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ZILLERTALER GEMEINDEBLICK

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

40 | 2020

74. Jahrgang · Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen · Jahresabo € 35,- · Einzelpreis € 1,- · erscheint wöchentlich · 2. Oktober 2020 · Nr. 40

ERFOLGREICHE BETRIEBSANSIEDELUNG Spatenstich für eine Neuausrichtung von NOX Cycles in Schlitters Seite 3, 12-13

DANK AN TIER UND BODEN

MÄNNERGESANGVEREIN

Traditionelle Almabtriebe und eine gesunde Knolle

Zum 90-Jahr-Jubiläum wird die „Aloisiusmesse“ uraufgeführt

Silber für Madeleine Huber, Rene Binder top in Le Mans

Seite 14-17

Seite 21

Seite 22-23

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SPORTLICHE ZILLERTALER

Österreichische Post AG | WZ 02Z031716 W | nicht retournieren Marktgemeinde Mayrhofen, Hauptstraße 409, 6290 Mayrhofen

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

SEITENBLICKE

IMPRESSUM Zillertaler Heimatstimme

Verleger und Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen 6290 Mayrhofen, Hauptstraße 409 T 05285 64000 | F 05285 64000 34 Chefredakteurin: Gerda Gratz Hersteller Satzarbeit: die praxis, Werbeagentur 6290 Mayrhofen, Schmiedwiese 173 Druck: Athesia Druck GmbH Innsbruck/Bozen Redaktion und Anzeigenannahme die praxis, Werbeagentur, Mayrhofen T 05285 62000 22 | F 05285 62000 40 redaktion@zillertalerheimatstimme.at anzeigen@zillertalerheimatstimme.at Mo-Fr 09-12 Uhr und Di-Do 14-17 Uhr Annahmeschluss in der betreffenden Erscheinungswoche REDAKTION: Montag 10.00 Uhr ANZEIGEN: Montag 12.00 Uhr Namentlich oder mit Kürzel gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder und sind von der Redaktion nicht in allen Einzelheiten des Inhalts und der Tendenz überprüfbar. Für unverlangte Manuskripte übernimmt die Schriftleitung keine Verantwortung. Nachdruck ausschließlich mit schriftlicher Erlaubnis der Redaktion. P.b.b. Erscheinungs- und Verlagspostamt 6290 Mayrhofen.

UDERNS Für eine Lesung aus Stefan Zweigs „Buchmendel“ durfte Bernadette Abendstein Schaupieler Erwin Steinhauer im „SteudlTenn“ begrüßen.

Foto: SteudlTenn

Amtsblatt der Marktgemeinde Mayrhofen

Marktgemeinde MAYRHOFEN Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler besuchte uns kürzlich im Amt und war sichtlich angetan über den Fleiß der Mitarbeiter Josef, Magdalena und Daniel.

Copyright Um urheberrechtliche Unannehmlichkeiten zu vermeiden, weisen wir darauf hin, dass der Auftraggeber bzw. Überbringer von Unterlagen für Inserate und Textbeiträge das Urheberrecht für überlassene Fotos, Vorlagen udgl. haben muss, und somit der Hersteller und Herausgeber der Zillertaler Heimatstimme schad- und klaglos gehalten wird.

Gender-Hinweis Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werden in der Zillertaler Heimatstimme zum Teil Begriffe wie z.B. „Mitarbeiter“ in der maskulinen Schreibweise verwendet. Grundsätzlich beziehen sich diese Begriffe immer auf beide Geschlechter. Kürzung von Texten Die Redaktion behält sich vor, gegebenenfalls bei redaktionellen Beiträgen und Leserbriefen Kürzungen vorzunehmen oder diese auch ganz wegzulassen. Die Platzierung und Anordnung von Texten und Fotos ist allein der Redaktion vorbehalten. Bei mehreren Fotos zu einem Text werden diese nur berücksichtigt, wenn genügend Platz vorhanden ist. Nach Redaktionsschluss eingelangte Beiträge können erst in der darauffolgenden Woche berücksichtigt werden. Abo-Service office@mayrhofen.tirol.gv.at Frau Anita Pfister-Kreidl T 05285/64000-11 Titelbild: © Standortagentur Tirol

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SCHLEGEIS Gepflegter Hüttenzauber mit Jung und Alt auf der Furtschaglhütte. Danke für die perfekte Bedienung!

HART IM ZILLERTAL Unserer ehemalige Mayrhofner Kassenleiterin Manuela Widner ist gut „beschirmt“ mit Parasol-Pilzen

Fotos: Hubert Aschenwald

Geschäftsbedingungen Es gelten die Bestimmungen der „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ der Zillertaler Heimatstimme. Die jeweils aktuelle Ausgabe ist beim Herausgeber oder unter www.zillertalerheimatstimme.at einsehbar.

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AUFBLATT‘LT

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

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NOX Cycles aus Berlin setzt im Zillertal auf „Made in Austria“

Erfolgreiche Betriebsansiedelungen mit Unterstützung der Standortagentur Tirol GmbH

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Marcus Hofer (GF Standortagentur), Gaby Sommer (Inhaberin und GF NOX Cycles), Carsten Sommer (Inhaber und GF NOX Cycles), Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf und Josef Margreiter (GF Lebensraumtirol Holding) beim symbolischen Spatenstich (v. l.)

Der Wachstumskurs des Sportartikelherstellers wurde von der landeseigenen Standortagentur Tirol GmbH begleitet. Eine wichtige Partnerschaft, bei der es darum geht, mit alpinen Technologien die „Marke Tirol“ zu stärken. Beim Spatenstich in der vergangenen Woche konnte - im Beisein von Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf, Josef Margreiter, Geschäftsführer der Lebensraum Tirol Holding GmbH, sowie Marcus Hofer, Geschäftsführer der Standortagentur Tirol GmbH - für einen zukunftsweisenden Wirtschaftsstandort Tirol ein wichtiger Anreiz gesetzt werden. Einhelliger Meinung sind sich dabei Politik, Wirtschaft und Tourismus. Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller Frischauf: „Betriebsansiedelungen und wachsende Betriebe sind für die gesunde Wirtschaft unseres Landes von großer Bedeutung.

2019 beliefen sich alleine die Erstinvestitionen der Unternehmen auf 31 Millionen Euro, und wir rechnen mit 250 resultierenden Arbeitsplätzen und wichtigen Impulsen für die heimische Wirtschaft.“ Josef Margreiter: „Es ist sehr positiv, dass NOX Cycles seinen Betrieb im Zillertal ausbauen wird. Diese Betriebserweiterung unterstreicht die Bedeutung Tirols als Brutstätte für alpine Technologien und als Sportland.“ Marcus Hofer: „Es gilt, mit gemeinsamen Zielen sich einen Marktvorsprung zu verschaffen, die Wettbewerbsfähigkeit auszubauen, Arbeitsplätze zu sichern und nachhaltig neue zu schaffen. NOX Cycles ist in allen Bereichen auf der Überholspur.“ Lesen Sie auf den Innenseiten mein Interview mit Josef Margreiter von der Lebensraum Tirol Holding gemeinsam mit GF und Inhaber Carsten Sommer von NOX Cycles, aufgewertet

durch einen informativen Einblick in das Geschäftsfeld der Lebensraum Tirol Holding. Steigen Sie ein in die E-Bike-Mobilität und erfahren Sie gleichfalls einen sportlichen wie lesenswerten Weitblick. Foto: T. Anzenberger

Die NOX Cycles Austria GmbH mit Berliner Wurzeln ist ein gutes Beispiel dafür, wie eine wichtige Investition in den Wirtschaftsstandort Tirol gelingen kann. Vor knapp drei Jahren, im Oktober 2017, hat man den Betrieb in Zell am Ziller aufgenommen, um dort hochwertige und alpintaugliche E-Mountainbikes „Made in Austria“ zu fertigen. Denn dieses Unternehmen sollte dort angesiedelt sein, wo Mountainbikes hingehören – in die Berge. Nach drei Jahren ungebremstem Aufwärtstrend des Herstellers ist man an seine räumlichen Grenzen gestoßen. Mit Unterstützung der Standortagentur Tirol GmbH, ein Unternehmen der Lebensraum Tirol Holding, ist es gelungen, ein geeignetes Grundstück für das expandierende Unternehmen NOX Cycles in Schlitters zu finden. Drei Millionen Euro nimmt NOX Cycles dafür in die Hand, um auf einer Fläche von 3.500 m2 ein hochmodernes, nachhaltiges und ressourcenschonendes Verwaltungsund Produktionsgebäude entstehen zu lassen. Finalisierung: Ende 2021.

Foto: NOX Cycles/Lechner

Es geht einmal mehr um die Ausrichtung Tirols als begehrtesten Kraftplatz der alpinen Welt. Politik, Wirtschaft und Tourismus brauchen überzeugende Konzepte, damit die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Tirol im Einklang mit ökologischen Interessen erhöht und die regionalen und sektoralen Strukturen gestärkt werden. Die Standortagentur Tirol GmbH hilft mit wegweisenden Strategien Betriebsansiedelungen zu realisieren und damit die „Marke Tirol“ zu stärken.

Gerda Gratz Chefredaktion gerda@zillertalerheimatstimme.at

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ÄRZTE- UND APOTHEKENDIENST IM ZILLERTAL

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

TUX

MAYRHOFEN

ZELL/ZILLER

STUMM/FÜGEN

ZAHNARZT

APOTHEKEN

Sa 3.10.

Dr. Vladan Gergely Ärztehaus Ramsau Ramsau i.Z. 160 05282 50991 10.00 bis 12.00 16.00 bis 17.00

Dr. Vladan Gergely Ärztehaus Ramsau Ramsau i.Z. 160 05282 50991 10.00 bis 12.00 16.00 bis 17.00

Dr. Vladan Gergely Ärztehaus Ramsau Ramsau i.Z. 160 05282 50991 10.00 bis 12.00 16.00 bis 17.00

Dr. Gerald Mair FÜGEN Karl-Mauracher-W. 26 05288 63116 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. med. dent. Christina Kastan JENBACH Huberstraße 33 05244 63450 09.00 bis 11.00

Rupertus Apotheke STUMM 05283 2627 Steinbock Apotheke MAYRHOFEN 05285 62313 16.00 bis 18.00

So 4.10.

Dr. Vladan Gergely Ärztehaus Ramsau Ramsau i.Z. 160 05282 50991 10.00 bis 12.00 16.00 bis 17.00

Dr. Vladan Gergely Ärztehaus Ramsau Ramsau i.Z. 160 05282 50991 10.00 bis 12.00 16.00 bis 17.00

Dr. Vladan Gergely Ärztehaus Ramsau Ramsau i.Z. 160 05282 50991 10.00 bis 12.00 16.00 bis 17.00

Dr. Gerald Mair FÜGEN Karl-Mauracher-W. 26 05288 63116 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. med. dent. Christina Kastan JENBACH Huberstraße 33 05244 63450 09.00 bis 11.00

Rupertus Apotheke STUMM 05283 2627 Steinbock Apotheke MAYRHOFEN 05285 62313 10.00 bis 12.00 16.00 bis 18.00

Außerhalb der Öffnungszeiten ist die Rupertus Apotheke in Stumm von Sa., 3.10., bis Fr., 9.10., für Notfälle erreichbar.

