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GEMEINDEGESCHEHEN – VON TUX BIS STRASS

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

34 | 2019

73. Jahrgang · Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen · Jahresabo € 35,- · Einzelpreis € 1,- · erscheint wöchentlich · 23. August 2019 · Nr. 34

7. ZILLERTALER WEISENBLÄSERTREFFEN am Sonntag, den 25. August, in Brandberg Seite 14

FRANZISKA JENEWEIN

KALTENBACH GRATULIERT

Über Tradition und Leidenschaft einer Marketenderin

Franz Luxner feierte seinen 80. Geburtstag

Seite 12 -13

Seite 22

DIESE WOCHE

SCHWERPUNKT GERLOSBERG

Österreichische Post AG | WZ 02Z031716 W | nicht retournieren Marktgemeinde Mayrhofen, Hauptstraße 409, 6290 Mayrhofen

Seite 18 - 21

Nächster Schwerpunkt in der KW 36: GEMEINDE RAMSAU


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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Amtsblatt der Marktgemeinde Mayrhofen Verleger und Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen 6290 Mayrhofen, Hauptstraße 409 T 05285 64000 | F 05285 64000 34 Chefredakteurin: Gerda Gratz Hersteller Satzarbeit: die praxis, Werbeagentur 6290 Mayrhofen, Schmiedwiese 173 Druck: Athesia Druck GmbH Innsbruck/Bozen Redaktion und Anzeigenannahme die praxis, Werbeagentur, Mayrhofen T 05285 62000 22 | F 05285 62000 40 redaktion@zillertalerheimatstimme.at anzeigen@zillertalerheimatstimme.at Mo-Fr 09-12 Uhr und Di-Do 14-17 Uhr Annahmeschluss in der betreffenden Erscheinungswoche REDAKTION: Montag 10.00 Uhr ANZEIGEN: Montag 12.00 Uhr Namentlich oder mit Kürzel gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder und sind von der Redaktion nicht in allen Einzelheiten des Inhalts und der Tendenz überprüfbar. Für unverlangte Manuskripte übernimmt die Schriftleitung keine Verantwortung. Nachdruck ausschließlich mit schriftlicher Erlaubnis der Redaktion. P.b.b. Erscheinungs- und Verlagspostamt 6290 Mayrhofen. Copyright Um urheberrechtliche Unannehmlichkeiten zu vermeiden, weisen wir darauf hin, dass der Auftraggeber bzw. Überbringer von Unterlagen für Inserate und Textbeiträge das Urheberrecht für überlassene Fotos, Vorlagen udgl. haben muss, und somit der Hersteller und Herausgeber der Zillertaler Heimatstimme schad- und klaglos gehalten wird. Geschäftsbedingungen Es gelten die Bestimmungen der „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ der Zillertaler Heimatstimme. Die jeweils aktuelle Ausgabe ist beim Herausgeber oder unter www.zillertalerheimatstimme.at einsehbar. Gender-Hinweis Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werden in der Zillertaler Heimatstimme zum Teil Begriffe wie z.B. „Mitarbeiter“ in der maskulinen Schreibweise verwendet. Grundsätzlich beziehen sich diese Begriffe immer auf beide Geschlechter. Kürzung von Texten Die Redaktion behält sich vor, gegebenenfalls bei redaktionellen Beiträgen und Leserbriefen Kürzungen vorzunehmen oder diese auch ganz wegzulassen. Die Platzierung und Anordnung von Texten und Fotos ist allein der Redaktion vorbehalten. Bei mehreren Fotos zu einem Text werden diese nur berücksichtigt, wenn genügend Platz vorhanden ist. Nach Redaktionsschluss eingelangte Beiträge können erst in der darauffolgenden Woche berücksichtigt werden. Abo-Service office@mayrhofen.tirol.gv.at Frau Anita Pfister-Kreidl T 05285/64000-11 Titelbild: © Gerhard Anker

Im Bild: Familie Amor vor dem neu errichteten „Platzhirsch“ in Mayrhofen

Foto: Gmedia

Zillertaler Heimatstimme

Der erste Österreich-Standort von Spieth & Wensky wurde am Mittwoch im „Platzhirsch“ in Mayrhofen eröffnet. Viele Zillertaler Prominente feierten mit den Bauherren Vitus und David Amor sowie Matthäus Stangl von Spieth & Wensky die Einweihung des Hauses und die Standort-Eröffnung des bayrischen Trachtenherstellers.

Kommerzialrätin Maria Kröll erhielt am letzten Feiertag aus den Händen von LH Günther Platter das Verdienstkreuz des Landes Tirol – ihre Kinder sind sehr stolz auf ihre fleißige Mutter! Verena, Juliane, Andreas und Franziska „Landwirtschaft und Tourismus rücken noch näher zusammen – das Land profitiert“ Hans Plattner (GF Hörtnagl), Heinz Kröll (Seniorchef Erlebnissennerei Zillertal), Landeshauptmann Günther Platter, Josef Margreiter (GF Lebensraum Tirol Holding), Ingrid Schneider (Leitung „urlaub.tirol“ in der Tirol Werbung), Theresa Leitner (Management Center Innsbruck MCI) und Matthias Pöschl, GF Agrarmarketing Tirol (v. l.)

Die Marktgemeinde gratuliert dem jungen UnternehmerEhepaar Katharina und Franz-Josef Perauer zur gelungenen, sehr geschmackvollen Renovierung der hoteleigenen „HOF-BAR“ Katharina und Franz-Josef Perauer mit Bgm. Monika Wechselberger

Foto: Lebensraum Tirol Holding

IMPRESSUM

SEITENBLICKE

Foto: ungerank.com

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AUFGEBLATTL'T

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

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Frauenbild einst und heute

Marketenderinnen aus Kaltenbach Foto: GMedia/Günther Fankhauser

Die Marketenderin im Wandel der Zeit

wichtig. Zum einen eine tragische Geschichte, weil mit dem Elend des Krieges konfrontiert, und zum anderen eine unmoralische, weil sie auch besondere Freuden ermöglichte. Die Marketenderin, irgendwie ebenso die „Vorläuferin“ der späteren Rotkreuzschwester, die ab dem 1. Weltkrieg eine systemerhaltende wichtige Rolle innehatte, die Versorgung und Pflege der Verwundeten. Im Tiroler Freiheitskampf vom 13. August 1809 zeigt das Tirol Panorama das bedeutende Riesenrundgemälde „Die Schlacht am Bergisel“. Unter Tausenden Männern befinden sich lediglich zwei Frauen, Marketenderinnen, in schöner Tracht. Eine kniet und trauert um einen Gefallenen, die andere versorgt einen Verletzten. Ein heilsgeschichtliches Geschehen, dargestellt in blütenweißen Hemden und schönen Trach-

ten. Ein Kunstwerk über ein historisches Ereignis, das der Münchner Maler Diemer unter der Aufsicht von Franz Defregger in nur drei Monaten fertigte. Die Dargestellten dürften jedoch mit ziemlicher Sicherheit nicht so schön gekleidet gewesen sein. Das Panoramabild, eine Schönmalerei eines historischen Ereignisses, mitverewigt zwei Marketenderinnen. Die Marketenderin ist heute eine Ehrendame, die eine Schützenkompanie oder Musikkapelle begleitet und Ehrengästen sowie Publikum ein Schnapserl kredenzt. Am kommenden Samstag, den 24. August, werden sich in Kaltenbach im Rahmen des diesjährigen Schützenregimentstreffen zahlreiche Marketenderinnen aus Nordtirol, Südtirol, Osttirol, Welschtirol und Bayern ein farbenprächtiges Stelldichein geben. Ich habe die oberste Marketenderin des Bundes der

Tiroler Schützenkompanien, Franziska Jenewein gefragt, wie sie die Rolle der Marketenderin heute sieht. Lesen Sie dazu in der vorliegenden Ausgabe auf den Seiten 12/13.

Foto: T. Anzenberger

Die Geschichte der Marketenderin war ja nicht immer so rein wie das Schnapsl, das diese historisch bunt gewachsene Figur gerne ausschenkt. Die Marketenderin war vor allem ein literarischer Typus. Berthold Brecht gab der Marketenderin des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648) einen Namen: Mutter Courage. Der Ruf der Marketenderin war historisch gesehen nicht der beste, verdingte sie sich doch neben ihrer Arbeit als Köchin und Sanitäterin auch gelegentlich als Prostituierte. Dies war ihre speziell weibliche Rolle im Tross des Dreißigjährigen Krieges, bei der sie als Frau im Gefolge halbwegs sicher war und ein eigenes Einkommen hatte. Sie kochte, kümmerte sich um das Funktionieren des Gewands der Männer, entkleidete die Gefallenen und schaute, ob sich die Uniformen der Soldaten noch verwenden ließen. Die Arbeit der Marketenderin war

Gerda Gratz Chefredaktion gerda@zillertalerheimatstimme.at


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Sa 24.8.

So 25.8.

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

ÄRZTE- UND APOTHEKENDIENST IM ZILLERTAL

TUX

MAYRHOFEN

ZELL/ZILLER

STUMM/FÜGEN

ZAHNARZT

APOTHEKEN

Dr. Olga Shafe-Schimanek MAYRHOFEN Hauptstraße 485 05285 63189

Dr. Olga Shafe-Schimanek MAYRHOFEN Hauptstraße 485 05285 63189

Dr. Olga Shafe-Schimanek MAYRHOFEN Hauptstraße 485 05285 63189

10.00 bis 11.30 17.00 bis 18.00

10.00 bis 11.30 17.00 bis 18.00

10.00 bis 11.30 17.00 bis 18.00

Dr. Oliver Glaser STUMM Dorfstraße 10 05283 2266 10.00 bis 12.00 17.00 bis 18.00

Dr. med. dent. Stefanie Matt JENBACH Huberstraße 33 05244 63450 09.00 bis 11.00

St. Pankraz Ap. FÜGEN 05288 6700 Gerlosstein Ap. ZELL/ZILLER 05282 2641 16.00 bis 18.00

Dr. Olga Shafe-Schimanek MAYRHOFEN Hauptstraße 485 05285 63189

Dr. Olga Shafe-Schimanek MAYRHOFEN Hauptstraße 485 05285 63189

Dr. Olga Shafe-Schimanek MAYRHOFEN Hauptstraße 485 05285 63189

10.00 bis 11.30 17.00 bis 18.00

10.00 bis 11.30 17.00 bis 18.00

10.00 bis 11.30 17.00 bis 18.00

Dr. Oliver Glaser STUMM Dorfstraße 10 05283 2266 10.00 bis 12.00 17.00 bis 18.00

Dr. med. dent. Stefanie Matt JENBACH Huberstraße 33 05244 63450 09.00 bis 11.00

St. Pankraz Ap. FÜGEN 05288 6700 Gerlosstein Ap. ZELL/ZILLER 05282 2641 10.00 bis 12.00 16.00 bis 18.00

Außerhalb der Öffnungszeiten ist die St. Pankraz Apotheke in Fügen von Sa., 24.8., bis Fr., 30.8., für Notfälle erreichbar.

NOTRUFNUMMERN NOTRUFNUMMERN Euro-Notruf

112

(im Ausland und vom Handy)

Rettung-Notruf-Notarzt 144 Polizei (Notruf) 133 Feuerwehr (Notruf) 122 Wasserrettung 144 Flugrettung 144 Bergrettung/Alpinnotruf 140 Hausärztlicher Nachtbereitschaftsdienst 141

BKH Schwaz 05242 600 Vorbestellung Krankentransport 14844 Krankentaxi 0800 808 144 Diensth. Apotheke 1455 Telefon-Seelsorge 142 Opfer-Notruf: 0800 112112 Gasnotruf 128 (bei Gasgeruch)

Frauen-Notruf

01 717 19

BILD DER WOCHE

Beratungsstelle PSP im Zillertal

Unser Beratungsangebot richtet sich an Menschen in psychischen Krisen und mit psychischen Erkrankungen sowie an deren Angehörige. Die Beratungszeiten im Sozialzentrum in Mayrhofen sind Mittwoch von 10.00 - 12.00 Uhr. Sie erreichen uns unter der Nummer 05242/67881 oder kontakt.schwaz@psptirol.org

Foto: Paul, paul.wechselberger@aon.at

Unsere Ordination bleibt von Montag, 26.08. bis Freitag, 06.09. GESCHLOSSEN. Dr. Markus Wegscheider Arzt für Allgemeinmedizin Rosengartenweg 9 | 6280 Zell am Ziller Tel. 05282 / 20808

ORDINATION DR. WILTRUD WACHTER

ZAHNARZTPRAXIS DR. M. REITMEIR

Unsere Ordination bleibt vom 02.- 06. September GESCHLOSSEN! Nächste Ordination am 09.09.19

Unsere Zahnarztpraxis bleibt von Freitag, den 30. August, bis einschließlich Freitag, den 13. Sept. GESCHLOSSEN.

Dr. Wiltrud Wachter Ärztin für Allgemeinmedizin Schwendaustr. 182 | 6290 Mayrhofen Tel. 05285 / 62622

Dres. Manfred u. Maximilian Reitmeir Zahn-, Mund- u Kieferheilkunde Pfarrer-Krapf-Str. 398, 6290 Mayrhofen, Tel. 5285 / 63886

ORDINATIONSGEMEINSCHAFT DR. STRELI

ORDINATION DR. OLGA SHAFE-SCHIMANEK

Die Praxis bleibt am Dienstag, den 27.08.2019 vormittags und am Mittwoch, den 28.08.2019 nachmittags GESCHLOSSEN.

Hauser Kar

ORDINATION DR. MARKUS WEGSCHEIDER

Ordinationsgemeinschaft Dr. Streli Ärzte für Allgemeinmedizin Gerlosstraße 5a | 6280 Zell a. Z.

Unsere Ordination bleibt vom 02.- 06. September GESCHLOSSEN! Dr. Olga Shafe- Schimanek Ärztin für Allgemeinmedizin Hauptstraße 485 | 6290 Mayrhofen Tel. 05285 | 63189


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Fügen, am 7. September

„Pfiat di Festl“ der Stonemonkeys Nach sechsjähriger Tätigkeit als Obmann und als Kassier des Sportklettervereines Stonemonkeys Chillertal haben sich Gerhard und Andreas entschlossen, ihre Ämter an die nächste Generation weiterzureichen. Dies wird aber nicht ohne ordentliche Feier stattfinden. Die Stonemonkeys Chillertal laden am 7. September zum „Pfiat di Feschtl H+H“ bei der Therme in Fügen ein. Das Open-Air-Gelände ist überdacht und somit regensicher. Wie von den Stonemonkeys gewohnt, erwartet die Besucher ein regelrechtes Bombarde-

ment an Rockmusikanten. Der Abend beginnt mit der Zillertaler Rockband „KLAUBAUF“, gefolgt vom 45–jährigen Bandjubiläum der international bekannten Band „NO BROS“. Für den musikalischen Ausklang sorgt die Band „TIME MACHINE2. In letzter Minute konnten spezial guests wie Zappa Cermak (Bluespumpm) und Susi Kra, Sängerin von „Jetzt und Wir“, an Land gezogen werden. Der Vorverkauf läuft, Karten können bei Ö-Ticket und in jeder Raiba zum Preis von Euro 21 Euro erworben werden. Also, nichts wie hin nach Fügen und ordentlich ABROCKEN!

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

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Obst-Verarbeitungsanlage Zillertal Der Obst- und Gartenbauverein Mayrhofen lädt am Samstag, 24. August, 17.00 Uhr, zur Einweihung der Obstpresse in Schwendau, Stockach Nr. 239d (Parkplatz: P5 Horbergbahn). Nach den Ansprachen des Obmanns und der Ehrengäste Danach gibt’s ein gemütliches erfolgt die Segnung der Obstpresse. Beisammensein.

PTS Mayrhofen – Schulbeginn 2019/20 Das Schuljahr 2019/20 beginnt am Dienstag, 3. September, um 7.40 Uhr mit der Einschreibung. Die Schülerinnen und Schüler treffen sich dazu vor dem Eingang „Josef-Riedl-Platz“. Von den Schülerinnen und Schülern sind folgende Unterlagen mitzubringen: Abschlusszeugnis der 4. Klasse NMS, 1 Schnellhefter (A4), mit Einlegeblätter und Klarsichthüllen, Schreibzeug und eventuell bereits ausgefüllte Formulare für den 1. Termin der berufspraktischen Tage. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website www.pts-mayrhofen.at.

