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ZILLERTALER GEMEINDEBLICK

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

22 | 2020

74. Jahrgang · Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen · Jahresabo € 35,- · Einzelpreis € 1,- · erscheint wöchentlich · 29. Mai 2020 · Nr. 22

EINKAUFEN UND GEWINNEN!

Mayrhofen stärkt seine Wirtschaft Seite 5

INTERVIEW MARTINA JUST

NEOPHYTEN-SAMMLUNG

ES GRÜNT SO GRÜN

Die Wildtierökologin erzählt, wie es ums Tiroler Steinwild steht

Planungsverband informiert über die verschiedenen Pflanzen

Zuwachs vom OGV Fügen u. U. für den Kindergarten Fügenberg

Seite 8-9

Seite 12

Seite 15

Österreichische Post AG | WZ 02Z031716 W | nicht retournieren Marktgemeinde Mayrhofen, Hauptstraße 409, 6290 Mayrhofen


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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

SEITENBLICKE

IMPRESSUM Zillertaler Heimatstimme Amtsblatt der Marktgemeinde Mayrhofen Verleger und Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen 6290 Mayrhofen, Hauptstraße 409 T 05285 64000 | F 05285 64000 34 Chefredakteurin: Gerda Gratz Hersteller Satzarbeit: die praxis, Werbeagentur 6290 Mayrhofen, Schmiedwiese 173 Druck: Athesia Druck GmbH Innsbruck/Bozen

Annahmeschluss in der betreffenden Erscheinungswoche REDAKTION: Montag 10.00 Uhr ANZEIGEN: Montag 12.00 Uhr Namentlich oder mit Kürzel gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder und sind von der Redaktion nicht in allen Einzelheiten des Inhalts und der Tendenz überprüfbar. Für unverlangte Manuskripte übernimmt die Schriftleitung keine Verantwortung. Nachdruck ausschließlich mit schriftlicher Erlaubnis der Redaktion. P.b.b. Erscheinungs- und Verlagspostamt 6290 Mayrhofen. Copyright Um urheberrechtliche Unannehmlichkeiten zu vermeiden, weisen wir darauf hin, dass der Auftraggeber bzw. Überbringer von Unterlagen für Inserate und Textbeiträge das Urheberrecht für überlassene Fotos, Vorlagen udgl. haben muss, und somit der Hersteller und Herausgeber der Zillertaler Heimatstimme schad- und klaglos gehalten wird. Geschäftsbedingungen Es gelten die Bestimmungen der „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ der Zillertaler Heimatstimme. Die jeweils aktuelle Ausgabe ist beim Herausgeber oder unter www.zillertalerheimatstimme.at einsehbar.

Taufe im engsten Familienkreis Hl. Taufe von Sophia Erler mit Patin Lisa und den Eltern Bernadette und Stefan

Auf der Grünalm Familie Hundsbichler und Gäste

Gender-Hinweis Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werden in der Zillertaler Heimatstimme zum Teil Begriffe wie z.B. „Mitarbeiter“ in der maskulinen Schreibweise verwendet. Grundsätzlich beziehen sich diese Begriffe immer auf beide Geschlechter. Kürzung von Texten Die Redaktion behält sich vor, gegebenenfalls bei redaktionellen Beiträgen und Leserbriefen Kürzungen vorzunehmen oder diese auch ganz wegzulassen. Die Platzierung und Anordnung von Texten und Fotos ist allein der Redaktion vorbehalten. Bei mehreren Fotos zu einem Text werden diese nur berücksichtigt, wenn genügend Platz vorhanden ist. Nach Redaktionsschluss eingelangte Beiträge können erst in der darauffolgenden Woche berücksichtigt werden. Abo-Service office@mayrhofen.tirol.gv.at Frau Anita Pfister-Kreidl T 05285/64000-11 Titelbild: © Shutterstock

Das Tuxer Kalb vom Ruanabauer am Gattererberg

Fotos: Hubert Aschenwald

Redaktion und Anzeigenannahme die praxis, Werbeagentur, Mayrhofen T 05285 62000 22 | F 05285 62000 40 redaktion@zillertalerheimatstimme.at anzeigen@zillertalerheimatstimme.at Mo-Fr 09-12 Uhr und Di-Do 14-17 Uhr


AUFBLATT‘LT

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Steinwild - schützenswerte Alpenbewohner

Unzählige Initiativen zeichnen sich für den heutigen Steinwildbestand in Tirol verantwortlich. Das Land, die Jägerschaft, Natur- und Nationalparks, aber genauso private Interessen und Unternehmen. Der Alpenzoo Innsbruck hat dabei eine Schlüsselrolle übernommen. Denn nur das gemeinsame Zutun aller mit diesem Thema Beteiligten zeichnet sich für die erfolgreiche Wiederbesiedelung und Auffrischung des Bestandes verantwortlich. Es geht um Arterhaltung. Nicht nur in Zeiten des Klimawandels, sondern auch, um die noch wenigen Lebensräume und Rückzugsgebiete als sensible Begegnungsräume zwischen Mensch und Tier wahrzunehmen. Vom ursprünglichen weitläufigen Besiedelungsraum gemeinsam mit dem Gamswild war seit Urzeiten bis in die Gegenwart der Steinwildbestand einer, der, über die Jahrhun-

derte gesehen, sich drastisch verringerte; wenngleich seit ca. 30 Jahren die Gamswildbestände in vielen Gebieten fortlaufend zurückgehen und die Steinwildpopulation mittlerweile stark zugenommen hat. Vermehrte Wilderei und Wetterveränderungen stellten den Fortbestand über lange Zeit in Frage. Gejagt wurde das Steinwild nur vom Adel, ohne Überbejagung. Ursprünglich im gesamten Alpenraum vorhanden, gingen die Bestände im 18. Jahrhundert massiv zurück. Es wurde gewildert ohne Rücksicht auf die Population. Gründe für die Wilderei waren: das Interesse am Handel mit einzelnen Steinbock-Bestandteilen für Apotheken, der Hunger der Bevölkerung und nicht zuletzt die fehlende Scheu der Tiere. Im Zillertal zählte die „Floite und Gunkel“ zu Zeiten Kaiser Maximilians zu einem wichtigen Jagdrevier. Hege und Pflege waren ein besonderes Anliegen des Kaisers, aber auch der Erzbischöfe, die über große Ländereien besaßen. 1820 gab es alpenweit nur noch rund 100 Tiere im Gebiet des Gran Paradiso/Aostatal.

Seit den 1980er-Jahren wurde der im Jahr 1706 gänzlich ausgelöschte Bestand in der Floite und Gunggl wieder vorsichtig ins Leben gerufen. So waren die Tauernkraftwerke und Grundeigentümer mit Wiederansiedelungsmaßnahmen wesentlich beteiligt. Von 2016 bis 2019 wurden auf Initiative des Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen mit dessen Partnern mehrere Auswilderungen erfolgreich durchgeführt. Dennoch geht es um ganz wesentliche Fragen, die vor allem die Forschung betreffen. Fragen der Genetik, des Inzuchtproblems, der Anfälligkeit für Krankheiten wie vor allem der Räude. Steinzeitliche Steinbockknochenfunde aus dem Zillertal werden aktuell in der Schweiz untersucht. Mit den zu erwartenden hochinteressanten Resultaten wird man auf die Genetik schließen können – auf Informationen, die über Jahrhunderte verloren gegangen sind. Doch werden diese Ergebnisse nicht für den Fortbestand bzw. das Management der Art von Bedeutung sein. So untersucht aktuell der Tiroler Jägerverband (TJV) zu-

sammen mit der Universität Zürich die Genetik der Steinwildkolonien Tirols. Zu diesem Thema habe ich die Wildtierökologin des TJVs, Martina Just befragt. Lesen Sie dazu das Interview auf den Innenseiten. Begegnen Sie auf Ihren Bergtouren und Wanderungen dem Wildtier mit großem Respekt und Wertschätzung. Denn der Mensch ist es, der immer mehr in die natürlichen Refugien der Wildtiere vordringt! Foto: T. Anzenberger

Der Steinwildbestand im Alpenraum ist ein schützenswerter! Das Augenmerk liegt auf einer gesunden Population, die den Fortbestand dieses wertvollen und geschichtsträchtigen wilden Alpenbewohners sichert. Das gilt ebenso für das Bundesland Tirol. Zur aktuell positiven Ausgangslage hat das Zusammenwirken verschiedener damit betrauter Institutionen und Organisationen beigetragen. Zu Recht kann der Steinbock als der König der Alpen bezeichnet werden. Sein imposantes Erscheinungsbild mit den geschwungenen Hörnern steht symbolisch für den Beherrscher des Hochgebirges. Anmut und Stärke – zwei Begriffe, die untrennbar mit dem Alpensteinbock in Verbindung stehen.

Foto: Ernst Zauser

Begegnungen mit Respekt – dem Steinbock an den Fersen

Gerda Gratz Chefredaktion gerda@zillertalerheimatstimme.at


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Sa 30.5.

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ÄRZTE- UND APOTHEKENDIENST IM ZILLERTAL

TUX

MAYRHOFEN

ZELL/ZILLER

STUMM/FÜGEN

ZAHNARZT

APOTHEKEN

Dr. Christoph Streli ZELL AM ZILLER Gerlosstraße 5a 05282 3232 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. Christoph Streli ZELL AM ZILLER Gerlosstraße 5a 05282 3232 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. Christoph Streli ZELL AM ZILLER Gerlosstraße 5a 05282 3232 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. Wolfgang Horak FÜGEN Schulstraße 18 05288 62980 09.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. med. univ. Karl Bachmayr JENBACH Kirchgasse 3a 05244 61880 09.00 bis 11.00

Rupertus Apotheke STUMM 05283 2627 Steinbock Apotheke MAYRHOFEN 05285 62313

16.00 bis 18.00 So 31.5.

