTRUKTEUR GEHEN ZAHLREICHE PATENTE ZURÜCK, DIE IN DER AUTOMOBILPRODUKTION NOCH HEUTE WELTWEIT VERWENDUNG FINDEN. ER KOMBINIERTE KONSEQUENT INNOVATIVE TECHNOLOGIEN MIT GANZHEITLICHEM UNTERNEHMERISCHEM WEITBLICK.
ERLEBNIS MOBILITÄT – ERLEBNIS DENZEL Die DENZEL-Gruppe ist einer der führenden Automobil-Mehrmarkenhändler und der Gesamtanbieter innovativer Mobilitätslösungen in Österreich. Mit einem Umsatz von 600 Millionen Euro und rund 1.000 Mitarbeitern zählt die Gruppe zu den 150 bedeutendsten Unternehmen des Landes. Seit der Gründung durch den international anerkannten und erfolgreichen Automobilpionier Wolfgang Denzel im Jahr 1934 ist das Unternehmen kontinuierlich gewachsen und genießt heute einen erstklassigen Ruf als erfahrener, sicherer und kompetenter Partner für Industrie, Vertragshändler und Kunden. Wolfgang Denzel gründete das Unternehmen 26-jährig im Jahr 1934 und schrieb Erfolgsgeschichte.
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TOP KONDITIONEN Das Autohaus DENZEL bietet starke Marken zu besonderen Handelsagentenkonditionen.
Fiat 500X: Stilikone mit Allradantrieb und prädestiniert für Handelsagenten
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ir sprachen mit den Kundencenterleitern Peter Brandl und Mag. Martin Khom über die Zusammenarbeit mit den österreichischen Handelsagenten und welche Modelle derzeit besonders attraktiv sind. CONTACT: Wie kam es zum Kontakt zwischen Ihnen und den Handelsagenten? Das Unternehmen DENZEL ist ein Traditionsunternehmen mit über 80-jähriger Geschichte, das sich als erfolgreiches Kompetenzzentrum für Privat- und Firmenkunden etabliert hat und zu den Top-150-Unternehmen zählt. Auf der Suche nach neuen Kooperationspartnern sind die österreichischen Handelsagenten auf unser Unternehmen gestoßen, das mit 14 Standorten in ganz Österreich vertreten und bekannt für sein breites Markenportfolio bzw. umfassendes Mobilitätsdienstleistungsangebot ist.
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Welche Modelle bieten Sie den Handelsagenten zu speziellen Konditionen? Wir starten mit Modellen, die besonders für Fahrkomfort, Ausstattungsvielfalt und Lifestyle zu besonders attraktiven Preisen stehen. Der Fiat 500 X war einer der Stars des Pariser Autosalons 2014. Die Stilikone, auch mit Offroad-Ausstattung möglich, bietet einzigartigen Komfort und ist daher für Handelsagenten prädestiniert. Der Fünftürer ist besonders komfortabel, leistungsstark und zeichnet sich durch sein Lifestylefeeling aus. Innovativer Allradantrieb mit modernen Assistenzsystemen plus fünf Jahre Garantie. Der brandneue SUV Hyundai Tuscon wird von der Presse extrem gelobt. Seine Vorteile: fünf Jahre Garantie, Kostensicherheit über die gesamte Laufzeit, hervorragender Sitzkomfort und Langstreckentauglichkeit. Mit dem Hyundai i30 Kombi mit ebenso serienmäßigen fünf Jahren Werksgarantie
ohne Kilometerbegrenzung lässt es sich sorgenfrei fahren. Auch bei der Sicherheit macht er keine Kompromisse. Mit bis zu neun Airbags sind Sie im Falle einer Kollision bestens geschützt. Den Mitsubishi-SUV ASX gibt es mit Benzin- und Dieselmotorisierung, als 2WD oder 4WD und ausgereifter Technik. Er ist vielseitig, komfortabel, sparsam ... und sicher: 5 Sterne im Euro-NCAP-Crashtest Der MMC Outlander bietet absoluten Fahrkomfort in der Premiumklasse. Erhältlich als 2WD oder 4WD mit bis zu sieben Sitzen. Mit dabei sind innovative Assistenzsysteme und fünf Jahre Werksgarantie. Der Pick-up L200 transportiert sichere Lasten bis 3,1 Tonnen, verfügt über den kleinsten Wendekreis in seinem Segment und ebenfalls fünf Jahre Werksgarantie. Noch dazu wird keine NoVa fällig und er ist vorsteuerabzugberechtigt. Technisches Detail: Super-Select-4WD mit Mitteldifferential, 100-Prozent-Sperre Hinterachsdifferential
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Was ist der Vorteil dieser Kooperation für die Handelsagenten? Feste Ansprechpartner in jedem Autohaus kümmern sich um Ihre Bedürfnisse und beraten Sie optimal, wenn es um Ihre Wünsche geht. Als Handelsagent genießen
Hyundai Tuscon: Perfekt für Langstreckenfahrer
Sie als Businesskunde bei Denzel viele Vorzüge: • Besonders attraktive Konditionen • absolute Kostensicherheit durch maßgeschneiderte Servicepakete und Dienstleistungen • 5-Jahres-Garantie • österreichweites Hol- und Bringservice (Abschleppdienst). • österreichweite 100-prozentige Sicherstellung der Mobilität Wofür steht die Marke Denzel? Unser Fokus liegt im langfristigen Aufbau von Beziehungen. Selbstverständlich wollen wir das Kundencenter profitabel führen und der Absatz von Autos gehört da zweifellos dazu. Allerdings ist es weniger in unserem Interesse, die Anzahl der Einmalkäufer zu erhöhen, es geht uns vielmehr um langfristige Kundenbeziehungen. Wir schaffen einen attraktiven und trotzdem leistbaren Mehrwert zu Mobilität. Unsere Kunden wollen heutzutage mehr als nur ein Auto kaufen. Ein gutes Beispiel dafür sind unsere Events und Veranstaltungen, die wir regelmäßig für unsere „Denzel-Business-Cars“-Kunden veranstalten. Alles in allem wollen wir den gelebten Beweis erbringen, dass Denzel deutlich mehr bietet als nur sehr schöne Autos. Und hier liegt auch der Fokus der Weiterbildung unserer Mitarbeiter. Wir wollen den Erwartungen unserer Kunden nicht nur gerecht werden, sondern sie auch regelmäßig positiv überraschen.
Hyundai i30: Kombi mit Stil
Mitsubishi ASX: sparsam und sicher
DENZEL – ALLES AUS EINER HAND Neben Verkauf und Service bieten die Standorte Dienstleistungen rund ums Auto wie Finanzierungsservice durch die hauseigene DENZELBANK, professionelles Versicherungsservice durch den Kooperationspartner VMS, 24-Stunden-Servicehotline sowie ein umfangreiches Angebot an Ersatzfahrzeugen und österreichweites Hol- und Bringservice (Abschleppdienst) an. Mit anderen Worten: der Kunde findet hier alles unter einem Dach. Also beste Voraussetzungen, um speziell zeitsensiblen Firmenkunden ein All-inclusiveRundumservice bieten zu können.
Mitsubishi Outlander: Premiumklasse
IHRE EXKLUSIVANSPRECHPARTNER: MAG. MARTIN KHOM, Kundencenterleiter MEGADENZEL Erdberg für die Marken Hyundai und Mitsubishi
PETER BRANDL, Kundencenterleiter MEGADENZEL Erdberg für die Marken Fiat, Alfa Romeo und Fiat Transporter
martin.khom@ denzel.at
peter.brandl@ denzel.at Pick-up L200: Lastentier
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LÄNDERFOKUS NIEDERÖSTERREICH
HANDELSAGENTENBRUNCH 2015 Starken Zulauf hatten die Handelsagentenfrühstücke des Landesgremiums Niederösterreich im November. Mehr als 80 Handelsagenten konnte Landesgremialobmann Karl Gerstl zu den insgesamt vier Terminen in Amstetten, Baden, St. Pölten und Stockerau begrüßen.
Das Thema „Der Ausgleichsanspruch – ein Rechenbeispiel in Zahlen“ hatte es wahrlich in sich. Anhand eines Beispiels rechnete Landesgremialgeschäftsführer Mag. Armin Klauser mit den Teilnehmern einen Ausgleichsanspruch konkret durch. „Einen wichtigen Grundstein für eine spätere Ausgleichsberechnung können Sie bereits bei Vertragsabschluss legen, nämlich eine Kundenliste, in der die zu Vertragsbeginn bestehenden Kundenbeziehungen samt den jeweiligen Jahresumsätzen aufgelistet sind, oder auch die Klarstellung, dass eben keine Altkunden bestehen“, wies er auf einen Umstand hin, dem viele Handelsagenten bei Vertragsabschluss zu wenig Augenmerk schenken. Über die Berechnung des Höchstbetrages ging es zur Rohausgleichsberechnung, wo
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der Hinweis, dass das Vorliegen der Anspruchsvoraussetzungen „Neukundeneigenschaft“ bzw. „wesentliche Erweiterung bei Altkunden“ eine Einzelbetrachtung ist und nicht für alle Kunden in Summe gemacht werden kann, bei zahlreichen Teilnehmern für Verwunderung sorgte. „Wenn ich mir vorstelle, dass ich mehrere hundert Kunden habe, dann wird mir jetzt schon schlecht“, brachte es einer von ihnen auf den Punkt. Bei der anschließenden Gegenüberstellung von Rohausgleich und Höchstbetrag versuchte Klauser den Teilnehmern ein Gefühl dafür zu vermitteln, wie ein Handelsagent wenigstens eine Grobabschätzung seines Ausgleichsanspruchs selbst vornehmen kann. Mit einem eindringlichen Appell beendete Klauser seinen Vortrag: „Leider scheitert die Durchsetzung eines Ausgleichsan-
spruchs immer wieder an den finanziellen Risiken eines Gerichtsverfahrens, die sehr schnell vier- oder gar fünfstellige Beträge erreichen. Ich rate jedem, sich intensiv mit dem Abschluss einer Rechtsschutzversicherung auseinanderzusetzen, spätestens dann, wenn der Pensionsantritt absehbar ist!“ Zahlreiche Einzelfragen ließen im Anschluss so manches dieser Frühstücke nahtlos in einen „Handelsagentenlunch“ übergehen. „Es freut mich, dass ich neben zahlreichen treuen Stammgästen auch viele unbekannte Gesichter begrüßen kann, die diese Gelegenheit nicht nur zum entspannten Netzwerken unter Branchenkollegen, sondern auch zur Weiterbildung nutzen“, betonte Landesgremialobmann Karl Gerstl die Idee hinter diesen Veranstaltungen.
