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I OPUS

Fazil Say

Programmheft September–Oktober 2015


Klänge, die berühren Ob der satte Klang eines 12-Zylinders oder die zarte Passage von Klavier und Geige – uns fasziniert harmonisches Zusammenklingen. www.amag.ch

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Mit Leidenschaft. Für Sie.


Liebes Konzertpublikum Im Namen des Zürcher Kammerorchesters begrüsse ich Sie herzlich zur Konzertsaison 2015 / 16. Mit dem aus der Türkei stammenden Starpianisten Fazil Say konnten wir einen einzigartigen Künstler als «Artist in Residence» gewinnen. Er ist seit Langem freundschaftlich mit dem ZKO verbunden und wird gleich drei Mal zu hören sein. Unser Ehrendirigent Sir Roger Norrington widmet sich zusammen mit den Pianisten Pierre-Laurent Aimard und Oliver Schnyder in zwei Konzerten dem Werk Ludwig van Beethovens. Daniel Hope wird als designierter Music Director des ZKO für ein Gedenkkonzert zum 100. Geburtstag von Yehudi Menuhin zu Gast sein. Weitere namhafte Künstler wie Piotr Beczala, Edita Gruberova, Cameron Carpenter, Albrecht Mayer, Steven Isserlis, Maurice Steger, Giuliano Carmignola oder Angela Hewitt sorgen für eine abwechslungsreiche Saison voller akustischer Sternstunden. Für Familien mit ihrem Nachwuchs ab 0 Jahren gibt es auch in dieser Saison wieder eine reichhaltige Palette unserer einzigartigen Kinderkonzerte. Das ZKO und ich wünschen Ihnen eine erlebnisreiche Konzertsaison und freuen uns, Sie bei einem unserer nächsten Konzerte persönlich begrüssen zu dürfen. Ihr Michael Bühler, Direktor

Unsere Konzerte werden ermöglicht durch Subventionen der Stadt und des Kantons Zürich sowie durch Beiträge der ZKO-Freunde und unserer Hauptpartner AMAG und Zürcher Kantonalbank. Wir bedanken uns. 3


1. Violine

Willi Zimmermann, Konzertm. Donat Nussbaumer, Stv. Konzertm. Michael Gebauer Sandra Goldberg Jana Karsko Asa Konishi Jankowska

2. Violine

Daria Zappa Matesic, Stimmf. Silviya Savova-Hartkamp, Stv. Stimmführung Anna Tchinaeva, Stv. Stimmf. Kio Seiler Hiroko Takehara Strahm

Viola

Ryszard Groblewski, Stimmf. Frauke Tometten Molino, Stv. Stimmführung Pierre Tissonnier

Violoncello

Nicola Mosca, Stimmführung Anna Tyka Nyffenegger, Stv. Stimmführung Silvia Rohner Geiser

Kontrabass

Seon-Deok Baik, Stimmführung Hayk Khachatryan, Stv. Stimmf.

Oboe

Roman Schmid

Horn

Thomas Müller Martin Ackermann

Cembalo

Naoki Kitaya 4

Zürcher Kammerorchester – Saison 2015/16 1945 durch Edmond de Stoutz gegründet, zählt das Zürcher Kammerorchester heute zu den führenden Klangkörpern seiner Art. Unter der Leitung von Edmond de Stoutz und später von Howard Griffiths und Muhai Tang erlangte das Ensemble internationale Anerkennung. In der Ära mit dem weltweit angesehenen Principal Conductor Sir Roger Norrington, von 2011 bis 2015, konnte das Zürcher Kammerorchester seine hervorragende Reputation nachhaltig festigen. Regelmässige Einladungen zu internationalen Festivals, Auftritte in den bedeutenden Musikzentren Europas, Konzerttourneen auf fast allen Kontinenten sowie zahlreiche gefeierte CD-Produktionen belegen das weltweite Renommee des Orchesters. Sein breit gefächertes Repertoire reicht von Barock (in historisch informierter Spielweise auf Darmsaiten und mit Barockbögen) über Klassik und Romantik bis zur Gegenwart. Bemerkenswert ist zudem die Zusammenarbeit mit Musikern aus anderen Bereichen wie Jazz, Volksmusik und populäre Unterhaltung. Die Nuggi-, Krabbel-, Purzel- und Kinderkonzerte, die Vermittlungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie die Förderung junger Instrumentalisten sind dem Zürcher Kammerorchester ebenso wichtig wie die kontinuierliche Zusammenarbeit mit weltweit gefeierten Solisten.

www.zko.ch


Inhalt

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Im Gespräch mit Fazil Say

Kinderprogramm 28

So, 27. September 2015 14.00 und 16.00 Uhr ZKO-Haus, Seefeldstrasse 305

Konzertprogramm 10

Orpheum – Young Soloists on Stage Wiener Symphoniker

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Sergio Azzolini

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Mi, 30. September 2015, 19.30 Uhr Kirche St. Peter 20

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Purzel-Konzert Sa, 31. Oktober 2015 11.00, 14.00 und 16.00* Uhr ZKO-Haus, Seefeldstrasse 305

Saisoneröffnung mit Fazil Say Di, 20. Oktober 2015, 19.30 Uhr Tonhalle, Grosser Saal

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ZKO-Inside Isabel Kühnlein Specker

Kammermusik@ZKO

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Konzertvorschau

So, 27. September 2015, 11.00 Uhr ZKO-Haus, Seefeldstrasse 305 26

Krabbel-Konzert So, 25. Oktober 2015 11.00, 14.00 und 16.00* Uhr ZKO-Haus, Seefeldstrasse 305

Fr, 4. September 2015, 19.30 Uhr Tonhalle, Grosser Saal 16

Nuggi-Konzert

November – Dezember 2015

ZKO im Kunsthaus: Joan Miró So, 25. Oktober 2015, 11.00 Uhr Kunsthaus Zürich, Vortragssaal

* Zusatzkonzert bei entspr. Nachfrage

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Im Gespräch mit

Fazil Say Artist in Residence 2015/16

Fazil Say, erinnern Sie sich noch an Ihr ers­ tes Konzert mit dem Zürcher Kammeror­ chester? Ja, das war 1998. Damals hatten wir in der Tonhalle mit Howard Griffiths gespielt. Das waren tolle Zeiten! Während der folgenden siebzehn Jahre war ich mit dem Zürcher Kammerorchester auf vielen ­europäischen Tourneen – in Deutschland, Spanien und in der Schweiz. Zudem ­gaben wir gemeinsam viele Kinderkonzerte in Schulen, im ZKO-Haus oder in der Tonhalle. Seither habe ich alle ein bis zwei Jahre wieder mit dem ZKO musiziert. Vor zwei Jahren spielte ich mit Sir Roger Norrington Mozarts Konzert KV 467 – das gleiche Konzert wie damals bei meinem ersten Zürcher Auftritt unter Howard Griffiths. So viel habe ich mit diesem Orchester schon musiziert – da freue ich mich immer wieder!

Griffiths­haben sie sich als Spezialisten für M ­ ozart und Haydn profiliert, unter Muhai Tang kamen experimentelle und grössere Werke hinzu und mit Sir Roger ­Norrington hat sich das Orchester nochmals ein ganz anderes akustisches Erlebnis erschlossen. Diese Saison nun spielt das ZKO vorwiegend ohne Dirigenten. Ein Kammerorchester braucht nicht unbedingt einen Dirigenten, weshalb Daniel­Hope künftig ja auch das ZKO als Mitwirkender leiten wird. Die Hauptsache bei einem Kammer­orchester ist, dass ­jeder das gespielte Stück hervorragend beherrscht und sich die Musiker untereinander sehr gut kennen. Letztlich entspricht ein Kammer­ orchester einem vergrösserten ­ Quartett, auch wenn mit den Bläsern über 30 M ­ usiker mitspielen. So muss man auch proben, jeder soll mitreden.

