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II OPUS

Pierre-Laurent Aimard

Programmheft November–Dezember 2015


Klänge, die berühren Ob der satte Klang eines 12-Zylinders oder die zarte Passage von Klavier und Geige – uns fasziniert harmonisches Zusammenklingen. www.amag.ch

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Mit Leidenschaft. Für Sie.


Liebes Konzertpublikum Es ist wieder so weit: Nebel und Regenwetter gehören zum festen Tagesablauf, die Nächte werden länger, die Adventszeit steht vor der Tür. Was gibt es da Schöneres, als sich in gemütlicher Atmosphäre bei festlichen oder heiteren Klängen dem Adventstrubel zu entziehen. Gerne lege ich Ihnen einige besondere Leckerbissen ans Herz: Freuen Sie sich auf die Begegnung Sir Roger Norringtons mit dem französischen Starpianisten Pierre-Laurent Aimard und der erhebend kraftvollen Musik Ludwig van Beethovens. Oder wie wäre es mit festlich-vitalisierenden Klängen von Antonio Vivaldi, interpretiert von Giuliano Carmignola? Im Weihnachtskonzert im Fraumünster können Sie das Weihnachtsoratorium von J. S. Bach, interpretiert von Marcus Creed, Regula Mühlemann, Klaus Mertens und dem Zürcher Konzertchor erleben. Haben Sie Lust, den Jahreswechsel mit uns zu feiern? Dann kommen Sie zu unserem festlichen Neujahrskonzert mit dem Startenor Piotr Beczala oder zur «Opera Box», zu einer unserer unterhaltsamen Operetten-Vorstellungen. So oder so, Sie werden auf Ihre Kosten kommen. Das Zürcher Kammerorchester und ich wünschen Ihnen eine schöne Adventszeit. Ihr Michael Bühler, Direktor

Unsere Konzerte werden ermöglicht durch Subventionen der Stadt und des Kantons Zürich sowie durch Beiträge der ZKO-Freunde und unserer Hauptpartner AMAG und Zürcher Kantonalbank. Wir bedanken uns. 3


1. Violine

Willi Zimmermann, Konzertm. Donat Nussbaumer, Stv. Konzertm. Michael Gebauer Sandra Goldberg Jana Karsko Asa Konishi Jankowska

2. Violine

Daria Zappa, Stimmführung Silviya Savova, Stv. Stimmf. Anna Tchinaeva, Stv. Stimmf. Kio Seiler Hiroko Takehara

Viola

Frauke Tometten, Stv. Stimmf. Janka Szomor-Mekis Pierre Tissonnier

Violoncello

Nicola Mosca, Stimmführung Anna Tyka Nyffenegger, Stv. Stimmf. Silvia Rohner Geiser

Kontrabass

Seon-Deok Baik, Stimmführung Hayk Khachatryan, Stv. Stimmf.

Oboe

Roman Schmid

Horn

Thomas Müller Martin Ackermann

Cembalo

Naoki Kitaya

Zürcher Kammerorchester – Saison 2015/16 1945 durch Edmond de Stoutz gegründet, zählt das Zürcher Kammerorchester heute zu den führenden Klangkörpern seiner Art. Unter der Leitung von Edmond de Stoutz und später von Howard Griffiths und Muhai Tang erlangte das Ensemble internationale Anerkennung. In der Ära mit dem weltweit angesehenen Principal Conductor Sir Roger Norrington, von 2011 bis 2015, konnte das Zürcher Kammerorchester seine hervorragende Reputation nachhaltig festigen. Regelmässige Einladungen zu internationalen Festivals, Auftritte in den bedeutenden Musikzentren Europas, Konzerttourneen auf fast allen Kontinenten sowie zahlreiche gefeierte CD-Produktionen belegen das weltweite Renommee des Orchesters. Sein breit gefächertes Repertoire reicht von Barock (in historisch informierter Spielweise auf Darmsaiten und mit Barockbögen) über Klassik und Romantik bis zur Gegenwart. Bemerkenswert ist zudem die Zusammenarbeit mit Musikern aus anderen Bereichen wie Jazz, Volksmusik und populäre Unterhaltung. Die Nuggi-, Krabbel-, Purzel-, abc- und Kinderkonzerte, die Vermittlungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie die Förderung junger Instrumentalisten sind dem Zürcher Kammerorchester ebenso wichtig wie die kontinuierliche Zusammenarbeit mit weltweit gefeierten Solisten.

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www.zko.ch


Inhalt

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Kinderprogramm

Im Gespräch mit Pierre-Laurent Aimard 36

So, 8. November 2015 11.00, 14.00 und 16.00  Uhr ZKO-Haus, Seefeldstrasse 305

Konzertprogramm 10

Pierre-Laurent Aimard Sir Roger Norrington

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Di, 17. November 2015, 19.30 Uhr Tonhalle, Grosser Saal 14

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Weihnachtskonzert

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ZKO-Inside Philipp Ernst

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Konzertvorschau

Do, 17. und Fr, 18. Dezember 2015 19.30 Uhr, Kirche Fraumünster 32

Kammermusik@ZKO

Purzel-Konzert So, 6. Dezember 2015 11.00, 14.00 und 16.00 Uhr ZKO-Haus, Seefeldstrasse 305

Lockenhaus on Tour Di, 8. Dezember 2015, 19.30 Uhr Tonhalle, Grosser Saal

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Krabbel-Konzert Sa, 28. November 2015 11.00, 14.00 und 16.00 Uhr ZKO-Haus, Seefeldstrasse 305

Concerto Köln Mi, 25. November 2015, 19.30 Uhr Tonhalle, Grosser Saal

Nuggi-Konzert Sa, 21. November 2015 11.00 und 14.00 Uhr ZKO-Haus, Seefeldstrasse 305

Giuliano Carmignola Di, 24. November 2015, 19.30 Uhr Kirche St. Peter

abc-Konzert

Januar – Februar 2016

Sa, 21. November 2015, 16.00 Uhr ZKO-Haus, Seefeldstrasse 305 34

Opera Box So, 27. Dezember 2015 bis So, 17. Januar 2016 ZKO-Haus, Seefeldstrasse 305 5


Im Gespräch mit

PierreLaurent Aimard Pianist

Pierre-Laurent Aimard, Sie pflegen ein breites Repertoire an zeitgenössischer Musik. Sind diese Werke schwieriger einzustudieren als das klassisch-traditionelle Repertoire? Es kommt darauf an, wie vertraut man mit einem Stil ist, wie gut man eine ­musikalische Sprache kennt. Dann liegt es natürlich an einem selbst, mehrere Stücke eines Komponisten zu lernen, sich mit ihnen zu beschäftigen. Es ist also letztlich eine Frage der musikalischen Erziehung und Bildung. Ob j­emand das Bedürfnis hat, sich wirklich in eine musikalische Welt zu vertiefen.

oft gespielt. Deshalb konzentrierte ich meine Aktivitäten auf ein R ­epertoire, das weit weniger bekannt war. So bin ich auf die zeitgenössische Musik gekommen und setzte diese Priorität. Welche Bedeutung als musikalischer Hintergrund hat Ihr intensiver Dialog mit der zeitgenössischen Musik? Mich hat vor allem der Unterricht bei Maria Curciu geprägt, die ihrerseits eine der bedeutendsten Schülerinnen von Artur Schnabel war. Mit ihr ­Mozart und Beethoven zu studieren, hat mir sehr geholfen! Das gilt auch für die Zusammenarbeit mit anderen Musi­ kern, die eine profilierte Sicht auf dieses ­Repertoire pflegten.

Sie werden meist mit zeitgenössischer ­ usik in Verbindung gebracht, haben M aber schon früh auch Beethoven oder Mozart gespielt. Erinnern Sie sich an Ihre Vor über zehn Jahren haben Sie mit erste Begegnung mit Beethovens Musik? ­Nikolaus Harnoncourt und dem Chamber­ Ja, ich habe schon als sehr junger Pianist Orchestra of Europe alle fünf Beethoveneinige Werke Beethovens gespielt. Daran Konzerte eingespielt. Prägte diese Auseierinnere mich sehr gut. Zunächst habe nandersetzung Ihr Beethoven-Bild? ich mich seinen Sonaten gewidmet. Zu Es war eine sehr wichtige Partnerden Konzerten kam ich erst viel später. schaft für mich, weil Harnoncourt ein Mir schien, diese Werke würden viel zu ausserordentlicher Musiker mit einer 6


immensen­Ausstrahlung ist. Daher erlebte ich die Zusammenarbeit mit ihm als Privileg. Sie eröffnete mir fruchtbare Erkenntnisse.

