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ZILLERTALER GEMEINDEBLICK

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

17 | 2020

74. Jahrgang · Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen · Jahresabo € 35,- · Einzelpreis € 1,- · erscheint wöchentlich · 24. April 2020 · Nr. 17

PFLEGEBERUFE MIT BACHELOR ABSCHLUSS Praxisbezogener Unterricht auf höchstem Niveau Seite 6-7

REGIONALITÄT WERTSCHÄTZEN

HILFS- & HÄRTEFALLFONDS

KINDERGARTEN STUMMERBERG

Heimische Produzenten haben Vorrang

Wirtschaftskammer als Anlaufstelle für alle Unternehmen

Ein ganz besonderes Erlebnis auf der Hühnerfarm

Seite 3

Seite 13

Seite 16

Österreichische Post AG | WZ 02Z031716 W | nicht retournieren Marktgemeinde Mayrhofen, Hauptstraße 409, 6290 Mayrhofen


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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

SEITENBLICKE

IMPRESSUM Zillertaler Heimatstimme Amtsblatt der Marktgemeinde Mayrhofen

Hersteller Satzarbeit: die praxis, Werbeagentur 6290 Mayrhofen, Schmiedwiese 173 Druck: Athesia Druck GmbH Innsbruck/Bozen Redaktion und Anzeigenannahme die praxis, Werbeagentur, Mayrhofen T 05285 62000 22 | F 05285 62000 40 redaktion@zillertalerheimatstimme.at anzeigen@zillertalerheimatstimme.at Mo-Fr 09-12 Uhr und Di-Do 14-17 Uhr Annahmeschluss in der betreffenden Erscheinungswoche REDAKTION: Montag 10.00 Uhr ANZEIGEN: Montag 12.00 Uhr Namentlich oder mit Kürzel gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder und sind von der Redaktion nicht in allen Einzelheiten des Inhalts und der Tendenz überprüfbar. Für unverlangte Manuskripte übernimmt die Schriftleitung keine Verantwortung. Nachdruck ausschließlich mit schriftlicher Erlaubnis der Redaktion. P.b.b. Erscheinungs- und Verlagspostamt 6290 Mayrhofen.

Stumm - Starker Nachwuchs am Neuhaushof der Familien Wurm und Wechselberger Vier mit einem Wurf! Eine Rarität im Zillertal. Zwei von vier springlebendigen Ziegen ließen sich mit der Kamera einfangen.

Foto: Gerda Gratz

Verleger und Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen 6290 Mayrhofen, Hauptstraße 409 T 05285 64000 | F 05285 64000 34 Chefredakteurin: Gerda Gratz

Erlebnissennerei Zillertal Auch in der Krise werden die Kunden mit heimischen Milchprodukten versorgt.

Geschäftsbedingungen Es gelten die Bestimmungen der „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ der Zillertaler Heimatstimme. Die jeweils aktuelle Ausgabe ist beim Herausgeber oder unter www.zillertalerheimatstimme.at einsehbar. Gender-Hinweis Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werden in der Zillertaler Heimatstimme zum Teil Begriffe wie z.B. „Mitarbeiter“ in der maskulinen Schreibweise verwendet. Grundsätzlich beziehen sich diese Begriffe immer auf beide Geschlechter.

Landwirtschaft Edenlehen in Mayrhofen Glückliche Hühner für eine regional hochwertige Eiproduktion!

Fotos (2): Hubert Aschenwald

Copyright Um urheberrechtliche Unannehmlichkeiten zu vermeiden, weisen wir darauf hin, dass der Auftraggeber bzw. Überbringer von Unterlagen für Inserate und Textbeiträge das Urheberrecht für überlassene Fotos, Vorlagen udgl. haben muss, und somit der Hersteller und Herausgeber der Zillertaler Heimatstimme schad- und klaglos gehalten wird.

Abo-Service office@mayrhofen.tirol.gv.at Frau Anita Pfister-Kreidl T 05285/64000-11 Titelbild: © Walter Kraiger

Volksschule Mayrhofen Fleißige Schülerinnen und Schüler im „Homeoffice“. Seite 16

Foto: Volksschule Mayrhofen

Kürzung von Texten Die Redaktion behält sich vor, gegebenenfalls bei redaktionellen Beiträgen und Leserbriefen Kürzungen vorzunehmen oder diese auch ganz wegzulassen. Die Platzierung und Anordnung von Texten und Fotos ist allein der Redaktion vorbehalten. Bei mehreren Fotos zu einem Text werden diese nur berücksichtigt, wenn genügend Platz vorhanden ist. Nach Redaktionsschluss eingelangte Beiträge können erst in der darauffolgenden Woche berücksichtigt werden.


AUFBLATT‘LT

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Regionalität hat Vorrang

Foto: Maschienenring Schwaz / Egger

Mobilität den heimischen Produzenten

Bei der Auswahl der Lebensmittel geht es nicht nur um Qualität, guten Geschmack und Gesundheit, sondern auch um das Wissen woher das Produkt kommt. So sprechen für regionale Lebensmittel: die Unterstützung von heimischen Bauern und Produzenten, die geringere Umweltbelastung durch kürzere Transportwege, die Rückverfolgbarkeit der Produkte sowie die garantiert bessere Frische der Ware. So weit, so gut! Aber wie kommt der Konsument bei eingeschränkter Mobilität zum Produkt? Vor allem, wenn eine wöchent-

liche frische Vielfalt in den Einkaufskorb soll? Aus der Not eine Tugend machen gilt es in Zeiten von Corona, wo der Konsument nach wie vor angehalten ist, sich in einem kleinen Radius lokal zu bewegen. Das krosse Kipferl vom Dorfbäck der Nachbargemeinde, der junge Pflücksalat und die knackigen Karotten vom Bauern zwei Ortschaften weiter, die Dinkel-Nudeln aus der kleinen Teigwarenmanufaktur im Inntal oder auch der sonnige Waldhonig vom Imker am Berghang. Das alles ist ein buntes Beispiel für Regionalität. Sie muss nun ihren Weg zum Kunden finden. Initiativen, insbesondere Online-Vermarkter, bekommen derzeit einen noch nie dagewesenen Schub. Für regionale Produkte entsteht ein starker Marktplatz. Aus dem Laden, den man über die Schwelle betritt, wird nun online-shopping. So wirbt eine kürzlich

ins Leben gerufene OnlinePlattform, der my-regio.shop, mit dem Maschinenring Schwaz als Vertriebspartner um seine Konsumenten. Diese Initiative erlaubt registrierten Produzenten ihre Produkte, vor allem ihre Frischware, wöchentlich unter das Volk zu bringen. So ein bisschen nach dem Motto: „Gemeinsam sind wir stark!“ Denn gerade der kleine Produzent, der Landwirt, erhält damit einen zusätzlichen Vertriebsweg, um der Regionalität verstärkt auf die Sprünge zu helfen. So erfolgt der Lieferservice über seinen Vertriebspartner. Selbstverständlich kann der Produzent ebenfalls noch selbst zustellen, wenn beispielsweise das frische Brot des Bäckers zeitig am Morgen rasch zum Konsumenten soll. Bestellt wird wöchentlich bis Donnerstag, ausgeliefert am Freitag oder eben auch täglich, wenn der Bäcker wochentags den duftenden Brotsack zustellt.

Mobilität der Regionalität für den heimischen Konsumenten, aber ebenso für den Urlaubsgast, der in den Genuss von authentischen Produkten seines Urlaubslandes kommen kann. Vorrang und Vorfahrt der Regionalität! Genuss für alle Sinne! Foto: T. Anzenberger

Es ist sehr Vieles, das für die Regionalität spricht. Die Wertigkeit der Regionalität, insbesondere regionaler Lebensmittel, erfährt gerade in Krisenzeiten eine verstärkte Nachfrage durch den Konsumenten. Ob direkt beim Produzenten gekauft, Regionalität bewusst leben und dieser neue Vertriebswege ermöglichen, heißt das Gebot der Stunde!

Gerda Gratz Chefredaktion gerda@zillertalerheimatstimme.at


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ÄRZTE- UND APOTHEKENDIENST IM ZILLERTAL

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

TUX

MAYRHOFEN

ZELL/ZILLER

STUMM/FÜGEN

ZAHNARZT

APOTHEKEN

Sa 25.4.

Dr. Jutta Wechselberger Lanersbach 472 05287 86222 10.00 bis 11.00 16.00 bis 17.00

Dr. Wiltrud Wachter MAYRHOFEN Schwendaustr. 182 05285 62622 10.00 bis 11.30 16.00 bis 17.00

Dr. Wiltrud Wachter MAYRHOFEN Schwendaustr. 182 05285 62622 10.00 bis 11.30 16.00 bis 17.00

Dr. Gerald Mair FÜGEN Karl-Mauracher-W. 26 05288 63116 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. med. dent. Florian Krejci MAURACH Dorfstraße 146 05243 5006 09.00 bis 11.00

Europa Apotheke RAMSAU I. Z. 05282 2189 St. Pankraz Ap. FÜGEN 05288 6700 16.00 bis 18.00

So 26.4.

Dr. Jutta Wechselberger Lanersbach 472 05287 86222 10.00 bis 11.00 16.00 bis 17.00

Dr. Wiltrud Wachter MAYRHOFEN Schwendaustr. 182 05285 62622 10.00 bis 11.30 16.00 bis 17.00

Dr. Wiltrud Wachter MAYRHOFEN Schwendaustr. 182 05285 62622 10.00 bis 11.30 16.00 bis 17.00

Dr. Gerald Mair FÜGEN Karl-Mauracher-W. 26 05288 63116 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. med. dent. Florian Krejci MAURACH Dorfstraße 146 05243 5006 09.00 bis 11.00

Europa Apotheke RAMSAU I. Z. 05282 2189 St. Pankraz Ap. FÜGEN 05288 6700 10.00 bis 12.00 16.00 bis 18.00

Außerhalb der Öffnungszeiten ist die Europa Apotheke in Ramsau von Sa., 25.4., bis Do., 30.4., für Notfälle erreichbar.