Kindergarten- und Schulbeginn in Schwendau/Hippach

Schulbeginn an der Volksschule und der Neuen Mittelschule Mayrhofen

Die Kindergärten Burgstall und Schwendau-Dorf beginnen am Montag, den 2. September, ab 7.00 Uhr, für alle neuen Kinder am Dienstag, den 3. September, 7.00 Uhr.

Das neue Schuljahr beginnt am Dienstag, den 3. September 2019. Das Schulhaus ist ab 7.35 geöffnet, der Unterricht beginnt um 7.40 Uhr. Um 7.45 Uhr findet der Eröffnungsgottesdienst für die NMS statt.

Schulbeginn an der Volksschule Schwendau/Hippach Schulbeginn an der Volksschule Schwendau/Hippach ist am Dienstag, den 3. September. Die Schüler versammeln sich um 7.40 Uhr vor dem Schulgebäude. Anschließend findet die Einweisung in die Klassen statt, Unterrichtsende: 9.20 Uhr. Weitere Unterrichtszeiten in der ersten Schulwoche: Mittwoch 7.40 10.35 Uhr, Donnerstag und Freitag, 7.40 Uhr bis 11.25 Uhr. Eröffnungsgottesdienst: Dienstag, 10.09., 10.00 Uhr Pfarrkirche. Die Eltern sind herzlich eingeladen. Die Schüler werden gebeten, bereits am Dienstag die Hausschuhe, Block und Federpennal, ab Mittwoch auch die Turnsachen mitzunehmen. Das Lehrerteam der VS Schwendau-Hippach freut sich auf ein tolles neues Schuljahr und auf eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern! Schulbeginn der NMS Hippach Dienstag, 03.09.: 7.40 Uhr Einweisung in die Klassen, Ausgabe der Schulbücher, Unterrichtsende nach zwei Stunden, um 9.25 Uhr; Mittwoch, den 04.09.: Drei Stunden Unterricht lt. Stundenplan, Unterrichtsende um 10.20 Uhr; Donnerstag, 05.09. und Freitag, 06.09.: Unterricht laut Stundenplan – sechs Stunden; Unterrichtsende um 13.15 Uhr. Der Eröffnungsgottesdienst findet erst in der 2. Schulwoche, am 11.09., um 10.00 Uhr statt.

Kindergarten Mayrhofen

Start ins neue KG-Jahr 2019/2020 Wir beginnen am Mo., 2.9. mit den neu eingeschriebenen Kindern. Öffnungszeit: 8.00 – 12.00 Uhr Am Di., 3.9., geöffnet für alle von 7.30 - 12.30 Uhr! Ab Mi., 4.9., ist normaler Kindergartenbetrieb!- MI/ DO/ FR noch kein Mittagstisch für die neuen Kinder! In der 1. Woche fährt noch kein Kindergartenbus! Bitte vormerken: Di., 3.9., Infoabend im Kindergarten um 19.00 Uhr

Achtung

junge Mayrhofnerinnen und Mayrhofner: Das nächste „Chill“ findet am Freitag, den 30.08. ab 14.00 Uhr im Erlebnisbad Mayrhofen statt. Alle Jungbürgerinnen und Jungbürger ab der Neuen Mittelschule sind dazu wieder herzlich eingeladen.  Badesachen nicht vergessen! Wir freuen uns auf euch! Der Sport- und Familienausschuss der Marktgemeinde Mayrhofen

Foto: Obst- und Gartenbauverein

AKTUELL IM ZILLERTAL


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VERANSTALTUNGSÜBERSICHT

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

FREITAG, 23.08.

DIENSTAG, 27.08.

WÖCHENTLICH

TUX 5. Helidays 2019, Wiese hinter dem Hotel Hintertuxerhof, 23.25.08., jeweils ab 10.00 Uhr, Infos: 05287 / 8530, 0676 / 5253861

MAYRHOFEN Theater „Da Pfennigfuchser“ - Komödie in drei Akten von Peter Landsdorfer, „Rosskur“ für Geizhals Bauer Bertl, Europahaus, 1., 10.09., 1.10., Karten an allen Ö-Ticket-Verkaufsstellen

ACHENKIRCH „Felix Mitterer. Eine Ausstellung“, Freitag bis Sonntag von 16.00 bis 19.00 Uhr, Eintritt frei

MITTWOCH, 28.08. KALTENBACH Schützenregimentstreffen, 23.-25.08., Freitag: Eröffnung, Samstag: 3. Marketenderinnentreffen, Sonntag: Schützenregimentstreffen, Festzelt am Bergbahnparkplatz, weitere Infos: www.schützenkompanie.at TUX „Summer Måcht“ – Bauernmarkt im 400 Jahre alten Mehlerhaus Madseit mit Handwerkskunst, Honig, Käse, Brot, Wurst- und Speckwaren, Eier, „Selbergebrenntem“, frischem Gemüse, Marmeladen, „Eingewecktem“, Obstsäften uvm., 15.00 bis 17.00 Uhr, weitere Termine: 6. und 20.09.

FINKENBERG Theater „Nix amore am Lago Maggiore“, Aula der VS, 20.15 Uhr, weitere Vorstellungen: 4., 11., 18.09., Karten beim TVB, 05287 / 8506, Restkarten ab 19.30 Uhr an der Abendkassa TUX Theater „Endstation“ – Tragikomödie von Eva Ebner, Tux-Center Lanersbach, 20.15 Uhr, weitere Aufführungen: 4.09., Res.: 05287 /8506

MAYRHOFEN „Zillachtol G’song“, Bärenbadalm, ab 12.00 Uhr

TUX „Tuxer Mühle“ – jeden Mo. 13.00 bis 16.00 Uhr wird die Tuxer Mühle in Juns in Betrieb gesetzt, Eintritt frei

Der Sprechtag der Sozialversicherungsanstalt der Bauern findet am Donnerstag, den 29. August, von 14.00 bis 16.00 Uhr im Marktgemeindeamt Zell am Ziller statt.

ASCHAU Sonntag, 01.09. Aschauer Bauernmarkt der Landjugend, Dorfplatz, 10.00 - 14.00 Uhr

BRANDBERG 7. Zillertaler Weisenbläsertreffen, ab 8.30 Uhr Gratiszubringer ab Bahnhof Hippach über Horbergbahn, Bahnhof und Gemeindeamt Mayrhofen, Infos: 0664 / 2448030, 0664 / 2613311, www. bmk-brandberg.at oder TVB Mayrhofen-Hippach: 05285 / 6760

HIPPACH Heimatmuseum „Strasserhäusl“, Elternhaus der Strasser-Sänger, 0676 / 3225522

ASCHAU Country-Weekend,Western-Saloon „White Horse”, Freitag ab 17.00 Uhr, Samstag ab 15.00 Uhr, Sonntag ab 9.00 Uhr

SCHLITTERS „ZAWOS?“-Dämmerschoppen, Festhalle, 17.00 Uhr

SONNTAG, 25.08.

MAYRHOFEN Zillertaler Bauernmarkt jeden Freitag am JosefRiedl-Platz, 9.00 bis 13.00 Uhr

TUX/FINKENBERG „Magische Momente im Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen“, jeden Mo., Tux-Center Lanersbach 17.30 Uhr, VS Finkenberg 20.30 Uhr

Sprechtag in Zell a. Z.

VORSCHAU

TUX 13. Tuxer Holzhackmeisterschaft, 24. u. 25.08., Zelt beim Tux-Center Lanersbach, Sa. ab 19.00 Uhr, So. ab 10.30 Uhr

FÜGEN Schaukäserei Fügen, Mo. Fr. 8.00 - 18.00, Sa. 8.00 - 14.00 Uhr, Führungen Mo. - Fr. 10.00 u. 11.00 Uhr, Gruppen: 05288 / 62334

MAYRHOFEN Luftgewehrschießen, jeden Do. bis 29.08., Schießstand beim Erlebnisbad, 20.00 Uhr

FREITAG, 30.08.

SAMSTAG, 24.08.

SCHWENDAU Segnung der Obstpresse, Stockach 239d, 17.00 Uhr

FÜGEN HolzErlebnisWelt – Führungen Montag bis Freitag um 9.00, 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr MAYRHOFEN Pokerturnier in der Edelweiss-Lounge, Mo. 20.30 Uhr

GERLOS Zillertaler Bauernmarkt, Musikpavillon, jeden zweiten Mittwoch 16.00 bis 19.00 Uhr

TÄGLICH ASCHAU Holzschnitzerei und Mineralienschau Burgstaller, Infos: 0650 / 330706 MAYRHOFEN Foto-Ausstellung von Rosemarie Aumann, Europahaus, Mo.–Sa. 8.00-18.00, So. 8.00-12.00

FÜGEN „Museum in der Widumspfiste“, Infos: 0650 / 2448028 MAYRHOFEN „Käse mit Musik“, jeden Freitag von 15.00 bis 18.00 Uhr, ErlebnisSennerei Zillertal TUX „Die Kristalle der Steinzeitjäger“, Jöchlhaus Madseit, Mo. 10.30 Uhr, Di. 14.00 Uhr auf Voranmeldung: 05387 / 87668, Sagenstunde „Mythen der Alpen“ Do. 16.30 Uhr ZELL/ZILLER Zillertaler Regionalmuseum, Mo. bis Fr. 10.00 und 16.00 Uhr, Infos: 0664 / 1313787

GINZLING Ausstellung „Gletscher. Welten“ im Naturparkhaus, Mo. bis Do. 8.30 – 12.00 Uhr und 13.00 – 17.00 Uhr, Fr. 8.30 – 12.00 Uhr, weitere Ausstellungen im Naturpark finden Sie unter www.naturpark-zillertal.at

SCHWERPUNKT RAMSAU

Diese Ausgabe wird in Ramsau an jeden Haushalt versendet. Eine ideale Plattform für Ihre Inseratschaltung.

KINO MAYRHOFEN

HINTERTUX Führung durch den „Natur Eis Palast“ mit Bootsfahrt, Infos unter Tel: 0676 / 30 70 000 MAYRHOFEN Besichtigung ErlebnisSennerei Zillertal und SchauBauernhof von 9.00 – 17.00 Uhr

Zillertaler Heimatstimme, Ausgabe 36/2019 - 6.9.

aktuelles Kinoprogramm: www.movie-mayrhofen.at

ZILLERTAL TV

TUX „Frauen in Tux & Frauen im Himalaya“ und weitere Ausstellungen, Mehlerhaus Madseit, Montag u. Freitag von 13.00 - 17.00 Uhr

TV-PROGRAMM 23.08. - 29.08.2019

MAYRHOFEN Tiroler Abende mit den Ursprung Buam & der Trachtengruppe D’Sonnwendler, Europahaus, jeden Mittwoch 20.00 Uh-

Wochenmagazin Stein Geschichten

Zillertal Aktuell Goldie Days 2018


AKTUELL IM ZILLERTAL

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Bilderausstellung von 8. Juni bis 28. Oktober

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SCHENKECKE

KUNSTRAUM Ahorn: Kunst am Berg

Duschkabine in Weiß mit Eckeinstieg, 80 mal 80 cm, Höhe 197 cm, komplett mit Armatur im Rauchenwald in Mayrhofen zu Verschenken. Informationen unter: 0664 450 43 90

16 Stunden Erste-Hilfe-Kurs in Mayrhofen

ERSTE HILFE IST EINFACH Sicher in den Herbst

Während der ganzen Sommersaison zeigen die beiden Zillertaler Künstlerinnen Carolin Steiner und Regina Wechner ihre neuesten Werke im KUNSTRAUM am Ahorn auf 1966 m Seehöhe (direkt bei der Bergstation der Ahornbahn).

einen Querschnitt ihrer Werke zum Thema Heimat. Landschaftsmotive, figurale Darstellungen und natürlich auch die Kuh, alles farbenfroh und mit zeichnerischen Elementen auf Leinwand oder Papier gebannt, sind zu sehen.

Die Bilderausstellung ist von 8. Juni bis 28. Oktober täglich während der Betriebszeiten der Ahornbahn von 8.30 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Dienstag Ruhetag!

Moderne Trachtenmotive und Landschaften sowie abstrakte Werke in Acryl- und Mischtechnik sind von Regina Wechner aus Finkenberg zu sehen.

Die vielseitige Künstlerin Carolin Steiner aus Gerlosberg zeigt

Um richtige Erste-Hilfe-Maßnahmen zu erlernen sowie die Angst und Unsicherheiten im Notfall zu nehmen, veranstaltet das Rote Kreuz, Bezirksstelle Schwaz, wieder einen öffentlichen 16 h Erste-HilfeKurs in Mayrhofen. Teilnehmen kann jeder – denn – die ersten Minuten können für das Überleben entscheidend sein! Termine 2019: Dienstag, 17.09. Donnerstag, 19.09. Dienstag, 24.09. Donnerstag, 26.09. Uhrzeit: Jeweils von 18.00 – 22.00 Uhr Veranstaltungsort: Rotes Kreuz, Dornaustraße 600, 6290 Mayrhofen Kurskosten: € 65,- pro Teilnehmer Anmeldungen und Informationen zum Kurs erhalten Sie unter 05242/62598 oder unter www.roteskreuz-schwaz.at

Carolin und Regina freuen sich auf viele interessierte Besucherinnen und Besucher.

&

!

rlingen h e L n e h c erfolgrei n e n i e s t gratulier gerie-

em Dro adl aus d m h c arah S a n m und S a Johan e d -T n L u P r IM le Spita us dem S titut konnten ihre Jaqueline rharter a e b sins E ia h p eßen! Schönheit m re Team, So e lg abschli s n fo u r E s u m a te ir zeichne lussTroppma mit ausge Lehrabsch e ll ie a d re m h e a Schulj re Lehr en außerd konnte ih phia hab a o n S n a d h n u Jo , olvieren. Jaqueline bestanden uszeichnung abs h ic re lg o rf ar mit A prüfung e fung sog ü r p s s lu SCH! absch ÜC K WU N L G N E lgen! H HER ZLIC uren Erfo

Wir sind

sehr stolz

euch zu e & das gesamte n e r e li u t n a und gr , Christia Team ia M , a tr e auf euch P r & Simplalze

Rieser-M


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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

