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Denis Scheck: „Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen... Montag, 22. Juni 2009, 20.30 Uhr im BlueNote des CINEMAArthouse | Wilhelm von Sternburg: „Josef Roth. Eine Biografie“ Dienstag, 2. Juni 2009, 20.30 Uhr im BlueNote des CINEMA-Arthouse | Daniela Dahn: „Wehe dem Sieger! Ohne Osten kein Westen“ Dienstag, 19. Mai 2009, 20.00 Uhr | Thomas Klupp: „Paradiso“ Montag, 4. Mai 2009 | Viola Roggenkamp: „Die Frau im Turm“ Montag, 27. April 2009, im BlueNote des CINEMA-Arthouse | Sibylle Lewitscharoff: „Apostoloff“ Mittwoch, 25. März 2009, im Renaissancesaal des Ledenhofs Osnabrück | John Griesemer: „Herzschlag“ Dienstag, 17. März 2009, im BlueNote des CINEMA-Arthouse | Jürgen Neffe: „Darwin. Das Abenteuer des Lebens“ Dienstag, 17. Februar

„Fortschritt ist Bewahrung und Wandel““ Bewerbung zur Buchhandlung des Jahres 2009 2009, im Regenwaldhaus des Botanischen Gartens Osnabrück, in Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis des Botanischen Gartens Osnabrück e.V. | Günter Grass: „Die Box“ Sonntag, 30. November 2008, in der OsnabrückHalle Uwe Tellkamp: „Der Turm“ Montag, 24. November 2008, im BlueNote des CINEMA-Arthouse, Träger des Deutschen Buchpreises 2008! | Peter Peter: „Die Kulturgeschichte der italienischen Küche“ Donnerstag, 20. November 2008, in der Buchhandlung zur Heide, mit kulinarischen Überraschungen in Zusammenarbeit mit der deutsch-italienischen Gesellschaft Osnabrück e.V. | Gunna Wendt: „Franziska zu Reventlow. Die anmutige Rebellin“ Donnerstag, 6. November 2008, im Haus der Volkshochschule, Bergstraße 8, 49074 Osnabrück, in Zusammenarbeit mit der Volks-


Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur Stichwort: „Buchhandlung des Jahres 2009“ Leibnizufer 9 30169 Hannover

Ausschreibung: „Buchhandlung des Jahres 2009“

Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit bewerben wir uns um die oben genannte Auszeichnung. Unser selbst gewähltes Motto dafür lautet: „Fortschritt ist Bewahrung und Wandel“ Wie aber stellt man die eigene tägliche Arbeit der Literaturvermittlung am besten dar? Neben der Erfüllung der Antragskriterien haben wir uns Unterstützung von kompetenten Persönlichkeiten erbeten, die unsere Fähigkeiten von außen beurteilen können. So möchten wir am Ende einen schönen Preis gewinnen, mit dem wir unsere Homepage umfassend den neuesten technischen Möglichkeiten anpassen würden. Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre und danken für Ihre Aufmerksamkeit! Osnabrück, 24. Juni 2009,

Buchhandlung zur Heide e.K. Osterberger Reihe 2-8 49074 Osnabrück Tel. 0541/350 880 www.buch-zur-heide.de


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ute Buchhandlungen zu finden, ist sehr oft das Ergebnis einer langwierigen Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen. Angesichts zunehmender Tendenzen zur Stromlinienförmigkeit im Buchhandel und – damit eng verbunden – zum Rückgang fachlicher Kompetenzen gewinnen Buchhandlungen, die sich ein eigenes Profil neu geben oder gegen Widerstände bewahren, ihre besondere Bedeutung für das kulturelle Leben einer Stadt. Die Osnabrücker Buchhandlung zur Heide ist eine solche Buchhandlung, die ich im Wettbewerb um die „Buchhandlung des Jahres 2009“ bei ihrer Bewerbung sehr gerne unterstütze. Ich tue das nicht alleine deswegen, weil ich langjähriger Kunde dieser Buchhandlung bin, sondern vor allem auch deswegen, weil ich von einer langen Beziehung zu dieser Buchhandlung sehr profitiert habe, und das gleich in mehrerlei Hinsicht: Ich beginne mit einer Selbstverständlichkeit, die längst keine mehr ist: mit dem Lob für kompetente Beratung, für eine ausgesprochen freundliche, bisweilen nahezu freundschaftliche Atmosphäre, dererwegen viele Kunden gerade diese Buchhandlung aufsuchen. Mir ist – je länger, je mehr – deutlich geworden, dass gerade die Buchhandlung zur Heide im Osnabrücker Kulturleben eine besondere Rolle spielt, nicht zuletzt, sondern geradezu vor allem durch ihr engagiertes Veranstaltungsprogramm, durch das regelmäßig nicht nur die (sattsam bekannten) Größen der Literatur nach Osnabrück geholt werden, sondern immer auch die Gelegenheit genutzt wird, auf interessante Neulinge rechts und links des vermeintlich allein interessanten Massenabsatzes von Literatur aufmerksam zu machen. Dabei spielt es eine wichtige Rolle, dass sich die Buchhandlung zur Heide in Osnabrück sehr um die Kooperation mit kulturellen Institutionen verdient gemacht hat – vom Theater bis zur Universität. In einer Stadt von Osnabrücks Größe ist dieses Zusammenbringen der kulturellen Institutionen gelegentlich dadurch erschwert, dass die Beteiligten institutionelle Eigeninteressen verfolgen. Hier als neutraler Makler aufzutreten, ist geradezu zum Markenzeichen der Buchhandlung zur Heide geworden. Nicht weniger wichtig ist mir die regionale Verankerung dieser Buchhandlung. Natürlich wird eine Buchhandlung, die etwas auf sich hält, diese Verankerung dadurch deutlich zu machen versuchen, Regionales am Lager zu halten. Über diese Selbstverständlichkeit hinaus aber kleinere Verlage und Osnabrücker Autor(inn)en sichtbar zu präsentieren und darauf aufmerksam zu machen, dass sich im westlichen Niedersachsen eine wahrnehmbare Literaturszene etabliert hat, ist über das rein Kaufmännische hinaus eine kulturelle Leistung einer mittelständischen Buchhandlung, die hervorzuheben mir wichtig ist. Bedarf es noch weiterer Gründe, warum die Buchhandlung zur Heide preiswürdig ist? Mir würde es leicht fallen, sie zu nennen. Ich würde dann schreiben von der durchdachten Gestaltung ihrer Schaufenster, deren jedes einen längeren Aufenthalt davor schon deswegen lohnt, weil man einzelne Bücher neu entdeckt oder durch sinnreiche Zusammenstellungen von Neuerscheinungen und Bewährtem in ganze Themenbereiche eingeführt wird. Ich würde dann schreiben von einem Lagerbestand, der eben nicht nur die Umsatzrenner und die Größen des Geschäfts widerspiegelt, sondern sehr bewusst auch den kleineren, engagierten Literaturverlagen ihren Platz einräumt. Und ich würde schreiben von der gelungenen Quadratur des Kreises: eine Buchhandlung für das interessierte Publikum ebenso so zu sein wie für die benachbarte Universität. Kurz gesagt: Zur Heide wäre eine würdige niedersächsische „Buchhandlung des Jahres“.

Prof. Dr. Thomas Vogtherr, Professor für Geschichte des Mittelalters an der Universität Osnabrück Vizepräsident für Studium und Lehre der Universität Osnabrück Vorsitzender der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen e.V.