Was gefällt Ihnen an diesem Orchester? Das ZKO ist eines der besten Kammer­ orchester der Welt mit hervorragenden Einzelspielern und einem sehr schönen­Orchesterklang. Mit Howard

Mögen Sie das? Ich mag das sehr. In kammermusikalischen Proben geht es sehr menschlich zu, weil sie demokratisch organisiert sind: Jeder kann etwas sagen. In grösser­

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besetzten Orchesterwerken funktioniert das nicht. Daher ist ein Musiker mit seinem künstlerischen Willen gefordert, um ein Stück voranzubringen.

Nach welchen Kriterien haben Sie Ihre eigenen Kompositionen für die ZKO-Pro­ gramme dieser Spielzeit ausgewählt? (Lachend) …  die Istanbul-Sinfonie ist nicht mit dabei. Sie würde hundert Macht es für Sie einen Unterschied, ein Musiker und spezielle türkische InstruEnsemble vom Flügel aus selber zu leiten mente verlangen. Aber wir haben unter oder sich als Solist mit einem Dirigenten den Voraussetzungen eines Kammerorzu finden? chesters ein Programm entworfen, das Ich leite nicht, ich übernehme nie ein die unterschiedlichen Facetten meines ­Dirigat! Ich spiele als Solist mit, ich p ­ robe, Komponierens zeigt. ich formuliere meine Meinung – dieser Dialog ist notwendig, in der Probe­wie im Konzert. Das Geben und Nehmen «In kammermuss immer funktionieren. In der Saison 2015 / 16 sind Sie «Artist in Residence» beim ZKO. Wie bringen Sie sich dabei ein? Wie zeigt sich das in den Programmen? Ich wirke ja als Komponist und als Pianist und versuche dies seit nun bald zehn Jahren so umzusetzen, dass ich in vielen Konzerten auch als Komponist vertreten bin. Deshalb haben wir darauf geachtet, dass meine Werke in den Programmen dieser Saison miteinbezogen werden. Zudem musiziere ich nicht nur solistisch, sondern auch in der Kammermusik­ formation mit den Musikern des ZKO. Wird Ihnen das Komponieren zuneh­ mend wichtiger? Ja, ich sehe mich als Interpret und Komponist. Die Musik, die ich spiele – von den Klavierkonzerten Mozarts oder Beethovens bis zu Chopin – ist völlig verschieden zu dem, was ich komponiere.­ Ich bin ein zeitgenössischer Komponist mit türkischen Wurzeln. Daher ist meine Musik auch nicht westeuropäisch avantgardistisch geprägt.

musikalischen Proben geht es sehr menschlich zu, weil sie demokratisch organisiert sind.»

Als Komponist treten Sie sehr vielseitig­ auf. So sind gross besetzte Werke neben kammermusikalischen entstan­ ­ den. Aber auch für ganz verschiedene Solo­ instrumente haben Sie Konzerte geschrieben, beileibe nicht nur für Ihr Instrument, das Klavier. Pflegen Sie be­ wusst diese Vielfalt? Beim Komponieren bin ich mittlerweile bei Opus 62 angelangt. Das ist doch eine recht grosse Zahl! Darunter sind fünf Oratorien, drei Sinfonien, elf Solokonzerte sowie Werke für Soloklavier, Lieder und Kammermusik. Das ist viel Arbeit, die mir jedoch sehr viel bedeutet. Ich möchte das Komponieren weiter pflegen, weil ich daran glaube, dass man als Komponist mit jedem Stück besser wird! 7


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Viel ist doch Erfahrungssache – wie man orchestriert, wie man eigene Fehler sieht und sich im eigenen Schreiben zu perfektionieren sucht.

«Ich glaube daran, dass man als Komponist mit jedem Stück besser wird.»

Dann müsste Mozarts Klavierkonzert KV 595 sein bestes sein … Mozart ist in seiner Genialität ein Sonderfall. Ich habe alle seine Sonaten aufgenommen. Natürlich kann man sagen, Mozart hätte sein Komponieren bis zu den letzten reifen Werken perfektioniert. Aber seine ersten vier, fünf Sonaten sind auch interessant. Klar lässt sich auch bei Mozart eine Entwicklung erkennen, bei Beethoven jedoch ist sie – gerade in seinen 32 Sonaten – viel offensichtlicher. Schauen Sie sich beispielsweise die «Appassionata», die «Hammerklavier»oder seine letzte Sonate op. 111 an und vergleichen sie diese Spätwerke mit den frühesten Sonaten – dazwischen liegt doch eine enorme Entwicklung! Auch wenn es anzufügen gilt, dass sich das Genialste vom Genialen bei jedem Komponisten an ganz verschiedenen Stellen und ganz unverhofft zeigen kann – das hält sich an keine Chronologie. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass jedes Leben auch einen Reifeprozess be-

deutet. Sich diesem zu stellen ist oft sehr schwer. Das braucht so viel Kraft, von jedem Menschen. Wir haben von meinen ersten Konzerten in Zürich gesprochen. Mein Spiel war schon damals persönlich und auch radikal. Das hat damals wohl mehr Leute irritiert, weil sich meine künstlerische Suche noch im Anfangsprozess befand. Mich plagte die Angst. Um zu gewinnen, muss man erst einmal gegen sie ankämpfen. Und jeder muss dauerhafte Lösungen für sich finden. Wovor fürchteten Sie sich? Vor Ihrem ei­ genen Mut als Interpret? Man kann unter siebentausend Arten von Angst leiden – ich kann das heute nicht definieren. Aber ich erinnere mich an Angst insgesamt, als Körpergefühl. Bis ich einen ruhigeren, reiferen Weg gefunden hatte, dauerte es. Wenn man dies erreicht, hat man einen wichtigen Schritt geschafft. Im Leben wie in einer Karriere.

Andrea Meuli, Chefredaktor «Musik und Theater» Konzert mit Fazil Say am 20. Oktober 2015. Informationen und Programm ab Seite 20 9


Freitag, 4. September 2015, 19.30 Uhr Tonhalle, Grosser Saal

MEISTERZYKLUSEXTRAKONZERT

Orpheum – Young Soloists on Stage Ein Konzert zum 25-Jahr-Jubiläum der Orpheum Stiftung

Philippe Jordan Dirigent Nikolaj Znaider Violine Kyoungmin Park Viola Wiener Symphoniker

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Freitag, 4. September 2015, 19.30 Uhr – Tonhalle, Grosser Saal

Anton Webern 1883 – 1945 Variationen op. 30

Wolfgang Amadeus Mozart 1756 – 1791

Sinfonia concertante Es-Dur KV 364 für Violine, Viola und Orchester

30´

Allegro maestoso Andante Presto

Pause

20´

Ludwig van Beethoven 1770 – 1827 Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92

38´

Poco sostenuto – Vivace Allegretto Presto Allegro con brio

Konzertende: ca. 21.30 Uhr

Änderungen vorbehalten

Handy ausgeschaltet? Vielen Dank!

