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IN HALT DAS PROFIL TISCHLER UND TISCHLERINNEN ANFORDERUNGEN AN BASISBILDUNG IN DER NACHQUALIFIZIERUNG

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LERNFELDER

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BASISBILDUNGSANFORDERUNGEN

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DAS PROFIL TISCHLER UND TISCHLERINNEN ANFORDERUNGEN AN BASISBILDUNG IN DER NACHQUALIFIZIERUNG - Es müssen Arbeitsprozesse verstanden,

Im Gegensatz zu den anderen Profilen, in denen die Anforderungen an Basisbildung auf

ausgeführt und sprachlich bezeichnet

Grundlage einer arbeitsplatzbezogenen Ana-

werden.

lyse von Aufgaben und Tätigkeiten beschrie-

- Es müssen Messungen durchgeführt und

ben wurden, steht in diesem Profil die För-

entsprechende Skizzen angefertigt wer-

derung der Basisbildung im Focus, mit dem

den.

Ziel, in der Nachqualifizierung die mündliche

- Es müssen Material und Kosten kalkuliert

und schriftliche Fachsprache des jeweiligen

werden.

Handwerks soweit aktiv und passiv zu be-

- Es müssen Fachtexte gelesen und ver-

herrschen, dass eine Kammerprüfung erfolg-

standen werden.

reich abgelegt werden kann.

- Es müssen Arbeitsablaufpläne erstellt

Das Trainieren von Basisbildung findet dabei

werden.

im Rahmen der praktischen Tätigkeit ebenso

- Es müssen für Kunden Kostenvoran-

wie im Unterricht statt und wird eng abge-

schläge und Entwürfe erarbeitet werden.

stimmt mit den vollzieht sich in enger Ab-

- Und zu guter Letzt gehören zum Know-

stimmung mit den Fachausbildenden.

how solide fachspezifische Kenntnisse in Im Vergleich mit den anderen Profilen (Hel-

Chemie und Physik, um Material fachge-

fertätigkeiten) sind die Anforderungen an

recht einsetzen und verarbeiten zu kön-

Basisbildung durch die Fachsprache und

nen oder auch Mängel und Schäden

Komplexität der Arbeitsanforderungen sehr

sachkundig beurteilen zu können.

hoch: Die im Basisbildungstraining angeeigneten

- Es müssen Fachausdrücke und ihre begrifflichen Gegenstücke sowie die bran-

Kompetenzen finden sehr schnell eine ar-

chenübliche Terminologie beherrscht

beitspraktische Anwendung und werden so-

werden.

mit als sehr nützlich und als persönlich gewinnbringend erfahren.

- Es müssen Arbeitsgegenstände und Arbeitsziele in sprachlicher Darstellung und Mitteilung erfasst und erkannt werden.

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Die Trainingszeiten können sich dadurch im

Institutionen zu erzeugen und zu verste-

Vergleich zu einem rein schulischen Training

hen. Unterschiedliche Übungen vertie-

erheblich verkürzen.

fen und ergänzen verstärkend das Leseverstehen.

Dem Ablauf des Basisbildungstrainings liegt ein wiederkehrendes Muster zugrunde: 1)

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und Texte verfasst. Hier wird vor allem

Teilnehmende berichten einzeln in

der konkrete Einsatz des Fachvokabulars

mündlicher Form über ihre gegenwärti-

erlernt, wiederholt und eingeübt. Auch

gen praktischen Arbeiten. Andere er-

typische Textsorten (z.B. die Formulie-

gänzen und korrigieren den jeweiligen

rung stichpunktartiger Aufstellungen o-

Bericht. Geübt wird die sprachliche Ver-

der hierarchisch-informativer Beschrei-

ständigung, Darstellung und Mitteilung

bungen) und ihrer Merkmale (z.B. Nomi-

sowie die kommunikative Zusammenar-

nalkonstruktionen, Partizipialgefüge wie

beit. 2)

