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ZILLERTALER GEMEINDEBLICK

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

14 | 2020

74. Jahrgang · Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen · Jahresabo € 35,- · Einzelpreis € 1,- · erscheint wöchentlich · 3. April 2020 · Nr. 14

WWW.WIRKAUFENIN.TIROL

Regionalität hat Vorrang – Gartenglück Hochbeet Seite 13

WIRTSCHAFT UND LEHRE

HANSJÖRG SCHNEEBERGER

BERGLÄUFER IM INTERVIEW

Erfolgreiche Lehrlinge bei Installationen Fankhauser GmbH

Nachruf von Gemeinde und TVB für ihren „Bruggn Hansjörg“

Markus Kröll stellt sich den Fragen der NMS Mayrhofen

Seite 6-7

Seite 9-10

Seite 16-17

Österreichische Post AG | WZ 02Z031716 W | nicht retournieren Marktgemeinde Mayrhofen, Hauptstraße 409, 6290 Mayrhofen


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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

IMPRESSUM Zillertaler Heimatstimme Amtsblatt der Marktgemeinde Mayrhofen Verleger und Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen 6290 Mayrhofen, Hauptstraße 409 T 05285 64000 | F 05285 64000 34 Chefredakteurin: Gerda Gratz Hersteller Satzarbeit: die praxis, Werbeagentur 6290 Mayrhofen, Schmiedwiese 173 Druck: Athesia Druck GmbH Innsbruck/Bozen Redaktion und Anzeigenannahme die praxis, Werbeagentur, Mayrhofen T 05285 62000 22 | F 05285 62000 40 redaktion@zillertalerheimatstimme.at anzeigen@zillertalerheimatstimme.at Mo-Fr 09-12 Uhr und Di-Do 14-17 Uhr Annahmeschluss in der betreffenden Erscheinungswoche REDAKTION: Montag 10.00 Uhr ANZEIGEN: Montag 12.00 Uhr Namentlich oder mit Kürzel gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder und sind von der Redaktion nicht in allen Einzelheiten des Inhalts und der Tendenz überprüfbar. Für unverlangte Manuskripte übernimmt die Schriftleitung keine Verantwortung. Nachdruck ausschließlich mit schriftlicher Erlaubnis der Redaktion. P.b.b. Erscheinungs- und Verlagspostamt 6290 Mayrhofen.

Wir bleiben dahoam! Hainzenberg Samuel und Sophia Riffnaller üben sich im „Drinnenbleiben“ und sind dabei schon ganz kreativ!

Stummerberg Lernen von zu Hause aus. Man möchte gar nicht meinen, wie viel Arbeit da anfällt.

Copyright Um urheberrechtliche Unannehmlichkeiten zu vermeiden, weisen wir darauf hin, dass der Auftraggeber bzw. Überbringer von Unterlagen für Inserate und Textbeiträge das Urheberrecht für überlassene Fotos, Vorlagen udgl. haben muss, und somit der Hersteller und Herausgeber der Zillertaler Heimatstimme schad- und klaglos gehalten wird. Geschäftsbedingungen Es gelten die Bestimmungen der „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ der Zillertaler Heimatstimme. Die jeweils aktuelle Ausgabe ist beim Herausgeber oder unter www.zillertalerheimatstimme.at einsehbar. Gender-Hinweis Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werden in der Zillertaler Heimatstimme zum Teil Begriffe wie z.B. „Mitarbeiter“ in der maskulinen Schreibweise verwendet. Grundsätzlich beziehen sich diese Begriffe immer auf beide Geschlechter.

Helmut Bischhofer, Obmann des SK Zell am Ziller, mit seinen Söhnen beim Spielen.

Kürzung von Texten Die Redaktion behält sich vor, gegebenenfalls bei redaktionellen Beiträgen und Leserbriefen Kürzungen vorzunehmen oder diese auch ganz wegzulassen. Die Platzierung und Anordnung von Texten und Fotos ist allein der Redaktion vorbehalten. Bei mehreren Fotos zu einem Text werden diese nur berücksichtigt, wenn genügend Platz vorhanden ist. Nach Redaktionsschluss eingelangte Beiträge können erst in der darauffolgenden Woche berücksichtigt werden. Abo-Service office@mayrhofen.tirol.gv.at Frau Anita Pfister-Kreidl T 05285/64000-11 Titelbild: © Gerda Gratz

Dominik und Patrick Höllwarth vom SVG Stumm Stummerberg.

SEITENBLICKE


AUFBLATT‘LT

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Oh du lieber Augustin!

Aber was würde Augustin heute singen? „Die Wirtschaft, der Tourismus ist hin, über uns die Geier von Amazon und Zalando ziehn?“ Denn das heimtückische Virus gibt denen Nahrung. Stoff, aus dem unsere Träume sind. In Quarantäne verharrend wollen wir auch weiterhin alles haben. Das ist einmal mehr die Stunde, der im Internet agierenden Großkonzerne,

der digitalen Wirtschaft und zugleich die Stunde unserer Wahrheit. Die Quarantäne absitzend, surfen wir durch die Welt, bestellen bequem und lassen es geschehen. Wir brauchen nur mehr kurz die Haustür zu öffnen und unser Kauf-Gen ist befriedigt. Aber halt! Muss das jetzt wirklich sein? Wollen wir das weiterhin so unterstützen? Unsere heimischen Geschäfte und Anbieter haben zwar geschlossen, aber die aktuelle Situation eröffnet auch ihnen neue Möglichkeiten des Vertriebes. Neue Lieferkanäle sind gerade im Entstehen und bestehende formieren sich besser. Neue, gebündelte Kräfte wirken. Das Regionale muss vermehrt einen besonderen Stellenwert in unseren Köpfen

bekommen. Der ökologische Sinn, dass das Geld beim regionalen Händler besser ausgegeben ist, als bei einem multinationalen Konzern, sollte das Fazit der aktuellen Krise sein. Die beispiellosen Hilfspakete der Bundesregierung alleine werden nicht langen. Denken wir um, und arbeiten wir vor allem nach der Krise an noch besseren Antworten für unsere heimische Wirtschaft! Es wird eine neue Einstellung zum Leben brauchen! Wir haben die Wahl, in welchen Stoff wir uns kleiden! Geben wir der Regionalität in all ihren Facetten einen garantiert kommenden Auftritt auf der Bühne unseres Lebens! „Oh du lieber Augustin, Rock ist weg, Stock ist weg, Augus-

tin liegt im Dreck, oh du lieber Augustin, alles ist hin.“ Foto: T. Anzenberger

Unsere erfolgsverwöhnte Tiroler Wirtschaft ist in großer Not. Kleinbetriebe bangen um ihre Existenz. Handwerker, Dienstleister, Gewerbebetriebe, Gastronomen, Hoteliers, Freizeitunternehmen, Eventorganisationen, um nur einige aufzuzählen, sie alle trifft die aktuelle Misere hart, besonders hart. Die kleinstrukturierte Wirtschaft, unser Erfolgsmodell, bangt um ihre Existenz. Das, was uns bisher so stark machte, auszeichnete, unser Dauerbrenner „heimische starke Wirtschaft“ implodiert. Das Möbelstück vom Tischler schläft seinen wochenlangen Traum, und das gebraute Bier für das große Frühlingsfest bekommt seinen diesjährigen Auftritt auf der Wiese nicht. Weltkulturerbe hin, Weltkulturerbe her. Das Erbe dieser Krise werden wir lange spüren.

Foto: Gerda Gratz

Der liebe Augustin würde garantiert aus unserer Not eine Tugend machen, zumindest musikalisch. Der Bänkelsänger, Dudelsackspieler und Stegreifdichter war im pestgeplagten Wien des 17. Jahrhunderts ein wahres Original. Mit Humor begegnete der tüchtige Trinker, von Spelunke zu Spelunke ziehend, den Nöten der Gesellschaft. An Galgenhumor fehlte es ihm nicht, denn mit seinen spöttischen Liedern traf er auf den Nagel seiner Zeit.

Gerda Gratz Chefredaktion gerda@zillertalerheimatstimme.at


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Sa 4.4.

So 5.4.

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ÄRZTE- UND APOTHEKENDIENST IM ZILLERTAL

TUX

MAYRHOFEN

ZELL/ZILLER

STUMM/FÜGEN

ZAHNARZT

APOTHEKEN

Dr. Peter Peer Juns 592 05287 86180 10.00 bis 11.00 16.00 bis 17.00

Dr. Wiltrud Wachter Schwendaustr. 182 05285 62622 10.00 bis 11.30 16.00 bis 17.00

Dr. Wiltrud Wachter Schwendaustr. 182 05285 62622 10.00 bis 11.30 16.00 bis 17.00

Dr. Günter Lechner FÜGEN Karl-Mauracher-W. 1 05288 20616 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. med. univ. Franz Brunner VOMP Dorf 17 05242 63511 09.00 bis 11.00

Dorf-Apotheke FÜGEN 05288 63818

Dr. Peter Peer Juns 592 05287 86180 10.00 bis 11.00 16.00 bis 17.00

Dr. Christian Schimanek Ärztehaus Ramsau Ramsau i.Z. 160 05282 4939 10.00 bis 12.00 16.00 bis 17.00

Dr. Christian Schimanek Ärztehaus Ramsau Ramsau i.Z. 160 05282 4939 10.00 bis 12.00 16.00 bis 17.00

Dr. Günter Lechner FÜGEN Karl-Mauracher-W. 1 05288 20616 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. med. univ. Franz Brunner VOMP Dorf 17 05242 63511 09.00 bis 11.00

Europa Apotheke RAMSAU I. Z. 05282 2189 16.00 bis 18.00 Dorf-Apotheke FÜGEN 05288 63818 Europa Apotheke RAMSAU I. Z. 05282 2189 10.00 bis 12.00 16.00 bis 18.00

Außerhalb der Öffnungszeiten ist die Dorf-Apotheke in Fügen von Sa., 4.4., bis Fr., 10.4., für Notfälle erreichbar.

SOZIALSPRENGEL NOTRUFNUMMERN

INFORMATIONEN NOTRUFNUMMERN DER TAFEL MAYRHOFEN & UDERNS

Sozialsprengel Mayrhofen (Mo bis Fr) 05285 63304-418

Tafel Mayrhofen: Ausgabeöffnungszeiten: ab 10. April 2020 wieder jeden Freitag von 14.00 bis 15.00 Uhr im “Alten Schulhaus”, 1. Stock. Infos: Helene Partoll 0664 5784104 und Maria Rauch 0664 2141984.

Sozialsprengel Stumm 05283 2020

(Mo bis Fr)

Sozialsprengel Zell (Mo bis Fr) 05282 2222-20

Tafel Uderns: Ausgabeöffnungszeiten: ab 10. April 2020, wieder jeden Freitag von 15.00 bis 17.00 Uhr im Caritas Zentrum in Uderns. Infos: Margit Troppmair 0664 73910047.

Sozialsprengel Vorderes Zillertal (Mo bis Fr) 05288 63337

Fällt der Freitag auf einen Feiertag, findet die Ausgabe bereits am Donnerstag statt.

