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ZILLERTALER GEMEINDEBLICK

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

36 | 2020

74. Jahrgang · Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen · Jahresabo € 35,- · Einzelpreis € 1,- · erscheint wöchentlich · 4. September 2020 · Nr. 36

BEDEUTUNG SCHUTZWALD

Tux setzt auf wichtige Aufforstungsmaßnahmen Seite 10-11

HOLZ - EIN BESTSELLER

FUSSGÄNGERZONE

SPORTLICHES ZILLERTAL

Informatives über den Lebens-, Schutz- und Nutzungsraum Wald

Informationen vom Verkehrsausschuss in Mayrhofen

Berggeistturnier, Ausflug, Trainingslager und neue Termine

Seite 3, 10-18

Seite 19

Seite 23-24

Österreichische Post AG | WZ 02Z031716 W | nicht retournieren Marktgemeinde Mayrhofen, Hauptstraße 409, 6290 Mayrhofen


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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

IMPRESSUM Zillertaler Heimatstimme Amtsblatt der Marktgemeinde Mayrhofen Verleger und Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen 6290 Mayrhofen, Hauptstraße 409 T 05285 64000 | F 05285 64000 34 Chefredakteurin: Gerda Gratz Hersteller Satzarbeit: die praxis, Werbeagentur 6290 Mayrhofen, Schmiedwiese 173 Druck: Athesia Druck GmbH Innsbruck/Bozen Redaktion und Anzeigenannahme die praxis, Werbeagentur, Mayrhofen T 05285 62000 22 | F 05285 62000 40 redaktion@zillertalerheimatstimme.at anzeigen@zillertalerheimatstimme.at Mo-Fr 09-12 Uhr und Di-Do 14-17 Uhr Annahmeschluss in der betreffenden Erscheinungswoche REDAKTION: Montag 10.00 Uhr ANZEIGEN: Montag 12.00 Uhr Namentlich oder mit Kürzel gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder und sind von der Redaktion nicht in allen Einzelheiten des Inhalts und der Tendenz überprüfbar. Für unverlangte Manuskripte übernimmt die Schriftleitung keine Verantwortung. Nachdruck ausschließlich mit schriftlicher Erlaubnis der Redaktion. P.b.b. Erscheinungs- und Verlagspostamt 6290 Mayrhofen.

Die Zillertaler Heimatstimme gratuliert ... ... den neuen Obleuten der JB/LJ Mayrhofen und wünscht für die nächsten drei Jahre viel Schaffenskraft. Obmann: Kröll Simon Obmann-Stellv. Eberl Andreas Ortsleiterin: Oblasser Jennifer Ortsleiterin-Stellv.: Schragl Viktoria

GINZLING Ein Besuch auf der traditionellen edlen Berliner Hütte lohnt sich allemal: Gutes Essen, freundliche Wirtsleute, grandiose Umgebung – einfach atemberaubend, der Zemmgrund! Von links: Andreas, Inge, Monika, Kerstin, Rupert, Hermann, Gottfried und Manfred.

Copyright Um urheberrechtliche Unannehmlichkeiten zu vermeiden, weisen wir darauf hin, dass der Auftraggeber bzw. Überbringer von Unterlagen für Inserate und Textbeiträge das Urheberrecht für überlassene Fotos, Vorlagen udgl. haben muss, und somit der Hersteller und Herausgeber der Zillertaler Heimatstimme schad- und klaglos gehalten wird. Geschäftsbedingungen Es gelten die Bestimmungen der „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ der Zillertaler Heimatstimme. Die jeweils aktuelle Ausgabe ist beim Herausgeber oder unter www.zillertalerheimatstimme.at einsehbar. Gender-Hinweis Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werden in der Zillertaler Heimatstimme zum Teil Begriffe wie z.B. „Mitarbeiter“ in der maskulinen Schreibweise verwendet. Grundsätzlich beziehen sich diese Begriffe immer auf beide Geschlechter. Kürzung von Texten Die Redaktion behält sich vor, gegebenenfalls bei redaktionellen Beiträgen und Leserbriefen Kürzungen vorzunehmen oder diese auch ganz wegzulassen. Die Platzierung und Anordnung von Texten und Fotos ist allein der Redaktion vorbehalten. Bei mehreren Fotos zu einem Text werden diese nur berücksichtigt, wenn genügend Platz vorhanden ist. Nach Redaktionsschluss eingelangte Beiträge können erst in der darauffolgenden Woche berücksichtigt werden. Abo-Service office@mayrhofen.tirol.gv.at Frau Anita Pfister-Kreidl T 05285/64000-11 Titelbild: © Gerda Gratz

MAYRHOFEN Dank „Ursula Tratter“ konnten Elisa, Janine, Greta, David, Franziska, Maximilian, Bernhard und Mamas eine lebhafte, fantastische Bummelzugfahrt durch den Ort Mayrhofen erleben.

MAYRHOFEN Neues Einsatzfahrzeug für die Wasserrettung Zillertal Die Wasserrettung Zillertal bedankt sich beim Planungsverband Zillertal mit den 25 zugehörigen Gemeinden, bei den vier Tourismusverbänden im Zillertal sowie beim Landesverband Tirol der Österreichischen Wasserrettung für die finanzielle Unterstützung.

SEITENBLICKE


AUFBLATT‘LT

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Wie steht es um den Tiroler Wald?

Foto: Gerda Gratz

Von der Wichtigkeit der heimischen Wälder

Neben der Beseitigung von Schadholz – 2019 gab es einen außergewöhnlich hohen Wertverlust von 922.000 m³, das entspricht 80 Prozent der gesamten Holznutzungsmenge – braucht es auch wichti-

ge Aufforstungsmaßnahmen. Ebenso ist die Waldgesundheit in einem engen Zusammenhang mit der Wildentwicklung zu sehen. Erfüllbar sind die behördlichen Vorgaben für die Hege und Pflege des Wildbestandes mit einer motivierten Jägerschaft. Unsere einzigartige Natur erfährt, gerade in Zeiten wie diesen, als Erholungsraum einen großen Zulauf. Tirol, als beliebtes Freizeitland investiert laufend mit Projekten und Programmen in seine Erholungsraumgestaltung. Ein rücksichtsvolles Miteinander aller Nutzer muss dabei das Ziel sein. Mit dem 2014 gestarteten Programm „Bergwelt Tirol – Miteinander Erleben“ hat man sich eine wichtige zusätzliche Aufgabe zum Ziel gesetzt. Die Gemeinde Tux ist im Bezirk Schwaz Rekordhalter in der Aufforstung. Wie sich die-

se dort gestaltet, ergänzt das Schwerpunktthema Holz auf den Innenseiten der vorliegenden Ausgabe. Ein interessanter Lokalaugenschein mit dem Gemeindewaldaufseher Franz Geisler führte mich neulich in das Aufforstungsgebiet Eggwald in Lanersbach. Darüber hinaus finden Sie mein Gespräch mit Landesforstdirektor Fuchs, welches über das wichtige Thema der Schutzwälder in Zeiten den Klimawandels informiert. Das Zusammenspiel von Tiroler Forstdienst und Gemeindewaldaufsehern bei zahlreichen Projekten basiert auf einem bewährten regionalen System. Fachwissen und wertvolles Handeln aller mit dieser Thematik Betrauten sind unverzichtbar für einen gesunden Wald, dessen manifeste Bedeutung alljährlich im Tiroler Waldbericht seinen Niederschlag findet. Alle Interessierten finden den „Tiroler

Waldbericht 2020“ online auf der Website des Landes Tirol! Geht es dem Wald gut, geht es auch uns gut! Schützen wir diesen so wertvollen Lebensraum vor unserer Haustür! Foto: T. Anzenberger

Der Waldbericht 2020 des Landes Tirol informiert über Projekte und Maßnahmen sowie die Verwendung der forstlichen Fördermittel. Dabei fließt der Großteil der öffentlichen Ausgaben in den nachhaltigen Schutz vor Naturgefahren und in die wirksame Sicherung unseres Lebensraumes. Für das Jahr 2019 waren das 91 Prozent. Der Rest betrifft Projekte im Wirtschaftswald. Waldeigentümer leisten jährlich einen wichtigen Beitrag für die Schutzwaldpflege. Das S chutzwa ldmanagement wird zukünftig noch mehr Augenmerk auf den Klimawandel und die dauerhafte Schutzerfüllung legen.

Gerda Gratz Chefredaktion gerda@zillertalerheimatstimme.at


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ÄRZTE- UND APOTHEKENDIENST IM ZILLERTAL

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

TUX

MAYRHOFEN

ZELL/ZILLER

STUMM/FÜGEN

ZAHNARZT

APOTHEKEN

Sa 5.9.

Dr. Wiltrud Wachter Schwendaustr. 182 05285 62622 10.00 bis 11.30 16.00 bis 17.00

Dr. Wiltrud Wachter Schwendaustr. 182 05285 62622 10.00 bis 11.30 16.00 bis 17.00

Dr. Wiltrud Wachter Schwendaustr. 182 05285 62622 10.00 bis 11.30 16.00 bis 17.00

Dr. Wolfgang Horak FÜGEN Schulstraße 18 05288 62980 09.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. med. univ. Franz Brunner VOMP Dorf 17 05242 63511 09.00 bis 11.00

St. Pankraz Ap. FÜGEN 05288 6700 Gerlosstein Ap. ZELL/ZILLER 05282 2641 16.00 bis 18.00

So 6.9.

Dr. Wiltrud Wachter Schwendaustr. 182 05285 62622 10.00 bis 11.30 16.00 bis 17.00

Dr. Wiltrud Wachter Schwendaustr. 182 05285 62622 10.00 bis 11.30 16.00 bis 17.00

Dr. Wiltrud Wachter Schwendaustr. 182 05285 62622 10.00 bis 11.30 16.00 bis 17.00

Dr. Wolfgang Horak FÜGEN Schulstraße 18 05288 62980 09.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. med. univ. Franz Brunner VOMP Dorf 17 05242 63511 09.00 bis 11.00

St. Pankraz Ap. FÜGEN 05288 6700 Gerlosstein Ap. ZELL/ZILLER 05282 2641 10.00 bis 12.00 16.00 bis 18.00

Außerhalb der Öffnungszeiten ist die St. Pankraz Apotheke in Fügen von Sa., 5.9., bis Fr., 11.9., für Notfälle erreichbar.

ORDINATIONSGEMEINSCHAFT DR. STRELI Die Praxis bleibt am Di., 08.09. nachmittags und am Mi., 09.09. vormittags sowie am Di., 15.09. nachmittags und am Mi., 16.09. vormittags GESCHLOSSEN. Ordinationsgemeinschaft Dr. Streli Ärzte für Allgemeinmedizin Gerlosstraße 5a | 6280 Zell a. Z.

ORDINATION DR. MICHAEL SPORER Unsere Ordination ist am Freitag, den 11. September GESCHLOSSEN. Dr. Michael Sporer Arzt für Allgemeinmedizin, Notarzt, Sportarzt, Arzt für manuelle Medizin 6284 Ramsau i. Z., HNr. 197 Tel. 05282 / 3758

ZILLERTAL TV

TV-PROGRAMM 4.9. - 10.9.2020 Immer zur vollen Stunde: Geschichten rund um den Gießen mit Franz Wechselberger Teil 2 (Land & Leute) Immer zur halben Stunde: Holzofenbrot vom Klaushof im Zillergrund (Kultur & Tradition)

Zillertaler Heimatstimme, Ausgabe 39, 25.9.2020

SCHWERPUNKT MODETRENDS

Eine ideale Plattform für Ihre Inseratschaltung. anzeigen@ zillertalerheimatstimme.at

Foto: Paul, paul.wechselberger@aon.at

BILD DER WOCHE

Blick zur Gunggl in Ginzling


AKTUELL IM ZILLERTAL

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Ein Abend voll Poesie und Musik

„Das Kind von Noah“

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

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ZILLERTALER MOBILITÄTSPLAN

Viele Vorteile für Pendler Kürzere Fahrzeiten der Zillertalbahn, mehr Komfort und ein deutlich dichterer Takt von Bus und Bahn: Vom Zillertaler Mobilitätsplan profitieren Pendler und Pendlerinnen ab der Wintersaison 2023/2024 auf vielfältige Art und Weise.

