Skip to main content

ChB 32053 – Wallach, Sepharad

Page 1


Sepharad

9 Sätze nach spanisch-jüdischer Folklore für gemischten Chor mit optionaler Percussionsbegleitung

9 Settings Based on Spanish-Jewish Folk Songs for Mixed Choir with Optional Percussion Accompaniment

Alon Wallach

Alon Wallach

Sepharad

9 Sätze nach spanisch-jüdischer Folklore für vierstimmigen gemischten Chor mit optionaler Percussionsbegleitung

9 Settings Based on Spanish-Jewish Folk Songs for Four-Part Mixed Choir with Optional Percussion Accompaniment

Chor-Bibliothek 32053 Printed in Germany

Von dem Stück „En la mar“ können bei Bedarf Doubletten der Instrumentalstimmen kostenfrei beim Verlag angefordert werden. / Copys of the instrumental parts of “En la mar” can be ordered free of charge from the publisher.

Hinweis: Trotz aller Sorgfalt und Bemühungen ist es uns nicht in jedem Falle gelungen, die Rechtslage von Text und Musik der einzelnen Stücke zweifelsfrei zu klären. Für entsprechende Hinweise sind wir dankbar. / Notice: Despite of all efforts, we have failed to clarify the legal rights of lyrics and music in every single case without any doubt. We are grateful for appropriate notice.

Die Übersetzungen der Texte sowie die Originalmelodien finden sich im Anhang. / The translations of the lyrics as well as the melodies in their original form can be found in the appendix.

Aufführungsdauer / Duration: ca. 40 min.

© 2011 by Pfefferkorn Musikverlag, Leipzig © 2017 assigned to Breitkopf & Härtel, Wiesbaden

Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved / Printed in Germany Vervielfältigungen jedweder Art sind gesetzlich verboten. Any unauthorized reproduction is prohibited by law.

4. Auflage / 4th printing, 2018 ISMN 979-0-004-41353-1 | ChB 32053

Anhang

Textübertragungen und Originalmelodien / Translations

Vorwort

Die Musik der Sepharden Sepharden nannten sich die Juden, die bereits seit der Zeitenwende in Spanien (Ivrit: Sepharad) siedelten. Die Wurzeln der Musik der Sepharden liegen in Spanien, wo sich zwischen dem 12. und 15. Jahrhundert eine einzigartige Symbiose aus muslimischer, christlicher und jüdischer Kultur entwickelte. In dieser Zeit entstand auch die Sprache der Sepharden, die neben ihrer Grundlage - einem altspanischen Dialekt - eine Vielzahl hebräischer, arabischer, türkischer, italienischer und französischer Idiome aufweist. Die Sprache wird üblicherweise Ladino genannt, offiziell spricht man jedoch vom „Judeo-Espagnol“ (Judenspanisch).

Nach der Vertreibung der Juden aus Spanien und Portugal 1492 wanderten deren Melodien und Texte um die gesamte Mittelmeerregion bis nach Nordafrika, in die Türkei, nach Griechenland und in die Balkanstaaten. Sepharden ließen sich auch in Frankreich, den Niederlanden, den USA und in Südamerika nieder. So kam es, dass die Musik der Sepharden über Jahrhunderte weltweit mündlich tradiert und immer wieder neu interpretiert wurde. Texte und Melodien übernahmen hierbei musikalische Elemente der Regionen und Kulturen, mit denen die Sepharden in dieser Zeit in Berührung kamen. Schriftlich fixiert wurde diese Musik erst ab Mitte des 20. Jahrhunderts.

Zum Werk

Die vorliegende Publikation soll Chorleitern und ihren Ensembles die Möglichkeit geben, in die Welt der sephardischen Musik einzutauchen. In den Melodien der Sepharden spiegelt sich die Vielfalt der musikalischen Traditionen aus Orient und Okzident wider. Im Gegensatz zur abendländischen Musik, bei der sich aus den Kirchentonarten schließlich Dur und Moll entwickelte, kennt die Musik der Sepharden eine Vielzahl unterschiedlicher Modi. In Westeuropa entwickelte sich zunächst das Metrum im 4/4 und 3/4 Takt, die sephardische Musik hingegen bediente sich dazu im Verlauf der Jahrhunderte einer Vielfalt an Metren.

