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ZILLERTALER GEMEINDEBLICK

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

21 | 2020

74. Jahrgang · Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen · Jahresabo € 35,- · Einzelpreis € 1,- · erscheint wöchentlich · 22. Mai 2020 · Nr. 21

DER BERG RUFT! Wandern zu zahlreichen Almen und Hütten Seite 10-15

DIE SEITE FÜR DIE JUNGEN

VOLKSSCHULE BRANDBERG

PIPPI LANGSTRUMPF

Zenzi, der Frühlingsbeginn und ganz viel zum Wundern

Naturparkschule und Kleinschule mit bodenständigem Pfiff

Astrid Lindgrens Kultfigur begeistert noch nach 75 Jahren

Seite 8

Seite 9

Seite 21

Österreichische Post AG | WZ 02Z031716 W | nicht retournieren Marktgemeinde Mayrhofen, Hauptstraße 409, 6290 Mayrhofen


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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

SEITENBLICKE

IMPRESSUM Zillertaler Heimatstimme

Verleger und Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen 6290 Mayrhofen, Hauptstraße 409 T 05285 64000 | F 05285 64000 34 Chefredakteurin: Gerda Gratz Hersteller Satzarbeit: die praxis, Werbeagentur 6290 Mayrhofen, Schmiedwiese 173 Druck: Athesia Druck GmbH Innsbruck/Bozen Redaktion und Anzeigenannahme die praxis, Werbeagentur, Mayrhofen T 05285 62000 22 | F 05285 62000 40 redaktion@zillertalerheimatstimme.at anzeigen@zillertalerheimatstimme.at Mo-Fr 09-12 Uhr und Di-Do 14-17 Uhr Annahmeschluss in der betreffenden Erscheinungswoche REDAKTION: Montag 10.00 Uhr ANZEIGEN: Montag 12.00 Uhr Namentlich oder mit Kürzel gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder und sind von der Redaktion nicht in allen Einzelheiten des Inhalts und der Tendenz überprüfbar. Für unverlangte Manuskripte übernimmt die Schriftleitung keine Verantwortung. Nachdruck ausschließlich mit schriftlicher Erlaubnis der Redaktion. P.b.b. Erscheinungs- und Verlagspostamt 6290 Mayrhofen.

In Gottes Segen ist alles gelegen Kürzlich wurden die Zellberger Zwillinge Hannes & Simon „klein und fein“ getauft. Im Bild Gete Michael und Gote Isabella mit den Eltern Stefanie und Richard Sporer sowie dem stolzen „großen Bruder“ Paul.

Foto: privat

Amtsblatt der Marktgemeinde Mayrhofen

Gerlos Auf der gemütlichen Schwarzachalm lässt man sich`s so richtig gut gehen: Hansl, Michl und Anna genießen den Sonntag bei Doris und Stefan!

Copyright Um urheberrechtliche Unannehmlichkeiten zu vermeiden, weisen wir darauf hin, dass der Auftraggeber bzw. Überbringer von Unterlagen für Inserate und Textbeiträge das Urheberrecht für überlassene Fotos, Vorlagen udgl. haben muss, und somit der Hersteller und Herausgeber der Zillertaler Heimatstimme schad- und klaglos gehalten wird. Geschäftsbedingungen Es gelten die Bestimmungen der „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ der Zillertaler Heimatstimme. Die jeweils aktuelle Ausgabe ist beim Herausgeber oder unter www.zillertalerheimatstimme.at einsehbar. Gender-Hinweis Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werden in der Zillertaler Heimatstimme zum Teil Begriffe wie z.B. „Mitarbeiter“ in der maskulinen Schreibweise verwendet. Grundsätzlich beziehen sich diese Begriffe immer auf beide Geschlechter.

Ein netter Nachmittag ... ... mit noch netterer Bedienung: Michl, Anna, Oma Anna und Traudl

Abo-Service office@mayrhofen.tirol.gv.at Frau Anita Pfister-Kreidl T 05285/64000-11 Titelbild: © Tirol Werbung / Schwarz Jens

Singen ist unser Freud! Schwarzenstein-Karl mit seinen Schwestern auf der Klausenalm in Ginzling.

Foto: Hubert Aschenwald

Kürzung von Texten Die Redaktion behält sich vor, gegebenenfalls bei redaktionellen Beiträgen und Leserbriefen Kürzungen vorzunehmen oder diese auch ganz wegzulassen. Die Platzierung und Anordnung von Texten und Fotos ist allein der Redaktion vorbehalten. Bei mehreren Fotos zu einem Text werden diese nur berücksichtigt, wenn genügend Platz vorhanden ist. Nach Redaktionsschluss eingelangte Beiträge können erst in der darauffolgenden Woche berücksichtigt werden.


AUFBLATT‘LT

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Rucksack, Bergschuh, Schutzmaske?

Laufende Infrastrukturmaßnahmen auf den Hütten, insbesondere die hohen Umweltauflagen, bereiten den alpinen Stützpunkten mit ihren Sektionen arbeitsund kostenintensive Aufgaben. Dies gilt ebenso für deren Pächter. Gesetzliche Regelungen und Behördenauflagen machen auch vor den Schutzhütten nicht halt. Viele der Hütten sind zwischen 80 und über 100 Jahre alt, liegen exponiert und sind im hochalpinen Bereich extremen Wetterbedingungen ausgesetzt. Tatsachen, die für die Alpinvereine große finanzielle Belastungen darstellen. Dringend notwendige Gene-

ralsanierungen gestalten sich aufwändig und teuer, Baumaßnahmen am Berg sind mindestens um das Zweieinhalbfache teurer als im Tal. Der Österreichische Alpenverein sieht sich in den vergangenen 20 Jahren mit einer 40 prozentigen Kostensteigerung für Erhalt und Betrieb aufgrund von Behördenauflagen konfrontiert. Vor allem die Berücksichtigung ökologischer Kriterien sind das Um und Auf für das „Unternehmen Schutzhütte“. Ist eine Versorgung durch Wasserkraft als Energielieferant nicht möglich, setzt man auf Fotovoltaik oder Blockheizkraftwerke. Aber neue Technologien haben auch ihren Preis. Abfallvermeidung, Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Energiesparen sind wichtige Themen der Alpenvereine, denn die Instandhaltung der Wegenetze alleine genügt nicht. Bergwandern, Bergsteigen und der Besuch der Schutzhütten boomen. Die Wünsche der Bergtouristen von heute unterscheiden sich sehr deutlich von denen ver-

gangener Generationen. Auch wenn der allgemeine Trend in der Besinnung auf das Einfache, die Natürlichkeit und das Erlebnis der Einsamkeit geht, wollen viele nicht auf Angebote wie Telekommunikation und Privatheit auf den Schutzhütten verzichten. Diesen Aufgaben müssen sich die Vereine stellen. Der Job des Hüttenwirts als Gastgeber ist ein Berufsbild mit sehr vielen Qualitäten, nicht nur als Gastronom, sondern zudem als Energietechniker, Tourenberater und Psychologe. Im Zillertal befinden sich zehn Alpenvereinshütten, die demnächst in die Saison starten sollen. Die Rahmenbedingungen und zu setzenden Maßnahmen für den diesjährigen Betrieb im Coronajahr werden auch in diesen Höhen eine passende Antwort brauchen. Schutzhütten können als Sportstätten gesehen werden, die ein bergbegeistertes Publikum beherbergen, ob als Gast der Gastronomie und/ oder als Quartierbezieher. Die diesjährigen Anforderungen für Verein, Hüttenwirt und Gast werden die Alpenvereine

demnächst auf ihren Websites bekannt geben. „Quo vadis Alpenvereinshütten 2020“, wohin führt heuer der Weg in unsere Berge? Es wird in jedem Fall ein anderes Bergerlebnis und ein Hüttenzauber, wie wir ihn noch nie erlebt haben. In jedem Fall das praktische, enganliegende Schaltuch mitnehmen und in der freien Natur die gesunde, würzige Bergluft tief einatmen! Foto: T. Anzenberger

Mit 500 Alpenvereinshütten und einem Wegenetz von 40.000 Kilometern sind die Alpinen Vereine der größte Beherbergungsbetrieb in Österreich. Dieses Arbeitsgebiet teilen sich der Österreichische Alpenverein, der Deutsche Alpenverein, die Naturfreunde und noch ein paar kleine alpine Verbände. Einst Prestigefrage, verbunden mit viel Ehrgeiz, Engagement und Geld, legte man mit dem Wege- und Hüttenbau den Grundstein für den Bergtourismus. Aber nicht nur der touristische Aufschwung ging damit einher, sondern auch die Wahrnehmung des Alpenvereins als „Entwickler des ländlichen Raums“. Die Hütten – eine Notwendigkeit als Ausgangspunkt für viele Bergtouren. Zugleich wurden diese aber ebenso identitätsstiftend für die Sektionen, die gemeinsame vereinsbegründete Obsorge fördert die Gemeinschaft. Die Alpenvereine identifizieren sich seit jeher über ihre Schutzhütten, und dieses Arbeitsgebiet stellt eine ihrer Kernaufgaben dar.

Olperer Hütte Foto: Tirol Werbung/Schwarz Jens

Schutzhütten, Schmuckstücke alpiner Infrastruktur

Gerda Gratz Chefredaktion gerda@zillertalerheimatstimme.at


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ÄRZTE- UND APOTHEKENDIENST IM ZILLERTAL

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

TUX

MAYRHOFEN

ZELL/ZILLER

STUMM/FÜGEN

ZAHNARZT

APOTHEKEN

Sa 23.5.

Dr. Alois Dengg Hollenzen 100 05285 62992 10.00 bis 12.00 17.00 bis 18.00 oder Dr. Herwig Kunczicky

Dr. Alois Dengg Hollenzen 100 05285 62992 10.00 bis 12.00 17.00 bis 18.00 oder Dr. Herwig Kunczicky

Dr. Herwig Kunczicky Unterau 7 05282 4200 10.00 bis 11.00 17.00 bis 17.30

Dr. Oliver Glaser STUMM Dorfstraße 10 05283 2266 10.00 bis 12.00 17.00 bis 18.00

DDr. Robert Altrichter RAMSAU Ramsau i.Z. 160 05282 4090 09.00 bis 11.00

Gerlosstein Ap. ZELL/ZILLER 05282 2641 Rupertus Ap. STUMM 05283 2627 16.00 bis 18.00

So 24.5.