Verantwortung für das Ganze und nicht nur für den Klavierpart zu übernehmen. Es ist aufschlussreich, in verschiedenen Momenten seines Lebens zu diesen Konzerten zurückzukehren – um hoffentlich Wenn ich Sie richtig verstehe, dann feststellen zu können, dass man einen ­bedeutet Ihre intensive Pflege zeitgenös- Entwicklungsprozess durchgemacht hat sischer Musik eine völlig andere Welt des und tiefer in die Stücke eindringt. Musizierens? Sicher, komplett! Diese Musik ist nicht nur in einer ganz anderen Zeit, sondern auch unter völlig verschiedenen Voraus«Es ist das erste Mal, setzungen entstanden. Beethoven war für seine Zeit ein Avantgardist, und es dass ich mit Sir Roger ist faszinierend zu sehen, wie er seine zusammen musiziere. musikalische Revolution gegenüber der kollektiven Sprache seiner Zeit durch- Das habe ich mir sehr setzte. Traditionsbrüche sind immer gewünscht.» ­interessant zu beobachten. Was ist revolutionär an Beethovens ­Klaviermusik? Dass er die Regeln der gängigen musikalischen Sprache seiner Epoche praktisch von Takt zu Takt infrage stellte und mit seinen neuen Formen sowie seinem neuen Weg, Gefühle auszudrücken, mit seiner Art, Ideen musikalisch zu entwickeln, eine enorm persönliche künstlerische Welt erschuf. Letztlich öffnete ­Beethoven die Tore zu einer neuen Epoche. In dieser Saison haben Sie die Klavierkonzerte Beethovens konzentriert auf Ihre Programme gesetzt. Ein bewusstes Fokussieren? Ja, ich mag das sehr. In Wien spiele ich in dieser Saison alle fünf Konzerte mit den Wiener Symphonikern und Philippe­ Jordan. Ich habe diese Konzerte als ­ ­Zyklus oft auch vom Klavier aus geleitet. Daran interessierte mich besonders die

Was hat sich in Ihrem Zugang zu Beethoven­ geändert? Ich sehe mich nicht als jemand, der die Dinge zu beschreiben sucht. Vielmehr bin ich Interpret und spiele. Wenn Sie sich mit Meisterwerken regelmässig beschäftigen, dann wird Ihnen klar, welch komplexe Gebilde sie sind, reich an darin angelegten Möglichkeiten, geschaffen von ausserordentlichen Künstlern. Als junger Interpret, wenn Sie sich das erste Mal mit einem solchen Meisterwerk beschäftigen, werden Sie nie bis in dessen letzte Winkel vordringen. G ­ ewisse Geheimnisse bleiben Ihnen verschlossen. Kehren Sie jedoch immer und immer wieder dazu zurück, erschliessen sich Ihnen hoffentlich mehr und mehr diese zunächst verborgenen Dinge. (Lachend) Ich hoffe, ich bin auf diesem Weg … 7


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Mit dem ZKO spielen Sie Beethovens ­drittes Konzert, sein einziges in einer MollTonart … Dieses Konzert ist sehr komplex, weil es gewissermassen zwischen zwei Epochen steht. Einerseits ist es sehr klassisch ­geschrieben, doch in seiner Ausdrucksweise geht es weit darüber hinaus. Die Balance zwischen diesen beiden Welten zu finden, ist eine delikate Aufgabe. Das Wunder in diesem Konzert ist jedoch der zweite Satz mit seiner ganz eigenen Stimmung, mit der eigenartigen ­Verwandtschaft von E-Dur und c-Moll.

«Wir Musiker sind Reisende. Es gibt viele Orte, an denen ich mich zu Hause fühle.»

zu den am meisten herumreisenden Musikern und gebe weniger Konzerte als viele meiner Kollegen. Das Betreten des Podiums darf nicht zur Routine verkommen. Jedes Konzert muss ein neues künstlerisches Erlebnis und Ereignis ­bedeuten. Deshalb versuche ich, eine Balance in meinem Leben zu finden, zwischen Üben und Konzertieren. Inspiriert Sie das Reisen? Oh ja, ich liebe das. Dass ich den Beruf des Musikers gewählt habe, liegt nicht zuletzt an den Möglichkeiten zu reisen. Die Ortswechsel regen mich immer wieder an: In welcher Kultur bewege ich mich, welche Geschichte wird an diesem Ort erlebbar? Auch das Publikum ist überall verschieden. Davon lerne ich sehr viel.

Ist das so, dass das Publikum sich von Land zu Land unterscheidet? Enorm! Das Publikum in Südamerika hat nichts gemeinsam mit jenem in J­apan. Und das Publikum in Norddeutschland lässt sich überhaupt nicht vergleichen mit jenem in Südfrankreich. Diese In Zürich dirigiert Sir Roger Norrington. ­Unterschiede zu verinnerlichen, davon Das scheint ein Debüt zu sein. zu lernen und die Schlüsse daraus zu Es ist tatsächlich das erste Mal, dass ich ziehen, wie ich mit einem Konzert kommit ihm zusammen musiziere. Das habe munizieren kann – das ist ein fortwähich mir sehr gewünscht. render Prozess. Sie reisen sehr viel, gastieren sehr oft. Gibt es einen Ort, an dem Sie sich heimisch fühlen? Wir Musiker sind Reisende, das gehört zu unserem Beruf! Es gibt daher viele Orte, an denen ich mich zu Hause fühle. Und ich reise sehr gerne, wenn auch nicht unentwegt. Gleichwohl gehöre ich nicht

Andrea Meuli, Chefredaktor «Musik&Theater» Konzert mit Pierre-Laurent Aimard am 17. November. Informationen und Programm ab Seite 10. 9


Dienstag, 17. November 2015, 19.30 Uhr Tonhalle, Grosser Saal

Grosses Abo Piano-Abo

Pierre-Laurent Aimard Klavier Sir Roger Norrington Dirigent ZĂźrcher Kammerorchester

Pierre-Laurent Aimard

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Dienstag, 17. November 2015, 19.30 Uhr – Tonhalle, Grosser Saal

Ludwig van Beethoven 1770 – 1827

Ouvertüre «Die Geschöpfe des Prometheus» C-Dur op. 43 Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37

5´ 28´

Allegro con brio Largo Rondo: Allegro

Pause

20´

Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93

26´

Allegro vivace con brio Allegretto scherzando Tempo di minuetto Allegro vivace 19.00 Uhr: Einführung im Foyer der Tonhalle mit Majordomus (Stephan Mester)

Treffen Sie unsere Musiker und Solisten bei einem Freigetränk nach dem Konzert in unserer Lounge.

Konzertende: ca. 21.30 Uhr

Änderungen vorbehalten

Handy ausgeschaltet? Vielen Dank!

Billettpreise: CHF 105 / 95 / 82 / 58 / 40 / 16 Konzertflügel Steinway & Sons – Vertretung Musik Hug AG und Jecklin Musikhaus AG! Einen bezaubernden Abend voller Kultur, Stil und Genuss wünscht Ihre Confiserie Sprüngli. 11


Dienstag, 17. November 2015, 19.30 Uhr – Tonhalle, Grosser Saal

Pierre-Laurent Aimard Klavier

Pierre-Laurent Aimard tritt weltweit­ mit den renommiertesten Orchestern ­ unter Dirigenten wie Riccardo Chailly, Vladimir Jurowski, Peter ­ ­ Eötvös, Sir Simon Rattle und Esa-Pekka ­ ­ Salonen ­auf. Im Rahmen zahlreicher Residenzen hat er sich als M ­ acher, Dirigent und ­Pianist hervorgetan, etwa bei Projekten für die ­Carnegie Hall, das New Yorker Lincoln­­ Center, die Berliner Philharmonie oder das Tanglewood Festival. Aimard ­ ­ arbeitet eng mit zahlreichen bedeutenden Komponisten z­usammen, darunter ­Kurtág, ­Stockhausen, ­Carter, Boulez und B ­ enjamin. Auch mit G ­ yörgy Ligeti, dessen gesamte Klavierwerke er eingespielt hat, verbindet ihn eine langjährige Beziehung. Durch Professuren an der Hochschule Köln und am Conservatoire de Paris sowie durch ­ weltweite Konzertvorträge und Workshops verbreitet ­ Aimard sein Wissen über ­Musik. 2005 erhielt er den « Instrumentalist ­Award » der Royal ­Philharmonic ­Society, ­und 2007 wurde er von Musical A ­ merica ­zum ­«Instrumentalist of the Year» ­ ernannt. ­ Aimards Einspielungen wurden mit vielen bedeutenden Auszeichnungen geehrt. Er wurde in Lyon ­geboren und studierte am P­ ariser Conservatoire bei Yvonne ­Loriod und in London bei M ­ aria Curcio. Von ­Pierre Boulez wurde er zum ersten Klaviersolisten des Ensemble ­intercontemporain ernannt. 12

Sir Roger Norrington Dirigent

Sir Roger Norrington studierte am Royal College of Music in London und gründete bereits in jungen Jahren mit dem Schütz Choir ein Ensemble, das sich der historischen Aufführungspraxis verpflichtet fühlt. 1969 wurde Sir Roger als musikalischer Leiter an die Kent Opera berufen, für die er in fünfzehn Jahren Vorstellungen von vierzig verschiedenen Opern leitete. Die London Classical ­Players gründete er 1978, um die Aufführungspraxis mit Originalinstrumenten in der Zeit von 1750 bis 1900 zu erforschen. Seit den 80er-Jahren ist Sir Roger als Gastdirigent sehr gefragt und arbeitete u. a. am Opernhaus Covent G ­ arden, mit dem BBC Symphony Orchestra, den Berliner sowie Wiener Philharmonikern, dem Orchestre de Paris sowie den Orchester in New York, ­ Washington, ­Chicago, San Francisco und Los Angeles. Er war von 1985 bis 1989 Chefdirigent der Bournemouth Sinfonietta und von 1998 bis 2011 beim Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR. In gleicher Funktion war er bis Sommer 2006 auch bei der Camerata Salzburg tätig. An beiden Wirkungsstätten hat er einen historisch informierten Aufführungsstil etabliert, der ihm sehr am Herzen liegt. Von 2011 bis 2015 leitete Sir Roger das ZKO als Principal Conductor, heute ist er ­Ehrendirigent des Orchesters.