CORONAVIRUS CORONAVIRUS INFO Info

Zillertaler Heimatstimme, Ausgabe 15/2020 - 10.4.

SCHWERPUNKT GARTENGESTALTUNG GARTENMÖBEL, TERRASSE Eine ideale Plattform für Ihre Inseratschaltung.

BILD DER WOCHE

Für Menschen mit Symptomen nach Reisen und/oder Kontakt mit bestätigtem Corona-Fall: 1450 Online-Schnelltest vor Anruf: https://corona.leitstelle.tirol Kostenlose 24-StundenHotline des Landes Tirol: 0800/80 80 30 Foto: Paul, paul.wechselberger@aon.at – aus dem Archiv 2017

Kostenlose 24-Stunden-Infoline der AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit): 0800/555 621 Telefonseelsorge: 142 Weiterführende Informationen unter: www.tirol.gv.at/coronavirus sowie www.ages.at/ themen/krankheitserreger/ coronavirus/ und in der Land-Tirol-App.

Der Krokus blüht am Kleinschwendberg.


AKTUELL IM ZILLERTAL

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AK Tirol

Tipps für Mieter und Vermieter Was tun, wenn gerade jetzt der Mietvertrag ausläuft? Die AK Tirol rät Vermietern, die Mietverhältnisse um weitere drei Jahre schriftlich zu verlängern oder den Mietern allenfalls Räumungsaufschub bis ins Jahr 2021 zu gewähren.

den Mietern, die in diesen Tagen aufgrund der verordneten Ausgangssperre ja nicht einmal eine neue Wohnung besichtigen könnten, sondern auch den Vermietern, für die eine Neuvermietung deshalb ebenfalls problematisch ist.“

„Wir rufen die Vermieter und Mieter dazu auf, diesen Tiroler Weg des Miteinanders zu gehen, aufeinander zu schauen und solidarisch zu handeln“, so AK-Präsident Zangerl. „Ich bin überzeugt, dass in vielen Fällen eine gute gemeinsame Lösung möglich ist. Das hilft nicht nur

Ausführlichere Infos der AKWohnrechtsexperten für Mieter und Vermieter sowie alle Musterschreiben auf: www.aktirol.com Für Fragen rund um Corona und Wohnen: 0800/22 55 22 – 1717, wohnen@ak-tirol.com

26. Alpenregionstreffen verschoben

„Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht“, erklärt der Hauptmann der Schützenkompanie St. Martin in Passeier, Armin Oberpran-

tacher, „trotz anfänglichem Optimismus haben wir uns nun aber nach Rücksprache mit den zuständigen Behörden, den Schützenbünden der Alpenregion und den unzähligen Mitorganisatoren dazu durchgerungen, das Fest rechtzeitig abzusagen und einen neuen Termin für das nächste Jahr festzulegen.“ Das Alpenregionstreffen mit dem „Psairer Musikfestival“ wird von 22. bis 25. April 2021 stattfinden. Bereits gekaufte Tickets für die Konzerte sind auch für nächstes Jahr noch gültig.

Gauder Fest 2020 abesagt! Aufgrund der Entwicklungen rund um COVID-19 muss das Gauder Fest heuer abgesagt werden. Österreichs größtes Frühlings- und Trachtenfest hätte von 30. April bis 3. Mai stattgefunden. Jetzt heißt es „Treff ma ins am Gauder“ von 28. April bis 2. Mai 2021. Bereits gekaufte Karten und Sitzplatzreservierungen werden auf das Gauder Fest 2021 übertragen oder auf Wunsch rückerstattet.

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KW16: GEÄNDERTER ABGABESCHLUSS Abgabeschluss für die KW 16 aufgrund der Osterfeiertage ist am Freitag, 10. April Redaktion: 10.00 Uhr | Anzeigen: 12.00 Uhr

Der Virus Die Sunne scheint, all‘s wars all‘s ban Olt‘n, die Vögelan singen, die ert‘n Bliamlan sein a nimma zin aufhalt’n, all‘s ist ban austreib‘n und kemmen, und mir Mensch‘n miass‘n ins auf oanmol z‘rugge nemmen. Dehoame miass‘ma bleib‘n, wia söll‘n mir ins die Zeit vertreib‘n? Mir sein ja gewäht zu hast‘n und zu eil‘n, auf oanmal soll man nix mehr schaff‘n, man will ins nimma auf die Straße lass‘n. Alles ist so still und leise, koa Mensch ist auf der Reise. Quarantäne hoaßt man den Zuastand, für ins freie Leute völlig unbekannt. Das „Eingspartsein“ halt ma fast nit aus, mit aller G‘walt möcht ma aus‘n Haus. Fürs Fast‘nopfer ist a scho g‘sorgt: Koane B‘suache, koane Partys, koane Kaffeekränzchen, nindert hinfahr‘n, koane Karterab‘nde, koa Einkaffsbumm‘l, koa Gog’nhacht, ja grad no dahoame putz‘n, Schuber aufraumen und ummasums‘n ... und oft miass ma no toole zufried’n sein, wenns ins nit derwischt. März 2020 – erna sch.

SIE brauchen Hilfe? SIE möchten helfen?

SCHAU auf → sam-app.info – der Plattform für Nachbarschaftshilfe. Herunterladen. Anmelden. Mitmachen. Gemeinsam sind wir stark!

HYPO TIROL. Wir helfen mit. Es ist schön, Ihre Bank zu sein. Geschäftsstelle Zillertal T. +43 (0) 50700–7400 hypo.zillertal@hypotirol.com hypotirol.com


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ON TOP – WIRTSCHAFT UND LEHRE

Installationen Fankhauser GmbH Fotos: Die Fotografen, Installationen Fankhauser GmbH

Wer dagegen lieber monatlich etwas mehr im Geldbörsl haben möchte, der bekommt von uns 100 Euro netto mehr als Lohn ausbezahlt. Damit unsere Lehrlinge auch für die Berufschule bestens vorbereitet sind, haben wir eigens eine Lehrwerkstatt eingerichtet. Dort können die Lehrlinge üben, um bestens für den Berufsschulalltag vorbereitet zu sein.

Firmengründer Siegfried Fankhauser, Landesrätin Patricia Zoller-Frischauf, Inhaber Bernhard Fankhauser mit Prokurist Klaus Wurm

Zillertaler Handwerkstradition mit Handschlagsqualität mit über 50 Jahren Erfahrung, Kompetenz, Pünktlichkeit, Sauberkeit und Flexibilität. „Unser 50-jähriges FirmenJubiläum gab uns allen Grund zum Feiern“ – und ich möchte mich in diesem Zuge bei all unseren treuen Kunden und meinen verlässlichen und hochmotivierten Mitarbeiterninnen und Mitarbeitern ganz herzlich bedanken! Mit Know-how, Liebe zum Detail und zukunftsorientierter Technik stehen wir für Installationen aus den Bereichen Heizung, Lüftung, Kühlung, Schwimmbäder, Sanitäranlagen sowie Lösungen rund um erneuerbare Energien, Biomasse, Solar- & PhotovoltaikAnlagen. • 1968 Gründung durch Siegfried Fankhauser. • 1999 übernimmt Sohn Bernhard den Betrieb. • 2000 Die Firma etabliert sich als Solar- und Photovoltaik-Spezialist im Zillertal. • 2012 Die Schwimmbadfirma Famos wird in die Installationen Fankhauser übernommen. • 2018 Das 50-jährige Firmenjubiläum wird gefeiert.

Vom Installateur zum Prokuristen Dass man als Installateur auch Aufstiegsmöglichkeiten hat, zeigt das Beispiel von Klaus Wurm. Klaus hat 1997 bei der Firma Fankhauser mit der Lehre als Installateur begonnen und diese nach 3 ½ Jahren mit der Gesellenprüfung abgeschlossen. Mit Fleiß und Ergeiz hat sich Klaus in den folgenden Jahren stetig weiterentwickelt und nach einigen Jahren seinen Berufsweg mit der Meisterprüfung mit Auszeichnung abgeschlossen. Seither ist Klaus Wurm für die technische Bau- und Projektleitung zuständig. Seit 2018 ist Klaus Wurm Prokurist (die Rechte Hand vom Chef) der Firma Fankhauser Installationen. Deine Karriere bei Installationen Fankhauser Am Ende der Schulzeit wissen viele Jugendliche oft noch nicht, wohin ihre Richtung gehen soll. Als Ausbildungsbetrieb bieten wir deshalb den Schülern und Schülerinnen noch während ihrer Schulzeit (Ferien) die Möglichkeit, einmal für ein oder zwei Wochen in unseren Betrieb hineinzuschnuppern.

Anrechnung von deinen Schulbesuchen Der Besuch einer Schule, die eine dem Lehrberuf entsprechende fachliche Ausbildung bietet, kann auch zu einer Anrechnung auf deine Lehrzeit führen. LEARNING BY DOING • Installations- und Gebäudetechniker/in • Bürokaufmann/frau • Lagerlogistiker/in ROOKIE-PROGRAMM Jedem Lehrling stellen wir ab dem ersten Arbeitstag ein neues Kleinmotorrad zur Verfügung, das er oder sie dann auch nach der Lehrzeit behalten kann.

Kameradschaft und Teamarbeit haben bei uns einen besonders hohen Stellenwert. Wir veranstalten daher für unsere Mitarbeiter/-innen laufend verschiedene Teamevents wie z. B. Rodeln, Skitag, Ötztal Arena, Erlebnispark Spieljoch, Canyoning in Ginzling, Grillfeste, um nur einige zu nennen. Unseren Mitarbeitern stehen auch kostenlose Eintrittskarten im VIP-Bereich bei WSG Wattens, bei den Innsbrucker Haien und bei den Volleyballern zur Verfügung.

Installationen Fankhauser GmbH Knappenweg 5 | 6263 Fügen Tel. 05288/62593 Servicehotline 0664/3587876 office@fankhauser.co.at www.fankhauser.co.at


PROFIS LERNEN VON DEN PROFIS

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DER MENSCH, DER MITARBEITER IM MITTELPUNKT Dominik Stadler

LEHRLING - Konstrukteur für Gebäudetechnik Dominik ist sich in seiner Berufswahl unsicher gewesen, und so hat er in den Ferien bei verschiedenen Firmen geschnuppert - so auch bei der Firma Fankhauser, wo er dann nach seiner Schulzeit auch mit der Lehre als Konstrukteur und Gebäudetechniker angefangen hat. Heute, 1 ½ Jahre später, taugt es im noch volle wie er sagt. Er schätzt vor allem das coole Team und das selbstständige Arbeiten.

Michael Kob

LEHRLING - Installateur und Gebäudetechnik Michael ist in seiner Schulzeit eher „a fauler Hund“ gewesen, wie er sagt, hat aber in seiner bis jetzt zweijährigen Lehrzeit die 1. und 2. Berufsschule nicht nur mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen, sondern auch beim 2. Lehrlingswettbewerb die Auszeichnung in Silber errungen, was in sichtlich stolz macht. Michael schätzt die körperliche Arbeit und die immer neuen technischen Herausforderungen. „Es ist genau so geworden, wie ich es mir vorgestellt habe“, so Michael.

