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semperoper 2015

2014

premieren | repertoire | richard - strauss -tage

Ein genialer Hund Erinnerungen an Peter Ronnefeld ∙ Von Menschen und Tieren Dem Fuchs auf der Spur ∙ Glamour-Girl der Oper Renée Fleming ∙ Unerwünschte Liebe Königskinder in Dresden ∙ Bilderrausch im Opernhaus La Fura dels Baus ∙ Kinder der Ewigkeit Liebes­ paare im Ballett ∙ Magie der Oper Die Komponistin Lucia Ronchetti ∙ Astrid Lindgrens Die Brüder Löwenherz Uraufführung von Helmut Oehring ∙ Der Kaspar im Freischütz Georg ­ eugier William Forsythe im Gespräch ∙ Wenig Zeppenfeld im Porträt ∙ Die Nützlichkeit der N Macht, viel Pracht Adelsexperten über Grafen wie Almaviva

Das Theater ist das ergreifende Sinnbild des Lebens.

Richard Strauss / Clemens Krauss: »Capriccio« (Die Gräfin)

Semperoper Dresden Saison  2014 / 15

PA R T N E R D E R S E M P E R O P E R U N D D E R S TA AT S K A P E L L E D R E S D E N

Wir haben von 405 Uhrwerksteilen 16 geändert und 46 hinzugefügt. Alles für etwas mehr Gangreserve.

Im Datograph Auf/Ab zeigt die namensgebende Gangreserveanzeige

für höchste Präzision. Die bewährten Gestaltungs- und Konstrukti-

die auf 60 Stunden erhöhte Gangdauer an. Insgesamt wurden 62 Teile

onsmerkmale behielten die Uhrmacher jedoch bei und leisteten viel

überarbeitet, außerdem verwenden die Konstrukteure eine manu-

Arbeit im Verborgenen, die sich nur dem Kenner offenbart – ganz wie

faktureigene, freischwingende Spirale sowie eine Exzenter-Unruh

es bei A. Lange & Söhne geschätzt wird. www.alange-soehne.com

Wir laden Sie herzlich ein, unsere Kollektion zu entdecken: A. Lange & Söhne Boutique Dresden · Quartier an der Frauenkirche · Töpferstraße 8 · 01067 Dresden · Tel. +49 (0)351 4818 5050

Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, verehrtes Publikum, in der Welt der Oper und des Tanzes finden Leidenschaften geballt ihren Ausdruck. Alltägliche Gefühle bilden dabei den Ausgangspunkt: Liebe, Hass, Treue, Schmerz … Oper bietet Lebenssteigerung für uns alle, die wir üblicherweise unsere Contenance wahren. Oper ist ein Kreislauf lustvollen Suchens und durch künstlerischen Aus­ druck gesteigerten Lebens, das nie eine Sättigung findet und dessen man deshalb nie überdrüssig wird. Das Opernpublikum ist ein leidenschaftliches Publikum. Oper ist Leidenschaft. Gleichzeitig sind diese Leidenschaften in eine über Jahrhun­ derte entwickelte, komplexe Form gefasst. Oper und Ballett, wo die Einheit von Körper und Geist ihren Ausdruck findet, funktionieren als Gesamtkunstwerk nur, wenn verschiedene Ebenen – Musik, Regie, schauspielerische oder tänzerische Leistungen, Bühnenbild, Kostüme – kunstvoll miteinander verwoben sind. Die Semperoper Dresden gehört zu den bedeutenden Opernhäusern der Welt. Sie ist der großen Dresdner Operntradition verpflichtet, die immer auch das zeitge­ nössische Musiktheater umfasste. Das Ballett bietet ein breites Repertoire zwischen klassischem und zeitgenössischem Tanz. Als integraler Bestandteil widmet sich darüber hinaus die Sächsische Staatskapelle Dresden dem Konzertschaffen auf herausragendem Niveau. Gleichzeitig ist die Semperoper ein für ganz Sachsen wichtiger, gelebter internatio­ naler kultureller Dialog. Der Opern- und Ballettbetrieb großer Häuser wie der Semperoper ist ohne Internationalität nicht zu denken: Neben einem überregiona­ len Publikum kommen die Künstler aus aller Welt; die Zusammenarbeit – an der Semperoper etwa die Koproduktion »Arabella« von Strauss mit den Osterfestspielen Salzburg – weitet sich immer mehr aus. Und die Ästhetik der Opern- und Ballett­ kunst hat eine über nationale Grenzen hinausgehende Formen- und Zeichensprache entwickelt, die in der ganzen weiten Opernwelt gesprochen und verstanden wird, ohne dass dabei das Spezifische etwa der Dresdner Operntradition mit ihrem besonderen Orchesterklang verloren geht. Nachdem die Semperoper mit ihrer herausragenden Strauss-Tradition bereits das Jubiläumsjahr 2014 triumphal mit einer »Elektra« eröffnet hat, bietet sie unter der Leitung von Wolfgang Rothe mit seinem leidenschaftlichen Team 2014 /15 unter anderem die »Richard-Strauss-Tage« im November. Beim Internationalen Tanzfesti­ val Dresden erneuert das Semperoper Ballett seine Zusammenarbeit mit der Palucca Hochschule für Tanz und dem Europäischen Zentrum der Künste Hellerau. Aber auch Uraufführungen von Lucia Ronchetti und Helmut Oehring bereichern den Spielplan. Mit dem »Freischütz« von Carl Maria von Weber wurde 1985 das Haus wiedereröffnet, das feiern wir 30 Jahre später mit einem neuen »Freischütz«. Es ist etwas Einmaliges, wenn es gelingt, durch Kraft und Form der Musik aus den Figuren der Bühnenhandlung Persönlichkeiten von unverwechselbarer Haltung zu machen. Zugleich werden diese durch die Besonderheit der Musik zu Spiegel­ bildern des ewig Menschlichen. Es ist etwas Wunderbares, wenn im Tanz poeti­ sche Exkursionen unternommen und universelle Bedürfnisse zum Kernthema gemacht werden. Also: Auf in die Semperoper mit einer vielfältigen, reichen, Ihr Leben bereichern­ den Spielzeit! Ihre

Sabine von Schorlemer Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst

Liebes Publikum, das Strauss-Jahr geht weiter – und so feiern wir an der Semperoper Dresden den großen Komponisten mit den »Richard-Strauss-Tagen«. Nicht nur aus diesem Grund ist die Spielzeit 2014 / 15 inhaltlich etwas Besonderes. Sie baut auf einem künstlerischen Fundament auf, das aus der Zeit der Intendantin Ulrike Hessler stammt, zum anderen setzen die planerisch Verantwortlichen der Interimszeit deutliche Zeichen. So entsteht ein Programm, das identitätsstiftende Traditionen zu bewahren vermag und zugleich Neues und Zukunftsweisendes wagt – wie es an der Semperoper stets der Fall war. Noch einmal haben Sie die Gelegenheit, den Komponisten in großer Vielfalt zu erleben – mit der Premiere seiner »Arabella«, einer Koproduktion mit den Osterfestspielen Salzburg, mit Wiederaufnahmen, dem Ballettabend »Legenden«, mit Liederabenden von Anja Harteros und Thomas Hampson und sogar dem »Rosenkavalier«-Stummfilm, der 1926 an der Semperoper uraufgeführt wurde. Eine weitere schöne runde Zahl feiern wir: 30 Jahre »dritte« Semperoper, die am 13. Februar 1985 wiedereröffnet wurde. Carl Maria von Webers »Der Freischütz« stand damals auf dem Programm. Anlass für uns, neben einem Festakt dieses für unser Haus so zentrale Werk in einer Neuinszenierung von Axel Köhler auf die Bühne zu bringen. Essenziell für die Zukunft eines großen Opernhauses sind neue Regiehandschriften. Und so möchten wir unserem Publikum die Ästhetik Àlex Ollés von La Fura dels Baus vorstellen, der Debussys »Pelléas et Mélisande« inszeniert. Mit Humperdincks »Königskindern« gibt Jetske Mijnssen ihr Regiedebüt an der Semperoper und mit Janáčeks »Das schlaue Füchslein« setzt Frank Hilbrich die Reihe tschechischer Werke fort. Ebenfalls erstmals in Dresden inszeniert Johannes Erath, es ist die Fortsetzung des Da-Ponte-Zyklus’ mit »Le nozze di Figaro«. Mit zirka 300 Vorstellungen und sechs großen Opernpremieren ist die Semperoper eines der künstlerisch produktivsten Opernhäuser. Hinzu kommen drei Premieren in Semper 2. Eine davon ist die Deutsche Erstaufführung der satirischen »Nachtaus­ gabe« des Dresdner Komponisten Peter Ronnefeld. Lucia Ronchetti bringt in der Uraufführung von »Mise en abyme / Widerspiegelung« barockes und modernes Opernschaffen humorvoll in Verbindung. Und die jungen Besucher kommen mit der Uraufführung der »Brüder Löwenherz« von Astrid Lindgren in der Vertonung Helmut Oehrings auf ihre Kosten. Eine weitere Uraufführung beschert uns das Semperoper Ballett von Aaron Watkin: David Dawson inszeniert ein allseits bekanntes Liebespaar für den Tanz: »Tristan + Isolde«. Aus dem Schaffen William Forsythes konnte das wegweisende Werk »Impressing the Czar« gewonnen werden. Das Internationale Tanzfestival rundet die Ballettsaison ab. Nicht nur von ihrer internationalen Ausstrahlung lebt die Semperoper, sondern ganz wesentlich von Interesse, Neugier und Treue ihres Dresdner und sächsischen Publikums. Wir wissen dies zu schätzen und haben dafür besondere Formate entwickelt: den Tag der offenen Semperoper etwa, die Lange Nacht der Dresdner Theater, die Dresdentage und Familienangebote. Auf all dies dürfen Sie sich auch 2014 / 15 freuen. Entdecken Sie mit uns die inspirierende Welt des Musiktheaters und des Balletts! Ihr

Wolfgang Rothe Kaufmännischer Geschäftsführer

I N halt

OPER 10 Giacomo Puccini La bohème

11 Georges Bizet Carmen

12 Gioachino Rossini Il barbiere di Siviglia / Der Barbier von Sevilla

13 Wolfgang Amadeus Mozart Così fan tutte

14 Gaetano Donizetti L’elisir d’amore /  Der Liebestrank

15 Richard Strauss Daphne

17 Richard Wagner Tannhäuser

18

26

50

Leoš Janáček Das schlaue Füchslein

Engelbert Humperdinck Königskinder

33 Henry Purcell / John Dryden King Arthur

57 Johann Strauß Die Fledermaus

34

Richard Strauss Arabella

41 Richard-StraussTage 2014

42 Richard Strauss Capriccio

43 Liederabend Thomas Hampson

44 Richard Strauss Elektra

45 Wolfgang Amadeus Mozart Die Zauberflöte

Peter Ronnefeld Nachtausgabe

46 Richard Strauss Der Rosenkavalier

25 Ludwig van Beethoven Fidelio

47 Engelbert Humperdinck Hänsel und Gretel

49 Liederabend Anja Harteros

58

Claude Debussy Pelléas et Mélisande

64

Lucia Ronchetti Mise en abyme /  Widerspiegelung

68 Georg Friedrich Händel Giulio Cesare in Egitto / Julius Cäsar in Ägypten

69 Richard Wagner Der fliegende Holländer

70 Georg Friedrich Händel Orlando

71 Franz Lehár Die lustige Witwe

72 Giuseppe Verdi Simon Boccanegra

73 Giacomo Puccini Tosca

I nhalt

74

Carl Maria von Weber Der Freischütz

80

Wolfgang Amadeus Mozart Le nozze di Figaro / Die Hochzeit des Figaro

88 Giuseppe Verdi Don Carlo

90 Soireen, Extras Oper

104 Aaron S. Watkin Schwanensee

105 David Dawson Giselle

106

William Forsythe Impressing the Czar

112 Pontus Lidberg /  Johan Inger / Alexander Ekman Nordic Lights

124

Helmut Oehring Die Brüder Löwenherz

130 Extras Junge Szene

136 Sonderveranstaltungen

SONSTIGES 145 Ensemble

155 Abonnement

Ballett

113 Extras Ballett

94 Jiří Kylián /  David Dawson / Ohad Naharin Bella Figura

114 Ballett-Tournee

95 Stijn Celis Romeo und Julia

96 Alexei Ratmansky / Stijn Celis Legenden – Hommage an Richard Strauss

97 Aaron S. Watkin & Jason Beechey Der Nussknacker

98

David Dawson Tristan + Isolde

175 Service

186 Visitor Service 117 Internationales Tanzfestival

Staatskapelle 119 Sächsische Staatskapelle Dresden

Junge Szene 122 Stefan Johannes Hanke Der Teufel mit den drei goldenen Haaren

123 Johannes Wulff-Woesten Prinz Bussel

189 Sitzpläne / Preise

197 Kalendarium

208 Impressum

PR EM I E REN / R E P E RTOIR E

Giacomo Puccini

La bohème August, Oktober, Dezember 2014 Januar & März 2015

Richard Strauss Peter Ronnefeld

NACHTAUSGABE Deutsche Erstaufführung

August, September, Oktober & November 2014

Elektra

Musikalische Leitung Ekkehard Klemm Regie Manfred Weiß

November & Dezember 2014

Premiere 4. Oktober 2014

August, September, November 2014 März & Juli 2015

Wolfgang Amadeus Mozart

Così fan tutte September & Oktober 2014

Wolfgang Amadeus Mozart

Die Zauberflöte

Gioachino Rossini

Il barbiere di Siviglia / Der Barbier von Sevilla

November 2014

Richard Strauss

Georges Bizet

Carmen

Capriccio

Ludwig van Beethoven

Dezember 2014, Januar, Februar, März, April, Mai, Juni & Juli 2015

Fidelio Oktober 2014

Richard Strauss

Der Rosen­kavalier leoš Janáček

Dezember 2014

DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN

Engelbert Humperdinck

Hänsel und Gretel Dezember 2014 & Januar 2015

Gaetano Donizetti

L’elisir d’amore / Der Liebestrank

Musikalische Leitung Tomáš Netopil Regie Frank Hilbrich

Engelbert Humperdinck

Premiere 18. Oktober 2014

September 2014

Henry Purcell / John Dryden Richard Strauss

Daphne

King Arthur November & Dezember 2014

September & November 2014

KÖNIGS­KINDER Musikalische Leitung N.N. Regie Jetske Mijnssen Premiere 19. Dezember 2014

Richard Wagner

Richard Strauss

Tannhäuser

ARABELLA

September & Oktober 2014

Musikalische Leitung Christian Thielemann Regie Florentine Klepper Premiere 7. November 2014

8

Johann Strauß

Die Fledermaus Dezember 2014, Januar, Februar & Juni 2015

OPE Richard Wagner

PELLÉAS ET MÉLISANDE

Der fliegende Holländer

R

Claude Debussy

März, Mai & Juni 2015

Georg Friedrich Händel

Musikalische Leitung Mikko Franck Regie Àlex Ollé (La Fura dels Baus)

Orlando

Carl Maria von Weber

März 2015

Premiere 24. Januar 2015 Franz Lehár

Lucia Ronchetti

MISE EN ABYME / WIDER­SPIEGELUNG

Die lustige Witwe März & April 2015

Musikalische Leitung Christian Thielemann, Peter Schneider Regie Axel Köhler Premiere 1. Mai 2015

Giuseppe Verdi

Simon Boccanegra

Wolfgang Amadeus Mozart

LE NOZZE DI FIGARO / DIE HOCHZEIT DES FIGARO

April 2015

Uraufführung

Musikalische Leitung Felice Venanzoni Regie Axel Köhler

DER FREISCHÜTZ

Giacomo Puccini

Tosca April & Mai 2015

Premiere 22. Februar 2015

Musikalische Leitung Omer Meir Wellber Regie Johannes Erath

Georg Friedrich Händel

Giulio Cesare in Egitto / Julius Cäsar in Ägypten

Premiere 20. Juni 2015

Giuseppe Verdi

DOn Carlo

Februar & März 2015

Juni & Juli 2015

9

R epertoire

vorstellungen 2014 / 15

Giacomo Puccini

Aug 29.

La bohème

okt

11. 15. 20. 30.

dez 30.

Szenen aus »La vie de bohème« (Henri Murger) in vier Bildern · In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Die Pariser Boheme spiegelt den Traum von Freiheit, Unabhängigkeit und Kunst – doch das Leben von Rodolfo und seinen Freunden sieht anders aus: Es ist kalt in ihrer Mansarde, und noch nicht einmal Feuer gibt es für die Kerze der hübschen Nachbarin Mimì, die plötzlich Wärme in die Tristesse bringt und Rodolfos Liebe entfacht. Aber ihre aufkeimende Liebe ist von der Krankheit Mimìs überschattet. Zwischen dem finanzi­ ellen Auf und Ab der Bohemien-WG kommen sich die beiden näher, entfremden sich und finden sich schließ­ lich erst wieder, als es schon zu spät ist. Die wohl bekannteste Oper Puccinis bot ihrerzeit durch die intime Szenerie und das alltägliche Sujet ein Novum in der italienischen Oper – heutzutage gilt sie als eines der beliebtesten Werke des Opernrepertoires.

jan

1. 4.* 23.

mär

3. 12.

* Doppelvorstellung

Musikalische Leitung Rani Calderón, Pier Giorgio Morandi INSZENIERUNG Regie nach Christine Mielitz · Bühnenbild & Kostüme Peter Heilein · Chor Wolfram Tetzner · Kinderchor Andreas Heinze BESETZUNG Mimì Anna Samuil, Rachel Willis-Sørensen · Musetta Vanessa Goikoetxea, Nadja Mchantaf, Emily Dorn · Rodolfo Tomislav Mužek, Arnold Rutkowski · Marcello Markus Butter, Zachary Nelson · Schaunard Sebastian Wartig, Ilhun Jung · Colline Tomislav Lucic, Markus Marquardt Sächsischer Staatsopernchor Dresden · Kinderchor der Sächsischen Staatsoper Dresden · Sächsische Staatskapelle Dresden

Kinderchor der Semperoper Dresden

10

Arnold Rutkowski (Don José) und Anke Vondung (Carmen)

vorstellungen 2014 aug 30. sep

13. 20. 23. 24. 27.

okt

2. 5. 9.

nov 13.

Georges Bizet

Carmen

Musikalische Leitung Josep Caballé-Domenech

Oper in drei Akten · In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln Auf in den Kampf – ob Auge in Auge mit dem Stier oder dem menschlichen Gegenüber. In der brütenden Hitze Spaniens ringen die Figuren in Anziehung und Absto­ ßung mit Leidenschaft und Egoismus um Liebe und Verrat. Die kompromisslose Carmen lebt nur den Moment und versteht sich und die Liebe primär als Spielzeug. Dem Soldaten Don José wird die Lust, die er bei Carmen gesucht und gefunden hat, zum Verhängnis, als der virile Stierkämpfer Escamillo die bereits brö­ ckelnde Beziehung stört. Zu Georges Bizets mitrei­ ßenden Rhythmen und hinreißenden Melodien entspinnt sich ein tödlicher Tanz auf dem Vulkan.

INSZENIERUNG Regie Axel Köhler · Walther · Kostüme Henrike Bromber · Choreografie Katrin Wolfram · Licht Fabio Antoci · Chor Pablo Assante · Kinderchor Andreas Heinze · Dramaturgie Nora Schmid, Anne Gerber Bühnenbild Arne

BESETZUNG Don José Nikolai Schukoff, Arnold Rutkowski · Carmen Anke Vondung, Gala El Hadidi · Micaëla Brigitte Geller, Julienne Walker, Emily Dorn · Escamillo Ilhun Jung, Jean Sebastien Bou, Alexander Hajek Sächsischer Staatsopernchor Dresden · Kinderchor der Sächsischen Staatsoper Dresden · Sächsische Staatskapelle Dresden Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Semperoper projekt partner Sparkassen-Finanzgruppe Sachsen Ostsächsische Sparkasse Dresden Sparkassen-Versicherung Sachsen Sachsen Bank

11

R epertoire

Michael Eder (Bartolo), Peter Küchler (Ambrogio) und Christoph Pohl (Figaro)

vorstellungen 2014 /15

Gioachino Rossini

Aug

31.

Il barbiere di Siviglia /  Der Barbier von Sevilla

Sep

6.

Nov

2.

Mär

1.* 4. 6.

jul

9. 12. 14.

* Doppelvorstellung

Commedia in zwei Akten · In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung Josep Caballé-Domenech, Matteo Beltrami

Graf Almaviva liebt Rosina und versucht, sich ihr als Student getarnt zu nähern. Dabei muss er aber einen Weg vorbei an Bar­ tolo finden, dem geizigen Vormund Rosinas, der ebenfalls beab­ sichtigt, sein Mündel zu heiraten. Hier schafft der Barbier Figaro Abhilfe, der durch sein plauderndes Friseurgemüt ausreichend Chaos stiftet, um eine heimliche Heirat Almavivas und Rosinas zu ermöglichen. Doch Bartolo gibt nicht so leicht auf … Rossinis unsterblicher »Il barbiere di Siviglia« entpuppt sich als fröhliche Maskerade, deren Ränke und Intrigen in Grischa Asaga­ roffs szenischer Umsetzung auf einem sich drehenden Liebesfä­ cher komödiantisch zugespitzt werden.

INSZENIERUNG

Regie Grischa

Asagaroff · Perego · Licht Fabio Antoci · Chor Wolfram Tetzner · Dramaturgie Stefan Ulrich Bühnenbild & Kostüme Luigi

BESETZUNG Il Conte d’Almaviva Mert Süngü, Aaron Pegram · Dottore Bartolo Enrico Marabelli, Michael Eder · Rosina Rachel Frenkel · Figaro Christoph Pohl, Zachary Nelson, Aris Argiris · Basilio Evan Hughes, Tilmann Rönnebeck Sächsischer Staatsopernchor Dresden · Sächsische Staatskapelle Dresden Koproduktion mit dem Opernhaus Zürich

12

R epertoire vorstellungen 2014 Sep

4. 8. 28.

Okt 25.

Musikalische Leitung Omer Meir Wellber INSZENIERUNG Regie Andreas Kriegenburg · Bühnenbild Harald Thor · Kostüme Andrea Schraad · Licht Stefan Bolliger · Dramaturgie Stefan Ulrich BESETZUNG Fiordiligi Rachel WillisSørensen, Emily Dorn · Dorabella Barbara Senator · Despina Ute Selbig, Carolina Ullrich · Ferrando Mert Süngü, Christopher Tiesi · Guglielmo Christoph Pohl, Zachary Nelson · Don Alfonso Georg Zeppenfeld Sächsischer Staatsopernchor Dresden · Sächsische Staatskapelle Dresden Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Semperoper

Wolfgang Amadeus Mozart

Così fan tutte Dramma giocoso in zwei Akten · In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Irrungen und Wirrungen – Ferrando und Guglielmo, die fest an die Liebe ihrer Verlobten Dorabella und Fiordiligi glauben, lassen sich auf eine Wette mit Don Alfonso ein: Er will den beiden die Untreue der Frauen beweisen. Nach seiner Vorgabe und mit tat­ kräftiger Unterstützung seiner verbündeten Despina gelingt es den nun verkleideten Männern, die anfängliche Zurückhaltung ihrer Frauen zu brechen, so dass diese sich dem jeweils anderen Verlobten, also dem »falschen« Mann, bedingungslos hingeben. Erst das Ende scheint eine Lösung aus den labyrinthischen Ver­ strickungen der Gefühle herbeizuführen. Mozarts »Così fan tutte« entwickelt eine Sogwirkung, die aus einem Spiel Ernst macht. Mittels halb scherzhafter Maskerade lässt sie wahre, die Existenz hinterfragende Leidenschaften ans Tageslicht treten, denen sich keiner der Handelnden entziehen kann.

Regisseur Andreas Kriegenburg bei der Probe

13

R epertoire Gaetano Donizetti

L’elisir d’amore / Der Liebestrank Melodramma in zwei Akten · In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Nemorino, unsterblich in die ihm scheinbar überlegene Adina ver­ liebt, wird von seiner Umgebung zynisch verspottet, scheint doch Adina nicht die richtige Wahl für ihn zu sein. Erfahren und mit beiden Beinen im Leben stehend, erlebt diese ihren Verehrer nicht als ebenbürtigen Partner und weist ihn ab. Als sich Soldaten im Dorf einquartieren, hält Sergeant Belcore um die Hand der schönen Adina an. Verzweifelt setzt Nemorino all seine Hoffnung auf den durchreisenden Quacksalber Dulcamara, der mit einem »Liebes­ trank« – in Wirklichkeit Wein – echtes Liebesglück verspricht. Seit seiner Mailänder Uraufführung 1832 erfreut sich Gaetano Donizettis Meisterwerk ungebrochener Beliebtheit, zählt doch Nemorinos »Una furtiva lagrima« zu den schönsten Tenorarien des Belcantorepertoires.

Marco Vinco (Dulcamara) und der Sächsische Staatsopernchor

14

vorstellungen 2014 Sep

7. 11. 15. 25.

Musikalische Leitung Matteo Beltrami INSZENIERUNG Regie Michael Schulz · Becker · Kostüme Renée Listerdal · Licht Fabio Antoci · Chor Pablo Assante · Dramaturgie Sophie Becker Bühnenbild Dirk

BESETZUNG Adina Claudia Boyle · Nemorino Christopher Tiesi · Belcore Zachary Nelson · Dulcamara Marco Vinco · Gianetta Romy Petrick Sächsischer Staatsopernchor Dresden · Sächsische Staatskapelle Dresden Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Semperoper

R epertoire

Georg Zeppenfeld (Peneios) und der Sächsische Staatsopernchor

vorstellungen 2014 Sep

14. 16.

Nov

6. 9. 15.

Richard Strauss Musikalische Leitung Omer Meir Wellber INSZENIERUNG Regie Torsten Fischer · Bühnenbild Herbert Schäfer · Kostüme Andreas Janczyk · Malerei Vasilis Triantafillopoulos · Licht Fabio Antoci · Chor Wolfram Tetzner · Dramaturgie Nora Schmid BESETZUNG Peneios Georg Zeppenfeld · Gaea Christa Mayer · Daphne Marjorie Owens · Leukippos Ladislav Elgr · Apollo Lance Ryan Sächsischer Staatsopernchor Dresden · Sächsische Staatskapelle Dresden Kostenlose Werkeinführung 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn

Daphne Bukolische Tragödie in einem Aufzug · In deutscher Sprache mit Übertiteln Wie oft in den Bühnenwerken von Richard Strauss steht auch in »Daphne« ein Frauenschicksal im Mittelpunkt. Zugleich dreht sich dieses Werk um eines der ältesten Opernthemen: die Legende von Daphne und Gott Apollo. Der verliebte Leukippos, der im Wett­ streit mit Apollo um Daphnes Gunst wirbt, nähert sich ihr als Frau verkleidet und wird schließlich von seinem Nebenbuhler ermordet. Ihrem Wunsch zufolge wird Daphne daraufhin eins mit der Natur und verwandelt sich in einen Lorbeerbaum, wodurch sie Unsterb­ lichkeit gewinnt. Die Vorstellungen im November 2014 finden im Rahmen der »Richard-Strauss-Tage« vom 6. bis 23. November statt. Weitere Informationen finden Sie auf Seite 41 und Seite 170.

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Semperoper

15

O bleib, geliebter Tag! Lange weiltest du, so bleib, bleib für immer!

Richard Strauss / Joseph Gregor: »Daphne« (Daphne)

R epertoire

Richard Wagner

vorstellungen 2014

Tannhäuser Große romantische Oper in drei Aufzügen · In deutscher Sprache Der Traum vom Liebesgenuss bei der heidni­ schen Göttin Venus wird für Tannhäuser zum Albtraum: Zurück in der Zivilisation der Wart­ burg muss er erleben, dass der Aufenthalt im unsittlichen Venusberg nicht verziehen wird. Bei einem Sängerwettstreit, in dem er um die Landgrafennichte Elisabeth wirbt, bricht seine Liebesvorstellung als rein sinnlicher Genuss zu Tage, woraufhin die Gesellschaft Tann­ häuser verbannt. Voller Buße schließt er sich der Wallfahrt nach Rom an, kehrt jedoch nicht mit den begnadigten Pilgern heim … Einmal mehr wird die Geschichte zweier Lie­ bender erzählt, denen die Vereinigung auf Erden nicht vergönnt ist. Sie scheitern an den Moralvorstellungen einer Gesellschaft, die den in ihr brodelnden Venusberg leugnet.

Sep 21. Okt

Musikalische Leitung Cornelius Meister INSZENIERUNG Regie Peter Konwitschny · Bühnenbild Hartmut Meyer · Kostüme Ines Hertel · Chor Pablo Assante BESETZUNG Landgraf Hermann Georg Zeppenfeld · Tannhäuser Stephen Gould · Wolfram von Eschenbach Markus Butter · Elisabeth Anne Schwanewilms · Venus Alexandra Petersamer · Walther von der Vogelweide Tomislav Mužek

Sächsischer Staatsopernchor Dresden · Sächsische Staatskapelle Dresden

Ensemble und Sächsischer Staatsopernchor

17

3. 12. 31.

Opera piccola in fünf Bildern · Deutsche Erstaufführung »Sensationen! Sensationen!« Der Ruf des Chefredak­ teurs in Peter Ronnefelds »Nachtausgabe« dröhnt noch heute durch sämtliche Redaktionen der Tages­ zeitungen, Radio- und TV-Sender. Das hungrige Publikum muss täglich mit Neuem gefüttert werden, was besonders in der sommerlichen Saure-GurkenZeit nicht ganz einfach ist. So kommt eine kleine Gruppe Bohemiens, die als Zeichner und Autoren für die Zeitung arbeiten, auf die Idee, eine Entführung zu simulieren. Dass ausgerechnet die Tochter der hysterischen Freundin der Vermieterin das »Opfer« ist, macht die Sache allerdings etwas kompliziert … Angesiedelt zwischen spießiger Bürgerlichkeit und jugendlichem Aufbruch schrieb Peter Ronnefeld Mitte der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts eine schrille und humorvolle Kurzoper mit zahlreichen überzeu­ genden kompositorischen Pointen. Der damals erst 20-jährige Dresdner war durch seinen Vater, einen Bratschisten der Sächsischen Staatskapelle, der Sem­ peroper eng verbunden. Doch erst jetzt, zum 50. Todestag des viel zu früh verstorbenen Ausnahme­ talentes, erfolgt die Deutsche Erstaufführung seiner zweiten Oper »Nachtausgabe«.

emie 4 okt 14

re

Nachtausgabe

pr

Peter Ronnefeld

vorstellungen 2014 OKT 4. 6. 7. 10. 11. 26. 28. 29. Semper 2

musikalische Leitung

Ekkehard Klemm INszenierung

Regie

Manfred Weiß Bühnenbild

Arne Walther Dramaturgie

Anne Gerber Giuseppe-Sinopoli-Akademie der Staatskapelle Dresden

»Peter Ronnefeld war ein genialer Hund«

In einem Leserbrief an die Süd­deutsche Zeitung schreibt Thomas Bernhard 1987 über seinen ver­storbenen Freund

Peter Ronnefeld (rechts) mit dem Cellisten Christoph Kapler (links) sowie Daniel Barenboim und einer »unbekannten Schönen« vor dem Mozarteum Salzburg, 1956

20

20. Februar 1987 Sehr geehrtes Feuilleton, vor zwei, drei Tagen berichtete Herr Otto F. Beer aus Wien, daß die Wiener Staats­ oper im sogenannten Künstlerhaus Mitte März die Uraufführung der Oper »Die Nachtausgabe« von Peter Ronnefeld herausbringen wird. Hier irrt Herr Beer … Die Uraufführung dieser Oper hat im Jahr 1957 [Anm.: Die Aufführung fand 1956 statt] im Salzburger Landestheater während der Festspielzeit stattgefunden und ich selbst habe in ihr die einzige Sprechrolle gespielt, obwohl ich wahrscheinlich bes­ ser gesungen hätte als alle anderen Mitwirkenden; meine Baßstimme war damals gerade auf dem Höhepunkt ihrer Entwicklung und ich sang in demselben Jahr bei den Festspielen im Mozarteum in der Uraufführung eines Oratoriums von Gnec­ chi mit Teresa Stich-Randall, eine der berühmtesten Sängerinnen überhaupt und Freundin des damaligen Mozarteumpräsidenten Paumgartner. So hatte ich also in diesem Jahr gleich bei zwei Uraufführungen mitgewirkt zum Ruhme der Salzburger Festspiele, wie ich jetzt denke. […] »Die Nachtausgabe« ist also im März in Wien keine Uraufführung, sondern eine Wiederaufführung. Alles hätte ich 1957 gedacht, aber doch nicht, daß diese Oper dreißig Jahre später noch einmal und jetzt sogar in dem schauerlichen Wien aufge­ führt wird. Peter Ronnefeld war einer meiner besten Freunde während meiner Studienzeit am Mozarteum, in meinem Leben habe ich nicht mehr so viel gelacht wie mit ihm, der schon mit zwanzig Assistent von Karajan an der Wiener Oper gewesen war und dort mit wenig über dreißig die italienischen Opern vor allem von Rossini, »La Cenerentola« etcetera besser dirigiert hat als die meisten seiner Italianità-Kollegen. Vor allem war Peter Ronnefeld aber ein ganz und gar ausge­ zeichneter Klavierspieler und also Pianist und in dieser Profession am allerbesten, wenn er mit Hubertus Böse vierhändig spielte. Ich selbst habe außer, daß ich mit ihm mehr gelacht habe als mit den meisten anderen Menschen, die, wie man weiß zum Lachen meistens zu stumpfsinnig sind, viel über Musik gesprochen und wir haben uns gegenseitig sozusagen musikalisch in die Höhe gebracht. Ronnefeld hat nach der »Nachtausgabe« noch eine Oper mit dem Titel »Die Ameise« geschrieben, die in der sogenannten Deutschen Oper am Rhein, ich glaube in Düsseldorf, uraufgeführt worden ist. Diese Oper beruhte ganz und gar auf Witzen, die Ronnefeld und ich während unserer freien Stunden zwischen dem Mozarteumswahnsinn gemacht haben. […] So mit sechsundzwanzig ist Peter Ronnefeld gestorben. Ich habe ihn zum letz­ tenmal vor annähernd dreißig Jahren in einem Speisewagen auf dem Weg nach Düsseldorf eben zu einer Probe der »Ameise« gesehen. Er war damals gerade Generalmusikdirektor (!) von Kiel und sagte mir, während wir eine gebundene Ochsenschwanzsuppe ausgelöffelt haben: stell Dir vor, ich wollte gerade den Krebs (einen der besten Oratoriensänger seiner Zeit) engagieren, weil ich den in der Johannespassion brauchte, und der Arzt, bei dem ich am Vormittag war, sagte, ich hab’ ihn schon! Ronnefeld hat sich ein Muttermal wegoperieren lassen; das hätte er nicht tun sollen, denn ein halbes Jahr darauf war er tot. […] Ich freue mich schon auf die Wiederaufführung der »Nachtausgabe« in Wien. In Salzburg bei der Uraufführung, die von Schuricht und Szell bis Boris Blacher und Einem nicht prominenter besucht hätte sein können und in welcher ich selbst als Mime letzten Endes im letzten Akt anstatt an dem Gerichtsakt teilzunehmen, wie vorgeschrieben von der Partitur, noch in den Landestheatervorhang einge­ wickelt wurde zum Gelächter aller Bühnenarbeiter und zur Tragik des Regisseurs, der nur schlicht Tuttenberg geheißen hat, hat die Oper noch »Echo Nachtausgabe«­ geheißen. Warum sie jetzt nur noch »Die Nachtausgabe« heißt, kann ich nicht wissen, weil mir die Gedanken der Nachkommen Ronnefelds und die Gedanken der Wiener Staatsoper nicht bekannt sind. Ich wünsche der Aufführung soviel Erfolg als nur möglich, denn der Peter Ronnefeld war ein genialer Hund […]. Thomas Bernhard: »Der Wahrheit auf der Spur«, erschienen im Suhrkamp Verlag, 2010, ursprünglich erschienen in der Süddeutschen Zeitung

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Peter Ronnefeld – »Wunderkind und Genie« Der gebürtige Dresdner – sein Va­ ter war Bratschist in der Staatska­ pelle – war 20 Jahre alt, als er die »Nachtausgabe« 1956 am Salzburger Landestheater uraufführte, mit dem großen Dichter Thomas Bernhard in der kleinen Rolle des Polizisten. Nicht nur Bernhard bezeichnete den Dirigenten und Komponisten Peter Ronnefeld als »musikalisches Wun­ derkind und Genie«. Als Pianist war er bereits mit neun Jahren aufgetre­ ten, von 1950 bis 1954 studierte er in Berlin bei Boris Blacher Kompositi­ on und bei Hans-Erich Riebsam Kla­ vier und war gleichzeitig Hornist im RIAS-Jugendorchester. Auch Olivier Messiaen gehörte zu seinen Lehrern.

Von 1958 bis 1960 war er Solo­ repetitor und Dirigent sowie Assis­ tent Herbert von Karajans an der Wiener Staatsoper. Schon damals galt er als aussichtsreicher Kandi­ dat für die Nachfolge Karajans. 1961 wurde Ronnefeld Chefdirigent an den Städtischen Bühnen Bonn, 1963 wurde er zum Generalmusikdirektor des Theaters Kiel berufen – in dieser Zeit unter Intendant Joachim Klaiber und seiner Frau Carla Henius ein he­ rausragender Ort für das Musikthe­ ater des 20. Jahrhunderts und des Experiments. Die Werkliste des im Alter von nur 30 Jahren verstorbe­ nen Künstlers liest sich beeindru­ ckend: Neben den Opern »Die Amei­ 22

se« (uraufgeführt 1961 in Bonn) und »Nachtausgabe« zeugen zahlreiche Ballettmusiken, Orchesterwerke, Kammermusiken, Chorwerke und Stücke für Sologesang von einer außergewöhnlichen Schaffenskraft. »Nachtausgabe« wurde 1987 am Opernstudio der Wiener Staatsoper in einer Neufassung nachgespielt, die allerdings streitbare Eingriffe in Dramaturgie und Text des Stückes vornahm. Nun erfolgt anlässlich des 50. Todestages des Komponisten die Deutsche Erstaufführung in der Ori­ ginalfassung.

Peter, seine Frau Minna und sein Vater Herbert Ronnefeld vor der Semperoper, 1964

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Ob ich die Musik nicht höre? Sie kommt doch aus mir.

Richard Strauss / Hugo von Hofmannsthal: »Elektra« (Elektra)

R epertoire

vorstellungen 2014 okt

16. 19. 23.

Musikalische Leitung Rainer Mühlbach INSZENIERUNG

Regie Christine

Bühnenbild & Kostüme Peter

Mielitz · Heilein · Chor

Christof Bauer BESETZUNG

Florestan Stephen

Gould · Don Henneberg · Leonore Christiane Libor, Evelyn Herlitzius · Marzelline Carolina Ullrich · Rocco Georg Zeppenfeld · Jaquino Simeon Esper, Aaron Pegram · Don Fernando Alexander Hajek

Pizarro Matthias

Sächsischer Staatsopernchor Dresden · Sächsische Staatskapelle Dresden Evelyn Herlitzius (Leonore) und Michael König (Florestan)

Ludwig van Beethoven

Fidelio Große Oper in zwei Aufzügen · In deutscher Sprache mit Übertiteln Fidelio, »der Treue«. Unter diesem Decknamen und in Männer­ kleidern schleicht sich Leonore als Gehilfe des Kerkermeisters ins Gefängnis ein, in dem ihr Geliebter Florestan widerrechtlich gefangen gehalten wird. Während sie vergeblich versucht, ihm zu helfen, befiehlt Gouverneur Don Pizarro Florestans Hinrichtung. Leonore ringt noch um seine Rettung, während sie bereits sein Grab gräbt. Doch nicht umsonst wird Beethovens »Fidelio« auch »Befreiungsoper« genannt ... Als Stück, das sich gegen politische Unterdrückung und Tyrannei richtet, hat »Fidelio« bis heute an Aktualität nichts eingebüßt. Gemeinsam kämpfen Evelyn Herlitzius als Leonore und Stephen Gould als Florestan um die Freiheit und ihre Liebe.

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Oper in drei Akten · Text vom Komponisten nach Rudolf Těsnohlídeks gleichnamiger Novelle · In tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln Ein Förster, eine Füchsin und der Wald. Drei unge­ wöhnliche und scheinbar unspektakuläre Komponen­ ten bilden das Material, aus dem der 70-jährige Leoš Janáček eine seiner erstaunlichsten und schöns­ ten Opern schuf, uraufgeführt 1924 in Brünn. Was auf den ersten Blick aussieht wie eine einfache Tier­ fabel, wurde in seinen Händen zu einer Erzählung über das Geheimnis des Lebens. Tiere fangen an zu sprechen und benehmen sich wie Menschen, die Menschen wiederum ähneln den Tieren. Wo verlaufen die Grenzen? Die junge Füchsin wird zur Projektions­ fläche der unerfüllten Sehnsüchte des alten Försters. Ist das alles nur Traum oder ist es Ausdruck einer grö­ ßeren Weisheit? Sind Jugend und Alter, Geburt und Tod, Mensch und Tier überhaupt Gegensätze oder schlicht verschiedene Facetten des ewig Lebendigen? Leoš Janáčeks Musik wird zum Hymnus an die Natur, seine Oper zur Feier und zum Abschied eines alten Mannes vom Leben.

emie 18 okt 14

re

Das schlaue Füchslein

pr

Leoš Janáček

vorstellungen 2014 OKT

18. 21. 27.

NOV

1. 21. 26.

DEZ

9.

musikalische Leitung

Tomáš Netopil INszenierung

Regie Frank Hilbrich Bühnenbild Volker Thiele Kostüme Gabriele Rupprecht Chor Wolfram Tetzner Konzeptionelle Mitarbeit Yvonne

Gebauer Dramaturgie Stefan Ulrich Besetzung

Der Förster Sergei Leiferkus Die Försterin Tichina Vaughn Der Schulmeister Jürgen Müller Der Pfarrer, der Dachs Peter Lobert Háraschta, ein Landstreicher

Matthias Henneberg Der Gastwirt Pasek Gerald Hupach Franzl Christiane Hossfeld Füchslein Schlaukopf

Vanessa Goikoetxea Der Fuchs Barbara Senator Dackel Angela Liebold Hahn Birgit Fandrey Schopfhenne Roxana Incontrera Eule Elisabeth Wilke Sächsischer Staatsopernchor Dresden Kinderchor der Sächsischen Staatsoper Dresden Sächsische Staatskapelle Dresden EINFÜHRUNGSMATINEE

5. Oktober 2014 Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Semperoper

Von Menschen und Tieren Dem Fuchs auf der Spur – ein Gespräch mit dem Leiter des Wildgeheges Moritzburg, Rüdiger Juffa, und die Ahnen des »Schlauen Füchsleins« in Zeichnungen von Stanislaw Lolek

Rüdiger Juffa kennt sich mit Füchsen aus. Im Interview gibt der Diplom-Forst­ingenieur und Leiter des Wildgeheges Moritzburg im Forstbezirk Dresden des Staatsbetriebs Sachsenforst Auskunft über den Lebenswandel und die Charaktereigenschaften des Tieres, das in Leoš Janáčeks Oper die Hauptrolle spielt.

Rüdiger Juffa

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Es gibt die allseits bekannte Redewendung: »So schlau wie der Fuchs« sein. Sind Füchse tatsächlich schlauer als andere Tiere? Diese Redensart kommt daher, dass die Jagd auf den Fuchs nicht einfach ist und dieser es immer wieder versteht, dem vermeintlich klugen Jäger zu entkom­ men. Winter-Fuchsbälge waren früher besonders be­ gehrte Felle, weil sie gern zu warmer und dekorativer Kleidung verarbeitet wurden.

Juffa

In Ihrem Wildgehege gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Fuchsarten. Wie unterscheiden sie sich in Herkunft und Aussehen? Und wie sticht hier der Rotfuchs, der uns am bekanntesten ist, heraus?

Der weltberühmte Bariton Sergei Leiferkus verkörpert die Rolle des Försters.

Der Rotfuchs ist von roter Farbe und stammt aus Mitteleuropa. Der Eisfuchs ist weiß gefärbt und lebt am Polarkreis. Der Silberfuchs kommt aus Nordameri­ ka und hat ein blauschwarzes Fell mit silbernen Gran­ nen darin. Hier sind vielerlei Farbvariationen möglich. Unser Rotfuchs ist wesentlich agiler als die anderen Arten. Er beobachtet ständig seine Umgebung und re­ agiert sofort auf Veränderungen, etwa wenn Besucher mit Hunden an der Anlage vorbeikommen. Juffa

Wie lässt sich der Lebensraum des Rotfuchses bezeichnen? Rotfüchse können fast überall leben, bis hinauf in die höchsten Gebirgsregionen. Im Familienverband agierend, gelten Rotfüchse als perfekte Überlebens­ künstler. Sie passen sich ausgezeichnet an eine sich schnell verändernde Umwelt an. Ihre Jagdgebiete sind groß und reichen bis in unsere Städte hinein.

Juffa

Dem tschechischen Dirigenten Tomáš Netopil, Generalmusikdirektor der Essener Philharmoniker, liegt besonders die Musik seines Landsmanns Leoš Janáček am Herzen.

Welche Art von Sozialverhalten legt er an den Tag? Wie geschieht die Aufzucht des Nachwuchses? Die in den Monaten März bis April im Erdbau ge­ worfenen Jungtiere sind Nesthocker und werden von der Fähe sechs Wochen gesäugt, mit vier Monaten ist der Nachwuchs selbstständig. Noch nach vielen Jahren begrüßen sich Füchse einer ehemaligen Familie mit großer Freude, wenn sie sich zufällig wieder treffen. Die Familienbindung geht bis zum Tode nicht verloren. Juffa

Als Haustiere eignen sich Füchse sicher nicht. Aber inwieweit lassen sie sich dennoch zähmen oder können sich an den menschlichen Lebensraum gewöhnen?

aus verfolgte. Dieser Rotfuchs war trainiert; er folgte Befehlen wie ein Haushund, hörte aufs Wort und be­ grüßte seinen Herrn mit Freude und wildem Herum­ tollen. Können Sie sich das Bild erklären, was landläufig über den Fuchs als Symbol für Verführung, Wildheit und Leidenschaft existiert? Ich selbst habe zwar noch nichts dergleichen ge­ hört, jedoch könnte ich mir gut vorstellen, dass dieses Bild vom stürmischen Familienleben, dem Umgang der Partner miteinander und der Jungenaufzucht ge­ prägt ist. Viele positive Eigenschaften des Menschen werden auf den Fuchs übertragen; viele Eigenschaften des Fuchses sind uns Menschen ein Vorbild. Anders als der Wolf erfährt der Fuchs eine durchweg positive Resonanz in der Bevölkerung, obwohl er ab und zu ein Das Interview führte Stefan Ulrich. Huhn klaut.

Juffa

Juffa Rotfüchse werden zahm wie Hunde, wenn sie in menschlicher Obhut aufgezogen werden. Mein ehe­ maliger Cheftierpfleger Gerd Ullmann hatte einen Rot­ fuchs, der als Beifahrer im LKW alle Versorgungstou­ ren vom Armaturenbrett hinter der Windschutzscheibe

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Von der Zeichnung zur Musik »Füchsin Schlaukopf« musste in Brünn zur Entstehungszeit von Leoš Janáčeks Oper nicht vorgestellt werden. Sie trieb im Jahre 1920 als Fortsetzungsgeschichte in der Tageszei­ tung »Lidové Noviny« ihr tierisches Unwesen. Zu den rund zweihundert Federzeichnungen von Stanislaw Lolek, im Stil vergleichbar mit Wilhelm Busch, erhielt Schriftsteller und Re­ dakteur Rudolf Těsnohlídek von jener Brün­ ner Zeitung den Auftrag, kleine Geschichten zu verfassen. Diese erfreuten sich so großer

Beliebtheit, dass sie dann zusammen mit den Zeichnungen als Buch erschienen. Als sich Janáček an Těsnohlídek mit dem Vorschlag wandte, die Erzählungen als Vorlage für eine Oper zu verwenden, hielt der Schriftsteller dieses gesteigerte Interesse jedoch vorerst für einen Scherz. Selbstverständlich hegte er aber keine Einwände gegen Janáčeks Bear­ beitung der Erzählung zu einem Libretto um das schlaue Waldtier, welches heute auf der Opernbühne weiterlebt.

Ich kann nicht anders werden, nimm mich wie ich bin!

Richard Strauss / Hugo von Hofmannsthal: ÂťArabellaÂŤ (Arabella)

R epertoire

Matthias Reichwald (König Arthur)

Henry Purcell / John Dryden

King Arthur vorstellungen 2014 nov

5. 14. 19.

dez 10.

Schauspielhaus Musikalische Leitung Felice Venanzoni INSZENIERUNG Regie Tilmann Köhler · Risz · Kostüme Susanne Uhl · Licht Michael Gööck · Chor Christiane Büttig · Dramaturgie Felicitas Zürcher, Valeska Stern Bühnenbild Karoly

Mit Ensemblemitgliedern der Semperoper­Dresden und des Staatsschauspiels Dresden sowie Mitgliedern des Sinfoniechores Dresden e.V. – Extrachor der Semperoper Dresden und dem Barockorchester Collegium 1704

Semiopera · In deutscher und englischer Sprache mit deutschen­ Übertiteln Zu den schönsten Rittersagen gehört die von König Arthur und seiner Tafelrunde. Basierend auf dieser Legende entstand 1691 Henry Purcells und John Drydens Semiopera – eine einmalige Symbiose von Musiktheater, Drama und Spektakel. Uraufgeführt im Dorset Garden in London, schickt Purcell in »King Arthur« seinen Titelritter in den Kampf gegen Oswald, den König der Sachsen. Beide sind sie Rivalen im Werben um Prinzessin Emme­ line von Cornwall und beide finden sie Unterstützung durch alte magische Bekannte. Auf Seiten Arthurs kämpft sein Vertrauter Merlin, hinter Oswald stehen der Zauberer Osmond, der Geist Grimbald und – zumindest zu Beginn – der Luftgeist Philidel, die alle übersinnlichen Mittel aufwenden, um Emmeline in ihre Gewalt zu bekommen. Der Zauber der Handlung setzt sich in einer magi­ schen Musik fort, die heute wie damals über die Macht verfügt, Schauspiel- und Opernliebhaber in ihren Bann zu ziehen.

Eine Produktion des Staatsschauspiels Dresden und der Semperoper Dresden

33

pr

Arabella

emie 7 nov 14

re

Richard Strauss

Oper in drei Aufzügen · Libretto von Hugo von Hofmannsthal · In deutscher Sprache mit Übertiteln vorstellungen 2014

Dunkle Schatten lagen 1933 über der Dresdner Urauf­ führung der letzten gemeinsamen Oper von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal, in der die Scheinwelt einer maroden Gesellschaft demaskiert wird. Die verarmte Adelsfamilie Waldner will Arabella gewinnbringend verheiraten, Anwärter gibt es viele – aber auch eine jüngere Schwester, die als Mann verkleidet für Tumult sorgt. Hinter der »schönen« Fassade einer tonalen Komposition verbergen sich menschliche Banalitäten und Abgründe. Nach allerlei amourösen Verwicklungen und Missverständnissen findet das Drama jedoch zu einem glücklichen Ende. Die Koproduktion der Semperoper mit den Osterfestspielen Salzburg 2014 wird unter der musikali­ schen Leitung von Christian Thielemann auch im Rah­ men der »Richard-Strauss-Tage« in exquisiter Beset­ zung in Dresden zur Aufführung gelangen. Die beiden Weltstars Renée Fleming und Thomas Hampson sind in den Partien der Liebenden Arabella und Man­ dryka zu erleben. Weitere Informationen finden Sie auf Seite 41 und Seite 170.

