__MAIN_TEXT__
feature-image

Page 1

ZILLERTALER GEMEINDEBLICK

1

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

20 | 2020

74. Jahrgang · Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen · Jahresabo € 35,- · Einzelpreis € 1,- · erscheint wöchentlich · 15. Mai 2020 · Nr. 20

ZILLERTALER HELFEN ZILLERTALERN

Feierlichkeiten zum Erweiterungsbau von Holzbau Schweinberger in Fügen Seite 5, 14-15

ES WURDE GROSS GEFEIERT

BLICK IN DIE WIRTSCHAFT

ZILLERTALER NATURJUWELE

Drei Geburtstage und eine Goldene Hochzeit in Mayrhofen

Abwasserverband AIZ AchentalInntal-Zillertal stellt sich vor

Erlebnis pur für Groß & Klein in den einzigartigen Seitentälern

Seite 9

Seite 10-11

Seite 16-20

Österreichische Post AG | WZ 02Z031716 W | nicht retournieren Marktgemeinde Mayrhofen, Hauptstraße 409, 6290 Mayrhofen


20 | 2020

2

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

IMPRESSUM Zillertaler Heimatstimme Amtsblatt der Marktgemeinde Mayrhofen Verleger und Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen 6290 Mayrhofen, Hauptstraße 409 T 05285 64000 | F 05285 64000 34 Chefredakteurin: Gerda Gratz Hersteller Satzarbeit: die praxis, Werbeagentur 6290 Mayrhofen, Schmiedwiese 173 Druck: Athesia Druck GmbH Innsbruck/Bozen Redaktion und Anzeigenannahme die praxis, Werbeagentur, Mayrhofen T 05285 62000 22 | F 05285 62000 40 redaktion@zillertalerheimatstimme.at anzeigen@zillertalerheimatstimme.at Mo-Fr 09-12 Uhr und Di-Do 14-17 Uhr Annahmeschluss in der betreffenden Erscheinungswoche REDAKTION: Montag 10.00 Uhr ANZEIGEN: Montag 12.00 Uhr Namentlich oder mit Kürzel gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder und sind von der Redaktion nicht in allen Einzelheiten des Inhalts und der Tendenz überprüfbar. Für unverlangte Manuskripte übernimmt die Schriftleitung keine Verantwortung. Nachdruck ausschließlich mit schriftlicher Erlaubnis der Redaktion. P.b.b. Erscheinungs- und Verlagspostamt 6290 Mayrhofen.

Diamantenpaar mit zweiter Heimat in Tirol Treue Mayrhofen-Gäste: Wim Kroon (82) und seine Jacobine (Coby) (85) aus ´s-Hertogenbosch in den Niederlanden waren am 22. April 60 Jahre verheiratet! Mehr als 90 mal machten die beiden Ferien im schönen Zillertal, Sommer wie Winter! Immer miteinander!

Geburtstagsgratulation in Zeiten von Corona Zum runden Geburtstag von Anna Wechselberger am 1. Mai überraschte die Belegschaft des Erlebnisbades Mayrhofen in Begleitung von Bgm. Monika Wechselberger ihre Kollegin und sang ein Ständchen am Gartenzaun. „Liebe Anna, wir wünschen wir dir noch einmal alles Gute und viel Gesundheit!“

Copyright Um urheberrechtliche Unannehmlichkeiten zu vermeiden, weisen wir darauf hin, dass der Auftraggeber bzw. Überbringer von Unterlagen für Inserate und Textbeiträge das Urheberrecht für überlassene Fotos, Vorlagen udgl. haben muss, und somit der Hersteller und Herausgeber der Zillertaler Heimatstimme schad- und klaglos gehalten wird. Geschäftsbedingungen Es gelten die Bestimmungen der „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ der Zillertaler Heimatstimme. Die jeweils aktuelle Ausgabe ist beim Herausgeber oder unter www.zillertalerheimatstimme.at einsehbar. Gender-Hinweis Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werden in der Zillertaler Heimatstimme zum Teil Begriffe wie z.B. „Mitarbeiter“ in der maskulinen Schreibweise verwendet. Grundsätzlich beziehen sich diese Begriffe immer auf beide Geschlechter.

Rohrberg Vier Generationen feiern Leas Geburtstag: Mama Katharina, Oma Gitte mit Klein-Andreas auf dem Arm und Urgroßmutter Regina (v. l.)

Kürzung von Texten Die Redaktion behält sich vor, gegebenenfalls bei redaktionellen Beiträgen und Leserbriefen Kürzungen vorzunehmen oder diese auch ganz wegzulassen. Die Platzierung und Anordnung von Texten und Fotos ist allein der Redaktion vorbehalten. Bei mehreren Fotos zu einem Text werden diese nur berücksichtigt, wenn genügend Platz vorhanden ist. Nach Redaktionsschluss eingelangte Beiträge können erst in der darauffolgenden Woche berücksichtigt werden. Abo-Service office@mayrhofen.tirol.gv.at Frau Anita Pfister-Kreidl T 05285/64000-11 Titelbild: © Walter Kraiger

Hainzenberg Auf das Gauder verzichten ist ein Ding der Unmöglichkeit für Hansjörg, Daniela, Susanne, Hansjörg, Helmut und Maria (v. l.).

SEITENBLICKE


AUFBLATT‘LT

3

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

20 | 2020

Eine überlebenswichtige Branche der heimischen Wirtschaft

Foto: Thomas Hoflacher, lichtmaschine.click

Hoffnungsträger Tourismus

Was bedeutet das aber, wenn unsere Betriebe wieder aufsperren dürfen, die Grenzen zu den Nachbarländern aber weiterhin geschlossen bleiben müssen und wir alle durch die eingeschränkte Reisefreiheit noch keine wirkliche Freiheit

erleben können?! Was werden die Maßnahmen sein, damit der kleine Privatzimmervermieter, aber auch der große Hotelbetrieb wieder den „Normalbetrieb“ fahren darf? Aktuell hängt noch ein großes Fragezeichen über der Wirtschaft, insbesondere der Tourismuswirtschaft. Wie wir wissen, hängt ja alles vernetzt zusammen, gleich einem Uhrwerk, wo ein Rädchen in das andere greift. Ohne Gastronomie und Hotellerie als wichtigen Geschäftspartner werden Produzenten und Zulieferer auch weiterhin ihre Einbußen haben. Wir wollen die Barrieren der Pandemie möglichst bald genommen haben. Corona hat uns eine Menge Hindernisse im Alltag beschert. Nichts wird mehr so sein, wie es einmal war. 2020 wird Geschichte schreiben. Wichtig allerdings ist, ob wir aus der Geschichte lernen wollen. Können wir in

unserem Denken die Hürden nehmen, wieder so richtig frei sein, um dem Alltag, wo immer dieser stattfindet – als Gastronom, Unterkunftsgeber, Zulieferer, Produzent oder ganz einfach als Privatperson – wieder neues Leben einzuhauchen?

Botschafter in die Welt hinausfliegen. Den hoffentlich zahlreich kommenden Gästen werden sie Vorfreude auf den nächsten Urlaub in Tirol schenken. Eine Freude, die dann keine Grenzen mehr kennen wird. Foto: Toni Anzenberger

Wann kommt der Umkehrschwung? Ein Umkehrschwung, der wieder die Betten der heimischen Unterkunftsgeber füllt, dem Personal eine Arbeit, eine Sicherheit gibt und die „Blumenwiese der Tourismuswirtschaft“ wieder so richtig zum Blühen bringt, auf dass wir uns alle „hineinlegen“ können? Gäste wie Privatzimmervermieter und Hoteliers gleichermaßen. Was werden die Rahmenbedingungen sein, um den touristischen Betrieben wieder neues Leben einzuhauchen? Werden wir in einer Renaissance leben, die 2020 ihren Anfang nehmen wird?

Die nächsten Wochen werden wegweisend sein und uns hoffentlich eine gute Richtung aufzeigen. Bei allem gilt, sich mit gesundem Hausverstand ohne Angstmache der gewohnten Praxis zu nähern. „Business as usual“ ist ein Bergriff, der auf der ganzen Welt verstanden wird und uns die Chance gibt, tatsächlich wieder in gewohnte Bahnen zurückzukehren. Die „Blumenwiese der Tourismuswirtschaft“ soll eine sein, in die man sich nicht nur gedanklich wieder gerne hineinlegen kann, sondern auch eine, deren Blüten als

Gerda Gratz Chefredaktion gerda@zillertalerheimatstimme.at


20 | 2020

Sa 16.5.

4

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

ÄRZTE- UND APOTHEKENDIENST IM ZILLERTAL

TUX

MAYRHOFEN

ZELL/ZILLER

STUMM/FÜGEN

ZAHNARZT

APOTHEKEN

Dr. Christoph Streli ZELL AM ZILLER Gerlosstraße 5a 05282 3232 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. Christoph Streli ZELL AM ZILLER Gerlosstraße 5a 05282 3232 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. Christoph Streli ZELL AM ZILLER Gerlosstraße 5a 05282 3232 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. Franz Josef Welsch SCHLITTERS 52a 05288 72311 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. med. dent. Anna Telsnig-Jäger STUMM Ahrnbachstraße 1 05283 28874 09.00 bis 11.00

Dorf-Apotheke FÜGEN 05288 63818 Europa Apotheke RAMSAU I. Z. 05282 2189

16.00 bis 18.00 So 17.5.

Dr. Christoph Streli ZELL AM ZILLER Gerlosstraße 5a 05282 3232 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. Christoph Streli ZELL AM ZILLER Gerlosstraße 5a 05282 3232 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. Christoph Streli ZELL AM ZILLER Gerlosstraße 5a 05282 3232 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. Franz Josef Welsch SCHLITTERS 52a 05288 72311 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. med. dent. Anna Telsnig-Jäger STUMM Ahrnbachstraße 1 05283 28874 09.00 bis 11.00

Dorf-Apotheke FÜGEN 05288 63818 Europa Apotheke RAMSAU I. Z. 05282 2189

10.00 bis 12.00 16.00 bis 18.00 Do 21.5.

Dr. Klaus Streli ZELL AM ZILLER Gerlosstraße 5a 05282 3232 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. Klaus Streli ZELL AM ZILLER Gerlosstraße 5a 05282 3232 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. Klaus Streli ZELL AM ZILLER Gerlosstraße 5a 05282 3232 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. Gerald Mair FÜGEN Karl-Mauracher-W. 26 05288 63116 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. med. dent. Heinz Wimmer SCHWAZ Anton-Öfner-Str. 29 05242 65565 09.00 bis 11.00

Dorf-Apotheke FÜGEN 05288 63818 Europa Apotheke RAMSAU I. Z. 05282 2189

10.00 bis 12.00 16.00 bis 18.00 Außerhalb der Öffnungszeiten ist die Dorf-Apotheke in Fügen von Sa., 16.5., bis Fr., 22.5., für Notfälle erreichbar.

BILD DER WOCHE Zillertaler Heimatstimme, Ausgabe 21/2020 - 22.5.

SCHWERPUNKT DER BERG RUFT Eine ideale Plattform für Ihre Inseratschaltung.

ORDINATION DR. WILTRUD WACHTER Unsere Ordination bleibt am Freitag, den 22. Mai 2020 GESCHLOSSEN. Nächste Ordination wieder am Montag, den 25. Mai 2020

Ein bunter Frühlingsgruß!

Foto: Paul, paul.wechselberger@aon.at

Dr. Wiltrud Wachter Schwendaustr. 182, 6290 Mayrhofen Tel. 05285 62622


AKTUELL IM ZILLERTAL

5

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Erlebnisbad Mayrhofen

GEÄNDERTER ABGABESCHLUSS AUSGABE 21/2019 - 22.5.

AUSGABE 23/2019 - 5.6.

REDAKTIONSSCHLUSS: Freitag, 15. Mai, 10.00 Uhr

REDAKTIONSSCHLUSS: Donnerstag, 28. Mai, 10.00 Uhr

ANZEIGENSCHLUSS: Freitag, 15. Mai, 12.00 Uhr

ANZEIGENSCHLUSS: Donnerstag, 28. Mai, 12.00 Uhr

20 | 2020

Freibad ab Freitag, 29. Mai, täglich von 9.00 – 19.00 Uhr geöffnet

Zimmerei & Holzbau Schweinberger Fügen

Freude über neue Mitarbeiter! Der Naturbaustoff Holz wird bei Holzbau Schweinberger nach alter Tradition verarbeitet. Dafür steht das Team rund um Geschäftsführer und Inhaber Georg Schweinberger. Die Belegschaft ist heuer durch die Mitarbeiter des mit Ende Dezember geschlossenen Betriebs Holzbau Wurm erweitert worden.

