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ZILLERTALER GEMEINDEBLICK

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

29 | 2020

74. Jahrgang · Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen · Jahresabo € 35,- · Einzelpreis € 1,- · erscheint wöchentlich · 17. Juli 2020 · Nr. 29

MEISTER DER TARNUNG

Dem Schneehuhn im Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen auf der Spur Seite 5

BRAUKUNSTHAUS

BLÜHENDES ZILLERTAL

ZILLERTAL SPORTLICH

Im Gespräch mit Touristiker Andreas Braun & Martin Lechner

Gemüsegasse, mehr „Natur im Garten“ und der „Garten Eden“

Jugendliche Klettersportler und ein Rekord im Speerwerfen

Seite 3, 8-9

Seite 16-17

Seite 24

Österreichische Post AG | WZ 02Z031716 W | nicht retournieren Marktgemeinde Mayrhofen, Hauptstraße 409, 6290 Mayrhofen


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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Zillertaler Heimatstimme Amtsblatt der Marktgemeinde Mayrhofen Verleger und Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen 6290 Mayrhofen, Hauptstraße 409 T 05285 64000 | F 05285 64000 34 Chefredakteurin: Gerda Gratz Hersteller Satzarbeit: die praxis, Werbeagentur 6290 Mayrhofen, Schmiedwiese 173 Druck: Athesia Druck GmbH Innsbruck/Bozen Redaktion und Anzeigenannahme die praxis, Werbeagentur, Mayrhofen T 05285 62000 22 | F 05285 62000 40 redaktion@zillertalerheimatstimme.at anzeigen@zillertalerheimatstimme.at Mo-Fr 09-12 Uhr und Di-Do 14-17 Uhr Annahmeschluss in der betreffenden Erscheinungswoche REDAKTION: Montag 10.00 Uhr ANZEIGEN: Montag 12.00 Uhr Namentlich oder mit Kürzel gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder und sind von der Redaktion nicht in allen Einzelheiten des Inhalts und der Tendenz überprüfbar. Für unverlangte Manuskripte übernimmt die Schriftleitung keine Verantwortung. Nachdruck ausschließlich mit schriftlicher Erlaubnis der Redaktion. P.b.b. Erscheinungs- und Verlagspostamt 6290 Mayrhofen. Copyright Um urheberrechtliche Unannehmlichkeiten zu vermeiden, weisen wir darauf hin, dass der Auftraggeber bzw. Überbringer von Unterlagen für Inserate und Textbeiträge das Urheberrecht für überlassene Fotos, Vorlagen udgl. haben muss, und somit der Hersteller und Herausgeber der Zillertaler Heimatstimme schad- und klaglos gehalten wird. Geschäftsbedingungen Es gelten die Bestimmungen der „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ der Zillertaler Heimatstimme. Die jeweils aktuelle Ausgabe ist beim Herausgeber oder unter www.zillertalerheimatstimme.at einsehbar.

Das Hotel Tipotsch in Stumm wurde von der Klassifizierungskommission der Fachgruppe Hotellerie der Wirtschaftskammer Tirol mit „3-SterneSuperior“ ausgezeichnet. Seniorchef Heinz Tipotsch, Hermann Wegscheider, Johann Hundsbichler und der jetzige Chef Simon Tipotsch (v. l.)

Aufsteigen, Aufblühen … „Almblühen“ mit Künstler Prof. Hans Salcher Bilderreiche Ausstellungseröffnung auf der Granatalm „besuchen, sehen, kaufen ...“ bis September.

Viel los im Mariengarten! Das schöne Wetter lockt viele Gäste in den Kräutergarten nach Schlitters. So konnten die Zillertaler Heilkräuterfreunde kürzlich die Mamas mit ihren Kindern vom Eltern-Kind-Zentrum Bruck am Ziller im Mariengarten begrüßen.

Gender-Hinweis Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werden in der Zillertaler Heimatstimme zum Teil Begriffe wie z.B. „Mitarbeiter“ in der maskulinen Schreibweise verwendet. Grundsätzlich beziehen sich diese Begriffe immer auf beide Geschlechter. Kürzung von Texten Die Redaktion behält sich vor, gegebenenfalls bei redaktionellen Beiträgen und Leserbriefen Kürzungen vorzunehmen oder diese auch ganz wegzulassen. Die Platzierung und Anordnung von Texten und Fotos ist allein der Redaktion vorbehalten. Bei mehreren Fotos zu einem Text werden diese nur berücksichtigt, wenn genügend Platz vorhanden ist. Nach Redaktionsschluss eingelangte Beiträge können erst in der darauffolgenden Woche berücksichtigt werden. Abo-Service office@mayrhofen.tirol.gv.at Frau Anita Pfister-Kreidl T 05285/64000-11 Titelbild: © Felix Lassacher

Foto: Gerda Gratz

IMPRESSUM

SEITENBLICKE

Couragierte Schüler von der Polytechnischen Schule in Zell Mit viel Arbeit, Leidenschaft und Zeitaufwand haben diese jungen Leute mitgeholfen, dass in Hollenzen ein neues Kleinod entstanden ist. Eine reizende Marienkapelle lädt nun die Allgemeinheit ein, um auszuspannen. Das habt ihr super gemacht! Gratulation!

Foto: Zillertaler Heilkräuterfreunde

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AUFBLATT‘LT

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

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Das neue BrauKunstHaus von Zillertal Bier

Foto: Zillertal Bier

Von der Kunst, Themenwelten der Öffentlichkeit zu präsentieren

Eine spannende, prickelnde Welt nicht mehr nur für sich allein an der Produktionsstätte in Zell am Ziller, sondern ab Mitte Juli ebenso für ein interessiertes Publikum. Die Verkostung der frischen Bierspezialitäten darf dabei den krönenden Abschluss bilden. Das BrauKunstHaus wird zukünftig viele Stücke spielen. Ein Ort der einzigartigen Begegnung, zumal sich Zillertal Bier als Brauerei mit dem BrauKunstHaus österreichweit einen besonderen Namen machen wird.

Dieser Tage wird im Zillertal eine prickelnde Themenwelt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Zillertaler Braukunst „verbraut“ sich mit Kunst und wird als spannender Ort multimedialer Inszenierungen zum BrauKunstHaus. Von den Zutaten für die Bierspezialitäten, über deren Verarbeitung im Brauprozess, bis hin zu den Traditionen der Region sind bei Zillertal Bier auf drei Etagen Erlebnisse für alle Sinne geboten.

Das Zillertal darf sich dabei als beliebte Tourismusdestination glücklich schätzen. Neben dem starken regionalen Auftritt als erlebbares und „Kostbares Tirol“, reiht sich ein weiteres Unternehmen in den Reigen der Erlebniswelten. Nach der Erlebnissennerei Zillertal in Mayrhofen folgt nun das BrauKunstHaus in Zell am Ziller. Keine Kunst wird es zukünftig für die Verantwortlichen sein,

seine süffige Geschichte und Innovationen zu erzählen. Das BrauKunstHaus ist dafür geradezu prädestiniert, um der Zillertaler Tradition eine moderne Bühne zu geben.

dreas Braun und Firmenchef Martin Lechner, zwei Kenner ihres Handwerks! Beide haben gemein, dass sie ihre Visionen zum Prickeln bringen!

Die Wirtschaft und der Tourismus brauchen Innovationen, sollen berühren, verzaubern und binden. „So far, so close“, ist nicht nur ein Motto, das sich der Tirol Tourismus an die rot-weiße Fahne geheftet hat, sondern ist ebenso Auftrag der Wirtschaft, ihr Angebot zukunftsorientiert zu gestalten und Kunden wie Gäste gleichermaßen zu binden. Innovative Produktionsunternehmen stärken nicht nur die eigene Marke – sie sind auch ein Indikator für eine wichtige Unternehmenspolitik. Ein Prost auf die Zillertaler Wirtschaftlichkeit und Gastfreundschaft! Lesen Sie in der vorliegenden Ausgabe mein Interview mit dem Tourismusexperten An-

Foto: Toni Anzenberger

Seit den 1980er-Jahren boomen Themenwelten. Weltweite Inszenierungseinrichtungen, die eines zum Ziel haben, die durchgängige Thematisierung des vielschichtigen Angebotes. Der Erfolg basiert auf innovativen Betriebskonzepten, bei denen Markenbildung und Emotionalisierung des Konsums eine zentrale Rolle spielen. Österreichs Vorzeige-Projekt sind die Swarovski Kristallwelten, die heuer ihr 25-jähriges funkelndes Jubiläum feiern.

Gerda Gratz Chefredaktion gerda@zillertalerheimatstimme.at


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ÄRZTE- UND APOTHEKENDIENST IM ZILLERTAL

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

TUX

MAYRHOFEN

ZELL/ZILLER

STUMM/FÜGEN

ZAHNARZT

APOTHEKEN

Sa 18.7.

Dr. Peter Peer Juns 592 05287 86180 10.00 bis 11.00 16.00 bis 17.00

Dr. Wiltrud Wachter Schwendaustr. 182 05285 62622 10.00 bis 11.30 16.00 bis 17.00

Dr. Wiltrud Wachter Schwendaustr. 182 05285 62622 10.00 bis 11.30 16.00 bis 17.00

Dr. Franz Josef Welsch SCHLITTERS 52a 05288 72311 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. med. univ. Volkmar Hueber SCHWAZ Archengasse 9 05242 62135 09.00 bis 11.00

Europa Apotheke RAMSAU I. Z. 05282 2189 Dorf-Apotheke FÜGEN 05288 63818 16.00 bis 18.00

So 19.7.

Dr. Peter Peer Juns 592 05287 86180 10.00 bis 11.00 16.00 bis 17.00

Dr. Wiltrud Wachter Schwendaustr. 182 05285 62622 10.00 bis 11.30 16.00 bis 17.00

Dr. Wiltrud Wachter Schwendaustr. 182 05285 62622 10.00 bis 11.30 16.00 bis 17.00

Dr. Franz Josef Welsch SCHLITTERS 52a 05288 72311 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. med. univ. Volkmar Hueber SCHWAZ Archengasse 9 05242 62135 09.00 bis 11.00

Europa Apotheke RAMSAU I. Z. 05282 2189 Dorf-Apotheke FÜGEN 05288 63818 10.00 bis 12.00 16.00 bis 18.00

Außerhalb der Öffnungszeiten ist die Europa Apotheke in Ramsau von Sa., 18.7., bis Fr., 24.7., für Notfälle erreichbar.

ORTHOPÄDIE ZILLERTAL DR. CHRISTIAN SCHIMANEK

URLAUB ORDINATION DR. WILTRUD WACHTER

Die Praxis ist wegen Urlaub vom 20.07. bis einschließlich 24.07.2020 GESCHLOSSEN. Ab 27.07.2020 sind wir wieder für Sie da.

Unsere Ordination bleibt vom 27. Juli bis 07. August wegen Urlaub GESCHLOSSEN. Nächste Ordination wieder am Montag den 10. August 2020.

Dr. Christian Schimanek Ärztehaus Ramsau i. Z. Tel. 05282 4939

Dr. Wiltrud Wachter Schwendaustr. 182, 6290 Mayrhofen Tel. 05285 62622

ZILLERTAL TV

TV-PROGRAMM 17.07. - 23.07. Immer zur vollen Stunde: Rückblick KINI Fullgas (Sport & Freizeit) Immer zur halben Stunde: Geschichten rund um den Sternplatz mit Franz Wechselberger (Land & Leute)

Zillertaler Heimatstimme, Ausgabe 30., 24.7.2020

SCHWERPUNKT SCHÖN UND GESUND Eine ideale Plattform für Ihre Inseratschaltung. anzeigen@ zillertalerheimatstimme.at

Foto: Thomas Hoflacher - www.lichtmaschine.click

BILD DER WOCHE

Morgenstimmung am Brandberger Kolm.