NOV

7. 10.

musikalische Leitung

Christian Thielemann INszenierung

Regie Florentine Klepper Bühnenbild Martina Segna Kostüme Anna Sofie Tuma Licht Bernd Purkrabek Chor Wolfram Tetzner Dramaturgie Sophie Becker BESETZUNG

Graf Waldner Albert Dohmen Adelaide Gabriele Schnaut Arabella Renée Fleming Zdenka Hanna-Elisabeth Müller Mandryka Thomas Hampson Matteo Daniel Behle Graf Elemer Benjamin Bruns Graf Dominik Derek Welton Graf Lamoral Steven Humes Die Fiakermilli Daniela Fally Welko Werner Harke Djura Andreas Soika Jankel Tobias Schrader Ein Zimmerkellner Rafael Harnisch Eine Kartenaufschlägerin

Jane Henschel Sächsischer Staatsopernchor Dresden Sächsische Staatskapelle Dresden Koproduktion mit den Osterfestspielen­ Salzburg Ausstattungspartner

Rudolf Wöhrl AG EINFÜHRUNGSMATINEE

26. Oktober 2014

Vokales Weltwunder Renée Fleming tritt in die FuSsStapfen groSSer ArabellaInterpretinnen. sie gilt als Glamour-Girl der Oper – und findet ihre Stimme selbst gar nicht so schön

D

ie »schöne Stimme«. Das Image, mit dem Renée Fle­ ming seit ihrem Album »The Beautiful Voice« 1998 immer wie­ der bezeichnet wird, trifft die herr­ lich ausgeglichene, sahnig-satte und ungeahnt schmeichelnde Stim­ me dieser Sängerin. Tatsächlich: So traumwandlerisch-klangschön und luxurierend erlebte man kaum eine Sängerin bislang. »Madame Cremedouble« nennt man sie ironisch. In den USA wurden sogar ein Parfüm und eine Praline nach ihr benannt. Dennoch verfehlt das Klischee von der bloß schönen Stimme die Le­ bensleistung der heute 55-Jährigen. Sie ist die bedeutendste amerikani­ sche Sängerin ihrer Generation. Sie war die erste Amerikanerin überhaupt, die nachhaltig zu Ri­ chard Strauss vordrang. Eine trans­ atlantische Arabella, Marschallin oder »Capriccio«-Gräfin, das hatte es bislang nicht gegeben – was beson­ ders an den textlichen Finessen der Libretti von Hugo von Hofmannsthal liegt. Das Deutsch von Renée Fle­

Lisa della Casa, Royal Opera House London, 1965

Viorica Ursuleac, die Sängerin der Titelrolle der Dresdner Uraufführung, 1933

ming ist denn auch tatsächlich aus­ gezeichnet. Wie man feststellt, wenn sie beim Treffen in Wien den Kellner vom Café Sacher mit Vornamen be­ grüßt. Sogar ein leicht Wiener Zun­ genschlag scheint mitzuschwingen. »Haben Sie vielleicht fettarme Milch?«, erkundigt sie sich, als der Kaffee kommt. Hat man nicht. Macht auch nichts. »La Diva Renée« ist in Wirklichkeit eine durchaus boden­ ständige und absolut realitätstüch­ tige Frau. »Ich muss für die Ausbil­ dung meiner zwei Töchter sorgen«, sagt sie mit Blick auf die Frage, ob ihr die Strategien, mit denen sie vermarktet wird, gefallen. »Ich bin pragmatisch genug veranlagt, um die Vorteile eines solchen Marke­ ting-Profils nicht zu verkennen.« Mama muss vorsorgen. Die kürzli­ che Heirat mit einem New Yorker 36

Gundula Janowitz, 1977

Rechtsanwalt (der sie nach Wien begleitete) ändert nichts daran, dass sie seit vielen Jahren als alleinerzie­ hende Mutter für die Familie sorgt. Ihrer Selbstwahrnehmung ent­ spricht das Bild von der »Beauti­ ful Voice« wenig. »Meine Lehrerin sagte mir: ›Du hast keine schöne Stimme, aber du bist vielleicht eine gute Musikerin‹«, so erzählt Fleming über ihre Anfänge. »Genau dieses Bewusstsein ist mir bis heute geblie­ ben. Also: Ich habe vielleicht keine schöne Stimme. Aber ich bin flei­ ßig und lerne schnell.« Hinter dem amerikanischen Traum der Oper, den diese Sängerin träumt, verbirgt sich Arbeit und das Ziel, sich zu verbessern, weiterzubilden und die eigenen Grenzen zu überschreiten. Ein Einspringen beim Berliner Silvesterkonzert 1992 unter Claudio Abbado (damals für die schwange­ Júlia Várady und Dietrich Fischer-Dieskau, Bayerische Staatsoper München, 1977

re Cheryl Studer) machte sie erst­ mals einem europäischen Publikum bekannt. Frühere Bilder zeigen ein hübsches, leicht pummeliges, amerikanisches »girl next door«. Sie hatte die Kindheit in Rochester optisch noch nicht lange hinter sich gebracht, als Christoph Eschenbach sie in Houston als »Figaro«-Gräfin entdeckte. Gefördert wurde sie von der großen Leontyne Price. Diese war vorsichtig genug, die junge So­ pranistin nicht ins italienische Fach eines Verdi oder Puccini zu drängen. »Puccini kann eine Stimme um­ bringen«, zitiert Fleming ihre Kolle­ gin Maria Callas. So konzentrierte sich Fleming zunächst aufs lyrische Mozart-Fach. Georg Solti freilich, der sie als Fiordiligi und Donna Anna bei ersten Gesamtaufnahmen einsetzte, hatte anderes mit ihr im Sinn. »Solti wollte, dass ich Isol­ de singe«, erzählt sie lachend. Der Karriere-Kick, den der ungarische Dirigent ihr 1997 durch ein erstes Arien-Recital verpasste, katapultier­ te ihre Karriere ganz nach oben. Dort oben hat sie sich dauerhaft eingerichtet. Seit Rossinis »Armi­ da« 1993 in Pesaro, »Thaïs« 1997 in Chicago, »Rusalka« 1998 unter Charles Mackerras und »Arabella«

Kiri Te Kanawa, 1986

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2001 in München gehört sie zur Kö­ niginnen-Riege im internationalen Opernbetrieb. Wer Renée Fleming jemals am Central Park in New York in Begleitung ihres Hündchens hat spazieren gehen sehen, wird kei­ nen Zweifel haben, dass auch das glänzende Äußere dieser Sängerin Ergebnis harten Stylings ist. »Ich habe eigentlich, wenn ich morgens vorm Spiegel stehe, kein glattes Haar«, so Fleming. Sie spricht unge­ zwungen darüber. Und spottet dem Glamour-Girl, für das man sie in der Öffentlichkeit gerne – und nicht zu Unrecht – hält. Dass ihre Strauss-Gastspiele an der Semperoper Raritäten dar­ stellen, ist gleichfalls der Erwäh­ nung wert. Nach der »Arabella« in Salzburg und einigen Auftritten in den USA sind zurzeit keine neuen Strauss-Rollen zu erwarten. »Ich habe mich etwas mit ›Intermezzo‹

Felicity Lott, Semperoper Dresden, 1992

»Was Strauss für Stimmen geschrieben hat, ist ein echtes Geschenk für mich. Strauss’ Opern verleihen Frauen eine wirkliche Tiefe und Komplexität, und die Psychologie der Charaktere wird perfekt mit Musik wiedergegeben. Die erste Strauss-Oper, in die ich mich verliebte, war ›Capriccio‹. Ich ging wieder und wieder in die Oper, um ›Capriccio‹ zu sehen. Damals beherrschte ich die Sprache noch nicht, aber ich saß trotzdem in einer Vorstellung nach der anderen, um am Ende über die musikalische Pracht der Schlussszene Tränen zu vergießen. Ich erinnere mich auch noch lebhaft an das erste Mal, als ich das SchlussTerzett aus dem ›Rosenkavalier‹ hörte. Jemand legte das Stück auf einem Plattenspieler auf, und die Zeit blieb stehen. Es gibt derart schöne Werke, dass sie vom ersten Hören an ein Leben lang musikalische Meilensteine bleiben. Das war genau so ein Moment.« Renée Fleming

beschäftigt«, so Fleming. »Das Pro­ blem ist: fast nur Parlando!« Auch »Ariadne« habe sich nicht ganz als die Rolle herausgestellt, die sich Fle­ ming erwartete. An großen Häusern wie der Met will sie das Werk nicht singen. »Jedes Ding hat seine Zeit«, lau­ tet eine vielzitierte Zeile aus dem »Rosenkavalier«. Das gilt zumal auch für die Auftritte von Renée Fle­ ming in Dresden, bei denen man die Sängerin noch einmal auf der Höhe ihres Könnens bewundern kann. Da­ ran, dass es sich um eines der vo­ kalen Weltwunder der Gegenwart handelt, kann man ohnehin kaum zweifeln. Von Kai Luehrs-Kaiser Kai Luehrs-Kaiser ist Musikkritiker und veröffentlicht regelmäßig in Opernwelt, FonoForum, Die Welt und im Kulturradio des rbb.

Anne Schwanewilms, Semperoper Dresden, 2011

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Renée Fleming ist an der Semperoper als Arabella, als Gräfin in »Capriccio« sowie im 4. Symphoniekonzert der Sächsischen Staatskapelle zu erleben.

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in der Semperoper

Mit Christian Thielemann, Renée Fleming, Thomas Hampson u.a.

DAPHNE Omer Meir Wellber

LEGENDEN – HOMMAGE AN RICHARD STRAUSS

Regie

(Ballettabend)

KAMMERABEND DER SÄCHSISCHEN STAATSKAPELLE­ DRESDEN

Torsten Fischer

Musikalische Leitung

20. November 2014

6., 9. & 15. November 2014

Paul Connelly

Musikalische Leitung

Choreografien

Alexei Ratmansky, Stijn Celis

ARABELLA

8., 12., 14. & 17. November 2014

4. SYMPHONIE­­KONZERT DER SÄCHSISCHEN STAATSKAPELLE DRESDEN

Koproduktion der Semperoper Dresden und der Osterfestspiele Salzburg

DER ROSENKAVALIER Stummfilm mit Live-Musik

Christian Thielemann

Musikalische Leitung

Musikalische Leitung

Solisten

Christian Thielemann

Frank Strobel

Regie

11. November 2014

Renée Fleming Robert Langbein

Florentine Klepper Premiere 7. November 2014 10. November 2014

CAPRICCIO

23. November 2014

LIEDERABEND Thomas Hampson 18. November 2014

Musikalische Leitung

Christian Thielemann Regie

Marco Arturo Marelli

mber

6.

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23.

1 20 4

nove

16. & 19. November 2014

‹ Sängerin Elisabeth Rethberg und Richard Strauss vor der Semperoper

Musikalische Leitung

Informationen zum Verkauf der Strauss-Zyklen finden Sie auf Seite 170.

R epertoire Richard Strauss

Capriccio Ein Konversationsstück für Musik in einem Aufzug · In deutscher Sprache mit Übertiteln Oper oder Dichtkunst?, fragt Richard Strauss in seiner letzten Oper, einem »Konversationsstück für Musik«. Diese Konversation spielt sich im Salon der Gräfin Madeleine ab, deren Bruder für ihren Geburtstag eine Theater­ aufführung plant und sich plötzlich einem Streit zwischen Komponist, Dichter und Theaterdirektor gegenüber sieht. Die Kompromisslösung ist schnell gefunden: Die Künste sollen sich zu einer neuen Oper verbinden, doch noch immer steht die Frage im Raum, was wichtiger ist für den Erfolg des Stückes­, Text oder Musik? Die Gräfin kann sich nicht entscheiden … Freuen Sie sich im Richard-Strauss-Jahr auf eine wunderbare Besetzung unter anderem mit Weltstar Renée Fleming als Gräfin und Christian Thie­ lemann am Pult der Sächsischen­Staatskapelle. »Capriccio« findet im Rahmen der »Richard-Strauss-Tage« vom 6. bis 23. November 2014 statt. Weitere Informationen finden Sie auf Seite 41 und Seite 170.

vorstellungen 2014 nov

16. 19.

Musikalische Leitung Christian Thielemann INSZENIERUNG Regie & Bühnenbild Marco Arturo Marelli · Kostüme Dagmar NiefindMarelli · Licht Friedewalt Degen · Choreografie Manfred Schnelle · Chor Christof Bauer · Dramaturgie Hella Bartnig BESETZUNG Die Gräfin Renée Fleming · Der Graf Christoph Pohl · Flamand Steve Davislim · Olivier Adrian Eröd · La Roche Georg Zeppenfeld · Clairon Daniela Sindram Sächsischer Staatsopernchor Dresden · Sächsische Staatskapelle Dresden Kostenlose Werkeinführung 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn

Amanda Majeski (Die Gräfin)

Thomas Hampson

Liederabend Thomas Hampson Werke von Richard Strauss vorstellung 2014 Nov 18.

Bariton Klavier

Thomas Hampson Wolfram Rieger

Thomas Hampson ist in der Spielzeit 2014 / 15 an der Semperoper auch als Mandryka in Richard Strauss’ »Arabella« zu erleben. Weitere Informationen siehe Seite 34.

Der Weltstar Thomas Hampson ist kein Opernsänger, der auch Lieder singt, nein, er ist schon immer beides gewesen: packender Darsteller der großen Opernhelden und einfühlsamer Interpret des Liedrepertoires. Legendär sind seine thematisch konzipierten Liederabende, die er regelmäßig bei den Salzburger Festspielen gestaltet und mit denen er sich auch immer wieder für die Schätze abseits des gängigen Repertoires stark gemacht hat. Eine beson­ dere Liebe verbindet ihn mit der Musik seiner amerikanischen Heimat. Im Dresdner Liederabend, sicher einer der Höhepunkte der »Richard-Strauss-Tage«, wird er sich ganz auf das Liedschaffen von Richard Strauss konzentrieren und im musikalischen Zwiege­ spräch mit Wolfram Rieger am Klavier seine Interpretationskunst unter Beweis stellen. 43

R epertoire Richard Strauss

Elektra Tragödie in einem Aufzug von Hugo von Hofmannsthal · In deutscher Sprache mit Übertiteln Elektra hasst. Sie liebt nur die Toten und Ver­ schollenen: ihren schändlich ermordeten Vater Agamemnon und ihren fernen Bruder Orest. Und Elektra wartet. Auf die Stunde der Rache an der Mutter Klytämnestra und deren Geliebten Aegisth. Einzig Elektras Schwester Chrysothemis hofft noch auf ein blühendes Leben. Es ist eine Familientragödie der wie­ derkehrenden Heimsuchungen, die Richard Strauss 1909 auf einen Text von Hugo von Hof­ mannsthal in Musik gefasst hat. Auf der Bühne ein Kammerspiel, im Orchester ein Klanggi­ gant, entspinnt sich ein Psychogramm um Schuld und Sühne sowie Vergebung und Rache. Von »kakophonem Krach« war nach der skandalumwitterten Dresdner Uraufführung die Rede. Strauss selbst bekannte, dass er in »Elektra« die Musik »bis an äußerste Grenzen psychischer Polyphonie« getrieben hat.

René Pape (Orest) und Evelyn Herlitzius (Elektra)

vorstellungen 2014 nov 28. Dez 15.

Musikalische Leitung Lothar Koenigs INSZENIERUNG Regie Barbara Frey · Bühnenbild Muriel Gerstner · Kostüme Bettina Walter · Licht Gérard Cleven · Chor Wolfram Tetzner · Dramaturgie Micaela v. Marcard BESETZUNG Klytämnestra Tichina Vaughn · Elektra Elena Pankratova · Chrysothemis Manuela Uhl · Aegisth Jürgen Müller · Orest Markus Marquardt Sächsischer Staatsopernchor Dresden · Sächsische Staatskapelle Dresden Kostenlose Werkeinführung 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Semperoper Ausstattungspartner Rudolf Wöhrl AG

R epertoire

vorstellungen 2014 / 15 Dez

6. 8. 18.

jan 18. feb

19. 20.

Mär

21. 22.

Apr

4. 6.

Mai

23. 30.

Jun

6. 14.

jul 13.

Musikalische Leitung Jonathan Darlington, Julia Jones, Rasmus Baumann INSZENIERUNG Regie, Bühnenbild & Kostüme Achim Freyer · Licht Gerd Budsdigk · Chor Wolfram Tetzner BESETZUNG Sarastro Tilmann Rönnebeck, Michael Eder · Königin der Nacht Christina Poulitsi · Pamina Ute Selbig, Nadja Mchantaf, Carolina Ullrich · Tamino Tomislav Mužek · Papageno Christoph Pohl, Markus Butter, Sebastian Wartig · Erste Dame Ute Selbig, Roxana Incontrera, Sabine Brohm · Zweite Dame Angela Liebold · Dritte Dame Elisabeth Wilke, Christa Mayer · Monostatos Timothy Oliver, Gerald Hupach · Sprecher Markus Butter, Matthias Henneberg · Papagena Christiane Hossfeld, Romy Petrick

Romy Petrick (Papagena) und Christoph Pohl (Papageno)

Wolfgang Amadeus Mozart

Die Zauberflöte Deutsche Oper in zwei Aufzügen · In deutscher Sprache

Sächsischer Staatsopernchor Dresden · Sächsische Staatskapelle Dresden

Die bekannteste Koloraturarie trifft auf den beliebtesten Vogelfänger der Operngeschichte: Die Königin der Nacht befiehlt dem verliebten Prinzen Tamino, ihre Tochter Pamina aus den Händen des mächtigen Zaube­ rers Sarastro zu befreien. Unterstützt von einer magi­ schen Flöte und dem dauerplappernden Vogelfänger Papageno macht sich Tamino auf die gefahrvolle und erleuchtende Suche nach der Liebe und der Weisheit. Von Mozart selbst als »deutsche Oper« bezeichnet, ist die »Zauberflöte« über den deutschen Sprachraum hinaus eine der meistinszenierten Opern überhaupt, deren Interpretation durch Achim Freyer den Ur­sprüngen des Kasperltheaters folgt.

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Semperoper

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R epertoire Richard Strauss

Der Rosenkavalier Komödie für Musik in drei Aufzügen · In deutscher Sprache mit Übertiteln

vorstellungen 2014 Dez

Walzerfröhlichkeit und Schwermut gehen bei dieser Oper Hand in Hand. Der komödiantische Mitgiftjäger Baron Ochs auf Lerchenau lässt den jungen Octavian seiner Auserwählten die silberne Rose der Brautwer­ bung überbringen. Dabei geschieht das Unaufhaltsame: Brautwerber und Braut verlieben sich. Doch Octavian befindet sich zu diesem Zeitpunkt in einer Beziehung mit der älteren Feldmarschallin. Schmerzlich muss diese erkennen, dass der Lauf der Zeit nicht aufzuhalten ist: Sie gibt Octavian frei. Damit ist die Marschallin die geheime Hauptfigur des Dramas: In ihr vereinen sich die Angst vor dem Altern und – ganz opernuntypisch – die Einsicht über die Vergänglichkeit der Liebe. Erleben Sie unter der musikalischen Leitung von Christian Thie­ lemann großartige Sänger wie Anja Harteros, Sophie Koch, Christiane Karg und Peter Rose.

7. 14. 21.

Musikalische Leitung Christian Thielemann INSZENIERUNG Regie Uwe Eric Laufenberg · Bühnenbild Christoph Schubiger · Kostüme Jessica Karge · Licht Jan Seeger · Chor Matthias Brauer · Dramaturgie HansGeorg Wegner BESETZUNG Die Feldmarschallin Anja Harteros · Baron Ochs auf Lerchenau Peter Rose · Octavian Sophie Koch · Herr von Faninal Adrian Eröd · Sophie Christiane Karg · Marianne Leitmetzerin Irmgard Vilsmaier · Annina Christa Mayer · Valzacchi Thomas Ebenstein · Ein Sänger Yosep Kang Sächsischer Staatsopernchor Dresden · Mitglieder des Kinderchores der Sächsischen Staatsoper Dresden · Sächsische Staatskapelle Dresden Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Semperoper

Anne Schwanewilms (Feldmarschallin) und Elīna Garanča (Octavian)

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R epertoire

Nadja Mchantaf (Gretel) und Barbara Senator (Hänsel)

vorstellungen 2014 / 15 dez

10. 12. 20.*

jan 2.

Engelbert Humperdinck

* Doppelvorstellung

Musikalische Leitung Mihkel Kütson INSZENIERUNG Regie Katharina Thalbach · Bühnenbild & Kostüme Ezio Toffolutti · Choreografie Erica Trivett · Licht Jan Seeger · Chor Andreas Heinze · Dramaturgie Hans-Georg Wegner BESETZUNG Hänsel Gala El Hadidi · Gretel Carolina Ullrich, Nadja Mchantaf · Peter (Vater) Markus Marquardt · Gertrud (Mutter) Sabine Brohm · Hexe Tichina Vaughn · Sandmännchen / Taumännchen Romy Petrick, Christiane Hossfeld

Hänsel und Gretel Märchenoper in drei Bildern · In deutscher Sprache Wer kennt sie nicht, die armen Märchengeschwister, die sich – nach übermütigem Spiel von der Mutter zum Beerensuchen geschickt – trotz Brotkrümelspur im Wald verlaufen? Oder die böse Knusperhexe, in deren Fänge sie geraten, und natürlich ihr Haus aus Lebkuchen, das außen so süß, innen aber eine Todesfalle ist? Engelbert Humperdinck schuf auf der Grundlage der Gebrüder Grimm die berühmteste Märchenoper, die Regisseurin Katharina Thalbach durch weitere Figuren aus den Grimmschen Werken anreichert. Sie entführt Kinder wie Erwachsene auf eine musika­ lische Reise, die den Spuren der altbekannten Fantasiegestalten durch den schaurig-schönen Märchenwald folgt.

Kinderchor der Sächsischen Staatsoper Dresden · Mitglieder des Sinfoniechores Dresden e.V. – Extrachor der Semperoper Dresden · Sächsische Staatskapelle Dresden Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Semperoper

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Und morgen wird die Sonne wieder scheinen … Richard Strauss / John Henry Mackay: »Morgen«

R epertoire

Anja Harteros

Liederabend Anja Harteros

vorstellung 2014 Dez 17.

Sopran

Werke von Richard Strauss, Johannes Brahms, Franz Schubert und Hugo Wolf Anja Harteros ist eine der bedeutendsten Sängerinnen ihrer Gene­ ration, sie ist in italienischen Opern so zu Hause wie in den Werken von Wagner und Strauss. Sie ist eine hinreißende Leonora in Verdis »Il trovatore« und eine bezaubernde Elsa in Wagners »Lohengrin«. Anja Harteros ist aber auch eine begnadete Inter­ pretin des großen Liedrepertoires und regelmäßig in den Musik­ metropolen der Welt zu Gast: Im Geburtstagsjahr von Richard Strauss gestaltet sie an der Semperoper Dresden einen Lieder­ abend, in dessen Zentrum Werke des Jubilars stehen. Wolfram Rieger ist ihr einfühlsamer Partner am Klavier.

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Klavier

Anja Harteros Wolfram Rieger

Anja Harteros ist in der Spielzeit 2014 / 15 an der Semperoper auch als Feldmarschallin in Richard Strauss’ »Der Rosenkavalier« zu erleben. Weitere Informationen siehe Seite 46.

Märchenoper in drei Aufzügen · In deutscher Sprache mit Übertiteln Ein Hexenhaus im Wald, ein Zauberbann und ein Königssohn, der auszieht, die Welt zu entdecken. Der Anfang von Engelbert Humperdincks »Königskinder« liest sich wie eine Fortsetzung seiner beliebten Erfolgsoper »Hänsel und Gretel«. Doch was märchenhaft beginnt, entwickelt sich alsbald zum Antimärchen. Jenseits jeder Zivilisation und Gesellschaft wächst die junge Gänsemagd in der strengen Obhut einer Hexe auf. Schon lange drängt es sie in die Ferne, doch erst der weise Spielmann kann ihr das nötige Selbstbewusstsein verleihen, den Zauberbann zu brechen und ihrem geliebten Königssohn zu folgen. So steht sie um 12 Uhr mittags mit dem Königssohn vor den Toren der Hellastadt, hinter denen die Bewohner das für diese Uhrzeit angekündigte neue Herrscherpaar erwarten. Anstatt aber in den beiden äußerlich zerlumpten Menschen die innerlich wahren Königskinder zu erkennen, verjagen die Hellastädter das junge Paar und nehmen sich damit selbst die Möglichkeit einer gol­ denen Zukunft. Zu lyrisch-berührender Musik erzählt Humper­ dincks »Königskinder« die Geschichte über die Unbelehrbarkeit einer eisigen Gesellschaft, die am Ende selbst die Liebe besiegt.

emie 19 dez 14

re

Königskinder

pr

Engelbert Humperdinck

vorstellungen 2014 / 15 Dez

19. 22. 29.

JAN

3. 11. 17. 25.

Musikalische Leitung

N.N. INszenierung

Regie Jetske Mijnssen Bühnenbild & Kostüme

Christian Schmidt Chor Wolfram Tetzner Dramaturgie Valeska Stern BESETZUNG

Der Königssohn Tomislav Mužek Die Gänsemagd Barbara Senator Der Spielmann Christoph Pohl Die Hexe Tichina Vaughn Der Holzhacker Michael Eder Der Besenbinder Tom Martinsen Der Wirt Peter Lobert Die Wirtstochter N.N Der Schneider Gerald Hupach Der Ratsälteste

Matthias Henneberg 1. Torwächter Pavol Kubán 2. Torwächter Julian Arsenault Sächsischer Staatsopernchor Dresden Kinderchor der Sächsischen Staatsoper Dresden Sächsische Staatskapelle Dresden EINFÜHRUNGSMATINEE

7. Dezember 2014 Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Semperoper

KĂśnigskinder in Dresden

von märchen und prinzen auf schloss albrechtsberg und bei humperdinck

Prinz Albrecht von Preußen

Dresden vor 160 Jahren. Die deutschen Einigungskriege stehen kurz bevor, die Eisenbahn beginnt ihren Siegeszug als neues Transportmittel, in der Literatur emanzipiert sich das Junge Deutschland und Richard Wagners Musikdramen erobern die Opernwelt. Mittendrin ein Prinz und seine Leidenschaft für eine Hofdame. Die Geschichte einer Dresdner Königskinder-Liebe.

I

m Jahr 1809, als Prinz Albrecht als siebtes und letz­ tes Kind des Königspaares Friedrich Wilhelm III. und Luise von Preußen geboren wird, sind die dy­ nastischen Verpflichtungen groß: Erziehung zum sol­ datischen Führertum, Contenance in jeder noch so schwierigen Lage, Wahrung der vaterländischen Inter­ essen und Heiraten im politisch-fördernden Sinn gehö­ ren zum preußischen Hofreglement eines Hohenzollern. Die Wünsche des menschlichen Individuums, das sich hinter dem Etikett »Prinz« verbirgt, der Drang nach Frei­ heit und Selbstbestimmung, werden hintenangestellt. So folgt der jüngste Sohn, von seiner Familie liebevoll »Ab­

bat« genannt, zunächst seinem vorgezeichneten Weg und heiratet 1828 seine Cousine Marianne der Nieder­ lande. Die Verbindung soll alte Verwandtschaftsbezie­ hungen der Hohenzollern zum Haus Oranien bekräftigen und entspricht dem Berliner Interesse. Dennoch wird sie von unterschiedlichen Seiten mit Skepsis beäugt. Zu unvereinbar sind die beiden Persönlichkeiten, zu vorhersehbar eine fehlende Harmonie. Für den jungen, noch unreifen Prinzen Albrecht, der nur am Reiten in­ teressiert ist und sich nach dem frühen Tod Luises von Preußen in erster Linie nach Mütterlichkeit sehnt, ist die ungezwungene, in Unbeschwertheit und innerer Freiheit aufgewachsene Marianne nicht die geeignete Partie. Und tatsächlich bleibt die anfängliche Skepsis nicht un­ begründet: Fehlende gemeinsame Interessen lassen das Paar auch in 18 Ehejahren nicht zueinander finden und führen 1849 zur Trennung. Die private Tragödie weitet sich zum Hofskandal, als Marianne ihre Affäre mit einem Kutscher öffentlich macht und nach Sizilien zieht. Ihr wird vom Hof die alleinige Schuld an der Zerrüttung der 52

Prinzessin Marianne der Niederlande

Ehe gegeben, was den Verlust der gemeinsamen Kinder und ihre Ausweisung aus Preußen zur Folge hat. Und auch von Albrecht fordert das Prinzenlos seinen Tribut. Selbst nach 18 den Vorgaben des Hofes geopferten Jah­ ren wird ihm das Recht auf eine zweite, glücklichere Lebensgemeinschaft verwehrt. Bereits seit einiger Zeit schlägt das Herz des Prinzen für die junge Rosalie von Rauch, die Tochter seines alten Lehrmeisters und ehe­ maligen Kriegsministers Preußens. In ihr hat er seine Seelenverwandte gefunden, von ihr fühlt er sich endlich verstanden und geliebt. Die gesellschaftlichen Struk­ turen und das strenge Hofreglement der Hohenzollern aber untersagen ihm, seine Herzensbeziehung amtlich zu machen. Denn Rosalie von Rauch ist das ehemali­ ge Hofmädchen Mariannes und dem Prinzen damit im Stand weit unterlegen. Friedrich Wilhelm IV., der Bruder Albrechts auf dem Königsthron, tiefreligiös und auf den guten Ruf der Familie bedacht, ist außer sich. Er weigert sich nicht nur, die Scheidung Albrechts anzuerkennen, sondern will auch von einer neuen morganatischen Ehe 53

mit Rosalie von Rauch nichts wissen: »Sollte das öffent­ liche Ärgernis tatsächlich vollzogen werden (!) und ich Kunde davon bekommen, so ist Fräulein von Rauch von der preußischen Grenze auf ewig verbannt.« Dieses Mal jedoch wehrt sich der liebende »Abbat« gegen die höfi­ schen Zwänge: »Ich habe den Gedanken einer Ehe mit einer Prinzessin erwogen, aber niemanden gefunden, welche mir das bieten kann, was ich bedarf und bei meinen traurigen Erfahrungen kann man mir nicht zu­ muten, eine Ehe zu schließen, welche nicht meine ganze Seele und Herz umfasse«, schreibt er an seinen nächst­ älteren Bruder William. Bereits 1850 erwirbt Albrecht mit Hilfe seines früheren Erziehers und Kammerherrn Stockhausen ein Grundstück am Elbhang in Dresden, um einer Ausweisung aus Preußen zuvorzukommen. Aus den Augen, aus dem Sinn, ist die Devise. Die Er­ fahrung zeigt: Die Gesellschaft beruhigt sich, wenn der Skandal ausgelagert wird. Bei dem neuen Schlossgrund handelt es sich um das Land des ehemaligen Gasthau­ ses »Findlater’s Weinberg«, in dem schon berühmte

Elsa Bernstein und Engelbert Humperdinck – Die Eltern der Königskinder

Rosalie von Rauch

Männer wie Richard Wagner und Gottfried Semper bei einem Glas Elbhangwein die schöne Aussicht auf Dres­ den und die Elbe genießen konnten. Hier entsteht nun bis 1854 das Prinzenschloss Albrechtsberg und direkt daneben die Villa Stockhausen, heute das mittlere der drei Elbschlösser. Mit Hilfe seiner Geschwister William und Charlotte, der Gattin des russischen Zaren, setzt Prinz Albrecht fern der Herrscherhand im benachbarten Königreich Sachsen-Meiningen seine Wunschehe durch. Rosalie von Rauch wird in den Stand einer Gräfin von Hohenau erhoben und am 13. Juni 1853 seine zweite Frau. Der bittere Preis für eine Ehe »von linker Hand« muss aber dennoch bezahlt werden: Die beiden der neuen Verbindung entspringenden Söhne haben kein Erbrecht auf den Hohenzollerntitel und Gräfin Hohenau wird von ihrem neuen Schwager des Landes Preußen verwiesen: »… so mag sie in Albrechts Weingärten bei Dresden tun, was sie will. Die Grenzen ihres Vaterlan­ des verbiete ich ihr jemals wieder zu betreten.« Dafür jedoch erhält das im Stand so ungleiche, in den Herzen eng verbundene Paar endlich das lang ersehnte private Glück. Schloss Albrechtsberg wird die sächsische Insel der »Königskinder«, für die es hier endlich Entspannung und Herzenswärme jenseits der eisigen Hofgesellschaft geben soll.

Wie so viele ihrer Märchengeschwister haben die Königskinder in der Geschichte keine fürsorglichen Eltern. Die Gänsemagd wird von einer bösen Hexe im Wald aufgezogen, die ihr später gehässig vorwirft, die Tochter einer Hure und eines Henkers zu sein, und Vater und Mutter des Königssohnes bleiben unerkannt in der weiten Ferne seiner Heimat. Die wahren Eltern der Königskinder, wenn man so will, sind Engelbert Humperdinck und Elsa Bernstein, der Komponist und die Librettistin der »Märchenoper in drei Aufzügen«.

D

er »Vater« Engelbert Humperdinck genießt dabei den Ruf eines »Onkels« – eines »Märchenonkels«: Aus seiner Feder stammen nicht nur die über die Maßen erfolgreiche Oper »Hänsel und Gretel«, sondern auch Werke wie »Die sieben Geißlein« und »Dornröschen«. Allerdings stand hinter dieser Reihe nie der Plan einer Mär­ chen-Spezifizierung, vielmehr war es ein zufälliges Hin­ einfinden auf der Suche nach einer Volksoper. Als 1883 nach zwei Jahren der Assistenztätigkeit Humperdincks in Bayreuth der von ihm hoch verehrte Richard Wagner starb, kam dies für den jungen Komponisten nach eigenen Anga­ ben unerwartet plötzlich: »Hätten meine Beziehungen zum Meister den von ihm beabsichtigten und von mir erhofften gedeihlichen Abschluss erfahren, so würde ich jetzt wis­ sen, was ich zu tun hätte. […] Wagner ist zur rechten Zeit gestorben, nachdem er sein Werk vollendet hatte – nur für mich ist er zu früh gestorben.« Humperdinck war so sehr in den Bann Wagners geraten, ohne seiner bereits wieder überdrüssig geworden zu sein, dass er auf lange Zeit seine Identität als Komponist verlor. Erst das ursprünglich als Ge­ legenheitswerk angedachte Märchen »Hänsel und Gretel«, geplant für den familiären, häuslichen Kreis, riss ihn 1893 nach Jahren des beruflichen Umherstreifens aus seinen fi­ nanziellen und identitätssuchenden Nöten. Mit »Hänsel und Gretel« schuf Humperdinck endlich eine neue Opernform, die seinen Ruhm noch zu Lebzeiten sichern sollte, deren Erfolg er jedoch nie wiederholen konnte. Auch »Königs­ kinder«, 1895 bis 1897 zunächst als Melodram entstanden und dann zur Oper umgearbeitet, hielt sich nach einer ful­ minanten Uraufführung 1910 in New York nicht dauerhaft auf den Spielplänen. Vom »Märchenonkel« war eine naive Oper im Stil von »Hänsel und Gretel« erwartet worden – mit der gebrochenen Unschuld der »Königskinder« konnte sich das Publikum auf Dauer nicht anfreunden.

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Grund für das Abweichen vom kindlichen Ideal aber war die Textvorlage der »Mutter« der Königskinder: Elsa Bernstein. Die unter dem männlichen Pseudonym Ernst Rosmer schreibende Bernstein kam ursprünglich aus dem Naturalismus, in dem die Abbildung sozialer Missstände ihre Wiege hat. In ihren »Königskindern« verknüpft sie alt­ bekannte Elemente des Märchens – die Hexe, den Wald, den tugendhaften Königssohn – mit dem Zerbrechen an einer eisig-realistischen Gesellschaft, wie sie auch in einem Drama Gerhart Hauptmanns vorkommen könnte. Eine un­ bewusste Vorahnung der späteren politischen Verhältnisse in Nazideutschland, die die Autorin noch am eigenen Leibe erfahren sollte? Von ihrer Münchner Wohnung aus konnte Elsa – ebenfalls ein Kind der Wagnerverehrung, wie der Name schon verrät – damals auf den Königsplatz blicken, auf dem später die Nationalsozialisten ihre Paraden und Kundgebungen abhalten sollten. »Es ist kalt draußen … es weht einen schaudernd an, wenn man den Kopf aus dem Fenster steckt, um zu sehen, was für Wetter in der Welt ist«, schrieb ihr Ehemann Max Bernstein zur Entstehungszeit der »Königskinder« in einem Artikel der Zeitschrift »Die Na­

tion«. Mit dem Erstarken des Nationalsozialismus veränder­ te sich das Klima um Bernstein: Als Jüdin wurden ihr nicht nur Telefon, Radio und Wohnung entzogen, sondern sie selbst wurde noch im hohen Alter von 76 Jahren zusammen mit ihrer Schwester in das Konzentrationslager Theresien­ stadt deportiert. Während Elsa unter dem Protektorat Wi­ nifred Wagners den Schutz des Prominentenhauses genoss und überleben konnte, starb ihre Schwester bereits nach wenigen Wochen. Ein »deutsches Märchen« ohne glückli­ ches Ende, ohne den gefeierten Sieg des Guten über das Böse – wie in »Königskinder« antizipiert. Und von wegen »Märchenonkel«: Während Bernstein am Schluss noch ei­ nen Hoffnungsschimmer für die Zukunft lässt, eliminiert Humperdinck diesen auch noch durch einen illusionsfrei­ en, unendlich traurigen Ausklang. Und so sind die Eltern der Königskinder zwar keine Könige, auch nicht Hure und Henker, aber Künstler mit dem Herzen eines Kindes und der Weitsicht wissender Meister, denen es gelang, ein Werk so berührend wie fantasievoll zu schreiben und dem alten Märchen dadurch eine erschreckende Modernität zu ver­ leihen. Von Valeska Stern

»Was ist ein König?« Engelbert Humperdinck: »Königskinder« (Gänsemagd)

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Leicht muss man sein, mit leichtem Herz und leichten Händen halten und nehmen, halten und lassen. Richard Strauss / Hugo von Hofmannsthal: Der Rosenkavalier (Feldmarschallin)

R epertoire vorstellungen 2014 / 15

Johann Strauß

Dez

31.

Die Fledermaus

Jan

12. 16.

Feb

18. 21. 27.

Jun

7. 11. 13.

Operette in drei Aufzügen · In deutscher Sprache Um sich an seinem Freund Gabriel von Eisenstein für eine längst vergangene Geschichte zu rächen, inszeniert Dr. Falke ein ausge­ klügeltes Verwechslungsspiel beim Ball des Prinzen Orlofsky. Eisenstein, der wegen Beamtenbeleidigung im Gefängnis sitzen müsste, erscheint ohne seine Gattin Rosalinde auf dem Fest und umwirbt die geheimnisvolle ungarische Gräfin. Bis zum Schluss merkt er nicht, dass es sich dabei um die eigene Ehefrau handelt, die wiederum ihr ganz eigenes amouröses Ziel verfolgen wollte. Verwechslung und Täuschung bestimmen in Johann Strauß’ ver­ gnüglicher Operette die Abendgesellschaft, die schließlich zu Champagner und Tanz doch einen versöhnlichen Abschluss findet.

Musikalische Leitung Tomáš Hanus, Thomas Rösner INSZENIERUNG Regie Günter Krämer · Bühnenbild Gisbert Jäkel · Kostüme Falk Bauer · Choreografie Otto Pichler · Licht Jan Seeger · Chor Wolfram Tetzner BESETZUNG Gabriel von Eisenstein Andreas Conrad, Jürgen Müller · Rosalinde Rachel Willis-Sørensen, Simone Schneider · Alfred Mert Süngü · Prinz Orlofsky Gala El Hadidi · Adele Emily Dorn, Romy Petrick · Dr. Falke Alexander Hajek, Markus Butter · Frosch Wolfgang Stumph Sächsischer Staatsopernchor Dresden · Sächsische Staatskapelle Dresden Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Semperoper

Wolfgang Stumph (Frosch)

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Oper in fünf Akten · In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln Auf der Suche nach einer ganz eigenen Welt schuf Claude Debussy nach dem symbolistisch-irisierenden Schauspiel von Maurice Maeterlinck ein Traumstück, eine introvertiert-verrätselte Oper, aus der die Stimme des Unbewussten zu sprechen scheint. Aller Dramatik entbunden, ist die rezitativisch-deklamatorische Musik laut Debussy »Schilderung dessen, was in der Natur nicht sichtbar ist«. Unterschwellig souffliert sie uns seelische Prozesse von der Entfremdung derer, die ehelich zusammengehören, und vertraut uns die Tragödie zwischen den unglücklich Liebenden Pélleas und Mélisande an. Im Jahre 1902 in Paris uraufge­ führt, musste das Werk im einerseits nachwagner­ schen und andererseits veristischen Kontext befremden, so singulär kam Debussys »Drame ly­ rique« daher. Doch lange Zeit verging nicht, bis dies unerhört magische Werk seinen Siegeszug um die Welt antrat. Genauso einzigartig wie international erfolgreich für die heutige Zeit ist die längst Kultstatus genießende katalanische Theatergruppe La Fura dels Baus, die das Werk in Szene setzen wird – spektaku­ lär, bewegt, bildgewaltig und abseits jeder Tradition.

emie 24 jan 15

re

Pelléas et Mélisande

pr

Claude Debussy

vorstellungen 2015 JaN

24. 26.

FEB

1. 5. 8. 11.

Musikalische Leitung

Mikko Franck INszenierung

Regie Àlex Ollé (La Fura dels

Baus) Bühnenbild Alfons Flores Kostüme Lluc Castells Licht Marco Filibeck Dramaturgie Stefan Ulrich Besetzung

Mélisande Camilla Tilling Geneviève Christa Mayer Pelléas Phillip Addis Golaud Markus Marquardt Arkel Tilmann Rönnebeck Yniold N.N. Ein Arzt Tomislav Lucic

Sächsischer Staatsopernchor Dresden Sächsische Staatskapelle Dresden Ausstattungspartner

Rudolf Wöhrl AG EINFÜHRUNGSMATINEE

11. Januar 2015 Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Semperoper

Àlex Ollé ›

Bilderrausch im Opernhaus

Geschichte einer neuen Ă„sthetik: Das katalanische Regie-Kollektiv La Fura dels Baus

»Le grand macabre«, Produktion des Théâtre Royal de la Monnaie, Brüssel

B

ilderstürmer, Berserker, Un­ ruhestifter – so lauten die Schlagworte zur Beschrei­ bung von La Fura dels Baus! Und in der Tat beginnt der Weg der »Frettchen von der Müllhalde« – »Baus« bezeichnet den Müllplatz des Dorfes Moià, Wohnort der drei Fura-Gründer Carlus Padris­ sa, Pere Tantinyà und Marcel-lí Antúnez – Anfang der 80er Jahre denkbar provokant. Die Perfor­ mance »Accions« (1983, Sitges) ist ein Paukenschlag für den kon­ servativen spanischen Kulturbe­ trieb. Mit Eindringlichkeit mani­ festiert sich hier ein unstillbarer Hunger nach Entgrenzung: Nackte Körper, Fleisch, Blut und Pyrotech­ nik fliegen dem erstaunten Publi­ kum sprichwörtlich um die Ohren. Die katalanische Truppe hebt die Grenze zum Publikum auf und etab­ liert ihre eigene Ästhetik, die soge­ nannte Fura-Sprache, die dank der Diskrepanz von Körper-Akrobatik und Bühnen-Technik ein Kaleido­ skop an Sinneseindrücken schafft

und Gefühle zwischen Angst, Ag­ gression und Erhabenheit evoziert. Der Körper als Medium ist stil­ prägend für La Fura dels Baus. Im­ mer wieder wird in ihren bildstarken Spektakeln die Grenze zwischen ihm und der Außenwelt als beweglich in­ terpretiert.

Massenchoreo­ grafien, Riesenmarionetten und Menschentürme Mit der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 1992 in Barce­ lona treten die Katalanen weltweit ins Rampenlicht: Das Mega-Event, das durch seine Massenchoreogra­ fien, Riesenmarionetten und Men­ schentürme sowohl im Stadion als auch auf den Bildschirmen der Welt überzeugt, feiert das Mittelmeer als Wiege der Olympiade und der Menschheit. 60

Nach Performance, klassischem Sprechtheater und Film entdeckt La Fura mit dem Kantatenfragment »Atlántida« (1996, Granada) von Manuel de Falla das Musiktheater. In ihren Operninszenierungen wird das anarchische Phänomen, in dem der Zuschauer Gefahr lief, durch Schweiß oder Blut besudelt zu werden, auf eine neue Ebene gehoben, indem der etablierte Rahmen des Opernbetriebs ge­ sprengt wird: Statt archaischer Kriegerduelle in ausgedienten Schlachthöfen (»Suz/O/Suz« 1985, Barcelona) inszeniert La Fura dels Baus nun hypermo­ dernes High-Tech-Theater, welches die Bühnentechnik manchen Hauses an die Grenzen bringt. Da schweben gigantische Zeppeline zu von ano­ nymen Internet-Usern digital kom­ ponierten Musikpassagen (»DQ – Don Quixote en Barcelona« 2000, Barcelona), Werke werden gleich ganz in den virtuellen Cyberspace verlegt (»Der Ring des Nibelungen« 2007 bis 2009, Valencia), da müssen

»La Damnation de Faust«, Produktion der Salzburger Festspiele

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Sänger tauchen (»Rheingold«), oder kopfüber hängen (»Götterdämme­ rung«), da werden die Trojaner zu Computerviren (»Les Troyens« 2009, Valencia), zu Ernst Jüngers Totali­ tarismuskritik Star-Wars-ähnliche Klonkrieger aufgereiht (»Auf den Marmorklippen« 2002, Mannheim) oder auch mal Achterbahn durch die menschlichen Gehirnzellen gefahren (»Die Zauberflöte« 2003, Bochum). Die Veränderung der Fura-Ästhetik spiegelt sich auch in der Gruppen­ struktur; von ehemals neun Mitglie­ dern schrumpft das Regie-Kollektiv auf seine heutige Besetzung: Carlus

Ihre Opern­ karriere startet La Fura dels Baus mit Claude Debussy Padrissa, Pere Tantinyà, Miki Espu­ ma, Pep Gatell, Àlex Ollé und Jürgen Müller. Ihre beeindruckende Opern­ karriere startet La Fura dels Baus mit Claude Debussy. In dessen »Le Martyre de Saint Sébastien« (1997, Rom) zündet sie ein wegbereitendes optisches Inferno: Computerani­ mierte Flammen, Pfeile, Körperteile und Buchstabencodes bilden visuel­ le Leitmotive, die ähnlich zehn Jahre später in der »Ring«-Inszenierung in Valencia wieder auftauchen. In bei­ den Fällen werden die Projektionen auf der überdimensionalen Monitor­ wand zur ausgestellten Innenfläche des Helden. Fura-Mitglied Àlex Ollé versteht Helden und Künstler als Seelenver­ wandte, denn beide unterscheiden sich von dem Menschen auf der Straße durch ihre Bewusstheit, ihre Willenskraft und den Antrieb, im­ mer wieder Grenzen überschreiten zu müssen. Zwar bleibt im Opernbau die Grenze zum Publikum bestehen, doch beginnt La Fura dels Baus mit ihren Computerbildern aus dem Körperinneren einen reizvollen Di­ alog zwischen Science und Fiction, zwischen Physik und Metaphysik,

»Herzog Blaubarts Burg«, Produktion des Gran Teatre del Liceu, Barcelona

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den sie in vielen Inszenierungen fortführt (»La Damnation de Faust«, »Die Zauberflöte«, »Der Ring des Nibelungen«, »Les Troyens«). Mit ihrer Interpretation von Berlioz’ »La Damnation de Faust« (1999, Salzburg) sind die Katalanen als Opernregisseure endlich auch außerhalb Spaniens akzeptiert. Dreh- und Angelpunkt der Inszenie­ rung ist Fausts Psyche, symbolisiert durch einen überdimensionalen Zy­ linder, der die Bühnenmitte domi­ niert. Er bietet Platz für die visuali­ sierten Albträume Fausts, die sich in einer überbordenden Fülle mal als computeranimierte Menschenberge, mal als Flammenhölle auf die trans­ parenten Außenwände ergießen. Ein plastisches Sinnbild der Aussage der Oper als Kraftwerk der Gefühle. Eine andere kraftvolle Ikone er­ schafft La Fura für Györgi Ligetis »Le grand macabre« (2009, Brüs­ sel) – das riesige Körpergebirge der Claudia kann als Destillat ihrer über die Jahrzehnte gezeigten KörperBilder gelten: der gebärende, sich übergebende, sich entleerende und veräußernde Leib als Bühnen-/BildMitte. Nachdem La Fura dels Baus ihr körperliches Performance-Theater mithilfe von medialen Prothesen wie Video, Computergrafik, Choreogra­ fie und filmischen Erzählstrukturen umfunktioniert und es zur Jahrtau­ sendwende »auf die Bühne des Ge­ hirns« (»Die Zauberflöte«) gehoben hat, kurzum die Oper als DAS uni­ verselle Medium ihrer Fura-Sprache entdeckt hat, kehrt Àlex Ollé nun in Dresden mit »Pelléas et Mélisande« zu den Anfängen ihrer Opernkarri­ ere zurück – nämlich zu Claude De­ bussy. Man kann auf seine Interpre­ tation dieses lyrischen Dramas in 15 Bildern nur gespannt sein.

Der Finne Mikko Franck ist einer der bedeu­ tendsten Opern- und Konzertdirigenten seiner Generation. Er war Chefdirigent der Finnischen Nationaloper Helsinki und dirigierte bereits in allen wichtigen Musikzentren der Welt.

Von Daniela A. M. Schulz Dr. Daniela A. M. Schulz, diplomierte Kulturpädagogin, promovierte an der Universität Amsterdam im Fach Theaterwissenschaft und arbeitet freiberuflich als TV-Redakteurin und Produzentin für Dokumentarfilme und Multimediaprojekte.

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Camilla Tilling, Gast an allen bedeutenden Opernhäusern und Festivals der Welt, verkör­ pert die Mélisande.

Uraufführung Und es folgt der dritte Streich! Mit den Intermezzi »Contrascena« und »Sub-Plot« schlug die italienische Komponistin Lucia Ronchetti in den vergangenen beiden Spielzeiten den Bogen vom barocken Intermezzo ins 21. Jahrhundert. Mit »Mise en abyme« führt sie nun bei­ de Musikwelten in einer neuen Kammeroper zusammen. Darin erscheint noch einmal kein Geringerer als Pietro Metastasio, seines Zeichens Wiener Hofoperndichter und Verfasser der wohl bekanntesten Libretti der Barockoper, wie zum Beispiel »Didone abbandonata«, aber auch des satirischen Intermezzos »L’impresario delle Canarie«. Nach dem »Spiel im Spiel«-Prinzip sollen beide Stücke an einem Abend aufgeführt werden. Regie in dem unvermeidlichen Chaos führt der Dich­ ter selbst und dieser lässt keine Gelegenheit aus, über seine Ansichten zum »modernen« Musiktheater zu philosophieren. Doch neben aller Theorie zieht »Mise en abyme« den schmutzigen Vorhang beiseite und gewährt einen amüsanten Blick auf die verwirrenden Abläufe einer neapolitanischen Theaterproduktion, gewürzt mit Ronchettis unverwechselbarer, heutiger Interpretati­ on barocker Musik.

emie 22 feb 15

re

Mise en abyme / Widerspiegelung

pr

Lucia Ronchetti

vorstellungen 2015 FEB

22. 25. 26.

MÄR

1.

JUN

3. 5. 7.

Semper 2

Musikalische Leitung

Felice Venanzoni INszenierung

Regie Axel Köhler Bühnenbild Arne Walther Kostüme Frauke Schernau Dramaturgie Anne Gerber

Mitglieder des Händelfest­ spielorchesters Halle

Lucia Ronchetti ›

Das Publikum fesseln und erfreuen

Von der magischen Wirkung der Oper, der Innovationskraft der Musik und dem kreativen Schaffen der Komponistin Lucia Ronchetti

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Lucia Ronchetti wurde 1963 in Rom geboren und studierte Komposition an der Accademia di Santa Cecilia und Philosophie an der Universität in Rom. Weitere Studien betrieb sie in Paris. An der Columbia University in New York hatte sie eine Gastprofessur inne. Sie erhielt zahlreiche Stipendien und war Composer in Residence unter anderem in Yaddo, New York, dem DAAD Berlin, der Staatsoper Stuttgart, der MacDowell Colony, Peterborough, NH (USA) und der Akademie Schloss Solitude, Stuttgart. Für die Semperoper Dresden komponierte sie in den vergangenen Spielzeiten die Auftragswerke »Contrascena« innerhalb von »Dorina e Nibbio« sowie »Sub-Plot« innerhalb von »L’impresario delle Canarie«. Besonders nach dem Zweiten Weltkrieg war Oper kein populäres Genre mehr, wie es das im 19. Jahrhundert und während der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts gewesen war. Glauben Sie, dass sich die Lücke zwischen traditioneller und zeitgenössischer Oper gerade schließt? Lucia Ronchetti Die Lücke schließt sich tatsächlich langsam, da Regisseure und Interpreten (zumindest die bedeutendsten von ihnen) ihr Repertoire auf einer Auswahl sowohl traditioneller als auch zeitgenössi­ scher Opern aufbauen. Der moderne Zugang zur Oper

Zeitgenössische Musik muss nicht un­ bedingt ein riesiges Publikum erreichen. Abgesehen davon führt eine vereinfachte Musiksprache nicht auto­ matisch dazu, dass mehr Zuhörer gewonnen werden be­ ziehungsweise dass mehr Leute Gefallen daran finden. Eine Produktion ist normalerweise dann erfolgreich und spricht ein größeres Publikum an, wenn Kreativität und Mittel unbegrenzt sind, wenn sie den Status eines ex­ emplarischen Kunstwerks erreicht oder wenn die Inter­ preten ausreichend vorbereitet wurden, um eine echte Interpretation abzuliefern und nicht nur »vom Skript ablesen«.

