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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 15. März 2012 15 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Region

In 14 Gemeinden 1850 Stunden gearbeitet

Blitz-Licht

F

reude finden wir nicht, indem wir danach suchen: Sie kommt heimlich und leise, während wir andern helfen», schreibt Marta Frei, Lenzburg, in ihrem ersten Jahresbericht als neue Präsidentin der Familienhilfe Lenzburg. Geholfen wurde mit 1850 Stunden bei Familien, Betagten und alleinstehenden Personen, und zwar in 14 Gemeinden. Da ist die Freude gegenseitig, bei den Helfenden wie auch bei den Empfängern der Hilfe. Im Einsatz in den Haushaltungen standen Hildegard Jenzer, Angelika Wyss, Angelika Bürge, Doris Stutz, Annemarie Biermann und Daniela Zumsteg. Auf Ende Jahr ist Angelika Bürge aus dem Arbeitsverhältnis ausgetreten. Das Team wird von Hildegard Jenzer geleitet; sie amtet auch als Vermittlerin. An der Generalversammlung im März 2011 wurde das Präsidium Marta Frei, Lenzburg, anvertraut. Ihre Vorgängerin Maria Renggli, Lenzburg, die mit viel Fachkompetenz und Engagement als Präsidentin wirkte, hinterliess ein gut eingespieltes Helferteam. «Mit dem nötigen Respekt vor dieser Aufgabe will ich die Arbeit im Sinne von Maria Renggli weiterführen», hält Marta Frei im

GRATULATION Heute Donnerstag, 15. März 2012, kann das Ehepaar Hansueli und Trudy Baumberger-Baumann am Altweg in Dintikon die goldene Hochzeit feiern. Das Paar wurden am 15. März 1962 vor dem Zivilstandsamt Uerkheim und gleichentags in der Kirche Schafisheim von Pfarrer Schenkel getraut. Hansueli Baumberger arbeitete während dieser Zeit als Finanzverwalter in Uerkheim. Im Oktober 1962 trat er seine Stelle als Gemeindeschreiber in Dintikon an. Anfangs fand das Paar in Dintikon keine Wohnung, konnte jedoch später ein Haus im Roggenstein beziehen. Im Oktober 1972 wurde das neue Haus am Altweg fertiggestellt, welches die beiden seither mit viel Freude bewohnen und pflegen. Leider musste das Ehepaar in letzter Zeit gesundheitliche Probleme meistern. Vor allem Trudy wurde diesbezüglich etwas vom Pech verfolgt, aber zum Glück befindet sie sich wieder auf dem Weg der Besserung. Ansonsten geniessen die beiden den Ruhestand und ihre sechs Enkelkinder mit Familien. Verwandte und Bekannte gratulieren dem Jubelpaar ganz herzlich zum Fest und wünschen den beiden noch viele gemeinsame und glückliche Jahre, vor allem auch gute Gesundheit. (Eing.)

Präsidentin Marta Frei und Vermittlerin Hildegard Jenzer. Jahresbericht 2011 fest. Der Vorstand traf sich zu sieben Sitzungen und verteilte die Arbeit im Gremium neu. Die Familienhilfe durfte auch im 2011 wieder diverse Spenden entgegennehmen. Besonders erwähnenswert sind 1000

Ferrum AG hat einen neuen Geschäftsführer Die weltweit tätige Ferrum AG, Maschinenfabrik und Giesserei in Schafisheim, Rupperswil, Houston, Texas/USA und Mumbai/Indien mit über 400 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, hat sich vor einigen Tagen von ihrem Geschäftsleiter und CEO, Dr. Thomas Boltshauser, getrennt. Die Suche nach einem Nachfolger ist eingeleitet. Die Geschäftsleitung ad interim wurde von Ernst Werthmüller übernommen. Ernst Werthmüller ist seit über 10 Jahren Verwaltungsratsmitglied der Ferrum AG und mit den Verhältnissen und Herausforderungen der Firma bereits bestens vertraut. Der Verwaltungsrat der Ferrum AG ist davon überzeugt, dass mit dieser Regelung eine optimale Übergangsregelung besteht und dankt Ernst Werthmüller für seine Bereitschaft, hierfür mitzuwirken. (Eing.)