Fabian Rieder

GESELLE - Installateur und Gebäudetechnik „Vor gut fünf Jahre habe ich bei der Firma Installationen Fankhauser als Lehrling angefangen. Durch mein handwerkliches Geschick von diversen Schraubereien an meinem Kleinmotorrad konnte ich mich in der Firma gleich gut einarbeiten. In der Folge ließen mich meine Lehrmeister kleinere Arbeiten selbstständig durchführen, was mir natürlich sehr taugte. Als Wertschätzung bekam ich nach meiner Lehrabschlussprüfung von meinem Chef ein eigenes Firmenauto, was mich total unabhängig machte.“

Patricia Held

Sekretariat und Empfang Patricia hat nach ihrer Schulzeit die Fachschule in Zell besucht, wo es ihr aber überhaupt nicht gefallen hat. Von ihrer Freundin hat Patricia erfahren, dass bei der Firma Installationen Fankhauser eine Stelle im Sekretariat frei würde und dass es da so lässig sei. Jetzt ist Patricia schon über vier Jahre im Unternehmen und total happy.

19 68 - 20 18

IHR INSTALLATEUR AUS FÜGEN - DAS GANZE JAHR FÜR SIE BEREIT!

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bez. Anz.

A-6263 Fügen · Knappenweg 5 · t. 05288/62593 · office@fankhauser.co.at · www.fankhauser.co.at


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VERSTORBENE

Es wird Ostern sein, und wenn auch erst mitten im Sommer!

Theresia Schiestl geb. Fleidl „Gasteig Thresal“ 93. Lj. 23. März 2020 Ramsau Elsa Ausserladscheider geb. Wildauer 86. Lj. 24. März 2020 Zellbergeben Hansjörg Schneeberger „Bruggn Hansjörg“ 71. Lj. 24. März 2020 Mayrhofen Ludwig Kröll Meztger Ludwig 86. Lj. 25. März 2020 Mayrhofen Herbert Hochmuth 92. Lj. 23. März 2020 Bruck a. Z. Hubert Dornauer 63. Lj. 24. März 2020 Fügenbeg Maria Gruber geb. Reiter 62. Lj. 26. März 2020 Fügenberg Josef Kreutner „Seppl“ 62. Lj. 26. März 2020 Schlitters Christine Stiper geb. Norz 63. Lj. 27. März 2020 Hainzenberg Ottokar Kob Ehrenoberleutnant 81. Lj. 27. März 2020 Uderns Ida Hell geb. Dornauer „Metzger Ida“ 94. Lj. 28. März 2020 Uderns

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Es ist momentan eine schwierige Zeit! Jemand hat mir gesagt: „Das war noch gar nie, dass es „kua Kirchn“ gibt, nicht mal zu Kriegszeiten.“ Ja, es ist wirklich komisch, wenn man auf die Straße schaut, und es sind kaum mehr Menschen zu sehen. Jedoch das bedeutet, dass sich die Menschen vor der momentanen Situation schützen, was auch gut ist. Eine traurige, zugleich wunderbare und hoffnungsvolle Zeit steht uns bevor, die Kartage und Osterzeit. Beginnend mit dem Palmsonntag, der Einzug in Jerusalem, alle Jubeln und rufen „Hosianna in der Höhe“. Sie breiten ihre Mäntel aus und legen Zweige für Jesus auf die Straße. Ein Zeichen der Freude, des Glücks, vielleicht auch der Überschwänglichkeit. In der Heiligen Schrift lesen wir, wie es zum ersten Aufruhr kommt, „die Tempelreinigung“ durch Jesus. Für Jesus kann es so nicht weitergehen, der heilige Ort wird zu Markthalle, Geld zählt mehr als Glaube. Er wirft die Händler aus dem Tempel, er randaliert richtig, was natürlich die Hohepriester und die Schriftgelehrten verärgert. Jesus trifft sich „zum letzten Abendmahl“ mit seinen Freunden und gibt ihnen ein wunderbares Zeichen mit, „die Fußwaschung“, dies mit dem Auftrag, „dient einander so wie ich euch gedient habe“. Das gemeinsame Mal mit den Worten, „nehmet und esset, tut dies zu meinem Gedächtnis“, das ist die Erinnerung an Jesu Leben und Tod

und die Danksagung Gottes. „Der Leidensweg Jesu“ beginnt. Mit dem Verrat Judas an die Schriftgelehrten kommt das Rad ins Laufen. Das „Gebet am Ölberg“, die Verzweiflung, die Jesus Blut schwitzen lässt und der Zuspruch Gottes durch einen Engel. „Der Kuss auf die Wange“, „die Heilung des Soldaten“, dem Petrus ein Ohr abgeschlagen hat. Die „Verleugnung durch Petrus“ und die „Folterung Jesu“ bis hin zum Weg auf den Berg Golgota, wo „Jesus gekreuzigt“ wird. „Der Tod Jesu“ am Kreuz mit den Worten „Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“. Der Leichnam wird in ein Felsengrab gelegt. Drei Tage Stille, Ruhe, bis die Frauen zum Grab gehen, um den Leichnam Jesu zu balsamieren. „Das Grab ist leer, was sucht ihr den Lebenden bei den Toten.“ Nun ein kurzer Vergleich mit unserer heutigen Situation. „Der Palmsonntag“: Die Feste, die Partys, die großen Veranstaltungen, der viele Tourismus, die Ausgelassenheit, die Überschwänglichkeit des Lebens. „Die Tempelreinigung Jesu“: Es ist genug, so kann es nicht mehr weitergehen. Der viele Verkehr, die verschmutzte Umwelt, alles immer noch schneller, noch besser und noch mehr. „Der Leidensweg Jesu“: Plötzlich kommt Spannung auf, wir hören von einer Krankheit, weit weg von uns in China. Sie kommt jedoch schnell näher, und wir haben noch zwei, drei Tage Zeit, um rasch noch einiges es zu erledigen, der so manch letzte Weg in die Schule, in die Arbeit. Das Wort „Quaratäne“, es bedeutet, es wird vieles geschlossen, die Tourismusbetriebe, die Gasthäuser, Bergbahnen,

die Geschäfte für den sonstigen Bedarf, so manche Firmen, die Schulen. Gottesdienste und viele Veranstaltungen, wie zum Beispiel die Erstkommunionen und Firmungen, werden verschoben oder abgesagt. „Der Tod Jesu am Kreuz“: Es gibt viel Angst, Not und Elend um uns. Tränen, Übermüdung und Hilflosigkeit. Überforderung in den Familien und die Einsamkeit. „Die Grabesruhe“: Der Tag der Ruhe, der Stille, es wird ruhig um die Menschen. „Der Weg der Frauen zum Grab Jesu“: Doch langsam, ganz langsam kommt Licht auf uns zu. Wir hören die Vögel singen, die Natur sprießt, wächst und gedeiht. Begegnungen finden auf anderen Wegen statt. Man denkt an die älteren Menschen, die alleine sind, ruft sie öfter an als sonst. Es wird der Gottesdienst vermisst. Die Kinder lernen und spielen mit den Eltern zu Hause. Es gibt viele Menschen, die helfen wollen und solidarisch sind. „Die Auferstehung Jesu“: Wenn alles vorbei und der Kelch an uns vorüber ist, wird es eine Auferstehung sein, ein Fest mitten im Alltag. Wir werden sehen, wie wunderbar unsere Welt ist, voller Leben und Hoffnung. Die Freunde, die Menschen und das Leben werden wieder geschätzt. „Es wird Ostern sein, und wenn auch erst mitten im Sommer!“ Alles Gute für die kommende Zeit! Wenn ihr hinausgeht (alleine oder mit der Familie), dann vielleicht einen Sprung in die Kirche, dort liegen Gebete, Ostergrußkarten und Ausmalbilder für euch bereit. Dipl.-Pass Doris Stadlmair


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Hansjörg Schneeberger – ein Nachruf

„Früh vollendet, hat er doch ein volles Leben gehabt.“ Immer das Beste gewollt, immer das Beste gegeben, uns wurde das Beste genommen, uns fehlt dein Herz, deine Liebe, dein Frohsinn, DU!

...und wir dachten, wir hätten noch so viel Zeit...

Es ist jedes Mal etwas Erschütterndes, wenn man vom Ableben eines bekannten und sehr beliebten Bürgers hört. So geschehen letzte Woche, als die Nachricht durchs Dorf eilte, Hansjörg Schneeberger – „Bruggn Hansjörg“ – ist verstorben. Sein Leben war geprägt von unendlichem Fleiß und persönlichem Einsatz für sein Hotel, für den Gasthof Brücke. Mit Weitblick und Wagemut entwickelte er seinen Betrieb weiter, den er nach dem ebenfalls raschen Ableben seines Vaters in jungen Jahren über-

Für Hansjörg Im Himmel gibt’s ein Sternhotel – die Alm ist weiter drobm – dort darf der Hansjörg ab jetzt Bauer sein und im Hotel der Gastronom. Er schaut herunter zu den Seinen – mir geht’s hier oben recht gut – bitte stellt das Lachen vor dem Weinen, nur er allein weiß, was er tut! Letzte Grüße Erwin

nommen hatte. Eine nicht mindere beispielhafte Tatkraft besaß er auch hinsichtlich der Landwirtschaft. Seine Leidenschaft galt hier in erster Linie der Braunviehzucht, die er als langjähriges Vorstandsmitglied des Tiroler Braunviehzuchtverbandes entscheidend mitgetragen hatte. Ebenfalls große Anerkennung erfuhr er diesbezüglich als international agierender Preisrichter (Europaschau Rotholz und Paris), wodurch er auch weit über Tirols Grenzen hinaus Bekanntheit erlangte. Was den lieben Hansjörg besonders auszeichnete, waren seine Fröhlichkeit und sein heiteres Wesen. Und in den Genuss dieser angenehmen Charakterzüge kamen seine über alles geliebte Familie, seine Gattin, seine Kinder und Enkelkinder und seine vielen Freunde. Die Marktgemeinde möchte auf diesem Wege noch einmal betonen, dass wir die großen Leistungen unseres „Bruggn Hansjörg“, eines wertvollen Touristikers, stets würdigen. Wir werden das gute Ansehen des lieben Verstorbenen, seine Gastfreundschaft, seine Liebenswürdigkeit und seinen Sinn für Familie und Landwirtschaft stets in Ehren

Unfassbar für uns alle geben wir die traurige Nachricht, dass mein geliebter Mann, unser herzensguter Vater und Opa, Schwiegervater, Bruder, Schwager, Onkel, Cousin, Göte und Neffe, Herr