Dienstag, 17. November 2015, 19.30 Uhr – Tonhalle, Grosser Saal

Der schöpferische Künstler als Heros Die Figur des Prometheus, jenes Menschen der griechischen Mythologie, der sich gegen die Götter auflehnte und durch seine Kulturleistung, die Errungenschaft des Feuers, den Menschen zum Mass aller Dinge erhob, der sich sogar selbst anmass­te, Menschen aus Erde erschaffen zu wollen, ist eine zentrale Gestalt des sogenannten Geniezeitalters. Johann Wolfgang von Goethe lieferte mit seinem Gedicht «Prometheus » einen Schlüsseltext jener neuen Ära, die den schöpf­erischen Künstler zum neuen Heros stilisierte. Der Titan unter den Komponisten dieser­ Zeit, der dieses Bild des revolutio­nären Originalgenies exemplarisch repräsentierte, war Ludwig van Beethoven. 1801 entstand für das Hofburgtheater in Wien «Auf eine halsBallett « Die ­Geschöpfe des brecherische Coda folgt das Prometheus ». Die Ouvertüre dazu strahlendes C-Dur.» hat sich bis heute im Konzertrepertoire gehalten, obwohl sie im Vergleich zu den späteren Ouvertüren wie der «Egmont»-Ouvertüre oder der «Coriolan»In unmittelbarer Ouvertüre eher dem klassischen Introduktionscharakter folgt. zeitlicher Nähe zu «Die Geschöpfe des Prometheus » komponierte Beethoven sein 3. Klavier­konzert in c-Moll, seiner Lieblingstonart. Auffällig am Kopfsatz des dritten Klavierkonzerts ist die verhältnismässig lange Orchesterintroduktion und die starke Trennung zwischen dem heroischen Orchesterkollektiv und dem solistisch agierenden Individuum. Im zweiten Satz scheint die Zeit stillzustehen. Wir erleben Momente totaler Versenkung im Klavierpart. Fast schon impressionistisch anmutend ist das Wechselspiel von Flöte und Fagott im Mittelteil, das von zarten Klavierarpeggien begleitet wird, bis der Satz mit der Wiederholung des Themas in absoluter Verinnerlichung verhallt. Der abrupt einsetzende RondoSatz ist ein Wechselspiel von unruhig-kreisenden Endlosbewegungen im Refrainteil mit teils heiter-versöhnlichen, teils aggressiv-kraftvollen Zwischenteilen. Nach einer halsbrecherischen Coda entlässt Beethoven den Hörer jedoch in strahlendem C-Dur. Knapp zehn Jahre später entstand die Sinfonie Nr. 8 F-Dur. Sie steht im Kontext eines Kuraufenthaltes in T ­ eplitz. Dieser war einerseits überschattet durch den Brief an die «Unsterbliche Geliebte», die bis heute nicht näher identifiziert werden konnte – mittlerweile konnte der Kreis der Kandidatinnen immerhin von einem halben Dutzend auf zwei eingeschränkt werden –, andererseits beschäftigte den Komponisten ein Streit mit seinem Bruder. All das scheint in die Komposition mit eingeflossen zu sein. Die Reaktionen beim zeitgenössischen Publikum waren eher verhalten, was sicherlich an dem Vergleich mit der unmittelbar vorausgehenden, äusserst effektvollen 7. Sinfonie lag. Heute gilt die Sinfonie als lange Zeit unterschätzt. cg 13


Dienstag, 24. November 2015, 19.30 Uhr Kirche St. Peter

BAROCK-ABO historisch informiert

Giuliano Carmignola Violine und Leitung

ZĂźrcher Kammerorchester

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Dienstag, 24. November 2015, 19.30 Uhr – Kirche St. Peter

Antonio Vivaldi 1678 – 1741

Concerto F-Dur RV 569 für Violine, zwei Oboen, Fagott, zwei Hörner, Streicher und B.c.

14´

Allegro Grave Allegro

Concerto Es-Dur RV 254 für Violine, Streicher und B.c.

15´

Allegro poco Largo Allegro

Concerto D-Dur RV 232 für Violine, Streicher und B.c.

12´

Allegro Largo Allegro

Concerto e-Moll RV 278 für Violine, Streicher und B.c.

15´

Allegro molto – Andantino Largo Allegro

Concerto grosso D-Dur RV 562 «Per la Solennità di San Lorenzo»

17´

Allegro Grave Allegro

Konzertende: ca. 21.00 Uhr

Änderungen vorbehalten

Handy ausgeschaltet? Vielen Dank!

Einheitspreis CHF 70 Einen bezaubernden Abend voller Kultur, Stil und Genuss wünscht Ihre Confiserie Sprüngli. 15


Dienstag, 24. November 2015, 19.30 Uhr – Kirche St. Peter

Giuliano Carmignola

der Academy of A ­ ncient M ­ usic. Seine­ CD-Aufnahmen haben viele wichti­ ge Auszeichnungen gewonnen, etwa Violine und Leitung den Diapason d’Or oder den Choc du Monde. Zu seinen Aufnahmen ­gehören Giuliano Carmignola wurde in T ­ reviso, die Konzerte für zwei V ­iolinen von Italien, geboren und studierte bei ­Vivaldi mit Viktoria ­Mullova und dem ­Nathan Milstein und Franco Gulli­an ­ Barockorchester Venedig, die komder ­­­Acca­demia Chigiana sowie bei pletten M ­ ozartkonzerte mit C ­laudio Henryk Szeryng am Genfer Konser- Abbado und dem Wiener Mozart-­ ­ vatorium. Er begann seine Solokar- Orchester und die Haydn-Violinkonriere u ­nter ­ Dirigenten wie Claudio zerte mit dem Orchestre des ChampsAbbado, ­ ­ Peter Maag und Giuseppe Elysées. Carmignola gab Kurse an der Sinopoli­und a­rbeitete zwischenzeit- Accademia Musicale ­Chigiana in S­ iena lich u ­nter anderem mit Umberto und an der Luzerner Hochschule.­Er Benedetti­ ­Michelangeli, Andrea ­Marcon, ­ erhielt die Titel «Accademico della­ ­Christoph Hogwood, Trevor Pinnock, ­ Reale Accademia Filarmonica di Frans ­ Brüggen, Giovanni Antonini­ ­Bologna» und «Accademico di Santa­ und ­ Ottavio Dantone zusammen. ­ Cecilia». Er spielt eine S­tradi­ varius ­Bedeutend war seine Zusammenarbeit ­Baillot von 1732, die ihm von der Cassa mit den Virtuosi di Roma in den 70er-­ di Risparmio in Bologna für sein künstJahren und später mit den ­ S onatori lerisches Engagement mit dem Wiener ­della gioiosa Marca, dem Barockorches­ Mozart-Orchester zur Verfügung geter Venedig, Il ­Giardino ­Armonico und stellt wird.

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Dienstag, 24. November 2015, 19.30 Uhr – Kirche St. Peter

Wiederentdeckte Meisterwerke Der Komponist Antonio Vivaldi war einem breiten Publikum lange Zeit nur als der Schöpfer der «Vier Jahreszeiten» bekannt. Dabei hat der Wegbereiter des modernen Solokonzerts allein an die 600 Konzerte, darunter 240 Violinkonzerte, geschrieben, von denen einige verloren gegangen sind. Aufstieg und Fall eines Klassikstars erlebte der Komponist zu seinen Lebzeiten am eigenen Leib. Um die Mitte des 18. Jahrhunderts vollzog sich ein deutlicher Wandel des Musikgeschmacks. Das Zentrum der europäischen Musikszene verlagerte sich von Italien nach Wien und es sollte nur noch wenige Jahre dauern, bis Namen wie Haydn oder Mozart den Musikmarkt dominierten. An dieser Tatsache änderte auch ein Wechsel Vivaldis von Venedig nach Wien nicht viel. Der Komponist verstarb im Jahr 1740 in Wien ohne grosse Beachtung. So sollte es über mehr als zwei Jahrhunderte bleiben. Noch Strawinsky äusserte sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts abfällig über den Komponisten: «Vivaldi wird sehr überschätzt, ein langweiliger Mensch, der ein und dasselbe Konzert sechshundertmal hin«Aufstieg und Fall tereinander komponieren konnte.» eines Klassikstars Ein Künstler, der dieses sehr subjektive Geschmacksurteil eindeutig widerlegt, erlebte Vivaldi ist der italienische Geiger Giuliano zu seinen Lebzeiten Carmignola. Bereits einige Jahre zu­vor hat das Schaffen Vivaldis eine deutliche am eigenen Leib.» Renaissance in der Wissenschaft und der Konzertpraxis erfahren. In den 20erJahren des 20. Jahrhunderts fand man in einem Salesianerkloster in der piemontesischen Stadt Montferrat sowie bei einem Neffen des Marquis Marcello Durazzo einen Grossteil verschollen geglaubter Werke des Komponisten, von denen viele nicht verlegt worden waren und daher nur im Autograph vorlagen. In den 70er-Jahren folgte schliesslich eine systemati­sche Einteilung des Werks durch Peter Ryom, das sogenannte Ryom-Verzeichnis (RV). Auch die Opern Vivaldis Giuliano kehren mittlerweile wieder auf die grossen Bühnen Europas zurück. Carmignola besticht durch seine Art, die Konzerte Vivaldis dem Publikum so nahezubringen, dass sich die Vielfalt und der Reiz dieser Stücke erschliesst. Dies erreicht er durch die Kontrastwirkung unterschiedlicher Instrumentengruppen als Soloinstrumente, durch die dynamischen Gegensätze und die daraus resultierenden Echowirkungen zwischen den Soli- und Tutti-Passagen. All dies fusst auf dem genauen Studium der historischen Aufführungspraxis, ohne allzu orthodoxes Vorgehen. Gerade das macht die Lebendigkeit seiner Interpretationen aus. cg 17


Mittwoch, 25. November 2015, 19.30 Uhr Tonhalle, Grosser Saal

MEISTERZYKLUS-ABO BAROCK-ABO historisch informiert

Julia Lezhneva Sopran Mayumi Hirasaki Konzertmeisterin Concerto Kรถln

Julia Lezhneva

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Mittwoch, 25. November 2015, 19.30 Uhr – Tonhalle, Grosser Saal

Georg Friedrich Händel

Charles Avison

1685 – 1759 «Arrival of the Queen of Sheba», aus: Solomon HWV 67 3´

1709 – 1770 Concerto grosso D-Dur op. 6 Nr. 6 nach Domenico Scarlatti

Nicola Antonio Porpora

Andante | Con spirito | Adagio | Vivace

1686 – 1768 «Come nave in mezzo all’onde», aus: Siface

11´

Georg Friedrich Händel

5´ Arie «Pensieri, voi mi

tormentate», aus: Agrippina HWV 6 3´ Georg Friedrich Händel Arie «Felicissima quest´alma», aus: Apollo e Dafne HWV 122 7´ Arie «Come nembo che fugge col vento», aus: Il trionfo del tempo e del disinganno Concerto grosso B-Dur op. 3 HWV 46a 5´ Nr. 2 HWV 313 12´ Vivace | Largo | Allegro | Menuetto | Gavotte

«Salve Regina» g-Moll für Sopran und Orchester HWV 241 Salve Regina | Eia ergo | O clemens

Francesco Saverio Geminiani 1687 – 1762

Concerto grosso d-Moll Nr. 12 nach Arcangelo Corelli 12´ op. 5 Nr. 12 «La Follia» 11´ Thema und Variationen

Georg Friedrich Händel

Pause

20´ Arie «Brilla nell’alma», aus:

Alessandro HWV 21

Konzertende: ca. 21.30 Uhr

Änderungen vorbehalten

Handy ausgeschaltet? Vielen Dank!

