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Nr. 22 / 20. 12. 2013 / 1 1 . Jahrgang

Zirnd

rfer

mit den amtlichen Bekanntmachungen der Stadt Zirndorf

Oh du schöne Mozartstadt

Wer einmal nach einem Spaziergang durch die schönste Einkaufsstraße des Voralpenlands, Salzburg‘s beliebter Getreidegasse, geruhsam im zur Legende gewordenen ältesten österreichischen Kaffeehaus „Tomaselli“ saß und genüsslich neben einem kleinen Braunen noch die Lekkereien des Kuchenbüffets verinnerlichte, dem wird gewahr, dass Gott wohl diesen Ort als Paradies für Romantiker und Freunde der Muse und Kunst ausgesucht hat. Kein Wunder also, dass die Anrainer, zu denen zweifelsohne auch Zirndorf‘s beliebte Partnergemeinde Koppl

gehört, bei einer Konzertreise nach Franken viel von jenem Flair mit auf die Bühne bringen. So geschehen anlässlich der Neuauflage des Salzburger Advents in der Paul-Metz-Halle, die unlängst zu einem künstlerischen Höhepunkt des vorweihnachtlichen Singens und Musizierens in der Bibertstadt gelangte. Authentische Darbietung mit Tiefgang Da ist schon vorrangig Johann Fuchsberger zu nennen, der in vielfältiger Form den roten Faden, sei es mittels Lesungen im durchaus radiotauglichen so-

noren Baritonbereich, als Kontrabassist der Ebner Stubenmusi, als Sänger im Chor oder Tubaspieler bei der Bläsergruppe, durch den Abend wob. Aber auch die Musikerinnen und Musiker der Trachtenkapelle Koppl, die bereits seit 1991vom überaus rührigen Guggenthaler Volksschuldirektor Wolfgang Bahngruber musikalisch geleitet wird, zeigten sich in einzigartiger Vielfältigkeit. Der Klarinettensatz imponierte mit Schalmeien anmutenden Weisen, die durch die grummelig und raue Bassklarinette untermauert wurden, dann erhoben sich die jungen Damen, um als einwandfrei intonierender Dreigesang andächtige Jodler zu zelebrieren. Die Bläsergruppe, geschickt mit Flügelhörnern statt Trompeten besetzt, erinnerte an das Schallen der Alphörner, bei geschlossenem Auge konnte man die Berggipfel im Salzburger Land an sich vorbeiziehen sehen. Aber auch der Kirchenchor der Jakobikantorei arbeitet auf höchstem Niveau, Marienlieder und andere Adventsweisen kamen kurz gesprochen wie von der CD einher. Ein Abend der gefühlten alpenländischen Inbrunst also, ein Moment der vorweihnachtlichen Meditation, eine Rückkehr zu

den inneren Werten, ganz ruhig, wenn da nicht der euphorisch gefeierte Auftritt der Koppler Kinder gewesen wäre. Possierliches Theaterstück mit eifrigen Akteuren Spätestens beim Erscheinen der zweiten Figur eines tief zu Herzen gehenden Hirtenweihnachtsstücks des Alpennachwuchses musste das Publikum schon herzhaft lachen, exzellent als „Waldler“ verkleidet boten sich die jungen Wilden Sprachintermezzi, die eigentlich fast kein Franke ohne Dolmetscher verstehen konnte. Trotzdem spielten sie mit derartiger Innbrunst, dass allen im Saale gewahr wurde, worum es in dem kleinen Aufzug ging. Höhepunkt waren zweifelsohne auch hier die musikalischen Darbietungen mit Dreschflegelgeklapper, aber gleichermaßen einer der Hirten, der mit seinem stetigen „ob’s der’s glaubst or’ neet“ allerortens Schenkelklopfer zu erzeugen vermochte. Kein Wunder, dass die Kinder also die Herzen der mannigfaltigen Besucher im Rekordtempo eroberten, aber nicht nur sie, die ganze Produktion ging tief unter die Haut, ein Abend mit einer besonderen Note, fast könnte man etwas neidisch auf die gelebte Authentizität sein, im Alpenland scheint noch alles da zu sein, wo es hingehört. Um das erleben zu können bedarf es wohl eines Urlaubs im schönen Salzburger Vorort, die Partner der Bibertstadt freuen sich sicher. Dem Konzertbesucher bleibt nur, dem Zirndorfer Altbürgermeister Virgilio Röschlein noch einmal Dank zu sagen für das Einfädeln der Partnerschaft vor 43 Jahren, die wieder einmal zwei wunderschöne Stunden bescheren konnte.

Auch im Internet: www.die-lokalanzeiger.de


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20. 12. 2013

Mosaiksteinchen im Pinder-Park

Mit der offiziellen Eröffnung der Kinderkrippe des Familienzentrums Zirndorf im „Mittendrin“ wurde nach einer Bauzeit von rund 14 Monaten unter Inanspruchnahme eines Budgets von 2,2 Millionen Euro ein weiteres buntes Mosaiksteinchen in die Infrastruktur von Zirndorf’s neuestem Wohnviertel auf historisch wichtigem Terrain eingepasst. Am 1. Adventswochenende trafen sich die 1. Vorsitzende des Familienzentrums Gabi Bohrer, der Erste Bürgermeister der Stadt Thomas Zwingel, seine Amtskollegen Dieter Sebastian und Sandra Hauber, die Mitglieder des Stadtrats, Landrat Matthias Dießl sowie

Architekt Peter Dürschinger und Team gemeinsam mit Kindergarten-Mitarbeiterinnen, Eltern, Kindern und Freunden, um den Betrieb des Hauses offiziell inmitten des Karrees im Zentrum der Pultdachlandschaft zu etablieren. Alles rund oder was Wenngleich auch die wichtigen Gestaltungskomponenten des Neubaus die Rundungen und die Durchsicht sind, fehlte wohl bisweilen auf dem Weg von der Grundsteinlegung bis zur Eröffnung hie und da von beidem ein wenig. Nicht rund sei die Sache immer gelaufen und manchmal hätte dem einen oder anderen Handwerker auch der Durch-

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blick eher gefehlt, so Gabi Bohrer in ihrer amüsanten Rede über die Fertigstellung des vorwiegend auf naturnahe Rohstoffe basierenden Rundgebäudes. Aus diesem Grund wollte sie sich besonders beim Planungsbüro Dürschinger bedanken, dessen Mitarbeiter die Ruhe bewahrt hatten und auch konsequent die Dinge zu regeln versuchten. Was sie da gemeinsam auf die Beine gestellt haben, kann sich aber wirklich sehen lassen. Putzige Räume, zweckdienlich mit Durchgängen, wie erwähnt alles rund, keine bösen Ecken und Kanten, viel Holz verwendet, es gibt zudem wahrlich viel für die Jüngsten unserer Gesellschaft zu entdecken. 36 Kinder sind seit September schon in der erst jungen Einrichtung, die getreu den Regeln des Familienzentrums sich an der Lehre der Reformpädagogin und Ärztin Maria Montessori orientiert, untergebracht, es ist aber noch Platz frei, wie zu erfahren war. Ein Stück Natur im statischen Umfeld Wenn Peter Dürschinger „sein“ Haus vorstellt ist deutlich zu merken, dass er das, was er tut, auch lebt. Gemeinsam mit dem Zirndorfer Stadtbauamt hat man sich immense Gedanken um eine kreative Umsetzung aller

Vorstellungen gemacht, die Ergebnisse sprechen für das europaweit aktive Architekturbüro. Das Planungsteam begibt sich erst einmal auf die Ebene des Kindes, um zu realisieren, welche Bedeutung Form und Größe für kleine Augen und kleine Menschen haben. So kann ein normal großer Raum für Kinder riesig und eine Spielecke wie eine ganze Welt wirken. Identität und Anregung sollen die Zimmer laut dem Protagonisten schaffen, ein Stück Natur in die bautechnisch eher statisch wirkende anrainende kleine PinderStadt in der Bibertstadt bringen. Gabi Bohrer resümierte abschießend nach wohlwollenden Worten und Musikbeiträgen von der Flötengruppe der Stadtjugendkapelle Zirndorf den Neubau mittels eines alten afrikanischen Sprichworts: „Es braucht ein ganzes Dorf, um Kinder zu erziehen“ – der Neubau des „Mittendrin“ ist ein sehr schönes Dorf für die vielen kleinen und großen Bewohner geworden. So schloss sich auch dem Eröffnungsreigen ein zweitägiges Fest der offenen Tür an, in das der schon zur Tradition gewordene „Adventszauber“ des Familienzentrums integriert war, ein Angebot, das zu Kommunikation und freundschaftlichem Treffen einlud, wie es sich eben für ein gutes dörfliches Leben gehört.



 





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  Liebes  Christkind,  ich wünsche mir .. . 

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„Zirndorf vor 30 Jahren – so war es damals“

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Am 19.12.1983 fand in der weihnachtlich geschmückten Schulturnhalle die städtische Veranstaltung „Zirndorfer Advent“ statt. Gestaltet wurde diese vorweihnachtliche Feierstunde von Zirndorfer Vereinen und Brauchtumsgruppen, während der Mundartdichter Hans Mehl mit Wortbeiträgen die Veranstaltung ergänzte. Zum Abschluss wurde von allen Besuchern gemeinsam das Weihnachtslied „Oh freudenreicher Tag“ gesungen. Übrigens war das damals die letzte Adventsveranstaltung in der Schulturnhalle, da sich die lang ersehnte Stadthalle (PaulMetz-Halle) schon im Bau befand und die Einweihung bereits für Oktober 1984 geplant war. Nächster Beitrag: Sturm aufs Rathaus im Januar 1984

Text und Fotos: Werner Schieche

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20. 12. 2013

Liebe Zirndorferinnen und Zirndorfer, meine sehr geehrten Damen und Herren, Weihnachten steht vor der Tür und damit auch der Jahreswechsel. Zeit also, sich Gedanken über das ablaufende Jahr zu machen und was alles erreicht werden konnte. Einige markante Entwicklungen fallen mir dazu spontan ein. Zuallererst denke ich da an die Neueröffnung des „ZIM“ auf dem Areal des früheren „Marktkauf“ in der Nürnberger Straße. Im März hat das neue Einkaufszentrum seine Pforten geöffnet und bildet einen markanten Mittelpunkt unserer Haupteinkaufsstraße, die damit hoffentlich wieder mit viel Leben erfüllt wird. Weniger erfreut bin ich über den Baufortschritt beim Ausbau der Kinderbetreuung. Zwar konnten wir einige Projekte abschließen, so zuletzt den Erweiterungsbau beim „mittendrin“ im PinderPark. Doch dafür haben uns in der Flurstraße, aber auch bei den Vorhaben der beiden Kirchen, „Sternschnuppe“ und „Maria-Goretti“ die Witterung und die Überlastung der Baufirmen zurückgeworfen. Wir sind halt nicht die einzige Stadt in Deutschland, die hier tätig ist. Darum haben wir versucht, mithilfe der Freien Träger wie Awo, den beiden Kirchengemeinden und dem Familienzentrum zu überbrücken. Herzlichen Dank für diese Unterstützung und für das Verständnis der Betroffenen. Eine gute Nachricht gab es immerhin auch noch, die Wiedereröffnung des BibertBades. Fast acht Monate musste das Bad aus sicherheitsrechtlichen Gründen geschlossen bleiben, Mitte Oktober kam dann endlich nach langem Hoffen und Bangen die Entwarnung. Herzlichen Dank allen, die sich für die Wiedereröffnung des Bades vor und hinter den Kulissen so toll eingesetzt haben. Und was sollen wir uns für 2014 wünschen ? Ich hoffe, wir können alle noch anstehenden Maßnahmen fertig stellen und arbeiten trotz der anstehenden Kommunalwahlen am 16. März 2014 weiterhin konstruktiv und fair im Stadtrat zusammen. Kommunalpolitik ist Sachpolitik und das soll auch so bleiben. Jetzt aber wollen wir erst einmal innehalten und uns auf das „Fest der Feste“ vorbereiten. Ich wünsche uns allen eine besinnliche Adventszeit, ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute für 2014. Freundliche Grüße aus dem Zirndorfer Rathaus Ihr Thomas Zwingel Erster Bürgermeister

Bekanntmachungen der Stadt Zirndorf Vollzug des Baugesetzbuchs (BauGB) Bekanntmachung der Satzung zur Aufhebung der Satzung für das Sanierungsgebiet Altstadt Zirndorf Die Stadt Zirndorf erlässt gemäß § 162 des Baugesetzbuches (BauGB) i. d. F. vom 23.09.2004 (BGBl. I S. 2414, zuletzt geändert durch Gesetz vom 11.06.2013 (BGBl. I S. 1548) m.W.v. 21.06.2013 bzw. 20.09.2013 sowie Art. 23 der Gemeindeordnung für den Freistaat Bayern (GO) vom 22.08.1998 (GVB I S. 797, BayRS 2020-1-1-I), zuletzt geändert durch Gesetz vom 24.07.2012 (GVB I S. 366) folgende Satzung:

Satzung zur Aufhebung der Satzung für das Sanierungsgebiet Altstadt Zirndorf §1 Die Satzung für das Sanierungsgebiet Altstadt Zirndorf vom 16.10.2003, bekannt gemacht am 24.10.2003, wird aufgehoben. §2 Die Aufhebungssatzung tritt gemäß § 162 Abs. 2 Satz 4 BauGB mit ihrer Bekanntmachung am 20.12.2013 in Kraft. Zirndorf, den 28.11.2013 Stadt Zirndorf Thomas Zwingel Erster Bürgermeister Hinweise: Auf den Neuerlass der Satzung für das Sanierungsgebiet Altstadt Zirndorf mit Erweiterungen wird verwiesen. Auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie die Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen. Unbeachtlich werden demnach 1. eine Verletzung der in § 214 Abs. 1 Satz 1 Nrn. 1 und 2 BauGB bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften und 2. Mängel der Abwägung, wenn sie nicht in Fällen der Nummer 1 innerhalb eines Jahres, in Fällen der Nummer 2 innerhalb von sieben Jahren seit Bekanntmachung der Satzung schriftlich gegenüber der Stadt Zirndorf geltend gemacht worden sind; der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen. Die einschlägigen Vorschriften können während der allgemeinen Dienstzeit von jedermann im Stadtbauamt (Zimmer 119), Fürther Straße 4, 90513 Zirndorf, eingesehen werden. Zirndorf, den 28.11.2013 STADT ZIRNDORF Thomas Zwingel Erster Bürgermeister

Vollzug des Baugesetzbuchs (BauGB) Bekanntmachung der Satzung der Stadt Zirndorf über die förmliche Festlegung des Sanierungsgebiets Altstadt Zirndorf mit Erweiterungen

Satzung der Stadt Zirndorf über die förmliche Festlegung des Sanierungsgebiets Altstadt Zirndorf mit Erweiterungen vom 28.11.2013 Aufgrund § 142 Abs. 3 des Baugesetzbuches (BauGB) i. d. F. vom 23.09.2004 (BGBl. I S. 2414, zuletzt geändert durch Gesetz vom

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Der Lokalanzeiger · Ausgabe Stadt Zirndorf 11.06.2013 (BGBl. I S. 1548) m.W.v. 21.06.2013 bzw. 20.09.2013 sowie Art. 23 der Gemeindeordnung für den Freistaat Bayern (GO) vom 22.08.1998 (GVB I S. 797, BayRS 2020-1-1-I), zuletzt geändert durch Gesetz vom 24.07.2012 (GVB I S. 366) erlässt die Stadt Zirndorf folgende Satzung: §1 Festlegung des Sanierungsgebiets Im nachfolgend näher beschriebenen Gebiet liegen städtebauliche Missstände vor. Dieser Bereich soll durch städtebauliche Sanierungsmaßnahmen wesentlich verbessert oder umgestaltet werden. Das insgesamt ca. 46,8 ha umfassende Gebiet wird hiermit förmlich als Sanierungsgebiet festgelegt und erhält die Bezeichnung „Altstadt Zirndorf mit Erweiterungen“. Das Sanierungsgebiet umfasst alle Grundstücke und Grundstücksteile innerhalb der im Lageplan M = 1:2000 des Stadtbauamtes Zirndorf vom 27.11.2013 abgegrenzten Fläche. Dieser ist Bestandteil dieser Satzung und kann während der allgemeinen Dienstzeit im Rathaus von jedermann eingesehen werden. §2 Verfahren Die Sanierungsmaßnahme wird im vereinfachten Verfahren durchgeführt. Die Anwendung der besonderen sanierungsrechtlichen Vorschriften der §§ 152 bis 156a BauGB ist ausgeschlossen. §3 Genehmigungspflichten Die Vorschriften des § 144 BauGB über genehmigungspflichtige Vorhaben und Rechtsvorgänge finden Anwendung. §4 Inkrafttreten Diese Satzung wird gemäß § 143 Abs. 1 BauGB mit ihrer Bekanntmachung am 20.12.2013 rechtsverbindlich.