Dr. Christoph Streli ZELL AM ZILLER Gerlosstraße 5a 05282 3232 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. Christoph Streli ZELL AM ZILLER Gerlosstraße 5a 05282 3232 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. Christoph Streli ZELL AM ZILLER Gerlosstraße 5a 05282 3232 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. Wolfgang Horak FÜGEN Schulstraße 18 05288 62980 09.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. med. univ. Karl Bachmayr JENBACH Kirchgasse 3a 05244 61880 09.00 bis 11.00

Rupertus Apotheke STUMM 05283 2627 Steinbock Apotheke MAYRHOFEN 05285 62313

10.00 bis 12.00 16.00 bis 18.00 Mo 1.6.

Dr. Wiltrud Wachter MAYRHOFEN Schwendaustr. 182 05285 62622 10.00 bis 11.30 16.00 bis 17.00

Dr. Wiltrud Wachter MAYRHOFEN Schwendaustr. 182 05285 62622 10.00 bis 11.30 16.00 bis 17.00

Dr. Wiltrud Wachter MAYRHOFEN Schwendaustr. 182 05285 62622 10.00 bis 11.30 16.00 bis 17.00

Dr. Günter Lechner FÜGEN Karl-Mauracher-W. 1 05288 20616 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. med. dent. Maximilian Reitmeir MAYRHOFEN Pfarrer-KrapfStraße 398 05285 63886 09.00 bis 11.00

Rupertus Apotheke STUMM 05283 2627 Steinbock Apotheke MAYRHOFEN 05285 62313

10.00 bis 12.00 16.00 bis 18.00

Außerhalb der Öffnungszeiten ist die Rupertus Apotheke in Stumm von Sa., 30.5., bis Fr., 5.6., für Notfälle erreichbar.

BILD DER WOCHE

Die Praxis ist von 8.-12. Juni wegen Urlaubs GESCHLOSSEN. Wir möchten euch darauf hinweisen, dass wir in das Sparkassengebäude 2. Stock übersiedelt sind.

Dr. Jutta Wechselberger Die Praxis bleibt von Dienstag, 02. Juni 2020 bis inkl. Freitag, 05. Juni 2020 wegen Urlaub GESCHLOSSEN.

Dieses süße Kätzchen wurde von Hannes Wechselberger „ban Keiler” entdeckt

DR. JUTTA WECHSELBERGER Ärztin für Allgemeinmedizin Lanersbach 472 | 6292 Tux Tel. 05287/ 86222


AKTUELL IM ZILLERTAL

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Gemeinde setzt Impuls

GEÄNDERTER ABGABESCHLUSS

Kauf ein und gewinne! Shoppen in Mayrhofen und dabei gewinnen? Von 1. Juni bis 14. Juli wird dies möglich. Jede Rechnung aus diesem Zeitraum mit einem Warenwert zwischen 80,- und 300,Euro nimmt an der Verlosung teil. Gewonnen werden kann ein Einkaufsgutschein im aufgerundeten Wert der Rechnung, die – unter Angabe der Telefonnummer - per Post (Marktgemeindeamt, 6290 Mayrhofen), per E-Mail

(sekretariat@mayrhofen.tirol. gv.at) oder durch Einwurf in den Postkasten an der Rückseite des Gemeindeamtes vorgelegt werden kann. Die Ziehungen erfolgen laufend, die Gewinner werden telefonisch verständigt. Die Gemeinde will damit einen Impuls setzen – wer im Ort kauft stärkt die heimische Wirtschaft und hat zugleich die Aussicht auf einen Gewinn.

Museum der Völker öffnet wieder

Freier Eintritt als Danke Das Museum der Völker in Schwaz öffnet wieder seine Pforten und zwar jeweils Donnerstag bis Sonntag, von 10.00 bis 17.00 Uhr (letzter Einlass 16.15 Uhr). Die Wiedereröffnung steht ganz unter dem Motto „Pay As You Wish“, das heißt, jeder Besucher bis 12. Juni bestimmt selbst den Eintrittspreis. Freien Eintritt gibt’s für alle, die sich in den letzten Wochen für das Wohl aller eingesetzt haben. Dazu zählen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter systemrelevanter Arbeitsbereiche (Krankenhaus, Altersund Pflegeheime, Einzelhandel, soziale Einrichtungen, Rotes Kreuz, Polizei etc.).

Gegen Vorlage des Mitgliederausweises kann das Museum bis Ende Juli gratis besucht werden. Vorerst ist im Museum der Völker die Ausstellung „Zwischen Himmel und Erde“ im Erdgeschoss zugänglich, die neue Ausstellung im 1. Stock „Erinnerungen an Äthiopien“ wird voraussichtlich Mitte Juni eröffnet. Regelmäßige Museumsführungen finden noch keine statt, max. 30 Personen gleichzeitig können das Museum besuchen. Das Museumscafé öffnet im Juni, bis dahin wird „Coffee To Go“ angeboten. Infos und Reservierungen: www.museumdervoelker.com

scheit T 0664 547 80 80 ı office@bg-immo.at

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

AUSGABE 24/2020 - 12.6.

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Zillertaler Heimatstimme, Ausgabe 24/2020 - 12.6.

SCHWERPUNKT

REDAKTIONSSCHLUSS: Freitag, 5. Juni, 10.00 Uhr

AUSFLUGSZIELE IM ZILLERTAL & IN TIROL

ANZEIGENSCHLUSS: Freitag, 5. Juni, 12.00 Uhr

Eine ideale Plattform für Ihre Inseratschaltung.

Erlebnisbad Mayrhofen:

Bestimmungen zum Freibadbesuch Endlich hat das Warten ein Ende. Am 29. Mai startet das Erlebnisbad Mayrhofen in die Freibadsaison (geöffnet täglich von 9.00 bis 19.00 Uhr). Bei einem Besuch gilt: • Zugangsbeschränkung: 10 m² der Liegefläche pro Badegast. • Generell Mindestabstand von 1 m zwischen Badegästen. • Abstandsmarkierungen und Hinweisschilder auf der Anlage beachten. • Verwendung eines Mund-/Nasenschutzes in den Innenbereichen (Eingangsbereich, Sanitär, Umkleiden etc.). • Im Wasser (Becken) auf einen Abstand von 1 – 2 m zwischen den Badegästen achten. • Für Personen, die in einem gemeinsamen Haushalt leben, gelten untereinander die Abstandsregeln nicht. • Saisonkarten sind ab 29. Mai direkt an der Kassa erhältlich. • Hallenbad und Sauna bleiben vorerst geschlossen. Aufgrund der vorhandenen großzügigen Liegeflächen in unserem Freibereich und erfolgter Datenauswertung der Vorjahre ist aktuell davon auszugehen, dass die maßnahmenbedingte Kapazitätsgrenze nur in Ausnahmefällen erreicht wird. Dennoch bitten wir um Kenntnisnahme und Beachtung der angeführten Rahmenbedingungen sowie um Verständnis für die Maßnahmen. Das Erlebnisbad-Team

Aktenvernichter am 9. Juni im Gemeinde-Recyclinghof Laubichl Das Spezialfahrzeug der Firma Zimmermann zerkleinert dort im Zeitraum 10.00 bis 12.30 Uhr zuverlässig die Akten. Eine Herausnahme der Unterlagen aus dem Ordner ist nicht erforderlich, egal ob die Ordner aus Kunststoff oder Karton sind. Der Preis beträgt € 0,30 pro kg inklusive 10 % Mehrwertsteuer. Beträge unter Euro € 10,- sind vor Ort sofort in bar zu bezahlen, für darüber liegende Zahlungen kann ein Lieferschein ausgestellt werden.

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

KIRCHNBANK'L

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RÖM. KATH. PFARRAMT MAYRHOFEN - 29.05. – 07.06. Freitag, 29.05. - 19.00 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung, Beichtgelegenheit, 19.30 Uhr Abendmesse f. Gertrud Trinkl/f. Anna u. August Trinkl/f. Maria Schwaiger/f. Anneliese Haasler (vom 3.4.) f. Franz Kröll, Altbgm./f. Emma Schiestl/f. Alois u. Runfrid Pfeiffer Samstag, 30.05. - 19.30 Uhr Vorabendmesse (vom 4.4.) f. Christian Fiegl/f. Maria Schmidhofer Pfingstsonntag, 31.05. - 8.00 Uhr Heilige Messe (vom 9.4.) f. Verst. vom Dörndler/f. Hermann Knauer/f. Josef Eberharter, Beckn/ f. Franz Dornauer, Eltern u. Geschw./f. Franz Eberl/f. Franz Kröll, Christophorus, 10.00 Uhr Hochamt, 15.00 Uhr Rosenkranzgebet, 19.30 Uhr Maiandacht Pfingstmontag, 01.06. - 8.00 Uhr Heilige Messe (vom 12.4.) f. Peter, Alfred und Stefan Egger/f. Georg Eberharter/f. Florian Hundsbichler 10.00 Uhr Pfarrgottesdienst, f. Robert, Barbara u. Maria Huber (vom 13.4.) f. Karl Eberharter/f. Trudi Griesmann/f. Annemarie Wechselberger/ f. Martin,Viktoria u. Jakob Schneeberger/f. Fam. Pfister/um Glück und Segen Mittwoch, 03.06. - 7.00 Uhr Frühmesse Freitag, 05.06. - 19.00 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung, Beichtgelegenheit, 19.30 Uhr Abendmesse f. Traudl Egger und Eltern/ f. Ludwig Kröll (vom 17.4.) f. Georg u. Maria Gredler, Oberkumbichl/f. Simon u. Zenzl Kröll/f. Verst. der Fam. Kröll, Kassner/f. Tasser Maria, Franz und Sohn/ f. Maria u. Josef Thanner Samstag, 06.06. - 19.30 Uhr Vorabendmesse f. Josef Knauer/f. Regina u. Raimund Kröll/f. Elmar Tipotsch/f. Johann Eberharter, Larcher/f. Josef Schiestl/f. Franz Eberl Sonntag, 07.06. - 8.00 Uhr Heilige Messe, 10.15 Uhr Pfarrgottesdienst 15.00 Uhr Rosenkranzgebet www.pfarremayrhofen.at, pfarre.mayrhofen@pfarre.kirchen.net

Pfingstmontag, 01.06. - 10.00 Uhr Hl. Messe für die armen Seelen Das ewige Licht brennt von 31.05. – 06.06. für die armen Seelen www.seelsorgeraum.uderns.at