Billettpreise: CHF 105 / 95 / 82 / 58 / 40 / 16 Einen bezaubernden Abend voller Kultur, Stil und Genuss wünscht Ihre Confiserie Sprüngli. 19


Mittwoch, 25. November 2015, 19.30 Uhr – Tonhalle, Grosser Saal

Julia Lezhneva Sopran

Die russische Sopranistin Julia ­Lezhneva wurde 1989 geboren und studierte bereits als Jugendliche am Staatlichen ­Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium. Internationale Aufmerksamkeit fand sie im Alter von 17 Jahren als Gewinnerin des Elena Obraztsova Wettbewerbs für Opernsänger. Bereits mit 18 Jahren sang sie mit Juan Diego Flórez bei der Eröffnung des Rossini Opera Festivals und machte ihre erste professionelle Aufnahme mit Marc Minkowski und Les ­Musiciens du Louvre. Auftritte und Konzerte führten Lezhneva in Opernhäuser und Konzertsäle wie die Royal Albert Hall, das Lincoln Centre oder das Théâtre des Champs-Elysées. Darüber hinaus arbeitet die Sopranistin mit renommierten Dirigenten wie Philippe Herreweghe, Franz Welser-Möst oder René Jacobs, zusammen. 2013 erhielt sie den Echo Klassik als beste Nachwuchskünstlerin.

Mayumi Hirasaki Konzertmeisterin

Mayumi Hirasaki studierte Violine in Tokyo und an der Musikhochschule ­ Nürnberg-Augsburg, wo sie mit einem Meisterklassediplom abschloss. Nach ihrem Diplom erhielt sie dort einen Lehrauftrag. Von der Alten Musik tief berührt, begann sie 2007 ein Studium der Barockvioline an der Musikhochschule in München, wo sie ebenfalls ein 20

­ eisterklassendiplom ablegte, sowie in M ­Luzern. Hirasaki ist ständiger Gast bei verschiedenen Musikfestivals, u. a. beim Bachfest in Leipzig, beim Saito-KinenFestival Matsumoto oder beim Kissinger Musiksommer. Als international gefragte Barockgeigerin spielt Hirasaki mit renommierten Ensembles wie der Hofkapelle München, La Divina Armonia oder dem ZKO als Gast-Konzertmeisterin. Seit 2009 unterrichtet sie Barockvioline an der Folkwang Universität Essen.

Concerto Köln Seit über 25 Jahren zählt das Concerto Köln zu den führenden Ensembles im Bereich der historischen Aufführungspraxis. Seit Anbeginn waren Publikum und Kritik vom lebendigen Musizierstil des Ensembles begeistert. Concerto Köln ist regelmässiger Gast in renommierten Konzertsälen und bei grossen Musikfes­ tivals rund um den Globus. Zahlreiche Tourneen führten das Ensemble nach Nord- und Südamerika, Asien und durch Europa. Ein Grossteil der CDs wurde mit bedeutenden Preisen wie dem Echo Klassik oder dem Grammy Award ausgezeichnet. Ein Markenzeichen des Ensembles ist die Wiederentdeckung von Komponisten, deren Musik im Schatten des Wirkens grosser Namen stand, wie etwa Joseph Martin Kraus. Concerto Köln wurde 2012 zum kulturellen Botschafter der Europäischen Union ernannt.


Mittwoch, 25. November 2015, 19.30 Uhr – Tonhalle, Grosser Saal

Schönheit, Vergnügen und Vergänglichkeit Wer in der Musikszene des 18. Jahrhunderts etwas gelten wollte, musste sich seinen Ritterschlag in Italien abholen. Georg Friedrich Händel bereiste das Land von 1707 bis 1710, um bei den Grossen seiner Zeit zu lernen und die Italiener von seinem eigenen Können zu beeindrucken. Als Domenico Scarlatti Händel in Italien Cembalo spielen hörte, meinte er: «Das ist entweder der berühmte Sachse oder der Teufel!» Darüber hinaus scheute es der Sachse nicht, sich mit Autoritäten der italienischen Musikszene wie Corelli in musikalischen Streitfragen anzulegen. In die Anfänge der italienischen Studienreise fällt die Entstehung des Oratoriums «Il trionfo del tempo e del disinganno». In Rom durften offiziell keine Opern dargeboten werden, sodass man Ora­ «Konflikte um Macht, torien mit geistlichem Hintergrund als Vehikel für musiktheatrale Werke Liebe und Intrige, nutzte. Die Schönheit (bellezza), das wie eine Mischung weltliche Vergnügen (piacere), die Zeit aus Daily Soap und (tempo) und die Vergänglichkeit (disinganno) treten in einen musikalischen Tatort-Krimi.» Wettstreit miteinander, in dem selbstredend die beiden letzteren als Sieger über die beiden ersteren triumphieren. Ebenfalls in das Jahr 1707 fällt der Marienantiphon «Salve Regina» sowie die in London uraufgeführte Oper «Alessandro». Es handelt sich um den historischen Stoff des Indienfeldzugs Alexanders des Grossen. Händels Opern führen uns nur scheinbar in die Historie. Vielmehr nutzen sie die Geschichte als willkommene Staffage für einen Konflikt, der sich, wie es für die Barockoper typisch war, nur bei Personen von Stand abspielen konnte, ein Konflikt um Macht, Liebe und Intrige, was für den Zuschauer gewissermassen eine Mischung aus Daily Soap und TatortKrimi ergab. Agrippina war ein besonders schillerndes Exemplar der antiken Historie und daher eine ideale Besetzung für die Barockoper. Es handelt sich um jene Agrippina aus der Zeit des römischen Kaiserreichs, die in dritter Ehe mit dem Kaiser Claudius verheiratet war und ihrem Sohn Nero zum Thron verhelfen wollte. Die Oper wurde ein Riesenerfolg. Händel reüssierte damit in den beiden Hochburgen der italienischen Opernszene, zunächst in Venedig, wo das Werk 1709 uraufgeführt wurde, und in Neapel: «So oft eine kleine Pause entstand, schrien die Zuschauer: Viva il caro Sassone, es lebe der liebe Sachse! Jedermann war, durch die Grösse und Hoheit seines Stils, gleichsam vom Donner gerührt», erinnert sich der erste Händel-Biograph John Mainwaring. cg 21


Dienstag, 8. Dezember 2015, 19.30 Uhr Tonhalle, Grosser Saal

MEISTERZYKLUS-ABO

«LOCKENHAUS ON TOUR»

Vilde Frang Violine James Boyd Viola Nicolas Altstaedt Violoncello Alexander Lonquich Klavier

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Dienstag, 8. Dezember 2015, 19.30 Uhr – Tonhalle, Grosser Saal

Antonín Dvorˇák 1841 – 1904 Klaviertrio Nr. 3 f-Moll op. 65

42´

Allegro ma non troppo Allegretto grazioso Poco Adagio Finale: Allegro con brio

Sándor Veress 1907 – 1902

Trio per archi

23´

Andante affettuoso Allegro molto

Pause

20´

Richard Strauss 1864 – 1949 Klavierquartett c-Moll op. 13

41´

Allegro Scherzo Presto – Molto meno mosso Andante Finale: Vivace

Konzertende: ca. 21.30 Uhr

Änderungen vorbehalten

Handy ausgeschaltet? Vielen Dank!

Billettpreise: CHF 105 / 95 / 82 / 58 / 40 / 16 Konzertflügel Steinway & Sons – Vertretung Musik Hug AG und Jecklin Musikhaus AG! Einen bezaubernden Abend voller Kultur, Stil und Genuss wünscht Ihre Confiserie Sprüngli. 23


Dienstag, 8. Dezember 2015, 19.30 Uhr – Tonhalle, Grosser Saal

Vilde Frang

Nicolas Altstaedt

Geboren in Norwegen, gab Vilde Frang bereits als Zehnjährige ihr Debüt beim Norwegischen Rundfunk-Orchester. Sie studierte in Oslo, bei Kolja Blacher in Hamburg und bei Ana Chumachenco in München. 1998 lud sie Mariss Jansons zu einem Konzert mit dem Oslo Philharmonic Orchestra ein. Seitdem bereist sie die Welt und ist bei den international wegweisenden Orchestern zu Gast. 2012 gab sie ihr Debüt mit den Wiener Philharmonikern. Vilde Frang wird für ihre Virtuosität, Musikalität und Ausdruckskraft weltweit geschätzt und erhielt dafür im Jahr 2012 den Crédit Suisse Young Artist Award.

