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ZILLERTALER GEMEINDEBLICK

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

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74. Jahrgang · Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen · Jahresabo € 35,- · Einzelpreis € 1,- · erscheint wöchentlich · 21. August 2020 · Nr. 34

52. ZILLERTALER STEINBOCKMARSCH am 22. August 2020 Seite 5

82 SOMMER AUF DER ALM

SCHUTZ WEG IN GERLOS?

FC RAIFFEISEN ASCHAU I. Z.

Mit 93 Jahren ist Hauser Hansl noch Almbauer mit Leib und Seele

Bgm. Andreas Haas zur Zebrastreifen-Debatte

Neuwahlen und Rückblick auf erfolgreiche Saison

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Seite 14

Seite 23

Österreichische Post AG | WZ 02Z031716 W | nicht retournieren Marktgemeinde Mayrhofen, Hauptstraße 409, 6290 Mayrhofen


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SEITENBLICKE

IMPRESSUM Zillertaler Heimatstimme Amtsblatt der Marktgemeinde Mayrhofen Verleger und Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen 6290 Mayrhofen, Hauptstraße 409 T 05285 64000 | F 05285 64000 34 Chefredakteurin: Gerda Gratz Hersteller Satzarbeit: die praxis, Werbeagentur 6290 Mayrhofen, Schmiedwiese 173 Druck: Athesia Druck GmbH Innsbruck/Bozen Redaktion und Anzeigenannahme die praxis, Werbeagentur, Mayrhofen T 05285 62000 22 | F 05285 62000 40 redaktion@zillertalerheimatstimme.at anzeigen@zillertalerheimatstimme.at Mo-Fr 09-12 Uhr und Di-Do 14-17 Uhr Annahmeschluss in der betreffenden Erscheinungswoche REDAKTION: Montag 10.00 Uhr ANZEIGEN: Montag 12.00 Uhr Namentlich oder mit Kürzel gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder und sind von der Redaktion nicht in allen Einzelheiten des Inhalts und der Tendenz überprüfbar. Für unverlangte Manuskripte übernimmt die Schriftleitung keine Verantwortung. Nachdruck ausschließlich mit schriftlicher Erlaubnis der Redaktion. P.b.b. Erscheinungs- und Verlagspostamt 6290 Mayrhofen.

Rosenalm Sonntagsausflug zu „Roasn Simon und seiner Roswitha“.

Mayrhofen Zum 75er gratulierte die Bundesmusikkapelle Mayrhofen. Alles Gute, lieber Peter Kröll!

Copyright Um urheberrechtliche Unannehmlichkeiten zu vermeiden, weisen wir darauf hin, dass der Auftraggeber bzw. Überbringer von Unterlagen für Inserate und Textbeiträge das Urheberrecht für überlassene Fotos, Vorlagen udgl. haben muss, und somit der Hersteller und Herausgeber der Zillertaler Heimatstimme schad- und klaglos gehalten wird.

Gender-Hinweis Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werden in der Zillertaler Heimatstimme zum Teil Begriffe wie z.B. „Mitarbeiter“ in der maskulinen Schreibweise verwendet. Grundsätzlich beziehen sich diese Begriffe immer auf beide Geschlechter. Kürzung von Texten Die Redaktion behält sich vor, gegebenenfalls bei redaktionellen Beiträgen und Leserbriefen Kürzungen vorzunehmen oder diese auch ganz wegzulassen. Die Platzierung und Anordnung von Texten und Fotos ist allein der Redaktion vorbehalten. Bei mehreren Fotos zu einem Text werden diese nur berücksichtigt, wenn genügend Platz vorhanden ist. Nach Redaktionsschluss eingelangte Beiträge können erst in der darauffolgenden Woche berücksichtigt werden. Abo-Service office@mayrhofen.tirol.gv.at Frau Anita Pfister-Kreidl T 05285/64000-11 Titelbild: © Archiv TVB Mayrhofen-Hippach Dominic Ebenbichler

Zillertal Arena / Fichtensee Ein Sommerevent der extra Klasse bei Chill & Grill auf über 1.700 m Seehöhe. Jeden Dienstag im August nach Voranmeldung: www.zillertalarena.com/chill-grill

Mayrhofen Die Kinder und Pädagoginnen der Kinderkrippe Hopp Hopp Hopp möchten sich bei der Familie Perauer für die köstliche Erfrischung herzlich bedanken.

Foto: Kinderkrippe Hopp Hopp Hopp

Geschäftsbedingungen Es gelten die Bestimmungen der „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ der Zillertaler Heimatstimme. Die jeweils aktuelle Ausgabe ist beim Herausgeber oder unter www.zillertalerheimatstimme.at einsehbar.


AUFBLATTL'T

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Wenn Zebrastreifen nicht mehr gut genug sind ...

Foto: Gemeinde Gerlos

„Zebras“ alleine sind zu wenig – es geht vor allem um die Erhöhung der Verkehrssicherheit

Traurige Bilanz: In den vergangenen Jahren kamen durchschnittlich zwölf Personen auf Schutzwegen in Österreich ums Leben! Aber Halt! In der Fahrschule haben wir alle gelernt, wer vom Vertrauensgrundsatz ausgenommen ist. Ja, das wissen wir: Nachzulesen in der StVO § 3. Die vergangenen Jahre haben eindeutig

bewiesen, dass es mit der Verkehrssicherheit, geregelt durch Normen und Gesetze, alleine nicht getan ist, wenn einzelne Verkehrsteilnehmer – Lenker von Kraftfahrzeugen wie Fußgänger – diese schlichtweg ignorieren. Das Land Tirol hat einen Leitfaden für „Schutzwege und sonstige Fußgängerquerungsstellen“ ausgearbeitet. Es geht um Verkehrssicherheit und in weiterer Folge um Rechtssicherheit. Der Weg zur Thematik führt primär „zur erforderlichen Sichtweite in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit“. Und da gilt es nachzuschauen und anzusetzen. Fakt ist, dass viele „alte Zebras“ ausgedient haben. Ihr Rücken trägt nicht sicher. Die Antwort lautet: Es gilt, bauliche Maßnahmen zu treffen, die schon mit einer sicheren Aufstellfläche samt Beleuchtung am Fahrbahnrand – das ist wichtig für die Sichtbeziehung – ein Queren der Fahrbahn zu jeder Tages- und

Nachtzeit sowie bei jedem Wetter ermöglichen müssen. Unabhängig vom Streifendekor am Asphalt. Das ist die nunmehrige Herausforderung für viele Gemeinden, die nach Vorgabe der Bezirkshauptmannschaften zu handeln haben und deshalb angehalten sind, zahlreiche Zebrastreifen zu entfernen. Alle Straßenerhalter sind in diesem Zusammenhang gefordert, auf Basis von wiederkehrenden Fünf-Jahres-Überprüfungsberichten, welche die Behörde vorschreibt, passende Maßnahmen zu setzen. Lesen Sie dazu mein Gespräch mit dem Bürgermeister von Gerlos, Andreas Haas, über die aktuelle Situation in seiner Gemeinde. Schlussendlich geht es aber um den Blickkontakt zwischen Fahrzeuglenker und Passanten sowie der richtigen Einschätzung der Verkehrssituation in Anbetracht vieler erschwerender Fakto-

ren. Anforderungen, die vermehrt liebgewonnene „Zebras“ verschwinden lassen. Seien Sie vorsichtig beim Wechsel der Straßenseite! „Zebras“ sind zunehmend wahre Exoten im Straßenverkehr!

Foto: T. Anzenberger

Ich könnte jetzt fragen, warum uns in letzter Zeit in den Tiroler Gemeinden so viele „Zebras“ abhanden kommen? Jüngstes Beispiel dafür ist die Gemeinde Gerlos. Im Gemeindegebiet und in Randbereichen, an der stark frequentierten B 165, wurden gleich mehrere Schutzwege entfernt. Berechtigtes Kopfschütteln unter den Verkehrsteilnehmern. Aber, beschäftigt man sich mit dem Thema der Schutzwege genauer, kann eines gesagt werden: Nützlich ist nicht sicher, selbst wenn es sich um einen ausgewiesenen Schutzweg handelt.

Gerda Gratz Chefredaktion gerda@zillertalerheimatstimme.at


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ÄRZTE- UND APOTHEKENDIENST IM ZILLERTAL

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TUX

MAYRHOFEN

ZELL/ZILLER

STUMM/FÜGEN

ZAHNARZT

APOTHEKEN

Sa 22.8.

Dr. Peter Peer Juns 592 05287 86180 10.00 bis 11.00 16.00 bis 17.00

Dr. Herwig Kunczicky Unterau 7 05282 4200 10.00 bis 11.00 17.00 bis 17.30

Dr. Herwig Kunczicky Unterau 7 05282 4200 10.00 bis 11.00 17.00 bis 17.30

Dr. Franz Josef Welsch SCHLITTERS 52a 05288 72311 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

DDr. Robert Altrichter RAMSAU Ramsau i.Z. 160 05282 4090 09.00 bis 11.00

Rupertus Apotheke STUMM 05283 2627 Steinbock Apotheke MAYRHOFEN 05285 62313 16.00 bis 18.00

So 23.8.

Dr. Peter Peer Juns 592 05287 86180 10.00 bis 11.00 16.00 bis 17.00

Dr. Herwig Kunczicky Unterau 7 05282 4200 10.00 bis 11.00 17.00 bis 17.30

Dr. Herwig Kunczicky Unterau 7 05282 4200 10.00 bis 11.00 17.00 bis 17.30

Dr. Franz Josef Welsch SCHLITTERS 52a 05288 72311 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

DDr. Robert Altrichter RAMSAU Ramsau i.Z. 160 05282 4090 09.00 bis 11.00

Rupertus Apotheke STUMM 05283 2627 Steinbock Apotheke MAYRHOFEN 05285 62313 10.00 bis 12.00 16.00 bis 18.00

Außerhalb der Öffnungszeiten ist die Rupertus Apotheke in Stumm von Sa., 22.8., bis Fr., 28.8., für Notfälle erreichbar.

SOZIALSPRENGEL NOTRUFNUMMERN Sozialsprengel Mayrhofen (Mo bis Fr) 05285 63304-418 Sozialsprengel Stumm 05283 2020

(Mo bis Fr)

Sozialsprengel Zell 05282 2222-20

(Mo bis Fr)

Sozialsprengel Vorderes Zillertal (Mo bis Fr) 05288 63337

DR. OLGA SHAFE-SCHIMANEK

ORDINATION DR. MARKUS WEGSCHEIDER

Die Ordination bleibt vom 31. August bis einschl. 4. September GESCHLOSSEN.

von MO 24.8. bis einschl. FR 4.9. bleibt die Ordination wegen Urlaub GESCHLOSSEN. Nächste Ordination ist am Montag, 7. September

Dr. Olga Shafe- Schimanek Ärztin für Allgemeinmedizin Hauptstraße 485 | 6290 Mayrhofen Tel. 05285 | 63189

Dr. Markus Wegscheider Arzt für Allgemeinmedizin Rosengartenweg 9 | 6280 Zell am Ziller Tel. 05282 / 20808

Zillertaler Heimatstimme, Ausgabe 36/2020 - 4.9.

SCHWERPUNKT HOLZ - EIN BESTSELLER TISCHLEREIEN BIS FERTIGHÄUSER Eine ideale Plattform für Ihre Inseratschaltung.

Foto: Paul, paul.wechselberger@aon.at

BILD DER WOCHE

Wollgrasfeld im Hauser Kar.


WAS IST LOS IM ZILLERTAL?

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Herausforderung & Tradition

Der 52. Zillertaler Steinbockmarsch im Bergsteigerdorf Ginzling

Enthusiasmus & die Kraft der Natur Schon um 5.00 Uhr morgens machen sich die ersten Bergfexe auf den Weg, um die Strecke zu bewältigen. Die Fakten sprechen für sich: 30 km, 1.871 m im Anstieg, 1.613 m im Abstieg – das ist der Zillertaler Steinbockmarsch in Ginzling. Durch das wildromantische Floitental mit der Tristenbachalm und dem Steinbockhaus geht es in schwindelerregender Höhe über Fels und Leiter zur Mörchnerscharte auf 2.870 m, weiter zur Berliner Hütte, über die Grawandhütte und die Klausenalm zum ersehnten Ziel beim Alpengasthaus

Foto: Archiv TVB Mayrhofen-Hippach/Dominic Ebenbichler

Der „Zillertaler Steinbockmarsch“ in Ginzling ist eine Institution, ohne die ein Sommer kein Sommer wäre. Diesem Umstand geschuldet und gepaart mit dem erforderlichen Engagement der Organisatoren, findet zur Freude aller Sportbegeisterten am Samstag, den 22. August, die traditionelle Veranstaltung statt. Für alle Athleten und Athletinnen ein kräfteraubender Marsch, eine enorme Herausforderung und ein unvergessliches Erlebnis.

Breitlahner. Dieser kräfteraubende Marsch erfreut sich großer Beliebtheit bei Jung und Alt. So ist der jüngste Teilnehmer gerade mal sieben Jahre, der älteste doch über 80 Jahre. Wer sich dieser Herausforderung stellt, ist ein Sieger über sich selbst. Um 5.30 Uhr gehen die Läufer an den Start. Mental unterstützt wird der Lauf von der Extremsportlegende aus Ginzling, Markus Kröll. Ein Steinbockmarsch mit Abstand Nach Wochen der Unsicherheit und des Wartens erhiel-

ten Mitte Juni die Veranstalter endlich das offizielle „GO“ und wurden für ihre Hartnäckigkeit und Geduld belohnt. Um den besonderen Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen, wurde ein umfassendes Hygiene- und Sicherheitskonzept geschnürt, welches das Wohl der Läufer und Zuschauer in den Mittelpunkt rückt und dabei dennoch die Atmosphäre eines Sportevents sowie des dazu gehörigen Rahmenprogramms zulässt. Zudem wurde die maximal zulässige Teilnehmerzahl seitens der Veranstalter auf 750 Personen beschränkt.