Lucia Ronchetti

Wie würden Sie einen Anhänger der traditionellen Oper davon überzeugen, sich einmal eine zeitgenössische Musikproduktion anzuhören? Oper besteht nicht aus Geschichten, sondern aus Erfahrungen. Ich würde einen »traditio­ nellen Opernfan« ermutigen, sich »neue« Produktionen von klassischen Opern anzuhören und anzusehen. Ich bin der Meinung, dass »Kontemporanität« ein offenes Konzept ist, dass es keine Verbindung zum Entste­ hungszeitpunkt einer Oper gibt und dass ein zeitgenös­ sisches Publikum sich möglicherweise gerne heraus­ fordern lässt. Das Publikum sollte jedoch in den Genuss

Lucia Ronchetti

»Jede Komposition ist dafür gedacht, aufgeführt zu werden und das Publikum zu fesseln und zu erfreuen … besteht nicht nur darin, neue Opern zu komponieren, sondern auch neue Interpretationen für ältere Opern vorzuschlagen. Die neue Produktion von »Rappresentazione di anima e di corpo« (»Das Spiel von Seele und Körper«) des Barockkomponisten Emilio de’ Ca­ valieri an der Staatsoper in Berlin unter dem Dirigen­ ten René Jacobs und dem Regisseur Achim Freyer oder die aktuelle Rekonstruktion des Musiktheater­ werks »Einstein on the Beach« des amerikanischen Komponisten Philip Glass und des Regisseurs Bob Wilson am Teatro Valli in Reggio Emilia sind Parade­ beispiele dafür, dass für die komplexe Verwendung von Oper als Kommunikationsmedium Zeit und eine Neuinterpretation notwendig sind, damit diese Opern vom heutigen Publikum richtig verstanden werden können. Was kann man tun, um den Menschen zeitgenössische Musik näher zu bringen und ihr Interesse daran zu stärken? Ist die Vereinfachung der musikalischen Sprache, so wie dies in der Popmusik geschieht, die einzige Lösung?

von außergewöhnlichen Produktionen kommen, die in jeder Hinsicht perfekt sind; sie sollten »ekstatisch« und nicht von solchen Krankheiten wie Routine und Büro­ kratie befallen sein. Sprechen wir über Ihre Erfahrungen als Komponistin. Wie gehen Sie normalerweise an eine neue Komposition heran? Die Kompositionen in meinem ak­ tuellen Stückekatalog lassen sich einteilen in Opern, Choropern, »konzertante Szenen« und »drammatur­ gia«. Für mich ist jedes Projekt einzigartig, mit einem anderen Ursprung und einer anderen Umsetzung. Ich glaube, man sollte nicht von Inspiration sprechen, sondern von einer Bezugnahme auf die Vergangenheit, egal ob es die jüngere oder historische Vergangenheit ist. Komponisten komponieren nicht aus dem Nichts heraus. Es gibt immer einen Referenzrahmen, einen »Chor von Erfahrungen«, der Teil unserer Kultur und Bildung ist. Ein neues Stück entsteht als Reaktion auf all das.

Lucia Ronchetti

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Man sagt oft, das Schreiben sei eine tägliche Übung. Gilt das auch für das Komponieren? Lucia Ronchetti Ja, ich denke, dass sowohl das Schrei­ ben als auch das Komponieren nur als tägliche Übung ausgeführt werden können, und dass man es möglichst unablässig tun sollte. Jede Unterbrechung der Kontinu­ ität ist eine erzwungene Pause, die wiederum eine Auf­ holphase nach sich zieht, bis man wieder im Fluss ist.

»Prima la musica e poi le parole« (»Erst die Musik­ und dann die Worte«) – über dieses Prinzip­ wird schon immer debattiert. Wie sehen Sie das? Ich schließe mich hier Cicognini, Me­ tastasio, Da Ponte und Hofmannsthal an, um nur eini­ ge zu nennen, die sagen, dass der Text, wenn er stark, aussagekräftig und für das Musiktheater gedacht ist, an erster Stelle kommt und den Weg für die Musik berei­ tet; er enthält sie. Wenn ein Libretto allerdings wertlos

Lucia Ronchetti

Das Komponieren ist von Natur aus ein langsamer, komplexer und einsamer Prozess. Es ist daher ganz natürlich, dass man manchmal davon abweicht, was das Publikum will oder erwartet. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Zuhörer für den Kom­ ponisten nicht wichtig sind. Jede Komposition ist of­ fensichtlich dafür gedacht, aufgeführt zu werden und das Publikum zu fesseln und zu erfreuen. Zumindest ist das immer mein Traum, auch wenn er selten in Er­ füllung geht! Lucia Ronchetti

In den letzten zehn Jahren haben Sie insbesondere von deutschen Theatern oder Musikinstitutionen Aufträge erhalten, vor Kurzem auch vom Festival d’Automne in Paris. Können wir hier von einer europäischen Musikkultur sprechen? In Europa arbeiten verschiedene Insti­ tutionen mit Komponisten aus verschiedenen Ländern und Kulturen sowie mit unterschiedlichem Bildungs­ hintergrund zusammen. Diese Institutionen schaffen

Lucia Ronchetti

… Zumindest ist das immer mein Traum.« ist oder im Nachhinein aus ursprünglich guten Texten zusammengeschustert wurde, die aber nicht zur Verto­ nung verfasst wurden, dann besteht wenig Hoffnung, dass sich die Worte zu Musik machen lassen und dass die Kombination von Musik und Worten einen musika­ lischen Wert haben werden.

immer wieder Neues und beleben Altes, sie sprechen von einer europäischen Kultur. Ich bin tatsächlich der Meinung, dass es eine europäische Musikkultur gibt, und zwar in dem Sinne, dass sie von demselben »virtu­ ellen Publikum« auf unterschiedliche und einzigartige Weise wahrgenommen wird.

Ein auffälliges Element Ihres Musiktheaters ist sehr oft das Thema. Wie wählen Sie dieses aus?

Ist Oper noch notwendig? Oper ist tatsächlich noch notwendig. Wenn alle Elemente, aus denen eine Oper besteht, für die Zuhörer eine magische Wirkung entfalten, wenn das kreative Team es schafft, ein einzigartiges Ensem­ ble zusammenzustellen, und wenn die Produktion über triviale Lösungen und die Last des Organisationsprozes­ ses hinauswächst, dann wird aus Oper ein innovatives Kommunikationsmittel. Ist dies nicht der Fall, dann ist Oper nicht notwendig und zum Untergang verurteilt.

Lucia Ronchetti

Die Ideen für viele meiner Musikthe­ aterprojekte entstanden in Verbindung mit einem Ort, dem »loco deputato«, an dem sie aufgeführt werden sollten. Chorarbeiten wie »Narrenschiffe« bei den Münchner Opernfestspielen 2010, »Prosopopeia« beim Heinrich-Schütz-Fest 2010 in Kassel und 2012 in Gera sowie »3e32 Naufragio di terra« (»3:32 Uhr. Schiffbruch der Erde«) für die Stagione Barattelli in L’Aquila 2011 wurden als Musiktheaterstücke für Laienchöre (Ensem­ bles) konzipiert und kamen an atmosphärischen Orten wie Kirchen, Fabriken oder auf öffentlichen Plätzen zur Aufführung. In dieser Art Musiktheater versuche ich, entweder die Grenze zwischen den Sängern und dem Publikum ganz aufzuheben oder sie fast bis zur Un­ merklichkeit zu verringern. Lucia Ronchetti

Wie wichtig ist es beim kreativen Prozess, über die »Empfänger« Ihrer Werke nachzudenken? Manchmal scheint zeitgenössische Musik eher eine persönliche Kreativitätsübung des Komponisten zu sein. 67

Das Interview führte Stefano Nardelli. Übersetzt aus dem Englischen von Derek Henderson.

R epertoire

Christa Mayer (Cornelia) und Max Emanuel Cencic (Tolomeo)

Georg Friedrich Händel

vorstellungen 2015

Giulio Cesare in Egitto / Julius Cäsar in Ägypten Oper in drei Akten · In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Ein wahres Feuerwerk der Musik brennt Georg Friedrich Händel in seiner Erfolgsoper ab, in der Liebe, Leiden­ schaft, Intrige, Verrat und Mord das Rad der Geschichte rasant am Laufen halten: Verhandelt wird nicht weniger als das Geschick von zwei der bedeutendsten Persönlich­ keiten der Antike – Cäsar und Cleopatra. Doch zunächst müssen Heldentaten begangen und Konkurrenten aus dem Weg geräumt werden, bis sich das prominente Lie­ bespaar gemeinsam feiern lassen kann. Mit Alessandro De Marchi steht einer der großen Dirigenten der Alten Musik am Pult der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

feb

22. 24. 28.

MÄr 2.

Musikalische Leitung Alessandro De Marchi INSZENIERUNG Regie Jens-Daniel Herzog · Bühnenbild und Kostüme Mathis Neidhardt · Choreografie Ramses Sigl · Licht Stefan Bolliger · Chor Wolfram Tetzner · Dramaturgie Stefan Ulrich BESETZUNG Giulio Cesare Sonia Prina · Curio Tomislav Lucic · Cornelia Christa Mayer · Sesto Pompeo Kate Aldrich · Cleopatra Elena Gorshunova · Tolomeo Matthew Shaw · Nireno James Laing Sächsischer Staatsopernchor Dresden · Sächsische Staatskapelle Dresden Kostenlose Werkeinführung 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Semperoper

68

R epertoire vorstellungen 2015 Mär 14.

Richard Wagner

Der fliegende Holländer

mai

2. 8. 13.

jun

18. 21.

Musikalische Leitung Constantin Trinks

Romantische Oper in drei Akten · In deutscher Sprache mit Übertiteln Unverstanden von ihrem unsensiblen Vater, ihrem schwächlichen Verehrer Erik und einer dörflichen Gesellschaft, die für Frauen nur die Rolle der Gattin und Mutter vorsieht, träumt Senta von der mythischen Figur des fliegenden Holländers. Der Legende nach ist er mit einem Fluch belegt, der nur von einer treu liebenden Frau gelöst werden kann. Er soll Senta helfen, die Enge ihres Lebens hinter sich zu lassen. 1842 in Dresden uraufgeführt, ist der »Holländer« Richard Wagners erste romantische Oper. Den typisch romantischen Einbruch des Übersinnlichen in die Realität nimmt Regisseurin Florentine Klepper als Ansatzpunkt, um ein magisches Traumspiel auf die Bühne zu bringen.

INSZENIERUNG Regie Florentine Klepper · Bühnenbild Martina Segna · Kostüme Anna Sofie Tuma · Licht Bernd Purkrabek · Video Bastian Trieb · Chor Pablo Assante · Dramaturgie Sophie Becker BESETZUNG Holländer Thomas Gazheli, Markus Marquardt · Senta Christiane Libor, Marjorie Owens · Daland Georg Zeppenfeld, Michael Eder · Mary Christa Mayer, Tichina Vaughn · Erik Tomislav Mužek · Steuermann Simeon Esper, Timothy Oliver Sächsischer Staatsopernchor Dresden · Vocalensemble der Theodore Gouvy Gesellschaft e.V. · Sächsische Staatskapelle Dresden Kostenlose Werkeinführung 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Semperoper Ausstattungspartner Rudolf Wöhrl AG

Markus Marquardt (Holländer)

R epertoire Georg Friedrich Händel

Orlando Opera seria in drei Akten · In italienischer Sprache mit deutschen­ Übertiteln Orlando rast vor Liebesschmerz. Basierend auf Ludovico Ariostos Ritterepos »Orlando furioso« schuf Georg Friedrich Händel eine fantasie- und leidenschaftsreiche Barockoper im wahrsten Sinne des Wortes: Musikalisch überquellend, geradezu verschwende­ risch und immer wieder das Komödiantische streifend, erzählt sie von dem eifersüchtigen Helden, dessen Angebetete Angelica sich für den einfachen Medoro entschieden hat und Orlando zurück­ weist. Im Eifersuchtswahn verfolgt dieser das flüchtende Paar, bis er beide vernichtet glaubt. Erst ein Zauber kann ihn von seiner Raserei befreien. In der Titelpartie ist mit Sonia Prina eine Sän­ gerin zu erleben, die regelmäßig bei allen bedeutenden Musikfes­ tivals für Alte Musik zu Gast ist.

vorstellungen 2015 mär

17. 23. 27.

Musikalische Leitung Jonathan Darlington INSZENIERUNG Regie Andreas Kriegenburg · Bühnenbild Harald Thor · Kostüme Andrea Schraad · Choreografie Zenta Haerter · Licht Stefan Bolliger · Dramaturgie Valeska Stern BESETZUNG Orlando Sonia Prina · Angelica Carolina Ullrich · Medoro Gala El Hadidi · Dorinda Barbara Senator · Zoroastro Georg Zeppenfeld Sächsische Staatskapelle Dresden Kostenlose Werkeinführung 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Semperoper

Barbara Senator (Dorinda)

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Aaron Pegram (Camille de Rosillion) und Nadja Mchantaf (Valencienne)

vorstellungen 2015 mär

18. 20. 26. 28.

apr

2. 7. 9.

Franz Lehár Musikalische Leitung Thomas Rösner INSZENIERUNG Regie Jérôme Savary · Bühnenbild Ezio Toffolutti · Kostüme Michel Dussarrat · Choreografie Nadège Maruta · Licht Jan Seeger · Chor Wolfram Tetzner · Dramaturgie Katharina Riedeberger BESETZUNG Baron Mirko Zeta Gerd Vogel · Valencienne Nadja Mchantaf · Graf Danilo Danilowitsch Christoph Pohl · Hanna Glawari Barbara Senator, Rachel Willis-Sørensen · Camille de Rosillion Christopher Tiesi Sächsischer Staatsopernchor Dresden · Sächsische Staatskapelle Dresden · MDR Deutsches Fernsehballett

Die lustige Witwe Operette in drei Akten · In deutscher Sprache Geld regiert die Welt und manchmal auch die Liebe. Etwa wenn Graf Danilo bis über beide Ohren in das Bauernmädchen Hanna verliebt ist, sie aber aufgrund der Standesunterschiede nicht hei­ raten darf. Wie gut, dass Hanna durch eine rasche Hochzeit und eine noch raschere Verwitwung plötzlich reich ist. Nur dumm, dass sich nun sämtliche Kavaliere um die Hand und besonders das Geld der Neureichen reißen. Ist die Liebe Danilos wirklich noch so uneigennützig wie zuvor? Franz Lehárs erfolgreichste Operette spielt, singt und tanzt sich mit unvergänglichen Schla­ gern wie »Lippen schweigen, ’s flüstern Geigen« und »Das Stu­ dium der Weiber ist schwer« durch eine champagnertrunkene Spaßgesellschaft.

In Zusammenarbeit mit der Compagnie Jérôme Savary Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Semperoper

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R epertoire vorstellungen 2015 apr

10. 16. 19. 25.

Giuseppe Verdi

Simon Boccanegra Melodramma in einem Prolog und drei Akten · In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Simon Boccanegra und seine Geliebte Maria haben eine gemeinsame Tochter: Amelia. Doch das Glück wird durch Marias Vater Fiesco zerstört, und Amelia wird von Unbekannten entführt. Zwanzig Jahre später lässt sich Boccanegra einzig deswegen zum Dogen Genuas wählen, um so die Möglichkeit zu erhalten, Maria zu heiraten und die Familie zusammenführen zu können – doch Maria ist in der Zwischenzeit verstorben. Simon Boccanegra plant, seine Tochter mit Paolo Albiani zu verheiraten, aber Amelia hat sich in den Verbündeten seines Erzfeindes verliebt … Verdis Oper ist das ergrei­ fende Bild einer Vater-Tochter-Beziehung, die durch politische Machtkämpfe und persönliche Eitelkeiten auf die Probe gestellt wird. Am Ende triumphieren Liebe und Versöhnung über Intrigen und Standesdünkel.

Musikalische Leitung Pier Giorgio Morandi INSZENIERUNG Regie Jan Philipp Gloger · Bühnenbild Christof Hetzer · Kostüme Karin Jud · Licht Bernd Purkrabek · Chor Jörn Hinnerk Andresen · Dramaturgie Sophie Becker BESETZUNG Simon Boccanegra Marco Vratogna · Jacopo Fiesco Riccardo Zanellato · Paolo Albiani Zachary Nelson · Pietro Evan Hughes · Amelia Marjorie Owens · Gabriele Adorno Giorgio Berrugi Sächsischer Staatsopernchor Dresden · Sächsische Staatskapelle Dresden Kostenlose Werkeinführung 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Semperoper Ausstattungspartner Rudolf Wöhrl AG

Regisseur Jan Philipp Gloger bei der Probe

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R epertoire

Emily Magee (Floria Tosca) und Lucio Gallo (Baron Scarpia)

vorstellungen 2015 apr

11. 13. 17. 24. 26. 30.

Giacomo Puccini

mai

7. 10. 16.

Tosca

Musikalische Leitung Julian Kovatchev INSZENIERUNG Regie Johannes Schaaf · Bühnenbild Christof Cremer · Kostüme Petra Reinhardt · Chor Wolfram Tetzner · Kinderchor Andreas Heinze · Dramaturgie Ilsedore Reinsberg BESETZUNG Floria Tosca Jennifer Rowley, Tatiana Serjan · Mario Cavaradossi Andeka Gorrotxategi · Baron Scarpia Markus Marquardt, Marco Vratogna Sächsischer Staatsopernchor Dresden · Kinderchor der Sächsischen Staatsoper Dresden · Sächsische Staatskapelle Dresden Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Semperoper

Musikdrama in drei Akten · In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln »Vissi d’arte« – nur für die Kunst lebte die gefeierte Sängerin Tosca, bis politische Intrigen schlagartig in das Leben der Künstlerin und ihres Geliebten, des Malers Cavaradossi, einbrechen: Als dieser den politischen Flüchtling Angelotti versteckt, gerät er ins Visier und in die Hände des skrupellosen Polizeichefs Scarpia, der längst ein Auge auf Tosca geworfen hat. Um den Geliebten zu retten, muss Tosca nicht nur Angelotti ver­ raten, sondern soll sich Scarpia selbst hingeben. Zur Entstehungszeit als »Folteroper« verschrien, greifen in Puccinis packendem Stück über Liebe, Ehre, Verrat, Macht und Eifersucht politische Willkür und persönliche Leidenschaften so eng ineinander und liegen so grausam bloß wie in kaum einer anderen Oper.

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Romantische Oper in drei Aufzügen ∙ In deutscher Sprache mit Übertiteln Das verzweifelte Verlangen nach Erfolg zieht den Jäger­ burschen Max in die finstersten Abgründe des nächtlichen Waldes und der menschlichen Seele. Max, einst bester Schütze weit und breit, steckt in einer Pechsträhne. Ein einziger Schuss soll über seine Heirat mit Agathe entschei­ den – eine zu wichtige Angelegenheit, um sie dem Zufall zu überlassen. Um Mitternacht in der Wolfsschlucht gießt Max mit dem zwielichtigen Kaspar die verfluchten Frei­ kugeln, die niemals fehlgehen. Der Pakt mit dem Teufel ist besiegelt. Es ist eine schwarz-romantische Geschichte über schauer­ liche Rituale in nebeligen Felsenschluchten, über gespens­ tische Erscheinungen und die verführerische Macht des Bösen. Aber es ist auch das Schicksal eines verliebten jun­ gen Mannes, der sich aus Versagensängsten zum Äußer­s­­ten treiben lässt. »Ins Schwarze getroffen«, jubelte Carl Maria von Weber 1821 nach der Uraufführung, mit der »Der Freischütz« als »Deutsche Nationaloper« seinen Siegeszug durch die europäischen Opernhäuser antrat. Nun lässt Chefdirigent Christian Thielemann aus der geradezu dämonischen Musik gewaltige Spuk- und Lichtgestalten auferstehen.

emie 1 mai 15

re

Der Freischütz

pr

Carl Maria von Weber

vorstellungen 2015 MAI

1.* 3.* 6.* 9. 11. 14. 19.

26. 31.

Musikalische Leitung

Christian Thielemann * , Peter Schneider Inszenierung

Regie Axel Köhler Bühnenbild Arne Walther Kostüme Katharina Weissenborn Dramaturgie Werner Hintze Besetzung

Ottokar Adrian Eröd, Markus

Butter­, Alexander Hajek Kuno Albert Dohmen,

Michael Eder Agathe Rachel Willis-Sørensen,

Ute Selbig Ännchen Christina Landshamer, Nadja Mchantaf Kaspar Georg Zeppenfeld Max Michael König, Tomislav Mužek Ein Eremit Andreas Bauer Kilian Sebastian Wartig, Pavol Kubán Sächsischer Staatsopernchor Dresden Sächsische Staatskapelle Dresden Projekt Partner

Sparkassen-Finanzgruppe Sachsen Ostsächsische Sparkasse Dresden Sparkassen-Versicherung Sachsen Sachsen Bank Ausstattungspartner

Rudolf Wöhrl AG EINFÜHRUNGSMATINEE

12. April 2015 ›Z  eichnung zur 1000. Aufführung des »Freischütz« an der Semperoper von Elsa Sturm-Lindner

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Semperoper

Tief verwurzelt, fest verankert

Der Bass Georg Zeppenfeld singt im »Freischütz« den Kaspar – ein Porträt

Georg Zeppenfeld

Der Bass Georg Zeppenfeld ist in Dresden ganz zu Hause und mit seiner Stimme und seinen darstellerischen Fähigkeiten international höchst erfolgreich.

S

ein Sohn hat die Angelegenheit für sich entschie­ den. Natürlich sei er Sachse, pflegt er festzustellen – auch wenn Papa da seine Zweifel hat. »Einmal Sauerländer, immer Sauerländer«, sagt Georg Zeppen­ feld. Weniger nach Schicksalsergebenheit klingt das, eher nach nüchternem Realismus. Und dennoch: Von Dresden wegziehen, das kann sich Zeppenfeld, der aus dem westfälischen Attendorn stammt, nurmehr schwer vorstellen. Kein Exil ist die Stadt an der Elbe für ihn, sie ist zur zweiten Heimat geworden. Im Jahr 2001 kam der Bassist ins Ensemble der Sem­ peroper, nach Stationen in Münster und Bonn. Eine Art Befreiung war Dresden für Zeppenfeld, nicht nur, weil ein renommiertes Haus lockte, sondern weil ihm vieles zugetraut wurde: neben dem deutschen auch das itali­ enische Fach – und die Rolle der älteren Herren. »Wir Bassisten sind ja anfangs angeblich für alles zu jung«,

meint Zeppenfeld. »Und am besten sollte man groß und stämmig sein, also so aussehen, wie man klingt.« So gesehen ist Zeppenfeld ein Mann jenseits der Klischees. Groß, blond, in den Augen von Agenten und Intendanten folglich auf Wagner & Co. abonniert. Doch dann hört man diese flexible, zu Lyrismen fähige, mus­ terhaft fokussierte, auch am Oratorium geschulte Stim­ me, dazu eine Legatokultur, die Zeppenfeld prädestiniert für Italienisches. Gerd Uecker, der frühere Intendant der Semperoper, hat den Basso cantante aus dem Sauer­ land auf seine Weise unterstützt: Fast in jeder Dresdner Verdi-Premiere war Zeppenfeld dabei. Zum Überflieger ist er, trotz seiner Erfolge in Dres­ den, Bayreuth, München oder Salzburg, deswegen nicht geworden. Bodenständigkeit, Erdung – das sagt man Bassisten gemeinhin nach. Wer Zeppenfeld begegnet, bekommt den Eindruck: Dieser Sänger wurzelt sogar noch ein bisschen tiefer in der Erde als die Fachkol­ legen. Abgeklärt, uneitel und mit einem nie zur Schau getragenen Selbstbewusstsein reflektiert Zeppenfeld über sich, seine Karriere und diese oft so merkwürdige 76

Opernszene. Vielleicht auch, weil er ursprünglich an­ deres im Sinn hatte. Eigentlich hatte er Schulmusiker werden wollen, belegte dieses Studium auch an der Mu­ sikhochschule Detmold mit Hauptfach Klavier. Doch mit zunehmender Studiendauer wuchsen die Stimme und die Faszination für den Sängerberuf. Dass Zeppenfeld später in Köln auf seinen Lehrer Hans Sotin traf, war ein Glücksfall: »Gerade die Partien, die er im Repertoire hatte, reizten mich ja, Sänger zu werden.« Regisseure können bei ihm auf einiges aufbauen. Nicht nur eine fest in der Stimme verankerte Partie bringt Zeppenfeld zu den Proben mit, auch eine Analyse seiner Figur, ja des ganzen Stücks. Wenn er über eine Oper spricht, dann ist das keine nachgebetete Dramatur­ gen-Theorie, sondern wohl abgewogene Eigenleistung. Zum Beispiel beim Kaspar in Carl Maria von Webers »Freischütz«, jener Partie, die Zeppenfeld in der Spiel­ zeit 2014/15 an der Semperoper singen wird. Er habe, so sagt er, Verständnis für diesen Jägersburschen. »Der ist bitter geworden, weil er überall auf Ablehnung stößt und nicht so systemkonform wie Max ist. Wer lange genug gegen Wände rennt, der spuckt zwangsläufig Galle.« Stimmlich, das weiß Zeppenfeld, ist diese Dauerfor­ te-Unternehmung nicht unbedingt dankbar. »Wehtun« könne man sich beim Kaspar, wenn man sich die Rol­ le nicht »irrsinnig gut« einteile. Der »Freischütz« war übrigens eine seiner ersten Produktionen. In Münster, damals, als der Regisseur nicht nur den Eremiten von

ihm wollte, sondern auch den Samiel – eine Doppelrolle. Zeppenfeld dürfte damit den Rekord halten: ein Bassist, der in Webers Oper gleich drei entscheidende Partien »drauf« hat. Derzeit könnte es nicht besser laufen für Georg Zep­ penfeld. Der König Heinrich im Bayreuther »Lohengrin« in der Regie von Hans Neuenfels, diese Darstellung ei­ nes aus aller Welt gefallenen Monarchen, war einer sei­ ner größten Erfolge, 2016 ist am Grünen Hügel der Gur­ nemanz im »Parsifal« dran. Die vielen internationalen Anfragen bedingten irgendwann, dass Zeppenfeld aus dem Ensemble der Semperoper ausschied, doch er hat einen Teilspielzeitvertrag. Eng verbunden fühlt er sich dem Haus, auch weil er eine Opernfamilie braucht. Mit seiner Frau, einer Lehrerin, und dem Sohn wohnt Zep­ penfeld am Rand Dresdens. »Wir kommen vom Dorf und haben auch den Eindruck, dass wir jetzt wieder auf dem Dorf wohnen.« Die Engagements in den großen Metro­ polen der Welt sind zwar schmeichelhaft und spiegeln die Ausnahmestellung dieses Sängers wider – trotzdem: »Ich merke, dass ich aufatme, wenn ich wieder Richtung Elbe fahre. Zu Hause ist für uns inzwischen hier.« Von Markus Thiel Markus Thiel, geboren in Bad Tölz, hat in München studiert, ist Musikredakteur des Münchner Merkur und als Autor für das Fachmagazin Opernwelt tätig. Zu seinem Spezialgebiet zählt das Musiktheater, 2012 erschien seine Biografie über Edita Gruberova.

Der Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden, Christian Thielemann, dirigiert die Neuproduktion des »Freischütz«.

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Wolfsschluchtszene, Radierung, 1824

Weber und seine Liebschaften Vertieft in die Arbeit an seinem »Freischütz«, verlor sich Carl Maria von Weber ganz in der Hingabe zu seiner Figur der Försterstochter Agathe. Von dieser jungen Liebe berauscht und gleichzeitig von »wahren« Schuldgefühlen geplagt, gestand er in der Rolle des reumütigen Liebhabers seiner Braut Caroline Brandt in einem schelmischen Brief seine neue Liebschaft, die – wenngleich nur ein Produkt seiner Fantasie – ihn wie eine Muse beflügelte.

M

ein vielgeliebter Muks, Schneefuß und Schnukeduzer! Ich muß heute mit einem schweren Bekennt­ niß zu dir kommen, welches du wohl nie von deinem Carl erwartet hättest, und doch befiehlt mir meiner eigenen Ruh wegen mein ehrliebendes Gefühl dir alles zu entdekken. Ja liebe Lina, ich kann es nicht länger bergen daß mich seit ein paar Tagen eine andere unwiderstehliche Neigung abgehalten hat dir zu schreiben. Ein Mädchen deßen Liebreiz ich dir hier nicht zu erzählen im Stande bin, hat mich ganz gefeßelt, und mit 2 Worten sei es gesagt, sie ist sogar meine Braut. doppelt frevelhaft erscheint dieses Vergehen weil Sie auch Braut eines andern ist. aber dieß alles hilft nicht nur nichts, sondern kettet mich unbegreifflicher Weise nur noch fester an sie. Ja! ich muß dir alles entdekken. Nur Sie lebt in meiner 79

Phantasie, jeden Augenblik schwebt ihr Bild mir vor, mit glühender Liebe umfaße ich sie, und auch ihre Gegenliebe scheint mir gewiß, denn sie geht mit mir schlafen und verläßt mich keinen Augenblik. Ja, sie hat ihres Vaters Haus verlaßen um mir ganz anzu­ gehören. giebt es größere Beweise von Liebe. ich erkenne es aber auch. in Ihrer Blöße ist sie zu mir gekommen, ich will sie mit meinem Herzblut nähren, und kleiden mit dem besten das ich habe. Sie hat eine unwiderstehliche Neigung zum Theater, und ich will ihr dazu verhelfen obwohl ich alle Gefahren kenne die ihr da drohen. O meine geliebte Agathe wirst du mir treu bleiben rufe ich oft aus! Du kennst nun meine ganze Schuld – richte, aber verdamme mich nicht. Wer kann für sein Gefühl, und wenn sie mich ganz umfangen hält, kann ich dann Briefe schreiben? O ich bitte um Verzweiflung!!!! Alle Thränen die ich für sie weine, fallen wie Schwere = noten aufs Papier. – o!! o! – Nun!??? Etsch, Etsch! Etsch! ich sollte mich sehr wundern wenn du nicht eine halbe Sekunde lang ein ängstli­ ches Gesicht gekriegt hättest, nun gieb mir nur Haue, es thut nitz, du thust mir nicht wehe, und dann hast du doch gewiß gelaßt. – Ja, es ist wahr Mukin, die verdammte Jägersbraut spukt mir recht im Kopfe, und wie es mir immer geht wenn ich so eine RiesenArbeit vor mir sehe, so verliehre ich Anfangs allen Muth und verzweifle fast daran es zu Stande zu bringen, und komme mir wie ein Ochs vor, dem nichts einfallen will. Es geht aber dann doch immer, am Ende, und diese so oft bewährte Erfahrung tröstet mich. […] Carl Maria von Weber an Caroline Brandt in Prag. Dresden, 28. Mai 1817

Commedia per musica in vier Akten ∙ In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Mal ehrlich! Halten Sie Männer oder Frauen für durch­ triebener? Was würden Sie tun, wenn Ihre Braut in der Hochzeitsnacht erst mit einem anderen schlafen muss? Träumen Sie von heimlichen Affären? Hatten Sie schon einmal sichere Indizien für einen Seiten­ sprung Ihrer Freundin und konnten ihr doch nichts nachweisen? Finden Sie junge Menschen attraktiver als ältere? Ist Liebe das Wichtigste im Leben? 1786. Die neue Zeit wirft ihre Töne voraus. Ein Graf gibt sich fortschrittlich und will doch nur das eine, eine gelangweilte Gräfin lässt sich auf gefährliche Lie­ besspiele ein, ein Bediensteter probt Aufstandsposen – und Mozart erschafft Musik zu einem Ideal: Liebe und Sex sind gleichberechtigt. Das ist Susanna! Am Ende aber kehrt der tolle Tag zu braven Verhältnissen zurück, die Revolution scheint schon vorbei, bevor sie überhaupt stattgefunden hat. Und doch ist die Fassade angeritzt, denn diese Utopie des Begehrens geht nicht mehr aus Ohr und Herz. Mozarts Hochzeit des Figaro spielt mit der Revolution auf dem Theater. Was wie ein plumpes Maskenspiel beginnt, wird in der Komik plötzlich glaubhaft und ahnt im Ende schon das bürgerliche Trauerspiel voraus. Sind wir heute wirklich freier?

emie 20 jun 15

re

Le nozze di Figaro / Die Hochzeit des Figaro

pr

Wolfgang Amadeus Mozart

vorstellungen 2015 JUN

20. 23. 25.

JUL

2. 4.

Musikalische Leitung

Omer Meir Wellber INszenierung

Regie Johannes Erath Bühnenbild Katrin Connan Kostüme Birgit Wentsch Chor Wolfram Tetzner Dramaturgie Francis Hüsers Besetzung

Il Conte d‘Almaviva Christoph Pohl La Contessa d‘Almaviva

Rachel Willis-Sørensen Susanna Rosa Feola Figaro Zachary Nelson Cherubino Christina Bock Marcellina Sabine Brohm Bartolo Matthias Henneberg Don Basilio Aaron Pegram Barbarina Emily Dorn Don Curzio Gerald Hupach Sächsischer Staatsopernchor Dresden Sächsische Staatskapelle Dresden EINFÜHRUNGSMATINEE

7. Juni 2015 Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Semperoper

Wenig Macht, viel Pracht

Von Herren und Dienern erzählen Adelsexperte Rolf Seelmann-Eggebert und der Butler Günther Wolf – Nach dem Wesen der modernen Liebe sucht die Soziologin Eva Illouz

Omer Meir Wellber dirigiert in dieser Saison mit ÂťLe nozze di FigaroÂŤ den zweiten Teil der Da-Ponte-Trilogie.

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Rolf Seelmann-Eggebert ist Journalist beim Norddeutschen Rundfunk und berichtet seit Ende der 1970er-Jahre über europäischen Adel und Königshäuser. Die Gepflogenheiten in einem Haus wie dem des Grafen Almaviva in Mozarts »Le nozze di Figaro« sind ihm wohl bekannt. Ein Experten-Gespräch.

Mozarts »Le nozze di Figaro« ist eine Komödie, die sich aus dem komplizierten Verwirrspiel zwischen Adeligen und ihren Bediensteten speist. Welche Angestellten findet man heute noch in Königshaushalten? Seelmann-Eggebert Obwohl die Ade­

ligen gerne schimpfen, es gäbe zu wenig Personal, erleichtern ihnen immer noch zahlreiche Angestell­ te das Leben. Dazu gehören auch so seltsame Berufe wie der des Uhrenmeisters, der den ganzen Tag nichts anderes tut, als durch die Räume zu wandeln und zu überprüfen, ob alle Uhren richtig gestellt sind. Sie müssen sich vor­ stellen: In einem Schloss wie dem Buckingham Palace gibt es 365 Zimmer und mindestens in jedem zweiten Raum steht eine Uhr. Was wäre das den ganzen Tag für ein Geklingel, würden die Uhren nicht zur selben Zeit schlagen! Prinz Charles wird außerdem gerne vor­ geworfen, er würde mit zu vielen Kammerdienern reisen. Böse Zun­ gen behaupten, er hätte Leute um sich, deren einzige Aufgabe es ist, die Zahnpasta auf seine Zahnbürs­ te zu streichen. Das scheint mir al­ lerdings etwas übertrieben. Und steigt auch in der Wirklichkeit ein Graf Almaviva einer Zofe Susanna nach?

Seelmann-Eggebert Sicherlich ent­ wickeln sich auch heute noch amouröse Verbindungen zwischen Adeligen und ihren Bediensteten. Aber diese werden streng geheim gehalten. Alle königlichen Fami­ lien wissen schließlich, wie sehr sie hinsichtlich derartiger Klatsch­ geschichten gefragt sind. Deshalb ähneln die Arbeitsverträge ihrer Bediensteten in Sachen Geheimhal­ tung auch der CIA. Man hat keine Chance, ohne entsprechende Frei­ gabe der Regenten aus dem Näh­ kästchen zu plaudern, und natür­ lich erfolgt diese nie. Selbst über ganz alltägliche Dinge wie Früh­ stücksgepflogenheiten darf nicht gesprochen werden: Hat die Queen nun, wenn sie Cornflakes isst, eine Plastikdose auf dem Tisch wie jede normale englische Hausfrau oder hat sie nicht? Die Queen muss ih­ ren Glanz bewahren. Wenn sie all­ täglich geworden ist, will niemand mehr etwas von ihr wissen.

Dürfte denn heutzutage ein Adeliger seine bürgerliche Angestellte problemlos heiraten? Das hat sich innerhalb von zwei Generationen enorm verändert. Ich erinnere mich noch, wie der norwegische König Harald fast neun Jahre lang bei seinem Vater Olav kämpfen muss­ te, um eine bürgerliche Frau, die gegenwärtige Königin, heiraten zu

Seelmann-Eggebert

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dürfen. Eine Generation später war es dann sein Sohn, Kronprinz Haa­ kon, der wiederum den Vater unter entsprechenden Druck setzte. Er hatte sich nicht nur für eine Bür­ gerliche entschieden, sondern auch noch für eine alleinerziehende Mut­ ter: Mette-Marit. Mittlerweile gibt es an allen sieben europäischen Königshäusern nur noch einen ein­ zigen König, der nicht bürgerlich geheiratet hat. Das ist der König von Belgien – seine Frau ist eine belgische Gräfin. In Mozarts Oper schlüpft schon einmal eine Gräfin in das Gewand ihrer Dienerin und wird ein Junge zum Mädchen umfunktioniert. Verspüren Monarchen auch heutzutage noch das Bedürfnis, sich als »Bürger« zu verkleiden? Es gibt eine schöne Geschichte über die jetzige Queen von England: Als der Krieg 1945 zu Ende war – die beiden Kö­ nigstöchter Elizabeth und Margaret waren 19 und 14 Jahre alt –, wollten sie unbedingt mit dem Volk, das sie vom Balkon aus sahen, feiern. Sie verkleideten sich deshalb, zogen sich die Mützen tief ins Gesicht, liefen unerkannt durch London und tranken Champagner im Ritz. Das ist allerdings auch die einzige Geschichte, in der sich ein jetziges Mitglied des Königshauses unters

Seelmann-Eggebert

Volk gemischt hätte. Privatsphäre finden sie eher auf ihren eigenen Landgütern und im Kreis ihrer Freunde. Was lässt uns denn Ihrer Meinung nach noch immer an der Monarchie festhalten, die längst ihre politische Funktion verloren hat? Ich glaube, dass nach wie vor der alte Kind­ heitstraum von Prinz und Prinzes­ sin eine große Rolle spielt. Es ist das bunte Leben, nach dem wir uns so sehnen. Früher hat dies die Traumfabrik Hollywood stark be­ dient, mittlerweile aber hat sie an Stellenwert verloren und der Fokus ist auf die Königshäuser gewan­ dert. Wir lieben das Pompöse eines monarchischen Staatsbesuchs oder die Paraden vor dem Buckingham Palace mit ihren roten Uniformen, Bärenfellmützen und Säbeln. Ganz wichtig ist auch die Frage der Kon­ tinuität. Bei uns dürfen Bundesprä­ sidenten maximal zwei Amtsperi­ oden von fünf Jahren absolvieren, dann sind sie weg vom Fenster. Die Monarchen aber sind ihr Le­ ben lang da, auf ihre Präsenz kann man sich verlassen. Nehmen wir

Seelmann-Eggebert

Zu viel Moderni­sierung kann sich ein Haus nicht erlauben, ohne den Geist der Geschichte zu verlieren

überlegen: Wir haben jetzt das Jahr 2014, 86 Jahre später ist der kleine George mit ziemlicher Sicherheit König. Das heißt, es gibt den König für das Jahr 2100 bereits irgendwo im Kensington Palace! Die Leute lieben diese Art von automatischer Nachfolge, auch deswegen, weil sich die Könige – mit Ausnahme von kleinen Affären wie im Hause Spanien unter Juan Carlos – eigent­ lich ganz gut benehmen. Sie haben zwar keine politische Macht mehr, dafür aber umso mehr Pracht. Rolf Seelmann-Eggebert vor dem Buckingham Palace

zum Beispiel Großbritannien: Mit Königin Elizabeth, Prinz Charles, Kronprinz William und dem kleinen George gibt es da momentan für jede Generation eine Identifikati­ onsfigur. Und man muss sich mal

Und wie sieht die Zukunft der Königshäuser aus? Die Hundert­ tausend-Dollar-Frage für die Mo­ narchie ist, wie weit sie mit der Zeit gehen muss, um eine Zukunft zu haben. Und wie weit sie es sich leisten kann, die alten Werte hoch­

Seelmann-Eggebert

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zuhalten. Das englische Königs­ haus ist diesbezüglich sicherlich das traditionellste. Nur die Eng­ länder krönen noch mit Tod und Teufel: Wasser aus Jericho, drei unterschiedliche Kronen, eine Ze­ remonie von dreieinhalb bis fünf Stunden – so viel Musik hat Händel kaum komponiert, wie man darin unterbringen muss. Bei anderen Häusern wie kürzlich der Nieder­ lande liegt die Krone zwar wäh­ rend der Zeremonie da, wird aber nicht mehr durch einen Geistlichen aufgesetzt. Könige sind in dieser Hinsicht sehr viel bescheidener geworden. Sie verlangen – bis auf Hochzeiten oder Trauerfeiern – nicht mehr das große Ritual. Doch man muss aufpassen: Zu viel Mo­ dernisierung kann sich ein Haus nicht erlauben, ohne den Geist der Geschichte zu verlieren. Das Interview führte Valeska Stern.

Aus dem Leben eines­ Butlers »Wenn man sich entscheidet, den Beruf eines Butlers zu erlernen und auszuüben, entscheidet man sich von A bis Z dafür: Man verkauft sich an eine Familie und ist zu 99 Prozent nur für diese Familie da. Wenn der Herr etwa nachts um zwei hungrig nach Hause kommt, hat man aufzustehen, um noch einen Nachtimbiss zuzubereiten oder beim Auskleiden behilflich zu sein. Früh um sieben muss man dann wieder bereit zum Dienst stehen. Die eigene Verwandtschaft und Familie muss man ganz weit hinten anstellen, zumal sie meist auch kein Verständnis für diese Berufswahl aufbringen. Oft wird das Dienen des Butlers negativ dargestellt. Aber so habe ich diese Trennung in Herr und Diener nie empfunden, ich war immer ein vollwertiges Famili­ enmitglied, auch weil ich als Butler einen viel zu großen Einblick in die Privatsphäre bekomme. Ich weiß, was der Mann tut, was die Frau tut und was die Kinder tun. Der Butler erhält auch Einblick in die Kontoauszüge, beant­ wortet die Post, sogar Liebesbriefe an die Herrschaft. In­ sofern ist er eine hohe Vertrauens- und Respektsperson, außerdem Personalverwalter und im Prinzip das zentrale Büro. Wichtig ist, dass der Butler neidlos ist. Denn er kann nirgends arbeiten, wenn er der Familie wertvolle Dinge oder die sehr luxuriösen Autos nicht gönnt oder neidisch ist, dass sich die Dame des Hauses jeden Tag ein anderes Kleid anzieht. Man genießt einfach diese schönen Dinge. Diskretion ist natürlich das oberste Ge­ bot, und man hat Schweigepflicht auf Lebenszeit. Na­ türlich muss die innere Überzeugung zum Dienen, die eine Berufung ist, da sein, und diese entwickelt sich erst im Laufe der Zeit, bevor man sich für diesen schweren, aber sehr interessanten Beruf entscheidet.«

Butler mit Leib und Seele – Günther Wolf

Günther Wolf ist diplomierter Butler und bietet Benimm- und Etikette-Kurse an.

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Ist die Liebe tot? Eine so direkte Frage gestattet eine direkte Antwort: Die Liebe, wie wir sie in Westeuropa einige Jahrhunderte lang kannten, ist tot; sie wurde durch neue emotionale Formen ersetzt. Doch gleich dem Glanz längst erloschener Sterne scheint jene alte Form der Liebe fort und erfüllt uns noch immer mit Staunen über die Intensität ihres Leuchtens, lange nachdem sie in Wirklichkeit schon verschwunden ist. Die Liebe stand immer in einem gewissen Zusammenhang zur Sexualität, zur rationalen Wahl und zur Institution der Ehe. Der Inhalt und die Kombination dieser Elemente sind es, die sich in den zurückliegenden Jahrzehnten tiefgreifend verändert haben. Die Liebe wurde dabei in eine neue soziale Form verwandelt, um mit dem Soziologen Georg Simmel zu sprechen. Dieser Prozess lässt sich mit wenigen Stichworten umreißen:

»Die Klugheit verbietet es, dem nach­ zutrauern, was nicht mehr ist.«

Verführung Müsste man sich für den literarischen Erz­ schurken des 17. Jahrhunderts entscheiden, so fiele die Wahl auf Don Juan. Selbst bei Mozart (beziehungsweise Da Ponte), der ihn weniger finster gestaltete als seine Vorgän­ ger, ist Don Giovanni immer noch böse genug, um eine göttliche Bestrafung für seine Taten auf sein Haupt zu ziehen. Worin bestand sei­ ne Schuld? Darin, jede Menge Sex zu haben, ohne sich auf das einzulassen, was solche Akte normalerweise nach sich ziehen, nämlich eine Ehe. Moderne Menschen haben Mühe, auch nur zu verstehen, was das ganze Thea­ ter sollte, insofern Sexualität und Liebe heute der Norm der Freiheit unterstehen, und diese Norm wahrt zu jedem Zeitpunkt die Autono­ mie der Menschen – das heißt, sie lässt ihnen die Freiheit, Beziehungen einzugehen und zu beenden, wie es ihnen gefällt und wann es ihnen gefällt, und sie erlaubt es ihnen, diesen Beziehungen jeden geschlechtlichen, emotio­ nalen oder institutionellen Inhalt beizulegen, der ihnen beliebt. Die sexuelle Freiheit, für die Don Juan so schwer bestraft wurde, wird heute von einem und einer jeden beansprucht.

Warten Etliche Romane des 19. Jahrhunderts handeln davon, dass ein junger Mann seine Heimat verlässt, um in der Fremde sein Glück zu ma­ chen und nach seiner Rückkehr die Hand der Frau gewinnen zu können, mit der er in vielen Fällen zuvor kaum Zeit verbracht hat – so etwa bei Jane Austen und Anthony Trollope. Diese spezielle Erfahrung des Wartens ist uns Mo­ dernen kaum noch vorstellbar. Männer müs­ sen nicht mehr in die Welt aufbrechen, um zu Wohlstand zu gelangen und damit die Hand einer Frau zu erobern, da Männer und Frauen heutzutage ihre wirtschaftlichen und gesell­ schaftlichen Positionen durch ihre Einbindung in die kapitalistische Arbeitswelt gemeinsam aufbauen. Noch aus einem anderen Grund ist uns eine solche Erfahrung des Wartens fremd geworden: Die Technik hat die Erfahrung von Abwesenheit abgeschafft. Skype, Chats, SMS und Facebook sind Technologien der Gegen­ wart, die Beziehungen über die Ozeane hin­ weg imitieren und stiften. Das moderne Lie­ beswerben erfordert folglich nicht mehr die Art von Standhaftigkeit und Zuverlässigkeit im Einhalten von Versprechen wie einst das Warten. Im Gegenteil: Es laboriert an einer übermäßigen Auswahl und den permanent dräuenden sexuellen »Möglichkeiten«. 86

Die groSSe Liebe Das traditionelle Modell der Liebe, wie es vom 12. bis Mitte des 20. Jahrhunderts vorherrsch­ te, beruhte auf dem Vorbild der christlichen Liebe: Die »große« Liebe war die (mutmaßlich) einzige, die man erlebte; man liebte von gan­ zem Herzen, voller Hingabe, Selbstaufopfe­ rung und Absolutheit. Ein solches religiöses Ethos ging mit quasireligiösen Ritualen ein­ her; man kniete nieder und sang, idealisierte die Geliebte als eine Göttin und war bereit, für den geliebten Menschen Opfer zu bringen, die bis zum Märtyrertum reichten. Heute ist die Liebe ein gründlich säkularisiertes und entzaubertes Phänomen: Unsere zeitgenössi­ schen Metaphern der Liebe entspringen dem Reich der Wissenschaft. Die Liebe ist das Re­ sultat chemischer, hormoneller, unbewusster Prozesse. An die Stelle der Einzigartigkeit der Liebe ist die unendliche Auswahl auf DatingWebsites getreten, die es einem ermöglicht, das Quantum an Sex oder Partnerschaft, das man in einer Beziehung sucht, gezielt anzu­ steuern. Das religiöse Regime der Knappheit, das hinter den Stichworten Monogamie, Ein­ zigartigkeit, »große Liebe« steckte und die vormoderne Liebe und Sexualität charakte­ risierte, wurde durch die endlosen sexuellen Wahlmöglichkeiten und den sexuellen Über­ fluss komplett umgemodelt.

Überschreitung Tristan, Isoldes Liebhaber, unterstrich den un­ sozialen, transgressiven Charakter der Liebe: »Ich würde lieber mein Leben lang am Stra­ ßenrand betteln und mit Isolde von Wurzeln und Gräsern leben, als ohne sie im schönsten Königreich zu weilen.« Die moderne Liebe hat uns der Liebe als dem Vermögen, der (ökono­ mischen) Welt zu entsagen, entfremdet: Dank Dating, Sex und Liebesromantik wurden wir zu Konsumenten von Kosmetik, Mode, Por­ nografie und zu Kunden der Freizeitindustrie. Sie bringen uns nun bei, wie man »sexy« ist oder gemeinsame romantische Momente zele­ briert. Die Liebe ist ein reibungs- und nahtlo­ ser Bestandteil des modernen kapitalistischen Gewebes.

Zurückhaltung Im 16. Jahrhundert sollte der Ehemann keine übermäßige sexuelle Leidenschaft gegenüber seiner Frau an den Tag legen, um ihre Seele nicht zu verderben oder sie gar in eine Nym­ phomanin zu verwandeln. Nur der freudlose Verkehr zum Zweck der Fortpflanzung war legitim. Wie Montaigne schrieb: »Ein Mann sollte seine Frau umsichtig und nüchternen Sinnes berühren, damit ihr Vergnügen sie nicht, wenn seine Liebkosungen zu lüstern ausfallen, über die Grenzen der Vernunft hin­ aus entrückt.« Wie fern ist solche Zurückhal­ tung unseren Freud-getränkten Betten. Sex ist zur Wahrheit des Subjekts und der Liebe selbst geworden.

Zweifellos Die moderne Sexualität stellt einen wichti­ gen normativen Fortschritt dar – sie befreit die homosexuelle Lust von ihrem Stigma; sie verbreitet die Normen der Gleichheit der Ge­ schlechter und befreit die Beziehungen von der religiösen Auffassung des Sexuellen als ei­ ner Sünde. Doch ist die Sexualität inzwischen nicht mehr nur eine Quelle der individuellen Befreiung und Lust, sondern auch ein gewal­ tiger Markt. Sie zielt auf Akkumulation, wech­ selnde Reize, Neuigkeit, Überfluss. Ein mo­ derner Don Juan stellt sich nicht gegen Gott. Er gehorcht lediglich den Imperativen eines tyrannischen Marktes und riskiert gerade im Akt der Behauptung seiner sexuellen Freiheit, dieser jegliche Bedeutung zu rauben – durch den mechanischen Vollzug einer zeitgenössi­ schen Norm, der Norm der Hypersexualität. Die Klugheit verbietet es, dem nachzutrau­ ern, was nicht mehr ist. Doch kann ich mir die Frage einfach nicht verkneifen, ob nicht das, was wir an Freiheit und Lust gewonnen haben, unserem Potenzial für das Erhabene verloren gegangen ist. Von Eva Illouz Aus dem Englischen von Michael Adrian

Eva Illouz ist Professorin für Soziologie an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Zuletzt erschienen von ihr im Suhrkamp Verlag »Die neue Liebesordnung« und »Warum Liebe weh tut«.

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R epertoire

Matti Salminen (Filippo II.)

Giuseppe Verdi

vorstellungen 2015

Don Carlo Oper in vier Akten · In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Don Carlo liebt Elisabetta, die jedoch seinem Vater, dem spani­ schen König Filippo II., vermählt wird. Von Leidenschaft und Wut übermannt, lässt Carlo sich von Rodrigo überzeugen, sich für das unterdrückte Flandern einzusetzen. So wird er zum Feind seines Vaters, der wiederum in Rodrigo einen wahren Freund vermutet. Schließlich rudern alle Protagonisten hilflos im Räderwerk einer höheren, staatlichen Macht. So fragil wie dieses Staats- und Familiengefüge erscheint das durchsichtige »Parkett«, auf dem Regisseur Eike Gramss seine Protagonisten ausstellt, unter ihren Füßen die Gebeine der Ver­ gangenheit und die Knochen, die die gegenwärtigen politischen Intrigen forderten.

jun

24. 27.

jul

1.

Musikalische Leitung Paolo Arrivabeni INSZENIERUNG

Regie Eike

Bühnenbild & Kostüme Gottfried

Gramss · Pilz · Licht Jan

Seeger · Chor Pablo Assante · Choreografie Joachim Siska BESETZUNG Filippo II N.N. · Elisabetta Marjorie Owens · Don Carlo Nikolai Schukoff · Eboli Nadia Krasteva · Rodrigo Markus Werba · Großinquisitor Michael Eder Sächsischer Staatsopernchor Dresden · Sächsische Staatskapelle Dresden Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Semperoper

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Musik ist eine heilige Kunst.

Richard Strauss / Hugo von Hofmannsthal: ÂťAriadne auf NaxosÂŤ (Der Komponist)

Ellen Rissinger, Aaron Pegram und Tichina Vaughn

Die »dritte« Semperoper­ wird 30!

Semper Soiree So vielfältig wie die Musik selbst gestalten sich die Soireen an der Semperoper. Einmal führte die Reise in eine »Französische Som­ mernacht«, einmal drehte sich alles um die »Dresdner Liebe, Liszt und Lügen«, ein andermal standen die Zwanzigerjahre im Mittel­ punkt. Lassen Sie sich überraschen, wohin Sie unser internationales Sängerensemble mit Arien und Liedern in der Spielzeit 2014 / 15 entführt.