Bei der Entstehung der Chorwerke ließ sich Alon Wallach einerseits von der sephardischen Musiktradition seiner Heimat Israel inspirieren, andererseits bediente er sich der vielfältigen Ausdrucksmittel der westeuropäischen Musik und des Jazz. Hieraus entwickelte er seinen eigenen kompositorischen Stil. „Sepharad“ stellt eine Zusammenfassung seines aktuellen kompositorischen Schaffens dar.

Aufführungspraxis

Die Chorsätze eignen sich für professionelle Chöre sowie für ambitionierte Laienchöre. Zu Beginn der Probenarbeit sollte sich jede Sängerin bzw. jeder

Sänger mit den Melodien vertraut machen, die im Anhang abgedruckt sind. Diese Melodien bilden die Grundlage der Stücke. Bei der anschließenden Probenarbeit sollte auf den Rhythmus besonders geachtet werden. Hilfreich ist es, wenn bereits in einer frühen Probenphase die optionalen Percussionsinstrumente mitwirken, falls diese für eine Aufführung vorgesehen sind. Als Instrumente für die Begleitung der schnellen Sätze seien stellvertretend genannt: Riq, Bendir und Darabuka, zur Begleitung der langsamen Sätze können Cajon, Udu und Rahmentrommel zum Einsatz kommen. Lediglich zur Aufführung des letzten Stückes „En la mar“ werden weitere Musikinstrumente benötigt (Violine, Flöte, Gitarre und Bass) die hier obligat sind.

Dank

Mein besonderer Dank gilt all jenen, die die Entstehung dieser Ausgabe angeregt, begleitet und unterstützt haben. Dies sind insbesondere:

Prof. Michael Wallach, Sheli Wallach und Dr. Arian Wallach, für die große Hilfe bei den englischen Übersetzungen. Petra Wallach für die langen Stunden am Klavier. Zura Dzagnidze für seine Musik, die seit Jahren eine meiner wichtigsten Inspirationsquellen ist und für seine langjährige Unterstützung bei einer Vielzahl anderer Projekte. Alle Mitglieder von Asamblea Mediterranea für all die Proben und Konzerte der letzten sieben Jahren. Die inspirierende und langjährige Zusammenarbeit mit diesen wunderbaren Musikern hat das Komponieren von „Sepharad“ ermöglicht.

Besonders möchte ich mich bei Dr. Amor Ayala und ihren Kolleginnen Stephanie von Schmädel und Slava Platikanova für die hochprofessionellen Korrekturen und Übersetzungen bedanken. Sie gehören zu den wenigen Sprachwissenschaftlern in Deutschland, die sich auf das Judenspanisch spezialisiert haben. Ihre Arbeit hat zur orthographischen Qualität dieser Ausgabe enorm beigetragen. Dank gilt meinem Verleger Nick Pfefferkorn für sein persönliches Engagement, seine präzise Arbeit und für seine Liebe zum Detail. Ihm und seinen Kollegen ist die hohe Qualität dieser Ausgabe zu verdanken.

Mein größter Dank geht an den Gründer, Cellisten und Bassisten von Asamblea Mediterranea: HansChristof Dressen. Seine langjährige Unterstützung und sein Glaube an meine Arbeit waren die Voraussetzung für meine musikalische Entwicklung. Die Idee ein Werk mit sephardischer Musik für Chor zu schreiben ist ihm zu verdanken und führte letztendlich zur Realisierung dieser Ausgabe. Ohne seine Vision und außergewöhnliche Hingabe, wäre dies alles nicht möglich gewesen.