Schreiben: Gemeinsam werden Notizen

häufig in technischen Merkblättern) so-

Lesen: Fachtexte werden gemeinsam

wie grammatische Formen (z.B. die Ver-

erarbeitet im Hinblick auf ihren Aufbau

wendung der Aktionsformen Aktiv und

und inneren Zusammenhang, im Hin-

Passiv oder von modalen Infinitiven)

blick auf die zugrunde liegende Texts-

werden bewusst gemacht und eingeübt.

orte und ihre Funktion und Handlungs-

Rechtschreibung sowie Satzformen bzw.

absicht, im Hinblick auf fachliche Inhalte

Satzbaupläne werden dabei ebenfalls

und thematische Informationen. Das

eingeübt.

Textsortenwissen ist eine Fähigkeit, Texte im Kontext der Situationen und

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Lernfeld 1:

Einfache Produkte aus Holz herstellen

Ziel Tischler und Tischlerinnen planen und erstellen auftragsbezogene einfache Produkte aus Holz wählen geeignete Holzarten entsprechend ihrer Eigenschaften und unter Berücksichtigung ästhetischer, ökonomischer und ökologischer Gesichtspunkte skizzieren und zeichnen Lösungen und wenden geeignete Darstellungsformen normgerecht an erstellen Fertigungsunterlagen (auch rechnergestützt) führen materialbezogene Berechnungen durch richten den Arbeitsplatz nach betrieblichen und ergonomischen Vorgaben ein fertigen mit geeigneten Werkzeugen Produkte unter Berücksichtigung der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes beurteilen und bewerten ihre Arbeitsergebnisse nach vorgegebenen Qualitätskriterien Inhalte Werkstoff Holz Proportionen Zeichnungsnormen Handwerkzeuge Handgeführte Maschinen Anreiß-, Mess- und Prüfwerkzeuge Technische Informationsquellen Betriebliche Kommunikation und Betriebsstrukturen

Lernfeld 2:

Zusammengesetzte Produkte

Ziel Tischler und Tischlerinnen planen und fertigen auftragsbezogen zusammengesetzte Produkte aus Holz und Holzwerkstoffen definieren die Anforderungen an die Produkte und deren Qualitätsmerkmale berücksichtigen bei der Auswahl der Materialien deren Eigenschaften wählen geeignete Verbindungen aus bestimmen Mess- und Prüfverfahren zur Qualitätssicherung erstellen Fertigungsunterlagen führen produkt- und werkstoffbezogene Berechnungen durch fertigen die Produkte mit Handwerkzeugen und Maschinen präsentieren die Arbeitsergebnisse arbeiten rechnergestützt Inhalte Holzwerkstoffe Furniere Materialbedarf Verbindungen Dreitafelprojektion und Schnittzeichnungen Einführung in die Verwendung stationärer Maschinen und Vorrichtungen Präsentationstechniken

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Lernfeld 3:

Produkte aus unterschiedlichen Werkstoffen herstellen

Ziel Tischler und Tischlerinnen stellen Produkte aus unterschiedlichen Werkstoffen her erfassen Arbeitsaufträge zur Anfertigung von Produkten nutzen Informationen aus technischen Unterlagen und anderen Medien zu den unterschiedlichen Werkstoffen und bewerten deren Eigenschaften im Vergleich zu Holz und Holzwerkstoffen fertigen auftragsbezogene Entwurfszeichnungen an, wählen unter Berücksichtigung ökologischer, wirtschaftlicher und fertigungstechnischer Kriterien eine konstruktive Lösung aus und erstellen Fertigungsunterlagen rüsten die erforderlichen Maschinen und fertigen die Teile bewerten Arbeitsergebnisse, begründen Entscheidungen, optimieren den Planungs- und Herstellungsprozess Inhalte Schnittdarstellungen Metall, Glas, Kunststoffe und sonstige Werkstoffe Werkzeuge und Maschinen für unterschiedliche Werkstoffe Grundlagen der Elektrotechnik Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Klebstoffe Materialkosten Maßgenauigkeit Oberflächengüte Arbeitsablaufplan