Dr. Alois Dengg Hollenzen 100 05285 62992 10.00 bis 12.00 17.00 bis 18.00 oder Dr. Herwig Kunczicky

Dr. Alois Dengg Hollenzen 100 05285 62992 10.00 bis 12.00 17.00 bis 18.00 oder Dr. Herwig Kunczicky

Dr. Herwig Kunczicky Unterau 7 05282 4200 10.00 bis 11.00 17.00 bis 17.30

Dr. Oliver Glaser STUMM Dorfstraße 10 05283 2266 10.00 bis 12.00 17.00 bis 18.00

DDr. Robert Altrichter RAMSAU Ramsau i.Z. 160 05282 4090 09.00 bis 11.00

Gerlosstein Ap. ZELL/ZILLER 05282 2641 Rupertus Ap. STUMM 05283 2627 10.00 bis 12.00 16.00 bis 18.00

Außerhalb der Öffnungszeiten ist die Gerlosstein Apotheke in Zell am Ziller von Sa., 23.5., bis Fr., 29.5., für Notfälle erreichbar.

SOZIALSPRENGEL NOTRUFNUMMERN Sozialsprengel Mayrhofen 05285 63304-418

(Mo bis Fr)

Sozialsprengel Stumm 05283 2020

(Mo bis Fr)

Sozialsprengel Zell 05282 2222-20

(Mo bis Fr)

Sozialsprengel Vorderes Zillertal (Mo bis Fr) 05288 63337

ORDINATION DR. OLGA SHAFE-SCHIMANEK

ZILLERTAL TV

TV-PROGRAMM 22.05. - 28.05.

Die Ordination bleibt wegen Urlaub von Mi., 27.5. bis einschließlich Di., 2.6. GESCHLOSSEN.

Immer zur vollen Stunde: Riding one year with passion - Tirol KTM Cycling Team (Sport & Freizeit)

Dr. Olga Shafe- Schimanek Ärztin für Allgemeinmedizin Hauptstraße 485 | 6290 Mayrhofen Tel. 05285 | 63189

Immer zur halben Stunde: Bergsteigen im Tuxertal, anno dazumal (Land & Leute)

Beratungsstelle PSP im Zillertal

Unser Beratungsangebot richtet sich an Menschen in psychischen Krisen und mit psychischen Erkrankungen sowie an deren Angehörige. Die Beratungszeiten im Sozialzentrum in Mayrhofen sind Mittwoch von 10.00 - 12.00 Uhr. Sie erreichen uns unter der Nummer 05242/67881 oder kontakt.schwaz@psptirol.org

Foto: Ing. Josef Bucher, AKKM

BILD DER WOCHE

Traumhafte Aussicht an der Wetterkreuzspitze


AKTUELL IM ZILLERTAL

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Erlebnissennerei Zillertal

GEÄNDERTER ABGABESCHLUSS

Foto: Matthias Sedlak

Kampf dem Müll

Christian und Heinrich Kröll setzen auf Umweltbewusstsein.

Die Erlebnissennerei Zillertal in Mayrhofen sagt dem Müll den Kampf an und zwar durch Umstellungen bei den Verpackungen im Gesamtsortiment. Rd. 30 t weniger Verpackungsmüll und über 17 t weniger Kunststoff in den nächsten drei Jahren lautet die ehrgeizige Vorgabe von Christian und Heinrich Kröll, mit der die beiden Brüder den Familienbetrieb noch umweltfreundlicher machen. „Es ist in der 65-jährigen Firmengeschichte ganz sicher der größte Schritt für noch nachhaltigeres Wirtschaften und noch mehr Umweltschutz“, sagt GF Christian Kröll.

Wichtigster Hebel sind die Verpackungen des gesamten Sortiments bei Milch, Käse und Joghurt. Die komplette Produkt-Range wird auf nachhaltigeres Verpackungsmaterial umgestellt. Die neuen, umweltfreundlicheren Milchkartons werden jetzt zu 100 % klimaneutral hergestellt und sind wesentlich leichter, wodurch das Unternehmen weniger Gewicht auf die Straße bringt und die CO2-Belastung reduziert. „Auch bei den Käseverpackungen wird es uns gelingen, bis zu 70 % Plastik einzusparen“, so Kröll. Die Etiketten bestehen zu 100 % aus recyceltem Papier. Joghurts und Sauerrahm werden ebenfalls neu verpackt und sind dann zu 100 % recyclingfähig. Gleich über ein Viertel weniger Kunststoff werden mit den neuen, kartonummantelten Joghurtbechern erreicht. Abgefüllt und verpackt werden schon jetzt alle Produkte direkt am Standort in Mayrhofen oder beim nur 25 km entfernten Verpackungsspezialisten für Käse, der TirolPack in Schlitters. APA-OTS

Die telefonische Gesundheitsberatung „Wenn’s weh tut! 1450“ ist ein gemeinsamer Service von Land Tirol, Bund sowie der Sozialversicherung und steht rund um die Uhr in ganz Tirol zur Verfügung – vor allem auch für Gesundheitsfragen abseits des Coronavirus. Die kostenlose Beratung erfolgt durch medizinisch geschultes, diplomiertes Krankenpflegepersonal. Weitere Infos: www.1450.at

T 0664 547 80 80 ı office@bg-immo.at

AUSGABE 23/2019 - 5.6.

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Zillertaler Heimatstimme, Ausgabe 23/2019 - 5.6.

SCHWERPUNKT

REDAKTIONSSCHLUSS: Donnerstag, 28. Mai, 10.00 Uhr

TAG DER EINSATZORGANISATIONEN

ANZEIGENSCHLUSS: Donnerstag, 28. Mai, 12.00 Uhr

Eine ideale Plattform für Ihre Inseratschaltung.

Endlich ab ins kühle Nass … … heißt es bald wieder in den Zillertaler Freibädern. In Mayrhofen und Hippach (siehe Bilder) sowie auf den Anlagen Finkenberg, Zell, Stumm und Fügen sind die Vorbereitungen bereits voll im Gange. Die Zillertaler Freibäder starten am letzten Maiwochenende in die Sommersaison.

Fotos: Johannes Valentin

„Oma skypt“ sich durch Corona Die neue Generationenplattform www.oma-skypt.at verbindet hilfsbereite Omas und Opas mit lernhungrigen Kindern und Jugendlichen – für Hausaufgaben, Referate, Prüfungen oder einfach nur zum Plaudern.

Aktenvernichter am 9. Juni im Gemeinde-Recyclinghof Laubichl

Nicht nur bei Corona: 1450 hilft, wenn es weh tut

scheit

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Das Spezialfahrzeug der Firma Zimmermann zerkleinert dort im Zeitraum 10.00 bis 12.30 Uhr zuverlässig die Akten. Eine Herausnahme der Unterlagen aus dem Ordner ist nicht erforderlich, egal ob die Ordner aus Kunststoff oder Karton sind. Der Preis beträgt € 0,30 pro kg inklusive 10 % Mehrwertsteuer. Beträge unter Euro € 10,- sind vor Ort sofort in bar zu bezahlen, für darüber liegende Zahlungen kann ein Lieferschein ausgestellt werden.

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

RÖM. KATH. PFARRAMT MAYRHOFEN - 22.05. – 31.05. Freitag, 22.05. - 19.00 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung, Beichtgelegenheit 19.30 Uhr Abendmesse f. Brigitta Roscher/f. Rosa u. Franz Heim/f. Maria u. Josef Thanner/f. Maria , Michael u. Hermann Hotter Samstag, 23.05. - 15.00 Uhr Rosenkranzgebet 19.30 Uhr Vorabendmesse f. Johann Stock u. Eltern/f. Andreas Kröll, Kramer/f. Karl u. Rosa Schlapp/f. Konrad Kröll/f. Anna Eberharter, Trummler (vom 23.3.) f. Theresia u. Georg Hundsbichler mit Eltern/f. Stefan Hundsbichler (vom 25.3.) f. Hansjörg Kröll, Kramer/f. Karl Eder/f. Sebastian Hotter Sonntag, 24.05. - 8.00 Uhr Heilige Messe (vom 27.3.) f. Maria Kreidl/f. Maria u. Josef Thanner/f. August u. Elfriede Trinkl/f. Robert Kröll 10.00 Uhr Pfarrgottesdienst, 15.00 Uhr Rosenkranzgebet 19.30 Uhr Maiandacht mit Frauenbund, Gestg. Rainerquartett Montag, 25.05. - 19.00 Uhr Rosenkranzgebet, 19.30 Uhr Abendmesse (vom 6.4.) f. Fam. Sporer und Kröll Mittwoch, 27.05. - 7.00 Uhr Frühmesse (vom 8.4.) f. Billi Dengg Freitag, 29.05. - 19.00 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung, Beichtgelegenheit, 19.30 Uhr Abendmesse (vom 3.4.) f. Franz Kröll, Altbgm./f. Emma Schiestl/f. Alois u. Runfrid Pfeiffer Samstag, 30.05. - 15.00 Uhr Rosenkranzgebet, 19.30 Uhr Vorabendmesse (vom 4.4.) f. Christian Fiegl/f. Maria Schmidhofer (vom 18.4.) f. Thomas, Stefan u. Josef Sporer/f. Peter Kröll/f. Elisabeth u. Otto Rieser/f. Friedrich Mitterer Pfingstsonntag, 31.05. - 8.00 Uhr Heilige Messe (vom 9.4.) f. Verst. vom Dörndler/f. Hermann Knauer/f. Josef Eberharter, Beckn/f. Franz Dornauer, Eltern u. Geschw./f. Franz Eberl/f. Franz Kröll, Christophorus 10.00 Uhr Hochamt, 15.00 Uhr Rosenkranzgebet, 19.30 Uhr Maiandacht Pfingstmontag, 01.06. - 8.00 Uhr Heilige Messe (12.4.) f. Peter, Alfred und Stefan Egger/f. Georg Eberharter/f. Florian Hundsbichler, 10.00 Uhr Pfarrgottesdienst f. Robert, Barbara u. Maria Huber (vom 13.4.) f. Karl Eberharter/f. Trudi Griesmann/f. Annemarie Wechselberger/ f. Martin,Viktoria u. Jakob Schneeberger/f. Fam. Pfister/um Glück und Segen www.pfarremayrhofen.at, pfarre.mayrhofen@pfarre.kirchen.net

KIRCHNBANK'L

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Donnerstag, 28.05. - Stumm: 19.30 Uhr Hl. Messe Das ewige Licht brennt in Hart für Berta Steiner - in Stumm für Ernst Pümpel CHRISTLICHE GEMEINDE PASTOR DETLEF KOHL, TEL. 0676 / 91 64 289 Gottesdienste finden in der Polytechnischen Schule Mayrhofen statt. Sonntag: 10.30 Uhr in Englisch und 17.30 Uhr in Deutsch. Diese Gottesdienste falls nötig auch bilingual. Freitag: 19.30 Uhr Bibelstunde in Deutsch und Englisch. www.christliche-gemeinde-mayrhofen.at EVANGELISCHE PFARRGEMEINDE JENBACH/ZILLERTAL Martin-Luther-Platz 1, 6200 Jenbach, Tel/Fax 05244 / 62448 E-Mail: jenbach@evang.at, www.evangelisch-jenbach.at Wir laden herzlich ein, am Sonntag, 24. Mai, um 9.00 Uhr in der Laurentiuskirche in Wattens. NEUAPOSTOLISCHER GOTTESDIENST Gottesdienste in Jenbach Kontakt: Sieglstraße 19, 05244/6487811, nak.jenbach@speed.at JEHOVAS ZEUGEN Alle Zusammenkünfte sind öffentlich und kostenlos. E-Mail: joe.larch@interwave.at, www.jw.org