RÖM. KATH. SEELSORGERAUM DORNAUBERG-HIPPACH-ASCHAU Samstag, 30.05. - Hippach: 17.00 Uhr Hl. Messe, anschließend Stundgebet Aschau: 19.00 Uhr Hl. Messe Sonntag, 31.05. – Pfingsten Hippach: 9.00 Uhr Hl. Messe, anschließend Stundgebet Aschau: 10.15 Uhr Wortgottesdienst, 19.00 Uhr Maiandacht Dornauberg: 10.30 Uhr Hl. Messe Dienstag, 02.06. - Hippach: 19.00 Uhr Hl. Messe Mittwoch, 03.06. - Dornauberg: 8.00 Uhr Gottesdienst in der Kirche

NEUAPOSTOLISCHER GOTTESDIENST Gottesdienste in Jenbach Kontakt: Sieglstraße 19, 05244/6487811, nak.jenbach@speed.at

RÖM. KATH. SEELSORGERAUM ZELL AM ZILLER - 29.05. – 01.06. Freitag, 29.05. - 18.00 – 19.30 Uhr Beichtgelegenheit im Widum, 18.00 Uhr Eucharistische Anbetung in der Pfarrkirche, 19.00 Uhr Abendmesse Samstag, 30.05. - 7.30 Uhr Hl. Messe Pfingstsonntag, 31.05. - 7.00 Uhr Hl. Messe, 8.00 Uhr Pfarrgottesdienst, 9.00 Uhr Hl. Messe, 19.00 Uhr Abendmesse Pfingstmontag, 01.06. - 8.00 Uhr Hl. Messe, 15.00 Uhr Andacht bei der Josefskapelle Maiandachten: jeden Tag um 19.00 Uhr, jeweils in der Pfarrkirche, Kirche Ramsau, Maria Rast, Thurnbach und in der Kirche am Gerlosberg RÖM. KATH. SEELSORGERAUM RIED-KALTENBACH - 31.05. – 01.06. Pfingstsonntag, 31.05. - 8.30 Uhr Hochamt und Heilige Messe für die armen Seelen, 19.00 Uhr Hl. Messe für die Pfarrgemeinde Pfingstmontag, 01.06. - 8.30 Uhr Hl. Messe für die Pfarrgemeinde Das ewige Licht brennt von 31.05. – 06.06. in Ried für Alfred Kern, Anni Kofler, Martin und Johanna Geir/f. Honis, Anna und Marianna Mair und Franz und Elisabeth Hörhager (Stummerberg) und verstorbene Angehörige, in Kaltenbach für die armen Seelen www.seelsorgeraum.ried-kaltenbach.at RÖM. KATH. SEELSORGERAUM UDERNS - 30.05. – 01.06. Samstag, 30.05. – Pfingsten 18.30 Uhr Hochamt und Hl. Messe für die Pfarrgemeinde

RÖM. KATH. SEELSORGERAUM FÜGEN 31.05. – 01.06. Pfingstsonntag, 31.05. - 10.00 Uhr Pfingsthochamt für die Pfarrgemeinde Pfingstmontag, 01.06. - 10.00 Uhr Hl. Amt RÖM. KATH. SEELSORGERAUM STUMM/HART 29.05. – 01.06. Freitag, 29.05. - Hart: 8.00 Uhr Hl. Messe Samstag, 30.05. - Stumm: 13.00 Uhr Taufe Emma Moser 19.30 Uhr Vorabendmesse Pfingstsonntag, 31.05. - Hart: 8.30 Uhr Hl. Messe, 11.30 Uhr Taufe Leo Lair Stumm: 10.00 Uhr Hl. Messe Pfingstmontag, 01.06. - Hart: 8.30 Hl. Messe, Stumm: 10.00 Uhr Hl. Messe Das ewige Licht brennt in Hart für Maria u. Johann Eberl in Stumm für Elise Hofer/Fritz/Marianne Gruber CHRISTLICHE GEMEINDE PASTOR DETLEF KOHL, TEL. 0676 / 91 64 289 Gottesdienste finden in der Polytechnischen Schule Mayrhofen statt. Sonntag: 10.30 Uhr in Englisch und 17.30 Uhr in Deutsch. Diese Gottesdienste falls nötig auch bilingual. Freitag: 19.30 Uhr Bibelstunde in Deutsch und Englisch. www.christliche-gemeinde-mayrhofen.at EVANGELISCHE PFARRGEMEINDE JENBACH/ZILLERTAL Martin-Luther-Platz 1, 6200 Jenbach, Tel/Fax 05244 / 62448 E-Mail: jenbach@evang.at, www.evangelisch-jenbach.at Wir laden herzlich ein, zum Gottesdienst am Sonntag, 31. Mai, um 10.00 Uhr in der Erlöserkirche in Jenbach.

JEHOVAS ZEUGEN Alle Zusammenkünfte sind öffentlich und kostenlos. E-Mail: joe.larch@interwave.at, www.jw.org

WIR GEDENKEN UNSERER VERSTORBENEN Judith Nail geb. Rieser 96. Lj. 14. Mai 2020 Hart i. Z. Gertraud Eberharter geb. Weiss „Astholz Traudl“ 79. Lj. 15. Mai 2020 Strass i. Z. Josef Schwab „Luxnerhäusl“ 96. Lj. 19. Mai 2020 Stumm

Christina Rauch 51. Lj. 20. Mai 2020 Ginzling Renate Pair geb. Eberl 61. Lj. 20. Mai 2020 Zell am Ziller Helene Irene Martha Knunbauer geb. Haid 83. Lj. 22. Mai 2020 Mayrhofen


ZILLERTALER GEMEINDEBLICK UNSER NACHWUCHS

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BUCHTIPP

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

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G'FREIDIG G'SUND

Foto: Lydia Sürth Photography

Home-Office – Strahlung reduzieren Endlich werden die Schulen wieder geöffnet. Dennoch sind nach wie vor viele Erwachsene und Kinder zu Hause verstärkt vor den Computern. Das bedeutet mehr Elektrosmog. Wie kann ich diesen selbst reduzieren?

PAULINA HERZOG UDERNS IM ZILLERTAL geboren am 09.05.2020 um 22.52 Uhr, 3160 g/51cm Bianka und Daniel Herzog mit Emilia

Reingard Dirscherl Foto: Lydia Sürth Photography

Tägliches Befremden EMMA FANKHAUSER SCHWENDAU geboren am 11.05.2020 um 16.46 Uhr, 3320g/50cm Michaela und Bernhard Fankhauser

ZILLERTAL TV

TV-PROGRAMM 29.05. - 04.06. Immer zur vollen Stunde: Bonusclip Alpenregionstreffen 2018 Immer zur halben Stunde: It’s time for Stockanotti Teil 3/3

Blühender Stallnboden / Karwendel

Interkulturelle Begegnungen und Migration aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Beim kürzlich erschienenen Erzählband „Tägliches Befremden“ geht es ums Fremdwerden oder Ankommen im weitesten Sinn. Die Geschichten handeln von alltäglichen und merkwürdigen Begegnungen und Beobachtungen und von den erstaunlichen Arten der Menschen, sich zwischen Räumen und Zeiten zurechtzufinden. Manchen gelingt es wie dem Protagonisten in der Erzählung „Die Deutschlehrerin“, manche scheitern dabei wie die Mutter in „Wer Weiss”. Nichts ist selbstverständlich.

Elektromagnetische Felder (EM) EM können wir nicht hören, nicht sehen, nicht riechen, nicht spüren. Elektrosensible Menschen sehr wohl. Üblicherweise ist es nicht einfach, diese Belastung wahrzunehmen. Ein Elektro-Myogramm (Messung von elektrischer Muskelaktivität) zeigt diese Einflüsse jedoch auf. Wissenschaftler und Ärzte (siehe Quellen) sehen intensive Störungen in unseren funktionellen Körperprozessen. WLAN-Router – auf Kabel umsteigen Die hohe Leistungsflussdichte der Strahlungen am WLAN-Router in nahem Abstand (bis 30 cm) kann dem eines nahen Mobilfunksenders entsprechen! Forscher Maes [2013] fand bis zu 100.000 Mikrowatt pro Quadratmeter! Bei WLAN-Routern im Haus!!! Das sind unvorstellbar starke Belastungen. EM-Geräte – alle beeinflussen uns Zusätzlich sind wir über die Sendeantenne des Computers, Tablets, Druckers, Scanners usw. einer oft noch wesentlich stärkeren Strahlenbelastung ausgesetzt. Wegen des geringen Abstandes zu den Geräten. Auf LAN-Kabel umsteigen = Strahlung stark reduzieren Bei den meisten WLAN-Routern kann das WLAN deaktiviert werden. Erinnert ihr euch noch an die Kabel, um ins Internet zu kommen? Diese gibt es natürlich noch. Sie kosten nur wenige Euro! Und sind frei von EM-Belastungen! Handy – 10 medizinische Handyregeln der Ärztekammer Wien Beim Handy können wir WLAN, Bluetooth, Mobile Daten usw. auch (zeitweise) ausschalten und reduzieren dadurch krankmachende Einflüsse immens. Die Ärztekammer Wien gibt schon seit einigen Jahren eine dementsprechende Information heraus. Siehe meine Website.

Wo Menschen sich anziehen und missverstehen, bricht Vertrautes auf. Der unerwartete Blickwechsel entdeckt Fremdes im Eigenen und Eigenes im Fremden („Von West nach Ost und zurück“).

Immunsystem stärken Unser „modernes“ Leben, die Umwelt, Stress, unsere (angstvollen, besorgten) Gedanken beeinflussen unser Immunsystem täglich. Es ist daher für uns unglaublich wichtig, auf uns selbst zu schauen. Unsere Abwehrkräfte zu stärken. Z. B. mit vitalstoffreicher Vollwert-Ernährung und freudiger Bewegung in der großartigen Vielfalt der Natur. Der Wald stärkt uns ebenso wie wohlmeinende Menschen und positive Gedanken!

