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Ausgabe Nr. 1

T F N U K U Z

LEOBEN

Der Kampf um den Ausbau der MUL KunststoffTechnik

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Neue Spitallandesrätin Dr. Bettina Vollath:

So geht‘s mit dem LKH Leoben weiter

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Mit „Rad und Tat“ unterwegs in Leoben

Bgm. Dr. Matthias Konrad holte persönliche Anliegen und Wünsche der LeobnerInnen ab. Seiten

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November 2009

INFORMATIONSZEITSCHRIFT DER SPÖ LEOBEN

www.zukunftleoben.at


Der Kampf um den Ausbau der Leobener KunststoffTechnik Bgm. Dr. Matthias Konrad

Liebe LeobenerInnen! Wie schnell die Zeit vergeht, daran erinnern nachhaltig Kenndaten in unserem Leben. Ein solcher Zeitpunkt rückt schon wieder in Griffweite, nämlich die bevorstehenden Gemeinderatswahlen im Frühjahr kommenden Jahres. Nach meiner nun schon bald absolvierten dritten Amtsära als Bürgermeister hat sich für mich bis zum Juni die Frage gestellt, Rückzug in den Ruhestand nach 15 Bürgermeisterjahren – an sich ein logischer Schritt – oder eine abermalige Kandidatur. Freunde und viele aus der Bevölkerung haben mich letztlich bestärkt, noch einmal „in die Spur zu gehen“, um weiter die Geschicke der Stadt zu lenken, wenn das Votum der Leobenerinnen und Leobener beim Gemeinderatswahlgang mich dazu legitimiert. Ich will meinen geradlinigen Weg fortsetzen und den Aufwärtstrend für Leoben weiterhin prolongieren. Die wirtschaftlich schwierigeren Zeiten brauchen schwungvolle Impulse, Motivation und Ideen für die Zukunft. Nach drei Perioden als Bürgermeister kann ich die Stadt nicht im Stich lassen und fühle mich verpflichtet, für sie mit Herzblut einzutreten und kann dafür meine Erfahrung und ein gutes Team an SPÖGesinnungsfreunden anbieten. Zudem stehen notwendige Projekte zur Umsetzung an, die mehr als nur eine Legislaturperdiode in Anspruch nehmen. Mit diesem Vorsatz und einem herzlichen Glück Auf grüßt Sie Ihr Matthias Konrad

Die Wahrheit ist, dass die Johannes Kepler Universität in der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz Studiengänge, die seit langem an der Montanuniversität Leoben (MUL) angeboten werden, aufbaut. Hinter diesem Bestreben stehen alle politischen Kräfte Oberösterreichs. Wissenschaftsminister Hahn wollte – leider vergeblich – eine bessere Abstimmung zwischen den beiden Standorten. VP-Wissenschaftslandesrätin Edlinger-Ploder zeigte in einer Veranstaltung „Verständnis“ für die (für Leoben negative) Entwicklung. Der Leobener Gemeinderat beschloss auf Vorschlag von Bgm. Dr. Matthias Konrad eine einstimmige Resolution für die Förderung der MUL Kunststofftechnik. Dem Leobener Förderansuchen wurde durch BM Bures entsprochen. Die Montanuniversität wird mit kräftiger Hilfe der Stadt Leoben, des Landes Steiermark und des Bundes - seit einigen Jahren aufgrund der zahlreichen Baustellen für die Bevölkerung deutlich sichtbar - „aufgerüstet“. In der Roseggerstraße entstand das Werkstoff-Kompetenzzentrum (MCL) zur Erforschung neuer Werkstoffe. Im unmittelbar benachbarten „Rostschwammerl“ wird eifrig an der Fertigstellung des neuen Kunststoff-Kompetenzzentrums (PCCL) gearbeitet. Vom Dezember bis März nächsten Jahres werden die ca. 135 MitarbeiterInnen schrittweise in ihre neue 6.500 m² große Bleibe ziehen. In Leoben kann man bereits auf eine KunststoffTradition von 40 Jahren zurückblicken. Die Leobener Montan-Uni agiert daher aus einer Position der Stärke. Nur drei Personen haben Leoben Richtung Linz verlassen. Der Bruch zwischen Leoben und Linz wurde von den Oberösterreichern bewusst herbeigeführt. Man verlangte 51 % der Gesellschafteranteile am Kunststofftechnik-Kompetenzzentrum (PCCL), obwohl

90 % der Forschungsarbeit in der Steiermark geleistet werden. In der Eigentümerversammlung der PCCL GmbH wollte jedoch niemand Anteile an die Linzer abgeben. Damit wurden leider die Pläne, einen gemeinsamen Förderantrag für ein so genanntes „K2-Zentrum“ beim Bundesministerium für Verkehr, Infrastruktur und Technologie (BMVIT) zu stellen, begraben. Die Montan-Uni Leoben schloss sich mit den technischen Universitäten in Wien und Graz zusammen und genießt das Vertrauen vieler österreichischer Firmen sowie der Industriellenvereinigung der Steiermark, Niederösterreichs und Wiens. Eine ausgezeichnete Basis, gegenüber dem mächtigen Mitbewerber Linz zu bestehen. Der Leobener Förderantrag wurde durch das BMVIT (Ministerin Doris Bures) positiv behandelt. Es fließen Fördergelder, es kommen neue Professoren. „Die Zusicherung der K1 Förderung sichert nicht nur 70 Arbeitsplätze, sondern trägt auch dazu bei, die Forschung im Bereich der Werkstoffe zu verbessern. Dadurch schaffen wir die Voraussetzungen, dass sich technologieorientierte Unternehmen in der Stadt sowie in der gesamten Region ansiedeln“, so Bürgermeister Dr. Matthias Konrad, der sein ganzes politisches Gewicht in dieser wichtigen Frage in die Waagschale geworfen hat. Die Stadt Leoben ist mit fünf Prozent am Polymer Competence Center Leoben (PCCL) beteiligt und hat bereits Förderungen von rund € 600.000,- zur Verfügung gestellt.


zukunftleoben

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Ein kräftiges Signal für die Zukunft 30 neue MitarbeiterInnen bei der SPÖ Ortsorganisation Leoben-Stadt

Anton Lang

Liebe LeobenerInnen! Sie halten heute ein Medium mit neuem Erscheinungsbild in ihren Händen. „Zukunft Leoben“ wird Sie regelmäßig über die Arbeit der Sozialdemokratischen Gemeinderatsfraktion informieren. Die Weltwirtschafts- und Finanzkrise sind auch an Leoben nicht spurlos vorbeigegangen. Die Zahl der Beschäftigungssuchenden ist auch in unserer Stadt gestiegen, einige Firmen mussten ihren Mitarbeiterstand reduzieren.

