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Donnerstag, 27. Oktober 2016

108. Jahrgang – Nr. 43

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG Freitag, 28. Oktober 2016 Am Freitag nach wenig Nebel meist sonnig. 4ºC 14ºC

6ºC 14ºC

6ºC 14ºC

Samstag, 29. Oktober 2016 Am Samstag Hochnebel bis auf knapp 1000 Meter, weitgehende Auflösung tagsüber. Sonst meist sonnig. Sonntag, 30. Oktober 2016 Auch der Sonntag zeigt sich zuerst mit Nebel. Nach Auflösung sonnig.

Zwingen

7 Das Laufental will sich die Deponie nicht aufzwingenlassen und plant seine allererste Landsgemeinde.

Seewen

13 Die Gemeinde Seewen hat mit Thomas Müller nun wieder einen Gemeindepräsidenten. Doch zur Ruhe kommt das Dorf deswegen nicht.

Aktuell Stellen Immobilien

19/20/21 30 35

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Familie Henz setzt auf nachhaltige Heizung Was der Souverän vor bald 20 Jahren mit einem Beschluss und dem Leitbild initiierte, ist heute Tatsache: Die Wärmeverbund Brislach GmbH produziert seit kurzem Fernwärme. Vor einer Woche feierte sie mit der Familie Henz den ersten privaten Fernwärmeanschluss. Roland Bürki

D

as Neumättli, in dem seit Tagen Bauarbeiter graben, Rohre verlegen und Beläge einwalzen, zeigt an diesem besonderen Mittwochabend erwartungsvolle Gesichter. Vor ihrem Haus warten nämlich die Eigentümer Petra und Daniel Henz freudigbewegt mit ihren Kindern Jonas, Simon, Lukas, Laura und Janis auf die symbolische Einweihung des allerersten privaten Anschlusses an das Fernwärmenetz der Wärmeverbund Brislach GmbH. Klar, dass auch deren Geschäftsführer Martin Bucher, die Anlagewarte Daniel und Dominik Hügli sowie ViessmannTechniker Markus Perreten gespannt sind, wie sich die fertig montierte Übergabestation im Keller so macht. Schön zu sehen ist, wie die Vorlaufleitung aus der Heizzentrale sich von der Strasse her in den Keller zum Plattenwärmetauscher, dem «magischen Bauteil» der Station, hinunterzieht und dort die Wärme für das Heizen und das Brauchwasser abgibt, um dann als abgekühlter Rücklauf zur Zentrale zurückzufliessen. «Die Übergabestation als Ersatz für den alten Heizkessel der Ölfeuerung frisst wenig Platz an der Wand», zeigt Petra Henz den gewonnenen Platz im ehema-

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Die Übergabestation an der Wand ersetzt die Heizung: Vorne Martin Bucher (Wärmeverbund); v. l. Petra und Daniel Henz, FOTO: ROLAND BÜRKI Markus Perreten (Viessmann), Dominik und Daniel Hügli (Wärmeverbund)

ligen Heizungsraum, was Frauen echt zu schätzen wissen. Für Gatte Daniel war es immer sonnenklar: «Wenn heizen, dann nachhaltig!» Der Fernwärmeanschluss komme sogar günstiger zu stehen als eine neue Wärmepumpenheizung, so Henz. «Deshalb hat das Budget noch gereicht für ein Solardach der Kleinlützler Firma Stich, das nun Strom für mein Elektroauto liefert», schmunzelt er und lädt als Überraschung zu einem Einweihungschluck Epesses und einem Pain Surprise ein. Von Martin Bucher ist beim angeregten Fachsimpeln zu erfahren, dass sich die Gesamtkosten für Holzschnitzelheizung und Fernwärmenetz auf 2,4 Millionen Franken belaufen, die Einwohnergemeinde ein Darlehen von 400 000 Franken, die

Burgerkorporation ein solches von 800 000 Franken gewährt hat und drei Schulhäuser und die Gemeindeverwaltung seit einer Woche bereits mit Wärme versorgt werden. «Schön», freut sich Bucher, «73 Prozent der lieferbaren Fernwärme sind bereits verkauft.» Noch angeschlossen würden das Meury-Haus und der Dorfladen, die drei Heizzentralen von 27 Reiheneinfamilienhäusern im Hofgarten und ausser dem Anschluss bei Familie Henz noch weitere 15 Liegenschaften. «Es war ein unglaublich langer Weg zur Wärmeverbund Brislach GmbH», erklären Daniel Hügli und der Geschäftsführer. Sowohl der Souverän anno 1998 als auch das Gemeindeleitbild 2001 hätten die Weichen für eine künfti-

ge Holzschnitzelheizung samt Fernwärmenetz gestellt. «Das wurde jetzt Wirklichkeit, die Burgerkorporation Brislach liefert vertraglich Holzschnitzel aus dem Brislacher Wald unter dem geltenden Marktpreis», so Bucher. Vor einer Woche haben erstmals drei Lastwagen total 144 Kubikmeter Schnitzel angeliefert, um die beiden gewaltigen Heizkessel mit je 420 Kilowatt Heizleistung zu «füttern». Am 12. November haben Interessierte Gelegenheit, die Heizzentrale mit Schnitzelsilo, Heizkessel, Wärmespeicher, Feinstaubfilter und weiteres im Rahmen einer «offenen Tür» zu besichtigen. Die Wärmeverbund Brislach GmbH ist eine Gründung der Burgerkorporation und der Einwohnergemeinde Brislach. Weitere Infos unter www.waerme-brislach.ch.


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Dienstag, 1. November 2016 geschlossen

Unsere Praxis bleibt vom 29.10. bis 6.11.2016 infolge Ferien geschlossen. Für Termine und Notfälle wenden Sie sich bitte an die Clinique vétérinaire in Delémont unter der Nummer 032 421 36 30. Grienweg 16 4226 BREITENBACH

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LAUFENTAL LAUFEN

Geschenkbons. «Die 50-Franken-Bons sind bereits vergriffen und in Kürze wird die Zweitauflage gedruckt», erklärte der Interimspräsident der IG. Ihm sei es ein Anliegen, dass in naher Zukunft noch mehr Geschäfte die Gutscheine nicht nur entgegennehmen, sondern auch zum Verkauf anbieten würden. Der Vorstand der IG Laufen hat sich auch Ziele für die Zukunft gesetzt: Wir streben eine um 2 Prozent höhere Kundenfrequenz im gesamten Geschäftsgebiet der IG an», informierte Alex Beck. Die einzelnen Vorstandsmitglieder erläuterten im Detail, wie dieses Ziel kontrolliert und erreicht werden soll. Dazu seien zum Beispiel regelmässige Zählungen nötig. Die Steigerung selbst hänge von speziellen Angeboten, Aktionen oder kundenfreundlichem Bewirtschaften durch die IG Mitglieder ab. «Die Kundschaft soll Einkaufen in Laufen als besonderes Erlebnis wahrnehmen», war eine der Botschaften durch Anwesende. Kritische Beobachtungen zum Laufner Monatsmarkt, die Parkplatzsituation und der Sonntagsverkauf vor Weihnachten waren weitere Themen am Rande der Versammlung.

LAUFEN

Transparente Steinskulpturen

Vernissage: Die Künstlerin Paula Pakery (r.) und Regierungsrätin Monika Gschwind. FOTO: GABY WALTHER

gwa. Paula Pakery experimentiert gerne mit verschiedenen Materialien und Techniken. Nebst Bildern erschafft sie Videos sowie Skulpturen. Am letzten Freitag hatte die Mixmedia-Künstlerin Vernissage in der Galerie Kulturforum in Laufen und zeigte unter anderem ihre neuste Leidenschaft – das Arbeiten mit Lichtstein. Dieser wird aus einer speziellen Betonmischung, welcher der Beschaffenheit von Stein stark ähnelt, und eingegossenen Lichtleitern hergestellt. Dadurch entsteht ein lichtdurchlässiges Material. Die Bildhauerin bearbeitet diese harte Gesteinsmasse in einem gemieteten Raum an der Wahlenstrasse in Laufen. Die nahe Natur und der Duft der Ricola seien für sie sehr inspirierend, gestand die in Münchenstein wohnende Künstlerin. Entstanden sind dabei Skulpturen und Gegenstände unterschiedlichster Art. Strukturierte Säulen, ein steinerner Schuh, ein Wasserspiel und sogar ein Hockertischchen hatte die zierliche Künstlerin erschaffen. Die bearbeiteten Objekte erzielen durch die Transparenz und den Lichteinfall verblüffende Effekte sowohl bei Tag als auch durch zusätzliche Beleuchtung bei Nacht.

Genau so viel Experimentierfreude ist auch bei den Bildern von Pakery zu entdecken. Ein mit dem Wort «Bildung» bedrucktes Tuch ist mit Bienenwachs überzogen und beim näheren Betrachten sind gemalte Bienen zu entdecken. Sie will mit dem Werk die Dualität von menschlichem Lernen und dem intuitiven Wissen der Bienen andeuten. Pakery ist eine engagierte Persönlichkeit, die sich viele Gedanken über die Welt macht, dies in ihren Werken auszudrücken versucht, aber auch den Kontakt zu anderen Menschen nicht scheut. So hatte sie den Kontakt zur Regierungsrätin Monica Gschwind gesucht, denn deren Auftreten während der Wahlen hat sie überzeugt. Somit hielt die Vorsteherin Departement Bildung, Kultur und Sport Baselland die Ansprache an der Vernissage. Gschwind zeigte sich beeindruckt vom umfangreichen Programm des Kulturforums Alts Schlachthuus und lobte dieses Engagement, welches auf viel Freiwilligenarbeit beruhe und nicht selbstverständlich sei. Galerie Kulturforum Laufen, Paula Pakery. Öffnungszeiten: Freitag, 17–21 Uhr, Sonntag, 11–16 Uhr. Finissage: Sonntag, 6. November 2016.

VERANSTALTUNG

Müller erzählt von Claire Parkes-Bärfuss WOS. Klara Bärfuss kam 1913 in einer Laufentaler Arbeiterfamilie zur Welt. Nach dem frühen Tod des Vaters kam sie mit sieben Jahren in ein Luzerner Kinderheim. Als Hausangestellte zog sie quer durch die Schweiz, bevor sie 1949 nach England auswanderte. Die Heirat mit einem traumatisierten Kriegsveteranen brachte für sie keine Beruhigung. 2013 kehrte die 99-jährige

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LAUFEN

IG Laufen zieht Bilanz und setzt Ziele dust. «Das erste ‹Usestuehle› mit Modeschau und Unterhaltung war eine gelungene Sache.» So lautete der Befund der IG Laufen an ihrer Mitgliederversammlung vom Mittwoch vergangener Woche. Die IG der Laufner Geschäfte war zusammengekommen, um Bilanz zu ziehen und um über weitere Ideen und Ziele zu diskutieren. «Der Anlass ‹Usestuehle› war dank grosszügigen Sponsoren selbsttragend und lockte vor allem am Nachmittag sehr viele Besucherinnen und Besucher ins Stedtli», freute sich Alex Beck vom OK. Dass trotzdem Verbesserungspotenzial vorhanden sei, stellte keines der rund 30 anwesenden IG-Mitglieder infrage. So wünschte man sich beispielsweise eine geschlossenere Beteiligung der Geschäfte, «um einen lückenlosen Betrieb durchs Stedtli anbieten zu können». Man war einhellig der Meinung, dass der Anlass nächstes oder übernächstes Jahr durchaus wiederholt werden soll, und zwar mit dem Charakter eines «Wohlfühlevents» für einheimische Geschäfte, Anbieter und Besucher. Roger Chalon informierte über das positive Ergebnis der neuen Laufner

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Claire Parkes-Bärfuss in die Schweiz zurück, in ihren Heimatort im Berner Emmental. Der Journalistin Simone Müller hat sie ihre Lebensgeschichte erzählt. Müller stellt am Donnerstag, 3. November, um 20.00 Uhr im Kulturzentrum Alts Schlachthuus in Laufen das spannende Buch «Über London und Neuseeland nach Eggiwil» vor.

Firmenübergabe rechtzeitig planen Die Nachfolgeregelung von Familienbetrieben stand im Mittelpunkt einer Podiumsveranstaltung in Laufen. Thomas Immoos ber zwei Drittel aller Beschäftigten in der Schweiz seien in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) beschäftigt. Vier von fünf Unternehmen seien Familienbetriebe. «Gerade deshalb ist es wichtig, dass sich Firmeninhaber rechtzeitig Gedanken über die Übergabe ihres Betriebs machen.» Diese Worte stellte Thomas Boillat, Geschäftsführer von Promotion Laufental, an den Anfang des KMU-Podiums über die Nachfolgeregelung. Drei Unternehmer führten aus, wie sie die Zukunft ihres Betriebs geregelt haben: Willy Menth (Herba-Plastic AG, Mentrex AG, Nunningen), Mark Winkler (Media Touristik AG, Witterswil) und Urs Bieli (Bieli Transport AG, Laufen). Und Ralf Kohler (Kohler Holzbau AG) zeigte als junger Firmenchef, wie die Übergabe des Familienbetriebs von der zweiten in die dritte Generation vonstatten ging.

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Übergabe sorgsam planen Einige waren sich alle vier, dass man sehr früh damit beginnen sollte, sich Gedanken darüber zu machen. «Zwischen dem 50. und 55. Altersjahr sollte man damit anfangen», sagte Menth. Bei allen drei früheren Firmenchefs zeigte sich, dass keines der Kinder den elterlichen Betrieb übernehmen wollte. Dafür äusserten sie Verständnis, denn, so Winkler: «Die Kinder sollen die Möglichkeit haben, ihren eigenen Weg zu gehen.» Wenn sich eine familienexterne Lösung abzeichne, gelte es sorgsam vorzugehen. Urs Bieli, der mit seinen drei Brüdern während Jahrzehnten in dritter Generation das Transportunternehmen geführt hat-

Vor der Podiumsveranstaltung stellten sich Organisatoren und Podiumsteilnehmer zum Gruppenbild: (hintere Reihe, v.l.): Remo Oser, Präsident Promotion Laufental, Mark Winkler, und Ralf Borer; (vordere Reihe, v.l.): Thomas Boillat, Geschäftsführer Promotion Laufental, Willy Menth, Urs Bieli und Moderator FOTO THOMAS IMMOOS Olivier Borer.

te, sagte, es sei seiner Familie wichtig gewesen, für die Mitarbeitenden eine gute Lösung zu finden: «Eine unserer Bedingung war, dass der neue Eigentümer alle unsere Mitarbeiter zu den gleichen Bedingungen übernimmt.» Ebenso wichtig ist, so der Jüngste der Runde, sei eine gute und umfassende Kommunikation. Ralf Kohler meinte damit vor allem die interne Kommunikation, mit den Geschwistern und andern Familienmitgliedern. Denn es sei wichtig, dass sie der Übergabe an einen unter ihnen mit guten Gefühlen zustimmten. Auch Loslassen-Können ist wichtig Unter der Moderation von SRFSportmoderator Olivier Borer gaben die Podiumsteilnehmer auch weitere wichtige Tipps. So sei in jedem Fall eine externe Beratungsfirma zuzuziehen. Es sei wichtig, dass Aussenstehende den zu übergebenden Betrieb analysierten, um das Profil für allfällige Interessenten erstellen zu können.

Man müsse auch loslassen können, führte Winkler aus. Es sei für den neuen Chef nicht günstig, «ständig den Atem des Vorgängers im Nacken zu spüren.» Aber es gab auch Ratschläge für die neuen Eigentümer: Sie sollten bei der Übernahme nicht gleich alles auf den Kopf stellen. «Das verunsichere und demotiviere die Mitarbeitenden. Deshalb seien für den neuen Chef Behutsamkeit und Fingerspitzengefühl angezeigt. Für die anwesenden KMU-Vertreterinnen und KMU-Vertreter aus dem Laufental und dem Schwarzbubenland war es eine überaus lehrreiche Veranstaltung. Denn nach dem Podiumsgepräch gab es viele angeregte Diskussionen und weitere Fragen. Die KMU-Podien werden jeweils gemeinsam durchgeführt von Promotion Laufental, KMU-/Gewerbeverein Laufental, Business Park LaufentalThierstein und Schwarzbubenland Region-Wirtschaft-Tourismus-Kultur.

TALK

Sonntag, 30. Oktober, 11.00 Uhr

* Auf ein Glas mit David Pflugi – Ein Künstler auf grosser Bühne

Samstag, 29. Okt. 2016, 20.00 Uhr Gemeindesaal Grien Breitenbach Hutzenlaub & Stäubli «Sister App» Mit scharfem Blick und spitzer Zunge durchleuchten die beiden Komikerinnen unseren zunehmend digitalisierten Alltag. Ein erfrischendes Comedy-Programm, gewürzt mit wunderbar abgefahrenen Musikeinlagen. Eintritt: Fr. 40.–, 35.–, 20.– Vorverkauf: ab 14. bis 28. 10. 2016 Schwarzbuebe Apotheke Breitenbach LESUNG FREITAG, 11. Nov. 2016, 20.00 Uhr Fridolinssaal Gemeindehaus Breitenbach Walter Studer liest Heiteres aus seinem Geschichtenkorb Erleben Sie die Schlagfertigkeiten der alten Dorf-Originale. Vernehmen Sie einmalige Erzählungen über Vorkommnisse typischer Schwarzbuben, aber ebenso vom Leben Geschriebenes und Nachdenkliches. Eintritt: Fr. 15.–, 13.–, 5.– MÄRLISTUNDE Mittwoch, 2. Nov. 2016, 16.00 Uhr Wydehof-Center Breitenbach, erster Stock für Kinder von 4 bis 7 Jahren

Der Laufentaler David Pflugi im MatineeGespräch mit Camille Büsser. LESUNG

Donnerstag, 3. November, 20.00 Uhr www.kfl.ch

Bis 6. November

Simone Müller – Über London und Neuseeland nach Eggiwil

Paula Pakery – JahreszeiTRäume

Die Geschichte der Claire Parkes-Bärfuss. KABARETT

Öffnungszeiten: Fr: 17.00–21.00 Uhr, So: 11 .00–16.00 Uhr Die Künstlerin ist während der Öffnungszeiten anwesend.

Freitag, 4. November, 20.15 Uhr

FILM

Ein Abend, der Sie neu be-hauptet!

AUSSTELLUNG

Donnerstag, 27. Oktober, 20.30 Uhr

Rams Regie: Grímur Hákonarson; mit Siguróur Sigurjónsson, Theódór Júlíusson, Charlotte Bøving, Jon Benonysson. ISL, DK, NOR, PL, 2015, 93 Min. LOUNGE-KONZERT

Freitag, 28. Oktober, 20.15 Uhr

* Von den guten Manieren in der Musik Konzert mit Moderation über die Kunst der barocken Verzierung.

* Theaterkabarett Birkenmeier – Freiheit Gleichheit Kopf ab! LIEDERABEND

Samstag, 5. November, 20.15 Uhr

* Mischa Wyss und Brigitte Marolf Mundart-Liedermacher zu Gast bei Rolland * Vorverkauf Buchhandlung und Papeterie Cueni Hauptstrasse 5, Laufen, Tel. 061 761 28 46 oder auf www.kfl.ch


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Donnerstag, 27. Oktober 2016 Nr. 43

Gottesdienste Sterben ist wie geboren werden, nur andersherum, was dazwischen lag, vergessen wir nie!

BewegungPlus Laufen evangelische Freikirche Gottesdienst Sonntag, 6. November 2016 mit Kidstreff für die Kleinsten und Grösseren 10.30 Uhr, Wahlenstrasse 81, Laufen

www.bewegungplus-laufen.ch Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch

Sonntag, 30. Oktober 2016 10.00 Uhr Gottesdienst mit KinderGottesdienst und Kinderhüte anschl. Kirchenkaffee Gäste sind herzlich willkommen.

ln Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem lieben Papi, Papa, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel

Cuno Meinrad Locher-Gasser 8. 10. 1945 – 19. 10. 2016

Nach geduldig ertragener Krankheit durftest du elf Tage nach deinem 71. Geburtstag friedlich einschlafen. ln uns lebst du weiter, wir vergessen dich nie!

