Donnerstag, 9. November 2017
109. Jahrgang – Nr. 45
AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG
5ºC 8ºC
Freitag, 10. November 2017 Am Vormittag hochnebelartigen Wolken und Auflockerungen. Dann dichte Wolken und gegen Abend Regen. Samstag, 11. November 2017 Am Samstag bewölkt, zeitweise nass und windig.
6ºC 12ºC
5ºC 10ºC
Sonntag, 12. November 2017 Der Sonntag zeigt sich wechselhaft, immer wieder etwas Regen, dazwischen aber auch einige Aufhellungen.
Laufen
3 Jeder kann das Risiko verkleinern, dass sich die Kindes- und Erwachsenschutzbehörde KESB in seine privaten Angelegenheiten mischt. Dazu muss er einen Vorsorgeauftrag verfassen.
Breitenbach
9 Die langjährigen Kalenderfrau Ulla Fringeli tritt als leitende Redaktorin zurück und übergibt «Dr Schwarzbueb», das Jahr- und Heimatbuch für das Schwarzbubenland und das Laufental, der neuen Leitung.
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«Sterben müssen wir alle» Vor 40 Jahren taten sich sieben Laufentaler Gemeinden zusammen, um eine Spitex zu gründen. Der Verein wollte Pflegebedürftigen die Möglichkeit geben, möglichst lange im eigenen Heim verbringen zu können. Dieses Thema stand auch im Mittelpunkt der Jubiläumsfeier. Gaby Walther
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ahnbrechend sei die Gründung der Spitex Laufental vor 40 Jahren gewesen, erklärte Vorstandspräsidentin Barbara Streich am letzten Freitag im Seniorenzentrum Rosengarten in Laufen. Auf Initiative von Magda Richterich hatten sich im Jahr 1977 sieben Gemeinden des Laufentals zusammengeschlossen, um den Verein für Familienhilfe und Krankenpflege zu gründen. Es bestand damals schon der Wunsch von vielen Pflegebedürftigen, möglichst lange Zeit im eigenen Heim verbringen zu können. Am Anfang waren es eine Krankenschwester und eine ausgebildete Familienhelferin, welche Hausbesuche machten, heute sind 40 Frauen und Männer in Teilzeitpensen, verteilt auf 22 volle Stellen, bei der Spitex Laufental angestellt. Mit zehn Gemeinden bestehen Leistungsvereinbarungen. Doch nicht mit Jubel, Trubel, Heiterkeit wollte die Spitex ihr 40-jähriges Bestehen feiern – «Das würde nicht passen», meinte Barbara Streich –, sondern mit etwas Persönlichem, einem Thema,
Wer wagt sich auf die Bühne? Die Moderatorin Verena Gauthier-Furrer der Theatergruppe «impuls» ermutigt, auf die Bühne FOTO: GABY WALTHER zu kommen, um dem Theaterstück eine neue Wendung zu geben. welches alle betrifft. «Sterben müssen wir alle», ergänzte Streich und so spielte auf der aufgestellten Bühne im Seniorenzentrum die Theatergruppe «impuls» das Stück «Ich sterbe zu Hause – meine Familie wird’s richten!». Eingreifen ins Theaterstück Es ist Weihnachten. Doch herrscht eine getrübte Stimmung. Grossmutter Luise teilt ihrer Familie mit, dass sie unheilbar an Darmkrebs erkrankt ist. Sie wünscht sich, daheim sterben zu dürfen und nicht in ein Heim gehen zu müssen. Natürlich stimmen die beiden Söhne sofort zu. Einfach wird es jedoch nicht. Der Grossteil der Pflegearbeit bleibt an der Schwiegertochter hängen und nach einem Jahr, nach völliger Überlastung, verschwindet die Schwiegertochter.
Realitätsfremd? «Einen Menschen zu Hause zu pflegen, ist eine grosse Leistung», erklärte die Moderatorin Verena Gauthier-Furrer und forderte nach dem 40-minütigen Theaterstück die rund 100 Anwesenden auf, sich Gedanken zu machen, was schiefgelaufen ist, wie die Beteiligten anders hätten reagieren können und ob eine Betreuung zu Hause überhaupt möglich ist. Nochmals traten die Schauspielerinnen und Schauspieler auf die Bühne und begannen das Stück zu spielen. Nun sollte das Publikum reagieren, in die Szenen eingreifen, den Part der Bühnenperson übernehmen und eine bessere Lösung vorspielen. Tatsächlich funktionierte es und einige mutige Frauen und ein Mann getrauten sich auf die Bühne. Vor allem die Fachfrauen der
Spitex zeigten auf, wie mit einer solch schwierigen Situation umgegangen werden kann. Sie zeigten, wo zusätzliche Hilfe zur Betreuung einbezogen werden soll und wie wichtig es ist, dass alle Beteiligten ihre Bedürfnisse zur Sprache bringen und ernst genommen werden. Ebenso sollten vor einem solch wichtigen Entscheid einige Diskussionen, Abklärungen und Vorbereitungen getroffen werden. Das interaktive Theaterstück bewog nicht nur zum Zuschauen, sondern auch zum Mitmachen, Mitdenken und sorgte somit für Nachhaltigkeit. Eine spannende und unterhaltsame Art, um mit einem ernsthaften und schweren Thema konstruktiv umzugehen. Anschliessend an das Theaterstück wurde das Jubiläum mit einem Apéro doch noch gefeiert und abgerundet.
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LAUFENTAL LAUFEN
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LAUFEN
Militärmusik auf dem Rathausplatz
Selber vorsorgen – oder sich der KESB anvertrauen? Jeder kann das Risiko verkleinern, dass sich die Kindes- und Erwachsenschutzbehörde KESB in seine privaten Angelegenheiten mischt. Dazu muss er einen Vorsorgeauftrag verfassen. Gini Minonzio
Konzert Das Militärspiel des Territorialregiments 4 begeisterte sein Publikum auf dem FOTO: THOMAS IMMOOS Rathausplatz. tim. Gleich zwei Mal kamen Freunde hochstehender konzertanter Blasmusik am Freitag in Laufen in den Genuss eines Konzerts. Am Nachmittag spielte das Militärspiel des (Ostschweizer) Territorialregiments 4auf dem Rathausplatz, am Abend dann in der Mehrzweckhalle der Primarschule an der Baselstrasse. Stramm marschierten die Militärmusiker von der Vorstadt her durch das Obertor auf den Rathausplatz. Die Formation wurde angeführt vom Dirigenten, Oberleutnant Jan Mutschlechner. Auf dem Rathausplatz hatten sich viele Zaungäste eingefunden. Sie lauschten aufmerksam den Darbietungen. Diese umfasste eine breite Palette, die ebenso Märsche umfasste wie Jazzund Musicalmelodien oder Schlager wie «Tulpen aus Amsterdam». Die Kinder und die Jugendlichen
zeigten ihre Begeisterung, indem sie mitklatschten, mitdirigierten, oder mit ihren Händen das Trompeten- oder Posaunenblasen imitierten. Erstaunlich, was die Militärmusiker in nur zwei Wochen, seit sie am 23. Oktober in Suhr eingerückt sind, einstudiert haben. Mit den beiden Konzerten würdigte die Militärmusik des Territorialregiments 4 den Musikverband beider Basel (MVBB), der in diesen Tagen sein zehnjähriges Bestehen feiert. Für viele zu früh, bereits nach einer halben Stunde, war das nachmittägliche Konzert beendet. Dafür bestand die schöne Möglichkeit, am Abend im «Serafin» ein längeres Konzert zu besuchen, das das grosse Können und die breite musikalische Palette der jungen Musikerinnen und Musiker nochmals deutlich unter Beweis stellte.
VERANSTALTUNG
Irrwisch tritt in Laufen auf WOS. In den Achtzigern war Irrwisch äusserst erfolgreich und auf dem Zenit ihres Erfolgs. Sie waren 1981 der Headliner am ersten Open Air Nunningen. Es ist zwar ruhiger um die Band geworden, aber wie bei einem guten Wein sind die Musiker heute reifer und noch besser. Nach den erfolgreichen Konzertshows mit Orchester im vergangenen Herbst kehrt Irrwisch wieder in Stamm-
formation mit ihrem melodiösen-rockigen Sound auf die Bühne zurück. Mit dabei das neue tolle Doppelalbum «Stone and a Rose», sowie die schönsten, unvergessenen Irrwisch- Klassiker aus 40 Jahren Bandhistory. Konzert:: 1. Dezember, 20.15 Uhr, Alts Schlachthuus Laufen, Vorverkauf unter www.kfl.ch oder in der Papeterie Cueni, Laufen
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er auch in schlechten Zeiten für seinen Ehepartner sorgen möchte, der kommt an einem Vorsorgeauftrag nicht vorbei. Dies ein Fazit aus dem Vortrag, den der Betriebswirtschafter Cyrill Fanti, Inhaber der Fanti-Group, letzte Woche vor dem Gewerbeverein KMU Laufental hielt. Aus persönlichen Schicksalsschlägen heraus hat sich Fanti auf das neue Erwachsenenschutzrecht spezialisiert. «Wenn jemand wegen eines Unfalls oder einer Krankheit urteilsunfähig wird, so kann er der Behörde KESB nicht ausweichen — ausser, er hat einen Vorsorgeauftrag verfasst», betonte Fanta. Die KESB (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde) kann auch ein gemeinsam bewohntes Haus versteigern lassen oder eine Firma liquidieren. Vor der KESB schützen kann man sich, indem man einen Vorsorgeauftrag verfasst, der in Kraft tritt, wenn man urteilsunfähig wird. Dabei bestimmt man am besten zwei Personen, welche die Personen-, Vermögens- und Rechtsgeschäfte tätigen können, wenn man urteilsunfähig werden sollte. Bei der Personensorge geht es unter anderem
darum zu bestimmen, ob jemand im Altersheim wohnen soll oder wer die Post öffnet. Sie kann auch die Vertretung bei medizinischen Massnahmen einschliessen. Wer mit der Vermögenssorge betraut wird, kann Rechnungen bezahlen und mit der Bank verkehren. Doch hier gilt es aufzupassen. Bevor ein Vorsorgeauftrag gültig ist, muss ihn die KESB noch validieren, das heisst akzeptieren. Das kann nach einem Unfall gute sechs Monate dauern, warnte Fanti. Während dieser Zeit hat niemand einen Zugang zu den Bankkonten. Er empfiehlt deshalb, vorbeugend bei jedem Bankkonto Vollmachten abzuschliessen. Die Vertretung im Rechtsverkehr gibt dem Beauftragten das Recht, Steuererklärungen abzugeben oder Verträge bei Versicherungen abzuschliessen, so Fanti.