Hansjörg Schneeberger „Bruggn Hansjörg“ Gast- und Landwirt

nach kurzer schwerer Krankheit, versehen mit den hl. Sterbesakramenten, im 71. Lebensjahr, für immer von uns gegangen ist. Aufgrund der besonderen Umstände verabschieden wir uns im engsten Familienkreis. Es wird zu einem späteren Zeitpunkt ein feierlicher, festlicher Gottesdienst stattfinden. Wir danken für ein stilles Gebet und liebevolle Gedanken an unseren Hansjörg. Du wirst immer in unseren Herzen bleiben! In Liebe und Dankbarkeit: Deine Frau: Anna-Maria Deine Kinder: Nicola mit Klaus, Daniela mit Andreas, Hannes mit Ursula, Sabrina mit Hannes und Thomas Deine Lieblinge: Christina, Maximilian, Lukas, Lisa-Marie, Lea-Jolie, Lionel, Louis und Noah Deine Geschwister: Paul mit Gitti, Helga mit Rudi, Siegi mit Gabi, Herbert mit Irmi, Mia mit Stefan, Rudi mit Roswitha und Rosi Deine Gotenkinder: Hansjörg und Michael Im Namen aller Verwandten und Freunde. Mayrhofen, Ginzling, Ramsau, Kaltenbach, Schwendberg, Neukirchen, Niederau, Bichl, Burgstall, Sölden, am 24. März 2020 Anstelle von Kränzen und Blumen bitten wir um eine Spende an den Sozial- und Gesundheitssprengel Mayrhofen und Umgebung, Raiba Mayrhofen, IBAN: AT63 3627 4000 0002 8407, BIC: RZTIAT22274.

und bester Erinnerung halten. Und eines kann der Familie gewiss sein: Ihr steht in eurem Leid nicht allein da. Viele zeigen ihr Mitgefühl und sind in der Trauer mit euch verbunden. Das mag euch Trost sein. Eines möchte ich noch anfügen: Für den erst 70-jährigen

„Schnee“, wie er so liebevoll von Freunden und Bekannten genannt worden ist, soll das Wort der Schrift gelten: „Früh vollendet, hat er doch ein volles Leben gehabt“ (Weish 4,13). Eure Bürgermeisterin, Monika Wechselberger


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Gottesdienstordnung in Mayrhofen & Brandberg

Pfarren Ried-Kaltenbach und Uderns

Ich feiere jeden Tag eine heilige Messe in den Anliegen der Pfarre. Allerdings ohne Teilnehmer. Die Kirche bleibt für das persönliche Gebet geöffnet. Die Gottesdienste bitte ich, im Gebet zu begleiten oder auf Radio Maria oder KTV mitzufeiern. Am kommenden Palmsonntag wird die Messe mit Palmweihe aus Mayrhofen (als Aufzeichnung) im Zillertal TV übertragen (10-13 Uhr zur vollen Stunde). Gesegnete Ölzweige liegen in der Kirche. Die Osterlichter aus Glas sind ebenfalls in der Kirche zum Abholen bereit (€ 4,-/Stk). Karfreitag: 15 Uhr Kreuzweg zur Sterbestunde Jesu (Übertragung Zillertal TV). Die Kar- und Osterliturgie dürfen wir im kleinen Kreis mit einer Handvoll Leute feiern.

Aufgrund der derzeitigen Maßnahmen ist keine Ausgabe der Palmsträußchen vor der Kirche möglich. Die von Pfarrer Erwin Gerst geweihten Palmsträußchen werden deshalb in Ried und Kaltenbach von der Freiwilligen Feuerwehr zu den gewünschten Haushalten zugestellt und vor der Haustüre abgelegt. In Uderns übernimmt diese Aufgabe Bgm. Josef Bucher.

Ich lade zum gemeinsamen Gebet von zu Hause ein: täglich 12.00 Uhr: Gebet in der Not (bei der Schmerzensmutter vorne am Taufbecken liegen Gebetsblätter auf) täglich 15.00 Uhr: Rosenkranz Pfarrer Jürgen Gradwohl

Palmsonntag

Wer ein Palmsträußchen erhalten will, meldet sich bis Freitag im Pfarramt Ried: 05283/2305, bei der Gemeinde Ried: 05283/2350, bei der Gemeinde Kaltenbach: 05283/2210 oder der Gemeinde Uderns: 05288/62566. Am Palmsonntag werden in Ried ab 11.00 Uhr und in Uderns ab 13.00 Uhr für zehn Minuten die Kirchenglocken läuten.

Trauerbegleitung in Zeiten der Coronakrise Aufgrund der Corona-Pandemie können viele Menschen schwer kranke oder sterbende Menschen nicht oder nur sehr eingeschränkt besuchen. Die wichtige Zeit des Abschiednehmens ist damit stark eingeschränkt oder teilweise gar nicht möglich. Derzeit dürfen maximal fünf Personen inklusive Pfarrer oder Bestatter an einem Begräbnis oder einem Abschiedsritual teilnehmen. Drei kostenlose Einzelgespräche für Trauernde In Zeiten der Corona-Krise sieht es die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft als dringliche Aufgabe, Trauernde nicht alleine zu lassen. Daher werden die kostenlosen Einzelgespräche der „Kontaktstelle Trauer“ weiterhin über Telefon oder andere digitale Kommunikationskanäle angeboten. Anmeldung für die Einzelgespräche: Tiroler Hospiz-Gemeinschaft: Kontaktstelle Trauer Tel.: 0676/88 188 500 | E-Mail: office@hospiz-tirol.at | Mo.–Fr. 8 bis 17 Uhr

DANKE Hansjörg! „Was ein Mensch an Gutem in die Welt hinausgibt, geht nicht verloren.“ Albert Schweitzer

band Mayrhofen ehrenamtlich tätig und hat den Tourismus in Mayrhofen geprägt.

Für uns alle unfassbar ereilte uns der Tod von Hansjörg Schneeberger! Mit Hansjörg verliert Mayrhofen und das Zillertal einen Wirt, Geschäftsmann, Vollbluttouristiker, Landwirt, aber vor allem einen wertvollen Menschen. Hansjörg war über viele Jahre als Aufsichtsrat im Tourismusver-

Er war ein Wirt mit Leib und Seele, hat die Gäste persönlich empfangen und die Gastfreundschaft, für die das Zillertal bekannt ist, gelebt. Neben der Weiterentwicklung seines Familienbetriebes, hatte Hansjörg immer ein offenes Ohr für die Belange und Anliegen der Bauern. Er selbst hat die eigene

Landwirtschaft und die damit verbundenen Bräuche und Traditionen gepflegt. Neben seinen unzähligen Tätigkeiten im eigenen Betrieb und der Landwirtschaft war Hansjörg auch ein wichtiger Gestalter in der Wirtschaft. Er hat sein Leben der Wirtschaft und dem Tourismus gewidmet und damit hinterlässt er ein wertvolles Andenken, für das wir ihm alle sehr herzlich danken.

auch Hansjörg sein Lebenswerk hinterlassen. Wir werden ihn stets in dankbarer und guter Erinnerung behalten!

Die Lebensmelodie schlägt oft viel zu schnell. Mal spielt das Leben Dur, mal spielt es Moll. Wie große Musiker, hat uns

Tourismusverband Mayrhofen, Obmann Andreas Hundsbichler, Obm.-Stv. Willi Pfister jun, Obm.-Stv. Josef Fankhauser, Geschäftsführer Andreas Lackner

Den Angehörigen wünschen wir viel Kraft und dass sie sein Lebenswerk mit derselben Leidenschaft und Freude fortführen können. DANKE für Alles, Hansjörg – Ruhe in Frieden!


KIRCHNBANK‘L

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Mame - hab‘ Dank für Deine große Liebe, für all‘ Dein Mühen, all‘ dein Tun. Gott lohne Dir für so viel Liebe, Du mögest sanft in Frieden ruh‘n.

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In stiller Trauer, aber voll Dankbarkeit für alles Gute, das wir durch sie erfahren durften, nehmen wir Abschied von unserer geliebten Mame, Schwiegermutter, Oma, Schwester, Schwägerin, Tante, Cousine und Gote, Frau

Elsa Ausserladscheider geb. Wildauer * 14.08.1934 † 24.03.2020

die im 86. Lebensjahr, versehen mit dem hl. Sterbesakrament, von Gott heimgerufen wurde. Aufgrund der besonderen Umstände verabschieden wir uns im engsten Familienkreis. Als Zeichen der Verbundenheit und Dankbarkeit feiern wir gemeinsam die hl. Messe zu einem späteren Zeitpunkt und laden herzlich dazu ein. Zellbergeben, Aschau, Schwendau, Buch, Röllfeld (D), Micheldorf (OÖ), am 24. März 2020

Ruhe sanft, so rauscht die Weide deinem Grabeshügel zu, ruhe aus von allem Leide an dem Orte ewiger Ruh.

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von

Ludwig Kröll

Du wirst immer in unseren Herzen bleiben: Deine Kinder: Michaela mit Hans, Brigitte mit Hermann, Manfred, Peter mit Renate, Stefan mit Martina Deine Enkelkinder: Melanie, Marco, Mariella, Sabrina, Christina, Armin, Johannes, Sarah Deine Schwestern: Thresal mit Valentin, Hilda mit Gottfried, Loise mit Hans und Familien Deine Schwägerinnen: Bärbl und Emma mit Familien Dein Schwager: Rudl mit Familie Deine Freundin: Maria sowie im Namen aller Gotenkinder, Verwandten, Freunde und Bekannten. Anstelle von Kränzen und Blumen bitten wir um Spenden an den Sozial- und Gesundheitssprengel Zell, Raiffeisen Regionalbank Fügen-Kaltenbach-Zell, IBAN: AT32 3622 9000 0034 8029, BIC: RZTIAT22229.