Wir vermissen dich:

Myrta Locher-Gasser Corinne und Thomas Braselmann-Locher mit Janice und Lars Sara und Simon Wicki-Locher mit Enya und Lian

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Donnerstag, 27. Oktober, 19.30 Uhr, ref. Kirchgemeindehaus Laufen. «Offene Runde Bibel heute». Wir lesen einen Bibeltext und diskutieren dessen Relevanz für heute. Möglich ist vieles: kritische Fragen, starke Bekenntnisse, keine Antworten, Zweifel, neue Sichtweisen. Freitag, 28. Oktober, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Freitag, 28. Oktober, 18.30 Uhr, JugendTreff 12+: Jeden Freitag, ausser während der Schulferien, 18.30 bis 22.00 Uhr, Jugendraum unterhalb der Herz-Jesu-Kirche, Laufen, ab 12 Jahren. Samstag, 29. Oktober, 17.00 Uhr, Fiire mit de Chline, ref. Kirche Laufen, Denise Gerber, Katharina Küng und Petra Kauf. Sonntag, 30. Oktober, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Stéphane Barth (Thierstein). Dienstag, 1. November, 14.30 Uhr, Friedhof Laufen, Totengedenken, ökum. Feier mit dem ökum. Pfarrteam und der Stadtharmonie Laufen.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Freitag, 28. Oktober 9.30 Uhr Kinderkirchenmorgen Martina Hausberger 10.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl, Pflegewohnheim Flühbach 19.30 Uhr Jugendtreff, Mirko Müller 20.00 Uhr Ökum. Taizé-Feier, Kirche Witterswil Sonntag, 30. Oktober, 10 Uhr Reformationsgottesdienst mit Abendmahl, Pfarrer Armin Mettler, Ref. Kirchenchor, Instrumentalisten und Jasmine Weber Dienstag, 1. November, 18 Uhr Ökum. Totengedenken, Pfarrer Armin Mettler und Pfarrer Günter Hulin Kapelle Bättwil Mittwoch, 2. November, 14.30 Uhr Ökum. Geschichtenabenteuer, Kinder ab 5 Jahren, Martina Hausberger und Sigrid Petitjean. Anmeldung bis 31. 10. unter Tel. 061 731 38 84

Die Abschiedsfeier findet am Freitag, 28. Oktober 2016, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Oberkirch statt. Traueradresse: Myrta Locher-Gasser, Reben 194, 4234 Zullwil Gilt als Leitzirkular.

Traurig sind wir, dass wir Dich verloren haben, dankbar sind wir, dass wir mit Dir leben durften, getröstet sind wir, dass Du in Gedanken weiter bei uns bist.

Sehr traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Urgrossmutter

In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von

Martha Malzach-Studer

Paul Borer-Flury

6. April 1923 – 22. Oktober 2016

29. Januar 1934 – 18. Oktober 2016

Ganz unerwartet ist sie am Samstagabend still und friedlich im Alterszentrum Bodenacker eingeschlafen.

Mich lässt der Gedanke an den Tod in völliger Ruhe, denn ich habe die feste Überzeugung, dass unser Geist ein Wesen ist ganz unzerstörbarer Natur, es ist ein fortwirkendes von Ewigkeit zu Ewigkeit: Es ist der Sonne ähnlich, die bloss unseren irdischen Augen unterzugehen scheint, die aber eigentlich nie untergeht, sondern unaufhörlich fortleuchtet.

Dankbar erinnern wir uns an sie Trudy und Werner Hänggi-Malzach Sabine Hänggi und Manfred Gasser Tobias Hänggi Regina und Niklaus Stich-Malzach Raphael und Lisa Stich-Kaiser mit Alina und Leara Jonathan Stich Meinrad und Agatha Malzach-Brunner Olivia Malzach Benedikt Malzach und Stefanie Lützelschwab Ignaz Malzach und Cécile Riggenbach

Johann Wolfgang von Goethe

In Liebe und Dankbarkeit: Martin und Marija Borer-Cifric mit Miro und Marijana Esther Felder-Borer mit Roger und Cécile Ursula und Thomas Hug-Frei mit Daphne und Philine Verwandte und Freunde

Der Trauergottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Montag, 31. Oktober 2016, um 14.30 Uhr in der Kirche in Erschwil statt.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein

Dreissigster: Samstag, 3. Dezember 2016, um 18.00 Uhr in der Kirche Erschwil.

Gottesdienste:

Traueradresse: Trudy Hänggi-Malzach, Breitiweg 2, 4208 Nunningen

Donnerstag, 27. Oktober, 10 Uhr, Dachkapelle Altersheim Stäglen, reformierter Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth Samstag, 29. Oktober, 15.30 Uhr, grosser Saal des AZB Breitenbach, ökumenische Totengedenkfeier, Pfr. Stéphane Barth und Pfr. Stephan Stadler. Sonntag, 30. Oktober, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst im Kanzeltausch, Pfr. Claude Bitterli. Kirchenkaffee nach dem Gottesdienst, zubereitet von KGR-Aktuarin Veronica Ursenbacher: ihre Verabschiedung aus dem KGR: im Gottesdienst. Sonntag, 6. November, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst zum Reformationssonntag mit Abendmahl und Gesang des Männerchors Breitenbach-Wahlen, Pfarrer Stéphane Barth. Chinderchilche/Sonntagsschule: Das diesjährige Krippenspiel entsteht auf der Grundlage des Bilderbuchs «Der Sternenbaum» von Gisela Cölle. Anmeldung bis Freitag, 28. Oktober 2016, im ref. Pfarramt: st.barth@bluewin.ch / Telefon 061 781 12 50. Das Krippenspiel eignet sich für Kinder im Alter ab ca. 4 Jahren bis ins Teenie-Alter. Sonntag, 30. Oktober: Beginn im SoSchulraum, 10.15 bis 11.15 Uhr, Rollenvergabe zum Krippenspiel. Konfirmandenunterricht Kurs 2016/2017: jeweils donnerstags, 18 bis 19.30 Uhr im Gemeindesaal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Gruppe 1 am 27. Oktober. Gruppe 2 am 3. November. Seniorennachmittag. Dienstag, 8. November, 15 Uhr im Gemeindesaal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Thema: Filmvorführung: «Usfahrt Oerlike» (CH 2015) von Regisseur Paul Riniker, mit den Schauspielern Jörg Schneider und Mathias Gnädinger, mit anschliessender Diskussion und Zvieri.

Gilt als Leidzirkular.

Trauerfeier und Urnenbeisetzung finden am Donnerstag, 3. November 2016, um 14 Uhr in der Kirche von Rodersdorf statt. Traueradresse: Esther Felder, Grubenstrasse 34, 4222 Zwingen

WIR DANKEN VON HERZEN allen Verwandten, Bekannten und Freunden für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen des Mitgefühls und der Verbundenheit, die wir beim Abschied von

Hans Frey-Dubach erfahren durften. Viele Worte, gesprochen oder geschrieben, stille Umarmungen haben uns in der schweren Zeit getröstet. Speziell danken wir Pfarrerin Denise Wyss für die würdige Gestaltung der Trauerfeier und die einfühlsamen Abschiedsworte. Ein herzlicher Dank gilt dem Dragonerchor, der seinen Kameraden mit gesanglicher Umrahmung verabschiedet hat. Bedanken möchten wir uns für die langjährige Betreuung durch Dr. Bütikofer und das Pflegepersonal des Kantonsspitals Laufen.

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Ihr Bestattungsdienst in der Region!

Wir danken für die vielen Spenden für die Renovierung der Katharinenkirche. Von Herzen danken wir allen, die Hans in seinem Leben in Freundschaft und Liebe begegnet sind. Hans ist heimgegangen, aber seine Spuren bleiben in unseren Herzen. Laufen, im Oktober 2016

Die Trauerfamilie

Tag- und Nachtdienst Überführungen

061 791 93 33 Werner Pally, Meltingen Kurt Pally, Meltingen Guido Stark, Meltingen


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Donnerstag, 27. Oktober 2016 Nr. 43

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DANKSAGUNG

Armin Grolimund-Wyss 6. August 1928 – 25. September 2016 Herzlichen Dank allen Verwandten, Freunden, Nachbarn, Klassenkameraden und Bekannten für die tröstenden Worte, Spenden und Blumen. Aufrichtigen Dank allen, die Armin im Leben Gutes getan haben und ihm mit Freundschaft begegnet sind. Danken möchten wir Herrn Pfarrer Fellmann und der Organistin für die einfühlsame Gestaltung der Trauerfeier. Die Messe zum Dreissigsten findet am 5. November um 18.00 Uhr in der römisch-katholischen Kirche in Breitenbach statt. Breitenbach, im Oktober 2016

Die Trauerfamilie

Gestützt auf § 7 der kantonalen Lärmschutz-Verordnung (LSV-SO) vom 1. September 2002 wird das Lärmsanierungsprojekt über die Passwangstrasse öffentlich aufgelegt. Das Lärmsanierungsprojekt (LSP) gibt Aufschluss über die Lärmbelastung sowie Art und Wirksamkeit der geplanten Sanierungsmassnahmen. Zudem enthält es Anträge um Erteilung von Erleichterungen nach Art. 14 der Lärmschutz-Verordnung des Bundes (LSV). Das LSP umfasst folgenden Bericht inkl. Pläne: Bericht vom 9. Februar 2015 AF-Consult Switzerland AG Lärmsanierungsprojekt (LSP), Beinwil Ingenieurbüro für Umwelt Täfernstrasse 2 5405 Baden-Dättwil Auflagezeit: 31. Oktober bis 29. November 2016 Auflageorte: – Gemeindeverwaltung Passwangstrasse 296, 4229 Beinwil (während der Schalteröffnungszeiten) – Kreisbauamt lll, Amthausstrasse 15, 4143 Dornach (während der ordentlichen Bürozeiten) Einsprachen gegen das Lärmsanierungsprojekt (LSP) sind innerhalb der Auflagefrist beim Bau- und Justizdepartement des Kantons Solothurn, Rötihof, 4509 Solothurn, schriftlich einzureichen. Die Einsprachen sollen einen Antrag und eine Begründung enthalten. Solothurn, 28. Oktober 2016 Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger

Kleinlützel Du siehst den Garten nicht mehr grünen, du siehst die Blumen nicht mehr blühen. Hast stets geschafft, gar manchmal über deine Kraft. Alles hast Du gern gegeben. Liebe, Arbeit war dein Leben. Du hast ein gutes Herz besessen, nun ruhe still und unvergessen.

EVANG.-REF. KIRCHGEMEINDE KLEINLÜTZEL

Einladung zum Gottesdienst in der katholischen Kirche 6. November 2016, 14.00 Uhr Anschliessend an den Gottesdienst treffen wir uns zur

Wir haben meinen lieben Ehemann, unseren Vati, Schwiegervati und Grossvati verloren. Seinen Humor und seine Liebe werden wir sehr vermissen.

Grindel

Baupublikation Bauherrschaft: Susanne Buchwalder Wahlenstrasse 96, 4247 Grindel

Guido Baschung-Kienast 9. Mai 1937 – 17. Oktober 2016

In tiefer Trauer: Marianne Baschung-Kienast Pia Baschung und Stefan Heiniger Nadine Baschung und Luca Hirt Séverin Baschung und Lina Schreckenbauer Ursula Baschung

Bauplatz: Wahlenstrasse 96 Bauparzelle: GB-Nr. 875 Planauflage: beim Baupräsidenten Termin nach Absprache Einsprachefrist: 11. November 2016

Baupublikation Bauherr: Jacqueline Aston Auf den Felsen 67, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: LWS Wärmeservice GmbH Ringstrasse 39, 4106 Therwil Bauobjekt: Wärmepumpe Bauplatz: Auf den Felsen 67, 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nr.: 3754 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 11. November 2016

Traktanden: 1. Wahl von 2 Stimmenzählern 2. Protokoll der letzten Kirchgemeindeversammlung 3. Budget 2017 4. Verschiedenes

Evang.-ref. Kirchgemeinde Kleinlützel Sekretariat Julia Hofmann

Hofstetten-Flüh

Der Trauergottesdienst findet am Donnerstag, 27. Oktober 2016, um 14.30 Uhr in der Kirche Seewen statt. Urnenbeisetzung ins Gemeinschaftsgrab. Dreissigster: Sonntag, 20. November 2016, um 9.30 Uhr in der Kirche Seewen. Traueradresse: Marianne Baschung, Allmendstrasse 6, 4206 Seewen

Mariastein-Metzerlen

Baupublikation Bauherrschaft: Stiftung Jugendburg Rotberg c/o Schw. Jugendherbergen Schaffhauserstrasse 14, 8042 Zürich Bauprojekt: Sanierung der Abwasserleitungen bis Pumpschacht (Gewässerschutzzone S3) Bauort: Burg und Hof Rotberg, 4115 Mariastein Bauparzellen: GB-Nr. 5347, 5339, 5345, 5343 Projektverfasser: Schw. Jugendherbergen, Zürich, und Ing.-Büro Märki AG, Therwil Planauflage: Gemeindeverwaltung zu zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 11. November 2016

(im Gebäude der Raiffeisenbank)

Anschliessend gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen.

Bauobjekt: Anbau an Wohnhaus

Hofstetten-Flüh

Kirchgemeindeversammlung im Bistro «Viva»

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch

Einladung zur Kirchgemeindeversammlung Dienstag, 22. November 2016, 20 Uhr Ökumenische Heilig-Geist-Kirche, Flüh Traktanden 1. Begrüssung, Einleitung 2. Wahl der Stimmenzähler/-innen 3. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 26.6.2016 4. Bericht aus dem Kirchgemeinderat 5. Ausblick auf das Jahr 2017 6. Budgetberatung für das Jahr 2017 7. Festlegung des Steuerfusses für das Jahr 2017 8. Genehmigung des Budgets Kirchgemeinde 2017 a) Genehmigung des Globalbudgets Personalkosten 2017 b) Genehmigung des Gesamtbudgets 2017 9. Beratung und Genehmigung des Budgets Ökum. Kirche 2017 10. Varia Protokoll der letzten Kirchgemeindeversammlung und detailliertes Budget können im Sekretariat, Buttiweg 28, 4112 Flüh, eingesehen oder angefordert werden. Montag bis Freitag, 8.30 bis 11.30 Uhr, Telefon 061 731 38 86, E-Mail: sekretariat@kgleimental.ch. EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL Helmut Zimmerli-Menzi, Präsident


LAUFENTAL

Donnerstag, 27. Oktober 2016 Nr. 43

ZWINGEN

ZWINGEN

Alles neu bei der Grundwasserfassung Weiden

Das Laufental probt den Aufstand

Blitzblank: Das Erdgeschoss mit der Brunnenkopfabdeckung (vorne) über den drei in 13 Meter Tiefe alternierend arbeitenden Unterwasserpumpen. FOTO: ROLAND BÜRKI Die Regionale Wasserversorgung (RWV) Birstal-Thierstein hat ihre 1972 in Betrieb genommene Grundwasserfassung Weiden technisch auf den neusten Stand gebracht. Mit Kosten von rund 1,4 Millionen Franken. bü. Es ist gleichsam ein «Sesam öffne dich», als Hans Borer, Präsident der Betriebskommission RWV, das gesicherte Tor zur totalsanierten Grundwasserfassung Weiden öffnet und damit das Erdgeschoss im neuen LED-Licht erstrahlen lässt. Die kürzlich frisch gestrichenen Wände blenden, als sei da der «Weisse Riese» persönlich hier zu Besuch gewesen. Das Kompliment des Wochenblatts lässt ihn schmunzeln: «Da ist noch weitaus mehr neu. Wir haben nämlich die seit 1972 im Einsatz stehende technische Anlage zur Gewinnung von Trinkwasser total erneuert und das System umgestellt.» Tatsächlich fördern jetzt drei neue frequenzgesteuerte, alternierend arbeitende Häny-Unterwasserpumpen in 13 Metern Tiefe im Schnitt 90 Kubikmeter Wasser pro

Stunde zu einer der drei UV-Anlagen. Deren UV-Licht inaktiviert in Sekundenbruchteilen wirkungsvoll Bakterien, Viren und Parasiten. «Ebenfalls neu ist, dass wir die Becken nicht mehr füllen und damit auch keinen Beckenunterhalt mehr leisten müssen», weist der Betriebskommissionspräsident beim Abstieg ins Untergeschoss auf die direkte Weiterleitung des desinfizierten Trinkwassers in zwei Richtungen hin: nämlich ins Trinkwassernetz Zwingen und via Reservoir Hägenberg in Richtung Hochzonenreservoir RWV in Breitenbach. «Mit dem neuen anfangs August 2015 in Betrieb genommenen System können wir nun nicht mehr nur Wasser nach Breitenbach liefern, sondern aus der Gegenrichtung beispielsweise in Notsituationen auch Wasser erhalten», hebt Borer auf einen weiteren Vorteil hervor. Die rund 1,4 Millionen Franken für eine technisch auf Top-Niveau stehende Anlage seien gut und sinnvoll investiertes Geld, um das scheinbar so selbstverständliche Wasser für die Bevölkerung weiterhin zu sichern.