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SALZBURG
HANDELSAGENTEN UNTERWEGS Rückblick: Bundesausschusssitzung der Handelsagenten in Salzburg am 29. und 30. Oktober 2015 // Ausblick: Aktivitäten 2016
Anlässlich der Bundesausschusssitzung der Handelsagenten besuchten die Ausschussmitglieder die Stiegl Brauwelt. Das multivisuelle Erlebniskino informierte umfassend zum Thema Bier und bot den Teilnehmern einen 270-Grad-Rundumblick. Anschließend konnte man sich im Stiegl-Museum in die Geschichte der Stieglbrauerei, ihrer einstigen und jetzigen Besitzer und in die Jahrhunderte von 1492 bis heute vor dem Hintergrund der Salzburger Chronik vertiefen.
Ausblick 2016 Das Landesgremium Salzburg wird im Frühjahr 2016 eine Marktfindungsreise nach Lissabon anbieten. Außerdem wird es einen Rechtsvortrag unseres Vertrauensanwaltes Dr. Erich Schwarz geben. Fixe Bestandteile des Angebotes für unsere Mitglieder sind außerdem der Computerkurs mit Mag. Herbert Josephu (diesmal zum Thema Outlook) und das Fahrtechniktraining im Brandlhof, Saalfelden.
TIPP Die Sparte Handel veranstaltet am 19.5.2016 den Salzburger Handelstag. Hochkarätige Vortragende zum Thema „Die Zukunft des Handels“ werden die Teilnehmer in die wirtschaftliche Entwicklung der nächsten Jahre einführen.
STEIERMARK
FAHRSICHERHEITSTRAINING Schnee- und Eistraining im ÖAMTC-Winter-Fahrzentrum in Göstling Das Landesgremium der Handelsagenten organisiert im Jänner 2016 gemeinsam mit der WKO Burgenland, WKO Wien und der WKO Niederösterreich wieder ein Schnee- und Eisfahrsicherheitstraining für Handelsagenten. Das Fahrsicherheitstraining kostet 274,20 Euro (inkl. MwSt.) pro Person. Mit einer Förderung des Landesgremiums verrin-
gert sich der Preis auf 193 Euro (für Mitglieder im Landesgremium Steiermark. Diese Förderung wird für höchstens zwei Personen pro Mitgliedsbetrieb gewährt). Die AUVA unterstützt die Teilnahme an Fahrsicherheitstrainings für PKW mit einer Förderung von 35 Euro unter gewissen
Voraussetzungen. Anmeldung mindestens 14 Tage vor dem Training. Infos unter www.auva.at (Suche: Fahrsicherheitstraining)
FAHRSICHERHEITSTRAINING Schnee- und Eistraining Freitag, 8. Jänner 2016 von 9 Uhr bis 16 Uhr im ÖAMTCWinter-Fahrzentrum in Göstling. Treffpunkt: 8.30 Uhr • Fahrzeuge: Die Teilnehmer absolvieren das Schnee- und Eistraining mit den eigenen Fahrzeugen. Die Fahrzeuge müssen mit Winterreifen ausgestattet sein (Spikebereifung nach vorheriger Abstimmung).
• Stationen: Neben theoretischen Infos über aktuelle Entwicklungen bei elektronischen Fahrhilfen sowie bei Winterreifen stehen am Kursprogramm: Slalom- und Lenkübungen am Eisparcours, Kurven fahren mit Unter- und Übersteuern am Eisparcours, Brems- und Ausweichmanöver, Traktionstests, Abfangen des schleudernden Fahrzeugs sowie Lastwechselsituation und Spurwechsel am Eisparcours.
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VORARLBERG
FESTSPIEL-BESICHTIGUNG Jeder Subventions-Euro kommt fünffach zurück!
Die hochinteressante Besichtigung der Bregenzer Festspiele im Rahmen der Handelsagenten-Tagung ermöglichte den Teilnehmern teilweise überraschende Einblicke. Allein die Seebühne für die aktuelle Turandot-Aufführung begeistert mit imposanten Daten: Knapp 80 Meter breit und 30 Meter hoch hat sie ein Gewicht von über 400 Tonnen. Zu fast 95 Prozent aus recycelfähigem Material errichtet, muss sie Sturmstärken bis zu 160 km/h standhalten. Das größte Kulturevent im Bodenseeraum zieht jährlich über 220.000 Besucher nach Bregenz. Mit den Aufträgen für die über 40 ausführenden Betriebe und den massiv profitierenden Branchen wie Tourismus oder Handel mit hochgerechnet insgesamt 1.600 Arbeitsplätzen ergibt sich eine Umwegrentabilität, die ein Fünffaches der öffentlichen Förderung von 5,7 Millionen Euro beträgt. Stolz verweisen die Bregenzer Festspiele auf einen Spitzenwert in der Eigenfinanzierung von fast 75 Prozent. 10
Netzwerken und Kontaktpflege sind heute wichtiger denn je, was die Teilnehmer der Tagung erkannt haben. „come-into-contact“ ist auch die www-Adresse der internationalen Vermittlungsbörse, auf die Landesgremialobmann Peter Amann im Rahmen seiner Ausführungen hinwies. Auch die Unterstützung bei individuellen Rechtsfragen, die Weiterbildung sowie Image- und Netzwerkveranstaltungen sollen zukünftig die Schwerpunkte der Fachgruppe im Ländle bilden.
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TIROL
RÜCKBLICK UND VORSCHAU Der Ausschuss der Tiroler Handelsagenten traf sich am 2. Dezember in den mittelalterlichen Gemäuern der Haller „Ritterkuchl“ zur Jahresabschlusssitzung.
Traditionell wurde auf das vorangegangene Jahr zurückgeblickt und das Arbeitsprogramm für das kommende Jahr 2016 fixiert. Für das Jahr 2015 wurden drei Schwerpunkte gesetzt: Sicherheit – Weiterbildung – Agenturbewertung. Dass den Tiroler Handelsagenten Sicherheit wichtig ist, zeigte das ausgebuchte Fahrsicherheitstraining in Saalfelden. Ebenso gut besucht war der Handelsagententag 2015 unter dem Motto „Voice Sells“, bei dem Arno Fischbacher aufzeigte, wie man seine Stimme effektiv nutzt, wann eine Stimme angenehm ist und wie Kunden die Stimme bewerten. Produkte und Botschaften verkaufen heißt, sich mit Kommunikation und Stimme zu beschäftigen. Der letzte Schwerpunkt wurde im Rahmen des Seminars „Gut vertreten“ mit Dr. Andreas Paffhausen umgesetzt. Inhaltlich
Der Ausschuss der Tiroler Handelsagenten und Geschäftsführerin Karolina Holaus
wurde beleuchtet, wie Handelsagenten ihr Geschäft zukunftsfähig gestalten können. Für das Jahr 2016 sind bereits zwei Highlight-Veranstaltungen geplant. Im Frühjahr wird der 4. Tiroler Handelsagententag abge-
halten. Ein ganz besonderer Keynotespeaker erwartet die Tiroler Handelsagenten dann im Oktober 2016: „Sieger trinken Champagner“ … mehr wird an dieser Stelle noch nicht verraten.
ÖSTERREICH
Frohe Weihnachten
Das Präsidium und die Geschäftsstelle des Bundesgremiums der Handelsagenten bedanken sich für die Zusammenarbeit im heurigen Jahr und wünscht Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und ein erfolgreiches Jahr 2016.
Robert M. Hieger Bundesobmann
Axel Sturmberger BundesobmannStellvertreter
Manfred Wiesinger BundesobmannStellvertreter
Kurt Lang Geschaftsführer
Christian Rebernig Geschaftsführer-Stv.
Katharina Gangl Assistenz
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BUNDES.GREMIUM LEISTUNGS- UND SERVICEANGEBOT FÜR DEN BERUFSSTAND HALTEN
Die Herbsttagung des neugewählten Bundesgremialausschusses der Handelsagenten fand auf Einladung des Landesgremiums Salzburg am 30. Oktober statt. Themenschwerpunkte waren neben den Serviceangeboten und Kommunikationsmaßnahmen der Gremien der Handelsagenten vor allem auch strategische Fragen in Zusammenhang mit der Informationsaufbereitung und der Info-Bereitstellung, die es in der angelaufenen Funktionsperiode zu lösen gilt. Text: Katharina Gangl
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er Obmann des Bundesgremiums, Komm.-Rat Robert M. Hieger, gab in seinem Bericht eine Zusammenfassung über angelaufene Projekte sowie einen kurzen Tätigkeitsüberblick. Onlinekampagne erfolgreich Seit Mitte September läuft die Onlineanzeigenkampagne in ausgewählten Onlinemedien (Wirtschaftsverlag, Wirtschaftsblatt, Industriemagazin). Diese wird bis Mitte Dezember andauern. Ziel ist neben der Imagesteigerung des Berufsstandes auch der Ausbau von Geschäftsmöglichkeiten für die Mitglieder.