PV-OG Mayrhofen

Wichtige Information

Der Halbtagsausflug zur „Klausenalm“ kann am 22. Juni wegen der Corona-Bestimmungen leider nicht stattfinden. Wir werden uns um einen neuen Termin bemühen. Die Bekanntgabe erfolgt in den heimischen Medien und im Schaukasten des PV-Mayrhofen gegenüber Palmers (Knunbauer).

ZILLERTAL TV

TV-PROGRAMM 15.05. - 21.05. Immer zur vollen Stunde: Im Gespräch mit Steger Lois Schmugglergschicht’n Teil 1 (Land & Leute) Immer zur halben Stunde: Im Gespräch mit Steger Lois Schmugglergschicht’n Teil 2 (Land & Leute)

Erika Gredler, Obfrau

Foto: Zimmerei & Holzbau Schweinberger

In dritter Generation führte Hermann Wurm das von seinem Großvater Gottfried 1922 gegründete und später von seinem Vater Johann übernommene Unternehmen Holzbau Wurm in Stumm. Sein Pensionsantritt beendete jedoch in Ermangelung eines Nachfolgers diese Familientradition. Kein langes Überlegen gab es bei Holzbaumeister Georg Schweinberger, hatte er doch einst seine Lehre bei Holzbau Wurm absolviert und kannte noch die meisten der zum Teil langjährigen Mitarbeiter. „Mir war es wichtig, dass sie ihren Beruf weiter ausüben können, und ich profitiere jetzt von ihrer Erfahrung“, erklärt der Unternehmer seine Motivation, die Wurm-Mitarbeiter in seinen Betrieb zu übernehmen. „Sie passen gut in unsere Firma und sind eine optimale Ergänzung unseres Top-Teams.“ PR

Foto: W9 Studios OG / Lorenz Seiwald

Sorgen wir gemeinsam für Vollbeschäftigung, denn geht es unseren Mitarbeitern gut, geht es auch der Wirtschaft gut!

scheit T 0664 547 80 80 ı office@bg-immo.at

ten h c ö ilie m b o e Si Imm od. n Ihre aufe en? k t ver rmie e v

immobilien auf www.bg-immo.at


20 | 2020

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

RÖM. KATH. PFARRAMT MAYRHOFEN - 17.05. – 24.05. Sonntag, 17.05. - 8.00 Uhr Heilige Messe (vom 21.03.) f. Walburga Geisler u. Ang./f. Josef Schiestl/f. Manuela u. Theresa Sporer/f. Trudi Griesmann, 10.00 Uhr Pfarrgottesdienst, 15.00 Uhr Rosenkranzgebet, 19.30 Uhr Maiandacht Montag, 18.05. - 19.00 Uhr Rosenkranzgebet, 19.30 Uhr Abendmesse (vom 28.3.) f. Alfred Egger u. verst. d. Fam./f. Josef u. Hansjörg Schösser/f. Anna u. Anton Eberharter Mittwoch, 20.05. - 19.30 Uhr Vorabendmesse Christi Himmelfahrt f. Simon Erler/f. Ferdinand u. Theresia Kröll/f. Johanna u. Heinrich Fritz Donnerstag, 21.05. Christi Himmelfahrt - 8.00 Uhr Hl. Messe (vom 20.3.) f. Karl u. Rosa Schlapp/f. Robert Daxgabler/f. Franz u. Irma Fankhauser/f. Ingrid Kröll/f. Anna Bauer/f. Karl Innerbichler 10.00 Uhr Pfarrgottesdienst Freitag, 22.05. - 19.00 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung, Beichtgelegenheit, 19.30 Uhr Abendmesse f. Brigitta Roscher/f. Rosa u. Franz Heim/f. Maria u. Josef Thanner/f. Maria , Michael u. Hermann Hotter Samstag, 23.05. - 15.00 Uhr Rosenkranzgebet 19.30 Uhr Vorabendmesse f. Johann Stock u. Eltern/f. Andreas Kröll, Kramer/f. Karl u. Rosa Schlapp/f. Konrad Kröll/f. Anna Eberharter, Trummler (vom 23.3.) f. Theresia u. Georg Hundsbichler mit Eltern/f. Stefan Hundsbichler; (vom 25.3.) f. Hansjörg Kröll, Kramer/f. Karl Eder/f. Sebastian Hotter Sonntag, 24.05. - 8.00 Uhr Heilige Messe (vom 27.3.) f. Maria Kreidl/f. Maria Thanner/f. August u. Elfriede Trinkl/f. Robert Kröll, 10.00 Uhr Pfarrgottesdienst, 15.00 Uhr Rosenkranzgebet 19.30 Uhr Maiandacht – Herzliche Einladung Frauenbund, Gestg. Rainer Quartett www.pfarremayrhofen.at, pfarre.mayrhofen@pfarre.kirchen.net RÖM. KATH. SEELSORGERAUM ZELL/ZILLER 15.05. – 22.05. Am Sonntag sollen künftig so viele Messen sein, damit wirklich alle Gläubigen, die die Messe besuchen wollen, Platz finden. Am ersten Sonntag wird diesbezüglich sondiert. Freitag, 15.05. - 19.00 Uhr Abendmesse Samstag, 16.05. - 7.30 Uhr Hl. Messe Sonntag, 17.05. - Heilige Messen um 7.00, 8.00, 9.00 und 19.00 Uhr Montag, 18.05. - 1. Bitttag: 7.30 Uhr Hl. Messe Dienstag, 19.05. - 2. Bitttag: 7.30 Uhr Hl. Messe, 19.00 Uhr Maiandacht Dachlsteg Mittwoch, 20.05. - 3. Bitttag: 7.30 Uhr Hl. Messe Donnerstag, 21.05. Christi Himmelfahrt - Heilige Messen um 7.00, 8.00, 9.00 und 19.00 Uhr (voraussichtlich) Freitag, 22.05. - 19.00 Uhr Abendmesse Maiandachten: Jeden Tag um 19.00 Uhr jeweils in der Pfarrkirche, Kirche Ramsau, Maria Rast, Thurnbach und in der Kirche am Gerlosberg RÖM. KATH. SEELSORGERAUM RIED-KALTENBACH - 17.05. – 23.05. Sonntag, 17.05. – 6. Sonntag nach Ostern. - 8.30 Uhr Hl. Messe für die armen Seelen, 19.30 Uhr Hl. Messe für die Pfarrgemeinde Gestaltung: Mühltaler Zupfmusik Donnerstag, 21.05. – Christi Himmelfahrt - 8.30 Uhr Wortgottesdienst 19.00 Uhr Hl. Messe für die Pfarrgemeinde Das ewige Licht brennt bis 16.05. in Ried f. Lisa Dellacher/f. Rosa u. Hans Garber in Kaltenbach f. Marco Aschenwald/f. Richard Kröll, dessen Brüder und Georg Kröll Das ewige Licht brennt von 17.05. - 23.05. in Ried f. Hannes Schösser/f. Anna Luxner (Maurach); in Kaltenbach f. die armen Seelen www.seelsorgeraum.ried-kaltenbach.at

KIRCHNBANK'L

6

RÖM. KATH. SEELSORGERAUM FÜGEN 17.05. – 21.05. Sonntag, 17.05. - 10.00 Uhr Hl. Amt für die armen Seelen Donnerstag, 21.05. Christi Himmelfahrt 10.00 Uhr Hochamt für die Pfarrgemeinde Vorgaben für Messbesuche: Taufen: max. 10 Pers., Begräbnisse: max. 30 Pers., Trauungen: max. 30 Pers. Voraussetzung ist immer das Tragen der Mund-Nasenschutzmaske für ALLE Teilnehmer an Gottesdiensten und das Einhalten des Mindestabstandes, sowohl beim Betreten und Verlassen unserer Kirchen und vor allem auf den Sitzplätzen! In Fügen sind max. 70 Besucher pro Gottesdienst in der Dekanatspfarrkirche möglich. Daher sollten ältere oder kranke Menschen früh genug in die Kirche eingehen, es sind leider keine Ausnahmen möglich. Der Gottesdienst kann allerdings auch an den Gräbern per Lautsprecherübertragung mitgefeiert werden. Am Kircheneingang gibt es eine Station mit Händedesinfektion – die Masken muss jeder Besucher selbst mitbringen! Der Ablauf der Kommunionspendung wird jeweils vom Pfarrer angesagt. Es werden Platzanweiser in der Kirche behilflich sein und die geltenden Vorgaben überprüfen. Bitte achten Sie auch darauf, dass es am Ein- und Ausgang zu keinen Ansammlungen kommt und der Abstand eingehalten wird. Vielen Dank für das Verständnis! RÖM. KATH. SEELSORGERAUM STUMM/HART 16.05. – 22.05.20 Samstag, 16.05. - Stumm: 11.00 Taufe Leon Egger 12.30 Uhr Taufe Noah Söllner, 19.30 Uhr Vorabendmesse Sonntag, 17.05. - Hart: 8.30 Uhr Hl. Messe, 19.30 Uhr Hl. Messe Stumm: 10.00 Uhr Hl. Messe, 11.30 Uhr Taufe Georg Hofer Bitt-Tage (Keine Bittgänge) Montag, 18.05. – Wettersegen - in der Pfarrkirche Stumm: 19.30 Uhr Hl. Messe Dienstag, 19.05. – Wettersegen – in der Pfarrkirche Stumm: 19.30 Uhr Hl. Messe Mittwoch, 20.05. - Wettersegen – in der Pfarrkirche Hart: 19.00 Uhr Hl. Messe Donnerstag, 21.05. – Christi Himmelfahrt - Hart: 8.30 Uhr Hl. Messe - Stumm: 10.00 Uhr Hl. Messe Freitag, 22.05. - Hart: 8.00 Uhr Hl. Messe CHRISTLICHE GEMEINDE PASTOR DETLEF KOHL, TEL. 0676 / 91 64 289 Gottesdienste finden in der Polytechnischen Schule Mayrhofen statt. Sonntag: 10.30 Uhr in Englisch und 17.30 Uhr in Deutsch. Diese Gottesdienste falls nötig auch bilingual. Freitag: 19.30 Uhr Bibelstunde in Deutsch und Englisch. www.christliche-gemeinde-mayrhofen.at EVANGELISCHE PFARRGEMEINDE JENBACH/ZILLERTAL Martin-Luther-Platz 1, 6200 Jenbach, Tel/Fax 05244 / 62448 E-Mail: jenbach@evang.at, www.evangelisch-jenbach.at So., 17.05., 10.00 Uhr Gottesdienst in der Ev. Erlöserkirche in Jenbach NEUAPOSTOLISCHER GOTTESDIENST Gottesdienste in Jenbach Kontakt: Sieglstraße 19, 05244/6487811, nak.jenbach@speed.at JEHOVAS ZEUGEN Alle Zusammenkünfte sind öffentlich und kostenlos. E-Mail: joe.larch@interwave.at, www.jw.org

RÖM. KATH. SEELSORGERAUM UDERNS - 16.05. – 23.05. Samstag, 16.05. - 6. Sonntag nach Ostern 18.30 Uhr Hl. Messe für die armen Seelen Mittwoch, 20.05. – Christi Himmelfahrt 8.30 Uhr Hl. Messe für die Pfarrgemeinde Das ewige Licht brennt bis 16.05. f. Relli, Franz und Annemarie Rainer und verstorbene Angehörige/f. Luise Eberharter/f. Theresia Klausner und Anni Soier Das ewige Licht brennt von 17.05. - 23.05. f. Luise Eberharter/f. Anna und Anton Prinoth und Verstorbene der Familie www.seelsorgeraum.uderns.at Die Kapelle am Hainzenberg wärmt sich in der angenehmen Frühlingssonne.