Das Theater im Lendbräukeller Schwaz präsentiert Éric-Emmanuel Schmitts „Das Kind von Noah“ mit Schauspielerin Madeleine Weiler und Musikerin Belinda Miggitsch, unter der Regie von Markus Plattner. 2. Weltkrieg, Belgien: Ein jüdischer Junge, Joseph, und ein christlicher Geistlicher, Pater Bims, treffen aufeinander. Sie führen Gespräche über das Judentum und das Christentum. Ein Abend voll

Musik und Poesie, schönen wie schmerzhaften Erinnerungen. In seiner Tetralogie der Weltreligionen, ist es das dritte Buch von Éric-Emmanuel Schmitt, das sich hier mit dem Judentum beschäftigt. Premiere ist am Samstag, 12. September, weitere Spieltermine: 18., 19., 25., 26. September sowie 2. und 3. Oktober, jeweils 20.15 Uhr. KVV, Infos: 0650/2045045, info@theaterimlendbraeukeller.at, www.theaterimlendbraeukeller.at

SCHULBEGINN Volksschule, Mittelschule & PTS Mayrhofen Das neue Schuljahr beginnt am Montag, den 14. September, um 7.40 Uhr. Bitte die Hausschuhe gleich mitbringen. An der Volksschule dauert der erste Schultag bis 9.20 Uhr. Ab Dienstag findet stundenplanmäßiger Unterricht statt. An der Mittelschule feiern wir gleich am Montag um 7.50 Uhr unseren Eröffnungsgottesdienst. Unterrichtsschluss ist um 9.25 Uhr. Ab Dienstag ist stundenplanmäßiger Unterricht von 7.40 - 13.30 Uhr. Nach unserem derzeitigen Wissensstand werden wir das Schuljahr im „Normalbetrieb“, also ohne Maskenpflicht, in Angriff nehmen. Die Maskenpflicht in den öffentlichen Verkehrsmitteln sowie andere allgemein gültige Vorsichtsmaßnahmen in Bezug auf Covid-19 gelten aber auch für die Schülerinnen und Schüler. Maria Valentin, Peter Lechner, Peter Haupt

Staufrei in die Arbeit Das Maßnahmenpaket bringt zahlreiche Vorteile für Pendler und Pendlerinnen, die staufrei in die Arbeit kommen wollen. So sollen die Betriebszeiten der neuen Zillertalbahn deutlich erweitert werden: Geplant ist, dass die neue Zillertalbahn von 5 Uhr bis 23 Uhr verkehren wird. Zum Vergleich: Aktuell startet der erste Zug der Zillertalbahn in Jenbach um 6.30, der letzte um 20.07 Uhr. In Mayrhofen fährt die erste Zillertalbahn um 5.46 Uhr ab, die letzte um 19.49 Uhr. Dichterer Takt, bessere Anschlüsse Busse und Bahn fahren öfter – damit können vor allem Stoßzeiten entlastet werden. Fahrgäste haben in Zukunft viel mehr Optionen, rechtzeitig an ihr Ziel zu kommen. Die Fahrzeit der neuen Zillertalbahn wird sich deutlich verringern. Es ist geplant, dass Fahrgäste künftig in nur 45 Minuten von Jenbach nach Mayrhofen kommen – mit dem REX zwei Mal täglich sogar in 36 Minuten. Mit dem Zillertaler Mobilitätsplan soll es in Zukunft zu einer deutlichen Steigerung der Anschlussqualität kommen. In Absprache mit wichtigen Infrastrukturträgern wie dem VVT und der ÖBB sollen die Anschlussmöglichkeiten effizienter gestaltet werden. Klares Bekenntnis notwendig Um dieses Zukunftspaket für Einheimische und Gäste realisieren zu können, braucht es ein klares Bekenntnis der Zillertaler Tourismusverbände. Nur wenn die restlichen Tourismusverbände (Erste Ferienregion im Zillertal, Zell-Gerlos Zillertal Arena und Mayrhofen-Hippach) im Herbst 2020 einer Erhöhung der Ortstaxe um 1,25 Euro zustimmen, kann am Projekt weitergearbeitet werden. Die höhere Ortstaxe pro Übernachtung gilt erst dann, wenn die neue Zillertalbahn voll in Betrieb ist – also frühestens ab der Wintersaison 2023/2024. Mehr Infos im Internet: www.mobilitaetsplan.at Foto: ZVB / EQ-vis

Foto: Markus Plattner/Bild „Noah“ v. Viktoria Gruber

Der Zillertaler Mobilitätsplan soll das gesamte Tal ab der Wintersaison 2023/2024 zum Vorreiter der innovativen und nachhaltigen Mobilität machen. Das Paket beruht auf drei Säulen: der neuen, wasserstoffbetriebenen Zillertalbahn, einem ganzheitlichen Mobilitätskonzept aus Bus, Bahn und Straße sowie der Gästekarte als Fahrkarte.


FREITAG, 04.09.

MAYRHOFEN „Zum Teufel mit der Hölle“ – eine himmlische Komödie von Moni Grabmüller, Europahaus, 20.00 Uhr, weitere: 15., 22., 29.09., KVV: Europahaus, Raiffeisenbanken, www.oeticket.com, Infos: www.volksbuehnemayrhofen.at

SCHLITTERS Platzkonzert der Musikkapelle, Waldfestplatz, 20.15 Uhr, bei Regen kein Konzert UDERNS „Der Hausverstand & die Eigenverantwortung“: Gespräche auf der Couch – einmalige Stationen-Theatererfahrung mit fünf Monologen zur Zukunft nach der Pandemie an verschiedenen Orten, SteudlTenn, 18.00, 19.00, 20.00, 21.00 Uhr, weitere: 5., 6.09.

STRASS Platzkonzert der BMK, Festsaal, 20.00 Uhr

ASCHAU 18. US-Car-Treffen, Westernfort Aufenfeld, ab 17.00 Uhr

UDERNS „Mein Freund Kurt“ – Komödie von Lothar Greger, SteudlTenn, 20.00 Uhr, weitere Vorst.: 9., 10., 11., 12., 16., 17., 18., 19.09. – 20.00 Uhr, 20.09. – 17.00 Uhr, Res.: 0650 / 2727054, office@steudltenn.com

RAMSAU Ein besonderes Event für alle Sinne, Angelika Lochner liest aus „F**k it!“ & „Du … ist dein Leben“, „Classic meets Rock“ mit Anna Rehker und Alexa Beattie, Hotel Mountain & Soul, 17.30 Uhr, Res.: angilochner@gmail.com

UDERNS „Mit Musik durchs Dorf”, 17.30 Uhr Festplatz, 18.00 Uhr Hotel Erzherzog Johann, 18.45 Uhr Hotel Standlhof, 19.45 Uhr Hotel Pachmair

DONNERSTAG, 10.09. MAYRHOFEN Platzkonzert, Musikpavillon, 20.15 Uhr, Eintritt frei

MONTAG, 07.09.

FINKENBERG Platzkonzert der Jungmusik und BMK, Musikpavillon, ab 19.30 Uhr, Eintritt frei

FREITAG, 11.09. TUX Tuxer Markt, Mehlerhaus Madseit, 15.00 – 17.00 Uhr

Foto: Elaine-Casap

TUX Abschlusskonzert der BMK, Tux-Center Lanersbach, 19.30 Uhr, Eintritt frei

DIENSTAG, 08.09. TUX Naturdenkmal Schraubenfälle: Treffpunkt: 9.30 Uhr Talstation Gletscherbahn Hintertux, weitere Wanderungen, Anm.: www.naturpark-zillertal.at, Infos: 05286/52181, info@naturpark-zillertal.at

MAYRHOFEN, Sonntag, 13.09. „Auf geht’s zum Hollenzer Dorffest“, Unterhaltung und Tanzmusik mit: Z-Bua, Stummer Spitzbuam, Hollawax STUMM, Mittwoch, 16.09. „Da Hochstandsjosef“ – Lustspiel von Gerhard Loew, GH Linde, 19.00 Uhr, weitere Vorstellung: 19.09. in der Badewelt Stumm, Reservierungen: 05283 / 2218

SCHWENDAU, Samstag, 19.09. „Schreibwerkstatt mit Hedwig Dejaco“, Bibliothek Hippach u. U., 14.00 Uhr, Anm.: 0660 / 8047970

FÜGENBERG Bogenpark in Hochfügen, Holzalmbahn, Bogenschießen ab 9.30 Uhr, Schnupperbogenschießen: 0650 / 4707386

STUMMERBERG Bergmesse, s‘ Legal Kreuzjochhütte, 12.00 Uhr

UDERNS Gartenkinder IV – dem Gemüse auf der Spur, Workshop auf dem SteudlTenn-Gelände für alle von vier bis zehn Jahren, 15.00 – 17.00 Uhr, Anmeldung: office@ steudltenn.com

13.09.

TÄGLICH Foto: Hartl-Gobl

SONNTAG, 06.09.

MAYRHOFEN, Sonntag, Kirchtag im Zillergrund

MITTWOCH, 09.09.

RAMSAU Platzkonzert, Musikpavillon, 20.15 Uhr, Eintritt frei

WAS IST LOS IM ZILLERTAL?

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Foto: G. Maricic-Kaiblinger

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VORSCHAU SCHWAZ, Samstag, 12.09. „Das Kind von Noah“, Theater im Lendbräukeller, 20.15 Uhr MAYRHOFEN, Samstag, 12.09. Mayrhofen Ultraks, Start: Europahaus ab 6.30 Uhr

ASCHAU Holzschnitzerei und Mineralienschau Burgstaller, Infos: 0650 / 2661570, 05282 / 4799 KALTENBACH Erlebnis-Abenteuerpark Zillertal: 10.00 – 8.00 Uhr; Freizeitzentrum KABOOOM: www.kabooom.at MAYRHOFEN Besichtigung SchauSennerei und Schau-Bauernhof, Erlebnissennerei Zillertal, 9.00 – 17.00 Uhr, letzter Einlass 16.15 Uhr FÜGEN Schaukäserei und Museum, Zillertaler Heumilch-Sennerei, Mo. - Fr. 8.00 - 18.00 Uhr, Sa. 8.00 14.00 Uhr, 05388 / 62334 HINTERTUX „Natur Eis Palast“: Erlebnistouren: 0676 / 3070000, info@natursport.at ZELL/ZILLER BrauKunstHaus, Besucherzentrum Zillertal Bier, Mo. – Sa. 10.00 – 18.00 Uhr, Infos: 05282 / 2366-90, info@braukunsthaus.at

WÖCHENTLICH FÜGEN HolzErlebnisWelt – Führungen Montag bis Freitag um 9.00, 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr MAYRHOFEN Pokerturnier in der Edelweiss-Lounge, jeden Montag ab 20.00 Uhr ZELL/ZILLER Zillertaler Regionalmuseum, Mo. bis Fr. 10.00 - 16.00 Uhr, 0664 / 1313787, 05282 / 4408 TUX „Die Kristalle der Steinzeitjäger“, Altes Jöchlhaus Madseit, jeden Do. 13.30 Uhr, Sagenstunde „Mythen der Alpen“ jeden Do. 16.30 Uhr MAYRHOFEN Zillertaler Bauernmarkt, jeden Fr. am Josef-RiedlPlatz von 9.00 bis 13.00 Uhr (jeden 1. Fr. im Monat von 16.00 bis 20.00 Uhr) FÜGEN Heimatmuseum in der Widumspfiste, Di. bis Fr., 14.00 – 17.00 Uhr, 0650 / 2448028, 05288 / 6226 FÜGEN Konzert mit „Original Ziller Musig“ und „Tyrol Music Project“, jeden Di., Festhalle, 20.30 Uhr TUX Tuxer Mühle – jeden Mo. von 13.00 – 16.00 Uhr setzt „Müller“ Herbert die Mühle in Betrieb, Eintritt frei GINZLING Platzkonzert, jeden Sonntag, Musikpavillon, 20.00 Uhr, Samstag, 12.09., 10.30 Uhr TUX Ausstellung „Frauen in Tux & im Himalaya“, alte Geräte aus Landwirtschaft, Gewerbe & Haushalt uvm., Mehlerhaus Madseit, Mo. und Fr. 13.00 - 18.00 Uhr

Musik im Weingarten mit Albin Fankhauser & Herbert Kröll 5. September, 16.00 Uhr am Gielerhof in Zell am Ziller EINTRITT FREI! Um Tischreservierung wird gebeten unter 0664/1379610. Begrenzte Besucherzahl.


