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ZILLERTALER GEMEINDEBLICK

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

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74. Jahrgang · Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen · Jahresabo € 35,- · Einzelpreis € 1,- · erscheint wöchentlich · 6. November 2020 · Nr. 45

IM FOKUS

Hund, Katz und Pferdestärke! Seite 3, 10-13 und 15

NÄCHSTE SCHRITTE GEHEN

NEUE HEIMAT TIROL

RÄUCHERN - VOLL IM TREND

Tiroler Jungbauernschaft und Landjugend stellen sich vor – Teil 2

Nächster Impuls für leistbares Wohnen in Fügen gesetzt

Ein traditionelles Ritual aus alten Zeiten

Seite 16-17

Seite 21

Seite 22

Österreichische Post AG | WZ 02Z031716 W | nicht retournieren Marktgemeinde Mayrhofen, Hauptstraße 409, 6290 Mayrhofen


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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Zillertaler Heimatstimme Amtsblatt der Marktgemeinde Mayrhofen Verleger und Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen 6290 Mayrhofen, Hauptstraße 409 T 05285 64000 | F 05285 64000 34 Chefredakteurin: Gerda Gratz Hersteller Satzarbeit: die praxis, Werbeagentur 6290 Mayrhofen, Schmiedwiese 173 Druck: Athesia Druck GmbH Innsbruck/Bozen Redaktion und Anzeigenannahme die praxis, Werbeagentur, Mayrhofen T 05285 62000 22 | F 05285 62000 40 redaktion@zillertalerheimatstimme.at anzeigen@zillertalerheimatstimme.at Mo-Fr 09-12 Uhr und Di-Do 14-17 Uhr Annahmeschluss in der betreffenden Erscheinungswoche REDAKTION: Montag 10.00 Uhr ANZEIGEN: Montag 12.00 Uhr Namentlich oder mit Kürzel gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder und sind von der Redaktion nicht in allen Einzelheiten des Inhalts und der Tendenz überprüfbar. Für unverlangte Manuskripte übernimmt die Schriftleitung keine Verantwortung. Nachdruck ausschließlich mit schriftlicher Erlaubnis der Redaktion. P.b.b. Erscheinungs- und Verlagspostamt 6290 Mayrhofen.

KALTENBACH Internationales Pistengütesiegel in Doppelgold für Skiliftgesellschaft Hochfügen Awards für Kinderangebote, freundlichstes Bahnpersonal und schönsten Führerstand Helmuth Grünbacher (Geschäftsführer) und Viktoria Gruber (Marketingleitung) freuten sich, die Skiareatest Awards entgegennehmen zu dürfen.

STUMM / AHRNBACH Neuer Hofladen beim „Lenzinger“ Somit hat man wieder eine Möglichkeit regional zu kaufen und die direkte Vermarktung zu stärken.

Copyright Um urheberrechtliche Unannehmlichkeiten zu vermeiden, weisen wir darauf hin, dass der Auftraggeber bzw. Überbringer von Unterlagen für Inserate und Textbeiträge das Urheberrecht für überlassene Fotos, Vorlagen udgl. haben muss, und somit der Hersteller und Herausgeber der Zillertaler Heimatstimme schad- und klaglos gehalten wird.

MAYRHOFEN

Geschäftsbedingungen Es gelten die Bestimmungen der „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ der Zillertaler Heimatstimme. Die jeweils aktuelle Ausgabe ist beim Herausgeber oder unter www.zillertalerheimatstimme.at einsehbar.

Die Marktgemeinde freut sich – wie auch Meisterkollegin Waltraud Pair – über das 25-jährige Jubiläum, einen Frisörsalon zu führen!

Gender-Hinweis Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werden in der Zillertaler Heimatstimme zum Teil Begriffe wie z.B. „Mitarbeiter“ in der maskulinen Schreibweise verwendet. Grundsätzlich beziehen sich diese Begriffe immer auf beide Geschlechter.

Alles Gute auch weiterhin der lieben Vera Daringer und ihren Mitarbeitern!

Kürzung von Texten Die Redaktion behält sich vor, gegebenenfalls bei redaktionellen Beiträgen und Leserbriefen Kürzungen vorzunehmen oder diese auch ganz wegzulassen. Die Platzierung und Anordnung von Texten und Fotos ist allein der Redaktion vorbehalten. Bei mehreren Fotos zu einem Text werden diese nur berücksichtigt, wenn genügend Platz vorhanden ist. Nach Redaktionsschluss eingelangte Beiträge können erst in der darauffolgenden Woche berücksichtigt werden. Abo-Service office@mayrhofen.tirol.gv.at Frau Anita Pfister-Kreidl T 05285/64000-11 Titelbild: © Gerda Gratz

Foto: Skiareatest

IMPRESSUM

SEITENBLICKE

HIPPACH / SCHWENDAU Hannes, Theresia und Sarah – sie unterstützen die Idee, einen Hundeplatz zu errichten!

Foto: Hubert Aschenwald

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AUFBLATTL'T

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Waldbewirtschaftung umweltschonend und nachhaltig ...

Was macht Noriker-Hengst Granat im Landschaftsschutzgebiet „Glocke“?

Es braucht starke Partnerschaften, um mit gutem Beispiel voranzugehen. Blühendes Österreich, die REWE International Privatstiftung, der Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen und die Gemeinde Finkenberg sind Initiator eines Projektes, das Schule machen darf. Die „Glocke“ ist auf rund sechs Hektar das Naturjuwel auf Finkenberger Gemeindegebiet, ein einzigartiges Stück Ökosystem Wald im Naturpark. Es gilt einmal mehr in den Wald so hineinzurufen, wie es zurückschallen soll. Mit Sensibilität für Biodiversität! Dieser Tage

Gemeindewaldaufseher Michael Erler (rechts) hat gut lachen, denn die „Glocke“ wird mit Granat und Pferderücker Hubert Kirchmair umweltschonend bewirtschaftet.

fand erstmals eine Pferderückung statt, durch die der Wald bodenschonend bewirtschaftet werden kann. Und das ist wichtig für einen klimafitten Wald. Die „Glocke“ liegt auf rund 850 Meter Seehöhe und umfasst die Tuxbachklamm mit ihrem artenreichen Schluchtwald sowie ein Waldbiotop mit wertvollen Linden- und Buchenbeständen, auch Heimat des seltenen Smaragdregenwurms. Teilweise werden die Laubbäume aber von Fichten verdrängt und sind nur spärlich in der Naturverjüngung vorhanden. Um diesen einzigartigen Waldtyp gezielt zu fördern, wurden daher in einem ersten Schritt einzelne Fichten gefällt, um anschließend verschiedene Laubgehölze zu pflanzen. Das Projekt verleiht mit Sommerund Winterlinde, Bergahorn, Bergulme, Stieleiche, Vogel-

kirsche, Gemeiner Schneeball, Heckenkirsche und anderen Arten dem Wald eine große Vielfalt, die wiederum zum Artenreichtum beiträgt.

Menschen liebste Freunde, den Vierbeinern, nämlich, von Hund und Katz! Tierisches Lesevergnügen!

Noriker-Hengst Granat von Hubert Kirchmair aus Schwaz hat 18 Jahre am Rücken und ist gemeinsam mit seinem Meister ein harter „Buggler“, wenn es um die Waldverjüngung geht. Da wie dort, ist eine Pferdestärke mit echtem Herzblut im Einsatz. Granat und Glocke stehen in einer engen Symbiose für den Umweltschutz vor der Haustür. Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von diesem großen, schönen Projekt, das österreichweit Schule machen darf – und setzen wir zukünftig vermehrt auf die echte Pferdestärke in Sachen umweltschonender Waldbewirtschaftung. Lesen Sie auch von unserem kleinen Wochenthema – von des

Foto: T. Anzenberger

Gut, dass es auch Landschaftsschutzgebiete gibt, wie den Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen mit dem „Geschützten Landschaftsteil Glocke“ in Finkenberg – ein echter Wahrer der Artenvielfalt und des Naturschutzes in Österreich. Gut, dass es auch Initiativen gibt, die, die notwendigen finanziellen Mittel für Projekte in die Hand nehmen, um für Umweltschutz und Biodiversität Wichtiges zu tun.

Foto: Gerda Gratz

Es geht einmal mehr um Schutz und Erhalt der biologischen Artenvielfalt. In einer Zeit, die gerade in vielen Bereichen ein Umdenken und neues Handeln fordert. Die Artenvielfalt, auch Biodiversität, nimmt weltweit stark ab. Selbst Österreich ist dabei keine Insel der Seligen. Österreich ist eines der artenreichsten Länder Mitteleuropas. Beinahe 3.000 Pflanzenarten, 54.000 Tierarten, davon allein 40.000 Insekten bevölkern das Land. Doch die Biodiversität schwindet dramatisch. Jede dritte Art steht mittlerweile auf der Roten Liste.

Gerda Gratz Chefredaktion gerda@zillertalerheimatstimme.at


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ÄRZTE- UND APOTHEKENDIENST IM ZILLERTAL

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TUX

MAYRHOFEN

ZELL/ZILLER

STUMM/FÜGEN

ZAHNARZT

APOTHEKEN

Sa 7.11.

Dr. Peter Peer Juns 592 05287 86180 10.00 bis 11.00 16.00 bis 17.00

Dr. Klaus Streli Gerlosstraße 5a 05282 3232 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. Klaus Streli Gerlosstraße 5a 05282 3232 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. Franz Josef Welsch SCHLITTERS 52a 05288 72311 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. med. dent. Heinz Wimmer SCHWAZ Anton-Öfner-Str. 29 05242 65565 09.00 bis 11.00

Gerlosstein Ap. ZELL/ZILLER 05282 2641 St. Pankraz Ap. FÜGEN 05288 6700 16.00 bis 18.00

So 8.11.

Dr. Peter Peer Juns 592 05287 86180 10.00 bis 11.00 16.00 bis 17.00

Dr. Klaus Streli Gerlosstraße 5a 05282 3232 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. Klaus Streli Gerlosstraße 5a 05282 3232 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. Franz Josef Welsch SCHLITTERS 52a 05288 72311 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. med. dent. Heinz Wimmer SCHWAZ Anton-Öfner-Str. 29 05242 65565 09.00 bis 11.00

Gerlosstein Ap. ZELL/ZILLER 05282 2641 St. Pankraz Ap. FÜGEN 05288 6700 10.00 bis 12.00 16.00 bis 18.00

Außerhalb der Öffnungszeiten ist die Gerlosstein Apotheke in Zell am Ziller von Sa., 7.11., bis Fr., 13.11., für Notfälle erreichbar.

Sozialsprengel Mayrhofen (Mo bis Fr) 05285 63304-418

TV-PROGRAMM: 6.11.-12.11.

Sozialsprengel Stumm 05283 2020

(Mo bis Fr)

Sozialsprengel Zell 05282 2222-20

(Mo bis Fr)

Sozialsprengel Vorderes Zillertal (Mo bis Fr) 05288 63337

Immer zur vollen Stunde: Franz Wechselberger erzählt Geschichten über die Hauptstraße Teil 4/4 (Land & Leute) Immer zur halben Stunde: Almabtrieb/Huamfahrt vom Zillergrund ins Südtirol Teil 2 (Kultur & Tradition)

Beratungsstelle PSP im Zillertal

Unser Beratungsangebot richtet sich an Menschen in psychischen Krisen und mit psychischen Erkrankungen sowie an deren Angehörige. Die Beratungszeiten im Sozialzentrum in Mayrhofen sind Mittwoch von 10.00 - 12.00 Uhr. Sie erreichen uns unter der Nummer 05242/67881 oder kontakt.schwaz@psptirol.org

ORDINATION Dr. Klaus Streli u. Dr. Christoph Streli WIR SIND UMGEZOGEN in die Gerlosstrasse 30 (ehemals Physiotherapie Biro Hennerbichler) Tel. Voranmeldung unbedingt NOTWENDIG!

bez. Anz.