SOZIALSPRENGEL NOTRUFNUMMERN

ZILLERTAL TV

Sozialsprengel Mayrhofen (Mo bis Fr) 05285 63304-418

TV-PROGRAMM 2.10. - 8.10.2020

Sozialsprengel Stumm (Mo bis Fr) 05283 2020

Immer zur vollen Stunde: Interview mit Gusti Hofer aus dem Jahre 2000 (Land & Leute) Immer zur halben Stunde: Ewige Jagdgründe: Schotta Riss mit Aschenwald Anderl (Sport & Freizeit)

Sozialsprengel Zell 05282 2222-20

(Mo bis Fr)

Sozialsprengel Vorderes Zillertal (Mo bis Fr) 05288 63337

Tiroler Sanierungspreis 2021

Jetzt einreichen! Bereits zum fünften Mal schreiben das Land Tirol und Energie Tirol gemeinsam den Tiroler Sanierungspreis aus. Alle weiteren Infos unter: www.energie-tirol.at/ sanierungspreis

Zillertaler Heimatstimme, Ausgabe 42, 16.10.2020

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Foto: Paul, paul.wechselberger@aon.at

BILD DER WOCHE

Letzte Lichtstrahlen der untergehenden Sonne am Steinerkogel

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AKTUELL IM ZILLERTAL

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

TVB Erste Ferienregion im Zillertal:

Aufsichtsrat einstimmig für Mobilitätskonzept

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UNSER NACHWUCHS

Foto: TVB Erste Ferienregion/clavis

MATHILDA SCHNEEBERGER STUMMERBERG geboren am 18.09.2020 um 08.57 Uhr, 2815 g/47 cm Lisa Schneeberger und Gregor Ennemoser mit Anja

ZVB-Aufsichtsrat-Vize LAbg. Bgm. Dominik Mainusch, TVB-Aufsichtsratsvorsitzender Andreas Lechner, LHStv. Josef Geisler, ZVB-Vorstand Helmut Schreiner, TVB-Obmann Ernst Erlebach und Philipp Larcher von der Mobilitätsplanung des VVT (v. l.)

Bei der Aufsichtsratssitzung des Tourismusverbandes Erste Ferienregion stand der Zillertaler Mobilitätsplan im Mittelpunkt. Mit diesem Zukunftspaket soll die Region zum Vorreiter für innovative, nachhaltige Mobilität werden. Die Sitzung endete mit einem klaren Signal: Der Aufsichtsrat ist einstimmig für die Umsetzung des Zillertaler Mobilitätsplans und empfiehlt der Vollversammlung, für die Erhöhung der Ortstaxe um 1,25 Euro zu stimmen.

Schlüssiges Maßnahmenpaket „Für uns TVB-Funktionäre ist das Maßnahmenpaket zum Zillertaler Mobilitätsplan schlüssig und nachvollziehbar. Der Gast erhält durch den geleisteten Beitrag von 1,25 Euro pro Nacht freie Fahrt im Zillertaler ÖPNV, das ist ein unschlagbares Angebot“, so TVB-Obmann Ernst Erlebach. Zudem profitieren Fahrgäste künftig von kürzeren Fahrzeiten, mehr Komfort, barrierefreien Zugängen, modernen Bahnhöfen, besseren Anschlüssen und Anbindung der Skigebiete. Beitrag aus der Region ist unabdingbar AR-Vorsitzender Andreas Lechner: „Das Verkehrsproblem auf der Straße bekommen wir nur in den Griff, wenn die geplanten

Marktgemeinde Mayrhofen

Krämermarkt am 10. Oktober findet nicht statt! Es wird allgemein bekannt gemacht, dass der Gemeindevorstand in der Sitzung vom 22. September einstimmig beschlossen hat, den für 10. Oktober geplanten Krämermarkt wegen der Corona-Problematik (derzeit „orange Ampel“) aus Sicherheitsgründen nicht abzuhalten. Um Verständnis für diese Entscheidung wird höflich gebeten!

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Straßenverkehrsprojekte umgesetzt werden und das ÖV-Angebot umfassend modernisiert und ausgebaut wird. Damit Bund und Land Gelder für dieses Vorhaben freigeben, benötigt es eine regionale Kofinanzierung zur Umsetzung dieses Projekts, speziell im Bereich der Verkehrsdienstleistungen.“ Die höhere Ortstaxe pro Übernachtung gilt, sobald die neue Zillertalbahn voll in Betrieb ist –frühestens ab der Wintersaison 2023/2024. Dann sollen die Gäste die Angebotsausweitung des öffentlichen Netzes mitfinanzieren. Ende 2019 hat der TVB Tux-Finkenberg der Erhöhung zugestimmt. Jetzt fehlen noch die Beschlüsse der Vollversammlungen der Ersten Ferienregion, von ZellGerlos und Mayrhofen-Hippach. Weitere Infos: mobilitaetsplan.at

HANNA KUPFNER 2710 g/49 cm JAKOB KUPFNER 2865 g/48 cm geboren am 20.08.2020 Bianca und Christian Kupfner mit Sophia

HANNA OOSTEROM HAINZENBERG geboren am 24.09.2020 um 00.05 Uhr, 2995 g/47 cm Rosa Maria Honders und Matthijs Oosterom

Foto: Lydia Sürth Photography

Rückenwind für den Zillertaler Mobilitätsplan: Der Aufsichtsrat des TVB Erste Ferienregion im Zillertal sagt Ja zum Paket aus neuer Zillertalbahn, Gästekarte als Fahrkarte und dem ganzheitlichen Mobilitätskonzept aus Bus, Bahn und Straße.

Liebe Ramsauer Senioren! Wie ihr sicher alle aus den Medien entnommen habt, steigt die Zahl der Corona-Infizierten in Tirol. Aufgrund der neuen Bestimmungen und der Beschränkung auf zehn Personen ist es uns leider nicht mehr möglich, weitere Seniorenraschtl abzuhalten. In diesem Sinne danke für euer Verständnis, und bitte bleibt alle gesund! Frieda Haas mit Ausschuss

KONRAD MARTIN HAUN FÜGEN geboren am 13.09.2020 um 17.49 Uhr, 3280 g/51 cm Kathrin Haun und Martin Fiechtl mit Rosalie

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WAS IST LOS IM ZILLERTAL?

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

FREITAG, 2.10.

SONNTAG, 04.10.

VORSCHAU

SCHWAZ „Das Kind von Noah“ - ein Abend voll Musik und Poesie mit Madeleine Weiler und Belinda Miggitsch, Theater im Lendbräukeller, 20.15 Uhr, weitere Vorstellung: 3.10., KVV: 0650 / 2045045

MAYRHOFEN „Märzengrund“ – LiveHörspiel auf der Granatalm, Beginn: 11.00 Uhr

SCHWAZ, Samstag, 10.10. Konzertabend, Gregor Lindner alias „Gräg Daniels“ steht mit seinem Akustik-Rockprogramm auf der Bühne, die Leidenschaft der Band „Ckrais“ liegt im Bereich Bluesrock, Theater Im Lendbräukeller, Einlass: 20.00 Uhr, Infos: 0650 / 2045045, info@theaterimlendbraeukeller.at

DIENSTAG, 06.10.

UDERNS „Auf dem Schlachthof“ – eine komische Tragödie oder eine traurige Komödie, Brigitte Karner & Peter Simonischek präsentieren anhand einer szenischen Lesung Antoine Jaccouds verzweifelte Liebesgeschichte von Milchkuh Martha und Stier Furioso, SteudlTenn, 2. & 3.10., jeweils 20.00 Uhr

FÜGENBERG Bogenpark in Hochfügen, Natur-Berg-Parcours an der Talstation der Holzalmbahn, Schnupperkurs Bogenschießen für die ganze Familie, ab 9.30 Uhr, letzte Startzeit: 16.30 Uhr, Di. u. Do. 10.00 – 14.00 Uhr Schnupperbogenschießen, Voranm.: 0650 / 4707386 ZELL/ZILLER BrauKunstHaus Zillertal Bier, Mo. – Sa. 10.00 – 18.00 Uhr, Infos: 05282 / 2366-90, info@braukunsthaus.at

FÜGEN Konzert - Peter Ratzenbeck ist seit 44 Jahren „on the road“, FeuerWerk, 20.30 Uhr, 0664 / 6123339, feuerwerk@binderholz.com

Foto: Die Mayrhofner KW40/2020+++++.indd 6

ASCHAU Holzschnitzerei und Mineralienschau Burgstaller, Infos: 0650 / 2661570, 05282 / 4799

FREITAG, 09.10.

KALTENBACH Erlebnis-Abenteuerpark Zillertal mit Hochseilgarten und Klettersteig: Mi. & Sa. 13.00 – 16.00 Uhr; Sonn- & Feiertage 10.00 16.00 Uhr; Freizeitzentrum KABOOOM: www.kabooom.at

FÜGEN Dorf- und Bauernmarkt, Schlosspark, ab 9.00 Uhr, nächster am 13.11.

MAYRHOFEN Schau-Sennerei und Schau-Bauernhof, Erlebnissennerei Zillertal, 9.00 – 17.00 Uhr

Foto: Sonja Eder

MAYRHOFEN „HOOO Ruck“ – Erwin Aschenwald & die Mayrhofner, exklusives Konzert unter dem Motto „Aushalten Zammhalten“, Europahaus, Infos, Reservierung: www. europahaus.at/hooo-ruck

Foto: Zillertal Bier

Foto: Moser Albert

MAYRHOFEN Tauschabend des Briefmarkensammelvereins, Alpendomizil Neuhaus, 20.00 Uhr

UDERNS Box-Gala, Festhalle, Beginn: 19.30 Uhr

MAYRHOFEN Zillertaler Bauernmarkt, jeden Freitag am JosefRiedl-Platz von 9.00 bis 13.00 Uhr (Ausnahme: jeden 1. Freitag im Monat von 16.00 bis 20.00 Uhr)

HINTERTUX „Natureis Palast“: Jubiläumstour, VIP-Tour mit Bootsfahrt am Gletschersee, keine Voranmeldung nötig, Infos für weitere Erlebnistouren: 0676 / 3070000, info@natursport.at

SCHWENDAU Spiele-Nachmittag – Brettspiele für Groß & Klein, Bibliothek Hippach u. U., 13.30 – 15.30 Uhr

DONNERSTAG, 08.10.

ZELL/ZILLER Zillertaler Regionalmuseum, Mo. bis Fr. 10.00 - 16.00 Uhr, 0664 / 1313787, 05282 / 4408

TÄGLICH

MITTWOCH 07.10.

SAMSTAG, 03.10.