VERANSTALTUNG
VERANSTALTUNG
Literaturapéro
Musik Zmorge an der Musikschule in Laufen
Lesefieber On Tour – Literaturapéro mit Manuela Hofstätter in der Stedtlibibliothek Laufen. Am Sonntag, 19. November, um 10.30 Uhr stehen die Tore der Laufner Stedtlibibliothek für alle Lesebegeisterten offen; Literaturbloggerin Manuela Hofstätter stellt Neuerscheinungen aus dem Bücherherbst 2017 vor. Tauchen Sie ein in die vielfältige Welt der Bücher, geniessen Sie dazu ein Glas Wein, ein Cüpli oder Saft und lassen Sie sich so richtig zum Lesen verführen. Die vorgestellten Bücher können Sie direkt in unserer Bibliothek ausleihen oder reservieren. Die Buchhändlerin Manuela Hofstätter führt den Literaturblog lesefieber.ch und tourt mit ihrem Buchpräsentationsprogramm durch die ganze Deutschschweiz. Sie ist bereits zum dritten Mal bei uns zu Gast und begeistert ihre Zuhörer jedes Mal aufs Neue! Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Eintritt frei – Kollekte. Petra Rentsch Stedtlibibliothek
Schöpft aus dem Vollen: Cyrill Fanti erläuterte die Vorteile eines Vorsorgeauftrags mit Beispielen aus seinem Leben. FOTO: GINI MINONZIO
Das Duo Terragni & Sarasin spielt für Sie aus ihrer neuen CD «Fantasie/ Sonate», während Sie an runden Tischen ein feines Zmorge geniessen und den Querflöten- und Klavierklängen lauschen. Die Flötistin Miriam Terragni, Lehrerin an der Musikschule Laufental-Thierstein und Soloflötistin beim Symphonierorchester Argovia Philharmonic, hat mit ihrer Duopartnerin Catherine Sarasin bereits mit ihrer ersten CD grosse internationale Beachtung gefunden. Die charmanten Basler Musikerinnen freuen sich, Ihnen nun ihre zweite CD präsentieren zu dürfen. Auf der CD, die beim renommierten deutschen
Wer bei der Personensorge niemanden für die medizinischen Massnahmen bestimmt hat, sollte auch eine Patientenverfügung verfassen. Auch für Firmeninhaber Doch nicht nur alle Erwachsenen sollten einen Vorsorgeauftrag verfassen, sondern auch Firmeninhaber, betonte Fanti. Denn die KESB kann auch Firmen liquidieren. Mit einem Vorsorgeauftrag kann ein Firmeninhaber hingegen eine Person oder ein Gremium einsetzen, welches bei einer Urteilsunfähigkeit eine Unternehmensnachfolge und damit verbunden einen Unternehmensverkauf ausführen könnte. Einen Vorsorgeauftrag kann man mithilfe von Vorlagen aus dem Internet selber verfassen. Fanti empfiehlt jedoch eine professionelle Beratung.
Label «Coviello Classics» erschienen ist, finden sich Welt-Ersteinspielungen deutscher und französischer Romantiker. Unter anderem entdeckte Catherine Sarasin in der Bibliothèque Nationale de France ein bisher unbeachtetes Manuskript der jung verstorbenen Komponistin Lili Boulanger. Ulrich Thiersch Schulleiter Regionale Musikschule Laufental-Thierstein Sonntag, 12.11. um 10.30 Uhr im Alts Schlachthuus, Seidenweg 55, Laufen. Kosten: Erwachsene: 10 Franken, Kinder: 6 Franken.
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Gottesdienste BewegungPlus Laufen evangelische Freikirche
Gottesdienst Sonntag, 19. November 2017 mit Kidstreff für die Kleinsten und Grösseren 10.30 Uhr, Wahlenstrasse 81, Laufen
www.bewegungplus-laufen.ch
Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch
Sonntag, 12. November 2017 19.30 Uhr Gottesdienst Gäste sind herzlich willkommen.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Donnerstag, 9. November, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag im ref. Kirchgemeindehaus Laufen, Thema: «Liedernachmittag» mit Barbara Schneebeli und Tobias Cramm. Freitag, 10. November, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende, offen für alle. Freitag, 10. November, 19.30 Uhr, ref. Kirche Laufen, Filmabend: «Les Miserables», Eintritt frei, Kollekte. Sonntag, 12. November, Kein Gottesdienst in Laufen, siehe Grellingen! Grellingen Sonntag, 12. November, 10.00 Uhr, ref. Kirche Grellingen, Gottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis, Tatjana Fuog (Orgel) und Rolf Stebler, Bariton. Heute ist ChinderSunntig mit Nadja.
EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch
HERZLICHEN DANK für die grosse Anteilnahme, die wir beim Abschied von
Sonntag, 12. November, 17 Uhr, Gemeindekonzert: 450 Jahre Monteverdi – Basler Vocalsextett, Instrumentalensemble, Ref. Kirchenchor, Sharon Prushansky, Orgel, Gesamtleitung: Jasmine Weber Eintritt frei – Kollekte
Marie-Rose Hänggi-Simon erfahren durften.
Mittwoch, 15. November, 16.30 Uhr, Streetdance Minis Martina Hausberger 19 Uhr, Novembervortrag «Ein Leben für den Frieden» mit Sumaya Farhat-Naser, Pfarrer Armin Mettler, Eintritt frei
Es ist schwer, einen geliebten Menschen zu verlieren, aber es ist tröstend zu erfahren, wie viel Liebe und Achtung ihm entgegengebracht wurde. Danke allen, die sich mit uns verbunden fühlen und ihre Anteilnahme in so vielfältiger Weise zum Ausdruck bringen.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein
Ein besonderer Dank geht an Frau Erika Popovová für ihre liebevolle Betreuung. Herzlichen Dank auch an das Personal der Spitex am Puls.
Gottesdienste: Sonntag, 12. November, kein Gottesdienst Samstag, 18. November, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Fiire mit de Chliine, Bilderbuch: Das kleine «Ich bin ich», Pfr. Stéphane Barth, Helferinnen, Konfirmanden, anschliessend: «Zelfi» und Basteln Sonntag, 19. November, 10.15 Uhr, ref. Kirche, Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, anschliessend: Kirchenkaffee Die Sonntagsschule-Chinderchilche: probt an den Sonntagen, 19. und 26. November, jeweils von 10.15-11.15 Uhr im Sonntagsschulraum im ref. Kirchgemeindehaus für das Krippenspiel «Aurelius und der Schafsdieb» Lottomatch: Freitag, 17. November, 19 Uhr, im Gemeindesaal des ref. KGH Thierstein, Breitenbach: für alle, die gerne Preise und gute Laune mit nach Hause nehmen. Für Infos: Lotti Gygli, Telefon 061 781 28 06 Projektkurse Religion der Kreisschule Thierstein West für 7.- und 8.-Klässler: Mittwoch, 15. November, 13.3016.30 Uhr, Schulhaus Mur, Breitenbach, obligatorisch für alle, die später konfirmiert werden möchten Konfirmandenkurs 2017/2018: Jeweils Do, 18-19.30 Uhr, im Gemeindesaal des ref. KGH Thierstein, Breitenbach. Gr. 1 am 9. November. Gr. 2 am 16. November.
Danke an Herrn Pfarrer Walter Meier für die würdevolle Gestaltung der Trauerfeier und an Manuel Vögtli und den Organisten für die wundervolle musikalische Begleitung. Eusi Mame, Schwiegermame, euses Grossmami und Urgrossmami wird i eusne Härze immer witerläbä. Zwingen, im November 2017
Die Trauerfamilie
Dreissigster: Sonntag, 19. November 2017, um 10.45 Uhr in der Kirche Zwingen.
German Borer Erdbestattungen Kremationen Überführungen Kilian + Daniel Borer 4227 Büsserach
Tel. 061 781 18 97 Natel 079 254 61 49 Bei Todesfall können Sie sich vertrauensvoll an uns wenden.
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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112
Kanton Basel-Landschaft
Einladung
zur ordentlichen Versammlung der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Laufental Sonntag, 19. November 2017, 10.45 Uhr im Kirchgemeindehaus Laufen nach dem Gottesdienst
Büren
Baupublikation
Bauherrschaft: Seefeldt Wilhelm Gässli 16, 4413 Büren Bauobjekt: Einbau Cheminéeofen und Stahlkamin Projektverfasser: Kaiser + Stettler Unterer Winkel 11, 4500 Solothurn Bauplatz: Gässli 16, 4413 Büren Grundbuch-Nr.: 2342 Planauflage: Beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis 24. November 2017
Traktanden 1. Begrüssung und Wahl der Stimmenzähler, Genehmigung der Traktandenliste 2. Genehmigung des Protokolls der ordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom 18. Juni 2017 3. Präsentation des Budgets 2018. Antrag 1: Genehmigung des Budgets 2018 4. Antrag 2: Steuerfuss für das Jahr 2018: 0,7% des Einkommens und 0,07% des Vermögens, wie bisher 5. Verschiedenes und Anregungen ♥ Falls jemand Lust verspürt eine diakonische, ehrenamtliche Arbeit zu machen und seine Gedanken und Interessen in die Landeskirche einzubringen, so soll er sich beim Präsidium oder den Pfarrpersonen melden! Es ist immer noch ein Sitz als Synodale/r vakant!