Steuertipps angelaufen In der Artikelserie „Steuertuning – Rüsten Sie Ihr Wissen auf “ wird man sich in Kooperation mit der Bollenberger & Bollenberger Beratungsgruppe (Steuerberatungskanzlei) mit Themen für Handelsagenten aus steuerlicher Sicht auseinandersetzen. Diese Zusammenarbeit hat bereits begonnen. Siehe dazu den in der Oktoberausgabe veröffentlichten Beitrag zur Steuerreform 2016 und zu den Auswirkungen auf die Elektromobilität. 12
Parktafel neu aufgelegt Die Parktafeln 2016/2017 für Handelsagenten werden neu aufgelegt (siehe Muster auf Seite 13). Die ab 1.1.2016 geltenden Tafeln können ab Dezember direkt bei den Landesgremien der Handelsagenten bezogen werden. Die Parktafeln dienen ausschließlich dem Zweck, dem Handelsagenten die Einfahrt und das Parken in Fußgängerzonen zu ermöglichen. Dies natürlich nur in den erlaubten Zufahrtszeiten und sofern auf diese Sonderregelung für Handelsagenten explizit durch Zusatztafeln zur Kennzeichnung der Fußgängerzone hingewiesen wird. Solche besonders gekennzeichneten Zonen gibt es z. B. in Linz, Wels, Salzburg Stadt und in Wien in der Fußgängerzone Meidlinger Hauptstraße und in der Favoritenstraße. ACHTUNG: Ist eine Fußgängerzone nicht mit diesen Zusatztafeln ausgestattet, hat die Parktafel bestenfalls Signalcharakter und Handelsagenten sind nach wie vor auf den „Good-will“ der zuständigen Überwachungsorgane angewiesen! Pauschalierungsmöglichkeit nutzen Die Betriebsausgaben- und Vorsteuerpauschalierung für Handelsagenten, wonach
Handelsagenten wahlweise bestimmte Betriebsausgaben und Vorsteuern mit einem Pauschalsatz ermitteln können, bleibt erhalten. Bei Anwendung der Pauschalierung brauchen für diese Beträge keine Belege vorhanden sein. Die Pauschalierung kann sowohl bei Einnahmen-Ausgaben-Rechnung als auch bei Bilanzierung in Anspruch genommen werden und bietet vor allem den Vorteil, dass umfangreiche Aufzeichnungen (z. B. in Bezug auf die Reisetätigkeit) entfallen können. Die pauschalen Betriebsausgaben betragen 12 Prozent des Provisionsumsatzes, höchstens jedoch 5.825 Euro jährlich. Direktive erfolgreich verteidigt Die intensiven Bemühungen seitens des Bundesgremiums gemeinsam mit der IUCAB und EuroCommerce haben letztlich dazu geführt, dass die Handelsagentenrichtlinie weiter bestehen bleibt. In dem von der Generaldirektion Binnenmarkt veröffentlichten Untersuchungsbericht heißt es, dass die Richtlinie ihre Ziele und Funktionen sehr gut erfüllt, der Nutzen der Richtlinie ihre Kosten übersteigt und die Richtlinie relevant ist und auch in Zukunft in der EU ihren Stellenwert haben
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wird. Die EU-Kommission ist dieser Empfehlung gefolgt und hat bestätigt, dass die Richtlinie in der bisherigen Form beibehalten wird. Eine gute Nachricht für die 9.000 aktiven Handelsagenten in Österreich und die insgesamt rund 590.000 Handelsagenturen in ganz Europa, die etwa 1,7 Millionen Herstellerunternehmer vertreten.
Registrierkassenpflicht beachten Behandelt wurde auch die ab 1.1.2016 geltende Registrierkassenpflicht, die für alle Betriebe gilt, die jährlich mehr als 15.000 Euro umsetzen, sofern sie mehr als 7.500 Euro in bar einnehmen. In diesem Zusammenhang wurde festgehalten, dass allein der Umstand, dass jemand als Handelsagent tätig ist, nicht von der Registrierkassenverpflichtung entbindet, weil alle betroffenen Unternehmen mit Barumsätzen eine elektronische Registrierkassa verwenden müssen. Im Punkt 5.10 des Erlasses zur Einzelaufzeichnungs-, Registrierkassen- und Belegerteilungspflicht vom BMF wird dezidiert der Berufsstand der Handelsagenten behandelt. „Der Verkauf erfolgt in fremdem Namen und auf fremde Rechnung. Der Handelsagent vermittelt den Leistungsaustausch zwischen dem Auftraggeber und dem Kunden. Das von ihm bar kassierte Entgelt (Kaufpreis) stellt für ihn keinen Barumsatz dar. Erhält er dafür seine Provision vom Auftraggeber in bar, handelt es sich dabei um einen Barumsatz.“
Informationsmedien auf hohem Niveau Die Bereitstellung aktueller Branchen- und Mitgliederinformationen erfolgt auch weiterhin über die Informationsmedien der Gremien der Handelsagenten: • Website www.handelsagenten.at • Magazin CONTACT: • Newsletter AgentenOnline • Direkter Mitgliederkontakt über die einzelnen Landesorganisationen Die Teilnehmer waren sich einig, dass nicht nur versucht werden sollte, das Niveau des bisherigen Leistungsangebotes für den Berufsstand zu halten, sondern mit Hilfe professioneller Unterstützung der mögliche Nutzen neuer Webanwendungen – u. a. im Networking- und Social-Media-Bereich – definiert werden sollte. In der Frage neuer Kommunikationskanäle bedarf es einer strategischen, grundsätzlichen und zeitlichen Planung und man will sich dem Themenbereich u.a. in einer eigenen Strategieklausur gesondert widmen.
IUCAB in Wien zu Gast Am 23.10.2015 trafen sich die Vertreter des Executive Committees der IUCAB in Wien. Der Vizepräsident der WK Österreich und Präsident der ICC Austria (International Chamber of Commerce), Senator h.c.
Komm.-Rat DI Dr. Richard Schenz, und der Geschäftsführer der ICC Austria, Dr. Maximilian Burger-Scheidlin, wohnten der Veranstaltung bei, Details finden Sie auf Seite 16/17). Online-Vertretungsplattform nutzen Der österreichische IUCAB-Vizepräsident, Komm.-Rat Axel Sturmberger, hat auf die Vorteile der Onlineplattform zur Vertretungsvermittlung hingewiesen und appelliert, register.handelsagenten.at verstärkt bei den Mitgliedern zu bewerben. Mitglieder der Gremien der Handelsagenten können sich kostenfrei auf der Plattform registrieren, ihren Eintrag im Handelsagenten-Verzeichnis direkt und rasch aktualisieren und erhalten somit kostenlos Vertretungsangebote in- und ausländischer Unternehmer ihrer gewünschten Branche(n). Landesspezifische Aktivitäten abholen Die Vertreter der Landesgremien berichteten ausführlich über ihre landesspezifischen Aktivitäten. Das Angebot umfasst neben Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen – ob es sich nun um Seminare für Neueinsteiger oder Intensivschulungen für Handelsagenten handelt – auch Veranstaltungen rund um das Thema Kommunikation & Verkauf, Fahrsicherheit und Sprechtage mit Rechtsanwälten oder Steuerexperten.
Parktafel des Bundesgremiums der Handelsagenten Das Bundesgremium der Handelsagenten bittet um Verständnis! Dieses Fahrzeug hält zwecks Zulieferung bzw. Vorlage von Musterkollektionen. Gültigkeitszeitraum laut Vignette. Der Zulassungsbesitzer ist Mitglied des Gremiums der Handelsagenten.
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2016/2017
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Im Dienst der Wirtschaft.
Holen Sie sich Ihre Parktafel bei Ihren Landesgremien ab. Bitte beachten Sie, dass diese ausschließlich zum Befahren von eigens gekennzeichneten Fußgängerzonen verwendet werden darf. Während der Ladetätigkeit ist ein Parkschein zu lösen.
Amtssiegel des Landesgremium
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EPU-SYMPOSIUM IM ZEICHEN DER DIGITALEN WELT Ein-Personen-Unternehmen prägen das Bild der Unternehmerlandschaft in Österreich stärker denn je. Über 58 Prozent aller Unternehmen sind EPU. Der EPU-Anteil bei uns Handelsagenten liegt sogar bei 65 Prozent. Es ist jene Gruppe von Unternehmen, die vom Wandel der Zeit ihren Profit schlagen kann. Und dass eine Veränderung im Gange ist, wird uns tagtäglich beispielsweise auf unseren Smartphones vorgeführt. Text: Mag. Christian Rebernig in städtischer Umgebung oder an Flüssen an, so verlagern sich heute die Unternehmen zu großen Internetknoten. Der digitale Wandel macht vor keinem Wirtschaftssegment und auch vor keinem Lebensbereich halt. Interessen der Handelsagenten eingebracht In den anschließenden Arbeitsgruppen wurde gemeinsam mit den Vertretern EPU-starker Fachorganisationen die Agenda der interessenpolitischen Tätigkeit für Ein-Personen-Unternehmen geschärft, bei der sich neben Bundesobmann Komm.-Rat Robert M. Hieger auch Dr. Christoph Leitl, Präsident der WKÖ und gleichzeitig Hausherr, begrüßte die zahlreichen Teilnehmer.
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nsgesamt 278.411 Unternehmen werden in Österreich ohne unselbstständig Beschäftigte, also als Ein-Personen-Unternehmen (EPU) geführt. Die Anzahl von EPU ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Mit einem EPU-Anteil von 58,1 Prozent machen sie mehr als die Hälfte aller österreichischen Unternehmen aus. Diese Entwicklung ist ein Resultat des Wandels von einer industriellen, von Großunternehmen geprägten Ökonomie hin zu einer Wissensökonomie. EPUs sind somit eine tragende Säule der heimischen Wirtschaft. Qualität und persönlicher Einsatz EPUs sind Treiber einer hochwertigen, personalisierten Wirtschaft und verbinden Wachstum nicht mit der Zahl der Mitarbeiter, sondern mit Qualität, Innovationsgrad und Entwicklung. Das gilt natürlich auch für Handelsagenten, wo der EPU-Anteil 65 Prozent ausmacht. Österreich befindet sich dabei in guter europäischer Gesellschaft – rund 60 Prozent aller Unternehmen in Europa sind
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Kleinstbetriebe ohne angestellte Beschäftigte. Trends erkennen und Nutzen daraus ziehen Aufgrund der hohen Bedeutung von EPU lud die Wirtschaftskammer Österreich am 10. November 2015 zum 5. EPU Symposium, um ihre Bedürfnisse und Chancen eingehend zu erörtern. Das diesjährige Motto lautete „Wirtschaft 4.0: Perspektive EPU“. WKÖ-Präsident Christoph Leitl begrüßte die Teilnehmer und unterstrich in seinem Eingangsstatement, wie wichtig es ist, Trends zu erkennen und daraus Nutzen zu ziehen. Der Digital-Experte Karl-Heinz Land zeigte in seiner Keynote die wesentlichen Herausforderungen und Möglichkeiten für Unternehmen, die sich durch Digitalisierung, Dematerialisierung und digitale Transformation – Stichwort Internet und New Media – ergeben. Das „Netz“ ist die neue Infrastruktur. Siedelten sich früher Betriebe
DIE WELT DER VERÄNDERUNG HAT NOCH JEDE CHINESISCHE MAUER ÜBERRANNT. der Wiener Landesobamnn Komm.-Rat Walter Krammer und Mag. Christian Rebernig von der Geschäftsstelle intensiv für die Anliegen des Bundesgremiums eingebracht haben. Zu den wichtigsten Ergebnissen zählt das Recht auf Unternehmertum. Wer selbständig sein möchte, dem sollen keine Steine in den Weg gelegt werden. Die Kritik an der Registrierkassenpflicht war diesbezüglich sehr laut. Weiterhin wurde die Beseitigung von Vorsteuerabzugsbeschränkungen bei PKW gefordert. Die Ergebnisse werden im österreichweiten Programm verankert.