SOZIALSPRENGEL NOTRUFNUMMERN

Zillertal TV

Sozialsprengel Mayrhofen 05285 63304-418

TV-PROGRAMM: 24.4. - 30.4.

(Mo bis Fr)

Sozialsprengel Stumm (Mo bis Fr) 05283 2020 Sozialsprengel Zell 05282 2222-20

(Mo bis Fr)

Sozialsprengel Vorderes Zillertal (Mo bis Fr) 05288 63337

Immer zur halben Stunde: It’s time for Stockanotti (Land & Leute) Immer zur vollen Stunde: Geschichten rund um die Tuxerstraße und Stillupklamm Teil 4/4 mit Franz Wechselberger (Land & Leute)

GEÄNDERTER ABGABESCHLUSS AUSGABE 18/2020 - 30.4.

Ausgabe 18/2019 - 30.4.

SCHWERPUNKT

REDAKTIONSSCHLUSS: Freitag, 24. April, 10.00 Uhr

BAUPLANUNG UND INNENARCHITEKTUR

ANZEIGENSCHLUSS: Freitag, 24. April, 12.00 Uhr

Eine ideale Plattform für Ihre Inseratschaltung.

Foto: Paul, paul.wechselberger@aon.at

BILD DER WOCHE

Blick ins frühlingshafte Zillertal.


AKTUELL IM ZILLERTAL

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PV-OG Mayrhofen – Wichtige Information

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BUCHTIPP

„Frühjahrsreise WIEN verschoben“ Aufgrund der derzeitigen Reisebeschränkungen muss unsere geplante Frühjahrsreise nach Wien (4. bis 7. Mai) verschoben werden. Neuer Termin: Montag, 19. bis Donnerstag, 22. Oktober Dazu folgende wichtige Anmerkung: Die wie in den letzten Jahren zu dieser Zeit stattfindende „Pfarrwallfahrt“ wird laut Auskunft unseres HH Pfarrers Mag. Jür-

gen Gradwohl in diesem Jahr als „Tagesausflug“ (DankesWallfahrt) zu einem anderen Zeitpunkt stattfinden (der Termin wird rechtzeitig verlautbart).

sonders ideal ist, nicht daran teilnehmen kann und die erfolgte Einzahlung zurückerhalten will, möge sich bei Obfrau Erika Gredler – Tel. 0650 / 44 22 762 – melden.

Die PV-Ortsgruppe Mayrhofen bittet daher alle für die WIENREISE angemeldeten Teilnehmer den neuen „Wienreise-Termin“ zu prüfen und vorzumerken. Wenn jemand zu diesem Zeitpunkt, der auch für eine Reise nach Wien be-

Ansonsten bleibt alles wie bereits im Programm angeführt zum gleichen Preis! Mit den besten Wünschen für eure Gesundheit Erika Gredler, Obfrau

Dominik Prantl

Tirol. Eine Landesvermessung in 111 Begriffen 86 Seiten, 34 zweifarbige Illustrationen, Tyrolia-Verlag, € 14,95

Was Sie schon immer über Tirol wissen wollten

Männerberatung bei Gewalt in der Familie – österreichweit erreichbar, regional vernetzt Ausgangsb es chrän kung, Verlust des Arbeitsalltags, Angst und Unsicherheit, Zusammenleben in oft engen Wohnverhältnissen – mit der Fortdauer dieser Maßnahmen steigt der Druck in vielen Familien, was auch in Aggression und letztlich Gewalt münden kann. Die Mehrzahl der Männer wird auch in der aktuellen Krisensituation keine Gewalt ausüben. Doch wird die überwiegende Zahl der Gewalttaten von Männern begangen. Ihre Gewalt richtet sich gegen ihre Partnerinnen, Kinder oder andere Familienangehörige. Mittlerweile hat sich eine

aktive Landschaft von Beratungsstellen und Angeboten für Männer entwickelt (siehe www.dmoe-info.at), die von immer mehr Männern in Anspruch genommen werden. Diese Einrichtungen dienen als Anlaufstellen für Männer mit Problemen und Sorgen, von Beziehungs- und Trennungskrisen über psychische Probleme bis hin zu Gesundheitsfragen – und eben auch bei Gewalttätigkeit. Mehrere österreichische Männerberatungen und Anti-GewaltEinrichtungen haben sich nun zusammengetan, um gemeinsam die „maennerinfo. at - 0720-70 44 00 – Männerberatung bei Gewalt in der

scheit T 0664 547 80 80 ı office@bg-immo.at

Familie“ (Montag bis Freitag 10.00 bis 18.00 Uhr zum Ortstarif) zu betreiben, um gerade in dieser Situation Männern rasch und wirksam Wege aus der Gewalt zu ermöglichen. Ziel ist es, Gewaltverhalten von Männern zu beenden oder besser noch, Gewalt zu verhindern, bevor sie entsteht. Alle Männer, die fürchten, gewalttätig zu werden oder bereits geworden sind, erhalten unter dieser Rufnummer rasch und kompetent Unterstützung. Nach dem Erstgespräch am Telefon wird der Anrufer an die jeweilige AntiGewalt-Beratungsstelle in seinem Bundesland vermittelt.

ten h c ö ilie m b o e Si Imm od. n Ihre aufe en? k t ver rmie e v

Humoriges Glossar über das weltweit schönste Bundesland Österreichs, treffsicher dokumentiert durch zahlreiche „augenzwinkernde“ Illustrationen. Beschreibt von Andreas Hofer über die Kurzohrmaus bis zum Großglockner nicht nur die größten Tiroler, sondern auch jene, die sich dafür halten (—>Liftkaiser, —>Bond, James). Würdigt schon allein aus Quotengründen etliche Frauen der spätestens bei Ötzi beginnenden Landesgeschichte wie Maultasch, Mölk und Frau Hitt. Blickt nicht nur hinter, sondern auch vor die Kulissen von Brenner, Nordkette und Ischgl. Birgt allerdings die Gefahr von Risiken und Nebenwirkungen wie Schmunzel-Attacken und erhellenden Aha-Erlebnissen. Nimmt vor allem aber sich selbst nicht allzu ernst. Ein Geschenk für alle, die Tirol kennen und trotzdem lieben.

immobilien auf www.bg-immo.at


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ON TOP – WIRTSCHAFT UND LEHRE

Schule für Gesundheits- und Krankenpflege – FHG Campus Schwaz

Bildungszentrum für Pflegeberufe Schwaz Sie können sich für drei Berufsbilder in der Pflege entscheiden: Der gehobene Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege mit Bachelorabschluss (BSc), die Pflegefachassistenz mit Diplomabschluss (PFA) und die Pflegeassistenz (PA).

Studiengang im Überblick Ausbildungen am Bildungszentrum Schwaz – FHG Campus Schwaz

Geschäftsführung Krankenhaus Schwaz: Mag. Margit Holzhammer, Standortleitung Campus Schwaz sowie Direktor der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege: DGKP Mag. Dr. Siegfried Steidl, Julia Schwarzenauer & Cindy French, beide Bachelor Studiengang, Krankenhausverbandsobmann und Schwendauer Bürgermeister Franz Hauser

Um diplomiertes Krankenpflegepersonal im Bezirkskrankenhaus Schwaz weiterhin zu gewährleisten, wurde im Jahr 1973 von Dipl. Sr. Rosa Amann, RN und MR DDr. Max Ciresa die Gesundheits- und Krankenpflegeschule in Schwaz gegründet. Das Bildungszentrum mit der

Schule für Gesundheits- und Krankenpflege und dem FHG Campus Schwaz hat den Auftrag, den Personalbedarf in den Gesundheitseinrichtungen und Sozialbereichen des Bezirkes Schwaz abzudecken und bietet deshalb maßgeschneiderte Ausbildungen und Weiterqualifizierungen zu Pflegeberufen an.

Wir lehren und lernen gemeinsam Im Campus Schwaz wird ein kooperativer, aufgaben- und zielorientierter Führungsstil praktiziert, bei dem im Unterricht eine Berufsethik gelebt wird, in der die Achtung vor dem Leben, der Würde und den Grundrechten des Menschen oberstes Gebot ist.

Wir entwickeln Kompetenzen und gestalten die Zukunft der Pflege Das Lehrpersonal orientiert sich an den neuesten Erkenntnissen der Pflegewissenschaft und einem fächerübergreifenden, praxisbezogenen Unterrichtskonzept, um für eine ständige Weiterentwicklung der Pflegepraxis beizutragen.