Metzger Ludwig

der am 25. März 2020 im 86. Lebensjahr friedlich entschlafen ist. Die Trauerfeier und die Urnenbeisetzung finden zu einem späteren Zeitpunkt in der Pfarrkirche Mayrhofen statt. Deine Bescheidenheit, dein Frohsinn und deine Güte bleiben uns in liebevoller Erinnerung. dein Bruder Alois Kröll deine Schwester Rosmarie Knauer deine Göten, Nichten und Neffen Mayrhofen, im März 2020 Anstelle von Blumen bitten wir um eine Spende an: “Gepflegtes Wohnen” Sozialzentrum Mayrhofen Sparkasse Schwaz, IBAN: AT50 2051 0009 0090 4848, BIC: SPSCAT22XXX

Fastenkrippe in der Kapelle des Regionalmuseums in Zell am Ziller


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G'FREIDIG G'SUND

Weltgesundheitstag 2020 Ein wunderbarer Traum Wir sind erwacht aus unserer Ohnmacht. Alles schreit nach Veränderung. Nach Gesundheit. Nach Lebensfreude. Nach umfassendem Wohlbefinden. Das ganze Land, die ganze Nation ist auf dem Weg. Ich selbst bin verantwortlich für mich. Die Eltern für ihre Kinder. Die Großeltern für sich. Die Lehrer und Direktoren streben eine echte „Gesunde Schule“ an. Das Potenzial der Kinder wird gefördert. Die Bildungsdirektionen – das Unterrichts- und Bildungsministerium unterstützen zielstrebig „Die ganzheitlich gesunde Schule“. Ernährung ist in der Schule ein wichtiges Thema. Unsere Kinder sind frei von Kopfschmerzen, ADHS-Symptomen, Stress. Schulen und Privathaushalte arbeiten mit kabelgebundenem WLAN. Ärzte, Apotheken, Krankenhäuser, „Gesundheits“-Kassen ordnen sich einem „hehren Ziel“ unter » der großen Gesundheitsprophylaxe. Die Medien ziehen mit – verbreiten positive Botschaften und Motivationen zur Veränderung. Alle gemeinsam gesunden wir – jeden Tag etwas mehr. Sanfte Methoden für die „gesunde Psyche“ sind ein Dauerrenner ... Stets bewahren wir „unsere“ Natur. „Bio“ ist jetzt „normal“ – wie früher. Die Landwirtschaft ist revolutioniert. Die Bauern können wieder gut leben. Wir geben Bienen, Vögeln und Insekten und somit auch uns Menschen eine neue Chance. Das ganze Land hat nur ein großes Ziel: Gesundheit auf allen Linien. Ein Traum oder eine große Revolution? Wer macht mit? Du und Du und Du! Welcher Direktor, welche Lehrer haben Lust auf dieses neue Lebensgefühl? Welche Gesundheitskasse will die Erste sein? Auf dem Weg in eine nachhaltige Verbesserung unserer Gesundheit? Welcher Bauer will wieder zurück zum Ursprung – mit modernen Methoden? Wir revolutionieren unser Denken! Ohne Angst. Mit einer weihnachtlichen Vorfreude auf Besseres. Machen wir unsere EIGENE Gesundheits-Prophylaxe. Und wenn nächstes Mal „Corona 3“ anklopft, schicken wir es zum Teufel. Wir sind die Veränderung. Mach mit! Mit Leichtigkeit und Freude. Bleib schön gesund! Gabriela Gasser, Gesundheitsberaterin GGB, 0664 – 249 28 29 PS: Wie kann eine solche Gesundheits-Prophylaxe aussehen? Dazu in der nächsten Ausgabe mehr.

„Wir kaufen in Tirol!“ Digitale Sichtbarkeit für heimischen Handel Über die Standortagentur Tirol sowie die Landesinitiative digital.tirol ist im Auftrag von Wirtschaftslandesrätin Zoller-Frischauf eine neue Plattform mit dem Namen www.wirkaufenin.tirol entwickelt worden, um Tiroler Händler zu unterstützen.

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D-STRESS®

Hilfe bei Stress und Angst Reserven für die Nerven – das optimale Gegenmittel bei Stress, Angst und Müdigkeit. Schwierige Situationen, Zukunftsängste, physischer und psychischer Stress. D-Stress® ist ein natürliches Nahrungsergänzungsmittel und das perfekte Gegenmittel bei Stress, Erschöpfung und Angstzuständen. D-Stress® erhöht nachweislich die Stress-Resistenz, baut Müdigkeit ab, hilft bei Ängstlichkeit, Spasmophilie und Schlafstörungen, fördert die natürliche Funktion des Nervensystems und hilft, die normale, intellektuelle Leistung zu erhalten oder wieder zu erlangen. D-Stress® eignet sich auch optimal bei der Rauchentwöhnung. Neben den D-Stress® Classique Tabletten gibt es auch die wasser-

löslichen D-Stress® Booster Sticks, die noch rascher und noch effizienter wirken. D-Stress® ist in deiner Apotheke oder Fachdrogerie erhältlich und natürlich auch bei Rieser Malzer – wir beraten dich gerne und schicken dir unsere Produkte ab sofort gerne auch kostenlos direkt nach pr Hause! www.rieser-malzer.at facebook.com/RieserMalzer

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Endlich durchatmen

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und die Gesundung der Bronchien wohltuend zu unterstützen. Die ABS Phyto Bronchialkapseln sind in deiner Apotheke sowie im ausgewählten Fachhandel erhältlich – natürlich auch bei Rieser Malzer. Wir beraten dich gerne und schicken dir unsere Produkte ab sofort gerne auch kostenlos pr direkt nach Hause! www.rieser-malzer.at facebook.com/RieserMalzer


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Nachgefragt ...

Fotos: Gerda Gratz

Hochbeetfreuden – Quadratisch. Praktisch. Gut.

Steinmehl ist der ideale Dünger.

Der Werbeslogan der 1970erJahre mag bezeichnend sein für das kleine Glück vor der Haustür. Das Hochbeet. Und wenn sich dieses dann auch noch von der sprichwörtlichen „Schokoladenseite“ zeigt, dann steht dem Hochgenuss garantiert nichts mehr im Wege. Quadratisch. Praktisch. Gut. Auch für den Werbespruch gilt nach wie vor: Er sticht alle aus. Gerti Danzl, Gärtnermeisterin und Bäuerin vom Kohlerhof in Schwaz, sticht für unsere Leser das Hochbeet aus. Bekanntheit erlangte die leidenschaftliche „Natur im Garten“-Fachfrau mit Moderator Erhard Berger für das Sendeformat „Radio Tirol Gartl“. „Quadratisch, damit man gut in die Mitte langen kann, und von der Höhe grad ideal hoch für die Gärtnerin“, meint Gerti Danzl. Praktisch, sodass ein Arbeiten am Beet gut möglich ist.“ Das sind die Kriterien, die ein Hochbeet erfüllen sollte. Neben den äußeren Werten, wie der augenfällige Lärchenholzrahmen, zählen allerdings die inneren Werte. Das Hochbeet kann durchaus als „Kraftwerk“ im Garten bezeichnet werden, das nach dem Prinzip der Permakultur,

Feiner Kompost bildet die abschließende Pflanzschicht.

Bioqualität und Hochgenuss liefert. Der natürliche Kreislauf steht dabei an oberster Stelle, soll doch dieser auf kleinem Raum die perfekte Energie für das ideale Pflanzenwachstum liefern. Doch langsam. In der Ruhe liegt bekanntlich die Kraft. Wie ist ein Hochbeet aufgebaut? Der Holzrahmen steht an einem nicht zu sehr dem Ostwind ausgesetzten oder zu heißen Platz im Garten. Der Standort beeinflusst nämlich maßgeblich das Wachstum der Pflanzen. Wind steht für Austrocknung. Auf den idealen Aufbau kommt es an. Dabei gilt: unten grob und nach oben hin immer feiner. Die Basis bildet ein Mausgitter am Boden des Hochbeets, das unliebsamen Besuch verhindert. Darauf wird ein Vlies gelegt. Die unterste Schicht, auch Drainageschicht, bilden Schotter oder Hackschnitzel, Garten- und Strauchschnitt, Laubabwurf, ebenso gröberes Material wie Astschnitt. Mittelschicht: Kompost, gemischt mit Mist mit hohem Strohanteil, der fest zusammengedrückt die ideale Mitte des Beetes bildet. Den besten „Brennwert“ liefert dabei Pferdemist. Eine weitere Schicht bildet gröbere Kom-

Gießen und setzen lassen sind wichtig. Der Engerling vom Rosenkäfer ist wichtiger Nützling im Hochbeet!

posterde, angereichert mit Steinmehl und Hornspänen. Bombiert, also leicht gewölbt, ist die oberste Schicht: Feine Kompost- bzw. Pflanzerde. Bei Neuanlage, auch Revitalisierung, gibt man dem Hochbeet ein paar Tage Zeit, um sich zu setzen. Gut aufgefüllt, bildet das Beet nunmehr die ideale Pflanzbasis. Nach etwa sieben Jahren macht es Sinn, das Hochbeet zu revitalisieren, das heißt, dass zirka ein halber Meter schichtweise ausgehoben wird, wobei die oberste Schicht, vorsichtig abgetragen, wieder den Abschluss macht. Eine frische Mistschicht bildet den energiereichen Ersatz für die in die Jahre gekommene, ermüdete Schicht. Wie funktioniert das Hochbeet? Durch die Verrottung des geschichteten Materials entsteht Wärme, die, angereichert mit Nährstoffen, die perfekte Energie für das Pflanzenwachstum liefert. Die Biodiversität schließt dabei nützliche Insekten wie Regenwurm, Glücksfall Rosenkäferengerling (Foto), Ameise etc. ein. Für die Schichtung gilt, dass die Wurzeln der Pflanzen die Verrottungsschicht nicht berühren dürfen. Dem Kreislauf der Natur entsprechend,

ist bei Neuanlage die Fruchtfolge zu beachten. So pflanzt man in den ersten drei Jahren: 1. Jahr*: Petersil, Schnittlauch, Maggikraut, Basilikum, Salat, Radieschen, Kohlrabi, Karfiol, Kraut, Gurken, Zucchini. (Starkzehrer) 2. Jahr: Kartoffeln, Karotten, Sellerie, Rettich, Salat. (Mittelzehrer) 3. Jahr: Erbsen, Bohnen, Stangenbohnen, Salat, Kräuter, Thymian, Salbei, Lavendel, Rosmarin. (Schwachzehrer) * bei Neuanlage Kleiner Tipp am Rande: Kulturschutznetz bei Maikäferflug verwenden! Rasenschnitt im Sommer ist ideal zum Mulchen. Bei unliebsamem Rüsselkäferbefall muss der Großteil des Beetes ausgehoben und entsorgt werden, genauso sind die Holzränder sorgfältig zu reinigen. Der Rosenkäferengerling ist der Nützling im Erdreich schlechthin, da dieser die Kompostschicht bestens umarbeitet und auflockert. Eingefasst mit Kapuzinerkresse, ist das Hochbeet im Garten ein echter Blickfang und steht als „Quadratisch. Praktisch. Gut.“ für Hochgenuss aus dem kleinen begrenzten Glück. Ein Hochbeet = Qualität + Quantität vorm Fenster! GG


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ZILLERTALER KUCHLKASTL

Rezept „Schliachtanudeln“ Zum Nudelteig: 1 Schale Roggenmehl, 2 Schalen Weizenmehl, Salz, Wasser, 2 Eier und ein Esslöffel Öl. Diese Zutaten zu einem festen Teig verkneten, dünn auswalken, mit etwas Mehr bestreuen und zusammenrollen. Dann in dünne Streifen schneiden und „a bissl“ auseinanderschütteln. Danach in eine Pfanne gut einen halben Liter Wasser geben, ein Stück Graukäse und etwas „Ziegå“ in das kochende Wasser einrühren, die Nudeln darin ca. 10 min. köcheln lassen. Nun ein kleines Glas Milch dazugeben, umrühren, noch etwas ziehen lassen, vor dem Servieren mit Rahm übergießen, und mit viel Schnittlauch schmeckt‘s besonders gut! Måhlzeit!