Der deutsch-französische Cellist Nicolas Altstaedt gehört zu den letzten Schülern Boris Pergamenschikows. Nach ­etlichen ersten Preisen bei internationalen Wettbewerben wurde er mit dem Credit S­ uisse Young Artist Award ausgezeichnet, welcher mit seinem Debüt bei den Wiener Philharmonikern unter ­Gustavo Dudamel verbunden war. Als «BBC New Generation Artist» spielte er bei den Proms und in der Wigmore Hall. Die Beschäftigung mit neuer ­Musik ist ihm ebenfalls ein grosses Anliegen. Seit 2012 wurde ihm die künstlerische Leitung des Kammermusikfests Lockenhaus anvertraut.

James Boyd

Alexander Lonquich

Nach seinem Studium an der Yehudi Menuhin School wurde James Boyd Mitglied des Raphael Ensembles. Er ist zudem Gründungsmitglied des Vellinger String Quartet, das 1994 den Internationalen Streichquartettwettbewerb der Londoner Wigmore Hall gewann, und des London Haydn Quartet. Boyd wurde zu vielen internationalen Kammermusikfestivals eingeladen, darunter das Kammermusikfest Lockenhaus. Der Künstler gibt Kammermusikkurse an der University of Cambridge, am Banff Centre sowie beim ­Festival Domaine Forget in Québec.

Alexander Lonquich ist als Solist und Kammermusiker höchst erfolgreich. Seine Musikalität, Virtuosität und Unmittelbarkeit der Wiedergabe führen ihn regelmässig zu internationalen Festivals wie die Salzburger Festspiele oder die ­Schubertiade Schwarzenberg. Ferner­ tritt er in den wichtigsten Konzertzentren Europas, den USA, ­Japans und Australiens auf. Als Solist spielte er mit den Wiener Philharmonikern oder dem Orchestre des Champs-­ ­ Elysées. Auch als Dirigent, etwa mit den W ­ iener Symphonikern oder dem ­Mahler ­Chamber Orchestra, verzeichnet er grosse Erfolge.

Violine

Viola

24

Violoncello

Klavier


Dienstag, 8. Dezember 2015, 19.30 Uhr – Tonhalle, Grosser Saal

Balance zwischen Form und Spontaneität Antonín Dvořák schrieb sechs Klaviertrios, wovon vier erhalten sind. Das Klaviertrio Nr. 3 f-Moll op. 65 aus dem Jahr 1883 ist das anspruchsvollste. Voraus gingen monatelange Depressionen und eine tiefe Schaffenskrise aufgrund des Todes der geliebten Mutter. Zwar hatte Dvořák einige Jahre zuvor seinen internationalen Durchbruch erlangt, allerdings haftete ihm immer noch das Etikett des böhmisch-volkstümelnden Komponisten an, von dem er sich im Klaviertrio Nr. 3 deutlich zu befreien sucht. Im ersten Satz besticht es durch eine musikalische Dichte zwischen den einzelnen Partnern, eine vorantreibende Kraft, aus der das Ringen mit sich selbst, der individuelle Gestaltungswille sowie der Wunsch «Eine elegische nach Überwindung einer volkstümlichen innere Ruhe, Musiksprache spricht. Leichtfüssigaufgebrochen durch tänzerisch kommt der zweite Satz «Allegretto grazioso» zunächst daher, gelegentliche ehe er in einen kantablen Mittelteil mündet. Der langsame Satz an dritter TemperamentsStelle – Dvořák hatte die Reihenfolge ausbrüche.» zwischen dem langsamen Satz und dem Scherzo-Satz vertauscht – ist durch eine elegische innere Ruhe gekennzeichnet, die nur durch gelegentliche Temperamentsausbrüche aufgebrochen wird. Schliesslich mündet das Trio in ein furioses Finale Der 1907 im heutigen Rumänien geborene und 1992 in optimistischem Dur. in Bern verstorbene ungarisch-schweizerische Komponist Sándor Veress war ein Schüler Béla Bartóks und Zoltán ­Kodálys. Eine Zäsur in seinem kompositorischen Schaffen bildete die Emigration. Nach 1950 wandte er sich der Zwölftonreihe zu, ohne daran dogmatisch fest­zuhalten. Eines der frühen Beispiele dieser Schaffensphase ist das Streichtrio aus dem Jahre 1954. In ihm «kristallisiert sich die Essenz von Veress’ musikalischem Denken. Hier gelingt ihm scheinbar mühelos die schwerelose Balance zwischen komplexem, formvollendetem Gestalten und spontaner Ausdruckskraft», so der Komponist Heinz Holliger, der ein Schüler von Richard Strauss hat die Grenzen der Tonalität bis zu seinem Veress war. Lebensende nie überschritten. Vielmehr steht er als Komponist voll und ganz in der Tradition des 19. Jahrhunderts. Als 19-Jähriger gewann er 1883 mit seinem Klavierquartett c-Moll den 1. Preis des Berliner Tonkünstlerverbands. Damit war ein neues Genie am Komponisten­himmel geboren. Johannes Brahms, der unüberhörbar auch musikalisch Pate stand, sorgte für die unverzügliche öffentliche Aufführung dieses «Gesellenstücks». cg 25


Do, 17. und Fr, 18. Dezember 2015, 19.30 Uhr Kirche Fraumünster

BAROCK-ABO historisch informiert

Weihnachtskonzert Regula Mühlemann Sopran Ulrike Andersen Alt Fabio Trümpy Tenor Klaus Mertens Bass Marcus Creed Dirigent Zürcher Konzertchor André Fischer Choreinstudierung Zürcher Kammerorchester

Regula Mühlemann

26


Donnerstag, 17. und Freitag, 18. Dezember 2015, 19.30 Uhr – Kirche Fraumünster

Johann Sebastian Bach 1685 – 1750 Weihnachtsoratorium BWV 248, III. Kantate

26´

Weihnachtsoratorium BWV 248, V. Kantate

26´

Weihnachtsoratorium BWV 248, VI. Kantate

25´

Chor «Herrscher des Himmels, erhöre das Lallen» Rezitativ «Und da die Engel von ihnen gen Himmel fuhren» Chor «Lasset uns nun gehen gen Bethlehem» Accompagnato «Er hat sein Volk getröst’» Choral «Dies hat er alles uns getan» Duett «Herr, dein Mitleid, dein Erbarmen» Rezitativ «Und sie kamen eilend und funden beide» Arie «Schliesse, mein Herze, dies selige Wunder» Accompagnato «Ja, ja, mein Herz soll es bewahren» Choral «Ich will dich mit Fleiss bewahren» Rezitativ «Und die Hirten kehrten wieder um » Choral «Seid froh dieweil» Chor «Herrscher des Himmels, erhöre das Lallen»

Chor «Ehre sei dir, Gott, gesungen» Rezitativ «Da Jesus geboren war zu Bethlehem» Chor und Rezitativ «Wo ist der neugeborne König» Choral «Dein Glanz all Finsternis verzehrt» Arie « Erleucht auch meine finstre Sinnen» Rezitativ «Da das der König Herodes hörte» Accompagnato «Warum wollt ihr erschrecken» Rezitativ «Und liess versammlen alle Hohepriester und Schriftgelehrten» Terzett «Ach, wenn wird die Zeit erscheinen» Accompagnato «Mein Liebster herrschet schon» Choral «Zwar ist solche Herzensstube»

Chor «Herr, wenn die stolzen Feinde schnauben» Rezitativ «Da berief Herodes die Weisen heimlich» Accompagnato «Du Falscher, suche nur den Herrn zu fällen» Arie «Nur ein Wink von seinen Händen» Rezitativ «Als sie nun den König gehöret hatten» Choral «Ich steh an deiner Krippen hier» Rezitativ «Und Gott befahl ihnen im Traum» Accompagnato «So geht! Genug, mein Schatz geht nicht von hier» Arie «Nun mögt ihr stolzen Feinde schrecken» Rezitativ «Was will der Höllen Schrecken nun» Choral «Nun seid ihr wohlgerochen»

Konzertende: ca. 21.30 Uhr

Änderungen vorbehalten

Handy ausgeschaltet? Vielen Dank!

Billettpreise: CHF 90 / 80 / 60 / 35 / 20 Einen bezaubernden Abend voller Kultur, Stil und Genuss wünscht Ihre Confiserie Sprüngli. 27