RÖM. KATH. PFARRAMT MAYRHOFEN - 23.08.- 01.09. Freitag, 23.08. - 18.00 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung, Beichtgelegenheit 18.30 Uhr Abendmesse (Vorverlegung wegen Marktjubiläum) f. Helmut u. Hermann Kröll/f. Karl u. Rosa Schlapp/für alle armen Seelen Samstag, 24.08. - 19.30 Uhr Vorabendmesse, f. Viktoria, Jakob u. Martin Schneeberger/f. Maria Kröll, Kramer/f. Brigitte Kröll, Millner/f. Rosa Duftner/f. Verst. der Fam. Kröll, Rose Sonntag, 25.08. - 10.00 Uhr Pfarrgottesdienst 11.00 Uhr Taufe Kilian Alexander Bliem Weisenbläsertreffen in Brandberg 12.00 Uhr Messe am Steinerkogel Montag, 26.08. - 19.30 Uhr Abendmesse in Häusling Maria Schnee (jeden Montag bis Ende August) Dienstag, 27.08. - 10.30 Uhr Messe im Sozialzentrum Mittwoch, 28.08. - 7.00 Uhr Frühmesse Freitag, 30.08. - 19.00 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung, Beichtgelegenheit 19.30 Uhr Abendmesse – Gestg. Finkenchor f. Rita Flieder/f. Marion Sporer/f. Gretl Eberharter u. Franz Daum/f. Rosa u. Franz Heim/f. Fam. Schneeberger, Hollenzen/f. Erika Wiedemann/f. Katharina Wechselberger Ang./f. Klaus Niedermühlbichler/f. Anna u. Angela Samstag, 31.08. - Taufe von Hotter Markus Johannes 19.30 Uhr Vorabendmesse f. Elisabeth Obermair/f. Martin, Jakob und Viktoria Schneeberger/f. Rosmarie Kröll, Millner/f. Rosa u. Franz Gruber, Gauler/f. Gerhard Mikesch Sonntag, 25.08. - 10.00 Uhr Pfarrgottesdienst 11.30 Uhr Bergmesse am Ahorn, veranstaltet vom Männergesangverein Mayrhofen, der Schützenkompanie Mayrhofen und dem Alpenverein, Sektion Zillertal www.pfarremayrhofen.at, pfarre.mayrhofen@pfarre.kirchen.net GOTTESDIENSTE IM SEELSORGERAUM DORNAUBERG – HIPPACH – ASCHAU Samstag, 24.08. - Hippach: 19.00 Uhr Hl. Messe Sonntag, 25.08. - Hippach: 9.00 Uhr Hl. Messe Aschau: 10.15 Uhr Wortgottesdienst Dornauberg: 18.00 Uhr Hl. Messe Sonntag, 01.09. - Hippach: 9.00 Uhr Hl. Messe mit Tauffeier Aschau: 10.15 Uhr Wortgottesdienst Dornauberg: 10.30 Uhr Hl. Messe RÖM. KATH. SEELSORGERAUM ZELL/ZILLER - 23.08. – 25.08. Freitag, 23.08. - 18.00 Uhr Eucharistische Anbetung und Beichtgelegenheit 19.00 Uhr Abendmesse Samstag, 24.08. - 8.00 Uhr Wallfahrermesse in Maria Rast 17.00 Uhr Rosenkranz in der Pfarrkirche Sonntag, 25.08. - 8.00 Uhr Beichtgelegenheit 8.30 Uhr Pfarrgottesdienst 10.00 Uhr Hl. Messe in Ramsau 19.00 Uhr Abendmesse RÖM. KATH. SEELSORGERAUM RIED-KALTENBACH - 24.08. – 29.08. Samstag, 24.08. - 18.00 Uhr Heilige Messe für die Marketenderinnen des Schützenregiments in der Pfarrkirche Ried. Gestaltung: BMK Ried-Kaltenbach Sonntag, 25.08. - 8.30 Uhr Wortgottesdienst 10.00 Uhr Feldmesse des Schützenregimentstreffens am Parkplatz der Bergbahnen Hochzillertal in Kaltenbach. Gestaltung: BMK Ried-Kaltenbach 19.00 Uhr Heilige Messe für die Pfarrgemeinde Donnerstag, 29.08. - 19.00 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und Anbetung 19.30 Uhr Rosenkranz Das ewige Licht brennt von 25.08. – 31.08. in Ried für Peter und Josef Hörhager/f. Maria Höllwarth (Bögler) in Kaltenbach für die armen Seelen www.seelsorgeraum.ried-kaltenbach.at

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RÖM. KATH. SEELSORGERAUM UDERNS - 24.08. –27.08. Samstag, 24.08. - 18.30 Uhr Heilige Messe für die armen Seelen Dienstag, 27.08. - 18.30 Uhr Rosenkranz Das ewige Licht brennt von 25.08. – 31.08. f. Hans Laimböck (Ehstand) und verstorbene Verwandtschaft/f. Richard Wagner/f. Franz Schwitzer und Verstorbene der Familie Geisler www.seelsorgeraum.uderns.at RÖM. KATH. SEELSORGERAUM FÜGEN - 25.08. – 28.08. Sonntag, 25.08. - 10.00 Uhr Hl. Amt für die armen Seelen Mittwoch, 28.08. – 16.00 Uhr Hl. Messe im Franziskusheim RÖM. KATH. SEELSORGERAUM STUMM/HART 24.08. – 30.08. Samstag, 24.08. - Pfarrpatrozinium in Hart 19.00 Uhr Hochamt (mit Harter Chor) Sonntag, 25.08. Hart: 8.30 Uhr Hl. Messe Stumm: 10.00 Uhr Hl. Messe (mit Orgel Alois Eberharter) Montag, 26.08. - Stumm: 19.30 Uhr Hl. Messe (mit Lisa u. Claudia) Dienstag, 27.08. - Stumm: 18.30 – 19.30 Uhr Anbetung 19.30 Uhr Hl. Messe Mittwoch, 28.08. - Hart: 19.00 Uhr Hl. Messe Donnerstag, 29.08. - Stumm: 18.30 – 19.30 Uhr Anbetung 19.30 Uhr Hl. Messe Freitag, 30.08. - Hart: 8.00 Uhr Hl. Messe Das ewige Licht brennt in Hart für Maria u. Anton Hauser/Verw. in Stumm für Ida u. Johann Hofer/Verw. CHRISTLICHE GEMEINDE PASTOR DETLEF KOHL, TEL. 0676 / 91 64 289 Gottesdienste finden in der Polytechnischen Schule Mayrhofen statt. Sonntag: 10.30 Uhr in Englisch und 17.30 Uhr in Deutsch. Diese Gottesdienste falls nötig auch bilingual. Freitag: 19.30 Uhr Bibelstunde in Deutsch und Englisch. www.christliche-gemeinde-mayrhofen.at EVANGELISCHE PFARRGEMEINDE JENBACH/ZILLERTAL Martin-Luther-Platz 1, 6200 Jenbach, Tel/Fax 05244 / 62448 E-Mail: jenbach@evang.at, www.evangelisch-jenbach.at Wir laden herzlich ein, am Sonntag, 25.08. um 10.00 Uhr zum Gottesdienst in der Christuskirche in Wattens, um 9.30 Uhr in der Pankrazkirche in Fügen u. um 11.15 Uhr in der Kapelle im Sozialzentrum in Mayrhofen NEUAPOSTOLISCHER GOTTESDIENST Jeden Sonntag um 9.30 Uhr in Jenbach. JEHOVAS ZEUGEN Biblischer Vortrag am Sonntag: 18.00 Uhr“ „Mit Glauben und Mut in die Zukunft blicken!“ Königreichssaal Uderns, Dorfstraße 20 Alle Zusammenkünfte sind öffentlich und kostenlos. E-Mail: max.tinello@gmx.at, www.jw.org

SPRUCH DER WOCHE Mit Glauben allein kann man sehr wenig tun, aber ohne ihn gar nichts. Samuel Butler


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Die Erinnerung ist das Fenster, durch das wir dich sehen können, wann immer wir wollen.

Johann Eberharter

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Du hast viele Spuren der Liebe und Fürsorge hinterlassen und die Erinnerung an all‘ das Schöne mit dir wird stets in uns lebendig sein.

„Oberpöllstein Hansl“

Es ist schwer, einen geliebten Menschen zu verlieren. Es ist wohltuend, so viel Anteilnahme zu erfahren. Dafür danken wir von Herzen. Ein herzliches „Vergelt‘s Gott“ sagen wir: • Herrn Dekan Dr. Ignaz Steinwender für die würdevolle Gestaltung der Beerdigung • den Mesnern, Ministranten und der Vorbeterin Maria-Luise • den Sargträgern Georg, Stefan, Markus und Andreas • dem Kreuzlträger • dem Kirchenchor für die schöne musikalische Umrahmung • der Bestattung Kröll mit Mitarbeitern • den Gemeindearbeitern • seiner Hausärztin Dr. Olga Shafe • allen Verwandten und Bekannten • allen für die Blumen-, Kerzen und Messspenden sowie für das Entzünden der Gedenkkerzen im Internet • allen, die mit uns gebetet haben und für die Teilnahme am Begräbnis Ramsau, im August 2019

Für die vielen Beweise der Verbundenheit und für die Zeichen des Gedenkens und der Wertschätzung beim Abschied von unserer lieben

Aloisia Fankhauser geb. Kammerlander

danken wir herzlich. Unser besonderer Dank gilt: - Herrn Pfarrer Mag. Christoph Frischmann für die würdevolle Gestaltung der Verabschiedung - der Mesnerin und Vorbeterin Annemarie sowie Inge - den Ministranten Magdalena, Leonie, Simone, Daniela und Friedl - unseren Kreuzlträgerinnen Mia und Kira - den Sargträgern Ernstl, Max, Thomas und Toni - Kathrin, Herbert und Koral für die schöne musikalische Umrahmung - dem Frauenbund Ginzling - der Bestattung Kröll, Mayrhofen, besonders Steffi, Martin und Susi - dem kompletten Team des Weidachhof St. Josef Alten- und Pflegeheimes unter der Leitung von Frau Evelyn Schöftner, M.A. - allen für die Blumen, Kränze, Kerzen, hl. Messen und Spenden sowie für die Eintragungen und Gedenkkerzen im Internet - für die Teilnahme an den Rosenkränzen und an der Verabschiedung

Die Trauerfamilien

Die Trauerfamilien Ginzling, im August 2019

Hermann Lanthaler Und wenn kein Mensch mehr trösten kann, weil traurig ist mein Herz voll Leid, vertrau ich Gott. Er schenkt uns Trost in der allerschwersten Zeit. Zum 2. Mal jährt sich der traurige Tag, an dem wir von unserer lieben

Rita Flieder * 28.09.1942 ✝ 30.08.2017 Abschied nehmen mussten.

In Liebe und Dankbarkeit gedenken wir unserer Rita und ihrer Tochter Marion Sporer am

nächsten Freitag, den 30. August, um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche Mayrhofen. Allen, die daran teilnehmen, ein herzliches „Vergelt‘s Gott“. In Liebe, die Trauerfamilien

Es ist schwer, einen geliebten Menschen zu verlieren, aber die vielen Zeichen der Anteilnahme am Tod unseres lieben Hermann waren uns ein großer Trost in den schweren Stunden des Abschieds. Ein besonderes „Vergelt‘s Gott“ sagen wir: - Herrn Pfarrer Mag. Christoph Frischmann und den Ministranten für die würdevolle Gestaltung der Beerdigung - den Vorbeterinnen Karin und Michaela sowie den Mesnern Johann und Georg - den Sargträgern Peter, Honis, Franz und Robert - dem Kreuzlträger Simon - Melanie und Sabine für die feierliche musikalische Umrahmung - dem gesamten Team der Palliativstation im BKH Schwaz für die liebevolle Betreuung - allen, die für ihn gebetet und ihn auf seinem letzten Weg begleitet haben - allen für die Blumen-, Kranz-, Kerzen-, Messspenden sowie für das Entzünden der Gedenkkerzen im Internet und den Spenden an den Sozialsprengel - den Gemeindearbeitern - der Bestattung Kröll, Mayrhofen mit Team Aschau, im August 2019

Die Trauerfamilien


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Es war schwer, die Kraft unserer geliebten Mutter schwinden zu sehen und fast unerträglich als wir erkannten, sie wird für immer gehen. Aber die herzliche Anteilnahme so vieler Menschen hat uns berührt, die stillen Gesten und mitfühlenden Worte der Verbundenheit gaben uns wieder Kraft.

Anna Graf „Grasstua Anna“

Wir möchten allen Verwandten, Freunden und Bekannten, die uns in dieser schweren Zeit beigestanden sind und unsere liebe Anna auf ihrem letzten Weg begleitet haben, ein herzliches „Vergelt‘s Gott“ sagen. Unser besonderer Dank gilt: - Herr Dekan Dr. Ignaz Steinwender für seine Worte bei der Begräbnisfeier - dem Mesner, den Ministranten und der Vorbeterin Marie-Luise - den Sargträgern Peter, Gerhard, Stefan und Hansjörg - der Kreuzlträgerin Emma und den Frauen in der Tracht - dem Kirchenchor Zell am Ziller sowie den Bläsern Franz und Michael - der Bestattung Kröll mit Martin und Susi - den Gemeindearbeitern - dem Notarzt samt Team vom Roten Kreuz Mayrhofen - dem Hausarzt Herrn Dr. Herwig Kunczicky - den Ärzten und dem Pflegepersonal des BKH Schwaz sowie der Univ.-Klinik Innsbruck - dem Sozial- und Gesundheitssprengel Zell am Ziller - allen für die Blumen, Kerzen, Kränze, hl. Messen und Spenden sowie für die zahlreichen Gedenkkerzen im Internet - allen, für die Teilnahme an den Seelenrosenkränzen und an der Beerdigung Hainzenberg, im August 2019 Die Trauerfamilien

NotburgaSonntag am 15. September in Eben am Achensee: um 9.00 Uhr Hochamt mit Einstandsfeier des neuen Pfarrers Dr. Gabriel Thomalla, anschließend Agape. Söllerpredigt um 14 Uhr mit Bischof MMag. Hermann Glettler aus Innsbruck, anschließend eucharistische Prozession und Segen An diesem Sonntag ist das Notburga-Museum von 10.00 Uhr durchgehend bis 18.00 Uhr geöffnet.

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

VERSTORBENE Rita Als geb. Braunegger 58. Lj. 9. August 2019 Gattererberg Franz Jochriem „Luchner Franz“ 80. Lj. 9. August 2019 Schwendau Wolfgang Schantl 59. Lj. 13. August 2019 Uderns MR Dr. Walter Kreidl 92. Lj. 14. August 2019 Zell am Ziller

D A N K E

Ich gehe zu denen, die mich liebten und warte auf die, die mich lieben.

Franz Jochriem „Luchner Franz“

Wir danken allen herzlich, die mit unserem lieben Franz im Leben verbunden waren und ihm in Freundschaft begegnet sind. Ein besonderer Dank gilt: - Herrn Pfarrer Mag. Christoph Frischmann für die würdevolle Begräbnisfeier - dem Mesner Christian und den Ministranten - der Vorbeterin Gertrud - den Sargträgern Seppl, Mike, Hansjörg und Josef - den Bläsern Hannes, Franz, Thomas und Martin sowie dem Harfenspieler Franz für die schöne musikalische Umrahmung - dem Kameradschaftsbund Hippach mit Marketenderinnen - der Bezirksobfrau Frau Maria-Luise Reichholf und der Bezirksabordnung aus Fügen - dem Pensionistenverband und den Keglern - der Bestattung Kröll, besonders Susi, Martin und Steffi - den Hausärzten Herrn Dr. Michael Sporer und Herrn MR Dr. Wilfried Schneidinger - den Ärzten und dem Pflegepersonal des BKH Schwaz sowie dem Mobilen Palliativteam Schwaz - dem Sozial- und Gesundheitssprengel Mayrhofen - dem Krankentransport Sandhofer - für die Kränze, Blumen, Kerzen, hl. Messen und Spenden sowie für die Gedenkkerzen im Internet - für die Teilnahme an den Rosenkränzen und der Beerdigung Schwendau, im August 2019

Die Angehörigen

TAFEL MAYRHOFEN Ausgabeöffnungszeiten jeden Freitag, 14.00 bis 15.00 Uhr im „Alten Schulhaus“, 1. Stock, in Mayrhofen. Fällt der Freitag auf einen Feiertag, findet die Ausgabe bereits am Donnerstag statt. Informationen unter: Helene Partoll 0664 5784104 und Maria Rauch 0664 2141984

TAFEL UDERNS Ausgabeöffnungszeiten jeden Freitag, 15.00 bis 17.00 Uhr Tafel Uderns im Caritas-Zentrum Zillertal. Fällt der Freitag auf einen Feiertag, findet die Ausgabe bereits am Donnerstag statt. DRINGEND EHRENAMTLICHER FAHRER FÜR „ESSEN AUF RÄDERN“ IN MAYRHOFEN GESUCHT. 0664 / 57 84 104 Helene Partoll


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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Mein Herr und mein Gott in meinem ganzen Leben warst du stets bei mir. Hast mir Mut und Kraft gegeben, jetzt komme ich zu dir.