INSERATE

PLUSMINUS

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Börsenmeinung Im Vorfeld der Entscheidung, wie viele private Gläubiger sich am griechischen Umtauschangebot beteiligen, kam es zu Nervosität und Rückschlägen. Anschliessend erholte sich die Börse erneut erstaunlich schnell. Der ganze, seit Anfang Oktober inzwischen überaus ordentliche Anstieg wurde begleitet von wenig Volumen und einer immer tiefer gewordenen Volatilität. Aufgrund der aktuellen Gewinnschätzungen sind die Aktienmärkte «moderat» bewertet. Die fehlenden Anlagealternativen und die von den Notenbanken zur Verfügung gestellte Liquidität sind eine Stütze. Die enormen, weiterhin ungelösten Probleme mahnen zur Vorsicht, da eine schlechte Meldung jederzeit auch mal zu etwas grösseren Rückschlägen führen könnte.

Börsentrend Schweiz Swiss Market Index

HYPI-Aktie Kurswert CHF 4’485.–

HYPI-Kassenobligationen 2 Jahre

0.375% 6 Jahre

1.250%

3 Jahre

0.625% 7 Jahre

1.375%

4 Jahre

1.000% 8 Jahre

1.500%

5 Jahre

1.125%

Edelmetall-Richtpreise in CHF

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DOW JONES

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SPI

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DAX

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NIKKEI

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20er-Goldvreneli

Alle Angaben ohne Gewähr. Stichtag 12. 3. 2012

www.hbl.ch

Verkauf

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1’023.00

48’639.00 50’524.00 286.00

314.00

AG

Franken vom Gewinn anlässlich des Oldtimer-Treffens in Schafisheim. Die Familienhilfe lädt ein, die Generalversammlung vom Mittwoch, 28. März 2012, um 19.30 Uhr im Pfarreizentrum Lenzburg zu besuchen. AG

Bezirksschützen tagten Präsident Willy Bachmann konnte 79 Schützen und Gäste an der 70. Delegiertenversammlung des Bezirksschützenverbands Lenzburg in Holderbank willkommen heissen. Etliche Entschuldigungen für die Teilnahme mussten bekannt gegeben werden. Dem Jahresbericht des Präsidenten ist zu entnehmen, dass die Zusammenlegung der Feldschiessenschiessplätze 25 + 26 als sehr positiv bewertet werden kann. Diverse Änderungen des SSV und des AGSV – aus Sicht der Schützen positive und negative – sind in Kraft gesetzt worden. Die Lücke im Vorstand (Jungschützenleiter) konnte erfreulicherweise geschlossen werden. Simon Fischer (FSV Rupperswil) konnte für dieses Amt gewählt werden. Der Posten des Matchleiters 300 m bleibt dagegen vakant. Der Vertreter der örtlichen Behörde, Herbert Anderegg, Gemeindeammann, stellte in gelungener Weise den Tagungsort, die «Zementigemeinde», vor. Es ist die nördlichste Gemeinde im Bezirk Lenzburg. Es hat 652 Arbeitsplätze und 1000 Einwohner in Holderbank. Alle Jahresberichte der Ressortchefs wurden genehmigt. Der Kassenbericht, mit einem Überschuss von rund 900 Franken, sowie das Budget für 2012 konnten bewilligt werden. Alle angemeldeten Schiessanlässe wurden bewilligt. Etliche Jungschützen konnten für sehr gute Resultate durch den Präsidenten geehrt und ausgezeichnet werden. Der Matchleiter Gewehr 300 m konnte mit einem wunderschönen Glas-Wanderpreis ehren: Mannschaftssieg, Marlis von Allmen, Rolf Denzler und Reto Lüscher, an der Aargauer Meisterschaft 2011 der Sportgeräte. Die Schützenmeister Pistole und Gewehr durften diverse 1., 2. und 3. eidgenössische Feldmeisterschaftsmedaillen vor der Versammlung abgeben. Die erste aargauische Medaille 300 m erhielten: Toni Christen, SV Möriken-Wildegg; Bruno Deubelbeiss, FSV Holderbank; Edgar Hauri, FSG Niederlenz; Peter Hunn, SG Seon. Die zweite aargauische Medaille erhielten: Leo Bolliger und Rolf Brüllhardt, FSG Niederlenz; Hans Bühler, SG Othmarsingen; Max Hunziker und Emil Suter, SG Hendschiken; Georg Reimann, SV Möriken-Wildegg; Ernst Senn, SG Lenzburg. Pistole: Die erste aargauische Medaille ging an: Harold Baur und Erich Nanser, PC Fahrwangen, und die zweite aargauische Medaille an Erich Nanser, PC Fahrwangen. Der TwinAward, die «gläserne» Auszeichnung des AGSV für ein sehr gutes Resultat am Feldschiessen, erhielten von Schützenmeister Heinz Pfenninger: Kurt Baumann, SG Seon (dies für 2010), Severin Furter, SG Staufen; Philipp Haller, SG Lenzburg; Gregor Meier, FS Dintikon; Florian Sommer, SG Hunzenschwil. Den Wanderpreis für das Verbandsschiessen übernimmt einmal mehr die SG Seon. Ein Antrag der SG Hendschiken, betreffend das Verbandsschiessen im Bezirk, wurde vorgetragen und konnte nach der Diskussion positiv erledigt werden. (Eing.)