Weitere Infos unter: Bildungszentrum für Pflegeberufe am Bezirkskrankenhaus Schwaz Betriebsgesellschaft m.b.H Dr.-Körner-Strasse 2, 6130 Schwaz Telefon: 05242 600 1500 oder 1501 E-Mail: kps@kh-schwaz.at / Fax: 05242 600 1505 Homepage: www.kh-schwaz.at

FH-Bachelorstudiengang Gesundheits- und Krankenpflege Beginn: Jährlich im Wintersemester Dauer: 6 Semester Dieses Studium schließt nach sechs Semestern mit einem Bachelor in Health Studies ab. Beginn ist jährlich im Wintersemester. Bewerbungsfrist für den nächstmöglichen Studienbeginn am FHG Campus Schwaz ist Ende Juni. Ihre Berufsaussichten sind vielfältig und vielversprechend. Zu Ihren klassischen Arbeitsbereichen gehören Krankenhäuser, Gesundheitszentren, Facharztpraxen, ambulante und soziale Dienste, Alten-, Pflege- und Wohnheime. Diplom in der Pflegefachassistenz, Vollzeit Beginn: Jährlich im Oktober Dauer: 2 Jahre PflegefachassistentInnen arbeiten in interprofessionellen GesundheitsTeams und unterstützen insbesondere diplomierte KrankenpflegerInnen und ÄrztInnen in ihrer täglichen Arbeit. Der Abschluss berechtigt Sie zu pflegerischer Arbeit in Pflegeheimen, in Krankenhäusern, in Behinderteneinrichtungen und bei der Hauskrankenpflege. Pflegeassistenz, Vollzeitausbildung Beginn: Jährlich im Oktober Dauer: 1 Jahr Die Pflegeassistenz (früher Pflegehilfe) arbeitet nach der einjährigen Ausbildung zur Unterstützung des gehobenen Dienstes für Gesundheitsund Krankenpflege sowie von Ärzten. Neu am Bildungszentrum ist, dass die Weiterqualifizierung der Pflegeassistenz zur Pflegefachassistenz jetzt auch als berufsbegleitende Variante möglich ist. Pflegeassistenz, berufsbegleitend Beginn: Jährlich im Februar als Abendkurs Dauer: 2 Jahre Weiterqualifizierung der Pflegeassistenz zur Diplom-Pflegefachassistenz, Vollzeit Beginn: Jährlich im Oktober Dauer: 1 Jahr Weiterqualifizierung der Pflegeassistenz zur Diplom-Pflegefachassistenz, berufsbegleitend Beginn: Jährlich im März Dauer: 2 Jahre Heimhilfe, berufsbegleitend Beginn: Jährlich im März als Abendkurs Dauer: 1/2 Jahr HeimhelferInnen unterstützen betreuungsbedürftige Personen, die durch Alter, gesundheitliche Beeinträchtigung oder schwierige soziale Umstände nicht in der Lage sind, sich selbst zu versorgen, die aber dennoch in ihrer Wohnung oder betreuten Wohneinheit bleiben möchten.


PROFIS LERNEN VON DEN PROFIS

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GESUNDHEITS- UND KRANKENPFLEGE - KOMPETENT, AKTIV UND VERANTWORTUNGSVOLL Thomas Steinlechner, Fügen Pflegeassistenz in Vollzeit Thomas Steinlechner war nach seinem Schulabschluss längere Zeit im Gartenbereich tätig, hatte aber immer schon die Altenpflege im Fokus. Im Krankenhaus in Hall fing Thomas als Stockgehilfe an, war aber fest entschlossen, eine Pflegeausbildung zu absolvieren. Nach kurzer Überlegung absolviert derzeit Thomas mit seinem Jahrgang 50+ die einjährige Pflegeassistenz Ausbildung in Vollzeit, die zur Gänze vom Land Tirol finanziert wird. Derzeit ist Thomas Steinlechner in der SeneCura Achenkirch im Praktikum und hat nicht nur viel Freude am Beruf, sondern fühlt sich in dem angenehmen Team sehr wohl. Sonja Juen, Gattererberg Pflegeassistenz berufsbegleitend Sonja Juen ist zwar gelernte Köchin, hatte aber immer schon Wunsch, etwas in der Gesundheits- und Krankenpflege zu machen. Nachdem die Kinder groß waren, konnte sich Sonja ihren Herzenswunsch erfüllen und wurde im Franziskusheim in Fügen als Servicekraft angestellt. Derzeit besucht Sonja Montag bis Mittwoch den zweijährigen Abendkurs zur berufsbegleitenden Pflegeassistenz, jeweils von 17.00 bis 21.00 Uhr, wobei die gesamte Ausbildung vom Land Tirol finanziert wird. Sonja schätzt bei ihrer Ausbildung die verschiedenen Einblicke in die Berufspraktika wie z. B. die Akutpflege im Krankenhaus oder in die Langzeitpflege im Altersheim und Sprengel. Es sind alle Türen offen, um nach der Ausbildung in den verschiedensten Bereichen tätig zu werden. Im Franziskusheim in Fügen fühlt sich Sonja sehr wohl, denn dort findet sie ein angenehmes Arbeitsumfeld und ein nettes Team vor. Derzeit arbeitet Sonja als angelernte Pflegeassistentin im Franziskusheim, wo von der Chefetage Rücksicht genommen wird, dass sich ihre Dienstzeiten mit dem Abendunterricht in Schwaz nicht überschneiden.

Anna Steiner, Fügen Diplomausbildung zur Pflegefachassistenz Anna Steiner besuchte die Hauptschule in Fügen und danach die Ferrarischule in Wörgl. Anna hatte schon immer den Wunsch, Menschen zu helfen, war aber in ihrer Jugend noch unschlüssig, welchen Berufszweig sie einschlagen möchte. Anna nützte den „Tag der offenen Tür“ im Bildungszentrum für Pflegeberufe in Schwaz. Da gefiel es ihr auf Anhieb so gut, dass sie sich daraufhin gleich für die Ausbildung zur Pflegefachassistentin mit Diplomabschluss anmeldete. Derzeit absolviert Anna die zweijährige Diplomausbildung zur Pflegefachassistenz. Ihr Ziel nach der Ausbildung ist es, in der Langzeitpflege zu arbeiten. Entweder im Altersheim oder mit Menschen mit Behinderung. Viktoria Schragl, Mayrhofen Diplomausbildung im gehobenen Dienst Viktoria Schragl absolvierte die Fachschule für ländliches Betriebs- und Haushaltsmanagement in Rotholz und machte im Rahmen der Schule ein Praktikum im Altersheim. Bezüglich des Berufswunsches war Viktoria zuerst noch unschlüssig, aber durch das Praktikum wurde ihr Interesse an einer Pflegeausbildung geweckt. Derzeit besucht sie die Abschlussklasse der dreijährigen Diplomausbildung im gehobenen Dienst der Gesundheitsund Krankenpflege. Ihr großes Ziel ist es, nach der Ausbildung im stationären Bereich in einem Krankenhaus tätig zu werden zu können. Lena Brandacher, Pankrazberg Diplomausbildung im gehobenen Dienst Lena Brandacher absolvierte die drei jährige Fachschule in Wörgl im Zweig Gesundheit und Soziales. Durch die Fachschule wurde ihr Interesse an der Diplomausbildung im gehobenen Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege geweckt. Lena besucht derzeit das 3. und letzte Ausbildungsjahr der Diplomausbildung. Um kurze Wege zu haben, wohnt Lena im Wohnheim der Schule. Dadurch bleibt ihr neben der Ausbildung viel mehr Zeit für ihre Hobbys. Das Ziel von Lena ist, die Weiterqualifizierung zum Kinderdiplom in Innsbruck zu absolvieren.

bez. Anz.

Franziska Eberharter, Mayrhofen FH Bachelor of Science in Health Studies Franziska Eberharter besuchte das BORG in Schwaz und wusste lange nicht, welchen beruflichen Weg sie einschlagen möchte. Ihr Berufswunsch war, entweder Lehrerin zu werden, ein Medizinstudium zu besuchen oder in die Pflege zu gehen. Eine Freundin machte sie auf das Bachelorstudium Science in Health Studies aufmerksam, und durch das persönliche und überaus angenehme Vorstellungsgespräch mit Dr. Steidl, dem Leiter des Bildungszentrums für Pflegeberufe und FHG Campus Schwaz, war Franziska davon überzeugt, dass der gehobene Dienst in der Gesundheits- und Krankenpflege ihr Berufswunsch war. Franziska hat ja schon öfters gehört,

dass das Studium in Schwaz sehr familiär und angenehm ist, aber dass es so lässig ist, hätte sie nicht gedacht, wie sie heute sagt. Derzeit besucht sie das 2. Semester des Bachelorstudiums und findet die aktiven Einblicke im Praktikum jeden Tag für eine Herausforderung. Das Ziel von Franziska ist, nach ihrer Ausbildung im Krankenhaus tätig zu werden. Im Hinterkopf hält sie es auch für möglich, selbst an einer Pflegeschule zu unterrichten oder auszubilden.

Thomas Steinlechner & Sonja Juen

Franziska Eberharter & Anna Steiner

Viktoria Schragl & Lena Brandacher


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KIRCHNBANK'L

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LEBEN UND GLAUBEN Geh nur beruhigt. Die Tür steht weit offen, du wirst schon erwartet.

Exodus – Optimismus, Wachstum im Glauben Um 1250 vor Christus unter Pharao Ramses II. zog das auserwählte Volk aus Ägypten aus. Handwerk und jede Art von Fertigkeit fand sich bei den Israeliten und machte sie über mehrere Generationen unter fremder Herrschaft groß. An das geschichtliches Ereignis – den Exodus - vor rund 3250 Jahren erinnern sich noch die Christen in der Osternacht mit der Erzählung vom Durchzug durch das Rote Meer und die Befreiung aus fremder Herrschaft durch das Wirken Gottes. Als alles gut gegangen war, sang Mose mit den Israeliten dem Herrn dieses Lied; so wollen auch die Christen dem Herrn ein Lied singen, denn er ist hoch und erhaben (Ex 15). Heuer sind wir wegen der Virenplage gezwungen, viel in unseren vier Wänden zu verbleiben. Die Schulen haben noch geschlossen, viele Betriebe können nicht oder nur eingeschränkt arbeiten, zu den Festtagen hat es keine öffentlichen Messen in den Kirchen gegeben. Christus, der das neue Volk Israel nicht mehr aus der Unterdrückung des Pharao, sondern aus der Knechtschaft der Sünde befreit, hat den Tod besiegt und damit von jeder äußeren Einschränkung befreit, auf die wir ja mit einer neuen, inneren Hoffnung antworten können. Im Herrn wollen wir uns uns auch auf das Hinausgehen nach den Einschränkungen durch die Pandemie vorbereiten und freuen. Wir können uns von dem Gott, der sich den Israeliten zuwendet und sie führt, begleitet wissen; Gott hat Christus, der für uns am Kreuz gestorben ist, von den Toten auferweckt und „uns bekundet, dass er die Seinen nicht in Stich läßt“ (Hl. Josefmaria). Christus lebt in seiner Kirche, dies durch die Priester, die in allen diesen Tagen die heilige Messe feiern. „In jeder Messe ist immer der ganze Christus anwesend, Haupt und Leib“, Priester und gläubige Laien, die durch die Taufe mit dem lebendigen Christus verbunden sind, seien sie physisch anwesend oder nicht.

