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DHVmagazin 254

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AUSBILDUNG | TRAVEL+TRAINING

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Pilotinnen unter sich

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Dieser Beitrag gehört zur Serie über Fortbildung und flugschulbegleitetes Fliegen. Die Serie ist Teil einer Initiative, um Trainingsdefizite zu beseitigen. Fortlaufendes Training ist ebenso wichtig für sichere Flüge wie ein fehlerverzeihendes Fluggerät.

In den letzten Jahren haben sich zahlreiche starke Netzwerke unter fliegenden Frauen gebildet. Neben regem Austausch, neuen Flugpartnerschaften und regelmäßigen Festen veranstalten viele auch gemeinsame Seminare: Zuletzt zum Beispiel ein zweitägiges Starttraining der „Allgäuer Pilotinnen”. TEXT UND FOTOS: ERIKA DÜRR

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inige dürften es kennen: Dieses angespannte Gefühl am Startplatz. Eine unangenehme Unsicherheit, ob das wirklich gute Bedingungen sind. Ob man dem gewachsen ist. Ob man nicht etwas übersieht. Soll ich besser nicht? Oder kann ich das? Noch unangenehmer wird die Situation, wenn die Leute, mit denen man unterwegs ist, keinerlei Anzeichen für Zweifel oder Zögern zeigen. Da liegt der Gleitschirm schon ausgebreitet da, während man sich selbst umso bescheuerter vorkommt, weil man insgeheim noch mehr Zeit für die Entscheidung bräuchte. Hat man sich zum Auslegen entschieden, kommt die Komponente der Zuschauenden dazu, deren Blicke vermeintlich alle ausschließlich auf einen selbst gerichtet sind. Das ist Stress. Extrem unangenehm. Und beinhaltet keine Spur von Vorfreude. Dem gegenüber gibt es da diese Menschen, die voller Leichtigkeit souverän an den Tragegurten ihren Schirm auffächern, ihn nach dem Aufziehen spielerisch kontrollieren und mit Ruhe und sagen-

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hafter Eleganz hinaus in die Luft schweben. „Niemals werde ich so sein”, denkt man sich.

„Das werde ich niemals können” Das Gute ist: Das stimmt nicht! Denn einen Gleitschirm bei durchschnittlichen Bedingungen souverän zu dirigieren und mit Ruhe zu starten, ist keine Hexerei oder Frage von Talent, sondern einfach nur Übung. Das Problem ist aber, dass einerseits in der deutschen Grundschulung nicht so viel Zeit bleibt, gezielt das ruhige Starten zu üben und andererseits, dass es kaum öffentliche Übungshänge gibt, an denen man später gut trainieren kann. Die Lösung: TakeOff-Seminare, in denen Flugschulen nicht nur KnowHow, sondern auch ihre Übungshänge zur Verfügung stellen.

„Was ist falsch mit mir?” Und auch für dieses Gefühl, sich am Startplatz durch andere gehetzt zu fühlen oder sich zu wünschen, einmal mit jemandem gemeinwww.dhv.de


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