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P.P.A 6002 Luzern, Post CH AG – Nr. 22, Jahrgang 22

Mittwoch, 7. Juni 2017

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Seiten 6 und 7

Chriesi

Editorial

Die Ernte wird nur halb so gross An den Marktständen wird die Auswahl an Zuger Chriesisorten in dieser Saison beschränkt sein. Archivbild: Maria Schmid / «Zuger Zeitung»

Prallvoll werden die Chriesibäume wegen der Frostnächte dieses Jahr nicht. Dies kann Auswirkungen auf den Preis und die Kirschtorte haben.

Obstverband dürften in der Schweiz nur 809 Tonnen Kirschen gepflückt werden, was einem Viertel einer guten Ernte entspricht. Der Kanton Zug ist mit 45 bis 50 Prozent einer Normalernte nicht ganz so stark betroffen.

Laura Sibold

Der Beiname «Zuger» der Kirschtorte in Gefahr Dennoch werden nun vermehrt Kirschen aus dem Aus-

Gesamtschweizerisch fällt die diesjährige Kirschenernte katastrophal aus. Gemäss

Alina Rütti, Redaktorin «Zuger Presse»

land importiert, was den Preis der Zuger Früchte in die Höhe treibt. Und die schlechte Chriesi-Ernte hat auch Einfluss auf die Zuger Kirschtorte. Denn nur wenn der Kirsch aus der Region stammt, verdient die Torte den Beinamen «Zuger». Fehlt der regionale Kirsch über längere Zeit, muss die geschützte Bezeichnung unter Umständen wieder aufgegeben werden. Editorial, Seite 9

Steuern

Ruf nach Ordnung Einige bislang privilegiert besteuerte Firmen wollen lieber ordentlich Steuern zahlen. Was nicht ganz einfach ist. Die Ablehnung der Unternehmenssteuerreform im Februar bringt einige Firmen, die auch im Ausland tätig sind, in Bedrängnis. In ihren Heimat-

ländern werden sie teilweise von den Behörden drangsaliert, weil die hier noch übliche privilegierte Besteuerung dort nicht mehr akzeptiert wird. Ein Wechsel in die ordentliche Besteuerung ist zwar möglich, kommt den Kanton in den ersten Jahren wegen Abschreibungen aber teuer zu stehen. Die Finanzdirektion will mit den Firmen einzeln über Lösungen diskutieren. fh Seite 11

Integration

Raus aus der Sozialhilfe Asylsuchende sollen rasch eine Stelle finden. So bleiben sie nicht von der Sozialhilfe abhängig. Der Kanton hat ein neues Integrationskonzept erarbeitet. Anzeige

Ihr

Zentral dabei ist, dass die Vermittlung von Deutschkenntnissen möglichst früh erfolgt. Aufgrund der Fähigkeiten der Asylsuchenden werden die Massnahmen definiert. Ziel ist, dass die Personen Arbeit finden und nicht von der Sozialhilfe abhängig bleiben. ar Seite 13

Bild: Daniel Frischherz

Auftakt zum Musikfestival

Raphael Suter, Co-Präsident der Musikgesellschaft Hünenberg, präsentiert die erste Uniform des Vereins aus dem Jahr 1938. Nicht nur bekommt der Verein 2018 eine neue Uniform, er organisiert auch das Zuger Musikfestival im kommenden Jahr. sim Seite 3

Die Früchte fallen uns nicht in den Schoss

D

as Zuger Aushängeschild wächst zwar auf den Bäumen. Es fällt uns aber nicht in den Schoss. Dass Zug als Chriesi-Kanton gilt, ist den hiesigen Landwirten zu verdanken. Ebenso den Konditoreien und Destillerien, die darauf bedacht sind, dass in ihren Produkten Zuger Chriesi drinstecken. Gerade mal die Hälfte des erwarteten Ernteertrages können die Chriesi-Bauern heuer einfahren. Dies treibt den Preis der Zuger Kirschen in die Höhe. Ich bezahle den höheren Preis gerne. Dem Portemonnaie der Konsumenten dürfte es weniger wehtun als den Landwirten, welche durch die April-Frostnächte massive finanzielle Einbussen hinnehmen müssen. Der wahre Wert von Lebensmitteln kann sowieso nicht in einer Währung aufgewogen werden.

alina.ruetti@zugerpresse.ch

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Zugerpresse 20170607  

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