BERTA MITTERER „Grie Berta“

* 13.03.1935

Wir möchten ein herzliches Vergelt‘s Gott sagen: -

für die tröstenden Worte und ein stilles Gebet, für Blumen, Kränze und Kerzen, für die Gedenkkerzen im Internet, Frau Dr. Katharina Weber-Gredler und Iris, Dominike mit dem Palliativteam vom KH Schwaz, dem Sozial und Gesundheitssprengel Mayrhofen und Umgebung, der Frauenrunde Finkenberg unserem Pfarrer Dekan Edi Niederwieser, den Musikanten Martin und Werner, der Bestattung Kröll, ganz besonders an Christine und Magdalena für die liebevolle Pflege und Unterstützung, allen, die nicht dabei sein konnten und in Gedanken bei uns waren.

Die Trauerfamilien Finkenberg, im April 2020

In einer Zeit, in der die Welt stillsteht, die kaum in Worte fassbar ist, brachten uns eure mitfühlenden Gesten unsagbar viel Trost.

Lassen wir uns, wie die Israeliten, weiter von Gott führen, gibt es Hoffnung auf einen Sieg und Friede nach dem siegreichen Kampf gegen Enttäuschung, Einsamkeit und Reibereien. Christus hat jetzt sogar den leiblichen Tod erlitten und durch die Auferstehung besiegt. Der Friede kommt jetzt von innen, aus dem Herzen, damit wir mit Leib und Seele unserem Gott im gewöhnlichen Alltag folgen und auf die Stimme seines Sohnes in uns zu hören, denn wer sonst besiegt die Welt, außer dem, der glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist? (Joh 5, 15)

Vergelt’s Gott!

Hansjörg Schneeberger * 17.05.1949

Gott für die eigene Taufe danken; Taufkandidaten begleiten, eine Taufe mit Gebet unterstützen – das gehört auch zu den Früchten, die Gott in diesen Tagen seiner Kirche schenkt, auch wenn die Spendung der Sakramente durch besondere Umstände gehindert ist, wirkt Gott und es kommt die Zeit, mitzuwirken. Dr. Bernhard Augustin

† 24.03.2020

Es wäre ihm eine unbeschreibliche Ehre gewesen zu erfahren, wie viele Menschen sich mit ihm verbunden fühlten und trotz der besonderen Umstände diese Verbundenheit zum Ausdruck brachten. Wir bedanken uns für alle Zeichen der Liebe in Wort und Schrift, für Blumen, Kränze, Spenden und jedes stille Gebet. In einer Zeit, in der uns jedes Wort fehlte, waren wir überwältigt von der großen Anteilnahme.

Ihr sollt wissen, Brüder und Schwestern, dass unsere Väter (…) alle durch das Meer zogen und alle auf Mose getauft wurden in der Wolke und im Meer. (…) sie tranken aus dem geistgeschenkten Felsen, der mit ihnen zog. Und dieser Fels war Christus. Gott aber hatte an den meisten von ihnen kein Gefallen; denn er ließ sie in der Wüste umkommen. (1 Kor 10, 1-2.4-5) Der Glaube treibt dazu an, geistige Früchte zu bringen; dazu werden Gläubige in Freude ausziehen zu guten Werken im Alltag, damit alle, die [in diesen Tagen] zum Glauben an Gott gekommen sind, darauf bedacht sind, sich in guten Werken hervorzutun. Das ist gut und für die Menschen nützlich (Tit 3, 8).

† 08.04.2020

Wer so gewirkt in seinem Leben, wer so erfüllte seine Pflicht, wer so viel Liebe hat gegeben, der stirbt selbst im Tode nicht.

Danke

an Pfarrer Mag. Jürgen Gradwohl für die würdevolle Verabschiedung

Danke Danke

an Maria und Familie - Milchbar

Danke

dem Team der Intensivstation des BKH Schwaz für die fürsorgliche Betreuung

Danke

der Bestattung Kröll für eure Unterstützung

Danke

dem TVB Mayrhofen und Frau Bgm. MMag. Monika Wechselberger für den Nachruf

an Erwin Aschenwald für das Gedicht

Familie Schneeberger

Mayrhofen, im April 2020


KIRCHNBANK‘L

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Standesamtsgeschichten aus Mayrhofen In den Jahren 2008 und 2009 wurde unser im Jahre 1929 erbautes, denkmalgeschütztes Gemeindehaus umgebaut. In dieser Zeit waren unsere Büroräume im Premhaus untergebracht, nicht weit vom Gemeindehaus entfernt. Das Umsiedeln erfolgte sehr schnell, denn kein Akt oder Ordner durfte vergessen oder verlegt werden oder verloren gehen. Es war eine Glanzleistung meiner Kollegen, und schnell fühlte es sich an, als wären wir schon ewig in diesen Räumlichkeiten. Am 30.11.2007 fand im alten Sitzungs-/Trauungsaal wehmütig die letzte Hochzeit statt. Während der Umbauphase wurden die Trauungen im Alpendomizil Neuhaus im würdevollen Seminarraum „Salon“ durchgeführt. Nicht nur

auf Hochzeitsbildern, sondern auch in der Erinnerung des Brautpaares und der anwesenden Gäste, bleibt der besondere Augenblick in diesem feierlichen Salon unvergessen. Nicht jedes Brautpaar wünscht sich aber ein Brautkleid und ein glanzvolles Ambiente. Marica und Igor (Namen geändert) äußerten den Wunsch, ihre Hochzeit sehr einfach halten zu wollen. Beide kamen aus dem südlichen Nachbarland und arbeiteten schon viele Jahre hier in Mayrhofen. Obwohl sie das jugendliche Alter schon längst überschritten hatten, kamen sie mir unsagbar verliebt vor. Sie wollten gerne allein sein und sich so schnell wie möglich hier das „Jawort“ geben. Mich überraschte, dass sie ihre Do-

Hochzeit von Ulrike & Markus in der Coronazeit

Hochzeit Christiane & Thomas

kumente komplett und von einem gerichtlich beeideten Dolmetscher übersetzt, schon dabeihatten. So konnten sie einige Tage später im Premhaus ihre Ehe schließen. Meistens frage ich das Brautpaar, ob ich etwas Wichtiges, Persönliches wissen sollte, aber sie erzählten mir nichts. Am Tag der Trauung bereitete ich freudig den Tisch im Gemeinschaftsraum vor, und mit etwas Tischdekoration wurde auch dieser einfache Raum zu etwas Besonderem. Das Brautpaar kam Hand in Hand die eigens für diese Zeit angefertigte Holzstiege herauf, fein gekleidet, jedoch ohne Brautstrauß und ohne Ringe. Sie wollten es so, war auch kein Trauungshindernis, doch zwei Trauzeugen mussten hier vom Amt noch nominiert werden, denn Zeugen waren damals noch Pflicht. Sie lächelten nur ein wenig, als ich sie bat, sich zu setzen, aber beide sagten kein Wort, obwohl sie gut deutsch sprachen. Ich begann mit meiner Trauungsansprache, hielt mich eher kurz, jedoch über Treue, Vertrauen und Zeit schenken gab ich ihnen ein paar Worte mit auf ihren gemeinsamen Lebensweg. Ich bemerkte sehr schnell, dass Marica unaufhörlich Tränen wischte und Igor emotionslos nach vornegebeugt nur auf seine schwarze Hose starrte. So kam ich recht schnell zum Konsensgespräch und gratulierte anschließend, ohne besonderem Abschluss, dem neuvermählten Paar. Auch beim Abschied sprachen sie kaum ein Wort und schenkten den Trauzeugen und mir wenig Blickkontakt. Ich war irritiert und konnte nicht verstehen - sie gaben sich freiwillig und gewollt, sogar geplant das Eheversprechen, jedoch ohne sich zu freuen, ohne Glücksgefühl und Begeisterung.

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VERSTORBENE Johann Egger „Post Hansi“ 81. Lj. 14. April 2020 Zell am Ziller Reinhard Lackstätter 74. Lj. 15. April 2020 Mayrhofen Franz Schneeberger 94. Lj. 15. April 2020 Zell am Ziller Anna Pfister geb. Pair 83. Lj. 16. April 2020 Zell am Ziller Mag. Josefa Anfang 58. Lj. 16. April 2020 Ramsau im Zillertal Martin Schiestl 60. Lj. 15. April 2020 Fügen Engelbert Fankhauser „Anderl Engelbert“ 86. Lj. 18. April 2020 Tux Veronika Stock 73. Lj. 19. April 2020 Finkenberg

Das begleitete mich bis zum Einschlafen. Es vergingen dann keine drei Wochen, als ich vom Standesamt Schwaz ein Dokument zugeschickt bekam, das in mir einen großen Schock auslöste. Jetzt erst verstand ich das seltsame Verhalten des neu vermählten Brautpaares. Ich hatte nichtsahnend von Treue halten, Vertrauen schenken und viel Zeit miteinander zu verbringen gesprochen, dabei war der Bräutigam unheilbar krank gewesen. Ich hielt seine Sterbeurkunde B. Huber in den Händen.


