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CARING FOR LIFE Nachhaltigkeitsbericht der Zott-Gruppe

2016


Das haben wir bisher erreicht

Erfolg im Projekt „Natürlich mehr Milch“

7 Jahre

Homöopathiepraxis in der Tiergesundheit bei Zott

40 – 50 % Antibiotika-Einsparung

9

9

142

neue Arbeitsplätze

Sekundärbrennstoffe

Über 2.920

Sportstunden im Zott Aktiv-Zentrum

100. Siegelträger „Ohne Gentechnik“

ersetzen 965.000 m3 Erdgas

848 Std. Sprachkurse 278 Std. IT-Schulung 17

22

500 Teilnehmer

3.000.000 kWh Stromerzeugung aus Biogas

7x

1.489

Bundes­ehrenpreis

DLG-Goldmedaillen

für ausgezeichnete Produktqualität

?

2 2

an unseren interaktiven HofnachfolgerFortbildungen

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Betriebsfahrräder und Monte-Elektroauto Pro Mitarbeiter- und Umweltgesundheit

Was hinter diesen Zahlen steckt, erfahren Sie auf der angezeigten Seite.

Das haben wir bisher erreicht

Über 40.000 Futtermittel­ proben sichern seit fünf Jahren unser Fütterungskonzept „Ohne Gentechnik“

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VORWORT

Fragen an die Geschäftsführende Direktorin

Wir von Zott lieben es, Genussprodukte zu kreieren und Verwöhnmomente zu schaffen. Mit all unseren Marken bieten wir höchste Qualität zu einem fairen Preis. Wertebewusstsein und Verbraucherorientierung sind für uns zentrale Elemente. Nachhaltiges Unternehmertum kennzeichnet die Kultur bei Zott und prägt unser Corporate-Responsibility-Konzept.

Was bedeutet Nachhaltigkeit für Sie? Ich schätze langfristiges und vorausschauendes D ­ enken und Handeln. Unser Familien- und Unternehmensname Zott steht seit über 90 Jahren für Genuss, Qualität und eine gelebte tiefgreifende Leidenschaft für Milch. Durch achtsames Wirtschaften und den bewussten Umgang mit allen Ressourcen – sei es die Umwelt, die Energien, der Rohstoff oder die Mitarbeiter – schaffen wir die Voraussetzungen für künftigen Erfolg. Auch in einigen Jahren möchte ich jederzeit zufrieden zurück­blicken und im Einklang mit der Geschichte des Unternehmens sein. Und welche Bedeutung hat Nachhaltigkeit für die Genuss-Molkerei? Auch die Vision unserer Unternehmensgruppe Zott ­manifestiert sich in der Vereinbarung von unternehmerischem Erfolg mit ökologischen und sozialen Aspekten und der Werteerhaltung für die Generationen von morgen. Die Zott-Unternehmenspolitik und insbesondere der Code of Conduct sind verpflichtende Leitlinien für alle ­Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Unternehmensbereiche der heute interkulturellen Zott-Gruppe. Wir definieren nicht nur unsere grundsätzliche Verhaltensweise im Umgang mit Dritten, sondern auch im Umgang miteinander, um gesellschaftlich verantwortlich zu h ­ andeln. Wir haben uns Partner gesucht, mit denen wir soziale, gesellschaftliche, bildungsrelevante und ökolo­gische Themen voranbringen können. Was sind die Herausforderungen der Corporate Responsibility? Die größte Herausforderung liegt in der Wirtschaftlichkeit. Dennoch richten wir unser besonderes Augenmerk auf nachhaltiges Arbeiten und achtsames Wirtschaften. Für das Verständnis von CR bedarf es einer Änderung

der Haltung. Als Hersteller von Lebensmitteln ist es uns bewusst, dass die Grundlage unserer Produkte in einem funktionierenden Umwelt- und Ressourcenschutz liegt. Dieses Denken verlangen wir von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und erwarten dieselbe Einstellung bei unseren Geschäftspartnern. Unser Herz schlägt für beste Milchqualität, hohe Verbraucherzufriedenheit, zukunfts­ fähige Marken und nachhaltigen Genuss. Rund 2.100 Mitar­beiter sind stolz darauf, miteinander ­Premium-Markenprodukte zu kreieren und zu produzieren. Heute und morgen. Wir sind mit unseren Produkten ­in mehr als 75 ­­ Ländern zuhause. Was bedeutet für Sie Transparenz? Der vorliegende Nachhaltigkeitsbericht ist unser Bekenntnis zu nachhaltigem Wirtschaften im Rahmen unserer Zott-Corporate-Responsibility-Politik, die sich entlang der Wertschöpfungskette über die Bereiche Rohstoff, Umwelt, Qualität und Sicherheit, Mitarbeiter und gesellschaftliche Verantwortung erstreckt. Die vielen kleinen und großen Projekte unserer internen und externen CR-Aktivitäten gestalten wir transparent und allen Interessierten zugänglich. Öffentlichkeit bringt Verständnis und vergrößert die Basis, zukunftsorientiert zu handeln. Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Nachhaltigkeitsbericht.

Christine Weber

Vorwort

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ZOTT CARING FOR LIFE Ein gelebtes und vielfältiges Corporate-Responsibility-Konzept

Als renommierter Nahrungsmittelhersteller sehen wir es als unsere Aufgabe an, unternehmerisch veranwortungsbewusst zu handeln. Daher berücksichtigen wir in unserer Unternehmenspolitik und der strategischen Ausrichtung ökologische, s­ oziale und gesellschaftliche Aspekte für unsere internationalen Standorte. Unsere Führungskräfte und Mitarbeiter werden durch wichtige interne Dokumente – Grundsatz­erklärungen zu unserer Vision, unserem Verantwortungsverständnis, zu unserer Kultur und unseren Werten – geleitet. Wir konzentrieren uns nicht nur auf unser eigenes unternehme­risches Tun, sondern beziehen die Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Lieferanten in unsere Aktivitäten ein. Der Kriterienkatalog unserer Förderungsprojekte ist offen und wir engagieren uns für durch uns definierte zentrale Inhalte (siehe dazu Seiten 24–25). Mit der Veröffentlichung unseres Corporate-Responsibilty-Konzeptes schaffen wir Transparenz und informieren die Stakeholder unserer Molkerei.

ROHSTOFF

4 4

Mitarbeiter

UMWELT

QUALITÄT UND SICHERHEIT

MITARBEITER

GESELLSCHAFT UND STAKEHOLDER


INHALT

Diese Themen beschäftigen uns

ROHSTOFF

6 – 11

Aus Leidenschaft für Milch Zott Qualitätsmilch aus Leidenschaft / Nachhaltige Fütterung / Reduzierung von Antibiotika / Homöopathie im Kuhstall / Rinderzuchtprojekte / Hofnachfolgertag / Goldene Milchkanne

UMWELT

12 – 17

Ressourcen schützen – heute und in der Zukunft Energieeffizienz in unserer Genuss-Molkerei / Wasser und Abwasser / Einsparung fossiler Brennstoffe

QUALITÄT UND SICHERHEIT

18 – 19

Das schmeckt sicher Qualität ohne Kompromisse / Zertifizierungen / Mitgliedschaften und Kooperationen

MITARBEITER

20 – 23

Well-Working Ganzheitlicher Ansatz für unsere Mitarbeiter / Gesundheit / Aktivität / Entwicklung / Gemeinschaft GESELLSCHAFT UND STAKEHOLDER

24 – 25

Miteinander, füreinander Soziales Engagement / Regionale Zusammenarbeit / Plant-for-the-Planet / Kinder laufen für Kinder

ZIELE / ÜBER ZOTT

26 – 27

Ziele im Rahmen unserer Corporate Responsibility / Zahlen, Daten, Fakten

Inhalt

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AUS LEIDENSCHAFT FÜR MILCH An die Milch als unseren wichtigsten Rohstoff haben wir hohe Qualitäts­ansprüche. Um diesen gerecht zu werden, setzen wir auf unser Nachhaltigkeitsprogramm „ZQL – Zott Qualitätsmilch aus Leidenschaft“.