Billettpreise: CHF 125 / 105 / 85 / 65 / 45 / 25 Dieses Konzert ist eine Veranstaltung der Orpheum Stiftung zur Förderung junger Solisten und wird zusätzlich als Meisterzyklus-Extrakonzert angeboten. Es erscheint ein separates Programmheft der Veranstalterin, welches am Konzertabend aufliegt. Weitere Informationen zu den Orpheum-Jubiläumskonzerten finden Sie auf dem beigelegten Flyer oder unter www.orpheum.ch. 11


Freitag, 4. September 2015, 19.30 Uhr – Tonhalle, Grosser Saal

Philippe Jordan

Nikolaj Znaider

Als Musikdirektor der Pariser Oper und Chefdirigent der Wiener Symphoniker seit der Saison 2014 / 15 zählt Philippe Jordan zu den talentiertesten und etabliertesten Dirigenten seiner Generation. Er begann seine musikalische Ausbildung am Klavier und der Geige und wurde mit acht Jahren Mitglied der Zürcher Sängerknaben. Mit 16 Jahren besuchte er das Zürcher Konservatorium, wo er Musiktheorie und Komposition bei dem Schweizer Komponisten Hans Ulrich Lehmann studierte. Sein Klavierexamen schloss er mit Auszeichnung ab. Als Kapellmeister war er am Stadttheater Ulm tätig, Assistent von Daniel Barenboim an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin, Chefdirigent des Grazer Opernhauses und des Grazer Philharmonischen Orchesters. In dieser Zeit debütierte er an Opernhäusern und bei Festivals wie in Aix-en-Provence und Glyndebourne, an der Metropolitan Opera New York, dem Royal Opera House Covent Garden, dem Teatro alla Scala, der Bayerischen Staatsoper München, den Salzburger Festspielen, der Wiener Staatsoper und dem Festspielhaus BadenBaden. Von 2006 bis 2010 war Philippe Jordan Principal Guest Conductor an der Berliner Staatsoper Unter den Linden. Als Konzertdirigent arbeitete Jordan mit den wichtigsten europäischen und nordamerikanischen Sinfonieorchestern zusammen.

Nikolaj Znaider ist als Solist, Dirigent und Kammermusiker erfolgreich. Auf Einladung von Valery Gergiev wurde Nikolaj Znaider zum Principal Guest Conductor des Orchesters des MariinskyTheaters in St.  Petersburg ernannt. Gastdirigate führen ihn regelmässig ans Pult führender Orchester, darunter die Münchner Philharmoniker, die Staatskapelle Dresden, London Symphony Orchestra, Los Angeles Philharmonic, Orchestre Philharmonique de Radio France und das Russische Nationalorchester. Als Solist arbeitet Nikolaj Znaider weltweit mit den bedeutendsten Orchestern und Dirigenten zusammen. Seine Rezitals und Kammermusikkonzerte führen ihn in die bedeutendsten Säle der Welt. In der Saison 2013 / 2014 war er Artist in Residence beim Konzerthausorchester in Berlin. Nikolaj Znaider ist Exklusivkünstler bei RCA Red Seal/ Sony Masterworks und wurde mehrfach für seine Aufnahmen ausgezeichnet. Die Förderung des musikalischen Nachwuchses liegt dem Künstler besonders am Herzen. Er war Gründer und zehn Jahre lang auch künstlerischer Leiter der Nordic Music Academy. Nikolaj Znaider musiziert auf der «Kreisler» Guarneri del Gesù von 1741, die ihm vom Königlich Dänischen Theater – unterstützt durch die Velux Foundations und die Knud Højgaard-Stiftung – als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt wird.

Dirigent

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Violine


Freitag, 4. September 2015, 19.30 Uhr – Tonhalle, Grosser Saal

Kyoungmin Park

Wiener Symphoniker

Kyoungmin Park, geboren 1990 in Seoul in Südkorea, erlernte zunächst das Geigenspiel, wechselte 2001 zur Bratsche und studierte ab 2003 an der Wiener Musikhochschule. Seit 2008 setzt sie ihre Ausbildung an der Musikhochschule « Hanns Eisler » Berlin fort, zunächst bei Walter Küssner, seit 2010 in der Klasse von Tabea Zimmermann. Meisterkurse bei Tatjana Masurenko, Nobuko Imai oder Hartmut Rohde vertieften ihre musikalische Ausbildung. Park wurde bei verschiedenen nationalen und internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, darunter 2013 beim ARD-Musikwettbewerb in München mit dem zweiten Preis sowie dem Publikumspreis. Solistisch sammelte Park Konzerterfahrung mit Klangkörpern wie der BadenBadener Philharmonie, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Korean Symphony Orchestra und der Polnischen Kammerphilharmonie. Park widmet sich zudem intensiv der Kammermusik, besuchte die «International Music Academy Switzerland » unter der Leitung von Seiji Ozawa, die Zermatt Festival Academy und die Internationale Carl Flesch Akademie Baden-Baden, wo sie mit dem Carl Flesch-Preis ausgezeichnet wurde. Als zweifache Preisträgerin des Wettbewerbs des Deutschen Musi­ kinstrumentenfonds spielt Park eine Viola­von Patrick Robin aus dem Besitz der Deutschen Stiftung Musikleben.

Die Wiener Symphoniker sind Wiens Konzertorchester und bestreiten den weitaus grössten Teil des sinfonischen Musiklebens dieser Stadt. Die Aktivitäten des Orchesters sind vielfältig, wobei die Pflege der traditionellen Wiener Klangkultur einen zentralen Stellenwert einnimmt. Der Wiener Musikverein und das Konzerthaus bilden seine zentralen Spielstätten. Seit 1946 ist das Orchester als « Orchestra in Residence » eng mit den Bregenzer Festspielen verbunden. Im Jahre 2006 kam als weitere Spielstätte das Theater an der Wien hinzu, wo die Wiener Symphoniker als Opernorchester engagiert werden. Internationale Tourneen und Gastspielreisen zu den wichtigsten Musikzentren runden das umfassende Portfolio dieses Wiener Traditionsorchesters ab. Die Wiener Symphoniker wurden 1900 unter dem Namen Wiener Concertverein zunächst mit dem Ziel gegründet, für die breite Öffentlichkeit erschwingliche Orchesterkonzerte zu veranstalten und den Bedarf an Ur- und Erstaufführungen damaliger zeitgenössischer Werke abzudecken. Persönlichkeiten wie Richard Strauss, Wilhelm Furtwängler, Bruno Walter, Hans Knappertsbusch, George Szell, Herbert von Karajan, Wolfgang Sawallisch, Georges Prêtre und Fabio Luisi prägten und prägen den Klang und Musizierstil dieses traditionsreichen Wiener Orchesters.

Viola

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Freitag, 4. September 2015, 19.30 Uhr – Tonhalle, Grosser Saal

Die Etablierung der absoluten Musik « Immer klarer offenbart sich mir der Genius Beethovens und eines Tages wird der Augenblick da sein, wo ich seine Göttlichkeit unmittelbar in reinster Klarheit empfange. » In diesen Worten äussert sich das künstlerische Selbstverständnis Anton Weberns, der sich damit bewusst in die Traditionslinie der Komponisten der Wiener Klassik, insbesondere Ludwig van Beethovens, stellt. Wie kein Zweiter in seiner Zeit steht Beethoven am Beginn des 19. Jahrhunderts für die Etablierung der sogenannten absoluten Musik, der Instrumentalmusik, ohne ein textliches oder thematisches Programm. Der Rückbezug auf ein einfaches Thema, das sich in verschiedenen Variationen weiterentwickelt, ist das formale Prinzip von Anton Weberns Variationen op. 30. « Alles nun, was in dem Stück vorkommt, beruht auf den beiden Gedanken, die mit dem ersten und zweiten Takt (Oboe und Kontrabass) gegeben sind », so Webern. In den Variationen op. 30 erweist «Als Ergebnis sich der Schönberg-Schüler als einer längeren der konsequentesten Vertreter der Zwölftontechnik. Die Uraufführung des Experimentierens 1940 komponierten Werkes fand 1943 mit der Form in Anwesenheit des Komponisten in Winterthur statt und war die letzte entstand Mozarts öffentliche Aufführung eines seiner Sinfonia Werke, der Webern beiwohnen konnte. Gut 150 Jahre zuvor entstand, ebenconcertante.» falls als Ergebnis einer längeren Phase des Experimentierens mit der Form, Mozarts Sinfonia concertante. Das Genre – halb Sinfonie, halb Solokonzert – ist am ehesten vergleichbar mit dem barocken Concerto grosso, dem wechselseitigen Konzertieren von Soloinstrumenten und Orchestertutti und war Ende des 18. Jahrhunderts gross in Mode. Als Doppelkonzert für Geige und Bratsche ist Mozarts Werk von seltener Schönheit. Trotz der majestätischen Tonart Es-Dur ist die 1779 vollendete Komposition überschattet vom melancholischen Eindruck seiner ParisBeethovens 7. Sinfonie ist gewisserReise, auf der Mozart seine Mutter verlor. massen eine Zurücknahme der 3. Sinfonie. Wollte der glühende Napoleon-Verehrer mit seiner « Eroica » dem vermeintlichen Freiheitshelden noch ein musikalisches Denkmal setzen, ist die 7. Sinfonie unter dem Eindruck der Befreiungskriege von der Schreckensherrschaft Napoleons entstanden. Sie wurde 1813, wenige Monate nach der Völkerschlacht von Leipzig, im Gedenken an die vielen Opfer unter Beethovens Dirigat uraufgeführt und war ein ausserordentlich grosser Erfolg. cg 14