KIRCHNBANK‘L

7

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

WIR GEDENKEN UNSERER VERSTORBENEN Agnes Schweinberger geb. Kopp „Hauleit Agnes“ 94. Lj. 4. Mai 2020 Gattererberg

Theresia Kerschdorfer geb. Rieder „Labner Thresl“ 97. Lj. 6. Mai 2020 Kaltenbach

Theresia Eberharter geb. Rauch „Kaser Thresal“ 89. Lj. 5. Mai 2020 Kaltenbach

Brigitte Eberharter geb. Knolz „Gittl“ 61. Lj. 9. Mai 2020 Zell am Ziller

SPRUCH DER WOCHE Ich würde Jahrtausende lang die Sterne durchwandern, in alle Formen mich kleiden, in alle Sprachen des Lebens, um dir einmal wieder zu begegnen. Aber ich denke, was sich gleich ist, findet sich bald. Friedrich Hölderlin deutscher Dichter

20 | 2020

Danksagung

Es ist so schwer, wenn Augen sich für immer schließen, die Hände ruhen, die einst so treu geschafft, und unsere Tränen still und heimlich fließen. Ein lieber Mensch wird nun zur Ruh gebracht.

Rudolf Zisterer

Steinmetz i. R. * 22. Dezember 1951 † 29. April 2020

Von einem geliebten Menschen Abschied nehmen zu müssen, ist schwer, aber die vielen Zeichen der Zuneigung waren uns ein großer Trost. Wir möchten uns auf diesem Wege bei allen für ihre Anteilnahme herzlich bedanken. Ein besonderer Dank geht an: - Herrn Pfarrer Erwin Gerst für die würdevolle Verabschiedung von unserem Rudl - die Sargträger Heinrich, Hannes, Andreas und Thomas - die Harfenspielerin Emmi Emberger für die musikalische Gestaltung - seinen Hausarzt Herrn Dr. Wolfgang Horak für die Betreuung - das Team der Station Med 1 des BKH Schwaz für die gute Pflege - alle, die an ihn gedacht und ihn in ihren Gebeten eingeschlossen haben oder eine Kerze für ihn entzündeten - die Gemeindearbeiter - die Bestattung Kröll für die liebevolle Betreuung, besonders Martin und Susi Uderns, im Mai 2020

Die Familien Zisterer, Schäffauer und Steinlechner

Rosa Kraft „Strasserhäusl Rosi“ * 31.08.1947 † 23.04.2020

Liebe und Erinnerung ist das, was bleibt. Die Erinnerung lässt viele Bilder vorüberziehen, uns dankbar zurückschauen auf die gemeinsam verbrachte Zeit. Wir möchten uns von ganzem Herzen bei allen bedanken, die ihre Verbundenheit in so liebevoller und vielfältiger Weise zum Ausdruck brachten. Ein herzliches „Vergelt‘s Gott“ sagen wir: - Herrn Dekan Dr. Ignaz Steinwender für die würdevolle Verabschiedungsfeier - den Gemeindearbeitern Manfred und Jochen - dem Herrn Bürgermeister Gerhard Hundsbichler mit Gemeinderat sowie Familie Helga und Georg Bast für die ehrenden Worte in den Zeitungen - Herrn Georg Huber für den berührenden Nachruf - der Bestattung Kröll, Mayrhofen, besonders Susi, Martin und Thresi - den Einsatzkräften des Roten Kreuzes und der Polizei - ihrem Hausarzt Herrn Dr. Vladan Gergely samt Team - ihrer Freundin Waltraud mit ihrem Mann Klaus - dem Autohaus Mayrhofen Max Huber samt Team - allen Verwandten, Nachbarn, Freunden und Bekannten - für die Blumen, Kerzen, hl. Messen und Spenden - für die Eintragungen und Gedenkkerzen im Internet Die Trauerfamilien

Ramsau im Zillertal, im April 2020

Ich wäre so gerne noch geblieben mit euch vereint, ihr meine Lieben. Doch weil es Gott so haben will, geh‘ ich fort, ganz leis‘ und still.


20 | 2020

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

LEBEN UND GLAUBEN

Unter deinen Schutz und Schirm

8

ZILLERTALER GEMEINDEBLICK

Aufruf an die gesamte Bevölkerung!

Blutspendeaktion Finkenberg

„Täglich erinnere ich mich und bete ein Mariengebet, das meine Mutter mich gelehrt hat“, erzählt einer und zitiert: Maria mit dem Kinde lieb, uns allen deinen Segen gib. Amen. Nun, das ist fürwahr kein originelles Gebet, unzählige Menschen verschiedener Berufe, Männer und Frauen, Erwachsene und Kinder kennen es. Warum kann es uns allen helfen, einander mehr zu verstehen, obwohl nur ein Geschöpf – eine Frau mit einem Kind –, eines unter vielen anderen, scheinbar grundlos hervorgehoben wird? Die Worte klingen aber wie eine Symphonie im Herzen.

Wir bitten wiederum alle Mitbürger ab dem 18. Lebensjahr herzlich, sich an unserer geplanten Blutspendeaktion zu beteiligen. Das Rote Kreuz benötigt pro Woche ca. 700 Spenden, um den Tiroler Bedarf an Blutkonserven decken zu können. Wir haben daher in Zusammenarbeit mit dem Blutspendedienst des Roten Kreuzes eine Blutspendeaktion organisiert und bitten, durch Ihre Beteiligung einen Beitrag für Mitmenschen, die auf fremde Spenden angewiesen sind, zu leisten (Unfälle, Operationen, Geburten und schwere Krankheiten).

Uns Segen gib ist wie die Bitte um Christus, der uns Gott den Vater bringt. Vom christlichen Gott geht Segen aus, weil in ihm Gut und Böse nicht gemischt sind und nicht miteinander im Streit liegen können. Dieses Gute möchte er ohne jegliche Falschheit oder Täuschung durch Maria jedem Menschen mitteilen. Maria mit dem Kinde lieb nimmt das Gute völlig frei an und wird zur Mittlerin aller Gnaden für die Menschen auf Erden. In der Verkündigungsszene, aus der die Worte Gegrüßet seist du Maria genommen sind und in die europäische Geistesgeschichte Eingang gefunden haben, können wir voll Staunen betrachten: Der Erzengel verkündet seine Botschaft … »Quomodo fiet istud, quoniam virum non cognosco?« - Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne? (Lk 1, 34)“ Also kein Befehl, keine Notverordnung einer Regierung in Krise oder Verordnungen in Krisenzeiten, sondern höchste persönliche Freiheit und Verantwortung für sich und andere.

Wer darf Blut spenden? Jeder Mensch ab dem 18. Lebensjahr. Das Alterslimit liegt bei 70 Jahren. Zu beachten ist aber, dass Erstspender nicht älter als 60 Jahre sein dürfen und Spender zwischen dem 65. und 70. Lebensjahr regelmäßig (einmal jährlich) gespendet haben müssen. Über die Zulassung zur Blutspende entscheidet immer der Abnahmearzt bei der Blutspendeaktion vor Ort.

Maria ist frei, einem göttlichen Wunsch zuzustimmen. Ein Befehl lässt keine Möglichkeit zu fragen: Wie soll das geschehen? In dem Augenblick sind alle Menschen betroffen (Hl. Bernhard v. Clairvaux). Es geht nicht nur um Maria und Josef, die private Beziehung zwischen Mann und Frau, sondern um die für jeden Menschen grundlegende und unausweichliche Bindung an Gott, die jede wahre menschliche Liebesbeziehung motiviert und respektiert: „Diese Herzlichkeit, dieses Vertrauen und diese Sicherheit finden wir bei Maria!“ (CB, 142) Deshalb beten freie und verantwortliche Menschen immer wieder gerne: Maria mit dem Kinde lieb, uns allen deinen Segen gib. Amen! Dr. Bernhard Augustin

Trotzdem Sonntag! Den Sonntag bewusst zu feiern und zu genießen. Darum geht es bei den Angeboten unter dem Motto #trotzdemsonntag auf der in der Corona-Krise entstandenen Plattform #trotzdemnah der Erzdiözese Salzburg. Unter www.trotzdemnah.at/sonntag gibt es eine stetig wachsende Übersicht mit Tipps, wie man den Sonntag als besonderen Tag gestalten kann.

Zeit: Sonntag, den 24. Mai, 17.00 - 20.00 Uhr Ort: Volksschule Finkenberg, Persal 225

Was ist zur Blutspende mitzubringen? Laut Blutsicherheitsgesetz ist bei allen Spendern ein Lichtbildausweis (z. B. Personalausweis, Führerschein) mitzubringen. Mehrfachspender erhalten zusätzlich einen Blutspenderausweis, welcher nur in Kombination mit einem Lichtbildausweis gültig ist. Welche persönlichen Vorteile bringt eine Blutspende mit sich? Es werden jedem Blutspender die Blutgruppe und der Rhesusfaktor bestimmt (das bedeutet, dass bei einem Unfall schneller geholfen werden kann). Außerdem steht jeder Blutspender in einer Gesundheitskontrolle, und zwar: • Blutdruckmessung • HIV-Test (AIDS) • 2 Leberfunktionsproben

• Körpertemperaturmessung • Antikörpersuchtest • Neopterinbestimmung • Hämoglobinbestimmung • Lues-Serumprobe • Cholesterinbestimmung • PSA–Prostata-Vorsorgeuntersuchung – im Rahmen der Blutspendeaktion wird allen männlichen Spendern ab einem Alter von 45 Jahren angeboten, eine Prostatakrebsfrüherkennungsuntersuchung kostenlos durchführen zu lassen (nähere Informationen zu diesem Thema unter www.uro-innsbruck.at). Jedem Spender werden ca. 450 ml Blut entnommen. Die Spende ist vollkommen unschädlich und schmerzlos. Sie kann sogar gesundheitsfördernd sein. Die wichtigsten und häufigsten Gründe, welche eine Spende nicht zulassen, finden sich aktuell unter www.blut.at. Reisen in den Sommermonaten in ein West-Nil-Virus-Gebiet (z. B. Italien, Kroatien etc.) stellen keinen Ausschlussgrund mehr da! Mit Ihrer Spende helfen Sie mit, Menschenleben zu retten! Eine Spende = ein Leben, es könnte vielleicht das eigene sein!


ZILLERTALER GEMEINDEBLICK

9

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Mayrhofen kann sich glücklich schätzen!

BUCHTIPP

Ein Samstag wird zum Feiertag!

Im Kreise ihrer Lieben fühlte sich die frische 85erin sichtlich wohl!

Im wahrsten Sinne des Wortes. So geschehen am vergangenen Samstag, als es ab Mittag hieß: 80er-Feier im Hause Friedl Eberl, anschließend wieder ein 80er in der Sportplatzstzraße bei Frau Margarethe Fleidl, danach Goldene Hochzeit von Hertha und Friedl Fankhauser, und da alle guten Dinge bekanntlich drei sind: um 17.30 Uhr der 85er von Frau Maria Falkner im Ortsteil Hollenzen. Noch beeindruckt von den netten Unterhaltungen und der angenehmen Atmosphäre, die in jedem dieser Haushalte zu spüren war, begab ich mich doch etwas müde und voller Gedanken auf den Heimweg. Vieles ging mir durch den Kopf: Wie unterschiedlich Biografien sind. Wie spannend und manchmal unglaublich die Geschichten sein können, wie zum Beispiel, als mir Friedl Eberl auf meine Frage hin, was denn die früheste Erinnerung ist, an die er denken kann, antwortete: „I wår a

kluana Stöpsl, als de Mame beim Fenster ausngschaut und gsoat håt, schaut`s wer då kimmt, kennts es den?“ Gewesen ist es der Vater, der ein paar Tage während des Zweiten Weltkrieges Fronturlaub hatte und nach Hause durfte. Friedl hat ihn danach nicht mehr gesehen. Er ist gefallen. Oder als die liebe Gretl Fleidl vom Zitronenlikör aus der Amalfiküstenregion schwärmte, Hertha und Friedl Fankhauser Lustiges aus Gastgewerbezeiten aufwärmten und Maria Falkner sich über die Erfolge ihrer Enkel freuen konnte … Beim gemeinsamen Glas Sekt,

bei Sacher- und Erdbeertorte blieb genug Zeit für gute Gespräche und humorvolle Anekdoten. Das Gefühl, vieles bewerkstelligt und erlebt zu haben, oft gemeinsam mit Familien, erfüllt alle Jubilare mit Wohlbehagen und Zufriedenheit. Dafür sind sie dankbar. Und das zu sehen ist etwas Schönes. Möge sich der Satz: „Mei, Gott sei Dank sind wir gesund und können sagen, dass es uns wirklich gut geht.“ bewahrheiten. Das wünsche ich euch allen! Viel Glück und Segen! Eure Bürgermeisterin, Monika Wechselberger