1985 war es so weit: Die »dritte« Semperoper nach Plänen von Gottfried Semper wurde 40 Jahre nach ihrer Zerstörung wieder für den Spielbetrieb freigegeben. Carl Maria von Webers »Der Freischütz« und Richard Strauss’ »Der Rosenkavalier« in der Regie von Joachim Herz, verbunden mit den Uraufführungen von Siegfried Matthus’ »Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke« und Udo Zimmermanns Ballett »Brennender Friede« eröffneten damals das Opernhaus. 2015, wie­ derum 30 Jahre später, wird diesem wichtigen Ereignis mit einem Festakt gedacht. Begeben Sie sich zusammen mit Mitgliedern des Ensembles auf eine musikalische und gedank­ liche Reise zurück zur Geburtsstunde der »dritten« Semperoper!

26. Februar & 19. März 2015, jeweils 20 Uhr 24. Mai 2015, 11 Uhr als Matinee Weitere Informationen erhalten Sie unter semperoper.de oder beim Besucherservice in der Schinkelwache am Theaterplatz.

23. Februar 2015, 20 Uhr

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e x tras

4. Lange Nacht der Dresdner Theater

Tag der offenen Semperoper­

In dieser Nacht ist Kultur in Bewegung. Nach dem überaus erfolgreichen Auftakt im Mai 2012 geht die »Lange Nacht der Dresdner The­ ater« am 21. März 2015 bereits in die vierte Runde. Von 18 bis 24 Uhr werden über 20 The­ ater auf mehr als 30 Bühnen ein vielfältiges Programm aus Theater, Oper, Operette, Tanz, Kabarett und mehr zeigen. Die 30-minütigen Vorstellungen beginnen im Stundentakt. Mit nur einem Ticket kann man sich den ganz per­ sönlichen Theatermix zusammenstellen. BusShuttles und extra eingesetzte Straßenbahnen erleichtern den Weg durch die nächtliche The­ atermetropole Dresden.

An diesem besonderen Tag zeigt sich die Semper­oper Dresden von einer ganz anderen Seite und öffnet den Blick hinter die Kulissen. Magi­ sche Verwandlungen gilt es zu erleben, das Handwerk hinter der Kunst zu entdecken und bisher verborgene Räume, Werkstätten und Probebühnen zu erkunden. 7. September 2014, ab 10 Uhr, der Eintritt ist frei

21. März 2015 Weitere Informationen erhalten Sie im Frühjahr 2015 unter semperoper.de und lange-nacht-derdresdner-theater.de

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PR EM I E REN / R E P E RTOIR E

Jiří Kylián / David Dawson / Ohad Naharin

Bella Figura Ballettabend September 2014

David Dawson

Tristan + Isolde Uraufführung

Stijn Celis

Romeo und Julia

Premiere 15. Februar 2015

September & Oktober 2014 Aaron S. Watkin

Alexei Ratmansky / Stijn Celis

Schwanensee

Legenden – Hommage an Richard Strauss

März & Juni 2015

Ballettabend

Giselle

November 2014

April 2015

David Dawson

Aaron S. Watkin & Jason Beechey

Der Nussknacker November & Dezember 2014

William Forsythe

Impressing the Czar Premiere 22. Mai 2015

Pontus Lidberg / Johan Inger / Alexander Ekman

Nordic Lights Ballettabend Juni & Juli 2015

i un j . 2 5 b is u li .j 5 1 1 1 20

Bal

l e

tt

Jenni Schäferhoff und Elena Vostrotina in »Bella Figura«

vorstellungen 2014 sep

5. 9. 10. 12. 19.

Bella Figura Choreografie & Bühnenbild Jiří

Kylián · Musik Lukas Foss, Giovanni Battista Pergolesi, Alessandro Marcello, Antonio Vivaldi, Giuseppe Torelli · Kostüme Joke Visser · Licht Kees Tjebbes · Einstudierung Cora BosKroese, Patrick Delcroix

Jiří Kylián / David Dawson / Ohad Naharin

Bella Figura Ballettabend

The Grey Area Choreografie & Bühnenbild David

Drei richtungsweisende zeitgenössische Choreografen treffen im dreiteiligen Ballettabend »Bella Figura« aufeinander, der nach der Premiere 2012 schnell zum Publikumsliebling avancierte. Als eine »Reise durch Zeit und Raum, durch Fantasie und Träume« beschrieb Jiří Kylián seine poetische Choreografie »Bella Figura«, die er einst für das Nederlands Dans Theater kreierte und die titelgebend für den Ballettabend ist. Mit David Dawsons »The Grey Area« folgt ein abstraktes, äußerst emotionales Werk des ehemaligen Hauschoreografen des Semperoper Ballett. Den ful­ minanten Abschluss bildet Ohad Naharins kraftvolle Choreografie »Minus 16« zu einer Musikmischung aus Dean Martin, Cha-ChaCha und traditioneller israelischer Musik, die das Publikum zum Mittanzen auffordert.

Dawson · Musik Niels Lanz · Kostüme Yumiko Takeshima · Licht Bert Dalhuysen · Einstudierung Tim Couchman Minus 16 Choreografie & Kostüme Ohad

Naharin · Musik Soundtrack aus »Cha-Cha De Amor«: Dean Martin, Yma Sumac, Rolley Polley; Dick Dale, Tractor’s Revenge & Ohad Naharin, Antonio Vivaldi, Harold Arlen / Marusha · Licht Avi Yona Bueno · Einstudierung Yoshifumi Inao Semperoper Ballett Musik vom Tonträger Kostenlose Werkeinführung 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Semperoper

94

R epertoire

vorstellungen 2014 Sep

22. 26.

Stijn Celis

Okt

4. 10. 17. 22.

Romeo und Julia

Musikalische Leitung Mikhail Agrest, Benjamin Pope

Ballett in drei Akten zur Musik von Sergej Prokofjew INSZENIERUNG Choreografie Stijn Celis · Bühnenbild & Licht Jan Versweyveld · Kostüme Catherine Voeffray · Dramaturgie Stefan Ulrich Semperoper Ballett · Sächsische Staatskapelle Dresden Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Semperoper projekt partner Sparkassen-Finanzgruppe Sachsen Ostsächsische Sparkasse Dresden Sparkassen-Versicherung Sachsen Sachsen Bank

Romeo und Julia, die Erben der verfeindeten Familien Montague und Capulet, lieben einander, dürfen ihre Beziehung aber durch das Verbot der Eltern nicht aus­ leben. Eine schreckliche Verwicklung führt zum Dop­ pelselbstmord, der die beiden Familienclans Veronas viel zu spät zur Versöhnung zwingt. Das Schicksal des jungen Paares, das zwischen die Mühlräder zweier Par­ teien gerät, gilt als die größte Liebesgeschichte des Theaters. Auch im Ballett ist die Tragödie zur Musik von Sergej Prokofjew unzählige Male verarbeitet worden. In der Choreografie des Belgiers Stijn Celis ist sie nun als zeitgenössische Beziehungstragödie neu zu erleben.

Jiří Bubeníček (Romeo) und Julia Weiss (Julia)

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R epertoire vorstellungen 2014 nov

8. 12. 14. 17.

Musikalische Leitung Paul Connelly

Alexei Ratmansky / Stijn Celis

Legenden – Hommage an Richard Strauss Ballettabend Mit diesem Ballettabend erweist das Semperoper Ballett dem Kom­ ponisten Richard Strauss in dessen Jubiläumsjahr mit zwei für die Company kreierten Werken seine Reverenz. Eröffnet wird der Abend mit der Kreation »Tanzsuite« von Alexei Ratmansky – ehe­ maliger Direktor des Bolschoi Ballett und international einer der derzeit gefragtesten Choreografen klassischer Tanzkunst. Der belgische Choreograf Stijn Celis, bereits eine feste Größe im Pro­ gramm des Semperoper Ballett, präsentiert seine Sichtweise auf das Ballett »Josephs Legende« von Richard Strauss – ein beein­ druckend rauschhaftes Werk, welches in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag feiert. Der Ballettabend findet im Rahmen der »Richard-Strauss-Tage« vom 6. bis 23. November 2014 statt, weitere Informationen finden Sie auf Seite 41 und Seite 170.

Tanzsuite Choreografie Alexei Ratmansky · Musik Richard Strauss · Licht Patrik Bogårdh · Kostüme Yumiko Takeshima Josephs Legende Choreografie Stijn Celis · Musik Richard Strauss · Licht & Bühnenbild Jens Sethzman · Kostüme Catherine Voeffray · Dramaturgie Stefan Ulrich Semperoper Ballett · Sächsische Staatskapelle Dresden Kostenlose Werkeinführung 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Semperoper projekt partner Sparkassen-Finanzgruppe Sachsen Ostsächsische Sparkasse Dresden Sparkassen-Versicherung Sachsen Sachsen Bank

Alexei Ratmansky bei der Probenarbeit mit Mitgliedern des Semperoper Ballett

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Polina Semionova (Zuckerfee) und Jiří Bubeníček (Gemahl der Zuckerfee)

vorstellungen 2014 Nov

22. 25. 27. 29. 30.*

Aaron S. Watkin & Jason Beechey

dez

5. 11. 13.* 23.* 25.* 26.*

Der Nussknacker

* Doppelvorstellung

Musikalische Leitung David Coleman, Mikhail Agrest INSZENIERUNG Handlung nach Marius Petipa Aaron S. Watkin & Jason Beechey · Choreografie Aaron S. Watkin & Jason Beechey · Bühnenbild & Kostüme Roberta Guidi di Bagno · Licht Marco Filibeck · Dramaturgie Stefan Ulrich Semperoper Ballett · Studierende der Palucca Hochschule für Tanz Dresden · Sächsische Staatskapelle Dresden In Zusammenarbeit mit der Palucca Hochschule für Tanz Dresden Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Semperoper

Ballett in zwei Akten zur Musik von Peter I. Tschaikowsky Tschaikowskys »Nussknacker« gehört schon fast genauso zu Weihnachten wie der Dresdner Christstollen. So greifen auch Aaron S. Watkin und Jason Beechey in ihrer Produktion auf die ursprüngliche Geschichte zurück und gestalten ein fantastisches und traditions­ bewusstes Märchen im Umfeld einer Dresdner Weih­ nacht: Zu Heiligabend bekommt Marie einen Nusskna­ cker geschenkt, den sie sofort in ihr Herz schließt. Bald droht jedoch Gefahr von einer kriegerischen Mäuse­ schar. Da ist es, als würde der Holzmann zum Leben erwachen: Er stellt sich dem Feindesheer entgegen. Mit ihrem neuen Schützling begibt sich das Mädchen auf eine Reise durch ein Land zuckersüßer Träume.

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Uraufführung · Ballett in zwei Akten zur Musik von Szymon Brzóska Tief in der Vergangenheit liegen die Ursprünge der ältesten abendländischen Liebesgeschichte »Tristan und Isolde«. Eine Sage keltischen Ursprungs über einen Zauber, der Isolde, die Prinzessin von Irland, und Tristan, ihren Brautwerber und Feind, in tiefster Liebe aneinanderbindet. Eine Liebe, zu groß für jeden Widerstand. Eine Verbindung, zu mächtig für alles Irdische. Weder Tristans Treue zu seinem Oheim Marke noch Isoldes Schuldgefühle gegenüber ihrem gefallenen Verlobten können die gegenseitige An­ ziehung schwächen. Wenn es um Tristan und Isolde geht, zählt nur eines: die tiefe, ewige, brennende Liebe. Nach zahlreichen Romanen, Richard Wagners gleichnamigem Musikdrama und Filmadaptionen findet das unsterbliche Paar nun auch in der Ballett­ sprache Dawsons seine Verewigung. David Dawson, mehrfach preisgekrönter Choreograf, dessen erstes Handlungsballett »Giselle« in seiner Zeit als Hauscho­ reograf für das Semperoper Ballett entstanden ist, nimmt sich zusammen mit dem polnischen Kompo­ nisten Szymon Brzóska des alten Mythos’ an. In der eleganten Bewegungssprache Dawsons und zu den modernen, emotional-berührenden Klängen der Neukomposition Brzóskas wird die zeitlose Liebes­ geschichte zu neuem Leben erweckt.

emie 15 feb 15

re

Tristan + Isolde

pr

David Dawson

vorstellungen 2015 FEB

15. 17. 25. 26.

JUL

6.

Musikalische Leitung

Paul Connelly INszenierung

Choreografie & Handlung

David Dawson Musik

Szymon Brzóska Bühnenbild

Eno Henze Kostüme

Yumiko Takeshima Licht

Bert Dalhuysen Dramaturgie

Valeska Stern Semperoper Ballett Sächsische Staatskapelle Dresden Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Semperoper

Bühnenbildentwurf von Eno Henze ›

Kinder der Ewigkeit

David Dawsons »Tristan + Isolde« und andere Liebespaare auf der Ballettbühne

Marguerite und Armand: Margot Fonteyn und Rudolf Nurejew, Royal Ballet London, 1963

D

er Traum von der ewigen Lie­ be ist so alt wie die Mensch­ heit: Sehnsucht, Verlangen, Glückseligkeit – ein Geben und Nehmen zweier Seelen und Körper, der Tanz der Geschlechter, auf dem Vulkan oder in den Himmel hinein. Keine Kunst drückt dieses Wunder, das wie der Blitz einschlagen, beflü­ geln oder in den Wahnsinn treiben kann, eindrücklicher und ergreifen­ der aus als das Ballett. Es beginnt da, wo die Worte enden, und führt ins unbegrenzte Reich der Symbolund Körpersprache. Hier wird das Unaussprechliche eingefangen, in all seinen Zwischentönen, von den Fuß- bis zu den Haarspitzen, und bringt die Magie der Herzen zum Klingen. Romeo und Julia, Othello und Desdemona, Marguerite und Ar­ mand – jeder kennt die berühm­ testen Bühnen-Liebespaare. Diese Archetypen und Klassiker der Welt­ literatur zeigen uns seit Jahrhun­ derten die größten aller Gefühle – aber leider kein Happy End. Die

Liebenden riskieren viel, folgen ihrem wahren, tiefsten Grund und sind wild entschlossen, sogar Gren­ zen zu einer anderen Welt zu über­ schreiten. Ihre Leidenschaft wirkte zu Shakespeares oder Alexandre Dumas’ Zeiten zwar verführerisch, aber sie entsprach nicht dem allge­ meinen Moralkodex. Ein Happy End kam nicht infrage – nur die Tragö­ die. Verbindungen mussten vor al­ lem standesgemäß sein. Wer diese Grenzen sprengte, den bestraften auf der Bühne das Schicksal oder gesellschaftliche Intrigen: Romeo und Julia, die Sprösslinge verfein­ deter Familien, finden nur im Tod für immer zueinander. Othello, der fremde Kaufmann in Venedig, bringt im Liebeswahn erst seine tapfere Frau und dann sich selbst um. Die Kameliendame ist bereits todkrank, als sie sich in einen viel jüngeren Mann verliebt und stirbt. Ballett spiegelt seit Jahrhunder­ ten gesellschaftliche Macht. Am Hofe des Sonnenkönigs wurde alles zensiert, was nicht der Bestätigung 100

des aristokratischen Weltbildes diente. Auch die Zaren in St. Peters­ burg bestimmten über Inhalte und Form eines jeden Werks, das sie und ihren Hofstaat glänzen lassen sollte. Ihnen haben wir »Dornrös­ chen«, »Raymonda«, »La Bayadère« und »Schwanensee« zu verdanken, Highlights der Ballettkunst bis heu­ te, aber auch in Tanz gegossene Eti­ kette und Geschlechterhierarchien. Die größten Handlungsballette entstanden in einer Zeit, in der Frau­ en kein »Recht« auf Liebe hatten, nur Männer. Deshalb sterben die Schwäne, Wilis und Elfen, deshalb tanzen Giselle, die Bayadère Nikija oder Odette auf der Bühne einem Märchentod entgegen – damit zum Schluss der Geschichte die morali­ schen Gleichgewichte wieder ins Lot kommen und der gesellschaftliche Status Quo bestätigt werden kann. Nur Prinz Siegfried, der Odette mit Odile betrügt, ertrinkt in den meisten »Schwanensee«-Fassungen ebenfalls in den Fluten. Nicht etwa als Strafe für seine Untreue, sondern

gleichgeschlechtlichen Liebe. Aber der Stoff für abendfüllende Liebes­ geschichten fehlt. In Zeiten des »ad­ den, chatten und skypen« lassen vie­ le Choreografien unterschiedlichste Beziehungsmodelle und -aspekte in Highspeed, kurzen Fragmenten oder assoziativen Ebenen erkennen, je­

Keine erfüllung der liebe im diesseits doch ohne Handlungsdramaturgie. Und den Dreh- und Angelpunkt des Ganzen bildet nach wie vor die Ju­ gend. Das liegt auch in der Natur der Sache. Ballett ist eine Kunst­ form, die nur ein jugendlicher Kör­ per in Vollendung ausführen kann. Vergleichbar mit jedem Hochleis­

tungssport. Eine 70-jährige Tänze­ rin, die mit Grand Jetés durch die Lüfte jagt oder mit 32 Fouettés tri­ umphiert, würde absurd, ja lächer­ lich wirken, weil dieser Bewegungs­ kanon nicht ihrem natürlichen Alter entspricht. So präsentiert uns das Ballett nur »Kinder« der Ewigkeit … Alte Liebespaare sind noch kein abendfüllendes Thema. Als Pina Bausch ihr bahnbrechendes Meis­ terwerk »Kontakthof« im Jahr 2000 mit »Damen und Herren ab 65« neu einstudierte, kam dies einem Be­ freiungsschlag für das Tanztheater gleich, aber es blieb ein Experiment. Der Choreograf Jiří Kylián schuf 1991 mit dem Nederlands Dans Theater III zwar die erste Ballett­ company für Tänzerinnen und Tän­ zer über 40, jedoch keine passende Liebesgeschichte als abendfüllendes Handlungsballett. Margot Fonteyn, die Prima Ballerina Assoluta des Ro­ yal Balletts in London, hatte schon 1963 im Alter von 43 die Kamelien­

Foto: Holger Badekow

weil er sich in ein »Wesen«, tags Tier, nachts Mensch, des heidnischurwüchsigen Waldes verliebt und da­ mit kirchliche Regeln gebrochen hat. Immer wieder nahmen Choreo­ grafen die Herausforderung an, Zwänge und Klischees der Vergan­ genheit abzuwerfen. Sie verlegten die bekannten Geschichten in neue Zeiten und Räume, fügten Charakte­ re hinzu, ließen andere weg, arbeite­ ten tiefenpsychologisch Archetypen heraus oder eine Vieldeutigkeit und Poesie, die möglichst viele Interpre­ tationsebenen offenlässt. Dennoch blieb der tragische Ur-Mythos er­ halten und zeigt keine Erfüllung der Liebe im Diesseits. Wenn heute Choreografen auf diese alten Märchen und Litera­ turvorlagen verzichten, widmen sie sich dem Thema Liebe mit zeit­ genössischen, offenen Formen. Herkömmliche Geschlechterrollen werden hinterfragt und neue aus­ getestet. Auch Möglichkeiten der

Desdemona und Othello: Gigi Hyatt und Gamal Gouda, Hamburg Ballett John Neumeier, 1985

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Romeo und Julia: Jiří Bubeníček und Julia Weiss, Semperoper Ballett, 2013

dame mit dem 25-jährigen Rudolf Nurejew getanzt. Da ging ein Ruck durch die Ballettwelt, weil so etwas möglich und umwerfend erotisch war. Nur der Stoff blieb der alte – wieder steuerte eine »verbotene« Liebe auf ihr tragisches Bühnenen­ de zu. Wo sind die zeitgenössischen Ballette der Hoffnung und Liebesfä­ higkeit, die sich im Leben und nicht erst im Tod erfüllt? Wo die Ideen oder Textvorlagen für glaubwürdige Paare, die ihr Schicksal zum Guten mitgestalten? Hans van Manen kre­ ierte 1996 »The Old Man and Me«, ein kurzes Stück für zwei Stars des Nederlands Dans Theater III. Doch auch diese Miniatur-Szenen einer Ehe, ironisch-melancholisch, wagen kein Happy End. Fehlt der Glaube an die Liebe oder erscheint er den meisten Choreografen als zu ro­ mantisch? Auch die alten Griechen waren wohl eher skeptisch, denn sogar Orpheus und Eurydike ver­ lieren sich in der Unterwelt. Eine Ausnahme scheint die Regel zu be­ stätigen, sie wurde nur noch nicht von heutigen Choreografen für die Ballettbühne entdeckt: »Philemon

und Baucis«, die vielleicht schönste Liebesgeschichte aller Zeiten, aus der Feder Ovids. Seine Liebenden hatten keine Güter oder Ländereien sondern Zivilcourage und ein rei­ fes, gewachsenes Band der Liebe. So konnten sie die Schwierigkeiten des Lebens meistern und blieben vereint für alle Ewigkeit. Die Götter belohnten sie mit einem gleichzeiti­ gen Tod und Unsterblichkeit, indem sie sie in Eiche und Linde verwan­ delten, sich für immer inniglich umfangend im Gezweig der Blätter. Und weil sie nicht gestorben sind, leben sie noch heute … Von Annette von Wangenheim Dr. Annette von Wangenheim arbeitet als freischaffende Autorin und Dokumentarfilmerin im Bereich Musik, Tanz und Auslandsdokumentationen für den WDR und ARTE. Sie ist Korrespondentin der Fachzeitschrift tanz. Zahlreiche ihrer Filme gewannen internationale Preise und sind im Fernsehen, auf Festivals und im Begleitprogramm zu Ausstellungen zu sehen. Zum Beispiel »Joséphine Baker. Schwarze Diva in einer weißen Welt« oder »Nijinsky & Neumeier. Eine Seelenverwandtschaft im Tanz«.

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Drei Fragen an David Dawson Die Titelhelden Ihrer Neukreation sind Tristan und Isolde. Was reizt Sie an diesem Paar und ihrem mythologischen Kontext? Ich denke, die Beziehung von Tristan und Isolde ist eine ganz besondere: Sie ist mysteriös, mythisch, dun­ kel, romantisch und tragisch zugleich. Ein Stück über und aus all diesen Emotionen zu kreieren, ist eine große Herausforderung. »Tristan + Isolde« ist mehr als eine normale Liebesgeschichte – obwohl das alleine schon reizvoll genug wäre, übt Liebe doch auf uns alle eine große Anziehungskraft aus. »Tristan + Isolde« erzählt von der Tragödie, wahre Liebe zu finden und wieder zu verlieren, dem idealen Partner zu begegnen und gleichzeitig durch moralische und gesellschaft­ liche Verpflichtungen von ihm getrennt zu sein. Im Gegensatz zu Romeo und Julia, dem größten Liebes­ paar der Ballettgeschichte, sind Tristan und Isolde Erwachsene und auch ihre Liebe ist eine erwachsene. Sie versuchen, ihrer Anziehungskraft zu entgehen und gegenüber ihrem Land und ihren Verbündeten loyal zu bleiben. Als ihnen das nicht gelingt, entscheiden sie sich für den Selbstmord. Es ist ein menschliches Drama, und das macht die Geschichte so unglaublich berührend. Nach »Giselle« ist dies Ihr zweites Handlungsballett für das Semperoper Ballett. Worin besteht für Sie die Herausforderung der Gestaltung eines Handlungsballetts im Gegensatz zu einer abstrakten Choreografie? Wenn man so will, sind eigentlich all meine Werke auf ihre Weise narrativ. Sie behandeln immer ein bestimmtes Thema, drücken unterschiedliche Emoti­ onen aus oder beschäftigen sich mit einer speziellen Situation. Das Besondere am Handlungsballett ist nun, mit einem vorgegebenen, linearen Plot zu arbeiten. Als Choreograf steht man dabei vor der Herausforde­ rung, ohne Worte eine komplexe Handlung zu trans­ portieren. Nur mit dem Mittel der Bewegung muss man unterschiedliche Charaktere herausarbeiten und einzelne Gefühle oder Gedanken artikulieren. Der My­ thos »Tristan und Isolde« mit seinen Zeitsprüngen und seinem großen Anteil an innerer Handlung ist dabei besonders kompliziert. Gleichzeitig ist es aber auch von Vorteil, einer bereits vorgegebenen Geschichte folgen zu können und nicht alle Entscheidungen selbst treffen zu müssen. Nachdem ich in den letzten Jahren viele abstrakte Choreografien kreiert habe, genieße ich es nun sehr, ein Handlungsballett zu erarbeiten. Es 103

David Dawson zählt zu den international gefragtesten Choreografen. Seine mehrfach ausgezeichneten Kreationen gingen bereits in das Repertoire zahlreicher Companies wie auch des Semperoper Ballett ein.

ist, als würde ich aus einem Himmel an Möglichkeiten wieder zurück auf die Erde kommen. Ich habe nun eine Basis. Das ist eine schöne Herausforderung. Der Name, der am engsten mit dem Liebespaar Tristan und Isolde verbunden ist, ist der Richard Wagners. Zu Ihrer Choreografie werden jedoch nicht die Klänge des Wagner’schen Musikdramas erklingen, sondern eine Neukomposition von Szymon Brzóska. Warum? Richard Wagners »Tristan und Isolde« ist ohne Frage ein Meisterwerk, aber es ist und bleibt eine Oper. In diesem Musikdrama ist der Gesang untrennbar mit der Orchestermusik verknüpft und Vers- wie Orches­ termelodie entwickeln sich kontinuierlich weiter. Man kann diese Musik nicht auseinandernehmen und neu zusammensetzen. Das Ballett verlangt nach einer anderen Erzählstruktur – Rückblenden, wie sie die Oper einsetzt, sind schwierig zu gestalten. Wir haben uns deshalb entschieden, für unsere Neukreation auch eine neue, etwas abstraktere Musik zu wählen, da wir etwas Neues und Frisches wagen möchten, um den Mythos von Tristan und Isolde fortzuspinnen. Wir sind eine andere Generation und haben unsere eigene In­ terpretation des Geschehens. Das Ballett soll für sich Das Interview führte Valeska Stern. bestehen können.

R epertoire

Elena Vostrotina (Odile) und Oleg Klymyuk (Baron von Rotbart)

vorstellungen 2015

Aaron S. Watkin

Schwanensee

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7. 8. 9. 11. 13. 15.* 16.

Jun

26. 28.

* Doppelvorstellung

Ballett in zwei Akten zur Musik von Peter I. Tschaikowsky Sie sind der Inbegriff des klassischen Balletts: die verwunschene Schwanenprinzessin Odette und ihre Schwanenmädchen. Und wieder sind es der Kampf des Guten gegen das Böse und die wahre Liebe, von denen in der Geschichte erzählt wird. Vom Zau­ berer Rotbart dazu verdammt, nur durch einen Liebesschwur aus ihrer Schwanengestalt erlöst zu werden, hofft Odette auf die Liebe des Prinzen Siegfried. Doch Rotbart durchkreuzt ihre Absichten mit Odile, der schwarzen Doppelgängerin Odettes. Kaum vor­ stellbar, dass der Ballettklassiker bei der Uraufführung durchfiel. Erst die Choreografie von Lew Iwanow und Marius Petipa, an die sich auch Aaron Watkins Version anlehnt, ließ »Schwanensee« unvergesslich werden.

Musikalische Leitung David Coleman, Mikhail Agrest INSZENIERUNG

Handlung & Choreografie nach

Marius Petipa & Lew Iwanow Aaron

S. Watkin · Watson Coleman · Bühnenbild Arne Walther · Kostüme Erik Västhed · Licht Wieland Müller-Haslinger · Projektion Bastian Trieb · Dramaturgie Michaela Angelopoulos

Handlung & Mise en scène Francine

Semperoper Ballett · Sächsische Staatskapelle Dresden Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Semperoper

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R epertoire David Dawson

Giselle Ballett in zwei Akten zur Musik von Adolphe Adam

vorstellungen 2015 apr

1. 3. 5.* 8. 12. 18.

* Doppelvorstellung

Musikalische Leitung David Coleman

Mehr noch als den Tanz liebt Giselle den Unbekannten Albrecht, der ihre Liebe heftig erwidert. Auf der Schwelle vom Mädchen zur Frau erlebt sie zum ersten Mal die leidenschaftliche Sehnsucht einer Liebe, die Misstrauen, Enttäuschung und Verlust noch nicht kennt. Giselle muss erkennen, dass Albrecht bereits vergeben ist. Ihr Herz ist gebrochen. Doch geht sie daran zugrunde? Hinüber­ gestiegen in die geheimnisvolle und gefürchtete Welt der sagen­ umwobenen Wilis widersteht Giselle Genugtuung und Rache – die Liebe überwindet alles.

INSZENIERUNG Choreografie & Inszenierung David Dawson · Musikalisches Arrangement David Coleman · Bühnenbild Arne Walther · Kostüme Yumiko Takeshima · Licht Bert Dalhuysen · Dramaturgische Beratung Freya Vass-Rhee · Einstudierung Tim Couchman Semperoper Ballett · Sächsische Staatskapelle Dresden Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Semperoper

Yumiko Takeshima (Giselle) und Raphaël Coumes-Marquet (Albrecht)

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Ballett in vier Teilen Goldene Kirschen, prunkende Kleider, Ballett zu klassischer Musik – der Zar hätte sich beeindruckt gezeigt. Doch längst hat es ihn so hinweggefegt, wie die lebende Legende William Forsythe stets Kon­ ventionen des Tanzes über den Haufen wirft: Radikal, gespickt mit Witz, demonstriert er dies in seinem wegweisenden, 1988 uraufgeführten »Impressing the Czar«. Ausstattungsopulent beginnt dieses Handlungs­ ballett ohne Handlung, ein frecher Bilderbogen, der sich als beißendes Spiel mit Kunsthistorie ent­ puppt und zugleich die Tanzgeschichte dekonstruiert. Auf deren Trümmern errichtet Forsythe eine neue Welt: Traditionelle Ballettfiguren werden gesteigert, beschleunigt, neu kombiniert und formieren als »In the Middle, Somewhat Elevated« – seit 2006 im Reper­ toire des Semperoper Ballett – den Mittelteil dieses Ballettabends. Zu elektronischen Klangbeats zelebrie­ ren sich Tanz und Tänzer selbst: »Drive, sex and virtu­ osity«, so eine Tanzkritik. Überflüssiges ist eliminiert, und so werden am Schluss von »Czar« auch noch die Reste des kulturellen Erbes versteigert. Was übrig bleibt, bildet eine wilde Rotte tanzender CollegeGirls im MTV-Clip-artigen Reigen, so unverschämt schlicht wie atemberaubend rasant.

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Impressing the Czar

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William Forsythe

vorstellungen 2015 MAI

22. 25. 27. 28.

JUN

5. 8.

JUL

5.

INszenierung

Choreografie

William Forsythe Musik

Thom Willems Leslie Stuck Eva Crossman-Hecht Ludwig van Beethoven Bühnenbild & Licht

William Forsythe, Michael Simon Kostüme

Férial Simon Text

Richard Fein, Kathleen Fitzgerald­, William Forsythe Semperoper Ballett Musik vom Tonträger Projekt Partner

Sparkassen-Finanzgruppe Sachsen Ostsächsische Sparkasse Dresden Sparkassen-Versicherung Sachsen Sachsen Bank Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Semperoper

»Neugierde ist ein nützlicher Zustand«

William Forsythe und Ballettdirektor Aaron Watkin im Gespräch

Âťes geht mir ausschliesslich um die Menschen, mit denen ich arbeite.ÂŤ

William Forsythe mit Courtney Richardson und Svetlana Gileva

William Forsythe und Aaron Watkin im Ballettsaal

William Forsythe, Aaron Watkin, Sie kennen sich bereits seit Jahrzehnten. Im Jahre 1997 gingen Sie, Herr Watkin, ins Ensemble des Ballett Frankfurt unter der Leitung von William Forsythe. Inwieweit hat Sie diese Lebensphase geprägt? Als ich als Tänzer neu in William Forsythes Company nach Frankfurt kam, habe ich mich sofort von ihm als Individuum angesprochen und mich geför­ dert gefühlt. Die Aufforderung, ein bewusst denkender und hinterfragender Mensch zu sein, klingt vielleicht selbstverständlich, ist aber in der Ballettwelt bis heute noch keine Selbstverständlichkeit. Diese Art der Selbst­ erfahrung, die Körper und auch den Geist beanspruch­ te, dauerte ihre Weile. Es ist ein Prozess, Verantwor­ tung für sich selbst zu übernehmen – die Mischung der Tänzer in Frankfurt machte deutlich, dass es William Forsythe um Persönlichkeiten geht, um das Besondere in jedem einzelnen. Watkin

Forsythe Ja, es geht mir ausschließlich um die Men­ schen, mit denen ich arbeite. Ich meine, dass die Ei­ genschaft, die ich in meinen Arbeitsbeziehungen auf­ recht zu erhalten versuche, die Neugier gegenüber der anderen Person ist. Diese Eigenschaft mag die

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Gegebenheit der Situation betreffen, in der die Tän­ zer und ich uns vorfinden, die angefüllt ist mit unzäh­ ligen Variablen, welche unsere Wahrnehmung dessen verändern, woraus die Gegenwart zusammengesetzt ist. Man muss sich dann fragen, ob man wirklich sein Gegenüber vollständig sieht und nicht seine Wahrneh­ mung durch eine Schablone von Erwartungen filtert. Neugierde ist ein sehr nützlicher Zustand für beide Seiten der Arbeitsbeziehung. Herr Forsythe, Ihre stilprägenden Werke werden auf der ganzen Welt gezeigt. Inwieweit gibt es das Gefühl, eine »Vater-Figur« zu sein? Ich denke, dass ich mich in Bezug auf den Tanz nicht so sehr als »Vater-Figur« eigne. Als Cho­ reograf und Tänzer sollte man sich auf der gleichen Augenhöhe begegnen. Vielleicht fragt man sich, ob meine Autorität in der Arbeitssituation unhinterfragbar sei, und ich würde darauf sagen, dass dies dann sehr unangenehme und unproduktive Bedingungen wären. Diejenigen von uns, die in dem Raum etwas erarbei­ ten, versuchen, Themen von gemeinsamem Interesse zu finden, und da die menschliche Bewegung ein kom­ plexes Phänomen darstellt, ist die kollaborative Erfor­ schung beinahe das einzige Gebot. Forsythe

Herr Watkin, was geben Sie an Ihre Tänzer weiter? Watkin An mich selbst zu glauben, mich selbst zu fin­ den, mich zu eigenen Taten zu ermutigen, das habe ich von William Forsythe mitgenommen und das möchte ich an meine Tänzer weitergeben. Es gibt immer noch viele Companies, in denen kein Raum für diese Freiheit herrscht. Und natürlich, je größer eine Company, des­ to schneller wird es hierarchisch. Um Autorität kommt man natürlich nicht herum: Schritte zu lernen, ist die Basis, doch wenn dann wie bei einer Neueinstudierung etwa eines Werkes von William Forsythe der Choreo­ graf selbst kommt, geht es um Essenzielles. Ich würde es Coaching nennen: etwas, das dem Werk wirkliches Leben einhaucht. Damit ist die nächste Stufe erreicht, und eine Choreografie wird zur Kunst.

Nach »Ein William Forsythe Ballettabend« im Jahre 2012 und zahlreichen weiteren Werken von Forsythe steht nun in der nächsten Spielzeit »Impressing the Czar« an, ein abendfüllendes Ballett – sind Tänzer und Publikum reif dafür? Über die bald acht Jahre, die ich hier in Dresden Ballettdirektor bin, habe ich natürlich eine Strecke mit meiner Company zurückgelegt. Mir ging es von Anfang an darum, die traditionellen Grenzen zwischen klassischem Ballett und modernem Tanz einzureißen. Dazu dienen die Choreografien von William Forsythe. Ich möchte vermeiden, dass man das Semperoper Ballett eine klassische oder eine moderne Company nennt. Mir geht es darum, dass sie als zeitgenössisch im Sinne einer andauernden, heutigen Entwicklung gesehen wird. Es ist eine Reise, die ich gleichsam mit dem Publikum unternehme. »Impressing the Czar« ist nun die nächste Herausforderung.

Watkin

Das Interview führte Stefan Ulrich.

»Schwanensee«, der Klassiker des klassischen Balletts – »Impressing the Czar«, viel mehr als eine Reminiszenz an das Zeitalter zaristisch-klassischer Ballettkunst und viel mehr als eine brillante und unverschämt unterhaltende Synthese der Geschichte des klassischen Tanzes.

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Elena Vostrotina und Raphaël Coumes-Marquet in »In the Middle, Somewhat Elevated«, 2. Akt von »Impressing the Czar«

R epertoire vorstellungen 2015

Pontus Lidberg / Johan Inger / Alexander Ekman

Jun

12. 17. 19.

Jul

3. 7.

Im anderen Raum Choreografie Pontus Lidberg ∙ Musik Max Richter ∙ Bühnenbild & Licht Patrik Bogårdh ∙ Projektion Petter Lidberg, Anna-Karin Nilsson, Filip Rensfelt ∙ Kostüme Rachel Quarmby-Spadaccini ∙ Choreografische Assistenz Gamal Gouda ∙ Dramaturgie Stefan Ulrich

Nordic Lights Ballettabend Unter dem geheimnisvollen Titel »Nordic Lights« sind die Werke dreier zeitgenössischer schwedischer Choreografen vereint. Pontus Lidberg erzeugt in seiner intimen Choreografie auf poeti­ sche Weise bewusst Nähe zum Zuschauer. Zwischen bizarrem, komödienhaftem Treiben und bedrohlichem Abgrund bewegt sich Johan Ingers Choreografie »Walking Mad« zur mitreißenden Musik von Ravels berühmten »Bolero«. Direkte Konfrontation und Skur­ rilität spielen auch in Alexander Ekmans »Cacti« eine Rolle. In seiner selbstreferenziellen Arbeit über die Tanzkunst teilen sich die 16 Tänzer seiner Choreografie die Bühne nicht nur mit den Musikern eines Streichquartetts, sondern auch – faszinierend und sonderbar zugleich – mit einer Vielzahl von Kakteen. Mit ihrer je ganz eigenen choreografischen Handschrift machen die drei Choreografen­die unbegreiflichen Kräfte des Tanzes sichtbar.

Walking Mad Choreografie, Bühnenbild & Kostüme Johan

Inger ∙ Pärt, Maurice Ravel ∙ Licht Erik Berglund ∙ Einstudierung Yvan Dubreuil

Musik Arvo

Cacti Choreografie, Bühnenbild & Kostüme Alexander

Ekman ∙ Musik Franz Schubert, Ludwig van Beethoven, Joseph Haydn ∙ Licht & Bühnenbild Tom Visser ∙ Text Spenser Theberge ∙ Einstudierung Urtzi Aranburu Semperoper Ballett · Kammerensemble aus Mitgliedern der Sächsischen Staatskapelle Dresden & Musik vom Tonträger Kostenlose Werkeinführung 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Semperoper

Semperoper Ballett, »Im anderen Raum«

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Semperoper Ballett, Ballettsaalprobe zu »Bella Figura«

vorstellungen 2014  /  1 5 sep 13. Jul 4.

Großer Ballettsaal Normalpreis 5 Euro Kinder und Jugendliche 3 Euro Verkaufsbeginn mit Bekanntgabe im Monatsspielplan

Öffentliche Probe im Ballettsaal Bei dieser Veranstaltung bekommt das interessierte Publikum Einblicke in den Probenalltag des Semperoper Ballett vom klassischen Training bis hin zu szenischen Proben. Man kann mitverfolgen, wie einzelne Szenen mit den Tänzern einstudiert werden, wie und auch aus welchen Gründen Teile korrigiert und wiederholt werden müssen und dass minutiös gearbeitet wird, um tänzeri­ sche Perfektion zu erreichen. Zu erleben sind die hohe Konzentration, das künstlerische Leistungsvermögen und natürlich der Spaß aller Beteiligten bei der Arbeit im Ballettsaal. Die öffentlichen Proben haben einen direkten Bezug zu in nächster Zukunft stattfindenden Ballettvorstellungen, so dass die Zuschauer das Gese­ hene kurze Zeit später bei einer Aufführung des Semperoper Ballett wiederfinden und im kompletten Zusam­ menhang einer vollständigen Choreografie entdecken können.

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Semperoper Ballett auf Tour Nach anfänglich nationalen, aber immer mit Begeis­ terung gefeierten Auftritten im sächsischen Umland, in Berlin oder Heilbronn, nahmen die Anfragen nach Gastspielen der 2006 von Ballettdirektor Aaron Watkin neu formierten und seither mit international repräsenta­ tivem Repertoire versehenen Company zu. Bereits in der dritten Spielzeit durfte das Semperoper Ballett in einer kleinen Formation den Sprung über den Atlantik wagen, um sich in Houston beim »Dance Salad Festival« auf dem amerikanischen Kontinent zu präsentieren. Daraus ergab sich prompt die Einladung zum »Fall for Dance« nach New York. Imatra in Finnland sowie das italieni­ sche Spoleto waren Gastgeber des Semperoper Ballett, und in der Wiege des klassischen Tanzes St. Petersburg bewies das Ensemble mit einer seiner zeitgenössischen Produktionen seine herausragende Qualität. Orientalisch geprägt – im Sinne des Programmes (»La Bayadère«) wie auch des Ortes – war das Gastspiel in Abu Dhabi. Naheliegender, aber deshalb nicht weniger spannend ging die Reise im Herbst 2013 nach Weimar, um dort gemeinsam mit The Forsythe Company einen kontrast­ reichen Abend mit Werken des Meisters zu zeigen. Die Werke Forsythes sind der meistgefragte »Exportartikel« des Dresdner Ballettensembles, ist es doch dafür be­ kannt, dass in diesem Repertoire eine seiner besonderen Stärken steckt.

Umso glücklicher schätzt sich deshalb das Semper­ oper Ballett, in der Saison 2014 / 15 gleich an drei Gast­ spielorten mit »Ein William Forsythe Ballettabend« seine Qualitäten zeigen zu dürfen. Im Oktober 2014 geht es auf die bekannteste Bühne für zeitgenössischen Tanz in Österreich: das Festspielhaus St. Pölten. Im Februar 2015 wird das Reiseziel bereits zum zweiten Mal das Te­ atro Liceu der katalanischen Metropole Barcelona sein, um von dort aus, nach einem kurzen »Zwischenstopp« in Dresden, mit nochmals drei Vorstellungen in Antwerpen aufzutreten. Da wird es am Ende der Reisen sicherlich wieder viel zu erzählen geben: von Künstlerischem wie Kulturellem sowie von Menschen und Orten. Gastspiele des Semperoper Ballett in der Saison 2014 / 15 mit »ein William Forsythe BAllettabend« St. Pölten, Österreich, Festspielhaus, 19. Oktober 2014 Barcelona, Spanien, Gran Teatro del Liceu, 20., 21. Februar 2015 Antwerpen, Belgien, de Singel, 27., 28. Februar 2015

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Impressionen der Tournee des Semperoper Ballett in Abu Dhabi, 2012

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Zum ersten Mal veranstaltet das Semperoper Ballett zusammen mit HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste und in Kooperation mit der Palucca Hochschule für Tanz Dresden zum Ende der Spielzeit 2014 /15 – vom 25. Juni bis zum 11. Juli 2015 – ein internationales Tanzfestival in Dresden. Anspruch und Ziel des Festivals ist es, sowohl klassischen als auch zeitgenössischen Tanz auf höchstem Niveau zu präsentieren und dem Dresdner Publikum das breite Spektrum unterschiedlicher Tanzstile mit all ihren Gemeinsamkeiten und Unterschiedlichkeiten nahe zu bringen. Einige der wichtigsten Choreografen der internationalen Tanzlandschaft werden auf dem Festival vertreten sein: von The Forsythe Company bis hin zu Anne Teresa De Keersmaeker mit ihrer Kompanie Rosas und der israelischen Batsheva Dance Company unter der Leitung von Ohad Naharin, um nur einige zu nennen. Die für ihre stilistische Vielseitigkeit und Flexibilität gerühmten Tänzerinnen und Tänzer des Semperoper Ballett werden sich mit der gesamten Bandbreite ihrer künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten vorstellen, vom klassischen Handlungsballett eines »Schwanensee« über Dawsons »Tristan + Isolde«, Forsythes »Impressing the Czar« bis hin zu der konzentrierten Klarheit moderner Stücke im Ballettabend »Nordic Lights«. Abgerundet wird das Programm mit einer Soiree der Palucca Hochschule für Tanz Dresden. Die gesamte Programmplanung des Internationalen Tanzfestivals Dresden wird rechtzeitig bekannt gegeben.

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Programm in der Semperoper Aaron S. Watkin

Schwanensee Vorstellungen 26. & 28. Juni 2015

Pontus Lidberg / Johan Inger /  Alexander Ekman

Nordic Lights Vorstellungen 3. & 7. Juli 2015

William Forsythe

Impressing the Czar Vorstellung 5. Juli 2015

David Dawson

Tristan + Isolde Vorstellung 6. Juli 2015

Palucca Hochschule für Tanz Dresden

Soiree Vorstellung 8. Juli 2015

Informationen zum Verkauf von Vorstel­ lungspaketen für das Tanzfestival finden Sie auf Seite 170.

juni ‹ Julia Weiss und Fabien Voranger in »Walking Mad«

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Chefdirigent

Christian Thielemann Erster Gastdirigent

Myung-Whun Chung

465 Jahre ist sie alt und zählte schon immer zu den führenden Orchestern ihrer Zeit: die Sächsische Staatskapelle Dresden. Seit September 2012 steht mit Christian Thielemann einer der gefragtesten Kapellmeister weltweit als Chefdirigent an ihrer Spitze, erster Gast­ dirigent ist Myung-Whun Chung. Die künstle­ rische Heimat der Staatskapelle ist die Semperoper Dresden, hier musiziert sie jährlich ca. 50 Symphonie- und Kammerkonzerte und ist darüber hinaus bis zu 260 Mal in Opernund Ballettaufführungen zu erleben. Hinzu kommen Tourneekonzerte in Europa, Amerika und Fernost und – seit Frühjahr 2013 – die künstlerische Ausrichtung der Osterfestspiele Salzburg als deren Residenzorchester. Das detaillierte Programm aller Kapell-Konzerte finden Sie im Konzertplan der Staatskapelle sowie unter staatskapelle-dresden.de.

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Szene

J unge S zene Stefan Johannes Hanke

Der Teufel mit den drei goldenen Haaren

vorstellungen 2014 Nov

12. 13. 14. 16. 17. 18.

Semper 2 Musikalische Leitung Ekkehard Klemm

Musiktheater für alle ab 6 Jahren · In deutscher Sprache INSZENIERUNG

»Sitzt nicht nur rum. Macht was. Glaubt an mich. Glaubt an euch. Glaubt an irgendwas!« Es scheint ganz einfach, ein Glückskind zu sein. So jedenfalls läuft das Glückskind in Stefan Johannes Hankes »Der Teufel mit den drei goldenen Haaren« nach dem gleichna­ migen Märchen der Gebrüder Grimm durchs Leben. Mit uner­ schütterlichem Selbstvertrauen und Optimismus entrinnt es den Intrigen des Königs und kommt selbst aus Teufels Küche unver­ sehrt wieder hinaus, um am Ende das kranke Land zu heilen und die schöne Prinzessin zur Frau zu nehmen. Die Kinderoper, die der Komponist Stefan Johannes Hanke 2012 im Auftrag der Staats­ oper Hannover schuf, strotzt musikalisch vor Übermut des Glücks­ kindes, findet aber auch ironische Töne. »Der Teufel mit den drei goldenen Haaren« zieht das kleine und das große Publikum immer wieder in seinen Märchenbann.

Julian Arsenault (Teufel) und Julia Mintzer (Glückskind)

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Regie Manfred

Weiß · Michel, Jee Hyun Kim · Licht Marco Dietzel · Choreografie Carla Börner · Dramaturgie Anne Gerber

Bühnenbild & Kostüme Kattrin

Instrumentalensemble »Des Teufels Großmutter«

Gala El Hadidi (Josofus/Prinz Bussel) und fünf der sieben Schwestern

vorstellungen 2015 jun

10. 11. 13. 15. 17. 21.

Johannes Wulff-Woesten Semper 2

Prinz Bussel

Musikalische Leitung Johannes Wulff-Woesten

Musiktheater für alle ab 8 Jahren · In deutscher Sprache · Auftragswerk der Semperoper Junge Szene

INSZENIERUNG Regie Valentina Simeonova · Bühnenbild & Kostüme Lena Lukjanova · Licht Jens Klotzsche · Kinderchor Andreas Heinze · Dramaturgie Manfred Weiß

Warum nennt sich ein Junge Bussel, obwohl er eigentlich Josofus heißt? Und wieso denkt er, er sei ein Prinz und die Königin seine Mutter, obwohl er sie nur von Sammelbildern kennt? Die bekannte niederländische Autorin Joke van Leeuwen liefert mit ihrer einfühl­ samen, skurrilen und hintersinnigen Erzäh­ lung die Vorlage für diese Oper. Es ist die Geschichte eines Jungen, der sich seinen Platz im Leben selbst sucht und seinen Träumen mit trotziger Entschlossenheit nachgeht. Auch Rückschläge und Enttäuschungen können ihn nicht aufhalten – ein Prinz muss nicht unbe­ dingt königlicher Abstammung sein, der Glaube an sich selbst reicht manchmal aus.

Kinderchor der Sächsischen Staatsoper Dresden · Projektorchester

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Uraufführung · Musiktheater für alle ab 8 Jahren · In deutscher Sprache · Libretto von Stefanie Wördemann nach dem gleichnamigen Roman von Astrid Lindgren

emie 26 mär 15

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Die Brüder Löwenherz

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Helmut Oehring

vorstellungen 2015 MÄR

26. 28. 29. 30. 31.

Semper 2

»Nangijala« heißt das ferne Land, in dem der kleine, todkranke Karl leben wird, wenn er auf dieser Erde gestorben ist. Sein älterer Bruder Jonathan erzählt ihm, dass Karl dort gesund und stark sein wird, und viele Heldentaten auf ihn warten. Doch beim Versuch, seinen kleinen Bruder aus dem brennenden Haus zu retten, kommt Jonathan ums Leben. Als Karl kurz darauf ebenfalls stirbt, sind die beiden in »Nangijala« vereint und bekämpfen gemeinsam als Brüder Löwen­ herz den bösen Tyrannen Tengil. Zwischen Kindsein und Erwachsenwerden, zwischen der Finsternis des Todes und dem Licht der Hoffnung und des Mutes bewegt sich die ergreifende Geschichte der berühm­ ten Kinderbuchautorin Astrid Lindgren, die 1974 zum ersten Mal auf Deutsch erschien. Der mehrfach ausge­ zeichnete Komponist Helmut Oehring nimmt sich des berührenden Romans von Lindgren an und adaptiert ihn für die Bühne. Mit dem ersten Musiktheater weltweit, basierend auf Lindgrens berühmtem Werk »Die Brüder Löwenherz«, führen Helmut Oehring und seine Librettistin Stefanie Wördemann ihr bisheriges gemeinsames Schaffen fort, das Ausführende wie Pu­ blikum zu neuem Hören und Sehen, zum Verwandeln der eigenen Sicht- und Denkweisen auffordert.

Musikalische Leitung

N.N. INszenierung

Regie

Manfred Weiß Bühnenbild & Kostüme

Okarina Peter, Timo Dentler Dramaturgie

Valeska Stern Ensemble der Lucerne Festival Alumni Auftragswerk der Semperoper Junge Szene, des Lucerne Festivals und des Badischen Staats­theaters Karlsruhe

Astrid Lindgren ›

Auf nach Nangijala!

Die vertonung von astrid lindgrens roman »die brüder löwenherz«

»›Und dann werde ich nie wieder Angst haben­.‹ Sie sprin­ gen. Und dieses Springen ist ein Schreien. ›Ja, Jonathan, ich sehe das Licht! Ich sehe das Licht‹ Es muss hin und wieder einen Schrei geben. Und dieser Schrei bewegt oder zerreißt den Vorhang, der uns möglicherweise von der Wahrheit trennt – von der ›Unwirklichkeit der Realität und der Verhei­ ßung, dass der Felsen der Welt auf dem Flügel einer Elfe gegründet ist‹ (Scott Fitzgerald). Musik ist ein solcher Schrei. Die Sonette Shakespeares sind ein solcher Schrei. Und auch ›Die Brüder Löwenherz‹ von Astrid Lindgren: Karl und Jonathans Todessprünge nach Nangijala am Romanan­ fang und Nangilima am Romanende sind begleitet vom Schrei der Befreiung: vom alten Leben hin zu einem neuen. Stefanie Wördemann und Helmut Oehring

Helmut Oehring

Stefanie Wördemann

Geboren 1961 in Ost-Berlin und als Gitarrist und Komponist Autodidakt, war er 1992 –1994 Meisterschüler von Georg Katzer an der Akademie der Künste zu Berlin. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Hindemith-Preis und den Arnold-Schönberg-Preis für sein Gesamtwerk, das heute über 300 Werke umfasst. 2011 veröffentlichte btb / luchterhand die Autobiografie Mit anderen Augen. Vom Kind gehörloser Eltern zum Komponisten. Er ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin und der Sächsischen Akademie der Künste sowie Honorarprofessor der Universität Bern. 2013 wurden seine Opern SehnSuchtMEER oder Vom Fliegenden Holländer an der Deutschen Oper am Rhein und AscheMOND oder The Fairy Queen an der Staatsoper im Schillertheater Berlin uraufgeführt. 2014 / 15 folgen SEVEN SONGS for Sunrise im IRCAM / Centre Pompidou Paris und die Uraufführungen von GOYA III. Veía la mano, pero como alelado für 18 Streichinstrumente (UA September 2014 Ensemble Resonanz, Beethovenfest Bonn), Angelus Novus I (UA Januar 2014 Collegium Novum, Tonhalle Zürich), Angelus novus II (UA Januar 2014 Dampfzentrale Bern) sowie des Requiems VAHIDE. Die Einzelne als Auftragswerk der Dresdner Sinfoniker zum 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern (UA April 2015 Yerevan, Istanbul, Berlin und Dresden).

