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Portfolio Kristina Rentschler SchulstraĂ&#x;e 17 75394 Oberreichenbach

Bachelor of Arts (B.A.), Architektur (9 Semester) Hochschule fĂźr Technik Stuttgart, Deutschland


Portfolio Kristina Rentschler SchulstraĂ&#x;e 17 75394 Oberreichenbach

Bachelor of Arts (B.A.), Architektur (9 Semester) Hochschule fĂźr Technik Stuttgart, Deutschland


Inhalt

01 Steine im Hang

05 Städtebau

2. Semester

Messe City

02 WeiĂ&#x;

06 Zeichnungen

3. Semester

Tiere und Pflanzen

03 documenta kassel

07 Fotografien

England

5. Semester

04 Am Wilhelmsplatz 2

08 Visualisierungen

Bachelor Thesis

3D Renderings


Inhalt

01 Steine im Hang

05 Städtebau

2. Semester

Messe City

02 WeiĂ&#x;

06 Zeichnungen

3. Semester

Tiere und Pflanzen

03 documenta kassel

07 Fotografien

England

5. Semester

04 Am Wilhelmsplatz 2

08 Visualisierungen

Bachelor Thesis

3D Renderings


01

Steine im Hang Feriendomizil in den Bergen

Am Villacher See in Kärnten, Österreich soll ein Feriendomizil für ein Ehepaar entstehen, das zusätzlich eine Übernachtungsmöglichkeit für vier weitere Gäste bietet. Wichtiger Leitgedanke hierbei ist die Aussage „Anders als Daheim“. Der Entwurf nimmt Bezug auf die umherliegenden Gesteins- und Felsbrocken in Form eines Gebäude-Arrangements aus geschichtetem Valser Gneis in unterschiedlichen Höhen und Tiefen. Als verbindendes Element zwischen den Felsen dient die Treppe, welche aus dem gleichen Naturstein gefertigt ist, wie der Baukörper.

Gelegenheiten schaffen Den Mittelpunkt des Gebäudearrangements bildet das Wohngebäude mit den drei aus Steinquadern gehauenen Elementen Küchen-, Ess-, und Wohnzeile. Das Licht fällt hier durch ein Fenster das den Abschluss der Küchenzeile bildet und eine große Fensterfront nach Süden hin. Das Technikgebäude ist mit einer steinernen Werk- sowie einer Sitzbank ausgestattet.

Ebenen verbinden Eine Terrasse nach Süden hin lässt das Licht von Süden einfallen. Auch hier bildet ein Fenster den Abschluss der Werkzeile. Vervollständigt wird die Gebäudegruppierung durch einen Schlafturm, der sich aus vier übereinanderliegenden Ebenen zusammensetzt. Diese sind über eine rundumlaufende Treppe miteinander verbunden. Im Erdgeschoss befindet sich das Bad. In den drei darüber liegenden Ebenen sind Betten direkt in den Boden eingelassen. Die Fenster dienen als Wegweiser entlang der Treppe.


01

Steine im Hang Feriendomizil in den Bergen

Am Villacher See in Kärnten, Österreich soll ein Feriendomizil für ein Ehepaar entstehen, das zusätzlich eine Übernachtungsmöglichkeit für vier weitere Gäste bietet. Wichtiger Leitgedanke hierbei ist die Aussage „Anders als Daheim“. Der Entwurf nimmt Bezug auf die umherliegenden Gesteins- und Felsbrocken in Form eines Gebäude-Arrangements aus geschichtetem Valser Gneis in unterschiedlichen Höhen und Tiefen. Als verbindendes Element zwischen den Felsen dient die Treppe, welche aus dem gleichen Naturstein gefertigt ist, wie der Baukörper.

Gelegenheiten schaffen Den Mittelpunkt des Gebäudearrangements bildet das Wohngebäude mit den drei aus Steinquadern gehauenen Elementen Küchen-, Ess-, und Wohnzeile. Das Licht fällt hier durch ein Fenster das den Abschluss der Küchenzeile bildet und eine große Fensterfront nach Süden hin. Das Technikgebäude ist mit einer steinernen Werk- sowie einer Sitzbank ausgestattet.

Ebenen verbinden Eine Terrasse nach Süden hin lässt das Licht von Süden einfallen. Auch hier bildet ein Fenster den Abschluss der Werkzeile. Vervollständigt wird die Gebäudegruppierung durch einen Schlafturm, der sich aus vier übereinanderliegenden Ebenen zusammensetzt. Diese sind über eine rundumlaufende Treppe miteinander verbunden. Im Erdgeschoss befindet sich das Bad. In den drei darüber liegenden Ebenen sind Betten direkt in den Boden eingelassen. Die Fenster dienen als Wegweiser entlang der Treppe.