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ANNO DAZUMAL

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Von bärenstarken Burschen! Normalerweise schlägt in dieser Jahreszeit die Stunde der Ranggler höher. Aber, was wir heuer erstmals – nach Jahrhunderten – nicht zu sehen bekommen: einen „Gauder Hogmoar“! Ja, das Ranggeln … welcher Zillertaler kennt den Ausdruck nicht? Gibt es jemanden in unserem Tal, der nicht weiß, dass das Ranggeln eine historisch gewachsene Sportart ist? Hast du gewusst, dass es Teil eines UNESCO-Kulturerbes, eine Art Kampfspiel, eine Art Ringen ist, bei dem der jeweils andere auf die Schulter geworfen werden muss? Doch egal, was man von dieser Art des Kampfsports halten mag: Das Ranggeln gehört zur Zillertaler Tradition wie unsere Tracht oder unser Dialekt. Ich hoffe, die Ergebnisse meiner dieswöchigen Recherche stoßen auf Begeisterung. Viel Vergnügen mit der historischen Beschäftigung des Ranggelsports – und noch was: meim Mal nichts über Corona!

1950

1949

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Rangglerfotos aus dem Archiv von Walter Kraiger

1964


ANNO DAZUMAL

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Die Sage von der Teufelsbrücke: 2. Kapitel

Es war an einem Samstagbend im Spätsommer. Lippal, ein rechtschaffener lustiger Bursche, der als Knecht beim Stoanerbauern oberhalb von Finkenberg im Dienst stand und sich dann und wann als Musikant ein paar Kreuzer dazu verdiente, war nach Feierabend auf dem Weg nach Jochberg zum Kirchtag, wo er aufspielen sollte. Er war spät daran, es dämmerte schon und dunkle, schwere Wolken hingen tief über Finkenberg. Grelle Blitze zuckten vom dunklen Himmel, dumpf und drohend grollte der Donner. Der Himmel öffnete seine Schleusen. Lippal kam nur langsam voran, denn der Regen hatte den Fußweg in kurzer Zeit in einen kleinen Bach verwandelt. Ein unglaublicher Wind brauste übers Land und entwurzelte krachend jahrhundertealte Linden. Die schweren Tropfen wurden durch den Gewittersturm zur Gischt und peitschten dem dahintappenden Burschen ins Gesicht. Lippal sah die eigene Hand nicht mehr vor den Augen, er ahnte nur, wo der weg sein könnte, er wusste nicht mehr genau, wo er war. Wie blind stolperte er voran, Angst, die Teufelsbrücke über die Schlucht zu verfehlen, als plötzlich ein blendend heller Blitzstrahl krachend in eine Lärche fuhr und sie zu einer lodernden Fackel werden ließ. Im rauchigen Schein des Baumes sah er den Steg, er stolperte darauf zu. Doch schon hatten die vom Himmel strömenden Fluten das Feuer wieder gelöscht und alles um ihn herum versank wieder

in der Finsternis. Keuchend blieb der Bursche steh‘n, jeder Schritt konnte jetzt sein letzter sein. Wieder fuhr ein Blitz in die Schlucht und riss die Brücke aus der Dunkelheit. Lippal sprang mit ein paar schnellen Schritten auf sie zu und packte mit seiner Hand das Geländer. Erschrocken zuckte der Bursche zusammen, im Widerschein der nun ständig niederkrachenden Blitze sah er eine Gestalt in der Mitte der Brücke stehen. Ein Mensch? Wohl ein alter Mann? Dünne, weiße, windzerzauste Haare hingen ihm in Strähnen bis auf die Schultern, eine große Hakennase prangte in seinem bleichen, furchigen Gesicht. Ein weiter Mantel umflatterte die hagere, gespenstische Gestalt, von der Gischt des Gewittersturmes umweht. Wie angewurzelt starrte der Bursche auf den Unheimlichen. Es war ihm, als würden ihm Sagen aus grauer Vorzeit zugeflüstert. Da durchzuckte ihn ein Ahnen, war plötzliche Gewissheit, welch unheimli-

che Gestalt vor ihm auf dem Steg stand. Es war der Leibhaftige! Der Bursche schlotterte am ganzen Leib, unfähig, sich von der Stelle zu bewegen, lahm vor lauter Entsetzen stand er am Rande der Brücke. Langsam kam die außerirdische Gestalt auf ihn zu, im unheimlichen Licht der zuckenden Blitze, in dem Krachen des Donners und dem Tosen des Sturmes. Plötzlich aber hielt die Gestalt inne und wandte den Kopf lauschend in Richtung Tal. Jetzt hörte es Lippal auch, das Wetterläuten von der Finkenberger Kirche her. Machtvoll und beschwörend klang die Glocke durch den Sturm. Es schien, als wolle der Sturm des Bösen mit der Glocke, die wie betend ihren Klang zum Himmel um Hilfe schickte, kämpfen. Der Sturm schien die Welt bei der Schlucht auseinanderzureißen. Ein Blitz nach dem anderen zischte in die Schlucht oder schlug mit Urgewalt am Rande der Klamm ein.

In seiner Verzweiflung, im Glaubenm einem grauenvollen Ende nahe zu sein, sank Lippal in die Knie und begann laut zu beten. Da begannen die Augen des Unheimlichen wie glühende Kohlen zu leuchten, aus seinem Maul quoll Rauch. Ein Kugelblitz krachte in etwa 100 Metern auf der anderen Seite der Schlucht nieder und raste auf den Unheimlichen zu. Der Leibhaftige schwang sich auf die feurige Kugel und sauste auf ihr mit schauerlichem Getöse in die Schlucht. Lippal kauerte am Geländer der Brücke und war eine Zeitlang unfähig, sich zu rühren. Erst nach langer Zeit konnte er wieder denken und begriff, was geschehen war. Verstört und zitternd kam er erst nach Stunden heim. Wie er den Weg nach Hause zurückgefunden hatte, wusste er nicht mehr. Lippal war von diesem schaurigen Erlebnis ein anderer geworden, ruhiger, in sich gekehrt und fromm. Einige Tage danach ging er ins „Machkammerl“ (Bastelkammer) und schnitzte auf ein Lärchenbrett folgenden Spruch:

Sei Gott, oh Herr, mit deinem Segen stets auf dieser Brug‘n zugegen! Geh‘ schnell vorbei und bleib‘ nicht lange hier, das rat ich dir!

Dieses „Larchbrett“ versah er mit einem Dach, sodass es wie ein Marterl aussah. Das befestigte Lippal an einen Eschenbaum vor der Brücke am Rande der Klamm. Nach Jahren gab es wieder einmal einen Felssturz, der riss den Eschenbaum mit dem geschnitzten Brett in die Tiefe. Foto: Maren Krings

Gut 100 Jahre gingen ins Land, und die meisten hatten fast schon vergessen, wie die Finkenberger zu ihrer Teufelsbrücke gekommen waren.

Franz Wechselberger, aufgeschrieben für meinen Enkel Rafael im November 2001

Fortsetzung folgt …


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ZILLERTALER KUCHLKASTL

G'FREIDIG G'SUND

Die Zillertaler Tourismusschulen servieren heute

Immunabwehr stärken

TOPFENSTRUDEL MIT MARILLENSOSSE

Brennnessel – Königin der Heilkräuter

Zutaten für 10 Portionen: Füllung: • 150 g Butter • 25 g Kristallzucker • 15 g Vanillezucker • 1 Zitronenschale • schaumig rühren • • • • •

100 g Eigelb (5 Stück) 500 g Topfen 350 g Sauerrahm 60 g Mehl glatt rühren und dem Abtrieb beigeben

• 150 g Eiklar (5 Stück) • 125 g Kristallzucker • Eiklar und Kristallzucker zu Schnee schlagen und vorsichtig unter die Masse heben. Backzeit: 45 min., Temperatur: ca. 170 °C Marillensoße: • 500 g Marillen (frisch oder tiefgekühlt) • 160 g Kristallzucker (Wasser nach Bedarf) • 2 EL Marillenbrand • Entkernte Marillen (oder tiefgekühlte Marillen) aufkochen, pürieren, passieren und mit Marillenbrand verfeinern. Strudelteig: • 200 g Weizenmehl glatt • ca. 100 g Wasser (lauwarm) • 1 EL Öl • 1 Ei • Prise Salz • Mehl zum Bestauben • Öl zum Bestreichen der Teigkugel • Butter zum Bestreichen des Strudels • Zutaten in der Knetmaschine rasch zu einem glatten Teig kneten und mindestens eine halbe Stunde rasten lassen. Herstellung ohne Knetmaschine: Mehl kegelartig auf der Arbeitsfläche anhäufen, einen Krater bilden. Salz, Öl, Ei sowie nach und nach Wasser beigeben und alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Eine Teigkugel formen, Teig dünn mit Öl bestreichen und zugedeckt ca. ½ Stunde bei Raumtemperatur rasten lassen. Strudelteig ziehen: Ein Tuch mit Mehl bestauben, Teig ebenfalls mit Mehl anstauben und mit dem Nudelholz gleichmäßig ausrollen. Nun den Teig mit dem Handrücken hauchdünn gleichmäßig ausziehen, dabei beide Hände verwenden. Ränder abschneiden. Tipp: Wird der Strudel gekocht (Lungen- oder Grießstrudel), so fügt man dem Teig ein Ei oder etwas Eiklar bei und verringert die Wassermenge.