Andi Schmid (Obmann der BMK), Hertha und Friedl, Bgm. Monika Wechselberger und Willi Rauch (Obmann der Schützen)

Der Jubilar mit Gattin Josefa und Sohn Matthias

20 | 2020

„Hochmuth” Gretl ist wohlauf und bester Laune

Heidi Sand mit Kristin Koopmann

Auf dem Gipfel gibt’s keinen Cappuccino Kurz & bündig verlag, Basel und Frankfurt a. M. Preis: € 18,50 Erhältlich im Buchhandel oder bei www.kurz-undbuendig.shop Diese neue Publikation zeigt eindrucksvoll, wie ein klares Ziel – im Fall der Bergsteigerin Heidi Sand die Besteigung des Mount Everest – helfen kann, eine scheinbar aussichtslose Situation wie in diesem Fall eine Krebsdiagnose zu meistern. Auf den Mount Everest steigt man nicht einfach so, schon gar nicht achtzehn Monate nach einer Chemotherapie. Heidi Sand hat es getan. Dies ist ihre Geschichte. Aus dem Vorwort: Der Ausblick und das Glück, diesen Moment erleben zu dürfen, treiben mir die Tränen in die Augen. Ich stehe auf dem mit 8848 Metern höchsten Punkt der Erde, dem Gipfel des Mount Everest. Dem Dach der Welt. Hinter mir liegen anstrengende Monate voller schöner, aber auch qualvoller Momente, voller unvergesslicher Erinnerungen, aber auch ungewisser Stunden mit dem Tod vor Augen. Und das sind nur die Emotionen, die schon lange in mir vorgingen, bevor ich auch nur in die Nähe des Everests gelangte.


20 | 2020

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

10

ON TOP – WIRTSCHAFT UND LEHRE

Ein Unternehmen mit geklärter Verantwortung für die Zukunft – rein.klar.kostbar

Der Abwasserverband AIZ Achental-Inntal-Zillertal mit Sitz in Strass ist die zweitgrößte Kläranlage Tirols. Als Körperschaft öffentlichen Rechts firmiert dieser unter der Dachorganisation des Österreichischen Wasser- und Abfallwirtschaftsverband (ÖWAV). Als energieautarkes, zukunftsorientiertes Unternehmen wirtschaftet der AIZAV als starker kommunaler Partner für 32 Gemeinden – in Fachkreisen als weltweites Vorzeigeprojekt für eine nachhaltige, innovative Abwasserwirtschaft mit österreichischem Know-how.

Foto: GRWett

Foto: GRWett

Foto: Schmiderer

Der über nunmehr vier Jahrzehnte gewachsene Erfolg kommt nicht von ungefähr. Das kostbare Gut des Wassers in Tirol bekommt bei AIZ seine volle Aufmerksamkeit. Eine emp-

fundene Selbstverständlichkeit der Öffentlichkeit. In Hinblick auf das strenge österreichische Wasserrechtsgesetz entspricht das geklärte Wasser – nach vorherigen hochkomplexen technischen, biologischen und chemischen Prozessen, unter Einsatz modernster Technologien – einem „Reinheitsgebot“, um unbelastet in Tiroler Gewässer eingeleitet zu werden. Maßgeblich an den Entwicklungsprozessen beteiligt ist die Universität Innsbruck, die, mit ihrer wissenschaftlichen Begleitung, gemeinsam mit den aktuell 17 Mitarbeitern patentrechtlich geschützte Verfahrenstechniken vor Ort entwickelt hat. Am Unternehmensstandort Strass zeichnet sich GF DI Josef Dengg für die Führung der Kläranlage verantwortlich. Dengg ist auch derzeitiger Obmann der IG Klärwert, der Interessensgemeinschaft der 53 Tiroler Kläranlagen.

Die Meilensteine DER KÖRPERSCHAFT 1979 Gründung der Körperschaft öffentlichen Rechts „Abwasser verband Mittleres UnterinntalZillertal“ mit 24 Gemeinden. 1980 – 1984 Beitritt von sieben weiteren Gemeinden. Umbenennung in „AIZ Abwasserverband Achental-Inntal-Zillertal“ 2009 Beitritt der Gemeinde Steinberg am Rofan, 32. Mitgliedsgemeinde 2019 40-Jahr-Jubiläum Verband DES UNTERNEHMENS, DER INFRASTRUKTUR 1980 – 1990 Bau der Verbandskanalisation 1984 – 1989 Planung, Bau, Betriebsaufnahme der ARA Strass mit dimensionierter Ausbaugröße auf 200.000 EW (Einwohnerwert) 1995 Anpassung auf WRG (Wasserrechtsgesetz)-Novelle 1990 mit Ausbaugröße von 167.000 EW 1998 – 1999 Installation Separatbehandlung Schlammbehandlungsabwässer (SBR-Anlage) und Umweltmanagementsystem (EMAS-Verordnung) 2001 Installation Gasmotor Jenbacher JW 208, weitere 2009 (JW312)/2018 (JW312) 2002 – 2004 Entwicklung/Installation DEMON®-Verfahren zur effizienten Abwasserreinigung bei geringem Energiebedarf (patentiertes Verfahren) 2003 – lfd. permanente Optimierungs- und Effizienzsteigerungsmaßnahmen 2005 erstmals Energieautarkie (Stromproduktion ist höher als Verbrauch) 2019 30-Jahr-Jubiläum Unternehmen

Foto: GRWett

Das Unternehmen

Foto: GixMedia GmbH

Abwasserverband AIZ Achental-Inntal-Zillertal


11

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Die Daten/Fakten

Die Vision der Geschäftsführung

ALLGEMEINE DATEN: 961 km Kanalnetz (800 km Gemeindekanäle, 161 km Verbandskanäle) 1.520 km2 Einzugsgebiet 32 Mitgliedsgemeinden 24.900 Haushalte 17 Verbandspumpwerke, 35 Gemeindepumpwerke, 22 Sonderbauwerke 3.065 m Höhenlage, höchster Punkt der Abwassereinleitung Hintertuxer Gletscher 0,9 m/sec mittlere Fließgeschwindigkeit im Kanal 18 h beträgt die Fließdauerzeit des Abwassers vom Hintertuxer Gletscher bis zur Kläranlage nach Strass (Wegstrecke ca. 55 km) 15 km Druckleitung in der Gemeinde Eben/Achensee Betriebsdruck am Tiefpunkt des Kasbach-Dükers 19 bar bei max. Abfluss von 280 Lt/s 5 größte Verbandsgemeinden: Mayrhofen, Eben, Fügen, Tux, Zell/Ziller - nach Anzahl des in die Kläranlage eingebrachten Einwohnerwertes

Es gilt den eingeschlagenen innovativen Weg in der Abwasserreinigung weiter zu beschreiten, mit dem Fokus auf ökonomische und energieeffiziente Abwasserreinigung. Die ARA Strass ist eine Institution von Weltruf, welche unter wissenschaftlicher Begleitung und Entwicklung neue zukunftsweisende Technologien forciert. Im Jahr 2020 werden 1,8 Millionen Euro auf der Kläranlage Strass investiert, um mit einer „best practice“-Infrastruktur (Triple-A-Verfahren) in den kommenden 15 – 20 Jahren zukunftsfit zu sein. Die Ausund Weiterbildung im Bereich

TECHNISCHE DATEN: 10 Mio. m³ gereinigtes Abwasser pro Jahr - zum Vergleich die Fassungsvermögen: Achensee 66 Mio. m³, SchlegeisSpeicher 126,5 Mio. m³, Speicher Zillergründl 86,7 Mio. m³ 22 h Durchlaufzeit des Abwassers in der Kläranlage vom Abwasserhebewerk bis zum Ablauf 5 Prozesse in der Abwasserreinigung: 1. Mechanische Reinigung 2. Biologische Reinigung (in 2 Stufen) 3. Schlammeindickung, Faulung und Gasverwertung 4. Schlammentwässerung und Entsorgung 5. Zentratwasserbehandlung mit DEMON®-Verfahren 280 t Rechengutanfall pro Jahr in der mechanischen Reinigung (= 2 kg pro Einwohner und Jahr) 130.000 Nm³ Luftbedarf für die biologische Reinigung/Tag (= Luftmenge, welche von 11.000 Menschen pro Tag veratmet wird) 69.000 t Rohschlammanfall pro Jahr zur Schlammfaulung, mit einer Trockensubstanz von 5,6 % 6.700 t Klärschlammentsorgung pro Jahr mit einer Trockensubstanz von 30 % (= 50 kg pro Einwohner und Jahr) 2 Blockheizkraftwerke (BHKW) mit je 625kWel. zur Erzeugung von Strom und Wärme 1 Rohgasaufbereitung zur Einspeisung in das Erdgasnetz 3,3 Mio kWh jährlicher Strombedarf für den Betrieb der Kläranlage (Eigenverbrauch) 0,7 Mio kWh jährliche Einspeisung als ÖKO-Strom in das öffentliche Netz (Überschuss-Energie) 3,8 Mio kWh jährliche Rohgaslieferung an das TIGAS-Netz

20 | 2020

der Abwassertechnik erfolgt in Österreich derzeit über ein Ausbildungsangebot des ÖWAV und kann mit der Klärfacharbeiterprüfung abgeschlossen werden.

Foto: AIZ

Derzeit wird diese Berufsausbildung in Österreich, anders als in Deutschland, nicht als Lehrberuf anerkannt. Hier wäre es seitens der Politik wünschenswert, eine Änderung zugunsten der umweltinteressierten Jugend herbeizuführen, damit für diesen zukunftsweisenden Ausbildungszweig mehr Interesse geweckt wird.

Die Auszeichnungen/Awards 2006 2008 2008 2012 2014 2019

EMAS-Preis für Umwelterklärung Nominierung DEMON®-Verfahren für den Energy-Globe-Award Benchmarksieger bei 6 Teilnahmen seit 1999 Zertifizierung für Sicherheits- und Gesundheitsmanagement durch AUVA, Allgemeine Unfallversicherungsanstalt Auszeichnung durch BM für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft für vorbildliche Abwasserreinigung in Tirol Verleihung der Gartenplakette „Natur im Garten“

KONTAKT: Abwasserverband AIZ Achental-Inntal-Zillertal | 6261 Strass 150 T 05244/651 18 | E ara.strass@aiz.at www.aiz.at

bez. Anz.

PROFIS LERNEN VON DEN PROFIS


20 | 2020

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

12

ZILLERTALER GEMEINDEBLICK

Gerne blicken wir auf das letztjährige Maifest zurück Diese Fotos zeigen einen kleinen Einblick in die gelungene Einweihungsfeier der Firma Holzbau Schweinberger, die im Mai 2019 für Furore sorgte und Besucher aus nah und fern lockte, verbunden mit dem fröhlichen Maifest des vergangenen Jahres. Außerdem dürfen wir euch unsere Stammmannschaft vorstellen, die nun – wie auf Seite 5 berichtet – um engagierte Mitarbeiter reicher ist.


ZILLERTALER GEMEINDEBLICK

13

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

20 | 2020

2020 ist bisher alles anders. Keine Feste, keine Feiern und auch kein Maibaum

Zillertaler helfen Zillertalern - jetzt erst recht Im Zuge der Fertigstellung des Zu- und Umbaus der neuen Abbund- und Fertigungshalle hatte Firmenchef Georg Schweinberger letztes Jahr die Idee, anstelle des traditionellen Firstbaumes ein Maifest für seine Mitarbeiter, Freunde und Geschäftspartner zu veranstalten. Das Maifest fand regen Anklang, und so konnte bei der anschließenden Maibaum-Versteigerung eine große Spendensumme erzielt werden. Die Gemeinde Uderns stellte den Maibaum zur Verfügung, der Höchstbietende Manfred Oberdacher machte im Namen der Sparkasse Zell am Ziller für den 34 m hohen Maibaum 1.100 Euro locker. Für den Höhepunkt aber sorgte Mitarbeiter Alexander Kogler mit seinem Team. Aus gut 30 Meter Höhe spielte Alexander auf seinem Ziacher für seinen Chef dessen Lieblingslied „Dem Land Tirol die Treue“, was ebenso großen Zuspruch bei den vielen Besuchern fand.Auch wenn das Maifest heuer nicht durchgeführt werden konnte, war es den Chefleuten Georg und Stefanie von Holzbau Schweinberger ein großes Anliegen, Hilfsbedürftige zu unterstützen. So konnte die Firma Holzbau Schweinberger aus Fügen dem Verein „Zillertaler helfen Zillertalern“ vor Kurzem einen Scheck über 3.000,- Euro überreichen.