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Ein Rezept gegen das „Deppertwerden“ Ich bin zwar kein Haubenkoch, versuche auch gar nicht erst einer zu werden, aber: In Zeiten wie diesen – um die Lieblingsphrase der Nation zu gebrauchen – habe ich das Kochen und Backen entdeckt. Für mich völlig neu, dass unsere Küche über ein Backrohr verfügt, dass trotz Spülmaschine der Begriff Abspülen kein Relikt aus dem letzten Jahrhundert ist, sondern getan werden muss. Anstatt mich vom Netflixfieber und vom WhatsApp-Wahn infizieren zu lassen, entspanne ich bei einem guten Rezept aus den alten Kochbüchern, die sicher in jeder Küche zu finden sind. Und das ist in der aktuellen Situation wichtig für mich und meine Familie.

Ein Rezept gegen das „Deppertwerden“! Meine Mutter würde sich jetzt freuen und vor Überraschung den Mund offenhalten. Ein schöner Gedanke, an meine verstorbene Mutter zu denken, ihre „Schliachtanudeln“ nachzukochen, Bilder im Kopf zu haben, die von Kindertagen erzählen, die Augenblicke beschreiben, die man glaubte, vergessen zu haben. Die gute Mutter, wie sie mit ihren schwieligen Händen den Teig knetet, auswalkt, mit Mehl hantiert und Essen aus einfachsten Zutaten zaubert, deren Düfte und Geschmacksnoten heute noch in der Nase sind und ein wohliges heimeliges Gefühl hinterlassen. Gaumenfreuden, an die man sich gerne erinnert. Und jetzt habe ich ja Zeit dazu ... bmw

Das heurige Treffen der „U‘habigen“

ZILLERTAL TV TV-PROGRAMM von 03.04. - 09.04. mit Übertragung der Palmsonntagsmesse Immer zur vollen Stunde: Geschichten rund um die Stillupklamm Teil 1/4 mit Franz Wechselberger

Das heurige Treffen der „U‘habigen“ im Jänner. Das Wochenprogramm: Skitag, Clubsitzung im Hotel Neue Post, gemütliches Abendessen: Sepp, Fredi, Hans, Hansjörg und Norbert

Immer zur halben Stunde: Entdeckungsreise Zamsergrund Palmsonntag, immer zur vollen Stunde von 10 bis 13 Uhr: Palmsonntagsmesse mit Pfarrer Jürgen Gradwohl

BRANDBERG GRATULIERT Die Gemeinde Brandberg gratuliert: Herrn Vitus Thanner, „Gratzer“, Brandberg Nr. 161, zur Vollendung des 95. Lebensjahres am 8. April.

SPRUCH DER WOCHE

Seit der Hauptschulzeit sind wir SECHS aus Mayrhofen gute Freunde. Hier bei einem Ausflug 1972 – wir durften nur in Lederhosen reisen. Leider ist Raimund 1987 verstorben.


ANNO DAZUMAL

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Die Luft riecht nach Frühling! Es war meine Kollegin, die mich in einem der letzten Telefonate, mit denen wir uns ständig im Homeoffice „kurzschließen“, um für die Heimatstimme zu arbeiten, sagte: „Ich glaube, dass es jetzt eine gute Idee wäre, zum Thema Natur zu schreiben, da die Menschen jetzt viel Zeit im Garten verbringen können.“ Ich dachte: Wie recht sie hat! Schon längst riecht die Luft nach Frühling. Die Natur steht voll im Saft. Mir scheint, auch viele andere Dinge sind in Aufbruchstimmung – trotz Corona oder wegen Corona, zum Beispiel mein PC. Heute früh hat mich der Bildschirm mit leuchtenden Tulpen begrüßt. Orange – die Farbe der Aktivität … Wie gesagt, alles in Aufbruchstimmung. So auch die Texte, die ich für diese Woche gewählt habe. meim

1958

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1966

1964

Maridl und Lizzi Bauer - 1968

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Neues aus der NMS Mayrhofen

Interview mit Bergläufer Markus Kröll

Fotos: Archiv TVB Mayrhofen-Hippach

In einer fächerübergreifenden Aufgabe „Deutsch und Berufsorientierung“ waren die Schülerinnen und Schüler der 3a-Klasse angehalten, eine Person zu ihrem Beruf in Form eines Interviews zu befragen. Die entsprechenden Fragestellungen wurden im „Offenen Unterricht“ ausformuliert und mit der Lehrperson (mehrmals) besprochen, ehe das Interview in der Schule oder bei den Kindern zu Hause durchgeführt werden konnte. Anschließend musste das Gesprochene noch transkribiert werden. Lukas Eberl führte ein besonders gelungenes Interview mit Markus Kröll, der der Veröffentlichung freundlicherweise zugestimmt hat, durch. schönes Ergebnis sieht. In manchen Berufen arbeitet man ohne ein sichtbares Ergebnis.

Warum haben Sie die Berufe Kunstmaler und Läufer gewählt? Seit der Volksschule wollte ich immer schon den Beruf „Maler“ ausüben. Eigentlich wollte ich Kirchenmaler werden, aber ich konnte leider keine Lehrstelle finden. Somit machte ich zuerst eine Lehre als Maler. Nach meiner Ausbildung arbeitete ich 14 Jahre als Kirchenmaler bei der Firma Steindl in Tux. Das Laufen ist durch einen Zufall entstanden. Ich habe mir einmal die Hand gebrochen, und dann hat mich die Schule einfach zu einer Schülermeisterschaft angemeldet. Dort entdeckte ich meine Leidenschaft zu diesem Sport. Welche Eigenschaften und Voraussetzungen braucht man für diesen Beruf? Leidenschaft. Sehr wichtig ist auch eine sehr ruhige Hand. Ebenso benötigt man viel Konzentration, Geduld und Vorstellungskraft. Was finden Sie am Malen von Bildern schön? Das schönste Gefühl ist, am Ende eines Tages oder nach dem Fertigstellen eines Bildes, dass man ein

Wie lange braucht man ca. für ein Bild, und welche Art von Bildern malen Sie? Wie lange kann man nicht genau sagen. Es hängt von der Art und Größe eines Bildes ab. Ich habe auch schon Bilder gemalt, die teilweise eine Woche Zeit in Anspruch genommen haben. Ich mache nur Auftragsarbeiten. Lüftlmalerei, Schriftenmalerei, Spachteltechniken, Restaurationen, Kunstmalerei, Bilder und figurale Malereien, Marmorierungen, Fassmalereien, Freskenmalerei, Maserierungen (Holzimitation), Jagdscheiben, Illusionsmalerei, Bauernmalerei (alte Bauernkästen renovieren) und Architekturmalerei. Auch Blattvergoldung und Blattversilberung gehören zu meinen Arbeiten. Aber ich male nicht nur Bilder, sondern verschönere Außenfassaden, male Kapellen, restauriere alte Bauernmöbel und Figuren (z. B. für die Kirche) usw. Wie sieht ein gewöhnlicher Arbeitstag aus? Ganz unterschiedlich. Auf alle Fälle ist mein Beruf sehr abwechslungsreich. Meistens gehe ich sehr früh am Morgen laufen. Im Winter stehe ich oft so gegen 2 Uhr auf, um eine Skitour mit Freunden zu machen, um gute Fotos bei Sonnenaufgang zu schießen. Danach kann ich voller Elan in den Tag starten. An manchen Tagen arbeite ich von zu Hause

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ZILLERTALER GEMEINDEBLICK aus, an anderen Tagen fahre ich zu meinen Kundschaften. Meistens mache ich eine kleine Mittagspause, und dann geht es voller Konzentration weiter. Normalerweise arbeite ich so durchschnittlich acht Stunden pro Tag. Aber im Frühling und im Herbst können es schon manchmal 14 bis 15 Stunden pro Tag sein. Welche Vor- und Nachteile gibt es, wenn man selbstständig ist? Der größte Vorteil ist, dass ich mir die Zeit selbst einteilen kann. Das ist natürlich perfekt für meinen Sport. Denn hätte ich geregelte Arbeitszeiten, wäre es mit dem Bergsport nicht zu vereinbaren. Der Nachteil steckt eigentlich schon im Wort „selbstständig“ – „selbst und ständig“! (er lacht laut) Was war Ihr schwierigster Lauf, den Sie absolviert haben? Der schwierigste Lauf war für mich der Dolomitenmann. Ich habe 14 Jahre gebraucht, um den Einzelbewerb zu gewinnen. Auch der Berliner Höhenweg war für mich eine extreme mentale und körperliche Herausforderung. Unter 24 Stunden war mein Ziel, welches ich auch mit viel Schweiß, Schmerzen und Erschöpfung erreicht habe. Haben Sie auch Sponsoren, oder wie finanzieren Sie Ihren Sport? Dank meiner 35 erfolgreichen Jahre habe ich einige Sponsoren wie z. B. Salomon, Red Bull, Suunto, Gloryfy usw. erhalten können. Leider ist es sehr schwierig, eigentlich nicht möglich, diese Sportart allein durch Sponsoren und den kleinen Siegesprämien zu finanzieren. Welche schweren Verletzungen erlitten Sie schon? Gott sei Dank keine schweren Verletzungen, „lediglich“ Bänderrisse, Knochenbrüche und ab und zu blaue Flecken und Schrunden. Wie bereiten Sie sich auf einen Lauf vor? Früher bereitete ich mich einige Wochen sehr intensiv auf Trainingslagern im In- und Ausland

vor. Sehr wichtig ist eine grundlegende Vorbereitung über Jahre, um eine Grundkondition und Ausdauer zu erhalten. Man muss immer fleißig trainieren und am Ball bleiben. Faulenzen oder „heute mag ich nicht“ oder „das Wetter ist schlecht“ gibt es nicht. Disziplin ist das oberste Gebot! Was bedeutet es für Sie, einer der besten Bergläufer der Welt zu sein? Das war immer mein Ziel. Bereits mit 18 Jahren war ich der festen Überzeugung, dass ich mein Ziel, „der beste Bergläufer“ zu werden, erreiche. Somit wurden auch meine harte Arbeit und Disziplin belohnt. Wie geht es sich zeitlich aus, zwei Berufe und Familie zu vereinbaren? Das war immer schon mein Hauptproblem. Ich wurde immer gefragt, wie ich das alles schaffe. Die Zeit war einfach mein Problem. Meine Tage haben einfach zu wenige Stunden. Aber da ich mir bei meiner Selbstständigkeit die Zeit selbst einteilen kann, habe ich es immer geschafft, alles so gut wie möglich zu vereinbaren. Betreiben Sie nur Berglauf oder ebenfalls andere Sportarten? Ich bin ein Kind der Berge. Ich liebe es einfach, in den Bergen zu sein. Mountainbiken, Skitouren gehen, Bergsteigen und Skifahren sind meine Leidenschaft und ein guter Ausgleich zu meiner Arbeit. Welche Eigenschaften benötigt man, um im Sport an die Weltspitze zu gelangen? Mentale Stärke, einen extremen Willen, Leidenschaft und Disziplin und eine Familie, die hinter einem steht. Herr Kröll, vielen Dank für Ihre Zeit. Ich wünsche Ihnen im beruflichen und sportlichen Bereich noch viele Erfolge und vor allem bei Ihrer Arbeit interessante Herausforderungen. Lukas Eberl, 3a NMS Mayrhofen


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Mayrhofen

„Standesamtsg‘schichten“

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BIO-HILFE DER FSBHM ROTHOLZ

Bio-Hilfe auf einen Blick

Foto: C&J Hanser/mood.at

Im Hausgarten ist das Schaffen von optimalen Lebensbedingungen die wichtigste Maßnahme, um Krankheiten und Schädlinge zu vermeiden. Eine ausreichende Humusversorgung, richtige Düngung und Bodenbearbeitung, Fruchtwechsel und gute Sortenwahl sowie der Anbau von Mischkulturen beugen vielen Krankheiten und Schädlingen vor. Damit erst gar nicht Schädlinge und Krankheiten auftreten, können mechanische und biologische Maßnahmen getroffen und die Nützlinge gefördert werden. Zu den mechanischen Maßnahmen zählen Zäune gegen Wildschäden, Mäusefallen, Vogelschutznetze, Netze gegen Möhren- und Rettichfliegen, Schneckenzäune und Schneckenfallen, Fanggürtel für Obstbaummaden oder Leinringe gegen Frostspammer.