TVB Mayrhofen Hippach

„Huamfohra“ in Mayrhofen abgesagt Traditionell findet in Mayrhofen jährlich am 1. Samstag im Oktober der große Almabtrieb statt. An die 20.000 Besucher kommen in die Ferienregion, um die Bauern mit ihrem Vieh im Tal zu begrüßen und die Tradition zu feiern. Durch die Vorkommnisse in diesem Jahr hat sich der Tourismusverband Mayrhofen jedoch dazu entschieden, den heurigen „Huamfohra–Almabtrieb in Mayrhofen“ abzusagen und die Sicherheit aller in den Fokus zu stellen. Von der Absage betroffen sind außerdem der organisierte Shuttledienst, der Bauernmarkt sowie der Brauchtumsumzug. Für 2020 bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit für den Almabtrieb am Samstag, 2. Oktober 2021, oder können beim Tourismusverband Mayrhofen oder auf myZillertal.app kostenlos storniert werden.

Auf dem Laufenden bleiben Besonders in Zeiten wie diesen ist es wichtig, aktuell informiert zu sein. Die Veranstalter sind sich ihrer Verantwortung bewusst und werden daher alle Updates umgehend über ihre Website www.zillertaler-steinbockmarsch.com und die Social-Media-Kanäle (facebook. com/steinbockmarsch und Instagram) kommunizieren. PR

Die Zillertaler Heimatstimme wünscht allen Teilnehmern viel Erfolg!

Alpenverein Zillertal

Überschreitung Hohe Munde Anspruchsvolle Bergtour mit 1600 Hm im Aufstieg am Samstag, den 29.08. Anmeldung/Vorbesprechung: Donnerstag, 27.08., 20.00 Uhr Alpenvereinsheim Mayrhofen Hermann und Markus 0664/6626940


FREITAG, 21.08.

DONNERSTAG, 27.08.

FÜGENBERG Felix Mitterers „Mein Ungeheuer“, Terrasse Hotel Lamark Hochfügen (bei Schlechtwetter als Live-Hörspiel im Hotel), 21. u. 22.08., jeweils 20.00 Uhr, 0650 / 2727054

UDERNS Premiere „Mein Freund Kurt“ – SteudlTenn, 20.00 Uhr, nächste Vorstellungen: 28., 29.08. Res.: 0650 / 2727054

FREITAG, 28.08.

Foto: Alexander Kneuker

STRASS Platzkonzert, Festsaal, 20.00 Uhr, weitere: 18.09., 2., 9.09. RIED/ZILLERTAL Platzkonzert der BMK Ried-Kaltenbach, Vorplatz Musikpavillon, 20.00 Uhr HART Wirtshaustour der BMK – Platzkonzert beim GH Hamberg, Beginn: 20.00 Uhr

TUX Tuxer Markt, Mehlerhaus Madseit, 15.00 – 17.00 Uhr

VORSCHAU

STUMM Platzkonzert der Musikkapelle, 21. und 28.08., Musikpavillon, 20.15 Uhr, bei Regen findet das Konzert nicht statt

UDERNS, Samstag, 29.08. „Der Orig. Wiener Praterkasperl“ – Kasperltheater für alle ab 3 Jahren, SteudlTenn, 10.00 Uhr, 0650 / 2727054, office@steudltenn.com

KALTENBACH Platzkonzert der BMK Ried-Kaltenbach, Vorplatz Musikpavillon, 20.00 Uhr, bei Regen entfällt das Konzert

UDERNS, Montag, 31.08. „Mei liabste Zillertaler Weis“ – ein Abend der echten Volksmusik mit Moderator & Musiker Franz Posch, SteudlTenn, 20.00 Uhr, Res.: 0650 / 2727054, office@steudltenn.com

STUMM „Da Hochstandsjosef“ – Lustspiel von Gerhard Loew, Hotel zum Pinzger, 20.15 Uhr, bei Schlechtwetter im Theatersaal Tipotsch, Res.: 05283 / 2218

KALTENBACH Sommernachtsfest der Landjugend mit „Lätz Fetz“, Musikpavillon, Beginn: 21.00 Uhr

Foto: Theaterverein Stumm

STUMM „Da Hochstandsjosef“ – Lustspiel von Gerhard Loew, Hotel Tipotsch, 20.15 Uhr, bei Schlechtwetter im Theatersaal, Reservierung: 05283 / 2218

Foto: ORF

TÄGLICH FÜGENBERG Bogenpark in Hochfügen, Talstation Holzalmbahn, ab 9.30 Uhr, Infos: 0650 / 4707386 KALTENBACH Erlebnis-Abenteuerpark Zillertal: 10.00 – 18.00 Uhr, Freizeitzentrum KABOOOM: www. kabooom.at

FÜGEN Schaukäserei und Museum, Zillertaler Heumilch-Sennerei, 05388 / 62334, info@heumilch.tirol

RAMSAU Platzkonzerte, jeden Fr., Musikpavillon, 20.15 Uhr FÜGEN Heimatmuseum in der Widumspfiste, Di. bis Fr., 14.00 – 17.00 Uhr, 0650 / 2448028, 05288 / 6226 ASCHAU Platzkonzert mit kleinen Bläsergruppen der BMK, jeden Mi., Musikpavillon, 20.15 Uhr

ASCHAU Holzschnitzerei und Mineralienschau Burgstaller, Infos: 0650 / 2661570, 05282 / 4799

FÜGEN Konzert mit „Original Ziller Musig“ und „Tyrol Music Project“, jeden Di., Festhalle, 20.30 Uhr

HINTERTUX „Natur Eis Palast“: Jubiläumstour, VIP-Tour mit Bootsfahrt, weitere Erlebnistouren: 0676 / 3070000, info@natursport.at

TUX Bauernmarkt, jeden Donnerstag im „Alpendorf Anno Dazumal“ Lanersbach, 16.00 – 19.00 Uhr

WÖCHENTLICH FÜGEN HolzErlebnisWelt – Führungen Montag bis Freitag um 9.00, 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr

GINZLING Platzkonzert, jeden So., Musikpavillon, 20.00 Uhr, Sa., 22.08. 19.00 Uhr, Sa., 12.09. 10.30 Uhr TUX Ausstellung „Frauen in Tux & im Himalaya“ uvm, Mehlerhaus Madseit, Mo. und Fr. 13.00 - 18.00 Uhr

MAYRHOFEN Pokerturnier in der Edelweiss-Lounge, jeden Montag ab 20.00 Uhr

BRUCK/ZILLER Platzkonzert, jeden Di. beim Schulhaus, 20.00 Uhr

ZELL/ZILLER Zillertaler Regionalmuseum, Mo. bis Fr. 10.00 - 16.00 Uhr, 0664 / 1313787, 05282 / 4408

TUX Tuxer Mühle – jeden Mo. von 13.00 – 16.00 Uhr setzt „Müller“ Herbert die Mühle in Betrieb, Eintritt frei

SCHLITTERS Platzkonzert, jeden Fr. bei Schönw., Waldfestplatz, 20.15

MAYRHOFEN Besichtigung SchauSennerei und Schau-Bauernhof, Erlebnissennerei Zillertal, 9.00 – 17.00 Uhr, letzter Einlass 16.15 Uhr GINZLING 52. Zillertaler Steinbockmarsch mit Steinbocklauf, Infos: www.zillertaler-steinbockmarsch.com

ZELL/ZILLER BrauKunstHaus, Besucherzentrum Zillertal Bier, Mo. – Sa. 10.00 – 18.00 Uhr, Infos: 05282 / 2366-90, info@braukunsthaus.at

BRANDBERG Platzkonzert, jeden Dienstag, Musikpavillon, 20.15 Uhr

SAMSTAG, 22.08. FÜGEN Jahrmarkt, Innenhof Schloss Fügen, 22. u. 23.08

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Foto: Zillertal Bier

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TUX Sommerkonzert der BMK, jeden Di., Tux-Center Lanersbach (b. Schönw.: Musikpavillon), 20.15 Uhr FINKENBERG Platzkonzert, jeden Do., Musikpavillon, 20.00 Uhr MAYRHOFEN Platzkonzert, jeden Do., Musikpavillon, 20.15 Uhr TUX Ausstellung „Die Kristalle der Steinzeitjäger“, Altes Jöchlhaus Madseit, jeden Do. 13.30 Uhr, Sagenstunde „Mythen der Alpen“ jeden Do. 16.30 Uhr, Infos: 05387 / 87668, office@dasaltehaus.at MAYRHOFEN Zillertaler Bauernmarkt - jeden Fr. am Josef-RiedlPlatz 9.00 - 13.00 Uhr (jeden 1. Freitag im Monat 16.00 bis 20.00 Uhr)

Jungbauernschaft/Landjugend Ried-Kaltenbach Aufgrund der aktuellen Vorschriften wird das Sommernachtsfest, welches am 22. August stattgefunden hätte, heuer nicht veranstaltet.

KINO MAYRHOFEN aktuelles Kinoprogramm: www.movie-mayrhofen.at

ZILLERTAL TV TV-PROGRAMM 21.08.– 27.08. Immer zur vollen Stunde Ein Tal trägt Tracht - Teil 2 (Kultur & Tradition) Immer zur halben Stunde Auf der Alm Kasn wie friaga (Land & Leute)


WAS IST LOS IM ZILLERTAL?

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Erwin Aschenwald & die Mayrhofner

„HOOO Ruck“ - Europahaus Mayrhofen Unter dem Motto: „Aushalten Zammhalten“ findet am 3. Oktober ein exklusives Konzert der Familie Aschenwald im Europahaus Mayrhofen statt. Das Mayrhofner Urgestein Erwin Aschenwald lässt an diesem Abend in unverfälschter Art und Weise mit seinen Musikanten

wieder die schönsten Lieder erklingen. Handgemachte Musik, Lieder von der Liebe zur Heimat und zum Leben. Lieder - die in jedem Fall zu Herzen gehen. In unterschiedlichen Formationen präsentieren die authentischen Vollblutmusiker musikalische Highlights und laden zum Mitsingen und Genießen ein. Foto: Die Mayrhofner

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Zum Teufel mit der Hölle Eine himmlische Komödie in drei Akten von Moni Grabmüller PREMIERE: 25. AUGUST im EUROPAHAUS MAYRHOFEN Vorstellungsbeginn 20.00 Uhr Einlass ab 19.00 Uhr www.volksbuehnemayrhofen.at

„Sommer-Blutspendenaktion“ Dank an die Bevölkerung Trotz der drückend heißen Witterung und vielen Leuten, die diesen Tag für einen Ausflug genutzt hatten, gab es am 10. August ein herzeigbares Ergebnis anlässlich der Sommer-Blutspendeaktion. 206 Personen stellten sich wieder für diese gute Sache zur Verfügung, und ich darf im Namen der Marktgemeinde Mayrhofen allen Spenderinnen und Spendern dafür einen großen Dank aussprechen. Das Blutspendeteam mit Leiter Mag. Manfred Gaber zeigte sich auch diesmal wieder sehr erfreut, dass sich so viele Spenderinnen und Spender in den Dienst der guten Sache gestellt und damit die Reserven an nötigen Blutkonserven deutlich aufgestockt haben. Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ ! MMag. Monika Wechselberger Bürgermeisterin

Mit dabei: Die Mayrhofner, Familie Aschenwald, Hollawax. Karten sind über das Europahaus Mayrhofen zu bestellen, Bestellformular und Saalplan: www.europahaus.at/hooo-ruck

Marktgemeinde Zell am Ziller

ERNÄHRUNGSBERATUNG Am Montag, den 31. August, findet im Sprechzimmer der Marktgemeinde Zell am Ziller von 8.00 bis 12.00 Uhr die nächste Ernährungs- und Diätberatung des Sozial- und Gesundheitssprengels Zell am Ziller und Umgebung statt. Zur Beratung wird eine Vertreterin des Arbeitskreises für Vorsorgemedizin in Tirol (kurz: Avomed) anwesend sein. Telefonische Terminvereinbarung erforderlich: 05282/2222-20 (Frau Hauser)

Österreichisches Rotes Kreuz

BLUTSPENDEN am Dienstag, 25. August, von 16.00 bis 20.00 Uhr in der VS Aschau i. Z. Blutspenden können Personen ab 18 Jahren, die gewisse gesundheitliche und gesetzlich festgelegte Kriterien erfüllen. Bitte bringen Sie einen gültigen amtlichen Lichtbildausweis zur Blutspende mit. Weitere Infos: 0800 190 190

Wir gratulieren unseren Blumenfreunden Die Blumenakademie (wir wurden liebevoll von Krebas Frieda so genannt) war letzte Woche in Mayrhofen unterwegs und entdeckte wieder wunderschöne Balkone und Plätze. Es waren leider nicht so viele wie in den letzten Jahren, dafür fanden wir ganz besondere und farbenfrohe Blickfänge. Wir werden in den nächsten Heimatstimmen einige Eindrücke, die wir bildlich festgehalten haben, zeigen. Der Kulturausschuss bedankt sich bei allen Blumenliebhabern, die trotz der schwierigen Covid-19-Zeit, zur Verschönerung unseres Ortes beigetragen haben und gratulieren zum exzellenten grünen Daumen. Der Kulturausschuss Mayrhofen


