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ZILLERTALER GEMEINDEBLICK

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

15 | 2020

74. Jahrgang · Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen · Jahresabo € 35,- · Einzelpreis € 1,- · erscheint wöchentlich · 10. April 2020 · Nr. 15

JUNGES GRÜN ZU OSTERN Kauft bei den heimischen Gärtnereien! Seite 3, 8-9

MITTELSCHULE MAYRHOFEN

„GOTT IM WOHNZIMMER“

Interview: Tierarzt Dr. Wetscher zu Arbeit, Corona und Haustier

Ostermessen via Bildschirm und Radio aktiv mitfeiern

Seite 7

Seite 12

ABGABESCHLUSS KW16

Österreichische Post AG | WZ 02Z031716 W | nicht retournieren Marktgemeinde Mayrhofen, Hauptstraße 409, 6290 Mayrhofen

Freitag, 10. April: Redaktion 10.00 Uhr, Anzeigen 12.00 Uhr


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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

SEITENBLICKE Fotos: privat

15 | 2020

IMPRESSUM Zillertaler Heimatstimme Amtsblatt der Marktgemeinde Mayrhofen Verleger und Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen 6290 Mayrhofen, Hauptstraße 409 T 05285 64000 | F 05285 64000 34 Chefredakteurin: Gerda Gratz Hersteller Satzarbeit: die praxis, Werbeagentur 6290 Mayrhofen, Schmiedwiese 173 Druck: Athesia Druck GmbH Innsbruck/Bozen Redaktion und Anzeigenannahme die praxis, Werbeagentur, Mayrhofen T 05285 62000 22 | F 05285 62000 40 redaktion@zillertalerheimatstimme.at anzeigen@zillertalerheimatstimme.at Mo-Fr 09-12 Uhr und Di-Do 14-17 Uhr Annahmeschluss in der betreffenden Erscheinungswoche REDAKTION: Montag 10.00 Uhr ANZEIGEN: Montag 12.00 Uhr Namentlich oder mit Kürzel gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder und sind von der Redaktion nicht in allen Einzelheiten des Inhalts und der Tendenz überprüfbar. Für unverlangte Manuskripte übernimmt die Schriftleitung keine Verantwortung. Nachdruck ausschließlich mit schriftlicher Erlaubnis der Redaktion. P.b.b. Erscheinungs- und Verlagspostamt 6290 Mayrhofen.

Immer mehr Fenster mit Regenbögen geschmückt: Als „Zeichen von Kinder an Kinder“ gilt die Corona-Aktion mit selbstgemalten Regenbögen. Ein Zeichen, dass hinter diesem mit Regenbogen geschmückten Fenster ein Kind wohnt und darauf wartet, wieder ins Freie zu dürfen.

Schwendau: Hannes, Valentina und Michael genießen das erste Eis. Hat das der Osterhase gebracht?

Copyright Um urheberrechtliche Unannehmlichkeiten zu vermeiden, weisen wir darauf hin, dass der Auftraggeber bzw. Überbringer von Unterlagen für Inserate und Textbeiträge das Urheberrecht für überlassene Fotos, Vorlagen udgl. haben muss, und somit der Hersteller und Herausgeber der Zillertaler Heimatstimme schad- und klaglos gehalten wird. Geschäftsbedingungen Es gelten die Bestimmungen der „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ der Zillertaler Heimatstimme. Die jeweils aktuelle Ausgabe ist beim Herausgeber oder unter www.zillertalerheimatstimme.at einsehbar. Gender-Hinweis Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werden in der Zillertaler Heimatstimme zum Teil Begriffe wie z.B. „Mitarbeiter“ in der maskulinen Schreibweise verwendet. Grundsätzlich beziehen sich diese Begriffe immer auf beide Geschlechter.

Kaltenbach: Marcel und Matteo bereiten sich kreativ auf das Osterfest zu Hause vor.

Abo-Service office@mayrhofen.tirol.gv.at Frau Anita Pfister-Kreidl T 05285/64000-11 Titelbild: © Gerda Gratz

Warten auf den Osterhasen: Maxi (l.) und Tobias (r.) können es kaum erwarten, bis der Osterhase kommt.

Fotos: Hubert Aschenwald

Kürzung von Texten Die Redaktion behält sich vor, gegebenenfalls bei redaktionellen Beiträgen und Leserbriefen Kürzungen vorzunehmen oder diese auch ganz wegzulassen. Die Platzierung und Anordnung von Texten und Fotos ist allein der Redaktion vorbehalten. Bei mehreren Fotos zu einem Text werden diese nur berücksichtigt, wenn genügend Platz vorhanden ist. Nach Redaktionsschluss eingelangte Beiträge können erst in der darauffolgenden Woche berücksichtigt werden.


AUFBLATT‘LT

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Aufgeblatt‘lt und Ausgeschnitten ...

Dem Osterhasen auf die Sprünge helfen ... Ostern 2020 wird unvergessen bleiben. Ein Osterfest fern des gelebten Brauchtums, der liebvollen Vorbereitungen und des gemütlichen Zusammentreffens. „Ostern einmal anders“ lautet die Devise für das diesjährige Fest. Uralten heidnischen Ursprungs sind manche österliche Bräuche, die im christlichen Verständnis von Ostern noch durchschimmern, mit welchen die Auferstehung Christi aus der Grabesnacht gefeiert wird. Es ist der Sieg des Lebens über den Tod und des Lichtes über die Dunkelheit. Ein Sieg, der sich auch tausendfach im Frühlingserwachen der Natur spiegelt. Die Natur im Kreislauf der Jahreszeiten ist zu Ostern eine erwachende. Für die aktuelle Krise gilt gleichermaßen: Der Sieg der Gesundheit über die Krankheit. Der Sieg des Lebens über den Tod. Diese Ostergedanken sollen in dieser schwierigen Zeit wegweisend sein!

ler gilt: Auf die Plätze, fertig, los! Vielleicht schafft es der Hase sogar als Foto in die Redaktion. Wir freuen uns auf eine große Hasenschar! „Dem Osterhasen auf die Sprünge helfen“ wollen auch die heimischen Gärtnereien, die mit ihrem grünen und blühenden Angebot dem Frühling im Zillertal einen besonderen Auftritt geben möchten. Der Osterhase alleine wird es nicht schaffen. Nützen Sie den Lieferservice zahlreicher Gärtnereien und bestellen Sie „Qualität Tirol“! Lassen Sie den Osterhasen in den Garten bzw. vor die Hausund Wohnungstür hoppeln!

Selbst nach Ostern kann es sein, dass Sie seine Dienste brauchen werden. Er wird keine Kurzarbeit machen, sondern eher noch Überstunden! Helfen wir Meister Lampe auf die Sprünge! Denn, „Es ist das Osterfest alljährlich für den Hasen recht beschwerlich!“, so ein Zitat von Wilhelm Busch. An dieser Stelle wünsche ich Ihnen vonseiten der Redaktion ein gesundes, sonniges, hasenreiches Osterfest im ganz privaten Osternest. Alles Liebe und ganz viele Schokoeier für unser Nervenkostüm, für unser Durchhalten! Wir kriegen das hin!

Foto: T. Anzenberger

„Dem Osterhasen auf die Sprünge helfen“ lautet das Motto der vorliegenden Osterausgabe 2020, bei der unsere Leser und bastelfreudigen Kinder zu Malstiften und Schere greifen mögen. Ein „Aufblatt‘lt“ zum Ausmalen und Ausschneiden, aber ebenso zum Rauskopieren oder Abpausen auf Tonpapier. Die Anleitung: Der angefärbelte Osterhase wird ausgeschnitten und sauber gefaltet, die Vorderläufe durch zwei Einschnitte am Bauch gesteckt und eine kleine Osterüberraschung in den Buckelkorb gelegt. Meister Lampe wird sich über süßen, kreativen Inhalt freuen und möchte zahlreich im Zillertal unterwegs sein. Für alle Bast-

Gerda Gratz Chefredaktion gerda@zillertalerheimatstimme.at


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Sa 11.4.

So 12.4.

Mo 13.4.

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ÄRZTE- UND APOTHEKENDIENST IM ZILLERTAL

TUX

MAYRHOFEN

ZELL/ZILLER

STUMM/FÜGEN

ZAHNARZT

APOTHEKEN

Dr. Jutta Wechselberger Lanersbach 472 05287 86222

MR Dr. Wilfried Schneidinger Hauptstraße 435 05285 63124

MR Dr. Wilfried Schneidinger Hauptstraße 435 05285 63124

DDr. Martin Gartner JENBACH Schalserstraße 7a 05244 64676

Gerlosstein Apotheke Zell/Ziller 05282 2641

10.00 bis 11.00 16.00 bis 17.00

10.00 bis 12.00 17.00 bis 18.00

10.00 bis 12.00 17.00 bis 18.00

Dr. Christian Wimmer Kaltenbach Dorfstraße 4 05283 2858

außerhalb dieser Zeiten:

außerhalb dieser Zeiten:

0664 3837415 od. 141

0664 3837415 od. 141

Dr. Jutta Wechselberger Lanersbach 472 05287 86222

MR Dr. Wilfried Schneidinger Hauptstraße 435 05285 63124

MR Dr. Wilfried Schneidinger Hauptstraße 435 05285 63124

10.00 bis 11.00 16.00 bis 17.00

10.00 bis 12.00 17.00 bis 18.00

10.00 bis 12.00 17.00 bis 18.00

außerhalb dieser Zeiten:

außerhalb dieser Zeiten:

0664 3837415 od. 141

0664 3837415 od. 141

Dr. Alois Dengg Hollenzen 100 05285 62992

Dr. Alois Dengg Hollenzen 100 05285 62992

10.00 bis 12.00 17.00 bis 18.00

10.00 bis 12.00 17.00 bis 18.00

Dr. Peter Peer Juns 592 05287 86180 10.00 bis 11.00 16.00 bis 17.00

09.00 bis 11.00

10.00 bis 14.30

Rupertus Apotheke STUMM 05283 2627 16.00 bis 18.00

Dr. Christian Wimmer Kaltenbach Dorfstraße 4 05283 2858

DDr. Martin Gartner JENBACH Schalserstraße 7a 05244 64676 09.00 bis 11.00

10.00 bis 14.30

Gerlosstein Apotheke Zell/Ziller 05282 2641 Rupertus Apotheke STUMM 05283 2627 10.00 bis 12.00 16.00 bis 18.00

Dr. Franz Josef Welsch Schlitters 52a 05288 72311 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. med. univ. Volkmar Hueber SCHWAZ Archengasse 9 05242 62135 09.00 bis 11.00

Gerlosstein Apotheke Zell/Ziller 05282 2641 Dorf-Apotheke FÜGEN 05288 63818 10.00 bis 12.00 16.00 bis 18.00

Außerhalb der Öffnungszeiten ist die Gerlosstein Apotheke in Zell am Ziller von Sa., 11.4., bis Fr., 17.4., für Notfälle erreichbar.

