Page 1

Surentaler DIE GRÖSSTE WOCHENZEITUNG DER REGION

Trienger Anzeiger

DIE ZEITUNG FÜR DAS SURENTAL UND UMGEBUNG

Woche 39, 27. September 2018

Surentaler | 6210 Sursee | www.surentaler.ch | inserate@powernord.ch | Aboservice: Tel. 062 745 94 49 | abo@oberwiggertaler.ch Redaktion Surentaler | Bahnhofstrasse 6c | 6210 Sursee | Tel. 041 926 93 00 | redaktion@surentaler.ch

GZA /P.P.A, 4800 Zofingen, Post CH AG

Wir halten Sie mobil! Künstlerpaar insieme

Dorfstrasse 47, 6211 Buchs Tel. 062 756 26 30 www.garagepeter.ch

Gasthaus zum Ochsen 27.09.-11.11.2018 Vernissage mit Gitarrenklängen 27.09.2018, 19:00

Galerie Noseland 29.09.-28.10.2018

1493760

Surytal

Finale der Wanderausstellung in Schöftland

Verkauf und Reparaturen aller Marken.

Vernissage mit Performance 29.09.2018, 19:00

Schloss Schöftland 02.11.-11.11.2018

Vernissage mit Gämshornmusik 02.11.2018, 19:30

Infos unter: surytal.ch

Vertrauen Sie nur dem autorisierten Fachhändler!

1494109

für Näh- und Büromaschinen

1524142

- nur der Fachhändler verfügt über Originalteile - nur auf Orginalteile erhalten Sie Garantie - nur der Fachhändler wird vom Werk geschult - nur der Fachhändler erhält die Updates!

SIDLER AG SURSEE BADSTRASSE 1 www.sidleragsursee.ch 1492291

KOPF DES MONATS

Der Vermittler zwischen den Fronten Peter Taeschler aus Schenkon vermittelt als Mediator zwischen Konfliktparteien. Ein respektvoller Umgang, Wertschätzung und vor allem Empathie sind wichtige Voraussetzungen für alle Beteiligten, damit ein Streit erfolgreich beigelegt werden kann. SEITE 3

SURSEE

Die Kunst war immer seine Berufung Der Surseer Künstler August Buchmann stellt rund 100 Werke aus der Schaffensperiode der vergangenen acht Jahre aus. Die Ausstellung im Rathaus Sursee, die morgen Freitag eröffnet wird, bleibt bis am 14. Oktober öffentlich zugänglich. SEITE 5

TRIENGEN

Helvetische Rockund Popklänge Der Projektchor Triengen konzertierte am vergangenen Samstag und Sonntag vor vollem Haus in der Pfarrkirche. Mit «PunktCH» hatte der Chor unter der Leitung von Dirigent Kevin Sieber ein modern angehauchtes Motto ausgewählt. SEITE 7

Auffallend grosse Wespennester wie dieses Exemplar auf dem Hof von Eugen Wüest sind dieses Jahr häufig anzutreffen. ROSMARIE BRUNNER

Bei Eugen Wüest in Wilihof hat sich ein grosses Wespenvolk eingenistet

Dieses Jahr sind die Nester besonders gross Keine Frage: Landwirt Eugen Wüest aus Wilihof ist ein Tierfreund. Denn sonst hätte er das riesengrosse Wespennest auf seinem Hof schon lange entfernt. In einem alten Futtersilo gleich neben der Scheune hat sich das Volk eingenistet. «Die Tiere stören mich nicht, ich lasse sie in Ruhe, sie lassen mich in Ruhe, und so kommen wir gut aneinander vorbei», sagt Wüest schmunzelnd. Rund einen Meter lang und um die sechzig Zentimeter hoch ist die riesige Wabe. So ein grosses Nest, sagt Wüest, habe er noch nie gesehen. Diese Beobachtung teilt Roland Diener. «Die Wespen sind dieses Jahr nicht häufiger als sonst, aber die Grösse der Wespennester ist aussergewöhnlich.» Diener wird immer dann gerufen, wenn es Probleme mit Wespen oder auch anderen ungebetenen Gästen wie Hornissen, Hummeln oder Ameisen gibt. Aber ein Kammerjäger ist er nicht, im Gegenteil: Ziel seiner Arbeit, die er als «Sommerhobby» bezeichnet, ist es immer, bei Betroffenen Verständnis für diese Tiere zu gewinnen, um so das Dulden der Nester zu erreichen. Denn Wespen haben durchaus ihren Platz im Gleichgewicht der Natur: «Ein durchschnittliches Volk vertilgt bis zu 500 g tierisches Eiweiss pro Tag, also Beuteinsekten wie Mücken, Fliegen und andere – in Volumen gerechnet ergäbe das einen 17-Liter-Kehrichtsack.» Dass die Nester dieses Jahr besonders gross sind, überrascht Diener nicht. Die Entwicklung sei schon im Frühsommer absehbar gewesen. «Anders als in anderen Jahren erhielt ich im Juni und Juli sehr wenige Anfragen wegen Wespenköniginnen, die sich eingenistet hatten», sagt der hauptberufliche Informatiker.