Lageplan

Grundriss

Schnittansicht Nord

2 OG

Schnittansicht S端d 1 / 3 OG

Schnitt Schlafturm

Schnittansicht West

EG


Lageplan

Grundriss

Schnittansicht Nord

2 OG

Schnittansicht S端d 1 / 3 OG

Schnitt Schlafturm

Schnittansicht West

EG


02 Weiß

Eindruck von Endlichkeit Warum ist Schlichtheit so schön und eindrucksvoll, warum rührt sie uns an? Die Aufgabe bestand darin, ein Stipendiatenhaus für einen Künstler zu entwerfen. Leitgedanke war hierbei, das Gebäude zu einer Architektur werden zu lassen, die sich nicht auf das Wohnen beschränkt, sondern das Gefühl von Leben hervorruft und so dem Zweck dient, das geistige Schaffen zu fördern.

Konzentration und Empfindung Die drei Faktoren Weiß, Leere und Schlichtheit bilden die Säuen für das Innenraumkonzept. Basierend auf den Überlegungen Kenya Haras, einem der einflussreichsten Grafikdesigner Japans. Ihm zufolge wird unsere Welt umso leuchtender und unsere Schatten umso intensiver, je enger unsere Beziehung zu Weiß. Im Inneren, dessen drei Stockwerke nach der Maslowschen Bedürfnispyramide aufgebaut sind, gibt es daher keine Funktionszuordnung in den Formen, da spezialisierte Räumlichkeiten den Eindruck der Endlichkeit klarer werden lassen. In den Weißen Räumen entsteht ein Umfeld, in dem auf detaillierte Darstellung verzichtet wird und Konzentration und Empfindungen intensiver wahrgenommen werden.

Wandel der Zeit Die Lichtführung in dieser Architektur konzentriert sich auf die Reflexion, da der Mensch das diffuse Licht besser wahrnehmen kann. So dienen die langen schmalen Fenster nur dem Einlass des Lichts und stellen keinen Bezug zum Außenraum her. Die Vorstellungskraft und Fantasie des Betrachters kennt in dem Fall keine Grenzen. Er nimmt ein im Werden begriffenes, lebhaftes Bild war. In Folge der klaren, geschärften Sinne wird eine Schale voller Kirschblüten zu einem duftenden Baum im Frühling. Selbst geringste Informationen nehmen Gestalt an und werden zu einer reichen Quelle der Imagination. Die verbindenden Elemente zum Außenraum sind eine Fensterfront im obersten Stockwerk und eine dem japanischen Wandelgang nachempfundene Treppe, die alle drei Stockwerke mit einander verbindet und in einer Zwischenhülle untergebracht ist. Die 24 Fenster des Gebäudes stellen die japanischen Jahreszeiten dar und versinnbildlichen den Wandel der Zeit. Ihre Anordnung erinnert an die fallenden Blätter der Silberweide im Garten und die Vergänglichkeit. Die äußere Hülle des Gebäudes legt sich langsam um das Gebäude und umschließt es letztlich zur Gänze. Deren Zedernholz bildet die Verbindung zum Außenraum. Wie die japanischen Gärten wandelt es sich mit der Zeit und verwittert im Zusammenspielspiel mit der Natur ringsum.


02 Weiß

Eindruck von Endlichkeit Warum ist Schlichtheit so schön und eindrucksvoll, warum rührt sie uns an? Die Aufgabe bestand darin, ein Stipendiatenhaus für einen Künstler zu entwerfen. Leitgedanke war hierbei, das Gebäude zu einer Architektur werden zu lassen, die sich nicht auf das Wohnen beschränkt, sondern das Gefühl von Leben hervorruft und so dem Zweck dient, das geistige Schaffen zu fördern.

Konzentration und Empfindung Die drei Faktoren Weiß, Leere und Schlichtheit bilden die Säuen für das Innenraumkonzept. Basierend auf den Überlegungen Kenya Haras, einem der einflussreichsten Grafikdesigner Japans. Ihm zufolge wird unsere Welt umso leuchtender und unsere Schatten umso intensiver, je enger unsere Beziehung zu Weiß. Im Inneren, dessen drei Stockwerke nach der Maslowschen Bedürfnispyramide aufgebaut sind, gibt es daher keine Funktionszuordnung in den Formen, da spezialisierte Räumlichkeiten den Eindruck der Endlichkeit klarer werden lassen. In den Weißen Räumen entsteht ein Umfeld, in dem auf detaillierte Darstellung verzichtet wird und Konzentration und Empfindungen intensiver wahrgenommen werden.

