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[GUiDE A] ERSTE KONTAKTE MIT EINEM UNTERNEHMEN


IN HALT BEVOR SIE MIT EINEM UNTERNEHMEN KONTAKT AUFNEHMEN

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DAS ERSTE GESPRÄCH MIT EINEM UNTERNEHMEN

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WEITERBILDUNG ANBIETEN UND DAS PROCERE ABSTIMMEN

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EINEN AUFTRAG VERTRAGLICH VEREINBAREN

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BEVOR SIE MIT EINEM UNTERNEHMEN KONTAKT AUFNEHMEN

Da es erfahrungsgemäß für Bildungsan-

ten“ beschäftigt (Negativimage!), son-

bieter alles andere als einfach ist, zum

dern darauf achtet, nur qualifizierte

Thema Basisbildung mit Unternehmen ins

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu

Gespräch zu kommen, sind einige Vor-

beschäftigen und

überlegungen anzustellen.

- zweitens wird Sie ein Unternehmen da-

Fallen Sie keinesfalls mit dem Thema

rauf hinweisen – selbst wenn Basisbil-

„funktionaler

oder

dungsprobleme bei gewerblichen Mit-

„mangelnde Basisbildung bei Mitarbeite-

arbeiterinnen und Mitarbeitern be-

rinnen und Mitarbeitern“ mit der Tür ins

kannt sind, dass diese die Arbeitsleis-

Haus eines Unternehmens, denn:

tung und -qualität nicht beeinflussen,

Analphabetismus“

dass diese für die Ausführung der Tätig-

- Erstens wird ein Unternehmen darauf

keiten nicht unbedingt notwendig sind

hinweisen, dass es keine „Analphabe-

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oder dass das Unternehmen keine Bil-

All diese Faktoren begründen, dass Sie als

dungseinrichtung ist, sondern in einem

Bildungsanbieter eine gut überlegte und

harten Wettbewerb steht und „Geld

mittelfristig angelegte Akquisitionsstrate-

verdienen muss“. Mitarbeiterfortbil-

gie entwickeln sollten:

dung steht also vor allem unter dem Fo-

- Beginnen Sie beispielweise bei Firmen

kus der Optimierung von Prozessen und

und Betrieben, bei denen Sie bereits als

damit des wirtschaftlichen Erfolgs; die

Bildungsanbieter bekannt sind oder mit

Notwendigkeit einer Fortbildung im Be-

denen Sie durch Ihr Engagement in lo-

reich der Basisbildung erschließt sich

kalen und regionalen Netzwerken in

hier nicht von selbst.

Verbindung stehen.

- Drittens gibt es Unternehmen bzw. Un-

- Versuchen Sie das Thema Basisbildung

ternehmensverbände, denen das Prob-

stärker in den beruflichen und arbeits-

lem durchaus bewusst ist, die sich aber

bezogenen Kontext zu rücken: spre-

durch ein de facto öffentliches Einge-

chen Sie von Grundkompetenzen oder

ständnis Ihnen als Bildungsanbieter

in vielen Fällen besser noch von Grund-

(u.U. mit mehreren Auftraggebern in

fähigkeiten und -fertigkeiten, und man

demselben Gewerbe) gegenüber nicht

wird Ihnen eher zuhören.

offenbaren wollen.

- Stellen Sie das Thema Basisbildung dar

Recherchieren Sie zunächst, welche Bran-

als möglichen Teil einer Unternehmens-

chen bzw. Unternehmen Mitarbeiterin-

strategie, wie beispielsweise der Corpo-

nen und Mitarbeiter beschäftigen, die

rate Social Responsibility (CSR). Dies

von dem Problem nicht ausreichender Ba-

kann im konkreten Fall bedeuten, ge-

sisbildung betroffen sind.

ring

qualifizierte

Mitarbeiter/innen

Stellen Sie sich darauf ein, dass sie nicht

(auch in den Basiskompetenzen) wei-

auf allen Arbeitsplätzen mit niedrigen

terzubilden, um ihnen Wertschätzung

Qualifikationsanforderungen „Ihre“ Ziel-

seitens des Unternehmens zu signalisie-

gruppe vorfinden.

ren und sie für zukünftig steigende Anforderungen fit zu machen.

Und berücksichtigen Sie, dass auch „betroffene“ Beschäftigte - aus den unter-

- Treten Sie nach Möglichkeit zusammen

schiedlichsten Gründen - nicht unbedingt

mit einem Branchen-Bildungsdienst-

auf ein derartiges Bildungsangebot von

leister an ein Unternehmen heran, der

Ihnen gewartet haben.

bereits Fortbildungen für dieses Unternehmen durchführt.

