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‫האורתודוקסי)‪Bar‬בברלין‬ ‫בית הכנסת המרכזי (‬ ‫בר מצווה – ‪Mizwa‬‬

‫‪Zentrale Orthodoxe Synagoge der Jüdischen Gemeinde zu Berlin‬‬ ‫‪Joachimstaler Straße 13 – Lech Lecha – 8. Cheschwan 5774 – 12. Oktober 2013‬‬

‫שבת שלום‬ ‫‪Liebe Freunde‬‬

‫בס"ד‬

‫‪M‬‬

‫לך לך – ‪Paraschat HaSchawua: Lech Lecha‬‬

‫עיחארכעחעיח‪Brit Mila‬‬ ‫‪– Zeichen des‬‬ ‫‪heiligen Bundes S. 1‬‬ ‫כ‬

‫ההלוויה הגדולה בתולדות מדינת ישראל‬ ‫פטירתו של מרן‪ ,‬הגאון‪ ,‬הראשון לציון‪,‬‬ ‫הרב עובדיה יוסף זצ"ל‬

‫ידידים יקרים‪,‬‬ ‫כ‪ 088-‬אלף איש ליוו את מרן‪ ,‬הגאון‪ ,‬הראשון לציון‪,‬‬ ‫עובדיה יוסף זצ"ל‪ .‬הוא נפטר ביום שני‪ ,‬ג' בחשוון תשע"ד‬ ‫(‪ 7‬באוקטובר ‪ )3802‬בשעה ‪ .02.01‬הלוויתו החלה לאחר ‪1‬‬ ‫שעות בשעה ‪.00.88‬‬

‫‪A‬‬ ‫‪Foto: © Michael Baudy/pixelio.de‬‬

‫‪ – Minhag HaMakom S. 2‬מנהג המקום‬ ‫‪Maran, HaGaon, HaRischon LeZion,‬‬ ‫‪Rabbiner Owadja Josef sazal‬‬

‫הוא היה ספר תורה מהלך‪ .‬במוחו נקלטו כל הספרים שלמד‪,‬‬ ‫התנ"ך‪ ,‬התלמוד‪ ,‬כל ספרי הפוסקים‪ ,‬רמב"ם‪ ,‬שו"ע‪ ,‬טור‪ ,‬עד‬ ‫אחרוני הפוסקים‪ .‬הוא זכר הכל וידע הכל בעל פה‪ .‬אני זוכר‪,‬‬ ‫לפני ארבעים שנה השתתפתי בשיעור שהוא נתן‪ ,‬במשך‬ ‫השיעור הוא ציטט מאות ספרים וסופרים‪ ,‬הכל בע"פ‪← .‬‬ ‫‪.‬‬

‫‪Abschluss des Buches Jehoschua S. 4‬‬ ‫‪Diesen Erew Schabbat wieder:‬‬ ‫‪Unser traditioneller Kabbalat Schabbat! S. 4‬‬

‫‪Gebets- und Lichtzündezeiten S. 5 0‬‬


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Brit Mila – Zeichen des heiligen Bundes