Wandel der Zeit Die Lichtführung in dieser Architektur konzentriert sich auf die Reflexion, da der Mensch das diffuse Licht besser wahrnehmen kann. So dienen die langen schmalen Fenster nur dem Einlass des Lichts und stellen keinen Bezug zum Außenraum her. Die Vorstellungskraft und Fantasie des Betrachters kennt in dem Fall keine Grenzen. Er nimmt ein im Werden begriffenes, lebhaftes Bild war. In Folge der klaren, geschärften Sinne wird eine Schale voller Kirschblüten zu einem duftenden Baum im Frühling. Selbst geringste Informationen nehmen Gestalt an und werden zu einer reichen Quelle der Imagination. Die verbindenden Elemente zum Außenraum sind eine Fensterfront im obersten Stockwerk und eine dem japanischen Wandelgang nachempfundene Treppe, die alle drei Stockwerke mit einander verbindet und in einer Zwischenhülle untergebracht ist. Die 24 Fenster des Gebäudes stellen die japanischen Jahreszeiten dar und versinnbildlichen den Wandel der Zeit. Ihre Anordnung erinnert an die fallenden Blätter der Silberweide im Garten und die Vergänglichkeit. Die äußere Hülle des Gebäudes legt sich langsam um das Gebäude und umschließt es letztlich zur Gänze. Deren Zedernholz bildet die Verbindung zum Außenraum. Wie die japanischen Gärten wandelt es sich mit der Zeit und verwittert im Zusammenspielspiel mit der Natur ringsum.


Ansicht Norden


Ansicht Norden


Tragwerksbeschreibung Das dreigeschossige Gebäude ist in Holzrahmenbauweise geplant. Hierbei werden die Lasten der Nebenträger der einzlenen Decken in die Stützen an den Wänden abgeleitet. Ober- und unterhalb dieser Verbindung schließen Schwelle bzw. Rähm die Konstruktion ab. Die unterschiedlichen Lagen der Deckenträger gehen aus der Konstruktion hervor. Die Decken des zweiten und dritten Obergeschosses werden in die Südost- / Nordwest-Wand abgeleitet und die Decke des Erdgeschosses in die Nordost-/Südwest-Wand. Somit erfolgt zudem eine ausgeglichene Lasteinwirkung auf die Fundamente.

Lastabtragung In den beiden oberen Stockwerken befinden sich zwei übereinander liegende Wände, die nicht durch eine Wand im ErdgeSchnitt B-B

Schnitt A-A

schoss abgefangen werden kann. Daher laufen die Träger des Daches parallel zur freistehenden Wand im Geschoss darunter. So muss diese nur ihr Egenwicht, den darüber liegenden Träger, sowie die Hälfte einer Lasteinzugsbreite der Decke. Die Trägerlage in der darunterliegenden Decke verläuft auch in diese Richtung. Somit summiert sich die Last, die auf die Deckenträger des Erdgeschosses einwirkt durch die beiden freistehenden Wände des ersten und zweiten Obergeschosses auf das Doppelte. Gelöst wurde diese Besonderheit durch eine doppelte Trägerlage in der Decke des Erdgeschosses, die quer zu den darüberliegenden Wänden verläuft. Durch zwei Trägerlagen auf jede Wand ist hier zudem eine gleichmäßige Lasteinwirkung auf die Fundamente gegeben.

Auskragung Auf der Südostseite im dritten Obergeschoss kragen die Deckenträger um 1.20m (20%) aus. An diesem Punkt werden die Tragwerk Details

Lasten einer Einzugsbreite des Daches mit Attika, sowie der darunterliegenden Wand und die Eigenlast der Auskragung (Balken/ Bodenaufbau) aufgenommen.

Das entstehende Moment Das dritte Charakteristikum der Konstruktion ist die Auskragung auf der Süd-Westseite des Gebäudes, die entgegen der Trägerlage verläuft. Hier werden die Balken mit Winkelankern direkt an den Trägern befestigt. Der entstehende Moment wird verringert, indem dieses System um zwei Längen in der Trägerlage weitergeführt wird (siehe Abbildung). Zudem liegen die auskragenden Balken auf der darunterliegenden Außenwand auf. Eine Fensterfläche, die entlang dieser Auskragung verläuft, verringert das Gewicht, das auf die Auskragung wirkt. Zusätzlich werden die Lasten, die über das Dach ankommen über einen Balken in der Attika in die nabenstehende Wand abgeleitet. Hierfür müssen die Lasten der Träger im Dach, sowie die Dachkonstrukton, Stütze und Rähm an diesem befestigt werden. Bodenkonstruktion

Deckenkonstruktion I

Deckenkonstruktion II

Dachkonstruktion


Tragwerksbeschreibung Das dreigeschossige Gebäude ist in Holzrahmenbauweise geplant. Hierbei werden die Lasten der Nebenträger der einzlenen Decken in die Stützen an den Wänden abgeleitet. Ober- und unterhalb dieser Verbindung schließen Schwelle bzw. Rähm die Konstruktion ab. Die unterschiedlichen Lagen der Deckenträger gehen aus der Konstruktion hervor. Die Decken des zweiten und dritten Obergeschosses werden in die Südost- / Nordwest-Wand abgeleitet und die Decke des Erdgeschosses in die Nordost-/Südwest-Wand. Somit erfolgt zudem eine ausgeglichene Lasteinwirkung auf die Fundamente.