Büsserach
Baupublikation Gesuchsteller: Mihael und Martina Sever Oberdorfstrasse 29, 4227 Büsserach Bauobjekt: Neubau EFH Standort: Obere Grabenstrasse 39 Grundstück: GB 2643 Nutzungszone: W2a Projektverfasser: Dreier Korntheuer Architekten Wydenmattstrasse 2, 4227 Büsserach Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 24. November 2017
Fehren
Baupublikation
Bauherrschaft: Imark Christian Eichenweg 292, 4232 Fehren Bauobjekt: Fahnenmast, Geräteschrank mit Holzlager, bereits erstellt Bauzone: W1 Bauplatz: Eichenweg 292 Bauparzelle: Grundbuch Nr. 491 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 23. November 2017
Hofstetten-Flüh
Baupublikation Bauherr: Remo und Andrea Feuz Im Wygärtli 50, 4114 Hofstetten Projektverfasser: Remo und Andrea Feuz Im Wygärtli 50, 4114 Hofstetten Bauprojekt: Heizungsersatz mit einer aussen aufgestellten Wärmepumpe Bauplatz: Im Wygärtli 50, 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nr.: 3775 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 24. November 2017
Breitenbach Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein
Kirchgemeindeversammlung Einladung zur 134. Ordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom Montag, 20. November 2017, 19.00 Uhr im Evangelisch-reformierten Kirchgemeindehaus, Fehrenstrasse 46 in 4226 Breitenbach. Traktanden 1. Präsenzfeststellung 2. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 19. Juni 2017 3. Beschluss über den Voranschlag 2018 und Festsetzung der Kirchensteuer 2018 4. Verschiedenes Der Voranschlag 2018 liegt im Kirchgemeindehaus und an der Kirchgemeindeversammlung auf. Ebenfalls liegt das Protokoll vom 19. Juni 2017 an der Kirchgemeindeversammlung auf. 4226 Breitenbach, 6. November 2017 Der Kirchgemeinderat
Nuglar-St. Pantaleon
Todesanzeigen und Danksagungen können Sie direkt am Schalter einer der folgenden Geschäftsstellen aufgeben oder uns einfach per E-Mail oder Fax zusenden. bz Basellandschaftliche Zeitung Rheinstrasse 3, 4410 Liestal Tel. 061 927 26 70, Fax 061 927 26 04 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr todesanzeigen@basellandschaftlichezeitung.ch www.basellandschaftlichezeitung.ch, www.bzbasel.ch Anzeigenschluss: Vortag, 17 Uhr Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Tel. 061 706 20 20, Fax 061 706 20 30 inserate@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch Anzeigenschluss: Mittwoch, 10 Uhr Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch Anzeigenschluss: Mittwoch, 9 Uhr Samstag und Sonntag (bis 16 Uhr) per E-Mail an todesanzeigen@basellandschaftlichezeitung.ch oder per Fax an 058 200 54 07
LAUFENTAL
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LAUFEN
Starke Mischung mit Tiefgang Aus allen Sparten ein Müsterchen: Evergreen, Rock, Pop, Gospel und Schlager servierte die Singgruppe Vocabella aus Himmelried unter der Leitung von Marta Mieze den zahlreichen Gästen in der reformierten Kirche Laufen. Jürg Jeanloz
U VERANSTALTUNG
Die Brassband spielt
rwaldgeräusche, Vogelgezwitscher und -pfiffe, alsdann sachtes Einsetzen der einundzwanzig Frauenstimmen mit der wunderschönen Melodie «The Lion sleeps Tonight». Die Singgruppe, die sich seit 2005 Vocabella nennt, machte klar, dass sich die Gäste auf ein gediegenes Konzert freuen durften. Mit einem rassigen Samba legte der Chor noch einen Zacken zu, klatschte, wippte und versprühte Lebensfreude. Aus der Mottenkiste kramten die aufgestellten Sängerinnen schliesslich den Evergreen «Happy Together» hervor, der 1967 von den Turtles zum Welthit katapultiert wurde. Die Gäste klatschten begeistert mit und am Schluss wurde das Stück als Zugabe noch einmal frenetisch mit Beifall bedacht. «Wir haben eine tolle und engagierte Dirigentin», erklärte die Sprecherin Erna Hofmann. Die aus Lettland stammende Marta Mieze hat ein umfassendes Musikstudium absolviert und ist heute freischaffende Konzertsängerin. Seit zwei Jahren leitet sie die Singgruppe Vocabella und bereitet sich mit den Sän-
Die Brass Band Konkordia Zwingen lädt ein zu ihrem Konzert unter dem Motto «Classics in Concert — ein Konzertabend voller Klassiker» unter der Leitung ihres Dirigenten Peter Widmer. Damit sind sowohl allseits bekannte und beliebte Werke der klassischen Musik gemeint, aber nicht zuletzt auch einige der unvergesslichen Klassiker der modernen Pop- und Rockmusik, von Elvis Presley über Queen bis hin zu Metallica. Den BBKZ-Nachwuchshoffnungen kommt die Ehre zu, das Konzert zu eröffnen. Anschliessend lässt die BBKZ die mächtige Fanfare aus «Also sprach Zarathustra» von Richard Strauss erklingen, bekannt auch aus Stanley Kubricks Meisterwerk 2001: Odyssee im Weltraum. Der Reigen klassischer Melo-
dien setzt sich fort mit Ausschnitten aus den weltberühmten Opernwerken «Carmen» und «Wilhelm Tell». Der zweite Konzertteil wird eröffnet mit dem schönen Bravourmarsch «Vivat Lucerna» von Arthur Ney, gefolgt von der Rockballade «Nothing Else Matters» und Queen’s Gassenhauer «Bohemian Rhapsody». Ganz im Stile der Wiener Philharmoniker schliesslich klingt der Abend mit dem «RadetzkyMarsch» aus. Im Anschluss an das Konzert sind alle Anwesenden herzlich zu einem Glühwein-Apéro eingeladen. Die Brass Band Konkordia Zwingen freut sich auf ein zahlreiches Publikum am Sonntag, 19. November um 17 Uhr in der Kirche Zwingen. Brass Band Konkordia Zwingen
EINGESANDT
LIESBERG
Ventyl 4 brachte Saal zum Glühen
Brauchtum mit trendigem Stil
Vergangenen Freitag wurde ein weiterer Strich auf der to do List von Ventyl gemacht! Die letzte Veranstaltung des Jahres, Ventyl 4, wurde erfolgreich durchgeführt. Mit dabei waren vier Acts, die das Schlachthuus ordentlich zum Glühen brachten. Den Start machte «Cave Canem». Die am Gymnasium Laufen gegründete Band hat in ihrer kurzen Schaffenszeit bereits eine grosse Fangemeinde zusammengetrommelt, gute Stimmung war also inklusive! Gleich anschliessend rockten «keine Helden» die Bühne. Die aus Basel stammende Band machte ihrem Namen keine Ehre. Denn ihre selbst geschriebenen Songs waren so grandios, die können nur von Helden stammen! Nach diesen zwei Acts war das Publikum so richtig in Stimmung und bereit für den geheimen «Headliner» des Abends. Die vier Traumschwiegersöhne, welche die Band «Rooftop Sailors» bilden, sind extra aus Thun angereist, um dem Laufental ihre Rockshow zu präsentieren. Ein gelungener Auftritt, welcher so manches Mädchenherz zum Schmelzen brachte. Der krönende Abschluss kam aber erst noch. Der aus Bärschwil stammende Lafa präsentierte lyrische Texte der Extraklasse. Mit seinem Auftritt ging ein gelungenes Ventyl 4 zu Ende. Nächster Ventyl 4-Anlass: 5. Januar 2018. Laura Gebhardt
Mit viel Herzblut: Singgruppe Vocabella. gerinnen akribisch auf die vier Konzerte vor. Die junge sympathische Sopranistin hat ein Flair, die Damen für den Auftritt mitzureissen und zu motivieren. Ein Glücksfall für den Chor aus Himmelried. Nach zwei aparten Gospel wagten sich die Sängerinnen an den weltberühmten Song «Freiheit», der stellvertretend für die deutsche Wiedervereinigung immer wieder vorgetragen wurde. «Freiheit ist das Einzige, was zählt», hatte damals die Pop-Ikone Marius Müller-Westernhagen gesungen. Vocabella interpretierte das Lied in einer feinen Aufmachung, begleitet wurden sie vom Percussionisten Florian von Dach und vom Pianisten Artem Maslov. Die
Gemeinsames Schlusslied: Sorgte für Stimmung. FOTO JÜRG JEANLOZ
Jodlerinnen und Jodler aus Lyssach, Reigoldswil und Liesberg trafen sich zum gemeinsamen Jutz im Seemättli. Das Schwyzerörgeli-Trio Vollgas und der Witzbold Martin Sumi brachten Leben in den vollbesetzten Saal. jjz. Dass Jodellieder immer noch hoch im Kurs sind, durfte das initiative Bärgbrünneli einmal mehr erfahren. 400 Gäste sassen dichtgedrängt in der Mehrzweckhalle von Liesberg und genossen ein abwechslungsreiches und modernes Programm mit Jodelliedern, Örgelistücken und Klamauk. Zu Ehren der Jodlerwanderung, die im vergangenen August im bernischen Lyssach stattfand, sangen die dort ansässigen Jodlerinnen und Jodler den Wander-Jutz, der für diese Weltpremiere eigens vom Starkomponisten Franz Stadelmann geschrieben wurde. Ausdruckskraft und Lebensfreu-
de beinhaltete der Naturjutz, der beim Publikum bestens ankam. Mit einem volkstümlichen Gassenhauer doppelten die 30 Sängerinnen und Sänger aus dem Bernbiet nach und beschrieben musikalisch die wetterfeste und knorrige Bergarve. Dabei war sie auch Sinnbild für das unbeugsame Schweizer Volk. Wie im Varieté Moulin Rouge inszenierten sie sodann das Lied «Dini Seel la bambälä», indem sie einander einhängten und die Beine im Takt nach oben schwangen. Tosender Applaus des gut gelaunten Publikums wurde dieser einmaligen Darbietung zuteil. Nach dem fulminanten Start waren feinere Töne an der Reihe. Die Schwestern Sandra, Doris und Maya Weber aus Reigoldswil kramten aus dem volkstümlichen Fundus «S’Guggerzytli» hervor und punkteten mächtig mit diesem beliebten Ohrwurm. Musikantenstadl
Stimmung erzeugten sie mit dem Hit «Alls was bruchsch uf der Wält, das isch Liebi» und schunkelten mit den aufgestellten Gästen in professioneller Manier. Die Gastgeber aus Liesberg schilderten mit ausgewogenen Stimmen «D’Lüt im Dorf» und setzten mit dem Geburtstagsjutz einen weiteren Höhepunkt. Da die Anhänger und Fans der Bärgbrünneler immer wieder den Steimanndli-Jutz verlangen, wurde derselbe auf Geheiss des Ehrenpräsidenten Hanspeter Steiner dargeboten und von den Gästen heftig bejubelt. Mit deftigen Witzen und musikalischen Leckerbissen wartete der Komödiant Martin Sumi auf und brachte den ganzen Saal aus dem Häuschen. Bis in die frühen Morgenstunden rätzte das Schwyzerörgeli-Trio Vollgas Schlager, Country und volkstümliche Stücke und rundete diesen munteren Abend ab.
FOTO: JÜRG JEANLOZ
beiden Musiker waren auch dafür verantwortlich, dass der Strassenfeger «Waterloo» so richtig einfuhr und das Abba-Stück mit grossem Applaus belohnt wurde. Mit «Time to Say Goodbye» verabschiedete sich der rührige Chor mit hellen Stimmen und sorgfältiger Begleitung. Ein letztes Lied musste noch her und im Sinne der Schweizer Volksmusik durften die Gäste das «Lueget vo Bärg und Tal» geniessen und still vor sich hersummen. Weitere Konzerte der Singgruppe Vocabella: Samstag, 11. November um 19 Uhr in der Kirche Büren und am Sonntag, 12. November um 17 Uhr in der Katholischen Kirche Breitenbach.
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REGION
Zwei Kulturspezialisten übernehmen das Heimatbuch «Dr Schwarzbueb», das Jahr- und Heimatbuch für das Schwarzbubenland und das Laufental, wird neu von Klaus Fischer und Thomas Brunnschweiler betreut. Vernissage des neusten Jahrgangs ist am Montag in Mariastein. Dimitri Hofer
L
eicht ist der langjährigen Kalenderfrau Ulla Fringeli der Entscheid, sich als leitende Redaktorin zurückzuziehen, nicht gefallen. Die Verbundenheit mit dem im DorneckThierstein und Laufental weitherum bekannten Jahr- und Heimatbuch ist riesig. Ihr 80. Geburtstag hat sie aber veranlasst, die Verantwortung für den «Schwarzbueb» weiterzugeben. Mit ihrem Abgang verlässt das 1923 erstmals erschienene Heft auch die Hand der Familie Fringeli. Die ursprünglich aus Franken stammende Volkskundlerin und Kunsthistorikerin hatte das Jahrbuch in den frühen Neunzigern von ihrem Schwiegervater, dem Gründer Albin Fringeli, übernommen. Auch wenn sie es gerne gesehen hätte, fand sich in der Verwandtschaft niemand, der in dritter Generation den Volkskalender fortführen wollte.