FÜGEN HolzErlebnisWelt – Führungen Montag bis Freitag um 9.00, 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr MAYRHOFEN Pokerturnier in der Edelweiss-Lounge, jeden Montag ab 20.00 Uhr

Foto: Theater Melone

Foto: Choropax

UDERNS „FREDERICK“ – Musiktheater nach Leo Lionni, bearbeitet von Florian Hackspiel und Marlene Heiß, für alle ab drei Jahren, SteudlTenn, 6., 7., 8.10. jeweils 9.00 und 11.00 Uhr, 9.10. – 9.00, 11.00 und 16.00 Uhr, Anmeldung: 0650 / 2727054, office@steudltenn.com

WÖCHENTLICH

Foto: Ckrais

TUX Naturdenkmal Schraubenfälle, Treffpunkt Talstation der Hintertux Gletscherbahn 9.30 Uhr, weitere Wanderungen und Anmeldungen (bis 20.00 Uhr am Vortag): www.naturpark-zillertal.at, Infos: 05286/52181, info@naturpark-zillertal.at

ZELL/ZILLER Hochkarätiges Chorkonzert mit Streichern & Klavier – die Kulturinitiative „zellkultur“ präsentiert den Kammerchor „Choropax”, Musikmittelschule, 20.00 Uhr, Eintritt frei, mit einer freiwilligen Spende wird die zukünftige Arbeit der Kulturinitiative unterstützt, Platzreservierung: f.joast@tsn.at

FÜGEN Schaukäserei und Museum, Zillertaler Heumilch-Sennerei, Mo. Fr. 8.00 - 18.00 Uhr, Sa. 8.00 - 14.00 Uhr, Führungen auf Anmeldung: 05388 / 62334, info@heumilch.tirol

Foto: Veranstalter

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TUX Ausstellung „Die Kristalle der Steinzeitjäger“ - Schon vor 10000 Jahren zogen Steinzeitjäger durch die Tuxer Alpen und legten weite Strecken zurück – auf Wegen, die wir noch heute benutzen, Jöchlhaus Madseit, Führung jeden Do. 13.30 Uhr, Wunschtermine: 05387 / 87668 oder office@dasaltehaus.at, Sagenstunde „Mythen der Alpen“ in der urigen Küche jeden Do. 16.30 Uhr, Wunschtermin auf Anfrage, Besuch in der Galerie jederzeit möglich FÜGEN Ausstellungen: „Die Zillertaler Nationalsänger“, „Altes Handwerk“, „Die Schnapserzeugung“, „Das Tux Zillertal Rind“, „Bergbau und Hütte“ uvm., Heimatmuseum in der Widumspfiste, bis 23.10. Dienstag bis Freitag, 14.00 – 17.00 Uhr (letzter Einlass: 16.15 Uhr), Gruppen bis max. 10 Personen auf Voranmeldung: 0650 / 2448028 oder TVB 05288 / 6226 TUX Tuxer Mühle - jeden Montag von 13.00 – 16.00 Uhr setzt „Müller“ Herbert die Mühle in Betrieb und mahlt Korn zu Mehl, Eintritt frei

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WAS IST LOS IM ZILLERTAL?

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

BUCHTIPP

Marktgemeinde Zell am Ziller

Sprechtage

Der Sprechtag der röm.-kath. Kirchenbeitragsstelle Wörgl findet am Mittwoch, den 7. Oktober, von 9.00 bis 12.00 Uhr im Marktgemeindeamt Zell am Ziller statt. Der Sprechtag der Sozialversicherungsanstalt der Selbstständigen (SVS) findet am Donnerstag, den 8. Oktober, von 14.00 bis 16.00 Uhr im Marktgemeindeamt Zell am Ziller statt. Anmeldungen dazu sind direkt bei der Sozialversicherungsanstalt (SVS) erforderlich.

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Marian Moschen

Mann backt Brot 216 Seiten, Tyrolia-Verlag, InnsbruckWien 2020, ISBN 978-3-7022-3878-0

Alles für das täglich frische Stück Brotgenuss

Marktgemeinde Mayrhofen

Einfach erklärt, mit Begeisterung gebacken, wunderschön fotografiert: Der warme, würzige Duft, das Krachen der Kruste beim Schneiden, der Biss in die saftigflaumige Krume … Was gibt es Schöneres, als frisch gebackenes Brot aus dem eigenen Backofen?

Auch heuer bietet die Gemeinde für alle Gemeindebewohner die Abholung des Baum- und Strauchschnitts sowie der Balkonblumen

In seinem umfassenden Rezept-Buch führt einen Marian Moschen in die Welt von Vollkornwecken, Zeilen, Sauerteiglaibe und Co und begleitet gleichermaßen angehende und erfahrene Bäckermeister Schritt für Schritt zum Erfolg.

Baum- und Strauchschnitt am 9. Oktober Diese Abholung ist in haushaltsüblichen Mengen – maximal jedoch bis zu einem Kubikmeter – KOSTENLOS. Die Aktion wird diesmal am Freitag, 9. Oktober, durchgeführt. Anmeldungen sind telefonisch bei der Gemeinde bis spätestens 8. Oktober um 17.00 Uhr unter der Tel.-Nr. 64000-16 möglich.

Am 5.10.

30 Jahre „Married life“, das ist wirklich zirkusreif, damit seid ihr eine Sensation, dazu unsere Gratulation. Aufgesattelt und im Galopp werden die nächsten 30 Jahre bestimmt auch TOP!!!

ZILLERTALER KUCHLKASTL Rezept aus dem Buch „Mann backt Brot“

„Mein täglich Brot“

Brotbacken ist Entspannung und Freude am bewussten Entschleunigen. Aber es nimmt auch Zeit in Anspruch, die man neben Familie und Beruf oft nicht hat. Deshalb braucht es ein Brot, das schnell geht und vielseitig ist. Ein Brot für jeden Tag. ZUTATEN: • 300 g Weizenmehl Type 1600 (oder 700) • 300 g Dinkelmehl Type 700 • 300 g Roggenmehl Type 960 • 650 g Wasser • 15 g Hefe • 20 g Salz • 1 EL Öl ZUBEREITUNG: 1. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und 15 Minuten langsam kneten lassen. 2. Den Teig zu einer Kugel formen und mit Schluss nach oben in einem bemehlten Gärkorb ca. 45 Minuten reifen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat. 3. Den Teig auf ein Backpapier stürzen und zuerst mit kräftigem Schwaden für 15 Minuten bei 250 °C backen, anschließend den Schwaden ablassen und das Brot bei 210 °C weitere 20 bis 25 Minuten kräftig ausbacken.

bez. Anz.

SPRUCH DER WOCHE

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Besser zu viel Brot als zu wenig Wein. Aus Brasilien

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

RÖM. KATH. PFARRAMT MAYRHOFEN - 02.10. – 11.10. Freitag, 02.10. - 19.00 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung, Beichtgelegenheit, 19.30 Uhr Abendmesse f. Regina Klausner/f. Friedl Dornauer/f. Fam. Kröll Kassner/f. Friedl Gröblacher/ f. Verst. der Fam. Kröll u. Freund/f. Josef u. Maria Thanner/f. Josef Eberharter, Trummler Samstag, 03.10. - 19.30 Uhr Vorabendmessef. Franz u. Elisabeth Fischnaller/f. Franz Eberl/f. Aloisia Böhmer/f. Hilda u. Herbert Resch/f. Helmut Gradwohl/f. Franz u. Paula Rieser/f. Anna u. Vinzenz Moser/f. Verst. der Familien Lauer, Klippel u. Schleiter Sonntag, 04.10. – 27. So. im Jkr. - 8.00 Uhr Hl. Messe für Hermann Anfang 10.15 Uhr Pfarrgottesdienst Montag, 05.10. - 19.00 Uhr Oktoberrosenkranzgebet 19.30 Uhr Abendmesse f. Walter, Rosa u. Rudolf Thaler/f. Verst. der Fam. Schneeberger/f. Mitzi Eberharter Mittwoch, 07.10. - 7.00 Uhr Frühmesse für Hilde u. Hans Vigl Freitag, 09.10. - 19.00 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung, Beichtgelegenheit, 19.30 Uhr Abendmesse f. Elisabeth u. Hans Saesseli/f. Simon u. Zenzl Kröll/f. Josef u. Viktoria Kröll, Noal/f. Sepp Heim Samstag, 10.10. - 19.30 Uhr Vorabendmessef. Theresia u. Manuela Sporer/ f. Herbert u.Rosina Longhino/f. Walter u. Antonia Longhino/f. Annemarie Fleidl u. Ang./f. Georg Kröll/f. Elisabeth Kröll/für alle armen Seelen Sonntag, 11.10. – Erntedank - 28. So. im Jkr. - 8.00 Uhr Hl. Messe, 10.15 Uhr Festgottesdienst mit Erntedank, Gestaltung: Männergesangverein (90 Jahre) www.pfarremayrhofen.at, pfarre.mayrhofen@pfarre.kirchen.net RÖM. KATH. SEELSORGERAUM DORNAUBERG-HIPPACH-ASCHAU Freitag, 02.10. - Hippach: 19.00 Uhr Hl. Messe, speziell für Zellberg Samstag, 03.10. - Hippach: 19.00 Uhr Hl. Messe Sonntag, 04.10. - Hippach: 9.00 Uhr Wortgottesdienst, Aschau: 09.30 Uhr Hl. Messe mit Erstkommunion und Prozession, Dornauberg: 10.30 Uhr Wortgottesdienst Dienstag, 06.10. - Hippach: 19.00 Uhr Hl. Messe Mittwoch, 07.10. - Dornauberg: 8.00 Uhr Gottesdienst RÖM. KATH. SEELSORGERAUM ZELL AM ZILLER - 02.10. – 04.10. Freitag, 02.10. – Heilige Schutzengel - 18.00 Uhr Eucharistische Anbetung und Beichtgelegenheit - 19.00 Uhr Abendmesse Samstag, 03.10. – Erster goldener Samstag in Maria Rast - Hl. Messe um 4.00 Uhr, 5.00 Uhr und 8.00 Uhr, Beichtgelegenheit ab 3.30 Uhr und während der Gottesdienste, Festprediger (4.00 Uhr und 8.00 Uhr): Dekan Steinwender, Musikalische Mitwirkung: 4.00 Uhr – Kirchenchor Zell, 8.00 Uhr – Chor Laudate, Fußwallfahrt zur Messe um 5.00 Uhr: Treffpunkt um 4.30 Uhr beim Waldheim Sonntag, 04.10. – 27. So. i. Jkr. – Rosenkranzsonntag - 6.30 Uhr Beichtgelegenheit, 7.00 Uhr Hl. Messe für die armen Seelen, 8.30 Uhr Beichtgelegenheit, 9.00 Uhr Festgottesdienst mit Musikkapelle u. Kirchenchor, Rosenkranzprozession, 19.00 Uhr Abendmesse, Rosenkranz jeden Tag im Oktober um 19.00 Uhr, jeweils in der Pfarrkirche, Ramsau, Maria Rast, Thurnbach und Gerlosberg RÖM. KATH. SEELSORGERAUM RIED-KALTENBACH - 03.10. – 04.10. Samstag, 03.10. - 17.00 Uhr Rosenkranz Sonntag, 04.10. – 27. So. i. Jkr. - Erntedank - 8.30 Uhr Wortgottesdienst 14.00 Uhr Hochamt und Hl. Messe für die Pfarrgemeinde, Gestaltung: Kirchenchor u. Bläsergruppe BMK Ried-Kaltenbach Das ewige Licht brennt von 04.10. – 10.10. in Ried für Josef Schmid/Honis Mair/Anna und Friedl Daum (Dindl)/Josef und Maria Rohrmoser u. verstorbene Angehörige in Kaltenbach für Friedrich Eberharter www.seelsorgeraum.ried-kaltenbach.at