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Mittwoch, 30. September 2015, 19.30 Uhr Kirche St. Peter

BAROCK-ABO historisch informiert

Sergio Azzolini Fagott und Leitung ZĂźrcher Kammerorchester

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Mittwoch, 30. September 2015, 19.30 Uhr – Kirche St. Peter

Giuseppe Antonio Brescianello 1690 – 1758 Concerto a cinque B-Dur für Violine, Fagott, Streicher und B.c.

10´

Allegro Grave Allegro

Francesco Saverio Geminiani 1687 – 1762 Concerto grosso B-Dur op. 7 Nr. 6

15´

Allegro moderato – Andante – Grave Presto – Adagio Allegro moderato Andante – Allegro assai – Adagio Presto

Antonin Reichenauer 1694 – 1730 Konzert C-Dur für Fagott, Streicher und B.c.

13´

Allegro Adagio Allegro

Jan Dismas Zelenka 1679 – 1745 Sinfonia a-Moll ZWV 189 für zwei Oboen, Fagott, Streicher und B.c.

26´

(Ohne Tempoangabe) Andante Capriccio: Tempo di Gavotta Aria da Capriccio : Andante – Allegro – Andante – Allegro Menuet I – II

Konzertende: ca. 21.00 Uhr

Änderungen vorbehalten

Handy ausgeschaltet? Vielen Dank!

Einheitspreis CHF 70 Einen bezaubernden Abend voller Kultur, Stil und Genuss wünscht Ihre Confiserie Sprüngli. 17


Mittwoch, 30. September 2015, 19.30 Uhr – Kirche St. Peter

Sergio Azzolini

zerten mit Repertoire von Barockmusik bis hin zu Avantgarde für vier sehr erfolgreiche Produktionen mit Opern von Vivaldi, Galuppi, Graun und Mozart verSergio Azzolini, 1967 in Bozen geboren, antwortlich war. Viele CD-Produktionen studierte am Monteverdi-Konserva­ zeugen von seiner aussergewöhnlichen torium­in seiner Heimatstadt bei stilistischen Vielfalt. Nach einer Profes­Romano Santi und anschliessend an der sur in Stuttgart ist Sergio Azzolini seit Musikhochschule Hannover bei Klaus 1998 Professor für Fagott und KammerThunemann. Schon während dieser­ musik an der Hochschule für Musik in Zeit war er Solo-Fagottist im European­ Basel. Zudem gibt er viele Meisterkurse, Community Youth Orchestra. Er geu. a. an der Musikhochschule Weimar, wann unter anderem den Carl ­Maria am Konservatorium Wien und im Rahvon Weber-Wettbewerb, den Wettbemen des Internationalen Instrumentalwerb des «Prager Frühlings» und den wettbewerbs Markneukirchen. ARD-Wettbewerb, bei dem er auch mit dem Ma’alot Quintett erfolgreich war, dem er zehn Jahre angehörte. A ­ zzolini war zudem Mitglied des Sabine Meyer-­ Bläserensembles. Neben seiner solistischen Tätigkeit auf dem modernen Fagott setzt sich Sergio Azzolini seit einigen Jahren intensiv mit Alter M ­ usik auf historischem Instrumentarium auseinander. Als Barockfagottist ist er Mitglied der Continuo-Gruppe des ­Ensemble Baroque de Limoges unter der Leitung von Christophe Coin und spielt als Solist mit den Sonatori de la Gioiosa­ Marca, La Cetra Basel, L’Aura Soave ­Cremona, La Stravaganza Köln, Parnassi­ musici, dem Collegium 1704 oder mit der Holland Baroque Society. Ein besonderer Schwerpunkt liegt seit 2013 auf der Zusammenarbeit mit seinem eigenen Barockorchester L’Onda Armonica. Fünf Jahre war Azzolini zudem künstlerischer Leiter der Kammerakademie Potsdam, wo er neben zahlreichen KonFagott und Leitung

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Mittwoch, 30. September 2015, 19.30 Uhr – Kirche St. Peter

Virtuose Ausdrucksmöglichkeiten Im Übergang vom Mittelalter zur Renaissance entwickelte sich mit der Mehrstimmigkeit auch das Instrumentarium hin zu einer grösseren klanglichen Vielfalt, so dass sich eine ganze Reihe von Holzblasinstrumenten neu etablierte, darunter auch die tiefen Doppelrohrblattinstrumente, die Vorläufer des Fagotts. In der ContinuoGruppe setzte sich das Fagott schnell durch, Solokonzerte waren jedoch selten. Eines der wenigen überlieferten Konzerte stammt von Antonio Vivaldi, dem Drehund Angelpunkt der barocken Musikszene. Es ist anzunehmen, dass der bömische Komponist Antonin Reichenauer ihm nacheifernd sein Solokonzert für Fagott, Während Reichenauer zeit seines Lebens Streicher und Basso continuo schrieb. in seiner böhmischen Heimat blieb und als Kirchenmusiker tätig war, schaffte es sein Landsmann Jan Dismas Zelenka über die heimischen Grenzen hinaus. Nach seinem Studium am Jesuitenkolleg in Prag wurde Zelenka als Geiger an den sächsischen Hof engagiert, der unter August dem Starken eines der kulturellen Zentren diesseits der Alpen war. Ob Zelenka neben einer Studienreise «Der dritte Satz ist nach Wien auch Italien bereiste, ist ein atemberaubendes unbekannt. In jedem Fall importierten Persönlichkeiten wie Antonio Lotti den Furioso. Die beiden Geist der italienischen Musiktradition. Soloinstrumente Während sich die musikliebende Welt des Barocks an Italien orientierte, bewegen sich auf eroberten umgekehrt die italienischen Augenhöhe.» Komponisten und Instrumentalisten Europa für sich. Über Francesco Saverio Geminiani, ein Schüler von Corelli und Scarlatti, schrieb der englische Musikhis­ toriker Charles Burney : « Sie setzten ihn an die Spitze aller damals lebenden Meister. » Nachdem er unter Händel als Violinvirtuose in London gefeiert wurde, liess er sich Giuseppe Antonio Brescianello schaffte es nur bis an den in Dublin nieder. Württembergischen Hof nach Stuttgart, wo er sein Leben verbrachte. Spielt Zelenka in seiner Sinfonia mit den unterschiedlichen Farben innerhalb der Familie der Holzbläser und stellt deren virtuose Ausdrucksmöglichkeiten zur Schau, so besticht Brescianellos Concerto durch das musikalische Konzertieren von Violine und Fagott. Im Mittelsatz verbreitet das Fagott eine wehmütig-melancholische Stimmung, teils die musikalischen Gedanken der Violine aufgreifend, teils ergänzend sich unter sie legend. Der dritte Satz ist ein im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubendes Furioso. Spätestens hier wird klar, dass sich die beiden Soloinstrumente auf Augenhöhe bewegen. cg 19