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12. September, am Josef-Riedl-Platz

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Familienfest ABGESAGT

Flohmarkt in Mayrhofen Bei Musik, Snacks und Drinks können in gemütlicher Atmosphäre Secondhand- und Vintage-Klamotten neue Besitzer und Besitzerinnen finden. Am Samstag, den 12. September, in Mayrhofen am Josef-RiedlPlatz von 15 bis 20 Uhr! Wir bieten: • Secondhand- & Vintage-Kleidung • Ski- & Snowboardbekleidung • Bücher, CDs, DVDs • einzelne Möbelstücke • und vieles mehr Mit jedem Flohmarkt leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz, indem wir gebrauchte Dinge weiterverwenden, anstatt sie wegzuwerfen. Oft sucht jemand gerade das, was andere nicht mehr benötigen. Bei Interesse könnt ihr euch noch für Standplätze anmelden unter +43 664/1321939. Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch.

Das vom Verein CLIMBINGZOO für den 5. September geplante Familienfest in Fügen, mit Hüpfburgen und Kletterturm, musste aufgrund der steigenden Covid-Zahlen in Tirol und auch aufgrund der „Auflagen“ leider abgesagt und auf das nächste Jahr verschoben werden.

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UNSER NACHWUCHS Foto: Lydia Sürth Photography

WAS IST LOS IM ZILLERTAL?

ELLA HUBER RAMSAU geboren am 11.08.2020 um 11.25 Uhr, 3640 g/52 cm Patricia Stöckl und Mathias Huber

Wir hoffen, dass sich 2021 die Lage wieder beruhigt hat und wir ohne zusätzliche Auflagen ein cooles Familienfest für die Kinder organisieren können. Wir bitten um Ihr Verständnis. NORA ROSA BRUGGER-AGRAMONTE ZELL AM ZILLER geboren am 23.08.2020 um 12.42 Uhr, 4050 g/56 cm Alexandra Brugger-Agramonte und Adrian Agramonte mit Ben

Liebe Seniorenraschtlbesucher Nach dem plötzlichen Aus am 11. März und einer langen Durststrecke freuen wir uns, die 14-tägigen Raschtl wieder abhalten zu können. Beginn: DONNERSTAG 17. September, (ausnahmsweise) um 14 Uhr im Widum Mayrhofen. Wir rücken ein bisschen weiter auseinander und genießen wie immer Kaffee und Kuchen und einen kleinen Imbiss. Nach dieser langen Zeit gibt es auch viel zu erzählen. Schon im Voraus ein großes DANKE an alle Helfer! Wir freuen uns auf viele Besucher. Maria mit Team und Pf. Jürgen

PV-OG Mayrhofen INFORMIERT Ausflug zum Achensee ... ... am Mittwoch, den 16 September Abfahrt: 9.00 Uhr Sporer und weitere Zustiege Ab Pertisau: Wanderung zur Gaisalm oder – wer will – mit dem Schiff (retour alle mit dem Schiff!) Preis: € 30,- für Bus und Schiff Weiteres Programm: Kaffeepause in Eben am Achensee mit Besichtigung der Notburga-Kirche Anmeldungen bei Frau Gudrun Besenhofer, Tel. 0664 / 5070273 bis Mittwoch, 9. September

3-tägige Reise nach Wien ... ... von 19. bis 22. Oktober Unsere Überlegungen, die „3-tägige Herbstreise nach Wien“ durchzuführen, sind folgende: 1 - Wir sind gemeinsam mit unseren Teilnehmern immer und überall unter uns. 2 - Im Hotel, Schweizerhaus, Augustiner Keller und beim Heurigen getrennt von anderen Besuchern. 3 - Alle Lokale sind in der Lage, uns gesonderte Räumlichkeiten zuzuteilen. 4 - Bis Mitte September warten wir noch die aktuelle Lage ab. 5 - Selbstverständlich werden wir auch in der Gruppe vorsichtig sein (Desinfektion im Bus, Händedesinfektion, Mund-Nasen-Schutz usw. beachten!). 6 - Hotelunterkunft: LIVING-Hotel Kaiser Franz Josef; im Übrigen gilt das im Frühjahr verlautbarte Programm. Änderungen vorbehalten! Obfrau Erika Gredler und Alois Brindlinger

GEORG BICHLER STUMM IM ZILLERTAL geboren am 23.08.2020 um 01.07 Uhr, 2395 g/48 cm Anna Bichler und Markus Obersteiner

Vorankündigung Bergmesse am Hundskehljoch So., 13. Sept., 13.00 Uhr Weitere Informationen folgen in der nächsten Ausgabe der Zillertaler Heimatstimme. Infos: Steger Paul 0676 / 77 89 112


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RÖM. KATH. PFARRAMT MAYRHOFEN - 04.09. – 13.09. Freitag, 04.09.19.00 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung, Beichtgelegenheit, 19.30 Uhr Abendmesse f. Josef u. Maria Perauer/f. Verst. vom Dörndler/f. Geschw. Kröll Schmalzer/f. Erika Wiedemann Samstag, 05.09. - 19.30 Uhr Vorabendmesse f. Josef Knauer/f. Maria u. Lois Grabmair/f. Johann Geisler u. Aloisia, Kassner/f. Franz Eberl/f. Hansjörg u. Josef Schösser/f. Georg Kröll/f. Elisabeth Kröll u. Marianne Wegscheider Sonntag, 06.09. – 23. So. im Jkr. - 8.00 Uhr Hl. Messe , 10.15 Uhr Pfarrgottesdienst, 11.30 Uhr Penkenmesse Montag 07.09. - 19.30 Uhr Abendmesse in Häusling Maria Schnee (letzte Messe) Mittwoch 09.09. - 7.00 Uhr Frühmesse für alle armen Seelen Freitag, 11.09. - 19.00 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung, Beichtgelegenheit, 19.30 Uhr Abendmesse f. Hermann Knauer/f. Fam. Geisler-Roscher/f. Anna, Franz u. Hansjörg Steiner/f. August und Elfriede Trinkl/f. Anna Maidler/f. Anna u. Johann Bliem u. Eltern Holaus Samstag, 12.09. - 17 Uhr Heilige Firmung mit Erzabt Korbinian Birnbacher, OSB Sonntag, 13.09. – 24. So. im Jkr. - 8.00 Uhr Pfarrgottesdienst, 10.15 Uhr Pfarrgottesdienst www.pfarremayrhofen.at, pfarre.mayrhofen@pfarre.kirchen.net RÖM. KATH. SEELSORGERAUM DORNAUBERG-HIPPACH-ASCHAU Samstag, 05.09. - Spielleiten: 8 Uhr Hl. Messe , Aschau: 19 Uhr Hl. Messe Sonntag, 06.09. - Hippach: 9.00 Uhr Hl. Messe , Aschau: 10.15 Uhr Wortgottesdienst, Dornauberg: 10.30 Uhr Hl. Messe RÖM. KATH. SEELSORGERAUM ZELL AM ZILLER - 04.09. – 06.09. Freitag, 04.09. - 18.00 Uhr Eucharistische Anbetung und Beichtgelegenheit 19.00 Uhr Abendmesse Samstag, 05.09. – Marien-Samstag - 8.00 Uhr Wallfahrermesse in Maria Rast 17.00 Uhr Rosenkranz in der Pfarrkirche Sonntag, 06.09. – 23. So. i. Jkr. - 6.30 Uhr Beichtgelegenheit, 7.00 Uhr Hl. Messe, 8.30 Uhr Beichtgelegenheit, 9.00 Uhr Pfarrgottesdienst, 10.00 Uhr Hl. Messe in Ramsau, 19.00 Uhr Abendmesse RÖM. KATH. SEELSORGERAUM RIED-KALTENBACH - 05.09. – 06.09. Samstag, 05.09. - 19.30 Uhr Rosenkranz in der Pfarrkirche Sonntag, 06.09. – 23. So. i. Jkr. - 8.30 Uhr Wortgottesdienst 19.00 Uhr Hl. Messe für die Pfarrgemeinde Das ewige Licht brennt von 06.09. – 12.09. - in Ried f. Maria Rauch (Maurach)/f. Aloisia und Max Jäger - in Kaltenbach für die armen Seelen www.seelsorgeraum.ried-kaltenbach.at RÖM. KATH. SEELSORGERAUM UDERNS - 05.09. Samstag, 05.09. – 23. So. i. Jkr. 18.30 Uhr Hl. Messe für Priester u. Ordensberufe, Das ewige Licht brennt von 06.09. – 12.09. für die armen Seelen www.seelsorgeraum.uderns.at RÖM. KATH. SEELSORGERAUM FÜGEN - 06.09. Sonntag, 06.09. - 10.00 Uhr Hl. Amt in der Dekanatspfarrkirche – (musik. Gestaltung „Los amoll“) RÖM. KATH. SEELSORGERAUM STUMM/HART V. 05.09. – 06.09. Samstag, 05.09. - Hart: 14.00 Uhr Taufe Anna-Elena Huber, 16.30 Uhr Trauung Miriam Widner u. Patrick Rieser , Stumm: 19.30 Uhr Hl. Messe (Arzberger Zwoagsang) Sonntag, 06.09. – 23. So. i. Jkr. - Hart: 8.30 Uhr Hl. Messe, 11.00 Uhr Bergmesse am Hamberg, Stumm: 10.00 Uhr Hl. Messe (Anna/Harfe) Das ewige Licht brennt in Hart für Berta und Johann Pfister in Stumm für Wolfgang Schnieder

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CHRISTLICHE GEMEINDE PASTOR DETLEF KOHL, TEL. 0676 / 91 64 289 Gottesdienste finden in der Polytechnischen Schule Mayrhofen statt. Sonntag: 10.30 Uhr in Englisch und 17.30 Uhr in Deutsch. Diese Gottesdienste falls nötig auch bilingual. Freitag: 19.30 Uhr Bibelstunde in Deutsch und Englisch. www.christliche-gemeinde-mayrhofen.at EVANGELISCHE PFARRGEMEINDE JENBACH/ZILLERTAL Martin-Luther-Platz 1, 6200 Jenbach, Tel/Fax 05244 / 62448 E-Mail: jenbach@evang.at, www.evangelisch-jenbach.at Wir laden herzlich ein, zum Gottesdienst am Sonntag, 6. Sep., um 10.00 Uhr in der Erlöserkirche Jenbach mit Lektorin E. Gredler. NEUAPOSTOLISCHER GOTTESDIENST Gottesdienste in Jenbach. Kontakt: Sieglstraße 19, 05244/6487811, nak.jenbach@speed.at

Eberharter Margarete Wir möchten uns auf diesem Wege bei allen Verwandten, Freunden und Bekannten für die erwiesene Anteilnahme, Kerzen und Blumen bedanken. Ein besonderes „Vergelt‘s Gott“ sagen wir: - den Ärzten und dem Pflegepersonal des BKH Schwaz Med 2 Palliativstation und dem mobilen Palliativteam - Ursula, Birgit und Pflegerin Corinna - dem Sozialsprengel Mayrhofen - Herrn Dr. Gergely - den Sargträgern Franz, Hans, Lois und Franzl - unserer Leonie, unserem Luca, Josef u. Michael für die Gestaltung der Messe - dem Kreuzträger Christian - Dekan Ignaz Steinwender und Mesnerin Helene für die würdevolle Gestaltung der Messe - der Bestattung Kröll - den Gemeindearbeitern - Christiane, Paul und Elisabeth für die musikalische Umrahmung Die Trauerfamilie

O Herr, gib jedem seinen eignen Tod. Das Sterben, das aus jenem Leben geht, darin er Liebe hatte, Sinn und Not. Rainer Maria Rilke Lyriker


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Sonntag, 6. September

Foto: Gerhard Biller

Bergmesse auf dem Penken – Beginn 11.30 Uhr

“Sprecht nicht voller Kummer von meinem Weggehen, sondern schließt die Augen und ihr werdet mich unter euch sehen. Jetzt und für immer.”