20. 12. 2013 Die einschlägigen Vorschriften können während der allgemeinen Dienstzeit von jedermann im Stadtbauamt Zirndorf (Zimmer Nr. 119), Fürther Straße 4, 90513 Zirndorf eingesehen werden. Zirndorf, den 28.11.2013 STADT ZIRNDORF Thomas Zwingel Erster Bürgermeister

Vollzug des Baugesetzbuchs (BauGB) Bekanntmachung des Satzungsbeschlusses für den Bebauungsplan „Fürther Straße Nord“ Der Stadtrat der Stadt Zirndorf hat in seiner Sitzung am 21.11.2013 den Bebauungsplan „Fürther Straße Nord“ gemäß § 10 Abs. 1 BauGB als Satzung beschlossen. Der Geltungsbereich liegt im Westen der Fürther Straße und umfasst die Grundstücke Fl.-Nrn. 258, 258/3, 258/4, 258/5, 258/26 sowie eine Teilfläche aus Fl.-Nr. 258/2 je Gemarkung Zirndorf und ist im nachfolgenden Lageplan schwarz markiert.

Zirndorf, den 28.11.2013 Stadt Zirndorf Thomas Zwingel Erster Bürgermeister

Hinweise: Auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie die Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen. Unbeachtlich werden demnach 1. eine Verletzung der in § 214 Abs. 1 Satz 1 Nrn. 1 und 2 BauGB bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften und 2. Mängel der Abwägung, wenn sie nicht in Fällen der Nummer 1 innerhalb eines Jahres, in Fällen der Nummer 2 innerhalb von sieben Jahren seit Bekanntmachung der Satzung schriftlich gegenüber der Stadt Zirndorf geltend gemacht worden sind; der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen.

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Dieser Beschluss wird hiermit gem. § 10 Abs. 3 BauGB ortsüblich bekannt gemacht. Mit dieser Bekanntmachung tritt der Bebauungsplan in Kraft und liegt mit Begründung ab Veröffentlichung dieser Bekanntmachung im Bauamt der Stadt Zirndorf, Bauverwaltung, Zimmer 119, Fürther Straße 4, 90513 Zirndorf aus und kann dort eingesehen werden. Über den Inhalt wird auf Verlangen Auskunft gegeben. Auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie die Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen. Unbeachtlich werden demnach 1. eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nrn. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften, 2. eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans und 3. nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Bebauungsplans schriftlich gegenüber der Gemeinde geltend gemacht worden sind. Der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründet, ist darzulegen. Für das beschleunigte Verfahren werden die Regelungen durch § 214 Abs. 2a BauGB ergänzt. Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungsansprüche für nach den §§ 39 bis 42 BauGB eingetretene Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird. Zirndorf, 28.11.2013 STADT ZIRNDORF Thomas Zwingel Erster Bürgermeister


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Rathausschließung während der Weihnachtsfeiertage Das Zirndorfer Rathaus bleibt am 27. und 30. Dezember 2013 geschlossen. Vom 24. Dezember 2013 bis einschließlich 1. Januar 2014 können deswegen keine Behördengänge erledigt werden. Die Schließung des Rathauses dient der Energieeinsparung. Die Bürger werden gebeten, den genannten Zeitraum bei der Planung der Rathausbesuche zu berücksichtigen. Soweit zur Vorbereitung der Kommunalwahl im März 2014 Unterstützungsunterschriften für Wahlvorschlagsträger erforderlich werden, können diese dennoch im Rathaus geleistet werden. Auf die Bekanntmachung der Stadt Zirndorf über die Eintragungsmöglichkeiten in Unterstützungslisten wird verwiesen. Der Wahlleiter der Stadt Zirndorf

Bekanntmachung über die Aufforderung zur Einreichung von Wahlvorschlägen für die Wahl des Stadtrats in der Stadt Zirndorf, Landkreis Fürth, am 16. März 2014 1. Durchzuführende Wahl Am Sonntag, dem 16. März 2014, findet die Wahl von 30 Stadtratsmitgliedern statt. 2. Wahlvorschlagsträger Wahlvorschläge dürfen nur von Parteien und von Wählergruppen (Wahlvorschlagsträgern) eingereicht werden. Der Begriff der politischen Partei richtet sich nach dem Gesetz über die politischen Parteien (Parteiengesetz). Wählergruppen sind alle sonstigen Vereinigungen oder Gruppen natürlicher Personen, deren Ziel es ist, sich an Gemeindewahlen zu beteiligen. Parteien und Wählergruppen, die verboten sind, können keine Wahlvorschläge einreichen. 3. Aufforderung zur Einreichung von Wahlvorschlägen 3.1 Die Wahlvorschlagsträger werden zur Einreichung von Wahlvorschlägen aufgefordert. Die Wahlvorschläge können ab Erlass dieser Bekanntmachung, jedoch spätestens am Donnerstag, dem 23. Januar 2014 (52. Tag vor dem Wahltag), 18:00 Uhr, dem Wahlleiter zugesandt oder während der allgemeinen Dienststunden im Rathaus Zirndorf, Fürther Str. 8, 90513 Zirndorf, Zimmer-Nr. 212 (1. Stock) übergeben werden. Jeder Wahlvorschlagsträger darf nur einen Wahlvorschlag einreichen. 3.2 Werden mehrere gültige Wahlvorschläge eingereicht, findet die Wahl des Stadtrats nach den Grundsätzen der Verhältniswahl statt. 3.3 Wird kein oder nur ein gültiger Wahlvorschlag eingereicht, findet die Wahl des Stadtrats nach den Grundsätzen der Mehrheitswahl statt. 4. Wählbarkeit zum Stadtratsmitglied 4.1 Für das Amt eines Stadtratsmitglieds ist jede Person wählbar, die am Wahltag – Deutsche im Sinn des Art 116 Abs. 1 des Grundgesetzes oder Staatsangehörige der übrigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union ist; – das 18. Lebensjahr vollendet hat; – seit mindestens drei Monaten in der Stadt eine Wohnung hat, die nicht ihre Hauptwohnung sein muss, oder ohne eine Wohnung zu haben sich in der Stadt gewöhnlich aufhält. Wer die Wählbarkeit infolge Wegzugs verloren hat, jedoch innerhalb eines Jahres seit dem Wegzug in die Gemeinde zurückkehrt, ist mit dem Zuzug wieder wählbar. 4.2 Von der Wählbarkeit ausgeschlossen ist eine Person, die nach Art. 21 Abs. 2 GLKrWG nicht wählbar ist. 5. Aufstellungsversammlungen 5.1 Alle sich bewerbenden Personen werden von einer Partei oder einer Wählergruppe in einer Versammlung aufgestellt, die zu diesem Zweck für den gesamten Wahlkreis einberufen ist. Diese Ausstellungsversammlung ist – eine Versammlung der Anhänger einer Partei oder Wählergruppe, – eine besondere Versammlung von Delegierten, die von Mitgliedern einer Partei oder Wählergruppe für die bevorstehende Aufstellung sich bewerbender Personen gewählt wurden, oder – eine allgemeine Delegiertenversammlung, die nach der Satzung einer Partei oder einer Wählergruppe allgemein für bevorstehende Wahlen bestellt wurde.

20. 12. 2013 Die Mehrheit der Mitglieder einer allgemeinen Delegiertenversammlung darf nicht früher als zwei Jahre vor dem Monat, in dem der Wahltag liegt, von den Mitgliedern einer Partei oder einer Wählergruppe gewählt worden sein, die im Zeitpunkt der Wahl der Delegierten im Wahlkreis wahlberechtigt waren. Die Teilnehmer der Aufstellungsversammlung müssen im Zeitpunkt ihres Zusammentritts im Wahlkreis wahlberechtigt sein. Die Aufstellungsversammlung darf nicht früher als 15 Monate vor dem Monat stattfinden, in dem der Wahltag liegt. Die sich bewerbenden Personen werden in geheimer Abstimmung gewählt. Jede an der Aufstellungsversammlung teilnahmeberechtigte und anwesende Person ist hierbei vorschlagsberechtigt. Den sich für die Aufstellung bewerbenden Personen ist Gelegenheit zu geben, sich und ihr Programm der Versammlung in angemessener Zeit vorzustellen. 5.2 Ersatzleute, die für den Fall des Ausscheidens einer sich bewerbenden Person in den Wahlvorschlag nachrücken, sind in gleicher Weise wie sich bewerbende Personen aufzustellen. 5.3 Mehrere Wahlvorschlagsträger können gemeinsame Wahlvorschläge einreichen. Gemeinsame Wahlvorschläge sind in einer gemeinsamen Versammlung aufzustellen. Die Einzelheiten vereinbaren die Wahlvorschlagsträger. 5.4 Bei Stadtratswahlen kann die Versammlung beschließen, dass sich bewerbende Personen zweimal oder dreimal auf dem Stimmzettel aufgeführt werden sollen. 6. Niederschriften über die Versammlung 6.1 Über die Aufstellungsversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen. Aus der Niederschrift muss ersichtlich sein: – die ordnungsgemäße Ladung zur Aufstellungsversammlung, – Ort und Zeit der Aufstellungsversammlung, – die Zahl der teilnehmenden Personen, – bei einer allgemeinen Delegiertenversammlung die Erklärung, dass die Mehrheit der Delegierten nicht früher als zwei Jahre vor dem Monat, in dem der Wahltag liegt, von den Mitgliedern einer Partei oder einer Wählergruppe gewählt worden ist, die im Zeitpunkt der Wahl der Delegierten im Wahlkreis wahlberechtigt waren, – der Verlauf der Aufstellungsversammlung, – das Wahlverfahren, nach dem die sich bewerbenden Personen gewählt wurden, – die Ergebnisse der Wahl der sich bewerbenden Personen, ihre Reihenfolge und ihre etwaige mehrfache Aufführung, – auf welche Weise ausgeschiedene sich bewerbende Personen ersetzt werden, sofern die Aufstellungsversammlung Ersatzleute aufgestellt hat, – Angaben über eingegangene Listenverbindungen. 6.2 Die Niederschrift ist von der die Aufstellungsversammlung leitenden Person und zwei Wahlberechtigten, die an der Versammlung teilgenommen haben, zu unterschreiben. Jede wahlberechtigte Person darf nur eine Niederschrift unterzeichnen. Auch sich bewerbende Personen dürfen die Niederschrift unterzeichnen, wenn sie an der Versammlung teilgenommen haben. 6.3 Der Niederschrift muss eine Anwesenheitsliste beigefügt sein, in die sich diejenigen Wahlberechtigten mit Namen, Anschrift und Unterschrift eingetragen haben, die an der Versammlung teilgenommen haben. 6.4 Die Niederschrift mit der Anwesenheitsliste ist dem Wahlvorschlag beizulegen. 7. Inhalt der Wahlvorschläge 7.1 Bei Stadtratswahlen darf jeder Wahlvorschlag höchstens so viele sich bewerbende Personen enthalten, wie Stadtratsmitglieder zu wählen sind. In Gemeinden bis zu 3000 Einwohnern kann die Zahl der sich bewerbenden Personen im Wahlvorschlag bis auf das Doppelte der zu wählenden Stadtratsmitglieder erhöht werden. In unserer Stadt darf daher ein Wahlvorschlag höchstens 30 sich bewerbende Personen enthalten. Wenn sich bewerbende Personen im Wahlvorschlag mehrfach aufgeführt werden, verringert sich die Zahl der sich bewerbenden Personen entsprechend. Sich bewerbende Personen dürfen bei Wahlen für ein gleichartiges Amt, die am selben Tag stattfinden, nur in einem Wahlkreis aufgestellt werden. Sie dürfen bei einer Wahl nur in einem Wahlvorschlag benannt werden. 7.2 Jeder Wahlvorschlag muss den Namen der Partei oder der Wählergruppe als Kennwort tragen. Gemeinsame Wahlvorschläge müssen

