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11 · Zugerbieter Mittwoch 22. Februar 2017 · Nr. 7

Zuger Presse

Übergangskindergarten im Pavillon Acher Süd Der Übergangskindergarten im Pavillon Acher Süd wird in einen vollwertigen Zweijahrgangskindergarten umgewandelt – das ab neuem Schuljahr und mindestens für die nächsten drei Jahre. Auf Schuljahresbeginn 2016/17 konnte die Schule Unterägeri mit dem Entscheid des Gemeinderates vom 13. April 2016 mit der Schaffung eines Übergangskindergartens im Pavillon Acher Süd auf die hohe Zahl an Schülerinnen und Schülern reagieren. Diese Lösung wurde auf die Dauer von zwei Jahren beschränkt, und dieses Angebot sollte in beiden Jahren ausschliesslich Kinder des ersten Kindergartenjahres aufnehmen. Diese Vorgehensweise ermöglichte die Aufnahme aller bis Ende Februar geborenen Kinder, welche für den freiwilligen Kindergarten berechtigt waren. Somit musste keiner der bestehenden Standorte mehr als die gesetzlich definierte Höchstzahl an Schülerinnen und Schülern aufnehmen.

Kinderzahlen weiterhin hoch Im Übergangskindergarten werden momentan 13 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Gesamthaft besuchen somit derzeit gegen 180 Kinder die neun Kindergartenstandorte. Auf der Basis der Geburtenzahlen und der zu erwartenden Neuzuzüge ist auch in den kommenden zwei bis vier Jahren mit ähnlich hohen oder sogar noch höheren Zahlen zu rechnen, definiert man einen hypothetischen Wert im Zusammenhang mit der absehbaren Bautätigkeit. Um diesem Umstand proaktiv begegnen zu können, hat der Gemeinderat seinen Beschluss des letzten Jahres erweitert: Auf Schuljahresbeginn 2017/18 wird im Pavillon Acher Süd ein vollständiger 9. Kindergartenstandort zur Verfügung stehen – dies vorerst auf mindestens drei Jahre begrenzt. Dank diesem Entscheid kann nun auch der «Übergangskindergarten» als vollwertiger Zweijahrgangskindergarten geführt werden.

Kindergarten Pavillon Acher Süd.

Diese Lösung entspricht einem grossen Bedürfnis vieler Erziehungsberechtigten, welche für ihre Kinder entsprechend der gemeindlichen Vorgaben mit einem gesicherten Kindergartenplatz rechnen dürfen. Allerdings ist es unausweichlich, dass die Zuteilungen nicht mehr durchwegs zum nächstgelegenen Standort

möglich sein werden – dieses Prinzip würde bedeuten, dass es an mehreren der acht bestehenden Standorte zu einer teils massiven Überbelegung käme. Akzentuiert wird das Problem zusätzlich dadurch, dass viele berechtigte Kinder die Krippen besuchen. Diese Standorte, Grossmatt wie Schönenbüel,

Neuer Leiter für die Jugendarbeit

BILD DES MONATS

Simone Brunner, die bisherige Bereichsleiterin Jugend, verlässt die Gemeinde Unterägeri nach Jahren erfolgreichem Tun per 28. Februar 2017. Sie hat es zusammen mit ihrem Team verstanden, die Jugendarbeit Ägerital nachhaltig zu prägen und den Jugendlichen Raum für ihre Entfaltung und Hilfestellung bei

ihren Alltagsproblemen zu geben. Der bisherige Jugendarbeiter Andreas Kaufmann übernimmt per 1. März 2017 die Bereichsleitung mit einem 80-Prozent-Pensum. Wir danken Simone Brunner herzlich für ihren geleisteten Einsatz und wünschen Andreas Kaufmann viel Freude an der neuen Herausforderung als Bereichsleiter.

Denkmalpflege und Inventarrevision in Unterägeri Von März bis August 2017 sind in der Gemeinde Unterägeri Fachleute der kantonalen Denkmalpflege unterwegs. Sie erfassen den historischen Baubestand in unserem Dorf.