1677 Zeichen Bgm. Dr. Matthias Konrad (re.) und der geschäftsführende Ortsvorsitzende Kurt Wallner (li.) mit den Neuen im SPÖ-Stadt Team.

Bei der letzten erweiterten Ortsvorstands-Sitzung der SPÖ Ortsorganisation Leoben-Stadt (ca. 700 Mitglieder) konnte der Ortsvorsitzende und Spitzenkandidat für die Gemeinderatswahl 2010 Bgm. Dr. Matthias Konrad 30! neue MitarbeiterInnen begrüßen. In Summe sind nun mehr als 80 Personen im „SPÖ Stadtteil-Parlament“ politisch aktiv. Die Neuen kommen aus unterschiedlichen Berufsgruppen mit vielfälti-

gem sozialem Hintergrund. Sie wurden großteils vom neu gewählten geschäftsführenden Vorsitzenden Kurt Wallner persönlich angesprochen und zur politischen Mitarbeit eingeladen. Fünfzig Prozent sind weiblich, viele im jugendlichen Alter. „Ein kräftiges Signal für die Zukunft der SPÖ“, zeigt sich Matthias Konrad zuversichtlich und zufrieden.

Gemeinsam gegen Vandalismus und Gewalt Vandalenakte an öffentlichen Einrichtungen vernichten jährlich tausende Euros an Steuergeldern. Diesem Treiben wird ab sofort Einhalt geboten! Gerade an den Wochenenden kommt es vermehrt zu Beschädigungen und Verschmutzungen im gesamten Stadtgebiet. In den meisten Fällen ist die Hemmschwelle durch Alkoholeinfluss deutlich gesenkt. Schreiten couragierte Mitbürger ein, werden sie angepöbelt oder gar mit Gewalt bedroht. Für Bürgermeister Dr. Konrad ist das Maß end-

gültig voll. Ein von der Gemeinde beauftragter Ordnungsdienst unterstützt nun die Bemühungen von Polizei und Bürgerschaft. Die persönliche Sicherheit zählt zu den wesentlichen Grundbedürfnissen des Menschen. Dafür wird sich die SPÖ-Fraktion auch künftig mit aller Kraft einsetzen.

Vergleiche zeigen jedoch, dass Leoben die Krise besser meistern konnte, als viele vergleichbare Städte. Verantwortlich dafür war die strategische Ausrichtung der Montanstadt in den letzten Jahren. Unter der Federführung von Bürgermeister Dr. Matthias Konrad hat sich Leoben mit dem gewaltigen Wissenspotential der Montanuniversität im Hintergrund zu einem HightechStandort erster Güte entwickelt. Kaum eine andere Stadt hat sich in den letzten Jahren wirtschaftlich so stark entwickelt wie Leoben. Großprojekte wie die Schaffung der Wellnessoase Asia Spa, die Errichtung des innerstädtischen Einkaufszentrums LCS sowie die Stärkung und der Ausbau der Montanuniversität Leoben haben die Basis geschaffen, um sich als zentraler Wirtschaftsstandort in der Obersteiermark zu positionieren. Trotzdem werden die nächsten Jahre auch für unsere Heimatstadt Leoben eine große Herausforderung sein. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden sich nur sehr zaghaft bessern, die Gemeinden müssen sich neuen finanziellen Herausforderungen stellen. Bürgermeister Dr. Matthias Konrad und sein Team sind Garant dafür, dass der bisher so erfolgreiche Weg, Leoben als das Zentrum für Wirtschaft, Handel und Wissenschaft in der Obersteiermark zu positionieren, fortgesetzt wird. Das gute Zusammenspiel zwischen Kommune, Handel und Wirtschaft führt dazu, dass sich trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage immer mehr Unternehmen dazu entscheiden, in Leoben einen Standort zu eröffnen. Leoben ist auf dem richtigen Weg in die Zukunft! Liebe LeobnerInnen, gestalten Sie mit uns gemeinsam die „Zukunft Leobens“. Ihr Anton Lang Klubobmann der Sozialdemokratischen Gemeinderatsfraktion


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zukunftleoben

MEINUNGSUMFRAGE DER SPÖ DONAWITZ:

Wer nicht an die Zukunft denkt, der hat keine! GR Manfred Schmid

Diese Bevölkerungsumfrage ist nunmehr abgeschlossen und durch die hohe Rücklaufquote ein großer Erfolg geworden. Wir freuen uns sehr, dass die Donawitzerinnen und Donawitzer so rege teilgenommen und dadurch die Wichtigkeit des Ortsteiles Donawitz hervorgehoben haben. Alle bevölkerungsrelevanten Themen wie z.B. Kinder, Jugend, Familie, Senioren, Soziales, Gesundheit, Umwelt, Kultur, Verkehr und Allgemeines waren Thema dieser Umfrage.

Unter diesem Motto besuchten wir jeden Haushalt in Donawitz, um Fragebögen an die Bevölkerung zu verteilen. Die gesammelten Fragebögen wurden genauestens ausgewertet und in Themenschwerpunkten zusammengefasst. Das Ergebnis werden wir den Donawitzerinnen und Donawitzern im November präsentieren und mit ihnen darüber diskutieren. Für uns ist es selbstverständlich, diese Ergebnisse genauestens zu analysieren und in das Ortsparteiprogramm für die kommende Gemeinderatsperiode 2010 – 2015 auf-

10 Minut

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witz

zunehmen. Es ist unser gemeinsames Ziel, die Wünsche, Kritiken und Anregungen, welche sich aus der Umfrage ergeben haben, umzusetzen. Wir danken der Bevölkerung von Donawitz für die zahlreiche Teilnahme an unserer Umfrage, woran man sehen kann, dass Donawitz an die Zukunft denkt und auch eine hat.