Friedrich Gruber * 15.02.1954

† 05.08.2019

In den Stunden der Trauer und des Abschieds durften wir noch einmal erfahren, wie viel Achtung und Freundschaft unserem lieben Fritz entgegengebracht wurde. Für die vielen Beweise der Anteilnahme sagen wir hiermit unseren herzlichen Dank. Besonders danken möchten wir: - Herrn Pfarrer Mag. Christoph Frischmann für die feierliche Gestaltung der Begräbnisfeier - Herrn Dekan Dr. Ignaz Steinwender und Frau Dipl. PASS Doris Stadlmair für das Mitfeiern - dem Mesner Christian, den Ministranten und der Vorbeterin Gertrud - den Sargträgern Günther, Walter, Jörg und Hansl sowie dem Kreuzlträger Lorenz - dem Frauenchor Hippach und dem Organisten Herrn Fritz Joast - seinen Mitarbeitern von der Firma IFT Uderns - allen aus nah und fern, die unseren lieben Fritz auf seinem letzten Weg begleitet und für ihn gebetet haben - allen für die Kränze, Blumen, Kerzen, hl. Messen und Spenden für das Klaraheim Hall in Tirol - für die Eintragungen und Gedenkkerzen im Internet - den Gemeindearbeitern - der Schützenkompanie Hippach - dem Kameradschafsbund Hippach - seinen Freunden vom KIWANIS Club - seinen ehemaligen Arbeitskollegen von der Firma GE Jenbach - Herrn Roland Eitzinger für seine Abschiedsworte - dem kompletten Team vom Klaraheim und vom Hospiz Hall in Tirol - den Ärzten und dem Pflegepersonal der Univ.-Klinik Innsbruck, Neurochirurgie Wir sind dankbar für viele schöne gemeinsame Jahre und möchten seine Lebensweisheiten in uns weiterleben lassen. Die Trauerfamilien Hippach, im August 2019

Als die Kraft zu Ende ging, war‘s kein Sterben, war‘s Erlösung. In lieber Erinnerung gedenken wir beim 5. Jahresgottesdienst an

Cäcilia Brandacher „Stiendl Cilli“

am Samstag, den 24. August. um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche in Hippach. „Vergelt‘s Gott“ allen, die mit uns ihrer gedenken.

Deine Familie

Anno dazumal: Bericht von 1978 in der Zillertaler Heimatstimme

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LEUTE VON HEUTE

AKTUELL IM ZILLERTAL

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Gespräch mit Bundesmarketenderin Jenewein

Foto: Geachberg Franz

Die Marketenderin der Gegenwart

Das war der Hohe Frauentag in Ramsau

Tante Hilda aus Vorderlanersbach und Nichte Thresi aus Schwendau am Hohen Frauentag

Die Familie dankt dem Onkel Franz und der Tante Edith herzlich für das Ausrichten des „Stadler-Wattens“!

Die Gratulanten von Franz Pendl „im Blechhotel ban Kochtnen“

Wer ist die Marketenderin heute? Als Bundesmarketenderin betreue ich Marketenderinnen im Bund der Tiroler Schützenkompanien seit 2014 in Nord- und Osttirol. Wir können von ca. 1.100 Marketenderinnen in Tirol sprechen. Meist sind es junge Frauen, Angestellte, Studentinnen, Pädagoginnen, Verkäuferinnen, Jungbäuerinnen, welchem Beruf sie auch nachgehen, sie alle verspüren Stolz und Ehre, eine Marketenderin zu sein. Seit 1850, wo sich erste Marketenderinnen als Schießstandswirtinnen definiert hatten, konstatierte sich ein vielfältiger Wandel in den Organisationen. Es wurde die Gleichstellung der Geschlechter auf sozialer und politischer Ebene vorangetrieben und manifestiert. Damit gelang es den Frauen im Tiroler Schützenwesen seit 1988, ihr gesamtes Wissen bei verschiedensten Treffen über die Grenzen hinaus auszutauschen. In militärischen Traditionen wurden Frauen in keinster Weise mitbedacht oder miteinbezogen. Im Mittelalter konnten Frauen ein deutliches Zeugnis dafür ablegen, wie sie mit den Heeren mitgezogen waren, um die Soldaten zu versorgen. Erst zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges wurden die Armeeverpflegungen zentral geregelt und so die Begleitfrauen „Marketenderin“ bedeutungsloser. Am Ende stand der Kompanie nur noch die angehörende Marketenderin mit dem labenden Schnapsfass vor. Mit dem Bild der modernen Armee, Ende des 19. Jhd., verschwand diese Rolle. Die Traditionsfigur „Marketenderin“ wurde erst im späten 19. Jhd. erschaffen. Die Frauen hatten den Wunsch, an den Schießveranstaltungen teilzunehmen. Frauengruppen blieben daher noch in eigenen Formationen, später dann ein gestaltendes Element von Umzügen. So rückten Frauen immer näher an die Schützen heran, trotzdem blieben sie eine Vereinsminderheit. Damals marschierten Frauen, Marketenderinnen, in den ersten Reihen bei allen großen Parademärschen zu Ehren des Kaisers, das Marke-

tenderinnenwesen wurde sichtlich aufgewertet. Neu belebt wurde ihre Funktion nach den Franzosenkriegen. Mit Begeisterung erfüllten sie ihre Aufgabe als fester Bestandteil der Schützenkompanien. Die Marketenderin ist die einzig aktive Rolle für Frauen im Tiroler Schützenwesen und daher nicht mehr wegzudenken. Sie ist im jeweiligen Verein voll integriert und Verantwortungsträgerin. Als vollwertiges Mitglied sitzt sie ebenso im Vorstand einer Kompanie. Es sind Funktionen nichtmilitärischer Positionen, die eine Frau im Tiroler Schützenwesen bekleidet. Sie widmen sich sozialen Themen und sind heute wesentliche Mitgestalterinnen. Wie steht es um das Selbstbewusstsein der Marketenderin, ist es ein starkes, mit dem Bekennen zu Tradition und Heimatliebe? Oder überwiegt die Sorge, wie eine Schürze gebunden ist, ob man ledig oder verheiratet ist, oder wie die Haare getragen werden? Vor 100 Jahren haben Frauen ein Wahlrecht erhalten, und man möchte meinen, es habe sich im Vergleich zum heutigen 21. Jhd. im Rollenverständnis der Frau einiges verändert. Es ist vieles für Frauen erreicht worden, doch sind wir längst noch nicht bei einer Gleichstellung angekommen. Das Rollenverhalten ist nicht mehr so starr wie früher, doch Frauen tun sich immer noch schwer, selbstbewusst aufzutreten. Frauen kümmern sich zuerst um die Bedürfnisse der anderen. In ihrer Verantwortung liegt an erster Stelle ganz klar, Sorge für ihre Tracht und ihr Aussehen zu tragen. Mit dem Wissen um die eigene Geschichte, verbunden mit Heimatliebe und Tradition, gibt es das Selbstbewusstsein, einen starken Idealismus zu leben. Durch dieses Engagement jeder einzelnen Marketenderin und der Treue zur Heimat ist es Frauen in Traditionsvereinen sehr wohl möglich, ihre Ideen und Bedürfnisse selbstsicher zu äußern und an Projekten mitzuarbeiten. Eine Frau hat


dasselbe Recht auf Selbstverwirklichung. Daher ist es uns im Tiroler Schützenwesen wichtig, dass wir die Zukunft gemeinsam, in Symbiose, mit Männern und Frauen gestalten. Ein Nachdenkprozess 2017 führte zu neuen Beschlüssen. Elf Leitmotive stehen für unser gemeinsames Handeln und unsere Überzeugungen. Darin enthalten die Wertschätzung der Frauen im Tiroler Schützenwesen. Die Frau als wesentlichen Trägerin für Brauchtum und Tradition. Wie alt ist eine Marketenderin? Lebenszeit und Alter in unserer Gesellschaft spielen zunehmend eine größer werdende Rolle. Die Zeit als Marketenderin in den Kompanien beginnt unterschiedlich. Blumenmädchen begleiten die Schützenkompanien schon in jungen Jahren und rücken weiter in die Rolle der Jungmarketenderin, bis sie mit 18 Jahren in die erste Reihe neben dem Schützenhauptmann als Marketenderin zieht. In diesen Reihen entscheidet die Marketenderin individuell, wie lange dieser Abschnitt andauern wird. Stets ist die Absprache mit der Kompanie, dem Hauptmann und dem Ausschuss wichtig. Was sind die Anforderungen für eine Marketenderin? Junge Tirolerinnen bewahren die Tradition, schützen diese und geben das Brauchtum an unsere Zukunft weiter. Die Aufgabe der Repräsentation ist eben verbunden mit Tradition, Verantwortung und Vorbildwirkung. Bei den verschiedensten Ausrückungen zeigt eine Marketenderin ihren Einsatz für das Tiroler Schützenwesen, das Bekenntnis zu ihren Idealen, zur Kirche zum Glauben. Uns Marketenderinnen ist es ein Bedürfnis, zum Gelingen der Gemeinschaft mit Mitarbeit, insbesondere mit Einbringen von Ideen, Verantwortung zu übernehmen. Wir leben in einer Wertegesellschaft, und es ist uns ein Anliegen, Werte weiterzutragen und zu leben. Wie darf eine Marketenderin ausschauen? Durch die Kleidung und Funktion sind eine klare Definition und Geschlechterordnung vorhanden, die im späten 19. Jhd. in dieser Form

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ausgehandelt und verfestigt worden sind. Es passiert eine sichtbare Verwandlung der jungen Frauen in eine Marketenderin der Schützenkompanie mit dem immer wiederkehrenden Ritual des Anziehens der Tracht. Ein meist sehr wertvolles Stück, das Heimat bewahrt, vererbt von den Ahnen, der Großmutter oder der Mutter. Damit wird Identität präsentiert und beweist die Herkunft, womit das Stück Heimat bei jeder Ausrückung in vielen Regionen gezeigt wird. Die Marketenderin trägt die Tracht der Umgebung, ihrer Heimat, hält diese somit lebendig und rückt damit in einen besonderen Mittelpunkt. Da innere Werte und die Ausstrahlung eines Menschen kaum messbar sind und daher nicht genügend berücksichtigt werden, sind sie für die Attraktivität einer Frau von besonderer Bedeutung. Sie beeindruckt durch einen guten Charakter und positive Eigenschaften. So sind Humor, Freundlichkeit, Ehrlichkeit und eine positive Ausstrahlung mit einem freundlichen Gesichtsausdruck die wesentliche Visitenkarte für eine Kompanie. Ihre Natürlichkeit, ohne trendigen Modeschmuck und auffälliger Schminke, lässt die am Leib getragene Tracht in vollem Glanz erscheinen. Zu einem ordentlichen Erscheinungsbild und gepflegtem Auftreten gehören die passende Frisur zur Tracht, die geputzten Schuhe und das richtige Anziehen der Tracht. Denn ein sympathisches und kompetentes Auftreten sowie die positive Ausstrahlung beeindrucken die Öffentlichkeit nachhaltig. Wie wird man Marketenderin? Ausgesucht? Vorgeschlagen? Marketenderin zu werden, galt und gilt als Ehre. Ich kann von mir erzählen, dass ich sehr lange den Wunsch danach gehegt habe, einmal als Marketenderin in der Kompanie mitzumarschieren. Leider blieb dieser Wunsch lange Zeit unentdeckt, und zu diesem Zeitpunkt packte mich die Freude, als der damalige Hauptmann meiner Kompanie vor unserer Haustüre stand und meine Eltern um ein Gespräch gebeten hatte. Es erfüllte mich mit Stolz und Ehre der Kompanie anzugehören und für die Gesellschaft etwas beizutragen. Nun konnte ich mir meinen Wunsch er-

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füllen, und die Reise als Marketenderin begann für mich bei der ersten Ausrückung zum Alpenregionstreffen in Brixen. Der Bund der Tiroler Schützenkompanien zählt 235 Kompanien, und bei ca. 1.100 Marketenderinnen werden die Berichte zu ihren Reisen sehr unterschiedlich ausfallen. In meinem persönlichen Fall bin ich mit knapp 17 Jahren zur Kompanie gekommen und heute noch mit Stolz und großer Freude dabei, denn schon nach einiger Zeit bin ich für den Vorstand in der Kompanie vorgeschlagen worden und damit hat sich eine weitere neue Reise mit vielen Eindrücken und neuen Erfahrungen in meinem persönlichen Tiroler Schützenbuch eröffnet. Wem gebührt ein Schnapsl? Einem guten „Schnapsl“ ist kaum jemand abgeneigt, denn der Schnaps sorgt für das leibliche Wohl, und so ist er im Sommer bei den verschiedensten Festen etwas für den Genuss, und im Winter meint man, damit vor Erkältung bewahren zu können. Mit dem Verkauf von Schnaps ist es der Marketenderin möglich, eine nicht unbedeutende Einnahmequelle für den Traditionsverein zu bieten. Nicht zuletzt werden mit dem Ausschank des Schnapses Kontakte geknüpft und Verbindungen über die Landesgrenzen hinaus geschaffen. Im Laufe der Zeit ist die Rolle der Marketenderin leider auf den Verkauf und den Konsum von Schnaps reduziert worden. Jedoch ist und bleibt es nicht die einzige Aufgabe, nur hübsch auszuschauen, zu lächeln und Schnaps auszuschenken. Besondere Momente der Schnapsausgabe für eine Marketenderin sind es, wenn nach der Frontabschreitung, der Kommandierende darum bittet, dass die Marketenderinnen austreten und die höchsten anwesenden Vertreter mit einem „Schnapsl“ versorgen. Und in weiterer Folge erhält am Fest selbst jeder dieses gute „Schnapsl“ und kann sich im Gespräch mit der Marketenderin über ihr Wissen und ihre Heimat austauschen. Wann hört eine Marketenderin eigentlich auf? Frauen im Tiroler Schützenwesen fühlen sich in der Gemeinschaft

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der Traditionsvereine wie in einem Netzwerk, das stetig erweitert wird. Mit zunehmendem Alter werden Erfahrungen und Wissen auf einem besonderen Weg gesammelt, der sich sehr weitläufig erstreckt. Bildung ist ein lebenslanger und das Altern ist ein vielfältiger Prozess. Wir sprechen hier von verschiedenen Dimensionen, zum einen wird es biologisch, psychisch oder von der sozialen Seite der Marketenderin beleuchtet. Für alles in unserer Gesellschaft gibt es Grenzen. Im Traditionsverein, worin sich auch die Schützenkompanien befinden, werden Marketenderinnen in ihrem individuellen Bekenntnis entscheiden, wann der Zeitpunkt gekommen ist, die Funktion niederzulegen und Abschied von der Kompanie zu nehmen. In einem solchen Lebensabschnitt entscheidet vorrangig das Herz einer Marketenderin. Die Grundvoraussetzung ist dabei die Absprache mit dem jeweiligen Vorstand, und in gemeinsamer Manier werden Entscheidungen getroffen und im Kameradschaftsgeist getragen. Wichtig dabei ist, dass die Arbeit der Frau im Vereinsleben eine gleiche Bedeutung hat wie die eines Mannes, und eine Altersbegrenzung für die Weiterentwicklung eines Traditionsvereines in der Zukunft negative Konsequenzen hätte. Denn ohne das Ehrenamt und die Freiwilligkeit dieser Frauen und Männer müssten die Bereiche finanziell abgegolten werden. Durch dieses soziale Engagement und Motivation, Treue und Liebe zur Heimat und zum Brauchtum und der Geschichte leben unsere jungen Generationen weiter im „Zeitgeist“. Foto: Hartwig Röckl

AKTUELL IM ZILLERTAL

Franzsika Jenewein


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AKTUELL IM ZILLERTAL

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Brandberg

7. Zillertaler Weisenbläsertreffen am Sonntag, den 25. August Stualaus-Fronzn. Um 12.00 Uhr findet oberhalb des Festplatzes die Bergmesse statt, musikalisch umrahmt von den teilnehmenden Bläsergruppen. Anschließend gibt es ein offenes Spielen, Singen und Feiern am weitläufigen Festgelände. Am Tanzboden wird der „Ebbser Kaiserklang“ bestens unterhalten.