Unser Nachhaltigkeitsprogramm ZQL Die Milch ist unser wichtigster Rohstoff und stellt für unsere Marken- und Qualitätsprodukte die Basis dar. Entsprechend hoch ist unser Anspruch an die Sicherheit und Qualität der Milch entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Und die beginnt bereits auf den Höfen unserer Milchlieferanten. 2013 haben wir daher ein Qualitäts- und Nachhaltigkeitsprogramm initiiert, das sich speziell an die Milchlieferanten von Zott richtet: „ZQL – Zott Qualitätsmilch aus Leidenschaft“. Es fokussiert sich auf die Tiergesundheit sowie die nachhaltige Erzeugung von Milch und bringt erfolgreich Tierwohl und Wirtschaftlichkeit in Einklang.

alle anderen Zott-Milchlieferanten anspornen und ihnen Anregungen für ihr eigenes, nachhaltiges Handeln geben.

Herzstück des ZQL-Programms ist das dreistufige Aus­baumodul, das sich kontinuierlich dynamisch weiterentwickelt. In diesem Modul bündeln wir unsere Strategien, Projekte, Maßnahmen und Veranstaltungen rund um die Themen Milch und Tierwohl. Hier gehen wir gemeinsam mit unseren Milchlieferanten neue Wege. In Pilotprojekten erproben wir neue ­Heran-­ gehensweisen bei der Tiergesundheit und der Tierhaltung, etwa zur Reduzierung des Antibiotika-­Einsatzes Das ZQL-Programm ist modular aufgebaut. Grundund zur wirtschaftlicheren Zucht. Hat sich eine lage ist das Basismodul, das alle unsere MilchlieferanMethode über den Teststatus hinaus bewährt und ten einschließt. Es stützt sich im Wesentlichen auf als praxistauglich erwiesen, bieten wir diese die von uns durchgeführte Lieferantenbewertung Maßnahmen allen unseren Milchlieferanten zur nach einem festen Punktesystem und beinhalUmsetzung an. ­­­Ein Beispiel ist unser erfolgreitet u.a. die Begehung jedes einzelnen Hofes. ches Bemühen, die Homöopathie im Kuhstall Eine hohe Punktzahl dokumentiert ausgevoranzubringen. Außerdem werden im zeichnete Qualitätsstandards, etwa bei HalAusbaumodul unternehmensstrategisch Best tungsbedingungen, bei Futter und Fütwichtige Punkte in Bezug auf die Milch­Practice terung, Hygiene, Dokmenta­­tionen und vermarktung entschieden, etwa die Umweltschutz. Steigerung des Absatzes und der Wertschöpfung. Ein gutes Beispiel Das Modul Best Practice ist eine hierfür ist das ­Programm „NachAusbaumodul besondere Auszeichnung, mit der haltige Fütte­rung“ zur Erzeuwir die herausragenden Leistungung von Milch aus gentechgen unserer Milchlieferanten nikfreier und importfutterSTRATEGIE KONTINUITÄT INNOVATION im Hinblick auf die Milchquamittel­freier Fütterung. Seit lität sowie ihr nachhaltiges einigen Jahren ist das und vorausschauendes Programm die GrundHandeln honorieren. lage für unsere genMit der Verleihung technikfreien ProBasismodul „Goldene Milchdukte der Marken kanne“ möchten Milchkaufvertrag und Zott-Lieferantenbewertung Zottarella und wir aber auch Bayerntaler.

6 6 6

Rohstoff Mitarbeiter


905 Millionen

3.194

50 %

Kilogramm Milch von ZottBauern im Jahr 2016

Bauern lieferten 2016 ihre Milch an Zott

der deutschen Zott-Bauern liefern ausschließlich Milch aus gentechnikfreier Fütterung

ROHSTOFF

Mitarbeiter Rohstoff

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Natürlich ohne Gentechnik Um den Bedürfnissen der Verbraucher nach gesunden, natürlichen und nachhaltigen Produkten noch mehr gerecht zu werden, haben wir im Jahr 2010 das Zott-Programm „Nachhaltige Fütterung“ eingeführt. Die teilnehmenden Milchbauern verpflichten sich, kein gentechnisch verändertes Futtermittel einzusetzen und auf Futtermittel zu verzichten, die nicht in der EU hergestellt wurden. Mittlerweile haben sich 50   Prozent aller unserer Milcherzeuger in Deutschland dieser Verpflichtung angeschlossen. Für unsere beiden Käsemarken Zottarella und Bayerntaler setzen wir ausschließlich Milch aus dieser kontrolliert gentechnikfreien Fütterung ein. Und damit sich die Verbraucher

ohne Wenn und Aber auf das „Ohne Gentechnik“-Versprechen verlassen können, haben wir bei Zott ein aufwändiges Kontrollsystem etabliert, das weit über die gesetzlichen Vorgaben hinausgeht. Dieses System beinhaltet u.a. die Auditierung der Futtermittelhersteller und der Milchbauern sowie die regelmäßige Kontrolle der eingekauften Futtermittel durch ein unabhängiges Labor. Mittels dieser Prüfverfahren entsteht für alle Beteiligten ein Höchstmaß an Sicherheit und Transparenz.

Die Milcherzeuger, die an unserem Programm „Nachhaltige Fütterung“ teilnehmen, ­ziehen von jeder Futtermittel-­ Lieferung eine Probe. Stich­ probenweise lassen wir diese von einem unabhängigen Labor auf Gentechnikfreiheit testen.

8 8

Rohstoff Mitarbeiter


ROHSTOFF

Verzicht auf Antibiotika Wenn es um den Einsatz von Antibiotika in der Milchviehhaltung geht, dann ist weniger mehr. Die Verabreichung antibiotischer Medikamente ist bei bestimmten Krankheitsbildern sinnvoll und notwendig, teilweise werden sie aber ungezielt eingesetzt. Begleiterscheinungen sind Rückstände, die auch in die Umwelt gelangen können, und Resistenzproblematiken. Wir begrüßen und fördern es, wenn die Zott-Milcherzeuger ihre Tiere, wann immer es geht, auch mit alternativen Methoden behandeln. Zugute kommt das sowohl den Kühen, deren langfristiger Gesundheitszustand sich verbessert, als auch den Milchbauern, die während einer Antibiotika-Behandlung und eine Zeit lang danach die Milch der betroffenen Kuh nicht an die Molkerei geben dürfen. Wir wollten es genauer wissen und die positiven Aus­ wirkungen der Antibiotika-Reduzierung systematisch und valide ergründen. Mit dem Institut Bovicare haben wir 2013 das Pilotprojekt „Natürlich mehr Milch“ ins Leben gerufen. Mittlerweile beteiligen sich an dem Projekt

60 Milch­erzeuger mit rund 5.000 Kühen. Erfreuliche Ergebnisse sind u.a. eine Antibiotika-Einsparung von 40–50 Prozent, eine stabile Eutergesundheit innerhalb der Herden sowie ein starker Rückgang von Eutererkrankungen. Für uns ist das die Bestätigung, den eingeschlagenen Weg weiterzuverfolgen und die Reduzierung des Antibiotika-Einsatzes weiter voranzutreiben.