ZILLERTAL TV

bez. Anz.

SOZIALSPRENGEL NOTRUFNUMMERN

Foto: Paul, paul.wechselberger@aon.at

BILD DER WOCHE

Herbstmorgen am Melchboden – Hochschwendberg


AKTUELL IM ZILLERTAL

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Besonderes Fundstück

Gästebuch Europahaus Mayrhofen

Aus unerfindlichen Gründen wurde vor 3 Jahren am Recyclinghof Mayrhofen-Brandberg das Gästebuch vom Europahaus Mayrhofen gefunden.

Nun ist das Gästebuch wieder im Besitz des Europahauses Mayrhofen – ein großer Teil des Rückkaufpreises wurde von Helmut Mitterdorfer an

den Verein Zillertaler helfen Zillertalern gespendet. Wir sagen „Vergelt’s Gott“ und werden dem Buch ein schönes Platzerl im Haus schenken.

Seltsamen. 14.11.2020: Nadja Maleh: „best-of “ Kabarett zugunsten Zillertaler helfen Zillertalern. 26.11.2020: Markus Koschuh: „Oben ohne“

Dragneel, Fairy Tail). Und so glauben wir einfach weiter fest dran, dass es auch für uns bald wieder „normal“ weitergehen wird, wir stecken den Kopf nicht in den Sand und machen uns auf die Suche nach neuen Formaten, Künstlern, Programmen, Ideen ... Denn manchmal ist aufgeben auch ganz gut, um danach wieder neu anzufangen!

Fotos /Text: Europahaus Mayrhofen

Über den damaligen Finder gelangte das geschichtsträchtige Buch dann auf einen Flohmarkt, wo Helmut Mitterdorfer das gute Stück erwarb. Das mittlerweile 40 Jahre alte Buch war Zeitzeuge der Firstfeier im Jahre 1979, der Saaleröffnung am 15.12.1979, der Einweihungsfeier im Jahre 1980 sowie vieler weiterer Veranstaltungen, welche im Europahaus in den Jahren 1980 – 1984 stattgefunden haben. Die Unterschriften und Glückwünsche zahlreicher Politiker, Ehrenbürger und Künstler sind auf den einzelnen Seiten verewigt.

Kultur.Herbst im Europahaus.Mayrhofen

Vielleicht waren wir naiv. Vielleicht auch haben wir einfach nur nicht richtig hinschauen wollen. Vielleicht wollten wir uns einfach nicht damit geschlagen geben, dass Veranstaltungen im Pandemiejahr 2020 keinen Platz & Akzeptanz finden. Seit Monaten beschäftigen wir uns im Europahaus mit Präventionskonzepten, mit Abstandsregeln, Hygieneregeln, dem Leiten von Besucherströmen, haben gewohnte Veranstaltungen coronakonform umgesetzt, neue Veranstaltungsformate ins Leben gerufen – alles mit Erfolg und ohne „Coronafolgen“. Wurden wir monatelang von der Bundesregierung außer Gefecht gesetzt und mussten unsere Türen schließen, wollten wir nun im Sommer und Herbst einfach ein bisschen Kulturleben ins Europahaus hauchen. Ein klei-

nes Stück Normalität in einem für uns alle bescheidenen Jahr. Für ein paar Wochen ist es uns auch gelungen: Eine erfolgreiche Volksbühnen-Saison liegt hinter uns, ebenso wie eine schöne Aktivwoche des Oberösterreichischen Seniorenbundes oder das neue „Musicknick im Wald“. Mit unserem Kultur.Herbst im Europahaus.Mayrhofen wollten wir an drei Abenden im November ein bisschen „heile Welt“ suggerieren. Pustekuchen. Mit der Verkündung des „Lockdown 2.0“ trifft es vor allem unsere Branche wieder hart und wir werden – wie bereits im März – in die Knie und zum Aufgeben gezwungen. Alle Veranstaltungen im November sind (vorerst) abgesagt: 04.11.2020: Alicia Edelweiss: Mit Charme, Witz & Mut als auch der Bekenntnis zum

Wie es im Dezember weitergeht, wissen wir noch nicht. Doch: „In der Minute an der du ans Aufgeben denkst, denke daran, warum du so lange durchgehalten hast“ (Natsu

Foto: Archiv TVB Mayrhofen / Norbert Freudenthaler

Licht aus. Tür zu.


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RÖM. KATH. PFARRAMT MAYRHOFEN - 6.11. – 15.11. Freitag, 6.11. - 18.30 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung, Beichtgelegenheit, 19.00 Uhr Abendmesse f. Ludwig u. Resi Kröll/f. Ludwig Kröll/für alle armen Seelen Samstag, 7.11. - 19.00 Uhr Vorabendmesse f. Fam. Sporer/f. Georg Klocker/f. Helene Sporer/f. Elisabeth Sporer/f. Tobias Klocker/f. Heidi Dengg u. Ang./f. Marianne Hotter/f. Ludwig Wechselberger Sonntag, 8.11. – 32. So. im Jkr. - Schützenjahrtag - 8.00 Uhr Hl. Messe 10.15 Uhr Pfarrgottesdienst anschl. Totengedenken beim Kriegerdenkmal Montag, 9.11. - 18.30 Uhr Rosenkranzgebet, 19.00 Uhr Heilige Messe f. Verst. der Fam. Schatz und Eberharter Mittwoch, 11.11. - 7.00 Uhr Frühmesse f. Johann undHannes Flörl Freitag, 13.11. – Tag der Anbetung - 16.00 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten , 19.00 Uhr Abendmesse f. Hansl und Stefan Kröll/f. Christine Huber/f. Liebl Reinhard/f. Schwester Ruperta Samstag, 14.11. - 19.00 Uhr Vorabendmesse f. Fritz u. Gisela Pfister/f. Simon u. Maria Kröll, Rose/f. Rosa u. Josef Bachmann, Hansjörg Schneeberger Sonntag, 15.11. – 33. So. im Jkr. - 8 Uhr Hl. Messe, 10.15 Uhr Pfarrgottesdienst www.pfarremayrhofen.at, pfarre.mayrhofen@pfarre.kirchen.net RÖM. KATH. SEELSORGERAUM DORNAUBERG-HIPPACH-ASCHAU Freitag, 6.11. - Hippach: 19.00 Uhr Hl. Messe (statt Zellberg) Samstag, 7.11. - Hippach: 19.00 Uhr Vorstellungs- und Dankesfeier der MinistrantInnen – Hl. Messe Sonntag, 8.11. - Hippach: 9.00 Uhr Hl. Messe, Aschau: 10.15 Uhr Cäciliafeier Dornauberg: 17.00 Uhr Hl. Messe RÖM. KATH. SEELSORGERAUM ZELL AM ZILLER - 6.11. – 8.11. Freitag, 6.11. - 9.00 Uhr Festmesse zu Ehren des heiligen Leonhard in der Pfarrkirche, 18.00 Uhr Eucharistische Anbetung u. Beichtgelegenheit 19.00 Uhr Abendmesse Samstag, 7.11 - 8.00 Uhr Wallfahrermesse in Maria Rast, 17.00 Uhr Rosenkranz in der Pfarrkirche Sonntag, 8.11. – 32. So. i. Jkr. - 6.30 Uhr Beichtgelegenheit, 7.00 Uhr Hl. Messe, 8.30 Uhr Beichtgelegenheit, 9.00 Uhr Pfarrgottesdienst, 10.00 Uhr Hl. Messe in Ramsau, 19.00 Uhr Abendmesse RÖM. KATH. SEELSORGERAUM RIED-KALTENBACH - 7.11. – 8.11. Samstag, 7.11. - 17.00 Uhr Rosenkranz Sonntag, 8.11. – 32. So. i. Jkr. - 8.30 Uhr Requiem und Seelensonntagsfeier der Schützen u. Heimkehrer mit Gefallenengedenken (BMK Ried-Kaltenbach), 19.00 Uhr Hl. Messe in einem besonderen Anliegen (2-G´song Lisa u. Claudia)

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KIRCHNBANK'L

Das ewige Licht brennt von 8.11. – 14.11. in Ried für Elisabeth Plattner/Marianne Rauch/Maria Rauch (Maurach), Ida Höllwarth, Hansl u. Anna Luxner (Bahler), Stefan u. Maria Jelemensky, Maria Prem u. Pater Santer Severin/Richard Kirchler u. Veronika Kreidl und alle verstorbenen Angehörigen in Kaltenbach f. Hans und Rosa Auer und verstorbene Angehörige www.seelsorgeraum.ried-kaltenbach.at RÖM. KATH. SEELSORGERAUM UDERNS – 7.11. Samstag, 7.11. – 32. So. i. Jkr. - 18.30 Uhr Requiem und Seelensonntagsfeier der Schützen u. Heimkehrer mit Gefallenengedenken Hl. Messe für Priester u. Ordensberufe (BMK Uderns) Das ewige Licht brennt von 8.11. – 14.11. f. Anni Soier u. verstorbene Verwandtschaft, Siegfried Rieser u. Michael Pfister/Franz Spindlegger www.seelsorgeraum.uderns.at RÖM. KATH. SEELSORGERAUM FÜGEN - 8.11. Sonntag, 8.11. - Seelensonntag - 10.00 Uhr Hl. Amt mit kurzem Gefallenendenken in der Pfarrkirche RÖM. KATH. SEELSORGERAUM STUMM/HART - 6.11. – 8.11. Freitag, 6.11. - Hart: 8.00 Uhr Hl. Messe Samstag, 7.11. - Stumm: 14.00 Uhr Taufe Georg Bichler Sonntag, 8.11. – Seelensonntag - Hart: 8.30 Uhr Hl. Messe (Bläser) – Kriegerdenkmal Stumm: 10.00 Uhr Hl. Messe (Bläser) – Kriegerdenkmal Das ewige Licht brennt in Hart für Christian Höllwarth/Eltern in Stumm für Maria Alois Prader CHRISTLICHE GEMEINDE PASTOR DETLEF KOHL, TEL. 0676 / 91 64 289 Gottesdienste finden in der Polytechnischen Schule Mayrhofen statt. Sonntag: 10.30 Uhr in Englisch und 17.30 Uhr in Deutsch. Diese Gottesdienste falls nötig auch bilingual. Freitag: 19.30 Uhr Bibelstunde in Deutsch und Englisch. www.christliche-gemeinde-mayrhofen.at EVANGELISCHE PFARRGEMEINDE JENBACH/ZILLERTAL Martin-Luther-Platz 1, 6200 Jenbach, Tel/Fax 05244 / 62448 E-Mail: jenbach@evang.at, www.evangelisch-jenbach.at Wir laden herzlich ein zum Familiengottesdienst & Konfirmadenvorstellungsgottesdienst am Sonntag, 08. November, um 10.00 Uhr in der Ev. Christuskirche in Wattens mit Pfarrer A. Petritsch. NEUAPOSTOLISCHER GOTTESDIENST Gottesdienste in Jenbach. Kontakt: Sieglstraße 19, 05244/6487811, nak.jenbach@speed.at


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Vieles von dir lebt in uns weiter, wird uns immer an dich erinnern und dich nie vergessen lassen.