VERANSTALTUNG

VERANSTALTUNG

Dritter MundartLiederabend in Laufen

Theaterkabarett Birkenmeier

WOS. Bereits zum dritten Mal ladet am 5. November der Laufner Liedermacher Rolland zu einem Liederabend ein. Dieses Mal stellt er die Bieler Liedermacherin Brigitte Marolf und den Berner Liedermacher Mischa Wyss vor. Brigitte Marolf begleitet ihre Lieder am Klavier und hat kürzlich vor ausverkauftem Saal in Nidau ihr neues Programm vorgestellt. Sie ist seit 20 Jahren auf der Bühne und eine der wenigen Frauen und Klavierspielerinnen in der Schweizer Mundart-Liedermacher Welt. Mischa Wyss lässt mit unvergleichlich scharfsinnigem Witz und einfühlsamer Tiefe die Ära der Berner Troubadours weiterklingen. Mit trittsicheren Versfüssen bewegt er sich über die Bühnen des Mundart-Chansons und unterhält sein Publikum immer aufs Neue. Rolland selber wird dazu ein paar neue Lieder vortragen, den Abend moderieren und es wird dem Zuschauer so auch der Mensch hinter den Liedermacher nähergebracht. Samstag 5. November 20.15 Uhr, Kulturzentrum Alts Schlachthuus Laufen. Vorverkauf: Papeterie Cueni, Hauptstrasse 5, Laufen und www.kfl.ch

Das Laufental erlebt am nächsten Sonntag im Schloss Zwingen seine erste Landsgemeinde. Sie soll mit Blick auf die Referendumsabstimmung vom 27. November unmissverständlich klar machen, dass Trinkwasserquellen nie durch Aushubmaterial aufzuwiegen sind. Roland Bürki

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ine Empörungswelle brandete durch die letzte Laufentaler Vorweihnachtszeit, als die Kunde die Runde machte, der Kanton wolle dem Kantonalen Richtplan (KRIP) nun auch seine favorisierten Deponiestandorte «Stutz» und «Sunnerai» beifügen und damit eine weitere Nutzung der wertvollen Quellen Pfandel und Bernhardsmätteli verunmöglichen. Beide liefern täglich im Schnitt 825 Kubikmeter besten Trinkwassers oder 65 Prozent des Trinkwassers im Gebiet des Wasserverbunds Birstal (WVB). Das hielt den Landrat jedoch nicht davon ab, im Frühjahr 2016 die beiden Deponiestandorte in den KRIP aufzunehmen. Mit dem Rückenwind der Laufentaler Bevölkerung und rund 4000 Unterschriften hat der Verein «Quellen retten – Depo NIE» eine kantonale Referendumsabstimmung erzwungen. Sie geht am 27. November über die Bühne. Im Laufental, das nur gerade zehn Prozent des Aushubmaterials in die Mammutdeponie beisteuern wird, ist man immer

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Das Laufental begehrt auf: Die Landsgemeinde will ein deutliches Signal nach FOTO: ZVG Liestal und Bern senden.

mehr der Überzeugung, jeder Bezirk solle nach dem Verursacherprinzip selbst für die Deponie seines Aushubmaterials sorgen. Inzwischen haben folgende Parteien und Verbände die NeinParole zum Richtplan Deponien gefasst: Grüne, SP, SVP, AQUA VIVA und WWF. Mit der Landsgemeinde, wie sie SPLandrat Linard Candreia vorgeschlagen hat, will der Verein «Depo NIE – im Quellgebiet» ein «deutliches Signal nach Liestal und Bern schicken und zeigen, dass ein ganzes Tal für das Trinkwasser aus zwei Quellen einsteht». Das vielfältige Programm rund um das Schloss Zwingen, das am kommenden Sonntag um 11.00 Uhr mit dem Sponsorenlauf und einem feinen Risotto über die Mittagszeit beginnt, mündet dann in einen musikalischen Auftakt mit der Brass Band Konkordia Zwingen, gefolgt von Arnold Anderhaldens Alphornklängen und der Begrüssung durch Reto Stebler, Präsident des Vereins «Depo NIE – im Quellgebiet». Dann steht das Mikrofon offen für Einwohnergemeinde und Burgerkorporation Zwingen, für

den Laufner Liedermacher Rolland und die Landrätin Jacqueline Wunderer, die Landräte Linard Candreia, Franz Meyer, Marc Scherrer, Georges Thüring, ein Landratsmitglied der grünen Partei und später auch für die Bevölkerung. Ob auch ein Mitglied der Baselbieter Regierung und Landrat Rolf Richterich ihre kontroversen Sichtweisen erläutern werden, steht noch nicht fest. Klar ist, dass die Landsgemeinde gegen 16.00 Uhr eine Resolution verabschieden wird, um dann einen feierlichen Abschluss mit dem Männerchor Keramik Laufen AG, dem Gemischten Chor Röschenz und dem Alphornbläser Arnold Anderhalden zu geniessen. Beim gemütlichen Zusammensein ab 16.30 Uhr soll der Zusammenhalt der Laufentaler gestärkt werden, wie Zwingens Burgerpräsident und Vizepräsident des Vereins «Depo Nie – im Quellgebiet» Peter Hueber betont, der sich im Übrigen auf einen grossen, solidarischen Aufmarsch freut. Laufentaler Landsgemeinde von Sonntag, 30. Oktober, Schloss Zwingen, ab 11.00 Uhr

BRISLACH

Hauptübung wurde zur «Fire House-Show»

«Kopf ab ?»: Sibylle und Michael Birkenmeier treten in Laufen auf. FOTO: ZVG WOS. Die Geschwister Birkenmeier präsentieren ihr neues Kabarett am Freitag 4. November im Alts Schlachthuus in Laufen. Saftig, kräftig, stark! So kennen wir sie, diese hervorragenden Künstler aus Basel. «Kopf ab ?» Nein, es wird kein blutiger Abend, es geht um Vollblutkabarett. «Herzerfrischend», schreibt Michael Birkenmeier, «herzerfrischend wollen wir sein und politisch behauptet». Schlepper haben Flüchtlinge ins Boot geholt. Man sagte ihnen, wo’s lang geht, ein landesüblicher Schädel müsse jetzt drauf, der eigene Kopf müsse weg. Seit über 30 Jahren ist das Theaterkabarett Birkenmeier unterwegs, politisch unterwegs mit den Themen, die in der Luft liegen, die auch unter den Nägeln brennen. Im Programm von Sibylle und Michael Birkenmeier wird gelacht, manchmal auch geweint. «Vielleicht gelingt es uns», schreibt Sibylle Birkenmeier, «zu berühren, zu stärken, zu ärgern, zu erfreuen». Mit der Aufforderung, den eigenen Kopf wieder aufzusetzen, beschliessen die Kabarettisten ihren Theaterabend: «Kopf auf, wir wollen uns neu behaupten».

bü. «Ich weiss von gar nichts», liess sich Feuerwehrmann Peter Schwyzer kurz vor Beginn der Hauptübung nicht in die Karten gucken. Den Ton gab dann nämlich punkt 14.00 Uhr alt Feuerwehrkommandant Hans Kirchhofer an, der auf seinem Feuerwehrhorn mit etwas schrägen Tönen zum Übungsstart blies. Ganz im Stil ausgebuffter Showmaster führten Kommandant Christian Jeger und sein Stellvertreter Alex Christ vor grossem Publikum launig durch die wechselvolle Geschichte der Feuerwehr Brislach. Da war die Rede von Prometheus aus der griechischen Mythologie, der den Menschen das Feuer und damit auch die Feuergefahr schenkte, von der Berufsfeuerwehr der Römer und von der Brislacher «Chesseli-Füürwehr» im Mittelalter, die an dieser Hauptübung mit Publikumsunterstützung wieder auferstand und Wasser ab dem (Plastic)Brunnen schöpfte. Viel Beifall dann für die Handdruckspritze von 1897, die dank kräftiger Pumpenmänner erstaunlich viel Wasserdruck entwickelte. Beifall aber auch für die vom ehemaligen Hptm Kölliker Walter zackig kommandierte Motorspritze von 1962 und den von alt Kommandant Thomas Bieli vorgestellten Mannschaftstransporter, den 1991 beschafften «Hornvieh-Blitz». Bielis Nachfolger Christian Hänggi konnte dann gar mit dem zweckmässi-

ger ausgestatteten «Hornvieh-Engel» von 2005 nachdoppeln. Und auf das Jammern der beiden Moderatoren Alex und Christian «es muss etwas geschehen, wir haben keinen Platz» durfte sie ein weiterer ehemaliger Kommandant, Rainer Hügli, mit dem 2011 bezogenen neuen Feuerwehr-Magazin erlösen. Aus dem Disco-Nebel zum Einsatz Hügli war es denn auch, der die Katze aus dem Sack oder besser aus dem Tor liess, nämlich das brandneue, noch namenlose Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) mit blitzendem Blaulichtbalken, umhüllt von dichten Nebelschwaden und glorioser Musik. Ein kurzer Blick auf den Steckbrief des HLF verriet einiges: Volvo FL 280, 14,5 Tonnen, 6 Atemschutzsitze, 2200 Liter Wasser, 200 Liter Schaum, LED-Lichtmast auf dem Dach sowie eine Easy-Lift-Leiterlagerung. Anlass genug für die 30 Angehörigen der Feuerwehr (AdF), das neue Fahrzeug gleich einzusetzen, um brennendes Benzin zu löschen, Bäume zu zersägen oder das vom Weg abgekommene Brislacher Kommunalfahrzeug zu bergen. Besonders fielen dabei auf: Zuschauer Toni Ackermann bei der Beseitigung einer Ölspur oder AdF Dominik Hügli am Seil bei der wagemutigen Sicherung eines Verletzten. Höhepunkt waren aber die Enthüllung des Fahrzeugnamens

Besinnung und Segen: Pfarrer Stephan Stadler segnet das neue Fahrzeug «Geronimo» mit der Bitte um möglichst keine FOTO: ROLAND BÜRKI Ernsteinsätze. «Geronimo», benannt nach dem bekannten Apachen-Häuptling, und die feierliche Einsegnung des HLF durch Pfarrer Stephan Stadler. Am Schluss brandete ein Riesenapplaus für alle Akteure über den Platz, vor allem auch für die starke Moderation von Alex Christ und Christian Jeger. Letzterer kündigte seinen Rücktritt auf Ende 2016 an und stellte mit Leutnant Simon Grolimund seinen Nachfolger vor, bevor das im Leiterwagen aufgefahrene BrandlöscherBier zu eigenen Löschversuchen lockte.


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Donnerstag, 27. Oktober 2016 Nr. 43

WAHLEN

IRDISCHES UND HIMMLISCHES

Neue OL-Karte Wahlen-Bännli

Gesetzt

WOS. Letzten Samstag fand in Wahlen der Einweihungslauf zur OL Spezialkarte «Wahlen-Bännli» statt. Im idealen OL Gebiet wagten sich zwei Dutzend Läuferinnen und Läufer auf die verschiedenen Strecken. Das gut belaufbare Gelände sagte den Teilnehmern sehr zu. Die neue mehrfarbige Karte erlaubte ein genaues Anlaufen der Posten. Einige Posten waren sogar in Felsnähe; dies ein Hauch von Bergluft. Wer wollte, konnte die Zeitmessung beanspruchen. Die Rangliste für die Strecke 3,5 km sieht folgendermassen aus: 1. Manuel Hügli, Brislach 53.00 2. Nadine Schneider, Bärschwil, 58.13 3. Ramon und Franz Jeger, Meltingen 1.00.55 4. Sandro Hügli, Brislach 1.08.50 Der nächste OL findet am Sonntag ,20. November, im Gebiet Movelier statt. Nähere Angaben sind unter www.ol-laufental-thierstein zu finden.

«Füllen Sie dieses Formular aus», werde ich gebeten. Schwierig wird’s bei der Frage nach dem Beruf. Als 55-jährige Studentin passe ich in keine Kategorie. Trotzdem versucht der Buchhalter, mich in das Schema des Formulars zu pressen. Da geht mir der Satz durch den Kopf: Der Sabbat ist für die Menschen da, nicht die Menschen für den Sabbat. Diese Worte richtet Jesus an jene, die seinen Jüngern verbieten wollen, am freien Tag etwas Essbares zu beschaffen. Die Sabbatruhe ist nach Jesus ein befreiendes, kein einengendes Gesetz. Entstanden vor bald 3000 Jahren, gibt es bis heute unseren 7-Tage-Rhythmus von Arbeit und Freizeit vor. Revolutionär mag es damals gewesen sein, dass das Ruhegebot für alle galt: Männer, Frauen, Bedienstete, «Fremde, die bei dir wohnen», ja sogar das Vieh erwähnt die Bibel ausdrücklich. Wenn ich ein Gesetz am Vorbild der Bibel betrachte, überlege ich: Ist es nur für bestimmte Gruppen da oder für alle Menschen, gleichberechtigt? Ist es wie ein unpassendes Formular, einengend — oder nimmt es die Lebensrealitäten wahr, ist lebensdienlich und lässt zu, dass Hunger gestillt wird? Was Sie denken zum Thema erhalte ich gerne unter nyfelerblaser@breitband.ch. An dieser Stelle können Sie bis auf weiteres in der 3. Woche des Monats meine Kolumne lesen. Ich danke dem Wochenblatt dafür! Marianne Nyfeler Blaser Vikarin

LAUFENTAL LIESBERG

Wiedersehen im alten Schulhaus Zum 150-Jahr-Jubiläum der Primarschule Liesberg lud das Lehrerteam Ehemalige, Kinder und Eltern zum Tag der offenen Tür ein. Alte Fotos, Bastelarbeiten und Schulambiente verbreiteten einen Hauch von Nostalgie. Jürg Jeanloz

D

er Herbst zeigte sich von seiner schönsten Seite und liess das ehrwürdige Schulhaus von Liesberg in herrlichem Sonnenschein erstrahlen. Von allen Seiten strömten Kinder und Gäste zum Schulplatz. Die Band, bestehend aus Ehemaligen und dem pensionierten Lehrer Christian Steiner, empfing sie mit wilden Songs der Rolling Stones, Status Quo und Co. und liess keine Zweifel offen, dass hier ein Treffen der Heimweh-Liesberger angesagt war. «Innerhalb von einigen Monaten haben wir dieses Jubiläumsfest für ehemalige Schülerinnen und Schüler auf die Beine gestellt», erklärt Oberlehrer Heinz Zahnd. Er und seine sechs Kolleginnen sammelten alte Fotos, Schulhefte, Werkstücke und Dokumente und bestückten damit Gänge und Schulzimmer. Die Fotowände, vom Museum Liesberg zur Verfügung gestellt, wurden richtiggehend belagert. Männiglich suchte den Kameraden Fritz oder den Schulschatz Anna, was lebhafte Erinnerungen und viel Gelächter auslöste. Streng gekleidet und gesittet thronten die Lehrerinnen und Lehrer inmitten ihrer Schützlinge und zeugten von beacht-

Wer kennt wen? Fotowand weckt Erinnerungen.

FOTO: JÜRG JEANLOZ

licher Autorität. Verloren lag eine Schiefertafel auf einem Pult, sie musste dem Computer weichen. Anstelle der alten zerzausten Rechenbücher blätterten Ehemalige in Hochglanzheften und die Wandtafel wurde kurzerhand durch den Beamer ersetzt. Reizvoll waren auch die Werkstücke, die einstige Zöglinge zur Verfügung stellten: ein lässiger Hocker, ein Kran aus Holz oder ein Kistchen mit Jasskarten, Tafel und Kreide. «Es hat sich viel verändert in der Schule», fasst Lehrer Zahnd zusammen, der selbst schon 42 Jahre in Liesberg Unterricht erteilt. Das Frühfranzösisch in der dritten Klasse habe sich nicht bewährt, dafür würden die 15 Computer zu mehr Leistungen anspornen. Er sei mit den 54 Schülerinnen und Schülern und 18 Kindergärtlern

sehr zufrieden, einzig die Eltern seien manchmal anstrengend. Früher sei der Lehrer noch ein Dorfkönig gewesen, wie das Bild und der Liedtext des Lehrers Josef Steiner anno 1926 veranschaulichen. Einzig die Glocke werde seit 1866 immer noch von Kinderhand gezogen, um die grosse Pause einzuläuten, meint der erfahrene Oberlehrer. Die Liesberger sind ein treues und heimatverbundenes Völklein: Über 200 Portionen Spaghetti bolognese wurden aus der Küche von Köbi und Co. serviert und das Kuchenbuffet lud zu selbst gemachten Leckereien ein. In der alten Turnhalle konnten sich die Kinder mit Töggelikasten, Mini-Trampolin und vielen Spielen vergnügen und sechs Mädchen und zwei Buben sangen den vielversprechenden Song «Ich seh die Welt von oben, wie ein Astronaut».

Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23.

Wohngruppe, Jugendwohngruppe. Öffnungszeiten Kindertagesstätte: 6.15–18.00 Uhr, Kinder ab 3 Monate bis 12 Jahre.

VEREINSNACHRICHTEN Bibliotheken Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–18 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr. www.stebilaufen.ch Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35 (Amthausscheune), Laufen. Offen Mi 14 –17 Uhr, Fr 16 –18 Uhr, Sa 10 –12.30 Uhr; Fasnachts-, Sommer- und Herbstferien BL nur Fr 16 –19 Uhr. www.ludolauthi.ch Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15 –17 Uhr, Mi 14 –18 Uhr, Do 9 –11 Uhr, Fr 16 –19 Uhr und Sa 10 –14 Uhr. (Ausnahme: Während der Sommer-Schulferien Mi 14 –18 Uhr, Fr 16 –19 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10 –17 Uhr.

Sport Happy-Dog-School, Borer Maria, Grien, Breitenbach. Vertrauen und Sicherheit für Sie und Ihren Hund. www.happy-dog-school.ch oder Tel. 076 345 54 45. Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75. Bogenschützen Büsserach, ein Sport für Jung und Alt. Training ab Ende März, mittwochs um 18 Uhr, Schwalbenest. Info: 079 767 42 67, Simon Heller, www.bs-buesserach.ch Schwingen ,der CH-Nationalsport ist gross im Kommen! Jeden Di 18.30–20 Uhr, ab 8 Jahre. Schnuppertraining im Schulhaus Bruggwegin Dornach möglich. Schwingklub Dorneck-Thierstein u. Birstal: K. Christ, 079 225 77 89 Fechtclub Laufental-Thierstein. Kampfsport mit Eleganz und Tradition. Training: Donnerstag 19.30 Uhr, Turnhalle Primarschule Zwingen. Probelektion, Tel. 061 781 12 10. Internet: www.fechtclub-laufental-flt.ch Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95. Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten: Di., 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do., Mixed-

Training, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com

Kampfkunst Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch AIKIDO-Schule Laufen. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Jugendliche: Di 18.00–19.00, Fr 19.00–21.00. Training Kinder: Di 17.00–18.00. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried, www.aikidola.ch Goshindo und Aiki Ju Jutsu, Selbstverteidigung für Jung und Alt. Kinder ab 7 Jahren: Mo 17.40– 18.50 Uhr, Erwachsene auf Anfrage. Probetraining jederzeit möglich. Infos bei Laub Raymond, 032 423 06 80 oder www.goshindo.ch SSK Laufen, Karate, TaiChi-QiGong, 078 679 80 18, Training: Mo und Fr, 19.15–20.45, Mi, 20.45–22.15 ab April 2013 im neuen Dojo «Serafin», Baselstr. 5, 4242 Laufen, www.ssk-laufen.ch Bitte News beachten! Kempo. Training Erwachsene und Jugendliche jeweils Mo. 19.00–20.30 und Do, 19.00–20.30. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried in Zwingen, Weitere Info unter 076 741 47 47 od. www.kempo-laufen.ch

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THIERSTEIN

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BREITENBACH

«Mit uns kann man reden» Der HEV Dorneck-Thierstein überraschte seine Mitglieder wieder einmal mit kleinen Feinheiten – unter anderem mit einem neuen Eindruck von der Steuerbehörde. Bea Asper

A

m Freitag gab es für den Leiter der Veranlagungsbehörde Dorneck-Thierstein von Hunderten von Steuerzahlern einen herzlichen Applaus. Michael Schwaller war es in seinem halbstündigen Referat sowie in einem Podiumsgespräch gelungen, Sympathien für die Steuerbehörde zu wecken. «Wir sind jederzeit bereit, Unklarheiten in einem Gespräch aus der Welt zu schaffen», sagte Schwaller und als Moderator Mark Winkler nachhakte, wie viel in der «Willkommenskultur» ausgereizt werden kann, machte Schwaller keinen Rückzieher. «Mit uns kann man reden.»

Steuerabzüge genau klären Natürlich müssten sich alle an die Vorgaben halten, doch in gewissen Fällen könne durchaus zugunsten des Steuerzahlers entschieden werden. In seinen Ausführungen gab er den zahlreich erschienenen Mitgliedern des HEV Dorneck-Thierstein viele Tipps, wie sie Missverständnisse vermeiden können, wenn sie Steuerabzüge geltend machen wollen, und dass es eben auch möglich ist, Beweise in einem persönlichen Gespräch vorzubringen. Humorvoll und wohlwollend zeigte Schwaller mit konkreten Beispielen auf, dass aus dem veralteten Schreckgespenst des knallharten Eintreibers ein «kundenorientierter», moderner Betrieb geworden ist. Schwaller hatte im Jahr 2015 innerhalb des Solothurner Finanzdepartements von Gren-

Gaben am Herbstanlass des HEV Dorneck-Thierstein wertvolle Tipps zu Versicherungsfragen und Steuerabzügen: (v.l.) Christoph Hänggi, Generalagent Zürich Versicherung; Moderator Mark Winkler, Ralph Borer von der Gebäudeversicherung und Michael Schwaller, Leiter Veranlagungsbehörde DorFOTO: BEA ASPER neck-Thierstein.

chen nach Dornach gewechselt und ist seither daran, den Rückstand in den Veranlagungen abzubauen. Er war vom Vorstand des HEV Dorneck-Thierstein eingeladen worden, am diesjährigen Herbstanlass im Grien in Breitenbach grundlegende Erklärungen zum Thema Liegenschaften und Steuern zu geben. Anlagekosten nicht abziehbar «Während Farbänderungen aus Liebhaberei nicht zum Steuerabzug berechtigen, können hingegen Arbeiten zum Werterhalt der Liegenschaft von den Steuern abgezogen werden», wobei aber deutlich unterschieden werde zwischen Werterhalt und Wertvermehrung. «Kosten, die eine Wertvermehrung auslösen, sind keine Liegenschaftsunterhalts-, sondern Anlagekosten und deshalb nicht von den Steuern abziehbar», betonte Schwaller. Einmal mehr ist es dem Vorstand des HEV Dorneck-Thierstein gelun-

gen, die bereits hochgesteckten Erwartungen zu übertreffen und seinen Mitgliedern einen informativen und geselligen Anlass zu offerieren – mit reich gedecktem Apéros-Tisch. Christoph Hänggi, Generalagent der Zürich Versicherung, und Ralph Borer von der Gebäudeversicherung des Kantons Solothurn gaben ebenfalls wertvolle Tipps, wie man richtig versichert ist und was man zu Hause in den Unterlagen unbedingt nachschauen sollte. Eigenmietwert als Dauerbrenner Zum Dauerbrenner «Eigenmietwert» machte Andreas Hänggi, Präsident vom HEV Dorneck-Thierstein, den Mitgliedern schmackhaft, mit einer zahlreichen Teilnahme am 10. November in Bern den HEV Schweiz auf dem politischen Weg zu unterstützen und das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden. «Es warten kulinarische Köstlichkeiten und ein Geschenk», sagte Hänggi.