Fasziniert von den Schnittstellen, wo scheinbar Festes zu bröckeln beginnt und manches in Schräglage gerät, schreibt sich die Autorin durch ihre Geschichten.

Freut euch über den schönen Frühling! Seid aufmerksam und viel im Garten, auf den Wiesen und im Wald. Genießt den Augenblick - nach Möglichkeit - voll und ganz!

info@kurz-und-buendig-verlag.com www.kurz-und-buendig-verlag.com

Quellen: EM-Forscher: Prof. Dr. M. Pall, USA; Prof. Dr. med. W. Mosgöller – med. Uni – Wien; Prof. Dr. med. Karl Hecht – BRD; Prof. Dr. med. Kundi – Wien und viele weitere siehe www.genussvollgesund.com

Gabriela Gasser, Gesundheitsberaterin GGB, www.genusssvollgesund.com


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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

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ZILLERTALER GEMEINDEBLICK

Nachgefragt und Nachgelesen

Wissenswertes über die Steinwildpopulation in Tirol Ein Interview mit der Wildtierökologin Martina Just vom Tiroler Jägerverband

Wildtierökologin Martina Just

Frau Just, Sie sind Wildtierökologin beim Tiroler Jägerverband. Wie steht es um das Steinwild in Tirol? Wie groß ist der aktuelle Bestand? Die Wiederansiedlung des Steinwildes zählt zu den erfolgreichsten Projekten dieser Art. In vielen Bereichen Tirols haben sich die ausgewilderten Tiere erfolgreich etabliert, und die Kolonien erfreuen sich über gute Bestandszahlen. Wobei relativ kleine Kolonien von wenigen Dutzenden Tieren und große von mehreren Hundert Tieren vorkommen. Leider haben Seuchenzüge der Räude dazu geführt, dass einige Kolonien ausgelöscht wurden. Bei der letzten Steinwildzählung aus dem Jahr 2015 wurden insgesamt 4993 Stück Steinwild gezählt, 717 Stück mehr, als bei der Zählung im Jahr 2010. Dieses Jahr steht die nächste landesweite Zählung an und wird zeigen, wie sich die Tiroler Population entwickelt hat. Was heißt das in Bezug auf die Altersstruktur in den Kolonien? Wie entwickeln sich die Kolonien? In den meisten Regionen wachsen die Bestände oder halten sich auf einem guten Niveau. Wobei man grundsätzlich sagt, dass eine Kolonie für ein langfristiges Erhalten mindestens

150 bis 200 Tiere umfassen sollte und dies in einem entsprechend guten Alters- und Sozialklassenaufbau. In Tirol gibt es einige Kolonien, die diese Kriterien mehr als erfüllen und die Bestände soweit gesichert sind. Jedoch haben wir auch einige Kolonien, welche kaum anwachsen und auf einer relativ geringen Größe bleiben bzw. hat es auch Kolonien, welche unter dem Auftreten von Krankheiten leiden. Die Räude ist ein ernstzunehmendes Krankheitsbild, der Grabmilbenbefall hat schon ganze Bestände ausgelöscht. Was kann dazu berichtet werden? Wo liegen die räumlichen „Befallgrenzen“? Gibt es hierfür Erklärungsansätze? Beim Steinwild können insbesondere kleinere Kolonien im Verlauf eines Räudezuges nahezu oder sogar ganz ausgerottet werden. In den Westalpen ist die Gamsräude in den letzten 200 Jahren hingegen noch nie aufgetreten, und gibt es keine Berichte darüber, dass sie jemals dort aufgetreten ist. Die Grenze der Krankheitsausbreitung verläuft seit langer Zeit mitten durch Tirol. Von Revieren nördlich des Inns sowie westlich des Wipp- und Eisacktales sind keine Fälle von Gamsräude bekannt. Der Grund für diese historische Grenze der Krankheitsausbreitung ist nicht genau bekannt. Steinzeitliche Knochenfunde aus dem Zillertal, es handelt sich dabei um Steinbockknochen, werden derzeit in der Schweiz Untersuchungen unterzogen. Welche Informationen möchte man daraus gewinnen? Bei dieser Arbeit handelt es sich um eine Dissertation, im

Zuge welcher untersucht wird, ob oder wie viel genetische Diversität durch die Ausrottung und Wiederansiedlung verlorengegangen ist. Was sind die Initiativen des Tiroler Jägerverbands? Sie sprechen von einer Studie? Der Tiroler Jägerverband hat Proben von Steinwild aus ganz Tirol gesammelt. Diese werden in Zusammenarbeit mit der Universität Zürich genetisch untersucht. Ziel ist es, festzustellen, wie es um die Diversität des Steinwildes in Tirol steht. Ob es regionale Unterschiede innerhalb Tirols und zu den Kolonien in anderen Alpenländern gibt. Wäre dies der Fall, könnten gezielt Umsiedlungen gemacht werden, um quasi eine „Blutauffrischung“ zu erreichen. Da die Genetik beim Steinwild jedoch eine sehr geringe Diversität aufweist, besteht wenig Hoffnung, dass große oder maßgebliche Unterschiede vorhanden sind. Wie steht es um die Arterhaltung in Hinblick auf das Inzuchtproblem? Wie möchte man frisches Blut in die Population bringen? Durch die geringe genetische Diversität ist Steinwild gegenüber Krankheiten sehr anfällig. Ebenso können sie weniger gut oder schnell auf Veränderungen in ihrem Lebensraum reagieren. Der hohe Inzuchtgrad kann weiter ebenfalls zu einer Verminderung des Fortpflanzungserfolges führen oder sich negativ auf den körperlichen Zustand auswirken. Da sämtliches Steinwild im Alpenbogen mehrere genetische Flaschenhälse (Engpässe mit sehr wenigen Tieren) durchlaufen hat, auf wenige überlebende Tiere reduziert worden ist, Nach-

zucht in Zoos stattfand und Aufteilung in verschiedene Kolonien durchgeführt worden ist, ist die Diversität in keinem Gebiet merklich höher. Auch der Verwandtschaftsgrad zwischen den Kolonien ist sehr groß. Daher ist eine tatsächlich wirksame Blutauffrischung nur in einem geringen Maß möglich. Wie fest sich die Kolonien Tirols unterscheiden, wird die Studie des TJV zeigen. Mit einem Blick in die Zukunft: Hat das Steinwild eine Chance auf einen Fortbestand nach erfolgreicher Wiederansiedelung? Ja definitiv. In vielen Gebieten verzeichnen wir gute Bestände, welche in den meisten Regionen sogar weiter steigen. Lediglich in Gebieten, welche keinen optimalen Lebensraum aufweisen oder in welchen die Räude vorhanden ist, wird es kaum möglich sein, Steinwild erfolgreich zu etablieren oder genügend große Populationen zu


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ANNO DAZUMAL

Beeindruckend sind sie, die Steinböcke!

Zwischen Mensch und Tier gibt es immer wieder Berührungspunkte. Wildtiere beanspruchen einen Lebensraum, der ihren Bedürfnissen entsprechend geschützt bleiben muss. Fühlt sich das Steinwild durch den natursuchenden Menschen bedrängt? Wie wichtig ist die Sensibilität des Menschen, sich im Naturraum entsprechend rücksichtsvoll zu bewegen? Vor allem während der Wintermonate und der Setzzeit ist Steinwild besonders anfällig auf Störungen durch den Menschen. Vermehrte Störungen im Winter führen dazu, dass das Steinwild die optimalen Winterlebensräume verlässt oder durch die Flucht so viel an Energie verliert, dass es in der Folge den Winter nicht überlebt. Im Frühjahr, wenn

die Geißen setzen, also ihre Jungtiere bekommen, sind sie ebenfalls empfindlich gegenüber Störungen. Also Wanderer, Kletterer und weitere Erholungssuchende können Störungen verursachen. Ebenfalls führt das Überfliegen von Einstandsgebieten mit Paraglidern und dergleichen dazu, dass die Tiere flüchten und gestört werden. Ruhegebiete, angepasst nach Jahreszeit, sind für sämtliche Wildtiere von großer Bedeutung und in vielen Situationen schlichtweg überlebensnotwendig. Jeder, der die wunderschöne Alpenwelt genießen möchte, soll dies tun, aber nicht ohne Rücksicht auf die Wildtiere zu nehmen. Denn mit jedem Ausflug in die Natur besucht man sie quasi im Wohnzimmer und sollte sich dort mit dem notwendigen Anstand und Respekt ihnen gegenüber verhalten.

So habe ich mir für diese Woche vorgenommen, Texte zu finden, die inhaltlich zum nebenstehenden Interview über die Steinböcke genau passen und von einer Zillertaler Wildart erzählen, die wir zwar alle kennen, aber möglicherweise wenig darüber wissen. Oder ist dir bekannt, dass „es kaum ein Wildtier des Hochgebirges gibt, das in Sage, Aberglaube, Volksmedizin und Brauchtum über Jahrhunderte eine so große Rolle spielte und noch spielt? Oder, dass das Steinwild ausgesprochen gute Sinne hat und ein ausgezeichneter Kletterer ist? Dies allein waren schon Gründe genug für seine Bedrohung.“ (vgl. http://www.jagd.it/hochwild/steinbock. htm) Aber, wie gesagt, lies dazu die angeführten Texte, und du bist wieder „a bissl gscheider woarn“, meint meim.

Vielen Dank für das Gespräch! Gerda Gratz Foto: Josef Essl

erhalten. Der König der Alpen wird aber aus Tirol nicht mehr verschwinden, sondern das Bild der Berge weiter prägen.

Diese seit Jahresbeginn abgedruckte wöchentliche Rubrik, die sich mit alten historischen Heimatstimmen-Beiträgen aus allen Zillertaler Gemeinden beschäftigt, hat zwischenzeitlich eine breite Akzeptanz unserer Leserschaft gefunden. Das bestätigen die vielen positiven Zuschriften und Meldungen an die Redaktion. Das erfreut und motiviert.