Vorab... 2009 ist ein besonderes Jahr von Jubiläen: Varusschlacht, Calvin, Händel, Schiller, Darwin, Gründung der Bundesrepublik und der DDR, Grundgesetz, Deutsche Einheit – die Buchhandlung zur Heide feiert zusätzlich ein weiteres Jubiläum, nämlich „90 Jahre Buchhandlung zur Heide“! Aus diesem Anlass hatten wir gerade den Literaturkritiker und Kulturjournalisten Denis Scheck zu Gast, der unser Publikum unterhaltsam und fundiert über lesenswerte Neuerscheinungen, aber auch über aktuelle Entwicklungen des Buchmarktes informierte. Durch seine „ultimativen Lobhudeleien“ hat er auf seine Weise die tägliche Arbeit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Buchhandlung zur Heide einen Abend lang ergänzt, aber wir denken in anderen Dimensionen: Wir möchten bald wieder feiern und 2019 einhundert Jahre alt werden! Wie soll das gehen angesichts von Wirtschaftskrisen, Bankensterben, Konzentrationsdynamiken bei Verlagen und Sortimenten, immer buchferneren Anforderungen in Schule, Studium und Beruf und nicht zuletzt einem Aufweichen der Buchpreisbindung? Wir denken: vor allem durch stetige Veränderung, aber auch durch Fortführung von Bewährtem und Verweigerung von manch kurzfristigem Trend. Glaubten wir zum Beispiel vor längerer Zeit noch, nur die Kataloge durch Computer ersetzen zu müssen, sehen wir uns heute massiven Veränderungen des gesamten Kommunikationsverhaltens und neuen Medienformen gegenüber, die mit dem Buch als Wissensmedium immer mehr konkurrieren. Hielten wir etwas später eine FilialistenAnsiedlung wenige Meter vom eigenen Geschäftslokal für eine Bedrohung, erkennen wir nun, dass alle Bereiche des vertreibenden Buchhandels viel mehr gefährdet sind durch das Angebot von gebrauchten Büchern, die über das Internet auf jedem Computer am Arbeitsplatz oder zu Hause abrufbar sind. Wandel durch die Jahre - diese Grundausrichtung hat die Buchhandlung zur Heide in der Weimarer Republik begonnen, nach der kriegsbedingten Zerstörung der Geschäftsräume 1945 fortgeführt und nach einem erneuten Standortwechsel 1980 bis heute stetig umgesetzt. So soll es auch in der Zukunft bleiben – da ist selbst das 150jährige Jubiläum nicht fern! Unser Fortschreiten wird aber nur möglich sein, wenn wir unser Profil einer literarisch anspruchsvollen Buchhandlung trotz aller Veränderungen bewahren. Wie dieses Profil genau aussieht, möchten wir Ihnen auf den folgenden Seiten vorstellen.


Bewährtes Die Buchhandlung zur Heide, 1919 von Bruno Hanckel gegründet, liegt im Zentrum der westniedersächsischen Metropole Osnabrück, neben dem Fußgängerzonenbereich Große Straße/Jürgensort, in unmittelbarer Nähe zur Universitätsbibliothek. Das Ladenlokal ist gemietet, die Geschäftslage „1B“. Innerhalb der Osnabrücker Buchhandelskonkurrenz befinden wir uns im Bezug auf unseren Umsatz von fast 1,2 Mio. Euro im Jahr 2008 unserer Einschätzung nach auf Platz vier, hinter zwei inhabergeführten Mitbewerbern und einem Filialisten. Auf zwei Etagen bieten wir auf ca. 280 m² Verkaufsfläche, Service und freundliches Engagement, wie es Leserinnen und Leser nach unserer Meinung von einer Sortimentsbuchhandlung erwarten dürfen, so zum Beispiel: • individuelle Beratung • Recherche im „Verzeichnis lieferbarer Bücher“, in zwei Großhändlerkatalogen und diversen in- und ausländischen buchhändlerischen Spezialverzeichnissen • Erstellung von themenbezogen Literaturlisten • schnellste Besorgung von nicht vorrätigen Büchern • kostengünstiges Bestellen von ausländischen Titeln • portofreie Lieferung • Monatsrechnungen für Stammkunden • hartnäckiges Nachhaken bei schwierig zu besorgenden Titeln • und ab und zu die Lösung von scheinbar unlösbaren Problemen Unsere inhaltlichen Schwerpunkte sind ein umfangreiches allgemeines Sortiment in den Bereichen Belletristik, Sachbuch sowie Kinder- und Jugendbuch, dazu kommt die Literatur zu allen geistes- und sozialwissenschaftlichen Fachgebieten. Die räumliche Nähe zu den Osnabrücker Hochschulen hat diese Entwicklung gefördert und bestätigt. Neben Büchern liefern wir auch Zeitschriften und Ergänzungswerke, CDs, DVDs, Software sowie „Non-Books“. Geführt wird die Buchhandlung seit 2008 von Lennart Neuffer, der bereits seit 1999 Mitinhaber ist, im Team mit vier langjährigen Mitarbeiterinnen, einem erfahrenen neuen Kollegen und - wichtig! - einer Auszubildenden, weil wir großen Wert auf die Heranführung der nächsten Generation an unseren Beruf legen. Unsere Arbeitsschwerpunkte liegen im Verkauf der vorrätigen Bücher, aber auch in der Durchführung von Bestellungen, die im Ladenlokal aufgegebenen wurden. Wir beraten individuell und kümmern uns intensiv um die persönliche Ansprache des einzelnen Kunden. Und wir veranstalten


Lesungen, organisieren Buchvorstellungen und betreuen Büchertische, die unserer Lesegruppenorientierung entsprechen, auch außerhalb der Buchhandlung. Dazu verstehen wir uns als Kommunikationszentrum in der Friedens- und Kulturstadt Osnabrück und freuen uns über jeden Besuch, egal ob persönlich im Geschäft oder virtuell am Computer. Unsere Kunden stammen meistens aus dem „gehobenen Bürgertum“, sind literarisch oder politisch Interessierte, Eltern, fertige oder in der Ausbildung befindliche Akademiker, vor allem aus dem Bereich der Pädagogik. Alle profitieren von unserer klaren Gliederung: In unserer unteren Etage haben wir alle Titel platziert, die auf ein allgemeines Interesse stoßen können, z.B. Romane und Erzählungen, eine große Lyrikabteilung, traditionelle literarische Reihen, Klassikerausgaben, Kinder- und Jugendbücher, Biographien und Autobiographien, Philosophie, Geschichte und Zeitgeschehen. In unserer oberen Etage präsentieren wir das vielfältigste Angebot unserer Stadt und des Umlandes in den Bereichen Pädagogik, Psychologie, Theologie, Sprachen und Studienliteratur sowie das „Zweitausendeins“-Angebot. Beide Etagen unterstützen sich gegenseitig verkaufsfördernd.

oben: Gästebucheintrag von Reinhold Joppich, Vertriebs- und Verkaufsleiter beim Verlag Kiepenheuer & Witsch

Angesichts der starken örtlichen Konkurrenz können wir nur durch Spezialisierung auf ausgesuchte Buchbereiche Erfolg haben. Hobby- und Trendbücher in großer Breite suchen die Kunden bei uns vergebens, ebenso Medizin-, EDV- oder Technik-Titel. Von ausgewählten - meist literarisch orientierten - Verlagen, die klein, wichtig, herstellerisch herausragend oder einfach unsere Lieblingsverlage sind, halten wir mehr Titel vorrätig, als die Nachfrage vor Ort eigentlich gebietet. Grundlage unserer Arbeit ist nicht zuletzt die Buchpreisbindung, für deren Erhalt wir uns nachhaltig stark machen. Unseren Kunden verdeutlichen wir immer wieder, dass sie ohne diese Regelung vielleicht einige wenige Bücher billiger erwerben könnten, auf die kulturelle Vielfalt in ihrer Umgebung jedoch verzichten müssten.

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ng eben einer Literaturzeitschrift von Anfa lang jährigen Bemühungen beim Herausg re unse h hat e durc r Heid ode zur e lung gab Aus hand n Buch erste ie gen seit der es durch regelmäßige Anzeigenschaltun sei zt: rstüt en unte den se chie Wei vers er rer ältig unse vielf in ng an zung bei der Bewerbu chäftsräumen, sei es durch die Unterstüt ster zur die Auslage unserer Hefte in den Ges Buchhandlung gleich ein ganzes Schaufen die ng ours“, für dessen Bewerbu Parc r ratu hich„Lite gesc des Kurz etwa n (wie erste gen res ltun Veransta ielle Vorstellung unse llung ihrer Räumlichkeiten für die offiz itste Bere eilen die h bisw durc r rem ode unse te) bei stell ffer ng Verfügu Lennart Neu d durch die Tatsache, dass uns Inhaber eifen ergr er und imm cht els) schli es hand sei r Buch ode des es; tenband ene (und natürlich n als Kenner der Osnabrücker Kultursz abe Vorh n ruse abst wie en eizig ehrg ebenso d. bereitwillig mit Rat und Tat zur Seite stan g für Kultur und Literatur zu engagieren , sich in einer Stadt auf eigene Rechnun ucht vers r nde . Wir haffe ursc Kult er jung als Wenn man ifelsohne ein wichtiger Verbündeter sein en, dann kann eine Buchhandlung zwe start zu ekt ent Proj gem ein Enga ts hes Nich solc dem dass aus r, si und qua und sind siche n solchen Partner gefunden zu haben eine e Heid das zur Dass lung ist. hand keit Buch dlich der rstän in , sind froh handel keine Selbstve ieriger werdenden Zeiten für den Buch da gerade in Anbetracht der immer schw sortierten Laden betreibt, versteht sich gend orra herv d n schlicht und ergreifen eine noch auch ei enb neb am“ e-Te „zur Heid ähnt werden. fast von selbst, sollte aber dennoch erw wir e nicht empfehlen würden. Aber obwohl für die wir die Buchhandlung zur Heid e, Preis ig e, wen würd en gibt Es : werd 9 sein ich 200 s ehrl Jahre en Wir woll handlung des die Buchhandlung zur Heide gerne Buch n wen en, mög sein h eiisc part e Sach in dieser das in Ordnung. können wir nur sagen: Von uns aus geht Für die Redaktion der Kommunikaze

geber Kommunikaze, Zeitschrift für facts

aus Stefan Berendes, Gründer und Mither

& fiction


aus der Presse...