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die Namen sämtlicher daran beteiligter Parteien oder Wählergruppen tragen. Kurzbezeichnungen, bei denen der Name der Partei oder der Wählergruppe nur durch eine Buchstabenfolge oder in anderer Weise ausgedrückt wird, reichen als Kennwort aus. Dem Kennwort ist eine weitere Bezeichnung beizufügen, wenn das zur deutlichen Unterscheidung der Wahlvorschläge erforderlich ist. Wird ein Wahlvorschlag ohne Kennwort eingereicht, gilt der Name des Wahlvorschlagträgers als Kennwort, bei einem gemeinsamen Wahlvorschlag gelten die Namen sämtlicher daran beteiligter Parteien oder Wählergruppen in der im Wahlvorschlag genannten Reihenfolge als Kennwort. Organisierte Wählergruppen haben einen Nachweis über die Organisation vorzulegen, wenn sie als organisiert behandelt werden sollen. Jeder Wahlvorschlag soll einen Beauftragten und seine Stellvertretung bezeichnen, die in der Gemeinde wahlberechtigt sein müssen. Fehlt diese Bezeichnung, gilt der erste Unterzeichner als Beauftragter, der zweite als seine Stellvertretung. Der Beauftragte ist berechtigt, verbindliche Erklärungen zum Wahlvorschlag abzugeben und entgegenzunehmen. Im Zweifelsfall gilt die Erklärung des Beauftragten. Jeder Wahlvorschlag muss die Angabe sämtlicher sich bewerbender Personen in erkennbarer Reihenfolge entsprechend der Aufstellung in der Niederschrift über die Aufstellungsversammlung nach Familienname, Vorname, Tag der Geburt, Geschlecht, Beruf oder Stand und Anschrift enthalten. Angegeben werden können kommunale Ehrenämter und im Grundgesetz und in der Verfassung vorgesehene Ämter, falls diese in den Stimmzettel aufgenommen werden sollen. Es sind dies insbesondere: Ehrenamtlicher erster, zweiter oder dritter Bürgermeister, Gemeinderatsmitglied, stellvertretender Landrat, Kreisrat, Bezirkstagspräsident, stellvertretender Bezirkstagspräsident, Bezirksrat, Mitglied des Europäischen Parlaments, des Bundestags, des Landtags. Dreifach aufzuführende sich bewerbende Personen erscheinen auf dem Stimmzettel vor den zweifach aufzuführenden und diese vor den übrigen sich bewerbenden Personen. Die sich bewerbende Person muss erklären, dass sie der Aufnahme ihres Namens in den Wahlvorschlag zustimmt und dass sie bei Wahlen für ein gleichartiges Amt, die am selben Tag stattfinden, nur in einem Wahlkreis aufgestellt wird. Wird eine mehrfache Aufstellung festgestellt, hat die sich bewerbende Person dem Wahlleiter nach Aufforderung mitzuteilen, welche Bewerbung gelten soll. Unterlässt sie diese Mitteilung oder widersprechen sich die Mitteilungen, sind die Bewerbungen für ungültig zu erklären. Die sich bewerbende Person muss außerdem erklären, dass sie nicht von der Wählbarkeit ausgeschlossen ist. Ein Wahlvorschlag zur Wahl des Stadtrats muss, wenn sich die Person nicht in der Gemeinde bewerben will, in der sie ihre alleinige Wohnung oder ihre Hauptwohnung hat, eine Bescheinigung dieser Gemeinde, bei Personen ohne Wohnung der letzten Wohnsitzgemeinde, enthalten, dass sie nicht von der Wählbarkeit ausgeschlossen ist. Die Gemeinde darf diese Bescheinigung nur einmal ausstellen. Das Gleiche gilt für Ersatzleute. Unterzeichnung der Wahlvorschläge Jeder Wahlvorschlag muss von zehn Wahlberechtigten unterschrieben sein, die am 03. Februar 2014 (41. Tag vor dem Wahltag) wahlberechtigt sind. Die Unterzeichnung durch sich bewerbende Personen oder Ersatzleute eines Wahlvorschlags ist unzulässig. Die Unterschriften auf dem Wahlvorschlag müssen eigenhändig geleistet werden. Die Unterzeichner müssen Familienname, Vorname und Anschrift angeben und in der Stadt wahlberechtigt sein. Jeder Wahlberechtigte darf nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Die Zurückziehung einzelner Unterschriften, der Verlust des Wahlrechts oder der Tod der Unterzeichner des Wahlvorschlags berührt die Gültigkeit des Wahlvorschlags nicht.

9. Unterstützungslisten für Wahlvorschläge 9.1 Wahlvorschläge von neuen Wahlvorschlagsträgern müssen nicht nur von zehn Wahlberechtigten unterschrieben werden, sondern zusätzlich von mindestens 190 Wahlberechtigten durch Unterschrift in Listen, die bei der Stadt aufliegen, unterstützt werden. Neue Wahlvorschlagsträger sind Parteien und Wählergruppen, die im Stadtrat seit dessen letzter Wahl nicht aufgrund eines eigenen Wahlvorschlags ununterbrochen bis zum 90. Tag vor dem Wahltag vertreten

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waren; sie benötigen allerdings dann keine zusätzlichen Unterstützungsunterschriften, wenn sie bei der letzten Landtagswahl oder bei der letzten Europawahl mindestens fünf v. H. der im Land insgesamt abgegebenen gültigen Stimmen oder bei der letzten Bundestagswahl mindestens fünf v. H. der im Land abgegebenen gültigen Zweitstimmen erhalten haben. Maßgeblich sind die vom Landeswahlleiter früher als drei Monate vor dem Wahltag bekannt gemachten Ergebnisse. Ein gemeinsamer Wahlvorschlag bedarf keiner zusätzlichen Unterstützungsunterschriften, wenn dessen Wahlvorschlagsträger in ihrer Gesamtheit im Stadtrat seit dessen letzter Wahl aufgrund des gleichen gemeinsamen Wahlvorschlags bis zum 90. Tag vor dem Wahltag vertreten waren oder wenn mindestens einer der beteiligten Wahlvorschlagsträger keine zusätzlichen Unterstützungsunterschriften benötigt. In die Unterstützungsliste dürfen sich nicht eintragen: – die in einem Wahlvorschlag aufgeführten sich bewerbenden Personen und Ersatzleute, – Wahlberechtigte, die sich in eine andere Unterstützungsliste eingetragen haben, – Wahlberechtigte, die einen Wahlvorschlag unterzeichnet haben. Während der Eintragungszeiten ist in dem Gebäude, in dem sich der Eintragungsraum befindet, sowie unmittelbar vor dem Zugang zu dem Gebäude jede Behinderung oder erhebliche Belästigung der sich Eintragenden verboten. Die Zurücknahme gültiger Unterschriften ist wirkungslos. Die Einzelheiten über die Eintragungsfristen, die Eintragungsräume, die Öffnungszeiten und die Ausstellung von Eintragungsscheinen an kranke und körperlich behinderte Personen werden von der Stadt gesondert bekannt gemacht.

10. Listenverbindungen bei der Stadtratswahl Die Verbindung von Wahlvorschlägen (Listenverbindung) ist in Aufstellungsversammlungen in geheimer Abstimmung zu beschließen. Ein Wahlvorschlagsträger darf sich nur an einer Listenverbindung beteiligen. Innerhalb einer Listenverbindung muss jeder Wahlvorschlagsträger die Verbindung mit allen übrigen beteiligten Wahlvorschlagsträgern eingehen. Das Eingehen, die Änderung oder die Aufhebung einer Listenverbindung kann bis 03. Februar 2014 (41. Tag vor dem Wahltag), 18:00 Uhr, mitgeteilt werden. Die Änderung oder Aufhebung einer Listenverbindung kann nur gemeinsam erfolgen. 11. Zurücknahme von Wahlvorschlägen Die Zurücknahme der Wahlvorschläge im Ganzen ist nur bis zum 23. Januar 2014 (52. Tag vor dem Wahltag), 18:00 Uhr, zulässig. Über die Zurücknahme von Wahlvorschlägen im Ganzen beschließen die Wahlvorschlagsträger in gleicher Weise wie über die Aufstellung der Wahlvorschläge. Der Beauftragte kann durch die Aufstellungsversammlung verpflichtet werden, unter bestimmten Voraussetzungen den Wahlvorschlag zurückzunehmen. Zirndorf, den 17.12.2013 Rupprecht Gemeindewahlleiterin Stadt Zirndorf

Bekanntmachung über die Eintragungsmöglichkeiten in Unterstützungslisten für die Wahl des Stadtrats / Kreistags / Landrats am 16. März 2014 1. Falls Wahlvorschläge zusätzliche Unterstützungsunterschriften benötigen, können sich die Wahlberechtigten ab dem Tag nach der Einreichung des Wahlvorschlags, jedoch spätestens bis Montag, den 3. Februar 2014, 12 Uhr (41. Tag vor dem Wahltag), mit Familienname, Vorname und Anschrift in eine Unterstützungsliste eintragen. 2. Es bestehen folgende Eintragungsmöglichkeiten: Nr. des Eintragungsraums: 1 Anschrift des Eintragungsraums: Rathaus Zirndorf, Fürther Str. 8 90513 Zirndorf, Zimmer 107 - Bürgeramt (EG) barrierefrei ja/nein: ja


Der Lokalanzeiger · Ausgabe Stadt Zirndorf Eintragungszeiten:

Montags, dienstags, mittwochs: 8 - 12 Uhr und 12:30 -15 Uhr Donnerstags: 8 - 12 Uhr und 14 - 18 Uhr Freitags: 8 - 12 Uhr Donnerstag, den 23.01.2014 8 - 12 Uhr und 14 bis 20 Uhr Samstag, den 25.01.2014 10 - 12 Uhr 3. Die Unterschrift muss eigenhändig geleistet werden. Wer glaubhaft macht, wegen Krankheit oder körperlicher Behinderung nicht oder nur unter unzumutbaren Schwierigkeiten in der Lage zu sein, einen Eintragungsraum aufzusuchen, erhält auf Antrag einen Eintragungsschein. Auf dem Eintragungsschein ist an Eides statt zu versichern, dass diese Voraussetzungen für die Erteilung vorliegen. Die Eintragung kann in diesem Fall dadurch bewirkt werden, dass die wahlberechtigte Person auf dem Eintragungsschein ihre Unterstützung eines bestimmten Wahlvorschlags erklärt und eine Hilfsperson beauftragt, die Eintragung im Eintragungsraum für sie vorzunehmen. Der Eintragungsschein ist bei der Eintragung abzugeben. Eintragungsscheine können schriftlich oder mündlich (nicht telefonisch) bei der Stadt beantragt werden. Die Eintragung kann nicht brieflich erklärt werden. 4. Personen, die sich eintragen wollen, müssen ihren Personalausweis, ausländische Unionsbürgerinnen/Unionsbürger ihren Identitätsausweis, oder ihren Reisepass vorlegen. Zirndorf, den 17.12.2013 Rupprecht Gemeindewahlleiterin

Satzung über die Benutzung der Notunterkünfte für obdachlose Personen der Stadt Zirndorf (Notunterkunftssatzung – NuS) vom 02.12.2013 Die Stadt Zirndorf erlässt auf Grund der Art. 23 und 24 der Gemeindeordnung für den Freistaat Bayern (Gemeindeordnung – GO) vom 22.08.1998 (GVBl S. 796), zuletzt geändert durch Gesetz vom 24.07.2012 (GVBl S. 366), folgende

SATZUNG: Inhaltsverzeichnis: I. Allgemeine Vorschriften § 1 Öffentliche Einrichtung; Widmungszweck § 2 Begriffsbestimmung der Obdachlosigkeit § 3 Aufnahme und Zuweisung in die Notunterkunft und Begründung eines öffentlich-rechtlichen Nutzungsverhältnisses II. Vorschriften über die Benutzung § 4 Auskunfts- und Mitteilungspflichten § 5 Ordnung und Sauberkeit § 6 Gesundheit und Reinlichkeit; Nachweis der ärztlichen Untersuchung § 7 Aufsicht über Kinder § 8 Zutrittsrecht § 9 Hausrat und persönliche Gegenstände § 10 Hausordnung § 11 Besuche und Beherbergung § 12 Erlaubnispflichten § 13 Ge- und Verbote § 14 Sonstige Pflichten § 15 Modernisierungs- und Instandhaltungsarbeiten § 16 Gebühren III. Beendigung des Benutzungsverhältnisses § 17 Umquartierung § 18 Beendigung des Benutzungsverhältnisses § 19 Rückgabe der Notunterkunft § 20 Räumung der Notunterkunft; Ersatzvornahme; Verwertung IV. Schlussbestimmungen § 21 Einzelfallanordnungen; Zwangsmittel § 22 Haftung § 23 Ordnungswidrigkeiten § 24 Inkrafttreten

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Allgemeine Vorschriften

§1 Öffentliche Einrichtung; Widmungszweck (1) Die Stadt Zirndorf betreibt Notunterkünfte für obdachlose Personen als öffentliche Einrichtung. (2) Diese dienen insbesondere dazu, obdachlosen ortsansässigen Personen, denen es nicht gelingt, sich anderweitig selbst eine Unterkunft zu verschaffen und bei denen alle anderen Hilfsmittel und -möglichkeiten erschöpft sind, eine vorübergehende Unterkunft zu gewährleisten. (3) Die Notunterkünfte der Stadt Zirndorf befinden sich auf dem Gelände unter der Anschrift Cadolzburger Straße 32 in Zirndorf. (4) Soweit eine Unterbringung obdachloser Personen nicht in den in Absatz 3 bezeichneten Notunterkünften sondern anderweitig erfolgt, so gelten diejenigen Gebäude, Wohnungen oder Räumlichkeiten für die Zeit ihrer Inanspruchnahme zur Unterbringung obdachloser Personen ebenfalls als Notunterkunft im Sinne dieser Satzung. §2 Begriffsbestimmung der Obdachlosigkeit (1) Obdachlos im Sinne dieser Satzung ist, 1. wer ohne Unterkunft ist und sich unter Aufbietung aller eigenen Kräfte und Möglichkeiten oder mit Unterstützung von anderer Seite, insbesondere Angehörigen, keinen neuen Wohnraum beschaffen kann, 2. wem der Verlust seiner ständigen oder vorübergehenden Unterkunft im Stadtgebiet Zirndorf unmittelbar droht, 3. wessen Unterkunft nach objektiven Anforderungen derart unzureichend ist, dass sie keinen menschenwürdigen Schutz vor den Unbilden des Wetters bietet oder die Benutzung der Unterkunft mit gesundheitlichen Gefahren verbunden ist. (2) Obdachlos im Sinne dieser Satzung ist nicht, 1. wer sich als Minderjähriger dem Bestimmungskreis der Personensorgeberechtigten entzogen hat und deswegen nach § 42 Sozialgesetzbuch – Achtes Buch – (SGB VIII) in die Obhut des Jugendamtes zu nehmen ist, 2. wer freiwillig ohne Unterkunft ist. (3) Die Stadt Zirndorf kann zur Feststellung der Obdachlosigkeit entsprechende Nachweise verlangen. II. Vorschriften über die Benutzung §3 Aufnahme und Zuweisung in die Notunterkunft und Begründung eines öffentlich-rechtlichen Nutzungsverhältnisses (1) Eine Notunterkunft darf nur von Personen bezogen werden, deren Aufnahme die Stadt Zirndorf schriftlich verfügt hat (Benutzer). (2) 1Die Aufnahme in eine Notunterkunft erfolgt durch schriftlichen Verwaltungsakt der Stadt Zirndorf. 2Erfolgt die Zuweisung auf Grund der Besonderheit des Einzelfalles im Vorfeld durch mündliche Anordnung, wird diese durch schriftlichen Verwaltungsakt entsprechend bestätigt. (3) 1Ein Rechtsanspruch auf die Unterbringung in einer bestimmten Unterkunft oder von Räumen bestimmter Art und Größe besteht nicht. 2 In einem Raum oder in mehrere zusammengehörende Räume der Notunterkunft können auch mehrere Personen, die nicht verwandt oder verschwägert sind, aufgenommen und zugewiesen werden. (4) Durch die Zuweisung in eine Notunterkunft wird zwischen dem Benutzer und der Stadt Zirndorf ein öffentlich-rechtliches Nutzungsverhältnis begründet. (5) 1Die Zuweisung kann befristet oder auf unbestimmte Zeit sowie unter Auflagen und Bedingungen erfolgen. 2Insbesondere kann die Auflage gemacht werden, dass die Notunterkunftsräume innerhalb einer bestimmten Frist zu beziehen oder zu räumen sind. (6) Vor Erhalt der Zuweisung ist von den Benutzern ein Schlüsselgeld als Pfand für den Erhalt der Schlüssel zu entrichten, welches nach Beendigung der Zuweisung bei termin- bzw. fristgerechter Rückgabe aller ausgehändigten Schlüssel an diese zurückerstattet wird. §4 Auskunfts- und Mitteilungspflichten (1) 1Die Benutzer haben die Tatsachen, die Voraussetzung für die Unterbringung sind, darzulegen. 2Dies betrifft insbesondere die Einkommens- und Vermögensverhältnisse. 3Dies soll die Prüfung ermöglichen, ob die Unterbringung in einer Notunterkunft erforderlich ist oder ob es dem Benutzer zuzumuten ist, sich mit eigenen Mitteln selbst Wohnraum zu suchen.

