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SPORT

Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 7. Dezember 2016 · Nr. 47

Satus Baar

Kung Fu/Wushu

Grazil im Rhönrad Am 19. November fand die 11. Vereinsmeisterschaft der Rhönradriege statt. 41 Turnerinnen und ein Turner stellten sich dem Wettkampf. Willy Schäfer

Aus Baar fanden sich 32 Jugendliche und Schüler in der Turnhalle Dorfmatt ein, als Gäste zehn Jugendliche aus Bonstetten. Die Halle wurde schon am frühen Morgen umtriebig von den Athletinnen und einem Athleten übernommen. Begleitet wurden sie von Eltern, Geschwistern und Bekannten, die die Leistungen genau beobachten wollten.

Nach feierlichem Einmarsch galt es ernst für die Jugendlichen Alle Wettkämpfer gaben sich grosse Mühe, ihre Figurenteile sauber zu turnen. Bei der Disziplin Sprung waren noch nicht so spektakuläre Sprünge zu sehen, aber alle wurden gestanden. Kurz vor der Mittagspause zeigten die Jugendlichen in einer Show, wie schön Rhönradturnen ist. 23 Turnerinnen stellten sich nach der Pause dem Kampfgericht zur Kür. Die Gesichter zeigten höchste Konzentration. Und gelang die Kür, folgte ein entspanntes Lachen. Die Schwierigkeitsgrade waren schon recht anspruchsvoll. Besonders eindrucksvoll

Alyssa di Berardo (Kür Schüler) in voller Aktion. waren die Wettkämpfe im Paarturnen. Sie wurden von den Zuschauern mit viel Applaus goutiert. Den Abschluss machten die Schülerinnen mit einer Show. Die nachfolgende Rangverkündigung sah eigent-

Foto Markus Küng

lich nur fröhliche Gesichter, obwohl die Wettkämpfe nicht immer optimal liefen. Vereinsmeisterin wurde zum zweiten Mal Kira Ilie. www.satus-baar.ch

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Schwertkampf

Haben Topform gezeigt

Mit den Waffen fair und gut gekämpft

Fünf Schweizer-MeisterTitel, fünf Silber- und drei Bronzemedaillen – so lautet die Baarer Bilanz nach der Wushu/Kung FuSchweizer-Meisterschaft vom 27. November in Muri.

Am Wochenende vom 24./25. November trat eine kleine Delegation Baarer Schwertkämpfer zum nationalen Turnier in Winterthur an. Leni Stöckli und Jannik Reidy (Dae Ryeon Do Samurai) überzeugten mit ihrer Schwertführung und erreichten den zweiten (Jannik) und dritten Platz (Leni). Auch im Kampf mit dem Bambusschwert (Shinai) zeigten sie ihren Gegnern, dass sie trotz ihres jungen Alters ernst zunehmende Konkurrenten sind (Leni: 2. Platz, Jannik 4. Platz). csc

Die besten sechs Athleten pro Kategorie kämpften um den national wichtigsten Titel; den Schweizer Meister. Mit Yannis Amrein, Luca Cisotta, Aurelio D´Angelo, Milena Schnyder und Sami Ben Mahmoud qualifizierten sich fünf Athleten aus Baar für die Schweizer Meisterschaft. Yannis Amrein wurde Schweizer Meister in der Kategorie Changquan 32 und wurde Vierter in der Kategorie Traditionelle Faustformen. Silber in der Kategorie Traditionelle Faustformen gab es für Luca Cisotta. Aurelio, Milly und Sami starteten wie gehabt in ihren Hauptdisziplinen; Faustform, Kurzwaffen und Langwaffen (jeder in seiner Altersklasse/ Kategorie). Drei Mal Silber schaffte Aurelio D´Angelo, der nach seiner Teilnahme an der Weltmeisterschaft einen kleinen Schub nach vorne gemacht hat. Milena Schnyder ging mit drei Mal Bronze nach Hause. Schulleiter Sami Ben Mahmoud machte an dieser Schweizer Meisterschaft fast

Das erfolgreiche Baarer Team mit seinen Trophäen.

pd

einen Wushu-Marathon, da er sich in sieben Kategorien qualifiziert hatte, und er gewann fünf Schweizer-Meister-Titel, einmal Silber und einmal Bronze.