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ZILLERTALER KUCHLKASTL

Aus minimalen Zutaten ein maximales Dessert! Viele Zillertaler haben in den vergangenen Wochen viel Zeit in den Küchen verbringen oder gar ihre Kochkünste verbessern können. Den Familien ist es im Bereich Essen gut ergangen. Dabei kommt es auch vor, dass nicht immer alles aufgegessen wird. So bin ich dieser Tage auf eine halbleere Schüssel mit drei Keksen gestoßen, in einer Dose ist noch ein kleines Stück Linzerschnitte gewesen, und im „Süßigkeitenkastl“ habe ich zwei lose herumliegende Schokoladenstücke gefunden. Was mache ich nun mit damit? In dieser Nachspeise, die ich liebevoll Rhabarber-Rumpumpel nenne, springen die oben beschriebenen Restln – die allesamt schon öfter das „Betleuten“ gehört haben – als Bodensatz, als Grundbasis für eine frühlingsmäßige Nachspeise ein. Und für eine erfrischende Creme eignen sich jene Milchprodukte, die oftmals im Kühlschrank herumstehen, nur halb verbraucht sind oder die als offene Joghurtbecher keiner mehr anrührt … Aus minimalen Zutatenresten ein maximal erfrischendes Dessert! Und so wird‘s gemacht: Eine Rhabarberstange waschen, die Fäden abziehen – Rhabarber muss nicht komplett geschält werden – und in kleine Stückchen schneiden. In einer Pfanne etwas Wasser (5 Esslöffel), Zucker nach Geschmack, wer will kann auch eine kleine Zimtstange oder drei ganze Nelken dazugeben, und die Rhabarberstücke ca. sechs Minuten köcheln. Danach abkühlen lassen.

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Hinweis der Gemeindepolizei zur Leinenplicht für Hunde! Viele Hundebesitzer nützen die warme Jahreszeit für Spaziergänge mit ihrem Hund. In diesem Zusammenhang ergeht der Hinweis, dass in bestimmten Teilen des Gemeindegebietes Mayrhofen über Verordnung des Gemeinderates von 6. März 2012 Leinenpflicht besteht. Diese Verordnung können Sie auf der Homepage der Marktgemeinde Mayrhofen unter www.mayrhofen.tirol.gv.at nachlesen. Nichteinhaltung der Bestimmungen des Landespolizeigesetzes sind Verwaltungsübertretungen, und es gelten folgende Strafbeträge: Nicht angeleinte Hunde: € 15,Verunreinigung durch Hundekot: € 40,Bei wiederholten Verwaltungsübertretungen können in diesem Zusammenhang sogar Strafen bis zu 2.000 Euro verhängt werden! Im Sinne eines sauberen Ortes und eines sicheren Zusammenlebens im Gemeindegebiet wird um besondere Beachtung dieser Vorschriften ersucht. Es werden auch regelmäßige Kontrollen durch die GeInsp. Rene Wallenta meindepolizei durchgeführt.

Inzwischen die Kekse, die kleine Linzerschnitte und die Schokolade zerbröseln. Am besten geht‘s in einem Sackerl. Entweder mit dem Schnitzelklopfer bearbeiten oder mit einem Nudelholz zerbröseln. Diese Brösel dann auf die Böden in den Dessertschalen geben (etwas aufheben zum Bestreuen). Dann eine Lage vom Rhabarberkompott. Nun mit der Topfen-Joghurt-Creme (ca. 100 g Topfen, einen Becher Naturjoghurt, Zitronensaft, Zucker nach Geschmack und etwas Vanillezucker) das Glas voll machen. Mit den restlichen Bröseln bestreuen. Fertig! Schaut super aus und schmeckt echt erfrischend! vv

KALTENBACH GRATULIERT

Foto: Gemeinde Kaltenbach

Am 21. Mai wurde Herr Hans Tischner 90 Jahre alt, in sehr kleiner Runde wurde der Geburtstag gefeiert. Hans ist seit vielen Jahren Mitglied der Feuerwehr Kaltenbach, deshalb überbrachte Kdtstv. Matthias Greiderer ein kleines Präsent. Auch Bgm. Klaus Gasteiger überbrachte einen Geschenksgutschein im Namen der Gemeinde. Beide wünschen dem Jubilar alles Gute für die Zukunft, Gesundheit und „a gute Zeit“!


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Mayrhofen

Neues aus dem Gemeindeamt

Wolfgang, Burgi, Franz, Renate, Markus, Martina und Hansjörg – Mandatare im Europahaus.

Die letzten Wochen und Monate haben gezeigt, wie Disziplin und Zusammenhalt unsere Gemeinde vor einer größeren Ansteckungswelle bewahren konnten. Nun geht es darum, dass wir alle mit den Auswirkungen der Maßnahmen - vor allem der schwierigen Wirtschaftslage zurechtkommen. Die Möglichkeit, dass unter anderem Handel und Gastronomie öffnen durften, ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Diesen Weg müssen wir jetzt nur mit Geduld, Vorsicht und klaren Gedanken weiter gehen. Der Gemeinderat hat sich beraten, welche Akzente diesbezüglich gesetzt werden sollten. Die Resultate sind durchaus vorzeigbar:

VS Gattererberg

Vergelt’s Gott

Ein Team unter der Leitung von Hansjörg Moigg - danke dafür - hat sich zur Thematik „Förderung des Wirtschaftsstandortes“ Gedanken gemacht. Die wichtigsten Ergebnisse sind: kostenfreie Parkplätze in ganz Mayrhofen einschließlich Tiefgarage, ein Härtefallfond von 10.000 Euro, der unbürokratisch in Not geratenen Bürgern unter die Arme greifen kann, Verzicht auf Vorschreibungen bezüglich Kinder-Hort, eine Tombola für „Mayrhofen Shopping“ (Gutscheinaktion), wobei hierzu noch ein Flugblatt an alle Haushalte ergeht. All diese Maßnahmen gelten vorerst bis Mitte Juli und sind ausführlich auf der Homepage der Gemeinde nachzulesen. Der Gemeinderat hat sich auch darauf verständigt, dass

es Sinn macht, in den öffentlichen Raum zu investieren. Mayrhofen wird „entrümpelt“. Das heißt, da und dort werden überflüssige Verkehrsschilder etc. abmontiert, Blumeninseln werden entstehen und die Bepflanzung wird verstärkt, um unsere Straßen und Plätze ansprechender zu gestalten. Dies hat sowohl einen gesellschaftlichen als auch einen touristischen Wert. Schwer gebeutelt durch die Corona-Krise werden in den nächsten Monaten die Finanzen der Gemeinde. Deshalb wird es am 27. Mai um 18.00 Uhr im Europahaus eine Gemeinderatssitzung mit dem Schwerpunkt Gemeindebudget geben. Ihr seid alle herzlichst eingeladen! In der letzten Sitzung wurden mehrere Flächenwidmungs-

planänderungen und Bebauungspläne beschlossen: Bereich Floite/Tristenbach von zuvor Freiland in Sonderfläche Stallgebäude mit Betreiberwohnung; Rauchenwald/Geisler ein gemischtes Wohngebiet; Ortsteil Zillergrund/Kröbas von Freiland in Sonderfläche Beherbergungsgebiet, Erlassung eines Bebauungsplanes Hauptstraße/Apotheke, Dursterstraße/ Berghof und Edenlehen/Huber/Hundsbichler.

Die Schüler und Schülerinnen der VS Gattererberg und ihre Eltern möchten sich bei Margit Brugger vom Bringdachladal recht herzlich bedanken. Sie hat allen Kindern rechtzeitig zum Wiedereinstieg in die Schule eine Maske mit Namen spendiert.

SPRUCH DER WOCHE

Die Schülerinnen und Schüler der VS Gattererberg mit ihren Masken und dem dazugehörigen Abstand.

Zu guter Letzt wünsche ich euch allen beim Hochfahren aus der Krise viel Kraft und Ausdauer. Alles Gute! Eure Bürgermeisterin, Monika Wechselberger

Gelegenheit, Böses zu tun, bietet sich hundertmal am Tage, Gutes zu tun dagegen nur einmal im Jahre, wie Zarathustra sagt. Voltaire (1694 - 1778), eigentlich François-Marie Arouet, französischer Philosoph der Aufklärung, Historiker und Geschichts-Schriftsteller


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Planungsverband Zillertal

Neophyten-Sammlung – welche Pflanzen sind problematisch?

Schmalblättriges/Südafrikanisches Greiskraut: Vorkommen: Offene gestörte Flächen, Verkehrswege, lichte Wälder, Weideflächen, Felsen. Kommt von der Ebene bis ins Gebirge (1.900 m) vor. Problematik: Giftig für Weidetiere und Bienen. Das Gift kann über Fleisch, Milch und Honig vom Menschen aufgenommen werden. Durch die in der Pflanze enthaltenen giftigen Pyrrolizidin-Alkaloide können Weidetiere bei längerer Aufnahme zunächst Schäden an Leber, Lunge und Blutgefäßen inkl. Leberzirrhose erleiden und schließlich daran sterben. Auch Bienenvölker

können daran verenden. Erkennungsmerkmale: Gelbe 1,5 cm bis 2,5 cm große Blüten mit schmalen, scharf gezähnten Blättern, nach Abblühen Fruchtbildung mit Haarkranz (ähnlich wie beim Löwenzahn), Pflanze von Grund an stark verzweigt und oft holzig, 20 - 100 cm hoch. Bekämpfung: Ausreißen der gesamten Pflanze. Handschuhe tragen!

Erkennungsmerkmale: Sehr unscheinbare Blüten, mit einer Größe von max. 5 mm direkt am Stängel wachsend, Stängel stark verzweigt, Blätter im unteren Stängelbereich paarweise gegenüberliegend, 20 bis 120 cm hoch. Bekämpfung: Ausreißen der gesamten Pflanze. Atemschutz, Handschuhe und langärmlige Kleidung tragen!

Beifuß-Ambrosie, Traubenkraut, Ragweed Vorkommen: Vor allem an gestörten Flächen, entlang von Straßen oder in Hausgärten. Problematik: Die hochallergenen Pollen können schwerwiegend verlaufende Allergien (Heuschnupfen) hervorrufen, oft mit Asthma als Folgeerscheinung. Kontakt zu blühenden Pflanzen daher meiden oder nur bei Schutzausrüstung (Handschuhe, Staubmaske, Schutzbrille). Im nicht blühenden Zustand ist die Pflanze unbedenklich.