Dienstag, 20. Oktober 2015, 19.30 Uhr Tonhalle, Grosser Saal

GROSSES ABO PIANO-ABO

SAISONERÖFFNUNG

Fazil Say Klavier und Leitung Willi Zimmermann Konzertmeister und Violine

Nicola Mosca Violoncello Zürcher Kammerorchester

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Dienstag, 20. Oktober 2015, 19.30 Uhr – Tonhalle, Grosser Saal

Wolfgang Amadeus Mozart 1756 – 1791

Sinfonie Nr. 25 g-Moll KV 183

27´

Allegro con brio Andante Menuetto – Trio Allegro

Fazil Say 1970 Klavierkonzert Nr. 2 op. 4 « Silk Road »

16´

Pause

20´

Space Jump op. 46

11´

Wolfgang Amadeus Mozart Klavierkonzert Nr. 12 A-Dur KV 414

25´

Allegro Andante Rondo: Allegretto 19.00 Uhr: Einführung im Foyer der Tonhalle mit Majordomus (Stephan Mester)

Treffen Sie unsere Musiker und Solisten bei einem Freigetränk nach dem Konzert in unserer Lounge. Konzertende: ca. 21.30 Uhr

Änderungen vorbehalten

Handy ausgeschaltet? Vielen Dank!

Billettpreise: CHF 105 / 95 / 82 / 58 / 40 / 16 Konzertflügel Steinway & Sons – Vertretung Musik Hug AG und Jecklin Musikhaus AG! Einen bezaubernden Abend voller Kultur, Stil und Genuss wünscht Ihre Confiserie Sprüngli. 21


Dienstag, 20. Oktober 2015, 19.30 Uhr – Tonhalle, Grosser Saal

Fazil Say

Klavier und Leitung Fazil Say erlernte das Klavierspiel bei Mithat Fenmen und erhielt bei David Levine den Feinschliff als klassischer Pianist. Say gewann 1994 den ersten Preis beim Internationalen Wettbewerb « Young Concert Artists » in New York und spielte in der Folge mit zahlreichen renommierten amerikanischen und europäischen Orchestern sowie Dirigenten zusammen. Seine zahlreichen Einspielungen wurden von der Plattenkritik hoch gelobt und mehrmals ausgezeichnet, darunter mit drei Echo-KlassikPreisen. Als Komponist hat er unter anderem Auftragswerke für die Salzburger Festspiele, den WDR, das Konzerthaus Dortmund, das Schleswig-Holstein Musik Festival und die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern geschrieben.

Willi Zimmermann Konzertmeister und Violine

In Basel geboren, erhielt Willi Zimmermann seinen ersten Violinunterricht mit sechs Jahren. Er wurde 1978 in die Klasse von Sandor Zöldy aufgenommen und schloss sein Lehr- und Konzertdiplom mit Auszeichnung ab. Ein Stipendium ermöglichte ihm die Weiterbildung bei Sandor Végh und Günter Pichler. Von 1985 bis 2007 war Zimmermann Primarius des Amati Quartetts. Als erster Konzertmeister im Orchester Musikkollegi22

um Winterthur und Konzertmeister des Zürcher Kammerorchesters seit 2008 leitet er viele Konzerte vom Pult aus. Daraus ergaben sich zahlreiche Zusammenspiele mit namhaften Künstlern wie Krystian Zimerman oder Rudolf Buchbinder. Als Co-Solist konzertierte er u. a. mit Patricia Kopatchinskaja.

Nicola Mosca Violoncello

Nicola Mosca studierte am Konservatorium in Turin Cello und Harfe und erhielt 1996 für beide Instrumente die Lehrdiplome mit Auszeichnung. Er setzte seine Studien an der Musikakademie Basel fort, wo er 1999 das Solistendiplom für Harfe und 2000 das Konzertreifediplom für Cello erlangte. Er war Preisträger zahlreicher Wettbewerbe und trat als Solist mit Orchestern wie dem Orchestra da Camera di Salerno, dem Basler Sinfonieorchester und dem Münchner Rundfunkorchester unter der Leitung von Bobby McFerrin auf. Als Kammermusikpartner musizierte er mit Künstlerpersönlichkeiten wie Giuliano Carmignola und Rudolf Buchbinder. Seit 2001 ist er Solocellist des Zürcher Kammerorchesters.


Dienstag, 20. Oktober 2015, 19.30 Uhr – Tonhalle, Grosser Saal

Reise durch musikalische Welten 2012 wagte der österreichische Extremsportler Felix Baumgartner einen Sprung mit dem Fallschirm aus der Stratosphäre, nachdem er mit einem Heliumballon auf eine Höhe von 39 Kilometern über der Erde aufgestiegen war. Das beeindruckende Ereignis inspirierte Fazil Say zu seinem Klaviertrio «Space Jump», in dem er die Sprungphase vom Start bis zur sicheren Landung auf der Erde sowie die Emotionen, die er als Zuschauer empfand, verarbeitete. «Der Körper des Springers ist durchdrungen von gespannter Nervosität vor dem Moment des Falls; wir sehen, wie er in unfassbarer Geschwindigkeit die Schallmauer durchbricht und schliesslich den Triumph der erfolgreichen Landung erlebt, das Gefühl des Sieges und «In seinem Klavierder Freude», so Fazil Say über den Inhalt Auch bei Says seiner Komposition. konzert begleitet Klavierkonzert «Silk Road» aus dem Fazil Say musikalisch Jahr 1994 handelt es sich um programmatische Musik und zugleich um den Zug einer ein Thema, das ihn immer begleitet Kamelkarawane.» hat – die kulturelle Vielfalt. In seinem Klavierkonzert begleitet Fazil Say musikalisch den Zug einer Kamelkarawane auf ihrem Weg von Tibet über Indien und Mesopotamien bis nach Istanbul. Angeregt durch die Stationen des alten morgenländischen Handelsweges entwirft er fantasievolle folkloristische Tonbilder verschiedenster Stimmungen. Der dritte Satz ist in Mesopotamien angesiedelt, einem Land der Gegensätze und Konflikte zwischen Religionen und Kulturen. Says in hohem Grade verfeinerte expressive Sprache ist darin besonders dramatisch und intensiv. Der vierte Satz markiert die Ankunft in Says Mutterland Anatolien und ist von dem traditionellen türkischen Lied «Ankaranin Tasina Die Sinfonie g-Moll komponierte Wolfgang Amadeus Mozart Bak» inspiriert. mit 17 Jahren, während seiner Zeit als erzbischöflicher Konzertmeister in Salzburg. Sie enthält einige Neuerungen und Abweichungen vom bisherigen, galanten Stil Mozarts. Es handelt sich um seine erste Sinfonie in Moll, die ungewöhnlich ausdrucksstark ist. Dies äussert sich etwa in der stimmführenden, «klagenden» Oboe im ersten Satz oder dem wiederholt auftretenden Seufzermotiv im zweiten Das 12. Klavierkonzert zählt zu den frühen Wiener Konzerten, die für Satz. die direkte Aufführung in Wien geschrieben wurden und somit auch einem kommerziellen Ziel folgten. Durch Klangschönheit sollten sowohl Kenner als auch Nichtkenner zufriedengestellt werden. Im zweiten Satz zitiert Mozart eine Ouvertüre seines Vorbilds, des kurz zuvor verstorbenen Johann Christian Bach. ts 23


Sonntag, 27. September 2015, 11.00 Uhr ZKO-Haus, Seefeldstrasse 305

Kammermusik @ ZKO Anna Tchinaeva Violine Inga Kazantseva Klavier

Ludwig van Beethoven 1770 – 1827 Violinsonate Nr. 5 F-Dur op.  24 «  Frühlingssonate »

23´

Allegro Adagio molto espressivo Scherzo: Allegro molto Rondo: Allegro ma non troppo

César Franck 1822 – 1890

Violinsonate A-Dur 30´ Allegro ben moderato Allegro Recitativo – Fantasia : Ben moderato Allegretto poco mosso

Konzertende: ca. 12.00 Uhr

Änderungen vorbehalten

Einheitspreis CHF 40 inkl. Kaffee und Gipfeli ab 10.00 Uhr 24

Handy ausgeschaltet? Vielen Dank!