Alle Freunde echter Volksmusik haben an diesem Tag wieder die Gelegenheit, einen einzigartigen volksmusikalischen Festtag zu erleben. Am Vormittag in der Zeit zwischen 9.30 bis 12.00 Uhr lädt die Musikkapelle Brandberg zur „klingenden Wanderung“ vom Gasthof Thanner bis zum herrlich gelegenen Festgelände am Steinerkogl ein. Weisenbläser-, Volksmusik- und Sängergruppen aus dem Zillertal, dem Tiroler Unterland und Bayern werden dabei an verschiedenen Plätzen musizieren und so unse-

ren Brandberg in einen wahren „Klangberg“ verwandeln. Mit dabei sind die Zillertaler Weisenbläser, die Schwendberger Geigenmusig, das Rainer-Quartett, die Gfirmt‘n, das Flügelhornduo Plattner, die Schneiderhäuslmusig, der Afelder Dreigesang, das Zillertaler Klarinetten-Ensemble und Hornquartett, die Harter- und Finkenberger Bläser, die Familie Pfister, der Finkenberger Dreigesang, Viera-Holz, Das Sau stua-Flügelhornduo, 3-san´ma, Honsn‘s Raffelemusig, die Waginger Wirtshausmusig und die

Europas höchstgelegenes Modell-Heli-Treffen

Foto: Heli Club Zillertal

5. Internationale Helidays

Beim Modell-Heli-Treffen von 23. bis 25. August am Hintertuxer Gletscher gehen auch diesmal wieder Piloten aus ganz Europa an den Start.

Johann Egger, der Obmann des Heli Club Zillertal, freut sich über die besondere Möglichkeit und gleichsam Herausforderung, auf einer Seehöhe von

Auch für den kulinarischen Genuss wird bestens gesorgt sein (Zillertaler Krapfen, Melchermuas uvm.). Von 8.30 bis 12.00 Uhr gibt es eine regelmäßige Gratis-Zubringerlinie im HalbStunden-Takt über Bahnhof Ramsau/Hippach, Horbergbahn Schwendau, Bahnhof und Postamt Mayrhofen, Laubühel und Parkplatz Maurach im Zillergrund nach Brandberg. Ab 14.00 bis 17.30 Uhr wieder retour. Parkmöglichkeiten gibt es an der Horbergbahn in Schwendau, bei der ErlebnisSennerei Zillertal in Mayrhofen, am Parkplatz Maurach und in Brandberg. Besucher, die sich nicht in der Lage fühlen, den Weg vom Dorf bis

über 3.250 m, inmitten einer traumhaften Bergkulisse, fliegen zu können. Geflogen wird mit 3-D-flugfähigen-Modellen, F3C (Hubschraubern) und Scalemodellen (detaillierte Nachbauten der Originalhubschrauber) nach internationalen Wettkampfkriterien. Den Auftakt zur Veranstaltung am Freitag, den 23. August, ab 10 Uhr, bildet ein Modell-Fliegen am Gelände vor dem Hotel Hintertuxerhof. Am Samstag, den 24. August, ist ab 10.00 Uhr Auffahrt auf den Hintertuxer Gletscher. Von ca. 11 bis 15 Uhr präsentieren nationale und internationale Spitzenpiloten auf der Panoramaterrasse ihre Flugkünste in den verschie-

zum Steinerkogl zu Fuß zu bewältigen, können auch auf dieser Strecke einen Shuttle-Bus in Anspruch nehmen. Sollte das Wetter den Ablauf in gewohnter Weise nicht zulassen, findet nach dem Festgottesdienst, der ebenfalls von Weisenbläsergruppen umrahmt wird, um 9.00 Uhr in unserer Pfarrkirche, am überdachten Festplatz beim Musikpavillon, ein volksmusikalisches Schlechtwetterfest statt. Den Frühschoppen ab 10.30 Uhr werden die Gfirmt‘n mit den teilnehmenden Gruppen gestalten, am Nachmittag spielt dann der „Ebbser Kaiserklang“ zum Tanz und zur Unterhaltung auf (bei Schlechtwetter gibt es keine Gratis-Zubringer-Linie!). Die Musikkapelle Brandberg lädt herzlich ein und freut sich auf euer Kommen! pr Weitere Informationen und der genaue Busfahrplan sind auf der Homepage der Musikkapelle ersichtlich: www.bmk-brandberg.at

denen Kategorien. Ein weiterer Höhepunkt der Helidays ist die Nachtflugvorführung (ab 21 Uhr). „Gut Flug“ heißt es auch am Sonntag, den 25. August, ab 11 Uhr bei der Flugarena beim Hotel Hintertuxerhof. Als besonderes Highlight gibt es um 13.30 Uhr das FPV-Drohnenrennen zu bestaunen. Für Kinder findet zudem ein tolles Kinderfest statt. Nähere Informationen/Anmeldungen: 0676/5253861, johann-egger@aon.at sowie auf Facebook unter: www.heli-club-zillertal.at


AKTUELL IM ZILLERTAL

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Umweltbaustelle auf der Loschbodenalm im Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen

Foto: Willi Seifert

Foto: Carmen Telser

Sehenswert: 1000 m lange Steinmauer saniert

Junge Freiwillige packen auf der Loschbodenalm im Tuxertal tatkräftig an

Gruppenfoto „Umweltbaustelle Loschbodenalm“

Ganz im Namen der Biodiversität stand die Woche zwischen 28. Juli und 3. August für zehn freiwillige Helfer auf der Loschbodenalm. Im Rahmen einer Umweltbaustelle des Hochgebirgs-Naturparks Zillertaler Alpen und des Österreichischen Alpenvereins brachten sie die dortige 1.000 m lange Trockensteinmauer auf Vordermann. „Viele Tausende Steine wurden bewegt und gekonnt in die Steinmauer eingebaut – sie ist einfach sehenswert und nun ein wahres Kulturlandschaftsjuwel“, erklärt Naturparkgeschäftsführer Willi Seifert begeistert.

Schwenden, also das Entfernen von Zwergsträuchern und kleinen Bäumen, dient dem Erhalt von Weideflächen. Diese Almflächen bieten nicht nur Lebensraum für viele Arten, sondern stabilisieren auch Hänge und schützen damit darunter liegende Bereiche vor Naturgefahren wie Lawinen. Die Freiwilligen auf der Loschbodenalm wurden an ihrem freien Tag von Biologin Sybille Kalas und Naturparkbetreuer Frederick Manck begleitet, um einige der im Naturpark vorkommenden seltenen und geschützten Arten näher kennenzulernen. Ausgestattet mit Handbüchern und Becherlupen wanderte die Gruppe zur Steinmauer, weiter zum Gipfel „Am Flach“ und hielt dabei Ausschau nach den 20 Zielarten des „Vielfalt bewegt!“-Projekts. In diesem Alpenver-

eins-Projekt wird das Wissen um alpine Arten und ökologische Zusammenhänge gefördert. Naturbegeisterte werden dazu aufgerufen, ihre Beobachtungen zu melden. Die Gruppe entdeckte sieben der Zielarten, darunter Arnika, Gämsheide und Grasfrosch. Ein Highlight der Wanderung war darüber hinaus ein Abstecher zu den sanierten Tümpeln. Diese werden bereits dankend von Amphibien angenommen. Die Umweltbaustellen-Projekte des Österreichischen Alpenvereins stehen unter dem Motto „Handeln, nicht nur reden!“ und ermöglichen es jungen Leuten zwischen 16 und 30 Jahren, einen positiven Beitrag für die Umwelt zu leisten. Für alle Beteiligten ist klar, dass derartige Beiträge wichtig für den Erhalt von Kulturlandschaften für zukünftige Generationen sind. Foto: Carmen Telser

Foto: Frederick Manck

Schon zum dritten Mal fand eine Umweltbaustelle auf der zwischen 1.700 und 2.200 m gelegenen Loschbodenalm im Tuxertal statt. Nun wurde der Wiederaufbau der über 1000

Meter langen und einige 100 Jahre alten Trockenmauer abgeschlossen. Die Steinmauer, welche Els- und Loschbodenalm trennt, ist ein wichtiges Kulturlandschaftselement und mitunter aufgrund ihrer Länge wohl einzigartig in Tirol. Der trockene Spezialstandort bietet Lebensraum für zahlreiche an diesen Lebensraum angepasste Arten, vor allem Reptilien und wärmeliebende Insekten. Bei den Instandhaltungsarbeiten wurden Steine umgeschichtet und Teile der Mauer neu aufgebaut, um die Stabilität zu verbessern und so für viele weitere Jahrzehnte zu erhalten. Nach der Fertigstellung der Steinmauer blieb noch Zeit für andere Maßnahmen vom „Naturschutzplan auf der Alm“, der im Rahmen dieses Freiwilligenprojektes umgesetzt wurde. So wurden noch zwei Hänge geschwendet. Das

Die Gruppe bei einem der Tümpel auf der „Vielfalt bewegt!“-Exkursion

Die Freiwilligen nach der Fertigstellung der Steinmauer


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NACHRICHTEN DES TVB MAYRHOFEN-HIPPACH

Gemeinsames Projekt von Ortsvorstehung Ginzling und TVB Mayrhofen

Das weltweite bekannte und in der Szene beliebte Klettergebiet rund um Ginzling und die Ewigen Jagdgründe erfreut sich seit Jahren größter Beliebtheit. Wermutstropfen dabei war die fehlende Infrastruktur vor Ort. Der Tourismusverband Mayrhofen und die Ortsvorstehung Ginzling haben in Zusammenarbeit mit dem Verbund sowie der Gemeinde Finkenberg in den letzten Jahren diese Infrastruktur aufgebaut, erweitert und tragen dazu bei, die Besucherlenkung in den Klettergebieten Ewige Jagdgründe und Kaseler zu verbessern. Außerdem wurde mit dem Verein „Stonemonkeys Chillertal“ ein Vereinshaus mit Duschmöglichkeiten sowie eine WC Anlage geschaffen und vorletzte Woche eröffnet wurde. Infrastruktur für Kletterer Der Alpenverein hat auf Initiative des TVB Mayrhofen diverse Routen und dessen Zustiege verhandelt und somit ein gutes Angebot für die Kletterszene geschaffen. Parallel Obmann der Stonemonkeys, Gerhard Hauser zum neuen Vereinsheim: „Ich möchte mich hiermit als Obmann der Stonemonkeys Chillertal recht herzlich beim TVB Mayrhofen und der Ortsvorstehung Ginzling bedanken, dass Sie es ermöglicht haben, einen Treffpunkt der Kletterer zu schaffen. Es ist nicht alltäglich bzw. selbstverständlich, dass Geld in die Hand genommen wird, um eine Kletterinfrastruktur zu schaffen. Dem TVB Mayrhofen und der Ortsvorstehung Ginzling ist durch den Ausbau bei der Kaseler-Alm (Toiletten, Duschen, Übernachtungsmöglichkeiten) und durch die Schaffung eines großen Parkplatzes, der wirklich schön gestaltet wurde, die Infrastruktur bzw. die Besucherlenkung der im Zemmgrund anwesenden Kletterer gelungen. Dass die Benützung dieser Camping- und Parkplätze nicht unentgeltlich vonstattengehen kann, dürfte wohl selbstverständlich sein. Denn diese Infrastruktur samt Kläranlage baut sich nicht kostenlos.“

Fotos: TVB Mayrhofen

Besucherlenkung im Klettergebiet Ginzling

Schlüsselübergabe und Eröffnung – v.l. Emanuel Pali, Niki Eder, Adi Staudacher (Blockhaus Adi), Andreas Hundsbichler (Obmann TVB Mayrhofen), Christian Köbele, Stefan Freund, Willi Pfister (Vorstand TVB Mayrhofen)

dazu entstanden beim Kaseler sowie den Ewigen Jagdgründen Parkflächen. Somit wurde der Wildwuchs an parkenden Fahrzeugen auf der Straße zum Schlegeisspeicher eingedämmt. Außerdem besteht die Möglichkeit der Übernachtung in Zelten oder Wohnwagen sowie die Nutzung der Duschen mit Warmwasser gegen Gebühr.

Niki Eder, Stefan Freund, Emanuel Pali, Rudi Klausner (Ortsvorsteher Ginzling), David Eigner, Christian Köbele

Gebühren Die Entschädigungen für die Kletterrouten und Zu- bzw. Abstiege sowie die Schaffung der Parkplätze und Sanitäranlagen wurden von der Ortsvorstehung Ginzling und dem TVB Mayrhofen finanziert und teilweise durch das Land Tirol gefördert. Um den laufenden Betrieb, die notwendigen Wartungen und Erhaltungsmaßnahmen, sowie die Sauberkeit der Anlagen gewährleisten zu können, haben sich die beiden Partner entschieden, eine Gebühr einzuheben. Daher wurden Parkautomaten an beiden Standorten aufgestellt. Tagesparkplatz: € 5,00 (08.00 – 21.00 Uhr) 24-Stunden-Parkplatz: € 15,00 Parkplatz: € 3,00 (16.00 – 21.00 Uhr)

Vereinsheim für Stonemonkeys Chillertal Im Zuge des Aufbaus der Infrastruktur wurde eine Blockhütte mit einem Aufenthaltsraum geschaffen. Dieser Raum wird dem Verein „Stonemonkeys“ verpachtet und schafft somit Platz für einen stetig wachsenden Verein, mit derzeit ca. 90 Kindern. Trainiert werden die Kids von Klettertrainer Ivan Christopoulos, der ausgebildeter Sportwissenschafter und Sportkletterlehrer ist. Die Schlüsselübergabe sowie die

offizielle Eröffnung fanden am Samstag, 3. August, statt und die Vereinsmitglieder waren bez. Anz. sichtlich begeistert.


AKTUELL IM ZILLERTAL

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Junge Fußballer ganz groß

TVB Mayrhofen-Hippach

Das war das 3. KIDS CAMP

Kooperation zwischen Tourismusverband und booking.com

Die erfolgreiche Fußballwoche für alle ballbegeisterten Kids ging in die nächste Runde. Das 3. KIDS CAMP fand von 5. bis 9. August in Mayrhofen statt. Für den Fußballnachwuchs war die Woche ein voller Erfolg, und die 137 Kinder im Alter von fünf bis 15 Jahren werden sich noch gerne zurückerinnern. Im Vordergrund stand Spiel & Spaß - wir dürfen auf eine Wiederholung im nächsten Jahr hoffen. Neben Geschicklichkeits- und Techniktrainings waren die 137 Kinder auch im Erlebnisbad Mayrhofen, um sich abzukühlen. Soap Soccer und Spiele

im Riesenwuzzler machten den Kindern wieder sichtlich Spaß, die Riesendart-Anlage war eines der Highlights der Woche. Der WSG Swarovski Tirol nahm sich am Dienstag die Zeit für eine Autogrammstunde am Waldfestplatz. Simon Beccari und Florian Mader standen den Kids Rede und Antwort und gaben ihnen einen Einblick in ihren Trainingsalltag. Der Dank gilt vor allem dem Organisationsteam mit Sebastian Eberharter, Michael Neumann und Hannes Rieser sowie den engagierten Trainern, den zahlreichen Sponsoren und Unterstützern.

Die 4-Sterne-Luxus-Suite, die Ferienwohnung oder das kleine feine Privatzimmer – alles kann der Gast mittlerweile im Internet finden. Laut Statistik Austria buchen sogar mehr als 50 % der Gäste ihren Tirol-Urlaub online. Portale wie booking.com oder Airbnb sind in diesem Bereich Marktführer, und Unterkünfte sowie Gäste kommen kaum noch daran vorbei. Der Tourismusverband Mayrhofen-Hippach ist deshalb bestrebt, den Arbeitsaufwand in der Wartung der unterschiedlichen Kanäle, insbesondere für die Privatvermieter, zu verringern. Seit Frühjahr hat der Tourismusverband eine Kooperation mit booking.com abgeschlossen. Booking.com kann nun an Feratel Deskline – dem Buchungssystem des TVB Mayrhofen – angeschlossen werden. Diese neue Zusammenarbeit erleichtert die Wartung enorm; 1 x im Feratel Deskline Preise und Verfügbarkeiten warten und gleich auf zwei Verkaufskanälen buchbar sein. Zudem werden Doppelbuchungen dadurch stark vermieden. An einer Schnittstelle zu Airbnb wird aktuell intensiv gearbeitet, damit auch diese bald verfügbar sein wird. Wer von dieser Kooperation profitieren möchte oder detaillierte Informationen benötigt, meldet sich bei den Vermietercoaches des Tourismusverbandes Mayrhofen-Hippach. Birgit Steinkasserer: Tel. 05285 6760 632 Marina Spitaler: Tel. 05285 6760 631 vermietercoach@mayrhofen.at

HIPPACH GRATULIERT Am 18. August konnten die Ehegatten Werner und Helene Amor, Laimach 121, ihre Silberhochzeit feiern. Als Gratulanten der Gemeinde Hippach stellten sich dazu Bgm. Gerhard Hundsbichler und Vize-Bgm. Matthias Geisler ein.