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Die Teilnehmer des Symposiums waren gekommen, um die neuesten Trends zu erfahren. Jede Zeit hat ihren Schlachtruf. Derzeit ist es das Wort von der totalen Digitalisierung.
Digital-Experte Karl-Heinz Land fesselte mit seinen Thesen das Publikum. Eine davon: „Alles was digitalisiert werden kann, wird auch digitalisiert werden; physische Produkte werden durch digitale Lösungen ersetzt.“
Komm.-Rat Walter Krammer zog ein Resümee: „Wir müssen unser ganzes Leben lang dazu lernen, weil die Halbwertszeit des Wissens dramatisch abnimmt.“
Bundesobmann Komm.-Rat Robert M. Hieger und Mag. Christian Rebernig vom Bundesgremium lauschten dem Keynote-Speaker und einer weiteren These: Alles wird smarter – Smartphones, Smart TVs, Smart Factories, Smart Cities.
In den Arbeitsgruppen wurden die Branchenanliegen eingebracht. Kritik an der Registrierkassenpflicht war allseits zu hören.
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WKO-Vize Dr. Richard Schenz (3. v. r.) wohnte gemeinsam mit ICC-Austria-Direktor Dr. Maximilian Burger-Scheidlin (2. v. r.) dem IUCAB-Treffen bei. Die Gastgeber Komm.-Rat Axel Sturmberger (r.) und Mag. Christian Rebernig (l.) freuten sich gemeinsam mit Präsident Olivier Mazoyer (3. v. l.) und Generalsekretär Paul Holtrop (2. v. l.) über eine erfolgreiche Tagung.
INTERNATIONAL
IUCAB-VORSTAND ZU GAST IN WIEN Am 23. Oktober 2015 fand auf Einladung des Bundesgremiums das Vorstandstreffen der IUCAB (Internationally United Commercial Agents and Brokers) in Wien statt. Axel Sturmberger und Christian Rebernig konnten im Namen des Bundesgremiums alle Vorstandsmitglieder begrüßen und freuten sich auch über das Kommen des Vizepräsidenten der WKÖ, Richard Schenz. Im Vordergrund standen die künftige Zusammenarbeit des Dachverbandes mit der ICC (International Chamber of Commerce) und Serviceleistungen für den Berufsstand. Text: Mag. Christian Rebernig
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ürzlich hat der Vorstand bzw. das Executive Committee der IUCAB in Wien getagt. Österreich war durch den stellvertretenden Bundesobmann Komm.-Rat Axel Sturmberger vertreten. Unterstützt wurde er durch Mag. Christian Rebernig vom Bundesgremium. Dem Executive Committee gehören neben Prä-
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sident Olivier Mazoyer (Frankreich) und Vizepräsident Sturmberger fünf weitere Vizepräsidenten an: David Johnson (Großbritannien), Enrique Enrech (Spanien), Ralf Scholz (Deutschland), Ole Christian Bull (Norwegen) und Carlo Tabellini (Italien). Die Geschäftsstelle in Amsterdam leitet Generalsekretär Paul Holtrop.
Hohe Repräsentanten der Wirtschaft anwesend Auch der Vizepräsident der WKÖ und gleichzeitig Präsident der ICC Austria (International Chamber of Commerce), Senator h.c. Komm.-Rat DI Dr. Richard Schenz, war gekommen und begrüßte die Spitzenvertreter im Haus der Wirtschaft.
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In seinem Eingangsstatement stellte er dem Gremium die Wirtschaftskammerorganisation vor und gab einen historischen Rückblick. Vor mehr als 160 Jahren wurde die erste Handelskammer in Wien errichtet. Heute repräsentiert die Wirtschaftskammer mehr als 450.000 Unternehmen. Er unterstrich, dass die österreichischen Unternehmen vorwiegend als KMU organisiert sind und dass diese fast 2,5 Millionen Menschen Arbeit geben. Möglichkeiten der Kooperation mit ICC Möglichkeiten der Zusammenarbeit könnten für die IUCAB im Bereich der ICC bestehen. Die Internationale Handelskammer besteht seit fast 100 Jahren und hat ihren Hauptsitz in Paris. Ziel ist die Schaffung von internationalen Handelsusancen (Incoterms, Bankgarantieregeln) und positiven Rahmenbedingungen (Lobbying für freien nachhaltigen Handel) für die international tätige Wirtschaft, so der Geschäftsführer der österreichischen Tochterorganisation ICC Austria, Dr. Maximilian Burger-Scheidlin. Der ICC Austria gehören rund 500 international aktive Industriebetriebe,
Händler, rund 30 Banken, 90 Anwaltskanzleien sowie 20 Industrieverbände, Institutionen und Kammern als aktive Mitglieder an. Gemeinsam statt einsam Gemeinsam ist man in der Lage, erfolgreich die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Das hat sich auch bei der unveränderten Beibehaltung der Handelsagenten-Richtlinie gezeigt. Daher möchte der internationale Dachverband künftig verstärkt Serviceleistungen anbieten, die den Handelsagenten unmittelbar zugute kommen und direkt online genutzt werden können. Serviceleistungen der IUCAB werden ausgebaut Die Vertretungsplattform come-into-contact.com hat sich sehr bewährt und es sind bereits 15 Länder online. Handelsagenten können von Herstellern, Kunden und Interessenten weltweit gefunden und direkt kontaktiert werden. Neben der Vertretungsplattform können ab sofort Hotels zu Sonderkonditionen weltweit gebucht werden. Mit Hotelius.com konnte ein Partner gefunden werden, der einen 15-prozentigen Nachlass gewährt.
Dadurch sind Hotels in 6.400 Destinationen zu tollen Konditionen buchbar. Versuchen Sie es gleich unter http://club.hotelius.com/iucab/ Darüber hinaus können ebenfalls mit einem Preisnachlass von 15 Prozent Mietautos bei SIXT bestellt werden. Näheres unter http://sixt.at (Benutzername: 9895870, Passwort: cosixt). Imagefolder vor Fertigstellung Einigkeit bestand darin, dass es notwendig ist, vor allem bei potentiellen Geschäftspartnern präsent zu sein und mit geeigneten Maßnahmen den Berufsstand bei Auftraggebern zu erklären, aber auch unser Image bei Kunden zu stärken. Für dieses Vorhaben wird demnächst ein Imagefolder zur Verfügung stehen. Dieser soll auch den Dachverband und die Mitgliedsverbände vorstellen. Als Grundlage diente u.a. die österreichische Infobroschüre. Dies zeigt zum wiederholten Male, dass Österreich eine Vorreiterrolle innerhalb der IUCAB hat.
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IM.PORTRÄT
GERHARD GRAFENSTÄTTER In seiner Jugend beruflich umtriebig, hat sich Gerhard Grafenstätter aus Salzburg schlussendlich für die Mode entschieden und entwickelt eine eigene Kollektion mit kultivierter Lässigkeit. Warum wurden Sie schließlich Handelsagent? Die Firma Timberland ist an mich herangetreten, damit ich ihre Schuhe aus Amerika in Österreich einführe und importiere. Also gründete ich eine Handelsagentur im hochwertigen Genre. Die Entwicklung war sehr erfolgreich und die Agentur wurde zu einem profitablen Unternehmen mit renommierten Marken. Der Höhepunkt war etwa im Jahr 1996, bis der Druck eines Partners schlicht zu hoch wurde. Im Jahr 2000 kam es zum Bruch mit diesem Unternehmen und ich schlitterte in ein Burnout. Die Konsequenz: Ich schrumpfte meine Agentur auf klein und es begann ein zehn Jahre andauernder, harter Prozess, in dem ich lernte, mich aus diesen immer wiederkehrenden Zyklen der Kraftlosigkeit herauszuholen. Die Mode ließ mich aber nie ganz los. Sie haben in Ihrer Jugend viele Stationen und Branchen durchwandert. Wollten Sie immer schon selbstständig sein? Gerhard Grafenstätter: Arbeiten und Kreativ-Sein hat mir schon immer viel Spaß gemacht. Aufgrund meiner Erziehung habe ich schon früh angefangen, sparsam zu leben. Ich wollte mir in späteren Jahren einen sorgenfreien Lebensstandard leisten können. Mein Ziel war es nie, in Luxus, sondern gut und gesund zu leben und schon früh eine gewisse Absicherung fürs Alter zu haben. Deshalb habe ich während des Studiums in den verschiedensten Sparten gejobbt, um bei so vielen Branchen wie möglich hinter die Kulissen zu schauen. Da mein Wunsch nach Selbstständigkeit groß war, strebte ich drei Stationen in verschiedenen wirtschaftlichen Bereichen zum Ausbau meiner Erfahrungen an: internationales Marketing und Werbung, Verkauf und Finanzierung. Nach einer internationalen Marketingausbildung bei Unilever ging ich als Verkaufsleiter zum amerikanischen Konzern Nike, bei dem ich für Verkauf, Marketing und Werbung zuständig war. Danach wollte ich noch in den Bereich der Steuerberatung einsteigen, bevor ich mich selbständig mache. Aber dazu kam es nicht.