Alon Wallach, Januar 2011

Preface

The Music of the Sephardic Jews

The Jews who settled in Spain (Ivrit: Sepharad) from the beginning of the common era, called themselves Sephardim. Sephardic music has its roots in Spain where, between the 12th and 15th century, a unique symbiosis of Muslim, Christian and Jewish culture developed. During this time the language of the Sephardic Jews came into being. “Judeo-Espagnol” or commonly known as “Ladino” is a dialect based on old Spanish (an early form of the Spanish language that was spoken on the Iberian peninsula from the 10th century until roughly the beginning of the 15th century). Ladino also contains Hebrew, Arabic, Turkish, Italian and French elements. After the expulsion of the Jews from Spain and Portugal in 1492, Sephardic literature and music was present throughout the Mediterranean region, in North Africa, Turkey, Greece and the Baltic. The Sephardic Jews also settled in France, the Netherlands, the USA and South America. As a result, Sephardic music was strongly influenced by the musical traditions of the people with whom the Sephardic Jews came into contact.

The Work

This edition is intended to give choirs the opportunity to learn more about the extraordinary world of Sephardic music. In Sephardic music one finds musical traditions of the east and west. Therefore, some melodies are sung in the major and minor keys of the west and others in the many modes of the east. Rhythmically, Sephardic music is rich and diverse as well. Unlike western music, in which the 3/4 and 4/4 meters are used almost exclusively, Sephardic music uses many different meters.

The composer was on the one hand, strongly influenced by the Sephardic culture of his home country, Israel and on the other, he uses compositional techniques traditionally used in Western European music and Jazz. Beside of this, he developed his own musical language and style. “Sepharad” marks the culmination of his compositional work to date.

Performance practice

The work is intended for professional choirs as well as good amateur choirs. From the very beginning of the rehearsal phase, every singer should get acquainted with the melodies, which can be found in the appendix of this book. These melodies make up the foundation of the individual settings. When rehearsing, rhythm should be handled with utmost care due to its relatively high level of complexity. The addition of percussion at a relatively early stage can prove helpful if the use of percussion-accompaniment is intendet for the performance.

Some suggestions for possible percussion-instruments may be given:

For the fast settings, instrumets such as Riq, Bendir or Darabuca may be used, as for the slow settings Cajon, Udu and Rahmentrommel (Frame drum) are recommended. “En la mar” is the only setting in which further instruments are required (Violin, recorder, guitar and bass). These instruments are obligatory.

Note of Thanks

My thanks go out to all those who played a supportive role in the creation of this edition. Especially I would like to thank:

Prof. Michael Wallach, Sheli Wallach and Dr. Arian Wallach for their assistance with the English translations. Petra Wallach for the long hours at the piano. Zura Dzagnidze for his music which has been for the past years a major source of inspiration and for his support of many past projects. All the members of Asamblea Mediterranea for all the rehearsals and concerts of the past seven years. The inspiring and long-standing work with these wonderful musicians made the composition of “Sepharad” possible.

I would especially like to thank Dr. Amor Ayala and her colleagues, Stephanie von Schmädel and Slava Platikanova for the corrections and translations. They belong to a select group of linguists in Germany specializing in the Ladino language. Their work has contributed greatly to the quality of this edition. My publisher Nick Pfefferkorn for his precision, detailed work and personal devotion. He and his colleagues are responsible for the high quality of this edition.

Most importantly I would like to thank the founder, bassist and cellist of Asamblea Mediterranea, Hans-Christof Dressen. His long-standing support and belief in my work have been of vital importance to my musical development.

He came up with the idea to write a piece for choir based on Sephardic melodies and his input supported the entire creative process. For this, and much more, I am eternally grateful.

Alon Wallach, January 2011

Schreibweise und Aussprache

Die Auspracheregeln für das Judenspanisch befinden sich in der nachfolgenden Tabelle. Die Schreibweise, die in den Sätzen verwendet wurde, orientiert sich an den Regeln, die in der Zeitschrift Aki Yerushalayim zu finden sind.

Die Stücke „Et Dodim Cala“ und „Eli, Eli“ beziehen sich auf Texte in hebräischer Sprache (Ivrit). Für die Textaussprache dieser beiden Sätze gelten die Ausspracheregeln der deutschen Sprache. Das Stück „Rozhinken mit Mandlen“ bezieht sich auf einen jiddischen Text. Für die Textaussprache dieses Satzes gelten im Wesentlichen die Ausspracheregeln der englischen Sprache:

V = W (wie „Wolle“)

Sh = Sch (wie „Schein“)

Z = stimmhaftes S (wie „sein“)

Ey (wie „maybe“)

Spelling and Pronunciation

The pronunciation rules for Ladino are found in the chart below. The spelling used in the settings, are based on the rules found in the journal Aki Yerushalaim.