AKTUELL IM ZILLERTAL

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen

Dem Schneehuhn auf der Spur

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Verschiedene Naturparkwanderungen Infos: www.naturpark-zillertal.at Anmeldungen: unter Veranstaltungen bis 20.00 Uhr am Vortag der Veranstaltung. Bei Fragen steht das Naturparkteam gerne zur Verfügung: 05286/52181, info@naturpark-zillertal.at

Richtlinien für den Heizkostenzuschuss 2020/2021 Foto: Pallaoro Pernstich

Das Land Tirol gewährt für die Heizperiode 2020/2021 nach Maßgabe der folgenden Richtlinie einen einmaligen Zuschuss zu den Heizkosten. Die Höhe des Zuschusses beträgt einmalig € 250,- pro Haushalt.

Im Winter schneeweiß, im Sommer steingrau gebändert, kann es sich mit seinem jahreszeitlich wechselnden Gefieder in seinem Lebensraum fast unsichtbar machen. Der Hochgebirgs-Naturpark ist dem Schneehuhn derzeit dennoch auf der Spur. Gemeinsam mit der Uni Innsbruck und dem Land Tirol möchte der Naturpark mit einem zweijährigen Forschungsprojekt mehr über diese faszinierende Tierart der Zillertaler Alpen herausfinden, auch um sie zukünftig noch zielgerichteter schützen zu können. Die Erforschung eines Tarnungskünstlers wie das Schneehuhn erfordert Zeit, geschultes Personal und methodisches Geschick. So werden insgesamt sechs über den Naturpark verteilte Untersuchungsräume oberhalb der Baumgrenze auf rund 950 ha systematisch auf Nachweise durchkämmt. Ob Losung oder Feder, dank moderner genetischer Methoden ist es möglich, Individuen zu unterscheiden und Verwandtschaftsbeziehungen aufzuklären. Am eindrucksvollsten ist

es natürlich, die Schneehühner direkt zu beobachten. Bei ihrer Zählung macht man es sich zunutze, dass die Schneehähne im Frühling bei Tagesanbruch ihre Reviere durch einen knarrenden Gesang anzeigen. Die ersten Ergebnisse zeigen: Der Hochgebirgs-Naturpark ist ein wahres Paradies für Schneehühner, doch nicht jedes Gebiet ist gleich gut. Schneehühner sind durchaus anspruchsvoll, was die Wahl ihres Lebensraums betrifft. Ein Mosaik aus Rasen, Zwergsträuchern und Felsen wird den verschiedenen Bedürfnissen des Schneehuhns wie Nahrung, Übersicht und Deckung am besten gerecht. Besonders geeignete Lebensräume wurden im Zillergrund festgestellt. Mit rund zehn Hähnen pro 100 ha dürfte das Gebiet zu den am dichtesten von Schneehühnern besiedelten Gebieten der Alpen zählen! Nach den Erhebungen und DNA-Analysen wird ein Bericht erstellt, der alle wichtigen Erkenntnisse zusammenfasst. Dann wird auch in der Presse wieder über das Schneehuhn zu lesen sein und der gesamte Bericht in der Wissensdatenbank des Naturparks zugänglich gemacht PR (naturpark-zillertal.at).

Für Pensionisten/-innen mit Bezug der Ausgleichszulage, wohnhaft außerhalb der Stadtgemeinde Innsbruck, denen im vergangenen Jahr der Antrag auf Heizkostenzuschuss des Landes bewilligt worden ist, ist eine gesonderte Antragstellung nicht erforderlich. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage der Marktgemeinde Mayrhofen: https://www.mayrhofen.tirol.gv.at/Heizkostenzuschuss

Haderlumpen live in der ARD Am kommenden Sonntag, 19. Juli, sind die Haderlumpen wieder zu Gast bei Stefan Mross in der beliebten Sendung „Immer wieder sonntags“ aus dem Europapark in Rust. Die Sendung wird live in der ARD um 10.00 Uhr ausgestrahlt, aber diesmal ohne Publikum.

Foto: Zillertaler Haderlumpen

Das Alpenschneehuhn gehört zu den Raufußhühnern und ist ein wahrer Meister der Tarnung.

Zur teilweisen Abdeckung der durch die verordneten Maßnahmen im Rahmen der Corona-Pandemie im Frühjahr angefallenen Mehrkosten wird zusätzlich ein Covid-Energiekostenzuschuss in Höhe von einmalig € 100,- pro Haushalt gewährt.

Die Blasmusik kommt Die Bundesmusikkapelle Ried-Kaltenbach setzt heuer auf eine andere Art des Musizierens. Sie marschiert, jeweils ab 20.00 Uhr, durch die Orte, macht Halt an verschiedenen Plätzen und freut sich auf viele, gut gelaunte Zuhörer: am 24. Juli in Kaltenbach, am 17. und 31. Juli in Ried i. Z.


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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

RÖM. KATH. PFARRAMT MAYRHOFEN V. 17.07. – 26.07. Freitag, 17.07. - 19.00 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung, Beichtgelegenheit, 19.30 Uhr Abendmesse f. Brigitta Roscher/f. Ferdinand u. Maria Eberharter/f. Heidi Dengg u. Ang./f. Maria Eberharter u. Brüder/f. Sepp u. Elise Kröll, Dengger/f. Otto u. Theresia Kröll u. Ang./ um Glück und Gottes Segen Samstag, 18.07. - 19.30 Uhr Vorabendmesse, f. Theresia u. Manuela Sporer/f. Katharina u. Heinrich Bliem/f. Walter Longhino u. Eltern/f. David Hanser/f. Bernd Brugger Sonntag, 19.07. – 16. So. im Jkr. - 8.00 Uhr Hl. Messe , 10.15 Uhr Pfarrgottesdienst Mittwoch 22.07. - 7.00 Uhr Frühmesse Freitag, 24.07. - 19.00 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung, Beichtgelegenheit, 19.30 Uhr Abendmesse f. Altbgm. Franz Kröll/f. Martin Pfister, Kreidl Franz u. Maria/f. Aloisia Böhmer/f. Hans Vigl/f. Dr. Roman Lass/f. Anneliese Waldhart Samstag, 25.07. - 19.30 Uhr Vorabendmesse und Anna Fest des katholischen Frauenbundes, Bündnisamt f. Verstorbene Mitglieder des Frauenbundes/f. August Knauer/f. Georg u. Maria Hotter/f. Theresia Eberharter/f. Anna Maidler/f. Erna u. Max Kofler/f. Georg u. Anna Kröll Sonntag, 26.07. – 17. So. im Jkr. - 8.00 Uhr Hl. Messe für alle armen Seelen, 10.15 Uhr Pfarrgottesdienst www.pfarremayrhofen.at, pfarre.mayrhofen@pfarre.kirchen.net RÖM. KATH. SEELSORGERAUM DORNAUBERG-HIPPACH-ASCHAU V. 18.07. – 19.07. Samstag, 18.07. - Aschau: 14.00 Uhr Gemeinschaftstauffeier Sonntag, 19.07. - Hippach: 9.00 Uhr Hl. Messe Aschau: 10.15 Uhr Hl. Messe mit Tauffeier Dornauberg: 18.00 Uhr Hl. Messe RÖM. KATH. SEELSORGERAUM ZELL AM ZILLER V. 17.07. – 19.07. Freitag, 17.07. - 8.00 Uhr Eucharistische Anbetung und Beichtgelegenheit, 19.00 Uhr Abendmesse Samstag, 18.07. – Marien-Samstag - 8.00 Uhr Wallfahrermesse in Maria Rast, 17.00 Uhr Rosenkranz in der Pfarrkirche Sonntag, 19.07. – 16. So. i. Jkr. - 6.30 Uhr Beichtgelegenheit, 7.00 Uhr Hl. Messe, 8.30 Uhr Beichtgelegenheit, 9.00 Uhr Pfarrgottesdienst, 10.00 Uhr Hl. Messe in Ramsau, 19.00 Uhr Abendmesse RÖM. KATH. SEELSORGERAUM RIED-KALTENBACH – V. 18.07. – 19.07. Samstag, 18.07. - 19.30 Uhr Rosenkranz in der Pfarrkirche Sonntag, 19.07. – 16. So. i. Jkr. - 8.30 Uhr Wortgottesdienst, 19.00 Uhr Hl. Messe zu Ehren des Hl. Antonius und der armen Seelen Das ewige Licht brennt von 19.07. – 25.07. in Ried für Franz und Johann Wildauer und Geschwister (Obwiesen), Hofrat DDr. Otto Wildauer (Innsbruck) und Josef Wildauer (Uderns) in Kaltenbach für Gerhard Schweinberger www.seelsorgeraum.ried-kaltenbach.at RÖM. KATH. SEELSORGERAUM UDERNS - 18.07. Samstag, 18.07. – 16. So. i. Jkr. - 18.30 Uhr Wortgottesdienst Das ewige Licht brennt von 19.07. – 25.07. für Karl Berger www.seelsorgeraum.uderns.at RÖM. KATH. SEELSORGERAUM FÜGEN - 19.07. Sonntag, 19.07. - 10.00 Uhr Wortgottesdienst in der Dekanatspfarrkirche - Volksgesang RÖM. KATH. SEELSORGERAUM STUMM/HART V. 17.07. – 23.07. Freitag, 17.07. - Hart: 7.30 Uhr Rosenkranz, 8.00 Uhr Hl. Messe Samstag, 18.07. - Stumm: 19.30 Uhr Hl. Messe (Orgel E. Angerer)

KIRCHNBANK'L

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Sonntag, 19.07. – 16. So. i. Jkr. - Hart: 8.30 Uhr Hl. Messe (Arzberger Zwoagsang), 19.30 Uhr Hl. Messe, Stumm: 10.00 Uhr Hl. Messe (Arzberger Zwoagsang) Das ewige Licht brennt in Hart für Josef Widner, in Stumm für Franz Schneider Die Hl. Messe wird heuer Juni – Ende August anstatt in der Antoniuskapelle in der Pfarrkirche Stumm gefeiert, jeweils Montag um 19.30 Uhr. CHRISTLICHE GEMEINDE PASTOR DETLEF KOHL, TEL. 0676 / 91 64 289 Pastor Detlef Kohl, Tel. 0676 / 91 64 289 Gottesdienste finden in der Polytechnischen Schule Mayrhofen statt. Sonntag: 10.30 Uhr in Englisch und 17.30 Uhr in Deutsch. Diese Gottesdienste falls nötig auch bilingual. Freitag: 19.30 Uhr Bibelstunde in Deutsch und Englisch. www.christliche-gemeinde-mayrhofen.at EVANGELISCHE PFARRGEMEINDE JENBACH/ZILLERTAL Martin-Luther-Platz 1, 6200 Jenbach, Tel/Fax 05244 / 62448 E-Mail: jenbach@evang.at, www.evangelisch-jenbach.at Wir laden herzlich ein, zu den Gottesdiensten am Sonntag, 19. Juli, um 9.30 Uhr in der Pankrazkirche Fügen mit Pfarrerin A. Petritsch, um 10.00 Uhr in der Erlöserkirche Jenbach mit Lektor D. Fritz sowie um 18.00 Uhr im Pfarrzentrum Mayrhofen (hinter der Kirche) mit Pfarrerin A. Petritsch. NEUAPOSTOLISCHER GOTTESDIENST Gottesdienste in Jenbach Kontakt: Sieglstraße 19, 05244/6487811, nak.jenbach@speed.at