Die Beschneidung ist ein g’ttliches Siegel. Beim Tischgebet sagen wir: „Wir danken dir […] und für deinen Bund, den du in unser Fleisch eingegraben hat“. Man fragt einen Juden nicht, ob er diesen Bund möchte. Bereits wenn er acht Tage alt ist, ist ‫ח‬es seinem Vater geboten, ihn zu beschneiden. Hat er keinen Vater, obliegt die Pflicht, ihn in den Bund unseres Vaters Awraham zu bringen, der Gemeinde oder dem Beth Din. Im „Sefer HaChinuch“ wird ein Grund für die Beschneidung angegeben: Sie dient der Unterscheidung zwischen Israel und den Völkern. Der Heilige, gepriesen sei sein Name, wollte zwischen den Körpern dieser und jener unterscheiden, so wie sie auch seelisch verschieden sind. Der Ort dieser Unterscheidung ist das Fortpflanzungsorgan. Der neugeborene Säugling ist vom Mut-terleib an heilig, mit einer jüdischen Seele, die mit der Tora Israels und dem Volk Israel verbunden ist. Diese Seele möchte in einem besonderen Körper wohnen, in einem vollkommenem Körper. Hier hat uns der Heilige, gepriesen sei sein Name, offenbart, dass das Entfernen der Vorhaut den Körper vervollständigt, um mit einer starken Bindung mit der Seele verbunden zu sein. Zudem lehrt uns dieser Bund, unter welchen Menschen eine Heirat in Frage kommt, damit unser Kind ein jüdisches Kind wird. Sowohl Vater als auch Mutter geben dem Kind die Heiligkeit der Tora Israels und des Volkes Israel. Das Volk Israel hat in den zweitausend Jahren Diaspora nicht auf diese wichtige Mizwa, das Fundament der jüdischen Religion, verzichtet. Und das Volk Israel fährt fort, den Kindern seines Volkes zu geben, was ihnen zusteht und was ihre Seele begehrt und erwartet, um vollkommen zu sein. Das ist das schönste Geschenk, das wir unseren Kindern geben können.

Vielen Dank – ‫תודה רבה‬ Wir danken Herrn Dr. Reb Reuven Skoblo für den Kidusch am heiligen Schabbat. Herr Dr. Skoblo spendet das ganze Jahr über alle Kiduschim, außer wenn ein anderer aus Anlass einer Feier den Kidusch spenden möchte. Wir danken ihm und wünschen ihm und seiner ganzen Familie Gesundheit, Freude und Naches.

‫ "בור סוד שאינו‬,‫ הוא לא שכח‬,‫היה לו זכרון אדיר‬ ‫ אדם לא דתי שביקר פעם‬.)‫ ח‬,‫מאבד טיפה" (אבות ב‬ ‫ היו בו אלפי ספרים‬,‫ החדר שבו למד‬,‫ סיפר‬,‫בביתו‬ ,‫ "אתה יכול להוציא איזה ספר שאתה רוצה‬:‫ומרן אמר‬ ,‫" וכך עשה‬.‫ באיזה עמוד פתחת‬,‫תפתח אותו ותאמר לי‬ .‫ומרן החל לומר בע"פ כל מה שכתוב באותו עמוד‬ ‫ כדי לפסוק הלכות‬,‫הוא השתמש בידע העצום שלו‬ ‫ הוא בחר‬.‫ ספרים‬15 ‫בכל תחומי ההלכה והוציא בס"ה‬ ‫ והמון בית ישראל‬,‫בדרך בית הלל להקל בהלכה‬ ‫ שיכול‬,‫ אין אף פוסק בזמנינו‬.‫מסתמכים על פסקיו‬ ‫ לא כל הרבנים קיבלו את‬.‫להתעלם מפסקיו של מרן‬ ‫ מרן עובדיה יוסף‬.‫ אבל כולם התייחסו אליהם‬,‫פסקיו‬ ‫הצליח להחזיר עשרות אלפים של יהודים למסורת‬ ‫ יהודי עדות המזרח שעלו לארץ מכל מדינות‬.‫אבותיהם‬ ‫ השנים הראשונות במדינת‬.‫ היו יהודים מסורתיים‬,‫ערב‬ ‫ישראל פגעו מאוד בהמשך המסורת הנפלאה שהיתה‬ ‫ מרן‬,‫ הרבה מאוד עזבו את המסורת והוא‬.‫ליהדות זו‬ ‫עובדיה יוסף בגדלותו ובחכמתו הצליח להחזיר להם‬ ‫את הגאוה במסורת אבותיהם והצליח להחזיר עשרות‬ .‫אלפים לשמירת תורה ומצוות ומסורת ישראל‬ ,‫לאחר מלחמת יום הכפורים הקדיש עצמו ימים ולילות‬ ‫ הרבה חללי המלחמה לא השאירו‬.‫כדי להתיר עגונות‬ ,‫ ומרן קבע‬.‫ ולא ידעו להוכיח אם מתו או נשבו‬,‫זכר‬ ‫ הרבה מאוד נשים‬.‫שאותן אלמנות מותרות להינשא‬ ‫ שהשקיע כדי‬,‫חייבות לו תודה על המאמץ והאומץ‬ .‫להתירם‬ ‫אדם אחד גדול הצליח להשפיע על כל כך הרבה‬ ‫ והמשיכו‬- ‫ עשרות אלפי ילדים‬,‫ אלפי משפחות‬,‫אנשים‬ ,‫ לאכול כשר‬,‫ להניח תפילין‬,‫ לשמור שבת‬,‫ללמוד תורה‬ ‫ ולכן זכה מרן לכבוד והערכה מכל שכבות‬.‫הכל בזכותו‬ ,‫ אחר מטתו הלכו ספרדים ואשכנזים‬.‫הציבור היהודי‬ ‫ ראשי‬,‫ ליטאים וחסידים‬,‫ לאומיים‬,‫חרדים ודתיים‬ ‫ישיבות ואדמורים וגם הרבה חילוניים – כולם באו‬ ‫ שעשה גדולות למען‬,‫לחלוק כבוד אחרון לאדם גדול‬ .‫ זכותו תגן עלינו‬,‫עם ישראל‬ ‫ הרב יצחק ונחמה ארנברג והגבאים‬,‫בברכת שבת שלום‬ Die größte Beerdigung in der Geschichte Israels. Zum Ableben von Maran, HaGaon, HaRischon LeZion, Rabbiner Owadja Josef. Liebe Freunde,