20 Jahre ohne dich In Liebe und Dankbarkeit gedenken wir zum 20. Jahrestag, am Sonntag, den 8. November, um 19 Uhr in der Pfarrkirche Ried, an meinen lieben Mann, unseren herzensguten Papa, Schwiegervater, Opa, Schwager und Göten, Herrn

Alfred Kern

Josef Knabl

Manfred Knabl

✝ 04.11.2010

✝ 11.09.1989

* 02.02.1930

* 12.02.1965

Aus dem Leben genommen, aber nicht aus unserem Herzen In liebevoller Erinnerung gedenken wir Ihrer zum 10. und 31. Jahresgottesdienst am Sonntag, 08.11.2020 um 19 Uhr in der Dekanatspfarrkirche Zell. Allen die daran teilnehmen und für sie beten, ein herzliches „Vergelt´s Gott“. Die Angehörigen

Allen, die daran teilnehmen und in deren Erinnerung er weiterlebt, danken wir herzlich. In Liebe Gattin Thresal und Kinder

„Alles verändert sich mit dem was neben einen ist oder neben einem fehlt“ 30 Jahre waren wir ein Team, wir vermissen und trauern um unseren Arbeitskollegen und Freund,

Josef Rauch *03.05.1961 † 21.10.2020

Ein Teil von Dir ist immer bei uns. Unser herzliches Mitgefühl für seine Familie! Martin und Mitarbeiter der Fa. Z-Bau Luxner, Ramsau

Wir denken an dich, wir erzählen von dir, wir spüren du bist immer bei uns, doch immer wieder fließen leise Tränen.

In Stille und ohne Bevölkerung wurde Allerheiligen gefeiert, zum Wohle aller.


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G'FREIDIG G'SUND

Dankbar für jede Geste des Mitgefühls und außerstande jedem Einzelnen persönlich zu danken, sagen wir allen, die sich anlässlich des Todes von unserem

Wir sind Frieden und Freiheit

Franz Wechselberger “Stuana Franzal”

mit uns verbunden fühlten, ein herzliches “Vergelt’s Gott”. Danke für alle Blumen-, Kranz-, Kerzen- und Messspenden, für die Spenden an den Sozialsprengel Mayrhofen und für das Entzünden der Gedenkkerzen.

Der Schlüssel für Frieden ist nicht die Politik, sondern wir als Weltbevölkerung. Jeder Mensch ist somit aufgerufen, sein eigenes Herz in seinem Leben zu verkörpern, um Liebe, Wahrheit und Freiheit zu verankern, Frieden entstehen zu lassen und das Feuer der Liebe erstrahlen zu lassen. Nachstehend findest du einen Auszug von Anregungen, mit deren Hilfe du deine eigene und damit auch die globale Schwingung auf ein neues Level heben kannst. Damit Frieden und Freiheit sich manifestiert – im Kleinen wie im Großen! 1) Sag ja zu deinem Leben. Es ist eine Ehre, als Mensch hier zu sein. 2) Suche deine Wahrheit nicht im Außen, sondern in deinem eigenen Inneren. 3) Erkenne, dass jede friedvolle Handlung, egal wie klein, in ein globales energetisches Feld eingewebt wird. 4) Lass Liebe in all ihren verschiedenen Formen in dein Leben treten, wie z.B. als: Dankbarkeit, Freude, Akzeptanz, Vergebung, Ehrlichkeit. 5) Spüre dein Herz und lebe es. Folge deinem Herzensimpuls. Dein Herz führt dich mit der Wahrheit des Moments dorthin, wo es jetzt für dich nötig ist. 6) Begegne auch Kindern auf „Augenhöhe“. 7) Sei dir bewusst, dass alles was du aussendest, auf dich zurückfallen wird. 8) Lebe die Veränderung in dir und in deinem Leben, die du gerne in der Welt sehen würdest. 9) Füge weder in Gedanken noch in Worten oder Taten einem Lebewesen Schaden zu. 10) Wende dich von den Medienkanälen ab, die dich herunterziehen und beschäftige dich mit positiven Dingen.

Der Tod ist nicht das Ende, nicht die Vergänglichkeit. Der Tod ist nur die Wende, Beginn der Ewigkeit.

Schwendau, im Oktober 2020

Die Angehörigen

Fotos: privat

Die momentane Corona-Situation spaltet uns, Familien, Freunde, Gruppen. Wir entscheiden selbst, wie wir mit unseren Mitmenschen umgehen. Hier ein Auszug eines hilfreichen Impulses von Christina von Dreien.

Ein besonderer Dank gilt: - Herrn Pfarrer Mag. Christoph Frischmann und Hannes Dreml für die würdevolle Gestaltung der Beerdigung - dem Mesner Christian und den Ministranten - den Sargträgern Franz, Lorenz, Jakob und Friedrich - seinen Sängerkollegen und den Finkenberger Bläsern für die musikalische Begleitung - seinen Kollegen der Schwendauer Senioren und des Kirchenchors sowie der Abordnung der Wildbach- und Lawinenverbauung für ihr Kommen - dem Team der Medizin I, BKH Schwaz, besonders Schwester Johanna - Herrn Dr. Dengg mit Team, Frau Marion Partoll und Zsuzsanna sowie Frau Dr. Henriette Mach für die gute Betreuung - allen Verwandten, Nachbarn, Freunden und Bekannten - den Mitarbeitern der Bestattung Kröll, besonders Martin

Allerseelen in Mayrhofen

Weil ich „Mensch“ bin ... ... ist Liebe meine Religion, ... ist Wahrheit mein Leben, ... ist Freiheit mein Recht. Den vollständigen Impuls findest du unter www.christinavondreien.ch Gabriela Gasser, Gesundheitsberaterin GGB, www.genussvollgesund.com, 0664 – 249 28 29 Allerseelen in Zell am Ziller


KIRCHNBANK'L

ZILLERTAL REGIONAL

VERSTORBENE

Gesunde Ernährung mit heimischen Produkten

Erna Wörgötter 77. Lj. 21. Oktober 2020 Stumm Josef Rauch 60. Lj. 21. Oktober 2020 Ramsau Renate Lanthaler 82. Lj. 22. Oktober 2020 Zell Gertraud Eberharter „Kleber Trautl“ 90. Lj. 24. Oktober 2020 Aschau Hermine Wartelsteiner 83. Lj. 26. Oktober 2020 Hochsteg Jakob Anfang „Joggila Joggal“ 86. Lj. 28. Oktober 2020 Schwendau Emma Außerladscheider „Reisch Emma“ 92. Lj. 28. Oktober 2020 Zellbergeben Elisabeth Sporer 89. Lj. 30. Oktober 2020 Schwendau Josef Brugger „Zapfen Seppal“ 86. Lj. 31. Oktober 2020 Zell

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Kulinarisches Multitalent direkt vom Bauernhof Regionale Lebensmittel wachsen auf unseren Feldern „direkt vor ihrer Haustür“. Erdäpfel sind reich an Eiweiß, Magnesium, Eisen, Kalium und vielseitig in der Küche verwendbar. Konsumenten, die gerne Sicherheit bezüglich der Herkunft, Herstellungsart und der Qualität von schmackhaften und hochwertigen Lebensmitteln bevorzugen, kaufen am besten direkt bei heimischen Bauern. Auf diesem Gebiet haben viele bäuerliche Direktvermarkter im Zillertal einiges zu bieten. Regionale Lebensmittel – direkt vor der Haustür Der Familienbetrieb von Direktvermarkter Anton Leo, mit dem Hofnamen „Krandl“ am Dorfplatz von Fügen bietet auch heuer wieder schmackhafte und hochwertige Erdäpfel, vorwiegend festkochende und mehlige, die vor kurzem schonend von Hand geerntet worden sind. Am Bauernhof, wo noch bis in die 60er-Jahre die Krandl Moidl ihr Geschäft gehabt hat, in dem es seinerzeit fast alles zu kaufen gab, lagern jetzt in den Kellergewölben bei optimalen Temperaturen die Erdäpfel, die

Anton Leo an Ort und Stelle in jeder Größe abpackt und gegebenenfalls auch zustellt. Bei richtiger Lagerung bleiben Kartoffeln lange frisch Kartoffeln sind zwar sehr empfindlich, die richtige Lagerung ist wichtig, wie z. B. in Holzkisten mit Luftschlitzen. „Nicht zu warm, so um die fünf Grad wären ideal, und relativ dunkel soll es sein, dann fühlen sich die Erdäpfel wohl“,

meint Anton Leo. Bei richtiger Lagerung können die Erdäpfel garantiert sieben bis acht Monate gelagert werden und bleiben frisch. Wer wissen will, was er isst, woher es kommt und heimische Qualitätsprodukte wertschätzt, ist beim Krandl-Bauer, Anton Leo in Fügen, an der richtigen Adresse. Ab-Hof-Verkauf nach telefonischer Vereinbarung unter 0664/4308395. kawa

Emma Hotter „Penzing Emma“ 90. Lj. 31. Oktober 2020 Mayrhofen

Fotos: Walter Kraiger

Marianne Haas „Glasen Mariann“ 83. Lj. 31. Oktober 2020 Stumm


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HUND UND KATZ

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ANNO DAZUMAL

Auch Hunde brauchen eine gute Erziehung! Die Heimatstimme war immer schon aufgeschlossen für Neues, hat unabhängig und traditionell über das Zillertaler Leben geschrieben, hat nicht nur anspruchsvolle Unterhaltung geliefert, sondern sich bewusst und seriös um Themen gekümmert. Auf der heutigen Anno Seite frage ich mich gerade, passend zum Thema der Woche „Alles für die Katz - oder auf den Hund gekommen“, wie wurde literarisch darüber geschrieben? Gab es dazu überhaupt mal Beiträge? Auch hier bin ich fündig geworden. Es sind zwei Texte, die hier ihre Auferstehung finden, die auszugsweise einmal Information beinhalten und andererseits was zum Schmunzeln bieten. meim Tom aus Schwaz mit Katze Minkiz

Hund Sek aus Wiesing 1973

Fuxl vom Waldfeldweg in Mayrhofen

Katze Lara von Laubichl

1970 Mathias vom Gerlosberg mit Katze Minka


HUND UND KATZ

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

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Bist du schon auf den Hund gekommen?

Von Hundesteuer und treuen Anhängern

Oftmals wird über Hundekot geschimpft, freilaufende Hunde seien gefährlich, von Nachbarkatzen „beschissen“ zu werden ist fürchterlich. Wer kennt das nicht? Dass da und dort, speziell in der Nähe des Hauses, dort wo es nicht hinregnet und trockene Stellen im Garten vorzufinden sind, sich ein gut frequentiertes Katzenklo entwickelt. Aber Katzen scheinen das kleinere Problem zu sein. Wir haben in den Gemeinden des Tales mal nachgeschaut und möchten die Frage beantworten: Wie viele Hunde gibt es eigentlich bei uns im Zillertal? Muss dafür bezahlt werden? Wo dürfen sie frei laufen?