... und immer wenn wir von dir sprechen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Herzen und halten dich fest umfangen, so als wärst du nie gegangen. Tief berührt von den vielen Zeichen der Anteilnahme und außerstande jedem Einzelnen zu danken, möchten wir allen, die unsere liebe

Hilda Resch * 26.01.1942

† 06.07.2020

auf ihrem letzten Weg begleitet und für sie gebetet haben, ein herzliches „Vergelt‘s Gott“ sagen. Unser besonderer Dank gilt: - Herrn Pfarrer Mag. Jürgen Gradwohl für die würdevolle Gestaltung der Begräbnisfeier - der Mesnerin und den Ministranten - der Vorbeterin Maria - dem Rainer - Quartett für die schöne musikalische Umrahmung - den Mitgliedern vom Katholischen Frauenbund für ihr zahlreiches Erscheinen - den Vertretern der Sparkasse Mayrhofen für ihr Kommen - der Hausärztin Frau Dr. Katharina Weber - Gredler - den Ärzten und dem Pflegepersonal des BKH Schwaz, Med I und der Palliativstation - dem kompletten Pflegeteam der Senecura Schwaz - allen ihren Freundinnen und Freunden, die sie über all‘ die Jahre begleitet haben Danke für alle Blumen-, Kranz-, Kerzen-, Mess- und Geldspenden sowie für die Eintragungen und Gedenkkerzen im Internet und allen, die uns hilfreich zur Seite gestanden sind. Mayrhofen, im Juli 2020

Die Trauerfamilien


KIRCHNBANK‘L

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Engelbert-Kolland-Prozession

Pfarrgemeinde Stumm

GR Johann Ebster feierte Diamantenes Priesterjubiläum

Foto: Geachberg Franz

Die traditionelle Engelbert-Kolland-Prozession fand heuer zum 160. Todestag des Seligen statt. An der Feldmesse und Prozession, abgehalten von Dekan Dr. Ignaz Steinwender, Franziskaner-Provinzial Gottfried Egger aus der Schweiz sowie Pfarrer Ferdinand Schneiter, nahmen Gemeinde, Vereine, Bevölkerung und Gäste teil.

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Fotos: Angelika Schellhorn

Ramsau

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Der Jubilar mit Priesterkollegen und Gemeindevertretern.

Vergangenen Sonntag konnte die Pfarrgemeinde Stumm ein seltenes Fest feiern. Pfarrer Hansl Ebster beging den 60. Jahrestag seiner Priesterweihe in seinem Heimatort.

Der Tod einer Mutter ist immer zu früh, doch das, was wir lieben, vergessen wir nie.

Anna Haberl

geb. Emberger • Altbäuerin vom Hottererhof

Tief berührt von allen Zeichen der Anteilnahme möchten wir uns auf diesem Wege bei allen Verwandten, Freunden und Bekannten aus nah und fern für das entgegengebrachte Mitgefühl herzlich bedanken. Danke für die Teilnahme an den Seelenrosenkränzen und an der Beerdigung, für die Blumen, Kerzen, hl. Messen und für das Entzünden der Gedenkkerzen im Internet. Ein besonderes „Vergelt‘s Gott“ gilt: - Herrn Kooperator Ferdinand Schnaiter für die würdevolle Verabschiedung - dem Mesner und den Ministranten - den Sargträgern Robert, Christian, Armin und Gerhard - dem Kreuzlträger Christopher - der Vorbeterin Elfriede - den Gerloser Bäuerinnen - dem Gerloser Kirchenchor, den Harfenspielern Lydia und Stefan, den Waisenbläsern, der Sängerin Jeanine und der Musikkapelle Gerlos für die feierliche musikalische Umrahmung - der Feuerwehr fürs Absperren - ihren Ärzten Herrn Dr. Arnold Stöckl und Herrn Dr. Ishan Kashlan für die medizinische Betreuung - dem Roten Kreuz - den Mitarbeitern der Stationen Intensiv 3a und Medizin 3 des BKH Schwaz - allen für die tröstenden Worte und Zeichen der Verbundenheit sowie für die Spenden an den Sozialsprengel Zell am Ziller - der Bestattung Kröll

Mame, wir bewahren dich als Licht in unseren Herzen. Gerlos, im Juli 2020

Die Trauerfamilien

Der Festgottesdienst in der Pfarrkirche fand mit vielen Priesterkollegen, Verwandten und Bekannten, den Bürgermeistern, den Pfarrkirchenräten und den Obleuten der Schützen und Musikkapelle statt. Für die musikalische Gestaltung zeichneten sich der Kirchenchor und die Bläser der BMK aus. Als Festprediger fungierte Weihbischof Dr. Hansjörg Hofer, ebenfalls ein gebürtiger Stummer. Er erläuterte hervorragend das priesterliche Leben des rüstigen Jubilars. Dieser ist nämlich im wahrsten Sinn des Wortes ein Priester, der für Jesus „brennt“ und „rennt“ - ist er doch immer noch als Altenseelsorger in Salzburg tätig. Von 1980 bis 1986 war er außerdem Pfarrprovisor in Brandberg. Nach dem Gottesdienst spielte die BMK Stumm am Lindeplatz zu seiner Ehre einige Musikstücke. Beim anschließenden Mittagessen im Gastgarten der „Linde“ folgten die herzlichen Gratulationen der Gäste. Die Bläser und der Kirchenchor stellten sich mit einem musikalischen Ständchen ein. Jubilar Hansl ging von Tisch zu Tisch und wusste unzählige Anekdoten von früher zu erzählen. Somit verging der Festtag wie im Fluge und endete mit gemütlichem Beisammensein. An dieser Stelle wünschen wir dem lieben „Wirt´s Hansl“ weiterhin gute Gesundheit, Gottes Segen und Kraft für seine Aufgaben. Angelika Schellhorn, PGR-Obfrau

WIR GEDENKEN UNSERER VERSTORBENEN Josef Eberharter 85. Lj. 3. Juli 2020 Laimach/Hippach

Alois Binder 84. Lj. 9. Juli 2020 Zell am Ziller

Hilda Resch 79 Lj. 6. Juli 2020 Mayrhofen

Eva Maria Egger geb. Pair 88 Lj. 12. Juli 2020 Zell am Ziller


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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

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ZILLERTALER GEMEINDEBLICK

Der Erfolg zeichnet den Weg – Das BrauKunstHaus von Zillertal Bier öffnet seine Pforten!

Von der Vision, mit Themenwelten das Publikum zu berühren, um damit die Unternehmensmarke zu stärken Themenwelten, Inszenierungseinrichtungen, sind für eine dialogorientierte Unternehmenskommunikation wichtig. Eine Kommunikation, die weit mehr als auf den üblichen Informationsaustausch setzt. Es geht um Marken-Dialog. Viele Hersteller setzen erfolgreich auf den Ausbau und die Pflege ihrer Marken. Themenwelten erlauben es dem Konsumenten, in die jeweiligen Markenwelten einzutauchen. Frei nach dem Motto „starke Marken braucht das Land“, richte ich meine Fragen an den Tourismusexperten Andreas Braun und Zillertal Bier GF Martin Lechner. Was beide verbindet? Eine starke Marke, die ihre Geschichte erzählen darf. GG: Andreas Braun, als ehemaliger oberster Tirol-Werber und Geschäftsführer der Swarovski Kristallwelten sind Sie der prädestinierte Tourismusexperte, wenn es um Markenkommunikation geht. Wie wichtig ist der Marken-Dialog über Themenwelten? Braun: Die gesamte indirekte mediale Kommunikation, die heute über eine Vielzahl moderner Technologien weltweit schnell und gut funktioniert, ist absolut notwendig, weil wir ja Konsumenten inmitten dieser modernen Konsumationswelt sind. Die punktuelle, elementare, physische Erfahrung von Welten kommt da noch dazu. Da hat eigentlich Gernot Langes in den 80er-Jahren in Gesprächen mit mir für das Unternehmen Swarovski vom Bauch heraus das Gespür gehabt, dass man sinnliche Plattformen bilden sollte. 1993/94 war dann die Idee entstanden, dass man in Wattens etwas kreiert, wo die Menschen mit allen Sinnen die Faszination, den genetischen Code, den gesamten Erzählschatz eines

Unternehmens auf andere Weise wahrnehmen können, als über den Kauf der Produkte oder über die medialen Botschaften, die ein Unternehmen aussendet. Diese Idee hat sich dann auch sehr rasch entwickelt, siehe Red Bull, Volkswagen etc. Das sind Unternehmen, die uns dann in Wattens besucht haben. Der Mensch will beides. Virtuell kommunizieren mit der Welt, aber auch unmittelbar, sagen wir altmodisch, elementar, physisch, sinnlich etwas betreten. Ein Unternehmen ist meist ein faszinierendes Kulturgut, ohne dabei von Marke zu reden. Ein Unternehmen hat Geschichte und Wurzeln, Schicksale, wirtschaftlich, kulturell interessante Vergangenheiten, Gegenwarten und Zukünfte, die einfach spannend sind. Das alles ist nicht eine zielgerichtete, rationale Institution, genauso wie hier im BrauKunstHaus, sondern etwas, wo am Beispiel Martin Lechner mit Zillertal Bier sich die Familie selbst mit Verpflichtung und viel Arbeit weiterbildet, um zunächst die Binnenkultur im Unternehmen zu festigen. Die eigenen Mitarbeiter haben einen großen Stolz damit. Dabei geht es darum, zu sich selbst „Ja“ zu sagen. Um sich selbst fortzubilden, um als Unternehmen selbst über sich noch zu lernen. Sei es die Bierkultur, die Braukunst, die vielen Verästelun-

gen in die Zillertaler, in die Tiroler Volkskultur. Man schreibt sozusagen ein Buch, aus dem vorgelesen wird. Ein Buch, das man zunächst einmal aufschlägt, am Beispiel BrauKunstHaus, das sich dieser Tage öffnet. GG: Eine starke Marke braucht starke Antworten. Was ist Ihnen als Branchenkenner wichtig? Sind Sie so ein wenig ein „Bierflüsterer“ und hauchen dem BrauKunstHaus wichtiges Know-how ein? Braun: Ich bin kein Pferdeflüsterer, sondern ein Bierflüsterer? (lacht). Ich finde, das Unternehmen hat ein unheimlich spannendes Thema. Ein kulturelles Menschheitsthema. Am Anfang aller menschlicher Kultur stand die Gärung. Irgendwann ist der Mensch am Misthaufen gestanden und hat die Dämpfe eingeatmet und ist mutiger und abenteuerlustiger geworden. Mit der Erfahrung aus vergorenem Obst wurden die Menschen auch kreativer, die Gärung wurde wichtig. Das Bier wurde, weil das Wasser hygienisch nicht immer gut war, ein Volksgetränk. GG: Andreas Braun, welche Zukunft sagen Sie Erlebnis-Themenwelten voraus? Gibt es neue touristische Visionen für ein Land,

Tourismusexperte Dr. Andreas Braun und Zillertaler GF Martin Lechner freuen sich über die Eröffnung des BrauKunstHauses - eine prickelnde „Landmark“ für das Zillertal und Tirol.