Wir danken Herrn Reb Josef Assulin für den Chamin zum Kidusch am heiligen Schabbat LeIluj Nischmat seines Vaters Reb Jehuda ben Ajusch und Channa anlässlich eines Jahres seines Ablebens.

etwa 800 Tausend Menschen begleiteten den Maran HaGaon, HaRischon Lezion, HaRaw Owadja Josef sazal zu seiner letzten Ruhe. Er war am Montag, den 3. Cheschwan 5774 (7. Oktober 2013) um 13.15 Uhr gestorben und wurde nach 5 Stunden, um 18.00 Uhr begraben. Er war eine wandelnde Tora, alle gelernten Bücher hatte er im Kopf, den Tanach, den Talmud, alle Bücher der Posskim, Rambam, Schulchan Aruch, Tur bis hin zu den letzteren Posskim. Er →

Wir danken ihm und wünschen ihm Gesundheit, Freude und Naches.

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‫ – פתגם השבוע‬Sprichwort der Woche

"‫חבל דאבדין ולא משתכחין‬ .)‫ דף קי"א ע"א‬,‫(מסכת סנהדרין‬

,‫ חבל על הצדיקים הגדולים‬,‫ה' אמר למשה‬ ,‫ שהאמינו בי ללא הרהור‬,‫אברהם יצחק ויעקב‬ .‫ולא נמצא כיום כמוהם‬ ‫ שהלך לעולמו‬,‫ הגאון עובדה יוסף‬,‫חבל על מרן‬ .‫ולא נמצא כמותו‬

Maran, HaGaon, HaRischon LeZion, Rabbiner Owadja Josef sazal

„Wehe, dass die Verlorengegangenen nicht mehr da sind!“ (Massechet Sanhedrin 111a)

Der Ewige sagte zu Mosche: Wehe um die großen Zadikim, Awraham, Jizchak und Ja’akow, die mir ohne Zögern glaubten, heute gibt es keine wie sie. (Vgl. Massechet Sanhedrin 111a)

Wehe um Maran HaGa’on Owadja Josef, der in seine Welt einging, es gibt keinen wie ihn.