Lernfeld 4:

Kleinmöbel herstellen

Ziel Tischler und Tischlerinnen entwerfen, planen und fertigen Kleinmöbel unter Berücksichtigung auftragsspezifischer Vorgaben. entwickeln, auch im Team, das Werkstück wählen geeignete Materialien und Verbindungen aus bringen ästhetische und funktionale Anforderungen mit den technisch-konstruktiven Erfordernissen zusammen legen Qualitätskriterien fest erstellen - auch rechnergestützt - die notwendigen Fertigungsunterlagen erzeugen das Produkt maschinell und überprüfen die jeweiligen Arbeitsergebnisse unter Berücksichtigung der festgelegten Qualitätskriterien. reflektieren und präsentieren auch im Team den gesamten Planungs- und Fertigungsprozess und bewerten das fertige Produkt. Inhalte Entwurfsskizzen Teilschnittzeichnungen Oberflächenvorbereitung Verschnitt Einführung in den Qualitätsregelkreis

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Lernfeld 5:

Einzelmöbel herstellen

Ziel Tischler und Tischlerinnen gestalten, planen und fertigen Einzelmöbel entwickeln Gestaltungsvarianten anhand von Kundenaufträgen erarbeiten Lösungen auf der Grundlage ästhetischer, funktionaler und konstruktiver Aspekte erstellen Zeichnungen und technische Unterlagen und wählen Beschläge für bewegliche Möbelteile auch rechnergestützt aus. stellen Einzelteile her, behandeln Oberflächen und bauen Möbel zusammen nutzen für die Qualitätssicherung geeignete Mess- und Prüfverfahren präsentieren der fertige Produkt beurteilen den Entwurfs-, Planungs- und Herstellungsprozess und analysieren Probleme in der Teamarbeit Inhalte Gestaltung Möbelbauarten Anschlagarten Schubkastensysteme Schmal- und Breitflächenbeschichtung Furnierverarbeitung Klebetechnik Schleiftechnik Reststoffentsorgung Farbgebung von Oberflächen Oberflächenschutz

Lernfeld 6:

Systemmöbel herstellen

Ziel Tischler und Tischlerinnen planen, fertigen und montieren Systemmöbel unter Berücksichtigung der Besonderheiten der rationellen Fertigung beachten Kombinierbarkeit der Elemente, Rastermaße, Wirtschaftlichkeit und wählen geeignete Werkstoffe, Halbzeugen und System-Beschläge planen die Fertigung und bestimmen geeignete Werkzeuge, Maschinen und Transportmittel sichern die Qualität des Fertigungsprozesses durch die Wahl geeigneter spanungstechnischer Parameter produzieren die Elemente und überprüfen der Arbeitsergebnisse nach vorgegebenen Qualitätskriterien bereiten die Elemente für den Transport und die Endmontage vor Inhalte Fertigungsplanung Arbeitsteilung Rüsten der Maschinen Fertigen Vorrichtungsbau Spanntechniken Hebe- und Transportgeräte Wartung und Instandhaltung von Maschinen und Werkzeugen Verschnittoptimierung Einzelteilzeichnungen Toleranzen

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Lernfeld 7:

Einbaumöbel herstellen und montieren

Ziel Tischler und Tischlerinnen gestalten, planen, fertigen und montieren nach Kundenauftrag Einbaumöbel entwerfen raumbezogene Ansichten unter Einbeziehung unterschiedlicher Konstruktionsprinzipien zeichnen und präsentieren die Entwürfe auch rechnergestützt entwickeln technische Unterlagen unter Beachtung der baulichen Gegebenheiten und stimmen sich mit anderen Gewerken ab nutzen für die rationelle Fertigung auch programmierbare Maschinen, konzipieren Vorrichtungen und wenden Kenntnisse der Steuer- und Regeltechnik an organisieren den Transport, richten die Baustelle ein und montieren die Produkte unter Verwendung geeigneter Befestigungsmittel und unter Beachtung der Bedingungen vor Ort Inhalte Maßnehmen am Bau Schnittzeichnungen CAD, Anwenderprogramme Wand- und Deckenanschlüsse Baufeuchte und Hinterlüftung Montagehilfen Vorbereitung zum Einbau von Elektrogeräten, Objekten und Armaturen