das zuletzt in die Negativschlagzeilen geraten ist? Wo sollte der Tourismus ansetzen? Braun: Es gibt sehr viele ErlebnisThemenwelten von den verschiedensten Branchen, was auch gut ist. Diejenigen werden sich durchsetzen, wo wirklich Herzblut und langfristige nachhaltige Investition vorhanden sind. Etwas bauen ist das eine, etwas mit Herzblut bespielen ist das andere. Bei den Lechners, mit Martin und Eva, kommt eines ganz stark zum Ausdruck – nämlich die Leidenschaft für das Unternehmen und sich selbst etwas Gutes zu tun! Das Zillertal ist teilweise eine touristische Wüste, wenn man mit den 4-Stern-Hotels mit 50 Euro Vollpension diskontiert, dann ist so etwas wie das BrauKunstHaus ein Kontrapunkt, über den man lange reden könnte. Fazit ist: Wir müssen mit frischem Geld einen neuen Geist hineinbekommen. Die Welt verändert sich, und wir haben zu viel „unintelligenten“ Tourismus. Das sagte ich schon als Tourismusdirektor. Wir müssen noch massiver ändern, in Richtung eines fantasiereicheren Tourismus. GG: Martin Lechner, ein großes Vorhaben, das einen prickelnden Abschluss gefunden hat. Was lange gärt, wird endlich gut? Das BrauKunstHaus. Was war der Impuls für diesen großen Schritt? Lechner: Unser Ansinnen ist es, sich als Brauerei für Besucher zu öffnen. Einheimische wie Gäste sollen sehen, mit welchen speziellen Zutaten und auf welche Art und Weise wir unsere Bierspezialitäten herstellen. Genauso, auf welch besonderen Transportwegen und -mittel unsere Bierspezialitäten zu unseren entlegensten Kunden kommen. Das ist der eine Teil des BrauKunstHauses. Der andere: Dass wir auch Land, Leute und Bräuche herausarbeiten


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möchten. Uns gibt es ja seit 520 Jahren in denen uns die Region prägt. Oder umgekehrt: Welchen Einfluss unser Bier auf Land und Leute hat, was beispielsweise beim Gauder Fest wunderbar sichtbar wird. Wir erzählen Geschichte mit authentischen Inhalten, weil wir auf eine lange Tradition zurückblicken können. Das hat nicht ein jedes Unternehmen. So kann ein „Start-upUnternehmen“ nur seine Idee zum Ausdruck bringen. Wir allerdings erzeugen Genussmittel, die man erstens probieren, fühlen und schmecken kann. Und zweitens, ist unsere Geschichte mit vielen kleinen Geschichten „aufgeladen“.

sehr wichtig. Weil sie als Landmarks (Grenzsteine) wichtige Orientierungspunkte für uns alle sind. Ich bin der festen Überzeugung, dass sich der Mensch nach solchen Orientierungspunkten sehnt, um einen Weg zu haben. Um auch zielsicher in die Zukunft zu gehen. Deshalb haben wir von Zillertal Bier für uns einen Weg definiert mit Orientierungspunkten, wie wir sein wollen, was wir zum Ausdruck bringen möchten, und das wiederum sind unsere Landmarks, in denen wir uns weiterentwickeln wollen.

GG: Tradition und Innovation, eine alteingesessene Brauerei aus der Zeit Kaiser Maximilians, auf der einen und ein innovatives Unternehmen mit dem Blick in die Zukunft auf der anderen Seite. Und ganz viel Geschichte, die erzählt werden darf. Was sind die Highlights des BrauKunstHauses?

GG: Gerade der Einschlag der Corona-Pandemie hat aufgezeigt, wie schnell sich ein Krater in Wirtschaft und Tourismus eingraben kann. Wie will Zillertal Bier sich zukünftig vor solchen Ereignissen schützen? Ruhe bewahren und ausnahmsweise Bier trinken bei social distancing?

Lechner: Dieser Bogen zwischen Tradition und Moderne begleitet uns ja schon eine ganze Zeit. Wenn man auf eine 520-jährige Geschichte zurückblickt, dann muss man den Bogen immer spannen. Denn wenn man sich nicht ständig weiterentwickelt, dann hat man auch keine Zukunft. Da wir uns sehr wohl als ein innovatives, auf Zukunft ausgerichtetes Unternehmen verstehen, innovieren wir auch ständig mit neuen Produkten und Dienstleistungen rund um unsere Bierspezialitäten. Mit dem BrauKunstHaus versuchen wir mit internationalen Künstlern und Technikern modernste Präsentationsformen für ein sehr altes Handwerk, nämlich die Braukunst, zum Ausdruck zu bringen.

Lechner: Auch ein Krater wird irgendwann wieder einmal grün oder kann eine interessante Landschaft sein. Das ist für mich eine wichtige Aussage, dass man sich nicht von jedem Krater gleich lähmen lassen muss und in Starrheit verfällt. Es gilt die Zeit zu nutzen. Den eingeschlagenen Weg zu überprüfen und zu schauen, wo und wie man es selbst besser machen kann. Was wir sicherlich alle tun müssen ist: möglichst mittel- und langfristig zu denken, und sich nicht von kurzfristiger Gewinnmaximierung leiten zu lassen, weil das auch viele Ressourcen vernichtet und verbraucht - und diese von unseren nächsten Generationen noch alle benötigt werden.

GG: In die Markenwelt eintauchen und die Faszination der Markengeschichte multimedial erleben. Wie wichtig ist es, Denkmäler, „Markenmäler“, zu setzen und diese dauerhaft zu bespielen? Lechner: Das ist aus meiner Sicht

GG: Ein Stück Heimat? Lechner: Ja, Heimat, die uns Identität gibt!

GG: Was wünscht sich Martin Lechner mit dem gelungenen Vorhaben? Lechner: Zufriedene Gäste und Kunden! Herzlichen Dank für das Gespräch!

GG

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G'FREIDIG G'SUND

Wirtschaften im Einklang mit der Natur Als ich klein war, hatten Mama und Oma ein großes „Gachtl“. Viele Familien versorgten sich damals gut mit „privater Ernte“. Der Anbau fand naturnah statt. Es wurde Kompost und Mist verwendet. Das hat sich grundlegend geändert. Heute wissen wir nicht, wie unser Essen angebaut und verarbeitet wird Mittlerweile kaufen wir unsere Nahrungsmittel zum Großteil im Supermarkt. Sie kommen von irgendwo her. Fakt ist, dass unser Essen stark mit Pestiziden und Giftstoffen belastet ist und starken Verarbeitungsprozessen ausgesetzt ist. Siehe Heimatstimme Nr 25 – „Pestizidverbrauch in Österreich verdoppelt“. Biologische Lebensmittel stärken unsere Gesundheit Bio steht für: hohe gesundheitliche und biologische Werte; für mehr Vitalstoffe; einen besseren Geschmack; ist umweltfreundlicher; ohne Gentechnik; viel weniger Schwermetalle, Nitrate und Pestizidrückstände; Tierschutz; nachhaltig und weniger Energieverbrauch ... Regional einkaufen wird propagiert Der Weg kann auch hier nur Richtung Bio gehen. Wie schade ist es, dass wir zwar regionale Lebensmittel einkaufen, aber diese häufig durch Pestizide und andere Giftstoffe belastet sind. Das wird bewusst nicht propagiert. Dies würde ja der Wirtschaft schaden. Es liegt also an uns selbst, genauer hinzuschauen, was kaufe ich, woher stammt es und wie wirtschaftet der Bauer, von dem ich beziehe. Bio-Lebensmittel im Zillertal einkaufen Es gibt nur wenige Möglichkeiten bei uns, direkt vom Bauern biologische Lebensmittel zu kaufen, darunter Bauernmärkte im Zillertal (facebook.com/Zillertaler Bauernmarkt/), Bauernmarkt Brixlegg, „DaHoaM“ in Kaltenbach, LLA Rotholz. Achtung länger „frisch“ Bio-Milch und Bio-Sahne Vom Bio-Bauern kommt die wertvolle Biomilch, und die Industrie zerstört sie durch die Erhitzung auf 127 Grad. So wird aus einem ursprünglich vitalen Lebensmittel ein „totes“ Nahrungsmittel. Da kann ich nur den Kopf schütteln ...

Starten wir eine Bio-Initiative Ziel: Mehr Bio-Lebensmittel im Zillertal Liebe Bäuerinnen und Bauern im Zillertal. Es ist Zeit. Wer macht mit? Wir tun uns zusammen und gehen Richtung Natur und Gesundheit. Die Lebensqualität lässt sich mit gesundem Essen erheblich steigern, Krankheiten weitgehend verhindern. Öffnen und fördern wir neue Produktionsweisen und Vertriebswege. Für unsere Kinder, die Mitmenschen und natürlich auch unsere Gäste. Tiere und die Umwelt werden es uns ebenso danken. Mach mit und ruf an! 0664 – 249 28 29 Gabriela Gasser, Gesundheitsberaterin GGB, www.genusssvollgesund.com


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Braunviehzuchtverein Hinteres Zillertal – Wir blicken zurück

Die schönsten Braunviehkühe im schönsten Tal Tirols Die Braunviehzüchter des Hinteren Zillertals veranstalteten im Rahmen des Gauder Festes 2019 ihre Talausstellung, wobei sich die schönsten Kühe natürlich von ihrer besten Seite zeigten. Das Organisatoren-Team rund um Obmann Reinhard Fankhauser konnte viele Besucher, Bauern, Geschäftspartner aus der Landwirtschaft sowie Politiker begrüßen. Allen voran LH-Stellvertreter Josef Geisler, NR Hermann Gahr und Margarete Schramböck, die sich tief beeindruckt von der starken Teilnahme der Aussteller sowie der hohen Qualität der Tiere zeigte. Resümee der hohen Politik: „Die Braunvieh-Heumilchbauern sorgen mit ihrer nachhaltigen Fütterung nicht nur für höchste Qualität der Milch- und Käseprodukte, sondern gleichfalls für hohen Rindfleischgenuss. Denn Rindfleisch ist nicht gleich Rindfleisch.“ Diese Schau war insofern von sehr großem Interesse, als ebenso einige erfolgreiche Schaukühe der Bundesbraunviehschau Zell am Ziller präsentiert wurden. Den begehrten Titel „Miss Gauder 2019“ konnte „Ashly“ von Willi Hörhager aus Schwendau erringen.

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Musikalische und kulinarische Einkehr auf der

bez. Anz., Fotos Walter Kraiger

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Lichteben Alles wird leibhaftig, lind und leicht.

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Am Schwendberg, 1400 m hoch über dem Zillertal

Fotos: Almhof Roswitha

roswithasalmhof Roswitha – Das Zillertal beherbergt neben großen auch kleine Juwelen. Ein wunderschöner Platz, eine kleine feine Wahl aus unsere Küche lädt sie zum Verweilen ein. Abendmenü auf Vorbestellung. Familie Schneeberger info@almhof-roswitha.at

Die „etwas anderen“ Chalets - „rosuites“ auf Lichteben

Alles wird leibhaftig, lind und leicht

Faszinierend sind die völlig unerwarteten Luxus-Chalets, jenseits der klassischen Formen, ist jedes für sich einmalig. Am schönsten ist der kulinarische Hochgenuss im eigenen Chalet.

The art of summer Heimaturlaub - 10 % Rabatt für unsere Zillertaler.

Die Almkräuterei Des Almkräuterers „Dienst Da& Seins-Weise“: Jeden Dienstag 14 Uhr Kräuterwanderung. „licht eben kräuter leben kräuter eben leben licht eben kräuter licht leben“

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GemNova: Deutschkurse im Zillertal starten wieder

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YoungStar erobert das Zillertal

In diesen Tagen starten die nächsten Deutschkurse im Zillertal. Das Angebot richtet sich dabei an Menschen nicht deutscher Muttersprache, die vor allem im Tourismus und in Produktionsunternehmen beschäftigt sind.