BREITENBACH

BÜSSERACH

Moderate Preiserhöhung für Breitenbacher Hallenbad

ReMarkt repariert mit!

Der Gemeinderat passte die Eintrittspreise für das Hallenbad an diejenigen des Naturbads an und verabschiedete den bereinigten Teil- und Gestaltungsplan «Areal Isola Nord» zur Auflage von 30 Tagen. bü. «Seit 1999 gelten für die Wintersaison im Hallenbad immer die gleichen Eintrittspreise, während diejenigen für das Naturbad 2015 eine Anpassung nach oben erfuhren», plädierte Gemeindeverwalter Andreas Dürr für gleiche Eintrittspreise in beiden Bädern. Der Rat hatte ein Einsehen, hob mit sofortiger Wirkung den Einzeleintritt ins Hallenbad um 50 Rappen auf drei Franken an und ersetzte das zwanzigfränkige Abo mit zehn Eintritten durch das Saison-Abo zu 30 Franken. Schule top Ein gemeinderätliches Lob und eine präsidiale Gratulation setzte es für die «im Kanton aktivste und innovativste» Leitung der Schulen Breitenbach ab, als deren Schulprogramm 2016–2019 richtiggehend beeindruckte und ergo auch glatt durchging. Hingegen war im Rat wenig Begeisterung für eine Erschliessung der Industrie via Frohmatt zur hinteren Neumattstrasse zu verspüren. Aus den Voten war die Sorge um die in Breitenbach hochgehaltene Wohnqualität herauszuhören. In seiner nächsten Sitzung mit Büsserach will der Rat dieses wichtige Verkehrsthema aufgreifen.

Isola Nord nimmt nächste Hürde Bereits zweimal konnte sich Breitenbachs Bevölkerung über das Bauvorhaben im Isola Areal Nord informieren: An der Budgetgemeindeversammlung vom 13. Juni und am Orientierungsabend zum Mitwirkungsverfahren vom 11. Juli. Am Montagabend orientierte nun Daniel Allemann von der Lüssel-Immobilien AG als Eigentümerin des Areals Isola Nord den Gemeinderat über seine Bemühungen, die im Mitwirkungsverfahren monierten Probleme rasch und direkt mit den Einsprechern zu lösen. Allemann konnte so einvernehmliche Lösungen erzielen, ohne damit den vorzuprüfenden Teilzonen- und Gestaltungsplan noch mehr belasten zu müssen. Wie Bauverwalter Markus Vögtlin und Daniel Allemann am Montag ausführten, konnten die Gemeinde und die Bauherrschaft im Benehmen mit dem Amt für Raumplanung den Mitte September eingegangenen Vorprüfungsbericht diskutieren und den Teilzonenund Gestaltungsplan aufgrund der kantonalen Hinweise und Anpassungen überarbeiten. Insbesondere betraf dies die Lärmentwicklung der anliefernden Lastwagen, die Gestaltung der Umgebung mit entsprechendem Wegnetz und das fehlende Mobilitätskonzept. Der Rat verabschiedete in der Folge den aktualisierten Plan ohne Gegenstimme, bei einem in Ausstand getretenen Ratsmitglied, zur Auflage von 30 Tagen.

Muss noch nicht fortgeworfen werden: Bei ReMarkt werden kaputte Elektrogeräte FOTO: ZVG wieder geflickt. WOS. Am Samstag, 29. Oktober findet der erste Schweizer Reparaturtag statt. Mit dabei an der Premiere ist auch der ReMarkt in Büsserach. Von 10 bis 16 Uhr reparieren an der Industriestrasse 6 Besucher kostenlos unter Anleitung von Profis ihre Lieblingsgegenstände. Repariert werden alle Arten von Elektrogeräten, von Mixer bis zum DVD-Player, vom Föhn bis zum Wecker. www.ReMarkt.ch, www.repair-cafe.ch


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Lust auf: naturnahen Garten?

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DORNECK SEEWEN

Schriftsteller und Musiker: Matinee mit Roger Monnerat.

jjz. Der Hafen von Rotterdam hat es Roger Monnerat angetan. Aus dem einstmals pulsierenden Meeranstoss mit Tausenden von Schiffen, die täglich beladen oder entladen wurden, ist heute ein stiller Ort geworden, wo nur noch Kräne und Maschinen ihre Arbeit verrichten und die Arbeiter verschwunden sind. Dreck, Lärm und öliges Wasser sind ruhigen, sauberen Hafenanlagen gewichen. Das bewegt den Schriftsteller und er schreibt sich im Buch «Am Ende der Rhein» seinen Groll von der Seele. Dabei hat er immer seinen Vater vor Augen, eine bäuerlich handwerkliche Unschuld, wie er ihn beschreibt. Der Vater, der im Spital vom Sterben gesprochen und davor auch Angst hatte. «Alles hat ein Ende, wie auch der Hafen von Rotterdam», fasst Monnerat zusammen. An der Matinee der Gesellschaft des Museums für Musikautomaten Seewen skizziert Thomas Brunnschweiler das Leben von Roger Monnerat. «Der 1949 geborene Autor aus Basel ist leider viel

Müller hat elf Stimmen mehr

FOTO: JÜRG JEANLOZ

zu wenig bekannt», bedauert Brunnschweiler, der selbst Schriftsteller ist. Monnerat habe seine Schulen in Birsfelden und Basel absolviert und die Matura am naturwissenschaftlichen Gymnasium abgeschlossen. Nebst Reisen und Gelegenheitsarbeiten habe sich Monnerat schliesslich der Neuen Linken angeschlossen. «Ich war einer der 68er-Generation, die damals mit Butter- und Fleischbergen sowie der Milchschwemme konfrontiert war», ergänzt Monnerat. Er war Mitbegründer der Wochenzeitung «WOZ» und bis 2003 auch deren Redaktor. Als gesellschaftskritischer Geist prangert er die Robotertechnologie und Digitalisierung an. Da kommt ihm das Museum für Spielautomatenmuseum gerade recht. «Sie drehen sich im Kreise», beginnt er zur Melodie von Pascal Comelade zu singen. Er meint die rührenden Puppen, verspielten Soldaten, mechanischen Uhren und Spielautomaten. «Sie sind ohne Nutzen und stellen kein Ding her, so zwecklos und geistreich, wie ich gerne wär!» Jahrmarktmusik begleitet seine tiefe Stimme, die Gäste in Seewen spenden ihm Beifall. Seine Worte sind verworren, unterhaltsam und anregend zugleich. «Ich dreh mich im Kreis wie ein Zirkuspferd, wie hab ich verdient, was mir widerfährt.»

WITTERSWIL

Herbsttage in einem Meer von Rosen

Familienbetrieb Gärtnerei Allemann: (v. l.) Ursula, Regula, Rolf, Rico und Nelly Allemann, umgeben von Rosen. FOTO: GABY WALTHER gwa. Ideales Klima herrscht im grossen Treibhaus der Gärtnerei Allemann. 25 000 Rosenstöcke gedeihen hier. Während des ganzen Jahres werden täglich Rosen geschnitten und im Laden an Privatpersonen und Blumengeschäfte verkauft. «Am beliebtesten sind momentan die weissen Rosen. Die rote Rose hat etwas an Stellenwert verloren», weiss Geschäftsführer Rolf Allemann zu berichten. Die Gärtnerei führt in ihrem Sortiment aber nicht nur Schnittrosen, sondern auch eine Vielfalt am Strauch-, Kletter- und Duftrosen. Nebst den vielen verschiedenen Rosen – sie machen rund einen Drittel des Verkaufs aus – gibt es noch viele andere Pflanzen zu bewundern. So werden unter anderem über sechzig Sorten Geranien angeboten und bereits stehen die Weihnachtssterne für den Verkauf bereit. Am letzten Wochenende stand jedoch die Königin der Blumen im Mittelpunkt. Die Gärtnerei Allemann hatte

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SEEWEN

Im Buch klingt die Melodie

An der Matinee im Musikautomatenmuseum in Seewen las Autor Roger Monnerat Geschichten aus seinem Buch «Am Ende der Rhein» und sang Lieder, die seine Gefühlswelt mit Jahrmarktmusik untermalten.

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zum Anlass «Herbsttage 2016» eingeladen. Nebst den zahlreichen Rosen konnten die kunstvollen Gestecke und Arrangements – gerade mit Hinblick auf den Feiertag von Allerheiligen, wo die Gräber neu geschmückt werden – bewundert werden. Wer wollte, konnte sich vor romantischer Blumenkulisse ablichten lassen. Festwirtschaft, Musik am Sonntag und ein Stand vom Weinbau Urban Thüring aus Ettingen ergänzten den Anlass. Der Familienbetrieb in Witterswil bietet Arbeit für 25 Vollzeitstellen. Rolf Allemann ist es wichtig, in seinem Sortiment hauptsächlich Pflanzen zu kultivieren und zu verkaufen, die robust sind und gut in unserer Region gedeihen. Als einzige Gärtnerei in der Schweiz werden hier die meisten Pflanzen noch im Ton- statt im Plastiktopf verkauft. Die Pflanzen sind dadurch widerstandsfähiger. Und natürlich stammen die Tontöpfe aus Schweizer Produktion.

An der Gemeindeversammlung vom letzten Donnerstag wurde der Gemeinderat von Seewen für mangelnde Arbeit gerügt. Am Sonntag wurde Exekutivmitglied Thomas Müller zum Gemeindepräsidenten gewählt und Patrick Watermann hatte das Nachsehen. Bea Asper

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Mit Blumen: Thomas Müller (links) verabschiedete letzten Donnerstag an der Gemeindeversammlung Philippe Weber, der im Mai als Gemeindepräsident demissioniert hat. Letzten Sonntag wurde Müller mit 155 Stimmen zum neuen GeFOTO: BEA ASPER meindepräsidenten von Seewen gewählt.

ie gesetzliche Frist umfasst sieben Tage, der Gemeinderat von Seewen hatte zehn Tage vor der ausserordentlichen Gemeindeversammlung die Bevölkerung eingeladen — und die Seewener erschienen zahlreich. Doch selbst die auf der Gemeindeverwaltung zusätzlich eingesehenen Unterlagen seien nicht ausreichend und teilweise fragwürdig, rügten Votanten letzten Donnerstagabend im Schulhaus Zelgli und beantragten bei allen Sachgeschäften Nichteintreten. Das Thema «Schaffung von Wohnraum für Asylsuchende im alten Schulhaus Gässli» wurde mit grossem Mehr zur Überarbeitung an den Gemeinderat zurückgewiesen — und es wurde nicht mit Kritik gespart. Der Gemeinderat wolle grünes Licht ohne detaillierte Kostenvoranschläge vorlegen zu können und der vom Gemeinderat beantragte Rahmenkredit von 50 000 Franken für die Bereitstellung des Wohnraums sei illusiorisch, monierten ehemalige Exekutivmitglieder. Der Gemeinderat habe seine Hausaufgaben ungenügend gemacht, das Variantenstudium fehle oder sei

nicht transparent. Weiter liessen Versammlungsteilnehmer den Gemeinderat wissen, dass sie sich übergangen fühlen: Wenn ein Gemeinderat den Umzug eines Kindergartens plane, sollte er die Betroffenen vorgängig darüber informieren und eine Meinungsfindung zulassen. Das Geschäft «Umzug Kindergarten ins Schulhaus Zelgli» wurde von der Versammlung mit Nichteintreten zurückgewiesen. Umstritten war auch der vom Gemeinderat beantragte «Umzug der Gemeindeverwaltung und der Baukommission in die Raiffeisenbank». Die Mehrheit der Versammlung stimmte den Mehrkosten aber zu und machte den Weg frei für den Umzug aus den jetzigen «Kellerräumen, in denen die Arbeitssituation menschenunwürdig ist», wie der Gemeinderat zu bedenken gab. Allerdings stimmte die Mehrheit dem Antrag aus der Versammlung zu, der

VERANSTALTUNG

SEEWEN

Ein Fürst und ein Bischof zu Gast

Ein Nachspiel ist nicht ausgeschlossen

Am kommenden Sonntag, 30. Oktober, findet der traditionelle Familiensonntag der CVP DorneckThierstein in Büren statt. Die Veranstaltung findet im neuen Ökonomiegebäude der Familie Vögtli im Gebiet «Uf Hägen» ausserhalb des Dorfes statt. Antoinette und Andreas Vögtli haben dabei Pioniergeist bewiesen und für ihren Neubau Buchenholz aus dem eigenen Wald verwendet, anstatt wie sonst üblich auf Nadelholz zu setzen. Damit möchte Andreas Vögtli, der auch als Präsident des Solothurner Bauernverbandes amtet, die Nutzung des Buchenholzes fördern, denn die einheimische Buche wächst in unserer Region wegen den kalkhaltigen Böden besonders gut. Thomas Studer, Kantonsrat und Präsident von Pro Holz Solothurn wird in seinem Referat über das Bauen mit Schweizer Holz über die neusten Entwicklungen berichten. Es gibt aber nicht nur Buchenholz zu bewundern, denn die CVP Büren hat ein reichhaltiges Programm mit hochkarätigen Gästen zusammengestellt. Nach der Begrüssung um 10.45 Uhr findet der Feldgottesdienst mit Pfarrer Kilian Maduka statt, danach gibt es das Mittagessen mit Köstlichkeiten vom Grill. Der Landammann Roland Fürst und der Ständerat Pirmin Bischof richten ihre Grussworte an das Publikum. Für Kinder und Junggebliebene wird ein Unterhaltungsprogramm angeboten. Schliesslich runden Kaffee und Kuchen das kulinarische Angebot ab. Micha Obrecht CVP Dorneck-Thierstein

Mietvertrag für die Räumlichkeiten im Bankgebäude soll vorerst für nur ein Jahr gelten anstatt für fünf Jahre. Sollte die Hauseigentümerin bei den Nachverhandlungen auf die verkürzte Kündigungsfrist nicht eingehen wollen, müsste der Gemeinderat das Geschäft wieder vor die Gemeindeversammlung bringen, hiess es. Müller wird Gemeindepräsident Trotz Kritik am Donnerstag wurde Thomas Müller, der im Mai nach der Demission von Philippe Weber ad interim die Gemeindeführung übernommen hat, am Sonntag an der Urne zum neuen Gemeindepräsidenten gewählt mit 155 Stimmen. Sein Konkurrent Patrick Watermann kam auf 144 Stimmen. Er ist somit nicht im Gemeinderat. Im zweiten Wahlgang hatten 64 Seewener leer eingeworfen, vermeldete das Wahlbüro.

Hartnäckig: Patrick Watermann fordert Transparenz. FOTO: BEA ASPER

bea. Nach der Wahl ist vor der Wahl: In Seewen gehen offenbar die Auseinandersetzungen weiter. Wochenblatt: Herr Watermann, was sagen Sie zum Wahlresultat? Patrick Watermann: Ich bedanke mich bei den 144 Wählern und nehme diese Unterstützung als Ansporn, weiterhin in Seewen für Veränderungen einzustehen — und aufzuzeigen, dass es unwürdig ist, neue Ideen als bedrohlich darzustellen und als Gefahr für Bestehendes. Insgesamt fehlten nur wenige Stimmen, um die gewohnten Seilschaften zu sprengen und eine neue Ära einzuleiten. Sie hatten Thomas Müller herausgefordert, weil Sie in der Gemeinde Vetternwirtschaft vermuteten und mehr Transparenz einforderten. Wie soll es nun weitergehen? Ich werde mich weiterhin dafür einsetzen, dass in Seewen Licht ins Dunkle kommt. Ich fragte nach den Baubewilligungen für Umbauten im Dorf, bei denen der Gemeindepräsident baulich tätig war. Ich werde weiter kritisch hinschauen. Und ich mache auf die Unzulässigkeit aufmerksam, dass Peter Mül-

ler in der Baukommission das Sagen hat, während sein Sohn Thomas Müller Gemeindepräsident ist. Ich werde nun eben aus der Opposition heraus den Finger darauf halten, dass in Seewen mit gleich langen Ellen gemessen wird. An der Gemeindeversammlung vom letzten Donnerstag hatten frühere Exekutivmitglieder dem jetzigen Gemeinderat vorgeworfen, bei den Sachgeschäften zu wenig gründlich gewesen zu sein und sogar falsche Zahlen genannt zu haben. Was sagen Sie dazu? Wenn an einer Gemeindeversammlung bei drei Geschäften grosse Fragezeichen bestehen und es offensichtlich ist, dass Sachkenntnisse fehlen, dann widerspiegelt dies eben die Problematik. Ehrlich gesagt, steckt für mich darin nicht nur Unwissen, sondern eine Absicht, das Volk zu täuschen. Ich kann mir vorstellen, die Gemeindeversammlung wird noch ein Nachspiel haben. Nur die Faust im Sack zu machen, kann es in einer Demokratie nicht sein. Doch gut Ding will Weile haben. Deswegen weiss ich, es wird Zeit und Kraft brauchen, Veränderungen in Gang zu bringen.


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Für die Ausgabe vom 3. November 2016 gibt es folgende Änderungen: – Inserateschluss – Probeabzüge – Redaktionsschluss

Montag, 31. 10., 12.00 Uhr Freitag, 28. 10., 12.00 Uhr Montag, 31. 10., 9.00 Uhr

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25 JAHRE STAUDT AG 1991 wurde die Firma Staudt AG gegründet und hat sich seither sukzessive zu einem der führenden Betriebe in der Natursteinbranche in der Nordwestschweiz entwickelt. Am Standort Zwingen sind mittlerweile 21 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Büro, Betrieb und Montage beschäftigt. Ein solches Jubiläum gibt Anlass zum Feiern! Am 9. Juni lud die Staudt AG Ihre Kunden zu einem gediegenen Anlass in die Räumlichkeiten nach Zwingen ein. Bei einem Dinner in stimmungsvoller Atmosphäre und musikalisch umrahmt von einem amerikanischen Chapman-Stick-Spieler, genossen die über 100 Gäste den feierlichen Abend.

Die Gäste wurden mit kulinarischen Köstlichkeiten vom Christine Albrecht Catering aus Riehen verwöhnt.

Gruppenfoto vor dem Amphitheater in Verona.

Zuschnitt eines Steinblocks im Steinbruch von Ongaro Graniti in Cresciano.

Vom 20. bis 23. Oktober feierte die Staudt AG das Jubiläum mit einer Reise nach Italien in die Region Gardasee. Auf der viertägigen Reise wurden unter anderem ein Steinbruch im Tessin und Steinbearbeitungsbetriebe der Lieferanten in der Region Verona besucht.