SOZIALSPRENGEL NOTRUFNUMMERN

INFORMATIONEN NOTRUFNUMMERN DER TAFEL MAYRHOFEN & UDERNS

Sozialsprengel Mayrhofen 05285 63304-418

Tafel Mayrhofen: Ausgabeöffnungszeiten: ab 10. April wieder jeden Freitag von 14.00 bis 15.00 Uhr im “Alten Schulhaus”, 1. Stock. Infos: Helene Partoll 0664 5784104 und Maria Rauch 0664 2141984.

(Mo bis Fr)

Sozialsprengel Stumm 05283 2020

(Mo bis Fr)

(Mo bis Fr)

Sozialsprengel Zell 05282 2222-20

Tafel Uderns: Ausgabeöffnungszeiten: ab 10. April wieder jeden Freitag von 15.00 bis 17.00 Uhr im Caritas-Zentrum Zillertal. Infos: Margit Troppmair 0664/73910047.

Sozialsprengel Vorderes Zillertal (Mo bis Fr) 05288 63337

Fällt der Freitag auf einen Feiertag, findet die Ausgabe bereits am Donnerstag statt.

SCHWERPUNKT FAHRRAD Eine ideale Plattform für Ihre Inseratschaltung.

BILD DER WOCHE Foto: Paul Wechselberger, paul.wechselberger@aon.at – aus dem Archiv 2017

ORDINATION DR. SCHNEIDINGER

Die Ordination bleibt wegen Urlaub von Dienstag, 14.04. bis einschließlich Freitag, 17.04. GESCHLOSSEN. Ab Montag, den 20.04. sind wir wieder für euch da. Aufgrund der derzeitigen Situation ersuchen wir eindringlich um telefonische Voranmeldung und telefonische Bestellung der Rezepte. VIELEN DANK! Arzt für Allgemeinmedizin Hauptstraße 435 | 6290 Mayrhofen Tel. 05285 63124

Zillertaler Heimatstimme, Ausgabe 16/2020 - 17.4.

Frühling am Laberg


AKTUELL IM ZILLERTAL

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Land Tirol

Verbot Osterfeuer – wie auch die kirchlichen Osterfeierlichkeiten – leider nicht wie gewohnt durchgeführt werden.

Im Rahmen der Osterfeierlichkeiten ist heuer aufgrund der aktuellen Lage das Abbrennen jeglicher Feuer verboten. Die traditionellen Osterfeuer können somit

Zum einen erlauben die Verkehrsbeschränkungen das Verlassen des Hauses nur aus triftigen Gründen, zum anderen gilt es, die Einsatzkräfte nicht zusätzlich zu beanspruchen. Im vergangenen Jahr mussten die Feuerwehren zu 22 Einsätzen mit Osterfeuern ausrücken. Aufgrund des niederschlagsarmen Winters besteht abhängig von der aktuellen Witterung zudem eine erhöhte Waldbrandgefahr.

Absage Krämermarkt Mayrhofen 9. Mai Wegen der bekannten CORONA-Situation muss der für Sa., 9. Mai, geplante Krämermarkt a b g e s a g t werden. Diese unerfreuliche Entscheidung der Gemeinde erfolgte nach reiflicher Überlegung der Bürgermeisterin unter Gewährleistung eines verantwortungsvollen Umganges mit der gesundheitlichen Sicherheit für Marktbesucher und Marktfahrer.

! a d e i S r ü f d n e h Durchge g Montag bis Freita von 8 - 17 Uhr

Alle Infos zum Thema Corona & Arbeit Sie finden Fragen und Antworten rund um das Corona-Virus, etwa zu den Themen Job & Arbeitsrecht, Kurzarbeit, Arbeiten zu Hause, Kündigung, Arbeitslosigkeit, Pendeln, Lehre, Familie, Schwangerschaft, Schutz im Betrieb sowie Reiserecht auf www.jobundcorona.at

Um Verständnis für diese Maßnahme wird höflich ersucht!

Per Gesetz soll nun verhindert werden, dass Menschen, die durch Einkommensverluste aufgrund der Corona-Krise ihre Miete nicht mehr zahlen können oder deren Mietvertrag jetzt auslaufen würde, auf der Straße stehen. AK-Präsident Zangerl fordert, das Arbeitslosengeld anzuheben, damit viele derartige Probleme gar nicht erst entstehen. Für Fragen rund um Corona und Wohnen stehen die AK-Wohnrechtsexperten unter 0800/22 55 22 – 1717 und per wohnen@ak-tirol.com zur Verfügung. Infos gibt es ebenso auf www.jobundcorona.at sowie www.ak-tirol.com

Achtung! Betrügerische Kreditangebote Derzeit werden angeblich hohe Darlehensbeträge zu äußerst günstigen Konditionen versprochen. Potenzielle Kreditnehmer müssten dafür nur eine Vorauszahlung leisten, heißt es. „Finger weg“ raten die Konsumentenschützer der AK Tirol. „Denn Darlehen fließt keines, und die Chance, die Vorauszahlung zurückzubekommen, ist äußerst gering!“ Infos und Beratung: 0800/22 55 22 – 1818, konsument@ak-tirol.com

AK Schwaz

Tel. 0800/22 55 22 - 3737 schwaz@ak-tirol.com Sollte es zu Wartezeiten kommen, ersuchen wir Sie um Ihr Verständnis.

facebook.com/AKTirol

instagram.com/aktirol

bez. Anz.

AK Tirol informiert

Die Seite wird regelmäßig aktualisiert und mit neuen Antworten befüllt. Sie können die AK Tirol telefonisch und per eMail erreichen:


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ZILLERTALER GEMEINDEBLICK

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Kontakte bei der Hauszustellung reduzieren

Fotos: SPAR

SPAR empfiehlt bargeldlosen Einkauf mit Gutscheinkarten

Einkauf mit SPAR-Gutscheinkarte

Viele Nachbarn gehen jetzt füreinander einkaufen, besonders um Älteren bei der Versorgung zu helfen. Um Kontakte beim Einkauf für Mitglieder einer Risikogruppe zu reduzieren, empfiehlt SPAR den Kundinnen und Kunden Gutscheinkarten zu nutzen. Diese können bei INTERSPAR, EUROSPAR und SPAR gekauft und eingelöst werden. Die WHO rät derzeit dazu, möglichst bargeldlos zu bezahlen. Vor allem der Einkauf für ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen wird jedoch in den meisten Fällen noch mit Bargeld bezahlt. Betroffene, die auf die

SPAR-Gutscheinkarte

Zustellung von Lebensmitteln angewiesen sind, geben den Angehörigen und Freiwilligen das Geld für den Einkauf meist im Voraus oder bei der Zustellung vor der Haustüre. Um direkte Kontakte etwa durch den Austausch von Geld weiter zu reduzieren und den Einkauf für die Risikogruppe zu vereinfachen, empfiehlt SPAR die Bezahlung mit Gutscheinkarten. Bargeldlos bezahlen mit Gutscheinkarten SPAR-Gutscheinkarten können bei SPAR, EUROSPAR und INTERSPAR gekauft und eingelöst werden. Betroffene können die Gutscheine im

Scheckkartenformat bei Bedarf auch mehrmals mit einem Betrag von bis zu 200 Euro aufladen. Familienangehörige und Freiwillige können mit den aufgeladenen Karten jeden Einkauf bargeldlos an der Kassa bezahlen. Unnötige Kontakte durch den Austausch von Bargeld werden so reduziert. Um den Überblick nicht zu verlieren, steht am Ende des Kassabons wie viel Guthaben noch auf der Gutscheinkarte ist. Die Gutscheinkarten können auch einfach desinfiziert werden. „Ich habe für meine Eltern bereits eine solche Gutscheinkarte gekauft. Ich habe die Karte einmal für sie aufgeladen, und sobald das Guthaben zu

wenig wird, geben sie mir erneut Geld. In der Zwischenzeit kann ich mit der Gutscheinkarte für sie einkaufen“, erzählt eine SPAR-Mitarbeiterin. SPAR schützt Kunden und Mitarbeiter Um sich gegenseitig zu schützen bittet SPAR die Kundinnen und Kunden, den Mindestabstand von ein bis zwei Metern einzuhalten und vorrangig bargeldlos zu bezahlen. Eine Übertragung von Corona über Bargeld kann nicht nachgewiesen werden, allerdings führt die Bezahlung mit Bankomat-, Kredit- oder Gutscheinkarte zu kürzeren Wartezeiten und hilft, Kontakte zu reduzieren. bez. Anz.