Ihre Meinung

zählt

EINLADUNG

Finden Sie Ihre Traumwohnung unter

an alle DonawitzerInnen zur

Präsentation der Meinungsumfrage Donnerstag, 19. November 2009 um 18:00 Uhr im Seniorenclub Lorberaustraße 7

Hack a d t g o s s Wo

ler?

Da aane hot uns um den Semmering tunnöö pröllt, da aundare pröllt uns um die Hacklerpension!


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JUDENDORF-SEEGRABEN:

Eine Verkehrsentlastung der Proleber Siedlung, weniger Durchzugsverkehr und vermehrte Sicherheit bei der Schule und dem Kindergarten. Keine unnötigen Kilometer mehr, wenn es gilt andere Ortsteile zu erreichen oder zum Friedhof zu gelangen.

Brücken verbinden Durch zahlreiche Brückenprojekte ist der Ortsteil Judendorf-Seegraben noch näher an die Innenstadt gerückt. Dadurch wurde die Verkehrsinfrastruktur wesentlich verbessert ohne die Wohnqualität zu schmälern. Sie ist und war ja schon fast immer da, und verbindet schon seit jeher Judendorf-Seegraben mit der Innenstadt – die Winkelfeldbrücke. Aber sie war schon zu schmal und zu eng, um Fußgänger und Radfahrer ohne Behinderung passieren zu lassen. Die kürzlich übergebene, verbreiterte Winkelfeldbrücke bindet den „zweiten Bezirk“ noch enger an die Innenstadt. Von einem durch den Bergbau Seegraben geprägtem Industrieortsteil, in dem einst auch die traditionsreiche LAB - Leobener Arbeiterbäckerei angesiedelt war (die Fabriksruine wurde zur Freude aller geschliffen), hat sich Judendorf-Seegraben zu einem Musterortsteil mit höchster Wohnqualität entwickelt.

Neue, kleinere Brücken

V. l.n.r.: StR Harald Tischhardt, Bgm. Dr. Matthias Konrad, LAbg. GR Anton Lang

Verkehrsberuhigt und freigehalten vom Durchzugsverkehr können die JudendorferInnen fußläufig die hervorragende Infrastruktur der Innenstadt zusätzlich als die ihre nutzen. Was Winkelfeldbrücke, Kraftwerksbrücke und Permenweg für die Fußgänger und Radfahrer bringen, nämlich noch näher an die Innenstadt zu rücken, hat die Nordspange im positiven Sinne für den Autoverkehr gebracht.

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was gegen Unternehmer, die Ausnehmer sind.

alles klar ? Als ArbeitnehmerIn oder Lehrling sollten Sie gut über Ihre Ansprüche und Rechte Bescheid wissen. Wir beraten Sie gerne in allen Fragen rund um Beruf und Arbeitsrecht.

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gibt es entlang des Karrenbaches (Seegrabenbach), der im Zuge des aufwändigen Bachausbaues die Seegrabenstraße und die umliegenden Wohnobjekte murensicher gemacht hat.

StR. Harald Tischhardt

Und noch eine Brücke bereitet in Zukunft den JudendorferInnen und SeegrabenerInnen Freude. Die Eisenbahnbrücke über die Mur, im Volksmund leidvoll „Bassgeige“ genannt, wird durch ein lärmgedämpftes Modell ersetzt.

Basel II-Bestimmungen sind Gift für kleine Unternehmen Die Mitglieder des Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht haben empfohlen, dass die Banken bei Vergabe von Unternehmenskrediten von weniger als 1 Million Euro die Basel II - Bestimmungen nicht anwenden sollen. Die Realität sieht anders aus! Viele Kreditinstitute setzen sich darüber hinweg und ignorieren die geforderte Gleichstellung mit Privatkrediten. Dafür, dass den Einpersonen- und den kleinen und mittleren Unternehmen nicht die Finanzierung ihrer betrieblichen Vorhaben verwehrt wird, wird sich der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband kompromisslos einsetzen. Denn Vertreter der Kleinst-, Klein- und Mittelbetriebe sind wir – nicht nur vor Wirtschaftskammerwahlen .


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LEOBEN-STADT:

Neues Team der SPÖ-Frauen Noch immer stehen strukturelle, gesellschaftspolitische Hürden einer tatsächlichen Gleichstellung der in Österreich lebenden Frauen, ob jung oder alt, ob mit oder ohne Kinder, im Wege. Um diese Hürden zu beseitigen bedarf es einer konsequenten, nachhaltigen und aktiven Frauenpolitik. Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist Bestandteil einer modernen, sozialdemokratischen Politik. Auch die Ortsfrauenvorsitzenden der Stadt Leoben vertreten frauenpolitische Anliegen in unserer Gemeinde. Allen voran natürlich die Gemeinderätinnen Annemarie Hopf und Sabine Mascha. Aber auch die neu gewählte Frauenvorsitzende des Ortsteiles Leoben-Stadt, Margit Keshmiri, tritt für eine aktive Frauenpolitik ein.

Gleiche Chancen am Arbeitsmarkt haben dabei erste Priorität. Frauen verdienen ein Drittel weniger als ihre männlichen Kollegen und die Einkommensunterschiede wachsen noch immer. 75% aller Berufseinsteigerinnen wählen eine für ihr Geschlecht typische Beschäftigung. Eine breit gefächerte fundierte Ausbildung bietet Frauen auch in nicht traditionellen Bereichen bessere Chancen. Gerade hier in Leoben mit unserer Montanuniversität haben Frauen die Möglichkeit, eine technische Ausbildung, sei es nun mit einem Lehrberuf oder mit einem

technischen Studium, zu absolvieren. Dadurch erhöht sich maßgeblich ihre Chancengleichheit. Die Leobener SPÖ-Frauen vertreten mit ihrem politischen Engagement die

Grundwerte sozialdemokratischer Politik – Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität – und tragen damit auch zur Bewusstseinsbildung für gleiche Chancen für Frauen und Männer bei.