WANDEL Wie haben wir unser Leitmotiv „Fortschritt ist Bewahrung und Wandel“ in den vergangenen Jahren mit Inhalt gefüllt? Hier eine kurze chronologische Übersicht:

WANDEL 1

Bereits seit März 2000 sind wir unter der Adresse http://www.buch-zurheide.de im Internet vertreten. Um unsere Schwerpunkte und unser kulturelles Umfeld besser in die Gestaltung einbinden zu können, haben wir auf vorgefertigte Lösungen von Softwarehäusern oder Buchgroßhändlern verzichtet. So können Interessierte neben der reinen Bibliographier- und Bestellmöglichkeit hier auch vergriffene Bücher antiquarisch suchen und seit wenigen Wochen auch „E-books“ herunterladen. Oder sich über unser Veranstaltungsprogramm informieren – oder auch gleich über das Osnabrücker Kulturleben. Wir empfehlen auf der Startseite ein „Buch der Woche“, verzichten aber bewusst auf das Versenden von vorgefertigten Literaturempfehlungen oder -kritiken. Da unsere Homepage inzwischen „in die Jahre“ gekommen ist, würden wir hier gerne den nächsten Qualitätsschritt machen und das Webdesign den aktuellen technischen Möglichkeiten anpassen – und der Gewinn der ausgelobten Auszeichnung einer „Buchhandlung des Jahres“ wäre dabei ein willkommener finanzieller Grundstock!

WANDEL 2

Ende 2001 haben wir die Buchhandels-Software „Workanizer“ erworben und verfügen seitdem über ein von Großlieferanten unabhängiges EDVNetzwerk mit sieben Stationen, mit dessen Hilfe mehr Kapazitäten für die Kundenberatung frei wurden. Die Programme zur Abonnementverwaltung, Rechnungsschreibung, Bestellungsübermittlung und zum Wareneingang haben wir 2008 durch den Kauf einer Lagerwirtschaft ergänzt.

WANDEL 3

Um unsere Konkurrenzfähigkeit zu stärken, haben wir aktiv den Weg aus der Buchhandlung heraus und auf die Kunden zu beschritten: Seit 2002 betreiben wir im Osnabrücker „Museum am Schölerberg für Natur und Umwelt“

Veranstaltungs-Programm

Die Buchhandlung zur Heide liegt im Zentrum Osnabücks, neben dem Fußgängerzonenbereich Große Straße/ Jürgensort, in unmittelbarer Nähe der Universitätsbibliothek und der KampPromenade. Bis auf die Auszubildende besteht das Team aus langjährigen Mitarbeiterinnen und ausschließlich aus ausgebildeten Buchhändlerinnen. Auf zwei Etagen bieten wir auf ca. 280 m2 Verkaufsfläche Service (Beratung, Bestellung, Verkauf ) und freundliches Engagement, bei dem die KundInnen immer im Mittelpunkt stehen. Neben Büchern liefern wir auch Zeitschriften und Ergänzungswerke, MCs, CDs, Software sowie „Non-Books“. Zusätzlich betreiben wir am Museum für Natur und Umwelt der Stadt Osnabrück am Schölerberg den Museumsladen „SIGILLARIA“. Seit August 2008 vertreiben wir exklusiv in der Region Osnabrück die wohlfeilen Artikel des 2001 Versandes. Unsere inhaltlichen Schwerpunkte sind ein umfangreiches allgemeines Sortiment und die universitäts- und berufsbezogene Fachliteratur zu allen geistes- und sozialwissenschaftlichen Bereichen. In der unteren Etage finden Sie Romane und Erzählungen, eine große Lyrikabteilung, Biografien und Autobiogra-

fien sowie Geschichte, Politik, Naturwissenschaften, Sprach- und Literaturwissenschaften. Besonderen Wert legen wir auf die Auswahl unserer Kinderund Jugendbuch-Abteilung. In unserer oberen Etage bieten wir das vielfältigste Angebot unserer Stadt und ihres Umlandes in den Bereichen Pädagogik, Psychologie, Soziologie. Außerdem sind hier die Abteilungen Theologie und Sprachen, das 2001 Angebot sowie der Abholbereich für bestellte Bücher untergebracht. Von ausgewählten – meist literarisch orientierten – Verlagen, die klein, wichtig, herstellerisch herausragend oder einfach unsere Lieblingsverlage sind, halten wir eine größere Anzahl vorrätig. Und wir veranstalten Lesungen, organisieren Buchvorstellungen und betreuen Büchertische auch außerhalb der Buchhandlung. Wir verstehen uns immer als Kommunikationszentrum, Teil der Kultur dieser Stadt und freuen uns auf jeden Besuch, egal ob persönlich im Geschäft, telefonisch oder virtuell am Computer. Buchhandlung zur Heide Osterberger Reihe 2-8 49074 Osnabrück Telefon: (0541) 350 88-0 Telefax: (0541) 350 88-22 E-Mail: info@buch-zur-heide.de www.buch-zur-heide.de Ladenöffungszeiten: Montag – Freitag: 10.00 – 19.00 Uhr Samstag: 10.00 – 18.00 Uhr Zum Parken benutzen Sie bitte die Parkhäuser „Nikolaizentrum“ und „Ledenhof“. Direkt vor unserem Geschäft befindet sich die Bushaltestelle „KampPromenade/Adolf-Reichwein-Platz“.

F Anhand der umfangreichen autobio-

graphischen Zeugnisse und bisher unveröffentlichter Briefe aus der Jugendzeit erzählt Gunna Wendt ein Leben, das vor allem eins war: eine kompromisslose Suche nach Freiheit und Glück, die bis heute nichts von ihrer Brisanz und ihrem Zauber verloren hat.

rin in München. Neben ihren Arbeiten für Theater und Rundfunk veröffentlichte sie Kurzgeschichten, Essays und Biographien, u. a. über Maria Callas, Helmut Qualtinger, Clara Rilke-Westhoff, Paula Modersohn-Becker und Liesl Karlstadt. F Gunna Wendt: Franziska zu Revent-

Gunna Wendt, geb. 1953, lebt als freie Schriftstellerin und Ausstellungsmache-

low. Die anmutige Rebellin, 317 S., Aufbau Verlag 2008, € 24,95

Kulturreisen Studienreisen Individualreisen Kulturservice

ReiseKunst GmbH Große Gildewart 27 49074 Osnabrück Telefon 0541/2 55 61 www.reise-kunst.de

Thüringen/Weimar/ Bad Lauchstädt Unterwegs auf den Spuren von Goethe und Schiller zwischen Ilm und Saale

Donnerstag, 20. November 2008, 20.00 Uhr, Eintritt € 6,F in der Buchhandlung zur Heide mit kulinarischen Überraschungen F in Zusammenarbeit mit der deutsch-italienischen Gesellschaft Osnabrück e.V. In diesem farbigen Portrait einer Jahrtausende alten vitalen Kochkunst wird von antiken Symposien und päpstlichen Renaissance-Gelagen erzählt, von berühmten Kochbüchern und einfachen Fischgerichten, vom Siegeszug der Nudeln und von den Wurzeln der Cucina Povera, der gesunden Landküche mit ihrer legendären Mittelmeerdiät. Denn gerade die regionale Vielfalt von den Alpen bis zur Stiefelspitze erweist sich als unerschöpflicher Fundus für kulinarische Kreativität. Die italienische Küche ist heute so lebendig und erfolgreich, weil sie sich

immer wieder an ihrem reichen kulinarischen Erbe inspirieren kann. Über 2500 Jahre, bevor Pizza und Pasta global wurden, praktizierten süditalienische Griechen die erste Hochküche Europas. Der internationale Delikatessenhandel des Römischen Reiches ermöglichte erlesene und kreative Rezept-Fusionen. Die sizilianischen Araber machten Zucker und Orangen, Reis und Nudeln, Artischocken und Auberginen im mittelalterlichen Italien heimisch. Der Risotto der Dogen Venedigs Risi e Bisi oder das Pfefferfleisch des Renaissance-Architekten Brunelleschi werden heute wieder in venezianischen oder toskanischen Osterien nachgekocht, während die jungen Starköche des Südens wie selbstverständlich an eine spanisch eingefärbte Cucina Barocca anknüpfen und Fische mit Zwiebelmarmelade und kandierten Tomaten würzen. So spannt der Autor einen weiten Bogen von der Zeit der Römer bis zur heutigen italienischen Globalküche. Zwar ist dieses Buch kein Kochbuch, sondern eine Kulturgeschichte, doch werden natürlich auch viele Rezepte vorgestellt. Peter Peter leitet seit dem Studium fast weltweit Studienreisen. Zahlreiche Veröffentlichungen, z.B. kunstgeschichtliche Reiseführer zu Venedig, Wien, Umbrien, Ligurien etc., kulinarische Guides über die Cucina Siciliana, die Trattorien der Toskana, des Gardasees und die Gasthöfe Südtirols. TravelArtikel für Magazine wie Madame oder Elle.