Fotos: TVB Mayrhofen

Die Gemeinde Hippach wünscht dem Jubelpaar auf diesem Wege nochmals alles Gute, verbunden mit bester Gesundheit und viel Freude auf dem weiteren gemeinsamen Lebensweg.


ZILLERTALER HEIMATSTIMME

GERLOSBERG – EIN BLICK IN DIE GEMEINDE

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Foto: Tourismusverband Zell – Gerlos, Zillertal Arena

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GERLOSBERG in Zahlen 16,18 km2 umfasst die Gemeindefläche von Gerlosberg.

Ortsansicht

1237 erstmals urkundlich als „Gerlaisperch“ erwähnt.

5 Nachbargemeinden Rohrberg, Gerlos, Hainzenberg, Stummerberg, Zell am Ziller

Ausserertensalm Foto: Paul Wechselberger

11 Ortsteile Klammegg, Hoferwaldsiedlung, Kummerlandsiedlung, Stockengrube, Eben, Unterholz, Gertrauden, Schwaiger, Erlach, Oberberg, Innerberg

2.558 m. ü. A. Kreuzjoch – der höchste Punkt auf Gerlosberger Gemeindegebiet.

1.050 m ü. A. Lage der Gemeinde

468 Einwohner über 80-Jährige Männer 7 Frauen 5

über 90-Jährige Frauen 2

1.054 Gästebetten 105.587 Nächtigungen im Jahr 2018

2 Gasthäuser

1 Jausenstation 2 Skihütten 96 Privatzimmer- und Ferienwohnungsvermieter

33 landwirtschaftliche Betriebe

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GERLOSBERG – EIN BLICK IN DIE GEMEINDE

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

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Lage und Geschichte

Gerlosberg am Sonnenhang des Zillertals Die südwärts gerichteten Hänge am Eingang in das Gerlostal werden von der Gemeinde Gerlosberg eingenommen. Der Gerlosbach, Zufluss des Zillers, begrenzt die Gemeinde im Süden. Erstmals urkundlich erwähnt wird „Gerlaisperch“ 1237. Das Gemeindewappen zeigt einen Stierkopf mit zwei

mächtigen Hörnern auf goldenem Grund. Ein Symbol, das für den Erwerbszweig der Landwirtschaft steht und auf den früheren Goldbergbau hinweist. Ursprünglich lebte man von der Holzwirtschaft, später, von ca. 1700 bis 1840, vom Goldbergbau. Der Tourismus als Einnahmequelle

Anno dazumal: Ortsansicht

kam erst in jüngerer Zeit dazu. Die heute noch stark landwirtschaftlich geprägte Gemeinde erstreckt sich über ansteigendes bis sehr steiles Gelände, auf dem kleine Weiler und schöne alte Bauernhöfe angesiedelt sind. Die Vorläufer dieser Gehöfte waren ehema-

lige Schwaighöfe, die seit dem 12. Jahrhundert von verschiedenen Grundherren angelegt worden waren. Die günstige Südexposition erlaubt eine hohe Lage der Dauersiedlungsgrenze. Ausgedehnte Almflächen stehen der Zillertal Arena als Wintersportgebiet zur Verfügung.

Anno dazumal: Neues Schulhaus Gerlosberg

Gemeindeagenda Gerlosberg 2019/20

Gemeindeübergreifend

Dorferneuerungsprojekt

Vereinsleben in Gerlosberg

Grundkauf von drei Hektar über den Grundbeschaffungsfonds. Möglichkeit für wohnraumsuchende Gerlosberger, in der Gemeinde zu bleiben.

Foto: Silvia Schragl

Dorferneuerungsprojekt „Klammegg-Hoferwaldsiedlung“ Ideenfindung für eine Verjüngung der Gemeinde mit Interessentenprozess unter Einbindung der Anrainer. Projektstart voraussichtlich 2020.

Landjugend Gerlosberg

Das Vereinsleben in Gerlosberg versteht sich auch gemeindeübergreifend. Einzig die Landjugend/Jungbauernschaft Gerlosberg steht auf eigenen Beinen und präsentiert sich am Foto dem Betrachter ausnahmsweise exotisch.

Finalisierung des Glasfaserausbaues

Verbunden im Vereinsleben mit Zell am Ziller über: Freiwillige Feuerwehr, Schützenverein, Musikkapelle, Fußballverein, ARBÖ Raiffeisen Radteam


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GERLOSBERG – EIN BLICK IN DIE GEMEINDE

Kraftplatz für ein langes Leben – am Sonnenhang Gerlosberg

Fotos: Gerda Gratz

Lisl Hauser vulgo Moikl Lisl und ihre 97 Lenze

Der Moiklhof am Gerlosberg

Es muss sie fürwahr geben, die guten Plätze, die einem Menschenleben besonders zuträglich sind. Wo Lebensraum und persönliche Aspekte in einer starken Symbiose zueinander stehen und Harmonie, Gesundheit und Zufriedenheit heißen. Der Moiklhof am Gerlosberg ist das Zuhause von der lebensfrohen Lisl Hauser, ein Kraftplatz für die jung gebliebene 97jährige. Ist doch der Hof an die 600 Jahre alt, sein wind- und wettergegerbtes Holz hat Charme und verspricht Lebenswärme. Ein „Märznkatzl“ sei sie gewesen. Im März 1922 geboren und am Außerummalandhof in Hippach, mit sieben Schwestern aufgewachsen, war das Dasein geprägt von einer schweren, entbehrungsreichen Zeit. Die Eltern Elisabeth und Johann Bair boten dem 8-Mäderl-Haus so gut es ging ein liebevolles Elternhaus, wenngleich der Krieg an die Haustür klopfte und zahlreiche Zillertaler einrücken mussten. Fleißig gearbeitet und gerne gesungen hat man in Hippach. Die tüchtigen Mädls hatten hart zu arbeiten, fehlten doch die tauglichen Männer. Die Liebe wies Lisl Anfang der 1940er Jahre den Weg zum Moiklhof nach Gerlosberg, das „Hua-

Moikl Lisl auf der sonnigen Hausbank

matl“ von Sepp Hauser, der bei ihnen in Hippach am Hof mitgearbeitet hatte. Geheiratet wurde 1944. Gemeinsam mit Sepp, dem Moikl Sepp, setzte sie 14 Kinder in die Welt, ein Mädl war mitgebracht. Fünfzehn Schwangerschaften, drei Kinder mussten frühzeitig das Zeitliche segnen. Lisl gebar sieben Mädchen und acht Buben. Ein Leben, das getragen war von unermüdlichem Schaffen und Schicksalsschlägen, so lautet Lisl’s Lebensgeschichte. Stoff für einen Roman, den ein langes, erfülltes Leben schreibt. Die schwere Arbeit am Hof, jahrein jahraus, die hungrigen Münder, die zu stopfen waren. Die mühevolle,

fordernde Hausfrauenarbeit, wo es noch keine praktischen, mit Knopfdruck zu bedienenden Haushaltsgeräte gab. Wo beispielsweise die unterstützende Mitarbeit zweier Schwägerinnen die Waschmaschine ersetzten. Alle drei Wochen wurde im Zuhäusl mit Aschenlauge von Hand die gesamte Wäsche gewaschen. Eine Waschmaschine gab es noch nicht. Eine Arbeit, bei der sich Lisl barfuß winters einmal eine schwere Nierenentzündung geholt hatte und ins Krankenhaus nach Schwaz musste. Die beschwerliche Feldarbeit, die langen Fußmärsche, das harte Anpacken auf Hof und Feld, bis kurz vor der Niederkunft.

Anno dazumal: Blick in das Familienalbum, die Moikls am Gerlosberg 1970

Kurzum, das schicksalsschwere Frau- und Muttersein auf einem Hof am Berg in einer Zeit, die vieles noch nicht kannte. Krankheiten, Unfälle und der Mangel an Vitaminen, eine einfache medizinische Versorgung, und das Nichtwahrhabenwollen und -können, dass der Körper auch einmal eine Ruhe braucht. Ehemann Sepp ist 1998 verstorben, seitdem ist die Lisl Witwe. Umgeben von geschätzten Hundert Enkel, Urenkel und Ururenkel darf sich die Lisl entspannt und zufrieden zurücklehnen. Sohn Sepp und Schwiegertochter Elisabeth stehen der betagten Mutter und Schwiegermutter hilfreich und liebevoll zur Seite. Eine rüstige Gerlosbergerin, auch wenn die Beine nicht mehr so gut mitmachen, die gerne singt und Karten spielt. An die dreihundert Puppenkleider hat sie genäht und Porzellanpuppen die Zillertaler Tracht angezogen. Eine gestandene „Zillachtolerin“, eine Frau die zeitlebens gut geerdet am Gerlosberg, eine besondere Heimat gefunden hat. Lisl Hauser, vulgo Moikl Lisl, wirkt weise, wenn sie singt: „Vom Zillachtol aussn ...“ GG


GERLOSBERG – EIN BLICK IN DIE GEMEINDE

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

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Schwaighöfe, die Vorläufer der heutigen Bauernhöfe und Weiler im Zillertal

Der Gerlosberg und seine Schwaighöfe Der Begriff Die Bezeichnung Schwaige leitet sich vom Mittelhochdeutschen „sweige“ für ,Sennerei, Herde, Viehhof ‘ ab. Als spezielle Hofform stellten diese herrschaftliche Eigenbetriebe im Alpenraum dar. Spezialisiert auf Grünland und Milchviehhaltung. Dabei handelte es sich um Bergbauernhöfe, die zahlreich in den Gebirgslandschaften des 12. und 13. Jahrhunderts entstanden waren. Mit dem Zweck als dauerhaft bewirtschafteter Hof, diese wurden von verschiedenen Grundherrschaften planmäßig angelegt, um Naturalien an den Grundherrn zu zinsen. Sie hatten einen durchschnittlichen Bestand von zwölf Kühen und zinsten überwiegend in Butter und Käse. Der ursprüngliche Viehstapel wurde vom Grundherrn gestellt und sollte auf gleichbleibender Zahl gehalten werden. Wegen der Entlegenheit der Schwaighöfe war den Bewohnern der Frondienst ermäßigt oder erlassen. Die Lage und Bauweise Archäologische Funde belegen mittelalterliche Schwaigen im hochalpinen Raum zwischen 1.500 m und 2.500 m Höhenlage. Die Gebäude waren teils aus Bruchstein, teils aus Balkenwerk ausgeführt und mit Holzschindeln oder Steinplatten bedeckt. Sie umschlossen einen oder mehrere Räume für Wohn-, Arbeits- und Lagerzwecke. Daneben nahegelegene kellerartige Räume und Winterställe. Die Lage der Höfe richtete sich nach Kriterien wie, die Nähe einer Quelle oder eines Gebirgsbaches, den Schutz vor Steinschlag und Lawinen, die frühestmögliche Schneeschmelze und die Nähe eines Hochwaldes zur Brennholzversorgung. Lose geschichtete Umfassungsmauern aus Bruchstein markierten den „Friedensbereich“ der Schwai-

gen, dienten aber ebenso nächtens als Viehpferch und schützten vor Raubtieren wie Wölfe und Bären. Das Verschwinden Mit der Klimaverschlechterung zwischen 1450 und 1550 und während der „kleinen Eiszeit“, dem Pessimum in den Jahren 1645 bis 1715, sind viele der hochgelegenen Schwaigen verwaist und letztendlich dem Verfall preisgegeben worden. Eine Vielzahl der Bauernhöfe und Weiler in der Gemeinde Gerlosberg gehen auf ehemalige Schwaighöfe zurück, die seit dem 12. Jahrhundert dort planmäßig angelegt wurden. Der Tiroler Historiker und Volkskundler Otto Stolz (1881 – 1957) hatte sich zu Lebzeiten ausführlich dem Thema der „Schwaighöfe in Tirol“ gewidmet. In seiner Publikation die 1930 für den Verlag des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins erschienen war, sind für Gerlosberg nachfolgende Bezeichnungen der Schwaighöfe dokumentiert. „Swaig zu Rossruck, Pernharthern, Sporn, Eberharten, Irrenplaichen, Weg, Erlach, Schwaigen, Hundspichl“. Im Urbar (Besitzrechtsverzeichnis) von ca. 1400 wird das Gut

Paumgarten als „Swaige“ bezeichnet, jedoch nicht mit dem Schwaigenzins von 300 Stück Käse, sondern mit dem Weinund Geldzins von anderen zugehörigen Gütern belastet. Offenbar sind diese Güter ehemals Schwaigen gewesen und dann Normalgüter geworden, wie das Urbar von 1607 berichtet. Am Ziller endigte auch die damalige politische Grenze, die Grafschaft des Unterinntales, die bis zum Jahre 1504 zum Herzogtum Bayern gehörte, und begann jene, die seit dem 11. Jahrhundert als Lehen des Hochstiftes Brixen im Besitze der Grafen von Andechs gewesen war und bereits im 13. Jahrhundert mit der Grafschaft Tirol vereinigt worden war. Sie erstreckte sich vom Ziller im Osten bis zur Melach (Sellrain) im Westen und trägt die Bezeichnung das „Mittleres Inntal“. Interessant wer die Grundherren über die Schwaigen im Zillertal waren. Namen wie Herren von Rottenburg, das Stift Herrenchiemsee, das Stift Scheyern, die Schwaigen des Amtes Fügen, Zell und Schwendau, das Erzstift Salzburg, das Amt Innsbruck-Steinach, das Stift Frauenchiemsee, das Stift Foto: Land Tirol/Tiroler Kunstkataster

Pfaffenwerd, das Kloster Nonnberg zu Salzburg. Sie alle waren Eigner der Schwaigen vom Vorderen bis ins Hintere Zillertal. Ursprüngliche Schwaigen der Herzöge von Bayern und von kleineren Grundherren werden als spätere Güter der Kirchen (Pfarre Zell) genannt. In der „Nassen Tux“ und „Willendux“ werden die Schwaigen später als Höfe im Urbar von Steinach ausgewiesen mit Bezugsrecht des Stiftes Wilten. Urkundlich nicht beweisbar, aber eine Vermutung, dass Schwaigen im Tuxertal von Walsern als Grundherren angelegt wurden. Das würde auch für den schwarzen Tuxer Rinderschlag sprechen, die Tuxerrasse. Heute sind Schwaighöfe vielmehr Geschichte an die man sich erinnern mag. Die Nachfolger dieser historischen Hofform, die alten Bauernhöfe und Weiler des Zillertals, fallen leider auch vermehrt der Spitzhacke zum Opfer. Wichtiges, schützenswertes Kulturgut, das der Sensibilität für das Traditionelle, Erhaltenswürdige bedarf. So sind Hofbesitzer und Gemeinden gefordert mit dem entsprechenden Herzblut das bäuerliche Kulturgut für nachfolgende Generationen zu erhalten. Unsere Geschichte hat viele Gesichter. Erhaltenswürdiges Kulturgut, hat ein besonderes Gesicht, und kann uns sehr viele Geschichten erzählen. Der Summerauer Hof, vom Edinger Gut aus Haselstein in Hart, ist ein stiller Zeitzeuge im Museum der Tiroler Bauernhöfe und steht als Zillertaler Hof auf einem ehrwürdigen Platz im Höfemuseum Kramsach. GG

Anno dazumal: Baumgartenhof (Aufnahme 1949)

Mit freundlicher Unterstützung der Recherche durch die Kulturabteilung des Landes Tirol sowie Museum der Tiroler Bauernhöfe in Kramsach


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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

ZELLBERG GRATULIERT Franz Kröll - 85 Jahre Herr Franz Kröll, Zellberg 108, feierte am 11. August die Vollendung seines 85. Geburtstages. Bürgermeister Fankhauser Andreas überbrachte dem Jubilar die herzlichsten Glückwünsche der Gemeinde Zellberg.