Lernfeld 8:

Raumbegrenzende Elemente des Innenausbaus herstellen und montieren

Ziel Tischler und Tischlerinnen erfassen Kundenaufträge gestalten, planen und fertigen Verkleidungen, Trennwände und Fußböden für den Innenausbau und montieren sie berücksichtigen und beachten der örtlichen Gegebenheiten, die Kundenerwartungen sowie die bauphysikalischen Anforderungen entwickeln konstruktive Lösungen entsprechend der Bauvorschriften bestimmen geeignete Oberflächen erarbeiten Unterlagen für die Fertigung, führen Fertigung aus planen der Baustelleneinrichtung, Baustellensicherung und montieren Bauteile nutzen montagetypische Hilfsmittel, Werkzeuge und Maschinen entsorgen Abfall (Recycling, Abfalltrennung) übergeben den fertiggestellten Auftrag an den Kunden Inhalte Schall-, Feuchte-, Wärme- und Brandschutz Unterkonstruktionen Bauwerksanschlüsse Raumwirkung und Farbe Detailzeichnungen Produktinformationen Montagepläne Werkstoffkreislauf

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Lernfeld 9:

Bauelemente des Innenausbaus herstellen und montieren

Ziel Tischler und Tischlerinnen planen, fertigen und montieren von Innentüren und Treppen auf der Grundlage von Kundenaufträgen prüfen bauliche Gegebenheiten beraten Kunden und gestalten die Erzeugnisse planen die Fertigung sowie Montage der Bauelemente setzen die Planung um, ggf. unter Abstimmung mit anderen Gewerken Inhalte Maßordnung im Hochbau Regelwerke Konstruktionsbedingte Berechnungen Oberflächenbeanspruchung Sicherung und Transport von Bauteilen Bauwerksanschlüsse

Lernfeld 10:

Baukörper abschließende Bauelemente herstellen und montieren

Ziel Tischler und Tischlerinnen erfassen Kundenaufträge gestalten, planen, fertigen und montieren abschließende Bauelemente entwickeln mit dem Kunden das Anforderungsprofil für Fenster und Außentüren bestimmen Konstruktion, Formgebung, Materialien und Oberfläche erstellen Unterlagen für die betriebliche Fertigung sowie den Einbau auf der Baustelle fertigen Bauelemente mit speziellen Maschinen und Werkzeugen demontieren zu ersetzende Elemente bauwerkschonend beachten die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz stellen Bauanschlüsse nach den bauphysikalischen Erfordernissen her beraten Kunden zu Bedienungs-, Wartungs- sowie Pflegemaßnahmen nehmen ggf. Reklamationen entgegen Inhalte Bauphysikalische Zusammenhänge Öffnungs- und Bauarten Dicht- und Dämmstoffe Beschlagtechnik Sicherheitstechnik Befestigungssysteme Glasarten und Verglasungssysteme Konstruktiver und chemischer Holzschutz

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Lernfeld 11:

Erzeugnisse warten und instand halten

Ziel Tischler und Tischlerinnen führen Wartungsarbeiten durch planen und realisieren Instandsetzungsarbeiten untersuchen und dokumentieren Schäden sowie Fehlfunktionen und ermitteln mögliche Ursachen wählen Maßnahmen zur Schadensbegrenzung bzw. Schadensbehebung legen die Art und Umfang der Instandhaltung fest unterbreiten dem Kunden Lösungen führen erforderliche Arbeiten durch und protokollieren der Arbeitsschritte Inhalte Schadensanalyse Gestaltungsmerkmale von Bau- und Möbelstilen Pflege- und Wartungsanleitungen Konservierungstechniken Instandhaltungstechniken