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RÖM. KATH. SEELSORGERAUM UDERNS - 03.10. Samstag, 03.10. – 27. So. i. Jkr. - Erntedank - 18.00 Uhr Hochamt und Hl. Messe zu Ehren der Rosenkranzkönigin, Gestaltung: BMK Uderns u. Kirchenchor Uderns Das ewige Licht brennt von 04.10. – 10.10. f. Erna, Franz u. Siegfried Mair u. verstorbene Verwandtschaft/f. Theresia u. Thomas Geisler u. Angehörige/f. Josef, Adolf u. Emma Wildauer u. Verstorbene der Familie Geisler www.seelsorgeraum.uderns.at RÖM. KATH. SEELSORGERAUM FÜGEN - 02.10. – 04.10. Freitag, 02.10. - Schutzengelfest - 19.00 Uhr Rosenkranz Pfarrkirche - für alle Kranken in der Pfarrgemeinde Sonntag, 04.10. - 10.00 Uhr Hl. Amt Pfarrkirche RÖM. KATH. SEELSORGERAUM STUMM/HART - 02.10. – 04.10. Freitag, 02.10. - Hart: 8.00 Uhr Hl. Messe Stumm: 19.00 Uhr Rosenkranz, 19.30 Uhr Hl. Messe Samstag, 03.10. - Hart: 7.30 Uhr Rosenkranz, 8.00 Uhr Hl. Messe (in der Pfarrkirche), Stumm: 14.00 Uhr Taufe Maximilian Gratt, 17.00 Uhr Trauung Bettina u. Gerhard Silberberger Sonntag, 04.10. – Erntedank in Stumm, Hart: 19.30 Uhr Hl. Messe Stumm: 10.00 Uhr Festmesse am Dorfplatz (nur bei Schönwetter) mit der BMK Stumm Das ewige Licht brennt in Hart für Toni Hollhaus in Stumm für Maria/Thomas Wurm, Glaser CHRISTLICHE GEMEINDE PASTOR DETLEF KOHL, TEL. 0676 / 91 64 289 Gottesdienste finden in der Polytechnischen Schule Mayrhofen statt. Sonntag: 10.30 Uhr in Englisch und 17.30 Uhr in Deutsch. Diese Gottesdienste falls nötig auch bilingual. Freitag: 19.30 Uhr Bibelstunde in Deutsch und Englisch. www.christliche-gemeinde-mayrhofen.at EVANGELISCHE PFARRGEMEINDE JENBACH/ZILLERTAL Martin-Luther-Platz 1, 6200 Jenbach, Tel/Fax 05244 / 62448 E-Mail: jenbach@evang.at, www.evangelisch-jenbach.at Wir laden herzlich ein zum Familiengottesdienst am Sonntag, 4. Oktober, um 10.00 Uhr in der evangelischen Erlöserkirche in Jenbach mit Pfarrerin A. Petritsch. NEUAPOSTOLISCHER GOTTESDIENST Gottesdienste in Jenbach. Kontakt: Sieglstraße 19, 05244/6487811, nak.jenbach@speed.at

VERSTORBENE Antonia Breuß geb. Eberharter „Breuß Toni“ 92. Lj. 20. September 2020 Zell am Ziller Paula Wechselberger 70. Lj. 21. September 2020 Aschau im Zillertal

Heiligenbilder zieren oft die Mitte des Kopfschmucks der Kühe, wie hier beim Almabtrieb am Hainzenberg

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Leg alles still in Gottes Hände, das Glück, den Schmerz, den Anfang und das Ende.

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Alle Höhen und Tiefen gingen über dich hinweg. Als die Kraft zu Ende ging, war es kein Sterben, war es Erlösung.

Aloisia Hochmuth

Antonia Breuß

DANKE sagen wir allen, die sich mit uns in dieser schweren Zeit verbunden fühlten, uns Trost schenkten und immer für uns da waren.

Wir möchten uns auf diesem Weg bei allen Verwandten, Freunden, Bekannten und Nachbarn für die erwiesene Anteilnahme herzlich bedanken.

„Peterl Loise“

Die Trauerfamilien

Trauern heißt nicht lautes Klagen, trauern heißt: liebevolles Erinnern! Zum 1. Jahrestag am 2. Oktober 2020 von meiner Frau und von meiner Mama.

Gruber Margit

„Breuß Toni“

Besonders danken möchten wir: - Herrn Dekan Dr. Ignaz Steinwender für die Krankensalbung zu Hause und für die feierliche Verabschiedung am Friedhof und bei der hl. Messe - dem Vorbeter André und den Ministranten - den Sargträgern Stefan, Andi, Albin und Manfred - dem Kirchenchor Zell am Ziller - den Frauen in der Tracht - dem Hausarzt Herrn Dr. med. Herwig Kunczicky - dem Sozial- und Gesundheitssprengel Zell am Ziller - den Pflegerinnen Marietta und Dana - Martin von der Bestattung Kröll - für alle Blumen-, Kerzen-, Mess- und Geldspenden sowie für die Spenden an den Sozial- und Gesundheitssprengel Zell a.Z. - für die Eintragungen und Gedenkkerzen im Internet - für die Teilnahme am Rosenkranz und an der Beerdigung Die Trauerfamilien

Herr, mein Tagwerk ging zu Ende. Nimm mich auf in deinen Frieden.

Wir vermissen dich!

Josef Geisler „Lexn Sepp“

Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen seiner Mitmenschen. Am 29. September sind zwanzig Jahre vergangen, seit mein Mann, unser Papa und Opa

Friedl Gröblacher durch einen tragischen Unfall aus unserer Mitte gerissen worden ist. Wir denken an ihn am Freitag, den 2. Oktober 2020, um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche Mayrhofen. Danke an alle, die daran teilnehmen!

Herzlichen Dank sagen wir allen, die ihr Mitgefühl auf vielfältige Weise zum Ausdruck brachten und denen, die ihn auf seinem letzten Weg begleitet haben. Ein herzliches „Vergelt‘s Gott“ gilt: - unserem Pfarrer Herrn Dekan Edi Niederwieser für die würdevolle Begräbnisfeier - den Sargträgern Hermann, Konrad, Florian und Bernhard - den Bläsern und Sängern für die schöne musikalische Gestaltung - Thomas für´s Lesen - dem Mesner Martin und dem Vorbeter Lois - der Bestattung Kröll für die Unterstützung Die Trauerfamilien Tux, im September 2020

Deine Familie

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Ein unvergesslicher Erstkommunionstag Die Erstkommunionkinder der Volksschule Schwendau mit ihren Eltern möchten sich bei Pfarrer Mag. Christoph Frischmann, den Mesnern und Ministranten, Dipl. Pass. Doris Stadelmayr, Direktorin Maria Gasteiger-Mayr und dem Lehrkörper, besonders bei Leonie, Alexandra, Maria, Petra, Ingrid und Michael von der VS Schwendberg, der Musikkapelle Hippach für die musikalische Umrahmung, der Schützenkompanie Hippach für die Ehrensalve sowie bei allen, die mit ihnen gefeiert und bei der Gestaltung mitgewirkt haben, herzlich bedanken. „Es war ein unvergesslicher Tag, der uns in Erinnerung bleiben wird!“

Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

Krankheit, Sterben, Tod und Trauer Foto: THG

Erntedankfeier in Ramsau

Fotos: Geachberg Franz

Das Erntedankfest in Ramsau wurde am vergangenen Sonntag mit Feldmesse beim Musikpavillon gefeiert. Pfarrer Ferdinand Schneiter weihte die

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Erntekrone und hielt den Festgottesdienst. Gemeindevertreter sowie die Ramsauer Vereine und die Bevölkerung nehmen daran teil.

Die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft lädt am Donnerstag, 15. Oktober, 19.00 bis 20.30 Uhr, im FeuerWerk Binderholz in Fügen zum Vortrag „Krankheit und Tod in der Nachbarschaft – Praktische Hilfestellungen im Umgang mit schwer kranken und sterbenden Menschen“ mit Pflegedirektorin DGKP Christine Haas-Schranzhofer. Am Dienstag, 5. November, 19.00 bis 20.30 Uhr, hält Dipl. Gesundheits- und Krankenpflegerin sowie akademische Sozi-

almanagerin Barbara Kleissl im SZentrum Schwaz/Knappensaal einen Vortrag über „Begleitung von Menschen mit Demenz in ihrer letzten Lebensphase – Lebensqualiät trotz Demenzerkrankung“. Der Vortrag findet in Kooperation mit dem Hospizteam Schwaz statt. Anmeldung: für Fügen bis 8. Oktober, für Schwaz bis 22. Oktober: 05223/43700-33676 (Mo. – Fr. von 8.00 bis 12.00 Uhr) oder akademie@hospiz-tirol.at

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Patrozinium in Stumm

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Aus der Pfarre Zell am Ziller

Bei der Festmesse

Das Fest unseres Kirchenpatrons, des Hl. Rupertus, lief heuer etwas anders ab. Pfarrer Hans Peter Proßegger hatte dazu den Bischof em. Ludwig Schwarz SDB (Salesianer Don Boscos) eingeladen, der von 2005 bis 2016 Diözesanbischof von Linz war. Somit fand ein kleiner Empfang vor dem Widum statt. Die Bürgermeister, die Schützenabordnung, PGR-PKR von Stumm, Hart und Zell fanden sich ein. Der Kirchenchor sang ein fröhliches Lied zur Begrüßung. Dann folgte der Einzug in die Kirche zum Festgottesdienst, der herrlich von unserem Kirchenchor gestaltet wurde. Bischof Schwarz stellte in seiner Festpredigt ganz das Leben des Hl. Rupertus in die Mitte. Zusammenfassend waren drei Dinge für den Hl. Rupert besonders wichtig: 1. Gott war die Mitte seines Lebens, 2. Die

Fotos: Angelika Schellhorn

Ehrung von Fritz Ram

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Eucharistie gab ihm die Kraft für seine apostolischen Tätigkeiten, 3. Er hatte eine große Liebe und Verehrung zur Gottesmutter. Am Ende des Gottesdienstes gab es für alle Kirchenbesucher eine Überraschung. Fritz Ram wurde für die jahrelangen, vielfältigen Verdienste in unserer Pfarre mit der Rupertmedaille in Silber ausgezeichnet. Bischof Schwarz steckte ihm die Medaille an. Fritz ist der Mann im Hintergrund, der überall anpackt, wo es nötig ist. Lieber Fritz, hiermit nochmals „Vergelt‘s Gott“ für alle deine großartigen Einsätze! Abschließend bedankte sich unser Herr Pfarrer mit einem Geschenk bei dem freundlichen Bischof Ludwig für die feierliche Hl. Messe und die aufmunternde Predigt. Dieser freute sich sichtlich, das erste Mal in Stumm sein zu können. A. Schellhorn

Herzliche Einladung zu den „Goldenen Samstagen“ (3., 10. und 17. Oktober) in Maria Rast am Hainzenberg: Hl. Messe jeweils um 4.00 Uhr, 5.00 Uhr und 8.00 Uhr Beichtgelegenheit ab 3.30 Uhr und während der Gottesdienste Fußwallfahrt zur Hl. Messe um 5.00 Uhr: Treffpunkt um 4.30 Uhr beim Waldheim Festprediger (4.00 Uhr und 8.00 Uhr): 3. Oktober: Dekan Ignaz Steinwender, Zell am Ziller 10. Oktober: Pfarrer Virgil Zach, Wals 17. Oktober: Pfarrer Georg Schödl, Achenkirch Die goldenen Samstage: Die drei goldenen Samstage, die jeweils nach dem Fest des heiligen Erzengels Michael (29. September) gefeiert werden, haben in der Pfarre Zell am Ziller eine lange Tradition, die es ebenso noch an einigen anderen Orten gibt. Ein Andachtsbüchlein des fürsterzbischöflichen Ordinariates Brixen vom Jahre 1909 sieht folgende Gebetsanliegen für die Feier der drei „goldenen Samstagnächte“ vor: - In der ersten Nacht verehren wir Maria in Vereinigung mit dem heiligen Erzengel Michael als die Tochter des himmlischen Vaters und bitten sie als solche um die Erwirkung des Goldstücks der heiligen Liebe Gottes, in welcher wir zu leben und sterben verlangen. - In der zweiten Nacht verehren wir Maria als die jungfräuliche Mutter Jesu ... und bitten sie als solche um die Erwirkung des Goldstückes der Liebe des Nächsten, gleich wie Jesus Christus uns alle bis zum Tode am Kreuz geliebt hat. - In der dritten Nacht verehren wir Maria als die Braut des Heiligen Geistes und bitten sie als solche um die Erwirkung des Goldstücks der christlichen Liebe zu uns selbst, gleich wie sie selbst vom Heiligen Geist erfüllet, stets ein unbefleckter und reiner Tempel Gottes war. Gerade in der gegenwärtigen Zeit, die von vielen Ungewissheiten und problematischen Entwicklungen geprägt ist, können wir die goldenen Samstage als wahre Gelegenheiten betrachten, umzukehren, wieder mit neuer Kraft das Glaubensleben zu entfachen und sich neu auf das Abenteuer der Gottes-, Nächsten- und wahren Selbstliebe einzulassen. Das II. Vat. Konzil erinnert uns daran, dass alle Gläubigen zur Heiligkeit berufen sind. Mögen die goldenen Samstage ein besonderer Anlass sein, diesen Ruf wieder neu zu hören und ihm zu folgen.