Die 130 Kinder, die an der Projektwoche in Dintikon teilnahmen, waren von der ersten Minute an fasziniert und voll konzentriert. Fotos: Helen Schatzmann

Schnäbel wetzen, trommeln, tanzen . . . Helen Schatzmann Höhepunkt der Projektwoche «Tanz und Musik» in der Schule Dintikon war der Auftritt der Gruppe SSASSA mit ihrem Programm «Schnabelwetzer» sowie die anschliessenden Workshops unter Leitung der drei Künstler und einer Tänzerin aus Mazedonien und der Schweiz. Das interkulturelle Musikprogramm mit Liedern in verschiedenen Sprachen und teilweise unbekannten Instrumenten begeisterte rund 130 Kinder vom Kindergarten bis zur fünften Primarschulklasse. Singend, klatschend und tanzend lernten sie mitreissende Klänge aus Mazedonien, Albanien, Spanien, Griechenland, der Türkei, der Roma und der Schweiz kennen. Mit Originalinstrumenten wie Gaida, Zurna, Bouzoukie oder Darabuka entführte SSASSA die Mädchen und Buben auf eine unvergessliche, den Altersgruppen angepasste MusikerlebnisReise. «Wir möchten Kindern einen Impuls für den Zugang in den reichen kulturellen Hintergrund fremder Kulturen geben», sagt Bandleader Christian Fotsch. Er bringt seine reiche Erfahrung mit Musik- und Tanz-Projektwochen bereits in der Planungsphase ein. Und auch in Dintikon war es offensichtlich: Die Kinder liessen sich von der ersten Minute an vom temperamentvollen Mitmach-Programm mitreissen und begeistern. Auf Instrumenten wie Darabuka und Shaker lernten sie, aufeinander zu hören und miteinander zu spielen. Schwierige Textpassagen der fremdsprachigen Lieder wurden mittels Sprechchören didaktisch geschickt vermittelt. Die Künstler Christian Fotsch, Marem und Nehrun Aliev haben schon über 2400 Konzerte gegeben. Sie freuen sich, wenn auch ihr jüngstes Publikum die fremde Musik positiv erlebt, was vielleicht auch bestehenden Vorurteilen gegenüber Ausländern entgegenwirken könne.

Im Workshop wird ein ganzes Perkussionsorchester aufgebaut.

Aufregung im Workshop: Der Auftritt in der Turnhalle naht.

Musik kann man tatsächlich auch mit Obst und Gemüse machen.

Im Tanzkurs: Sieben – acht: Links vor, Mitte und rechts zurück.

Die SSASSA-Musiker integrieren die Schulkinder bereits nach ein paar Minuten ins Konzert und lassen sie mitspielen.

LBA_11_2012  

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

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