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GEMEINDEGESCHEHEN – VON TUX BIS STRASS

Tourismusverband Mayrhofen-Hippach

Gästeehrungen

Aufgrund langjähriger Treue wurden am Mittwoch, 14. August, um 16.30 Uhr im Europahaus Mayrhofen folgende Gäste geehrt:

Foto: Melli's by Photographie Hruschka

Auf diesem Wege wünscht die Gemeinde Zellberg dem Jubilar noch einmal alles erdenklich Gute, viel Gesundheit und Glück für die Zukunft. Elsa Außerladscheider - 85 Jahre Frau Elsa Außerladscheider, Zellbergeben 60, feierte am 14. August die Vollendung ihres 85. Geburtstages.

Bürgermeister Fankhauser Andreas überbrachte der Jubilarin die herzlichsten Glückwünsche der Gemeinde Zellberg. Auf diesem Wege wünscht die Gemeinde Zellberg der Jubilarin noch einmal alles erdenklich Gute, viel Gesundheit und Glück für die Zukunft.

KALTENBACH GRATULIERT Herr Franz Luxner „Pungger Franzal“ feierte am 15. August im Kreise seiner großen Familie seinen 80. Geburtstag. Franz Luxner betrieb lange eine große Landwirtschaft, war in jungen Jahren Mitglied der Schützenkompanie und einige Zeit im Gemeinderat. Später engagierte er sich als Obmann des Pensionistenverbandes Ried-Kaltenbach. Seit geraumer Zeit fungiert er als Mesner der Marienkapelle in der Gemeinde und ist leidenschaftlicher Imker. Für Bürgermeister Klaus Gasteiger war es eine Selbstverständlichkeit, dem Jubilar zu gratulieren, er bedankte sich für sein öffentliches Wirken und wünschte für die Zukunft Gesundheit, Glück und Harmonie!

Ehrung in Bronze Frau Marianne und Herr Hubert Breuer aus Deutschland, zzt. Hotel Strass, Mayrhofen Frau Sieglinde mit Tochter Angelika Beh und Enkelin Gina-Maria aus Deutschland, zzt. Gästehaus Waldruh, Edith Kreidl, Mayrhofen Frau Jaqueline und Herr Victor Raach aus Luxemburg, zzt. Hotel Rose Mayrhofen Herr Dirk Huke aus Deutschland und Herr Heiko Heuring aus Deutschland, beide zzt. Pension Schwemberger, Fr. Schwemberger, Mayrhofen Ehrung in Silber Frau Claudia Heuring, zzt. Pension Schwemberger, Fr. Schwemberger, Mayrhofen Frau Bets und Herr Gerardus Rommers aus den Niederlanden, zzt. Hotel Rose, Mayrhofen Ehrung in Gold Frau Heidelinde und Herr

Ludwig Löffler aus Deutschland, zzt. Haus Eder, Anna Eder, Hippach Frau Bianca Baindl aus Deutschland mit Kinder Leon und Laura, zzt. Haus Eder, Anna Eder, Hippach Frau Ida und Herr Jost Gisler aus der Schweiz, zzt. Nieslerhof, Fam. Eberl, Mayrhofen Frau Celine Gerris aus Belgien, zzt. Pension Steiner, Fam. Tipotsch, Mayrhofen Ehrung Großgold Zum 40. Mal Frau Erika und Herr Walter Suttner aus Deutschland, zzt. Eckartauerhof, Mayrhofen Zum 50. Mal Frau Hildegard und Herr Egon Zander aus Deutschland, zzt. Apart Magdalena, Mayrhofen Zum 52. Mal Herr Bruno Gerris aus Belgien, zzt. Pension Steiner, Fam. Tipotsch, Mayrhofen

BAUERNWEISHEIT Im August viel Regenschauer ist Verdruss für jeden Bauer.


GEMEINDEGESCHEHEN – VON TUX BIS STRASS

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Zillertaler Verkehrsbetriebe AG

Erneut schwarze Zahlen, Zukunftsprojekt auf Schiene Deutliches Plus auch bei den Passagierzahlen – Intensive Arbeiten am Zukunftsprojekt Zillertalbahn 2020+ – Neue Zillertalbahn wird moderne und umweltfreundliche S-Bahn, die den Verkehr von der Straße auf die Schiene verlagern soll. Bei der Hauptversammlung der Zillertaler Verkehrsbetriebe AG (ZVB AG) in Mayrhofen konnten die Verantwortlichen eine erfolgreiche Bilanz 2018 vorlegen. „Die Zillertaler Verkehrsbetriebe AG hat zum vierten Mal in Folge schwarze Zahlen geschrieben. Das ist eine hervorragende Basis für die Zukunft des Unternehmens“, betonte Aufsichtsrats-Vorsitzender Franz Hörl. „Besonders erfreulich haben sich auch die Fahrgastzahlen entwickelt: 2018 nutzten rund 2,9 Millionen Fahrgäste die Zillertalbahn, mit einer Steigerung von 16 Prozent das größte Passagierplus aller österreichischen Privatbahnen.“ Fundament für Wasserstoffregion Zillertal Vorangetrieben wurde ebenso das Zukunftsprojekt Zillertalbahn 2020+, ein wesentlicher Bestandteil des Zillertaler Mobilitätsplans. So wird die Zillertalbahn die erste Schmalspurbahn der Welt, die mit Energie aus grünem Wasserstoff angetrieben wird und damit völlig CO2-frei unterwegs ist. Franz Hörl: „Die neue Zillertalbahn ist ein innovatives und weltweit einzigartiges Projekt. Sie ist das Fundament für die zukünftige Wasserstoffregion Zillertal, die international für Aufsehen sorgen wird.“ Zillertalbahn wird zur modernen S-Bahn Ein weiteres Hauptziel sei, das Angebot für die Zillertaler Bevölkerung und die Gäste im Tal so attraktiv wie möglich zu ge-

stalten und somit den Verkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern. „Dafür brauchen wir ein Rundum-sorglos-Paket. Dank moderner Züge, kürzerer Fahrzeiten und eines dichteren Angebotes wird die Bahn zur echten Alternative zum Auto. Die Zillertalbahn wird zu einer schnellen und modernen S-Bahn“, so Hörl. Diese Ziele unterstützen gleichfalls die Zillertaler Gemeinden als starker Partner, betonte Bürgermeister Hansjörg Jäger, Mitglied des Aufsichtsrates und Obm. des Planungsverbandes Zillertal. Nächste Schritte beim Zukunftsprojekt 2019 wird weiter intensiv an der neuen Zillertalbahn gearbeitet, sagt DI Helmut Schreiner, technischer Vorstand der ZVB AG: „Wir konnten Anfang des Jahres den Architekturwettbewerb für den neuen Bahnhof Mayrhofen abschließen, derzeit laufen die Grundverhandlungen.“ Eine weitere wichtige Infrastrukturmaßnahme soll die neue Trasse zwischen Aschau und Zell am Ziller werden. „Auch hier sind wir aktuell mit den Grundeigentümern im Gespräch. Unser Ziel: Wir wollen mit einer neuen Trasse und einer neuen Brücke

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UNSER NACHWUCHS

die Talstation der Zillertal Arena an die Zillertalbahn anbinden“, erklärt Schreiner. Zahlen und Fakten „Die Zillertaler Verkehrsbetriebe AG hat im Geschäftsjahr 2018 einen Jahresüberschuss von rund 573.800 Euro erzielt. Im Geschäftsjahr 2017 waren es 199.000 Euro“, berichtet DI Wolfgang Stöhr, kaufmännischer Vorstand der ZVB AG. Seit 2012 hat die Zillertalbahn die Passagierzahlen um 40 Prozent gesteigert. Wolfgang Stöhr: „Die Zahl der Stammkunden aus dem Zillertal – also der Fahrgäste mit personengebundenen Zeitkarten – erhöhte sich seit Beginn der Tarifreform im Jahr 2017 um 44 Prozent auf 3.100.“ Bürgermeister Mainusch wieder in den Aufsichtsrat gewählt Ein weiterer Tagesordnungspunkt waren die Wahlen in den Aufsichtsrat. Turnusmäßig scheidet Bürgermeister Mag. Dominik Mainusch aus dem Aufsichtsrat aus. Auf Vorschlag des Aufsichtsrates, das Gremium in der bisherigen Zusammensetzung beizubehalten, wurde der Fügener Bürgermeister wiedergewählt.

Fotos: Zillertaler Verkehrsbetriebe AG

Bgm. Dominik Mainusch (stv. Aufsichtsratsvorsitzender ZVB), Aufsichtsratsvorsitzender Franz Hörl, Bgm. Hansjörg Jäger (Aufsichtsrat ZVB und Obmann Planungsverband Zillertal), Wolfgang Stöhr (kaufmännischer Vorstand ZVB) und Helmut Schreiner, technischer Vorstand ZVB (v. l.)

LEONIE PETER HART IM ZILLERTAL geboren am 07.08.2019 um 02.40 Uhr, 2740g/48cm Lucia Malatinova und Florian Peter

FRANZISKA SPORER HIPPACH geboren am 07.08.2019 um 02.58 Uhr, 3100g/52cm Elisabeth und Lukas Sporer mit Mathias

EMMA MARIE HEIM STUMM IM ZILLERTAL geboren am 07.08.2019 um 09.25 Uhr, 2670g/46cm Daniela Heim und Thomas Angerer mit Maximilian

Über die Zillertaler Verkehrsbetriebe AG Die Zillertaler Verkehrsbetriebe AG betreibt die Zillertalbahn, zahlreiche Buslinien und weitere Busangebote. Die ZVB AG mit dem Firmensitz in Jenbach beschäftigt 162 Mitarbeiter. Hauptaktionäre sind die Gemeinden des Zillertals und die Marktgemeinde Jenbach.


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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

RAMSAU GRATULIERT Troppmair Josef - 91 Kürzlich konnte Herr Troppmair Josef seinen 91. Geburtstag feiern. Die Gemeinde gratulierte dem Jubilar ganz herzlich.

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GEMEINDEGESCHEHEN – VON TUX BIS STRASS

Interview

Stefan Sagmeister, Designer mit Weltruf, zu Gast im Europahaus Ein Gespräch mit Stefanie Thurner vom Europahaus Mayrhofen, zu ihrem Glücksgriff, Stefan Sagmeister ins Zillertal einzuladen.

Jubilar Josef Troppmair, Vize-Bgm. Josef Höllwarth (v. l.)

ZELL AM ZILLER GRATULIERT Familie Erika und Kurt Stadlmeyer konnte das Fest der „Diamantenen Hochzeit“ am 8. August feiern. Vizebürgermeister Benjamin Hotter und Gemeindevorstand Christoph Steiner überbrachten die herzlichsten Glückwünsche der Marktgemeinde.

DER PVÖ ZELL AM ZILLER GRATULIERT Am 14. August konnten Obmann Platzer Karl, Kassierin Bampi Helga und die Vorstandsmitglieder Eberharter Maria und Kaden Werner Frau Hauser Maria, Rohrerstr. Zell am Ziller, die am 13. August ihren 65. Geburtstag feierte, herzlich gratulieren und ihr noch viele schöne und besonders gesunde Jahre im Kreise ihrer Familie und unseres Vereins wünschen.

Jubilarin Hauser Maria (2. v. l.)

GG: Stefanie Thurner als Europahaus-Geschäftsführerin, holst du den Popstar des Grafikdesigns nach Mayrhofen. Was war deine Intention? ST: Ich wollte einen Akzent setzen und mal etwas ganz anderes machen, als bisher. Und mit Stefan Sagmeister haben wir die perfekte Person, um das Schöne bei uns im Zillertal bzw. in Mayrhofen sowie die Bedeutung unseres Hauses als Kongress- und Veranstaltungslocation hervorzuheben. Stefan Sagmeister ist unkonventionell und fernab von jeglichem Kommerz – er polarisiert bis zu einem gewissen Grad auch. Das war mir wichtig. Außerdem bewundere ich Stefan Sagmeister für seinen Mut, abseits der gewohnten Pfade zu gehen – diesen Mut hätte ich manchmal auch gerne …! GG: Ein Grafiker mit Weltruf, der sein Publikum auf den Pfad des Glücks führt. Ein Glücksforscher, der eine gewisse „Portion Glück“ auch ins Zillertal bringt. Welche Erwartungen hast du an den Vortrag gestellt? ST: Glücklich aus dem Vortrag gehen. Nein – ich glaube es geht um andere Denk- und Sichtweisen, die durch Stefan Sagmeisters Vortrag geöffnet werden. Und um seine persönlichen Erfahrungen während seiner Glücksuche. Worauf kommt es an und wie kann man seinem eigenen Glück auf die Sprünge helfen? Und – selbstverständlich ganz viel Inspiration. GG: Glück und Erfolg zwei Begriffe die in einer Wechselwirkung zueinander stehen. Wir leben in einer gestalteten Welt. Design hat seine Wirkung. Was macht uns glücklich? Kann ein Designpro-

dukt uns glücklicher machen als ein herkömmlicher Gegenstand mit derselben Funktion? ST: Ich glaube, das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und abhängig davon, worauf man persönlich Wert legt. Ich mag schöne Dinge lieber, als nicht so schöne – schöne Taschen zum Beispiel machen mich glücklicher, als nicht so schöne. Aber dieses Glück ist meist nur kurzfristig. Stefan Sagmeister wurde diese Frage auch schon gestellt. Er beantwortete sie damals folgendermaßen: Right now over 50 % of the worlds population live in cities. For this part of the population, everything around them has been designed, from the contact lens, to the cloth, the chair, the room, the house, the street, the park, the city. These designed surroundings play exactly the same role for a city dweller as nature does for an indigenous person living in a rain forest. They can be designed well or badly. They will make a difference. There are of course many products out there that do make our life easier, but we tend to only notice them when they fail badly. I can be in a plane going up and completely ignore the fact what an incredible piece of design it really is. I‘ll only really notice it when it crashes. https://www.bmw.com/en/design/ sagmeister-design-happiness.html

GG: Wie kann es uns gelingen mehr Glück zu erfahren? ST: Indem wir bewusster unser Leben leben und nicht alles für selbstverständlich sehen. Oftmals sind es die kleinen Dinge, die uns glücklich machen, uns aber nur selten auffallen. Und – ich bin auch überzeugt, dass man sein Glück nicht in die Hände eines anderen geben darf, dafür ist man selber verantwortlich. Danke für das Gespräch!


GEMEINDEGESCHEHEN – VON TUX BIS STRASS

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

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Spende vom Kulturverein Hollenzen-Eckartau

Verdienstmedaille des Landes Tirols für Stefan Geisler

Wir sagen DANKE

Am 15. August wurden, wie jedes Jahr am Hohen Frauentag, Frauen und Männer aus Nord-, Ost und Südtirol für ihren Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit von den Landeshauptleuten LH Günther Platter und LH Arno Kompatscher in der Innsbrucker Hofburg geehrt. Bezirksfeuerwehrinspektor Stefan Geisler, aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Zell am Ziller, wurde die Verdienstdienstmedaille des Landes Tirols für seine Verdienste um

das Feuerwehrwesen verliehen. Geisler war von 1993 bis 1998 Kommandant-Stellvertreter, von 1995 bis 2009 Abschnittsfeuerwehrkommandant und von 1998 bis 2009 Kommandant der FF Zell am Ziller. Seit 2009 ist Herr Geisler als Bezirksinspektor tätig. Neben der aufgezählten Tätigkeiten war und ist er ebenfalls in mehreren Funktionen auf Orts- sowie Bezirksebene vertreten. Wir gratulieren unserem Mitglied Stefan Geisler zu dieser Auszeichnung recht herzlich! Die Marktgemeinde Zell am Ziller schließt sich dieser Gratulation an und möchte diese Gelegenheit zum Anlass nehmen, herzlich für Stefan Geislers Hilfestellungen sowie die gute Zusammenarbeit in Feuerwehr-Belangen danken.