Chronik spielt eine wichtigere Rolle Dafür sprangen zwei ein, die im kulturellen Schwarzbubenland bestens vernetzt sind: der in Hofstetten beheimatete frühere Solothurner Regierungsrat Klaus Fischer und der Reinacher Journalist und Autor Thomas Brunnschweiler. Gemeinsam leiten sie nun die Redaktion des Jahrbuchs, für das sie in der
Die neuen «Schwarzbueb»Macher: Klaus Fischer (l.) und Thomas Brunnschweiler. FOTO: ZVG Vergangenheit bereits Artikel geschrieben haben. Auch gehörten sie bisher dem Beirat des Hefts an, das noch immer auch mittels Türverkauf vertrieben wird. Die neue Ausgabe, deren Vernissage am kommenden Montag stattfindet, ist die erste, für welche sich die beiden verantwortlich zeichnen. Eine Neuerung darin wird eine stärkere Fokussierung auf die Chronik sein. «Mir als Historiker liegt es am Herzen, dass die Leser noch mehr darüber erfahren, was im letzten Jahr im Schwarzbubenland und im Laufental passiert ist», sagt Klaus Fischer. Der einstige Vorsteher des Solothurner Departements für Bildung und Kultur betont, dass es sich dabei um eine wichtige Aufgabe des Volkskalenders handle. So haben es der Besuch von Bundesrat Johann SchneiderAmmann in Zullwil, die bilinguale Matur in Laufen und Porrentruy sowie das Neue Theater Dornach ins neue Heft geschafft. Das etablierte, jährlich wechselnde Schwerpunktthema wird jedoch beibehalten. «Und auch die traditionellen Rubriken wie die Bauernregeln oder die Totentafel gibt es weiterhin», erklärt Fischer. Die Ausarbeitung der ersten Ausgabe gemeinsam mit Thomas Brunnschweiler habe hervorragend funktioniert, meint der 69-Jährige. «Wenn ich keine Freude am Jahrbuch hätte, würde
ich mich auch nicht dafür engagieren.» Er könne sich deshalb gut vorstellen, im Duo den «Schwarzbueb» noch einige Jahre zu leiten. Für die nächste Ausgabe hat er bereits angefangen, Zeitungsausschnitte über das Geschehen im Dorneck-Thierstein zu sammeln. Denn das Jahrbuch, das heute von der AZ Anzeiger AG herausgegeben wird, habe noch immer seine Existenzberechtigung. «Der Kalender hat im Schwarzbubenland eine identitätsstiftende Funktion», sagt Klaus Fischer. Nichtsdestotrotz sei ihm bewusst, dass das Jahrbuch grösstenteils von einer älteren Leserschaft konsumiert wird. Er sei gespannt auf die Resonanz des Publikums, vor allem interessiere es ihn, wie die chronografischen Elemente ankommen werden. Die zurückgetretene Kalenderfrau Ulla Fringeli kann ihrem Nachfolger Fischer bei der Bedeutung des Heimatbuchs nur zustimmen. Es sei auch im Jahr 2017 noch, was es bereits unter Albin Fringeli sein wollte: «Ein anregendes Gedächtnis und Gewissen einer Auswahl von Ereignissen und Themen für uns selbst und unsere Nachbarn.» Die Vernissage der neusten Ausgabe des Jahr- und Heimatbuchs «Dr Schwarzbueb» findet am Montag, 13. November, um 18 Uhr im Hotel Kurhaus Kreuz in Mariastein statt. Die Vernissage ist öffentlich.
BREITENBACH
«Das Alter hat viele Gesichter» Das so genannte «vita tertia», der dritte Lebensabschnitt, bringt viele neue Herausforderungen mit sich. Pro Senectute Dorneck-Thierstein vertiefte letzte Woche ihre brandneue Broschüre «Älter werden in Breitenbach» mit einem spannenden Info-Anlass. bü. Während Gemeindepräsident Dieter Künzli auf der Titelseite der neuen Broschüre mit einem Dankeschön an die Macher erscheint, nahm sich Stellvertreter Christian Thalmann die Zeit, die er eigentlich nicht hatte, den zahlreichen Breitenbacher Senioren im Pfarreisaal «Zeit zu haben zum Leben» zu wünschen, sinnigerweise in Versform. Um genau dies und ein erfülltes, gesundes und sicheres «vita tertia» drehten sich verschiedene Referate, deren Inhalte und Aussagen auch in der «Extra Broschüre», einer Art Nachschlagewerk nachzulesen seien, wie Iris Vogt, Fachstellenleiterin Pro Senectute DorneckThierstein, erläuterte. Ida Boos, Geschäftsleiterin Pro Senectute Kanton Solothurn, stärkte den «tüüre Alte» gleich den Rücken: «Sie haben über Jahrzehnte ihren Beitrag an die Gesellschaft geleistet, solche Vorwürfe müssen Sie sich nicht gefallen lassen.» Das kam im Saal genauso gut an wie ihre Feststellung, dass das kalendarische Alter heute nicht mehr so wichtig sei, viel wichtiger sei der Gesundheitszustand. «Wir stellen die Gesundheit ins Zentrum, gesund älter zu werden, braucht aber auch eigenes Dazutun», riet Boos zu Bewegung, gesunder Ernährung, sozialen Kontakten. Pro Senectute biete im Verbund mit anderen Partnern Beratung in allen Altersfragen: «Sie finden alle Kontaktadressen in der Broschüre.» Dass das Geld im Alter eine grosse, belastende Rolle spielen kann, stellte Sozialarbeiterin
«Hallo Emma, rate mal wer dran ist»: Die beiden Polizisten Jürg Tschanz (l.) und Patrick Amrein schärfen die Sinne für allerlei krumme Dinge wie Enkeltrick, falsche Polizisten, Spoofing oder Einbrüche. FOTO: ROLAND BÜRKI Bettina Schönenberger, in ihrem Referat über die AHV/IV sowie berufliche und individuelle Vorsorge fest. Wichtig war ihr besonders, dass Ergänzungsleistungen (EL) weder Almosen noch Sozialhilfe seien, sondern darauf ein gesetzlicher Anspruch bestehe. «Wir beraten Sie in solchen Fällen gerne», so Schönenberger. Gekipptes Fenster ist offenes Fenster Sie strahlten Sicherheit und Vertrauen in die Solothurner Kantonspolizei aus, Jürg Tschanz und Patrick Amrein. «Telefonbetrug kennt keine Grenzen», kam Tschanz gleich auf Enkeltrick, falsche Polizisten, vorgetäuschte Anrufnummern (Spoofing) und dann auf Einbrüche zu sprechen. Ein kurzer Film zeigte die Scham eines Vaters, der seinem angeblichen Sohn 45 000 Euro hatte zukommen lassen. «Die Drahtzieher im Ausland sind psychologisch raffiniert und machen Druck, lassen Sie sich nicht überrennen», mahnte Tschanz. Aus Scham gelangten nur gerade 20 Prozent der Enkeltrickfälle zur Anzeige. Weiter
warnte er vor gezinkten Anrufnummern oder hochdeutsch sprechenden Polizisten. Letztere seien in der Schweiz sehr, sehr rar. Zum Thema Einbruch verwies er auf das Merkblatt «Bei Verdacht Tel. 117» und riet zu geschlossenen Haustüren und Kippfenstern: «Letztere sind offene Fenster.» Patrick Amrein informierte über eine Tag und Nacht präsente Kantonspolizei und die Dringlichkeit, Beobachtungen sofort telefonisch zu melden. «Do mues y d Frau frooge», zeigte schliesslich Rechtsanwalt und Notar Dr. Roland Müller eindrücklich auf, dass Patientenverfügung und Vorsorgeauftrag noch lange nicht in allen Köpfen sind. Grosse Hilfe bietet da der Docupass der Pro Senectute. Einen musikalisch feinen Schlusspunkt setzten beeindruckend das Cello-Duo Jasmin Cueni und Noemi Fischer sowie Ida-Lin Hübscher am Klavier, die dazu mit ausdrucksvoller Stimme begeisterte. Infos zu allen Altersfragen und den Docupass gibt es bei der Pro Senectute Dorneck Thierstein, Bodenackerstr. 6, 4226 Breitenbach, Tel. 061 781 12 75
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KLEINLÜTZEL
Verwahrlosung nimmt zu Die Delegiertenversammlung der Sozialregion Thierstein verabschiedete letzte Woche das Budget. Bea Asper
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ie Gemeinden müssen bei der Sozialregion im nächsten Jahr nur mit einem minimalen Anstieg der Verwaltungskosten rechnen. Vorgesehen sind Nettoaufwendungen von 1,585 Millionen Franken, während im Budget 2017 der Betrag von 1,575 Millionen Franken veranschlagt worden war. Bei den Lohnkosten verzeichnet man keinen Anstieg, doch braucht es Weiterbildung. «Die Arbeit wird immer komplexer und anspruchsvoller», erklärte Geschäftsführer Christoph Merckx und zeigte den Delegierten eindrücklich auf, was sich hinter den Türen der Sozialregion Thierstein verbirgt. In aufwendigen Verfahren durchleuchten die Mitarbeitenden sämtliche finanziellen Verhältnisse der Menschen, die um staatliche Hilfe bitten. Das Recht auf Hilfe sei in der Bundesverfassung festgelegt. Für die Berechnung der Auszahlungen würde das kantonale Gesetz, die Verordnungen sowie die SKOS-Richtlinien gelten. Daneben seien die Mitarbeitenden gefordert, mit ihren Klienten Perspektiven zu erarbeiten. «Das erklärte Ziel ist die Integration, also das Einkommen mit eigenen Kräften so zu erhöhen, dass keine Sozialhilfegelder mehr beansprucht werden müssen.» Diese seien auch nicht geschenkt, sondern geschuldet, gab Merckx zu bedenken. Wie hoch die Erfolgsquote ist, wird künftig in kantonalen Statistiken erkennbar sein, nachdem in diesem Jahr auf Kantonsebene elektronische Systemanpassungen vorgenommen worden waren. Weitere Gründe für die hohe Belastung in der Sozialregion erklärte
Leitung: Die strategische und operative Leitung der Sozialregion Thierstein: v. l.n.r. Guido Linz, Präsident des Zweckverbandes, Christoph Merckx, Geschäftsführer. Vorstandsmitglieder Vreni Steiner, HansPeter Abegglen (hinten), Hans Göller, Erich Lutz und Marcel Schenker. FOTO: BEA ASPER Merckx mit den Abklärungen im Kindes- und Erwachsenenschutz. Dabei gebe eine zunehmende Verwahrlosung Anlass zur Sorge. «Manchen Menschen sind die Lebensumstände über den Kopf gewachsen, nicht selten aus einem Suchtverhalten heraus oder dem Abtauchen in eine virtuelle Welt. Wir finden Wohnungen vor, in denen sich die ungeöffnete Briefe stapeln und das Chaos Überhand nahm», berichtete Merckx aus dem Alltag. Weiter gab er den Delegierten mit auf den Weg, den Gemeindebehörden aufzuzeigen, wie sich ihre Entscheidungen in der Sozialregion auswirken. Merckx brachte ein Beispiel aus der Spitex: «Durch den Wechsel einer Gemeinde von der Spitex Thierstein-Dorneckberg zur einem privaten Anbieter stehen die Mitarbeitenden der Sozialregion nun vor der Frage, wie umzugehen ist mit der Wegpauschale, die zu Lasten der Klienten geht, und ältere Menschen, die nicht von ihrer AHV-Rente leben können, enorm belasten.» Zur Veranschaulichung erwähnte Merckx das Beispiel
einer Frau, die von den 600 Franken Lebensunterhalt der AHV nun 400 Franken Wegpauschale bezahlen muss für die ambulante Hilfe zu Hause. Die Delegierten versprachen, das Thema in ihren Gemeinden auf den Tisch zu bringen. Sie sprachen den Mitarbeitenden der Sozialregion ihr Vertrauen aus und bewilligten das Budget 2018 ohne Einwendungen. Die Lohnkosten liegen bei 1,024 Millionen Franken, während diese im Budget 2017 1,042 Millionen betrugen. Dafür investiert man 35 000 Franken in die Weiterbildung (im Budget 2017 waren es 25 000 Franken). Merckx wies beim Stellenplan daraufhin, dass die Sozialregion Thierstein mit den vorhandenen Ressourcen weitaus mehr Dossiers bewältige als in den kantonalen Vorgaben vorgesehen sei. Mit der gestiegenen Bevölkerungszahl im Thierstein liegen die Aufwendungen für die Administration der Sozialregion nun tiefer als im Vorjahr. Im 2018 lagen die Kosten pro Einwohner bei 102,17 Franken, im 2018 bei 100,51 Franken.