RÖM. KATH. SEELSORGERAUM RIED-KALTENBACH - 24.05. - 30.05. Sonntag, 24.05. – 7. Sonntag nach Ostern - 8.30 Uhr Hl. Messe nach Meinung 19.30 Uhr Hl. Messe für die Pfarrgemeinde, Gestaltung: Laudate Dominum Das ewige Licht brennt von 24.05. – 30.05. in Ried für die armen Seelen, in Kaltenbach für die armen Seelen www.seelsorgeraum.ried-kaltenbach.at RÖM. KATH. SEELSORGERAUM UDERNS - 23.05. - 30.05. Samstag, 23.05. – 7. Sonntag nach Ostern 10.00 Uhr Hl. Messe für die Pfarrgemeinde, Gestaltung: Hermine Fillafer - Harfe Das ewige Licht brennt von 24.05. – 30.05. für die armen Seelen www.seelsorgeraum.uderns.at RÖM. KATH. SEELSORGERAUM FÜGEN 24.05. Sonntag, 24.05. - 10.00 Uhr Hl. Amt für die Pfarrgemeinde RÖM. KATH. SEELSORGERAUM STUMM/HART 22.05. – 28.05. Freitag, 22.05. - Hart: 8.00 Uhr Hl. Messe Samstag, 23.05. - Stumm: 6.00 Uhr Bachamt März 19.30 Uhr Vorabendmesse Sonntag, 24.05. – 7. So. d. Osterzeit - Hart: 8.30 Uhr Hl. Messe 19.30 Uhr Hl. Messe, Stumm: 10.00 Uhr Hl. Messe Dienstag, 26.05. - Stumm: 19.30 Uhr Hl. Messe Mittwoch, 27.05. - Hart: 19.00 Uhr Hl. Messe

WIR GEDENKEN UNSERER VERSTORBENEN Johann Peter Kirchler „Kapeller Peter“ 80. Lj. 11. Mai 2020 Tux

Antonia Schmiderer „Kradl Toni“ 95. Lj. 12. Mai 2020 Stumm


AKTUELL IM ZILLERTAL

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Planungsverband Zillertal

Auch im „Corona-Jahr“ gibt es die Neophyten-Aktion Zillertal Foto: Planungsverband Zillertal

man lange nicht, ob sie durchführbar ist. Unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln ist jedoch die Durchführung der Aktion möglich, einen Informationsabend dazu, wie in den Vorjahren, wird es allerdings nicht geben.

Die Informationsbroschüre zur Neophyten-Aktion Zillertal liegt in jeder Gemeinde auf oder steht auf der Homepage des Planungsverbandes zum Download bereit

Vieles wurde bisher zum Leidwesen aller abgesagt. Auch bei der Neophyten-Aktion wusste

Je mehr Menschen sich aktiv an der Aktion beteiligen, desto eher lässt sich der Bestand der unliebsamen Pflanzen eindämmen. Sowohl Grundeigentümer als auch Gemeinden, Privatgärtner, Vereine oder Privatpersonen werden gebeten, sich aktiv an der Sammlung Mitte/Ende Juni zu beteiligen. Eine fachgerechte Entsorgung erfolgt über die Abgabe der Pflanzenreste bei den Zillertaler Recyclinghöfen.

Sammelzeiten & Abgabestellen: 15.06.-20.06.: Bioenergie Schlitters - Kompostierungsanlage für Schlitters, Bruck und Strass Gemeinde-Recyclinghof Fügen für Fügen, Fügenberg, Hart und Uderns AWZ Kaltenbach für Ried, Kaltenbach, Stumm, Stummerberg und Aschau AWZ Zell für Zell, Zellberg, Hainzenberg, Gerlosberg und Rohrberg Gemeinde-Recyclinghof Mayrhofen-Brandberg für Mayrhofen, Hippach, Schwendau, Ramsau, Brandberg, Mayrhofen, Ginzling und Finkenberg 22.06.-27.06.: AWZ Tux für Tux u. Finkenberg Gemeinde-Recyclinghof Gerlos für Gerlos

Wichtig: Oben genannte Termine stellen den jeweiligen Zeitraum dar, an dem im Zuge der generellen Öffnungszeiten am jeweiligen Recyclinghof die Pflanzenreste abgegeben werden können, unabhängig vom Zeitpunkt ihrer Sammlung/Entfernung. Neophyten werden nur in der jeweils ausgewiesenen Woche am Recyclinghof akzeptiert! Bitte nur Pflanzenreste ohne Blüten (= Samenträger) abgeben. Informationen zu den Pflanzenarten, zur Zillertal-Aktion und der Link zur zentralen Meldestelle und zum Online-Einmeldeportal für Neophyten finden sich auf www. planungsverband-zillertal.at/ neophyten-aktion

Schulterschluss zwischen Bund, Länder und Gemeinden gefordert

Bodenverbrauch reduzieren und Lebengrundlage sichern Foto: Tanja Cammerlander

Tiroler Bauernbund-Abgeordnete und Forum-Land-Obm. Hermann Gahr die derzeit aktuelle Diskussion rund um den Bodenverbrauch in Österreich.

Hermann Gahr setzt sich für die Erhaltung des Bodens ein.

„Der Boden ist unser kostbarstes Gut, trotzdem verbauen wir jedes Jahr alleine in Tirol zwei Fußballfelder und versiegeln somit wertvolle Flächen, dezimieren die Artenvielfalt und gefährden unsere Ernährungssicherheit“, kommentiert der

Nachdem der Bodenverbrauch seit 2013 in Österreich kontinuierlich gesunken ist, hat es im vergangenen Jahr wieder mehr Verbauung gegeben. Alleine 2019 sind täglich 13 ha Boden verbaut worden, das entspricht einer Fläche von 20 Fußballfeldern. Besonders schlimm ist die damit verbundene Bodenversiegelung. Zubetonierter Boden verliert seine wichtigsten Eigenschaften, er kann somit kein Wasser speichern und Schadstoffe binden. Bodenverbrauch befeuert auch maßgeblich den Klimawandel. „Ist der Boden erst einmal versiegelt, ist er nie

wieder landwirtschaftlich nutzbar. Wir können den eine Steigerung des Selbstversorgungsgrades bei Lebensmitteln nicht erreichen, wenn wir jährlich rund 5.000 Hektar Äcker und Wiesen verbauen. Wir entledigen uns damit selbst unserer Lebensgrundlage“, erklärt Gahr. Mit dem Verlust des Bodens steigen gleichfalls die Naturkatastrophen, die Artenvielfalt geht verloren. Regenwasser kann nur sehr schlecht versickern, somit können die Grundwasservorräte nicht aufgefüllt werden. Es kommt immer öfter zu Überschwemmungen, Murenabgängen und Dürreperioden. Die Bundesregierung hat sich im Regierungsprogramm klar zu umfassenden Maßnahmen zum Schutz von gesunden Böden und einer

zukunftsfähigen Raumplanung bekannt. Das Ziel ist, auf einen Bodenverbrauch von 2,4 Hektar pro Tag zu kommen. Revitalisieren statt neu bauen Gebot der Stunde ist es, Altbestand und Leerstand wieder zu beleben. In Österreich gibt es rund 40.000 Hektar leerstehende Immobilien. „Die Innenstädte sollten mit neuen Konzepten und Anreizen wiederbelebt werden. Allen voran braucht es einen Schulterschluss zwischen Bund, Länder und Gemeinden, um eine zukunftsfähige Raumplanung und ein konsequentes Leerstandsmanagement auf den Weg zu bringen. Denn nur gemeinsam können wir diese große Herausforderung meistern und unsere Lebensgrundlage Boden erhalten.“


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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

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DIE JUNGE SEITE DER ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Frühlingsbeginn „Wo bleiben die nur? Tag ein, Tag aus, ohne Besuch von den Schülerinnen und Schülern.“ Ich wundere mich. Auch sonst stelle ich fest, dass nur noch wenige Besucher vorbeikommen. Seit ein paar Wochen wirkt das Museumsdorf wie ausgestorben. Neugierig ziehe ich los, um der Sache auf den Grund zu gehen. Ich flitze vorbei an den Gehegen mit den frisch geborenen Lämmern, vorbei an den Gehegen mit den großen Pferden bis ans Tor, wo die Sonnenstrahlen in den Stall fallen. „Endlich, endlich ist Frühling.“ Blumen sprießen aus der Erde und das Grün der Natur glänzt frisch und erholt. Die Stimmung erfüllt mich mit Hochgefühl. Aber meine Frage ist noch nicht beantwortet: „Wo sind denn alle?“ Ich gehe über den leeren Hof und suche nach Antworten in der Schmiede. Auch dort gähnende Leere: Niemand da und auch der Ofen ist kalt. Weiter geht‘s zur Tischlerei: Alle Maschinen stehen still, nichts dreht sich mehr. Die sonst volle Küche sieht verwaist aus. Auf dem Weg zum großen Versammlungsraum sehe ich dann doch noch Menschen. Und, zu meinem Vergnügen, sind ein paar der netten Schüler aus der 9c dabei. Als ich so dasitze und ihrem Gespräch

lausche, bekomme ich mit, dass man sich wohl voneinander fernhalten soll, da gerade ein Virus die Runde macht. Man soll sich immer die Hände waschen, wenn man vorher draußen war, und sich möglichst nicht ins Gesicht fassen. Aber zum Glück können je zwei Schüler der Klasse immerhin einmal die Woche vorbeischauen und Goofy versorgen, was eine schöne Abwechslung sowohl für die Schüler als auch für den Landwirt ist, der die Tiere sonst immer versorgt. „Was sie Schüler wohl heute machen werden?“ Voller Begeisterung folge ich ihnen. Zuerst gehen sie zu Goofy und begrüßen ihn. Goofy, der gerade den Fellwechsel von seinem dicken Winterpelz hin zum leichten Sommerfell durchmacht, muss heute gut gestriegelt werden. Auch haben sie natürlich den Stall ausgemistet und wieder Stroh eingestreut. Als das erledigt ist, gehen sie raus und nehmen Schaufeln mit. Draußen angekommen machen sie sich daran, Mist auf einen Stück Land zu verteilen. „Was das wohl werden soll?“ Als ich den Sack mit den Grassamen sehe, weiß ich es: Sie wollen Rasen säen! Das Düngen von Hof und Feld setzt sich den Tag über fort. Die

Kinder fahren raus aufs Feld und graben mit der Hilfe des Landwirtes und seinem Traktor das Feld um. Später sollen hier Futterrüben und Süßkartoffeln angebaut werden, wobei die Aussaat noch warten muss. Heute werden erst noch alle Vorbereitungen für die Aussaat getroffen. Kein Wunder, im Frühling beginnt das große Bestellen der Felder. Aber nach diesen ganzen anstrengenden Aufgaben müssen sich die Schüler erstmal erholen und fahren nach Hause, nachdem sie sich noch einmal von Goofy verabschiedet haben. Und ebenfalls für mich wird es Zeit, zurück in den Stall zu Goofy zu gehen. Ich hüpfe zurück ins Fell und schmiege

mich an Goofys Flanke. Denn auch wenn es schon Frühling ist, kann es abends schon kalt werden. Das war es für mich. Bis zum nächsten Mal. Euer Zenzi

von Benjamin und Luca, 9c

Tipps fürs Homeschooling und für die Rückkehr in die Schule „Viele Kinder konnten es kaum erwarten, wieder zur Schule zu gehen. Doch ist der Schulalltag nun ganz anders als in ihrer Vorstellung, kann die Enttäuschung groß sein. Deshalb sollten Eltern den Wiedereinstieg gut begleiten“, so SOS-Kinderdorf-Mitarbeiterin Christina Kern.