Bernhard Lamprecht, Manfred Oberdacher (Sparkasse Schwaz), Georg, Stefanie und Anna Schweinberger sowie Hauleit Hansl

Fotos: Walter Kraiger

Kontakt: www.holzbau-schweinberger.at | info@holzbau-schweinberger.at


20 | 2020

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

ANNO DAZUMAL

14

Ein Besuch im Stillupptal ist trendy! Wir haben Frühling, und die Bauern liebäugeln schon damit, auf ihre Almen zu fahren. Jene Wochen, in denen wir in ausgebeulten alten Jogginghosen oder in gemütlichen Pyjamas herumsaßen, sollten nun vorbei sein. Tauschen wir diese doch mit Wanderoder Radlerhosen und statten wir unseren Seitentälern einen Besuch ab! Anzubieten habe ich diese Woche das schöne Stillupptal. In der eigenen Umgebung unterwegs zu sein – damit liegen wir voll im Trend. Machen wir uns die Wochenenden doch so schön wie eben möglich, auch wenn die Zeit immer noch ungewöhnlich ist. Da an weite Reisen eh nicht zu denken ist … Und noch was: Guten Gewissens kann man sich jetzt nach Wochen der Isolation ein Schnäpschen auf unseren Almen und Jausenstationen genehmigen. Und natürlich auch Kaffee und Kuchen bestellen. Denn wer mag schon wochenlang den hauseigenen? Also: Bei keinem Gasthaus vorbeigehen! meim

1947

Errichtung der „Zillertaler Elektrizitätsgesellschaft“ am Stilluppbach im Jahr 1900

1966


SEITENTÄLER IM ZILLERTAL

15

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Denn das Gute liegt so nah ...

Das ganze Jahr im Einsatz

Kennst du die schönsten Plätze vor deiner Haustür?

ARGE Höhenwege

20 | 2020

Vor der faszinierenden Kulisse des Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen gilt Mayrhofen als idealer Ausgangspunkt für zahlreiche Aktivitäten wie Biketouren und Wanderungen in die imposante Bergwelt. Die Seitentäler, die sich wie die Finger einer Hand hinter Mayrhofen auffächern, bieten die ideale Gelegenheit, die schönsten Plätze der Heimat kennenzulernen. Jedes Seitental mit seinem Stausee ist ein Naturjuwel für sich: das wildromantische Stillupptal, der Zemmgrund mit seinen prächtigen Dreitausendern im Hintergrund und der almenreiche, idyllische Zillergrund. Pack deinen Rucksack, schnür deine Schuhe und mach dich auf in die Bergwelt des Hinteres Zillertals. Seltene Pflanzen und Tiere, klare Gebirgsbäche und eine Stille, die fast unwirklich erscheint, warten auf dich! Richtig los geht es dann ab 30. Mai, wenn die Schlegeis-Alpenstraße (bis 26.10.) und der Zillergrund (bis 4.10.) öffnen.

Seitentäler & Alpenstraßen

Entdecke die Täler des Hinteren Zillertals Die Ferienorte Mayrhofen und Hippach liegen im Hinteren Zillertal, vor der faszinierenden Kulisse der Bergwelt des Naturparks Zillertaler Alpen. Die Landschaft fächert sich hier in vier Seitentäler, auch Gründe genannt, auf. Durch die einmalige Lage gilt Mayrhofen als idealer Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen und Touren in die imposante Bergwelt. Pack deinen Rucksack, schnür deine Schuhe und mach dich auf in die Bergwelt des Hinteren Zillertales. Seltene Pflanzen und Tiere, klare Gebirgsbäche und eine Stille, die fast unwirklich erscheint, warten auf dich! Wenn du die Zivilisation nicht missen möchtest, dann kannst du natürlich ebenso die Faszination Tirols bei einer Rast in einer gemütlichen Runde mit kulinarischen, traditionellen Leckereien genießen. Einkehrmöglichkeiten sind zahlreich vorhanden. Öffnungszeiten der Alpenstraßen: Schlegeis-Alpenstraße: 30. Mai bis 26. Oktober Zillergrund: 30. Mai bis 4. Oktober Stillupptal: 12. Mai bis Mitte Oktober Zillertaler Höhenstraße: 7. Juni bis Ende Oktober

Die ARGE Höhenwege besteht derzeit aus 26 Mitgliedern, die sich aus den sieben Gemeinden, den drei Bergbahnen, dem Verbund, den DAV-Sektionen, dem österreichischem Alpenverein – Sektion Zillertal sowie den beiden Tourismusverbänden Mayrhofen-Hippach und Tux-Finkenberg zusammensetzen. Im Mitarbeiterteam arbeiten derweil neben dem Obmann zwei fix Angestellte und vier bis sechs Aushilfskräfte. Die ARGE Höhenwege ist für 278 km Wege in der Region Hinteres Zillertal zuständig, beinhaltet aber keine Hüttenzustiege. Der größte Teil der Wege befindet sich auf 2.000 bis 2.500 Höhenmetern. Im Frühjahr wird mit den Reparatur- und Instand-

haltungsarbeiten sowie den Frühjahrsbegehungen begonnen. Außerdem werden Brückenaufbauten, Mäharbeiten, Erneuerung der Seilsicherungen usw. durchgeführt. Im Herbst sind die erforderlichen Arbeiten für die Einwinterung notwendig. Witterungsbedingt ist nichts planbar und vorhersehbar, jedes Jahr anders und somit eine große Herausforderung. Gerade nach dem Winter 2018/19 mussten unzählige Bäume ausgeschnitten sowie unter anderem Brücken erneuert werden. Nach dem letzten Winter ist man zwar davor verschont geblieben, jedoch die Coronakrise betrifft auch die ARGE Höhenwege. Es ist nicht vorhersehbar, wie es finanziell weitergehen wird.


20 | 2020

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

16

SEITENTÄLER IM ZILLERTAL

Der Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen

Foto: Paul Sürth

Juwel am Alpenhauptkamm

Einzigartig Unser Naturpark ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Hochgebirgs-Naturpark: enge Klammen, die sich zu den berühmten „Zillertaler Gründen“ weiten, darüber steile, schroffe Felswände, mächtige Gletscher und Gipfel, die sich weit über ihre Täler erheben und den hochalpinen Charakter der Zillertaler Alpen prägen. Seit Langem sind die Bergsteiger von dieser wilden Schönheit fasziniert. Die naturgeformte Gebirgslandschaft mit extremen, oft lebensfeindlichen Bedingungen ist eng verzahnt mit den seit Jahrhunderten vom Menschen genutzten Talböden, Almflächen und Bergwäldern. Ein dichtes Wegenetz und viele alpine Unterkünfte erleichtern heute den Zugang. Die Eckdaten Das Ruhegebiet, die Basis des Naturparks, wurde im Jahr 1991 vom Land Tirol verordnet und im Jahr 2001 zum Hochgebirgs-Naturpark erklärt. Im Jahr 2016 gelang mit der Erweiterung am Tuxer Hauptkamm ein österreichweit bedeutsamer Erfolg! Heute umfasst das Schutzgebiet 422 km² und trägt den Namen „Ruhegebiet Zillertaler und

Tuxer Hauptkamm“. Zusammen mit seinen „Nachbarn“ in Nord-, Ost- und Südtirol, Salzburg und Kärnten bildet der Naturpark mit ca. 2.730 km² den größten Schutzgebietsverbund ganz Mitteleuropas! Grandiose Vielfalt in den Seitentälern Von Mayrhofen spreizt sich das Zillertal wie die Finger einer Hand in verschiedene Seitentäler auf - jedes hat seinen besonderen Reiz! Fast alle Täler sind im Sommer mit Öffis erreichbar, Buslinien und Wandertaxis bieten optimale Voraussetzungen für sanftmobile Berg- und Naturerlebnisse. Zillergrund: Im Talschluss des längsten Seitentals des Naturparks entspringt der namengebende Ziller. Dort thront auch die Reichenspitzgruppe, eine wilde Gebirgsgruppe rund um Reichenspitze und Gabler. Sie ist ebenso Start für die Dreiländertour, eine anspruchsvolle mehrtägige Trekkingrunde durch die Zillertaler Alpen und Hohe Tauern. Hoch über Häusling und zu Füßen des mächtigen Grundschartners liegt die unerschlossene, urige Bodenalm. Eine malerische Alm voller Geschichte(n) und durch ihren Charakter weit

über das Tal hinaus einzigartig! Floitental: ... ein wirklich wildes Seitental! Was schon der Floitenbach zeigt, der bis zur Tristenbachalm als echter Wildfluss hinabrauscht. Die Floite wird alpenweit mit der Geschichte der Steinböcke in Verbindung gebracht, sie war zusammen mit der Gunggl das erste urkundlich Steinwildrevier der Ostalpen. Wild ist zudem der Anstieg aus der Floite auf die Mörchenscharte, den Jahr für Jahr Hunderte Bergbegeisterte beim Zillertaler Steinbockmarsch in Angriff nehmen. Stillupptal: Vom Gletscher breit ausgeschürft ist die liebliche „Stilluppe“ Heimat zahlreicher Wasserfälle und Schmetterlinge. Aber sie ist ebenfalls reich an Mineralien, im Bereich der Stapfenalm gibt es bedeutende Granatvorkommen, die lange Zeit sogar gewerblich abgebaut worden sind. Hoch über dem Tal verläuft der „Siebenschneidenweg“, eine echte alpine Herausforderung von der Edelhütte unter der Ahornspitze bis zur Kasseler Hütte. Zemmgrund: Der lange Zemmgrund schlängelt sich über das Bergsteigerdorf Ginzling und Breitlahner bis zum

vergletscherten Alpenhauptkamm. Landschaftlich herausragend ist fast schon untertrieben ... Nicht zuletzt deswegen wurde mit der Berliner Hütte die erste Schutzhütte der Zillertaler Alpen hier erbaut (1879). Sie war nicht nur ein bedeutender Stützpunkt für Bergsteiger, sondern auch der Gletscherforschung. Almen, Auwälder, Moore, Bergseen und Gletscher sind nur einige der Elemente, die dem Tal seinen besonderen Reiz verleihen. Schlegeis- und Zamser Grund: Der Schlegeis beherbergt den höchsten Gipfel der Zillertaler Alpen, den Hochfeiler (3.509 m), dessen berüchtigte Nordwand inzwischen leider den Großteil ihres Eispanzers eingebüßt hat. Wie auch dem Zemmgrund hat die geologische Geschichte diesen beiden Gründen eine grandiose Mineralienvielfalt verliehen. Archäologische Ausgrabungen am Pfitscher Joch belegen, dass die Täler und Jöcher schon seit vielen Jahrtausenden vom Menschen besucht und genutzt wurden. Die vielfältigen Verbindungen hat auch die neue Staatsgrenze nach dem ersten Weltkrieg nicht unterbrochen, das zeigen gleichfalls die vielen Schmugglergeschichten. Tuxertal: Das Alm- und Gletschertal ist vielfältig gegliedert und beheimatet faszinierende Naturschauspiele. Das blumen- und murmeltierreiche Weitental, die Hintertuxer Wasserfälle, den majestätisch gelegenen Junssee, die Höhlen (v. a. die Spannagelhöhle) und Blockgletscher am Tuxer Hauptkamm oder den Natureispalast am Hintertuxer Gletscher. Nicht zu vergessen den talprägenden Olperer, ein markanter Gletscherberg mit großer Alpin- und Tourismusgeschichte.