NUNNINGEN
NUNNINGEN
Erster Spatenstich für Sportgebäude
Krimiabend WOS. Die Kulturkommission Nunningen lädt zur Lesung von Christof Gasser ein. Der Autor liest am Mittwoch, 22. November, um 19.30 Uhr in der Zähnteschür Nunningen aus seinem neusten Roman «Schwarzbubenland» vor.
Gemeinsam schritten sie zum ersten Spatenstich: (v.l.)Jacqueline Stebler (Schule), Felix Egger (Schwingclub), Rolf Gerster (Architekt), Christian Müller (Männerriege), Gemeindepräsident Heiner Studer, Tobias Hänggi (Präsident des Turnvereins), sowie Isabelle SteFOTO: THOMAS IMMOOS bler (Damenriege). tim. Im Dezember vergangenen Jahres haben die Stimmberechtigen von Nunningen sich selber ein Weihnachtsgeschenk gemacht: Sie haben einstimmig ja gesagt zum Neubau eines Sportplatzgebäudes im Seichel, ausgangs Dorf Richtung Bretzwil gelegen. Seither haben zahlreiche Sitzungen der beteiligten Sportvereine, der Behörden und Planer, gemeinsam mit dem Architekten Rolf Gerster (Architekturbüro G3) stattgefunden, wie Gemeindepräsident Heiner Studer beim ersten symbolischen Spatenstich ausführte. Dabei wurde geplant und es wurden die Bedürfnisse von Schule und Sportvereinen abgeklärt. Dieser Spatenstich fand bei schönstem Herbstwetter statt. Daran beteiligten sich gemeinsam Lehrpersonen, Vertreterinnen und Vertreter des Schwingclubs Dorneck-Thierstein-Laufental, des Turnvereins Nunningen sowie der Baufirma. Vereine und Schule werden Nutzniesser des neuen Gebäudes sein.
Das neue Sportgebäude wird erheblich grösser sein, als die beiden Gebäude zusammen, die zuvor an dieser Stelle gestanden sind und vor kurzem abgerissen wurden. Es wird einen Schwingkeller, einen Aufenthaltsraum für den Turnverein, einen Mehrzweckraum sowie Garderoben und Duschen enthalten. Der dafür bewilligte Kredit beläuft sich auf 1,3 Millionen Franken. An den Kosten beteiligen sich — neben der Gemeinde — der Turnverein mit 130 000 Franken und der Schwingclub mit 320 000 Franken. Diese Woche ist mit den Bauarbeiten begonnen worden. «Wenn alles gut läuft, so kann im Juni kommenden Jahres eingeweiht werden», versprach Heiner Studer weiter. Damit das Werk in Angriff genommen werden konnte, übergab der Gemeindepräsident dem Architekten die Unterlagen der Baubewilligung.
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Endlich ist es so weit . . .
MO, 27. Nov., Zibelemärit in Bern 8 h, nur Fahrt Fr. 39.– DO, 30. Nov., Wildessen im Schwarzwald 10 h, Fahrt, 3erlei Wild oder Fleisch Fr. 84.– 3.–5. Dez., Weihnachtsmarkt Kufstein – Salzburg Fahrt, Hotel 4*, mit Frühstück Fr. 349.– 5. Dez., Samichlausfahrt zum Wullejakob 12 h, Fahrt, Nachtessen, Säckli, Chor, Kambly Fr. 70.– 6.–8. Dez., Weihnachtsmarkt Strassburg – Karlsruhe Fahrt, Hotel 4*, mit Frühstück Fr. 319.– 9. Dez., Weihnachtsmarkt in Stuttgart D 7.30 h, nur Fahrt, Aufenthalt bis 19 h Fr. 55.– 10. Dez., Weihnachtsmarkt Bremgarten 13 h, nur Fahrt, Aufenthalt bis 19 h Fr. 39.– 11. + 12. Dez., Weihnachtsmarkt in Ulm D Fahrt, Hotel 3* Intercity mit Frühstück Fr. 219.– 14. Dez., Adventsfahrt in den Kaiserstuhl D 9 h, Fahrt, feines Mittagessen Fr. 79.–
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Einmalig in der Region . . .
Der Weihnachtsladen ein ganz wenig anders . . . Weihnachtsdekorationen und Figuren vom 2. November bis 23. Dezember 2017 Mi–Fr: 13.00–18.30 Uhr Sa: 10.00–16.00 Uhr in der Brockihalle Laufental Baselstrasse 2–4 4224 Nenzlingen – Matten (bei der Verdyol-Halle ) Telefon 079 422 55 50
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DORNECK HOFSTETTEN-FLÜH
Unterflursammelstelle für Glas, Alu und Stahlblech. In der langfristigen Planung brachte die Energie- und Umweltkommission die Idee auf den Tisch, Hofstetten-Flüh könnte Sammelbehälter anbieten für Altöl, Kaffeekapseln und Korken. Insgesamt verfolge man das Ziel, durch ein einfaches und bequemes Entsorgungsangebot die Einwohnerschaft dafür zu gewinnen, den Umweltschutz zu verbessern, war man sich im Rat einig. Weiter gab der Gemeinderat den Startschuss für die Totalrevision der Ortsplanung. Die jetzige Planungsgrundlage sei überholt und gebe immer wieder Anlass zu Kritik, erinnerten die Vertreter der Baubehörde. Der Gemeinderat möchte das Planungsbüro, welches den Prozess begleiten wird, im Einladungsverfahren ermitteln. Dazu hat er nun die Ausschreibung lanciert, wobei der Gemeinderat den Kriterienkatalog so festlegte, dass er nicht dem günstigsten Angebot den Zuschlag geben muss, sondern Aspekte der Nachhaltigkeit stärker gewichten kann. Der Fahrplan sieht vor, zuerst die Zonenvorschriften für die Siedlung zu revidieren und in einem nächsten Schritt die Landschaftsplanung in Angriff zu nehmen. Die Kosten werden derzeit auf rund 100 000 Franken geschätzt und sind im Budget 2018 enthalten.
VERANSTALTUNG
«La voix humaine» WOS. Am Dienstag, den 14. November, um 19.30 Uhr feiert neuestheater.ch das Regiedebüt von Solenn’ Lavanant mit der französischen Monooper «La voix humaine» von Francis Poulenc. Gemeinsam mit den Darstellerinnen Alice
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FLÜH
Altpapier zu Hause stapeln bea. Der Gemeinderat von HofstettenFlüh hat an seiner letzten Sitzung beschlossen, auf die neue Legislatur hin zwar die Ressorts umzugestalten, die Kommissionen derzeit aber zu belassen wie sie sind. Der Entscheid fiel einstimmig. In den Sitzungen zuvor hatte der Rat sich überlegt, Kommissionen zusammenzulegen. Nun war die Meinung, die Kommissionen seien aufgefordert, den gegenseitigen Austausch zu verbessern. Die Anträge der Energie- und Umweltkommission für ein neues Abfallkonzept hat die Exekutive in den meisten Punkten genehmigt. Die Sammelstelle für Papier und Karton wird demnach aufgehoben. Stattdessen werden die Haus-zu-Haus Sammlungen von derzeit fünf auf zwölf erhöht. Auch beim Altmetall setzt die Gemeinde Hofstetten-Flüh künftig auf bessere Kontrolle. Die jetzige Sammelstelle in Flüh wird abgelöst werden durch zwei Container der Kelsag in beiden Dorfteilen an je zwei Sammeltagen im Jahr. Zudem werden einmal im Jahr die Sonderabfälle durch die Kelsag eingesammelt werden. Der Behälter für die Textilien- und Schuhsammlung am Standort in Flüh wird beibehalten. Noch in Diskussion sind die Angebote einer Haus-zu-Haus Sammlung für Grüngut und Küchenabfälle sowie einer
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Lutz und Rita Bieri wird in einer aufwendigen Kulisse die Geschichte einer verlassenen Frau, erst durch Maya Boog und später durch Solenn’ Lavanant, dargestellt. Die Oper wird auf deutscher Sprache übertitelt.
«Begreifen, was nicht zu begreifen ist» Pia und Albert Brodmann von der Galerie «JetztOderNie» versprachen nicht zu viel: Der Sonntagsbrunch mit den Musikern Rinalda Caduff und Werner Pfiffner wurde zum Hochgenuss. Bea Asper
K
ünstlerisch spannend wird es erst, wenn man sich auf die Äste hinauswagt. Mal schauen, wie das Publikum reagiert», verriet Rinalda Caduff vor ihrem Auftritt letzten Sonntag in Flüh und bedankte sich später herzlich bei den zahlreich erschienenen Besuchern für den anhaltenden Applaus. «Ja, das schätzen wir, dass ihr jetzt alle noch da seid», sang sie in ihrem Lied und stellte sich die Frage, welche Gedanken den Zuschauern wohl durch den Kopf gehen werden auf dem Heimweg, ob die Seele berührt wurde? Mit Gitarrist Werner Pfiffner musiziere sie schon seit über 20 Jahren, sie seien ein eingespieltes Team, beim Komponieren hätten beide ihren eigenen Willen und doch würden sie sich jeweils zusammenraufen, erzählte Caduff im Gespräch mit dieser Zeitung. Sie hat die Region in guter Kindheitserinnerung, wurde national berühmt mit ihrer Sendung «Café Bâle» und kam am Sonntag vor allem dank Pia und Albert Brodmann nach Flüh. «Ich war durch ihr Buch über ihre Pilgerreise auf Pia Brodmann aufmerksam geworden und als ich sie in der Galerie «JetztOderNie» besuchte, spürte ich, dieser Ort und die
Lustige Ernstigkeiten: (v.l.) Pia Brodmann, Rinalda Caduff, Werner Pfiffner, Albert Brodmann Menschen hier sind wundervoll». Die Förderung der Kunst auf dem Lande sei ihr ein Herzensanliegen und das Heimelige sei der perfekte Ausgleich zum Spannungsgeladenen in der Stadt. Rinalda Caduff liebt das Spiel mit dem Kontrast, dem sanften Klang ein abruptes Ende zu setzen, den Zuschauer zu überraschen mit unerwarteten Wendungen, doch vor allem ihm ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. «Wie schön ist doch dieses Lachen», lobte sie den Zuschauer im «roten Pullover». Mit einem «Smile», von dem sie in den schönsten Tönen sang, mache das Leben doch viel mehr Spass, und den lasse man sich nicht nehmen, wenn man im Tram griesgrämigen Gesichtern begegne. Nah dran, aus dem Leben gegriffen, tiefgrün-
FOTO: BEA ASPER
dig und doch immer versüsst mit einer grossen Portion Humor, das ist der rote Faden in ihrem Programm «Lustige Ernstigkeiten». «Alles hat zwei Seiten», sagte sie und begeisterte die Zuschauer mit melancholischen-fröhlichen Klängen, Zungenbrechern und Spitzfindigkeiten über die Schwierigkeiten des Entscheidens und der Frage, was wirklich zählt im Leben. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund, sieht nicht nur das Gute im Menschen, sondern stellt seine Masslosigkeit an den Pranger. In ihrem Lieblingslied «Vollmond» spiegelt sie dessen wundervollen Glanz in herzberührenden Klängen, doch lässt auch den Schattenwurf aufhallen und «versucht zu begreifen, was nicht zu begreifen ist».