Gut zu wissen: Auch wenn ein Tier mit Antibiotika behandelt wird, können sich die Verbraucher darauf verlassen, dass garantiert keine Rückstände davon in Zott-Produkten stecken. Wir testen ausnahmslos jeden eingehenden Tankzug auf sogenannte Hemmstoffe wie z.B. Antibiotika. Bei Testergebnissen, die eine Kontamination nicht ausschließen, entsorgen wir die betreffende Milchcharge vollständig.

Homöopathie im Kuhstall Tierwohl und Tiergesundheit sind uns eine Herzensangelegenheit. Zudem steigt die Nachfrage der Verbraucher nach unbelasteten, gesunden und nachhaltig erzeugten Lebensmitteln. Wir sind überzeugt von der Homöopathie als die – in vielen Fällen – sanftere Alternative zur Schulmedizin. Mit Hilfe der Homöopathie ist es möglich, den AntibiotikaEinsatz zu reduzieren oder, wenn nötig, unterstützend zu begleiten. Dies wirkt sich positiv auf die Tiergesundheit, die Umwelt und die Menschen aus. Bereits seit 2010 bieten wir daher allen unseren Milchbauern im deutschen Milcheinzugsgebiet Seminare zur Homöopathie im Milchviehstall an, seit 2015 auch für die Landwirte in Polen. Das Interesse der Zott-Bauern ist auch nach sieben Jahren noch ungebrochen. Von den beiden erfahrenen Tierheilpraktikerinnen Birgit Gnadl und Angela LammingerReith erhalten die Teilnehmer Einblicke und alles Wissenswerte rund um die Arzneimittelkunde der Homöopathie, die wichtigsten Mittel der Stallapotheke sowie die vorbeugende, selbstständige und verantwortungsbewusste Behandlung von Rindererkrankungen. Die Ergebnisse der Homöopathie im Kuhstall sind eine verbesserte Milchqua­

lität, die Tierarzt-Einsätze auf den Höfen gehen zurück und durch die Gabe homöopathischer Mittel reduzieren die Milchbauern ihre Kosten für Medizin. Zudem kommt es zu weniger Ertragsausfällen für die Landwirte, da Wartezeiten, wie sie etwa bei einer Antibiotika-Behandlung einzuhalten sind, weitestgehend entfallen. Diese positiven Effekte für Mensch, Tier und Umwelt veranlassen uns, das Thema Homöopathie auch weiterhin intensiv zu fördern.

Mitarbeiter Rohstoff

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Unsere Rinderzuchtprojekte Damit wir Monte und die vielen anderen hochwertigen Joghurt-, Dessert- und Käsespezialitäten produ­ zieren können, benötigen wir vor allem eins: Milch in bester Qualität. Bei Zott unternehmen wir daher viel, um unsere Rohstoffversorgung zu sichern und die Milchqualität zu erhöhen – so auch in unseren Fleckviehprojekten. Sie sind speziell an die osteuro­ päischen Milchbauern gerichtet, die unsere dortigen Werke mit Milch versorgen.

Fleckvieh-Nachwuchs in Polen: Bis aus dem Kälbchen eine Zott-Milchkuh wird, d ­ auert es rund zwei Jahre.

10 10

Rohstoff

In Polen führen wir seit 2009 zusammen mit dem Besamungsverein Neustadt a.d. Aisch erfolgreich ein Zuchtprojekt durch, in dem wir die Einkreuzung von robustem und leistungsstarkem Fleckvieh in Holsteinherden fördern. Unterstützend organisieren wir Workshops wie Besamungskurse und koordinieren die Distribution von Zuchtbullen-Sperma. Für allerbeste Milch mit hohem Fett- und Eiweiß-Gehalt, für eine verbesserte Eutergesundheit und eine längere Nutzungsdauer der Kühe.

Tiefgekühlt: Zuchtbullen-Sperma im Besamungsverein Neustadt a.d. Aisch.


ROHSTOFF

Im Dialog mit der nächsten Hofgeneration Bei Zott legen wir seit jeher Wert auf ein partnerschaftliches Verhältnis mit unseren Milchlieferanten. Ganzjährig ­setzen wir auf einen intensiven Austausch mit unseren Bauern, sei es bei Versammlungen, Milchfachrunden oder telefo­ni­scher und persönlicher Beratung vor Ort. Auf unserem so genannten Hofnachfolgertag widmen wir uns regelmäßig den Themen und Bedürfnissen speziell der nächsten Hof­besitzer-

Generation. Im offenen Dialog diskutieren wir mit ihr die Fragen zu unserer gemeinsamen Zukunft. Was bewegt die nächste Generation? Welche Themen sind für die beiderseitige Zukunftsfähigkeit relevant? Für die Jungbauern hat sich die Veranstaltungsreihe zu einer festen Plangröße im Jahres­kalender entwickelt – und für uns zu einem wertvollen Impulsgeber unserer nachhaltigen Zusammenarbeit.

Gold für die Besten der Besten Unsere Milchlieferanten zeigen Leidenschaft nicht nur für die Milch, sondern auch für ihren Beruf, ihre Tiere und die Natur. Jeden Tag leisten sie Großes, um die hohen Quali­ tätsstandards zu erfüllen, die wir an den Rohstoff Milch stellen. Für unsere Bauern ist dies selbstverständlich. Und doch möchten wir die herausragenden Leistungen hinsichtlich ihres nachhaltigen und vorausschauenden Handelns entsprechend würdigen. Hierzu haben wir den Wettbewerb „Best Practice“ ins Leben gerufen. Die Siegerbetriebe – also die ­Besten der Besten – zeichnen wir mit der „Goldenen Milchkanne“ aus, für ihre Leistungen etwa bei der Tiergesundheit, den Haltungsbedingungen oder der Förderung des landwirtschaftlichen Nachwuchses. ­ Wir sind stolz auf unsere Sieger und alle unsere Milch­erzeuger – sie leben täglich aktiv unser ­Nachhaltigkeitsprogramm ZQL. Bis heute haben wir den Preis „Goldene Milchkanne“ 43-mal verliehen.

Rohstoff

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RESSOURCEN SCHÜTZEN – HEUTE UND IN DER ZUKUNFT Wir bei Zott leisten mit unserem Energiemanagementsystem einen wirksamen Beitrag zum Umweltschutz. Denn wir setzen wertvolle Ressourcen bewusst und schonend ein.

Energieeffizienz in unserer Genuss-Molkerei Der Produktionsbetrieb eines milchverarbeitenden Unternehmens ist grundsätzlich energieintensiv. Die Bereitstellung von Prozesswärme für thermische Verfahren sowie die erforderlichen Kälteanwendungen in Produktionsprozessen machen den Einsatz großer Mengen an elektrischer und thermischer Wärmeenergie erforderlich. Die nachhaltigen An­­sätze des Energiemanagementsystems von Zott beschäftigen sich damit, den Einsatz fossiler Brennstoffe zu reduzieren, Wärmerückgewinnungsmaßnahmen zu forcieren, aber auch kontinuierlich den Frischwasser- und Abwasserverbrauch zu ver­folgen und damit einhergehend alternative Energie aus anfallendem Biogas über Blockheiz­module selbst zu erzeugen. 2013 haben wir zuerst an unseren deutschen Standorten das Energiemanagementsystem eingeführt, bevor wir im Mai 2014 die Werke in Mertingen und Günzburg nach der Norm ISO 50001 von einem externen Auditor zertifizieren ließen. Im Rahmen eines grenzüberschreitenden Energiemanagements erfolgte im selben Jahr der Rollout an unseren polnischen Standorten. Inzwischen werden die Energieverbräuche bei Zott über ein umfangreiches Zählernetz kontinuierlich erfasst. Aus dem Verhältnis der hergestellten Produktionsmenge mit den erfassten Energieverbräuchen ergeben sich Kennzahlen, mit deren Hilfe die Energieeffizienz der Produktions­prozesse aufgezeigt und verfolgt wird. Anhand d ­ ieser Daten erkennen unsere Teams Potenziale, um mit den Ressourcen maßvoll umzugehen und Einsparungen zu erzielen. Dabei leistet