Geboren 1974 bei Hamburg, studierte sie Musikwissenschaft und Germanistik in Berlin und war Gründungsmitglied der Akademie Musiktheater heute – Berlin-Salzburg und des labor für musik:theater Berlin. Nach Regieassistenzen u.a. für Peter Konwitschny an der Deutschen Oper Berlin wurde sie 2001 Musiktheaterdramaturgin am Theater Osnabrück, 2002–06 Redakteurin der Berliner Philharmoniker und wirkte zudem als freischaffende Autorin, Dramaturgin und Produzentin. Seit 2005 arbeitet sie vor allem als Librettistin und Regisseurin. Mit Helmut Oehring schrieb und inszenierte sie u.a. die Musiktheaterwerke QUIXOTE oder Die Porzellanlanze (UA 2008 Europäisches Zentrum der Künste Dresden Hellerau), Die WUNDE Heine (UA 2010 Ensemble Modern, Kurt-Weill-Fest Dessau / Oper Frankfurt a.M. / Ruhrtriennale Köln) und Orfeo14 (vol.1) (UA 2014 Ictus Ensemble / Le Concert d’Astrée, Opéra de Lille). Aktuell arbeiten beide an den Musiktheaterwerken AGOTA f (UA 2016 / 17 mit Dagmar Manzel u.a., Ensemble Modern, Staatstheater Wiesbaden) und MUNCHmusic.re / decover (UA 2016 Cikada Ensemble, Ultima Festival Oslo).

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ir waren jetzt ganz nahe an Tengils Land. Jenseits der Brücke konnte ich einen Pfad sehen, der sich zwischen den Bergen der Uralten Berge in Karmanjaka hinaufwand. »Folgst du diesem Pfad, dann kommst du zu Tengils Burg«, sagte Jonathan. Ich schauderte noch mehr. Doch ich dachte: Mag morgen kommen, was will – heute Abend sitze ich jedenfalls zum ersten Mal in meinem Leben mit Jonathan an einem Lagerfeuer! Wir hatten es auf einer Felsplatte angezündet, hoch über dem Wasser­ fall und dicht bei der Brücke. Ich setzte mich so, dass ich alldem den Rücken zukehrte. Ich wollte die Brücke, die zu Tengils Land führte, nicht sehen und auch alles andere nicht. So sah ich nur den Schein des Feuers, der flackernd zwischen den Bergwänden hin und her huschte. Es war schön und ein bisschen unheimlich, selbst dies. Aber dann sah ich Jonathans liebes Gesicht im Feuerschein und die Pferde, die ein Stück von uns entfernt ruhten. »Dies Lagerfeuer ist viel schöner als mein erstes«, sagte ich. »Denn jetzt bin ich ja mit dir zusammen, Jonathan!« Wo ich auch war, immer fühlte ich mich geborgen, wenn Jonathan bei mir war, und ich war glücklich, mit ihm endlich einmal an einem Lagerfeuer zu sitzen, von dem wir so oft gesprochen hatten, als wir noch auf Erden lebten. »Die Zeit der Lagerfeuer und der Sagen, weißt du noch, dass du das gesagt hast?«, fragte ich Jonathan. »Ja, ich weiß«, sagte Jonathan. »Aber damals ahnte ich noch nicht, dass es auch in Nangijala böse Sagen gibt.« »Muss das immer so sein?«, fragte ich. Er starrte eine Weile stumm ins Feuer. »Nein«, sagte er dann, »wenn der Kampf einmal vorüber ist, wird Nangijala wohl wieder ein Land, wo Sagen und Märchen schön sind und das Leben einfach ist wie früher.« Das Feuer flammte auf, und in dem Schein sah ich, wie erschöpft und traurig Jonathan war. »Aber dieser letzte Kampf, Krümel, kann nur ein böses Märchen sein, eine Sage vom Tod und nichts als dem Tod. Und deshalb muss Orwar diesen Kampf leiten, nicht ich. Denn ich tauge nicht dazu, einen Menschen zu töten.« Ich weiß, dass du das nicht kannst, dachte ich. Dann fragte ich ihn: »Warum hast du diesem Pärk das Leben gerettet? War das wirklich recht?« »Ich weiß nicht, ob es recht war«, antwortete Jonathan. »Aber es gibt Dinge, die man tun muss, sonst ist man kein Mensch, sondern nur ein Häuflein Dreck, das habe ich dir schon früher gesagt.« »Und wenn er nun gemerkt hätte, wer du bist?«, fragte ich. »Wenn sie dich nun gefangen genommen hätten!« »Ja, dann hätten sie eben Löwenherz gefangen und kein Häuflein Dreck«, sagte Jonathan. Aus Astrid Lindgrens »Die Brüder Löwenherz«

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J unge S zene

Öffentliche Hauptprobe mit dem Semperoper Ballett Schulklassen haben die seltene und außerge­ wöhnliche Möglichkeit, Künstler und Theater­ schaffende bei der Arbeit kurz vor Beendigung einer langen Probenphase ein paar Tage vor der Premiere zu erleben – indem sie einem bestimmten, zeitlich begrenzten Ausschnitt der Hauptprobe beiwohnen und die aufgeregte Endprobenstimmung im Theater hautnah spüren können. Zu erleben ist, wie beispiels­ weise der Choreograf die letzte Gelegenheit nutzt, Korrekturen zu machen, häufig muss die Probe noch aus choreografischen und musika­ lischen Gründen unterbrochen werden oder auch, weil ein Tänzer seinen Kostümwechsel nicht schnell genug geschafft hat – all dies kann in einer Hauptprobe geschehen, mehr noch, muss sogar passieren, damit General­ probe und Premiere fehlerfrei verlaufen.

Gestatten, Monsieur­ Petipa! Einmal hautnah eine Ballettprobe miterleben, heimlich den Tänzern des Dresden Semperoper Ballett bei der Arbeit zuschauen – Monsieur Petipa macht’s möglich! Warum können Tänzer so hoch springen und wie funk­ tioniert ein Spitzenschuh? Monsieur Petipa kennt die Antwort! Doch wer ist dieser selt­ same Monsieur, woher kommt er, und warum kennt er sich so gut mit Ballett aus? Mit »Gestatten, Monsieur Petipa!« soll Schülern der 1. bis 4. Klasse anspruchsvoll-spielerisch in der besonderen Atmosphäre des Ballett­ saals der weite Weg vom klassischen Trainings­alltag bis hin zur Aufführung in Kostüm und Maske nahe gebracht werden. Also dann – »Entrez!«

Termine 2014 / 15 Für Schulklassen der 1. bis 4. Klasse Sep

30.

9 & 10.30 Uhr

okt

1. 7. 8.

9 & 10.30 Uhr

dez

8. 9. 16. 17.

9 & 10.30 Uhr

apr

15. 16. 22. 23. 9 & 10.30 Uhr

Kleiner Ballettsaal Anmeldung unter

carola.schwab@semperoper.de

Termine 2015

Termine 2014 Für Familien mit Kindern bis 11 Jahre

feb

10.

mai 20.

Teilnehmerzahl begrenzt Nur für Schulklassen

Okt

23. 24.

Kleiner Ballettsaal Normalpreis

Anmeldung unter

5 Euro

carola.schwab@semperoper.de

Kinder und Jugendliche

3 Euro

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10 Uhr

J unge S zene

»OPERation Stern 12_acht_2« Eine Reise ins Universum Oper ∙ Von Jan-Bart De Clercq, Valeska Stern und Manfred Weiß Auf dem Stern 12_acht_2 herrscht Ausnahme­ zustand: Alle Fernseher, Kinos und Computer sind ausgefallen und das ausgerechnet kurz vor der intergalaktischen Meisterschaft um den unterhaltsamsten Planeten! Man munkelt jedoch, auf dem Planeten Erde gäbe es ein Unterhaltungsmedium namens »Oper«, das die Rettung für Stern 12_acht_2 bedeuten könnte. Astronautin Leskava wird deshalb zur Erde geschickt, um von dort eine solche Oper zu besorgen. Die Koordinaten ihres Raum­ schiffes transportieren die mutige Heldin direkt in ein Klassenzimmer, in dem der DJ J2B2 gerade eine Jamsession mit den Schü­ lern abhält. DJ J2B2 ist bereit zu helfen und erfindet mit Leskava ein Musiktheaterstück rund um ein kleines Mädchen mit einer roten Mütze, das versehentlich einen Liebestrank trinkt: »Rotkäppchen und der Liebestrank«. Das musikalische Abenteuer beginnt. »OPERation Stern 12_acht_2« ist eine Mitma­ choper der besonderen Art. Sie wurde als interaktive Aufführung im Klassenzimmer für Grundschüler entwickelt. Leskava und DJ J2B2 erfinden gemeinsam mit zwei Sängern, einem Pianisten und den Kindern eine kleine Mär­ chenoper, die das Klassenzimmer schnur­ stracks in eine Bühne und die Schüler in Dar­ steller und Sänger verwandelt. Hautnah erleben die Schüler, wie ein Musiktheaterwerk entsteht. Informationen und Termine in Absprache unter

jan-bart.declercq@semperoper.de

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Kapelle für Kids Wie viele Saiten hat eine Harfe? Was ist eine Kadenz? Und warum nur steckt der Hornist seine Hand in den Schalltrichter? Was machen die Musiker tagsüber, und wie wird man eigentlich Orchestermusiker? Antworten auf diese und noch viele andere Fragen rund um die Welt der Orchesterinstrumente finden die Moderatoren Kapellhornist Julius Rönnebeck und die Puppe Alma mit ihren musikalischen Gästen der Sächsischen Staatska­ pelle bei »Kapelle für Kids«. Dabei mischt Alma mit ihren neugierigen Fragen die Konzertprogramme klug und frech auf. Die Musik kommt dabei natürlich auch nicht zu kurz! Das Besondere in der kleineren Spielstätte Semper 2 ist, dass die Zuhörer Musik und Geschehen auf der Bühne fast »zum Anfassen« erleben. In den Kon­ zerten auf der großen Bühne steht die Sächsische Staatskapelle als ganzes Orchester im Mittelpunkt. Für viele kleine Konzertbesucher sind das die ersten prä­ genden Konzerterlebnisse in der Semperoper. Zum Ende der Spielzeit begrüßen Alma und Julius bei »Kapelle für Kids extra« in der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen einen prominenten Gast, der im Mittel­ punkt der Veranstaltung steht und seine Sicht auf die Musik näher bringt.

KonzertGeneralproben Die Sächsische Staatskapelle öffnet ihre Generalproben der Symphoniekonzerte für interessierte Jugendliche. Darüber hinaus gibt es Pausengespräche mit Solisten, Dirigenten und Orchestermitgliedern. Bei jeder dieser Generalproben freuen wir uns auf bis zu 90 Schüler­Innen und StudentInnen. Anmeldung unter

carola.schwab@semperoper.de

Für alle ab ca. 6 Jahren Termine und Uhrzeiten entnehmen Sie bitte dem Spielplan ab Seite 197.

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J unge S zene

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Junge Szene verzaubert: Vorbereitung eines Opernbesuchs

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In regelmäßigen Abständen informieren wir Sie über unsere Aufführungen und Tätigkeiten hinter den Kulissen.

Möchten Sie mit Ihrer Klasse eine Vorstellung besuchen? Wir bereiten Ihre Schüler mit einem Workshop auf diese Aufführung vor und lassen sie hinter die Kulissen schauen. Dieses Angebot gilt für alle Stücke im Spielplan. Dauer: mindestens eine Doppelstunde

Der Newsletter ist erhältlich unter

jan-bart.declercq@semperoper.de

Junge Szene lädt ein: Probenbesuche für Lehrer

Junge Szene verwandelt: Premierenklasse Planen Sie einen Premierenbesuch mit Ihrer Klasse? Mit szenischen und musikalischen Aufgaben können sich Ihre Schüler in meh­ reren Workshops mit uns kreativ mit dem Werk und seiner Inszenierung auseinander­ setzen. Dieses Angebot gilt für alle Stücke im Spielplan. Dauer: mindestens drei Doppelstunden

Kurz vor jeder Premiere laden wir Sie zu einem Besuch einer Endprobe ein. Sie erhalten dadurch einen Eindruck und können entscheiden, ob ein Besuch dieser Inszenie­ rung oder ein Projekt zu dieser Inszenierung mit Ihren Schülern in Ihren Lehrplan passt. Ergänzend erhalten Sie Informationen zum Werk, der Inszenierung und der beteiligten Künstler für Ihren Unterricht. Kontakt

Junge Szene fasziniert: Blick hinter die Kulissen

carola.schwab@semperoper.de

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Was passiert vor, hinter und auf der Bühne? Ihre Schüler werden es erfahren, bei einem Blick hinter die Kulissen. Dauer: mindestens eine Doppelstunde

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Junge Szene erzählt: Newsletter

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Junge Szene durch­ leuchtet: Nachbereitung

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Die musik- und theaterpädagogische Abteilung der Semperoper­Junge Szene wird von Carola Schwab und Jan-Bart­De Clercq betreut. Haben Sie Fragen oder Anregungen? Wir stehen Ihnen gern zu Verfügung.

Bleiben Fragen offen nach einer Vorstellung? Ein theaterpädagogischer Workshop nach dem Vorstellungsbesuch gibt Raum, alle Fragen zu klären. Dieses Angebot gilt für alle Stücke im Spielplan. Dauer: mindestens eine Doppelstunde

Allgemeine Anfragen theaterpaedagogik@ semperoper.de Ansprechpartner für den Blick hinter die Kulissen, Monsieur Petipa, Generalproben und Probenbesuche: Carola Schwab Jugendreferentin carola.schwab@semperoper.de T 0351 4911 456

Kontakt

jan-bart.declercq@semperoper.de

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Ansprechpartner für musiktheaterpädagogische Vor- und Nachbereitung und Premierenklassen: Jan-Bart De Clercq Musik- und Theaterpädagoge jan-bart.declercq@semperoper.de T 0351 4911 648 Ansprechpartner für Kapelle für Kids: Iris Mundhenke Produktionstleiterin iris.mundhenke@semperoper.de T 0351 4911 370

Semperoper zum Mitmachen

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Mitmachangebote der Semperoper­Junge Szene werden von Carola Schwab und Jan-Bart­ De Clercq betreut. Haben Sie Fragen oder Anregungen? Wir stehen Ihnen gern zu Verfügung. Ansprechpartner für den Jugendclub: Carola Schwab Jugendreferentin carola.schwab@semperoper.de T 0351 4911 456 Ansprechpartner für Ferien­ projekte und Workshops: Jan-Bart De Clercq Musik- und Theaterpädagoge jan-bart.declercq@semperoper.de T 0351 4911 648

Ansprechpartner für den Sinfonie­ chor Dresden e.V.: Verona Löpelt Vorstand Sinfoniechor loepelt@sinfoniechor.de T 0351 501 964 73 Interessierte Eltern von Kindern ab dem ersten Schuljahr erreichen die Chordirektion der Semperoper Dresden unter: kinderchor@semperoper.de T 0351 4911 621

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Die Preise der Stiftung­ zur Förderung­ der Semperoper Zum Preisträgerkonzert präsentiert sich die Semperoper als weltberühmtes Drei-SpartenHaus. Künstlerische Exzellenz und Vielfalt zu fördern, ist das feste Anliegen der Stiftung zur Förderung der Semperoper. Die jährliche Aus­ zeichnung herausragender Künstler und En­ sembles der Semperoper unterstreicht dieses wichtige Anliegen. Künstlerinnen und Künstler aus dem Ensemb­ le der Semperoper wurden erstmals 1993 mit dem Christel-Goltz-Preis für Gesang, dem Mary-Wigman-Preis für Tanz und dem FritzBusch-Preis für Instrumentalmusik von der Stiftung zur Förderung der Semperoper ge­ ehrt. Die Stiftung würdigt mit den Namensge­ bern ihrer Preise Künstlerinnen und Künstler, die in der Vergangenheit an der Semperoper gewirkt, deren Reputation geprägt und einen festen Platz in der Dresdner Musikgeschichte gefunden haben. Der Christel-Goltz-Preis für Gesang erinnert an eine der bedeutendsten Sängerinnen des letzten Jahrhunderts, deren Interpretation der Titelrolle in »Salome« von Richard Strauss legendär wurde, der MaryWigman-Preis für Tanz an die Tänzerin, Cho­ reografin und Pädagogin des deutschen Aus­ druckstanzes, die den modernen Tanz in der ganzen Welt bekannt machte, und der FritzBusch-Preis für Instrumentalmusik an den Di­ rigenten von Weltruf, der in Dresden die Posi­ tion des Opern- und Generalmusikdirektors innehatte und 1933 von den Nationalsozialis­ ten vertrieben wurde. Seit 1997 verkörpert der Phoenix, eine Bronzeplastik des Künstlers Thomas Reichstein, die von der Stiftung ver­ liehenen Preise. Die Skulptur symbolisiert die Töne der Musik, das Klingen der Stimme und das Schwingen des Tanzes.

Mary-Wigman-Preis für Jiří Bubeníček, 2013

Die Stiftung zur Förderung der Semperoper lädt ein zum 22. Preisträger­ konzert Die Stiftung zur Förderung der Semperoper ehrt mit ih­ ren Preisen herausragende Künstlerpersönlichkeiten und Ensembles von internationalem Renommee, die der Semperoper Dresden angehören oder ihr eng verbunden sind. Mit der Preisverleihung, die in einer eigens dafür ausgerichteten Gala in der Semperoper stattfindet, trägt die Stiftung in besonderer Weise zum weltweiten Ruf des Opernhauses bei. Im 22. Preisträgerkonzert erleben Sie Oper, Konzert und Ballett gleichermaßen. Solisten und Ensemblemitglieder der Semperoper sowie die Sächsische Staatskapelle Dresden­präsentieren ein erlesenes Programm mit künst­ lerischen Höhepunkten der aktuellen Spielzeit. Lassen Sie sich vom Fest der Stimmen, des Klangs und der Bewegung und von diesem ganz besonderen Opern­ haus verzaubern! 2. November 2014, 11 Uhr Das Preisträgerkonzert wird gefördert von Vattenfall.

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E x tras

Emmanuel Jal, Preisträger 2014

Verleihung des 6. Internationalen Friedenspreises »Dresden-Preis« Das Schicksal Dresdens als Mahnung verstehend, wür­ digt der Preis seit 2010 außergewöhnliche Leistungen herausragender Persönlichkeiten, die präventiv wirken und Eskalationen zu verhindern helfen. Die bisherigen Preisträger waren Friedensnobelpreisträger Michail Gor­ batschow, Dirigent Daniel Barenboim, Kriegsfotograf James Nachtwey, Stanislaw Petrow, der 1983 den Aus­ bruch eines Atomkriegs verhinderte, sowie der FriedensRapper und ehemalige Kindersoldat Emmanuel Jal. Der sechste »Dresden-Preis« wird am 14. Februar 2015 erneut in der Semperoper Dresden vergeben. Eine Veranstaltung der Friends of Dresden Deutschland e.V. und der Semperoper Dresden. 14. Februar 2015, 11 Uhr

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Der Stiftungsrat

Das Kuratorium

Joachim Hoof, Vorstandsvorsitzender der Ostsächsischen Sparkasse Dresden, Vorsitzender des Stiftungsrates

Ulrich Bäurle GmbH & Co. KG Behringer Touristik GmbH Dr. Bettina E. Breitenbücher Robert Bosch GmbH Caverion Deutschland GmbH Daimler AG Deutscher Sparkassen Verlag GmbH Die Gläserne Manufaktur von Volkswagen DREWAG Stadtwerke Dresden GmbH EADS Elbe Flugzeugwerke GmbH ENSO Energie Sachsen Ost AG Euro-Composites S. A. fischerwerke GmbH & Co. KG Prof. Dr. Heribert Heckschen Hilton Dresden Hotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden KPMG AG Wirtschaftsprüfungs­gesellschaft Lange Uhren GmbH Ostsächsische Sparkasse Dresden Piepenbrock Dienstleistung GmbH & Co. KG Heinz H. Pietzsch J��rgen Preiss-Daimler, P-D Consulting Radeberger Exportbierbrauerei GmbH R & M GmbH Real Estate & M ­ anagement Sachsen Bank Saegeling Medizintechnik Service- und Vertriebs GmbH Schneider + Partner GmbH Sparkassen-Versicherung Sachsen SRH Holding Staatliche Porzellan-Manufaktur Meißen GmbH UniCredit Bank AG Vattenfall Europe Mining & Generation Vitra GmbH Deutschland Juwelier Wempe Adolf Würth GmbH & Co. KG Zentrum Mikroelektronik Dresden AG

Senator h.c. Rudi Häussler, Gründer und Ehrenvorsitzender des Stiftungsrates, Kreuzlingen Prof. Senator E.h. Dipl.-Ing. (FH) Klaus Fischer, Inhaber und Vorsitzender der Geschäftsfüh­ rung der Unternehmensgruppe fischer, Waldachtal Susanne Häussler, Kreuzlingen Professor Dipl.-Ing. Jürgen Hubbert, Vorsitzender des Kuratoriums, Sindelfingen Gerhard Müller, Vorstandsvorsitzender der Sparkassen-Versi­ cherung Sachsen, Geschäftsführer der Stiftung, Dresden Prof. Dr. Dr. Sabine Freifrau von Schorlemer, Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Sächsisches Staatsministerium für Wissen­ schaft und Kunst, Dresden Helma Orosz, Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Dresden Heinz H. Pietzsch, Berlin Dr. Andreas Sperl, Geschäftsführer der EADS Elbe Flugzeugwerke GmbH, Dresden Tilman Todenhöfer, Geschäftsführender Gesellschafter der Robert Bosch Industrietreuhand KG, Gerlingen­

Assoziierte Mitglieder des Kuratoriums:

Dr. Richard Althoff Moritz Freiherr von Crailsheim Beate und Dr. Franz-Ludwig Danko Peter Linder, Peter Linder Stiftung Mercedes-Benz Niederlassung Dresden Prof. Dr. Michael Meurer Dipl.-Ing. Christoph Rabe Super Illu Verlag GmbH & Co. KG Ehrenmitglieder:

Professor Christoph Albrecht Professor Gerd Uecker

Wer Kunst versteht, versteht es sie zu fördern. Über 350 Jahre Operngeschichte, kulturelle Vielfalt, künstlerische Exzellenz – all das verkörpert die Semperoper Dresden. Damit das weltberühmte Opernhaus auch künftig diesen Weg gehen kann, steht die Stiftung zur Förderung der Semperoper als verläss­ licher Partner dauerhaft zur Seite und hat sich der gemeinnützigen Kulturförderung auf höchstem Niveau verschrieben. Die Mitglieder der Stiftung tragen maßgeblich dazu bei, die Künste an der Semperoper Dresden für heutige und zukünftige Generationen erlebbar zu machen. Die Stiftung verbindet den Kreis engagierter Freunde der Semperoper und wirkt so aktiv daran mit, ein einzigartiges Juwel für die Musikstadt Dresden und die deutsche Opernlandschaft zu erhalten In der Spielzeit 2014 / 15 steht die Stiftung zur Förderung der Semperoper dem Dresdner Opernhaus bei zahlreichen spannenden Premieren als Förderer zu Seite. Wir laden Sie herzlich ein zum 22. PREISTRÄGERKONZERT am 2. November 2014, 11 Uhr in der Semperoper Dresden.

Im Rahmen dieses Galakonzertes, in dem Solisten und die Sächsische Staatskapelle musikalische Höhepunkte aus Oper, Konzert und Ballett präsentieren, verleiht die Stiftung zur Förderung der Semperoper ihre renommierten Preise an herausragende Künstler der Semperoper. Lassen Sie sich verzaubern von einem rauschenden Fest der Musik!

Das 22. Preisträgerkonzert wird gefördert von Vattenfall.

Als Kurator der Stiftung sind Sie Teil eines anregenden Netzwerkes, das Persönlichkeiten aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft im Dialog vereint. Wir garantieren Ihnen einzigartige kulturelle Erlebnisse und eine exklusive Betreuung. Wir laden Sie ein, Mitglied im Kuratorium der Stiftung zur Förderung der Semperoper und Teil einer lebendigen Gemeinschaft zum Wohle eines berühmten Opernhauses zu werden.

Stiftung zur Förderung der Semperoper, An der Flutrinne 12, 01139 Dresden, Telefon 0351 423 55 98, Telefax 0351 423 54 55, stiftung.semperoper@sv-sachsen.de, www.stiftung-semperoper.de

Kultur beginnt im Herzen jedes Einzelnen. J.N. Nestroy

Semperoper Partner Partner der Semperoper und der Sächsischen Staatskapelle Dresden

Die Gläserne Manufaktur von Volkswagen in Dresden Projekt Partner

Sparkassen-Finanzgruppe Sachsen Ostsächsische Sparkasse Dresden Sparkassen-Versicherung Sachsen Sachsen Bank Junges Ensemble Partner

Radeberger Exportbierbrauerei GmbH Ausstattungspartner

Rudolf Wöhrl AG Semperoper Junge Szene Partner

Wöhrl for Kids Eine Initiative der Rudolf Wöhrl AG Euroimmun AG Lübeck / Rennersdorf Cochlear Deutschland GmbH & Co. KG Semper Open Air Partner

Klinisch-immunologisches Labor Prof. Dr. med. Winfried Stöcker  Lübeck Falkenberg & Kakies GmbH + Co. Immobilien Platin Partner

Ricola AG Silber Partner

Linde Engineering Dresden GmbH Novaled AG ELBEPARK Dresden Bronze Partner

Prüssing & Köll Herrenausstatter Schaulust Optik G.U.B. Ingenieur AG Lederwaren Exclusiv Dresden GmbH Förderer Junges Ensemble IBH IT-Service GmbH Semperoper Ballett Partner

Pomellato und Klassische Uhren Kretzschmar Exklusiver kulinarischer Partner

bean&beluga

Werden Sie Partner! Informieren Sie sich bei Andrea Scheithe-Erhardt (Sponsoring) T 0351 49 11 645 ∙ F 0351 49 11 646 sponsoring@semperoper.de

Proszenio Freunde der Semperoper Dresden und des Semperoper Ballett

Was geschieht, bevor sich allabendlich der Vorhang der Semperoper hebt? Wie sieht das Training der Balletttänzer aus nächster Nähe aus? Wie groß sind die Dimensionen der Bühne wirklich? Und welche Gedanken beschäftigen Regisseure, Choreografen und Bühnenbildner?

Wenn Sie die Antworten auf diese Fragen interessieren und Sie Spaß am »Abenteuer Musiktheater« haben, dann laden wir Sie ein, sich bei Proszenio Freunde der Semperoper und des Semperoper Ballett zu engagieren. Gehen Sie mit uns auf »ErOperer-Tour« vor und hinter den Kulissen der Welt des Balletts und der Oper, lernen Sie Künstler und den Theaterbetrieb näher kennen und unter­ stützen Sie damit gleichzeitig und unmittelbar durch Ihren persönlichen Beitrag unterschiedliche Aktivitäten des Hauses.

Informationen zu unseren unterschiedlichen Kategorien lassen wir Ihnen gerne zukommen.

Kontakt

Semperoper Dresden Proszenio Freunde der Semperoper Dresden und des Semperoper Ballett Ansprechpartnerin

Andrea Scheithe-Erhardt Theaterplatz 2 01067 Dresden T +49 351 4911 645 proszenio@semperoper.de

Ens

e m

bl e

E nsemble Geschäftsführung Kaufmännischer Geschäftsführer

Wolfgang Rothe

Direktorium Björn Peters Jan Nast Ballettdirektor Aaron S. Watkin Ballettbetriebsdirektor Adi Luick

Hintze*, Francis Hüsers*, Valeska Stern, Stefan Ulrich Mitarbeiterin Kerstin Zeiler Historisches Archiv Janine Schütz, Katrin Böhnisch, Gerd Lohse

Ollé (La Fura dels Baus), Jérôme Savary, Johannes Schaaf, Michael Schulz, Valentina Simeonova, Katharina­Thalbach, Francine Watson Coleman, Manfred Weiß

Künstlerischer Betriebsdirektor

Choreografen

Orchesterdirektor

Künstlerischer Leiter Semperoper Junge Szene

Manfred Weiß Kommissarischer Chordirektor

Wolfram Tetzner

Semperoper Junge Szene Künstlerischer Leiter Manfred Weiß Jugendreferentin Carola Schwab Musik- und Theaterpädagoge Jan-Bart De Clercq

Leiter Kommunikation und Marketing

Dr. Jörg Rieker Technischer Direktor

Jan Seeger

Kommunikation und Marketing

Jason Beechey, Carla Börner, Stijn Celis, David Dawson, Alexander Ekman, William Forsythe, Zenta Haerter, Johan Inger, Jiří Kylián, Pontus Lidberg, Nadège Maruta, Ohad Naharin, Otto Pichler, Alexei Ratmansky, Manfred Schnelle, Ramses Sigl, Joachim Siska, Erica Trivett, Aaron S. Watkin, Katrin Wolfram

Direktorin der Kostümwerkstätten und Maskenabteilung

Leiter Kommunikation und Marketing

Frauke Schernau

Dr. Jörg Rieker

Direktor der Dekorationswerkstätten

Stellv. Leiter / Referent Kommunikation und Marketing

Bühnenbildner

Sven Schmidtgen Leiterin Personal Solveig Eckert

Marcus Bräunig

Dirk Becker, Patrik Bogårdh, Katrin Connan, Christof Cremer, David Dawson, Timo Dentler, Alexander Ekman, Alfons Flores, William Forsythe, Achim Freyer, Muriel Gerstner, Roberta Guidi di Bagno, Peter Heilein, Eno Henze, Christof Hetzer, Johan Inger, Gisbert Jäkel, Jee Hyun Kim, Jiří Kylían, Lena Lukjanova, Marco Arturo Marelli, Hartmut Meyer, Kattrin Michel, Ohad Naharin, Mathis Neidhardt­, Luigi Perego, Okarina Peter, Gottfried Pilz, Karoly Risz, Herbert Schäfer, Christian Schmidt, Christoph Schubiger, Martina Segna, Jens Sethzman, Michael Simon, Volker Thiele, Harald Thor, Ezio Toffolutti­, Vasilis Triantafillopoulos, Jan Versweyveld­, Tom Visser, Arne Walther

Referentin Kommunikation und Marketing

Carolin Ströbel Christine Diller Evelyn Kessler Fotograf Matthias Creutziger Leitung Sponsoring Andrea Scheithe-Erhardt (actori GmbH) Pressereferentin Oper und Ballett

Intendanz

Mitarbeiterin

Assistentin der Intendanz

Claudia von der Forst

Operndirektion Künstlerischer Betriebsdirektor

Björn Peters

Ensemble und Gäste

Referentin des Künstlerischen Betriebsdirektors

Dirigenten

Annette Weber

Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden

Künstlerische Produktionsleitung

Hannah Blum

Christian Thielemann

Leiterin Künstlerisches Betriebsbüro

Sabine Eschwege Iris Mundhenke, Susanne Hoffmann, Nora Weyer Studienleiter Johannes Wulff-Woesten Solorepetitoren Markus Henn, Clemens Posselt, Ellen Rissinger, Jobst Schneidera­t, Hans Sotin, Matteo Pais* Künstlerisches Betriebsbüro

Abendspielleitung und 1. Regieassistentin

Heike Maria Jenor Regieassistenten Angela Brandt, Bernd Gierke, Alexander Brendel Chefinspizient Maltus Schettler Inspizientinnen Sabine Bohlig, Silke Kurpiers, Sandra Schmidt Regieassistentin / Inspizientin Semperoper Junge Szene

Carla Spiewok Chefsouffleuse Gabriele Auenmüller Souffleusen / Souffleur Uta Mücksch, Carmen Weber, Karen Lalayan Choreografie Oper Carla Börner Komparserie Hannes-Detlef Vogel, Ralf Arndt-Vogt

Dramaturgie Dramaturgen Sophie Becker*, Yvonne Gebauer*, Anne Gerber, Werner

Mikhail Agrest, Paolo Arrivabeni, Rasmus Baumann, Matteo Beltrami, Josep Caballé-Domenech­, Rani Calderón, David Coleman, Paul Connelly, Jonathan Darlington, Alessandro De Marchi, Mikko Franck, Tomáš Hanus, Julia Jones, Ekkehard Klemm, Stefan Klingele, Lothar Koenigs, Julian Kovatchev, Mihkel Kütson, Cornelius Meister, Pier Giorgio Morandi, Rainer Mühlbach, Tomáš Netopil, Benjamin Pope, Thomas Rösner, Peter Schneider, Constantin Trinks, Felice Venanzoni, Omer Meir Wellber, Johannes Wulff-Woesten Regisseure

Grischa Asagaroff, David Dawson, Johannes Erath, Torsten Fischer, Barbara Frey, Achim Freyer, Jan Philipp Gloger, Eike Gramss, Jens-Daniel Herzog, Frank Hilbrich, Florentine Klepper, Peter Konwitschny, Axel Köhler, Tilmann Köhler, Günter Krämer, Andreas Kriegenburg, Uwe Eric Laufenberg, Marco Arturo Marelli, Christine Mielitz, Jetske Mijnssen, Àlex

146

Kostümbildner

Falk Bauer, Henrike Bromber, Lluc Castells, Timo Dentler, Michel Dussarat, Alexander Ekman, Achim Freyer, Roberta Guidi di Bagno, Peter Heilein, Ines Hertel, Johan Inger, Andreas Janczyk, Karin Jud, Jessica Karge, Jee Hyun Kim, Renée Listerdal, Lena Lukjanova­, Kattrin Michel, Ohad Naharin, Mathis Neidhardt, Dagmar Niefi­nd-Marelli, Luigi Perego, Okarina Peter, Gottfried Pilz, Rachel QuarmbySpadaccini, Petra Reinhardt, Gabriele Rupprecht, Frauke Schernau, Christian Schmidt, Andrea Schraad, Férial Simon, Yumiko Takeshima, Ezio Toffolutti, Anna Sofie Tuma, Susanne Uhl, Erik Västhed, Joke Visser, Catherine Voeffray, Bettina Walter, Katharina Weissenborn, Birgit Wentsch

E nsemble Lichtdesigner

Fabio Antoci, Erik Berglund, Patrik Bogårdh, Stefan Bolliger, Avi Yona Bueno, Gerd Budsdigk, Gérard Cleven, Bert Dalhuysen, Friedewald Degen, Marco Dietzel, Marco Filibeck, William Forsythe, Michael Gööck, Jens Klotzsche­­, Wieland Müller-Haslinger, Guido Petzold, Bernd Purkrabek, Jan Seeger, Jens Sethzman, Michael Simon, Kees Tjebbes, Jan Versweyveld, Tom Visser

Bruns, Andreas Conrad, Steve Davislim, Albert Dohmen, Thomas Ebenstein, Ladislav Elgr, Adrian Eröd, Thomas Gazheli, Andeka Gorrotxategi, Stephen Gould, Thomas Hampson, Steven Humes, Yosep Kang, Michael König, James Laing, Sergei Leiferkus, Enrico Marabelli, Hagen Matzeit, Peter Rose, Arnold Rutkowski, Lance Ryan, Roland Schubert, Nikolai Schukoff, Matthew Shaw, Marco Vinco, Gerd Vogel, Marco Vratogna, Derek Welton, Markus Werba, Riccardo Zanellato, Georg Zeppenfeld

Dmitry Semionov +, István Simon +, Denis Veginy

Schauspieler Wolfgang

Halbsolisten

Erste Charaktersolisten

Carola Schwab; Ralf Arndt-Vogt, Hannes-Detlef Vogel Solisten

Sangeun Lee, Anna Merkulova, Courtney­Richardson, Arika Togawa­, Julia Weiss; Claudio Cangialosi, Maximilian Genov, Oleg Klymyuk, Jón Vallejo, Fabien Voranger

Projektionen (Video)

Petter Lidberg, Anna Karin Nilsson, Filip Rensfelt, Bastian Trieb

Stumph

Junges Ensemble Solisten Ensemble Sängerinnen Christina Bock, Sabine Brohm, Emily Dorn, Gala El Hadidi, Birgit Fandrey, Christiane Hossfeld, Andrea Ihle, Roxana Incontrera, Angela Liebold, Christa Mayer, Nadja Mchanta­f, Romy Petrick, Ute Selbig, Barbara Senator, Carolina Ullrich, Tichina Vaughn, Elisabeth Wilke, Rachel Willis-Sørensen Sänger Markus

Butter, Michael Eder, Simeon Esper, Alexander Hajek, Matthias Henneberg, Gerald Hupach, Markus Marquardt, Ilhun Jung, Peter Lobert, Tomislav Lucic, Jürgen Müller, Tomislav Mužek, Zachary Nelson, Timothy Oliver, Aaron Pegram, Christoph Pohl, Tilmann Rönnebeck, Mert Süngü Gäste Sängerinnen Kate

Aldrich, Claudia Boyle, Daniela Fally, Rosa Feola, Renée Fleming, Rachel Frenkel, Brigitte Geller, Vanessa Goikoetxea, Elena Gorshunova, Anja Harteros, Jane Henschel, Evelyn Herlitzius, Christiane Karg, Sophie Koch, Nadia Krasteva, Christina Landshamer, Christiane Libor, Hanna-Elisabeth Müller, Marjorie Owens, Elena Pankratova, Alexandra Petersamer, Christina Poulitsi, Sonia Prina, Jennifer Rowley, Anna Samuil, Simone Schneider, Anne Schwanewilms, Tatiana Serjan, Daniela Sindram, Sarah Maria Sun, Gabriele Schnaut, Camilla Tilling, Manuela Uhl, Irmgard Vilsmaier, Anke Vondung, Julienne Walker

Musikalische Leiterin Daniela

Pellegrino Arsenault, Evan Hughes, Pavol Kubán, Christopher Tiesi, Sebastian Wartig Korrepetitor Thomas Cadenbach Sänger Julian

Pianisten

Daniela Pellegrino, Clemens Posselt, Ellen Rissinger, Jobst Schneiderat, Hans Sotin, Johannes Wulff-Woesten

Addis, Aris Argiris, Andreas Bauer, Daniel Behle, Giorgio Berrugi, Jean Sebastien Bou, Benjamin

Coryphées

Caroline Beach, Sarah Hay, Raquél Martínez, Sara Michelle Murawski, Yuki Ogasawara, Carmen Piqueras, Jenni Schäferhoff, Gina Scott, Briony Viele; Jan Casier, Greg Davidson, Francesco Pio Ricci, Johannes Schmidt Corps de ballet

Semperoper Ballett Ballettdirektor Aaron S. Watkin Ballettbetriebsdirektor Adi Luick Erster Ballettmeister Gamal Gouda Ballettmeisterin und Choreografische Assistentin

Laura Graham Rebecca Gladstone, Daniel Chait Gastballettmeister Stefanie Arndt, Yannick Boquin, Cynthia Harvey, Yannick Sempey Erster Pianist Yevgeny Feldmann Pianisten José Franco, Victor Olano, Thomas Weißbach Gastdirigenten Mikhail Agrest, David Coleman, Paul Connelly, Benjamin Pope Produktionsmanager Frank Seifert Proben- und Produktionsdisponent Henry Kupka Ballettkoordinatorin Christina Zimmermann Dramaturgen Stefan Ulrich, Valeska Stern Ballettmeister

Kanako Fujimoto, Jenny Laudadio, Alice Mariani, Susanna Santoro, Chiara Scarrone, Zarina Stahnke, Jia Sun, Mónica Tardáguila, Sonia Vinograd­, Vanja Vitman, Simona Volpe; Emanuele­Corsini­, Vitaly Fadeev, Joseph Hernandez­, Julian Lacey, Casey Ouzouni­s, Boris Richir Eleven

Studenten der Palucca Hochschule für Tanz Dresden * Gast + Ständiger Gast

Sächsischer Staatsopernchor Dresden Kommissarischer Chordirektor Wolfram Tetzner Sängerinnen und Sänger

Trainingsleiterin – Body Awareness

1. Sopran

Boglárka Hatala Physiotherapeuten Barbara Hohlfeld, Matthew Squire Pilates-Instructor Yevgeny Bondarenko Fotograf Ian Whalen

Anke Aust, Gabriele Berke, Birgit Bonitz, Julia Buck, Maria Eberth, Gabi Falkenhagen­, Katharina Flade, Jana Hohlfeld, Min-Kyoung Kwon, Cornelia Ludwig, Gisela Philipp, Silke Rudl, Beate Siebert, Kira Tabatschnik, Heike Wommelsdorff

Tänzer Sänger Phillip

Chantelle Kerr, Ana Presta, Duosi Zhu; Laurent Guilbaud, Milán Madar, Michae­l Tucker

Erste Solisten Svetlana Gileva, Polina Semionova*, Elena Vostrotina; Jiří Bubeníček, Raphaël Coumes-Marquet,

147

E nsemble 2. Sopran

Monika Harnisch, Elke Kaplon, Birgit Müller, Yvonne Reuter, Gundula Rosenkranz­, Ute Siegmund, Juliane Zoddel, Rebekka Gruber (Masterstu­ dentin)

Sächsische Staatskapelle Dresden Christian Thielemann Erster Gastdirigent Myung-Whun Chung Orchesterdirektor Jan Nast Chefdirigent

Persönliche Referentin des Chefdirigenten

Juliane Stansch

Violoncello

Assistentin des Orchesterdirektors

Agnes Monreal

1. Alt

Konzertdramaturg, Konzert- und Tourneeplanung

Anke Althoff, Cornelia Butz, Katrin Dönitz, Claudia Duvigneau, Annett Eckert, Margot Ehrlich, Rahel Haar, Barbara Leo, Heike Liebmann, Hyunduk Na, Christiane Neumann, Petra Reinhold, Jutta Süss, AnnaSusanne­ Veith

Tobias Niederschlag Presse und Marketing Matthias Claudi

2. Alt

Andrea Albert, Brigitte Doschew, Masako Furuta, Carolin Graßnick, Fumiko Hatayama, Claudia Mößner, Andrea Schubert, Kathrin Seidl, Sonnhild Umlauft, Ingrid Warninck, Heike Wiechmann 1. Tenor

Michael Auenmüller, Jun-Seok Bang, Frank Blümel, Christof Bodenstein, Fritz Feilhaber, Markus Hansel, Rafael Harnisch, Jae Suk Kim, Ullrich Märker, Juan Carlos Navarro, Jörg Reissmann, Bernhard Rudert, Enrico Schubert 2. Tenor

Rolf Haußig, Klaus Milde, Uwe Otto, Torsten Schäpan, Alexander Schafft, Tobias Schrader, Jens Schuster, Ingolf Stollberg 1. Bass

Matthias Beutlich, Friedrich Darge, Andreas Heinze, Frank Höher, Norbert Klesse, Hans-Jürgen Mohr, Alejandro Pizarro, Martin Schubert, Hans-Jürgen Staude, Dirk Wolter

Wolfgang Grabner, Zsuzsanna SchmidtAntal, Marie-Annick Caron, Claudia Briesenick, Susanne Neuhaus, Juliane Böcking, Milan Líkař, Uta Scholl

Programmheftredaktion und Konzerteinführungen

Dr. Torsten Blaich Orchesterdisponentin Sarah Niebergall Orchesterinspizient Matthias Gries Orchesterwarte Steffen Tietz, Golo Hunger, Stefan Other, Wolfgang Preiß Notenbibliothek Agnes Thiel, Mathias Ludewig­, Dieter Rettig Produktionsleiterin Kapelle für Kids Iris Mundhenke­ 1. Violine

Roland Straumer, Kai Vogler, Matthias Wollong, Yuki Manuela Janke Stellv. 1. Konzertmeister Michael Eckoldt, Thomas Meining, Jörg Faßmann, Federico Kasik 2. Konzertmeister Michael Frenzel, Christian Uhlig 1. Konzertmeister / in

Volker Dietzsch, Brigitte Gabsch, Johanna­Mittag, Jörg Kettmann, Barbara­Meining, Susanne Branny, Birgit Jahn, Martina Groth, Wieland Heinze, Henrik Woll, Anja Krauß, Anett Baumann, Annika Thiel, Roland Knauth, Anselm Telle, Sae Shimabara, Franz Schubert, Renate Peuckert

Norbert Anger Friedwart Christian Dittmann, Simon Kalbhenn Stellv. Solocellist Tom Höhnerbach, Martin Jungnickel, Uwe Kroggel Andreas Priebst, Bernward Gruner, Johann-Christoph Schulze, Jörg Hassenrück, Jakob Andert, Anke Heyn, Matthias Wilde, Titus Maack Konzertmeister Solocellist

Kontrabass Solokontrabassist

Andreas Wylezol Martin Knauer,

Stellv. Solokontrabassist

Petr Popelka Vorspieler Torsten Hoppe Helmut Branny, Christoph Bechstein, Fred Weiche, Reimond Püschel, Thomas Grosche, Johannes Nalepa Flöte Soloflötist / in Sabine Kittel, Rozália Szabó, Andreas Kißling Stellv. Soloflötist Bernhard Kury 2. Flötistin Cordula Bräuer Solopiccolist / in Jens-Jörg Becker, Dóra Varga

Oboe

Bernd Schober, Sebastian Römisch, Céline Moinet 2. Oboist / in Andreas Lorenz, Sibylle Schreiber Solo-Englischhornist Volker Hanemann, Michael Goldammer Solooboist / in

2. Violine Konzertmeister Heinz-Dieter Richter, Reinhard Krauß Stellv. Konzertmeister / in Matthias Meißner, Annette Thiem, Holger Grohs

2. Bass

Klarinette Soloklarinettist

Wolfram Große, Robert

Oberaigner Dietmar Hedrich Egbert Esterl, Jan Seifert Solo-Bassklarinettist Rolf Schindler, Christian Dollfuß Stellv. Soloklarinettist Solo-Es-Klarinettist

Markus Brühl, Andreas Burghardt, Alexander Födisch, Werner Harke, Falk Joost, Thomas Müller, Hans-Ulrich Ohse, Andreas Soika, Holger Steinert, Mirko Tuma, Michael Wettin, Daniel Müller (Masterstudent)

Stephan Drechsel, Jens Metzner, Ulrike Scobel, Olaf-Torsten Spies, Alexander Ernst, Beate Prasse, Mechthild von Rysse­l, Elisabeta Schürer, Emanuel Held, Kay Mitzscherling, Martin Fraustadt, Johanna Fuchs, Paige Kearl

Chorreferent

Ingolf Stollberg Christoph Heinig Leiterin des Chorbüros Angela Schulze Assistent Christoph Heinig

Viola

Chorrepetitor

Solobratscher

Sebastian Herberg, Michael Neuhaus Stellv. Solobratscher / in Andreas Schreiber, Stephan Pätzold, Anya Muminovich Vorspieler Michael Horwath Uwe Jahn, Ulrich Milatz, Ralf Dietze,

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Fagott Solofagottist Erik Reike, Joachim Hans, Thomas Eberhardt 2. Fagottist Hannes Schirlitz, Joachim Huschke Solo-Kontrafagottist Andreas Börtitz

Horn Solohornist Erich Markwart, Jochen Ubbelohde, Robert Langbein

E nsemble Stellv. Solohornist

Andreas Langosch, David

Harloff

Leiter Konstruktion und Assistent des Technischen

Licht – Audio – Video

Paul Radicke Konstrukteure Frank Schöne, Andreas Knoblauch, Raphael Gwosch Sicherheitsmanager Thomas Kneffel

Leiter

Direktors

Harald Heim 2. Hornist Manfred Riedl, Julius Rönnebeck­, Miklós Takács 4. Hornist Eberhard Kaiser, Klaus Gayer Wechselhornist

Bühnentechnik Trompete Solotrompeter

Leiter Bühnentechnik, Stellv. Technischer Direktor

Mathias Schmutzler, Tobias

Willner

Bühnenoberinspektor, Technischer Disponent

Peter Lohse, Siegfried Schneider, Volker Stegmann 2. Trompeter Sven Barnkoth Wechseltrompeter Gerd Graner Stellv. Solotrompeter

Posaune

Uwe Voigt, Nicolas Naudot Guido Ulfig 2. Posaunist Jürgen Umbreit Solo-Bassposaunist Lars Zobel, Frank van Nooy Soloposaunist

Stellv. Soloposaunist

Tuba Solo-Basstubaist Hans-Werner Liemen, Jens-Peter Erbe

Pauke und Schlagzeug

Thomas Käppler Bernhard Schmidt, Christian Langer Schlagzeuger Frank Behsing, Jürgen May, Dirk Reinhold, Stefan Seidl Solopauker

Stellv. Solopauker, Schlagzeuger

Harfe Soloharfenistin

Dr. Kay Busch

Vicky Müller, Astrid von

Brück Ehrenmitglieder der Sächsischen Staatskapelle

Swen Hauswald Mario Bley, Ivo Hildebrandt, Jörn Kreßmann, Jörg Kraus, Henry Pintarelli Bühnenhandwerker Jens Bleul, Berthold Heinrich, Gerald Klaus, Jens Richter, Jens Brilloff, Marco Helmrich, Thomas Hübner, Helge Krause, Matthias Mende, Enzio Klemm, Jens Pilgram, Uwe Schiebel, Thomas Uhlig, Yves Urban, Jörg Wallrabe, Tino Zech, Christoph Schaal, Stephan Bartl, Jan Weidlich, Dirk Bernhardt, Frank Becher, Lutz Biesold, Jörg Brilloff, Bernd Felsch, Maik Mertha, Olaf Preiß, Karsten Puttrich, Tobias Köhler, Kay Schüller, Enrico Schmidt, Jens Schöttner­, Michael Schumann, Hans-Joachim Jüttner, Jens Kühn, Claus Neumann, Dirk Schmidt, Lutz Gretzel, Frank Henker, Roland Müller, Timur Müller, Uwe Rentzsch, Henry Strauß, Thomas Schneider, Jens Zimmermann, Andreas Denk, Jörg Schneider, Bernd Eisert, Thomas Fröhlich, Lutz Loose, Lars Herrmann, Falk von Ryssel Auszubildende Dorit Selzer, Ulrike Neumann­ Bühneninspektoren, Bühnenmeister

Dresden

Peter Damm, Hans Kästner, Joachim Ulbricht, Reinhard Ulbricht, Eberhard Steindorf

Kaufmännische Geschäftsführung Kaufmännischer Geschäftsführer Wolfgang Rothe Stellvertreter des Kaufmännischen Geschäftsführers

Pierre-Yves Bazin Referentin des Kaufmännischen Geschäftsführers

Christin Otto Assistentin des Kaufmännischen Geschäftsführers

Bühnenmaschinisten Maschinenmeister / Obermaschine Berthold Benschneider Gerhard Damm, Wolfgang Hofmann, Matthias Schröder, Matthias Degen, Holger Kellig, Jens Liesche, Andreas Nitsche, André Päßler, Holger Schade, Frank Schmidt, Gerd Zimmermann, Daniel Zimny, Uto Thum, Reimar Rabe, Eugen Bär, Heiko Herberg, Uwe Herrmann, Uwe Schwaar, Ronny Wagner

Kirstin Tittel Interne Revision und Organisation

Fabio Antoci

Beleuchtungsoberinspektor / Technischer Disponent

Christoph Schmädicke Beleuchtungsinspektoren Marco Dietzel, Silvio Bäßler, Jens Klotzsche Beleuchter Steffen Adermann, Beatrix Blessing, Florian Blüsch, Dominik Börner, Torsten Eichler, Jens Gemper, Eberhard Glöß, Perry Grafe, Thomas Häßner, Robert Leichsenring, Jörg Schäfer, André Stein, Ursula Strympe, Mario Thiel, Falk Tusche, Berthold Uhlig, Gero Wackernagel Pyrotechnik / Effekte Jörg Steuer Tonmeister Stefan Folprecht Videotechnik Knut Geng Audio-/ Videotechniker Falko Rößler, KarlHeinz Rudnick, Mike Wappler Requisite

Elisabeth Schröter Bärbel Goldmann, Karla Teubel, Carola Hippler, Gabriele Naumann­, Anne Püschel, Kristin Schaale, Steffi Hildebrandt

Leiterin Requisite Requisiteurinnen

Haustechnik – Bühnenmaschinerie

Frank Oehme Steffen Weidner, Alexander Thieme Maschinen- und Fördertechnik Frank Lange, Karsten Müller Starkstrom Ralf-Karsten Adam, Frank Bergmann, Hans-Joachim Härtelt, Michael Kotsch, Andre Pretzsch, Volker Wienert Heizung / Sanitär Uwe Hillig, Jens Teutscher, Mario Jung Klima / Lüftung Uwe-Karsten Weiß, Lutz Krause Mess-, Steuer- und Regeltechnik Maud Locke Hausinspektion Tom Söntgen, Michael Greiner, Wolfgang Jacobi Leiter

Infotechnik

Dekorationswerkstätten Direktor der Dekorationswerkstätten

Sven Schmidtgen Stellvertreter / Produktionsleiter Oper

Martin Borrmeister Veit Richter Angelika Hombsch Sekretariat Lilia Bachmann Einkauf Claudia Scheunpflug Malsaal Vorstand Michael Döring Malsaal Reinhold Metzner, Danny Buchholz, Romy Krüger, Sven Michalick­a, Kathrin Oberländer, Steffen Schöber, Jens Völker Produktionsleiter Schauspiel