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EISHOCKEY
Spiele der Wahrheit für Laufen Nachdem Laufens erste Mannschaft auch gegen Koppigen beim 1:7 chancenlos war, kommt es nun zu Spielen der Wahrheit. Am Samstag in Münchenbuchsee und am Dienstag zu Hause gegen Langenthal – danach darf das Punktekonto nicht mehr leer sein. Edgar Hänggi
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icht wenige dachten, Laufen würde gegen den EHC Koppigen den ersten Punkt holen. Anfangs konnte die Equipe von Thomas Heiniger noch mithalten, doch die Summe der Fehler führte dann in der 11. Minute zum Führungstreffer für die Gäste. Keine vier Minuten später lautete das Skore 0:3 und damit musste den Zuschauern bereits klar geworden sein, dass die Punkte wieder nur an den Gegner gehen. Momentan sind die Laufentaler schlicht nicht in der Lage, mehrere Tore zu erzielen. Wenn dann auch noch die Defensive patzt und selbst der Torhüter nicht mehr jeden Schuss abwehrt, kommt es heraus wie am Samstag. Ein kleines Lebenszeichen gab es im Mitteldrittel. Da fasste sich Roy Hänggi ein Herz und schoss einfach mal entschlos-
Beschäftigt: Viel Arbeit und viele Abwehraktionen von Imhof und doch musste er sieben Pucks passieren lassen. FOTO: EH-PRESSE sen Richtung Tor. Der Puck landete im Netz und weil das Heimteam kämpferisch zulegte und die Emmentaler angesichts der klaren Führung nicht mehr gleich konsequent in die Zweikämpfe ging, war der mittlere Abschnitt optisch wie statistisch (1:1) ausgeglichen. Falls bei den Laufnern ob diesem Drittel ein Hoffnungsschimmer entstand, wurde dieser dann jäh zerstört. Koppigen erzielte nach drei Minuten im Schlussdrittel das 6:1 und schon war wieder alles klar. Ein deutliches Zeichen dafür kam vom Gegner, der zehn Minuten vor Spielende einen Torhüterwechsel vornahm. Man wusste, da brennt nichts mehr an. Am Samstag spielt Laufen in Münchenbuchsee. Der HCMM galt vor dem
Saisonstart als Anwärter auf einen Topplatz. Doch man kommt einfach nicht ins Rollen. Am Samstag gelang in Biel gegen Meinisberg mit einem 6:5 in der Overtime der erste Sieg und die ersten zwei Punkte wurden geholt. In Laufen hofft man jetzt, dass dieser Erfolg nun nicht den Knoten platzen liess und man den aufgestauten Frust zu spüren bekomme. Keine Ausreden darf es dann am Dienstag geben, wenn es gegen das bisher ebenfalls noch punktelose Langenthal geht. Gelingt es gegen die Oberaargauer nicht, den ersten Sieg unter Dach zu bringen, wird Laufen vor noch grösseren Problemen stehen. Ausführliche Berichte und Bilder jeweils auf www.facebook.com/regiosportalplus
TISCHTENNIS
Rekordteilnahme am Tischtennis-Volksturnier gwa. Zum vierten Mal führte der Tischtennisclub Breitenbach ein Volksturnier durch und konnte einen Rekord an Teilnehmenden verzeichnen. 107 Personen in drei Kategorie traten an den zehn aufgestellten Tischen gegeneinander an. «Von Jahr zu Jahr stieg die Beteiligung», freute sich Präsident Thomas Boillat. Am Morgen wurde erstmals ein Turnier für Kinder durchgeführt und am Nachmittag traten die Spielerinnen und Spieler in den Kategorien Plausch, Fortgeschritten und Profis gegeneinander an. Die Sieger durften einen Pokal nach Hause nehmen. «Tischtennis spielen kann jeder. An unserem Turnier hat man Gelegenheit, sein Können zu testen. Da alle mitmachen können, ist der Anlass auch bei Familien sehr beliebt», so Boillat. Tatsächlich waren einige Familien im Saal und
LESERGALERIE
Bringt viel Freude!
Reaktion ist gefragt: Tischtennis-Turnier in Breitenbach. in der Turnhalle im Grien in Breitenbach zu beobachten. Das Ziel des Vereins ist es, mit dem Anlass die Freude am Tischtennis zu vermitteln. Der Verein trifft sich einmal wöchentlich zum Training in Breitenbach.
FOTO: GABY WALTHER
Sieger: Kategorie Kinder: 1. Tim Stich, 2. Sean Taylor, 3. Sascha Sperisen. Kategorie Plausch: 1. Yannik Straumann, 2. Valentin Borer, 3. Tobias Renz. – Kategorie Fortgeschritten: 1. Tobdan Tsching Tsewang, 2. Radovan Jokanovic, 3. Kunga Pebotsang. – Kategorie Profi: 1. René Santschi, 2. Paul Searle, 3. Mark Aeschbach.
EISLAUFEN
Kleine Eisprinzessinnen und grosse Diven
Dankeschön: Jost Wasmer aus Erschwil beim wöchentlichen Verteilen des Wochenblattes. Mit 89 Jahren sicherlich einer der ältesten Zeitungs-Verträger der Schweiz. FOTO: DER SOHN KURT WASMER, MELTINGEN
meb. Kurz, luftig, glitzernd und originell tanzten kleine und grosse Mädchen und Jungs über das Eis. Am letzten Samstag ging bereits der 14. Dreiländercup des Eislaufclubs Laufen über die Bühne. Ein Anlass, der jeweils junge Sportlerinnen und Sportler aus der ganzen Schweiz nach Laufen lockt. Die Kinder und Jugendlichen zeigten sich motiviert, die Eltern und Trainer standen dem in nichts nach. Diese fieberten an der Bande mit und freuten sich mit ihren Schützlingen über erfolgreiche Küren oder mussten auch einmal trösten, wenn die eine oder andere Figur nicht so gelingen wollte, wie sie sollte oder wenn es gar einen Sturz gab. Die Mädchen zeigten sich herausgeputzt und standen ihren grossen Vorbildern in nichts nach. Bei den Jüngsten, den «Beginners» stand die Laufnerin Salome Boos zuletzt ganz oben auf dem Siegertreppchen. Aline Strohmeier des EC Laufen durfte sich über den zweiten Platz bei den «Youngsters A Jüngere» freuen. Bei den «Bronze B Ältere» stand die Sportlerin des EC Laufens Tiziana Pirelli ganz oben, bei den «Bronze A» Läuferinnen gelang Lea Taddio der zweite Rang. Céline Sollberger und Chiara Guerini be-
Grazil: Vanessa Borer vom EC Laufen tanzt in eisprinzessinnenblau über das Eis. FOTO: MELANIE BRÊCHET
legten bei den Silber-Läuferinnen die Ränge eins und zwei. Nora Quartara und Emma Sofia Christie taten es denn beiden gleich in der Kategorie «Jugend SEV». Vanessa Borer und Romina Koh-
ler schliesslich belegen die Ränge zwei und drei bei den «Youngsters A Ältere». Die Ergebnisse des Eislaufclubs Laufen können sich also sehen lassen, man darf sich über tollen Nachwuchs freuen.
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Donnerstag, 9. November 2017 Nr. 45
IRDISCHES UND HIMMLISCHES
WANDERTIPP
Das Europäische Jugendtreffen von Taizé in Basel
Wanderung Belchenfluh
Himmlisch: 15-25 Tausend 17-35 Jährige aus ganz Europa treffen sich unter dem Motto «Pilgerweg des Vertrauens» zum gemeinsamen Gebet, Gesang und Austausch in Basel. Irdisch: Sie müssen irgendwo schlafen, daher sind wir in der Region gefragt, pro Haushalt zwei oder mehreren jungen Menschen vom 28. Dezember 2017 bis 1. Januar 2018 für vier Nächte je zwei Quadratme- Bereiten den Empfang vor Ort vor: (v.l.) Regine Koter zur Verfügung zu stellen. kontis, Alexander Mediger, Christof Klingenbeck und Alle bringen ihr Mätteli und Claude Bitterli (röm. kath. Pfarrteam Laufen und ref. Pfarrteam Laufental). FOTO: ZVG Schlafsack selber mit. Die Gastfamilien bieten 4-mal das Frühstück und ein Mittages- sächlich der Himmel auf Erden geboren. sen am 1. Januar an. Ein Grossteil des Sie können sich weiter informieren unTagesprogrammes (am Morgen in Lau- ter www.taizebasel.ch. Falls Sie gerne fen, röm. kath. und ref. Kirche, am Schlafplätze zur Verfügung stellen oder Nachmittag in Basel, Silvesternacht in sonst mithelfen wollen, melden Sie sich Laufen) steht allen offen. bitte bei Christof Klingenbeck oder ReWir vertrauen, dass wir das gemein- gine Kokontis. Herzlichen Dank! sam hinbringen: Raum für junge MenRegine Kokontis schen, die erleben wollen, dass es ein Miteinander gibt über Grenzen hinweg. Da wo Gastgeber und Gäste einander bereichern, wo gespürt wird, dass Weih- Christof Klingenbeck, 061 761 765 92 02, christof.klingenbeck@pfarrei-laufen.ch nachten nicht einfach gewesen ist, son- Regine Kokontis, 061 761 62 53, regine.kokondern täglich neu werden kann, wird tat- tis@bl.ref.ch
EINGESANDT
2. Schweizer Reparaturtag und der Freundeskreis ReMarkt Am 28.Oktober fand der von der Stiftung Konsumentenschutz (SKS) organisierte Schweizer Reparaturtag zum zweiten. Mal statt. Etwa 30 ReparaturStellen haben zusammen 5 Tonnen an Material repariert. Mit dabei war der ReMarkt in Büsserach. Dort wurden Geräte entweder sofort repariert oder in Empfang genommen, um später repariert zu werden. Denn beim ReMarkt wird nicht nur am Flick-, Hohl- und Bring-, oder Reparaturtag repariert, sondern das ganze Jahr hindurch. Die Arbeiten werden hier von ehrenamtlichen Mitarbeiter(innen) durchgeführt, welche aus diversen Gemeinden im Laufental/Thierstein kommen. Sie stammen aus der Schweiz und anderen Ländern, mit sehr verschiedenen Lebensgeschich-
LESERBRIEF
leben dürfen, wo ihr vor lauter Ruhe ebendiese Geräusche noch hören könnt! Wieso müssen wir mit unseren Traditionen, ob zeitgemäss oder nicht, brechen? Es käme doch keinem in den Sinn, gegen die 1.August-Feuerwerke, das Sächsiläuten oder gar den Basler Morgestraich Unterschriften zu sam-
meln. Noch ein Gedanke zum Schluss: Noch nie habe ich einen Asylsuchenden klagen gehört, es sei zu laut bei uns, obwohl gerade für diese die angeprangerten Töne doch ziemlich fremd und ungewohnt sein müssen. Roman Küry Hofstetten, direkt neben der Kirche
VERANSTALTUNG
VERANSTALTUNG
Niklaus von Flüe und der Kanton Solothurn
Adventsverkauf
WOS. Niklaus von Flüe war für den Beitritt des Standes Solothurn zur Schweizerischen Eidgenossenschaft der Türöffner. 600 Jahre nach der Geburt des Friedensstifters lädt deshalb der Historische Verein des Kantons Solothurn in Dornach zu einem Vortrag seines Vizepräsidenten Urban Fink ein, der sich mit den Grundzügen des Lebens von Niklaus von Flüe und der Erinnerungskultur im Kanton Solothurn auseinandersetzt. Ohne Solothurn gäbe es auch keine Heiligsprechung, wie der lange und beschwerliche Weg bis zur Erhebung auf die Altäre im Jahre 1947 aufzeigt. Im 20. Jahrhunderts wurde der Eremit aus dem Ranft schliesslich vom Zankapfel der Konfessionen zum Landespatron, sodass dessen Gedenkjahr 2017 konfessionsübergreifend begangen wird. Bibliothek des Klosters Dornach 20. November, 19.30 Uhr
Hans und Marjon Neijt Büsserach
Redaktionsschluss
Wieso müssen wir mit Traditionen brechen? Wieso bauen Leute Häuser neben Schul-und Freizeitanlagen und beklagen sich dann über Kinderlärm? Wieso ziehen sie aufs ruhige Land und beklagen sich über den Güggel, die Kuhglocken und/oder das Kirchengeläut? Freut euch doch: Ihr seid die Privilegierten, die in der ruhigen Agglomeration
ten und Erwartungen, aber alle mit dem gleichen Ziel: etwas Sinnvolles zu machen. So ist der ReMarkt mehr als ein Team, welches Elektrogeräte repariert. Hier wird Nachhaltigkeit und Integration gelebt: Integration statt Isolation, reparieren statt wegwerfen. Und um dies weiterhin erfolgreich tun zu können, braucht der ReMarkt leider zusätzliche finanzielle Mittel. Deshalb neu: der Freundeskreis ReMarkt. Eine Mitgliedschaft beim Freundeskreis ist sehr einfach. Details finden Sie auf der Webseite www.remarkt.ch, oder senden Sie ein Mail an kontakt@remarkt.ch. Herzlichen Dank !