Riesen-Bärenklau Vorkommen: An gut wasserversorgten und nährstoffreichen in Gewässernähe, Gewässerufer, Straßenund Bahnböschungen, Deponien, Wiesen, Schlagfluren und Auen. Problematik: Hochgiftig für Mensch und Tier!!! Aufgrund ihrer Inhaltsstoffe (Furanocuminarine) löst die Pflanze phototoxische Reaktionen aus (schwere Hautverbrennungen bis 3. Grades in Kombination mit Sonnenlicht!). Aus diesem Grund ist der Hautkontakt mit dem Pflanzensaft unbe-

dingt zu meiden! Die Pflanze nicht ohne Schutzbekleidung berühren! Erkennungsmerkmale: Bis zu 4 m hoch; kräftige, hohle Stängel mit purpurnen Flecken; Blütenstand schirmförmig mit einem Durchmesser von bis zu 50 cm; 3-5teilige behaarte Blätter mit spitzen Abschnitten bis zu 3 m lang; Früchte zwischen 10 - 14 mm lang und 6 - 8 mm breit. Ölstriemen auf den Samenschalen. Bekämpfung: Gemeinde verständigen! Profis erledigen das Entfernen. Meldung unbedingt erforderlich: Diese hochgifte Pflanze niemals berühren!!! Bei Sichtung von Riesen-Bärenklau, den genauen Standort inkl. detaillierter Angaben zu Menge, Fläche etc., wenn möglich inkl. Foto, bitte direkt an das Neophytenkompetenzzentrum Tirol melden. Kontakt: konrad.pagitz@uibk.ac.at

Greiskraut wächst gut auf steinigen Böden.

Die hochallergene Beifuß-Ambrosie – Kontakt vermeiden!

Der hochgifte Riesen-Bärenklau.

Blüten des Greiskrauts.

Blätter der Beifuß-Ambrosie.

Riesen-Bärenklau-Ansammlung.

Fotos: Dr. Konrad Pagitz - Neophytenkompetenzzentrum Tirol, Universität Innsbruck

Neophyten zu sammeln ist gut und recht. Aber um welche Pflanzen handelt es sich dabei? In einer zweiteiligen Serie stellen wir die problematischen Pflanzen vor. Der erste Teil beschäftigt sich mit den giftigen und daher gesundheitsschädigenden Neophyten.


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#plannowmeetlater im Europahaus Mayrhofen

EUROPAHAUS MAYRHOFEN

Gastrohelden im Service gesucht!

Europahaus-Huagacht

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Foto: Albert Binnekade

Heute „huagachten“ wir mit dem Europahaus-Technik- und Reinigungsteam: Martin Eberharter & Benni Pair (Technik) sowie Anita Dielacher & Mara Marijancevic (Reinigung).

Themen wie Flexibilität, Kreativität und Spontanität sind sehr wichtig bei uns. Die Vielfalt und Vielseitigkeit der Veranstaltungen machen den Job einzigartig. Das Europahaus-Team ist familiär und klein, wodurch jeder aufeinander schaut und zusammenhilft. Neben dem Europahaus-Team helfen uns immer wieder treue Aushilfen während der Veranstaltungen. Gitti Sporer ist eine geschätzte Aushilfe, die uns schon seit vielen Jahren immer wieder unterstützt und erzählt, was für sie den Job ausmacht:

„Abwechslungsreich, flexible Arbeitszeiten, lustig, der Spaß kommt nicht zu kurz, wir sind seit vielen Jahren die gleiche Mannschaft (Arbeitskollegen), und da ist ein großer Zusammenhalt beim Arbeiten. Auch wenn es oftmals stressig ist, jeder weiß, was zu tun ist, und wir helfen zusammen, das ist „TEAMARBEIT“. Arbeiten im Europahaus bedeutet eine sichere Ganzjahresstelle mit flexiblen Arbeitszeiten. Im Europahaus hast du die Chance, individuell zu arbeiten und kannst deine Kreativität und deinen Input einbringen. Liegt deine Leidenschaft in der Gastronomie, und bist du von Herzen gastfreundlich? Dann bist du bei uns genau richtig. Haben wir dein Interesse geweckt, und möchtest du bei uns im Servicebereich arbeiten, dann richte bitte deine schriftliche Bewerbung an unsere Geschäftsleitung Stefanie Thurner (stefanie.thurner@europahaus.at) mit der Angabe, wie viele Stunden du arbeiten kannst und ab wann du einsatzbereit bist. Wir freuen uns, dich im EuropahausTeam willkommen zu heißen!

Anita ist seit 2012 und Mara seit 2013 im Europahaus – beide sind für die Sauberkeit im Haus verantwortlich. Die Reinigung kann manchmal eine richtige Herausforderung sein: Von kleinen Veranstaltungen, die nur in einem Raum stattfinden, bis hin zu Veranstaltungen, die über vier Ebenen verteilt sind mit über 1000 Personen: sauber muss es überall sein! Anita und Mara werden sehr geschätzt im Team, da beide immer mitdenken, genau arbeiten und sehr flexibel sind. Da Veranstaltungen oft rund um die Uhr stattfinden, fängt ihr Arbeitstag manchmal schon um 2.00 Uhr in der Nacht an. Tag und Nacht stehen die beiden „Mädels“ immer für das Europahaus bereit. Oft führen sie dabei zudem Hausmeisterarbeiten durch: Pflege der Blumen und Pflanzen rund ums Haus oder sie unterstützen unsere Männer bei deren Umbauarbeiten. Anita und Mara schätzen die eigenständige Arbeit, die Abwechslung sowie das familiäre Arbeitsklima im Europahaus. Wichtig im Europahaus ist die Absprache zwischen Büro, Technik und Reinigung: Kein Aufgabenbereich steht nur für sich, sondern wir sind ein Team, und jeder schaut auf den anderen. Die Zusammenarbeit und der transparente Austausch sorgen dafür, dass Veranstaltungen reibungslos umgesetzt werden. Durch Kreativität und Flexibilität versuchen wir, alle Kundenwünsche zu erfüllen. Oft werden wir speziell bei einem ausgiebigen Frühstücksmeeting besonders kreativ und lösungsorientiert!

PR

Sprechtag in Zell am Ziller Der Sprechtag der Sozialversicherungsanstalt der Selbstständigen (SVS) findet am Donnerstag, den 4. Juni, von 14.00 bis 16.00 Uhr im Marktgemeindeamt Zell am Ziller statt.

Foto: Europahaus Mayrhofen

Das Europahaus Mayrhofen, ein Ort der Begegnung, wo Menschen, Gäste, Familie und Freunde sich treffen und austauschen. Ab dem 29. Mai wird die Veranstaltungsbranche nach der Coronakrise langsam wieder hochgefahren, und wir freuen uns sehr! Weil unser Credo #plannowmeetlater ist, suchen wir schon jetzt ein neues GastroTeam, welches verschiedene Veranstaltungen im Haus gemeinsam mit unserem Caterer Samuel Pinter und uns umsetzt. „Sodass ma stärker aus der Krise außa kemmen, wia ma eichn gongen hen!“

Martin und Benni – unsere Männer - sind zuständig für das „Grobe“, den Auf- & Umbau im Haus, sowie das „Feine“, die moderne Technik von Ton, Licht & Projektion. Sie bauen Bühnen und Kulissen auf, führen Wartungs- und Reparaturarbeiten durch und sorgen während der verschiedenen Veranstaltungen für den reibungslosen technischen Ablauf. Martin ist bereits seit 2008 im Team und schätzt die Arbeit im Europahaus noch immer sehr, weil sie sehr abwechslungsreich ist und jeder Tag eine neue Herausforderung bringt. „Man kann auch sehr kreativ sein, und unser Team ist auch einfach nur spitze!“ Benni ist vor einem Jahr ins Team dazugekommen, auch er schätzt die abwechslungseiche Tätigkeiten sehr, kein Tag ist wie der andere. Er liebt die Herausforderung, alle Wünsche der Kunden zu erfüllen, aber ebenso die Aufgaben rund um die Instandhaltung des Hauses liegen ihm sehr.


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LEUTE VON HEUTE

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Granta Sprizz: Der natürliche Aperitif aus Tirol

SPAR läutet den Sommer ein Der neue Granta Sprizz aus der Oberländer Feindestillerie Kössler ist das „In-Getränk“ für den heurigen Sommerurlaub „dahoam“. Der natürliche PreiselbeerAperitif ist ab sofort in ausgewählten SPAR-Supermärkten in Nordtirol erhältlich.

Hainzenberg: Volljährigkeit ist immer ein Grund zum Feiern! Viktoria, Nadine, Nicole, Isabella und Rebecca (v. l.)

Absoluter Bestseller „Unser Granta Sprizz ist die natürliche Tiroler Alternative zum beliebten Aperol“, verrät der Edelbrenner: „Die Rückmeldungen nach den ersten Verkostungen waren sensationell. Wir kamen gar nicht mehr

Für den besonders erfrischenden Geschmack sorgt die Preiselbeere. Eingelegt in hochprozentigem Alkohol, verfeinert mit Zitrone, Minze und Zucker reifen die Beeren zu einem wunderbar edlen Likör. Damit kommen in den Granta Sprizz ausschließlich natürliche Zutaten, ohne Geschmacksverstärker. Exklusiv bei SPAR Gemixt mit Mineralwasser, Eiswürfel, einer Zitronenscheibe und Minzblättern ist der Granta Sprizz die perfekte Erfrischung im Sommer. SPAR hat den neuen Aperitif aus Tirol, erhältlich in der 0,5 lt. Flasche, ab sofort exklusiv im Angebot. bez. Anz. Fotos: SPAR

Julia und Maria freuen sich über „a bissl“ Auszeit! Die Gerlos ist immer ein Tipp, hier auf der „Klammers Jausenhütte“.

