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KI IM BAUWESEN: DIGITALE LABORPLANUNG
LABORRÄUME NEU GEDACHT Die Laborplanung verändert sich grundlegend – von der technischen Raumorganisation hin zu einer integrativen Disziplin, die digitale Präzision und architektonische Qualität verbindet und dabei den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Es geht nicht allein um Effizienz, sondern um Strukturen, die Veränderung ermöglichen, Komplexität beherrschbar machen und zukunftsfähige Forschungsbedingungen schaffen. VON MAIKE KRANZ
Gläserne Strukturen schaffen Offenheit, fördern Teamwork und Kommunikation.
BAUEN AKTUELL 05/25
Laborgebäude müssen über Jahrzehnte funktionieren – unter Bedingungen, die sich nicht vorhersagen lassen. Forschungsschwerpunkte wechseln, Technologien entwickeln sich weiter, regulatorische Rahmen verschieben sich. Zukunftsfähigkeit bedeutet in diesem Kontext: ein Gebäude so zu planen, dass es dauerhaft nutzbar und ökonomisch tragfähig bleibt. MODULARITÄT ALS STRATEGISCHES PRINZIP
Modulare Konzepte schaffen dafür die Voraussetzung. Statt starrer Layouts entstehen robuste Grundstrukturen mit flexibler technischer Infrastruktur – etwa durch zonierbare Sicherheitsbereiche, mobile Labormöbel oder anpassbare Medienversorgung. Diese „Basic Labs“ lassen sich mit vertretbarem Aufwand für neue Anforderungen umgestalten, ohne die räumliche oder funktionale Integrität zu gefährden. Die wirtschaftliche Logik liegt auf der Hand: Wer Wandel architektonisch mitdenkt, vermeidet spätere Umbauten
Bilder: Carpus+Partner AG
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ukunftsorientierte Labore zu planen heißt, Räume zu gestalten, die nicht nur funktionieren, sondern Identifikation stiften, Innovationsprozesse unterstützen und nachhaltige Zukunftsentwicklung aktiv mitdenken. Carpus+Partner zeigt, wie dieser Wandel gelingt – mit digitaler Methodik, integrativer Planung und dem Anspruch, Laborräume zu schaffen, die Forschung ermöglichen, Entwicklungen beschleunigen und nachhaltige Zukunft gestalten. Als Generalplaner bietet das Unternehmen Strategie, Architektur und technische Gebäudeausrüstung in einem integrierten Leistungsmodell. Besonders im Life-ScienceBereich erfordert die Planung komplexer Laborstrukturen ein tiefes Verständnis wissenschaftlicher Prozesse – im Neubau ebenso wie bei Umbau oder Sanierung. Zunehmender Forschungsdruck, kurze Innovationszyklen und hohe Anforderungen an Digitalisierung, Automatisierung und Robotik gestützte Abläufe verändern die Rahmenbedingungen grundlegend. Planung wird zur Schnittstelle von Technologie, Raum und Organisation – und muss dieser Dynamik systemisch begegnen.