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Entschließen Sie sich im Rahmen einer so-

Vor einem ersten Gesprächstermin mit

genannten Kaltakquise Unternehmen für

Verantwortlichen aus einem Unterneh-

Ihre Angebote zu gewinnen, d.h. für eine

men sollten Sie als Vertreter/in eines Bil-

Qualifizierung der gewerblichen Mitarbei-

dungsanbieters in vielen Aspekten vorbe-

terinnen und Mitarbeiter, dann können

reitet sein. Dazu zählen unter anderem:

Sie beispielsweise die folgenden Fragen

- Kenntnisse der Branche

stellen, und sich anbieten, ein Weiterbil-

- Kenntnisse zu Beschäftigten in dieser

dungsangebot vorzustellen:

Branche: Finden sich Ihre Adressaten

- Sie führen ein Unternehmen und wol-

unter den Arbeitnehmern/innen dieses

len Ihre Weiterbildungsstrategie über-

Unternehmens? In manchen Branchen

prüfen?

sind Ihre potentiellen Adressaten nicht

- In Ihrem Unternehmen arbeiten neben

Angestellte des angesprochenen Be-

hochqualifiziert Beschäftigten auch ge-

triebes, sondern u.U. von Subunterneh-

ringer qualifizierte Mitarbeiter/innen,

mern (z.B.: Bau- und Gesundheitsbran-

die Sie langfristig binden möchten?

che).

- Sie haben Personalverantwortung und

- Befinden sich die Arbeitsplätze vor Ort

möchten das Potenzial der gewerblich

in dem Unternehmen oder sind die Ar-

Beschäftigten besser nutzen und sie

beitnehmer/innen an wechselnden Ein-

durch innovative, betriebsinterne Wei-

satzorten tätig, evt. zusätzlich auch im

terbildungen motivieren?

Schichtdienst (Beispiel: Gebäudereinigung), was die Organisation von Wei-

- Sie möchten herausfinden, ob in Ihrem

terbildung deutlich erschweren oder

Betrieb Weiterbildungsbedarf im Be-

unmöglich machen kann?

reich der Basiskompetenzen besteht?

- Ist das Unternehmen groß genug, um

- Sie möchten erfahren, wie Sie die arbeitsplatzbezogenen

Arbeitnehmer/innen für Fortbildung

Basiskompeten-

freizustellen (bei kleinen KMU ist das

zen der Mitarbeiter/innen in der münd-

oft nicht möglich, da die Arbeitneh-

lichen und schriftlichen Kommunika-

mer/innen nicht ersetzt werden kön-

tion, im Umgang mit Informations- und

nen)?

Kommunikationstechnologien und in der Mathematik fördern können?

- Werden in einer Branche bestimmte Jahreszeiten für Fortbildungen bevor-

- Sie wollen wissen, wie Sie Stärken und

zugt (Beispiel Bau: auftragsschwächere

Begabungen Ihrer gewerblichen Mitar-

Zeiten im Winter)?

beiter/innen besser nutzen können?

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Und für Sie als Bildungsanbieter muss

- Haben Sie das geeignete Personal*, um

vorab feststehen:

als „Unternehmensberater/in“ (notwendiger Perspektivwechsel vom Bil-

- Sind Sie personell in der Lage, kurzfristig

dungsanbieter

auf einen formulierten Bedarf ein pass-

zum

betrieblichen

Dienstleister) aufzutreten?

genaues Angebot zu entwickeln?

- Haben Sie geeignete Dozentinnen und

- Sind Sie in der Lage, Kurse zu “ungüns-

Dozenten*, die Erfahrung haben, auf

tigen” Zeiten (früh, abends, samstags

der Grundlage berufsspezifischer Fach-

etc.) anzubieten?

kenntnisse Basisbildung für Erwach-

- Sind Sie in der Lage, Fortbildung vor Ort

sene methodisch adäquat zu vermit-

im Betrieb durchzuführen (u.U. erhebli-

teln?

che Anreisezeiten in ländlichen Gebieten)?