Die Hochwasserschutzverbauungen beim Lutisbach nehmen langsam Formen an. Hier der trockengelegte Bachlauf unterhalb des zu bauenden Geschiebesammlers.

Artgroupzug im Haus Musica Die «artgroupzug.ch» zeigt in Zusammenarbeit mit der Musikschule Unterägeri die Vernissage «Sichtweisen», in der 10 KünstlerInnen ihre Bilderwerke präsentieren. Für den akustischen Genuss sorgen Talente und Konzert-Ensembles der Musikschule Unterägeri. Ausstellende KünstlerInnen: Minna Ahlberg, Maria de la Fuente, Sussi Hodel, Dianne Schepers, Elisabeth von Flüe, Gülay Felder, Elsbeth Dettwiler, Angela Wicki, Margaretha Gubernale, Jesus Ferra Gallegos. Auftretende Musikschülerinnen aus unseren Klavierklassen: Viviane

Gloor, Bernadette Müller, Lavinia Müller, Elina Bischof, Lara Bader, Gloria Müller, Sofia Cautero und Julian Eichhorn. Auftretende Ensembles: Klarinetten-Ensemble MS Unterägeri, Leitung Peter Burren die Saxfamily sowie die Pop/Rock Band MS Unterägeri, Leitung Marcel Schmid. Vernissage im Haus Musica Freitag, 10. März 2017, von 19.00 bis 21.30 Uhr Interview mit den Künstlerinnen und Künstlern um 19.30 Uhr.

Die kantonale Denkmalpflege überprüft derzeit erstmals umfassend und systematisch den historischen Baubestand im Kanton Zug. Grundlage für diese Arbeiten bildet das kantonale Denkmalschutzgesetz, in welchem die Inventarisation als Aufgabe des Amtes für Denkmalpflege und Archäologie festgeschrieben ist. Ziel der aktuellen Revision ist die Vervollständigung und Überprüfung der bereits bestehenden Inventarlisten bis Ende 2018. Berücksichtigt werden Bauten, die vor 1975 erstellt worden sind. Bereits inventarisiert sind die Gemeinden Zug, Baar, Cham, Menzingen, Neuheim, Risch und Steinhausen. Im März 2017 starten diese Arbeiten in der Gemeinde Unterägeri. Der Inventareintrag für ein Objekt soll sicherstellen, dass im Falle eines Bauvorhabens frühzeitig geklärt werden kann, ob, und wenn ja, in welchem Umfang denkmalpflegerische Auflagen zu berücksichtigen sind. Ein aktuelles Inventar schafft darum Transparenz und Rechtssicherheit für alle Beteiligten und liefert eine Gesamtübersicht über die historisch wertvollsten baukulturellen Zeugen im Kanton Zug.

In einem ersten Schritt werden Literatur- und Archivrecherchen vorgenommen sowie Besichtigungen vor Ort stattfinden. In einem zweiten Schritt werden die von der kantonalen Denkmalpflege zur Inventaraufnahme vorgeschlagenen Objekte mit dem Gemeinderat und der Abteilung Bau und Unterhalt der Gemeinde Unterägeri besprochen. Die Auswahl wird überprüft und angepasst, bevor sie der kantonalen Denkmalkommission vorgelegt wird. Auf Antrag der Denkmalkommission setzt die Direktion des Innern danach das revidierte Inventar fest und informiert die betroffenen Grundeigentümer. Anschliessend wird das Inventar im Internet publiziert. Ab März 2017 bis August dieses Jahres werden diese Arbeiten in der Gemeinde Unterägeri durchgeführt. Vom kantonalen Amt beauftragte Fachleute sind befugt, entsprechende Objekte von aussen zu fotografieren und können sich, falls dies von der Eigentümerschaft gewünscht wird, entsprechend ausweisen. Auskünfte zur Inventarisierung erteilen die Abteilung Bau und Unterhalt der Gemeinde Unterägeri, 041 754 55 21 sowie das Amt für Denkmalpflege und Archäologie des Kantons Zug, Telefon 041 728 28 74. Weitere Informationen sind auch im Internet abrufbar unter www.zg.ch/ada.