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Neue Mittelschule Mayrhofen: Ein Interview durchführen

„Keine Hinweise, dass sich Tiere mit Coronavirus infizieren können!“

Jakob Flörl (3a-Klasse der Neuen Mittelschule Mayrhofen) hat den in Zell am Ziller ansässigen Tierarzt Dr. Andreas Wetscher zum Interview gebeten und ihn auch zu den Auswirkungen des Coronavirus auf die Haustiere befragt. Jakob (J): Warum sind Sie Tierarzt geworden? Wetscher (W): Weil ich in die Fußstapfen von meinem Vater treten wollte, der auch Tierarzt ist. Tieren zu helfen hat mir immer Spaß gemacht. J: Welcher Schulabschluss wird benötigt, um Tierarzt zu werden? W: Die Matura ist notwendig. Gut wäre es, wenn man bei dieser auch in Biologie maturiert. J: Was macht Ihnen an diesem Beruf besonderen Spaß? W: Der chirurgische Anteil, also das Operieren. Da muss man

Arbeit unter einen Hut zu bringen, muss man versuchen, ein Mittelmaß zu finden. Speziell zu Beginn ist man gerne übermotiviert und möchte jederzeit für seine Patienten da sein. J: Würden Sie jungen Menschen den Beruf Tierarzt empfehlen? W: An und für sich ist es ein sehr schöner Beruf, sehr abwechslungsreich. Die Tiermedizin ist sehr weit entwickelt, und es gibt viele coole neue Sachen (3D). Doch ich würde diesen Beruf nur jenem empfehlen, der diesen wirklich auch ausüben möchte. J: Wie läuft eine Operation ab? W: Bei Operationen muss alles steril sein. Es gibt eine StandardOP, wie eine Kastration, die dauert ca. 30 Minuten. Bei den größeren Operationen ist es wichtig, alles Notwendige vorzubereiten. Danach kommen die Tiere in die Aufwachstation. J: Viele fragen sich derzeit, ob das Virus Auswirkungen auf den Umgang mit Haustieren hat. W: Es gibt bisher keine Hinweise darauf, dass sich Tiere mit SARSCoV-2 infizieren können. Auch stellen Haustiere kein direktes Infektionsrisiko für Menschen dar. Darüber sind sich die zuständigen Behörden und Forschungsinstitute weltweit einig. Gesunde Menschen müssen demnach den Kontakt zu ihrem vierbeinigen Liebling nach den derzeitigen Erkenntnissen nicht einschränken.

J: Und wie ist das bei infizierten Personen? W: Diese sollten vorsichtshalber den zu engen Kontakt mit ihrem Haustier vermeiden, denn die Übertragung des Virus durch Niesen oder Husten auf die Oberfläche des Tieres (Fell, Nase etc.) ist nicht ausgeschlossen. Das Tier selbst wird sich dadurch zwar nicht infizieren, aber das Virus könnte über die kontaminierten Oberflächen - auch Leinen und Brustgeschirr - auf Menschen übertragen werden. J: Einige Berichte in den Medien sorgen immer wieder für Unsicherheit. Wie stehen Sie dazu? W: Für Unsicherheit sorgen immer wieder Berichte von positiv getesteten Tieren, wie z. B. der Fall eines Hundes aus Hongkong. Dessen Besitzer hatte sich mit SARS-CoV-2 infiziert. Beim Hund wurden daraufhin geringe Mengen des Erregers im Nasenund Mundhöhlenbereich nachgewiesen. Untersuchungen ergaben, dass der Hund nicht selbst infiziert war, sondern die Viren nur „erschnüffelt“ hatte und es so lediglich zu einer Kontamination rund um Maul und Nase kam. Unabhängig von der aktuellen Situation ist es immer ratsam, beim Umgang mit Haustieren auf strenge Hygiene zu achten, da es unzählige andere Erkrankungen (Zoonosen) gibt, die tatsächlich übertragen werden können.

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Tierarzt Dr. Andreas Wetscher

manchmal kreativ und spontan sein. Wenn die Operation gelungen ist und man dem Tier geholfen hat, ist man froh darüber. Auch, dass ich Tieren helfen kann. Diese können uns nicht sagen, was ihnen fehlt. J: Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus? W: Normalerweise arbeite ich Mo. bis Sa. 9.00 - 12.00 und 16.00 - 18.30 Uhr. Ich habe keine Terminpraxis, jeder Tag ist eine neue Überraschung, welche Patienten ich behandeln darf. Von Impfungen bis Wundversorgung, Gesunden-Untersuchungen und Welpenchipping ist alles dabei. J: Was liegt Ihnen in Bezug auf Ihre Arbeit nicht so? W: Manchmal ist das Schicksal der Tiere wie z. B. Tierquälerei schwer zu tragen. Zu sehen, wie lange Tiere mit einem gewissen Schmerz leben müssen, fällt mir schwer zu akzeptieren. Oft wissen die Besitzer nicht, dass beispielsweise ein fauler Zahn einem Tier über Jahre Schmerzen bereiten kann. Anfangs muss ich mich beim Gespräch zusammenreißen, dass ich nicht zu schroff werde, sondern sachlich bleibe. J: Haben Sie genügend Freizeit für Familie, Freunde, Hobby und Sport, und wie lässt sich das alles vereinbaren? W: Der Beruf sist ehr zeitintensiv. Selbst und ständig trifft hierbei wirklich zu. Um Familie und


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ON TOP – WIRTSCHAFT UND LEHRE

Regionalität mit gesunden Wurzeln

Qualität Tirol – Gartenbau Kerschdorfer GmbH Gewachsen über Generationen zählen die Gartenbau Kerschdorfer GmbH sowie „Blume und Garten Martin Kerschdorfer“ mit ihren Standorten in Stumm, Ramsau, Mayrhofen und Ried, zu einem regionalen und krisenfesten Unternehmen im Zillertal. Fachkompetenz und die Liebe zum Produkt sind die Herausforderungen, denen sich der Gartenbauer mit seinen Mitarbeitern tagtäglich aufs Neue stellt. „Qualität Tirol“ darf dem Kunden ans Herz wachsen. Hannes und Elisabeth Kerschdorfer setzen seit 40 Jahren auf Tradition und Fachkompetenz in den Bereichen Gartengestaltung und Gärtnerei. Das gewachsene Familienunternehmen beschäftigt in vierter Generation, gemeinsam mit den Söhnen Martin und Jakob, an die 50 Mitarbeiter. Fachliche Qualifikation und das beste Produkt für den Kunden stehen dabei an vorderster Stelle. Ein krisenfestes Unternehmen mit Zillertaler Wurzeln. Stark in den Bereichen der Gartengestaltung, Gärtnerei und Floristik. Ein Unternehmen, das ständig über sich hinauswächst! Auf 15.000 m2 Verkaufsfläche in Stumm öffnet sich dem Kunden ein vielfältiges Angebot an Glashaus- und Freilandware. Großes Augenmerk erfahren die liebevolle Anzucht und der Detailverkauf von Beet-, Balkon- und Sommerpflanzen. „Qualität Tirol“ – veredelt und gewachsen in Tirol, von der Aussaat, die Anzucht, über den Verkauf – sind bei Gartenbau Kerschdorfer ein Selbstverständnis. Baumschulware, Floristik und Dekorationsmaterialien, Zimmerpflanzen,

Herstellung von Innenraumdekorationen und -begrünungen sowie Gartengestaltung zählen zur reichhaltigen Produktpalette bzw. Dienstleistung. Die Garten- und Landschaftsgestaltung, die Gartenplanung sowie der Teichbau unterliegen einer ständigen Weiterentwicklung unter Berücksichtigung von naturnahen Lösungen und Innovationen. Hauseigene Gartenarchitekten planen im Büro und beraten den Kunden vor Ort im eigenen Garten. Der Leistungsbogen spannt sich dabei vom Privatgarten, Hotelgartenprojekt über Erlebnisspielanlagen mit verschiedenen Attraktionen, bis hin zu Dachbegrünungen und Pflegearbeiten.

Die Geschichte Die Urgroßeltern Johann und Rosa Huber betreiben am „Wäscherhof “, dem heutigen Firmenstandort in Stumm, mit ihrem landwirtschaftlichen Betrieb, den ersten Handel mit Obstbäumen und Erzeugnissen aus der Schnapsbrennerei.

Enkelin Ilse übernimmt später den Hof und führt den AbHof-Verkauf fort. Sohn Hannes steigt in die Fußstapfen seiner Mutter, baut seit seinem 17. Lebensjahr den Betrieb auf und übernimmt diesen 1999. Seit 40 Jahren zeichnen sich Hannes und Elisabeth Kersch-

dorfer für das Unternehmen verantwortlich. Sohn Jakob übernimmt 2019 die Geschäftsführung und ist in der Gartengestaltung auf Baustellen tätig. Sohn Martin betreibt mit seiner Frau Isabella die Filialen „Blume und Garten“ in Ramsau und Mayrhofen.