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War Mode für Sie immer schon ein Thema? Absolut, schon in jungen Jahren. Meine Mutter nahm mich schon damals gerne mit zum Einkaufen. Ich trug ihr gerne Kombinationen zu, die mir gefielen und die sie dann auch oft so kaufte. Vor fünf Jahren gelang es dann auch einem Lammfellspezialisten, mich und meine Frau mit einem Ticket nach Düsseldorf zu locken, um uns seine Kollektion zu zeigen. Wir waren begeistert von dieser neuen Generation an leichten, lässigen und hochwertigen Lammfellteilen, sodass ich meine Zusammenarbeit zusagte, obwohl ich vorher schon einige Anfragen anderer Marken abgelehnt hatte. Gleich in der ersten Saison legte ich einen phänomenalen Start hin, heuer musste ich die Zusammenarbeit aber leider beenden, weil der Lieferant nicht immer zuverlässig war. Heute haben Sie eine eigene Kollektion. Wie kam es dazu? Ich konnte in den letzten fünf Jahren sehr viel über die wunderbaren Eigenschaften von Lammfell lernen und zur Entwicklung der Kollektion viel beitragen. Am
5.5.2015 – an unserem zehnten Hochzeitstag – habe ich im Gespräch mit meiner Frau einen schon lang gehegten Wunsch beschlossen, eine eigene Kollektion zu kreieren. Eine Kollektion, die meinem ästhetischen Gefühl entspricht und die den Frauen Wohlbefinden, Wohlbehagen und Freude bringen soll. Für mich gibt es kein besseres Material, als ein natürlich gewachsenes Lammfell. Klimaregulierend und atmungsaktiv vermeidet es Schwitzen und temperiert den Körper wie Cashmere auf natürliche Art und Weise. Ich setzte mich mit einer Koryphäe in diesem Bereich aus Düsseldorf in Verbindung und konnte ihn für meine Idee begeistern. Dieser wiederum kannte einen Unternehmer aus München, der ebenso Feuer und Flamme für die Idee war. Wir setzten uns im Triumvirat zusammen und entwickelten Baustein für Baustein dieses Meisterwerk. Der Name entstand schlussendlich in der Schweiz, wo meine Frau und ich beim Frühstück mit Verwandten über die Anforderungen der neuen Idee und den Namen lamentierten. Auf einmal fiel das Wort „wundervoll“. Daraus entstand blitzartig der Name der neuen Kollektion: Wunderfell.
ZUR PERSON: Gerhard Grafenstätter, Jahrgang 1954, nahm in seiner Schul- und Studienzeit viele Ferialjobs in den unterschiedlichsten Sparten wahr, um in so vielen Branchen wie möglich hinter die Kulissen zu blicken. 1980/81 war er Assistent der Geschäftsleitung bei John Moss, 1981 bis 1983 Productmanager bei Unilever/Sunlight und 1983/84 schließlich Verkaufsleiter bei Nike. Seit 1984 ist er mit seiner Modeagentur selbständig und hat dabei einige Hochs und Tiefs erlebt. 2015 hat Grafenstätter gemeinsam mit seiner Frau und Partnern eine eigene Lammfellkollektion entwickelt. Wunderfell war geboren ...
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IM.PORTRÄT GERALD SCHATTENBERG
Vor zehn Jahren hat Gerald Schattenberg die Geschäftsführung der Schattenberg KG übernommen, die bereits im Jahr 1970 von seinem Vater gegründet wurde. Sein Themenfeld sind Schuhe. Das freut nicht nur Frauen ...
„ICH PERSÖNLICH SEHE MICH ALS VERKAUFSMANAGER FÜR MEINE PRINZIPALE – VON DER AUFTRAGSAKQUISE BIS ZUR KONTROLLE IN DEN PRODUKTIONSSTÄTTEN.“ Gerald Schattenberg
Ihr Vater gründete die Handelsagentur Schattenberg vor rund 45 Jahren, seit zehn Jahren sind Sie als Geschäftsführer tätig. Was genau ist Ihr Geschäftsfeld? Gerald Schattenberg: Seit Beginn beschäftigt sich unsere Handelsagentur mit dem Vertrieb von Schuhen an diverse nationale und internationale Kunden. Im Jahr 1988 stieg ich ins Unternehmen ein. Damals wurden noch viele Teile in Italien produziert und wir hatten gute Kontakte zu den dortigen Fabriken. Also konnte ich das Handwerk quasi von der Pike auf beobachten. Wie würden Sie Ihre Tätigkeit als Handelsagent beschreiben? Ich sehe mich eigentlich nicht als Handelsagent sondern eher als Verkaufsmanager für meine Prinzipale. Wir kümmern uns von der Auftragsakquise bis zur Kontrolle der Ware in den Produktionsstätten um alle Zwischenschritte. Die Kunden wissen vor allem meine offene Art und die intensive Bemühung um jeden Einzelnen zu schätzen. Mein größter Lehrmeister ist und bleibt mein Vater. Er ist bis heute im Unternehmen tätig. Und das mit 81 Jahren. Dabei verliert er nie den Blick für Mode und den Fortschritt. Wir
versuchen ständig, uns weiterzuentwickeln, neue Kunden zu gewinnen und sie von unserem Service zu überzeugen. Wohin geht Ihrer Meinung nach der Trend in Sachen Schuhmode? Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Meines Erachtens geht der Trend aber generell wieder mehr zu Schuhen „made in Europe“. Auch einige große Hersteller versuchen, wieder vermehrt in Europa zu produzieren. Das größte Problem dabei ist der Facharbeitermangel, eben weil die Schuhproduktion vielfach in andere Länder abgewandert ist und hier nun die Erfahrung fehlt. Das wird schwer zu kompensieren sein. Das Modebusiness ist ein sehr schnelllebiges. Wie schwierig ist es, rechtzeitig auf Trends zu reagieren? Aufgrund unserer flexiblen und kleinen Struktur können wir schnell auf Moderichtungen reagieren und Designs rasch in den Fabriken umsetzen. Die jahrelange gute und intensive Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten hilft uns dabei sehr. Unsere Kunden wissen es zu schätzen, dass der Großteil unsere Schuhe nach wie vor in Europa pro-
duziert wird. Das garantiert Qualität, aber eben auch eine schnelle Reaktionsfähigkeit. Wo sehen Sie die größte Herausforderung für die Zukunft? Meines Erachtens ist ein noch größerer Schutz der heimischen und europäischen Produktion vor Ländern wie China und Indien notwendig. Die Türkei macht uns gerade im Bereich der Schuhe vor, wie es gehen kann, und hat enorme Importzölle eingeführt, sodass selbst große Schuhkonzerne dazu übergegangen sind, für den lokalen Markt im Land zu produzieren.
ZUR PERSON: Gerald Schattenberg, geboren 1970 in Graz, besuchte dort die Handelsschule und begann 1988 im Unternehmen seines Vaters zu arbeiten, dessen Handelsagentur sich mit dem Vertrieb von Schuhen beschäftigt. Vor zehn Jahren übernahm er die Schattenberg KG als Geschäftsführer und setzt nach wie vor auf Handwerk „made in Europe“.