5tägige Busreise mit Standquartier in Weimar

10. - 14. September 2008

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Peter Peter „Die Kulturgeschichte der italienischen Küche“

Weitere interessante Reiseziele finden Sie in unserem Gesamtkatalog!

F Peter Peter: Die Kulturgeschichte

der italienischen Küche, 182 S. mit zahlr. Abb., C.H.Beck Verlag 2006, € 19,90

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Uwe Tellkamp „Der Turm“ Montag, 24. November 2008, 20.30 Uhr, VVK € 7,-/AK € 9,F im BlueNote des CINEMAArthouse F aufgenommen in die „Longlist“ des Deutschen Buchpreises 2008 Hausmusik, Lektüre, intellektueller Austausch: Das Dresdner Villenviertel, vom real existierenden Sozialismus längst mit Verfallsgrau überzogen, schottet sich ab. Resigniert, aber humorvoll kommentiert man den Niedergang eines Gesellschaftssystems, in dem Bildungsbürger eigentlich nicht vorgesehen sind. Anne und Richard Hoffmann, sie Krankenschwester, er Chirurg, stehen im Konflikt zwischen Anpassung und Aufbegehren: Kann man den Zumutungen des Systems in der Nische, der „süßen Krankheit Gestern“ der Dresdner Nostalgie entfliehen wie Richards Cousin Niklas Tietze – oder ist der Zeitpunkt gekommen, die Ausreise zu wählen? Christian, ihr ältester Sohn bekommt die Härte des Systems in der NVA zu spüren. Sein Weg scheint als Strafgefangener am Ofen eines Chemiewerks zu enden. Sein Onkel

Meno Rohde steht zwischen den Welten: Als Kind der „roten Aristokratie“ im Moskauer Exil hat er Zugang zum seltsamen Bezirk „Ostrom“, wo die Nomenklatura residiert, die Lebensläufe der Menschen verwaltet werden und deutsches demokratisches Recht gesprochen wird. In epischer Sprache, in eingehendliebevollen wie dramatischen Szenen entwirft Uwe Tellkamp ein monumentales Panorama der untergehenden DDR, in der Angehörige dreier Generationen teils gestaltend, teils ohnmächtig auf den Mahlstrom der Revolution von 1989 zu treiben, der den Turm mit sich reißen wird. Uwe Tellkamp, 1968 in Dresden geboren, studierte in Leipzig, New York und Dresden Medizin und arbeitete als Arzt an einer unfallchirurgischen Klinik. Für seine Lyrik bereits mehrfach ausgezeichnet, erhielt Uwe Tellkamp 2004 den Ingeborg-Bachmann-Preis. Mit seinem Roman Der Eisvogel war er bereits unser LITTERA-Gast. F Uwe Tellkamp: Der Turm. Geschichte

aus einem versunkenen Land. Roman, 1000 S., Suhrkamp Verlag 2008, € 24,80

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den Museumsladen SIGILLARIA (lat. „Siegelbaum“; ein versteinertes Exponat einer Siegelbaumwurzel steht im Eingangsbereich des Museums) und runden durch themenbezogene Bücher und verschiedenste „Non-Books“ den Aufenthalt im Museum für große und kleine Besucher ab.

WANDEL 4

Im August 2008 haben wir angesichts der oben beschriebenen Entwicklung des wissenschaftlichen Buches einen Teil unseres bisherigen Angebotes von Fachliteratur durch Bücher, CDs und DVDs des „Zweitausendeins“Versandes ersetzt, die wir exklusiv in der Region Osnabrück vertreiben. Die „Zweitausendeins“-Interessierten sind buchaffin und eine zielgerichtete Ergänzung unseres Stammpublikums. Bei der Sortimentsveränderung haben wir unsere obere Etage fast komplett erneuert und neben den Regalen auch die Decke, die Beleuchtung und den Fußboden ausgetauscht.

WANDEL 5

Das Schwergewicht unserer Öffentlichkeitsarbeit und der Wahrnehmung der Buchhandlung zur Heide überhaupt liegt bei den Veranstaltungen. Folgerichtig erhält dieser Faktor bei der Beschreibung unserer Arbeit mehr Raum! Schon 1998 haben wir mit dieser Art von Literaturförderung und Kundenbindung begonnen. Inzwischen führen wir pro Jahr ca. 20 Lesungen oder Vorträge mit großer Resonanz und auf eigene Kosten durch, für die wir den Namen „LITTERA“ (lat. „Buchstabe“, vergleiche auch unser Logo!) weit über die Region Osnabrück hinaus etabliert haben. Mit den Veranstaltungen möchten wir zum einen Aufmerksamkeit für besondere Titel wecken, andererseits Autorinnen und Autoren vor Ort - und manchmal auch an außergewöhnlichen Orten - präsentieren, um eine direkte Kommunikation in Gang zu setzen, sowie drittens das vielfältige Spektrum unseres Buchangebots bewusst machen. Zugleich erhöht sich so nach unserer Meinung die Kundenbindung. Im Rahmen unseres LITTERA-Programmes finden sich national und international ausgezeichnete Preisträger ebenso wie junge oder unbekannte Autoren, ausländische oder lokale Schriftsteller. Natürlich freuen wir uns, wenn wir Gäste einladen, bevor sie eine hohe literarische Auszeichnung erhalten – das ist uns immer wieder gelungen: Genannt seien z.B. Ilija Trojanow, Julia Franck, Maria Cecilia Barbetta, Uwe Tellkamp, Sibylle Lewitscharoff, aber auch Henning Ahrens und Thomas Klupp, die aktuellen Nicolas Born-Preisund Förderpreisträger des Landes Niedersachsen. Wir legen besonderen

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F Montag, 22. September Uhr, VVK € 7,-/AK Montag, 22. September 2008,2008, 20.3020.30 Uhr, VVK € 7,-/AK € 9,- € 9,im BlueNote des CINEMA-Arthouse im BlueNote des CINEMA-Arthouse

Maria Cecilia Barbetta: „Änderungsschneiderei Los Milagros“ Maria Cecilia Barbetta: „Änderungsschneiderei Los Milagros“

F Montag, 6. Oktober Uhr, VVK € 7,-/AK Montag, 6. Oktober 2008,2008, 20.3020.30 Uhr, VVK € 7,-/AK € 9,- € 9,im BlueNote des CINEMA-Arthouse im BlueNote des CINEMA-Arthouse

Winkler: mir eine Wimper aus ...“ JosefJosef Winkler: „Ich „Ich reiß reiß mir eine Wimper aus ...“

F Mittwoch, 22. Oktober Uhr, Eintritt Mittwoch, 22. Oktober 2008,2008, 18.3018.30 Uhr, Eintritt FREI!FREI! im Alten Kreishaus, Graben 40, 49074 Osnabrück, 41/112 im Alten Kreishaus, NeuerNeuer Graben 40, 49074 Osnabrück, RaumRaum 41/112

Claire Keegan: „Durch die blauen Felder“ Claire Keegan: „Durch die blauen Felder“

F Freitag, 30. Oktober Uhr, VVK € 7,-/AK Freitag, 30. Oktober 2008,2008, 20.0020.00 Uhr, VVK € 7,-/AK € 9,- € 9,im Lutherhaus, Jahnstr. 1, 49080 Osnabrück im Lutherhaus, Jahnstr. 1, 49080 Osnabrück

Raoul Schrott: von Homer“ Raoul Schrott: „Die„Die Ilias Ilias von Homer“

F Mittwoch, 5. November Uhr VVK € 7,-/AK Mittwoch, 5. November 2008,2008, 20.3020.30 Uhr VVK € 7,-/AK € 9,- € 9,im BlueNote des CINEMA-Arthouse im BlueNote des CINEMA-Arthouse