Lastabtragung In den beiden oberen Stockwerken befinden sich zwei übereinander liegende Wände, die nicht durch eine Wand im ErdgeSchnitt B-B

Schnitt A-A

schoss abgefangen werden kann. Daher laufen die Träger des Daches parallel zur freistehenden Wand im Geschoss darunter. So muss diese nur ihr Egenwicht, den darüber liegenden Träger, sowie die Hälfte einer Lasteinzugsbreite der Decke. Die Trägerlage in der darunterliegenden Decke verläuft auch in diese Richtung. Somit summiert sich die Last, die auf die Deckenträger des Erdgeschosses einwirkt durch die beiden freistehenden Wände des ersten und zweiten Obergeschosses auf das Doppelte. Gelöst wurde diese Besonderheit durch eine doppelte Trägerlage in der Decke des Erdgeschosses, die quer zu den darüberliegenden Wänden verläuft. Durch zwei Trägerlagen auf jede Wand ist hier zudem eine gleichmäßige Lasteinwirkung auf die Fundamente gegeben.

Auskragung Auf der Südostseite im dritten Obergeschoss kragen die Deckenträger um 1.20m (20%) aus. An diesem Punkt werden die Tragwerk Details

Lasten einer Einzugsbreite des Daches mit Attika, sowie der darunterliegenden Wand und die Eigenlast der Auskragung (Balken/ Bodenaufbau) aufgenommen.

Das entstehende Moment Das dritte Charakteristikum der Konstruktion ist die Auskragung auf der Süd-Westseite des Gebäudes, die entgegen der Trägerlage verläuft. Hier werden die Balken mit Winkelankern direkt an den Trägern befestigt. Der entstehende Moment wird verringert, indem dieses System um zwei Längen in der Trägerlage weitergeführt wird (siehe Abbildung). Zudem liegen die auskragenden Balken auf der darunterliegenden Außenwand auf. Eine Fensterfläche, die entlang dieser Auskragung verläuft, verringert das Gewicht, das auf die Auskragung wirkt. Zusätzlich werden die Lasten, die über das Dach ankommen über einen Balken in der Attika in die nabenstehende Wand abgeleitet. Hierfür müssen die Lasten der Träger im Dach, sowie die Dachkonstrukton, Stütze und Rähm an diesem befestigt werden. Bodenkonstruktion

Deckenkonstruktion I

Deckenkonstruktion II

Dachkonstruktion


Tragwerk Berechnungen

Baukonstruktion Details


Tragwerk Berechnungen

Baukonstruktion Details


03

documenta kassel

Zentrum für Information und Kommunikation In der Kassler City soll während der Documenta ein temporäres „center of information and communication“ geplant werden, ein Raumhybrid, der während der 100-tägigen Veranstaltung, diverse räumliche und funktionale Bausteine beinhaltet. Das Ziel der Aufgabe besteht darin, dass ein differenzierter Raum konzeptionell durchdacht wird, der sowohl architektonisch als auch städtebaulich in seinem Nukleus auf die weltgrößte Ausstelung für zeitgenössische Kunst angemessen und nachhaltig reagiert.

Rückkopplung und Anschluss Das zu planende Gebäude stellt einen wesentlichen Baustein im Rahmen der Ausstellung dar, da hierin die Ausstellung nach außen kommuniziert wird. In verschiedenen funktionellen Bereichen, die nicht der Kunst an sich dienen, sondern die documenta zusammenfassen und weitertragen, soll der Besucher einen Bereich vorfinden, in dem Kommunikation und Information an erster Stelle stehen und auf knapp 1300 qm eine Art Rückkopplung und Anschluss bilden. Die Grundidee des Gebäudeentwurfs war es, ein Zentrum zu planen, dass sich in die umgebende Gebäudegruppierung eingliedert und so zu einer Verknüpfung dieser wichtigen Komponenten wird. Grundlegend war hierbei den Standort so zu wählen, dass dieser die Aufgabe des Gebäudes unterstützt und sich das Zentrum dennoch weitgehend im Hintergrund hält. Diese Problematik wurde gelöst, in dem das Gebäude an den Hauptbesucherstrom anschließt, jedoch von anderen Standorten des Geländes gut auffindbar und erreichbar bleibt und dem Besuchern nicht nur die Möglichkeit bietet das Gebäude zu betreten oder das Gebäude zu umgehen, sondern diese Entscheidung vorerst abnimmt und eine späteren Entschluss im Inneren zulässt.