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Der Lokalanzeiger · Ausgabe Stadt Zirndorf 1 Die Benutzer haben der Stadt Zirndorf gegenüber insbesondere Angaben zur Ursache der Obdachlosigkeit sowie zu ihren persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen zu machen, soweit diese Angaben für Entscheidungen nach dieser Satzung oder der Notunterkunftsgebührensatzung bedeutsam sind. 2Die Stadt Zirndorf kann diesbezüglich entsprechende Nachweise verlangen. (3) Die Mitteilungspflichten nach den Absätzen 1 und 2 gelten auch für jede nach der Zuweisung eintretende Änderung der persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse. §5 Ordnung und Sauberkeit (1) Die Benutzer der Notunterkünfte haben auf Ordnung und Sauberkeit zu achten. (2) Die Notunterkünfte und sämtliche dazugehörigen Einrichtungen sind pfleglich zu behandeln, stets in sauberem Zustand zu halten und nicht im Widerspruch zum Satzungszweck zu nutzen. (3) Die Benutzer haben eigenständig für die Beheizung der zugewiesenen Notunterkunft zu sorgen und das hierfür benötigte Heizmaterial auf eigene Kosten zu beschaffen. (4) Die Benutzer haben sich nach Maßgabe einer Hausordnung nach § 10 dieser Satzung oder der Anordnungen der Bediensteten der Stadt Zirndorf an den allgemeinen Reinigungsarbeiten zu beteiligen. (5) Die Benutzer sind verpflichtet, Schäden an der Notunterkunft und den dazugehörigen Einrichtungen unverzüglich der Stadt Zirndorf anzuzeigen. §6 Gesundheit und Reinlichkeit; Nachweis der ärztlichen Untersuchung (1) Die zugewiesene Notunterkunft darf erst bezogen werden, wenn nachgewiesen ist, dass die zugewiesene Person und der unterzubringende Hausrat frei von Ungeziefer und Schädlingen sind. (2) 1Werden nach dem Bezug der Notunterkunft Ungeziefer oder Schädlinge festgestellt, so sind Hausrat und Notunterkunft zu entseuchen und zu säubern. 2Die Benutzer haben das Auftreten von Ungeziefer und Schädlingen unverzüglich der Stadt Zirndorf anzuzeigen. (3) Vor der Zuweisung hat der Benutzer von sich aus auf etwaige Gefährdungen anderer Benutzer, zum Beispiel in Folge ansteckender Krankheiten usw., hinzuweisen. (4) Unbeschadet der Absätze 1 bis 3 kann die Stadt Zirndorf vor Zuweisung in die Notunterkunft durch Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses den Nachweis verlangen, dass ärztliche Bedenken hinsichtlich der Benutzung der Einrichtung nicht bestehen. (5) Zur Verhütung der Weiterverbreitung übertragbarer und ansteckender Krankheiten kann die Stadt Zirndorf eine Untersuchung der Benutzer der Notunterkünfte anordnen. §7 Aufsicht über Kinder Eltern, Erziehungs- und Personensorgeberechtigte haben für die Beaufsichtigung von Kindern und Jugendlichen zu sorgen und sie zur Beachtung der für die Benutzung der Notunterkünfte geltenden Vorschriften und Hausordnungen anzuhalten. §8 Zutrittsrecht (1) Die Bediensteten der Stadt Zirndorf sorgen für die Beachtung der Vorschriften dieser Satzung und einer auf Grund dessen erlassenen Hausordnung durch die Benutzer. (2) Die mit der Verwaltung der Notunterkünfte beauftragten Bediensteten dürfen die Räume der Notunterkünfte jederzeit betreten; die Benutzer haben insoweit den Zutritt zu gestatten. (3) Absatz 2 gilt auch für andere durch die Stadt Zirndorf zur Prüfung, Feststellung und Behebung von Mängeln in technischer, sanitärer, baulicher, hygienischer oder sicherheitsrechtlicher Sicht beauftragte Personen. §9 Hausrat und persönliche Gegenstände Für den Transport von Möbeln, Hausrat und persönlichen Gegenständen in die zugewiesene Notunterkunft hat der Benutzer selbst zu sorgen und die Kosten hierfür aus eigenen Mitteln zu tragen. § 10 Hausordnung (1) Die Benutzer sind zur Wahrung des Hausfriedens und zur gegenseitigen Rücksichtnahme verpflichtet. (2) Zur Aufrechterhaltung von Ordnung und Sauberkeit in den Notunterkünften kann die Stadt Zirndorf insbesondere Hausordnungen erlassen.

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In der Hausordnung kann insbesondere die Reinigung der Gemeinschaftsanlagen bestimmt werden. § 11 Besuche und Beherbergung Die Besuchszeit endet um 22.00 Uhr. 1 Die Stadt Zirndorf kann im Einzelfall die Besuchszeit verlängern oder aus Gründen der Sicherheit und Ordnung sowie zur Wahrung des Hausfriedens Besuche zeitlich beschränken. 2Besuche können ebenso ganz untersagt werden oder bestimmte Personen aus wichtigem Grund vom Besuch einzelner Nutzer oder vom Betreten der Notunterkünfte bzw. dem Aufenthalt in diesen und dem dazugehörigen Gelände ausschließen. Ohne Zuweisung oder Genehmigung der Stadt Zirndorf dürfen Personen in den Notunterkünften nicht beherbergt werden. § 12 Erlaubnispflichten Die vorherige schriftliche Erlaubnis der Stadt Zirndorf ist erforderlich bei 1. der Vornahme baulicher Maßnahmen und Änderungen in und an den Notunterkünften und zur Errichtung von Nebengebäuden oder sonstigen Bauwerken auf dem Gelände der Notunterkunft, 2. der Ausübung eines Gewerbes in oder von den Notunterkünften aus, 3. der Anbringung von Firmentafeln, Schildern, Automaten und dergleichen, 4. der Anbringung von Antennen und Satellitenanlagen, 5. der Installation von Elektrogeräten, welche die vorhandenen Elektroleitungen übermäßig beanspruchen. 1 Eine Erlaubnis nach Absatz 1 wird von der Stadt Zirndorf auf Antrag nur unter dem Vorbehalt des jederzeitigen Widerrufs erteilt. 2Die Erlaubnis kann befristet und mit Bedingungen und Auflagen verbunden erteilt werden. 1 Ein Rechtsanspruch auf die Erteilung einer Erlaubnis nach Absatz 1 besteht nicht. 2Eine Erlaubnis darf insbesondere nicht erteilt werden, wenn dadurch berechtigte Interessen anderer Benutzer oder die ordnungsgemäße Bewirtschaftung der Notunterkünfte durch die Stadt Zirndorf gefährdet oder beeinträchtigt wird. § 13 Ge- und Verbote Die Benutzer haben sich in der Notunterkunft so zu verhalten, dass kein anderer gefährdet, geschädigt oder mehr als nach den Umständen unvermeidbar behindert oder belästigt wird. Jedes Verhalten, welches die Sicherheit, Ruhe, Ordnung und Reinlichkeit in den Notunterkünften stört, gefährdet oder Anstand und Sittlichkeit verletzt, ist untersagt. Untersagt ist insbesondere 1. das Abhalten von Versammlungen in den Notunterkünften, 2. unnötiger und übermäßiger Wasserverbrauch, 3. unvorsichtiger Gebrauch von Feuer und offenem Licht, 4. die Notunterkunft zu anderen als Wohnzwecken zu verwenden, 5. die Lagerung von feuergefährlichen Gegenständen und Stoffen, 6. das Verunreinigen der Notunterkünfte und dem dazu gehörigen Gelände, 7. das Abhalten geräuschvoller Veranstaltungen sowie der ruhestörende Betrieb von Fernseh-, Radio- und Tonwiedergabegeräten aller Art, 8. das Halten von Tieren aller Art, 9. Kraftfahrzeuge aller Art auf dem Gelände der Notunterkunft, insbesondere den Grünanlagen, abzustellen, 10. Kraftfahrzeuge auf dem Gelände der Notunterkunft zu fahren, Instand zu setzen oder zu reinigen, 11. Sachen aller Art, insbesondere auf Grünanlagen oder Flur- und Treppenanlagen, abzustellen, 12. bauliche Veränderungen ohne vorherige schriftliche Erlaubnis der Stadt Zirndorf vorzunehmen, insbesondere Löcher in die Wände zu bohren und dergleichen, 13. eine gewerbliche Tätigkeit ohne vorherige schriftliche Erlaubnis der Stadt Zirndorf von der Notunterkunft aus auszuüben, 14. Bauwerke jeglicher Art, Umzäunungen oder Pflanzungen anzulegen, 15. das Anbringen von Antennen- und Satellitenanlagen ohne vorherige schriftliche Erlaubnis der Stadt Zirndorf, 16. die Weitergabe von überlassenen Schlüsseln der Notunterkunft an Dritte.


Der Lokalanzeiger · Ausgabe Stadt Zirndorf § 14 Sonstige Pflichten (1) Die Benutzer haben sich während der Dauer der Zuweisung in einer Notunterkunft fortlaufend auf dem Wohnungsmarkt um eine Mietwohnung oder sonstige Unterkunft zu bemühen. (2) Über die Bemühungen nach Absatz 1 sind der Stadt Zirndorf nach Aufforderung entsprechende Nachweise regelmäßig vorzulegen. § 15 Modernisierungs- und Instandhaltungsarbeiten (1) Ausbesserungen, bauliche Veränderungen und sonstige Vorkehrungen, die zur Erhaltung der Notunterkunft, der Gefahrenabwehr oder zur Beseitigung von Schäden oder Mängeln erforderlich sind oder der Modernisierung dienen, bedürfen keiner Zustimmung der Benutzer. (2) 1Die Benutzer haben die betreffenden Räume der Notunterkunft nach entsprechender Ankündigung zugänglich zu machen und die Arbeiten nicht zu behindern oder zu verzögern. 2Bei drohenden Gefahren ist eine Ankündigung nicht notwendig. § 16 Gebühren (1) Für die Benutzung der Notunterkünfte für obdachlose Personen werden Gebühren nach der Satzung über die Erhebung von Gebühren für die Benutzung der Notunterkünfte der Stadt Zirndorf erhoben. (2) Die Höhe des nach § 3 Absatz 6 dieser Satzung zu entrichtenden Schlüsselgeldes wird ebenfalls in der Satzung über die Erhebung von Gebühren für die Benutzung der Notunterkünfte der Stadt Zirndorf festgelegt. III. Beendigung des Benutzungsverhältnisses § 17 Umquartierung Die Stadt Zirndorf kann einen Benutzer in Räume der gleichen Notunterkunftsanlage oder einer anderen Unterkunft umquartieren, wenn 1. Gründe des öffentlichen Wohls vorliegen, 2. die Räumung der Notunterkunft im Zusammenhang mit Umbau-, Erweiterungs-, Erneuerungs- oder Instandhaltungsarbeiten nach § 15 dieser Satzung erforderlich ist, 3. der Benutzer in einem besonders schweren Fall oder wiederholt trotz Mahnung gegen die Bestimmungen dieser Satzung oder einer auf Grund dieser Satzung erlassenen Hausordnung verstoßen hat, 4. der Hausfrieden durch den Benutzer nachhaltig gestört wird, 5. die überlassenen Räume nicht von allen in der Zuweisung aufgeführten Personen bezogen werden oder sich die Zahl der zugewiesenen Personen vermindert hat. § 18 Beendigung des Benutzungsverhältnisses (1) Der Benutzer kann das Benutzungsverhältnis durch Erklärung gegenüber der Stadt Zirndorf jederzeit beenden. (2) 1Die Stadt Zirndorf kann die Zuweisung in die Notunterkunft bei Vorliegen eines wichtigen Grundes jederzeit widerrufen und eine zwangsweise Räumung der überlassenen Räume der Notunterkunft veranlassen. 2Ein wichtiger Grund im Sinne des Satzes 1 liegt insbesondere vor, wenn 1. die Unterbringung auf Grund falscher Angaben des Benutzers erfolgte, 2. keine Obdachlosigkeit mehr besteht, 3. die zugewiesenen Räume benötigt werden, um anderen vordringlichen Bedarf zu decken, 4. die Unterkunft länger als einen Monat nicht oder zu anderen als zu Wohnzwecken in Anspruch genommen wird, 5. wiederholt gegen die Bestimmungen dieser Satzung oder gegen die Bestimmungen einer auf Grund dieser Satzung erlassenen Hausordnung verstoßen wird, 6. die Anmietung einer Wohnung auf dem allgemeinen Wohnungsmarkt zugemutet werden kann oder der Benutzer in der Lage ist, sich selbst eine Wohnung zu verschaffen. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn der Benutzer über ein ausreichendes Einkommen oder Vermögen verfügt und keine sonstigen triftigen Gründe bzw. Hindernisse bestehen. Ein ausreichendes Einkommen kann dabei angenommen werden, wenn sich der Benutzer trotz Aufforderung weigert, über seine persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse Auskunft zu erteilen, 7. der Benutzer es unterlässt, sich ernsthaft um eine andere Unterkunft zu bemühen bzw. entsprechende Nachweise nach § 14 dieser