Franz Stöckl * 12. November 1926 † 17. August 2020

Ein herzliches “Vergelt’s Gott” allen Verwandten, Freunden, Nachbarn und Bekannten für die erwiesene Anteilnahme, das Gebet und die vielen Zeichen der Verbundenheit. Unser besonderer DANK gilt: - Herrn Dekan Edi Niederwieser für die feierliche Verabschiedung - dem Mesner Robert - den Ministrantinnen Maria, Ronja und Anna - der Vorbeterin Maria - dem Kreuzlträger Josef - den Sargträgern Christian, Martin, Sepp und Hubert - der Bläsergruppe der BMK Tux für die schöne musikalische Umrahmung - seinen Schützenkameraden, besonders Hauptmann Willi, und der Freiwilligen Feuerwehr Tux für das ehrenvolle Geleit - den Gemeindearbeitern Stefan, Hans, Alexander und Pascal - unserem langjährigen Hausarzt Herrn Dr. Peter Peer mit seinem Team - Primar Dr. Gänzer, Frau Dr. Berger und dem Pflegepersonal der Station Med III des BKH Schwaz für die fürsorgliche Betreuung - Frau Anna Fischler von der Krankenhausseelsorge - der Bestattung Kröll, besonders Martin, Steffi und Susi - allen für das Entzünden der Gedenkkerzen im Internet Tux, im August 2020

Die Trauerfamilie

Es gibt Momente, in denen wir dich so gerne in unserer Mitte hätten. Viele Augenblicke, in denen wir dich vermissen. Wo du auch weilst, im Herzen bist du bei uns. Voller Liebe und Dankbarkeit gedenken wir unseres lieben

Ossi Steiner

*7. Jänner 1962

† 12. September 1990

zum 30. Jahrestag am Freitag, den 11. September 2020, um 19 Uhr in der Pfarrkirche Zell am Ziller. Ein herzliches „Vergelt‘s Gott“ an alle, die daran teilnehmen oder seiner im Stillen gedenken. In Liebe, deine Familie

Seit über vier Jahrzehnten laden Schützenkompanie und Männergesangverein Mayrhofen Einheimische und Gäste zur traditionellen Bergmesse auf den Penken. Zelebriert wird der Berggottesdienst wieder von Mayrhofens Pfarrer Mag. Jürgen Gradwohl und musikalisch umrahmt vom Männergesangverein Mayrhofen, der in diesem Jahr sein 90-Jahr-Jubiläum feiert. Die Schützenkompanie Mayrhofen bereichert mit ihrem traditionellen Aufmarsch in ihrer farbenfrohen Festtagstracht auf dem Penken mit der wunderschönen Aussicht auf eine einzigartige Kulisse der den Penken umgebende Zillertaler Bergwelt.

ACHTUNG: Die Bergmesse findet heuer auf dem Vorplatz der Bergstation der Penkenbahn (Bergstation Penkenbahn – Restaurant Bergrast – Kombibahn – Stieralm) statt! Die Veranstalter bitten die Besucher der Bergmesse, die COVID-19–Bestimmungen (Abstandsregeln) einzuhalten! Beginn 11.30 Uhr Alle, Einheimische wie Gäste, sind herzlich eingeladen.

WIR GEDENKEN UNSERER VERSTORBENEN Hildegard Hauser geb. Abfalter „Sonnkogl Hilda“ 86. Lj. 22. August 2020 Fügenberg

Marianne Kainzner geb. Hauser „Bohrer Marianna“ 98. Lj. 30. August 2020 Mayrhofen

Sebastian Kogler „Bloak Wastl“ 87. Lj. 26. August 2020 Stummerberg/Gattererberg

Johann Egger „Mühlegg Honis“ 92. Lj. 30. August 2020 Hainzenberg

Friedrich Kröll „Gmäurer Friedl“ 86. Lj. 28. August 2020 Stumm

Max Gruber „Lus Max“ 76. Lj. 30. August 2020 Schwendberg


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Nachgefragt bei Waldaufseher Franz Geisler – Aufforstungsmaßnahmen in der Gemeinde Tux

Fotos: Gerda Gratz

Von der Wichtigkeit heimischer Schutzwälder

Waldaufseher Franz Geisler ist stolz auf seine Mischwaldkultur

Siedlungsnaher Schutzwald in Tux

Auf keinen Holzweg begibt sich die Gemeinde Tux mit den Aufforstungsmaßnahmen auf ihrem Gemeindegebiet. Bei einer Gesamtwaldfläche von 2.633 Hektar sind nämlich 2.375 Hektar als Schutzwald ausgewiesen. Große Herausforderungen für Waldeigentümer, um der Klimaänderung mit einem klimafitten Bergwald entgegenzusteuern. Es geht um den wirksamen Schutz vor Naturgefahren für den Siedlungsraum. Denn ein funktionierender Schutzwald hat eine enorme Bedeutung. Eine grüne Pufferzone, die vor Lawinenabgängen, Steinschlag, Hochwasser, Erdrutschen und Verkarstung schützt.

den die Natur benötigt, um auf einer Schadfläche wieder einen Schutzwald wachsen zu lassen. Das sind 25 bis 30 Jahre Pflege und Hege, sozusagen mühevolle Aufzuchtarbeit, bis eine Aufforstung den Kriterien als klimafitter Schutzwald gerecht werden kann.

Schadereignisse und Altlasten Seit 2010 ist in Tux eine deutliche Steigerung an Schadereignissen in den Wäldern zu beobachten. In den vergangenen zehn Jahren sind 71.514 Festmeter Schadholz angefallen. Das sind 72 Prozent vom Tuxer Gesamteinschlag oder anders ausgedrückt, 5.000 LKW-Ladungen Holz! Viele Schadholzflächen bedeuten wichtige Aufforstungs- und Pflegearbeiten für die Folgejahre. Ursprünglich hat in der Vergangenheit die exzessive Nutzung durch die ländliche Bevölkerung die

Waldflächen negativ beeinflusst. So galt der Wald als wichtiger Brennholzlieferant, die Grünastung beispielsweise lieferte Nadeln für den Einstreu in den Stallungen. Trittschäden, bedingt durch Weideviehhaltung, hinterließen ebenso an Waldböden ihre Spuren. Traditionen und gelebte Handlungsweisen, die ein Selbstverständnis darstellten und das Überleben sicherten, hatten oftmals negative Auswirkungen. Heute sind es überwiegend Sturmschäden, Windwürfe, die große Schäden auf den Waldflächen verursachen. Maßnahmen mit Fokus Mischbaumarten Das Aufforstungsgebiet im Bereich Eggwald oberhalb von Lanersbach ist ein gutes Beispiel dafür, wie ein Schutzwald sinnvoll verjüngt wird, um den zukünftigen Anforderungen im wahrsten Sinne des Wortes gewachsen zu sein. Franz Geisler ist Gemeindewaldaufseher von Tux. Als Waldaufseher, steht der ursprünglich gelernte Elektrotechniker für sein Thema Wald so richtig unter Strom, und Franz erzählt mit Leidenschaft von seiner Berufung. Seine Tätigkeit als Waldaufseher, er ist knapp 30 Jahre im Einsatz, entspricht ziemlich genau dem Zeitraum,

In der Aufforstung setzt man vermehrt auf Mischbaumkulturen. In Tux sind das 60 Prozent, der Rest von 40 Prozent wird von der Fichte beansprucht. Wertvolle Mischbaumarten haben das Potenzial, dass sie die Reaktionsbreite der Ökosysteme und damit deren Stabilität sowie deren Fähigkeit zum Abfedern von Umweltbedingungen positiv beeinflussen. Zu den Mischbaumarten zählen: Lärche, Zirbe, Tanne, Bergahorn, Vogelbeere, Birke, Erle und Weide. Letztgenannte, Erle und Weide, sind als Pioniere in der Aufforstung zu sehen, da beide Baumarten in einer engen Symbiose zu Lärche und Zirbe stehen und diese optimal schützen. Des Weiteren profitieren Fichte und Lärche von idealen Pflanzgemeinschaften, da sie dadurch besser vor Fegeschäden durch das Wild geschützt sind. Situation in der Gemeinde Tux Doch zurück zu den Schadflä-

chen. Orografische Gegebenheiten sind es, die ein Gebiet mehr oder weniger anfällig für Schadereignisse machen. Die Gemeinde Tux umfasst eine Fläche von 111 km², wenngleich die Gesamtwaldfläche nur 2.633 Hektar beträgt, so sind immerhin 90 Prozent der Waldfläche als Schutzwald ausgewiesen, das sind 2.375 Hektar Schutzwald. Für gute zwei Drittel der Gesamtwaldfläche zeichnen sich die Agrargemeinschaften, für den Rest private Waldbesitzer und die Gemeinde verantwortlich. Das Zusammenwirken aller Waldeigentümer ist unverzichtbar für die Waldgesundheit und in weiterer Folge für dessen Schutzfunktion. Insgesamt wurden im Frühjahr 2020 im Gebiet Tux rund 45.000 Neupflanzungen händisch vorgenommen. Die Aufforstung entspricht umgerechnet der Fläche von 18 Hektar. Tux ist forstlich eine intensive Gemeinde. Rekordhalter im Bezirk Schwaz. Laut Auskunft der Landesforstdirektion wurde mit 165.862 Pflanzungen in den vergangenen fünf Jahren sehr viel wertvolle Arbeit geleistet. Im Vergleich dazu wurden im Bezirk Schwaz im selben Zeitraum insgesamt 1.492.151 Setzlinge in den Boden gebracht.


HOLZ – EIN BESTSELLER Sensibilität für einen klimafitten Schutzwald Es braucht ein Begegnen auf Augenhöhe, um Projekte und Maßnahmen auf gutem Boden fruchten zu lassen. Waldaufseher Franz Geisler versteht es, wenn es heißt, mit allen Beteiligten einen Konsens zu finden. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Forstinspektion und den Waldeigentümern ist dabei unerlässlich. Ebenso sind wichtige Projekte nur mit Fördermöglichkeiten des Landesforstdienstes möglich. Es geht um die Schaffung von Rahmenbedingungen, auch der nötigen Sensibilität für den Naturraum Schutzwald. Fehlende Jungwuchs-

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pflegen, Fegeschäden durch Wild an den Mischbaumkulturen und rücksichtslose Skivariantenfahrer in Jungwuchsflächen stellen wiederholt Probleme dar. Es geht um die Sensibilisierung der Bevölkerung, insbesondere der Freizeitsportler, für die nachhaltige Bedeutung eines Schutzwaldes und um diesem die benötigte Aufmerksamkeit einzuräumen. Denn nur so können Aufforstungsprojekte mit Nachhaltigkeit in die Zukunft wurzeln. Die Gemeinde Tux hat dabei ihre Karten gut gemischt! GG

Wirksamer Schutz der Jungpflanzen vor Fegeschäden

Astner Holzschindeln GesmbH

Mit Holzschindeln Funktion und Ästhetik gleichermaßen verbinden!