Besucherströme Der Entwurf besteht aus zwei Gebäudeteilen, deren Nutzungen sich um einen Innenhof gruppieren. Um den Besucherstrom der documenta aufzunehmen, zu informieren und weiterzuleiten, wurden die Eingangsbereiche des Gebäudes mit einer Dimensionierung von knapp zwölf Metern bemessen. Dem Besucher wird so die Möglichkeit geboten das Gebäude lediglich zu durchschreiten oder eine der angliederten Nutzungen in Anspruch zu nehmen. Nach außen öffnet sich das Gebäude in den Hauptachsen um den Besuchern sowohl einen Einblick als auch einen Ausblick zu gewähren. Zum Innenhof hin geöffnet oder geschlossen? Dem Besucherstrom weitestgehend Einblicke zu gewährleisten oder Interesse zu wecken? Im Raster von jeweils drei Metern, basiert der gesamte Grundriss auf das Tragwerkskonzept, was in der Ausrichtung zum Innenhof weitestgehend in Erscheinung tritt, in dem im Raster von jeweils diesen drei Metern ein offenes, verglastes Schiebeelement einem geschlossenen Element folgt.


03

documenta kassel

Zentrum für Information und Kommunikation In der Kassler City soll während der Documenta ein temporäres „center of information and communication“ geplant werden, ein Raumhybrid, der während der 100-tägigen Veranstaltung, diverse räumliche und funktionale Bausteine beinhaltet. Das Ziel der Aufgabe besteht darin, dass ein differenzierter Raum konzeptionell durchdacht wird, der sowohl architektonisch als auch städtebaulich in seinem Nukleus auf die weltgrößte Ausstelung für zeitgenössische Kunst angemessen und nachhaltig reagiert.

Rückkopplung und Anschluss Das zu planende Gebäude stellt einen wesentlichen Baustein im Rahmen der Ausstellung dar, da hierin die Ausstellung nach außen kommuniziert wird. In verschiedenen funktionellen Bereichen, die nicht der Kunst an sich dienen, sondern die documenta zusammenfassen und weitertragen, soll der Besucher einen Bereich vorfinden, in dem Kommunikation und Information an erster Stelle stehen und auf knapp 1300 qm eine Art Rückkopplung und Anschluss bilden. Die Grundidee des Gebäudeentwurfs war es, ein Zentrum zu planen, dass sich in die umgebende Gebäudegruppierung eingliedert und so zu einer Verknüpfung dieser wichtigen Komponenten wird. Grundlegend war hierbei den Standort so zu wählen, dass dieser die Aufgabe des Gebäudes unterstützt und sich das Zentrum dennoch weitgehend im Hintergrund hält. Diese Problematik wurde gelöst, in dem das Gebäude an den Hauptbesucherstrom anschließt, jedoch von anderen Standorten des Geländes gut auffindbar und erreichbar bleibt und dem Besuchern nicht nur die Möglichkeit bietet das Gebäude zu betreten oder das Gebäude zu umgehen, sondern diese Entscheidung vorerst abnimmt und eine späteren Entschluss im Inneren zulässt.

Besucherströme Der Entwurf besteht aus zwei Gebäudeteilen, deren Nutzungen sich um einen Innenhof gruppieren. Um den Besucherstrom der documenta aufzunehmen, zu informieren und weiterzuleiten, wurden die Eingangsbereiche des Gebäudes mit einer Dimensionierung von knapp zwölf Metern bemessen. Dem Besucher wird so die Möglichkeit geboten das Gebäude lediglich zu durchschreiten oder eine der angliederten Nutzungen in Anspruch zu nehmen. Nach außen öffnet sich das Gebäude in den Hauptachsen um den Besuchern sowohl einen Einblick als auch einen Ausblick zu gewähren. Zum Innenhof hin geöffnet oder geschlossen? Dem Besucherstrom weitestgehend Einblicke zu gewährleisten oder Interesse zu wecken? Im Raster von jeweils drei Metern, basiert der gesamte Grundriss auf das Tragwerkskonzept, was in der Ausrichtung zum Innenhof weitestgehend in Erscheinung tritt, in dem im Raster von jeweils diesen drei Metern ein offenes, verglastes Schiebeelement einem geschlossenen Element folgt.