SEITENTÄLER IM ZILLERTAL

17

Saisonauftakt auf der Schlegeis-Alpenstraße

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

20 | 2020

Tux-Finkenberg

Themenweg „Bergbauernwelt“

Foto: Verbund

Warum haben in Tux Menschen den Pflug gezogen? Was haben Leinsamen und Leinen gemeinsam? Was ist ein Kraxentragerstecken oder ein Heubock? Auf diese und viele andere Fragen rund um die Welt der Bergbauern gibt dieser Themenweg, der sich über 15 km von Finkenberg bis Hintertux erstreckt, auf 40 großformatigen Fototafeln Antworten.

Wochenlang haben alle davon geträumt, unbeschwert die Freiheit in der Natur zu genießen und wieder etwas zu erleben. Der Traum wird nun Wirklichkeit, denn pünktlich zu den Lockerungen im Land startet die Schlegeis-Alpenstraße am 30. Mai in die Sommersaison und freut sich auf Abenteurer, Naturfreunde, Wanderer und Genießer. Auf der 13,3 km langen Strecke warten Wasserfälle, Natursteintunnel und mancher Gletscherblick. Für echte Biker ist der Weg bereits das Ziel, alle anderen können sich am Ende auf den smaragdgrünen Stausee und ein pures Bergerlebnis freuen. Beim Spaziergang am Uferweg entlang des Sees hat man einen wunderbaren Blick auf das Schlegeiskees und den Hochfeiler, den höchsten Berg der Zillertaler Alpen. Rund um den Schlegeis laden Ein-

kehrmöglichkeiten zum Verweilen ein. Über diverse Wanderwege gelangt man zu den umliegenden Schutzhütten, wie das Friesenberghaus, die Olpererhütte, das Furtschaglhaus und sogar ein Abstecher nach Italien zum Pfitscherjoch-Haus ist möglich. An der 131 m hohen und 725 m langen Schlegeissperre werden Action und Abenteuer für Groß und Klein geboten. Highlights wie der Staumauer-Klettersteig und die 131 m hohe Abseilstation sind ein echtes Erlebnis. Den absoluten Adrenalinkick erlebt man mit dem Flying Fox, der einen in luftiger Höhe 600 m entlang der Schlegeis-Sperre über das Schlegeistal schweben lässt. Die Schlegeis-Alpenstraße ist täglich bis Ende Oktober für Besucher geöffnet. Mehr Informationen unter: www.verbund.com/schlegeis

Weit weg von jeglicher Nostalgie, die diese historischen Fotos in uns auslösen könnten, erzählen die Bildtafeln von Leben und Arbeit der Bergbauern: von einem arbeitsreichen und oft harten Leben, durch das die Landschaft des Tuxertales mit ihrer Schönheit, wie wir sie heute so schätzen, erst entstehen konnte. Auf Wanderungen und Spaziergängen durch das Tuxertal, aber auch mitten im Dorf findet der interessierte Besucher diese Tafeln mit den Fotos von Erika Hubatschek (1917-2010) und Informationen zu verschiedenen Themen rund um die Welt der Bergbauern. Wandertipp: Starten Sie eine schöne Rundwanderung von Tux-Lanersbach aus. Wir queren die Brücke beim Tennisplatz und folgen dann der Wegbeschilderung (Weg Nr. 10) Richtung Madseit. Der Kurs führt uns durch einen Fichtenwald nach Juns. Von dort aus geht es den Tuxbach entlang in Richtung Madseit. Folgen Sie diesem Weg bis Sie den Helikopterlandeplatz „Alpin 5“ erreichen. Sie überqueren einmal ganz kurz die Straße und gehen weiter zur Tuxer Mühle. Folgen Sie nun dem Weg Nr. 21 über Oberjuns zurück nach Tux-Lanersbach. Irmtraud Hubatschek

PR

Zemmweg – Richtung Berliner Hütte

Foto: Archiv TVB Tux-Finkenberg / Erika Hubatschek

Ein atemberaubender Weg


20 | 2020

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

SEITENTÄLER IM ZILLERTAL

18

Ins Tal der Stille mit Erwin Aschenwald

Chefin Alexandra mit Erwin und dessen Enkelsohn Jakob Aschenwald auf seinem „Erwin Aschenwald Platzl“, das Erwin zum 60. Geburtstag vom TVB Mayrhofen geschenkt bekommen hat.

Für diese Ausgabe der Zillertaler Heimatstimme möchte ich euch wieder einmal eines unserer Seitentäler näherbringen und einen kleinen Einblick geben, wie schön doch das Leben und der Alltag selbst in dieser etwas „schwierigeren Zeit“ bei uns daheim sein kann. So habe ich mich zusammen mit einem echten Zillertaler Original oder besser gesagt, mit der musikalischen Koryphäe Erwin Aschenwald, dem Sohn dieses Seitentales, auf den Weg in seine Heimat gemacht, nämlich auf den Weg ins wunderschöne Stillupptal. Von weiten Schulwegen Jeder von uns Einheimischen kennt das Stillupptal, es steht für kühle frische Luft, den wunderbaren Stausee mit seinen vielen kleinen Bächlein und die schönen, gemütlichen alten Hütten mit wunderbarer Kulinarik. Allerdings kennt keiner so gut wie unser lieber Erwin das Tal und jeden einzelnen Fleck, denn Erwin hat hier seine Kindheit und sein Aufwachsen verbracht. So machen wir (Erwin mit Enkelsohn Jakob und meine Wenigkeit) uns auf den Weg ins Stillupptal, einem 17 km langen Seitenarm von Mayrhofen, und spazieren von der Mauthütte am Kumbichl die schöne Straße, auf der uns hin und wieder Radfahrer begegnen, los. Gleich nach den ersten Kurven und Wasser-

fällen kommen wir zu unserer ersten Station, zum Alpenhaus Lacknerbrunn auf 1056 m Seehöhe. Erwin bleibt sogleich stehen und erzählt mir über seine Erlebnisse, Verbindungen und seinen Bezug zum Alpenhaus Lacknerbrunn, welches seinem langjährigen und guten Freund Heinz Kröll gehört. Lacknerbrunn, ein ansehnliches Anwesen inmitten der hohen und wilden Bergwelt, umgeben von kleinen Bächlein und einer unglaublich beruhigenden Flora und Fauna. Hier hat Erwin seinen täglichen Schulweg angetreten, sprich, er hat jeden Tag vom Alpenhaus Lacknerbrunn zu Fuß nach Mayrhofen wandern müssen, um die Schulbank zu drücken. Heute ist so ein Marsch für uns alle nicht mehr vorstellbar, ganz im Gegenteil, unsereiner wird sogar teilweise innerhalb des Ortes mit dem Bus von A nach B gebracht. Für Erwin und seine Brüder ist dies allerdings normal gewesen, und beim Weitergehen erzählt mir Erwin, dass dies ihn und seine Geschwister natürlich geformt hat und sein Tun und Handeln auch heute noch stark beeinflusst. Und während wir weitergehen und unser markanter Musikant mir einige lustige Details und Anekdoten näherbringt, sind wir auch schon bei unserem nächsten „Halter“ angekom-

Wirtin Kathi und Wirt Otto vom Gasthaus Lacknerbrunn mit unserem Erwin.

men, die Gratlaste. Eine Alm im Besitz der Familie Kröll aus Mayrhofen, mit der Erwin einiges verbindet und über die er reichlich erzählen kann. Früher, als junger Bursch, hat sich Erwin zusammen mit seinen Brüdern hier eingefunden, um die Besitzer zu besuchen und gelegentlich ebenfalls, um einfach einen „Ratscher“ zu tun. Weit und breit ist ja nicht wirklich viel gewesen, was man hätte unternehmen können, und so hat sich Erwin damals mit der Natur, den Tieren und einfach noch mit dem Menschen beschäftigt und seine Tage im Stillupptal verbracht. Gelegentlich ist unser bekannter Musikant auch übers Ziel hinausgeschossen und hat halt, so wie wir es im Dialekt ausdrücken würden, „Ticke“ getan, sprich den ein oder anderen Lausbubenstreich ausgeübt, um sich die Zeit zu vertreiben. Aber wirklich übel genommen hat ihm das wohl keiner. Auch heute noch denkt Erwin gern an diese Zeit zurück, an die Zeit der Einfachheit, der Kargheit, der Ruhe, der Kraft, der Einsamkeit. Nach einem kurzen „Rastl“ führt uns der Weg weiter hinein ins Stillupptal, und während Erwin mir rundherum zeigt, was wo überall zu entdecken ist, wo

sich Lawinen ihren Weg bahnen oder wo man oft Wild sehen kann, sauge ich die gute Luft in meine Lunge, höre den Vögeln von Weitem beim Zwitschern zu und spüre, dass dieses Seitental eine ganz eigene Faszination auf mich ausübt. Vom smaragdgrünen Stausee Nach einer guten halben Stunde weiterem Fußmarsch auf der gut präparierten Straße, die übrigens gleichfalls bestens für Radfahrer oder für Teenager mit den Mopeds zu befahren ist, stehen wir plötzlich am Anfang eines faszinierenden tiefblausmaragdgrünen Sees, nämlich des Stilluppspeichersees. Links von mir erblicke ich sogleich ein Gasthaus und weil wir jetzt ja doch ein „Zeitl“ dahingeschlendert sind, wohlbemerkt auch bergauf, beschließen wir, beim Alpengasthaus Wasserfall auf 1127 m eine Rast und Pause einzulegen. Begrüßt werden wir sogleich von den Wirtsleuten, von Kathi und dem legendären Otto Kröll. Wunderbar ist dieses Plätzchen, kann man doch von der Terrasse aus den ganzen See überblicken. Die kargen Felsen betten den Stausee wunderbar ein, so als würden sie dem Wasser Schutz bieten. Währenddessen kann man seinen Kin-


SEITENTÄLER IM ZILLERTAL dern auf der gemütlichen Terrasse beim Spielen zuschauen, während man sich vom Team des Gasthauses Wasserfall verwöhnen lässt. Erwin hat wieder viel zu erzählen, denn mit den Chefleuten verbindet ihn sehr viel. Auf seinem Weg zur Schule hat er des Öfteren am Gasthof halt gemacht, ist dort von der Wasserfall-Familie mit frischem Brot verköstigt worden, und wenn es sich ergeben hat, dass Familie Kröll, welche damals schon ein Busunternehmen geführt hat, mit Bus oder Auto talauswärts unterwegs gewesen ist, ist Erwin in den Genuss gekommen, mitfahren zu dürfen. Auch heute noch betreibt Familie Kröll ein Busunternehmen, und für all diejenigen, die es lieber gemütlich angehen und per Bus ins Stillupptal wollen, fährt Otto nach wie vor tagtäglich und unermüdlich aus und ein. Kulinarik ist im „Wasserfall“ natürlich sowieso geboten. Ganz nach dem Motto „Es gibt nichts, was es nicht gibt“ es wird gekocht, bedient und aufgetischt – garantiert jeder Gast satt, denn auf dem Trockenen muss man hier sowieso nicht sitzen bleiben. Nach einem netten Beisammensein und einem guten Kaffee im Alpengasthaus Wasserfall tragen uns unsere Füße weiter bis zum Ende des Stausees, wo Erwin seine Kindheit verbracht hat. Hier sind einst die Jagdhütten gestanden, in denen er mit seinen Eltern und seinen Geschwistern gewohnt hat. Einfach und karg, mitten in den Wäldern und zwischen wilden Bächen, sagt Erwin, und während er erzählt, merkt man in seiner Stimme und vor allem in seinem Gesicht mit welcher Demut er an diese Tage zurückdenkt, ist hier doch einst der legendäre und weit über die Grenzen hinaus bekannte „Sonntagsjodler“ entstanden. Diese Demut packt auch mich ein wenig, obwohl ich mir all das nur erzählen lassen kann. Aber allein der Blick in die Weiten des Stausees und das Rau-

schen der Bäche, die von den Felsen auf den Talboden niederprasseln, machen mit mir etwas, was mir kaum zu beschreiben gelingt. Dies kann auch Familie Ripper, gute Bekannte unseres lieben Erwins, bestätigen, denn sie treffen wir hier ebenso an. So versuche ich, dieses unbeschreibliche Gefühl auf meinen Fotos einzufangen, denn schon bald geht es weiter und unser Geigenopa wandert mit mir bis zum Stillupperhaus. Dort angekommen wird Erwin ein wenig wehmütig, denn er erzählt mir, dass er hier einige Sommer verbracht hat, nämlich als „Hüterbub“. Der Stall, sein Schlafplatz, die Felsen zum Klettern, alles steht nach wie vor da, wo es einst gewesen ist, und in Erwins Augen kann ich lesen, dass für ihn in diesem Moment die Zeit stehen bleibt. Dann winkt uns schon die Wirtin Alexandra Eberl samt Gatten Richard vom Stillupperhaus zu und wir ratschen ein wenig. Alexandra und Richard bewirten auf 1200 m das Gasthaus Stillupperhaus, welches bereits ihre Vorfahren bewirtschaftet haben. Wieder finde ich mich inmitten der wunderschönsten Wiesen und Felswände, an einem unglaublich ruhigen Platz, der mein Herz mit Zufriedenheit und Glück erfüllt. Auch hier haben Alt und Jung die Möglichkeit, bei kulinarsich-traditionell gehaltenem Verwöhnprogramm die Seele baumeln zu lassen. Denn alles wird hier frisch und vom Chef höchstpersönlich gekocht und von Alexandra samt ihrem stets in Dirndl gekleidetem Team ser-