Hundesteuer wird für jeden Hund, der innerhalb eines Gemeindegebietes gehalten wird, und älter als drei Monate ist, eingehoben. Die einzige Gemeinde im Zillertal, die derzeit auf diese Abgabe verzichtet, ist Rohrberg. Die Höhe der Hundesteuern, mit der unter anderem Gassisäcklein gekauft, Mülleimer entleert und sauber gemacht wird, ist im Tal unterschiedlich. So reicht die Skala von € 59,50 in der Gemeinde Tux, über € 62,- im Ortsgebiet von Strass bis hin zu € 120,- in der Marktgemeinde Mayrhofen. Sehr oft werden Hundehalter, die einen Hund für Therapiezwecke brauchen von den Steuern Großteils befreit. Steuerfreiheit oder mindestens Begünstigungen gibt es auch für Wachhunde und Blindenhunde. In diesem Zusammenhang haben wir herausgefunden, dass die meisten Gemeinden auf ihren Internetseiten die Zonen, in denen Leinenpflicht gilt, ausweisen. Nun interessiert uns noch die Zahl der gemeldeten Hunde im Tal. Hier das Ergebnis:

HUNDE-ERHEBUNG Aschau i. Z.: Brandberg: Bruck am Ziller: Finkenberg: Fügen: Fügenberg: Gerlos: Gerlosberg: Hainzenberg: Hart i. Z.: Hippach: Kaltenbach: Mayrhofen:

82 12 37 70 143 78 96 18 31 84 44 56 126

Ramsau i. Z.: 57 Ried i. Z.: 50 Rohrberg: keine Daten Schlitters: 46 Schwendau: 101 Strass i. Z.: 45 Stumm: 79 Stummerberg: 52 Tux: 73 Uderns: 73 Zell am Ziller: 53 Zellberg: 18 GESAMT: 1.524

Und noch was: Unterschätzen wir bitte nicht die Wirkung von Hunden und Katzen auf uns Menschen. Warum haben so viele Leute ein Haustier? Viele Hundehalter werden derzeit beobachtet. Ist es nicht in erster Linie deshalb, weil ein Hund oder eine Katze Gefühle zeigt. Die Freude, am Heimkommen zum Beispiel, ist eine echte, eine ehrliche, eine authentische. Hunde und Katzen haben meistens ein weiches Fell, dieses animiert zum Streicheln und Berühren. Die Tiere schmusen regelrecht gern,

lassen sich vom Frauchen und Herrchen gerne liebkosen, lieben den Körperkontakt, sind treue Anhänger, sind Begleiter durch dick und dünn. Ihre blose Anwesenheit kann Entspannung und Beruhigung auslösen. Kann Trost spenden. Daneben haben besonders einsame Menschen eine Aufgabe. Sie sind nicht alleingelassen. Sogar Unsicherheiten und Ängste können minimiert werden. Und vieles mehr ... Mehr dazu auf der nächste Seite.

Land Tirol

Richtiger Umgang mit Hunden Foto: Land Tirol/Kathrein

„Freilaufende Hunde soll es nicht geben dürfen“, so lautet ein Zitat einer Passantin am Spazierweg des Zillerufes in Uderns. Ein anderes: „Hunde, die überall hinsch..., nerven und sind eine Plage.“ Mit diesen Aussprüchen betiteln wir eingangs das Schwerpunktthema: Katzen und Hunde. In wieweit sind diese Haustiere Freund oder Plage?

Landesrätin Patrizia ZollerFrischauf: „Aufklärung ist mir besonders wichtig. Die Hundebroschüre ist ein Wegweiser für die gute Hundehaltung und soll zu einem konfliktfreien Zusammenleben zwischen Mensch und Tier beitragen.“

Seit 1. Oktober gilt ein verpflichtender Sachkundenachweis für Erst-Hundehalter. Das Land Tirol hat daher eine Broschüre als Wegweiser zum richtigen Umgang mit Hunden herausgegeben. Diese Hundebroschüre ist allen Bezirkshauptmannschaften, Gemeinden und Tierarztpraxen für eine Verteilung zur Verfügung gestellt worden, außerdem ist sie online abrufbar: www.tirol.gv.at/ hundebroschuere Auch der Sachkundenachweis kann online erworben werden. Nähere Infos zu den Terminen und Kursanmeldungen unter: www.tirol. wifi.at/kurs/15003x


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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Hotel Magdalena

Meine Katze

Wenn der Hund zur Familie gehört Sie wollen die schönste Zeit des Jahres nicht ohne Ihren vierbeinigen Liebling verbringen? Kein Problem! Erleben Sie bei uns die einzigartige Kombination aus Urlaub, Wellness, Wandern und Golf für sich und Ihren besten Freund - getreu nach dem Motto – „fühlt sich Herrchen wohl, geht‘s auch dem Hund gut“. Und Sie dachten Wellnessurlaub und Tierliebe zu gleich geht nicht? Dann lassen Sie sich von uns vom Gegenteil überzeugen. Das Hotel Magdalena ist seit 15 Jahren auf Urlaub mit Hund spezialisiert und macht den Aufenthalt zu einem wahren Genuss für Mensch UND Tier. PR

www.magdalena.at

Zillertaler Versicherung

Versicherung für die Katz? Was nach einem Sprichwort klingt, ist eigentlich eine berechtigte Frage. Denn was passiert, wenn die Katze oder der Hund beispielsweise auf die Straße läuft und einen Unfall verursacht? Um die Regulierung von Schadenersatzansprüchen Dritter kümmert sich in der Regel die Haftpflichtversicherung. Diese prüft das Verschulden sowie die Haftung und bezahlt gerechtfertigte Ansprüche aus oder lehnt ungerechtfertigte ab. Grundsätzlich sind sämtliche Haustiere, wie etwa Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen etc. als Kleintiere in der Privathaftpflichtversicherung, welche zumeist Bestandteil einer Haushaltsversicherung ist, mitversichert. Für exotischere Tiere wie zum Beispiel Schlangen oder Spinnen ist es ratsam bei der Versicherung anzufragen, um nicht in eine Deckungslücke zu stolpern. Für Hunde ist in jedem Fall separat eine Haftpflichtversicherung abzuschließen. Dies kann im Gebäudeversicherungsvertrag via Haus- und Grundbesitzhaftpflicht, oder im Rahmen der Haushaltsversicherung erfolgen. Auch wenn teilweise Versicherungsprodukte die Haltung eines Hundes automatisch mitversichert haben, ist es stets anzuraten, es dem Versicherungsbetreuer oder der Versicherung direkt zu melden, sollte ein Hund angeschafft werden. Zudem verlangen sämtliche Kommunen bei der Anmeldung des Hundes eine Bestätigung, dass dieser haftpflichtversichert ist, welche auch die entsprechende Versicherungsanstalt ausstellt. Manche Spezialprodukte bieten neben dem Haftpflichtrisiko, auch anteiligen Ersatz der Kosten im Krankheitsfall an.

WIR SIND FÜR EUCH DA! 6280 Zell am Ziller, Bahnhofstraße 6 Tel. 05282 3089 info@zillertalerversicherung.at www.zillertalerversicherung.at bez. Anz.

HUND UND KATZ

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SICHER · ZUVERLÄSSIG · KOMPETENT

Balsam für meine Seele! Immer, wenn ich am Küchentisch sitze, gut gelaunt bin, „dahinsinnier“ und zum Fenster schaue, kommt mir meine Katze in den Sinn. Ist sie doch eine Lady, meine Katze: „Hoaggl“, anspruchsvoll, launisch, schlau und neugierig. Deshalb sitzt sie auch häufig am Fenster, meine Katze. Dort, am Fenster, verpasst sie nichts und sobald sie etwas Interessantes entdeckt hat, wedelt sie mit dem Schwanz und miaut. Klingt so ähnlich wie: „Mach mal auf. Das muss ich mir genauer ansehen!“ Unterwürfig, wie ich gegenüber der Katze halt bin, stehe ich dann zum x-ten Male auf, um das Fenster mit den Worten: „Ja, Minki, megsch außn?“ zu öffnen. Minki wartet dann meistens am geöffneten Fenster mit ihrem Hinterteil im Warmen. Die Entscheidungsfindung dauert. „Ja, wås isch iats? Außn oder eicha?“ Minki macht keine Anstalten, nicht im Leisesten denkt sie daran. Meistens muss ich ihr dann einen Schups geben und fort ist sie… Keine halbe Stunde, und durch die Gardine beobachte ich meine Minki,

wie sie wieder um das Öffnen des Fensters bettelt – pardon, miaut. „Ja, wo isch denn des kluane nette Katzal, ja, Minki. Na eicha ...“ Mit einem Satz ist sie wieder in der Küche, streicht um meine Füße und geht in Richtung Kühlschrank. Sie weiß, dort drinnen stehen Wurst, Katzendosen und manchmal frisch Faschiertes bereit. Gerne gebe ich ihr ein Portiönchen Rollschinken. Nicht lange danach hüpft sie auf meinen Schoß, fordert Streicheleinheiten und zeigt mir: Ein Schläfchen ist angesagt. Gemeinsam schlummern wir ein bisschen. Unbewusst hilft mir meine Katze für ein paar Augenblicke meine viele Arbeit zu vergessen. Sie hilft mir Stress abzubauen. Sie hat Einfluss auf mein Wohlbefinden. Fazit: Katzen schmeicheln, freuen sich echt einen wiederzusehen, sind flauschig und das Schnurren ist beruhigend. Katzen sind treu und tun uns gut. Ich mag sie einfach. Meine Minki und ich, wir haben halt eine ganz besondere Beziehung. Sie ist Balsam für meine Seele. M.St.


HUND UND KATZ

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Nachgefragt und unter die Lupe genommen ...

Begegnungs- und Spielzonen sind für die Sozialisation von Hunden wichtig. Selbst in einer Zeit, in der die Gesellschaft angehalten ist, vermehrt auf Abstand zu gehen. Der Hund, der beste Freund des Menschen? Neben der Gehorsamsschulung und speziellen Kursen muss das Sozialverhalten eine entsprechende Aufmerksamkeit „erschnüffeln“ dürfen. Eine Hundewiese bietet dafür ein geeignetes Angebot. Eine Einrichtung, bei der alle nur profitieren können. In erster Linie Hund und Hundehalter, aber auch das positive Image für eine hundefreundliche Ferienregion kann als Mehrwert gesehen werden. Die Initiative für die „Errichtung eines Hundeplatzes in der Ferienregion Mayrhofen-Hippach“ soll an dieser Stelle ein passendes „Wow“ liefern. Ich habe bei Sarah Berners, eine der Initiatoren, nachgefragt. Dem Hund einen Hundeplatz oder auch Spielwiese. Was kann man sich darunter vorstellen? Bei einem Hundeplatz handelt es sich um eine eingezäunte Wiese, auf der sich die Hunde ohne Leine frei bewegen. Sie können herumrennen, toben und miteinander spielen. Wenn mal kein Spielgefährte zur Stelle ist, jagen sie gerne dem Stöckchen oder Bällchen hinterher, welches das Frauchen wirft. Oder Herrchen übt Rückruf, Grundkommandos usw. ohne

Fotos: Sarah Berners

Dem Hund eine Spielwiese, einen Spielplatz!

