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Österreich-Ungarn 1867 – Auslandsfrankaturen

ÖsterreichUngarn 1867

Österreich-Ungarn 1867 – Auslandsfrankaturen

1871, eingehende Post aus der Schweiz, attraktiver englischer Zierbrief einer Auktion von Einrichtung und Möbeln, aufgegeben in Neuchâtel nach Wien.

1871, Österreich 3 Kreuzer grün (2) und Ungarn 2 Kreuzer gelb als sehr seltene Mischfrankatur auf Brief von Temesvar nach Langnau in der Schweiz. Nachdem die ungarische Postverwaltung seit 1. Mai 1871 eigene Marken verausgabte, waren Mischfrankaturen zum Aufbrauch der Ausgabe von 1867 nur drei Monate lang möglich.

GEGRÜNDET 1921 – ÄLTESTES

Auslandsfrankaturen

BRIEFMARKENAUKTIONSHAUS DER SCHWEIZ

Die Werner Schindler Sammlung 1883, Ganzsachenumschlag 3 Kreuzer mit Zusatzfrankatur 2, 5 und 10 Kreuzer von Prag 21. Mai 1883 nach Yokohama in Japan adressiert. Von dort im Juli 1883 mit japanischer Frankatur nach Wien, später erneut nach Prag nachgesendet. Eine einmalige 4-Farben Buntfrankatur in Kombination mit frankierter Nachsendung aus Japan.

161. Corinphila Auktion, 2.– 6. März 2010 Farbiger Luxus-Auktioskatalog mit Festeinband «Österreich-Ungarn 1867 – Die Entwicklung der Briefposttarife für das Ausland in der Zeit der Ausgabe 1867» · Versandkosten: CHF 15,– · € 10,– · US $ 15,– · GBP 8,– Fax +41- (0)44 - 3 89 91 95

London um 1870

Name Anschrift Land Telefon

1873, 3 Kreuzer und 10 Kreuzer auf seltenem englischen Zierbrief von Wien nach London. Die Darstellung zeigt Britannia im Mittelpunkt der industriellen Welt unter Führung von Großbritannien. Die politische Forderung ist der freie Welthandel: ‹ Industry of all nations – Britannia encourages the industry of the globe ›. Die einzige bekannte Verwendung dieses politischen Zierbriefes in Österreich.

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CORINPHILA AUKTIONEN AG

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Österreich-Ungarn 1867 – Die Entwicklung der Briefposttarife für das Ausland in der Zeit der Ausgabe 1867

WIESENSTRASSE 8

Die grossartige, international bei der WIPA 2008 mit Gross-

8034 ZÜRICH · SCHWEIZ

Gold prämierte Kollektion von Werner Schindler kommt

T +41-(0)44-3899191

anlässlich der 161. Corinphila Auktion im März 2010 zur Ver-

F +41-(0)44-3899195

Dreistellige Sicherheitsnummer (auf der Kartenrückseite)

161. Corinphila Auktion · 2. – 6. März 2010

steigerung. Die Sammlung dokumentiert den faszinierenden Zeitabschnitt der fortschreitenden Einbindung der k.u.k.

INFO@CORINPHILA.CH

Monarchie Österreich–Ungarn in den internationalen Post-

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verkehr zwischen 1867 und 1884.


CORINPHILA März 2010 · Österreich-Ungarn Ausgabe 1867 AUSLANDSFRANKATUREN · DIE WERNER SCHINDLER SAMMLUNG

Seine Majestät Franz-Joseph I, Kaiser von Österreich, König von Ungarn

1867, Franz Joseph 2 Kreuzer gelb in farb- und wertgleicher Mischfrankatur mit Adlerausgabe 1863/64 Brief von Seelowitz, Mähren nach Valence, Frankreich.

Ö

sterreich 1867: Nach der Niederlage gegen Preußen im Krieg von 1866 und dem Verlust Venetiens an Italien forderten die Königreiche und Kronländer zunehmend die Selbstständigkeit. Ungarn wurde 1867 als eigenständiger Staat anerkannt, und Kaiser Franz Joseph wurde in Buda zum Apostolischen König von Ungarn gekrönt. Auch das Postwesen wurde mit Wirkung ab 1. Mai 1867 geteilt. Die Handelsministerien Österreichs und Ungarns vereinbarten zunächst eine bildgleiche Briefmarkenausgabe für die beiden unabhängigen Staaten: Mit dem Kopf Seiner Majestät Franz Joseph, Kaiser von Österreich und König von Ungarn, jedoch ohne Landesbezeichnung und mit einer Wertangabe in ‹ Kr ›, die Abkürzung der Währung ‹ Kreuzer › und ‹ Krajczàr › in beiden Landesprachen. In dieser Zeit führte der Ausbau von Eisenbahn- und Schiffverbindungen zu einem stark wachsenden internationalen Handel. Die Folge war ein rasanter Anstieg des Postverkehrs zwischen der K.u.k. Monarchie Österreich-Ungarn und den Nationen in aller Welt. Die Werner Schindler Sammlung dokumentiert diese historisch-wirtschaftliche Entwicklung zwischen 1867 und 1884 mit grossartigen Briefen und bedeutenden Frankaturen von Österreich in das Ausland, aber auch aus dem Ausland nach Österreich eingehend. Die zum Angebot kommenden Raritäten der Österreich-Philatelie bieten vielfach einmalige Gelegenheiten für im Aufbau befindliche traditionelle und postgeschichtliche ÖsterreichSammlungen auf dem Weg zu internationalen Gold- und Grossgoldmedaillen.

50 Kreuzer, feiner Druck, in Buntfrankatur mit 15 und 25 Kreuzer auf eingeschriebenem Brief nach Brüssel. Brief-Frankaturen der 50 Kreuzer gehören zu den grossen Seltenheiten der Ausgabe 1867, in der Variante ‹ feiner Druck › ist diese eine Rarität allerersten Ranges! Blick auf Florenz um 1880

50 Kreuzer, grober Druck, in Buntfrankatur mit 15 Kreuzer (3) und 5 Kreuzer auf eingeschriebenem Brief an «Seine Durchlaucht, Fürst Tommaso Corsini» in Florenz. Fürst Tommaso Corsini war zunächst mehrere Jahre Bürgermeister von Florenz und ab 1882 Mitglied im italienischen Senat.

50 Kreuzer und 5 Kreuzer, jeweils im Paar, als 110 Kreuzer-Frankatur auf Brief an Georg I, König von Griechenland, nach Athen. Dort portofrei nach-gesendet nach St. Petersburg in Russland. Ein einmaliger Brief mit zeitgeschichtlichem Hintergrund: König Georg I von Griechenland heiratete 1867 Olga Konstantinowna Romonowa und festigte dadurch die Beziehungen zu Russland.

1867, Franz Joseph 3 Kreuzer grün in farb- und wert-gleicher Mischfrankatur mit Adlerausgabe 1863/64 weite Zähnung 3 Kreuzer grün und 15 Kreuzer braun auf Brief von Wien nach Verona, Ialien. Die gleichzeitige Verwendung derselben Wertstufe verschiedener Ausgaben auf einem Brief ist sehr selten anzutreffen.

1867, Ganzsachenumschlag Franz-Joseph 5 Kreuzer in farb- und wertgleicher Zusatzfrankatur mit Adlerausgabe 1863/64, 5 Kreuzer, weite Zähnung


Corinphila Schindler Prospekt