Brautpaar Bianca & Manuel

Nicht nur auf den Straßen, Sport- und Spielplätzen, Geschäften und Gaststätten ist es ruhig geworden, nein, ebenso hier im Trauungszimmer ist es sehr, sehr still und leer. Es schmerzt mich, wenn eine Trauungsabsage nach der anderen hereinkommt. Corona hat auch meinen Arbeitsplatz im Griff. Wir dürfen in dieser Zeit keine Hände schütteln, was bei Hochzeiten unerlässlich ist, auch keine Umarmungen und keine Bussis verschenken. Unserer Gesundheit zuliebe verzichten wir momentan gerne darauf! Vielleicht ist jetzt der passende Moment, ein paar nette, herzige, berührende Kurzgeschichten niederzuschreiben. Nach 20 Jahren auf dem Standesamt und 1430 Hochzeiten kann ich einige Geschichten erzählen. Natürlich nur jene, die mir vor geraumer Zeit erzählt worden sind und sich zugetragen haben - ohne Namen. Ein Brautpaar hier aus der Gegend erzählte mir, dass es die Leidenschaft „Natur und Berge“ war, die sie zusammenführte und in der Folge das Vertrauen, das sie gegenseitig schätzen und lieben lernten. Der junge Mann ist ein vielseitiger Sportler, liebt vor allem das Mountainbiken und das Klettern, während die junge Frau sich lieber mit dem Fotografieren von Flora und Fauna beschäftigt.

14 Jahre gingen sie nun schon gemeinsam Berg auf und Berg ab, meisterten Höhen und Tiefen und akzeptierten mit der Zeit sogar das schwierigste Problem, dass sie keine Kinder bekommen sollten. Es sollte wohl so sein. Bei einem Kurzurlaub in Südtirol wagte der junge Mann eine sehr ernste Frage. Etwas nervös nützte er die romantische Abendstimmung für diesen Moment, bestellte ein Glas Sekt in der Hotelbar und mit einem Ring in der Hand fragte er sie dann: „Schatz, willst du meine Frau werden?“ Dieser Moment war so, wie er es sich von Herzen wünschte und sie es sich nur zu träumen wagte. Natürlich sagte sie ja, und schon zwei Monate später standen sie völlig aufgeregt mit ihren wichtigsten und wertvollsten Menschen hier im Standesamt. Nach einigen Einführungsworten kam der entscheidende Augenblick, das Konsensgespräch, die Antwort für ihr gemeinsames künftiges Leben. Der stolze Bräutigam verkündete laut und voller Überzeugung: „Ja, ich will“. Mit Tränen in den Augen bejahte auch die überglückliche Braut, doch vor Aufregung kamen die Worte nur sehr leise. Und zur großen Überraschung aller Gäste, vor allem auch für ihren Ehemann, fügte sie noch hinzu: „Und ich will in sieben Monaten eine gute Mutter deines Kindes werden!“

Biologische Maßnahmen für den vorbeugenden Pflanzenschutz sind verschiedene Kräuterjauchen und Brühen. Brühen werden aus frischen oder getrockneten Kräutern hergestellt. Meist werden die Kräuter einen Tag lang in Wasser eingeweicht und danach 20 Minuten gekocht. Nach dem Abkühlen können die Brühen ausgespritzt werden. Ackerschachtelhalmbrühe kann vorbeugend gegen Pilzkrankheiten eingesetzt werden. Die Pflanzen und den Boden mehrmals mit der Brühe vorbeugend behandeln. Jauchen – zum Beispiel Brennnesseljauche - werden am besten mit Regenwasser angesetzt. Die Brennnesseln können in ein Netz oder in einen Jutesack eingefüllt werden. 1 kg Brennnesseln in 10 Liter Wasser ansetzen. Die Jauche täglich umrühren. Nach dem ersten Umrühren eine Handvoll Steinmehl zufügen, das hemmt etwas die unangenehmen Gerüche. Die Jauche ist fertig vergoren, wenn sie sich dunkel verfärbt und aufhört zu schäumen. Vor dem Ausbringen die Jauche unbedingt 10- zu 20-fach verdünnen. Die Brennnesseljauche eignet sich zum Düngen im Wurzelbereich, sie stärkt die Pflanzen und macht sie widerstandsfähiger. Unser Tipp: Am wichtigsten ist, in keine Panik zu verfallen, wenn ein paar Läuse auftauchen. Eine biologische Maßnahme hilft meistens. Ein schädlings- und krankheitsfreies Gartenjahr wünscht die Gartengruppe vom 3. Jg. der FSBHM Rotholz. www.rotholz.at

Thaler Bubal zum 70er

Der Löffler schreit zum Gigalitz – s`Bubal weacht heit 70 Jahrder Keilbach singt mit`n Grianwandspitz – ein Hoch dem Jubilar – die Alpenfauna, de ist außer Rand und Band – all`s Gute, an Bubal von der Grianen Wand – Hüter Erwin Stilluppa Bluat


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Mayrhofen

Corona – eine neue Zeitrechnung Nach beinahe 20 Tagen stellt sich die allgemeine Lage in Mayrhofen wie folgt dar: Es gibt mit Stichtag letzten Montag (Redaktionsschluss) 28 bestätigte Coronafälle (zwei Tage zuvor waren es noch 34 – somit 6 Gesundete), welche sich in häuslicher Quarantäne befinden. Diese Bürger werden täglich angerufen, nach ihrem Befinden gefragt oder ob sie sonst irgendetwas brauchen. Nach fast drei Wochen, in denen wir das Zuhausebleiben üben und beinahe perfekt beherrschen, ist das Verlassen des eigenen Wohnsitzes grundsätzlich immer noch verboten. Ausgenommen von diesem Verbot ist die Deckung der Grundbedürfnisse und diese ist auf ein zeitliches und örtliches Minimum zu beschränken. Wer seinen Wohnsitz aus triftigen Gründen verlässt, hat im Falle von Kontrollen durch die Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes diese glaubhaft zu machen – Mindestabstand von einem Meter nicht vergessen! Das Entzünden von Osterfeuern ist verboten! Da dies keinen triftigen Grund darstellt, sein Haus oder seine Wohnung zu verlassen.

Thema Friedhof: Der Besuch eines Grabes oder die Grabpflege sind grundsätzlich gestattet, sofern sich der Friedhof im eigenen Gemeindegebiet befindet. Und man muss auch kein Prophet sein, um zu erahnen, dass die Grabpflege nicht als Vorwand gesehen werden darf, um sich am Friedhof mit anderen zu treffen. Über die sozialen Medien melden sich trotz der kritischen Lage viele Menschen, denen es ein Anliegen ist, ihre Dienste für die Nächsten - speziell den Älteren und Bedürftigen - bereit zu stellen. Gewissermaßen kann ich von einer flächendeckenden Bereitschaft des guten Willens berichten. Dabei wird immer wieder die Frage an uns herangetragen, wie denn in einem konkreten Fall eine Hilfestellung erfolgen kann bzw. soll. Die Bezirkshauptmannschaft

Wie aus den oben angeführten Zeilen abgeleitet werden kann, sind wir stark voneinander abhängig. Einerseits in der direkten Hilfestellung für Betroffene und andererseits in der gegenseitigen Rücksichtnahme, um weitere Ansteckungen zu vermeiden. Wir brauchen noch viel tapferes Denken und Mut für die kommenden Wochen. Bleiben wir weiterhin in gegenseitiger Verantwortung, dann können wir dem aufstrebenden Frühsommer positiv entgegensehen. Vergelt‘s Gott all jenen, die die Märkte mit Waren beliefern, die Regale mit diesen befüllen, an den Kassen sitzen, die in den Apotheken Dienst tun, Helfer welche Lebensmittel und Essen austragen, pflegebedürftige Menschen betreuen, Arztpraxen, Tierarzt, kurzum allen, die in dieser Ausnahmesituation für andere da sind. Und bleiben wird dabei: „Nie war es so wichtig, gemeinsam allein zu sein. Um auf alle aufzupassen.“ (ZEIT. Magazin.26.03.20). Wir sind auch weiterhin für euch da unter 05285 64000 oder 0664 3532136.

Anton, Franz Josef, Stefanie (Apotheken-Mitarbeiterin) und Hubert befüllen ehrenamtlich Hunderte Fläschchen mit Desinfektionsmittel – Vergelt‘s Gott!

Jungfeuerwehr bleibt „DAHUAM“ „HELDEN VON MORGEN BLEIBEN FÜR EUCH HEUTE #DAHUAM. GEMEINSAM SCHAFFEN WIR ALLES!“, so lautet das Motto der Jugendfeuerwehr Aschau im Zillertal. Im Moment können wir keine Übungen oder Schulungen abhalten. Wir bleiben also in dieser für alle nicht einfachen Zeit #DAHUAM.

meldet mir zwar täglich den aktuellen Stand an getesteten Personen, darf aber aus Datenschutzgründen keine Namen weitergeben. Deshalb ist es wichtig, dass jeder der Hilfe braucht, von sich aus aktiv wird! Angenommen eine Person ruft im Marktgemeindeamt an und meldet, dass sie positiv getestet wurde, dann bedeutet dies eine vollständige Quarantäne am festgelegten Ort (meist in der eigenen Wohnung) mit der Notwendigkeit, dass Lebensmittel sowie Medikamente von außen gebracht werden müssen. Die Einkaufsliste - per Zettel, Mail oder Handynachricht - wird durch Freiwillige oder einen Mitarbeiter der Gemeinde abgearbeitet und vor die Haustüre gestellt. Bezahlt werden kann nach Vereinbarung zu einem späteren Zeitpunkt.