Kinder und Jugendliche brauchen eine Tagesstruktur, um sich orientieren zu können. Organisieren Sie Abläufe und besprechen Sie mit Ihren Kindern, was auf sie zukommt. Bereiten Sie Ihr Kind auf die Regeln im Umgang mit anderen vor, geben Sie Ihrem Kind die nötige Zeit, sich wieder an die

Klassenregeln und Abläufe zu gewöhnen. Nehmen Sie Positives aus der Corona-Zeit mit und reflektieren Sie mit Ihrem Kind, was auch später aufrechterhalten werden soll. Ausführliche und weitere SOS-Familientipps gibt es auf: www.sos-kinderdorf.at/familientipps

Ratschläge fürs Homeschooling gibt Prof. Dr. Susanne Edinger, die Studierende an der SRH Hochschule Heidelberg bei Lernproblemen und Prüfungsangst coacht und ebenfalls wertvolle Tipps für Schülerinnen und Schüler hat: https://www.erfolgreich-bestehen.com/


ZILLERTALER VOLKSSCHULEN IM FOKUS

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Kleinschule mit Pfiff - musikalisch - umweltbewusst - bodenständig

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Fotos: Naturparkschule Brandberg

Naturparkschule Brandberg

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Im heurigen Schuljahr wird die Schule mit 22 Kindern ausnahmsweise zweiklassig geführt. Sonst ist die Kleinschule eigentlich einklassig-geteilt, d. h. es gibt nur eine Teilung in Deutsch und Mathematik, und alle anderen Fächer werden für alle vier Schulstufen gemeinsam geführt. Dies ist der Fall, wenn die Schülerzahl zwischen 15 und 21 Kindern besteht. Die Volksschule Brandberg ist eine Naturparkschule seit 2009. Damals gab es eine große Naturpark-Feier beim Musikpavillon mit Musikkapelle. Der Kontakt mit dem Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen ist allen wichtig. Es gibt über das Jahr verteilt immer wieder Naturparkstunden. Diese werden vom Naturparkteam oder den Lehrpersonen gestaltet. Einmal im Jahr gibt es zwei Naturtage mit Übernachtung. Darauf freuen sich Kinder immer ganz besonders. Der Naturpark hat auch die Homepage für die Naturparkschule gesponsert: www.vs-brandberg.tsn.at

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Im letzten Schuljahr wurde die Schule großzügig umgebaut. So musste im ehemaligen Gästehaus „Arnika“ unterrichtet werden. Der Unterricht fand im Frühstücksraum und in einem früheren Schlafzimmer statt. Diese Lösung war aber immer noch besser, als in einem Container den Unterricht zu halten. Sehr erfreulich war es dann, als nach den Semesterferien 2019 in das neue Schulhaus eingezogen wurde. Technisch ist die Schule nun gut ausgestattet: • Flächendeckendes W-Lan • In jeder Klasse eine interaktive Tafel

• 18 PCs für die Kinder, verteilt in den Klassen und in der Aula • Große Schülerbücherei in der Aula Im neuen Schulhaus gibt es zwei Klassenräume und eine Aula mit Bücherei. Gemeinsam mit dem Kindergarten Brandberg werden ein Bewegungsraum und ein Bastelraum genützt. Direktor Stefan Dengg ist überzeugter Lehrer einer Kleinschule und unterrichtet die 3./4. Schulstufe in den Fächern Deutsch, Mathematik und Musik. Die Nebenfächer werden von Theresa Hörhager unter-

richtet. Religion unterrichtet Pfarrer Jürgen Gradwohl. Die 1./2. Schulstufe wird von Nicola Schösser unterrichtet. Neben dem Schwerpunkt Natur wird in der Volksschule Brandberg auch viel gesungen und musiziert. Die Gottesdienste mit Pfarrer Jürgen Gradwohl werden musikalisch umrahmt, z. B: Eröffnungsgottesdienst, Erntedankfeier, Martinsumzug mit dem Kindergarten, Adventkranzweihe gemeinsam mit dem Kindergarten, Rorate in der Kirche, Kinderandacht am Hl. Abend, Aschermittwochfeier. Im Dezember wird der alte Brauch des Klöpfelsingens gepflegt. Dabei werden die Eltern aller Kinder zu Hause besucht. Im Winter werden mehrere einzelne Skitage, meistens am Ahorn abgehalten. Heuer war die VS-Brandberg ebenfalls beim Skirennen der Modellregion Zillertal am Horberg vertreten. Manchmal findet die Turnstunde auch beim Rodeln am Laberg statt. Das Schulprofil: Kleinschule mit Pfiff – musikalisch, umweltbewusst, regional verwurzelt


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ANNO DAZUMAL

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Es geht bergauf! Diese Woche habe ich mein Glück zum Thema Bergsteigen gesucht. Ich bin fündig geworden ... Im ersten Beitrag werden die Zillertaler Berge zu romantisch wilden Sehnsuchtsorten. Anschließend kannst du über eine hervorragende Bergsteigerin lesen. Auch ein kurzer Beitrag über ein Hüttenjubiläum und Sätze zum Tourismus am Schlegeisspeicher sind passend. Abrunden wird diese Seite ein humorvoller Vergleich. Ich bin fasziniert von der Vergangenheit, die ich in der Heimatstimme finde. Egal, ob es sich um lustige kurze Anekdoten handelt, die Leute zum Nachdenken bringt oder wie diesmal vom Bergsteigen und Ausflügen erzählt oder ob es sich einfach um eine Interpretation früherer Ereignisse handelt. Wie gesagt, es fasziniert mich, meim.

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DER BERG RUFT!

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Sportkletterparadies #Schlegeis 131

Vor und nach so viel Kletter-Herausforderungen ist Stärkung gefragt. Die Einkehr s’Raschtl, direkt an der Krone der Staumauer des Schlegeis-Stausees, dient als Basecamp und Infostelle für alle Aktivitäten im #Schlegeis 131 und bietet außerdem Speisen, Getränke und Leckereien, die den Ausklang des Tages am Schlegeis-Stausee besonders angenehm werden lassen. Also, einfach Panoramablick genießen, besondere Gastfreundschaft erleben und sich kulinarisch verwöhnen lassen – auch dann, wenn nicht geklettert wird, sondern gebikt, gewandert oder nur die einzigartige Landschaft genossen.

FLYING FOX

ZIP Line 600m lang & 131m hoch

GIANT SWING

30-meter free fall Für Adrenalin-Junkies

ABSEILSTATION

Abseiling Station Der pure Adrenalinkick

Foto: Mountainshop Hörhager

Mit Highlights wie dem #Schlegeis 131 Klettersteig, der neuen #Schlegeis 131 Abseilstation sowie dem Kinder-Kletterparcour ist für ein unvergessliches Abenteuererlebnis bei Groß und Klein gesorgt. Den ultimativen Adrenalin-Kick verpasst ein atemberaubender Flug in luftiger Höh‘ entlang der Staumauer über das Schlegeistal mit dem 600 Meter langen #Schlegeis 131 Flying Fox. „Nervenkitzelgetoppt“ wird dies nur noch durch den Gigant Swing #Schlegeis 131, den 30 Meter

freien Fall speziell für abgesottene Adrenalin-Fetischisten und Abenteuerfreaks.

Foto: TVB Mayrhofen Hippach

Adrenalin pur kann an der einzigartigen Schlegeis-Staumauer in einer Höhe von knapp 2.000 Metern erlebt werden. Zum „Runterkommen“ geht’s danach in die Einkehr s’Raschtl.

Öffnungszeiten, Gruppenanfragen und sonstige Infos: +43 (0)664 / 4094409, www.schlegeis131.at

KINDERKLETTERN

Children‘s Climbing

SPORTKLETTERN

Sport Climbing

KLETTERSTEIG

Via Ferrata Der erste an einer Staumauer

Foto: David Keusch (http://www.fiskur.at/)

Spaß, Action und „a Raschtl tua“

www.schlegeis131.at

Einkehr und Treffpunkt für alle Wanderer, Biker und Kletterer – direkt an der Staumauer.

Sonnenterrasse & gemütliche Gaststube Snacks, Speisen und Getränke Kaffee und hausgemachte Kuchen s,RASCHTL Schlegeis, Ginzling | Tel. +43 664 2492007 www.facebook.com/sraschtl | täglich geöffnet


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Fotos (2): Ing. Josef Bucher, AKKM

Ausflüge und Bergtouren stehen in diesen Tagen auf dem Programm! Das dachten sich auch Bianca und Konrad. Sie besuchten Stefan und Doris im wildromantischen Schwarzachtal.

Blick vom Durjoch auf Seebachkopf und Kögal

Wimbachkopf mit Wedelhütte darunter

Der Berg ruft!

WIR BIETEN • Ausgezeichnete Karriere- und Entwicklungsperspektiven • Persönlichkeitsbildende und fachbezogene Zusatzausbildungen (bei Wunsch Auslandspraktikum) • Vergünstigte Mahlzeiten • Dienstkleidung • Saisonkarte Skigebiet Mayrhofen • Lehrlingsevents und Ausflüge

Wir suchen Lehrlinge als SEILBAHNTECHNIKER/INNEN Oder mach mehr daraus! SEILBAHN- UND ELEKTROTECHNIK (Doppellehre)

Interessiert? Dann sende uns deine aussagekräftige Bewerbung an:

Mayrhofner Bergbahnen Aktiengesellschaft, Frau Sabrina Csrnko Ahornstraße 853, 6290 Mayrhofen, lehre@mayrhofner-bergbahnen.com, www.mayrhofner-bergbahnen.com


DER BERG RUFT!