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WIRTSCHAFT
STEUERTIPPS ZUM JAHRESENDE 2015 Der Jahreswechsel steht vor der Tür. Um doch noch Steuervorteile nutzen zu können, lohnt es sich, bestimmte Maßnahmen zu setzen bzw. mit einem Experten zu sprechen. Nachstehend werden einige Tipps angeführt, die Sie noch vor dem 31.12.2015 umsetzen können. Text: Bollenberger & Bollenberger Beratungsgruppe
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s ist 5 vor 12, trotzdem kann der Unternehmer auch zum Ende des Jahres noch gezielt die Steuerlast für 2015 reduzieren. Durch die Steuerreform sind aber auch Handlungen zu setzen, um für die Zukunft steuerlich „vorzusorgen“. Steuersparen durch Vorziehen von Ausgaben und Verschieben von Einnahmen
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Einnahmen-Ausgaben-Rechner können ihr steuerpflichtiges Einkommen dadurch reduzieren, dass sie ihre Betriebsausgaben noch vor dem 31.12.2015 bezahlen und/oder ihren Kunden für die offenen Rechnungen Zahlungsziele bis nach dem 31.12.2015 einräumen. Beachten Sie dabei, dass regelmäßig wiederkehrende Einnahmen und Ausgaben, die 15 Tage vor oder nach dem Jahreswechsel zu- oder abfließen
(z. B.: Gehälter, Mieten, Leasingraten), dem Jahr zuzurechnen sind, zu dem sie wirtschaftlich gehören. TIPP: Eine für 2016 zu erwartende SVA-Nachzahlung selbst berechnen, noch im Jahr 2015 freiwillig einzahlen und somit noch heuer die Steuerbelastung senken. ❍ erledigt ❏❍ nicht erledigt ❏
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mit einer Nutzungsdauer von mindestens vier Jahren zusätzlich zum Grundfreibetrag ein Freibetrag von 13 Prozent bis zur Bemessungsgrundlage von 175.000 Euro des Gewinnes geltend gemacht werden. Bei Überschreitung dieses Betrages stehen für die nächsten 175.000 Euro 7 Prozent und für weitere 230.000 Euro 4,5 Prozent zu. Für die genaue Berechnung ist es ratsam, vor dem 31.12.2015 eine Zwischenrechnung zu erstellen! ❍ erledigt ❏❍ nicht erledigt ❏ Achtung: Kleinunternehmergrenze 30.000 Euro Die Nettoumsatzgrenze für umsatzsteuerliche Kleinunternehmer liegt bei 30.000 Euro. Für diese Grenze sind die steuerbaren Umsätze relevant. Ist gegen Jahresende diese Grenze nahezu ausgeschöpft, kann es Sinn machen, wenn möglich, Umsätze in das Folgejahr zu verschieben, um nicht den Kleinunternehmerstatus zu verlieren. Einmal in fünf Jahren kann die Umsatzgrenze um 15 Prozent überschritten werden. ❍ erledigt ❏❍ nicht erledigt ❏
Investitionen – Sofortabsetzung für GWGs Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) mit Anschaffungskosten bis 400 Euro können im Jahr der Anschaffung sofort abgesetzt werden. Bitte beachten Sie, dass bei Einnahmen-Ausgaben-Rechnern der Zeitpunkt der Zahlung ausschlaggebend ist! ❍ erledigt ❏❍ nicht erledigt ❏ Investitionen – Halbjahresabschreibung noch kurz vor Jahresende Eine Absetzung für Abnutzung (AfA) kann bei Investitionen erst ab Inbetriebnahme abgesetzt werden. Erfolgt die Inbetriebnahme noch kurz vor dem Jahresende, steht bei Gewinnermittlung nach dem Kalenderjahr noch eine Halbjahres-AfA zu. ❍ erledigt ❏❍ nicht erledigt ❏ Ausnützen des Gewinnfreibetrages Wenn der Gewinn von natürlichen Personen die Höhe von 30.000 Euro übersteigt, kann bei Anschaffung von bestimmten körperlichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens oder von Wohnbauanleihen
Änderung der Verlustverwertung bei Einnahmen-Ausgaben-Rechnern Bis einschließlich 2015 können durch Einnahmen-Ausgaben-Rechnung ermittelte Verluste der jeweils letzten drei vorangegangenen Jahre als Sonderausgaben berücksichtigt werden. Ab 2016 fällt diese zeitliche Beschränkung weg, das heißt, die Verluste, die ab dem Jahr 2013 erwirtschaftet wurden, können ab dem Veranlagungsjahr 2016 unbefristet vorgetragen werden. TIPP: Durch Planung des Ergebnisses 2015 kann es zur optimalen Verlustverwertung aus dem Jahr 2012 kommen. ❍ erledigt ❏❍ nicht erledigt ❏ Wegfall Bildungsfreibetrag und -prämie ab 2016 Sowohl der Bildungsfreibetrag als auch die Bildungsprämie werden ab 1.1.2016 gestrichen. Geplante Aus- oder Weiterbildungen für Dienstnehmer, die im betrieblichen Interesse liegen, sollten noch heuer durchgeführt werden. ❍ erledigt ❏❍ nicht erledigt ❏ Änderung der Rechtsform? Ab 1.1.2016 wird die Kapitalertragsteuer in bestimmten Fällen, so auch auf Ausschüttungen aus einer GmbH, auf 27,5 Prozent erhöht. Wenn eine Ausschüttung für Anfang 2016 geplant ist, sollte sie noch heuer erfolgen. Dafür sind ein Ausschüttungsbe-
schluss und ein Zahlungsfluss noch dieses Jahr erforderlich. Durch die Erhöhung der Kapitalertragsteuer ab 1.1.2016 steigt bei Kapitalgesellschaften die Gesamtsteuerbelastung auf 45,63 Prozent (bisher 43,75 Prozent). Die Gesamtsteuerbelastung alternativer Rechtsformen muss anhand der persönlichen Umstände erhoben werden. Ein individuelles Beratungsgespräch ist daher zwingend erforderlich. ❍ erledigt ❏❍ nicht erledigt ❏ ❏ Elektroauto Das Unternehmen kann für angeschaffte Fahrzeuge ohne CO2-Ausstoß, die bisher nicht vorsteuerprivilegiert sind, ab 2016 unter bestimmten Voraussetzungen den vollen Vorsteuerabzug bis zu 6.666,67 Euro geltend machen (siehe Artikel der Oktoberausgabe 2015 über E-Mobilität). Für Dienstnehmer erhöht sich ab 1.1.2016 der Sachbezug für PKW mit einem CO2-Ausstoß von mehr als 130 g/km auf 2 Prozent der Anschaffungskosten. Der höchstmögliche Sachbezug beträgt 960 Euro p.M., der höchstmögliche „halbe“ Sachbezug beträgt 480 Euro p. M. Für Fahrzeuge, die keinen CO2-Ausstoß haben (= Elektrofahrzeuge oder Fahrzeuge, die mit Wasserstoff betrieben werden; keine Hybridfahrzeuge), entfällt der Sachbezug zur Gänze. ❍ erledigt ❏❍ nicht erledigt ❏ Grunderwerbsteuer neu Übertragungen von Liegenschaften innerhalb der Familie könnten ab 1.1.2016 sowohl teurer als auch günstiger werden, denn ab 1.1.2016 gelten für Übertragungen in der Familie ein neuer gestaffelter Tarif und neue Bestimmungen zur Bemessungsgrundlage. Insbesondere bei Immobilien mit einem höheren Verkehrswert sollte noch heuer über einen Besitzwechsel nachgedacht werden. Um sicherzugehen, wann der beste Zeitpunkt ist, ist eine genaue Berechnung erforderlich. ❍ erledigt ❏❍ nicht erledigt ❏ Überschreitungserklärung SVA noch bis 31.12.2015 abgeben! Neue Selbständige trifft die Pflichtversicherung der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) nur dann, wenn ihr Einkommen folgende Grenzen überschreitet: •4 .871,76 Euro jährliche Einkünfte (wenn im selben Jahr auch noch andere Einkünfte oder Leistungen aus der Sozialversicherung bezogen werden). 21
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• 6.453,36 Euro jährliche Einkünfte (keine anderen Einkünfte im selben Jahr). Zu den neuen Selbständigen zählen Personen, die Einkünfte aus selbständiger Arbeit oder Gewerbebetrieb erzielen und für diese Tätigkeit keine Gewerbeberechtigung benötigen. Die SVA prüft diese Voraussetzungen. Wenn die Grenzen überschritten wurden, müssen die Beiträge nachgezahlt und zusätzlich für die Pensions- und Krankenversicherung ein Strafzuschlag in Höhe von 9,3 Prozent der nachzuzahlenden Beiträge entrichtet werden. Um diesen Strafzuschlag zu vermeiden, können neue Selbständige eine Überschreitungserklärung bei der SVA abgeben. Das Überschreiten der Grenzen im Jahr 2015 muss noch bis zum 31.12.2015 gemeldet werden – nur dann kann der Strafzuschlag vermieden werden. Mit der Abgabe der Erklärung wird die Pflichtversicherung in der Sozialversicherung ausgelöst. Wenn die Erklärung einmal abgegeben ist und die Einkünfte dann unter der Grenze bleiben, kann man sich nicht mehr rückwirkend wieder befreien lassen. Daher sollte erst gegen Ende des Jahres überprüft werden, ob es sinnvoll ist, die Überschreitungserklärung abzugeben. ❍ erledigt ❏❍ nicht erledigt ❏ Weihnachtsgeschenke bis maximal 186 Euro steuerfrei (Weihnachts-)Geschenke an Arbeitnehmer sind innerhalb eines Freibetrages von 186 Euro jährlich lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei, wenn es sich um Sachzuwendungen handelt (z. B. Warengutscheine, die nicht in Bargeld abgelöst werden können, und Goldmünzen bzw. -dukaten, bei denen der Goldwert im Vordergrund steht). Geldgeschenke sind immer steuerpflichtig. Weihnachtsgeschenke sollten im Rahmen der Weihnachtsfeier übergeben werden.
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Sie bei der betrieblichen Weihnachtsfeier daran, dass alle Betriebsveranstaltungen des ganzen Jahres zusammengerechnet werden. Ein eventueller Mehrbetrag ist steuerpflichtiger Arbeitslohn. ❍ erledigt ❏❍ nicht erledigt ❏ Registrierkassen- und Belegerteilungspflicht Im Zuge der Steuerreform 2015/2016 wurde die Verpflichtung zur Verwendung einer elektronischen Registrierkasse für Barumsätze ab 1.1.2016 und eine Belegerteilungspflicht des Leistungserbringers geregelt. Alle Betriebe mit über 15.000 Euro Jahresumsatz, sofern die Barumsätze 7.500 Euro im Jahr überschreiten, sind zur Verwendung einer Registrierkasse ab 1.1.2016 verpflichtet. Unternehmer, die aus heutiger Sicht in die Registrierkassenpflicht fallen, können sich aber durch rechtzeitige Maßnahmen dieser Pflicht entziehen. Geeignete Maßnahmen wären die Umstellung auf Erlagscheinzahlung, die Onlinebanking-Überweisung oder die Einführung eines Lastschriftverfahrens mittels Einzugsermächtigung. Laut Erlass zur Einzelaufzeichnungs-, Registrierkassen- und Belegerteilungspflicht vom 12.11.2015 wird festgelegt, dass bis 31.3.2016 bei Nichterfüllung der Verpflichtung Straffreiheit besteht. Bei plausiblen Gründen der Nichterfüllung bis 30.6.2016 können die Behörden auch von einer Strafe absehen. Die Nichtbeachtung der Registrierkassen- und Belegerteilungspflicht ist als Finanzordnungswidrigkeit bis zu 5.000 Euro strafbar. ❍ erledigt ❏❍ nicht erledigt ❏
Spenden Spenden als Betriebsausgaben oder als Sonderausgaben können bis zu 10 Prozent des Gesamtbetrages der Einkünfte an bestimmte im Gesetz genannte begünstigte Institutionen (insbesondere an Forschungseinrichtungen und der Erwachsenenbildung dienende Lehreinrichtungen, Universitäten, diverse Fonds, Museen, Bundesdenkmalamt, freiwillige Feuerwehren und Landesfeuerwehrverbände, Institutionen, die sich für Entwicklungs- und Katastrophenhilfe, Umweltschutz und Tierschutz einsetzen etc.) getätigt werden. Damit derartige Spenden noch im Jahr 2015 abgesetzt werden können, müssen sie bis spätestens 31.12.2015 getätigt werden. Weitere Informationen finden Sie unter www.bmf.gv.at/kampagnen/ spendenservice.html ❍ erledigt ❏❍ nicht erledigt ❏
REGISTRIERKASSENPFLICHT Im Erlass wird auch der Berufsstand der Handelsagenten behandelt. Der Verkauf eines Handelsagenten erfolgt in fremdem Namen und auf fremde Rechnung. Der Handelsagent vermittelt den Leistungsaustausch zwischen Auftraggeber und dem Kunden. Es wurde klargestellt, dass das von ihm bar kassierte Entgelt (Kaufpreis) für ihn keinen Barumsatz darstellt. Erhält er dafür seine Provision oder eine sonstige Aufwandsentschädigung wie beispielsweise für Messebetreuung vom Auftraggeber in bar, so handelt es sich dabei sehr wohl um einen Barumsatz.