Thomas Mielke: Varus-Legende“ Thomas R.P. R.P. Mielke: „Die„Die Varus-Legende“

F Donnerstag, 6. November Uhr, Eintritt € 8,-/erm. Donnerstag, 6. November 2008,2008, 19.3019.30 Uhr, Eintritt € 8,-/erm. € 6,- € 6,im Haus der Volkshochschule, Bergstraße 8, 49074 Osnabrück im Haus der Volkshochschule, Bergstraße 8, 49074 Osnabrück

Gunna Wendt: „Franziska zu Reventlow. Die anmutige Rebellin“ Gunna Wendt: „Franziska zu Reventlow. Die anmutige Rebellin“

F Donnerstag, 20. Novwmber Uhr, Eintritt Donnerstag, 20. Novwmber 2008,2008, 20.0020.00 Uhr, Eintritt € 6,- € 6,der Buchhandlung zur Heide mit kulinarischen Überraschungen in derinBuchhandlung zur Heide mit kulinarischen Überraschungen

Kulturgeschichte der italienischen Küche“ PeterPeter Peter:Peter: „Die„Die Kulturgeschichte der italienischen Küche“

F Montag, 24. November Uhr VVK € 7,-/AK Montag, 24. November 2008,2008, 20.3020.30 Uhr VVK € 7,-/AK € 9,- € 9,im BlueNote des CINEMA-Arthouse im BlueNote des CINEMA-Arthouse

Tellkamp: Turm“ UweUwe Tellkamp: „Der„Der Turm“

F Sonntag, 30. November Uhr, VVK € 12,-/TK € 15,-/ Sonntag, 30. November 2008,2008, 15.0015.00 Uhr, VVK € 12,-/TK € 15,-/ Gruppenpreise für Schülerinnen und Schüler auf Aufrage Gruppenpreise für Schülerinnen und Schüler auf Aufrage der OsnabrückHalle in derinOsnabrückHalle

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Jürgen Neffe Jürgen Neffe „Darwin. Wunder „Darwin. Das Das Wunder des Lebens“ des Lebens“

Dienstag, 17. Februar Dienstag, 17. Februar 2009,2009, 20.0020.00 Uhr Uhr im Regenwaldhaus des Botanischenbrachte brachte undwir diebiswir bis heute F im F Regenwaldhaus des Botanischen und die heute nicht nicht Gartens Osnabrück zureichend kennen. „WissenschaftsGartens Osnabrück zureichend kennen. „WissenschaftsF in Zusammenarbeit mit dem journalismus im allerbesten F in Zusammenarbeit mit dem journalismus im allerbesten Sinn: Sinn: „Freundeskreis des Botanischen allgemein allgemein verständlich, einfühlsam „Freundeskreis des Botanischen verständlich, einfühlsam Gartens Osnabrück und spannend“ schrieb „Der TagesGartens Osnabrück e.V.“ e.V.“ und spannend“ schrieb „Der Tagesspiegel“ zum Vorgängerbuch spiegel“ zum Vorgängerbuch über über erkundete Charles DarwinAlbertAlbert Einstein. Fünf Fünf Jahre Jahre erkundete Charles Darwin Einstein. ab 1831 auf einem Segelschiff, der Jürgen Neffe, Jahrgang studierte ab 1831 auf einem Segelschiff, der Jürgen Neffe, Jahrgang 1956,1956, studierte Beagle, die Erde und revolutionierte zunächst Physik, dann Biologie. Beagle, die Erde und revolutionierte zunächst Physik, dann Biologie. mit seinen gewonnenen biochemische Promotion mit seinen dabei dabei gewonnenen Er- Er- Nach Nach seinerseiner biochemische Promotion kenntnissen dasvom Bild Leben. vom Leben. er zwanzig Journalist, kenntnissen das Bild Er Er war erwar zwanzig Jahre Jahre Journalist, als als ging als Gottesgläubiger und kehrte Redakteur Redakteur und Autor tätigGEO, bei GEO, ging als Gottesgläubiger und kehrte und Autor tätig bei als Begründer der Evolutionstheorie als Reporter, als Reporter, Kolumnist und Korreals Begründer der Evolutionstheorie Kolumnist und Korrezurück. Darwin-Jahr spondent (in York) New York) zurück. Zum Zum Darwin-Jahr 2009 2009 reist reist spondent (in New beim beim SPIE-SPIEauf Darwins Spuren Danach Aufbau und Leitung JürgenJürgen NeffeNeffe auf Darwins Spuren zu zu GEL.GEL. Danach Aufbau und Leitung abgelegenen durchstreift des Hauptstadtbüros der Max-Planckabgelegenen Inseln,Inseln, durchstreift Ur- Ur- des Hauptstadtbüros der Max-Planckwälder, trifft Indianer, Naturschützer Gesellschaft Gesellschaft und Mitarbeit wälder, trifft Indianer, Naturschützer und Mitarbeit im im und Genforscher. Immer imder Sog der Berliner Berliner Max-Planck-Institut und Genforscher. Immer im Sog Max-Planck-Institut für für Grundfrage nach dem Geheimnis Wissenschaftsgeschichte. lebt als Grundfrage nach dem Geheimnis Wissenschaftsgeschichte. Er lebtErals des Lebens. Da lässt sich am Strand freier Publizist bei Berlin. Mehrfach des Lebens. Da lässt sich am Strand freier Publizist bei Berlin. Mehrfach vonüber Rio sexuelle über sexuelle Auslese preisgekrönt, ausgezeichnet von Rio Auslese nach-nach- preisgekrönt, ausgezeichnet unter unter denken odereinem bei einem Ritt durch anderem anderem mit Egon-Erwin-Kischdem Egon-Erwin-Kischdenken oder bei Ritt durch mit dem Patagonien übernatürliche die natürliche Zucht-Preis. Preis. Patagonien über die ZuchtEin Roadmovie überErdie Erwahl. wahl. Ein Roadmovie über die forschung des Lebendigen gesättigt F Jürgen F Jürgen Darwin. Das Abenteuer forschung des Lebendigen gesättigt Neffe:Neffe: Darwin. Das Abenteuer von Erkenntnislust und Abenteuer, des Lebens. 80 Fotos, von Erkenntnislust und Abenteuer, des Lebens. 448 S.448 mitS.80mit Fotos, aufregend und im Bann C. Bertelsmann aufregend und im Bann jener jener Kraft,Kraft, C. Bertelsmann VerlagVerlag 2008,2008, die das Leben dereinst auf den Weg € 22,95 die das Leben dereinst auf den Weg € 22,95

FOTO: MICHAEL HEHMANN

Kommunikaze: „Hirnverbrannte TeamTeam Kommunikaze: „Hirnverbrannte Erde“Erde“

Günter in Danzig Günter Grass,Grass, 1927 1927 in Danzig gebo-geboren, ist Schriftsteller, Bildhauer ren, ist Schriftsteller, Bildhauer und und Grafiker. mit dem Grafiker. 1999 1999 wurdewurde er miterdem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. 2006 erschien sein großes autobio2006 erschien sein großes autobiografisches Häuten grafisches Buch Buch Beim Beim Häuten der der Zwiebel. Zwiebel.

FOTO: MICHAEL HEHMANN

Schick: „Osnabrücker Bandsalat“ TinaTina Schick: „Osnabrücker Bandsalat“

F Montag, 15. September Uhr, Eintritt Montag, 15. September 2008,2008, 20.0020.00 Uhr, Eintritt FREI!FREI! der Buchhandlung zur Heide in derinBuchhandlung zur Heide