Die Heilpflanze ist blutbildend, blutreinigend und entgiftend. Der Stoffwechsel wird angeregt, die Abwehrkräfte gestärkt. Die Brennnessel wird gerne für eine Frühjahrskur empfohlen. Auch Eisenmangel und Müdigkeit werden durch dieses Heilkraut behoben. Zudem ist sie milchbildend bei stillenden Müttern. Sie unterstützt die Behandlung bei Rheuma, Gicht, Arthrose, Arthritis (betroffene Stellen täglich mit frischen Brennnessel einreiben), Erkrankungen der Blase, der Niere und der Prostata. Die Brennnessel pflegt Leber und Galle und beeinflusst entzündliche Darmprozesse positiv. Sie soll auch die Wirkung der Bauchspeicheldrüse verbessern. Achtung bei Bluthochdruck. Sprich mit deinem Arzt. Inhaltsstoffe: Reichlich Spurenelemente und Mineralstoffe, organische Säuren, Flavonoide, hoher Eisengehalt, reichlich Calcium (6 x so viel wie Kuhmilch), Kalium, Kieselsäure, Vitamin A, E, B + K, Vitamin C (7 x so viel wie Orangen), wertvolles pflanzliches Eiweiß, nützliche Botenstoffe für unser Nervensystem usw. Wie immer sind diese Inhaltsstoffe roh natürlich am wertvollsten. Ernten: Zeitiges Frühjahr bis später Herbst, junge Brennnesseln, mit Handschuhen. Waschen, leicht trockenschleudern – feuchtes Tuch. Brennnessel-Kur: 3 EL frische oder 1 EL getrocknete Blätter auf ¾ l Wasser – 10 Minuten ziehen lassen. 3 - 6 Wochen täglich 3 Tassen. Zusätzlich: Frisch in kleinen Mengen ins tägliche Frischkorngericht oder in Frischkostsalate hineinschneiden. Eine „Brennnessel-Paste“ können wir nach dem Kochprozess in Kräutersoßen, Suppen, Salatdressings, für Nudel- und Reisgerichte usw. untermischen und so die wertvollen Inhaltsstoffe nutzen. Brennnesselpaste für 250 ml: 500 bis 700 g frische Brennnessel, gewaschen und grob geschnitten mit ½ Handvoll Bärlauch oder 1 - 2 Knoblauchzehen, ½ TL Kräutersalz, frisch gemahlenem Pfeffer und etwas Piment (frisch gemörsert) sowie kaltgepresstem Öl pürieren. Die Brennnesselsamen (frisch + getrocknet) vitalisieren jeden. Besonders auch geschwächte und ältere Menschen. Brennnessel-Samen mit Honig vermischen. Komm und wag es! Eine Brennnesselkur wird dich aufbauen und vitalisieren. Gabriela Gasser, Gesundheitsberaterin GGB, 0664 – 249 28 29 Weitere Rezepte: www.genussvollgesund.com

www.zillertaler-tourismusschulen.at

Quellen: https://www.naturheilt.com/heilpflanzen/brennessel.html u. a.


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Foto: Katja Zanella

Wirtschaftskammer als Anlaufstelle für Unternehmen in der Coronakrise

Auf dem Infopoint der Wirtschaftsakmmer „wko.at/corona“ wurden in den letzten 28 Tagen 1,15 Millionen Zugriffe aus Tirol verzeichnet. Das ist ein Zuwachs von rund 80 Prozent. „Unsere Mitglieder wurden stündlich upgedatet. Bei ständiger Veränderung braucht es eine Plattform, auf welcher die relevantesten Informationen auf einen Blick zur Verfügung stehen. Wir haben auf Hochdruck und mit Engagement gearbeitet und somit Vertrauen geschaffen“, erklärt Stefan Bletzacher, Leiter der Bezirksstelle Schwaz der Tiroler Wirtschaftskammer. Härtefallfonds „wko.at/haertefall-fonds“ Mit Montag, 20. April, startete die Phase 2 des Härtefallfonds mit neuen Kriterien. Beim Härtefall-Fonds wird auf den Unternehmer oder die Unternehmerin als Person abgestellt. Ein-Personen-Unternehmer, Kleinstunternehmer als natürliche Person, die weniger als zehn Vollzeit-Äquivalente beschäftigen und max. zwei Mio. Euro Umsatz oder Bilanzsumme aufweisen, Erwerbstätige Gesellschafter, die nach GSVG/FSVG pflichtversichert sind, Neue Selbstständige wie z. B. Vortragende und Künstler, Journalisten, Psychotherapeuten, Freie Dienstnehmer wie Trainer

oder Vortragende Freie Berufe (z. B. im Gesundheitsbereich). Eine Wirtschaftskammermitgliedschaft ist keine Voraussetzung. Auch eine Lockerung der Zugangsvoraussetzungen wurde vorgenommen. „Die Regierung reagierte damit auf unsere Anregungen, denn alle Selbstständigen, die Hilfe brauchen, müssen auch Hilfe bekommen“, so WK-SchwazBezirksobfrau Martina Entner. Der Antrag kann nur online gestellt werden. Basis für die Berechnung ist der Nettoeinkommensentgang (Verdienstentgang). Der Nettoeinkommensentgang aus dem jeweiligen Betrachtungszeitraum wird zu 80 % (in Sonderfällen 90 %) ersetzt, gedeckelt mit max. 2.000 Euro monatlich und unter Abrechnung der Netto-Nebeneinkünfte. Der Förderzuschuss wird über höchstens drei Monate gewährt. Für jeden Monat ist ein gesonderter Antrag zu stellen. Förderzuschüsse aus der Phase 1 werden in der zweiten Phase angerechnet. Corona-Hilfs-Fonds „wko.at/corona-hilfs-fonds“ Der Fonds steht für Unternehmen zur Verfügung, die durch Maßnahmen wie Betretungsverbot, Reisebeschränkungen oder Versammlungsbeschränkungen besonders betroffen sind. Als Instrumente werden Garantien des Bundes und

Zuschüsse für Unternehmen zugesichert. Die Hausbank bereitet gemeinsam mit den Unternehmen den Garantieantrag vor. Zuschüsse bekommen Unternehmen, deren Standort und die Geschäftstätigkeit in Österreich sind, und die Fixkosten müssen in Österreich angefallen sein. Das antragstellende Unternehmen erleidet im Jahr 2020, während der Corona-Krise, einen Umsatzverlust von zumindest 40 % der durch die Ausbreitung von COVID-19 verursacht worden ist. Beantragung der 90-/100-%-Kreditgarantien über die Hausbank seit 8. April möglich. Registrierung beim aws für Fixkostenzuschüsse sind ab Anfang Mai möglich. Als Fixkosten sind Geschäftsraummieten (wenn der Mietzins nicht reduziert werden konnte), Versicherungsprämien, Zinsaufwendungen (sofern diese nicht gestundet werden konnten),

betriebsnotwendige, vertragliche Zahlungsverpflichtungen (die nicht gestundet oder reduziert werden konnten), Lizenzkosten, Zahlungen für Strom, Gas und Telekommunikation, in den Förderrichtlinien angeführt. Zusätzlich: Wertverlust bei verderblichen/ saisonalen Waren, sofern diese während der COVID-Maßnahmen mindestens 50 % des Wertes verlieren. Bemessungsgrundlage sind die Fixkosten und Umsatzausfälle des Unternehmens zwischen 15. März und Ende der COVIDMaßnahmen. Der Antrag auf einen Fixkostenzuschuss wird über ein Online-Tool der Austria Wirtschaftsservice GmbH (AWS) gestellt. Weitere Infos: WK-Bezirksstelle Schwaz: 0590905-3710, schwaz@wktirol.at, über die WK-Hotline 0590905-1111 oder über wko. at/corona

InfoEck – telefonisch und online Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des InfoEcks, der Jugendinfo Tirol, sind seit Mitte März im Homeoffice. „Die Jugendinfo ist seit Beginn der Krise erreichbar und bietet auch künftig Informationen und Antworten auf Fragen rund um die verschiedensten Themen wie beispielsweise Jugendschutz oder Sicheres Internet“, informiert Jugendlandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf. Unter www.mei-infoeck.at/corona ist außerdem eine eigene Seite mit Informationen rund um das Coronavirus zusammengestellt worden, die laufend ergänzt und erweitert wird. Weiters bietet das InfoEck wie bisher ein umfangreiches Onlineangebot für Jugendliche, Erziehungsberechtigte und Personen, die in der Jugendarbeit tätig sind. Die Jugendinfo ist auf den sozialen Netzwerken Facebook (InfoEck – Jugendinfo Tirol) und Instagram (@infoeck) vertreten und bespielt diese regelmäßig mit Posts zu jugendrelevanten Themen. Auf der Website www.mei-infoeck.at finden sich auch Broschüren der Österreichischen Jugendinfos sowie alle Printprodukte des InfoEcks zum Download. Kontakt: info@infoeck.at oder 0699/15083515 (Di., Mi., Do. 13.00 - 17.00 Uhr). Foto: Land Tirol/Blickfamg