Aber auch das Kulturelle und Kulinarische kam nicht zu kurz. Stadtführung in Verona, Besuch eines Weingutes im Valpolicella, Erkunden der wunderschönen Dörfer am Gardasee und das Geniessen der hervorragenden italienischen Küche machten die Jubiläums-

reise zu einem unvergesslichen Erlebnis. Möchten Sie mehr über die Staudt AG erfahren: www.staudt.ch

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SPORT

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FUSSBALL

Relegationsstrich im regionalen Fokus In der regionalen 2. Liga wie in der 3. Liga Gruppe 3 rückt aus regionaler Optik der Relegationsstrich immer mehr in den Fokus. Eine Situation, welche die betroffenen Trainer anfangs Saison so nicht für akut hielten. Edgar Hänggi

I

n der 2. Liga müssen noch zwei Runden gespielt werden. Der SC Dornach hatte zuletzt gegen die starken Teams von Reinach und Bubendorf phasenweise ganz gute Leistung gezeigt. Vor allem in Bubendorf, wo es zu einem 1:1 Remis reichte, weckte das Team des verletzten Spielertrainers Ernes Hodzic Hoffnungen auf eine baldige Besserung der Lage. Im Basler Cup konnte man die 0:6-Pleite gegen den souveränen 2. Liga-Leader Reinach verkraften. Auch da waren die Dornecker 45 Minuten auf Augenhöhe. Am Samstag hatte man die Chance auf dem Gigersloch mit einem Sieg gegen den Vorletzten Birsfelden Boden gut zu machen. Allerdings zeigte Mitaufsteiger Birsfelden sehr oft starke Leistungen, belohnte sich aber selbst nicht. Auch im Cup, zwei Tage vor dem Spiel in Dornach, bot man Bubendorf lange Paroli. Das Team von Trainer Roland Sorg hat einige starke Spieler in seinen Reihen. Spieler, welche eine Partie entscheiden können. Etwa Renato Santabarbara oder Captain Domenic Denicola. Während Topskorer Santabarbara nicht traf, langte der Captain gleich dreimal zu. Bei Dornach zieht sich die Absenzenliste durch die ganze Saison. Auch in diesem wichtigen Match fehlten etwa der starke Goalie Dominik Häring (Ferien), Spielgestalter Stefan Schindelholz oder auch Raphael Pflugi (beide gesperrt). Weiter musste Hodzic nebst sich auch noch fünf weitere Spieler verletzt abmelden. Wie sehr ihn die ganze Situation nervt, entlud sich bei Hodzic in der 27. Minute, als er auf der Bank Gelb-Rot kassierte.

Unterschied: Während Bubendorfs Spielgestalter Patrik Hersperger (17) das entscheidende Tor in Laufen erzielte, fehlte Dornachs Spielmacher Stefan Schindelholz (rechts) seinem Team gegen Birsfelden. FOTO: EH-PRESSE

Birsfelden gewann das Spiel 6:1 und kletterte auf Platz 10. Gut möglich, dass die Hafenstädter sich nun den Relegationsstrich vom Hals halten können. Laufen pendelt hin und her Laufen schien auf dem Weg in ruhigeres Gewässer. Nach dem Sieg gegen Pratteln spülten die drei Punkte das Team von Adnan Ercedogan auf Rang fünf. Dass man in Reinach verlieren kann, ist unbestritten. In elf Partien gelang es nur Dardania, ein Remis zu realisieren. Gegen Bubendorf rechnete sich Laufen auf dem Nau durchaus berechtigte Chancen aus. Es war ein hartes Spiel, auch durch den Nieselregen provoziert. Beide Teams wollten gewinnen und investierten auch viel. In der 23. Minute konnte Dominik Studer Laufen in Führung schiessen. Das Ercedogan-Team hätte sich gar einen Zweitorevorsprung herausspielen können, doch Bubendorfs Filipe Teixeira rettet vor der Pause auf der Linie! Nicht zum ersten Mal konnte das Team von Marc Wahl nach dem Seitenwechsel zulegen. Es waren die beiden Hersperger, die auch schon das Dress der Laufner trugen, welche für den Umschwung besorgt waren. Thomas war nach einem Freistoss von Patrik zur Stelle und glich in der 52. Minute aus. Beide Teams hatten Chancen, wobei Gästegoalie Sascha Wieland und Captain Olaf Wahl mit einer Rettungstat auf

der Linie die Laufentaler zur Verzweiflung brachten. Es kam für Laufen wie schon so oft. In der 84. Minute setzte Patrik Hersperger aus gut 20 Metern das Spielgerät ins Laufner Tor. Die Gäste bleiben damit im Reinacher Verfolgerpaket, derweil Laufen zwischen «Himmel und Hölle» pendelt. Drei Punkte fehlen zu Rang sechs – drei Punkte Reserve hat man auf Platz 12, dem ersten Relegationsrang! Am Samstagabend muss man nach Birsfelden. Ein kapitaler Match, den die Laufner keinesfalls verlieren dürfen. Und ausserdem … … ziehen in der 3. Liga für die regionalen Teams dunkle Wolken auf. Breitenbach verlor am Samstag bei Leader Ettingen 2:4, während Laufen am Sonntag in Muttenz 0:2 geschlagen wurde. Beide Teams befinden sich auf einem Relegationsplatz, aber noch in Tuchfühlung zum «Ufer». Heute Donnerstag (20 Uhr) findet in Breitenbach ein wegweisendes Spiel statt. Die Schwarzbuben empfangen Binningen und dürfen sich keine Niederlage leisten, sonst überwintert man unter dem Strich. Laufen empfängt am Samstag (17:30 Uhr) Leader Ettingen, der mit einem Sieg «Wintermeister» ist. Ausführliche Berichte und Bilder jeweils auf www.facebook.com/regiosportalplus

HANDBALL

Knappe Niederlage des Fanion-Teams

EINGESANDT

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TV Zwingen: Turnen und Geselligkeit.

Der TV Zwingen ist der traditionsreichste und älteste Sportverein von Zwingen – über 100-jährig, aber von versteinert und ungelenk ist keine Rede. Wir sind aktiver denn je und bieten für jedes Alter ein interessantes und abwechslungsreiches Turnangebot. Unsere gut ausgebildeten Leiterinnen und Leiter fordern in den Turnstunden alles von den Turnstundenbesuchern ab. Bei uns kann Leichtathletik trainiert, oder mit der Gymnastik-Gruppe eine Choreographie einstudiert werden. Selbstverständ-

FOTO: ZVG

lich beinhalten die Turnstunden auch Elemente, um sich einfach auszupowern, Kraft aufzubauen oder ein paar Spiele zu bestreiten. Von den kleinsten MuKi-Turnern über die Jugendrieglerinnen und Aktiven, von den Movimentos (35+) bis hin zu der Männer- und Frauenriege findest du alles unter dem Dach des TV Zwingen (www.tvzwingen.ch). Dabei dürfen wir von den tollen Sportanlagen in Zwingen profitieren, auf welchen wir immer mal wieder Veranstalter von re-

gionalen und sogar kantonalen Turnfesten und Spieltagen sind. Sportliche Höhepunkte sind die jährlichen Turnfeste, ob regional, kantonal oder sogar eidgenössisch, für die jeder Turner, jede Turnerin trainiert. Neben etlichen regionalen Spitzenleistungen, konnten wir 2007 am eidgenössischen Turnfest in Frauenfeld den einteiligen Vereinswettkampf für uns entscheiden und dürfen uns seither stolz «Eidgenössischer Turnfestsieger» nennen. Wir legen jedoch auch Wert auf gesellschaftliche Anlässe. Traditionell finden regelmässig Skiweekends, Turnfahrten sowie der Bänzenjass und die Weihnachtsfeier statt. Wir versuchen aber gerne auch Neues. Beispielsweise treffen wir uns jeweils zu Beginn der Sommerferien für eine Runde Swing Golf in Hochwald. Möchtest du gerne etwas mehr Sport machen und kannst dich allein nicht überwinden? So nutze unser aktuelles Winterfit-Angebot. Ab dem 31. Oktober findet jeden Montagabend ein öffentliches, unverbindliches Training von 19:30-20:30 statt. Während dieser Stunde wird Kraft und Ausdauer trainiert. Komm vorbei und überzeug dich selbst! TV Zwingen

Konzentriert: SG-Torhüter Augustin Villar (Nr. 28). SG Wahlen Laufen – Handball Emmen 26:27 (9:14) us. In der Auseinandersetzung der beiden «Kellerkinder» erwischten die Innerschweizer den klar besseren Start und führten nach 15 Minuten mit 8:2 Toren. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte die SG Wahlen Laufen 5 technische Fehler (Ballverluste) und 6 Fehlwürfe zu verzeichnen. Dies erlaubte es Handball Emmen immer wieder mit Gegenstössen, sogenannte einfache Tore zu erzielen. Man musste Mitte der ersten Halbzeit mit einem Debakel aus Sicht der Laufentaler rechnen. Entgegen der Klarheit des Resultates gelang es ihnen aber immer besser zu ihrem Spiel zu finden und sie konnten die Pausendifferenz mit 5 Toren in Grenzen halten. Die zweite Spielhälfte konnten die Einheimischen, sowohl im Angriff wie auch in der Abwehr, besser zu ihren Gunsten gestalten. Mit einem fulminan-

FOTO: ZVG/FREDY SCHMIDLIN

ten Schlussspurt gelang es gar, bis zu einem Tor aufzuschliessen. Mit einem konzentrierteren Start in dieses Spiel wäre hier ein Unentschieden oder sogar ein Sieg möglich gewesen. Es gelingt der SG Wahlen Laufen bis jetzt noch nicht, zwei gleichwertige Halbzeiten, bei diesem wesentliche höheren Erstliganiveau, abzuliefern. Junioren U15: SG Wahlen Laufen – Handball Birseck 29:32 (12:14) In diesem Spiel verzeichnete das Team von Trainer Bruno Eng leider viele Ausfälle (Ferien, Abwesenheit, Krankheit) was sich auf die Spielstärke auswirkte. Mit solch unnötigen Niederlage gegen machbare Gegner verschlechtert sich die Tabellenlage natürlich zusehends. Klar dominanter Spieler bei der SG Wahlen Laufen war Kimi Kohler mit 17 Toren! Es ist zu hoffen, dass in dieses Team mehr Disziplin einkehrt.


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SPORT

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EISHOCKEY

VOLLEYBALL

EHC Laufen mit positiver Bilanz

Sieg und Niederlage

Torerfolg: Verteidiger Stephan Bucher bringt Laufen mit diesem Schuss 4:2 in Führung. FOTO: EH-PRESSE

eh. Nach der Startschlappe gegen Meinisberg rümpften bereits einige Zuschauer die Nase, wenn man sie auf die Saison und das Abschneiden der Mannschaft ansprach. Beat Leuenberger, der neue Trainer aus Langenthal, wurde schon infrage gestellt. Der erfahrene Coach mahnte jedoch, man müsse mit ihm, aber vor allem mit dem Team Geduld haben. Die zahlreichen Abgänge seien nicht sofort zu kompensieren und daran, dass man in Sachen Strafen disziplinierter Auftreten müsse, arbeite man. Am Samstag überraschten die Laufentaler, gewann sie doch in Münchenbuchsee gegen den HC MM, den Finalisten der letzten Saison, mit 7:6 in der Overtime. Zwei wichtige Dinge, neben den zwei Punkten, konnte Leuenberger herausstreichen. «Wir traten disziplinierter auf und wir zeigten Nehmerqualitäten und Moral, als wir acht Sekunden vor Spielende den Ausgleich hinnehmen mussten, aber in der Overtime reagieren konnten.» 89 Sekunden vor Schluss kassierte Laufen das 5:6 und dann eben das 6:6, als das Heimteam den Goalie durch einen sechsten Feldspieler ersetzte. Alain Willemin gelang in der Overtime das game winning goal! Am Dienstag traf Laufen auf den EHC Bucheggberg, der sein Team verstärkte und daher mit zu den Anwärtern auf einen Spitzenplatz zählte. Die Heimniederlage gegen Koppigen bewies

Laufen jedoch, dass die Solothurner auch nur mit Wasser kochen. Allerdings war Laufen arg geschwächt. Fässler (Beruf), Stalder (Ausland), Stähli (krank), Grünig, Burkhalter, Holzer (alle verletzt). So ging man mit nur 14 Spielern in den Match und Kay Segginger kam zu seinem ersten Einsatz im Fanionteam. Der stämmige Spieler kassierte dann nach 116 Sekunde auch die erste Strafe des Spiels. In der 9. Spielminute notierte er sich aber bereits auch den ersten Assistpunkt beim 1:1 durch Adrian Laubacher. 25 Sekunden später brachte Andreas Keller Laufen sogar in Führung. Nach einer 4:2 Führung nach zwei Dritteln wuchsen bei Laufen die Hoffnungen auf den ersten «richtigen» Sieg. Nur schien die Partie im Schlussdrittel zu kippen. Die Gäste glichen innert 26 Sekunde aus. Der zum Stürmer umfunktionierte Verteidiger Roy Hänggi sorgte aber nur gut eine Minute später wieder für die Führung. Ein Shorthander liess den nahen Erfolg aber wieder gehörig wackeln. Laufen bewies aber wieder Moral und kam 99 Sekunden vor Schluss durch Willemin zum entscheidenden Treffer. Am Samstag muss Laufen nach Sissach zum starken ZS, das nach zwei Siegen einziges Team ohne Punktverlust ist. «Wir werden auch in Sissach versuchen unsere Haut so teuer wie möglich zu verkaufen», meint Leuenberger.

Wurden nicht belohnt: Trotz guter Leistung verloren die Herren gegen Lutry-Lavaux.

Eine von Emotionen geprägte Heimrunde. Die Volleyball-Damen überzeugten mit technisch starken Einlagen und konnten ihren ersten Sieg der Saison nach Hause holen. Die Herren dagegen verlieren auch das zweite Spiel und müssen noch auf die ersten Punkte warten. Sabine Kohler

I

hre erste Partie haben die Damen des Volleyballclubs Laufen mit einem guten 3:1 gewonnen. Die Mannschaft von Angelica Dietler und Wally Schmidlin starteten stark in ihre Partie und dominierten die ersten beiden Sätze klar. Gut gesetzte Angriffe, ei-

ne solide Verteidigung und ein Blockspiel, das sich sehen lässt, prägten das Spiel. Im dritten Durchgang steigerten die Gegnerinnen des VB Therwil jedoch ihr Spiel und brachten das Heimteam damit aus dem Konzept. Die Eigenfehler auf Seiten der Laufnerinnen nahmen zu und man bekam plötzlich Mühe, zurück ins Spiel zu finden. Die Annahmen waren zum Teil unpräzise und auch bei den Angriffen fehlte es an der letzten Durchsetzungskraft. Der dritte Satz ging dadurch an das Gastteam. Im vierten und letzten Satz dieses Spieles starteten die Laufnerinnen stark. Trotzdem liessen sie das Auswärtsteam zu oft an ihre Punkte rankommen. Der Satz verlief sehr ausgeglichen. Auf beiden Seiten wurde um jeden Punkt gekämpft, zum Schluss durfte aber das Heimteam jubeln. Die Damen holen sich somit gleich die ersten Punkte im ersten Spiel der Saison und viel Selbstvertrauen für die kommenden Partien.

FOTO: SABINE KOHLER

zu Hause gegen Lutry-Lavaux an. Nach der letzten Niederlage auswärts gegen Colombier Volley wollten die Laufner gegen die Westschweizer ihre ersten Punkte sammeln. Laufen spielte jedoch ohne den verletzten Dario Degen (Libero), welcher aber von Damian Broch angemessen vertreten wurde. Dem Heimteam unterliefen bereits zu Beginn des Spieles viele Eigenfehler. Am Netz konnten sie nur wenig Druck aufsetzen und die gute Verteidigung des Gastteams machte den Herren das Leben schwer. Nach einer Steigerung im zweiten Satz liessen es sich die Laufner nicht nehmen und zeigten einen technisch hochstehenden dritten Satz. Die Leistung reichte jedoch nicht aus, um den Sieg nach Hause zu holen. Lutry-Lavaux entschied mit einem Endstand von 0:3 das Spiel für sich.

Herren haben Steigerungspotenzial In der Nationalliga B traten die Herren

Nächste Spiele: Samstag, 29. Oktober, Gym Laufen 17:00 Herren 1 - VBC Servette Star-Onex Auswärts: Neumatt 2 in Aesch 14:00 Sm’ Aesch Pfeffingen 3 - Damen 1

Blatter erklärt, was am Sonntag so läuft. «Auf dem Eisfeld werden spielerisch erste Erfahrungen im Umgang mit Schlittschuhen und Stock gemacht. Der EHC Laufen stellt allen Teilnehmern die Schlittschuhe und den Stock für diesen Event kostenlos zur Verfügung. Spiel und Spass stehen natürlich im Vordergrund. Wir freuen uns auf möglichst viele Knaben und Mädchen und ihre Eltern und sonstige Zuschauer.» Ab 11 Uhr sei die Festwirtschaft geöffnet und ab da könne man sich anmelden. Von 12.45 bis 13 Uhr werden die anwesenden NL-Spieler vorgestellt und dann geht es auf den Fun Parcours. Nach einem Turnier mit den Hockeycracks folgt ca. ab 15.15 Uhr eine Autogrammstunde und Fotos mit den anwesenden Spielern. Der Verband hat für Laufen folgen-

de Spieler aufgeboten: der Amerikaner Eric Walsky vom NLA-Club Lausanne; Diego Schwarzenbach von Olten, Hockey-Urgestein Michael Liniger und Patrick Sidler von den GCK Lions, Yannik Wildhaber vom SC Langenthal und den bekannten Schiedsrichter Marc Wiegand. Wer den Anlass bereits kennt, ist begeistert. Den Kindern macht es grossen Spass und auch die anwesenden Besucher haben ihren Spass dabei. Für die Kinder lohnt sich dieses Event auf jeden Fall. Nebst dem Spass darf man auch etwas mit nach Hause nehmen, als Erinnerung. Wer weiss, vielleicht ist der kommende Sonntag der Auftakt für eine grosse Eishockey-Karriere. Die anwesenden Hockeycracks weisen den Kindern auf jeden Fall schon mal den Weg!

EISHOCKEY

Stars zeigen Kindern den Weg eh. Bereits im fünften Jahr findet der Swiss Ice Hockey Day statt. Vom Schweizer Eishockeyverband ins Leben gerufen und als PR Kampagne gedacht, erfreut sich der Anlass mittlerweile grosser Beliebtheit. Am Sonntag ruht in der Schweiz der Hockeybetrieb, so dass die Eisflächen ganz den interessierten Kindern zur Verfügung stehen. Interessierte Vereine konnten sich beim Verband melden, wenn man sein Eis für diese Aktion zur Verfügung stellen mochte. In der Nordwestschweiz liess man sich diese «Nachwuchssichtung» nicht entgehen. Neben Laufen findet der Anlass auch in Basel, Rheinfelden und Sissach statt. Dieser Hockeytag richtet sich in erster Linie an nichtlizenzierte Knaben und Mädchen im Alter von vier bis zwölf Jahren, welche noch nie in Kon-

Fun: Die Kinder haben auf dem Eis grossen Spass mit Stock und Puck. takt mit Eishockey gekommen sind. Oberstes Ziel ist es, die Begeisterung und Freude fürs Eishockeyspielen unter

FOTO: EH-PRESSE

den Teilnehmern zu wecken. Eishockey soll in der Schweiz eine weite Verbreitung finden. Laufens Präsident Markus


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VERANSTALTUNG

GEDANKENSTRICH

Auf ein Glas mit David Pflugi Wenns im linken Unterbauch zwickt

Dr. med. AnneChristiane Peters Leitende Ärztin Gastroenterologie, Kantonsspital Baselland Laufen Dass eine Blinddarmentzündung (Appendizitis) zu Schmerzen im rechten Unterbauch führt, ist allgemein bekannt. Was ist aber, wenn es im linken Unterbauch weh tut? Divertikel, Ausstülpungen der Darmwand, kommen mit zunehmendem Alter häufiger vor. Bei den jüngeren Menschen sind nur ca. 5 Prozent betroffen, bei den über 70-jährigen sogar 60 Prozent. Früher hat man dies deswegen auch gerne «Greisenappendizitis» genannt. Meistens liegen diese Divertikel auf der linken Bauchseite im S-förmigen Teil des Dickdarms (Sigma) und machen keine Beschwerden. Sie werden zufällig bei einer Darmspiegelung entdeckt und bleiben häufig das ganze Leben lang symptomlos. Wenn sie sich aber entzünden, kommt es zu

umschriebenen Schmerzen in diesem Bereich. Die Entzündung kann leicht sein, so dass lediglich eine flüssige Kost-Form kurzfristig notwendig ist. Bei stärkerer Entzündung bedarf es einer antibiotischen Therapie, es kann sogar zu einem Darmdurchbruch oder einer Blutung kommen. Auf jeden Fall sollte bei Beschwerden der Hausarzt aufgesucht werden. Dieser wird nach einer körperlichen Untersuchung eine Laboruntersuchung veranlassen. Bei Nachweis einer Entzündung ist die Durchführung einer Ultraschalluntersuchung des Bauches notwendig, um die Divertikel-Entzündung zu bestätigen und das Ausmass der Entzündung zu bewerten. Bei Unklarheit des Befundes oder Verdacht auf einen Durchbruch wird sich eine CT-Untersuchung anschliessen. Nach Abklingen der akuten Entzündung wird ca. 6 Wochen später eine Darmspiegelung vorgenommen. Dies ist notwendig, um die Diagnose der Divertikel- Krankheit zu bestätigen und um einen weiteren Befund ausschliessen zu können.