ZILLERTALER HEIMATSTIMME

RÖM. KATH. PFARRAMT MAYRHOFEN - 21.08. – 30.08. Freitag, 21.08. - 19.00 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung, Beichtgelegenheit 19.30 Uhr Abendmesse f. Runfried u. Alois Pfeiffer/f. Geschwister Kröll, Schmalzer/f. Johann Eberharter, Larcher/f. Heidi Dengg/f. Anna Schragl, Freihaus Samstag, 22.08. - Maria Königin - 19.30 Uhr Abendmesse f. Maria Kröll, Kramer/ f. Viktoria, Jakob u. Martin Schneeberger/f. Renate Pair Sonntag, 23.08. – 21. So. im Jkr. - 8.00 Uhr Hl. Messe für alle armen Seelen 10.15 Uhr Pfarrgottesdienst, 15.00 Uhr Rosenkranzgebet Montag, 24.08. - 19.30 Uhr Abendmesse in Häusling Maria Schnee Mittwoch 26.08. - 17.00 Uhr Frühmesse Freitag, 28.08. - 19.00 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung, Beichtgelegenheit, 19.30 Uhr Abendmesse f. Gretl Eberharter/f. Rosa u. Franz Heim/f. Rosa u. Franz Gruber, Gauler Samstag, 29.08. - 19.30 Uhr Vorabendmesse f. Brigitte u. Rosmarie Kröll u. Verst. der Fam., Millner/f. Gerhard Mikesch Sonntag, 30.08. – 22. So. im Jkr. - 8.00 Uhr Hl. Messe, 10.15 Uhr Pfarrgottesdienst, 15.00 Uhr Rosenkranzgebet www.pfarremayrhofen.at, pfarre.mayrhofen@pfarre.kirchen.net GOTTESDIENSTE IM SEELSORGERAUM DORNAUBERG – HIPPACH – ASCHAU Samstag, 22.08. - Mariä Himmelfahrt - Hippach: 19.00 Uhr Wortgottesdienst Aschau: 19.00 Uhr Hl. Messe Sonntag, 23.08. - Hippach: 9.00 Uhr Hl. Messe mit Tauffeier, Aschau: 10.15 Uhr Wortgottesdienst, Dornauberg: 10.30 Uhr Hl. Messe RÖM. KATH. SEELSORGERAUM ZELL AM ZILLER V. 21.08. – 23.08. Freitag, 21.08. – 18.00 Uhr Eucharistische Anbetung und Beichtgelegenheit, 19.00 Uhr Abendmesse Samstag, 22.08. – 8.00 Uhr Wallfahrermesse in Maria Rast, 17.00 Uhr Rosenkranz in der Pfarrkirche Sonntag, 23.08. – 21. So. i. Jkr. - 6.30 Uhr Beichtgelegenheit, 7.00 Uhr Hl. Messe, 8.00 Uhr Beichtgelegenheit, 8.30 Uhr Pfarrgottesdienst, 19.00 Uhr Abendmesse RÖM. KATH. SEELSORGERAUM RIED-KALTENBACH - 22.08. – 23.08. Samstag, 22.08. - 19.30 Uhr Rosenkranz in der Pfarrkirche Sonntag, 23.08. – 21. So. i. Jkr. - 8.30 Uhr Hl. Messe für die armen Seelen, 19.00 Uhr Hl. Messe für die Pfarrgemeinde Das ewige Licht brennt von 23.08. – 29.08. in Ried für die armen Seelen und in Kaltenbach für Gerhard Schweinberger und Rosa Brugger (Sattl) www.seelsorgeraum.ried-kaltenbach.at

KIRCHNBANK'L

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RÖM. KATH. SEELSORGERAUM STUMM/HART - 22.08. – 23.08. Samstag, 22.08. - Hart: 11.30 Uhr Taufe Mia Aigner (Diakon Dr. Angerer) Stumm: 19.30 Uhr Hl. Messe (Josef Geisler – Orgel/Harfe) Sonntag, 23.08. – 21. So. i. Jkr. - Hart: 8.30 Uhr Hl. Messe Stumm: 10.00 Uhr Hl. Messe (Josef Geisler – Orgel/Harfe) 11.15 Uhr Taufe Anton Taxacher (Diakon Dr. Angerer) Das ewige Licht brennt in Hart für David Kreutner in Stumm für Johann Stiegler Die Hl. Messe wird heuer Juni – Ende August anstatt in der Antoniuskapelle in der Pfarrkirche Stumm gefeiert, jeweils Montag um 19.30 Uhr. RÖM. KATH. SEELSORGERAUM FÜGEN - 23.08. Sonntag, 23.08. - 10.00 Uhr Wortgottesdienst für die Pfarrgemeinde in der Dekanatspfarrkirche CHRISTLICHE GEMEINDE PASTOR DETLEF KOHL, TEL. 0676 / 91 64 289 Gottesdienste finden in der Polytechnischen Schule Mayrhofen statt. Sonntag: 10.30 Uhr in Englisch und 17.30 Uhr in Deutsch. Diese Gottesdienste falls nötig auch bilingual. Freitag: 19.30 Uhr Bibelstunde in Deutsch und Englisch. www.christliche-gemeinde-mayrhofen.at EVANGELISCHE PFARRGEMEINDE JENBACH/ZILLERTAL Martin-Luther-Platz 1, 6200 Jenbach, Tel/Fax 05244 / 62448 E-Mail: jenbach@evang.at, www.evangelisch-jenbach.at Wir laden herzlich ein, zu den Gottesdiensten am Sonntag, 23. August, um 9.30 Uhr in der Pankrazkirche Fügen mit Lektorin U. Jung, um 10.00 Uhr in der Christuskirche Wattens mit Pfafferin B. Bükert-Engel sowie um 18.00 Uhr im Pfarrzentrum Mayrhofen (hinter der Kirche) mit Lektorin U. Jung. NEUAPOSTOLISCHER GOTTESDIENST Gottesdienste in Jenbach. Kontakt: Sieglstraße 19, 05244/6487811, nak.jenbach@speed.at

UNSER NACHWUCHS ELISA STEHLIN HAINZENBERG geboren am 16.07.2020 um 12.43 Uhr; 47 cm, 2090 g, Daniela und Cyprien Stehlin

RÖM. KATH. SEELSORGERAUM UDERNS - 22.08. Samstag, 22.08. - 18.30 Uhr Hl. Messe nach Meinung Das ewige Licht brennt von 23.08. – 29.08. für Richard Wagner/Josef Wildauer und verstorbene Angehörige www.seelsorgeraum.uderns.at

10. JAHRESTAG

Friedl Stadler

Erinnerungen, die unser Herz berühren, gehen niemals verloren. Wo du auch weilst, im Herzen bist du bei uns.

In großer Liebe und Dankbarkeit denken wir an unseren

Zum 10. Mal jährt sich am 27. August der Tag, an dem mein lieber Gatte, unser guter Vater, den Heimweg angetreten hat. Wir erinnern uns besonders und beten für ihn bei der Abendmesse am Freitag, den 28. August, um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche Zell am Ziller. Die Trauerfamilie

Johann Knabl * 5. April 1934

• „Ried Hansl“ † 23. August 2019

beim 1. Jahresgottesdienst am Sonntag, dem 23. August 2020, um 19 Uhr in der Dekanatspfarrkirche Zell am Ziller. Ein herzliches „Vergelt‘s Gott“ an alle, die daran teilnehmen oder seiner im Stillen gedenken. Die Trauerfamilie

Foto: Lydia Sürth Photography

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Maria Rauch und ihre ganz besondere Gabe

Die Mutter ist das größte Glück auf Erden.

„Mei Hoamatl hun i an Zillachtol drin“

Maria Rauch

Ein langes, erfülltes und zufriedenes Leben ging zu Ende.

Vergelt‘s Gott - unserem Herrn Pfarrer Erwin Gerst für die würdige Begräbnisfeier. - unserer Mesnerin Christa, den Ministranten und unserem Kreuzlträger Leon. - unserer Vorbeterin Loise. - den Sargträgern, den Pächtern Hansjörg, Christian, Hermann, Engelbert - unserem Kirchenchor, besonders Claudia, Gela und Hermann für die schönen persönlichen Lieder. - unseren Bäuerinnen in Tracht für die letzte Ehre. - ihrem Hausarzt Dr. Oliver Glaser für die jahrelange gute Betreuung zu Hause. - den Essenträgern sowie der Cantine Empl. - allen Sängerfreunden, Nachbarn und Verwandten für ihre treuen Besuche. - für die Kranz- und zahlreichen Kerzenspenden sowie Messspenden. - allen, die für sie gebetet haben, und für das Entzünden der Gedenkkerzen im Internet. - und ALLEN, die zur Pflege in den vielen Jahren zu Hause so hilfreich beigetragen haben. Wir tragen unsere gute Mame in unseren Herzen. Riedberg, im August 2020

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Die Trauerfamilie

Du hast viele Spuren der Liebe und Fürsorge hinterlassen und die Erinnerung an all das Schöne mit dir wird stets in uns lebendig sein.

Liebenswert, hilfsbereit, leutselig, humorvoll, einfach ein bemerkenswerter, guter Mensch und immer ein Liedchen zum Anstimmen bereit – so kann man sie am besten beschreiben, die „Maurach Marie“. Auch wenn die 1928 Geborene am 10. August diese Welt für eine andere, eine ewige, verlassen hat – in den Herzen derer, die sie gekannt haben, lebt ihr Andenken weiter. Und gekannt haben sie viele, denn Marie hat gerne zu ihrer Gitarre gegriffen und mit ihrem Spiel und Gesang, ihren alten Zillertaler Liedern, den Menschen weitum Frohsinn geschenkt. Einheimischen wie Gästen gleichermaßen. Kein Wunder, haben ihr so manche Urlauber vor ihrer Abreise aus dem Zillertal „z‘ Maurach“ am Riedberg noch einen Besuch abgestattet und Sängerfreunde aus nah und fern sowieso. Immer willkommen, denn im 300 Jahre alten „Hoamatl“ der Bäuerin sind Tür, Ohr und Herz stets offen gestanden, und dabei ist das eine oder andere „Liadl“ ge-

meinsam angestimmt worden. Denn für jeden Besucher hat sich die „Jodler Marie“, eine der noch letzten „Sänger-Originale“, Zeit genommen. Nicht wenige sind mit fröhlicherem Gemüt als gekommen, wieder heimgekehrt, die Marie hat einfach jeder gemocht. Mit ihrer Musik, ihrer „Gabe“, ihrer großen Liebe, hat Marie Freude verbreitet und selbst die größte Freude gehabt, ist doch das Musizieren neben all der harten Arbeit zeitlebens ihr Elixier gewesen. Ein Lebenselixier natürlich ebenfalls ihre beiden Kinder Simon und Lisi, die ihr musikalisches Talent geerbt hat und weiterträgt, sowie ihr heißersehnter Enkel Julian, den sie sich, laut ihren Worten, „erbetet“ hat. Das alles hat ihr Kraft gegeben und ihr selbst in schwerer Krankheit den Lebensmut nicht genommen. Dank ihrer Familie hat die treue HeimatstimmenLeserin ihren Lebensabend in ihrem geliebten „Hoamatl“ verbringen und mit einem Summen auf den Lippen die Augen für immer schließen dürfen.

Gottfried Schellhorn „Klausn Friedl“

Wir möchten uns auf diesem Wege bei allen Verwandten, Freunden und Bekannten für die erwiesene Anteilnahme herzlich bedanken.

- Herrn Weihbischof Dr. Hansjörg Hofer und Herrn Diakon Dr. Anton Angerer für die würdevolle Begräbnisfeier - der Mesnerin Margret und den Ministranten - der Vorbeterin Margit sowie dem Kreuzlträger Leonhard - den Sargträgern Toni, Franz, Anton und Andreas - dem Kirchenchor Stumm sowie Kathrin und Herbert für die musikalische Umrahmung der Begräbnisfeier - Christine und Hannes für die musikalische Begleitung der Abendmesse - der Schützenkompanie Stumm-Stummerberg und der FFW Stumm - dem Team der Urologie Zillertal für die langjährige Betreuung - dem Hausarzt Herrn Dr. Oliver Glaser - der Bestattung Kröll, Mayrhofen und dem Gemeindearbeiter Martin - allen für die Kränze, Blumen, Kerzen, hl. Messen und Spenden sowie für das Entzünden der Gedenkkerzen im Internet - allen für die zahlreiche Teilnahme am Rosenkranz, an der Abendmesse und an der Beerdigung Stumm, im August 2020

Die Trauerfamilien

Fotos: privat

Ein herzliches „Vergelt‘s Gott“ sagen wir:


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Wandern kann man überall.

S   ich in die Natur

verlieben nur hier.

Das fühlst du nur hier.

In Kooperation mit

ZILLERTAL TOURISMUS

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Willkommen im

Familienurlaub gibt es überall.

Echte Familienmomente

erlebt ihr nur hier.

Das fühlst du nur hier.

Willkommen im

Erlebe das Zillertal.

Erlebe das Zillertal.

Über 1.400 Kilometer Wanderwege, zehn modernste Sommerbergbahnen und einzigartige Bergerlebnisse lassen Herzen auf bis zu 3.000 Meter höherschlagen. Und mittendrin: du.

Actionreiche Ausflüge, modernste Sommerbergbahnen und unsere einzigartigen Bergerlebnisse lassen das Familienherz bis zu 3.000 Meter höherschlagen. Und mittendrin: du.