Vegetarier und Fleischesser Christian Frank von der Umweltberatung Luzern hält dieses Jahr für kein besonders intensives Wespenjahr. Er weist neben der Jagd auf Beuteinsekten auf einen weiteren Nutzen der Tiere hin, die oft nur als Plagegeister wahrgenommen werden: «Wespen sind genau wie Bienen wichtig für die Bestäubung der Blüten, und im Gegensatz zu Bienen sind Wespen auch bei leichtem Nieselregen noch flugfähig und unterwegs.» Die erwachsenen Tiere sind Vegetarier und ernähren sich von Nektar, Honigtau und Ähnlichem. Doch für die Aufzucht der Brut benötigen Wespen tierisches Eiweiss. Die Deutsche und die Gemeine Wespe sind laut Frank besonders lange aktiv, manchmal bis Ende Oktober; und da in dieser Zeit das Futterangebot der Natur immer mehr schwindet, wird das Steak auf dem Teller je länger je begehrter. Kommt dazu, dass sie Aasfresser sind und den Menschen lästig werden, weil sie das Fleisch als Proteinquelle betrachten und für sich beanspruchen. Die beiden Wespenarten Deutsche und Gemeine Wespe können Völkergrössen von bis zu siebentausend Tieren entwickeln. Hornissen hingegen bilden kleinere Staaten von hundert bis maximal achthundert Tieren. Irgendwann zwischen September und Ende Oktober fliegen die Wespen-Jungköniginnen zusammen mit den Drohnen auf Hochzeitsflug aus, und nur die begattete Jungkönigin überlebt, alle anderen sterben. Im April oder Mai suchen sich die Jungköniginnen einen Platz, um ein eigenes Volk zu gründen. Den richtigen Zeitpunkt erwischen Und genau dann, sagt Christian Frank, ist der richtige Moment, um

die Situation genauer zu beobachten: «Wenn man bemerkt, dass sich an einem von Menschen frequentierten Ort in einem Rollladenkasten, einer Nische oder unter dem Vordach eine besonders grosse Wespenkönigin zu schaffen macht, sollte man am besten für Bewegung und Unruhe sorgen, also den Rolladen rauf- und runterlassen.» Falls die Königin noch nicht mit dem Nestbau begonnen hat und immer noch selbst ein- und ausfliegt, kann man die Stelle auch verschliessen oder mit Klebeband zukleben. Gelingt es dadurch nicht, den Nestbau zu verhindern, oder verpasst man ganz einfach den Moment, können Nester ab Mitte Juni auch umgesiedelt werden durch Spezialisten wie Roland Diener, die von der Umweltberatung Luzern vermittelt werden. Ist das nicht mehr möglich, nützen oft auch einfache Massnahmen wie das Anbringen von Netzen oder Rohren, um so die Einflugschneise der Tiere in eine für Menschen ungefährliche Richtung zu lenken. Nur wenn das alles nichts hilft, sollte das Nest entfernt werden. Grundsätzlich, sagt Christian Frank, seien Wespen zwar stechfreudiger als Bienen, aber nicht aggressiver; ausser man wagt sich näher als zwei, drei Meter an ihr Nest heran – dann fühlen sie sich bedroht und verteidigen ihr Heim. Eugen Wüest in Wilihof hat keine Probleme mit «seinem» Volk, bei dem es sich vermutlich um Deutsche Wespen handelt. «Sie sind äusserst friedlich, und ich finde es sehr spannend, sie zu beobachten», sagt er. Schon in ein paar Wochen wird das emsige Treiben vorbei sein, und das ganze Volk samt der alten Königin stirbt. Überleben werden nur die jungen Königinnen, die ausfliegen, um nächstes Jahr ein neues Volk zu gründen. ROSMARIE BRUNNER

1524145

Freiwillige Sammelnde gesucht!

Herbstsammlung 2018 Helfen Sie mit?

Um die erforderlichen Mittel für das individuelle Beratungsangebot zu generieren führt Pro Senectute Kanton Luzern alljährlich im Herbst die traditionelle Haussammlung durch. Auch in Triengen sucht Pro Senectute Kanton Luzern freiwillige Sammelnde. Diese findet vom 24. September bis und mit 3. November 2018 statt. Interessierte Personen melden sich bitte bei Maya Brütsch Ortsvertreterin Triengen. Tel. 041 933 27 72 / 079 660 59 29

SURSEE

Zwei Tage wie im Märchen Zum Zehn-Jahres-Jubiläum liessen sich die Organisatoren von AutoSursee etwas ganz Besonderes einfallen: Unter dem Motto «Es war einmal...» setzten die elf teilnehmenden Garagenbetriebe individuell ein ihnen zugeteiltes Märchen um. Die Besucher konnten sich am vergangenen Austellungswochenende überraschen lassen, mit wie viel Kreativität und Spass die verschiedenen Themen in Szene gesetzt wurden. SEITE 22 UND 23

Profile for ZT Medien AG

Surentaler 39/18  

Surentaler 39/18  

Profile for ztonline