Sonntag, 27. September 2015, 11.00 Uhr – ZKO-Haus, Seefeldstrasse 305

Violine und Klavier im Dialog Der Beiname «Frühlingssonate» für Beethovens Violinsonate Nr. 5 entstand, wie bei vielen Werken, erst nach ihrer Entstehung und soll den Charakter des fröhlichen Stückes beschreiben. Im Scherzo betätigt sich Beethoven gar als musikalischer Karikaturist und lässt die beiden Instrumente absichtlich «falsch» spielen. Die Sonate von César Franck gilt als Inbegriff romantischschwelgerischer Violinmusik. Unendliche Melodien im ersten Satz und leidenschaftlich energetische Passagen im zweiten Satz fügen sich zu einer der bedeutendsten Violinsonaten des Fin de siècle. Franck schenkte das Stück dem belgischen Geiger Eugène Isaÿe zu dessen Hochzeit, das dieser noch während der Hochzeitsfeier anspielte.

Anna Tchinaeva Violine

Anna Tchinaeva trat mit neun Jahren erstmals solistisch mit Orchester auf und gewann mehrere Preise bei Jugendwettbewerben. Die Förderung der Stiftung «Junge Virtuosen von Nishnij Novgorod» ermöglichte ihr zahlreiche Auftritte in Russland. Sie erhielt ihre Ausbildung am Staatlichen Konservatorium in Nishnij Novgorod, an der Hochschule für Musik und Theater Hannover sowie an der Hochschule für Musik «Franz Liszt» in Weimar, wo sie ihre Studien 2003 mit dem Solistendiplom abschloss. Tchinaeva war Stipendiatin der «Villa Musica»-Stiftung der Landesregierung Rheinland-Pfalz. Sie wirkte in verschiedenen Orchestern mit, darunter in der Radiophilharmonie des NDR Hannover und konzertierte im In- und Ausland als Solistin. Seit 2004 spielt sie im ZKO.

Inga Kazantseva Klavier

Inga Kazantseva studierte in Nizhniy Novgorod am renommierten GlinkaKonservatorium und gewann erste Preise in Klavier, Musiklehre und ­ Begleitung. An der Musikhochschule­ ­ Detmold schloss sie ihr Studium mit dem Konzertdiplom ab. Zahlreiche ­M eisterkurse u. a. bei ­D. Bashkirov, L. Berman, W. Blankenheim und B. Bloch ergänzten ihre musikalische Ausbildung. Kazantseva gewann Preise bei mehreren internationalen Wettbewerben, etwa dem Internationalen Klavierwettbewerb in Porto, dem Franz Liszt Klavierwettbewerb in ­ Weimar sowie den ersten Preis beim Concours Musical de France. Sie konzertiert regelmässig in Solorezitals oder mit Orchestern wie dem Stockholm Opera Orchestra im In- und Ausland. 25


Sonntag, 25. Oktober 2015, 11.00 Uhr Kunsthaus Zürich, Vortragssaal

ZKO im Kunsthaus : Joan Miró Zürcher Kammerorchester Willi Zimmermann Konzertmeister Anders Miolin Gitarre Eveline Schüep Kunstvermittlerin des Kunsthauses Zürich

Joaquín Rodrigo

1901 – 1999 Zarabanda lejana y Villancico Cançoneta für Violine und Streichorchester

5´ 4´

Joaquin Turina

1882 – 1949 La oracion del torero op. 34

10´

Maurice Ravel

1875 –1937 Assez vif, très rythmé, aus : Streichquartett F-Dur op. 35 6´

Leo Brouwer 1939

Tres danzas concertantes für Gitarre und Streichorchester

Anders Miolin 1961

«Miro Dreams» Konzertende: ca. 12.30 Uhr

Änderungen vorbehalten

Konzert inkl. Museumsbesuch CHF 45 26

15‘

Handy ausgeschaltet? Vielen Dank!


Sonntag, 25. Oktober 2015, 11.00 Uhr – Kunsthaus Zürich, Vortragssaal

Markanter Rhythmus aus Spanien Mit einem engen Bezug zu Ausstellungen schafft die Konzertreihe «ZKO im Kunsthaus» eine Symbiose von Klang & Kunst und liefert Hintergründe, welche sowohl die Musik als auch die Kunstwerke in neuem Licht erscheinen lassen. Miró gehört mit seinen fantasievollen Bildmotiven zu den populärsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Sein Frühwerk ist von katalanischen Einflüssen geprägt. Ab den 1920 er-Jahren voll­ zog der Künstler einen Stilwandel, beeinflusst durch die in Paris herr­­­­­schen­­ de­K ­ unstströmung des Surrealismus, die ihn von der Gegenständlichkeit wegführte und seinen unverwechselbaren Stil prägte. Ähnlich wie Miró liessen sich auch spanische Musiker durch die künstlerischen Strömungen in Paris beeinflussen. Sowohl Joaquín Rodrigo als auch Joaquín Turina fühlten sich durch die Begegnungen mit dem spanischen Komponisten Manuel de Falla inspiriert und lebten einige Zeit in Paris. Rodrigo entwickelte während dieser Zeit einen Stil, der Neo­ klassizismus mit spanischer Folk­lore verband und ihn zu einem der bedeutendsten spanischen Komponisten seiner Generation machte. Die Ferne zu seiner Heimat Spanien führte bei Turina während seines Paris-Aufenthalts zu einer verstärkten Beschäftigung mit der spanischen Musik. Turina liess sich aber auch von Maurice Ravel inspi-

rieren. Sein meistgespieltes Werk «La Oración del Torero» stellt eindrucksvoll die Stimmung des Stierkämpfers vor dem Betreten der Arena dar, dem die erregte Munterkeit der Zuschauer gegenübergestellt ist. Dass die künstlerischen Einflüsse zwischen Spanien und Frankreich wechselseitig waren, beweist Ravels Streichquartett, in dessen zweitem Satz der Franzose mit markantem Rhythmus spanisches Flair heraufbeschwört. ts 27


Sonntag, 27. September 2015, 14.00 und 16.00 Uhr ZKO-Haus, Seefeldstrasse 305 KONZERT Für Familien mit Kleinkindern bis 1 Jahr

Nuggi-Konzert Anna Tchinaeva Violine Inga Kazantseva Klavier Am Sonntagnachmittag spielt eine kleine Formation des Zürcher Kammerorchesters speziell geeignete Kompositionen für die feinen Ohren von Säuglingen bis zu einem Jahr. Auf Yogamatten und Kissen können junge Mütter und Väter zusammen mit ihrem Nachwuchs zu den kammermusikalischen Klängen entspannen. Zu hören sind Werke von Ludwig van Beethoven und César Franck.