Donnerstag, 17. und Freitag, 18. Dezember 2015, 19.30 Uhr – Kirche Fraumünster

Regula Mühlemann

musik, darüber hinaus engagiert sich die Sängerin für die Aufführung von zeitgeSopran nössischer Musik für Solo- und EnsemRegula Mühlemann wurde bei Luzern blegesang. Zunehmend weitet sie ihr geboren und studierte an der dortigen­ sängerisches Profil auch auf das Gebiet Hochschule. Während ihres Studi- der Oper aus, so sang sie Glucks «Orums war sie Mitglied des Schweizer feo» am Stadttheater Chur, in SchönOpernstudios in Bern. Ihr Diplom und bergs «Moses und Aron» an der Staatsihren­­Master schloss sie mit Bestno- oper Berlin und in Rihms Musiktheater ten ab. Sie ist auf den renommiertes- «Seraphin» an der Biennale in Venedig. ten Bühnen und Festivals zu Gast, etwa Sie lebt in Berlin und Zürich, ist Dozenim Grand Théâtre de Genève, in der tin für Gesang am Konservatorium Zürich ­Opéra de ­Paris, beim Festival in Verbier, und Mitglied des Vokalensembles Zürich. Aix-en-­ ­ Provence oder Luzern. Opern­ engagements führten sie ans Zürcher Fabio Trümpy Opernhaus, T ­ eatro la F­ enice in V ­ enedig, Tenor Festspielhaus Baden-­Baden und zu den Salzburger Festspielen. M ­ ühlemann ist Der Schweizer Tenor Fabio ­Trümpy stuzudem eine gefragte Konzert­ sängerin dierte am Konservatorium in A­mster­dam und arbeitete mit Dirigenten wie und erhielt u. a. 2007 den Prix des Amis Simon Rattle, D ­ ­ aniel ­ Harding, Enoch du Festival d’Art Lyrique in Aix-en-Prozu ­Guttenberg oder Ingo ­Metzmacher. vence für seine Mozartinterpretationen. Mühlemann erhielt diverse Preise und Zu seinen Opernpartien gehören neben Stipendien, etwa der Friedl-Wald-StifTamino und Ferrando u. a. Telemaco / tung, des Migros Kulturprozent oder der ­Ritorno d'Ulisse in Patria, Oronte /­Alcina,­ Elvira-­Lüthi-Wegmann-Stiftung. Steuermann / Fliegender Holländer, Camille /­ ­Lustige Witwe Fenton / Falstaff, die er in Zürich, Basel, Genf, Nantes und SpoUlrike Andersen leto gesungen hat. Zuletzt war er in Berlin Alt und Bergen in ­Sasha Waltz’ Produktion Ulrike Andersen studierte Gesang bei von Monteverdis ­Orfeo mit dem FreiburJutta Schlegel an der Hochschule der ger Barockorchester unter Pablo HerasKünste Berlin und ergänzte ihre Studien Casado zu sehen. Als gefragter Konzertdurch Meisterkurse bei Anna Reynolds sänger hat Fabio Trümpy ­Werke von Bach und Margreet Honig. Sie ist internatio- bis ­Honegger u. a. mit dem Orchester des nal als Konzert- und Oratorien­sängerin 18. Jahrhunderts, der Israel Camerata, tätig, mit Rundfunkaufnahmen und dem Orchestre de la S­ uisse Romande und CD-­ Produktionen. Einen Schwerpunkt dem WDR Sinfonieorchester Köln aufgein ihrem Repertoire bildet die Barock- führt. 28


Donnerstag, 17. und Freitag, 18. Dezember 2015, 19.30 Uhr – Kirche Fraumünster

Klaus Mertens

der Alten Musik formte. 2003 trat Creed die Chefposition beim SWR VokalenBass semble Stuttgart an. Neben der Leitung Klaus Mertens arbeitet mit vielen­ internationaler Konzertchöre dirigiert ­Spezialisten der historisch informierten Marcus Creed auch regelmässig die AkaAufführungspraxis und hat sich als demie für Alte Musik Berlin, das FreiburInterpret barocker Oratorien- und ger Barockorchester und Concerto­Köln. ­ Konzert­literatur einen Namen gemacht Er ist Gast vieler renommierter Festivals sowie die grossen Vokalwerke Johann der Alten und der N ­ euen Musik. Seit Sebastian Bachs unter zahlreichen 1998 lehrt Marcus Creed als Professor Dirigenten eingespielt. Mertens arbei- für Chorleitung an der Musikhochschu­ tet ­ ferner mit namhaften Dirigenten le in Köln. des regulären Repertoires zusammen und wird von den bedeutendsten Zürcher ­Orchestern der Welt eingeladen. Bei den grossen ­internationalen Festivals ist der Konzertchor Künstler r­egelmässig zu Gast. Neben den oratorischen Werken aus Klassik Der Zürcher Konzertchor ist als ambi­tio­ und Romantik widmet sich der Sänger nierter Laienchor der klassischen ­Mu­­sik ausserdem mit grossem Erfolg dem Lied verschiedener Epochen verpflichtet. von seinen Anfängen bis zur Gegenwart. Der künstlerische Leiter A ­ ndré Fischer, Sein ­Repertoire reicht von M ­ onteverdi ­Professor an der Zürcher Hochschule­ bis zur zeitgenössischen Musik und der Künste, erarbeitet mit den über 100 schliesst eine Reihe von Werken ein, die Sängerinnen und Sängern regelmäs­ speziell für ihn komponiert wurden. sig anspruchsvolle Chorwerke. Der ZKC wurde 1962 durch Edmond de Stoutz, den Gründer des Zürcher KammerMarcus Creed orchesters, ins Leben gerufen. Er leiteDirigent te rund 80 gemeinsame Aufführungen Marcus Creed studierte in Cambridge, von ZKO und ZKC – eine fruchtbare Oxford und London. Ab 1977 war er an ­Zusammenarbeit, die auch unter ­André der Deutschen Oper Berlin zunächst als Fischer fortgeführt wurde. Nebst den Chorrepetitor, ab 1984 als Chordirektor ZKO-­ Leitern Howard Griffiths und tätig. Nebenbei erarbeitete er mit dem Muhai Tang haben auch namhafte GastScharoun Ensemble und der Gruppe dirigenten wie Marcus Creed, Andrew Neue Musik zeitgenössische Werke. 1987 ­Manze oder Christopher Warren-Green wechselte Creed als künstlerischer Leiter mit dem Chor konzertiert. zum RIAS Kammerchor, den er zu einem international führenden Vokalensemble 29


Donnerstag, 17. und Freitag, 18. Dezember 2015, 19.30 Uhr – Kirche Fraumünster

Das Wunder der Geburt Christi Wie keinem anderen ist es Johann Sebastian Bach gelungen, die biblische Weihnachtsgeschichte in Musik zu fassen. Mit feierlichen Eröffnungs- und Schlusschören, Weihnachtschorälen und Arien der Gesangssolisten wird der gemeinsamen Freude über die Geburt Christi Ausdruck verliehen, mit Pauken und Trompeten die Geburt des Christuskindes angekündigt. Aus sechs Teilen bestehend, gibt das Weihnachtsoratorium die biblische Weihnachtsgeschichte nach dem Evangelium von Lukas und – in Teil V und VI – von Matthäus wieder. Beginnend mit dem Wunder der Geburt Christi ordnete Bach die einzelnen Teile jeweils einem Festtag zu und führte das Werk mit dem ­Thomanerchor in Leipzig in sechs «Eindrücklich Gottesdiensten zwischen dem ersten das strahlende Licht Weihnachtsfeiertag und dem Epi­phaniafest 1734 / 35 auf. Durch die fort­laufende des neugeborenen Weihnachtsgeschichte verbunden, Königs bereits schuf Bach auch musikalisch eine Einheit der sechs Teile, etwa durch im Eingangschor.» bestimmte Tonarten, Choral­ wiederholungen oder Instrumental­ Der III. Teil «Herrscher des Himmels, erhöre das Lallen», besetzungen. ursprünglich aufgeführt am dritten Weihnachtstag, dem 27. Dezember, beschliesst die eigentliche Geschichte der Weihnachtsnacht mit der Anbetung durch die Hirten. Ihre gegenseitige Aufforderung, «Lasset uns nun gehen», wird in der mu­sikalischen Bewegung von ununterbrochenen Achtel- und Sechzehntelketten In Teil V «Ehre sei dir, Gott, des Orchesters plastisch veranschaulicht. gesungen» steht der Besuch der Weisen aus dem Morgenland im Mittelpunkt. Er war für den ersten Sonntag nach Neujahr vorgesehen. Die Instrumentation ist im Vergleich zu den anderen Teilen schlicht und wird neben zwei Oboen von den Streichern dominiert. Eindrücklich wird das strahlende Licht des neugeborenen Königs bereits im Eingangschor. Nachdem ein Choral von Jesu Glanz berichtet, der «all Finsternis verzehrt», wird in der Bassarie die Erscheinung des Sterns als Gleichnis gedeutet und um Erleuchtung der «finstren Sinne» des eigenen Le­bens Teil VI, «Herr, wenn die stolzen Feinde schnauben», wurde für gebeten. den Dreikönigstag konzipiert. Herodes bittet darin die Weisen aus dem Morgenland, das Kind zu suchen, damit auch er es anbeten kann. Das Wort «anbete» kommt dabei verzerrt aus seinem Mund. Sie finden das Kind in der Krippe und beschenken es, was in der reichen Harmonik zum Ausdruck kommt. Mit einem feierlichen Schlusschor endet der sechste und letzte Teil des Oratoriums. ts 30


Restaurant Intermezzo

Sinfonie des guten Geschmacks Ob vor oder nach dem Konzert: Das Kongresshaus-Restaurant Intermezzo ist die naheliegende Adresse für kulinarischen Genuss. Küchenchef Urs Keller und sein Team freuen sich darauf, Sie in gediegener Atmosphäre zu verwöhnen! Mo–Fr 11.30–15, 17.30–23.30

Kongresshaus-Restaurant Intermezzo, Beethovenstrasse 2, CH-8002 Zürich, T +41 (0)44 206 36 42 31 intermezzo@kongresshaus.ch, www.kongresshaus.ch


Samstag, 21. November 2015, 16.00 Uhr ZKO-Haus, Seefeldstrasse 305

Kammermusik @ ZKO Asa Konishi Jankowska Violine Silviya Savova-Hartkamp Violine Frauke Tometten Molino Viola Albert Hartkamp Violoncello

Wolfgang Amadeus Mozart 1756 – 1791

Streichquartett Nr. 15 d-Moll KV 421

27´

Allegro moderato Andante Menuetto: Allegretto – Trio Allegretto ma non troppo – Più allegro

Piotr Iljitsch Tschaikowsky 1840 –1893

Streichquartett Nr. 1 D-Dur op.11

Asa Konishi Jankowska

Konzertende: ca. 17.00 Uhr

Änderungen vorbehalten

Einheitspreis CHF 40 inkl. Kaffee und Zvieri ab 15.00 Uhr 32

31´

Moderato e semplice Andante cantabile Scherzo: Allegro non tanto e con fuoco Finale: Allegro giusto

Handy ausgeschaltet? Vielen Dank!