Sogar das Fernsehen berichtete über Schweizer Meisterschaft Schulleiter Sami Ben Mahmoud sagte nach den Kämpfen: «Ich freue mich sehr über die Resultate unseres Teams. Alle machten Fortschritte und arbeiteten hartnäckig an ihren Schwächen – es macht mir richtig Spass bei der Entwicklung der Athleten dabei zu sein.» Für die Saison 2017 hat er bereits einige Pläne für seine Schützlinge. «Wir arbeiten jetzt schon daran!» pd www.wu-academy.ch

www.gkmaf.ch

Schneesport

Melden Sie jetzt Ihre Kinder an Das gemeinsame Projekt «Snow for free» von Bernhard Russi und der Baarer ClevenStiftung bietet Kindern zwischen 9 und 13 Jahren auch diesen Winter wieder kostenloses Schneesport-Vergnügen. In zehn Städten werden die jungen Teilnehmer ausgerüstet und von lokalen Busunternehmen in nahe gelegene Skigebiete transportiert. Dort geniessen sie unter fachkundiger Leitung einen Nachmittag auf Ski oder Snowboards. pd Anmeldung ab sofort unter: www.snowforfree.ch

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Schwimmen

Erfolgreicher Meisterschaftseinsatz

An den Schweizer Kurzbahnmeisterschaften wusste das Baarer Team mit sechs Finalqualifikationen zu überzeugen. Am besten schnitt Sofia Machado Dionisio ab. Die Lagenspezialistin Sofia Machado Dionisio qualifizierte sich in allen Teilstrecken – 100, 200 und 400 Meter Lagen – für die Finals. Das Bestresultat erreichte die 18-jährige Schwimmerin über 200 Meter Lagen. Trotz verpasster persönlicher Bestzeit konnte sie sich dabei als Achte unter den besten Lagenschwimmerinnen der Schweiz behaupten. Zwei weitere Finals erreichte sie über 50 und 100 Meter Brust. Hierbei gelangen ihr jeweils neue persönliche Bestzeiten. Die 1:14,53 über 100 Meter Brust bedeuten zugleich interner Vereinsrekord. Ebenfalls für das Finale der besten 16 qualifizierte sich

Moana Salmina über 200 Meter Delfin. Mit neuer persönlicher Bestzeit schaffte sie den Finaleinzug gerade als Letzte; dort konnte sie sich zeitlich zwar nicht mehr verbessern, rückte aber noch auf den verdienten 15. Schlussrang vor.

Bei den Herren überzeugte insbesondere Till Mesmer Till Mesmer gelangen zwei sehr gute Rennen über 400 und 1500 Meter Freistil. Bereits am Freitag deutete der 20-Jährige mit einer neuen persönlichen Bestzeit über 400 Meter Freistil mit einem äusserst konstant geschwommenen Rennen an, dass der Formaufbau perfekt auf die Meisterschaften hin stimmte. Tags darauf pulverisierte er dann seine persönliche Bestzeit über 1500 Meter um beinahe 30 Sekunden auf 16:30,30, was den 11. Schlussrang bedeutete. Das wöchentliche Pensum von 45 bis 50 Kilometern scheint Früchte zu tragen. Einen guten Wettkampf zeigte der ebenfalls 18-jährige

Till Mesmer, Moana Salmina (Mitte) und Sofia Machado Dionisio.

pd

Moritz Röthlisberger. Trotz persönlicher Bestzeiten in all seinen Starts reichte es jedoch noch nicht für eine Finalqualifikation.

Es sind wichtige Erfahrungen für die jungen Schwimmer Eine Achterbahn aus Leistungssicht erlebten die jüngeren Schwimmerinnen und Schwimmer. Für Anna Chiavi, Lara Arpagaus, Fabio Zulauf und Lino Emmenegger – allesamt Jahrgang 2001 – war es die erste Teilnahme an nationalen Meisterschaften auf Elite-Ebene. Während Anna Chiavi ihre Nerven scheinbar im Griff hatte und in ihren drei Rennen je persönliche Bestzeit schwamm, konnten die weiteren drei Neulinge ihre Nervosität nie ganz ablegen. Mit Leistungen im Bereich ihrer persönlichen Bestzeiten zeigten sie aber, dass in Zukunft mit ihnen gerechnet werden darf. Dies gilt auch für Luana Brunner – ebenfalls mit Jahrgang 2001. Für sie war dies jedoch bereits die zweite Teilnahme an den Meisterschaften auf der Kurzbahn (25 Meter). Nach harzigem Start über 50 Meter Freistil wusste sie sich zu steigern und deutete an, dass Finalqualifikationen bei ihrer nächsten Teilnahme insbesondere über die kürzeren 50 und 100 Meter in Reichweite liegen. Als erfreulicher Abschluss erreichten die Damen über vier Mal 50 Meter Freistil-Staffel in der Besetzung Gloor, Arpagaus, Machado Dionisio und Brunner den guten 11. Platz – für einen Platz unter den Top Ten fehlten lediglich 0,47 Sekunden. Gabriela Landtwing

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