Familie Astner

Das Decken von Dächern und Hauswänden durch Holzschindeln ist schon seit undenklicher Zeit Teil heimatlicher Hausbauphilosophie.

Alfred Astners Söhne Mathias und Achim setzen diese Tradition fort. Holzschindeln sind, Funktion und Ästhetik gleichermaßen verbindend, über Jahrzehnte ausdauernder, beständiger Wetterschutz und fügen sich durch ihren faszinierend malerischen Zauber nahtlos in die Natur ein. Kundenservice! Erfolgreiches und bewährtes

Konzept der Firma in Wiesing/Unterinntal ist die flexible Kundenorientierung. Der Kunde ist König, und damit werden auch Sonderwünsche gerne produziert. Eine enge Zusammenarbeit mit Architekten und Bauherren lässt meist schon im Vorfeld der Schindelverlegung Planungsfehler gar nicht erst aufkommen. PR

bez. Anz.

Foto: Argentur 13

Der Familienbetrieb Astner hat sich 1980 ausschließlich der Herstellung von Holzschindeln verschrieben. Nicht nur die Liebe zum Material ist dafür ausschlaggebend gewesen.


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Mein Gespräch mit Landesforstdirektor HR DI Josef Fuchs für die Zillertaler Heimatstimme

Der Tiroler Wald und seine Zukunft Foto: Land Tirol

Unterstützung angewiesen. Der Tiroler Forstdienst und seine Partner konnten hier rasch und unbürokratisch mit Fördergeldern und Know-how helfen.

In Zeiten des Klimawandels steht der Wald vor großen Herausforderungen. Welche das sind, habe ich Landesforstdirektor HR DI Josef Fuchs bei einem Interview gefragt. Der Tiroler Waldbericht informiert über Projekte und Maßnahmen in unserem Bundesland und findet sich alljährlich auf der Website des Landes Tirol. GG: Herr Landesforstdirektor: Wie steht es um den Tiroler Wald? LF: Das ist eine sehr allgemeine Frage, die ich so nicht mit „gut“ oder „nicht gut“ beantworten kann. Auf den ersten Blick kann man ein positives Bild zeichnen, da seine Fläche und das Holzvolumen insgesamt zunehmen. Schaut man aber genauer hin, werden große regionale Unterschiede deutlich. Dazu ein Beispiel. Der Sturm „Vaia“ in Osttirol 2018 mit fast 700.000 m³ Schadholz und die zusätzlichen Schneebruchschäden durch „Ingmar“ 2019 mit weiteren fast 600.000 m³ haben in Osttirol den sechsfachen Hiebsatz auf den Boden geworfen. Diese für die Region unvorstellbar große Menge hat den Holzmarkt erschüttert – der Holzpreis ist im Keller! Und gleich danach droht eine weitere Gefahr: Die Massenvermehrung der Borkenkäfer. Gerade in solch schweren Zeiten sind die Waldbesitzer auf rasche

Wald im Klimawandel Wälder reagieren auf Änderungen ihrer Umwelt relativ langsam. Das macht anfällig für Schädlinge und Krankheiten. Ist die Forstwirtschaft mit neuen Herausforderungen konfrontiert? Bäume, die heute gepflanzt werden, müssen bis zu ihrer Nutzung große Veränderungen ertragen. GG: Wie geht es dem Tiroler Wald im Hinblick auf den Klimawandel? Was sind die Herausforderungen für die Zukunft? LF: Was den Klimawandel betrifft, beobachten wir schon länger deutliche Auswirkungen. Rund 46.000 ha des Tiroler Waldes stufen wir als „klimasensible Waldgebiete“ ein. Das sind Wälder in tiefen und trockenen Lagen unter 1000 Meter Seehöhe, denen der Klimawandel besonders zu schaffen macht. Sie müssen als erstes verjüngt und in zukunftsfähige Mischwälder übergeführt werden. Vielfalt statt Einfalt ist hier der Schlüssel! Eine vorsorgende und nachhaltige Waldwirtschaft legt heute den Grundstein für die kommenden Waldgenerationen. Es gilt, die Mischung an widerstandsfähigen Baumarten so zu steuern, dass die zukünftigen Wälder möglichst gut Hitze, Trockenheit und Stürmen standhalten können. Mischwälder mit vielen verschiedenen Baumarten wie Buche, Eiche, Tanne, Lärche, Linde oder Kiefer sind besonders in talnahen Lagen wichtiger als bisher. Sie reagieren auf Störungen wesentlich elastischer als Reinbestände. Mischwälder machen aber auch wirtschaftlich Sinn,

da sie das Risiko eines Totalausfalls senken. Die wohl größte Herausforderung für die Zukunft wird sein, unsere Wälder „klimafit“ zu machen. In unserem Programm „Klimafitter Bergwald Tirol“ www.klimaftitter.bergwald.tirol bündeln wir alle zielführenden Maßnahmen. GG: Wird sich das Bild unserer Wälder ändern, inwieweit ist dieses bereits im Wandel? LF: Ja, das Waldbild wird sich verändern. Aufmerksame Beobachter haben sicher bemerkt, dass das bereits seit Jahren geschieht; vor allem im Talbereich bis 1000 Meter Seehöhe. Dort wird die Fichte Schritt für Schritt verschwinden und von vielen verschiedenen Baumarten wie Buche, Eiche, Tanne, Lärche, Linde oder Kiefer ersetzt werden. Von Natur aus ginge das zu langsam, deshalb muss dieser Prozess durch aktive Aufforstung mit geeigneten Baumarten wie Buche, Eiche, Tanne, Linde, Ulme u. a. beschleunigt werden. GG: Wie schaut es in Tallagen aus? Wie in Höhenlagen? Verschiebt sich die Waldgrenze? LF: Etwa 46.000 ha des Tiroler Waldes stufen wir als „klimasensible Waldgebiete“ ein. Das sind Wälder in tiefen und trockenen Lagen unter 1000 Meter Seehöhe, denen der Klimawandel besonders zu schaffen macht. Sie müssen als erstes verjüngt und in zukunftsfähige Mischwälder übergeführt werden. Wie gesagt: Vielfalt statt Einfalt ist hier der Schlüssel! Die Wissenschaft sagt uns, dass sich die Lebensräume der Baumarten massiv verschieben werden. Viele Baumarten werden „hinaufwandern“ – und damit wird sich auch langfristig die Waldgrenze nach oben verschieben.

Klimafitter Wald Es braucht einen klimafitten Wald. Extreme meteorologische Ereignisse spielen eine bedeutende Rolle, der Wald muss zahlreichen Anforderungen gewachsen sein. Wird die Fichte, die als Ertragsbaum unter der Trockenheit zu leiden hat, durch andere Baumarten in naher Zukunft ersetzt werden müssen? Immerhin bedeckt diese die Hälfte des österreichischen Ertragswaldes. GG: Wird die Fichte in bestimmten Gegenden/Höhenlagen Tirols verschwinden? LF: Mit 58 Prozent Flächenanteil dominiert die Fichte die Wälder in Tirol. In höheren Lagen ist das ganz natürlich, und dort wird sie auch künftig zu Hause sein und gut gedeihen. Unter etwa 1000 Meter Seehöhe wird sie aber immer mehr Probleme bekommen. Denn mit ihrem flachen Wurzelsystem kann sie nicht genügend Wasser aus dem Boden saugen, wenn es zu wenig regnet. Noch dazu verdunstet sie bei Hitze mehr Wasser – das ist ja bei uns Menschen nicht anders. Trockenheit führt bei der Fichte zu massivem Stress, und damit wird sie zur leichten Beute für den zerstörerischen Borkenkäfer. Andere Baumarten wie Buche, Eiche, Tanne, Lärche, Linde oder Kiefer können mit ihren Wurzeln tiefer in den Boden vordringen und halten niederschlagsarme Phasen wesentlich besser aus. Wichtige Schutzfunktion Aufforstungs- und Schadholzarbeiten in einem Waldjahr. Jährlich mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Es geht um Waldverjüngung und die Pflege von Schutzwäldern. GG: Wie gestalten sich diese in Tirol? Wo es oft gilt, rasch zu


handeln, um Schadholz aus den Wäldern zu bringen? Der Borkenkäfer fühlt sich in Schadhölzern ja sehr wohl. LF: Zwei von drei Bäumen in Tirol wachsen im Schutzwald und schützen uns und unsere Gäste vor Naturgefahren. Auf diese Wälder gilt es ganz besonders zu achten. Die Waldbesitzer bei ihrer nachhaltigen Bewirtschaftung und Waldpflege professionell zu unterstützen gehört zu den Hauptaufgaben des Tiroler Forstdienstes. 2019 sind rund 91 % der öffentlichen Fördergelder für den Wald (Land, Bund, EU) in den nachhaltigen Schutz vor Naturgefahren durch unseren Wald und in die wirksame Sicherung unseres Lebensraumes geflossen, der Rest in Projekte im Wirtschaftswald. 2019 sind in Tirols Wäldern Investitionsmaßnahmen mit einem Volumen von 13,9 Mio. Euro und einem Förderbeitrag von rund 8,2 Mio. Euro gesetzt worden (EU und Bund 70 %, Land 30 %). Mit rund 5,7 Mio. Euro an Eigenleistung haben Waldeigentümer einen wichtigen Beitrag zum Schutz des Lebensraumes geleistet. GG: Wo liegen aktuell die Schwerpunkte der Maßnahmen? LF: Beim nachhaltigen Schutzwaldmanagement wird zunehmend mehr Augenmerk auf Anpassungen wegen des Klimawandels und auf die dauerhafte Schutzerfüllung gelegt. Die Bandbreite der Maßnahmen im Schutzwald reicht beispielsweise von der Verjüngung des Waldes durch kleinflächige Nutzungen über Pflege und Durchforstung bis hin zur Sanierung von Forstwegen. Der Tiroler Forstdienst ist aber auch für Investitionen zuständig, die den Erholungssuchen-

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den und dem Tourismus zugutekommen. Gerade Corona hat uns gezeigt, wie wichtig naturnahe Erholungsräume sind. Freizeit- und Erholungsangebote wie gepflegte Wanderwege, Mountainbike-Strecken und Single Trails, Klettergärten und Spielplätze stehen hoch im Kurs. 2019 umfasste das Investitionsvolumen rund 2,6 Mio. Euro, davon 1,6 Mio. Euro aus öffentlichen Geldern. Der Lehrberuf des Forsttechnikers wird seit 2019 von der Wirtschaftskammer angeboten, mit Berufsschule in Rotholz. Ein noch sehr junges Berufsbild. Fachkräfte werden laufend gesucht. Es gilt, die Jugend für den Umweltschutz zu begeistern und mit interessanten Berufsmöglichkeiten zu motivieren. GG: Wie wichtig ist das im Hinblick auf die Sensibilisierung für unser Umweltdenken, auch die Bedeutsamkeit unserer Wälder betreffend für nachfolgende Generationen? LF: Die Sensibilisierung der Jugend für unsere Umwelt und speziell für den Wald ist ganz wesentlich, damit auch entsprechende Fachkräfte – vom Forstfacharbeiter und Forstwirtschaftsmeister bis hin zum Forsttechniker – die körperlich sehr anstrengenden Arbeiten im Wald erledigen können. In der Forstlichen Ausbildungsstätte Rotholz wird die Basis dazu gelegt. Modernste Techniken, Naturverbundenheit, regionale Wertschöpfung und das Bewusstsein, den Siedlungsund Lebensraum nachhaltig zu schützen, sollen den Beruf des Forstarbeiters wieder attraktiver machen. GG: Herzlichen Dank für das Gespräch! Gerda Gratz

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Im Gespräch mit dem Zillertaler Förster Thomas Bielau

Fotos: Walter Kraiger

Wald als Lebensraum, Arbeitsplatz und Erholungsort

Es gibt wohl keinen änlichen Beruf wie den des Försters, in dem die zu treffenden Entscheidungen solch nachhaltige Auswirkungen auf gleich mehrere Generationen haben. Thomas Bielau ist Bezirksförster für den Försterbezirk Zillertal West, der sich von Uderns bis Tux erstreckt. Neulich war ich mit Förster Thomas im Wald unterwegs und konnte dabei viele interessante Einblicke in die heutige Forstwirtschaft gewinnen. Wie wird man Förster? Wer in Österreich Förster werden will, muss eine fünfjährige höhere Schule für Forstwirtschaft besuchen, die mit der Matura abgeschlossen wird. Danach ist nach einer zweijährigen Praxiszeit die Ablegung der Staatsprüfung für den gehobenen Forstdienst vorgesehen. Österreich ist übrigens das einzige Land in der EU, das die Ausbildung in dieser Form vorsieht und seine Waldbesitzer durch staatlich geprüfte Organe unterstützt.