The settings „Et Dodim Cala“ und „Eli, Eli“ are based on Hebrew texts. The pronunciation of the text is as follows:

A = A (as in “grab”)

E = E (as in “get”)

I = Ee (as in “meet”)

O = O (as in “born”)

U = OO (as in “balloon”)

The vowels are always pronounced in the same way. There is no I as in “mind” or U as in “put”. For example, the word “boi” is pronounced “bo-ee”.

Sch = sh (as in “shell”)

J = Y (as in “yard”)

W = V (as in “avoid”)

G = G (as in “garden”)

C = C (as in “catch”)

The pronunciation of all other consonants is equivalent to English pronunciation. The piece “Rozhinkes mit Mandlen” is based on a Yiddish text. The pronunciation of the text is equivalent to English pronunciation with some exceptions:

The pronunciation of the vowels is as in the Hebrew settings (see above). The vowel “E” is pronounced in the end of a word as well. For example the word “almone” is pronounced “al-mo-ne”

Schreibweise / Spelling Lautschrift / Phonetics

a a b b

ch t d d (Wortanfang)*) 

e e f f g g (Wortanfang) 

h  i i j  k k l l m m n n ny  o o p p r r s s t t u u v v (Wortanfang) 

y  z z dj d sh 

*) = beginning of word

Porke yorash

V = 85

T.+M.:traditional Arr.:AlonWallach

(uuuu...) (uuuu...) (uuuu...) (uuuu...) (uuuu...) (uuuu...) (uuuu...) mp (uuuu...) mp

Chor-Bibliothek 32053

© 2011 by Pfefferkorn Musikverlag, Leipzig © 2017 assigned to Breitkopf & Härtel, Wiesbaden

ninya?ninyaporkeyorashblankablankaflor?florYoro

ninya?ninyaporkeyorashblankablankaflor?florYoro

ninya?ninyaporkeyorashblankablankaflor?florYoro

ninya?ninyaporkeyorashblankablankaflor?florYoro porvoskavayerokevosvashimedeshash.Me mf de porvoskavayeroyerokevosvashimedeshash. porvoskavayeroyerokevosvashimedeshash.

porvoskavayerokevosvashimedeshash.

porvoskavayerokevosvashimedeshash.

shashninyaimuchachachikaide

Me mp deshashninyamuchachachikachikaide

Me mp deshashninyamuchachachikachikaide

Me mp deshashninyamuchachachikachikaide

Me mp deshashninyamuchachachikachikaide pokaedad.Tresijikostengo pokaedad.Tresijikostengotengo pokaedad.Tresijikostengotengo pokaedad.Tresijikostengo pokaedad.Tresijikostengo

yoranidemandanpan.

Leseprobe Sample page

yoranidemandanpan.Tres mp ijikos

yoranidemandanpan.Ten mp gotresijikos

yoranidemandanpan.Tres mp ijikostengotresijikos

yoranidemandanpan. mp Tresijikostengotresijikos

suspadre Si

demandanalsuspadre

suspadre

Leseprobe

tengo.Sidemandanalsuspadrepadresuspadre

voadar

kerepuestalesvoadar.Metyola

Sample page

dovlonesEstopa f rakem'ava

dar.Es f toparakem'ava

syendovlonesEstoten f gokem'ava

dar.syendovlonesEstoten f gokem'ava

staparakeparavinooparapanvinoo staparavinooparapan?

staparakeparavinooparapanvinoo

staparakeparavinooparapanvinoo

Leseprobe Sample page

pan?Siestonovosavastaavastayatenesh

d'ondeto 3 mar. mp Vendereshkamposivinyaskam

d'ondeto mp mar.Vendereshkamposivinyaskam d'ondeto mp mar.Vendereshkamposivinyaskam mediapartedesivdad.Vende

posvinyasmediapartedesivdad.Vende

posvinyaspartesivdadmediapartedesivdad.Vende

posvinyaspartesivdadmediapartedesivdad.Vende

Leseprobe Sample page

posvinyaspartesivdadmediapartedesivdad.Vende reshvinyasikamposdelapartedelamar. reshvinyasikamposdelapartedelamar. reshvinyasikamposdelapartedelamar. reshvinyasikamposdelapartedelamar. reshvinyasikamposdelapartedelamar.