Begriffe im Judentum – ‫מושגים ביהדות‬ ‫ – מנהג המקום‬Minhag HaMakom – Brauch des (jeweiligen) Ortes

Unsere Weisen sel. A. haben festgelegt: „Wer von einem Ort an einen anderen kommt, dem legt man die Erschwerungen des Ortes, von dem er herkommt, und die Erschwerungen des Ortes, an den er hinkommt, auf.“ Das bedeutet, dass der Mensch verpflichtet ist, sich nach dem Brauch des Ortes, an dem er sich befindet, zu verhalten, obwohl das nicht Brauch an seinem Ursprungsort ist. Zum Beispiel: Ein Tourist aus Erez Jisrael, der am zweiten Tag von Jom Tow, der in der Diaspora Brauch ist, ins Ausland kommt, darf keine Werktätigkeit verrichten. Obwohl bei ihm nicht Jom Tow ist, ist er verpflichtet, den Brauch des Ortes zu berücksichtigen, um Streitigkeiten zu vermeiden.

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vermochte alles zu erinnern und wusste alles auswendig. Ich erinnere mich an einen Schiur von ihm, den ich vor etwa vierzig Jahren bei ihm besuchte: Im Verlauf des Schiurs zitierte er hunderte Bücher und Autoren, alles auswendig. Er hatte ein unglaubliches Erinnerungsvermögen, er vergaß nichts, wie es heißt: „eine mit Kalk abgedichtete Zisterne, die keinen Tropfen verliert“ (Pirkej Awot 2:8). Ein nichtreligiöser Mann, der einmal zu Gast in seinem Haus war, erzählte, dass in dem Zimmer, in dem er lernte, tausende Bücher waren. Der Maran sagte zu ihm: „Nimm irgend ein Buch, das du möchtest, heraus und sag mir, welche Seite du geöffnet hast!“ Er tat es genau so und der Maran begann ihm auswendig alles zu sagen, was auf jener Seite stand. Er nutzte das große Wissen, das er besaß, um halachische Entscheidungen auf allen Gebieten der Halacha zu treffen. Mit der Hilfe G’ttes verfasste er 54 Bücher. Er wählte den Weg des Hauses Hillel, er ‫ל‬ entschied erleichternd in der Halacha. Sehr viele Juden stützen sich auf seine Gesetzesentscheide. Kein Possek unserer Zeit kann die Entscheidungen des Maran ignorieren. Nicht alle Rabbiner haben seine halachischen Entscheidungen akzeptiert, aber alle beziehen sich auf sie. ‫ ואלו הן‬.‫הבא‬ Es gelang Maran Owadja Josef zehntausende Juden zur Tradition ihrer Väter zurückzubringen. Die Juden von Edut HaMisrach, die aus allen arabischen Staaten nach Israel gekommen sind, waren traditionell. Die ersten Jahre in Israel litt das Festhalten an dem wunderbaren Judentum, das sie hatten, sehr. Viele verließen die Tradition, doch Maran Owadja Josef gelang es durch seine Größe und seine Weisheit, ihnen ihren Stolz auf die Tradition ihrer Väter ‫ו‬ zurückzugeben. Es gelang ihm, zehntausende zum Halten der Tora, der Mizwot und der Tradition Israels zurückzubringen. Nach dem Jom Kippur Krieg widmete er Tage und Nächte um Agunot die Wiederheirat zu ermöglichen. Viele Männer, die im Krieg umgekommen waren, waren spurlos verschwunden und man wusste nicht, wie man beweisen könne, ob sie gefallen oder in Gefangenschaft geraten waren. Der Maran gab die Erlaubnis jene Witwen zu heiraten. Sehr viele Frauen schulden ihm großen Dank für seine Mühe und seinen Mut, die er investierte, um einen Weg zu finden, die Wiederverheiratung religionsgesetzlich zu erlauben. Ein großer Mensch, dem es gelang, sehr viele Menschen zu beeinflussen. Tausende Familien, zehntausende Kinder setzen die Tradition fort, Tora zu lernen, Schabbat zu halten, Tefilin zu legen und koscher zu essen – alles durch sein Verdienst. Daher wurde dem Maran Ehre und Anerkennung von allen Schichten der jüdischen Gemeinschaft zuteil. Hinter seiner Bahre gingen Sepahardim und Aschkenasim, Charedim und Nationalreligiöse, Lita’im und Chassidim, Raschej →