V.l.n.r.: Edith Kaiba, Doris Stütz, BRin Waltraut Hladny, Margit Keshmiri, Sabrina Winkler

www.stmk.volkshilfe.at

lebendig sein – dazu gehören. „Unsere BewohnerInnen sind und bleiben Persönlichkeiten mit einer langen Lebensgeschichte. Wer bei uns lebt, soll sich wohl fühlen und durch freundliche, individuelle Betreuung gefördert werden.“ DGKS Maria Porkristl, Pflegedienstleiterin

Informationen unter: Seniorenzentrum Leoben Pestalozzistraße 31, 8700 Leoben, Tel.: 03842/ 23711, Fax: 03842/ 23811, E-Mail: haus-leoben@stmk.volkshilfe.at


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Neue Spitalslandesrätin Dr. Bettina Vollath zu LKH Leoben:

Spatenstich für Funktionstrakt im Sommer 2010 Vollath dankte kürzlich bei ihrem Besuch in Leoben den MitarbeiterInnen des LKH Leoben für ihren Einsatz und bat bis zur Fertigstellung der Bauarbeiten um ihre Geduld und gute Nerven, da der Umbau ja im laufenden Betrieb Schritt für Schritt erfolgen wird.

FAKTEN zum LKH Leoben NEU n ab 12/2009 konservative Intensivstation und Umverlegung Medgas Zentrale (€ 8 Mio.)

Spitalslandesrätin Dr. Bettina Vollath (links) und der ärztliche Leiter Prim. Dr. Heinz Luschnik (2.v.l.) im Gespräch mit MitarbeiterInnen des LKH Leoben.

Die Vorarbeiten und Planungen für den so dringend erforderlichen Zu- und Umbau des LKH Leoben sind im vollen Gange, und im Sommer 2010 wird der Spatenstich für den Funktionstrakt erfolgen können. Vorbereitende Bau-

arbeiten dafür, wie beispielsweise die konservative Intensivstation und die Umverlegung der Medgas-Zentrale können noch heuer in Angriff genommen werden und werden sich im Frühjahr fortsetzen.

n ab 03/2010 Stützmaßnahmen als Vorbereitung für Funktionstrakt (€ 3 Mio.) n ab 07/2010 Funktionstrakt (€ 60 Mio.) n Planungsbeginn Strahlentherapie Dezember 2009

Kinderbetreuung weiter ausbauen Landesrätin Grossmann auf Stippvisite in Leoben ihrer Vorgängerin Bettina Vollath erst der Beginn ihres weiteren Strebens ist und sie die Steiermark zum Familienland Nummer eins machen möchte. Die Steiermark führte als erstes Bundesland den GratiskindergarLAbg. Anton Lang, Bgm. Dr. Matthias Konrad, LRin Elisabeth ten ein. Nun gibt Grossmann, LAGb Erich Prattes, NRAbg. Andrea Gessl-Ranftl, es auch einen Stadtpfarrer Dr. Max Plöbst Gutschein für die Bei einem Bezirksbesuch Mitte Oktober Elternbildung. Um das Angebot der präsentierte die neue FamilienlandesKinderkrippen anzugleichen, stehen rätin Elisabeth Grossmann die Familiim Rahmen der „Zwei und mehr“-Faenoffensive „Zwei und mehr“. Die neue milienoffensive in diesem bzw. dem Landesrätin zeigte viel Engagement, nächsten Jahr statt bisher 1,4 nun jestellte fest, dass der Gratiskindergarten weils neun Millionen Euro pro Jahr für

den Ausbau von Kinderkrippen und Kindergärten zur Verfügung. Von der Stadt Leoben werden sechs Kinderbetreuungseinrichtungen (insgesamt 20 Gruppen mit 420 Kinder) betreut, was eine Abdeckung von 67 Prozent bedeutet. Die restlichen 33 Prozent fallen drei privaten Betreuungseinrichtungen zu. Im Herbst des nächsten Jahres sollen in Göss und Lerchenfeld zwei weitere Kindergruppen eröffnet werden, die einen Kostenaufwand von rund 855.000 Euro erfordern. Sehr angetan zeigte sich Landesrätin Grossmann vom Kinderbetreuungszentrum Josefinum und zollte Bürger– meister Dr. Matthias Konrad für diese Errichtung viel Lob.

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„Schau, der Herr Bürgermeister“ Mit „Rad und Tat“ unterwegs in Leoben Wohlfühlen „In unserer Stadt hat sich sehr viel zum Positiven verändert. Die Innenstadt ist städtebaulich ein Juwel, der zum beliebten Treffpunkt und Handelsplatz geworden ist, an dem man sich wohlfühlt“, sind sich die Menschen in allen Stadtteilen einig.

„Schau, der Herr Bürgermeister fährt mit dem Fahrrad zu uns, das gefällt uns.“ „Herr Bürgermeister, das finde ich toll, dass Sie mit Ihrem Team in unsere Straße kommen. Macht Ihr einen Betriebsausflug?“ Da staunten viele Leobener Bürgerinnen und Bürger, als Bürgermeister Dr. Matthias Konrad teils mit dem Fahrrad, teils zu Fuß auch in die entlegensten Winkel unserer Stadt kam. Eine ausgezeichnete Möglichkeit für Matthias Konrad und viele GemeindebürgerInnen zum persönlichen Gespräch. Zahlreiche Wünsche wurden geäußert, Anregungen gegeben, Fehler aufgezeigt, Dank ausgesprochen. Eines gleich vorweg: Alle Kontakte waren von wechselseitigem Respekt getragen. Nie fiel auch nur ein böses Wort.

Missstände Die SPÖ-StadtteilvertreterInnen (Stadtund Gemeinderäte) sowie BGF Kurt Wallner assistierten und machten auf den einen oder anderen Missstand aufmerksam. Z.B.: nicht abgeholter Sperrmüll, fehlende Mülltonnen, stinkende Komposthaufen, verwahrloste Häuser und Grundstücke, die zum Teil eine Gefahr für BewohnerInnen und AnrainerInnen sind. Wie gefährlich manchmal

die Lebensumstände sein können, das konnte Bgm. Konrad und das Donawitzer SPÖ-Team anhand einer in kurzer Entfernung herabstürzenden Fensterscheibe hautnah miterleben. Zum Glück wurde niemand verletzt. „Solche Missstände leite ich sofort an die Baupolizei oder andere zuständige Abteilungen der Stadtverwaltung weiter. Die Eigentümer werden aufgefordert, die gesetzlichen Bestimmungen zur Sicherheit der BürgerInnen zu erfüllen“, sagt Bgm. Dr. Konrad und hält seine Verärgerung über diese Zustände nicht zurück.