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Umwelt

Im Fokus des Ressourcenmanagements bei Zott Wasser/Abwasser

Reduzierung fossiler Brennstoffe

jeder bei Zott seinen Beitrag. Gemeinsam machen wir uns stark, Ressourcen effizient zu nutzen, indem wir bewusst mit Energie umgehen, Defekte und Undichtigkeiten melden sowie Ideen zum Energiesparen einbringen. Das Energiemanagementteam und die Koordina­ toren prüfen die Ideen z.B. unter technischen, ­finanziellen und personellen Gesichtspunkten und setzen diese bei positiver Bewertung des Kosten­Nutzenverhältnisses um. Zahlreiche Projekte konnten in diesen drei Jahren in Deutschland abgeschlossen werden. Das Ergebnis kann RUNG EINSPA sich sehen lassen:

CO2eq 2.877 to is 2016 2014 b


2.877

7.804

Tonnen CO2eq durch Energiemanagementprojekte eingespart (2014 bis 2016)

Tonnen CO2eq durch Wärmerückgewinnungsmaßnahmen eingespart (2014 bis 2016)

UMWELT

Umwelt

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RUNG EINSPA

Umweltfreundlicher Strom aus Schlamm 2014 bis 2016 STROMERZEUGUNG AUS BIOGAS:

3 Mio. kWh

is 2016 2014 b

205

PRIVATHAUSHALTE PRO JAHR (4 PERSONEN/4.940 KWH)

Die aus dem Biogas erzeugte Strommenge der Jahre 2014–2016 von knapp 3 Mio. kWh könnte knapp über 205 Privathaushalte (4 Personen/4.940 kWh) pro Jahr versorgen.

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Umwelt

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BHKW

CO2eq 1.875 to


UMWELT

Wasser, eine wertvolle Ressource Sauberes Trinkwasser gilt in unserem westlichen Kultur­kreis als Selbstverständlichkeit und als beinahe unerschöpfliche Ressource. Global wird die Verknappung von sauberem Trinkwasser aber ein immer dringlicheres Problem. Wassereinsparende Maßnahmen rücken daher im industriellen wie auch im privaten Bereich nicht nur aus ökonomischer Sicht immer mehr in den Fokus. Bei Zott achten wir schon seit Jahren darauf, Trinkwasser ressourcenschonend einzusetzen. Jedoch ist für die Herstellung von qualitativ hochwertigen Genussprodukten ein hygienisches Arbeiten mit damit einher­ gehenden Reinigungsarbeiten von Maschinen und Anlagen sowie ein hohes Maß an Wärmeeinsatz, beispielsweise mittels Ste­rilisationen über Dampf, unabdingbar. Ein Großteil des eingesetzten Trinkwassers wird deshalb für Spül- und Reinigungsvorgänge bei den diversen Produktionsverfahren benötigt. Eine fortlaufende Überwachung und Optimierung der automa­tisierten Reinigungskreisläufe (Cleaning in Place) gewährleistet permanent einen ausgewogenen Reinigungsmittel- und Wasserverbrauch. Die daraus resultierenden Volumenströme und Schmutzfrachten werden Input fehlt seit April 1994 als Betriebsabwässer am Produktionsstandort Mertingen über eine eigene hocheffiziente Abwasserbehandlungsanlage physikalisch, mikrobiologisch und chemisch gereinigt. Die Abwasserbehandlungsanlage von Zott zeichnet sich dadurch aus, dass hier das sogenannte Bio-P-Verfahren zum Einsatz kommt, das nur wenige in der Molkereibranche nutzen. Das Verfahren ist umweltschonender, da in einem speziellen Verfahrensschritt statt Chemie nun Bakterien den in den Abwässerströmen vorhandenden Phosphatgehalt zu etwa 80 Prozent biologisch binden. Im Laufe der Jahre wurde die Anlage systematisch aufgerüstet und mit modernstem Know-how erweitert. Zum Einsatz kommen dabei z.B. energieeffiziente magnetgelagerte Turbogebläse statt der traditionellen Drehkolbengebläse, die für die Sauerstoffzufuhr in den Belebungsbecken sorgen. In 2016 wurde außerdem eine Flotations­ anlage in Betrieb genommen, die die Effektivität der Anlage nochmals verbessert. Die Effizienz der Anlage manifestiert sich u.a. auch dadurch, dass trotz einer Herabsetzung auf niedrigere Werte die von den Behörden vorgegebenen Einleitwerte vollumfänglich eingehalten werden. Eine weitere Besonderheit unserer Abwasserbehandlungsanlage ist der Faulturm. Hier wird der bei der Abwasserreinigung anfallende Schlamm mikrobiologisch abgebaut. Dabei entstehen über den fermentativen Abbau durch spezifische Bakterien Faulschlamm und Biogas. Aus dem anfallenden Biogas erzeugen wir über zwei Blockheizkraftmodule Strom und Wärme und sparen somit fossile Brennstoffe wie Erdgas ein.

Weitere nachhaltige Maßnahmen bei Zott Rohmilcherfassung: Optimierte Tourenplanung bei der Rohmilcherfassung; dadurch ergibt sich eine deutliche Verminderung der gefahrenen Kilometer pro Tonne erfasster Rohmilch Einsatz von Tankanhängern in Leichtbauweise zur Einsparung von Transportkilometern und Reduzierung des CO2-Ausstoßes Fertigwarendistribution im Fernverkehr Deutschland: Regelmäßige Fahrerschulungen für verbrauchsoptimierte, effiziente Fahrweise und laufendes Monitoring der Fahrer über Fleetboard-Auswertungen Frachtraumoptimierung und effiziente Touren- und Routenplanung in Dispositionsregie durch Zott zur Optimierung von Auslastungen und Fahrtstrecke Einbeziehung von Rückfrachten (z.B. Anlieferung von Verpackungs­ materialien), um Leerfahrten der Speditionen zu vermeiden Innerbetrieblicher Verkehr: Umweltschonend, gesund und sportlich – für kurze Dienstwege können die Mitarbeiter am Standort Mertingen auf zehn Pendelfahrräder zugreifen Seit 2013 steht am Standort Mertingen für den innerbetrieblichen Verkehr ein Elektroauto zur Verfügung

Umwelt

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Reduzierung des Verbrauchs fossiler Brennstoffe a) durch Wärmerückgewinnung An all unseren Produktionsstandorten forcieren wir kontinuierlich Maßnahmen zur Rückgewinnung von Wärme. Neben Wärmeschaukeln nutzen wir auch die Abwärme von Druckluftkompressoren. Außerdem verwenden wir die Abwärme von Kältemaschinen, um damit unsere Produktionsräume zu heizen. Kühlvor­ gänge unserer Genussprodukte unterstützen wir mit dem Einsatz von Verdunstungskondensatoren. Außerdem gewinnen wir über Kondensat Wärme zurück und optimieren Kompressor-Steuerungen, um den Anlagendruck zu mindern. Die eingesetzte bzw. anfallende Wärme in den Produktionsbereichen wird zurückgewonnen und erspart den Einsatz von fossilen Brennstoffen, wie Erdgas. Eingebaute Wärmezähler dokumentieren dabei unsere nachhaltigen Erfolge. In den letzten drei Jahren haben wir an den Standorten Mertingen und Opole insgesamt 3,14 Mio m3 Erdgas eingespart.