Jugendfeuerwehr Aschau

Eure Bürgermeisterin, Monika Wechselberger


ZILLERTALER GEMEINDEBLICK

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

14 | 2020

SPAR, Gemeinden und Vereine schaffen gemeinsam Hauszustellung

Foto: SPAR

SPAR unterstützt Nachbarschaftshilfe in Tirol

Gemeinde-Mitarbeiter Christoph Sappl versorgt in Breitenbach jene Menschen mit frischen Lebensmitteln, die vorsichtshalber das Haus nicht verlassen sollen. Im Bild mit LAbg. Bürgermeister Ing. Alois Margreiter.

Ab sofort bietet SPAR allen Gemeinden in Tirol Unterstützung bei der „Nachbarschaftshilfe“ an. Gemeinden, die gemeinsam mit Freiwilligen oder Vereinen eine Hauszustellung von Lebensmitteln einrichten möchten, können unkompliziert bei SPAR, EUROSPAR oder INTERSPAR in ihrem Ort Lebensmittel einkaufen. Abgerechnet wird mit Gutscheinkarten oder nach Ende der Ausgangsbeschränkungen. Die Bundesregierung rät derzeit besonders älteren Men-

schen und Menschen mit Vorerkrankungen, ihre Sozialkontakte auf ein Minimum zu reduzieren. Doch auch Menschen in dieser Risikogruppe müssen sich zu Hause versorgen und sind vielfach auf Hilfe beim Lebensmitteleinkauf angewiesen. Freiwillige von Vereinen übernehmen vielerorts bereits die Hauszustellung von Lebensmitteleinkäufen. Um die Versorgung der Risikogruppen zu erleichtern, bietet SPAR den Gemeinden in Tirol seine Unterstützung als Kooperationspartner an.

Kooperationsangebot an Gemeinden SPAR hat in Tirol alle Gemeinden über das Angebot zum unkomplizierten Lebensmitteleinkauf für freiwillige Helfer informiert. Gemeinden übernehmen dabei die Koordination von Freiwilligen und Anfragen von Betroffenen sowie die Abrechnung. Freiwillige Helfer erhalten einen Einkaufs-Ausweis durch die Gemeinde, kaufen mit diesem bei SPAR für Menschen aus Risikogruppen ein und liefern die Einkäufe bis vor die Haustüre. Die Bezahlung kann entweder über Gutscheinkarten erfolgen, die Gemeinden vorab erwerben und an Freiwillige ausgeben, oder Freiwillige kaufen im Auftrag der Gemeinden Lebensmittel auf Lieferschein bei SPAR. SPAR rechnet mit den Gemeinden dann unkompliziert erst nach den derzeitigen Ausgangssperren ab. Priorität hat in dieser Situation die sichere Versorgung von Menschen, die derzeit nicht selbst einkaufen können oder sollen. Die Gemeinden können sich jederzeit in der SPAR-Zentrale Wörgl melden. „Die jetzige Situation beweist einerseits, wie herausragend das Freiwilligen-

und Vereinswesen in Tirol ist und wie Menschen füreinander in schwierigen Situationen einstehen. Und andererseits zeigt sich, wie wichtig eine regionale Nahversorgung ist. Gemeinsam schaffen wir das“, so die vielen SPAR-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Tirol. Kontakt für Gemeinden in Tirol: SPAR-Zentrale Wörgl, Rene Fender Rene.fender@spar.at +43 664 62 59 780 Land Tirol dankt SPAR für die Initiative „Bei allen Herausforderungen, die wir derzeit zu meistern haben, zeigt sich eines ganz deutlich: Tirol ist ein starkes Land, in dem der Zusammenhalt funktioniert. Niemand wird allein gelassen. Die Landwirtschaft sorgt gerade jetzt gemeinsam mit dem Handel sowie den Vereinen und Freiwilligen für die sichere Versorgung und Belieferung der Bevölkerung. Versorgungssicher-heit zu gewährleisten heißt, regionale Lebensmittel zu fairen Preisen anzu-bieten und zu kaufen. In diesem Sinne danke ich SPAR herzlich für diese Initiative“, erklärt LH-Stv. Josef Geisler. bez. Anz.

Auch die Jugendfeuerwehr Mayrhofen bleibt für uns „dahuam“.


ZILLERTALER HEIMATSTIMME

BLECHLAWINE 2020

2. Open Air der Blasmusik im Zillertal:

BLECHLAWINE 2020 Wenn Musikerinnen und Musiker aus den verschiedensten Musik- und Himmelsrichtungen zusammenkommen, um gemeinsam ihrer Leidenschaft, der Blasmusik, zu frönen, dann werden diese Tage von 21. bis 24. Mai für jeden Besucher zum absoluten Highlight.

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KULTUR IM ZILLERTAL

Theaterfestival SteudlTenn Uderns Die April-Termine des Theaterfesivals „SteudlTenn“ werden auf Herbst verschoben. Ob weitere Verschiebungen für die Programmpunkte im Mai, Juni und Juli notwendig sein werden, richtet sich nach der jeweils aktuellen Lage und wird auf der Homepage www.steudltenn.com rechtzeitig bekanntgegeben. Foto: Gabriele Maricic-Kaiblinger

14 | 2020

Hier die nächste Vorstellung von zwei Gruppen, die beim Blasmusik-Festival 2020 dabei sein werden:

LeiBlech Das „Lei“ in ihrem Namen wurde nicht etwa dem Villacher Fasching entwendet, sondern stammt vom Ur-Tiroler Dialektwort „nur“, womit aus dem Namen bereits zu entnehmen ist, dass nicht mit Holzblasinstrumenten musiziert wird. Sieben Tiroler Musikanten und ein Schlagzeuger, der ebenfalls aus dem tiefsten Tirol stammt, sind bis in die letzte Haarspitze (sofern noch vorhanden) motiviert, auf hohem Niveau zu unterhalten. Die Besetzung bietet viel Spielraum für abwechslungsreiche Musik von Böhmisch bis hin zum Schlager, welche in zahlreichen Eigenkompositionen und Eigenarrangements dargeboten wird. LeiBlech spielt beim 2. Open Air der Blasmusik im Zillertal am Samstag, den 23. Mai, um 16.00 Uhr.

Patscherkofelklang 2009 gründeten engagierte Musikanten der Musikkapelle Patsch bei Innsbruck den „Patscherkofel Klang“. Als musikalischer Leiter fungiert der langjährige Miltärmusiker Josef Stiller. Einen Schwerpunkt bildet die Böhmisch-Mährische Musik, bestehend aus Polkas, Walzer, Märschen und Solostücken. Aber auch Swing, Blues und Dixie kommen nicht zu kurz. Musizieren mit Herz und Spaß und ein gesundes Maß an Perfektion, ohne nur auf kommerzielle Erfolge zu zielen, das ist das Motto des Patscherkofel Klangs. Patscherkofelklang spielt beim 2. Open Air der Blasmusik im Zillertal am Sonntag, den 24. Mai, um 15.30 Uhr.

ACHTUNG! Beschränkte Besucheranzahl. Jetzt gleich Tickets unter www.myZillertal.app für die Blechlawine 2020 sichern!

Hoffen, dass das Festival noch stattfinden kann: Bgm. Josef Bucher, Organisatorin Bernadette Abendstein, Kulturlandesrätin Beate Palfrader, künstlerischer Leiter Hakon Hirzenberger (v. l.)

Kulturfestival „stummer schrei“

Stumm bleibt heuer stumm Nähe. Begegnung. Austausch. All das bringt ein Kulturfestival im besten Fall mit sich. Da aber zurzeit nicht absehbar ist, wann ein gefahrenloses Miteinander wieder Teil des Alltags sein wird, haben sich die Veranstalter des Kulturfestivals „stummer schrei“ schweren Herzens dazu entschließen müssen, die diesjährige Auflage des Festivals abzusagen. „Diese Entscheidung haben wir uns nicht leicht gemacht. Das für heuer geplante abwechslungsreiche Programm hätte im Juni mit einer eigens für Stumm konzeptionierten ‚Jedermann‘-Uraufführung starten sollen. Mit Sicherheit hätte es bis in den August hinein für einen kulturellen Lichtblick in diesen ungewöhnlichen Zeiten gesorgt, die hoffentlich so bald wie möglich wieder gewöhnlich werden mögen. In diesen Tagen hat der Schutz unserer Mitmenschen jedoch oberste Priorität: Und weil wir unsere Künstler und Mitarbeiter schützen wollen, wäre es auch fahrlässig gewesen, an gemeinsame Probenarbeiten zu denken, die für ein professionelles Festival wie das unsere natürlich notwendig sind“, erklärt Festivalleiter Christoph Crepaz. Stumm muss also stumm bleiben. Obwohl es viel zu sagen gebe. Dies muss vorerst auf facebook.com/stummerschrei erfolgen, wo anhand von Beiträgen und Videobotschaften die aktuelle Entwicklung mitverfolgt und gesehen werden kann, was die Mitglieder in ihrer theaterlosen Zeit so alles treiben. Die Fortsetzung und das weitere Bestehen des Festivals, das heuer in seinen elften Spielsommer gestartet wäre, bleibt aber eine Herzensangelegenheit. Christoph Crepaz betont: „Es wird weitergehen. Weil das Zillertal Nähe, Austausch und Begegnung braucht. Und weil Kultur Nähe, Austausch und Begegnung schafft.“


SPORT IM ZILLERTAL

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

INSERATE

Eisstockverein Magic Iceboys

Foto: Eisstockverein Magic Iceboys

3. Mayrhofner Holz-Eisstock-Meisterschaften 2020

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Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Teilnehmern und freuen uns schon auf nächstes Jahr, wenn es wieder heißt: Stock Heil - That‘s magic!

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ein Round Robin ( Jeder gegen jeden ) gespielt. Zahlreiche umkämpfte Begegnungen brachten folgende Sieger hervor: 1. Team Tate 2. Team Edelhütte 3. ESV Lagerhaus Ramsau

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Am 15. Februar fanden heuer bei traumhaftem Wetter die 3. Mayrhofner Holz-Eisstockmeisterschaften statt. Bei einer Rekordteilnehmerzahl von elf 4er-Teams auf fünf Bahnen am Eislaufplatz in Mayrhofen wurde

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Wie schon aus diversen Presseberichten zu lesen war, hat die Oberalp AG in Bozen, zu der unter anderem auch die Bergsportmarken Dynafit & Salewa gehören, auf die aktuelle Krisensituation reagiert und die Produktion umgestellt. Statt OutdoorBekleidung, Zelte und Rucksäcke werden jetzt in der Krisenzeit zusätzlich Schutzmasken und Schutzoveralls hergestellt. Nachdem die ersten Lieferungen Tirol und Südtirol schon erreicht haben, möchten wir als Mountainshop Hörhager und lokaler Partner der Oberalp Gruppe auch einen kleinen Teil dazu beitragen und unseren regionalen Ärzten, Pflegeeinrichtungen und dem Gesundheitspersonal die Möglichkeit bieten auf das Angebot von Schutzmasken und Schutzanzügen der Oberalp Gruppe zurückzugreifen.

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Zillertaler Heimatstimme - Ausgabe 14 2020  

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