04

Am Wilhelmsplatz 2 Bachelor Thesis

Das Gebäude auf dem Wilhelmsplatz im Herzen Stuttgarts nimmt die innerstädtische Problematik direkt an der stark frequentierten Hauptstädter Straße auf. Es bietet hierbei zwei Lösungsansätze für einen positiven Einfluss auf die innerstädtische Entwicklung.

In die Fassade integrierte Hydrokulturen Jedes Stockwerk verfügt über drei interne Ökosysteme, in denen die Außenluft vor Eintritt in das Gebäudeinnere gereinigt und temperiert wird. Mit Hilfe einer Lüftungsanlage und strukturierten Wasserwänden, die Schmutzpartikel mit einem Kohleaktivfilter reinigt, wird die Luft auf die einzelnen Stockwerke verteilt und die Raumklimatisierung und Raumentfeuchtung geregelt. Unterstützt wird der Effekt in der kalten Jahreszeit mittels einer Fußbodenheizung. Die somit erzeugten klimatischen Bedingungen lassen eine Bepflanzung mit beispielsweise Moosen und Farnen zu, die in hohem Maß fähig sind, den Kohlenstoff der verschmutzten Luft in Sauerstoff umzuwandeln (Studie Universität Bonn – Natürliche Luftfilter). Fenster, die sich in diesen Bereichen ins Innere öffnen, rahmen die umgebende Natur. Es entsteht der Eindruck man befindet sich in Mitten eines Waldes. Das angenehm weiche Licht, das durch die Pflanzen im Fenster fällt . lässt eine schöne Arbeits-Atmosphäre entstehen.

Interdiszplinäre Kommunikation In der Architektur widmet sich das Gebäude der immer weiter fortschreitenden fachspezifischen Unterteilungen von Studiengängen. Der Vernetzung von Wohnen und Arbeiten unter einem Dach. Als Grundbaustein und Fundament dient das sokratische Gespräch. Den Bewohnern dient dieser Raum für Austausch und Entwicklung innerhalb von Lehre, Gesellschaft und Technologie. Finanziert durch die Stadt Stuttgart werden zehn Stipendien aus harmonierenden Fachbereichen vergeben. Um den zwischenmenschlichen Austausch weiter zu fördern, entwickeln die Studenten gemeinsame Projekte, die unsere Stadt noch schöner und lebenswerter machen. Die Architektur ähnelt einer kleinen Stadt mit Höfen und Plätzen, Gassen und den geschlossenen privaten Bereichen, bietet es eine Bühne für interdisziplinären Austausch, in Form von individuellen und funktionalen Räumen, gefördert durch das Wandern und Treffen. Diese lebendige, urbane Atmosphäre wird im Erdgeschoss in dem Projekte, Ideen und Entwicklungen nach außen getragen werden unterstützt und vervollständigt.


04

Am Wilhelmsplatz 2 Bachelor Thesis

Das Gebäude auf dem Wilhelmsplatz im Herzen Stuttgarts nimmt die innerstädtische Problematik direkt an der stark frequentierten Hauptstädter Straße auf. Es bietet hierbei zwei Lösungsansätze für einen positiven Einfluss auf die innerstädtische Entwicklung.

In die Fassade integrierte Hydrokulturen Jedes Stockwerk verfügt über drei interne Ökosysteme, in denen die Außenluft vor Eintritt in das Gebäudeinnere gereinigt und temperiert wird. Mit Hilfe einer Lüftungsanlage und strukturierten Wasserwänden, die Schmutzpartikel mit einem Kohleaktivfilter reinigt, wird die Luft auf die einzelnen Stockwerke verteilt und die Raumklimatisierung und Raumentfeuchtung geregelt. Unterstützt wird der Effekt in der kalten Jahreszeit mittels einer Fußbodenheizung. Die somit erzeugten klimatischen Bedingungen lassen eine Bepflanzung mit beispielsweise Moosen und Farnen zu, die in hohem Maß fähig sind, den Kohlenstoff der verschmutzten Luft in Sauerstoff umzuwandeln (Studie Universität Bonn – Natürliche Luftfilter). Fenster, die sich in diesen Bereichen ins Innere öffnen, rahmen die umgebende Natur. Es entsteht der Eindruck man befindet sich in Mitten eines Waldes. Das angenehm weiche Licht, das durch die Pflanzen im Fenster fällt . lässt eine schöne Arbeits-Atmosphäre entstehen.