Viele Leobener MitbewohnerInnen haben mit viel Liebe und Fleiß Eigenheime und Wohnungen errichtet. Die Stadt Leoben, Siedlungsgenossenschaften und Private haben viel Geld in die Verbesserung der Wohnqualität gesteckt. In Leoben kann man sich sehr wohlfühlen. Es gibt Industrie, Gewerbe, Handel, Dienstleistungen, Forschung, Lehre, Wissenschaft, ärztliche Versorgung. Leoben ist an das europäische Verkehrsnetz gut angeschlossen und liegt mitten im Grünen.

Appell Es gibt aber auch noch Wohngegenden, in denen man von diesem Aufwärtstrend nichts merkt. Für einige – teils ältere BewohnerInnen – haben sich die Wohnbedingungen verschlechtert. Die


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STR Wilfried Gröbminger

Ortsvorsitzender der SPÖ Göss

Stadtgemeinde kann nur an die privaten Eigentümer appellieren, auch ihren Beitrag zur Verschönerung und zur Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität vieler MitbürgerInnen zu leisten.

Hilfe Zurück zur „Rad und Tat Tour“ des Bürgermeisters. Oft kann rasch geholfen werden, wie bei der Einfahrt zu einer Arztpraxis in Judendorf, die bislang im Dunkeln lag, da ein Hausbesitzer die Beleuchtung an seinem Gebäude deaktivierte. Die PatientInnen und HausbewohnerInnen können nun aufatmen, Monteure der Gemeinde montierten rasch eine neue Laterne. Niemand muss nunmehr im Dunkeln zur Arztpraxis bzw. zum Wohnhaus gehen und sich fürchten. Auch in Göss konnten zwei Wünsche auf kurzem Wege sofort erledigt werden: Neuer Zebrastreifen beim Kindergarten und eine neue Sirenenfunksteuerung für die Feuerwehr.

Bürgermeister Konrad – in dessen bisheriger Amtszeit Leoben modern und attraktiv wurde – ist ein Energiebündel. Fast täglich arbeitet er an wichtigen Projekten für die Stadt. Auch bei Veranstaltungen ist er stets präsent. Sein Arbeitstag ist rund um die Uhr verplant. „Ich wollte einmal mit Menschen in ihrem eigenen Lebensraum, in den sechs Leobener Stadtteilen Kontakt haben.“ Deshalb fasste Konrad den Entschluss, Touren durch Nennersdorf, MühltalLerchenfeld, Leitendorf, Göss, Schladnitz, Donawitz, Judendorf, Seegraben und Hinterberg in den Monaten August, September und Oktober zu unternehmen. Im November folgt Waasen.

Lärmschutzwände Als größter Wunsch der Gösser Bevölkerung gilt die Neugestaltung der Lärmschutzwände entlang der S6. Bürgermeister Konrad sagte die Bereitschaft der Gemeinde zu, einen finanziellen Beitrag zur Entschärfung dieser teilweise unerträglichen Situation zu leisten. Der Ball liegt nun bei der ASFINAG, die für die Verwirklichung verantwortlich zeichnet. Alle von der Bevölkerung angesprochenen Probleme wurden sorgfältig dokumentiert und zur Bearbeitung bzw. Erledigung weitergeleitet.

Besuch bei Naturbarometermacher Ernst Angerer in Göss

Bei der Rad und Tat Tour von Bgm. Dr. Konrad besuchte dieser gemeinsam mit STR Wilfried Gröbminger, GR Sepp Riegler und BGF Kurt Wallner den 84-jährigen Gösser Ernst Angerer. Der ehemalige Zimmermann der Forstverwaltung Mayr-Melnhof, hat bereits einige hundert Naturbarometer hergestellt. Die Idee dazu hat er sich bei einem Bauernhof in Ranten geholt.

Auf einem alten Tor war eine beschädigte Wetterstation montiert. Angerer „reparierte“ das Anzeigestaberl erfolgreich. Wie funktioniert ein Naturbarometer? Man benötigt einen getrockneten Fichtenzweig, den man an einem Brett anbringt. Bei geringer Luftfeuchtigkeit biegt sich dieser Zweig nach unten und bei beginnendem Schlechtwetter zeigt er nach oben.

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Chef von heute begrüßte Chef’s von morgen

6 Lehrlinge wurden neu aufgenommen

„Service und Dienst am Kunden werden bei uns groß geschrieben. Damit die hohe Qualität auch in Zukunft gewährleistet wird, werden jährlich junge Menschen gesucht, die engagiert sind und motiviert mitarbeiten wollen“, betont STR Wilfried Gröbminger und freut sich, dass Anfang September wiederum sechs Lehrlinge (drei in den Sparten Gas- und Wasserwerk, zwei im Bereich Elektroinstallation und ein als Kfz-Techniker) aufgenommen werden konnten. Voraussetzung für die Aufnahme ins Ausbildungsprogramm sind ein positiver Schulabschluss, logisches Denken, eine gute Auffassungsgabe, Lernbereitschaft und Bgm. Dr. Matthias Konrad inmitten der neu aufgenomdie Liebe zum gewählten men Lehrlinge bei den Stadtwerken Leoben Beruf.

Kürzlich besuchten Bürgermeister Dr. Matthias Konrad gemeinsam mit Stadtwerke Verwaltungsausschussobmann STR Wilfried Gröbminger die jüngsten Mitarbeiter bei den Stadtwerken Leoben. „Denn gut ausgebildete Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital und die Zukunft eines erfolgreichen Unternehmens“, so Bürgermeister Konrad. Die Stadtwerke Leoben nehmen seit 1956 kontinuierlich Lehrlinge auf. Und gerade heute, ist es wichtiger denn je, dass man jungen Menschen eine Entwicklungsmöglichkeit bieten muss, denn die Lehrlinge von heute sind die dringend benötigten Fachkräfte von morgen und stellen ein wichtiges Rückgrat der Wirtschaft dar. Derzeit stehen 17 Lehrlinge in Ausbildung. „Lehre hat

Selbständigkeit wird durch die fundierte Ausbildung geebnet.