Prüfungsvorbereitung Vorbereitung auf die praktische Prüfung (Fachgespräch) Arbeitsaufgabe 1 und 2 Gesellenstück Vorbereitung auf die schriftliche Prüfung Gestaltung und Konstruktion Planung und Fertigung Montage und Service Wirtschafts- und Sozialkunde

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BASISBILDUNGSANFORDERUNGEN Lesen Lesetempo

Fachbegriffe, Fachtexte

Symbole, Abkürzungen

Gefahren- und Warnzeichen in Werkstatt und Maschinenraum; auf Maschinen, auf Produkten z. B. Lacke und Klebstoffe, DIN

Leseverstehen

Fachtexte, Arbeitsablaufplan, , Kundenaufträge Sicherheitsbestimmungen Maschinen, Gesetzestexte, Verträge, Anleitungen

Globale Lesestrategie: Sich einen Überblick verschaffen und die wesentlichen Informationen erkennen Detaillierte /intensive Lesestrategie: Genaues Lesen, um alle Einzelheiten zu erfassen

Fachtexte (linear und nicht lineare), Anleitungen z.B. Beschreibungen zu Herstellungsprozesse und Anwendungen, Eigenschaften Kundenauftrag, Sicherheitsbestimmungen, Anleitungen z. B. Verwendung von Leim, Handbücher zur Bedienung von Maschinen und Handhabung von Werkzeugen, schriftliche Aufgabenstellungen

Selektive Lesestrategie: Selbstständig relevante Informationen aus einem Text entnehmen

Fachtexte, Anleitungen z. B. Verwendung Lack, technische Unterlagen

Recherche

Fachwörter und Begriffe, Fremdwörter

„Entschlüsseln komplexer grammatische Sätze

Für Fachtexte typische Grammatikstrukturen z.B. Passiv, Partizip I und II Konstruktionen, Nominalisierungen u.a.

Struktur von Fachwörtern (Komposita)

z. B. phenolharzgebundene Holzfaserplatten

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Schreiben Notieren, mitschreiben

Arbeitsanweisungen, Fachunterricht

Formulare, Listen, Checklisten ausfüllen

z.B. Kurzmitteilungen, Ausleihe von Werkzeugen, Materiallisten

Präsentationen vorbereiten

Kundenaufträge, Herstellung von Möbel, Fachthemen

Verfassen schriftlicher Fachtexte

Beantworten von Fragen zu Fachtexten (z. B. Erläutern, wie man thematische Texte verfasst

Dokumentieren

Berichtsheft, Arbeitsablaufpläne, Materialverbrauch

Beschreiben und Formulieren von Arbeitsschritten

Kundenaufträge, Arbeitsablaufpläne

Mündlich Fachsprache und Fachbegriffe verstehen Instruktionen verstehen

Arbeitsanweisungen und Anleitungen verstehen, sicherheitstechnische Unterweisungen

Nachfragen bei Verständnisschwierigkeiten Informationen erfragen, Informationen weitergeben Fachgespräche führen

Mit Vorgesetzten und Kunden

Auf Kritik/ Anregungen sachbezogen reagieren

z. B. im Herstellungsprozess von Möbeln

Präsentieren

Kundenaufträge, Herstellung von Möbel, Fachthemen

Critical thinking Effektive und sichere Planung und Organisation von Arbeit und Arbeitsabläufen

Kundenaufträge, Herstellung von Möbel, Material zuschneiden und Kosten kalkulieren (Verschnitte mitrechnen), Zeit

Wahl der Werkzeuge / Maschinen

Arbeitsabläufe planen

Prüfen und Kontrollieren der einzelnen Arbeitsschritte zur Fehlervermeidung

Kontrolliert Maße, prüft Material, macht Probe bei Klebstoffverwendung, prüft Einstellung der Maschine

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Mathematik Kennen der Fachsprache und Fachbegriffe Verwenden von natürlichen und ganzen Zahlen, Brüchen, Dezimalzahlen