Tipp: Entspannt mit der Bahn ins Zillertal. Immer richtig günstig mit den Sparpreisen der DB und der Sparschiene der ÖBB!

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Jetzt buchen und selbst erleben auf www.zillertal.at In Kooperation mit

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Die neue Werbekampagne der Zillertal Tourismus GmbH für eine starke Marke Zillertal

„Das fühlst du nur hier“ Urlaub im Zillertal weckt einzigartige Glücksgefühle! Die Zillertal Tourismus GmbH zeichnet als Dachorganisation ihrer vier Tourismusverbände gemeinsam mit den Zillertaler Seilbahnen für eine dialogorientierte Markenkommunikation verantwortlich. Es gilt, die Marke Zillertal am internationalen Markt wettbewerbswirksam zu positionieren. Zielsetzung ist neue Zielgruppen zu erreichen sowie bestehende zu festigen – und das über unterschiedlichste Plattformen. Die Zillertal Tourismus GmbH sieht ihre Verantwortung und Kernkompetenz als touristischer Wegbereiter für eine in den Alpen einzigartige Tourismusregion. Auf Emotionen setzen …

... mit dem neuen Kampagnendesign

Die neue Werbekampagne setzt gezielt auf „Emotionen“ als Basis für den zukünftig verstärkten Erfolgsfaktor eines produktiven und innovativen Tales samt seiner dazugehörigen Wirtschaft. Das „Gemeinsam“ als contentorientierte Marketingstrategie soll dem Gast emotionale und sichere Urlaubserlebnisse ermöglichen und das Zillertal zu seiner Tourismusdestination Nummer 1 werden lassen.

„Das Zillertal erleben, schmecken und sich in die Natur verlieben.“ Das sind Attribute, die dauerhaft mit der tourismusstarken Alpenregion in Verbindung stehen. Sei es beim Wandern, Biken oder beim individuellen Familienurlaub. Sommer und Herbst 2020 lassen „fühlen“. „Das fühlst du nur hier.“ ist ein wichtiges Motto der aktuellen Kampagne. Das Kampagnendesign soll berühren und Lust auf einzigartige Augenblicke machen. Der Austauschbarkeit in der Bildsprache von alpinen Urlaubsdestinationen wird damit entgegengewirkt.


ZILLERTAL TOURISMUS

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Eine starke Marke formt eine starke Identität … Die Zillertal Tourismus GmbH steht für eine starke Marke Zillertal. In den Kernmärkten warten künftig große Herausforderungen, die es anzunehmen gilt. Konsumveränderung ist eine der großen Aufgaben, der es sich zu stellen gilt. Maßnahmen zur „Sicheren Gastfreundschaft“ zu setzen ist eine weitere. Die Marke Zillertal ist auf ihren Märkten als Ganzjahresdestination omnipräsent. In acht Sprachen werden viele Nachbarländer und Nationalitäten bespielt. Das Zillertal baut auf wertvolle und authentische Markenbotschafter.. … und ist Auftrag aller Leistungsträger.

Foto: © TVB Mayrhofen, Foto: Thomas Eberharter Photography

Die Erlebbarkeit von Urlaubswünschen ist ein entscheidender Impuls für die Wahl der Feriendestination. Wenn Gäste ihre Sehnsüchte erfüllt sehen, ist der erste Schritt Richtung Zillertal getan. Ebenso sind für den Gast Aktivität am Urlaubsort und Sicherheit wichtige Aspekte, die für den Entschluss, in welche Urlaubsregion es geht, entscheidend sind!

Die neue Werbekampagne der Zillertal Tourismus GmbH steht für einen zukunftsweisenden Weg! Nachhaltig zu uns reisen Anreise umweltschonend mit DB und ÖBB Wir sind digital www.zillertal.at

Andreas Hundsbichler, Verwaltungsratsvorsitzender der Zillertal Tourismus GmbH:

Beate Kassner, Geschäftsführerin der Zillertal Tourismus GmbH:

„Eine neue Marketingstrategie in solch bewegten Zeiten zu entwickeln, ist eine besondere Herausforderung. Umso mehr freut es mich, dass es uns gelungen ist, eine sensible Kampagne zu schaffen, die auf die Bedürfnisse unserer Gäste eingeht. Der Tourismus muss ein Angebot von authentischer Lebensqualität und gelebten Beziehungen mit einem „Wir-Gefühl“ vermitteln. Die neue Kampagne ist jung, frisch und modern und erfüllt genau diese Bedürfnisse. Nun ist es an uns, hinter dieser Botschaft des „Wir-Gefühls“ zu stehen und diese gemeinsam nach außen zu tragen, um das Zillertal als Marke mit diesen Werten zu stärken.“

„Die neue Bildsprache spricht gezielt die Sehnsucht der Zielgruppe nach persönlicher Entfaltung an. Sie weckt eine intensive Vorfreude auf jene wertvollen Glücksmomente, die sich tief verankern und über den Urlaub hinaus noch lange nachwirken sollen. Menschen entscheiden emotional, deshalb müssen wir sie emotional ansprechen.“

Foto: privat

Auf den verschiedenen Buchungsplattformen ist eine starke Marke nötig: Zillertal. Es geht dabei nicht nur um Selbstdarstellung der Zillertaler Tourismusbetriebe, sondern um ein wichtiges Instrument – die gemeinsame Marke der Destination! Es ist Auftrag aller Leistungsträger im Tal, sich vermehrt mit der Marke Zillertal zu identifizieren.

bez. Anz.


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Ist scharfe Kritik angebracht? Die Heimatstimme erfüllt als wöchentlich erscheinendes Blatt eine öffentliche Aufgabe, insbesondere dadurch, dass Berichte seriös und gut recherchiert und interessante talbezogene Neuigkeiten verbreitet werden. Einerseits bezieht sie häufig zu einem Thema Stellung, kann mit ehrlicher Kritik punkten und so auf ihre Weise an der Meinungsbildung der Zillertaler, der Leserschaft, mitwirken. An Tagen wie diesen, die da und dort von Kritik erzählen oder wie Nachrichten jetzt nach der Corona-Krise scharfe Fragen stellen, sei es erlaubt, einen Blick in die Vergangenheit zu wagen und Nachschau zu halten, wie denn die Zillertaler damals mit Kritik umgegangen sind. Mit dem Beitrag aus dem Jahr 1970 zeigen wir ein Beispiel. Daneben ein Text, ein Autor, der es für notwendig erachtet hat, scharf gefasste Worte zu verwenden, um die Hässlichkeit von Ortseingangstafeln zu beschreiben. Eine Gesellschaft wächst, wenn Worte und Gedanken frei sind, meint meim

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ANNO DAZUMAL


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82 leidenschaftlich verbrachte Sommer auf der oberen Schwarzachtal-Alm

Hauser Hansl, ein Almbauer mit Leib und Seele

„Heuer isch es bereits da 82schte Summa, wo i herob‘n bin! War nicht alleweil schian, aber schiach a nit“, verlautet der 93-Jährige und lacht. „Da wo meine Eltern und i dahuame waren, hat‘s ban Schettla koaß‘n. 1963 hun i dös Haus vakaft und an Hoaz‘nberg a neus Haus gebaut, aber der Name Schettla ischt ins blieb’n“, sagt der Hansl, und er erzählt gerne von früher. „Umma droie hemma aufgstanden, wenn wir mit‘n Viehch weiter duch‘n gwes‘n hend. Am Mitteregg oben, unweit vom Brandberger Kar, homma imma ob‘n de Kia g‘molken und de Milch mit de Holzzummeln zuachagetrog‘n, auf an Schlittn aufglegt und dann über die Bergwiese heruntergezogen. Gonz in da Früh haben wir alle Tage zuerst den Schlittn hinauftragen müssen, der hatte a guat 40 kg, es waren drei Melcher, uana hot die Zummln getragen, und de uan zwoa haben den Schlitten hinaufgetragen.“ Eine gute Stunde Arbeit sei es gewesen, erklärt der Hansl, wobei sich die Melcher gegenseitig abgewechselt haben. Oben habe dann jeder rund 18 Kühe und zwölf Ziegen zu melken gehabt. Der routinierte Senner zeigt mit dem Finger auf eine Stelle und berichtet: „Von der Falk (Hochalm) da drüben hab‘ ich die Milch heruntergetragen, auf einem Steig mit einer halben Meter hohen Staffel und mit an Gewicht vo 130 kg auf dem Rücken.“ Hansl meint, „das hätten de Haxn a mende hocht keppt, ohne an guat‘n Steckn. Wenn‘s

trocken war ist es ja noch halbwegs gegangen, aber bei den Schlechtwetter-Perioden, die es früher viel öfter gab, wo es eine ganze Woche geregnet und zwischendurch auch geschneit hat, war das schon eine gewaltige Anstrengung. Das kann man sich heute nicht mehr vorstellen, was wir da mitgemacht haben.“ Kasen am Hochleger „Es hat Zeiten gegeben, wo wir den schweren Käsekessel und alls, was wir zum Käsen gebraucht haben, zu dritt auf den Hochleger auf 1.900 Meter Seehöhe geschleppt haben, und über Nacht war über einen halben Meter Schnee gefallen. Da haben wir natürlich wieder oblundern müssen, weil es zu lange gedauert hätte, bis es wieder aper wurde. Da Kaskessel hatte über 80 kg, den haben wir auf a Kraxe müssen hinund hertragen, das war nit alleweil gar so nett, dös war a harte Zeit, dös kannt‘n sich de Jungen heit nimma vorstell‘n.“

Nit viel Auswahl ban Ess‘n Am Abend nach dem Melken, bis es dunkel geworden wird, „behirtet“ Senner Hansl seine Tiere. Auf die Frage, was es auf der Alm immer so zum Essen gegeben hat, muss er nicht lange nachdenken und sagt lachend: „A Koch und a Koch und a Koch und o de Sunntog Milchsupp’n!“ Gesundheitlich ist der Hainzenberger zufrieden, ihm fehle nix, „nett de Fiaß lassn a wiag aus, mia tuat nix weh-, nur für de Prostata nimm i a Tablett‘n, aber schischt nimm i nix!“ Dann resümiert er: „Voriges Jahr hun i a Wochn vorn Huamfohrn a Wochn auße nach Schwaz müssen, weil i war alleweil a wiag schwindlig. Ich weiß es noch gut, das war an einem Samstag. Am Montag nocha zon Dokter. ochen, dea hat nocha an Zugga gmessen, und da hun i üba 500 Zugga koppt, da Blüatdruck war soweit in Ordnung. Da Dokter hat gsagt, Hansl, das ist mir a zu großes Risiko, i muass di auße noch Schwaz schick‘n, Fotos: kawa

Im Alter von elf Jahren ist Hansl das erste Mal auf der oberen Schwarzachtal-Alm in Gerlos. Jetzt mit 93, kann er dort als Senner auf 82 Sommer zurückblicken.

da war i noch a volle Wochn außen, da hom se mi nocha schua mea herdarichtet, i muass halt iaz de Tabletten fürn Zugga nemmen, und mit dem Gerät muass i alleweil an Zugga messn. Mit‘n Essen muass i schua a bissl aufpassen, aber i moch es nit so heikl.“ Auf die Frage, was es denn heute, am Interview-Tag zu Mittag gibt, antwortet der Hauser Hansl: „I woas es nu nit, vielleicht gibt‘s heit a Miasl o, da Sohn mog‘s nit gar so gern, der hot se a schua ogessen.“ Der Hansl & die Sennerinnen Vieles hat er erlebt und erfahren, und vieles weiß er mitzuteilen, der Hansl. „Von Hoachlega as Hei ummatrogen war a nit gar so nett, das Bündel wurde mit zwei Seile gebunden, mittn Kopf hineingeschloffen, und so musste man mit de fascht 100 kg schweren Bündel herübergehen. Aber jung worn ma und stork worn ma a. Einmal hab‘ ich mir die Tochta von an Bauern eigebildet, da war ich dann noch viel stärker, ja so is halt gwesen.“ Die Erinnerung zaubert dem Hansl ein Lächeln ins Gesicht. Die Frage nach den Sennerinnen, wiederum entlockt ihm ein herzhaftes Lachen, und er erzählt vom „Herbst ban dungen“: „Da waren dann zehn Leute da, von jeden Bauern mindestens drei Leit, da is nocha aufgangn, meistens war a a Musig da, nocha isch getanzt woan, und de Weiba ham donn halt auf da Reme (Heustadl) liegen müssen, aber de waren nocha nit alleweil aluane – ja, ja, das waren so Sachen. Wenns dungen vorbei wor, is nocha halt mea zon huamfohren gwes‘n, da wurde bei jedem Gasthaus zugekehrt-, da hamma nocha oft a a bissl zuviel gehabt. Wenn i so zurugge denk, warn es schua nette Zeiten a, mitmachen mecht ix nimma, wia es fria kawa wohr.“


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Nachgefragt … beim Gerloser Bürgermeister Andreas Haas

Ist ohne Schutzweg jetzt der Schutz weg? Ein Paradoxon. Der Verkehr nimmt ständig zu und die Schutzwege werden weniger, das wäre eine passende Antwort. Der Leitfaden „Schutzwege und Fußgängerquerungsstellen“ von Land Tirol belehrt eines Besseren. Es bedarf vieler Faktoren, denen Rechnung getragen werden muss. Eine vermeintliche Sicherheit ist der Streifendekor am Asphalt. Schutzwege erfahren beides, nämlich Ignoranz und Sensibilisierung.