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Trendsetter E-Mobilität – Das Fahrrad erfährt eine neue Dimension, technisch wie touristisch

Foto: Gerda Gratz

Wir fahren so gerne E-Bike!

GF Josef Margreiter von der Tirol Holding GmbH und GF Carsten Sommer von NOX Cycles Austria GmbH freuen sich über die geplante Betriebsansiedelung in Schlitters

E-Biken boomt. Das Jahr 2020 hat dem Trendsport einen einzigartigen Aufschwung ermöglicht. In Zeiten von Corona will alles hinaus, hinauf und damit zurück zur Natur. Die E-Mobilität bringt das Zweirad auf die Überholspur und lässt das Auto, im wahrsten Sinne des Wortes, links liegen. Anlässlich des Spatenstichs des innovativen E-Bike-Herstellers NOX Cycles, mit aktuellem Firmensitz in Zell am Ziller und zukünftiger Expansion samt Headoffice in Schlitters, habe ich mit dem Tourismusexperten und GF von der Lebensraum Tirol Holding, Josef Margreiter, und GF Carsten Sommer von NOX Cycles gesprochen. Wie sehen beide diese Entwicklung? Bei meinem Gespräch trifft Technik auf Tourismus. Große Investitionen in wirtschaftlich schwierigen und angespannten Zeiten. Dennoch, eine Branche im Aufwärtstrend. Ist 2020 das Jahr der E-BikeBranche? Carsten Sommer: 2020 ist das Jahr der Fahrradbranche und insbesondere der EBike-Branche. Die E-Bikes haben bereits in den letzten Jahren den

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normalen Bikes, man nennt diese neuerdings Bio-Bikes (also ohne Antrieb), den Rang abgelaufen und profitieren vom Boom in der gesamten Fahrradbranche. E-Mobilität in den Städten zum einen, aber auch das Bedürfnis der Menschen, in diesen Zeiten draußen in der Natur zu sein, beispielsweise mit unserem Produkt, dem E-Mountainbike. Qualitativ hochwertige Sportartikel wie das E-Bike sind trendy und ermöglichen eine neue Mobilität. Die E-Bike-Industrie drängt zunehmend in Nischen und erschließt sich neue Zielgruppen. Der Kunde, der Gast, setzt auf Qualität. Ein Konnex zu mehr Qualität im Tourismus? Josef Margreiter: Das Thema Qualität wird im Tourismus schon lange großgeschrieben, und man kann sich nur umsehen, wie viel dahingehend investiert wurde. Es ist sehr erfreulich, wie die eigenen Landsleute gerade 2020 ihre Heimat entdecken und auch als Urlaubsdestination entdecken, nicht nur fürs Wochenende. So hat die Zahl der Tiroler, die in Tirol Urlaub machen, in inzwischen alle Bundesländer überholt. Der wichtigste Österreich-

Urlauber, der in Tirol Urlaub macht, ist der Tiroler. Das ist als Signal zu sehen. Sie entdecken Tirol ja nicht nur, weil man schwer in die Ferne reisen kann, sondern sie kommen alle begeistert von den Ausflügen und Urlauben im eigenen Land retour, und das spricht für die Qualität im Tourismus. Damit werden all jene jetzt bestätigt, die Vorreiter waren. Dieser Entwicklungstrend geht nicht nur in die Hotellerie, Gastronomie oder auch Bergbahnen hinein, die man vordergründig so touristisch sieht, sondern beispielsweise ebenso in das Angebot des Sportartikelhandels und des Verleihangebotes. Das Thema Radfahren und E-Biken erfordert, dass man eine TopQualität bietet. Es gibt nichts, was einen mehr ärgert, als wenn irgendwo die Kette rausspringt, die Bremsen nicht richtig funktionieren und ein schöner Urlaubstag dadurch entscheidend mitgeprägt wird. Ist die Region Zillertal prädestiniert für einen E-Bike-Hersteller? Man ist ja direkt vor Ort. Gibt es auch eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit den touristischen Leistungsträgern? Carsten Sommer: Grundsätzlich war es unsere

Entscheidung, als Hersteller in die Berge, nach Tirol zu gehen. Das war eine gute Entscheidung, die wir bisher nie bereut haben! Es wurde deshalb das Zillertal, weil ich dieses schon lange von meinen privaten Aufenthalten – zum Biken, Paragleiten und Skifahren – kenne und bereits sehr gute Bekanntschaften hier hatte. Ich habe allerdings in den drei Jahren die Feststellung machen müssen, dass das Zillertal sich im Vergleich zu anderen Destinationen in Österreich als BikeRegion schwertut und nicht sehr aufgeschlossen für neue Ideen ist. Dabei wird sehr häufig die „schwierige Situation mit den Grundeigentümern“ genannt ob das stimmt, kann ich nicht beurteilen. Aus meiner Sicht hat der Wintertourismus bei den Seilbahnen und den TVBs aufgrund der wesentlich höheren Einnahmen immer noch die absolut höchste Priorität, sodass das Thema Mountainbiken für sie nur eine Randgeschichte ist. Auch mit „Zillertal.at“ ist trotz intensiver Bemühungen und Vorschläge unsererseits leider noch keine nennenswerte Kooperation zustande gekommen, dabei wäre es eine schöne WinWin-Situation für beide Seiten. Bietet der Tourismus dafür passende Antworten in Sachen Angebotsentwicklung? Siehe Infrastruktur wie ausgewiesene Bike-Strecken, Ladestationen ... Die Initiative „Bergwelt miteinander erleben“, ist man damit „z’sammen auf an guatn Weg?“ Es geht ja auch um Interessenskonflikte. Der Zustrom in die Natur ist ja mittlerweile ein beinahe ausufernder! Josef Margreiter: Einerseits freuen wir uns, wenn die Menschen in die Berge kommen. Sei es mit den Bergbahnen oder mit dem E-Bike, damit wir ihnen das Erlebnis und die Erholung Berg, diese Einzigartigkeit,

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ZILLERTALER GEMEINDEBLICK bieten können. Das ist die eine Seite. Andererseits handelt es sich dabei um einen Naturraum, den es zu schützen gilt. Dieser ist aber ebenso ein Wirtschaftsraum für unsere Landwirtschaft und Almwirtschaft. Es liegt daher in der Natur der Sache, dass es mit einer zunehmenden Nutzung durch die Freizeitwirtschaft zu Interessenskollisionen kommt, und man wird sich noch öfter als in der Vergangenheit an einen Tisch zu setzen haben. Denn am Ende des Tages sind Landwirtschaft, Freizeitwirtschaft und Tourismus eine Gemeinschaft, eine Erfolgsgemeinschaft in unserem Land. Tirol braucht die gute Koexistenz aller Bereiche, damit wir den Mehrwert, den unser Land für den Freizeitsportler zu bieten hat, auch zukünftig sichern, aber gleichfalls unsere Natur und nachwachsende Ressourcen schützen. Ist die E-Mobilität der Fahrradbranche dem E-Auto voraus? Ist das Fahrrad dabei, das Auto zu überholen? Carsten Sommer: Aus unserer Sicht, aus der Sicht eines E-Bike-Herstellers, gibt es ein ganz klares Ja! Was in der Automobilbranche bisher sehr halbherzig betrieben wird, die E-Mobilität wirklich zu pushen, ist in der Fahrradbranche tatsächlich von allen Herstellern aufgenommen und als Chance erkannt worden. Wenn man sich auf Messen, auf Ausstellungen, umschaut, so geht ein jeder Hersteller mit Hochdruck drauf. Die Motoren- und Akkuhersteller bringen jedes Jahr neue Innovationen auf den Markt, welche für uns als E-BikeHersteller auch eine Challenge darstellen, all das umzusetzen und in die Bikes einzubauen. Ja, das Bike hat das Auto in Sachen E-Mobilität überholt, und dieser Trend wird in den nächsten Jahren noch anhalten.

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Das E-Bike ersetzt zunehmend das Auto am Weg in die Freizeit. Anfahrten zu Ausgangspunkten und Touren werden mittlerweile gerne mit dem EBike genommen. Was wünscht sich Josef Margreiter als Touristiker und Mountainbiker für diese Branche? Josef Margreiter: Die Anfahrten zu den Touren sind natürlich am besten mit dem E-Bike zu bestreiten. Meine Frau hat mir neulich auf unseren Bike-Touren bestätigt, dass die nächste Investition ein E-Bike sein wird, da wir als herkömmliche Mountainbiker schon zu einer Minderheit gehören. Ich bin für diese Entwicklung bereit und kann sagen, dass das E-Bike ein Glücksfall für unseren Bergsommertourismus ist. Es eröffnet für fast alle Menschen, auch weniger konditionsstarke, unsere grandiose Gebirgswelt, deretwegen Menschen aus aller Welt seit über hundert Jahren nach Tirol kommen. Das sind großartige Perspektiven. Mein Wunsch dahingehend ist es, dass wir in einer noch stärkeren Kooperation innovative Zukunftslösungen in der Lenkung der E-Biker und damit behutsamen Nutzung unserer natürlichen Ressourcen voranbringen und Nutzungskonflikten vorbeugen. Denn am Ende des Tages wird man mit gutem Willen, aber auch mit dem Respekt der E-Biker und mit gewissen Grenzen, die man im beiderseitigen Einvernehmen setzen muss, immer eine Lösung finden. Was wünscht sich ein Entwickler und Hersteller wie NOX Cycles vom Tourismus? Carsten Sommer: Ich kann mich da nur an die Worte von Herrn Margreiter anschließen. Schlüssige Gesamtkonzepte sind meines Erachtens gefragt. Von Tourismusregionen über die Hotellerie bis hin zu den Seilbahnbe-