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Satzung nach zweimaliger Aufforderung nicht erbringt der Benutzer die Anmietung einer nachgewiesenen Wohnung zu zumutbaren Bedingungen ablehnt, der Benutzer die Benutzungsgebühr für zwei aufeinanderfolgende Monate nicht entrichtet oder mit einem Betrag in Rückstand ist, der die Höhe von zwei Monatsgebühren übersteigt und diese trotz Mahnung nicht entrichtet, der Hausfrieden nachhaltig gestört oder wenn die zugewiesene Unterkunft beschädigt, übermäßig abgenutzt oder nicht in ordnungsgemäßem sauberen Zustand gehalten wird, die Stadt Zirndorf vor der Notwendigkeit steht, die Notunterkünfte aufzulösen oder anderen Zwecken zuzuführen. § 19 Rückgabe der Notunterkunft Die zugewiesenen Notunterkunftsräume sind termingemäß vollständig geräumt und in sauberem Zustand zurückzugeben 1. nach Ablauf einer auf Zeit erfolgten Zuweisung, 2. wenn das Benutzungsverhältnis nach § 18 dieser Satzung beendet wurde, 3. die Umquartierung nach § 17 dieser Satzung angeordnet wurde. Sämtliche Gegenstände und persönliche Habe des Benutzers sind vor Rückgabe an die Stadt Zirndorf von diesem aus der zugewiesenen Notunterkunft zu räumen. Soweit Veränderungen an der zugewiesenen Unterkunft durch den Benutzer vorgenommen wurden, hat dieser auf Verlangen der Stadt Zirndorf den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen. Die Absätze 2 und 3 gelten sinngemäß bei einer nach § 17 dieser Satzung angeordneten Umquartierung. 1 Alle ausgehändigten Schlüssel sind an die Stadt Zirndorf herauszugeben. 2Werden die Schlüssel nach Aufforderung durch die Stadt Zirndorf nicht frist- bzw. termingerecht an diese herausgegeben, erfolgt der Austausch der betreffenden Schlösser auf Kosten des Benutzers im Rahmen der Ersatzvornahme durch die Stadt Zirndorf. 3 Das vor Zuweisung nach § 3 Absatz 6 dieser Satzung hinterlegte Schlüsselgeld wird zur Deckung der anfallenden Kosten und Aufwendungen hierfür einbehalten und nicht an den Benutzer zurück erstattet. Die Stadt Zirndorf kann dem Benutzer bei Vorliegen besonders triftiger Gründe und entsprechender Nachweisvorlage eine nach den Umständen des Einzelfalles angemessene Frist zur Räumung der Notunterkunft gewähren. § 20 Räumung der Notunterkunft; Ersatzvornahme; Verwertung Wird eine Verpflichtung nach § 19 Absätze 1 bis 4 dieser Satzung nach Aufforderung durch die Stadt Zirndorf nicht oder nicht vollständig termingerecht erfüllt, so kann die Stadt Zirndorf nach Ablauf von drei Tagen anordnen, dass die erforderlichen Arbeiten auf Kosten und Gefahr des säumigen Benutzers vorgenommen werden (Ersatzvornahme). 1 Verzögert der Benutzer die Abforderung seiner weggeschafften beweglichen Sachen und persönlichen Gegenstände, so kann die Stadt Zirndorf deren Verkauf – auch durch Versteigerung – und die Hinterlegung des Erlöses anordnen. 2Eine Verzögerung liegt vor, wenn der Benutzer zwei Monate nach Durchführung der Ersatzvornahme nach Absatz 1 seine Sachen und persönlichen Gegenstände nicht abholt. Soweit ein Verkauf der weggeschafften beweglichen Sachen und persönlichen Gegenstände augenscheinlich nicht erfolgversprechend erscheint bzw. der Aufwand außer Verhältnis zu deren Wert steht, können insbesondere geringwertige und abgenutzte Gegenstände als Abfall behandelt und der Abfallbeseitigung zugeführt werden; Verkauf oder Versteigerung erfolgen in diesem Falle nicht. Schlussbestimmungen § 21 Einzelfallanordnungen; Zwangsmittel Die Stadt Zirndorf kann zur Erfüllung der nach dieser Satzung bestehenden Verpflichtungen Anordnungen für den Einzelfall erlassen. Für die Erzwingung der in dieser Satzung vorgeschriebenen Handlungen, Duldungen und Unterlassungen gelten die Vorschriften des Bayerischen Verwaltungszustellungs- und Vollstreckungsgesetzes (VwZVG). § 22 Haftung 1 Die Benutzer haften nach den allgemeinen Bestimmungen für alle

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Schäden an der Notunterkunft, insbesondere an den ihnen überlassenen Notunterkunftsräumen und den Gemeinschaftseinrichtungen, soweit sie von ihnen oder von Dritten, die sich auf Einladung des Benutzers in der Notunterkunft aufhalten, verursacht werden. 2Schäden und Verunreinigungen, für die der Benutzer haftet, kann die Stadt Zirndorf auf seine Kosten beseitigen oder Dritte mit der Beseitigung auf seine Kosten beauftragen. Die Stadt Zirndorf haftet für Schäden, die sich aus der Benutzung der Notunterkünfte ergeben, nur dann, wenn einer Personen, deren sich die Stadt Zirndorf zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen bedient, Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt. 1 Für Personen- und Sachschäden, die den Benutzern der Notunterkünfte durch Dritte zugefügt werden, haftet die Stadt Zirndorf nicht. 2Die Haftung ist auch ausgeschlossen für Schäden, die sich die Benutzer gegenseitig oder die die Benutzer Dritten zufügen. 1 Die Stadt Zirndorf haftet den Benutzern gegenüber nicht für abhanden gekommene Gegenstände, die im Eigentum der Benutzer stehen, sowie für etwaige Schäden an mitgebrachten Gegenständen. 2Gleiches gilt für im Eigentum von Dritten stehende oder von Dritten mitgebrachte Gegenstände. 1 Eine Haftung der Stadt Zirndorf ist auch ausgeschlossen, soweit bewegliche Sachen und persönliche Gegenstände im Rahmen der Ersatzvornahme nach § 20 dieser Satzung geräumt und weggeschafft werden. 2Der Benutzer trägt insoweit das volle Risiko für die Gefahr der Verschlechterung und des Untergangs der geräumten Gegenstände selbst.

§ 23 Ordnungswidrigkeiten Nach Art. 24 Abs. 2 Satz 2 der Gemeindeordnung für den Freistaat Bayern kann mit Geldbuße bis zu 2.500,00 Euro belegt werden, wer vorsätzlich gegen die Bestimmungen dieser Satzung zuwiderhandelt, insbesondere 1. wer entgegen § 3 Absätze 1 und 2 dieser Satzung eine Notunterkunft ohne Zuweisung durch die Stadt Zirndorf bezieht, 2. wer den Auflagen oder Bedingungen des Zuweisungsbescheides (§ 3 Absatz 5 dieser Satzung) zuwiderhandelt, 3. wer die Auskunfts- und Mitteilungspflichten nach § 4 dieser Satzung verletzt, 4. wer in einem besonders schweren Fall oder wiederholt trotz Mahnung gegen die Bestimmungen dieser Satzung verstoßen hat, 5. wer eine nach § 5 Absatz 4 dieser Satzung erforderliche Anzeige nicht bzw. nicht unverzüglich an die Stadt Zirndorf erstattet, 6. wer eine nach § 6 Absatz 2 Satz 2 dieser Satzung erforderliche Anzeige nicht bzw. nicht unverzüglich an die Stadt Zirndorf erstattet, 7. wer die Mitteilungspflicht nach § 6 Absatz 3 dieser Satzung verletzt, 8. wer entgegen § 8 dieser Satzung den Zutritt verwehrt oder erschwert, 9. wer die Vorschriften einer auf Grund § 10 dieser Satzung erlassenen Hausordnung verletzt, 10. wer entgegen § 11 Absatz 2 dieser Satzung entgegen einem Betretungsverbot einer Person den Zutritt gewährt, 11. wer entgegen § 11 Absatz 3 dieser Satzung als Benutzer das Beherbergungsverbot verletzt, 12. wer ohne vorherige schriftliche Erlaubnis der Stadt Zirndorf eine der in § 12 Absatz 1 dieser Satzung genannten Handlungen vornimmt, 13. wer den in § 13 dieser Satzung genannten Ge- und Verboten zuwiderhandelt, 14. wer die auf Grund § 14 Absatz 2 dieser Satzung geforderten Nachweise trotz Aufforderung nicht oder nicht frist- bzw. termingerecht vorlegt, 15. wer die Verpflichtungen nach § 19 dieser Satzung bei Rückgabe der Unterkunft verletzt. § 24 Inkrafttreten 1 Diese Satzung tritt am 01.01.2014 in Kraft. 2Gleichzeitig tritt die Satzung über die Benutzung der Obdachlosenunterkünfte der Stadt Zirndorf vom 11.01.1987 in der derzeit geltenden Fassung außer Kraft. Zirndorf, 02. Dezember 2013 Stadt Zirndorf Thomas Zwingel Erster Bürgermeister

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Satzung über die Erhebung von Gebühren für die Benutzung der Notunterkünfte für obdachlose Personen der Stadt Zirndorf (Notunterkunftsgebührensatzung – NuGS) vom 02.12.2013 Die Stadt Zirndorf erlässt auf Grund der Art. 1, 2 und 8 des Kommunalabgabengesetzes (KAG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 04.04.1993 (GVBl S. 264), zuletzt geändert durch Gesetz vom 08.07.2013 (GVBl S. 404), folgende

SATZUNG: Inhaltsverzeichnis: § 1 Gebührenpflicht § 2 Gebührenschuldner § 3 Entstehen und Fälligkeit der Gebührenschuld § 4 Gebührenmaßstab; Gebührenerhöhung § 5 Anteilige Gebühr bei Ein- und Auszug § 6 Schlüsselgeld § 7 Inkrafttreten §1 Gebührenpflicht (1) Die Stadt Zirndorf erhebt für die Benutzung ihrer Notunterkünfte nebst zugehöriger Einrichtungen Gebühren nach Maßgabe dieser Satzung. (2) Für andere zugewiesene Unterkünfte bzw. Beherbergungen nach § 1 Absatz 4 der Satzung über die Benutzung der Notunterkünfte für obdachlose Personen der Stadt Zirndorf werden ebenfalls Gebühren nach dieser Satzung erhoben. (3) Die Gebühren werden nach Maßgabe des § 4 berechnet. §2 Gebührenschuldner (1) Gebührenschuldner ist, wer in der Zuweisung nach § 3 der Satzung über die Benutzung der Notunterkünfte für obdachlose Personen der Stadt Zirndorf als Benutzer bezeichnet ist. (2) Gebührenschuldner ist auch, wer eine Notunterkunft ohne vorherige Zuweisung, auch unberechtigt, benutzt. (3) 1Gemeinschaftliche Benutzer einer Notunterkunftseinheit im Sinne des § 3 Absatz 3 Satz 2 der Satzung über die Benutzung der Notunterkünfte für obdachlose Personen der Stadt Zirndorf haften als Gesamtschuldner. 2Gleiches gilt für Ehegatten und volljährige Familienangehörige, die im Familienverband leben. §3 Entstehen und Fälligkeit der Gebührenschuld (1) Die Gebühren nach § 4 entstehen – vorbehaltlich der Regelung des § 5 – mit Beginn des jeweiligen Monats, für den sie zu entrichten sind. (2) 1Die Gebühren sind – vorbehaltlich der Regelung des § 5 – für einen Kalendermonat im Voraus zu entrichten und jeweils am Monatsersten zur Zahlung fällig. 2Die Gebühren sind unaufgefordert zum jeweiligen Fälligkeitstermin bei der Stadt Zirndorf einzuzahlen. (3) Die Benutzungsgebühr wird durch Bescheid festgesetzt. §4 Gebührenmaßstab; Gebührenerhöhung (1) Die monatliche Gebühr für die Benutzung der Notunterkünfte beträgt pro Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche für die Notunterkünfte nach § 1 Absatz 3 der Satzung über die Benutzung der Notunterkünfte für obdachlose Personen der Stadt Zirndorf 4,00 Euro. (2) 1Die Gebühr umfasst sämtliche Kosten mit Ausnahme von Heizkosten sowie der Kosten für privaten Stromverbrauch. 2Der private Stromverbrauch ist bei Notunterkunftseinheiten mit eigens ausgestatteten Stromzählern vom jeweiligen Benutzer direkt bei dem jeweiligen Versorgungsunternehmen anzumelden und mit diesem abzurechnen. 3In Notunterkunftseinheiten ohne eigenen Stromzähler beträgt die Pauschale für Strom 20,00 € monatlich für den ersten Benutzer, jeweils 10,00 € monatlich für jeden weiteren Benutzer der Notunterkunftseinheit. (3) 1Soweit ein Benutzer einer Notunterkunft, dem eine anderweitige zumutbare Wohnmöglichkeit nachgewiesen wird, die Notunterkunft nicht aufgibt, so kann anstatt einer Beendigung des Nutzungsverhältnisses die Benutzungsgebühr nach Absatz 1 um 50 Prozent erhöht werden. 2Gleiches gilt, soweit der Benutzer seinen Verpflichtungen aus § 14 der Satzung über die Benutzung der Notunterkünfte