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Eingangs eine beruhigende Botschaft bezüglich COVID-19 in Mayrhofen. Zum Zeitpunkt der Entstehung dieser Zeilen sind wir von 34 auf 12 Personen, die positiv auf das Virus getestet wurden, gesunken. Wie diese aktuellen Zahlen zeigen, sind wir auf einem guten Weg. Lasst uns weiterhin gemeinsam an dieser Entwicklung arbeiten. Neues zur Kinderbetreuung: Grundsätzlich gilt weiterhin die Empfehlung, dass Kinder möglichst zuhause betreut werden sollen. Allerdings stellt die Marktgemeinde für systemrelevante, berufstätige Eltern und Alleinerziehende die Betreuung der Kinder sicher. Dies gilt laut Verordnung des Landes Tirol auch für Eltern, die wegen Überlastung einen Betreuungswunsch melden. Sollte jemand Bedarf haben, bitte einfach die zuständigen Mitarbeiter kontaktieren. Sie stehen gerne bereit Fragen zu beantworten und die Betreuung zu gewährleisten. Unverschuldet in finanzielle Schwierigkeiten geratene Familien haben Anspruch auf Unterstützung durch den Corona-Familienhärte-Ausgleich. Nähere Informationen auf unserer Homepage. An dieser Stelle danke ich allen Pädagogen für ihr Engagement. Zur Öffnung der Parkanlagen, Kinderspielstätten und Sporteinrichtungen gilt Folgendes: Es besteht immer noch die Verpflichtung zur generellen Schließung mit Ausnahme des Trainings für Spitzensportler. Wir erwarten jedoch in Kürze eine Verordnung des Landes zur allgemeinen Öffnung. Weiterführung des Notbetriebes im Gemeindeamt: Das Amt ist grundsätzlich immer noch geschlossen. Für dringende Fälle sind wir telefonisch nach wie vor gerne er-

reichbar (05285/64000 oder 0664/3532136 BGM). Diese Verordnung dauert mindestens bis Ende April. Zulässig sind Begräbnisse und Eheschließungen im engsten Familienkreis. Wesentlich bei allen Überlegungen ist aber nach wie vor, dass soziale Kontakte auf ein Minimum reduziert werden. „Lass Blumen sprechen“ - ist nicht nur jährliches Motto im Frühjahr, sondern soll gerade heuer jedenfalls als gutes Omen gelten. Die Planung der Bepflanzung und des Blumenschmucks in unserem Dorf ist in diesen Tagen eine besonders nette Arbeit, denn Blumen und jede andere grüne Idee erheitern das Gemüt, bringen Frische, Frohsinn und bunte Lebendigkeit. Und das brauchen wir! Deshalb wird die Marktgemeinde gerade in diesen Tagen auf eine schöne Bepflanzung nicht verzichten. Im Gegenteil! Wie schon einmal angekündigt werden auf allen Straßenlaternen - ausgehend von der ObermairTankstelle bis zur Corso-Kurve - Blumenampeln montiert, zusätzlich zu allen Beeten und Gärten sind wir dadurch um einiges an Blumenpracht reicher. Auch der TVB trägt diese Idee mit. Obmann Andreas Hundsbichler meint dazu: „Gerade in dieser schwierigen Zeit ist es um so wichtiger, unsere Straßen und Plätze und somit das Ortsbild zu verschönern.“ Hier danke ich dem Tourismusverband Mayrhofen/Hippach, der den grünen bunten Grundgedanken voll unterstützt. Auch freut sich die Marktgemeinde und der TVB über jeden gelungenen schönen Balkonblumenschmuck.

Fotos: Marktgemeinde Mayrhofen

Information aus der Marktgemeinde Mayrhofen

Hortleiterin Isolde Kainzner bemüht sich sehr um unsere junge Generation – Vergelt‘s Gott!

Für die Kindergartenleitung ist Elisabeth Eberharter im Einsatz – Besten Dank!

Direktorin Maria Valentin ist Anlaufstelle rund um Volksschulkinder – Danke dir!

Jetzt braucht es nur noch Zuversicht und Geduld. Eure Bürgermeisterin Monika Wechselberger

Mayrhofen zum Blühen bringt Mitarbeiter Christoph Wildauer – Herzlichen Dank für deinen Einsatz!


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Breitbandnetz der Marktgemeinde Mayrhofen

Schnelles Breitband-Internet für Zuhause

Wir arbeiten für euch!

Angebote für jeden Bedarf

Mitteilung über den Stand des Ausbaues des Breitbandnetzes im Gemeindegebiet und die Anschlussmöglichkeiten von einzelnen Anrainern.

Grundsätzlich gilt, bei Interesse am Glasfasernetz Mayrhofen die Marktgemeinde Mayrhofen zu kontaktieren: Tel.: 05285/64000, Ansprechperson Ing. Gerhard Raderer Dadurch kann auch der künftige Ausbau des Breitbandnetzes besser gesteuert werden.

Mit dem erfolgten Ausbau der notwendigen Rohrleitungen vom Kreisverkehr „Cicero“ bis zur Gemeindegrenze in Eckartau ist es nun mög-

lich, an das Glasfasernetz der Marktgemeinde Mayrhofen anzuschließen. Im Dezember 2019 sind die erforderlichen Glasfaserkabeln in die Hauptleitungsrohre eingebracht und bereits Häuser in Hollenzen an das Breitbandnetz angeschlossen worden. Mit Stand April 2020 sind 13 Hausanschlüsse hergestellt worden.

In Summe hat die Marktgemeinde im letzten Jahr 569.500 Euro für den oben beschriebenen Ausbau verwendet. Heuer werden wir trotz der Krise 562.000 Euro diesbezüglich in die Hand nehmen. Da die Marktgemeinde Mayrhofen nur die Infrastruktur des Glasfasernetzes errichtet und es für den Betrieb des Internets einen Provider benötigt, ist eine öffentliche Ausschreibung durchgeführt worden. Es haben sich zwei Provider beworben. Dabei handelt es sich um folgende Firmen: • Tirolnet.com Infos unter: www.tirolnet.com • Wierer GesmbH & Co KG Infos unter: www.zline.at Informationen zu den Tarifen der beiden Provider für den Internetzugang auf deren Homepage.

Im Zuge der Sanierung der Tuxer Straße wurde ebenfalls das Leerrohrsystem für den Glasfaserausbau mitverlegt. Bis auf kleine Restarbeiten ist dieses Rohrleitungsnetz fertig, und es ist auch schon mit dem Einbringen der Glasfaserkabel für die Hauptstraße begonnen worden. Im Frühsommer 2020 kann das Glasfasernetz in der Tuxer Straße in Betrieb genommen, und weitere Hausanschlüsse können errichtet werden. Die Peter-Habeler-Straße und die Pfarrer-Krapf-Straße sind nächste Bereiche, die bereits ausgebaut worden sind. In diesen Straßenzügen besteht ebenfalls die Möglichkeit, an das Glasfasernetz der Marktgemeinde Mayrhofen anzuschließen. In der Hauptstraße ist die die Hauptinfrastruktur bereits

verlegt worden. Sollte hier Interesse für einen Glasfaserhausanschluss bestehen, bitte dies beim Bauamt der Marktgemeinde bekannt geben, da die Hausanschlussleitungen noch gegraben werden müssten. Für solche Grabarbeiten muss eine Fremdfirma beauftragt werden, und das kann einige Zeit bis zur Arbeitsdurchführung in Anspruch nehmen.

Bevor die Provider ihre Anschlüsse herstellen können, muss im Bauamt der Marktgemeinde Mayrhofen eine Fertigstellungsmeldung über die durchgängige Leerrohrleitung bis ins Gebäudeinnere abgegeben werden. Dies ist erforderlich, damit auch die notwendigen Glasfasern in die Rohrleitungen eingeblasen werden. Das Fertigstellungsformular ist auf der Homepage der Marktgemeinde Mayrhofen (www.mayrhofen.tirol.gv.at/Bürgerservice/Formulare) zu finden. Für die Errichtung dieser Hausanschlussleitungen werden seitens der Marktgemeinde Mayrhofen Hausanschlusskosten verrechnet. Diese sind wie folgt in der 15. Gemeinderatssitzung am 13.06.2017 beschlossen worden: • Für Einfamilienhäuser und Privathaushalte € 150,• Für Klein- und Mittelbetriebe (bis 40 Betten) € 300,• Für Hotels und Großbetriebe, Wohnhausanlagen € 420,-


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Volksschule Mayrhofen

„Homeoffice“ Liebe Kinder, liebe Eltern! Eine nicht so einfache Zeit haben wir momentan zu bewältigen. Ob Lehrpersonen, Kinder und Eltern - für alle eine große Herausforderung. Bilder vom Lernen daheim freuen uns deshalb umso mehr. Danke für die gute Zusammenarbeit und bleibt vor allem gesund!

Fotos: VS Mayrhofen

Maria und alle Lehrpersonen

Kindergarten Stummerberg

Erlebnis auf der „Hühnerfarm“ Danke der Familie Kolb - Andreas, Monika und Marianne - für den tollen Vormittag auf eurer „Hühnerfarm“. Es war für uns ein ganz besonderes Erlebnis! Stummerberger Kindergarten

SPRUCH DER WOCHE Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.

BAUERNWEISHEIT Wenn‘s Wetter gut am ersten Mai, gibt es viel und gutes Heu.

Fotos: Kindergarten Stummerberg

Johann Wolfgang von Goethe dt. Dichter


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Brauchtumspflege im Zillertal

Grasausläuten der Schützenkompanie Fügen-Fügenberg Die Grasausläuter ziehen rund um den Georgitag im April mit Kuhglocken und Schellen von Bauernhof zu Bauernhof, um den Winter auszutreiben und das Gras aus dem Winterschlaf zu befreien. Mit ihrem Festtagsgewand, das aus einer kurzen Lederhose, einem weißen Hemd und kräftigen Schuhen besteht, ziehen die Grasausläuter durch Fügen und Fügenberg und sammeln dabei einige Euros für hilfsbedürftige Familien im Dorf. Dabei gibt es bei den Bauernhöfen neben einer kleinen Spende natürlich auch immer etwas Hochprozentiges für die Wegzehrung. Da kann es

schon einmal vorkommen, dass die Füße gegen Nachmittag etwas schwerer werden. 2019 konnten die Schützen wieder einen namhaften Betrag sammeln, der anschließend vom Fügenberger Bürgermeister Sepp Fankhauser einer bedürftigen Familie in der Gemeinde überreicht wurde.