WOS. Wie aus heiterem Himmel, mit einer spektakulären Body-painting-Aktion positionierte der damals junge Künstler David Pflugi seine Kunstrichtung im Basler Fasnachtsbrunnen. Mit mehreren Assistenten hatte er damals die Körper von 16 Protagonisten bemalt, von der einen Seite her im Stil von Mondrian, von der andern Seite her in der Art von Pollock. Mit ihrer Körperhaltung «schrieben» die Statisten im Tinguely-Brunnen das Wort «Fusionismus». So bezeichnet der Künstler die von ihm begründete Kunstrichtung. Seither zeigte David Pflugi in Athen, Berlin, Frankfurt Kunstwerke und Performances. Er bewegt sich meist auf grossem Parkett: Aus Anlass der Fussballweltmeisterschaft fährt er jeweils mit einem extra geschaffenen Bild/Skulptur an den Austragungsort und lässt alle Spieler beider Finalmannschaften signieren. Das fünfte WM-Werk übertraf mit seinen Dimensionen alle vorherigen Bilder. Er schuf im Gastgeberland Brasilien in einem grossräumigen Atelier eine Skulptur von acht Meter Länge und drei Meter Höhe. Wenn man sich um die Skulptur bewegt, sieht man einerseits ein riesiges Baby, einen Baum und bei genügend Abstand taucht die berühmte

Christus Statue von Rio de Janeiro auf. In seinem Atelier an der Wahlenstrasse in Laufen erträumt und konzipiert er seine Kunstwerke. Gross sind die Atelier Räume, immens die Ideen, auch die noch nicht umgesetzten Pläne. Im Obergeschoss hat Pflugi einen grossen Raum eingerichtet, den er als seinen «Notizblock» bezeichnet. Der Boden ist mit riesigen Papierrollen belegt und überall stehen Farbtöpfe, zum Teil mit fluoreszierenden Farben herum. Es ist der Ort, wo der Künstler seiner Fantasie freien Lauf lässt und Ideen austestet. Hier gestaltete er kürzlich mit einer Kindergartengruppe ein gemeinsames Kunstwerk mit schwarzlichtaktiver Farbe. Einige Kinder waren nach diesem Erlebnis so begeistert, dass sie erklärten, sie wollten selbst auch Künstler werden. Ist David Pflugi nun Maler, Bildhauer, Choreograph oder ein Magier der Wahrnehmung? So einfach lässt sich er nicht einordnen. Am Sonntagmorgen 30. Oktober um 11 Uhr führt Camille Büsser im Schlachthuus Laufen ein Gespräch mit dem Künstler. Eine Gelegenheit, einen vielfältigen und überraschenden Künstler kennen zu lernen und einen Einblick in seinen Schaffensprozess zu bekommen.

VERANSTALTUNG

Falknerei in der Schweiz

VERANSTALTUNG

Kinderchörli mit Jodelliedern

Erfreut das Herz: Jodlerklub Bärgbrünneli.

FOTO: ZVG

Zur Auflockerung des Programms geht ein Sketch mit Stockhorn-Housi über die Bühne, der mit originellen Einfällen und Witzen das Publikum bei bester Laune hält. Zur Eröffnung und zum Tanz bis in die frühen Morgenstunden musiziert das Schwyzerörgeli-Quartett «Signouergiele». Die vier Musikanten aus dem Bernbiet haben mächtig Zug, spielen Walzer, Schlager, Oldies und vieles mehr. Eine Tombola mit Selbstgebackenem, einheimischem Gemüse und herrlichen Arrangements sowie ein vielseitiger Wirtschaftsbetrieb mit Kuchenbuffet runden diesen einzigartigen Abend ab. Gerne erwarten wir Sie aus Nah und Fern an unserem Jodlerobe. Verbringen Sie einige gemütliche Stunden mit Freunden im Seemättli Liesberg und lassen Sie sich kulinarisch verwöhnen. Jodlerklub Bärgbrünneli Liesberg Jodlerobe in der Mehrzweckhalle «Seemättli» in Liesberg am 5. November 2016 um 20 Uhr (Türöffnung 18.30 Uhr).

VERANSTALTUNG

Kinderflohmarkt WOS. Am Samstag, 29. Oktober findet in der Turnhalle Schulhaus Serafin in Laufen zum zweiten Mal ein HallenKinderflohmarkt statt. Letztes Mal im Mai dieses Jahres hatten die Kinder einen riesen Spass und obendrein noch ein wenig Taschengeld eingenommen. Denn es wurde viel getauscht, verkauft und ausgehandelt – am Schluss waren alle happy. Nun ist es wieder soweit und die Schülerinnen und Schüler der Primarschule freuen sich, von 9 bis 12 Uhr allerlei Krimskrams zu verkaufen. Sie hoffen auf viele Besucherinnen und Besucher. Organisiert wird der HallenKinderflohmarkt von Sonya Pernter und Tanja Rainone .

Der finale Klick

Martin Staub Ich war kürzlich in Berlin. Keine Absicht, eher zufällig. Computerspiele mag ich nicht. Zu theoretisch. Übrigens ähnlich wie bei anderen Spielen, wo’s nichts zu gewinnen gibt, ausser der Erkenntnis «Ich bin der Beste». Dass ich am Bildschirm hange, und sehe, was das Web so zu bieten hat, kommt schon mal vor. Zur Entspannung sozusagen. Und genau da fängts an. Mit nur wenigen Klicks kommst du ganz entspannt sowie recht zügig und spielerisch voran. Bei einer Maschine würde man bei dieser Art von «Arbeit» von einem hohen Wirkungsgrad reden. Nahe bei 100 Prozent. Will heissen: die aufgewendete Energie entspricht verlustfrei der abgegebenen Energie. Perpetuum Mobile quasi. So war ich kürzlich in Berlin. Eher zufällig. Da surfst du im Internet durch jenste Angebote zum Besuch deiner Lieblingsstadt, und versunken im Traum eines längst fälligen Wochenendtrips, hast du dich bald verklickt. Zusätzlichen Auftrieb verleiht dir die Warnung: «Das Angebot schauen sich gerade 15 Personen an» und der Hinweis: «Letztes freies Zimmer in dieser Kategorie». Es folgt unweigerlich der finale Klick – auf dass kein anderer schneller ist. Gebucht.

Greifvogel: Habicht-Männchen «Rooney» mit erlegter Rabenkrähe. Endlich ist es wieder soweit. Der Jodlerklub Bärgbrünneli Liesberg lädt zu seinem traditionellen Jodlerobe im Seemättli Liesberg ein. Volksmusik der Extraklasse ist angesagt, herrliche Juchzer und rassige Örgeliklänge ertönen und begeistern unsere Gäste. Gespannt darf man auf das Kinderjodlerchörli «Chlylützler Jodlspatze» sein, das die Herzen von Jung und Alt erfreuen wird. Mit herrlichen Liedern warten die Bärgbrünneler unter der bewährten Leitung von Andreas Stalder auf und bestätigen ihre gute Form. Die diesjährigen Gäste kommen aus Alchenstorf im Emmental. 1938 wurde der Klub «Heimat» Alchenstorf gegründet. Chorleiter ist seit 20 Jahren der bekannte Komponist und Solojodler Hannes Fuhrer, der mit genialen Liedern die heimische Volksmusik immer wieder bereichert. Mit vielen Melodien aus seiner Feder wird er das Publikum entzücken. Ebenso glänzend ist der stimmige Auftritt des Schäfer-Chörli, das dem Abend eine besondere Note verleiht.

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WOS. Schon vor etlichen Jahrtausenden hat der Mensch damit begonnen, sich zu Jagdzwecken die Fähigkeiten einiger Tierarten zunutze zu machen. Sei dies der Hund als Treiber und Fährtensucher, der Kormoran beim Fischfang oder der Gepard und die Greifvögel als blitzschnelle Waffe. Besonders im Vorderen Orient und in Asien war die Jagd mit Greifvögeln sehr verbreitet. Die Kreuzritter brachten diese Jagdart nach Europa, wo sie es an verschiedenen Königshöfen zu wahrer Blüte brachte. In der Schweiz war diese Jagd zu keiner Zeit stark verbreitet, wird aber bis heute betrieben. Ein gutes Dutzend Falkner, allesamt Mitglied der Schweizerischen Falkner-Vereinigung, jagt mit

FOTO: ZVG/DANIEL PEIER

ihren Vögeln auf Krähen und Elstern. Einer von ihnen ist Daniel Peier aus Oensingen - seit 10 Jahren begeisterter Falkner. Mit seinem Habichtsterzel «Rooney» stellt er zwischen Anfang November und Ende Februar erfolgreich den Krähen nach. Am Vortragsabend vom Natur- und Vogelschutzverein PICUS, von Freitag, 4. November um 19.30 Uhr im Fridolins Saal der Gemeindeverwaltung Breitenbach, erfahren Interessierte vom Referenten detailliert alles Wissenswerte über die Jagd mit Greifvögeln und Sie werden «Rooney» live bestaunen können. Stefan Borer PICUS, Natur- und Vogelschutzverein

EINGESANDT

Badeanstalt zu Laufen Im Wochenblatt erschien in der letzten Nummer 42 ein Auszug aus dem 1. Jahresbericht des Verkehrsvereins Laufen. Also, vor ca. 110 Jahren wurden da erste Denkanstösse für die Entwicklung von Laufen und Umgebung gemacht. Dieser Jahresbericht ist hoch interessant, was da alles ausgedacht wurde, was zwischenzeitlich selbstverständliche Realität ist. Was so ein Verein alles erreichen kann, vorbildlich! Nebst einer Schlittschuhbahn wurde auch, also 1906, eine öffentliche Badeanstalt angeregt! Allerdings konnte diese Idee erst etwa 60 Jahre später realisiert werden. Und warum? Weil die Kirche es für eine unsittliche Einrichtung hielt und es jahrzehntelang verhinderte. Trotzdem war das Thema Bad an einer Gemeindeversammlung, ca. 58 Jahre später, in der Turnhalle an der Baselstrasse traktandiert, die Halle war bis auf den letzten Platz besetzt. Das gab allerlei heftige Diskussionen. Die Kosten waren in 10 Punkten aufgelistet. Da ereiferte sich der Lehrer und

Major Fritz Hof mit dem Antrag, aus finanziellen Gründen, soll man vorerst die Positionen 1 bis 5 ausführen, und später die Positionen 6 bis 10. Jetzt war es so, dass die Position 5 die Herrengarderobe und die Position 6 die Damengarderobe war. Heftiges Gelächter rundum. Wutschnaubend verliess Fritz Hof die Versammlung. Da kam der nächste Gag, Pfarrer Boob regte an, man müsse, aus sittlichen Motiven, die Bäder für Frauen und Männer getrennt erstellen. Irgendeiner rief in den Saal und wo baden die Familien? Wiederum Heiterkeit. Und so weiter. Das wurde dem Gemeindepräsidenten, Zahnarzt Dr. Arthur Weber, kurz vor Mitternacht zu viel. ‹So jetzt ist Schluss, jetzt stimmen wir ab: Wollt ihr ein Bad, ja oder nein?’ Quasi einstimmig wurde das Bad bewilligt! Sein letztes Wort an die Versammlung war: Freinacht! Marx Mamie Laufen

Und wenn man das Ticket schon hat, dann geht man auch hin, finde ich. «Berlin ist eine Reise wert...» Der Slogan schien eingebrannt in meinem Kopf. Verreisen wollte ich eigentlich nicht zu diesem Zeitpunkt. Und doch: Ein Wochenende weg, – wochenblattfrei – mitten in den Herbstferien, wo eh nichts läuft, wär doch auch nicht schlecht? Über meine Entschlossenheit überrascht, sass ich da und wusste nur eine Antwort: Wer A sagt, muss auch B sagen. Sicher, es war wieder mal ganz nett in Deutschlands Hauptstadt. Es hätte aber genau so gut Paris, London, Rom oder sonst eine Stadt sein können. Diesmal wars Berlin. Warum? Weiss ich nicht. Ich erinnere mich: Am frühen Morgen des Abreisetages – 4 Uhr aufstehen und ab zum Bahnhof, dein Flieger wartet – schwor ich, das nächste Mal die Computermaus etwas besser im Zügel zu halten. Vielleicht widme ich mich künftig doch noch anderen Computerspielen, auch wenn es nichts zu gewinnen gibt.

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DORFPLATZ

Donnerstag, 27. Oktober 2016 Nr. 43

LESERBRIEF

VERANSTALTUNG

Ja zu regionalen Deponiestandorten

Fossilien «vom Laufetal bis Ammel»

Überparteiliches Komitee «Verantwortung übernehmen — Ja zu regionalen Deponiestandorten» gegründet Der Kanton Baselland muss von Gesetzes wegen sicherstellen, dass sauberer Aushub — wie zum Beispiel Erde und Steine — umweltgerecht auf Kantonsgebiet gelagert werden kann. Dazu ist am 27. November ein Ja für die Anpassung des Kantonalen Richtplans notwendig. Um die Bevölkerung sachlich informieren zu können, ist das überparteiliche Komitee «Verantwortung übernehmen — Ja zu regionalen Deponiestandorten» gegründet worden. Bei praktisch jedem Bauvorhaben fällt Aushubmaterial an: Kies, Erde, Steine. Dieses unverschmutzte und ökologisch unbedenkliche Aushubmaterial muss umweltgerecht gelagert werden können. Dies sicherzustellen, dazu ist der Kanton per Gesetz verpflichtet. Die Notwendigkeit für solche neuen Deponiestandorte in unserem Kanton ist gross. Der überwiegende Anteil des Aushubs wird bereits heute in andere Kantone und in das angrenzende Ausland exportiert. Dies führt zu ökologisch bedenklich langen Lastwagenfahrten. Ob das Baselbiet auch künftig dem gesetzlichen Auftrag nach einer Sicherstellung von Deponien für unbedenkliches Aushubmaterial nachkommen kann, entscheidet die Stimmbevölkerung am 27. November, wenn es über die Anpassung des Kantonalen Richtplans (KRIP) zur Festlegung neuer Deponie-

Vom Oberbaselbiet aus gesehen, ist Laufen sicher vor allem bekannt für Ricola und Sanitärkeramik. Interessierte Kreise wissen aber auch, dass im Museum Laufental eine bedeutende Fossilienausstellung zu sehen ist. Dort lässt der weitherum bekannte Fossilienkenner Peter Borer die Besucher erahnen, wie man aus der Beschäftigung mit solchen Funden Erkenntnisse über längst vergangene Zeiten gewinnen kann. Die Gemeinde Anwil, im Volksmund Ammel, ist wiederum den meisten Laufentalern wohl nur bekannt, weil sie ganz am Anfang des Baselbieterlieds vorkommt. Weniger bekannt ist zweifellos, dass dort vor einigen Jahren bei einer Grabung Fossilien gefunden wurden, durch deren Erforschung neue Erkenntnisse über die Jurazeit vor 160 Millionen Jahren gewonnen werden konnten. Darüber berichtet am 2. November, 19:30 Uhr, im Gymnasium Laufen (Zimmer 210, 2. Stock) der Geologe Dr. Peter Bitterli in einem Referat unter dem Titel «Grabung Anwil — Neue Erkenntnisse zur Erdgeschichte des Baselbiets». Er wird unter anderem erstaunliche Einblicke geben in die Lebensweise einiger Tiergruppen im Jurameer und zeigen, wie man sogar Fakten zu einer sich damals anbahnenden Klimakatastrophe zusammentragen kann. Mit dieser Veranstaltung beginnt das neue Winterprogramm der Naturforschenden Gesellschaft Baselland (NGBL), welches jeweils zwei Vorträge in Laufen und in der Regel sechs Vorträge in Liestal (im Museum.BL) anbietet. Nach jedem Vortrag besteht Gelegenheit für Fragen aus dem Publikum, und eine halbe Stunde vor Beginn sind Sie

standorte befindet. Der Landrat hat am 14. April 2016 beschlossen, die Standorte «Stutz» (Blauen) und «Hollenmatt» (Aesch) als Festsetzung und den Standort «Sunnerai» (Zwingen) als Zwischenergebnis in den kantonalen Richtplan aufzunehmen. Die Auswahl der Deponiestandorte erfolgte im Rahmen einer systematischen Standortsuche und -evaluation. Deswegen werden mit der Deponieplanung «West» auch nicht ausschliesslich im Laufental Standorte festgelegt, sondern seit 2014 mit der Deponieplanung «Ost» auch solche in den Bezirken Liestal, Sissach und Waldenburg evaluiert. Im Ergolztal respektive im oberen Baselbiet werden zum Teil seit Jahren Deponien betrieben (Sissach, Liestal, Reigoldswil) und zwar für die ganze Region — auch für Material aus dem Laufental. Das neugegründete überparteiliche Komitee «Verantwortung übernehmen Ja zu regionalen Deponiestandorten» empfiehlt, den Richtplan an der Urne zu befürworten. Rolf Graf Mitglied Co-Präsidium

Dem Co-Präsidium gehören folgende Personen an: Rolf Graf, Präsident Verband Bauunternehmer Region Basel, Maisprach; Markus Meier, Landrat, Vizepräsident Bauund Planungskommission, Ormalingen; Rolf Richterich, Landrat, Fraktionspräsident, Laufen; Peter Riebli, Landrat, Gemeindepräsident, Buckten; Martin Rüegg, Landrat, Gelterkinden.