‫עשה לך רב‬

Jeschiwot und Admorim und auch viele Säkulare. Alle kamen, um einem großen Menschen, der Großes für das Volk Israel getan hat, die letzte Ehre zu erweisen. ,‫ בן חוץ לארץ שבא לבקר בארץ בימים אלו לזמן קצר‬:‫ שאלה‬Sein Verdienst möge uns schützen. Rabbi Margalit (gestorben 5261/1501) war‫הוא‬ Talmudgelehrter und eine allseits hochgeschätzte halachische ‫ותן טל‬Jacob " ‫השנים‬ ‫בברכת‬ ‫צריך לומר‬ ‫נוהג? האם‬ ‫כיצד‬ Schabbat Schalom, Rabbiner Yitshak und die Autorität seiner‫ותן‬ Zeit. Er ‫ישראל‬ stammte‫ארץ‬ aus‫כמנהג‬ Worms"‫לברכה‬ und wurde in Nürnberg. ‫ברכה" כמנהג‬ " ‫או‬ ‫ומטר‬Stadtrabbiner Rebezzen Nechama Ehrenberg, sowie die Sein Hauptwerk „Seder HaGet“ ( Regeln des Scheidungsbriefes) behandelt den Prozess der Scheidung, das ?‫חו"ל‬ Gabbaim der Synagoge.

Rabbi Jacob Margalit

Schreiben des Get und die Art und Weise der Übergabe des Scheidungsbriefes. ‫ בארץ ישראל מתחילין לומר "ותן טל ומטר" בז' מר‬:‫תשובה‬ Dieses Buch ist in einer kürzeren Variante bekannt, die ca. 1540 herausgegeben wurde. Die aschkenasischen ,‫עולי הרגל‬ ‫עד שכל‬dieses ‫שמחכים‬ Rabbiner benutzen Buch,‫בתלמוד‬ bis zum ‫שכתוב‬ heutigen‫כמו‬ Tag,‫חשון‬ als Nachschlagewerk. : Veteranentreffen von ZaHaL und ‫אז‬ ‫ורק‬ , ‫בשלום‬ ‫ה‬ ‫הבית‬ ‫חזרו‬ ‫י‬ , ‫הסוכות‬ ‫לחג‬ ‫לירושלים‬ ‫שעלו‬ R. Margalit unterrichtete viele Schüler, deren herausragendster R. Jacob Polak (gestorben 1530) war, der später Bundeswehr .‫מתחילין לבקש גשם‬ die jüdische Gemeinde von Polen leitete. '‫חלק א‬ "‫דעת‬ ‫יחוה‬aus " ‫בספרו‬ ‫פוסק‬ausgetrieben ‫עובדיה יוסף‬wurden, '‫מרן ר‬fand R. Margalit eine Zuflucht in der Stadt Regensburg. 1499, als( die Juden Nürnberg ‫שדעתו‬ "‫ אע‬Jahre ‫בימים אלו‬ ‫ לא‬18. ‫מחו"ל‬ ‫שבא‬5261/1501. ‫ תייר‬:)‫סימן ע"ב‬ Er starb‫פ‬zwei später‫"י‬am Schwat ‫החל‬ ‫השנים‬ ‫בברכת‬ ‫ומטר‬ ‫טל‬ ‫לשאול‬ ‫צריך‬ , ‫ימים‬ ‫לחזור‬ Seine Söhne zogen weiter nach Osteuropa. R. ‫בקרב‬ Jizchak Margalit wurde Rabbiner von Prag, der Hauptstadt von ‫שנמצא‬ ‫מקום‬ ‫ה‬ ‫מנהג‬ , ‫ישראל‬ ‫ארץ‬ ‫כמנהג‬ , ‫בחשון‬ ‫משבעה‬ Böhmen; der jüngste Sohn, R.Schmuel Margalit, wurde Rabbiner von Warschau, der Haupstadt Gross-Polens.