„Die Fledermaus“ auf der Festung

Wir wurden vom Pensionistenverband mit dem Bus abgeholt und heimgebracht. Was uns

Der Ausschuss vom Kulturverein übergab den Spendenscheck an Silvia Prosser (5. v. r) und Theresia Rauch (Kutsche)

Am Hohen Frauentag fand das Kinderfest des Kulturvereins Hollenzen-Eckartau statt. In diesem Rahmen wurde an Silvia Prosser und Theresia Rauch vom Netzwerk Demenzfreundliches Zillertal die großzügige Spende von 2.000 Euro übergeben. Das Netzwerk setzt sich für ein gutes Leben mit Demenz im Zillertal ein, zum Beispiel durch Veranstaltungen oder den Aufbau von neuen Angeboten für Angehörige und Betroffene. Mit dem Geld wird unter anderem der Aufbau eines ehrenamtlichen Besuchs- und Begleitdienstes finanziert. Jedes Jahr unterstützt der Kulturverein Hollenzen-Eckartau soziale Initiativen. Heuer wurde der Reinerlös vom „Hoamfohrafestl 2018“ auf mehrere Institutionen in der Region aufgeteilt. So erhielten neben dem Netzwerk Demenzfreundliches Zillertal auch die Gemeinde und Pfarre Mayrhofen eine Spende zur Unterstützung sozial Bedürftiger. Wir möchten uns sehr herzlich beim Kulturverein Hollenzen-Eckartau für die große Unterstützung bedanken!

PVÖ Zell am Ziller

Am 11. August trafen sich 26 Operettenfreunde, um in Kufstein auf der Festung die Operette „Die Fledermaus“ zu genießen.

Foto: Rauch

Zell am Ziller

geboten wurde, war einfach hinreißend unterhaltsam und schön. Auch das richtige Wetter war dabei, diese Veranstaltung lohnte es wirklich, dabei gewesen zu sein. Ein Lob den Veranstaltern und ein Danke dem Pensionistenverband!

DER PVÖ ZELL AM ZILLER GRATULIERT Am 12. August konnten Obmann Platzer Karl, Vorstandsmitglied Eberharter Maria und Obmann-Stv. Weichselbaumer Manfred dem noch sehr rüstigen und agilen Kröll Franz (Ebner Franzal), Zellberg, welcher am 11. August seinen 85. Geburtstag feierte, herzlich gratulieren und ihm noch viele Jahre mit Zufriedenheit, Gesundheit und Arbeitskraft im Kreise seiner Familie und unseres Vereins wünschen.

Obmann Platzer Karl

Obmann-Stv. Weichselbaumer Manfred, Jubilar Kröll Franz, Vorstandsmitglied Eberharter Maria und Obmann Platzer Karl (v. l.)


ZILLERTALER HEIMATSTIMME

HAINZENBERG GRATULIERT Diane Blaschek - 75 Am Sonntag, den 4. August, konnte Frau Diane Blaschek, Lindenhöhe 618, ihren 75. Geburtstag feiern. Bürgermeister Georg Wartelsteiner und Vizebürgermeister Hansjörg Kreidl überbrachten diesmal die Glückwünsche der Gemeinde etwas später, weil die Jubilarin ihren Geburtstag im engsten Familienkreis in Oberösterreich gefeiert hatte. Zudem hatte die Jubilarin an den Aufenthalt in der Heimat ihres Mannes German noch einen Wellness-Aufenthalt in Geinberg angehängt. Wir gratulieren auf diesem Wege noch einmal ganz herzlich und wünschen weiterhin viel Gesundheit!

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GEMEINDEGESCHEHEN – VON TUX BIS STRASS

Zillertaler Heilkräuterfreunde

Es blüht so schön im Mariengarten Es gibt ca. 13 bekannte Arten der Ringelblume und mindestens zehn verschiedene kann man im Kräutergarten in Schlitters bewundern. Die Ringelblume, auch bekannt als Calendula, ist ein Korbblütler und wird im Bereich der Wundheilung und bei Gelenkschmerzen eingesetzt. Verarbeitet als Salbe hilft sie insbesondere bei Dermatitis und trockener Haut. Gern wird sie auch zum Aufguss als wohlschmeckenden Tee verwendet. Die Blütenblätter in Salaten sind nicht nur optisch ein Highlight.

Foto: Zillertaler Heilkräuterfreunde

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Zell am Ziller

Der Museumsverein dankt! Diane Blaschek mit Tochter Claudia und Freundin Jan Horton

konnte ein Ehepaar gefunden werden, welches mit viel Liebe, aber auch immenser Fachkenntnis Figuren restauriert und dabei fehlende Gliedmaßen nachschnitzt sowie Neufassungen vornimmt. So unlängst wiederum geschehen bei den beiden Bernadettes, welche Bestandteil der Lourdesgrotten in der Museums-Kapelle und jener im Eingangsbereich des Ental-Hofes sind. Nicht unerwähnt darf dabei bleiben, dass solche Restaurierungen jeweils kostenlos erfolgen.

Die Gemeinde Stummerberg gratuliert auf diesem Wege nochmals recht herzlich zum Hochzeitsjubiläum und wünscht dem Jubelpaar noch viele weitere Jahre in Glück und Gesundheit.

Dem Zillertaler Regionalmuseum werden in Form von Donationen immer wieder Exponate bäuerlicher Volkskunst zur Verfügung gestellt, die in der Folge wesentliche Bereicherungen der jeweiligen Schwerpunktausstellungen darstellen. Solche Stücke befinden sich - wenngleich der Verein dankbar für jegliche Geschenkgaben ist - allerdings nicht selten in einem bedauernswerten Zustand und bedürfen vielfach einer aufwendigen Restaurierung. Mit Marianne und Lois Bradl aus Ried

Josef und Maria Holaus und Bezirkshauptmann Dr. Michael Brandl

Museumsvereins-Obmann Peter Dolinsek mit Marianne und Lois Bradl sowie einer der restaurierten Bernadettes. Der Museumsverein möchte bei dieser Gelegenheit Marianne und Lois herzlich für ihren Einsatz, durch welchen historische Objekte gesichert und damit der Nachwelt erhalten werden können, herzlich danken und dabei die Bitte anschließen, dem Verein auch weiterhin gewogen zu bleiben.

STUMMERBERG GRATULIERT Goldene Hochzeit am Stummerberg Die Eheleute Maria und Josef Holaus konnten am 17. April das Fest der „Goldenen Hochzeit“ feiern. Am 7. August wurde dem Jubelpaar nun von Bezirkshauptmann Dr. Michael Brandl und Bgm. Danzl Georg ein Besuch abgestattet, und im Rahmen einer kleinen Feier wurde den Eheleuten die Jubiläumsgabe mit Urkunde überreicht.


GEMEINDEGESCHEHEN – VON TUX BIS STRASS

Zillertaler Heilkräuterfreunde

3. Kräutergartenfest war ein voller Erfolg Am vergangenen Donnerstag feierten die Zillertaler Heilkräuterfreunde ihren 3. Geburtstag im Mariengarten in Schlitters. Es war zugleich der Feiertag zu Mariä Himmelfahrt. Traditionell wurden an diesem Tag Kräuterbuschen gebunden und in der Kirche geweiht. Aufgehangen im sogenannten „Herrgottswinkel“ des Wohnhauses schützt dieser Kräuterstrauß das Haus und deren Bewohner. Viele Freunde, Sponsoren, Gäste, Urlauber, Kräuterhexen und Kollegen durften Obfrau Martina Heubach und ihr Team begrüßen. Danke an den Bürgermeister von Schlitters Friedl Abendstein für seinen Besuch und seine Unterstützung. Auch ein großes Dankeschön an den Traktoren-Club aus Münster, der mit seinen geschmückten Oldtimern anrückte. Verpflegt wurden die Kräutergartenbe-

sucher von Monika Weidlinger und ihrem Team mit köstlichen Zillertaler Krapfen. Stündlich gab es Kräuterführungen durch den Mariengarten mit unseren FNL-Kräuterexperten Richard Rieser und Karin Moser. Mit harmonischen Harfenklängen unterhielten verschiedene Zillertaler Musikanten die Gäste. Die Produktpalette der Heilkräuterfreunde ist in diesem Jahr sehr vielseitig und reicht von getrockneten Kräutermischungen über Essenzen bis hin zu Badesalzen. Auch wenn das Fest vorbei ist, der Mariengarten ist weiterhin für alle Kräuterinteressierte geöffnet. Wir freuen uns auf euren Besuch! Folgenden Termin bitte vormerken: Am 2. September findet wieder eine interessante Kräuterführung im Mariengarten statt. Ab 17 Uhr zeigt FNL-Kräuterexperte Kräuter, welche momentan wohltuend für Körper und Geist sind.

Es geit koane Grenz‘n mehr ... Alles weard heacher, größer, teurer, anspruchsvoller, unmöglicher und i bin mitt‘n drinn. Oft frag i mi, was hat das grad für an Sinn. Die Früchte wearn größer, hamm aber weniger G‘schmoch, is Gras, is Koarn die Staud‘n wearn hechar, was kimmt danoch? Die Kinder kemmen scho größer auf die Welt über 4 Kilo ist gar nit so selt‘n. Die Häuser schiass‘n aus‘n Bod‘n mit olm no mehr Bett‘n, sein dia Vermiatar gar nimma zu rett‘n? Die Kuhställe sein riesig, is Viehch hot koane Hoar‘n, das ist is oanzige was kloaner ist woar‘n. Die Euter vo die Kiah homm an Umfang, dass sie‘s kaum mehr dertrag´n, aber Milch ist zuviel, mir lar‘n se oh‘n . Gewand hot jed‘r in Kast‘n voll und Schuhe 50 Paar, und no 10 Paar kemmen dazua jed‘s Jahr. Und Auto und Urlaube und Freizeit kennen koane Grenz‘n mehr, kimmst da nit mit, bist nimma „In“,bist nit „Wer“. A groaße Rolle spielt die Scheanheit ... groaß, schlank, sportlach, fitt und flott, und mutig muaß ma sein, sinscht hast nix verloarn in an Verein.

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ESV Ramsau

34. Int. Amethysten-Turnier

Die Siegermannschaft EV Fritzens

Bei leichten Regenschauern begann das traditionelle internationale Amethysten-Turnier des ESV Lagerhaus Ramsau, mit der ersten von drei 9er-Gruppen, am Freitagabend des 2. August. Der Regen tat allerdings nichts zur Sache, da die vor Kurzem eingeweihte neue Stocksportanlage in Schwendau die widrigen Bedingungen fernhielt und ein Turnier auf höchster professioneller Ebene möglich machte. In Gruppe 1 gewann die Mannschaft des SV Aschau vor dem ESV Fritzens. Am Samstag wurde das Turnier um 8 Uhr mit Gruppe 2 fortgesetzt. In dieser Gruppe gewann überraschend die zweite Mannschaft aus Längenfeld. Die Gruppe 3 konnte der SV Breiten-

Rang 2 SV Aschau

Und innwendig wia schaugt‘s dort aus? Weard die Toleranz und Herzensbildung ach olm greaßer: i bezweifl! E. Schönherr, Juni 2019

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Rang 3 SV Breitenbach

bach für sich entscheiden. Alle Gruppensieger und der bestplatzierte Zweite, in diesem Fall der ESV Fritzens, qualifizierten sich fürs Finale. Es spielte „Jeder gegen Jeden“. Nach drei spannenden Finalspielen konnte der ESV Fritzens seine Qualität ausspielen und wurde Sieger des 34. Internationalem Amethystenturniers. Silber ging an unsere Nachbarn aus Aschau, welche eine hervorragende Leistung erbrachten. Der 3. Platz ging an den SV Breitenbach, und der SV Längenfeld 2 musste sich an diesem Tag mit dem 4. Rang begnügen. Wir danken allen Zuschauern für die Unterstützung sowie den vielen freiwilligen Helfern und den Sponsoren der Sachpreise!


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SPORT IM ZILLERTAL

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

TC Raiffeisen Hippach

Hochklassige Beteiligung: 42. Internationales ÖTV Herrenturnier Kat. II

Peter Gomig (GL Raiffeisenban Hippach), Matthias Eberl (Turnierleitung), Markus Sedletzky (Finalist), Hannes Bangratz (Turniersieger) und Daniel Pfister (Obmann TC Hippach) (v. l.)

Von 9. bis 11. August fand auf der Tennisanlage in Hippach wieder das ÖTV-Turnier der zweithöchsten Kategorie statt. Bei einer Gesamtpreisgeldausschüttung von 3.620 Euro spielten auch heuer wieder die besten Tennisspieler Österreichs (Anm.: vier Spieler aus den Top 30, die Nummer 1 des Turniers ist der-

zeit 17ter der österreichischen Tennisrangliste) mit. Petrus hielt das, was er versprach, und es konnten alle Partien im Freien bei Sonnenschein ausgetragen werden. Nach packenden Tennisspielen und vielen knappen Matches konnten sich die zahlreichen Zuschauer am Sonntag ab 9 Uhr zwei hochklassige Halbfinale anschauen. Im Finale am Nachmit-

tag setzte sich dann knapp, aber doch, der Tiroler Bangratz mit 7:6 und 6:3 durch. Somit blieb der Nummer eins des Turniers, Markus Sedletzky auch beim 7. Antreten in Hippach sein erster Kat. II-Titel verwehrt, obwohl er im ersten Durchgang bereits drei Satzbälle hatte. Nach einer hitzigen Partie krönte sich somit nach Alexander Erler im letzten Jahr, auch heuer ein Tiroler mit dem Tennistitel in Hippach. Gratulation an den erst 19-jährigen Imster Nachwuchsspieler Hannes Bangratz. Der TC Raiffeisen Hippach möchte sich in diesem Sinne bei seinem Hauptsponsor, der Raiffeisenbank Hippach u. U., für die abermalige tatkräftige finanzielle Unterstützung bedanken. Aber ebenso bei den zahlreichen Sponsoren und Gönnern, die eine solch hochklassige Veranstaltung

wie dieses top Tennisturnier überhaupt möglich machen. Seitens des Österreichischen Tennisverbandes wurde für das kommende Jahr bereits zugesichert, dass die verbliebenen sechs Turniere der Katagorie II geschützt werden und somit zugleich österreichweit parallel zum Turnier Anfang August kein anderes Turnier stattfinden darf. In Zukunft soll dies für den Tennisclub Hippach als Veranstalter eine weitere Verbesserung und Erleichterung darstellen, da hiermit eine noch höhere Beteiligung und zudem Sicherung der Teilnahme von Top-Spielern erfolgen soll. Ergebnis: Sieger Johannes Bangratz (T) Zweiter Markus Sedletzky (NÖ) Dritte Niklas Waldner (T) & Fabian Gruber (STMK)

Steinbockmarsch

Begeisterung steckt an! Was am vergangenen Wochenende in Ginzling los gewesen ist, wird mit Sicherheit über die Grenzen hinaus erzählt. Die Hunderten Teilnehmer, die Sportbegeisterten, die vielen jungen Leute und die unzählig ehrenamtlich Tätigen haben ein beeindruckendes Wochenende mit tollen sportlichen Leistungen hinter sich. Aufgefallen ist die Tatsache, dass Freude und Begeisterung am Bergsport so ansteckend sind. Schön ist auch, dass es keine groben Unfälle gegeben hat. Alle sind wohlbehalten ans Ziel gekommen. Ein kurzer Schockmoment war allerdings die Meldung eines Steinbruchs kurz vor der Grawandhütte. Die Einsatzkräfte sind sofort vor Ort

gewesen und haben nach sehr kurzer Zeit gemeldet: Keine Verschütteten! Sofort ist mit den Baggerarbeiten begonnen worden. Deshalb sei diese Gelegenheit genutzt, um aufrichtig Danke an alle Blaulichtorganisationen und an die Aufräum-Mannschaft zu sagen.

Eine fröhliche und begeisterte Siegerehrung rundete dieses tolle Sportwochenende ab – herzliche Gratulation!

Allen, die zum Gelingen dieser herausragenden Veranstaltung und der anschließenden schönen Feier beigetragen haben, sei auf diesem Wege ebenso ein herzliches „Vergelt‘s Gott“ ausgesprochen. Besonderer Dank gebührt allen Bergsteigern, verbunden mit der Einladung zum Steinbockmarsch 2020! Die Marktgemeinde Mayrhofen

Diese heiteren Gesichter sprechen Bände – dabei zu sein ist ALLES!

Landesgeologe Thomas Fiegl und Ortsvorsteher Rudi Klausner beim Erkundungsflug – danke für den raschen Einsatz!


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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

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Zillertaler Heimatstimme - Ausgabe 34 2019  

ePaper der Zillertaler Heimatstimme - Ausgabe 34 2019

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