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

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Tradition & Gastfreundschaft

Astachhof am Gerlosberg Am Astachhof ist der Alltagsstress garantiert schnell vergessen. Eingebettet inmitten der Natur auf 1.320 m Seehöhe. In der Jausenstation befinden sich viele alte Sehenswürdigkeiten und ein uriges Stüberl. Der Astachhof ist vom Mai bis Mitte Juni immer Samstag, Sonn- und Feiertag geöffnet, ab 20. Juni starten wir in die Sommersaison. Montag ist unser Ruhetag.

Wir sind erreichbar mit Auto, E-Bike, Radl oder zu Fuß: über die Gerlosberger Straße Abzweigung Tumminer/ Almhof ca. 60 Gehminuten bis zum Astachhof oder von Gerlos (Kühle Rast/Zaberbach) über einen Wanderweg in ca. 90 Gehminuten zum Astachhof. Auf enker Kemmen gfrein si Manuela und Martin mit Familie.

Kinderparadies im Sommer am Isskogel

Latschenalm in Gerlos

Familienausflug

Vora us öffne sichtlich n 27. J wir am uni 2 020 Kein Ruhe tag!

zum größten Spielplatz in den Bergen

Das schafft jeder

ab Sommer 2020 gibt es bei uns einen tollen Indoor Spielraum!

- 10 Minuten von der Isskogel Bergstation - 2 h von Gerlos bis zu uns ( 700 Hm ) - 15 Minuten von uns bis zum Latschensee - 30 Minuten vom See bis zum Isskogel

Da hat jeder Spaß

Das schmeckt jedem

- Wir legen Wert auf Regionalität - Milchprodukte wie Joghurt, Buttermilch,... - Hausgemachte Spezialitäten wie Knödel, Käsespätzle, Kaiserschmarrn, Strudel,... - Brettljausen mit Zillertaler Käse-, Speck-, und Wurstsorten, dazu gibt´s Mama´s Bauernbrot.

Neu!

- riesiges Spielgelände und Spielplatz direkt bei der Sonnenterrasse - Kreuzweg rund um unsere Almkapelle - Besinnungs-, und Sagenweg - Tiergehege direkt vor der Hütte

Familie Michael Emberger | Gerlos 307a | 6281 Gerlos info@latschenalm.com | www.latschenalm.com | 0664 41 32 545 join us on facebook & instagram

Inmitten des Skigebiets Zillertal Arena am Isskogel liegt das Bergrestaurant Latschenalm auf 1950 m. Die Latschenalm ist 2002 neu erbaut worden und ein Ausflugsziel für Jung und Alt.

die Kinder und eine sinnliche Gedankenreise für Erwachsene. „Kinderspielweg Latschenalm“ nennt sich dieses Projekt, welches vielseitig und gut durchdacht geplant worden ist.

Die Almhütte aus Altholz macht das Lokal zu etwas Besonderem und spiegelt die Traditionalität des Hauses wieder.

Ein großes Gelände mit verschiedenen Spielgeräten, Balanceübungen und Informationen über die Tiere und Blumen auf unserer Alm machen die Wanderung zum Restaurant spannend.

Hier wird Wert auf Regionalität gelegt, und zur Unterstützung der Bauern werden Heumilch- und andere landwirtschaftliche Produkte aus der Gegend verwendet und verarbeitet. Zahlreiche Wanderwege und Mountainbikestrecken führen zur Latschenalm. Die Latschenalm ist in zehn Minuten zu Fuß von der Isskogel-Bergstation zu erreichen. Der Weg bietet eine spannende Entdeckungsreise für

Am Ziel angekommen, warten ein riesiges Spielgelände und Tiergehege direkt neben der Sonnenterrasse. Der Haussee, der Latschensee, liegt 15 Minuten weiter oberhalb der Hütte. An der Almkapelle vorbei, führt ein Besinnungsweg bis zum Latschensee hinauf, wo an sonnigen Tagen auch ein Sprung ins Wasser riskiert werden kann.


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Schlegeis

Ein steinernes Juwel Ein Ausflug zum Friesenberghaus lohnt sich! Ob eine Bergtour zum Hohen Riffler, ein kindertauglicher Ausflug zum „Stoanmandl Garten“ am Petersköpfl oder eine Runde um unseren kristallklaren Bergsee, die Aussicht belohnt auf jeden Fall. Der Aufstieg vom Schlegeis ist in 2,5 h, mit Kindern in 3 h zu schaffen. Wir verwöhnen euch gern mit frisch gekochter Hüttenkost aus heimischen Produkten. Ab 28. Juni gibt’s a Sonntagsschnitzel. Geöffnet von 11.6. – 20.9.

ab 15. Mai wieder für euch geöffnet ÖFFNUNGSZEITEN täglich von 09:00 bis 19:00 Uhr

Hochfügen

Huberwinkelalm Wir haben ab 15. Mai wieder geöffnet, täglich von 9.00 bis 19.00 Uhr. Die Sennerin Babsi erwartet ihre Gäste mit vorzüglichem Essen und freut sich über jeden Besuch.

ab 29. Mai geh wir fre t es w uen un s auf e ieder los uern Be genieß tu su Speziali nsere Zillerta ch! ler täten, E is und hausge m Süßspe achte isen FÜGEN - AN DER MITTELSTATION DER SPIELJOCHBAHN


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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

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Unser Zellberg Stüberl ist wieder geöffnet: ab Donnerstag, 21. Mai von 09:00 bis 18:00 Uhr Alle Auffahrten möglich. Vorübergehend mautfrei.

Aufstieg - Ende Parkplatz Schlegeisstausee Gehzeit ca. 2,5 Stunden

Ein ideales Tagersausflugsziel für die ganze Familie Beim Furtschaglhaus angekommen, betrittst du bereits die Sonnenterrasse. Lass es dir gut gehen, lass dich nach dem Aufstieg bedienen mit heimischen Spezialitäten und genieße den herrlichen Ausblick auf die höchsten Berge der Zillertaler Alpen.

Tel. 0664 911 91 78 oder 0664 34 10 318

Barbara, Hans und dem Team Tel. 0676 9646350, www.furtschaglhaus.com

Griaß di auf der Klammer‘s Jausenhütte im Wimmertal Die alte Almhütte wurde mit viel Liebe zum Detail neu errichtet und in einen Almausschank umgebaut, Wanderer und Liebhaber der Berge finden hier einen herrlichen Platz zum Verweilen. Eine gemütliche Wanderung, daher auch besonders gut für Familien geeignet - von Gerlos Gmünd, gegenüber dem Hotel Kröller (1.204 m), geht es los. Leicht ansteigend geht es durch den Wald am Eingang des Tals hinauf. Danach lichtet sich der Wald, und der Weg zieht eben durch die weiten Almböden, ein wildromantisches Tal entlang des Wimmerbaches (Weg Nr. 69). Nach etwa 45 Minuten erreicht man Klammer´s Jausenhütte (1.405 m). Hier genießt man die Hüttenatmosphäre mit kulinarischen Genüssen. Auf unserer Speisekarte findet man

großteils hausgemachte Spezialitäten wie Kaiserschmarrn, Vanilleeis und Kuchen sowie viele hofeigene Bioprodukte. Alle unsere Wurst- und Speck-Spezialitäten sowie unsere warmen Speisen wie Steaktoast, Almburger usw. stammen vom hofeigenen Fleisch. Zahlreiche Milchprodukte wie Buttermilch, Käse, Butter, Topfen etc. werden aus unserer Biomilch produziert. Genießen Sie unsere herzhaften Köstlichkeiten, viel Ruhe – und einen unvergesslichen Ausblick auf die umliegende Bergwelt! Durch die diesjährigen Umstände haben wir ab 21. Mai bis Ende Juni von Do. bis So. sowie an Feiertagen geöffnet! Ab Juli haben wir wieder wie immer täglich geöffnet! Warme Küche von 11.00-16.00 Uhr! Ab-Hof-Verkauf!


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100 zusätzliche Lehrlinge gesucht

G'FREIDIG G'SUND

SPAR bietet 1.000 neue Lehrstellen an Foto: SPAR

Löwenzahn – ein Wunderkraut

Dieses vielseitige Heilkraut ist ein Allround-Stärkungsmittel, das wir quasi bei jedem „Problem“ einsetzen können. Der Löwenzahn hat viele heilende Eigenschaften. Er regelt die Verdauung, pflegt Leber und Galle und ist z. B. auch ein Wundermittel bei Rheuma, Nierensteinen, Diabetes u.v.a. Erkrankungen. Selbst aus der kleinsten Ritze kann eine stattliche Pflanze heranwachsen. Löwenzahn ist unempfindlich, zäh und hat eine starke Lebenskraft. Genau diese Eigenschaften bekommen wir geschenkt, wenn wir das Heilkraut in unsere Ernährung holen. Enorme Vitalstoffdichte Der Löwenzahn versorgt uns mit einer Vielzahl an Vital- und Mineralstoffen. Im Vergleich mit einem Kopfsalat z. B. 40 x mehr Betacarotin (Vitamin A), 9 x mehr Vitamin C, 4 x mehr Vitamin E, 8 x mehr Calcium, 4 x mehr Magnesium, 3 x mehr Eisen und doppelt soviel an nativem Eiweiß. Auch mit Spurenelementen und bioaktiven Pflanzenstoffen (Bitterstoffen + Flavonoiden) geizt der Löwenzahn nicht. Empfohlene Verwendung Blätter, Blüten und Wurzeln zu Salaten, Suppen, Gemüse, Likören, als Kaltwasser-Auszug, Tee, Presssaft, Kaffeeersatz, essbare Dekoration, zu Gelees und Süßspeisen. Am besten kleine zarte Blätter und Blüten für einige Wochen täglich oder immer wieder Mal frisch essen. Löwenzahn-Pesto 100 g Sonnenblumenkerne (evtl. ohne Fett geröstet) mit 80 g frisch geschnittenen Löwenzahnblättern und 2 grob gehackten Knoblauchzehen zusammenmixen. Mit ca. 150 ml kaltgepresstem Olivenöl, ½ TL Kräutersalz und ¼ TL Pfeffer, frisch gemahlen, verrühren. Abschmecken. Löwenzahn-Kaffee aus der Löwenzahnwurzel Schon eine einzige Tasse Löwenzahnwurzel-Kaffee täglich soll anscheinend großartige Verbesserungen bei manchen Beschwerden bringen. Ein Versuch ist es wert. Löwenzahnwurzeln sorgfältig waschen, bürsten, klein schneiden und auf einem Blech bei 240 Grad ca. 20 Min. rösten. Zwischendurch öfters umdrehen. Aufpassen, dass sie nicht schwarz (bitter) werden. Wenn dir ein aromatischer „Kaffeeduft“ in die Nase steigt, auskühlen lassen und dann in einer Kaffeemühle fein mahlen. Pro Tasse nimmst du ein TL Pulver kochst kurz mit Wasser auf und lässt ½ Minute (oder länger) ziehen, dann abseihen. Als harmonische Gewürze empfehle ich Kardamom (frisch gemörsert), etwas Zimt und eine Spur Salz. Mit Sahne und evtl. Honig genießen. Gabriela Gasser, Gesundheitsberaterin GGB, 0664 – 249 28 29, www.genussvollgesund.com Buchempfehlung: Wildkräuter in der Vollwertküche von Margarete Vogl, EMU-Verlag

„Ich zeig was ich kann. Als Lehrling bei SPAR“ – das ist das Motto der derzeit über 2.480 SPAR-Lehrlinge in Österreich.