‫ האם חוזר‬,‫ וכשחוזר למקומו יש מחלוקת בין הפוסקים‬.‫שם‬ ‫ כיוון‬,"‫לומר "ותן ברכה" או ממשיך לומר "ותן טל ומטר‬ ,‫ ולכן מכריע מרן הרב עובדיה יוסף‬,‫שכבר החל לומר‬ ‫ אבל לא בברכת השנים אלא‬,"‫שימשיך לומר "ותן טל ומטר‬ .‫בשומע תפילה‬ Den Rabbiner gefragt Frage: Wie verhält sich jemand, der in diesen Tagen aus dem Ausland nach Erez Jisrael kommt, muss er nach dem Brauch in Israel im „Birkat HaSchanim „WeTen Tal Umatar Liwracha“ (Und gib Tau und Regen zum Segen) sagen oder sagt er nach dem Brauch im Ausland „WeTen Bracha“ (Und gib Segen).

Antwort: In Israel beginnt man am 7. Mar Cheschwan „WeTen Tal Umatar“ zu sagen, wie im Talmud geschrieben steht, dass man wartet, bis alle Wallfahrer, die nach Jerusalem heraufgekommen waren, in Frieden nach Hause zurückgekehrt sind. Erst dann beginnt man um Regen zu beten. Maran HaRaw Owadja Josef entscheidet im seinem Buch „Jechaweh Da’at“ (Chelek 1, Siman 72): Ein Tourist, der in diesen Tagen aus dem Ausland nach Erez Jisrael kommt, muss im „Birkat HaSchanim“ nach dem Brauch in Israel, dem Brauch des Ortes, an dem er sich befindet, um Tau und Regen bitten, was am 7. Cheschwan beginnt, auch wenn er beabsichtigt, in Kürze wieder zurückzufahren. Im Hinblick auf sein Verhalten, wenn er wieder an seinen Ort zurückkommt, gibt es eine Meinungsverschiedenheit unter den „Posskim“ (Gesetzesentscheidern): Muss er wiederum „WeTen Bracha“ sagen oder sagt er weiterhin „WeTen Tal Umatar“, da er schon damit begonnen hat. Maran HaRaw Owadja Josef entscheidet daher, dass er fortfahren soll „WeTen Tal Umatar“ zu sagen, aber nicht im „Birkat HaSchanim“, sondern in „Schome’a Tefila“.

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Rabbiner Yishak Ehrenberg mit Zion bar Ascher, Repräsent der Delegation der ehemaligen Soldaten der israelischen Armee, die nach Berlin gekommen waren, um ihre Kollegen von der Bundeswehr zu treffen. Foto: Arie Zaloshinsky .

Neuer Ofen in der Bäckerei Kädtler

Rabbiner Ehrenberg und Bäckermeister Stefan Kädtler. In der Mitte: der neue Backofen.

In der koscheren Bäckerei Kädtler wurde der alte Backofen gegen einen neuen ausgetauscht. Rabbiner Ehrenberg stattete vor Ort einen Besuch ab und kontrollierte den Ofen im Hinblick auf Kaschrut und seine Funktionsweise. Dem Bäkkermeister, Herrn Stefan Kädtler gab er eine Bracha, damit ihm die Challot für den heiligen Schabbat ganz besonders gut gelingen mögen. Bäckermeister Kädtler versicherte, dass der neue Ofen die besten Voraussetzungen für noch hervorragenderes Backen biete.


Abschluss des Buches Jehoschua

Kabbalat Schabbat

Bei der Feier anlässlich des Sijums.