Pesah ala manu

T.+M.:FloryJagoda Arr.:AlonWallach

Purim,Purim,Purim

Leseprobe Sample page

Purim,Purim,PurimlanuPesah,PesahPu p rim alamanuPurim,PurimlanuPu p rim lanuPesah,PesahalamanuPu p rim

Purim,Purim,PurimlanuPesah,PesahPu p rim,Purimlanu PesahPurimPe f sahalamanu PesahPurimPe f sahalamanu

PesahPurim f Pesahalama

PesahalamanuPurim,PurimlanuPe f sahalama

Purim,Purim,PurimlanuPesah,Pesahalamanulasmasassi

Purim,Purim,PurimlanuPesah,Pesahalamanulasmasassi

stanfaziendulosyaprakissistankoziendu.Pu f rim,Purim,Purimlanu

stanfaziendulosyaprakissistankoziendu.Pu f rim,Purim,Purimlanu

Pesah,Pesahalamanulasmasassistanfaziendulosyaprakissi

Pesah,Pesahalamanulasmasassistanfaziendulosyaprakissi

Leseprobe Sample page

AmanamanamanamanamanelDioBendichomosdamazal.

AmanamanamanamanamanelDioBendichomosdamazal.

Leseprobe

Sample page

sahlasmasassistanfaziendu.

sahlasmasassistanfaziendu.

alamanulasmasassistanfaziendulosyaprakissistanfaziendu. alamanulasmasassistanfaziendulosyaprakissistanfaziendu.

Leseprobe Sample page

manamanamanelDioBendichomosdamazal.

manamanamanelDioBendichomosdamazal.

Percussionsolo

Percussionsolo

Leseprobe Sample page

Dies ist eine Leseprobe.

Nicht alle Seiten werden angezeigt.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Bestellungen nehmen wir gern über den Musikalien- und Buchhandel oder unseren Webshop unter www.breitkopf.com entgegen.

This is an excerpt. Not all pages are displayed.

Have we sparked your interest? We gladly accept orders via music and book stores or through our webshop at www.breitkopf.com.

Alon Wallach wurde 1980 in Jerusalem geboren. Seine musikalische Ausbildung begann mit Geigenunterricht, später wechselte er zur Gitarre. Ab 2002 folgte sein Studium an der staatlichen Hochschule für Musik in Stuttgart. Bereits seit Beginn des Studiums ist Wallach der Gitarrist der Asamblea Mediterranea, einem Ensemble, das sich auf die Musik der Sepharden spezialisiert hat. Wallach schreibt die Arrangements für das Ensemble und ist heute dessen musikalischer Leiter.

Sepharden nannten sich die Juden, die bereits seit der Zeitenwende in Spanien (Ivrit: Sepharad) siedelten. Hier liegen auch die Wurzeln der sephardischen Musik, wo sich zwischen dem 12. und 15. Jahrhundert eine einzigartige Symbiose aus muslimischer, christlicher und jüdischer Kultur entwickelte. Diese Ausgabe soll Chören die Möglichkeit geben, in die Welt der sephardischen Musik einzutauchen.

Alon Wallach was born in 1980 in Jerusalem, Israel. His musical education began with the violin, and later he developed as a guitarist, completing his degree at the music academy in Stuttgart, Germany. Early in his studies, Wallach joined Asamblea Mediterranea, an ensemble specialized in the music of the Sephardic Jews. Beginning as lead guitarist, Wallach is now also the arranger and musical director of the ensemble.

The Jews who have settled in Spain (Ivrit: Sepharad) since the beginning of the common era, called themselves Sephardim. Sephardic music has its roots in Spain, where between the 12th and 15th century a unique symbiosis of Muslim, Christian and Jewish culture developed. This edition will give choirs the opportunity to learn more about the extraordinary world of sephardic music.

Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
ChB 32053 – Wallach, Sepharad by Breitkopf & Härtel - Issuu