SPAR, der größte private österreichische Lehrlingsausbildner, setzt in Zeiten der Krise ein starkes Zeichen für die Jugend: Für das kommende Lehrjahr, das im Sommer beginnt, bietet SPAR 100 zusätzliche Ausbildungsplätze an. Somit wartet also auf insgesamt 1.000 Jugendliche eine krisensichere Ausbildung im Lebensmittelhandel. Bei SPAR können Lehrlinge aus 21 verschiedenen Berufen ihren Traumberuf wählen. SPAR-Lehrlingen winken zahlreiche Benefits wie Zusatzprämien von über 4.500 Euro, gratis B-Führerschein bei guten Leistungen und spannende Zusatzausbildungen. Derzeit beschäftigt SPAR rund 3.270 Lehrlinge im In- und Ausland, davon über 2.480 in Österreich. Krisensichere Jobs Während sich abzeichnet, dass in nächster Zeit quer durch Österreich Lehrstellen abgebaut und kaum neue Jobs entstehen werden, stockt SPAR die Anzahl der Lehrplätze um 100 auf. „Die Situation am österreichischen Arbeitsmarkt wird sich in Zukunft verschärfen. Die vergangenen Wochen haben mehr denn je gezeigt, dass

Jobs im Lebensmittelhandel krisensicher sind und jungen Menschen einen hervorragenden Start in ihre berufliche Zukunft ermöglichen. Wir freuen uns über weitere Mitglieder der SPAR-Familie“, so SPAR-Vorstand Fritz Poppmeier. Was SPAR-Lehrlinge besonders zu schätzen wissen: SPAR verknüpft die Vorteile eines großen Unternehmens mit der menschlichen Atmosphäre eines Familienunternehmens. 21 verschiedene Lehrberufe Bei SPAR, INTERSPAR, Maximarkt und Hervis können Jugendliche aus 21 Lehrberufen wählen und in einem tollen Team lernen, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen, eigenes Geld zu verdienen und Erfolg zu haben. Ob im Einzelhandel, in der Gastronomie, Bäckerei oder IT – Jugendliche haben im regional verankerten Unternehmen Top-Chancen auf einen sicheren Job, zu dem niemand weit pendeln muss. Wer möchte und Einsatz zeigt, kann bei SPAR die Karriereleiter hinaufklettern. Über den Tellerrand blicken Ob in den SPAR-AkademieKlassen in den Bundesländern oder in der SPAR-Akademie Wien: Praxisnahes Arbeiten wird in der Ausbildung bei SPAR großgeschrieben. Das Unternehmen entwickelt das zukunftsweisende Ausbildungsprogramm laufend weiter und integriert außergewöhnliche Zusatzausbildungen wie Käse-Expertinnen, FAIRTRADE-Botschafter, Bio-Expertinnen oder Green Champions in den Lehrplan. Alle Infos unter www.spar.at/akademie Bewerbungen unter: office.woergl@spar.at Infos: www.spar.at/karriere PR www.spar.at/lehre


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News aus dem Kräutergarten Schlitters!

Alles neu macht der Mai! Für die Zillertaler Heilkräuterfreunde bringt er neue Hoffnung in die Kräutersaison 2020. Bedingt durch die Corona-Pandemie ist der Mariengarten für die Öffentlichkeit gesperrt und auch für die Mitglieder nur für eine Person zugelassen gewesen, um wichtige Arbeiten wie gießen und Unkraut jäten zu erledigen. Seit den Lockerungen seitens der Regierung Anfang Mai darf nun der Kräutergarten mit maximal zehn Personen wieder besucht und betreut werden. Da es bereits viele Anfragen

auf Kräuterführungen gibt, hat der Vorstand beschlossen, dass ab sofort im Zwei-Wochen-Rhythmus wieder Kräuterführungen stattfinden werden. Am 29. Mai wird mit der ersten Kräuterführung zum Thema Küchenkräuter mit FNL-Kräuterexperte Richard Rieser um 18 Uhr gestartet. Durch die neuen Auflagen ist eine Teilnehmergrenze von neun Personen vorgegeben. Daher wird gebeten, sich bei Interesse telefonisch zur Kräuterführung anzumelden (0664/73145733). Die weiteren Termine werden in der Zillertale Heimatstimme oder

im Schaukasten beim Mariengarten bekanntgegeben. Wir freuen uns! Wenn ihr beim nächsten Mal unseren Mariengarten besucht, werdet ihr etwas Neues finden. Walter und Torsten haben am Wochenende eine Stiege beim Naschgarten angelegt. In den kommenden Tagen werden noch ein Handlauf und eine Sitzbank dazugebaut. Dann hat man von „da oben“ einen Super-Ausblick auf unseren Mariengarten. Diesen haben unsere aktiven Mitglieder in den letzten Wochen gehegt und gepflegt. Nun ist der Mariengarten wieder eine Wohlfühl- und Relaxoase. Auf diesem Wege möchten wir uns bei Armin und Alexandra Steiner bedanken, die uns die Elemente für diese „Marienstiege“ gesponsert haben. Aber wir wollen

nicht zuviel verraten, kommt selbst und schaut es euch an! Vielleicht findet ihr beim Rundgang durch den Garten unseren Pyramiden-Günsel. Seine Wuchsform hat er perfektioniert. Der Blütenstand ist nach oben hin streng vierkantig pyramidenförmig. Die mehrjährige krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen von etwa 5 bis 20 cm. In seinen unterschiedlichen Arten wird der Günsel seit dem Mittelalter als Heilpflanze beschrieben. Das Kraut enthält viele Gerbstoffe, weshalb es Wunden zusammenzieht und sie schneller heilen lässt. Innerlich eingesetzt wirkt der Günsel gegen Magengeschwür, Durchfall und bei Wunden im Mund. Näheres erfahrt ihr bei unseren Kräuterführungen. Bis bald, eure Heilkräuterfreunde

Zillertaler

Foto: Hubert Aschenwald

GERLOSBERG GRATULIERT Herr Johann Geisler, wohnhaft in Gerlosberg Nr. 34a, feiert am 22. Mai seinen 70. Geburtstag. Die Gemeinde Gerlosberg wünscht dem Geburtstagsjubilar auf diesem Wege nochmals alles Gute und viel Gesundheit.


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LEUTE VON HEUTE

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Bis zu 50 % Förderung bei Heizungstausch

Raus aus Öl und Gas

Sie haben Ihre Heizung noch in Schilling bezahlt? Dann haben Sie vermutlich einen Klimakiller im Keller stehen. Den Heizungstausch hin zur zukunftstauglichen Pellets- oder Wärmepumpenheizung unterstützen Land und Bund mit satten Förderbeiträgen.

Melanie und Wolfgang aus Gerlosberg gaben sich heimlich das Jawort.

Mit TIROL 2050 energieautonom hat Tirol eine deutliche Vision. Genauso viel Energie im Land zu erzeugen wie verbraucht wird, frei von fossilen Energieträgern. Unabdingbar dafür ist die stetige Reduktion des Energiebedarfs. Über ein Viertel des Energiebedarfs wird zum Heizen von Wohnungen gebraucht. Durch Dämmung sanierungsbed. Gebäude sowie Optimierung und Erneuerung veralteter Heizsysteme können bis zu 80 % des Wärmebedarfs eingespart und der Anteil an erneuerbaren Energieträgern gesteigert werden. Bund und Land setzen nun die nötigen Rahmenbedingungen, um den Einsatz von effizienten Heizungsanlagen und erneuerbaren Energieträgern zu erleichtern und somit die CO2-Emissionen im Sektor Raumwärme minimieren. Gefördert wird der Tausch von alten fossilen Hauptheizungen hin zu umweltfreundlichen Wärmepumpen, Biomasseheizungen und Fernwärme. Im Rahmen der Wohnbauförderung des Landes gibt es einen Zuschuss von 25 % der förderbaren Kosten, während der Bund mit 30 %, d. h. maximal 5000 Euro fördert: www.energie-tirol.at/raus-aus-fossil

Jana, Lena, Selina und Hanna gratulierten zur Hochzeit und zum 30er der Braut.

Wir gratulieren ... ... Göttler Johannes zum Abschluss der 1. Fachklasse mit gutem Erfolg. ... Kröll Florian zum Abschluss der 1. Fachklasse. ... Schneeberger Lorenz zum Abschluss der 2. Fachklasse mit gutem Erfolg. ... Gruber Fabian zum Abschluss der 3. Fachklasse. ... Dengg Leonhard zum Abschluss der 4. Fachklasse mit ausgezeichnetem Erfolg. Endlich wieder Tennis! Die Hippacher Nachwuchsasse freuen sich schon aufs Spielen.

DANKE FÜR EURE TOLLE LEISTUNG!

Andreas Sporer Elektrotechnik Sporer GmbH Schneeberger Lorenz, Sporer Andreas

Fotos: Hubert Aschenwald

bez. Anzeige

Auch für die Vierbeiner geht in der Hundeschule Zillertal in Fügen wieder das Training los.

Göttler Johannes, Gruber Fabian, Dengg Leonhard, Kröll Florian, Sporer Andreas (v. l.)


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Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend (TJB/LJ)

Foto: Die Fotografen

Foto: JB/LJ Oberndorf

In Ausnahmesituation Stärke gezeigt!

Die Jungbauernschaft/Landjugend Oberndorf interpretierte in diesem Jahr ihren Maibaumbrauch etwas anders und pflanzte einen geeigneten Baum für das Maibaumfest 2050.