* siehe hierzu auch den Band FUNDAMENTALS#3 weitBLICK - Das Bildungsunternehmen

Download: www.spinpro.info

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DAS ERSTE GESPRÄCH MIT EINEM UNTERNEHMEN Basisbildung - integriert in berufliche Wei-

lung zu platzieren, gibt es keinen Königs-

ter- und Fortbildung - anzubieten und zu

weg. Unter Umständen stehen Sie in ei-

bewerben ist ein relativ neues Aufgaben-

nem Erstgespräch mit einem Unterneh-

gebiet. Und um in einem Unternehmen

men zusätzlich in direkter Konkurrenz zu

das Thema Basisbildung für geringer qua-

Branchenfortbildungsanbietern, die auf

lifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbei-

eine enge und lange Kooperation verwei-

ter als Instrument der Personalentwick-

sen können.

Sie müssen also in der Lage sein, für Ihr

das Unternehmen davon zu überzeugen,

“Modell” der Personalentwicklung den

wie wichtig es ist, gering qualifizierte Mit-

Mehrwert für das Unternehmen darzu-

arbeiter/innen in ihren Basiskompeten-

stellen. Es ist von zentraler Bedeutung,

zen weiterzubilden.

die richtigen Argumente zu haben, um

-7-


Einige Argumente für den Nutzen von be-

Arbeitsplatz. Somit entsteht ein besse-

triebsinterner Weiterbildung könnten sein

res Arbeitsklima im Betrieb.

und sind es vor allem für die Weiterbil-

- Die Zufriedenheit und Kompetenz von

dung von geringer qualifizierten Mitarbei-

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wir-

tern/innen:

ken sich positiv auf die Qualität der Ar-

- Durch eine bessere Ausnutzung ihres

beit und somit auf die Kundenzufrie-

Lern- und Leistungspotenzials sind Mit-

denheit aus.

arbeitende produktiver und leistungsfä-

Und betriebsinterne Weiterbildungsmaß-

higer.

nahmen bieten noch weitere Vorteile. Sie

- Durch gezielte Weiterbildung sind Ihre

sind:

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fle-

- Flexibel

xibler einsetzbar und können nach Be-

Betriebsinterne

darf neue Aufgaben im Betrieb über-

Bildungsmaßnahmen

können in Bezug auf die Inhalte, Metho-

nehmen.

dik, Didaktik, Dauer, Zeitpunkt der

- Kompetentes Personal braucht weniger

Durchführung etc. sehr flexibel konzi-

Zeit für die Einarbeitung und kann

piert und umgesetzt werden, die Be-

schneller in neue Aufgaben oder Ar-

darfe des Unternehmens und die Inte-

beitsplätze im Betrieb eingewiesen

ressen der Mitarbeiterinnen und Mitar-

werden.

beiter berücksichtigen. Der Weiterbildungsanbieter passt sich flexibel an Be-

- Durch gezielte Weiterbildung wird die

trieb und Betriebsabläufe an. Bei den

Qualität der Arbeitsprozesse verbessert

Prozessentscheidungen bezieht der An-

und es kommt zu niedrigeren Fehler-

bieter die Verantwortlichen im Unter-

quoten und weniger Unfällen.

nehmen ein und arbeitet eng mit ihnen - Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wel-

zusammen.

che die Möglichkeit erhalten sich wei-

- Maßgeschneidert

terzubilden, stärken ihr Selbstwertge-

Betriebsinterne

fühl und sind motivierter am Arbeits-

Bildungsmaßnahmen

sind spezifisch für ein bestimmtes Un-

platz.

ternehmen entwickelt und berücksich-

- Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

tigen stark dessen aktuelle Bedarfe und

fühlen sich sicherer, trauen sich initiativ

Herausforderungen.

zu sein und bei Unklarheiten Fragen zu - Kostengünstig

stellen. Dies hat positive Effekte auf die

Kürzere Wege zum Schulungsort durch

betriebsinterne Kommunikation und

Nutzung eigener Räumlichkeiten im Un-

den Informationsaustausch.

ternehmen halten die Kosten geringer.

- Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ler-

Die bedarfsgerechte Differenzierung

nen sich besser kennen und unterstüt-

der Weiterbildungsinhalte ist kosten-

zen sich gegenseitig bei Schwierigkeiten

günstiger als eine undifferenzierte Wei-

und bei der Lösung von Problemen am

terbildung.

-8-


- Transferierbar

Informieren Sie den Betrieb kurz und

Das Gelernte kann im beruflichen Alltag

knapp über Studien und Veröffentlichun-

besser und einfacher eingeübt und an-

gen zum Thema „mangelnde Basisbil-

gewendet werden.

dungskompetenzen“ und bieten entsprechende Materialien zur Lektüre an.