Abwärme über Fernwärmeleitung ersetzt fossile Brennstoffe ZOTT AKTIV-ZENTRUM

BÜROGEBÄUDE

BHKW 2014 bis 2016

DECKUNG DES GESAMTWÄRMEBEDARFS

Die in den Blockheizkraftmodulen unserer Abwasserbehandlungsanlage anfallende Wärme wird zur Erzeugung von Prozesswärme und per Fernwärme zur Beheizung eines Zott-Bürogebäudes, des Zott Aktiv-Zentrums, wo Sportkurse für unsere Mitarbeiter stattfinden, sowie einer kleinen Sporthalle der Gemeinde Mertingen genutzt. Mit der gelieferten Fernwärme wird der Gesamtwärmebedarf dieser Räumlichkeiten im Durchschnitt zu 85,5 Prozent (2014–2016) gedeckt. In den letzten sechs Jahren wurden dadurch pro Jahr durchschnittlich knapp 40.000 m3 Erdgas eingespart.

16 16

Umwelt

RUNG EINSPA

CO2eq 279 to is 2016 2014 b

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Ø 85,5%


UMWELT

b) durch doppelten Nutzen aus der Mülltrennung Wir alle bei Zott leisten auf verschiedenste Weise unseren Beitrag zu ­einem nachhaltigen Arbeitsplatz, indem wir beispielsweise die anfallen­ den Abfälle korrekt trennen. Diese Maßnahme, die wir 2012 im Rahmen des Konzeptes Mülltrennung@Zott eingeführt haben, hört sich vielleicht unspektakulär an. Aber wir entlasten dadurch nachhaltig die ­Umwelt. Natürlich lässt sich dieses Konzept auch auf konzernweite Aktivitäten ausweiten. Im Bereich des Abfall­managements sind wir schon immer bemüht, die anfallenden Stoff­ströme als primäres Ziel zu minimieren. Unvermeidbare Abfälle werden konsequent nach Wertstoffen ausselektiert und einem echten Recyc­ling z ­ ­ugeführt, um somit Ressourcen einzusparen. Beste Beispiele dafür sind die durchschnittlich in den letzten drei Jahren einfließenden Papier-, Kunststoff- und Altmetallmengen unserer Produktionsstätten Mertingen, Günzburg und Opole, die in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt werden: 1.066 Tonnen Papier / Kartonagen 1.051 Tonnen Kunststoffe 400 Tonnen Altmetall Dabei arbeiten wir in Deutschland und Polen seit Jahren mit örtlichen und regionalen Entsorgungs- und Verwertungsfachbetrieben eng zusammen, um unnötig weite Transportstrecken zu vermeiden.

Weitere nachhaltige Maßnahmen bei Zott Verpackung: Verwendung von FSC zertifizierten Wellpappe- und Voll­pappeVerpackungen für die Kartonagen Kontinuierliche Optimierung der Deckelfolien, um den ­Einsatz von Aluminium zu verringern Kontinuierliche Gewichtsoptimie­rung unserer Becher ­zur Einsparung von PP-Kunststoff Beleuchtung: Licht nach Maß mit neuen LEDLampen, wobei 40–60 Prozent Strom eingespart werden, ohne die Menge an eingebauten Lampen zu verringern

Sekundärbrennstoffe ersetzen fossile Brennstoffe Input fehlt

RUNG EINSPA

CO2eq 2.400 to is 2016 2014 b

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SEKUNDÄRBRENNSTOFFE ERSETZEN 3

965.000 m

ERDGAS

In industriellen thermischen Prozessen ist die Nutzung von Ersatzbrennstoffen darauf ausgerichtet, andere primäre, fossile Rohstoffquellen zu ersetzen. An unseren deutschen Produktionsstandorten trennen wir selektiv und aufwendig den anfallenden Gewerbe- oder Restmüll und die sogenannten Sekundärbrennstoffe (SBS). Die SBS führen wir nahegelegenen Zement- und Gipsfabriken zu, die ­in ihren Produktionsstätten damit wertvollen fossilen Brennstoff einsparen. Mit diesen Ersatzbrennstoffen wurden 2014 bis 2016 über 965.000  m3 Erdgas bei den beteiligten Verwertern eingespart.

Umwelt

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DAS SCHMECKT SICHER Mit schonenden Produktionsverfahren und hohen Hygienestandards gewährleisten wir ein Höchstmaß an Sicherheit für unsere Produkte. Genuss und Qualität gehen bei Zott Hand in Hand.

Qualität ohne Kompromisse Bei der Qualität der Rohmilch, unserem zentralen Rohstoff, liegen unsere Micherzeuger im Spitzenfeld. 99,53 Prozent der Zott-Milch erreichte im Jahr 2016 die höchste Güteklasse 1. Davon entfielen wiederum 92,64 Prozent auf die Spitzenklasse S. Täglich untersuchen wir in unseren Labors den von den Landwirten gelieferten Rohstoff und analysieren dessen Qualität und Inhaltsstoffe. Der Milchprüfring Bayern e.V. unterstützt uns als kompetenter und unabhängiger Partner bei dieser Aufgabe. Zusätzlich kontrolliert er im amtlichen Auftrag die Erzeugerbetriebe vor Ort sowie die dortigen Produktionsbedingungen. Bei allen unseren Handlungen, die mittel- und unmittelbar auf den Produktionsprozess einwirken, bilden „Hazard Analysis and Critical Control Points (HACCP)“-Konzepte – im Deutschen „Gefahren­ analyse und kritische Lenkungspunkte“-Konzepte – die unumstößliche Grundstruktur, an denen sich alle Mitarbeiter orientieren. Diese klaren Vorgaben und Regeln helfen dabei, die Sicherheit von Lebensmitteln zu fördern, Gefährdungen zu identifizieren und zu analysieren. Gleichzeitig wird damit auch dem Verbraucherschutz Rechnung getragen. Darüber

hinaus setzen wir uns im Rahmen unserer Mitgliedschaften beim Verband Lebensmittel ohne Gentechnik e.V. (VLOG), dem Roundtable of Sustainable Palm Oil (RSPO) und UTZ Certified für unter nachhaltigen Gesichtspunkten erzeugte bzw. gewonnene Rohstoffe ein, wobei ökologische, ökonomische und soziale Ziele immer Hand in Hand gehen. Um möglichst vielen Menschen in möglichst vielen Märkten den Genuss unserer Produkte zu ermöglichen, respektieren und achten wir über die all­ gemeingültigen Grundsätze unserer Qualitätspolitik hinaus insbesondere die religiösen und ethnischen Anforderungen der in den jeweiligen Märkten lebenden Menschen. Jeder unserer Mitarbeiter steht entsprechend seiner Qualifikationen, seines Aufgabengebietes und anhand der internen Vorgaben in der Verantwortung und trägt aktiv zum hohen Qualitätsstandard unserer Zott-Produkte bei. Unabhängige Institutionen und Auditoren überprüfen regelmäßig die Lebensmittelsicherheit und Hygiene unserer Molkerei und ihrer Standorte.

Zertifizierungen Zertifizierungen im Gesamtunternehmen IFS Food Version 6 Zertifizierungen für einzelne Produktbereiche Bioland Bio-Produkte nach Verordnung (EG) Nr. 834/2007 Kontrollstellennummer: DE-ÖKO-006

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Qualität und Sicherheit

Halal für Milchpulver und ausgewählte Milchprodukte (Produktzertifizierung, die sich speziell an den Bedürfnissen muslimischer Verbraucher orientiert) Koscher (Produktzertifizierung, die sich speziell an den Bedürfnissen jüdischer Verbraucher orientiert) „Ohne Gentechnik“ nach EG-Gentechnik-Durchführungs­ gesetz (2008) in Verbindung mit der Verordnung (EG) Nr. 1829/2003 und Verordnung (EG) Nr. 1830/2003 QS (für Futtermittel)


7.