Wie wichtig eine funktionierende Vereinsarbeit in einer Dorfgemeinschaft ist, bewiesen die Mitglieder der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend (TJB/LJ) in den vergangenen zwei Monaten. „Es sind die Kleinigkeiten, die zurzeit die Gemeinschaft und den Zusammenhalt in den Regionen stärken“, so die Landesobleute der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend (TJB/ LJ) Stephanie Hörfarter und Dominik Traxl über die aktuelle Situation in Zusammenhang mit dem Coronavirus. In den vergangenen zwei Monaten wurden durch das neuartige Coronavirus unser Leben und unsere Lebensgewohnheiten, so wie wir sie bis dato kannten, auf eine harte Probe gestellt. Neben privaten und beruflichen Einschränkungen mussten viele Jugendliche ihre Vereinstätigkeiten und ihre sozialen Kontakte außerhalb des Familienverbandes auf null reduzieren. Nicht aber so in der Tiroler Jungbauernschaft/ Landjugend, wo zahlreiche Ortsgruppen diese Krise als Chance nutzten und verschie-

denste wohltätige Aktionen im ganzen Land umsetzten. Verantwortung übernehmen und Hilfe anbieten „Wir möchten einfach einmal einen großen Dank an unsere Mitglieder im ganzen Land aussprechen. Es ist unglaublich welche Hilfsbereitschaft und welcher Tatendrang in dieser schwierigen Zeit von unseren Ortsgruppen ausgegangen ist“, erklären Hörfarter und Traxl. Neben Hilfsangeboten für verschiedenste Risikogruppen, wurden vor allem Einkäufe, Apothekengänge und vieles mehr von den Ortsgruppen der TJB/LJ erledigt. Auch regionale Lebensmittelproduzenten und Direktvermarkter konnten sich in dieser Zeit auf die Mitglieder der Tiroler Jungbauernschaft/ Landjugend verlassen. Nicht nur, weil viele zum regionalen Produkt im Ort griffen, sondern auch, weil zahlreiche Ortsgruppen ihre Lebensmittelproduzenten im Ort durch diverse Zustelldienste unterstützten. „Aber nicht nur die Hilfe vor Ort war unseren Mitgliedern ein wichtiges Anliegen. Leider

Die Landesobleute der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend, Stephanie Hörfarter und Dominik Traxl, freuten sich über die kreativen Brauchtumsaktionen, welche im ganzen Land umgesetzt worden sind und die Hilfsbereitschaft jedes einzelnen Mitglieds in dieser Ausnahmesituation.

fielen auch Traditionen rund um das Osterfest und den 1. Mai den Beschränkungen zum Opfer. Da ließen sich viele Mitglieder in den Regionen kreative Alternativen einfallen, damit die Menschen vor Ort nicht gänzlich auf altbekannte Symbole, Rituale und Feste verzichten mussten“, berichtet Landesleiterin Stephanie Hörfarter. Dies reichte beispielsweise vom Binden kleiner Palmbuschen bis zum Backen kleiner Osterbrote, die anschließend gesegnet und von den Mitgliedern der TJB/LJ an die Haushalte verteilt wurden. Auch organisierten die Mitglieder mancherorts das traditionelle Ratschen an den Kartagen und

organisierten kleine Maibäume in den einzelnen Gemeinden. „Diese schwierige Zeit hat uns vor allem eins gezeigt: nämlich, dass sich junge Menschen der Verantwortung stellen und mit ihren Taten das Land mitgestalten möchten. Nicht nur durch die zahlreichen Unterstützungsangebote, sondern zudem durch die kreativen Umsetzungen unserer Bräuche können wir mit Stolz sagen, dass die Ortsgruppen der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend, die derzeit über 18.000 Mitglieder zählt, weiterhin der Motor des ländlichen Raums sind“, informiert Landesobmann Dominik Traxl.

Ernährungsberatung am 8. Juni Am Montag, den 8. Juni, findet im Sprechzimmer der Marktgemeinde Zell am Ziller von 8.00 bis 12.00 Uhr die nächste Ernährungs- und Diätberatung des Sozial- und Gesundheitssprengels Zell am Ziller und Umgebung statt. Zur Beratung wird eine Vertreterin des Arbeitskreises für Vorsorgemedizin in Tirol (kurz: Avomed) anwesend sein. Eine telefonische Terminvereinbarung ist hiezu erforderlich und kann unter 05282/2222-20 (Frau Hauser) vorgenommen werden.


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SCHWENDAU GRATULIERT Franz Hauser - 70 Am Dienstag, den 5. Mai, konnte Herr Franz Hauser, Unterberg 143, seinen 70. Geburtstag feiern.

SPORT IM ZILLERTAL

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Indoor-Golfanlage in Uderns

Wetterunabhängiges Golftraining – für Einsteiger und Profis

Bürgermeister Georg Wartelsteiner sowie Vizebürgermeister Hansjörg Kreidl überbrachten dazu die Glückwünsche der Gemeinde. Der rüstige Jubilar zeigte sich erleichtert darüber, dass die Corona-Bestimmungen langsam gelockert werden und zumindest ein Feiern im engsten Familienkreis wieder erlaubt ist. Wir gratulieren auf diesem Wege noch einmal ganz herzlich und wünschen weiterhin viel Gesundheit.

Jubilar Franz Hauser mit Enkel Simon und Gattin Gertraud.

STUMM GRATULIERT Geburtstag in Stumm Frau Marianne Geisler konnte kürzlich ihren 85. Geburtstag feiern. Verspätet aufgrund der Corona-Zeit überbrachte Bürgermeister Fritz Brandner der Jubilarin die allerbesten Glückwünsche der Gemeinde Stumm. Bei dieser nachträglichen Gratulation im Garten fanden sich auch Mariannes Töchter ein, um ihre Mutter hochleben zu lassen. Marianne, nochmals alles Gute und vor allem viel Gesundheit!

Die Indoor-Golfanlage von Peter Hanser in Uderns ist für alle Golfer zugänglich und bietet ihnen die Möglichkeit, nicht nur in den Wintermonaten, sondern auch bei länger anhaltenden Schlechtwetterperioden über das ganze Jahr zu spielen oder ganz nach ihren Bedürfnissen zu trainieren, um ihr Handicap zu verbessern. Leihschläger-Sets für Damen und Herren stehen zur Verfügung. High-Tech–Golfsimulator Trackman Mit dem High-Tech-Golfsimulator Trackman können

nicht nur die schönsten Plätze aus der ganzen Welt bespielt werden, sondern es kann auch jede Bewegung aufgenommen und sofort analysiert werden. Das Ergebnis wird in Echtzeit angezeigt. Korrekturen können damit sofort trainiert werden und garantieren schnelle Verbesserungen. Die Ballflugsimulation und die detailgetreue Wiedergabe der Golfplätze vermitteln praktisch ein ungetrübtes Golfgefühl, und ganz nebenbei werden alle wichtigen Schwung- und Ballflugdaten gemessen - wie Schlägerkopfgeschwindigkeit, Ballgeschwindigkeit, SMASH. Die bekannten Anlaufschwierigkeiten im Frühjahr sind damit Schnee von gestern. Peter Hanser und sein Team bedanken sich bei allen Kunden für die Treue und wünschen ein „schönes Spiel“! www.gcz.at


KULTUR IM ZILLERTAL

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Furchtlos und unbeschwert

Pippi Langstrumpf Ohne Eltern, allein in einem kunterbunten Haus, angstfrei, liebevoll und nur drauf aus, anderen was Gutes zu tun. Und das Wichtigste: Sie ist bärenstark! Was glaubst du, wer ist das? Wer hat da Geburtstag? Ja, richtig! Es ist die legendäre Pippi, die in dieser Zeit einen halbrunden Feiertag hat. Sie wird 75! Nun hat sich die Redaktion gefragt, inwieweit hat dieses kleine Mädchen Generationen von Frauen geprägt? Kennen die Kinder heute noch die Pippi Langstrumpf? Wir haben uns auf die Suche gemacht. Helga aus Strass und Gudrun aus Mayrhofen, beide für Gemeindebibliotheken zuständig, wissen einiges über dieses erstaunliche Mädchen …

Hier die Statements zweier Bibliothekarinnen zur Frage:

Warum glaubst du, ist die Figur der Pippi Langstrumpf immer noch interessant?

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„2 mal 3 macht 4 widdewiddewitt und 3 macht neune! Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt!“… Wer kennt ihn nicht, diesen Liedtext und die dazugehörigen Bücher von Pippi Langstrumpf! Seit nunmehr 75 Jahren begleiten uns diese Geschichten von einem neunjährigen Mädchen, das ganz allein in der Villa Kunterbunt wohnt. Nein, nicht ganz allein, denn ihr Äffchen „Herr Nilson“ und ihr Pferd „Kleiner Onkel“ leisten ihr Gesellschaft. Sie kommt ganz gut allein zurecht, muss sich von niemand etwas sagen lassen, ist unabhängig von Erwachsenen und außerdem das stärkste Mädchen der Welt. Die schwedische Autorin Astrid Lindgren schrieb Anfang des Jahres 1944 die Geschichten über Pippi Langstrumpf und schenkte sie am 21. Mai ihrer Tochter Karin zum Geburtstag. Gleichzeitig schickte sie auch eine Kopie an den renommierten Verlag Bonniers, von dem sie aber im Herbst 1944 eine Absage erhielt. Mithilfe einer Kinder-Bibliothekarin gelang es ihr dann schließlich einen kleinen Verlag (Rabén

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& Sjögren) zu finden, der an der Geschichte Interesse zeigte. Die Inspiration zur Fantasiefigur der Pippi begründet sich nicht nur auf die Kindererziehungsdebatten der Dreißigerjahre in Schweden. Pippi ist auch eine fröhliche Pazifistin, die auf die menschenfeindliche und brutale Kriegszeit, in der die Geschichten entstanden sind, mit Güte, Großzügigkeit und viel Humor antwortet. Dies spiegelt sich auch in einigen Zitaten wieder: „Faul sein ist wunderschön! Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hinzuschauen.“ „Ach was – Wenn das Herz nur warm ist und schlägt, wie es schlagen soll, dann friert man nicht.“ Die Bücher über Pippi Langstrumpf wurden in 77 Sprachen übersetzt. Astrid Lindgren war davon überzeugt, dass alle Kinder Geschichten und Fantasie brauchen. Sie wusste, dass Bibliotheken und Schulen eine sehr wichtige Rolle spielen, um das Interesse der Kinder für das Lesen zu wecken, meint Gudrun Stock, Bibliothekarin in Mayrhofen.

Öffentliche Pfarrbücherei Fügen

Bücherei öffnet wieder Nach einer langen Durststrecke seit Anfang März öffnet unsere Bücherei wieder ab Dienstag, 18. Mai, mit neuen Öffnungszeiten, die Freitagsöffnung entfällt. Dienstag: 9.30 – 11.00 Uhr Donnerstag: 17.00 – 19.00 Uhr Sonntag: 10.45 – 12.00 Uhr

Büchereileiterin Helga Hussl-Prantl weiß alles rund um Pippi.

Astrid Lindgren hat mit Pippi Langstrumpf eine Kultfigur erschaffen. Für Kinder ein Traum – keine Regeln, keine Verbote und sie lässt sich von niemanden etwas sagen, ist stark und mutig und mit sich und der Welt zufrieden.

Sie entspricht eigentlich überhaupt nicht den Idealvorstellungen von Kindern und ist vielleicht gerade deshalb zeitlos und bei Kindern als Lesestoff immer beliebt. Helga Hussl, Büchereileiterin Strass

Die coronabedingte Schließungszeit haben wir genutzt, um unsere Bibliothek wieder auf den neuesten Stand zu bringen: Alte Bestände wurden aussortiert und neue Medien eingekauft. Für alle Interessierten ist der Bestand an Medien nun online einsehbar: www.bibliotheken.at (Bundesland, Bezirk und öffentliche Bücherei Fügen anklicken). Für Reservierungen einfach ein E-Mail an bibliothek-fuegen@gmx.at senden. In dieser Zeit erfolgte außerdem die Umstellung des Verleihsystems auf die Registrierung der Entlehnungen mittels Barcodes, um das Verleihen schneller und sicherer zu machen. Natürlich halten wir die erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen ein. Unsere Besucherinnen und Besucher bitten wir, einen Das Büchereiteam Mund- und Nasenschutz mitzubringen.