Die Lehrberufe Florist/Floristin Lehrzeit: 3 Jahre, Tiroler Fachberufsschule für Garten, Raum und Mode/ Hall in Tirol Garten- und Grünflächengestalter/in Mit dem Schwerpunkt Landschaftsgärtner/in, Lehrzeit: 3 Jahre, Tiroler Fachberufsschule für Garten, Raum und Mode/ Hall in Tirol Gärtner/Gärtnerin Lehrzeit: 3 Jahre, Landwirtschaftliche Landeslehranstalt in 6200 Rotholz Bürokauffrau/mann Lehrzeit: 3 Jahre, Tiroler Fachberufsschule für Handel & Büro/Schwaz


PROFIS LERNEN VON DEN PROFIS

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DER MENSCH, DER MITARBEITER IM MITTELPUNKT

Elisabeth Gruber (17) aus Uderns ist Floristin im 3. Lehrjahr.

Die Vision Mit TOP-Qualität daheim im Zillertal und in Tirol! Fachkompetenz, getragen von einem guten Miteinander, der Mensch im Mittelpunkt. Beste Kundenzufriedenheit als Bestätigung für den eingeschlagenen grünen Weg.

Wertschätzung für die Natur und das Produkt. Gewachsen und veredelt in Tirol. Kriterien, die auf Wertbeständigkeit bauen. Die Gartenbau Kerschdorfer GmbH mit gesunden, starken, krisenfesten Wurzeln auf Zillertaler Boden. Ein Unternehmen mit Wachstum! Elisabeth steht stellvertretend für die fünf Lehrlinge im Unternehmen.

Das vielfältige Tätigkeitsfeld ist genau das ihre. Dazu gehören: Blumenbinden für verschiedenste Anlässe, die Gestaltung von Blumenschüsseln und Gestecken, aber auch das Mobilsein als Floristin, um in einer Filiale mitzuarbeiten. Das Ausleben der eigenen Kreativität, das kreative Handwerk bereiten Elisabeth große Freude. Angefangen hat alles mit einer „Schnupperzeit“ im Unternehmen. Sie schätzt die Fortbildungsmöglichkeiten und möchte später zusätzlich noch den Lehrberuf der Gärtnerin wählen. Die Gartenbau Kerschdorfer GmbH ist für sie ein toller Arbeitgeber in der Region, bei dem sie über sich hinauswachsen kann, und ein ausgezeichneter Lehrbetrieb! Hannes und Elisabeth Kerschdorfer freuen sich über „Qualität Tirol“.

Lieferservice für unsere Kunden - Helfen wir dem Osterhasen auf die Sprünge! Aufgrund der zum Zeitpunkt der Drucklegung gültigen, verhängten Ausgangssperre muss der Kundenservice telefonisch oder online abgewickelt werden. Abhängig von den aktuellen Maßnahmen bitten wir dafür um Ihr Verständnis. Über die Dauer und die Aufhebung der Ausgangssperre entscheidet der Gesetzgeber. Macht von unserem blühenden Angebot Gebrauch, und lasst euch den Frühling vor die Haustür liefern! Wir freuen uns! Deine Sehnsucht ist unsere blühende Leidenschaft! T Stumm: 05283/27260 | Ramsau: 05282/27260 E info@gartenbau-kerschdorfer.at www.gartenbau-kerschdorfer.at info@ramsauer-gartenzentrum.at www.blumeundgarten.at

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Stumm und RamSau im ZilleRtal

Ab sofort Lieferservice! unsere Bestellhotline stumm 05283-2726 und ramsau 05282-27260

solange der Vorrat reicht!

Aufgrund der derzeitigen aktuellen Lage keine Reservierungen möglich. 6275 Stumm · Wäscherweg 7 · Tel. 05283-2726 · info@gartenbau-kerschdorfer.at

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WIR SIND TROTZDEM FÜR EUCH DA!


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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

LEBEN UND GLAUBEN

Denn du, Herr, … Kreativität, Humor, Motivation Freitag, 15.00 Uhr – Bim, bim, … dong, dong - Hörst du die Glocken läuten? – Ja. Habt ihr da was Besonderes? – Nein, nur Freitag; die Glocken erinnern an die Sterbestunde Jesu Christi. – Ach so! Glockengeläut ist bei uns Musik, in Asien Alarmsignal! Durch das Auftreten einer neuen Krankheit, die sich von China weltweit verbreitet, sind Regierungen und Bevölkerung allerorts alarmiert. Die einen suchen Sicherheit in materiellen und finanziellen Gütern; die anderen in wissenschaftlichen Erkenntnissen; wieder andere in Klagen und Bitten an die höchste Macht eines Gottes oder in rigorosen Maßnahmen. Den Menschen aber wird kein Zeichen gegeben werden außer das Zeichen des Propheten Jona. Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches war, so wird auch der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Schoß der Erde sein (Mt 12, 39-40). Warum ist Jesus Christus gestorben und wurde begraben? – Es gibt nur eine Antwort: Aus Liebe! Der Blick auf das Sterben Christi jeden Freitag macht uns nicht Angst, sondern weckt Hoffnung. Mögen wir persönlich Schuld auf uns geladen haben, weiter Fehler begehen, schmerzhafte Ereignisse nicht verhindern können, so regt sich trotzdem ein starker Drang nach dem Guten, nach Heiligkeit und Gerechtigkeit. Von wo kommt ein solch unbändiger Drang? Die Erinnerung an die Sterbestunde Jesu kann uns dies hoffnungsvoll fragen lassen. Und dass Jesus gestorben ist, bezeugen die römischen Soldaten und die Frauen und der Jünger, den Jesus liebte, die allesamt unter dem Kreuz standen, auf dem das Heil der Menschen hing. Alarm und Musik – das bedeuten unsere Glocken, die die Kirche in diesen Tagen noch läuten darf, um allen Menschen vom Heil zu künden, das in die Welt kam und alle retten möchte nach seinem Erbarmen - durch das Bad der Wiedergeburt und die Erneuerung im Heiligen Geist. Ihn hat er in reichem Maß über uns ausgegossen durch Jesus Christus, unseren Retter (Tit 3, 5-6). Die Vorbereitung auf Ostern ist heuer durch Regierungsmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus gekennzeichnet. Das fordert uns heraus, kreativ zu werden, um das Feuer einer nach Heil lechzenden Seele nicht zu verlieren, sondern mit mehr Eifer im Alltag zu entfachen. Wir machen die selben Dinge, aber anders. Guter Humor bewahrt vor einer Ängstlichkeit, es nicht zu schaffen! Zu den üblichen Sorgen tritt heuer auch die große Ungewißheit wegen der weltweiten Pandemie. Lächeln setzt in der Seele und im Leib bislang ungeahnte Energien frei. Wir können den anderen ein Lächeln schenken, auch wenn uns selbst nicht dazu zumute ist. Und hören wir nicht auf, zu fragen, was das Ganze überhaupt soll. So zu fragen, führt zum Wesentlichen: Es gut zu haben und für die anderen da sein zu können aus Liebe zu Gott. Also geht es darum, „in hohen Idealen zu denken und im Kleinen zu handeln“ (Elena Paz, Coach).

In diesen schmerzlichen Tagen kann sich jeder – wie Papst Franziskus kürzlich an einem Freitag – bewusst gewollt vor ein Kruzifix stellen und zulassen, „dass du einmal - alleine, vor einem Kruzifix – zu weinen beginnst. Halte die Tränen dann nicht zurück … Aber sieh zu, dass dein Wehklagen sich in einem Vorsatz niederschlägt“ (Hl. Josefmaria Escrivá) – denn du, Herr, bist meine Stärke! Dr. Bernhard Augustin

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Meine Kindheitserinnerungen:

Der Palmbuschen In meiner Kindheit war es Brauch, dass der Opa oder der Papa für die Herstellung der Palmbuschenstange und das Binden des Palmbuschens zuständig waren. In unserem Keller stand sogar eine eigene Schachtel, in der sich viele bunte Seidenbänder befanden, die nur für diesen Anlass herausgeholt werden durften. Unser Opa, der durch eine Kriegsverletzung gehbehindert war, nahm seine Aufgabe immer sehr ernst. So begab er sich am Samstagnachmittag – wie immer mit seinem Fahrrad - auf die Suche nach den drei unerlässlichen Dingen, die zu jedem Palmbuschen gehören: Krawattstauden, Immergrün und Palmkätzchen. Die Suche dürfte wohl sehr anstrengend und mühevoll gewesen sein, denn als es langsam dunkel wurde, war unser Opa noch nicht zurück von der Suche. Die Buben schauten immer wieder sorgenvoll hinaus, ob denn Opas Radl endlich zu sehen wäre. Die Aufregung unter uns Kindern war groß, denn es war beim Abendessen und auch nach dem üblichen Samstagsbad immer noch kein Opa daheim und daher waren auch keine Buschen für den Palmsonntag vorbereitet. Spät am Abend hörten wir unsere Oma laut schimpfen und zetern, es war ein großes „Donnerwetter“, das da zu hören war. Aber warum und wieso, das konnten wir Kinder uns nicht zusammenreimen – wir rutschten nur ganz tief in unsere Federbetten und hielten uns die Ohren zu. (Heute weiß ich, dass seine anstrengende Suche wohl in einer Gasthausstube geendet hat, wo er sich eine wohlverdiente Belohnung zukommen ließ. Und deshalb war die übliche Ord-

nung der Dinge etwas durcheinander geraten). Jedenfalls wurden wir sehr früh am Palmsonntag durch ungewöhnliche Geräusche geweckt. Neugierig schauten wir auf den hinteren Hof hinunter. Wir sahen einen fertigen Buschen auf einer langen Palmstange, und unser Opa war gerade dabei, die bunten Bänder und die Brezen zu befestigen. Auch die Buschen für uns Mädchen waren schon vorbereitet. Große Freude kam bei meinem Bruder und seinem Cousin auf, weil doch noch alles geklappt hatte! Mit sauberen weißen Hemden, Lederhosen und stolzgeschwellter Brust zogen sie dann gemeinsam Richtung Kirche. Beim Mittagessen war die Stimmung zwar immer noch ein wenig steif, denn Oma hatte beschlossen, nicht viel zu reden, aber Opa zeigte sich sehr zufrieden, dass auch diesmal wieder alles geklappt hatte, wenn auch mit einiger Verspätung. Ja, ja – meinte er, ein Frühaufsteher kann halt doch einiges an verlorener Zeit wieder aufholen! E. Bacher

Palmsonntag 1983


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Es ist vorbei. Ganz ruhig bin ich jetzt. Erlöst, befreit, mir selbst zurückgegeben. Kein Wunsch, kein Wollen, nichts mehr, was schmerzt. Gestorben bin ich nur zu neuem Leben.