Konzertdauer: ca. 45´

Änderungen vorbehalten

Einheitspreis: CHF 25 für Erwachsene, Kinder bis 1 Jahr gratis Wir danken unserem Sponsor für die Yogamatten! 28

Handy ausgeschaltet? Vielen Dank!


Sonntag, 25. Oktober 2015, 11.00, 14.00 und 16.00* Uhr Schweizerdeutsch ZKO-Haus, Seefeldstrasse 305 KRABBEL-KONZERT Für Kinder von 1 bis 3 Jahren

« Mama Muh schaukelt » Musikerinnen und Musiker des ZKO Renata Blum Konzept und Erzählung

Immer nur rumstehen und kauen und in die Gegend glotzen, das geht ja auf keine Kuhhaut! Auch wenn die Sonne scheint, die Vögel zwitschern, die Fliegen surren und die anderen Kühe alle auf der Weide grasen. Mama Muh hat Höheres im Sinn: Mama Muh will schaukeln. Schaukeln, dass ihr der Wind um die Ohren pfeift. Aber das ist gar nicht so einfach – wenn man eine Kuh ist. *Zusatzkonzert bei entsprechender Nachfrage

Konzertdauer: ca. 45´

Änderungen vorbehalten

Handy ausgeschaltet? Vielen Dank!

Billettpreise: Erwachsene CHF 25, Kinder von 1–3 Jahren CHF 5 inkl. Sirup und Znüni/Zvieri 29


Samstag, 31. Oktober 2015, 11.00 Schweizerdeutsch, 14.00 Hochdeutsch und 16.00* Uhr Schweizerdeutsch ZKO-Haus, Seefeldstrasse 305 PURZEL-KONZERT Für Kinder von 3 bis 5 Jahren

« Findus und der Hahn im Korb» Musikerinnen und Musiker des ZKO Renata Blum Konzept und Erzählung

Die Katze Findus erschreckt mit Vorliebe Hühner. Und die haben auch ihren Spass daran, bis Caruso erscheint und den Hühnerdamen den Kopf verdreht. Findus versteht die Welt nicht mehr. Hat er ihnen nicht immer so schön die Zeit vertrieben? Wozu brauchen die Hühner den eingebildeten Gockel? Und sein Krähen! Jeden Morgen wird Findus davon aus dem Schlaf geschreckt. So geht das nicht weiter. *Zusatzkonzert bei entsprechender Nachfrage Konzertdauer: ca. 45´

Änderungen vorbehalten

Handy ausgeschaltet? Vielen Dank!

Billettpreise: Erwachsene CHF 25, Kinder von 3–5 Jahren CHF 5 inkl. Sirup und Znüni/Zvieri 30


Restaurant Intermezzo

Sinfonie des guten Geschmacks Ob vor oder nach dem Konzert: Das Kongresshaus-Restaurant Intermezzo ist die naheliegende Adresse für kulinarischen Genuss. Küchenchef Urs Keller und sein Team freuen sich darauf, Sie in gediegener Atmosphäre zu verwöhnen! Mo–Fr 11.30–15, 17.30–23.30

Kongresshaus-Restaurant Intermezzo, Beethovenstrasse 2, CH-8002 Zürich, T +41 (0)44 206 36 42 intermezzo@kongresshaus.ch, www.kongresshaus.ch

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ZKO-Inside

Isabel Kühnlein Specker

Isabel Kühnlein Specker (53) ist seit 2010/11 Präsidentin des Vereins des Zürcher Kammerorchesters. Die gebürtige Zürcherin ist Rechtsanwältin und hat seit 2005 eine eigene Anwaltskanzlei. Sie war daneben mehrere Jahre Präsidentin des Vorstandes des SuzukiFördervereins Luzern/Zürich (Verein für musikalische Früherziehung, benannt nach dem japanischen Violinisten und Musikpädagogen Shinichi Suzuki). Zudem engagiert sie sich seit Jahren als Stiftungsrätin bei einer bedeutenden Schweizer Stiftung.

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Wie sind Sie selbst zur klassischen Musik gekommen? Meine Mutter hat mich als Kind an die klassische Musik herangeführt. Ich habe Flöte und später Altflöte gespielt, dies aber zugunsten einer Ballettausbildung mit täglichem Training aufgegeben. Durch das Ballett habe ich einen anderen, aber ebenso intensiven Zugang zur klassischen Musik gefunden. Obwohl ich schliesslich Anwältin wurde, hat mich die Musik immer fasziniert und begleitet. Wo sehen Sie das ZKO innerhalb des reichhaltigen Kulturangebots in Zürich? Ergänzend zu den grossen Sinfonie-­ orchestern spielt das Zürcher Kammerorchester seit 70 Jahren eine wichtige Rolle im Zürcher Kulturangebot. Das ZKO profiliert sich neben den künstlerisch herausragenden Qualitäten auch durch die Nähe zum Publikum und seinem fühlbaren Teamgeist. Der Dialog mit dem Konzertpublikum und die ungezwungene Konzertatmosphäre sind wichtige Erfolgsfaktoren. Um eine breite


Öffentlichkeit für klassische Musik langfristig zu begeistern, sind strategische und kreative Lösungen, aber auch Authentizität heute gefragter als je zuvor. Gerade auch jungen Menschen wollen wir zeigen, wie wichtig klassische Musik und die Werte, wofür sie steht, für jeden Einzelnen sein können. Im Gegenzug gilt es, die Bedürfnisse der jüngeren Ge­ neration zu erkennen und umzusetzen. Wir sind derzeit auf gutem Weg: Ver­ glichen mit der letzten Spielzeit konnten wir 2014/15 einen Zuschauerzuwachs in unseren Konzerten in der Tonhalle um über 50 Prozent verzeichnen. Es ist gar nicht möglich, unsere grosse Freude in Worte zu fassen.

«Ob Privatperson oder Firma – wir freuen uns sehr über jedes neue Mitglied.» Was sind Ihre Aufgaben als Präsidentin des Vereins des Zürcher Kammerorchesters? Dazu zählt einerseits die Beziehungspflege zu Exponenten aus Politik, Wirtschaft und Kultur. Zudem überwache ich die Massnahmen innerhalb des ZKO, die auf eine hochkarätige künstlerische Darbietung, eine professionelle Verwaltung und einen gesunden Finanzhaushalt des Orchesters abzielen. Ein zentraler Punkt ist die Sicherung der Arbeitsplätze. Themen wie Corporate Governance, Strategie und Organisation und Finanzen bestimmen unsere Sitzungen regelmässig. Dabei ist es wichtig, dass alle am selben Strick ziehen – in guten wie in schlechten Zeiten.