1.489 mal

100.

Bundesehrenpreis für Zott

DLG-Gold erhielten Zott-Produkte in den letzten 10 Jahren

Lizenznehmer des offiziellen „Ohne Gentechnik“-Siegels

QUALITÄT UND SICHERHEIT

Mitgliedschaften und Kooperationen National Markenverband Milchindustriegruppe Allgäu Milchindustrie-Verband e.V. Verband Lebensmittel ohne Gentechnik e.V. (VLOG) International Export Union Roundtable on Sustainable Palm Oil (RSPO) UTZ Certified

Universitäten und Institutionen Duale Hochschule Baden-Württemberg Handwerkskammer Industrie- und Handelskammer Schwaben Schulpartnerschaft mit der Realschule Rain Schulpartnerschaft mit der Realschule Wertingen Vereinigung zur Förderung der Milchwirtschaftlichen ­Forschung an der Technischen Universität München in Freising Weihenstephan e.V.

Qualität und Sicherheit

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WELL-WORKING … … für aktive, informierte und engagierte Mitarbeiter. Mit einem umfangreichen und präventiven Gesundheitsförderungskonzept streben wir als Molkerei eine Vorreiterrolle an, wenn es um die Gesunderhaltung unserer Mitarbeiter, um deren Leistungsfähigkeit und um eine attraktive und bewusste Arbeitsplatzgestaltung geht.

Ganzheitlicher Ansatz für unsere Mitarbeiter

Teambuilding-

Gesund heitswoche n

Events

WELL-WORKING BEI ZOTT

He An ilpr ge akt bo isc he t

g

un rat sbe g un urse ähr k Ern Koch d n u

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Mitarbeiter

F

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en

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Aktivität: Bewegungskurse, Sprachkurse, IT-Kurse, Ernährungsberatung und Kochkurse

Entwicklung: Zott AzubiAktiv, Zott AusbilderAktiv, Leader­ ship-Development, Kompetenzmanagement

e uf

irm

kurse

Gesundheit: Gremium Zott-Gesundheitszirkel, Interne Suchtberater, Betriebs­psychologische Beratung, Projekt „Ergonomie am Arbeitsplatz“, Aktiv Kollege, Gesundheitswochen, Heilpraktisches Angebot, Zusatz-Krankenversicherung, Mitarbeiterbefragungen zum Thema „Fit am Arbeitsplatz“

Pr am oje k Ar t „E be rg its on pl om at z“ ie

Beweg ungs

WELL-WORKING

diese um ein breit aufgestelltes und auf die individu­ ellen Bedürfnisse unserer Molkerei zugeschnittenes präventives Gesundheitsförderungskonzept. Well-Working betrifft die Bereiche Gesundheit, Aktivität, Entwicklung und Gemeinschaft. Alle vier Bereiche, in denen zahlreiche Maßnahmen umgesetzt werden, stehen gleichberechtigt nebeneinander und entwickeln sich stetig weiter. Es ist unsere Intention zentrale Projekte bereichsübergreifend anzusiedeln, um Synergieeffekte zu erzielen. In den letzten sechs Jahren haben wir über 142 neue Arbeitsplätze in der Zott-Gruppe geschaffen und mit motivierten und qualifizierten Mitarbeitern besetzt. Zott ist ein attraktiver Arbeitgeber, dessen Well-Working-Konzept für sich spricht.

Corp o Volu rate ntee ring

Unsere Mitarbeiterinnern und Mitarbeiter sind unsere Stärke im Wettbewerb. Mit dieser Überzeugung setzen wir vielfältige Maßnahmen um, die Körper, Geist und Seele gut tun. Denn wir wollen als Arbeitgeber der ersten Wahl wahrgenommen werden und haben erkannt, dass die stetig wandelnden Anforderungen des Arbeitsalltags und des gesellschaftlichen Umfelds zu den größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gehören. Somit liegt die Gesundheit und der aktive geistige und körperliche Ausgleich in unserem besonderen Fokus. Unser Konzept ist ganzheitlich – Well-Working bei Zott. Wir gehen über die traditionellen und gesetzlich vorgeschriebenen Arbeits- und Gesundheitsschutzmaßnahmen hinaus und ergänzen

Gemeinschaft: Corporate Volunteering, Firmenläufe, Teambuilding­events, Fest­­veran­staltungen für Mitarbeiter und Pensionäre, Betriebs­führungen


40 Jahre

142

3,48 %

Betriebszugehörigkeit in den letzten sechs Jahren 18-mal geehrt

neue Arbeitsplätze in sechs Jahren

Fluktuationsquote in Deutschland 2016

MITARBEITER

Nachgefragt bei unseren Mitarbeitern Regelmäßig führen wir die spezifische Mitarbeiterbefragung „Fit am Arbeitsplatz“ durch. Die Ergebnisse ­helfen uns, den Blickwinkel vom Fordern hin zum Fördern zu wechseln und übergeordnete Belastungs- und Gefährdungsrisiken sowie Verbesserungspotenzial zu erkennen. Geübte Arbeitskreise bewerten Kritik und förderungswürdige Projekte und liefern Umsetzungsvorschläge.

Mitarbeiter

21


Gesundheit

Unser langfristig angelegtes Projekt „Ergonomie am Arbeitsplatz“ geht über die traditionellen Arbeitssicherheitsmaßnahmen hinaus. Zusammen mit Gesundheitsexperten bewerten wir jeden einzelnen Arbeitsplatz und untersuchen speziell Arbeitsabläufe wie Heben, Tragen, Ziehen und Schieben. Durch die direkte Schulung vor Ort und in der unmittelbaren Arbeitsumgebung geben wir unseren Mitarbeitern schnelle und praktikable Lösungen an die Hand. Einfache Übungen fürs Büro, an der Maschine oder im Lager können helfen, Fehlstellungen oder Belastungen auszugleichen. Darüber   hinaus fördern wir alternative Heil- und Behandlungsmethoden, indem wir unseren Mitarbeitern regel­mäßig Gutscheine für Heilpraktiker-­ Leistungen zur Verfügung stellen. Diese können dann bei drei mit ­ uns kooperierenden Heilpraktikern direkt in den Werken Mertingen und Günzburg in Anspruch ge­nommen werden. ­Darüber hinaus profitieren unsere Mitarbeiter in Deutschland von einer Zusatz-Krankenversicherung, die im Rahmen freiwilliger unternehmerischer Leistungen angeboten wird. Ein weiteres Beispiel unseres Engagements für eine gesündere Arbeitswelt ist unser Zott-­Gesundheitszirkel. Diesem 2012 gegründeten Expertengremium gehören Vertreter aller Verantwortungsebenen und Bereiche sowie Betriebs-

rat und -arzt an. Gemeinsam wird diskutiert und an der Umsetzung von Maßnahmen gearbeitet. Dabei schaffen wir keine Einzellösungen, sondern prüfen die Relevanz für das gesamte Unternehmen.