Nach einem arbeitsreichen Leben, erfüllt von Güte und Bescheidenheit, hat Gott der Herr meinen lieben Gatten, unseren guten Vater, Schwiegervater, Opa, Uropa und Schwager, Herrn

Dankbar für die Fürsorge, die wir durch ihn erfahren durften, nehmen wir Abschied von meinem geliebten Mann, unserem herzensguten Papa, liebevollen Opa, Bruder, Schwager, Onkel und Cousin, Herrn

Fritz Hauser

Karl Falkner

am 31. März 2020, im 92. Lebensjahr, in die ewige Heimat abberufen.

welcher am 30. März 2020, im 78. Lebensjahr, nach langer schwerer Krankheit, in den ewigen Frieden vorausgegangen ist. Wir verabschieden uns im engsten Familienkreis, sind aber jedem von Herzen dankbar, der sich liebevoll an unseren herzensguten Papa erinnert und in Gedanken bei uns ist. Hollenzen, Burgstall, Bichl, Hard, Niederthai, am 30. März 2020 Du wirst immer in unseren Herzen bleiben. deine Frau Maria deine Kinder Elfi mit Markus Wolfgang mit Johanna Heidi mit Mike deine Lieblinge Marco, Sarah, Miky, Maria, Marcel, Antonia und Felix

„Riedl Tischler“ Tischlermeister und Harfenbauer

Und immer sind da Spuren deines Lebens. Gedanken, Bilder, Augenblicke und Gefühle, die uns an dich erinnern, uns glauben lassen, dass du bei uns bist.

Wir verabschieden uns im engsten Familienkreis, sind aber jedem von Herzen dankbar, der ihn in liebevoller und ehrender Erinnerung behält. Auch wenn ihr nicht bei uns sein könnt, sind eure stillen Gebete ein großer Trost. Zell am Ziller, Neukirchen am Großvenediger, am 31. März 2020

In Liebe und Dankbarkeit: Deine Gattin Maridl

Deine Kinder Thomas Gitti Gabi mit Franzi Riki

Deine Enkel

sowie im Namen aller Verwandten Anstelle von Kränzen und Blumen bitten wir um Spenden an das Rote Kreuz, Ortsstelle Mayrhofen, Volksbank Mayrhofen, IBAN: AT21 4239 0006 0000 5372, BIC: VBOEATWWINN oder an den Sozial- und Gesundheitssprengel Mayrhofen und Umgebung, Raiba Mayrhofen, IBAN: AT63 3627 4000 0002 8407, BIC: RZTIAT22274.

Daniela, Erwin, Franziska, Gabriel, Thomas, Lukas, Niklas

Deine Urenkel

Dylano, Niklas, Jakob, Daniel, Luisa sowie im Namen aller Verwandten

VERSTORBENE

Jakob Schragl und seine Geschwister haben am Samstag die Palmstange und Palmbuschen gebracht und am Sonntag wieder abgeholt.

Anstelle von Kränzen und Blumen bitten wir um Spenden an den Sozial- und Gesundheitssprengel Zell am Ziller, Raiffeisen Regionalbank Fügen-Kaltenbach-Zell, IBAN: AT32 3622 9000 0034 8029, BIC: RZTIAT22229 oder an das Wohn- und Pflegeheim Zell am Ziller, Sparkasse Schwaz, IBAN: AT50 2051 0009 0090 4848, BIC: SPSCAT22XXX.

Vitus Egger „Schulhaus Veitl“ 90. Lj. 29. März 2020 Zellberg

JEHOVAS ZEUGEN

Karl Falkner 78. Lj. 30. März 2020 Mayrhofen

Jehovas Zeugen erinnern an die Passion Christi und stellen zwei besondere Gottesdienste auf ihrer Website jw.org online. Weitere Hinweise und Informationen auf der Website und im Video „Warum starb Jesus?“.

Fritz Hauser „Riedl Tischler“ Tischlermeister und Harfenbauer 92. Lj. 31. März 2020 Zell am Ziller

Kontaktadresse: joe.larch@interwave.at

Gisela Pfister geb. Kofler Gastwirtin Hotel Neue Post 86. Lj. 1. April 2020 Mayrhofen

LESERBRIEF

Es war großartig! Eine derart besinnliche Palmsonntagsfeier – via Mayrhofner KabelTV-Übertragung – durfte ich in meiner nun schon ziemlich langen Lebensdauer noch nie miterleben. Ein großer Dank an alle Mitwirkenden! „Ich kann es in Worten kaum wiedergeben, was ich dabei empfunden habe.“ Judith Ehrensberger


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BUCHTIPP

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Radio- und Fernsehsender übertragen die Feierlichkeiten

Gottesdienste zu Hause aktiv mitfeiern Ö1: 10.4., Karfreitag, 10.05 Uhr evangelischer Gottesdienst aus Gallneukirchen mit Diakonie-Direktorin Maria Katharina Moser

Alois Kothgasser

Mein Leben in Stationen Vom Ordensmann und Erzieher zum Erzbischof In einer kinderreichen Familie in St. Stefan im Rosental/ Steiermark aufgewachsen und gefördert von einem Kaplan, wurde Alois Kothgasser ermutigt, Priester zu werden. Durch gute Erfahrungen mit der Pädagogik Don Boscos zog es ihn zur salesianischen Familie hin, 1958 legte er die ewigen Gelübde in diesem Orden ab. Theologie studierte er in Turin, 1964 empfing er dort die Priesterweihe. Die letzten Sitzungen des Zweiten Vatikanischen Konzils erlebte Alois Kothgasser hautnah in Rom mit. Dessen Früchte, u. a. die Öffnung der Kirche nach außen, prägten ihn besonders. Ab 1981 wurde er als Professor für Dogmatik in die Ordenshochschule nach Benediktbeuern berufen. Seine Berufung zum Bischof von Innsbruck brachte 1997 einen weiteren Ortswechsel mit sich. 2003 wurde der beliebte Seelsorger Erzbischof und Metropolit von Salzburg und wirkte hier bis zu seiner Emeritierung 2013. Seinen Alterswohnsitz hat er bei den Don-BoscoSchwestern in Baumkirchen in Tirol. Von dort leistet er Aushilfe im Hirtendienst. Tyrolia-Verlag, € 19,95

Ö2: jeden Sonntag, 10.00 Uhr 10.4., Karfreitag, 19.00 Uhr, Pfarre Jois im Burgenland, Vorsteher des Gottesdienstes: Pfarrmoderator Karl Opelka 11.4., Karsamstag (Osternacht), 21.03 Uhr, Pfarre St. Margarethen Burgenland, Vorsteher des Gottesdienstes: Pfarrer Dr. Richard Geier 12.4., Ostersonntag, 10.00 Uhr, Pfarre Pörtschach am Berg Kärnten, Vorsteher des Gottesdienstes: Rektor P. Dr. Franjo Vidović 13.4., Ostermontag, 10.00 Uhr, evangelischer Gottesdienst aus Mödling mit Bischof Michael Chalupka 19.4., 2. Sonntag der Osterzeit, 10.00 Uhr, Salzburger Dom (Weißer Sonntag, Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit) Salzburg, Vorsteher des Gottesdienstes: KR MMMag. Roland Kerschbaum Stephansdom: 10.4., Karfreitag, 19.15 Uhr Karfreitagsliturgie 12.4., Ostersonntag, 10.15 Uhr Heilige Messe Radio Maria: Montag bis Freitag, 8.00 Uhr, Sonntag, 10.00 Uhr Österreich: 10.4., Karfreitag, 7.30 Uhr Trauermette mit Weihbischof Dr. Hansjörg Hofer aus dem Dom zu Salzburg; 18.00 Uhr Karfreitagsliturgie mit Papst Franziskus aus dem Petersdom in Rom; 21.05 Uhr Kreuzweg am Kolosseum in Rom mit Papst Franziskus