es besonderes auf Seit sich: Seit MarieMarie hat eshat besonderes auf sich: in Berlin und Feuerstürme sie in sie Berlin KriegKrieg und Feuerstürme überstanden hat, blickt sie vorwärts überstanden hat, blickt sie vorwärts und rückwärts. Genauer und rückwärts. Genauer gesagt:gesagt: Die Die mit ihr geknipsten Aufnahmen mit ihr geknipsten Aufnahmen zeigenzeigen Zukünftiges und Vergangenes, Zukünftiges und Vergangenes, zeigenzeigen bei einem Stapellauf den tragische bei einem Stapellauf den tragische Eine besessene Fotografin, ein FotoUntergang des Schiffes oder Eine besessene Fotografin, ein FotoUntergang des Schiffes oder am am apparat mit phantasievollem Innen- Wohnzimmertisch Wohnzimmertisch eine Männerrunde apparat mit phantasievollem Inneneine Männerrunde Gespräche, unsichtbarer aus uralten aus uralten Zeiten. Lara entdeckt leben,leben, Gespräche, unter unter unsichtbarer Zeiten. Lara entdeckt auf auf Anleitung des Vaters vonKindern acht Kindern Schnappschuss das Pferd, Anleitung des Vaters von acht einemeinem Schnappschuss das Pferd, das das geführt, Kindheitsund Eheszenen: sie sich siewünscht, sich wünscht, siehtmit sich mit geführt, Kindheitsund Eheszenen: NanaNana sieht sich Auf überraschene Art Günter setzt Günter Mutter Mutter und Vater, die getrennt Auf überraschene Art setzt und Vater, die getrennt leben,leben, mit diesen Dunkelkammer- vereint vereint auf Kettenkarussell dem Kettenkarussell GrassGrass mit diesen Dunkelkammerauf dem durchdurch geschichten seine Autobiografie die Lüfte sausen. „Mariechens geschichten seine Autobiografie die Lüfte sausen. „Mariechens fort.freuen Wir freuen unsüber sehr den über den Wünsch-dir-was-Box“ Wünsch-dir-was-Box“ fort. Wir uns sehr sagensagen die die erneuten Besuch des NobelpreisKinder. erneuten Besuch des NobelpreisKinder. trägers, der bereits ist Fotografin. Sie bestitz trägers, der bereits 2002 2002 unserunser MarieMarie ist Fotografin. Sie bestitz eine eine LITTERA-Gast auchHasselblad. eine Hasselblad. LITTERA-Gast war! war! Leica,Leica, auch eine Aber Aber Eigentlich ist esaltmodische eine altmodische der Schriftstellerfreund Eigentlich ist es eine wennwenn der Schriftstellerfreund auf auf Kastenkamera, wie sie man sie früher Motivsuche Motivsuche für seine Bücher „Knips Kastenkamera, wie man früher für seine Bücher „Knips Jugendlichen zum Geburtstag schenk-mal, Mariechen“ mal, Mariechen“ sagt, arbeitet Jugendlichen zum Geburtstag schenksagt, arbeitet sie sie te. mit Aberder mitAgfa-Box der Agfa-Box der alten nur mit nurder mitBox. der So Box. So schreiben te. Aber der alten schreiben die die Boxder undSchriftssteller der Schriftssteller Box und ihre ihre wahren undDunkelkammerihre Dunkelkammerwahren und ihre geschichten. geschichten. dieKinder, acht Kinder, Jahre Jahre späterspäter sitzensitzen die acht die nun erwachsen zusammen die nun erwachsen sind, sind, zusammen und erinnern – achtstimmig, und erinnern sich –sich achtstimmig, widersprüchlich, freundlich, jedochjedoch widersprüchlich, freundlich, kritisch und manchmal anklagend kritisch und manchmal anklagend an an den „Alten“ und seine „starken“ den „Alten“ und seine „starken“ Frau- Frauen,Mütter, ihre Mütter, anvon ihreMarie von Marie en, ihre an ihre und „Zauberbox“ ihrer „Zauberbox“ begleitete und ihrer begleitete Kindheit. Kindheit. Günter schreibt in diesem Günter GrassGrass schreibt in diesem Bucxh, das durch die „Optik“ Bucxh, das durch die „Optik“ der der Spezialkamera eine zweite Erzählebene Spezialkamera eine zweite Erzählebene undunerwartete eine unerwartete Perspektive und eine Perspektive gewinnt, Autobiografie gewinnt, seine seine Autobiografie fort. fort. Zugleich er damit der Fotografin Zugleich hat erhat damit der Fotografin und Freundin die ihn und Freundin MarieMarie Rama,Rama, die ihn und seine Familie ab Mitte und seine Familie ab Mitte der der fünfziger zu ihrem fünfziger Jahre Jahre bis zubis ihrem Tod Tod 1997 begleitete, ein heiteres Denkmal 1997 begleitete, ein heiteres Denkmal gesetzt. gesetzt.

Sonntag, 30. November Sonntag, 30. November 2008,2008, Uhr, VVK € 12,-/TK € 15,-/ 15.0015.00 Uhr, VVK € 12,-/TK € 15,-/ Gruppenpreise auf Anfrage Gruppenpreise auf Anfrage F in der OsnabrückHalle F in der OsnabrückHalle

FOTO: CHRISTIAN ROHR

Voranmeldung erbeten | verkauf Vor verkauf empfohlen Voranmeldung erbeten | Vor empfohlen

F Montag, 8. September Uhr, Eintritt Montag, 8. September 2008,2008, 20.0020.00 Uhr, Eintritt € 5,- € 5,der Buchhandlung zur Heide in derinBuchhandlung zur Heide

Günter Grass Günter Grass „Die„Die Box“Box“

FOTO: CHRISTIAN ROHR

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Wert darauf, immer auch Themen der Region Osnabrück ins Programm aufzunehmen oder Autoren der Region zu fördern. Einen kleinen Einblick in die Vielseitigkeit des LITTERA-Programmes und unserer zahlreichen Gäste finden Sie auf der letzten Seite dieser Bewerbung. Die meisten Veranstaltungen finden inzwischen wegen der großen Nachfrage nicht in der Buchhandlung statt, sondern in einem speziellen Veranstaltungsraum, wo vor und nach der Lesung Bewirtung und Musik möglich sind. Passend zum Thema legen wir aber auch andere Veranstaltungsorte fest: So haben wir die Vorstellung eines historischen Osnabrück-Krimis mit einem nächtlichen Stadtrundgang verbunden, im Regenwaldhaus des Botanischen Gartens über Pflanzenjäger oder Alexander von Humboldts Südamerikareise informiert oder in der Buchhandlung ein Improvisationstheater zum Thema Buch veranstaltet – immer sehr zur Freude unseres Publikums. Bei den LITTERA-Veranstaltungen mit Günter Grass (2002 und 2008!) und Martin Walser war die Stadthalle Osnabrück ausverkauft. Zur Bekanntmachung des jeweils halbjährlichen Programms wird ein attraktiver Flyer erstellt, den wir an die zahlreichen Neugierigen unserer Vormerkerliste versenden, bei jeder passenden Gelegenheit im Laden verteilen oder an geeigneten Stellen im Stadtgebiet auslegen. Zu jeder Veranstaltung berichten die Osnabrücker Medien über unsere Gäste – die Vorankündigung der Lesungen in Presse und Hörfunk sowie die ausführlichen redaktionellen Berichte über den jeweiligen LITTERA-Abend sind unsere beste Werbung und der größte Wiedererkennungseffekt. Die Hörfunksender der Stadt holen sich regelmäßig „O-Töne“ in der Buchhandlung, die sie dann zur Ankündigung in ihren Programmen senden.

WANDEL 6

Im Rahmen des LITTERA-Programms hat sich auch eine intensivere Zusammenarbeit mit Schulen ergeben, weil wir unsere literarischen Gäste zusätzlich zu den Abendveranstaltungen auch vor- oder nachher zu einer speziellen Schulveranstaltung vermitteln. Doppelauftritte dieser Art absolvierten z.B. Alexa Hennig von Lange, Burkhard Spinnen, Uwe Tellkamp und zuletzt Daniela Dahn. Mit dieser Ausweitung unserer allgemeinen Leseförderung verwirklichen wir die Überlegungen, die wir bei unserem letzten Versuch, „Buchhandlung des Jahres“ in Niedersachen zu werden, zur Verwendung des Preisgeldes angeführt haben: Wir wollen damit Autorinnen und Autoren gezielt an Schulen vermitteln, um dort in Absprache mit den zuständigen Fachkräften neue Begeisterung fürs Lesen zu wecken und die Vorteile des Lesens für eine zunehmend buchferne junge Generation wieder bewusst in den Mittelpunkt zu stellen.


SONSTIGES Seit vielen Jahren engagieren wir uns im Bereich Leseförderung in Kindergärten und Grundschulen durch Buchausstellungen, um auch außerhalb unserer Geschäftsräume Kinder und Eltern an Bücher heranzuführen. Jeweils ab August stellt unsere Kinder- und Jugendbuch-Fachfrau die Titel und die Abfolge der Ausstellungen zusammen, die dann zwischen Anfang Oktober und Mitte November von uns bei den Kindergärten und Schulen auf- und abgebaut werden.