Was sind die wichtigsten Aufgaben eines Försters? Der Förster kümmert sich um die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder und die zielgerichtete Nutzung des Rohstoffes Holz. Das umfasst die Planung der Holzernte und die Holzvermarktung, immer unter Berücksichtigung der sehr strengen Vorgaben des Forstgesetzes. Dann folgt die Aufforstung mit der richtigen Baumartenwahl und den anschließenden Pflegemaßnahmen, bis wieder ein gesunder und stabiler Mischwald die Hiebsreife erreicht. Dazwischen muss man immer mit Schadereignissen, wie Windwürfen und Borkenkäferbefall rechnen. Dazu kommen Aufgaben in den Bereichen Naturschutz und Jagd, sowie bei der Einhaltung der Bestimmungen des Forstgesetzes. Gibt es noch andere Berufsbilder „im Wald“? Für die Leitung großer Forstbetriebe ist das abgeschlossene Studium der Forstwirtschaft notwendig. Den Förstern zugeteilt werden oft Forstwarte und - spe-

ziell in Tirol - Waldaufseher. Die Holzernte, die Aufarbeitung und den Transport aus dem Wald übernehmen die Forstarbeiter und Forstfacharbeiter. Welche speziellen Anforderungen gelten für die Waldbewirtschaftung in Tirol? In Tirol ist ein Drittel des Waldes in reinem Privatbesitz. Das sind die typischen, eher klein strukturierten, Bauernwälder. Ein weiteres Drittel ist Gemeinschaftsbesitz, also Agrargemeinschaften und Gemeindegutsagrargemeinschaften. Das letzte Drittel bildet das öffentliche Eigentum der Bundesforste und der Gemeinden. In Tirol sind 41 % (rund 520.000 Hektar) der Landesfläche Wald. Davon sind gut 60 % Schutzwald. Kleinflächige Strukturen, der hohe Schutzwaldanteil und der enorme Druck auf den Wald von vielen Seiten machen die Forstwirtschaft in Tirol zu einer ganz besonderen Herausforderung. Wie kommt das Holz aus dem Wald? Bereits seit längerer Zeit wird

das Holz hauptsächlich mit Seilgeräten zur nächsten Forststraße transportiert. Das schont den Waldboden und den Baumbestand. Es sind auch Traktorseilwinden im Einsatz. Die händische Bringung spielt keine Rolle mehr. Es ist wichtig, dass Äste und Wipfel auf dem Schlag bleiben. Das wird von Laien oft als Schlamperei empfunden. Der Hauptanteil der Nährstoffe befindet sich aber in den Nadeln und Blättern, und diese werden so dem Waldboden wieder zurückgegeben. Wichtig ist, dass die Wälder bestmöglich mit Forststraßen erschlossen sind. In dieser Hinsicht ist in den letzten Jahrzehnten sehr viel geschehen. Im Zillertal gibt es nur noch wenige unerschlossene Waldflächen. Vor allem sind das sehr steile, felsige und schwer erreichbare Lagen. Was genau versteht man unter der Wiederbewaldungspflicht? Zuallererst gibt es die Bestimmung, dass niemals mehr Holz geschlägert werden darf, als im Wald laufend zuwächst. Der derzeit moderne Begriff der Nachhaltigkeit, der mittlerweile überall verwendet wird, ist in der Forstwirtschaft vor ca. 150 Jahren nicht nur erfunden worden, sondern wird seit jeher so gelebt. Jeder Waldbesitzer hat dann die Pflicht, seinen Wald wieder in Bestand zu bringen, das heißt, entweder die Naturverjüngung zu fördern, aufzuforsten und zu pflegen. Diese Investitionen kommen den nächsten Generationen zugute. Wie geht es dann weiter? Am besten wäre es, wenn mit der Naturverjüngung ein neuer Wald entstehen würde. Das funktioniert oft nicht ausreichend gut, daher muss zusätzlich aufgeforstet werden. Mit der Aufforstung können auch Baumarten eingebracht werden,


die für die Vitalität und Stabilität des Bestandes wichtig sind. Vor allem sind das Tannen, Lärchen, Zirben und unsere schönen Laubhölzer Linde, Eiche, Buche und Ahorn. Diese Kultur muss regelmäßig freigeschnitten werden, damit die jungen Bäume nicht ersticken. Dann sind immer wieder weitere Pflegemaßnahmen wie Dickungspflege und Durchforstung notwendig, bis die besten und gesündesten Individuen den kommenden Bestand bilden und den höchsten Ertrag liefern. Wie ist das genau mit „dem Käfer“? Wenn von „dem Käfer“ gesprochen wird, dann handelt es sich um den Fichtenborkenkäfer, wegen seines Schadbildes auch als Buchdrucker bekannt. Dieser nur wenige Millimeter große Käfer bohrt sich in die Rinde

von Fichten und legt dort – zwischen Holz und Rinde – seine Brut an. Nach ca. acht Wochen fliegen die Jungkäfer aus und suchen sich die nächsten, meist geschwächten Fichten. Die Vermehrung beginnt von neuem. Dadurch kommt es im Laufe eine Sommers schnell zu großen Schäden. Einen starken Befall durch Borkenkäfer überleben die Bäume nicht. Befallene Bäume müssen schnellstens aus dem Wald abtransportiert werden. Es entsteht ein meist großer wirtschaftlicher Schaden, weil mit Käferholz weniger Erlös erzielt werden kann. Zwar werden die technischen Eigenschaften des Holzes nicht beeinträchtigt, aber die Käfer tragen Pilzsporen mit sich. Diese Sporen sorgen dann für die typische Verblauung des Holzes und es kann für Sichtverbauungen nicht mehr verwendet werden.

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Welche Auswirkungen hat der Klimawandel? Die zunehmende Erwärmung hat auf ein sensibles Ökosystem wie den Wald gewaltige Auswirkungen. Auf warme, feuchte Winter folgt oft ein kurzes, zu trockenes Frühjahr, gefolgt von eher heißen Sommern mit heftigen Unwettern und Starkregen. Lange Trockenphasen machen vor allem der Fichte zu schaffen, da diese mit ihrem flachen Wurzelsystem tieferliegende Wasserschichten nicht erreichen kann. Geschwächte Bäume sind in weiterer Folge anfälliger für Schädlinge, wie den Borkenkäfer, die sich leichter und über einen längeren Zeitraum vermehren können. Was tut ein Förster dagegen? Das Wichtigste ist die richtige Baumartenwahl bei der Aufforstung. Damit wird die Zu-

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kunft aktiv gestaltet. Bei der Aufforstung wird entschieden, welche Bäume uns in 100 Jahren schützen, uns das Holz liefern und das Klima regulieren. Wir kämpfen mit den Auswirkungen des viel zu hohen Fichtenanteils der letzten Jahrzehnte. Mischwälder sind viel weniger anfällig auf Wetterereignisse und Schadinsekten. Daran führt kein Weg mehr vorbei. Was bedeutet der Wald für dich? Der Wald schützt unseren Lebensraum, und seine Bedeutung für das Klima wird noch immer hoffnungslos unterschätzt. Der Wald ist Lebensraum, Arbeitsplatz und Erholungsort. Der Wald generiert Einkommen. Der Wald speichert Wasser und kühlt die Luft. Dass der Aufenthalt im Wald gesund ist, ist für viele schon lange kein Geheimnis mehr. kawa

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Im Zillertal macht‘s der Profi! Fachleute für alle Belange rund ums Holz, wenn es darum geht, Inneneinrichtungen zu planen oder Problemlöser für Einrichtungsmöglichkeiten zu sein, sind im Zillertal daheim. Wenn es um individuellen Wohnstil oder um Räume mit vielen Ecken, Kanten oder Dachschrägen geht, sind unsere Tischlereien und Holzexperten die ersten Adressen. Holz – gemütlich und edel – und ein Naturprodukt, das zu 100 % verwertbar ist. Ein Werkstoff mit unterschiedlichen Farbnuancen, fabelhaft zu kombinieren. Ein Blick in die Heimatstimmen-Historie zeigt, dass auch zu diesem Thema geschrieben wurde. Die alten Werbeeinschaltungen zeigen, dass passende Lösungen einem Tischlermeister anzurechnen sind, denn: Im Zillertal macht‘s der Profi! Das heißt, es gibt keine halbherzigen Lösungen, auf die Kundenwünsche und auf unterschiedliche Raumsituationen wird eingegangen. Persönlich beraten und betreut vor Ort vom Meister. Damals wie heute! Daneben präsentieren reizende Beiträge, wie bedeutsam das Produkt Holz in all seinen Facetten ist und wie amüsant es sein kann, darüber zu lesen. meim

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ZILLERTALER GEMEINDEBLICK

Verkehrsausschuss Mayrhofen

Fußgängerzone *„FuZo“ – Wozu? eventuell in ein durchdachtes Ortsmarketing stecken! Also – Kaufmannschaft – formiert euch – wir unterstützen euch! VORWURF 2: Wir vertreiben mit der FuZo die Geschäfte und fördern noch mehr Gastronomie!

* Die „FuZo“ = Fußgängerzone (heutzutage muss ja irgendwie alles abgekürzt werden) ist eigentlich gar kein so großes Schreckgespenst. VORWURF 1: Wir haben uns nichts Neues einfallen lassen! Stimmt! Bravo! Applaus! Weil … Mayrhofen ist gar nicht bereit für was Neues, oder?! Was wäre denn überhaupt etwas Neues? Schwebende Teppiche, die vor allen Geschäften halten können, haben wir leider noch keine erfunden. Die untere Hauptstraße mit einbeziehen? Wurde versucht, alle waren zur Diskussion eingeladen, niemand war groß dagegen, hinterher kamen schriftlich die Einwände. Die Überlegung des Verkehrsausschusses ist die, dass wir möglichst wenig verändern, um größtmögliche Akzeptanz zu bekommen. Eine spätere, schrittweise Erweiterung bzw. Korrekturen sind immer möglich. Neu sind auf jeden Fall eine internationale Beschilderung und ein Ampelsystem, das der nicht deutschsprachige Gast mit Sicherheit ebenfalls versteht. Neu ist ebenso, dass wir uns die Security bei der sogenannten Rieser-Malzer-Kreuzung sparen und dieses Geld dann

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

DORFGEMEINSCHAFT HOLLENZEN-ECKARTAU Die Dorfgemeinschaft Hollenzen-Eckartau gratuliert Aufgrund der Covid-19-Pandemie konnte die Dorfgemeinschaft Hollenzen-Eckartau leider nicht am Geburtstag gratulieren, deshalb wurden nun gleich drei Mitglieder nachträglich zu ihrem Jubiläum beglückwünscht. Die Dorfgemeinschaft gratuliert Frau Hauser Anna zu ihrem 80sten Geburtstag, ebenso wünscht der Ausschuss Frau Falkner Maria zu ihrem 85ga sowie Frau Schneeberger Elisabeth „Base“ zum 95ga alles Gute. Dem Ausschuss war es wichtig, den drei Damen ihre Glückwünsche auszusprechen, da alle drei einen sehr großen Beitrag zur Dorfgemeinschaft beigetragen hatten.