Oktober — Dämmerungseinbruch Mit der bevorstehenden Zeitumstellung Ende Oktober und durch die frühe Dunkelheit werden Dämmerungseinbrecher wieder vermehrt aktiv. Von den Einbrüchen sind Mehr- wie auch Einfamilienhäuser gleichermassen betroffen. Pflegen Sie darum den Kontakt zu Ihren Nachbarn, zeigen Sie Zivilcourage und leisten Sie Nachbarhilfe. Fallen Ihnen in der Quartierstrasse oder der Nachbarschaft Fahrzeuge oder Personen auf, welche nicht dorthin gehören? Melden Sie auch nur schon einen kleinen Verdacht umgehend der Polizei über die Notrufnummer 112 oder 117. Bei Verlassen Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung empfiehlt die Kantonspolizei Solothurn, folgende Punkte zu beachten: • Stellen Sie sicher, dass Türen und Fenster immer geschlossen sind, wenn Sie nicht zu Hause sind. Auch in Garagen und Nebenräumen. Gekippte Fenster sind offene Fenster! • Vermitteln Sie den Eindruck, dass Sie zu Hause sind. In der Regel scheuen Einbrecher das Licht. Gute Dienste leisten Bewegungsmelder, welche beim Betreten des Grundstückes eine Lichtquelle aktivieren. Signalisieren Sie zusätzlich Anwesenheit mit Zeitschaltuhren und verhindern Sie, wenn möglich, den direkten Einblick in den Wohnbereich. • Suchen Sie Nachbarschaftshilfe! Orientieren Sie die Nachbarn, wenn Sie längere Zeit fort sind. Of-

zu einem einfachen Apéro eingeladen, an welchem Sie mit anderen Interessierten ins Gespräch kommen können. Falls Sie das ganze Winterprogramm der NGBL kennenlernen möchten, werden Sie im Internet fündig unter www.ngbl.ch. Flyer mit dem Programm werden auch an den Veranstaltungen aufgelegt. Weiter können Sie solche

KANTON BASELLAND

ferieren Sie ihnen Ihren Autoabstellplatz, auch dies signalisiert Anwesenheit. • Schlüsselverstecke unter Türvorlegern, im Milchkasten, im Blumentopf oder an einem sonst leicht zugänglichen Ort kennen auch die Einbrecher. • Ersetzen Sie alte Fenstergriffe durch abschliessbare (es ist nur eine kleine Investition und die Montage braucht keinen Handwerker). • Benachrichtigen Sie lieber einmal zu viel als zu wenig, über Telefon 112 oder 117, die Polizei, besonders wenn sich unbekannte Personen, auch tagsüber, in verdächtiger Weise bei Ihrem Haus, in der Nachbarschaft oder im Quartier aufhalten. Ebenfalls, falls sich Fahrzeuge (besonders mit ausländischen Kontrollschildern) auffällig durch Ihr Quartier bewegen oder parkiert sind. Melden Sie auch wenn unüblichen Lärm oder Geräusche in Ihrem Haus oder aus der Nachbarschaft hörbar sind (z.B. einmaliges kurzes Glasklirren). Für eine kostenlose Sicherheitsberatung steht Ihnen der Sicherheitsberater der Kantonspolizei Solothurn gerne zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Homepage www.polizei.so.ch in der Rubrik Prävention und Sicherheit oder bei Schweizerische Kriminalprävention, www.skppsc.ch.

Kantonspolizei Solothurn

VERANSTALTUNG

Rund um die Welt — ein Spielparcours WOS. Wer würde gern rund um die Welt reisen und auf seiner Reise verschiedene Abenteuer bestehen oder Aufgaben lösen? Am 6. November ist es wieder soweit. Im Alterszentrum Bodenacker in Breitenbach werden von den Ludotheksmitarbeiterinnen Spiel- und Geschicklichkeitsposten aufgebaut. Von 11-17 Uhr können Vorschul- und Primarschulkinder Eigenschaften von fernen Ländern und Kontinenten kennenlernen und erfahren. Sie dürfen Rät-

Prachtstück: Mit Austern bewachsene Schlitzbandschnecke, heute im Musée d’Histoire FOTO: PETER BITTERLI Naturelle in Fribourg.

sel lösen oder Bewegungsspiele machen, kreativ sein und basteln oder Figuren legen. Geschichten aus aller Welt werden zu drei verschiedenen Zeiten erzählt. Doch nicht nur der Parcours dürfte die Herzen erfreuen. Im Saal können vorher oder nachher auch noch Gesellschaftsspiele gespielt werden. Und wenn das Spielen Hunger macht, so findet die ganze Familie im Restaurant s’Zäni gluschtige Speisen aus der Schweiz und anderen Ländern.

Klarstellung zu den Deponien WOS. Das Amt für Umweltschutz und Energie des Kantons Basel-Landschaft teilt mit, dass im Hinblick auf die Abstimmung vom 27. November 2016 über die Anpassung des Kantonalen Richtplans Basel-Landschaft (Deponien im Laufental) immer wieder von Inertstoff-Ablagerung gesprochen werde. Zudem werde dem Kanton vorgeworfen, die Ablagerung des Aushubmaterials im grenznahen Frankreich nicht geprüft zu haben. Beides sei falsch. Keine Inertstoffe Die geplanten Deponien des Typs A sind nach eidg. Gesetzgebung (VVEA) nur für unverschmutztem Aushub erlaubt; z.B. Erde und Steine. Inertstoffe sind dagegen Abbruchmaterialien von Gebäuden etc. Diese dürfen in den geplanten Deponien in Blauen und Zwingen nicht abgelagert werden. Die Bezeichnung Inertstoffdeponie ist in diesem Fall falsch.

Lagerung im grenznahen Frankreich Der Kanton hat es nicht versäumt zu prüfen, ob der saubere Aushub im grenznahen Frankreich möglich wäre. Auch diese Aussage ist falsch! Der Export nach Frankreich ist nämlich seit Jahrzehnten gängige Praxis. Im Jahr 2015 wurden 224 700 Kubikmeter Aushub im grenznahen Ausland, zu 90 Prozent in Frankreich, exportiert. Lediglich 50 500 Kubikmeter wurden im Kanton Basel-Landschaft deponiert. Frankreich kann diesen Export, gemäss internationalen Regeln zum grenzüberschreitenden Verkehr mit Abfällen, jederzeit unterbinden. Darum sind die Kantone durch den Bund gehalten, Deponiestandorte auf dem eigenen Kantonsgebiet festzulegen. Das erfolgt mit dem Kantonalen Richtplan KRIP, teilt das Amt für Umweltschutz und Energie mit.

VERANSTALTUNG

Musik von Herzen zu Herzen Am Sonntag, 30. Oktober, 17 Uhr, geben die Monday Singers ihr diesjähriges Konzert. Nach intensiven Proben möchten sie den Konzertbesuchern wiederum eine Palette von gefühlvollen und meditativen Gesängen aus der Popgeschichte mit Instrumentalbegleitung im gregorianischen Stil zum Besten geben. Dabei werden unter anderen auch Stücke von den Gruppen Nightwish, Rolling Stones, Bee Gees und Mike and the Mechanics interpretiert. Da während der Aufführung wiederum keine Notenblätter sondern nur Liedtexte zur Verfügung stehen, können

die Sänger, getreu ihrem Motto «von Herzen zu Herzen» noch besser aufeinander und auf den Keyboarder eingehen, um so den Funken der Freude an dieser Musik schnell auf das Publikum zu übertragen. In Erwartung, für Sie diesen Sonntag zu einem unvergesslichen Musikerlebnis werden zu lassen, freuen sich die Monday Singers auf Ihren Besuch. Monday Singers

Monday Singers, Reformierte Kirche Laufen, 30. Oktober, 17 Uhr

Redaktionsschluss Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Bei später eintreffenden Beiträgen kann ein Erscheinen in der nächsten Ausgabe nicht garantiert werden. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

auch bei der unterzeichnenden Person beziehen. Elisabeth Tissot-Jost Vorstandsmitglied der NGBL

Programm kann bezogen werden bei Elisabeth TissotJost, Vorstandsmitglied der NGBL (061 761 15 07).

NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Wir empfehlen

Skizze eines Sommers André Kubiczek Das Ende des Sommers ist definitiv gekommen und so fand ich diesen Titel auf Anhieb sehr passend. Allerdings ist hier ein Sommer im Jahr 1985 in der damaligen DDR gemeint. André Kubiczek ist 1969 in Potsdam geboren. Er studierte Germanistik in Leipzig und Bonn, brach aber das Studium ab. Heute lebt er als freier Schriftsteller in Berlin. René ist ein 16 jähriger Junge in Potsdam, wo gerade die grossen Sommerferien beginnen. Es ist sein letzter Sommer in Potsdam, da er anschliessend an ein Eliteinternat nach Halle an der Saale gehen wird. Seine Mutter ist tot und sein Vater verreist — so hat René eine sturmfreie Bude und ist ganz auf sich alleine gestellt. Er stilisiert sich sehr bewusst zum Aussenseiter, trägt ausschliesslich Schwarz, toupiert sich die Haare und liest französische Lyrik. Er ist ein schlauer, verschlossener Junge, der im spiessigen DDR-Alltag auffällt. Natürlich entdeckt er in dieser Zeit die faszinierende Welt der Frauen und verliebt sich in das schönste Mädchen der Welt. Er stellt für sie ein Tape zusammen, das er «Sketch for Summer» nennt, also «Skizzen eines Sommers». Es ist grosses Können, wie André Kubiczek den Schwebezustand dieser Zeit in einer authentischen Jugendsprache beschreiben kann. Auch erhält der Leser so nebenbei ein atmosphärisches Bild der DDR jener Jahre. Ein ungewöhnliches und ausserordentlich interessantes Buch! Christine Eckert


DIES UND DAS

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VERANSTALTUNG

LESERBRIEF

VERANSTALTUNG

Es fägt durch den Schloss-Chäller

Richtigstellung

Grösste Reptilienbörse der Schweiz

Boogie-Woogie Pianist: Frank Muschalle. FOTO: ZVG

Einer der besten Boogie-Woogie Pianisten Europas, der virtuose Frank Muschalle aus Berlin, tritt am Freitag 28. Oktober um 19.30 Uhr im SchlossChälller, Hauptstrasse 23, 4147 Aesch, auf. Frank Muschalle ist heute einer der interessantesten und gefragtesten Boogie-Woogie Pianisten Europas. Der wilde, exakte und trotzdem spielerischleichte Tanz seiner Finger auf den schwarz-weissen Tasten stehen im krassen Gegensatz zu seiner ruhigen, fast bewegungslosen Haltung am Klavier. Seine Energien fliesen von seinen Fingern direkt ins akustische Klavier. Frank Muschalle gehört mit seiner Technik und seinem Spiel, gemäss Insidern und Liebhabern, zum besten, was BoogieWoogie an Pianisten in Europa zu bieten hat. Er wird an diesem Abend zweimal eine Stunde spielen und uns in dieser Zeit die vielen Nuancen des BoogieWoogie näher bringen zu versuchen. Weitere JAP-Veranstaltungen: 20.11. JAP-Brunch mit Thomas Scheytt, 18.12 JAP-Brunch mit Accoustic Blues Drifter jeweils um 10.30 Uhr im Gasthof Mühle in Aesch. Reservationen nimmt 061 753 93 33 oder info@jap.ch gerne entgegen.

EINGESANDT

Distelzeit: Des Wanderers Freude im Herbst auf der Weide. FOTO: MARTIN BORER, ERSCHWIL

Richtigstellung zum Artikel «Rücktritt aus Zweckverband Sozialberatung der Gemeinde Zwingen» im Wochenblatt vom 6. Oktober 2016. Wie aus dem Wochenblattartikel vom 6.10. zu entnehmen war, wurden an der Gemeindeversammlung in Zwingen Behauptungen zur «Sozialberatung Laufental» verbreitet, die einer Richtigstellung bedürfen. Die Kosten der Sozialberatung konnten durch die Reorganisation und Zusammenlegung der Sozialhilfebehörden markant gegen 25% gesenkt werden. Die Qualität kann sich sehen lassen: Die SBL hat die kürzesten Bezugszeiten im Kanton: 84% der Fälle werden unter einem Jahr abgeschlossen (Kantonsdurchschnitt: 56%). Trotzdem behauptet der Gemeinderat von Zwingen, dass «die Aufteilung in drei Sozialhilfebehörden eine Zusammenarbeit der zwölf angeschlossenen Gemeinden verunmögliche». Tatsache ist, dass die angeschlossenen Gemeinden die Zusammenarbeit als gut bewerten. Selbst der amtierende Gemeindepräsident von Zwingen lobte als Delegierter und Mitglied der Sozialhilfebehörde die gute Gemeinschaftsarbeit. Der Gemeinderat verschweigt weiter, dass Zwingen die Struktur mit drei Sozialhilfebehörden ausdrücklich gefordert hat: Im schriftlichen Entscheid des Gemeinderates vom 23. Januar 2012 verlangte er die Umsetzung des sog. «Tobleronemodells» (3 Sozialhilfebehörden) mit Zwingen in der Rolle als Schwerpunktgemeinde (2 Sitze). Nur unter dieser Voraussetzung war Zwingen überhaupt bereit, mit den anderen Laufentaler Gemeinden zusammenzuarbeiten. Desweitern wird in der Einladung zur Gemeindeversammlung vom 29.9.16 behauptet, dass der Gemeinderat von Zwingen «bereits damals Vorbehalte gegen die vorgeschlagene Organisationsform hatte». Tatsache ist, dass sich der Gemeinderat Zwingen von Anfang an — auf Antrag von Niklaus Eugster — einstimmig für diese neue Organisationsform entschieden hat. Zwingen hat die Grobstruktur ausdrücklich als «gute Basis» bezeichnet und sich unmissverständlich gegen einen Alleingang ausgesprochen. Weiter bemängelt der Gemeinderat von Zwingen in der GV-Einladung, es fehle eine «einheitliche» und «strategische Führung», sowie ein «Controlling». Tatsache ist, dass der Gemeinderat Zwingen ebenfalls mit seinem Entscheid vom 23.1.12 ausdrücklich schriftlich festhielt, dass die Einsetzung eines Geschäftsführers- oder einer kontrollierenden Aufsichtsinstanz für Zwingen ein «No-Go» darstelle, dass also in diesem Fall die Gemeinde Zwingen unter keinen Umständen bei einer gemeinsamen Lösung mitmachen würde. Aufgrund dieser Vorgabe, die auch andere Gemeinden vertraten, wurde dem damaligen Geschäftsführer nach langjähriger Tätigkeit gekündet. Wie weiter aus dem Wochenblatt zu entnehmen ist, wurde gegenüber der Bevölkerung von Zwingen vorgerechnet, dass eine eigene Lösung «günstiger» käme. Es irritiert, dass derselbe Gemeinderat im Schreiben vom 13.4.16 an die Laufentaler Gemeinden festhält: «Wir sind uns bewusst, dass eine eigene Behörde nicht günstiger, aber auch nicht teurer kommen wird». In der damaligen Arbeitsgruppe — Zwingen war immer vertreten — wurden diverse Szenarien minutiös durchgerechnet: Jeder unternehmerisch denkenden Bürgerin und Bürger ist klar, dass durch die Schaffung einer zusätzlichen Behörde in Zwingen mit Bürofläche, IT-Infrastruktur und -Lizenzkosten, Ad-

ministration, Stellvertreterregelung etc. pro Laufentaler Mehrkosten entstehen werden. Es sind nämlich die zurückgelassenen, kleineren Gemeinden, welche unverschuldet für die Mehrkosten mit höheren Fixkostenanteilen aufkommen müssen. Mit diversen Zahlen wurde der Versammlung suggeriert, vor allem Laufen würde finanziell profitieren, die Zwingener würden gar «Solidaritätsbeiträge» an Laufen zahlen. Tatsache ist, dass der einstimmig beschlossene, solidarische Verteilschlüssel, die Gemeinden mit überdurchschnittlichen Fallzahlen, — also auch Zwingen — sowie Laufen und Grellingen auch, «Nettoempfänger» von Solidaritätsleistungen der übrigen Laufentaler Gemeinden sind. Weiter behaupteten die beiden Vertreter des Gemeinderates gemäss Wochenblatt «vehement», sie hätten mit den anderen Gemeinden in Gesprächen versucht, eine Lösung zu finden. Diese Aussage ist nicht richtig: Erst nach dem Austrittsentscheid vom 29.2.16 wollte der Gemeinderat nachweisbar mit Einladungsschreiben vom 9.3.16 die Laufentaler Gemeinden vor vollendete Tatsachen stellen. Ein solches Vorgehen ist unter Laufentaler Gemeinden nicht üblich. Die damalige Präsidentin der Laufentaler Gemeindekonferenz bat deshalb die Gemeinde Zwingen, den Entscheid um ein Jahr zu vertagen. So hätten die Verbundsgemeinden der Sozialberatung Laufental die Möglichkeit bekommen, die Gründe, die zum möglichen Austritt von Zwingen bzw. der Unmut der dazu geführt hat, transparent und sachlich zu diskutieren und tatsächlich Lösungen zu finden. Diese Gesprächseinladung wurde allerdings vom Zwingener Gemeinderat schriftlich mit Schreiben vom 13.4.2016 abgelehnt. Weiter halten wir fest, dass die Gemeinde Zwingen seit dem Start der Neuorganisation weder in der Sozialhilfebehörde, noch an der Delegiertenversammlung formell Änderungsanträge gestellt hat. Wir bedauern, dass offenbar die unterschiedlichen Vorstellungen über die Behördenführung die Zusammenarbeit im Laufental gefährdet und betonen, dass der Gemeinde Zwingen mehr als einmal das Präsidium der Behörde angeboten wurde — diese es aber explizit ablehnte. Wir sind nach wie vor der Meinung, dass Zwingen zum Laufental gehört und eine selbst gewählte Isolation dem Laufentaler Zusammenhalt sehr schadet. Die Laufentaler Gemeinden sind nach wie vor zum Dialog bereit — sollten sich tatsächlich unüberbrückbare Differenzen abzeichnen, so kann der Austritt auch noch in einem Jahr beschlossen werden: «Verbrannte Brücken sind schwer zu überqueren». Margareta Bringold Präsidentin Sozialhilfebehörde Zwingen, Wahlen, Burg, Liesberg und Roggenburg, Wahlen Roland Walther Mitglied Sozialhilfebehörde und Gemeindepräsident Roggenburg Hansjörg Tobler Mitglied Sozialhilfebehörde und Gemeinderat Burg Sabine Zutter Mitglied Sozialhilfebehörde, Dittingen Ernst Orlandi Mitglied Sozialhilfebehörde, Liesberg

VERANSTALTUNG

Aktionstag für betreuende Angehörige WOS. Zum zweiten Mal findet am 30. Oktober der «Tag für pflegende und betreuende Angehörige» statt. Das Motto lautet in diesem Jahr: «Gönnen Sie sich Auszeiten!» Angehörige, die ihre kranken, behinderten oder betagten Familienmitglieder betreuen, werden aufgefordert, sich Unterstützung zu holen, bevor sie an ihre Grenzen stossen. Pro Senec-

tute Kanton Solothurn, die SPITEX Thierstein/Dorneckberg sowie die Pro Infirmis werden am Freitag, 28. Oktober von 9 bis 11 Uhr im Wydehof in Breitenbach gemeinsam auf die grosse Arbeit aufmerksam machen, die Angehörige auf sich nehmen bei der Betreuung ihrer kranken Familienmitglieder und ihnen ein Dankeschön aussprechen.

WOS. Am Sonntag 30. Oktober, 10 bis 16 Uhr findet zum 16. Mal die grösste und bestbesuchte Reptilienbörse der Schweiz in der Mehrzweckhalle Stutz in Lausen statt. Die Baselbieter Reptilienbörse ist die bekannteste und angesagteste Reptilienbörse in der Schweiz. Es treffen sich aus dem In-und Ausland über 150 Aussteller mit ca. 3500 exotischen Tieren, die in Lausen präsentiert und angeboten werden. Ca. 2500 Besucher aller Altersklassen und Berufsschichten besuchen jedes Mal diesen grossen und exotischen Anlass. Die Baselbieter Reptilienbörse findet einmal im Jahr statt. Organisation wird die Börse von Markus und Cornelia Borer aus Laufen.