Auf Anzeigen in der Presse verzichten wir weitgehend, regelmäßig inserieren wir in der monatlichen Vorschau des Programmkinos, in Schüler- und Studierendenzeitschriften oder gegebenenfalls aus besonderen Anlässen, meistens mit unserem bewährten und schnell wieder zu erkennenden „Bücherklauer“ (s. rechts). Die Schaufenster sind Visitenkarte, Werbemittel und Verkaufsraum in einem. Zur Verfügung stehen jeweils eine Fläche für Kinder- und Jugendbuch, Belletristik, Fachbuch und das „Zweitausendeins“-Angebot, die alle drei bis vier Wochen nach einem differenzierten Plan neu gestaltet werden. Am „Welttag des Buches“ locken wir tagsüber durch Aktionen die potenzielle Leserschaft in oder vor die Buchhandlung. So wie zuletzt in diesem Jahr, als unsere jüngsten Kunden zum Basteln einer „Riesenraupe Nimmersatt“ eingeladen waren (s. Foto unten links). Oder wir organisieren eine zeitnahe abendliche LITTERA-Veranstaltung.

90 Jahre Buchhandlung zur Heide

Büchertische anderer Veranstalter, oft in Zusammenarbeit mit Schulen und Hochschuleinrichtungen in Osnabrück, runden wir durch ein umfassendes und personalintensives Buchangebot ab. Regelmäßige Zusammenarbeit gibt es mit dem in Osnabrück ansässigen „Literaturbüro Westniedersachsen“, der Volkshochschule Osnabrück, dem „Erich Maria Remarque-Friedenszentrum“, dem „Büro für Friedenskultur der Stadt Osnabrück“, dem Programmkino „Cinema-Arthouse“, dem „Freundeskreis des Botanischen Gartens der Universität Osnabrück“ und dem „Museum am Schölerberg für Natur und Umwelt“ der Stadt Osnabrück. Genauso wichtig sind uns aber auch die „kleinen“ Anlässe, z.B. in Kirchengemeinden, kulturellen Vereinen, studentischen oder sonstigen Initiativen etc.

Denis Scheck stellt neue Bücher vor

„Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen ... Gibt es einen Zusammenhang zwischen literarischer Neuerscheinung und einem Papierkorb?“

Montag, 22. Juni 2009 | 20.30 Uhr im BlueNote des CINEMA-Arthouse VVK %8,--/AK %10,--


FORTSCHRITT! Unabhängig vom Wettbewerbserfolg dieser Selbstbeschreibung hoffen wir, dass Sie, liebe Jury, erkennen, welche Freude und Erfüllung das gesamte zur Heide-Team durch die tägliche Arbeit empfindet. Zu berücksichtigen ist, dass unser Modell einer Sortimentsbuchhandlung individuell und nicht einfach übertragbar ist! Angesichts der Konkurrenzsituation für Bücher im Medienwettbewerb und in der Freizeit wollen wir aber an der Kulturvermittlung durch das Lesen unverändert festhalten. Trotzdem sind wir Kaufleute: Jeder Verkauf eines „Duden“ oder eines in den Bestenlisten herausragend platzierten Buches ohne Beratung lässt uns Zeit, um unbekannte Autorinnen und Autoren zu entdecken und den Kunden vorzustellen. Wir haben Ihnen unsere Strategie für die Zukunft unseres Unternehmens deutlich gemacht: „Fortschritt“, „Bewahrung“ und „Wandel“, das sind für uns nicht bloß Worthülsen, sondern tägliche Aufgaben und wichtige Bausteine bei unserer aktiv lese- und kulturbezogenen Arbeit und unserem Bemühen, die Buchhandlung nicht nur als wirtschaftliche Unternehmung, sondern auch als Institution zu erhalten. Fortschritt ist für uns die Möglichkeit, weiterhin unsere Lust an Literatur und ihren Inhalten oder ihrem Nutzen an Leserinnen und Leser zu vermitteln. Dabei reicht es nicht aus, einfach nur weiter Bücher in der uns gewohnten Weise verkaufen zu wollen. Gleichzeitig müssen wir also das bewahren, was unser Unternehmen immer ausgezeichnet hat, und uns dort wandeln und weiterentwickeln, wo sich neue Chancen und Möglichkeiten ergeben. Nur die richtige Mischung führt am Ende zum Erfolg. Oder zumindest uns als Buchhandlung wieder einen Schritt näher zu unserem nächsten Firmenjubiläum: „Fortschritt ist Bewahrung und Wandel“.

Hören Sie nun zum Abschluss: Ilija Trojanow auf unserem Anrufbeantworter (leider wegen geänderter Ladenöffnungszeiten momentan nicht mehr in Verwendung – eine Neuauflage ist in Vorbereitung.)

zum Abspielen einfach auf das Autorenfoto klicken!


Auf einen Blick: Lesegruppenorientierung:

• Kinder- und Jugendliteratur • Belletristik • Philosophie • Geschichte und Zeitgeschehen • Pädagogik • Psychologie • Theologie • Sprachen • Studienliteratur • Zweitausendeins - Bücher, CDs, DVDs

Verbindung von Literatur und Medien:

• Unabhängiges EDV-Netzwerk mit 7 Arbeitsplätzen • Bibliografie mit KNV/Libri/VlB • eigene Homepage mit elektronischer Bestellmöglichkeit seit 2000 • Einbindung der „Suche nach vergriffenen Büchern“ auf der Homepage • jeden Monat in der lokalen Presse vertreten durch LITTERA-Veranstaltungen

Abb. 1: ein Schaufenster

Kooperation mit kulturellen Institutionen:

• LITTERA-Veranstaltungsreihe • gemeinsame Aktionen mit Instituten der Universität • Büchertische • Stadtbibliothek • Volkshochschule • SIGILLARIA in Abstimmung der Ausstellungen im Museum • „inter.kult“ des Friedensbüros der Stadt Osnabrück • „Arbeit und Leben“ des DGB • Bühne für diverse Osnabrücker Vereine, z.B. Deutsch-Italienische Gesellschaft, Verein zur pädagogischen Arbeit mit Kindern aus Zuwandererfamilien, Hans Calmeyer-Initiative, KulterErleben, ReiseKunst,...

Abb. 2: Verkaufsraum im Erdgeschoss

Bezug zu niedersächsischer Literatur, niedersächsischen Verlagen oder Autoren:

• Förderung von Autorinnen und Autoren aus der Osnabrücker Region • Zusammenarbeit mit dem Literaturbüro Westniedersachsen • Zusammenarbeit mit Schulen und dem Friedrich-Bödecker-Kreis • Vortrags- und Informationsveranstaltungen während des Zentralabiturthemas „Literaturkritik“ in den vergangenen zwei Jahren an den Gymnasien

Veranstaltungs- und Leseförderungsprogramme:

• vgl. auch LITTERA-Übersicht • Vermittlung von Lesungen der LITTERA-Gäste auch an Schulen oder an die Universität • Buchvorstellungen und Büchertische in Schulen und Kindergärten • Unterstützung durch Anzeigen (Schülerzeitungen & Studentenzeitschriften) • Ungezählte Buchspenden für Schulfeste und Tombolas

Abb. 3: LITTERA-Lesung mit Günter Grass am 30.11. 2008 in der Stadthalle Osnabrück


I

n Buchhandlungen kauft man Bücher. In sehr guten Buchhandlungen findet man das besondere Buch, in herausragenden Buchhandlungen gibt es auch noch Mitarbeiter, mit denen sich bestens über Literatur sprechen lässt. Solche Buchhandlungen sind mehr als Verkaufsstellen. Sie sind auch Fundgruben, kleine Bibliotheken, Debattierclubs, Foren für Lesungen. Die Buchhandlung zur Heide ist all dies – und deshalb eine nicht nur sehr gute, sondern herausragende Buchhandlung. Übrigens die einzige dieser Qualität in Osnabrück. Ich sage dies als Extremnutzer von Buchhandlungen. Als Kulturredakteur, Vielleser und Autor wissenschaftlicher Bücher sehe ich die Buchhandlung zur Heide als Anlaufpunkt und Andockstelle für sehr vielfältige, zuweilen vielleicht auch ausgefallene Ansprüche. Dies beginnt für mich schon vor dem ersten Schritt in die Räume selbst. Die Schaufenster der Buchhandlung zur Heide orientieren über wichtige Neuerscheinungen der anspruchsvollen Belletristik, der wissenschaftlichen Literatur wie auch der Bücher, die für Studierende der Universität zum Rüstzeug gehören sollten. Die Auslage ist schon das Statement des Hauses, das Bücher als unverzichtbare Medien in einer modernen, also unablässig und im geistigen Sinn aufgeklärt kommunizierenden Gesellschaft versteht. Genau daran orientiert sich das zur Heide-Team bei der Auswahl der Titel und der Präsentation sorgfältig gewählter Themenschwerpunkte. Auf diese Weise erfüllt das Haus eine unverzichtbare, heute aber meiner Ansicht nach zunehmend gefährdete Funktion von Buchhandlungen – die der intellektuellen Orientierung. An der Buchhandlung zur Heide schätze ich sehr, dass selbst auf begrenztem Raum ein klug ausgewähltes Angebot wissenschaftlicher Titel bereit gehalten wird. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind zudem über die Angebote von Verlagen, wichtige Reihen und anstehende Neuerscheinungen bestens im Bilde. Manchen Hinweis auf lesenswerte Bücher verdanke ich charmanten Tipps des zur Heide-Teams – ganz abgesehen von den vielen anregenden Gesprächen, die ich in dieser Buchhandlung bereits führen durfte. Wie sehr sich hier der Buchhändler auch als Mitgestalter des intellektuellen Lebens versteht, belegen nicht zuletzt die Aushänge im Treppenaufgang zum Obergeschoss. Dort sind wegweisende Beiträge aus den Feuilletons großer Zeitungen ausgehängt – und manchmal mit Markierungen versehen. Der Buchhändler als kundiger Leser: Genau so wünscht man sich das Ideal dieses Berufsstandes. Die Buchhandlung zur Heide erfüllt aus meiner Sicht zwei weitere wichtige Funktionen in der Stadt. Sie ist zum einen das, was eine Universitätsbuchhandlung genannt werden könnte. Und sie bietet das anspruchsvollste literarische Programm in Osnabrück. Die Lesungen machen zur Heide zur Kulturinstitution. Ich nenne hier nur Veranstaltungen mit Günter Grass und Martin Walser, die in großen Sälen der Stadthalle ausgerichtet wurden. Das Publikum übertraf jeweils deutlich die Zahl von 1000 Zuhörerinnen und Zuhörern. Nicht nur dieses Faktum macht deutlich, dass die Buchhandlung zur Heide in Osnabrück unverzichtbar ist.