Risiko, dass die Fellnase auf und davon ist. Warum wird in letzter Zeit andernorts vermehrt in diese Infrastruktur investiert? Zum einen steigt die Anzahl der Radfahrer, Jogger, Wanderer, und der Platz auf den gemeinsam genutzten Rad- und Gehwegen wird rar. Was unter anderem zur Folge hat, dass viele Gemeinden zum Teil großflächige Leinenpflicht einführen. Zum anderen steigt die Anzahl der Haushalte mit einem oder mehr Hunden. Sprich es gibt immer mehr Hunde, gleichzeitig aber auch immer weniger Platz, um diese auszuführen. Mancherorts (besonders in Städten) wurden bereits Lösungen in Form von Hundeparks umgesetzt. Warum kann das eine passende Angebot für das Hintere Zillertal sein? Der nächstgelegene Hundeplatz befindet sich in Jenbach. Ein paar Kilometer weiter, am Ortsrand

von Schwaz, ist ein weiterer. Am Achensee gibt es einen Hundestrand, welcher bei den Zillertalerinnen und Zillertalern sehr beliebt ist. Es werden also gut und gerne 30 Kilometer und mehr zurückgelegt, um dem geliebten Familienmitglied den nötigen Freilauf zu ermöglichen. Ein Hundeplatz im hinteren Zillertal, würde somit zur Entlastung des Verkehrs beitragen und nebenbei der Umwelt zu Gute kommen. Was kann der Mehrwert sein, gerade für eine Tourismusregion? Viele HundebesitzerInnen möchten ihren Vierbeiner auch im Urlaub an ihrer Seite wissen. Um der Fellnase die Strapazen einer Flugreise zu ersparen, werden immer öfter PKW-Reiseziele gewählt. In Zeiten des World Wide Web wird oft schon im Vorhinein auf themenspezifischen Onlineportalen, sozialen Medien und Foren recherchiert und die „Hundefreundlichkeit“ einer Region, ihrer Unterkünfte und Ausflugsziele verglichen.

Ein Hundeplatz wäre dem Image der Ferienregion Mayrhofen- Hippach sicherlich dienlich, vor allem, wenn zusätzlich im Marketing in diese Richtung gearbeitet werden würde. Denn die Möglichkeiten im Internet sind bekanntermaßen unendlich. Was wünscht sich eure Initiative mit diesem Anliegen für die Schaffung einer adäquaten Infrastruktur? Um das Projekt umzusetzen, wird ein Grundstück/Feld benötigt. Ein stabiler Zaun, Zugang zu frischem Wasser und ein Mülleimer mit Gassi Säckchen machen aus der Wiese einen Hundeplatz. Natürlich bedarf es auch gewisser Regeln an die sich die Hundehalter halten müssen. Diese werden mit einem Schild am Eingang ausgewiesen. Im Idealfall verfügt der Platz über ein paar schattenspendende Bäume oder Sträucher und eine Sitzgelegenheit für die HundehalterInnen. GG


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HAINZENBERG GRATULIERT

Neuer Sürth-Zillertalkalender 2021

Goldene und Diamantene Hochzeit in Hainzenberg Am Samstag, den 17. Oktober, konnten gleich zwei Jubelpaare ihre Jubiläumshochzeit feiern. Maria u. Josef Schiestl, Lindenhöhe 610, feierten das Fest der Goldenen Hochzeit. Die geplante Feier musste leider auf den engsten Familienkreis reduziert werden. Das Paar freute sich ganz besonders darüber, dass eine Gratulation der Schützenabordnung trotzdem möglich war. Am gleichen Tag feierten Irma u. Johann Schiestl, Dörfl 390, sogar die Diamantene Hochzeit. Das rüstige Jubelpaar feierte ebenfalls zu Hause im kleinen Familienkreis. Bei Hansl wird anscheinend jetzt im Alter sogar das Gedächtnis noch besser: „Früher habe ich auch schon einmal einen Hochzeitstag vergessen, aber das passiert mir jetzt nach 60 Ehejahren nicht mehr“, gesteht er schmunzelnd.

Der Zillertalkalender 2021 kommt auch diesmal wieder einem karitativen Zweck zugute, Preis: € 12,-

Die Gemeinde wünscht beiden Paaren auf diesem Wege noch einmal alles Gute und noch viele gemeinsame Jahre bei bester Gesundheit.

Zu beziehen ist der Kalender an folgenden Verkaufsstellen: Tux: Tourismusverband Tux; Spar Markt Wechselberger Finkenberg: Tourismusverband Finkenberg Mayrhofen: Tourismusverband Mayrhofen, Europahaus; Tyrolia Buchhandel, Hauptstraße Hippach/Schwendau: Tourismusverband Hippach; Christa Sporer, Lindenstraße Zell a. Ziller: Tourismusverband; Daniela Stock-Herunter, Zeitungshandel, Gerlosstraße Zellbergeben: Käseladen Bergsenn Gerlos: Tourismusverband Gerlos Fügen: Das Magazin, Bürobedarf; Hochfügener Straße

Maria und Josef Schiestl

oder bei Barbara Sürth: 0650/62 83 23 8, b.suerth@gmx.net

BUCHTIPP Neuerscheinung am 1. Dezember 2020

Und die Menschen blieben zu Hause

Irma und Johann Schiestl

UNSER NACHWUCHS

von Kitty O‘Meara Es ist das bekannteste Gedicht der Corona-Pandemie und hat bereits Millionen Menschen weltweit Mut gemacht. Jetzt erscheint es als eindrucksvoll illustriertes Bilderbuch für Kinder und Erwachsene.

XAVER EBERHARTER GERLOS geboren am 26.10.2020 um 17.47 Uhr, 2640g/50cm Renate Eberharter und Bernd Rohrmoser


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Blühendes Österreich und Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen

Waldschutz durch mehr Pferdestärke

wichtiger Beitrag zum Schutz und Erhalt der wertvollen Waldgesellschaften in unserem Land“, erklärt Ronald Würflinger, Geschäftsführer von Blühendes Österreich. Auch Andreas Kröll, Bürgermeister von Finkenberg, zeigt sich von dem Naturschutzprojekt begeistert: „Der Wert dieses Biotops ist unschätzbar, das ist auch der Gemeinde wieder bewusstgeworden. Finkenberg hat Glück, so ein Juwel als Naherholungsgebiet zu haben.“ Mehr PS fürs Zillertal Mit einem Ruck spannt sich die Kette und der NorikerHengst Garant zieht mit einem dumpfen Poltern den langen Stamm hinter sich her. Das Waldstück ist für die beiden Holzrücker kein Problem, denn Hubert Kirchmair aus

Schwaz und sein Vierbeiner sind ein eingespieltes Team. Oft sind sie in viel schwierigerem Gelände unterwegs. Das Rückepferd reagiert aufs Wort – geht nach links und nach rechts und bleibt auf Kommando stehen. „Dies gelingt nur durch eine gute Ausbildung und jahrelange gemeinsame Arbeit“, berichtet Pferderücker Kirchmair. Waldaufseher Michael Erler erklärt, dass die Pferderückung viel zu selten eingesetzt wird: „Gerade Einzelbäume kann man so möglichst bodenschonend aus dem Wald transportieren.“ Naturpark-Geschäftsführer Willi Seifert ergänzt: „Die Pferderückung schafft Bewusstsein für das sensible Ökosystem Wald und ist gleichzeitig spannend zum Zuschauen. Für

uns war diese Aktion ein gelungener Auftakt für das weitere Engagement in der Glocke.“ Gepflanzt wird von den Jüngsten der Gemeinde Ein wichtiger Teil des Projekts ist die Einbindung der örtlichen Schulen. Die Kinder der Volksschulen Finkenberg und Mayrhofen werden bei der nächsten Pferderückung dabei sein und im Frühling 2021 40 Laubbäume und 200 Sträucher pflanzen. „Bei den Kindern wird so ein Bezug zur Natur geschaffen, gleichzeitig reichen sich traditionelles Handwerk, Artenvielfalt und Biodiversität die Hand“, freut sich Naturparkbetreuerin Katharina Weiskopf schon jetzt auf den Frühling. Naturpark Zillertaler Alpen Fotos: Zillertal Tourismus, Christoph Johann

Gemeinsam für ökologische Vielfalt und naturschonende Waldbewirtschaftung Die „Glocke“ liegt auf rund 850 Meter Seehöhe und umfasst die Tuxbachklamm mit ihrem artenreichen Schluchtwald sowie ein Waldbiotop mit sehr seltenen und wertvollen Linden- und Buchenbeständen. Teilweise werden sie aber von Fichten verdrängt und sind nur spärlich in der Naturverjüngung vorhanden. Um diesen einzigartigen Waldtyp gezielt zu fördern, wurden daher im ersten Schritt einzelne Fichten gefällt, anschließend werden verschiedene Laubgehölze gepflanzt. Das Projekt verleiht mit Sommerund Winterlinde, Bergahorn, Bergulme, Stieleiche, Vogelkirsche, Gemeiner Schneeball, Heckenkirsche und anderen Arten dem Wald eine große Vielfalt. „In Österreich sind aktuell nur drei Prozent der Wälder als natürlich einzustufen. Aber es sind gerade diese artenreichen Wälder, die für die Bewältigung der Klimakrise am besten gewappnet sind. Unser gemeinsames Projekt mit dem Hochgebirgs-Naturpark und der Gemeinde Finkenberg ist ein kleiner, jedoch äußerst

Foto: Florian Warum

REWE International gemeinnützige Privatstiftung, der Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen und die Gemeinde Finkenberg läuten mit dem aktuellen Projekt im „Geschützten Landschaftsteil Glocke“ in Finkenberg im Zillertal eine regionale Trendwende im Biotop Wald ein. Es werden rund sechs Hektar Wald klimafit gemacht. Nun fand erstmals eine Pferderückung in dem Naturjuwel statt, durch die der Wald bodenschonend bewirtschaftet werden kann.


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Tiroler Jungbauernschaft Landjugend Zillertal hat gewählt ...

Mach mit – und geh den nächsten Schritt! Unter diesem Motto haben die 40 Ortsgruppen des Bezirkes Schwaz der Tiroler Jungbauernschaft Landjugend (TJBLJ) kürzlich einen neuen Ausschuss gewählt. Im Zillertal sind es 26 LandjugendOrtsgruppen, die sich um die Geschicke der Organisation kümmern – denn diese bereichern das gesellschaftliche Leben mit zahlreichen Aktivitäten. Vom Hochhalten der bäuerlichen Tradition durch gelebtes Brauchtum über ein umfangreiches Bildungsangebot bis hin zu Spendenaktionen definiert sich die moderne Landjugend von heute. Ein starker Motor für einen aktiven ländlichen Raum! In der letzten Ausgabe der Zillertaler Heimatstimme wurden die Ortsgruppen von Pankrazberg bis Tux vorgestellt. Diese Woche stellen wir die Ortsgruppen im Bereich Vorderes Zillertal, Unterinntal und Achensee vor.