Dezimalzahlen (Dezimalbrüche), Brüche,

Einfache Rechnungen und Überschlagsrechnungen im Kopf durchführen

Flächenberechnung, Kosten, Materialverbrauch

Maß- und Mengeneinheiten kennen

Anreiß, -Mess und Prüfwerkzeuge lesen und anwenden, Maßeinstellungen an Werkzeugen und Maschinen vornehmen Materialmengen (Volumen und Gewicht) berechnen

Rechnen mit unterschiedlichen Maßeinheiten

Umrechnen von cm in mm, Volumen in Gewicht, berechnen Verbrauch (z. B. Farbe für Fläche, ml für Klebstoff)

Messgeräte lesen

Holzfeuchte, Maschineneinstellungen

Proportionen berechnen

Dosieren (Klebstoff anrühren)

Kostenberechnung

Material (inkl. Verschnitt) berechnen

Prozentrechnung (Formeln anwenden)

Holzschwund berechnen

Technisches Zeichnen Fachbegriffe

Radius, Durchmesser, Isometrie, Dimtri, isotrop usw.

Rechnen

Winkel und Längen berechnen, mit Maßstab rechnen, Körper und Figuren berechnen

Zeichnungen und Fertigungspläne lesen

Normen, Bemaßung und Beschriftung kennen, Maßstab kennen und umsetzen

Erstellen von Entwürfen und Skizzen, Ausarbeiten von Fertigungszeichnungen

Normen, Bemaßung und Beschriftung anwenden, Maßstab kennen und umsetzen, Messwerkzeuge anwenden

Räumliches Vorstellungsvermögen

Körper und Figuren in verschiedenen Perspektiven vorstellen und wie sie in der Wirklichkeit zueinander stehen, Herstellung von Möbeln

Technisches Grundverständnis

Technische Zusammenhänge z. B. Einbau von Schubladen verstehen, Umgang mit Werkzeugmaschinen

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Digitale Kompetenz Das Internet zur Recherche und Information nutzen

Recherche zu Fachbegriffen und Themen, Fachbegriffe z. B. Bedienungsanleitungen von Herstellern

Pr채sentationstechniken anwenden

z. B. Power Point

Einfache Funktionen in Tabellenkalkulation anwenden

z. B. Materialberechnungen in Excel

Nutzen der Textverarbeitungssoftware

z. B. Verfassen von Texten/Dokumentationen

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IM PRESSUM ZUKUNFTSBAU GMBH CHARLOTTENBURGER STR. 33 A 13086 BERLIN INFO@ZUKUNFTSBAU.DE WWW.GRUNDBILDUNG-UND-BERUF.INFO

KONTAKT DR. KLAUS J. BUNKE KJBUNKE@ZUKUNFTSBAU.DE

DIE VORHABENSPARTNER SIND: ZUKUNFTSBAU GMBH BERUFSFÖRDERUNGSWERK E.V. DES BAUINDUSTRIEVERBANDES BERLIN-BRANDENBURG E.V. TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN, INSTITUT FÜR BERUFLICHE BILDUNG UND ARBEITSLEHRE L.I.S.T. LÖSUNGEN IM STADTTEIL STADTENTWICKLUNGSGESELLSCHAFT MBH

Das Vorhaben „Strategien zur Personalentwicklung gewerblicher Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen“ ist Teil des Förderschwerpunktes des Bundesministeriums für Bildung und Forschung „Arbeitsplatzorientierte Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener“. Dieses Vorhaben wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter den Förder-kennzeichen 01AB12017A, 01AB12017B, 01AB12017C, 01AB12017D gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

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GESTALTUNG pro.fund GmbH

www.profund-gmbh.de

BILDNACHWEIS Titel

pixx / photocase.de

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PROFIL # 6 TISCHLER UND TISCHLERINNEN  

ANFORDERUNGEN AN BASISBILDUNG IN DER NACHQUALIFIZIERUNG

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