sind im primären Einzugsgebiet der Kindergärten Grossmatt und Mühlgasse. Auch für diese Kinder wird es nicht mehr möglich sein, a priori auf einen Platz im nächstgelegenen Kindergarten zählen zu können. Die Schulleitung ist bemüht, eine möglichst ausgeglichene Lösung auszuarbeiten, und zählt dabei auf das Verständnis

der Erziehungsberechtigten. Es wird in jedem Fall möglich sein, vertretbare Lösungen umzusetzen. Der Schul- respektive Kindergartenweg soll in erster Linie sicher sein, die Distanz ist hierbei in aller Regel nebensächlich. Die Erfahrung der vergangenen Jahre zeigt dies deutlich. Erich Schönbächler, Rektor

Zusätzliche Parkkarte für Unterägeri Das Parkplatzbewirtschaftungssystem der Gemeinde Unterägeri erhält Zuwachs. Nebst den etablierten Tages-, Monats- und Jahreskarten, wurde nun als Ergänzung eine «Zusatzkarte Halbtag» eingeführt. Diese Zusatzkarte schliesst eine längst fällige Lücke. Bis anhin konnte mit einer Monats- bzw. Jahreskarte Tag von 5.00 bis 22.00 Uhr und mit der

Monats- bzw. Jahreskarte Nacht von 17.00 bis 10.00 Uhr parkiert werden. Nun schliesst die Zusatzkarte die zeitliche Lücke und das Fahrzeug kann während 24 Stunden abgestellt werden. Eine Zusatzkarte kostet Fr. 3.– pro 24 Stunden. Die Zusatzkarte ist ausschliesslich zusammen mit einer gültigen Monats- bzw. Jahreskarte Tag oder Nacht gültig.

SBB-Tageskarten Die Gemeinde Unterägeri stellt den Einwohnerinnen und Einwohnern wiederum fünf Tageskarten zu günstigen Konditionen zur Verfügung. Obwohl die SBB ihre Preise erhöht hat, kann die Gemeinde Unterägeri die Gebühr pro Tageskarte aufgrund guter Auslastung auf Fr. 42.– belassen (für Auswärtige Fr. 45.–). Mit der

gemeindlichen Tageskarte können Sie fast sämtliche Verkehrsmittel in der Schweiz zu diesem Pauschalpreis während eines Tages benutzen. Ausgeschlossen sind lediglich einige Privatanbieter. Die Tageskarten können 60 Tage im Voraus online unter www.unteraegeri.ch reserviert werden.

Sonntag, 19. März 2017, 17.00 Uhr, AEGERIHALLE «Die schöni Fanny» von Pedro Lenz & Christian Brantschen Wort und Musik. Drei Künstler und Tagediebe stolpern in der tragisch-komischen Geschichte durch ihre Stadt. Doch dann tritt die schöne Fanny in ihr Leben und mit der Leichtigkeit des Seins ist es bald vorbei. Tageskasse und Barbetrieb ab 16.15 Uhr. Eintritt Fr. 30.– (Studierende und Lernende Fr. 20.–). Vorverkauf und Reservationen: Reisebüro Ägerital. Dienstag, 28. März 2017, 20.00 Uhr, AEGERIHALLE Tonbildshow «Australia – eine Reise ins Outback» von Margrit und Fredy Frommenwiler Ihre faszinierenden Eindrücke während der rund 30 000 Kilometer durchs Outback haben die beiden passionierten Fotografen in eindrücklichen Bildern festgehalten und in einer neuen Tonbildshow aufbereitet. Türöffnung und Barbetrieb ab 19.30 Uhr. Freier Eintritt (Kollekte).

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