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fĂźr obdachlose Personen der Stadt Zirndorf nicht nachkommt. Soweit eine Zuweisung in eine Notunterkunft im Sinne des § 1 Absatz 4 der Satzung Ăźber die Benutzung der NotunterkĂźnfte der Stadt Zirndorf erfolgt, so entsprechen die GebĂźhren fĂźr die jeweiligen Gebäude, Wohnungen oder Räumlichkeiten der HĂśhe der tatsächlich hierfĂźr anfallenden Kosten. §5 Anteilige GebĂźhr bei Ein- und Auszug (1) 1Bei Zuweisung oder Auszug bzw. Räumung während des Monats wird die BenutzungsgebĂźhr zeitanteilig mit 1/30 pro Benutzungstag erhoben. 2Der Tag des Beginns und der Beendigung der Nutzung gelten hierbei jeweils als voller Benutzungstag. (2) Bei Zuweisung während des laufenden Monats entstehen die anteiligen GebĂźhren am Ende des Monats und werden mit denen des Folgemonats (§ 3 Absatz 2 dieser Satzung) fällig. (3) 1Bei Auszug während des Monats wird die BenutzungsgebĂźhr anteilig abgerechnet und innerhalb eines Monats nach Auszug erstattet. 2Als Tag des Auszuges bzw. der Beendigung der Nutzung gilt hierbei derjenige Tag, an dem die Unterkunft in einem von der Stadt Zirndorf anerkannten ordnungsgemäĂ&#x;en Zustand mit den dazugehĂśrigen SchlĂźsseln dem zuständigen Bediensteten der Stadt Zirndorf Ăźbergeben wird (§ 19 der Satzung Ăźber die Benutzung der NotunterkĂźnfte fĂźr obdachlose Personen der Stadt Zirndorf). 3Im Falle einer Räumung der zugewiesenen Notunterkunft nach § 20 der Satzung Ăźber die Benutzung der NotunterkĂźnfte fĂźr obdachlose Personen der Stadt Zirndorf gilt der Tag der Räumung als Tag des Auszuges bzw. der Beendigung der Nutzung. §6 SchlĂźsselgeld 1 Die HĂśhe des nach § 3 Absatz 6 der Satzung Ăźber die Benutzung der NotunterkĂźnfte fĂźr obdachlose Personen der Stadt Zirndorf zu entrichtenden SchlĂźsselgeldes beträgt 100,00 Euro. 2Das SchlĂźsselgeld wird nur zurĂźckerstattet, wenn die ausgehändigten SchlĂźssel nach Aufforderung terminbzw. fristgerecht vollständig zurĂźckgegeben werden und ein Austausch der SchlĂśsser nach § 19 Absatz 5 der Satzung Ăźber die Benutzung der NotunterkĂźnfte fĂźr obdachlose Personen der Stadt Zirndorf noch nicht erfolgt ist. §7 Inkrafttreten 1 Diese Satzung tritt am 01.01.2014 in Kraft. 2Gleichzeitig tritt die GebĂźhrensatzung Ăźber die BenĂźtzung der ObdachlosenunterkĂźnfte der Stadt Zirndorf vom 21.01.1987 in der derzeit geltenden Fassung auĂ&#x;er Kraft. (4)

Zirndorf, 02. Dezember 2013 Stadt Zirndorf

Öffnungszeiten der Kunsteisbahn Die Öffnungszeiten sind Mo., Mi., Sa., So. 10.00 – 13.00 und 15.00 – 18.00 Uhr, Di., Do., Fr. 14.00 – 20.00 Uhr, an Feiertagen und 31.12. (Silvester) von 10.00 – 16.00 Uhr. Am 24.12., 25.12. 2013 und 01.01.2014 ist die Eisbahn geschlossen.

Christbaumsammlung 2014 Seit gut 10 Jahren findet nun bereits die alljährliche Christbaum-Sammel-Aktion statt. Mitglieder und Freunde des Familienzentrums fahren am 11. Januar 2014 ab 9:00 Uhr gemeinsam mit Ăśrtlichen Landwirten und CSU-Mitgliedern die Haushalte der Zirndorfer AuĂ&#x;enorte Wintersdorf, Weinzierlein, Lind, Anwanden, Bronnamberg und Leichendorf ab und sammeln gegen eine kleine Spende die ausgedienten Christbäume ein. Diese werden mit den Traktoren zur Stadtgärtnerei Zirndorf gebracht und dort weiterverarbeitet. Der ErlĂśs der Sammelak-

tion ist fĂźr die Arbeit des Familienzentrums Zirndorf bestimmt. Wenn also auch Sie dieses Jahr einen Flyer der Sammelaktion in Ihrem Briefkasten finden, kĂśnnen sie diesen zusammen mit einer kleinen Spende von 3 Euro an ihrem Weihnachtsbaum anbringen und am 11. Januar 2014 ab 9:00 Uhr vor ihre HaustĂźr stellen. Dann wissen unsere fleiĂ&#x;igen Helfer, dass sie den Baum bei Ihnen abholen dĂźrfen. Haben Sie RĂźckfragen? Dann kĂśnnen Sie sich an das Familienzentrum Zirndorf unter der 0911600 36 46 wenden, Ansprechpartnerin ist Edith BrĂźtting.

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Kindergärten bekamen Geldspenden Alle Jahre wieder können sich die Kindergärten der Stadt Zirndorf und den Außenorten über die vorweihnachtlichen Spenden der Sparkasse Fürth freuen. Dieses Jahr wurden Schecks im Gesamtwert von 5200 Euro an 16 Kindergärten verteilt. Im Rahmen einer Feierstunde mit Sparkassenvorstand Adolf Dodenhöft, Geschäftsstellenleiter Matthias Prießnitz und Bürgermeister Thomas Zwingel wurden die Schecks überreicht. Damit will das örtliche Kreditinstitut die wichtige Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher würdigen und den Einrichtungen die Erfüllung besonderer Wünsche ermöglichen. Das freute Bürgermeister Thomas Zwingel, der sich im Namen aller Kinderbetreuungen bedankte und betonte, dass viele interessante Projekte ohne die Hilfe der Sparkasse gar nicht durchgeführt werden könnten.

Geschäftsstellenleiter Matthias Prießnitz, Bürgermeister Thomas Zwingel und Sparkssenvorstand Adolf Dodenhöft mit dem anwesenden Vertreter und den Vertreterinnen der Zirndorfer Kinderbetreuungsstätten

AGES of ROCK – Das neue Musical der STS

WACHENDORF - Sind Sie ein Fan der Rock-Hits aus den 80ern wie „I wanna rock“, „I love Rock‘n‘Roll“, „Don‘t stop believin“ oder „Nothing but a good time“? Dann stellen Sie sich diese und weitere Hits in einem Musical vor – das ist AGES OF ROCK, das neueste Projekt der

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STS large Wachendorf. Los Angeles, Sunset Strip, Brutstätte für Rock'n‘Roll-Exzesse: Hier träumen Drew und Sherrie vom großen Durchbruch als Sänger. Rockstar Stacee Jaxx hat den Erfolg schon hinter sich und konzentriert sich vorrangig auf Alkohol und Frauen. Lonny und Dennis kämpfen für den Erhalt ihres Clubs, dem Bourbon Room, während die Bürgermeisterin diesen mit Unterstützung von geldgierigen Immobilieninvestoren einreißen will. Diese Einzelstories verbinden sich zu einer witzigen und fetzigen Show. Vom 27. bis 30. März 2014 in der Paul-Metz-Halle Zirndorf. Wir freuen uns auf Ihren Besuch – let's rock! Kartenverkauf unter Tel. 09103/1862 und unter www.sts-large.de Karten für Erwachsene 12 - 18 Euro (je nach Kategorie, Schüler/Azubis 6 - 9 Euro).

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Ehrungen beim Hotel- und Gaststättenverband Im Rahmen der Weihnachtsfeier des Hotel- und Gaststättenverbandes Fürth Stadt und Land in der Comödie Fürth konnten wieder zahlreiche Mitglieder oder deren Angestellte für langjährige Treue ausgezeichnet werden. Der 1. Vorsitzende Dietmar Straub, sein Stellvertreter Paul Reubel, Bezirksgeschäftsführer Englmann und Vorsitzender Ebert nahmen die Jubilarehrungen vor. 20 Jahre beim Verband sind Paul Zeitinger von der Winzerstube und Walter Besold aus Wachendorf, Sonja Wild vom Gästehaus Wild aus Oberasbach. 40 Jahre schon hält Reiner Most aus Fürth dem Gaststättenverband die Treue. Für die langjährige Mitarbeit in ihren Betrieben erhielten folgende Angestellte auszeichnungen. Seit 30 Jahren arbeitet Irmgard Strachota im

Vorne v. li.: Stefan Grassl, Ingrid Winkes, Betty Zeitinger, Ingrid Strachota Paul Zeitinger und Walter Besold Gastronomie-Service Ascherl in Zirndorf. Schon 20 Jahre arbeitet der Koch Stefan Grassl im

Gasthof Seerose in Langenzenn. 20 Jahre ist Betty Zeitinger in der Weinstube Zeitinger in Wa-

chendorf beschäftigt und seit 10 Jahren arbeitet hier auch Ingrid Winkes.

JubiläumsGlühweinausschank WEIHERHOF - Der CSU Ortsverband Weiherhof-Bronnamberg veranstaltet am 24.12.2013, „Heiligen Abend“ ab 10.00 Uhr den 35. Glühweinausschank in Weiherhof. Seit 1978 stehen Mitglieder des Ortsverbandes am Heiligen Abend in Bereich des Bahnhofs in Weiherhof und bedienen die Gäste mit  Glühwein Lebkuchen und Stollen. Von Anfang an stellt 2. Bürgermeister Dieter Sebastian den Glühwein selbst her und spendet ihn. In den ersten Jahren reichten etwa 25 Liter roter Glühwein. Jedes Jahr kamen mehr Besucher, der Verbrauch stieg kontinuierlich an und im vergangenen Jahr reichten nicht einmal mehr 60 Liter roter und weißer Glühwein aus. Für die Kinder stellt Manfred Keck Kinderpunsch zur Verfügung. Höhepunkt ist immer das Konzert der

stig! gün t! r e m - Im er guuu m m I -

Stadtjugendkapelle vor der ehemaligen Sparkasse. Im Anschluss nehmen die Musiker gerne einen Schluck Glühwein um sich aufzuwärmen. Zum Jubiläumsausschank bieten wir den Besuchern heuer viele weitere Überraschungen an. Ortsvorsitzender Wolfgang Däümler und sein Team freuen sich auf Ihren Besuch.

Blutspenden Der nächste Blutspendetag des Bayerischen Roten Kreuzes ist am Donnerstag, 2. Januar 2014, von 16.30 Uhr bis 20.00 Uhr, im evangelischen Gemeindehaus St. Rochus in Zirndorf

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Ehrungen in festlicher Stimmung

Die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Zirndorf trafen sich nicht nur zu ihrer traditionellen Weihnachtsfeier im Bergclub, sondern sie ehrten auch zahlreiche Mitglieder. Für die anwesenden Jubilare fand Bürgermeister Thomas Zwingel jeweils anerkennende und lau-

nige Worte. Schließlich kennt er sie alle seit vielen Jahren. Für 10-jährige Mitgliedschaft wurde Peter Skrzipczyk ausgezeichnet, für 25 Jahre Fritz Klöckner und Gerhard Patzelt. Seit 40 Jahren ist Peter Hirsch in der SPD. Auf 50 Jahre Zugehörigkeit können Heinz Andreae,

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Hannes Fürst, Rudolf Heinlein, Hermann Kilian, Gert Kohl, Josef Mühling und Uwe Zwerner zurückblicken. Erna Steiner und Irmgard Uebel sind schon seit 60 Jahren bei den „Sozis“ und Walter Müller bereits seit 65 Jahren. Sie alle erhielten aus der Hand der Ortsvorsitzenden

Sandra Hauber die Ehrennadel und ein Geschenk. Die musikalische Umrahmung der Veranstaltung besorgte die Gruppe „Frod’n riz“ unter Leitung von Klaus Stuhlmüller. Sie spielte sowohl traditionelle als auch moderne Weihnachtsmelodien. Stadtrat Walter Liebel trug zwei satirische Texte zur Adventszeit vor und der Pelzmärtel wünschte vor allem den Kandidatinnen und Kandidaten zur Stadtratswahl viel Erfolg. Zur Stärkung überreichte er ihnen Schokolade-Nikoläuse. Die frisch gewählte Bezirksrätin Elke Zahl bekam für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit im Bereich Erziehung und Bildung sowie in der Partei eine spezielle Auszeichnung. Die große Politik blieb an diesem Abend jedoch weitgehend ausgeschlossen, auch wenn der neue Koalitionsvertrag Anlaß zu Diskussionen gegeben hätte. Die vorweihnachtliche Stimmung in gemütlicher Runde wollten sich die Zirndorfer Sozialdemokraten nicht trüben S. H. lassen.

Nominierung der Freien Wähler Die Freien Wähler Zirndorf nominierten am 2. Dezember 2013 ihre Kandidaten für die Stadtratswahl 2014. Auf den 30 Listenplätzen präsentieren sich Kandidaten aus verschiedensten Berufen, Vereinen, Konfessionen und Altersgruppen. "Es ist uns gelungen, eine hochmotivierte Gruppe zu-

sammenzustellen, die Lust auf Kommunalpolitik hat, Fachwissen aus unterschiedlichen Bereichen mitbringt und neue Akzente in Zirndorf setzen will", so Marcus Baritsch, Vorsitzender und Fraktionssprecher der Freien Wähler. Die Nominierungsversammlung im CineHotel Maroni wurde vom Kreisvorsitzenden der Freien Wähler Franz X. Forman geleitet, der sich von der gelungenen Zusammensetzung der Liste sehr beeindruckt zeigte. Die Kandidaten nach Platzierung auf der Liste: 1. Marcus Baritsch, 2. Murat Bülbül, 3. Elke Eder, 4. Ralf Schmidt, 5. Angela Stiller, 6. Horst Feist, 7. Claudius Rochow, 8. Wolfgang Kunert, 9. Claudia Kämpf, 10. Werner Scholz, 11. Tim Neupert, 12. Carina Bierwagen, 13. Gerd Gottsmann, 14. Sandra Rieder, 15. Jochen Felbinger, 16. Mirela Morgen, 17. Karl Baritsch, 18. Concetta Appelsmeier, 19. Timm Freyer, 20. Reiner Ziegler, 21. Mirko Messall, 22. Angelika Wegge, 23. Jens Grauhering, 24. Jeromin Rothemund, 25. Wolfgang Weitzer, 26. Klaus Häublein, 27. Sascha Elezovic, 28. Dieter Reulein, 29. Sarah Bauer, 30. Detlef Striegl. Nachrücker: 31. Horst Zigon, 32. Meral Bülbül.


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„Platz der ruhenden Seelen“ vorgestellt

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BibertbrĂźcke in Weinzierlein freigegeben

CSU-Kreistagsfraktionsvorsitzender Maximilian Gaul, FDP-Kreistagsfraktionsvorsitzender Johann Tiefel, BĂźrgermeister Thomas Zwingel, Landrat Matthias DieĂ&#x;l, SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzender Peter Lerch und Rainer Popp, stellvertretender Leiter des Staatlichen Bauamtes NĂźrnberg

Erster BĂźrgermeister Thomas Zwingel und Susanne Hornberger, Leiterin der Friedhofsverwaltung, stellen die neue BestattungsmĂśglichkeit vor Ab Januar 2014 bietet sich mit dem sog. „Platz der ruhenden Seelen“ eine weitere Bestattungsalternative auf dem Zirndorfer Waldfriedhof. Beim Platz der ruhenden Seelen handelt es sich um eine kĂźnstlich angelegte Teichanlage mit Wasserlauf und Zierbrunnen. Rasenflächen beidseits der Anlage sind fĂźr Urnenbeisetzungen vorgesehen. Als Andenken an die Verstorbenen werden gravierte Gedenksteine rund um die Teichanlage niedergelegt. Etwa 500 Urnen kĂśnnen in der neu geschaffenen Anlage beigesetzt werden. Um dem Aspekt der Naturverbundenheit besonderen Ausdruck zu verleihen, mĂźssen diese biologisch abbaubar sein. Ein Urnenplatz samt sog. „Findling“ (Donaukies) kann fĂźr

knapp 1.000 Euro fĂźr zehn Jahre erworben werden. AnschlieĂ&#x;end kann das Nutzungsrecht verlängert werden. Erst im August des vergangenen Jahres hatte der Zirndorfer Stadtrat der Errichtung eines Baumbestattungsfeldes als Alternative zu klassischen Erdund Urnenbestattungen zugestimmt. Der Wunsch nach neuen Bestattungsformen wurde in den vergangenen Jahren vermehrt an die Friedhofsverwaltung herangetragen, die schnell reagierte. Die HintergrĂźnde sind unterschiedlich: Viele Interessen wollen den Hinterbliebenen nach dem Tod zusätzliche Verpflichtungen wie die Grabpflege ersparen. Andere wählen die neuen Bestattungsformen bewusst im Hinblick auf eine intensive Naturverbundenheit.