19

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

viert. Für die Kleinen unter uns bieten die Wiesen und Bächlein rund um den Gasthof Stillupperhaus jede Menge Unterhaltung, und die Großen können, während sie dem Nachwuchs beim Spielen zuschauen, gemütlich Kaffee trinken und den Gedanken freien Lauf lassen. Unsere Reise führt uns nach diesem Aufenthalt weiter hinein in die Tiefe dieses Tales. Denn ganz hinten drinnen im Stillupptal wandern wir noch auf die Grüne-Wand-Hütte, ein perfektes Ausflugsziel für all jene, die es nochmal ein wenig anspruchsvoller haben wollen. Hier begegnen uns wieder Radfahrer, aber auch Fußgänger spazieren unermüdlich in die hintersten Winkel des Stillupptals. Von musikalischen Anfängen Bei der Einkehr angekommen, plaudert Erwin frisch und munter drauf los, von Müdigkeit gibt es bei ihm keine Spur, aber das ist ja kaum verwunderlich. Denn unser Musikus erzählt mir, dass er hier seinen ersten Kontakt mit einer Harfe gehabt hat. Ist es doch damals für eine vielköpfige Familie nicht einfach selbstverständlich gewesen, Instrumente zu beschaffen, hat er auf der Grünen-Wand-Hütte die Möglichkeit gehabt, sich eine Harfe für seine musikalischen Anfänge auszuleihen. Allerdings hat er damals die Harfe auf seinen Schultern selbst bis zu seinem Elternhaus hinaustragen müssen, bevor er sich musikalisch entfalten hat können. Auch hier bietet sich natürlich ein einzigartiger Aus-

20 | 2020

blick auf die imposanten Berge der Zillertaler Alpen, und beim Plätschern der Wasserfälle wird einem einfach bewusst, wie tief und energiereich dieses Tal - das Stillupptal - ist. Nach einem netten Zusammensitzen bei einem Bier (das an der Hüttentür zur freien Entnahme von den Pächtern angeboten worden ist), ist es langsam an der Zeit, alles Revue passieren zu lassen und den Heimweg anzutreten. Mir wird bewusst wie beschwerlich, aber einzigartig diese Zeit für Erwin und allen anderen Bewohnern des Stillupptales gewesen sein muss. Keiner von uns kann sich all das nur im Geringsten vorstellen oder erahnen. Trotz allem spricht Erwin über „sein Tal“ mit so viel Freude und Energie, als würde er wieder all die Momente und Stationen seines Lebens erneut begehen. Und um dieses Tal so wahrnehmen, spüren, empfinden und genießen zu können, sollte auf eurer nächsten „To-go-Liste“ ein Ausflug in dieses einzigartige Seitental stehen. Denn eines ist mir nach dieser Reise mit Erwin bewusst geworden: „Glück ist kein Ziel, Glück ist eine Art zu leben!“ Diese Kunst erfährt man im Stillupptal ganz bestimmt. MMA

PS: Wenige Tage nach dem Ausflug mit Erwin habe ich eine EMail von ihm bekommen mit folgendem Inhalt: Stillupper-Bluat Übern Hausrerberg – geahts eichen as Lacknerbrunn – von decht as Wasserfall – is grad a Katzensprung – an Stillupperhaus, rascht ma ins am Bankal aus – oft gema mit anand a die griana Wand Refrain: Stillupper- Bluat, Stillupper-Bluat – a Hiaterbua, a Melcherstuhl , a Jagerhuat – Stillupper-Bluat, Stillupper-Bluat – wer des a die Adern hat, dem geats gut – Stillupper-Bluat, Stillupper-Bluat – des ist a eigens Bluat – Erwin Aschenwald


20 | 2020

ZILLERTALER GEMEINDEBLICK

20

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Neuwahlen im Bund der Tiroler Schützenkompanien:

Briefwahl kürt neuen Landeskommandanten! von insgesamt 321 Stimmberechtigten – den Hauptleuten der Schützenkompanien, dem Bundesausschuss und den Ehrenoffizieren – gewählt werden: LandeskommmandantStellvertreter Major Christian Meischl und Bundespressereferent und Adjutant des Landeskommandanten Major Thomas Saurer stellen sich der Abstimmung! Mjr. Christian Meischl (l.), Mjr. Thomas Saurer (r.)

Mit den Viertelversammlungen starteten Tirols Schützen und Marketenderinnen in ein neues Schützenjahr – die Coronavirus-Krise schränkte das soziale und öffentliche Leben jedoch plötzlich ein, ebenso die geplanten Ausrückungen der Tiroler Schützen im Frühjahr 2020. Zahlreiche Bataillonsversammlungen wurden abgesagt, auch die Bundesversammlung im Bund der Tiroler Schützenkompanien musste auf den Herbst ver-

schoben werden. Nicht jedoch die geplante Wahl der Bundesleitung, dem höchsten Führungsgremium im Tiroler Schützenverband. Die Wahl der Bundesleitungsleitungsmitglieder wird nun durch eine Briefwahl entschieden, die am 15. Mai beginnt. Dabei wird auch der neue Landeskommandant bestellt. Für die Nachfolge von Major Mag. Fritz Tiefenthaler als Landeskommandant der Tiroler Schützen sind zwei Kandidaten nominiert worden, die

Raumausstatter Fischer bedankt sich

Mjr. Thomas Saurer • Jahrgang 1975 • Mitglied in der Georg-Bucher-Schützenkompanie Axams • Aktuelle Funktion in der Bundesleitung: Bundespressereferent und Adjutant

Christian Meischl hielt in seinen Viertelpräsentationen unter anderem fest: „Die Möglichkeit, mich der Wahl zum Landeskommandanten zu stellen, betrachte ich als Ehre, als Ausdruck des Respekts für meine Haltung und als Anerkennung meines Engagements in einem erfüllten, bisher 34 Jahre währenden Schützenleben. Dafür danke ich.“ Thomas Saurer gab in seiner Vorstellung einen Ausblick auf die Zukunft: „Konsolidierung, Kommunikation und Kernthemen – das wäre meine Ausrichtung als Landeskommandant in den ersten Jahren! Gerne bringe ich dafür meine Erfahrungen, mein Qualitätsbewusstsein und mein Netzwerk als Protokollchef des Landes für die Umsetzung gemeinsamer Schützen-Ziele ein. Mit entsprechendem Mut und der nötigen Demut!“

BAUERNWEISHEIT Erst Mitte Mai ist der Winter vorbei. Foto: Paul, paul.wechselberger@aon.at

bei seinen langjährigen Mitarbeitern

Mjr. Christian Meischl • Jahrgang 1965 • Mitglied in der Schützenkompanie Lans • Aktuelle Funktion in der Bundesleitung: Landeskommandant-Stellvertreter • Beruf: Angestellter der Tiroler Sparkasse

des Landeskommandanten • Beruf: Protokollchef des Landes Tirol

Josef Tasser (40 Jahre) & Max Kreidl (33 Jahre) für ihre hervorragenden Leistungen und ihren großartigen Einsatz in all den Jahren!

bez. Anz.


INSERATE

21

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

20 | 2020

INSERATE

STUMM GRATULIERT Max Stock feierte 80. Geburtstag

Gemeinde Kaltenbach gratuliert zwei Geburtstagsjubilaren

Bürgermeister Fritz Brandner überbrachte dem sportlichen Jubilar die besten Glückwünsche der Gemeinde Stumm. Beim gemütlichen Kaffeeplausch, natürlich mit entsprechendem Abstand, gab es viel zu erzählen. Max war viele Jahre bei verschiedenen Vereinen tätig. Auf diesem Wege nochmals alles Gute und viel Gesundheit!

Erstmals nach Ausbruch der Coronaepidemie und den damit verbundenen Ausgangsbeschränkungen seit 16. März wurden durch Bgm. Klaus Gasteiger nach dem 1. Mai wieder Geburtstagsgratulationen bei den Jubilaren durchgeführt, natürlich mit Sicherheits- und Abstandsregelungen! Aloisia Aschenwald feierte am 4. Mai den 92. Geburtstag, für Bgm. Klaus Gasteiger und Josef Gruber vom Pensionistenverband eine Selbstverständlichkeit, der Loisi zu gratulieren und kleine Präsente zu überbringen.

Das Spezialfahrzeug der Firma Zimmermann zerkleinert dort im Zeitraum 10.00 bis 12.30 Uhr zuverlässig die Akten. Eine Herausnahme der Unterlagen aus dem Ordner ist nicht erforderlich, egal ob die Ordner aus Kunststoff oder Karton sind. Der Preis beträgt € 0,30 pro kg inklusive 10 % Mehrwertsteuer. Beträge unter Euro € 10,- sind vor Ort sofort in bar zu bezahlen, für darüber liegende Zahlungen kann ein Lieferschein ausgestellt werden.

Am 5. Mai feierte Herr Karl Spergser seinen 80. Geburtstag, auch da war es für Bgm. Klaus Gasteiger selbstverständlich zu gratulieren und ein kleines Präsent zu übergeben. Wir wünschen beiden Jubilaren vor allem Gesundheit, Harmonie und „a guate Zeit“ für die Zukunft!

ENDLICH WIEDER GEÖFFNET!

ab FREITAG 15. MAI

Mittwoch - Sonntag ab 17:00 Uhr | Montag Ruhetag

Hippach, bei der Kirche

Reservierungen: 05282 3754 oder info@christlwirt.at

LANDWIRTSCHAFT ZU VERPACHTEN

„Obermarteck“ Hainzenberg ca. 3 ha, 1 Stall Sommerbetrieb, landwirtschaftlich wegmäßig erschlossen, längerfristige Pacht erwünscht. Schriftliche Angebote bis 22.05.2020 an: Agrargemeinschaft „AWIZ + Miteigentümer“ Rohrerstr. 19, 6280 Zell am Ziller

Fotos: Gemeinde Kaltenbach

AKTENVERNICHTER AM 9. JUNI IM GEMEINDE-RECYCLINGHOF LAUBICHL

Wir freuen uns, euch wieder bewirten zu dürfen.

7

KALTENBACH GRATULIERT

Wir suchen einen rüstigen Pensionisten

mit handwerklichem Geschick langjähriges nettes Team flexible Arbeitszeiten (Teilzeit) Arbeitsbeginn nach Vereinbarung Führerschein B nähere Auskünfte unter 0664 21 44 672 Auf deine Bewerbung freuen sich Simon & Bettina mit Simon & Anabell

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

diepraxis.cc

2018


8

20 | 2020

VERMIETE LAGERRÄUME Wir öffnen unser Restaurant mit Donnerstag, 21.05., vorerst an den Wochenenden Freitag bis Sonntag und an Feiertagen, für den Tagesbetrieb! Auf viele Besuche, gerne auch mit Voranmeldung, freuen wir uns. Familie Mitterer Tel. 05285 62491

8 - 20 Zimmer GESUCHT 1. Oktober 2020 - 31. März 2021, altes Gästehaus wäre ideal danbrier1@hotmail.com

in verschiedenen Größen im Zillertal Tel. 0676 6028316

Schwarzer Motorroller Peugeot Django zu verkaufen - Baujahr 2017 Automatik, unfallfrei VK-Preis 1.700 Euro Fam. Kirchler Tel. 05287 87214

Junge Familie

sucht Baugrundstück zwischen Mayrhofen und Ried Chiffre-Nr. 01-20/2020

!