FÜR WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN STEHEN IHNEN DIE SPEZIALISTEN VON B&B GERNE PERSÖNLICH ZUR VERFÜGUNG
Achtung: Wenn die Geschenke an Dienstnehmer über bloße Aufmerksamkeiten (z. B. CDs, Bücher oder Blumen) hinausgehen (über 40 Euro), besteht Umsatzsteuerpflicht, wenn für den Ankauf der Vorsteuerabzug möglich war. ❍ erledigt ❏❍ nicht erledigt ❏ Betriebsveranstaltungen (z. B. Weihnachtsfeiern) bis 365 Euro pro Arbeitnehmer steuerfrei Für die Teilnahme an Betriebsveranstaltungen (z. B. Betriebsausflug, Weihnachtsfeier) gibt es pro Arbeitnehmer und Jahr einen Steuerfreibetrag von 365 Euro. Denken 22
Bollenberger & Bollenberger Beratungsgruppe office@bollenberger.com • www.bollenberger.com
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BUCH.TIPPS
ZUM NACHLESEN. WIRTSCHAFT, MANAGEMENT, RECHT UND STEUERN IN BUCHFORM.
DAS MANAGEMENT-BUCH
Dorling Kindersley Verlag, 352 Seiten, EUR 25,70 In diesem Buch finden Manager, Führungskräfte und alle am Thema Interessierte einen Überblick über die zentralen Prinzipien der Unternehmensführung – erklärt anhand von kreativen Infografiken und Schaubildern: von Unternehmensstrategien und Managementstilen über Organisationsstrukturen bis hin zum Marketing.
STEUERREFORM 2015/16
Gunter Mayr, Christa Lattner, Christoph Schlager Linde Verlag, 224 Seiten, EUR 30,00 Das Steuerreformgesetz bringt weitrechende Änderungen in allen relevanten Steuerbereichen. Auch wenn der Großteil der Bestimmungen erst 2016 in Kraft tritt, so wirken einige Maßnahmen bereits auf das laufende Jahr zurück. Die Experten des BMF bieten im SWK-Spezial eine systematische und praxisorientierte Aufbereitung, Hintergrundinfos und Kommentierungen.
ABGB PRAXISKOMMENTAR
Michael Schwimann, Georg E. Kodek LexisNexis, 1008 Seiten, EUR 199,00
TRAININGSBUCH KUNDENKONTAKT
Monica Schori Redline Verlag, 208 Seiten, EUR 16,99 Der tägliche Kontakt mit Kunden verlangt einem viel ab. Expertin Monica Schori zeigt in zehn Lektionen, wie man sich die nötigen Fähigkeiten systematisch aneignet. Mit Hilfe von Übungen und Checklisten lernt man, sich zu beherrschen, Konflikte elegant auszubalancieren oder die kundenorientierte Kommunikation zu perfektionieren.
AUF EIN BIER MIT JOHN MAYNARD KEYNES
Heinrich Dieter Kiener ecowin Verlag, 184 Seiten, EUR 19,95 Die Diskussion um unser Verlangen nach der Marke Billig ist längst entfacht. Wir leben im Überfluss und wollen doch immer mehr. Kiener hat die Zeichen der Zeit erkannt und zeigt mit seiner Philosophie einen Weg des nachhaltigen Wirtschaftens, der sich auf Respekt vor dem Wert der einfachen Dinge der Natur und den Nutzen von Regionalität besinnt.
Der Praxiskommentar hat sich seit vielen Jahren als eines der führenden Standardwerke zum ABGB bewährt. Im Verbraucherrechteband 5a wird dem Informationsbedürfnis von allen im Konsumentenschutz tätigen Praktikern Rechnung getragen – übersichtlich gegliedert und mit umfassenden Kommentaren versehen.
UMSATZSTEUER FÜR DIE BETRIEBLICHE PRAXIS
Robert Pernegger Linde Verlag, 576 Seiten, EUR 69,00 Dieses Buch arbeitet umsatzsteuerliche Probleme von breiter Praxisrelevanz auf. Die 3. Auflage vom November 2015 berücksichtigt wichtige Änderungen im Bereich des Umsatzsteuerrechts, insbesondere die Änderungen bei Rechnungsausstellung und E-Rechnung sowie die Behandlung elektronischer Leistungen.
Wir erweitern unser AD-Team und brauchen in allen Bundesländern Österreichs Verstärkung durch
SELBST. HANDELSVERTRETER(INNEN) für die Branchen:
SPIEL – PAPETERIE – GESCHENKE – FLORISTIK – WOHNDECOR Wir freuen uns über Produktprofis und Quereinsteiger, aber auch interessierte & aktive Menschen im Alter 50+ sind willkommen! Creativ Products VertriebsgmbH Tel.: 0043 6232 5089 Mobil: 0043 676 3261271, Hr. Durst office@creativ-products.at • www.creativ-products.at 23
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RECHTS.TIPP SCHLUSS MIT LUSTIG
„Auf zum Gericht!“ Aber zu welchem? Bei Handelsagententätigkeiten im EU-Gebiet können Gerichtsstandsvereinbarungen im Streitfall für den Handelsagenten mitunter sehr nachteilige Folgen haben. Das EU-Recht bietet bereits eine gute Grundlage. Text: Mag. Christine Schneider, Vertrauensanwältin des Tiroler Landesgremiums
stimmungen der Richtlinie dem gewählten Recht vorgehen und die gegenteiligen Regelungen unbeachtlich sind (siehe z. B. EuGH-Entscheidung vom 9.11.2000 zu C-381/98, vergleichlich RdW 2001, 396 (398); siehe dazu insb. auch die österreichische und dt. Rechtsprechung dazu: 7Ob 255/09i und IHR 2009, 141).
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s ist gang und gäbe, dass Handelsagenten grenzüberschreitend tätig sind bzw. die Produkte ausländischer Unternehmen in Österreich oder auch anderen Ländern „an den Mann bzw. die Frau bringen“. Beim Eingehen einer derartigen Kooperation wird es meistens als selbstverständlich erachtet, dass ein schriftlicher Vertrag abgeschlossen wird. Geradezu stiefmütterlich werden dabei oftmals die abschließenden Bestimmungen des Vertrags behandelt, die für den Streitfall fast immer auch die Frage des anwendbaren Rechts sowie des Gerichtsstands regeln. Letztlich kann dies aber für die Durchsetzung der Ansprüche des Handelsagenten bedeutende Nachteile mit sich bringen. Ansprüche Die Handelsagenten-Richtlinie RL 86/653/ EWG des Rates vom 18.1.1986 zur Koordinierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten betreffend die Handelsagen-
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ten sieht als zentrale Bestimmung den Schadenersatz- sowie Ausgleichsanspruch im Fall der vorzeitigen Vertragsbeendigung vor (siehe Artikel 17 Handelsagenten-Richtlinie sowie §§ 24 ff österreichisches Handelsagentengesetz, HVertrG). Diese Ansprüche können gemäß Artikel 19 der genannten Richtlinie auch nicht durch einvernehmliche Regelungen abbedungen werden, sondern werden sogar als derart grundlegende Wertvorstellung qualifiziert, dass sie als Teil des „ordre public“ gewertet werden. Der Schutz dieser Ansprüche geht sogar so weit, dass im Fall, dass deren Ausschluss über das „Hintertürl“ der Rechtswahl vereinbart wird, streng judiziert wird, dass der Handelsagent gegebenenfalls dennoch einen Schadenersatz- und Ausgleichsanspruch hat, auch wenn das vereinbarte ausländische Recht keinen derartigen Anspruch vorsieht. Der Europäische Gerichtshof hat in dem Zusammenhang klar ausgesprochen, dass diesfalls die Be-
Gerichtsstandsvereinbarung Im Hinblick darauf kann man sich vorstellen, dass Unternehmer danach trachten, auf anderem Weg die Geltendmachung dieser Ansprüche einzudämmen bzw. unattraktiv zu machen. Ein Weg geht dabei über die Gerichtsstandsvereinbarung, die vom Handelsagenten im Trugschluss darüber, dass seine Ansprüche im Anwendungsbereich der erwähnten Richtlinie ohnedies nicht abbedungen bzw. geschmälert werden können und er damit auch im Ausland gesichert ist, meist zunächst nicht als nachteilig empfunden wird. Oftmals vergessen wird dabei aber, dass die Geltendmachung der Ansprüche in einem anderen Land sehr beschwerlich bzw. derart aufwändig sein kann, dass dem Handelsagenten aufgrund dessen bereits „die Puste ausgeht“. Auch wenn sich die Rechtsdurchsetzung innerhalb der Europäischen Union abspielt, kann der Handelsagent bei der Geltendmachung im Ausland beispielsweise mit enorm höheren Kosten und einem langwierigeren Prozedere der ausländischen Verfahrensordnung konfrontiert sein. Im Fall einer Sprachbarriere sind unter Umständen auch hohe Übersetzungskosten ins Kalkül zu ziehen, die bei der Geltendmachung im Inland eventuell nicht angefallen wären. Außerdem werden mit der Anwesenheit bei Gerichtsterminen im Ausland längere und damit kosten- und zeitaufwändigere Anreisen verbunden sein als im Inland. Auch wenn daher die Ansprüche des Handelsagenten durch die Richtlinie bzw. die