Christoph Kössler ist leidenschaftlicher Schnapsbrenner. Seine Destillate sind vielfach prämiert und weit über die Grenzen Tirols hinaus bekannt. Immer wieder tüftelt der Oberländer in seiner Manufaktur auch an Innovationen. Mit dem Granta Sprizz ist ihm ein echter Wurf gelungen.

mit dem Produzieren nach. Mittlerweile ist der Granta Sprizz unser Bestseller.“ Inzwischen werden einige Tausend Flaschen pro Jahr abgefüllt.

Ein herzliches Danke an Franz und Johanna für jahrelange Tätigkeit und Leidenschaft bezüglich des Zemmgrundwegs!

Nach einem Jahr Obmannschaft übergibt Rupert Bürgler seine Arbeit an die frisch gewählte Obfrau der „Bringungsgemeinschaft Zemmgrundweg”. Die Freude über das Engagement von Frau Katharina Schiestl ist groß!

Auf einen spritzigen Sommer: Christoph Kössler mit seinem „In Getränk“, dem Granta Sprizz. Ab sofort auch in ausgewählten SPAR-Supermärkten.


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Kindergarten Fügenberg

Zuwachs vom OGV Fügen u. U. Die ruhige Zeit wurde von den zwei fleißigen Mitgliedern des Obst- und Gartenbauvereins Fügen und Umgebung - Hansi und Richard - genutzt, um im Garten des Fügenberger Kindergartens Beerensträucher zu pflanzen und eine Blumenwiese neu einzusäen. Die vom Verein kostenlos zur

Verfügung gestellten Pflanzen mussten die beiden, der Situation entsprechend, leider ohne die geplante Mithilfe der Kinder setzen. Zumindest beim Wachstum und der Pflege der Pflanzen können die Junggärtner dabei sein. Im Herbst dürfen sie dann die Ernte in Eigenregie durchführen.

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DER PVÖ ZELL AM ZILLER GRATULIERT Letze Woche konnte oder durfte ich – verspätet, aber doch - mit dem vorgeschriebenen Sicherheitsabstand die Geburtstagsjubilare wieder besuchen. Am 14. Mai feierte Komutzki Johann, Zell Aufeld, seinen 70er, und am 18. Mai feierte die rüstige Rädisch Inge, Aschau, ihren 80er. Beiden möchte ich alles Gute, viel Glück und beste Gesundheit wünschen.

Obmann Platzer Karl mit Jubilar Komutzki Johann.

Omann Platzer Karl mit Jubilarin Rädisch Inge.

HIPPACH GRATULIERT Gratulationen in der Gemeinde Hippach Am 20. Mai konnten die Ehegatten Sporer Josef und Angelika, Hochschwendberg 486, ihre Silberhochzeit feiern. Herr Holzer Peter, Gruben 425, beging am 21. Mai sein 80. Wiegenfest. Als Gratulanten der Gemeinde Hippach stellten sich dazu Bgm. Gerhard Hundsbichler und Vize-Bgm. Matthias Geisler ein. Die Gemeinde Hippach wünscht den Jubilaren auf diesem Wege nochmals alles Gute, verbunden mit bester Gesundheit und viel Freude auf dem weiteren Lebensweg.


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DIE JUNGE SEITE DER ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Die Kartoffeln müssen in die Erde ...

Heute kamen die Schüler der 9c bereits früh ins Museumsdorf, aber anstatt zu Goofy (und mir) zu eilen, gingen sie zum kleinen Acker auf dem Gelände des Museumsdorfes. Sie alle hatten Mund und Nase mit einem Tuch bedeckt und bewegten sich nur mit viel Abstand umeinander herum, echt komisch, diese Menschen. Ich war gerade dabei, Goofy an der ein oder anderen Stelle sein Winterfell zu kraulen und

rauszurupfen, denn der Fellwechsel hatte eingesetzt und die langen, für Mai viel zu warmen Haare begannen ihn langsam zu stören. Nun musste ich mal kurz meinen guten Freund Goofy alleine lassen, um nachzuschauen, was die Schüler trieben. So machte ich mich auf den Weg und bekam gerade noch mit, wie die Schüler in Vierergruppen den Rechen selbst übers Feld zogen (machten das nicht sonst immer die Pferde?), um den Boden für

Danke, liebe Annemarie!

Mit diesem Foto möchten sich die Kinder der VS Ginzling/Dornauberg ganz herzlich bei Annemarie Wechselberger bedanken. Sie hat für alle eine tolle Maske genäht, die wir nun auf unserem Schulweg und in der Pause tragen. Sogar unser Klassenmaskottchen Igel Ida ist von nun an gut geschützt.

das anstehende Kartoffellegen vorzubereiten. Nachdem also der Acker mit dem Rechen von harten Erdschollen befreit und aufgelockert worden war, ging es schon mit der Lochmaschine los. Die Lochmaschine ist eine Art Pflug mit einem Kreis, an dem vier Schaufeln befestigt sind, wodurch dann alle 25 - 30 cm ein Loch gestochen wird, in welches die Jugendlichen später pro Loch je eine Kartoffel legten und festtraten. Dieses Mal wurden die drei Sorten Belana, Linda und Laura gelegt. Danach wurden die Kartoffeln mit einem von Schülern gezogenen Pflug leicht angehäufelt. Nachdem der Acker bestellt war und es auch angefangen hatte zu regnen, setzten sich alle gemütlich in den Wagnerhof und schauten sich eine Zusammenstellung von Goofys bisheriger Reise an. Luca, einer der Schüler, hatte das bisherige Filmmaterial rund um meinen Freund Goofy während des Homeschoolings zusammengeschnitten und führte sein Werk nun den Klassenkameraden vor. Da fiel mir erst auf, wie viel die Kinder bereits mit meinem Kumpel erlebt hatten! Ich glaube, die Jugendlichen waren selber ganz gerührt und erstaunt, als all die Projekttage und Stalldienste nochmal vor ihren Augen lebendig wurden. Danach wurde ihnen erklärt, warum man Getreide nicht bei

Regen säen kann und warum Regen auch das Kartoffellegen beeinträchtigt. Nach einem alten Bauern-Sprichwort soll man „Lieber einaschen als einwaschen“, wie Landwirt Egbert den Kindern erklärte. Das bedeutet, dass man besser bei trockenem Wetter und trockenem Boden aussät. Denn bei nassem Boden wird die Saat von einer festen Erdhülle umschlossen, die das Getreide nicht durchbrechen kann. Kartoffeln könnten es, dies würde sie aber viel Kraft kosten, die sie für ihr Wachstum bräuchten, und somit wäre die Ernte am Ende nicht so ertragreich. Ich war begeistert, was Egbert alles erklärte und hörte gebannt zu. Fast hätte ich darüber die Zeit vergessen! Da hörte ich ein sehnsüchtiges Muhen aus dem gegenüberliegenden Kuhstall. Schnell flitzte ich zurück zu meinem Freund Goofy ins Trockene und kuschelte mich wieder in sein warmes Fell. Bis zum nächsten Mal! Euer Zenzi


SPORT IM ZILLERTAL

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Fotos: Ski-Club Mayrhofen

Ski-Club Mayrhofen meldet sich zurück

Nach unserer zweimonatigen Zwangspause wollen wir uns mit einem Leistungsbericht der vergangenen Saison zurückmelden. Die heurige Skisaison hat ja für so viele und so auch für uns ein abruptes vorzeitiges Ende gefunden. Einige Rennen auf allen Ebenen konnten leider nicht mehr durchgeführt werden, dennoch war die heurige Saison wieder eine sehr erfreuliche für den SCM. Wir dürfen von einer verletzungsfreien Saison berichten. Bereits am 21.09.2019 begannen die Wettkämpfe mit dem Kondibewerb in Mayrhofen, bei dem die Sportler viele TopPlätze belegen konnten. Unseren Kindern wurden vom Trainerteam wieder zahlreiche Trainingseinheiten im Schnee angeboten. Bereits ab Anfang Oktober am Gletscher und ab Dezember am Penken und Ahorn. Diese umfassten Technik-, Frei- und Stangenfahren. Auch der Spaß kam für die Jüngsten nicht zu kurz als sie

z.B. den Ahorn mit „Fallschirmen“ erobern durften. Für unsere alpinen Skiclubkinder wurden drei Cupläufe organisiert. Am 28.12.2019 ein Slalom am Ahorn, am 01.02.2020 ein Riesentorlauf am Penken und am 13.03.2020 Uli´s Skirallye. Natürlich nahmen die Kids auch an den sechs Veranstaltungen im Bezirkscup teil. Zwei Slaloms am Unterberg (Horberg), einmal mit Boys und einmal mit Doppeltoren. Zwei Riesentorläufe am Lahnerstein (Finkenberg), sowie zwei Slaloms mit 160e-Stangen am Rofan. Neben dem Bezirkscup durften sich die jungen Rennläufer auch in tirolweiten Bewerben messen. Beim „SalzburgMilch Kids Cup“ in Mösern, beim 51. Tiroler Kinderskitag am Penken, sowie beim TT-Miniadler auf der Bergeralm konnten die Kids ihr Können unter Beweis stellen und hervorragende Resultate einfahren.

Alle Rennen wurden bei angenehmen Wetterbedingungen ausgeführt. Anbei möchten wir nur einen kleinen Auszug aus dem erfreulichen Medaillenspiegel der Podestplätze (Bezirkscup und tirolweite Bewerbe zusammen) anführen: U8: Clara Neumann: 2x 1., 3x 2. Amelie Egitz: 2x 3. Melinda Szervanszky: 1x 1., 1x 2., 1x 3. Josef Hotter: 1x 1. U9: Luis Wechselberger: 8x 1., 1x 2., 1x 3. Simon Hotter: 2x 3. U10: Lea Tasser: 6x 1., 1x 2., 1x 3. Emma Spieß: 1x 2., 1x 3. Michael Kainer: 1x 3. Kilian Thaler: 3x 3. Vincent Hochmuth: 1x 3. U11: Maria Hofer: 1x 3. U12: Matthäus Hochmuth: 1x 1.

