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P.P.A 6002 Luzern, Post CH AG – Nr. 15, Jahrgang 23

Mittwoch, 18. April 2018

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Finanzen

Kommentar

Jetzt schwimmt die Stadt im Geld Dieses Ergebnis hat auch den Stadtrat überrascht. Fast 37 Millionen Franken Überschuss landete 2017 in den städtischen Kassen. Florian Hofer

Budgetiert gewesen waren nur 2 Millionen Franken plus. «Wir haben dieses Ergebnis in dieser Höhe nicht erwartet», sagte dazu Finanzchef Karl Kobelt (FDP, kleines Bild)

bei der Pressekonferenz zum Rechnungsergebnis. Lange habe nichts auf ein solch gutes Ergebnis hingedeutet, auch nicht die Prognosen im Budgetprozess (Sommer 2016). «Das kräftige Wirtschaftswachstum hat zu beträchtlich höheren Fiskalerträgen geführt, nennt Kobelt als einen der Gründe

für das scheinbar nicht vorhersehbare Ergebnis. Das Geld geht allerdings nicht an die Steuerzahler zurück. Ein Grossteil wird für Vorfinanzierungen von Schulen gespart, 1,3 Millionen Franken erhält das Personal. Zudem zeichnet sich in der Stadt ein Politikwechsel ab: «Die Finanzstrategie 2014 bis 2018 ist eine Erfolgsgeschichte», so Kobelt. Sämtliche Massnahmen seien oder würden noch umgesetzt. Das Projekt

«Sparen und Verzichten» ist abgeschlossen. Nachdem sich Kobelt und der Stadtrat bisher geweigert hatten, Steuersenkungen ins Auge zu fassen, ist nun ein Strategiewechsel auch bei diesem Thema angesagt.

Zug könnte dann wieder an Baar aufschliessen Hatte im Dezember 2017 der Grosse Gemeinderat (GGR) noch gegen den Willen des Stadtrates eine Steuersenkung um zwei Prozentpunkte von 60

Florian Hofer, Chefredaktor «Zuger Presse»

auf 58 durchgesetzt, so schlägt die Exekutive nun selbst eine Senkung auf 54 Prozent vor. Damit würde Zug allerdings immer noch hinter Baar liegen, wo der Steuersatz inzwischen auf 53 Punkte gedrückt wurde. Was Baar zur steuerlich günstigsten Gemeinde der ganzen Schweiz gemacht und Wollerau auf den Platz zwei verwiesen hat. Gut möglich, dass der GGR die Steuern im Dezember auch noch ein bisschen weiter senkt. Kommentar und Seite 7

Geschichte

Amerikanerin ging auf Spurensuche

Aber die 600 zu viel bezahlten Franken sind auch einmal hart erarbeitet worden. Das Argument, im Jahr 2019 gebe es dann schon eine Steuersenkung, das sei der Dank der Stadt an die Steuerzahler, greift nicht recht. Denn da geht es nur darum, den Bürgern nicht noch einmal zu tief in die Tasche zu greifen. Fair wäre es, den Steuerzahlern ihr im Jahr 2017 zu viel gezahltes Geld zurückzugeben.

Zug

Wegen Wasser in schlechtem Zustand Die Zuger Stadtmauer entlang der Schanz gilt als eine der wenigen Stadtmauern in der Schweiz, die noch über weite Bereiche intakt ist. Bald sind die Sanierungsarbeiten abgeschlossen. Jedoch wirds teurer als geplant. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 600 000 Franken – rund 100 000 Franken mehr als erwartet. Die Mauer ist in einem Bereich durch eingedrungenes Wasser in einem sehr schlechten Seite 7 Zustand. ar

florian.hofer@zugerpresse.ch

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Konzert

In der katholischen Pfarrkirche Rotkreuz werden am Sonntag, 29.April, mit einem Konzert für Posaune (Hansjörg Fink) und Orgel (Elmar Lehnen) die 36. internationalen Zuger Orgeltage eröffnet. Die beiden Interpreten aus Deutschland sind auch die Autoren der in diesem Rahmen erstmals in der Schweiz aufgeführten Komposition. ar Seite 15

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und 600 Franken, so sagt es die Statistik, hat jeder Steuerzahler in der Stadt Zug zum Mega-Überschuss beigetragen. 600 Franken, die jeder Steuerzahler zu viel gezahlt hat, kann man auch sagen.

Ein Grossteil geht nun in den Sparstrumpf der Stadt, ein kleiner Teil an die Angestellten der Stadt. Für ihre harte Arbeit in den letzten Jahren. Das ist gut so und ich bin der erste, der den Mitarbeitern diesen Zustupf gönnt.

Am 16. März 1944 stürzte ein US-Air-Force-Bomber in den Zugersee. An Bord war auch der Bomberschütze Carl Johan Larsen. Seine Tochter Sher Karin Larsen Green begab sich kürzlich in Baar auf Spurensuche. Ihr Vater wurde nämlich von Menzinger Schwestern gesund gepflegt. ar Seite 9

Auftakt zu den Zuger Orgeltagen

Stadt sollte über Rückzahlung nachdenken

Bild: Daniel Frischherz

Was mineralische Bodenschätze wert sind

Ulrich Eberli (von links), Leiter des Museums für Urgeschichte(n), beherbergt in seinem Haus zurzeit eine Sonderausstellung. Regierungsrat Stephan Schleiss und Stadtrat Urs Raschle liessen sich von den Ausstellungsmachern Ulrike Kastrup, Christian Wirz-Töndury und Samuel Perret durch die Schau «Boden Schätze Werte» führen und erhielten Einblick in die Vielseitigkeit und Wichtigkeit mineralischer Bodenschätze. ar Seite 3

Redaktion: «Zuger Presse», Baarerstrasse 27, 6300 Zug, Telefon 041 725 44 11, redaktion@zugerpresse.ch, www.zugerpresse.ch; Inserate: Telefon 041 725 44 56, inserate@zugerpresse.ch; Abodienst/Vertrieb: 071 272 72 56, Abo_zugerpresse@nzz.ch

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