Sylvia Bittner

Logistikabteilung

Assistentin des Direktors

Jörn Kreßmann Klaus Hempel, Jens Niepel, Rico Henoch, Günther Fischer, Holger Dreßler, Gerd Pappelbaum, Thomas Bergelt, Wolfgang Clauß, Jörg Lommatzsc­h, Sebastian Schiebel, Matthias Wodner

Leiter Logistikabteilung

Technische Direktion Technischer Direktor Jan Seeger Technischer Produktionsleiter Arne Walther Assistentin des Technischen Direktors Juliane Reményi

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E nsemble Mario Sammler Johannes Bösche, Kristina Epperlein­, Constanze Herrmann, Anna Kögeböhn, Laura ­Sanwald, Mirko Wagner Tischlermeister Lothar Punzl Tischlerei Sebastian Staufenbiel, Lutz Antelmann­, Sven Bratfisch, Jörg Bräuning, Steffen Bursian, Torsten Deumer, Heiko Haufe, Andrea Hoffmann­, Steffen Liebert, Steffen Marek, Jutta Müller, Ulrich Strobach, Marcel Wolf Maschinenwart Jürgen Börner Leiter Schlosserei-Rüstkammer Ralf Seurich Schlosserei Hans-Uwe Börgmann, Jan Friede, Torsten Fritzsche, Dirk Katholing­, Thorsten Kucher, Udo Mayer­, Dirk Osinski-Seifert, Immo Resch, Hagen Tomany Vorarbeiter Rüstkammer Roland Hille Rüstkammer Silvio Kind, Jens Mazalla, Mike Peters Tapezierermeister Michael Kliesch Tapezierer Horst Seifert, Frank Hentschel, Sieglinde Kunert, Rosemarie Rehn, Brigitte Winkler, Gerd Zeibig Plastik Vorstand

Putzmacherin

Plastik

Pawolka

Kostümwerkstätten und Maskenabteilung Direktorin der Kostümwerkstätten und Maskenabteilung

Frauke Schernau Irène Favre Elke Harttung Kostümassistenz Ingrid Oelmann, Anke Parma-Hille, Claudia Rosenlöcher, Kerstin Schmidt-Dunko, Renate Thümmler Materialverwaltung Antje Kittner, Karin Schuster Gewandmeisterinnen Uta Fischer, Katrin Haupt, Wiebke Höher, Sabine Kretschmer­, Isabel Kulitzscher, Beate Ray Schneiderei Britta Bauer, Barbara Blaschk­e, Désireé Boissier, Dagmar Brauer, Katrin Braune, Henrike Butzmann, Roswitha Briesenick, Karin Eisold, Heike Engmann, Manuela Flämmig, Angelika Franz, Anna Göpfert, Petra Görner, Anja Härtwig, Antje Hagemeiste­r, Gabriela Hentschel, Ralph Lederer, Heidrun Noack, Henriette­Porsdorf, Evelyn Rieger, Andrea­Schleinitz, Eugenia Schreiok, Angela Schüller, Ilka Schütze, Josephin Seibt, Susan Stein, Birgit Trapp, Nicole Wagner, Kay Watzlawik, Angelika Weigelt, Christoph Weiß Auszubildende Dorothea Bosch, AnnaMagdalena­ Kahle Produktionsleiterin Schauspiel Sekretariat

Susann Gersdorf, Beate

Personalabteilung

Solveig Eckert Uwe Behnisch Sachbearbeiterinnen Ulrike Bauer, Ilka Dietze, Doreen Fritzsche, Petra Helm, Cornelia Kamprath, Claudia Rüthrich, Jürgen Thürmann, Marie-Luise Weidner Poststelle Gabriele Hatzmannsberger, Carmen Socka, Jana Walter Leiterin

Dezsö Soujon Anne Brümmer, Gundhild Leyn, Ralph Mathar, Uwe Naie, Katrin SeurigHoltschke Ankleidewesen Nora Bassenge, Eveline Börner, Constanze Braune, Peggy Drechsler, Kirsten Göhler, Simone Große, Kitty Hollerbach, Rita Just, Silke Kaun, Cornelia Kühn, Sylvia Lindemann, Heike Meyer, Susanne Thiele, Gertrud Uepach, Anna Katrin Woinar Fundus Grit Stübing, Astrid Stölzel Repertoireschneiderin Astrid Bähr, Christine Eckoldt, Heide Haid Kostümmalerei Sylvia Brilloff, Sylke Biesold, Anemone Kühne Färberei / Wäscherei Mathias Mack, Ingo Reiß, Petra Beyer, Kathrin Kießling Schuhmacherei Abteilungsleiter

Stellvertreter

EDV – IT

Sven Born Peter Gerstenberger, Marcel Hein, Maik Strohbach

Leiter

Rechnungswesen Leiterin Heike Sobkowiak Hannelore Adam, Claudia Domine, Annett Jeschke, Viola Kucher, Bärbel Müller, Martina Oehme, Anja Schliemann­

Maske

Dietmar Zühlsdorf Cornelia Hörbe 1. Maskenbildnerin Damen Barbara Hildebrandt­ Ballettverantwortliche Annette Lau, Thomas Wagner Maskenbildner / in Katharina Bergmann, Peggy Decker-Strohbach, Bettina Ficke, Cornelia Fitzek, Mandy Gärtner, Claudia Giese, Franziska Gutmann, Eun-A Kim, Manja Klesse, Mario Kretschmer, Simone Kroggel, Doreen Papperitz, Bärbel Punzl, Monika Ritter, Steffi Ulbrich, Christina Zschauer, Carla Zühlsdorf Chefmaskenbildner

Controlling

Stellv. Chefmaskenbildnerin

Leiter

Verwaltung Vertrieb und Service Leiterin

Doris Schneider

Stellvertretende Leiterin / DV-Organisation

Marion Bätz Petjula Schanze Anrecht und Bestellung Simone Baudisch Andrea Brock, Grit Demir, Monika Fiedler, Eike Hermsdorf, Kerstin Lukas, Ingolf Schneider, Horst Singer, Evelyn Thömel Sekretariat

Customer Relationship Management

Michael Schergaut Sabine Hertel Viola Ansel, Vera Böhm, Manja Jäsche, Beate Lange, Sylke Mähler Leiter / in Service Thomas Benedix, Heike Jensen Kasse

150

Sven Peschel Cathleen Hofmann

Recht Leiterin Recht

Theda Kokenge Manuela Münzer

Sachbearbeiterin

Personalrat Gabriele Auenmüller Stellv. Vorsitzender Gerald Hupach Vorstandsmitglieder Helge Krause, Lars Zobel Personalratsmitglieder Gabriele Auenmüller, Frank Becher, Katharina Bergmann, Karin Eisold, Gabriele­ Hatzmannsberger, Jana Hohlfeld, Gerald Hupach, Oleg Klymyuk, Helge Krause, Angela Liebold, Lars Zobel Konfliktlösungsbeauftragter Helge Krause Frauenbeauftragte Susanne Veith Schwerbehindertenvertretung Simone Kroggel Sachbearbeiterin Barbara Starke Vorsitzende

Ehrenmitglieder der Sächsischen Staatsoper Theo Adam, Hermi Ambros, Eleonore Elstermann, Senator h.c. Rudi Häussler, Ilse Ludwig, Johannes Matz, John Neumeier, Hans-Dieter Pflüger, Rolf Wollrad, Jutta Zoff Stand März 2014

E nsemble

Eleven‑Programm Semperoper Ballett und Palucca Hochschule für Tanz Dresden Das 2006 ins Leben gerufene Eleven‑Programm bietet jungen Tänzern die Möglichkeit, eine ganze Spielzeit lang praktische Erfahrungen mit dem Semperoper Ballett zu sammeln und zugleich an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden zu studieren. Dabei sind die Eleven in die Vorstellungen der Company eingebunden und pro­ fitieren von einem vollständigen, in Verbindung mit der Palucca Hochschule für Tanz Dresden organisierten Trainingsprogramm. Durch die Kombination aus Berufs­ erfahrung und intensivem Training soll das Programm den jungen Tänzern den Einstieg in die professionelle Tanzwelt erleichtern. Sowohl in der Company als auch an der Hochschule profitieren die Eleven von eigens auf sie zugeschnittenen Kursen, von Workshops mit Bezug auf das Repertoire sowie von Coachings, Beratungen und Kursen in weiteren Fächern wie Zeitgenössischem Tanz, Improvisation, Point Work, Pas de deux und Part­ nering. Zudem sind Theorieunterricht zu Inhalten des Programms sowie die Einrichtung von Tutorenstellen sowohl in der Company als auch an der Palucca Hoch­ schule vorgesehen, um den Eleven eine abgerundete Ausbildung mitzugeben und sie intensiv künstlerisch betreuen zu können. Die Eleven beteiligen sich auch an Vorstellungen und Aktivitäten der Palucca Hochschule und können speziell auf Wettbewerbe oder ähnliches vorbereitet werden. 2011 wurde das Eleven-Programm mit dem Preis der Stiftung zur Förderung der Semperoper ausgezeichnet. Das Eleven-Programm ist eine Kooperation des Semperoper Ballett und der Palucca Hochschule für Tanz Dresden.

151

FÖRDERER DES

JUNGEN ENSEMBLE

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E nsemble

Das Junge Ensemble der Semperoper Dresden – Sprungbrett auf die große Bühne Einmal auf der großen Bühne der Semperoper zu singen – für viele aufstrebende Sängerinnen und Sänger aus der ganzen Welt ein Traum! Das Junge Ensemble der Semperoper Dresden lässt seit 2004 für besonders talentierte junge Künstler diesen Traum Wirklichkeit werden. Für jeweils mindestens eine Spielzeit bietet es dem Sängernachwuchs ein individuelles Ausbildungs- und Trai­ ningsprogramm, das auf die Mitwirkung bei Aufführungen der Jungen Szene, bei Konzerten und anderen Projekten des Jungen Ensembles sowie auf ausgewählte Partien in Premieren und im Repertoire-Betrieb hinarbeitet. Erweitert wird das Programm um regelmäßige Meisterkurse, Kor­ repetition, Rollenstudium und nach Bedarf Deutschunterricht. Bisherige Mitglieder schätzen am Konzept des Jungen Ensembles besonders den direkten Austausch und die intensive Zusammen­ arbeit mit ihren Kollegen des Dresdner Opernensembles während der Probenarbeit und den Aufführungen sowie die Begegnung mit internationalen Gästen der Semperoper von Weltrang. Seit 2010 werden im Jungen Ensemble zudem Korrepetitoren aufge­ nommen, 2012 kamen auch Regieassistenten dazu. 2010 wurde das Junge Ensemble mit dem Preis der Stiftung zur Förderung der Semperoper ausgezeichnet. Interessierte Künstler, die am Beginn einer vielversprechenden beruflichen Laufbahn stehen und das Alter von 28 Jahren (bei Sängerinnen) bzw. 30 Jahren (bei Sängern) noch nicht überschrit­ ten haben, können sich ab Dezember 2014 für die Spielzeit 2015 / 16 für das Junge Ensemble bewerben. Genauere Informationen zur Bewerbung und zum Vorsingen bzw. Vorspielen finden Sie unter: semperoper.de / ensemble / junges-ensemble Kontakt

jungesensemble@semperoper.de

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n Abo

n

em

en t

A bonnement

Anrechte und Pakete

BA 0 1

WT02

Sa 18.10.2014 18 Uhr DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN

Mi 15.10.2014 19 Uhr LA BOHÈME

Leoš Janáček

Erl e bn isr e ic he Vorst ellun gen – be q u e m zu b u chen

Anrechte Ihr persönlicher Stammplatz in der Semperoper!

Giacomo Puccini

Fr 7.11.2014 19 Uhr ARABELLA

Mo 12.1.2015 19 Uhr DIE FLEDERMAUS

Richard Strauss

Johann Strauß

Fr 19.12.2014 19 Uhr KÖNIGSKINDER

Sa 25.4.2015 19 Uhr SIMON BOCCANEGRA

Engelbert Humperdinck Ihre Vorteile auf einen Blick:

- z.T. deutlicher Preisnachlass - persönlicher Stammplatz (saisonübergreifend) - kein Anstehen oder zeitaufwendiger Bestellvorgang für unterschiedliche Semperopernkarten - besonderer und persönlicher Service als Anrechtskunde - bevorzugte Information über Sonder­ aktionen - zwei Rabattgutscheine für je eine Opern- und Ballettvorstellung - ein Gutschein für einen Kammer­ abend Ihrer Wahl zum Anrechtspreis - Zusendung der Jahresbroschüre

Sa 24.1.2015 19 Uhr PELLÉAS ET MÉLISANDE

David Dawson

David Dawson

Fr 1.5.2015 19 Uhr DER FREISCHÜTZ Carl Maria von Weber

Fr 22.5.2015 19 Uhr IMPRESSING THE CZAR (Ballett)

ca . 2 0 Pro z ent A u fsc h lag zum N o r m a lpre is

Mittendrin im Geschehen des internati­ onalen Musiktheaters! Sie sind dabei, wenn in Dresden Operngeschichte geschrieben wird.

Euro 36,50 / 25 / 18 / 9

WT03

Mo 15.9.2014 19 Uhr L’ELISIR D’AMORE Mo 22.12.2014 19 Uhr KÖNIGSKINDER

Wolfgang Amadeus Mozart Preis pro Person Platzgruppen 1 – 6

Engelbert Humperdinck

Mi 8.4.2015 19 Uhr GISELLE (Ballett) David Dawson

Wochentags­anrecht

Do 18.6.2015 19 Uhr DER FLIEGENDE HOLLÄNDER Richard Wagner Preis pro Person Platzgruppen 1 – 6

c a . 3 0 P r o z e n t Er m ä S S ig u n g z u m

Euro 230,50 / 214,50 / 175,50 / 152 / 108 / 62,50

N o r m a lpr e is WT04

In der Woche dem Alltag ein Schnipp­ chen schlagen! Zum Vorzugspreis kommen Sie in den Genuss großer Opern- und Tanzkunst. * Der gesamte Anrechtspreis setzt sich aus dem genannten Preis sowie dem CC-Preis zusammen.

Mi 24.9.2014 CARMEN

19 Uhr

Georges Bizet

Mo 29.12.2014 19 Uhr KÖNIGSKINDER Engelbert Humperdinck

Mi 11.3.2015 19 Uhr SCHWANENSEE (Ballett)

Do 2.10.2014 CARMEN

19 Uhr

Georges Bizet

Mi 25.2.2015 19 Uhr (CC-PREIS)* TRISTAN + ISOLDE (Ballett)

Giuseppe Verdi Preis pro Person Platzgruppen 1 – 6 Euro 274,50 / 256 / 204,50 / 180 / 128 / 79,50

David Dawson

Mo 13.4.2015 TOSCA

Aaron S. Watkin

Mi 1.7.2015 19 Uhr DON CARLO

19 Uhr

Giacomo Puccini

Mi 24.6.2015 19 Uhr DON CARLO Giuseppe Verdi

Ein Gutscheinheft garantiert Ihnen zu jeder Premiere das Programmheft kos­ tenfrei. Zudem werden Sie zu einem Glas Sekt in die Semperoper eingeladen und mit einem kleinen Präsent überrascht.

Euro 185,50 / 173,50 / 137 / 121 / 84,50 / 49 CC-Preis pro Person Platzgruppen 1 – 4

Gaetano Donizetti

WT01

Premierenanrecht

Preis pro Person Platzgruppen 1 – 6 ohne CC-Preis*

William Forsythe

Sa 20.6.2015 18 Uhr LE NOZZE DI FIGARO

Pakete (ab Seite 168) Sie haben die Wahl für eine Saison!

- hohe Flexibilität (Termine größten­ teils frei wählbar) - Bindung nur für eine Saison - attraktive Vorstellungsauswahl - kein Anstehen und kein zeitaufwendiger Bestellvorgang für begehrte Vorstellungen - Planungssicherheit für begehrte Vor­ stellungen - bevorzugter Service - Zusendung der Jahresbroschüre

Mo 6.7.2015 19 Uhr (CC-PREIS) TRISTAN + ISOLDE (Ballett)

Claude Debussy

So 15.2.2015 19 Uhr TRISTAN + Isolde (Ballett)

Euro 960 / 900,60 / 712,20 / 632,40 / 444 / 267,60

Ihre Vorteile auf einen Blick:

Giuseppe Verdi

Preis pro Person Platzgruppen 1 – 6 ohne CC-Preis* Euro 208 / 194 / 155 / 136 / 96,50 / 60 CC-Preis pro Person Platzgruppen 1 – 4 Euro 36,50 / 25 / 18 / 9

156

A bonnement WT05

Mo 20.10.2014 19 Uhr LA BOHÈME Giacomo Puccini

Sa 3.1.2015 19 Uhr KÖNIGSKINDER Engelbert Humperdinck

Fr 10.4.2015 19 Uhr SIMON BOCCANEGRA Giuseppe Verdi

Mi 17.6.2015 19.30 Uhr (CC-PREIS) NORDIC LIGHTS (Ballett) Pontus Lidberg, Johan Inger, Alexander Ekman Preis pro Person Platzgruppen 1 – 6 ohne CC-Preis*

Fr 16.1.2015 19 Uhr DIE FLEDERMAUS Johann Strauß

Di 19.5.2015 19 Uhr DER FREISCHÜTZ Carl Maria von Weber

Euro 36,50 / 25 / 18 / 9

Georges Bizet

Di  9.12.2014 19 Uhr DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN Leoš Janáček

Preis pro Person Platzgruppen 1 – 6 ohne CC-Preis* Euro 210,50 / 197 / 157 / 137,50 / 95 / 58 CC-Preis pro Person Platzgruppen 1 – 4 Euro 36,50 / 25 / 18 / 9

Di  7.4.2015 19 Uhr DIE LUSTIGE WITWE Franz Lehár

WT09

Di  7.7.2015 20 Uhr (CC-PREIS) NORDIC LIGHTS (Ballett)

Mo 8.9.2014 19 Uhr COSÌ FAN TUTTE

Preis pro Person Platzgruppen 1 – 6 ohne CC-Preis*

Euro 201 / 187,50 / 149 / 130 / 91,50 / 55,50 CC-Preis pro Person Platzgruppen 1 – 4

WT12

Di 23.9.2014 19 Uhr CARMEN

Wolfgang Amadeus Mozart

Do 27.11.2014 19 Uhr DER NUSSKNACKER (Ballett)

Pontus Lidberg, Johan Inger, Alexander Ekman

Euro 198,50 / 185,50 / 147,50 / 131 / 92 / 55 Preis pro Person Platzgruppen 1 – 4 Euro 36,50 / 25 / 18 / 9

Aaron S. Watkin & Jason Beechey WT06

Do 9.10.2014 CARMEN

19 Uhr

Richard Wagner

Georges Bizet

Sa 17.1.2015 19 Uhr KÖNIGSKINDER Engelbert Humperdinck

Do 30.4.2015 TOSCA

Sa 14.3.2015 19 Uhr DER FLIEGENDE HOLLÄNDER

19 Uhr

Giacomo Puccini

Mo 25.5.2015 19 Uhr IMPRESSING THE CZAR (Ballett)

Do 11.6.2015 19 Uhr DIE FLEDERMAUS Johann Strauß

Euro 240 / 222 / 177 / 153,50 / 110 / 64,50

Stijn Celis

Mi 10.12.2014 19 Uhr HÄNSEL UND GRETEL Engelbert Humperdinck

Preis pro Person Platzgruppen 1 – 6 Euro 278 /260 / 206,50 / 183,50 / 129,50 / 78

Mi 11.2.2015 19 Uhr PELLÉAS ET MÉLISANDE Claude Debussy

WT10

Di 25.11.2014 19 Uhr DER NUSSKNACKER (Ballett)

William Forsythe Preis pro Person Platzgruppen 1 – 6

WT13

Mi 22.10.2014 19 Uhr ROMEO UND JULIA (Ballett)

Mi 13.5.2015 19 Uhr DER FLIEGENDE HOLLÄNDER

Aaron S. Watkin & Jason Beechey

Sa 21.2.2015 19 Uhr DIE FLEDERMAUS

Richard Wagner Preis pro Person Platzgruppen 1 – 6 Euro 254,50 / 238 / 188,50 / 167 / 117 / 69

Johann Strauß WT07

Do 11.9.2014 19 Uhr L’ELISIR D’AMORE Gaetano Donizetti

Do 23.10.2014 19 Uhr FIDELIO Ludwig van Beethoven

Fr 3.4.2015 19 Uhr GISELLE (Ballett) David Dawson

Di 23.6.2015 19 Uhr LE NOZZE DI FIGARO Wolfgang Amadeus Mozart Preis pro Person Platzgruppen 1 – 6 Euro 242 / 226 / 181,50 / 158,50 / 112 / 65

Di 26.5.2015 19 Uhr DER FREISCHÜTZ Carl Maria von Weber

Do 25.6.2015 19 Uhr LE NOZZE DI FIGARO Wolfgang Amadeus Mozart Preis pro Person Platzgruppen 1 – 6 Euro 300,50 / 281,50 / 224 / 200 / 141,50 / 86,50

WT08

Jiří Kylián, David Dawson, Ohad Naharin

Do 16.10.2014 19.30 Uhr FIDELIO Ludwig van Beethoven

Wolfgang Amadeus Mozart

Do 13.11.2014 19 Uhr CARMEN Georges Bizet

Do 16.4.2015 19 Uhr SIMON BOCCANEGRA Giuseppe Verdi

WT11

Mo 22.9.2014 19 Uhr ROMEO UND JULIA (Ballett) Stijn Celis

Do 28.5.2015 19 Uhr IMPRESSING THE CZAR (Ballett) William Forsythe

Mo 15.12.2014 19 Uhr ELEKTRA Richard Strauss

Fr 5.9.2014 19 Uhr (CC-PREIS) BELLA FIGURA (Ballett)

WT14

Do 4.9.2014 19 Uhr COSÌ FAN TUTTE

Mo 23.3.2015 19 Uhr (CC-PREIS) ORLANDO Georg Friedrich Händel

Mo 11.5.2015 19 Uhr DER FREISCHÜTZ Carl Maria von Weber Preis pro Person Platzgruppen 1 – 6 ohne CC-Preis* Euro 202 / 189 / 150,50 / 134 / 93,50 / 55,50 CC-Preis pro Person Platzgruppen 1 – 4 Euro 36,50 / 25 / 18 / 9

158

Preis pro Person Platzgruppen 1 – 6 Euro 232,50 / 215 / 171,50 / 150,50 / 108,50 / 63

Großer Auftritt für innovative Produkte BEFESTIGUNGSSYSTEME

AUTOMOTIVE SYSTEMS

FISCHERTECHNIK

fischer steht für Spitzenleistungen in Sachen Befestigungssysteme, automotive systems, fischertechnik und Prozessberatung: Aus der Belegschaft der Unternehmensgruppe fischer werden 20-mal mehr Patente pro Mitarbeiter angemeldet als im Durchschnitt der deutschen Wirtschaft. Damit spielt fischer die 1. Geige im Innovations-Konzert.

PROZESSBERATUNG

A bonnement WT15

Fr 26.9.2014 19 Uhr ROMEO UND JULIA (Ballett) Stijn Celis

So 7.6.2015 19 Uhr DIE FLEDERMAUS Johann Strauß

Richard Wagner

Euro 286 / 269 / 212 / 187 / 131 / 78

Sa 1.11.2014 19 Uhr DAS SCHLAUE FÜCHSlEIN Leoš Janáček

WE03

Mi 18.3.2015 19 Uhr DIE LUSTIGE WITWE

So 28.9.2014 19 Uhr COSÌ FAN TUTTE

Franz Lehár

Fr 27.2.2015 19 Uhr DIE FLEDERMAUS Johann Strauß

Wolfgang Amadeus Mozart

19 Uhr

So 11.1.2015 19 Uhr KÖNIGSKINDER

Giacomo Puccini

Fr 5.6.2015 19 Uhr IMPRESSING THE CZAR (Ballett) William Forsythe

Engelbert Humperdinck

Preis pro Person Platzgruppen 1 – 6 Euro 278 / 260 / 206,50 / 183,50 / 129,50 / 78

19 Uhr

Georges Bizet

Preis pro Person Platzgruppen 1 – 6

Fr 31.10.2014 17 Uhr TANNHÄUSER

Do 7.5.2015 TOSCA

WE06

Sa 13.9.2015 CARMEN

So 26.4.2015 TOSCA

19 Uhr

Preis pro Person Platzgruppen 1 – 6 Euro 278 / 258 / 206,50 / 179,50 / 129 / 77

Giacomo Puccini

Wochenendanrecht

Fr 12.6.2015 19 Uhr (CC-PREIS) NORDIC LIGHTS (Ballett) Pontus Lidberg, Johan Inger, Alexander Ekman

WE07

So 14.9.2014 DAPHNE Richard Strauss

Preis pro Person Platzgruppen 1 – 6 ohne CC-Preis* ca . 2 0 Pro z ent Er m ä SSig un g zum N o r m a lpre is

Euro 218 / 204,50 / 160,50 / 142,50 / 99 / 57,50 CC-Preis pro Person Platzgruppen 1 – 4 Euro 41,50 / 28,50 / 20,50 / 10

Krönen Sie Ihr Wochenende mit einem Opernbesuch! Zum Vorzugspreis erleben Sie besondere Stunden in der Semperoper. genannten Preis sowie dem CC-Preis zusammen.

WE04

Gioachino Rossini

Fr 17.10.2014 19 Uhr ROMEO UND JULIA (Ballett)

19 Uhr

So 1.2.2015 19 Uhr PELLÉAS ET MÉLISANDE

Georges Bizet

Sa 4.10.2014 19 Uhr ROMEO UND JULIA (Ballett)

Do 14.5.2015 19 Uhr DER FREISCHÜTZ Carl Maria von Weber Preis pro Person Platzgruppen 1 – 6 Euro 289,50 / 271,50 / 214,50 / 190 / 133 / 78,50

Engelbert Humperdinck

So 19.4.2015 18 Uhr SIMON BOCCANEGRA Giuseppe Verdi Preis pro Person Platzgruppen 1 – 6 Euro 294 / 276,50 / 219,50 / 194,50 / 137 / 83

Gioachino Rossini

Fr 10.10.2014 19 Uhr ROMEO UND JULIA (Ballett) Stijn Celis

So 4.1.2015 19.30 Uhr LA BOHÈME Giacomo Puccini

Fr 19.6.2015 19 Uhr (CC-PREIS) NORDIC LIGHTS (Ballett) Pontus Lidberg, Johan Inger, Alexander Ekman Preis pro Person Platzgruppen 1 – 6 ohne CC-Preis* CC-Preis pro Person Platzgruppen 1 – 4 Euro 41,50 / 28,50 / 20,50 / 10

WE08

Fr 19.9.2014 19 Uhr (CC-PREIS) BELLA FIGURA (Ballett) Jiří Kylián, David Dawson, Ohad Naharin

So 2.11.2014 19 Uhr IL BARBIERE DI SIVIGLIA Gioachino Rossini

WE05

Fr 12.9.2014 19 Uhr (CC-PREIS) BELLA FIGURA (Ballett) Jiří Kylián, David Dawson, Ohad Naharin

Sa 25.10.2014 19 Uhr COSÌ FAN TUTTE Wolfgang Amadeus Mozart

WE02

So 31.8.2014 19 Uhr IL BARBIERE DI SIVIGLIA

Georg Friedrich Händel

Claude Debussy

Stijn Celis

So 25.1.2015 17 Uhr KÖNIGSKINDER

Leoš Janáček

Euro 202 / 189 / 148 / 130 / 90 / 50,50

Stijn Celis

WE01

Sa 30.8.2014 CARMEN

Fr 21.11.2014 19 Uhr DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN So 22.2.2015 19 Uhr GIULIO CESARE IN EGITTO

Sa 6.9.2014 19 Uhr IL BARBIERE DI SIVIGLIA

* Der gesamte Anrechtspreis setzt sich aus dem

16 Uhr

So 8.2.2015 19 Uhr PELLÉAS ET MÉLISANDE Claude Debussy

Sa 13.6.2015 19 Uhr DIE FLEDERMAUS Johann Strauß Preis pro Person Platzgruppen 1 – 6 ohne CC-Preis* Euro 224,50 / 210 / 167,50 / 146 / 102 / 61,50 CC-Preis pro Person Platzgruppen 1 – 4 Euro 41,50 / 28,50 / 20,50 / 10

160

Sa 28.2.2015 19 Uhr GIULIO CESARE IN EGITTO Georg Friedrich Händel

So 31.5.2015 19 Uhr DER FREISCHÜTZ Carl Maria von Weber Preis pro Person Platzgruppen 1 – 6 ohne CC-Preis* Euro 228 / 213,50 / 168,50 / 146,50 / 101 / 60 CC-Preis pro Person Platzgruppen 1 – 4 Euro 41,50 / 28,50 / 20,50 / 10

A bonnement WE09

Sa 20.9.2014 CARMEN

19 Uhr

Georges Bizet

Fr 28.11.2014 19 Uhr ELEKTRA Richard Strauss

So 1.3.2015 19 Uhr IL BARBIERE DI SIVIGLIA Gioachino Rossini

Fr 3.7.2015 19 Uhr (CC-PREIS) NORDIC LIGHTS (Ballett) Pontus Lidberg, Johan Inger, Alexander Ekman Preis pro Person Platzgruppen 1 – 6 ohne CC-Preis*

Sie haben die Möglichkeit, nachstehend aufgeführte Vorstellungen zusätzlich zu Ihrem Seniorenanrecht zum Anrechts­ preis dazu zu buchen (noch nicht im Preis enthalten): Do 26.2.2015 12 Uhr TRISTAN + Isolde (Ballett) David Dawson

Euro 41,50 / 28,50 / 20,50 / 10

Johann Strauß

Di 9.12.2014 19 Uhr DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN Leoš Janáček

Do 26.3.2015 19 Uhr DIE LUSTIGE WITWE Franz Lehár

Preis pro Person Platzgruppen 1 – 4 Euro 31,25 / 23 / 17 / 8,75

Mi 27.5.2015 12 Uhr IMPRESSING THE CZAR (Ballett)

Euro 228,50 / 214,50 / 171 / 148,50 / 103,50 / 63,50 CC-Preis pro Person Platzgruppen 1 – 4

AH 0 2

Do 25.9.2014 19.30 Uhr EINE NACHT IN VENEDIG

William Forsythe

Do 11.6.2015 19.30 Uhr DIE FLEDERMAUS Johann Strauß (in der Staatsoperette) Preis pro Person Semperoper Dresden Platzgruppen 1 – 6

Preis pro Person Platzgruppen 1 – 4 Euro 31,25 / 23 / 17 / 8,75

Euro 124 / 116 / 91 / 80 / 55 / 31 Preis pro Person Staatsoperette Dresden Platzgruppen 1 – 5 Euro 38 / 33,50 / 28,50 / 22,50 / 12,50

Seniorenanrecht ca . 5 0 Pro z ent Er m ä SSig un g zum

Musiktheateranrecht Oper und Operette

N o r m a lpre is ca. 30 Pro zent Er m ä S S igung zum

Nutzen Sie den Tag! Besuchen Sie vormittags, mittags oder nachmittags Vorstellungen in der Semperoper zu einem äußerst günstigen Preis und treffen Sie dabei Ihre Freunde und Bekannten.

AH03

Do 4.9.2014 19 Uhr COSÌ FAN TUTTE Wolfgang Amadeus Mozart

Do 30.10.2014 19 Uhr LA BOHÈME Giacomo Puccini

No rmalpreis

Amüsant, unterhaltsam und kurzweilig! Eine Kombination aus großer Oper und unterhaltsamer Operette. In Kooperation mit der Staatsoperette Dresden

Di 7.4.2015 19.30 Uhr DIE FLEDERMAUS Johann Strauß

Do 2.7.2015 EVITA

19.30 Uhr

Andrew Lloyd Webber Preis pro Person Semperoper Dresden

BR01

Di 16.9.2014 DAPHNE

13 Uhr

Richard Strauss

Mo 26.1.2015 14 Uhr PELLÉAS ET MÉLISANDE Claude Debussy

Mo 9.3.2015 14 Uhr SCHWANENSEE (Ballett) Aaron S. Watkin Preis pro Person Platzgruppen Loge, 1 – 6 Euro 104,25 / 88,50 / 79,50 / 66 / 57 / 48,75 / 24

AH 0 1

Platzgruppen 1 – 6

Mi 10.9.2014 19.30 Uhr GASPARONE

Preis pro Person Staatsoperette Dresden

Carl Millöcker

Mi 10.9.2014 11 Uhr BELLA FIGURA (Ballett) Jiří Kylián, David Dawson, Ohad Naharin

Mo 27.10.2014 14 Uhr DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN

Platzgruppen 1 – 5 Euro 38 / 33,50 / 28,50 / 22,50 / 12,50

Mo 22.12.2014 19 Uhr KÖNIGSKINDER Engelbert Humperdinck

Do 16.4.2015 19 Uhr SIMON BOCCANEGRA Giuseppe Verdi

Mi 3.6.2015 19.30 DER KLEINE HORRORLADEN Howard Ashman & Alan Menken

BR02

Euro 126 / 117,50 / 93 / 82 / 58 / 34,50

Preis pro Person Semperoper Dresden Platzgruppen 1 – 6

AH 0 4

Di 14.10.2014 19.30 Uhr DER ZAREWITSCH Franz Lehár

Mo 8.12.2014 19 Uhr DIE ZAUBERFLÖTE Wolfgang Amadeus Mozart

Do 5.3.2015 19.30 Uhr DER ZAUBERER VON OZ Harold Arlen & E. Y. Harburg

Euro 133 / 124 / 99 / 88 / 63 / 39 Preis pro Person Staatsoperette Dresden Platzgruppen 1 – 5 Euro 38 / 33,50 / 28,50 / 22,50 / 12,50

Leoš Janáček

Do 11.6.2015 19 Uhr DIE FLEDERMAUS Johann Strauß (in der Semperoper) Preis pro Person Semperoper Dresden Platzgruppen 1 – 6

Mo 2.3.2015 14 Uhr GIULIO CESARE IN EGITTO

Euro 141,50 / 132,00 / 105,50 / 92 / 65 / 40,50 Preis pro Person Staatsoperette Dresden

Georg Friedrich Händel

Platzgruppen 1 – 5 Euro 38 / 33,50 / 28,50 / 22,50 / 12,50

Preis pro Person Platzgruppen Loge, 1 – 6 Euro 104,25 / 88,50 / 79,50 / 66 / 57 / 48,75 / 24

162

Vis-à-vis! Im 18. Jahrhundert vom sächsischen Kurfürsten August dem Starken für seine Geliebte Anna Constantia Gräfin von Cosel erbaut und 1995 wiedererrichtet, verbindet das Taschenbergpalais barocke Kunst mit zeitgenössischer Eleganz – gelegen vis-à-vis der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Dresdens wie Semperoper, Zwinger und Grünem Gewölbe. Opern-Arrangement ab EUR 559 pro Person im Palais Superior Doppelzimmer

• Zwei Übernachtungen mit exquisitem Frühstück vom Buffet • Erstklassige Karten für die Semperoper • Vier-Gänge-Dinner mit einem Glas Champagner im Restaurant Intermezzo • Cocktailgutschein für die vielfach ausgezeichnete Karl May Bar Tipp: Als Auftakt und Finale eines vollkommenen Abends genießen Sie Ihr Vier-Gänge-Dinner virtuos komponiert als geteiltes Opernmenü. Ob allegro oder andante – das Tempo und die Menüfolge dirigieren Sie!

Hotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden | Taschenberg 3 | 01067 Dresden | Germany T +49 351 4912 636 | F +49 351 4912 626 | reservations.taschenbergpalais@kempinski.com kempinski.com/dresden

A bonnement AH 0 5

AH 0 8

AH 1 1

Mo 8.9.2014 19 Uhr COSÌ FAN TUTTE

Do 25.9.2014 19.30 Uhr EINE NACHT IN VENEDIG

Do 9.10.2014 CARMEN

Wolfgang Amadeus Mozart

Mi 12.11.2014 19.30 Uhr VIEL LÄRM UM LIEBE

Johann Strauß

Mi 10.12.2014 19 Uhr HÄNSEL UND GRETEL

Richard Strauss

19.30 Uhr

Engelbert Humperdinck

Do 26.3.2015 19.30 Uhr VIEL LÄRM UM LIEBE

Franz Lehár

Mo 13.4.2015 TOSCA

Georges Bizet

Mo 15.12.2014 19 Uhr ELEKTRA

Kurt Weill

Di 3.2.2015 GIUDITTA

Mi 4.3.2015 19.30 Uhr DER ZAUBERER VON OZ

Kurt Weill

19 Uhr

Do 7.5.2015 TOSCA

Giacomo Puccini

19 Uhr

Harold Arlen & E. Y. Harburg

19 Uhr

Mi 1.7.2015 19.30 Uhr ANATEVKA

Giacomo Puccini

Jerry Bock

Preis pro Person Semperoper Dresden

Preis pro Person Semperoper Dresden

Preis pro Person Semperoper Dresden

Platzgruppen 1 – 6

Platzgruppen 1 – 6

Platzgruppen 1 – 6

Euro 126 / 117,50 / 93 / 82 / 58 / 34,50

Euro 140 / 131 / 105 / 94 / 66 / 40

Euro 133 / 124 / 99 / 88 / 63 / 39

Preis pro Person Staatsoperette Dresden

Preis pro Person Staatsoperette Dresden

Preis pro Person Staatsoperette Dresden

Platzgruppen 1 – 5

Platzgruppen 1 – 5

Platzgruppen 1 – 5

Euro 38 / 33,50 / 28,50 / 22,50 / 12,50

Euro 38 / 33,50 / 28,50 / 22,50 / 12,50

Euro 38 / 33,50 / 28,50 / 22,50 / 12,50

AH 0 6

AH 0 9

Di 9.9.2014 19.30 Uhr GASPARONE

Mi 24.9.2014 CARMEN

Di 11.11.2014 19.30 Uhr VIEL LÄRM UM LIEBE

Frederick Loewe

Do 9.4.2015 EVITA

Terrence McNally

Di 19.5.2015 19 Uhr DER FREISCHÜTZ

Stijn Celis

Mi 10.12.2014 19.30 Uhr MY FAIR LADY

Georges Bizet

Di 24.2.2015 19.30 Uhr CATCH ME IF YOU CAN

Mo 22.9.2014 19 Uhr ROMEO UND JULIA (Ballett)

Georges Bizet

Carl Millöcker

Do 13.11.2014 19 Uhr CARMEN

AH 1 2

19 Uhr

Kurt Weill

19.30 Uhr

Mi 4.2.2015 EVITA

Andrew Lloyd Webber

Do 18.6.2015 19 Uhr DER FLIEGENDE HOLLÄNDER

Carl Maria von Weber

19.30 Uhr

Andrew Lloyd Webber

Do 9.4.2015 19 Uhr DIE LUSTIGE WITWE

Richard Wagner

Franz Lehár

Preis pro Person Semperoper Dresden

Preis pro Person Semperoper Dresden

Preis pro Person Semperoper Dresden

Platzgruppen 1 – 6

Platzgruppen 1 – 6

Platzgruppen 1 – 6

Euro 140 / 131 / 105 / 94 / 66 / 40

Euro 136,50 / 127,50 / 102 / 91 / 64,50 / 39,50

Euro 132 / 123,50 / 98 / 87 / 60,50 / 35,50

Preis pro Person Staatsoperette Dresden

Preis pro Person Staatsoperette Dresden

Preis pro Person Staatsoperette Dresden

Platzgruppen 1 – 5

Platzgruppen 1 – 5

Platzgruppen 1 – 5

Euro 38 / 33,50 / 28,50 / 22,50 / 12,50

Euro 38 / 33,50 / 28,50 / 22,50 / 12,50

Euro 38 / 33,50 / 28,50 / 22,50 / 12,50

AH 0 7

AH 1 0

Do 11.9.2014 19 Uhr L’ELISIR D’AMORE

Di 23.9.2014 CARMEN

Gaetano Donizetti

Mo 29.12.2014 19 Uhr KÖNIGSKINDER Engelbert Humperdinck

Di 31.3.2015 19.30 Uhr EINE NACHT IN VENEDIG Johann Strauß

Do 4.6.2015 19.30 Uhr DER KLEINE HORRORLADEN Howard Ashman & Alan Menken

AH 1 3

19 Uhr

Georges Bizet

Mo 15.9.2014 19 Uhr L’ELISIR D’AMORE Gaetano Donizetti

Do 11.12.2014 19.30 Uhr MY FAIR LADY Frederick Loewe

Fr 23.1.2015 19.30 Uhr DER ZAREWITSCH Franz Lehár

Mi 11.3.2015 19.30 Uhr DER ZAREWITSCH Franz Lehár

Do 9.4.2015 EVITA

19.30 Uhr

Andrew Lloyd Webber

Di 23.6.2015 19 Uhr LE NOZZE DI FIGARO Wolfgang Amadeus Mozart

Mi 13.5.2015 19 Uhr DER FLIEGENDE HOLLÄNDER Richard Wagner

Preis pro Person Semperoper Dresden

Preis pro Person Semperoper Dresden

Preis pro Person Semperoper Dresden

Platzgruppen 1 – 6

Platzgruppen 1 – 6

Platzgruppen 1 – 6

Euro 121 / 112,50 / 91,50 / 76,50 / 54,50 / 32

Euro 136,50 / 127,50 / 102 / 91 / 64,50 / 39,50

Euro 120,50 / 112,50 / 92,50 / 81 / 56,50 / 32,50

Preis pro Person Staatsoperette Dresden

Preis pro Person Staatsoperette Dresden

Preis pro Person Staatsoperette Dresden

Platzgruppen 1 – 5

Platzgruppen 1 – 5

Platzgruppen 1 – 5

Euro 38 / 33,50 / 28,50 / 22,50 / 12,50

Euro 38 / 33,50 / 28,50 / 22,50 / 12,50

Euro 38 / 33,50 / 28,50 / 22,50 / 12,50

164

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A bonnement AH 1 4

Symphoniekonzerte

Di 28.10.2014 19.30 Uhr DER KLEINE HORRORLADEN

Anrechtspreis pro Person Platzgruppen 1 – 6

Howard Ashman & Alan Menken

Do 11.12.2014 19 Uhr DER NUSSKNACKER (Ballett) Aaron S. Watkin & Jason Beechey

Di 3.2.2015 GIUDITTA

19.30 Uhr

Franz Lehár

Do 2.4.2015 19 Uhr DIE LUSTIGE WITWE Franz Lehár Preis pro Person Semperoper Dresden Platzgruppen 1 – 6 Euro 145 / 135,50 / 108,50 / 95 / 66,50 / 41 Preis pro Person Staatsoperette Dresden Platzgruppen 1 – 5 Euro 38 / 33,50 / 28,50 / 22,50 / 12,50

Konzertanrecht Freuen Sie sich auf außergewöhnliche Begegnungen mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden und ihrem Chefdirigenten Christian Thielemann sowie auf weitere zahlreiche prominente Gast­ dirigenten und -solisten.

pro Konzert (ca. 20 Prozent Ermäßigung zum Normalpreis) Euro 45,50 / 38 / 30 / 25,50 / 16 / 10,50 Seniorenanrechtspreis pro Person Platzgruppen 1 – 6 pro Konzert (nur vormittags, ca. 50 Prozent Ermäßigung zum Normalpreis) Euro 32,25 / 27,50 / 22,50 / 19,50 / 12,25 / 8,75

KN06

So 31.8.2014 11 Uhr 1. SYMPHONIEKONZERT Sa 25.10.2014 11 Uhr 3. SYMPHONIEKONZERT So 11.1.2015 11 Uhr 5. SYMPHONIEKONZERT So 28.6.2015 11 Uhr 11. SYMPHONIEKONZERT

So 28.9.2014 11 Uhr 2. SYMPHONIEKONZERT So 8.2.2015 11 Uhr 6. SYMPHONIEKONZERT So 31.5.2015 11 Uhr 10. SYMPHONIEKONZERT So 12.7.2015 11 Uhr 12. SYMPHONIEKONZERT

Konzerte

ca. 20 Prozent Ermäßigung

- Senioren erhalten für die Vormittags­ konzerte ca. 50 Prozent Ermäßigung

So 28.9.2014 11 Uhr 2. SYMPHONIEKONZERT So 31.5.2015 11 Uhr 10. SYMPHONIEKONZERT So 12.7.2015 11 Uhr 12. SYMPHONIEKONZERT

- zwei Rabattgutscheine für je eine Opern- und Ballettvorstellung - ein Gutschein für einen Kammerabend Ihrer Wahl zum Anrechtspreis - Zusendung der Jahresbroschüre und des Konzertplanes

KN12

So 23.11.2014 18 Uhr 4. SYMPHONIEKONZERT Fr 13.2.2015 20 Uhr 7. SYMPHONIEKONZERT Mo 29.6.2015 20 Uhr 11. SYMPHONIEKONZERT KN13

Mo 1.9.2014 20 Uhr 1. SYMPHONIEKONZERT Fr 9.1.2015 20 Uhr 5. SYMPHONIEKONZERT Mo 1.6.2015 20 Uhr 10. SYMPHONIEKONZERT KN14

KN08

- Exklusiver Preisvorteil von

Mo 29.9.2014 20 Uhr 2. SYMPHONIEKONZERT Fr 24.10.2014 19 Uhr 3. SYMPHONIEKONZERT Fr 6.2.2015 20 Uhr 6. SYMPHONIEKONZERT So 29.3.2015 20 Uhr 8. SYMPHONIEKONZERT So 17.5.2015 20 Uhr 9. SYMPHONIEKONZERT Fr 10.7.2015 20 Uhr 12. SYMPHONIEKONZERT

KN07

Ihre Vorteile auf einen Blick: - Ihr persönlicher Stammplatz für alle

KN11

KN09

Sa 25.10.2014 11 Uhr 3. SYMPHONIEKONZERT So 8.2.2015 11 Uhr 6. SYMPHONIEKONZERT

Di 30.9.2014 20 Uhr 2. SYMPHONIEKONZERT So 26.10.2014 20 Uhr 3. SYMPHONIEKONZERT Sa 7.2.2015 19 Uhr 6. SYMPHONIEKONZERT Mo 30.3.2015 20 Uhr 8. SYMPHONIEKONZERT Mo 18.5.2015 20 Uhr 9. SYMPHONIEKONZERT Sa 11.7.2015 20 Uhr 12. SYMPHONIEKONZERT KN15

Sie können aus folgenden Anrechtsformen

KN10

wählen:

So 31.8.2014 11 Uhr 1. SYMPHONIEKONZERT So 11.1.2015 11 Uhr 5. SYMPHONIEKONZERT So 28.6.2015 11 Uhr 11. SYMPHONIEKONZERT

- 4 Symphoniekonzerte (vormittags) - 3 bzw. 2 Symphoniekonzerte (vormittags)

Di 2.9.2014 20 Uhr 1. SYMPHONIEKONZERT Sa 10.1.2015 20 Uhr 5. SYMPHONIEKONZERT Di 2.6.2015 20 Uhr 10. SYMPHONIEKONZERT

-

6 Symphoniekonzerte (abends)

-

3 Symphoniekonzerte (abends)

KN16

-

4 Aufführungsabende

Mo 24.11.2014 20 Uhr 4. SYMPHONIEKONZERT Sa 14.2.2015 20 Uhr 7. SYMPHONIEKONZERT Di 30.6.2015 20 Uhr 11. SYMPHONIEKONZERT

- 2 und mehr Kammerabende (Termine können frei gewählt werden)

166

A bonnement Aufführungsabende Anrechtspreis pro Person Platzgruppen 1 – 4 pro Konzert (ca. 20 Prozent Ermäßigung zum Normalpreis) Euro 11 / 10,50 / 9,50 / 7,50

K NAA

Mi 17.9.2014 20 Uhr 1. AUFFÜHRUNGSABEND Di 10.3.2015 20 Uhr 2. AUFFÜHRUNGSABEND Mo 20.4.2015 20 Uhr 3. AUFFÜHRUNGSABEND Mo 22.6.2015 20 Uhr 4. AUFFÜHRUNGSABEND

Opern-Wahl-Paket Mi n d e st e ns 3 Vo rst ellun gen unte rsch i edliche r Pro d ukt ionen ihr er Wah l – ca . 2 0 Pro zent Er mäS Sigung z u m N orm alpr eis

Stellen Sie sich Ihr individuelles OpernPaket zusammen: Auswahl aus verschie­ denen Opernvorstellungen in den von Ihnen gewünschten Platzgruppen. (Platzgruppe 1 – 5). Nach Verfügbarkeit. ZOP1

CARMEN Sa 30.8.2014 19 Uhr Do 2.10.2014 19 Uhr So 5.10.2014 14 Uhr Do 9.10.2014 19 Uhr COSÌ FAN TUTTE Do 4.9.2014 19 Uhr Mo 8.9.2014 19 Uhr DAPHNE So 14.9.2014 16 Uhr DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN Sa 1.11.2014 19 Uhr Fr 21.11.2014 19 Uhr Di 9.12.2014 19 Uhr DER FLIEGENDE HOLLÄNDER Mi 13.5.2015 19 Uhr Do 18.6.2015 19 Uhr DER FREISCHÜTZ Do 14.5.2015 19 Uhr DIE FLEDERMAUS Mo 12.1.2015 19 Uhr So 7.6.2015 19 Uhr DIE LUSTIGE WITWE Fr 20.3.2015 19 Uhr Do 26.3.2015 19 Uhr

DIE ZAUBERFLÖTE So 18.1.2015 19 Uhr Do 19.2.2015 19 Uhr Fr 20.2.2015 19 Uhr Mo 6.4.2015 16 Uhr DON CARLO Mi 24.6.2015 19 Uhr Mi 1.7.2015 19 Uhr ELEKTRA Fr 28.11.2014 19 Uhr Mo 15.12.2014 19 Uhr FIDELIO So 19.10.2014 19 Uhr GIULIO CESARE IN EGITTO So 22.2.2015 19 Uhr Sa 28.2.2015 19 Uhr HÄNSEL UND GRETEL Mi 10.12.2014 19 Uhr Fr 2.1.2015 19 Uhr IL BARBIERE DI SIVIGLIA So 31.8.2014 19 Uhr So 2.11.2014 19 Uhr So 1.3.2015 19 Uhr Mi 4.3.2015 19 Uhr Do 9.7.2015 19 Uhr Di 14.7.2015 19 Uhr KÖNIGSKINDER Mo 29.12.2014 19 Uhr Sa 3.1.2015 19 Uhr Sa 17.1.2015 19 Uhr So 25.1.2015 17 Uhr LA BOHÈME So 4.1.2015 19.30 Uhr Di 3.3.2015 19 Uhr Do 12.3.2015 19 Uhr L’ELISIR D’AMORE So 7.9.2014 19 Uhr Do 11.9.2014 19 Uhr Mo 15.9.2014 19 Uhr Orlando Mo 23.3.2015 19 Uhr PELLÉAS ET MÉLISANDE So 1.2.2015 19 Uhr So 8.2.2015 19 Uhr Mi 11.2.2015 19 Uhr SIMON BOCCANEGRA Fr 10.4.2015 19 Uhr So 19.4.2015 18 Uhr TANNHÄUSER So 21.9.2014 17 Uhr Fr 3.10.2014 17 Uhr TOSCA Fr 17.4.2015 19 Uhr So 10.5.2015 19 Uhr

168

Ballett-Wahl-Paket Mi nd e st e ns 3 Vo rst ellun ge n un t er schi edlic h er P rod ukt i o n e n i hr e r Wa h l – ca . 30 P ro z e n t Er m ä S Sigun g a u f d e n No r m a lpre is

Tanz ist ein dreidimensionales Erlebnis aus Sehen, Hören und Emotionen. Ob klassisch oder modern – das Semperoper Ballett bewegt! Stellen Sie sich Ihr individuelles BallettPaket zusammen: Auswahl aus verschie­ denen Ballettvorstellungen in den von Ihnen gewünschten Platzgruppen. (Platzgruppe 1 – 5). Nach Verfügbarkeit. ZBL1

BELLA FIGURA Fr 5.9.2014 19 Uhr Fr 12.9.2014 19 Uhr DER NUSSKNACKER So 30.11.2014 16 Uhr Sa 13.12.2014 15 Uhr GISELLE So 5.4.2015 14 Uhr Sa 18.4.2015 19 Uhr IMPRESSING THE CZAR Mo 25.5.2015 19 Uhr Fr 5.6.2015 19 Uhr So 5.7.2015 19 Uhr NORDIC LIGHTS Fr 12.6.2015 19 Uhr Mi 17.6.2015 19.30 Uhr Fr 19.6.2015 19 Uhr Fr 3.7.2015 19 Uhr Di 7.7.2015 20 Uhr ROMEO UND JULIA Fr 26.9.2014 19 Uhr Fr 17.10.2014 19 Uhr SCHWANENSEE So 15.3.2015 19 Uhr TRISTAN + Isolde Mi 25.2.2015 19 Uhr Mo 6.7.2015 19 Uhr

A bonnement

Internationales Tanzfestival 25.6. bis 11.7.2015 4 Vo rste llu n ge n unt e rschi edliche r

Richard-Strauss-Tage Christian Thielemann 2014 Be i B uc hun g e i n e s R ic h a rd - St r a u ss -

Mi nd e st e ns 3 Vo rst ellun ge n un t er -

Zyklus erhalte n S i e ca . 30 P ro z e n t

schi edlic h er P rod ukt i o n e n Ihr e r

Er mäS Sigung a uf de n No r m alpre is.