Vogelspinne: An der Börse werden 3500 exotische Tiere gezeigt. FOTO: ZVG

VERANSTALTUNG

Mit Haydn die Jahreszeiten erleben WOS. Das Oratorium «Die Jahreszeiten» ist das letzte grosse Werk von Joseph Haydn. Es steht im Schatten der «Schöpfung» und wird auch weniger oft aufgeführt. Der Grund für die geringere Beliebtheit liegt weniger bei der Musik als beim Text. Oratorien behandeln typischerweise, christliche Themen aus der Bibel, der Heilsgeschichte oder Helden der Antike. In den «Jahreszeiten» lässt Haydn Bauern und Mägde singen. In musikalischen Bildern beschreibt er den Jahresverlauf der Natur. Dieses herrliche Werk wird zweimal aufgeführt, am 30. Oktober um 16.30 Uhr im Goetheanum Dornach und am 19. November um 19.00 Uhr in der Martinskirche Basel. Die Soli werden gesungen von Felicitas Erb, Michael Feyfar und Dominik Wörner. In der

Martinskirche übernimmt Konstantin Wolff an Stelle von Dominik Wörner die Basspartie. Der Oratorienchor Liestal und der Konzertchor Ludus Vocalis singen gemeinsam die Chorpartien, so dass mehr als 100 Sängerinnen und Sänger auf der Bühne stehen werden, das Akademische Orchester Basel spielt den anspruchsvollen Orchesterpart. Die Aufführungen stehen unter der Leitung von Fritz Krämer, der seit drei Jahren den Oratorienchor Baselland dirigiert. Wer das Goetheanum Dornach einmal von innen kennenlernen möchte, hat am 30. Oktober die Gelegenheit dazu und kann erst noch ein grossartiges Oratorium geniessen. Eintrittskarten sind direkt beim Goetheanum erhältlich.

WANDERTIPP

Vom Blauen- zum Blattenpass Sonntag, 6. November. Vom Challpass wandern wir über den Brunneberg zum Mätzerlechrüz und weiter zum Hofstettenspitz (825m), höchster Punkt unserer Wanderung. Blauenpass – Chremer – Blattenpass sind weitere Punkte von der Blauenkette, die wir durchwandern. Auf einem schönen Höhenweg, hoffentlich oberhalb des Nebels, kommen wir nach Pfeffingen, wo

wir einkehren und die Wanderung beenden. Wanderzeit: ca. 3 Std., aufwärts 191 m und abwärts 548 m. Billett: UAbo oder TNW-Tageskarte. Verpflegung im Restaurant. Treffpunkt: 9.45 Uhr Schalterhalle Basel SBB. Sektion Birsigtal und Birseck Details und weitere Wanderangebote auf www.naturfreunde-nw.ch Auskunft und Anmeldung bis 3. November bei: Nik Pfister, Tel 061 361 70 76 oder 079 724 33 08


Wir suchen ab 1. Januar oder nach Vereinbarung für unsere dynamische Zahnarztpraxis eine

Dentalassistentin EFZ 80% Blauen liegt auf einer Sonnenterasse des Laufentals. Das Dorf mit seinen rund 700 Einwohnerinnen und Einwohnern ist für seine naturnahe Landschaft, seine überdurchschnittliche Wohn- und Lebensqualität und eine lebendige Dorfkultur weithin bekannt: Hier lässt es sich gut leben.

Sind Sie teamfähig und motiviert, so senden Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen an weber zahnärzte laufen ag, Röschenzstrasse 8, 4242 Laufen, oder via Mail an mail@weber-zahnaerzte-laufen.ch.

Infolge Pensionierung der jetzigen Stelleninhaberin suchen wir per 1. Januar 2017 oder nach Vereinbarung eine fachlich kompetente, engagierte und kommunikative Persönlichkeit als

Finanzverwalter/in (60%) Welche Hauptaufgaben warten auf Sie? • Führung der Buchhaltung inkl. Kreditoren und Debitoren • Erstellung des Budgets, der Investitionsrechnung, des Finanzplans und des Jahresabschlusses • Lohnwesen inkl. Sozialversicherungen • Inkasso und Mahnwesen • Überwachung des Geldverkehrs und Bewirtschaftung der liquiden Mittel • Erstellung von Unterlagen zuhanden des Gemeinderates und der Gemeindeversammlung • Führung der Buchhaltung der Burgerkorporation Blauen und des Forstreviers Unteres Laufental • Stellvertretung der Gemeindeverwalterin Was erwarten wir von Ihnen? • Abgeschlossene kaufmännische Berufsausbildung oder gleichwertige Ausbildung • Berufserfahrung im Gemeinderechnungs- und Gemeindeverwaltungswesen von Vorteil • Selbstständige, exakte und speditive Arbeitsweise • Hohe Belastbarkeit • Diskretion und vernetztes Denken Was bieten wir? • Interessante, abwechslungsreiche und selbstständige Tätigkeit • Modern eingerichteten Arbeitsplatz, flexible Arbeitszeit sowie fortschrittliche Arbeitsbedingungen • Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten Haben wir Ihr Interesse geweckt, dann senden Sie uns Ihr Bewerbungsdossier bis spätestens am 30. November 2016 an die Gemeinde Blauen, Dorfstrasse 15, 4223 Blauen. Für weitere Auskünfte steht Ihnen Gemeindeverwalterin Daniela Wey unter 061 761 17 73 gerne zur Verfügung.

Einwohnergemeinde Grellingen

Stelleninserat Zur Ergänzung unseres Teams in der Gemeindeverwaltung suchen wir nach Vereinbarung eine/n

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Einwohnergemeinde Grellingen

Stelleninserat Wir suchen für unsere Finanzverwaltung eine erfahrene und initiative Persönlichkeit als

Finanzverwalter/-in zu einem Pensum von 70%. Es erwartet Sie eine interessante und vielseitige Aufgabe. Das ausführliche Stelleninserat finden Sie im Internet unter www.grellingen.ch. Gemeinderat Grellingen


DIES UND DAS

Donnerstag, 27. Oktober 2016 Nr. 43

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LESERFOTO

PFLEGE

Warum hast du mich verlassen?

Ein «Dankeschön» für alle pflegenden und betreuenden Angehörigen Familienangehörige erbringen grosse Leistungen für die älteren Menschen – oft bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Es kann den Familien zugemutet werden für ihre Angehörigen zu sorgen. Allerdings gibt es Grenzen, und zwar dann, wenn ein normales Arbeitsvolumen überstiegen wird. Dann muss diese Leistung angemessen honoriert werden. Angehörige zu pflegen und zu betreuen ist ein harter Job. Ein Job, der viel Energie und Ausdauer, aber auch viel Geduld und Hingabe kostet. Und es ist ein Job, der oftmals viele Jahre in Anspruch nimmt und bei dem auch die Betreuenden an ihre Grenzen stossen. In der Schweiz haben rund 330 000 erwerbstätige Personen Betreuungs- und Pflegeaufgaben für ihre Kinder, Ehepartner, Eltern, Schwiegereltern oder Nachbarn übernommen, wie ein Bericht des Bundesrates aus dem Jahr 2014 zeigt. Alle Pensionierten, die sich ebenfalls um ihre Lebenspartner, Familienmitglieder oder Nachbarn kümmern, sind dabei noch nicht eingerechnet. Im Jahr 2013 leisteten die Angehörigen 64 Millionen Pflege- und Betreuungsstunden, wie eine Studie des Spitex Verbands Schweiz im letzten Herbst gezeigt hat. Und das alles unentgeltlich. Dank dieser Gratisarbeit entfallen Kosten in der Höhe von 3,5 Milliarden Franken. Ein Betrag, den das Schweizer Gesundheitssystem nicht stemmen könnte. Es liegt ein grosses Potential bei den pflegenden und betreuenden Angehöri-

Familienkonferenz: Die älteren Menschen und ihre Angehörigen werden zusammengeführt und organisieren sich in der Folge selber. gen. Nicht nur weil sie den Pflegebereich entlasten, sondern auch weil sie aufgrund ihrer Erfahrungen einen Wechsel in einen Berufswechsel wagen. Pro Senectute unterstützt die Angehörigen mit dem Angebot Familienkonferenz. Es ist erprobtes Werkzeug der ressourcen-orientierten Sozialarbeit. Die älteren Menschen und ihre Angehörigen werden zusammengeführt und organisieren sich in der Folge selber. Das konstruktive mit- und nebeneinander wird eingerichtet und fortan gepflegt. Bei Pro Senectute sind die Angehörigen von älteren Menschen mit jeder Altersfrage richtig. Die Beratungen sind kostenlos und vertraulich. Die Altersberatungen sind sowohl in einer unserer vier Fachstellen für Altersfragen, wie auch über die aufsuchende Beratung zu

Hause bei den Senioren, möglich. Zudem hat Pro Senectute Kanton Solothurn im Auftrag des Kantons die das Suchportal infosenior.ch aufgebaut. Auf diesem online-Portal finden Sie Angebote, Veranstaltungen und Dienstleistungen für Seniorinnen und Senioren. Damit möchten wir die Angehörigen und die Seniorinnen und Senioren bei Selbstorganisation unterstützen. Am Sonntag 30. Oktober 2016, findet der «Tag der pflegenden und betreuenden Angehörigen» statt. Mit Respekt schauen wir auf die umfangreichen Leistungen der Angehörigen und danken Ihnen allen herzlich. Ida Boos Geschäftsleiterin Pro Senectute Kanton Solothurn

PRO SENECTUTE DORNECK-THIERSTEIN

Liesberger Golgatha: Als die sechste Stunde kam, brach über das ganze Land eine FinsFOTO: FABIOLA CHRIST ternis herein.

Freiwilligenarbeit : Bewegungscoach – Bewegungspatenschaft

Gemeinsam: Aktivitäten von Gruppen oder Einzelpersonen fördern. Mit Ihrer Freiwilligenarbeit können sie körperliche, kreative und soziale Aktivitäten von Gruppen oder Einzelpersonen fördern. Im Zentrum steht immer der ältere Mensch. Dies ist eine Idee der Pro Senectute , die Ihnen die Möglichkeit bietet Ihr Wissen und ihre Lebenserfahrung sinnvoll einzusetzen. Dazu bietet sie den nötigen Hintergrund – Begleitung und Einführung Weiterbildung, Versicherung und Spesenvergütung.

FOTO: ZVG

Seit vier Jahren ist Veronika Waldner als freiwilliger Bewegungscoach einen halben Tag pro Woche unterwegs. Direkt im Anschluss an das Berufsleben hat sie diese wertvolle Aufgabe übernommen. Sie schätzt an ihrem Einsatz die grosse Palette der Aktivitäten, die Möglichkeit auch einmal auszulassen oder umzustellen und die riesige Dankbarkeit ihr Kunden. Meist ist eine mehr oder weniger regelmässige Präsenz der

LESERBRIEF

Abstimmung zum Unterrichtsanfang Liebe Eltern von Schülern der Sek. Aesch-Pfeffingen, unser Einsatz zu Gunsten eines neuen Stundenplans hat sich insofern gelohnt, dass nun zu einer Meinungsumfrage bei allen Eltern gestartet wurde. Ende letzter Woche sollten Sie von der Schulleitung eine E-Mail mit einer Einladung zur Beantwortung von 8 Fragen zum Thema Stundenplan der Sek. Aesch-Pfeffingen erhalten haben. Mit der Beantwortung der Fragen haben Sie nun die Möglichkeit, direkt Einfluss nehmen zu können wie der Stundenplan ab Mitte Januar 2017 und im nächsten Schuljahr in seinen Grundzügen ausschauen wird. Sie haben nun die Möglichkeit dafür zu sorgen, dass alle Kinder wieder einen schulfreien Nachmittag (z.B. Mittwoch) haben werden, dass der morgendliche Schulbeginn darauf abgestimmt wird, was die Bedürfnisse der Kinder und der

Erwachsenen sind, dass der Schulbeginn an den der umliegenden Gemeinden angepasst werden kann (z.B. einheitlich 07:45) und dass es keine überlangen (mehr als 2 Stunden) Mittagpausen mehr geben wird, die niemandem dienlich sind. Mit dem Schulrat wurde vereinbart, dass der Stundenplan, was seine morgendlichen Startzeiten, Dauer der Mittagpausen und nachmittägliche Endzeiten betrifft, ab Mitte Januar 2017 gemäss dem Willen der Mehrheit gestaltet werden soll. Nehmen Sie Einfluss, stimmen Sie bis zum 3.11.2016 elektronisch ab. Sollten Sie keine entsprechende E-Mail erhalten haben melden Sie sich bei der Schulleitung der Sek. Aesch. Die Schüler und Schülerinnen werden in der Schule aufgefordert werden Ihre Meinung zum Thema abzugeben. Regula Huber, Niklaus Wasem, Karin Karrer, Carmen Passerini

Schlüssel des Erfolgs. Es ist für sie höchstes Gebot, sich den Betagten und deren Bedürfnissen anzupassen. Die Fachstelle für Altersfragen in Breitenbach – Tel. 061 781 12 75 – berät Sie gerne, wenn Sie diesen Dienst in Anspruch nehmen wollen. Zögern Sie nicht. So ein Einsatz ist unbürokratisch und auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt. Nach einem ersten Besuch zum Kennenlernen mit einem unserer Mitarbeiter sind Sie und Ihr Coach frei den Einsatz zu planen. Sie können sich auch zusammen tun und einen Coach engagieren. Das Angebot ist kostenlos dank finanzieller Beteiligung des Kantons. Oder aber Sie sind bereit sich in der freiwilligen Altersarbeit zu engagieren. Sie haben ein Hobby, das Sie weitergeben oder dem Sie mit andern zusammen frönen möchten. Sie würden gerne gemeinsam spazieren, Ausflüge machen, kochen, Sport treiben etc. Warum machen nicht Sie den Taktgeber und melden sich unter obiger Nummer? Grosse Dankbarkeit ist Ihnen sicher. Toni Stebler Pro Senectute Regionale Informationen


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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 27. Oktober 2016 Nr. 43

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE Franz Meyer als Umweltschützer LIESTAL. WOS. Seit dem 1. Oktober 2016 ist Franz Meyer (CVP, Grellingen) Präsident der Baselbieter Umweltschutzund Energiekommission (UEK). Er löst in dieser Funktion Christine Gorrengourt (CVP Ettingen) ab, welche aber Mitglied der Kommission bleibt, teilt die CVP/BDP-Landratsfraktion mit.

Brunnenfest: Die IG Holzgasse feierte letzten Samstagabend in Brislach in Anwesenheit von Gemeindepräsident Hannes Niklaus die wieder zum Fliessen gebrachten Brunnen an der Holzgasse und vor dem Amtsmeiershaus. Mit Brunnenschmuck, FOTO: ROLAND BÜRKI Finnenkerzen, Gulaschsuppe, Cornets und, und, und…Einfach Klasse, diese Gasse!

ERSCHWIL / REGION

BEINWIL

Neues Album, CD-Taufe und Verlosung

FDP hat nominiert

WOS. Wer nebst einem Vogel auch noch Musiktalent hat, den hält es nicht auf dem Boden. Wer sich zum rockigen Vierer zusammenrauft, der wird Federn lassen. Und wer sich den donnernden Vogel zum Bandnamen macht, sollte einem «Thunderbird» auch alle Ehre machen. Der Name «Thunderbird» steht für Schall. Und Legenden auch. Das wusste bereits die Monroe. Roman Meier liebt die knalligen, vollfetten Gitarrenriffs der Siebziger. Das Publikum sowieso. Inspiration und Transpiration von «Thunderbird» bringen jedes T-Shirt inklusive Lederjacke in schwitzende Schwierigkeiten. Wer sind denn nun diese vier Vögel? Die Original «Thunderbird» um Gitarrist und Songwriter Roman Meier sowie Drummer Egon Stocker haben sich Sänger Oli Blessinger, aufgewachsen in Erschwil, und den Bassisten Martin Vogt in den

WOS. Die FDP der Gemeinde Beinwil hat zwei Nominationen für die Wahlen des kommenden Jahres vorgenommen. Zum einen Nominiert: Andreas Andreas Bringold FOTO ZVG Bringold. für die Kantonsratswahlen am 12. März 2017. Und zum anderen Hans Baur für das Gemeindepräsidium. Bringold ist Landwirt und Präsident des Bezirksschützenverbands Thierstein. Er ist motiviert, den Anliegen und Bedürfnissen des Schwarzbubenlandes «ennet dem Berg» Gehör zu verschaffen. Hans Baur arbeitet in Basel und ist seit vier Jahren Gemeindepräsident von Beinwil. Er stellt sich für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung.

«Thunderbird» geholt. Der neue Schwung in der traditionellen Thunderbird-Historie sorgt für den richtigen Aufschwung und noch mehr Dynamik. Denn Vögel mögen Aufwind ganz besonders. Jeder Musiker der aktuellen «Thunderbird» ist seit Jahrzehnten in der Music-Scene verankert. Die grosse Leidenschaft der fliegenden Vier für ehrlichen Rock ist authentisch, mitreissend und auch ansteckend. Die Band hat viel Zeit im Studio verbracht. Und jetzt ist es da. Das neue und vierte Album heisst «Coming Home». Das Wochenblatt verlost drei Exemplare (e-mail mit vollständiger Adresse bis Montag, 31. Okt. 2016, 12.00 Uhr, an ‹raetsel@wochenblatt.ch›, Stichwort «Thunderbird»). CD-Taufe: 28. Oktober 2016, 21 Uhr, Fat-Inn, Talstrasse 82 in Arlesheim, Eintritt frei, Kollekte

Einbrecher gefasst RÖSCHENZ. WOS. Letzte Woche führten Schweizer Grenzwächter eine Zollkontrolle im Gebiet des Challpasses durch, auf dem Gemeindegebiet von Röschenz. Bei der Personenkontrolle dreier Insassen eines in Frankreich zugelassenen Fahrzeugs stellten sie eine Person fest, welche in der Schweiz zur Verhaftung ausgeschrieben war. Beim gesuchten Beifahrer handelte es sich um einen 38-jährigen Rumänen, welcher in mehreren Kantonen der Westschweiz wegen Einbrüchen und Diebstahls gesucht wird. Der Mann hat in der Schweiz verschiedene Freiheitsstrafen zu verbüssen. Er wurde der Polizei Basel-Landschaft übergeben. Zeugen gesucht DITTINGEN. WOS. Am Montag, gegen 6:54 Uhr, fuhr ein Lieferwagen mit einem Sachentransportanhänger aus dem Industriegebiet Ried in Zwingen auf die Baselstrasse in Dittingen. Dabei kippte der Anhänger zur Seite. Der Lenker wurde nicht verletzt. Durch den Unfall entstanden erhebliche Verkehrsbehinderungen für den Berufsverkehr. Die Durchfahrt war für rund eine Stunde erschwert und eingeschränkt. Die genauen Umstände, welche zum Unfall führten, sind Gegenstand von den aufgenommenen Ermittlungen der Polizei Basel-Landschaft und Staatsanwaltschaft BaselLandschaft. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei Basel-Landschaft Zeugen, welche Angaben zum Unfallhergang machen können.

MUSIK-TIPP

Gölä Der Berner Marco Pfeuti legt mit «Stärne» (TBA) ein selber produziertes neues Mundartalbum vor, das er mit seiner Stammband eingespielt hat. Es enthält den gewohnten Mix von rockigen Stücken und Balladen. Mehr als der Sound haben bisher die Liedertexte zu reden gegeben. Gölä outet sich in einigen Stücken wie kürzlich in Zeitungsinterviews als rechts-konservativer Wutbürger. Er wettert wider linke Politik und Schmarotzer, die auf Kosten der malochenden Büezer («I wärche hert») bzw. von Steuerzahlenden leben. Auch in «Grospère» thematisiert er Missstände, die viele Leute beschäftigen. Wer sich mit Göläs Politik- und Sozialkritik schwertut, fühlt sich vielleicht von Liebesliedern wie «Mir beidi» und «Dr glich Ring am Finger» mehr angesprochen oder von «D’Stärne» und «Eines Tages», wo Gölä über den Sinn des Lebens und die Vater-Sohn-Beziehung sinniert. Pessimismus und Melancholie prägen das ganze Album, was mit Sicht auf die heutige Welt nachvollziehbar ist. Allerdings ist es global betrachtet um die Schweiz und ihre Bevölkerung nicht so schlecht bestellt, wie das der «I ha d›Schnoutze vou»-Gölä empfindet.

Benno Hueber

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