Diese Woche beendete die Rebezzen Nechama Ehrenberg gemeinsam mit den Teilnehmern des Schiurs das Buch Jehoschua. Zu Ehren des Sijums wurde eine Se’udat Mizwa veranstaltet. In der kommenden Woche beginnt die Gruppe das Buch „Schoftim“ (Richter) zu lernen. Alle sind herzlich eingeladen teilzunehmen.

An diesem Schabbatabend findet unser traditioneller Empfang des Schabbat statt. Mit Schabbatliedern, guter Atmosphäre und gutem Essen. Wer teilnehmen möchte,bitte bei Café Bleibergs(030) 21 91 36 24 anmelden. Man kann sich auch per Email anmelden: events.for.jews@gmail.com Für Studenten bleibt Kabbalat Schabbat weiterhin kostenlos!

Schiurim - ‫שיעורים‬ Rabbiner Yitshak Ehrenberg Talmud - Massechet Taanit: Jeden Schabbat 08:45 Uhr – 09:15 Uhr in der Eingangshalle der Synagoge Paraschat haSchawua. Täglich nach Schacharit in der Eingangshalle der Synagoge. Halacha – aus dem Buch „Chaje Adam“. Täglich zwischen Mincha- und Arwitgebet in der Synagoge. Kantor Arie Zaloshinsky Tora und Talmud für verschiedene Altersklassen: Täglich eine Stunde nach dem Schacharit- und zwei Stunden nach dem Mincha-Ma’ariwgebet. Bitte bei Herrn Zaloshinsky anmelden! Tel.: 710-566-522-272 Reuven Berenstein Neu: Wir lernen jeden Mittwoch um 18.00 Uhr „Derech HaSchem“ (Der Weg des Schöpfers) von Rabbenu Mosche Chajim Luzzatto. Anmeldung: 0157 78965884 Rebezzen Nechama Ehrenberg Tanach – Neu!!!: Das Buch „Schoftim“ (Richter). Jeden Montag um 17.30 Uhr. Frauengruppe der Synagoge Wir treffen uns jeden Mittwoch um 18.30 Uhr im Kiduschsaal der Synagoge zum Hebräischlernen. 4

Schoraschim e. V. ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein unter der Leitung von Rabbiner Ehrenberg. Seit vielen Jahren setzt er sich für die Stärkung des Judentums in unserer Gemeinde ein. Sie können für Schoraschim e. V. spenden unter: Empfänger: Schoraschim e. V. Konto-Nr.: 9128810 BLZ: 10070024 Für internationale Überweisungen IBAN: DE271007002409128810 BIC-/SWIFT-Code: DEUT DE DBBER Spenden werden mit einer Spendenbescheinigung quittiert und können von der Steuer abgesetzt werden.


Gebetszeiten und Lichterzünden 11.10.13

Freitag

Erew Schabbat Mincha Schabbatlichter

‫לך לך‬ 18.15 18.03

12.10.13

Schabbat

Schacharit Mincha Schabbatausgang

09.15 17.50 19.10

13.10.1318.10.13

Wochentags

Schacharit Mo-Frei Schacharit So Mincha So-Do

07.30 08.00 18.05

Anmeldung für den Newsletter: ehren_berg@yahoo.de Sekretariat des Rabbinats: Tel.: 211 22 73 Schiurim von Rabbiner Yitshak Ehrenberg: www.youtube.com/EhrenbergSynagoge Infos rund um die Synagoge finden Sie auch bei facebook unter der Seite: "Zentrale Orthodoxe Synagoge zu Berlin" Sie die Möglichkeit, Infos, Veranstaltungen oder Schabbat-Zeiten der Zentralen Orthodoxe Synagoge zu Berlin kostenlos per SMS zu erhalten. Senden Sie dazu einfach Ihren Vor- und Nachnamen an die 0176 31664776 oder schicken sie Ihre Rufnummer per e-Email an: zos.berlin@gmail.com bzw. an facebook unter: „Zentrale Orthodoxe Synagoge zu Berlin“.

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Lechlecha 5774  

Der wöchentliche Newsletter der Zentralen Orthodoxen Synagoge zu Berlin

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