11.4., Karsamstag, 22.30 Uhr Osternachtsfeier aus dem Kloster der Johannesgemeinschaft in Marchegg 12.4., Ostersonntag, 5.00 Uhr Osternachtsfeier aus Radenthein, Kärnten; 9.55 Uhr Osterhochamt mit Papst Franziskus, Petersplatz Rom; 11.55 Uhr feierlicher Segen „Urbi et orbi“ mit Papst Franziskus; 18.15 Uhr Ostermesse mit der LorettoGemeinschaft, St. Blasius, Salzburg 13.4., Ostermontag, 9.30 Uhr Hl. Messe aus der Stadtpfarrkirche Ried im Innkreis, OÖ Radio Horeb: Montag bis Samstag 9.00 Uhr und Sonntag, 10.30 Uhr 10.4., Karfreitag, 10.00 Uhr Sondersendung – Kreuzweg aus dem Hohen Dom zu Köln, Ref.: Rainer Maria Kardinal Woelki; 15.00 Uhr Karfreitagsliturgie, Feier vom Leiden und Sterben Christi aus St. Anton, Balderschwang (Bistum Augsburg), Zelebrant: Pfr. Dr. Richard Kocher, Programmdirektor von Radio Horeb; 18.00 Uhr „Die Passion des Herrn“ mit Papst Franziskus; 21.00 Uhr Kreuzweg mit Papst Franziskus am Kolosseum in Rom 11.4., Karsamstag, 9.00 Uhr Trauermette zum Karsamstag aus St. Anton, Kempten (Bistum Augsburg), Zelebrant: Dekan Bernhard Hesse; 21.00 Uhr Auferstehungsfeier mit Papst Franziskus aus dem Petersdom 12.4., Ostersonntag, 5.00 Uhr, Feier der Osternacht am Hochfest der Auferstehung des Herrn aus St. Anton, Balderschwang (Bistum Augsburg), Zelebrant: Pfr. Dr. Richard Kocher; 11.00 Uhr Ostermesse mit Papst Franziskus und anschließendem Segen „Urbi et orbi“

ORF 2/ZDF: 10.4., Karfreitag, 9.30 Uhr evangelischer Gottesdienst 12.4., Ostersonntag, 10.30 Uhr katholischer Ostergottesdienst, anschließend Übernahme aus Rom: 12.00 Uhr päpstlicher Ostersegen „Urbi et Orbi“ ORF III: jeden Sonntag, 10.00 Uhr Gottesdienst-Übertragung im Rahmen der Sendung „feier.stunde“ (katholisch oder evangelisch); jeden Mittwoch, 8.00 Uhr Streaming aus der evangelischen Kirche in Oberwart; jeden Donnerstag ab Ostern, 8 Uhr Streaming aus der Erzbischöflichen Kapelle in Wien (Fortsetzung, solange der Ausnahmezustand besteht) 10.4., Karfreitag, 19.15 Uhr katholische Karfreitagsliturgie 11.4., Karsamstag, 20.15 Uhr katholische Liturgie der Osternacht Servus TV: jeden Sonntag, 9.00 Uhr 12.4., Ostersonntag, 9 Uhr Ostermesse aus dem Dom in St. Pölten K-TV: Montag 7.00, 12.00, 19.00 Uhr; Dienstag bis Freitag 7.00, 9.00, 12.00, 19.00 Uhr; Samstag 7.00, 9.00 Uhr; Sonntag 7.00, 8.00, 9.30, 19.00 Uhr 10.4., Karfreitag, 18.00 Uhr Live: Karfreitagsliturgie mit Papst Franziskus 11.4., Karsamstag, 21.00 Uhr Live: Feier der Osternacht mit Papst Franziskus, Petersdom 12.4., Ostersonntag, 11.00 Uhr, Live: Heilige Messe mit Papst Franziskus, Rom; 12.00 Uhr päpstlicher Segen „Urbi et orbi“ (der Stadt und dem Erdkreis) durch Papst Franziskus Bibel-TV: Montag bis Samstag, 8 Uhr, Sonntag, 10 Uhr

DAS IDEALE OSTERGESCHENK NUR FÜR KURZE ZEIT !!! Jetzt bestellen bei Frau Anita Pfister-Kreidl unter 05285 64000 oder unter office@mayrhofen.tirol.gv.at ZILLERTALER HEIMATSTIMME | Marktgemeinde Mayrhofen | Hauptstraße 409, 6290 Mayrhofen | www.zillertalerheimatstimme.at

ABO-AKTION

€30,für Neu-Abonnenten *)

zum Osterfest *) für das erste Jahr


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Vergelt’s Gott! „Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen seiner Mitmenschen.“ (Albert Schweitzer) Mit großer Betroffenheit haben wir vom Ableben unserer lieben Wirtin, Gisela Pfister, erfahren. Ein Teil Mayrhofen hat uns für immer verlassen. Gemeinsam mit ihrem Mann hat Gisela Pfister einen bodenständigen Familienbetrieb aufgebaut, der nun in der 3. Generation geführt wird. Sie war eine starke, bewundernswerte Frau, die die härtesten Herausforderungen des Lebens außerordentlich gemeistert hat. Sie war für den Betrieb und ihre Familie, die Kinder, Enkel und Urenkel stets eine liebevolle Stütze. Mit Gisela Pfister verliert

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Mayrhofen eine starke Persönlichkeit und ein Vorbild für die folgenden Generationen. Das Hotel Neue Post war ihr Leben, und mit Leidenschaft hat sie sich um das Haus und die Familie sowie die zahlreichen Gäste gekümmert. Egal, an welchem Tag man das Hotel Neue Post betreten hat, Gisela war immer anzutreffen. Ein Gruß, ein Lächeln und das Gefühl, willkommen zu sein.

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Liebe und Erinnerung ist das, was bleibt, lässt viele Bilder vorüberziehen, uns dankbar zurückschauen auf die gemeinsam verbrachte Zeit. Geliebt und unvergessen!

Gisela Pfister Gastwirtin Hotel Neue Post Mayrhofen geb. Kofler * 21.03.1935 † 01.04.2020

Es liegt uns am Herzen

DANKE

Dankbar für alles, was Gisela Pfister für den Tourismus und den Ort geleistet hat, werden wir sie stets in Erinnerung behalten! Den Angehörigen wünschen wir viel Kraft in dieser schweren Zeit. Vergelt’s Gott Gisela – Ruhe in Frieden!

zu sagen:

- für die tröstenden Worte, gesprochen oder geschrieben, für ein stilles Gebet, für alle Zeichen der Liebe und Freundschaft, für Blumen, Kränze, Kerzen, hl. Messen und Spenden sowie für die Eintragungen und Gedenkkerzen im Internet - an Frau Dr. Katharina Weber-Gredler - dem Pfarrer Mag. Jürgen Gradwohl - der Bestattung Kröll, Mayrhofen

Der Vorstand und die Geschäftsführung des Tourismusverbandes Mayrhofen

Die Trauerfamilien Mayrhofen, im April 2020

Nachruf zum Ableben von Gisela Pfister

Die touristisch starke Region Mayrhofen ist um eine Wirtin aus Leidenschaft ärmer geworden. Gisela, Mutter dreier Kinder, Oma von zehn Enkeln und 15 Urenkeln, ist von uns gegangen und hat ihre Spuren hinterlassen: Sie war eine Hotelierin aus voller Überzeugung, immer mit einem offenen Ohr für ihre Mitarbeiter und stets fesch herausgeputzt im Dirndl. So kannte wir sie alle, so wird sie uns in Erinnerung bleiben. Die liebe Verstorbene ist in der Eng (Hinterriß/Ahornboden) aufgewachsen, hat 1957 ihren Fritz geheiratet und zusammen mit ihrem lieben Ehemann den Betrieb aufgebaut. Auch durch schwere

Zeiten hindurch. Aber in erster Linie zählte für sie die Familie, das Wohlergehen ihrer vielen Enkeln war ihre oberste Prämisse. Und die Aufgaben, die im Traditionshotel Neue Post auf sie warteten, alle Herausforderungen, waren stets auf ein Ziel gerichtet: Dienstleistung am Menschen, dem Gast muss es gut gehen, der Kunde ist König. Sie war eine Paradehotelierin, stets zuvorkommend, freundlich und zurückhaltend. Das Erstaunliche an ihrer Biographie ist aber nicht nur ihre Hingabe für ihre Lieben oder das Gespür für ihre Mitarbeiter, sondern jene Arbeitslust, die dazu geführt hat, dass sie auch nach ihrem Ruhestand täglich Buchhaltungspflich-

ten und andere Handgriffe erledigte. Deshalb muss man ihr nach so vielen Jahren der schöpferischen Tätigkeiten eines gönnen: „Einschlafen dürfen, wenn man müde ist … das ist eine köstliche wunderbare Sache.“ (Hermann Hesse) Die eigene Betroffenheit zurückzustellen, ist bei plötzlichen Todesfällen die wichtigste Aufgabe. Ebenso wertvoll ist es, die Wünsche der trauernden Familie zu berücksichtigen und zu respektieren. In diesem Sinne wünsche ich der Familie und allen, die so sehr um die liebe Gisela trauern, viel Kraft und Zuversicht. Eure Bürgermeisterin, Monika Wechselberger

Foto: Familie Pfister

„Einschlafen dürfen, wenn man müde ist“


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ANNO DAZUMAL

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Lachen geht immer! Neulich las ich in einer Zeitung jene Frage: „Was tun gegen den Familien-Lagerkoller?“ (DIE ZEIT, 02.04.2020). Ja, ist sicher eine Herausforderung, mit allen Familienmitgliedern wochenlang in engstem Raum beisammen sein zu müssen. Vielleicht mit wenig Privatsphäre. Deshalb meine Frage: Wie nutze ich die Stunden? Mit welchen Dingen kann oder soll ich mich sinnvoll beschäftigen? Schnell wusste ich es: Für mich das Beste und die schönste Abwechslung ist, in alten Ausgaben der Heimatstimme zu blättern. Diese Woche auf der Suche nach österlichen Texten. Ebenso schnell bin ich fündig geworden. Der erste Beitrag erzählt davon, dass der Auftakt zum „Fensterlngehen“ am Ostermontag war. Interessant, nicht? Im zweiten Text trifft man eine Dichterin, die die Größe des Schöpfers lobpreisend in Poesie gegossen hat. Und da - gerade in der Karwoche - auf Kirche nicht verzichtet werden will, habe ich einen humorvollen Absatz gewählt, der auch von Entschleunigung spricht. Denn Lachen geht immer! meim