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LANDESLEHRANSTALT ROTHOLZ

Slow Food – genussvolles Essen

KULTUR IM ZILLERTAL

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Claudia Wisiol: Buchneuerscheinung

Wenigstens den Himmel retten

„Ich möchte die Geschichte einer Speise kennen. Ich möchte wissen, woher die Nahrung kommt. Ich stelle mir gerne die Hände derer vor, die das, was ich esse, angebaut, verarbeitet und gekocht haben.“ Carlo Petrini – Gründer von „Slow Food“

Slow Food: Warum Genuss ein Menschenrecht ist und Essen nicht achtlos in sich hineingestopft werden soll. Slow Food ist eine besondere Art zu essen und setzt sich für die Wahrung und Förderung kulinarischer und landwirtschaftlicher Traditionen ein. Es geht um die Rettung des guten Geschmacks in Zeiten von Fertignahrung und Agrarfabriken, aber ebenso um einen fairen Umgang mit Bauern und Lebensmittelhandwerkern, die mit ihrer Arbeit Kulturlandschaft erhalten und regionale Spezialitäten vor dem Verschwinden bewahren. In Italien ist Slow Food längst ein bestimmender Faktor für den Fremdenverkehr. Touristen nehmen lange Anfahrten auf sich, um ein entlegenes Wirtshaus zu besuchen, in dem typisch gekocht wird. „Regional statt national“: Die Unterstützer finden sich in regional organisierten Vereinen zusammen, auch in Österreich. Der Hintergrund und der globale Erfolg von Slow Food machen bewusst, dass es ein universelles Menschenrecht auf Genuss gibt. Carlo Petrini gilt als Begründer des Vereines. Er möchte einfache Osterien und Gasthöfe namhaft machen, in denen das Erbe der Mütter und Großmütter gepflegt wird. Nicht nur als Akt des Selbstschutzes gegen die Globalisierung der Esskultur, sondern als Maßnahme, die Idee von Slow Food zu verbreiten. Es sollen Wirtshäuser sein, bei denen Einheimische und Reisende verkehren - auf der Suche nach Speisen, die den Geist des Ortes, der Region oder der Gegend widerspiegeln. Es soll ein Typ Lokal gefördert werden, der auf Althergebrachtes aufbaut, ohne sich als Zitat der Vergangenheit zu verstehen. Bauern und Lebensmittel-Handwerker, die den Erhalt lokaler Tradition beim Kochen und Genießen überhaupt möglich machen, sind den Aktivisten mindestens so wichtig wie die Wirte. Sie bewahren bedrohte Kulturpflanzen, agrikulturelle Techniken und lokale Spezialitäten, die in Zeiten industrialisierter Landwirtschaft vom Aussterben bedroht sind. Es kann eine bescheidene Linsensorte sein, die für die Küche eines Landstrichs bestimmend ist. Oder eine handwerkliche Spezialität. Über die Schulter schauen Das Kärtner Gailtal und Lesachtal gründeten eine sogenannte „Slow Food Travel Destination“. „Slow Food Travel“ ist eine Reise zu Bauern und kleinen Produzenten, zu ihrem überlieferten Wissen und alten Handwerk. Der Konsument bekommt nicht nur die Chance zu genießen, er erlebt die Produktion beim Bauern oder in der Manufaktur hautnah. Man nimmt sich Zeit, um Konsumenten mit Herzblut zu begeistern. Die Teilnehmer an Workshops sollen mittun und selbst kreativ werden. Es geht darum, das Wissen zu teilen und sich mitzuteilen. Man ist vom Anfang bis zum Ende bei der Herstellung dabei, erlebt die Entstehung des Produkts . „Slow Food ist eine Friedensbewegung. Das bedeutet, dass man den anderen und seine Arbeit wertschätzt und den Preis akzeptiert, von dem der Produzent leben muss.“ Herwig Ertl, Edelgreißler aus Kötschach-Mauthen

Claudia Wisiols zweiter Lyrikband ist auf dem Markt. Er nennt sich „wenigstens den himmel retten“ und ist im TAK-Verlag erschienen. Die Gedichte in diesem Buch erzählen vom Leben, vom Staunen über dieses einzigartige Leben, vom Weitergehen auf seinem eigenen Lebensweg, vom „Sich-selbst-entgegen-leben“. Die Texte sind tiefsinnig, lebensbejahend, lebendig. Claudia Wisiol versteht es, Menschen tief in ihrer Seele zu erreichen und zu berühren. „Texte ganz tief aus dem Leben ehrlich herzlich menschlich sich selbst suchend & findend man spürt, dass das Formulieren Bedürfnis ist, Notwendigkeit das Sagen & Aussprechen, man fühlt die Ehrlichkeit & das Staunen vor den Dingen zerbrechlich doch kraftvoll wortspielerisch tänzelnd aus dem Leben gegriffen natürlich & bis nah an den Tod heran das sind Claudia Wisiols Gedichte“ Nöckler Wolfgang, Vorstand IG Autorinnen Autoren Tirol

Fast zeitgleich mit dem Buch ist die zweite Phonmiraus-CD „weiter geht‘s“ entstanden. Einige der Gedichte aus ihrem neuen Buch hat Claudia Wisiol gemeinsam mit ihrem Künstlerpartner Norbert Feldner in dessen Lieder verwoben. Buch & CD sind erhältlich bei der Autorin selbst: 0699/12625059 oder c.wisiol@tsn.at TAK-Verlag Tyrolia Mayrhofen

SPRUCH DER WOCHE Der Lyriker bringt seine Gefühle zum Markt wie der Bauer seine Ferkeln. Wilhelm Busch (1832 - 1908), deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller


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AUSSCHREIBUNG EINER STELLE IM GEMEINDEBAUTRUPP GemäĂ&#x; Gemeinderatsbeschluss vom 6. Mai 2020 gelangt bei der Marktgemeinde Mayrhofen mit ehestmĂśglichem Zeitpunkt des Dienstantrittes die Stelle eines/einer

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Gemeindearbeiters/-in

(handwerkliche Verwendung - Elektriker) im Vollbeschäftigungsverhältnis (40 h/Woche) zur Besetzung. Bereitschaftsdienste wie z. B. Tiefgaragenbetreuung sowie beim Winterdienst sind auch auĂ&#x;erhalb der regulären Dienstzeit zu tätigen bzw. die Dienstnehmerin/der Dienstnehmer im Rahmen eines Wechseldienstes des Gemeindebautrupps integriert. Weitere Voraussetzung ist der FĂźhrerschein der Klassen „B“ und „F“, jener der Klasse „F“ ist im Bedarfsfalle nachzuholen. Von Vorteil sind zudem die FĂźhrerscheinklassen „C“ und „E“. Aus arbeitsorganisatorischen GrĂźnden sowie der beabsichtigten Verwendung werden Kandidaten und Kandidatinnen mit abgeschlossener Elektriker-Lehre bevorzugt. Die Entlohnung erfolgt auf Grundlage des Tiroler Gemeindevertragsbedienstetengesetzes in Entlohnungsschema II/p 3 und richtet sich nach dem individuell errechneten VorrĂźckungsstichtag (Vordienstzeiten), beträgt jedoch mindestens â‚Ź 2111,50 brutto zuzĂźglich gesetzlich vorgegebener Zulagen fĂźr dienstliche Erschwernisse. Zur Erlangung dieser Stelle sind die Ăśsterreichische StaatsbĂźrgerschaft oder EU-StaatsbĂźrgerschaft mit den erforderlichen Deutschkenntnissen, ein einwandfreier Leumund, abgeleisteter Präsenzdienst bei Bewerbern und der Nachweis Ăźber den handwerklichen Ausbildungsabschluss erforderlich. AuskĂźnfte Ăźber den genauen Arbeitsbereich erteilt Ing. Gerhard Raderer vom Bauamt unter Tel.-Nr. 05285/64000-51. Bewerbungen sind schriftlich mit den Ăźblichen Unterlagen sowie Dienstzeugnissen unter Angabe der bisherigen Tätigkeiten in einem verschlossenen Kuvert mit der Bezeichnung „Bewerbung Gemeindearbeiter“ oder per E-Mail an: gemeinde@mayrhofen.tirol.gv.at

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bis spätestens Donnerstag, 28. Mai 2020 um 17.00 Uhr beim Marktgemeindeamt Mayrhofen einzubringen. MMag. Monika Wechselberger Bßrgermeisterin ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Arbeitsmarktservice Schwaz Service fĂźr Unternehmen Bettina Anfang Telefon: 05242/62409-803 E-Mail: sfu.schwaz@ams.at Metallbautechniker/in – Vollzeit. Arbeitsort: FĂźgen/Mayrhofen. Mindestentgelt: 2.270,00 brutto/ Monat/Basis Vollzeitbeschäftigung/Ăœberzahlung mĂśglich. ADG NR.: 12770177 Fertigungshelfer/in (Schlosserei) – Vollzeit. Arbeitsort: Mayrhofen. Mindestentgelt: 2.216,00 brutto/ Monat/Basis Vollzeitbeschäftigung/Ăœberzahlung mĂśglich. ADG NR.: 12770131 Montagehelfer/in (Schlosserei) – Vollzeit. Arbeitsort: FĂźgen/Mayrhofen. Mindestentgelt: 2.216,00 brutto/Monat/Basis Vollzeitbeschäftigung/Ăœberzahlung mĂśglich. ADG NR.: 12770107 Techn.Mitarbeiter/in fĂźr die Projektkalkulation – Vollzeit. Arbeitsort: Strass. Mindestentgelt: 2.000,00 brutto/Monat/Basis Vollzeitbeschäftigung/Ăœberzahlung mĂśglich. ADG NR.: 12770810 Mischwagenfahrer/in – Vollzeit. Arbeitsort: Aschau. Mindestentgelt: 13,37 brutto/Stunde/Basis Vollzeitbeschäftigung/Ăœberzahlung mĂśglich. ADG NR.: 12776101 Verkäufer/in fĂźr Fliesen und Sanitär – Vollzeit. Arbeitsort: Aschau. Mindestentgelt: 2.088,00 brutto/Monat/Basis Vollzeitbeschäftigung/Ăœberzahlung mĂśglich. ADG NR.: 12776181 Maler/in und Anstreicher/ in – Vollzeit. Arbeitsort: FĂźgen. Mindestentgelt: 2.009,00 brutto/ Monat/Basis Vollzeitbeschäftigung/Ăœberzahlung mĂśglich. ADG NR.: 12776280

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