Zukunft“, sind bei den Stadtwerken Leoben mehr als nur Schlagworte. Betriebsintern hat man die Möglichkeit, zum Meister oder sogar Betriebsleiter aufzusteigen. Aber auch der Weg in die

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Bei den Menschen – für die Menschen „Helpline Mobil“ – mobiles Bürgerservice machte Station in Leoben Die SPÖ Steiermark hat in der Landesparteizentrale in Graz-Eggenberg eine Helpline-Telefonzentrale eingerichtet, die unter der Leitung von Mag. Doris Klammer steht. Nunmehr gibt es auch „Helpline Mobil“ als fahrendes Bürgerservice für das gesamte Bundesland. „Helpline Mobil“ machte kürzlich auch in Leoben Station. Am Hauptplatz und in Lerchen-

feld bemühte sich das Helpline-Team um die Anliegen der Bevölkerung.

Bgm. Dr. Matthias Konrad hatte ein offenes Ohr für die Anliegen und Probleme der LeobnerInnen

Auch Bgm. Dr. Matthias Konrad, Bezirksgeschäftsführer Kurt Wallner, die GemeinderätInnen Dkfm. Klaus Kolenc und Heidi Krempl sowie FSG-Bezirksvorsitzender Willi Angerer standen vielen Menschen zum persönlichen Gespräch zur Verfügung.

Mitgliederboom der Sozialistischen Jugend setzt sich in Leoben fort Seit November ist die Sozialistische Jugend Steiermark um eine Bezirksgruppe reicher. In Leoben wurde nach ein paar Jahren Pause die Sozialistische Jugend Bezirk Leoben neu gegründet. Den Vorsitz übernimmt die 16-jährige Schülerin Olivia Mühlbacher, die sich gemeinsam mit ihrem jungen Team, bestehend aus zehn engagierten SchülerInnen und Lehrlingen, künftig für die Interessen und Bedürf-

nisse der Jugendlichen aus Leoben und Umgebung einsetzen wird. „Unser Hauptaugenmerk möchten wir auf jugendspezifische Veranstaltungen wie Konzerte und Skatecontests legen. Auch wollen wir eine bezirksweite Jugendumfrage unter dem Motto ,Jugend gehört gehört‘ durchführen“, sind Olivia und ihr Team voller Tatendrang.

SJ Landesvorsitzender Max Lercher (li.) mit den SJ-Teammitgliedern Christina Gsaxner, Olivia Mühlbacher und David Kocher

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Beeindruckende Bilanz der SPÖ-Frauen Donawitz Bei der vor kurzem stattgefundenen Jahreshauptversammlung deponierte Frauenvorsitzende Sabine Mascha den klaren Führungsanspruch für die SPÖ in Leoben nach der Gemeinderatswahl am 21. März 2010. 22 Veranstaltungen und Aktivitäten mit 195 Teilnehmer- und HelferInnen in der Zeit vom 15. Juni 2007 bis Ende Oktober 2009 sind beeindruckende Zahlen, wenn es darum geht, Bilanz zu ziehen. „Frauenvorsitzende Sabine Mascha und ihr Team haben im Berichtszeitraum Gewaltiges geleistet“, hat Ortsvorsitzender GR Manfred Schmid den Donawitzer SPÖ-Frauen Dank und Anerkennung ausgesprochen. Er betonte weiters, dass es in der sozialdemokratischen Bewegung sehr wichtig sei, auf engagierte Frauen zählen zu können. Manfred Schmid gratulierte den einstimmig in ihren Funktionen bestätigten Vorstandsmitgliedern recht herzlich. Die wiedergewählte Frauenvorsitzende GR Sabine Mascha bedankte sich in ihrer Rede bei den Frauen für das entgegengebrachte Vertrauen, das dem gesamten Team (Vorsitzende-Stv.: Friederike Wallner; Vorsitzende-Stv.: Ulrike Ebner; Schriftführerin: Bernadette Spannring; Kassa: Margarethe Gerold; Stv.: Dorothea Glaser; Kontrolle: Christine Lipp und Josefine Rader; Beirätinnen: Barbara Rahm und Ehrenvorsitzende Fredegard Peitler) und ihr ausgesprochen wurde. In weiterer Folge thematisierte sie die kommende Gemeinderatswahl: „Im Frühjahr geht es für uns Leobnerinnen und Leobener um eine richtungsweisende Entscheidung bei der Gemeinderatswahl. Wir müssen

Von rechts: Sabine Mascha, Josefine Rader, Dorli Glaser, Fredegard Peitler, Bernadette Spannring, Ulrike Ebner, Christine Lipp, Friederike Wallner, Margarehta Gerold, Manfred Schmid (nicht im Bild Barbara Rahm) es schaffen, dass wir auch in den nächsten fünf Jahren als Nummer 1 unser lebens- und liebenswertes Leoben sowie unseren Ortsteil Donawitz erfolgreich gestalten können. Dafür werden wir Frauen uns mit aller Vehemenz einsetzen.“ Sabine Mascha hat im Rahmen der Jahreshauptver-

sammlung auch ihr Aktionsprogramm vorgestellt. Ein Höhepunkt wird sicherlich die Fahrt zum Veldener Adventmarkt am 19. Dezember sein. Abschließend bekräftigte die Frauenvorsitzende ihren Willen, das Mitspracherecht der Frauen innerhalb der SPÖ verstärkt einzufordern.

Gemeinsam und nicht einsam Der Pensionistenverband Österreich hat in Leoben einen Mitgliederstand von rund 1 700 Personen. Die Betreuung erfolgt in 5 Ortsgruppen: LeobenStadt, Göss, Donawitz, Judendorf-Seegraben und Hinterberg. Für unsere Senioren werden eine Vielzahl von Veranstaltungen angeboten. Sowohl Kultur, als auch Sport sind in unserem Vereinsleben fix verankert. Frei nach dem Motto „Wer rastet, der rostet“, sind Wassergymnastik, Turnen und Kegeln wesentliche Aktivitäten für die körperliche Fitness. In den regelmäßigen Treffen wird neben dem Gedankenaustausch dem Leben in der Gemeinschaft breiter Raum gewidmet. Ein wesentlicher Schwerpunkt ist die Reisesektion. Mehr als 3 000 reiselustige Senioren nehmen die Angebote gerne an. Neugierig geworden? Jedes neue Mitglied ist herzlich willkommen!