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Hochzeit 1900 – Rauch

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Ostern und Corona Viele Bürgerinnen und Bürger sind in Mayrhofen im Einsatz, um auch in diesen schwierigen Zeiten Abläufe des öffentlichen Lebens aufrechtzuerhalten. Die Lage in Mayrhofen hat sich in den letzten Tagen stabilisiert. Ich erhalte als Bürgermeisterin jeden Abend eine Mitteilung zu den aktuellen Zahlen von der Bezirkshauptmannschaft. Zusätzlich gibt es regelmäßig Videokonferenzen. Damit sind wir im Bezirk und mit den Behörden verbunden und können uns gegebenenfalls gegenseitig helfen. Es sind aktuell (Stand Redaktionsschluss) 23 positive Fälle registriert. Somit sind wir von 34 auf 23 gesunken. Meine Zeit verbringe ich derzeit - so wie viele andere auch - mit Homeoffice. Fragen wie: Wie kommt ein Mitarbeiter aus Vorarlberg nach Mayrhofen, um notwendige Arbeiten zu erledigen? Wie kann derzeit ein Wohnsitzwechsel durchgeführt werden? Warum dürfen bestimmte Personen zur Arbeit gehen und andere nicht? Diese und ähnliche Sorgen werden in Zusammenarbeit mit der BH besprochen und beantwortet. Ich danke in diesem Zusammenhang den

Bürgerinnen und Bürgern sowie dem Team der BH für die Ausdauer und Geduld (beinahe „rund um die Uhr“), da die Beantwortung bzw. Erledigung in dieser Zeit meist kompliziert ist und manchmal auch länger dauern kann. Regelmäßiger Kontakt mit dem Sozialzentrum Ein nicht unerheblicher Teil der Anfragen wird von oder im Zusammenhang mit älteren Bürgern gestellt. Deren Sorgen, manchmal auch Ängste, sind mir ein besonderes Anliegen. Deshalb gehört auch ein regelmäßiger Kontakt per Telefon mit dem Sozialzentrum zu meiner Arbeit. Pflegedienstleiterin Melanie Cantonati berichtete mir letztens, dass die Situation allgemein eine sehr positive ist. Auch die Verordnung, beim Einkauf in den Märkten Masken zu tragen, gehört inzwischen beinahe schon zum Alltag. Auf der Homepage der Gemeinde können weitere Informationen nachgelesen werden. Weitere positive Nachrichten? Ja, die gibt es ebenfalls. In den letzten Stunden beim Verfassen dieses Artikels kann ein leichter heller Schimmer am

Josef, Margit, Tamara und Josef – die Familie Traditionsbäckerei Eberharter stellt sich in den Dienst der guten Sache. Es wird jeden Sonn- und Feiertag Brot gebacken und gratis an Institutionen wie z. B. Rotes Kreuz oder Sozialzentrum aufgeteilt und mithilfe von Franz Josef Emberger verliefert. Super Sache! Vergelt‘s Gott!

Horizont vermeldet werden. Dies lässt uns hoffen, dass nach Ostern mit einem langsamen Hochfahren gerechnet werden kann. Allen, die sich besonders einsam fühlen, die sich in häuslicher Quarantäne befinden und nicht einmal einen Spaziergang machen können, die die Seniorenheime nicht verlassen dürfen, sende ich einen österlichen Gruß, verbunden mit dem Wunsch einer baldigen Normalität. Möge euch allen die Osterzeit jenen Auftrieb, jene Hoffnung geben, den die Tage, an denen

Verteilung von geweihten Palmsträußchen Am Palmwochenende wurden an die Bewohner der Pfarren Ried-Kaltenbach und Uderns Ostergrüße in Form von kleinen Palmsträußchen und mit einem Grußschreiben von Pfarrer Erwin Gerst verteilt. Die Zustellung erfolgte unter Einhaltung der zu diesem Zeitpunkt geltenden Vorsorgemaßnahmen in Ried-Kal-

tenbach durch die Freiwillige Feuerwehr, in Uderns durch Bürgermeister Josef Bucher. An diese ergeht an dieser Stelle ein großes Danke. Ein weiteres „Vergelt’s Gott“ gebührt der Rieder Pfarrhäuserin Christa Rauch sowie der Uderner Mesnerin Birgit Gruber und ihrer Tochter Elisabeth für die Vorbereitung der Palmsträußchen.

Elisabeth und Birgit Gruber

wir Auferstehung feiern, verheißen. Alles Gute! Eure Bürgermeisterin, Monika Wechselberger

Mayrhofen zeigt sich solidarisch: Von Zeitschriften bis zu Torten kann man derzeit alles auf dem Fensterbrett finden!


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G'FREIDIG G'SUND

LESERBRIEF

Die Vision einer großen Gesundheits-Prophylaxe

„Mia helfn zomm“ vs. „Di zoag i u!”

In der letzten Ausgabe habe ich von meinem wunderbaren Traum erzählt, wie wir uns als Einzelmensch, als Familien, als Lehrer/ Direktoren, als Bauern ... einfach die ganze Nation nach Corona zum Positiven verändern. Wenn unsere Bevölkerung einen guten gesundheitlichen Zustand hat, haben wir wahrscheinlich wesentlich weniger Krankheiten und ein starkes Immunsystem. Eines ist klar, wir können unsere Gesundheit nur im Vorfeld von Krankheit verbessern. Wie könnte eine solche Gesundheits-Prophylaxe aussehen? Kinder: Es ist sinnvoll, dass Eltern schon früh mit einem guten Vorbild vorangehen im Sinne eines gesunden Lebensstils. Ernährung – Bewegung - Lebensfreude. Digitalen Medienkonsum möglichst einschränken. Gemeinsame (Spiel-) Zeit genießen! Schulen/Bildungsdirektion/Bund: Wäre es nicht schön, wenn jedes Kind/jeder Jugendliche täglich mit Freude in die Schule/Uni geht. In der Schule findet ein wertschätzender und freundlicher Umgang statt (was viele Lehrerinnen und Lehrer schon leben). Es geht um Miteinander + gegenseitiges Helfen, nicht um Konkurrenzkampf. Auch Waldorfschüler machen große Karriere! Absolut wichtig sind kabelgebundenes W-LAN für unsere Kinder und Ernährungslehre in den Schulen. Gesundheitskassen/Ärzte: Wäre es nicht wunderbar, wenn sie ihrem Namen auch gerecht werden. Wünschenswert wären umfassende Programme für die gesundheitliche Prophylaxe. Diese sollten über mehrere Jahre begleitend die Menschen stärken. Ideal ist es ebenfalls, wenn dieses Angebot für jede/jeden günstig zugänglich ist. Diese Maßnahmen sollten auch von der Ärzteschaft mitgetragen werden. Bund/Land Österreich: Die „Digitale Schule“ wandert von der obersten Priorität etwas runter. Alle Schulen sind mit strahlungsarmen Geräten und kabelgebundenem W-LAN ausgestattet. Ernährungslehre (und Küchen) bekommen wieder einen wichtigen Stellenwert. Fabrikzucker wird endlich besteuert und das Ampelsystem wird von der Bevölkerung dankend angenommen.

„Wenn’s drauf ankommt, halten die Tiroler z’samm.“ So Landeshauptmann Günther Platter in seiner Ansprache vom 18.03.2020, in der er die Quarantäneverordnung über alle Tiroler Gemeinden verhängte. Leider entwickelt sich der Zusammenhalt und die Solidarität der Tiroler jedoch in eine völlig andere Richtung. Natürlich bin auch ich der Meinung, dass die Verordnungen der Bundesregierung richtig und derzeit notwendig sind: Jeder sollte seine sozialen Kontakte auf ein Minimum reduzieren und auch die Hygieneregeln einhalten, um die Ausbreitung des Virus schnellstmöglich einzudämmen. Nichtsdestotrotz finde ich es erschreckend, dass nun einige Tirolerinnen und Tiroler das Bedürfnis haben, ihren Zeigefinger zu heben und Ordnungshüter zu spielen. Die Begründung, dass Skitouren zurzeit nicht erlaubt sind, um keine unnötigen Rettungskapazitäten in Anspruch zu nehmen, kann ich noch verstehen, da speziell dieser Sport eine gewisse Gefahr mit sich bringt. Doch ich begreife nicht ganz, warum es verboten ist, allein in den Wald zu gehen, zu laufen oder eine Runde mit dem Rad zu drehen. Sicherlich können auch hier Unfälle passieren, jedoch kann man sich das Bein auch im heimischen Garten beim Fußballspielen brechen. Man muss bedenken, dass nicht jeder ein riesiges Grundstück besitzt und einige Mitmenschen einfach das Bedürfnis haben, sich zu bewegen. Den Sinn dahinter, dass nun zukünftig auch die Berge überwacht werden sollen, um mögliche Wanderer sowie Skitourengeher aufzudecken, kann ich leider nicht erkennen. Ich stelle mir hierbei die Frage, ob man diese Ressourcen nicht anderweitig einsetzen könnte bzw. sollte. Zudem stellt es für mich einen großen Widerspruch dar, dass es erlaubt ist, über mehrere Gemeinden hinweg auf Baustellen oder Fabriken mit anderen Menschen zu arbeiten, eine kleine, ungefährliche Wanderung ohne Ansteckungsgefahr auf der anderen Seite aber mit 3600 Euro bestraft wird. Zusammengefasst möchte ich damit sagen, dass diese Entwicklung äußert bedenklich und beängstigend ist: Es kann nicht sein, dass man nicht einmal spazieren, joggen, Rad fahren oder sich kurz auf eine Bank setzen kann, ohne dabei Angst zu haben, von der Polizei oder sogar vom eigenen Nachbarn angezeigt zu werden. Christina Eberharter, Laimach

Ideen Gesundheitsprophylaxe: Echte Vollkornprodukte, Gemüse- und Obst-Rohkost, natürliches Fett – kaltgepresste Öle, Butter und Sahne – stark zuckerreduziert, (Wild-) Kräuter. Regelmäßige Bewegung in der Natur. Positives, freudiges Denken. Wohldosierter Umgang mit digitalen Geräten. Detail-Informationen dazu unter: www.genussvollgesund.com Bleibt‘s schön gesund! Gabriela Gasser, Gesundheitsberaterin GGB, 0664 – 249 28 29

Die Zillertaler Heimatstimme wünscht euch frohe Ostern, viel Spaß beim Eiersuchen und schöne Feiertage!