Am 11. und 12. November laden wir Frauen der Bastelgruppe Frauengemeinschaft Bärschwil zum alljährlichen Adventsverkauf im Gemeindehaus ein. Wir verkaufen allerlei handgefertigte Arbeiten, auch einiges unserer Juniorgruppe, diverses aus unserem Flohmarkt und ein reichhaltiges Kuchenbuffet mit Kaffee und Tee wird angeboten. Am Sonntag bieten wir wieder ab 11.30 Uhr Spaghetti Bolognese an. Der Erlös geht zugunsten des WBZ in Reinach, der Tagesstätte in Laufen und dem Hirsacker in Liesberg. Wir freuen uns auf viele Besucherinnen und Besucher. Bastelgruppe Frauengemeinschaft Bärschwil Öffnungszeiten des Verkaufs: Samstag: 11. Nov. von 14.00 - 19.00 Uhr Sonntag: 12. Nov. von 10.00 - 17.00 Uhr (durchgehend!)
Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr redaktion.laufen@wochenblatt.ch
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Samstag, 11. November. Immer wieder eine schöne Wanderung im Oberbaselbiet: Waldenburg – Belchenfluh – Langenbruck. Wanderzeit: 3 ¼ Std., Länge: ca. 10 km, Aufstieg 590 m, Abstieg 426 m. Treffpunkt: 09.00 Uhr Bahnhofhalle Basel SBB. Billett: U-Abo oder Tageskarte TNW. Verpflegung: Aus dem Rucksack. Anmeldung: Nicht erforderlich! Leitung: Stefan Flückiger und Sira Gorba. Naturfreunde Schweiz Sektion Birsigtal und Birseck Details und weitere Wanderangebote auf www.naturfreunde-nw.ch
EINGESANDT
Grosses Interesse an den Bunkern Am letzten Freitag, hatte der Bunkerverein Kleinlützel die 13. Generalversammlung bei der ASSA/ABLOY/MSL Kleinlützel. Der Bunkerverein darf auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Wir hatten hohen Besuch von der Armee mit dem Chef der Armee Kkdt André Blattmann und Oberst Gst Diego Ochsner Chef AMB Kanton Solothurn. Frau Regierungsrätin Esther Gassler besuchte unseren Bunker ebenfalls. Unsere Saison wurde durch einen Vortrag von einem Kampf und Testpiloten der Schweizer Armee eröffnet. Der Bunkerverein nahm auch im 2017 zum vierten Mal am Int. Museumstag teil, was wieder ein grosser Erfolg war. Unser Bunker wurde am Museumstag von 584 Personen besucht. Die Firma Assa Ablosy/MSL spendete dem Verein neue Poloshirts. Unsere Bunkerführungen waren ein Erfolg und die Nachfrage war so gross, dass wir unter dem Jahr keine Termine mehr annehmen konnten. Was wir sehr bedauern. 34 Gruppen mit Total 778 Personen besuchten uns. Wir haben viel Fronarbeit geleistet bei den drei Bunkern. (Kleinlützel und Laufen)Total: 778 Arbeitsstunden und 73 Stunden mit Maschinen wurden von unseren Mitgliedern geleistet. Ab 1. April - 31. Oktober 2018 sind die Anlagen wieder zu besichtigen. Siehe Internet: kleinluetzlbunker.ch Simone Saladin
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DIES UND DAS
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EINGESANDT
DENKPAUSE
Als Laufentaler sagen wir Ja zum Läufelfingerli
Delegiertenversammlung des Regionalturnverbandes
just das im Homburgertal passieren.
Georges Thüring
Bus ist kein Ersatz, sondern ein ökologischer Blödsinn! Nicht nur das Oberbaselbiet, sondern das ganze Baselbiet braucht diese direkte Verbindung ins Mittelland. Weder ein Bus noch andere Ersatzlösungen können diese entscheidende Funktion des Läufelfingerli wettmachen. Abgesehen davon, dass die vorgeschlagene Buslösung ein ökologischer Blödsinn ist. Ich bin ich klar gegen einen weiteren ÖV-Abbau in unserem Kanton. Denn genau dies würde geschehen. Ich warne davor, sich nur auf die Agglomerationen zu fokussieren. So gut wir ein vernünftiges Mitund Nebeneinander von öffentlichem und Individualverkehr brauchen, sind wir auf funktionierende, das heisst sich sinnvoll ergänzende städtische und ländliche Räume angewiesen. Abgesehen davon, dass das Baselbiet ein typischer Landkanton ist und sich auch dementsprechend ausrichten sollte. Das Homburgertal, das Waldenburgertal und das Laufental sind tatsächlich im gleichen Boot. Wenn sich diese Täler nicht wehren, werden sie immer wie mehr zu wirtschaftlich schwachen Randregionen. Natürlich muss der Kanton haushälterisch mit seinen Mitteln umgehen und auch sparen, doch bitte nicht in erster Linie zulasten unserer Täler. Wir müssen alles dafür tun, dass sich unsere Täler als attraktive Räume für Wohnen und Arbeiten entwickeln können. Dabei spielen die Anbindung an den öffentlichen Verkehr und eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur eine ganz entscheidende Rolle – und zwar für alle, die Wohnbevölkerung, die ansässigen Betriebe und vor allem für jene, welche auswärts arbeiten. Mit der Stilllegung des Läuferfingerli leistet sich der Kanton einen Bärendienst. Deshalb rufe ich alle Laufentaler Stimmbürgerinnen und –bürger auf, am 26. November Nein zum Leistungsauftrag und damit JA zum Läufelfingerli zu sagen.
Am 26. November stimmen wir über den «Generellen Leistungsauftrag im Bereich des öffentlichen Verkehrs» ab. Dabei geht es auch um den Betrieb des «Läufelfingerli», der Bahnlinie zwischen Sissach und Olten. Regierung und eine Landratsmehrheit wollen diese stilllegen und durch einen Busbetrieb ersetzen. So ist es im Leistungsauftrag festgelegt. Das heisst: Wenn das Läufelfingerli weiter verkehren soll, dann muss dieser Leistungsauftrag abgelehnt werden – ein Nein bedeutet somit ein Ja zu dieser wichtigen Bahnlinie. Weshalb setze ich mich für das Läufelfingerli ein und warum sollte dies das Laufental auch tun. Erinnern wir uns kurz an die Quellen-Abstimmung im letzten November. Damals haben uns die anderen Bezirke geholfen, dass der in unserem Tal geplante Deponiestandort nicht realisiert werden konnte und damit unsere Quellen erhalten bleiben. Nun sind wir daran, einer anderen Region beizustehen. Das Baselbiet gehört inzwischen zu einem der zentralisiertesten Kantone unseres Landes. In den letzten Jahren hat ein beispielloser Abbau von öffentlichen Einrichtungen und Anlaufstellen und damit von Bürgernähe stattgefunden. Wir Laufentaler kennen die Auswirkungen dieser schmerzlichen Entwicklung. Doch nicht nur wir, sondern auch die anderen ländlichen Regionen unseres Kantons leiden darunter. Die Gefahr, dass die betroffenen Gebiete allmählich aber sicher zu Randregionen verkommen, ist bereits heute deutlich spürbar. Mit der Stilllegung des Läufelfingerli würde Georges Thüring, Landrat, Grellingen
GESCHÄFTSWELT
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Rund 100 Teilnehmende fanden am letzten Samstag den Weg nach Seewen in die Turnhalle, wo die alljährliche Delegiertenversammlung des RTVDT (Regional-Turnverband Dorneck-Thierstein) stattfand. Der Präsident Jonas Stampfler führte souverän durch die Versammlung. Simon Esslinger, Gemeindepräsident von Seewen und ehemaliger Turner, begrüsst alle Anwesenden und weist darauf hin, wie wichtig unsere Funktion als Turner und für die Jugend ist. Er betont, dass in den Turnstunden wichtig soziale Bausteine für das Leben gelegt werden. Der Verband kann auf einige erfolgreiche Leistungen zurückblicken. 5 Medaillensätze wurden an den Korbball Jugendschweizermeisterschaften gewonnen. Dies in der U16 Knaben mit Gold
LESERBRIEF
Das Läufelfingerli soll weiterfahren Die Regierung will das Läufelfingerli stoppen, um damit jährlich 840 000 Franken zu sparen. Dabei hat Regierungsrat Lauber vor zwei Monaten davon gesprochen, dass er dank höheren Steuereinnahmen wieder mit zweistelligen Millionenüberschüssen rechnet. Und damals war der Milliardengewinn der Nationalbank noch nicht bekannt. Die Kantone erhalten auch davon Millionen. Wichtige Verbindung wird gekappt Da frage ich mich, ob es eine solche Sparmassnahme braucht. Eine wichtige und sichere Verbindung nach Olten und ins Mittelland wird gekappt, eine Umstellung auf den Bus verschärft die Stausituation. Über 900 Personen haben an der Landsgemeinde in Rümlingen betont, dass ihnen diese S9 wichtig ist. Es liegt an uns Baselbieterinnen, das zu respektieren, zumal die Finanzen laut Regierungsrat Lauber ja spätestens in einem Jahr wieder im Lot sein sollten, sodass dieser an und für sich bescheidene Betrag in der Staatsrechnung Platz hat.