Achenkirch

Buch

Bruck am Ziller

Distelberg

Schwaz

Jenbach

Fügen

Fügenberg


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Pill-Pillberg

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Schlitters

Stans

Eben am Achensee

Steinberg am Rofan

Gallzein

Terfens

Weerberg

Vomp

Weer

Strass

Wiesing

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ZILLERTALER KUCHLKASTL Die Kochgruppe der 3. Klasse Hotelfachschule kocht unter der Leitung von KM Hans Peter Hauser im heutigen Lehrküchenprogramm:

klassische Rindsroulade mit diversen Beilagen

www.zillertaler-tourismusschulen.at

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Sozialzentrum Mayhofen

Große Freude auch ohne Feier! Für den 21. Oktober war im Sozialzentrum Mayrhofen wieder eine große Geburtstagsfeier geplant, welche leider aufgrund der orangen Corona-Ampel sowie einer neuen Verordnung des Landes abgesagt werden musste. Die Feier wäre dieses Mal von der Kegelrunde Finkenberg veranstaltet worden. Auch die Damen der Kegelrunde hatten diese Absage sehr bedauert. Aus diesem Grund entschloss sich die Organisatorin Hanni

Eberl, die Geburtstagskinder trotzdem mit kleinen Geschenken zu überraschen. Sie übergab diese den Geschäftsführern Melanie und Klaus, welche die Geschenke dann im Haus verteilten. Ein herzliches Dankeschön geht an Hanni Eberl und die gesamte Kegelrunde Finkenberg für das soziale Engagement. Die Bewohner und Mitarbeiter freuen sich auf ein baldiges Wiedersehen und noch viele gemeinsame Feiern!

Rindsroulade Rindsschnitzel klopfen und würzen. Mit Senf bestreichen und mit Gemüsebatonnets belegen, anschließend rollen und bridieren. In heißem Fett anbraten. Den Bratensatz mit 1/8 l Rotwein löschen und mit ¼ l braunem Fond auffüllen. Die Rouladen in Sauce weich dünsten. 1/8 l Rahm mit 1 Tl Maizena glattrühren und Sauce damit binden. Abschmecken und nochmals passieren.

Kartoffelpüree 500 g mehlige Kartoffeln in der Schale weichkochen, schälen, durch die Kartoffelpresse drücken, mit Salz und Muskat würzen, dann mit Milch und Butter ein etwas festeres Püree herstellen.

Wirsingkohl 1 kg Wirsing in kleine Blättchen (paysanne) schneiden. In Salzwasser blanchieren, 500 ml Fond aufbewahren und kalt abschwemmen. 1 Zwiebel fein schneiden. 50 g Butter aufschäumen mit 40 g Mehl stauben, dann mit dem Fond auffüllen. Kurz kochen und mit dem Schneebesen glattrühren, den Wirsing dazugeben dann aufkochen, anschließend mit Salz, Kümmel und Pfeffer abschmecken und mit etwas Obers vollenden.

STUMM GRATULIERT Geburtstag in Stumm Frau Elisabeth Larl konnte kürzlich ihren 80. Geburtstag feiern. Zu den Gratulanten zählte auch der Bürgermeister Fritz Brandner. Er überbrachte der Jubilarin die besten Glückwünsche der Gemeinde Stumm. Lisl, auf diesem Wege nochmals alles Gute und vor allem viel Gesundheit.

KAMERADSCHAFTSBUND HIPPACH Der Kameradschaftsbund Hippach gratuliert. Am 22. Oktober konnte unser langjähriges und aktives Mitglied Dornauer Alois seinen 80. Geburtstag im Kreise seiner Familie feiern. Der Ausschuss des Kameradschaftsbundes Hippach gratuliert recht herzlich und wünscht noch viele gesunde Jahre.


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Das Wohlergehen ALLER ist anzustreben!

Marktgemeinde Mayhofen

Ein Wort zum neuen Lockdown

Fußgängerzone JA, aber ...

den, das Gemeindeamt vorläufig bis zum 30. November an den Nachmittagen geschlossen zu halten. In dringenden Fällen sind wir aber selbstverständlich unter der angeführten Telefonnummer erreichbar, und zwar auch außerhalb unserer Öffnungszeiten!

Als Bürgermeisterin ist es meine tägliche Herausforderung, Entscheidungen zu treffen. In einer Krise – egal welcher Art – ist der enge Kontakt zu den Mitbürgern, die Weitergabe von Informationen und der Appell für Zusammenhalt, sowie gelebte Rücksichtnahme noch wichtiger. Deshalb wird es auch in den nächsten Wochen wieder die Möglichkeit geben – sich an das Bürgerservice der Marktgemeinde (Tel: 05285/64000 oder office@mayrhofen.tirol.gv.at) zu wenden, um Hilfe in allen möglichen Lebenslagen zu bekommen. Wir gehen einkaufen, holen Medikamente in der Apotheke, organisieren dieses und jenes… Damit bauen wir ein gemeindeeigenes Netz der Fürsorge. Meine MitarbeiterInnen sind auch bemüht, neueste Informationen stets auf Facebook und unserer Gemeinde Homepage rasch bekannt zu geben. Besonders weise ich in diesem Zusammenhang auf das in der Gemeinde Homepage ersichtliche Schreiben des Gesundheitsministeriums vom 01. November 2020 hin. Zudem haben wir uns in einer Teambesprechung der Gemeindebediensteten entschie-

Viele Menschen sehnen sich nach Fürsorge und Sicherheit, speziell für ihre Familie. Deshalb ist es gerade jetzt besonders wichtig, dass wir weiterhin möglichst viele Bürger überzeugen: Abstand halten, häufig Hände waschen, ein Treffen mit Freunden nur im absolut erforderlichen Ausmaß, soziale Kontakte auf ein Minimum reduzieren ect. Sehen wir es als gemeinsamen Dienst! Als Dienst am Gemeinwohl! Wir werden auch im Gemeindeamt vermehrt auf Hygienemaßnahmen achten, Sitzungen und Besprechungen, die aufschiebbar sind, werden wir vertagen. Es wird zum Beispiel im November keine Gemeinderatssitzung geben. Dafür im Dezember zwei: Am Mittwoch, den 02.12. und am Mittwoch, den 16.12. jeweils ab 19.30 Uhr im Europahaus. Schon jetzt meine herzliche Einladung dazu! Angesichts der steigenden Infektionszahlen ist, wie oben beschrieben, größte Sorgfalt geboten, jedoch kein Stehenbleiben in der Sorge! Auch das möchte ich gesagt haben. Bitte ruft uns an, wenn ihr Hilfe braucht! Zum Schluss sage ich noch ein „Vergelts Gott“ allen, besonders meinen Mitarbeitern im Innen- und Außendienst, und allen, die sich in dieser Zeit ehrenamtlich einbringen und natürlich bei allen Bürgern. Danke für euer Verständnis und eure große Mithilfe bei den notwendigen Maßnahmen! Eure Bürgermeisterin, Monika Wechselberger

Bezugnehmend auf den Artikel in der Tiroler Tageszeitung vom 30.10.20 möchten wir wie folgt Stellung nehmen. Wie erwähnt, begleitet uns das Thema Fußgängerzone (FUZO) „Obere Hauptstraße“ nun doch schon einige Zeit. Was am Anfang logisch schien, wurde mit der Zeit komplexer, da die Entscheidung zur FUZO doch viele Folgewirkungen nach sich zieht. Über diese Dinge wurde im Ausschuss immer wieder offen diskutiert. Entsprechende Maßnahmen wurden aber im Vorfeld noch nicht gesetzt. Vor der letzten Verkehrsausschusssitzung waren GR Renate Huber-Rahm, GR Markus Freund zusammen mit GV Hansjörg Moigg zu einer Anrainerversammlung an der Oberen Hauptstraße geladen. Hier wurden Vorschläge, aber auch Sorgen angesprochen. Mit diesem Paket suchten die GR Huber-Rahm und Freund das Gespräch mit dem Ausschussobmann GV Markus Bair. Obwohl auch hier das Gespräch konstruktiv verlief, konnte man davon ausgehen, dass der Ausschussobmann nicht von seinem Weg abrücken wird. Lediglich von einem Aufschub bzw. einer besseren Ausarbeitung der Sommer-FUZO konnte Bair überzeugt werden. Im Vorfeld der Gemeinderatssitzung wurden noch einmal die Maßnahmen dargelegt, die für eine Zustimmung der FUZO abgearbeitet werden müssen. Es wurde immer wieder von Seiten der GR Kröll, Huber-Rahm und Freund gebeten, gut vorbeireitet in den Gemeinderat zu gehen. Ansonsten würde man mit der Abstimmung untergehen. Zumal auch Mitglieder der Bürgermeisterliste nicht von einer generellen FUZO überzeugt sind. Die Maßnahmen wären wie folgt: • Positive Gutachten der zuständigen Behörden & Körperschaften • Beidseitige Befahrbarkeit der Fischerstraße • Nötige Beschilderung • Verkehrsampel • Alternative Taxistandplätze • Kreisverkehr Mayrhofen Süd • Verkehrsfluss Untere Hauptstraße Leider wurde den Gemeinderäten von der Vorsitzenden Frau BM MMag. Wechselberger in der letzten Gemeinderatssitzung die Möglichkeit untersagt, sich gegenüber den Vorwürfen von GR Lassnig zu rechtfertigen. Wir versuchen nun auf diesem Weg Klarheit zu schaffen. In der ohnehin jetzt schwierigen Zeit hat die Gemeinde und der Gemeinderat auch dafür Sorge zu tragen, dass Ruhe herrscht. Diskussionen und Diffamierungen wie diese helfen leider nicht. Wichtig wäre, das Thema FUZO „Obere Hauptstraße“ auf einen „sicheren Boden“ zu stellen, damit die Entscheidung dann auch weitreichend mitgetragen wird. Nur so kann sie erfolgreich sein. Dass sie am „Ende des Tages“ nützlich ist und von den Mayrhofner Bürgern angenommen wird, davon sind wohl alle überzeugt. Vorher gilt es aber die oben erwähnten Maßnahmen (gemeinsam mit der Bevölkerung) abzuarbeiten. Deshalb werden wir uns für ein gezieltes Ortsmarketing einsetzen, das sich unter anderem mit einer Positionierung der FUZO beschäftigen kann. Hier können ebenso die Möglichkeiten, aber auch die Weichen für eine dynamische Einfahrtskontrolle (Ampellösung) gesetzt werden. Die Marktgemeinderäte Susanne Kröll, Renate Huber-Rahm u. Markus Freund


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KALTENBACH GRATULIERT Die Gemeinde Kaltenbach gratuliert Familie Maria u. Franz Pfister „Reisrach“

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Ramsau

Spatenstich der Alpenländischen Foto: Ingenieurbüro Pratzner GmbH/ Arch. DI Armin Autengruber

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Am 24.10. feierten Familie Maria u. Franz Pfister „Reisrach“ das Fest der Diamantenen Hochzeit. Dieser 60 jährigen Ehe entstammen sieben Kinder, 17 Enkelkinder u. 21 Urenkelkinder. Bedingt durch die strengen Corona-Bestimmungen wurde dieses Fest im kleinen privaten Rahmen gefeiert. Bürgermeister Klaus Gasteiger und Josef Gruber vom Pensionistenverband gratulierten gemeinsam mit einer kleinen Besetzung der Bundesmusikkapelle Ried-Kaltenbach. „Wir wünschen dem Jubelpaar alles Gute, Gesundheit, Glück u. Harmonie für die Zukunft!“, so Bürgermeister Klaus Gasteiger. In zentraler Lage entsteht die moderne Wohnanlage in Passivhausqualität.

Umgeben vom alpinen Panorama des Zillertals entstehen die zwölf Wohnungen

Die Gemeinde Kaltenbach gratuliert Herrn Wilfried Hauser zum 80. Geburtstag Herr Wilfried Hauser feierte am 25.10.2020 seinen 80. Geburtstag. Grund genug für Bürgermeister Klaus Gasteiger zu gratulieren, da Wilfried nach wie vor noch vielfach engagiert ist.