Wa h l – 20 P ro z e n t A ufschlag a uf d e n N or m a lpreis

P ro d ukt ionen – in den von I hnen g e wün sc ht en P latzgrupp en. ( Plat zgru pp e 1 – 5 ). Nach Ve rf ügbarke it. ca . 5 0 Pro z ent Er m ä SSig un g auf den N o r m a lpre is

Z TAN

SCHWANENSEE Fr 26.6.2015 19 Uhr So 28.6.2015 19 Uhr NORDIC LIGHTS Fr 3.7.2015 19 Uhr Di 7.7.2015 20 Uhr IMPRESSING THE CZAR So 5.7.2015 19 Uhr TRISTAN + Isolde Mo 6.7.2015 19 Uhr

S t r a u s s - Z y kl u s 4

 egenden – Hommage an L Richard Strauss (Ballett) Fr 14.11.2014 19 Uhr Daphne Sa 15.11.2014 19 Uhr Capriccio So 16.11.2014 18 Uhr Zyklus-Preis pro Person, Platzgruppen 1–5:

Z TH I S t r a u ss - Z y kl u s 5

Mi n d e st e ns 2 Ka m m er a bende ih re r Wah l z um Anrec ht spreis –

Zyklus-Preis pro Person, Platzgruppen 1–5:

ca . 2 0 Pro z ent Er m ä SSig un g zum N o r m a lpre is: Nu r 7 Eu ro!

Stellen Sie sich Ihre individuellen Kam­ merabend-Wunschtermine selbst zu­sammen und wählen Sie aus den ange­ gebenen Terminen zwei oder mehr Kammerabende zum Anrechtspreis aus.

Euro 152 / 140,50 / 114,50 / 102 / 74,50

Take 4 Das beliebte Jugend-Abo für Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahre, Auszu­ bildende und Studierende bis 30 Jahre.

Preis pro Person pro Kammerabend Euro 7

4 VORSTE L LUN GEN F ÜR I NS G E SAMT 20 EU RO

ZKA

1. KAMMERABEND So 5.10.2014 20 Uhr 2. KAMMERABEND (Richard Strauss) Do 20.11.2014 20 Uhr 3. KAMMERABEND (als Matinee) So 18.1.2015 11 Uhr 4. KAMMERABEND So 8.3.2015 20 Uhr 5. KAMMERABEND Mi 25.3.2015 20 Uhr 6. KAMMERABEND So 12.4.2015 20 Uhr 7. KAMMERABEND Mi 29.4.2015 20 Uhr 8. KAMMERABEND Di 16.6.2015 20 Uhr

Stellen Sie sich Ihr Wunsch-Paket (Vor­ stellungen und Platzgruppen 1–5 frei wählbar) selbst zusammen. Nach Verfügbarkeit.

Euro 198,50 / 185,50 / 147,50 / 131/92

Legenden – Hommage an Richard Strauss (Ballett) Mo 17.11.2014 19 Uhr Liederabend Thomas Hampson Di 18.11.2014 20 Uhr Capriccio Mi 19.11.2014 19 Uhr Kammerabend (Richard Strauss) Do 20.11.2014 20 Uhr

Kammerabend-Paket

Herausragende musikalische Erlebnisse in der Semperoper mit dem Chefdirigen­ ten der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

Freie Wahl aus verschiedenen, ausge­ wählten Opern- und Ballettvorstellungen aus den Bereichen Oper, Ballett und Semper 2, der Spielstätte im Probenge­ bäude der Semperoper Dresden. Die Vorstellungsangebote für das Winter­ semester 2014 / 15 werden voraussicht­ lich Ende August 2014 veröffentlicht. Aktuelle Informationen finden Sie online auf semperoper.de oder erhalten Sie auf Anforderung per E-Mail über anrecht@semperoper.de.

170

CAPRICCIO So 16.11.2014 18 Uhr Mi 19.11.2014 19 Uhr DER ROSENKAVALIER So 7.12.2014 16 Uhr So 14.12.2014 16 Uhr So 21.12.2014 16 Uhr SILVESTERKONZERT So 28.12.2014 20 Uhr DER FREISCHÜTZ So 3.5.2015 18 Uhr Mi 6.5.2015 19 Uhr

The summit of classical music LUCERNE FESTIVAL zu Ostern | 5. – 13. April 2014 LUCERNE FESTIVAL im Sommer | 15. August – 14. September 2014 LUCERNE FESTIVAL am Piano | 22. – 30. November 2014 www.lucernefestival.ch

A bonnement auf Gefahr des Anrechtspartners auf dem Postweg.

Kreditinstitut bei nicht ausreichendem Kontenstand

Sollten Sie bis zum 15. August noch nicht im Besitz

bzw. durch nicht mitgeteilte Kontenänderungen die

Ihrer Eintrittskarten sein, benachrichtigen Sie bitte

Abbuchung verweigert, wird dieser dem Anrechts-

F Ü R AN R E CHTE UN D PAKETE

das Anrechtsbüro.

partner berechnet.

Mit dem Kauf eines Anrechts / Pakets erkennt der Anrechtspartner folgende Anrechtsbedingungen der Semperoper Dresden an:

7. Die Eintrittskarten sind auf andere natürliche Per­

16. Wird eine fällige Zahlung auch nach schriftlicher

sonen übertragbar. Zahlungspflichtiger bleibt in

Mahnung nicht geleistet, kommt der Vertrag nicht

jedem Fall der Anrechtspartner.

zustande bzw. erlischt der schon bestehende. Wird

Abo-Bedingungen

bei Ratenzahlung eine fällige Zahlung nach schrift­ 8. Bei Verlust von Anrechts- / Paketkarten können an

licher Mahnung nicht geleistet, erlischt der Vertrag

Abschluss und Kündigung eines Anrechts / Pakets

der Abendkasse ab einer Stunde vor Vorstellungsbe­

und die Anrechtskarten müssen sofort zurückgege­

1. Das Anrecht / Paket wird für eine Spielzeit abge­

ginn Duplikate erworben werden. Pro Karte wird eine

ben werden. Es werden Mahngebührenberechnet.

schlossen. Anrechtspartner können nur namentlich

Gebühr in Höhe von 1 Euro erhoben.

benannte Personen sein. Eine Nutzung des Anrechts / Pakets zu kommerziellen Zwecken ist nicht gestattet.

17. Änderungswünsche zum Anrecht (Platzänderun­ 9. Die Anrechts- / Paketkarten bleiben bis zur endgül­

gen oder Ringwechsel) können grundsätzlich erst

tigen Bezahlung Eigentum der Semperoper Dresden.

nach Erhalt der Rechnung für die neue Saison bear­

2. Schwerbehinderte Personen mit einem Behinde­

beitet werden. Mitteilungen zu Änderungen des

rungsgrad von mindestens 80 Prozent erhalten unter

Wahrnehmung von Terminen für

Namens, der Anschrift und der Bankverbindung

Vorlage des Schwerbehindertenausweises eine ermä­

Anrechte / Pakete

erbittet das Anrechtsbüro schriftlich unter Angabe

ßigte Karte (ca. 50 Prozent Ermäßigung, in den Platz­

10. Änderungen gegenüber den Angaben auf den

der auf den Anrechtskarten angegebenen Ring- und

gruppen 1–5, ab einem Eintrittspreis von 12 Euro).

Eintrittskarten und in der Spielplanvorschau der Sem-

Kundennummer.

Enthält dieser zudem den Nachweis über eine

peroper Dresden bleiben vorbehalten. Besetzungs-,

Die Oper tritt nicht für eventuelle Schäden ein, die

Begleitperson, gilt für diese der gleiche Preisvorteil.

Programm- und Terminänderungen berechtigen

dem Anrechtspartner durch verspätete oder unrich­

grundsätzlich nicht zur Rückgabe der Karten und

tige Änderungsmitteilungen entstehen.

3. Das Anrecht bleibt auch in der darauf folgenden

führen nicht zur Rückerstattung des Kaufpreises. Abonnenten werben Abonnenten

Spielzeit zu den dann gültigen Bedingungen bestehen (die gegebenenfalls veränderten Bedingungen wer­

11. Kann die Vorstellung aus von der Oper zu verant­

18. Wenn Sie als bestehender Anrechtsinhaber eines

den dem Anrechtspartner zugesandt), wenn es nicht

wortenden Gründen bzw. in Folge höherer Gewalt

bereits bezahlten Anrechts für die Spielzeit 2014 / 15

termingerecht vom Anrechtspartner oder von der

nicht stattfinden, so wird der Anrechts-/Paketpreis

einen neuen Anrechtsinhaber werben, der ein

Semperoper Dresden schriftlich gekündigt wurde. Dies

erstattet.

Anrecht abschließt (dies gilt nicht für Pakete), und

gilt nicht für Pakete, die grundsätzlich nur für eine

uns schriftlich darüber informieren, bedanken wir uns

Spielzeit gültig sind. Eine Kündigung ist in diesem

12. Für vom Anrechtspartner nicht in Anspruch

bei Ihnen in der Spielzeit 2014 / 15 mit einer Opern-

Falle nicht notwendig.

genommene Vorstellungstermine wird kein Ersatz

oder Ballettvorstellung Ihrer Wahl, die Sie kostenfrei

geleistet, es erfolgt keine Rückerstattung.

besuchen können. Nach Maßgabe verfügbarer Karten

4. Die Kündigung eines Anrechts erfolgt schriftlich

erhalten Sie eine kostenfreie Karte zum persönlichen

und muss bis zum Kündigungstermin (siehe

13. Einmal pro Saison besteht die Möglichkeit, je nach

Gebrauch. Davon ausgenommen sind Premieren, die

Anschreiben, das jeder Anrechtspartner erhält) für

Verfügbarkeit zum Anrechts- bzw. Paketpreis in einen

Silvestervorstellung, Fremd- und Sonderveranstal­

die kommende Spielzeit beim Vertragspartner ein­

anderen Termin zu tauschen, sollte eine Aufführung

tungen sowie Exklusive Veranstaltungen und Gast­

gegangen sein. Das bedeutet, dass das Kündigungs­

oder ein Konzert innerhalb des Anrechts / Pakets vom

spiele.

recht beidseitig ist.

Anrechtsinhaber nicht wahrgenommen werden kön­ nen. Dabei besteht zum einen kein Anspruch auf eine

Datenschutz, AGB

5. Für jedes abgeschlossene Anrecht (gilt nicht für

bestimmte Platzgruppe und zum anderen ist bei

19. Nach den Bestimmungen des Sächsischen Daten­

Pakete) erhalten Sie zwei Rabattgutscheine für je eine

Opern- und Ballettaufführungen nur ein Tausch inner­

schutzgesetzes weist die Semperoper Dresden darauf

Opern- und Ballettvorstellung (davon ausgenommen

halb des gleichen Werkes möglich. Gemäß den Rege­

hin, dass sie im Rahmen der Geschäftsverbindungen

sind Premieren, die Silvestervorstellung, Fremd- und

lungen unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen

personenbezogene Daten ihrer Anrechtspartner spei­

Sonderveranstaltungen sowie Exklusive Veranstaltun­

können Anrechts-/ Paketkarten darüber hinaus auch

chert und verarbeitet.

gen und Gastspiele) mit 10 Prozent Ermäßigung auf

in Kommission gegeben werden.

den Normalpreis sowie einen Gutschein für einen

20. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen

Kammerabend Ihrer Wahl zum Anrechtspreis. Die

Bezahlung des Anrechts / Pakets

der Semperoper Dresden, falls in den hier vorliegen­

Gutscheine sind jeweils personengebunden und nur

14. Grundsätzlich wird mit Übersendung der Rech­

den Abo-Bedingungen keine Abweichungen festge­

für Vorstellungen (Platzgruppe 1–5) in der Spielzeit

nung der Jahresbetrag zur sofortigen Zahlung fällig.

legt werden.

2014 / 15 gültig.

Bei Abschluss des Anrechtsvertrages kann jedoch auch eine Bezahlung in zwei Raten (zum 15. Mai

Karten für ein Anrecht / Paket

2014 und zum 30. Oktober 2014) vereinbart werden.

6. Die Anrechtspartner bekommen rechtzeitig vor der

Dies gilt nicht für Pakete.

ersten Vorstellung nach Bezahlung der Anrechts- / Paketrechnung bzw. der vereinbarten 1. Rate die

15. Die Bezahlung erfolgt durch Überweisung oder

Eintrittskarten zugesandt, auf denen die Auffüh­

Lastschrifteinzugsverfahren. Wenn sich der Anrechts-

rungstermine und der Platz vermerkt sind. Der Ver­

partner nicht vertragsgemäß verhält und dadurch der

sand erfolgt zu Lasten der Semperoper Dresden und

Semperoper Dresden Schaden entsteht, z.B. wenn das

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Änderungen vorbehalten

»E N T D E C K E N S I E D E N K U LTU R E L L E N R E I C H TU M D E R F E STS P I E L STA DT D R E S D E N U N D ERLEBEN SI E MUSI KALISCH E ST E R N STU N D E N M I T I N T E R N AT I O N A L G E F E I E RT E N ST I M M E N D E R K L A S S I K .« JA N VO G L E R – Intendant D I E D R E S D N E R M U S I K F E STS P I E L E 2014 23. Mai bis 10. Juni Tel. + 49 (0)351 656 06 700 w w w.musikfestspiele.com

Die Dresdner Musikfestspiele sind eine Einrichtung der Landeshauptstadt Dresden und werden gefördert vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.

Ser

v

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S ervice

Besucherservice

Kartenvorverkauf

Die Tageskasse und das Anrechtsbüro befinden sich in der Schinkelwache am Theaterplatz.

Verkaufsbeginn Der Kartenverkauf für die Spielzeit 2014 / 15 beginnt am Freitag, 28. März 2014, 10 Uhr. Davon ausgenommen sind z.T. Sonder- und Fremdveranstal­ tungen, Gastspiele sowie Exklusive Ver­ anstaltungen.

Semperoper Dresden Vertrieb & Service Theaterplatz 2 01067 Dresden Öffnungszeiten Tageskasse Montag bis Freitag 10 – 18 Uhr Samstag 10 – 13 Uhr* Sonn- und Feiertag 10 – 13 Uhr * April bis Dezember 10 – 17 Uhr Januar bis März 10 – 13 Uhr

Geschlossen während der Theaterferien vom 4. bis 17. August 2014 Einzelreservierung T 0351 4911 705 ∙ F 0351 4911 700 bestellung@semperoper.de Gruppenreservierung T 0351 4911 718 ∙ F 0351 4911 700 gruppen@semperoper.de Öffnungszeiten Anrechtsbüro Montag bis Freitag 10 – 18 Uhr Samstag, Sonn- und Feiertag geschlossen T 0351 4911 706 ∙ F 0351 4911 700 anrecht@semperoper.de semperoper.de/anrecht Abendkasse in der Semperoper Öffnet 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn. Bei ausverkauften Vorstellungen in der Semperoper sind an der Abendkasse Stehplätze im 4. Rang erhältlich, sofern diese in der jeweiligen Produktion nicht für technische Erfordernisse anderweitig gebraucht werden. Abendkasse Semper 2 und Ballettsaal Öffnet ½ Stunde vor Vorstellungsbeginn. Weitere Informationen

semperoper.de

Internet Auf semperoper.de sind für die Vorstel­ lungen jeweils bis zu 15 Karten direkt über das Internet unter Angabe der Kre­ ditkartennummer oder über das giropayVerfahren buchbar. Ermäßigungen kön­ nen auf diesem Bestellweg nicht gewährt werden. Print@Home Der einfachste und schnellste Weg zur Eintrittskarte: Im Print@Home-Verfahren können die Tickets und Gutscheine sicher und bequem online unter semperoper.de zu Hause gekauft und selbst ausgedruckt werden. Ein Strichcode garantiert die Echtheit der Karte und ist nur einmal verwertbar. Bitte beachten Sie, dass Ermäßigungen auf diesem Bestellweg nicht möglich sind und nachträgliche Änderungen beim Kauf von Print@ Home-Tickets ausgeschlossen sind. Telefon Während der Öffnungszeiten des Besu­ cherservices besteht die Möglichkeit einer telefonischen Kartenreservierung. Diese gilt als verbindlich. Da ab drei Wochen vor der Aufführung eine Zahlung auf Rechnung nicht zu gewährleisten ist, sind die Karten in die­ sem Fall per Kreditkarte oder nach einer verbindlichen Reservierung an der Kasse in bar zu bezahlen. Schriftweg Karten können beim Besucherservice in brieflicher oder elektronischer Form (Fax und E-Mail) bestellt werden. Die Bestellung wird schriftlich bestätigt.

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Kartenversand Bereits bezahlte Karten werden auf Wunsch zum frühestmöglichen Zeit­ punkt zugesandt. Sollte der Zeitraum für den Versand nicht ausreichen (bis 10 Tage vor der Vorstellung), werden die Karten an der jeweiligen Abendkasse auf Ihren Namen bzw. Ihre Kundennummer hinterlegt. Die Karten sollten bis spätes­ tens 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn abgeholt werden. Nicht besuchte Vorstellungen – Kartenrücknahmen Für nicht besuchte Vorstellungen wird kein Ersatz geleistet. Karten können grundsätzlich nicht zurückgegeben wer­ den. Es besteht aber die Möglichkeit, Karten in Kommission zu geben – mit Ausnahme von Print@Home-Tickets, deren Rückgabe ausgeschlossen ist. Die Semperoper Dresden ist nicht verpflich­ tet, solche Eintrittskarten vorrangig zum Verkauf anzubieten. Es kann keine Garan­ tie für den Verkauf bzw. für die Rücker­ stattung des Kartenpreises übernommen werden. Die Abrechnung erfolgt nach der Vorstellung. Die Kommissionsgebühr beträgt pro Karte 10 Prozent des Karten­ preises, mindestens 6 Euro je Eintritts­ karte. Nicht verkaufte Tickets erhalten Sie auf dem Postweg zurück. Dresden Spezial Ein besonderes Vorkaufsrecht für alle Dresdner! Die Semperoper Dresden hält exklusiv für Kurzentschlossene ein Kon­ tingent für begehrte Vorstellungen fast bis zum letzten Moment für Sie bereit. Der erste Samstag im Monat bietet die einmalige Gelegenheit, ausschließlich an der Tageskasse in der Schinkelwache Karten für die Aufführungen des Folge­ monats zu erwerben. Termine sind: 5. Juli 2014 für August & September 6. September 2014 für Oktober 4. Oktober 2014 für November 1. November 2014 für Dezember 6. Dezember 2014 für Januar 3. Januar 2015 für Februar 7. Februar 2015 für März 7. März 2015 für April 4. April 2015 für Mai 2. Mai 2015 für Juni 6. Juni 2015 für Juli

MUSIK

JAHR 2014

TICKETS & GUTSCHEINE

TELEFON 0351.65606-701

FEL D TA DT S N I ART R · M UZC H O R L A E N I E GARD N E R K R D E R SC A D L I OT S E Ä E L R N I N ETH D R MA G HEL S R JOH T T L E R · I E S D · ER GÜ TER THIN ONIK U DW I G CHE S E · TINE M R R O A L R ILH E· CH ME E R PH S G O E R N R S · K A M A U E N K I R C L E I N N I L R A R ALIE NGE R BE M AT T H I LE F ’S S I E M B H E · N AT N DE · G S E T N N N I S E I K O · RC LL APUÇ · THE 2 CE ENKI SDEN DIE 1 E N AU D C L E M A N N L L E D R E E R F R AU E M E H R R D EL PE IE D VI N T H TA AT S K A E R C H O R A … UN I T S I S M R HE CH K AM SISC S ÄC H

DESIGN: SCHECH.NET | FOTO: DDPIX

WWW.FRAUENKIRCHE-DRESDEN.DE

S ervice

Semperoper Offerten Ermäßigung Schwerbehinderte Menschen mit einem Behinderungsgrad von mindestens 80 Prozent erhalten gegen Vorlage des Schwerbehindertenausweises eine ermäßigte Karte (ca. 50 Prozent Ermäßi­ gung; siehe Preisübersicht ab Seite 189). Enthält dieser zudem den Nachweis über eine Begleitperson, gilt für diese der gleiche Preisvorteil. Ermäßigungen wer­ den ab einem Eintrittspreis von 12 Euro für die Platzgruppen 1 bis 5 gewährt. Ermäßigungen sind nur in Verbindung mit dem jeweiligen Nachweis gültig und nicht übertragbar. Eine nachträgliche Ermäßigung ist ausgeschlossen. Ermä­ ßigungen können nicht beim Ticketkauf im Internet gewährt werden. Schüler- und Studentenkarten Bei Vorlage eines Schüler- oder Studen­ tenausweises erhalten Schüler und Stu­ denten nach Verfügbarkeit vorhandene Restkarten (ab einem Eintrittspreis von 12 Euro für die Platzgruppen 1 bis 5) ab 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn zum Preis von 10 Euro an der Abendkasse. Ab dem 15. jedes Monats gibt es für die Vorstellungen des Folgemonats Schülerund Studentenkarten im Vorverkauf an der Tageskasse. Schüler- und Studenten­ karten sind nicht erhältlich für Sympho­ niekonzerte, Gastspiele, Fremd- und Sonderveranstaltungen sowie Exklusive Veranstaltungen. Beim Einlass ist der entsprechende Schüler- oder Studenten­ ausweis unaufgefordert vorzuzeigen.

Kinderermäßigung Kinder bis einschließlich 16 Jahre erhal­ ten eine ermäßigte Karte (ca. 50 Prozent Ermäßigung; siehe Preisübersicht ab Seite 189). Ermäßigungen werden ab einem Eintrittspreis von 12 Euro für die Platzgruppen 1 bis 5 gewährt. Ausge­ nommen sind Premieren, Symphonie­ konzerte, Gastspiele, Fremd- und Son­ derveranstaltungen sowie Exklusive Veranstaltungen. Beim Einlass ist der entsprechende Nachweis vorzuzeigen.

Bella Figura (Ballett)

Mi 10.9.2014 11 Uhr Daphne

Di

16.9.2014 13 Uhr

Das schlaue Füchslein

Mo 27.10.2014 14 Uhr Familienvorstellungen Ein Erwachsener erhält in Begleitung von einem Kind einen Preisvorteil von ca. 50 Prozent auf den Normalpreis. Zwei Kinder (bis einschließlich 16 Jahre) genießen zudem kostenfreien Eintritt. Für jedes weitere Kind wird ein Karten­ preis von nur 5 Euro erhoben. Bitte beachten Sie, dass Säuglinge, Kleinkin­ der und Kinderwagen nicht mit in die Vorstellung genommen werden können.

La bohème

Fr 29.8.2014 19 Uhr (Sommerferien)

Das schlaue Füchslein

Di 21.10.2014 19 Uhr (Oktoberferien)

Der Nussknacker (Ballett)

Pelléas et Mélisande

Mo 26.1.2015 14 Uhr Tristan + Isolde (Ballett)

Do 26.2.2015 12 Uhr

Giulio Cesare in Egitto

Mo 2.3.2015

Mo 9.3.2015

14 Uhr

Schwanensee (Ballett)

14 Uhr

Impressing the Czar (Ballett)

Mi 27.5.2015 12 Uhr Sie haben zudem die Möglichkeit, ein Seniorenanrecht abzuschließen. Dieses Anrecht beinhaltet drei Vorstellungen sowie bei Interesse bis zu zwei weitere Vorstellungen, und Sie genießen zusätz­ lich einen Preisvorteil von ca. 50 Prozent auf den Normalpreis (siehe Abonnement ab Seite 162).

So 30.11.2014 12 Uhr Hänsel und Gretel

Sa 20.12.2014 14 Uhr

Der Nussknacker (Ballett)

Di

23.12.2014 14 Uhr

La bohème

So 4.1.2015

14.30 Uhr

Dresdentage Folgende Spezialpreise gelten für die nachfolgend genannten Vorstellungen ausschließlich an der Tageskasse in der Schinkelwache. Pro Person sind dafür jeweils bis zu vier Karten buchbar.

Die Fledermaus

Mi 18.2.2015 19 Uhr (Winterferien)

Schulklassen, Jugend- und Studentengruppen Sie möchten eine Vorstellung mit Ihrer Jugendgruppe oder Schulklasse besu­ chen? Kartenanfragen für Ihre Gruppen mit Kindern, Jugendlichen oder Studen­ ten richten Sie bitte schriftlich an den Besucherservice:

Seniorenvorstellungen Speziell für Senioren wird die Möglich­ keit angeboten, Vorstellungen (vormit­ tags / nachmittags) zu einem sehr günsti­ gen Preis zu besuchen. Preise ab 8 Euro (PK CC) bzw. ab 11,50 Euro (PK B).

Giulio Cesare in Egitto

Platzgruppe 1 28,25 Euro

Platzgruppe 2 25,75 Euro

Platzgruppe 3 21,25 Euro

Di 24.2.2015 19 Uhr (Winterferien)

Bella Figura (Ballett)

Di

9.9.2014

So 1.3.2015 14 Uhr (Winterferien)

L’elisir d’amore

Il barbiere di Siviglia

Giselle (Ballett)

So 12.4.2015 14 Uhr

Do 25.9.2014 19 Uhr Das schlaue Füchslein

Mi 26.11.2014 19 Uhr

Pelléas et Mélisande

Do 5.2.2015 Semperoper Dresden Vertrieb & Service – Petjula Schanze Theaterplatz 2, 01067 Dresden petjula.schanze@semperoper.de T +49 351 4911709

19 Uhr

19 Uhr

Tristan + Isolde (Ballett)

Di

17.2.2015 19 Uhr

Orlando

Di

17.3.2015 19 Uhr

Giselle (Ballett)

Mi 1.4.2015

Mo 8.6.2015

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19 Uhr

Impressing the Czar (Ballett)

19 Uhr

Der Treff vor und nach der Oper täglich von 11-1 Uhr

täglich von 11-1 Uhr

Terrassenufer 1 • 01067 Dresden Tel. 0351/48 48 660 Fax 0351/48 48 631 info@radeberger-spezialausschank.de www.radeberger-spezialausschank.de

S ervice Welttheatertag Das Internationale Theaterinstitut mit rund 90 Ländermitgliedschaften unter dem Schirm der UNESCO feiert seit über 50 Jahren den Welttheatertag. Dies ist für die Semperoper Dresden Anlass, bis zu vier Personen zu einem Preis von je 11,50 Euro auf allen Plätzen einzuladen. Die Karten können ab dem 24. Januar 2015 an der Tageskasse in der Schinkel­ wache erworben werden. Reservierun­ gen und weitere Ermäßigungen sind ausgeschlossen. Orlando

Fr 27.3.2015 19 Uhr

Verkaufskonditionen für Gruppen 2014 / 15 Für Gruppen ab 20 Personen gelten fol­ gende Verkaufskonditionen für die Vor­ stellungen in der Semperoper Dresden (Diese Konditionen gelten nicht für Fremdveranstaltungen und Gastspiele): Buchungen bis 14. April 2014 - Buchungen für Vorstellungen von August 2014 bis September 2014: Für diese Vorstellungen ist die voll­ ständige Zahlung bis 15. Mai 2014 fällig. - Buchungen für Vorstellungen von Oktober 2014 bis Dezember 2014: Für diese Vorstellungen ist eine Anzahlung bis 30. Mai 2014 fällig. - Buchungen für Vorstellungen von Januar 2015 bis Juli 2015: Für diese Vorstellungen ist eine Anzahlung bis 30. Juni 2014 fällig. Für angezahlte Reservierungen erhalten Sie die Endrechnung rechtzeitig mit einer Fälligkeit von 4 Monaten vor der jeweiligen Vorstellung. Buchungen ab 15. April 2014 - Wenn bis zur jeweiligen Vorstellung ein Zeitraum von mehr als 4 Monaten vorliegt, ist für diese Vorstellung eine Anzahlung zu tätigen. Die Anzahlung ist innerhalb von 4 Wochen ab dem Buchungstermin zu zahlen. Die End­ rechnung erhalten Sie rechtzeitig mit einer Fälligkeit von 4 Monaten vor

der jeweiligen Vorstellung. - Wenn bis zur jeweiligen Vorstellung ein Zeitraum von weniger als 4 Mona­ ten vorliegt, erhalten Sie die Rech­ nung für die vollständige Zahlung mit einer Zahlungsfrist von max. 4 Wochen. Allgemeine Konditionen Die jeweilige Rechnung für Ihre Zahlung erhalten Sie auf dem Postweg. Die Anzahlung beläuft sich auf 10 Euro je Ticket und stellt keine Zusatzgebühr dar, sondern wird aus dem Kartenpreis her­ ausgelöst. Der Endrechnungsbetrag ent­ spricht dem nach Abzug der Anzahlung verbleibenden Betrag. Eine Optionsverlängerung, über den in der Rechnung ausgewiesenen Fälligkeit­ stermin hinaus, ist grundsätzlich nicht möglich. Bitte beachten Sie, dass die reservierten Karten nach Ablauf der jeweiligen ersten Optionsfrist ohne Ihre Rückmeldung automatisch wieder in den freien Verkauf gehen, wenn noch keine Zahlung geleistet wurde. Kartenreduzierung bzw. -rückgabe: - Eine kostenfreie Reduzierung bzw. Stornierung für Gruppenbuchungen ist bis zum jeweiligen Anzahlungster­ min möglich und bedarf der Schrift­ form. - Erfolgt eine Reduzierung der Anzahl der bestellten Tickets zwischen Anzahlungs- und Endzahlungstermin, wird eine Stornogebühr in Höhe von 3 Euro je storniertem Ticket fällig. Diese Gebühr wird von der geleiste­ ten Anzahlung einbehalten. - Nimmt die Semperoper Dresden bereits vollständig bezahlte Eintritts­ karten in Kommission, so geschieht das ohne rechtliche Verpflichtung. Namentlich ist die Semperoper Dresden nicht verpflichtet, solche Ein­ trittskarten vorrangig zum Verkauf anzubieten. Die Abrechnung erfolgt nach der Vor­ stellung. Die Kommissionsgebühr beträgt 10 Prozent des Kartenpreises, mindestens 6 Euro je Eintrittskarte. Nicht verkaufte Tickets erhalten Sie auf dem Postweg zurück. Gruppenbuchungen ab 200 Personen: -  Bei Buchungen ab 200 Tickets pro Vorstellung wird je Ticket ein Zuschlag von 25 Prozent auf den Normalpreis erhoben. Sollte nach Erhalt der Rech­

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nung eine Reduzierung der Ticketan­ zahl erfolgen, bleibt für die verblei­ benden Tickets der Preisaufschlag von 25 Prozent auf den Normalpreis bestehen. - Die weiteren Konditionen für eine sol­ che Buchung sind identisch mit den Gruppenbuchungen ab 20 Personen. Für folgende Aufführungen gelten gesonderte Verkaufskonditionen: - Opern- und Ballett-Premieren in der Semperoper - Symphoniekonzerte der Sächsischen Staatskapelle Dresden - Richard-Strauss-Zyklen (ca. 30 Pro­ zent Ermäßigung auf den Normal­ preis) - Silvesterkonzert der Sächsischen Staatskapelle Dresden (28. Dezember 2014) Bei Buchungen dieser genannten Vor­ stellungen erhalten Sie für die vollstän­ dige Zahlung eine Rechnung mit einer Zahlungsfrist von maximal 6 Wochen ab dem Buchungstermin. Den Gruppenservice finden Sie voraus­ sichtlich mit Beginn der Spielzeit 2014 / 15 auch auf unserer Internetseite semperoper.de.

Holen Sie sich die Semperoper nach Hause! Die vielfältigen Publikationen, Sonder­ veröffentlichungen und Periodika sind beim Besucherservice in der Schinkel­ wache oder zum Download unter sem­ peroper.de erhältlich. Diese werden auch kostenlos direkt nach Hause geliefert. Anfragen unter Angabe Ihrer Adresse bitte an: Semperoper Dresden Vertrieb & Service Theaterplatz 2 01067 Dresden bestellung@semperoper.de

Staatsschauspiel Dresden

… wunderbar. So soll Theater sein. ... schrieb die Sächsische Zeitung über Geschichten aus dem Wiener Wald von Ödön von Horváth in der Regie von Barbara Bürk. Diese Inszenierung steht auch in der kommenden Saison fest auf dem Spielplan, genauso wie die gemeinsame Produktion von Semperoper und Staatsschauspiel King Arthur von John Dryden und Henry Purcell, Die letzten Tage der Menschheit von Karl Kraus, Shakespeares Hamlet, Sophokles’ Antigone oder Dostojewskijs Dämonen und und und ... Was Sie Neues erwartet, welche Premieren, Theaterhighlights und Festivals Sie in der Spielzeit 2014 / 2015 am Staatsschauspiel Dresden erleben können, erfahren Sie in unserem Spielzeitheft und unter www.staatsschauspiel-dresden.de ab Mitte April 2014. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

S ervice Programmhefte Ausgewählte Programmhefte können für die aktuelle Spielzeit in der Schinkel­ wache beim Besucherservice der Semper­oper oder beim jeweiligen Kar­ tenkauf online auf semperoper.de erworben werden. Newsletter Wenn Sie aktuelle Informationen und ganz besondere Angebote der Semper­ oper Dresden erhalten möchten, abon­ nieren Sie diese mit einer Mail an news­ letter@semperoper.de oder melden Sie sich auf semperoper.de an.

Semperoper verschenken Gutscheine Als besondere Aufmerksamkeit für Fami­ lie und Freunde empfehlen wir Geschenk­ gutscheine, mit denen Sie Opern-, Ballettoder Konzertbesuche verschenken können, ohne sich auf eine Vorstellung festlegen zu müssen. Die Gutscheine sind drei Jahre gültig und in den beiden Wer­ ten 20 Euro und 50 Euro erhältlich – Sie können sich den von Ihnen gewünschten Betrag aus diesen beiden Gutscheingrö­ ßen selbst zusammenstellen. Sie sind direkt an unserer Tageskasse in der Schinkelwache am Theaterplatz erhält­ lich, telefonisch beim Besucherservice unter 0351 4911 705 oder auf unserer Internetseite semper­oper.de. Dort haben Sie beim Onlinekauf auch die Möglichkeit, die Gutscheine sofort per Print@Home an Ihrem Computer selbst auszudrucken. Die Gutscheine der Semperoper können für fast alle Veranstaltungen der Semperoper Dresden eingelöst werden (aus­ genommen sind Exklusive Veranstaltun­ gen, Sonderveranstaltungen und Gastspiele), wobei Sie sich hierfür bitte ausschließlich an unsere Tageskasse vor Ort oder telefonisch an unseren Besu­ cherservice wenden. Bitte beachten Sie, dass weder eine Einlösung der Gut­ scheine per Internet, noch eine Baraus­ zahlung der Gutscheine (vollständig oder teilweise) möglich ist.

Opernshop Die Verkaufsstellen des Opernshops in der Schinkelwache am Theaterplatz und in der Semperoper bieten Ihnen eine große Auswahl an DVDs, CDs und Sou­ venirs rund um die Semperoper und die Sächsische Staatskapelle Dresden sowie viele weitere schöne Geschenkideen und Erinnerungen an Ihren Dresden-Besuch. Holen Sie sich mit Aufzeichnungen der bekanntesten Operninszenierungen, wie »Hänsel und Gretel«, »Der Rosenkava­ lier« oder »Rigoletto« und mit CD und DVD der Silvester-Konzerte der Sächsischen Staatskapelle Dresden mit Chris­ tian Thielemann ein Stück Semperoper nach Hause und genießen Sie auch nach Ihrem Besuch die einzigartige Atmo­ sphäre des weltweit renommierten Opernhauses und seines einzigartigen Ensembles. Der Opernshop im Opernhaus ist zu allen Vorstellungen in der Semperoper sowie zu den Führungen geöffnet. Auf unserer Internetseite finden Sie dazu aktuelle Führungszeiten und Informati­ onen. Unser Onlineshop bietet Ihnen zudem eine Auswahl der schönsten Sou­ venirs direkt zum Bestellen. Öffnungszeiten Shop in der Schinkelwache:

Mo–Fr 10 –18 Uhr Sa / So / Feiertage 10–17 Uhr

und Ballettführungen lernen Sie die Semperoper von einer ganz besonderen Seite kennen. Auch zu aktuellen High­ lights, wie dem SemperOpernball oder dem Richard-Strauss-Jubiläum 2014, können Sie außergewöhnliche Themen­ führungen erleben. Spezielle Angebote gibt es für Kinder und Schüler: Ob eine Schatzsuche durch die Oper, märchen­ hafte Führungen oder das Lüften der Geheimisse rund um die Berufe in der Oper – die Rundgänge eignen sich für alle Gelegenheiten und Altersstufen und lassen die jungen Besucher die Sem­ peroper auf spielerische Art und Weise entdecken. Für Besucher aus aller Welt bieten wir täglich englischsprachige Führungen und reservieren auch gern exklusive Führungen aus unserem Angebot von 14 Fremdsprachen. Und sollten Sie noch mehr Dresdner Sehenswürdigkeiten ent­ decken wollen, ist unsere Kombiführung mit anschließendem Altstadtrundgang das Richtige für Sie. Tickets und Informationen:

Vorverkaufsstelle Schinkelwache T 0351 3207 360 F 0351 3207 3611 info@semperoper-erleben.de www.semperoper-erleben.de

Weitere Informationen unter:

T 0351 3207 360 F 0351 3207 3611 info@semperoper-erleben.de www.semperoper-erleben.de

Führungen im Opernhaus Ob öffentliche Führung, exklusive Rund­ gänge oder Erlebnistouren für Kinder und Schüler – Semperoper Erleben ermöglicht für jedes Interesse die pas­ sende Gelegenheit eines der bekanntes­ ten Opernhäuser der Welt kennen zu lernen. Entdecken Sie die prachtvolle Architektur der Semperoper und lassen Sie sich von den reich verzierten Räum­ lichkeiten verzaubern. Erfahren Sie in unseren täglich stattfindenden Führun­ gen alles zur ereignisreichen Geschichte dieses glanzvollen Hauses, zu seinen Künstlern und Geheimnissen. Bei unse­ ren regelmäßigen Architektur-, Skandal-

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Gastronomie bean&beluga Schlichte Eleganz und ein erstklassiges gastronomisches Angebot – bean&beluga in der Semperoper steht für die perfekte Symbiose von Kultur und Genuss. Bereits seit 2010 beweist bean&beluga dabei, dass sich Innovation und Tradi­ tion nicht nur auf der Bühne zu einem besonderen Genusserlebnis verbinden lassen. Freuen Sie sich auf - erlesenes Fingerfood, raffinierte Canapés sowie feine Patisseriespezi­ alitäten - einzigartige Weine, edle Champagner und ein vielseitiges Getränkeangebot - einen aufmerksamen und zuvorkom­ menden Service

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Einmal bezahlen, viel erleben. Ein Jahr lang für 40 € und zehn Tage lang für 20 € erhalten Sie freien Eintritt in über 40 Schlössern, Burgen, Gärten und Klöstern in Sachsen. Als Karteninhaber profitieren Sie von vielen weiteren Vorteilen und Vergünstigungen. Mit der Karte erhalten zusätzlich zwei Kinder bis 15 Jahre freien Eintritt. Sie sind zu Zweit? Dann nutzen Sie unseren Familienvorteil und sparen Sie 10 € bzw. 5 € ! Mehr Informationen und Bestellung unter www.schloesserland-sachsen.de

S ervice Unser Tipp Genießen Sie maximalen Komfort und reservieren Sie individuelle Pausenar­ rangements bereits vor Ihrem Besuch. Wählen Sie dabei aus einem noch umfangreicheren Angebot. T 0351 44 00 88 00 F 0351 44 00 88 22 semperoper@bean-and-beluga.de www.bean-and-beluga.de / semperoper »Après opéra« Nachdem der Opernvorhang gefallen ist, erwartet Sie das neu eröffnete Restau­ rant »william« im Schauspielhaus zu einem kulinarischen Schlussakt in 2 Gängen. Après-opéra, Menü in 2 Gängen inkl. einer Flasche Wasser, 29 Euro pro Person. Bei Vorlage Ihrer tagesaktuellen Opernkarte erhalten Sie zum Menü ein Heißgetränk Ihrer Wahl gratis. william – Restaurant | Bar | Lounge Theaterstraße 2, 01067 Dresden T 0351 44 00 88 00 F 0351 44 00 88 22 reservierung@restaurant-william.de

Bühnen Semperoper Dresden Die Semperoper Dresden befindet sich im historischen Altstadt-Zentrum. Sie zählt mit ihren zirka 1.300 Plätzen zu den berühmtesten Spielstätten der Welt und ist ein Haus von Weltruf mit einem Ensemble von Rang, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Semperoper Ballett und der jungen Sparte Semperoper Junge Szene. Semper 2 – eine Spielstätte im Probengebäude der Semperoper Dresden Diese Bühne lädt mit bis zu 200 Plätzen zu einer Entdeckungsreise in eine andere Welt des Musiktheaters ein! Semper 2 ist ein großer, kubusartiger Raum, der alles hat, was ein Theater braucht, ohne jedoch klassische Guckkastenbühne zu sein. Sänger und Zuschauer sind nicht durch einen Orchestergraben getrennt. Damit vollzieht sich das Theatererlebnis räumlich viel näher und unmittelbarer. Diese Spielstätte befindet sich hinter der Semperoper auf der Elbseite im Proben­ gebäude der Semperoper Dresden.

Anfahrt Die Semperoper Dresden befindet sich im historischen Altstadt-Zentrum. Semperoper Dresden Theaterplatz 2 01067 Dresden Bahn Die Semperoper ist sowohl vom nahe gelegenen Hauptbahnhof als auch vom Bahnhof Dresden-Neustadt aus günstig zu erreichen. Straßenbahn /Bus Die Semperoper befindet sich unmittel­ bar am Theaterplatz mit gleichnamiger Haltestelle; aber auch vom Postplatz aus sind es nur wenige Minuten zu Fuß. Vom Hauptbahnhof Dresden führt die Linie 8 (Richtung Hellerau) oder vom Haupt­ bahnhof Nord die Linie 9 (Richtung Kaditz) direkt bis zum Theaterplatz. Vom Bahnhof Dresden-Neustadt führt die Linie 11 (Richtung Zschertnitz) bis zum Postplatz. Zum Postplatz kommen Sie zudem mit den Linien 1, 2, 4, 11, 12 sowie mit dem Bus der Linie 94. Dresd­ ner Verkehrsbetriebe: dvb.de PKW Das Parken rund um den Theaterplatz ist nicht gestattet. Ein kurzes Halten für den Ein- und Ausstieg ist jedoch möglich. Hinter der Semperoper befindet sich eine Tiefgarage in der Devrientstraße. Bis zur Oper sind ca. 200 Meter zu Fuß zurückzulegen. Es existiert keine unter­ irdische Anbindung. Weitere Parkhäuser finden Sie an der Frauenkirche (Schieß­ gasse und Landhausstraße 2), im Haus am Zwinger (Kleine Brüdergasse 3) sowie am Altmarkt (Wilsdruffer Straße).

Barrierefreier Operngenuss Wir sind stets bemüht, Ihren Aufenthalt in der Semperoper Dresden so angenehm wie möglich zu gestalten. Eine Behinde­ rung soll Sie nicht davon abhalten, in den Genuss unseres Opernhauses zu kommen. Bitte haben Sie allerdings Ver­ ständnis dafür, dass aufgrund des histo­ rischen Baus nicht alle Barrieren besei­ tigt werden können.

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Parken Der rollstuhlgerechte Eingang zum Opernhaus befindet sich auf der Elbseite der Semperoper. Behindertengerechte Parkplätze sind gegenüber dem Italieni­ schen Dörfchen zu finden. Von dort erreichen Sie bequem und ebenerdig den Eingang zur Semperoper. Zum Einund Aussteigen können Sie auch direkt rechts neben dem Opernhaus halten. Bitte beachten Sie das Parkverbot auf dem Theaterplatz. Straßenbahn Die barrierefreie Straßenbahnhaltestelle Theaterplatz ist ca. 100 m von der Sem­ peroper entfernt. Von dort aus erreichen Sie ebenerdig den Eingang. Eingang Der Zugang für Rollstuhlfahrer befindet sich auf der rechten, elbseitigen Seite des Opernhauses. Über eine Rampe erreichen Sie bequem den Eingang. Aufzug Der Aufzug befindet sich auf der rech­ ten, elbseitigen Seite neben der Garde­ robe. Mit dem Aufzug erreichen Sie das Parkett und die ersten drei Ränge. Rollstuhlplätze Für Rollstuhlfahrer sind bis zu elf Plätze im Zuschauerraum reserviert. Rollstuhl­ fahrerplätze werden in verschiedenen Preisgruppen angeboten. Jeder Platz ist über den Fahrstuhl erreichbar. Behindertengerechte Toiletten Aufgrund der historischen Bauweise der Semperoper gibt es nur auf der Ein­ gangsebene eine rollstuhlgerechte Toi­ lette, welche Sie durch einen Zugang auf der rechten Seite des Garderobenbe­ reichs finden. Schwerhörigenanlage Die Semperoper Dresden ist mit einer Infrarot-Schwerhörigenanlage ausge­ stattet. Für den Empfang des Signals sind in der Regel spezielle Ohrhörer oder Zusatzgeräte zum induktiven Ein­ koppeln in das eigene Hörgerät erforder­ lich. Die Geräte können Sie gern gegen eine Gebühr von 3 Euro an der Garde­ robe ausleihen.

samstags 17 Uhr Kreuzchorvespern

* Termine unter www.kreuzchor.de

*

S ervice

Visitor Service The Box Office and Subscriptions Office are located in the »Schinkelwache« at the Theaterplatz (theatre square): Saxon State Opera, Visitor Service, Theaterplatz 2, 01067 Dresden Box Office Opening Times Monday – Friday 10am – 6pm, Saturday 10am – 5pm (April to December 10am – 5pm, January to March 10am – 1pm), Sundays and Holidays 10am – 1pm Closed during the summer break from 4 to 17 August 2014 General Booking P +49 351 4911 705 F +49 351 4911 700 bestellung@semperoper.de Group Bookings P +49 351 4911 718 F +49 351 4911 700 gruppen@semperoper.de The evening box office inside the opera house opens 1 hour before curtain time. Standing room tickets in the gallery for sold-out performances are available if the technical requirements of the pro­ duction allow it. The evening box office at Semper 2 and the ballet hall opens 30 minutes before curtain time. More information: semperoper.de Start date for ticket sales Tickets for the 2014 /15 season are available for purchase from Friday, 28 March 2014, 10am. Internet Up to 15 tickets per performance can be purchased at semperoper.de. We accept credit cards or Giropay for online purchases. Discounts cannot be granted for online purchases.

Print@Home By using Print@Home, customers can purchase tickets and gift vouchers online at semperoper.de and print them safely at their convenience. Please note that discounts cannot be granted for online purchases. Once purchased, Print@ Home tickets cannot be changed. Delivery of tickets You can opt to have your paid tickets posted to you at the earliest possible date. Please note that if you book tickets for a performance which is scheduled to take place within 10 days of the date of your booking being concluded, your tickets will be left at the evening box office inside the opera house. Tickets must be collected 30 minutes before cur­ tain up. Unused tickets – Refunds Tickets cannot be refunded after purchase. If you are unable to use your tickets, you may return them to the Sem­ peroper for sale on commission until curtain time. The Semperoper may, but will not be obliged to, resell them on your behalf. If your tickets are success­ fully resold the Semperoper will refund to you the face value of the tickets purchased, minus an administration fee of 10% per ticket (minimum amount €6 per ticket) after the performance. The Semperoper cannot guarantee the suc­ cessful resale of any returned tickets. Student Discounts Pupils and students can purchase remai­ ning tickets for €10 at the evening box office from 30 minutes before curtain time (tickets subject to availability, mini­ mum ticket price €12 for categories 1–5) on presenting a valid student or school identity card. Symphony concerts, guest performances, external events, special events and exclusive performances are excluded from this offer. Discount for children Children up to 16 years can purchase a reduced-price ticket (about 50 % dis­ count). The discount is granted for tickets with a minimum ticket price of €12 for categories 1–5. This offer does not include premieres, symphony con­ certs, guest performances, external events, special events and exclusive per­ formances.

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Publications Our various publications, magazines and periodicals are available at the Visitor Service or can be downloaded at semperoper.de. Programmes Selected programmes for the current season can be purchased at the Visitor Service or online at semperoper.de. Newsletter To receive updates and special offers, please send an email to newsletter@semperoper.de or subscribe at semperoper.de. Gift Vouchers Treat a friend or family member to a gift voucher which allows them to visit their favourite opera, ballet or concert perfor­ mance. Gift vouchers are valid for three years and are available in the amount of €20 and €50. Opera Shop The selling points of the opera shop in the »Schinkelwache« at the Theaterplatz (theatre square) and inside the opera house offer a large selection of DVDs, CDs and souvenirs relating to the Sem­ peroper and the Staatskapelle Dresden as well as great gifts and other items to remember your visit to Dresden. Opening Times of the shop in the »Schinkelwache« Mon – Fri 10am – 6pm, Sat / Sun /Holi­ days 10am – 5pm More information: P +49 351 3207 360 F +49 351 3207 3611 info@semperoper-erleben.de www.semperoper-erleben.de Guided tours of the opera house Visitors from all over the world can enjoy guided tours in English every day. Alter­ natively, you can book an exclusive gui­ ded tour in one of 14 different languages. Tickets for guided tours and more infor­ mation: P +49 351 3207 360 F +49 351 3207 3611 info@semperoper-erleben.de www.semperoper-erleben.de

innovativ experimentell international RADIKAL TANZ THEATER PERFORMANCE MUSIK

S ervice

Lageplan

3. Rang

2. Rang

Oberes Rundfoyer / 1. Rang

Unteres Rundfoyer

WC Damen

Gastronomie

Fahrstuhl

Abendkasse

WC Herren Opernshop

Garderobe

Weitere WCs befinden sich im Opernkeller im Untergeschoss.