Stimmt so eigentlich auch nicht, weil, wie schon öfters gesagt und geschrieben, der Fußgänger in die Geschäfte geht und nicht das Auto. Durch Mayrhofen bummeln (neumodisch flanieren), in das eine oder andere Schaufenster schauen, reingehen und was kaufen. Das ist unser Bild. Natürlich gehören das anschließende Käffchen und „a bissl Leute schauen“ ebenfalls dazu. VORWURF 3: Die Parkgarage ist für manche zu weit weg! Unser Ziel und unser Zukunftsdenken müssen dahin gehen, dass mehr zu Fuß gegangen wird. Auch Großgeräte kann man ohne Auto im Geschäft anschauen, aussuchen und bestellen. Lieferung, Montage und Einführung/Erklärung erfolgt von der Firma nach und zu Hause. Das ist das Service, das der riesige Onlinehandel nicht bieten kann. Und einmal muss ich mich leider noch wiederholen – nur wer selbst ausreichend Parkplätze hat, kann hier die Hand heben und von eventuellen Geschäftsverlusten reden. Bitte bleibt hier fair! Gehsteige und Bushaltestellen sind keine Parkplätze!

Hauser Anna zu ihrem 80ga

Falkner Maria zu ihrem 85ga

Ich freue mich und bin gespannt auf nächste Woche – Gemeinderatssitzung in Ginzling, 9. September, 19.30 Uhr Heidi Lassnig, Verkehrsausschuss

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Frau Schneeberger Elisabeth „Base“ zum 95ga


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TUX GRATULIERT Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten Annelies und Peter Bacher, Tux 521.

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ZILLERTALER GEMEINDEBLICK

Mehrere Jubelpaare in Mayrhofen

Golden ist nicht nur der Herbst

Bezirkshauptmann Dr. Michael Brandl und Bürgermeister Simon Grubauer überbrachten die besten Glückwünsche.

Das Jubelpaar Helga und Eduard Prchal freute sich über die Glückwünsche der Marktgemeinde

Die Gemeinde und die Pfarrgemeinde Tux wünschen den Jubilaren noch einmal alles erdenklich Gute, vor allem aber Gesundheit und noch möglichst viele Jahre im Kreise ihrer Angehörigen.

Letzten Montag trafen sich in der gemütlichen Bruggerstube gleich drei Paare, um die Glückwünsche des Landes Tirol aus den Händen von Bezirkshauptmann Dr. Michael Brandl entgegenzunehmen.

schen. Diesen beiden kennt man die Zufriedenheit schon von Weitem an. Und dass der Tiroler Kuchen ausgezeichnet schmeckte, konnte man auch schon von Weitem riechen. Welch Genuss! Herzlichen Dank dafür!

Während der Mittagsstunden, bei einem sehr guten Essen und liebenswerter Bedienung - danke Josef und Eva -, meinte unser freundlicher Bezirkshauptmann: „Es ist immer was Schönes, Ehepaaren zu einem Jubiläum dieser Art gratulieren zu dürfen. Ihr seid nicht nur Vorbild, sondern starkes Rückgrat der Gemeinde und damit des Landes Tirol.“

Allen Paaren wünsche ich, dass eure verbundenen und innigen Beziehungen und die spürbare Lebendigkeit und Herzlichkeit noch lange anhalten möge! Mit Vertrauen und Nachsicht geht vieles leichter, denn jeder weiß: Man hat nicht immer alles richtig gemacht. Man ist ja auch ein Mensch und keine Statue.

Am 26. August konnte Herr Josef Tipotsch seinen 90. Geburtstag feiern.

Bürgermeister Simon Grubauer überbrachte dem Jubilar die besten Glückwünsche. Die Gemeinde und die Pfarrgemeinde Tux wünschen dem Jubilar noch einmal alles erdenklich Gute, vor allem aber Gesundheit und noch möglichst viele Jahre im Kreise seiner Angehörigen.

MAYRHOFEN GRATULIERT

Und so angenehm, wie sich dieser sonnige Wochenbeginn zeigte, war auch der Nachmittag: In der Dursterstraße war das Ehepaar Prchal zur Goldenen Hochzeit zu beglückwün-

Deshalb bin ich mir sicher: Jahrzehntelang beisammenzubleiben, ist zwar eine Aufgabe, aber letztlich ein einziges großes Glück! Eure Bürgermeisterin, Monika Wechselberger

In guter Verfassung, Gesundheit und Rüstigkeit konnte kürzlich Herr Ewald Schopp in der Waldbadstraße seinen 80sten Geburtstag feiern. Die Marktgemeinde gratuliert herzlichen, wünscht weiterhin viele Augenblicke der Zufriedenheit und vor allem Gottes Segen! Alles Gute!

Paula und Anton Assmair, Friedl und Hertha Fankhauser, BH Michael Brandl, Richard und Hilda Oblasser (v. l.)


ZILLERTALER GEMEINDEBLICK

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

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Männergesangverein Mayrhofen gratuliert

Sängerkamerad Hagen Metko feierte seinen 80er Am Donnerstag, den 13. August, konnte Herr Hagen Metko, Ramsau i. Z. Nr. 322, bei bester Gesundheit in Anwesenheit seiner Familie und Angehörigen, eigens angereist aus seiner alten Heimat Deutschland, im Gasthof Tipotsch in Ramsau die Vollendung seines 80. Lebensjahres feiern. Hagen Metko, seit 2002 Mitglied des Männergesangvereins Mayrhofen (2. Bass), genießt bei seinen Sängerkameraden aufgrund seiner Verlässlichkeit und konstruktiven Mitarbeit im Ausschuss höchste Wertschätzung. Als Chronist und Schriftführerstellvertreter nimmt er nicht

nur alle Aktivitäten des MGVMayrhofen wahr, vielmehr sammelt er vereinsspezifische Ereignisse authentisch in einer lebendigen und nachhaltigen Chronik. In Erinnerung bleiben uns Sängern immer wieder die lebendigen Rückblicke über das Vereinsleben eines abgelaufenen Jahres bei den jährlich stattfindenden Jahreshauptversammlungen. Obmann Wilhelm Rauch und sein Stellvertreter Chorleiter Hans Rainer würdigten in ihren Gratulationsansprachen die Verdienste des Jubilars und überreichten als Erinnerung an diesen denkwürdigen Tag einen aus Künstlerhand geschnitzten Sänger.

Babyrucksack und viele Erfahrungen

6. Kaltenbacher Babytreff

Der Männergesangverein Mayrhofen rundete mit Liedbeiträgen den offiziellen Teil der Feier ab. Der Männergesangverein Mayrhofen bedankt sich an dieser Stelle beim Jubilar und seiner Gattin Ria für die herzliche Einladung und beste Bewirtung. (ag.)

KALTENBACH GRATULIERT Die Gemeinde gratuliert Herrn Max Neussl zum Geburtstag!

Foto: Gemeinde Kaltenbach

Herr Max Neussl feierte am 30. August seinen 85. Geburtstag. Seine große Familie feierte mit dem Jubilar, Bürgermeister Klaus Gasteiger überbrachte Glückwünsche und Präsente der Gemeinde Kaltenbach. Wir wünschen Max alles Gute, Gesundheit, Glück und Harmonie für die Zukunft!

Am 28. August lud Bgm. Klaus Gasteiger die Eltern jener Babys in die Sportsbar Kabooom ein, welche im ersten Halbjahr 2020 in der Gemeinde Kaltenbach Nachwuchs bekommen hatten. Bei Kaffee und Kuchen wur-

den Erfahrungen ausgetauscht, bevor der Babyrucksack übergeben wurde. Bedingt durch die Covid-Pandemie war aber nur ein Teil der Familien eingeladen worden, die Einladungen an die restlichen stolzen Eltern folgen in Kürze.


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KULTUR IM ZILLERTAL

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Seniorenbund Zell am Ziller

Ein Nachmittag auf der Jörgler Alm Nach der coronabedingten fünfmonatigen Auszeit wagten wir uns nun wieder an einen gemeinsamen Ausflug. Unser Ziel war die Jörgleralm im Schönachtal. Mehr als 30 Mitglieder folgten der Einladung des Obmannes. Die Anfahrt nach Gerlos erfolgte anstatt einer Busanreise mit Fahrgemeinschaften, was wunderbar funktionierte. Ein Dank allen Fahrerinnen und Fahrern. Die kurze Wanderung zur Jörgleralm schafften natürlich alle mit Leichtigkeit, auch unser Mitglied Helli bewältigte die Strecke mit ihrem Rollator mit Bravour. Wir wurden von der Familie Fleidl und

deren Mitarbeitern bestens mit Kaffee und Kuchen versorgt, wobei das exzellente Kuchenbuffet besonders hervorzuheben ist. Nach der langen sogenannten „Auszeit“ freuten

sich alle sichtlich über das Zusammentreffen, der Lärmpegel in der Stube der Jörgleralm war dem entsprechend hoch. Bevor es an den Rückmarsch ging, nutzten viele Teilneh-

mer den Nachmittag noch zu einem kurzen Almrundgang. Alles in allem ein wunderschöner Ausflug zu einem schönen Platz in unserer Heimat. AK

Fotos: SteudlTenn

Erfolgskomödie von Lothar Greger begeistert

„Mein Freund Kurt“ Mit Lothar Gregers „Mein Freund Kurt“ starteten die SteudlTenn-Protagonisten 2011 ihr Theaterfestival in Uderns. Heuer, zum 10-jährigen Jubiläum wurde die Komödie neu inszeniert und feierte am 27. August auf der Outdoor-Bühne Premiere. Regisseur Hakon Hirzenberger inszenierte ein stimmungsvolles, poetisches, komisches, aber ebenso tiefgründiges Stück über Anton, einen alten Mann, der im Angesicht des Todes nur eines im Sinn hat: zu leben. Der Tod mit Namen Kurt gewährt ihm noch einen Tag Aufschub und damit beginnt das eigentliche Chaos. Das skurrile Duo wird fortan von einer absurden Situation zur nächsten katapultiert. Als Anton zieht Klaus Rohrmoser

ausdrucksstark und mit emotionaler Wucht das Publikum in seinen Bann. Klaus Beyer brilliert in der Rolle von Kurt, dem hoffnungslos überforderten Tod, der ziemlich gestresst und doch sehr liebenswürdig versucht, seines Amtes zu walten. Mit witzigen, pointiert formulierten Dialogen und rührenden Gesten haben die beiden Hauptdarsteller Lacher wie Empathie der Zuschauer auf ihrer Seite. Gut besetzt sind gleichfalls die Nebenrollen mit Lisa-Lena Tritscher und Peter Wolf, die mit überzeichneter Mimik und Gestik zusätzliche Dynamik in Spiel bringen. Das stimmige Lichtspiel von Sabine Wiesenbauer taucht das betont schlichte Bühnenbild von Gerhard Kainzner in sanfte Farben und unterstreicht mit den musi-

Legen eine brillante Leistung hin: Klaus Beyer, Klaus Rohrmoser, Lisa-Lena Tritscher und Peter Wolf (v. l.)

Auch Mayrhofens Bürgermeisterin Monika Wechselberger und Ingeborg Ganisl genossen den Premierenabend

SIMPL meets SteudlTenn: Petra Rauch-Troppmair, Christian Kröll und Maria Spitaler

kalischen Akzenten den poetischen Charakter der Inszenierung. Die Premiere sowie die beiden Folgevorstellungen wurden mit großem Ap-

plaus honoriert. Das Stück ist noch bis zum 20. September zu sehen. Infos und Tickets unter 0650/2727054 oder auf www.steudltenn.com


SPORT IM ZILLERTAL

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Trainingslager Werder Bremen

Erfolgreicher Abschluss Das Trainingslager von Werder Bremen im Zillertal wurde erfolgreich abgeschlossen. Mittlerweile ist die Mannschaft wieder gut in Bremen angekommen. Sowohl das Testspiel gegen LASK (4:1) als auch gegen den SC Austria Lustenau (4:2) konnte Werder für sich entscheiden. Und was für die Mannschaft ebenfalls sehr erfreulich war: Seit Langem konnte wieder vor Publikum gespielt werden. Unter Einhaltung aller aktuell geltenden Auflagen konnten pro Spiel 500 Tickets verkauft werden. Dabei funktionierte sowohl beim Online-Verkauf als auch bei der Einlasskontrolle und beim Spiel selbst alles reibungslos.