Vor einem Jahr haben Sie den «ZKOClub» ins Leben gerufen. Was waren Ihre Überlegungen dazu? Bereits ZKO-Gründer Edmond de Stoutz hat in seiner Ära ein Netzwerk mit privaten und institutionellen Gönnern gepflegt. Im heutigen kompetitiven Umfeld sind Fundraising und Sponsoring noch wichtiger geworden. Das ZKO hat sich in der Schweiz sowie auf internationa­ lem Parkett einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Und genau deshalb kommen hochkarätige Stars immer wieder gerne als musikalische Gäste zu uns. Um unserem Publikum weiterhin Konzerterlebnisse auf hohem Niveau bieten zu können und den Namen Zürichs und der Schweiz durch die Musik in die Welt hinauszutragen, wollen wir die Förderung durch private und institutionelle Gönner sowie die Sponsoringpartnerschaften mit Unternehmen weiter ausbauen. Der ZKO-Club richtet sich an private und institutionelle Gönner, die das ZKO mit einem Betrag während mindes­ tens fünf Jahren unterstützen möchten. Es gibt keine Vereinsversammlungen und Traktandenlisten; die steuerbefreiten Förderbeiträge fliessen direkt und ohne Abzüge in die Jahresrechnung des ZKO ein. Ob Privatperson oder Firma – wir freuen uns sehr über jedes neue Mitglied. Auf welchen musikalischen Gast freuen Sie sich in der kommenden Saison besonders? Ich bin ein grosser Fan von Fazil Say und Daniel Hope. Beide sind grosse Musikerpersönlichkeiten und vermitteln persönliche Werte, die wir als ZKO vollumfänglich teilen. Die neue Saison des ZKO bietet einmal mehr viele Möglichkeiten, Neues zu entdecken und Bewährtes zu geniessen. ts 33


Konzertvorschau Nov – Dez

Sa, 28. Nov, 11.00, 14.00, 16.00* Uhr Schweizerdeutsch / Englisch

So, 8. Nov, 11.00, 14.00, 16.00* Uhr Schweizerdeutsch / Hochdeutsch

ZKO-Haus, Konzertsaal, Seefeldstrasse 305 abc-Konzert «Die Schneekönigin» Musikerinnen und Musiker des ZKO Jolanda Steiner, Konzept/Erzählung

ZKO-Haus, Konzertsaal, Seefeldstrasse 305 Krabbel-Konzert «Mein Haus ist zu eng und zu klein» Musikerinnen und Musiker des ZKO Thomas Douglas, Konzept/Erzählung Für Kinder von 1–3 Jahren

Für Kinder von 5–7 Jahren

So, 6. Dez, 11.00, 14.00, 16.00* Uhr Di, 17. Nov, 19.30 Uhr Tonhalle, Grosser Saal Zürcher Kammerorchester Sir Roger Norrington, Dirigent Pierre-Laurent Aimard, Klavier

Schweizerdeutsch / Englisch

Werke von Beethoven

Für Kinder von 3–5 Jahren

Sa, 21. Nov, 11.00, 14.00 Uhr ZKO-Haus, Konzertsaal, Seefeldstrasse 305 Nuggi-Konzert Musikerinnen und Musiker des ZKO

Di, 8. Dez, 19.30 Uhr Tonhalle, Grosser Saal Vilde Frang, Violine James Boyd, Viola Nicholas Altstaedt, Violoncello Alexander Lonquich, Klavier

Für Familien mit Kleinkindern bis 1 Jahr

Sa, 21. Nov, 16.00 Uhr ZKO-Haus, Konzertsaal, Seefeldstrasse 305 Kammermusik@ZKO Asa Konishi Jankowska, Violine Silviya Savova-Hartkamp, Violine Frauke Tometten Molino, Viola Albert Hartkamp, Violoncello Tschaikowsky und Mozart Streichquartette

Di, 24. Nov, 19.30 Uhr Kirche St. Peter Zürcher Kammerorchester Giuliano Carmignola, Violine und Leitung Vivaldi Concerti

Mi, 25. Nov, 19.30 Uhr Tonhalle, Grosser Saal Concerto Köln Julia Lezhneva, Sopran Mayumi Hirasaki, Konzertmeisterin Werke von Händel, Geminiani und Avison 34

ZKO-Haus, Konzertsaal, Seefeldstrasse 305 Purzel-Konzert «Stockmann» Musikerinnen und Musiker des ZKO Thomas Douglas, Konzept/Erzählung

Werke von Dvorák, Veress und Strauss

Do, 17. Dez, 19.30 Uhr Fr, 18. Dez, 19.30 Uhr Kirche Fraumünster Weihnachtskonzert Zürcher Kammerorchester Zürcher Konzertchor Marcus Creed, Dirigent Solistinnen und Solisten André Fischer, Choreinstudierung Bach Weihnachtsoratorium

Do, 31. Dez, 17.00 Uhr, KKL Fr, 1. Jan, 17.00 Uhr, Tonhalle Silvesterkonzert/Neujahrskonzert Zürcher Kammerorchester Marc Piollet, Dirigent Piotr Beczala, Tenor Werke von Bizet, Verdi, Lehár, Stolz und Kálmán *Zusatzkonzert bei entsprechender Nachfrage


Tonhalle

Claridenstrasse 7, Zürich Mit Tram 2, 5, 8, 9, 11 bis Bürkliplatz oder mit Tram 6, 7, 8, 13 bis Bleicherweg

ZKO-Haus

Seefeldstrasse 305, Zürich Mit S-Bahn Nr. 6, 16 oder mit Tram 2, 4 bis Bahnhof Tiefenbrunnen, durch die Unterführung und den Hinweisschildern «ZKO-Haus» folgen

Kirche St. Peter

St. Peterhofstatt, Zürich Mit Tram Nr. 4, 15 bis Rathaus. Die Limmat überqueren und rechterhand die Weggengasse hinauf, um in den Hof der Kirche St. Peter zu gelangen.

Kunsthaus

Heimplatz 1, Zürich Mit Tram Nr. 3, 5, 8, 9 oder Bus Nr. 31 bis Kunsthaus

Billettkasse

Telefon: 0848 848 844 (Mo–Fr, 11–18 h) E-Mail: billettkasse@zko.ch Webpage: www.zko.ch

Vorverkaufsstellen

ZKO-Haus im Tiefenbrunnen Jecklin Musikhaus am Pfauen Musik Hug am Limmatquai Jelmoli an der Seidengasse Tonhalle Gesellschaft www.starticket.ch

Billettpreise Tonhalle Kat I Kat II Kat III Kat IV Kat V Kat VI

CHF 105 CHF 95 CHF 82 CHF 58 CHF 40 CHF 16

Herausgeber

Zürcher Kammerorchester Seefeldstrasse 305 8008 Zürich Telefon: +41 44 388 36 00

Impressum

So, 27. Dez 2015 bis So, 17. Jan 2016 Opera Box Gilbert & Sullivan «Trial by Jury» Jacques Offenbach «Les Bavards» Zürcher Kammerorchester, Andres Joho, Musikalische Leitung Paul Suter, Regie mit Jeanne Pascale, Andrea Suter, Daniel Bentz, Barbara Hensinger, Bojidar Vassilev, Erich Bieri, Ulrich Amacher und vielen mehr

Redaktion ZKO: Lukas Bernays, Theresia Schlegel-Hoehne Autoren: Christian Geltinger cg Theresia Schlegel-Hoehne ts Fotos Say: Marco Borggreve Foto ZKO, Bühler, Tchinaeva, Kühnlein: Thomas Entzeroth Foto Jordan: Jean-François Leclerq Foto Azzolini: Judith Schlosser Foto Miró: Francesc Català Roca Bild Joan Miró: L‘Oiseau de feu, 1927 Illustration Mama Muh / Findus und der Hahn im Korb: Sven Nordqvist Produktion: Somedia Production Layout: Martin Oberli Lektorat: Armin Kerber Erscheinungsweise: zweimonatlich, fünfmal im Jahr Auflage: 15 000 Exemplare

ZKO-Haus, Seefeldstrasse 305, Zürich 35


Damit klassische Musik auf höchstem Niveau unser Leben bereichert: Wir unterstützen das Zürcher Kammerorchester.

www.zkb.ch/sponsoring Schön, dass die Zürcher Klassik-Szene auch weiterhin auf höchstem Niveau vielfältig und lebendig bleibt. Als Kunde der Zürcher Kantonalbank erhalten Sie gegen Vorweisen Ihrer Karte an den Billettkassen ZKO und Tonhalle 20% Vergünstigung auf Konzerttickets.

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Opus I - 2015  

Programmheft des Zürcher Kammerorchesters September - Oktober 2015

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