Kurse in Fügen und Mayrhofen In der frühzeitig beendeten Wintersaison fanden die Deutschkurse für den Tourismus in Fügen sowie in Mayrhofen statt, für die ausländischen Beschäftigten in Produktionsunternehmen fanden diese direkt an den jeweiligen Standorten, quer über das Tal verteilt, statt. Die außerordentlich engagierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen dabei vor allem aus Ungarn, der Slowakei, aus Tschechien, Serbien oder Kroatien. Bis zu fünf entsprechend ausgebildete Sprachtrainerinnen und -trainer stehen dafür alleine in Zillertal zur Verfügung. „Die Corona-Krise hat natürlich auch den Tourismus im Zillertal massiv betroffen“, so Kiss. „Doch jetzt geht es wieder aufwärts, die Gäste kommen wieder. Das merken wir auch bei den Anmeldungen von Hotels und Betrieben zu den Sprachkursen für ihr Personal.“ Die nächsten Deutschkurse starten bereits in den nächsten Tagen. Bei einigen von ihnen sind noch Restplätze frei. Um rasche Anmeldung wird gebeten. Kontakt und Infos: Edith Kiss, GemNova-Akademie e.kiss@gemnova.at, 0660 – 69 41 220

Spielerisch die deutsche Sprache lernen: Unterrichtsmaterialien aus dem täglichen Leben.

Vorzeigeunternehmen aus dem Zillertal, die ihren Beschäftigten Deutschkurse ermöglichten: Hotel Kaltenbach - Kaltenbach, Post Hotel - Kaltenbach, Empl - Kaltenbach, Opbacher - Fügen, Elektro Kammerlander - Gerlos, Landhaus Gasser - Mayrhofen, Bioenergie Schlitters - Schlitters, Gartenhotel Crystal - Fügen, Hotel Pachmair Uderns, Hotel Sieghard - Hippach/Schwendau, Hotel Neue Post - Mayrhofen, Hotel Garni Jennewein - Mayrhofen, Hotel Garberwirt - Hippach, Alpendorf Anno Dazumal - Lanersbach, STOCK resort - Finkenberg, Granatalm - Schwendau

Große Begeisterung bei den Kindern und Jugendlichen im Zillertal. Die „Lernfreude“ hat voll eingeschlagen.

Die vier Zillertaler Gemeinden Schwendau, Hippach, Ramsau und Hainzenberg starten mit „YoungStar“, einem tollen Projekt der GemNova. Dabei wird Jugendlichen ab 13 Jahren eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung geboten. Tirolweit übernehmen diese vier Gemeinden eine beispielgebende Vorreiterrolle. Den Auftakt machte in diesen Tagen der erste „Lernfreude“Nachmittag im Haus der Gemeinden in Schwendau. Dabei wurde gemeinsam gelernt, Englisch wiederholt, Hausübungen wurden erledigt. Die ersten drei „Lernfreude“-Stunden sind für die Kinder kostenlos, die Jugendlichen hingegen bekamen bereits ihren ersten Ziller-Taler im Wert von € 3,-/Stunde. „Ich finde es toll, etwas Neues auszuprobieren“, so eine Teilnehmerin. „Ich kann Verantwortung übernehmen und andere mit meinem Wissen unterstützen. Da haben wir alle etwas davon.“ Soziales Miteinander fördern Für den Schwendauer Bürgermeister Franz Hauser ist es dabei besonders wichtig, „das soziale Miteinander zu fördern. Gerade in dieser für uns alle nicht einfachen Zeit ist es notwendig, Kinder und Jugendliche bestens zu unterstützen.“ Für die Projektbetreuung vor Ort ist die dipl. Sozialpädagogin Marion Kogler zuständig. Sie ist erste Ansprechpartnerin und liefert bei plötzlich auftretenden Fragen rasche Antworten. Um die Kinder und Jugendlichen aneinander zu gewöhnen,

organisierte Kogler kürzlich einen gemeinsamen Kennenlernen-Nachmittag. „Natürlich sind dabei auch Spaß und Spiel nicht zu kurz gekommen“, so die Pädagogin, die sich von der Begeisterung der Kinder und Jugendlichen gleich anstecken ließ. Ausweitung geplant Doch YoungStar besteht nicht nur aus der „Lernfreude“. Als nächster Schritt ist der Aufbau einer Sommerbörse angedacht, bei der Jugendliche insbesondere in soziale Einrichtungen hineinschnuppern sollen. Und dann gibt es natürlich noch die Idee der Nachbarschaftshilfe oder von sogenannten Sprachbuddys. GemNova-Prokurist Niki Kraak: „Die vier Zillertaler Gemeinden haben einen tollen Start hingelegt. Wie zu hören ist, werden bald weitere Gemeinden folgen.“ Fotos: GemNova

Organisiert und geleitet werden diese stark nachgefragten Deutschkurse von der GemNova-Akademie. „Unsere Basiskurse umfassen insgesamt 30 Unterrichtseinheiten, am Ende wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein entsprechendes Zertifikat ausgestellt. Die Kosten betragen 290 Euro, allerdings kann ein Teil davon über Förderungen des Landes Tirol rückerstattet werden. Auch dabei helfen wir natürlich sehr gerne“, erklärt Edith Kiss, welche die Kurse der GemNova-Akademie für das gesamte Zillertal koordiniert und leitet.

Die Anmeldung erfolgt bei Marion.


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ANNO DAZUMAL

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Kindermund tut Wahrheit kund Keiner trifft den sprichwörtlichen Nagel besser auf den Kopf, als die Aussagen von Kindern. Deshalb habe ich für diese Woche eine Seite zum Thema Schulschluss zusammengestellt. Die unten angeführten Artikel in Verbindung mit der Überschrift zeigen so pointierte „Meldungen“, die wirklich zum Schmunzeln sind. Und da war doch noch was mit: Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder ... Viel Vergnügen mit den heiteren Texten! meim

1949

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1964

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Volksschule Hippach 1932


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Kindergarten Hart i. Z.

Ausflug in den Zauberwald

Vergangene Woche fand unser Abschlussausflug zum „Juppis Zauberwald“ in Reith i. A. statt. Die Kinder konnten sich beim Spielplatz, bei der Matschküche, beim Feuerwehrauto usw. austoben. Auch das Füttern der Ziegen war sehr aufregend. Wir möchten uns bei unseren zwei Begleiterinnen Sabrina und Margit für die großartige Unterstützung sowie beim

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Schulgarten Ginzling

Viele kleine Hände bewegen Großes!

Team von Taxi „Tribus“ recht herzlich bedanken. Auf diesem Weg möchten wir den Eltern für die gute Zusammenarbeit und das spannende Jahr unseren Dank aussprechen. Es war ein aufregendes Jahr mit großartigen Kindern! Wir wünschen allen einen schönen Sommer. Das Kindergarten-Team

Am Mittwoch, 1. Juli, rückten wir mit Schaufeln, Rechen, Schubkarren und viel Tatendrang aus, um unseren Schulgarten wieder etwas in Ordnung zu bringen. Alle Beetumrandungen wurden entfernt, ein Beet wurde von Unkraut befreit und neu bepflanzt. Alle fleißigen Hände aus Kindergarten und Volksschule halfen mit. Wir möchten uns ganz herzlich bei unserem Gemeindearbeiter Thomas bedanken, der uns so geholfen hat.

Hippacher Kindergartler danken

ERFOLGREICHE RADFAHRPRÜFUNG: Am 7. Juli absolvierten alle Schüler der 4. Klassen der VS Schwendau-Hippach erfolgreich die praktische Radfahrprüfung. Herzlichen Glückwunsch sowie gute und sichere Fahrt!

Ein herzliches Dankeschön an Familie Kröll von der Erlebnissennerei in Hollenzen! Alle Kinder vom Hippacher Kindergarten waren zum Besuch am Schau-Bauernhof eingeladen. Ein tolles Erlebnis für alle Spürnasen, Schatzsucher und Wunderboasigen.


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Waldkinder Zillertal – Neues Projekt

Die Gemüsegasse

BLÜHENDES ZILLERTAL

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Natur im Garten

Projekt „Zillertal blüht auf“

Dieses Jahr belgeitet uns ein neues Projekt: Unsere Gemüsegasse entsteht. Bereits in den letzten Jahren haben wir verschiedene Gemüse und Kräuter um unser Haus herum angepflanzt. Den Kindern hat es immer viel Freude bereitet, und deshalb ist die Idee der Gemüsegasse in unseren Köpfen entstanden. Gemeinsam mit den Kindern haben wir eine große Gemüsegasse angelegt. Alle Arbeitsschritte dürfen die Kinder selbst planen und ausführen. Wir haben Erde mit den Schubkarren zu unseren Beeten und Töpfen gebracht und für die Pflanzen vorbereitet. Wir haben gesät, selbst gezogen und ins Freie gesetzt. Jetzt wird fleißig gegossen, ausgezupft und aufgebunden. Jeden Tag können wir auf Entdeckungstour gehen und schauen, welche Pflänzchen ihre Blätter aus der Erde schicken. In unseren Beeten wachsen Tomaten, Zucchini, Gurken, Paprika, Kürbis, Erbsen, Bohnen, Kartoffel, Kohlrabi, Radieschen und Kresse. Verschiedene Beeren, Kräuter und Blumen in unserer Naschecke machen das Projekt komplett. Die ersten „Früchte unserer Arbeit“ haben wir schon geerntet und Kresse- und Schnittlauchbrote zubereitet. Zwei unserer grundlegenden pädagogischen Grundsätze finden sich sehr stark in diesem Projekt wieder: Die Waldpädagogik, die darauf abzielt, den Menschen wieder mit der Natur in Verbindung zu bringen. Im Waldkindergarten liegt ein Schwerpunkt darauf, die Kinder für ihre Umwelt, für ihren Lebensraum zu sensibilisieren. Sie können anhand der Gemüsegasse den Kreislauf der Jahreszeiten intensiv erleben und schätzen lernen. Der lebenswichtige Ansatz, der darauf ausgerichtet ist, Kinder eigene Erfahrungen machen zu lassen, da Kinder am besten lernen, wenn sie etwas begreifen, riechen, ausprobieren und sich dabei bewegen können. Diese intensiven Wahrnehmungen auf mehreren Ebenen verankern das Gelernte tief im Langzeitgedächtnis. Im Waldkindergarten spielen die eigenen Erfahrungen eine große Rolle. Kinder sind „Selbermacher“. Der lebenspraktische Ansatz geht davon aus, dass wir die alltäglichen Arbeiten zusammen mit den Kindern verrichten und diese beim Erlernen unterstützen. Beim Projekt Gemüsegasse ist das ein zentraler Inhalt. Ein großes Danke gebührt den vielen Spendern aus den Reihen der Eltern und Freunden unseres Vereins. Durch eure Unterstützung war der Aufbau der Gemüsegasse erst möglich. Das Team der Waldkinder Zillertal