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HAINZENBERG GRATULIERT Franz Hintner – 90 Am Mittwoch, den 26. August, konnte Herr Franz Hintner, Penzing 639, den 90. Geburtstag feiern. Bürgermeister Georg Wartelsteiner überbrachte ihm die besten Glückwünsche der Gemeinde Hainzenberg. Dem rüstigen Jubilar geht es gesundheitlich recht gut. Er trauert sehr um seine in diesem Jahr verstorbene Ehefrau Marlies, mit der er 63 gemeinsame Ehejahre verbracht hat. Es ist ein großer Segen, dass seine Tochter Sibylle mit ihrer Familie stets für ihn da ist. Wir gratulieren dem Jubilar auf diesem Wege noch einmal ganz herzlich und wünschen weiterhin viel Gesundheit.

Bürgermeister Georg Wartelsteiner und Jubilar Franz Hintner

HIPPACH GRATULIERT

SVg Bründl Sports Mayrhofen

Die nächsten Spieltermine: SVg Bründl Sports Mayrhofen KMI: • 5. Runde der LLO - Mayrhofen – Münster am 5. September um 15.30 Uhr • 4. Runde der LLO - Stumm – Mayrhofen „Nachtrag“ wegen Schlechtwetter am 15. September um 19.00 Uhr am Sportplatz in Stumm • TFV Kerschdorfer Tirol Cup 4. Runde Mayrhofen – Ebbs am 8. September um 20.00 Uhr SVg Bründl Sports Mayrhofen KMII: • 5. Runde der 2. Klasse Mitte Mayrhofen – Volders am 5. September um 18.00 Uhr nach dem Spiel der KMI • 6. Runde der 2. Klasse Mitte DERBY TIME – Mayrhofen – Tux am 12. September um 18.00 Uhr 


Als Gratulanten der Gemeinde Hippach stellten sich Bgm. Gerhard Hundsbichler und Vize-Bürgermeister Mathias Geisler ein. Die Gemeinde Hippach wünscht der Jubilarin auf diesem Wege nochmals alles Gute, verbunden mit bester Gesundheit und viel Freude auf dem weiteren Lebensweg.

BAUERNWEISHEIT Wie das Wetter am Magnustag, es vier Wochen bleiben mag. Der 6. September: Tag des heiligen Magnus

Foto: Paul Wechselberger

Fotos: Nordphoto Kokenge

Frau Stöckl Rosa, Schmied, Laimach 94, konnte am 30. August ihren 91. Geburtstag im Kreise ihrer Familie feiern.


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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

SPORT IM ZILLERTAL

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Stocksport

Berggeistturnier 2020 in Fügen Der Wettergott meinte es diesmal gut mit unserem Verein, so konnten wir am Samstag, den 22. August, trotz unsicherer Prognosen unser traditionelles Berggeistturnier ohne Regengüsse durchführen. Bei unserem international stark besetzten Berggeistturnier setzten sich die Zillertaler Mannschaften Stumm und Kleinboden durch. Der EV Stumm siegte im Finale und holte sich den begehrten Dass dieses Turnier mit 18 Berggeist. Mannschaften aus nah und fern so großartig ablaufen konnte, Den 2. Platz belegte der ESC war nur mit Hilfe der vielen Kleinboden nach einem spanSponsoren und den zahlreichen Helfern möglich. nenden Finalspiel. Bei dieser Gelegenheit möchDen 3. Platz sicherte sich SSV ten wir uns recht herzlich bei Tutzing (Bayern).

folgenden Sponsoren für die Unterstützung bedanken: Raiffeisen Regionalbank FügenKaltenbach-Zell, Fa. Braunegger, EZEB-Brot, Gemeinde Fügen, Tourismusverband Vorderes Zillertal. Dank auch allen Helfern, ohne die die Durchführung einer solchen Veran-

staltung nicht möglich wäre. Unser Dank gilt aber auch allen Stockschützen für ihr Verständnis und die Einhaltung der Corona-Maßnahmen und für ihr sportliches Verhalten.

Otto Hauser, Obmann EV-Fügen

Wintersportverein Tux auch im Sommer aktiv

Ausflug mit Sport, Spiel und leckerem Eis Im Rahmen des Sommerprogramms der Gemeinde Tux wurde über den WSV eine Radtour durchs Zillertal angeboten. Vom Kindergartenkind bis zu Abschlussschüler der NMS meldeten sich viele Teilnehmer. Zu Beginn gab es eine kurze Erklärung über das richtige Verhalten auf Radwegen, dann machten wir uns voll motiviert auf den Weg am Ziller entlang. Nach einer kurzen Rast in Zell beim Freizeitpark, wo die Kinder sich stärken und spielen konnten, ging es weiter nach Stumm. Im Schwimmbad wurde dann richtig abgekühlt. Die Mutigen versuchten ihre Künste am Sprungturm. Der herrlich warme Sommertag war zum

Baden und Genießen genau das Richtige für alle. Am Nachmittag machten wir uns dann nach einem Eis auf den Heimweg. Die ganz Sportlichen traten wieder kräftig in die Pedale, die Kleineren nahmen die „Zilli“ zu Hilfe. Treff-

punkt war dann der neue Spielplatz in Schwendau, wo noch einmal ausgelassen alle möglichen Spielgeräte für Jung und Alt ausprobiert wurden. Die letzten Kilometer zu den Autos schafften wir dann auch noch unfallfrei.

Vielen Dank an dieser Stelle an die Schwimmbadleitung der Badewelt Stumm für die günstigen Eintrittspreise und vielen Dank an die Begleitpersonen für eure Unterstützung. Andreas Rausch & Alexandra Peer


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Metallbautechniker/in - Vollzeit. Arbeitsort: Zillertal. Mindestentgelt: 2.270,00 brutto/Monat/Basis Vollzeitbeschäftigung/Überzahlung möglich. ADG NR.: 13018232 Allrouder/in im kaufmännischen Bereich - Vollzeit. Arbeitsort: Schlitters. Mindestentgelt: 2.030,00 brutto/Monat/Basis Vollzeitbeschäftigung/Überzahlung möglich. ADG NR.: 13010195 Kraftfahrzeugtechniker/in oder Kraftfahrzeugmechaniker/in Vollzeit. Arbeitsort: Vorderes Zillertal. Mindestentgelt: 2.010,00 brutto/ Monat/Basis Vollzeitbeschäftigung/ Überzahlung möglich. ADG NR.: 13018063 Feinkost Abteilungsleiter/in Vollzeit. Arbeitsort: Mayrhofen. Mindestentgelt: 1.900,00 brutto/ Monat/Basis Vollzeitbeschäftigung/ Überzahlung möglich. ADG NR.: 13016244 Elektroinstallateur/in - Vollzeit. Arbeitsort: Strass. Mindestentgelt: 2.400,00 brutto/Monat/Basis Vollzeitbeschäftigung/Überzahlung möglich. ADG NR.: 13007788

Das Fest findet unter Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen COVID-19 Maßnahmen statt.

Tischreservierungen unter pages.resmio.com/dorffest-hollenzen

am Sonntag, den 13. September 2020

Ab 10.00 Uhr Frühschoppen mit den „Burgschröflern“ Ab 12.00 Uhr Unterhaltung mit „Zillertal Power“ Ab 17.00 Uhr Festausklang mit „Höllawind“

Z’essen geit’s:

Arbeitsmarktservice Schwaz Service für Unternehmen Bettina Anfang Telefon: 050 904 709 407 E-Mail: sfu.schwaz@ams.at

Schnitzl, Kotelett, Bratwurst,

Wir suchen ein nettes und fleißiges ZIMMERMÄDCHEN Krapfn, Melchermuas, Kuchen Z’trinken geit’s: Bier, Limo, Schnaps, Wein, Kaffee

vorrauss. ab Oktober, für 5 oder 6 Tage Auf zahlreichen Besuch freut sich die Dorfgemeinschaft Hollenzen/Eckartau! bei Schlechtwetter Sonntag, 20.frei September je 2-3 StundenAusweichtermin am Vormittag, Wochenende wäre2020möglich Unser Fest findet unter Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen

COVID-19 statt. Aus diesem Grund gibt vorab die6341211 Möglichkeit, Wir freuen unsMaßnahmen auf deinen Anruf! T. es0650 Tischreservierungen unter folgender Adresse vorzunehmen: Birkenhof I Maria und Bernhard Gredler I Vorderlanersbach pages.resmio.com/dorffest-hollenzen

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2018

INSERATE

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

36 | 2020

INSERATE

NEUERÖFFNUNG IN TUX Liebe Zillertalerinnen und Zillertaler, hiermit möchte ich euch mitteilen, dass meine Schneiderei ab sofort geöffnet hat. WER bin ich? Ich bin Barbara Pfister, habe die letzten Jahre bei der Firma Sportalm in Kitzbühel gearbeitet und 2018 meinen Meister gemacht. Am 1. Juli 2020 habe ich mir meinen Traum erfüllt und meine eigene Schneiderei in Tux eröffnet.

KIRCHTAG AM MELCHBODEN AM 5. SEPTEMBER mit 5-Jahre-Jubiläum mit Anita und Martin Spitaler & Team

MUSIK

Für Speis und Trank ist bestens gesorgt! Hendl, Melchermuas, Krapfen und Kiachl Wir freuen uns sehr auf ein zahlreiches Kommen! ............................................................................. Bei jeder Witterung!

WAS mache ich? Änderungen und Reparaturen jeder Art, Maßanfertigungen nach Wunsch (zum Beispiel: Dirndlkleider, Kostüme etc.) WO könnt ihr mich finden? Lanersbach 460, 6293 Tux, Telefon: 0664 2717735 E-Mail: barbara@schneidereipfister.at www.schneidereipfister.at Instagram: schneiderei_barbarapfister Öffnungszeiten: nach Terminvereinbarung! Ich freue mich über jeden Besuch, Anruf und jedes E-Mail um eure persönlichen/individuellen Wünsche zu erfüllen. Eure Barbara

Wir Tiroler schauen nach vorn. Die Corona-Krise hat die Weltwirtschaft hart getroffen und auch in Österreich und Tirol tiefe Spuren hinterlassen. Um die Unternehmen als auch die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu unterstützen, haben sowohl der Bund als auch das Land Tirol umfangreiche Hilfspakete geschnürt.

Gerade jetzt.

→ Arbeitnehmer und Familien

→ Wirtschaft → Gemeinden

Unter anderem Lehrlings­ bonus, Fixkostenzuschuss und Investitionsprämie 360 Euro Kinderbonus, Senkung der Einkommensteuer, Neustart­ bonus und vieles mehr

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700 Mio. Euro für gemeinnützige Organisationen und Vereine bundesweit 152 Mio. Euro für Tirols Gemeinden

Alle Hilfs- und Unterstützungsangebote finden Sie unter:

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

24.08.20 11:33

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Österreichische Post AG | WZ 02Z031716 W | nicht retournieren | Marktgemeinde Mayrhofen, Hauptstraße 409, 6290 Mayrhofen

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INSERATE 01+02

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Profile for Zillertaler Heimatstimme

Zillertaler Heimatstimme - Ausgabe 36 2020  

ePaper der Zillertaler Heimatstimme - Ausgabe 36 2020

Zillertaler Heimatstimme - Ausgabe 36 2020  

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