Verkehrsbericht des Landes Tirol für 2019 spricht von 1.999 Kraftfahrzeugen in 24 Stunden als durchschnittlich täglicher Verkehr in beide Richtungen. AH: Wenn das Land Tirol von ca. 2.000 Kfz in 24 Stunden spricht, kommt mir das relativ wenig vor, man müsste die Nachtstunden eigentlich ausklammern, da es während des Tages immer wieder zu einer starken Frequentierung kommt.

GG: Die Gemeinde Gerlos räumt in einer verkehrsreichen Zeit mit ihren Zebrastreifen auf. Warum passiert das? Steht man als Gemeinde jetzt am Pranger, obwohl andere Gemeinden gleich handeln?

GG: Wie viele Schutzwege sind auf Gemeindegebiet betroffen?

AH: Nachdem die Gemeinde Gerlos bereits 2017 von der BH Schwaz auf das Problem der mangelhaften Schutzwege aufmerksam gemacht und gleichzeitig aufgefordert wurde, die Schutzwege überprüfen zu lassen, wurde seitens der Gemeinde ein unabhängiger Verkehrsplaner beauftragt, die vorhandenen Zebrasteifen zu kontrollieren. Bei einer abschließenden Überprüfung durch die BH im Beisein der Landesbaudirektion wurde die Entfernung aufgrund vielfältiger Sicherheitsrisiken angewiesen. Sollte sich der Gemeinderat nun gegen solch ein Gutachten stellen? Wer kann das den Mandataren abverlangen, da es dann auch um Haftungsfragen geht? Der Unmut der Bevölkerung ist verständlicherweise groß, aber warum man jetzt öffentlich als einzige Gemeinde an den Pranger gestellt wird, obwohl andere Gemeinden in gleicher Weise gehandelt haben, ist für mich unverständlich.

GG: Mit Evaluierung ist ebenso der Querungsbedarf zu bewerten, die Anzahl der Fußgängerquerungen. Es gibt Schutzwege, die aufgrund der geringen Frequenz zu viel Maßnahme sind. Betrifft das auch die Gemeinde Gerlos? Wenn ja, wo?

GG: Ist die Situation an der B 165 Gerlosstraße, speziell im Ortsgebiet, eine besondere? Der

AH: Es sind fünf Schutzwege betroffen, wobei einer davon nach wie vor als Querungshilfe in Verwendung bleibt.

AH: Da müsste man eine konkrete Fußgängerzählung durchführen. Zumal sich zwischen den Zebrastreifen in den Randbereichen des Ortszentrums, d. h. zw. den Weilern Ried und Oberhof auf einer Länge von ca. 1,2 km, lediglich ein Zebrastreifen befunden hat. Gäste wie Einheimische haben schon bisher die Straße dort überquert, wo es für sie am bequemsten war. Gerlos ist ein typisches Straßendorf.

unserer Seite wünschenswert. Da es sich jedoch um eine Landesstraße handelt, obliegt das nicht der Gemeinde, sondern wird hier das Land Tirol aktiv werden müssen. GG: Zebrastreifen. Was lange währt, wird endlich gut, ist letzten Endes nicht mehr gut? Deshalb sind gut einsichtbare Aufstellflächen, gerade bei stark frequentierten Verkehrsachsen (im Nahbereich von Schulen, Lebensmittelgeschäften, Altersheimen etc.) besonders wichtig. Verkehrsinseln sind automatische Tempobremsen. Welche baulichen Maßnahmen werden in Gerlos wo angedacht? AH: Wie erwähnt, ist in Gerlos die Errichtung von Querungshilfen - wo der Platz dies zulässt sicherlich die vernünftigste Alternative, da diese auf den motorisierten Verkehrsteilnehmer eine ähnliche Wirkung haben wie ein Zebrastreifen. Auch das Tempolimit muss angesprochen werden, vor allem in dem stark frequentierten Bereich des Sparmarktes, wo aufgrund der dortigen Parkverhältnisse der Zebrastreifen entfernt werden musste.

GG: Wie lautet die Antwort der Gemeinde Gerlos, die Verkehrssicherheit der Fußgänger betreffend, die queren wollen?

GG: Was bringt eine vorgeschriebene Tempoverringerung, eine Tempo-30-Zone? Oder ist es besser, durch Gehsteigvorziehungen mit Sichtverbesserung auf die Aufstellfläche und Querungslängenverkürzung dem querungswilligen Fußgänger, auch der mobilitätsbehinderten Person, eine optimale Maßnahme zu bieten? Werden diese in Gerlos möglich sein? Was hält Gerlos von Verkehrsinseln ohne Schutzwegmarkierung?

AH: Wo es die Straßenbreite zulässt, könnte man Querungshilfen errichten. Auch Geschwindigkeitsbeschränkungen zu erlassen, wäre denkbar und von

AH: Eine Temporeduzierung auf 30 km/h würde zwar einen Riesenstau im Ortsgebiet, speziell in der Hauptsaison produzieren, hätte aber den Vorteil, dass

kein Schutzweg mehr notwendig wäre. Eine Gehsteigvorziehung ist aufgrund der räumlichen Situation im Gemeindegebiet fast nicht umsetzbar. Um mobilitätsbehinderten Personen ein sicheres Überqueren der Straße zu ermöglichen, könnte vermutlich nur eine Fußgängerampel für die nötige Sicherheit sorgen, was nur vom Land verordnet werden kann. Verkehrsinseln ohne Schutzwegmarkierung wären eine gute Variante, würden für mobilitätsbehinderte Menschen aber trotzdem ein Problem beim Überqueren der Straße darstellen. GG: Was soll zu diesem Thema den ganz jungen Gemeindebürgern erklärt werden? AH: Prinzipiell ist zu sagen, dass Kinder - auch an der Hand der Eltern - vom Vertrauensgrundsatz ausgenommen sind und jeder Verkehrsteilnehmer, egal ob mit oder ohne Schutzweg, stehen bleiben muss, um ein sicheres Überqueren zu gewährleisten. Nichtsdestotrotz sind Eltern wie Lehrpersonen beim Verkehrsunterricht dazu aufgefordert, den Kindern die grundlegendsten Verhaltensregeln für das sichere Überqueren einer Straße beizubringen. Ein fataler Irrtum ist die Annahme, dass einem auf einem Schutzweg nichts passieren kann. Was hilft es, wenn man zwar vorm Gesetz im Recht ist, aber im Fall des Falles erhebliche Verletzungen davonträgt? Leider hat die Vergangenheit gezeigt, dass schwere Unfälle gerade auf solchen Schutzwegen stattgefunden haben. Vielen Dank für das Gespräch! Gerda Gratz


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Altenheim Mayrhofen

„Nach langer Pause wurde endlich wieder gefeiert“ Nachdem uns das Corona-Virus die gemeinsamen Feiern über Monate hinweg unmöglich machte, war die Freude besonders groß, als Ende Juli endlich wieder eine Geburtstagsfeier im Festsaal des Sozialzentrums Mayrhofen stattfinden durfte. Auch wenn Angehörige und BesucherInnen dieses Mal noch nicht dabei sein konnten, war die Stimmung ausgezeichnet. Die Organisatorinnen Maria Geisler und Liesl Schöser aus Tux richteten die Juli-Feier bereits zum 11. Mal aus. Der zünftige Auftritt der „Jungen Höllnstoana“ ist bereits zur Tradition geworden und war auch heuer wieder der Höhepunkt des Nachmittages. Die „NachwuchsTrachtler“ standen ihren großen Vorbildern um nichts nach und musizierten, tanzten und plattelten was das Zeug hielt. Begleitet und betreut wurden die „Höllnstoana“ von Kathrin Fankhauser sowie musikalisch unterstützt

von Ilse, Rainer und Simon an der Ziehharmonika. Das Publikum honorierte den Auftritt mit strahlenden Gesichtern und tosendem Applaus. Mit köstlichen Kuchen, belegten Brötchen und vielen weiteren Schmankerln wurden die Gäste kulinarisch verwöhnt. Natürlich durften sich auch wieder alle JubilarInnen über ein kleines Geburtstagsgeschenk freuen. Dieser rundum gelungene Nachmittag wird allen Anwesenden noch lange in Erinnerung bleiben. An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an Maria Geisler und Liesl Schöser mit ihren Helferinnen für die Gestaltung dieser wunderschönen Feier. Unser besonderer Dank geht an die „Jungen Höllnstoana“ unter der Leitung von Kathrin Fankhauser, den Musikanten Ilse, Rainer und dem Tuxer Bürgermeister, Simon Grubauer, für die hervorragende Unterhaltung. Vergelt’s Gott!

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Liebe Zillertaler, liebe Patientinnen und Patienten! In wenigen Wochen schließe ich meine Zahnarztpraxis in Innsbruck; Gott sei Dank nicht aus gesundheitlichen Gründen – es ist einfach nach all den Jahren genug. Von 1984 bis 1990 arbeitete ich in bestem Einklang mit meinem Vater, Dr. Paul Wieser (1920 - 2006), in der Edergasse, Mayrhofen. Bei ihm lernte ich so nebenbei, dass der Rechenstift nicht das Vorrangige ist. Danke auch meiner Mama Christine (1926 - 2013) für alle unentbehrliche Unterstützung im Hintergrund. Dann ging es 1990 aus familiären Gründen nach Innsbruck in die Meinhardstraße. So waren manche Menschen über 30 Jahre und länger bei mir in Behandlung; Greti Sporer/Wechselberger und Reinelde Brunner, beide Assistentinnen in den Anfangsjahren der Praxis meines Vaters, waren bis zuletzt treue Patientinnen. In guter Erinnerung sind auch meine Assistentinnen in Mayrhofen, Ingrid Dornauer und Barbara Knechtli, und vor allem auch der liebe und treue Martin Pfister als Zahntechniker und Helfer in vielen Belangen für meine Eltern. Auch meinen Assistentinnen in Innsbruck, vor allem den letzten, Christine und besonders Anita, sage ich herzlichen Dank! Allen alten und auch den später hinzugekommenen Patienten danke ich für ihre Treue und ihr Vertrauen. Auch jenen danke ich, denen die Fahrt nach Innsbruck denn doch zu weit oder meine Leistung nicht passend war; ich hoffe, sie haben eine gute Lösung gefunden. Die Frage, wer behandelt mich in Zukunft, kann ich leider nicht beantworten. Eine Nachfolgerin war gefunden, die Vermieter der Ordination einverstanden, doch aus formaljuristischen Gründen - fehlende Widmung, nicht behindertengerechter Lift - zerschlug sich leider der Plan. So bitte ich alle Zahnärzte im Tal, im Bezirk, Anfragen meiner Patienten nach Terminen wohlwollend zu sehen; eines Tages werden ihre Patienten, ja auch sie selbst, vielleicht vor diesem Problem stehen. Bitte euch, mich in der Pension nicht nach Zahnärztlichem zu fragen, möchte da niemandem in die Quere kommen; das ist abgeschlossen. Ich freue mich aber immer, wenn ich einen alten „Kunden“ sehe, auf einen kurzen „Huagacht“. Ich freue mich schon darauf, dann wieder ganz in meiner alten Heimat zu sein und hoffe, dass ich noch ein „gutes Zeitl“ bei meiner lieben Rosi gesund verbringen kann. Ich bedank‘ mich nochmals sehr herzlich für euer Vertrauen und wünsch euch alles Gute - nicht nur für die Zähne! Gerhard Wieser

bez. Anz.


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LEUTE VON HEUTE

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Tourismusverband Mayrhofen-Hippach

Gästeehrungen Aufgrund langjähriger Treue wurden am Donnerstag, 13. August um 16.30 Uhr im Europahaus Mayrhofen folgende Gäste geehrt:

Gerlos: Für Hüttenzauber ist hier gesorgt: Lorenz und Linda Gruber mit David Pfister - Bravo!

Ehrung in Silber Frau Margit und Herr Harald Milde aus Deutschland, zzt. Haus Grünbergblick, Mhf. Frau Claudine und Herr Pascal Paulus aus Frankreich, zzt. Landhaus Rauch, Schwendau

Ehrung Großgold Frau Denise und Frau MarieAnne Rietsch aus Frankreich, zzt. Alpendomizil Neuhaus, Mayrhofen Herr Leander Weuthen aus Deutschland, zzt. Sonnenappartement, Hollenzen Ehrung Gastbürger Herr Dirk Weuthen und Frau Kerstin Beckers – Weuthen aus Deutschland zzt. Sonnenappartement, Hollenzen

Foto: Georg Huber

Ehrung in Gold Frau Käthe und Herr HansJürgen Springer aus Deutsch-

land, zzt. Eberharter Monika, Mayrhofen

Foto: Mellis by Fotographie Hruschka

Hoher Frauentag in Ramsau An der traditionellen Festmesse und Kräuterweihe durch Pfarrer Ferdinand Schneiter in der Ramsauer Kirche haben die Frauen in Tracht sowie die Bevölkerung und Fahnenabordnung der Ramsauer Schützen teilgenommen.

TUX GRATULIERT Am 11. August konnte Herr Max Wechselberger seinen 80. Geburtstag feiern.

Tux: Herrliche Blumenpracht hoch oben im Tuxertal!

Bürgermeister Simon Grubauer überbrachte die besten Glückwünsche. Die Gemeinde und die Pfarrgemeinde Tux wünschen dem Jubilar noch einmal alles erdenklich Gute, vor allem aber Gesundheit und noch möglichst viele Jahre im Kreise seiner Angehörigen.


ZILLERTALER GEMEINDEBLICK

Ein besonderer Dank an die Marktgemeinde

Malen im Freien in Mayrhofen im Freien gemalt, gekleckst, gezeichnet, gestaltet und Neues ausprobiert. Die perfekte, großzügige und einmalige Location beim Waldfestplatz wurde uns dafür von der Marktgemeinde Mayrhofen zur Verfügung gestellt. Wir hätten keinen besseren Platz finden können.