Manuela und Birgit

Wir alle lieben die Natur. Insekten spielen darin eine wichtige Rolle. Sei es als Bestäuber für viele Pflanzen oder als Nahrung für Tiere wie Igel oder Vögel. Für unseren geliebten Honig sind die Wild- und Honigbienen unabdingbar. Sie sind jedoch durch die stark bewirtschaftete Kulturlandschaft, die kaum mehr Nahrung durch fehlende heimische Pflanzen bietet, stark in ihrer Existenz bedroht. Wenn Bienen, Schwebefliegen, Käfer immer weniger werden, findet keine Bestäubung mehr statt, und es gibt fast kein Obst und Gemüse mehr. Wir alle sind jetzt gefordert und bemüht, die für uns alle wichtigen Bestäuber zu schützen und zu fördern. Deshalb eine große Bitte an alle: Jeder kann etwas tun und hat sicher ein Platzerl in seinem Garten, wo man ungefüllten Blumen wie Sonnenblumen, Schafgarbe, Akelei , Lavendel, Lupine , Malve , Astern , Natternkopf Raum gibt und pflanzt. Eine kleine Natursteinmauer gibt Solitärbienen die Möglichkeit, in den Ritzen zu nisten. Kleine Eidechsen tummeln sich auf den warmen Steinen und fressen Schnecken. Ein Miniteich in einem ausgedienten Holztrog angelegt, mit Wasserpflanzen versehen, lockt durstige Vögel und Libellen an. Sträucher wie Schlehdorn, Kornelkirsche, Weißdorn , Johannisbeere, Himbeere, Brombeere , Wilder Wein und Efeu

erfreuen im Frühjahr mit ihren herrlich duftenden und nektarreichen Blüten. Im Herbst sind ihre Beeren eine willkommene Nahrungsquelle für unsere Vögel. Blühende Kräuter wie Salbei, Rosmarin, Minzen , Echte Kamille, Lavendel, Thymian, Majoran uvm. sind wahre Insektenmagneten und schmecken auch in Salat oder Eintopf hervorragend! Balkone sollten besser in bunter Kombination durch Goldlack, Kapuzinerkresse , Verben, Wandelröschen und Männertreu geschmückt werden, als mit ökologisch nutzlosen Geranien, Edelrosen, Begonien usw. Gemüsebeete mit Borretsch , Kohl, Möhren , Zwiebel und ungefüllten Ringelblumen erfreuen uns und die geflügelten Gäste! Totholzhaufen geben Käfern und Bienen einen Rückzugsort. Vögel profitieren von den liegengelassenen Laubhaufen im Herbst, weil sich darunter kleine Käfer einfinden. Pestizid (Roundup ist pures Gift) bitte nicht verwenden, weil es Pflanzen und Insekten innerhalb von ein paar Stunden abtötet. Der Rasenroboter sollte selten eingesetzt werden. Erde torffrei kaufen (90 % der österreichischen Moore sind zerstört). Am besten biozertifizierte Pflanzen kaufen! Nisthilfen wie gebohrte Schilfstängel sind sehr hilfreich für Bienen. Wir freuen uns sehr über mehr „Natur im Garten“!


BLÜHENDES ZILLERTAL

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Fotos: Irmgard Hundsbichler, Isabel Hörhager

Mayrhofner Leidenschaft für das Bauerngartl

Der Garten Eden

„Die Krise zeigte uns neue Wege auf, mit denen wir Nachhaltigkeit erreichen wollen“, so Irmgard. Die angelegten, eindrucksvollen Hochbeete lassen dafür keinen Wunsch offen. Angefangen hatte alles mit einem kleinen „Gemüsegartl“ neben dem alten Bauernhaus. Dieses wuchs auf drei Hochbeete an, bis letztendlich das märchenhaft bezaubernde Bauerngartl im Frühjahr dieses Jahres entstand. Irmgard erhielt die grüne Leidenschaft bereits in die Wiege gelegt. Sie erzählt mit leuchtenden Augen, dass damit ihre Kindheitserinnerungen aufleben konnten. Lange hatten sie und Andreas über einen Hausgarten geredet. Nach dem Pandemie-Lockdown im März fanden die Hotelbesitzer die notwendige Zeit, um einen hauseigenen Bauerngarten anzulegen. Im „Garten Eden“ wachsen nun Salate genauso zahlreich wie diverse Gemüse- und Obstsorten. Die Hochbeete wurden durch die Zimmerei Erler aus Tux gefertigt. Die Pflanzen, die von der Gärtnerei Kröll in Mayrhofen kommen, tragen mit den Zimmermannsarbeiten ihren Teil zum Gesamtprojekt bei. Unterstützung kommt von zwei fleißigen Laufenten, der Schnecken-Polizei, die ihr Gutes tun. Andreas und Irmgard ist die Besinnung auf „zurück zur Natur“ auch bei der Jugend sehr wichtig. Deshalb versteht es sich

von selbst, dass sie mit diesem Thema ihre eigenen Kinder miteinbeziehen und so wertvolles Wissen an die nachfolgende Generation weitergeben. Da Landwirtschaft und Tourismus sich gut ergänzen, ist es naheliegend, dass die Verarbeitung der Eigenbau-Produkte in der hoteleigenen Küche ihre Verwendung finden. Ein Tipp von Irmgard: „Mit den Händen in der Erde arbeiten beruhigt und macht Freude!“ Der Pandemie-Lockdown brachte jedoch nicht nur genügend Zeit für die grüne Leidenschaft mit sich, sondern auch zu viel der frisch gelegten Eier und einen Überschuss an weiteren Erzeugnissen. Familie Hundsbichler fehlten schlichtweg die Gäste als wertvolle Abnehmer. Andreas und Irmgard erinnern sich an einen Besuch in der Schweiz bei lieben Stammgästen. Diese haben einen Verkauf von Blumen und Gemüse auf Selbstbedienungsbasis. Die Idee für einen Ab-Hof-Verkauf war jedoch noch nicht reif genug! Am Anfang der Pandemie wurden die Eier verschenkt. Daraufhin wurde beim neu errichteten Appartementhaus Edenlehen ein Probeversuch für den Verkauf von Bergkäse, Kaminwurzen, Speck und Eier gestartet. Als sie dann ein Angebot für eine Holzhütte erhielten, war die Idee für den „Ab-HofVerkauf “ geboren. Die Holzhütte wurde nahe der Metzgerei aufgestellt. Der Hühnerstall brauchte durch die Errichtung des Bauerngartens einen neuen Standort, und so lag es nahe, alles an einen Platz zu geben. Zuerst verkauften die Hundsbichlers nur wenige Produkte, der Verkauf entwickelte sich jedoch so gut, dass sich der Warenkorb mit Marmelade, Moalach, Kräutersalz, Nudeln, Brot, Junsberger Bergkäse, Almbutter und

Grafik: Cicero - das WERBEhaus

Im Tourismussektor zog Ruhe ein, und so dachten sich Andreas und Irmgard Hundsbichler vom Hotel/Hof Edenlehen „Jetzt oder nie!“ Nach diesem Motto ging Irmgard total in ihrem grünen Element auf und gestaltete ein einzigartiges „Bauerngartl“. Den Garten Eden! Bereits der Eingangsbereich verspricht Zauberhaftes.

verschiedenen Produkten aus der Metzgerei füllte. Die Selbstbedienung beim Hofladen Edenlehen funktioniert einwandfrei. Irmgard erzählt mir lächelnd, dass die Männer an Sonntagen sowie zu Ostern und Muttertag Eier holten, da die Frauen noch schnell einen Kuchen backen wollten. Die Zukunftsvision der Familie Hundsbichler für die Hühnerhaltung lautet, diese weiter auszubauen. Durch den Ab-Hof-Verkauf brauchen sie oftmals mehr als 120 Eier. Deshalb geben mittlerweile 240 Hühner jeden Tag ihr Bestes, um die Nachfrage an Eiern zu decken. Unglaublich ist das Ergebnis, wenn man bedenkt, dass vor ca. sechs Jahren klein angefangen wurde. Als Hobby schafften sich Irmgard und Andreas 30 Hüh-

ner von verschiedenen Rassen an, und keiner rechnete damit, dass die Population heute eine Schar von ca. 240 Hühnern zählt. Der Grundgedanke von Andreas und Irmgard lautet, mehr auf die Themen wie Nachhaltigkeit, zurück zur Natur, Tierwohl, regionale saisonbedingte Produkte etc. zu gehen und diese mit Leidenschaft zu unterstützen. „Wir möchten uns ganz herzlich bei den zahlreichen einheimischen Besuchern unseres HofLadens bedanken, die uns das Vertrauen schenken und unsere Produkte und Arbeit schätzen. Familie Hundsbichler sowie unser langjähriger Metzger Erwin Stippler sowie sein Bruder und Küchenchef Walter Stippler freuen sich, euch weiterhin viele Produkte anbieten zu dürfen.“ Isabel Hörhager


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Verkehrsausschuss: Neue Wege gehen

Mayrhofen als Ganzes sehen Hat Corona uns nachhaltig verändert? Mayrhofen mal als GANZES sehen! Ist weniger nicht manchmal mehr? Gehen wir jetzt neue Wege für die Zukunft! Speziell im Verkehrsausschuss geht es ja nicht nur um Mayrhofner interne Belange, sondern seit 2016 fast jeden Monat einmal in einem sogenannten „Jour-fix“ auch um das sogenannte Mobilitätszentrum Mayrhofen, also um den Bahnhof. In diesen gut vier Jahren hat sich sehr viel getan, aber eben noch immer nicht genug. Und auf die Frage, ob Corona uns verändert hat, muss ich leider sagen: „Nicht nachhaltig genug!“ Denn noch immer wird an jedem Eck an Einzelinteressen gezogen und gezerrt und damit auf lange Sicht vielleicht ein großes Ganzes – ein Gutes für die Allgemeinheit verhindert. „Weniger ist mehr!“ wäre heute eher angebracht, als „Höher, weiter, schneller!“

Momentan laufen viele kleine „Baustellen“ zur Qualitätsverbesserung landauf/landab, ebenfalls in Mayrhofen. Neben Ischgl denkt auch Mayrhofen über ortsgebietsweite Verkürzungen der Sperrstunden, an Reglementierungen von Après-Ski-Lokalen nach. Der Ruf von Qualität VOR Quantität hallt schon seit Jahren durch die Gremien in Gemeinde- und Tourismusverbandsführung. Es werden Elektroautos und Busse getestet, die Forderung nach einer öffentlichen E-Tankstelle wird wieder andiskutiert, und die Frage nach der Möglichkeit der Wasserstoffbetankung für Busse beim neuen Bahnhof wurde gleichfalls schon gestellt. Alles wird früher oder später hoffentlich möglich sein! In der Zeit des Corona-Lockdowns war es ungewöhnlich ruhig auf den Straßen. Eine Mischung aus „Wow, ist das angenehm!“ und „Es ist beängstigend ruhig!“ hat sich damals bei mir und bestimmt bei vielen von euch breit gemacht. Heute hat uns das Verkehrs-Chaos

VERKEHRSKONZEPT MAYRHOFEN

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aber leider schon wieder eingeholt. Straßensperren ins Zemmtal/Schlegeis – wegen Überfüllung geschlossen – wer hätte sich das noch im April gedacht? Wenn nicht jetzt, wann dann? Weg vom Individualverkehr hin zum öffentlichen Verkehr. Immer mehr Städte denken darüber nach, den Autoverkehr aus dem Stadtkern wegzusperren. Mir ist durchaus klar, dass das Wort Fußgängerzone in Mayrhofen nicht gleich jedem schmecken wird. Aber man muss dieses Thema trotzdem fertig denken. Wie schon letzten Oktober bei der öffentlichen Gemeindeversammlung im Europahaus unser Verkehrsausschussobmann Markus Bair gesagt hat: „Einkaufen gehen die Menschen – nicht die Autos!“ Auch mir ist es schon so ergangen, dass ich zu Fuß auf dem Weg nach Hause über die Hauptstraße endlich mal Zeit hatte, mir Schaufenster anzuschauen. Und siehe da, gleich rein in ein Geschäft, weil da eben was hing, das mir gefiel. Mit dem Auto hätte ich gar keine Zeit gehabt, in dieses besagte Fenster reinzuschauen. Wenn wir demnächst noch einmal auf einer öffentlichen Veranstaltung unser Projekt „Verkehrs-Leit-

FUSSGÄNGERZONE MAYRHOFEN ANSICHTEN Aufwendungen • Änderung einiger Gewohnheiten • Klare Beschilderung • Verkehrsleitsystem Mayrhofen • Fußgänger- und Ortsleitsystem • Kommunikation zu Besuchern und Gästen Vorteile • Erhöhung der Lebensqualität für Bewohner • Klare Erkennbarkeit • Internationales Verkehrszeichen • Sicherheit durch 10 km/h • Verbesserung der Tarife in der Parkgarage • Erhöhung der Auslastung der Tiefgarage • Intelligente Wegeführung • Kostenersparnis bei Einfahrtskontrolle