Interdiszplinäre Kommunikation In der Architektur widmet sich das Gebäude der immer weiter fortschreitenden fachspezifischen Unterteilungen von Studiengängen. Der Vernetzung von Wohnen und Arbeiten unter einem Dach. Als Grundbaustein und Fundament dient das sokratische Gespräch. Den Bewohnern dient dieser Raum für Austausch und Entwicklung innerhalb von Lehre, Gesellschaft und Technologie. Finanziert durch die Stadt Stuttgart werden zehn Stipendien aus harmonierenden Fachbereichen vergeben. Um den zwischenmenschlichen Austausch weiter zu fördern, entwickeln die Studenten gemeinsame Projekte, die unsere Stadt noch schöner und lebenswerter machen. Die Architektur ähnelt einer kleinen Stadt mit Höfen und Plätzen, Gassen und den geschlossenen privaten Bereichen, bietet es eine Bühne für interdisziplinären Austausch, in Form von individuellen und funktionalen Räumen, gefördert durch das Wandern und Treffen. Diese lebendige, urbane Atmosphäre wird im Erdgeschoss in dem Projekte, Ideen und Entwicklungen nach außen getragen werden unterstützt und vervollständigt.


Ansicht Nordwest

Ansicht S체dwest

Ansicht S체dost

Ansicht Nordost

Lageplan

EG

6 OG Axonometrie

Geb채udezonierung

Axonometrie Bepflanzung

1 / 3 / 5 OG

7 OG

2 / 4 OG


Ansicht Nordwest

Ansicht S체dwest

Ansicht S체dost

Ansicht Nordost

Lageplan

EG

6 OG Axonometrie

Geb채udezonierung

Axonometrie Bepflanzung

1 / 3 / 5 OG

7 OG

2 / 4 OG


05

Städtebau Messe City

Die neue Messe bildet mit dem erweiterten Flughafen und dem geplanten ICE-Bahnhof eine neue städtische Mitte im Großraum der Filderebene. Diese Mitte wird zwangsläufig mit oder ohne Stadtplanung entstehen, allein durch die hohe Attraktivität des Verknüpfungspunktes. Das Studienprojekt Städtebau II beschäftigt sich mit dieser Situation nördlich der Messe im Übergang zum Körschtal über die Felder hinauf bis zum Asemwald, einer der architektonischen Landmarken der Filderebene. Diesen Verknüpfungspunkt zeichnet eine zukünftige hohe Attraktivität aus, entwurflich entstehen soll hier nun

Baufeldentwicklung

ein öffentlicher Raum, der diese neue Stadtmitte auszeichnet.

Straßenschnitte

Leben in der Stadt Um die Planung des Gebiets in Form der städtischen Bereiche darzustellen, wurde eines der Gebiete herausgegriffen und exemplarisch bebaut. Wichtig war bei diesem Entwurf, eine mit Grünzügen vernetzte Bebauung herauszuarbeiten. Das Gebiet wird durch drei Hauptachsen miteinander verbunden, die eine schnellstmögliche Orientierung und Verbindung schaffen. Die Pforte an der diese sich treffen, beziehungsweise auseinandergehen, ist gerahmt von zwei Einkaufszentren. In weiterer Flucht befinden sich Schulen und Gemeindezentrum sowie andere öffentliche Einrichtungen. Die drei Hauptachsen begleitend, rahmen Handel sowie Arbeiten und teilweise auch Wohnen die Struktur und schaffen eine bauliche Eingrenzung.

Leben in der Natur Mit der Weitung der Winkel geht diese dichte Grenzstruktur in reine Wohnbebauung über und die Parklandschaft erhält in Form von Geschosswohnungsbau eine gleichwertige Grenze. Gerahmt wird das Gebiet von Pappelalleen, die im oberen Teil richtungsweisend durch das Gebiet geleiten und seitlich an den Asemwald und dessen Umrisse anlehnen und die angrenzende Umgebungsbebauung aufnehmen. Wie ein Diamant wirkt die Form der Bebauung auf den Betrachter und nimmt so die konzeptionelle Idee des angrenzenden Amsemwaldes auf.

Ziel war es Wohnverhältnisse zu schaffen, die mit der Nutzung und den Vorstellungen der zukünftigen Bewohner vom Leben in der Stadt, als auch in der Natur einhergeht, das Tal und seine Natur weit möglichst erhalten bleiben und die Bebauung sich in Form einzelner, hochwertiger Wohnbebauungen einfügt.

Städtebaulicher Entwurf


05

Städtebau Messe City

Die neue Messe bildet mit dem erweiterten Flughafen und dem geplanten ICE-Bahnhof eine neue städtische Mitte im Großraum der Filderebene. Diese Mitte wird zwangsläufig mit oder ohne Stadtplanung entstehen, allein durch die hohe Attraktivität des Verknüpfungspunktes. Das Studienprojekt Städtebau II beschäftigt sich mit dieser Situation nördlich der Messe im Übergang zum Körschtal über die Felder hinauf bis zum Asemwald, einer der architektonischen Landmarken der Filderebene. Diesen Verknüpfungspunkt zeichnet eine zukünftige hohe Attraktivität aus, entwurflich entstehen soll hier nun

Baufeldentwicklung

ein öffentlicher Raum, der diese neue Stadtmitte auszeichnet.