- Teamfördernd Das Team lernt sich in einer anderen At-

Damit verweisen Sie darauf, dass es kein

mosphäre kennen. Die Zusammenar-

betriebliches Problem ist, sondern ein ge-

beit im Team wird gestärkt.

sellschaftliches, auch und erstaunlicher Weise in hoch industrialisierten Wissens-

- Situationsbezogen/personalisiert

gesellschaften.

Konkrete Situationen aus dem betrieblichen Alltag können in der Weiterbildung analysiert werden.

Anbieten können Sie z.B. folgende Veröffentlichungen:

FUNDAMENTALS # 1 überBLICK Die unsichtbare Krise in der EU

FUNDAMENTALS # 2 einBLICK Basisbildung, was ist das?

Download: www.spinpro.info

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Viele Unternehmen sind sich auch wenig bewusst darüber, welche Basisbildungskompetenzen selbst für die Ausführung von „einfachen“ Arbeiten heutzutage erforderlich sind. Mitunter besteht auch Unsicherheit oder Unkenntnis darüber, ob überhaupt Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen bei ihnen beschäftigt sind, die über nicht ausreichende Basisbildungskompetenzen verfügen. Auch hierfür stehen Informationsmaterialien zur Verfügung, in denen die fachlichen Anforderungen einzelner Berufsfelder jeweils den dafür benötigten Basiskompetenzen gegenübergestellt werden.

Beispiele für Tätigkeitsprofile unter Berücksichtigung der Basisbildungskompetenzen stellen wir Ihnen beispielhaft zur Verfügung für Lagerarbeiter/innen, Küchenhilfskräfte, Baustellenpersonal und Umzugshelfer.

Download: www.spinpro.info

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WEITERBILDUNG ANBIETEN UND DAS PROCEDERE ABSTIMMEN

Benennen Sie für diesen zweiten Schritt

- Gab es für die Kontaktaufnahme einen

seitens Ihrer Bildungseinrichtung einen

aktuellen Anlass? Wenn ja, welcher war

Projektverantwortlichen und eine Person,

es?

die das Projekt durchführt. Beide Perso-

- Wer war bei den bisherigen Gesprä-

nen sollten nach Möglichkeit in den fol-

chen von Seiten des Unternehmens in-

genden Prozess miteinbezogen sein, um

volviert? Welches sind die Funktionen

einen reibungslosen Ablauf zu gewähr-

dieser Personen?

leisten. Für den Fall, dass die Person, die den Erst-

- Welche Fragen wurden schon ange-

kontakt herstellte, nicht am weiteren Pro-

sprochen (z.B. Zielgruppe, Umfang, Be-

zess beteiligt ist, stellen Sie sicher, dass

darf an der Schulung spezieller Basis-

alle notwendigen Informationen und be-

kompetenzen)?

reits erfolgten Vorabsprachen dokumen-

- Wurden bereits erste Resultate festge-

tiert sind:

halten oder Abmachungen getroffen?

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- Wurden nächste Schritte schon verein-

Auf alle Fälle sollten Sie den Eindruck ver-

bart?

meiden, dass der bereits begonnene Prozess durch fehlenden bzw. unklaren In-

- Wer ist die zukünftige Kontaktperson

formationsfluss von vorn beginnt.

im Unternehmen, welche die Kontaktaufnahme von Seiten der Prozessbegleitung erwartet?

Das weitere Procedere abstimmen Bei einem Folgetermin mit Verantwortli-

Stellen Sie noch einmal kurz einen mögli-

chen des Unternehmens sollten Sie zu ei-

chen Ablauf des Gesamtprojektes vor und

ner verbindlichen Vereinbarung bezüglich

verweisen Sie darauf, wie wichtig es ist,

der Weiterbildung kommen sowie die Zu-

das Gelernte in den täglichen Arbeitsab-

ständigkeiten seitens des Unternehmens

lauf zu transferieren.

klären als auch die konkreten nächsten

Hierbei sind Sie auf die uneingeschränkte

Schritte abstimmen.

Unterstützung des Betriebes angewiesen!