Foto: Gemeinde Kaltenbach

Bedingt durch die Covidsituation kamen die Vereinsrepräsentanten entzerrt zum Jubilar. Hauptmann Major Herbert Empl für die Schützenkompanie sowie Kdtstv. Matthias Greiderer für die Feuerwehr, und Andreas und Christian Wierer für die Bergrettung gratulierten ebenso. Wir alle wünschen dem Jubilar noch gute Jahre in Gesundheit, Glück und Harmonie!

zur Miete. Darunter neun 3-Zimmer-Wohnungen und drei 4-Zimmer-Wohnungen. Den Einheiten sind jeweils ein Autoabstellplatz sowie ein Kellerabteil zugeordnet. Die Anlage verfügt über eine Tiefgarage und einen Kinderspielplatz.

7. Kaltenbacher Babytreff Auf Einladung von Bürgermeister Klaus Gasteiger kamen zum 7. Babytreff am 22. Oktober im Cafe „SchmiedIn“ fünf Mütter mit ihren sechs Kindern. Eingeladen waren jene Eltern, welche zwischen 01.03. und 12.10. in ihren Familien Nachwuchs erwartet hatten. „Ich durfte den Babyruck-

sack den Müttern übergeben! Es war ein sehr angenehmer Nachmittag mit einem angeregtem „Huagacht“ der Mütter und der sehr umsorgten „SchmiedIn“ Regina Pfister, welche uns bestens versorgte“, so Bürgermeister Klaus Gasteiger. Wir wünschen den jungen Familien alles Gute, Gesundheit und Glück!

Foto: Gemeinde Kaltenbach

Foto: Gemeinde Kaltenbach

Die Alpenländische errichtet in der Gemeinde Ramsau im Zillertal eine neue Wohnanlage. Vor kurzem erfolgte der Spatenstich für das Projekt in Passivhausqualität.


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Neue Heimat Tirol

Foto: NHT/Vandory

18 leistbare Mietwohnungen übergeben

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HIPPACH GRATULIERT Herr Sporer Andreas, Perlwiese, Waldrist 461 konnte am 26. Oktober seinen 80. Geburtstag feiern. Als Gratulanten der Gemeinde Hippach stellten sich Vbm. Matthias Geisler und GV Daniel Dornauer ein. Die Gemeinde Hippach wünscht dem rüstigen Jubilar auf diesem Wege nochmals alles Gute, verbunden mit bester Gesundheit und viel Freude auf dem weiteren Lebensweg.

SCHWENDAU GRATULIERT Die beiden NHT-Geschäftsführer Hannes Gschwentner und Markus Pollo (r.) freuen sich gemeinsam mit Bürgermeister Dominik Mainusch sowie Architekt Günther Gasteiger (2. v. l.) samt Mitarbeiterin Andrea Bletzacher über die Fertigstellung der neuen Wohnanlage in Fügen.

Einen nächsten Impuls für leistbares Wohnen hat die NEUE HEIMAT TIROL (NHT) in Fügen gesetzt: In knapp 13 Monaten Bauzeit wurde im Ortsteil Pankrazberg eine neue Wohnanlage mit 18 Mietwohnungen samt Tiefgarage mit 22 Abstellplätzen errichtet. Die Baukosten betragen rund 3,6 Mio. Euro. Am Freitag fand die offizielle Übergabe statt. Coronabedingt wurde auf ein großes Fest verzichtet, die Schlüsselübergabe an die neuen Mieterinnen und Mieter erfolgte kontaktfrei. „In herausfordernden Zeiten wie diesen verschieben sich die Prioritäten. Die Nachfrage nach einem schönen und leistbaren Zuhause ist jedoch ungebrochen. Die NHT investiert in den nächsten zwei Jahren über 250 Mio. Euro in die Errichtung von leistbaren Wohnungen in ganz Tirol, darunter auch Projekte im Zillertal“, berichtet NHT-Geschäftsführer Hannes Gschwentner. Die rege Bautätigkeit von Tirols größtem gemeinnützigen Bauträger freut ebenso Bürgermeister und Landtagsabgeordneten Dominik Mainusch: „Die Aufträge der NHT gehen vorwiegend an Hand-

Herr Alois Dornauer, Lindenstraße 46, konnte am 22. Oktober seinen 80. Geburtstag und Frau Stöckl Margarethe, Sidanweg 254, am 25. Oktober ihren 90. Geburtstag feiern.

werker und Unternehmen in der Region und sind daher ein wichtiger Beitrag zur Aufrechterhaltung der Wirtschaft im Land. Auch wir in Fügen wollen unsere Offensive im Bereich leistbares Wohnen fortsetzen.“ Die Miete für eine neue VierZimmerwohnung mit rund 100 m2 am Pankrazberg beträgt inklusive Nebenkosten 784 Euro. Sämtliche Wohneinheiten waren sofort vergriffen, die Vergabe erfolgte seitens der Gemeinde. Die Pläne stammen vom Zillertaler Architekten Günther Gasteiger. Die in bewährter Passivhausbauweise ausgeführte Wohnanlage fügt sich durch die Lärchenfassade optimal ins bestehende Ortsbild ein. Nachhaltige Bauweise Sämtliche Wohnungen sind nach Süden oder Westen orientiert und verfügen über einen hohen Ausstattungsstandard mit Fußbodenheizung, Komfortlüftung und großzügigen Balkonen oder Terrassen. Bei der Energieversorgung setzt die NHT auf modernste Standards mit Anschluss an das lokale Fernwärmenetz sowie einer Photovoltaikanlage am Dach.

Bürgermeister Franz Hauser und Seniorenclubobfrau Martha Monai überbrachten den Jubilaren die herzlichsten Glückwünsche der Gemeinde Schwendau und des Seniorenclubs. Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten Franz und Viktoria Kröll, „Schmitte“, Sidanweg 256. Auch bei ihnen stellten sich Bürgermeister Franz Hauser und Seniorenclubobfrau Martha Monai als Gratulanten ein und überbrachten die herzlichsten Glückwünsche.

Auf diesem Wege wünschen wir allen Jubilaren noch einmal alles Gute, vor allem aber Gesundheit, Gottes Segen und noch viele Jahre im Kreise ihrer Familien.


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KULTUR IM ZILLERTAL

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Räuchern – ein traditionelles Ritual aus alten Zeiten

Im Zillertal sind verschiedene Traditionen, Bräuche und Rituale in den Wintermonaten sehr beliebt. Derzeit liegt das „Räuchern“ wieder voll im Trend. Aber eigentlich ist dies kein neuer Brauch, sondern ein altes, ein uraltes Ritual, welches seinen Ursprung in der frühen Geschichte der Menschheit hat und in den verschiedenen Ländern und Kulturen weltweit zelebriert wurde. Das Räuchern ist so alt wie das Feuer. Es gab kein Naturvolk, das die Anwendung nicht für sich nutzte. Das Räuchern wurde zur Desinfektion von Räumen (Wohnstätten) und Gegenständen, sowie zur Parfümierung verwendet. Die Aromatherapie und auch die Parfümerie sind aus dem Wis-

de Energien vertreiben (Reinigung), das „Alte“ mit dem „Neuen“ in Gleichklang bringen (Segnung) und positive Energien neu aufbauen (Heilung). Diese drei Stufen gelten zum Beispiel für das Ausräuchern von Wohnungen nach einer überstandenen Krankheit oder einer Trennung. Auch in Büroräumen kann man nach einem Umzug oder zum Jahreswechsel räuchern, um neue Energien zu bündeln und zu harmonisieren. Bei allen Räucherkulturen werden hauptsächlich heimische, getrocknete Pflanzenteile, Kräuter, Rinden, Wurzeln, Hölzer oder Harze verwendet. Jedes hat seinen eigenen Duft und seine spezielle Heilwirkung. So werden zum Beispiel Wacholder, Beifuß, Fichtenharz und Alant eine desinfizierende Wirkung nachgesagt. Im „Journal of Ethnopharmacology“ wurde eine Studie mit dem Titel „medizinischer Rauch reduziert aerogene Bakterien“ veröffentlicht. Diese Studie bezieht sich nur auf das Abtöten von Bakterien und Keime. Gegen Viren von Grippe oder Corona ist diese Studie bis dato noch nicht belegt. Weitere Räucherkräuter sind Lavendel (wirkt beruhigend und schafft Vertrauen), Holunder (stärkt die Abwehrkräfte) und Salbei (stimmungsaufhellend). Thymian gibt uns Mut, Rosmarin wirkt belebend und Ro-

senblüten öffnen das Herz für liebevolle Verbindungen. Ein wichtiger Tipp beim Räuchern ist: Benutze Pflanzen, die für dich gut duften und dir guttun. Meistens wachsen diese genau in deinem persönlichen Umfeld. Verzichte auf Pflanzen die deiner Meinung nach unangenehm riechen. Lass dir Zeit, mach deinen Geist frei, lass die Veränderung zu und entspanne dich. Nach dem Räuchern lüfte den Raum gut durch, um den abgestandenen Rauch entweichen zu lassen und den Raum mit frischer Luft und Sauerstoff zu füllen. Die Zillertaler Heilkräuterfreunde laden passend zu diesem Thema zum Workshop ein. Am Freitag, den 13. November 2020 erklären Obfrau Martina Heubach und FNL-Kräuterexperte Richard Rieser den Teilnehmern die „Magischen und heilenden Räucherkräuter aus dem Mariengarten“. Die Teilnahme (Corona-bedingt leider begrenzt) ist nur mit einer Anmeldung unter 0664/7314 5733 berechtigt. Der Workshop findet ab 16 Uhr bei guter Witterung im Mariengarten in Schlitters statt und kostet 25€ pro Teilnehmer. Die Zillertaler Heilkräuterfreunde freuen sich auf einen gemeinsamen und zauberhaften Nachmittag, der bis zur Dämmerung andauert. Fotos: Zillertaler Heilkräuterfreunde

Der goldene Herbst ist im Zillertal angekommen. Die warmen Sommermonate liegen hinter uns und die Natur, die Tiere, die Pflanzen und natürlich auch wir Menschen bereiten uns langsam auf den Winter und die Winterruhe vor.

sen des Räucherns entstanden. Bereits unsere Vorfahren, die Kelten räucherten bei ihren religiösen Ritualen bestimmte Pflanzenteile, um Kontakt zu Gottheiten und Geistwesen herzustellen, um Kranke zu heilen oder ganz einfach eine positive Atmosphäre zu schaffen. Dabei wurde das Räucherwerk als Einzelkraut, als Mischung oder in Form von Bündeln verwendet. In Nordeuropa räucherten die Germanen heimische Kräuter wie Beifuß oder Wacholder, um Dämonen und böse Geister zu verjagen. Das Hauptzentrum der Räucherkultur liegt im Alten Orient. Für ihre Gottheiten bauten die Völker prächtige Altäre, auf denen sie hauptsächlich Weihrauch, Myrrhe und andere heimische Räucherstoffe zur Ehre und Anbetung der Götter verbrannten. Die Araber erkannten die Heilwirkung verschiedener Düfte auf den Menschen und seine Umgebung. Diese Düfte entstanden durch das Räuchern der Kräuter oder in Form von Parfüm (lat. “per fumum“ bedeutet „durch den Rauch“). Heute räuchert man, wenn zum Beispiel Veränderungen im Leben anstehen. Räuchern kann man prinzipiell immer. Zeit und Ort des Räucherns spielen nur nebensächlich eine Rolle. Der Anlass des Räucherns ist der Hauptgedanke. Man will negative und stören-