Straßenschnitte

Leben in der Stadt Um die Planung des Gebiets in Form der städtischen Bereiche darzustellen, wurde eines der Gebiete herausgegriffen und exemplarisch bebaut. Wichtig war bei diesem Entwurf, eine mit Grünzügen vernetzte Bebauung herauszuarbeiten. Das Gebiet wird durch drei Hauptachsen miteinander verbunden, die eine schnellstmögliche Orientierung und Verbindung schaffen. Die Pforte an der diese sich treffen, beziehungsweise auseinandergehen, ist gerahmt von zwei Einkaufszentren. In weiterer Flucht befinden sich Schulen und Gemeindezentrum sowie andere öffentliche Einrichtungen. Die drei Hauptachsen begleitend, rahmen Handel sowie Arbeiten und teilweise auch Wohnen die Struktur und schaffen eine bauliche Eingrenzung.

Leben in der Natur Mit der Weitung der Winkel geht diese dichte Grenzstruktur in reine Wohnbebauung über und die Parklandschaft erhält in Form von Geschosswohnungsbau eine gleichwertige Grenze. Gerahmt wird das Gebiet von Pappelalleen, die im oberen Teil richtungsweisend durch das Gebiet geleiten und seitlich an den Asemwald und dessen Umrisse anlehnen und die angrenzende Umgebungsbebauung aufnehmen. Wie ein Diamant wirkt die Form der Bebauung auf den Betrachter und nimmt so die konzeptionelle Idee des angrenzenden Amsemwaldes auf.

Ziel war es Wohnverhältnisse zu schaffen, die mit der Nutzung und den Vorstellungen der zukünftigen Bewohner vom Leben in der Stadt, als auch in der Natur einhergeht, das Tal und seine Natur weit möglichst erhalten bleiben und die Bebauung sich in Form einzelner, hochwertiger Wohnbebauungen einfügt.

Städtebaulicher Entwurf


Bebauung Die drei Komponenten Naherholung, Naturschutz und Landwirtschaft bilden einen richtungsweisenden Leitfaden für die behutsame Planung und Bebauung des Gebiets nördlich der Messe. Ziel des Entwurfes ist eine strukturierte Bebauung, die sowohl den Naturraum schützt und sich in den einzelnen neuen Stadtgebieten wiederfinden lässt, als auch eine strukturelle Anlehnung an die schon bestehende Bebauung zulässt. Des weitern sollten große Freiflächen erhalten bleiben und sich Bebauung und neu angelegtes Straßennetz soweit beschränken, dass die Eingriffe die hier in die Natur getätigt werden überschaubar sind, der Charakter des Gebiets erhalten bleibt und für Anwohner und Bewohner der neuen Stadtgebiete bestmöglichen Wohnverhältnisse schafft. Komplett abgegrenzt befinden sich, im Hinblick auf die bestehende Problematik, Industrie und Gewerbe südlich der Autobahn. Geschützt durch einen neu gepflanzten Ausläufer des Waldes, der die andere Seite der Autobahn rahmt.

Schwarzplan


Bebauung Die drei Komponenten Naherholung, Naturschutz und Landwirtschaft bilden einen richtungsweisenden Leitfaden für die behutsame Planung und Bebauung des Gebiets nördlich der Messe. Ziel des Entwurfes ist eine strukturierte Bebauung, die sowohl den Naturraum schützt und sich in den einzelnen neuen Stadtgebieten wiederfinden lässt, als auch eine strukturelle Anlehnung an die schon bestehende Bebauung zulässt. Des weitern sollten große Freiflächen erhalten bleiben und sich Bebauung und neu angelegtes Straßennetz soweit beschränken, dass die Eingriffe die hier in die Natur getätigt werden überschaubar sind, der Charakter des Gebiets erhalten bleibt und für Anwohner und Bewohner der neuen Stadtgebiete bestmöglichen Wohnverhältnisse schafft. Komplett abgegrenzt befinden sich, im Hinblick auf die bestehende Problematik, Industrie und Gewerbe südlich der Autobahn. Geschützt durch einen neu gepflanzten Ausläufer des Waldes, der die andere Seite der Autobahn rahmt.

Schwarzplan


06

Zeichnungen


06

Zeichnungen


07

Fotografie


07

Fotografie


08

Visualisierungen


08

Visualisierungen


Portfolio vom 24 7KR