Wir malen uns die Welt, so, wie sie uns gefällt! Unter diesem Motto wurde am letzten Wochenende mit der Künstlerin Carolin Steiner

Alle kleinen und großen Künstler bedanken sich ganz herzlichen bei Bürgermeisterin Monika Wechselberger und dem Team vom TVB Mayrhofen. Herzlichen Dank - Carolin Steiner

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

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ZELLBERG GRATULIERT Tipotsch Max - 85 Jahre Herr Tipotsch Max, Zellbergeben 88, feierte am 15. Mai die Vollendung seines 85. Lebensjahres.

Bürgermeister Fankhauser Andreas überbrachte aufgrund der Corona-Situtation dem Jubilar nachträglich die herzlichsten Glückwünsche der Gemeinde Zellberg. Auf diesem Wege wünscht die Gemeinde Zellberg noch einmal alles erdenklich Gute, viel Gesundheit und Glück für die Zukunft.

ROHRBERG GRATULIERT Vizebürgermeister Pfister Hermann, 6280 Rohrberg 37 A, feierte mit seinem Zwillingsbruder Sepp den 60sten Geburtstag. VizeBgm. Pfister Hermann gehört seit 1986 dem Gemeinderat an und übt seit 1998 das Amt des Vizebürgermeisters in der Gemeinde Rohrberg aus! Die Gemeinde Rohrberg gratuliert den Jubilaren recht herzlich und wünscht ihnen auf diesem Wege alles Gute für die Zukunft.

Ramsberg: Bereits zur Tradition geworden ist das „Stadler Watten“ am Hohen Frauentag. Franz und Edith luden nicht nur ein, sondern sorgten auch für Speis und Trank – und das nicht zu knapp! „Vergelt‘s Gott – nett war´s!“


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ZILLERTALER GEMEINDEBLICK

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BRUCK GRATULIERT

KALTENBACH GRATULIERT Karl Heim 80

Herr Hans Schatz feierte am 16. August seinen 85. Geburtstag mit seiner Familie und Freunden! Bürgermeister Klaus Gasteiger überbrachte für die Gemeinde Kaltenbach ein kleines Präsent und wünschte Gesundheit, Glück und Harmonie für die Zukunft!

Am 10. August konnte Herr Karl Heim seinen 80. Geburtstag feiern. Natürlich ließen es sich auch Bgm. Alois Wurm und Bgm.Stv. Roland Fankhauser sowie Obm. Alois Widner und Obm.-Stv. Helmuth Lackner vom Pensionistenverband nicht nehmen, dem Jubilar recht herzlich zu gratulieren und ihm weiterhin viel Glück und Gesundheit zu wünschen.

Foto: Gemeinde Kaltenbach

Die Gemeinde Kaltenbach gratuliert Herrn Hans Schatz

Obm.-Stv. Helmuth Lackner, Bgm. Alois Wurm, Jubilar Karl Heim, Bgm.Stv. Roland Fankhauser, Obm. Alois Widner (v. l.)

RIED GRATULIERT Hotter Anneliese - 80 Jahre Am 15. August konnte Frau Anneliese Hotter im Kreise ihrer Familie und in guter Rüstigkeit ihren 80. Geburtstag feiern. Neben zahlreichen Gratulanten überbrachte auch Bgm. Hansjörg Jäger die besten Glückwünsche seitens der Gemeinde, überreichte ein Ehrengeschenk und wünschte dem Geburtstagskind weiterhin noch viel Gesundheit und Gottes Segen.

STUMMERBERG GRATULIERT Am 11. August konnte Herr Knabl Alois seinen 85. Geburtstag feiern. Bürgermeister Danzl Georg nahm diesen Anlass wahr, um dem rüstigen Jubilar die herzlichsten Glückwünsche der Gemeinde Stummerberg zu überbringen und ein Ehrengeschenk zu überreichen. Bereits am 30. Juli konnte Frau Höllwarth Elisabeth („Höcher Lis’l“), die Vollendung ihres 85. Lebensjahres im Kreise ihrer Familie feiern. Natürlich überbrachte auch hier Bürgermeister Georg Danzl die besten Glückwünsche seitens der Gemeinde. Die Gemeinde Stummerberg gratuliert den rüstigen Jubilaren auf diesem Wege noch einmal recht herzlich und wünscht weiterhin Gottes Segen und noch viele gesunde und glückliche Jahre.

Bgm. Hansjörg Jäger, Hotter Anneliese und Jakob

Knabl Alois und Bgm. Georg Danzl

Aufgrund der Corona-Pandemie konnten Altersjubilare des Pensionistenverbandes Ried-Kaltenbach an ihrem Geburtstag nicht besucht werden. Deshalb holten Obmann Klaus Gasteiger, Obmannstellvertreter Andreas Erharter und Hilda Gartner dies in einer kleinen Feierstunde im Café „SchmiedIN“ in Kaltenbach nach. Es wurde Herrn Raimund Kröll, Frau Theresia Kern und Frau Christa Behrend zum jeweils 80. Geburtstag gratuliert und ein kleines Präsent überreicht. Wir wünschen unseren Mitgliedern Gesundheit, Glück und Harmonie für die Zukunft!

Foto: PVÖ Ried-Kaltenbach

DER PENSIONISTENVERBAND RIED-KALTENBACH GRATULIERT

Klaus Gasteiger, Raimund Kröll, Theresia Kern, Christa Behrend, Andreas Erharter, Hilda Gartner (v. l.)


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Leachna Frånz, ein 90er!

Gratulation der Marktgemeinde Mayrhofen

Ein großes Dankeschön!

Wem Respekt gebührt ...

Es war mitten in der Woche und perfektes Wetter, als mein Vater seinen 90. Geburtstag feiern durfte. Nervosität spürte ich bei ihm keine, ich glaub‘ viel mehr, er freute sich, dieses besondere Jubiläum feiern zu dürfen. Nur wenige seiner Vorfahren sind älter als 80 Jahre alt geworden, das erzählte er uns Kindern immer wieder. Und er saß wirklich am schön gedeckten Tisch wie ein Glücksengerl und freute sich über jeden einzelnen Gratulanten. Die größte Freude bereiteten ihm die vielen Kinder. Nicht nur seine Enkel und Urenkel, sondern auch Kinder und Kindeskinder von seinen Geschwistern gratulierten aufgeregt dem „Näne“. Beim Anblick seines glückseligen Gesichtsausdrucks bekam ich Gänsehaut. Danken möchte ich allen Verwandten, Freunden, Nach-

barn für euer Kommen und Mitfeiern. Auch mischte sich Bürgermeisterin Monika Wechselberger mit GV Markus Bair, die Almgemeinschaft Junsberg, eine Abordnung der Schützenkompanie, der Feuerwehr und der Ortsbauernschaft unter die Gratulanten. Danke für eure wohlwollenden und freundschaftlichen Worte zum 90er. Sein Lieblingslied „Die Gamslang schworz und braun“ wurde von den beiden Erwins Aschenwald gesungen, das ihn sichtlich berührte. Auch bedanke ich mich bei Irmgard, Andreas und ihrem Team. Trotz zahlreicher Hausgäste, war es möglich, im Garten feiern zu können und kulinarisch verwöhnt zu werden. Allen ein großes Dankeschön! Es ist nicht selbstverständlich, „gfreidig“ einen 90er mit einer so großen Gratulantenschar feiern zu können. Burgi Huber

Der freundliche Gesichtsausdruck, die Dynamik, die aus den verschmitzten Augen lächelt, seine Intelligenz und seine Spitzfindigkeit, die beinahe nicht zum Alter passen wollen, und vor allem die Lebensfreude, kurz: Franz Hundsbichler ist ein gewaltiger 90er. Deshalb ließ es sich die Marktgemeinde nicht nehmen – zusammen mit zwei Gemeindevorständen, Burgi Huber und Markus Bair, im schön gepflegten Edenlehen vorbeizuschauen, um zu gratulieren. Dabei war es mir wichtig, nicht nur alles Gute, viel Gesundheit und Glück zu wünschen, sondern auch zu danken. Danke zu sagen für die Vorbildwirkung in Bezug auf Familie, aber ebenso im Zusammenhang mit dem Beherbergungsbetrieb. War der liebe Jubilar doch ein Wegbereiter für den modernen Tourismus. Ebenso gebührt ihm großer Respekt für den Umgang mit der Natur und mit der damit verbundenen Landwirtschaft. Lieber Franz, möge der Herrgott dir und den deinen noch lange treu seinen Segen schenken. Alles Gute! Und besten Dank auch für die sehr freundliche Bewirtung. Der Gin-Tonic, es war ja ein äußerst heißer Sommernachmittag, war sehr erfrischend! Eure Bürgermeisterin, Monika Wechselberger


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G'FREIDIG G'SUND

Bio-Margarine (Pflanzenbutter) unter der Lupe

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Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen

Spiel und Spaß in den NP-Ferienwochen Bei fast durchgehend herrlichem Wetter fanden bereits vier der fünf Naturpark-Ferienwochen für die Kinder der Naturparkgemeinden Mayrhofen, Brandberg, Finkenberg, Ginzling und Tux statt.

Das Tierwohl ist mittlerweile vielen (oft jüngeren) Menschen ein vermehrtes Anliegen. Das ist an und für sich eine gute Entwicklung. Die verarbeitende Industrie nützt diesen Trend und bietet dazu reichlich neue Produkte. Welche Qualität haben diese? Rama am Frühstücksbrot – oh Graus Ich erinnere mich an eine Zeit in meiner Kindheit, wo das Butterbrot verschwand und an dessen Stelle „Rama“ aufs Frühstücksbrot kam. Gott sei Dank nur für kurze Zeit. Der Geschmack überzeugte eben gar nicht. Mittlerweile empfinden viele Menschen Margarine als „mindere Fett-Qualität“ gegenüber dem Naturprodukt Butter. Herstellung von Margarine Vorstufe Öl: Fabriköl wird in vielfachen Schritten raffiniert: 1. Extraktionsverfahren mit Hexan (Kohlenwasserstoff), 2. Entschleimung, 3. Entsäuerung, 4. Vakumierung, 5. Bleichung, 6. Filterung, 7. Dämpfung, 8. Desodorierung, 9. Zusatz von chemischen Vitaminen usw. Bei dieser starken Verarbeitung gehen ALLE natürlichen Inhaltsstoffe verloren. Das ist also unser herkömmliches Salatöl. Ein „totes“ Nahrungsmittel! Weiterverarbeitung zu Margarine: Damit aus dem Öl eine Margarine wird, muss das Fett gehärtet werden – bis zur streichfähigen Margarine. Dazu wird ein chemischer Hydrierungsvorgang (10) benötigt. Es entstehen gesättigte Fettsäuren und Isoölsäuren. Diese kommen in der Natur nicht vor. Auch ihre Wirkung ist in gesundheitlicher Hinsicht problematisch. Die Margarine durchläuft weitere Raffinationswege: Umesterung (11), Emulgierung (12), Antispritzmittel (13), künstliche Vitamine (14). Prost Mahlzeit. ALSAN – Ökologischer Genuss in Butterformat – Ein Beispiel: Reform-Margarinen haben weniger technische Manipulationen. Zusätze erfolgen zurückhaltender. Jedoch ist es nicht möglich, ohne spezielle Verfahren ein flüssiges Öl in eine streichfähige Konsistenz zu verwandeln. In der Werbung klingt z. B. „Alsan“ perfekt für die vegane Ernährung. Schauen wir uns die *Bio-Inhaltsstoffe an: Palmfett*, Kokosfett*, Sonnenblumenöl*, Wasser, Karottensaftkonzentrat*, Emulgator, Lecithine*, Zitronensaftkonzentrat*, kaltgepresstes Zitronenöl*. Das kann nicht sein? An erster Stelle Palmfett – ob bio oder nicht spielt da ja überhaupt keine Rolle. Bei der Raffination entstehen krebserregende Stoffe, der Regenwald wird abgeholzt, die Arbeiter erkranken und und und. Das verwendete Sonnenblumenöl ist auch kein kaltgepresstes Öl – also ein Industrieöl usw. Da wird der „gesundheitsbewusste“ Mensch ganz schön über den Tisch gezogen. Gebot der Stunde: IMMER auf die Inhaltsstoffe schauen! Butter, ein gesundes Fett Prof. Schweigart zeigt in seiner wissenschaftlichen Studie auf, dass Butter als einziges Fett über mind. 76 div. natürliche Fettsäuren verfügt. Ein gutes Stück Butter vom Biobauern, der seine Kühe beim Namen kennt und liebevoll mit seinen Tieren umgeht ... Jede/r hat die Wahl! Gabriela Gasser, Gesundheitsberaterin GGB, 0664-249 28 29, www.genussvollgesund.com