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Gemeinsam für Randregionen Das Baselbiet ist ein Kanton der Täler. Diesmal geht es ums Homburgertal. Morgen trifft es wieder das Laufental, übermorgen das Waldenburger- oder das Birstal. Wir sollten uns nicht auseinanderdividieren lassen. Wir sollten uns gemeinsam weiterentwickeln und die Randregionen nicht ihrem Schicksal überlassen. Sagen wir deshalb nein zum 8. GLA. Es kann nicht sein, dass dieser Leistungsauftrag allen anderen Gebieten Vorteile bringt und das Homburgertal muss sein Läufelfingerli opfern. Es ist bedenklich, dass unsere Politiker uns eine solche Mogelpackung vorsetzen und damit riskieren, dass die Regionen gegeneinander ausgespielt werden. Von solchen Politikerinnen sollten wir uns bei den nächsten Wahlen trennen. Margareta Bringold Wahlen
FOTO: ZVG
für Nunningen, Silber für Erschwil und Bronze ging an Hochwald-Gempen. Bei den U14 Knaben gewann Erschwil den Vize-Meistertitel und Meltingen die Bronzemedaille. Die KG Hochwald-Gempen durfte in diesem Jahr den Aufstieg in die höchste Spielklasse, die Nationalliga A feiern. Der STV Meltingen-Zullwil und der STV Himmelried spielten an dem Finalturnier um die Schweizermeistertitel im Indiaca vorne mit dabei und gewannen in verschiedenen Kategorien einige Medaillen. Ebenfalls Erfreuliches wusste Fabian Altermatt, Abteilung Finanzen, zu verkünden. So kann der Turnverband einen Gewinn von rund 6`00. Franken verbuchen. Weniger erfreulich ist die personelle Situation. Mit der Demission von An-
dreas Meier, Abteilung Geräteturnen, wird ein weiterer Posten im Vorstand frei. Erfreulicherweise konnten wir die demissionierte Stelle von unserem Rechnungsrevisor Johnny Brosi bereits durch Michel Borer wieder besetzten. Zum Schluss informiert uns Rolf Kristandl über das Kantonalturnfest, welches im nächsten Jahr in GösgenNiederamt stattfindet. Er stellt das Programm sowie das Festgelände vor. Der Regionalturnverband DorneckThierstein dankt dem Turnverein Seewen, welcher sich um das leibliche Wohl der Versammlung gesorgt und die Lokalitäten zur Verfügung gestellt hat sowie der Gemeinde für den anschliessenden Apéro. Jacqueline Hänggi-Lutz Turnverband Dorneck-Thierstein
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VERANSTALTUNG
VERANSTALTUNG
Schweiz brennt auch in Reigoldswil!
Jodler-Weihnacht mit viel Stimmung
Am Nationalen Brennertag – er findet am kommenden Samstag, 11. November statt – öffnen viele Schweizer Brennereien ihre Tore. So auch Wirz Obstbau & Brennerei auf dem Hof Niestelen in Reigoldswil – von 10 bis 18 Uhr. Es ist spannend, was sich aus heimischen Früchten produzieren lässt. Im Baselbiet wird nicht nur der weit über unsere Kantonsgrenzen hinaus bekannte und geschätzte Baselbieter Kirsch gebrannt. Die Besucherinnen und Besucher können in Reigoldswil über zwanzig, zum Teil schon mehrfach mit Goldmedaillen ausgezeichnete Destillate degustieren und einen interessanten Einblick in das traditionelle Brennerhand-
Ein würdiger Winteranlass ist die traditionelle «Jodlerwiehnacht Brätzbel», die in der ganzen Region grossen Anklang findet und die Jodlerfreunde in Bretzwil begeistert. Keinen Aufwand hat der gastgebende Jodlerklub Echo vom Ramstein gescheut, um einen tollen und vielseitigen Abend am Samstag, 25. November, zu organisieren. «Mir wie eis zäme singe» lautet das Motto der Bretzwiler, die für anmutige Töne bekannt sind. Wie üblich tritt Maja Amport mit einer Schar Kindern auf, die mit reinen Stimmen und originellen Liedern zu begeistern wissen. Aus den Reihen der Gastgeber singt das beliebte Geschwisterduett Heidi und Susanne Amport be-
werk gewinnen. Werfen Sie einen Blick in den Brennkessel, sind Sie dabei und erleben Sie, wie in Reigoldswil qualitativ hochstehende Edelbrände destilliert werden. An einer Fondue-Bar und bei einer Gin-Degustation werden Sie kulinarisch verwöhnt. Der Anlass eignet sich für die ganze Familie, denn der Besuch in der Brennerei ist unterhaltsam und auch für Kinder spannend. Weitere Informationen finden Sie unter www.die-schweiz-brennt.ch oder auf der Webseite www.wirz-obstbau.ch Hansruedi Wirz Hof Niestelen
kannte Melodien, die unsere Herzen erfreuen. Als Gäste können gleich zwei JodelFormationen begrüsst werden: Die Jodelgruppe «Edelwyss-Stärnen» aus Grindelwald und der Jodlerclub Arlesheim. Ihre Jodellieder bereichern die beliebte «Jodlerwiehnacht Brätzbel» und dürften bei den Gästen grossen Anklang finden. Ein Jodlerobe der Extraklasse und Volksmusik vom Feinsten sind angesagt! Zur Eröffnung und zum Tanz bis in die frühen Morgenstunden spielt das Schwyzerörgeli Duo RigiLuft. Die beiden Musikanten Fabienne und Sandro haben mächtigen Zug und spielen nebst
Volkstümlichem auch Schlager und Oldies. Eine Tombola mit Selbstgebackenem und herrlichen Arrangements sowie ein vielseitiger Wirtschaftsbetrieb mit Kuchenbuffet runden diesen einzigartigen Abend ab. Gerne erwartet Sie der Jodlerklub Echo vom Ramstein. Verbringen Sie einige gemütliche Stunden mit Freunden in der Turnhalle Bretzwil und lassen Sie sich kulinarisch verwöhnen. Jodlerklub Echo vom Ramstein «Jodlerwiehnacht Brätzbel» in der Turnhalle Bretzwil am Samstag, 25. November 2017 um 20 Uhr (Türöffnung 18.30 Uhr). Reservation: 061 941 15 46
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WOS. Auf den neuen Pro Juventute Briefmarken sind Situationen dargestellt, an die man sich aus der eigenen Zeit in der Schule gerne erinnert. Die Serie «Schulzeit» war letztes Jahr mit zwei Sujets zu den Themen «Pause» und «Unterricht» lanciert worden. Ihren Abschluss findet sie nun mit zwei weiteren Marken. Auf der A-Post-Marke ist eine Schulklasse beim Singen von Weihnachtsliedern abgebildet. Das BPost-Sujet zeigt eine Schulklasse mit ihrem Lehrer im Geografieunterricht. Auch in diesem Jahr unterstützt Pro Juventute mit den Einnahmen aus dem Verkauf der Briefmarken Kinder und Jugendliche in Not. Wer die Marken kauft, hilft ganz direkt und effektiv. Ab dem 16. November sind die Marken in den Poststellen der Schweiz erhältlich und frankaturgültig.
WOS. Bei der Kontrolle von drei Jugendlichen in Dornach kamen vergangene Woche Sprayer-Utensilien zum Vorschein. Sie stehen im Verdacht, rund 40 Sachbeschädigungen in der Region begangen zu haben. Am Abend von Halloween, 31. Oktober, war die Kantonspolizei auch in der Region Dornach mit zusätzlichen Patrouillen unterwegs. Bei der Kontrolle von drei Jugendlichen am Abend in Dornach kamen Sprayer-Utensilien zum Vorschein; ein Beteiligter hatte Farbe an den Händen. Die drei Jungen, zwei Schweizer und ein Deutscher, sind geständig, rund 40 Sprayereien in den vergangenen Monaten in der Region begangen zu haben, so die Kantonspolizei Solothurn. Sie werden bei der Jugendanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
WOS. Seit Montag sind die Arbeiten für die Bachumlegung des Dittingerbachs in der Gemeinde Dittingen im Gange. Die Bauarbeiten finden im Bereich Gattermatten statt. Der Dittingerbach soll im Abschnitt Gattermatten im Hinblick auf ein hundertjährliches Hochwasser ausgebaut und dadurch revitalisiert werden. Deshalb wurde durch die Gemeinde eine Baulandumlegung durchgeführt, welche dem Kanton Basel-Landschaft die Möglichkeit gibt, den Bachabschnitt auf einer eigenen Bachparzelle zu realisieren. Die Bachumlegung dient zudem als Vorbereitungsarbeit für die ausstehende Sanierung der Bachdole in der Dorfstrasse. Das bevorstehende Bauprojekt ist seit dem 9. Juni 2017 rechtsgültig. Das ganze Bauvorhaben dauert rund vier Monate. Die Bauarbeiten werden mit der Bepflanzung im Frühling 2018 beendet sein.
Mutmasslicher Einbrecher angehalten BÄTTWIL. WOS. In Bättwil wurde am Donnerstagabend, 2. November, kurz nach 20 Uhr in ein Doppeleinfamilienhaus eingebrochen. Dank eines aufmerksamen Nachbarn konnten ein mutmasslicher Täter angehalten werden. Der Anwohner beobachtete, wie Unbekannte beim Nachbarshaus einbrachen. Sofort alarmierte er die Polizei. Umgehend rückten mehrere Patrouillen der Kantonspolizeien Solothurn und Basellandschaft sowie ein Hundeführer des Grenzwachtkorps vor Ort aus. In der Folge konnte ein mutmasslicher Einbrecher angehalten und für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen werden. Es handelt sich um einen 49-jährigen Mann aus der Ukraine. Ermittlungen über mögliche Mittäter sind derzeit im Gang. Auto kippt bei Selbstunfall auf Seite ERSCHWIL. WOS. Auf der Hauptstrasse zwischen Erschwil und Beinwil ereignete sich Donnerstagnachmittag ein Selbstunfall. Der Lenker verlor unmittelbar vor einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Auto und fuhr geradeaus eine Böschung hinauf. Darauf kippte das Auto auf die linke Fahrzeugseite und blieb neben der Strasse liegen. Der Lenker sowie sein Beifahrer konnten das Fahrzeug selbstständig verlassen und blieben unverletzt. Das Fahrzeug musste durch ein Spezialfahrzeug geborgen werden. Neue Ausstellung im Museum Laufental LAUFEN. WOS. Am Freitag, 10. November, findet ab 19 Uhr die Vernissage der neuen Sonderausstellung im Museum Laufental statt. Die Ausstellung widmet sich dem reichhaltigen Zeitungsarchiv im Museum. In der Einrichtung schlummern fast alle Ausgaben der beiden einstigen Laufentaler Blätter «Nordschweiz» und «Volksfreund».
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NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK
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Der gestrandete Wassermann Priska M. Thomas Braun
Am Freitag, 17. November, wird Priska Thomas um 20 Uhr in der Bibliothek Breitenbach aus ihrem Roman lesen. Drum will ich ihn heute kurz vorstellen. Priska Thomas ist 1954 in Basel geboren und auch dort aufgewachsen. Später lebte und arbeitete sie als Journalistin in Australien, Cornwall, Italien und nun schon 30 Jahre in der Schweiz. Heute lebt sie in der Nähe von Basel. Die 25 jährige Jane Penrose verliebt sich an ihrem Geburtstag in den Globetrotter Dave Baxter. Die beiden sind glücklich und bald auch Eltern von zwei Mädchen. An einem Frühlingstag segelt Dave aufs Meer hinaus und kehrt nicht mehr zurück. Das Boot wird gefunden, Dave aber nicht. Dieser Roman spielt über drei Generationen in England und Afrika. Er ist zugleich spannend und berührend und gibt sein Geheimnis erst auf den letzten Seiten preis. Es ist erstaunlich, wie rasch die 440 Seiten gelesen sind! Aber kommen und hören Sie selbst – das wird bestimmt eine kurzweilige und vergnügliche Lesung! Christine Eckert