Ziele und Möglichkeiten • Zunahme des Sommertourismus - Radfahrer • Gesamtkonzept Verkehr Zillertal 2022+ • Neugestaltung der Zufahrtsplätze • Optimierung der innerörtlichen Wegeführung • Qualitätssteigerung • Stärkung als Handelsstandort • Räumliche und zeitliche Erweiterungsmöglichkeit

GRUNDLAGEN Zeitliche Beschränkung • 14 bis 18 Uhr • 1. Juli bis 2. So. im Oktober • 8. Dez. bis 3. So. im April

Ausnahme für • Anrainer (Name & Fahrzeug) • Hotelgäste zur An- & Abreise • Radfahrer • Arztbesuche • Ausfahrt von Mitarbeitern (Stellplatznachweis) • Firmenfahrzeuge • erheblichen persönlichen o. wirtschaftliches Interesse

system Mayrhofen“ und Fußgängerzone präsentieren, lade ich alle ein, dabei zu sein. Aber seid fair, und gebt der Sache eine Chance! Und nur der, der Parkplätze ausreichend vorweisen kann, hat eigentlich ein Argument gegen keine Autos. Zum Schluss noch eine Information aus dem Verkehrsausschuss: Am nächsten Allerheiligen wird die Zufahrt zum Friedhof untersagt. Dieses gefährliche Chaos ist für uns nicht mehr tragbar! Es kann nicht angehen, dass man nach dem Gebet beim Nachhausegehen die Stoßstange eines Autos in der Kniekehle hat. Wenn es ginge, würden wohl auch hier einige mit dem Auto in den Friedhof hineinfahren und aus dem Auto heraus „sprengen“. Beinträchtige und alte Menschen werden kostenlos vom Pavillion oder Scotty-Parkplatz mit Taxis zum Friedhof gebracht. Danke dafür unserem Verkehrsausschussmitglied Markus Freund/ Taxi Kröll, der die Kosten dafür übernimmt. Nähere Informationen folgen. Gehen wir also JETZT neue Wege für die Zukunft, unsere und die unserer Kinder! GR Heidi Lassnig, Verkehrsausschuss

EINLADUNG Diskussionsrunde Fußgängerzone Mayrhofen In diesem Zusammenhang laden wir herzlich zur nächsten Gemeinderatssitzung ein: Donnerstag, 30. Juli, ab 19.30 Uhr im Europahaus, mit anschließender Diskussion über die Fußgängerzone. Bitte Termin vormerken, vorbeikommen und mitreden!


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Fußgängerzone Mayrhofen

Passantenfrequenzen Die Obere Hauptstraße in Mayrhofen kann national mit vielen Einkaufsstraßen mithalten, auch mit denen in den Landeshauptstädten. Alle diese Straßen haben aber den Pkw-Verkehr sehr stark eingeschränkt, um sie für die Fußgänger angenehmer zu gestalten. Nachfolgend ein Vergleich mit den nationalen stärksten Einkaufsstraßen.

Fußgängerzone Mayrhofen oder das Herz von Mayrhofen

Zwischen Ahornspitze, Tristner und Penken besticht Mayrhofen durch seine Schönheit und ist schon lange ein begehrtes Urlaubsziel. Für Wintersportler und Schneebegeisterte in der kalten Jahreszeit, für Naturliebhaber im Sommer und dazwischen für Kulturgenießer - Mayrhofen hat viel zu bieten. Nur wenige werden wiedersprechen, wenn man Mayrhofen als das „Herz des Zillertals“ beschreibt. Allerdings wirkt sich dies gleichfalls auf den Verkehr aus. Nicht nur im Zillertal, sondern auch in und rund um Mayrhofen. Die neue komfortable WasserstoffZillertalbahn wird mit höherer Geschwindigkeit und Ausweitung des Angebots, das heißt, dass noch spät abends Züge ankommen, eine wesentliche Verbesserung der Verkehrssituation herbeiführen. So erhält das Zil-

lertal - abseits vom Auto - endlich eine vernünftige Anbindung. Neben dem Ortskern rund um die Volkschule, der Kirche und dem Gemeindeamt ist die Hauptstraße wiederum das Zentrum und der Platz, wo sich Mayrhofner/-innen, Tagesbesucher und Gäste treffen. Mayrhofen ist in der glücklichen Lage, dass sich der Ort entwickelt und die Einwohnerzahl zunimmt. Mitte der 90er-Jahre ist die Obere Hauptstraße in eine Einbahnstraße Richtung Süden umgewandelt worden. Für viele ist es damals dramatisch, ja beinahe unbegreiflich gewesen. Aus heutiger Sicht wäre ein Pkw-Verkehr in beiden Richtungen auf der Hauptstraße völlig unvorstellbar. Die Gemeindepolitiker sind damals ihrer Aufgabe nachgekommen, haben sich nicht nur Gedanken gemacht, sondern auch Lösungen für die Zukunft umgesetzt.

Die hohen Beförderungskapazitäten der Penkenbahn, der Skibusverkehr, die Radfahrer im Sommer, das geänderte Konsumverhalten und das Umfeld erfordern neue Lösungen. Wir stehen auch jetzt wieder an einem Wendepunkt. Die Zahl der Verkehrsteilnehmer im Sommer und im Winter, die steigende Bevölkerungszahl und der Zuwachs an Touristen im Blickfeld fordern Lösungen. Neue Lösungen. Seit einigen Jahren gibt es bereits am Nachmittag an der Oberen Hauptstraße eine „Art Fußgängerzone“. Dabei wird mit Securitys nur noch die Einfahrt jener Personen erlaubt, die eine Berechtigung vorweisen können. Dies bewirkt auf der einen Seite einen hohen Aufwand und ist andererseits nur für wenige verständlich. Auch tritt kein Gewöhnungseffekt ein, da es nur im Winter so gehandhabt wird. Vor zwei Jahren wurde ebenfalls die Tiefgarage gebaut, die die notwendigen Kapazitäten hat, um das Verkehrsproblem zu lösen. Allerdings wird diese Garage aktuell noch zu wenig genutzt und verursacht daneben einen hohen Abgang. Der Verkehrsausschuss hat sich die letzten Jahre diesbezüglich Gedanken gemacht und an einer Lö-

sung gearbeitet, die den größten Teil der Interessen berücksichtigt und Mayrhofen mit einer Fußgängerzone die notwendige Entwicklung ermöglicht. Eine Fußgängerzone am Nachmittag, Sommer und Winter, zum Flanieren, Shoppen und Genießen. Das macht Mayrhofen noch einzigartiger. In den nächsten Ausgaben der Heimatstimme werden wir euch dazu umfassend informieren. Zugleich bitten wir euch um eure Rückmeldung. Einfach ungeniert eine Mail ins Gemeindeamt schicken, denn eure Meinung ist uns wichtig. Am 30. Juli findet dazu - gegen 21.00 Uhr - anschließend an die Gemeinderatssitzung im Europahaus, eine Informationsveranstaltung statt. Dort stehen wir euch Rede und Antwort. Es gibt in Österreich nicht viele Orte, die eine so wundervolle und beliebte Einkaufsstraße haben. Diese zu verschönern, sind wir uns schuldig und stärkt Mayrhofen im Wettbewerb. Mayrhofen hat sich in seinem Herzen eine charmante, anziehende und verkehrsberuhigte Hauptstraße verdient, das sind wir unseren Einwohnern und Gästen schuldig! Markus Bair, Obmann des Verkehrsausschusses


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Mayrhofen - Gratulation an Jubelpaare und ein Dank für das Vorbild

Ein herrlicher Nachmittag, ungezwungen und echt! Unter alten Bäumen, an hübsch hergerichteten Tischen, mit frischen Wiesenblumen, süße, noch warme kleine Wuchtln, vom Chef persönlich gemacht, und die Nostalgie des berühmten Waldcafes im Nacken – so habe ich diese Nachmittagsstunden in Erinnerung. Und das Schönste: Mit dabei waren sechs Paare, die allesamt runde Hochzeitsjubiläen feierten und an diesem Nachmittag die Jubiläumsgabe des Landes Tirol entgegennehmen konnten. Deshalb lud die Marktgemeinde zu Kaffee und Kuchen.

Wenn man im Nachhinein über 50 oder 60 Ehejahre sinniert, wird oft festgestellt, dass es Höhen und Tiefen gibt. Es geht um Emotionen, darum das Beste herauszuholen. Bezirkshauptmann-Stellvertreter Dr. Wolfgang Löderle meinte in seiner Rede: „Jeder kennt das: Frisch Vermählte, frisch Verliebte, die wunderbaren ersten Ehejahre, die man salopp als herausgeputzte Version des Ehelebens beschreiben könnte. Auch das lange Beisammensein, das mitunter eine anstrengende Angelegenheit werden kann, ist eine

natürliche authentische Phase, die ebenso jeder kennt.“ Noch einmal wünsche ich euch allen im Namen der Marktgemeinde, dass ihr gegenseitig zum Glück des anderen beitragen könnt, denn das macht froh und zuversichtlich. Ich wünsche euch weiterhin viel Einfühlungsvermögen für den Partner und eine ungeheure Lebenslust – auch wenn körperlich nicht mehr alles so reibungslos funktioniert. Alles Gute! Eure Bürgermeisterin, Monika Wechselberger

Michael, der Chef des Hauses, hat alle süßen Köstlichkeiten liebevoll selbst hergestellt. Hat super geschmeckt! Danke!

50 Jahre verheiratet zu sein, das hat was ...

Lustig war`s im Waldcafe, wie in alten Zeiten.

Edda und Franz Sauer mit Burgi Huber und Dr. Wolfgang Löderle.

Waltraud und Michael Hundsbichler mit Bürgermeisterin und Dr. Wolfgang Löderle.

Foto: Josef Trautendorfer

Bergwacht Vorderes Zillertal

Unterstützung bei Neophyten-Sammlung Am Samstag, den 27. Juni, rief Martin Bliem, Obmann der Bergwacht Vorderes Zillertal, wiederum zur Aktion „Kampf den Neophyten“ auf. Fünf Mann hoch, ausgerüstet mit Sense und Wetzstein, Gabel und Rechen sowie festem Schuhwerk, wurde beim VZ in Schlitters begonnen, die wuchernden Pflanzen auszureißen und abzumähen und bei der Bioenergie Schlitters zu entsorgen, wo schließlich mehr als 580 kg dieser Stauden abgeliefert wurden.

Fleißige Sammler: Alfred, Josef, Martin und Daniel (v. l.)


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Tourismusverband Mayrhofen-Hippach

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Wassergenossenschaft Mayrhofen

Zusammenarbeit funktioniert!

Foto: Melli‘s by Photographie Hruschka

Gästeehrungen

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Aufgrund langjähriger Treue wurden am Donnerstag, 9. Juli, um 16.30 Uhr im Hotel Berghof, Mayrhofen, folgende Gäste geehrt: Ehrung in Silber Frau Emmy und Herr Percy van de Sande aus den Niederlanden, zzt. Hotel Eder, Ramsau Ehrung in Gold Frau Leny und Herr Bart van de Corput aus den Niederlanden, zzt. Haus Sailer, Mayrhofen. Frau Monika Rodewald aus Deutschland, zzt. Hotel Maria Theresia, Mayrhofen Ehrung Großgold – 40. Mal Frau Waltraud und Herr Norbert Funk aus Deutschland, zzt. Gästehaus Alpengruß, Mayrhofen

CHRISTOPHORUS Reisen

Die Freude war groß Mein Kollege Ali und ich konnten endlich wieder unsere Gäste mit dem Doppeldecker von CHRISTOPHORUS Reisen nach Italien bringen.