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S itzpläne  /   P reise

Oper & Ballett I  32 31 30 5  28 29 4 3 3 3  26 27 8 9 2 3 38 24 25 10 11 12 31 3 37 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 30 36 29 4 8 9 41 2 35 5 27 28 10 11 40 26 34 3 6 25 12 33 24 1 39 13 14 15 7 8 4 44 16 17 18 19 20 21 22 23 38 2 5 31 32 43 9 30 10 37 6 3 11 12 29 42 7 8 4 13 14 15 27 28 35 36 1 41 5 6 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 9 10 40 45 2 33 34 4 39 11 12 3 7 31 32 38 3 4 13 14 30 4 4 8 37 28 29 1 15 16 17 9 10 42 5 6 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 41 35 36 6 2 11 5 4 34 0 4 12 4 7 33 3 4 13 14 8 4 31 32 15 16 17 3 4 38 39 30 9 10 4 29 37 5 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 2 1 11 12 6 5 1 4 35 36 7 2 13 14 4 4 40 4 33 34 8 9 3 15 16 17 3 4 4 30 31 32 38 39 10 11 18 19 20 21 22 2 4 4 1 27 28 29 37 5 26 25 24 23 1 46 36 12 13 6 2 40 4 45 7 34 35 14 15 3 39 8 9 44 32 33 16 17 18 4 38 43 10 11 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 5 6 36 37 42 1 12 13 41 7 45 34 35 2 14 15 8 9 44 3 31 32 33 16 17 18 39 40 3 30 4 29 4 38 10 11 28 19 20 21 22 23 24 25 26 27 37 42 5 12 13 35 36 6 7 1 14 15 40 41 44 33 34 2 16 17 18 8 9 43 3 38 39 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 42 10 11 4 36 37 5 6 12 13 40 41 34 35 14 15 1 39 7 8 43 31 32 33 16 17 18 19 2 9 10 37 38 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 3 41 42 4 11 12 35 36 40 34 5 6 13 14 31 32 33 15 16 17 38 39 7 8 1 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 42 2 9 10 36 37 3 4 34 35 11 12 40 41 39 32 33 13 14 15 5 6 29 30 31 16 17 18 19 20 7 8 1 37 38 21 22 23 24 25 26 27 28 2 3 9 10 35 36 40 41 33 34 11 12 13 4 5 38 39 30 31 32 14 15 16 17 37 6 7 29 28 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 35 36 8 9 1 2 33 34 10 11 38 31 32 12 13 14 3 4 36 37 28 29 30 15 16 17 18 19 5 6 20 21 22 23 24 25 26 27 34 35 7 8 32 33 9 10 1 2 11 12 13 14 29 30 31 35 3 4 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 33 34 5 6 31 32 7 8 9 30 10 11 12 13 27 28 29 1 2 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 31 32 3 4 29 30 5 6 7 26 27 28 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 1 2 12 3 4 5 21 45 9 10 11 6 8 7 22 44 15 1 2 23 43 8 3 4 5 6 7 38 24 16 42 1 2 3 4 5 6 7 8 25 37 17 41 26 36 40 18 27 39 35 19 20 52 28 9 10 11 12 13 14 15 16 38 34 20 21 29 37 51 33 14 30 36 36 21 22 50 31 35 32 22 32 15 35 19 20 17 18 34 23 49 31 23 33 30 16 24 48 24 34 29 7 25 3 17 2 4 3 28 5 26 14 64 27 46 32 18 15 8 63 31  53 16 62 26 9 5  17 27 61 4 4 52 10 28 0 18 3 4 6 4 29 1 5 11 30 19 19 59 41 42 50 66 20 30 20 58 12 14 21 9 21 65 57 13 4 22 28 29 15 22 27 56 64 14 48 58 6 23 16 55 47 63 24 15 57 17 54 7 6 25 6 62 53 4 16 5 18 8 2 5 17 45 61 55 9 44 60 18 10 54 26 43 27 53 51 28 50 29 30 19 48 49 31 32 20 19 46 47 59 42 33 34 35 20 21 21 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 58 41 22 22 57 39 40 11 23 24 23 56 25 26 27 12 37 38 52 24 55 28 29 30 31 32 33 34 35 36 51 13 25 54 0 26 14 53 95 1 27 4 3 15 52 28 2 16 51 48 24 29 30 3 47 17 14 49 50 18 31 46 4 04 19 47 48 5 94 44 45 20 21 3 6 32 33 34 8 7 42 43 22 23 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 37 3 8 9 40 41 36 35 10 11 24 25 26 33 34 12 13 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 31 32 14 15 16 29 30 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 4 5 6 7

64 65 66 67 68 69 70

45 46

74 75 76 58

67

66

76 77

68

57

69

41

40

65

13

7

72

6

54

73

7

5

74

55

54

12

12

6

4

37

59 60

72 73

57

39

19

11

3

5

11

18

10

2

53

10

17

9

4

1

75

62 63

61

43 44

60

59

 42

51 52 53

50

42

49

41

46

20

9

16

8

3

14

8

15

7

14

6

19

13

5

2

58

4 1

39

12

48

11

40

9 10

7

47

7 8

5 6

3

56

6

2

38

5

1

18 17 16 15 13 14 13 12 11 12 11 10 9 10 9 7 8 5 6

4

45 46

8 5 6 7

3 4

3

3 4

44

2 3 4

1 2

2 2

43

1

1 1

47 48

5 6 7

71

3

4

70

2

3

56

2

3

54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 47 48 49 50 51 52 

2

55

1

1

1

1

69 62

68

67

61

12

2

13

3

60

11

1

10 4

*

59

9

70

71

13

8

LOGE

*

5

PlatzgruppeN

Loge

1

2

3

4

5

6

7/ HP

A 54,50 45,50 40,00 31,00 26,00 21,50 10,00 5,50 26,50

23,75

19,25

16,75

14,50

B 62,00 51,50 45,50 36,50 30,50 25,00 11,50 5,50 29,50

26,50

22,00

19,00

16,25

C 68,00 56,50 51,50 42,50 35,50 27,00 14,50 6,50 32,00

29,50

25,00

21,50

17,25

D 74,00 61,50 56,50 47,50 38,50 28,00 14,50 7,00 34,50

32,00

27,50

23,00

17,75

E 78,50 65,50 60,50 50,50 40,50 29,50 15,50 7,50 36,50

34,00

29,00

24,00

18,50

F 86,00 71,50 66,50 56,50 48,50 33,50 17,50 8,50 39,50

37,00

32,00

28,00

20,50

G 95,50 79,50 74,50 58,50 51,00 35,50 20,00 10,50 43,50

41,00

33,00

29,25

21,50

H 101,50 84,50 79,00 62,00 54,00 37,50 21,00 11,00 46,00

43,25

34,75

30,75

22,50

 Ermäßigte Preise (kursiv gekennzeichnet) Ermäßigungen werden ab einem

I 106,50 88,50 82,50 64,50 56,50 39,00 22,00 11,50 48,00

45,00

36,00

32,00

23,25

Eintrittspreis von 12 Euro für die

Platzgruppen 1 bis 5 gewährt.

J 113,50 94,50 88,50 70,50 62,50 44,50 27,50 14,50

Ermäßigungen sind nur in

51,00

Verbindung mit dem jeweiligen

48,00

39,00

35,00

26,00

Nachweis gültig und nicht

K 119,50 99,50 93,50 74,50 66,50 46,50 28,50 16,00 53,50

50,50

41,00

37,00

übertragbar. Der entsprechende

27,00

Nachweis ist beim Einlass

L 128,00 107,00 99,50 80,00 68,50 47,50 29,50 16,50 57,25

53,50

43,75

38,00

vorzuweisen.

27,50

M 134,50 112,00 105,00 84,00 71,50 49,00 31,50 17,00 59,75

56,25

45,75

39,50

28,25

 Rollstuhlplätze

- im Parkett -  im 1. und 2. Rang (nicht für

N 140,00 116,50 109,50 86,50 77,50 54,50 33,50 18,00 62,00

58,50

47,00

42,50

31,00

Elektro-Rollstühle geeignet) *

Platz mit eingeschränkter Beinfreiheit

SON 30,00 25,00 22,00 20,00 16,00 11,00 8,00 5,00

HP Hörplätze

14,75

SON

13,25

12,25

10,25

189

Soiree der Palucca Hochschule

S itzpläne  /   P reise

Oper & Ballett II  32 31 30  35 28 29 34  33 26 27 8 9 38 32 24 25 10 11 12 23 31 22 37 3 13 14 15 16 17 18 19 20 21 30 1 36 4 8 9 41 28 29 2 35 5 10 11 40 26 27 3 6 12 13 14 33 34 1 39 7 8 23 24 25 4 44 22 15 32 21 8 20 16 19 17 18 3 2 5 43 9 10 30 31 6 3 11 12 42 36 37 7 8 28 29 4 1 13 14 15 27 35 1 4 34 5 6 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 9 10 40 45 2 4 39 32 33 11 12 3 7 31 38 3 4 13 14 30 4 8 9 37 24 28 29 1 15 16 17 4 5 36 27 26 10 1 46 25 18 19 20 21 22 23 24 6 2 11 12 34 35 0 4 45 7 3 13 14 32 33 39 4 44 8 4 15 16 17 30 31 9 10 43 37 38 5 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 42 1 11 12 36 6 5 1 35 4 7 2 34 13 14 4 4 8 9 3 15 16 17 32 33 39 40 3 4 31 4 4 30 38 10 11 18 19 20 21 22 29 1 5 23 24 25 26 27 28 1 42 46 36 37 12 13 6 2 40 4 45 7 34 35 14 15 3 39 8 9 44 32 33 16 17 18 4 38 43 10 11 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 5 6 36 37 42 1 12 13 41 7 45 34 35 2 14 15 8 9 44 3 31 32 33 16 17 18 39 40 43 4 10 11 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 37 38 42 5 12 36 41 35 6 7 13 14 1 40 44 33 34 15 16 17 2 8 9 43 18 19 20 21 22 30 31 32 3 38 39 42 10 11 23 24 25 26 27 28 29 4 36 37 5 6 12 13 40 41 34 35 14 15 1 39 7 8 43 31 32 33 16 17 18 19 2 9 10 37 38 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 3 41 42 4 11 12 35 36 5 6 13 14 33 34 39 40 32 31 15 16 17 38 7 8 1 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 42 2 9 10 36 37 3 4 34 35 11 12 40 41 39 32 33 13 14 15 5 6 29 30 31 16 17 18 19 20 7 8 1 37 38 21 22 23 24 25 26 27 28 2 3 9 10 35 36 40 41 33 34 39 11 12 13 4 5 30 31 32 14 15 16 17 37 38 6 7 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 35 36 8 9 34 1 2 33 10 11 38 31 32 12 13 14 3 4 36 37 28 29 30 15 16 17 18 19 5 6 20 21 22 23 24 25 26 27 34 35 7 8 32 33 9 10 1 2 11 12 13 14 29 30 31 35 3 4 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 33 34 5 6 31 32 7 8 9 28 29 30 10 11 12 13 27 26 1 2 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 31 32 3 4 29 30 5 6 7 26 27 28 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 1 2 12 3 4 5 21 10 11 45 6 7 8 9 22 44 15 1 2 23 43 8 3 4 5 6 7 38 24 16 42 1 2 3 4 5 6 7 8 25 37 17 41 6 0 26 3 4 18 27 39 35 19 20 52 8 28 9 10 11 12 13 14 15 16 34 20 7 3 21 29 3 51 3 3 14 30 36 36 21 22 50 31 35 32 22 32 15 35 19 20 17 18 34 23 49 31 23 33 4 30 16 24 48 24 3 25 17 25 47 33 28 29 26 14 64 27 2 46 3 1 15 8 8 63 31  53 16 62 26 9  17 27 45 61 52 10 28 44 18 60 43 29 51 11 30 19 19 59 41 42 50 66 20 30 20 58 12 14 21 7 29 9 2 65 5 13 4 22 28 1 15 22 27 56 64 14 48 58 6 23 16 55 47 63 24 15 57 17 54 7 25 62 53 46 16 56 18 8 52 17 45 61 5 5 4 9 0 4 6 18 10 54 26 3 4 3 27 5 51 28 29 19 49 50 30 31 20 19 47 48 32 33 59 42 20 21 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 21 58 41 22 22 57 39 40 11 23 24 23 56 25 26 27 12 37 38 52 24 55 28 29 30 31 32 33 34 35 36 51 13 25 54 0 2 1 3 5 6 4 5 1 27 49 3 15 52 28 2 16 51 48 24 29 30 3 47 17 14 49 50 18 31 46 4 04 19 47 48 5 94 44 45 20 21 6 32 33 34 8 3 7 42 43 22 23 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 37 3 8 9 40 41 35 36 10 11 24 25 26 34 39 33 12 13 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 31 32 14 15 16 29 30 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 4 5 6 7

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13

8

LOGE

5

Pl at zgruppeN

Loge

1

2

3

4

5

CC 66,00 55,00 38,50 26,50 13,00 8,00 31,25 23,00 17,00 8,75

 Ermäßigte Preise (kursiv gekennzeichnet) Ermäßigungen werden ab einem Eintrittspreis von 12 Euro für die Platzgruppen 1 bis 4 gewährt. Ermäßigungen sind nur in Verbindung mit dem jeweiligen Nachweis gültig und nicht übertragbar. Der entsprechende Nachweis ist beim Einlass vorzuweisen.

 Rollstuhlplätze - im Parkett -  im 1. und 2. Rang (nicht für Elektro-Rollstühle geeignet) *

190

Platz mit eingeschränkter Beinfreiheit

Die Kunstbewegung – bei uns in guten Händen. DB SCHENKERart. Jedes Kunstwerk ist ein Unikat. Wenn es auf Reisen geht, gehört es in die Hände von Spezialisten. Ob Einzelwerk oder komplette Ausstellung, ob Riesenskulptur oder empfindliches Musikinstrument – wir haben die Kapazität, die Verpackung, das richtige Fahrzeug. So sind auch die Musikinstrumente der Staatskapelle Dresden bei uns in guten Händen. Alles eine Frage der Logistik. Schenker Deutschland AG Geschäftsstelle Dresden, Messen/Spezialverkehre Potthoffstraße 5, 01159 Dresden Telefon +49 351 48203-60, Telefax +49 351 48203-888 peter.linne@dbschenker.com, stephan.diesend@dbschenker.com www.dbschenkerart.de

S itzpläne  /   P reise

Konzert  32 31 30  35 28 29 34  33 26 27 8 9 38 32 24 25 10 11 12 23 31 37 3 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 30 1 36 4 8 9 41 28 29 2 35 5 10 11 40 26 27 3 6 12 13 14 33 34 1 39 7 8 23 24 25 4 44 22 15 32 21 8 20 16 19 17 18 3 2 5 31 43 9 10 37 6 3 11 12 29 30 42 36 7 28 4 1 13 14 15 27 35 1 4 8 9 5 6 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 40 45 2 33 34 10 11 4 39 32 3 7 12 13 38 3 4 30 31 4 8 9 37 14 15 16 24 28 29 1 4 5 6 36 27 26 10 17 1 18 19 20 21 22 23 24 25 6 2 11 12 5 4 34 35 0 4 7 3 4 4 13 14 32 33 39 4 8 4 15 16 17 3 4 30 31 9 10 37 38 5 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 24 4 1 11 12 36 6 1 45 7 2 34 35 13 14 40 4 44 8 9 3 15 16 17 32 33 39 3 31 4 4 30 38 10 11 18 19 20 21 22 29 1 5 23 24 25 26 27 28 1 42 46 36 37 12 13 6 2 40 4 45 7 34 35 14 15 3 39 8 9 44 32 33 16 17 18 4 38 43 10 11 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 5 6 36 37 42 1 12 13 41 7 45 34 35 2 14 15 8 9 44 3 31 32 33 16 17 18 39 40 43 4 10 11 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 37 38 42 5 12 36 35 6 7 13 14 1 40 41 44 33 34 15 16 17 2 8 9 43 18 19 20 21 22 30 31 32 3 38 39 42 10 11 23 24 25 26 27 28 29 4 36 37 5 6 12 13 40 41 34 35 14 15 1 39 7 8 43 31 32 33 16 17 18 19 2 9 10 37 38 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 3 41 42 4 11 12 35 36 5 6 13 14 33 34 39 40 32 31 15 38 7 8 1 16 17 18 19 30 42 2 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 9 10 36 37 3 4 34 35 11 12 40 41 39 32 33 13 14 15 5 6 29 30 31 16 17 18 19 20 7 8 1 37 38 21 22 23 24 25 26 27 28 2 3 9 10 35 36 40 41 33 34 39 11 12 13 4 5 30 31 32 14 15 16 17 37 38 6 7 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 35 36 8 9 34 1 2 33 10 11 38 31 32 12 13 14 3 4 36 37 28 29 30 15 16 17 18 19 5 6 20 21 22 23 24 25 26 27 34 35 7 8 32 33 9 10 1 2 11 12 13 14 29 30 31 35 3 4 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 33 34 5 6 31 32 7 8 9 29 30 28 10 27 26 1 2 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 31 32 3 4 29 30 5 6 7 26 27 28 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 1 2 12 3 4 5 21 10 11 45 6 7 8 9 22 44 15 1 2 23 43 8 3 4 5 6 7 38 24 16 42 1 2 3 4 5 6 7 8 25 37 17 41 26 36 40 18 27 39 35 19 20 52 8 28 9 10 11 12 13 14 15 16 34 20 7 3 21 29 3 51 3 3 14 30 36 36 21 22 50 31 35 32 22 32 15 35 19 20 17 18 34 23 49 31 23 33 4 30 16 24 48 24 3 25 17 25 47 33 28 29 26 14 64 27 46 32 18 15 8 63 31  53 16 62 26 9  17 27 45 61 52 10 28 44 18 60 43 29 1 5 11 42 30 9 19 19 5 41 50 66 20 30 20 58 12 14 21 7 29 21 65 5 13 49 22 28 15 22 27 56 64 14 48 58 6 23 16 55 47 63 24 15 57 17 54 7 25 62 53 46 16 56 18 8 1 52 17 45 6 5 5 4 9 4 60 18 10 54 26 3 4 3 27 5 51 28 29 19 49 50 30 31 20 19 47 48 32 33 59 42 20 21 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 21 58 41 22 22 57 39 40 11 23 24 23 56 25 26 27 12 37 38 52 24 55 28 29 30 31 32 33 34 35 36 51 13 25 54 0 2 1 3 5 62 4 1 5 1 49 3 7 28 52 5 16 2 51 48 24 29 30 3 47 17 14 49 50 18 31 46 4 04 19 47 48 5 94 44 45 20 21 6 32 33 34 8 3 7 42 43 22 23 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 37 3 8 9 40 41 36 35 10 11 24 25 26 33 34 12 13 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 31 32 14 15 16 29 30 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 4 5 6 7

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2

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9

70

71

13

8

LOGE

*

5

Pl at zgruppeN

Loge

1

2

3

4

5

6/HP

KON 68,50 57,00 47,50 37,50 31,50 20,00 13,00 32,25

27,50

22,50

19,50

12,25

S2 270,00 220,00 200,00 160,00 140,00 105,00 55,00 113,75

103,75

83,75

73,75

54,75

S4 32,50 27,00 22,00 19,50 16,50 9,50 6,00 15,75

13,25

12,00

10,50

AA 20,50 17,00 16,00 15,00 11,50 11,50 6,50 10,00

9,50

9,00

KA 10,00  Parkett  Ermäßigte Preise (kursiv gekennzeichnet) Ermäßigungen werden ab einem Eintrittspreis von 12 Euro für die Platzgruppen 1 bis 5 gewährt. Ermäßigungen sind nur in Verbindung mit dem jeweiligen Nachweis gültig und nicht übertragbar. Der entsprechende Nachweis ist beim Einlass vorzuweisen.

 Rollstuhlplätze - im Parkett - im 1. und 2. Rang (nicht für Elektro-Rollstühle geeignet) *

Platz mit eingeschränkter Beinfreiheit

HP Hörplätze KON Symphoniekonzert S2 Silvesterkonzert S4 Solistenkonzert / Hochschulkonzert / Preisträgerkonzert / Liederabend AA Aufführungsabend KA Kammerabend

192

HERZLICH WILLKOMMEN IN DRESDENS ZENTRALEM GRÜNDERZEITHOTEL Aparthotel am Zwinger · www.aparthotel-zwinger.de Maxstraße 3–7 · 01067 Dresden · T 03 51- 8 99 00 100

empfohlen von

S itzpläne  /   P reise

Frauenkirche

Pl at zgruppeN

1

2

3

4

FK 52,00 42,00 32,00 27,00 27,00 22,00 17,00 14,50

 Ermäßigte Preis (kursiv gekennzeichnet) Ermäßigungen werden für die Platzgruppen 1 bis 4 gewährt. Ermäßigungen sind nur in Verbindung mit dem jeweiligen Nachweis gültig und nicht übertragbar. Der entsprechende Nachweis ist beim Einlass vorzuweisen.

194

Rollstuhlplätze im Kirchenschiff

S itzpläne  /   P reise

Zugaben Preiskategorie

ZU1 Semper Soiree / Junge Szene / Intermezzo

N

12,00

J

6,00

Preiskategorie

ZU2 Jugendorchester / Kammeroper in Semper 2 / Festakt

N

16,00

J

8,00

Preiskategorie

AUF Auftakt

N

6,50

Kinder frei

Preiskategorie

RF Veranstaltung im Rundfoyer

Auf allen Plätzen

Preiskategorie

6,50

PB2 Einführungsmatineen

N

3,50

KID Kapelle für Kids / Gestatten, Monsieur Petipa! /  Kindervorstellungen in Semper 2 (Ein Erwachsener erhält nur in

Preiskategorie

Begleitung von mindestens einem Kind eine Karte.)

N

5,00

K / J

3,00

Preiskategorie

King Arthur (Sitzplan Schauspielhaus)

N (So –Do) N (Fr, Sa)

1

2

3

4

25,00

21,00

18,00

11,00

27,00 23,00 20,00 15,00

N Normalpreis J

Jugendliche

K Kinder Der entsprechende Nachweis ist beim Einlass vorzuweisen.

195

ENTERTAINMENT HIGHLIGHTS IN DER SEMPEROPER BB PROMOTION GMBH IN ASSOCIATION WITH STOMP PRODUCTIONS AND GLYNIS HENDERSON PRODUCTIONS PRESENTS

BB PROMOTION GMBH UND THE BALLET REVOLUCIÓN COMPANY PRÄSENTIEREN

DIE TANZSENSATION

feat. the Ballet Revolución Live-Band L ive ive-Band -Band

DIE TANZSENSATION

mit den Nr.1-Hits von Bruno Mars Usher Rihanna David Guetta Beyoncé Prince

...fresher,faster,funnier!

d „Umwerfend-rasant un tig!“ elektrisierend-heißblü Daily Express, London

15. - 20.07.14

22.07. - 03.08.14

www.stomp.de

www.ballet-revolucion.de

TICKETS: 0351- 4911 705 ∙ 01805 - 2001 www.bb-promotion.com

0,14 €/Min. aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min.

S pielplan

August Fr 29.8.2014 Sa 30.8.2014 So 31.8.2014

19:00 19:00 11:00 19:00

La bohème * I Familienvorstellung Carmen * K 1. Symphoniekonzert KON Il barbiere di Siviglia / Der Barbier von Sevilla * H

20:00 20:00 20:00 19:00 19:00 19:00 10:00 19:00 19:00 19:00 11:00 19:00 19:00 19:00 16:00 19:00 13:00 20:00 20:00 19:00 19:00 17:00 19:00 19:00 19:00 19:00 19:00 19:00 11:00 19:00 20:00 20:00

1. Symphoniekonzert * KON 1. Symphoniekonzert * KON Sonderkonzert Gustav Mahler Jugendorchester ZU2 Così fan tutte * H Bella Figura * CC Il barbiere di Siviglia / Der Barbier von Sevilla * I Tag der offenen Semperoper L’elisir d’amore / Der Liebestrank E Così fan tutte * H Bella Figura * CC Dresdentag Bella Figura B L’elisir d’amore / Der Liebestrank * E Bella Figura * CC Carmen * L Daphne * H L’elisir d’amore / Der Liebestrank * F Daphne * B 1. Aufführungsabend AA Sonderkonzert Capell-Virtuos S4 Bella Figura * CC Carmen * M Tannhäuser * N Romeo und Julia * I Carmen * J Carmen * J L’elisir d’amore / Der Liebestrank * G Dresdentag Romeo und Julia * J Carmen EV 2. Symphoniekonzert KON Così fan tutte * I 2. Symphoniekonzert * KON 2. Symphoniekonzert * KON

September Mo 1.9.2014 Di 2.9.2014 Mi 3.9.2014 Do 4.9.2014 Fr 5.9.2014 Sa 6.9.2014 So 7.9.2014 Mo 8.9.2014 Di 9.9.2014 Mi 10.9.2014 Do 11.9.2014 Fr 12.9.2014 Sa 13.9.2014 So 14.9.2014 Mo 15.9.2014 Di 16.9.2014 Mi 17.9.2014 Do 18.9.2014 Fr 19.9.2014 Sa 20.9.2014 So 21.9.2014 Mo 22.9.2014 Di 23.9.2014 Mi 24.9.2014 Do 25.9.2014 Fr 26.9.2014 Sa 27.9.2014 So 28.9.2014 Mo 29.9.2014 Di 30.9.2014

Oktober Do 2.10.2014 19:00 Fr 3.10.2014 17:00 Sa 4.10.2014 19:00 20:00 So 5.10.2014 11:00 14:00 20:00 Mo 6.10.2014 19:00 Di 7.10.2014 19:00 Do 9.10.2014 19:00 Fr 10.10.2014 19:00 19:00

Carmen * L Tannhäuser * N Romeo und Julia * J premiere Nachtausgabe ZU2 (in Semper 2) Einführungsmatinee Das schlaue Füchslein PB2 Carmen * J 1. Kammerabend KA Nachtausgabe ZU2 (in Semper 2) Nachtausgabe ZU2 (in Semper 2) Carmen * J Romeo und Julia * J Nachtausgabe ZU2 (in Semper 2)

197

S pielplan Sa 11.10.2014 19:00 16:00 So 12.10.2014 15:00 17:00 17:00 Mo 13.10.2014 11:00 Di 14.10.2014 09:30 11:00 Mi 15.10.2014 19:00 Do 16.10.2014 19:30 Fr 17.10.2014 19:00 Sa 18.10.2014 18:00 So 19.10.2014 19:00 Mo 20.10.2014 19:00 Di 21.10.2014 19:00 Mi 22.10.2014 19:00 Do 23.10.2014 10:00 19:00 Fr 24.10.2014 10:00 19:00 Sa 25.10.2014 11:00 19:00 So 26.10.2014 11:00 11:00 19:00 20:00 Mo 27.10.2014 14:00 Di 28.10.2014 19:00 Mi 29.10.2014 19:00 Do 30.10.2014 19:00 Fr 31.10.2014 17:00

La bohème EV Nachtausgabe ZU2 (in Semper 2) Kapelle für Kids KID Kapelle für Kids KID Tannhäuser * N Kapelle für Kids KID Kapelle für Kids KID Kapelle für Kids KID La bohème * H Fidelio * M Romeo und Julia * J premiere Das schlaue Füchslein J Fidelio * M La bohème * H Das schlaue Füchslein * G Familienvorstellung Romeo und Julia * I Gestatten, Monsieur Petipa! KID Fidelio * K Gestatten, Monsieur Petipa! KID 3. Symphoniekonzert  * KON 3. Symphoniekonzert KON Così fan tutte * J Einführungsmatinee Arabella PB2 Hochschulkonzert S4 Nachtausgabe ZU2 (in Semper 2) 3. Symphoniekonzert * KON Das schlaue Füchslein * B Nachtausgabe ZU2 (in Semper 2) Nachtausgabe ZU2 (in Semper 2) La bohème * J Tannhäuser * N

November Sa 1.11.2014 19:00 So 2.11.2014 11:00 19:00 Mi 5.11.2014 19:30 Do 6.11.2014 19:00 Fr 7.11.2014 19:00 Sa 8.11.2014 19:00 So 9.11.2014 19:00 Mo 10.11.2014 19:00 Di 11.11.2014 20:00 Mi 12.11.2014 11:00 19:00 Do 13.11.2014 11:00 19:00 Fr 14.11.2014 11:00 19:00 19:30 Sa 15.11.2014 19:00 So 16.11.2014 16:00 18:00 Mo 17.11.2014 11:00 19:00 Di 18.11.2014 11:00 20:00

Das schlaue Füchslein * J 22. Preisträgerkonzert S4 Il barbiere di Siviglia / Der Barbier von Sevilla * I King Arthur (im Schauspielhaus) Daphne * H premiere Arabella N Legenden – Hommage an Richard Strauss * J Daphne * H Arabella * N Der Rosenkavalier (Stummfilm mit Live-Musik) S4 Der Teufel mit den drei goldenen Haaren ZU1 Legenden – Hommage an Richard Strauss * H Der Teufel mit den drei goldenen Haaren ZU1 Carmen * K Der Teufel mit den drei goldenen Haaren ZU1 Legenden – Hommage an Richard Strauss * I King Arthur (im Schauspielhaus) Daphne * J Der Teufel mit den drei goldenen Haaren ZU1 Capriccio * L Der Teufel mit den drei goldenen Haaren ZU1 Legenden – Hommage an Richard Strauss * G Der Teufel mit den drei goldenen Haaren ZU1 Liederabend – Thomas Hampson S4

198

6. – 23.11.2014

Foto. Candida Höfer

GOETHES SÄCHSISCHES ARKADIEN www.goethe-theater.com

„Eine innige Leidenschaft die Lauchstädter Mozart-Tradition“ Ausstellung zum 220. Jubiläum der Erstaufführung der Zauberflöte am 3. Juli 1794 in der Inszenierung Goethes

Historische Kuranlagen und Goethe-Theater Bad Lauchstädt GmbH | Parkstraße 18 | 06246 Goethestadt Bad Lauchstädt Tel. 034635 905472 | Fax 034635 782-22 | E-Mail: besucher@goethe-theater.com | www.goethe-theater.com

Schirmherr Christian Thielemann

Richard-Wagner-Stätten Graupa

Richard-Wagner-StraĂ&#x;e 6 | 01796 Pirna/OT Graupa wagnerstaetten@pirna.de | www.wagnerstaetten.de Tel. 03501 461965-0 | Fax 03501 461965-44 Tickets 03501 556446, www.ticket.pirna.de

S pielplan Mi 19.11.2014 Do 20.11.2014 Fr 21.11.2014 Sa 22.11.2014 So 23.11.2014 Mo 24.11.2014 Di 25.11.2014 Mi 26.11.2014 Do 27.11.2014 Fr 28.11.2014 Sa 29.11.2014 So 30.11.2014

19:00 19:30 20:00 19:00 20:00 11:00 15:00 18:00 09:30 20:00 09:30 11:00 19:00 19:00 19:00 19:00 18:00 19:00 12:00 16:00

Capriccio * L King Arthur (im Schauspielhaus) 2. Kammerabend (Strauss-Programm) KA Das schlaue Füchslein * I Der Nussknacker * N Kapelle für Kids KID Kapelle für Kids KID 4. Symphoniekonzert * KON Kapelle für Kids KID 4. Symphoniekonzert * KON Kapelle für Kids KID Kapelle für Kids KID Der Nussknacker * K Das schlaue Füchslein * G Dresdentag Der Nussknacker * K Elektra * J Adventskonzert des ZDF in der Frauenkirche Der Nussknacker EV Der Nussknacker * J Familienvorstellung Der Nussknacker * M

20:00 19:00 11:00 16:00 19:00 19:00 19:00 19:30 19:00 19:00 15:00 19:00 16:00 19:00 20:00 19:00 19:00 14:00 19:00 16:00 19:00 14:00 18:00 14:00 18:00 14:00 18:00 20:00 19:00 19:00 17:00

Der Nussknacker EV Die Zauberflöte EV Einführungsmatinee Königskinder PB2 Der Rosenkavalier * N Die Zauberflöte * L Das schlaue Füchslein * I Hänsel und Gretel * J King Arthur (im Schauspielhaus) Der Nussknacker * L Hänsel und Gretel EV Der Nussknacker * K Der Nussknacker EV Der Rosenkavalier * N Elektra * K Liederabend – Anja Harteros S4 Die Zauberflöte * M premiere Königskinder K Hänsel und Gretel * I Familienvorstellung Hänsel und Gretel * L Der Rosenkavalier * N Königskinder * J Der Nussknacker * J Familienvorstellung Der Nussknacker * N Der Nussknacker * L Der Nussknacker * N Der Nussknacker * L Der Nussknacker * N Silvesterkonzert der Staatskapelle Dresden S2 Königskinder * L La bohème * N Die Fledermaus N

Dezember Fr 5.12.2014 Sa 6.12.2014 So 7.12.2014 Mo 8.12.2014 Di 9.12.2014 Mi 10.12.2014 Do 11.12.2014 Fr 12.12.2014 Sa 13.12.2014 So 14.12.2014 Mo 15.12.2014 Mi 17.12.2014 Do 18.12.2014 Fr 19.12.2014 Sa 20.12.2014 So 21.12.2014 Mo 22.12.2014 Di 23.12.2014 Do 25.12.2014 Fr 26.12.2014 So 28.12.2014 Mo 29.12.2014 Di 30.12.2014 Mi 31.12.2014

201

Der Sophienkeller im Taschenbergpalaiais -

G

eines der schönsten

Im Herzen der Dresdner Altstadt direkt gegenüber dem Zwinger und der Semperoper erwartet Sie ein Erlebnis der besonderen Art. Steigen Sie die Sandsteintreppen des neu errichteten Taschenbergpalais hinab, so werden Sie in die Welt von August dem Starken, Kurfürst von Sachsen, ins 18. Jahrhundert entführt. Schon beim Betreten der Gewölbe werden Sie sich in die Glanzzeiten des sächsischen Königshofes versetzt fühlen. Das „Zeithainer Lustlager“, der größte Raum der ca. 160 Personen Platz bietet, erinnert an ein militärisches Schauspiel, bei dem August der Starke nach Abschluss seiner Heeresreform im Jahre 1730, u.a. dem preußischen König in Zeithain bei Riesa seine sächsische Armee präsentierte. In Zelten, Pavillons oder gar am sich drehenden Karussell genießt man frisch gebrutzeltes Spanferkel vom Spieß und Deftiges aus der Feldküche. Einzigartig sind die original erhaltenen Teile von Mauern der ersten „Einsiedlischen Häuser“ aus dem 12. Jahrhundert.

ewölberestaurants Dresdens.

Dort, wo sich schon zu augustinischen Zeiten die Tafeln unter der appetitlichen Last der Speisen bogen, lassen es sich der Kurfürst und seine Gräfin Cosel nicht nehmen, Ihnen ihre Audienz zu erweisen. In den vollständig erhaltenen Tonnengewölben des Großen und Kleinen Zunftgewölbes sind verschiedene Zünfte des 18. Jahrhunderts dargestellt. Im Alchimistenkeller, dem Ort an dem Johann Friedrich Böttger das „Weiße Gold“ erfand, können Sie zum „Alchimistenschmaus“ Ihr eigenes Bier zapfen und ein Fässchen mit köstlichem sächsischen Wein genießen. Auf keinen Fall sollten Sie es versäumen, sich von den Mägden in die Geheimnisse des Original Dresdner Trichtertrinkens einweihen zu lassen. Für ausgelassene Stimmung und Unterhaltung sorgen allabendlich Zauberer, Gaukler und Musikanten. Überzeugen Sie sich selbst…

· · · · · · ·

LIEBLICHE MÄGDE HAUSGEBACKENES BROT DRESDNER TRICHTERTRINKEN SPANFERKEL VOM SPIESS ALCHIMISTENSCHMAUS ZEITHAINER LUSTLAGER KÜNSTLER UND MUSIKANTEN Öffnungszeiten: täglich von 11.00 bis 1.00 Uhr Sophienkeller im Taschenbergpalais · Taschenberg 3 · 01067 Dresden Tel.: 0351 - 49 72 6 - 0 · Fax: 0351 - 49 72 6 - 11 www.sophienkeller-dresden.de · info@sophienkeller-dresden.de

S pielplan

Januar Do 1.1.2015 18:00 Fr 2.1.2015 19:00 Sa 3.1.2015 19:00 So 4.1.2015 14:30 19:30 Fr 9.1.2015 20:00 Sa 10.1.2015 20:00 So 11.1.2015 11:00 11:00 19:00 Mo 12.1.2015 19:00 Fr 16.1.2015 19:00 Sa 17.1.2015 19:00 So 18.1.2015 11:00 19:00 Fr 23.1.2015 19:00 Sa 24.1.2015 19:00 So 25.1.2015 17:00 Mo 26.1.2015 14:00 Fr 30.1.2015 21:00

La bohème * K Hänsel und Gretel * J Königskinder * J La bohème * E Familienvorstellung La bohème * H 5. Symphoniekonzert * KON 5. Symphoniekonzert * KON 5. Symphoniekonzert KON Einführungsmatinee Pelléas et Mélisande PB2 Königskinder * H Die Fledermaus * G Die Fledermaus * I Königskinder * I 3. Kammerabend (als Matinee) KA Die Zauberflöte * I La bohème * H premiere Pelléas et Mélisande J Königskinder * G Pelléas et Mélisande * B 10. SemperOpernball

Februar So 1.2.2015 11:00 19:00 Do 5.2.2015 19:00 Fr 6.2.2015 20:00 Sa 7.2.2015 19:00 So 8.2.2015 11:00 19:00 Mi 11.2.2015 19:00 Fr 13.2.2015 20:00 Sa 14.2.2015 11:00 20:00 So 15.2.2015 19:00 Di 17.2.2015 19:00 Mi 18.2.2015 19:00 Do 19.2.2015 19:00 Fr 20.2.2015 19:00 Sa 21.2.2015 19:00 So 22.2.2015 11:00 19:00 Mo 23.2.2015 20:00 Di 24.2.2015 19:00 Mi 25.2.2015 19:00 19:30 Do 26.2.2015 12:00 19:30 20:00 Fr 27.2.2015 19:00 Sa 28.2.2015 19:00

Kapelle für Kids (in der Semperoper) KID Pelléas et Mélisande * G Pelléas et Mélisande * G Dresdentag 6. Symphoniekonzert * KON 6. Symphoniekonzert * KON 6. Symphoniekonzert KON Pelléas et Mélisande * G Pelléas et Mélisande * G 7. Symphoniekonzert * KON Friedenspreis-Verleihung 7. Symphoniekonzert * KON premiere Tristan + Isolde G Tristan + Isolde* CC Dresdentag Die Fledermaus * I Familienvorstellung Die Zauberflöte * I Die Zauberflöte * J Die Fledermaus * J premiere Mise en abyme / Widerspiegelung ZU1 (in Semper 2) Giulio Cesare in Egitto / Julius Cäsar in Ägypten * G Festakt 30 Jahre Wiederaufbau der Semperoper Dresden ZU2 Giulio Cesare in Egitto / Julius Cäsar in Ägypten * G Familienvorstellung Tristan + Isolde* CC Mise en abyme / Widerspiegelung ZU1 (in Semper 2) Tristan + Isolde* CC Mise en abyme / Widerspiegelung ZU1 (in Semper 2) Semper Soiree ZU1 Die Fledermaus * J Giulio Cesare in Egitto / Julius Cäsar in Ägypten * H

203

S pielplan

März So 1.3.2015 14:00 16:00 19:00 Mo 2.3.2015 14:00 Di 3.3.2015 19:00 Mi 4.3.2015 19:00 Do 5.3.2015 20:00 Fr 6.3.2015 19:00 Sa 7.3.2015 19:00 So 8.3.2015 14:00 20:00 Mo 9.3.2015 14:00 Di 10.3.2015 20:00 Mi 11.3.2015 19:00 Do 12.3.2015 19:00 Fr 13.3.2015 19:00 Sa 14.3.2015 19:00 So 15.3.2015 14:00 19:00 Mo 16.3.2015 19:00 Di 17.3.2015 19:00 Mi 18.3.2015 19:00 Do 19.3.2015 20:00 Fr 20.3.2015 19:00 Sa 21.3.2015 14:00 20:00 So 22.3.2015 19:00 Mo 23.3.2015 19:00 Mi 25.3.2015 20:00 Do 26.3.2015 16:00 19:00 Fr 27.3.2015 19:00 Sa 28.3.2015 16:00 19:00 So 29.3.2015 11:00 16:00 20:00 Mo 30.3.2015 10:00 20:00 Di 31.3.2015 10:00

Il barbiere di Siviglia / Der Barbier von Sevilla * E Familienvorstellung Mise en abyme / Widerspiegelung ZU1 (in Semper 2) Il barbiere di Siviglia / Der Barbier von Sevilla * G Giulio Cesare in Egitto / Julius Cäsar in Ägypten * B La bohème * I Il barbiere di Siviglia / Der Barbier von Sevilla * G Sonderkonzert Waseda Symphony Orchestra Tokyo ZU2 Il barbiere di Siviglia / Der Barbier von Sevilla EV Schwanensee * K Schwanensee * J Familienvorstellung 4. Kammerabend KA Schwanensee * B 2. Aufführungsabend AA Schwanensee * J La bohème * I Schwanensee * L Der fliegende Holländer * N Schwanensee * H Schwanensee * K Schwanensee * J Orlando * CC Dresdentag Die lustige Witwe * H Semper Soiree ZU1 Die lustige Witwe * J Die Zauberflöte * I 4. Lange Nacht der Dresdner Theater Die Zauberflöte * L Orlando * CC 5. Kammerabend KA premiere Die Brüder Löwenherz ZU1 Die lustige Witwe * I Orlando Welttheatertag Die Brüder Löwenherz ZU1 Die lustige Witwe EV Hochschulkonzert S4 Die Brüder Löwenherz ZU1 8. Symphoniekonzert * KON Die Brüder Löwenherz ZU1 8. Symphoniekonzert * KON Die Brüder Löwenherz ZU1

April Mi 1.4.2015 Do 2.4.2015 Fr 3.4.2015 Sa 4.4.2015 So 5.4.2015 Mo 6.4.2015 Di 7.4.2015 Mi 8.4.2015 Do 9.4.2015 Fr 10.4.2015 Sa 11.4.2015

19:00 19:00 19:00 19:00 14:00 19:00 16:00 19:00 19:00 19:00 19:00 19:00

Giselle * D Dresdentag Die lustige Witwe * K Giselle * G Die Zauberflöte * N Giselle * E Giselle * I Die Zauberflöte * N Die lustige Witwe * K Giselle * D Die lustige Witwe * K Simon Boccanegra * L Tosca * N

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S pielplan So 12.4.2015 Mo 13.4.2015 Do 16.4.2015 Fr 17.4.2015 Sa 18.4.2015 So 19.4.2015 Mo 20.4.2015 Fr 24.4.2015 Sa 25.4.2015 So 26.4.2015 Mi 29.4.2015 Do 30.4.2015

11:00 14:00 20:00 19:00 19:00 19:00 19:00 20:00 18:00 20:00 19:00 19:00 19:00 20:00 19:00

Einführungsmatinee Der Freischütz PB2 Giselle * E Familienvorstellung 6. Kammerabend KA Tosca * J Simon Boccanegra * J Tosca * N Giselle * H Konzert in der Frauenkirche FK Simon Boccanegra * J 3. Aufführungsabend AA Tosca EV Simon Boccanegra * K Tosca * K 7. Kammerabend KA Tosca * L

Mai Fr 1.5.2015 19:00 Sa 2.5.2015 19:00 So 3.5.2015 18:00 Mi 6.5.2015 19:00 Do 7.5.2015 19:00 Fr 8.5.2015 19:00 Sa 9.5.2015 19:00 So 10.5.2015 11:00 19:00 Mo 11.5.2015 19:00 Mi 13.5.2015 19:00 Do 14.5.2015 19:00 Fr 15.5.2015 20:00 Sa 16.5.2015 19:00 So 17.5.2015 11:00 20:00 Mo 18.5.2015 20:00 Di 19.5.2015 19:00 Do 21.5.2015 20:00 Fr 22.5.2015 19:00 Sa 23.5.2015 19:00 So 24.5.2015 11:00 20:00 Mo 25.5.2015 11:00 19:00 Di 26.5.2015 19:00 Mi 27.5.2015 12:00 Do 28.5.2015 19:00 Fr 29.5.2015 20:00 Sa 30.5.2015 19:00 So 31.5.2015 11:00 19:00

premiere Der Freischütz N Der fliegende Holländer * N Der Freischütz * N Der Freischütz * N Tosca * K Der fliegende Holländer * N Der Freischütz EV Kapelle für Kids KID (in der Semperoper) Tosca * K Der Freischütz * K Der fliegende Holländer * K Der Freischütz * K Dresdner Musikfestspiele Tosca * N Dresdner Musikfestspiele 9. Symphoniekonzert * KON 9. Symphoniekonzert * KON Der Freischütz * K Dresdner Musikfestspiele premiere Impressing the Czar H Die Zauberflöte * N Semper Soiree (als Matinee) ZU1 Dresdner Musikfestspiele Dresdner Musikfestspiele Impressing the Czar * B Der Freischütz * N Impressing the Czar * CC Impressing the Czar * B Dresdner Musikfestspiele Die Zauberflöte EV 10. Symphoniekonzert KON Der Freischütz * M

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S pielplan

Juni Mo 1.6.2015 20:00 Di 2.6.2015 20:00 Mi 3.6.2015 19:30 Fr 5.6.2015 19:00 19:30 Sa 6.6.2015 19:00 So 7.6.2015 11:00 11:00 16:00 19:00 Mo 8.6.2015 19:00 Mi 10.6.2015 10:00 Do 11.6.2015 15:00 19:00 Fr 12.6.2015 19:00 Sa 13.6.2015 15:00 19:00 So 14.6.2015 19:00 Mo 15.6.2015 10:00 Di 16.6.2015 20:00 Mi 17.6.2015 16:00 19:30 Do 18.6.2015 19:00 Fr 19.6.2015 19:00 Sa 20.6.2015 10:30 15.00 18:00 So 21.6.2015 15:00 19:00 Mo 22.6.2015 20:00 Di 23.6.2015 19:00 Mi 24.6.2015 19:00 Do 25.6.2015 19:00 Fr 26.6.2015 19:00 Sa 27.6.2015 19:00 So 28.6.2015 11:00 19:00 Mo 29.6.2015 20:00 Di 30.6.2015 20:00

10. Symphoniekonzert * KON 10. Symphoniekonzert * KON Mise en abyme / Widerspiegelung ZU1 (in Semper 2) Impressing the Czar * B Mise en abyme / Widerspiegelung ZU1 (in Semper 2) Die Zauberflöte EV Einführungsmatinee Le nozze di Figaro / Die Hochzeit des Figaro PB2 Dresdner Musikfestspiele Mise en abyme / Widerspiegelung ZU1 (in Semper 2) Die Fledermaus * J Impressing the Czar * CC Dresdentag Prinz Bussel ZU1 Prinz Bussel ZU1 Die Fledermaus * J Nordic Lights * CC Prinz Bussel ZU1 Die Fledermaus * L Die Zauberflöte * M Prinz Bussel ZU1 8. Kammerabend KA Prinz Bussel ZU1 Nordic Lights * CC Der fliegende Holländer * K Nordic Lights * CC Kapelle für Kids extra KID (in der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen) Kapelle für Kids extra KID (in der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen) premiere Le nozze di Figaro / Die Hochzeit des Figaro N Prinz Bussel ZU1 Der fliegende Holländer * N 4. Aufführungsabend AA Le nozze di Figaro / Die Hochzeit des Figaro * K Don Carlo * J Le nozze di Figaro / Die Hochzeit des Figaro * N Schwanensee * N Don Carlo * K i 11. Symphoniekonzert KON un .j Schwanensee * K 2 5 b is u li .j 11. Symphoniekonzert * KON 11 015 2 11. Symphoniekonzert * KON

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S pielplan

Juli Mi 1.7.2015 19:00 Do 2.7.2015 19:00 Fr 3.7.2015 19:00 Sa 4.7.2015 19:00 21:00 So 5.7.2015 19:00 Mo 6.7.2015 19:00 Di 7.7.2015 20:00 Mi 8.7.2015 19:00 Do 9.7.2015 19:00 Fr 10.7.2015 20:00 Sa 11.7.2015 20:00 So 12.7.2015 11:00 19:00 Mo 13.7.2015 19:00 Di 14.7.2015 19:00

Don Carlo * J Le nozze di Figaro / Die Hochzeit des Figaro * K Nordic Lights * CC Le nozze di Figaro / Die Hochzeit des Figaro * N Klassik Picknickt (in der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen) Impressing the Czar * CC Tristan + Isolde * CC Nordic Lights * CC Soiree der Palucca Hochschule für Tanz Dresden SON Il barbiere di Siviglia / Der Barbier von Sevilla * J 12. Symphoniekonzert * KON 12. Symphoniekonzert * KON 12. Symphoniekonzert KON Il barbiere di Siviglia / Der Barbier von Sevilla * J Die Zauberflöte * K Il barbiere di Siviglia / Der Barbier von Sevilla * J

Stand März 2014

Einführungsmatineen In Semper 2 finden in der Regel zwei Wochen vor Premieren Einführungsmatineen zu den Neuproduktionen statt, die Einblicke in die Produktion bieten. Stimmen Sie sich bei dieser Gesprächsrunde mit Regisseur, Bühnen-, Kostümbildner, Dirigent und Dramaturg auf die kommende Premiere ein. Natürlich gibt es auch erste musikalische Kostproben zu erleben! Kostenlose Werkeinführungen Kostenlose Werkeinführungen finden jeweils 45 Minuten vor Beginn ausgewählter Vorstel­ lungen statt. Die entsprechenden Vorstellungen finden Sie im Monatsspielplan sowie im Kalendarium auf semperoper.de.

Oper Ballett Junge Szene Staatskapelle Zugaben

*  Vor der Vorstellung findet eine ca. 30-minütige Führung durch die Semperoper statt. Eine vorhe-

EV

Exklusive Veranstaltung

rige Anmeldung ist erforderlich.

Karten erhalten Sie beim jeweiligen Veranstalter

Tickets und Informationen unter T 0351 4911705

Weitere Informationen unter semperoper.de

oder bestellung@semperoper.de

A / B / C / D / E / F / G / H / I / J / K / L/ M / N / SON / CC / 

Die Teilnahmegebühr beträgt 9 Euro pro Person.

KON  / S2 / S4 / AA/  KA / FK / ZU1 / ZU2  / PB2 / KID 

Bitte beachten Sie, dass die Führung vor der Auf-

Preiskategorien der Veranstaltung

führung nur in Verbindung mit einem gültigen Opernticket gebucht werden kann.

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I mpressum Herausgeber

Anzeigenvertrieb

Semperoper Dresden

Event Module Dresden GmbH

Sächsische Staatstheater – Staatsoper Dresden und Staatsschauspiel Dresden Theaterplatz 2 01067 Dresden

Redaktionsschluss

März 2014 Es gelten die Allgemeinen Geschäfts­ bedingungen der Sächsischen Staatsoper Dresden.

semperoper.de Änderungen vorbehalten Kaufmännischer Geschäftsführer

Wolfgang Rothe Textnachweise Karten

Vorverkauf / Tageskasse Telefon 0351 4911 705 bestellung@semperoper.de Abonnements

Telefon 0351 4911 706 anrecht@semperoper.de Kommunikation & Marketing

kommunikation@semperoper.de Redaktion Leitung

Dr. Jörg Rieker (v.i.S.d.P.), Christine Diller, Carolin Ströbel Anne Gerber, Valeska Stern, Stefan Ulrich Swetlana Boos, Marcus Bräunig, Jan-Bart De Clercq, Sabine Eschwege­, Evelyn­Kessler, Friederike Landmann, Adi Luick, Björn Peters, Doris Schneider­, Janine Schütz, Claudia von der Forst, Annette Weber, Manfred Weiß, Christina Zimmermann

Alle Texte und Interviews sind Originalbeiträge · Die Zeichnungen »Füchslein Schlaukopf« stammen aus: Liška Bystrouška, Rudolf Tesnohlídek (Autor) und Stanislav Lolek (Illustrationen), Brno, 1921 · Das Renée-Fleming-Zitat wird zitiert nach: crescendo – das Magazin für klassische Musik und Lebensart, Dezember 2013 · Der Leserbrief von Thomas Bernhard wird zitiert nach: Thomas Bernhard. Der Wahrheit auf der Spur, Suhrkamp Verlag, Berlin 2010 · Der Weber-Brief wird zitiert nach: Carl-Maria-vonWeber­-Gesamtausgabe · Der Roma­ nausschnitt von Astrid Lindgren wird zitiert nach: Astrid Lindgren: Die Brüder Löwenherz, Verlag Friedrich Oetinger, Hamburg 1974 · Das Interview mit Lucia Ronchetti stammt von Stefano Nardelli (Übersetzung: Derek Henderson) und wird zitiert nach: luciaronchetti.com, 2013 · Der Text von Eva Illouz wird zitiert nach: Die Zeit Nr. 25, 2013. Foto- und Abbildungsnachweise Cover

Matthias Creutziger

Herstellungsleitung

Alle Fotografien im Opern- und

Carolin Ströbel

Junge-Szene-Teil stammen von Matthias Creutziger, außer: Peter Ronnefeld aus Archive zur Musikge­ schichte des 20. Jahrhunderts – Peter Ronnefeld, Wolke Verlag, 2005 · Peter Ronnefeld vor der Semperoper W. Orzesek · Sergei Leiferkus Andrew Hasson · Tomáš Netopil Elisa Haberer · King Arthur David Baltzer · Renée Fleming Decca /Andrew Eccles · Viorica Ursuleac A. Dous · Lisa della

Gestaltung

Fons Hickmann m23 Lithografie

Europrint, Berlin Druckerei

Druckerei Thieme Meißen GmbH

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gettyimages / Erich Auerbach · Unitel · Kiri Te Kanawa Decca / Julian Easten · Júlia Várady Anne Kirchbach­ · Felicity­ Lott E. Döring · Richard Strauss vor der Semperoper Gabriele StraussHotter / privat · Thomas Hampson Dario Acosta · Anja Harteros Markus Tedeskino · Schloss Albrechtsberg picture alliance /Arno Burgi · Prinz Albrecht von Preußen, Prinzessin Marianne der Niederlande, Rosalie von Rauch aus Hans-Peter Schmidt: Schlesien und Preußen, Schweitzerhaus Verlag · Àlex Ollé La Fura dels Baus · Le grand macabre Théâtre Royal de la Monnaie, Brüs­ sel / Bernd Uhlig · La Damnation­de Faust Salzburger Festspiele / Ruth Walz · Herzog Blaubarts Burg Gran Teatre del Liceu, Barcelona /Antoni Bofill · Camilla Tilling Mats Widén · Mikko Franck Klaus Rudolph­· Lucia Ronchetti Marco Innamorati · Der Freischütz Carl-Maria-von-Weber-Museum der Stadt Dresden · Le nozze di Figaro Arbeit »Tür« von Simon Schubert / Foto Michael Wittassek · Omer Meir Wellber Felix Broede · Rolf Seelmann-Eggebert Gisela Kraus· Lange Nacht der Theater David Brandt · Astrid Lindgren Roine Karlsson Casa

Gundula Janowitz

Alle Fotografien im Ballett-Teil stammen­von Costin Radu, außer: Alexei Ratmansky Ian Whalen · Der Nussknacker Ian Whalen · Tristan + Isolde Eno Henze · Margot Fonteyn / Rudolf Nurejew Frederika Davis· Gigi Hyatt / Gamal Gouda Holger Badekow · David Dawson Patrick Wamsganz · William Forsythe Ian Whalen · Im anderen Raum Ian Whalen · Semperoper Ballett auf Tour Ian Whalen­ · Walking Mad Ian Whalen Urheber, die nicht ermittelt oder erreicht werden konnten, werden wegen nachträglicher Rechtsabgeltung um Nachricht gebeten. Ein besonderer Dank an Dorothea Renz vom Carl-Maria-von-Weber-Museum der Stadt Dresden. Auf dem Cover: Daniela Sindram kurz vor dem Auftritt in »Der Rosenkavalier«.

G L A N Z VO L L E M O M E N T E . Besuchen Sie den Ort, an dem Automobilbau einer

PA R T N E R D E R S E M P E R O P E R

perfekten Dramaturgie folgt: die Gläserne Manufaktur von Volkswagen in Dresden.

0351  –   420 4 4 11 G L A Es Er N E M A N u fA k T u r . d E

Phaeton: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: zwischen 12,5 und 8,5 (kombiniert), CO2-Emission in g/km: zwischen 290 und 224 (kombiniert).


Saisonvorschau Semperoper Dresden 2014/15