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Woche 22, 31. Mai 2019 GZA /P.P.A, 4800 Zofingen, Post CH AG

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Eine Schar von Leuten beobachtete Hunderte von Bienen in einem Glaskasten.

Der 3. Moostag lockte Tausende von Leuten in die Natur

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Alois Gilli, Hörgeräteakustiker Meister Andrea Gilli, Administration

Gilli-Hörberatung GmbH Oberer Graben 7, 6210 Sursee Telefon 041 921 67 67 info@gilli-hoerberatung.ch www.gilli-hoerberatung.ch

REIDEN

Wieder mehr Parkplätze für das Feldheim An der DV des Gemeindeverbands Regionales Alters- und Pflegezentrum Feldheim wurde beschlossen, zwölf Parkplätze retour zu kaufen. Präsident Hans Luternauer ist überzeugt, dass das eine gute Sache ist. SEITE 7

DAGMERSELLEN

Vielseitiges Können eindrücklich gezeigt Am Konzert des Handharmonikaclubs Dagmersellen & Umgebung in der Arche in Dagmersellen zeigten die Mitglieder an den Instrumenten ihr grossartiges Können. Auch die AkkordeonYoungsters wussten das Publikum zu begeistern. SEITE 7

Naturerlebnis in der Wauwiler Ebene Wenn die Natur erwacht, dann organisiert der Verein Netz Wauwiler Ebene den regionalen Moostag. Heuer fiel der Anlass mit dem nationalen Geo-Tag und dem Tag der offenen Tür im Naturlehrgebiet Ettiswil zusammen. Ein Rundgang gab Einblick in eine artenreiche Kulturlandschaft. Sonntag – für viele bedeutet das Familientag. Kein Wunder, waren auch am letzten Sonntag viele junge Familien mit Kind und Kegel unterwegs, um die Wauwiler Ebene zu erkunden. Darüber hinaus waren aber auch die mittlere und ältere Generation gut vertreten – getreu dem allseits bekannten Motto: «sich an der frischen Luft zu bewegen, schadet niemandem». Und wer keine Lust hatte, sich auf den acht Kilometer langen Rundgang zu begeben, konnte sich mit Ross und Wagen kutschieren lassen.

Fast wie bei einer Völkerwanderung Gleich zu Beginn des Rundgangs präsentierte sich der noch junge Verein «Freunde Wauwiler Ebene». Der erst 2016 gegründete Verein hat eine Vision, wie er auf einem Flugblatt verriet: «Die Gemeinden der Wauwiler Ebene planen und gestalten aus dem Landschaftsraum und Freiraum den Siedlungsraum. Bestehende Qualitäten sind zu erhalten, weiterzuentwickeln und zu konkretisieren.» Das bunt gemischte Volk zog auf dem Rundgang weiter wie bei einer Völkerwanderung und gelangte in die weite Ebene, wo viele Pferde friedlich grasten. Bereits von Weitem war auch das Simmentaler Fleckvieh der Justiz- und Vollzugsanstalt (JVA) auszumachen. Die Tiere gehören zur bekanntesten Zweinutzungsrasse der Schweiz und stehen für gute Milch- und Fleischqualität. Der Bio-Landwirtschaftsbetrieb der JVA Wauwilermoos besitzt rund 75 solcher Milchkühe, die für graslandbasierte Milch- und Fleischproduktion genutzt werden.

Bienen produzieren nicht nur Honig Auf dem grossen Bio-Hof angekommen, beobachtete eine Schar von Leuten Hunderte von Bienen in einem Glaskasten. «Du Mami, wie kommen die Bienen in diesen Kasten?», fragte ein Mädchen. Derweil bekam ein Knabe ein Bienen-Gummibärchen von der netten Frau am Bio-Imkerei-Stand. «Das ist ja besser als die normalen Gummibärchen», lachte er. Dabei erfuhr der Knirps, dass in einem Bienenvolk drei verschiedene Bienenwesen leben: eine Königin, Drohnen, also Männchen, und Arbeiterinnen. Jede dieser drei Bienenarten übernimmt eine bestimmte Aufgabe innerhalb des Volkes und hat einen speziellen Körperbau. Der volkswirtschaftliche Nutzen der Honigbienen ist nicht zu unterschätzen, wie an einem Info-Stand betont wurde. Neben der Produktion von Honig, Pollen und Wachs erbringt ein Bienenvolk vor allem auch eine Bestäubungsleistung. Der Ertrag, den die Schweizer Landwirtschaft dank dieser Bestäubung durch Honig- und Wildbienen erzielt, beträgt schätzungsweise 350 Millionen Franken. Dies zeigt auf, wie abhängig verschiedene Kulturpflanzen von der Bienenbestäubung sind.

Alpenfledermaus nachgewiesen Das Wauwiler Moos mit seinen Gewässern ist auch ein Ort für die Fledermäuse. Nicht weniger als zwölf Fledermausarten leben im Moosgebiet. Darunter sogar die Alpenfledermaus, die erstmals im Voralpengebiet nachgewiesen wurde. Die Rufe vieler Fledermäuse liegen weit oberhalb der menschlichen Hörschwelle. Deshalb nennt man sie auch Ultraschallrufe. Oder mit anderen Worten: Fledermäuse können lauter rufen, als ein Presslufthammer lärmt. Nur hören wir das meiste nicht. So hatten die Kinder ihren Spass daran, sich an verschiedenen Knöpfen zu betätigen, um die jeweilige Fledermausart anhand ihres Rufes zu erkennen. Sehr positive Bilanz Projektleiter Werner Stirnimann zeigte sich überwältigt, dass so viele Menschen den Moostag besucht haben. Es sei toll, dass sich die verschiedenen Organisationen nähergekommen seien. «Besonders freut mich, dass die Zusammenarbeit mit den Bauern, Pilzlern, Jägern und anderen Nutzern noch ausgeglichener geworden ist. Beim letzten Moostag 2007 überwog noch der Naturschutz.» KATHRIN AERNI

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Diese Woche auf www.regiolive.ch/Sursee • Peach Weber zu Gast im Stadttheater – vor seinem Auftritt stand der Komiker Regiolive Red und Antwort • Der Sommer steht vor der Tür – wie verbringen die Leute den Sommer, was treiben sie? Antworten im VideoInterview

SCHÖTZ

Interessante Einblicke in die Berufswelt erhalten

Dieser Junge wollte genau wissen, ob das ausgestopfte Tier nun ein Iltis ist oder nicht. FOTOS: KATHRIN AERNI

Bereits zum dritten Mal wurde in Schötz der Lehrstellenparcours durchgeführt. Dieser bot 38 Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, in 27 verschiedene Lehrberufe reinzuschnuppern. Der Lehrstellenparcours vernetzt Schule und Gewerbe und bietet für beide Seiten eine Win-WinSituation. SEITE 9

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Oberwiggertaler 22/19  

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