Dr. Stefan Lüddemann Redaktionsleiter Feuilleton, Neue Osnabrücker Zeitung


Denis Scheck: „Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen... Montag, 22. Juni 2009, 20.30 Uhr im BlueNote des CINEMA-Arthouse | Wilhelm von Sternburg: „Josef Roth. Eine Biografie“ Dienstag, 2. Juni 2009, 20.30 Uhr im BlueNote des CINEMA-Arthouse | Daniela Dahn: „Wehe dem Sieger! Ohne Osten kein Westen“ Dienstag, 19. Mai 2009, 20.00 Uhr | Thomas Klupp: „Paradiso“ Montag, 4. Mai 2009 | Viola Roggenkamp: „Die Frau im Turm“ Montag, 27. April 2009 im BlueNote des CINEMA-Arthouse | Sibylle Lewitscharoff: „Apostoloff“ Mittwoch, 25. März 2009, im Renaissancesaal des Ledenhofs Osnabrück | John Griesemer: „Herzschlag“ Dienstag, 17. März 2009, im BlueNote des CINEMA-Arthouse | Jürgen Neffe: „Darwin. Das Abenteuer des Lebens“ Dienstag, 17. Februar 2009, im Regenwaldhaus des Botanischen Gartens Osnabrück, in Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis des Botanischen Gartens Osnabrück e.V. | Günter Grass: „Die Box“ Sonntag, 30. November 2008, in der OsnabrückHalle | Uwe Tellkamp: „Der Turm“ Montag, 24. November 2008, im BlueNote des CINEMA-Arthouse, Träger des Deutschen Buchpreises 2008! | Peter Peter: „Die Kulturgeschichte der italienischen Küche“ Donnerstag, 20. November 2008, in der Buchhandlung zur Heide, mit kulinarischen Überraschungen in Zusammenarbeit mit der deutsch-italienischen Gesellschaft Osnabrück e.V. | Gunna Wendt: „Franziska zu Reventlow. Die anmutige Rebellin“ Donnerstag, 6. November 2008, im Haus der Volkshochschule, Bergstraße 8, 49074 Osnabrück, in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Osnabrück | Thomas R.P. Mielke: „Die Varus-Legende“ Mittwoch, 5. November 2008, im BlueNote des CINEMA-Arthouse | Raoul Schrott: „Die Ilias von Homer: Das älteste Epos Europas neu entdecken“ Freitag, 31. Oktober 2008, im Lutherhaus, Jahnstr.1, 49080 Osnabrück, in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Osnabrück anlässlich von „Deutschland liest“ | Claire Keegan: „Durch die blauen Felder“ Mittwoch, 22. Oktober 2008, im Alten Kreishaus, Neuer Graben 40, 49074 Osnabrück, Raum 41/112, in Zusammenarbeit mit dem Institut für Anglistik und Amerikanistik der Universität Osnabrück | Josef Winkler: „Ich reiss mir eine Wimper aus und stech dich damit tot“ Montag, 6. Oktober 2008, im BlueNote des CINEMA-Arthouse | Maria Cecilia Barbetta: „Änderungsschneiderei Los Milagros“ Montag, 22. September 2008, im BlueNote des CINEMA-Arthouse | Team Kommunikaze: „Hirnverbrannte Erde“ Montag, 15. September 2008 | Tina Schick: „Osnabrücker Bandsalat“ Montag, 8. September 2008 | Marcel Beyer: „Kaltenburg“ Montag, 23. Juni 2008, im BlueNote des CINEMA-Arthouse | Antonella Sellerio und Reinhold Joppich: „Amore“ – Liebesgeschichten und Musik aus Italien Dienstag, 10. Juni 2008, im BlueNote des CINEMA-Arthouse, gemeinsame Veranstaltung mit der deutsch-italienischen Gesellschaft Osnabrück e.V. | Michael Kumpfmüller: „Nachricht an alle“ Montag, 19. Mai 2008, im BlueNote des CINEMA-Arthouse | Katharina Hagena: „Der Geschmack von Apfelkernen“ Montag, 21. April 2008, im BlueNote des CINEMA-Arthouse | Arno Orezessek: „Drei Schritte von der Herrlichkeit“ Montag, 7. April 2008, im BlueNote des CINEMA-Arthouse | Jutta Ditfurth: „Ulrike Meinhof. Die Biografie“ Montag, 4. Februar 2008, im BlueNote des CINEMA-Arthouse | Burkhard Spinnen: „Mehrkampf“ Montag, 21. Januar 2008, im BlueNote des CINEMA-Arthouse | Martin Mosebach: „Der Mond und das Mädchen“ Mittwoch, 5. Dezember 2007, im BlueNote des CINEMA-Arthouse; in der Endauswahl zum Deutschen Buchpreis 2007 ! | Robert Menasse: „Don Juan de La Mancha oder die Erziehung der Lust“ Donnerstag, 29. November 2007, im BlueNote des CINEMA-Arthouse | RatzFatz.de – Improvisationstheater und Literatur: „Orte erzählen“ Samstag, 24. November 2007, in der Buchhandlung zur Heide | Nicole Nottelmann: „Die Karrieren der Vicki Baum“ – Eine Biografie Montag, 12. November 2007, im Erich-Maria-RemarqueFriedenszentrum | Bernhard Kegel: „Der Rote“ Montag, 5. November 2007 im Zimeliensaal der Universitätsbibliothek | Michael Köhlmeier: „Abendland“ Montag, 22. Oktober 2007, im BlueNote des CINEMA-Arthouse | Marica Bodrozic: „Der Windsammler“ Dienstag, 9. Oktober 2007, in der Buchhandlung zur Heide, im Rahmen der „Inter.Kult 07“ der Stadt Osnabrück in Zusammenarbeit mit dem Büro für Friedenskultur der Stadt Osnabrück Julia Franck: „Die Mittagsfrau“ Montag, 24. September 2007, im GARBO des CINEMA-Arthouse | Reinhold Joppich: „Ein Mensch ohne Pass ist eine Leiche auf Urlaub“ – Erich Maria Remarques vier Exilromane Dienstag, 18. September 2007, im BlueNote des CINEMA-Arthouse | Volker Neuhaus: „Andre verschlafen ihren Rausch, meiner steht auf dem Papiere.“ Goethes Leben in seiner Lyrik Donnerstag, 21. Juni 2007 | Katharina Hacker: „Die Habenichtse“ Montag, 11. Juni 2007, im BlueNote des CINEMA-Arthouse | Barbara Beuys: „Paula Modersohn-Becker“ oder: Wenn die Kunst das Leben ist Dienstag, 29. Mai 2007, im BlueNote des CINEMA-Arthouse | Antje Rávic Strubel: „Kältere Schichten in der Luft“ Mittwoch, 9. Mai 2007 | Michael Wilcke: „Die Falken Gottes“ Donnerstag, 26. April 2007, im Friedenssaal des Rathauses Osnabrück | Francesco Madeo: „Hymne auf ein liederliches Leben“ Montag, 2. April 2007, im Zime-

Buchhandlung des Jahres 2009  

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