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Senioren bleiben in Leoben jung

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Soziale Netzwerke sind besonders im Alter wichtig. Wenn berufliche oder familiäre Kontakte weniger werden, dann ist es wichtig, auf andere soziale Netze und deren Ressourcen zurückgreifen zu können. Soziale Netze bedürfen jedoch der ständigen Pflege. Die Stadt Leoben leistet sich ein Zehntel des Budgets für Gesundheit und Soziales, das sind immerhin 7,2 Millionen Euro. Eine ständige Einrichtung sind unsere sieben Seniorenclubs – in jedem Leobener Stadtteil – Nachmittagsbetreuung mit Musik, Vorträgen, Lesungen, Kaffee und Kuchen.

Die Weihnachtsfeiern und Familienabende werden von unseren Senioren ebenso gerne angenommen. Nicht zu vergessen die „Altenurlaube“ für unsere Jungsenioren, die sie eine ganze Woche durch die Steiermark führen. Über die Gesundheitsmesse hat die Plattform „Gesundes Leoben“ sich zum Ziel gesetzt, durch Workshops und Vorträge die Jugend präventiv aufzuklären.

Den Geburtstagskindern ab 80 Jahren sowie Hochzeitsjubilaren ab der Goldenen Hochzeit werden von der Stadt Leoben Geschenkskörbe und Blumensträuße überreicht. Ältere Menschen haben ein starkes Bedürfnis zu erzählen. Doch leider wird gerade diese besonders intime Form der Selbstmitteilung in der sozialen Arbeit oft als Störung angesehen und dies, obwohl der Mensch und das, was er mitzuteilen hat, eigentlich im Mittelpunkt stehen sollte.

GR Arno Maier, Sozialreferent

Wir sind für Sie da Im Referat Gesundheit und Soziales sind wir bemüht, Hilfestellung in vielen Lebenslagen zu bieten. Nicht alle Probleme können wir lösen, aber oft können wir gemeinsam Lösungsansätze erarbeiten. Meine kompetenten Mitarbeiterinnen beraten und informieren bei sozialen Fragen, vom Heizkostenzuschuss bis hin zu Unterstützung von Menschen mit Handicap. Scheuen Sie sich nicht, unsere Hilfe in Anspruch zu nehmen, wir sind gerne für Sie da!

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Leitendorf mag man eben Die Öffnung des Schulparks war eine gute Entscheidung. Die Nutzung, sowohl durch die Volksschule, als auch durch die Bevölkerung funktioniert reibungslos. Auch Hundebesitzer verhalten sich durchaus rücksichtsvoll. Nicht zu übersehen ist die angespannte Parkplatzsituation. Hier müssen unbedingt Überlegungen angestellt werden. Alle bisher eingebrachten Lösungsansätze fanden zu wenig Zustimmung.

Keine großartigen kulturhistorischen Baudenkmäler, keine touristischen Anziehungspunkte, nicht einmal eine eigene Kirche. Und trotzdem lässt es sich in Leitendorf gut leben. Der besondere Reiz von Leitendorf lässt sich mit wenigen Worten beschreiben: Inmitten der Stadt und doch nicht im Zentrum. Die umfangreichen Grünflächen, in Verbindung mit den guten Einkaufsmöglichkeiten und Verkehrsanbindungen, bilden eine hervorragende Lebensqualität. Aber auch die Geschichte kommt nicht zu kurz. Der Häuselberg war auf Grund seiner Beschaffenheit eines der ersten Siedlungsgebiete in unserer Region. Wo sich vor Jahrhunderten eine Höhen-

siedlung fand, suchen heute viele Menschen Erholung und Entspannung in der wunderschönen Natur. Diese Kurzbeschreibung könnte nahezu paradiesische Zustände vermuten lassen. Nein, die gibt es natürlich nicht. Aber Leitendorf kann auf eine hohe Zufriedenheit seiner Bewohner verweisen. In Abstimmung mit den Mietern wurden im U-Block bei fast allen Eingängen Außenlifte angebaut. Damit wurde die Lebensqualität unserer älteren Mitbürger deutlich verbessert. Hoffentlich folgen die Verantwortungsträger der Eisenbahnerhäuser und die der anderen Wohnungsanbieter bald diesem Vorbild.

Viele Mieter der Fröbelgasse haben ein massives „Fensterproblem“. Hier wurde nach einem Besuch von Bürgermeister Dr. Konrad die Verwaltung sofort tätig und hat eine Lösung erarbeitet. Der Blick nach Oberleitendorf zeigt die Entwicklung zum Wohn- und Erholungsraum. In den letzten Jahren entstanden viele neue Einfamilienund Reihenhäuser. Da noch

www.merkur.at

Die SPÖ Leitendorf ist gut aufgestellt. Im ständigen Kontakt mit der Bevölkerung können viele Probleme unbürokratisch gelöst werden.

Freiflächen vorhanden sind, ist nach wie vor Bautätigkeit gegeben. Die Grabungsarbeiten der letzten Monate waren eine große Belastung für ganz Oberleitendorf. Vom Fußgänger bis zum Autofahrer, alle waren wir betroffen. Es war aber dringend nötig, Regenwasserkanäle zu errichten und gleichzeitig die Wasserleitungen zu erneuern. Hier hat die Stadtgemeinde Leoben einen Betrag von mehr als 1.000.000 Euro in die Entwicklung unseres Stadtteiles investiert. Wenn nun auch die Grabungsschächte für die Fernwärmeversorgung geschlossen sind und eine erste Asphaltdecke aufgetragen ist, hat unser Stadtteil einen wichtigen Schritt in eine gute Zukunft getan. Seit mehr als 30 Jahren lebe ich mit meiner Familie in Leitendorf. Und ich bin stolz, ein Leitendorfer zu sein!