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treibern und letztendlich auch Grundbesitzern muss es einen Konsens, Regeln, Absprachen geben, damit ein jeder weiß, was der andere von einem erwartet und was man nicht machen soll. Da fehlen noch ein Stück weit Kommunikation und Initiative, um nicht nur auf den anderen zu schimpfen, sondern auch gemeinsam eine Lösung zu finden. Damit alles funktioniert, weil Platz ist ja eigentlich genug da. Josef Margreiter: Letztlich muss es für alle wirtschaftlich Sinn machen, denn wir haben die Situation, dass sich manche Landwirte hier als Verlierer sehen. Mit den Argumenten, dass es mehr Verkehr auf den Wegen gibt und damit die Landwirte beeinträchtigt werden und dass es in Folge mehr Konfliktpotenzial mit den Bikern gibt. Dieses Gefühl muss man nehmen, da gibt es Lösungen. Ich erinnere an das Jahr 1995, da hatten wir die Situation, bei der es hieß, dass es sich bei Wirtschafts- und Forstwegen um Wege handelt, die nicht für die Freizeitwirtschaft vorgesehen sind. Hier konnte man für die Versicherungsfrage und die Abgeltung für die Instandhaltung der Wege – die Kosten, die ursprünglich die Wegeerhalter alleine zu tragen hatten – eine Lösung finden. Es gibt inzwischen eine Abgabe pro Laufmeter, eine Versicherung, ein klares Routing mit Informationen dazu. Einen solch großen Schritt brauchen wir gleichfalls rund um das Thema E-Bike. Es geht um ein gutes Miteinander, das alle Interessen abdeckt und um schlüssige Konzepte. Ein Appell an den guten Willen, den Dialog und ganz wichtig, und das möchte ich unterstreichen, braucht jede Region ein Gesamtkonzept, das man konsequent in jahrelanger Arbeit auch umsetzen muss. Herzlichen Dank für das Gespräch! GG

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Wer ist die Lebensraum Tirol Holding GmbH? Die Lebensraum Tirol Holding GmbH mit Sitz in Innsbruck ist ein Unternehmen des Landes Tirol. Ihr Auftrag ist es, die verschiedenen Einrichtungen in der Region zu vernetzen und Synergien zu nutzen, um die Standortattraktivität Tirols insgesamt zu steigern. Die Gesellschaft wurde im Jahr 2017 unter dem Namen „Lebensraum Tirol 4.0 GmbH“ gegründet und im Mai 2019 in „Lebensraum Tirol Holding GmbH“ umbenannt. Die Holding sieht sich als professioneller Partner für alle zukunftsorientierten Kräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft sowie Interessensvertretungen, um innovative Projekte in Tirol zu initiieren und zu begleiten. Die Lebensraum Tirol Holding fungiert als Dachgesellschaft für folgende Landesgesellschaften: Tirol Werbung GmbH, Standortagentur Tirol GmbH und Agrarmarketing Tirol GmbH. Insgesamt umfasst die Unternehmensgruppe derzeit rund 150 Mitarbeiter. Die Tirol Werbung GmbH ist die Tourismusmarketing-Organisation des Landes. Ihr wichtigster Auftrag ist es, Tirol als den begehrtesten Kraftplatz der alpinen Welt zu positionieren. Die Standortagentur Tirol GmbH ist vom Land Tirol damit betraut, die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Tirol im Einklang mit ökologischen Interessen zu erhöhen und die regionalen und sektoralen Strukturen zu stärken, um nachhaltig bestehende Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen. Die Agrarmarketing Tirol GmbH entwickelt und betreut Projekte zur Stärkung der Marktposition bäuerlicher Lebensmittel und ist Lizenzgeber für das Gütesiegel „Qualität Tirol“. Interessante Details zur Standortagentur Tirol 2019 gelang es der Standortagentur Tirol 33 Unternehmen bei der Ansiedelung zu unterstützen. Hinzu kommen 15 Unternehmen, denen bei der Erweiterung ihres Betriebes unter die Arme gegriffen wurde. Gesamtsumme der Erstinvestitionen aller Unternehmen: 31 Millionen Euro mit Schaffung von 250 Arbeitsplätzen. Die TOP fünf Herkunftsländer bei den Betriebsansiedelungen 2019 sind: Deutschland, Österreich, Schweiz, Großbritannien und Litauen. Je ein Betrieb siedelte sich aus den USA, Russland, Australien und Indien an.

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Festhalten an Bräuchen Das Weitergeben unserer Zillertaler Sitten und unserer Kultur ist bedeutsam, macht Sinn. Nicht zuletzt, weil wir uns über gelebte Tradition definieren. Es sind unsere kulturellen Strukturen, die jenen Rahmen bilden, mit dem wir Zillertaler aufwachsen. Eine dieser Wurzeln sind die im Herbst von den Almen kommenden geschmückten Kühe, die stolzen und dankenden Bauern, die im Dorf gebührend empfangen werden. Dieser Brauch mündet in dem Fest der Dankbarkeit, das in den Erntedankkronen der Jungbauern seinen Ausdruck findet.

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Die Kunst zwischen Damals und Heute wird wohl sein, dass man für die eigenen gelernten Überzeugungen eintritt und trotzdem offen bleibt für die Argumente unserer jungen Generation, glaubt meim.

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SCHÖNES UND GUTES KOMMT VOM BAUERN

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TVB Mayrhofen-Hippach Fotos: Archiv TVB Mayrhofen-Hippach / Thomas Eberharter

Almabtrieb - ein Rückblick Mit Bildern vom letztjährigen Almabtrieb bedankt sich der Tourismusverband Mayrhofen-Hippach recht herzlich bei allen Bauern für die gute Zusammenarbeit, insbesonders für die Landschaftspflege und die Sicherstellung regionaler Produkte.

bez. Anz.

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Strass im Zillertal – Eine Hommage an unsere Landwirte

Fotos: Clemens Eberharter

Es ist Herbst geworden, und die Kühe kommen nach Hause

Nadererhof

Bauern aus Leidenschaft und Überzeugung, ja, die haben wir im Zillertal. Jene, die sagen: „Hier leben wir, hier sind wir daheim, hier haben wir eine Zukunft und gute Aussichten.“ Obwohl viel Bürokratie erledigt werden muss, über jede Kuh, über jedes Kalb muss Buch geführt werden, sind unsere Zillertaler Landwirte motiviert. Wohlwissend, dass Bergbauern und Bauern am Talboden nicht unbedingt

Kichelerhof

vergleichbar sind, da unsere Hänge zum Teil extrem steil sind, haben sie doch vieles gemeinsam: Das regelmäßige „Auslassen“ der Kühe und das Mähen dienen der Landschaftspflege. Die steilen Berghänge werden festgetreten und geben Sicherheit. Flächendeckend werden bei uns im Tal Feld und Wald bewirtschaftet und dadurch Einkommen gesichert. Die hochwertige, zeitaufwendige Herstellung von zum Beispiel „Ab-Hof-Produkten“ steigert

Barbara Ringler vom Zwickerhof mit Mitarbeiter Clemens

die Qualität unserer Lebensmittel. Dies und mehr sind kraftgebende und nicht oft genug erwähnenswerte Faktoren. Und viele Jungbauern setzen mit Spezialisierungen neue Impulse und sichern sich somit Perspektiven. Daneben sorgen die fleißigen Bäuerinnen für Schönheit und Ordnung und Weitergabe der Tradition. Klassisch sind die Balkone mit Blumen geschmückt, wie man hier an den Bildern lobenswert sehen kann. Deshalb: Ein Hoch

Fotos: Walter Kraiger

Gelebte Tradition im Zillertal

auf unsere Bauern! Und bitte weiterhin motiviert weitermachen. Auch wenn es ab und an Rückschläge gibt: ob ein Unfall eines Tieres auf der Alm oder ein sinkender Milchpreis. Und noch etwas: Es muss wunderbar sein, in einem alten ehrwürdigen Bauernhaus daheim zu sein. Zwischen Holzgebälk zu wohnen, das viele Geschichten erzählen könnte, das von Generationen schildern könnte, die Leid und Glück erfahren haben. Vv

Gerlos: Hotterhof

Stumm: Denggerbauer

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Bruck: Zillerbrüggler

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SCHÖNES UND GUTES KOMMT VOM BAUERN

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

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Die gesunde Knolle

Schmackhafte Erdäpfel direkt vom Bauernhof

Auf die Frage, wieviel Kilogramm Kartoffeln auf dem ein Hektar großen Acker erzielt werden können, meint Margit: „Das kann man gar nicht so genau sagen, weil es von Jahr zu Jahr verschieden ist. Beim Setzen soll es nicht zu kalt sein, dann nicht zu trocken, und in den letzten Wochen vor der Ernte ‚war guat‘, wenn‘s warm wäre! Aber schaff ‘ es dir an! Uns ist wichtig, dass die Kartoffeln eine schöne gelbe natürliche Farbe und einen guten Geschmack haben, und ‚de Leit z’frieden‘ sind.“

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Fotos: Walter Kraiger

Am Bauernhof der Familie Emberger in Fügen mit dem Hof-Namen „beim Haun“ ist jetzt Hochbetrieb, denn jetzt ist Erntezeit der überaus gesunden Knolle, die reich an Kohlenhydraten und Nährstoffen ist. Da ist natürlich die ganze Familie im Einsatz. Die Erdäpfel werden zuerst schonend gegraben, von Hand sortiert, gewogen und verpackt.

Natürliche Düngung ohne Kunstdünger Gleich nach der Ernte wird auf den Kartoffelacker Weizen gesät. Das dadurch gewonnene Stroh wird dann am Bauernhof als Streu für die Kühe und Kälber verwendet. Der davon anfallende Mist wird mindestens ein Jahr gelagert,

bevor er dann wieder auf die Anbauflächen aufgebracht und eingearbeitet wird. „Wir setzen und ernten die Erdäpfel nach alter Tradition und schauen dabei penibel auf die Fruchtfolge am Kartoffelacker. Um den Boden fruchtbar zu halten und Krankheiten und Schädlinge

zu vermeiden, setzen wir die Kartoffeln nur alle vier Jahre an die gleiche Stelle“, erklärt Margit. Wer also Qualität und regionale Produkte wertschätzt, ist am Bauernhof der Familie Emberger in Fügen an der richtigen Adresse. kawa

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

GINZLING GRATULIERT Ginzling-Dornauberg gratuliert zur Goldenen Hochzeit

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ZILLERTALER GEMEINDEBLICK

Kindergarten Mayrhofen

Ein Haus der liebevollen Begegnung

Die Eheleute, Veronika und Friedl Kreidl, Dornauberg 4, konnten am 26. September ihr 50-jähriges Hochzeitsjubiläum feiern. Die Ortsvorstehung Ginzling-Dornauberg gratuliert dem Jubelpaar nochmals recht herzlich und wünscht noch viele gesunde Jahre im Kreise ihrer Angehörigen.

Unser Kindergarten ist ein Haus der liebevollen und warmherzigen Begegnung: SONNE - im Mittelpunkt steht das Kind, dem wir Wärme und Liebe schenken wollen, an jedem Tag, zu jeder Zeit!

RAMSAU GRATULIERT Larcher Rosa - 91 Im August konnte Frau Larcher Rosa ihren 91. Geburtstag feiern. Die Gemeinde sowie der Seniorenbund Ramsau gratulierten der Jubilarin nochmals ganz herzlich im Nachhinein.

Obfrau Frieda Haas, Jubilarin Rosa Larcher und Bgm. Friedrich Steiner

Gruber Elise – 92 Kürzlich konnte Frau Gruber Elise ihren 92. Geburtstag feiern. Die Gemeinde sowie der Seniorenbund Ramsau gratulierten der Jubilarin ganz herzlich.

Obfrau Frieda Haas, Jubilarin Elise Gruber und Bgm. Friedrich Steiner

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Die BLUME symbolisiert das gemeinsame Wachstum, das Groß- und Reiferwerden, bis uns die Kinder am Ende verlassen sie zum Schmetterling werden - und wir sie loslassen müssen, damit sie dann ihre eigenen Erfahrungen machen können und diese große, bunte Welt mit allen Facetten erkunden können. Das HERZ symbolisiert Liebe und Geborgenheit. Jeder wird mit Liebe empfangen, Liebe wollen auch wir stets ausstrahlen! Unsere HÄNDE begleiten, beschützen, schenken Mut! Die Kinder, die uns anvertraut sind, gilt es, bestmöglich zu fördern und zu unterstützen. Der REGENBOGEN: „Wir nehmen gute und schlechte Tage an und bewältigen diese, damit die SONNE immer wieder scheinen kann. „BUNTES LEBEN“ - jeder ist anders - genauso wird er gebraucht, gemocht, geliebt!