Wir wĂźnschen ein schĂśnes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr

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Am 10. Dezember wurde die BibertbrĂźcke in Weinzierlein offiziell fĂźr den Geh- und Radverkehr freigegeben. Der Neubau der BrĂźcke ist Teil des Ausbaus des Biberttalradweges von Zirndorf bis zur Landkreisgrenze. Auf ca. 340.000 Euro belaufen sich die Kosten fĂźr den BrĂźckenneubau. „Eine hohe Investition, die sich aber bereits im FrĂźhjahr 2014 bezahlt machen wird“ so BĂźrgermeister Thomas Zwingel bei der offiziellen Einweihung. Dann wird das circa 1,2 Millionen Euro teure GroĂ&#x;projekt abgeschlossen sein. Aufatmen heiĂ&#x;t es dann nicht nur bei den Beteiligten, die der Ausbau bereits seit Jahren beschäftigt, sondern vor

allem bei denen, die auf barrierefreie Wege angewiesen sind. Erst Anfang November setzten BĂźrgermeister Thomas Zwingel, Ammerndorfs BĂźrgermeister Franz Schmuck, GroĂ&#x;habersdorfs BĂźrgermeister Friedrich Biegel, Landrat Matthias DieĂ&#x;l, Landtagsabgeordneter Horst Arnold und Rainer Popp, stellvertretender Leiter des Staatlichen Bauamtes NĂźrnberg, den ersten Spatenstich zum Ausbau des Biberttalradweges. Witterungsbedingt werden die Asphaltierungsarbeiten im FrĂźhjahr 2014 fortgesetzt. Dann muss auch die jetzt freigegebene BrĂźcke vorĂźbergehend gesperrt werden.

Allen unseren Kunden und Geschäftsfreunden

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âœŻein frohes Weihnachtsfest âœŻ

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Der Lokalanzeiger · Ausgabe Stadt Zirndorf

Neues Schneideratelier im Pinderpark

Seit einigen Wochen hat Meral Bülbül im ZIPP-Gebäude im Pinderpark ihr eigenes Schneideratelier eröffnet. Nachdem sie erfolgreich die Schneiderlehre abgeschlossen hatte, studierte Meral Bülbül in Stuttgart Modedesign. Danach sammelte sie unter anderem Erfahrungen im Einzelhandel.

Die Designerin entwirft Damenkleidung unter dem Label. „La Rème Couture”. Für Damen jeden Alters schneidert sie Bekleidung nach Maß oder Sonderanfertigungen. Ein schlichtes Kleid kann man durch geschicktes Umnähen zum edlen Stück aufwerten. Dazu fertigt Meral Bülbül Entwürfe nach den Wünschen ihrer Kundinnen an. Änderungen und Reparaturen für Bekleidung auch für Männer, Kinder und Wäsche werden im Atelier ebenso ausgeführt wie Bügelarbeiten. Geöffnet ist von Montag bis Freitag von 9.00 – 18.00 Uhr und Samstag von 9.00 – 14.00 Uhr. Für weitere Informationen steht Ihnen Meral Bülbül unter Tel. 0172/3586 007 zu Verfügung.

Wir wünschen ein schönes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr

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Neu in Zirndorf: die Telefoneria

Seit einigen Wochen befindet sich ein neuer Laden, Telefoneria, in der Hauptstraße 13-15 in Zirndorf. Erst beim Betreten fällt einem auf, welche Vielfalt an Waren dort vorrätig ist. Ein kleines Einkaufserlebnis für Jung und Alt findet der Besucher, Gegenstände, die man hier nicht erwartet hat. Schönes Handyzubehör, nicht alltägliche Etuis und Taschen - auch für Laptops und Tablets, strahlend leuchtende Designermöbel aus Italien, die Drinnen- und Draußen exklusive Eleganz repräsentieren. Natürlich finden Sie in der Telefoneria auch Handys und aktuelle Smartphones. Daneben Großtastenhandys für die älteren Personen oder Sehbehinderte, die leicht bedienbar alles leisten, was man von einem Handy er-

wartet und darüber hinaus erstaunliche Funktionen zur Sicherheit eingebaut haben und im Ernstfall sogar Leben retten können. Gerne hilft Ihnen das Team der Telefoneria den optimalen Tarif für ihre Telefonanlage oder für Ihr Handy zu finden. Es werden hier auch defekte oder heruntergefallene Smartphones repariert. Aktuell sind mehr als 750 verschiedene Akkus auf Lager, damit es nicht immer gleich ein neues Gerät sein muss. Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich mit neuen Ideen, Farben, Formen überraschen. Von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 18 Uhr und Samstag von 9 bis 12 Uhr ist die Telefoneria geöffnet. Weitere Informationen unter 0911/13263222 oder info@telefoneria.com.

Weihnachtliches Musizieren

Wer am Heiligen Abend der Weihnachtshektik entkommen will, den lädt die Stadt Zirndorf zum „Weihnachtlichen Musizieren“ ein. Die Stadtjugendkapelle spielt am Dienstag, dem 24. Dezember an verschiedenen Standorten

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weihnachtliche Weisen. Gespielt wird zu folgenden Zeiten: 10.30 Uhr Nordstadt, Lichtenstädter Straße, vor der Ladenzeile 11.00 Uhr Weiherhof, vor der ehem. Sparkasse 11.30 Uhr Weinzierlein, vor dem ehem. Amtsgebäude, Traubenstraße 12.00 Uhr Anwanden, am Spielplatz Storchenweg An die kleinsten Zuhörer wird wieder das beliebte Turmgebäck verteilt.


Der Lokalanzeiger · Ausgabe Stadt Zirndorf Spaß am Angeln, Lust auf Fische, Natur aus verstecktem Blickwinkel beobachten wollen, ein Bestandteil der Vielfalt der Schöpfung zu sein, viele Intentionen bewegen wohl Menschen aller Couleur dazu, dem Fischerei-Sport zu frönen. Gesund ist das allemal, da sind sich Protagonisten und Aktive seit Generationen einig. Zirndorfs Verband der Wasserfreunde wird im kommenden Jahr ein halbes Jahrhundert alt, Grund genug für die Vorstände und Mitglieder, ein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk für die Region zu erstellen. Am 8. April 1964 trafen sich auf Einladung des Gastwirts Wilhelm Zuckermantel in der Gaststätte „Zum Eiffelturm“ in Zirndorf neunzehn Fischer, um einen eigenen Verein zu gründen. Erklärtes Ziel war es, den interessierten Anglern aus Zirndorf und Umgebung durch Kauf oder Pacht geeigneter Gewässer die Möglichkeit zur Ausübung der Angelfischerei zu geben, so zu lesen im Vorwort des Kalenders, formuliert vom stellvertretenden Vorstand Karl-Heinz Petschner, der sich in besonderem Maße um dessen Produktion verdient gemacht hat. Leider konnte er bei der Präsentation des herausragenden Druckwerks aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein, was 1. Vorsitzender Norbert

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Stille Wasser für jeden Monat

Himmer und Stellvertreter Rolf Albrecht sehr bedauerten. Ohne finanzielle Unterstützung hätte so ein ehrgeiziges Projekt wohl gar nicht gestemmt werden können, wie Himmer anmerkt, die Raiffeisenbank und Sparkasse sowie die Zirndorfer Stadtwerke als auch Tucher-Bräu haben die Idee mit Spenden untermauert und so konnten die Fischer eine Art neuer Form der Festschrift auf den Markt bringen, die sich wirklich sehen lassen kann und ihresgleichen sucht. Mit Handys, Profigeräten und kleinen Handkameras haben die Fotografen sich in jedem Monat auf die Pirsch gemacht, nachdem der Beschluss erst im März 2013 gefasst wurde war man doch über den spät noch einmal rückkeh-

renden Winter in diesem Jahr froh, damit auch für Januar und Februar zeitgerechte Fotos leicht verspätet geschossen werden konnten. Der rührige Verein nennt zwölf Gewässer sein Eigen, so gibt es nahezu alle vier Wochen ein anderes zu bestaunen. Dazu überaus lesenswerte Texte der Gastautoren Bernhard

Debast, Walter Liebel, Norbert Himmer, Gert Kohl und Franz Sabath, eine Rarität in der Region also. Wer sich einen dieser Kalender sichern möchte, der wendet sich am besten an die Vorstandschaft, sicherlich ein gutes Weihnachtsgeschenk für die Liebhaber der umliegenden Naturoasen.

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Der Lokalanzeiger · Ausgabe Stadt Zirndorf

20. 12. 2013

Sichere Energieversorgung in Zirndorf kunden haben hier schon eigene Programme. Im Rahmen unseres Energiekonzepts, das wir erarbeitet haben, sind wir auch auf Industriekunden und Gewerbetreibende zugegangen und waren angenehm überrascht, in wie vielen Häusern man sich schon Gedanken gemacht hat, um Energie einzusparen.

Zweiter Teil des Interviews mit dem Geschäftsführer der Stadtwerke Zirndorf, Reiner Gagel, und dem Prokuristen der Stadtwerke, Andreas Neusinger, über die Energieversorgung in Zirndorf. Das Gespräch führte Carsten Lange. Frage: Was können Ihre Kunden bei hohen Energiepreisen tun? Ich denke ans Energiesparen, um die Preise abzufedern. Was bieten Sie als Stadtwerke an Hilfestellungen? Andreas Neusinger: Das ist in der Tat so. Was wir unseren Kunden immer wieder regelmäßig sagen, wo der Kunde selbst einen Einfluss hat: Die Kosten des Verbrauchs möglichst zu steuern. Da können wir zwar keine allumfassende Energieberatung leisten, aber wir machen Folgendes: Wir geben im Privatbereich eine Energieberatung, speziell was die Verbrauchsgeräte wie z.B. Kühl- und Waschgeräte angeht. Wir bieten auch an, den Privatkunden einen Energiemesskoffer an die Hand zu geben. Der Kunde kann damit an 15 Steckdosen die Energie gleichzeitig messen. Das wird dokumentiert, und nach einer Woche bringt der Kunde den Messkoffer zurück, teilt uns mit, was angeschlossen war, und wir können dann beurteilen, ob die Geräte eher durchschnittlich vom Verbrauch sind oder einen hohen Verbrauch haben. Das ist etwas, was wir dann verbinden mit unserem Förderprogramm, das zwar begrenzt ist, von dem die Kunden aber doch erheblich profitieren. Da bieten wir unseren Kunden speziell für energieeffiziente Haushaltsgeräte, die angeschafft werden, einen Zuschuss. In diesem Jahr waren das 100 Euro Zuschuss für unsere Kunden, wenn der entsprechende Nachweis geführt wird. Wir haben in diesem Jahr ein Förderprogramm aufgelegt für die neuen energieeffizienten Heizungspumpen, wo es ebenfalls einen

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Zuschuss gibt. Und was wir parallel laufen haben: Wir fördern die sogenannten Pedelecs, die elektrounterstützen Fahrräder. Voraussetzung für diesen Zuschuss ist ein Ökostromtarif, damit es richtig grün wird. Frage: Sie haben den Fördertopf erwähnt. Wo kommt das Geld dafür her? Andreas Neusinger: Es gibt keine staatliche Unterstützung, das ist ein Fördertopf, der ausschließlich von den Stadtwerken Zirndorf bereitgestellt wird. Der Topf wird jedes Jahr aufs Neue bereitgestellt. Wir bewerben das regelmäßig. Reiner Gagel: Man muss dazu sagen: Wir sind stolz darauf, dass wir einhundertprozentig kommunal sind. Wir haben nur die Stadt Zirndorf als Eigentümer. Der Aufsichtsrat, der solche Mittel zur Verfügung stellt und genehmigt, der sieht in erster Linie die Daseinsvorsorge der Zirndorfer Bürger. Frage: Wir haben jetzt über die Privathaushalte gesprochen. Sie haben ja auch Firmenkunden. Geben Sie da ähnliche Hilfestellungen? Andreas Neusinger: In Bezug auf Firmen tun wir uns da aufgrund unserer Größe etwas schwerer, Energieberatung zu leisten. Zumal die Branchen sehr unterschiedlich sind, auch die Art der Anlagen ist entscheidend. Großgewerbe und Industrie, da können wir keine Energieberatung leisten, da muss man sehr spezifisch an das Thema herangehen und in den Betrieb reingehen, um eine gute Beratung zu leisten. Dafür bieten sich Ingenieurbüros an. Da gibt es unsererseits keine Empfehlungen. Reiner Gagel: Da braucht man natürlich auch einen enormen Zeitaufwand, denn Sie müssen in die Betriebe gehen, sich dort die Anlagen ansehen. Das ist Aufgabe von Fachingenieuren. Die meisten Industrie-

Wir können hauptsächlich in Privathaushalten Empfehlungen abliefern, aber der Hauptfaktor ist der Mensch mit seinem Verbrauchsverhalten. Frage: Sie stehen im Wettbewerb. Manche Ihrer Wettbewerber versprechen günstige Preise. Was sagen Sie einem Interessenten? Reiner Gagel: Man muss aufpassen, Äpfel nicht mit Birnen zu vergleichen. Manche Angebote sind unter dem Strich nicht so günstig, wie man glaubt, weil man da z.B. Vorauszahlungen etc. leisten muss. So wird manchmal ein niedrigerer Lieferpreis vorgegaukelt, der sich dann aber am Ende der Lieferzeit dennoch auf einem ähnlichen Niveau wie bei den anderen Stadtwerken bewegt. Was zunehmend ins Bewusstsein der Kunden rückt, sind die Stromdiscounter, von denen es manchen schon nicht mehr gibt. Unser großer Vorteil ist, allein schon aufgrund der Eigentümerstruktur: ich kann mir nicht vorstellen, dass ein kommunales Unternehmen jemals einen Insolvenzantrag stellen muss. Hier ist eine enorme Sicherheit da. Die Preise, die wir haben, sind letztlich auch durch den Aufsichtsrat genehmigt, das heißt, man schaut drauf, dass man sozialverträgliche Preise hat, natürlich, ohne das Vermögen der Stadtwerke kaputt zu machen, denn das ist letztlich Bürgervermögen. Was mich immer als Geschäftsführer ärgert, das sind die Prozentrechenarten. Man muss sich auch mal die Mühe machen und die absoluten Preise miteinander vergleichen. Wenn man die Frage hört, wieso steigen in Zirndorf die Preise, dann sollte man sich schon mal die Mühe machen und die absoluten Energiepreise gegenüberstellen. Das ist teilweise ein Niveau, das trotz unserer jetzt notwendigen Preisanpassung bei anderen Versorgern immer noch über unserem liegt. Die Kalkulation ist transparent bei uns, das sehen auch unsere Aufsichtsräte so.