Aktivität

Mit der Eröffnung unserer Aktiv-Zentren in den Jahren 2010 und 2013 an unserem Stammsitz in Mertingen und in Günzburg sowie der Einführung einer Multisportkarte in Polen in 2015 haben wir einen Meilenstein in unserem ganzheitlichen Gesundheitsförderungskonzept gesetzt. Wir bieten zahlreiche Bewegungskurse und Betriebssportarten, wie z.B. Nordic Walking, Zirkel­ training, Yoga, Pilates, Rückenfit oder Tae Bo an. Zum umfangreichen Programm unserer Aktiv-Zentren gehören auch regelmäßige Informationsveranstaltungen zu den Themen Gesundheitsprävention, bewusstes Leben, gute Ernährung und persönliche Fürsorge. Ein von den Anforderungen an den Arbeitsplatz und den Aufgabenbereichen unabhängiges Angebot an Fortbildungsmöglichkeiten mit den Schwerpunkten Sprachen und IT ermöglicht es unseren Mitarbeitern, die eigenen Horizonte zu entdecken – frei von Erwartungsdruck und Kosten. Lust und Interesse an neuen Dingen sind die einzigen Voraussetzungen und geben Spaß, Freude und Erfolgserlebnisse zurück.

Meilensteine unseres Well-Workings in acht Jahren Bis heute mehr als 2.920 Kursstunden

2009

2010

2011

Auftakt zur ersten Gesundheits­woche an unserem Standort in Günzburg.

After Work gemeinsam lernen, sportlich oder gesundheitlich aktiv sein. Die Eröffnung des ersten Zott Aktiv-Zentrums in Mertingen schafft neue Möglichkeiten.

Start des dauerhaften Projektes „Ergonomie am Arbeitsplatz“. Ziel ist die Stärkung gesundheitsfördernder Verhaltens­ weisen und Arbeitsbedingungen.

22

Mitarbeiter


MITARBEITER

Entwicklung Wir wollen zukünftige Leistungsträger gezielt fördern. Daher beinhalten unsere Entwicklungsprogramme neben den wesentlichen Elementen des Zott-Kompetenzmanagementmodells auch gezielte Maßnahmen, die dem gesundheitlichen Aspekt und dem langfristigen Erhalt der Lern- und Leistungsfähigkeit dienen. Wir haben längst erkannt, wie wichtig es ist, den Themen Bildung und Ausbildung einen entsprechenden Raum zu geben und werden diese sukzessive um Well-Working-Elemente ergänzen. Mit den Programmen Zott AzubiAktiv und Zott AusbilderAktiv befinden wir uns auf dem Weg, unserem Anspruch eines zukunftsorientierten Arbeitgebers gerecht zu werden. Unsere Leadership-Development-Programme unterstützen unsere Führungskräfte in allen Change­managementProzessen und den täglich neuen Heraus­forderungen auch unter diesem Aspekt.

Gemeinschaft Als verantwortungsbewusstes Unternehmen leben wir soziales Engagement vor (mehr dazu finden Sie auf den Seiten 24–25) und ermuntern auch unsere Mitarbeiter, aktiv zu werden. Wir informieren regelmäßig und bieten ihnen Partizipationsmöglichkeiten, sei es beispielsweise

bei Firmenläufen für den guten Zweck, bei der Umsetzung und Gestaltung von zwei eigenen Zott-Benefizläufen mit der Initiative „Kinder laufen für Kinder“ oder dem Packen eines Päckchen für bedürftige Menschen in Osteuropa im Rahmen der Johanniter Weihnachtstrucker-Aktion, die Zott seit 2010 unterstützt. Es gibt viele Mittel und Wege, Spuren zu hinterlassen und sich gemeinsam mit anderen für den guten Zweck einzusetzen. Nicht minder stolz sind wir auf unsere liebgewordene Tradition, jedes Jahr unsere langjährigen Mitarbeiter zu ehren, den ausgelernten Auszubildenden zu gratulieren sowie unsere Pensionäre in den verdienten Ruhestand (siehe Bild links) zu verabschieden. Diese Festveranstaltung ist immer ein besonderes Highlight und bildet mit der Weihnachtsfeier für unsere Pensionäre einen gebührenden Jahresabschluss. Mittels länderübergreifender Events schaffen wir darüber hinaus regelmäßig Momente, um sich außerhalb des Arbeitsplatzes zu treffen. Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen und Standorten kommen zusammen, lernen sich kennen oder tauschen sich aus. Alle unsere internen Veranstaltungen haben den Anspruch, den Mitarbeitern die verdiente Anerkennung zukommen zu lassen, einen Ausgleich zu bieten sowie Gemeinschaft zu schaffen.

26 ehrenamtliche Helfer

2014

2015

2016

Aktiv vertreten auf Stadtläufen oder in der Region. Frei nach dem Motto „Genuss kommt an“ gehen unsere Teams motiviert an den Start. Startgebühren sind Chefsache und werden gerne durch uns getragen.

Aktiv an unseren Standorten in Polen. Einführung der Multisportkarte zur Nutzung verschiedenster Freizeitaktivitäten.

Der erstmals 2010 durchgeführte Benefiz­ lauf mit der Initiative „Kinder laufen für Kinder“ gibt den Startschuss für das Zott Corporate Volunteering. Den zweiten Lauf realisierten wir im Jubiläumsjahr 2016.

Mitarbeiter

23


MITEINANDER, FÜREINANDER Wir leben unsere gesellschaftliche Verantwortung mit sozialem Engagement – wir, das Unternehmen, und wir, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Gelebtes soziales Engagement Wir engagieren uns in vielfältigen Programmen und Projekten für das Gemeinwohl. Sowohl regional, wie die Unterstützung der Tafeln in unserer Heimatregion Donau-Ries oder des Bunten Kreises zu Betreuung von Familien mit krebs- und schwerstkranken Kindern in Augsburg, als auch in überregionalen Initiativen. Eine immer größere Rolle spielen dabei die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Als Unternehmen lebt Zott zunächst soziales Engagement vor und schafft Möglichkeiten der Partizipation, zum Beispiel in Corporate-Volunteering-Einsätzen (siehe auch Seite 23). Das Klimaschutzprojekt „Plant-for-the-Planet“ verfolgt das Ziel, bis zum Jahr 2020 weltweit 1.000 Milliarden Bäume zu pflanzen. Die Vision einer grüneren Erde unterstützen wir uneingeschränkt. Deshalb tragen wir zur Realisierung und Internationalisierung des Projekts bei und haben bislang neun „Zott Plant-for-the-Planet“-­ Akademien an unseren Standorten in Deutschland, Polen und Tschechien veranstaltet. In diesen Workshops bilden Kinder andere Kinder zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit aus, damit sie die Idee des Baumpflanzens und die Vision der Initiative in ihre Familien und Freundeskreise weitertragen können. Verbunden sind die Akademien mit von Förstern betreuten Baumpflanzaktionen, bei denen unsere Mitarbeiter- und Milchlieferanten-Kinder bis heute rund 3.700 neue Bäume setzten. Ein schönes Projekt, das optimal soziales Engagement und Klimaund Umweltschutz miteinander kombiniert.

24

Gesellschaft und Stakeholder­­


675

… 3.700

Zott-Kinder engagieren sich als Klimabotschafter und pflanzten bislang …

Bäume gegen die Klimakrise.