Kulturstadt Leoben

StR Franz Valland, Kulturreferent

Das kulturelle Leben in Leoben mitgestalten zu dürfen ist eine interessante und spannende Aufgabe. Bei der Erstellung des Kulturprogramms gilt es, eine möglichst breite Vielfalt anzubieten. Ob Theater, Kabarett, Konzert, oder unsere jährliche Großausstellung, wir versuchen Ihrem Geschmack gerecht zu werden. Den Titel, eine Kulturstadt zu sein, haben wir uns hart erarbeitet. Mit Ihrer Hilfe und Unterstützung werden wir diesen Weg konsequent weiterführen.

Ihre Gesundheit in allerbesten Händen.

WIR VERSICHERN DAS WUNDER MENSCH


zukunftleoben

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EIN INTERNATIONALER ERFOLG: LOGISTIK SOMMER 2009

Im Bild von links nach rechts: Dr.Ing. Dr.h.c. em.Univ.-Prof. Albert Oberhofer Geschäftsführer Dir. Ing. Leopold Pilsner, MBA Finanzstadtrat Harald Tischhardt Bürgermeister Dr. Matthias Konrad Rektor Univ.-Prof.Dipl.Ing.Dr. Wolfhard Wegscheider

Am 17. und 18. September fand zum 7. Mal der Leobener Logistik Sommer statt. Rund 150 Teilnehmer beschäftigten sich mit Innovationen und Trends für Abfall-, Entsorgungs- und Lagersysteme. Der Leobener Logistik Sommer, der vom

Neben der Vorstellung aktueller tech-

und zeigt, dass der Logistikschwerpunkt

Logistik Club Leoben heuer wieder im

nischer Innovationen und Trends spielte

für Leoben eine wesentliche Option für

Asia Spa Leoben durchgeführt wurde,

selbstverständlich auch die Wirtschafts-

die Zukunft darstellt.“ Auch die schon seit

blieb seinem Credo treu, hochkarätige

krise eine Rolle: Denn zum einen stellt

Jahren treuen Sponsoren des Leobener

Fachvorträge

Experten

jede Effizienzsteigerung in logistischen

Logistik Sommers haben diese Bedeutung

mit sommerlich-entspanntem Small Talk

Prozessen eine unternehmerisch sinnvolle

erkannt. So hat auch heuer wieder der

zu verbinden. Im fachlichen Zentrum

Antwort auf die Krise dar, zum anderen

international tätige Global Player, die

standen Vorträge von Logistikexperten

stellte Dr. Hubert Fratzl, Leiter der

Fa. KNAPP Systemintegration GmbH

international

Konzernlogistik

Böhler-Uddeholm,

mit Sitz in Leoben als Hauptsponsor

Brückenschlag

den Leobener Logistik Sommer namhaft

internationaler

agierender

Unternehmen

bei

wie Migros, Böhler Uddeholm, Magna

einen

Steyr, Knapp und anderen.

zwischen der Wirtschaftskrise und dem

interessanten

unterstützt.

Bull-whip-Effekt, her – ein Effekt, der bei zu

geringsten massiven

Nachfrageänderungen Schwankungen

in

Die Sponsoren:

der

Lieferkette führt. Der Präsident des Leobener

Logistik

Clubs,

Albert

Oberhofer und der Geschäftsführer der Logistik Center Leoben GmbH, Leopold Pilsner resümieren: „Dass der Leobener Logistik Sommer auch in wirtschaftlich

RADWERK

Für den gesellschaftlichen Teil wurde eine

Abendveranstaltung

www.logistik-express.at

schwierigen Zeiten so gut besucht ist, unter

dem

Titel „Feuer und Eisen“ im Radwerk IV

beweist die Bedeutung der Veranstaltung

Logistik Club Leoben

in Vordernberg organisiert.

NR. 2|2009

KEIN STEIN BLEIBT AUF DEM ANDEREN Jetzt Initiativen setzen und Kontakte intensivieren. Das Netzwerk stärken und Teil des Ganzen werden. Seite 10

Logistik Club Leoben

Logistik Club Leoben

Logistik Club Leoben Logistik Club Leoben


16 zukunftleoben

Steirischer SPÖ-Parteitag:

100% für Leobens Bürgermeister Der steirische SPÖ-Landesparteivorsitzende und Landeshauptmann Franz Voves ist beim Parteitag am 17. Oktober in Graz mit 99,56 Prozent der Delegiertenstimmen wieder gewählt worden. Das ist das beste Ergebnis des SPÖChefs bisher, noch ein wenig mehr als im März 2007 in Weiz mit 99,21 Prozent. Bei seinem ersten Parteitag 2002 hatte er 99,2 Prozent erhalten, beim Auftaktparteitag im November 2004 zur letztlich erfolgreichen Landtagswahl 2005 hatte Voves 97,9 Prozent bekommen. Voves bekam von 450 Delegiertenstimmen 448 und somit nur zwei Streichungen. Insgesamt wären es 584 stimmberechtigte Delegierte gewesen, 450 hatten am Urnengang am frühen Nachmittag in Graz teil genommen. Das Ergebnis dürfte eine deutliche innerpar-

V.l.n.r.: LAbg. GR Anton Lang, LAbg. GR Erich Prattes, LH Mag. Franz Voves, Bgm. Dr. Matthias Konrad

teiliche Rückenstärkung für Voves sein, nach Turbulenzen um die SPÖ-Stiftung und einige Querelen mit der Bundespartei. Volle hundert Prozent gab es für die Präsidiumsmitglieder Matthias Konrad (Bürgermeister Leoben), den Europaparlamentarier Jörg Leichtfried, die

Landesräte Bettina Vollath und Manfred Wegscheider sowie SJ-Chef Wolfgang Moitzi. Neo-Landesrätin Elisabeth Grossmann erhielt 99,56 Prozent, LHStv. Siegfried Schrittwieser 98,89 Prozent. Landtagspräsident Kurt Flecker kam auf 93,56 Prozent.

Impressum: Für den Inhalt verantwortlich: Sozialdemokratischer Gemeinderatsklub Leoben; Vorsitzender: LAbg. GR Anton Lang, Roseggerstraße 11, 800 Leoben, E-Mail: grkluble@spoe.at, Tel.: 03842 / 43250; Fotos: Archiv; Layout: Crearteam; Druck: Universaldruck


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