Frage: Wer sind Ihre Aufsichtsräte? Reiner Gagel: Alle sind Bürger der Stadt Zirndorf, Stadträte, Bürgermeister und Fraktionsvorsitzende. Das ist eine sehr gute Struktur, die wir haben, wo auch sehr viel Kontrolle da ist, die ich nicht schlecht finde. Kontrolle kann aber nicht so weit gehen, dass jeder Kunde unsere Kalkulationen einsehen kann, das sind Betriebsgeheimnisse. Wenn die Aufsichtsräte zustimmen, kann man davon ausgehen, dass das sozialverträglich ist. Weil kein Politiker hier die Bürger bewusst überfordern möchte. Andreas Neusinger: Wir haben uns Zirndorf verschrieben, das ist auch politischer Wille, auch vom Aufsichtsrat, wir leben das, als hundertprozentige Tochter der Stadt Zirndorf. Was die Kunden an uns entrichten, das kommt den Kunden wiederum zugute, weil es hundertprozentig in der Stadt verbleibt. Reiner Gagel: Wichtig ist bei den Preisvergleichen auch, dass die Kostenanteile bei jedem Versorger anders sind. Wir kalkulieren unsere Preise für das Netz Zirndorf. Andreas Neusinger: Das ist ein Punkt, wo sich Energielieferungen unterscheiden. Es kommt immer darauf an, wo Energie hingeliefert wird. Die staatlichen Umlagen und Steuern sind in der Regel überall gleich. Die Energie selbst ist ein Beschaffungsthema. Aber was entscheidend ist, sind die Netzentgelte, auch für die Transportnetze. Und die sind sehr unterschiedlich, von Netzbetreiber zu Netzbetreiber, je nach Region. In der Stadt ist die Energieverteilung anders als in einer ländlichen Region. Das gilt auch für die Konzessionsabgaben, die gestaffelt sind nach der Einwohnergröße der jeweiligen Gemeinde oder Stadt. Reiner Gagel: Wir haben wirklich den Auftrag, für Zirndorf etwas zu machen und nicht, bundesweit zu versorgen. Natürlich stehen wir trotzdem im Wettbewerb mit anderen Lieferanten. Aber ich denke, für die Zirndorfer ist das immer noch die preisgünstigste und zuverlässigste Möglichkeit, das so zu handhaben. Das vollständige Interview lesen Sie auf www.stadtwerkezirndorf.de


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20. 12. 2013

Ein Hauch von Weltruhm

Sicher, der Maestro ist ein wenig in die Jahre gekommen, seit den wagnerseeligen Zeiten mit Waltraud Meier sind einige Lenze ins Land gezogen. Dennoch war Prof. Siegfried Jerusalem bei der Neuauflage seines Benefizkonzertes im Zirndorfer Gotteshaus St. Rochus, organisiert und inszeniert vom ortsansässigen Lions-Club, trotz Jetlag, resultierend aus der unlängst erfolgten Rückreise aus dem australischen Brisbane, wo er ebenfalls dem Nachwuchs das Singen beizubringen versuchte, und Mammutprogramm besten Mutes und hatte mit seinen Nürnberger Eleven den Hauch der Weltbühne im Gepäck. Vom zarten Stimmchen bis zum Donnertenor Dem erlauchten Besucher, der bereits im vergangenen Jahr den künstlerischen Wegen der Meisterklässler anlässlich des Zirndorfer Gastspiels beiwohnte, wird es wohl nicht entgangen sein, dass viele der Darbietenden innerhalb der letzten zwölf Monate geradezu einen Quantensprung durchgemacht hatten. Altistin Tabea Strauß, 2012 noch gefeiertes Küken der Welttruppe, hat im Bereich der Stimmgewaltigkeit und Ausdrucksstärke erheblich zugelegt, mit eingehendem Timbre zelebrierte sie Felix Mendelssohn‘s gekonnte Vertonung der Eichendorff‘schen Zeilen „Es weis und

rät es doch keiner“ oder setzte sich übermächtig mittels der Parade-Arie des Goffredo „Mio cor“ aus Georg Friedrich Händel‘s erster Oper „Rinaldo“ in Szene. Nicht nur die „Zauberflöte“ spielte an jenem Konzertabend im bedauerlicherweise stetig kälter werdenden Kirchenschiff eine große Rolle, teilweise szenisch dargestellt wurde aus dem facettenreichen Werk des Wolfgang Amadeus Mozart etliches rezitiert. Ein großer Teil des einmaligen Klangerlebnisses war dabei dem überaus einfühlsamen Spiel des Begleitpianisten Costin Filipoiu geschuldet, der, ohne sich jemals in irgendeiner Weise in den Vordergrund zu drängen, stets die Solisten trug und unterstützte. Der 34-jährige hat schon eine kleine Konzertkarriere hinter sich und darf auf diverse Preise blicken, im Kritikerecho zählt er wohl bereits jetzt zu den Ausnahmetalenten unserer Zeit. Aber auch die Klarinettenkapriolen der Sophie Lindmeier, rollend über alle Oktaven mit klarem Ton dargeboten, haben sich seit dem vergangenen Dezember noch immens gesteigert. Nach der Pause gereichten die Stimmleistungen dann zum Höhepunkt, das gefeierte „Blumenduett“ von Yao He und Xiaoyu Zhang eine musikalische Offenbarung ähnlich den Auszügen aus dem Schaffen von Richard Wagner

und Albert Lortzing, denen die Solisten mehr als gerecht wurden. Die Klasse des Großmeisters der Sangeskunst zeigte sich erneut von ihrer besten Seite, sicherlich wird man den einen oder anderen Interpreten, der an jenem Abend sein Debüt in Zirndorf gab, noch auf den großen Bühnen dieser Welt erleben dürfen. Lions-Musik-Preis in dritter Auflage Integriert in den Klangreigen übergab Lions-Präsident Dr. Michael Hubmann gemeinsam mit Sparkassenvorstand a. D. Walter Brand und Musikbeauftragten Jan Eric Hauber die Preise an

junge Zirndorfer Nachwuchskünstler, die sich vor wenigen Wochen der Jury mit einigen Werken vorgestellt hatten. Nachdem in diesem Jahr so viele gute Leistungen dabei waren, beschloss man kurzerhand, alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einer Auszeichnung zu versehen. Strahlend nahmen die regionalen angehenden Bühnenstars die Dotierungen entgegen, vielleicht ist der Sieg und das Geld ein kleiner Ansporn, dass eines schönen Tages sie auch mit einem Meister in der Klasse des Siegfried Jerusalem auf Tournee gehen dürfen, zu wünschen wäre es ihnen auf jeden Fall.

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Der Lokalanzeiger · Ausgabe Stadt Zirndorf

Erscheintermine Ammerndorf, Cadolzburg, Großhabersdorf, Langenzenn, Seukendorf 2014 Bitte aufheben!

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08. Januar 14 12. Februar 14 26. Februar 14 12. März 14 02. April 14 16. April 14 30. April 14 14. Mai 14 28. Mai 14 11. Juni 14 25. Juni 14 09. Juli 14 30. Juli 14 27. August 14 10. September 14 01. Oktober 14 15. Oktober 14 29. Oktober 14 12. November 14 26. November 14 10. Dezember 14

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20. 12. 2013 Unsere Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 11:30-14:00 Uhr u. 17:00-0:00 Uhr (Zusätzlich bei Feierlichkeiten nach Absprache) Sonn- und Feiertage durchgehend von 10:00-22:00 Uhr Montag Ruhetag (außer an Feiertagen)

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Stolze Bilanz der Treue

Gert Kohl, Zirndorf‘s beliebter Altbürgermeister und gern gesehener Gast bei allen Aktivitäten in der Bibertstadt, kann neben vielen Ehrenämtern auf 50-jährige Zugehörigkeit zur Arbeiterwohlfahrt blicken. Im Rahmen der Weihnachtsfeier des Zirndorfer Ortsvereins durfte Vorsitzende Elke Zahl ihm die Dankesurkunde für die fünf Jahrzehnte andauernde Treue überreichen. Leider nicht anwesend, aber genauso lang dabei waren die Damen Hermann und Hanselmann, für 40-jährige Mitgliedschaft wurde Renate Walz ausgezeichnet. Als Junior im Reigen der Altgedienten erhielt Georg Kreppner eine Urkunde für 25 Jahre. Im Jahr 2019 wird der für Deutschland sehr wichtig gewordene unter dem Dach der SPD von Marie Juchacz gegründete Wohlfahrtsverband sein

100-jähriges Bestehen feiern, bundesweit engagieren sich knapp 400.000 Mitglieder, 70.000 ehrenamtliche und 173.000 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die gute Sache in Heimen, Tagesstätten, Auskunfts- und Beratungsstellen sowie Werkstätten aller Art. Eine gelebte Gemeinschaft wäre heute ohne die Bemühungen solcher und ähnlicher Institutionen nicht mehr vorstellbar. Gerade aus diesem Focus heraus sind die genannten Jubilare besonders hervorzuheben, auch in Zirndorf belegt die AWO wichtige Schlüsselfunktionen, betreibt ein Seniorenheim und mehrere Kindertageseinrichtungen mit hohem Zulauf.

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Der Lokalanzeiger · Ausgabe Stadt Zirndorf

mit den amtlichen Bekanntmachungen der Stadt Zirndorf

IMPRESSUM Herausgeber: Hans W. Graeber Verlag, Redaktion und Anzeigen: Die Lokalanzeiger Verlag Hans W. Graeber Mühlleite 32, 90579 Langenzenn-Heinersdorf Telefon 09102/2825 Telefax 09102/993374 e-mail: verlag@die-lokalanzeiger.de oder: hans-graeber@t-online.de Grafik und Layout: Renate Graeber, Monika Schlund Ausgabe: Zirndorf Auflage 13500 Exemplare für jeden Haushalt der Stadt Zirndorf mit allen zugehörigen Ortsteilen (Weiherhof, Banderbach, Lind, Leichendorf, Bronnamberg, Wintersdorf, Anwanden, Weinzierlein) Erscheinungsweise: 22x jährlich Ausgabe: Ammerndorf/Cadolzburg/ Großhabersdorf/Langenzenn/ Seukendorf Auflage 13900 Exemplare für jeden Haushalt im Markt Ammerndorf, im Markt Cadolzburg, in der Gemeinde Großhabersdorf, der Stadt Langenzenn und in der Gemeinde Seukendorf mit allen zugehörigen Ortsteilen Erscheinungsweise: 21x jährlich Beilagen bis 20 g und Format DIN A4, Preise auf Anfrage. Gültig ist die Preisliste vom 1. 1. 2012. Auf der Titelseite ist keine Werbung möglich! Verantwortlich für die Amtlichen Bekanntmachungen sind die jeweiligen Stadt- und Gemeindeverwaltungen. Eine Haftung für die Richtigkeit der telefonisch aufgegebenen Anzeigen kann nicht übernommen werden. Vom Verlag gestaltete Anzeigen unterliegen dem Urheberrecht und dürfen ohne ausdrückliche Erlaubnis des Verlages nicht an Dritte weitergegeben werden.

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Mit der neuen Sonderausstellung bietet das Städtische Museum Zirndorf vom 14. Dezember 2013 bis 16. März 2014 einen besonderen Blick in die Spielzeugwelt vergangener Tage. Im Dachsaal des gemütlichen Fachwerkhauses tummeln

sich faszinierende Raritäten mechanischer Blechspielzeugwaren deutscher Hersteller. Die komischen Figuren, Tiere und Fahrzeuge aus der Zeit von 1880 bis 1950 stammen fast alle aus bekannten Nürnberger Spielzeugfabriken. Mit ihren seltsamen Bewegungen und kuriosen Darstellungen aus der Zirkus- und Tierwelt, aus Märchen und Comics sind sie wahre Wunderwerke an Beweglichkeit und Phantasie. Die mechanischen Prachtstücke der deutschen Spielzeugindustrie spiegeln Zeitgeist, Technik und Mode mit großem Spaßfaktor wider. Ein lohnendes Vergnügen für die ganze Familie! Zu sehen ist die Schau von Dienstags bis Samstags von 10 bis 12 und von 14 bis 17 Uhr.

Winterzeit im PLAYMOBIL-FunPark Während der bayerischen Weihnachtsferien (27.12.13 bis 06.01.14) öffnet der PLAYMOBILFunPark, zusätzlich zu Klettergarten und Winterspielbereich, das 5.000 m2 große, gläserne HOB-Center, seine Tore. Das FunPark-Aktionsteam bietet in der kalten Jahreszeit ein wetterfestes Ferienprogramm mit Kindertänzen, Spielespaß, Minidisco und dem beliebten Puppenspiel. Besonderes Highlight ist die Varieté Show des Duos Spasskoffer am 28. Dezember um 15 Uhr. Für alle Fans des PLAYMOBIL-Puppenspiels gibt es am 29. Dezember das Stück „Der übermütige Zauberlehrling“ und am 5. Januar „Rico und der Piratenschatz“ zu sehen. Ideal für kleine Bäckermeister

sind die Backaktionen (27. und 30.12.13, 02. und 04.01.14). Hier können alle Schleckermäuler selbst mit Hand anlegen und süße Plätzchen backen sowie im neuen Jahr salziges Neujahrsgebäck aufs Blech zaubern. Mit einem großen Lagerfeuer und Stockbrotbacken klingt der FunPark- Weihnachtszauber am 06.01.14 gemütlich aus. Vom 24. bis 26. Dezember, am 31. Dezember 2013 und 1. Januar 2014 bleiben FunPark und FunPark-Shop komplett geschlossen. Während der Weihnachtsferien kostet der Eintritt 5 Euro pro Person. Kinder unter drei Jahren und Geburtstagskinder erhalten gegen Vorlage des Ausweises freien Eintritt.

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Lokalanzeiger Zirndorf Heft 22/2013  

mit den amtlichen Bekanntmachungen der Stadt Zirndorf

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