- Erfragen Sie alle Informationen, die Sie

Bringen Sie in Erfahrung, wie der Weiter-

für den weiteren Verlauf benötigen.

bildungsbedarf von Seiten des Betriebs

- Achten Sie darauf, dass eine Vertretung

eingeschätzt wird:

der Betriebsleitung (mit Entscheidungs-

- Fragen Sie nach, um eventuell die Vor-

befugnis) sowie die zukünftige An-

stellungen zu präzisieren.

sprechperson beim Gespräch anwe-

- Lenken Sie den Blick darauf, nicht nur

send sind.

die vorhandenen/bekannten Defizite,

- Stehen die Adressaten für die Weiter-

sondern auch die Ziele zu definieren.

bildung schon fest, wäre es sinnvoll, wenn zusätzlich eine Person mit Vorge-

- Fragen Sie nach sich abzeichnenden

setztenfunktion für diese Zielgruppe

Neuerungen bei der Arbeitsorganisa-

anwesend wäre.

tion oder im technologischen Bereich, die für einen Teil der Mitarbeiter/innen

- Resümieren Sie zu Beginn des Gesprä-

evt. eine Herausforderung darstellen

ches das Erstgespräch, somit haben die Vertreter/innen

könnte.

des Unternehmens

noch die Möglichkeit, Informationen zu korrigieren, zu präzisieren oder mit aktuellen Entwicklungen zu ergänzen.

- 12 -


Zusammenfassend sollten nach dem Ge-

- Was ist der vermutete Bildungsbedarf

spräch folgende Fragen geklärt sein:

und wie wird vorgegangen, um den Bedarf zu ermitteln?

- Wer ist die Ansprechperson im Betrieb (interne Projektleitung)?

- Was sind die organisatorischen (räumlich, zeitlich) und finanziellen Rahmen-

- Welche weiteren Personen werden von

bedingungen für das Projekt?

wem informiert und gegebenenfalls bei Entscheidungen hinzugezogen? - Wer sind die Adressaten für die Bildungsmaßnahme(n), um wie viele Personen handelt es sich?

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EINEN AUFTRAG VERTRAGLICH VEREINBAREN In jedem Fall sollten Sie die mündlichen

Stellen Sie in einem Anhang zur Vereinba-

Absprachen in einer schriftlichen Verein-

rung die Organisationsstruktur dar:

barung mit dem Betrieb festhalten. Sie

- Betriebliche Verantwortliche mit Kon-

stellen damit sicher, dass es zu keinen

taktdaten

Missverständnissen kommt und das Un-

- Verantwortliche des Bildungsanbieters

ternehmen auf unterschiedlichen Hierar-

mit Kontaktdaten

chieebenen in das Projekt eingebunden ist. Wichtige Punkte der Vereinbarung

- Weitere eventuell punktuell zu involvie-

sind z.B.:

rende Personen

- das Commitment der Betriebsleitung

- Kommunikationsstrukturen

- die

- Ablaufplanung

Zielrichtung der

Bildungsmaß-

nahme, falls bekannt, oder das Vorgehen zur Abklärung des Bedarfs und der Ziele - der Umfang der Bildungsmaßnahme (Stunden, Anzahl Teilnehmende), inkl. Maßnahmen zum Transfer des Gelernten an den Arbeitsplatz - der zeitliche Rahmen und Ablauf des Projekts - einzuhaltende finanzielle, organisatorische oder zeitliche Rahmenbedingungen

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IM PRESSUM ZUKUNFTSBAU GMBH CHARLOTTENBURGER STR. 33 A 13086 BERLIN INFO@ZUKUNFTSBAU.DE WWW.GRUNDBILDUNG-UND-BERUF.INFO

KONTAKT DR. KLAUS J. BUNKE KJBUNKE@ZUKUNFTSBAU.DE

DIE VORHABENSPARTNER SIND: ZUKUNFTSBAU GMBH BERUFSFÖRDERUNGSWERK E.V. DES BAUINDUSTRIEVERBANDES BERLIN-BRANDENBURG E.V. TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN, INSTITUT FÜR BERUFLICHE BILDUNG UND ARBEITSLEHRE L.I.S.T. LÖSUNGEN IM STADTTEIL STADTENTWICKLUNGSGESELLSCHAFT MBH

Das Vorhaben „Strategien zur Personalentwicklung gewerblicher Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen“ ist Teil des Förderschwerpunktes des Bundesministeriums für Bildung und Forschung „Arbeitsplatzorientierte Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener“. Dieses Vorhaben wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter den Förderkennzeichen 01AB12017A, 01AB12017B, 01AB12017C, 01AB12017D gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.


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SPINPRO LEITFADEN BUCH # 1 anTritt ERSTE KONTAKTE ZU UNTERNEHMEN  
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Von der Recherche zu einem Weiterbildungsangebot für gewerblich Beschäftigte

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