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VS Mayrhofen und VS Dornauberg

PV-OG Mayrhofen – Wichtige Information

Wir alle wünschen euch ein feines Osterfest, und wir wollen uns ganz herzlich bedanken, dass ihr so brav „dahuam“ bleibt! Bleibt alle gesund und schaut auf euch.

Aufgrund der derzeitigen Reisebeschränkungen muss unsere geplante Frühjahrsreise nach Wien (4. bis 7. Mai) verschoben werden.

Liebe Kinder, wir vermissen euch ganz fest!

Neuer Termin: Montag, 19. bis Donnerstag, 22. Oktober Die wie in den letzten Jahren zu dieser Zeit stattfindende „Pfarrwallfahrt“ wird laut Auskunft unseres HH Pfarrers Mag. Jürgen Gradwohl in diesem Jahr als „Tagesausflug“ (DankesWallfahrt) zu einem anderen Zeitpunkt stattfinden (der Termin wird rechtzeitig verlautbart). Die PV-Ortsgruppe Mayrhofen bittet daher alle für die WIENREISE angemeldeten Teil-nehmer den neuen „Wienreise-Termin“ zu prüfen und vorzumerken. Wenn jemand zu diesem Zeitpunkt nicht daran teilnehmen kann und die erfolgte Einzahlung zurückerhalten will, möge sich bei Obfrau Erika Gredler – Tel. 0650/44 22 762 – melden.

Liebe Kinder, liebe Eltern!

Maria und das Lehrerteam beider Schulen

„Frühjahrsreise WIEN verschoben“

Ansonsten bleibt alles wie bereits im Programm angeführt zum gleichen Preis! Mit den besten Wünschen für eure Gesundheit Erika Gredler, Obfrau

GERLOSBERG GRATULIERT Frau Margit Fahrleitner, wohnhaft in Gerlosberg Nr. 45a, feierte am 29. März ihren 70. Geburtstag. Frau Anna Bradl, wohnhaft in Gerlosberg Nr. 41a, feierte am 31. März ihren 75. Geburtstag. Die Gemeinde Gerlosberg wünscht den Geburtstagsjubilarinnen auf diesem Wege nochmals alles Gute und viel Gesundheit.

Hilferuf der Einsamen Wo nehm‘ ich was zum Kuscheln her? Ich habe keinen Teddybär, hab‘ weder Hund, noch Katz,`noch Maus und darf auch sonst kaum außer Haus. Was bleibt, ist digitale Flut, dass man fast untergehen tut. Das Virus hat uns fest im Griff, im Flugzeug, Land und auf dem Schiff. Corona wurde es genannt, inzwischen allen gut bekannt.

JOHANNA Gar 80 Jahr - ojemine, die Haare sind schon weiß wie Schnee. Die Gelenke krachen und knacken und auch sonst hast etliche Macken. Trotzdem sollst du dich des Lebens freun, könntest du ja auch schon längst gar nicht mehr hier sein. Alles nur Spaß natürlich, wir werden feiern ganz ausführlich, wenn auch leider erst späterhin, dafür mit nicht weniger (Un-)Sinn.

Wer wünscht sich da nicht ein Mirakel? dann wäre Schluss mit dem Debakel.

In diesem Sinne das Allerbeste, und treib‘s allein nicht allzu „feste“!

Maria Natale

Gabi, Djuro, Christoph, Martin mit Tamara und Elias bez. Anzeige


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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

ZILLERTALER GEMEINDEBLICK

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Regionalität und Qualität

Zillertaler Rindfleisch direkt vom Bauernhof Der Bauernhof der Familie Martin Steinlechner mit dem Hofnamen „Lechenhof “ befindet sich am Fügenberg auf 780 Meter Seehöhe und wird als Familienbetrieb in der dritten Generation bewirtschaftet. Am „Lechenhof “ wird Regionalität großgeschrieben. Für alle, die Qualität und Regionalität zu schätzen wissen, gibt es am Bauernhof Freilandeier und Qualitäts-Rindfleisch zu kaufen. Vor gut 15 Jahren hat Martins Vater neben der Milchwirtschaft begonnen, die Rinderrasse „Weißblaue Belgier“ für die Fleischgewinnung zu züchten. Was vor 15 Jahren mit zwei Rindern begonnen hat, ist heute, aufgrund der großen Nachfrage nach Qualitätsrindfleisch, zu einer ansehnlichen Herde angewachsen.

Die Tiere grasen von Frühjahr bis Herbst auf sieben Hektar großen Weideflächen, im Winter steht ihnen ein Freilaufstall zur Verfügung.

Naturreine Haltung Die Tiere am „Lechenhof “ werden nicht gemästet, sondern erst nach ca. 20 bis 22 Monaten geschlachtet. Dieses natürliche Wachstum mit viel Bewegung in der freien Natur führt zu höchster Fleischqualität - dunkel, feinfaserig und mit einem intramuskulärem Fettanteil, was wiederum den großen Vorteil hat, dass das Fleisch auch nach dem Braten seine ursprüngliche Größe beibehält. Die hofeigene Fütterung, die naturreine Haltung auf den Weideflächen, die stressfreie Schlachtung der Tiere und Reifung des Fleisches - acht bis zehn Tage im Kühlraum sorgen für einen einzigartigen Fleischgeschmack. sorgen für einzigartigen Fleischgeschmack. Mehr Infos: www.lechenhof.at kawa

Familie Steinlechner


KULTUR IM ZILLERTAL

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Zillertaler Haderlumpen

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BLECHLAWINE 2020

Foto: Gerald Lobenwein

So können wir nicht gehen!

Blechlawine 2020 verschoben! Die 2. Blechlawine wird nicht wie geplant von 21. bis 24. Mai stattfinden. Das Risiko für den Veranstalter, dass weitere Einschränkungen für Veranstaltungen verordnet werden ist zu groß. Darüber sehen es die Veranstalter auch als ihre Pflicht, Risiken von sich aus zu vermeiden.

Die 2. Blechlawine wird daher verschoben. Neuer Termin: 3. bis 6. Juni 2021. ABER: Die Veranstalter haben sich entschieden, wenn die 2. Blechlawine bis 2021 warten muss, eine Blechlawine1.5 einzuziehen, damit die Fans der Blechlawine 2020 nicht gänzlich auf die Blasmusik verzichten müssen. Kürzer, aber nicht weniger bunt und musikalisch wird am 29. und 30. August die Blechlawine1.5 am Waldfestplatz Mayrhofen über die Bühne gehen. Tickets sind auf myzillertal.app buchbar. Bereits gekaufte Tickets behalten für die Blechlawine 2021 ihre Gültigkeit, und die Besucher erhalten zusätzlich einen Rabatt auf den Eintrittspreis bei der Blechlawine 1.5. Am 1. Jänner startete die große Abschiedstournee nach mehr als 33 Jahren quer durch halb Europa. 100 Konzerte sollten es sein, bis die Haderlumpen dann am 8. August bei ihrem Open Air in Zell am Ziller das letzte Mal auf der Bühne gestanden wären. 35 Konzerte konnten Vitus, Peter und Reinhard bis Mitte März absolvieren, und dann kam der Corona-Stillstand. „Jetzt war klar, dass wir so unsere Karriere nicht beenden

können“, sagte Vitus Amor. Die Lumpen werden deshalb ein Jahr verlängern und versuchen, alle abgesagten Konzerte nachzuholen. Das letzte Mal werden die drei am 4. und 5. Juni 2021 (Fronleichnam-Wochenende) in Zell am Ziller beim Open Air auf der Bühne stehen. Die bereits über 2000 verkauften Karten sind natürlich auch im nächsten Jahr gültig. Auf ein weiteres musikalisches Lumpenjahr!

Alle Informationen auf www.blechlawine.at

ZILLERTAL TV TV-PROGRAMM von 10.04. – 16.04. Immer zur vollen Stunde: Geschichten rund um die Tuxerstraße und Stillupklamm - Teil 2/4 mit Franz Wechselberger Immer zur halben Stunde: Ciela - I will iaz fliagn Messen mit Pfarrer Jürgen Gradwohl: Karfreitag: immer zur vollen Stunde von 15-18 Uhr Ostersonntag: immer zur vollen Stunde von 10-13 Uhr

Foto: GMedia

SPRUCH DER WOCHE Die Wurzel der Freude ist Dankbarkeit. Es ist nicht Freude, die uns dankbar macht – es ist Dankbarkeit, die uns Freude macht! Bruder David Steindl-Rast


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Zillertaler Heimatstimme - Ausgabe 15 2020  

ePaper der Zillertaler Heimatstimme - Ausgabe 15 2020

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