Wir sind sehr gut ins neue Kindergartenjahr gestartet, es galt, die Hygienemaßnahmen des Bundes/Landes umzusetzen. Hände waschen, fleißig lüften und einige Sachen mehr. In der Früh werden die Kinder an der Türe empfangen und zu Mittag wieder entlassen. Für die Kinder ist das ein großer Vorteil: Das Selbstwertgefühl wird gestärkt, und sie versuchen, vieles von alleine zu machen – an-/ausziehen, Treppen steigen uvm. Nach vier Wochen Kindergarten können wir jetzt schon sagen, dass alle Kinder, sogar die Kleinsten angekommen sind und sich wohlfühlen. Danke auch an mein tolles Team, das hervorragende Arbeit leistet. Den Mittagstisch nehmen wir seit heuer im Widum ein. Danke unserem Herrn Pfarrer, der uns seine Räumlichkeiten zur Verfügung stellt. Er freut sich jeden Tag, wenn wir kommen und mit unseren Kids Leben in das Haus bringen. Manchmal kann er dem guten Essen nicht wiederstehen und isst mit. Danke ebenfalls an Peter, der unsere Buskinder sicher zum Kindergarten und wieder nach Hause bringt! Wir bedanken uns außerdem bei allen für die gute Zusammenarbeit, die Akzeptanz und freuen uns schon auf viele schöne Momente und Augenblicke, die wir gemeinsam mit den Kindern erleben dürfen! LG aus dem Kindergarten

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ZILLERTALER GEMEINDEBLICK

Kindergarten und VS Ginzling

Neue Jausenbänke für den Schulgarten Da staunten wir nicht schlecht, als wir am 1. Schultag unseren Schulgarten sahen. Friedrich war in seinen Sommerferien sehr fleißig gewesen und hatte gemeinsam mit seinem Papa Franz Jausenbänke für uns alle gemacht, die nun täglich in Gebrauch sind. Hiermit möchten wir uns ganz herzlich bei Friedrich, Franz und Barbara für die tolle Sitzgelegenheit und bei Alfons Hörhager - Mountainshop Hörhager - für das coole Sonnensegel bedanken.

Eure Ginzlinger Kinder aus Kindergarten und Volksschule mit Tanja und Sarah

Familienfreundliche Gemeinde

In Tux entsteht ein Eltern-Kind-Treff Viele Eltern besuchten in den letzten Jahren mit ihren Kindern das Eltern-Kind-Zentrum in Mayrhofen oder Zell. Bei den Treffen und Befragungen zur „familienfreundlichen Gemeinde“ wurde der Wunsch geäußert, ähnliche Möglichkeiten auch in Tux umzusetzen. Nun ist es so weit! Ab Oktober gibt es das Angebot, sich in der Kinderkrippe in Tux mit anderen Eltern oder Kindern von ein bis drei Jahren auszutauschen, gemeinsam zu spielen, basteln und vie-

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les mehr. Das geschulte Team um Maria Kröll, Isabella Scheffauer und Sandra Widmoser organisieren diese Treffen jeden Mittwoch von 15.00 bis 17.00 Uhr. Für zehn Nachmittage wird ein Unkostenbeitrag von 70 Euro (35 Euro pro Geschwisterkind) eingehoben. Wir bitten, euch bis zum 7. Oktober bei Maria Kröll unter 0664/10 54 669 oder mariakroell@aon.at anzumelden. Nähere Informationen erfolgen bei der Anmeldung. Die Gemeinde Tux und das Team des Eltern-Kind-Treffs freuen sich auf viele Anmeldungen.

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

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HIPPACH GRATULIERT Am 20. September konnte Herr Schöser Johann, Gschwendthäusl, Hochschwendberg 498a, seinen 94. Geburtstag im Kreise seiner Familie feiern. Als Gratulanten der Gemeinde Hippach stellten sich Bgm. Gerhard Hundsbichler und GV Daniel Dornauer ein. Die Gemeinde Hippach wünscht dem Jubilar auf diesem Wege nochmals alles Gute, verbunden mit bester Gesundheit und viel Freude auf dem weiteren Lebensweg. Der Kameradschaftsbund Hippach gratuliert recht herzlich und wünscht dem Jubilar noch viele gesunde Jahre und weiterhin viel Spaß beim Kartenspielen. Am 25. September konnte Frau Dreml Theresia, Brandachhäusl, Afelden 164, ihren 91. Geburtstag im Kreise ihrer Familie feiern. Der Seniorenbund Hippach überbrachte ihr ebenfalls herzliche Glückwünsche. Als Gratulanten der Gemeinde Hippach stellten sich Bgm. Gerhard Hundsbichler und GV Daniel Dornauer ein. Die Gemeinde Hippach wünscht der Jubilarin auf diesem Wege nochmals alles Gute, verbunden mit bester Gesundheit und viel Freude auf dem weiteren Lebensweg.

SCHWENDAU GRATULIERT Frau Notburga Kreidl, Kohlstatt 261, feierte am 21. September im Kreise ihrer Familie den 85. Geburtstag. Bürgermeister Franz Hauser und Seniorenclubobfrau-Stellvertreterin Monika Wanker überbrachten der Jubilarin die herzlichsten Glückwünsche der Gemeinde und des Seniorenclubs. Auf diesem Wege noch einmal herzliche Gratulation, weiterhin Gesundheit und Gottes Segen.

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

LEUTE VON HEUTE

ZILLERTALER GEMEINDEBLICK

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Tourismusverband Mayrhofen-Hippach

Gästeehrung am 23. September Foto: Tourismusverband Mayrhofen-Hippach

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FINKENBERG: Altbürgermeister mit Gattinnen aus dem Bezirk Imst besuchten neulich unsere Gegend. Die Einkehr am Penken – danke an das Team des „Gschösswandhauses” – war wunderschön, die Aussicht herrlich, das Mittagessen grandios.

Foto: Hubert Aschenwald

Herr Josef Scharrer ist bereits zum 70. Mal und seine Frau Christa Scharrer zum 50. Mal zu Gast in der Ferienregion MayrhofenHippach, zzt. im Schwendbergerhof.

Pensionistenverein Zell am Ziller

Tagesausflug am 17. September Schwendauer Bäuerinnen-Neuwahl

Die Stammgäste des „Gasthof zum Löwen“ in Aschau überraschten mit ihrer originellen Anreise mit dem „Dreispänner“ (3 PS) zur Brauhausbesichtigung.

bez. Anz.

Das Bauwerk Jakobskreuz

Wir möchten uns recht herzlich bei den Wirtsleuten Maria und Roland Gruber („Gasthof zum Löwen“) und bei der Zillertal Brauerei, Familie Lechner, für die Brauhausbesichtigung und für die gute Jause bedanken. Ebenso beim „Fehlehof“ bei Michael Gruber für die originelle „Kutschenfahrt“ zum Brauhaus.

ZELLBERG GRATULIERT Dornauer Ferdinand – 75 Jahre Herr Dornauer Ferdinand, Zellberg 144, feierte am 26. September die Vollendung seines 75. Lebensjahres. Bürgermeister Fankhauser Andreas überbrachte dem Jubilar die herzlichsten Glückwünsche der Gemeinde Zellberg. Auf diesem Wege wünscht die Gemeinde Zellberg noch einmal alles erdenklich Gute, viel Gesundheit und Glück für die Zukunft.

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Die Fahrt ging um 9.00 Uhr mit 56 Personen bei Regenwetter nach Wörgel – Brixental Kitzbühel – St. Johann – Fieberbrunn – Pillersee zur Buchensteinwandbahn. Ein 4er-Sessellift, in dem aufgrund von Corona nur zwei Personen Platz nehmen durften, mit Mund und Nasenschutz, brachte uns zum Jakobskreuz mit Besichtigung. Das Bauwerk ist mit einer Höhe von fast 30 m und vier Aussichtsterrassen eine Wucht. Anschließend wurden wir im Bergrestaurant „Bergblick“ zum Mittagessen erwartet. Es wurde zügig und gut aufgetischt, so dass wir schnell zum gemütlichen Teil übergehen

konnten. Die Pensionistenmusik mischte sich mit der Hausmusik, und die Unterhaltung kam auch nicht zu kurz. Um 14.00 Uhr ging es zur Talfahrt, der Bus fuhr über Haiming – St. Johann nach Ellmau, im GH „Lovewein“ wurden wir noch mit Kaffee und einem Kuchenbuffet verwöhnt. Ich möchte allen Wirtsleuten für die freundliche Bedienung, dem Buslenker von Christophorus Reisen für die tadellose Fahrt, unseren Musikanten für die gute Stimmung, dem Kassier und allen Teilnehmern für den gelungenen Ausflug, der doch noch bei Sonnenschein geendet hat, nochmals recht herzlich danken. Euer Obmann Platzer Karl

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KULTUR IM ZILLERTAL

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90 Jahre Männergesangverein Mayrhofen, 1930-2020 Uraufführung der Aloisiusmesse - gewidmet Dekan Pfarrer Mag. Alois Moser, komponiert von Chorleiter Hans Rainer Foto: Inter Europol Competition

Der Männergesangverein Mayrhofen begeht in diesem Jahr sein 90. Bestandsjubiläum. Gegründet 1930 im Hotel Neuhaus. Dieses denkwürdige Datum war Anlass zahlreicher Überlegungen über die Gestaltung des Jubiläumsjahres 2020. Leider machten auch uns die „Covid-19-Bestimmungen“ in Rücksicht auf unsere Gesundheit die Durchführung der geplanten Veranstaltungen einschließlich der Jubiläumsjahreshauptversammlung zu-

nichte. Trotzdem aber freuen wir uns, Sie zu einem besonderen musikalischen Ereignis einzuladen. Die persönliche Einladung zur Uraufführung erfolgt an dieser Stelle nicht nur durch den Männergesangverein Mayrhofen, sondern insbesondere auch durch Chorleiter Hans Rainer, den Komponisten dieser Messe, und seien Sie versichert, dass diese Aufführung, diese Premiere ein unvergessliches Erlebnis sein wird. (ag.)

Am So, 11. Oktober, 10.15 Uhr, findet im Rahmen des „Ernte-DankGottesdienstes“ in der Pfarrkirche Mayrhofen die Uraufführung der nach dem langjährigen, beliebten Mayrhofner Pfarrer Mag. Alois Moser benannte „Aloisiusmesse“ statt. Komponiert von Chorleiter Hans Rainer für Männerchor, 4 Posaunen und Konzertharfe.