Samstag, 21. November 2015, 16.00 Uhr – ZKO-Haus, Seefeldstrasse 305

Asa Konishi Jankowska

Frauke Tometten Molino

Asa Konishi Jankowska besuchte die Akademie für Kunst und Musik in T ­ okio, die sie mit Auszeichnung abschloss. Sie erhielt mehrere Preise, etwa die Goldmedaille des Festivals Bordeaux oder einen Preis des Internationalen Fritz ­Kreisler Violinwettbewerbs. Als Solistin trat sie mit verschiedenen Orchestern in Japan, Deutschland, Italien und den USA auf und gab erfolgreiche Solo­rezitals in Polen und Japan. Zu ihren Aufnahmen zählen «My Favorites» und «Japanese Song». Seit 1986 ist die ­Geigerin Mitglied des ZKO.

Frauke Tometten Molino studierte in Detmold und Bloomington. Sie war Mitglied des Tibor Varga Kammerorchesters und spielte als Solobratscherin im European Community Chamber O ­ rchestra, European Union Youth ­ Orchestra, Detmolder Kammerorchester und am ­ Theater Münster. Als Gründungsmitglied trat sie mit dem Corda Quartett in zahlreichen Ländern auf. Sie spielte als Artist in Residence am Banff Centre for the Arts und bei diversen Kammermusikfestivals. Sie ist stellvertretende ­Solobratschistin des ZKO.

Silviya Savova-Hartkamp

Albert Hartkamp

Violine

Violine

Silviya Savova-Hartkamp erhielt an der Zürcher Hochschule der Künste das Konzertdiplom mit Auszeichnung und den Master in Specialized Music.­ Meisterkurse u. a. bei Shlomo Mintz­ ­ oder S­hmuel Ashkenazy ergänzten ihre Studien. Sie ist u. a. Preisträgerin des ­ Internationalen Violinwettbewerbs A ­ ndrea Postachini und der Yehudi­ ­Menuhin Live Music Now. Als Solistin trat sie u. a. mit dem bulgarischen Sinfonieorchester auf, war Mitglied des Musik­ kollegiums Winterthur und Stimmführerin der zweiten Violine beim ZKO.

Viola

Violoncello

Albert Hartkamp studierte Cello in Amsterdam und in Zürich bei Raphael Wallfisch. Wichtige Einflüsse erhielt er von Vivien Mackie, Matthias Naegele, Claudius Herrmann und Cobus Swanepoel. Er nahm an Meisterkursen u. a. bei Daniel Müller-Schott teil. 2012 schloss er den Master of Music Performance an der Zürcher Hochschule der Künste ab. Albert Hartkamp übt eine rege Kammermusiktätigkeit in verschiedenen Formationen aus. Er gibt Konzerte in vielen Ländern, mit diversen Orchestern, Kammermusikensembles und als Solist. 33


Sonntag, 27. Dezember 2015 bis Sonntag, 17. Januar 2016 ZKO-Haus, Seefeldstrasse 305

Opera Box 2015 / 16 Zürcher Kammerorchester Andres Joho Musikalische Leitung Paul Suter Regie Mit Jeanne Pascale, Andrea Suter, Daniel Bentz, Barbara Hensinger, Bojidar Vassilev, Erich Bieri, Ulrich Amacher und vielen mehr

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So, 27. Dezember 2015 bis So, 17. Januar 2016 – ZKO-Haus, Seefeldstrasse 305

«Opera Box» – Hier sitzen Sie mitten im Geschehen, während um Sie herum Meisterwerke der Operette und komischen Oper witzig und mitreissend interpretiert und inszeniert werden.

Gilbert & Sullivan «Trial by Jury»

Jacques Offenbach «Les Bavards»

«Trial by Jury», zu Deutsch «Das Geschworenengericht», ist eine O ­ perette mit Musik von Arthur Sullivan nach einem Libretto von William S. Gilbert. Das Werk ist seit seiner Uraufführung 1875 in London bei Kritikern und Publikum gleichermassen beliebt. Darin wird dem angeklagten Edwin vorgeworfen, sein Verlöbnis aufgelöst zu haben. Dieser gibt offen zu, die Klägerin Angelina sitzen gelassen zu haben, weil sie ihm «unausstehlich langweilig» wurde. Die Gerichtsverhandlung kommt in Gang, Kläger und Beklagter werden ausgefragt und eingehend geprüft. Nach e­ tlichen Diskussionen und Verwirrungen macht der Richter schliesslich einen Vorschlag …

«Les Bavards», zu Deutsch «Die Schwät­­­­zer», ist eine komische Oper von Jacques Offenbach. In dem 1862 erstmals aufgeführten Werk ist der ­junge Dichter ­ Roland in Inès verliebt. Von seinen Gläubigern verfolgt, hält er bei ­ihrem reichen, aber cholerischen Onkel ­Sarmiento um ihre Hand an. Da dieser unter der Geschwätzigkeit seiner Frau Béatrice leidet, macht Roland ihm ein ungewöhnliches Angebot …

Aufführungsdaten So, 27. Dezember 2015 Do, 31. Dezember 2015 Do, 31. Dezember 2015 So, 3. Januar 2016 Sa, 9. Januar 2016 So, 10. Januar 2016 Mi, 13. Januar 2016 Sa, 16. Januar 2016 So, 17. Januar 2016

16.00 Uhr 16.00 Uhr 20.00 Uhr 16.00 Uhr 19.30 Uhr 16.00 Uhr 19.30 Uhr 19.30 Uhr 16.00 Uhr

Vorverkauf: www.zko.ch, billettkasse@zko.ch, Tel 0848 848 844 Billettpreise: CHF 68 / 58 / 48 35


Sonntag, 8. November 2015, 11.00 Uhr Schweizerdeutsch 14.00 Uhr Schweizerdeutsch und 16.00 Uhr Schweizerdeutsch ZKO-Haus, Seefeldstrasse 305 ABC-KONZERT Für Kinder von 5 bis 7 Jahren

«Die Schneekönigin» Musikerinnen und Musiker des ZKO Jolanda Steiner Konzept und Erzählung Gerda und Kay sind Nachbarskinder. Eines Tages aber dringt dem Jungen Kay ein Glassplitter ins Herz und dieses wird zu einem Klumpen Eis. Die Schneekönigin entführt ihn in ihren Eispalast. Gerda macht sich auf, um ihn zu suchen – es wird ein langer Weg voller eigenarti­ger Erlebnisse. Nur dank Gerdas Mut wird er vom bösen Zauber erlöst und beide können glücklich nach Hause zurückkehren.

Konzertdauer: ca. 45´

Änderungen vorbehalten

Einheitspreis: CHF 25, Kinder von 5 bis 7 Jahren CHF 5 36

Handy ausgeschaltet? Vielen Dank!


Samstag, 21. November 2015, 11.00 und 14.00 Uhr ZKO-Haus, Seefeldstrasse 305

KONZERT Für Familien mit Kleinkindern bis 1 Jahr

Nuggi-Konzert Asa Konishi Jankowska Violine Silviya Savova-Hartkamp Violine Frauke Tometten Molino Viola Albert Hartkamp Violoncello Eine kleine Formation des Zürcher Kammerorchesters spielt speziell geeignete Kompositionen für die feinen Ohren von Säuglingen bis zu einem Jahr. Auf Yogamatten und Kissen können junge Mütter und Väter zusammen mit ihrem Nachwuchs zu den kammermusikalischen Klängen entspannen. Zu hören sind Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Piotr Iljitsch Tschaikowsky.

Konzertdauer: ca. 45´

Änderungen vorbehalten

Handy ausgeschaltet? Vielen Dank!

Einheitspreis: CHF 25 für Erwachsene, Kinder bis 1 Jahr gratis Wir danken unserem Sponsor für die Yogamatten! 37


Saturday, 28 th November 2015 2 pm English ZKO-Haus, Seefeldstrasse 305

Samstag, 28. November 2015 11.00 & 16.00 Uhr  Schweizerdeutsch ZKO-Haus, Seefeldstrasse 305

KRABBEL-KONZERT Für Kinder von 1 bis 3 Jahren

«A Squash and «Mein Haus ist zu a Squeeze» eng und zu klein» Musikerinnen und Musiker des ZKO Thomas Douglas Konzept und Erzählung «Wise old man, won’t you help me, please? My house is a squash and squeeze.» What can you do if your house is too small? The wise old man knows: bring in a flappy, scratchy, noisy crowd of farmyard animals. But why?

Konzertdauer: ca. 45´

Oma Agathe seufzt und klagt, denn in ihr Haus passt nichts hinein, es ist zu eng und zu klein. Aber wie­so rät ihr dann ein weiser Mann, ein Huhn, eine Ziege, ein Schwein und eine Kuh bei sich aufzunehmen? Nun platzt das Haus nämlich wirklich aus allen Nähten.

Änderungen vorbehalten

Handy ausgeschaltet? Vielen Dank!

Billettpreise: Erwachsene CHF 25, Kinder von 1–3 Jahren CHF 5 inkl. Sirup und Znüni/Zvieri 38


Sunday, 6 th December 2015 2 pm English ZKO-Haus, Seefeldstrasse 305

Sonntag, 6. Dezember 2015 11.00 & 16.00 Uhr Schweizerdeutsch ZKO-Haus, Seefeldstrasse 305

PURZEL-KONZERT Für Kinder von 3 bis 5 Jahren

«Stick Man»

«Stockmann»

Musikerinnen und Musiker des ZKO Thomas Douglas Konzept und Erzählung Stick Man lives in the family tree with his Stick Lady Love and theirstick children three. But one day, Stick Man is carried off by a mischievous dog who wants to play fetch! Things go from bad to worse as Stick Man is carried farther and farther away from home. Will he ever get back to the family tree?