Foto: Christophorus Reisen

Alle unsere Kunden an Bord konnten es fast nicht erwarten in Abano – Jesolo – Caorle anzukommen. Jeden Mittwoch und jeden Sonntag bis 20. September brin-

gen wir euch nach Jesolo und Caorle und bis Dezember nach Abano. Ab 28. August fahren wir nach Ischia auf die die „Isola Bella“ bis 14. November. Euer Fahrer Peter Margreiter und das CHRISTOPHORUSTeam freuen sich auf euch. Anfragen & Buchungen in Ihrem Reisebüro und auf www.christophorus.at PR

Dass die Aufgaben einer Wassergenossenschaft vielfältig sind, davon konnten sich kürzlich Bürger im Europahaus überzeugen: Regulierung des Laufes, die Versorgung von Trink-, Nutz- und Löschwasser, die Reinigung von Abwässern oder der Schutz vor Wasserschäden usw. Daneben erläuterten Obmann Hans Gasser und Kassier Bernhard Heim die vielen Maßnahmen, wie Reparaturen oder Bauwerke, die erledigt wurden. Viel Geld wurde für das Gemeinwohl in die Hand genommen. Aber nicht nur viel Geld. Viel Engagement, Zeitaufwand und vor allem Ehrenamt wurden in das abgelaufene Jahr investiert. Und dafür gebührt allen, die auch mit den kleinsten Handgriffen mitgeholfen haben, dass die Bevölkerung ausreichend frisches bestes Quellwasser zu Verfügung hat, der allergrößte Dank ausgesprochen. Namentlich wurde vor allem Hansl Volgger hervorgehoben, der nahezu rund um die Uhr für die Wassergenossenschaft da ist und das meistens unbemerkt von der Öffentlichkeit. „Vergelt‘s Gott“ euch allen! Ihr erweist der Allgemeinheit einen großen Dienst!

MAYRHOFEN GRATULIERT Auf eine herzliche Geburtstagsgratulation kann die Marktgemeinde Mayrhofen zurückschauen. Gemeinderat Hansjörg Geisler überreichte im Namen der Gemeinde dem Jubilar eine Aufmerksamkeit, ein Zeichen des Dankes für sein unternehmerisches Herz. Ebenso eine Wertschätzung für einen besonderen Familienmenschen. Der rüstige Paul Kröll – vulgo „Millner Paul” – möge noch lange gesund und fröhlich bleiben. Alles Gute, lieber Paul!


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BRUCK GRATULIERT

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Hochzeitsjubiläen in Finkenberg

Zwei 90er in Bruck Ihren 90. Geburtstag feiertn konnten bereits am 10. April Frau Elfriede Schmalzl sowie am 13. April Herr Johann Schmalzl. Nachdem nun wieder Besuche und Gratulationen möglich sind, ließen es sich auch Bgm. Alois Wurm und Bgm.-Stv. Roland Fankhauser nicht nehmen, den Jubilaren recht herzlich zu gratulieren und ihnen weiterhin viel Glück und Gesundheit zu wünschen.

In der vergangenen Woche durfte die Gemeinde Finkenberg wieder zahlreiche Hochzeitsjubilare mit ihren Angehörigen zu einer gemeinsamen Feier in das Hotel Aussicht einladen. Alois Wurm, Jubilarin Elfriede Schmalzl, Bgm.-Stv. Roland Fankhauser (v. l.)

Roland Fankhauser, Jubilar Johann Schmalzl, Bgm. Alois Wurm (v. l.)

STUMM GRATULIERT

Das besondere Jubiläum des 60. Hochzeitstages, der „Diamantenen Hochzeit“, feierte das Ehepaar Paula und Walter Klausner, Dornauberg 33. Ebenso ein besonderes Jubiläum durften Eva und Martin Troppmair, Dorf 145, Elfriede und Alfred Kreidl, Astegg 504, sowie Antonia und Josef Fankhauser, Dornau 358, mit ihrer „Goldenen Hochzeit“ feiern. Die Feierlichkeit wurde

von einem Ensemble der Musikkapelle Finkenberg umrahmt, wozu Bezirkshauptmann-Stv. Dr. Wolfgang Löderle im Beisein von Bürgermeister Andreas Kröll und Ortsvorsteher Rudolf Klausner die Jubiläumsgabe des Landes Tirol überreichte. Das Ehepaar Fankhauser konnte an der Feier nicht teilnehmen, und die Gratulation erfolgte anschließend zu Hause. Wir gratulieren nochmals herzlichst und wünschen den Jubilaren alles Gute und Gesundheit für die weiteren Lebensjahre. Gemeinde Finkenberg Bürgermeister Andreas Kröll

HIPPACH GRATULIERT

Frau Barbara Schubert, Direktorin der Neuen Mittelschule Stumm und Umgebung, konnte ihren 60. Geburtstag feiern.

Frau Eder Anna, Astbühel 281, konnte am 11. Juli ihren 80. Geburtstag im Kreise ihrer Familie feiern.

Aus diesem Anlass luden die Bürgermeister der Verbandsgemeinden zu einer kleinen Feier und ließen die Jubilarin hochleben.

Der Seniorenbund Hippach überbrachte ihr ebenso herzliche Glückwünsche. Als Gratulanten der Gemeinde Hippach stellten sich Bgm. Gerhard Hundsbichler und Vize-Bgm. Matthias Geisler ein. Die Gemeinde Hippach wünscht der rüstigen Jubilarin auf diesem Wege nochmals alles Gute, verbunden mit bester Gesundheit und viel Freude auf dem weiteren Lebensweg.


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Volksschule Zell am Ziller

„Lesepatenschaft“ ein voller Erfolg Das Schuljahr ist zu Ende und alle freuen sich auf die wohlverdienten Ferien. Heuer war ein besonderes Jahr, das wir trotz allem gut meisterten. Die Volksschule Zell am Ziller möchte sich noch für die Bücherkiste, die von der Raiffeisenbank, Sparkasse und Volksbank zur Verfügung gestellt wurde, recht herzlich bedanken. Das Projekt „Lesepaten-

schaft“, das im Herbst 2019 startete, war ein großer Erfolg. Weiters möchten sich das Lehrerteam sowie die Schüler der VS Zell am Ziller bei den Lesepatinnen und dem Lesepaten bedanken, die ihre wertvolle Zeit fürs Lesen mit den Kindern gespendet haben. „Wir hoffen, wir können im Herbst wieder auf euch zählen, die Kinder freuen sich schon sehr auf die gemeinsame Lesezeit.“

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ZELLBERG GRATULIERT Eberharter Rosa – 75 Jahre Frau Eberharter Rosa, Zellberg 222, feierte am 29. Juni die Vollendung ihres 75. Lebensjahres. Bürgermeister Fankhauser Andreas überbrachte der Jubilarin die herzlichsten Glückwünsche der Gemeinde Zellberg. Auf diesem Wege wünscht die Gemeinde Zellberg der rüstigen Jubilarin noch einmal alles erdenklich Gute, viel Gesundheit und Glück für die Zukunft.

TUX GRATULIERT Am 5. Juli konnte Frau Rosmarie Wechselberger ihren 80. Geburtstag feiern.

Pensionistenverein Zell am Ziller

Frühschoppen im GH Zellerstube Bei wunderschönem Sommerwetter trafen sich über 50 Musikfreunde am 5. Juli gegen 10.00 Uhr, um der gewaltigen Pensionistenmusik zuzuhören. Es wurde zünftig und fleißig gespielt und gesungen, dass es eine Freude war, auch die Unterhaltung kam nicht zu kurz, sodass das Ende um

13.00 Uhr zu früh erschien. Auf diesem Wege möchte ich mich bei Wirtin Beate für die Bewirtung herzlich bedanken, und ein ganz besonderer Dank gebührt unseren Musikanten für den wunderbar gestalteten Frühschoppen. Euer Obmann Platzer Karl

Unsere Musikanten Sattler Konrad, Hollaus Franz, Hauser Franz, Kirchmeier Hermann und Platzer Karl (v. l.)

Bürgermeister Simon Grubauer überbrachte die besten Glückwünsche. Die Gemeinde und die Pfarrgemeinde Tux wünschen der Jubilarin noch einmal alles erdenklich Gute, vor allem aber Gesundheit und noch möglichst viele Jahre im Kreise ihrer Angehörigen.

DER PVÖ ZELL AM ZILLER GRATULIERT Am 29. Juni konnten Obmann Platzer Karl, Vereinsmusikant und Schulkollege Hollaus Franz sowie Vereinsmitglied Wechselberger Johann Herrn Luxner Johann Peter, Gerlosberg, welcher am 27. Juni bei bester Gesundheit seinen 70er feiern konnte, herzlich gratulieren, ihm alles Gute, vor allem Gesundheit und ganz viel Sonnenstunden (für die „Maht“) im Kreise seiner Familie und unseres Vereins wünschen.

Obmann Platzer Karl, Wechselberger Johann, Jubilar Luxner Johann Peter und Hollaus Franz (v. l.)


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SPORT IM ZILLERTAL

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Stonemonkeys Chillertal & Climbing Zoo

Tiroler Mehrkampfmeisterschaften

Sportlicher Spaß im KABOOOM Die beiden Vereine, Stonemonkeys Chillertal und der neu gegründete Verein Climbing Zoo, haben es sich zur Aufgabe gemacht, der Jugend den Klettersport näherzubringen.

Schülerrekord im Speerwerfen Foto: CLIMBING ZOO

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Am 11. Juli wurden die Kletterkinder zum Saisonabschluss in das Freizeitzentrum KABOOOM nach Kaltenbach eingeladen. Der Einladung zu dieser Veranstaltung, organisiert von Climbing Zoo und Klettertrainer Ivan, folgten 88 Kinder. Alle Kinder wurden mit neuen T-Shirts ausgestattet und ebenfalls zur Benützung des AIRPARC, der Boulderhalle sowie der Kegelbahn eingeladen, betreut durch die Stonemonkeys Chillertal. Nach Absolvierung aller sportlichen Aktivitäten lud der Climbing Zoo die Kinder auf Wiener Schnitzel mit Getränk ein. Ein herzlicher Dank geht an die Belegschaft des Bistro KABOOOM, an Bgm. Klaus Gasteiger und an das Kletterzentrum Zillertal. Allen Kindern schöne, unfallfreie Sommerferien!

Bei den Tiroler Mehrkampfmeisterschaften in Schwaz zeigten die Mädchen aus dem Zillertal überzeugende Leistungen. Die durch die Beschränkungen erzwungene Pause konnten die für die TU Raika Schwaz an den Start gehenden Mädchen ausgezeichnet nutzen und verbesserten sich gegenüber der Hallensaison in fast allen Bereichen. Allen voran Madeleine

Huber aus Aschau kann mit sieben persönlichen Bestleistungen mehr als überzeugen und gewinnt überlegen den Tiroler Meistertitel im Siebenkampf der Schülerinnen. Madeleine stellte in diesem Mehrkampf einen neuen Tiroler Rekord im Speerwurf mit 42,49 m auf, verfehlte den Uraltrekord im 80 m Hürdensprint um 0,16 sec und lief über 100 m mit 12,75 sec. Sabrina Haas aus Zell am Ziller und Jana Schweinberger aus Aschau gewannen mit Madeleine Silber in der Mannschaftswertung und verbesserten ihre Leistungen vor allem im Sprintund Sprungbereich. Lisa Rauch aus Ramsau zeigte ebenfalls einen soliden Wettkampf und übertraf ganz klar ihr erklärtes Ziel, die 2000-Punkte-Marke.

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