Von Montag bis Freitag werden in den Sommermonaten insgesamt 80 Kinder von den Naturparkführerinnen Irene Fankhauser, Nina Schleifer und Antoinette Spannocchi betreut. „Auch in diesem Jahr wollten wir die Naturpark-Ferienwochen umsetzen – aber anders als bisher. Wir bildeten Kleingruppen von nur neun Kindern, die über fünf Wochen verteilt den Naturpark entdecken“, erklärt Naturparkbetreuerin Katharina Weiskopf. „Hier möchte ich ein großes Lob an unsere Naturparkführerinnen aussprechen, die sich mit viel Engagement an die neue Situation angepasst und ihr Programm überarbeitet haben.“ Von sieben Gruppen kann nun schon aus den Naturpark-Ferienwochen berichtet werden. Die Kinder freuten sich über die erlebnisreichen Tage in der Natur. Sie entdeckten die Magerwiesen und Trockensteinmauern mit ihren Pflanzen und Insekten in Innerböden. Mit Kescher und Schmetterlingsgarten ausgerüstet, machten sie sich dabei auf die Spurensuche. Als Waldforscher

waren die Kinder in Brandberg unterwegs. Mit vielen Waldspielen wie Waldmemorie oder Geräuschelandkarten entdeckten sie den Wald und wanderten dann nach Mayrhofen zurück. Am Mittwoch stand der Besuch beim Imker auf dem Programm. Walter Leo begeisterte die Kinder mit seinem Bienenschaukasten und der Imker-Ausstattung. Natürlich wurde auch der leckere Honig verkostet. Im Zemmgrund gingen die Kinder der Frage „Wo leben Katze, Bär und Affe gemeinsam in einem Bau?“ auf den Grund. Sie erforschten dabei das Leben und soziale Verhalten der Murmeltiere. Ein weiterer Tag stand ganz im Zeichen des Tuxbaches und seiner Lebewesen. Mithilfe eines neu entwickelten Angelspiels lernten die Kinder die Tiere im Tuxbach kennen. Sie bestimmten die Wasserqualität sowie Fließgeschwindigkeit und bauten ein eigenes kleines Wasserrad. „Wir bedanken uns ganz herzlich bei Imker Leo Walter, dass er uns einen tollen Einblick in das Leben der Honigbienen und die Arbeit eines Imkers gegeben hat. Den Kindern bleiben tolle Erinnerungen an diese NaturparkFerienwochen. Vonseiten der Eltern ein großes Dankeschön an die Naturparkgemeinden für die große finanzielle Unterstützung!“


ZILLERTALER GEMEINDEBLICK

Zillertaler Heilkräuterfreunde

Mariengartenfest in Schlitters Vergangenen Samstag feierten die Zillertaler Heilkräuterfreunde den 4. Geburtstag ihres Kräutergartens. Das Fest war wieder ein Erfolg. Nach den schwierigen Wochen mit der Pandemie war es ein kleiner Schritt in ihr „altes“ gewohntes Leben. Trotzdem beachteten die Vereinsmitglieder alle Maßnahmen bezüglich Covid-19, stellten Desinfektionsspender auf und forderten die Besucher zum Benutzen auf. Innerlich desinfizieren konnten sich die Besucher mit dem Kauen eines Salbeiblattes. Ebenso wurden die Besucher gebeten, sich in das Besucherregister einzutragen, für den Fall der Fälle. Die handgetriebenen Zillertaler Krapfen waren sehr beliebt, und mit 24 verschiedenen hausgebackenen Kuchen fiel die Entscheidung nicht sehr leicht. Der Regen versuchte ab und zu das Fest zu vermiesen, aber die Sonne setzte ihren Willen durch. Manuela Künstner und Hubert Deschka hielten Vorträge zum Thema Demenz, welche sehr

gut angenommen wurden. Um die Krankheit zu verstehen, muss man lernen, was bei dieser Krankheit wirklich mit den Betroffenen passiert. Richard Rieser und Karin Moser führten die Besucher durch den Garten, erklärten alle wichtigen Kräuter und was die Teilnehmer sonst noch interessierte. Für die nächste Kräuterführung am Freitag, den 21. August, sind noch Plätze frei. Um 18 Uhr startet die Führung zum Thema „Küchenkräuter“. Bei Interesse bitte anmelden unter 0664/7314 5733. Auf diesem Wege möchten sich die Zillertaler Heilkräuterfreunde bei den Besuchern für ihr Kommen bedanken. Es ist für die Mitglieder eine Bestätigung für die viele Zeit, Arbeit und Energie, die sie in den letzten Wochen in den Kräutergarten gesteckt haben. Ein großes Danke an alle freiwilligen Helfer, Kuchenbäcker, Krapfendamen und -herrn. Ein Danke ebenfalls für die Bereitstellung zusätzlicher Parkplätze und Strom.

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

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ZILLERTALER MOBILITÄTSPLAN

Die Gästekarte wird zur Fahrkarte Der Zillertaler Mobilitätsplan soll die Region deutlich entlasten. Ein ganz wesentlicher Bestandteil ist die Gästekarte als Fahrkarte. Ab der Wintersaison 2023 / 2024 sollen die Gäste des Zillertals die Angebotsausweitung des öffentlichen Netzes mitfinanzieren. Schon heute ist das Bekenntnis der Tourismusverbände für diese Weichenstellung notwendig. Der Zillertaler Mobilitätsplan soll das gesamte Tal zum Vorreiter für nachhaltige und innovative Mobilität machen. Das ehrgeizige Gesamtpaket, das ab der Wintersaison 2023 / 2024 seine volle Wirkung entfalten soll, beruht auf drei Säulen: der neuen, wasserstoffbetriebenen Zillertalbahn, einem ganzheitlichen Mobilitätskonzept aus Bus, Bahn und Straße sowie der Gästekarte als Fahrkarte. Um dieses Zukunftspaket realisieren zu können, braucht es ein klares Bekenntnis der Zillertaler Tourismusverbände. Nur wenn die restlichen Tourismusverbände (Erste Ferienregion im Zillertal, Zell-Gerlos Zillertal Arena und Mayrhofen-Hippach) im Herbst 2020 einer Erhöhung der Ortstaxe um 1,25 Euro zustimmen, kann am Projekt weitergearbeitet werden. Die höhere Ortstaxe pro Übernachtung gilt erst dann, wenn die neue Zillertalbahn voll in Betrieb ist – also frühestens ab der Wintersaison 2023 / 2024. Ab dann sollen die Gäste des Zillertals die Angebotsausweitung des öffentlichen Netzes mitfinanzieren. Damit wird ein Angebot geschaffen, das den gestiegenen Ansprüchen der Einheimischen und Gäste entspricht. Zum Vergleich: Für die Einheimischen gibt es das vom Land geförderte Jahresticket (Region), damit können die Einheimischen im gesamten Zillertal das ganze Jahr zum Preis von 1,08 Euro täglich fahren. Neue Ansprüche Warum ist Mobilität für den Tourismus von morgen so wichtig? Gäste erwarten sich auch im Urlaub ein perfekt funktionierendes und sicheres ÖPNV-System. Deswegen wird das Angebot für Einheimische und Gäste ausgebaut – und auf die neuen Bedürfnisse angepasst. Das Mobilitätsverhalten der Einheimischen und der Gäste hat sich bereits verändert und wird sich in den kommenden Jahrzehnten dramatisch wandeln. Gerade im Tourismus bekommt das Thema Mobilität einen immer größeren Stellenwert. Denn nur wenn man dem Gast das bietet, was er braucht, kann man ihn für sich gewinnen. Stau bedeutet Zeitverlust und Frustration, für Einheimische und für Gäste. Und nicht nur das: Urlauber, die bei ihrer Anreise stundenlang im Stau stehen, werden sich bei der nächsten Buchung vielleicht überlegen, ob sie wirklich ins Zillertal reisen möchten. Ein weiterer langfristiger Trend: Die Autonutzung in den Zielmärkten nimmt ebenso ab wie die Zahl der Führerscheine. Der Gast bewegt sich vermehrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln – auch wenn sich das durch die Covid-19-Pandemie kurzfristig verändert hat. Übrigens finden auch überzeugte Autofahrer eine Abgabe für den Nahverkehr gut, denn dadurch haben sie zukünftig freie Fahrt auf heute verstopften Straßen.

Foto: Zillertal Tourismus / Tom Klocker

Fotos: Hubert Aschenwald

Mehr Infos unter: www.mobilitaetsplan.at


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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

KULTUR IM ZILLERTAL

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Eine todsichere, tiefschwarze Komödie

Tattoos – ein Körperkult

„Mein Freund Kurt“ Foto: SteudlTenn

Ganz besondere Schmuckstücke

Haben Spaß beim Proben: Hakon Hirzenberger, Klaus Rohrmoser, Klaus Beyer, Peter Wolf (v. l.).

Was früher mit Gefängnis und „harten Jungs“ in Verbindung gebracht worden ist, bezeichnet man in der heutigen Zeit als Körperkunst. Durch diese „Body-Modifikation“ kennzeichnet sich ein Teil der Menschheit und drückt die Einzigartigkeit aus. Die Individualität durch diesen Körperschmuck ist dadurch nachhaltig gegeben. Ich selbst besitze auch das ein oder andere Motiv. Meine Tätowierungen haben alle ihre eigene Geschichte. Angefangen von meinem Lebensmotto über die wichtigsten Eigenschaften

im Leben für mich bis hin zum größten Glück auf Erden, meine Kinder. Es soll eine Wertschätzung gegenüber meinen Kindern sein. Wichtig bei der Entscheidung, eine „Verschönerung“ vorzunehmen, ist, dass man es nicht machen lässt, um einfach dabei zu sein, sagen zu können, ich habe auch eins. Nur wenn man ein Tattoo aus Überzeugung stechen lässt, bereut man es nicht. Durch die Vielzahl von Motiven und deren unterschiedliche Bedeutung ist für jedermann etwas dabei. Die Tätowierung sollte so individuell gewählt werden wie jeder Mensch einzigartig ist. In meinen Augen sind Tattoos definitiv besondere Schmuckstücke und für diejenigen unter uns, denen Tinte auf der Haut gefällt, sogar eine Möglichkeit, die eigene Attraktivität zu steigern. Isabel H.

Drive-in-JUZI-Sommerkonzert 2020 Gold für „Megageil im JUZI-Style“ „Die jungen Zillertaler“ luden heuer coronabedingt zum ersten Drive-inSommerkonzert mit vielen Musikerkollegen nach Rotholz. Freuen durften sich „Die jungen Zillertaler“ Markus, Daniel und Michael ebenfalls über „Gold“ für ihr Jubiläumsalbum „Megageil im JUZI-Style“. Das Album kletterte im Vorjahr nach Verkaufsstart sofort an die Spitze der „Ö3 Austria Top 40“-Album-Charts und hielt sich drei Wochen auf dem ersten Platz. Zum neunten Mal gab es damit eine Gold-Auzeichnung für die JUZI.

Geschichten werden auch heute noch erzählt und Gedanken gegen neue Eindrücke getauscht. Als Reminiszenz an die Anfänge ist „Mein Freund Kurt“ zum heurigen zehnjährigen Jubiläum vom Autor neu bearbeitet worden und in einer Neuinszenierung von Regisseur Hakon Hirzenber-

ger mit Klaus Beyer, Klaus Rohrmoser, Peter Wolf und Lisa-Lena Tritscher zu sehen. Im Stück begegnet das Publikum Anton, einem alten Mann, dessen Zeit gekommen ist und der im Angesicht seines Todes nur mehr eines im Sinn hat: zu leben. Als es dann so weit ist, passt ihm das gar nicht, denn eigentlich will er noch die Wohnung verkaufen, einen ordentlichen Anzug zum Sterben besorgen und zum Friseur. Der Tod namens Kurt ist bald des Diskutierens müde und gewährt Anton noch einen weiteren Tag Aufschub. Doch selbst dann läuft nichts wie geplant, und das skurrile Duo, der alte Mann und der Tod, wird von einer absurden Situation zur nächsten katapultiert. Premiere ist am Mittwoch, 27. August, 20.00 Uhr, weitere Aufführungen bis 20. September.

Foto: WEISS PR & MEDIA e. U.

Was einst ein Körperkult in den Gefängnissen gewesen ist, hat sich heute zu einer Form der Körpermodifikation entwickelt. Tattoos = Motive, die durch Tinte, Pigmente oder andere Farbmittel in die 2. Hautschicht gestochen werden.

Die Komödie „Mein Freund Kurt“ des Zillertalers Lothar Greger ist als erstes Theaterstück beim Theaterfestival SteudlTenn Uderns aufgeführt worden 2010 in einer improvisierten Generalprobe, um herauszufinden, ob „der Tenn“ überhaupt als Spielort funktioniert. Und wie er das hat, der 700 Jahre alte Heustadl, wo einst Waren getauscht, Lieder gesungen, viele Geschichten erzählt und Neuigkeiten in Erfahrung gebracht worden sind.


SPORT IM ZILLERTAL

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

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Neuwahlen FC Raiffeisen Aschau im Zillertal

Junges Team startet voll durch

Der 14-köpfige Ausschuss unter der Führung von Obmann Patrick Taxacher mit Bgm. Andreas Egger, TFV-Bezirksobmann Toni Steiner und Hauptsponsor Stefan Hotter von der Raiffeisen Regionalbank Fügen-Kaltenbach-Zell.

Obmann-Stellvertreter Michael Oberdacher und der Sportliche Leiter Manfred Oberdacher waren sich bei ihrem Rückblick einig: Schon lange war die Kampfmannschaft nicht mehr so gut aufgestellt wie heute. Viel zu verdanken haben die Aschauer Michael Schweinberger, Trainer der Kampfmannschaft seit 2018, der als Ziel für die kommende Saison die Top 5 bei der Vollversammlung ausrief. Eines der zentralen Themen für den größten Aschauer Verein ist die Nachwuchsarbeit. Mit der Spielgemeinschaft (SPG) Hinteres Zillertal gehen fünf Fußballvereine künftig bei der Nachwuchsausbildung einen gemeinsamen Weg. Derzeit zählt der FC Aschau 35 Sportler beim Nachwuchs, wie Nachwuchsleiter Stefan Keiler den über 40 interessierten Vereinsmitgliedern berichtete.