SPORT IM ZILLERTAL

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Mittelschule Tux

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VETERANEN- UND RESERVISTENVEREIN

Klettern mit der Klettergruppe

Aktivitäten und Gratulationen des Veteraner- und Reservistenvereins Zell am Ziller und Umgebung

80. Geburtstag, Manfred Gruber, September, Zell am Ziller

Klettern mit der Klettergruppe der 1. und 2. Klasse MS TUX in Ginzling mit Kristina Graf, geprüfte Tiroler Sportkletterlehrerin. Am Mittwoch, den 21.10. ging es gleich nach der Schule los; die Schüler holten sich ihre Kletterpatschen, Klettergurt, Seile und Sicherungsgeräte. Auf ging‘s nach Ginzling zum Kletterfelsen, wo Kristina schon wartete. Sie hatte schon einige Routen vorbereitet und für uns eingehängt. Nach einer kurzen Erklärung zum Felsklettern, Schwierigkeitsgrade, richtigem Partnercheck und das richtige Sichern, ging es los. Voll motiviert starteten die Schüler die Felswände zu erkunden. Es wurde gesichert, beobachtet, Tipps für die richtige Routenwahl gegeben, verschiedene kleine Tierchen verscheucht und die Felsen sicher bestiegen. Dazwischen wurde ein kleiner Schnelligkeitsbewerb gemacht, wer von den Schülern sich am schnellsten mit

einen Achterknoten einhängen kann. Nach einer Erkundungstour in die wunderschöne wildromantische Wald-, Stein- und Höhlenlandschaft um den Kletterfelsen herum, wurden die mutigen Kletterer vom höchsten Punkt des Felsens abgeseilt. Der Nachmittag ging viel zu schnell vorbei. Das Wetter spielte herrlich mit an diesem wunderschönen warmen Herbsttag. Die Schüler waren begeistert von den ersten Eindrücken der Felskletterei, sie konnten ihre eigenen Grenzen kennenlernen, Selbsterfahrungen machen, den Teamgeist fördern und konnten stolz auf sich selbst sein. Vielen Dank an dieser Stelle an Kristina, die dieses Projekt über das Schulsportservice angeboten hat und an Günther Stock in einer Doppelfunktion als Taxifahrer und Bergrettungsmann bei der Beaufsichtigung für einen reibungslosen und unfallfreien Ablauf.

Braukunsthausbesichtigung, für alle Mitglieder mit Partner, September

Diamantene Hochzeit, Luggi und Linde Pöll, September, Zell am Ziller

Alexandra Peer MS TUX

75. Geburtstag, Peter Dornauer, September, Zellberg


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INSERATE

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INSERATE

Gemeindeverband Mittelschule Hippach schreibt die Stelle eines/r

MITARBEITER/IN für das JUGENDZENTRUM KAM’IN 18 Wochenstunden ab Jänner 2021 aus WAS DICH ERWARTET: • Planung und Durchführung von Angeboten, Projekten und Veranstaltungen im Jugendzentrum Kam‘in • Begleitung und Beratung von Kindern und Jugendlichen während der Öffnungszeiten • Auseinandersetzung mit jugendrelevanten Themen • Selbstorganisiertes und vernetztes Arbeiten • Netzwerkarbeit im Sozial-/Jugendbereich • Mitarbeit bei der Erstellung und Weiterentwicklung pädagogischer Konzepte • Projektverantwortung des Gemeinwohlprojektes YoungStar

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Die Anstellung und Entlohnung erfolgt nach den Bestimmungen des Gemeinde-Vertragsbedienstetengesetzes 2012 (G-VBG 2012), LGBl 119/2011, zuletzt geändert durch LGBl 12/2019. Auf § 2 des GemeindeGleichbehandlungsgesetzes 2005 in Verbindung mit § 7 des LandesGleichbehandlungsgesetzes 2005 wird hingewiesen! Bei Fragen stehen dir Herr Stefan Eberharter unter 0680 326 44 58 oder stefan.eberharter@gmail.com und Herr Bgm. Franz Hauser unter 0676 631 50 44 zur Verfügung. Schicke uns deine schriftliche Bewerbung bis spätestens 16.11.2020 an das Gemeindeamt Schwendau, Johann-Sponring-Straße 80, 6283 Schwendau oder schreibe uns ein E-mail an gemeinde@hippach-schwendau.at

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Wir Suchen dich! Serviceleiter/-in

Kellner/-in

6 Tage-Woche im Winter (aufbauen von Überstunden) das restliche Jahr 5 TageWoche und Zeitausgleich

5-6 Tage 25 bis 30 Stunden pro Woche – Arbeitszeit 17.30 bis ca. 22.00/22.30 Uhr

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Hausmeister/in

20 bis 30 Stunden pro Woche – rotierender Arbeitsplan – auch Wochenenddienst

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Kombination mit Abendservice/Restaurantleitung möglich, um auf bis zu 40/45 Stunden aufzustocken.

Kombination als Abräumer/in beim Abendservice möglich, um auf bis zu 40/45 Stunden aufzustocken.

Schankdame/bursche

Zimmermädchen/bursche

5-6 Tage 25 bis 30 Stunden pro Woche Arbeitsbeginn 17.30 Uhr

35 bis 45 Stunden pro Woche – rotierender Arbeitsplan – auch Wochenenddienst

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5-6 Tage 40 bis 48 Stunden pro Woche

5-6 Tage 40 bis 48 Stunden pro Woche

Unser Team braucht Verstärkung WIR SUCHEN ab sofort / Jahresstelle

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Hotel Tipotsch / Restaurant Tiatta Anna & Simon Tipotsch Dorfstraße 30 6275 Stumm +43 664 39 29 033 info@hotel-tipotsch.at www.hotel-tipotsch.at

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INSERATE

• tolles Arbeitsklima in einem netten Team • geregelte Arbeitszeit • Entlohnung lt. Kollektiv mit Bereitschaft zur Überzahlung bei entsprechender Qualifikation • Vollzeit oder Teilzeit • 5 oder 6 Tage-Woche Wir freuen uns auf deine Bewerbung an hotel@waldfriede.at Familie Erlebach, Hotel Waldfriede Waldfriedenweg 4, 6264 Fügenberg Tel: 05288 622 53 www.waldfriede.at

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Arbeitsmarktservice Schwaz Service für Unternehmen Bettina Anfang Telefon: 050 904 709 407 E-Mail: sfu.schwaz@ams.at Bäcker/in - Vollzeit. Arbeitsort: Mayrhofen. Mindestentgelt 2.470,00 brutto/Monat/Basis/ Vollzeitbeschäftigung/ Überzahlung möglich. ADG NR.: 13150288 Parkplatzmitarbeiter/in - Teilzeit. Arbeitsort: Mayrhofen. Mindestentgelt: 1.500,00 brutto/Monat/Basis/ Vollzeitbeschäftigung/ Überzahlung möglich. ADG NR.: 13156768 Lagerarbeiter/in - Vollzeit. Arbeitsort: Aschau. Mindestentgelt: 1.791,00 brutto/Monat/Basis/ Vollzeitbeschäftigung/ Überzahlung möglich. ADG NR.: 13150036

Feinkostverkäufer/in – Teil/Vollzeit. Arbeitsort: Schlitters. Mindestentgelt: 1.600,00 brutto/Monat/Basis/ Vollzeitbeschäftigung/ Überzahlung möglich. ADG NR.: 13147083 Taxichauffeur/in - Vollzeit. Arbeitsort: Gerlos. Mindestentgelt: 2.200,00 brutto/Monat/Basis/ Vollzeitbeschäftigung/ Überzahlung möglich. ADG NR.: 13147960 Elektrotechniker/in - Anlagenund Betriebstechnik - Vollzeit. Arbeitsort: Fügen. Mindestentgelt: 2.050,00 brutto/Monat/Basis/ Vollzeitbeschäftigung/ Überzahlung möglich. ADG NR.: 13157069 Landschaftsgärtner/in - Vollzeit. Arbeitsort: Strass. Mindestentgelt: 11,75 brutto/Stunde/Basis/ Vollzeitbeschäftigung/ Überzahlung möglich. ADG NR.: 13156576

Praxis Dr. Olga Shafe 6290 Mayrhofen praxis@olga-shafe.at

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Gemeinde Ramsau im Zillertal Ramsau 265, 6284 Ramsau i. Z. gemeinde@ramsau.tirol.gv.at

STELLENAUSSCHREIBUNG

In der Gemeinde Ramsau im Zillertal ist ab sofort die Stelle des/der

Finanzverwalters/Finanzverwalterin

mit einem Beschäftigungsausmaß von 40 Wochenstunden zu besetzen. Aufgabenbereich: - Selbstständige Durchführung der Buchhaltung und Finanzverwaltung der Gemeinde - Erstellung des Voranschlages und Rechnungsabschlusses - Vorschreibung aller Gebühren und Abgaben - Durchführung von Zahlungsverkehr und Mahnwesen - Konten- und Stammdatenpflege

Erfordernisse: - Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung - Erfolgreich abgelegte Prüfung Buchhalter/in, Bilanzbuchhalter/in erwünscht - Einschlägige Berufspraxis von Vorteil - Sehr gute EDV-Kenntnisse - Bereitschaft zur laufenden Fort- und Weiterbildung - Genauigkeit, Selbständigkeit, Belastbarkeit - Österreichische oder EU-Staatsbürgerschaft - Einwandfreier Leumund und Vertrauenswürdigkeit - Bei männlichen Bewerbern: abgeleisteter Präsenz- oder Zivildienst (falls keine Befreiung zur Ableistung des Präsenz- oder Zivildienstes vorliegt) Die Anstellung und Entlohnung erfolgt nach den Bestimmungen des Gemeinde-Vertragsbedienstetengesetzes 2012 (G-VBG 2012) idgF, Entlohnungsschema I, Entlohnungsgruppe c, mind. € 2.154,80 brutto. Es wird darauf hingewiesen, dass sich das angeführte Mindestentgelt aufgrund von gesetzlichen Vorschriften gegebenenfalls durch anrechenbare Vordienstzeiten sowie nach fachlicher Qualifikation sowie beruflicher Erfahrung erhöht. Die Entscheidung über die Anstellung obliegt dem Gemeinderat. Der erste Monat gilt als Probemonat. Auf § 2 Gemeinde-Gleichbehandlungsgesetzes 2005 iVm § 7 Landes-Gleichbehandlungsgesetzes 2005 wird verwiesen. Schriftliche Bewerbungsschreiben samt Unterlagen (Lebenslauf, Schul- und Dienstzeugnisse, Strafregisterbescheinigung, bei männlichen Bewerbern Nachweis über geleisteten Präsenz- oder Zivildienst bzw. Nachweis über eine Befreiung zur Leistung des Präsenz- oder Zivildienstes) sind ab sofort, bis spätestens Freitag, 20.11.2020 beim Gemeindeamt Ramsau im Zillertal, Ramsau 265, 6284 Ramsau im Zillertal, einzubringen oder per E-Mail an gemeinde@ramsau.tirol.gv.at zu senden. Der Bürgermeister: Friedrich Steiner

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