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Liebe Carina! Iatz is so weit, die 2 isch weck, des isch oba kua groaßa Schreck. Ewig 29 sei, des geat leida nit, a wenn du gmuat hosch, des wa da Hit! Weagsch sechn, dea 30er, dea duat dia nit wea, und a die nagstn Joh kemmen mia dia jo hinterhea. Mia wünschen dia zu dein runden Feste viel Gesundheit und nua is Beste! Des wünschen dia die „hi und do Kochta Weiba“. PS: Die Feier follt wegen Corona sicher nicht aus, a bissl spata loss ma oft so richtig die Sau raus!

bez. Anz.

Die Schützenkompanie Fügen-Fügenberg, der WSV Fügen, der HC Steiner sowie Bürgermeister Sepp Fankhauser bedanken sich auf diesem Weg bei der Bevölkerung der beiden Gemeinden für die große Spendierfreundigkeit. Heuer fällt das Grasausläuten leider aus!

Unserer Chefin, Christina Wechselberger vom Scheulinghof, ein DANKESCHÖN dass du immer so korrekt bist und man auf dich als Chefin zählen kann. Du bist die Beste! Von deinen Mädels

bez. Anz.

GERLOSBERG GRATULIERT Frau Margarete Brugger „Riedl Gretl“, wohnhaft in Gerlosberg Nr. 24a, feierte am 19. April ihren 70. Geburtstag. Frau Frieda Schweiberer „Hauser Frieda“, wohnhaft in Gerlosberg Nr. 31, feierte am 23. April ihren 70. Geburtstag.

Fotos: Schützenkompanie Fügen-Fügenberg

Die Gemeinde Gerlosberg wünscht den Geburtstagsjubilarinnen auf diesem Wege nochmals alles Gute und viel Gesundheit.


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KULTUR IM ZILLERTAL

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CHORrekt

Die SEER danken mit Lied

Mit virtuellem Chor nach Texas

„Regi Regional“

Zillertaler Chor CHORrekt singt sich als virtueller Chor in die Herzen Tausender Zuhörer. 28 Audio- und 30 Videospuren, 100 Stunden Schnitt und elf GB Bildmaterial. Die jungen Sängerinnen und Sänger des Zillertaler Chores „CHORrekt“ musizieren auch in der Heimquarantäne gemeinsam und berühren derzeit mit ihrem harmonischen Chorklang Tausende Menschen weltweit auf YouTube. Ihr Cover „Run To You“ ist von der bekannten Acappella-Gruppe „Pentatonix“ höchst persönlich auf ihrer Facebook-Seite gelobt worden: „This is beautiful, CHORrekt. Another reminder that music will always be the bridge that brings us together in any situation. Thank you for sharing this incredible PTX cover of ‘Run To You’ with us! Hope you‘re all staying safe.” („Das ist wunderschön, CHORrekt. Eine weitere Erinnerung daran, dass Musik immer die Brücke sein wird, die uns in jeder Situation zusammenbringt. Vielen Dank, dass ihr dieses unglaubliche PTX-Cover von ‚Run To You‘ mit uns teilt! Ich hoffe, ihr bleibt alle gesund.“) Auch Chorleiter Thomas Waldner ist von der positiven Resonanz begeistert: „Natürlich haben wir uns erhofft, viele Rückmeldungen auf unser Video zu erhalten. Dass wir jetzt so viele Menschen damit berühren, ist überwältigend.“ Weitere Infos zu CHORrekt sowie den Link zum Video gibt es auf www.chorrekt.at

Männergesangverein Mayrhofen

Chorleiter Hans Rainer sucht Sänger Hans Rainer, Sänger, vielseitiger Musiker, Musikpädagoge und Chorleiter, seit einem Jahrzehnt Chorleiter des Männergesangvereins Mayrhofen, sucht Projektsänger.

Viele Menschen machen sich im Moment verdient im Kampf um die Gesundheit der Bevölkerung sowie die Aufrechterhaltung und Versorgung des täglichen Lebens. Dafür gebührt ALLEN großer Respekt. Die SEER möchten aber speziell jene Menschen musikalisch vor den Vorhang holen, die täglich regionale Lebensmittel und Dienstleistungen liefern. Nämlich die Landwirte, Bäcker, Metzger, Gärtner usw., die Regionalität im wahrsten Sinne des Wortes leben und das in höchster Qualität und schon lange VOR der CoronaKrise. Das Bewusstsein „man ist, was man isst“ wird gerade

in Zeiten wie diesen wieder mehr denn je zum Thema, nicht zuletzt durch die vielen Lieferservices, die regional angeboten werden. Fred Jaklitsch von den SEERn hat sich schon vor längerer Zeit darüber Gedanken gemacht, ob es wirklich notwendig ist, dass Erdbeeren um den halben Erdball fliegen müssen, um bei uns auch im Winter auf dem Teller zu landen? Das Lied „Regi Regional“, das noch vor der Krise im Sommer letzten Jahres entstanden ist, ist nicht nur aktueller denn je, es bringt es auch auf den Punkt: „Wo er recht hat, hat er recht, des Guate liegt so noh!“ Und „weil es eben nicht egal ist, wo es herkommt ... “.

Im Rahmen der in diesem Jahr geplanten musikalischen Schwerpunkte anlässlich des 90-jährigen Bestandes des Männergesangvereins findet am Sonntag, den 11. Oktober (Erntedankfest), in der Pfarrkirche Mayrhofen die Uraufführung der von Hans Rainer komponierten „ALOISIUS MESSE“ statt. Für dieses musikalische Großereignis sucht Chorleiter Hans Rainer mit dem MGV Mayrhofen Projektsänger. Eingeladen sind alle Register, jedoch hauptsächlich erster und zweiter Bass sowie zweiter Tenor. Besonders wünschenswert sind Männerstimmen umliegender Chöre, da sie „notenkundig“ sind.

Bitte kommt und helft uns, sind wir doch nur noch der einzige Männerchor im Tale! Mit eurer Hilfe etwas Schönes gemeinsam machen zu können, das ist doch sicher für alle Beteiligten und Messebesucher etwas Erhebendes! Informationen zur notwendigen Probenarbeit werden jedem Einzelnen zugestellt. Für den jubilierenden Männergesangverein Mayrhofen Hans Rainer, Chorleiter

Fotos: Simone-Attisani-Photography

Wer Interesse hat, ist herzlich eingeladen, sich bei Hans Rainer zu melden. Infos und Anmeldung unter 0699/140 63 099.


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Wir sind für Sie da! Liebe Unternehmerin, lieber Unternehmer, nutzen Sie das Info-Angebot der Tiroler Wirtschaftskammer rund um den Corona-Virus unter:

wko.at/corona Wir informieren Sie laufend über aktuelle Entwicklungen! Die Mitarbeiter der WK Tirol stehen Ihnen unter der Infoline 0590905-1111 bzw. unter der Durchwahl Ihrer jeweiligen WK-Bezirksstelle - Montag bis Freitag zwischen 8 und 17 Uhr - telefonisch zur Verfügung. Ihre Fragen zum Härtefall werden Ihnen unter der Infoline Härtefallfonds 0590905-2424 beantwortet. Ihre Tiroler Wirtschaftskammer

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Die Lehrpersonen des BRG/BORG Schwaz haben für ihre Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Bezirk eine Fotocollage mit einer Grußbotschaft aus ihrem „Homeoffice“ erstellt.

WIR GEBEN KINDERN WIEDER EIN ZUHAUSE

NDEN SPEunter

projuventute.at DANKE!

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SUCHE HÜTTEN & BAUERNHÄUSER  Wir sind wieder für euch da!

Ab sofort für Speisen zum Mitnehmen geöffnet! Dorfplatz, Zell am Ziller + 43 5282 21 0 77

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wöchentlich über 20.000 Leser treue Abonnenten von Strass bis Tux kein zufälliger Streuplan Urlauber lesen die Heimatstimme in der Zillertalbahn, bei MPREIS und in Christophorus-Reisebussen Online als E-Paper

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? a n o r o C n e g e w Arbeit verloren

Wir verhelfen Ihnen zu Ihrem Recht! Haben Sie im Zuge der Corona-Krise Ihren Arbeitsplatz verloren? Wurden Sie gekündigt oder zu einer einvernehmlichen Auflösung überredet? Hatten Sie ein befristetes Dienstverhältnis, das vorzeitig beendet wurde?

So können wir Ihnen helfen • Wir kümmern uns um Ihre Rechte • Wir kontrollieren Ihre Kündigung • Wir berechnen die Ihnen zustehenden Ansprüche • Wir machen offene Forderungen bei Ihrem ehemaligen Arbeitgeber geltend, falls gewünscht • Wir geben Ihnen bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche Rechtsschutz • Wir kämpfen für Ihr Recht nötigenfalls auch vor Gericht Was wir von Ihnen benötigen: • Ihre Kontaktdaten: Familienname, Vorname, Adresse, Telefonnummer, eMail, Sozialversicherungsnummer • Genaue Bezeichnung des Arbeitgebers und seine Adresse • Schilderung, wie es zur Beendigung kam • Ihr Kündigungsschreiben oder Ihre einvernehmliche Auflösung in Kopie • Ihren Arbeitsvertrag oder Ihren Dienstzettel in Kopie • Ihre Lohnabrechnungen in Kopie • Gibt es offene Lohnzahlungen? Wenn ja, welche? Wurden diese von Ihnen bereits schriftlich gegenüber dem Arbeitgeber geltend gemacht? • Arbeitszeitaufzeichnungen im Falle von nicht bezahlten Mehr- oder Überstunden in Kopie So kommen Sie zu Ihrem Recht: • Wir benötigen Ihre vollständigen Unterlagen per Post oder eMail • Bitte keine Originalunterlagen versenden, sondern nur Kopien! Treten Sie mit uns in Kontakt: Tel: 0800/22 55 22 -1414 oder per eMail: corona@ak-tirol.com

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ePaper der Zillertaler Heimatstimme - Ausgabe 16 2020

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