Konzertdauer: ca. 45´

Stockmann lebt glücklich und zufrieden mit seiner Frau und den drei Kindern in einem wunderschönen Baum. Doch als Stockmann ist man allerlei Gefahren ausgesetzt, und so treibt es ihn immer weiter von zu Hause weg. Dabei will Stockmann endlich zu seiner Familie zurückkehren.

Änderungen vorbehalten

Handy ausgeschaltet? Vielen Dank!

Einheitspreis CHF 25, Kinder von 3–5 Jahren CHF 5 inkl. Sirup und Znüni/Zvieri 39


ZKO-Inside

Philipp Ernst

Philipp Ernst schloss sein Trompetenstudium an der Musikhochschule Mannheim mit Auszeichnung ab, war Stipendiat der Orchesterakademie Rhein-Neckar und spielte in verschiedenen Jugendund Profiorchestern. Er arbeitete in der Organisation des La Folia Barockorchester sowie beim Schott-Verlag Mainz. Seit Oktober 2014 ist Philipp Ernst für das Projektmanagement und die Bibliothek des ZKO zuständig. Nebenher belegt er im Fernstudium den Masterstudiengang Management von Kultur- und Non-ProfitOrganisationen und ist weiterhin musikalisch aktiv. 40

Seit einem Jahr arbeiten Sie im Team des ZKO. Haben sich Ihre Erwartungen erfüllt? Absolut. Für einen sehr hochwertigen Klangkörper, mit unglaublich interessanten Solisten und dem Ehrendirigenten Sir Roger zusammenzuarbeiten, macht einfach Spass. Was sind Ihre zentralen Aufgabenfelder? Ich habe zwei komplett unterschiedliche Aufgaben. Im Projektmanagement bin ich für die Organisation der Abläufe mit den Künstleragenturen, Solisten und Dirigenten zuständig. Dazu zählen Flug- und Hotelbuchungen bis hin zur Künstlerbetreuung vor Ort. Meine zweite Aufgabe ist die Betreuung der Notenbibliothek. Zunächst recherchiere ich, ob wir das Notenmaterial schon haben oder ausleihen müssen, und verhandle die Konditionen mit dem jeweiligen Verlag. Bei ungewöhnlichen Projekten muss ich die Noten am PC bearbeiten. Barockwerke sind teilweise nur in handschriftlichen Fassungen vorhanden, die für


die Musiker schwer lesbar sind. Ausserdem gehört natürlich das Katalogisieren und Inventarisieren der Noten zu meinen Aufgaben. Kurz vor einem Projekt versuche ich, möglichst viel Zeit für die Künstler zu haben, weil sehr häufig noch unvorhergesehene Dinge ad hoc zu erledigen sind. Die Bibliotheksarbeiten lassen sich meist länger im Voraus planen, aber auch hier gibt es Änderungen während der Proben, auf die ich schnell reagieren muss.

«Ich mag es, hinter die Kulissen zu schauen, und fühle mich mit meiner Aufgabe hinter der Bühne sehr wohl.»

meiner Aufgabe hinter der Bühne sehr wohl. Um auch den wirtschaftlichen und juristischen Hintergrund meiner Tätig­ keit besser kennenzulernen, mache ich z­ usätzlich ein Fernstudium zum ­Management von Kultur- und Non-Profit-Organisationen. Hilft die Innenansicht eines ehemaligen Orchesterspielers bei Ihrer Arbeit? Ich finde, schon. So kann ich im Umgang mit den Musikern Probleme im Vorfeld besser erkennen bzw. Situationen einschätzen. Wie haben Sie sich als Deutscher in Zürich eingelebt? Meine ersten Tage in Zürich haben mir die Eingewöhnung sehr leicht gemacht: Es waren sonnige Herbsttage und ich konnte mit dem Fahrrad am See entlang zum ZKO-Haus fahren. Ausserdem haben mich die Kollegen und das Orches­ ter sehr offen und herzlich empfangen. Mittlerweile kenne ich die Vorzüge der Stadt gut und fühle mich hier sehr wohl.

Wie verbringen Sie Ihre Freizeit? Da meine Frau in München wohnt, pendle ich sehr oft zwischen beiden Städten. Ich gehe gerne laufen, bergsteiSie sind selbst Berufsmusiker. Wie gefällt gen, fotografiere und spiele, wenn es die es Ihnen, nun in der Organisation zu ar- Zeit zulässt, hin und wieder Trompete. Ausserdem lerne ich in der Freizeit für beiten? Schon während des Trompetenstudiums­ mein Fernstudium. habe ich Projekte mitorganisiert. So war ich etwa bei der Jungen Deutschen Welche Projekte beim ZKO liegen Ihnen ­Philharmonie in der Programmkommis- besonders am Herzen? sion und habe später in der Organisa­ Die Barockkonzerte finde ich imtion des Barockorchesters eines Freun- mer spannend. Momentan freue ich des mitgearbeitet. Ich mag es, hinter die mich aber vor allem auf Pierre-Laurent Kulissen zu schauen, und fühle mich mit ­Aimard und Sir Roger. ts 41


Konzertvorschau

Januar 2016

Silvester- und Neujahrskonzert

Di, 26. Januar, 19.30 Uhr Tonhalle, Grosser Saal Zürcher Kammerorchester Sir Roger Norrington, Dirigent Oliver Schnyder, Klavier

Do, 31. Dezember 2015, 17.00 Uhr KKL Kultur und Kongresszentrum Luzern Silvesterkonzert Zürcher Kammerorchester Marc Piollet, Dirigent Piotr Beczala, Tenor

Beethoven Klavierkonzert Nr. 5, Sinfonie Nr. 3

Februar 2016

Werke von J. Strauss, Rossini, Brahms, Tauber

Fr, 1. Januar 2016, 17.00 Uhr Tonhalle, Grosser Saal Neujahrskonzert Zürcher Kammerorchester Marc Piollet, Dirigent Piotr Beczala, Tenor Werke von J. Strauss, Rossini, Brahms, Tauber

Di, 2. Februar, 19.30 Uhr Tonhalle, Grosser Saal Zürcher Kammerorchester Richard Egarr, Dirigent Steven Isserlis, Violoncello Werke von Mozart, Haydn, Boccherini

So, 7. Februar, 11.00, 14.00, 16.00* Uhr Schweizerdeutsch / Hochdeutsch

ZKO-Haus, Seefeldstrasse 305 Purzel-Konzert «Kleiner Dodo, was spielst du?» Musikerinnen und Musiker des ZKO Renata Blum, Erzählerin Für Kinder von 3–5 Jahren

So, 27. Dez 2015 bis So, 17. Jan 2016 Opera Box Gilbert & Sullivan «Trial by Jury» Jacques Offenbach «Les Bavards» Zürcher Kammerorchester, Andres Joho, Musikalische Leitung Paul Suter, Regie mit Jeanne Pascale, Andrea Suter, Daniel Bentz, Barbara Hensinger, Bojidar Vassilev, Erich Bieri, Ulrich Amacher und vielen mehr ZKO-Haus, Seefeldstrasse 305, Zürich 42

So, 21. Februar – Mo, 29. Februar Deutschlandtournee

*Zusatzkonzert bei entsprechender Nachfrage


Tonhalle

Billettkasse

Claridenstrasse 7, Zürich

Mo–Fr, 11–17 h: 0848 848 844 billettkasse@zko.ch www.zko.ch

Mit Tram 2, 5, 8, 9, 11 bis Bürkliplatz oder mit Tram 6, 7, 8, 13 bis Bleicherweg

ZKO-Haus

Vorverkaufsstellen

Seefeldstrasse 305, Zürich

ZKO-Haus im Tiefenbrunnen Jecklin Musikhaus am Pfauen Musik Hug am Limmatquai Jelmoli an der Seidengasse Tonhalle Gesellschaft www.starticket.ch

Mit S-Bahn Nr. 6, 16 oder mit Tram 2, 4 bis Bahnhof Tiefenbrunnen, durch die Unterführung und den Hinweisschildern «ZKO-Haus» folgen

Kirche St. Peter

St. Peterhofstatt, Zürich Mit Tram Nr. 4, 15 bis Rathaus. Die Limmat überqueren und rechterhand die Weggengasse hinauf, um in den Hof der Kirche St. Peter zu gelangen

Kirche Fraumünster Münsterhof, Zürich

Mit Tram Nr. 4, 15 bis Helmhaus oder mit Tram Nr. 2, 7, 8, 9, 11, 13 bis Paradeplatz

Billettpreise Tonhalle Kat I Kat II Kat III Kat IV Kat V Kat VI

CHF CHF CHF CHF CHF CHF

105 95 82 58 40 16

Herausgeber

Zürcher Kammerorchester Seefeldstrasse 305 8008 Zürich Telefon: +41 44 388 36 00

Impressum

Redaktion ZKO: Lukas Bernays, Theresia Schlegel-Hoehne Autoren: Christian Geltinger cg Theresia Schlegel-Hoehne ts Fotos Aimard und Frang: Marco Borggreve Foto Carmignola: Anna Carmignola Foto Lezhneva: Uli Weber Foto Mühlemann: Shirley Suarez Padilla Foto ZKO, Bühler, Konishi, Ernst: Thomas Entzeroth Illustration Schneekönigin: Bernadette Illustration Mein Haus / Stockmann: Axel Scheffler Produktion: Somedia Production Layout: Martin Oberli Lektorat: Armin Kerber Erscheinungsweise: zweimonatlich, fünfmal im Jahr Auflage: 15 000 Exemplare

43


Damit klassische Musik unser Leben auf höchstem Niveau bereichert: Wir unterstützen das Zürcher Kammerorchester.

www.zkb.ch/sponsoring

Mit einer Karte der Zürcher Kantonalbank erhalten Sie an den Billettkassen ZKO und Tonhalle 20% Vergünstigung auf Ihre Konzerttickets. 44

ZKO OPUS 2/2015  
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