Der Männergesangverein Mayrhofen nach seiner Gründung im Jahr 1930

FESTWORTE

Josef Kröll, Erwin Brunner und Wilhelm Rauch Chorleiter: Karl Hanusch, OSR Fritz Lechner, Jakob Dreml, OSR Dir.i.R. Josef Kröll, Franz Rauch, Franz Müller, Hans Rainer „Singen ist hochansteckend, es stärkt das Immunsystem von Körper und Seele und schafft spürbare menschliche Nähe in einer Gesellschaft, die sich immer häufiger und nur noch virtuell ‚berührt‘.“ Werden wir auch in den nicht so kommerziell ausgerichteten Traditionschören, die das alte Volkslied pflegen, dem Namen gerecht, das sangesfreudigste Tal der Welt zu sein? Leider bedingt! Es wird in den Familien oder Gaststätten

Foto: Thomas Eberharter

„Singen isch inser Freid, singen tuan mehrer Leit, wer sie nit singen traut, der hot kua Schneid!“ Ja, um seine Stimme zu erheben, braucht es Mut, sie aus dem Innersten der Seele heraus zu Gehör zu bringen, aber ebenso Gelassenheit und Selbstvertrauen. An dieser Stelle danke ich allen, die das schon Jahrzehnte lang beim Männergesangverein tun. Ich danke auch allen verstorbenen Mitgliedern und möchte stellvertretend für alle die Männer namentlich erwähnen, die dem Chor als Obleute und Chorleiter vorstanden oder vorstehen. Obmänner: Johann Egger, Otto Moroder, Josef Kaplenig, Max Leitner, Konrad Kröll, OSR Dir.i.R.

Der Männergesangverein Mayrhofen im Jubiläumsjahr 2020

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kaum noch zwanglos miteinander gesungen, dafür wird der laute, überdimensionale Eventstil als Volkskultur erfolgreich verkauft. Verkehrs- und Lärmbelästigung bringen diese Veranstaltungen mit sich, die div. Veranstalter werden dafür mit höchsten Ehrungen des Landes bedacht, was ich für ein falsches Signal halte. Wohin dieser „Wahn“ führt, hat uns das Jahr 2020 deutlich gezeigt. Daher richte ich an die Gemeinden als Kulturträger und an die Verantwortlichen des Tourismus den dringenden Appell, sich der alten Werte zu erinnern und das Kleine wieder wertzuschätzen! Die Schulen und Musikschulen pflegen das Singen unserer Volkslieder nicht in dem Maße, dass es

in der heranwachsenden Generation identitätsstiftende Spuren hinterlässt, die in das Erwachsenenleben hineinwirken. Auch die Bereitschaft, sich einer Sache zu verpflichten, lässt immer mehr nach. Diesem Trend versucht man mit Gesangsprojekten entgegenzuwirken, die immer mehr an Popularität gewinnen und jedenfalls positiv wahrzunehmen sind. Trotzdem bleiben aber vor allem jene Chöre unverzichtbar, die das kirchliche und weltliche kulturelle Leben eines Dorfes verlässlich und treu das ganze Jahr über mit ihrem Gesang bereichern. Der besondere Wert liegt für deren Mitglieder in der Vielfalt der musik. Literatur, die das Kirchenjahr und der Jahreskreis bieten, er liegt zudem im Erleben, das kirchliche wie kulturelle Leben eines Dorfes mitgestalten zu können. Es ist eine Chance, in einer singenden Gemeinschaft Beheimatung zu finden. Zum Abschluss möchte ich allen Gönnern und Förderern Dank sagen. Der Männergesangverein Mayrhofen als einziger Männerchor des Tales durfte und darf sich hoffentlich weiterhin der öffentl. Unterstützung und Wertschätzung erfreuen. Dankend möchte ich hier die Sparkasse Schwaz/Zweigstelle Mayrhofen erwähnen.

Hans, der Rainer - Chorleiter

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

RIED GRATULIERT Gundolf Helmut - 91 Jahre Ein freudiger Anlass für Bürgermeister Hansjörg Jäger - er konnte am 21. September Herrn Gundolf Helmut zu dessen 91. Geburtstag gratulieren. Der Jubilar feierte seinen Geburtstag in erstaunlicher Rüstigkeit. Mit seinen 91 Jahren ist er der älteste männliche Gemeindebürger von Ried.

SPORT IM ZILLERTAL

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Österreichische Mehrkampfmeisterschaften

Silber für Madeleine Huber Die Aschauerin Madeleine Huber gewinnt bei den Österreichischen Mehrkampfmeisterschaften der Schüler nach zwei tollen Wettkampftagen mehr als verdient die Silbermedaille.

Bürgermeister Hansjörg Jäger wünschte dem Geburtstagskind weiterhin viel Gesundheit und Gundolf Helmut, Bgm. Hansjörg Jäger Gottes Segen.

STUMM GRATULIERT Frau Emma Braunegger konnte vergangene Woche im Kreise ihrer großen Familie und Freunde den 85. Geburtstag feiern.

Diese Meisterschaften standen wegen schlechten Wetters und der Covid-19-Restriktionen unter keinem guten Stern. Keine der über 40 Athletinnen konnte an die bisherigen Saisonleistungen anschließen, sodass dieser Mehrkampf bis zum Schluss spannend blieb. Doch Madeleine zeigte einmal mehr ihre Kämpferqualitäten, steigerte sich bis zum abschließenden 800-Meter-Lauf kontinuierlich und rückte bis

auf den 2. Platz vor. Madeleine zeigte speziell am zweiten Tag mit einem großartigen Weitsprung über 5 m und einem überragenden Speerwurf mit einer Weite von 42,38 m ihre Mehrkampfqualitäten. Im 800-Meter-Lauf verteidigte Sie ihren 2. Platz und konnte sich so die heuer bereits dritte Silbermedaille bei Österreichischen Meisterschaften sichern. Der Verein gratuliert Madeleine recht herzlich. Ein besonderer Dank gilt auch den Eltern Andreas und Gaby Huber für deren unermüdlichen Einsatz und CoTrainerin Michi Rauch für das Coachen und Betreuen sowie Lisa Rauch für das Mitfiebern und Anfeuern. Fotos: ÖLV

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Auch Bürgermeister Fritz Brandner stellte sich als Gratulant ein und überbrachte der Jubilarin die besten Glückwünsche der Gemeinde Stumm. Emmi, nochmals alles Gute und viel Gesundheit!

KALTENBACH GRATULIERT

Foto: Gemeinde Kaltenbach

Am 22. September feierte Frau Theresia Luxner den 80. Geburtstag im Kreis der Familie. Die Ortsbäuerinnen Monika Garber und Maria Luxner gratulierten ebenso wie Bürgermeister Klaus Gasteiger und überbrachten Geschenke. Wir allen wünschen der Jubilarin Gesundheit, Glück und Harmonie für die Zukunft!

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Spielbericht SVg Mayrhofen

Mayrhofen : Bruckhäusl 7:0 (1:0) Ein Schützenfest der Sonderklasse, sechs Tore im zweiten Abschnitt des Spieles sieht man auch nicht alle Tage. Die Hausherren nahmen das Heft sofort in die Hand: Zwei Tore gleich am Anfang wurden aufgrund Abseitsstellungen nicht anerkannt, aber als dann Einwallner kurz vor der Pause (37.) das 1:0 erzielte, war der Bann gebrochen. Josip Filipovic erhöhte nach der Pause mit seinem lupen-

reinen Hattrick (50.,55.,57) auf 4:0. Die restlichen drei Tore erzielten nochmals Einwallner (67.), Eberl (75.) u. Kapitän Pendl (88.). „In der zweiten Halbzeit lief alles nach Plan, der Sieg auch in dieser Höhe verdient“, so Trainer Thomas Fiegl. Aus einer guten Mannschaft ragten noch der überragende Einwallner, der dreifache Torschütze Filipovic und der äußerst lauffreudige Robert Eberharter heraus.

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SPORT IM ZILLERTAL

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

24 Stunden von Le Mans

Pferdesportverein Mayrhofen

18. Platz für Rene Binder & Team

Matrix Venus in Hochform

Rene Binder und sein „Inter Europol Competition“-Team sind bei der 88. Auflage des Langstrecken-Klassikers „24 Stunden von Le Mans“ nicht über einen 18. Platz in der LMP2-Klasse hinausgekommen. Nachdem der erhoffte Regen ausgeblieben und dafür noch der Defektteufel die Regie übernommen hat, ist die kleine Außenseiterchance für die Startnummer 34 dahin gewesen. Der 28-jährige Tiroler kann aus Frankreich aber trotzdem positive Erkenntnisse mitnehmen. „Trotz unserer sehr professionellen Teamvorbereitung war von vornherein klar, dass wir mit unserem Ligier-Paket nicht konkurrenzfähig sein würden. Die Geschichte hätte für uns nur bei einer gewissen Regenlotterie gut ausgehen können. Im Warm-up waren wir auf einer abtrocknenden Strecke immerhin Sechste. Nur leider ist dann im Rennen statt dem Regen in der Nacht auf Sonntag eine Defektserie aufgetreten. Wir mussten sowohl die Benzinpumpe als auch die Lichtmaschine reparieren. Danach ging es eigentlich nur mehr darum, das Auto ins Ziel zu bringen“, erzählt Rene Binder in einem Interview für „ENIK Motorsport Management & Sport Consulting“.

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Binder ist auf der „Hunaudieres Geraden“ sogar mit 336 km/h gemessen worden, fast der Höchstwert in der LMP2. „Nur leider gibt es auf dieser legendären Strecke ebenfalls ein paar Kurven, in denen wir leider gar nicht gut ausgesehen haben. Wir konzentrieren und jetzt wieder auf die ‚European Le Mans Series‘ und versuchen, dort wieder in die Top 6 zu fahren.“ Laut Binder soll die neue Königsklasse viel interessanter und ausgeglichener werden, als dies aktuell der Fall ist. „Das heißt, es wird die so genannten ‚Le Mans Hypercars‘ mit Werksteams wie Toyota und Peugeot geben, die ihr Engagement am Wochenende offiziell präsentiert haben. Die zweite, kostengünstigere Option dazu werden die ‚Le Mans Daytona Hybrid‘-Fahrzeuge bilden, die man über eine Balance of Performance an die Hypercars anpasst. Hier werden die Autos von Oreca, Ligier, Dallara und Multimatic geliefert und mit einem Standardhybrid ausgestattet. Und genauso wie in den USA können Hersteller dann mit einem Facelift ihre Marke transportieren. Alles höchst interessant.“ Dass die Fans ihn noch einmal in einer Königsklasse sehen können, wäre für Rene Binder „ein Traum“. „Die höchst Liga, in die ich es bislang geschafft habe, war die IndyCar-Serie, aber ich wusste von vornherein, dass ich aufgrund meiner Arbeit in der Firma nicht über Monate in den USA bleiben kann. Meine Zukunft liegt inzwischen ganz klar im Langstreckensport, und wenn die Weltmeisterschaft wieder den Stellenwert bekommen würde, den sie einmal hatte, müsste ich da gar nicht zweimal überlegen.“

Matrix Venus, im Besitz von Franz und Andreas Fischer, konnte sich am letzten Rennsamstag in Wels erneut einen Sieg holen. Der vierjährige talentierte Wallach lag anfangs im Mittelfeld, griff eine halbe Runde vor Schluss an und überlief die Gegner recht sicher. Gesteuert wurde er von Christoph Fischer. Der Pferdesportverein gratuliert recht herzlich! Foto: Risavy

Foto: Inter Europol Competition

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SPG Hinteres Zillertal

Ausflug der U9 Am Nachmittag des ersten Schultages nach den Sommerferien unternahm die U9-Mannschaft der SPG Hinteres Zillertal einen gemeinsamen Ausflug auf den Gletscher. Hier durften die Kinder eine spannende Tour durch die Spannagelhöhle erleben. Ein weiteres Highlight an diesem Tag war eine Führung durch die Bergstation des „Gletscherbus III“. Ein besonderer Dank gilt Matthias Dengg für die kostenlose Auffahrt, Michael Mader für die Führung durch den „Gletscherbus III“ und Christoph Anfang für die kostenlose Tour durch die Spannagelhöhle.

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INSERATE

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