Besonders erfreulich ist, dass sich Lea Tasser einmal und Luis Wechselberger sogar dreimal den Tagessieg sichern konnten. Bei den Schülern ging in der vergangenen Saison David Hotter ins Rennen. Der Bezirkscup der Schüler

wird gemeinsam mit dem Bezirk Innsbruck Land und mit den Jahrgängen U13 + U14, bzw. U15 + U16 ausgetragen. Dementsprechend sind die Veranstaltungen auch auf diese beiden Bezirke aufgeteilt und teilnehmerstark. Er fand im Laufe des Winters immer besser zur Form, hatte Einsätze im Landescup und konnte schließlich die Bezirks-Gesamtwertung auf Platz 5 als Jahrgangsbester abschließen. Nach der Silbermedaille im Super-G bei der alpinen Junioren-WM wurde Armin Dornauer erfreulicherweise in den ÖSV-B-Kader berufen. Die Vorbereitungen auf die kommende Saison haben bereits wieder mit dem Trockentraining begonnen, unter Einhaltung der speziellen Abstandsregeln sowie Gesundheisvorkehrungen. Der Ski-Club Mayrhofen gratuliert ganz herzlich zu den hervorragenden Leistungen und wünscht weiterhin viel Erfolg.


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bis ca. Anfang Oktober, Gehalt brutto mindestens € 2.220,60, Bereitschaft auf Überzahlung!

Landesmusikschule Zillertal Neuanmeldungen für das Schuljahr 2020/21 Anmeldeschluss 30. Juni 2020 • Im Internet unter http://www.musikschulen.at/zillertal/ in der Menüleiste das Anmeldeformular downloaden, ausfüllen, unterschreiben und retournieren • per Mail an zillertal@lms.tsn.at • oder per Post an die LMS Zillertal, Schwimmbadweg 2, 6280 Zell am Ziller.

Interessenten melden sich bitte bei:

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Für alle Fragen rund um die verschiedenen Fächer und Instrumente erreicht ihr uns telefonisch unter 05282/3581 oder unter 0664/8339366! Wir freuen uns auf viele Anmeldungen! Mag. art. Simone Aschenwald (Musikschulleiterin)

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Das Gewinnspiel für Einkäufe in Mayrhofen

Rechnung mit leserlich beigefügtem Namen und Telefonnummer ... per Post an: das Marktgemeindeamt 6290 Mayrhofen, ... per E-Mail an: sekretariat@mayrhofen.tirol.gv.at ... oder wirf sie einfach in den Postkasten an der Rückseite des Gemeindeamtes (Kasten mit der Aufschrift „Meldezettel“)

GUTSCHEINE FÜR BEZAHLTE RECHNUNGEN Shoppen in Mayrhofen ist immer ein Gewinn, aber bei Einkäufen vom 1. Juni bis 14. Juli 2020 kannst du zusätzlich gewinnen. Jede Rechnung mit einem Warenwert von € 80,- bis € 300,- aus diesem Zeitraum nimmt an einer Verlosung teil. Die Gewinner erhalten einen Einkaufsgutschein im Wert (aufgerundet) der vorgelegten Rechnung.

Die Gemeinde setzt damit einen Impuls für die Bevölkerung und die Wirtschaft.

Die Ziehungen der Gewinner erfolgen laufend, die Gewinner werden telefonisch informiert. Rechtsweg ist ausgeschlossen, keine Barablöse der Gutscheine

Viel Glück ! MGR Hans-Jörg Moigg Vorsitzender der Arbeitsgruppe Wirtschaftsförderung im Gemeinderat

MMag. Monika Wechselberger Bürgermeisterin

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GEMEINDE SCHWENDAU

STELLENAUSSCHREIBUNG

FĂźr den Kindergarten der Gemeinde Schwendau gelangt ab September eine Stelle als

pädagogische Fachkraft

(Kindergartenpädagogin/Kindergartenpädagoge) mit einem BeschäftigungsausmaĂ&#x; von 100 % als Karenzstelle zu Besetzung. Anstellung und Entlohnung erfolgen nach den Bestimmungen des Gemeinde-Vertragsbedienstetengesetzes, Entlohnungsgruppe ki2. Das Mindestentgelt beträgt derzeit monatlich â‚Ź 2.127,60 brutto (bei Vollbeschäftigung), wobei die exakte HĂśhe des Entgeltes im Einzelfall nach dem ermittelten VorrĂźckungsstichtag (insbesondere anrechenbare Vordienstzeiten) festgestellt wird. Wir erwarten uns: • eine abgeschlossene Ausbildung als Kindergartenpädagogin/Kindergartenpädagoge nach dem Tiroler Kinderbildungs- und Kinderbetreuungsgesetz oder eine gleichwertige Ausbildung • einen einwandfreien Leumund • Freude an der Arbeit mit Kindern und Erwachsenen • Verantwortungsvoller und respektvoller Umgang mit Kindern • Teamfähigkeit • Flexibilität Ihre Aufgaben: • GruppenfĂźhrung einer Kindergartengruppe • Umsetzung pädagogischer Ansätze im Sinne des Tiroler Kinderbildungs- und Kinderbetreuungsgesetzes sowie des Bildungsrahmenplans und der Konzeption Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung, die Sie bitte mit den Ăźblichen Unterlagen, wie Lebenslauf mit Foto, amtlichem Leumundszeugnis, Geburtsurkunde, StaatsbĂźrgerschaftsnachweis, sowie dem Nachweis Ăźber die erforderliche Ausbildung und allfälligen Dienstzeugnissen bis spätestens 22. Juni 2020 an die Gemeinde Schwendau, Johann-Sponring-StraĂ&#x;e 80, 6283 Schwendau oder per Mail als PDF-Datei an gemeinde@hippach-schwendau.at richten. FĂźr Informationen steht Ihnen das Gemeindeamt Hippach-Schwendau (Tel. 05282/22600) gerne zur VerfĂźgung. Bgm. Hauser Franz

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Arbeitsmarktservice Schwaz Service für Unternehmen Bettina Anfang Telefon: 05242/62409-803 E-Mail: sfu.schwaz@ams.at

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir in Saison- oder Jahresanstellung eine/n engagierte/n

KELLNER/IN für Früh- und/oder Abendservice

Facharbeiter/in bzw. Vorarbeiter/in Landwirtschaft – Vollzeit. Arbeitsort: Mayrhofen. Mindestentgelt: 2.050,00 brutto/Monat/ Basis Vollzeitbeschäftigung/ Überzahlung möglich. ADG NR.: 12786594 Sonnenschutzmonteur/in Vollzeit. Arbeitsort: Strass. Mindestentgelt: 2.200,00 brutto/Monat/Basis Vollzeitbeschäftigung/ Überzahlung möglich. ADG NR.: 12791047

LEHRLINGE

Maurer/in – Vollzeit. Arbeitsort: Uderns. Mindestentgelt: 2.190,00 brutto/Monat/Basis Vollzeitbeschäftigung/Überzahlung möglich. ADG NR.: 12792084

Unser Familienbetrieb sowie unsere langjährigen Mitarbeiter freuen sich auf DICH.

Bauhelfer/in – Vollzeit. Arbeitsort: Uderns. Mindestentgelt: 2.050,00 brutto/Monat/Basis Vollzeitbeschäftigung/Überzahlung möglich. ADG NR.: 12792091

begeisterte

für den Service-Bereich und für die Küche

Unser Hotelbetrieb startet wieder am 3. Juli 2020

Tipepr :

Uns n e Hoflad

Einzelhandelskaufmann/-frau Lebensmittelhandel – Teilzeit. Arbeitsort: Uderns. Mindestentgelt: 1.600,00 brutto/Monat/Basis Vollzeitbeschäftigung/Überzahlung möglich. ADG NR.: 12791078 Zimmer(er)in – Vollzeit. Arbeitsort: Uderns. Mindestentgelt: 2.050,00 brutto/Monat/Basis Vollzeitbeschäftigung/Überzahlung möglich. ADG NR.: 12792081

IDEALBERUF IN DER SCHÖNHEITS-/ GESUNDHEITSBRANCHE Quereinsteiger willkommen 10 Std./Wo., € 700,- mtl. Tel. 0664 4406262

Wir freuen uns auf deinen Anruf. Andreas Hundsbichler Tel. 0664-2560525 Tel. 05285-62300 6290 Mayrhofen Nr. 676 info@edenlehen.com

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Wir freuen uns auf Deine Bewerbung als: FRANCHISE PARTNER/IN Für unsere Filiale in der Hauptstraße Mayrhofen

VORAUSSETZUNGEN Hoher Qualitätsanspruch, Freude am Umgang mit Kunden und unseren hochwertigen Lebensmitteln, Führungsstärke und Erfahrung im Lebensmittelbereich von Vorteil

WIR BIETEN DIR Ein Geschäft inklusive Gastrozulassung in der gut frequentierten Hauptstraße von Mayrhofen, das mit geringem Personalaufwand betrieben werden kann. Außerdem eine Terrasse mit Heizstrahlern und hochwertigem Inventar. Wir unterstützen Dich beim Erstellen des Betriebs- & Vermarktungskonzeptes und gehen dabei gerne auf Deine individuellen Wünsche ein.

DEINE BEWERBUNG AN Erlebnissennerei Zillertal z. H. Christian Kröll Hollenzen 116, 6290 Mayrhofen office@sennerei-zillertal.at TEL 05285 63906

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Der Zillertaler Bauernmarkt eröffnet erneut die Marktsaison am Freitag den 29. Mai von 9 bis 13 Uhr mit Musik in Mayrhofen am Josef-Riedel Platz.

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Unser Land braucht Menschen, die an sich glauben. #glaubandich

Vor Ort gibt es frisches Grillhendl sowie einen neuen Stand mit saisonalen Gemüse aus Rotholz.

NEU:

immer am 1. Freitag im Monat findet der Markt von 16 bis 20 Uhr statt. Beim Abendmarkt wird es frisches „Muas“ von der Landjugend Aschau mit musikalischer Begleitung geben. An allen anderen Freitagen im Monat ist der Markt von 9 bis 13 Uhr.

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Österreichische Post AG | WZ 02Z031716 W | nicht retournieren | Marktgemeinde Mayrhofen, Hauptstraße 409, 6290 Mayrhofen

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