Neuwahlen Für Albert Hillig war die Sitzung im Gasthof zum Löwen die letzte offizielle Amtshandlung als Obmann. In seiner Rede bedankte er sich bei Hauptsponsor Stefan Hotter von der Raiffeisen Regionalbank Fügen-Kaltenbach-Zell sowie beim Ausschuss für die gute Zusammenarbeit und wünschte dem neuen Team viel Erfolg. Auch der Sportliche Leiter Manfred Oberdacher, der über 20 Jahre als Funktionär beim Verein aktiv war und den FC Aschau maßgeblich prägte, übergab an die nächste Generation. Der in der Jahreshauptversammlung eingebrachte Wahlvorschlag wurde einstimmig angenommen. Der neue Ausschuss im Über-

blick: Obmann Patrick Taxacher, Obmann-Stv. Michael Oberdacher, Kassier Mario Wildauer, Kassier-Stv. Markus Hundsbichler, Schriftführer Simon Geisler, SchriftführerStv. Andreas Gruber, Sportlicher Leiter Stefan Oberdacher, Nachwuchsleiter Stefan Keiler, Beiräte: Elias Angerer, Stephan Bliem, Goran Lacic, Thomas Haas, Michael Schweinberger und Markus Wildauer. Der neugewählte Obmann Patrick Taxacher dankte bei seiner Antrittsrede für das Vertrauen. „Wie der Kassabericht verdeutlicht, wäre ein Verein wie der FC Aschau ohne seine zahlreichen Ehrenamtlichen – von den Spielern über den Platzwart bis hin

Die Coronakrise war ebenso beim Aschauer Fußballverein nicht spurlos vorübergegangen. „Kein Pfingstturnier, kein Nachwuchsturnier und fehlende Eintritte belasten unseren Verein sehr, die Ausgaben aber bleiben. Daher werde ich in den nächsten Wochen mit Bürgermeister Andreas Egger ein Gespräch suchen und über die angespannte finanzielle Situation des größten Aschauer Vereins beraten“, erklärte Taxacher, der sich bei den Ehrengästen TFV-Bezirksobmann Toni Steiner und Bürgermeister Andreas Egger für die gute Zusammenarbeit bedankte.

Obmann Albert Hillig und der Sportliche Leiter Manfred Oberdacher übergaben an die nächste Generation.

Der alte und der neue Obamnn: Albert Hillig und Patrick Taxacher.

Fotos: FC Raiffeisen Aschau i. Z.

Bei der diesjährigen Vollversammlung des FC Raiffeisen Aschau im Zillertal stand neben den Neuwahlen auch ein Rückblick auf eine erfolgreiche Saison auf der Tagesordnung. Nach 23 Jahren stieg der Aschauer Fußballverein unter Trainer Michael Schweinberger wieder in die Bezirksliga auf.

zum Ausschuss – nicht überlebensfähig. Umso mehr freut es mich, mit einem jungen Ausschuss, mit einem Altersdurchschnitt von 33 Jahren, Verantwortung für die nächsten drei Jahre zu übernehmen“, so der 28-jährige Obmann, der diese Funktion aus einem Grund übernahm: „Sportlich sind wir in der Bezirksliga, kameradschaftlich aber in der der Champions League! Ein Hauptgrund, warum ich mich bereit erklärt habe, diese neue Aufgabe zu übernehmen, ist der einzigartige Zusammenhalt des FC Aschau, der uns von vielen anderen (Fußball-) Vereinen unterscheidet.“


ZILLERTALER HEIMATSTIMME

TC Raiffeisen Hippach 2. Turnier Raiffeisen-Jugendcup Über 60 Kinder und Jugendliche waren am vergangenen Freitag und Samstag beim 2. Turnier des Zillertaler Raiffeisen-Jugendcups in Hippach im Einsatz. Das Wetter spielte mit, und somit konnten schon am Freitag über 40 Tennismatches ausgetragen werden. Am Samstag wurden dann die Finalspiele/Entscheidungsspiele abgehalten, woraus sich folgende Sieger/-innen ergaben: U9: Lisa Freystätter (TC Fügen) / Matthias Moigg (TC Mayrhofen) U11: Rosa Gruber (TC Finkenberg) / Alexander Steiner (TC Ried-Kaltenb.) U13: Theresa Holaus (TC Ried-Kaltenb.) / Simon Hanser (TC Ried-KB) U15 Burschen: Manuel Daxer (TC Zell) Natürlich wurden nicht nur die Stockerlplätze mit Preisen belohnt, es bekam auch jeder Teilnehmer ein Antrittsgeschenk, somit musste niemand leer ausgehen. Herzliche Gratulation an alle Preisträgerinnen und Preisträger. Das dritte und zugleich letzte Turnier des heurigen Jugendcups findet bereits in zwei Wochen, von 28. bis 30. August, auf der Tennisanlage in Zell statt. Der Tennisclub Raiffeisen Hippach dankt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie allen Betreuern, Eltern und Zuschauern, die uns ein lässiges Wochenende beschert haben. Ein großer Dank gilt außerdem der Turnierleitung sowie allen fleißigen Helferinnen und Helfern. „Nicht nur die Spielerinnen und Spieler, sondern auch ihr habt eine einwandfreie Leistung und tollen Einsatz gezeigt. Danke.“ Der Vorstand (i.A. Schriftführer Matthias Eberl)

SVg Mayrhofen SV Angerberg : SVg Bründl Sports Mayrhofen 1:3 (1:1) Insgesamt hatten die Mayrhofner mehr vom Spiel, allerdings versuchten sie es viel zu oft durch die Mitte. Hier aber waren die Hausherren gut eingestellt und vom Tormann Sulzenbacher gut organisiert. Einmal war dann doch der Goalgetter der Gäste, Pinjuh, zur Stelle und brachte seine Mannschaft mit 1:0 in Führung. Das 1:1 durch Ph. Gschösser fiel bei einem der seltenen Angriffe der Angerberger. Nach der Pause verstärkten die Gäste den Druck, änderten aber ihre Spielweise wenig, sodass sie kaum zu Torchancen kamen. Zum Schluss (88.94.) dann doch noch zwei Treffer der Zillertaler. Florian Tipotsch mit einem „Außenristschlenzer“ und wiederum Ante Pinjuh sicherten den Sieg der Mannen um Kapitän Geisler. „Ein Pflichtsieg, der mit viel Kampf und Krampf letztlich dann doch verdient erspielt wurde“, so der siegreiche Trainer Thomas Fiegl. Nächste Termine: 2. Klasse Mitte SVG Mayrhofen – Uderns am 22. August um 19.30 Uhr LLO SVG Mayrhofen – SV Brixen am 22. August um 17.00 Uhr

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Begeisterung pur beim Gerloser Seerundlauf

Beste Laufbedingungen bei einzigartiger Kulisse rund um den Durlassboden Stausee am 15. August. Der Gerloser Seerundlauf mit über 250 Teilnehmern war somit ein gelungener Neustart, auch zur Freude der Veranstalter des Laufclubs Zillertal. Punkt 10.30 Uhr erfolgte der Startschuss zum Gerloser Seerundlauf, bei dem es die 11,4 km lange Strecke rund um den Durlassboden-Stausee zu bewältigen galt. Bei idealen Temperaturen ging es für die Teilnehmer einmal um den Speicher mit Start und Ziel bei der Schirmbar Castello. Ein hochkarätiges Starterfeld sorgte dabei für Spitzenzeiten. Tagessiegerin mit einer Zeit von 48:33 Minuten wurde Basilia Förster (ITA) vom GOREWEAR xc-run.de Trailrunning. Den Tagessieg bei den Herren konnte Manuel Innerhofer (AUT) vom LC Oberpinzgau mit 37:29 Minuten für sich entscheiden. „Die langen und intensiven Vorbereitungen haben sich ausgezahlt.

Die Begeisterung sämtlicher Teilnehmer über eine wirklich tolle Laufstrecke hier am Durlassboden-Stausee war grenzenlos. Wir freuen uns bereits auf das nächste Jahr, wo es mit 6. Juni einen neuen Termin für den Gerloser Seerundlauf geben wird“, so Hannes Sturm, Obmann vom Laufclub Zillertal, in seinem Resümee. Starkes Sparkasse-Schwaz-Laufteam Durch das Engagement der Sparkasse in Sachen Laufen, bieten wir Jahr für Jahr Kundinnen und Kunden die Gelegenheit, kostenlos an zahlreichen Läufen teilzunehmen. Beim Gerloser Seerundlauf hat uns das ein über 30-köpfiges Laufteam wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Herbert Kopp (Klasse M 30) schaffte es mit einer Zeit von 41:53 Minuten gar unter die Top Ten und belegte Platz 6. Christina Dander (Klasse W 30) war mit 54:59 Minuten das schnellste weibliche Sparkasse-SchwazTeammitglied und wurde ebenfalls 6. bei den Damen. Fotos: Sparkasse Schwaz

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Die beiden Tagessieger Basilia Förster und Manuel Innerhofer, flankiert von Franz Wurm (LC Zillertal), Andreas Haas (Bgm. Gerlos), Franz Hauser (Sparkasse Schwaz), Christian Daum (Zillertal Arena) und Hannes Sturm (LC Zillertal).


SPORT IM ZILLERTAL

2018

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

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INSERATE

ELMS „4 Hours of Spa Francorchamps“

Climbing Zoo Zillertal

Binder fehlerlos, aber punktelos

2. Klettercamp

BELGIEN – Auf dem belgischen Grand-Prix-Kurs von Spa Francorchamps kann Rennfahrer René Binder immerhin auf einen Sieg in der Deutschen Formel 3 sowie auf zwei Podiumsplätze in der Formel V8 3.5 verweisen. Im gestrigen zweiten Meisterschaftslauf der European Le Mans Series blieb dem jungen Zillertaler jedoch ein Top-Resultat verwehrt.

Von 31. Juli bis 2. August fand in Ginzling das 2. Klettercamp statt, organisiert und durchgeführt von Sportkletterlehrer Ivan.

Fotos: ENIK

„Wir hatten zwei zusätzliche, unplanmäßige Boxenstopps, das war einfach zu viel des Guten“, kommentierte René den elften Platz von Inter Europol Competition auf der belgischen Traditionsrennstrecke. „Nachdem es bereits beim ersten Tankstopp von Kuba Smiechowski ein technisches Problem gab, hatte mein russicher Teamkollege, Matevos Isaakyan, eine leichte Kollision mit einem LMP3Fahrzeug, nach der wir zuerst die Front austauschen und dann auch noch zu einer Stop-and-Go-Strafe antreten mussten.“

Was für René noch erschwerend hinzukam: Als Schlussfahrer musste der 28-Jährige immerhin eineinhalb Stunden mit seinem Reifensatz aus dem Qualifying überstehen, während die Konkurrenz überwiegend mit neuen Reifen und kürzeren Stints unterwegs war: „Es war kein einfaches Rennen, wobei wir hier als Team auch einige positive Dinge mitnehmen können. Unser Auto hat unter Rennbedingungen zumindest wieder deutlich besser funktioniert als im Qualifying und war insgesamt sicher gut genug für ein Resultat in den Top 8. Vielleicht können wir das in drei Wochen in Südfrankreich noch einmal unter Beweis stellen.“ Aufgrund der Reisewarnungen und der anhaltenden Covid19-Pandemie in Spanien, war der dritte Meisterschaftslauf auf den „Circuit Paul Ricard“ verlegt worden, wo die gelbgrüne Startnummer 34 von Inter Europol Competition gleich zum Saisonauftakt einen starken 7. Platz belegt hatte.

An der beliebten Veranstaltung nahmen neun Kinder teil, bestens betreut von Ivan in Sachen „Bouldern“ und „Seilklettern“. Der Verein „Climbing Zoo“ ließ es sich nicht nehmen, die Kosten für die Crashpads und Kletterschuhe (Leihschuhe) sowie für die Verpflegung zu übernehmen. Ein Beweis seines Engagements, den „jungen“ Kletterern unter die Arme zu greifen. Vorschau: Am 5. September veranstaltet der Verein „Climbing Zoo“ zusammen mit der Erlebnisgastronomie BAWA ein Kinderfest mit Kletterturm, Hüpfburgen etc. Weitere Informationen folgen.

TC-Sparkasse Fügen, TC Ried/Kaltenbach, TC Mayrhofen, TC-Raiffeisen Hippach & TC Zell am Ziller

Zillertaler Raiffeisen-Tennis-Jugend-Cup 2020 3. und letztes Turnier auf der Anlage des TC Zell am Ziller von 28. bis 30. August Folgende Altersklassen werden wiederum gespielt: U9 (vergrößertes Kleinfeld), U11, U13, U15 und U18 - jeweils m/w Anmeldungen sind bis Mittwoch, den 26. August, unter http://ttv-austria.liga.nu (ITN-Turniere) abzugeben. Spielberechtigt sind aufgrund der heurigen Situation mit Covid-19 nur Kinder und Jugendliche von Zillertaler Vereinen. Nenngeld: € 10,-/Person (kleines Antrittsgeschenk für jeden Teilnehmer), Preise: Sachpreise.

Almfest am 23. August Beginn 12 Uhr mit „Zillachtol Gsong“ Für das leibliche Wohl ist, mit Zillertaler Spezialitäten wie Zillertaler Krapfen, bestens gesorgt. 0664 2327009 | www.baerenbad-alm.at

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Zillertaler Heimatstimme - Ausgabe 34 2020  

ePaper der Zillertaler Heimatstimme - Ausgabe 34 2020

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