‘t h c s i t h c a p Aufgsch

berg

n an Felle enns , a i g s ö l ‘s mehr ein ins w n r f s s g o l d r n i u M rose n e p l A a d a mit‘n kemmt‘s, r Radl ode ! zu Fuass Barbara

& Walter

anzeigen@zillertalerheimatstimme.at redaktion@zillertalerheimatstimme.at ONLINE/ePaper www.zillertalerheimatstimme.at FACEBOOK facebook.com/zillertalerheimatstimme.at INSERATE

REDAKTION

KONTAKTDATEN

INSERATE

22

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

INSERATE

AUSSCHREIBUNG EINER STELLE IM GEMEINDEBAUTRUPP Gemäß Gemeinderatsbeschluss vom 6. Mai 2020 gelangt bei der Marktgemeinde Mayrhofen mit ehestmöglichem Zeitpunkt des Dienstantrittes die Stelle eines/einer

Gemeindearbeiters/-in

(handwerkliche Verwendung - Elektriker) im Vollbeschäftigungsverhältnis (40 h/Woche) zur Besetzung. Bereitschaftsdienste wie z. B. Tiefgaragenbetreuung sowie beim Winterdienst sind auch außerhalb der regulären Dienstzeit zu tätigen bzw. die Dienstnehmerin/der Dienstnehmer im Rahmen eines Wechseldienstes des Gemeindebautrupps integriert. Weitere Voraussetzung ist der Führerschein der Klassen „B“ und „F“, jener der Klasse „F“ ist im Bedarfsfalle nachzuholen. Von Vorteil sind zudem die Führerscheinklassen „C“ und „E“. Aus arbeitsorganisatorischen Gründen sowie der beabsichtigten Verwendung werden Kandidaten und Kandidatinnen mit abgeschlossener Elektriker-Lehre bevorzugt. Die Entlohnung erfolgt auf Grundlage des Tiroler Gemeindevertragsbedienstetengesetzes in Entlohnungsschema II/p 3 und richtet sich nach dem individuell errechneten Vorrückungsstichtag (Vordienstzeiten), beträgt jedoch mindestens € 2111,50 brutto zuzüglich gesetzlich vorgegebener Zulagen für dienstliche Erschwernisse. Zur Erlangung dieser Stelle sind die österreichische Staatsbürgerschaft oder EU-Staatsbürgerschaft mit den erforderlichen Deutschkenntnissen, ein einwandfreier Leumund, abgeleisteter Präsenzdienst bei Bewerbern und der Nachweis über den handwerklichen Ausbildungsabschluss erforderlich. Auskünfte über den genauen Arbeitsbereich erteilt Ing. Gerhard Raderer vom Bauamt unter Tel.-Nr. 05285/64000-51. Bewerbungen sind schriftlich mit den üblichen Unterlagen sowie Dienstzeugnissen unter Angabe der bisherigen Tätigkeiten in einem verschlossenen Kuvert mit der Bezeichnung „Bewerbung Gemeindearbeiter“ oder per E-Mail an: gemeinde@mayrhofen.tirol.gv.at bis spätestens Donnerstag, 28. Mai 2020 um 17.00 Uhr beim Marktgemeindeamt Mayrhofen einzubringen.

Werbeagentur die Praxis | Schmiedwiese 173, Mayrhofen | T 05285-62000-22

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

MMag. Monika Wechselberger Bürgermeisterin

01+02


2018

INSERATE

23

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

20 | 2020

INSERATE

Wandern, Klettern und Erleben Schlegeis Alpenstraße und Stausee. Ab 30. Mai wieder geöffnet!

Schlegeis Alpenstraße | 050 313 23201 | tourismus@verbund.com | www.verbund.com/schlegeis

Inserat Schlegeis_Zillertaler Heimatstimme_180x128_2020.indd 1

08.05.20 10:43

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

9


10

20 | 2020

Rieder Asphalt GmbH & Co KG 6273 Ried im Zillertal

sucht MASCHINISTEN BAUARBEITER Lohn lt. KV, Überbezahlung nach Qualifikation möglich Bewerbung unter: Tel. 05283 2334 oder office@riederasphalt.at

WIEDER GEÖFFNET ab Fr., 15. Mai

bis Mitte Oktober geöffnet

Grüne-Wand-Hütte im Stillupptal Wir freuen uns!

TÄGLICH ZUBRINGER Grüne-Wand-Hütte Kassler Hütte

MIETWAGEN GÄSTEWAGEN TAXI Mitte Mai bis Mitte Oktober ab Europahaus Mayrhofen und Posthotel Mayrhofen 8:00, 8:30, 10:00, 11:30 Uhr Rückfahrt nach Vereinbarung (nach 17.00 Uhr Funktaxiverkehr)

Tel. 0664 2006596 oder 05285 63423

INSERATE

24

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

INSERATE

Arbeitsmarktservice Schwaz Service für Unternehmen Bettina Anfang Telefon: 05242/62409-803 E-Mail: sfu.schwaz@ams.at Außendienstmitarbeiter/in mit techn. Verständnis – Vollzeit. Arbeitsort: Zillertal. Mindestentgelt: 3.000,00 brutto/Monat/ Basis/Vollzeitbeschäftigung/ Überzahlung möglich. ADG NR.: 12745440 Jurist/in – Teil-/Vollzeit. Arbeitsort: Uderns. Mindestentgelt: 1.739,00 brutto/Monat/Basis/ Vollzeitbeschäftigung/Überzahlung möglich. ADG NR.: 12748355 Reinigungskraft (m./w.) - Teilzeit. Arbeitsort: Fügen. Mindestentgelt: 1.500,00 brutto/Monat/Basis/ Vollzeitbeschäftigung/Überzahlung möglich. ADG NR.: 12758650 Maler/in und Anstreicher/in Vollzeit. Arbeitsort: Fügen. Mindestentgelt: 14,00 brutto/Stunde/ Basis/Vollzeitbeschäftigung/ Überzahlung möglich. ADG NR.: 12748401 WDVS-Fachkraft (m./w.) Vollzeit. Arbeitsort: Fügen. Mindestentgelt:14,00 brutto/Stunde/Basis/Vollzeitbeschäftigung/ Überzahlung möglich. ADG NR.: 12748375 BACKBOX- & Regalbetreuer/in – Teilzeit. Arbeitsort: Fügen. Mindestentgelt: 1.900,00 brutto/ Monat/Basis/Vollzeitbeschäftigung/Überzahlung möglich. ADG NR.: 12744808 Verkaufsmitarbeiter/in Teilzeit. Arbeitsort: Fügen. Mindestentgelt: 2.008,00 brutto/Monat/Basis/Vollzeitbeschäftigung/ Überzahlung möglich. ADG NR.: 12744949 Elektroinstallateur/in – Vollzeit. Arbeitsort: Zellberg. Mindestentgelt: 3.500,00 brutto/Monat/ Basis/Vollzeitbeschäftigung/ Überzahlung möglich. ADG NR.: 12747786 Elektroinstallateurhelfer/in – Vollzeit. Arbeitsort: Zellberg. Mindestentgelt: 2.300,00 brutto/ Monat/Basis/Vollzeitbeschäftigung/Überzahlung möglich. ADG NR.: 12747796

Wir haben ab 15. Mai wieder geöffnet!

Gute regionale, bürgerliche Küche - für jeden etwas dabei. Schnitzel, Schweinebraten, Spinatknödel, Zillertaler Krapfen usw. lassen grüßen. Küche von 11.00 bis 19.00 Uhr. Heidi & Harry vom Geislerhof freuen sich auf euren Besuch! Reservierungen unter: 05287 / 87657 www.geislerhof-gasthof.at

eben Gasthaus Zimmer rleih und Klettersteigve ab 15. Mai wieder geöffnet

4 Klettersteige eig Kinderkletterst tz Kinderspielpla e Küche ganztags warm IENES FAMIL T K E F R E P SZIEL! AUSFLUG jörg mit Team! Kristin und Hans ch si en eu fr en Auf euer Komm EREBEN GASTHOF ZIMM

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

en.at

www.zimmereb

203

l. +43 664 3806

| Mayrhofen | Te

01+02


2018

INSERATE

25

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

20 | 2020

INSERATE

Unser Land braucht Menschen, die an sich glauben. #glaubandich

sparkasse-schwaz.at

täglich geöffnet ab 21. Mai!

RTUX

1695 m - HINTE

• Ideales Ausflugsziel für Jung & Alt • Traditionelle Küche,, hausgemachte Kuchen, Kaiserschmarrn • Einzigartiger Blick auf den Hintertuxer Gletscher • Spielplatz & Streichelzoo • E-Bike-Ladestation • Rundwanderweg Sommerbergalm - Bichlalm - Hintertux Genuss-Almfrühstück ab 2 Personen DO-SO auf Reservierung NEU

Familie Klausner • 6293 Tux 148 • Tel. 05287 / 87776 oder 8524 • info@jagdhof-tux.at WWW.BICHLALM.TIROL ZILLERTALER HEIMATSTIMME

11


12

20 | 2020

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

INSERATE

26

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

INSERATE

01+02


2018

INSERATE

27

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

20 | 2020

INSERATE

Foto: AdobeStock - Feydzhet Shabanov

! g n u z t ü t s r e t n Finanzielle U

Hilfe in der Corona-Krise für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Die AK Tirol wickelt Ihre Anträge ab! Sie wollen den Covid-ArbeitnehmerInnenfonds von Land und AK Tirol in Anspruch nehmen? Zuschuss für Arbeitnehmer-Familien, die wegen Corona Einkommensverluste haben, das sind die Voraussetzungen: • Hauptwohnsitz in Tirol • Arbeitsplatzverlust bzw. Arbeitseinkommensverringerung aufgrund der Corona-Krise • Netto-Haushaltseinkommensverlust wegen Corona muss mindestens 30 % betragen • Begrenzung bis zu einem bestimmten Einkommen gestaffelt nach Haushaltsgröße

Sie brauchen finanzielle Hilfe von Land und AK Tirol zum Ankauf eines Laptops für Ihr Kind? • Einmalig pro Familie mit schulpflichtigen Kindern von 6 bis 14 Jahren • Die Förderung beträgt 50 % der Kosten, maximal 250 Euro • Begrenzung bis zu einem bestimmten Einkommen gestaffelt nach Haushaltsgröße

Sie benötigen Unterstützung für Ihre Familie durch das Land Tirol?

Das aktuelle Corona-Einkommen gilt neu als Basis für: Schulstarthilfe, Kindergeld plus, Kinderbetreuungszuschuss

Sie wollen einen Zuschuss aus dem Corona-Familienhärteausgleich des Bundes? • • • •

Hauptwohnsitz in Österreich Mindestens ein Elternteil hat Arbeitsplatz- oder Einkommensverlust wegen Corona-Krise Für mindestens ein Kind wird Familienbeihilfe bezogen Begrenzung bis zu einem bestimmten Einkommen gestaffelt nach Haushaltsgröße

Was wir von Ihnen benötigen:

• Ihre Kontaktdaten: Name, Adresse, Telefonnummer, eMail-Adresse, Sozialversicherungsnummer • Ihre Unterlagen in Kopie (je nach Bedarf)

So erreichen Sie uns: AK Tirol, Innsbruck, Schöpfstraße 2

• Telefonisch: 0800/22 55 22 - 2222, Mo. bis Do. 8 bis 16 Uhr und Fr. 8 bis 12 Uhr • Persönlich: Mo. bis Do. von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr, Fr. von 8 bis 12 Uhr • eMail: hilfe@ak-tirol.com

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

facebook.com/AKTirol

instagram.com/aktirol

13


Österreichische Post AG | WZ 02Z031716 W | nicht retournieren | Marktgemeinde Mayrhofen, Hauptstraße 409, 6290 Mayrhofen

14

INSERATE 01+02

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Profile for Zillertaler Heimatstimme

Zillertaler Heimatstimme - Ausgabe 20 2020  

ePaper der Zillertaler Heimatstimme - Ausgabe 20 2020

Zillertaler Heimatstimme - Ausgabe 20 2020  

ePaper der Zillertaler Heimatstimme - Ausgabe 20 2020

Recommendations could not be loaded

Recommendations could not be loaded

Recommendations could not be loaded

Recommendations could not be loaded