GESELLSCHAFT UND STAKEHOLDER­­

Seit 2010 begleitet und unterstützt Zott die Initiative „Kinder laufen für Kinder“. Die Initiative veranstaltet Benefiz-Läufe zugunsten verschiedener Hilfsprojekte aus den Bereichen Gesundheit, Bildung und Soziales. Die an den Läufen teilnehmenden Kinder und Jugendlichen suchen sich Unterstützer, wie Familienangehörige, Bekannte und Unternehmen, welche dann pro gelaufenem Kilometer einen vereinbarten Betrag oder einen Fixbetrag spenden. Die Kinder und Jugendlichen tun damit Gutes und lernen ganz nebenbei soziales Engagement kennen. Es entspricht unserem Grundverständnis, Menschen mit Behinderung nicht auszugrenzen, sondern sie zu integrieren und sie dort einzusetzen, wo sie sich entfalten und trotz ihrer Einschränkungen Bedeutendes leisten können. Denn bei Zott fokussieren wir uns darauf, was jemand gut kann, nicht was er nicht kann. Nach diesem Prinzip arbeiten auch Werkstätten für behinderte Menschen. In diesen speziellen Einrichtungen werden Menschen mit Behinderung gezielt gefördert, Fähigkeiten und Stärken trainiert und Persönlichkeiten entwickelt. Sie tun dies in einer professionellen und individuellen Art und Weise, die wir als Unternehmen so nicht leisten könnten. Wir arbeiten gerne mit Werkstätten für behinderte Menschen zusammen und unterstützen ihre Arbeit. Bestimmte Tätigkeiten in unserem Unternehmen vergeben wir als Aufträge an regionale Einrichtungen. So übernehmen die Donau-Ries-Werkstätten der Lebenshilfe Donau-Ries in ihren eigenen Wäschereien die komplette Wäsche unserer Mertinger und Günzburger WerksArbeitskleidung für über eintausend Mitarbeiter. Und um die Pflege unserer zahlreichen Grünanlagen an allen unseren Standorten in Mertingen und Günzburg kümmern sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Albertus-Magnus Werkstätten der Caritas Günzburg. Die Zusammenarbeit ist durchweg offen, herzlich, zuverlässig und – wir finden – für alle Seiten bereichernd.

Gesellschaft und Stakeholder­­

25


Ziele im Rahmen unserer Corporate Responsibility Rohstoff

Mitarbeiter

• Kontinuierliche Umsetzung, Weiter­entwicklung

• Erhöhung der Mitarbeiterzufriedenheit durch

Umwelt

Gesellschaft und Stakeholder

• Erfüllung des strategischen Ein­sparungsziels im

• Weiterführung des sozialen und ökologischen

und Internationalisierung des Programms „ZQL“ • Permanente Verbesserung von Monitoring-­ Systemen bei Rohstoffen • Nachhaltigkeit in der Rohstoffkette, wo möglich, gewährleisten • Stetige Entwicklung des Supplier-­Relationship-­ Managements, – durch verbesserten Informations- und Wissens­transfer – durch fest etablierte Mechanismen mit Mehrwert für die Lieferanten (Hofnachfolgertag, Einkaufsaktionen, Fortbildungs­veranstaltungen u.ä.) • Erweiterung der Rohstoffbasis unter dem ­Gesichtspunkt optimaler Erfassungsvoraus­­setzungen

Rahmen des Energiemanagements • Kontinuierliche Verbesserung des Energie- und Wasserverbrauchs

Qualität und Sicherheit

• Ausbau und Intensivierung interner und externer Audits als ständige Maßnahme zur Bewusstseinsschärfung

ROHSTOFF

26

Ziele / Über Zott

UMWELT

Förderung und Ausbau einer wertschätzenden Feedbackkultur • Erhöhung der Mitarbeiterkompetenzen durch strukturierte, bedarfs­gerechte und stärken­ orientierte Förderung von Kompetenzfeldern • Reduzierung der Gefährdungen von Mitarbeitern durch den Ausbau des Konzepts zur nachhaltigen Prävention bei potentiellen psychischen und physischen Gefährdungs­potenzialen • Reduzierungen von Gesundheitsbelastungen durch Ausbau des ganzheitlichen Konzeptes zur nachhaltigen Verbesserung des individuellen oder bereichsspezifischen Arbeitsumfeldes

Engagements in der Region und an den Stand­ orten der Unternehmensgruppe • Förderung des gegenseitigen Verständnisses durch öffentliche Veranstaltungen • Fortsetzung von Kooperationen mit sozialen und ökologischen Partnern • Förderung des sozialen und gesellschaftlichen Engagements von Mitarbeitern durch geeignete Angebote

QUALITÄT UND SICHERHEIT

MITARBEITER

GESELLSCHAFT UND STAKEHOLDER


ZIELE / ÜBER ZOTT

Zahlen, Daten, Fakten Unternehmensform: SE & Co. KG Erwerb der Molkerei: 1926 Unternehmenssitz: Mertingen Geschäftsführende Direktoren: Christine Weber (Geschäftsführende Direktorin & Vorsitzende des Verwaltungsrats) Hervé Massot (Geschäftsführender Direktor Vertrieb, Marketing & Produktion) Anton Hammer (Geschäftsführender Direktor Finanzen & Service) Produktionsstandorte: Deutschland: Mertingen, Günzburg Polen: Opole, Głogowo nahe Toruń Konzernumsatz 2016: EUR 865 Millionen Mitarbeiterzahl (Konzern) 2016: 2.159 Milchverarbeitungsmenge aller Standorte 2016: 913 Mio. Kilogramm Milcheinzugsgebiete 2016: Deutschland, Polen, Tschechien

Ausbildung (Deutschland): Elektroniker für Betriebstechnik Fachinformatiker/in Systemintegration Fachkraft für Lagerlogistik Industriekaufleute Maschinen- und Anlagenführer Mechatroniker/in Milchtechnologe/in Milchwirtschaftliche/r Laborant/in Zahl der Ausbildungsplätze: ca. 20 (pro Jahr in Deutschland) Duales Studium: Fachrichtung „BWL-Industrie“ Fachrichtung „Informatik – Industrielle Automatisierung“ Fachrichtung „Informatik – Informationsmanagement und -systeme“ in Kooperation mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Zahl der Studienplätze bei Zott: Ein bzw. zwei (pro Jahr und Fachrichtung in Deutschland) Branche: Nahrungsmittelproduktion Produkte: Frischprodukte, Joghurt, Desserts, Joghurt- und Milchdrinks, Kaffeesahne, Hartkäse, Schmelzkäse, Mozzarella, Sahneerzeugnisse, Trockenprodukte, Konzentrate, Rahm, Frischkäse Konzernmarken: Monte, Sahnejoghurt, Jogobella, Primo, Zottarella Bayerntaler Export: Zott liefert seine Produkte in über 75 Länder der Welt.

Zahlen/Daten/Fakten/Ziele

2


otiloa

Nachhaltigkeitsbericht – 2016

Impressum Herausgeber: Zott SE & Co. KG Dr.-Steichele-Straße 4 D-86690 Mertingen Tel. + 49 9078 801-0 www.zott-dairy.com

Redaktion: Verantwortlich für den Inhalt: Christine Weber, Peter Marx, Dieter Wiedenmann, Michaela Matthäus Redaktionsteam: Unternehmenskommunikation Caroline Fritz, Michaela Matthäus, Jürgen Pfeifle, Richard Nisseler Gestaltung: Unternehmenskommunikation Ulrike Reiser Fotos: dreamstime Sławoj Dubiel Eckhart Matthäus Fotografie fotolia Barbara Funk Kaloo Images Outdoor Zentrum Allgäu Unternehmensgruppe Zott Stefan Wildhirt

Profile for Genuss-Molkerei Zott

Zott Caring for Life Nachhaltigkeitsbericht 2016  

Wir von Zott lieben es, Genussprodukte zu kreieren und Verwöhnmomente zu schaffen. Wertebewusstsein und Verbraucherorientierung sind für uns...

Zott Caring for Life Nachhaltigkeitsbericht 2016  

Wir von Zott lieben es, Genussprodukte zu kreieren und Verwöhnmomente zu schaffen. Wertebewusstsein und Verbraucherorientierung sind für uns...

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