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hierauf angepassten nationalen Bestimmungen prinzipiell geschützt sind und ausgehend von diesem Schutzgedanken in Österreich und Deutschland die Ansicht vertreten bzw. judiziert wird, dass eine ausschließliche Gerichtsstandsvereinbarung unwirksam ist, wenn die Entscheidung des ausländischen Gerichts in Österreich nicht vollstreckbar bzw. die Rechtsverfolgung im Ausland unzumutbar oder unmöglich wäre (vgl. EvBL 1960/259, JBl 1997, 434 (43), FN 40; ‚OLG München vom 17.5.2006 zu 7U 1781/06), kann mit einer getroffenen Gerichtsstandsvereinbarung, aufgrund derer der Handelsagent verpflichtet wäre, seine Ansprüche im Ausland gerichtlich geltend zu machen, angesichts der geschilderten Erschwernisse die Motivation für die Durchsetzung der Ansprüche unter Umständen genommen werden; dies nicht zuletzt, wenn der Prozess ohne Rechtsschutzversicherungsdeckung womöglich selbst finanziert werden muss. Die Tücken einer zunächst harmlos erscheinenden Gerichtsstandsvereinbarung sind daher nicht zu unterschätzen. Rechtliche Vorgaben Mangelt es an einer Gerichtsstandsvereinbarung, ist in Bezug auf die Frage des Gerichtsstands, also wo zu klagen ist, auf die gesetzlichen Regelungen zurückzugreifen. Die Verordnung (EG) 44/2001 vom 22.12.2000 über die gerichtliche Zuständigkeit und die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen (kurz „EuGVVO“ genannt) sieht die internationale Zuständigkeit des Gerichts eines Mitgliedsstaates vor, wenn die beklagte Partei ihren (Wohn-)Sitz in einem Mitgliedstaat der EU hat. Zwar gilt als „allgemeiner Gerichtsstand“ der EuGVVO der Sitz der beklagten Partei (womit für den Handelsagenten noch nichts gewonnen wäre), doch hält die EuGVVO darüber hinaus auch (Wahl-) Gerichtsstände bereit, die es dem Handelsagenten gegebenenfalls ermöglichen, in seinem Wohnsitzland zu klagen. Von Bedeutung ist in dem Zusammenhang vor allem der Gerichtsstand des Erfüllungsortes nach Artikel 5 EuGVVO. Konkret besagt dieser: Eine Person, die ihren Wohnsitz im Hoheitsgebiet eines Mitgliedstaats hat, kann in einem anderen Mitgliedstaat verklagt werden: a) wenn ein Vertrag oder Ansprüche aus einem Vertrag den Gegenstand des Verfahrens bilden, vor dem Gericht des Ortes, an dem die Verpflichtung erfüllt worden ist oder zu erfüllen wäre
b) im Sinne dieser Vorschrift – und sofern nichts anderes vereinbart worden ist – ist der Erfüllungsort der Verpflichtung • für den Verkauf beweglicher Sachen der Ort in einem Mitgliedstaat, an dem sie nach dem Vertrag geliefert worden sind oder hätten geliefert werden müssen • für die Erbringung von Dienstleistungen der Ort in einem Mitgliedstaat, an dem sie nach dem Vertrag erbracht worden sind oder hätten erbracht werden müssen; c) ist Buchstabe b) nicht anwendbar, so gilt Buchstabe a) In der Causa eines österreichischen Handelsagenten hat der Europäische Gerichtshof explizit judiziert, dass sich der Gerichtsstand primär nach dem Ort der hauptsächlichen Leistungserbringung des Handelsagenten richtet. Soweit der Handelsagent daher „seine Fühler in mehrere Länder austreckt“, ist maßgeblich, wo seine Tätigkeit vorwiegend erfolgt. Dafür wird zunächst geprüft, ob der Vertrag diesbezüglich Aufschluss gibt und darin zum Beispiel ein Erfüllungsort festgelegt ist. In diesem Fall ist dieser Ort maßgeblich. Soweit der Ort der hauptsächlichen Leistungserbringung nicht anhand der Vertragsbestimmungen eruiert werden kann, ist zu ermitteln, wo die Tätigkeiten effektiv vorwiegend absolviert werden. Aufschlüsse dafür können beispielsweise die an einem Ort aufgewendete Zeit bzw. die dort erbrachten Leistungen, wie Telefonate, Vorbereitungs-, Vermittlungs- und/oder Abschlusstätigkeiten, geben. Soweit auch aufgrund dessen kein „hauptsächlicher“ Erbringungsort zu ermitteln ist, weil der Handelsagent zum Beispiel in mehreren Ländern tätig ist, erachtet der Europäische Gerichtshof den Sitz des Handelsagenten, von dem aus er vorwiegend agiert, als einschlägig (EuGH vom 11.3.2010, C-19/09, Wood Floor Solutions – Andreas Domberger GmbH). Auch das Oberlandesgericht Oldenburg
hatte sich in seiner Entscheidung vom 25.2.14 (zu 13U86/13) mit der Frage des Gerichtsstands zu befassen und hat mangels eines Schwerpunkts der Tätigkeiten in einem der vom Handelsagenten betreuten Mitgliedstaaten auf dessen Sitz als Ort der hauptsächlichen Leistungserbringung zurückgegriffen. Soweit die hauptsächliche Leistungserbringung des Handelsagenten daher von seinem Sitz ausgeht, können die rechtlichen Vorgaben für den Handelsagenten gegebenenfalls einen qualitativ besseren Rechtsschutz bieten, da der Handelsagent diesfalls in seinem „Heimatstaat“ klagen kann und nicht mit allfälligen hohen Reisekosten, einem enormen Zeitaufwand und einer eventuell verzögerten Verfahrensdauer konfrontiert ist und er sich auch seines inländischen Vertrauensanwalts bedienen kann. Im Fall, dass die beklagte Partei keinen (Wohn-)Sitz innerhalb der Europäischen Union hat und die nationalen Zuständigkeitsvorschriften ( Jurisdiktionsnorm) zur Anwendung gelangen, könnte der Handelsagent eventuell noch die Möglichkeit der Berufung auf den Gerichtsstand der Niederlassung (wenn der Geschäftsherr im Inland beispielsweise eine Niederlassung unterhält und sich die Rechtsstreitigkeiten auf diese beziehen), den Gerichtsstand des Erfüllungsortes (dieser muss von den Parteien ausdrücklich vereinbart worden sein) oder den subsidiären Gerichtsstand des Vermögens (der Wert des im Inland befindlichen Vermögens muss zumindest 20 Prozent des Streitwerts erreichen) prüfen, um nicht im EU-Ausland klagen zu müssen. Schließlich ist zu empfehlen, auch den Vereinbarungen in Bezug auf das anwendbare Recht sowie den Gerichtsstand besonderes Augenmerk zu schenken, um letztlich nicht im Streitfall bösen Überraschungen gegenüberzustehen. Eine Gerichtsstandsvereinbarung will daher wohlüberlegt sein!
Rechtsanwältin Mag. Christine SCHNEIDER Riess Köll Schneider Rechtsanwälte Maria-Theresien-Straße 38 6020 Innsbruck Tel.: 0512/58 39 66 office@solicitors.at www.solicitors.at
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MOTOR.TIPP MAXIMAL PRAKTISCH
Die neue Generation des Ford Grand C-Max punktet mit frischer Optik, Qualität, effizienten Motoren, einem hochwertigen Interieur und mit viel Platz. Text: Bruno König, Fotos: Werk
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esonders bei jungen Familien stehen Vans ganz oben auf der Wunschliste. Aber auch für Vielfahrer bieten sich die geräumigen Fahrzeuge perfekt an, da am Wochenende die ganze Familie Platz findet. Ford kommt diesen Wünschen nach und bietet den
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fünfsitzigen C-Max sowie den 4,52 Meter langen Grand C-Max mit bis zu sieben Sitzplätzen. Für den Test stellte uns Ford Austria einen Grand C-Max im feschen „Toffee-Braun“-Metallic mit sieben Sitzen und den neuen 1,5-EcoBoost-Benzinmo-
tor mit 150 PS zur Verfügung. Das neue markante Design mit multifunktionalen Xenon-Hauptscheinwerfern und einem hochwertigen Interieur sticht sofort ins Auge. Platz ohne Ende und zahlreiche Ablagen und Staufächer beherrschen den modernen Innenraum. Seitliche
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Schiebetüren ermöglichen einen bequemen Einstieg in die zweite und dritte Sitzreihe. Die Verarbeitung und Qualitätsanmutung ist beeindruckend und erwartet man eigentlich von höherklassigen Fahrzeugen. Die sensorgesteuerte Heckklappe ist nun auch im C-Max verfügbar. Zu den innovativen Technologielösungen zählt die Sprachsteuerung Ford SYNC 2 und der 8 Zoll große Touchscreen. Das Cockpit wirkt im Vergleich zum Vorgänger aufgeräumt und ist nun intuitiv zu bedienen. Ausgezeichneter Motor Die mehrfach ausgezeichneten EcoBoost-Motoren kommen auch im C-Max zum Einsatz. Der 1,5-Liter-Benziner in unserem Testfahrzeug leistet 150 PS und zeigt sich flink und effizient. Im Schnitt gab sich
der akustisch zurückhaltende Vierzylinder mit 6,8 Liter auf 100 Kilometer zufrieden. Im Fahrbetrieb zeigt sich der Grand C-Max entspannt und gutmütig. Die Lenkung ist zwar präzise, könnte allerdings mehr Rückmeldung liefern. Dafür flutschen die Gangwechsel fast von selbst. In der heutigen Zeit eine Freude: der echte Handbremshebel in der Mittelkonsole. Zahlreiche Assistenzsysteme runden den gelungenen Auftritt des Grand C-Max ab: Abstandsassistent, Tempomat, Fahrspurwarner, automatisches Bremssystem inklusive Notbremsfunktion, das Auffahrunfälle vermeiden hilft, und ein tadellos funktionierender Einparkassist. Als Budget müssen mindestens 22.550 Euro veranschlagt werden. Mit der Topausstattung „Titanium“ sind mindestens 26.800 Euro fällig.
FACTS FORD GRAND C-MAX 1,5 ECOBOOST TITANIUM Motor: 1,5-Liter-Vierzylinder-Turbo-Benzin Leistung: 110 kW/150 PS Drehmoment: 240 Nm Beschleunigung: 10,5 sec von 0 auf 100 km/h Spitze: 199 km/h Testverbrauch: 6,8 Liter/100 km CO2-Ausstoß: 144 g/km Crashsicherheit: 5***** (92 % lt. NCAP) Preis: ab 22.550 Euro
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